Geschichte der Straßenbenennungen

  • - Einführung der Hausnummern

    Der Magistrat führt die Hausnummern ein


  • - Mit dem Karlsplatz wird erstmals eine Straße nach einer Person benannt

    Der Karlsplatz wurde nach Kurfürst Carl Theodor benannt. Somit wirde erstmals eine Straße nach einer Person benannt.


  • - Einführung von Straßenschildern


  • - Umbenennung von Straßen in der Maxvorstadt (Befreiungskriege)

    Auf Befehl König Ludwig I. werden Straßen in der Maxvorstadt nach bayerischen Siegn in dern Befreiungskriegen benannt.


  • 7. März  - Haidhausen - Straßennamen werden nach der Eingemeindung beibehalten

    Das Innenministerium bestättigt die Entscheidung des Münchner Magistrates, die hergekommenen Straßennamen als offizielle Benennungen beizubehalten. 


  • 4. August  - Straßen sollen nach geschichtlichen Momenten und verdienten Personen benannt werden

    Dem Münchner Magistrat wird aufgetragen:

    „mit neuen Stra0enbenennungen geschichtliche Momente der Stadt und insbesondere durch Kunst und Wissenschaft verdiente Männer derm Gedächtnis der Jetztzeit näherzurücken“


  • - Die Münchner Straßennamen und ihre Bedeutung

    Josef Fernberg (Lehrer an der Domschule)


  • - Adressbuch mir Straßennamneserläuterungen


  • - Die Münchner Straßennamen und ihre Erklärung

    Karl Graf von Rambaldi (800 Straßen)


  • 30. Oktober  - Der „Deutsche Städtetag“ empfiehlt Straßen und Plätze nach deutschen Schutzgebieten zu benennen

    Der „Deutsche Städtetag“ gibt eine Anregung der „Deutschen Kolonialgesellschaft“ weiter, „den Städten zu empfehlen, geographische Namen aus den deutschen Schutzgebieten zur Benennung von Straßen und Plätzen zu verwerten“.


  • 3. September  - Straßenbenennung nach Kolonialgebieten in Gern

    Im 28. Stadtbezirk“ [= Gern] werden die Straßen „Togostraße“, „Kamerunplatz“, „Dar-es-Salaam- Straße“, Tsingtaustraße“, „Sansibarplatz“ und „Samoaplatz“ nach den Kolonialgebieten benannt.


  • 30. April  - Straßenumbenennungen im Pasinger Rathaus


  • - Beschluss eines Kolonialvietrels in Bogenhausen und Tudering

    Die Nationalsozialisten beschließen die Errichtung eines Kolonialsviertel in Bogenhausen und Trudering


  • 7. Dezember  - Umbennungen von jüdischen Straßennamen werden beschlossen

    Der Hauptauschuss des Stadtrates beschließt die ersten Umbennungen von Straßennamen die nach jüdischen Personen benannt sind.


  • 18. Oktober  - In Moosach werden Straßen nach Bergsteigern benannt

    Der Stadtrat beschließt in Moosach Straßen nach Bergsteigern zu benennen


  • 30. August  - Einstellung der Straßenbenennungen

    Die Straßenbenennungen werden durch einen Erlaß des Reichsinnenministeriums als kriegsunwichtig eingestuft.
    Der Angriff auf Polen fand zwei Tage später statt.


  • 7. November  - Straßenbenennung der Siedlung Harthof

    Der Stadtrat beschloß, dass die Straßen der Siedlung am Harthof nach Personen benannt werden sollen, die sich im Ausland um das Deutschtum verdient gemacht hatten


  • 16. Mai  - Karl Scharnagel ordnet Umbenennung der Straßen an

    Die Straßen die seit 1933 aus politischen Gründen benannt wurden, erhalten wieder ihre alten Namen.


  • 25. Juni  - Oberbürgermeister Karl Scharnagel erhält den Befehl zur Straßenumbenennung

    Oberbürgermeister Karl Scharnagl muss eine Aufstellung der Straßen und Plätze bis zum 4. Juli 1945 vorlegen, deren Benennung mit dem Dritten Reich in Verbindung stehen, vorlegen. Ebenso sind Vorschläge zu deren Umbenennun zu erstellen.


  • 8. November  - Beratung über die Umsetzung der Umbennung der Straßennamen

    Folgender Beschluß wurde gfasst:

    1. Straßen, die deutsche Siege im Feindesland nach dem 1.8.1914 verherrlichen oder in ihrer Erinnerung wach halten, durch geeignte andere Namen zu ersetzen;
    2. Straßen, die nach verdienten Soldaten, die in anständiger Weise gehandelt haben und deren Taten nicht von nationalitischen Geist inspiriert waren, zu belassen, es sei denn, das sie in der Nazibewegung hervorgetreten sind. Dies trifft vor allem für Soldaten des 1. Weltkrieges und früherer Kriege zu. Denn es würde dem Empfinden weiterer Volkskreise wohl nicht entsprechen, wenn man beispielweise eine Boelkestraße umbenennen würde, nachdem bei der Beisetzung Boelkes der ritterliche Gegner über dem Grabe aus der Luft als Anerkennung Kränze abwarf.


  • 2. Oktober  - Stadtratsbeschluß Ludwigsfeld

    Stadtratsbeschluß: „Für die Straßenbenennungen im Regierungslager für heimatlose Ausländer werden für Ausländer leicht verständliche Namen von Edelmineralien verwendet.“


  • - Münchens Straßennamen

    Herausgeber: Baureferat der Landeshauptstadt München


  • - Haus- und Straßennamen der Münchner Altstadt

    Helmuth Stahleder


  • - Umbenennung: Karl-Peters-Straße in Ida-Pfeifer-Straße


  • - Weiblichen Persönlichkeiten wird bei der Straßenneubenennungen der Vorgang gegeben

    Der Kommunalausschuss beschließt einstimmig: „Künftig wird bei Straßenneubenennungen weiblichen Persönlichkeiten der Vorrang gegeben, soweit es der jeweiligen Systematik der Straßenbenennungen entspricht.“


  • 25. September  - Koloniale Straßennamen - Wie lange noch

    Podiumsdiskusion im Münchner Rathaus


  • 25. Oktober  - DECOLONIZE MÜNCHEN freedom roads! | Spuren Blicke Stören | Georges Adéagbo

    Ausstellung im Münchner Stadtmuseum mit umfangreichem Kulturprogramm vom  25. Oktober 2013 – 23. Februar 2014 


  • - Paul-Legarde-Straße wird in Ilse-Weber-Straße umbenannt


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