| Name | Max-Plank-Haus |
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Graggenau |
| Straße | Hofgartenstraße 8 |
| Kategorie | Keine Kategorie |
| Baustil | Keine Kategorie |
| Suchbegriffe | Max-Plank-Haus |

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Beschreibung
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<strong>Max-Planck-Haus am Hofgarten</strong> Für die 1948 neu gegründete Max-Planck-Gesellschaft (Nachfolgerin der >Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft< seit 1911) errichtetes zentrales Verwaltungsgebäude im nördlichen Teil des ^ Marstallplatzes. Bereits bei Planung der Staatskanzlei (-> Franz-Josef-Strauß-Ring 1) befassten sich sieben Teilnehmer eines Entwurfsseminars 1986 mit städtebaulicher Gestaltung des Gesamtareals zwischen Maximilian- und Prinzregentenstraße (u. a. Braunfels, Krier, Kleihues): gerade im Bereich des nördlichen Marstallplatzes wird Problematik zwischen den divergierenden Baufluchten von Residenz und Theatergebäuden im Westen und Marstall an Ostseite deutlich. Sieger eines 1993 ausgeschriebenen Wettbewerbs (über 130 Einsendungen) das Architektenteam Graf-Popp-Streib; Bauzeit 1995-99.</p>
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<strong>Beschreibung:</strong> Ms drei Flügeln bestehender sechsgeschossiger Baukörper mit vorgehängter Glasfassade; Eingangsfront nach Norden zur Hofgartenstraße. Zwei ineinander versetzte, zum Marstallplatz nach Süden offene, U-förmige Gebäudeteile vereinen die divergierenden Fluchtlinien der platzbildenden historischen Bauten. Infolge der Verkantung der beiden U-Trakte entstanden schmale Dreieckshallen (für Haupttreppe und interne Kommunikation). Durch Brücke über revitalisierten Stadtgrabenbach Zugang zum Hauptportal, flankiert von einer >geteilten< Granitskulptur des Peruaners Jara (1999): linker Teil, in Positivprofil Athene/Minerva (>Erkenntnis< als Symbol des Geistigen und zugleich Emblem der Max-Planck-Gesellschaft); rechter Teil gegenüber das entsprechende Negativprofil (>lntuition< als Allegorie des Bereichs der Materie). Im Innern des Hauses verteilt Büsten und Bilder von 34 deutschen Nobelpreisträgern.</p>
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<strong>Bedeutung: </strong>Trotz stereometrischer Eindeutigkeit der dem Bürobau vorgehängten spiegelnden Glas>fassaden< und seiner Unterordnung unter die historische Architektur der Ostflügel der Residenz wegen seiner aufdringlichen Nähe zu dieser ein eminenter Störfaktor in dem sensiblen Umfeld; darüber hinaus Abriegelung des irregulären Marstallplatzes nach Norden hin. Die nahezu >manieristischen< Frontenverschiebungen beim Neubau können nicht über Planänderungen, Raumprogrammausweitungen und inkompatible urbanistische Vorstellungen hinwegtäuschen: sie verraten das »Versagen von Politikern und Architekten an städtebaulich empfindlicherstelle« (Gottfried Knapp).</p>