| Name | Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank) |
| Architekt | Schmidt Albert |
|---|---|
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Kreuzviertel |
| Straße | Kardinal-Faulhaber-Straße 1 |
| Jahr Baubeginn | 1893 |
| Jahr Fertigstellung | 1894 |
| Baustil | Neubarock |
| Kategorie |
Öffentliche Gebäude / Verwaltung Bürogebäude |
| Baustil |
Historismus Neubarock |
| Unterkategorie | Bürogebäude |
| Suchbegriffe | königliche Filialbank Bayerische Staatsbank Bayerische Vereinsbank HypoVereinsbank |

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Bemerkung
Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.
- 1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank
- 1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt
- 1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.
- 1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.
- 1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.
- 1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank
- 1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank
- 2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.
Info auf Bauzaun vor Ort
Quellen
Kgl. Filialbank
Zauner - München in Kunst und Geschichte (1914)
Kgl. Filialbank, Promenadestr. 1. Neben der Lukaskirche der bedeutendste Bau Prof. Albert Schmidts, in zwei durch ein Jahrzehnt von einander getrennten Bauperioden errichtet; der Erweiterungsbau von 1910. Innere Ausgestaltung der beiden organisch miteinander verbundenen Bauteile „eine bautechnische Leistung ersten Ranges“: die beiden als Schalterräume dienenden Lichthöfe (von denen der mit 14 Marmorsäulen geschmückte neue Hof einem antiken Peristyl gleicht) sind durch den ebenfalls in eine Säulenstellung aufgelösten Querbau so innig miteinander vereinigt, daß sie einen einzigen, durch die Länge des Gebäudes gehenden lichterfüllten Baum bilden; ihn umgeben in vorzüglicher Anordnung die Büro- und Direktionsräume; sie sind nur an der Straßenseite unterbrochen durch das (mit Marmorarkade und einer Prinzregentenbüste von H. Wadere geschmückte) Vestibül, in dem eine monumentale dreiflügelige Treppe aus rotem Marmor zu den Schaltern emporführt. In Haustein ausgeführte Fassade mit säulengeschmücktem Mittelrisalit, hohen Fensterreihen und abgerundeten Ecken. Im alten Lichthof die Brunnenfigur der Bavaria [WM].
Königl. Filialbank mit Zentralstaatskasse
München und seine Bauten (1912)
Die Königl. Filialbank, Promenadestraße, und die König!. Zentralstaatskasse, Salvatorstraße, wurden nach den Plänen des Professors Albert Schmidt errichtet und zwar der erste Teil 1893—94, der zweite Teil 1907—08. Die Gesamtbaukosten betrugen insgesamt M. 1999 300, pro cbm durchschnittlich M. 35.70. Die Fassaden an der Pranner- und Promenadestraße sind in Kronacher Sandstein, die in der Salvatorstraße in Putz ausgeführt.
Wikipedia: Bayerische_Staatsbank
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