| Name | Münchner Stadtmuseum |
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Angerviertel |
| Straße | Rosental 16 |
| Jahr Baubeginn | 1500 |
| Jahr Fertigstellung | 1500 |
| Baustil | Gotik |
| Kategorie | Keine Kategorie |
| Baustil |
Gotik Gotik |
| Suchbegriffe | Münchner Stadtmuseum |
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, <a title='Münchner Stadtmuseum München Jakobsplatz' href='https://fotoagentur-muenchen.de/bilder/d_bilder.php?id=12352'>Münchner Stadtmuseum</a>, <a title='Lizenzhinweis Fotoagentur München' href='https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode'>CC BY-NC 4.0</a>
Urheber: Steinlein Gustav
Bemerkung
Münchner Stadtmuseum, architektonisch heterogen gruppierter Komplex um zwei Innenhöfe; südöstlich ehem. Stadtzeughaus, dreigeschossiger stattlicher Satteldachbau der Spätgotik, von Lukas Rottaler, 1491-93, nach Kriegsschäden teilerneuert; nördlich Erweiterungstrakt, dreigeschossiger Satteldachbau mit übergiebeltem Eingangsrisalit in Neurenaissaceformen, von Ludwig Grässel, 1926-28, von Herrmann Leitenstorfer 1930/31 in Winkelform nach Osten fortgesetzt; nördlicher Erweiterungstrakt, fünfgeschossige, flachgedeckte Dreiflügelanlage um großen Innenhof mit Brunnen, von Gustav Gsaenger, 1959-1964; Zierbrunnen "Schwimmende Nixen", von Schwarzkopf und , 1965; mit Rosental 16
Quellen
Historisches Stadtmuseum
Zauner - München in Kunst und Geschichte (1914)
Historisches Stadtmuseum, Jakobsplatz 1. Untergebracht im alten städtischen „Büchsen- und Kornhaus“, dem spätem Landwehrzeughaus, einem gotischen Speicherbau aus zirka 1410, in seiner heutigen robusten einfachen Gestalt spätestens aus 1510, aus welchem Jahr das Stadtarchiv eine Rechnung für „Gemälde am neuen Bau des Stadthauses am Anger“ aufweist [BAJ], Es hat seine ursprüngliche Form fast ganz bis heute erhalten. Die Fassade ist in 4 Geschosse gegliedert, über denen sich der Dreieckgiebel auf baut; an den Ecken 2 kleine Erkertürmchen.
Das Museum wurde vor 25 Jahren von K. Archivrat Ernst von Destouches gegründet durch Sammlung der damals noch im städtischen Besitz befindlichen und in den städtischen Anstalten zerstreuten historischen Gegenstände. Es folgten dann einige überaus große, zum Teil höchst wertvolle Schenkungen, vor allem die berühmte Maillinger-Sammlung, die reichhaltige und kostbare Bürkel'sche Münzen- und Medaillensammlung, die Neuner- und die Greissammlung u. s. w. und noch später die Gründung einer städtischen Modellsammlung. Der Wert und die Bedeutung des Stadtmuseums wird bewiesen schon durch die Tatsache, daß es — und zwar auf Ansuchen der betreffenden Direktionen — bereits bei vielen Landes-, Welt- und Jubiläumsausstellungen in und außerhalb Deutschlands, ja selbst überm Ozean beteiligt war [Bayer. Staatsztg. 158/13].
Das städtische Zeughaus
Nagler - Acht Tage in München (1863)
Das städtische Zeughaus am Heumarkt auf dem Anger- Nr. 1 ist ein alter gothischer Bau aus der Zeit von 1431, wie wir in der Geschichte von München S. 63 nachgewiesen haben, zugleich mit Hinblick aufdas anstoßende Stadthaus, welches nach 1410 erbaut wurde.Das bürgerliche Zeughaus gehört zu den Sehenswürdigkeiten. Es enthält im oberen Stocke eine große Menge alterthümlicher Waffen, zum Theil von historischem Interesse. Das Wachtlokal wurde 1848 hergerichtet, und von Schwarzmann im gothischen Geschmack dekorirt. Das Stiegenhaus zierte I. Eberhardt mit Scenen aus dem Leben der alten Landsknechte. In den massiven Spitzgewölben des Erdgeschosses werden die Kanonen aufbewahrt.
Wikipedia: Münchner_Stadtmuseum
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