Münchner Zitate

„München wird auferstehen.“

Alfred Kerr (1947)

“München glich einer gefeierten Frau, lächelnd ihrem Triumph hingegeben, eine köstliche kleine Weltstadt, feiertäglich und international wie keine zweite… Beschaulich, schönaugig, verträumt, ein wenig verspielt, im Blau der Isar und der südlichen Tönung des Himmels versponnen lies München sich leben und die Dinge konnten so bleiben.”

Annette Kolb

“Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will.”

Benjamin Franklin

„In München sind Lederhose und Laptop eine Symbiose eingegangen.“

Bundespräsident Roman Herzog (1998)

„Er ist der einzige Kabarettist der auch eine Großstadt regiert “

Dieter Hildebrandt über Oberbürgermeister Christian Ude

“Es ist mir noch immer die allerliebste Stadt, die ich kenne, und wenn ich wieder auf die Welt komme, dann bitte gleich in München.”

Eduard Grützner

„Der Bayer hat einen gemächlichen, gemütlichen Puls. Man kann dabei sehr alt werden“

Erich Kästner

„Bei uns in München isz große Zeit. Die Festwiese, die größte, glaub ich, der Welt ist herrlich anzuschauen. Alle Münchner sind lustig. Die Stadt ist wie gemacht für Feste; feiert sie, zeigt sie ihr wahres Gesicht.“

Erika Mann

„Alle Münchner sind lustig, diese Stadt ist wie gemacht für Feste. Feiert sie, zeigt sie ihr wahres Gesicht.“

Erika Mann

„Fahren Sie gar nicht woanders hin, ich sage ihnen, ergeht nichts über München. Alles andere in Deutschland ist Zeitverschwendung.“

Ernest Hemingway

„München will gar nicht erörtert, München will gelebt und geliebt sein“

Ernst Heimeran

Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon, der in München wohnt.

Eugen Roth

„Zu Münchens schönsten Paradiesen
zählt ohne Zweifel seine Wiesen. “

Eugen Roth

Ich ging durch die Straßen, ganz benommen, wie durch die Stadt meiner frühesten Träume. Da war mir klar, daß dies in Wahrheit die Stadt sei, in der ich mein Leben verbringen würde.

Falckenberg

Alles, was ich sehe, kommt mir vor wie eine Traum.

Fjodor Iwanowitsch Tjutschew

„Der General sitz neben dem gewöhnlichen Schreiber, der Bürgermeister neben dem Packträger ...
der Geldaristokrat neben dem Plebejer ...
Hier allein ist echte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ...“

Frankfurter Zeitung, 1894

... erst beim Verdauen kann man etwas über dieses wunderbare München sagen.

Franz Kafka

„München erscheint mir auf den ersten Blick, das reine Buxtehude. Die Straßen schmutzig und eng. In einem Zigarrengeschäft sehe ich noch die nämliche Auslage stehen, die ich vor drei Jahren dortgesehen“

Franz Wedekind

„Wahnmoching im bildlichen Sinne geht weit über den Rahmen eines Stadtteils hinaus.
Wahnmoching ist eine geistige Bewegung, ein Niveau, eine Richtung, ein Protest.“

Franziska von Reventlow

Letzter Abend mit Montsieur, aber so kühl. Platonisch geschieden. Mit Erleicherung wieder hier hinaus. So möcht ichs immer. Einsamkeit... und dazwischen ein schöner Rausch.

Franziska zu Reventlow

„In München reifte auch dann der Dichter in mir ... “

Friedrich Hebbel

„ ... von München aus, wo ich eigentlich erst zum Besitz meiner Persönlichkeit gelangte ...“

Friedrich Hebbel

„Es fehlt München an einer Grundformel, auf die man die meisten großen Städte Deutschlands zurückführen vermag, und gerade darin liegt seine Eigentümlichkeit. Die wunderlichsten und verschiedenartigsten Elemente, solche, die sich gegenseitig auszuschließen, sich unmöglich zu machen scheinen, mischen sich oder durchkreuzen sich vielmehr in dieser Stadt “

Friedrich Hebbel, 1839

Das weibliche Geschlecht in München ist schön, doch beym gemeinen Volke nicht so allgemein als in höheren Ständen...
Es scheint, die Wirte studieren darauf, schöne Kellnerinnen zu haben. Diese gegen zierlich in Miedern mit silbernen Ketten, sehen gegen andere Länder ziemlich modest aus, und dabey sehr gesprächig gegen den Fremden ...

Friedrich Nikolai
Beschreibung einer Reise durch Deutschland und der Schweiz im Jahre 1781

Paris ist eine Frau, München ist Bier

Fürst Schtscherbatow

„Einem echten Münchner kommt das Loben schwer über die Lippen.“

Georg Lohmeier

„Da sehen Sie einen Monarchen, der neben der Königlichen Majestät seine angeborene schöne Menschennatur gerettet hat“

Goethe 1829 zu Eckermann über König Ludwig I.

Sogar die nobelsten Damen gehen ins Kaffeehaus und trinken da - nicht Kaffee, sondern so zum Spaß eine Maß Bier oder zwei.

Gottfried Keller

Ein liederliches, sittenloses Nest voll Fanatismus, Grobheit, Kälbertreiber, voll Heilgenbilder, Knödel, Radiweiber...

Gottfried Keller

„Schwabing ist kein Ort,
sondern ein Zustand“

Gräfin zu Reventlow (1871 - 1918)

„... einen goldenen Sattel auf einem mageren Pferd ...“

Gustav Adolf bei der Einnahme Münchens

„Man fühlt sich hier beinahe griechisch“

Gustav Mahler

„In einem Hauch von Weißwürsten, Senf und Kraut ging ich durch die Straßen; Braunhemden, Schaftstiefel, BDM-Mädchen mit Zopffrisuren überall...“

Heidi Spiel

Seichtes kümmerliches Leben. Kleingeisterey, am liebsten bin ich unter jungen Malern, die besser aussehen als ihre Bilder.

Heinrich Heine

Zwischen Kunst und Bier ist München wie ein Dorf zwischen Hügeln hingelagert.

Heinrich Heine

„Ein Dorf, in dem Paläste stehen“

Heinrich Heine

“München ist der große Tragpfeiler jener Beziehungsbrücken, die sich vom deutschen Norden nach dem italienischen Süden schwingt.”

Heinrich Heine

„Er liebt die Kunst, und die schönen Frauen
Die läßt er porträtieren;
Er geht in diesem gemalten Serail
Als Kunst-Eunuch spazieren.“

Heinrich Heine über König Ludwig

„Hier giebt es gutes Weissbier, aber wahrhaft keine Ironie“

Heinrich Heine, Reisebilder

„Für mich ist München mein Deutschland.
Außerhalb Münchens ist für mich Ausland.“

Helmut Dietl

„Es gibt nur zwei Städte, in denen man leben kann: Rom und München.“

Henrik Ibsen

“Der Bayer hat ein irdisches Verhältnis zur Religion und ein mystisches zum Bier.”

Johann-Baptist Metz

„Thomas Wolfe hatte Recht, als er sagte, München sei ,ein deutscher Himmel auf Erden.“

John Russell

„Thomas Wolfe hatte recht als er sagte, München sei ein deutscher Himmel auf Erden.“

John Russen in der New York Times 1989 (Schauspieler)

„München ist die Diva unter den deutschen Metropolen. Keine andere Großstadt ist so selbstverliebt und setzt sich so gerne in Szene.“

Joseph von Westfalen (Autor)

„Ich will aus München eine Stadt machen, die Teutschland so zu Ehren gereicht, dass niemand sagen kann, er kenne Teutschland, wenn er München nicht gesehen hat! “

König Ludwig I.

„Soll ich die sagen, was mir am meisten zuwider auf Erden? Münchens Lage und Bau, Münchner Gesellschaft und Luft!“

König Ludwig I. (als Kronprinz)

... dass die Stadt München diesen Bau als ein Zeichen meiner Zuneigung ansehen solle.

König Ludwig I. 1826 anläßlich der Grundsteinlegung des Königsbaus

„Ich bin 64 Jahre alt, hab viel des Schönen gesehen, so Schönes noch nie;
ich habe viele Freuden erlebt, doch eine solche Freude noch nie“

König Ludwig I. bei der Enthüllung der Bavaria 1850

„Ich werde nicht ruhen,
bis München aussieht wie Athen.

König Ludwig I. von Bayern

„ Ich habe die Absicht, auf der Isarhöhe bei München einen Nationalbau, einen Park, vielleicht auch einen herrlichen neuen Stadtteil mit ganz großartigen Kais anzulegen;
die dahinter liegenden Fichtenwälder möglichst zu erhalten zu suchen und zu veranlassen, daß neue gepflanzt werden, allenthalben für die Gegenwart und für die Nachwelt zu sorgen.“

Kronprinz, Maximilian, 1832

Früher hatte die schöne Stadt, behagliche Stadt die besten Köpfe des Reichs angezogen. Wie kam es, daß die jetzt fort waren, daß an ihrer Stelle alles, was faul und schlecht war im Reich und sich anderswo nicht halten konnte, magisch angezogen nach München flüchtete?

Lion Feuchtwanger

Sie waren zufrieden mit sich.
Ihr Wahlspruch war: Bauen, brauen, sauen.

Lion Feuchtwanger

In München war die Widerlegung der Argumente der Linksparteieb durch Tötung derer, die sie propagierten, besonders beliebt.

Lion Feuchtwanger

»Es ist hier gut seyn, und wer nur eine kleine  Zeit zugegen ist, will hier seine Wohnung sich bauen«

Lorenz Westenrieder (Bayrischer Geschichtsschreiber)

„Es ist hier gut sein, und wer nur eine kleine Zeit zugegen, will hier seine Wohnung bauen. “

Lorenz Westenrieder, 1782

„Die Polizei hat in diesen Räumen wenig Geschäft. Der Bräuknecht ist der Arm der Gerichtigkeit. Ist einer excessiv, wird er hinausgeworfen, was so viel ist, jeder, andem er vorbei muß, gibt ihm einen Puffer, bis er hinausgepufft ist. Ist sein Blut wieder abgekühlt, kommt er wieder, setzt sich, als wäre nichts geschehen, zu seinen Richtern, die ihn, wenn er wieder losbricht, abermals hinausdividieren und noch zweimal, wenn diese Procedur nöthig werden sollte.“

Ludwig Hollweg über das Hofbräuhaus, 1859

„Die Juristerei kann man in Büchern nachstudieren, aber das Leben und die Kunst in München nicht“.

Ludwig Thoma

„Kein Ereignis hatte so bestimmenden Einfluß auf mein Leben wie die Übersiedelung nach München“.

Ludwig Thoma

„Es gibt keinen Unterschied zwischen Reich und Arm, Vornehm und Gering, ja nicht einmal zwischen Minister und Droschkenkutscher“

Max Halbe, Dramatiker

„Der sicherste Beweis dafür, dass Baiern das irdische Paradies Deutschlands ist, liegt in der Tatsache, dass diese Provinz [...] bisher imstande gewesen ist, eine Regierung zu ertragen, die allgemein als die schlechteste aller schlechten Regierungen Europas anerkannt ist“

Maximilian von Montgelas (1796)

“Die Bayern leben in einem Paradies, die einzigen, die es nicht wissen, sind die Bayern.”

Michail Gorbatschow

„Es war ein Herzog in Bayern,
den dürstete gar sehr
der hatte viele Diener
die dürstete noch mehr“.

Münchner Spottvers auf den Bierverbrauch bei Hofe

„Besonders gerne erinnern wir uns an das Hofbräuhaus, wo das gute Bier alle Klassenunterschiede verwischt.“

Nadeshda Krupskaja (Lenins Ehefrau)

„Langsam begreife ich, was das ist, ein echter Münchner. Ein Glücksfall ist es, kein Zufall.“

Napoleon Bonaparte

„Die demokratisierende Macht des Biers hatte [in München] doch eine Annäherung bewirkt. Der geringste Arbeiter war sich bewusst, das der hochgeborene Fürst und Graf keinen besseren Trunk sich verschaffen konnte als er; die Gleichheit vor dem Nationalgetränk milderte den Druck der sozialen Gegensätze. Und wenn im Frühling noch der Bock dazu kam, konnte man... eine so zwanglose beisammen finden, wie sie in Berlin nirgends anzutreffen war.“

Paul Heyse (1854)

Schwabings Stunde heißt Illusion. Dieser Stadtteil hat die Weite, die Drehbarkeit eines Kontinents.

Rene Prevot

„Nirgendwo sonst im Europa der zwanziger Jahre enthüllen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses turbulenten Erdteils mit größerer Dramatik.“

Robert Murphy, politischer Sonderberater General Dwight D. Eisenhowers

„In München sind Lederhose und Laptop eine Symbiose eingegangen.“

Roman Herzog

„Das neue Rathaus, sei ein abgekürzter Reiseführer durch Brüssel, Brabant, Alt-München und preusische Kasernenhöfe“

Roul H. Franco in seinem München-Buch (1920)

... jede Woche ein kleiner Straßenkampf

Sandor Marai

„In mein Herz münden Isar und Jordan“

Schalom Ben-Corin

„Dieses Volk wusch sich nicht und badete nicht und war doch kunstnäher, als die gewaschene Menschheit des Nordens. “

Theodor Lessing in Einmal und nie wieder

... Ihre [der Stadt München] tief reichende künstlerische Natur ist weniger geistig, als sinnlich; München ist die Stadt der angewandten und zwar der festlich angewandten Kunst und der typische Münchner Künstler immer ein geborener Festordner und Karnevalist.

Thomas Mann

„München kann die Stätte sein oder werden, durch die Deutschland sich am besten, am glücklichsten mit der Welt verbinden und versöhnen mag - eine Weltstadt anderen Sinnes als Berlin, eine weltdeutsche Stadt…

Thomas Mann

“Ja, München gefällt mir ganz ausnehmend. Die Luft soll sehr nervenstärkend sein. Ich trinke mit großem Vergnügen sehr viel Bier.”

Thomas Mann

„München wird nur dann in Deutschland und in der Welt an der Spitze bleiben oder wieder an die Spitze kommen, wenn es nicht nur eine sinnenfrohe, sondern auch eine geistige, geistfreundliche geistwillige, nicht nur eine künstlerische, sondern auch eine literarische Stadt ist.“

Thomas Mann, 1926

Man liebt hier die Verbrämung.
Ein Reisender, welcher von Wien kommt,
sieht ganz München für eine Schauspielergesellschaft an.

Wilhelm Ludwig Wekhrlin (1772)

„Die Münchner verstehen es, sich öffentlich auf den Straßen zu amüsieren.“

Wladimir Lenin

Glücklich und vergnügt war meine Ankunft.

Wolfgang Amadeus Mozart
Revolutionszeitung

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