Name Kaufingerstraße
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel
Stadtbezirksteil Kreuzviertel
Straße Kaufingerstraße
Kategorie Keine Kategorie
Baustil Keine Kategorie
Suchbegriffe Kaufingerstraße 
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Beschreibung

<p> &nbsp;</p> <p> Vom &gt; Marienplatz nach Westen ausgehender Straßenzug, dessen Namen sich von einem Münchener Bürger Chunradus Choufringer (1239) herleitet (vermutlich aus Kaufering); als Straßenbezeichnung erst 1316 belegt, wohl aber älter: bereits 1300 hieß das Tor, das die Stadt Heinrichs des Löwen nach Westen abschloss, &gt;Kaufinger (auch Kufringer) Tor&lt; (seit 1535 bis zu seinem Abbruch 1807 &gt;Schöner Turm&lt;).</p> <p> <strong>Beschreibung:</strong> Die Straße nimmt Ostwestrichtung der alten Salzstraße vom Tal her auf und wird nach Stadterweiterung des späten 13. Jh. durch &gt; Neuhauser Straße in Richtung Landsberg bzw. Augsburg fortgeführt. Alte Bausubstanz (zum Großteil Bombenschäden) durch Geschäfts- und Bürohäuser verdrängt; seit 1972 Fußgängerbereich, zusammen mit Neuhauser Straße umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands (1992).- Bei Nr. <strong>5</strong> die von Hilmer und Sattler errichtete Passage Kaufinger Tor (1992-94); bei Nr. <strong>9</strong> bestand Münchens ersfe Ladenpassage, als F. v. Gärtner die Stadtniederlassungder Nymphenburger Porzellanmanufaktur 1823-24 erbaute und sie mit dem Rückgebäude an Fürstenfelder Straße verband (nach Kriegszerstörung nicht wieder aufgebaut); bei Nr. <strong>10</strong> Geschäftshaus in Mischform Jugendstil/Sezession, erbaut 1904 nach Plänen von Lersch und Hirsch; bei Nr. 28 Geschäftshaus Hirmer, ursprünglich errichtet für Bamberger &amp; Herz nach Plänen von Honig und Söldner 1912-14, mit Allegorien dekorierte Erker an Kaufinger- und Augustinerstraße (Steinreliefs von Seidler). Vor Nr.<strong> 28</strong> im Pflaster markierter Standort und Grundriss des ehemaligen Kaufinger Tors/Schönen Turms.</p>

Ehemalige Bewohner