Straßennamen nach geschichtlichen Ereignissen

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  • Schlacht bei Hohenlinden
    Hohenlindener Straße

    Hohenlindener Straße 
    Mittbacher Straße 

    Während der Napoleonischen Kriege fand bei den oberbayerischen Orten Hohenlinden und Maitenbeth eine Schlacht statt. Alliierte bayerisch-österreichische Truppen unter Johann von Österreich erlitten dabei eine schwere Niederlage gegen die französischen Truppen der Rheinarmee unter General Moreau. Nach dieser Niederlage war das österreichische Heer nicht mehr in der Lage, den französischen Vormarsch aufzuhalten. Kaiser Franz II. sah sich gezwungen, am 25. Dezember 1800 den Waffenstillstand von Steyr zu unterzeichnen. 
  • Völkerschlacht bei Leipzig
    Leipziger Straße

    Leipziger Straße 

    Mit bis zu 600.000 beteiligten Soldaten aus über einem Dutzend Ländern war dieser Kampf bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wahrscheinlich die größte Schlacht der Weltgeschichte. In dieser wichtigsten Schlacht des Befreiungskrieges gegen die napoleonische Fremdherrschaft brachten die zahlenmäßig überlegenen verbündeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden Napoleon Bonaparte die entscheidende Niederlage bei, die ihn dazu zwang, sich mit der verbliebenen Restarmee und ohne Verbündete aus Deutschland zurückzuziehen. In der Schlacht wurden von den rund 600.000 beteiligten Soldaten 92.000 getötet oder verwundet

     
  • Johann Philipp Palm wird auf Befehl Napoleons erschossen
    Palmstraße

    Palmstraße 

    Der Buchhändler Johann Philipp Palm veröffentlichte im Verlag seiner Buchhandlung das gegen Napoleon gerichtete Pamphlet „Deutschland in seiner tiefen Erniedrigung“ und wurde dafür zum Tode verurteilt und in Braunau am Inn standrechlich erschossen. 
  • Schlacht bei Abensberg
    Abensbergstraße

    Abensbergstraße 

    Unter der Bezeichnung Schlacht bei Abensberg werden mehrere Gefechte zusammengefasst, die zwischen dem 19. und 20. April 1809 hauptsächlich zwischen den Flüssen Abens und Große Laaber stattfanden. An diesen Tagen begegneten sich das österreichische Heer unter Erzherzog Karl und die französische Armee unter Kaiser Napoleon mit unterschiedlichen Intentionen auf sehr breiter Front zwischen Mainburg an der Abens im Süden und Peising bei Bad Abbach im Norden. Dabei kam es zu größeren Gefechten bei Offenstetten, Kirchdorf, Siegenburg, Rohr und Rottenburg. 
  • Schlacht bei Eggmühl
    Eggmühler Straße

    Eggmühler Straße 

    Die Schlacht bei Eggmühl fand am 22. April 1809 bei Eggmühl, einem Dorf in der heutigen Oberpfalz, südlich von Regensburg, statt. Die Schlacht gehört zu einer Reihe von eng zusammenhängenden Gefechten und Schlachten, die zwischen dem 19. und 23. April 1809 im Bereich der Abens, der Großen Laaber, Landshut und Regensburg stattgefunden haben. Da diese Gefechte alle sehr eng zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussten, werden sie in der älteren Literatur meist als „Feldzug bei Regensburg“ gemeinsam dargestellt 
  • König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ruft zum Freiheitskampf auf
    Breslauer Straße

    Breslauer Straße 

    Hauptstadt Schlesiens, von welcher aus König Friedrich Wilhelm III. von Preußen am 17. Mai 1813 den Aufruf zum Befreiungskampfe erließ“ 
  • Schlacht bei Großbeeren
    Großbeerenstraße

    Großbeerenstraße 

    Die Schlacht bei Großbeeren fand am Nachmittag des 23. August 1813 in der Nähe von Großbeeren in Brandenburg, heute Landkreis Teltow-Fläming, statt. Sie war Teil der Befreiungskriege. Die Niederlage der Franzosen verhinderte ein erneutes Vordringen der napoleonischen Truppen nach Berlin und beendete die französische Herrschaft in der Mark. 
  • Schlacht an der Katzbach
    Katzbachstraße

    Katzbachstraße 

    Die einbrechende Nacht verhinderte eine weitere Verfolgung der französischen Truppen am 26. August. So begann erst einen Tag später die Verfolgung der französischen Armee. Am 29. August wurde bei Löwenberg in Schlesien die Division Pacthod zersprengt. Am 1. September konnte die Vorhut der Verbündeten bis zur Lausitzer Neiße vordringen. Die Franzosen verloren insgesamt bis zum 1. September 103 Kanonen und beklagten 12.000 Tote und Verwundete sowie 18.000 Gefangene, darunter drei Generäle. Der Rest ihres Heeres war vollständig demoralisiert.  
  • Schlacht bei Hanau
    Hanauer Straße

    Hanauer Straße 

    Die Schlacht bei Hanau am 30. und 31. Oktober 1813 fand auf dem Gebiet der Stadt Hanau statt. Sie war Teil der Befreiungskriege gegen die französische Besatzung. Der Hauptschauplatz befand sich auf dem heutigen Gebiet des Lamboywaldes. Hanau gehörte damals zum Großherzogtum Frankfurt. 
  • Blücher Armee überquert den Rhein
    Caubstraße

    Caubstraße 

    Das Zentrum der Armee mit Blücher und den Korps Yorck und Langeron sammelte sich oberhalb von Kaub auf dem Taunus mit dem Plan, von Weisel durch das Holzbachtal und die Stadt zum Rhein vorzustoßen und diesen zu überqueren. In der Neujahrsnacht 1813/14 setzten die Kauber Schiffer, verstärkt durch Schiffer aus St. Goarshausen, eine Vorhut und erste Truppen in Nachen über den Rhein, während russische Pontoniere eine Brücke aus Leinwandpontons bauten. Nach dem Brückenbau überquerte Blüchers Armee vom 2. bis 5. Januar den Rhein. 
  • Schlacht bei Brienne
    Brienner Straße

    Brienner Straße 

    Die Schlacht bei Brienne wurde am 29. Januar 1814 während des Winterfeldzuges der Befreiungskriege in Frankreich zwischen einer französischen Armee unter Napoleon und russischen Korps der Schlesischen Armee unter Feldmarschall Blücher ausgetragen. Die Schlacht fand nahe Brienne-le-Château statt, wo Napoléon studiert hatte. Als die Heere der Verbündeten aus drei Richtungen auf das französische zu marschierten, plante Napoléon, jeden Teil einzeln anzugreifen und zu besiegen. Seine erste Absicht war, die preußischen und russischen Soldaten der Schlesischen Armee unter Blücher auseinanderzutreiben. Napoléon hatte mehr als 30.000 Soldaten, aber viele kamen gerade erst aus den Rekrutierungslagern und hatten keinerlei Kriegserfahrung. 
  • Schlacht bei Bar-sur-Aube
    Barer Straße

    Barer Straße 

    Die Schlacht bei Bar-sur-Aube fand am 27. Februar 1814 während des Winterfeldzuges der Befreiungskriege statt zwischen französischen Truppen und der Böhmischen Armee der Koalition, auf deren Seite an diesem Tage Truppen aus Russland, Österreich und Bayern in den Kampf eingriffen. 
  • Schlacht bei Arcis sur Aube
    Arcisstraße

    Arcisstraße 

    Die Schlacht bei Arcis-sur-Aube war eine Schlacht der Befreiungskriege und ereignete sich vom 20. bis zum 21. März 1814. Zu diesem Zeitpunkt war Napoleons Lage praktisch aussichtslos, denn er führte einen Mehrfrontenkrieg gegen Russland, Preußen, Großbritannien und Österreich. Bei Arcis-sur-Aube in der Champagne prallte die französische Armee mit 28.000 Mann auf die zahlenmäßig überlegene österreichische Armee unter Feldmarschall Schwarzenberg mit 80.000 Mann. 
  • Schlacht bei Waterloo
    Waterloostraße

    Waterloostraße 

    Die Niederlage der von Napoleon geführten Franzosen gegen die alliierten Truppen unter General Wellington, und die mit ihnen verbündeten Preußen unter Feldmarschall Blücher beendete Napoleons Herrschaft der Hundert Tage und führte mit dessen endgültiger Abdankung am 22. Juni 1815 zum Ende des Französischen Kaiserreichs. 
  • Prinz Otto von Bayern wird zum König von Griechenland gewählt

    Griechenplatz 

    Prinz Otto von Bayern wird durch die griechische Nationalversammlung und Zustimmung der Großmächte zum König von Griechenland gewählt. 
  • Otto von Bayern, der spätere König von Griechenland, ging 1833 in Nauplia an Land
    Naupliastraße

    Naupliastraße 

    1833 wurde Nafplio die Residenz von Otto von Bayern, der griechischer König wurde. Im Jahr 1834 zog der Hof nach Athen, das seither die griechische Hauptstadt ist. 
  • Die erste Münchener Eisenbahn fährt auf der Strecke München-Lochhausen,
    Vestastraße

    Vestastraße 

    in Erinnerung an die erste Münchener Eisenbahn, Teilstrecke München-Lochhausen, auf der die berühmt gewordene Vesta ab 25. August 1839 verkehrte. 
  • Erstürmung der Düppeler Schanzen
    Düppeler Straße

    Düppeler Straße 

    Die Düppeler Schanzen (dänisch Dybbøl skanser) waren eine dänische Wehranlage bei Düppel in Südjütland. Hier entschied sich der deutsch-dänische Krieg. Nach fast fünfwöchiger Belagerung wurden die zehn Schanzen am 18. April 1864 von den Preußen unter Prinz Friedrich Karl erstürmt. 
  • Schlacht bei Wörth
    Wörthstraße

    Wörthstraße 

    Die Deutschen verloren in der Schlacht bei Wörth 10.642 Mann. Die Verluste der Franzosen betrugen 8.000 Tote und Verwundete, sowie 9.000 unverwundete Gefangene und 6.000 Versprengte. Daneben eroberten die deutschen Truppen 28 Geschütze und 5 Mitrailleusen, was der kompletten Ausrüstung einer ganzen Division entspricht. Mac-Mahon berichtete in den nächsten Tagen nach Paris, seine Einheiten hätten alle ihre Zelte, Feldküchen, Verpflegung, Lebensmittel und Munition verloren.

     
  • Schlacht bei Weißenburg
    Weißenburger Platz

    Weißenburger Platz 
    Weißenburger Straße 

    Bei dieser Schlacht trat im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 erstmals ein gesamtdeutsches Heer auf. Hier kämpfte die 3. Armee unter der Führung von Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen gegen die sogenannte „Elsassarmee“ unter Marschall Mac Mahon. 
  • Erstürmung des Gaisbergs
    Gaisbergstraße

    Gaisbergstraße 

    Nach der Einnahme Weißenburgs wandten sich die Deutschen den französischen Stellungen auf dem Geisberg zu.

    Auf dem Geisberg befanden sich zwei Gebäude: Auf halber Höhe das Schloss Geisberg, in welchem General Douay sein Hauptquartier eingerichtet hatte, sowie oben auf dem Berg, westlich vom Schloss, ein Gehöft mit dem Namen Schafbusch.

    Die Franzosen waren im Schloss und in den Gebäuden allerdings gut verschanzt. Dadurch musste die Erstürmung des Geisbergs mit vielen Opfern bezahlt werden.

     
  • Schlacht bei Speichern
    Spicherenstraße

    Spicherenstraße 

    Ein Grund für den preußischen Sieg war das zögerliche Verhalten der französischen Führung: Frossard wurde am frühen Nachmittag in seinem Quartier in Forbach vom Anrücken der preußischen Verstärkung informiert und bat seinen Vorgesetzten, den Marschall Bazaine (1811–1888), Oberbefehlshaber der Armee Lothringen, dringend um Hilfe, nachdem er vorher angebotene Verstärkungen abgelehnt hatte.  
  • Schlacht bei Gravelotte
    Gravelottestraße

    Gravelottestraße 

    Beide Armeen büßten 1/8 ihres Bestandes ein. Die französische Rheinarmee ging auf Metz zurück. Die Deutschen hatten seit der Völkerschlacht bei Leipzig keinen verlustreicheren Kampf mehr geführt. Dies lag mitunter auch am französischen Einsatz des sogenannten Salvengeschützes Mitrailleuse unter Hauptmann Barbe. Anders als in den meisten Schlachten zuvor forderte es in Gravelotte einen erheblichen preußischen Blutzoll. 
  • Sieg der Deutschen bei St. Privat
    Saint-Privat-Straße

    Saint-Privat-Straße 

    In der Nähe des Ortes St. Privat fand die letzte Schlacht um die Einkesselung der Festung Metz statt. Gegen 16:00 Uhr begann die preußische Artillerie vom Ortsrand von Sainte-Marie-aux-Chênes aus den Ort unter Beschuss zu nehmen. Die Mauern um Gärten sowie schnell ausgehobene Schützengräben gewährten den französischen Soldaten Deckung und Schutz vor dem Artilleriefeuer. Beim anschließenden Infanterieangriff verloren ca. 14.000 Preußen ihr Leben. Erst, als gegen Abend die sächsischen Truppen von Roubaix kommend in das Geschehen eingriffen, konnte St. Privat eingenommen werden.  
  • Schlacht um Sedan
    Sedanstraße

    Sedanstraße 

    Die Schlacht von Sedan fand am 1. und 2. September 1870 im Deutsch-Französischen Krieg statt. Der deutsche Sieg war vorentscheidend für den Ausgang des Krieges. Auf französischer Seite hatte die Kapitulation der französischen Truppen und die Gefangennahme des Kaisers Napoléon III. die Ausrufung der Republik zur Folge. 
  • Kampf um Bazeilles
    Bazeillesstraße

    Bazeillesstraße 

    Der Kampf um Bazeilles war ein wichtiges Gefecht der Schlacht von Sedan im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, das am 1. September 1870 ab 4 Uhr begann, als Teile der 1. Bayerischen Division in das französische Ardennen-Dorf Bazeilles südlich Sedan einrückten.

    Der Kampf um Bazeilles war für die Bayerische Armee besonders verlustreich und galt in der deutschen Öffentlichkeit als Ein blutiger Beitrag zur Bayerischen Waffenehre, ein ehrenvoller Kitt für die Deutsche Einigkeit.

     
  • Schlacht bei Sedan
    Balanstraße

    Balanstraße 

    Die Schlacht von Sedan fand am 1. und 2. September 1870 im Deutsch-Französischen Krieg statt. Der deutsche Sieg war vorentscheidend für den Ausgang des Krieges. Auf französischer Seite hatte die Kapitulation der französischen Truppen und die Gefangennahme des Kaisers Napoléon III. die Ausrufung der Republik zur Folge.

     
  • Schlacht von Orléans
    Orleansplatz

    Orleansplatz 
    Orleansstraße 

    In der Schlacht von Orléans am 3. und 4. Dezember 1870 traf die französische Loirearmee unter de Paladines mit einer Stärke von etwa 80.000 Mann auf die zweite Armee des Kronprinzen Friedrich (III., IX. und X. Korps) sowie die Armeeabteilung des Großherzogs von Mecklenburg (I. Kgl. Bay. Korps, je zwei preußische Infanterie- und Kavalleriedivisionen) mit zusammen rund 30.000 Mann. Die Schlacht endete mit einem deutschen Sieg. Den deutschen Truppen gelang es die Stadt einzunehmen, die französische Armee in zwei Teile zu trennen und einen Entsatz von Paris aus dieser Richtung zu verhindern. 
  • Belagerung von Metz
    Metzstraße

    Metzstraße 

    Die Belagerung von Metz während des Deutsch-Französischen Krieges dauerte vom 20. August bis zum 27. Oktober 1870 und endete mit einer vernichtenden Niederlage für die Franzosen. Die Kapitulation markierte einen Wendepunkt im Deutsch-Französischen Krieg.

     
  • Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches
    Kaiserstraße

    Kaiserstraße 
    Versailler Straße 

     
  • In Versailles findet die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches statt.
    Kaiserplatz

    Kaiserplatz 

     
  • Einigung der deutschen Länder durch Gründung des zweiten deutschen Kaiserreichs

    Zur Deutschen Einheit 

     
  • Belagerung von Paris
    Pariser Platz

    Pariser Platz 
    Pariser Straße 

    Paris wird unter Mitwirkung der bayerischen Armee eingeschlossen 
  • Nach 103 Tagen Belagerung übergaben die Franzosen die Festung
    Belfortstraße

    Belfortstraße 

    Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 widerstanden die Truppen unter Oberst Pierre Marie Philippe Aristide Denfert-Rochereau 103 Tage lang einer Belagerung durch Preußen; erst auf ausdrücklichen Befehl der französischen Regierung wurden Festung und Stadt am 16. Februar 1871 den feindlichen Truppen übergeben, die die Festung teilweise schleiften. Durch diese erfolgreichen Widerstandsaktionen wurden Belfort und seine Zitadelle zu einem bekannten Symbol des französischen Freiheits- und Kampfeswillens.