Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Name | Ida Kirschner (geb. Bühler) |
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geboren | 22.1.1862 [Bühl] |
gestorben | 4.6.1942 [München] |
Religion | Jüdisch |
Opfergruppe | Juden |
Straße | Neuhauser Straße 18 |
Art | Rückkehr der Namen |
Erinnerungsprojekt | BR - Rückkehr der Namen |
Verlegung | 11.04.2024 – 11.04.2024 |
Lat/Lng | 48.1398322,11.5680782 |
Ida Kirschner war die Frau des ersten Kantors der Hauptsynagoge in München. Ihr Mann Emanuel Kirschner war weit über München hinaus bekannt, auch für seine Kompositionen. Das Paar hatte in 1884 in Heidelberg geheiratet, wohnte im Gemeindehaus in der Herzog-Max-Str. 7 und hatte drei Kinder: Max, Fritz und Bertha. Bertha starb mit vier Jahren an einer Krankheit. 1938 ordneten die NS-Behörden den Abriss der Hauptsynagoge an, bald darauf musste das betagte Ehepaar ihre Wohnung verlassen. Im gleichen Jahr starb Emanuel Kirschner. Den Söhnen gelang die Flucht ins Ausland, Ida Kirschner starb am 04.06.1942 im jüdischen Altenheim (Klenzestr. 4), als die Deportationen in das Ghetto Theresienstadt begannen. Text von: Gregor Eichfeld |
Online-Gedenkbuch der Münchner Juden