Historisches Adressbuch von München - Karlstraße
 

Historisches Adressbuch

Arnold Böcklin - Karlstraße 32

Arnold Böcklin
Bildrechte: <a rel="nofollow" href="https://en.wikipedia.org/wiki/en:Arnold_B%C3%B6cklin">Arnold Böcklin</a> creator QS:P170,Q123071, <a rel="nofollow" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arnold_Böcklin_(1827_-_1901),_Selbstportrait_(1873).jpg">Arnold Böcklin (1827 - 1901), Selbstportrait (1873)</a>, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf <a rel="nofollow" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-1923">Wikimedia Commons</a>

Arnold Böcklin (* 16. Oktober 1827 in Basel; † 16. Januar 1901 in San Domenico bei Fiesole, Florenz) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer des Symbolismus. Er gilt als einer der bedeutendsten bildenden Künstler des 19. Jahrhunderts in Europa.

Neben Ferdinand Hodler, Max Klinger und Lovis Corinth ist Böcklin einer der Hauptvertreter des deutschen Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach. Böcklin gehörte auch zur bevorzugten Auswahl zeitgenössischer Künstler, die das „Komité zur Beschaffung und Bewertung von Stollwerckbildern“ der Kölner Schokoladenfabrik Stollwerck für Entwurfsaufträge vorschlug.[3] Surrealisten wie Giorgio de Chirico, Salvador Dalí und Max Ernst sahen in Böcklin einen ihrer Vorläufer und würdigten ihn als „genialen und ironischen Künstler“.

Zu den bedeutendsten Werken des Künstlers zählen die fünf Varianten der Villa am Meer, das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod (1872) und die fünf Varianten der Toteninsel (1880–1886). Im Jahr 1896 schuf Böcklin das Bild Der Krieg, welches heute in der Galerie Neue Meister in Dresden ausgestellt wird.

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Name Arnold Böcklin
Straße Karlstraße 32
von/bis 1872 - 1874
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel
Stadtteil Graggenau

Weitere Adressen

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Karlstraße 32 18721874
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