Name Ehem. Bayerische Vereinsbank
Architekt Thiersch Friedrich von  Martens Wilhelm  Sattler Carl  
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel
Stadtbezirksteil Kreuzviertel
Straße Kardinal-Faulhaber-Straße 14
Jahr Baubeginn 1885
Jahr Fertigstellung 1885
Baustil Neurenaissance
Kategorie Keine Kategorie
Baustil Keine Kategorie
Neurenaissance
Suchbegriffe Bayerische Vereinsbank HypoVereinsbank Maffeibogen  
Personen Nida-Rümelin Wilhelm  
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Bemerkung

Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin

Beschreibung

<p> <strong>HypoVereinsbank</strong> Von A. Schmidt von 1893-94 an ehemaliger Promenade- und an Prannerstraße errichtetes und 1907-08 an Salvatorstraße erweitertes Gebäude für die Königliche Filialbank und Königliche Zentralstaatskasse; ab 1920 Hauptsitz der Bayerischen Staatsbank, die aus der 1780 in Ansbach gegründeten Staatsbank hervorging; 1970 Fusion von Staatsbank mit BayerischerVereinsbank, seit 1998 HypoVereinsbank. Die z. T. erheblichen Kriegsschäden 1946 ff. behoben, 1999-2005 umfangreicher Innenausbau (nach Plänen von Canali) bei Erhalt der historischen. Fassaden.</p> <p> <strong>Beschreibung:</strong> Mächtiger Baublock über waagrecht rustiziertem Tief- und Erdgeschoss und zwei pilastergegliederten Obergeschossen unter figurenbesetzter Dachbalustrade. Hauptfront (an Kardinal-Faulhaber-Straße): dreiachsiger Mittelrisalit mit Giebel über kolossalen Halbsäulen, beiderseits von vierachsigen Rücklagen flankiert; von einer rustizierten Fensterachse gerahmte rundtürmige, von Halbsäulen bestandene Eckrisalite leiten über zu den Seitenfassaden an Pranner- und Salvatorstraße.</p> <p> <strong>Bedeutung:</strong> M Ausgang des Historismus ein von französischem Hochbarock und wilhelminischem Pathos geprägter Bank-&gt;palast&lt;; die beiden Schauseiten anspruchsvoll in Kronacher Sandstein, die Seitenfassade an Salvatorstraße nur in Putztechnik.</p>