Umgebungssuche

0,1 km 0,2 km 0,3 km 0,4 km 0,5 km 1,0 km 2,0 km 3,0 km 4,0 km 5,0 km

Position | KGP |

Münchner Zeitensprünge

1920 - Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.

20. 4 1691 - Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss

München-Graggenau * Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße.  

Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen. 

1607 - Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Der alte „Drei­flügelaltar“ aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“ abgerissen.  

An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene „Madonna mit dem Kind“ verwendet wird.  
Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der „Frauenkirche“

25. 8 1867 - Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt.

1870 - Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet.

Er zeigt in Standbildern die „bürgerlichen Tugenden“: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.

1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“. 

Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.

1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der „Frauenkirche“ verlegt.

17. 10 1854 - „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“ abgehalten werden.

Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.

23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 

26. 4 1591 - Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird hingerichtet

München-Graggenau * Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird vor einer großen Menschenmenge auf dem Münchner „Schrannenmarkt“ enthauptet.  

Die Hinrichtung gerät zum Desaster, weil es dem „Scharfrichter“ erst beim dritten Schlag gelingt, den Kopf vom Rumpf zu trennen.  

Die Menge tobt und will nun ihrerseits den „Henker“ wegen seiner schlechten Vorstellung lynchen.  
Nur ganz knapp und mithilfe bewaffneter Soldaten entgeht er der wütenden Menge. 

1. 8 1874 - Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Graggenau * Der im Neubau des Münchner Ratshauses eingebaute Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben.

Die Weinkarte umfasst 231 Weine aus aller Welt. Die Stadtgemeinde wird zum größten Weinwirt Münchens. Der Pächter wird verpflichtet, bis zu 6 Sorten Regiewein zu einem vom Stadtmagistrat festgelegten Preis abzugeben.

10. 9 1853 - Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“.

Sie wird seither in der neu errichteten „Schrannenhalle“ an der Blumenstraße abgehalten.

20. 10 1854 - Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

München-Graggenau * Der Stadtmagistrat teilt der Öffentlichkeit mit, dass „der bisherige Schrannenplatz dahier fernerhin 'Marienplatz' genannt werden dürfe“.

18. 6 1916 - Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

München-Graggenau * Die mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz von den an den Hunger-Demonstrationen beteiligten Münchnern.

Stadtschulrat Dr. Georg Kerschensteiner muss sich später für die „mangelnde staatsbürgerliche Erziehung der gerade entlassenen Schuljugend“ rechtfertigen. 

28. 5 1854 - Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

München-Graggenau * Ein großer Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie wird an der Mariensäule auf dem Schrannenmarkt zelebriert. 25.000 Menschen beteiligen sich.

29. 9 1854 - Gottesdienst für die Errettung aus dieser großen Drangsal

München-Graggenau * Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt für den 3. Oktober zu einem feierlichen Dankamt zur Mariensäule am Schrannenplatz ein, „um Gott den Herrn für die Errettung aus dieser großen Drangsal die innigsten Dankgebete darzubringen“. In dieser Einladung wird die Cholera schon für beendet erklärt.

1315 - Die Freiung des Marktplatzes wird von König Ludwig dem Baiern verbrieft

München-Graggenau - Mümchen-Angerviertel * Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft. 

Damit kann nicht nur die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.
Die „Freiung“ stellt vielmehr die Übertragung des Nutzeigentums der Immobilie Marktplatz auf die Kommune dar.

4. 5 1315 - Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

München * Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig IV. dem Baiern verbrieft. Der Gunstbrie“ bezieht sich nur auf den Marktplatz. Eine generelle Regelung für alle Bausachen erhält die Stadt erst am 8. Mai 1342. Die Freiung bedeutet,  

  • dass die Stadt das alleinige Recht in Bauangelegenheiten auf diesem Platz hat, und  
  • dass die Kommune das Nutzeigentum der Immobilie Marktplatz besitzt. Damit kann die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.  

Die ersten Betroffenen sind die Metzger, die ihre Fleischbänke vor das Talburgtor [= Alter Rathausturm] verlegen müssen. Dabei spielten hauptsächlich die unhaltbaren hygienischen Zustände eine Rolle. 

1350 - Der „Weinmarkt“ findet jeden Montag auf dem „Schrannenmarkt“ statt

München-Graggenau * Der „Weinmarkt“ findet jeden Montag auf dem „Schrannenmarkt“ statt.

10. 5 1641 - Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der „Mariensäule“ werden aufgestellt

München-Graggenau * Durch einen Erlass will Kurfürst Maximilian I. sicherstellen, dass die Mariensäule „in gebierender veneration, und respect erhalten, Insonderheit alle unsauberkheiten und verunehrungen verhietet und abgestelt werden“.  

Die „Mariensäule“ wird deshalb mit einem Marmorgeländer mit den vier Bronze-Laternen umgeben.  

Auf dem Sockel der „Mariensäule“ kommen im gleichen Jahr vier bronzene „Heldenputti“ zur Aufstellung, die für Maria als „ecclesia militans“ [„die in der Welt kämpfenden Kirche“] oder als „Apokalyptisches Weib“ für die im „Kampf der Konfessionen“ siegreiche katholische Kirche instrumentalisiert werden.  

Sie stellen eine Umsetzung des Psalm 91, Vers 13 dar: „Über die Schlange und den Basilisken wirst du schreiten, und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten“.  

In nahezu allen Veröffentlichungen über die „Mariensäule“ verkörpert der „Drache“ den „Hunger“, der „Löwe“ den „Krieg“, der „Basilisk“ die „Pest“ und die „Schlange“ den „Unglauben“.  
Sie sollen, so die populäre Auffassung, die großen Plagen der Zeit veranschaulichen.  

Nach einer anderen Definition, die dem Programm des - im Jahr 1674 ausgebrannten - „Zimmers der Religion“ in der „Residenz“ entspricht, steht der „Drache“ für die „Häretiker“ [= „Ketzer“], der „Löwe“ für die „Heiden“, die „Schlange“ für die „Juden“ und der „Basilisk“ für die „Schismatiker“ [= „Protestanten, Kirchenspalter“].  

Aus einem Monument der persönlichen Frömmigkeit des Kurfürsten ist durch die Hinzufügung der „Heldenputti“ zugleich ein „Denkmal des Triumphes des katholischen Glaubens über die Übel der damaligen Zeit“ geworden.  

Da Maximilian I. sowohl den Tag der „Denkmalsweihe“ als auch das Datum für die alljährliche „Dankprozession“ auf den Jahrestag der „Schlacht am Weißen Berg“ orientiert, macht er die „Mariensäule“ auch zu einem unübersehbaren Symbol für den bisher größten Triumph baierischer Waffen über die protestantischen Feinde.  

Und damit macht er aus der „Mariensäule“ eine „Siegessäule“

28. 8 1854 - Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

München-Graggenau * Um die Abwendung der „Cholera-Epidemie“ zu erflehen und die Ausbreitung künftig möglichst zu unterbinden, wird ein großer „Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“ auf dem „Schrannenplatz“ zelebriert.

25.000 Menschen sollen sich dort eingefunden haben.

Seit dem Jahr 1991 - Die „Heldenputti“ werden durch Abgüsse ersetzt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die seit dem Jahr 1991 in den Werkstätten des „Bayerischen Landesamtes­ für Denkmalpflege“ restaurierten „Heldenputti“ werden zwischen 1994 und 1998 durch Abgüsse ersetzt.  

Die Originale befinden sich seither im Münchner „Stadtmuseum“

29. 7 1600 - Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

München-Graggenau * Am Morgen führt eine Delegation von berittenen Amtmännern, zwei Priestern und bewaffneten Soldaten die Delinquenten in Ketten vom Falkenturm zum Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, zum „Malefizrechtstag“. Der gerade elf Jahre alt gewordene Hansel muss beim Bußamtmann der Stadt München auf dem Pferd mitreiten und alles mit ansehen.

Eine geifernde Menschenmenge wartet vor dem Rathaus und hofft auf eine spektakuläre Hinrichtung der Pämbs und ihrer Leidensgenossen. Obwohl der Herzog den Prozess führt, muss die Stadt München den Schauprozess und die Hinrichtung ausrichten. Als der Bannrichter Christoph Neuchinger schließlich die Todesurteile verkündet, wollen die Jubelschreie der Münchner kein Ende nehmen. 

30. 10 1854 - Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

München-Graggenau * Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt. 

8. 11 1945 - „Kardinal“ Faulhaber weiht die „Mariensäule“ neu ein

München-Graggenau * „Kardinal“ Michael von Faulhaber weiht die „Mariensäule“ am Marienplatz neu ein. 

1865 - An der Stelle des „Landschaftsgebäudes“ entsteht das „Neue Rathaus“

München-Graggenau * Die Stadt München kauft das ehemalige „Landschaftsgebäude“, um an seiner Stelle den ersten Bauabschnitt des „Neuen Rathauses“ zu errichten.

Um den 20. 8 1917 - Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

München-Graggenau * Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt.

Die Polizei kann die Rädelsführerin nicht festnehmen, weil sie ein Baby auf dem Arm trägt.

10. 4 1782 - Ein „Hundemarkt“ auf dem heutigen „Marienplatz“

München-Graggenau * In München lässt sich ein „Hundemarkt“ auf dem heutigen „Marienplatz“ nachweisen.  

Er findet Sonn- und Feiertags zwischen zehn und zwölf Uhr statt.  
Der private „Hundehandel“ wird verboten. 

7. 1 1944 - Der „Fischbrunnen“ wird weitgehend zerstört

München-Graggenau * Der „Fischbrunnen“ auf dem „Marienplatz“ wird in der Bombennacht weitgehend zerstört.

2. 9 1971 - Der Fischbrunnen wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

München-Graggenau * Der Fischbrunnen am Marienplatz wird wieder als ganzjährig laufender Brunnen in Betrieb genommen.

21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. 

Von überall her strömen die Massen an den Tatort. 

Aus dem stark angefeindeten „USPD-Politiker“ ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.
Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse:
„Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco.
Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben“
.  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der „Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags“ vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den „Mehrheitssozialisten“ und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die „Zweite Revolution“ eingeleitet. 

22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am „Eisner-Bodendenkmal“

München-Graggenau * Bei der „Stadtrats-Sitzung“ stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am „Bodendenkmal“ für Kurt Eisner zur Auswahl.

Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des „Freistaates Bayern“ bezeichnen oder gründete er bloß den „Volksstaat Bayern“?  
Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als „Republik“ bedeuten.  

Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff „Freistaat“ nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben.  
Dagegen denkt man bei „Volksstaat“ eher an die Sprache des „Dritten Reiches“ und der damaligen „DDR“.

Der „SPD-Vorschlag“ lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet“.

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort „Freistaat“ vermeidet.  
Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus „CSU“, „FDP“ und „Grüne/ALM“ gegen die Stimmen der „SPD“ durch.

Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  
„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“

1490 - Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt.

6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 

8. 11 1976 - Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt.

Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die „Gedenkplatte“ an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der „Gedenkplatte“ lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde“.  

Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 

20. 6 1614 - Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

München-Angerviertel * Für den Wiederaufbau des im Jahr 1607 durch Blitzschlag abgebrannten Turm der Peterskirche genehmigt der Stadtrat 1.000 Gulden Bausteuer. Weitere städtische Zuschüsse werden folgen. 

1773 - Der „Frauenfriedhof“ wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der „Frauenfriedhof“ wird - wie alle anderen „innerstädtischen Gottesäcker“ - offiziell aufgelöst.

1225 - Erstmals wird die „Peterskirche“ urkundlich erwähnt

München-Angerviertel * Erstmals wird die „Peterskirche“ urkundlich erwähnt. 

7 1952 - Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

München-Graggenau * Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb.

1951 - Im Keller der Burgstraße 5 wird der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet

München-Graggenau * Nach der notdürftigen Instandsetzung des Hauses Burgstraße 5 wird in den weitläufigen Kellergewölben der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet.

Es ist die erste Gastwirtschaft in diesem Haus.

1861 - Kopien der verschenkten „Moriskentänzer“ werden aufgestellt

München-Graggenau * Kopien der verschenkten „Moriskentänzer“ werden im „Festsaal des Alten Rathauses“ zur Aufstellung gebracht. 

9. 11 1938 - „Propagandaminister“ Goebbels hält eine „antisemitische Hassrede“

München-Graggenau * Nach Bekanntwerden des Todes von Ernst vom Rath hält „Reichspropagandaminister“ Joseph Goebbels umgehend eine „antisemitische Hasstirade“ in der er zur Rache und zur „Vergeltung am Weltjudentum“ aufruft.

Die Nationalsozialisten sind bestens vorbereitet, denn noch kurz vor Mitternacht ergeht ein Fernschreiben an alle deutschen Polizeistellen.

Darin heißt es:

  • „Es werden in kürzester Frist in ganz Deutschland Aktionen gegen Juden, insbesondere gegen deren Synagogen stattfinden.
  • Sofern sich in Synagogen wichtiges Archivmaterial befindet, ist dieses durch eine sofortige Maßnahme sicherzustellen.
  • Es ist vorzubereiten die Festnahme von etwa 20.000 bis 30.000 Juden im Reiche. Es sind auszuwählen vor allem vermögende Juden“.

Der „SS-Gruppenführer“ und Chef der „Sicherheitspolizei“, Reinhard Heydrich, präzisiert die Befehle in einem weiteren Fernschreiben.

  • Dort ist zu lesen, dass die Polizei und die Dienststellen der NSDAP gemeinsam die „Demonstrationen“ leiten sollen.
  • Und: „Es dürfen nur solche Maßnahmen getroffen werden, die eine Gefährdung deutschen Lebens oder Eigentums nicht mit sich bringen. Zum Beispiel Synagogenbrände nur, wenn keine Brandgefahr für die Umgebung ist“.

Durch ein im Jahr 1937 angefertigtes Verzeichnis der „Münchner jüdischen Gewerbebetriebe“ wissen die NS-Parteiorgane und Schlägertrupps genau wo sie zuschlagen und so die „verbrecherische Tat des jüdischen Mordbuben“ rächen müssen.

1989 - Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt „Weinstadel“

München-Graggenau * Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt nur noch „Weinstadel“.

24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit „Inhaftierung“ rechnen muss.

1310 - In München wird erstmals ein „Rathaus“ erwähnt

München-Graggenau * Erstmals wird ein „Rathaus“ in München genannt, das als „der Stadt Haus“ oder als „Haus der Bürger“ bezeichnet wird. 

Über die innere Einteilung dieses älteren Rathauses kann keine Aussage gemacht werden. 

1460 - Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

München-Graggenau * Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm und dem anschließenden Brand ist der Gebäudekomplex des Rathauses stark in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man über einen Neubau nachdenkt. 

1842 - Acht vergoldete Gipsmodelle werden im „Alten Rathaus“ aufgestellt

München-Graggenau * Mindestens acht vergoldete Gipsmodelle aus Ludwig von Schwanthalers Zyklus der Wittelsbacher Ahnen kommen im „Festsaal des Alten Rathauses“ zur Aufstellung. 

17. 12 1944 - Der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ durch Bomben zerstört

München-Graggenau * Durch Bomben wird der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ zerstört. 

1889 - Die „Residenzpost“ erhält eine lichtdurchflutete „Schalterhalle“

München-Graggenau * Das „Postamt“ in der „Residenzpost“ erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke „Schalterhalle“ durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.

7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. 

Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 

1871 - Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird an die „Vereinsbank“ verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des „Hotels zum Bayerischen Hof“ für 580.000 Gulden an die „Bayerische Vereinsbank“ verkauft.

1477 - Die „heraldische“ Ausschmückung des „Festsaals im Alten Rathaus“

München-Graggenau * Die „heraldische“ Ausschmückung des „Fest- und Tanzsaales im Alten Rathaus“ ist fertiggestellt. 

Ab 1861 - Das „Alte Rathaus“ wird re-gotisiert

München-Graggenau * Bis 1864 wird das „Alte Rathaus“ vom „Städtischen Baurat“ Arnold Zenetti regotisiert.

31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt.

Um 1780 - Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“

München-Kreuzviertel * Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“.

1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.

1954 - Deutschlands größte „Telefonvermittlungszentrale“ in der „Residenzpost“

München-Graggenau * Die größte „Telefonvermittlungszentrale“ Deutschlands nimmt in der „Residenzpost“ den Betrieb auf.

11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die „Hofkapelle“ in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die „Salvatorkirche“

Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 

1492 - Die „Salvatorkirche“ als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“ von Lukas Rottaler erbaut.

16. 4 1803 - Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 

1994 - Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert.

6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des „Palais Toerring-Jettenbach“ hin.

Die „Ministerien“ haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte.
Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. 

Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten „Ministerien“ einen Gegenentwurf des „Maurermeisters“ Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht.
Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen.

Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die „Minister“ Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834.

Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen „Arkadenvorbau“ verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes“.

Da der „Generalpostadministrator“ Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die „Postdirektion“ bezahlt den gesamten Umbau des „Palais“ - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.

1821 - Exerzierübungen vor dem neuen „Hof- und Nationaltheater“

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen „Hof- und Nationaltheaters“ bleibt der „Max-Joseph-Platz“ groß genug für Exerzierübungen.

Ein Antrag des „Generalkommandos München“, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.

1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden durch Max Lacher erneuert.

Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem „Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege“ unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.

31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.

Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 

2. 1 1804 - Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen „Theatiner-Kloster“ findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 

2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im „Opernhaus am Salvatorplatz“ zum dritten Mal aufgeführt.

30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.

16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Denkmal“

München-Graggenau * Am Tag des „fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläums“ von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild gelegt.

Dabei wird nochmals gefordert, dass „das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“ soll, „den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“.

6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor

München-Graggenau * Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor.

Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.

Mit dem Guss des „Denkmals für König Max I. Joseph“ wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum „Bronzegießer“ ausbilden lassen.

Gefördert hat ihn der „Leiter der Königlichen Münze“, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“ verschafft hat.

9. 8 1832 - Mit dem Guss der „Königsfigur“ kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der „Königsfigur“ auf dem „Max-Joseph-Platz“ kann begonnen werden.

Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten „Schwarzen Masse“, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten „Flammofen“ bis zum Schmelzen erhitzt.
Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt.
Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem „Flammofen“, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen „Gussform“.
Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die „Gussform“ stürzen kann.

Der Guss der „Königsstatue“ ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette „Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München“, der „Finanzminister“, der „Direktor der Königlichen Münze“ und Leo von Klenze teilnehmen.
An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern.
Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt.
Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet.
Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.

1833 - Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das „Max-Joseph-Denkmal“ kann doch noch hergestellt werden.
Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig.

Vermutlich werden jetzt alle Teile im „Sandgussverfahren“ hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der „Erzgießerei“ komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den „Max-Joseph-Platz“ gebracht.
Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die „Königsfigur“ wiegt 7.800 Kilogramm.

13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs.

Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.

1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.

26. 10 1801 - Der „Theatiner-Konvent“ wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das „Theatinerkloster“ wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. 

Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das „kurfürstliche Minsterial-Département“ und das „oberste Justiz-Kollegium“ über. 

20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.

18. 10 1953 - Der Karl-Valentin-Brunnen wird enthüllt

München-Angerviertel * Der Karl-Valentin-Brunnen am Viktualienmarkt wird in Anwesenheit von Liesl Karlstadt enthüllt.

10. 3 1894 - Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

München-Hackenviertel * Der „Schausteller“ Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem „Wachsplastiker“ Emil Eduard Hammer im ehemaligen „Vogl'schen Kaufhaus“ in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das „Internationale Handels-Panoptikum“

Es ist das größte und bedeutendste „Panoptikum“ Münchens und wird als „ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“ bezeichnet.
Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate.

Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte.
Das „Panoptikum“ ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das „Anatomische Museum“ und ein „Extrakabinett“ mit über 600 Exponaten.
Das „Extrakabinett“ dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten.
Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung „polizeilich verboten“.
Am Dienstag und Freitag ist die „Anatomische Abteilung“ ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.

Im Keller befindet sich die „Inquisitionsabteilung“ mit einer Sammlung von „Folterwerkzeugen“, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden.
In der angeschlossenen „Verbrecher-Galerie“ werden hauptsächlich zeitgenössische „Massenmörder“ als Wachsimitate gezeigt.

Sommer 1902 - Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus.

Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.

20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden öffentlich versteigert. 

Ab 1827 - König Ludwig I. lässt „Nibelungensäle“ der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die „Nibelungensäle“ im „Königsbau“ der Residenz ausmalen. 

1826 - Der „Königsbau der Residenz“ entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des „Max-Joseph-Platzes“ entsteht der „Königsbau der Residenz“.

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des „Palais Toerring-Jettenbach“ gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem „Friedhof des Franziskanerklosters“ zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des „Toerring-Palais“ will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.

13. 9 1803 - Das „Augustiner-Kloster“ wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein „kurfürstliches Reskript“ wird das „Augustiner-Kloster“ säkularisiert. 

19. 11 1841 - Der „Trauergottesdienst“ für Königin Caroline in der „Theatinerkirche“

München-Kreuzviertel * Der „Trauergottesdienst“ für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten „Theatinerkirche“ statt.

Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.

1659 - Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin

München-Kreuzviertel * Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin Henriette Adelaide, bei der Geburt eines Thronfolgers dem heiligen Kajetan, dem Gründer des „Theatinerordens“, eine Kirche zu erbauen und eine Klostergemeinschaft in München anzusiedeln.  

Die werdende Mutter hegt scheinbar wenig Zweifel, dass ihr zweites Kind der ersehnte Thronerbe sein würde, da sie bereits vor der Niederkunft - für den künftigen Standort gegenüber der Residenz - einige Häuser aufkaufen und niederreißen lässt. 

1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die „Theatinerkirche“ verpflichtet

München-Kreuzviertel * Für den Bau der „Theatinerkirche“ wird der Architekt Agostino Barelli aus Bologna verpflichtet.  

Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu  idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen“

1927 - Die „Moriskentänzer“ kommen in das „Stadtmuseum“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die „Moriskentänzer“ von Erasmus Grasser aus dem „Alten Rathaus“ kommen in das „Stadtmuseum“.

5. 5 1688 - Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 

1776 - Der „Franziskaner-Friedhof“ wird eingeebnet

München-Graggenau * Der „Franziskaner-Friedhof“ wird eingeebnet. 

Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der „Patres“ dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.

1808 - Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt.

Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als „Studienkirche“.

Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem „Erzbischöflichen Ordinariat“.

14. 1 1823 - Das „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder. 

Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird.  
Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 

20. 9 1873 - Das erste „Schneider-Weißbier“ an der Maderbräugasse 4

München-Graggenau * Das erste „Schneider-Weißbier“ wird im Haus an der Maderbräugasse 4, wo sich das „Sudhaus“ befindet, gebraut.

Das war genau drei Tage nachdem der letzte „Weißbiersud“ im „Königlichen Hofbräuhaus“ eingebraut worden war. 

22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster.

Im Konvent leben zwanzig „Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen“ und zwei Novizinnen

22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

8. 4 1932 - Ein Großbrand zerstört weite Teile der „Schrannenhalle“

München-Angerviertel * Ein Großbrand zerstört in der Nacht auf den 8. April 1932 weite Teile der verbliebenen nördlichen „Schrannenhalle“.  

Die Reste werden abgetragen, nur der nördliche Kopfbau (heute „Der Pschorr“) bleibt erhalten - und dient später für Jahrzehnte als „Freibank“

Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen

München-Graggenau * Auch die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen.

30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

1375 - Eine Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ abgeschlossen werden.

3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

14. 1 1841 - Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt

München-Graggenau * Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt.  

Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist „Hausknecht beim Faberbräu“.  

Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 

1792 - Das „Franziskaner-Kloster“ muss dem Bau eines neuen „Theaters“ weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem „Hause Wittelsbach“ hat die „kurfürstliche Hofbauintendanz“ den Abbruch des „Franziskaner-Klosters“ für den Bau eines neuen „Theaters“ ins Auge gefasst.

26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.

4. 3 1848 - Die Stürmung des Zeughauses

München * An diesem Faschingssamstag kommt es zur Stürmung des Zeughauses.  

Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.
Ein Gerücht lautete: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern.
Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die Landwehr mit dem sogenannten Generalmarsch mobilisiert worden ist.
Damit ist faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen. 
In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur Stürmung des Zeughauses.

Das Korn- und Geschützhaus am Jakobsplatz, dem heutigen Stadtmuseum, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben.  
Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum Promenadeplatz, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten Landwehr vereinigen will.  

Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen.  

In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer Feldmarschall. Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die Stände bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage.  
Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins Korn- und Geschützhaus

1959 - Das „Schiller-Denkmal“ kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das „Schiller-Denkmal“, das bis dahin auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

20. 10 1934 - Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“

München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“.  

Im Zentrum dieser Maßnahme steht der „Gasthof Schwarzfischer“ in der Dultstraße, zusammen mit dem „Arndthof“ am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.  

Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht.  
Dort wird abgeglichen, ob es sich um „Wiederholungstäter“ handelt, die sich anschließend „Umerziehungsmaßnahmen“ unterziehen müssen.  
39 Festgenommene kommen ins „KZ Dachau“, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert.  

„Wiederholungstäter“ ist, wer in der berüchtigten „Rosa Liste“ verzeichnet ist.  
Dieses „Verzeichnis der Homosexuellen“ besteht bereits seit der Kaiserzeit. 

12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden.

Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hat, gingen die Arbeiten zügig voran. 

14. 10 1916 - König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt.

26. 10 1811 - Der Grundstein für das „Kgl. Hof- Nationaltheater“ wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das „Kgl. Hof- Nationaltheater“ wird gelegt. 

29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 

12 2008 - Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ soll würdiger gestaltet werden

München * Der „Ältestenrat“ des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des „Platzes der Opfer des Nationalsozialismus“ aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 

12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 

2007 - Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ wird erneuert und erhöht.

1924 - Der „Wintergarten“ Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe „Wintergarten“ Königs Max II. - zwischen dem „Königsbau“ der „Residenz“, dem „Cuvilliés-Theater“ und dem „Nationaltheater“ - wird abgerissen. 

1597 - Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet.

Es ist das erste „Jesuiten-Colleg“ mit einer Kirche nördlich der Alpen.

11 1986 - Die „Ewige Flamme“ darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die „Sparmaßnahme“, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 

13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden.

Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 

3. 12 1933 - Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

München-Kreuzviertel * „Kardinal“ Michael von Faulhaber hält seine „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“.

Darin weist er darauf hin, dass sich in der „deutschen Kultur“ seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem „Alten Testament“, also aus der „jüdischen Kultur“, finden:
„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken“.
Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen:
„Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen.
Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt.
Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen.
Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk.
Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde“

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter.
Faulhaber spricht immer wieder von den „Israeliten“, auf denen der Zorn Gottes ruhe.

Solche Worte sind in „normalen Zeiten“ schon bedenklich.
In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und „Boykottmaßnahmen“ an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 

10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein.

Für die „Jesuiten“ ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den „Hexen“ beeinflusst ist.
„Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden“

14. 1 1823 - Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines „Max-Joseph-Denkmals“, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.

6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 

9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 

1818 - Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.

4. 1 1710 - Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 

8. 1 1710 - Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche.

Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der „Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche“ teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

Wien - München * Die kaiserliche Familie kommt zur Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche nach München. 

8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Kirchenausschmückung der Dreifaltigkeitskirche

9 1714 - Fresken für die Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Freskant Cosmas Damian Asam beginnt mit seinen Arbeiten an der Dreifaltigkeitskirche

6. 10 1714 - Segnung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche kann vom Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg benediziert [= gesegnet] werden.

Die Altäre, die Kanzel und das Abschlussgitter werden in den folgenden beiden Jahren geschaffen. 

29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck.

Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 

28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt“

1824 - Baubeginn der „Synagoge“ in der heutigen Westenriederstraße

München-Angerviertel * Baubeginn der „Synagoge“ in der Theaterstraße, der heutigen Westenriederstraße, nach einem Entwurf des „Königlichen Baurats“ Jean Baptiste Métivier.

Die Arbeiten sind bis 1826 fertiggestellt.

9. 4 1826 - Die „Synagoge“ in der Westenriederstraße wird eingeweiht

München-Angerviertel * Die „Synagoge“ in der Theaterstraße, der heutigen Westenriederstraße, wird eingeweiht.

7. 10 1881 - Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung „Am Einlaß 4“

München-Angerviertel * Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung „Am Einlaß 4“

Vor 1910 - Der „Hundemarkt“ befindet sich am „Altheimer Eck“

München-Hackenviertel * Der „Hundemarkt“ befindet sich im Hof des „Gasthofs zum Mohrenköpfl“ am „Altheimer Eck“

16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war“

14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet.

Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 

8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

München-Maxvorstadt * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete „reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ an den „Hofbankier“ Simon von Eichthal und an den „Architekten“ und Unternehmer Ulrich Himbsel. 

1284 - Zwei „Franziskaner-Klöster“ auf Münchner Stadtgebiet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die beginnende Erweiterung Münchens auf den sechsfachen Umfang des befestigten Marktes Heinrichs des Löwen führt zur Verlegung des „Franziskanerklosters“ nördlich der herzoglichen Burg.

Besondere Unterstützung findet der Neubau des „Franziskaner-Klosters“ durch die Familie der Sendlinger, die eigentlich an der Errichtung eines „Klarissenklosters“ interessiert ist.
Sie kauft den „Barfüßern“ deshalb das bestehende „Angerkloster“ weit über seinen Wert um 800 Pfund Pfennigen.

Damit können die „Klarissen“ aus dem Kloster Söflingen, also Nonnen des „Zweiten Ordens“ der „Franziskaner“, das verlassene Kloster „St. Jakob am Anger“ übernehmen.

1828 - Im „Bazargebäude“ ist das „Hofgarten-Café“ untergebracht

München-Graggenau * Das „Bazargebäude“ wird eröffnet. 

Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene „Hofgarten-Café“ untergebracht. 

15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“

München * In einem Zusatzvertrag zum „Ehevertrag“ wird von Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt, dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine

  • die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“ nutzen kann. 
  • Als „Sommersitz“ erhält sie „Schloss Berg“ am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge „zur Lustfahrt auf dem See“
  • Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern. 

21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II. auf dem Dach des „Festsaalbaus“ vor. 

12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

München-Graggenau * Vermutlich die Pink Panthers, die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. 

Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert. Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren. Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen. Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht. Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest. 

Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich. 

7. 3 1389 - Erstmals wird die „Neuveste“ genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige „Residenz“, genannt. 

2009 - Wasserschaden im gerade renovierten „Cuvilliès-Theater“

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im „Cuvilliès-Theater“ über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 

1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues „Galeriegebäude“ im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.

Ab 1921 - Adolf Hitler ist häufig Gast in der „Deutschen Eiche“

München-Isarvorstadt * Zwischen 1921 und 1923 ist Adolf Hitler häufig Gast in der „Deutschen Eiche“.

Die Parteizentrale der Nazis befindet sich in der Corneliusstraße.

Um 1986 - Der - vorläufige - Abstieg der „Deutschen Eiche“ beginnt

München-Isarvorstadt * Der - vorläufige - Abstieg der „Deutschen Eiche“ in der Reichenbachstraße 13 beginnt.

Ab 1971 - Die „Homosexuelle Aktionsgruppe“ trifft sich in der „Deutschen Eiche“

München-Isarvorstadt * Die „Homosexuelle Aktionsgruppe“ trifft sich in der „Deutschen Eiche“.

1999 - Das Hotel „Deutsche Eiche“ erhält „3 Sterne“

München-Isarvorstadt * Das Hotel „Deutsche Eiche“ erhält „3 Sterne“.

2. 5 1865 - Die „Kabinettskasse“ kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der „Kabinettskasse“ angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.

27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.

28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 

12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.

??? 2007 - Der „Ältestenrat“ lehnt das „Trümmerfrauen-Denkmal“ ab

München-Graggenau * Der „Ältestenrat“ beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines „Trümmerfrauen-Denkmals“ und befindet, dass es den Begriff der „Trümmerfrauen“ in München nie gegeben hat. 

Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  

9 2013 - Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 

30. 5 2011 - Das neue Kurt-Eisner-Denkmal wird eingeweiht

München-Angerviertel * Auf einem kaum frequentierten Platz am Oberanger, vor der Münchner SPD-Zentrale, wird von der Stadt das von Rotraut Fischer gestaltete neue Denkmal für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Kurt Eisner, eingeweiht.

Es ist ein Glaskasten mit der Aufschrift „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. Das Zitat stammt aus Kurt Eisners Aufruf „An die Bevölkerung Münchens“ vom 8. November 1918, der in den Münchner Neuesten Nachrichten veröffentlicht worden war. 

1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den „Bürgersaal“

München-Kreuzviertel * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München. 

Er sucht den „Bürgersaal“ zum Gebet auf. 

28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 

26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.

13. 4 1919 - Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

München-Isarvorstadt * Ein weiterer Teil der Putschisten versteckt sich im Luitpold-Gymnasium an der Müllerstraße. Sie werden von bewaffneten Arbeitern unter der Leitung von Ernst Toller zum aufgeben gezwungen. 

14. 3 1905 - Das „Kaufhaus Oberpollinger“ wird „früh 8 Uhr“ eröffnet

München-Kreuzviertel * Das „Kaufhaus Oberpollinger“ wird „früh 8 Uhr“ eröffnet. 

Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, „durch das der Atem der großen weiten Welt weht“

20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 

15. 2 1905 - Das „Kaufhaus Oberpollinger“ ist fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Das „Kaufhaus Oberpollinger“ der hanseatischen Kaufmannsfamilie „Emden & Söhne“ ist fertiggestellt.

1779 - Die „Gemäldegalerie“ an der Nordseite des „Hofgartens“

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des „Hofgartens“ eine „Gemäldegalerie“ anbringen. 

Davon hat die „Galeriestraße“ ihren Namen. 

Um 1450 - Das „Isartor“ erhält sein größtes Ausmaß

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das „Isartor“ erhält sein größtes Ausmaß.  

Diese Erweiterung und Verstärkung ist notwendig geworden, nachdem sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend geändert hat.  
Die aufkommenden „Pulvergeschütze“ entwickeln sich zu einer gefährlichen Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.  

Die Verstärkung wird erreicht, indem man eine zweite Mauer in einem Abstand von sieben bis neun Metern parallel vor die bestehende „Stadtmauer“ baut.
Diese sogenannte „Zwingermauer“ ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die „Hauptmauer“.  
Den Zwischenraum innerhalb der beiden Mauerführungen, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, bezeichnet man als „Zwinger“.  

Gleichzeitig müssen nach dem selben Prinzip natürlich auch die „Haupttore“ verstärkt werden.  
Dazu werden dem bestehenden „Hauptturm“ - im Zuge der „Zwingermauer“ - zwei „Vortürme“ vorgelagert.  

Die beiden achteckigen und drei Geschosse hohen „Flankentürme“ sind durch ein hohes Mauerwerk, einer sogenannten „Barbakane“, miteinander verbunden.  
Dadurch entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene „Torburg“.  

Jeder, der diesen „Torzwinger“ betritt, musste freilich damit rechnen, dass er hier gefangen gesetzt werden kann, wenn vor ihm die „Fallgatter“ im „Torturm“ und hinter ihm im sogenannten „Vortor“ niederrasselten.  
Anstelle der heutigen drei „Torbögen“ muss man sich ein „Mittelportal“ als „Zugang“ beziehungsweise „Zufahrt“ und je eine seitliche „Schlupfpforte“ vorstellen.  
Vor dem „Isartor“ überwölbt eine Brücke den „Stadtgrabenbach“.  
Rechts von der „Tordurchfahrt“ befindet sich das „städtische Zollhaus“.  

Die am „Isartor“ eingenommenen Zölle: „Brückenzoll“, „Wasserzoll“, „Salzzoll“, „Pflasterzoll“ und „Zoll für das Trockengut“ sind die für die Stadt Einträglichsten.  

Im Gebäude links von der „Tordurchfahrt“ ist der „Stadtwagner“ untergebracht, der auch für die Instandhaltung und für das Aufziehen und Niederlassen der vor dem „Isartor“ gelegenen „Zugbrücke“ verantwortlich ist.  

Die mit Eisen beschlagenen Torflügel werden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang mit Riegeln verschlossen.  

Ab dem „Vesperläuten“ gilt die „kleine Torsperre“.  
Wer danach aus oder in die Stadt will, musst dafür bezahlen.  

Die Glocken der „Frauenkirche“ verkündeten im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher, die „große Torsperre“.  
Denn in der Nacht ist München hermetisch verrammelt. 

1338 - Der erste Beleg für die Bezeichnung „Isartor“

München * Eine „Kammerrechnung“ vermerkt erstmals das Kapitel „Ysertor in custodia“, also für die „Bewachung des Isartores“.  

Das ist zugleich auch der erste Beleg für die Bezeichnung „Isartor“

1625 - Der „Zöllner“ vom „Isartor“ 1.000 Gulden „Kaution“ stellen

München-Graggenau - München-Angerviertel * Gemäß der „Zollordnung“ muss der „Zöllner“ vom „Isartor“ eintausend Gulden „Kaution“ stellen. 

1380 - Das „Isartor“ wird nun auch „Zolltor“ genannt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als „Zollstätte für den Einfuhrzoll“ wird das „Isartor“ nun auch „Zolltor“ genannt.  

Das „Isartor“ besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.  
Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.  
Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten „Torhalle“.  

Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte „Stadtgraben“ überwunden werden.  
Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als „Zugbrücke“ hochgeklappt werden kann.  

Beim Turm des „Isartores“ kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines „Fallgitters“ erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben. 

1. 11 2004 - Sabine Rinberger wird Direktorin des „Valentin-Karlstadt-Musäums“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des „Valentin-Karlstadt-Musäums“.

1811 - Pläne für einen Abbruch des „Isartors“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Da das „Isartor“ den modernen Verkehrsbedürfnissen nicht mehr gewachsen ist, gibt es Pläne für einen Abbruch des „Torbaus“.  

Das liegt an den zu engen Durchfahrten, die nur für den mittelalterlichen Verkehr ausgelegt waren.  
Zwei entgegenkommende Fuhrwerke können nicht gleichzeitig das Tor passieren.

Nur die beiden „Flankentürme“ sollen - aus denkmalpflegerischen Gründen - erhalten bleiben.  
Nach der Entfernung der sie verbindenden „Portalwand“ - könnte dann der Verkehr in beiden Richtungen ungehindert fließen.  
Dagegen erscheint dem „Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde“, Carl Friedrich von Wiebeking, die Erhaltung des „Isartores“ für vollkommen überflüssig.  

Es soll vielmehr abgerissen und dafür ersatzweise auf dem rechten Isarufer eine neue „Empfangsstation“ für den nach München einströmenden Verkehr geschaffen und dorthin auch die „Wach- und Zollstation“ verlegt werden.  

Dadurch will er auch die Verschmelzung des alten Stadtkerns mit dem Siedlungsgebiet in der Flussniederung erreichen. 

21. 5 1973 - Das Volkssänger-Museum im Isartor wird eröffnet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Volkssänger-Museum im nördlichen Turm des Isartores wird eröffnet. 

1974 - Das „Valentin-Musäum“ kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das „Valentin-Musäum“ bekommt Zuwachs und kann seither auch den nördlichen Turm für Ausstellungen und das Archiv nutzen.

13. 2 1970 - Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * Bei einem Brandanschlag auf das „jüdische Altersheim“ an der Reichenbachstraße 27 kommen zwei Frauen und fünf Männer, darunter zwei „Holocaust-Überlebende“ zu Tode. 

4. 11 1788 - Erste „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“

München-Graggenau * Im „Galeriegebäude am Hofgarten“ wird die erste „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“, einer Vorläuferin der späteren „Kgl. Akademie der bildenden Künste“, abgehalten. 

13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 

Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 

5. 1 1302 - Erstmalige Nennung des „Neuhauser Tors“

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Das „Neuhauser Tor“ wird erstmals in einer Urkunde genannt. 

10. 4 1715 - Max Emanuel zieht n aller Stille durch das „Neuhauser Tor“

München * Kurfürst Max Emanuel zieht nachts um 23 Uhr mit seiner Familie in aller Stille durch das „Neuhauser Tor“.  
Freudenbezeugungen sind zuvor verboten worden.  

Der erneut in seine Herrschaftsrechte eingesetzte Kurfürst Max Emanuel trifft damit wieder mit seiner Familie zusammen.  

Er hat Großes mit seinen Söhnen vor und in seinem Exil beschlossen, dass drei seiner fünf Söhne in der „Reichskirche“ untergebracht werden sollen:
Philipp Moritz, Clemens August und Johann Theodor. 

18. 3 1791 - Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

München * Mit der angeordneten Schleifung der Neuhauser-Bastion bildet sich umgehend eine Initiativgruppe, die mit den Unterschriften mehrerer Hundert Münchner Bürger gegen die „gänzliche Schleifung der Wallanlagen“ protestiert.

Sie betrachten es nun als „unverantwortlich, Wälle, welche fast eineinhalb Jahrhunderte stehen, und deren Herstellung mehr als drei Millionen gekostet hatte, ohne gewichtigen Nutzen, oder besondere Notwendigkeit einzuwerfen“

24. 10 1805 - Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

München * Napoleon zieht triumphal durch das Karlstor in München ein. Kurfürst Max IV. Joseph befindet sich noch in seinem Exil in Würzburg.

Die Kurpfalzbaierische Staats-Zeitung von München berichtet am 25. Oktober 1805: „Endlich hatten wir gestern das sehnlich erwartete Vergnügen, Se. Majestät Napoleon Kaiser in Frankreich und König in Italien hier eintreffen zu sehen.

Se. Majestät kamen von Augsburg, fuhren in einem 6-spännigen Reisewagen, welchen der Herr Reichs-Marschall Bernadotte, nebst noch einigen H.H. Reichsmarschallen zu Pferde begleitete, unter dem Donner der Kanonen, und dem Zusammengeläute aller Glocken durch die Neuhauser-Kaufinger- über den Platz durch die Diener- in die Residenz-Gasse heran, und stiegen […] in der kurfürstl. Residenz ab.

Die ganze Stadt war zur Tageshelle beleuchtet, und die Mittags zuvor angekommenen kaiserl. königl. Garde-Regimenter hatten sich durch die ganze Einzugsstrecke à la haie aufgestellt. Es war ½ 8 Uhr Abends, und die Menge des hier befindlichen, zum Theile noch mit der Einquartierung beschäftigten Militärs nebst dem zusammenströmenden Volke zeigte das Bild eines durch Ströme aufgetriebenen Meeres, das sich schwer und langsam dahinwälzt“

28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr „Palais“ an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße „Palais“ an der Barer Straße 7 beziehen. 

18. 10 1833 - Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt. 

Er ist ein Denkmal für die im „Russlandfeldzug Napoleons“ umgekommenen bayerischen Soldaten.

3 1894 - Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet

München-Isarvorstadt * Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet.

In der Colosseumstraße 1 in München richten sie ihre erste Werkstätte ein.

1830 - Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

München-Maxvorstadt * Robert von Langer übernimmt seinen letzten öffentlichen Auftrag und schmückt das „Herzog-Max-Palais“ mit Szenen aus der griechischen Mythologie aus.

Herzog Max in Bayern war der Vater der Kaiserin Elisabeth.

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1914
Weinstraße 11
0.04 km 
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau mit barockisierende Sandsteinfassade und polygonalem Erker, von Max Neumann, 1914, nach Kriegszerstörung weitgehend erneuert; Rest des ehem. Doppelhauses, dessen nördlicher Fassadenabschnitt nach Kriegsschäden 1951/52 verändert errichtet.

Ehem. Geschäftshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1908
Weinstraße 4
0.07 km 
Ehem. Geschäftshaus, jetzt Bankhaus, mit neuklassizistischer Natursteinfassade, 1908/09 von Max Neumann.

Indanthren-Haus

Erstellung: 1954
Weinstraße 3
0.08 km 
Indanthren-Haus, Geschäfts-und Verwaltungsgebäude für die Farbwerke Hoechst, Stahlbetonkonstruktion mit Verkleidung aus farbigen Ziegeln in abstrakter Flächenmusterung (Entwurf Blasius Spreng), 1954 von Georg Helmut Winkler; Passage mit hofartiger Erweiterung, Wandrelief und Brunnen 1956 von Franz Mikorey.

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1865
Marienplatz 2
0.09 km 
sechsgeschossiger Putzbau mit Fassadenmalerei, seit 1865 zu Nr. 1 gehörig, um zwei Geschosse aufgestockt, 1870, beim Wiederaufbau neugestaltet, 1951.

Sog. Arco-Palais

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Theatinerstraße 7
0.12 km 
Sog. Arco-Palais, Geschäftshaus im barockisierenden Jugendstil, mit abgerundeter Ecke, 1910 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; zugehörig Maffeistraße 4.

Marienplatz 1
0.13 km 
ehem. Hauptwache, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, sechsgeschossiger Eckbau mit Stuckdekor am ersten bis dritten Obergeschoss, Rokoko, weitgehender Neubau vermutlich über älterem Kern, von François de Cuvillies d. J., 1769-71, zwei Geschosse aufgestockt und mit Nr. 2 vereinigt, 1870, z. T vereinfachter Wiederaufbau nach Kriegsschäden, 1950

Bürgerhaus

Erstellung: 1770
Kaufingerstraße 2
0.14 km 
Bürgerhaus mit reich gegliederter und stuckierter Fassade, um 1770; jetzt mit Marienplatz 1 verbunden, siehe dort.

Neues Rathaus

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1897
Marienplatz 8
0.14 km 
mehrere Höfe umschließender fünfgeschossiger Sichtziegelstein-Komplex mit Natursteingliederung, umlaufenden Arkaden, Erkern, Türmen und Ziergiebeln, außen wie innen reiche architektonisch-plastische Ausstattung in neugotischen Formen, von Georg von Hauberrisser, Osthälfte 1867-74, rückseitig 1889-93, Westteil mit Turm und Prunkhof 1899-1908/09 (Geschütztes Kulturgut)

Neubarockportal samt Ädikulafenster

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1889
Kaufingerstraße 8
0.14 km 
Kaufingerstraße 8; Neubarockportal samt Ädikulafenster mit Reliefbüste der hl. Maria in Muschelnische darüber, 1889 (?).

Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Kaufingerstraße 10
0.15 km 
Geschäftshaus, Natursteinfassade im Jugendstil, laut Inschrift 1904 von Georg Lersch und Paul Hirsch.

Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau

Baustil: gotisch
Erstellung: 1468
Frauenplatz 1
0.16 km 
Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468-88, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung.

Geschäftshaus

Erstellung: 1913
Kaufingerstraße 14
0.16 km 
Kaufingerstraße 14/16; Geschäftshaus, barockisierende Natursteinfassade, 1913/14 von Karl Stöhr.

Mariensäule

Erstellung: 1638
Marienplatz
0.16 km 
Säule in korinthischem Stil mit Immakulata, Unterbau mit vier Puttengruppen, alle Figuren in Bronze, Immakulata von Hubert Gerhard, 1593, errichtet 1638, erneuert 1970, Putti, 1639-41

Frauenplatz
0.16 km 

Sog. Gablerhaus

Erstellung: 1910
Theatinerstraße 8
0.18 km 
Sog. Gablerhaus, Geschäftshaus mit historisierender Natursteinfassade, 1910/11 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; 1998-2001 Umbau im Zusammenhang der sog. Fünf Höfe.

Ehem. Bayerische Vereinsbank

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
0.19 km 
Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin

Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Löwengrube 18
0.19 km 
Geschäftshaus, im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut.

Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kaufingerstraße 24
0.19 km 
Eingang I. Geschäftshaus, Neurenaissance-Eckbau mit reich gegliederter Natursteinfassade, 1888-90 von Lorenz Wimmer; früher Gruppe mit Bauteil II = ehem. Liebfrauenstraße 2.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Marienplatz 21
0.20 km 
fünfgeschossiger Eckbau mit Arkaden im natursteinverkleideten Erdgeschoss und Naturstein-Eckerker, in historisierenden Formen, von Georg Meister und Oswald Eduard Bieber, 1911.

Fischbrunnen

Erstellung: 1954
Marienplatz
0.20 km 
Muschelkalk-Becken mit Reliefs und Bronze-Karpfen, von Josef Henselmann, 1954, drei Bronzefiguren vom Vorgängerbrunnen, von Konrad Knoll, 1862-66

Kardinal-Faulhaber-Straße 14
0.21 km 
Teil des Palais Montgelas, siehe Promenadeplatz 2.

Kaufingerstraße
0.21 km 

ehem. Palais (Fugger-) Portia

Baustil: Barock
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
0.22 km 
Fassade des ehem. Palais (Fugger-) Portia, reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccali, 1693/94, umgestaltet von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1737.

Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner

Baustil: Historismus
Erstellung: 1910
Perusastraße 5
0.22 km 
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner, 1910 von Heilmann und Littmann, historisierende Natursteinfassde in Fortsetzung von Residenzstraße 10, vgl. dort.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
0.23 km 
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Dienerstraße 19
0.24 km 
neubarock (vereinfacht), mit Erker und Eisenbalkonen, 1898 (bez.) von Ludwig C. Lutz.

Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
0.24 km 
Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
0.24 km 
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.

Ehem. Palais Montgelas

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1810
Promenadeplatz 2
0.24 km 
Ehem. Palais Montgelas, jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer Eckbau, 1810-13 von Emanuel Joseph von Herigoyen, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sog. Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort.

Rindermarkt 1
0.24 km 
Rindermarkt 1; Pfarrhaus von St. Peter (Petersplatz 1), Eckbau mit Putzgliederung des späten 18. oder frühen 19. Jh.

Spätbarocke Fassade

Baustil: Spätbarock
Dienerstraße 22
0.24 km 
Spätbarocke Fassade eines Kaufmannshauses mit reicher Stuckgliederung und Muttergottesrelief, 18. Jh.

Rosenstraße 6
0.24 km 
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke, Eckbau in barockisierenden Formen, 1909-10 von Franz Rank.

Dienerstraße 18
0.25 km 
Eckbau, im Kern spätmittelalterlich, Schopfwalmdach und ehemalige Fassadengliederung wohl frühklassizistisch, Ende 18. Jahrhundert; vereinfacht.

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1900
Dienerstraße 17
0.25 km 
Eckbau, mit Turmerker, 1900.

Promenadeplatz
0.25 km 
Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann

Geschäftshaus Dallmayr

Erstellung: 1912
Dienerstraße 14
0.25 km 
Dienerstraße 14/15; Geschäftshaus Dallmayr, 1912 von Eugen Hönig und Karl Söldner, langgestreckte Front mit aufwendiger Gliederung in der Art eines frühklassizistischen Vorgängerbaus, mit Bauplastik von Julius Seidler; 1945-48 wiederhergestellt.

Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Theatinerstraße 38
0.25 km 
Geschäftshaus, konkav-konvexe Jugendstil-Hausteinfassade, 1903 von Max Littmann.

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1750
Dienerstraße 16
0.26 km 
Wohn- und Geschäftshaus, Altmünchner Bürgerhaus, wohl im mittleren 18. Jahrhundert erneuert, klassizistisch und neubarock verändert.

Ehem. Palais Holnstein

Baustil: Rokoko
Erstellung: 1735
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
0.26 km 

Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)


  • März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein

Dresdner Bank

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1906
Promenadeplatz 7
0.26 km 
Dresdner Bank, stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960-62.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
0.26 km 
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.

Dienerstraße 12
0.26 km 
Westlicher Annex des Alten Hofes, sog. Estererbau; siehe Alter Hof, Lorenzistock.

St. Peter

Baustil: gotisch
Petersplatz 1
0.26 km 
Kath. Pfarrkirche St. Peter, freistehende, dreischiffige Basilika mit Dreikonchenchor und mächtiger Westturmanlage, über romanischem Vorgängerbau gotische Kirche, 13.-15. Jh., Turmneugestaltung, 1607-1621, Chorumbau, von Isaak Bader, 1630-36, Langhauserweiterung, von Heinrich Schön d. J. und Hans Heiß, 1640/41 und 1653/54, Innenraumredaktion, von Ignaz Anton Gunetzrhainer, 1730-56, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung, durch Rudolf Esterer und Erwin Schleich, 1946-54; mit Ausstattung

Zechbauerhaus

Erstellung: 1910
Residenzstraße 10
0.27 km 
Residenzstraße 10; Zechbauerhaus, Geschäftshaus in markanter Ecklage, reich gegliederte historisierende Natursteinfassaden, 1910/11 von Heilmann und Littmann; gestalterische Einheit mit Perusastraße 5.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: klassizistisch
Petersplatz 10
0.27 km 
Wohn- und Geschäftshaus, klassizistisch mit Stuckdekor, Anfang 19. Jh.

Altmünchner Bürgerhaus

Baustil: spätgotisch
Altenhofstraße 4
0.27 km 
spätgotisch, mit zwei Flacherkern, wohl 15./16. Jh., 1949 stark erneuert.

Singer-Haus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Kaufingerstraße 11
0.27 km 
Kaufingerstraße 11 a; Singer-Haus, Geschäftshaus mit Natursteinfassade im späten Jugendstil, 1907-08 von Heilmann und Littmann (um 1980 nach Westen verlängert).

Ehem. Palais Spreti

Baustil: spätbarock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
0.28 km 
Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.

Theatinerstraße 10

0.03 km 


Thiereckstraße 3

0.05 km 


Frauenplatz 10

0.06 km 


Eck-Bäck

Gedenktafel
Schäffler-Straße 1

0.07 km 


Martin Ridler

Gedenktafel
Frauenplatz

0.07 km 


Frauenplatz 10

0.07 km 


Frauenplatz 13

0.09 km 


Weinstraße 4

0.09 km 


Börse

Gedenktafel
Schäfflerstraße 2

0.10 km 


Marienplatz 2

0.10 km 


Windenmacherstraße

0.11 km 


Windenmacherstraße

0.11 km 


Ludwig Berberich

Gedenktafel
Frauenplatz

0.12 km 


Gustav Adolf

Gedenktafel
Marienplatz 5

0.12 km 


Windenmacherstraße

0.12 km 


Windenmacherstraße

0.12 km 


Windenmacherstraße

0.12 km 


Marienplatz

0.13 km 


Marienplatz

0.13 km 


Marienplatz

0.13 km 


Marienplatz 8

0.13 km 



0.14 km 


Oktoberfest-Attentat

Gedenktafel
2018
Marienplatz

0.14 km 



Marienplatz 8

0.14 km 


Kolonialkriege

Gedenktafel

0.14 km 


Theatinerstraße

0.14 km 


Feldzug 1870/71

Gedenktafel
Marienplatz 8

0.14 km 


Marienplatz 1

0.14 km 


Fußgängerzone

Bodendenkmal
1997
Kaufingerstraße

0.15 km 


Georg Hauberrisser

Gedenktafel
1881
Marienplatz

0.16 km 


Mariensäule

Säule
1638
Marienplatz

0.16 km 


Frauenplatz

0.19 km 


Frauenplatz

0.19 km 



Frauenplatz

0.20 km 


Frauenplatz 1

0.20 km 


Kaufingerstraße 7

0.20 km 


Frauenplatz 1

0.21 km 


Kurt Eisner

Bodendenkmal
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14

0.21 km 


Frauenplatz

0.21 km 


Theatinerstraße 9

0.21 km 


Frauenplatz

0.21 km 


Frauenplatz

0.22 km 


Promenadeplatz

0.22 km 


Schusterhaus

Gedenktafel
1958
Rosenstraße

0.22 km 


Stadtverwaltung

Inschrift
1955
Dienerstraße

0.23 km 


Rosner & Seidl

Gedenktafel
2011
Dienerstraße 21

0.23 km 


Erinnerungsstele
Corneliusstraße 2
0.64 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Corneliusstraße 2
0.64 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
0.79 km  


Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
0.79 km  


Stolperstein
Von-der-Tann-Straße 7
0.97 km  


?>
Vater-und-Sohn-Brunnen
0.08 km
Mikorey Franz
1956

Weinstraße 3 


Löwen an der Donislfassade
0.09 km
Neubauer-Woerner Marlene

Marienplatz 


Fresko - Alte Wache
0.11 km
Lacher Max
1955

Marienplatz 1 


Mariensäule
0.16 km
Gerhard Hubert

Marienplatz 


Frau, Geld darreichend
0.17 km
Dietz Elmar
1951

Theatinerstraße 8 


St. Benno-Brunnen
0.20 km
Henselmann Josef
1972

Frauenplatz 


Fischbrunnen
0.20 km
Henselmann Josef, Knoll Konrad
1971

Marienplatz 


Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd
0.22 km
Balkenhol Stefan
1997

Kaufingerstraße 7 


Denkmal für Graf Montgelas
0.22 km
Sander Karin
2005

Promendeplatz 


Wasserpilze-Brunnen
0.26 km
Winkler Bernhard
1972

Frauenplatz 


Sigi Sommer
0.27 km
Wagner Max
1998

Rosenstraße 


Statue von Orlando di Lasso
0.27 km
Widnmann Max von
1848

Promenadeplatz 


Tauben-Marie-Brunnen
0.28 km
Henselmann Josef
1958

Salvatorstraße 3 


Rindermarktbrunnen
0.29 km
Henselmann Josef
1964

Rindermarkt 


Statue von Lorenz von Westenrieder
0.34 km
Widnmann Max von
1854

Promenadeplatz 



Oskar Maria Graf-Denkmal
0.35 km
Holzer Jenny
1997

Salvatorplatz 1 


Rotmarmorbunnen
0.36 km
Unbekannt
1785

Alter Hof 


Trojanische Pferd
0.37 km
Hirn Sebastian
2014

Max-Joseph-Platz 


Waller
0.37 km
Nageler Claus
1982

Neuhauser Straße 2 


Alter Hof 


Tafeln zur Geschichte des Geldes
0.37 km
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 


Konkave und konvexe Form
0.37 km
Rucker Hans
1973

Theatinerstraße 22 


Weiß-Ferdl-Brunnen
0.38 km
Erber Josef
1953

Viktualienmarkt 


Sitzender Keiler
0.38 km
Mayer Martin
1960

Neuhauser Straße 2 


Elise-Aulinger-Brunnen
0.38 km
Rückel Anton
1977

Viktualienmarkt 


Roider-Jackl-Brunnen
0.39 km
Osel Hans
1977

Viktualienmarkt 


Karl-Valentin-Brunnen
0.40 km
Rauch Ernst Andreas
1953

Viktualienmarkt 


Liesl-Karlstadt-Brunnen
0.40 km
Osel Hans
1961

Viktualienmarkt 


Wassernixen-Brunnen
0.41 km
Schwarzkopf Andreas
1965

St.-Jakobs-Platz 1 


Zwei Löwen
0.44 km
Rümann Wilhelm von
1906

 


Apollo und die neun Musen
0.45 km
Brenninger Georg
1964

Max-Joseph-Platz 2 


Ida-Schumacher-Brunnen
0.45 km
Neubauer-Woerner Marlene
1977

Viktualienmarkt 


Perseus-Brunnen
0.45 km
Gerhard Hubert
1585

Residenz 


Hl. Korbinian
0.47 km
Backmund Klaus
1989

Maxburgstraße 


Prinzregent-Luitpold-Brunnen
0.49 km
Henselmann Josef
1983

Brienner Straße 12 


Schalenbrunnen
0.49 km
Hentrich Helmuth
1984

Pacellistrasse  


Eulenbrunnen
0.50 km
Ferstl Anton, Fromm Josef
1981

St.-Jakobs-Platz 


St.-Jakobs-Platz-Brunnen
0.51 km
Poly Regina
2007

St.-Jakobs-Platz 


Maximiliansplatz 


Merkur-Brunnen
0.52 km
Thiersch Friedrich von, Kaufmann Hugo
1902

Tal 13 


Wittelsbacher Brunnen
0.52 km
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumper Hans
1611

Residenz 


4th Plinth Munich
0.53 km
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 


Z-Antl-Brunnen
0.54 km
Hacker Walter
1985

Odeonsplatz 2 


Brunnen der Basler Versicherung
0.54 km
Oppenrieder Karl
1983

Frauenstraße 7 


Speaking Germany
0.56 km
Lifschitz Sharone
2004

St.-Jakobs-Platz 16 


Nornenbrunnen
0.56 km
Netzer Hubert
1907

Maximiliansplatz 


Brunnen im Hof des Innenministeriums
0.57 km
Krieger Emil, Kolb Anton
1952

Odeonsplatz 3 


Bronzeportal des Angerklosters
0.58 km
Rückel Anton

St.-Jakobs-Platz 


Moses-Brunnen
0.58 km
Henselmann Josef
1955

Lenbachplatz 7 


Hl. Jakobus
0.58 km
Rückel Anton
1956

(Unterer Anger 2 


Bierbrunnen
0.58 km
Berthold Joachim
1958

Oscar-von-Miller-Ring 


Mutter Theresia
0.60 km
Stadler Christine
1990

Unterer Anger 2 


Richard-Strauss-Brunnen
0.60 km
Wimmer Hans
1962

Neuhauser Straße 


Wasserbecken Kabinettsgarten
0.60 km
Kluska Peter
2003

Alfons-Goppel-Straße 


Mädchen mit Schildkröte
0.61 km
Henninger Jean
1972

Oberanger 28 


Flora III
0.62 km
Koenig Fritz
1971

Alfons-Goppels-Straße 


Eulenbrunnen
0.63 km
Henselmann Josef
1958

Unteranger 2 


Reiterstandbild König Ludwig I.
0.63 km
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 


Putto auf Waller reitend
0.64 km
Boos Roman Anton

Hackenstraße 7 


Loreley-Brunnen
0.64 km
Schwanthaler Ludwig von
1852

Hofgarten 


Isargott-Brunnen
0.65 km
Rauch Ernst Andreas
1968

Odeonsplatz 4 


Gasmolekül
0.65 km
Klein Christopher
2009

Oberanger 


Vernetzungen
0.66 km
Bergmeister Manfred
1993

Max-Joseph-Straße 2 


Rotkäppchen mit Wolf
0.67 km
Düll Heinrich, Petzold Heinrich
1904

Am Kosttor 


Radspielerbrunnen
0.67 km
Rauch Ernst Andreas
1967

Hackenstraße 12 


Radl-Brunnen
0.67 km
Rauch Ernst Andreas
1967

Hackenstraße 


Die öffentliche Rose
0.68 km
Szymanski Rolf
1969

Westenriederstraße 


Paar
0.69 km
Schultze Klaus
1983

Asamstraße 


Lichtmuschel
0.69 km
Rucker Hans
1973

Sendlinger Straße 


Wittelsbacher Brunnen
0.69 km
Hildebrand Adolf von
1893

Lenbachplatz 


Glasbrunnen
0.70 km
Lechner Florian
1985

Brienner Straße 18 


Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)
0.70 km
Unbekannt
1790

Marstallplatz 1 


Tauben-Brunnen
0.70 km
Nida-Rümelin Rolf
1964

Damenstiftstraße 3 


Gorgonen-Brunnen
0.70 km
Gwiazada Viktor, Strobl Johann
1987

Sendlinger Straße 29 


Brunnen Strandgut
0.71 km
Ladner Hans
1984

Asamstraße 


Hockende
0.72 km
Uhlig Wilhelm
1980

Kardinal-Döpfner-Straße 2 


Liebesharfe
0.73 km
Hämmerle Franz
1996

Asamstraße 


St.-Georgs-Brunnen
0.73 km
Laurenty Ernst
1958

Damenstiftstraße 8 


Hofgarten 


Die Kalte Nacht
0.74 km
Zavory Emese
1982

Asamstraße 


Lichtobjekt
0.75 km
Hoover Nan
1999

Falckenbergstraße 2 


Stier als Sitzplastik
0.76 km
Miller Anton
1957

Lenbachplatz 7 


Gärtnerplatz 


Ohne Titel
0.78 km
Thomas Florian
2002

Am Roßmarkt 3 


Konrad-Dreher-Brunnen
0.80 km
Wadere Heinrich
1994

Maxburgstraße 


Zwei Bronzepferde
0.80 km
Nageler Claus
1982

Roßmarkt 15 


Akanthusblüten-Brunnen
0.81 km
Rauch Ernst Andreas
1961

Ludwigstraße 


Aschenputtelrelief
0.83 km
Neubauer-Woerner Marlene
1952

Klenzestraße 46 


Mädchen mit Krug
0.83 km
Nida-Rümelin Rolf
1956

Ottostraße 8 


Hänsel und Gretel Relief
0.85 km
Neubauer-Woerner Marlene

Klenzestraße 46 


Wunsch und Gedächtnis
0.85 km
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 


Minerva
0.86 km
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 


Floriansbrunnen
0.86 km
Nida-Rümelin Rolf
1991

An der Hauptfeuerwache 8 


Satyrherme mit Knabe
0.88 km
Gasteiger Mathias
1895

Neuhauser Straße 20 


Toter Soldat
0.89 km
Bleeker Bernhard

Hofgarten 


Baum
0.92 km
Rösel Peter
2005

Herzog-Wilhelm-Straße 15 



Auffliegende-Vögel-Brunnen
0.95 km
Potzler Karl
1967

Herzog-Wilhelm-Straße 30 


Large Red Sphere
0.95 km
Maria Walter De
2010

Türkenstraße 


Großer sitzender weiblicher Torso
0.95 km
Fischer Lothar
1978

Herzogspitalstraße  


ohne Titel
0.96 km
Fruhtrunk Günter
1971

Herzog-Wilhelm-Straße 


Hofpassage Angertorblock
0.96 km
Kasimir Marin

Müllerstraße 34 


Heinrich-Heine-Brunnen
0.97 km
Stadler Toni
1962

Galeriestraße 


Springende Pferde
0.99 km
Mikorey Franz
1974

Herzog-Wilhelm-Straße 24 


Steinerner Baum
0.99 km
Knappe Karl
1968

Barer Straße 21 


Springbrunnen am Stachus
1.00 km
Winkler Bernhard
1972

Karlsplatz 


StraßeNamevonbis
0.05Weinstraße 16Muxel Johann Nepomuk 1834
0.34Promenadeplatz 15Thoma Ludwig1899
0.34Burgstraße 10Feuchtwanger Lion1911
0.35Prannerstraße 8Bayerischer Landtag
0.44Hofstatt 5Der gerade Weg
0.50Briener Straße 8Rosenberg Alfred19181919
0.56Oberanger 11Günther Ignaz
0.58Hackenstraße 5Feuchtwanger Lion1908
0.65Brienner Straße 18Wittelsbacher Palais
0.67Hackenstraße 7Heine Heinrich18271828
0.68Neuturmstraße 3Apollinaire Guillaume19021902
0.68Briennerstraße 21Wagner Richard
0.69Briennerstraße 23Haus der Deutschen Ärzte 1945
0.69Klenzestraße 4Jüdisches Altenheim und rituelle Speiseanstalt
0.70Tal 38Gaststätte Sterneckerbräu
0.77Galeriestraße 4Ausstellung Entartete Kunst
0.79Maximilianstraße 17Thule-Gesellschaft
0.85Ludwigstraße 2Zentralministerium 1945
0.88Fürstenstraße 6Rheinberger Joseph18671901
0.89Ludwigstraße 13Elisabeth von Österreich-Ungarn 18371854
0.90Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19001908
0.90Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19081908
0.91Herzogspitalstraße 13Brentano Clemens18401842
0.92Sendlinger Straße 75Pschorr (Familie)
0.94Hildegardstraße 9Feuchtwanger Lion18861889
0.99Amalienstraße 25Café Stefanie
1.00Theresienstraße 9Schmeller Johann Andreas18361852
Fahr Friedrich, Ramisch Hans, Steiner Peter B. -

Die Münchner Frauenkirche

Restaurierung und Rückkehr ihrer Bildwerke zum 500. Jahrestag ihrer Weihe am 14. April 1994
Autor: Fahr Friedrich, Ramisch Hans, Steiner Peter B.
Verlag: Sankt Ulrich Verlag
ISBN: 3879046263
Erscheinung: 1994
mehr...

Rosenberger Ludwig -

Die Frauenkirche

Ein Münchner Lesebuch
Autor: Rosenberger Ludwig
Verlag: Franz Ehrenwirth Verlag
ISBN: 0000000056
Erscheinung: 1947
mehr...


Pfister Peter, Ramisch Hans -

Die Frauenkirche in München

Geschichte, Baugeschichte und Ausstattung
Autor: Pfister Peter, Ramisch Hans
Verlag: Wewel Verlag
ISBN: 3879041504
Erscheinung: 1983
mehr...

 -

Der Bennobogen der Münchner Frauenkirche

Geschichte, Rekonstruktion und Analyse der frühbarocken Binnenchoranlage
Autor:
ISBN: 3880730865
Erscheinung: 0
mehr...


Fischer Susanne, Harrer Cornelia A. -

Die Glasfenster der Münchner Frauenkirche

Autor: Fischer Susanne, Harrer Cornelia A.
Verlag: Schnell & Steiner
ISBN: 3795411882
Erscheinung: 1998
mehr...

Alckens August -

Die Epitaphien der Altmünchner Kirchen

Autor: Alckens August
Verlag: Pinsker-Verlag
ISBN: 00128003
Erscheinung: 1974
mehr...


Enss Carmen M. -

Münchens geplante Altstadt

Städtebau und Denkmalpflege ab 1944 für den Wiederaufbau
Autor: Enss Carmen M.
Verlag: Franz Schiermeier Verlag
ISBN: 3943866467
Erscheinung: 2016
mehr...

Pister Peter, Ramisch Hans -

Der Dom zu Unser Lieben Frau in München

Autor: Pister Peter, Ramisch Hans
Verlag: Erich Wewel Verlag
ISBN: 3879041601
Erscheinung: 1987
mehr...


Baumann Cornelia, Petzet Michael, Srbik Hans Heinrich von -

Die Epitaphien an der Frauenkirche zu München

Autor: Baumann Cornelia, Petzet Michael, Srbik Hans Heinrich von
Verlag: Prestel Verlag
ISBN: 379130769X
Erscheinung: 1988
mehr...

Schaehle Franz -

Der Münchner Dom und seine Turmwarte

Autor: Schaehle Franz
Verlag: Oskar Ebersberger
ISBN: 0000000071
Erscheinung: 1923
mehr...


Bauer Richard -

Altmünchen

Der Maler Joseph Puschkin (1827-1905) und die Sammlung Neuner im Münchner Stadtmuseum
Autor: Bauer Richard
Verlag: Anton H. Konrad Verlag
ISBN: 3862181065
Erscheinung: 2017
mehr...

Ramisch Hans -

Das Grabmal Kaiser Ludwigs des Bayern

in der Münchner Frauenkirche
Autor: Ramisch Hans
Verlag: Schnell & Steiner
ISBN: 3795411386
Erscheinung: 2001
mehr...


Albrecht Wilhelm, Pfister Peter, Hahn Sylvia -

Komm & sieh

Ein Rundgang durch die Münchner Frauenkirche für Kinder und Jugendliche
Autor: Albrecht Wilhelm, Pfister Peter, Hahn Sylvia
ISBN: 0000000224
Erscheinung: 1994
mehr...

Steiner Peter -

Bildwerke der Münchner Frauenkirche

Autor: Steiner Peter
Verlag: Schnell & Steiner
ISBN: 00126040
Erscheinung: 1976
mehr...


Ramisch Hans -

Die Frauenkirche in München

Autor: Ramisch Hans
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 0000000006
Erscheinung: 1994
mehr...

Vogel Hans -

700 Jahre Dom-Pfarrei

Offizielle Festschrift
Autor: Vogel Hans
Verlag: Franz Fackler
ISBN: B003WX35FO
Erscheinung: 0
mehr...


Höntze Ernst -

Der Wiederaufbau der Peterskirche

Aus dem Pfarrarchiv von St. Peter in München - Heft 07
Autor: Höntze Ernst
Verlag: Stadtpfarramt St. Peter in München
ISBN: 0000000281
Erscheinung: 1998
mehr...

Haidn Johannes, Alexander Jung -

München - St. Peter

Aus dem Pfarrarchiv von St. Peter in München - Heft 12
Autor: Haidn Johannes, Alexander Jung
Verlag: Stadtpfarramt St. Peter in München
ISBN: 3000264672
Erscheinung: 2008
mehr...


Altmann Lothar -

Kath. Stadtpfarrkirche St. Peter

Autor: Altmann Lothar
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 3795443776
Erscheinung: 2008
mehr...

Haidn Johannes -

Die Corporis Christi Erzbruderschaft bei St. Peter in München

1609 - 2009. 400 Jahre Geschichte, Glaube und Tradition
Autor: Haidn Johannes
Verlag: Kath. Stadtpfarramt St. Peter
ISBN: 9783000290350
Erscheinung: 2010
mehr...


Wermescher Anne -

Der Schrenkaltar in St. Peter

Aus dem Pfarrarchiv von St. Peter in München - Heft 10
Autor: Wermescher Anne
Verlag: Stadtpfarramt St. Peter in München
ISBN: 0000000280
Erscheinung: 2005
mehr...

Edelmann Heidrun -

Promenadeplatz 9

Die Geschichte eines Anwesens in München
Autor: Edelmann Heidrun
Verlag: Volk Verlag
ISBN: 3862222330
Erscheinung: 2017
mehr...


Brugger Walter Brandl Anton Brandl Anton, Brandl Anton -

Heilig Geist

München
Autor: Brugger Walter Brandl Anton Brandl Anton, Brandl Anton
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 3795442087
Erscheinung: 2008
mehr...

Grießenbach Roma, Brandl Anton, Sterflinge Rudolf -

Hammerthaler Muttergottes

Heilig Geist-Kirche in München
Autor: Grießenbach Roma, Brandl Anton, Sterflinge Rudolf
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 3795466474
Erscheinung: 2006
mehr...