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Münchner Zeitensprünge

10. 6 1530 - Begrüßung mit Prachtentfaltung und lebenden Bildern

München - Haidhausen * Nach der Schlacht bei Haidhausen setzt sich der Festzug wieder in Richtung München in Bewegung. Als die hochrangigen Persönlichkeiten von der Stadt aus sichtbar werden, beginnt ein aufwendig inszenierter Empfang:

  • In ganz München läuten die Glocken.
  • Von Türmen und Stadtmauern werden Salutschüsse abgefeuert.
  • Auf der Isarbrücke findet ein Fischerstechen statt.
  • Über dem Isartor schwebt ein Ballon in Gestalt eines fliegenden Drachens.
  • Noch darüber ziehen weiß-blaue Fahnen mit dem bayerischen Wappen vorbei – getragen von einem Schwarm Tauben.

Entlang des weiteren Weges erwarten die Gäste die damals beliebten „lebenden Bilder“ – aufwendig inszenierte Schauspiele mit drastischen Szenen. Je blutiger die Darstellung, desto größer offenbar das Interesse. An diesem Pfingstfreitag bekommen die Münchner reichlich Spektakel geboten.

  • Auf einer Bühne bei der Hochbrücke im Tal wird die Geschichte der biblischen Königin Esther gezeigt, die als Gemahlin des persischen Königs Xerxes I. ihrem jüdischen Volk zur blutigen Rache verhilft.
  • Das zweite Bild zeigt die Skythenkönigin Tomyris, wie sie das abgeschlagene Haupt des Perserkönigs Cyrus in einen Eimer voller Blut stößt. „Der Schauplatz bei den städtischen Fleischbänken war dafür nicht übel gewählt“, bemerkt der Historiker Siegmund Riezler trocken.
  • Auf einer dritten Bühne in der Burgstraße lässt der Perserkönig Cambyses II. einen ungerechten Richter hinrichten, dessen Haut abziehen und damit einen Sessel beziehen. Auf diesem muss der Sohn des Verurteilten Platz nehmen – als Mahnung, künftig gerecht zu urteilen.
  • Weitere Darstellungen zeigen das Herausreißen eines Herzens aus der geöffneten Brust eines Opfers und ähnliche Grausamkeiten, die vom Publikum offenbar mit Zustimmung aufgenommen werden. Lediglich der Kaiser zeigt sich laut einem Augenzeugen „ein wenig befremdet ob des vielen Blutes“.

Der päpstliche Legat Lorenzo Campeggi soll dazu angemerkt haben, die Szenen seien nicht ohne versteckte Anspielung inszeniert worden: Man könne sie als Warnung an die „Ketzer“ verstehen – für den Fall, dass diese den von Seiner Majestät angebotenen Gottesfrieden nicht annähmen, werde man zu härteren Mitteln greifen. 

1901 - Die Städtische Riemerschmid Handelsschule an der Westenriederstraße

München-Angerviertel * Die Stadt München verlegt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer als Städtische Riemerschmid Handelsschule an die Westenriederstraße. 

1763 - Eine jüdische Betstube im Tal 13

München * Die Münchner jüdische Gemeinde hat eine Betstube in einem Privathaus im Tal 13. 

25. 1 1815 - 39 jüdische Männer gründen die Israelitische Kultusgemeinde

München * 39 jüdische Männer gründen in der Wohnung von Judith Wertheimer, der Witwe des kurfürstlichen Hoffaktors Abraham Wolf Wertheimer, die Israelitische Kultusgemeinde. Sie ist die erste anerkannte jüdische Gemeinde Münchens nach der Vertreibung der Juden im Jahr 1442. 

2 1815 - Bemühungen um ein offizielles jüdisches Gotteshaus

München * Das Generalkommissariat der Münchner jüdischen Gemeinde bemüht sich frühzeitig um den Erwerb geeigneter Räumlichkeiten, „worin die kirchliche Gemeinde versammelt werden kann“.

Dieses Vorhaben wird von der Stadt unterstützt – allerdings weniger aus Fürsorge für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, sondern vielmehr, um die damals noch mit Misstrauen betrachtete Religionsgemeinschaft in einem „offiziellen“ Gotteshaus besser kontrollieren zu können.

Die seit 1763 in einem Privathaus im Tal 13 eingerichtete Betstube ist inzwischen für die Gottesdienste deutlich zu klein geworden. 

8. 6 1865 - Im Isar-Vorstadt-Theater wird „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt

München-Isarvorstadt * Im Isar-Vorstadt-Theater wird eine Parodie auf Tristan und Isolde unter dem Titel „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt. Die Titelfigur Triftanderl ist ein Floßknecht von Ammerland, Süßholde eine reiche Bäckerstochter aus Wolfratshausen. Schwerpunkte bei diesem Stück sind:

„Dramatische Verslein mit Worten ohne Melodie, gegenwärtige Parodie von einer Zukunfts-Oper in 3 Aufzügen, wo darüber viel losgezogen wird, und einem Vorspiel des Vorspielers, von Richard, Wagnermeister und Stückschreiber, sowie musikalischen Dramatisirer.“

26. 7 1824 - Grundsteinlegung für die Synagoge an der Theaterstraße

München-Angerviertel * Der Grundstein für das jüdische Gebetshaus in der Westenriederstraße, damals noch Theaterstraße genannt, wird gelegt. Eine im Grundstein eingelassene Münze trägt die Inschrift:
„Mit allergnädigster Erlaubnis Seiner Majestät des Königs wurde der Grundstein zur Synagoge gelegt am zweyten Tag der Woche am ersten Monatstag Ab 5585.“

Die Pläne für das Bauwerk stammen vom königlichen Baurat Jean Baptiste Métivier. Er steht vor der Herausforderung, dass die Lage des Grundstücks mitten in einer geschlossenen Häuserzeile die traditionelle Anordnung der Eingänge erschwert. Der Thoraschrein muss stets nach Osten, in Richtung Jerusalem, ausgerichtet sein. Da sich unmittelbar an der Ost- und Westseite Nachbarhäuser befinden, können die Zugänge für Frauen und Männer dort nicht angelegt werden.

Métivier löst dieses Problem, indem er die Eingänge seitlich in die Straßenfassade integriert. 

  • Die Synagoge verfügt daher über zwei getrennte Portale mit jeweils eigenen Zugängen für Männer und Frauen. 
  • Kleine vorgelagerte Eingangsrisalite mit klassizistischen Dreiecksgiebeln betonen die Eingangsbereiche. 
  • Von dort führt eine Vorhalle in den eigentlichen Betsaal.

Bemerkenswert ist zudem die bewusst zurückhaltende Gestaltung der Fassade. Das Gebäude soll sich möglichst unauffällig in die Häuserzeile der damaligen Theaterstraße einfügen und auf den ersten Blick nicht als Synagoge erkennbar sein. Diese Architektur spiegelt die gesellschaftliche Situation der jüdischen Gemeinde im frühen 19. Jahrhundert wider.

27. 5 1825 - Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München

München * Noch während des Baues der Synagoge erlässt die Administration der Israelitischen Kultusgemeinde „Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München“. 

8 1822 - Die Israelitische Kultusgemeinde erwirbt einen Bauplatz

München-Angerviertel * Nach langen Auseinandersetzungen mit den staatlichen und städtischen Behörden erwirbt die pragmatische Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde vom königlichen Irrenarzt Dr. Johann Baptist Sax das Haus Nr. 492b in der Theaterstraße als Bauplatz. 

9. 4 1876 - Erstmals Orgelbegleitung in der Synagoge

München-Kreuzviertel * Am 50. Jahrestag der Synagoge an der Westenriederstraße findet erstmals ein Gottesdienst statt, in dem die Gesänge von einer Orgel begleitet werden. 

1816 - Debatte über den Bauplatz der Münchner Synagoge

München * Bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Synagoge bevorzugen die Behörden zunächst einen Neubau außerhalb des Stadtzentrums. Ihr Vorschlag, die Synagoge „nahe dem Theater am Isartor“ zu errichten, stößt bei der Kultusgemeinde jedoch auf wenig Zustimmung. 

Das Grundstück wird nicht nur wegen seiner abgelegenen Lage abgelehnt; auch die unmittelbare Nähe zum Theater sowie zu mehreren Schlachthöfen erscheint der Gemeinde für eine religiöse Einrichtung als unangemessen und unwürdig. Stattdessen bringt die Gemeinde ein brachliegendes Grundstück ins Gespräch, das sich im Besitz der Stadt befindet und hinter dem Polizeigebäude an der Lederergasse liegt. Der Stadtmagistrat wird daraufhin um die Überlassung dieses Grundstücks gebeten.

1822 - Streit um den Standort der Synagoge

München * Innerhalb der Israelitischen Kultusgemeine ist es zu einem Streit über den Standort der Synagoge gekommen. 

  • Die eine Gruppierung tritt für einen Standort in der Innenstadt an der Lederergasse ein. 
  • Die andere Gruppe schlägt aus pragmatischen Gründen die Theaterstraße vor - ein Bauplatz, der im Bereich des ehemaligen Zwingers und damit ebenfalls in der Innenstadt liegt. 

16. 11 1861 - Dankgottesdienst zur Aufhebung des Matrikelzwangs

München-Angerviertel * In der Synagoge wird „ein feierlicher Dankgottesdienst aus Anlass der neuen zur Tatsache gewordenen Aufhebung der Ausnahmebestimmungen, welche bisher noch auf den Israeliten geruht hatten, abgehalten“. 

16. 9 1887 - Abschied von der alten Synagoge

München-Angerviertel * In den Morgenstunden begehen die jüdischen Gläubigen Münchens in der alten Münchner Synagoge an der Westenriederstraße den letzten Gottesdienst und überführen anschließend die Thora-Rollen in das neue israelitische Gebetshaus, der Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7.

Dort angekommen legen sie den Schlussstein der Kirche, der eine Kapsel mit einer Urkunde über den feierlichen Akt sowie sämtliche Tageszeitungen und die in Umlauf befindlichen Münzen enthält.

Um 10 1887 - Keine orthodoxe Synagoge in der Theaterstraße

München-Angerviertel * Mit der Fertigstellung der neuen Hauptsynagoge wird das Gesuch gestellt, die bisherige Synagoge an der Westenriederstraße den Orthodoxen mietweise zur Verfügung zu stellen. 

Teils um die Spaltung der Gemeinde nicht zu vertiefen, teils aus finanziellen Gründen wird die Bitte abgelehnt, die alte Synagoge stattdessen verkauft. Eine Restaurierung des baufälligen Hauses wäre teuer gewesen, der Erlös aus dem wertvollen Grundstück wurde von der Kultusgemeinde dringend benötigt. 

21. 4 1826 - Die Synagoge in der Westenriederstraße wird eingeweiht

München-Angerviertel * König Ludwig I. und Königin Therese nehmen an der Einweihung der Münchner Synagoge in der Theaterstraße teil. Auch höchste Hof- und Staatsbeamte nehmen an der Zeremonie teil und machen die Einweihung zu einem außergewöhnlichen gesellschaftlichen Ereignis. Der klassizistische Synagogenbau hat 160 Männer- und Frauenplätze. 

Mit der Eröffnung des Gotteshauses erreicht die jüdische Gemeinde nach Jahrhunderten der Rechtlosigkeit, Ausgrenzung und Verfolgung eine erste wichtige Etappe auf dem langen Weg zur angestrebten Gleichstellung mit den christlichen Bürgerinnen und Bürgern Münchens. 

Trotz dieses Fortschritts gelten Juden weiterhin nicht als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft. Sie unterliegen nach wie vor zahlreichen Einschränkungen – etwa im Berufsleben oder durch Niederlassungsbeschränkungen für ihre Kinder. Zudem werden sie von den staatlichen Behörden misstrauisch beobachtet und von vielen Mitbürgern noch immer als fremd und unerwünscht wahrgenommen.

Das Ereignis des Tages führt auch dazu, dass die israelitische Gemeine an hundert christliche Mitbürger je zwei Pfund Fleisch, zwei Mass Bier und Brot spendet. 

1744 - Von Harlaching zur Heiliggeist-Kirche

München-Graggenau * Die Gottesdienste des St.-Anna-Bündnisses werden wegen der weiten Entfernung Harlachings auf dem St.-Anna-Altar in der Heiliggeist-Kirche gehalten.

Um 3 1824 - Pläne für eine Synagoge in der Lederergasse

München * Die Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde, die für den Bau der Synagoge in der Lederergasse eintritt, macht nochmal einen Vorstoß für den von ihr gewünschten Bauplatz. 

Während der Stadtmagistrat dem Vorschlag positiv gegenüber steht, lehnt das Gremium der Gemeindebevollmächtigten das Ansinnen ab und verweist auf die Erweiterung des Viktualienmarkts und städtischen Neubauten. 

10. 10 1812 - Das Königliche Theater am Isartor wird eröffnet

München-Angerviertel * Das Königliche Theater am Isartor wird nach rekordverdächtiger Bauzeit eröffnet. Es fasst 1.200 Personen und verfügt über eine geräumige Bühne. Die Konzeption des Grundrisses des neuen Vorstadttheaters ging auf das Pariser Odeon zurück. 

Zur Theaterpremiere führt das Weinmüller-Ensemble ein historisch-musikalisches Drama auf, bei dem 105 Personen auf der Bühne stehen. Es wird zugunsten jener Familien aufgeführt, deren Angehörige beim Einsturz der Isarbrücke am 13. September 1813 verunglückten oder ums Leben kamen. 

16. 6 1861 - Mit dem „Groschenwagen“ durch die Stadt

München * Der bürgerliche Lohnkutscher Michael Zechmeister richtet einen privaten, fahrplanmäßigen, schienenungebundenen Stellwagenverkehr ein. Damit möchte der Lohnkutscher, wie er selbst formuliert, „einem längst gefühlten Bedürfnis unserer Residenzstadt“ nachkommen.

Seine drei sogenannten „Groschenwagen“ verkehren fünfmal täglich auf der Strecke Zentralbahnhof – Marienplatz – Tal – Lilienstraße – Mariahilfplatz. Giesing und Haidhausen - aber auch die anderen Vorstädte - werden nicht angefahren. 

  • Mit seinem Stadtomnibus ermöglicht Michael Zechmeister erstmals den innerstädtischen Transport größerer Personengruppen. Dennoch bleibt die Nachfrage zunächst gering.
  • Ein Grund dafür ist die niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit der Pferdeomnibusse, die kaum über der eines Fußgängers liegt. Das Angebot dient daher eher dem Komfort als einer schnelleren Fortbewegung.
  • Hinzu kommen die hohen Fahrpreise: Eine Fahrt kostet sechs Kreuzer und damit etwa doppelt so viel wie ein Brot. Für die ärmeren Bevölkerungsschichten ist der Omnibus deshalb kaum erschwinglich.
  • Die wohlhabende Oberschicht hingegen bevorzugt weiterhin Fiaker oder eigene Kutschen.

Die erste Betriebszeit des Zechmeister‘schen Omnibus dauert lediglich von 1861 bis 1863. 

4 1824 - Das Synagogen-Projekt Lederergasse ist gescheitert

München * Weitere Interventionen der Israelitischen Kultusgemeinde an die die Gremien der Stadtregierung zum Bau der Synagoge in der Lederergasse bleiben erfolglos.

24. 8 1936 - Wilhelm Müller tritt als Maximilianeums-Stiftungsvorstand zurück

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller verlässt München und wechselt direkt ins Reichsfinanzministerium.

20. 9 1873 - Das erste Schneider-Weißbier an der Maderbräugasse 4

München-Graggenau * Das erste Schneider-Weißbier wird im Haus an der Maderbräugasse 4, wo sich das Sudhaus befindet, gebraut. Das war genau drei Tage nachdem der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus eingebraut worden war. 

Um 1450 - Das Isartor erhält sein größtes Ausmaß

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Das Isartor erreicht seine größte Ausdehnung. Diese Erweiterung und Verstärkung wird notwendig, weil sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend verändert hat. Die neuen Pulvergeschütze entwickeln sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.</p> <ul> <li>Um die Befestigung zu stärken, errichtet man in einem Abstand von sieben bis neun Metern eine zweite Mauer parallel vor der bestehenden Stadtmauer. Diese sogenannte Zwingermauer ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die Hauptmauer. Der Zwischenraum zwischen beiden Mauern, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, wird als Zwinger bezeichnet.</li> <li>Nach demselben Prinzip werden auch die Haupttore verstärkt. Dem bestehenden Hauptturm werden – im Zuge des Baus der Zwingermauer – zwei Vortürme vorgelagert. Die beiden achteckigen, drei Geschosse hohen Flankentürme sind durch ein hohes Mauerwerk, die sogenannte Barbakane, miteinander verbunden. So entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene Torburg.</li> <li>Wer diesen Torzwinger betritt, muss damit rechnen, eingeschlossen zu werden: Vor ihm fällt das Fallgatter im Torturm herab, hinter ihm im Vortor.</li> <li>Statt der heutigen drei Torbögen gab es ursprünglich ein zentrales Mittelportal als Zugang beziehungsweise Zufahrt sowie je eine seitliche Schlupfpforte. Vor dem Isartor führte eine Brücke über den Stadtgrabenbach. Rechts der Tordurchfahrt befand sich das städtische Zollhaus.</li> <li>Die am Isartor erhobenen Abgaben – Brückenzoll, Wasserzoll, Salzzoll, Pflasterzoll und Zoll für Trockengüter – zählten zu den einträglichsten Einnahmequellen der Stadt.</li> <li>Im Gebäude links der Tordurchfahrt war der Stadtwagner untergebracht. Er war für die Instandhaltung zuständig und bediente auch die vor dem Isartor gelegene Zugbrücke.</li> <li>Die mit Eisen beschlagenen Torflügel wurden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang verriegelt. Ab dem Vesperläuten galt die <em>„kleine Torsperre“</em>: Wer danach die Stadt betreten oder verlassen wollte, musste eine Gebühr entrichten.</li> <li>Mit dem Läuten der Glocken der Frauenkirche&nbsp;– im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher – begann die <em>„große Torsperre“</em>. In der Nacht war München vollständig verriegelt.</li> </ul>

10. 7 2026 - Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet

München-Graggenau * Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet. Es treten auf: Lippentriller, Hasemanns Töchter, G.Rag & die Landlergschwister, Hippie Kammerorchester, Widersacher aller Liedermacher und der Loisach Marci.

1. 11 2004 - Sabine Rinberger wird Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums. 

1939 - Die Hitlerjugend übernimmt die Räume der Volkshochschule

München-Graggenau * Die Räume der Volkshochschule im Isartor übernimmt ab dem Jahr 1939 die Hitlerjugend. 

21. 5 1973 - Das Volkssänger-Museum im Isartor wird eröffnet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Volkssänger-Museum im nördlichen Turm des Isartores wird eröffnet. 

1974 - Das Valentin-Musäum kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

München-Graggenau * Das Valentin-Musäum bekommt Zuwachs und kann seither auch den nördlichen Turm für Ausstellungen und das Archiv nutzen.

1338 - Der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor

München * Eine Kammerrechnung vermerkt erstmals das Kapitel „Ysertor in custodia“, also für die Bewachung des Isartores. Das ist zugleich auch der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor. 

1380 - Das Isartor wird nun auch Zolltor genannt

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als Zollstätte für den Einfuhrzoll&nbsp;wird das Isartor&nbsp;nun auch Zolltor&nbsp;genannt. &nbsp;</p> <ul> <li>Das Isartor&nbsp;besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.</li> <li>Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.</li> <li>Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten Torhalle.</li> <li>Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte Stadtgraben&nbsp;überwunden werden.</li> <li>Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als Zugbrücke&nbsp;hochgeklappt werden kann. &nbsp;</li> </ul> <p>Beim Turm des Isartores&nbsp;kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines Fallgitters&nbsp;erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben.&nbsp;</p>

1625 - Der Zöllner vom Isartor 1.000 Gulden Kaution stellen

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Gemäß der <em>„Zollordnung“</em> muss der Zöllner&nbsp;vom Isartor&nbsp;eintausend Gulden Kaution&nbsp;stellen.&nbsp;</p>

1811 - Pläne für einen Abbruch des Isartors

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Da das Isartor den modernen Verkehrsanforderungen nicht mehr genügt, entstehen konkrete Abbruchpläne. Die Durchfahrten sind zu eng und noch auf den Verkehr des Mittelalters ausgelegt – zwei entgegenkommende Fuhrwerke können das Tor nicht gleichzeitig passieren.</p> <p>Nach ersten Überlegungen sollen lediglich die beiden Flankentürme aus denkmalpflegerischen Gründen erhalten bleiben. Entfernt man die verbindende Portalwand, könnte der Verkehr künftig ungehindert in beide Richtungen fließen.</p> <p>Für Carl Friedrich von Wiebeking, den Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, geht selbst das nicht weit genug. Er hält den Erhalt des Isartors insgesamt für überflüssig. Stattdessen schlägt er vor, das Tor vollständig abzubrechen und auf dem rechten Isarufer eine neue Empfangsstation für den nach München einströmenden Verkehr zu errichten. Auch die Wach- und Zollstation soll dorthin verlegt werden.</p> <p>Auf diese Weise, so sein Plan, ließe sich zugleich eine stärkere Verbindung zwischen dem historischen Stadtkern und den Siedlungen in der Flussniederung herstellen.&nbsp;</p>

10 1921 - Die Volkshochschule München will ins Isartor

München-Graggenau * Die Volkshochschule München Akademische Arbeiterkurse e.V. nimmt Verhandlungen mit dem Münchner Stadtrat auf, um im lsartor ein festes Zentrum einrichten zu können. 

31. 12 1924 - Volkshochschule im Isartor eröffnet

München-Graggenau * Aufgrund der nicht ausreichenden finanziellen Unterstützung der Landeshauptstadt verzögert sich der Eröffnungsbeginn für das erste Heim der Münchner Volkshochschule bis zum 31. Dezember 1924. 

Zum Glück wird das Vorhaben durch eine private Gönnerschaft und Mithilfe insbesondere durch die Familie Riemerschmid, die ja bereits mit der Riemerschmid Handelsschule im Jahr 1862 eine Bildungseinrichtung für Mädchen geschaffen hatte, massiv unterstützt. 

1930 - Das Isartor als Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens

München-Graggenau * Das Isartor ist für viele Jahre der Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens. Im Sommerlehrgang 1930 werden rund einhundert Veranstaltungen mit neunzig Dozenten angeboten. Dabei kann auch Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Ungarisch gelernt werden. 

Es gibt bereits ein Frauenprogramm, das zehn Kurse umfasst und die Not und Tradition der Zeit widerspiegelt: „Die Frau als Herrscherin in Haus und Küche“, „Wie erhalte ich mir trotz sparsamster Wirtschaftsführung meine Lebensfreude?“ oder „Die Frau als seelischer Mittelpunkt des Hauses.“ Solche Titel klingen für uns heute eher kurios, werden damals aber stark nachgefragt.  

Ab 3 1933 - Die Volkshochschule im Dienst des NS-Regimes

München * Die Volkshochschule der Hauptstadt der Bewegung ist die erste Volkshochschule in Deutschland, die sich in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellt. Dennoch kann die Bildungseinrichtung ihre Gleichschaltung und - damit verbunden - ihre Auflösung nicht verhindern. 

9. 7 2026 - Der Saubandenabend vor der großen Wiedereröffnung

München-Graggenau * Am Abend vor der Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums im Isartor findet der von der SAUBANDE organisierte „Saubandenabend“ statt.

Es treten auf: Luise Kinseher, Teresa Reichl und Christian Springer, Bele Turba, und Johann Anzenberger mit bestem Valentin-Karlstadt-Theater, dazu Günter Grünwald mit der Band Rad Gumbo sowie die Hochzeitskapelle. 

Ab 7 1923 - Das Isartor wird für die Volkshochschule umgebaut

München-Graggenau * Die Umbauarbeiten im südlichen Zwingerturm des Isartors, des alten östlichen Stadttores, beginnen. Dort, wo heute das Valentin-Karlstadt-Musäum untergebracht ist, wird die erste Geschäftsstelle eingerichtet. 

  • Die drei Etagen des Isartores werden mit einer neuen Hotztreppe erschlossen, 
  • im Untergeschoss befinden sich lediglich der Eingangsbereich und eine Toilette. 
  • Im ersten Obergeschoss wird ein großer und ein kleiner Raum für Kurse und Veranstaltungen geschaffen. 
  • Im zweiten Obergeschoss befinden sich das Geschäftszimmer der Volkshochschulleitung, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. 
  • Das oberste Stockwerk wird zu einem einzigen großen Raum für Veranstaltungen und Vorträge ausgebaut. Dort werden vier Dachfenster eingebaut. 
  • In jedem Stockwerk gibt es einen Nebenraum zur Kleiderablage und Toiletten mit Waschgelegenheit. 

1974 - Die Julia am Turm des Alten Rathauses

München-Graggenau * Die Veroneser Sparkasse schenkt München zwei Kopien der bronzenen Julia-Statue von Nereo Constantini. Die Veroner und die Münchner Stadtsparkasse wurden 1824 gegründet und können nun ein Doppeljubiläum des 150-jährigen Bestehens feiern. Das ist auch der Grund für die zwei Statuen.

Beide Plastiken kommen zur Aufstellung. Die eine im beschaulichen Shakespeareplatz in Bogenhausen. Die andere am Turm des Alten Rathauses. Verona ist seit 1960 Münchens norditalienische Partnerstadt.

1802 - Geringe Wertschätzung für Meisterwerke

Mannheim - München * Die „Raffael-Gobelins“ werden von Mannheim nach München überführt. Dort stoßen die Tapisserien jedoch auf nur geringes Interesse und erfahren wenig Wertschätzung. 

Berichten zufolge sollen sie vor ihrer Einlagerung im Alten Rathaus sogar in der Residenz zweckentfremdet worden sein - angeblich nutzt man sie, um nach der Reinigung die Parkettböden zu trocknen. 

1877 - Eine Durchfahrt für die Trambahn durch das Alte Rathaus

München-Graggenau * Um eine Durchfahrt durch das Alte Rathaus für die Trambahn zu schaffen, wird die breite Treppe und der Pranger des Stadtgerichts beseitigt.

1898 - Der Weg zum neuen Schauspielhaus

München-Graggenau * Das Münchner Schauspielhaus erlebt unter der Direktion von Ignaz Georg Stollberg einen starken Aufschwung. Der Erfolg von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ führt zu steigenden Besucherzahlen und macht bereits nach drei Jahren den Bau eines neuen Theatergebäudes notwendig. 

Ab 1861 - Das Alte Rathaus wird regotisiert

München-Graggenau * Bis 1864 wird das Alte Rathaus vom Städtischen Baurat Arnold Zenetti regotisiert.

1477 - Die heraldische Ausschmückung des Festsaals im Alten Rathaus

München-Graggenau * Die heraldische Ausschmückung des Fest- und Tanzsaales im Alten Rathaus ist fertiggestellt. 

16. 7 1315 - München das Recht, schädliche Leute im Herzogtum zu fangen

München * König Ludwig IV. der Baier erteilt der Stadt München das Recht, „schädliche Leute“ im ganzen Herzogtum Baiern zu fangen und vor dem Stadtgericht zu verurteilen, nicht jedoch hinzurichten. 

17. 12 1944 - Der Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses durch Bomben zerstört

München-Graggenau * Durch Bomben wird der Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses zerstört. 

1460 - Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

München-Graggenau * Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm und dem anschließenden Brand ist der Gebäudekomplex des Rathauses stark in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man über einen Neubau nachdenkt. 

11 1897 - Gründung des Theaterunternehmens „Münchner Schauspielhaus“ 

München-Graggenau * Das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ wird gegründet, nachdem sich das Deutsche Theater in der Schwanthalerstraße zunehmend dem Varieté zuwendet. Ziel der neuen Gesellschaft ist die Förderung eines künstlerisch anspruchsvollen Sprechtheaters in München. 

Ausgangspunkt der Gründung ist der Wunsch, dem ernsthaften Schauspiel eine eigene Bühne zu schaffen. Ein Teil des Ensembles und der künstlerischen Kräfte des Deutschen Theaters sucht hierfür neue Perspektiven. Zu den maßgeblichen Initiatoren und Trägern des Unternehmens zählen der Theaterdirektor Ignaz Georg Stollberg sowie der Brauereibesitzer und Mäzen Cajetan Schmederer. Gemeinsam prägen sie die Entwicklung des Hauses und legen den Grundstein für eine der bedeutendsten Schauspielbühnen Münchens. 

Der Spielbetrieb findet zunächst in den „Zentralsälen“ in der Neuturmstraße 1 statt. 

1842 - Acht vergoldete Gipsmodelle werden im Alten Rathaus aufgestellt

München-Graggenau * Mindestens acht vergoldete Gipsmodelle aus Ludwig von Schwanthalers Zyklus der Wittelsbacher Ahnen kommen im Festsaal des Alten Rathauses zur Aufstellung. 

11. 3 1209 - München wirdals „burgus“ bezeichnet

München * In einer Urkunde wird München als „burgus“ bezeichnet. Darunter wird eine neugegründete Siedlung verstanden, die nicht unbedingt befestigt oder ummauert ist. 

1310 - In München wird erstmals ein Rathaus erwähnt

München-Graggenau * Erstmals wird ein Rathaus,in München genannt, das als der Stadt Haus oder als Haus der Bürger bezeichnet wird. Über die innere Einteilung dieses älteren Rathauses kann keine Aussage gemacht werden. 

9. 11 1938 - Propagandaminister Goebbels hält eine antisemitische Hassrede

München-Graggenau * Nach Bekanntwerden des Todes von Ernst vom Rath hält Reichspropagandaminister Joseph Goebbels umgehend eine antisemitische Hasstirade in der er zur Rache und zur Vergeltung am Weltjudentum aufruft.

Die Nationalsozialisten sind bestens vorbereitet, denn noch kurz vor Mitternacht ergeht ein Fernschreiben an alle deutschen Polizeistellen. Darin heißt es:

  • „Es werden in kürzester Frist in ganz Deutschland Aktionen gegen Juden, insbesondere gegen deren Synagogen stattfinden.
  • Sofern sich in Synagogen wichtiges Archivmaterial befindet, ist dieses durch eine sofortige Maßnahme sicherzustellen.
  • Es ist vorzubereiten die Festnahme von etwa 20.000 bis 30.000 Juden im Reiche. Es sind auszuwählen vor allem vermögende Juden.“

Der SS-Gruppenführer und Chef der Sicherheitspolizei, Reinhard Heydrich, präzisiert die Befehle in einem weiteren Fernschreiben.

  • Dort ist zu lesen, dass die Polizei und die Dienststellen der NSDAP gemeinsam die Demonstrationen leiten sollen.
  • Und: „Es dürfen nur solche Maßnahmen getroffen werden, die eine Gefährdung deutschen Lebens oder Eigentums nicht mit sich bringen. Zum Beispiel Synagogenbrände nur, wenn keine Brandgefahr für die Umgebung ist“.

Durch ein im Jahr 1937 angefertigtes Verzeichnis der Münchner jüdischen Gewerbebetriebe wissen die NS-Parteiorgane und Schlägertrupps genau wo sie zuschlagen und so die „verbrecherische Tat des jüdischen Mordbuben“ rächen müssen.

1861 - Kopien der verschenkten Moriskentänzer werden aufgestellt

München-Graggenau * Kopien der verschenkten Moriskentänzer werden im Festsaal des Alten Rathauses zur Aufstellung gebracht. 

17. 5 1818 - München wird zu einer eigenständigen politischen Gemeinde

München * Nach dem Gemeindeedikt von 1818 wird München in den Grenzen des Burgfriedens zu einer eigenständigen politischen Gemeinde.

18. 7 1911 - Lion Feuchtwanger zieht in die Burgstraße 10

München-Graggenau * Lion Feuchtwanger zieht in die Burgstraße 10. 

26. 5 1896 - Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut

München-Graggenau * Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut.

1633 - Dr. Hannemann wird Pfarrer und Dechant in der Peterskirche

München-Graggenau * Dr. Georg Hannemann, der nach seinem Weggang von der Pfarrei Neudeck, zunächst das Amt eines Kanonikus in der Landshuter Martinskirche ausübt, wird nun Pfarrer und Dechant in der Münchner Peterskirche.

2 1951 - Eröffnung des Cafés „Guglhupf“ in München

München-Graggenau * Fritz Kreutzkamm übernimmt ein Café in einer Baracke in der Burgstraße und eröffnet es unter dem Namen „Guglhupf“. Das Café entwickelt sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Gleichzeitig erweitert er sein Angebot: Seine handgedrehten Käsestangen finden im nahegelegenen Hofbräuhaus großen Zuspruch und werden später auch auf dem Münchner Oktoberfest erfolgreich verkauft.

1989 - Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt Weinstadel

München-Graggenau * Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt nur noch Weinstadel.

1225 - Erstmals wird die Peterskirche urkundlich erwähnt

München-Angerviertel * Erstmals wird die Peterskirche urkundlich erwähnt. 

1951 - Im Keller der Burgstraße 5 wird der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet

München-Graggenau * Nach der notdürftigen Instandsetzung des Hauses Burgstraße 5 wird in den weitläufigen Kellergewölben der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet. Es ist die erste Gastwirtschaft in diesem Haus.

7 1952 - Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

München-Graggenau * Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb.

18. 10 1953 - Der Karl-Valentin-Brunnen wird enthüllt

München-Angerviertel * Der Karl-Valentin-Brunnen am Viktualienmarkt wird in Anwesenheit von Liesl Karlstadt enthüllt.

20. 6 1614 - Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

München-Angerviertel * Für den Wiederaufbau des im Jahr 1607 durch Blitzschlag abgebrannten Turm der Peterskirche genehmigt der Stadtrat 1.000 Gulden Bausteuer. Weitere städtische Zuschüsse werden folgen. 

2. 9 1971 - Der Fischbrunnen wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

München-Graggenau * Der Fischbrunnen am Marienplatz wird wieder als ganzjährig laufender Brunnen in Betrieb genommen.

7. 1 1944 - Der Fischbrunnen wird weitgehend zerstört

München-Graggenau * Der Fischbrunnen auf dem Marienplatz wird in der Bombennacht weitgehend zerstört.

11. 7 1954 - Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen sprudelt wieder

München-Graggenau * Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen wird unter Verwendung erhaltener Figuren neu gestaltet und wieder zum Fließen gebracht.

15. 11 1208 - Ludwig der Kelheimer erhält die Erblichkeit des Herzogtums Baiern

München * Herzog Ludwig der Kelheimer erhält von König Otto IV., den Sohn von Heinrich dem Löwen, die Erblichkeit des Herzogtums Baiern. 

20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.

25. 2 1905 - Der „Verein Zoologischer Garten“ wird gegründet

München-Graggenau * Im Ratskeller wird der „Verein Zoologischer Garten“ von einflussreichen Honoratioren gegründet. Dringendste Aufgabe des Clubs ist es, „die erforderlichen Mittel zu beschaffen und dann an die praktische Durchführung des Projektes heranzutreten“. 

Da der zoologische Garten in sehr fortschrittlichen Überlegungen als gemeinnütziges Unternehmen betrachtet wird, bei dem es in erster Linie nicht um die Gewinnmaximierung gehen soll, wird - im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland - auf die Gründung einer Aktiengesellschaft verzichtet. 

1865 - An der Stelle des Landschaftsgebäudes entsteht das Neue Rathaus

München-Graggenau * Die Stadt München kauft das ehemalige Landschaftsgebäude, um an seiner Stelle den ersten Bauabschnitt des Neuen Rathauses zu errichten.

1968 - Der Teil der Herrnstraße wird zur Falckenbergstraße

München-Graggenau * Der Teil der Herrnstraße zwischen Hildegardstraße und Maximilianstraße wird nach dem langjährigen Intendanten der Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus, Otto Falckenberg, in Falckenbergstraße umbenannt.

10. 4 1782 - Ein Hundemarkt auf dem Schrannenplatz

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * In München lässt sich ein Hundemarkt&nbsp;auf dem heutigen Marienplatz&nbsp;nachweisen. Er findet Sonn- und Feiertags zwischen zehn und zwölf Uhr statt. Der private Hundehandel&nbsp;wird verboten.&nbsp;</p>

Um den 20. 8 1917 - Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

München-Graggenau * Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt. Die Polizei kann die Rädelsführerin nicht festnehmen, weil sie ein Baby auf dem Arm trägt.

10. 6 1530 - Ein gewaltiges Feuerwerk auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau * Am Abend brennen die Münchner Gastgeber auf dem Schrannenplatz noch ein gewaltiges Feuerwerk ab, wobei man am Schluss ein aus Pappe und Stoff zusammengezimmertes, schlossähnliches Bauwerk den Flammen übereignet. 

14. 6 1158 - Der Augsburger Schied - Münchens Geburtsurkunde

Augsburg - München * Ein vergilbtes Pergament im Format 34 × 44 Zentimeter gilt als die Geburtsurkunde der bayerischen Landeshauptstadt. Die von Kaiser Friedrich I. Barbarossa auf dem Reichstag in Augsburg unterzeichnete Urkunde ging als „Augsburger Schied“ in die Geschichte ein. In dem Kaiserdiplom, das als „conventio“ – also als Übereinkunft – bezeichnet wird, werden die Streitpunkte verbindlich geregelt. 

„Mit Zustimmung und Willen der beiden streitenden Parteien“ wird festgelegt:

  • Der Markt, der bislang in Föhring abgehalten wurde, ebenso die Zollbrücke und die Münzstätte, werden dort künftig nicht mehr bestehen.
  • Als Ersatz hat Herzog Heinrich der Kirche von Freising ein Drittel des Gesamteinkommens aus seinem Marktzoll zu München übertragen, sei es aus Abgaben für Salz, sei es für andere dort ein- und ausgehende Groß- und Kleinstückwaren.  
  • Bezüglich des Zöllners wird vereinbart, dass jede Partei einen eigenen einsetzen kann oder – falls gewünscht – beide gemeinsam einen bestimmen, der beiden verantwortlich ist.
  • Ähnlich verhält es sich mit der Münze: Ein Drittel der Einkünfte erhält der Bischof, zwei Drittel stehen dem Herzog zu. Eine Münzstätte soll nach Ermessen des Herzogs errichtet werden. Zudem darf auch der Bischof von Freising eine eigene Münzstätte gründen, wenn er es wünscht. Von deren Erträgen erhält der Herzog lediglich ein Drittel, das er – unabhängig von dessen Höhe – nach dem Willen des Bischofs als Lehen weitergeben soll, wie es offenbar bereits geschehen ist.

Von einem Unrecht oder gar einer Freveltat des Welfenherzogs findet sich in dieser kaiserlichen Urkunde kein Wort. Als Zeugen für die Richtigkeit des Rechtsspruchs werden vier hohe geistliche Würdenträger und vier weltliche Herrscher benannt. 

Doch auch wenn die Kaiserurkunde den Charakter einer gütlichen Einigung in sich trägt, so ist sie in ihrem Kern doch ein regalienrechtlicher Spruch des Kaisers. Mit diesem Kompromiss kann Kaiser Friedrich I. Barbarossa einen Interessenausgleich zwischen dem Bischof von Freising und dem baierischen Herzog erzielen und damit beide zufrieden stellen.  

Seit 1991 - Die Heldenputti werden durch Abgüsse ersetzt

München-Graggenau * Die seit dem Jahr 1991 in den Werkstätten des Bayerischen Landesamtes­ für Denkmalpflege restaurierten Heldenputti an der Mariensäule werden zwischen 1994 und 1998 durch Abgüsse ersetzt. Die Originale befinden sich seither im Münchner Stadtmuseum. 

29. 7 1600 - Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

München-Graggenau * Am Morgen führt eine Delegation von berittenen Amtmännern, zwei Priestern und bewaffneten Soldaten die Delinquenten in Ketten vom Falkenturm zum Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, zum „Malefizrechtstag“. Der gerade elf Jahre alt gewordene Hansel muss beim Bußamtmann der Stadt München auf dem Pferd mitreiten und alles mit ansehen.

Eine geifernde Menschenmenge wartet vor dem Rathaus und hofft auf eine spektakuläre Hinrichtung der Pämbs und ihrer Leidensgenossen. Obwohl der Herzog den Prozess führt, muss die Stadt München den Schauprozess und die Hinrichtung ausrichten. Als der Bannrichter Christoph Neuchinger schließlich die Todesurteile verkündet, wollen die Jubelschreie der Münchner kein Ende nehmen. 

30. 10 1854 - Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

München-Graggenau * Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt. 

1. 8 1874 - Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Graggenau * Der im Neubau des Münchner Ratshauses eingebaute Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben. Die Weinkarte umfasst 231 Weine aus aller Welt. Die Stadtgemeinde wird zum größten Weinwirt Münchens. Der Pächter wird verpflichtet, bis zu 6 Sorten Regiewein zu einem vom Stadtmagistrat festgelegten Preis abzugeben.

18. 6 1916 - Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

München-Graggenau * Die mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz von den an den Hunger-Demonstrationen beteiligten Münchnern.  Stadtschulrat Dr. Georg Kerschensteiner muss sich später für die „mangelnde staatsbürgerliche Erziehung der gerade entlassenen Schuljugend“ rechtfertigen. 

10. 5 1641 - Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der Mariensäule werden aufgestellt

München-Graggenau * Durch einen Erlass will Kurfürst Maximilian I. sicherstellen, dass die Mariensäule „in gebierender veneration, und respect erhalten, Insonderheit alle unsauberkheiten und verunehrungen verhietet und abgestelt werden“. Die Mariensäule wird deshalb mit einem Marmorgeländer mit den vier Bronze-Laternen umgeben.  

Auf dem Sockel der Mariensäule kommen im gleichen Jahr vier bronzene Heldenputti zur Aufstellung, die für Maria als „ecclesia militans“ [= „die in der Welt kämpfenden Kirche“] oder als Apokalyptisches Weib für die im Kampf der Konfessionen siegreiche katholische Kirche instrumentalisiert werden. Sie stellen eine Umsetzung des Psalm 91, Vers 13 dar: „Über die Schlange und den Basilisken wirst du schreiten, und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten.“  

In nahezu allen Veröffentlichungen über die Mariensäule verkörpert der Drache den Hunger, der Löwe den Krieg, der Basilisk die Pest und die Schlange den Unglauben oder falschen Glauben. Sie sollen, so die populäre Auffassung, die großen Plagen der Zeit veranschaulichen. Nach einer anderen Definition, die dem Programm des - im Jahr 1674 ausgebrannten - Zimmers der Religion in der Residenz entspricht, steht der Drache  für die Häretiker [= Ketzer], der Löwe für die Heiden, die Schlange für die Juden und der Basilisk für die Schismatiker [= Protestanten, Kirchenspalter].  

Aus einem Monument der persönlichen Frömmigkeit des Kurfürsten ist durch die Hinzufügung der Heldenputti zugleich ein „Denkmal des Triumphes des katholischen Glaubens über die Übel der damaligen Zeit“ geworden. Da Maximilian I. sowohl den Tag der Denkmalsweihe als auch das Datum für die alljährliche Dankprozession auf den Jahrestag der „Schlacht am Weißen Berg“ orientiert, macht er die Mariensäule auch zu einem unübersehbaren Symbol für den bisher größten Triumph baierischer Waffen über die protestantischen Feinde. Und damit macht er aus der Mariensäule eine Siegessäule. 

28. 8 1854 - Ein großer Cholera-Bittgottesdienst an der Mariensäule

München-Graggenau * Um die Abwendung der Cholera-Epidemie zu erflehen und die Ausbreitung künftig möglichst zu unterbinden, wird ein großer Bittgottesdienst an der Mariensäule auf dem Schrannenplatz zelebriert. 25.000 Menschen sollen sich dort eingefunden haben.

29. 9 1854 - Gottesdienst für die Errettung aus dieser großen Drangsal

München-Graggenau * Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt für den 3. Oktober zu einem feierlichen Dankamt zur Mariensäule am Schrannenplatz ein, „um Gott den Herrn für die Errettung aus dieser großen Drangsal die innigsten Dankgebete darzubringen“. In dieser Einladung wird die Cholera schon für beendet erklärt.

28. 5 1854 - Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

München-Graggenau * Ein großer Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie wird an der Mariensäule auf dem Schrannenmarkt zelebriert. 25.000 Menschen beteiligen sich.

4. 5 1315 - Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

München * Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig IV. dem Baiern verbrieft. Der Gunstbrie“ bezieht sich nur auf den Marktplatz. Eine generelle Regelung für alle Bausachen erhält die Stadt erst am 8. Mai 1342. Die Freiung bedeutet,  

  • dass die Stadt das alleinige Recht in Bauangelegenheiten auf diesem Platz hat, und  
  • dass die Kommune das Nutzeigentum der Immobilie Marktplatz besitzt. Damit kann die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.  

Die ersten Betroffenen sind die Metzger, die ihre Fleischbänke vor das Talburgtor [= Alter Rathausturm] verlegen müssen. Dabei spielten hauptsächlich die unhaltbaren hygienischen Zustände eine Rolle. 

1315 - Die Freiung des Marktplatzes wird von König Ludwig dem Baiern verbrieft

München-Graggenau - Mümchen-Angerviertel * Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft. 

Damit kann nicht nur die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.
Die „Freiung“ stellt vielmehr die Übertragung des Nutzeigentums der Immobilie Marktplatz auf die Kommune dar.

20. 10 1854 - Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

München-Graggenau * Der Stadtmagistrat teilt der Öffentlichkeit mit, dass „der bisherige Schrannenplatz dahier fernerhin 'Marienplatz' genannt werden dürfe“.

1. 6 1867 - Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen

München-Graggenau * Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen. Der erste Bauabschnitt ist bis 1874 fertig gestellt.

10. 9 1853 - Die letzte Schranne auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die letzte Schranne auf dem Schrannenplatz. Sie wird seither in der neu errichteten Schrannenhalle an der Blumenstraße abgehalten.

26. 4 1591 - Marco Bragadino wird hingerichtet

München-Graggenau * Der Alchemist und Goldmacher Marco Bragadino wird vor einer großen Menschenmenge auf dem Münchner Schrannenmarkt enthauptet. Die Hinrichtung gerät zum Desaster, weil es dem Scharfrichter erst beim dritten Schlag gelingt, den Kopf vom Rumpf zu trennen. Die Menge tobt und will nun ihrerseits den Henker wegen seiner schlechten Vorstellung lynchen. Nur ganz knapp und mithilfe bewaffneter Soldaten entgeht er der wütenden Menge. 

8. 11 1945 - Kardinal Faulhaber weiht die Mariensäule neu ein

München-Graggenau * Kardinal Michael von Faulhaber weiht die Mariensäule am Marienplatz neu ein. 

8. 4 1932 - Ein Großbrand zerstört weite Teile der Schrannenhalle

<p><strong><em>München-Angerviertel</em></strong> * Ein Großbrand zerstört in der Nacht auf den 8. April 1932 weite Teile der verbliebenen nördlichen <em>Schrannenhalle</em>. Die Reste werden abgetragen, nur der nördliche Kopfbau (heute <em>„Der Pschorr“</em>) bleibt erhalten - und dient später für Jahrzehnte als <em>„Freibank“</em>.&nbsp;</p>

Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 

Um den 3. 6 1962 - Der Slogan: „München - Weltstadt mit Herz“

München * Das Ergebnis eines vom Münchner Verkehrsverein ausgeschriebenen Wettbewerbs für ein neues München-Image steht fest. Der Slogan lautet: „München - Weltstadt mit Herz.“

17. 6 1916 - Auf dem Marienplatz kommt es zu Hungerrevolten

München-Graggenau * Es kommt auf dem Marienplatz zu Hungerrevolten, bei denen von Frauen und Jugendlichen Fenster des Rathauses eingeworfen werden. Den erschrockenen Stadtvätern fällt dabei auf, dass neben den hauptsächlich randalierenden Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sich auch Frauen und Soldaten angeschlossen haben. 

6. 6 1946 - Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit

München-Graggenau * Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit kommt im provisorisch eingerichteten Großen Sitzungssaal zusammen.

16. 6 2003 - Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen

München-Graggenau * Stadtrat Siegfried Benker forderte im Namen der Fraktion der GRÜNEN in einem Antrag, sich mit der Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen und dem Umang mit diesem Erbe verstärkt zu befassen: 

  • Dem Stadtrat wird dargestellt, welche Straßennamen nach Personen, Ereignissen und Orten aus der Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonien benannt sind.
  • Dem Stadtrat wird ein Vorschlag unterbreitet, wie mit diesem Kolonialerbe umgegangen werden soll.

Die Diskussion drehte sich im Vorfeld um die Von-Trotha-Straße, die Von-Gravenreuth-Straße, die Dominikstraße und die Wißmannstraße.

1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus. Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.

22. 3 2026 - Dominik Krause wird Oberbürgermeister von München

München * Bei der Stichwahl der Oberbürgermeisterkandidaten erhält

  • Dieter Reiter [SPD] 43,7 Prozent. 
  • Sein Kontrahent Dominik Krause [GRÜNE] kommt auf 56,3 Prozent der Stimmen.

Gewählter neuer Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ist damit der 35-jährige Dominik Krause. 

1870 - Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet. Er zeigt in Standbildern die bürgerlichen Tugenden: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.

1. 7 1948 - Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Oberbürgermeister

München • Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister. 

10. 6 1972 - Hans-Jochen Vogel [SPD] beenddet seine Amtszeit als Münchner OB

München • Die Amtszeit von Hans-Jochen Vogel [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 

Um 7 1611 - Der Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler muss in den Falkenturm

München * Der aus Ingolstadt stammenden Dr. Schober mit der Untersuchung der Prozess-Umstände von Wemding beauftragt. Schobers Urteil ist für den Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler niederschmetternd, woraufhin alle in München und Wemding Angeklagten auf Befehl des Hofrats freigelassen werden müssen.

  • Dafür wird Dr. Sattler verhaftet und in den Falkenturm nach München gebracht.
  • Die Kosten der Untersuchung durch Dr. Schober und die Unterbringung der vier Verdächtigen im Falkenturm werden dem Hexenrichter Sattler und dem Gerichtsschreiber aufgebrummt.

Bei den Vernehmungen kommen nicht nur die Unterschlagungen und Veruntreuungen in Höhe von 3.000 Gulden ans Tageslicht, sondern auch ein „adulterium“, eine unzüchtige sexuelle Handlung. Damit ist die Geduld des Hofes erschöpft und das Todesurteil über den Hexenrichter schnell gefällt. Und das, obwohl er aus dem Kreis der Hofräte, die sich zur Partei der Hexenprozess-Befürworter zählen, massive Unterstützung erhält. 

26. 6 1919 - Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

München * Wahl von Eduard Schmid (SPD) zum Ersten Bürgermeister von München. 

30. 6 1993 - Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als OB endet

München • Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 

11. 6 1992 - Antrag zu den zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser

München-Haidhausen - München-Au - München-Giesing * Die Haidhauser Bezirksausschussvorsitzende und Münchner Stadträtin, Adelheid Dietz-Will, stellt den Antrag, dass die zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser bevorzugt an Haidhauser Handwerker vergeben werden. Oberbürgermeister Christian Ude setzt den sogenannten Herbergen-Beschluss im Jahr 1994 um.

11. 6 1972 - Georg Kronawitter [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

München • Georg Kronawitter [SPD] wird erstmals Münchner Oberbürgermeister. 

25. 8 1867 - Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt.

30. 6 1948 - Die Amtszeit von OB Karl Scharnagel [CSU] endet

München • Die Amtszeit von Karl Scharnagel [CSU] als Münchner Oberbürgermeister endet. 

19. 9 1926 - Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus

München-Graggenau * Mit der Eröffnungspremiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ ist der Übergang der Münchner Kammerspiele in das ehemalige Münchner Schauspielhaus abgeschlossen. Die Kammerspiele verlassen ihre bisherige Spielstätte in der Augustenstraße 89 und beziehen den traditionsreichen Theaterbau in der Maximilianstraße. 

Mit dem Einzug in den bedeutenden Jugendstilbau verbinden sich die Traditionen des Münchner Schauspielhauses und der Münchner Kammerspiele. Das Theater trägt fortan den offiziellen Namen „Münchener Kammerspiele im Schauspielhaus“. 

Unter der Leitung von Otto Falckenberg entwickelt sich das Haus in den folgenden Jahren zu einer der führenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters. Die Verbindung von künstlerischer Innovation, anspruchsvollem Repertoire und der besonderen Atmosphäre des Schauspielhauses prägt die weitere Geschichte der Münchner Kammerspiele nachhaltig.

1. 5 2026 - Erster Arbeitstag von Oberbürgermeister Dominik Krause

München * Die sechsjährige Amtszeit des neu gewählten Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause von den GRÜNEN beginnt.

19. 3 1933 - Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

München-Graggenau * Liesl Karlstadt steht in den Kammerspielen für Therese Giehse auf der Bühne, weil diese - aufgrund ihrer jüdischen Abstammung - in die Schweiz emigrieren musste.

1 1939 - Die Kammerspiele im Schauspielhaus werden städtisch

München-Graggenau * Das Schauspielhaus geht in den Besitz der Stadt München über. Die Entscheidung erfolgt auf Initiative des NS-Regimes und wird von Adolf Hitler persönlich unterstützt. Damit werden die Münchner Kammerspiele zu einem städtischen Theater. 

Gleichzeitig gerät das von Richard Riemerschmid gestaltete Jugendstilgebäude zunehmend unter Druck. Die nationalsozialistischen Machthaber lehnen den Jugendstil als Ausdruck einer unerwünschten Kunstrichtung ab und planen umfassende bauliche Veränderungen. Erste Eingriffe beginnen bereits, Teile der ursprünglichen Gestaltung werden überdeckt oder entfernt. 

Die Pläne für einen grundlegenden Umbau des Schauspielhauses werden jedoch nicht verwirklicht. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die Prioritäten des Regimes, sodass die vorgesehenen Umgestaltungen ausbleiben. Dadurch bleibt das Gebäude in seinen wesentlichen historischen Strukturen erhalten und entgeht einer weitreichenden Zerstörung seines Jugendstilcharakters.

Ab 1970 - Originalgetreue Wiederherstellung 1970/71

München-Graggenau * 1970/71 leitet der Architekt Reinhard Riemerschmid die Wiederherstellung des Münchner Schauspielhauses nach den ursprünglichen Plänen seines Onkels Richard Riemerschmid. Ziel der Maßnahme ist es, die bei früheren Umbauten und Restaurierungen verlorengegangenen Jugendstilelemente wieder sichtbar zu machen und den ursprünglichen Charakter des Hauses zurückzugewinnen. 

Da die Häuserfront der Maximilianstraße Teil einer von Friedrich Bürklein entworfenen architektonischen Gesamtanlage ist, erhält das Schauspielhaus keine eigene repräsentative Fassade. Der Zugang erfolgt vielmehr über die Hauseingänge Maximilianstraße 26 und 28, die direkt in die Kassenhalle und das untere Foyer führen. Die Wiederherstellung trägt wesentlich dazu bei, das Schauspielhaus als eines der bedeutendsten Jugendstiltheater Europas zu bewahren.

23. 3 2003 - Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 

München-Graggenau * Nach dreijähriger Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele im März 2003 wiedereröffnet. Die umfassende Sanierung erneuert die historische Bausubstanz und moderne Theatertechnik und nähert das Jugendstiltheater wieder seinem ursprünglichen Zustand an. Die erste Premiere im wiedereröffneten Haus ist Shakespeares „Othello“.

14. 12 1930 - Liesl Karlstadt spielt in den Kammerspielen im Schauspielhaus

München-Graggenau * Otto Falckenberg holt Liesl Karlstadt an die Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus an der Maximilianstraße, wo sie die Rolle der um ihren Hund kämpfenden Frau Vogl in der Komödie „Sturm im Wasserglas“ schlüpft. Liesl Karlstadt vertritt Therese Giehse, die zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in Berlin hat.

1950 - Restaurierung und bauliche Veränderungen

München-Graggenau * Bei der Restaurierung des Schauspielhauses erfolgen wesentliche Eingriffe in die historische Bausubstanz. Im Zuge des Wiederaufbaus werden zahlreiche originale Gestaltungselemente verändert, vereinfacht oder entfernt. Die Maßnahmen orientieren sich weniger am ursprünglichen Jugendstilkonzept als an den funktionalen und ästhetischen Vorstellungen der Nachkriegszeit. Dadurch verliert das Gebäude einen Teil seines ursprünglichen Charakters, bleibt jedoch als bedeutende Spielstätte der Münchner Kammerspiele erhalten.

4 2022 - Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Mitarbeiter

München-Graggenau * Eine Gedenktafel am Eingang des Schauspielhauses wird enthüllt. Sie erinnert an 28 ehemalige Angehörige des Hauses, die zwischen 1911 und 1943 an den Kammerspielen wirkten und Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Flucht oder Ermordung wurden.

Die Tafel ergänzt die bereits 2020 angebrachten Erinnerungszeichen für fünf ermordete Mitarbeiter. Sie steht für eine aktive Erinnerungskultur, mit der die Kammerspiele ihre eigene Geschichte aufarbeiten und das Gedenken dauerhaft im Haus verankern. Alles aufgearbeitet ist mit diesen 28 Namen noch lange nicht.

2000 - Generalinstandsetzung des Schauspielhauses 

München-Graggenau * Mit einer umfassenden Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus zwischen 2000 und 2003 grundlegend saniert. Wiener Architekten erneuern die teilweise marode Bausubstanz und modernisieren die veraltete Bühnentechnik. Ziel ist es, den ursprünglichen Charakter des Jugendstilbaus von 1901 wieder stärker sichtbar zu machen. 

Trotz aller Modernisierungen bleibt das Haus seinem ursprünglichen Konzept treu: Richard Riemerschmid versteht das Schauspielhaus nicht als repräsentativen Theaterpalast, sondern als einen intimen Theaterraum – „eigentlich ein Gartenpavillon“. 

1925 - Krise des Münchner Schauspielhauses

München-Graggenau * Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb.

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb. Und da elf Prozent der Einnahmen laut Pachtvertrag an die Familie Riemerschmid zu zahlen sind, kommt das teure Privattheater nicht mehr auf einen grünen Zweig. 

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus. 

 

15. 8 1945 - Neubeginn der Kammerspiele nach 1945

München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann. 

  • Obwohl der Saal zunächst von der amerikanischen Besatzungsmacht als Kino für ihre Soldaten genutzt wird, ermöglicht der Theater- und Musikoffizier Walter Behr die Freigabe für deutsche Aufführungen. 
  • Wenige Wochen später spielt auch das ausgebombte Volkstheater in den Kammerspielen. Das Haus entwickelt sich damit zu einem wichtigen Treffpunkt und Ausgangsort des kulturellen Neubeginns in München. 
  • Außerdem entwickelte sich der Hof der Kammerspiele schnell zur Kontaktbörse für Theaterleute. Erich Kästner schlug später scherzhaft vor, dort eine Tafel mit der Inschrift „Hof des Wiedersehens 1945“ anzubringen.

Ab 4 1933 - Gleichschaltung und Anpassung der Kammerspiele

München-Graggenau * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geraten auch die Münchner Kammerspiele unter den Einfluss der neuen Kulturpolitik. Wie alle bedeutenden Theaterinstitutionen werden sie schrittweise gleichgeschaltet. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige Mitarbeiter müssen das Haus verlassen, während die Spielpläne zunehmend staatlicher Kontrolle unterliegen.

Trotz dieser Anpassung entwickeln sich die Kammerspiele jedoch nicht zu einem Vorzeigetheater nationalsozialistischer Propaganda. Im Vergleich zu anderen Bühnen werden offen ideologische Propagandastücke hier nur selten aufgeführt. Stattdessen prägen vor allem Klassiker, literarische Werke und weitgehend unpolitische Stoffe das Programm. Die Kammerspiele bewegen sich damit in einem Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung, institutionellem Fortbestand und dem Bemühen, wesentliche Teile ihres künstlerischen Profils zu bewahren.

Ab 1921 - Adolf Hitler ist häufig Gast in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Zwischen 1921 und 1923 ist Adolf Hitler häufig Gast in der Deutschen Eiche. Die Parteizentrale der Nazis befindet sich in der Corneliusstraße.

Ab 1900 - Bau des Münchner Schauspielhauses 

München-Graggenau * Für das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ entsteht zwischen 1900 und 1901 ein eigener Theaterbau im rückwärtigen Gartenbereich der Anwesen Maximilianstraße 26 und 28, die zum sogenannten Riemerschmid-Block gehören. Initiator und Bauherr ist Dr. phil. Carl Riemerschmid, Enkel des Unternehmers Anton Riemerschmid. Der theaterbegeisterte Mäzen finanziert den Bau auf eigene Kosten und stellt ihn dem Theaterunternehmen langfristig zur Verfügung. 

Mit Planung und Ausführung wird das Münchner Architekturbüro Heilmann & Littmann beauftragt. Max Littmann entwirft einen modernen Theaterbau, der mit der fortschrittlichsten Bühnentechnik seiner Zeit ausgestattet wird. Die künstlerische Gestaltung übernimmt Richard Riemerschmid. Mit seiner konsequenten Jugendstil-Ausstattung schafft er eines der bedeutendsten Theaterinterieurs seiner Zeit. 

Das Theater entsteht im rund 6.800 Quadratmeter großen Innenhof des Gebäudekomplexes. Die Freiflächen dienen im Sommer als Gartenfoyer. Der Zuschauerraum umfasst 511 Parkettplätze, 152 Plätze im Rang sowie 64 Logensitze. Die auf insgesamt 727 Plätze begrenzte Kapazität schafft eine intime Atmosphäre und stärkt die Nähe zwischen Bühne und Publikum. 

Das neue Schauspielhaus verbindet moderne Theaterarchitektur mit künstlerischem Reformanspruch und entwickelt sich rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands.

Um 1986 - Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche beginnt

München-Isarvorstadt * Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche in der Reichenbachstraße 13 beginnt.

1999 - Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne

München-Isarvorstadt * Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne. 

31. 5 2025 - Rainer Werner Fassbinder erhält ein Mosaik

München-Isarvorstadt * Das Mosaik für Rainer Werner Fassbinder an der Fassade des Hotels Deutsche Eiche wird enthüllt. Der Regisseur und Filmemacher hätte an diesem Tag seinen 80. Geburtstag gefeiert. 

1901 - Innenausstattung des Schauspielhauses im Jugendstil

München-Graggenau * Richard Riemerschmid gestaltet den Innenraum des Schauspielhauses im Riemerschmid-Block als geschlossenes Gesamtkunstwerk. Organische Formen, sorgfältig abgestimmte Farben und hochwertige Materialien prägen das Erscheinungsbild. Rot- und Grüntöne dominieren den Zuschauerraum, ergänzt durch Messingdetails und florale Ornamente. 

Besonders bemerkenswert ist die Deckengestaltung: Statt eines Kronleuchters sorgen zahlreiche Lichtquellen für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugen den Eindruck eines Sternenhimmels. Die organische Formensprache zieht sich durch alle Bereiche des Hauses und macht das Schauspielhaus zu einem herausragenden Beispiel des Münchner Jugendstils. 

Mit der Verbindung von moderner Theaterarchitektur, innovativer Bühnentechnik und künstlerischem Reformanspruch entwickelt sich das neue Schauspielhaus rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. 

Ab 1971 - Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche.

20. 4 1901 - Das neue Schauspielhaus wird eröffnet

München-Graggenau * Das neue Schauspielhaus in der Maximilianstraße wird mit Hermann Sudermanns Tragödie „Johannes“ eröffnet. Unter der Leitung von Ignaz Georg Stollberg und Cajetan Schmederer entwickelt sich die Bühne rasch zu einem der bedeutendsten Theater Deutschlands. 

Das Haus widmet sich insbesondere dem modernen Drama und präsentiert Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Stücke von Henrik Ibsen, August Strindberg, Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Frank Wedekind prägen den Spielplan.

Mit seinem anspruchsvollen Repertoire etabliert sich das Schauspielhaus als wichtiges Zentrum des Naturalismus und der modernen Dramatik und setzt maßgebliche Impulse für das Münchner Theaterleben. Das Haus genießt bald einen hervorragenden Ruf weit über München hinaus. 

1926 - Die Münchner Kammerspiele ziehen in die Maximilianstraße

München-Graggenau * Die wirtschaftliche Krise des Münchner Schauspielhauses eröffnet den Münchner Kammerspielen die Möglichkeit, ihre inzwischen zu klein gewordene Spielstätte in der Augustenstraße 89 zu verlassen und in das renommierte Theatergebäude an der Maximilianstraße umzuziehen.

Die häufig als „Fusion“ bezeichnete Verbindung der beiden Bühnen erfolgt dabei nicht als Zusammenschluss gleichberechtigter Theaterunternehmen. Vielmehr übernehmen die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichen Münchner Kammerspiele die Rolle des zahlungsunfähig gewordenen Schauspielhauses und beziehen dessen traditionsreichen Theaterbau.

Mit dem Umzug unter der Leitung von Otto Falckenberg im Jahr 1926 endet die Geschichte der Augustenstraße 89 als Spielstätte der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig verschmelzen die Traditionen des 1912 gegründeten Kammerspieltheaters und des 1901 eröffneten Schauspielhauses zu einer neuen Einheit. Das Jugendstiltheater in der Maximilianstraße wird fortan zur Heimat der Münchner Kammerspiele und zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Deutschlands.

1898 - Die Stadt übernimmt die Riemerschmid-Handelsschule

München-Graggenau * Die Stadt München übernimmt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer. 

17. 2 1808 - Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers Isartor

<p><strong><em>München-Lehel - München-Isarvorstadt</em></strong> * Die Regierung genehmigt die Ausführung der Ausfallstraße übers Isartor. Denn seit der Erhebung Bayerns zum Königreich, am 1. Januar 1806, stellt man andere Anforderungen an die Stadteinfahrt&nbsp;zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Bislang stand die Verbesserung der Verkehrsführung durch Erweiterung und Begradigung der alten Torstraße&nbsp;im Vordergrund.&nbsp;Jetzt aber ist eine breit ausgebaute Via Triumphalis&nbsp;das Ziel. &nbsp;</p> <p>Vom Isartor&nbsp;selbst ist noch wenig die Rede. Doch zu einer würdigen Stadtzufahrt&nbsp;gehört auch ein entsprechendes Stadtportal, das wie ein Triumphtor&nbsp;die Straße überspannen und von Ferne sichtbar sein soll. Dazu muss das Isartor&nbsp;umgestaltet werden. Der hohe Mittelturm&nbsp;soll abgetragen werden, seine mittelalterliche Gestalt aber noch erhalten bleiben. &nbsp;</p> <p>Die Entscheidung über die dringend erforderliche Erweiterung des Isartores&nbsp;unterbleibt aber noch. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt und auch die vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder nicht abruft. Damit ist die gesamte Neugestaltung des Gebiets um das Isartor&nbsp;erneut gescheitert. &nbsp;</p> <p>Dennoch steht das Schicksal des Isartores&nbsp;auch weiterhin im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Für viele Zeitgenossen ist jedoch das inzwischen zur Ruine verkommene Stadttor&nbsp;ein ärgerliches Verkehrshindernis, das den Eingang in die Hauptstadt des Königreichs Bayern&nbsp;verschandelt. Auch wenn das Bauwerk als romantische Staffage und Motiv vieler Gemälde und Zeichnungen einen gewissen Reiz ausübt.&nbsp;</p>

1862 - Gründung der ersten deutschen Mädchen-Handelsschule

München-Graggenau * Anton Riemerschmid gründet auf eigene Kosten - gemeinsam mit Matthias Reischle - die „Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer“. Die Schule eröffnet im Wohn- und Geschäftshaus Riemerschmids an der Ecke Kanalstraße (heute Stollbergstraße) und Hildegardstraße und bietet erstmals in Deutschland eine kaufmännische Ausbildung für Mädchen an. 

Matthias Reischle übernimmt die Leitung der Schule und ist zugleich Prokurist der Firma Anton Riemerschmid. Ziel der Einrichtung ist es, insbesondere Töchtern weniger begüterter Familien neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 

Ab 1859 - Der Riemerschmid-Block entsteht

München-Graggenau * Zwischen 1859 und 1863 lässt Anton Riemerschmid die Häuser an der Maximilianstraße nach Entwürfen des Architekten Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichten. Den Anfang macht das Eckhaus Maximilianstraße/Falckenbergstraße (Nr. 22) mit seinem markanten Gusseisenerker. Als Gegenstück entsteht anschließend das Eckhaus Maximilianstraße/Stollbergstraße (Nr. 30), bevor die Häuser Nr. 24, 26 und 28 folgen. 

Die fünf Gebäude bilden eine symmetrische Baugruppe. Der erhöhte Mittelteil mit seinen Seitenrisaliten ermöglicht den Einbau eines zusätzlichen Geschosses und verleiht dem Ensemble seine charakteristische Gliederung. Prägend für alle Häuser sind zudem das durchlaufende Entresol sowie die einheitliche Fassadengestaltung im Maximilianstil. 

Die Wohnungen spiegeln die soziale Hierarchie ihrer Zeit wider. Die repräsentativsten Einheiten befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss und verfügen über hochwertige Parkettböden, aufwendigen Stuck und reich gestaltete Türen. Die Wohn- und Empfangsräume orientieren sich zur Maximilianstraße, während Nebenräume, Küche und Bad zum Hof oder Garten liegen. Balkone sind zu dieser Zeit noch unüblich.

1877 - Anton Riemerschmid erhält die goldene Bürgermedaille

München-Graggenau * Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt verleiht Anton Riemerschmid die goldene Bürgermedaille. 

9. 11 1878 - Tod Anton Riemerschmids und Fortführung des Familienbesitzes

München-Graggenau * Mit dem Tod Anton Riemerschmids gehen eine international renommierte Fabrik und die von ihm gegründete Handelsschule als bleibendes Vermächtnis in die Münchner Stadtgeschichte ein. Der Hausbesitz der Familie wird fortan durch Erbverträge an die jeweiligen Nachkommen weitergegeben.

1835 - Eigentümerwechsel auf der ehemaligen Schanze 

München-Graggenau * Der Besitz des Kommerzienrats Heinrich von Dall’Armi auf dem Gelände der ehemaligen Schanze an der heutigen Maximilianstraße geht an die Fabrikanten Johann Joachim Tipp und Joseph Vigl über, die als Inhaber der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ zu den bedeutenden Münchner Unternehmern ihrer Zeit zählen.

Anton Riemerschmid tritt im selben Jahr in das Unternehmen als Teilhaber ein. 

1837 - Anton Riemerschmid tritt in die Fabrikleitung ein

München-Graggenau * Anton Riemerschmid übernimmt gemeinsam mit Joseph Vigl die Leitung der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ auf dem Gelände an der heutigen Maximilianstraße.

1 1852 - Anton Riemerschmid wird Alleininhaber des Unternehmens

München-Graggenau * Anton Riemerschmid erwirbt von Johann Baptist Vigl, dem Erben des bisherigen Mitinhabers Joseph Vigl, für 28.000 Gulden das Anwesen in der Herrnstraße 13 (heute Falckenbergstraße) sowie das Haus Nr. 4b in der ehemaligen Wurzerstraße (heute Maximilianstraße 30). Damit wird er Alleininhaber der Firma und Eigentümer des gesamten Grundstückskomplexes. Dieser bildet den Ausgangspunkt der späteren „Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik, gegr. 1835“.

24. 1 1884 - Hermann Schülein wird in München geboren

München-Angerviertel * Hermann Schülein wird in München geboren. Als Sohn von Joseph und Ida Schülein gehört er zur zweiten Generation der Unternehmerfamilie und übernimmt später verantwortungsvolle Aufgaben im Familienunternehmen. 

7. 10 1881 - Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung Am Einlaß 4

München-Angerviertel * Joseph und Ida Schülein beziehen ihre gemeinsame Wohnung in der noblen Adresse Am Einlaß 4 im Münchner Angerviertel. Mit dem Einzug beginnt ein neuer Lebensabschnitt des Ehepaars in der bayerischen Landeshauptstadt. 

7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 

12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * Vermutlich die Pink Panthers,&nbsp;die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard&nbsp;in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert.&nbsp;Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.</p> <p>Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren.&nbsp;Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen.&nbsp;Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht.&nbsp;Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest.&nbsp;</p> <p>Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers&nbsp;zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich.&nbsp;</p>

23. 8 1883 - Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft

München-Lehel * Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft kommt zunächst provisorisch im Café Metropol am Frauenplatz unter, bis sie am 23. August 1883 in dem neu errichteten Betriebshof an der Fabrikstraße, der heutigen Thierschstraße, eine neue Heimat findet. 

30. 6 1972 - Eröffnung der Münchner Fußgängerzone

München * Trotz der bis heute andauernden Argumentation gegen die Abschaffung des Autoverkehrs in der Innenstadt eröffnet Oberbürgermeister Hans Jochen Vogel - rechtzeitig vor dem Beginn der Olympischen Spiele - die Münchner Fußgängerzone. Tausende Gäste sind geladen, es gibt 2.100 Mass Freibier und 10.000 Gratisbrezn. 

6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des Palais Toerring-Jettenbach hin. Die Ministerien haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte. Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten Ministerien einen Gegenentwurf des Maurermeisters Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht. Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen. Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die Minister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834. Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen Arkadenvorbau verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes.“ Da der Generalpostadministrator Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die Postdirektion bezahlt den gesamten Umbau des Palais - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.

23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 

1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden durch Max Lacher erneuert. Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.

Bis 1959 - Die Poststraßenbahn bedient auch das Postamt 1

München * Die bis zum Jahr 1959 verkehrende Poststraßenbahn bedient auch das Postamt 1.

1900 - München hat 499.959 Einwohner

München * München hat 499.959 Einwohner. 

1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt.

1994 - Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert.

1954 - Deutschlands größte Telefonvermittlungszentrale in der Residenzpost

München-Graggenau * Die größte Telefonvermittlungszentrale Deutschlands nimmt in der Residenzpost den Betrieb auf.

1889 - Die Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete Schalterhalle

München-Graggenau * Das Postamt in der Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke Schalterhalle durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.

1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.

20. 4 1691 - Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße. Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen.&nbsp;</p>

1920 - Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.

20. 6 1869 - Hans von Bülow bringt „Tristan und Isolde“ erneut zur Aufführung

München-Graggenau * Vor seinem endgültigen Weggang aus München bringt Hofkapellmeister Hans von Bülow „Tristan und Isolde“ am 20. und 22. Juni im Nationaltheater erneut zur Aufführung.

14. 1 1823 - Der Brand des Hof- und Nationaltheaters und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des Hof- und Nationaltheaters bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines Max-Joseph-Denkmals, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.

16. 6 1861 - Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

München-Graggenau * Kronprinz Ludwig II. erlebt Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin.

9. 7 1865 - „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

München * Die Richard-Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld als Erik wird in München aufgeführt. König Ludwig II. fährt zu jeder Aufführung im Sonderzug von Starnberg nach München und wieder zurück.

21. 6 1868 - Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Graggenau * Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden im Hof- und Nationaltheater für München uraufgeführt.

18. 7 1854 - Ein neuer Fall von Cholera

München-Graggenau * Ein Theaterbesucher aus der Schweiz bricht während der Vorstellung zusammen und wird in die Klinik gebracht. Vermutlich ist auch er bereits vom Cholera-Erreger angesteckt.

10. 6 1865 - Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

München-Graggenau * Im Hof- und Nationaltheater wird Richard Wagners „Tristan und Isolde“ uraufgeführt. Auch hier führt Hans von Bülow den Dirigentenstab. Die Oper ist ein weiterer Höhepunkt im Leben des Komponisten.

Die Frankfurter Rundschau schreibt darüber:„Das schönste und erhabenste Werk, welches die Welt besitzt“. Dagegen meint Der Volksbote, eine bayerische Provinzzeitung: „Musik ein Tollsinn, Text ein Unsinn, das Ganze ein Irrsinn“. Doch der Märchenkönig ist wieder einmal begeistert.

Wegen der „Schweinehunde-Affäre“ und den deshalb befürchteten Ausschreitungen befindet sich die Polizei im Zuschauerraum.

1349 - Die Pest mündet in Pogrome

München - Herzogtum Baiern * Die Pest tobt im ganzen Land. Die Mattseer Annalen sprechen von einem Drittel der Menschen, die von der grauenvollsten Pest hingerafft werden. Unter den am meisten heimgesuchten Orten werden Braunau, München und Landshut genannt.

Deshalb werden in Salzburg und München, aber auch in anderen Städten, „aus ruchloser übler Nachrede, die Juden verbrannt, geschlachtet, zerstückelt und auf sonstige Weise abgeschlachtet und getötet“.

26. 10 1811 - Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt. 

1. 7 1865 - König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

München-Graggenau * Da König Ludwig II. die Aufführung von „Tristan und Isolde“ am 19. Juni nicht miterleben wollte, ordnet er einen vierten Termin an. Er hatte die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfunden. 

Für die Zusatzaufführung muss Ludwig II. extra beim sächsischen König eine Verlängerung des Urlaubs für das Ehepaar Schnorr von Carolsfeld erwirken. 

4. 2 1881 - Joseph Schülein heiratete Ida Baer

München-Isarvorstadt * Joseph Schülein heiratete Ida Baer. Aus der Ehe gehen sechs Kinder hervor. Die Familie lebt in der Müllerstraße 8 und gehört zu den prägenden jüdischen Unternehmerfamilien der Stadt.

12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden. Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hatte, gingen die Arbeiten zügig voran. 

19. 6 1865 - „Tristan und Isolde“ wird zum dritten Mal aufgeführt

München-Graggenau * „Tristan und Isolde“ wird im Hof- und Nationaltheater zum dritten Mal aufgeführt. König Ludwig II. wohnt der Aufführung nicht bei, da er die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfindet.

29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 

1346 - Ein sich aufbauendes Pogrom wird verhindert

München * Ein gewaltsamer Übergriff auf die jüdische Bevölkerung Münchens, der als Pogrom bezeichnet wird. Erneut werden Juden des Ritualmordes beschuldigt. Durch das entschlossene Eingreifen Kaiser Ludwigs des Baiern können sie gerettet werden. Dabei spielen auch finanzielle Interessen eine wichtige Rolle.

1963 - Der übriggebliebene Königskopf

München-Graggenau * Der vor der Einschmelzung gerettete Kopf des König- Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke liegt jahrelang im Städtischen Bauhof herum, bis er zunächst im Stadtmuseum und ab 1963 im Na­tionaltheater seinen Platz findet.

13. 6 1865 - Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“

München-Graggenau * Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“ im Hof- und Nationaltheater.

21. 12 1551 - Herzog Albrecht V. erlässt die Vertreibung aller Juden

München * Der streng katholische Herzog Albrecht V. erlässt aus eigener Machtvollkommenheit die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum. 

1792 - Das Franziskaner-Kloster muss dem Bau eines neuen Theaters weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem Hause Wittelsbach hat die kurfürstliche Hofbauintendanz den Abbruch des Franziskaner-Klosters für den Bau eines neuen Theaters ins Auge gefasst.

14. 1 1841 - Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt

München-Graggenau * Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt. Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist Hausknecht beim Faberbräu. Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 

1927 - Die Moriskentänzer kommen in das Stadtmuseum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die Moriskentänzer von Erasmus Grasser aus dem Alten Rathaus kommen in das Stadtmuseum.

1394 - In München leben 23 jüdische Familien

München * In München leben 23 jüdische Familien. 

26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.

11 1802 - Auch das Franziskaner-Klostergebäude verschwindet

München-Graggenau * Mit dem Abbruch der Franziskaner-Klostergebäude verschwindet auch der Friedhof mit seinen Gruftkapellen und den Gräbern zahlreicher Persönlichkeiten. Einige Grabplatten werden vorsorglich als historische Monumente an die Frauenkirche übergeben. Graf Törring-Gronsfeld lässt drei Epitaphen von Familienangehörigen in die Bogenhauser Georgskirche bringen.

Das Epitaph des im Jahr 1594 verstorbenen Renaissancekomponisten Orlando di Lasso befindet sich im Nationalmuseum, den Schädel des Wilhelm von Occam erhielt die Bayerische Akademie der Wissenschaften. 

Und noch beim Bau der Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz beförderten die Bagger eine große Zahl von Knochen zutage.

1553 - Juden ist der Aufenthalt im Herzogtum Baiern verboten

München * Die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum Baiern wird von den versammelten baierischen Landständen in der neuen „Landesordnung“ aufgenommen. Die „Landschaft“ besteht aus Vertretern des Klerus mit Grundherrschaft, des Adels sowie der Städte und Märkte mit niederer Gerichtsbarkeit.

Weil der Landtag in der Regel nur alle drei Jahre zusammenkommt, ist es für Herzog Albrecht V. die erste Gelegenheit, seinen Erlass zur Vertreibung aller Juden vom 21. Dezember 1551 gesetzlich zu verankern.

29. 9 1616 - Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden erneuert

München * Herzog Maximilian I. bestätigt im sogenannten „Codex Maximilianeus“ die seit dem 16. Jahrhundert geltenden Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbote für Juden in Baiern. Die Grundlagen dieser Politik reichen bis zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung unter Herzog Albrecht V. in den Jahren 1551/53 zurück. 

Juden ist es damit weiterhin untersagt, sich dauerhaft in Bayern niederzulassen, Handel zu treiben oder ein Gewerbe auszuüben. Nur in Ausnahmefällen können einzelne sogenannte „Schutzjuden“ mit besonderer Genehmigung zeitweise im Land leben oder wirtschaftlich tätig sein.

1403 - In München leben nur noch 13 jüdische Familien

München * In München leben nur noch 13 jüdische Familien.

14. 9 1442 - Die Juden werden aus dem Herzogtum Baiern vertrieben

München-Graggenau * Die Juden werden unter Herzog Albrecht III. aus dem Herzogtum Baiern vertrieben. Das bedeutet das Ende der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde in München. 

Die Synagoge wird vom Herzog an seinen Leibarzt und vermutlichen Schwiegersohn Dr. Hans Hartlieb und dessen Frau Sybille übertragen. Hartlieb lässt die Synagoge umgehend in eine Marienkapelle umwandeln. 

1381 - Die Synagoge wird erbaut

München-Graggenau * In den Jahren 1380/81 wird in der Judengasse, der späteren Gruftgasse, auf dem heutigen Marienhof, eine Synagoge errichtet - auf dem südlichen Areal des heutigen Marienhofes. Wenig später kommt noch ein rituelles Bad und eine Fleischbank dazu. 

1375 - Eine Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche abgeschlossen werden.

Um 1379 - Zusatzabgaben zum Bau der Synagoge

München-Graggenau * Um die Kosten für den Bau einer Synagoge und eines Spitals für die jüdische Armenfürsorge zu finanzieren, beschließen die Münchner Juden, für einen Zeitraum von drei Jahren jährlich einen zusätzlichen halben Zehnten zu zahlen.

Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> *&nbsp;Auch die letzten Franziskaner&nbsp;haben das Münchener Kloster verlassen.</p>

1776 - Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet

München-Graggenau * Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet. Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der Patres dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.

12. 10 1285 - Ein Münchner Jude soll einen christlichen Knaben ermordet haben

München * In München ereignet sich ein Judenpogrom, bei dem nach Angaben des zeitgenössischen „Nürnberger Marmorbuchs“ 67 Menschen ums Leben kommen. Auslöser ist der Vorwurf eines Ritualmords: Den Juden wird unterstellt, sie hätten „von einem alten Weib“ ein christliches Kind gekauft, anschließend ermordet und sein Blut für rituale Zwecke missbraucht. 

Daraufhin erschlägt ein aufgebrachter Mob zahlreiche Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Die übrigen suchen Schutz in einem Haus, einem Betsaal oder einer Synagoge, die von der Menge in Brand gesetzt wird. 

Ob damals tatsächlich bewusst ein Feuer gelegt wurde ist fragwürdig, da das die ganze - in der Regel aus Holz erbaute - Stadt gefährdet hätte. Andererseits ist vorstellbar, dass die antisemitisch aufgeheizte Stimmung und die Dynamik kollektiver Gewalt die bestehenden Hemmschwellen erheblich gesenkt haben. 

9. 8 1380 - Die Judengasse wird erstmals genannt

München-Graggenau * Die „Judengasse“ wird erstmals genannt.

4 1705 - Das Niederlassungsverbot für Juden auch unter der kaiserlichen Adminstration

München * Das Niederlassungsverbot für Juden im Herzogtum Baiern gilt auch während der kaiserlichen Administration. Dennoch halten sich einzelne Juden mit Sondergenehmigungen in München auf, vor allem Hoffaktoren und Hoffinanziers, Lieferanten des Hofes oder Militärs und durchreisende Kaufleute. Es handelt sich aber nur um wenige Einzelpersonen oder einzelne Familien, nicht um eine organisierte Gemeinde. 

Die habsburgische Verwaltung hebt die antijüdischen Bestimmungen nicht auf, obwohl in Wien und anderen habsburgischen Territorien bereits größere jüdische Gemeinden existieren. Bayern bleibt auch unter österreichischer Verwaltung konfessionell und rechtlich weitgehend bei seinen bisherigen Regelungen. 

14. 1 1823 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder. Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird. Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 

1775 - Der Friedhof des Franziskanerklosters wird geschlossen

München-Graggenau - München-Isarvorstadt * Der Friedhof des Franziskanerklosters wird lange vor dem Spezialreskript von Kurfürst Carl Theodor aus dem Jahr 1788, das die Auflösung aller innerstädtischen Friedhöfe vorschreibt, geschlossen. 

Die Gebeine der Verstorbenen bringt man auf den neuen Gesamtfriedhof, der weit vor den Toren der Stadt liegt, dem Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße.

20. 6 1802 - Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

München-Graggenau * Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet. 

1839 - Die Maximilianstraße wird entwickelt

Haidhausen - München-Lehel - München-Graggenau * Der Standort des heutigen Maximilianeums wird erst ins Auge gefasst, nachdem Thronanwärter Max II. mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Damals notiert er unter „Auszuführendes in München” den Plan einer „Verbindung der Stadt mit der Isar von der Neuen Residenz aus über das Lehel”.

Max‘ II. Vision wird später von Friedrich Bürklein folgendermaßen beschrieben: „Die Anlage eines großen öffentlichen Gartens mit Vergnügungsplätzen, ausgestattet mit schönen Alleen zwischen Fahr- und Fußwegen, mit Blumenbosquetts, ist ein Bedürfniß. In der Hauptform eines römischen Forums angelegt ein würdiger Bauplatz für öffentliche Bauten und Monumente, ein Corso, ein Sammelplatz der gebildeten Welt.

Gleich den Champs-Elysées in den entfernten Theilen zwischen Privatgebäuden: Conditoreien, Kaffee- und Speisehäuser, Säle für Musikfeste und Cirkus. Für die Anlage eines Objektes auf der Isaranhöhe wird ein Garten um so maßgebender, als durch diese Disposition genanntes Objekt gleichsam als Akropole für die Stadt erscheint.”

Der künftige König will eine - dem großstädtischen Charakter der Residenzstadt angemessene - Ausfallstraße nach Osten errichten lassen und befindet sich damit in vollkommener Übereinstimmung mit Münchens Stadtrat, der die Aufwertung dieses Stadtbereichs nach der ins Auge gefassten Eingemeindung der Vororte Haidhausen und Giesing sowie der Vorstadt Au schon seit längerer Zeit favorisiert.

Außerdem spielen militärische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle, da über die Straße die Armee zum Schutz der Residenz und zur Verhinderung von Zusammenrottungen aufständischer Bürger schnellstens aufmarschieren kann.

Vor dem 29. 5 1432 - Den Franziskanern fließt ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu

München-Graggenau * Den bei der Münchner Einwohnerschaft beliebten Franziskaner Barfüßern fließt innerhalb weniger Generationen ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu. Zahlreiche Adelige und Bürger stiften dem Kloster sogenannte Jahrtage mit regelmäßigen Reichnissen in Naturalien und Bargeld. Das führt schnell zur Verwahrlosung der Klostersitten, sodass sich der Münchner Rat zum Einschreiten veranlasst sieht. 

1821 - Exerzierübungen vor dem neuen Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen Hof- und Nationaltheaters bleibt der Max-Joseph-Platz groß genug für Exerzierübungen. Ein Antrag des Generalkommandos München, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.

13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs. Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.

1833 - Das Max-Joseph-Denkmal wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das Max-Joseph-Denkmal kann doch noch hergestellt werden. Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig. Vermutlich werden jetzt alle Teile im Sandgussverfahren hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der Erzgießerei komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den Max-Joseph-Platz gebracht. Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die Königsfigur wiegt 7.800 Kilogramm.

16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Denkmal

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * Am Tag des 25. Regierungsjubiläums&nbsp;von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild, das Max-Joseph-Denkmal, gelegt. Dabei wird nochmals gefordert, dass <em>„das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“</em> soll, <em>„den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“</em>.</p>

6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor

<p><em><strong>München-Graggenau</strong></em> * Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal&nbsp;liegen vor.</p> <p>Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.</p> <p>Mit dem Guss des <em>„Denkmals für König Max I. Joseph“</em> wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum Bronzegießer&nbsp;ausbilden lassen.</p> <p>Gefördert hat ihn der <em>„Leiter der Königlichen Münze“</em>, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der<em> „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“</em> verschafft hat.</p>

9. 8 1832 - Mit dem Guss der Königsfigur kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der Königsfigur auf dem Max-Joseph-Platz kann begonnen werden. Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten Schwarzen Masse, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten Flammofen bis zum Schmelzen erhitzt. Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt. Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem Flammofen, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen Gussform. Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die Gussform stürzen kann.

Der Guss der Königsstatue ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München, der Finanzministe, der Direktor der Königlichen Münze und Leo von Klenze teilnehmen. An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern. Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt. Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet. Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.

31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.

30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.

31. 12 1881 - Völkerschau: „Die Wilden der Feuerlands-Inseln“

München-Lehel * Bis zum 4. Februar 1882 können die Münchnerinnen und Münchner die „Wilden der Feuerlands-Inseln“ bewundern. Für sie wird extra eine Schaubude an der Zweibrückenstraße errichtet. Sie liegt gegenüber der Neuen Isarkaserne, dem heutigen Patent- und Markenamt. 

Die „Feuerländer-Völkerschau“ ist trotz der hohen Eintrittspreise ein voller Erfolg. Der reservierte Platz kostet immerhin eine Mark, erste Plätze 50 Pfennig und zweite Plätze 25 Pfennig. 

29. 12 1881 - Die Feuerländer-Völkerschau wird unter Auflagen genehmigt

München-Lehel * Die Polizeidirektion München erteilt das „Erlaubnisschreiben“ für die öffentliche Vorstellung von vier Feuerländer mit vier Frauen und zwei Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren bei gleichzeitiger Erhebung von Eintrittsgeldern. An Gebühren entstehen einmalig drei Mark sowie pro Tag 1,80 Mark, insgesamt 71,80 Mark, die an den Armenfonds zu entrichten sind. 

Es ist alles zu vermeiden, was gegen „öffentlichen Anstand, Schicklichkeit und Sittlichkeit verstößt oder feuergefährlich sein könnte“. 

4. 3 1848 - Die Stürmung des Zeughauses

München * An diesem Faschingssamstag kommt es zur Stürmung des Zeughauses. Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.

  • Ein Gerücht lautet: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
  • Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern. Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die Landwehr mit dem sogenannten Generalmarsch mobilisiert worden ist. Damit ist faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen. In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur Stürmung des Zeughauses.

Das Korn- und Geschützhaus am Jakobsplatz, dem heutigen Stadtmuseum, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben. Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum Promenadeplatz, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten Landwehr vereinigen will. Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen. In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer Feldmarschall. Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die Stände bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage. Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins Korn- und Geschützhaus. 

9. 11 2006 - Einweihung der neuen Hauptsynagoge Ohel Jakob 

München-Angerviertel * Am 9. November 2006 wird die neue Hauptsynagoge Ohel Jakob im Jüdischen Zentrum am St.-Jakobs-Platz feierlich eingeweiht. Mit ihr kehrt der Name „Ohel Jakob“ nach München zurück, den bereits die 1938 zerstörte orthodoxe Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße getragen hatte. Wenig später wird auch das unmittelbar angrenzende Gemeindehaus eröffnet, das heute Sitz der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist. 

Das neue Jüdische Zentrum mit Hauptsynagoge, Gemeindehaus, Jüdischem Museum und Kulturzentrum markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des jüdischen Lebens in München. Erstmals seit der nationalsozialistischen Verfolgung erhält die jüdische Gemeinde wieder ein sichtbares und repräsentatives Zentrum im Herzen der Stadt. Ein unterirdischer „Gang der Erinnerung“ verbindet Synagoge und Gemeindehaus und erinnert an die rund 4.500 Münchner Jüdinnen und Juden, die zwischen 1933 und 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. 

Mit dem Jüdischen Zentrum entsteht zugleich ein Ort religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Die Israelitische Kultusgemeinde verfügt heute über zahlreiche Einrichtungen, darunter Synagogen, rituelle Tauchbäder, Bildungs- und Kultureinrichtungen, soziale Dienste sowie jüdische Friedhöfe. Als Einheitsgemeinde vereint sie Mitglieder unterschiedlicher religiöser Prägungen und bildet das Zentrum des jüdischen Lebens in München und Oberbayern.

1924 - Der Wintergarten Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe Wintergarten Königs Max II. - zwischen dem Königsbau der Residenz, dem Cuvilliés-Theater und dem Nationaltheater - wird abgerissen. 

1310 - Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult. 

1782 - Beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände

München * In seinen „Beschreibungen der Haupt- und Residenzstadt München“ bezeichnet Lorenz von Westenrieder das Buden- und Wandertheater als ein beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände. Besonders das einfache Volk findet Gefallen an den derben Späßen und Spektakelstücken.

Der Schauspieldirektor des Dulttheaters, Lorenz Lorenzini, macht mit seiner Kreuzerkomödie - so genannt, weil der Eintritt nur einen Kreuzer kostet - Furore. Pathos und Rührung, Zoten und „Hanswurstiaden“ beherrschen das Stück. 

Um den 25. 7 1496 - Die Jakobi-Dult findet trotz der Pest statt

München-Angerviertel * Die Jakobi-Dult findet trotz der noch anhaltenden Pest statt. 

1998 - Wo ist Klenze ?

München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel entdeckt im Steinlager das Gipsmodell vom Klenze-Denkmal am Gärtnerplatz. Die Gusskosten der Klenze-Statue, damals immerhin 40.000 Mark, trägt ebenfalls die Deutsche Eiche. 

25. 7 1495 - Die Jakobi-Dult fällt wegen der Pest aus

München * Es herrscht immer noch Pest. In Abstimmung mit dem Stadtrat ordnet Herzog Albrecht IV. an, dass die Jakobi-Dult nicht abgehalten werden soll. 

12. 7 1926 - Die Völkerkundliche Sammlung zieht an die Maximilianstraße

München-Lehel * Die damalige Völkerkundliche Sammlung bezieht ihr heutiges Domizil in der Maximilianstraße 42. Der langgestreckte Bau gegenüber der Regierung von Oberbayern entstand ab 1858. Ursprünglich war das Gebäude jedoch nicht für die Völkerkunde vorgesehen, sondern für das Bayerische Nationalmuseum. Deshalb die Aufschrift: „Meinem Volk zu Ehr und Vorbild“. 

1891 - Der Grundstein für die Ohel-Jakob-Synagoge wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für die neue Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, kann gelegt werden. Die Finanzierung des Gebetshauses erfolgt vollständig aus den eigenen Mitteln der orthodoxen Gemeinde, die durch großzügige Spenden gesammelt werden konnten.

12. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des Deutschen Museums

München-Lehel * Kaiser Wilhelm II. eröffnet die provisorische Ausstellung des Deutschen Museums im Alten Nationalmuseum an der Maximilianstraße, dem heutigen Museum Fünf Kontinente. Bis 1925 erhalten Besucherinnen und Besucher hier einen Vorgeschmack auf das künftige Museum, bevor die Sammlungen auf die Museumsinsel umziehen.

Anno 1257 - Die Wurzeln der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Die Wurzeln der Jakobi-Dult gehen auf dieses Jahr zurück. 

9. 11 1938 - Zerstörung der Ohel-Jakob-Synagoge in der Reichspogromnacht 

München-Graggenau * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird die Ohel-Jakob-Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße während der reichsweiten Novemberpogrome von Angehörigen der SA in Brand gesetzt. Das Gotteshaus brennt vollständig aus, die gesamte Inneneinrichtung wird zerstört. 

Als Rabbiner Ernst Ehrentreu versucht, die wertvollen Thorarollen zu retten, wird er von den Tätern bedroht und gezwungen, das Gebäude zu verlassen. Die Synagoge, die seit ihrer Einweihung 1892 das religiöse Zentrum der orthodoxen Juden Münchens bildet, wird damit vernichtet. 

Nach dem Brand muss die Israelitische Kultusgemeinde sogar die Kosten für den Abriss der Ruine tragen. Die zur Synagoge gehörende Schule wird geschlossen. Heute erinnert eine Gedenktafel an der Herzog-Rudolf-Straße an die Zerstörung des Gotteshauses und an die Auslöschung eines bedeutenden Zentrums jüdischen Lebens in München.

27. 5 1811 - Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße. Auf dem Baugelände befinden sich noch die Obst- und Gemüsegärten des Stifts der Englischen Fräulein. In der Nachbarschaft liegen der Holzlagerplatz der Münchner Kistlerzunft und eine Werkstatt der Stadt, in der die hölzernen Wasserleitungsrohre gebohrt werden.

Der Flurname An den Schweineställen, in früherer Zeit auch Plärrer, kommt vom Verbot der Schweinehaltung in der inneren Stadt.

1893 - Erweiterung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge wird um eine gemauerte Laubhütte ergänzt. Sie dient der Feier des jüdischen Laubhüttenfestes [= Sukkot] und erweitert die religiösen Nutzungsmöglichkeiten des Synagogenensembles.

4. 6 1902 - Die Neue Isarkaserne wird an die Garnisonverwaltung übergeben

München-Isarvorstadt * Die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße wird an die Garnisonverwaltung übergeben.

28. 5 1977 - Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe

München-Kreuzviertel * Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe durch den Bischof von Würzburg, Josef Stangl, in der Münchner Frauenkirche. 

1874 - Orthodoxe Münchner Juden erhalten eigenen Betsaal

München-Graggenau * Orthodoxe Münchner Juden treffen sich in einem Betsaal, den der Bankier Emil Neustädter in seinem Privathaus in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße, eröffnet hat. 

25. 3 1892 - Einweihung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, wird feierlich eingeweiht. Der Name „Ohel Jakob“ bedeutet „Zelt Jakobs“ und verweist auf das biblische Bild des Zeltes als Ort der Gegenwart Gottes. Errichtet wird die Synagoge vom Verein Ohel Jakob, der die orthodoxen Juden Münchens vertritt und den Bau vollständig durch Spenden finanziert.

Das von August Exter entworfene Gotteshaus bietet Platz für rund 150 Gläubige und verfügt über eine Frauenempore. Mit einer Höhe von etwa 19 Metern und seiner vergleichsweise schlichten Dimension wirkt der Bau eher wie eine kleine Pfarrkirche als wie die monumentale Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Dennoch entwickelt sich die Synagoge rasch zum religiösen Zentrum der orthodoxen jüdischen Gemeinde Münchens. 

Architektonisch verbindet das Gebäude verschiedene historische Stilrichtungen. Die Straßenfassade orientiert sich an romanischen Kirchenbauten und wird durch frühgotische Elemente ergänzt. Besonders prägend sind das große Rundfenster mit Davidsstern sowie die zentrale Kuppel, die von byzantinischen Vorbildern inspiriert ist. Auch im Inneren spiegelt die Architektur die religiösen Funktionen wider: Über dem Thoraschrein erhebt sich ein neugotisches Rippengewölbe, während die zentrale Kuppel den Blick auf den Almemor, das Lesepult für die Toralesung, lenkt. 

Die Errichtung der Synagoge kostet rund 250.000 Mark. Zum Ensemble gehört außerdem eine Israelitische Volksschule in den benachbarten Gebäuden. Sie besitzt den Status einer öffentlichen Konfessionsschule.

1607 - Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Der alte Drei­flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche abgerissen. An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene Madonna mit dem Kind, die sich heute auf der Mariensäule befindet, verwendet wird. Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der Frauenkirche. 

4 1876 - Orthodoxe Münchner Juden setzen auf Tradition

München * Die Einführung eines neuen Gebetbuchs und der - traditionell nicht üblichen - Neugestaltung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung und Chorgesang veranlasst eine kleinere Gruppe orthodoxer Gemeindemitglieder zur Gründung des Vereins Ohel Jakob. 

Die Traditionalisten wollen „einen permanenten Gottesdienst nach früheren, in der hiesigen Synagoge üblich gewesenen Ritus“ abhalten. Aus diesem Grunde treffen sich die Orthodoxen in verschiedenen, über das ganze Stadtgebiet verteilten Betsälen, darunter in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße. 

Trotz der Differenzen spalten sie sich nicht von der Israelitischen Kultusgemeinde ab.

Ab 17. 3 1392 - Das erste Gnadenjahr außerhalb Roms ist in München

Rom-Vatikan - München * Papst Bonifaz IX. gewährt für die Zeit vom 17. März bis zum 1. August 1392 einen auf München und seinen Burgfriedensbezirk beschränkten Ablass. Er gilt für alle Sünden, außer für vorsätzliche Tötungen. Es war das erste Gnadenjahr außerhalb Roms. Die Ablasserbitter müssen in dieser Zeit  

  • nach München pilgern,  
  • dort sieben Tage verweilen,  
  • je dreimal die Frauenkirche,  
  • die Peterskirche,  
  • die Jakobskirche am Anger und  
  • die Spitalskapelle besuchen und  
  • mindestens einmal die ausgestellten Reliquien verehren,  
  • beichten und  
  • ein vom Beichtvater festgelegtes Almosen spenden.  

Die ganze Aktion ist nur darauf angelegt, dieses Almosen, eine versteckte Steuer, den Gläubigen aus der Tasche zu ziehen. Der Zugang zum Himmel muss mit barem Geld erkauft werden. Der Kirche ist es höchst effektvoll gelungen, den um ihre arme Seele fürchtenden Gläubigen einzureden, sie könnten sich durch Beichte und milde Gabe von der Strafe des Fegefeuers loszukaufen: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“  

Nonnen wollen trotz Klausur nach München. Ihre Kirchenoberen können es ihnen nur unter Androhung der Exkommunikation und des Kerkers verbieten. Damit die Pilger ihr Geld nur an die vorbestimmte Stelle bringen, wird eine eigene Straßenpolizei gegründet.  

Die Masse der kleinen Leute ist es, die das Geld nach München bringt. Die Geschäftsleute Münchens machen einen enormen Schnitt. Auch die Jakobidult erlebt ab dem Gnadenjahr einen ungeheueren Aufschwung.  

Ursprünglich hat man geplant, die Einnahmen je zur Hälfte den genannten Kirchen und dem Papst zuzugestehen. Später wird auch Herzog Stephan ein Viertel zugesprochen. Da die Münchner einen Teil der Einnahmen abzweigen und der Papst dadurch leer ausgeht, werden über die „ruchlose Stadt“ die höchsten Kirchenstrafen verhängt: Bann und Interdikt. Das gesamte kirchliche Leben der Stadt muss solange ruhen, bis die Gelder zurückerstattet werden. 

27. 5 1875 - Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

Schloss Nymphenburg - München-Kreuzviertel * Prinz Otto ist seinen Bewachern auf Schloss Nymphenburg entkommen. Er durcheilt die Frauenkirche bis zum Altar, wirft sich auf die Knie und bittet laut schreiend um Vergebung seiner Sünden. 

1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der Kenotaph für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der Frauenkirche verlegt.

4. 3 1882 - Das „Münchener Aquarium“ wird ausgeräuchert

München-Hackenviertel * Nach der vollständigen Räumung des „Münchener Aquariums“ von lebendem Inventar wird eine Ausräuchung vorgenommen. 

Die Schließung des Ausstellungsgebäudes stützt sich auf ein Sachverständigen-Gutachten, wonach der Biss der Brillenschlange in höchstem Grade gefährlich sei und das entkommene Exemplar sich aller wahrscheinlich noch in den Räumen des Etablissements versteckt halte.

7. 6 1936 - Ein Vaterunser für das Leben des Führers

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schließt seine Predigt in der Münchner Frauenkirche mit den Worten „Katholische Männer, wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.“  

1960 - Erweiterung des Münchner Stammhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Kreutzkamm-Stammhaus in der Maffeistraße wird erweitert und mit einer neuen Inneneinrichtung ausgestattet. Die Gestaltung knüpft bewusst an das ehemalige Stammhaus in Dresden an und erinnert an dessen traditionsreiche Geschichte. Auch die beim Luftangriff auf Dresden verlorenen Canaletto-Stiche werden nach und nach auf dem Antiquitätenmarkt wiederbeschafft.

15. 10 1954 - Eröffnung des Café Eyerich und Ausbau der Produktion

München-Kreuzviertel * Fritz Kreutzkamm übernimmt das Café Eyerich in der Maffeistraße.

17. 7 1704 - Ein Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens

München * Die drei Stände - Adel, Klerus und die Bürgerschaft Münchens - legen in der Frauenkirche ein „Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens im Spanischen Erbfolgekrieg“ ab.

Die Vision der Maria Anna Lindmayr, wonach Gott die schlimmsten Gefahren nur dann von der Stadt abwende würde, wenn man ihm eine „Kirche zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit“ baut, wird im „Gelübde der drei Stände“ nicht einmal erwähnt. 

18. 2 1882 - Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt

18. Februar 1882: 

München-Hackenviertel * Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt, als bei der Polizeidirektion Anzeige erstattet wird, dass seit geraumer Zeit eine Brillenschlange aus ihrem Terrarium entwichen sei. Die Polizeibehörde lässt das Gebäude umgehend schließen und ordnet die Räumung und Durchsuchung des Hauses an.

20. 10 1934 - Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen Homosexuelle

München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen Homosexuelle. Im Zentrum dieser Maßnahme steht der Gasthof Schwarzfischer in der Dultstraße, zusammen mit dem Arndthof am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.  

Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht. Dort wird abgeglichen, ob es sich um Wiederholungstäter handelt, die sich anschließend Umerziehungsmaßnahmen unterziehen müssen. 39 Festgenommene kommen ins KZ Dachau, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert. Wiederholungstäter ist, wer in der berüchtigten Rosa Liste verzeichnet ist. Dieses Verzeichnis der Homosexuellen besteht bereits seit der Kaiserzeit. 

2019 - Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Unternehmensleitung

München-Kreuzviertel * Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Leitung der Conditorei Kreutzkamm in fünfter Generation. Gemeinsam mit ihrem Team führt sie die traditionsreiche Familien-Conditorei in München und Dresden in die Zukunft.

17. 10 1854 - Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera in der Frauenkirche abgehalten werden. Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.

Ab dem 11. 6 1939 - Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Karl Valentin tritt in Eduard Künneckes „Glückliche Reise“ im Theater am Gärtnerplatz als Radfahrer auf. 

21. 5 1881 - „Das Münchener Aquarium“, Münchens erstes Panoptikum, wird eröffnet

München-Hackenviertel * Mit dem „Münchener Aquarium“ öffnet das erste stationäre „Panoptikum“ Münchens. Das Etablissement befindet sich am Färbergraben 24 und wird von Johann Baptist Gassner geführt. 

Vom  Vestibül führen Treppen in die einzelnen Sammlungen. Die namengebende Attraktion - das Aquarium - befindet sich im Untergeschoss des Anwesens. Der Raum ist als Tropfstein-Grotte gestaltet und kühl, „wie wenn man zur Sommerzeit in des Tannenwaldes Schatten tritt“. Im Vorderteil befinden sich die Süßwasserbecken, im Mittelbau folgen die Meerwasser-Aquarien. 

Im Kontrast zum Unterwassererlebnis des Aquariums bietet dem Besucher der Ausstellungssaal im Erdgeschoss ein ganz anderes Ambiente. Der Saal ist salonartig mit Kronleuchtern eingerichtet. An der Wand entlang und zwischen den Fenstern sind Affen- und Vogelkäfige aufgestellt, die jeder für sich in Architektur und Dekoration ein separates Schauereignis bieten. In einem mit Maschendraht verkleideten Rundtempel sind auf einem dekorativen blätterlosen Baum exotische Vögel zu besichtigen. 

Im großen Saal im ersten Obergeschoss sind „raffinierte und spektakuläre Produkte menschlicher Kunstfertigkeit“ untergebracht. Das Angebot reicht von alten chinesischen Skulpturen, historischen Waffen, ausgestopften Tieren, Spieluhren bis hin zu mechanischen und automatischen Maschinen. Eine besondere Attraktion ist ein Telefon, das in Zeitungsinseraten von J. B. Gassner extra beworben wird. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist ein elektrisches Harmonium, das verschiedene, über den Raum verteilte Instrumente und Geräuschquellen in Gang setzen kann. Gassner will damit „Eine Reise um die Welt“ inszenieren. Und gefühlt dann noch Hunderte andere Ausstellungsstücke, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann. 

In der zweiten Etage befindet sich zur Unterhaltung und zum Zeitvertreib das Panoptikum. Neben anderen Ausstellungsstücken wie den Zauberspiegeln, sind hier humorvolle, aber auch märchenhafte Szenen mit Wachsfiguren aufgebaut. So beispielsweise das „Rotkäppchen und der böse Wolf“, „Drei Polizeiwidrige Gestalten“ oder „Die Klatschweiber“. Hier sind zwei Frauen wegen „Klatschereien“ in eine Geige gelegt worden. Damit sie sich gegenseitig nicht kratzen konnten, werden ihre Hände in besondere Löcher gesteckt und mit einem Schloss versperrt. Zum Abschluss gibt es noch eine Sammlung von „Totenmasken berühmter Persönlichkeiten“ zu sehen. Das Angebot reicht von Napoleon I. bis Martin Luther, von Isaac Newton bis Ludwig van Beethoven. 

Im Erdgeschoss ist das Restaurant untergebracht, in dem man „noch ein Stündchen in trautem Gespräch bei einem Glas Spatenbier das Gesehene am Geistesauge vorbeiziehen lassen.“ Hier befindet sich auch der Ausgang. Zurück in die Sammlung ist nicht mehr möglich. 

4. 11 1883 - „Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

München-Hackenviertel * Das „Münchener Aquarium“ muss unwiderruflich geschlossen werden.

7. 3 1882 - Die Brillenschlange im „Münchner Aquarium“ ist tot

München-Hackenviertel * Das im „Münchener Aquarium“ entwichene Gift-Reptil wird in dem Raum, in dem sich auch sein Terrarium befindet, tot aufgefunden. Professor Dr. Max von Pettenkofer bestätigt, dass die Schlange bis zur Ausräucherung mit Schwefeldämpfen noch am Leben war. 

Die Aufregung über das Malheur und die vorübergehende Schließung des Panoptikum-Gebäudes bedeuten für das Unternehmen einen schweren Vertrauensverlust, weshalb das Publikum mit Zurückhaltung reagiert. 

J. B. Gassner ermäßigt daraufhin den für Erwachsene bei einer Mark, für Kinder und Militär bei 50 Pfennig und Abonnenten bei 30 Pfennig liegenden Eintritt, und inseriert in den Zeitungen, dass die wiedergefundene tote Brillenschlange als die „teuerste Schlange der Welt“ ausgestellt wird. Es hilft alles nichts.

Ab 1827 - König Ludwig I. lässt Nibelungensäle der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die Nibelungensäle im Königsbau der Residenz ausmalen. 

4. 6 1942 - Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

München-Lehel * Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag. Liesl Karlstadt schreibt ihre eher unpersönlich gehaltenen Geburtstagsgrüße auf eine Autogrammkarte:  

„Zum 60. Geburtstag gratuliere ich und wünsche dir alles Gute - Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Möge dir alles in Erfüllung gehen, was du dir selbst wünscht.
Deine Partnerin Liesl Karlstadt“
 

1826 - Der Königsbau der Residenz entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des Max-Joseph-Platzes entsteht der Königsbau der Residenz. 

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des Palais Toerring-Jettenbach gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem Friedhof des Franziskanerklosters zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des Toerring-Palais will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.

1. 7 1920 - Fritz Gerlich wird Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten

München * Paul Nicolaus Cossmann verpflichtet den fanatischen Nationalisten und Sozialistenhasser Dr. Fritz Gerlich als Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten. Gerlich unterstützt damit indirekt Adolf Hitlers Aufstieg.

14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet. Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 

31. 5 1920 - Die Münchner Neuesten Nachrichten werden aufgekauft

München * Ein „Konsertium von Münchner und auswärtigen Vaterlandsfreunden“ kauft Bayerns einzige weltweit beachtete Tageszeitung auf: die Münchner Neuesten Nachrichten. Die Mehrheit hält die Gutehoffnunghütte. Sie will die Zeitung für die Propagierung ihrer Ziele benutzen und macht sie zu einem „Bollwerk für nationale Erneuerung gegen Sozialismus und republikanische Politik“.

Das besondere Interesse der Redaktion gilt der Dolchstoß-Theorie, nach der das siegreiche deutsche Heer im Ersten Weltkrieg von den Umstürzlern in der Heimat zur Kapitulation gezwungen worden sein soll. Diese „Schmach“ soll durch die Wiederaufrüstung getilgt und Deutschland zu einer Weltmacht gemacht werden. Finanziert durch die deutsche Schwerindustrie und einflussreiche politische Kreise spielen die Münchner Neuesten Nachrichten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der rechtsradikalen „Ordnungszelle Bayern“. Professor Paul Nicolaus Cossmann wird politischer Leiter der Zeitung.

14. 6 1985 - Die Hypo-Kunsthalle wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Mit einer Präsentationsfläche von 600 Quadratmetern wird die Hypo-Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in der Theatinerstraße mit der Ausstellung „Deutsche Romantiker – Bildthemen der Zeit von 1800 bis 1850“ eröffnet. 

25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr werden der Rote Turm und die Isarbrücke von den Aufständischen besetzt. Die dortige Besatzung lässt sich nicht auf einem Kampf mit den Oberländern ein, sondern zieht sich zum Isartor zurück.

Von der gleichzeitig erwarteten Erhebung der Münchner ist aber nichts zu sehen. Dagegen scheinen die Kaiserlichen auf den Angriff gut vorbereitet zu sein. Sie haben alle Maßnahmen zur Verteidigung der Stadt getroffen. 

1284 - Zwei Franziskaner-Klöster auf Münchner Stadtgebiet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die beginnende Erweiterung Münchens auf den sechsfachen Umfang des befestigten Marktes Heinrichs des Löwen führt zur Verlegung des Franziskanerklosters nördlich der herzoglichen Burg.

Besondere Unterstützung findet der Neubau des Franziskaner-Klosters durch die Familie der Sendlinger, die eigentlich an der Errichtung eines Klarissenklosters interessiert ist. Sie kauft den Barfüßern deshalb das bestehende Angerkloster weit über seinen Wert um 800 Pfund Pfennigen.

Damit können die Klarissen aus dem Kloster Söflingen, also Nonnen des Zweiten Ordensmder Franziskaner, das verlassene Kloster St. Jakob am Anger übernehmen.

25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 

9. 11 1849 - Das bayerische Nationalgefühl des Volkes heben und kräftigen

München * König Max II. beauftragt seinen Innenminister Theodor von Zwehl ein „Gutachten patriotisch gesinnter Männer aus sämtlichen Kreisen des Königreichs und aus den verschiedenen Ständen“ einzuholen und „nichts zu unterlassen, was das Nationalgefühl des Bayern - für Bayern - zu heben und zu festigen vermag“. 

Mit diesem Programm will er die Monarchie in Bayern sichern. Ihm ist klar, dass fast die Hälfte seines Staatsgebiets und seiner Bevölkerung nicht das Geringste mit Bayern zu tun hatte. Die revolutionären Ereignisse haben gezeigt, dass besonders von Franken, das keinerlei geschichtlichen Bezug zu Bayern hatte, der stärkste Widerstand gegen die Monarchie ausging. 

Durch die Förderung von Tracht, Brauchtum und Geschichte, durch Geschichtszyklen und dynastische Feste, durch Denkmäler, Nationalhymne und den Ausgleich der Religionen sowie durch gezielte Unterstützung aller konservativen, monarchiefreundlichen Institutionen und Vereinigungen, soll die gesamtbayerische Identitätsstiftung gesteuert werden.

All diese Maßnahmen schlagen sich nicht zuletzt auch in Fragen der Architektur nieder. Denn zum Ziel zur Förderung einer bayerisch-monarchischen Gesinnung zählen auch die Bemühungen des Bayernregenten um einen neuen Baustil, bei dem programmatisch gotische und bäuerliche Architekturformen, also letztlich deutsche und bayerische Elemente verschmolzen werden sollen.

Darüber hinaus verfolgt Max II. mit einem neuen, in Bayern erfundenen Baustil außenpolitische Ziele.

  • Er will damit für Bayern eine Vorrangstellung unter den deutschen Mittelstaaten erreichen und so das Land als dritte Kraft zwischen Preußen und Österreich etablieren und zumindest in der Architektur und im Städtebau eine führende Rolle einnehmen.
  • Daneben hätte er mit der Erfindung eines neuen Baustils auch seinen Vater, den dominierenden Kunstkönig, in dessen ureigenstem Gebiet übertroffen.

26. 4 1880 - Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ beginnen

München-Hackenviertel * Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ am Färbergraben 24 beginnen. Johann Baptist Gassner hat dafür das Schäffler-Strobel‘sche Haus gekauft, es abbrechen und einen „Kolossalbau“ von drei Stockwerken an dessen Stelle zum Zwecke der Unterbringung seiner Kunstsammlungen und der Aquarien errichten lassen. Nach einem guten Jahr ist das Etablissement fertiggestellt. Selbst die Straße wurde durch eine neue Pflasterung aufgewertet.

Um 1870 - In München befindet sich der größte Floßhafen Europas

München * Die Flößerei hat ihren Höhepunkt erreicht. In München befindet sich zu dieser Zeit der größte Floßhafen Europas - jährlich landeten etwa 12.000 Flöße an der Insel an, das Holz wird vorrangig als Brennholz, aber auch als Bauholz verwendet.

17. 12 1554 - Herzog Ernst von Baiern kommt zur Welt

München * Herzog Ernst, der jüngste Sohn Herzog Albrechts V. und dessen Ehefrau Anna von Österreich, wird geboren. 

Um ihn standesgemäß zu versorgen, wird für ihn seit seiner frühsten Jugend eine kirchliche Laufbahn vorgesehen. Seine theologische und humanistische Ausbildung erhielt er von den Jesuiten in Ingolstadt und Rom. Als Sekundogenitur wird der Kölner Bischofsstuhl ins Auge gefasst. 

5. 8 1623 - Herzog Albrecht Sigismund wird geboren

München * Herzog Albrecht Sigismund, der spätere Fürstbischof von Freising und Regensburg, wird in München geboren. Seine Eltern sind der baierische Herzog Albrecht VI. und Mechthilde von Leuchtenberg. 

3. 6 1864 - Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt den Auftrag für einen repräsentativeren offiziellen Zugang zu seiner Wohnung im nordwestlichen Pavillon des Festsaalbaues. Dazu müssen Bedienstetenwohnungen entfernt werden. Der dadurch entstehende 31 Meter lange Gang [= Nibelungen-Gang] mit 14 Fenstern zur Theatinerstraße wird ausgebaut. 

1890 - Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen

München * Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen. Eine der ersten Maßnahmen ist die Beseitigung des Roten Turm-Wirtshauses, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt der Flößer und der in unmittelbarer Umgebung stationierten Schweren Reiter war. 

5. 9 1931 - Letzte Synagogeneinweihung vor der NS-Zeit 

München-Isarvorstadt * Mit der feierlichen Einweihung der Synagoge an der Reichenbachstraße am 5. September 1931 erhält die orthodoxe jüdische Gemeinde Münchens ein neues religiöses Zentrum. Das Gotteshaus ist die letzte Synagoge, die in Deutschland vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten neu eingeweiht wird. Nur wenige Jahre später setzt das NS-Regime der Entfaltung jüdischen Gemeindelebens ein gewaltsames Ende.

9. 11 1938 - Verwüstung der Synagoge an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird auch die erst 1931 eingeweihte Synagoge an der Reichenbachstraße Ziel der nationalsozialistischen Pogrome. SA-Angehörige dringen in das Gebäude ein, verwüsten die Inneneinrichtung und schänden das Gotteshaus. Die Synagoge wird zwar in Brand gesetzt, die Feuerwehr löscht das Feuer jedoch, da ein Übergreifen der Flammen auf die dicht bebauten Nachbarhäuser im Gärtnerplatzviertel befürchtet wird. Dadurch bleibt das Gebäude als einzige Münchner Synagoge baulich erhalten. 

Mit der bereits im Juni zerstörten Hauptsynagoge und der in derselben Nacht niedergebrannten Ohel-Jakob-Synagoge verliert die jüdische Gemeinde dennoch nahezu alle ihre religiösen Zentren. Die schwer beschädigte Synagoge an der Reichenbachstraße wird in den folgenden Jahren zweckentfremdet und kann erst nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder als Gotteshaus genutzt werden. 

6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 

1490 - Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt.

13. 2 1970 - Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße

<p><em><strong>München-Isarvorstadt</strong></em> * Bei einem Brandanschlag auf das jüdische Altersheim&nbsp;an der Reichenbachstraße 27 kommen zwei Frauen und fünf Männer, darunter zwei Holocaust-Überlebende&nbsp;zu Tode.&nbsp;</p>

2007 - Der Ältestenrat lehnt das Trümmerfrauen-Denkmal ab

München-Graggenau * Der Ältestenrat beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines Trümmerfrauen-Denkmals und befindet, dass es den Begriff der Trümmerfrauen in München nie gegeben hat. Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  

9 2013 - Das Trümmerfrauen-Denkmal wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 

1759 - Das „Cottahaus“ von François Cuvilliés

München-Kreuzviertel * Das „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 wird von François Cuvilliés erbaut. 

2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.

29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 

1773 - Der Frauenfriedhof wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der Frauenfriedhof wird - wie alle anderen innerstädtischen Gottesäcker - offiziell aufgelöst.

2009 - Wasserschaden im gerade renovierten Cuvilliès-Theater

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im Cuvilliès-Theater über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 

29. 10 1892 - Auch die steinerne Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Innere Brücke erhält eine Breite von 18 Metern.

An den Brückenenden werden Pylone errichtet, die mit allegorischen Figuren geschmückt waren. 

  • Auf der Auer Seite ist dies die Kunst und die Industrie. 
  • Auf der westlichen, zur Stadt hin ausgerichteten Seite befinden sich die Verkörperung der Floßfahrt und der Fischerei. 
  • Durch den Brückenschmuck wird der Flussübergang zu einer Einheit zusammengefasst. 
  • Auch der Name für beide Brücken ist nun gleich und wird nur durch die Innere für den Überweg der Großen Isar und der Äußeren über die Kleine Isar unterschieden. 
  • In beide Brücken wurden auf Wunsch des Königlichen Kriegsministeriums Sprengkammern eingebaut.

3. 2 1795 - Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

München-Graggenau * Kurfürst Carl Theodor macht das von François Cuvilliés erbaute Opernhaus für die Öffentlichkeit zugänglich. 

1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.

1770 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet. Diese Maler- und Bildhauer-Akademie ist im „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 untergebracht. Interessanterweise erhält diese Unterkunft nach dem Auszug der Zeichungsschule im Jahr 1781 den Namen „Alte Akademie“. 

11. 7 1864 - Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

München * Die I. Ordentliche Generalversammlung des Konsumvereins von 1864 findet statt. Er ist einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 4 Gulden festgesetzt. Das erste Lager eröffnen die Gründungsmitglieder am Frauenplatz. 

24. 4 1729 - Kurfürst Carl Albrecht gründet den Georgi-Ritterorden neu

München-Graggenau * Kurfürst Carl Albrecht gründet in einer feierlichen Zeremonie mit dem ersten Ritterschlag den „Georgi-Ritterorden“ neu.

1972 - Das „MUH“ eröffnet in der Altstadt

München-Hackenviertel * Mit dem „MUH“ [= Musikalisches Unterholz] entsteht in der Münchner Altstadt eine neue Kleinkunstbühne. In den Gewölberäumen an der Sendlinger-/Hackenstraße bietet die offene Bühne jungen Liedermachern, Kabarettisten, Musikern und Schauspielern die Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten und neue Programme auszuprobieren.

Das MUH entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kleinkunstszene. Die ungezwungene Atmosphäre und das vielfältige Programm ziehen Künstler und Publikum gleichermaßen an. Zahlreiche Nachwuchstalente sammeln hier ihre ersten Bühnenerfahrungen und tragen dazu bei, das MUH zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt zu machen.

13. 4 1919 - Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

<p><em><strong>München-Isarvorstadt</strong></em> * Ein weiterer Teil der Putschisten versteckt sich im Luitpold-Gymnasium an der Müllerstraße. Sie werden von bewaffneten Arbeitern unter der Leitung von Ernst Toller zum aufgeben gezwungen.&nbsp;</p>

30. 6 1972 - Zwei neue Brunnen vor der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Ein Brunnen mit der technokratischen Bezeichnung „Schwerer Granit und zarte Wasserglocken“ wird im Schatten der Türme der Frauenkirche in Betrieb genommen. Die Wasserglocken werden 1980 durch Bronzepilze ersetzt. 

Gleichzeitig wird auch der Bennobrunnen aufgestellt und angeschlossen.

1856 - König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab

München * König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab, da „die Gründung einer solchen Anstalt als zu kostspielig und von wenig Nutzen für die Wissenschaft nicht zu befürworten ist“.

1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando&nbsp;der Reichswehr&nbsp;am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.</p>

18. 7 1853 - Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Nachdem das königliche Einverständnis zur Erhöhung des Pflasterzolls, der Weinsteuer und des Malzzuschlags vorliegt, beginnt die Stadt, unter Leitung des noch jungen Bauingenieurs beim Stadtbauamt, Arnold Zenetti, mit den Straßenbauarbeiten zur Maximilianstraße. 

Die gewünschte Auffüllung der Bäche wird abgelehnt, da dies den wirtschaftlichen Ruin für den Münchner Osten bedeuten würde. Deshalb werden später viele Kellergeschosse aus den massiv gemauerten Bacheinfassungen hergestellt.

1861 - Exotische Tiere von König Max II. abgelehnt

München * Graf Emil von Bentheim bietet dem Bayernkönig Max II. eine Sammlung an, die er unter anderem auf Java und Borneo zusammengetragen hat. Zur Sammlung gehören neben Kartenmaterial, Mineralien, getrockneten Pflanzen und ausgestopften auch lebende Tiere, nämlich ein Orang-Utan, ein Affe, zwei Sumpfhirsche und eine Boa. 

Nach der erfolgten Ablehnung schreibt der Graf, „dass dieselben in Deutschland nirgends fruchtbarer für die Wissenschaft werden könnten, als in der Hauptstadt eines Königreiches, dessen erhabener Herrscher im Ruhm eines hochherzigen Protektors der Wissenschaften glänzt“. 

Zu dieser Zeit ist in München das wissenschaftliche Interesse der Zoologie eben mehr auf tote als auf lebende Tiere ausgerichtet.

1902 - Der Vergnügungsteil der Auer Dult auf der Kohleninsel

München-Lehel - Kohleninsel * Auf dem nördlichen Teil der „Kohleninsel“ findet der Vergnügungsteil der Auer Dult statt. Gegenüber dem Münchner Arbeitsamt war ein Karussell und das Schichtl-Varieté aufgestellt worden. Durch ihre Musik fühlten sich besonders die Arbeitgebervertreter gestört.

6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.

1. 7 1869 - Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

München * Die Bayerische Vereinsbank öffnet erstmals ihre Schalterhalle. Die ersten Geschäfte werden noch in Bayerischen Gulden abgewickelt. 

7. 3 1389 - Erstmals wird die Neuveste genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige Residenz, genannt. 

12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke. 

4. 11 1939 - Der „Ritter Unkenstein“ feiert in der Ritterspelunke Premiere

München-Hackenviertel * Die Szenenfolge „Ritter Unkenstein“ feiert in der „Ritterspelunke“ Premiere. Karl Valentins neue Partnerin ist die 21-jährige Soubrette Annemarie Fischer. Sie spielt Unkensteins [= Karl Valentins] Tochter Kunigunde. Das Stück wird über einhundert Mal aufgeführt.

Nach jeder Aufführung führt Karl Valentin sein Publikum durch die Räume des Panoptikums und erschreckt seine Gäste im „Gruselkeller“ zusätzlich, indem er durch Kettenrasseln und anderen derartigen Geräusche den Effekt des Schreckens forciert. 

17. 7 1939 - Karl Valentin eröffnet die Ritterspelunke am Färbergraben

München-Hackenviertel * Karl Valentin eröffnet mit Martin Wegmann „im einzigartigen Luftschutzkeller mit Restauration und Vorstellung“ im Färbergraben 33 seine „Ritterspelunke“. Das Lokal ist eine Mischung aus Theater, Kneipe und Kuriositätenkabinett. „Es ist nicht mehr das alte Panoptikum, sondern eine Neufassung dieser Schmunzel- und Gruselschau, die nicht ihresgleichen hat.“ 

Das Konzept bleibt das alte, da im Wesentlichen die Objekte des Panoptikums aus dem Hotel Wagner in der Sonnenstraße hier wieder zur Aufstellung kommen. Die Verbindung von Kellerraum, Dämmerlicht, schaurige Szenen und akustischer Überhöhung löst beim Publikum eine Art Panik aus, die sich in Schreckensschreie entladen. Zusätzlich verändert Valentin fast täglich die Beschriftung und den Standort der Exponate.

So zweifelhaft der Bildungsanspruch des Panoptikums ist, so groß ist sein Unterhaltungswert. Einige Exponate, darunter beispielsweise „Mr. Roll - Erfinder der Rollgerstensuppe“ befinden sich noch heute in dem von Hannes König im Isartor ins Leben gerufenen Valentin-Karlstadt-Musäum. 

„Zum Verlassen des Panoptikums kann der Ausgang kostenlos genützt werden, dagegen ist der Eintritt von 60 Rpf. am Eingang zu bezahlen.“ 

30. 6 2013 - Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag schließt seine Pforten

München-Graggenau * Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag in der Residenzstraße 26 schließt seine Pforten. 

17. 7 1939 - Die Beziehung Valentin - Karlstadt verändert sich grundlegend

München • Zwei Ereignisse im Jahr 1939 haben die Beziehung Valentin-Karlstadt grundlegend verändert. Mit der Schließung des „Kabarett Benz“ gibt es für die beiden in München keine Möglichkeit mehr regelmäßig aufzutreten.

  • Liesl Karlstadt kann Engagements im sogenannten „normalen“ Theater annehmen, für Valentin kommt das nicht in Frage.
  • Da es für ihn kein Theater mehr gibt, wo er hätte spielen können, eröffnet er am 17. Juli 1939 sein eigenes, die „Ritterspelunke“.
  • Da seine gewohnte Partnerin Liesl Karlstadt aufgrund ihrer Blutvergiftung für Monate nicht zur Verfügung steht, braucht er neue Mitspieler.
  • Valentin greift hierbei auch nicht auf bewährte klassische Valentinstücke zurück, wofür er Liesl Karlstadt gebraucht hätte, sondern entwickelt etwas völlig neues, den „Ritter Unkenstein“

30. 11 1940 - Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke schließt für immer

München-Hackenviertel * Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke am Färbergraben 33 schließt für immer. 

1. 7 2014 - Sensationeller Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz

München-Graggenau * Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen sensationellen Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um das fast unversehrte Grab einer 40- bis 60-jährigen Frau, die nach ihrem Tod an anderer Stelle verbrannt und im späteren Apothekenhof beigesetzt wurde.  

Die Archäologen fanden einen stattlichen Scherbenhaufen an Feinkeramik, die zum Teil kunstvoll mit in den Ton geritzten Schraffuren, Bändern und Zickzack-Mustern. Auch verschiedene Bronzeutensilien haben die Forscher entdeckt, darunter zwei Vasenknopfnadeln. Die Ur-Münchnerin hat vor mehr als 3.000 Jahren in der späten Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Christi) nahe der Isar und ihren Seitenarmen gelebt. Nach der wissenschaftlichen Auswertung sollen die schönsten Fundstücke in der Residenz ausgestellt werden. 

5. 6 1940 - Karl Valentins Ritterspelunke wird geschlossen

München-Hackenviertel * Die letzte Aufführung des „Ritter Unkenstein“ findet statt. An diesem Abend ereignet sich in der „Ritterspelunke“ ein Vorfall, der dazu führt, dass Karl Valentin seine Tätigkeit als Komiker einstellt.

Im „Lachkeller“ am Färbergraben spielt der Volkssänger vor einem Publikum, in dem viele Soldaten anwesend sind. Einen am Arm verletzter Offizier muss während der Vorstellung so lachen, dass die Wunde aufgeht und das Blut durch den Verband tropft. Der Wehrmachtsangehörige wird ohnmächtig und muss aus dem Saal getragen werden. 

Zwar kehrt im Publikum sehr schnell wieder Ruhe ein, doch Karl Valentin zittert am ganzen Körper und kann gerade noch sagen „Aufhören“. In der Garderobe erklärt er: „Es ist eine Schand, wir tuan daheim Kasperlspielen und draußen verliern die Leut eahna Leben! Schluss is - aus is - ich kann nicht mehr.“ Und weiter: „Schmiede, sagen Sie zum Personal, sie sollen morgen Vormittag ins Geschäft kommen. Es kriegt jedes für vier Wochen seinen Lohn oder sei Gage. Wann der Krieg wieder vorbei ist, dann spielen wir wieder!“ 

Karl Valentin hält Wort und tritt den ganzen Krieg über nicht mehr auf. Mehrere tausend Mark muss er zahlen und hat außerdem den ganzen Krieg über nahezu keinen Verdienst.

16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Äußere Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.

1 1942 - Die „Ritterspelunke“ wird an einen Herrn Reintjes vermietet

München-Hackenviertel * Die „Ritterspelunke“ von Karl,Valentin wird an einen Herrn Reintjes vermietet.

1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar. Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.

10 1891 - Die Ludwigsbrücke wird erweitert und geschmückt

München * Die Ludwigsbrücke wird erweitert. Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei Pylonen, die die Allegorien der Fischerei, der Flößerei, der Industrie und der Kunst aufnehmen. 

Ab 8 1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der Alten Isarkaserne werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.

10. 3 1894 - Das Internationale Handels-Panoptikum wird eröffnet

<p><strong><em>München-Hackenviertel</em></strong> * Der Schausteller&nbsp;Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem Wachsplastiker&nbsp;Emil Eduard Hammer im ehemaligen Vogl'schen Kaufhaus&nbsp;in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das <em>„I. Internationale Handels-Panoptikum“</em>.&nbsp;Es ist das größte und bedeutendste Panoptikum&nbsp;Münchens und wird als <em>„ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“</em> bezeichnet.&nbsp;</p> <p>Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate.&nbsp;Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte.&nbsp;Das Panoptikum&nbsp;ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.</p> <p>Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das Anatomische Museum&nbsp;und ein Extrakabinett&nbsp;mit über 600 Exponaten.&nbsp;Das Extrakabinett&nbsp;dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten.&nbsp;Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung polizeilich verboten.&nbsp;Am Dienstag und Freitag ist die Anatomische Abteilung&nbsp;ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.</p> <p>Im Keller befindet sich die Inquisitionsabteilung&nbsp;mit einer Sammlung von Folterwerkzeugen, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden.&nbsp;In der angeschlossenen Verbrecher-Galerie&nbsp;werden hauptsächlich zeitgenössische Massenmörder&nbsp;als Wachsimitate gezeigt.</p>

Um 1896 - Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen

München-Kreuzviertel * Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen. Sie zeigen die Fahrt einer Pferdetrambahn am Promenadeplatz und am Maximiliansplatz. 

Sommer 1902 - Im Internationalen Handels-Panoptikum bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im Internationalen Handels-Panoptikum in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus. Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.

1899 - „Echte“ Sioux-Indianer im Handels-Panoptikum

München-Hackenviertel * Emil Eduard Hammer und sein Geschäftsfreund Carl Gabriel inszenieren im „Internationale Handels-Panoptikum“ an der Ecke Neuhauser Straße / Färbergraben eine umjubelte Sioux-Schau mit „echten“ Indianern. 

Ab 15. 11 1906 - Die Erste bayerische Geweih-Ausstellung auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, die Erste bayerische Geweih-Ausstellung im Pavillon an der Ludwigsbrücke statt.

1901 - Das Arbeitsamt kümmert sich um Arbeitsunfähige

München-Isarvorstadt * Das Städtische Arbeitsamt bemüht sich, um für erwerbsbeschränkte Personen und durch Unfälle, Krankheit oder Alter arbeitsunfähig gewordene Personen eine geeignete Tätigkeit zu finden. 

Das Arbeitsamt kümmert sich zudem um die Arbeitsvermittlung für Entlassene aus der Trin­kerheilanstalt sowie um freigelassene Strafgefangene. 

Um die Stadt von der Zahlung von Armengeld zu entlasten, hat das Arbeitsamt darauf zu achten, dass Menschen ohne ausreichende Absicherung eine Tätigkeit erhalten, die ihr Überleben sichert. 

8. 11 1976 - Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt. Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die Gedenkplatte an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der Gedenkplatte lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde.“  Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 

21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. Von überall her strömen die Massen an den Tatort. Aus dem stark angefeindeten USPD-Politiker ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.

Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse: „Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco. Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben.“  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den Mehrheitssozialisten und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die Zweite Revolution eingeleitet. 

22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am Eisner-Bodendenkmal

München-Graggenau * Bei der Stadtrats-Sitzung stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am Bodendenkmal für Kurt Eisner zur Auswahl. Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des Freistaates Bayern bezeichnen oder gründete er bloß den Volksstaat Bayern? Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als Republik bedeuten. Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff Freistaat nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben. Dagegen denkt man bei Volksstaat eher an die Sprache des Dritten Reiches und der damaligen DDR.

Der SPD-Vorschlag für die Gedenkplatte lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet.“

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort Freistaat vermeidet. Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus CSU, FDP und Grüne/ALM gegen die Stimmen der SPD durch. Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  

„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“

11. 7 1896 - Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

München-Hackenviertel * In der bayerischen Haupt- und Residenzstadt werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt. Die Aufführung findet - „unter lebhafter Anteilnahme des Münchner Publikums“ - in Carl Gabriels und Emil Eduard Hammers Panoptikum statt. Der Vorführapparat wird mit Theaterkulissen umspannt und dann „drauflos gekurbelt“. Die Vorführungen richtet Carl Gabriel nach französischem Vorbild ein.

Das ganze Programm ist circa 100 Meter lang und läuft innerhalb von einer Viertelstunde ab. Drei bis fünf kleine Filme werden gezeigt:

  • Ein heranbrausener Eisenbahnzug,
  • Eine Schlangendomteuse,
  • Ein Kettensprenger und
  • Das Aufziehen der Hauptwache.

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert.

1891 - Elektrischer Probebetrieb auf den Gemeindelinien

München * Nach Verhandlungen beschließt der Magistrat die probeweise Einführung eines elektrischen Trambahn-Betriebs auf den beiden Gemeindelinien. Dem Beschluss folgen langwierige Verhandlungen mit allen einschlägigen Behörden sowie den Haus- und Grundbesitzern und auch dem Kgl. Staatsministerium des Kgl. Hauses und des Äußeren. Diese geben ihre „Allerhöchste Genehmigung“ nur mit dem Vorbehalt, dass sie jederzeit die „Umstellung des Oberleitungs- auf Akkumulatorenbetrieb“ verlangen dürfen. 

1914 - Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift

München-Isarvorstadt * Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift verlangt vom Städtischen Wehramt die Aufzeichnung und alljährliche Vormusterung fast sämtlicher im Stadtbezirk vorhandenen kriegsbrauchbaren Pferde, sowie die ständige Fortführung der aufgrund des Vormusterungsergebnisses erstellten Vorführlisten, eine bei der lebhaften Bewegung im Pferdebestand einer Großstadt recht ansehnliche Arbeitsleistung. 

Die Zahl der Pferde geht in München ständig zurück, was eine Folge der steigenden Verwendung von Kraftwagen ist. 

3. 5 1813 - Ein Teil der Neuen Isarkaserne ist bezugsfertig

München-Isarvorstadt * Ein Teil der Neuen Isarkaserne an der Zweibrückenstraße, am Standort des heutigen Marken- und Patentamtes,  ist mit Zimmern für 428 Mann und Stallungen für 104 Pferde bezugsfertig.

19. 2 1919 - Erste Pläne für eine U-Bahn-Linie

München * Zwei Tage vor der Ermordung des Freistaat-Bayern-Gründers Kurt Eisner, legt ein Dr. Helmreich im Namen der Berliner Siemenswerke der Münchner Öffentlichkeit den Plan einer Nord-Süd- und einer Ost-West-U-Bahnlinie vor. Doch es ist noch zu früh. Der Plan wird erst im Jahr 1937 wieder aufgegriffen. 

16. 6 1919 - Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Bei der ersten Zusammenkunft der Verhandlungsführer fordert die Kommission zur Fürstenabfindung einen Katalog der Wittelsbachischen Gesamtforderungen. 

1. 7 1897 - Räumung der Kohleninsel für die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Zwischen dem Ausstellungs-Direktorium und den städtischen Behörden wird die totale Freigabe der Kohleninsel für die Zwecke der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ab 1. Juli 1897 erwirkt. 

  • Sämtliche auf dem Ausstellungsgelände vorhandenen Bauten müssen, mit Ausnahme der früheren Alten Isarkaserne, vor Beginn der Bauarbeiten beseitigt werden. 
  • Die vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben. Für die freibleibenden Plätze und neu angelegten Wege wird gärtnerische Ausschmückung angeordnet. 

13. 10 1559 - Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

München - Au * Die ersten zwei Jesuitenpater treffen in München ein, um hier im Auftrag von Herzog Albrecht V. eine Schule zu eröffnen. Sie bewohnen zunächst einen Teil des Augustinerklosters. 

Albrecht V. möchte den Jesuiten die Mönchsunterkunft ganz überlassen und die drei verbliebenen Augustinermönche in ein neues Kloster in der Au umsiedeln. Doch Papst Pius IV. untersagt dem Herzog in einer päpstlichen Bulle die Vertreibung der Augustiner außerhalb der Münchner Stadtmauern. So muss alles beim Alten bleiben, weshalb die Jesuiten - ab dem Jahr 1591 - ein eigenes, durch Herzog Wilhelm V. erbautes, repräsentatives Kloster bekommen werden. 

Aber die Idee eines Klosters in der Au war geboren. 

26. 5 1922 - Der Ministerrat befasst sich erstmals mit der Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Der Entwurf der Fürstenabfindung wird dem Ministerrat vorgelegt. 

10. 1 1919 - Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Kreuzviertel * Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum Montgelas-Palais, in dem Ministerpräsident Kurt Eisner residiert, und fordert die Freilassung der Verhafteten. Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme. Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten. Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
  Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 

1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.

7. 6 1886 - Die entscheidenden Schritte zur Entmündigung werden eingeleitet

München * In den Ministerrats-Sitzungen vom 7., 8. und 9.Juni 1886 werden - unter dem Vorsitz des Bayernprinzen Luitpold - die entscheidenden Schritte zur Entmündigung von König Ludwig II. und der Übernahme der Regentschaft durch Prinz Luitpold in die Wege geleitet. 

4 1886 - Die Orthodoxen ziehen in die Hartmannstraße um

München-Kreuzviertel * Der Verein Ohel Jakob zieht in die Hartmannstraße 3 um. Dort befindet sich ein Betsaal für die Gottesdienste. Da die bestehenden Betsäle zu klein und nur eine Übergangslösung darstellen, bemühen sich die Orthodoxen um eine eigene Synagoge. 

12 1918 - Die revolutionäre Regierung versucht einen Neuaufbau des Straßenbahnbetriebs

München * Nach dem kriegsbedingten Verfall der Münchner Straßenbahn versucht die neue revolutionäre Regierung einen Neuaufbau. Doch der Kohle- und Strommangel zwingt immer wieder zu empfindlichen Einschränkungen. 

Um 4 1800 - Die Alte Isarkaserne in der Beschreibung

München * Einer Beschreibung der Isarkaserne ist zu entnehmen: „Die Kaserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isar-Flusses, auf einer sogenannten Insel.“ 

  • Das zweigeschossige Hauptgebäude ist rund 140 Meter lang; das Erdgeschoss dient größtenteils als Pferdestall. 
  • Die Isarkaserne bietet Platz für insgesamt 954 Mann. 
  • Dafür stehen 62 Zimmer und 14 Küchen zur Verfügung. 
  • Die Isarkaserne ist über viele Jahrzehnte die zentrale Kavallerieunterkunft Münchens. 
  • Als Kavallerie - auch Reiterei genannt - bezeichnet man jene Waffengattung der Landstreitkräfte, die zu Pferd kämpft und bis ins späte 19. Jahrhundert hinein eine bedeutende Rolle in der militärischen Taktik spielt. 

Erst die fortschreitende Entwicklung von Feuerwaffen führte allmählich zum Niedergang der Reiterei als schlagkräftigem Truppenteil. Südlich des Hauptgebäudes befindet sich ein Exerzierplatz, der für die Ausbildung der berittenen Truppen genutzt wurde.

20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden öffentlich versteigert. 

1884 - Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne auf der Kohleninsel mit der Münchner Stadtverwaltung werden aufgenommen und 1888 abgeschlossen.

11. 2 1908 - Münchner*innen werden bei der Stellenvergabe bevorzugt

München-Isarvorstadt * Der Magistrat bewilligt die Einrichtung eines gemeindlichen Arbeitsnachweises. Der Grundsatz dieser neuen Abteilung ist die Bevorzugung eingesessener Bürger bei der Stellenvergabe. Die Forderung war schon seit längerer Zeit durch städtische Arbeiter erhoben worden, die ihre Arbeitsplätze durch Zugezogene in Gefahr gebracht sahen. 

Bis 1849 - Modernisierung der Stallungen der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Zwei Stallungen der Alten Isarkaserne werden abgerissen, drei weitere saniert oder neu errichtet. Die umfassende Modernisierung der Stallungen bietet nun Platz für 415 Pferde.

9. 11 1867 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

Berlin * Das neue Wehrgesetz für den Norddeutschen Bund tritt in Kraft. Es wird nach der Reichswerdung auch auf Bayern übertragen.

26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

<p><strong><em>München</em></strong> * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „<em>Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“</em>.&nbsp;Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land.&nbsp;</p>

24. 7 1976 - Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet im Pförtnerzimmer des Erzbischöflichen Palais an einem Herzinfarkt. 

7 1876 - Die Gleisbauarbeiten für die Pferdetrambahnlinie beginnen

München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt * Die Gleisbauarbeiten für die erste Versuchsteilstrecke für Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie - vom Promenadeplatz über den Stachus zur Nymphenburger Straße - beginnen. Sie endet an der Burgfriedensgrenze an der Maillingerstraße. 

13. 9 1803 - Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein kurfürstliches Reskript wird das Augustiner-Kloster säkularisiert. 

27. 6 1977 - Joseph Ratzinger wird Kardinal

Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 

1. 10 1900 - Das Arbeitsamt konzentriert sich auf Oberbayern

München-Isarvorstadt * Das Arbeitsamt Augsburg nimmt seinen Betrieb auf. Nun kann München die Bezirke Schwaben und Neuburg abgeben und sich auf den Regierungsbezirk Oberbayern konzentrieren. 

Nun kümmert sich das Städtische Arbeitsamt auch um die Vermittlung von Lehrstellen. 

1. 2 1868 - Die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes

München * Die magistratische Aushebungsbehörde übernimmt die Aufgaben des polizeilichen Militärbüros in München. Das ist die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes, das zunächst den Namen Militärkonskriptionsbureau beibehält. Es bildet den Gegensatz zum Zivilkonskriptionsbureau, dem späteren Einwohneramt. Die Heeresergänzung ist seither die wichtigste Aufgabe der Gemeinde auf militärischem Gebiete. 

22. 10 1876 - Das neue Verkehrsmittel wird positiv angenommen

München * „Auf dem Promenadeplatz hatte sich eine speziell geladene Gesellschaft eingefunden. Es rollten sieben mit sehr hübschen, mutigen Pferden bespannte elegante Waggons heran. Signalpfeifen der sechs in blauer Uniform gekleideten Kondukteurs ertönten und die Fahrt begann. In ca. 20 Minuten hatte der Zug sein Ziel, die Endstation Burgfrieden an der Nymphenburgerstraße, erreicht“, heißt es im Bericht der „Münchner Neuesten Nachrichten“. 

Trotz anfänglicher Probleme wird das neue Verkehrsmittel von den Münchner äußerst positiv angenommen. Edouard Otlets Unternehmen schafft für München 49 „geschlossene Waggons mit zwei offenen Plattformen an jeder Seite“ an. 

  • Gebremst wird das Gefährt vom Wagenführer per Fuß mit einer einfachen Hebelbremse. Als jedoch bei einer Probefahrt ein Wagen auf dem abschüssigen Rosenheimer Berg beim Gasteig nicht zum Stehen kommt, sondern einfach weiter rutscht, wird die Fertigungsfirma zum Einbau einer Spindelbremse verpflichtet. 
  • Die weiß-blau gestrichenen Trambahnwagen sind mit bequem gepolsterten Sitzen ausgestattet. 
  • Für Kinder ist in den Waggons eigens eine Messlatte angebracht, da sie bei einer Körpergröße unter einem Meter - in Begleitung eines Erwachsenen - kostenlos mitfahren können. 
  • Haltestellen gibt es zwar, aber jeder steigt ein und aus, wo es ihm passt. Eine Münchner Zeitung berichtet: „Ein weiterer Übelstand ist das leider viel zu wenig kontrollierte Absteigen. Es wird vielen Mitfahrenden geradezu angst und bange, wenn jemand Anstalten zum Absteigen macht. Ohne große Ausnahme geschieht dies immer in entgegengesetzter Fahrtrichtung, und ... bums, da liegen sie im Kot.“

12. 6 1952 - Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber stirbt. Der Tod der nicht unumstrittenen Persönlichkeit ruft bei den Gläubigen Münchens nicht nur Bestürzung hervor.

Nach dem 12. 6 1952 - Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

München * Es ist und bleibt ein ewiges Rätsel, warum ausgerechnet die Münchner Jüdische Zeitung zum Schluss kommt, dass Kardinal Michael von Faulhaber an dem denkwürdigen 3. Dezember 1933 „gegen den Rassenwahn der nationalsozialistischen Machthaber so furchtlos Stellung nahm“.

26. 5 1917 - Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

München * Die Ernennung Michael von Faulhabers zum Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von München und Freising wird amtlich verkündet. 

11. 6 1898 - Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Am Samstag, dem 11. Juni 1898, eröffnet Prinzregent Luitpold die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung 1898 auf der Kohleninsel, die auch „zu etwas anderem gut sei als zu schmutzigen Schuppen, nächtlichem Aufenthalt lichtscheuen Gesindels und ab und zu einer verschwiegenen Mord- oder Gewalttat“. München ist damit Gastgeber eines der bedeutendsten technischen Ereignisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 

  • Die Ausstellung ist als Leistungsschau konzipiert, die einem breiten Publikum die technischen Neuerungen, industriellen Errungenschaften und den Fortschritt der Maschinenbauindustrie zugänglich machen soll. 
  • Sie ist sowohl für Fachbesucher, als auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und stellt eine bedeutende Leistungspräsentation für moderne Technik und Industrie dieser Zeit dar. 
  • Dadurch wird sie zu einem Meilenstein für die Technik und zu einem Symbol des technischen Fortschritts im Deutschen Kaiserreich. 
  • Als ein Spiegelbild der Industrialisierung und des Innovationsgeists der damaligen Zeit zieht die Ausstellung Ingenieure, Unternehmer, Wissenschaftler und Technikinteressierte aus ganz Europa an. 
  • Sie präsentiert die gesamte Bandbreite der modernen Maschinen und Arbeitsgeräte - von Dampfmaschinen und Elektromotoren über Werkzeugmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen und industriellen Maschinen. 

Viele der vorgestellten Maschinen finden rasch Eingang in den industriellen Alltag und tragen zur Steigerung der Produktivität und maßgeblich zur Entwicklung des Maschinenbaus im Deutschen Kaiserreich bei. Sie bietet zudem den heimischen Unternehmen die Gelegenheit, ihre Produkte international zu vermarkten und so die Exportwirtschaft zu stärken. 

Der Ausstellungsbau ist ein gewaltiges Gebäude im neoklassizistischen Stil mit einer imponierenden, säulengeschmückten Eingangshalle, einem 45 Meter hohen Rundturm, dessen Aussichtsgalerie über einen elektrischen Fahrstuhl erreicht werden kann, und weiteren Nebengebäuden. Zusammen mit der integrierten Isarkaserne stehen rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Architektonisch folgt man zwar den großen Vorbildern der Weltausstellungen, doch der schöne Schein ist trügerisch, denn die Bauten bestehen aus zusammengenagelten und weiß getünchten Brettern, die Säulen und der üppige Figurenschmuck sind lediglich Gips und Stuck - und damit nur für eine begrenzte Dauer konzipiert. 

Im südlichen Teil der Insel erreicht man über einen Park das Hauptrestaurant. Dem gegenüber befindet sich das Automatenrestaurant, in dem man sich - eine absolute Neuheit für die Münchner - gegen Geldeinwurf verpflegen kann. Im Park gibt es außerdem eine große Gartenschau und täglich stattfindende Standkonzerte.

Eine weitere Attraktion der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ist die Wasserrutschbahn am östlichen Ufer der Kohleninsel. Für 20 Pfennige kann man von der Plattform eines Turmes - in 13 ½ Metern über dem Wasserspiegel und auf einer schiefen Ebene von 67 Metern Länge - in zwei, auf Schienen laufenden flachen, durch ihre eigene Schwerkraft angetriebenen Boote in die Isar hineinrutschen. Das Abenteuer ist völlig harmlos und ohne Gefahr, und ruft sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern das „unbändigste“ Vergnügen hervor. 

22. 11 1902 - Mit der Heerordnung wird die Musterung einfacher

Königreich Bayern * Mit dem Inkrafttreten der Heerordnung für das Königreich Bayern wird die Aushebung und die Musterung einfacher und zweckmäßiger gestaltet. 

21. 10 1876 - Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie wird eröffnet

München * Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie kann eröffnet werden. Schon am ersten Tag wird die Münchner Tramway Ed. Otlet von 5.092 Fahrgäste genutzt. Das sind weit mehr Straßenbahnbenutzer, als die Betreiberfirma zuvor erwartet hat. Damit beginnt der Siegeszug der Straßenbahn. 

28. 4 1910 - München muss ein Wehramt unterhalten

München * Der Verwaltungsgerichtshof entscheidet in der Frage, warum die Stadt München verpflichtet ist, ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, zu Ungunsten der Stadt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, eine Entscheidung der städtischen Kollegien für einen neuen Standort für das Städtische Wehramt herbeizuführen. 

30. 1 1868 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

München *  Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft, das eine aktive Armee mit dreijähriger Dienstzeit, Reserve und Landwehr erschaffen hat und das Einstehersystem sowie die bisherige Landwehr älterer Ordnung beseitigt. Damit gibt es auch in Bayern eine wirkliche Wehrpflicht. 

Das Gesetz beinhaltet auch, dass Frei-Gewordene oder Untaugliche drei Jahre lang ein Wehrgeld in Höhe von drei bis 100 Gulden zu entrichten haben. Diese Regelung bleibt aber nur bis 1872 bestehen. 

1. 7 1899 - Die erste Münchner Sportartikelschau

München-Isarvorstadt * Um das Defizit der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung etwas zu mindern, findet in der Ausstellungsanlage auf der Kohleninsel die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München statt. Es ist die erste Sportartikelschau, die in München durchgeführt wird.

1. 7 1868 - Die private Job-Vermittlung wird immer lukrativer

Königreich Bayern * Die private Job-Vermittlung wird spätestens seit der Einführung der Gewerbefreiheit immer lukrativer.

Nach 9 1870 - 2.200 französischen Kriegsgefangene in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Nach den ersten Siegen des deutschen Heeres im Deutsch-Französischen Krieg wird die Kaserne vorübergehend zur Unterbringung von rund 2.200 französischen Kriegsgefangenen genutzt. Zu diesem Zweck werden nicht nur die Kaserne selbst, sondern auch sämtliche Baracken bewohn- und beheizbar gemacht. 

1808 - Fleiß, Lernbereitschaft und den „Industriegeist“ fördern

München-Angerviertel * Bis zum Jahr 1808 erhalten Knaben und Mädchen in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger denselben Industrieunterricht. Um Fleiß, Lernbereitschaft und den sogenannten „Industriegeist“ zu fördern, werden die Kinder regelmäßig mit kleinen Geschenken und Prämien belohnt. Die Mittel hierfür stammen aus dem Münchner Armenfonds.

Praktische Beschäftigung finden die Schülerinnen und Schüler in den Flachs-, Werg- und Hanfabteilungen des Beschäftigungshauses. Ab 1808 kommt zudem die Kartätschenmacherei hinzu, also die Herstellung von Kartätschen – einer damals gebräuchlichen Art von Artilleriemunition, die mit zahlreichen kleinen Metallkugeln gefüllt war.

Die Verbindung von schulischer Bildung und produktiver Arbeit entspricht dem damaligen pädagogischen Leitbild, durch Arbeitserziehung sowohl die wirtschaftliche Selbstständigkeit als auch die sittliche Entwicklung der Kinder zu fördern.

25. 5 1985 - Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Der München-Freisinger Erzbischof Friedrich Wetter wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 

3. 7 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird 10. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird zum 10. Erzbischof von München und Freising ernannt. 

1853 - Die Kohleninsel erhält ihren Namen

München * Das Eiland zwischen den beiden Isarbrücken wird als „sogenannte Kohleninsel“ bezeichnet. Sicherlich erhält sie ihren Namen aufgrund ihrer Funktion als Lände für den Floßverkehr und als Lagerplatz für Kalksteine und Holzkohle. 

10. 8 1910 - Magistrat stimmt für einen neuen Wehramt-Standort

München-Graggenau * Der Magistrat beschäftigt sich mit dem neuen Standort für das Städtische Wehramt und beschließt: „Der Erwerbung oder Erbauung eines eigenen Wehrgebäudes wird grundsätzlich zugestimmt."

1812 - Kinder mit „feinem Gefühl in den Fingern“ in der Strohhutmacherei

München-Angerviertel * Zum Industrieunterricht in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger kommt noch eine Strohhutmacherei dazu. Kinder mit „feinem Gefühl in den Fingern“ werden hier besonders gerne beschäftigt. Die Bedingungen, unter denen die Kinder in die industrielle Produktion einbezogen werden, sind katastrophal.

13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.

5 1925 - Das Deutsche Museum zieht auf die Kohelninsel um

München-Isarvorstadt * Die Sammlungen des Deutschen Museums ziehen von der Maximilianstraße 42 auf die inzwischen in Museumsinsel umbenannte Kohleninsel. Anschließend werden die Räume umfassend renoviert, um das Völkerkundemuseum – das heutige Museum Fünf Kontinente – dort unterzubringen. 

28. 5 1867 - Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

München-Graggenau * Der Hofbauinspektor Eduard von Riedel legt Pläne für die Neugestaltung der Appartements Ludwigs II. vor. Der König ist mit den Planungen nicht zufrieden und gibt die Aufgabe an Franz Seitz weiter.  

Riedel legt auch seine Pläne für die Herstellung eines Dachpavillons auf dem Dach des Festsaalbaus vor. Der Dachgarten ist nur ein kleines, zimmergroßes Häuschen aus Eisen und Glas mit einem rechteckigen Grundriss. 

1877 - Die Alte Isarkaserne wird entbehrlich

München-Isarvorstadt * Durch die seit 1877 auf dem Marsfeld und dem Oberwiesenfeld errichteten militärischen Neubauten wird die Alte Isarkaserne für die Militärverwaltung entbehrlich. 

26. 10 1801 - Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das Theatinerkloster wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das kurfürstliche Minsterial-Département und das Oberste Justiz-Kollegium über. 

1908 - Das Städtische Arbeitsamt braucht einen neuen Standort

München-Isarvorstadt *  Der Neubau für das Deutsche Museums macht einen erneuten Umzug vom Süd- in den Nordtrakt der ehemaligen Alten Isarkaserne notwendig. 

Da der Museumsbau den Großteil der Insel einnehmen wird, braucht das Städtische Arbeitsamt nun einen neuen Standort. 

21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor. 

1. 9 1895 - Sedan-Feier an der Feldherrnhalle

München-Graggenau * Mit der „Gedenkfeier an die ruhmreichen Jahre 1870/71 am Tage des 25-jährigen Jubiläums der Schlacht von Sedan“ nehmen die Gedenkfeiern an den Deutsch-Französischen Krieg ihren Anfang. 21 Veteranen- und Kriegervereine - unterstützt von einem großen Aufgebot an Männergesangsvereinen, Schützen- und Turnvereinen - organisieren die Feier bei der Feldherrnhalle.

1906 - Warum soll die Stadt ein Wehramt finanzieren?

München * Die Stadtverwaltung stellt sich die Frage, warum die Stadt München überhaupt verpflichtet ist, auf ihre Kosten oder doch zum größten Teil auf ihre Kosten ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, also eine Einrichtung, die ausschließlich militärischen Zweck dient? 

12. 3 1892 - Denkmal für den 70er-Krieg in der Feldherrnhalle

München-Graggenau *  Aus Anlass des 71. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold wird ein Mahnmal an der Rückwand der Feldherrnhalle beauftragt und vom Erzgießer Ferdinand von Miller ausgeführt. Die auf einem hohen Sockel stehende Figurengruppe aus Bronze symbolisiert Krieg und Frieden. 

  • Ein Krieger, der mit der linken Hand triumphierend die Fahne schwingt, schützt mit seinem rechten Arm und einem Schild eine Frauengestalt - den Frieden.
  • Sie trägt in ihren Händen einen Palmzweig und einen Lorbeerkranz, die Zeichen des Friedens und des Sieges. Den Bezug zu Bayern stellte ein liegender Löwe her. 
  • Die Sockelinschrift lautet: „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung / Luitpold Regent von Bayern / 1892.“ 

Die Enthüllungsfeierlichkeiten finden ausschließlich im militärischen Rahmen statt, Zivilpersonen werden nicht eingeladen. Ebenfalls anwesend sind freilich die Vorstandschaften der Münchner Veteranen- und Kriegervereine. 

Der eigentlichen Enthüllung folgte eine Geschützsalve von 36 Kanonenschüssen und eine Ansprache des bayerischen Kriegsministers. 

Pazifistisch eingestellte Münchner deuteten das Standbild so um: „De Fahna könnt‘s ham, aba des Madl lasst‘s ma!“ - oder eher militärverachtend: „Raffa bis d‘Fetzn fliagn, d´Fahna auf‘d Höh, abas Mensch ned aus‘m Arm lassen!“ 

25. 6 2008 - Der Stadtrat will ein neues Kurt-Eisner-Denkmal

München * Aufgrund des bevorstehenden 90. Todestages von Kurt Eisner am 21. Februar 1919 beschließt der Stadtrat die Ausschreibung eines neuen Denkmals für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern. 

5. 5 1925 - Festumzug zur Museumsinsel

München-Isarvorstadt * Festlich geschmückt präsentiert sich die Stadt, als ein großer Umzug vom Alten Nationalmuseum durch die Münchner Innenstadt zur Museumsinsel zieht. Aufwendig gestaltete Festwagen stehen jeweils für eine technische Disziplin, ein Handwerk oder eines der vier Elemente und machen den Umzug zu einem viel beachteten Ereignis.

24. 4 1945 - München soll ein „positives Stalingrad“ werden

München * Reichsleiter Martin Bormann will, dass München ein „positives Stalingrad“ werden soll. Er schreibt an den Münchner Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar Paul Giesler ein Telegramm mit dem Inhalt: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

Zu diesem Zeitpunkt sitzt bereits der größte Teil der Münchner in Kellern und Ruinen oder leergeräumten Wohnungen, umgeben von fünf Millionen Kubikmetern Schutt, den der Krieg aus der „Hauptstadt der Bewegung“ gemacht hat. 

Zumindestens darin hat der GröFaZ, der „Größte Führer aller Zeiten“, wie man Adolf Hitler noch nennt, recht, als er sagte: „Gebt mir zehn Jahre Zeit, und Ihr werdet Euere Städte nicht mehr kennen!“ Und nun sollen auch die Reste in der zerstörten Stadt noch bis zum letzten Mann verteidigt werden. 

Der Stab um den NSDAP-Gauleiter Paul Giesler bereitete im Zentralministerium an der Ludwigstraße den „Endkampf um München“ vor. Für Gauleiter Paul Giesler war nun der Zeitpunkt gekommen, alle Isarbrücken Münchens zu sprengen. 

30. 5 2011 - Das neue Kurt-Eisner-Denkmal wird eingeweiht

München-Angerviertel * Auf einem kaum frequentierten Platz am Oberanger, vor der Münchner SPD-Zentrale, wird von der Stadt das von Rotraut Fischer gestaltete neue Denkmal für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Kurt Eisner, eingeweiht.

Es ist ein Glaskasten mit der Aufschrift „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. Das Zitat stammt aus Kurt Eisners Aufruf „An die Bevölkerung Münchens“ vom 8. November 1918, der in den Münchner Neuesten Nachrichten veröffentlicht worden war. 

9. 11 1923 - Ein Maximilianeer beim Hitler-Ludendorff-Putsch

München-Graggenau * Ein Maximilianeer, der sich dem braunen System verschrieben hat und beim Hitler-Ludendorff-Putsch vor der Feldherrnhalle den Tod findet, ist Theodor von der Pfordten.

6. 10 2015 - Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt

München-Isarvorstadt * Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um einen sogenannten Zerscheller, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  

Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen Museumsinsel. 

1805 - Eine Armen- und Spinnschule wird eingerichtet

München-Angerviertel * Auf Veranlassung des General-Schul- und Studiendirektors wird im Münchner Beschäftigungshaus am Anger eine Armen- und Spinnschule eingerichtet. Anlass hierfür ist die Befürchtung der Schulbehörden, „dass die Sittenlosigkeit der im Beschäftigungshause auf dem Anger arbeitenden Kinder sehr zunehme, und dass die Hauptquelle davon die Gesellschaft schlechter Weibspersonen sei, an derer Seite die ersteren arbeiten müssen“. 

Die Schule richtet sich an Kinder armer Familien, deren Eltern von der Stadt München unterstützt werden. Für diese Kinder ist die Teilnahme am Elementar- und Industrieunterricht verpflichtend. Die Einrichtung soll auf ihre besonderen sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände eingehen und ihnen Bildung sowie praktische Fertigkeiten vermitteln. Verweigern die Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder, kann ihnen die städtische Unterstützung entzogen werden. Kinder aus wohlhabenden Familien sind von diesem Unterricht ausdrücklich ausgeschlossen. 

Zum Lehrplan gehören die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion. Ergänzt wird der Unterricht durch praktische Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten wie Spinnen, Nähen und Stricken. Die Schule verbindet damit schulische Bildung mit dem Ziel, die Kinder auf ein arbeitsames und selbstständiges Leben vorzubereiten.

1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 

11 2019 - Vorarbeiten für die Sanierung der Ludwigsbrücken

München * Bauarbeiter rücken an, um mit den Vorarbeiten für die im März 2020 beginnende dringende Sanierung der Ludwigsbrücke anzufangen. Sie errichteten die temporären Stützen für eine Behelfsbrücke, auf der die Fußgänger und der Radverkehr während der Bauphase die Isar überqueren können. 

Dafür mussten die Isar-Ufermauer östlich des Vater-Rhein-Brunnens verstärkt, Gehwege verlegt und Bäume gefällt oder gestutzt werden. 

Die Sanierung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein - es wird bis 2025 dauern. 

1833 - Einsturzgefahr bei der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Die Stallungen der Alten Isarkaserne befinden sich in einem derart schlechten Zustand, dass 1833 eine der Baracken wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden muss. 

3. 6 1464 - Umfangreiche Arbeiten an der Isarbrücke

München * Umfangreiche und 107 Pfund und 11 Pfennige teuere Arbeiten an der Isarbrücke beginnen und dauern bis 7. Oktober an. 

13. 9 1899 - Die Ludwigsbrücken trotzen dem Jahrhunderthochwasser

München * Das Jahrhunderthochwasser vom 13. und 14. September 1899 überstehen die beiden Ludwigsbrücken gut, doch das Münchner Brückenbauprogramm muss neu überarbeitet werden. 

1873 - Holzkohle aus Tölz

Tölz - München * Alleine in diesem Jahr kommen aus Tölz auf Flößen 32.223 Zentner Holzkohle. Die wegen ihrer Heizkraft sehr begehrte Holzkohle wurde von vielen gewerblichen Betrieben in und um München benötigt. Seit wann diese Fracht auf der Kohleninsel gelagert wurde, ist nicht bekannt. 

21. 7 1732 - Andreas Schmederer ist Inhaber der Köglmühle

München-Lehel * Andreas Schmederer, der Vater von Maria Elisabeth, ist Inhaber der Köglmühle im Lehel. 

12. 11 1934 - Die Arbeiten für den Abriss der Ludwigsbrücken beginnen

München * Die Arbeiten für den Abriss der alten Ludwigsbrücken beginnen. Dabei findet man eine im alten Grundstein eingelagerte Kassette, die zwei goldene Isar-Dukaten zusammen mit einem Bildnis von König Max I. Joseph enthält.

7. 2 1815 - Heinrich Schmederer wird geboren

München-Lehel * Heinrich Schmederer wird geboren.

Vor 1910 - Der Hundemarkt befindet sich am Altheimer Eck

München-Hackenviertel * Der Hundemarkt befindet sich im Hof des Gasthofs zum Mohrenköpfl am Altheimer Eck. 

25. 1 1934 - Die Ratsherren beauftragen den Neubau der beiden Ludwigsbrücken

München * Die in Ratsherren umbenannten Stadträte beauftragen das Stadtbauamt mit dem Neubau der beiden Ludwigsbrücken. Damit weicht man von dem ursprünglichen Vorhaben ab, nur die alte Äußere Brücke zu ersetzen.

Bei beiden Brücken ist das Flussbett inzwischen so ausgespült, dass die Pfahlroste fast frei liegen. Außerdem haben sich die Durchflussverhältnisse der Inneren Brücke spürbar verschlechtert. 

27. 5 1866 - König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

München-Graggenau * König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag im Thronsaal der Residenz. Er will zur Eröffnung des Landtags eine Rede zu halten, in der er  

  • Bayerns Eintreten für ein frei gewähltes Parlament befürwortet,  
  • die Volksbewaffnung anstelle eines stehenden Heeres empfiehlt und  
  • die Militärgerichtsbarkeit abschaffen will.  

Der Bayerische Ministerrat kann gerade noch rechtzeitig die eindeutig auf Richard Wagner zurückgehenden radikaldemokratischen Vorschläge aus der Thronrede streichen.

29. 4 1945 - Ein Sprengkommando soll die Ludwigsbrücke zerstören

München *  Nur wenige Stunden bevor die amerikanischen Soldaten München besetzen würden - soll ein Sprengkommando der Wehrmacht die Ludwigsbrücke zerstören. Ihre Erhaltung verdanken wir den Überredungskünsten des Kommissars der Landpolizei, Jakob Eder. 

  • Ungehorsame Zivilisten retteten durch ihren Einsatz die Großhesseloher- und Bogenhausener Brücke. 
  • Die Grünwalder Brücke, diejenige bei Oberföhring und die strategisch völlig unbedeutende zum Bosch-Werk in Sendling fliegen aber doch noch in die Luft. 

2. 1 1804 - Das Mobiliar des Theatiner-Klosters wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen Theatiner-Kloster findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 

Ab 1760 - Die Äußere Ludwigsbrücke wird in Stein gebaut

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Äußere Ludwigsbrücke wird vollständig in Steinbauweise ausgeführt.

24. 8 1776 - Maria Elisabeth Schmederer kommt zur Welt

München-Lehel * Maria Elisabeth Schmederer kommt als zehntes und jüngstes Kind ihrer Eltern zur Welt. Sie stammt aus einer Münchner Müller-Dynastie, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. 

21. 6 1652 - Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft in München ein

München * Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft nach einer gut fünfwöchigen Reise in München ein, wo sie mit dem Donnern von 170 Geschützen begrüßt wird. 

1740 - Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

München-Lehel * Entgegen der Abmachung leben in dem kleinen Hieronymiten-Kloster neben der Sankt-Anna-Kirche acht Patres und drei Laienbrüder.  

Zu dieser Zeit ist die Ausstattung der Rokoko-Kirche fast vollendet. Über dem Tabernakel des Hochaltars ist eine Marien-Ikone aus den Türkenkriegen aufgestellt worden, vor dem die Mönche täglich die Lauretanische Litanei beten, wofür sie als kurfürstliche Stiftung jeden Tag zwölf Maß Weißes Bier erhielten. 

6. 5 1925 - Festabend vor der Museumseröffnung

München * Am Vorabend der Eröffnung des Deutschen Museums auf der Museumsinsel lädt der Magistrat der Stadt München zu einem festlichen Begrüßungsabend ein. Zum Unterhaltungsprogramm gehören auch Tanz- und Bühnendarbietungen mit leicht bekleideten Tänzerinnen – ganz im Stil der Revuekultur der 1920er Jahre.

Um 7 1945 - Ein neuer Dachstuhl für die Anna-Klosterkirche

München-Lehel * Nach der ersten Sicherung der Bausubstanz beginnt man nach dem Ende des Krieges mit der Eindeckung des neuen Dachstuhls der Anna-Klosterkirche. Anschließend wird das Gewölbe, das sich durch die Hitzeeinwirkung um 25 Zentimeter gesenkt hat, stabilisiert und die zerstörten Kapitelle nachgegossen.

  • Aus den verbliebenen Resten komponieren die Mitglieder der Pfarrgemeinde einen fragmentarischen Hochaltar.  
  • Auch die Seitenaltäre werden in vereinfachter Form neu gestaltet.

Ab dem Jahr 1967 - Die Anna-Klosterkirche erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

München-Lehel * In einem zehn Jahre andauernden Prozess erhielt die Anna-Klosterkirche nun langsam ihren ursprünglichen Formen- und Farbenreichtum wieder. Während der Wiederaufbauarbeiten gibt es aber nicht nur wohlmeinende Unterstützung, sondern auch herbe und ablehnende Kritik, da statt eines Neubeginns wieder mit den alten, überkommenen Formen gespielt wird.  

Die Handwerker beginnen mit der Stuckierung der Kirche und der Ausmalung mit Fresken. 

1976 - Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 

1972 - Das große Fresko der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das große Fresko im Mittelraum der Anna-Klosterkirche&nbsp;wird fertiggestellt.&nbsp;</p>

1965 - Die Anna-Klosterkirche soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der Anna-Klosterkirche bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt. In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 

13. 9 1813 - Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg

Vorstadt Au - Haidhausen * Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg. Eine pervers neugierige Menschenmenge hat auf der Äußeren Brücke gewartet, um dabei zu sein, wenn der nahe gelegene Kaiserwirt in sich zusammenfallen und in den Isarfluten mitgerissen wird. Die Schaulustigen glauben sich auf der aus Stein erbauten Brücke in Sicherheit, da sie gerade ihr eine hohe Standfestigkeit unterstellen.

Der Fuhrknecht eines Brauwagens, der den Flussübergang gerade passiert hatte, warnte die Gaffer, dass die Brücke wankt. Eine Totengräberin, die auf einem Schubkarren ein Kruzifix über die Brücke rollt, ruft: „Schauts auf, da Tod kummt!” Unmittelbar danach „knickte der östliche Brückenpfeiler ein, die Brückendecke senkte sich und stürzte dann in die Fluten“. Zwei weitere Bögen folgen nach. 108 Menschen stürzen in den tosenden Gebirgsfluss, nur sechs können gerettet werden.

23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !

21. 9 1982 - Die steinerne Äußere Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Äußere Isarbrücke wird um sieben Meter auf 19 Meter verbreitet.

Um 12 1724 - Die Lechler wollen die Hieronymiten vom Walchensee haben

München-Lehel * Der kurfürstliche Aumeister Johann von Daiser und weitere sieben hochangesehene Lechler stellen ein Gesuch an Kurfürst Max Emanuel. Sie haben erfahren, dass die Hieronymiten vom Walchensee eine andere Niederlassung suchen und beantragen deshalb die Verlegung der Patres in die Münchner Vorstadt. 

19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 

24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.

1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.

15. 8 1802 - Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

München-Lehel * Es wird beschlossen, dass die Hieronymiten-Mönche am 21. August nach Indersdorf versetzt werden. 

14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.

1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.

13. 6 1951 - Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet Anna-Klosterkirche wieder

München-Lehel * Nachdem die Anna-Klosterkirche „für den praktischen Gebrauch“ weiß getüncht worden ist, kann sie Kardinal Michael von Faulhaber feierlich wiedereröffnen. 

7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 

1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 

20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.

1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.

4. 7 1725 - Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

München-Lehel - Benediktbeuern * Nachdem die Regularien abgestimmt waren, beziehen die Hieronymiten-Mönche das vom kurfürstlichen Kammerdiener von Delling zur Verfügung gestellte Wohnhaus. Das Haus enthält einen Saal, für den der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Erlaubnis erteilt, diesen als provisorische Kirche einzurichten und darin die Messe zu feiern. Die Zimmer dienen drei Patres und einem Bruder als Wohnung.  

Das Klösterl am Walchensee geht anschließend um 6.000 Gulden in den Besitz des Klosters Benediktbeuern über. 

2 1802 - Das Hieronymiten-Kloster soll säkularisiert werden

München-Lehel * Der mit der Klosteraufhebung betraute Rechnungskommissär Ilg findet Anfang Februar 1802 im Leheler Kloster zehn Patres und einen Frater vor. Die Hieronymiten werden den Bettelorden zugerechnet, weshalb man sie konsequenterweise in die Aufhebung der nicht-ständischen Klöster mit einbezieht.

Weil aber die Hieronymiten im Lehel auch die Seelsorge versehen, können sie die allgemeine Klosteraufhebung - trotz einiger Probleme - einige Jahre überdauern. 

31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

23. 10 1823 - Die Franziskaner erhalten das Kloster im Lehel

München-Lehel * Noch bevor die Zentralklöster völlig aussterben, verhilft König Ludwig I. der bayerischen Franziskanerprovinz zum heiligen Antonius von Padua zu neuem Leben. Im Einvernehmen mit Erzbischof Anselm von Gebsattel erhalten die Franziskaner in München die Pfarr- und ehemalige Hieronymitenkloster-Kirche Sankt Anna im Lehel als neuen Sitz.

Über die massiven Bedenken, ob man die Bettelmönche überhaupt wieder in München ansiedeln soll, setzt sich der klösterrestaurierende Bayernherrscher - sehr zur Freude seiner konservativ eingestellten Untertanen - einfach hinweg. Als Begründung für seine Entscheidung zugunsten der Franziskaner gibt er an: „Eingedenk, daß Mitglieder dieses Hauses Unsern erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayern zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dieses mit größter Gefahr verbunden war.“

Kurz und bündig gibt er an das Ministerium des Innern die Weisung: „Am Allerheiligentage sollen die Franciscaner von Ingolstadt in ihrem hiesigen Kloster eintreffen, daselbst Hochamt halten.“

21. 8 1802 - Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

München-Lehel * Entgegen der bisherigen Pläne können die ehemaligen Hieronymiten als Weltpriester in ihrem Kloster bleiben und auch weiterhin die Seelsorge im Lehel versehen. Das ist auch der Grund, weshalb die Paramente und Kirchengeräte nicht versteigert, sondern später der Pfarrkirche zugeteilt werden. 

25. 4 1805 - Das Kloster der Hieronymiten soll endgültig aufgehoben werden

München-Lehel * Durch ein Dekret wird das Kloster der Hieronymiten endgültig aufgehoben. Dennoch gibt es eine neue Verzögerung in der Ausführung. 

Ab dem 15. 9 1950 - Produktion im Münchner Lehel

München-Lehel * Fritz Kreutzkamm führt die Produktion in neuen Räumen in der Christophstraße im Münchner Stadtteil Lehel fort. Damit beginnt der Aufbau des Unternehmens am neuen Standort in München.

19. 3 1725 - Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten im Lehel. Im Gegenzug verlangt der Baiernherrscher von den Hieronymiten  

  • einen Nachweis über ihr Vermögen,  
  • Mitteilungen über den Bauplatz für Kirche und Kloster,  
  • den Baufonds,  
  • den Verzicht auf das Almosensammeln und  
  • die Festlegung, dass im Kloster nie mehr als sechs Patres und zwei bis drei Laienbrüder wohnen sollen.  

Als vorläufige Unterkunft stellt der kurfürstliche Kammerdiener von Delling sein - rechts neben der späteren Sankt-Anna-Kirche liegendes - Wohnhaus zur Verfügung. 

26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.

22. 3 1805 - Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der Hyronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max IV. Joseph überträgt der Militärbehörde das säkularisierte Kloster „der Hyronymitaner im Lehel nebst dem Garten, jedoch mit Ausnahme der Kirche, welche Wir zur Pfarrkirche bestimmt haben“. Der Regent will das Kadetten-Korps vom Wilhelminum hierher verlegen. Doch dazu müssen erst für die das Kloster noch bewohnenden drei Hieronymiten und drei kurfürstliche Jäger eine Unterkunft gefunden werden.  

Und selbst dann ist das Gebäude noch höchst ungeeignet, da zwischen dem südlich der Kirche liegenden Konventtrakt und dem an der Kirchen-Nordwand neu anzubauenden Erweiterungsbau das Gotteshaus liegt. Die vorgelegten Baupläne stoßen auch wegen  

  • der zu gering bemessenen Kadettenplätze,  
  • der nicht ausreichenden Unterrichtsräume und  
  • des fehlenden Zimmers „für die physikalischen Apparaturen“ auf Kritik.  

Vor allem missfällt dem Kadettenerzieher, dass die Schlafräume für die zivilen Dienstmägde mitten im Unterkunftsbereich der Kadetten liegen und so „die skandalösesten Auftritte und Ausschweifungen“ zu befürchten wären.  

Langsam setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass „die Lage des Hieronymitaner-Klosters, sowohl wegen dessen Verbindung zu den übrigen Kasernen, und hauptsächlich wegen dem nahe vorbeifließenden Wasser ungemein vorteilhaft zu einer Kaserne“ ist. 

13. 9 1813 - Das Gasthaus zum Kaisergarten droht einzustürzen

München-Au * Der Kaisergarten ist jenes Wirtshaus, für das beim Jahrhundert-Hochwasser der Isar das letzte Stündchen angebrochen scheint. Viele neugierige Gaffer stehen auf der steinernen Isarbrücke und wollen miterleben, wie das bereits unterspülte Gasthaus langsam in die tosenden Fluten der Isar versinkt. 

Doch nicht für den Kaisergarten hat das letzte Stündchen geschlagen, sondern für 93 schaulustige Münchner*innen. Sie trifft der jähe Tod, nachdem die Brücke Bogen für Bogen einstürzt und mitsamt den darauf befindlichen Personen in dem reißenden Gebirgsfluss versank. Es kann nur eine Person gerettet werden.

6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“

Um 1180 - Die erste Isarbrücke

Munichen * Eine Münchner Brücke über die Isar ist vorhanden. Ob sie noch im Auftrag des Welfenherzogs Heinrich oder bereits vom Freisinger Bischof Albert gebaut wurde, ist unklar. 

Der Verlauf der Salzstraße findet sich heute in der Einstein- und in der Fortsetzung in der Inneren-Wiener-Straße wieder. Beim später entstandenen Leprosenhaus führt sie über den Streckenabschnitt Am Gasteig [= gacher Steig = steiler Weg] mit einem starken Gefälle hinunter zur Isar, die durch mehrere Inseln in viele Flussläufe geteilt ist.

Anno 1804 - Die kurfürstliche Leibjägerei soll in das Hieronymiten-Kloster

München-Lehel * Die Regierung hat beschlossen, in den ehemaligen Klostergebäuden der Hieronymiten die kurfürstliche Leibjägerei und die Gewehrkammer unterzubringen. 

21. 12 1807 - Die verbliebenen Hieronymiten-Patres müssen das Kloster räumen

München-Lehel * Die drei noch im Lehel verbliebenen Hieronymiten-Patres vom alten Konvent erhalten den Befehl „auf der Stelle die Wohnung zu räumen, indem noch diese Woche 236 Mann Militär einziehen“. Das Anna-Kloster wird nun für das Fuhrwesen benutzt. 

27. 5 1823 - Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke

München * Die Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke findet statt.

Um den 23. 12 1807 - 250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue Lehel-Kaserne

München-Lehel * Nachdem die Geistlichen aus dem Hieronymiten-Kloster ausgezogen sind, können schließlich 250 Soldaten und 220 Pferde die neue Lehel-Kaserne beziehen. Sie ist zwar nach der Bettenzahl die kleinste der fünf Münchner Kasernen, jedoch - mit Ausnahme der Alten Isarkaserne - die einzige Truppenunterkunft mit militäreigenen Stallungen. 

23. 5 1905 - Das Deutsche Museum erhält den Südteil der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Am 23. und 31. Mai 1905 erweitern die Gremien dem Deutschen Museum die Zusage, den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen, auch in Richtung Norden, womit nun auch der südliche Bereich der Alten Isarkaserne einbezogen wird. Damit erscheint eine dauerhafte und sinnvolle Nutzung des verbleibenden, im städtischen Besitz befindlichen Teils der ehemaligen Kaserne als unrealistisch. Mit der Einrichtung des Bauplatzes für das Deutsche Museum müssen erste Nebengebäude weichen. 

19. 6 1805 - Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

München-Lehel * Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche erhalten die Weisung, das Gebäude, „welches sie dermal bewohnen, weil es zu einem Staatszweck bestimmt ist“, schnellstmöglich zu räumen. Zum Unterhalt erhält der Prior eine Jahrespension von 300 Gulden, die übrigen Patres jeweils 275 Gulden. Zur Auflage wird ihnen gemacht, „die pfarrlichen Verpflichtungen im Lehel“ bis zur anderweitigen Verfügung pflichtgemäß zu versehen. 

1810 - Die Lehel-Kaserne muss vergrößert werden

München-Lehel * Um die Unterbringungskapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern, realisiert man den Kasernenanbau an der Kirchen-Nordseite des ehemaligen Hieronymiten-Klosters. 

4 1806 - Ins Hieronymiten-Kloster soll ein Dragoner-Regiment

München-Lehel * Eine Entscheidung über die künftige Verwendung des Anna-Klosterareals erfolgt jedoch erst, nachdem sich das Dragoner-Regiment über die zerstreute Unterbringung seiner Pferde beklagt. In der folgenden Entscheidung heißt es, dass „inwendig an die Garten Mauer des Hieronymitanerklosters eine doppelte Stallung, welche wenigstens für 250 Pferde, oder womöglich mehrere Platz geben kann, erbaut [...] werden soll. -  
Das Kloster selbst ist alsdann zu der Unterbringung der Mannschaft zu verwenden“

5. 5 1688 - Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 

23. 2 1904 - Südteil der Kohleninsel für das Deutsche Museum vorgesehen

München-Isarvorstadt * Die städtischen Kollegien beschließen am 23. Februar und am 17. März 1904, dem neu gegründeten „Deutschen Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“ den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen.

11. 7 1675 - Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel • Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht. Die Aufgabe übernimmt der Freisinger Weihbischof Johann Kaspar Kühner, weil der Fürstbischof Albrecht Sigismund kurzfristig erkrankt ist. 

1905 - Das nie geplante Großdenkmal für König Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Mit der Ausführung des königlichen Monuments auf der Corneliusbrücke wird zunächst der Architekt Michael Dosch beauftragt. Sein Entwurf sieht den Standort nördlich der Corneliusbrücke vor. Es soll ein 22 Meter hohes Denkmal mit einer bronzenen Königsfigur in zweieinhalbfacher Lebensgröße entstehen. Mit seinem pylonartigen Aufbau erinnert es an das im Jahr 1896 vollendete „Kyffhäuser-Denkmal“. 

Ludwig II. sollt also über die Cornelius- zur Reichenbachbrücke und weiter in Richtung seiner geliebten Berge blicken. Auf der Rückseite ist ein 23 Quadratmeter großes Bronzerelief geplant, das die Parade vom 16. Juli 1871 in München mit der Begrüßung der Truppen durch den König darstellt und an die Reichsgründung während der Regierungszeit des „Märchenkönigs“ erinnern soll. 

18. 3 1905 - Das gescheiterte Denkmalprojekt für Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Prinzregent Luitpold zeigt sich vom Denkmalentwurf für Ludwig II. auf der Corneliusbrücke begeistert und äußert: „Ich genehmige gerne, die Arbeit ist in guten Händen.“ 

Der Entwurf kommt aber nicht zur Ausführung, da er nicht die Zu­stimmung der „Kommission für staatliche Monumentalbauten“ erhält. 

3. 11 1935 - Die Ludwigsbrücke wird eingeweiht

München * Die Einweihungsfeierlichkeiten für die Ludwigsbrücken werden abgehalten. Für diesen Anlass wird eigens eine Gedenkmedaille geprägt, die die Inschrift: „Marsch über die Ludwigsbrücken 9. November 1923“ trägt. Als Illustration ist auf der Rückseite das Motiv „Kampfgeschwader mit Hakenkreuzfahne“ zu sehen. 

1 1908 - Wiggerl und Therese Greiner übernehmen das „Feuerhaus“

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner und seine Ehefrau Therese übernehmen das Gasthaus „Zum Feuerhaus“ am Oberanger. Das Wirtshaus liegt unmittelbar neben der Hauptfeuerwache und entwickelt sich unter ihrer Leitung zu einem beliebten Treffpunkt.

8. 2 1908 - Ludwig und Therese Greiner erfinden den „Skelett-Gigerl“

München-Angerviertel * Auf der Suche nach einer Unterkunft klopft Karl Valentin auch an die Tür der Gastwirtschaft „Zum Feuerhaus“. „Mit an Stösser am Kopf, an Schirm am Arm und mit a großen Ledermappen“ erscheint der Volkssänger bei Ludwig „Wiggerl“ und Therese Greiner.

Die Wirtsleute haben noch ein kleines Kammerl frei. Es ist allerdings nur über das Schlafzimmer des frisch verheirateten Ehepaars zu erreichen. Therese Greiner fragt Valentin, ob ihn das störe. Ihn kümmert es nicht – noch am selben Tag zieht er als „Zimmerherr“ bei den Greiners ein und bleibt dort bis zum 5. Mai 1908.

Wiggerl und Therese bringen Karl Valentin auf die Straße des Erfolgs. Sie erfinden die neue Bühnenfigur, den „Skelett-Gigerl“; Therese Greiner näht ihm die hautengen und viel zu kurzen Klamotten, die sein ausgezehrtes, klapperdürres Gestell in unnachahmlicher Weise zur Geltung bringen. 

Da Wiggerl Greiner Klavier spielt und Karl Valentin musikalisch begleiten kann, entwickelt sich rasch eine enge Freundschaft. Sie hält über Jahrzehnte hinweg.

1703 - Graf Ferdinand von Arco wird erschossen

Zirl * Graf Ferdinand von Arco, Kammerherr und „aggregierter Oberst zu Pferde“, wird bei Zirl aus einem Hinterhalt heraus erschossen. Dass er nur der Titulargatte der Agnès Françoise Le Louchier ist, lässt sich auch daran ablesen, dass sie an seiner Beisetzung in der Theatinerkirche nicht teilnimmt. Im Totenbuch ist Arco als ledig eingetragen. 

7 2023 - Die „Boazn“ in der ehemaligen Bedürfnisanstalt

München * In der im Jahr 1901 erbauten öffentlichen Bedürfnisanstalt unter der Äußeren Ludwigsbrücke wird ein Lokal, die „Boazn“, eröffnet. Die Planungen für den Umbau der sechzig Quadratmeter großen ehemaligen WC-Anlage gehen zwar schon auf das Jahr 2015 zurück, doch der Umbau gestaltete sich aufwändiger als gedacht. 

Äußere Ludwigsbrücke, Wandbild 5. 12 2023 - Ein neues Graffiti in der Äußeren Ludwigsbrücke

München * Das neue Wandbild in der Fußgänger- und Fahrrad-Unterführung in der Äußeren Brücke wird eingeweiht. Drei Streetart-Künstler, die sich „Munich Cycle Crew“ nennen, haben die Unterführung gestaltet: 

  • die Münchner Illustratorin und Tätowiererin Miriam Frank, 
  • Maler, Illustrator und Trickfilmzeichner Flin und 
  • Münchens bekanntester Streetart-Künstler Loomit. 

Das größte Problem beim Besprühen und Bemalen der Wände sind die Radfahrer, weshalb die Künstler teilweise nur nachts im Tunnel arbeiteten oder am Tag sehr laut Musik hörten, damit die Leute die Kunstakteure schon vorher bemerken. 

Die Idee zur Unterfahrt-Dekoration kommt von Loomit, der bereits 2006 zusammen mit Shine und den brasilianischen Streetart-Stars Os Gêmeos den Tunnel ausgeschmückt hatte. 

1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.

1724 - Der Comte de Bavière heiratet die Gräfin von Hohenfels

München ??? * Maximilien Emmanuel François Joseph Comte de Bavière und Gräfin Maria Josepha von Hohenfels, der „natürlichen Tochter“ seines Halbbruders Carl Albrecht, heiraten. 

Um 8 1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die Theatinerkirche verpflichtet

Bologna - München • Für den Bau der Theatinerkirche wird der Architekt Agostino Barelli - noch während in Bologna die Arbeiten an der Theatinerkirche Santi Bartolomeo e Gaetano in vollem Gange sind - nach München verpflichtet. Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen.“ 

1492 - Die Salvatorkirche als Friedhofskirche für die Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird als Friedhofskirche für die Frauenkirche von Lukas Rottaler erbaut.

Ab dem 12. 7 1675 - Die Seitenaltäre der Theatinerkirche werden eingeweiht

München-Kreuzviertel • Zwischen dem 12. und dem 18. Juli 1675 werden die Seitenaltäre der Theatinerkirche eingeweiht. 

1915 - Kriegsdienst unterbricht die Zusammenarbeit mit Karl Valentin

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird zum Kriegsdienst einberufen. Mit seiner Einberufung endet die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Karl Valentin zunächst. Erst nach dem Krieg stehen beide wieder gemeinsam auf der Bühne.

12 1906 - Skandale führen zu massivem Mitgliederschwund

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern e.V.“ ist in die Krise geraten, weil Vorwürfe der Unterschlagung, Feindseligkeiten und Misswirt­schaft mit dem nicht unerheblichen Vereinsvermögen zu einer Welle von Ausschlüssen und Austritten führen. Der Mitgliederstand sinkt auf nur noch 3.000 Mitglieder. 

11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die Salvatorkirche

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die Hofkapelle in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die Salvatorkirche.Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 

16. 4 1803 - Die Salvatorkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 

19. 11 1841 - Ein Trauergottesdienst für Königin Caroline in der Theatinerkirche

München-Kreuzviertel * Der Trauergottesdienst für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten Theatinerkirche statt. Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.

19. 6 1886 - Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der Leichnam König Ludwigs II. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.

1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche&nbsp;sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg&nbsp;mit einer Kirche nördlich der Alpen.</p>

10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 

3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 

10. 8 1899 - Initiative für ein Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Generalversammlung des „Vereins zur Erbauung eines Monuments für Weiland Seine Majestät König Ludwig II. von Bayern e.V.“ beschließt die Errichtung eines Denkmals für König Ludwig II. auf der damals noch geplanten Corneliusbrücke. Der Verein sammelt dafür rund 185.000 Mark und beauftragt den Bildhauer Ferdinand von Miller mit Entwurf und Guss des 3,40 Meter hohen Denkmals. Das Monument wird später auf der Corneliusbrücke verwirklicht. 

5 1942 - Das Ludwig II.-Denkmal wird eingeschmolzen

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund des Erlasses des Reichsministerium des Innern vom 3. Mai 1942 wird das König- Ludwig II.-Denkmal demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht werden. Nur der Kopf entgeht - durch Rettung der Hafenarbeiter - der Einschmelzung. 

Der Deutsche-Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel stellt sich die Frage: Warum ist Ludwig II. der einzige König, der von den Nazis eingeschmolzen wurde? Und: Hat das was mit der Verschärfung des Paragrafen 175 durch Hitler im Jahr 1935 zu tun? Immerhin stellte der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis zum Jahr 1994 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe.

2. 7 2019 - Eine Sparversion des Königsdenkmals auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Stadtrat beschäftigt sich mit der Detailplanung für das neue König-Ludwig-Zwo-Denkmal auf dem Isarbalkon der Corneliusbrücke. Die neue Denkmalanlage soll 500.000 Euro kosten, wovon ein Drittel eine private Initiative um Dietmar Holzapfel zahlen wird.

14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.

6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 

13. 6 1936 - Kranzniederlegung zu Ehren König Ludwigs II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Anlässlich des 50. Todestags von König Ludwig II. wird am Denkmal auf der Corneliusbrücke ein Kranz niedergelegt.

2012 - Initiative zum Wiederaufbau des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Es kommt wieder Bewegung in die Diskussion um das Ludwig-II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke, nachdem der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel im Steinlager der Stadt die Original-Natursteine aus Untersberger Marmor für die Konche für das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke entdeckt und identifiziert hat. Die Konche, das ist die halbrunde, muschelartig überwölbte Nische, in dem das Denkmal untergebracht war. Es sind rund 470 Einzelteile der Steinnische, was einem Anteil von etwa 97 Prozent des Gesamt­denkmals entspricht. 

Dabei entsteht aus Anlass der 150-Jahr-Feier des „Hotels Deutsche Eiche“ in der Reichenbachstraße 13 die Initiative für den Wiederaufbau des Denkmals. Dietmar Holzap­fel und dessen Ehemann Sepp Sattler stellen dafür eine Spende von 150.000 Euro in Aussicht.

31. 5 2016 - Die Wiedererstehung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Im Bauausschuss wird eine 120.000 Euro teure Machbarkeitsstudie zum Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke beschlossen. Eine Klausel im Bündnisvetrag zwischen CSU und SPD macht es möglich, dass jeder der beiden Partner über ein limitiertes „Konto“ mit städtischem Geld verfügen kann, aus dem ohne Veto des Koalitionspartners Wunsch­projekte - wie etwa die Ludwig-Studie - ermöglicht werden können. 

  • Die CSU betont zum Denkmal des vom Absolutismus träumen­den Monarchen: „Wir wollen das weiterhin haben.“ 
  • Dagegen bemerkt die SPD: „Unsere Begeisterung ist nicht größer geworden. Wozu braucht man ein seit über 70 Jahren verschwundenes Denkmal?“ Noch dazu für einen König, der bekanntlich nicht gerade als München-Fan gelten kann und im Stadtgebiet nur wenige Spuren hinterlassen hat.

13. 6 1956 - Forderung nach Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmals

München-Nymphenburg * Am 70. Todestag von König Ludwig II. bildet sich in Schloss Nymphenburg ein Komitee, das den Freistaat und die Stadt auf den leeren Platz an der Corneliusbrücke hinweisen soll, wo sich bis Mai 1942 das Ludwig-II.-Monument befand und das auf Anordnung des Reichsministeriums des Inneren - als einziges Königsdenkmal Münchens - abgebaut und in Hamburg zur Gewinnung von kriegswichtiger Munition eingeschmolzen worden war.

4 2021 - Die Ludwig-Büste wird in die Isar gestürzt

München-Au - München-Isarvorstadt * Unbekannte stoßen die auf der Corneliusbrücke aufgestellte Ludwig-II.-Büste von der Säule in die Isar. Die Feuerwehr kann die beschädigte Replik wieder bergen. 

19. 6 1910 - Die Einweihung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Un­ter Glockengeläut und Kanonendonner findet die feierliche Enthüllung des Ludwig-II.-Monuments auf der Corneliusbrücke als förmlicher Staatsakt statt. 

Der Erste Bürgermeister Wilhelm von Borscht verspricht bei der Feier, das Denkmal „heilig und in Ehren“ zu halten und „als das Symbol der einem Naturrechte vergleichbaren Bande, die das bayerische Volk seit fast dreivierteltausend Jahren mit seiner angestammten Dynastie unlöslich verknüpfen.“ 

Nachdem die Denkmalvereinigung ihr bei der Gründung ins Auge gefasste Vereinsziel erreicht hat, löst sie sich nach der Enthüllungsfeier satzungsgemäß selbst auf.

1973 - Eine Kopie des Königskopfes auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Kopie des vor der Einschmelzung geretteten Kopfes des König- Ludwig II.-Denkmals wird im Rosengarten der Corneliusbrücke auf einer Marmorstele aufgestellt. Dass diese Installation auf dem Isarbalkon überhaupt entstehen konnte, ist dem Münchner König-Ludwig-Club und dessen Vorsitzenden Hannes Heindl zu ver­danken. 

Mit der Errichtung einer 2,60 Meter hohen Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs im Jahr 1967 in den Maximiliansanlagen verstummen die Denkmal-Forderungen. 

19. 3 2013 - Denkmal-Pläne im Bezirksausschuss

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel trägt seine Pläne zur Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke im zuständi­gen Bezirksausschuss 2 vor, wo sich nach anfänglichen Bedenken eine grundsätzliche Zustimmung heraus­kristallisiert. 

2014 - König Ludwig II. im Stadtrats-Wahlkampf

München-Au - München-Isarvorstadt * Im Wahlkampf zur Stadtratswahl 2014 kommen dann alle Parteien in die „Deutschen Eiche“, ein Hotel mit einer der weltweit größten und erfolgreichsten Schwulensaunen, um zu zeigen, dass sie auch für die LGBT-Gemeinde wählbar sind. Der CSU-Spitzenkandidat und spätere 2. Bürgermeister, Josef „Seppi“ Schmid, bringt - gegen die Intention Diet­mar Holzapfels - die Idee vorschnell in den Stadtrat ein. 

Und dann passiert, was passieren muss: Die Partei­en im Rathaus rüsten sich zum Wahlkampf - und wie nicht anders zu erwarten, prall­en jetzt die unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen auf­einander. 

  • Wenn es nach der sich damals in der Opposition befin­denden CSU geht, soll das an den „Märchenkönig“ erinnernde monumentale Denkmal sofort wieder entstehen - und zwar in historischer Größe und umge­ben mit einem monumentalen Portikus. Außerdem soll ge­prüft werden, ob im Unterbau des Denkmals mögli­cherweise ein Café Platz finden könnte, damit die Bevölkerung den herrlichen Blick auf die Isar und die Maximilianskirche jederzeit genießen kann, was jetzt ja nur von steinernen Bänken aus oder beim sommerlichen „Kulturstrand“ der Urbanauten möglich ist. 
  • Für die Regierungsparteien SPD und Grüne soll alles so bleiben wie es ist, denn es sei „nicht zeitgemäß“, im 21. Jahrhundert ein Königsmonument originalgetreu wieder aufzubauen, es gebe wesentlich wichtigere Themen im Rat­haus zu erledigen. Die Fronten zwischen den Parteien stehen - natürlich mit etlichen Abweichlern - fest. 
  • Das Stadtarchiv München wird mit einer Untersuchung der bereits bestehenden Ludwig-II.-Erinnerungsorte beauftragt. Dieses listet neun Stein- und Bronzebildnisse des einstigen Monarchen in München auf. 

16. 3 2014 - Der Widerstand gegen das Königs-Denkmal schwindet

München-Au - München-Isarvorstadt * Bei der Stadtratswahl wird die CSU stärkste Fraktion und geht mit der SPD eine Koalition ein. Damit verändert sich auch die Einstellung zum Lud­wig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke.

Noch immer wollen weder die Stadträte der SPD noch der Grünen den meterhohen Kini neu aus Bronze gießen lassen, da derartige figür­liche Darstellungen „zu Beginn des 21.Jahrhunderts eigentlich nicht mehr die Ausdrucksform einer demokratischen Gesellschaft“ sind.

13. 6 2026 - Das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke wird eingeweiht

München-Au - München-Isarvorstadt * Das König Ludwig II.-Denkmal im Rosengarten der Corneliusbrücke wird eingeweiht. Auf der Bastion wird aus einem Teil der vorhandenen Natur­stein-Elemente des ursprünglichen Denkmals eine romantische Ruine realisiert. Darin steht anstelle der über drei Meter hohen Skulptur des Königs eine Nachbildung der Büste und des Oberkörpers. 

Verwendung für das Märchenkönig-Denkmal finden die Stufen der einstigen Nische und der Podestbereich des ursprünglichen Denkmals. Auch die Rückwand der ehemaligen Nische wird in Brüstungshöhe wieder aufgebaut. Ebenso die sechs Einzelpostamente mit Säulenfragmenten bis zu einer Höhe von 2,50 Metern. Auf dem ehemaligen Abschluss­stein thront eine Nachbildung der Büste. Der technikbegeisterte König blickt heute nicht mehr auf seine geliebten Berge, sondern direkt auf das Deutsche Museum.

9. 3 2026 - Beginn der Bauarbeiten am Denkmal auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten im Rosengarten auf der Corneliusbrücke für das neue Ludwig II.-Denkmal beginnen. Die Arbeiten umfassen die Errichtung der vereinfachten „romantischen Ruine“ mit Originalsteinen des historischen Denkmals. 

7 1910 - Zeitgenössische Kritik am Ludwig-II.-Monument

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Ludwig-II.-Denkmals ist bereits zu seiner Bauzeit umstritten, wie ein Leserbrief in der Zeitschrift „Der Profanbau“ zeigt: 

„Die neueste bauliche Tat auf hiesigem Boden ist eine Untat und heißt Denkmal König Ludwig II.. Auf der Corneliusbrücke, dem monumentalen, schönen Werke des erfolgreichen Friedrich von Thiersch, das als Architektenscherze Porträts von Halbweltdamen, Zuhältern und anderen Bewohnern bedenklicher Viertel eingemeißelt bekam, erhebt sich dies neueste Denkmal, das die Form einer schlecht kopierten Altarnische hat und eine überlebensgroße Figur aus der privilegierten Künstlerhand des Reichsrates und kgl. Erzgießers Ferdinand v. Miller vor dem Regen und bösen Wettern schützt. Fast einmütig lehnt man hier diese Mache ab. […].“

8. 10 1969 - Die Konche des Ludwig II.-Denkmals wird entfernt

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund eines Beschlusses des Stadtrats vom 8. Oktober 1969 werden die Reste des Denkmalbaus (Konche) auf der Corneliusbrücke im Winter 1969/70 samt aufgestockter Terrasse und Treppenanlage abge­baut. Das geschieht freilich gegen den Protest der „Königstreuen“.

5 2017 - Keine ausreichende Statik für die Konche

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Fachfir­ma führt zehn Aufschlussbohrungen für die Wiederaufstellung der Konche im Rosengarten der Corneliusbrücke durch. Das Resultat ist, dass die vorgefundenen Fundamentreste im Untergrund nicht mehr tragfähig sind. 

Außerdem entspricht das zur ersten Erstellung des Denkmals im Jahr 1910 angewendete Statikkon­zept nicht mehr den heutigen Anforderungen. Für die Wiedererrich­tung des Denkmals müsste daher ein neues Fundament konzipiert und errichtet werden. Die Gesamtkosten würden 5 Millionen Euro betragen. 

1901 - Wachsende Unterstützung für das Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern“ steigert seine Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres von 3.000 auf 7.000. Da das Vorhaben als bayerisches Landesdenkmal präsentiert wird, gehen Spenden aus allen Bevölkerungsschichten sowie von Vereinen, Städten und Gemeinden ein.

Die benötigten 185.000 Mark kommen jedoch langsamer zusammen als erhofft. 1901 übernimmt deshalb Gustav Freiherr von und zu der Tann den Vorsitz und verleiht dem Verein ein stärker aristokratisches Profil. Auch Mitglieder des Hauses Wittelsbach treten nun bei und unterstützen das Projekt - auch durch Spenden.

Als Standort wählen Verein und Stadtmagistrat die Corneliusbrücke, die als einzige Münchner Isarbrücke noch keinen figürlichen Schmuck besitzt.

10. 5 1901 - Das Müller‘sche Volksbad wird eröffnet

München-Haidhausen * Erstmals dürfen sich die Bürger Münchens in die Fluten des Müller‘schen Volksbades stürzen.

Ab 1907 - Vom Monumentalprojekt zum Brückendenkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Überarbeitung des Entwurfs des Monuments für König Ludwig II. nehmen nun der Münchner Stadtbaurat Hans Grässel und der Bildhauer und Akade­mieprofessor Adolf von Hildebrand vor. 

  • Das Denkmal wird um die Hälfte niedriger und vereinfacht. 
  • Das große Relief schrumpft zu einer drei Quadratmeter großen Gedenktafel zusammen. 
  • Auch der Standort wird von der Nord- auf die Südseite der Corneliusbrücke - in die bereits vorhandene Bastion - verlegt. 
  • Nach der Genehmigung durch Prinzregent Luitpold wird die Statue bei dem Bildhauer und Erzgießer Ferdinand von Miller in Auftrag gegeben. 
  • Nun konnte ein gewaltiger, elf Meter hoher Überbau aus rosafarbenem Untersberger Marmor entstehen, der ein Denkmal für den bayerischen König Ludwig II. enthalten sollte. 
  • Es ist 3,20 Meter hoch und mehr als zwei Tonnen schwer. 
  • Das Standbild zeigt den jun­gen König im Krönungsornat, wie er von seinem Thron heruntersteigt. 
  • Das ist - wie sich sehr bald zeigen sollt - eine äußerst symbolträchtige Geste.

20. 10 1894 - Der Sankt-Anna-Brunnen

München-Lehel * Der Sankt-Anna-Brunnen an der Südwestecke des Kirchenvorplatzes wird enthüllt. Gabriel von Seidl hat den Brunnen entworfen, Professor Anton Pruska ausgeführt. 

1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 

1989 - Die Trennung der Geschlechter im Volksbad ist aufgehoben

München-Haidhausen * Die Trennung der Geschlechter im Volksbad wird offiziell aufgehoben.

6. 6 1864 - Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

München-Hackenviertel * Im Kreuzbräu an der Brunnstraße findet eine Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins, also eines Vereins zur möglichst billigen Beschaffung von Lebensmitteln, statt. Man diskutiert dort die Erfahrungen aus anderen Städten und schlägt die Schaffung eines Gründungskomitees vor. 

3 1900 - Antisemitische Ausschreitungen bei einer politischen Versammlung 

München-Hackenviertel * Bei einer Veranstaltung des Liberalen Demokratischen Vereins im Münchner Kreuzbräu kommt es zu schweren Störungen und einer Massenschlägerei. Der Wiener Gemeinderat Lucian Brunner soll dort im Auftrag des Historikers und Pazifisten Ludwig Quidde einen Vortrag halten. Anhänger der Christlich-Sozialen Vereinigung versuchen jedoch, die Veranstaltung zu verhindern. 

Als Ludwig Quidde das Rednerpult betritt, wird er mit lautem Gejohle, Pfeifkonzerten und antisemitischen Rufen empfangen. Vor dem Veranstaltungslokal bringen die Störer zudem ein Plakat mit der Aufschrift „Hier werden wegen Kohlemangels Juden verbrannt“ an. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende öffentliche Präsenz und Radikalisierung antisemitischer Agitation in München zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

29. 5 1433 - Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses

München-Angerviertel * Die Herzogbrüder Ernst und Wilhelm III. erlassen - auf Bitte des Rats der Stadt - eine ausführliche Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses (Stadtbordell), „daz dadurch vil ybels an frawen und jugkfrawen understannden [verhindert] werde“. Die Stadt erwirbt dafür vom Heiliggeist-Spital ein Anwesen an der Mühlgasse am Anger.

27. 5 1899 - Positive Kritiken für den Kaisergarten

München-Au * Im „Münchener Lokal-Anzeiger“, der ehemaligen Zeitschrift „Münchener Ratsch-Kathl“ ist zu lesen: „Der neue ‚Kaisergarten‘ am Eingange der Au, nächst der äußeren Ludwigsbrücke, hat in seinem jetzigen Besitzer, Herrn Betz, den richtigen Mann gefunden hinsichtlich des Betriebs dieser altbekannten Volksquelle. 

Der große Parterre-Saal ist wie geschaffen zur Abhaltung volkstümlicher Unterhaltungen, die denn auch alle Sonn- und Feiertage, sowie Samstage, durch Sing- und Komikergesellschaften veranstaltet werden und sich eines recht regen Besuches erfreuen.“

1. 7 1631 - Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

München * Kurfürst Maximilian I. erlässt einen Gründungsbrief für die Niederlassung des Karmeliter-Ordens in München. Sie sollen für ihren Klosterbau ein Gelände außerhalb der Stadtmauern erhalten, gelegen zwischen Angertor und Schiffertor. Doch diese Pläne zerschlagen sich im Verlauf des Krieges.

1 1885 - Die Au drängt auf eine eigene Isarbrücke

München-Au * Um die wirtschaftliche Entwicklung der Vorstadt Au zu fördern, wird der Antrag gestellt, eine Brücke über die Isar in Verlängerung der Corneliusstraße bis zum Mariahilfplatz zu errichten. Bereits beim Bau der Corneliusstraße ist ein solcher Brückenanschluss vorgesehen gewesen.

Die Stadtverwaltung scheut jedoch die hohen Kosten, da neben dem Brückenbau auch umfangreiche Veränderungen am Flussbett und am Wehr erforderlich sind. Es wird eine Verbreiterung der Ludwigsbrücke vorgeschlagen und der neue Isarübergang südlich der Museumsinsel auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Bewohner der Au sind mit dieser Entscheidung unzufrieden, da sich die Verkehrsverhältnisse auf den Brücken und Zufahrtsstraßen weiter verschlechtern. Verschiedene Initiativen forderten deshalb seit Jahren zusätzliche Isarübergänge im Münchner Burgfrieden.

6. 10 1903 - Die Corneliusbrücke wird dem Verkehr übergeben

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Corneliusbrücke wird - wegen der Opfer des Brückeneinsturzes - ohne besondere Feierlichkeiten dem allgemeinen Verkehr übergeben.

1918 - Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in „Museum-Lichtspiele“

<p><strong><em>München-Au</em></strong> * Das <em>„Gabriels Tonfilmtheater“</em> erhält einen neuen Namen und heißt nun <em>„Museum Lichtspiele“</em>. Das Vorbild für den Namen war das im Bau befindliche technische Museum auf der Kohleninsel, das bereits im Oktober 1915 eröffnet werden sollte.</p> <p>Durch die Wirren des Ersten&nbsp;Weltkriegs musste die Eröffnung des nahegelegenen „Deutschen Museums“ bis zum 7. Mai 1925 verschoben werden.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

5. 11 1942 - Überfall auf die Museum-Lichtspiele

<p><strong><em>München-Au</em></strong> * Unter <em>„Ausnutzung der Verdunkelung“</em> überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der Museum-Lichtspiele&nbsp;und raubt den Betrag von 150 Mark. Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben. Er wird vor ein Sondergericht&nbsp;gestellt und als <em>„Volksschädling“</em> zum Tode verurteilt. Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.</p>

2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im Opernhaus am Salvatorplatz zum dritten Mal aufgeführt.

22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 

1896 - Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen

München-Au * Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen und dafür der heute noch bestehende Bau errichtet. Das neue Wirtshaus trägt den Namen Gasthaus & Singspielhalle zum Kaisergarten. 

24. 6 1977 - Die „Rocky-Horror-Picture-Show“ in den Museum-Lichtspielen

München-Au * Die Verfilmung des Rockmusicals „Rocky Horror Show“ führte das Auer Spielfilmhaus in eine neue Ära. Die transsexuell-transsylvanische Party läuft seitdem regelmäßig in dem Filmtheater an der Lilienstraße. Durch die lange Laufzeit des Films wird der Filmtempel ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. 

Wie einst im „Arri“ bei den Nachtvorstellungen mit Eddie Constantine übernehmen auch hier die Zuschauer die Regie. Auch hier bildet sich wie aus dem Nichts eine kleine, aber hartnäckige Fangemeinde, die sich das verfilmte Musical wieder und wieder ansieht. Durch Mundpropaganda strömt das Publikum nur so herbei, schminkt sich grell und verkleidet sich eigens für den Kinobesuch mit Netzstrümpfen, Strapsen und Korsagen. Sie sprechen die Texte und singen die Lieder mit. 

Und dieses Publikum entwickelt Rituale, die dann oft selbst wieder Teile eines Films werden. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Zum Ritual gehört auch, sich an der Kinokasse ein Set mit Utensilien zu kaufen, das Reis, Luftschlangen, Wunderkerzen und anderes beinhaltet. 

18. 9 1980 - Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

München-Au * In den Museum-Lichtspielen wird ein eigener Kinosaal mit 68 Plätzen speziell für die „Rocky Horror Picture Show“ eingerichtet. Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist. Bis Ende Oktober 1981 wird hier nur dieser Film gezeigt. 

Ein ehemaliger Lagerraum wird im selben Monat zum Kino 3.

 

12. 6 1946 - Die Museum-Lichtspiele können wieder eröffnet werden

München-Au * Die Museum-Lichtspiele können mit dem Alfred-Hitchcock-Film „Im Schatten des Zweifels“ wieder für das Kino-Publikum eröffnet werden.

1808 - Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt. Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als Studienkirche. Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem Erzbischöflichen Ordinariat. 

1937 - Wilhelm Sensberg führt die Museum-Lichtspiele

<p><strong><em>München-Au</em></strong> * Von 1937 bis zum Kriegsende Ende April 1945 ist&nbsp; Wilhelm Sensberg der Betreiber des Filmtempels in der Au.</p> <p>Welche politische Gesinnung die Betreiber des Lichtspielhauses während der NS-Zeit bevorzugten, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle standen die Kinobetreiber und -besitzer in dieser Zeit unter strenger Aufsicht nationalsozialistischer Aktivisten.</p>

22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster. Im Konvent leben zwanzig Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und zwei Novizinnen. 

Um den 12. 7 1662 - Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

München * Unverzüglich nach der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel befiehlt Kurfürst Ferdinand Maria die Vorbereitung „underschidlich herrliche[r] freuden- und jubel festiviteten mit ainer herrlich magnificenz und schöne niemahln vorher gesechnen inventionen ins werkh zubringen“. Die Konzeption des Festes, das Oper, Turnier und Feuerwerk erstmals zur thematischen Einheit verschmilzt, macht den kurbaierischen Hof zum Vorreiter europäischer Hofkultur. 

11. 7 1904 - Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

München-Angerviertel * Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr an der Blumenstraße 34 ist bezugsfertig.

Nach dem 14. 9 1899 - Neue Impulse für den Münchner Brückenbau

Nach dem 14. September 1899: 

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Jahrhunderthochwasser beschädigt alle Münchner Brücken schwer oder lässt sie sogar einstürzen. Die Hochwasserkatastrophe führt zum Umdenken und zu einem neuen Brückenbauprogramm, das auch dem Bau der Corneliusbrücke zugute kommt. 

26. 8 1902 - Schweres Unglück beim Bau der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der östliche Bogen der Corneliusbrücke stürzt um 14 Uhr, kurz vor der Fertigstellung des Bogens, ein. „Im Augenblick des Zusammensturzes befanden sich auf dem Bogen und den Gerüsten nur etwa 20 Arbeiter, weil die meisten Arbeiter eben wegen der Vollendung dieses Bogens auf den zweiten dirigiert wurden und zwar kaum eine Minute vor dem Sturz. Jene 20 Arbeiter wurden in die Tiefe gerissen. Zwei Tote, zwei Schwerverletzte und 14 Leichtverwundete waren das Ergebnis.”

22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 

7. 11 1918 - Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr steht Kurt Eisner am Präsidentenpodium und erklärt im Namen des Arbeiter- und Soldatenrats die Dynastie Wittelsbach für abgesetzt und die bayerische Republik für gegründet.

Er fährt fort: „Jetzt müssen wir zur Bildung einer Regierung fortschreiten. […] Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“

Der anschließend einsetzende begeisterte Applaus bestätigt ihm die Annahme. Kurt Eisner ist damit bayerischer Ministerpräsident. 

14. 3 1901 - Neue Gestaltungsprinzipien für Münchens Brücken

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Durchführung eines Wettbewerbs für die neu zu errichtende Corneliusbrücke und die durch einen Neubau zu ersetzende Reichenbachbrücke wird vom Magistrat beschlossen.

Verlangt werden konstruktive Vorschläge und ein Preisangebot. Ausdrücklich wird betont, dass bei der architektonischen Ausstattung der Brückenbauwerke größte Zurückhaltung zu üben ist. Auf die bis dahin so beliebten schmü­ckenden Elemente wie Türme, Tore, Pylone und Obelisken muss verzichtet werden. Betont werden soll die Funktion und Konstruktion der Brücken. Schmuckelemente finden sich aber im Brückengeländer.

3 1894 - Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet

München-Isarvorstadt * Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet. In der Colosseumstraße 1 in München richten sie ihre erste Werkstätte ein.

9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 

12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 

21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 

26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 

26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 

30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 

31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.

26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.

Um 8 1901 - Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen.

4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 

4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 

3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

1634 - Die Paulaner-Mönchen dürfen in der Lärchlbrauerei ihren Haustrunk brauen

München-Angerviertel * Die Paulaner-Mönche aus der Au dürfen mit kurfürstlicher Genehmigung in der Lärchlbrauerei in der Neuhauser Gasse ihren Haustrunk brauen. Daraus resultieren Auseinandersetzungen mit den Münchner Brauern.

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein mehrseitiger Beschwerdebrief der Münchner Brauer - mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens - als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei gilt. 

4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 

31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 

1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 

Ab dem 31. 5 1940 - 1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

München * Durch das Flussbett der Isar strömt eines der stärksten jemals in München gemessenen Hochwasser. Bei seinem Höhepunkt erreicht der Fluss mit 1.440 Kubikmeter reißendes Wasser in der Sekunde. Das übertrifft das bisher dagewesene und zeigt deutlich die Grenzen des Hochwasserschutzes auf. 

Auslöser sind mehrtägige Starkregenfälle im gesamten Isareinzugsgebiet (Alpen und Voralpen), wodurch enorme Wassermengen gleichzeitig in Richtung München abfließen. Besonders betroffen sind die Au, Thalkirchen, die Isarauen und die Bereiche nahe der Isarinseln. Zeitgenössische Berichte beschreiben die Auswirkungen:

  • Überschwemmte Uferbereiche und tiefer liegende Stadtteile, 
  • Schlamm- und Schlickablagerungen in Straßen und Häusern, 
  • große hygienische Probleme durch stehendes Wasser und
  • deutliche Schäden an Infrastruktur und Wohnungen. 

21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 

24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 

4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 

12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 

4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.

1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.

10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 

1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 

18. 7 1901 - Münchens Brückenoffensive an der Isar

München * Die beiden Gemeindekollegien beschließen den Neubau von sechs Brücken. Es sind dies 

  • die Corneliusbrücke, 
  • die Reichenbachbrücke, 
  • die Wittelsbacherbrücke, 
  • die Maximiliansbrücke und 
  • die Max-Joseph-Brücke. 
  • Auch die Luitpoldbrücke muss neu errichtet werden - die Kosten hierfür werden aber vom Prinzregenten getragen.

28. 5 1889 - Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

München-Lehel * Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2. 

1996 - Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen. 1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.

18. 7 1815 - Bitte um die „Raffael-Gobelins“ für die Kunst-Akademie

München * Johann Peter von Langer, der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, richtet an König Max I. Joseph ein Schreiben, in dem er um die Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie bittet. Er begründet den Antrag damit, dass deren „höchster Wert in der Komposition und dichterischen Erfindung ganz unschätzbar für das Kunststudium und den Unterricht“ sein würden. 

Die „Raffael-Gobelins“ sind im Alten Rathaus gelagert. Dort sind sie weder für die Öffentlichkeit sichtbar, noch ihre Erhaltung gesichert. Da sie keine Gold- und Silberfäden enthalten, ist ihr materieller Wert als gering einzuschätzen. 

1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 

19. 10 1815 - Der Erhalt der „Raffael-Gobelins“ wird quittiert

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer quittiert dem Obersthofmeisterstab den Erhalt der „Raffael-Gobelins“. 

18. 7 1802 - Aufhebung des Karmelitenklosters

München-Kreuzviertel * Die Regierung Montgelas ordnet die Aufhebung des Karmelitenklosters an. Anfangs bezieht das Militär die aufgelassenen und leerstehenden Klosterräume, bis Teile für das Neue Gymnasium, das spätere Ludwigs-Gymnasium, eingerichtet und andere Teile zum Königlichen Erziehungsinstitut für Studierende, dem sogenannten Hollandeum, ausgebaut werden können.

1811 - Neue Säle für die Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die neuen Säle im Hof der Kunstakademie werden eröffnet. Später wird hier auch die Sammlung der Gipsabgüsse hier untergebracht. 

6 1811 - Erste Kunstausstellung der Münchner Akademie

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer, Direktor der Akademie der Bildenden Künste, kündigt die erste Ausstellung der neu gegründeten Institution an. Die Erwartungen sind hoch, können jedoch nicht erfüllt werden. Zwar listet ein 24-seitiger Katalog 402 Werke auf, doch stammen diese überwiegend von Studierenden und Lehrenden der Münchner Akademie.

Mangelnde Ausstellungsräume und fehlende finanzielle Mittel - etwa für den Transport externer Werke - führen dazu, dass diese Ausstellung wie auch die folgenden zunächst lokal geprägt blieb. Dennoch zieht die Akademie eine positive Bilanz und berichtet von großem Publikumsinteresse sowie anerkennendem Feedback.

Zugleich wird beschlossen, künftig alle zwei Jahre eine „allgemeine baierische Kunstausstellung“ auszurichten, die ausschließlich an der Akademie stattfinden soll.

16. 10 1815 - Die Raffael-Gobelins gehen an die Akademie

München * Da die Teppiche nur einen vergleichsweise unbedeutenden Teil des höfischen Kunstbesitzes darstellen und ihr Verlust für die Krone kaum ins Gewicht fällt, stimmt König Max I. Joseph der Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie der Bildenden Künste zu.

1. 7 1993 - Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

München-Haidhausen * Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben.

1. 6 2018 - Ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Dienstgebäude

Freistaat Bayern * In jedem Dienstgebäude des Freistaats Bayern muss ein Kreuz angebracht werden. Das löst Proteste und deutschlandweit eine kontroverse Diskussion aus. Selbst Vertreter der christlichen Kirchen widersprechen dem Beschluss. Auch deshalb, weil Ministerpräsident Markus Söder erklärt: „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion.“ Im Kreuz spiegle sich vielmehr „unsere bayerische Identität und Lebensart“. 

1816 - Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie - in der heutigen Neuhauser Straße - in den Antikensälen aufgehängt

1781 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht in das Jesuitenkolleg

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht vom „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 in das ehemalige Jesuitenkolleg an der heutigen Neuhauser Straße um.

1809 - Der Lehrbetrieb der Kunstakademie startet

München-Kreuzviertel * Die Akademie der Bildenden Künste nimmt ihren Lehrbetrieb in den neu gestalteten Räumen des ehemaligen Jesuitenkollegs auf. Gleichzeitig wird im Hof ein neuer Bau errichtet. 

 

1590 - Das Bevölkerungswachstum in der Au soll eingedämmt werden

Au * Nach Auffassung des churfürstlichen Hofkastenamts München ist  die Au schon so dicht besiedelt, dass man - zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums - die Erhöhung des Bodenzinses beschließt. 

23. 8 2005 - Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt ihre Macht

München * Ein Isarhochwasser zwischen dem 21. und 24. August 2005 erreicht am 23. August ihren Scheitelpunkt. 1.060 Kubikmeter Isarwasser durchfluten die Stadt. Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt wieder einmal ihre Macht und was in ihr steckt. Zum Glück ist der Sylvensteinsee als Speicher und Rückhaltebecken vorhanden, da sonst 1.800 Kubikmeter in der Sekunde ungehindert durch München gedonnert wären. 

1862 - Die Kunstakademie platzt aus allen Nähten

München-Kreuzviertel * Der Nordflügel des ehemaligen Jesuitenkollegs wird zur Unterbringung weiterer Räume für die Kunstakademie aufgestockt. 

7. 8 1954 - Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954

München - Oberbayern * Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954 ist eines der prägendsten Naturereignisse für Bayern und hat große Auswirkungen auf den späteren Hochwasserschutz Münchens. 

Mehrere Faktoren treffen gleichzeitig zusammen: Eine stationäre Tiefdrucklage über den Alpen mit zusätzlicher Schneeschmelze in höheren Lagen. Der über mehrere Tage andauernde Regen trifft auf bereits stark durchnässte Böden. Die Isar und viele Nebenflüsse führen gleichzeitig extremes Hochwasser. Besonders kritisch ist, dass das Wasser schnell und mit großer Geschiebemenge aus den Alpen kommt. 

Man erkannte, dass Flussverbauung alleine nicht reicht und dass das Hochwasser bereits im Gebirge zurückgehalten werden muss. Dadurch verändert das Hochwasser die Strategie. 

Ab 1813 - Zulassung zur Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die Konstitution der Akademie der Bildenden Künste von 1808 regelt auch die Aufnahme der Studierenden: Bewerber („Eleven“) müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Frauen werden dabei nicht erwähnt. 

Dennoch zeigen die Matrikelbücher, dass zwischen 1813 und 1841 knapp fünfzig Kunstschülerinnen an der Akademie eingeschrieben sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Praxis, die über die offiziellen Bestimmungen hinausgehen. 

1866 - Ausbau und neue Standorte entlasten die Akademie

München-Kreuzviertel * Um der anhaltenden Raumnot der Akademie der Bildenden Künste zu begegnen, wird am Chor der Michaelskirche ein Querbau errichtet. Zusätzlich werden externe Räume angemietet und mehrere Ateliers in den 1854 erbauten Glaspalast verlegt. 

27. 5 1993 - Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

München-Graggenau * Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der sogenannten „Amigo-Affäre“ zurücktreten. Den Ministerpräsidenten-Sessel übernimmt sein Parteifreund Edmund Stoiber.

20. 6 1905 - Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

München-Lehel * Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz im Lehel geht in Betrieb.

31. 10 1887 - Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt

München-Lehel * Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt.

14. 6 1928 - Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin

München-Isarvorstadt * Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin im Auftrag der Carl Lindström AG im kleinen Saal des Varietés Kolosseum. 

1880 - Die Kirchengemeinde Lehel erbt ein Grundstück

München-Lehel * Der Privatier Georg Herndl stirbt und vermacht der Kirchengemeinde ein Grundstück gegenüber der Klosterkirche. Vorsorglich hat Herndl eine Bedingung an die Erbschaft geknüpft. 

In seinem Testament heißt es, dass die Entscheidung über den Kirchenbau innerhalb einer Frist von fünf Jahren erfolgen muss, ansonsten fällt der Bauplatz an seine Erben zurück. Damit setzt der Verstorbene die Kirchenplaner und Entscheider gehöhrig unter Druck. 

Ab 1881 - Spenden sammeln für den Kirchbau

München-Lehel * Unter dem Vorsitz des Kunstmalers und Akademieprofessors Rudolf von Seitz findet sich ein Bauausschuss für den neuen Kirchenbau im Lehel zusammen, der zunächst die wichtigsten Fragen klärt. 

  • Es wird ein Kirchenbauverein gegründet, der sich vordringlich um die Organisation der erforderlichen Geldmittel kümmert. 
  • Durch Spenden kommen 105.000 Mark zusammen, 
  • die Stadt legte nochmals 100.000 Mark drauf, 
  • auch die Staatskasse gewährt, weil ja ein sichtbarer Grundstock gelegt ist, einen Zuschuss von 500.000 Mark. Mit dieser scheinbar großzügigen Summe entledigt sich der Staat jedoch aller künftigen Verpflichtungen der baulichen Unterhaltung der Kloster- und Pfarrkirche. 

Da das geerbte Grundstück für ein solch großes Vorhaben als Baugrund aber nicht ausreichend war, kauft die Kirchenverwaltung noch das benachbarte Montgelas-Schlösschen und das Hofbad dazu. Dafür müssen die Lechler natürlich einen Teil ihres Baukapitals opfern.

22. 10 1892 - Die neue Anna-Kirche im Lehel wird eingeweiht

München-Lehel * Im fünf Uhr in der Frühe reißen Böllerschüsse die Lechler aus den Bettfedern. Für acht Uhr ist die Einweihung der neuen Anna-Kirche anberaumt; sie dauerte bis nachmittags um drei Uhr.

10. 4 1941 - Die Anna-Pfarrkirche verliert sechs Glocken an den Krieg

München-Lehel * Sechs der sieben Glocken der Anna-Basilika werden für kriegswichtiges Rüstungsmaterial eingeschmolzen. Am Gründonnerstag des Jahres 1941 werden sie abtransportiert. 

Die beiden größten Glocken - Sankt-Anna und Sankt Joachim - können aufgrund ihres Umfanges nicht abgeseilt werden und werden deshalb im Glockenstuhl zertrümmert. Während dieser Prozedur hallen die schaurigsten Töne durch das Lehel. 

Ab 6 1945 - Die Anna-Pfarrkirche wird renoviert und erneuert

München-Lehel * Sofort nach dem Krieg setzten umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Anna-Pfarrkirche im Lehel ein, die sich bis zum Jahr 1955 hinziehen. Dabei verzichtet man im Kircheninneren auf die nachträglich vorgenommene Bemalung der Vierung, der Pfeiler und der Bögen. Der Raum soll künftig nur durch seine architektonische Gliederung wirken. 

24. 4 1944 - Bomben treffen die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Fliegerangriffe der alliierten Streitkräfte bringen die ersten Bomben über dem Lehel zum Abwurf. In der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 wird der Turm und das linke Seitenschiff der neuen Anna-Pfarrkirche beschädigt, Chor und Mittelschiff erschüttert und dem Mauerwerk große Risse zugefügt.

1972 - Ein Volksaltar für die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Anna-Pfarrkirche erhält eine Umgestaltung, als man in der Vierung eine Altarinsel mit einem Volksaltar einrichtet. Die Kirchenbänke, die früher zu beiden Seiten eines breiten Mittelgangs aufgestellt waren und ein Stück in die Seitenschiffe hineinragten, werden erneuert und zu einem geschlossenen Block im Mittelschiff zusammengefasst. Dadurch können die Gläubigen das Geschehen am Altar nun von allen Plätzen aus gut verfolgen und wahrnehmen. 

1885 - Architekten-Wettbewerb für die neue Anna-Kirche

München-Lehel * Für den Bau der neuen Anna-Kirche im. Lehel wird ein auf Münchner Architekten beschränkte Wettbewerb ausgeschrieben. 

6 1885 - Gabriel von Seidl gewinnt den Kirchenbau-Wettbewerb

München-Lehel * Aus den eingereichten Planungen für den Bau der neuen Anna-Kirche im Lehel wird einstimmig das Projekt einer Vorstadt-Basilika des damals 37-jährigen Gabriel von Seidl ausgewählt. 

Die Anna-Kirche ist der erste Sakralbau des in München geborenen Architekten. Gabriel von Seidl führt in den 1880er-Jahren mehrere Bauten in und um Worms aus. Die von ihm dort gesammelten Eindrücke der rheinischen Romanik spiegeln sich in den Entwürfen zur neuen Anna-Basilika wieder. 

Da Sparsamkeit für die Leheler das oberste Gebot bleibt und ein Baukostenlimit von 550.000 Mark festgeschrieben worden ist, muss Gabriel von Seidl einige Änderungswünsche akzeptieren. 

Nach den Umarbeitungen der Pläne kann noch im selben Jahr mit den notwendigen Vorarbeiten begonnen werden. Dazu gehört die Überwölbung des durch das Grundstück fließenden Stadtsägmühlbaches. 

22. 9 1892 - Die neue Anna-Pfarrkirche erhält ihre Glocken

München-Lehel * Festlich geschmückte Wägen bringen insgesamt sieben Glocken für die neue Anna-Pfarrkirche. Sie sollen die Lechler künftig zum Gottesdienst rufen und ihnen viertelstündlich - weithin hörbar - mitteilen, wie viel es geschlagen hat. 

Auch für die Glocken haben die Vorstädter wieder fleißig gespendet. Die Analen sprechen von Einzelpersonen oder anonym von Wohltätern der Pfarrei, daneben vom örtlichen Jungfrauenverein, vom Frauenbund und Mütterverein St. Anna und von der Sankt-Anna-Bruderschaft. 

24. 9 1662 - Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 

8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong>&nbsp;* Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete <em>„reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ </em>an den Hofbankier&nbsp;Simon von Eichthal und an den Architekten&nbsp;und Unternehmer Ulrich Himbsel.&nbsp;</p>

1828 - Im Bazargebäude ist das Hofgarten-Café untergebracht

München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet. 

  • Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
  • Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café untergebracht. 

1995 - Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche werden rekonstruiert

München-Lehel * Die Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche mit den in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur in gebrannter Tonerde hergestellten vier griechischen und vier lateinischen Kirchenvätern werden ohne Kriegseinwirkungen zerstört. Zwei bleiben hinter der Orgel erhalten, die restlichen sechs werden in den Jahren 1995 und 1996 wieder rekonstruiert. 

22. 5 1999 - Das Pfingsthochwasser der Isar

München * Das sogenannte Pfingshochwasser wird durch starke Regenfälle vom 20. bis 22. Mai 1999 im Alpenraum ausgelöst. Der Hochwasserscheitel ist am 23. Mai mit 830 Kubikmeter in der Sekunde erreicht. Die Auswirkungen in München sind 

  • die gewollte vollständige Überflutung der Isarauen. 
  • Die starke Strömung bringt viel Treibholz mit. 
  • Dank des Sylvensteinspeichers kommt es zu keiner großflächigen Stadtüberflutung. 

1989 - Mosaike der Anna-Pfarrkirche werden wieder freigelegt

München-Lehel * In der Anna-Pfarrkirche werden die Mosaike in der Nische des Marienaltars und des Herz-Jesu-Altars wieder freigelegt. 

11. 6 1530 - Ein 70.000 Gulden teuerer Prunk und Glanz für den Kaiser

München-Graggenau * Danach gibt es im Lusthaus im Hofgarten ein Menü. „Um ein Uhr nachts“, nach dem 32. Gang, gibt der Kaiser das Zeichen zum Aufbrechen. Man verlässt den Hofgarten, um anschließend am Tanz im Rathaus teilzunehmen, wo „die schönsten Frauen des Landes bis gegen vier Uhr früh morgens im Reigen sich schwangen“.

Der 70.000 Gulden teuere Prunk und Glanz soll beim Habsburger Kaiser den Eindruck entstehen lassen, dass bei den Wittelsbachern kein Mangel besteht. Das dazu notwendige Geld hat der Baiernherzog Wilhelm IV. ein Jahr zuvor dem Volk als Türkenkriegssteuer abgepresst. 

1910 - Die Krönung der Portalhalle der Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Portalhalle des Haupteingangs wird von einer überlebensgroßen apokalyptischen Reiterfigur Christi bekrönt, die Ferdinand von Miller im Jahr 1910 in Bronze gegossen hat.

1612 - Ungezügeltes Wachstum in der Au

Au * Die Au hat über 1.600 Einwohner. Die Zahl der Häuser in der Ansiedelung hat sich auf 180 erhöht. Das ist gegenüber 1567 ein Zuwachse von 87 Häusern. Und das, obwohl es sich bei den Neubauten in der Regel um größere Häuser mit fünf oder sechs Gemächern handelt. 

25. 9 1799 - Franz Xaver Zacherl ist Braumeister und Münchner Bürger

München * Franz Xaver Zacherl ist berechtigt, seine Briefe mit dem Zusatz „Münchner Bürger und Hallerbräu allhier” zu unterzeichnen. Er hat an diesem Tag den Brauerbrief und gleichzeitig das Münchner Bürgerrecht übertragen bekommen. Bei der Übernahme der Hallerbrauerei durfte er noch nicht brauen. Er musste erst die Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung im Brauerhandwerk ablegen. 

1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.

4. 2 1800 - Das Kind der Familie Zacherl

Vorstadt Au * In ihrer 42 Jahre bestehenden Ehe haben Maria Elisabeth und Franz Xaver Zacherl nur ein einziges Kind, das aber nur vierzehn Monate - bis zum 10. April 1801 - lebt. Aus diesem Grund nehmen die Eheleute zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer an Leibesstatt an. 

1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.

10. 8 1797 - Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer

München * Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer. Durch diese „vorteilhafte Eheschließung” erhält er die Voraussetzung für eine Münchner Braugerechtsame - und mit der Aussteuer der Braut von 7.000 und seiner eigenen in Höhe von 3.000 Gulden steht der geplanten Übernahme der Hallerbrauerei in der Neuhauser Gasse - gleich gegenüber der Michaelskirche - noch im Jahr der Hochzeit nichts mehr im Wege. 

1634 - Die Paulaner erhalten die Brauerlaubnis und Protest

München-Hackenviertel * Mit kurfürstlicher Genehmigung dürfen die Paulaner-Mönche ihren Haustrunk brauen und - nach jährlich neu einzuholender Erlaubnis - am Namenstag ihres Ordensgründers den Klosterbesuchern ihr Bier anbieten.

„Allein es wurde dies nicht so genau genommen: Die Paulaner schenkten das ganze Jahr hindurch aus purer Charitative und gratis Bier aus. Selbstverständlich auch an die die Religiosen besuchenden Verwandten und vielen Freunde aus Pflicht der Höflichkeit!“

So viel [un]christliche Konkurrenz der Paulanerpatres bringt die Münchner Brauer in Rage. Sie wenden sich an den Bürgermeister und die Räte der kurfürstlichen Hauptstadt, mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens. Also keine Gründungsurkunde, sondern dieser Protestbrief gegen die „pfäffische Konkurrenz“ gilt als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei. 

17. 9 1633 - Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei

München-Hackenviertel * Zum Bier kommen die Paulanermönche durch das Erbe einer dankbaren Brauerwitwe aus der Neuhauser Gasse.

Die Besitzerin der Lärchlbrauerei hat ihren schwachsinnigen Sohn Andreas, der „ein toreter Tropf“ ist, in die Obhut der Paulanerpatres gegeben. Und da sie nach dem Tod ihres Mannes nichts mit dem Braurecht anfangen kann, überträgt sie es - mit Dreingabe einiger Grundstücke, 1.450 Gulden Barvermögen, Schmuckstücken, einer Wohnungseinrichtung sowie Brauereiutensilien und Vorräten - an die Eremiten vom Heiligen Francesco di Paola. 

13. 6 1953 - Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss

München * Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen - HBV und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft - DAG haben zur Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss aufgerufen.

Der Protestmarsch bewegt sich vom Arbeitsamt in der Maistraße über den Sendlinger-Tor-Platz zum Stachus und von dort weiter in die Altstadt, wo er sich in der Kaufingerstraße vor C&A Brenninkmeyer staut. Demonstranten blockieren im Inneren des Geschäfts die neumodernen Rolltreppen.

1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.

20. 6 1953 - 10.000 Münchner protestieren gegen die Samstagsöffnung

München * Die Firmen C&A Brenninkmeyer und Salamander halten ihre Geschäfte - wie angekündigt - auch an diesem Samstag bis 17:00 Uhr offen. Etwa 10.000 Münchner protestieren gegen diese Maßnahme. Es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Vier Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei - wieder mit Stahlhelm und Karabiner bewaffnet - versuchen unter Zuhilfenahme eines Wasserwerfers die Aufständischen zu vertreiben. Die Protestierer flüchten zwar beim Anblick des Wasserwerfers, doch wenn dieser nach fünf Minuten wieder zum Befüllen der Wassertanks in die Ettstraße fahren muss, sind die Demonstranten schon wieder da.

Nach Auffassung der Polizei ist der Wasserwerfer „das humanste Zwangsmittel der Polizei, er schafft keine Märtyrer, wie das vielleicht beim Gebrauch des Gummiknüppels der Fall wäre, sondern er macht lächerliche Gestalten aus den Demonstranten“

1672 - Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck

Au * Anna Maria Cammerloherin erreicht die Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck. Sie lässt die Mühle zu einer zweigängigen Mahlmühle, die später sogar zur sechsgängigen aufgestockt wird, ausbauen.

Sie fährt zur Schranne, kaufte Getreide und bringt das Mehl wieder in die Stadt. Diese Handlung zieht heftige Beschwerden der städtischen Müller nach sich, „weil diese Concurrenzmacherei sie [die städtischen Müller] mit Weib und Kind an den Bettelstab bringe“.

3 1826 - Straßen nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenannt

München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen. 

  • Aus der Karolinenstraße bzw. Wilhelminenstraße wird die Barer Straße,
  • aus der Ludwigstraße die Arcisstraße, die die heutige Katharina-von-Bora-Straße mit einschließt, die vor 1826 den Namen Amalienstraße trägt.
  • Die Königsstraße, die ab dem Königsplatz Kronprinzenstraße heißt und aus dem ehemaligen Fürstenweg nach Nymphenburg entstanden sind, wird zur Brienner Straße.

Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.

9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 

4. 1 1710 - Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 

8. 1 1710 - Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche. Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

Wien - München * Die kaiserliche Familie kommt zur Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche nach München. 

22. 5 1712 - Einkleidung der Maria Anna Lindmayr

München * Am Dreifaltigkeitsfest erhält Maria Anna Lindmayr die Zulassung zum Noviziat, verbunden mit der Einkleidung. 

8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Kirchenausschmückung der Dreifaltigkeitskirche. 

6. 10 1714 - Segnung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche kann vom Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg benediziert [= gesegnet] werden. Die Altäre, die Kanzel und das Abschlussgitter werden in den folgenden beiden Jahren geschaffen. 

29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck. Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 

28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt.“ 

10. 7 1934 - Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber traut den Kurt-Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley mit Gabrielle Gräfin von Arco-Zinneberg in der Dreifaltigkeitskirche.

Arco hatte den Gründer des Freistaats Bayern am 21. Februar 1919 hinterrücks ermordet, war zunächst zum Tode verurteilt, aber am nächsten Tag zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt worden. Nach fünf Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen. 

19. 6 1802 - Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh werden die restlichen Karmelitinnen in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht. 

1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 

15. 6 1802 - Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh wird ein Teil der zwanzig Karmelitinnen und zwei Novizinnen auf Wägen gesetzt und in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht, wo sie am späten Abend ankommen. Zu Protesten der Bevölkerung kommt es nicht. 

1. 7 1789 - Oberaufsicht für die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim

München * Sir Benjamin Thompson erhält die Oberaufsicht über die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim.

1567 - In der Au befinden sich 87 Häuser

Au * In der Au befinden sich 87 Häuser. 

19. 2 1749 - Beschluss für einen Neubau des Klosters am Lilienberg

Au * Priorin und Konvent beschließen die Erweiterung des Klosters am Lilienberg durch einen Neubau. Der Konvent der Benediktinerinnen umfasst inzwischen 23 Professen und 4 Schwestern.

1. 6 1710 - Das Allerheiligste wird zum Gaisberg übertragen

Haidhausen - Au * Unter Beteiligung höchster Herrschaften wird das Allerheiligste von der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche in die von Johann Maximilian von Alberti erbaute Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria am Gaisberg übertragen.

6. 6 1702 - Die erste Messe in der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria

Au * In der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria am Gaisberg (Lilienberg) wird die erste Heilige Messe gefeiert.

8. 9 1625 - Die Niederlassung in der Au soll vermögensabhängig werden

Au * Ein kurfürstliches Dekret macht die Niederlassung in der Au vermögensabhängig. Mit dem Strom der Zuzügler hat sich das gewerbliche, schulische und kirchliche Schwergewicht von dem weit älteren Obergiesing in die wesentlich dynamischere Ortschaft unterhalb von Niedergiesing verschoben. 

29. 5 1802 - Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

Au * In der Frühe um 4 Uhr werden die ersten der zwanzig verbliebenen Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg in das ständische Kloster der Benediktinerinnen nach Geisenfeld gebracht. 

24. 9 1970 - Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird eröffnet

München-Au * Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird als „Geschenk des bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ den Heimatvertriebenen und ihren Verbänden übergeben und damit eröffnet. Die nichtrechtsfähige öffentliche Anstalt wird als Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung geführt.

31. 5 1802 - Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Au * Die restlichen  Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg werden in die ständischen Klöster der Benediktinerinnen nach Kühbach und Hohenwart gebracht. Die Mädchenschule wird von zwei weltlichen Lehrerinnen weitergeführt. 

22. 5 1802 - Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

Au * Den Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt. Jeder wird erlaubt, ihr Bett und den übrigen Hausrat ihrer Zelle mitzunehmen. Um jegliches Aufsehen zu vermeiden wird einigen Nonnen erlaubt, ihre Eltern und Verwandten in München in geschlossenen Wägen zu besuchen. 

26. 5 1688 - Türkische Kriegsgefangene als Sesselträger

München - Au * Eine Gruppe der türkischen Kriegsgefangenen muss als Sänftenträger dienen. Die Sesselträger bilden eine eigene Organisation, an deren Spitze ein einheimischer Sesselmeister steht, der für den funktionierenden Ablauf verantwortlich ist und für das Wohlergehen seiner Untergebenen zu sorgen hat.

Damit der Sesselmeister Christoph Wegele nicht nach Gutdünken mit seinen Beschäftigten umspringen kann, erhält er am 26. Mai 1688 genaue Instruktionen, die alles, von der Verpflegung bis zur Entlohnung, regeln. 

15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die Herzog-Max-Burg als Witwensitz

<p><strong><em>München</em></strong> * In einem Zusatzvertrag zum Ehevertrag&nbsp;wird von&nbsp;Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt,&nbsp;dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine</p> <ul> <li>die Herzog-Max-Burg&nbsp;als Witwensitz&nbsp;nutzen kann.&nbsp;</li> <li>Als Sommersitz&nbsp;erhält sie Schloss Berg&nbsp;am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge <em>„zur Lustfahrt auf dem See“</em>.&nbsp;</li> <li>Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern.&nbsp;</li> </ul>

22. 6 1686 - Ein getaufter Türke erzählt

Buda/Ofen - Au * Ein getaufter Türke erzählt in August Kühn´s Roman „Die Vorstadt“ folgende Geschichte über den, in seiner Muttersprache Mavi Kral genannten Blauen Kurfürsten Max Emanuel: „Den 22. ist das Pulvermagazin in unserer Stadt in die Luft geflogen und hat uns großen Schaden getan, aber der Mavi Kral hat seine Soldaten im Graben vor den Mauern gehalten noch sechs Wochen lang.

Mein Aga hat mir von der auf dem Hügel gelegenen Citadelle der Stadt gezeigt, wie es im Christenlager zuging. Wenn sie dort einen von unserer Seite gefangen ha­ben, ist ihm die Haut abgezogen und die gedörrt worden. Nun weiß ich ja, daß die als ‚Mumia‘ den Ärzten und Apothekern als Heilmittel verkauft wurde, wie das gedörrte Menschenfleisch auch. Damals habe ich, wie viele Türken, die Soldaten des Mavi Kral für Menschenfresser gehalten, für gefährliche Wilde.

Noch mehr haben wir das glauben können, wie es zur Eroberung der Unterstadt am Wasser kam. Dabei sind auch die Frauen und sogar viele Kinder er­schlagen worden. Ein- und zweijährige Kinder spießten sie auf Lanzen oder warfen sie gegen die Mauer, bis sie tot waren. Zwei Tage danach mußte auch die Citadelle übergeben werden, aber der Mavi Kral lud meinen Beg zu Tisch und hat ihn umbringen lassen.“

10. 6 1959 - Die Kreuzigungsgruppe vor dem Leprosenhaus wird aufgestellt

München-Haidhausen * Die aus zwei Marmorfiguren und einem Bronze-Kruzifix bestehende Kreuzigungsgruppe wird in der Grünanlage nahe dem ehemaligen Leprosenhaus aufgestellt. Sein ursprünglicher Standort befand sich zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite, beim heutigen Kulturzentrum. 

1729 - Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als 100-Dukaten-Strafe

München - Haidhausen * Der Münchner Weinwirt Hillebrand erhält eine 100-Dukaten-Strafe, weil er in seinem Haus den Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor Wertheimer das Laubhüttenfest fast öffentlich hat feiern lassen. Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.

29. 5 1710 - Das Allerheiligste kommt aus der Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen - Au * Nachdem es mit den Paulaner-Patres zu Problemen wegen der Überführung des Allerheiligsten gekommen ist, wendet sich Johann Maximilian von Alberti erneut an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck. Dieser erlaubt ihm die Übertragung des Allerheiligsten aus der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche.

Die eifersüchtig auf ihre Rechte pochenden Paulaner befürchten, dass auf sie eine Schmälerung ihrer Einnahmen durch Lesen von Messen in der Kapelle am Gaisberg, aber auch bei den Spenden im Opferstock zukommen und letztlich für die Mariahilf-Wallfahrt eine starke Konkurrenz erwachsen würde. 

17. 5 1632 - Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

<p><strong><em>München - Haidhausen</em></strong> * Unterwürfig überreichen die Münchner Stadtväter dem anrückenden Kriegsherrn Gustav II. Adolf am Gasteig die Stadtschlüssel. Der schwedische König zieht daraufhin in München ein, um in der Münchner Residenz&nbsp;Quartier zu nehmen.</p> <p>Sein Weg führt ihn über die Isarbrücke zum Roten Turm und weiter durch das Isartor in die Stadt. In seiner Begleitung befinden sich der <em>„Winterkönig“</em> Friedrich V., Pfalzgraf August von Sulzbach, die Herzöge Bernhard und Wilhelm von Weimar sowie Johann von Holstein. Ihnen folgen drei Regimenter.</p> <p>Der Überlieferung nach soll Gustav Adolf von München so begeistert gewesen sein, dass er am liebsten die Residenz mit nach Schweden genommen hätte. Tatsächlich wird berichtet, er habe die Stadt – angesichts ihres vergleichsweise kargen Umlandes – mit einem <em>„goldenen Sattel auf einem mageren Pferd“</em> verglichen. Seine angebliche Schwärmerei für die Residenz ist jedoch wohl eine spätere Ausschmückung. Überliefert ist vielmehr, dass ihm besonders ein Ofen gefiel und er gewünscht habe, <em>„dass dieser Ofen zu Stockholm wäre“</em>.</p> <p>Die Schweden besetzen die bayerische Haupt- und Residenzstadt. Der Historiker Siegmund Riezler schrieb dazu: <em>„Im Übrigen aber wurde weder Eigentum noch Person angetastet.“</em> Ganz zutreffend ist das nicht. Wie so oft leiden vor allem die Bewohner der Vorstädte. Die Hauptarmee lagert nicht innerhalb der Stadtmauern, sondern in den Dörfern vor den Toren. Dort plündern und rauben die Soldaten, was sie finden können, und verkaufen es anschließend in der Stadt. So gelangen die Münchner zu billigsten Preisen an Waren – doch der Preis dafür wird außerhalb der Mauern bezahlt.</p>

Anno 1612 - Das eigenständige Gericht ob der Au negst München wird eingerichtet

Au - Haidhausen * Nachdem der für die Au und Haidhausen zuständige Richter von Wolfratshausen und der Amtmann von Perlach den Verhältnissen in diesen Ortschaften nicht mehr gewachsen sind, werden für diese Ansiedelungen ein eigenständiges Gericht eingerichtet: das „Gericht ob der Au negst München“, in das Obergiesing und Bogenhausen „aus bedenklichen Ursachen“ ausdrücklich nicht einbezogen wird. 

Es ist allerdings kein selbstständiges Landgericht, sondern ein Niedergericht, deren hochgerichtlichen Funktionen auch weiterhin vom Landrichter in Wolfratshausen wahrgenommen werden. Das Gericht ob der Au ist letztlich nichts anderes als eine Hofmark unter der Gerichtsbarkeit des Hofoberrichteramtes. 

Der Grund dafür liegt in der besonderen Entwicklung dieser Vororte. Au und Haidhausen besitzen durch den starken Zuzug von Tagelöhnern mit ihren Familien eine völlig andere, vorwiegend gewerblich geprägte Sozialstruktur. Die sie umgebende Dörfer sind dagegen bäuerlich organisiert. 

Viele Tagwerkerfamilien folgen, oft aus blanker Not heraus, den Verheißungen der Stadt. Da ihnen eine Niederlassung innerhalb Münchens jedoch nicht erlaubt ist, siedeln sie sich unmittelbar außerhalb des Münchner Burgfriedens an. Jede Hochkonjunktur im Münchner Bauwesen führt zu einem erneuten Zustrom von Arbeitskräften und ihren Familien aus dem umliegenden Land. 

Zu den Tagwerkerfamilien gesellen sich verarmte Stadtbewohner und Handwerker, die von den Zünften - aus Furcht vor wachsender Konkurrenz - nicht aufgenommen werden. Hinzu kommen Kranke und Bettler, Kleingewerbetreibende, Landstreicher sowie Menschen am Rand der Gesellschaft: Arme, Unehrliche und auch Kriminelle. Kurz gesagt: all jene Personen, die die Bewohner der Residenzstadt lieber außerhalb ihrer Stadttore sehen. 

14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.

23. 2 1293 - Die Ortsbezeichnung Gasteig wird erstmals genannt

München * Der Ortsname Gasteig wird erstmals aus Anlass einer Seelgeräte-Stiftung „den siechen auf dem Gasteig ze München“ genannt. Gasteig bedeutet Der gache Steig, der steile Weg.

1871 - Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

München-Haidhausen * Der Magistrat der Stadt München überlässt - gegen den geharnischten Protest der katholischen Kirche - den Alt-Katholiken die Nikolaikirche am Gasteig für insgesamt elf Jahre.

1660 - Die Nicolai-Kirche erhält ihre heutige barocke Form

Haidhausen * Die Nicolai-Kirche am Gasteig erhält ihre heutige barocke Form.

1581 - Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird erneuert

Haidhausen * Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.

16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“ 

1319 - König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von Lasten

Haidhausen * König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von allen landesherrlichen Abgaben, Steuern sowie Diensten und übergibt ihm Grundbesitz, um die Pflege der Kranken zu gewährleisten.

1444 - Die Stadt kauft vom Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde

München - Haidhausen * Die Stadt kauft von den Hochmeistern des Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde in Haidhausen.

28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 

1959 - Das Schiller-Denkmal kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das Schiller-Denkmal, das bis dahin auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.

1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den Bürgersaal

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München.&nbsp;Er sucht den Bürgersaal&nbsp;zum Gebet auf.&nbsp;</p>

16. 7 1926 - Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird zum Präfekten und Kirchenvorstand am Bürgersaal in München ernannt. 

7. 12 1820 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht.

1926 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird umfassend erneuert

<p><em><strong>München-Haidhausen</strong></em> * Die Altöttinger-Kapelle&nbsp;am Gasteig wird entfeuchtet, restauriert und umfassend erneuert. Aus dieser Zeit stammt auch der Umgang mit den 14 Kreuzwegstationen aus Majolika.</p>

1913 - Die Altöttinger-Kapelle wird geschlossen

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss wegen vollständiger Durchfeuchtung der Wände geschlossen werden.

Ab 1777 - Ein modernes Museumskonzept im 18. Jahrhundert

München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.

Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.

Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.

Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen. 

1827 - Die Altöttinger-Kapelle muss schon wieder renoviert werden

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.

Um 3 1799 - Kurfürst Max IV. Joseph fördert die Künstlerausbildung

München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung. 

1779 - Die Gemäldegalerie an der Nordseite des Hofgartens

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen. 

1783 - Eine öffentlich zugängliche Galerie

München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.

4. 11 1788 - Erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie

München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten. 

14. 5 1808 - Konstitutionsurkunde für die Akademie der Bildenden Künste

München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.

13. 8 1993 - Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 

1. 6 1808 - Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt. 

Ab 1778 - Öffentliche Zugänglichkeit zur Kunst jetzt auch in München

München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein. 

2. 6 1999 - Die Gartenanlagen im Valentin-Geburtshaus sind abgeschlossen

München-Au * Die Freiflächen, der Garten, des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 werden amtlicherseits abgenommen. Damit ist das Bauvorhaben endgültig abgeschlossen. 

19. 6 1997 - Baugenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Baugenehmigung des Referats für Stadtplanung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 liegt vor. 

12 2008 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll würdiger gestaltet werden

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 

27. 4 1993 - Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus werden dargelegt

München-Au * Die Stadtbaurätin Christiane Thalgott teilt dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt die Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 mit. 

7. 6 1993 - Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Beim Planungsreferat wird um eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 ersucht. 

1932 - Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' Bugatti Royale

München-Au * Ludwig Weinberger junior macht den Zwanzig-Mann-Betrieb in der Zeppelinstraße 41 in der Autowelt über Nacht berühmt. Der Nürnberger Modearzt Dr. Joseph Fuchs, der bereits auch einige Rennen mit kleineren Bugatti-Rennwagen gefahren ist, lässt in der Werkstatt in der Au sein Bugatti Royale-Fahrgestell (Typ 41) mit einer imposanten Karosserie versehen.

  • Das Chassis 41-121 ist das erste Fahrgestell der Bugatti-Royale-Serie, das nur einen Aufbau erhält.
  • Das Luxusauto erhält eine Cabriolet-Karosserie mit langer Motorhaube und knapp geschnittenem Fahrgastabteil.
  • Das Auto wird mit einer schwarzen Lackierung, die auch die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder aufweist, und hellem Verdeck ausgeliefert.
  • Die Sitze werden mit grobporigem Schweinsleder bezogen.
  • Die Kühlermaske und die Stoßstangen sind verchromt.
  • Drei Monate dauert die Herstellung der „Karosserie“, die etwa 7.000 RM kostet.

Das Fahrgestell für das Auto der Luxusklasse war rund 75.000 RM teuer. Der Gesamtpreis entspricht dem Wert von mehr als acht Einfamilienhäusern. 

1953 - Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf

München-Au * Der in der Zwischenzeit weltweit angesehene Auto-Designer Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf und zieht sich ins Privatleben zurück. Ludwig Weinberger hat - nach eigenesn Angaben - insgesamt etwa zehn Bugattis und fast 300 BMW- Fahrgestelle karossiert.  

Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 bleibt auch weiterhin in Weinbergers Familienbesitz. 

10. 7 1936 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Straßenmusik“

München-Hackenviertel * Uraufführung des Films „Straßenmusik“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Ufa-Theater Sendlingertor-Lichtspiele.

Um den 10. 2 1999 - Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 

Um den 15. 12 1998 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus sind fertig gestellt

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sind fertig gestellt. Die Baumaßnahme hat rund 7 Millionen DMark verschlungen.

21. 4 1997 - Die Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Beginn der Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 

16. 7 1875 - Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

München-Au * Der Anbau für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk an der Entenbachstraße 63 wird von der Baupolizei abschließend besichtigt. Mit der Umbaumaßnahme ergibt sich ein Raumgewinn von zwei größeren Zimmern pro Etage, die als Wohnungen vermietet werden. Der Eingang ist auf die Rückseite verlegt worden. Das Dach ist zur Hofseite hin abgewalmt. 

18. 4 1984 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll abgerissen werden

München-Au * Die Eigentümer des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, wollen das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen. 

2. 4 1992 - Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses nicht finanzierbar

München-Au * Der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 wird beschlossen, nachdem man den Sanierungsbedarf berechnet hat. Er ist mit 6 Millionen DMark für die Stadt München nicht finanzierbar. 

18. 4 1992 - Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der SZ abgedruckt

München-Au * Ein Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt. 

Um den 30. 5 1993 - Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

München * Die Münchner Wohnungsbau-Gesellschaften und die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS haben kein Interesse am Erwerb des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 

30. 6 1993 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

München-Au * Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt tritt an das Referat für Stadtplanung und Bauordnung heran, um die Konditionen für einen möglichen Erwerb des  Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 zu erfahren. 

7. 9 1994 - Der Vertragsentwurf geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer

München-Au * Der Vertragsentwurf für den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer. 

5. 5 1995 - Löwenbräu will sich am Karl-Valentin-Geburtshaus beteiligen

München-Au * Löwenbräu will sich am Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beteiligen, wenn die Stadt die Gaststättennutzung genehmigt. 

Um den 10. 9 1995 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt reicht ein Angebot ein

München -München-Au * Die Bewerbung von Dipl.-Ing. Klaus Schmidt für das Karl-Valentin-Geburtshaus wird eingereicht. Er erhöht sein Kaufangebot von damals 800.000 DMark auf die valentieske Summe von 888.888,88 DMark. 

13. 10 1995 - Zusätzliche Probleme tauchen auf

München-Au * Probleme der Stellplatzablöse, der baurechtlichen Genehmigungen einer Hofüberdachung und des Umfangs der Gaststättennutzung tauchen auf. Inzwischen will der Modemacher Rudolf Moshammer in dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auch eine Schule für männliche Mannequins unterbringen. Einen konkreten, greifbaren Plan legt Rudolph Moshammer - trotz mehrerer Aufforderungen - nie vor. 

Um den 5. 7 1996 - Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

München-Au * Die letzten Hürden für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sollen in einem Gespräch zwischen dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt, Oberbürgermeister Christian Ude und der Stadtspitze beseitigt werden.

Der Au-Haidhauser Bezirksausschuss-Vorsitzende Hermann Wilhelm fordert „alles Nötige zu unternehmen, damit der schon zugesagte Verkauf des Valentinhauses an das Architekturbüro Klaus Schmidt noch vor der Sommerpause notariell abgeschlossen werden kann“

1898 - Ludwig Weinberger gründet eine Wagnerei

München-Au * Ludwig Weinberger senior gründet eine Wagnerei in der Brunnthaler Straße und beschäftigt sich zunächst mit der Herstellung von Pferdefuhrwerken. 

1904 - Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

München-Au * Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen. Damals sind Automobile überlicherweise noch zweigeteilt:

  • Es gibt einerseits das Fahrgestell mit Motor und Kühler - das Chassis - und dann noch
  • die Karosserie als zweiten Bestandteil.

Meistens werden beide Komponenten nicht vom selben Hersteller produziert, weshalb es den Beruf des Wagenbauers gibt. Eineinhalb Jahrzehnte lang gestaltet Ludwig Weinberger senior verschiedenste Fahrgestelle mit einzelgefertigten Aufbauten, ganz nach Wunsch des Kunden. 

1. 7 1997 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beginnen. 

17. 1 1997 - Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Dipl. Ing. Klaus Schmidt stellt den Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 

4. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

München-Au * Valentin Ludwig Fey wird als Sohn des Tapeziermeisters Johann Valentin Fey und seiner Ehefrau Johanna Maria in der Entenbachstraße 64/I, heute: Zeppelinstraße 41, geboren.

1. 10 1851 - Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines Wohnhauses

Vorstadt Au * Die Baubehörde der K. Haupt- und Residenzstadt München erteilt dem bürgerlichen Tapezierermeister Karl Falk die Genehmigung zum Neubau seines Wohn- und Waschhauses in der Unteren Isargasse 45. Die Pläne stammen von dem Maurermeister Johann Babenstuber und dem Zimmermeister Peter Erlacher. 

Der für München typische verputzte Ziegelsteinbau umfasst ein Erdgeschoss und zwei Geschosse mit vier Fensterachsen. Nur der ältere Teil des Hauses ist unterkellert. Der Eingang befindet sich - über drei Stufen - an der rechten Seite des Wohnhauses. Das Treppenhaus befindet sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes. Die drei Wohnetagen besitzen identische Grundrisse. In jedem Stockwerk befindet sich eine Wohnung mit jeweils drei Zimmern, Küche, Abort und Abstellkammer. 

1855 - Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

München-Au * Pläne zum Ausbau des Dachgeschosses für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk werden zwar erstellt, aber nie ausgeführt. Die Höhe der zusätzlichen Wohnung hätte wegen des Satteldachs nur rund 2.30 Meter betragen.

4. 3 1864 - Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

München * Der aus Darmstadt stammende Johann Valentin Fey stellt beim Münchner Magistrat im Alter von 30 Jahren den Antrag für eine persönliche Tapeciererconzession. Er tritt dabei gegen den Tapeziergehilfen Voll in Konkurrenz.

  • Als persönliches Vermögen gibt er 1.000 Gulden Elterngut und 550 Gulden Ersparnisse an.
  • Des weiteren legt er ein notariell beglaubigtes Zeugnis des Tapezierers Karl Falk vor, bei dem er elf Jahre gearbeitet hat,  
  • und sein in Freising absolviertes Prüfungszeugnis vom 25. November 1863, in dem ihm die Note I „vorzüglich“ attestiert wird. 

16. 9 1864 - Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

Darmstadt * Das Großherzogliche Hessische Kreisamt Darmstadt erteilt dem Tapezierer Johann Valentin Fey die Entlassung aus dem Großherzoglich Hessischen Unterthanen-Verbande. Damit steht seiner endgültigen Übersiedlung nach München nichts mehr im Wege. 

29. 10 1864 - Johann Valentin Fey erwirbt das Münchner Bürgerrecht

München-Au - München * Johann Valentin Fey, der Vater von Karl Valentin, erwirbt das kostenpflichtige und mit einem direkten Steuersatz verbundene Münchner Bürgerrecht, das nur etwa 5 Prozent der Münchner Einwohnerschaft besitzen. Damit verbunden ist beispielsweise das kommunale Wahlrecht. (siehe auch 5. Dezember 1893)

8. 8 1874 - Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

München-Au * Unter der Bauherrschaft des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk wird von den Maurermeistern Muckenthaler & Sepp an das vier Fensterachsen umfassende Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 ein Neubau mit drei Fensterachsen angefügt. In diesem Teil der heutigen Zeppelinstraße 41 befindet sich der Geburtsort von Karl Valentin. 

1914 - Im Karl-Valentin-Geburtshaus wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

München-Au * Im Vordergebäude des Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird ein Ausstellungsraum für Kraftfahrzeuge der Firma Weinberger eingerichtet. Der Hauseingang wird wieder an die Vorderseite verlegt. 

12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 

1954 - Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

München-Au * Am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird eine Gedenktafel für den großen Komiker angebracht und von seiner langjährigen Partnerin Liesl Karlstadt eingeweiht. Anwesend ist auch Schorsch Blädel und viele Fahnenabordnungen.

Die Tafel ist eine Stiftung der Freunde des Nationaltheaters unter Federführung der Süddeutschen Zeitung. Anlass ist die 100-jährige Eingemeindung der Au, Haidhausens und Giesings nach München. 

17. 7 1985 - Abriss des Karl-Valentin-Geburtshauses abgelehnt

München - München-Au * Der Planungsausschuss des Stadtrats lehnt den Antrag auf Abriss des „Karl-Valentin-Geburtshaues“ in der Zeppelinstraße 41 ab und tritt mit den Eigentümern, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, in Verkaufsverhandlungen ein. 

1. 10 1987 - Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Landeshauptstadt München [Kulturreferat] kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um 1,6 Millionen DMark und lässt es sofort unter Denkmalschutz stellen. 

23. 1 1992 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll verkauft werden

München - München-Au * Weil die Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 nicht finanziert werden kann, beschließt der zuständige Kultur-Ausschuss den Verkauf des Anwesens. 

1. 10 1992 - Das Valentin-Geburtshaus soll an Rudolph Moshammer verkauft werden

München-Au * In einer Beschlussvorlage des Stadtrats wird der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an den Modemacher Rudolph Mooshammer vorgeschlagen, wenn der zuständige Bezirksausschuss dem Vorhaben zustimmt. 

5. 4 1993 - Die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung legt ihr Gutachten vor

München-Au * Das Sanierungsgutachten der Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS listet die Kosten für die weitere Vorgehensweise mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auf. 

  • Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes würde 6 Millionen DMark kosten,
  • ein Teilabbruch und Sanierung kämen auf 5,5 Millionen DMark,
  • ein Abbruch und anschließender Neubau würde mit 5 Millionen DMark zu Buche schlagen. 

21. 7 1994 - Der Stadtrat beschließt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Stadtrat beschließt mit schwarz-grüner Mehrheit den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an Rudolph Moshammer. Sein Konzept sieht folgendermaßen aus: Moshammer will im Valentin-Haus die „längste Theke Münchens“ einrichten. Eine Gaststätte im Vorderhaus mit etwas Wohnraum darüber, ein weiteres Lokal im Bistrostil samt Terrasse, ein Kino oder Theaterraum im Rückgebäude. 

1. 12 1994 - Moshammer mit der Unterbringung der Freunde der Au einverstanden

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer erklärt sich mit der Unterbringung der Freunde der Vorstadt Au in den Räumen des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 einverstanden. Der Passus wird in dem Vertrag aufgenommen. 

24. 1 1995 - Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

München-Au * Der Investor des Modeschöpfers Rudolph Moshammer hat von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 Abstand genommen, weil sein Investor abgesprungen ist. Ein neuer Investor wird gesucht, was etwa zwei bis drei Monate dauern wird. 

27. 9 1851 - Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au genehmigt den Antrag des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk für ein neuzuerbauendes Wohn- und Waschhaus in der Unteren Isargasse 45, später Entenbachstraße 63, heute: Zeppelinstraße 41. Es handelt sich dabei um das spätere Geburtshaus der Münchner Volkssängers Karl Valentin. 

Um den 1. 9 1996 - Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

München-Au * Beinahe wären die Verkaufsverhandlungen für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 gescheitert. Dipl.-Ing. Klaus Schmidt: „Ich war schon kurz vor dem Hinschmeißen - wegen der Auflagen und der Kosten“.

Nun scheint alles perfekt. Und höchste Zeit ist es geworden. Das Gebäude ist schon 20 Zentimeter in den sandigen Kiesboden eingesackt. Risse durchziehen die Wände. Damit das Haus nicht auseinander fällt, mussten von außen Quer- und Stützbalken angebracht werden.

18. 9 1996 - Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus um 888.888,88 DM

München-Au * Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um die valentinieske Summe von 888.888,88 DMark. Die 890 Quadratmeter werden anschließend vollständig saniert und in neue Wohnungen umgewandelt. Schmidt setzt auf eine stadtteilbezogene Nutzung des Valentin-Hauses. 

Einer der ersten Mieter wird der Verein der Freunde der Vorstadt Au sein. Auch ein kleiner Kunstverlag soll einziehen. Insgesamt fünf Wohnungen sollen vermietet werden. Im Hof sollen vier Stadthäuser und ein modernes, verglastes turmartiges Architekturbüro entstehen. 

8. 7 1864 - Johann Valentin Fey wird als Bürger und Tapezierer aufgenommen

München - München-Au * Durch Beschluss des Magistrats wird Johann Valentin Fey, der spätere Vater von Karl Valentin, „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“. Das kostet dem Neubürger 75 Gulden Bürgeraufnahmsgebühren. 

15. 5 1705 - Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

München * Die Kaiserliche Administration verweigert der Kurfürstin Therese Kunigunde die Rückreise nach München.

8.000 Soldaten marschieren um 7 Uhr vor den Stadttoren auf und drohen mit Bombardierung. Die Münchner kapitulieren. Nun ist die baierische Hauptstadt München, das Rentamt München und damit ganz Baiern besetzt. In der Folge verlegt man den Sitz der Kaiserlichen Administration in die Herzog-Max-Burg.

14. 11 1883 - Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63

München-Au * Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später:Zeppelistraße 41] vom Tapezierer Karl Falk um 50.000 Mark. 

6. 2 1884 - Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

Au * Der Anbau am Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelistraße 41] wird seit Dezember 1883 erneut umgebaut. In jedem der drei Stockwerk werden Wände eingezogen, die die Errichtung einer separaten Küche ermöglichen. Die Herde und Öfen müssen einen Mindestabstand zu den mit Lehm verputzten Lattenwänden aufweisen. 

7. 10 1906 - Das Fey-Anwesen wird an den Spediteur Adolf Weiß verkauft

München-Au * Das Fey-Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelinstraße 41] wird um 74.018 Mark an den Spediteur Adolf Weiß und seine Ehefrau Maria über. Nach Abzug aller ausstehenden Forderungen und Hypotheken, die noch der verstorbene Vater „infolge schlechten Geschäftsganges“ aufgenommen hat, verbleiben Karl Valentin und seiner Mutter etwa 6.000 Mark.

1910 - Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

München-Au * Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger senior über. Er lässt das Rückgebäude der ehemaligen Spedition Falk & Fey abreißen und baut dort neue Werkstätten ein. 

1931 - Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

München-Au * Ludwig Weinberger junior, der zuvor sein Studium am Technikum in Köthen abgeschlossen hat, tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen in der Au ein.

Fast gleichzeitig übernimmt Weinberger eine BMW-Vertretung. Seit dieser Zeit werden fast nur noch BMW-Fahrgestelle mit Aufbauten – häufig offene Zweisitzer – versehen. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstehen etwa 300 Karosserien.

Dr. Joseph Fuchs, der rennfahrende Chirurg aus Nürnberg, lässt sich von Ludwig Weinberger jun. einen Bugatti Typ 50 mit 4,9-Liter-Maschine karossieren. Die schwarze Lackierung und die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder lassen das ohnehin niedrige Zweitüren-Cabriolet noch gestreckter erscheinen. Die Gestaltung dieses Autos weist schon eine große Ähnlichkeit mit dem Bugatti Royale auf. 

1833 - Der Hallerbräukeller an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Haidhausen * An der Ecke Innere-Wiener- und Preysingstraße entsteht der Hallerbräukeller, der nach seinem Besitzer auch Schützinger Keller genannt wird. An seiner Stelle entsteht später ein Wohnhaus, das in seinem Erdgeschoss das Kaffee- und Gasthaus Gasteig beherbergt. Heute ist dort das Café Atlas.

20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 

1868 - Die Königlich-Ethnographische Sammlung wird öffentlich

München-Graggenau * Die Königlich-Ethnographische Sammlung zieht in das Galeriegebäude der Hofgartenarkaden und wird erstmals öffentlich zugänglich. Damit entwickelt sie sich zu einem Museum im heutigen Sinn. Fast sechs Jahrzehnte bleibt sie dort, doch die stetig wachsenden Bestände machen die Räume bald zu klein. Ein neuer Standort wird notwendig.

1. 2 1996 - Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt Valentin-Geburtshaus zurück

<p><strong><em>München-Au</em></strong> * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zieht sich - völlig frustriert und regelrecht verbittert sowie unter einem Wust von Vorwürfen gegenüber der Landeshauptstadt München - von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus&nbsp;in der Zeppelinstraße 41 zurück.</p> <p>Den Bezirksausschussvorsitzenden Hermann Wilhelm bezeichnet er in diesem Zusammenhang als <em>„Vereinsmeier&nbsp;ohne Durchblick“</em>.&nbsp;Er selbst empfindet sich als ein <em>„Opfer von Zauderern“</em> im Planungsreferat. Der Herrenschneider wörtlich: <em>„Das ganze Land befindet sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise, seit seinem Bestehen. Eine Krise, die sich in Zukunft nur noch verschlimmern wird.“&nbsp;</em>Und weiter: <em>„Angesichts einer solchen Zukunft dürfte man eigentlich gar nichts mehr investieren.“ &nbsp;</em></p> <p>Zuvor war in mehreren Anträgen des Bezirksausschusses&nbsp;und verschiedenen Bürgerversammlungen gefordert worden, die Verhandlungen mit dem Münchner Modezaren&nbsp;wegen <em>„offensichtlichem Desinteresse“</em> einzustellen. Die bereits im Herbst 1993 eingereichte Bewerbung des Nachbarn Klaus Schmidt wird an den Planungsausschuss weitergeleitet.&nbsp;</p>

13. 7 1869 - Ein Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses

München - München-Au * Johann Valentin Fey stellt ein „Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses“. Der verwitwete Tapezierer möchte Johanna Maria Schatte heiraten.

2007 - Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus wird erneuert und erhöht.

23. 10 1992 - Bezirksausschuss lehnt Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses ab

München-Au * Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen lehnt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 ab und beantragt die Erstellung eines Sanierungsgutachtens durch die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS. Bis zur Erstellung des Gutachtens sind alle Verkaufsabsichten zu stoppen. 

1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 

26. 3 1946 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Auf der 6. Sitzung des Münchner Stadtrats wird - knapp zehn Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Dritten Reichs - für das Rondell zwischen Brienner Straße und Maximiliansplatz der Name „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschlossen.

Seine Lage inmitten der Stadt und „vor allem die Tatsache, dass  das Denkmal des großen deutschen Dichters Friedrich von Schiller trägt, der Freiheit und Menschenwürde in seinen Werken feierte“, lassen diesen Ort „als Erinnerungsstätte besonders geeignet erscheinen“. Der Standort wird bewusst gewählt, denn schräg gegenüber - im 1944 zerstörten ehemaligen Wittelsbacher Palais an der Brienner Straße 50 - befand sich das gefürchtete Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei - das Zentrum der politischen Verfolgung.

Die Länge des Platznamens macht sein Aussprechen zwar praktisch unmöglich. Doch das macht nichts, denn der Platz dient nicht als Adresse. Er ist einfach ein Verkehrsknoten mit Grünfläche. Der Form halber hat er aber trotzdem eine Postleitzahl erhalten: 80333. 

10. 4 1806 - Johann Peter von Langer wird Direktor der Kunstakademie

München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.

1981 - Friederike Kreutzkamm übernimmt die Geschäftsführung

München-Kreuzviertel * Nach dem Tod von Fritz Kreutzkamm übernimmt seine Frau Friederike die Geschäftsführung des Familienunternehmens. In der Maxburg an der Pacellistraße eröffnet sie zudem eine kleine Confiserie, die sich erfolgreich etabliert.

13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden. Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 

11 1986 - Die Ewige Flamme darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die Sparmaßnahme, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 

1967 - Nachnutzung des ehemaligen Synagogengeländes 

München-Kreuzviertel * Unter Teilen des ehemaligen Grundstücks der 1938 zerstörten Hauptsynagoge wird eine Tiefgarage für den Karstadt-Konzern errichtet. Die kommerzielle Nutzung des Areals steht exemplarisch für den lange Zeit zurückhaltenden Umgang mit den Erinnerungsorten jüdischen Lebens in München. Erst allmählich rückt die historische Bedeutung des Geländes wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein.

1882 - Grundstück für die neue Hauptsynagoge gesichert

München-Kreuzviertel * Die Bauplatzsuche für die neue Synagoge ist von Erfolg gekrönt. Auf persönliche Intervention von König Ludwig II. stellt die Königliche Krongutsverwaltung eines der begehrtesten Grundstücke im innerstädtischen Bereich der Haupt- und Residenzstadt dafür zur Verfügung. Es kostet 348.000 Mark und ermöglicht den Bau eines freistehenden und repräsentativen Sakralbaus.

Damit hat die jüdische Gemeinde erreicht, was den protestantischen Gläubigen bis zum heutigen Tag verwehrt blieb: Ein Gotteshaus innerhalb der alten Stadtmauern. 

10. 11 1985 - Die Gasteig-Philharmonie wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Die Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum wird feierlich eröffnet.

1818 - Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.

2 1900 - Sechs Akku-Loks werden angeschafft

München * Im Jahr 1899 werden sechs Akku-Loks angeschafft, die ab Februar 1900 bis März 1906 zwischen dem Schiller-Denkmal und dem Odeonsplatz ihre Schleppdienste verrichteten.

14. 2 1884 - Die Bauarbeiten an der Hauptsynagoge beginnen

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der neuen Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 beginnen und lassen das jüdische Gotteshaus in die Höhe wachsen.

Zwischenzeitlich hat die Israelitische Kultusgemeinde den Beschluss gefasst, die nahezu sechzig Jahre alte Synagoge an der Westenriederstraße nicht zu erhalten und statt dessen die finanziellen Mittel für die erforderlichen Sanierungsarbeiten in den Bau der neuen Haupt-Synagoge zu investieren. 

Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.

5. 9 1937 - Letztes Jubiläum der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Israelitische Kultusgemeinde München begeht den 50. Jahrestag der Einweihung der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Damit jährt sich die feierliche Eröffnung des Gotteshauses von 1887 zum letzten Mal. 

Die bei der Einweihung geäußerte Hoffnung, die Synagoge möge „vor widrigen Schicksalen bewahrt bis in ferne Jahrhunderte übergehen“, erfüllt sich nicht. Bereits wenige Monate später wird das Gebäude auf Anordnung des NS-Regimes abgebrochen. Offiziell erfolgt die Maßnahme aus „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“, tatsächlich wird die Hauptsynagoge als erste Synagoge Deutschlands gezielt von den Nationalsozialisten zerstört. Ihr Abriss markiert einen weiteren Schritt der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.

30. 1 1866 - Mittelersuchen für einen Synagogen-Neubau

München * Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bittet den Münchner Stadtmagistrat um finanzielle Unterstützung für den Neubau einer größeren Synagoge. Doch erst muss ein geeigneter Bauplatz gefunden werden, wobei sich diese Suche sich als ebenso schwierig gestaltet wie die weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.

16. 9 1887 - Die neue Hauptsynagoge wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel * Um 17 Uhr erfolgt - unter interessierter Beteiligung der Münchner Öffentlichkeit und der offiziellen Repräsentanten von Stadt und Staat - die feierliche Einweihung der neuen, nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellten Münchner Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7. Ausgestattet mit 1.000 Männer- und 800 Frauen-Betstühlen ist sie - nach der Berliner und der Breslauer Synagoge - das drittgrößte deutsche jüdische Gotteshaus. 

Architekt der Münchner Synagoge ist Albert Schmidt, der zuvor schon die Planungen für die protestantische Lukas-Kirche, die Deutsche Bank und den Löwenbräukeller ausgeführt hat. 

Der gesamte Kostenaufwand von über 1,5 Millionen Mark für die Kirche und das danebenstehende Gemeindehaus hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Jüdischen Kultusgemeinde bis an die Grenzen des 

Erträglichen belastet. Die Finanzierung des ehrgeizigen Bauvorhabens erfolgt in erster Linie durch Geld- und Sachspenden, aber auch durch den Verkauf von Betstühlen, die zwischen 200 und 1.700 Mark kosten. Der Preis richtet sich nach seinem Platz innerhalb des Sakralraums und der Nähe zur Heiligen Lade. 

Die neue Haupt-Synagoge entwickelte sich rasch zu einem Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Lebens der Münchner Juden. Neben den Gottesdiensten wird das Haus auch für Konzerte und Vorträge genutzt. Das Anwachsen der Kultusgemeinde und der damit verbundene erhöhte Verwaltungsaufwand macht den Bau eines neuen Gemeindehauses notwendig. 

8. 6 1938 - Die jüdische Gemeinde wird vor vollendete Tatsachen gestellt

München-Kreuzviertel * Am Tag nach Hitlers Befehl setzt die Stadt die Repräsentanten der Israelitischen Kultusgemeinde von der Entscheidung zum Abriss der Hauptsynagoge in Kenntnis. Zugleich erfahren sie, dass das Grundstück an der Herzog-Max-Straße 3–7 für 185.000 Reichsmark an die Stadt zu veräußern ist. Ein Einspruch gegen die Maßnahme oder gar Widerstand kommen unter den politischen Bedingungen des NS-Regimes nicht in Betracht. 

Noch am selben Abend organisiert die Gemeinde einen letzten Gottesdienst in der Synagoge. Zahlreiche Gemeindemitglieder nehmen Abschied von ihrem religiösen und kulturellen Zentrum, dessen bevorstehende Zerstörung das Ende einer Epoche jüdischen Lebens in München symbolisiert.

1955 - Rückgabe des Synagogengrundstücks 

München-Kreuzviertel * Das ehemalige Grundstück der Hauptsynagoge wird 1955 an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Da ein Wiederaufbau oder Neubau einer Synagoge an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar erscheint, veräußert die Gemeinde Teile des Areals an den Karstadt-Konzern. 

Den Bereich, auf dem sich die Hauptsynagoge befunden hat, erwirbt die Stadt München. Dort entsteht eine Grünanlage. Zugleich vereinbaren die Stadt und die Israelitische Kultusgemeinde, an dem historischen Ort ein Denkmal zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge und die Verfolgung der Münchner Juden zu errichten.

14. 3 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger wird eröffnet

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;wird <em>„früh 8 Uhr“</em> eröffnet.&nbsp;Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, <em>„durch das der Atem der großen weiten Welt weht“</em>.&nbsp;</p>

Um 8 1887 - Münchens neue Hauptsynagoge prägt das Stadtbild

München-Kreuzviertel * Im Sommer 1887 können die Außen- und Innenarbeiten an der Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 abgeschlossen und der Sakralbau seiner Bestimmung übergeben werden. 

Die zeitgenössischen Kritiker würdigen den Bau als „ein völlig selbstständiges Werk von ausgeprägter Eigenart, ein Denkmal, nicht nur des Meisters, der es geschaffen hat, sondern auch der Zeit, in der es entstand“. 

Das „Münchener Tagblatt“ vermerkt überschwänglich, dass das „architektonische Schmückkästchen München“ nun wieder „um eine köstliche Perle reicher geworden“ sei. „Besonders markant und in die Augen springend ist der Turm, der an der westlichen Front über der Vorhalle des Männerraumes und einem Teile der Frauen-Empore errichtet ist. Den Hauptteil der Synagoge bildet der dreischiffige, in 5 Joche gegliederte Hallenbau, der bei einer Länge von 50 Metern rund 30 Metern Breite hat. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 18 Metern, die Seitenschiffe von 15 Metern.“

Über die Ausgestaltung im Inneren schreibt der Rabbiner Leo Baerwald: Sie ist „von wohtuender Harmonie in Farbe und Proportionen und wirkt, ohne überladen zu sein, prächtig, da die Synagoge sonst Schlichtheit ausweist“. Und tatsächlich entstand mit der neuen Synagoge ein Bauwerk, das das gewachsene Selbstverständnis der jüdischen Gemeinde Münchens für jedermann weithin sichtbar macht. Das imposante Bauwerk an prominenter Stelle ist ein Symbol und die stolze Demonstration der Zugehörigkeit der jüdischen Mitbürger zur Münchner Stadtgesellschaft. 

Die nichtjüdische Gesellschaft hat die jüdische Religiosität und Kultur inzwischen weitgehend respektiert. Bis zur Akzeptanz ist es allerdings noch ein weiter Weg. Das zeigt auch die Formensprache der Synagoge. War schon das Gebäude an der Westenriederstraße äußerlich ein schlichtes, architektonisch unauffälliges Gotteshaus, so lehnt sich auch der Neubau in seiner gestalterischen Orientierung stark an christliche Sakralbauten an. Selbst wenn das Bauwerk beeindruckender ausfiel, so musste die Israelitische Kultusgemeinde dennoch weitgehend auf eine eigenständige architektonische Ausdrucksweise verzichten. 

7. 6 1938 - Hitler ordnet den Abriss der Hauptsynagoge an

München-Kreuzviertel * Nach dem Besuch einer Veranstaltung im benachbarten Künstlerhaus ordnet Reichskanzler und NSDAP-Führer Adolf Hitler persönlich den Abriss der Münchner Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße an. Die Nationalsozialisten begründen die Maßnahme offiziell mit „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“. Tatsächlich handelt es sich um einen ideologisch motivierten Akt gegen die jüdische Gemeinde und eines der frühesten sichtbaren Zeichen der verschärften Verfolgungspolitik des NS-Regimes. 

Mit der Zerstörung der Hauptsynagoge verliert die Israelitische Kultusgemeinde ihr bedeutendstes religiöses und repräsentatives Zentrum. Der Abriss markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur vollständigen Entrechtung und Verdrängung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben.

9. 6 1938 - Beginn des Abrisses der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße beginnen. Mit den Arbeiten wird die Baufirma Leonhard Moll beauftragt. Der Abriss erfolgt auf Anordnung des NS-Regimes und markiert die erste gezielte Zerstörung einer Synagoge in Deutschland durch die Nationalsozialisten noch vor den Novemberpogromen von 1938. 

Für die jüdische Gemeinde Münchens bedeutet der Verlust ihres bedeutendsten Gotteshauses einen schweren Einschnitt. Die Zerstörung der Synagoge wird öffentlich inszeniert und macht die zunehmende Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.

8. 7 1938 - Abriss der Hauptsynagoge unter Zeitdruck 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge erfolgen unter erheblichem Zeitdruck. Adolf Hitler verlangt, dass sie spätestens bis zum „Tag der Deutschen Kunst“ am 8. Juli 1938 vollständig beseitigt ist. Die Zerstörung des Gotteshauses soll rechtzeitig vor den repräsentativen Feierlichkeiten des NS-Regimes abgeschlossen sein und aus dem Stadtbild verschwinden. 

Der beschleunigte Abriss unterstreicht den symbolischen Charakter der Maßnahme, mit der die Nationalsozialisten die jüdische Präsenz im Zentrum Münchens demonstrativ tilgen wollen.

26. 6 1938 - Öffentliche Zustimmung und weitere Nutzung des Synagogen-Geländes

München-Kreuzviertel * Während der Abriss der Hauptsynagoge voranschreitet, feiert die nationalsozialistische Propaganda die Zerstörung des Gotteshauses. Die NS-Zeitung „Der Stürmer“ kommentiert den Vorgang am 26. Juni 1938 mit den Worten: „Ein Schandfleck verschwindet.“ 

Anders als beim wenige Tage später beginnenden Abriss der evangelischen Matthäuskirche regt sich gegen die Zerstörung der Synagoge in der Öffentlichkeit kein nennenswerter Protest. Die Beseitigung des jüdischen Sakralbaus zur Schaffung neuer Verkehrs- und Freiflächen wird weitgehend widerspruchslos hingenommen. 

Der ebenfalls vorgesehene Abriss des jüdischen Gemeindehauses in der Herzog-Max-Straße 3–5 wird jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen übernimmt das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS die Gebäude. Ab 1940 befindet sich dort eine Dienststelle des Lebensborn e. V., einer nationalsozialistischen Organisation zur Förderung der bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes.

15. 2 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger ist fertiggestellt

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;der hanseatischen Kaufmannsfamilie Emden &amp; Söhne&nbsp;ist fertiggestellt.</p>

1888 - Die Nebengebäude der Hauptsynagoge entstehen

München-Kreuzviertel * Der Bau des Verwaltungs- und Wohnungsgebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 und 5 - neben der Hauptsynagoge - beginnt. 

1889 - Gemeindezentrum an der Herzog-Max-Straße 3 eröffnet

München-Kreuzviertel * Der Bau des Gebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 ist fertiggestellt. Er beherbergt - bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 - neben Wohnungen und zwei Betsälen das Wohlfahrts- und Jugendamt sowie die Israelitische Armenpflege, das Rabbinat und die Kanzlei der Münchner Kultusgemeinde.

1968 - Wettbewerb für das Synagogen-Denkmal

München-Kreuzviertel * Für das geplante Denkmal auf dem Gelände der 1938 zerstörten Hauptsynagoge schreibt die Stadt München Anfang 1968 einen Künstlerwettbewerb aus. Den mit 6.000 D-Mark dotierten ersten Preis erhält der Münchner Bildhauer Herbert Peters. Sein Entwurf bildet die Grundlage für das künftige Mahnmal, das an die Zerstörung der Hauptsynagoge und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München erinnern soll.

9. 11 1969 - Enthüllung des Synagogen-Denkmals

München-Kreuzviertel * Münchens Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel enthüllt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Gedenkstein auf dem ehemaligen Gelände der Hauptsynagoge. Das Denkmal erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge an der Herzog-Max-Straße sowie an die Verfolgung und Ermordung der Münchner Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Mit der Einweihung des Mahnmals erhält der historische Ort erstmals eine sichtbare Form des öffentlichen Gedenkens. Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 verleiht der Zeremonie dabei eine besondere symbolische Bedeutung.

Ab 1888 - An der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl

München-Au * Auf dem Wiesengrundstück an der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl.

1890 - Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt

München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.

11. 7 1798 - Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

München - Haidhausen - Au * Die Oberlandesregierung fordert den Magistrat eindringlich dazu auf, keinerlei „Minutoverschleiß“ von Bier, gemeint ist die mass- und halbmassweise Abgabe des Gerstensafts, am Gasteig und am Lilienberg zuzulassen. Auch darf das Bier nicht in den kleineren Halbeimer-Fässern [= 30 Mass]  abgegeben werden. 

1893 - Wird München zur Kaffeestadt ?

München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen: 

„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“

12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.

5 1798 - Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt

Au * Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt.  Erst ab dem Jahr 1799 wechseln sie auf den Mariahilfplatz.

1. 5 1919 - Eine Kompanie der Abteilung Scharff marschiert in die Innenstadt

München-Haidhausen * Um 12:45 Uhr marschiert eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ zum Maximilianeum und von dort durch die Maximilianstraße weiter in Richtung Innenstadt. Am Abend wird sie sich wieder zurückziehen und in den Gasteig-Anlagen biwakieren. 

 

9. 2 1915 - Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

<p><em><strong>München-Lehel</strong></em> * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6.&nbsp;</p>

1985 - Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das sogenannte Pesthaus

München-Au * Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das inzwischen ziemlich heruntergekommene „Pesthaus“ in der Auer Franz-Prüller-Straße um 300.000 DMark.

Ab 1991 - Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus renovieren

München-Au * Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus in der Franz-Prüller-Straße mit viel Mühe, Detailtreue und rund vier Millionen DMark restaurieren.

1891 - Der Lenbachplatz erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Der Platz vor dem künftigen Künstlerhaus erhält zu Ehren des Malerfürsten Franz von Lenbach seinen Namen. 

1947 - Schwammerlzucht im U-Bahn-Schacht

München * Ein Herr Steiner pachtet den 4.000 Quadratmeter großen Rohbau des 1941 eingestellten U-Bahn-Bauprojekts. Nun werden hier Champignons gezüchtet. Später will man hier sogar ein mikrobiologisches Institut zur Gewinnung von Penicillin einrichten, doch ein Wassereinbruch vereitelt das Vorhaben. 

1458 - Das sogenannte Pesthaus, Kaltenegger- oder Nonnenhaus wird erbaut

Au * Mit diesem Jahr wird allgemein das Entstehungsjahr des sogenannten Pesthauses, Kaltenegger- oder Nonnenhauses an der heutigen Franz-Prüller-Straße in der Au angegeben.

24. 5 1804 - Der Grundstein für das Palais Salabert wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Palais Salabert, dem heutigen Prinz-Carl-Palais, wird gelegt. Das Gartenpalais wird nach Plänen von Carl von Fischer erbaut.

1941 - Die Bauarbeiten für die U-Bahn werden eingestellt

München * Der erste Bauabschnitt für das Münchner U-Bahn-Projekt ist fertiggestellt. Nun werden die Bauarbeiten wegen der Priorität kriegswichtiger Maßnahmen wieder eingestellt. Der Tunnel wird als Luftschutzkeller genutzt. 

Eckhaus

Erstellung: 1857
Tal 24
21 m
<p>Eckhaus mit Fassadengestaltung von 1857.</p>

Eckhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Tal 20
30 m
<p>Eckhaus, neubarock, 1897.</p>

Ehem. Radlbad

Erstellung: 0
Radlsteg 2
36 m
Radlsteg 2; Ehem. Radlbad (seit dem 14. Jh.), dreigeschossiges, langgestrecktes altes Bürgerhaus, umgebaut 1878 (Mansarddach) und 1897 (Erdgeschoss mit Schaufenstern).

Ehem. Metzgerbräu

Erstellung: 1907
Tal 26
38 m
<p>Ehem. Metzgerbräu, jetzt Geschäfts- und Wohnhaus, zwei 1907 vereinigte Häuser; der niedrigere Ostteil im Kern wohl 16. Jh., später mehrfach umgebaut, der höhere Westteil Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Westenriederstraße 31
39 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1897.</p>

Eckhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Tal 18
42 m
<p>Eckhaus, klassizistische Fassade, um 1800.</p>

Ehem. Bürgerhaus

Erstellung: 1790
Tal 28
46 m
<p>Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäfts- und Wohnshaus, bis zum zweiten Stock im Kern spätmittelalterlich, im späten 18. Jh. aufgestockt, Fassadengestaltung frühklassizistisch; Umbau 1874; vgl. Westenriederstraße 37.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 1750
Westenriederstraße 37
48 m
<p>Wohnhaus, ehem. Rückgebäude von Tal 28, mit schlichter Fassade, 18. Jh.</p>

Westenriederstraße 29
53 m
<p>Bürgerhaus, mit Krüppelwalmdach, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung des mittleren 19. Jh., 1969 restauriert.; hierzu Rückgebäude: Mietshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit vorgesetztem, hölzernen Wendeltreppenturm, 1. Hälfte 18.Jh.</p>

Kaltenbachtor

Erstellung: 1319
Tal
55 m
<p>Abbruchsjahr ist nicht bekannt</p>

Zwingerturm

Erstellung: 0
Zwingerstraße
63 m

Mietshaus

Erstellung: 0
Westenriederstraße 27
67 m
Mietshaus, bis zum 2. Stock im Kern gotisch (wohl 16. Jh.), später aufgestockt; Fassadengliederung von etwa 1860; 1969 restauriert.

Katzenturm

Erstellung: 1417
Westenriederstraße
68 m

Bürgerhaus

Erstellung: 1850
Westenriederstraße 27
69 m
<p>Bürgerhaus, viergeschossiger zurückgesetzter Eckbau mit Halbwalmdach und schlichter Fassade in neuklassizistischer Tradition, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung Mitte 19. Jh.; Mietshaus, viergeschossiges Rückgebäude mit Satteldach und vorgesetztem, hölzernen Treppenturm, 1. Hälfte 18. Jh.</p>

Eckhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Tal 19
70 m
<p>Tal 19; Eckhaus, neubarock, 1894; Hauptfront z. T. vereinfacht.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 0
Sterneckerstraße 2
72 m
Altmünchner Bürgerhaus mit vier niedrigen Geschossen, bis zum 1. Stock wohl im Kern spätgotisch, im 17./18. Jh. umgebaut und aufgestockt, Treppe vom Typ Himmelsleiter.

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1873
Westenriederstraße 18
74 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1873.</p>

Dürnbräu

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Tal 21
77 m
<p>Tal 21; Dürnbräu, klassizistischer Bau, um 1828; Erdgeschoss etwa 1930 verändert (mit Malereien).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Westenriederstraße 43
77 m
<p>Westenriederstraße 43; Mietshaus, Neurenaissance, 1899; z. T. vereinfacht, Fassade an der Sterneckerstraße noch unverändert.</p>

Westenriederstraße 20
79 m
<p>Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, siehe Frauenstraße 19.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Westenriederstraße 16
81 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1824 von Josef Höchl.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1878
Westenriederstraße 23
81 m
<p>Mietshaus, 1877-78 umgebaut; vgl. Nr. 16.</p>

Gautsch-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1902
Tal 8
87 m

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 45
88 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1900 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Westenriederstraße 14
91 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissancefassade, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Stattliches Eckhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tal 38
92 m
<p>Stattliches Eckhaus, deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Westenriederstraße 21
92 m
<p>Mietshaus, schlichte Fassade in klassizistischer Tradition, 1877-78 umgebaut; Geburtshaus Lorenz von Westenrieder (1748; Gedenktafel).</p>

Taeckentor

Erstellung: 1360
Westenriederstraße
94 m

Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule

Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Frauenstraße 19
96 m
<p>Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, stattlicher Bau im barockisierenden Jugendstil, 1900-01 von Robert Rehlen; mit Westenriederstraße 20.</p>

Ehem. Högerbräu

Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tal 6
98 m
<p>Ehem. Högerbräu, jetzt Geschäftshaus, Natursteinfassade in deutscher Renaissance, 1901-02 von Max Ostenrieder, Fragment nach Kriegszerstörung in Neubau von 1980 einbezogen und in den oberen Geschossen frei ergänzt.</p>

Tal 4
105 m
<p>Zugehöriges Rückgebäude, im Kern wohl noch 16. Jh., Treppenhaus 18. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 47
106 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.</p>

Synagoge an der Westenriederstraße

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Westenriederstraße
113 m

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Frauenstraße 15
116 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1900, im Kern wohl älter.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 28
118 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Westenriederstraße 15
118 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.</p>

Frauenstraße 28
118 m

Eckhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1903
Tal 7
123 m
<p>Eckhaus, in schlicht barockisierenden Formen, 1903 von Heilmann und Littmann; ehemals mit Giebel; Block mit Maderbräustraße 5.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1550
Heiliggeiststraße 2
123 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Rückgebäude, im Kern wohl noch 16. Jh.</p>

Walmdachhaus

Erstellung: 1710
Ledererstraße
124 m
freistehend, um 1715/20 umgebaut und aufgestockt.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Dreifaltigkeitsplatz 3
125 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1902.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Frauenstraße 13
127 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern; 1902; große Hausmadonna.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Frauenstraße 34
130 m
Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1865 von Michael Reifenstuel; Innenbau 1992/93 weitgehend erneuert.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 26
131 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>

Moradellihaus

Architekt: Schleich Erwin, Kaspar Hermann
Erstellung: 1650
Hochbrückenstraße 8
133 m
<p>Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs von Erwin Schleich rekonstruiert, Fassadenbemalung nach einem Entwurf von Hermann Kaspar.</p>

Miets- und Geschäftshaushaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Heiliggeiststraße 2
133 m
<p>Heiliggeiststraße 2a; Miets- und Geschäftshaushaus, viergeschossiger klassizistischer Pultdachbau, um 1810.</p>

Giebelhaus

Erstellung: 1550
Ledererstraße 10
138 m
<p>Ledererstraße 10/12; Giebelhaus, z.T. 15./16. Jh. (schon auf Sandtner-Modell von 1570), 1726 (?) umgebaut und aufgestockt, wieder mit Giebel; 1980/81 entkernt.</p>

Bürgerhaus

Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Dreifaltigkeitsplatz 1
138 m
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, um 1800, auf älterer Grundlage.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1819
Westenriederstraße 13
138 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Eckbau, im Kern 1819-20.</p>

Heilig-Geist-Kirche

Architekt: Löwel Friedrich, Ettenhofer Johann Georg
Baustil: Gotik
Erstellung: 1350
Prälat-Miller-Weg 1
139 m
<p>Kath. Pfarrkirche Hl. Geist (ehem. Spitalkirche), Wandpfeilerkirche mit polygonalem Chorschluss, Chorscheitelturm und repräsentativ gestalteter Westfassade, im Kern gotische Staffelhalle des 14. Jhs., barocke Umgestaltung durch Johann Georg Ettenhofer, 1724-30, Erweiterung nach Westen in neubarocken Formen, von Friedrich Löwel, 1885-88, etappenweiser Wiederaufbau nach schwerer Kriegsbeschädigung, 1946-1991; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Exter August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Frauenstraße 11
140 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1890 von August Exter.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayer Ludwig
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1869
Frauenstraße 36
141 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Lisengliederung, von Ludwig Deiglmayer 1869.

Isartortheater

Erstellung: 1811
Westenriederstraße 1
145 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Frauenstraße 22
149 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1870
Frauenstraße 38
152 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Rotmarmorepitaph

Erstellung: 1550
Maderbräustraße 4
154 m
Mitte 16. Jh.; im Durchgang.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Frauenstraße 9
154 m
<p>Frauenstraße 9; Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Marienstraße 10
156 m
<p>spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Frauenstraße 20
159 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1875, 1904 teilweise umgestaltet.</p>

Mietshaus

Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Heiliggeiststraße 6
159 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reiche Giebelseite zum Viktualienmarkt, 1897 von Ludwig Marckert.</p>

Polizeiamt Nord

Architekt: Pfister Rudolf
Erstellung: 1923
Hochbrückenstraße 7
161 m
<p>Polizeiamt Nord. Polizeidienstgebäude, in städtebaulich wirkungsvoller Position, in sachlich-reduziert historisierenden Formen errichteter Komplex; fünfgeschossiger Längstrakt im Osten, mit klinkerverblendetem Erdgeschoss, Flachbogen und abgestuftem Südgiebel; viergeschossiger südlicher Seitenflügel; rückwärtiger Querbau im Norden; erbaut nach Plänen von Rudolf Pfister und Landbauamt München, 1923/25.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Dreifaltigkeitsplatz 2
162 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896, von Heilmann und Littmann.</p>

Torbräu

Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Tal 41
164 m
<p>Hotel Torbräu, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Georg Hamann; nach Kriegsschäden 1946-51 vereinfacht wiederaufgebaut.</p>

Volkstheater

Erstellung: 1812
Westenriederstraße 1
164 m
<p>Das Isartortheater, offiziell Königliches Hoftheater am Isarthor, war ein klassizistisches Theatergebäude in München, erbaut 1811–1812 von Emanuel Herigoyen. Es lag westlich des Isartors, an der heutigen Grünfläche zwischen Frauenstraße und Westenriederstraße. Das Theater wurde am 10. Oktober 1812 in Anwesenheit von König Maximilian I. und Kronprinz Ludwig eröffnet.</p><p>Ursprünglich als zweites königliches Hoftheater gedacht, geriet das Isartortheater ab 1822 in Schwierigkeiten. Direktor Carl Carl setzte auf volkstümliche Unterhaltung, stieß jedoch auf Kritik und finanzielle Kürzungen zugunsten des Hof- und Nationaltheaters. 1825 schloss er das Theater und zog mit seinem Ensemble nach Wien, wo er am Theater an der Wien erfolgreich wurde.</p><p>Von 1844 bis 1931 diente das Gebäude als städtisches Leihhaus. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der südliche Seitenflügel abgerissen. 1931 erfolgte der Umbau zu einem Kino, dem „Atlantik-Palast“, mit 1.000 Sitzplätzen. Bis 1944 wurden dort auch amerikanische Filme gezeigt.</p><p>Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Gebäude bei Luftangriffen aus. Die Ruine blieb bis 1953 stehen und wurde schließlich abgetragen. Heute erinnert nichts mehr an das einst bedeutende Theater.</p>

Teil eines Doppelmietshauses

Architekt: Lutz Josef
Erstellung: 1882
Rumfordstraße 31
167 m
<p>Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 29, in klassizistischer Tradition, 1882 von Josef Lutz.</p>

Miets- und Wirtshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Maderbräustraße 2
168 m
deutsche Renaissance, bez. 1901; Block mit Tal 10.

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Marienstraße 2
168 m
<p>Neurenaissance-Eckbau, 1882 von Michael Reifenstuel.</p>

Teil eines Doppelmietshauses

Architekt: Grübel Johann
Erstellung: 1884
Rumfordstraße 29
170 m
<p>Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 31, in klassizistischer Tradition, 1884 von Johann Grübel.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 16
174 m
<p>Frauenstraße 16; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 37
176 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Thomas.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1905
Dreifaltigkeitsplatz 4
177 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh., oberstes Geschoss mit Eckerkern Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmeyer Josef
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 27
179 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, 1880 von Josef Heilmeyer.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1899
Viktualienmarkt 5
180 m
<p>malerischer Eckbau, 1899.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 14
181 m
<p>Frauenstraße 14; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 16.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 2
182 m
Orlandostraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; bildet eine Gruppe mit Nr. 4 und 6.

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tal 43
182 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, dreigeschossig (früher höher), um 1900.</p>

Stadtsparkasse

Architekt: Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Sparkassenstraße 2
183 m
<p>Sparkassenstraße 2/4; Stadtsparkasse (und ehem. städt. Verwaltungsgebäude), langgestreckter malerischer Bau in deutscher Renaissance, Putzbau mit Natursteingliederungen, polygonalem Eckerker und reichem plastischem Dekor, 1898-99 (Nordteil) und 1906-08 von Hans Grässel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 4
190 m
Orlandostraße 4; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 6.

Isartor

Architekt: Gärtner Friedrich von, Neher Bernhard d. J.
Erstellung: 1337
Tal 50
190 m
<p>Isartor, stattlicher querrechteckiger Tortum mit von Mauern umschlossenem Vorhof, achteckigen Flankentürmen und dreibogiger Stirnfront, von 1337, 1833-35 durch Friedrich von Gärtner restauriert, nach Kriegsschäden 1946-57 wiederhergestellt; Wandfresko von Bernhard Neher d. J., 1835; neue Turmuhren 2005.</p>

ehem. Stadtbauamt

Architekt: Grassel Hans
Erstellung: 0
Sparkassenstraße 2
190 m

Heiliggeistspital

Erstellung: 0
Viktualienmarkt
190 m

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Rumfordstraße 25
191 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern, 1877 von Johann Thomas.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Berthold Hermann, Hägele Leonhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Bräuhausstraße 8
194 m
historisierende Fassade mit Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im Jahre 1750), bez. 1904, von Hermann Berthold und Leonhard Hägele.

Geschäftshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 34
194 m
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, mit Risaliten, Rohbackstein und Naturstein, 1889-90 von Georg Meister.</p>

Fleischbank

Erstellung: 0

198 m

Wandverkleidung mit Jugendstilornamenten

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Ledererstraße 11
200 m
Ledererstraße 11; Wandverkleidung aus Kacheln mit Jugendstilornamenten, z.T. mit alpinen Motiven, Anfang 20. Jh.; in den Erdgeschossräumen einer ehem. Käsehandlung.

Fassade des Mietshauses

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1864
Frauenstraße 44
200 m
Fassade des Mietshauses, fünfgeschossig, mit gotisierender Gliederung, von Franz Kil, bez. 1864, Zinnenbekrönung Rekonstruktion von 1926; Abbruch des Hauses 1989/90.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Marienstraße 18
201 m
<p>Neurenaissance, um 1870.</p>

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 23
201 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1880 von Johann Thomas.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Orlandostraße 3
202 m
Mietshaus, Übergang vom historisierenden Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit, mit z. T. mehrfarbiger Fassade, im 1. Stock geschnitzte Fensterstöcke, 1913-14 von Franz Deininger.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 30
202 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, 1876.</p>

Mietshaus

Architekt: Albrecht Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Rumfordstraße 36
203 m
<p>Rumfordstraße 36/38; Mietshaus, breite Doppelerkerfront in deutscher Renaissance, mit prächtigem Portal, bez. 1895, von Max Albrecht.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Bayer Ludwig
Erstellung: 1877
Ledererstraße 9
204 m
1877 von Ludwig Bayer; 1950 vereinfachend umgestaltet.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 6
205 m
Orlandostraße 6; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 4.

Miets- und Geschäftshaus

Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 1
206 m
Miets- und Geschäftshaus, repräsentativer, langgestreckter Neurenaissance-Eckbau, um 1875/80 von Johann Kilian Stützel; mit Rest der historischen Stadtmauer von 1285-1337.

Ehem. Büro- und Wohnhaus

Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Sparkassenstraße 3
211 m
Ehem. Büro- und Wohnhaus, jetzt städt. Verwaltungsgebäude, breite Neurenaissancefassade, 1891 von Jakob Heilmann, umgebaut 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner.

Bürgerhaus

Erstellung: 1350
Ledererstraße 7
212 m
<p>dreigeschossiger Satteldachbau mit stark vereinfachter Fassade, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl noch spätmittelalterlich, Aufstockung in der 1. H. 19. Jh., weitere Umbauten in der 2. H. 19. Jh. und 1. H. 20. Jh.</p>

Hofbräuhaus

Architekt: Littmann Max, Goebel Erich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Platzl 9
212 m
<p>Staatl. Hofbräuhaus, malerischer Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896-97 von Max Littmann mit Erich Goebel, unter Einbeziehung älterer Bauteile (Südflügel); im Hof Biergarten, Brunnen mit Löwenfigur.</p>

Metzgerzeile

Architekt: Eggers Hartwig
Erstellung: 1860
Viktualienmarkt 2
214 m
Ladenzeile, sog. Metzgerzeile, eingeschossige, neugotische, flachgedeckte Arkadenfolge mit Blendmaßwerkbrüstung und Filialen, von Hartwig Eggers, 1880/81, nach Kriegsschäden 1979-81 Rekonstruktion mit Hilfe ausgelagerter Details.

Rückgebäude

Architekt: Albrecht Max
Erstellung: 1908
Sparkassenstraße 1
215 m
Rückgebäude von Burgstraße 2 (siehe dort), Fassade 1908 von Max Albrecht.

Wieskapelle

Erstellung: 0

215 m

Mietshausblock

Architekt: Wollmann Stefan
Erstellung: 1908
Frauenstraße 10
216 m
<p>Frauenstraße 10/12; Mietshausblock, langgestreckte, barockisierende Fassade, mit vier Erkern, 1908-09 von Stefan Wollmann; in Medaillons gemalte Ansichten von München.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 28
216 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 wohl von Johann Dietz.</p>

Sparkassenstraße 5
217 m
Sparkassenstraße 5; Teil des Städtischen Wohnungsamtes an der Burgstraße 4, siehe dort.

Volksschule

Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Herrnstraße 21
218 m
<p>stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881-82 von Friedrich Loewel.</p>

Vereinshaus Scholastika

Architekt: Ullmann Ludwig
Erstellung: 1915
Ledererstraße 5
218 m
<p>Vereinshaus Scholastika mit Gaststätte, barockisierend, 1914-15 von Heilmann und Littmann nach Entwurf von Ludwig Ullmann; mit historischen Räumen der Erbauungszeit, u.a. Theatersaal; Einheit mit Münzstraße 2.</p>

Terrassenvorbau

Erstellung: 1887
Viktualienmarkt 4
218 m
Viktualienmarkt 4; Terrassenvorbau, zweigeschossiger putzgegliederter Eckvorbau mit Terrassenbalustrade, 1887; zu Petersplatz 8.

Lueg ins Land
220 m
<p>Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment</p>

Stadtmauer

Erstellung: 1494
Thomas-Wimmer-Ring 1
220 m
<p>Stadtmauer; am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden.</p>

Fassade eines Mietshauses

Architekt: Hartl Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rumfordstraße 43
222 m
<p>Fassade eines Mietshauses, Neurenaissance, 1890 von Hans Hartl.</p>

Rathausturm

Erstellung: 1301
Marienplatz 15
222 m
<p>Das Untere Tor, am östlichen Rand der Münchner Altstadt gelegen, war neben dem Oberen Tor das wichtigste Zolltor für Salztransporte aus Reichenhall und Hallein. Um 1392/94 wurde das Tor in das Rathaus integriert und zum Ratsturm umgebaut, der später eine Ratsglocke erhielt. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr der Turm mehrere Umgestaltungen, darunter den barocken Umbau um 1670 und eine Regotisierung in den 1860er Jahren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm stark beschädigt und 1971-1974 wiederaufgebaut. Heute beherbergt der Turm das Spielzeugmuseum und ein Ehrenbürgerzimmer für Münchens Ehrenbürger.</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 1877
Burgstraße 2
230 m
<p>1877 umgebaut, mit vereinfachter Fassade; zugehörig Rückgebäude Sparkassenstraße 1 , 1908 umgestaltet.</p>

Mietshaus

Architekt: Hartl Hans, Schmidbauer Johann Baptist
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Frauenstraße 8
230 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer.</p>

Altes Rathaus

Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1470
Marienplatz 15
234 m

Wohn- und Geschäftshaus Kaut

Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1896
Platzl 1
236 m
Platzl 1a; Wohn- und Geschäftshaus Kaut, reiche, gotisierende Fassade mit Hausteingliederung und breitem Erker, 1896-97 von Max Ostenrieder.

Stattliches Eckhaus

Erstellung: 0
Petersplatz 8
238 m
Stattliches Eckhaus mit klassizistischer Fassadengestaltung des frühen 19. Jh.; zum Viktualienmarkt vorgelagerte Terrasse von 1887; vgl. Viktualienmarkt 14.

Ehem. Städtisches Wohnungsamt

Architekt: Fick Roderich, Röder Rudolf
Erstellung: 1953
Burgstraße 4
240 m
<p>Burgstraße 4 / Sparkassenstraße 5; Ehem. Städtisches Wohnungsamt, Verwaltungsbau mit langgestrecktem Gebäudeflügel entlang der Burgstraße und kurzem, über ein Treppenhaus verbundenem Flügel an der Sparkassenstraße, 1952/53 vom Wiederaufbaureferat der Stadt München nach Plänen von Roderich Fick und Rudolf Röder errichtet; Knickpunkt der gekrümmten Bauflucht durch Erker gegliedert, Fassade mit Kunststeinverblendung und mit kleinteilig-historisierender Bemalung von Hermann Kaspar.</p>

Zerwirkgewölbe

Erstellung: 1726
Ledererstraße 3
240 m
<p>herzoglicher Bau der 2. Hälfte des 13. Jh. (Umfassungswände?), später mehrfach erneuert, vor allem nach 1726, mit zwei gewölbten Hallen übereinander. Westlich anschließend der die Straße überbrückende Schlichtingerbogen, siehe Burgstraße 8.</p><p>Ledererstraße 3. Zerwirkgewölbe.&nbsp;</p><p>Bis vor kurzem galt das sog. Zerwirkgewölbe zusammen mit Teilen des Alten Hofes als das älteste profane Bauwerk Münchens. Auf mittelalterlichen Ursprung weist lediglich die Bezeichnung als „Herzog Ludwigs Haus“ 1589 und 1590 hin, was auf Ludwig II. den Strengen (reg. 1253-94), Bauherrn auch des benachbarten Alten Hofes (s. dort), zu beziehen ist. Für das traditionell - so auch in den Bauinschriften von 1927/37 - genannte Baujahr 1264 gibt es keinerlei Beleg. Besitzgeschichtlich (vgl. Häuserbuch I, 1958; Stahleder 1992, 1995, Stahleder 2006) war das Haus im 16. Jh. rückwärtiges Nebengebäude des u. a. vom herzogl. Falkner bewohnten Eckhauses Burgstraße 10 (s. dort). Vom Kauf durch Hofbaumeister Wendel Dietrich um 1590 bis zum Rückerwerb durch Kurfürst Karl Albrecht 1733 war das vom Vorderhaus getrennte einstige Rückgebäude ein Wohnhaus in Privatbesitz. Nach der Besitzerfamilie Schlichtinger (1639-1733) wird der westlich benachbarte Bogen über dem Beginn der Ledererstraße benannt. Das ab 1733 kurfürstliche (bzw. später staatliche), um diese Zeit baulich (völlig?) erneuerte Gebäude wurde zunächst dem nördlich benachbarten Hofbräuhaus (Braunbräuhaus, vgl. Alter Hof/Ostflügel) angeschlossen; 1808 nahm es das von der Herzog-Max-Burg (s. dort) hierher verlegte Hof-Zerwirkgewölbe auf. Hier wurde das erlegte Wild zerwirkt (zerteilt) und bearbeitet; nach Plänen des 19. Jh. diente die untere Halle dem Verkauf, die obere als Lager, das 3. Geschoss als Wohnung.</p><p>Der sich südöstlich an den Vierseitkomplex des Alten Hofes an- schließende, dreiseitig freistehende Satteldachbau an der Westseite des erst im frühen 20. Jh. überwölbten Pfisterbaches ist bereits auf Sandtners Stadtmodell von 1570 dargestellt, allerdings mit anderen, eher auf Wohnnutzung hindeutenden Fensterformaten als heute, mit Flacherker im 1. Stock der Südgiebelseite und Aborterkern im Osten. Ähnlich erscheint der Bau auf Volckmers Ledererstraße 3, ehern. Zerwirkgewölbe; Aufn. 1995 Vogelschau-Stadtplan von 1613 und auf den flüchtigen Skizzen Stimmelmayrs gegen 1800.</p><p>Die beiden übereinanderliegenden zweischiffigen und vierjochigen Hallen mit ihren Viereckpfeilern und Kreuzgratgewölben (nicht spitzbogig, ohne Scheidbogen) sind wegen der schlichten Details zwar nicht näher zu datieren, doch jedenfalls nachmittelalterlich - eher im Zusammenhang mit Bräuhauszwecken als solchen erst des Zerwirkgewölbes entstanden. Ein zumindest weitgehender Neubau kurz vor oder um 1733 ist anzunehmen; ob Teile der Umfassungswände verwendet wurden, wäre noch nachzuweisen (z. B. vermauerte Fenster?). Gemäß kürzlichen Untersuchungen stehen Gewölbe und Wände in bauzeitlichem Zusammenhang; Grabungen weisen auf einen Neubau auf z. T. leicht verschobener Baulinie hin. Durch dendrochronologische Daten (Untersuchung 1991) von Dachstuhlbalken (1719?, 1725, 1726) ist das zweigeschossige Kehlbalkendach mit Hängewerkkonstruktion in etwa datiert. Wohl um diese Zeit wurde auch das niedrigere 2. Obergeschoss als flachgedeckte Halle mit Längsunterzug und Mittelstütze ausgebildet, doch noch im 18. Jh. zur zweibündig angelegten Wohnung ausgebaut, in der noch einzelne Füllungstüren, Fenster, Beschläge und eine gewundene Holzsäule zwischen zwei Fensternischen im Westen erhalten sind.<br>Der Anbau mit zweiläufiger (1965 erneuerter) Treppe am Nordteil der Westseite stammt wohl auch aus dem 18. Jh. (auf dem Stadtplan von J. Consoni 1806 vorhanden). Im Inneren wurden im Laufe des 19. und 20. Jh. mehrfach kleinere Grundrissänderungen (Zwischenwandeinbauten) vorgenommen. Ein Aufriss der Südgiebelfront von 1867 (aus Anlass von „Adapturarbeiten für Bureaulokale der koenigl. Hofjagd-Intendanz“) zeigt um die Öffnungen wohl barockzeitliche geohrte Putzrahmen, die später beseitigt wurden - vielleicht bei einer Renovierung im Zusammenhang mit der Anlage der Sparkassenstraße nach Überwölbung des Pfisterbaches. Das barockisierende Wandbild in der Mitte der Südseite (mit unzutreffender Bauinschrift) stammt nach A. Alckens (1935) von H. Landgrebe und A. Klingshirn, 1927; das Wandbild an der Ostseite trägt die Signatur Heinr. Landgrebe 1937. Renovierungsmaßnahmen außen fanden 1955 und 1966 (Nagelfluhsockel) statt; Gitter des Tores zum schmalen Nordhof 1967; Schließung des (seit Jahrzehnten privaten) Wildgeschäftes 1999. In den beiden Obergeschossen wurde 1994 eine Studiobühne des Gärtnerplatztheaters eingerichtet. Um 2006 Bauarbeiten im Gange; derzeit gastronomische Nutzung.</p><p>Archäologische Befunde: Untertägige Reste spätmittelalterlicher/frühneuzeitlicher und neuzeitlicher Bebauung (Fundst.-Nr.: 7835/0356). Im Zuge der Umbaumaßnahmen 2005 fanden baubegleitende archäologische Untersuchungen statt. An mehreren Stellen konnte der zur jüngeren Ausbauphase gehörende Plattenbelag des 19. Jh. aufgedeckt werden. In drei Sondagen stieß man auf Mauerzüge aus Backsteinen mit dazugehörigen Plattenfußböden, vermutlich des 15./16. Jh. Auf diesen Mauern wurde der bestehende Bau des 17./18. Jh. errichtet.</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte 2</i></p>

Vindelikerhaus

Erstellung: 1802
Marienstraße 21
241 m
<p>viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land.</p>

Alter Raum

Erstellung: 0

241 m
<p>Der sogenannte „Alte Raum“ unter dem Alten Peter (St. Peter, München) ist ein tonnengewölbter Rechteckraum unter dem östlichen Ende des heutigen nördlichen Seitenschiffes der Kirche. Er wurde bei den archäologischen Untersuchungen 1952/53 entdeckt und gehört zu den frühesten nachgewiesenen Bauteilen von St. Peter. Seine Einordnung ist nicht ganz eindeutig:</p><ul><li><strong>Erwin Schleich</strong> datierte den „Alten Raum“ in das <strong>11. Jahrhundert</strong> und brachte ihn mit der Zeit vor der Gründung Münchens (1158) in Verbindung. Damit wäre der Raum möglicherweise der älteste erhaltene Baubestand in der Münchner Altstadt.</li><li>Andere Interpretationen sehen ihn eher als <strong>Keller eines Nachbargebäudes</strong>, das dem späteren Kirchenbau weichen musste. Das Bruchstein- und Quadermauerwerk stammt vermutlich aus mehreren Bauphasen, während das Tonnengewölbe wohl jüngeren Datums ist.</li></ul><p>Somit handelt es sich beim „Alten Raum“ um ein historisch bedeutendes, aber in der Deutung umstrittenes Bauwerk – möglicherweise ein Überbleibsel aus der Zeit vor der Stadtgründung, möglicherweise ein Teil späterer mittelalterlicher Bebauung.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1858
Hochbrückenstraße 14
242 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855-58.</p>

Fischerturm

Erstellung: 1507
Viktualienmarkt
242 m

Scheibling

Erstellung: 1525
Viktualienmarkt
242 m

Leonigarten

Erstellung: 1700
Herrnstraße
246 m

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl, Kreittmayr Wiguläus Freiherr von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Burgstraße 6
247 m
<p>neubarock, 1909/10 von Karl Stöhr (mit Rückgebäude Sparkassenstraße 11, siehe dort); Gedenktafel für Wiguläus Freiherr von Kreittmayr, der 1790 im Vorgängerhaus starb.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1615
Burgstraße 8
249 m

Wohn- und Sterbehaus von Francois de Cuvilliés d. Ä.; im Kern spätgotisch, um 1615 Aufstockung und Dachstuhl, Fassadengestaltung barock, wohl 1. Hälfte 18. Jh.; nördlich anschließend der die Ledererstraße überbrückende, von Hausannexen zweifach überbaute Schlichtingerbogen, der bereits auf dem Stadtmodell von 1570 existiert.


Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rumfordstraße 42
251 m
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1898 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 0
Herrnstraße 36
254 m
Ende 19. Jh.

Prinzessturm

Erstellung: 0
Thomas-Wimmer-Ring 1
254 m
<p>Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof); Prinzessturm; Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer</p>

Onuphrius-Haus

Erstellung: 0
Marienplatz 17
254 m

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Aventinstraße 1
255 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1891 von Georg Meister.</p>

Eorpshaus (Cisaria Regensburger Wurstküche)

Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 1909
Münzstraße 2
255 m

Bockkeller

Erstellung: 0
Münzstraße
257 m

Hofbräuhaus-Kunstmühle

Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 3
259 m
Neuturmstraße 3/3 a; Hofbräuhaus-Kunstmühle, Neurenaissance, 1875 wohl von Johann Kilian Stützel.

Falkenhaus

Erstellung: 1700
Burgstraße 10
261 m
Sog. Falkenhaus, Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts, mit schlichter, mehrfach überarbeiteter Fassade.

Burgstraße

Erstellung: 0
Burgstraße
262 m

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Hochbrückenstraße 16
263 m
<p>viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 18.</p>

Ehem. Bürgerhaus

Erstellung: 1611
Burgstraße 12
264 m
z. T. wohl noch 17. Jh. (nach 1611), um 1780 sechsgeschossig erneuert, die frühklassizistische Fassade 1947 vereinfacht; 1976/77 weitgehende Entkernung.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Petersplatz 9
264 m
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1898 von Ludwig Grothe.

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Aventinstraße 2
264 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1889 von Georg Meister.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1882
Frauenstraße 6
265 m
Mietshaus, Eckbau, mit Putzgliederung, 1882.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1700
Burgstraße 3
266 m
<p>Kernbestand barock, um 1700; Umbau und Fassadengestaltung spätklassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.</p>

Stadtschreiberei

Erstellung: 0
Burgstraße 5
267 m

Bürgerhaus

Erstellung: 0
Platzl 3
269 m
Platzl 3; Bürgerhaus des 16. Jhs., aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988.

Haus Ostenrieder

Erstellung: 0
Marienplatz 18
270 m

Geschäfts- und Wohnhaus Kustermann

Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Viktualienmarkt 8
272 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus Kustermann, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876-78 von Albert Schmidt.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1550
Platzl 2
277 m
<p>22; Altmünchner Bürgerhaus, ehem. Platzl-Bäckerei, viergeschossiger Putzbau mit Ohrwaschl und steilem Satteldach, 16. Jh. über Kern des 13./14. Jh., Umbau von Leonhard Matthäus Gießl und Philipp Jakob Köglsberger, 1732, Umbau 1904; Mittelgebäude, viergeschossig mit dem Vorderhaus durch Holzlaubengang verbunden, 17. Jh.; Rückgebäude, viergeschossig, 1. Hälfte 18. Jh.; insgesamt zusammen mit Nr. 3 eingreifend saniert, 1987/88.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 18
277 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1876 von Johann Schmid.</p>

Spätmittelalterliches Bürgerhaus

Architekt: Müelich Hans
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1500
Burgstraße 5
278 m
<p>Spätmittelalterliches Bürgerhaus, 15./16. Jahrhundert, als Stadtschreiberhaus und Weinstadl 1550-52 umgebaut, mit reicher Fassadenmalerei von Hans Müelich und mit Rest des Arkadenhofes.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 18
278 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 16.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Petersplatz 10
279 m
Wohn- und Geschäftshaus, klassizistisch mit Stuckdekor, Anfang 19. Jh.

Spätbarocke Fassade

Baustil: Spätbarock
Erstellung: 0
Dienerstraße 22
280 m
Spätbarocke Fassade eines Kaufmannshauses mit reicher Stuckgliederung und Muttergottesrelief, 18. Jh.

Corpshaus Rheno-Palatia

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1899
Platzl 8
280 m

Mietshaus

Erstellung: 1860
Frauenstraße 4
281 m
Mietshaus, um 1860, mit Lisenen und Stichbogenfenstern

St. Peter

Baustil: Gotik
Erstellung: 1278
Petersplatz 1
282 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Peter, freistehende, dreischiffige Basilika mit Dreikonchenchor und mächtiger Westturmanlage, über romanischem Vorgängerbau gotische Kirche, 13.-15. Jh., Turmneugestaltung, 1607-1621, Chorumbau, von Isaak Bader, 1630-36, Langhauserweiterung, von Heinrich Schön d. J. und Hans Heiß, 1640/41 und 1653/54, Innenraumredaktion, von Ignaz Anton Gunetzrhainer, 1730-56, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung, durch Rudolf Esterer und Erwin Schleich, 1946-54; mit Ausstattung</p>

Leoniweiher

Erstellung: 1700
Herrnstraße
282 m

Ehem. Corpshaus Frankonia

Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 7
285 m
<p>Ehem. Corpshaus Frankonia, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 14
285 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.</p>

Mietshaus

Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 16
287 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Carl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 20
292 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht.</p>

Ehem. Gartenhaus

Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Hildegardstraße 1
294 m
sog. Dall’Armi-Haus, heute Betriebsgebäude der Kammerspiele, schlichte ungegliederte Westfassade mit profiliertem Traufgesims, Ostfassade mit frühklassizistischer Putzgliederung und geohrten Fensterfaschen, um 1800.

Schiffertor

Erstellung: 1318
Viktualienmarkt
294 m

Bürgerhaus

Erstellung: 1790
Pfisterstraße 8
295 m
<p>Pfisterstraße 8; Bürgerhaus, wohl Ende des 18. Jhs. umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt.</p>

Hofturm

Erstellung: 0
Alter Hof
296 m

Bürgerhaus

Erstellung: 0
Pfisterstraße 10
297 m
Pfisterstraße 10; Bürgerhaus, im Kern wohl 16. Jh. (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jh. verändert.

Pfarrhaus von St. Peter

Architekt: Krinner Matthias
Erstellung: 1788
Rindermarkt 1
297 m
<p>Rindermarkt 1; Pfarrhaus von St. Peter (Petersplatz 1), Eckbau mit Putzgliederung des späten 18. oder frühen 19. Jh.</p>

Kammerspiele - Probengebäude

Architekt: Peichl Gustav, Achatz Walter, Schumer Stefan A.
Erstellung: 2001
Falckenbergstraße
297 m

Ehem. Corpshaus Makaria

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Platzl 6
298 m
<p>Ehem. Corpshaus Makaria, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898-99 von Adolf Ziebland.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1846
Frauenstraße 2
298 m
<p>Mietshaus, um 1846, von Friedrich Bürklein; Gruppe mit Blumenstraße 1.</p>

Isartorplatz

Erstellung: 0
Isartorplatz
298 m

Fischbrunnen

Architekt: Henselmann Josef, Knoll Konrad
Erstellung: 1954
Marienplatz
301 m
Muschelkalk-Becken mit Reliefs und Bronze-Karpfen, von Josef Henselmann, 1954, drei Bronzefiguren vom Vorgängerbrunnen, von Konrad Knoll, 1862-66

Altmünchner Bürgerhaus

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 0
Altenhofstraße 4
301 m
spätgotisch, mit zwei Flacherkern, wohl 15./16. Jh., 1949 stark erneuert.

Pfisterstraße 6
301 m
<p>Pfisterstraße 6; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Putzbau, Umfassungsmauern vielleicht zum Teil 16. Jh., wohl barockzeitlich und im 19. Jahrhundert verändert, beim Wiederaufbau 1954 aufgestockt und stark erneuert, 1987/88 eingreifend saniert.</p>

Alter Hof

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1255
Alter Hof
304 m

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Baaderstraße 1
304 m
<p>Mietshaus, neubarock, Rohbackstein mit Putzgliederung, Erker, 1896 von Rosa Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 8
305 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Alois Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rumfordstraße 48
306 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert in verschiedenfarbigem Backstein, mit Eisenbalkonen, 1892 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Moser Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Aventinstraße 9
307 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, bez. 1898, von Hans Moser; Gruppe mit Nr. 11.</p>

Pfistermühle

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1573
Pfisterstraße 4
308 m
Pfisterstraße 4; Pfistermühle. Erhalten nur das Vorderhaus, um 1573/79; mit z. T. gewölbten Erdgeschossräumen.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Grässel Hans, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 11
308 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Marienplatz 21
310 m
fünfgeschossiger Eckbau mit Arkaden im natursteinverkleideten Erdgeschoss und Naturstein-Eckerker, in historisierenden Formen, von Georg Meister und Oswald Eduard Bieber, 1911.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Sparkassenstraße 11
311 m
Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, mit Erker, 1909/10 von Karl Stöhr; Einheit mit Burgstraße 6.

Dienerstraße 18
313 m
Eckbau, im Kern spätmittelalterlich, Schopfwalmdach und ehemalige Fassadengliederung wohl frühklassizistisch, Ende 18. Jahrhundert; vereinfacht.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Dienerstraße 19
314 m
neubarock (vereinfacht), mit Erker und Eisenbalkonen, 1898 (bez.) von Ludwig C. Lutz.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Grässel Hans , Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pfisterstraße 9
314 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1843
Utzschneiderstraße 5
315 m
<p>Mietshaus, mit zierlichem Erker, im Kern 1843, 1919 verändert; z. T. vereinfacht.</p>

Orlando-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1898
Platzl 4
316 m
Platzl 4,4a; Orlando-Haus, Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12.

Markthalle

Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1851
Viktualienmarkt 15
318 m
Markthalle, nördlicher Kopfbau der sog. Schranne, zweigeschossiger Satteldachbau in reduzierten klassizistischen Formen, von Karl Muffat, 1851-53.

Ehem. Corpshaus Bavaria

Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 5
319 m
<p>Ehem. Corpshaus Bavaria, Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1900
Dienerstraße 17
320 m
Eckbau, mit Turmerker, 1900.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Pfisterstraße 7
321 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler.</p>

Mietshaus

Architekt: Schneider Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Aventinstraße 11
323 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, 1897-98 von Georg Schneider; Gruppe mit Nr. 9.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Blumenstraße 1
324 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau in Ecklage in klassizistischen Formen, 1843/44 von Johann Nepomuk Bürkl nach Plänen von Friedrich Bürklein errichtet, nach Kriegsschäden teilerneuert; bildet Gruppe mit Frauenstraße 2.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1750
Dienerstraße 16
325 m
Wohn- und Geschäftshaus, Altmünchner Bürgerhaus, wohl im mittleren 18. Jahrhundert erneuert, klassizistisch und neubarock verändert.

Klassizistisches Wohnhaus

Architekt: Küßwetter Mathias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Pfisterstraße 5
325 m
<p>Klassizistisches Wohnhaus, 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3.</p>

Mietshaus

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Isartorplatz 4
326 m
Mietshaus, neubarocker Giebelbau, 1896 von Carl Hocheder d. Ä.; Gruppe mit Nr. 5.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Buttermelcherstraße 3
326 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Falkenturmstraße 14
327 m
Neurenaissance-Eckbau, um 1887.

Mietshaus

Architekt: Wimmer Ludwig
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 10
327 m
<p>Mietshaus, Eckbau am Reichenbachplatz, 1875 von Ludwig Wimmer; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 9
328 m
<p>Mietshaus, in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 10
328 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, 1888 von Anton Spenger.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1875
Buttermelcherstraße 1
328 m
<p>Mietshaus, schlicht, 1875.</p>


Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 14
332 m
<p>Mietshaus, biedermeierlich, um 1850; verändert.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 12
333 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1850 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 6
334 m
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Drollinger Eugen, Thiersch August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Isartorplatz 5
334 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896; Teil einer Gruppe mit Nr. 3 (erneuert) und Nr. 4, von August Thiersch, Carl Hocheder d. Ä. und Eugen Drollinger.

Erste Stadtmauer

Erstellung: 1173

336 m

Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1813
Pfisterstraße 3
337 m
Pfisterstraße 3; Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt, klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4.

Mietshaus

Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 10
337 m
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
337 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.</p>

Befestigungsmauer

Erstellung: 1300

337 m

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 4
338 m
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer.</p>

Erste Stadterweiterung

Erstellung: 1280

338 m


338 m

Wohnhaus von 1899

Erstellung: 1899
Falkenturmstraße 12
339 m
<p>Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1912
Baaderstraße 9
339 m
<p>Baaderstraße 9/9 a; Mietshausgruppe, deutsche Renaissance, mit ungleichen, malerisch angeordneten Erkern, 1912 vom Kgl. Landbauamt München nach einem Entwurf von Hermann Buchert als Dienstwohngebäude für die Schutzmannschaft erbaut (ursprünglich vier Häuser).</p>

Corpshaus Germania

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
340 m
<p>Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 8
340 m
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 6.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Zweibrückenstraße 1
340 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1870.</p>

Mariensäule

Architekt: Gerhard Hubert
Erstellung: 1638
Marienplatz
341 m
<p>Säule in korinthischem Stil mit Immakulata, Unterbau mit vier Puttengruppen, alle Figuren in Bronze, Immakulata von Hubert Gerhard, 1593, errichtet 1638, erneuert 1970, Putti, 1639-41</p>

Kosttor

Erstellung: 1325
Am Kosttor
341 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 12
342 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1888.</p>

Mietshaus

Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Am Kosttor 2
343 m
viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9

Rosipalhaus

Architekt: Hönig Joseph, Metzger Julius
Erstellung: 1863
Buttermelcherstraße 2
343 m
<p>Rosipalhaus, Eckbau, im Kern 1863 von Joseph Hönig, 1923 durch Julius Metzger grundlegend umgestaltet; mit Figurenportal an der Ecke.</p>


343 m

Mietshaus

Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1873
Rosental 8
344 m
Mietshaus, über Ladenzone dreigeschossiger Putzbau mit Kniestock und Pultdach, in schlichter, spätklassizistischer Formgebung, von Hanno Bürkel, 1873, Anbau der linken, leicht abgewinkelten Gebäudeachse, 1874, Fassadenglättung, 1933.

Mietshaus

Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1874
Prälat-Zistl-Straße 4
345 m
<p>Mietshaus, 1873/74 von Hanno Bürkel, 1933 vereinfacht; mit Gedenktafel an das ehem. Schiffertor.</p>

St. Lorenz

Erstellung: 1324

346 m
<ul> <li>Aufbewahrungsort der Reichskleinodien bis 1350</li> </ul>

Geschäftshaus Dallmayr

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1912
Dienerstraße 14
348 m
Dienerstraße 14/15; Geschäftshaus Dallmayr, 1912 von Eugen Hönig und Karl Söldner, langgestreckte Front mit aufwendiger Gliederung in der Art eines frühklassizistischen Vorgängerbaus, mit Bauplastik von Julius Seidler; 1945-48 wiederhergestellt.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
348 m
<p>Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Zweite Stadtmauer

Erstellung: 1337

348 m

Mietshaus

Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Falckenbergstraße 9
349 m
reich gegliedert, 1879/80 von Anton Roth; verbunden mit Am Kosttor 2 (siehe dort).

Bürgerhaus

Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
349 m

Taschenturm

Erstellung: 1328
Prälat-Zistl-Straße 8
349 m

Haylerhaus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 3
350 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, 1880-81 von Georg von Hauberrisser.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1845
Utzschneiderstraße 2
350 m
<p>Mietshaus, Eckbau, um 1845.</p>

Wolfsbrunnen

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1904
Am Kosttor
351 m
<p>(oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte.</p>

U-Bahnhof Marienplatz

Erstellung: 1971

352 m

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1870
Stollbergstraße 11
353 m
<p>Mietshaus, Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5.</p>

Marienplatz
353 m

Miets- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Prälat-Zistl-Straße 6
354 m
<p>Prälat-Zistl-Straße 6; Miets- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1872/73; 1921 durch die Gebrüder Rank umgestaltet.</p>

Alte Münze

Erstellung: 0
Hofgraben
354 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Klenzestraße 23
355 m
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, um 1875.</p>

Neues Rathaus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1897
Marienplatz 8
357 m
<p>mehrere Höfe umschließender fünfgeschossiger Sichtziegelstein-Komplex mit Natursteingliederung, umlaufenden Arkaden, Erkern, Türmen und Ziergiebeln, außen wie innen reiche architektonisch-plastische Ausstattung in neugotischen Formen, von Georg von Hauberrisser, Osthälfte 1867-74, rückseitig 1889-93, Westteil mit Turm und Prunkhof 1899-1908/09 (Geschütztes Kulturgut)</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1894
Falkenturmstraße 8
357 m
Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
357 m
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.

Klosterkirche Herz Jesu

Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1953
Buttermelcherstraße 10
357 m
<p>Klosterkirche Herz Jesu der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern), steil proportionierte, dreischiffige, tonnengewölbte Halle mit eingeschnürtem, von oben belichtetem Chorraum, Stahlbetonskelett mit Trümmerziegel-Ausfachungen, 1953-54 von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen; mit Ausstattung; Glockenturm, an der Südecke.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 1
359 m
Neurenaissance, 1881 von Alois Barbist.

Ruffini-Block

Erstellung: 0
Rosental 1
359 m
Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Klenzestraße 25
360 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit sparsamem Stuck, 1874.</p>

Ehem. Hofmarstall und Kunstkammer

Architekt: Egckl Wilhelm
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1563
Hofgraben 4
363 m
<p>sog. Alte Münze, jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Vierflügelbau mit dreigeschossigem Arkadenhof, errichtet unter der Bauleitung von Wilhelm Egckl 1563-67, Umbau zur Münze durch Andreas Gärtner (mit Franz Thurn) 1807-09, klassizistische Fassadengestaltung von 1807-09, nach schweren Kriegsschäden Wiederaufbau 1950-52; siehe auch die zugehörigen Häuser Pfisterstraße 3 und 5 sowie den nördlichen Erweiterungsbau der Münze Maximilianstraße 6/8.</p>

Mietshaus

Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
363 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.</p>

Rechtshaus

Erstellung: 1255
Marienplatz
363 m
<p>werwewew</p>

Kanalstraße

Erstellung: 0
Kanalstraße
364 m

Gollierkapelle

Erstellung: 1295
Marienplatz
364 m

Drächselturm

Erstellung: 1319
Rosental 5
367 m

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 1
368 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, Plan 1900 von Heilmann und Littmann, Ausführung 1902-03.</p>

Falkenturm

Erstellung: 1470
Falkenturmstraße
368 m
<p>Der Falkenturm war ein spätmittelalterlicher Wehr- und später Gefängnisturm der zweiten Münchner Stadtmauer, nahe der heutigen Maximilianstraße gelegen. Er wurde erstmals 1470 urkundlich erwähnt und diente ursprünglich zur Aufbewahrung von Falken für die höfische Jagd. Ab etwa 1500 wurde er als Gefängnis für adlige und politisch bedeutende Gefangene genutzt, darunter Teilnehmer der Adelsverschwörung von 1564 und Kämpfer des Oberländer Aufstands von 1705. Der Turm lag strategisch über dem Pfisterbach, der durch eine Wasserbrücke geführt wurde. Im Zuge der Umgestaltung Münchens unter König Maximilian II. wurde der Falkenturm 1863 abgerissen, um Platz für die neue Maximilianstraße zu schaffen. An ihn erinnert heute nur noch die Falkenturmstraße, die seinen früheren Standort markiert.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 13
370 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Mietshaus

Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1861
Rumfordstraße 8
370 m
<p>Mietshaus, schlicht, mit Ecklisenen und Hausmadonna an der Ecke, 1861 von Joseph Seybold; vgl. auch Ensemble Gärtnerplatzviertel.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
371 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.</p>

Herz-Jesukirche

Erstellung: 0
Buttermelcherstraße
371 m

Dienerstraße 12
372 m
Westlicher Annex des Alten Hofes, sog. Estererbau; siehe Alter Hof, Lorenzistock.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 3
372 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau, in spätklassizistischer Stiltradition, Mitte 19. Jh.; bildet eine Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Am Einlaß 1.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
373 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Klenzestraße 16
374 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1872, mit Putzgliederung von 1914.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
375 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888.</p>

Maximilianstraße
375 m

Münzarkaden

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1857
Maximilianstraße 6
376 m
Maximilianstraße 6/8; Münzarkaden, nördlicher Erweiterungsbau der ehem. Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857-63 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4.

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Thierschstraße 3
377 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Steinerkern, Plan von Heilmann und Littmann, ausgeführt 1902-03.</p>

Neues Rathaus - Dritter Bauabschnitt

Architekt: Hauberrisser Georg von
Erstellung: 1905
Marienplatz
377 m

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1760
Prälat-Zistl-Straße 14
378 m
<p>Prälat-Zistl-Straße 14; Altmünchner Bürgerhaus mit Giebel, vorbarock, im 18. Jh. aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Rumfordstraße 6
378 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit zwei Erkern, Balkongittern und Ornamentik, 1902-03 von den Gebrüdern Rank.</p>

Deutsche Eiche

Erstellung: 0
Reichenbachstraße 13
379 m

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 10
380 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Thierschstraße 4
381 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Schrannenhalle - Neu

Architekt: Stefan A. Schumer, Wien
Erstellung: 2005

381 m
<p>Die Schrannenhalle wurde 1854 in München erbaut, um den wachsenden Getreidemarkt aufzunehmen, der zuvor auf dem Marienplatz stattfand. Mit einer Länge von 430 Metern war sie ein technisches Meisterwerk aus Gusseisenträgern, Glas und Oberlichtern. Ursprünglich waren die Seiten offen, wurden aber 1871 verglast. Trotz ihrer beeindruckenden Konstruktion war die weite Entfernung zum Bahnhof ein Schwachpunkt, da der Großteil des Getreides mit der Bahn transportiert wurde. Der Handel ging gegen Ende des 19. Jahrhunderts zurück, und 1912 zog der Großhandel in die neue Großmarkthalle. Teile der Halle wurden zwischen 1914 und 1927 abgebaut, ein Brand zerstörte weitere Abschnitte. Ein verbliebenes Teilstück wurde Jahrzehnte später wiederentdeckt, was den Stadtrat 1980 dazu bewog, die Halle am Originalstandort wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau dauerte bis 2005 und wurde durch politische Kontroversen und finanzielle Hürden verzögert.</p><p>Nach der Wiedereröffnung 2005 wurde die Halle zunächst als Markthalle genutzt, scheiterte jedoch finanziell und ging 2009 in Insolvenz. 2011 erfolgte eine zweite Eröffnung mit einem neuen Konzept, das ebenfalls nicht erfolgreich war. Seit 2015 wird die Schrannenhalle von der italienischen Feinkostkette Eataly betrieben. Auf 3800 Quadratmetern bietet sie hochwertige Lebensmittel italienischer und bayerischer Produzenten, ein Restaurant mit wechselnden Spezialitäten und eine Kochschule. Trotz anfänglicher Zweifel ist die Schrannenhalle heute ein attraktiver Ort für Feinschmecker und ein bedeutender Bestandteil der Münchner Marktszene.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1860
Maximilianstraße 20
382 m
<p>Eckhaus samt Mittelrisalit, 1859-60 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 18.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 1
382 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1889 von Ludwig Deiglmayr.</p>

Mietshaus

Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
383 m
<p>Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Am Einlaß 1
383 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, um 1860; Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Blumenstraße 3. Gedenktafel, an das 1844 abgebrochene Äußere Einlasstor erinnernd.</p>

Mietshaus

Architekt: Dreier Hugo
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 10
383 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1892-93 von Hugo Dreier.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
385 m

Haylerblock

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1864
Maximilianstraße 10
386 m
<p>Maximilianstraße 10/12/14/16; Haylerblock, Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil.</p>

Schrannenhalle

Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1853
Blumenstraße 6
386 m

Doppel-Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich, Lachner Franz von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 22
387 m
Maximilianstraße 22/24; Doppel-Mietshaus mit Gußeisenerker an der Ecke, Maximilianstil, Nr. 22 erbaut 1862-65 (mit niedrigen Seitenflügeln an der Falckenbergstraße), Nr. 24 erbaut 1865-67, beide von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 26/28 und 30/30a (siehe jeweils dort) eine symmetrische Gruppe, den sog. Riemerschmid-Block; 1890 starb hier Franz Lachner (Gedenktafel).

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Am Einlaß 3
387 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1889-90 von Georg Guinin.</p>

Doppelhaus

Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
387 m
<p>Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).</p>

Sebastiansplatz 8
390 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckbau mit Ohrwaschel, spätestens im 18. Jh. entstanden oder umgebaut.</p>

Mietshaus

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
391 m
<p>Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 8
391 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Dienerstraße
391 m

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
392 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
392 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Thomass-Eck

Erstellung: 0
Marienplatz 1
393 m
<p>ehem. Hauptwache, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, sechsgeschossiger Eckbau mit Stuckdekor am ersten bis dritten Obergeschoss, Rokoko, weitgehender Neubau vermutlich über älterem Kern, von François de Cuvillies d. J., 1769-71, zwei Geschosse aufgestockt und mit Nr. 2 vereinigt, 1870, z. T vereinfachter Wiederaufbau nach Kriegsschäden, 1950</p>

Doppel-Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1869
Maximilianstraße 26
395 m
<p>Maximilianstraße 26/28; Doppel-Mietshaus, Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869-71 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900-01 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
395 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Buttermelcherstraße 18
395 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Anton Spenger.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 15
395 m
<p>Mietshaus, 1863 von Franz Kil, später verändert.</p>

Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1904
Residenzstraße 3
396 m
<p><a href="objekt/falkeneck/falkeneck.php">Zeitleiste</a></p><p>Das Wohn- und Geschäftshaus befindet sich seit 1905 und bis heute im Familienbesitz.</p><p>Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck. Der Komplex Törring-Palais/Hauptpost (s. Residenzstraße 2) füllte im 18./19. Jh. schließlich fast den gesamten Block aus mit Ausnahme eines südwestlichen Eckbereiches von früher drei Anwesen, deren Stelle das bestehende Eckhaus einnimmt. Die besonders in der Dachzone vielgestaltige spätmittelalterliche Bebauung zeigt Sandtners Stadtmodell (um 1570); Stimmelmayrs z.T. widersprüchliche Skizzen geben den in den Umrissen beruhigten Zustand der damals viergeschossigen Baugruppe im späten 18. Jh. wieder.</p><p>Nach einem Foto um 1900 bestand die viergeschossige Vorgängerbebauung aus dem schmalen, dreiachsigen Haus Residenzstraße 3* südlich neben der Hauptpost-Westfassade, nach Stimmelmayr ein Schusterhaus mit Flacherker in der Mitte, zuletzt mit spätklassizistischer Putzfassade, aus dem stattlichen Eckhaus Nr. 4* (drei Achsen im Westen, sieben im Süden) mit rustizierten Ecklisenen und ziemlich reicher Putzgliederung wohl des späten 18. Jh. sowie dem (seit 1847 zum Eckhaus gehörigen) schmucklosen Haus Hofgraben 1* (im 2. Viertel des 19. Jh. zeitweise im Besitz des Vedutenmalers Michael Neher).</p><p>Das Eckhaus - schon seit der 2. Hälfte des 18. Jh. meist im Besitz von Hofsattlern - erwarb 1854 (samt Hofgraben 1*) der erfolgreiche Hofsattler und Hofwagenfabrikant <a href="../personenverzeichnis/d_person.php?id=7315">Johann Michael Mayer</a> († 1873), der u. a. für Ludwig II. arbeitete.</p><p>Sein Sohn und Nachfolger <a href="../personenverzeichnis/d_person.php?id=7316">Ignaz Magnus Mayer</a> erwarb 1903 noch das Haus Residenzstraße 3 und ließ 1904-05 (Datum am Süderker; nach MB I 1903/04) nach Plänen von Hofoberbaurat Eugen Drollinger - ehedem einem der Baumeister Ludwigs II. - an der Stelle der drei abgebrochenen Häuser ein Geschäfts- und Wohnhaus errichten, das sich stilistisch im Hinblick auf das benachbarte Törring-Palais an Vorbildern des mittleren 18. Jh. orientierte. Charakteristisch sind die fein abgestufte, rhythmisierte Oberflächenmodellierung der Putzfassade und ein reicher, Schwerpunkte interpretierender, qualitätvoller Stuckdekor, dessen künstlerischer Höhepunkt die Halbfigur der Patrona Bavariae (Inschrift) über dem reich gerahmten Mittelfenster im 1. Stock der Westseite und die flankierenden Bäumchen mit Puttengruppen darunter bilden.</p><p>An dem sich heraushebenden westlichen Eckbaukörper mit jeweils drei Fensterachsen zu Seiten der gerundeten, städtebaulich wirkungsvollen Eckachse mit dem Geschäftseingang ist jeweils die Mittelachse dekorativ betont, das verkröpfte Gesims über dem 2. Stock durch steile Volutenkonsolen bereichert. Abweichend behandelt ist der leicht zurückgesetzte Ostteil der langen Südfassade, mit Erker in der Mittelachse. Das Erdgeschoss mit den Schaufensterarkaden ist in steinmetzmäßig bearbeitetem Kunststein verkleidet, mit der prächtigen Säulenädikula des Hauseingangs an der Südseite. Das 3. Obergeschoss über dem kräftigen Gurtgesims ist formal zurückhaltender ausgebildet.</p><p>Nach schweren Kriegsschäden 1944/45 wurde das Haus 1946-58 in äußerlich weitgehend originaler Form mitsamt dem Mansarddach wiederhergestellt (Daten auf dem Scheitelstein des mittleren Schaufensters der Westseite). Verzichtet wurde auf die Giebelbekrönungen der betonten Mittelachsen des Eckbaukörpers und des Erkers sowie auf einzelne Stuckornamente im 3. Stock. In den Obergeschossen, ehemals zwei Wohnungen zu sieben bzw. vier Zimmern, hat sich z. T. der Rahmenstuck an den Decken erhalten (letzte Instandsetzung der Fassade 1990).</p><p>Der Hausname Falkeneck (richtiger: Falknereck) über der Eckfenstergruppe im 1. Stock ist (nach Stahleder 1992) für 1621 und 1725 belegt.</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte</i></p>

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1550
Sebastiansplatz 6
397 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus, die beiden ersten Geschosse im Kern vielleicht noch spätmittelalterlich oder 16. Jh., später aufgestockt, nochmals 1856 samt rückseitigem Treppenhaus; Rückgebäude siehe Nr. 5.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
397 m

Einlass

Erstellung: 1350
Viktualienmarkt
397 m

Mietshaus

Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
398 m
<p>Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.</p>

Löwenturm

Baustil: Gotik
Erstellung: 0
Rosental 3
398 m
<p>Der Löwenturm, im 19. Jahrhundert benannt, galt als Teil der ersten Münchner Stadtmauer. Seine heutige Erscheinung ist das Ergebnis spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Umbauten. Historisierende Zinnen und das sechste Obergeschoss stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Bauarchäologische Untersuchungen von 1998/99 zeigen, dass der Turm eher als spätmittelalterlicher Wohnturm genutzt wurde und nicht in die hochmittelalterliche Stadtbefestigung integriert war.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
399 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>

Büro- und Geschäftshaus am Löwenturm

Architekt: Architekturbüro von Seidlein,
Erstellung: 2001
Rosental 4
399 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 17
400 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Rumfordstraße 2
400 m
<p>Rumfordstraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Resten von Putzgliederung, 1887-88 von Zwisler und Baumeister; Gruppe mit Müllerstraße 1.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Erstellung: 1865
Marienplatz 2
404 m
sechsgeschossiger Putzbau mit Fassadenmalerei, seit 1865 zu Nr. 1 gehörig, um zwei Geschosse aufgestockt, 1870, beim Wiederaufbau neugestaltet, 1951.

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
404 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.</p>

Stattliches Doppelhaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: Historismus
Erstellung: 1872
Hildegardstraße 3
405 m
Hildegardstraße 3/5; Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872-74 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11.

Mietshaus

Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
408 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 10
408 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 12
408 m
<p>Mietshaus, schlicht, 1863, vereinfacht.</p>

Hauptpost

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Residenzstraße 2
409 m
<p>Residenzstraße 2; Hauptpost, 1834-38 von Leo von Klenze als Umbau und Erweiterung des ehem. Toerring-Palais aus dem mittleren 18. Jh.; Nordseite am Max-Joseph-Platz im Stil des florentinischen Quattrocento mit Loggia; die barocke Westfront zerstört und 1953 wiederaufgebaut, mit dem alten Portal in der Vorhalle; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1450
Sebastiansplatz 5
409 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand wohl 15. oder 16. Jh., in der Barockzeit aufgestockt, später verändert; Rückgebäude (mit Nr. 6 gemeinsam) um 1880 erneuert.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
409 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 3
409 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; Gruppe mit Nr. 5.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 0
Knöbelstraße
409 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
410 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Hartl Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Zweibrückenstraße 8
410 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Doppelgiebel, skulptiertem Steinerker und Wandmalerei, bez. 1903, von Hans Hartl.<br>Inschriftentafel über gefundene Kanonenkugel [nach der Beschießung des roten Tores durch Marschall Condè am 8. Sept. D.J. 1796 hier gefunden]</p>

Gastwirtschaft Straubinger Hof

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 5
411 m
<p>Gastwirtschaft Straubinger Hof, viergeschossiger freistehender klassizistischer Walmdachbau, wohl von Josef Höchl um 1826 erbaut, nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht.</p>

Roman-Mayr-Haus

Erstellung: 1912
Marienplatz
412 m
<p>Das Roman-Mayr-Haus war ein repräsentatives historistisches Geschäftshaus von 1912 am Marienplatz/Kaufingerstraße in München. Errichtet wurde es im Auftrag der Textilfirma Roman Mayr, gegründet 1827, und entworfen von Josef Heilmann &amp; Max Littmann. Es galt als eine der ältesten und architektonisch bedeutendsten Kaufhausfassaden in München&nbsp; .</p><p>Während etlicher Jahre ertrug das Gebäude Kriegsschäden, blieb aber weitgehend erhalten – es überstand die Bombardements des Zweiten Weltkriegs (). Doch 1969–1972 fiel es dem Zeitgeist „moderner Stadtentwicklung“ zum Opfer, um Platz für ein Kaufhof-Warenhaus zu schaffen – ein Abriss, den viele Münchner später als städtebauliche Fehlentscheidung bezeichneten</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 17
413 m
<p>Mietshaus, 1863 von Franz Kil, Fassade nach 1900 durch Putzdekor bereichert.</p>

Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke

Architekt: Rank Franz
Erstellung: 1909
Rosenstraße 6
414 m
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke, Eckbau in barockisierenden Formen, 1909-10 von Franz Rank.

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1450
Sebastiansplatz 4
415 m
<p>Sebastiansplatz 4; Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand 15./16. Jh., in der Barockzeit umgebaut, mit Holzlauben im Hof; 1854 umgebaut und aufgestockt; Rückgebäude 15./16. Jh., im 18. und 19. Jh. umgebaut.</p>

Münchner Stadtmuseum

Baustil: Gotik
Erstellung: 1500
Rosental 16
416 m
<p>Münchner Stadtmuseum, architektonisch heterogen gruppierter Komplex um zwei Innenhöfe; südöstlich ehem. Stadtzeughaus, dreigeschossiger stattlicher Satteldachbau der Spätgotik, von Lukas Rottaler, 1491-93, nach Kriegsschäden teilerneuert; nördlich Erweiterungstrakt, dreigeschossiger Satteldachbau mit übergiebeltem Eingangsrisalit in Neurenaissaceformen, von Ludwig Grässel, 1926-28, von Herrmann Leitenstorfer 1930/31 in Winkelform nach Osten fortgesetzt; nördlicher Erweiterungstrakt, fünfgeschossige, flachgedeckte Dreiflügelanlage um großen Innenhof mit Brunnen, von Gustav Gsaenger, 1959-1964; Zierbrunnen "Schwimmende Nixen", von Schwarzkopf und , 1965; mit Rosental 16</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1761
Sebastiansplatz 3
416 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckgebäude mit hölzernen Hoflauben, um 1761.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1450
Sebastiansplatz 7
416 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit zwei Ohrwascheln, die beiden unteren Geschosse z.T. noch 15. Jh., um 1600 aufgestockt, Dachstuhl um 1735, Hoflauben 1863, mit späteren Veränderungen; Rückgebäude spätmittelalterlich, um 1600 und um 1735 verändert.</p>

Mietshaus

Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 5
416 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; etwas vereinfacht; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes

Architekt: Gärtner Andreas
Erstellung: 1810
Maximilianstraße 13
417 m
Maximilianstraße 13; Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, von Andreas Gärtner, um 1810/12, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der "Maximilianhöfe" (Nordwestblock) einbezogen.

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Am Einlaß 4
419 m
<p>Mietshaus in Ecklage, klassizistisch, 1823 von Josef Höchl.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
419 m
<p>Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.</p>

Ehem. Geschäftshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Weinstraße 4
423 m
<p>Ehem. Geschäftshaus, jetzt Bankhaus, mit neuklassizistischer Natursteinfassade, 1908/09 von Max Neumann.</p>

Mietshaus

Architekt: Lerchmüller Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 14
423 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Johann Lerchmüller.</p>

Hotel Vier Jahreszeiten

Architekt: Gottgetreu Rudolf
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 17
424 m
<p>Maximilianstraße 17/19; Hotel Vier Jahreszeiten, Maximilianstil, 1856-58 von Rudolf Gottgetreu, 1903-04 von Heilmann und Littmann umgebaut (Erdgeschoss) und an der Rückseite erweitert; an der monumentalen Fassade Steinfiguren.</p>

Gasthof zum Blauen Bock

Erstellung: 1814
Sebastiansplatz 9
424 m
<p>Gasthof zum Blauen Bock, schlichter Putzbau mit abgeschrägter Ecke, entstanden um 1814/22 durch Umbau der profanierten spätgotischen Sebastianskapelle, 1946-48 aufgestockt; zugehörig Blumenstraße 16.</p>

Indanthren-Haus

Architekt: Spreng Blasius, Winkler Georg Helmut, Mikorey Franz
Erstellung: 1954
Weinstraße 3
424 m
Indanthren-Haus, Geschäfts-und Verwaltungsgebäude für die Farbwerke Hoechst, Stahlbetonkonstruktion mit Verkleidung aus farbigen Ziegeln in abstrakter Flächenmusterung (Entwurf Blasius Spreng), 1954 von Georg Helmut Winkler; Passage mit hofartiger Erweiterung, Wandrelief und Brunnen 1956 von Franz Mikorey.

Wohnhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 36
425 m
Wohnhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend.

Bürgerhaus

Erstellung: 1770
Kaufingerstraße 2
425 m
<p>Bürgerhaus mit reich gegliederter und stuckierter Fassade, um 1770; jetzt mit Marienplatz 1 verbunden, siehe dort.</p>

Eckhausfassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 21
427 m
<p>Eckhausfassade (1971-73 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860-61 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block.</p>

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 20
427 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkertürmchen, bez. 1903, von Heinrich Volbehr.</p>

Knöbelstraße 8
428 m
<p>Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
428 m
<p>Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 13
428 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von Johann Grübel.</p>

Mietshaus

Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Baaderstraße 30
429 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sparsam verteilten Diamantquadern, 1889 von Anton Spenger.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 19
429 m
<p>Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil, die Platzfront 1889 bereichert; mit Klenzestraße 24.</p>

Loggia der ehem. Hauptpost

Architekt: Bürklein Friedrich, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Maximilianstraße 2
430 m
Maximilianstraße 2; Loggia der ehem. Hauptpost mit 13 Bogenöffnungen und Obergeschoss, angelehnt an das Findelhaus von Brunelleschi in Florenz, von Leo von Klenze, 1835-38, nach Osten und Süden Fassadengestaltung fortgesetzt, von Friedrich Bürklein, 1858-60.

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 15
430 m
Maximilianstraße 15; Eckhaus, Maximilianstil, 1858-60 von Friedrich Bürklein; bildete mit den zerstörten Häusern Nr. 11 und 13 einen Block; zugehörig Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, um 1810/12 von Andreas Gärtner; erhalten dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der Maximilianshöfe (Nordwestblock) einbezogen.

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 23
431 m
<p>Maximilianstraße 23; Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 25 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 25
431 m
<p>Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 23 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Mietshaus

Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
431 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Klenzestraße 24
431 m
<p>Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit konkav gewölbter Platzfront und Lisenen, 1862 von Franz Kil, Platzfront mit üppigem Stuckdekor bereichert, 1889.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
433 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Gruftkirche

Erstellung: 0

434 m

Weinstraße
434 m

Mietshaus

Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 16
435 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von M.</p>

Eckhaus

Architekt: Ibsen Henrik, Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Maximilianstraße 32
436 m
<p>Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885-91 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel).</p>

Neubarockportal samt Ädikulafenster

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1889
Kaufingerstraße 8
439 m
Kaufingerstraße 8; Neubarockportal samt Ädikulafenster mit Reliefbüste der hl. Maria in Muschelnische darüber, 1889 (?).

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Morassistraße 16
439 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit flachen Seitenrisaliten, 1880 erbaut von M. Reifenstuel d. J.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Müllerstraße 1
441 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Rumfordstraße 2.</p>

Inneres Sendlinger Tor

Erstellung: 1289
Rindermarkt 10
441 m

Marstallplatz

Architekt: Gewers Kühn und Kühn
Erstellung: 2003

441 m

Militärgalgen

Erstellung: 0
Liebherrstraße
442 m

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 27
443 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1860-62 von Friedrich Bürklein, symmetrischer Block mit Nr. 21 (Pendant), 23 und 25 (siehe dort).</p>

Mietshaus

Architekt: Spreither Ludwig Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Thierschstraße 14
443 m
<p>&nbsp;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1907, von Ludwig Franz Spreither.</p>

Fassaden-Oberteil des Residenztheater

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz 1
444 m
<p>Max-Joseph-Platz 1; Fassaden-Oberteil der Eingangsfront am jetzigen Residenztheater und reich profilierte Gebälke an der Rückseite vom ehem. Alten Residenztheater, in neuklassizistischen Formen, 1921; vgl. Residenzstr. 1.</p>

Eckhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sebastiansplatz 11
445 m
<p>Eckhaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Fassade des Eckhauses

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 34
446 m
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36.

Sog. Gablerhaus

Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Theatinerstraße 8
450 m
<p>Sog. Gablerhaus, Geschäftshaus mit historisierender Natursteinfassade, 1910/11 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; 1998-2001 Umbau im Zusammenhang der sog. Fünf Höfe.</p>

Ruffini-Block

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Rindermarkt 10
451 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, sog. Ruffini-Block, viergeschossiger, annähernd dreieckiger, einen gemeinsamen Hof umschließender, Neubarock-Komplex mit reich stuckierten, mehrfarbigen Fassaden, erbaut von Gabriel von Seidl, 1903-05; gestalterische Einheit mit Rosental 1 und Sendlinger Straße 1.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Lersch Georg, Hirsch Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Kaufingerstraße 10
452 m
<p>Geschäftshaus, Natursteinfassade im Jugendstil, laut Inschrift 1904 von Georg Lersch und Paul Hirsch.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mannhardtstraße 5
452 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kohlstraße 9
452 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Wohnhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 7
453 m
Wohnhaus, ehem. viergeschossiger klassizistischer Walmdachbau, um 1826, nach Kriegsschäden von Reinhard Riemerschmid 1948 reduziert wiederaufgebaut; rechts anschließend Tor in klassizistischen Formen.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Morassistraße 20
454 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1877.</p>

Nationaltheater

Architekt: Fischer Karl von, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Max-Joseph-Platz 2
455 m
<p>Max-Joseph-Platz 2; Nationaltheater, monumentaler Opernbau mit Eckrisaliten und erhöhtem Bühnenhaus in klassizistischen Formen, von Karl von Fischer, 1811-18, nach Brand mit Portikus und Satteldach über dem Bühnenhaus als Doppelgiebelfront von Leo von Klenze wiederhergestellt, 1823/24, Teilerhöhung und Verlängerung nach Osten der Südfassade im Zuge der Gestaltung der Maximilianstraße, Friedrich Bürklein, 1857-59; Wiederaufbau nach Zerstörung 1943, von Gerhard Graubner und Karl Fischer, 1958-63; vgl. auch Ensembles Altstadt und Maximilianstraße.</p>

Kaufhaus Uhlfelder

Erstellung: 1878
Oberanger
456 m
<p>Das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder GmbH war ein bedeutendes Warenhaus in der Münchner Altstadt. Es wurde 1878 von Heinrich Uhlfelder (1853–1928) als Haushalts- und Galanteriewarengeschäft im Rosental 9 gegründet&nbsp;. Bis um 1930 wuchs das Geschäft auf einen ganzen Häuserblock zwischen Oberanger, Rosental und Nieserstraße, mit etwa 7.000 m² Verkaufsfläche und rund 1.000 Mitarbeitern&nbsp; . Damit war es nach dem Kaufhaus Hermann Tietz das zweitgrößte Warenhaus Münchens&nbsp;.</p><p>1931 installierte das Kaufhaus als erstes Münchner Warenhaus Rolltreppen über drei Stockwerke. Nach dem Tod von Heinrich Uhlfelder 1928 übernahm sein Sohn Max Uhlfelder. 1933 wurde er im Zuge des nationalsozialistischen Boykotts inhaftiert&nbsp;. In der Pogromnacht am 9./10. November 1938 wurden Schaufenster zerstört, das Gebäude geplündert und in Brand gesetzt, während Max und sein Sohn Heinz im KZ Dachau saßen.</p><p>Die Familie floh 1939 nach Indien. Ihre Firma wurde “arisiert” und liquidiert. Bei Luftangriffen 1944 wurde das Gebäude stark beschädigt&nbsp; . Max Uhlfelder kehrte 1953 zurück, errang Rückerstattungen, verkaufte 1954 fast alle Grundstücke – bis auf Rosental 9 – an die Stadt München&nbsp; . Dort wurde später das Münchner Stadtmuseum erweitert. Eine Gedenktafel am Rosental erinnert heute an das Kaufhaus und seine Eigentümer.</p>

Mietshaus

Architekt: Seybold Joseph, Stitzinger Karl
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1863
Corneliusstraße 3
457 m
<p>Mietshaus, romantisch-biedermeierlich, mit stichbogigen Verdachungen und Stuck am Gurtgesims, 1863 von Joseph Seybold und Karl Stitzinger.</p>

Mietshaus

Architekt: Warmbach, Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 17
458 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Ädikulafenstern, 1886 von Carl Wilhelm Warmbach.</p>

Mietshaus

Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1887
Baaderstraße 32
459 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877-78 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 36.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
460 m
<p>Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.</p>

Erweiterung Münchner Stadtmuseum

Architekt: Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 0
Sankt-Jakobs-Platz 1
460 m

Kaufingerstraße 12
462 m

Zechbauerhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1911
Residenzstraße 10
464 m
<p>Zechbauerhaus, Geschäftshaus in markanter Ecklage, reich gegliederte historisierende Natursteinfassaden, 1910/11 von Heilmann und Littmann; gestalterische Einheit mit Perusastraße 5.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 29
465 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 31 und 33.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Hanno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 15
465 m
<p>Mietshaus, 1, 1875-76 von Hanno Bürkel; Gruppe mit Nr. 17.</p>

Weinstraße 13
465 m

Sendlinger Straße
465 m

Kaufingerstraße 5
466 m

Kerschensteiner-Gewerbeschule

Architekt: Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Liebherrstraße 13
467 m
<p>Kerschensteiner-Gewerbeschule, stattlicher Eckbau, weitgehend sachlich, mit einzelnen Neurenaissance-Schmuckelementen in Steinmetzarbeit (Portale, Breiterker, u. a.), 1903-04 von Hans Grässel.</p>

Mietshaus

Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 36
468 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 32.</p>

Püttrichkloster

Erstellung: 0
Residenzstraße
468 m

Hochbunker

Architekt: Meitinger Karl
Erstellung: 1941
Blumenstraße 22
470 m
<p>Hochbunker, freistehender sechsgeschossiger Turm über quadratischem Grundriss mit Zeltdach und Laterne, Eckrustizierung und Freitreppe an der Nordseite, 1941 nach Plänen von Karl Meitinger als Luftschutzturm für 1200 Personen errichtet.</p>



Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 14
471 m
<p>Kaufingerstraße 14/16; Geschäftshaus, barockisierende Natursteinfassade, 1913/14 von Karl Stöhr.</p>

Spätbarockes Bürgerhaus

Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1730
Fürstenfelder Straße 13
473 m
<p>Spätbarockes Bürgerhaus mit konvex gebogener, reich stuckierter Fassade, um 1730/40; Erdgeschoss 1910 verändert; städtebaulicher Abschluss der Sendlinger Straße.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Neumann Max
Erstellung: 1914
Weinstraße 11
473 m
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau mit barockisierende Sandsteinfassade und polygonalem Erker, von Max Neumann, 1914, nach Kriegszerstörung weitgehend erneuert; Rest des ehem. Doppelhauses, dessen nördlicher Fassadenabschnitt nach Kriegsschäden 1951/52 verändert errichtet.

Franziskanergruft

Erstellung: 1733
Max-Joseph-Platz
475 m

Ruffini-Block

Erstellung: 0
Sendlinger Straße 1
479 m
Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10

Deutsches Patentamt

Architekt: Hart Franz, Winkler Georg Helmuth
Erstellung: 1959
Zweibrückenstraße 12
481 m
<p>Deutsches Patent- und (seit 1998) Markenamt, städtebaulich markante, zur Isar hin ausgerichtete Gebäudegruppe, bestehend aus dem Scheibenhochhaus entlang der Erhardtstraße mit der ihm vorgelagerten flachen Patentauslegehalle, sowie dem blockhaft geschlossenen Atriumbau an der Zweibrückenstraße, 1953-59 nach Plänen von Franz Hart und Georg Helmuth Winkler in drei Bauabschnitten errichtet; charakteristischer Konstruktions- und Materialwechsel von massiven Ziegel-Lochfassaden (Atriumbau), Ziegelausfachung einer feingliedrigen Stahlbetonkonstruktion (Hochhaus) und Natursteinverkleidung (Auslegehalle); Gliederung der Innenhoffassaden durch farbig behandelte Putzflächen; mit Ausstattung; Supraporte mit Schlangenrelief aus Basaltlava, am Hofeingang Zweibrückenstraße, sowie Brunnen aus Nagelfluh, im Innenhof, von Fritz Koenig; Freiflächen, von Gartenarchitekt Ludwig Roemer; Generalsanierung 1991-2001; mit Erhardtstraße 38 und Morassistraße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 17
482 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1875-76; Gruppe mit Nr. 15.</p>

Erhardstraße
484 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
485 m
<p>Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Doppelhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
485 m
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.

Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Historismus
Erstellung: 1910
Perusastraße 5
486 m
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner, 1910 von Heilmann und Littmann, historisierende Natursteinfassde in Fortsetzung von Residenzstraße 10, vgl. dort.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Müllerstraße 10
486 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkern und Stuck, um 1900; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 12.</p>

Schlossereck

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1831
Sendlinger Straße 2
486 m
<p>Sog. Schlossereck, klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, 1831 von Joseph Höchl, 1876 in gleicher Form nach Südwesten (Bauteil an der Ecke zum Färbergraben) erweitert.</p>

Kleinhaus mit Schopfwalm

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
486 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.</p>

Alte Synagoge Ohel Jakob

Architekt: Exter August
Erstellung: 1887
Herzog-Rudolf-Straße
488 m
<p>Die <strong>Alte Synagoge Ohel Jakob</strong> in München war die Synagoge des orthodoxen Teils der Israelitischen Kultusgemeinde. Sie befand sich in der Herzog-Rudolf-Straße (früher Kanalstraße) und wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Hintergrund ihrer Entstehung war ein Konflikt innerhalb der jüdischen Gemeinde: Eine Gruppe orthodoxer Mitglieder lehnte Reformen im Gottesdienst – etwa Orgelmusik und Chorgesang – ab und organisierte eigene religiöse Zusammenkünfte. &nbsp;</p><p>Nachdem ihnen keine bestehende Synagoge zur Verfügung gestellt wurde, finanzierten die orthodoxen Gläubigen den Bau eines eigenen Gotteshauses. Die Grundsteinlegung erfolgte 1891, die Einweihung bereits 1892. Das Gebäude war im neuromanischen Stil gehalten, eher schlicht und bot Platz für etwa 150 Personen. Zur Synagoge gehörte auch eine jüdische Schule, die später erweitert und organisatorisch in die Kultusgemeinde integriert wurde. &nbsp;</p><p>Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Synagoge zerstört: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht) setzten Nationalsozialisten das Gebäude in Brand. Anschließend wurde die Ruine abgerissen, und die Kosten dafür mussten sogar von der jüdischen Gemeinde getragen werden. Gleichzeitig wurde auch die angeschlossene Schule geschlossen. &nbsp;</p><p>Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel am ehemaligen Standort an die Synagoge. Der Name „Ohel Jakob“ lebt jedoch weiter: Die 2006 eröffnete neue Hauptsynagoge am Jakobsplatz in München trägt bewusst wieder diesen historischen Namen und knüpft damit an die zerstörte Tradition an. &nbsp;</p>

Denkmal - Max I. Joseph König von Bayern

Architekt: Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz
489 m
<p>Max-Joseph-Platz; Denkmal König Max I. Joseph, enthüllt 1835, von Christian Daniel Rauch nach Entwurf von Leo von Klenze, gegossen von Johann Baptist Stiglmaier. Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 38
491 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Seitenrisaliten, um 1877.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 19
496 m
<p>Mietshaus, repräsentativer Neubarockbau, 1892-93 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
498 m
<p>Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.</p>

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
500 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.

Eduard-Hartmann-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
501 m
<p>Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 19
502 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, bez. 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
503 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.</p>

Max-Joseph-Platz

Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz
503 m

Doppelhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 11
504 m
Blumenstraße 11/13; Doppelhaus, Bauteil Nr. 11 um Mitte 19.Jh., mit dem zwischen 1850 und 1865 angebautem Haus Nr. 13 später unter Aufstockung mit gemeinsamer spätklassizistischer Fassadengestaltung vereinigt; Instandsetzung 1986.

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
504 m
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.

Residenztheater

Erstellung: 1951
Max-Joseph-Platz
504 m

Geschäftshaus Zum Rappeneck

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Sendlinger Straße 4
506 m
<p>Geschäftshaus Zum Rappeneck, historisierend, 1911 von Eugen Hönig und Karl Söldner.</p>

Mietshaus

Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Corneliusstraße 15
506 m
<p>Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, viergeschossiger Bau mit spätklassizistischer Fassadengliederung, mit konkav gewölbter Platzfront, Blendengliederung und geraden Verdachungen der Fenster in den Hauptgeschossen, von M. Heuberger, 1862; Rückgebäude, als eingeschossiger Bau gleichzeitig errichtet, Aufstockung, 1871.</p>

Fassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 33
507 m
<p>Maximilianstraße 33; Fassade, über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31.</p>

Hauptsynagoge Ohel Jakob

Erstellung: 2006
Sankt-Jakobs-Platz 15
507 m
<p>Die Hauptsynagoge <strong>Ohel Jakob</strong> in München, eingeweiht 2006, verbindet symbolträchtige Architektur mit tiefem historischem Bezug. Der massive Sockel aus Travertin erinnert an die <strong>Klagemauer</strong> in Jerusalem, einen zentralen Ort jüdischen Glaubens, und symbolisiert Beständigkeit sowie die Verbindung zur Geschichte. Gleichzeitig steht er für die Zerstörung jüdischer Synagogen während der NS-Zeit. Darüber erhebt sich die lichtdurchlässige Glaskonstruktion, die wie ein Zelt geformt ist und Offenheit, Transparenz sowie spirituelle Wiederbelebung darstellt. Der Innenraum ist schlicht gestaltet, mit Holzvertäfelungen und Platz für rund 600 Personen. Die Synagoge am St.-Jakobs-Platz ist Teil des Jüdischen Zentrums und ein beeindruckendes Zeichen für das wiederauflebende jüdische Leben in München.</p>

Wintergarten

Architekt: Kreuther
Erstellung: 1856
Max-Joseph-Platz
508 m
Das gußeiserne Säulengerippe stammt aus der Fabrik von Cramer-Klett

Kaufingerstraße

Erstellung: 0
Kaufingerstraße
509 m

Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Sendlinger Straße 3
510 m
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiger später Jugendstilbau mit dekorloser Fassade, die durch Fensterarkaden sowie hohe kleinversprosste Rundbogenfenster vertikal gegliedert wird, von Eugen Hönig und Karl Söldner, 1902/03, Erweiterung und Redaktion der Fassade von Eugen Hönig und Karl Söldner, bez. 1910, 1964/65 und 2000/01 umfassender Umbau und Erweiterung.</p>

Franziskanerkloster

Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz
510 m
<p>weweew</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Müllerstraße 12
511 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuck, 1902 von Heilmann und Littmann. Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
511 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.

Sog. Arco-Palais

Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Theatinerstraße 7
514 m
Sog. Arco-Palais, Geschäftshaus im barockisierenden Jugendstil, mit abgerundeter Ecke, 1910 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; zugehörig Maffeistraße 4.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
514 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
515 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.</p>

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ländstraße 3
516 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893-94 von Karl Stöhr.

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
516 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.</p>

Eilles-Haus

Erstellung: 0
Residenzstraße 13
517 m
<p>Eilles-Haus, Fassade mit erneuerter Putzgliederung, an zwei Hofseiten viergeschossige Arkaden der 1. Hälfte des 16. Jh. erhalten.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
518 m
<p>Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
521 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
521 m
<p>Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Ländstraße 6
521 m
Mietshaus, neubarock, 1891-92 von Albin Lincke und Max Littmann.

Ehem. Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
522 m
<p>Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1865
Corneliusstraße 18
524 m

Bronzestandbild Schelling

Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
526 m
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
526 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Ländstraße 5
528 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1886 von Emanuel von Seidl.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
528 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.</p>

Steinsdorfstraße
531 m

Mietshaus

Architekt: Freundorfer Jacob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Baaderstraße 27
532 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition 1879 von Jacob Freundorfer; Mansarddach mit Gauben 1894.</p>

Mietshaus

Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 21
534 m
<p>Mietshaus, mit in Naturstein verkleidetem, reich gegliedertem, rustiziertem Erdgeschoss und Bronzeportal, 1865 von Joseph Seybold.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
536 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
536 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Residenzstraße 16
537 m
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, 1869-70 von Franz Kil; mit älterem Kern.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
537 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Jüdisches Museum

Architekt: Wandel, Hoefer und Lorch
Erstellung: 2007
Jakobsplatz
537 m
<p>Das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz ist ein moderner Bau, der jüdische Geschichte, Kultur und Gegenwart präsentiert. Es ist Teil des Jüdischen Zentrums, das auch die Ohel-Jakob-Synagoge und ein Gemeindehaus umfasst. Entworfen vom Architekturbüro Wandel Hoefer Lorch, besticht das Gebäude durch seine schlichte, kubische Form und eine helle Kalksteinfassade, die es harmonisch in den Platz integriert. Der Bau, abgeschlossen 2007, symbolisiert Offenheit und Begegnung.</p><p>Das Museum bietet eine Dauerausstellung, die jüdisches Leben in München von seinen Anfängen bis in die Gegenwart beleuchtet, und stellt Alltagsgegenstände, historische Exponate sowie multimediale Installationen aus. Ergänzend gibt es Wechselausstellungen, die aktuelle Themen, Kunst und Geschichte behandeln. Das Jüdische Museum ist mehr als ein Ausstellungsort – es ist ein Ort der Reflexion, des Lernens und des Dialogs, der Menschen aller Kulturen und Religionen einlädt, jüdische Vielfalt zu entdecken.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
538 m
<p>Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
539 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 21
539 m
<p>Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, vor 1865, später aufgestockt.</p>

Schwarzer Saal

Erstellung: 1600

539 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
540 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Frauenkirche (12.Jhd. - 1468)

Baustil: romanisch
Erstellung: 1250
Frauenplatz
540 m

Geschäftshaus

Architekt: Wimmer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kaufingerstraße 24
542 m
<p>Eingang I. Geschäftshaus, Neurenaissance-Eckbau mit reich gegliederter Natursteinfassade, 1888-90 von Lorenz Wimmer; früher Gruppe mit Bauteil II = ehem. Liebfrauenstraße 2.</p>

Blumenstraße 26
543 m
<p>Schule der Armen Schulschwestern, sog. Angergymnasium, barockisierende Dreiflügelanlage mit Mittelrisalit samt Dreiecksgiebel und Uhrturm, 1914/16 von Franz Xaver Boemmel (vgl. Unterer Anger 1).</p>

Orag-Haus

Architekt: Graessel Johann ,Graessel Adam, Krauss Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Oberanger 9
543 m
Orag-Haus, stattliches, dreiseitig freistehendes Neubarockhaus, 1896-97 von Johann und Adam Graessel und Max Krauss.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
543 m
<p>Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
543 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Seybold Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1867
Corneliusstraße 23
544 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1867 von Joseph Seybold.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 25
544 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872-73.</p>

Singer-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Kaufingerstraße 11
545 m
Kaufingerstraße 11 a; Singer-Haus, Geschäftshaus mit Natursteinfassade im späten Jugendstil, 1907-08 von Heilmann und Littmann (um 1980 nach Westen verlängert).

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Baaderstraße 44
545 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, mit flachem Mittelrisalit, 1878 von Michael Reifenstuel d.J..</p>

Jakobsplatz
545 m

Ehem. Bürgerhaus

Architekt: Steinmetz Max, Strulberger Franz
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1869
Residenzstraße 17
546 m
<p>Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäftshaus, mehrfach (u.a. 1869) umgebaut, abermals 1890 von Max Steinmetz, Neurokoko-Fassade mit reichem Stuckdekor und Balkongittern nach Entwurf von Franz Strulberger.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
546 m

Königsbau der Residenz

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz 3
547 m
<p>Max-Joseph-Platz 3; Königsbau der Residenz, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826-35, nach Kriegszerstörung 1956-80 instandgesetzt; vgl. Residenzstraße 1.</p>

Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten

Architekt: Littmann Max
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Sendlinger Straße 8
547 m
<p>Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, Geschäftshaus in frei historisierenden Formen, 1905-06 von Max Littmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Schramm Ludwig, Rank Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 24
547 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, gegliedert mit reichem Stuckdekor, 1865 von Ludwig Schramm und Josef Rank.</p>

Staatstheater am Gärtnerplatz

Architekt: Reiffenstuel Franz Michael
Erstellung: 1865
Gärtnerplatz 3
547 m
<p>Das Staatstheater am Gärtnerplatz, 1865 in der Münchner Isarvorstadt eröffnet, gehört zu den bedeutendsten kulturellen Einrichtungen Bayerns. Ursprünglich als „Actien-Volkstheater“ für die breite Bevölkerung geplant, wurde es von König Ludwig II. unterstützt und 1870 in den Besitz der Wittelsbacher überführt. Seit 1955 trägt es den Titel „Staatstheater“. Heute ist es eines von drei Bayerischen Staatstheatern und das zweite Opernhaus Münchens neben der Bayerischen Staatsoper.</p><p>Der Bau im klassizistischen Stil wurde von Franz Michael Reiffenstuel entworfen. Die Giebelfigur Thalia, Muse des Theaters, ziert die Fassade, die sich durch ihre klare, bürgernahe Architektur auszeichnet. Von Beginn an standen Operetten im Fokus, darunter Uraufführungen wie Carl Zellers <i>Die Fornarina</i> und später auch Musicals wie <i>Kiss Me, Kate</i>. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Theater beschädigt, aber bereits 1948 wiedereröffnet. Es erlebte mehrere Umbauten, darunter die Erneuerung der Fassade (1980) und der Bühnentechnik (1999).</p><p>Von 2012 bis 2017 wurde das Theater umfassend generalsaniert. Währenddessen spielte das Ensemble in verschiedenen Münchner Interims-Spielstätten. Heute präsentiert es ein vielfältiges Programm aus Oper, Operette, Musical und Tanz und ist ein Zentrum für künstlerische Vielfalt. Unter der Leitung von Josef E. Köpplinger als Intendant und Rubén Dubrovsky als Chefdirigent verbindet das Haus Tradition mit zeitgenössischer Theaterkunst. Der denkmalgeschützte Bau ist ein Symbol für Münchens reiches kulturelles Erbe und ein lebendiger Ort für Musik- und Theaterliebhaber.</p>

Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau

Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: Gotik
Erstellung: 1488
Frauenplatz 1
548 m
<p>Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468-88, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung.</p><ul><li><a href="https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/">Baugeschichte</a></li></ul>

Mietshaus

Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Rudolf-Straße 9
550 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau, im Kern klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh., Rückflügel von Johann Widmann 1883, Aufstockung und Umbau in Neurenaissance-Formen 1889/90.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Obermaierstraße 1
550 m
<p>Obermaierstraße 1; Mietshaus, neubarock, mit großer Stuckkartusche am Erker, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Schratz Rudolph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 46
550 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Rudolph Schratz.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Thierschstraße 27
551 m
<p>Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.</p>

Allerheiligen-Hofkirche

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1837
Marstallplatz
552 m
<p>Die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz, erbaut 1826–1837 von Leo von Klenze im neoromanischen Stil, gilt als erster neobyzantinischer Kirchenbau Europas. Inspiriert von der Palastkapelle in Palermo ließ König Ludwig I. sie für die königliche Familie und die Öffentlichkeit errichten. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, blieb sie lange eine Ruine. Hans Döllgast sicherte sie 1972 als Mahnmal; ein vollständiger Umbau folgte 2000–2003 durch Guggenbichler und Netzer.</p><p>Heute sind die Wände unverputzt, Schäden und restaurierte Bereiche bewusst sichtbar. Der Raum dient als Konzert- und Vortragssaal für bis zu 399 Personen. Mit schlichten Stahl-, Glas- und Betonelementen integriert, bewahrt die Kirche ihren Charakter als Denkmal der Kriegszerstörungen und beeindruckt durch ihre reduzierte Ästhetik.</p>


Ehem. Hofreitschule

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Marstallplatz 4
553 m
<p>Marstallplatz 4; Ehem. Hofreitschule, 1819-22 von Leo von Klenze, klassizistischer Monumentalbau als Mittelteil der ehemals den Marstallplatz im Osten dreiseitig umfassenden Gebäudegruppe des Hofmarstalls, von dem nur noch Reste erhalten sind; siehe Maximilianstraße 15.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Obermaierstraße 2
553 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1879 von Franz Kil.

St.-Jakobs-Platz 15
556 m
Ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, jetzt Teil des Stadtmuseums; Altmünchner Bürgerhaus mit sog. Himmelsleiter; z. T. noch spätmittelalterliche Gebäudeteile (Saal mit gotischer Balkendecke im Rückgebäude); im mittleren 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
557 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Europäisches Patentamt

Architekt: Gerkan-Marg und Partner
Erstellung: 1975
Erhardtstraße 27
557 m

Feuerhaus am Anger

Architekt: Greifenstein Schedel von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1805
Anger 8
559 m

Mietshaus

Architekt: Meister Georg, Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 14
560 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm und Erker, 1891-94 von Georg Meister und Hans Hartl; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 13; bis 1886 stand hier die Flößerwirtschaft Zum Grünen Baum (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 27
560 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872.</p>

Mietshaus

Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
562 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
566 m
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 13
566 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1891-94 von Georg Meister; erhöhter Mittelteil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 14.</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 1788
Sendlinger Straße 11
567 m
Bürgerhaus, viergeschossiger Walmdacheckbau mit frühklassizistischer Putzgliederung in spätbarocker Tradition, um 1788, im Kern älter; an Hausecke spätbarocke Marienbüste, bez. 1731.

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
567 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Ridlerkloster

Erstellung: 1295
Max-Joseph-Platz
568 m
<p>1295 stiftete Heinrich Ridler in der Münchner Vorstadt ein Seelhaus für Frauen, das 1395 von Gabriel Ridler an den Max-Joseph-Platz verlegt wurde. In unmittelbarer Nähe zu Püttrichkloster und Franziskanern entstand ein geistlich geprägtes Stadtviertel. Ab 1409 besaßen die „Ridlerfrauen“ eine eigene Kirche „Auf der Stiege“. Die ursprünglich weltlich geführte Stiftung wurde 1396 dem Dritten Orden der Franziskaner übergeben; die Frauen mussten ehelos leben und unterlagen zunehmend strengen Ordensregeln. Ab 1621 lebten sie in strenger Klausur, pflegten Hofdamen und sangen das Brevier. Das Kloster gewann hohes Ansehen und verfügte über großen Grundbesitz. 1782 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst, offiziell wegen zu großer Nähe zur Residenz – faktisch aus finanziellen Interessen des Kurfürsten Karl Theodor. Die meisten Nonnen fanden Aufnahme in andere Klöster. Das Gebäude wurde ab 1783 abgetragen; 1835 entstand an seiner Stelle der Königsbau der Residenz.</p>

Frauenplatz

Erstellung: 0
Frauenplatz
569 m

Geschäftshaus

Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Theatinerstraße 38
571 m
<p>Geschäftshaus, konkav-konvexe Jugendstil-Hausteinfassade, 1903 von Max Littmann.</p>

Ignaz-Günther-Haus

Architekt: Günther Ignaz
Erstellung: 0
St.-Jakobs-Platz 20
571 m
Altmünchner Bürgerhaus, sog. Ignaz-Günther-Haus, ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, viergeschossiger schmaler Satteldachbau mit Mittelerker, durch seitliche Flügel mit viergeschossigem Satteldachrückgebäude mit Ohrwaschlgaube und Hausmadonna (Kopie) am Oberanger verbunden, im Kern spätmittelalterlich, Mitte 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.

Antiquarium

Erstellung: 1571

571 m

Roter Turm

Erstellung: 1421
Zweibrückenstraße
571 m

Abendzeitung

Erstellung: 0
Sendlinger Straße 10
574 m

Jüdisches Gemeindezentrum

Architekt: Wandel Hoefer Lorch
Erstellung: 2006
Jakobsplatz
575 m

Kloster- und Institutskirche St. Jakob

Architekt: Haindl Friedrich
Erstellung: 0
Unterer Anger 1
576 m
Kloster- und Institutskirche St. Jakob, schlichter Sichtziegelbau mit Glockengaube, 1955-56 von Friedrich Haindl; lichter, hallenartiger Innenraum mit freskierter Flachdecke, dreiseitiger Empore und zweigeschossigem Oratorium; mit Ausstattung;

St. Jakob am Anger

Architekt: Haindl Friedrich
Erstellung: 0
Unterer Anger 1
576 m

Bauerngirgl

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 0
Residenzstraße 19
576 m

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 12
577 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm, Erker und prächtigem Balkongitter, 1891-94 von Georg Meister; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 13 und 14.</p>

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
580 m
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
580 m
<p>Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p><p>Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.</p><p>Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.</p><p>Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.</p><p>Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3</i></p>

Felsenbrunnen

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Marstallplatz
581 m
Marstallplatz; Felsenbrunnen, klassizistisch, bez. 1790.

Mietshaus

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
581 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.</p>

Mietshaus

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
586 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.</p>

Boschbrücke

Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Boschbrücke
590 m
<p>Betonbrücke zur Museumsinsel, mit laternenbesetztem Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Zenneckbrücke.</p>

Regierung von Oberbayern

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
592 m
<p>Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
596 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.</p>

Synagoge

Architekt: Meyerstein Gustav, Synagoge, Bürkles Werner, Motschmann Kurt
Baustil: Bauhaus, Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Reichenbachstraße 27
596 m
<p>Synagoge, Saalbau mit Empore und eingezogener, erhöhter Ostnische, in Formen des Neuen Bauens, von Gustav Meyerstein, 1931, Wiederherstellung nach Plänen Werner Bürkles und Kurt Motschmann, 1946-48; mit Ausstattung.</p><ul><li>1931 - Einweihung</li><li>9.11.1938 - Reichsprogromnacht, in Brand gesetzt, aber wegen der umliegenden Häusern wieder gelöscht</li><li>1939 - Wird als Werkstatt genutzt</li><li>20.5.1947 - Wiedereinweihung</li></ul>

Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
597 m
<p>Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Metzger Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Löwengrube 18
598 m
Geschäftshaus, im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut.

Cuvilliés-Theater

Erstellung: 0

599 m

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 18
601 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1865 von Franz Kil.</p>

Platzfolge Lehel

Erstellung: 0

602 m
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 32
602 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, erbaut 1864.</p>

Altes Hackerbräuhaus

Erstellung: 1830
Sendlinger Straße 14
604 m
<p>Altes Hackerbräuhaus, Eckbau mit prächtiger klassizistischer Fassade, bez. 1830; Einbau des sog. Silbersalons und anderer Stilräume um 1885; Gruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
604 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
607 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
607 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.

Luitpold-Gymnasium

Architekt: Adelung
Erstellung: 1891
Müllerstraße 33
607 m

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
608 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten

Architekt: Littmann Max
Erstellung: 1906
Färbergraben 14
609 m
<p>Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, fünfgeschossiger stattlicher Geschäftshausblock in frei historisierenden Formen mit Natursteinfassade, großen Erdgeschossarkaden und teilweise zurückgesetzter von polygonalen Erkern flankierter oberer Fassadenhälfte, geplant von Max Littmann, 1905/06, nach Kriegsschäden weitgehend erneuert; mit rückwärtig angebautem ehem. Druckereigebäude, vier bzw. fünfgeschossiger weitläufiger Zweckbau, nach Entwurf von Max Littmann, 1926-29, mit späteren Veränderungen.</p>

Risalitartig erhöhter Teil eines Block

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 46
609 m
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.

Unterer Anger 1
610 m
<p>Unterer Anger 1/2; Kloster der Armen Schulschwestern</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
610 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Müllerstraße
611 m

Mietshaus

Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 29
612 m
<p>Mietshaus, schlicht, um 1865, vereinfacht.</p>

Schöner Turm

Erstellung: 1239
Neuhauser Straße 28
612 m
<p>Das Obere Tor in der heutigen Kaufingerstraße 28, vor dem Geschäftshaus der Firma Hirmer, war neben dem Unteren Tor eines der wichtigsten Zolltore Münchens. Nach dem Bau der äußeren Stadtmauer verlor es seine Funktion und wurde 1479/84 neu gebaut, mit einem Spitzhelm und aufwendiger Bemalung, die ihm den Namen „Schöner Turm“ einbrachte. 1508/10 wurde die dritte öffentliche Uhr Münchens installiert. Nach schweren Schäden durch eine französische Granate wurde das Tor 1807 abgerissen. Heute erinnert eine Pflastermarkierung und eine Statue am Geschäftshaus an den Standort und die Geschichte des Tors.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
614 m
<p>Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.</p>

Kaufingerstraße 15
614 m

Geschäftshaus Zum Schönen Turm

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl, Seidler Julius
Baustil: Historismus
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 28
616 m
<p>Geschäftshaus Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus, stattlicher historisierender Eckbau, bez. 1914, von Eugen Hönig und Karl Söldner mit Bildhauerarbeiten von Julius Seidler; an der Ecke Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
619 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Theatinerstraße 32
620 m
Wohn- und Geschäftshaus, mit (zur Residenzstraße verbindender) sog. Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck

Mietshaus

Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 31
620 m
<p>Mietshaus, schlicht, 1869, vereinfacht.</p>

Karl-Scharnagl-Ring

Erstellung: 0
Karl-Scharnagl-Ring
622 m

Hofkapelle

Erstellung: 1603

622 m

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 48
624 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
625 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.</p>

Militärgefängnis

Erstellung: 1883
Corneliusstraße 33
625 m

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Residenzstraße 24
629 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neuklassizistisch mit Jugendstilanklängen, reich gegliedert, 1906-07 von Heilmann und Littmann.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Residenzstraße 25
633 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit Stuckdekor am Erker, 1899-1900 von Eugen Drollinger.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
633 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Ehem. Bayerische Vereinsbank

Architekt: Thiersch Friedrich von, Martens Wilhelm, Sattler Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
635 m
Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin

Mietshaus

Architekt: Fink Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Corneliusstraße 42
640 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Fink.</p>

Vater-Rhein-Brunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1932
Auf der Insel
645 m
Vater-Rhein-Brunnen, 1897-1903 von Adolf von Hildebrand; ursprünglich in Straßburg, 1932 hier aufgestellt. Ringsum Parkanlage, z. T. regelmäßig in Bezug zum Brunnen.

Risalitartig erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
647 m
Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.

Eckhaus

Architekt: Reifenstuel N.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Residenzstraße 26
648 m
<p>Eckhaus, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1872 von N. Reifenstuel.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 3
650 m
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit erhöhtem Mittelbau und Stuckdekor, 1874; Gruppe mit Nr. 5.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
650 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 46
651 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 48 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.</p>

ehem. Palais (Fugger-) Portia

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Barock
Erstellung: 1694
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
652 m
<p>Fassade des ehem. Palais (Fugger-) Portia, reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccali, 1693/94, umgestaltet von François de Cuvilliés der Ältere, 1737.</p>

Mietshaus

Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
652 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Kardinal-Faulhaber-Straße 14
653 m
Teil des Palais Montgelas, siehe Promenadeplatz 2.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
654 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Unterer Anger 16
655 m
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.

Mietshaus

Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 54
655 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Jakob Freundorfer.</p>

Kongressbau

Erstellung: 1935
Museumsinsel
655 m

Marstallplatz 8
656 m
<p>Marstallplatz 8; Bayerische Akademie der Wissenschaften, im Ostteil des Festsaalbaus der Residenz (siehe Hofgartenstraße 2); im sogenannten&nbsp;Apothekenstock 1956-58 das Cuvilliéstheater eingebaut (siehe Residenzstraße 1/ Altes Residenztheater).</p>

Wohnhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Müllerstraße 9
656 m
<p>Wohnhaus, spätklassizistisch, wohl 2. Viertel 19. Jh.</p>

Max-Plank-Haus

Erstellung: 0
Hofgartenstraße 8
657 m

Dresdner Bank

Architekt: Heilmann und Littmann, Wiedemann Josef
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Promenadeplatz 7
659 m
<p>Dresdner Bank, stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960-62.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 38
659 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864 von Franz Kil; Gruppe mit dem gleichartigen Doppelmietshaus Nr. 40/42.</p>

Neufeste

Erstellung: 1385

659 m

Neuveste

Erstellung: 1385

659 m

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
St.-Anna-Straße 6
660 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Reichenbachstraße 24
660 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1864 von M. Heuberger.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 35
662 m
<p>Mietshaus, mit Lisenen, 1865 von Michael Reifenstuel d.J., vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Seitzstraße 4
663 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach, reich gegliederter Stuckfassade und mächtigem Kranzgesim, um 1880.</p>

Geschäfts- und Mietshaus

Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Altheimer Eck 5
664 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, mit geschnitztem Erker, bez. 1899, von Max Ostenrieder.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 5
664 m
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckdekor, 1874/75; Gruppe mit Nr. 3.

Ludwigsbrücke

Erstellung: 1935
Ludwigsbrücke
665 m
<p>Ludwigsbrücke; über beide Isararme, 1934-35 erneuerte Bogenbrücke; an der Westseite drei (ehemals vier) steinerne Pylonen mit Figuren, Feuerschalen und Gedenkinschrift-Tafeln, 1890-92 vom Bildhauer Syrius Eberle.</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Generalsanierung ab März 2022 - Mitte 2025</li></ul>

Mittelteil eines symmetrischen Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
665 m
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1893
Hotterstraße 13
666 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Neubarockbau mit verschieden großen Zwerchhäusern, von Oscar Strelin, 1893; seit 1992 mit dem nördlich anschließenden Haus (erbaut 1977) im Inneren verbunden.</p>

Wehrsteg

Erstellung: 0
Wehrsteg
666 m

Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu

Architekt: Grübel Johann
Erstellung: 0
Hartmannstraße 8
667 m
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu, 1846 zu Wohnhaus umgebaut, Aufstockung und neubarocke Fassadengestaltung 1891-92 von Johann Grübel.

Klosterhofstraße

Erstellung: 0
Klosterhofstraße
668 m

Städtische Gaswerke

Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Unterer Anger 3
669 m
<p>Unterer Anger 3/4; Städtische Gaswerke (Verwaltung), monumentaler, neuklassizistischer Bau mit Portikus vor dem Portal, 1913-17 von Robert Rehlen.</p> <p>&nbsp;</p>

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
669 m
<p>Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1902
Unterer Anger 15
670 m
Mietshaus, 1902 umgebaut, mit neubarocker Fassade.

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
673 m
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 37
673 m
<p>Mietshaus, schlicht, 1869 von Michael Reifenstuel d.J., 1938 vereinfacht.</p>

Ehem. Augustinerkirche St. Johannes

Architekt: Schmidt Veit, Fischer Theodor
Baustil: Gotik
Erstellung: 1328
Neuhauser Straße 2
675 m
<p>Ehem. Augustinerkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist, gotische Basilika (Ende 13.-15. Jh.), 1619/20 von Veit Schmidt frühbarock umgestaltet, 1803 profaniert (sog. Augustinerstock), 1914/15 von Theodor Fischer verändert und umgebaut; enthält das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, Läden und Amtsräume des Polizeipräsidiums (siehe Ettstraße 2/4, ehem. Augsutinerkloster).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 8
675 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892.</p>

Mietshaus

Architekt: Grimm Conrad
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 56
675 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenen, 1877-78 von Conrad Grimm.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 48
675 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 46 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.</p>

Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank

Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
677 m
<p>Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).</p>

Mietshaus mit Walmdach

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 11
677 m
<p>Mietshaus mit Walmdach, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.</p>

Bronzestatue von Orlando di Lasso

Architekt: Widmann Max, Lasso Orlando di
Erstellung: 1849
Promenadeplatz
678 m
Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann

Kaiserhoftrakt

Erstellung: 1616

678 m

Altmünchner Bürgerhaus

Architekt: Strelin Oscar
Erstellung: 0
Hartmannstraße 1
679 m
Altmünchner Bürgerhaus, vielleicht 17. Jh., Fassade 1893 von Oscar Strelin historisierend übergangen (vor allem Dachausbauten).

Isarkai - Lehel

Erstellung: 1900
Isarkai
679 m
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Seitzstraße 5
679 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, um 1826.</p>

Doppelmietshaus

Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 40
679 m
<p>Klenzestraße 40/42; Doppelmietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864, wohl von Ludwig Deiglmayr; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 38.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Atzenbeck Hanns
Baustil: Historismus
Erstellung: 1925
Sendlinger Straße 27
680 m
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiges historistisches Eckhaus mit Spitzbogenarkaden in der Ladenzone und reicher Bauplastik in den Formen des Art Decor, von Hanns Atzenbeck, 1924/25.</p>

Ehem. Palais Montgelas

Architekt: Herigoyen Emanuel Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Promenadeplatz 2
680 m
<p>Ehem. Palais Montgelas, jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer Eckbau, 1810-13 von Emanuel Joseph von Herigoyen, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sog. Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Wölker Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Hackenstraße 4
681 m
Wohn- und Geschäftshaus, langgestreckter viergeschossiger Neubarockbau mit Zwerchhäusern, Fassadengliederung durch flache Risalite und Kolossallisenen, von Josef Wölker, bez. 1892 und bez. 1893.

Kardinal-Faulhaber-Straße
681 m

Walmdachhaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 24
683 m
<p>Walmdachhaus, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.</p>

Polizeipräsidium

Architekt: Fischer Theodor, Bleeker Bernhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1913
Ettstraße 2
684 m
<p>Polizeipräsidium, weitläufiger, historisierender Komplex, mit Anklängen an Altmünchner Bauformen, von Theodor Fischer, 1910-13; mit Ausstattung; an der Ettstraße Einfriedung und Portal mit liegenden Löwenfiguren von Bernhard Bleeker, bauzeitlich; baulich im Zusammenhang mit der ehem. Augustinerkirche (Neuhauser Straße 2).</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
684 m
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.

Alte Isarkaserne

Erstellung: 1762

684 m

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Altheimer Eck 9
685 m
Altheimer Eck 9; Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
St.-Anna-Straße 10
685 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1900 von Müller und Kollmus.</p>

Ehem. Preysing-Palais

Architekt: Effner Joseph
Baustil: Regence-Stil
Erstellung: 1728
Residenzstraße 27
686 m

Geschäfts- und Mietshaus

Architekt: Reifenstuel, M.
Erstellung: 0
Altheimer Eck 6
687 m
Geschäfts- und Mietshaus, ursprünglich dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, 1861 von M. Reifenstuel aufgestockt und spätklassizistisch umgestaltet.

Maximilianstraße

Erstellung: 0
Maximilianstraße
687 m
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.

Deutsches Museum

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1925

687 m

Ehem. Palais Holnstein

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
689 m
<p>Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)</p><ul><li>März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein</li></ul>

Fronveste

Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1824
Unterer Anger
689 m
<ul> <li>1913 - Abgebrochen</li> </ul>

Augustinerkloster

Erstellung: 0
Augustinerstraße
689 m

Hotterstraße 18
692 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit Gaststätte zur Hundskugel, dreigeschossiger Eckbau mit Pultdach bzw. Halbgiebel und Flacherker, im Kern vielleicht spätmittelalterlich, um 1496, wohl um 1640 umgebaut und aufgestockt.</p>

Ehem. Ballin-Haus

Architekt: Cube Gustav von, Stöhr Karl, Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1910
Promenadeplatz 9
692 m
<p>Ehem. Ballin-Haus, jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909-10 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Erhardtstraße 15
692 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1885 von Johann Grübel.</p>

Kleines Walmdachhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1905
Müllerstraße 13
692 m
<p>Kleines, zurückgesetztes Walmdachhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.</p>

Miets- und Geschäftshaus

Architekt: Loew Julius
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1897
Blumenstraße 23
693 m
<p>Miets- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger neuklassizistischer Bau mit schmalen Mittelrisalit und Flachgiebel, 1897 von Julius Loew.</p>

Festsaalbau der Residenz

Architekt: Schwanthaler Ludwig, Klenze Leo von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1842
Hofgartenstraße 2
695 m
<p>(siehe Residenzstraße 1 und Marstallplatz 8), langgestreckter Neurenaissancebau, 1832-42 von Leo von Klenze, im Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jh. Vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, vgl. Hofgarten.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 60
695 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Müllerstraße 15
698 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, Anfang 19. Jh.</p>

Haus zum Singlspieler

Architekt: Baudrexel Jakob, Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Sendlinger Straße 29
701 m
<p>Sendlinger Straße 29/31; Wohn- und Geschäftshaus, sog. Haus zum Singlspieler, symmetrisches vierflügeliges Doppelhaus in Manier der deutschen Renaissance mit straßenseitig je zwei hohen Volutengiebeln und reich skulptierten Erkern sowie Wandmalereien und neugotischen Steinfiguren, von Jakob Baudrexel nach Fassadenplänen von Hans Grässel, 1897/98, 1986/87 entkernt.</p>

Ehem. Palais Spreti

Baustil: Barock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
701 m
<p>Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Erhardtstraße 12
701 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, Putz- und Stuckdekor, 1899-1900 von Franz Hammel.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Altheimer Eck 13
704 m
<p>Geschäftshaus, Jugendstil, Südteil mit Tor und Giebel von Heilmann und Littmann, 1908; Nordteil 1913.</p>

Schmales Bürgerhaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1879
Hackenstraße 6
704 m
Schmales Bürgerhaus, schmaler fünfgeschossiger Bau, zwischen alten Kommunmauern erbaut von Johann Thomas 1879/80, Fassade im Stil des Frühklassizismus wohl Redaktion der frühen Nachkriegszeit; mit Nr. 8 seit 1879 baulich verbunden.

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 11
704 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuckdekor (Büsten), 1892-93 von Franz Hammel.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
705 m
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.

Palais Perusa

Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
705 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 14
708 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1892.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Architekt: Doll Anton
Erstellung: 0
Hackenstraße 8
709 m
Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger Bau mit Mansarddach, reich gegliederte Putzfassade des späteren 18. Jh.; Geburtshaus des Malers Anton Doll (1826-87); seit 1879 z. T. baulich mit Nr. 6 verbunden.

Priesterhaus St. Johann Nepomuk

Architekt: Krinner Matthias
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1771
Sendlinger Straße 30
709 m
<p>Priesterhaus St. Johann Nepomuk, fünfgeschossiger schmaler Spätbarockbau mit stuckierten Fensterrahmungen, ornamentalen Scheitelsteinen und reich profilierten Gurtgesimsen, wohl von Matthias Krinner, 1771-73.</p>

Eckhaus

Architekt: Strelin Oskar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
709 m
Eckhaus, Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur z. T. erhalten.

Feldherrnhalle

Architekt: Miller d. J. Ferdinand von, Rümann Wilhelm von, Gärtner Friedrich von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Residenzstraße
710 m
<ul><li>Loggia mit dreiseitig offenen Rundbogenarkaden und großer Freitreppe im Norden, Kalksteinquaderbau mit reichem bauplastischem Dekor, von Friedrich von Gärtner, 1841-44,</li><li>Behebung der Kriegsschäden, 1950-1962;</li><li>Bronzestandbilder auf Granitpostamenten der Heerführer Johann Tzerklas Graf von Tilly und Carl Philipp Fürst von Wrede, nach Entwürfen von Ludwig Schwanthaler, gegossen von Ferdinand von Miller d. Ä., enthüllt 1844;</li><li>Bayerisches Armeedenkmal, Bronzefigurengruppe auf Granitsockel, von Ferdinand von Miller d. J., bez. 1892;</li><li>zwei Löwen, neuklassizistische Tierplastiken in Marmor, von Wilhelm von Rümann, 1906.<br><br>&nbsp;</li></ul><h4>Restaurierung 2025</h4><p><strong>TAFEL 1: Geschichte</strong></p><p>Die Feldherrnhalle wurde 1841 bis 1844 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern (er regierte 1825–1848) nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1791–1847) errichtet. Den Bauschmuck – die bekrönenden Waffentrophäen, die Königswappen über den mittleren Pfeilern der Hauptfassade sowie die Standbilder der Frontseite – entwarf der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler (1802–1848). Architektonisches Vorbild ist die „Loggia dei Lanzi“ aus dem 14. Jahrhundert in Florenz, die den zentralen Platz der Stadt schmückt und für öffentliche Zeremonien genutzt wurde. Später diente die Halle als Aufstellungsort für Skulpturen und als Wachlokal.</p><p>Mit dem Bau der Münchner Feldherrnhalle setzte Ludwig I. der bayerischen Armee und ihren siegreichen Heeresführern ein Denkmal. Ihre Bestimmung reiht sie in die bayerisch-deutschen Nationaldenkmäler des Königs ein, zu denen auch die Münchner Ruhmeshalle, die Walhalla bei Regensburg sowie die Befreiungshalle über Kelheim zählen. Zugleich bildet die Halle den Blickpunkt der Ludwigstraße, die durch das ebenfalls von Gärtner geplante Siegestor verläuft und mit ihren klassizistischen Monumentalbauten symbolträchtig auf die Königliche Residenz sowie die benachbarte Theaterkirche zuführt.</p><p>Die bronzenen Feldherren-Standbilder des Grafen Tilly (1559–1632) und des Fürsten Wrede (1767–1838) wurden durch Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei gegossen und dienten der Inszenierung der bayerischen Nation. Tillys Statue verweist auf Bayern als Verteidiger des katholischen Glaubens im Dreißigjährigen Krieg, Wredes Standbild auf die Teilnahme an der siegreichen nationalen Erhebung gegen Napoleon in den deutschen Befreiungskriegen. Anstatt weiterer Feldherren, wie noch von Ludwig I. gewünscht, ließ später Prinzregent Luitpold in der Halle 1892 zusätzlich das Denkmal der bayerischen Armee aufstellen. Seit 1905 bewachen die beiden Marmorlöwen des Bildhauers Wilhelm von Rümann den zentralen Treppenaufgang.</p><p>Am 9. November 1923 war hier der Marsch von Adolf Hitler und seinen Anhängern, die den Sturz der Demokratie beabsichtigten, auf dem Weg zum Kriegsministerium von der Landpolizei aufgehalten worden. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde die Feldherrnhalle zu einem Kultort der „Bewegung“. Ein 1933 in der Halle errichtetes Mahnmal für die Putschisten und regelmäßige „Gedenkfeiern“ dienten der Selbstdarstellung des Regimes. Heute erinnert eine Gedenktafel an der benachbarten Residenzfassade an die vier bei der Abwehr des Putschversuchs von 1923 getöteten Landpolizisten.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 2: Architektur</strong></p><p>Das Podium der Feldherrnhalle enthält mehrere niedrige gewölbte Räume, die in der Raumnot nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Zuletzt war hier eine Veranstaltungszone eingerichtet, die 2019 geschlossen hat. Die Kellerräume werden deshalb auf ihre ursprüngliche Form zurückgebaut und dienen künftig Lagerzwecken.</p><p>Das Dach der Feldherrnhalle war im Zweiten Weltkrieg abgebrannt und nur in einfacher Form erneuert worden. Die Eindeckung in verzinktem Eisenblech ist durch Witterung und Ausführung an den Anschlüssen als Unfallschwachstelle. Wasserschäden in den kaum zugänglichen Gewölberäumen schließen. Neben einer praktikablen Erschließung dieser Räume und Dachflächen zu Revisionszwecken wird eine neue Dacheindeckung aus dauerhaftem Kupferblech geschaffen. Ihre Tragsubkonstruktion aus Holz wird ebenfalls geprüft und ertüchtigt. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ist auf dem Dach der Feldherrnhalle auch die Montage einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung vorgesehen.</p><p>Die Statik der Feldherrnhalle ist kompliziert, da die weitgespannten Bögen sich mit dem Fiorentiner Vorbilds mit Hilfe robuster Zugstangen aus Eisen im Gleichgewicht gehalten werden. Deutliche Rostausblühungen und Risse deuten auf Verfallsspuren hin. Erst durch vertiefte Schadenskarte und baustatischen Untersuchungen können Aussagen getroffen werden.</p><p>Für die dauerhafte Standsicherheit von Gewölbe und Pfeiler ist daher eine statische Ertüchtigung der Eisenkonstruktion durch Einbau eines Stahlträgersystems im Dachraum erforderlich.</p><p>Die Feldherrnhalle ist heute ein attraktiver Treffpunkt für die Münchner und Touristen. Das Hallenpodium bietet eindrucksvolle Perspektiven auf einige der schönsten Stadträume der Landeshauptstadt an Odeonsplatz und Ludwigstraße. Dennoch war dieser Ort bisher nicht ohne jedes Risiko auf den etwa 3 Meter hohen Hallenpodium begehbar. Nachdem wirkungsarme und abgehende Warnhinweise keine nachhaltige Wirkung gezeigt haben, wird im Zuge der Restaurierungsmaßnahme eine denkmalverträgliche Absturzsicherung erarbeitet.</p><p>Das Denkmalpodium, das derzeit nur provisorisch abgedichtet ist, erhält wieder in Anlehnung an den historischen Asphaltbelag einen neuen, dichten Belag aus geschliffenem Gussasphaltestrich. Der historische Boden war von dem Architekten F. J. Kreuter als einer der ersten Terdecken Bayerns gestaltet worden.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 3: Restaurierung – Oberflächen aus Naturstein und Putz</strong></p><p>Die Hauptwirkung der Feldherrnhalle ist auf die beim Bau verwendeten Natursteine zurückzuführen. Für den Sockel fand ein Muschelkalk, für das aufgehende Mauerwerk ein Kalkstein aus Kelheim Verwendung. Die beiden Löwen selbst sowie das Auflagerungsmassiv wurden aus weißem Laaser Marmor gefertigt.</p><p>Die Natursteinoberflächen werden gereinigt, Verschwartungen und Rostfahnen reduziert, morbide Bereiche wieder gefestigt. Kleinere Ausbrüche werden in originalgetreuen Ergänzungen geschlossen, zerstörte Bereiche und schadhafte Betonganzierungen in der vorgegebenen Form von Steinmetz nachgearbeitet oder abgegossen.</p><p>Auch der selten feine Fugenschnitt zwischen Werksteinen müssen auf Fehlstellen untersucht und mit dem gleichen Mörteln dauerhaft verschlossen werden. Häufig wird eine Steinersatzierung mit der Aufbringung einer Opferschicht an Orten belasteten, leicht zu entfernenden „Schale-Schlämmen“ bestehen aus ähnlichem Grundstoff wie der originale Stein, bleiben jedoch bewusst weicher und werden mit einem gegenüberliegenden Farbwert aufgebracht, um Unterscheidbarkeit und die Ablesbarkeit des Regenwassers verbessern.</p><p>Die Pfeiler der Feldherrnhalle waren schon immer größtenteils weiß gestrichen, die Putzflächen der Loggia-Rückwand durch eine aufgemalte, farblich dezent voneinander abgesetzte graue Quadergliederung gestaltet.</p><p>Die Architekten der Erbauungszeit – Friedrich von Gärtner und auch Leo von Klenze – haben solche Lösungen immer wieder verwendet, wenn die Ausführung von echten Natursteinen zu aufwendig erschien (wie an den meisten Fassaden der Residenz).</p><p>Durch Alterung und eindringende Feuchtigkeit sind die Putzoberflächen jedoch geschädigt. Es ist zu klären, welche und an welchen Stellen noch Putzteile historisch sind und erhalten bleiben können. Soweit möglich, sollen die Schadenspotenziale durch angereicherte Schadsalze im Vorfeld eines Neuauftrags neutralisiert werden.</p><p>Dabei stellt die Hallenrückwand besondere Anforderungen, da sie die eigentliche Schaufand in der Nachsicht vom Odeonsplatz aus bildet. Sie soll mit den übrigen Kunstwerken harmonisieren und muss mit ruhiger, aber zugleich moderner Farbenspiel den eigentlichen einfarbig grauen Naturstein imitieren soll.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 4: Restaurierung – Bildwerke aus Bronze</strong></p><p>Die in der Feldherrnhalle aufgestellten Bronzedenkmäler weisen unterschiedliche Erhaltungszustände auf. Während die oben auf dem Podium aufgestellten übergroßen Standbilder der bayerischen Heerführer der Witterung ausgesetzt sind, sind das an der Hallenrückwand positionierte Denkmal für das Bayerische Heer und die seitlich angebrachten Schrifttafeln durch ihre Lage besser geschützt.</p><p>Die Standbilder werden gereinigt und Korrosionsprodukte reduziert. Mögliche Schadstellen wie Risse oder Löcher werden mit traditionellen Mitteln der Metallbearbeitung geschlossen.</p><p>Durch pflegende Schutzüberzüge, meist Spezialwachse, wird das Gesamterscheinungsbild vereinheitlicht und die weitere Oxidation der Oberflächen verlangsamt. Die Standfestigkeit der Figuren wird geprüft und gegebenenfalls das Innengerüst verstärkt. Schließlich muss speziell an der rückwärtigen Monumentalgruppe – ein wirkungsvoller und dabei möglichst wenig sichtbarer Tauchschutz angebracht werden, um einer Verschmutzung der wertvollen Oberflächen vorzubeugen.</p><p><i>Quelle: Infotafeln am Bauzaum vor Ort</i></p><p>&nbsp;</p>

Kloster St. Anna

Erstellung: 1725

711 m

ehemals Bronzestatue des Wiguläus Kreittmayr

Architekt: Schwanthaler Ludwig, Kreittmayr Wiguläus
Erstellung: 1845
Promenadeplatz
712 m
ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.

Bronzestandbild von Kurfürst Max II. Emanuel

Architekt: Brugger Friedrich, Kurfürst Max II. Emanuel
Erstellung: 1861
Promenadeplatz
713 m
<p>Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Christophstraße 2
714 m
Mietshaus, im Kern klassizistisch, 1828 von Josef Höchl.

Palais Berchem

Erstellung: 1677
Theatinerstraße 20
714 m

Haus zur Hundskugel

Architekt: Straub Johann Baptist, Boos Roman Anton
Erstellung: 1741
Hackenstraße 10
715 m
<p>Haus zur Hundskugel, Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Bau mit Putzgliederung, mit Hauszeichen "Hundskugel", entstanden 1741 durch Um- oder weitgehenden Neubau, vielleicht um 1759 verändert; Wohnhaus der Bildhauer Johann Baptist Straub und Roman Anton Boos.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Pfarrstraße 10
715 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Theatinerkloster

Erstellung: 1690
Theatinerstraße 20
715 m

Nebengebäude des Hauptfeuerhauses

Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Unterer Anger 8
716 m
<p>Unterer Anger 8/9/12; Nebengebäude des Hauptfeuerhauses (siehe An der Hauptfeuerwache 8), historisierender Verwaltungs- und Wohnbau, 1906-07 von Robert Rehlen.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Architekt: Matthias Martin
Erstellung: 1570
Promenadeplatz 13
716 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jh., Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952.</p>

St.-Anna-Straße 19
716 m
<p>Franziskanerkloster St. Anna, Altbau, im Kern 1727-37, jedoch erneuert; vgl. Seitzstraße 6; flankiert die Kirche (siehe St.-Anna-Straße 21).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Pfarrstraße 12
717 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1881.</p>

Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna

Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1727
St.-Anna-Straße 21
717 m
<p>Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna in Lehel, längsovaler Zentralbau, 1727-33 von Johann Michael Fischer; die Fassade Rekonstruktion von 1965/66; mit Ausstattung; Kloster siehe Nr. 19.</p>

Mietshaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Klenzestraße 46
717 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Reinhold Hirschberg.</p>

Deutscher Alpenverein

Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
718 m
<p>Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.</p>

Palais Rechberg oder Radspielerhaus

Architekt: Métivier Jean Baptiste, Boos Roman Anton
Erstellung: 1678
Hackenstraße 7
719 m
<p>Ehem. Palais Rechberg oder Radspielerhaus, stattlicher viergeschossiger Vierseitkomplex mit Treppenturm und nach Süden verlängertem Westflügel, erbaut 1678 und später erweitert, verändert um 1817 durch Jean-Baptiste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Baptiste_M%C3%A9tivier">Métivier</a> (der hier wohnte), 1871/75 weitgehend umgebaut und aufgestockt (neue straßenseitige Fassaden), Nordflügel 1874/75 nach Osten durch Anbau mit straßenseitigem Schweifgiebel verlängert, Fassadengestaltung von Peter (?) Berger; mit Garten; im Garten Brunnen von Roman Anton Boos, 18. Jh. und Säulenbrunnen von etwa 1780.</p>

Promenadeplatz

Erstellung: 1780
Promenadeplatz
719 m
Promenadeplatz, 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Christophstraße 4
719 m
Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl.

Kühbogen

Erstellung: 0
Salvatorstraße
719 m

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Erhardtstraße 9
721 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelerker und reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
722 m
<p>vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.</p>

Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank)

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
723 m
<p>Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.</p><ul><li>1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank</li><li>1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt</li><li>1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.</li><li>1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.</li><li>1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.</li><li>1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank</li><li>1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank</li><li>2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.</li></ul><p><i>Info auf Bauzaun vor Ort</i></p>

St. Johannes von Nepomuk

Architekt: Asam Cosmas Damian, Asam Egid Quirin
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1733
Sendlinger Straße 32
724 m
<p>Kath. Kirche St. Johannes von Nepomuk, sog. Asamkirche, langgestreckte, zweigeschossige, tonnengewölbte Saalkirche mit umlaufender Empore und querovalem Vorraum, von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, 1733-46, nach Kriegsschäden teilweise erneuert; durch Kolossalpilaster eingefasste schmale Fassade mit geschweiftem Giebel; mit Ausstattung. Eingang 4 letzten Dinge: Tod, Gericht, Himmel und Hölle</p>

Mietshaus

Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pfarrstraße 2
724 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Xaver Widmann.</p>

Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 1730
Promenadeplatz 15
725 m
<p>Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus, reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig.</p>

Mietshaus

Architekt: Thommen Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
St.-Anna-Straße 13
725 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, nach Plänen von Heinrich Thommen, 1887.</p>

Mietshaus

Architekt: Deissböck Max
Erstellung: 1896
Fraunhoferstraße 3
725 m
<p>Mietshaus, mit Lisenengliederung, 1896 von Max Deissböck, stark vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Klenzestraße 49
725 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Blendengliederung, 1862 von Joseph Hönig; Einheit mit Eckhaus Fraunhoferstraße 19.</p>

Mietshaus

Architekt: Hennek Charles
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Fraunhoferstraße 5
726 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Fassade, reich gegliedert, 1893 von Charles Hennek.</p>

Hofgartenstraße 1
726 m

Residenz

Erstellung: 0
Residenzstraße 1
727 m
<p>Residenzstraße 1; Residenz, ausgedehntes Stadtschloß, ab 1348 über Jahrhunderte gewachsen, acht Höfe umschließend. Der mittelalterliche Kern (Neuveste) in Resten unter dem Nordostpavillon des Festsaalbaues und dem umgebenden Bereich verborgen. Kern der bestehenden Anlage die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jh. mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jh. (Grottenhof mit Perseusbrunnen, 1595 von Hubert Gerhard; Antiquarium, 1569-71). Im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen, um 1600. Zu Nr. 1 gehört das Alte Residenztheater, Rokokobau, 1751-53 von Fran¿ois de Cuvilli¿s, 1956 an neuer Stelle (Apothekenflügel) wiederaufgebaut; mit Ausstattung; Königsbau, siehe Max-Joseph-Platz 3, Festsaalbau siehe Hofgartenstraße 2 und Marstallplatz 8, Allerheiligen-Hofkirche siehe Marstallplatz. Vgl. auch Hofgarten.</p>

Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
729 m
<p>Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 6
729 m
Mietshaus, klassizistisch, um 1829.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 15
730 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger breiter Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, um 1880/90.</p>

Ehem. Technisches Rathaus

Architekt: Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 1924
Blumenstraße 28
731 m
<p>Blumenstraße 28/28a/28b; Ehem. Technisches Rathaus (Städtisches Hochhaus), zwölfgeschossiger funktionaler Bau (Nr. 28b) im städtebaulichen Bezugssystem, mit anschließendem sechsgesschossigen Verwaltungsgebäude (Nr. 28/28a), von Herrmann Leitenstorfer, 1924-29.</p>

Ehem. Palais Neuhaus-Preysing

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
731 m
<p>Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 49
731 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1895 von Alois Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Fraunhoferstraße 7
731 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1873.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Erstellung: 1843
Fraunhoferstraße 11
731 m
<p>Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1843 von Gottfried Fischer.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 8
733 m
Mietshaus, im Kern klassizistisch, um 1829.

Nordflügel des Damenstiftes

Architekt: Böhm Theobald
Baustil: spätbarock
Erstellung: 0
Altheimer Eck 15
734 m
<p>Nordflügel des Damenstiftes zu St. Anna (vgl. Damenstiftstraße 3), langgestreckter Spätbarockbau des 18. Jh.; Wohnhaus des Musikinstrumentenbauers Theobald Böhm (Gedenktafel); Gedenktafel zur Baugeschichte.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayr Xaver, Steinbauer Thomas
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 9
734 m
<p>Mietshaus, erbaut 1830 von Maurermeister Xaver Mayr und Zimmermeister Stitzinger, 1890-91 aufgestockt und in Neurenaissanceformen umgestaltet von Thomas Steinbauer; z. T. vereinfacht. Gaststätte mit neubarocker Einrichtung von 1896.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 32
735 m
<p>Mietshaus, mit Wechsel von Glatt- und Rauhputz, um 1865.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 13
736 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, 1830 von Rudolf Röschenauer.</p>

Asamhaus

Architekt: Asam Egid Quirin
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Sendlinger Straße 34
739 m
<p>Wohnhaus, sog. Asamhaus, viergeschossiger spätbarocker Satteldachbau mit profilierten Fensterrahmungen, erhöhtem Erker über der Durchfahrt und die gesamte Fassade überdeckendem größtenteils figualen Stuckdekor, von Egid Quirin Asam, um 1735, im Kern älter, nach Kriegsschäden teilerneuert; im Hof barocke Blendarchitektur mit großer Stuckfigur des hl. Johannes von Nepomuk (Kopie).</p>

Landesinstitut für Arbeitsschutz

Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Pfarrstraße 3
739 m
<p>Landesinstitut für Arbeitsschutz, Altbau (Südflügel) neubarock, 1905-06 von Adolf Schulze.</p>

Mietshaus

Architekt: Hatzl Anton, Berndl Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Erhardtstraße 8
740 m
<p>Mietshaus, stattlicher, neuklassizistischer Jugendstil, mit drei Erkern und Stuckdekor, 1912 von Anton Hatzl mit Fassade von Richard Berndl.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 15
740 m
<p>Mietshaus, 1830 von Rudolf Röschenauer, mit Fensterrahmungen von ca. 1920.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1850
Fraunhoferstraße 17
740 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit Erkern, 19. Jh., 1890 aufgestockt; vereinfacht. Vgl. Ensemble Gärtnerplatzviertel.</p>

Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1963
Neuhauser Straße 17
742 m
<p>Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher, jetzt Kaufhaus Zweiflers, schmaler, sechsgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vollständig verglaster, zweischaliger Fassade, 1961-63 von Sep Ruf; horizontale Bänder der Geschossdecken durch feingliedrige Verstäbung vernetzt; Dachausbau mit Terrassen unter Aluminiumträger-Lamellen in Dachschrägenimitation.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
744 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 53
749 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Fraunhoferstraße 8
750 m
<p>Mietshaus, Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1888 von Carl Schmidt.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Joseph
Erstellung: 1862
Fraunhoferstraße 19
750 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, 1862 von Joseph Hönig; zusammen mit Klenzestraße 49.</p>

Angertor

Erstellung: 1319

750 m
<ul><li>1806/08 - Abbruch des Hauptturmes</li><li>1869/71 - Abbruch der Zwingertürme</li></ul>

Brunnstraße 1
751 m
<p>Teil des Radspielerhauses, 1875 diesem angeglichen; siehe Hackenstraße 7.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 18
751 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger stuckierter Neurenaissance-Eckbau mit breit abgeschrägter Ecke, nach Plänen von J. G. Mayer, 1878-80.</p>

Kabelsteg

Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
751 m
<p>Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.</p>

Mietshaus

Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Fraunhoferstraße 4
752 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1905, von Heinrich Hilgert.</p>

Wilhelmsgymnasium

Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
752 m
<p>Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.</p>

Theatinerkirche St. Cajetan

Architekt: Barelli Agostino, Zuccali Enrico, Cuvilliés Francois d. Ä.
Erstellung: 1663
Theatinerstraße 22
753 m
<p>Theatinerkirche St. Cajetan, kreuzförmig-basilikale Anlage mit Zweiturmfront und Vierungskuppel, 1663-68 von Agostino Barelli und Enrico Zuccali, Fassade 1765-68 von Francois Cuvilliés d. Ä. vollendet; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 12
753 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reicher Gliederung, 1877 von Johann Grübel.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 14
754 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit vereinfachter Gliederung, 1877 von Johann Grübel.</p>

Palais Maffei

Architekt: Gunezrhainer Martin
Baustil: Barock
Erstellung: 1685
Promenadeplatz 8
754 m

Mietshaus

Architekt: Dix Otto
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Sendlinger Straße 33
755 m
Mietshaus, viergeschossiger vorspringender Neurenaissancebau mit Stuckfassade und polygonalem Erker, von Otto Dix, 1889.

Jesuitenkirche St. Michael

Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
755 m
<p>Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.</p>

Salvatorkirche

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1492
Salvatorstraße 17
755 m
<p>Salvatorkirche, ehem. Friedhofskirche, seit 1829 Griechisch-orthodoxe Kirche, spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chor aus Backstein mit Turm, 1492-94; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Kalb Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
An der Hauptfeuerwache 4
757 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau in Ecklage mit straßen- und hofseitiger Eckabschrägung, von Josef Kalb, 1885-87.</p>

St.-Anna-Platz

Erstellung: 0
St.-Anna-Platz
757 m
St.-Anna-Platz. Der St.-Anna-Platz mit der Pfarrkirche St. Anna, der gleichnamigen barocken Klosterkirche und der Platzrandbebauung ist als gelungene Platzschöpfung des späten 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Die relativ kleine Platzanlage ist repräsentativ für den Versuch, innerhalb eines ehemals vorstädtischen und nur locker bebauten Bereichs einen neuen städtebaulichen Akzent zu setzen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren an älteren Strukturen lediglich der Straßenraum der St.-Anna-Straße und die Klosterkirche St. Anna vorgegeben. Der Klosterkirche, die im Auftrag der Hieronymiten 1727-33 durch Johann Michael Fischer entstand, 1827 den Franziskanern übergeben worden war und zwischen 1807 und 1892 als Pfarrkirche diente, wurde 1852/53 durch August Voit eine neuromanische Zweiturmfassade vorgeblendet. Ein 1885 auf Münchner Architekten beschränkter Wettbewerb für eine neue Pfarrkirche im Lehel wurde zugunsten der Pläne Gabriel von Seidls entschieden. Weitgehend von Formen rheinischer Romanik inspiriert, entstand zwischen 1887 und 1892 die neue Pfarrkirche als aufwendiger, malerischer Sakralbau in neuromanischem Stil, der alten Pfarrkirche direkt gegenübergestellt. Die etwa zur gleichen Zeit erfolgte Platzrandbebauung ist im Nordosten, Osten und Südosten relativ eng an den neuen Kirchenbau herangezogen und hier dem niedrigeren Chorbereich entsprechend, auch optisch niedriger gehalten. Dem Portalbereich mit der hohen Einturmfassade im Westen ist dagegen mehr Platzraum zugeordnet und die Platzrandbebauung ist hier etwas höher gehalten. Von der auf sehr unregelmäßigem Grundriss erfolgten Randbebauung ist die im Neurenaissancestil gehaltene Häuserzeile auf der Südseite geschlossen erhalten. Der in der Platzmitte stehende Sakralbau ist durch die ihn umgebende Terrasse aus dem profanen Bereich deutlich abgesetzt. Wichtiger Bestandteil der malerischen Platzkonzeption ist der große Schalenbrunnen auf der Terrasse westlich der Kirche.

Mietshaus

Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 21
760 m
<p>Mietshaus, schlicht, 1861.</p>

Bürgerhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Sendlinger Straße 35
761 m
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit rhythmisierter Fensteranordnung und Hausmadonnentondo, um 1800, umgebaut 1900.</p>


761 m

Müllersches Volksbad

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rosenheimer Straße 1
762 m
<p>Müllersches Volksbad, malerischer Gruppenbau am Isarkai mit Turm, im barockisierenden Jugendstil, 1897-1901 von Karl Hocheder d. Ä.; Inneres reich ausgestaltet. Entlang der Westseite am Uferweg Kaimauer mit kugelbesetzter Balustrade und Pavillon am Nordende.</p>

St.-Anna-Brunnen

Architekt: Pruska Anton, Seidl Gabriel von
Erstellung: 1894
St.-Anna-Platz
765 m
St.-Anna-Platz; St.-Anna-Brunnen, Schalenbrunnen, 1894 von Anton Pruska nach Entwurf von Gabriel von Seidl; an der Terrassenecke südwestlich der Kirche.

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Reichenbachstraße 36
765 m
<p>Mietshaus, schlicht, 1866 von Franz Kil, vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Strelin Oskar
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1887
Fraunhoferstraße 25
766 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1887 von Oskar Strelin.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer I. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Platz 1
767 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit stuckierter Fassade und abgeschrägter Ecke mit Balkon, von J. G. Mayer, 1879/80.</p>

Damenstiftstraße
767 m

Mietshaus

Architekt: Bürkel Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 47
768 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Georg Bürkel; Wohnhaus des Schriftstellers gen. Waldschmidt, der hier 1919 starb (Gedenktafel).</p>

Heilige Stiege

Erstellung: 1688
Theatinerstraße
768 m
<ul><li>5. Mai 1688 - Einweihung durch Fürstbischof Joseph Clemens in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel</li><li>8. Juni 1820 - Abbruch</li></ul>

Klassizistisches Wohnhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Theatinerstraße 23
769 m
Theatinerstraße 23; Klassizistisches Wohnhaus, jetzt Geschäftshaus, bildet eine Einheit mit dem Eckhaus, ehem. Nr. 25, jetzt Brienner Straße 1/ehem. Palais Graf Moy, siehe dort.

Bronzebüste für König Ludwig II.

Architekt: König Ludwig II., Miller Ferdinand d. J.
Erstellung: 1910
Corneliusbrücke
770 m
Südlich auf der Inselspitze Balustrade und Denkmal für Ludwig II., Bronzebüste, 1910 von Ferdinand Miller d. J., 1973 wiederaufgestellt; nördlich gegenüber vier Torpfeiler mit Kugeln als Zugang zum Bereich des Deutschen Museums.

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Erhardtstraße 6
771 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, 1895 von Alois Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 16
772 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit rhythmischer Blendengliederung, um 1875.</p>

Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage

Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Blumenstraße 29
773 m
<p>Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage, sog. Blumensäle, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, 1889 von Ludwig Deiglmayr.</p>

Ehem. neues Landschaftsgebäude

Architekt: Cuvillies d. J. Francois de
Erstellung: 1775
Roßmarkt 15
773 m

Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus

Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Ruf Sep
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1660
Karmeliterstraße 1
773 m
<p>Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus (profaniert), Frühbarockbau 1657-60 von Marx Schinnagl, Äußeres 1802 von Nikolaus Schedel von Greifenstein klassizistisch umgestaltet; Inneres 1955-57 durch Sep Ruf umgebaut und unterteilt; vgl. auch Ensemble Altstadt, Platzbild Promenadeplatz.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 1
773 m
<p>Mietshaus, stuckierter Neurenaissancebau mit viergeschossigem Haupttrakt und einem am linken Ende vortretenden dreigeschossigen Annex, von Michael Reifenstuel, 1887/88.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 4
774 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Grübel.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 38
774 m
Mietshaus, schlicht, 1865.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Fraunhoferstraße 18
775 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit sparsamem Dekor, um 1860.</p>

Zenneckbrücke

Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Zenneckbrücke
775 m
<p>Betonbrücke mit Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Dr.-Bosch-Brücke.</p>

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brunnstraße 5
776 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Umbau Ende 19. Jh. durch Johann Thomas, im Kern wohl älter.</p>

Westteil des ehem. Theatinerklosters

Architekt: Perti Lorenzo, Palais Minucci
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1675
Salvatorplatz 2
776 m
Salvatorplatz 2/2 a; Westteil des ehem. Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938-41 aufgestock und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehem. Palais Minucci, um 1939 umgebaut.

Corneliusbrücke

Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Corneliusbrücke
777 m

Hofgartentor

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1818
Hofgarten
778 m
<p>Das Hofgartentor am Odeonsplatz in München, erbaut von 1816 bis 1818 unter König Ludwig I., wurde von Leo von Klenze im Stil eines römischen Triumphbogens gestaltet. Es ehrt König Max Joseph, Ludwigs Vater, mit Medaillons an den Säulen, die von Lorbeerkränzen und bayerischen Löwen geschmückt sind. Ursprünglich waren Skulpturen für die Nischen geplant, die jedoch nie umgesetzt wurden. Auf dem Dach des Tors befinden sich Bleitrophäen von Ernst Mayer und an der Fassade Genienreliefs zu Kunst, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kriegswesen. Das Tor markiert den Eingang zur Hofgartenstraße und den Beginn der klassizistischen Umgestaltung Münchens. Heute ist die Hofgartenstraße größtenteils Fußgängerzone, mit begrenztem Verkehr ab der Alfons-Goppel-Straße.</p>

Mietshaus

Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Baaderstraße 57
779 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung, 1893 von Anton Spenger.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 1
779 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Pilastern und sparsamem Stuck, 1876.</p>

Marionettentheater

Architekt: Fischer Theodor, Schmid Joseph Leonhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Blumenstraße 32
781 m
<p>Marionettentheater, eingeschossiger Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, mit Gedenktafel für den Gründer Joseph Leonhard Schmid (+ 1912), von Theodor Fischer, 1900; auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung.</p>

Ehem. Salvatorschule

Architekt: Loewel Friedrich, Kiessler Uwe
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Salvatorplatz 1
781 m
<p>Ehem. Salvatorschule, jetzt Literaturhaus, freistehender dreigeschossiger Neurenaissancebau mit Seitenrisaliten, von Friedrich Loewel 1886/87, nach Kriegsschäden in reduzierter Höhe wiederaufgebaut, von Uwe Kiessler 1995-97 Wiederaufstockung in moderner Form.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Müllerstraße 32
782 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 34 einen Block.</p>

Ehem. Palais Graf Seinsheim

Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
783 m
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Thierschstraße 49
783 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Rattenhuber.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1910
Müllerstraße 23
783 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; Fassade 1910 neuklassizistisch bereichert.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Lilienstraße 2
785 m
<p>Mietshaus, Neubarock-Eckbau am Isarkai, 1895-96; bildet mit Nr. 4 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 79
785 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 81, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Brunnstraße 6
786 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit Erker, bez. 1894; vgl. Damenstiftstraße 11.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 83
787 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 81 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Brunnstraße 7
788 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau, Neubau von 1898/99, auf spätmittelalterlicher Grundlage (Kelleranlagen).</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Baaderstraße 74
788 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1876.</p>

Mietshaus

Architekt: Lütge August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Kolosseumstraße 3
788 m
Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, 1876 vom Besitzer Maurermeister August Lütge.

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Angertorstraße 1
789 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888/89 von Ludwig Deiglmayr

Praterwehrbrücke
789 m

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 81
789 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Stuckdekor und Marienfigur, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>

Maxburgstraße 1
790 m
Restteil des ehem. Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jh., östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehem. Kollegium/Alte Akademie).

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zeppelinstraße 77
790 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.</p>

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
791 m
<p>Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des "Praters" (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.</p>

Mietshaus

Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Roßmarkt 8
792 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Wolfgang Schreiner.

Bayerische Versicherungskammer (Westbau)

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 48
792 m
<p>ersicherungsgebäude, viergeschossiger Walmdachblock mit einfach stuckierter Neurenaissancefassade, südlichem Eck- und abgeschrägtem Nordrisalit, 1877-79, vereinfacht; vgl. Sternstraße 3 und Gewürzmühlstraße 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Dürr G.
Erstellung: 1868
Reichenbachstraße 40
792 m
Mietshaus, schlicht, 1868 von G. Dürr, vereinfacht.

Palais Preysing

Erstellung: 1681
Promenadeplatz 12
792 m

Mietshaus

Erstellung: 1865
Fraunhoferstraße 31
793 m
<p>Mietshaus, schlicht, mit Lisenen, 1865.</p>

Hauptfeuerhaus

Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
An der Hauptfeuerwache 8
794 m

Damenstiftskirche St. Anna

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Damenstiftstraße 1
794 m
<p>Kath. Damenstiftskirche St. Anna, im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732-35 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15.</p><p>Die römisch-katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie befindet sich im Hackenviertel der Altstadt an der Damenstiftstraße 1. 1671 gründete Henriette Adelheid von Savoyen das Kloster, das später durch Kurfürst Karl Albrecht gefördert wurde. Die heutige spätbarocke Kirche wurde zwischen 1732 und 1735 nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf, und das Kloster wurde säkularisiert.</p><p>Während der Luftangriffe 1944 wurde die Kirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau unter Erwin Schleich dauerte bis 1980. Da nur Schwarzweißfotos als Vorlagen existierten, entschied man sich für Sepiatöne bei der Gestaltung der Deckenfresken und Altarbilder. Auffällig ist die Darstellung des Abendmahls in figürlicher Form, eine Seltenheit in Bayern. Heute ist die Kirche ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit barocker Architektur im 20. Jahrhundert.</p>

Ehem. Damenstift

Architekt: Widmann Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1784
Damenstiftstraße 3
794 m
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784-85 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15.</p>

Karmeliterkloster

Erstellung: 0
Karmeliterstraße
794 m

Bürohaus und Parkgarage

Architekt: Hart Franz
Erstellung: 1965
Salvatorplatz 3
795 m
<p>Bürohaus und Parkgarage für die ehem. Bayer. Staatsbank, jetzt Hypo-Vereinsbank, Baugruppe aus schmalem Bürotrakt und nach Westen anschließendem Parkhaus, Stahlbetonskelettbauten, mit dunklem Klinkermauerwerk verkleidet, 1964/65 von Franz Hart; Ostfront des Bürotraktes durch kräftig vortretende Pfeiler gegliedert, Parkhaus mit Lüftungsschlitzen.</p>

Spätbarockes Bürgerhaus

Baustil: spätbarock
Erstellung: 1782
Brunnstraße 9
796 m
<p>Spätbarockes Bürgerhaus, tiefer viergeschossiger spätbarocker Bau, errichtet 1782 unter Verwendung mittelalterlicher Bestandteile; Rückgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau von 1788.</p>

Mietshaus

Architekt: Marckert Ludwig, Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1887
St.-Anna-Platz 2
797 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit stuckierter Doppelerkerfassade, von Ludwig Marckert, 1887 nach Fassadenentwurf von Gabriel von Seidl, nach Kriegsschäden 1951 weitgehend erneuert bzw. Fassade vereinfacht, mit Gedenktafel an Lion Feuchtwanger.</p>

Mietshaus

Architekt: Dosch Georg, Dosch Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Rosenheimer Straße 2
797 m
<p>Mietshaus, hoher, gerundeter Eckbau an der Ludwigsbrücke, neubarock, 1894-95 von Georg und Michael Dosch; Dach vereinfacht (jetzt ohne Kuppel).</p>

Hofgartenkaserne

Erstellung: 1808

798 m
<p>Die Hofgartenkaserne – auch als Max‑Joseph‑Kaserne bekannt – wurde von 1801 bis 1808 am östlichen Rand des Münchner Hofgartens errichtet. Der klassizistische Riegelbau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen bot Platz für bis zu 2 150 Soldaten&nbsp; . Entworfen von Joseph Frey, stand die Kaserne auf feuchtem Boden – früher ein Zierteich und Teil des Köglmühlbach-Sammlers. Diese nasse Lage förderte Krankheiten wie Typhus, was ab den 1850er Jahren zu immer heftigeren Epidemien führte. Erst 1893 bewog eine besonders schwere Typhusepidemie zur Schließung, 1899 folgte der Abriss&nbsp; .</p><p>Auf dem Gelände entstand bis 1905 das Bayerische Armeemuseum. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die Ruinen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei integriert, der 1993 fertiggestellt wurde&nbsp; . Heute markiert die Kuppel der Staatskanzlei die historische Position der Kaserne, nahe dem Eingang zum Hofgarten.</p>

Wohn- und Geschäftshauskomplex

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Angertorstraße 2
799 m
<p>Wohn- und Geschäftshauskomplex, vier- bzw. fünfgeschossiger Jugendstilbau in Ecklage, mit Mansardwalmdach und reich gegliederter Fassade, 1907/08 und 1912/13 von Gebrüder Rank.</p>

Landtagsgebäude

Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
799 m
<p>1885 umgebaut durch Siebert</p>

Hofgartenarkaden

Erstellung: 0
Odeonsplatz
799 m

Bayerische Staatskanzlei

Architekt: Diethard J. Siegert und Reto Gansser
Erstellung: 1993
Franz-Josef-Strauß-Ring
799 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Müllerstraße 34
800 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, um 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 32 einen Block.

Bürgerhaus

Erstellung: 1750
Brunnstraße 11
801 m
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger tiefer Bau mit Madonnenrelief, straßenseitig vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestockt, Fassade z. T. vereinfacht, 18./19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Damenstiftstraße 11
801 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; an der Ecke Marienfigur; Fortsetzung vgl. Brunnstraße 6.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Färbergraben 11
801 m
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1876.

Mietshaus

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 7
801 m
Mietshaus, klassizistisch, in der Art Klenzes, um 1829-30 von Joseph Höchl.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Thierschstraße 51
801 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sendlinger Straße 41
802 m
Wohn- und Geschäftshaus, breiter fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Hofflügel und rustizierter, rhythmisch gegliederter Stuckfassade, von J. G. Mayer, 1890/91.

Postgebäude mit Postamt

Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Fraunhoferstraße 20
802 m
<p>Fraunhoferstraße 20/22/24/26; Postgebäude mit Postamt München 5 und Wohnblock. Neue Sachlichkeit, 1929-30 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt.</p>

Prannerstraße 20
802 m

Mansarddachhaus

Erstellung: 1750
Lilienstraße 1
803 m
<p>Lilienstraße 1; Mansarddachhaus, 2. Hälfte 18. Jh.</p>

Ehem. Mietshaus

Erstellung: 1854
Blumenstraße 31
804 m
Ehem. Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Walmdach, von 1854, Neurenaissancefassade von 1880, im ersten Stock Erker von 1889.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Damenstiftstraße 6
804 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900.</p>

Palais Hörwarth

Architekt: Feichtmayr Caspar
Erstellung: 1650
Promenadeplatz 12
804 m

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 4
806 m
<p>Mietshaus, neubarocker Doppelerkerbau, mit Stuckdekor, 1893 von Franz Hammel; in Giebelnische Bronzefigur.</p>

ehem. Bayerischen Armeemuseums

Architekt: Mellinger Ludwig von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
807 m
<p>Mittelteil des ehem. Bayerischen Armeemuseums (Torso nach Kriegszerstörung), 1900-1905 von Ludwig von Mellinger, Neurenaissance, mit Portikus im Westen und mit Kuppel (einbezogen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei von 1990-93); vom nördlichen Kopfbau z. T. die Reste der Hofgartenarkaden überfangen, siehe Galeriestraße 8/10.</p>

Parcus-Haus

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Promenadeplatz 12
807 m
<p>Parcus-Haus, stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887-88 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 53
807 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; obere Geschosse z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Griner Kaspar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 41
807 m
<p>Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 1875 von Kaspar Griner; Block mit Baaderstraße 78.</p>

Bürgerhaus

Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1775
Damenstiftstraße 4
808 m
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts.</p>

Ehem. Bierbrauerhaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1834
Sendlinger Straße 50
808 m
Sendlinger Straße 50-52; Ehem. Bierbrauerhaus, Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit stuckierten Fensterrahmungen und langgestreckter viergeschossiger Hofbebauung, von Georg Meister, bez. 1834, 1912/13 Um-, Aus-, bzw. Neubau der Rückgebäude.

Neue Maxburg

Architekt: Pabst Theo, Ruf Sep
Erstellung: 1954
Pacellistraße 1
808 m
Pacellistraße 1, 5; Neue Maxburg, Verwaltungszentrum der Justizbehörden zwischen Lenbachplatz, Pacelli- und Maxburgstraße, sowie erzbischöfliches Ordinariat als östlich bis zur Karmeliterstraße anschließende Baugruppe, 1954-57 nach Entwurf von Theo Pabst und Sep Ruf auf dem Gelände der kriegszerstörten Herzog-Max-Burg nach modern städtebaulischen Prinzipien errichteter weitläufiger Komplex aus freistehenden, unterschiedlich großen kubischen Flachdachbauten in offener Anordnung

Palais Arco bzw. Giese

Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
808 m
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Lilienstraße 4
808 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1895; bildet mit Nr. 2 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>

Ehem. Palais Moy

Architekt: Klenze Leo von, Winkler Georg Helmut
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 1
809 m
<p>Ehem. Palais Moy, jetzt Geschäftshaus, klassizistischer Vierflügelbau (Doppelhaus) mit Innenhof, 1824/25 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden um 1950/52 von Georg Helmut Winkler äußerlich annähernd wiederaufgebaut; mit Theatinerstraße 23.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 37
809 m
<p>Mietshaus, schlicht-spätklassizistisch, 1861.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 5
809 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, um 1875.</p>

Palais Lerchenfeld

Architekt: Gunetzrhainer Ignaz Anton
Baustil: Barock
Erstellung: 1726
Damenstiftstraße 8
810 m
<p>Palais Lerchenfeld, jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Damenstiftstraße 12
810 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Angertorstraße 3
811 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1888-90 von Ludwig Deiglmayr


811 m

Wohnhaus

Erstellung: 1750
Lilienstraße 3
812 m
<p>Wohnhaus des späten 18. oder frühen 19. Jh.</p>

Roiger-Haus

Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Kreuzstraße 1
813 m
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Roiger-Haus, über in Muschelkalk verkleideter Ladenzone viergeschossiger, langgestreckter Eckbau, mit turmbekröntem polygonalem Eckerker, darunter Baumskulptur mit Madonna, in Formen der Deutschen Renaissance mit spätgotischen Anklängen, von Max Ostenrieder mit Bauplastik von Anton Pruska, 1904/05, vereinfachter Wiederaufbau, nach 1945; vgl. auch Ensemble Altstadt, Straßenbild Kreuzstraße (s. o.) sowie Straßenbildfolge Hackenstraße-Brunnstraße.

Mietshaus

Architekt: Bischoff Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 54
813 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckfassade und zwei Achsen breitem Mittelerker, von Alois Bischoff, 1884.

Muffatwerk

Architekt: Hocheder Karl d. Ä
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Zellstraße 4
813 m
<p>Muffatwerk (Elektrizitätswerk), Südteil klassizistischer Rustikabau, 1836 als Muffat-Brunnhaus erbaut; Nordteil im barockisierenden Jugendstil, 1898 von Karl Hocheder d. Ä., mit hohem, architektonisch gegliedertem Kamin.</p><h4>Baugeschichte</h4><p><strong>1. Das Brunnhaus (1837)</strong></p><p>1837 wurde auf der Kalkofeninsel (einer Halbinsel im Auer Mühlbach) ein Brunnhaus zur Wasserversorgung Haidhausens errichtet – geplant und gebaut von Stadtbaurat Franz Karl Muffat.</p><p>Das entspricht klassizistischer Architektur jener Zeit.</p><p><strong>2. Übergang zur Stromversorgung (ab 1867 / 1893–1894)</strong></p><p>1867 wurde dem Brunnhaus ein Maschinenhaus mit Dampfmaschine hinzugefügt.</p><p>1883 wurde die Wasserversorgung eingestellt, das Gebäude stillgelegt – wegen Verlagerung der städtischen Wasserversorgung aus dem Mangfalltal.</p><p>1893–1894 erfolgte der Umbau zum kombinierten Dampf- und Wasserkraftwerk („Muffatwerk“) für Stromerzeugung (z. B. Straßenbeleuchtung, Rathaus).</p><p>1895–1898 wurde das Kraftwerk erweitert – geplant von Carl Hocheder, u. a. mit Halle und Jugendstil-Schornstein – diese Bauten stehen heute unter Denkmalschut .</p><p><strong>3. Technische Entwicklung</strong></p><p>Bei Eröffnung 1893 verfügte es über eine Jonval-Turbine mit 147 kW und eine Dampfmaschine mit 220 kW.</p><p>1912 steigerte sich die Leistung auf 1 400 kW (davon 1 320 kW Dampf, 80 kW Wasserkraft).</p><p>Das Kesselhaus wurde 1936 letztmalig vergrößert.</p><p><strong>4. Stilllegung und Zwischennutzung (1973–1992)</strong></p><p>1973 wurde die Stromproduktion eingestellt.</p><p>In den 1980er Jahren diente das Gebäude u. a. als Tennishalle des Sportvereins der Stadtwerke München (SWM).</p><p><strong>5. Umnutzung zum Kulturzentrum (ab 1992)</strong></p><p>1992 begann die Umwandlung unter Berücksichtigung strengster Denkmalschutzauflagen zu einem Kulturzentrum.</p><p>1993 eröffnete die Muffathalle, betrieben als PPP (public-private-partnership) von Dietmar Lupfer und Christian Waggershauser.</p><p>2002 folgte der Biergarten, 2005 der Club Ampere sowie Backstage- und Proberäume.</p><p>2006 nahm ein privates modernes Wasserkraftwerk den Betrieb auf: mit Kaplan-Turbine, 250 kW Leistung – Ökostrom aus dem Auer Mühlbach.</p><p>2008 erfolgte die Erweiterung – Veranstaltungsfläche wuchs von 1 100 auf 3 000 m², und der Name wurde offiziell auf „Muffatwerk“ geändert&nbsp;</p>

Ehem. Jesuitenkolleg (Alte Akademie)

Architekt: Sustris Friedrich
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1585
Neuhauser Straße 8
814 m
<p>Ehem. Jesuitenkolleg (sog. Alte Akademie), 1585-90 (und später) wohl nach Entwurf von Friedrich Sustris; von dem weitläufigen Renaissance-Komplex nur Teile erhalten: die westlich an die Michaelskirche (siehe Neuhauser Straße 6) anschließende Fassade (1953-57 mit dem Statistischen Landesamt hinterbaut), der im rechten Winkel westlich daneben vorspringende Trakt mit hohem Südgiebel sowie die nordöstlichen Bauteile Maxburgstraße 1 (siehe dort) mit Turmstumpf; auf dem übrigen Gelände des ehem. Kollegs Neubauten, u.a. Kaufhaus Hettlage (siehe Neuhauser Straße 10).</p>

Mietshaus

Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 4
814 m
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, 1885 von Franz Häußleigner.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Lilienstraße 6
815 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1896-98; bildet mit Nr. 2 und 4 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1572
Damenstiftstraße 18
816 m
<p>Mietshaus, schlichte Fassade mit Kern wohl barock.</p>

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Herzogspitalstraße 1
816 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, bez. 1893.</p>

Mietshaus

Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 3
816 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von Christian Lorentzen, 1888.</p>

Niedriges Traufhaus

Erstellung: 1890
Lilienstraße 5
816 m
<p>Niedriges Traufhaus, spätes 18. Jh. oder frühes 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Lilienstraße 10
817 m
<p>Kleinhaus, klassizistisch, um 1800.</p>

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1912
St.-Anna-Straße 20
818 m
<p>St.-Anna-Gymnasium, Südflügel, 1911-12 von Robert Rehlen; vgl. Liebigstraße 4.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Thierschstraße 55
818 m
<p>Mietshaus, Eckbau in reich gegliederten Neurenaissanceformen, z. T. Rohbackstein, 1899 von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Damenstiftstraße 16
819 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Dienstwohngebäude

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zellstraße 8
819 m
<p>Ehem. Laboratoriums- und Dienstwohngebäude der Städt. Elektrizitätswerke, schlösschenartiger zweigeschossiger Walmdachbau auf hohem befenstertem Sockelgeschoss und neubarocker Fassadengliederung, Zwerchhaus mit Schweifgiebeln, von Carl Hocheder, 1900, Dach später erneuert; Einfriedung mit Pfeilern, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1850
Lilienstraße 7
819 m
<p>Mietshaus, Mitte 19. Jh.</p>

Wohn- und Geschäftshaus Krafft

Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 56
820 m
Wohn- und Geschäftshaus Krafft, fünfgeschossiger, schmaler, neugotischer Walmdachbau mit reicher Natursteingliederung und rippengewölbter Loggia in prächtigem Erker, von Max Ostenrieder, 1899.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1878
Baaderstraße 61
820 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1879.</p>

Malerische Herberge

Erstellung: 1800
Lilienstraße 12
820 m
Lilienstraße 12/14; Malerische Herberge von etwa 1800.

Kaufhaus Hettlage

Architekt: Wiedemann Josef, Kaspar Hermann
Erstellung: 1953
Neuhauser Straße 10
821 m
Kaufhaus Hettlage, schlichter, fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit weiträumiger Erdgeschossarkade, anstelle des kriegszerstörten Westflügels der sog. Alten Akademie (vgl. Neuhauser Straße 8) 1953-55 von Josef Wiedemann errichtet; Baukubus mit verputzter Lochfassade, deren lineare Fassadenbemalung durch Hermann Kaspar mit dem historischen Giebelbau der Alten Akademie korrespondiert; Fußgängerarkade mit der Erdgeschosshalle dieses Giebelbaus verbunden.

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
822 m
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).

Mietshaus in Ecklage

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Baaderstraße 78
822 m
<p>Mietshaus in Ecklage, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, 1875 von Kaspar Griner; Gruppe mit Fraunhoferstraße 41.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Neuhauser Straße 25
823 m
<p>Geschäftshaus, historisierend, mit Skulpturen am Erker, bez. 1909, von Franz Rank.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Anna

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
St.-Anna-Platz 5
824 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Anna, errichtet 1887-1892 nach Plänen Gabriel von Seidls, ist die Hauptpfarrkirche des Lehels gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München.</p><h3>Werke</h3><ul><li>Hochaltarfresko (Rudolf von Seitz, 1898)</li><li>Seitenaltäre (Gabriel von Seidl, 1912)</li><li>Kreuzwegstationen (Martin von Feuerstein, 1898)</li><li>Reiterstatue Christi (Westwerk) (Ferdinand von Miller, 1910)</li><li>Das Weltgericht. Tympanon-Relief mit Skulpturen (Westwerk) (Anton Pruska, 1892)</li></ul>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Angertorstraße 5
825 m
Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl

Geschäfts- und Mietshaus

Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Sendlinger Straße 43
825 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, fünfgeschossiger schmaler Neurenaissancebau mit reich gegliederter Klinkerfassade und polygonalem Mittelerker, von Oscar Strelin, 1884/85.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 7
825 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition mit Stuckdekor, um 1875 von Joseph Hönig.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Odeonsplatz 1
825 m
Ehem. Wohnhaus, jetzt Miets- und Geschäftshaus, klassizistisch, 1828/29 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden 1952 wiederaufgebaut; mit Nr. 2 zu einem palastartigen, symmetrischen Block zusammengefasst.

Baugruppe

Erstellung: 1850
Lilienstraße 9
826 m
<p>Lilienstraße 9/11/13; Niedrige, langgestreckte Baugruppe der 2. Hälfte des 18. Jh.; Nr. 11/13 über der Tür Gusseisen-Madonnenrelief, bez. 1764.</p>

Mietshaus

Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 6
827 m
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, bez. 1885, von Franz Häußleigner.</p>

Hofgartentempel

Architekt: Schön Heinrich d. Ä.
Erstellung: 1615

827 m
<p>Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615</p>

Nikolauskapelle

Erstellung: 1302

829 m

Bürgerhaus

Erstellung: 1780
Josephspitalstraße 2
830 m
Bürgerhaus mit Putzrahmen um die Fenster, vor 1780; Erdgeschoss verändert; an der Ecke Sebastiansfigur.

Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brienner Straße 5
830 m
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Bruderstraße 1
830 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, mit zwei kuppelgekrönten Erkern an der abgeschrägten Ecke und pyramidalem Dach, erbaut von Max Häußler 1885/86, Aufstockung von Carl Vent 1908; städtebaulicher Abschluß der Liebigstraße.</p>

Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen

Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
830 m
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.

Jungfernturm

Erstellung: 0
Jungfernturmstraße
830 m

Mietshaus

Architekt: Krenn P.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 4
831 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit abknickender Eingangsachs, Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von P. Krenn, 1887/88.</p>

Hofgarten

Erstellung: 1617
Hofgarten
832 m
<p>Hofgarten, rechteckiges Areal nördlich der Residenz mit geometrischer, auf den Hofgartentempel in der Mitte bezogenem Wegesystem, angelegt 1613-17, nach Entwürfen von Kurt Hentzen erfolgte 1948-57 eine durchgreifende Neugestaltung des oberen Hofgartens, die weitgehend Elemente der originalen Konzeption von 1613 ff. aufnimmt, Schalenbrunnen aus dieser Zeit. - Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615; - Reiterstandbild Herzog Ottos von Wittelsbach (Bronze), Entwurf und Guss von Ferdinand von Miller, 1911; - Kriegerdenkmal, von Karl Knappe, Thomas Wechs und Eberhard Finsterwalder, 1924-26; mit Gruftraum, darin Liegefigur, ehem. aus Rotmarmor, von Bernhard Bleeker, 1972 durch Bronzekopie von Hans Wimmer ersetzt. - Brunnen, fälschlich auch als Loreleybrunnen bezeichnet, mit Bronzereplik einer Wassernymphe ("Nymphe von Anif"), von Ludwig Schwanthaler, 1852; - Ägyptischer Obelisk, 1./2. Jh. n. Chr., 1972 vor dem Eingang der Ägyptischen Staatssammlung (Hofgartenstraße 2) aufgestellt; - Begrenzungen: südliche Begrenzung, Festsaalbau der Residenz, siehe Hofgartenstraße 2; östliche Begrenzung, Bayerische Staatskanzlei (ehem. Armeemuseum), siehe Franz-Josef-Strauß-Ring 1; westliche und nördliche Begrenzung, Hofgartenarkaden und Hofgartentor, siehe Odeonsplatz 6-18, Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a und 8/10.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
832 m
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Brienner Straße 7
833 m
Wohn- und Geschäftshaus, neuklassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.

Rest der ehemaligen inneren Stadtmauer

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1300
Jungfernturmstraße
833 m
<p>Jungfernturmstraße; An der Südseite der letzte oberirdisch anschauliche Rest der ehem. inneren Stadtmauer; Rohziegelbau, um 1300 / 15. Jh., mit stadtseitiger Wand des ehem. Jungfernturmes aus dem späten 15. Jh. und an diesen erinnernde Gedenktafel der 2. Hälfte des 19. Jhs.</p>

Altkatholische Kirche

Architekt: Bergthold Heinrich
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1912
Blumenstraße 36
834 m
<p>Ehem. Englische Kirche St. Georg, jetzt Altkatholische Kirche St. Willibrord, kleiner neugotischer Rohbacksteinbau, 1912/13 von Heinrich Bergthold, nach Kriegsschäden teilerneuert; in Anlage im Bereich der ehem. Stadtbefestigung.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 45
835 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, fünfgeschossiger stattlicher Satteldachbau des Historismus mit asymmetrischer Fassade, zwei Natursteinerkern und Mittelloggia, von Heinrich Volbehr, 1898/99, 1973 Erdgeschoss modernisiert.</p>

Schmales Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Josephspitalstraße 4
835 m
Schmales Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sendlinger Straße 60
837 m
Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit sandsteinverkleideter Fassade, geplant von Georg Müller, 1896.

Mietshaus

Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 9
837 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; bildet mit Nr. 11 und 13 eine Gruppe.</p>

Versicherungsgebäude

Erstellung: 1879

837 m
<p>Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1820
Blumenstraße 35
838 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger freistehender klassizistischer Bau mit Mittelrisalit und Walmdach, reich gegliedert, von Rudolf Röschenauer, 1819/20.</p>

Augustinerbräu

Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1896
Neuhauser Straße 27
841 m
<p>Augustinerbräu, malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896-97 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Blumenstraße 37
842 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger klassizistischer Bau in der Art Leo von Klenzes, wohl 1829.</p>

Doppelhaus des mittleren 19. Jh.

Architekt: Barth Gabriel
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1855
Herzogspitalstraße 5
843 m
<p>Doppelhaus des mittleren 19. Jh., Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Rosenheimer Straße 8
843 m
<p>Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, reich gegliedert, 1878 von J. G. Mayer.</p>

Mietshaus mit klassizistischer Fassade

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 8
844 m
<p>Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z.T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet.</p>

Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
844 m
<p>Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.</p>

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Thierschplatz 3
844 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, bez. 1884, von Franz Rattenhuber.

Kleinhaus

Erstellung: 0
Riggauerweg 2
844 m
Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Rückseite von Lilienstraße 3.

U-Bahnhof Odeonsplatz

Erstellung: 1971

844 m

St.-Anna-Volksschule

Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1953
St.-Anna-Straße 22
846 m
<p>St.-Anna-Volksschule, differenziert gegliederter Baukörper mit leicht konvex gebogener Front an der Liebigstraße, Stahlbetonskelettbau, teilweise verputzt, mit Flachdächern, 1953-55 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow; fünfgeschossiger Klassentrakt, im Westen (zur St.-Anna-Straße) durch niedrigeren, kubischen Kopfbau mit Arkaden abgeschlossen.</p>

Bayerische Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
847 m
<p>Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Hausfragment im Neo-Louis-Seize-Stil

Architekt: Seebach Christian, Köpf Josef
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1907
Fraunhoferstraße 38
848 m
<p>Fragment eines früher höheren Hauses im Neo-Louis-Seize-Stil, mit Erker und plastischem Dekor, 1907 von Christian Seebach, die Portalplastik von Josef Köpf.</p>

Mietshaus

Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 11
849 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; Gruppe mit Nr. 9 und 13.</p>

Kreuzstraße 15
851 m
Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Putzbau mit schlichter spätklassizistischer Fassadengestaltung, im Kern vor 1570, Umbau, 1701, doppelte Aufstockung und Fassadenredaktion, durch A. Huber, 1863, Aufstockung, 2005.

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
851 m
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 4
851 m
<p>Mietshaus in Eck- und Hanglage, viergeschossiger Mansarddachbau&nbsp;mit polygonalem Eckerkerturm, flachem Erker und Balkonen mit Kupferbalustraden, in&nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900; Hausmadonna, mit&nbsp;Kupferbedachung, wohl&nbsp;gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Liebigstraße 1
852 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit beidseitigen Mittelrisaliten und säulengestütztem Polygonalerker vor abgeschrägter Ecke, Neurenaissance, von Michael Stitzinger, 1875, in jüngerer Zeit aufgestockt.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rosenheimer Straße 10
852 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1876.</p>

Neuhausergasse 51
852 m

Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten

Architekt: Seitz Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1938
Amiraplatz 1
853 m
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten, neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938-40.

Palais Mejan

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 6
853 m

Fausttürmchen

Erstellung: 0

853 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 2
856 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Dachaufbauten,&nbsp;seitlich viergeschossig mit Walmdach und erdgeschossigem Torbau mit Balustrade, in&nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
857 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 10
858 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1806; Fassade z. T. leicht verändert.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Kroneder Josef , Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 62
858 m
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, stattlicher Neurenaissance-Eckbau mit prächtiger Stuckfassade und abgeschrägter, durch polygonalen Erker akzentuierter Ecke, von Josef Kroneder, 1884, und Ludwig Bayer, 1884-86.

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 1
859 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, bez. 1900, von Karl Stöhr; z. T. verändert.

Maximiliansanlagen

Erstellung: 0
Maximiliansanlagen
859 m
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).

Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters

Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
860 m
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).

Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
St.-Anna-Platz 9
860 m
Mietshaus, neubarock mit Zwerchhaus, bez. 1891, wohl von Gabriel von Seidl; mit Vorgartenzaun.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Thierschplatz 5
860 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.

Haus des deutschen Ostens

Architekt: Hocheder Carl
Erstellung: 1751
Am Lilienberg 5
860 m
<p>Ehem. Benediktinerinnenkloster "Lilienberg", dann Landratsamt, jetzt&nbsp;Haus des Deutschen Ostens, langgestreckter, dreigeschossiger Walmdachbau mit drei&nbsp;Zwerchgiebeln, Barock, von Lorenz Sappel, 1749-51, Fassadenumgestaltung von Carl&nbsp;Hocheder, um 1890, Vereinfachung 1929.</p>

Henkerhaus

Erstellung: 0

860 m
<ul> <li>1320 - Erste Erwähnung als&nbsp;„domus iuguli“</li> <li>1444 - wird im Salbuch der Stadt als&nbsp;„Hacherhaus“ bezeichnet</li> </ul>

Schule

Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
An der Hauptfeuerwache 15
861 m

Mietshaus

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Blumenstraße 43
861 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Mittelerker, deutsche Renaissance, 1899/1900 von Paul Böhmer.

Kleinhaus

Erstellung: 0
Herzog-Wilhelm-Straße 31
861 m
<p>Kleinhaus, im dreigeschossiger Bau mit konvex abgerundeter Südfassade, im Kern wohl 17. Jh., um 1984 wurde das Erdgeschoss dem Café Nachbarhaus Nr. 29 angeschlossen; Rückgebäude, dreigeschossiger Bau mit trapezförmigem Grundriss, umgebaut 1865, im Kern älter; Gruppe mit Nr. 29 und Kreuzstraße 23/25/27.</p>

Allerheiligenkirche am Kreuz

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1485
Kreuzstraße 10
862 m
<p>Kath. Allerheiligenkirche am Kreuz, dreijochiger spätgotischer Saalbau mit hohem Chorturm in schlichtem Sichtziegelmauerwerk, um 1485, Chorturm, nach 1493, An- und Umbau, 17. und 18. Jh., Wiederaufbau in reduzierten Formen, 1947-49; mit Ausstattung.</p>

Kreuzstraße 23
862 m
Kreuzstraße 23; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit schlichter klassizistischer Fassadengestaltung, im Kern etwa um 1600, Aufstockung 1812; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 25, 27 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.

Schule

Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
Sendlinger-Tor-Platz 14
864 m
<p>Schule, siehe An der Hauptfeuerwache 15, langgestreckter monumentaler viergeschossiger Block mit flachem Walmdach in strengen Renaissanceformen, von August Voit d. J., 1876/77; südöstlich Turnhallenanbau mit Flachsatteldach im gleichen Stil, von Carl Hocheder d. Ä., 1891.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 31
864 m
Wohn- und Geschäftshaus, schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910-12 von Franz Rank.

Mietshaus

Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 13
864 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; mit Marienfigur; Gruppe mit Nr. 9 und 11.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1905
Lilienstraße 34
864 m
<p>Mietshaus, Anfang 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1570
Herzog-Wilhelm-Straße 29
865 m
Kleinhaus, dreigeschossiger Bau, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl vor 1570, um 1857 aufgestockt, Erdgeschoss 1926 zum Konditorei-Café grundlegend umgebaut, Umbau und Erweiterung 1984, baulich mit Nr. 31 verbunden; Gruppe mit Nr. 31 und Kreuzstraße 23/25/27.

Kreuzstraße 27
865 m
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.

Kreuzstraße 27
865 m
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1884
Liebigstraße 7
867 m
Mietshaus, italienische Renaissance, reich gegliedert, 1884 von Heinrich Neumann.

Neubau

Architekt: Berthold Hermann
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 2
867 m
Neubau, anschließend Rest vom Altbau, 1897 von Hermann Berthold, siehe Müllerstraße 31.

Palais Au

Architekt: Zuccalli Henrico
Erstellung: 1678
Herzogspitalstraße 7
868 m

Blumenstraße
869 m

Ehem. Optisches Institut

Architekt: Höchl Josef, Fraunhofer Joseph, Utzschneider Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 40
870 m
<p>Ehem. Optisches Institut, palastartiger, klassizistischer Bau, reich gegliedert und dekoriert, 1829 von Josef Höchl; mit Marienfigur und Büsten Fraunhofers und Utzschneiders.</p>

Turm der Kath. Herzogspitalkirche

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 7
871 m
<p>Turm der Kath. Herzogspitalkirche, nach Kriegszerstörung der Kirche moderner Neubau, vom alten Bau ist nur der im Hof stehende barocke Turm erhalten, 1727 von Johann Baptist Gunezrainer; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Triftstraße 5
871 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, 1886 von Johann Wittig.

Dreifaltigkeitskirche

Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Erstellung: 1718
Pacellistraße 12
872 m
<p>Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Altstadt wurde 1711–1718 im bayerischen Barockstil nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi als Votivkirche der Münchner Stände erbaut. Sie war Klosterkirche der Karmelitinnen und ist heute eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten gefeiert.</p><p>Die Kirche ist Münchens erster spätbarocker Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, Kuppel und prächtiger Südfassade. Die Figur des Erzengels Michael und das „Allsehende Auge“ prägen die Ikonografie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie unzerstört. Das angrenzende, säkularisierte Kloster beherbergt heute das Erzbischöfliche Ordinariat. Die Kirche markiert den Beginn des Spätbarocks in München.</p>

Östlicher Bauteil

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Müllerstraße 31
873 m
Östlicher Bauteil neubarock mit Eckerker, 1897 von Hermann Berthold (Rest des ehem. Hauses Hans-Sachs-Straße 2); vgl. auch Ensemble Hans-Sachs-Straße.

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
874 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Kapellenstraße 2
874 m

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Tattenbachstraße 1
875 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Schlichter klassizistischer Bau

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Maximiliansplatz 15
876 m
Maximiliansplatz 15; Schlichter klassizistischer Bau, um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes.

Sendlinger Tor

Architekt: Zenetti Arnold, Bertsch Wilhelm
Baustil: Gotik
Erstellung: 1319
Sendlinger Straße 49
877 m
<p>Sendlinger Tor, Stadttor, Toranlage mit zwei sechseckig vorgeschobenen Flankentürme, großem Durchfahrtsbogen in der Schildmauer sowie seitlichen Zwingermauern in z. T. neugotischer Gliederung, im Kern 15. Jh., durch Arnold Zenetti 1860 restauriert, von Wilhelm Bertsch 1906 Durchfahrtsbogen und -gänge, nach Kriegsschäden teilerneuert.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Am Lilienberg 1
877 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Gauben,&nbsp;Neurenaissance, von Johann Grübel, 1888.</p>

Maxtor

Architekt: Schedel von Greiffenstein Nikolaus, Schleich Erwin
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1804
Maximiliansplatz 18
878 m
<p>bei Maximiliansplatz 18; Maxtor, mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804-05, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983-85.</p>

Kithan-Haus

Erstellung: 1953
Maximiliansplatz 12
882 m

Sog. Kithan-Haus, repräsentatives Geschäfts-und Bürogebäude mit filigraner Fassade zum Maximiliansplatz, vollständig verglaster, siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit nach Osten abgeknickter Fassadenachse, durch zweigeschossige Ladenzone, darüber umlaufenden Balkon und durch zurückgesetztes Terrassengeschoss mit einschwingendem Flachdach strukturiert, 1953 von Georg Brenninger.


Kreuzigungsgruppe

Architekt: Luidl Gabriel
Erstellung: 1720
Am Gasteig 2
882 m
vor Am Gasteig 2; Kreuzigungsgruppe, Steinfiguren Maria und Johannes der Evangelist, um 1720 von Gabriel Luidl; Kruzifix modern; im Vorgarten.

Rochuskirchlein

Erstellung: 1589
Rochusstraße
882 m
<p>Erbaut von Herzog Wilhelm V.</p>

Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow

Architekt: Kirchgrabner Franz Ignaz
Erstellung: 1808
Herzogspitalstraße 12
883 m
<p>Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow, 1830-1877 Gymnasium, jetzt Verwaltungsgebäude, Zweiflügelanlage mit schmalen Hof an der Westseite, dreigeschossiges klassizistisches Hauptgebäude von Franz Ignaz Kirchgrabner 1807/08, Fassade später leicht vereinfacht.</p>

Ehemaliges Café Fürstenhof

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 33
883 m
<p>Ehem. Café Fürstenhof, jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmitt Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Thierschplatz 4
883 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886-87 von Hermann Schmitt.

Mietshaus

Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 12
883 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, bez. 1889, von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 14 und 16.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 9
884 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Müllerstraße 42
885 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1898 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht; Abschluss der Holzstraße.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
885 m
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kreuzplätzchen 6
885 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, um 1860</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 6
886 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900; Oberteil verändert.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Müllerstraße 33
888 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen und Stuckdekor, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Triftstraße 9
889 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.

Tunierhaus

Erstellung: 0

889 m

Café Luitpold

Architekt: Lasne Otto
Erstellung: 1888
Brienner Straße 8
889 m

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Liebigstraße 4
890 m
<p>St.-Anna-Gymnasium (Nordflügel), historisierend, mit plastischem Dekor im Portalbereich, 1911-12 von Robert Rehlen, nach Westen erweitert 1929-30 von Hermann Leitenstorfer; vgl. St. Anna-Straße 20.</p>

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 11
890 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1896, von Andreas Eisele.

Kapellenstraße

Erstellung: 0
Kapellenstraße
891 m

Hofgartenarkaden

Erstellung: 1560
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
892 m
nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens, vom Lusthaus Albrecht V. Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten, mit Resten von Rollwerkmalerei, um 1560; darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden, 1866 vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut; nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert; an das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I., 1613-17, Erweiterung von Leo von Klenze, 1847/48; mit technischer Ausstattung.

Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Neuhauser Straße 35
892 m
<p>Geschäftshaus, schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 10
892 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Schweifgiebel, Kastenerkern, sowie Erkerturm mit Zwiebelhaube, reich gegliederte neubarocke Fassade, von Georg Hagn 1904/05.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 8
892 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900, aufgestockt.</p>

Lilienstraße

Erstellung: 0
Lilienstraße
892 m
Die kleinstädtische Häuserzeile des 18. Jahrhunderts an der Ostseite des nördlichen Beginns der Lilienstraße ist als Beispiel für den früh einsetzenden Verstädterungsprozeß des ehemaligen Vorstadtbereichs Au ein Ensemble. Dieser Restbestand an Kleinhäusern dokumentiert wenigstens in kleinerem Umfang - neben dem Herbergenbereich an der Franz-Prüller-Straße (vgl. Ensemble Franz-Prüller-Straße) - bau- und sozialgeschichtliche Entwicklung innerhalb des stadtgeschichtlich wichtigen ehemaligen Vorstadtbereichs Au. In der bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ohne Planung und Struktur besiedelten Au hatte sich die Lilienstraße frühzeitig als Hauptstraße herausgebildet. Entlang dieser Hauptstraße und besonders am Eingang zur Au bei der Isarbrücke - bis 1831 die einzige Brückenverbindung zur und aus der Stadt - setzte ein baulicher Verdichtungsprozeß von vorstädtischem Charakter bereits im 18. Jahrhundert ein. Die unterhalb der Hangkante des Lilienbergs parallel zum Auer Mühlbach verlaufende Häuserzeile ist letztes Zeugnis dieses städtebaulichen und sozialgeschichtlichen Vorgangs. Es handelt sich um schlichte zwei- bis dreigeschossige Wohnhäuser, im Erdgeschoss meist zu Geschäftszwecken eingerichtet. Trotz der unterschiedlichen Geschosshöhen und Breitenausdehnung der einzelnen Bauten wirkt die Häuserzeile eindrucksvoll geschlossen.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lilienstraße 44
892 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Hofbrunnwerk

Erstellung: 0

892 m

Bazar

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Odeonsplatz 6
893 m
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.

Mietshaus

Architekt: Steinmetz Max
Erstellung: 1878
Bruderstraße 6
893 m
Mietshaus, viergeschossiger Eckbau in klassischen Renaissanceformen, von Max Steinmetz um 1878.

Volksschule

Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1910
Klenzestraße 48
893 m
<p>Volksschule, Eckbau, 1910 von Robert Rehlen.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Schweigerstraße 2
894 m
Schweigerstraße 2; Mietshaus, Eckbau mit barockisierender Putzgliederung, Anfang 20. Jh.

Stadtsteueramt

Erstellung: 1953
Josephspitalstraße 8
895 m
<p>Stadtsteueramt, siehe Herzog-Wilhelm-Straße 11</p>

Palais Arco-Zinneberg

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Wittelsbacherplatz 1
895 m

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 14
896 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., im unteren Teil mittelalterlich.</p>

Odeon

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1928
Odeonsplatz
896 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 13
897 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Mietshaus

Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Gewürzmühlstraße 12
898 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Jugendstilbau mit halbelliptischem Erker, errichtet von Karl Fendt 1912.</p>

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Lehn Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1929
Auenstraße 2
898 m
<p>Auenstraße 2/2 a; Mietshaus in Ecklage am Isarkai, neuklassizistisch, 1929 von Ludwig Lehn.</p>

Mietshaus

Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 4
898 m
Mietshaus, neubarock, malerisch gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1899-1900 von Leonhard Moll.

Reichenbachbrücke

Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Reichenbachbrücke
898 m
<p>Über die Isar, 1902-03 von Friedrich von Thiersch, vierjochig mit zwei allegorischen Liegefiguren an den beiden Brückenköpfen.</p>

St. Niklai am Gasteig

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1660
Innere Wiener Straße 1
898 m
<p>Kath. Kirche St. Nikolaus am Gasteig, ehem. Spitalkirche, im Kern spätgotisch, 1660 umgebaut, mit Türmchen; mit Ausstattung; südöstlich anstoßend die Altöttinger Kapelle, 1926 umgebaut und erweitert.</p>

Herzogspitalkirche St. Elisabeth

Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1955
Herzogspitalstraße 9
899 m
<p>Ehem. Kath. Herzogspitalkirche, im Hof barocker Turm von Johann Andrea Trubillio erhalten, 1727/28, sonst Neubau von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55; mit Ausstattung; Klostergebäude mit ehem. Mädchenwohnheim, fünfgeschossiger Backsteinbau mit Turm, von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55.</p>

Mietshaus

Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Müllerstraße 44
900 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1896 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>

Am Gasteig
900 m

Mietshaus

Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 14
901 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Mittelbau einer Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 16.</p>

Josephspitalkirche

Erstellung: 0
Josephspitalstraße 11
901 m

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maximiliansplatz 19
902 m
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647.

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 13
902 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Andreas Eisele.

Bürgersaalkirche

Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Baustil: Barock
Erstellung: 1709
Neuhauser Straße 14
903 m
<p>Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709-10 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 3
903 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
904 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Nischenbrunnen

Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
905 m
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.

Geschäftshausfassade in deutscher Renaissance

Architekt: Wölker Josef
Baustil: Deutsche Renaissance
Erstellung: 1809
Josephspitalstraße 11
905 m

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 16
906 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Kreislehrerinnenanstalt

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1910
Schweigerstraße
906 m

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 17
907 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierter Eckbau, 1904-05 von Georg Hagn.</p>

Schiller-Denkmal

Architekt: Widnmann Max von, Miller Ferdinand von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1863
Maximiliansplatz
909 m
<p>Schiller-Denkmal, Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863;</p>

Reiterstandbild Ludwigs I.

Architekt: Widmann Max
Erstellung: 1862
Odeonsplatz
909 m
<p>Reiterstandbild Ludwigs I., 1862 von Max Widmann.</p>

Herzogspital

Erstellung: 0
Herzogspitalstraße
909 m

Mietshaus

Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 4
910 m
Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet, Fassade vereinfacht; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 2.

Galeriestraße 8
912 m
Galeriestraße 8/10; Nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens; mehrere Bauphasen seit der 2. Hälfte des 16. Jhs., zuletzt (1866) vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut, nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert. Vom Lusthaus Albrecht V. (Baumaßnahmen seit ca. 1560) Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten; mit Resten von Rollwerkmalerei. Darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden (später in den ehem. Kunstverein integriert). An das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I. (1613-17) samt Erweiterung Leo von Klenzes von 1847/48 (u. a. gewölbter Turbinenraum mit Kolbenpumpen und Turbinen).;

Mietshaus

Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1821
Herzogspitalstraße 18
912 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1821 von Xaver Widmann; Erdgeschoss und 1. Stock modernisiert.</p>

Mietshaus

Architekt: Hessemer Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Herzog-Wilhelm-Straße 17
913 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Erkern und Balkonen, errichtet in den Formen des späten Jugendstils, mit angeschlossenem Rückflügel, von Fritz Hessemer, bez. 1915.</p>

Neubarocker Eisenzaun

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Innere Wiener Straße 3
913 m
Innere Wiener Straße 3/5; Den zum Hofbräukeller gehörigen Garten umgibt ein Eisenzaun mit kugelbesetzten Pfeilern, neubarock.

Mietshaus

Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 2
913 m
Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet; Gruppe mit dem gleichartigen, doch vereinfachten Haus Nr. 4.

Mietshaus

Architekt: Rinke Paul jun.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Unsöldstraße 7
914 m
<p>Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1897 von Paul Rinke jun.</p>

Wagnerbräu

Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lilienstraße 51
914 m
<p>Wagnerbräu, deutsche Renaissance, 1900 von Ludwig Marckert.</p>

Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1597
Maxburgstraße
914 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 3
915 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Ende 19. Jh.</p>

Palastartiges Doppelmietshaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Brienner Straße 10
915 m
Palastartiges Doppelmietshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; nach Kriegszerstörungen in ähnlicher Form, doch mit starken Veränderungen wiederaufgebaut.

Loretokapelle am Gasteig

Erstellung: 1578
Am Gasteig
915 m
<ul><li>1578 - Errichtung der Kapelle</li><li>1820 - abgebrochen und wiederaufgebaut</li><li>1926 - Bau des Umganges nach Altöttinger Vorbild</li></ul>

Am Gasteig
915 m
<p>Die Loretokapelle ist an die Nikolaikirche angebaut und liegt leicht nach hinten versetzt. Sie wurde erstmals 1678 errichtet und 1820, im Gründungsjahr der Gemeinde St. Johann Baptist, ohne Genehmigung abgerissen und in größerer Form neu aufgebaut.</p><p>Im Jahr 1926 wurde die Kapelle umgestaltet, inspiriert von der Gnadenkapelle in Altötting. Während der Bombenangriffe in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 brannte sie vollständig aus. Nach dem Wiederaufbau wurde der Altar am 10. Dezember 1955 geweiht.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 1710
Neuhauser Straße 16
916 m
Neuhauser Straße 16; Wohnhaus, viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig.

Maximiliansbrücke

Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
916 m
<p>Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 16
916 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Joseph
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 9
917 m
<p>Mietshaus, erbaut 1807 von Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr; Fassade später z. T. verändert; vgl. Nr. 11.</p>

Mietshaus

Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 6
917 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1899-1900, von Leonhard Moll.

Eckhaus

Architekt: Kuppelmayr Max, Schmidt Albert
Erstellung: 1844
Müllerstraße 39
917 m
<p>Eckhaus, romanisierend, 1844 von Max Kuppelmayr, Erdgeschossarkaden 1878 von Albert Schmidt erweitert.</p>

Mietshaus

Architekt: Lottermann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Ickstattstraße 5
918 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1878 von Anton Lottermann.</p>

Turm der Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1590
Pacellistraße 5
919 m
Pacellistraße 5; Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5).

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 16
919 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Holzstraße 1
919 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Ferdinand Hönig, nachträglich reduziert.</p>

Galeriestraße

Erstellung: 0
Galeriestraße
919 m

Galeriegebäude

Erstellung: 0
Galeriestraße 4
919 m

Mietshäuser

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Ickstattstraße 2
920 m
<p>Ickstattstraße 2/2 a; Mietshäuser, symmetrische Gruppe in deutscher Renaissance, mit Erkern, Balkongittern und reichem Stuckdekor, um 1898 von R. Barbist.</p>

Sudetendeutsches Museum

Architekt: pmp Architekten
Erstellung: 2020
Hochstraße
920 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tattenbachstraße 6
921 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 50
921 m
<p>Mietshaus, klassizisierender Eckbau, reich gegliedert, 1897</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Gewürzmühlstraße 19
922 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1907 von Ernst Dressler.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 9
923 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Heinrich Müller.</p>

Ehem. palastartiges Wohnhaus

Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pacellistraße 16
924 m
1616; Ehem. palastartiges Wohnhaus, jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehem. Ballhaus (Haus für Ballspiele).

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 19
924 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reich dekoriertem Erker, 1882 von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 21.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Gewürzmühlstraße 21
925 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

schlichtes Vorstadthaus

Architekt: Valentin Karl
Erstellung: 1874
Zeppelinstraße 41
925 m
<p>schlichtes Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, erbaut 1851, 1874 in gleichen Formen zu drei Fensterachsen nach Süden erweitert; Geburtshaus von Karl Valentin (1882; Gedenktafel).</p>

Hofgartenarkaden, Nordtrakt

Architekt: Lespilliez Karl Albert von, Wiedemann Josef
Erstellung: 1779
Galeriestraße 2
926 m
Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a; Hofgartenarkaden, Nordtrakt (vgl. Hofgarten) nebst darübergebautem, langgestrecktem Gebäude (der ehem. Gemäldegalerie), 1779-83 von Karl Albert von Lespilliez; nach dem 2. Weltkrieg Wiederaufbau 1952 nach Plänen von Josef Wiedemann (u. a. Kunstverein, Nr. 4, Deutsches Theatermuseum, Nr. 4 a)

Geschäftshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1865
Neuhauser Straße 20
926 m
Geschäftshaus, ehem. Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901-03, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907-08 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 5
926 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19.Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 56
926 m
<p>Mietshaus, Maximilianstil, Mitte 19. Jh.</p>

Effner-Denkmal

Architekt: Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von, Effner Joseph
Erstellung: 1886
Maximiliansplatz
927 m
<p>Effner-Denkmal, für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886;</p>

Mietshaus

Architekt: Grimm Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 17
928 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit hohen Fensterverdachungen, 1876 von Georg Grimm.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Ickstattstraße 12
929 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit karyatidenförmigen Verdachungskonsolen, um 1875.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 7
930 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und reichem plastischem Dekor (figürlichem Stuck, Reliefs), 1898 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Lehmpuhl Heinrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Holzstraße 3
932 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, 1876 von Heinrich Lehmpuhl.</p>

Josephspital

Erstellung: 0
Josephspitalstraße
932 m

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 18
933 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898 von R. Barbist; Pendant zu Nr. 16, mit dem es eine Gruppe bildet.</p>

Ludwigstraße

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Ludwigstraße
933 m
Die klassizistische Monumentalstraße, mit der die aus dem Ring der mittelalterlichen Befestigung befreite Stadt an der Stelle des ehemaligen Schwabinger Tors sich nach Norden öffnet, ist als städtebaulich spektakulärste Straßenschöpfung des neuen Königreichs ein Ensemble. Die Idee dieser Monumentalstraße ist zweifellos eigenste Leistung Ludwig I., der sie als Kronprinz 1816 beginnt und als nachmaliger König 1850 beendet; sie trägt seinen Namen.

Postgebäude mit Postamt

Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter, Klier Josef, Pflugfelder Georg
Erstellung: 1927
Unsöldstraße 9
934 m
Unsöldstraße 9/11; Postgebäude mit Postamt, leicht klassizisierender Walmdachbau mit terrassenförmig abgestuftem Rückflügel, 1927-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt, zusammen mit Josef Klier und Georg Pflugfelder.

Mietshaus

Erstellung: 1875
Auenstraße 8
934 m
<p>Mietshaus, mit reduzierter Front, 1875; Gruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Spenger Anton
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 8
934 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, bez. 1897, von Anton Spenger.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Ilg Franz Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Herzogspitalstraße 20
935 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit zwei Erkern, Stuckdekor und Madonnenrelief, 1899 für Baumeister Franz Xaver Ilg, wohl nach eigenem Entwurf.</p>

Pettenkofer-Denkmal

Erstellung: 1909
Maximiliansplatz
935 m
<p>Pettenkofer-Denkmal, als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909;</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1800
Widenmayerstraße 4
935 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 5 und 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Joseph, Edlinger Josef Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 11
936 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, um 1807 von Joseph Deiglmayr; vereinfacht; Sterbehaus des Malers Josef Georg Edlinger 1819, (Gedenktafel); vgl. Nr. 9.</p>

Mietshaus

Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Holzstraße 2
938 m
<p>Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefront in klassizistischer Tradition, 1874-75 von Johann Widmann.</p>

Liebig-Denkmal

Architekt: Wagmüller Max, Liebig Justus von
Erstellung: 1883
Maximiliansplatz
939 m
<p>Liebig-Denkmal, Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, von Max Wagmüller, 1883;</p>

Mietshaus

Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Auenstraße 10
939 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Pilastern, 1874 von Ludwig Wimmer, 1887 verändert, jetzt reduziert.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zeppelinstraße 37
940 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, um 1900.</p>

Maximiliansplatz

Architekt: Effner Carl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1802
Maximiliansplatz
941 m
Maximiliansplatz; Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehem. Wallbefestigung, 1802-05 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876-78;

Stadtsteueramt

Architekt: Delisle Karl, Panitz Max, Rauch Ernst Andreas, Hoffmann Erich
Erstellung: 1953
Herzog-Wilhelm-Straße 11
943 m
<p>Stadtsteueramt, Verwaltungsbau, 1953/54 vom Stadtbauamt nach Plänen von Karl Delisle und Max Panitz in städtebaulich wichtiger Altstadtrandlage als mehrflügelige, fünf- bis siebengeschossige Anlage in Stahlbetonkonstruktion mit in Backstein ausgefachten Rasterfassaden errichtet; Haupttrakt mit vorkragendem Flachdach über eingezogenem Obergeschoss, Portalgestaltung mit Figurenfries von Andreas Rauch; großer Gartenhof, mit umlaufender verglaster Schalterhalle; Tierplastik von Hoffmann.</p>

Hans-Sachs-Straße

Erstellung: 1897

943 m
Als malerischer Straßenraum des späten Historismus, der sein ursprüngliches Erscheinungsbild noch weitgehend bewahrt hat und in dieser Form in München keine Parallele hat, ist die Hans-Sachs-Straße ein Ensemble. Es handelt sich um einen zwischen der Isar-Vorstadt und dem Glockenbachviertel gelegenen Straßenzug, der 1897 durch älteres und unregelmäßig strukturiertes Bebauungsgebiet durchgebrochen wurde und eine Verbindung herstellte zwischen Angertor- und Westermühlstraße. Innerhalb von drei Jahren, zwischen 1897 und 1900, wurden durch acht Architekten und Baumeister in geschlossener Bauweise fünfgeschossige stattliche Mietshäuser errichtet, wobei häufig die Baumeister auch die Hausbesitzer waren oder für andere Baumeister als Besitzer bauten. Die in leichter Krümmung geführte Hans-Sachs-Straße zeigt beidseitig Fassaden im Stile der Deutschen Renaissance und des Neubarock, die durch ihre stark vorspringenden Erker mit den Zwerchhäusern und hohen Giebelaufsätzen eine stark plastische Wirkung erzielen, was durch reiche Stuckornamentik und Stuckgliederungen noch gesteigert wird. Die Portal- und Fensteröffnungen der Erdgeschosse sind häufig rund- oder segmentbogig, die Eingangsportale selbst zum Teil reich geschnitzt. Im Zusammenspiel der aufwendigen Gestaltungselemente entsteht ein eindrucksvoll geschlossenes und lebendiges Raumbild von stark malerischem Charakter. Von besonderer städtebaulicher Bedeutung ist das den südlichen Abschluss der Straße bildende spitzwinklig zulaufende Eckhaus Nr. 17 mit seinen über Eck gestellten Erkern und seiner reichen Gliederung in Stilformen des Neubarock.

Mietshaus

Architekt: Brockfeld Erich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 18
943 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Erich Brockfeld.</p>

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 9
945 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Stuckdekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.</p>

Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
945 m
<p>Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Heindl Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 13
946 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Georg Heindl.</p>

Kaufhaus Oberpollinger

Architekt: Littmann Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Neuhauser Straße 18
947 m
<p>Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904-05 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 21
947 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reich dekoriertem Erker und umlaufenden Balkonen am runden Eckturm, bez. 1882, von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 19.</p>

Justizgebäude Herzog-Max-Burg

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 0
Lenbachplatz 7
947 m

U-Bahnhof Sendlinger Tor

Erstellung: 1971

947 m

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 10
948 m
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit Stuckdekor und baugeschichtlicher Inschrift, 1897 von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1882
Holzstraße 4
948 m
<p>Mietshaus, romantisch im Rundbogenstil mit Maßwerkbalkonbrüstungen, 1882 von Franz Kil.</p>

Mietshaus

Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 5
949 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter, vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 52
949 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 7
952 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Unsöldstraße 15
953 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Auenstraße 14
953 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Lisenen, 1865.</p>

Stattlicher Geschäftshausblock

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Sendlinger-Tor-Platz 10
954 m
Sendlinger-Tor-Platz 10/11; Stattlicher Geschäftshausblock, Jugendstil, 1913-14 von Heilmann und Littmann.

Alte Hauptsynagoge

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1887
Herzog Maxstraße 7
954 m

Straßenpissoir

Erstellung: 0
Kellerstraße
957 m
Straßenpissoir; paraventartige Gusseisenkonstruktion, Ende 19. Jh., mit Beschlagwerkornament.

Mietshaus

Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Müllerstraße 56
958 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit breitem, überhöhtem Mittelteil, zwei mehrgeschossigen Kastenerkern und reicher, dichter Putzgliederung, Jugendstil, von Karl Zeh 1907/08.</p>

Widenmayerstraße

Erstellung: 0
Widenmayerstraße
959 m
Widenmayerstraße. Kaistraße mit sehr vornehmer, aufwendiger Mietshausbebauung, begonnen an der Maximilianstraße 1893/94 in Formen des späten Historismus, fortgesetzt im barockisierenden und klassizisierenden Stil der Vorweltkriegszeit, vom Fluss abgeschirmt und doch mit dem Grün des Gegenufers durch eine Allee verbunden.

Niedriges Traufhaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Hochstraße 9
959 m
Niedriges Traufhaus, biedermeierlich, mit Rundbogenfenstern im Obergeschoss.

Finanzgarten

Architekt: Stadler Toni
Erstellung: 0
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
960 m
hinter Franz-Josef-Strauß-Ring 5; Zugehöriger Garten, als Finanzgarten öffentlich zugänglich; darin Rest der Wallbefestigung der 1. Hälfte des 17. Jh., deren grottenartiger Gewölberaum 1962 als Heinrich-Heine-Gedenkstätte eingerichtet mit Bronzeplastik (1957/58) von Toni Stadler.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Wilhelm-Straße 7
961 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Sternstraße 18
962 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1906, von Alois Prestele.</p>

Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1590
Maxburgstraße 2
963 m
<p>Maxburgstraße 2/4; Neue Maxburg, siehe Pacellistraße 1, 5.</p>

Mietshaus

Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 7
963 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 20
963 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ädikulaportal, 1900 von Hermann Berthold; vereinfacht.</p>

Palais Leuchtenberg

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1832
Odeonsplatz 4
963 m
<p>Odeonsplatz 4; Palais Leuchtenberg</p>

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
964 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 c.

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 12
964 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit drei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899, von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmelzle A.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Holzstraße 6
964 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von A. Schmelzle.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh August, Zeh Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Müllerstraße
964 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 11
965 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Mariahilfstraße 8
965 m
Vorstadthaus mit Mansarddach, 2. Hälfte 19. Jh.

Eckhaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1839
Lilienstraße 71
966 m
<p>Eckhaus von 1839, 1860 umgebaut, mit reichem Dekor im Maximilianstil und neugotischen Figuren.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Unsöldstraße 20
967 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, 1902-03 von Hans Thaler.</p>

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 11
967 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerisches, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Giebel und plastischem Dekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.</p>

Franziskanerkeller

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 0
Hochstraße 6
968 m

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
969 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 b.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Robert-Koch-Straße 9
969 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit großer Flora-Statue in Ädikula, um 1870/80.</p>

Münchner Kindlkeller

Architekt: Thiersch Friedrich
Erstellung: 1899
Rosenheimerstraße 20
970 m

Ehem. Doppelwohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef, Stöhr Karl
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 1
971 m
<p>Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Bereiteranger 1
971 m
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 5
974 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 6.</p>

Palais Almeida

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 14
975 m
<p>Das Palais Almeida in der Brienner Straße wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier im Stil des französischen Klassizismus erbaut. Es entstand an der Stelle der ehemaligen Georgskirche und folgt der traditionellen Fassadengestaltung mit drei Geschossen, neun Fensterachsen und einem rustizierten Erdgeschoss. Die Fassade ist durch Pilaster und prunkvolle Kandelaber neben dem Haupteingang verziert.</p><p>Erbaut von Baronin Sophie von Bayrstorff, gelangte es durch ihre Tochter Sophie und deren Ehemann, Graf Paolo d’Almeida, zu seinem Namen. Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude 1952/53 mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut. Heute dient es als Büro- und Geschäftshaus, dessen Innenhof seit 2013 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Eduard-Schmid-Straße 9
976 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliederter Eckbau, 1888 von Korbinian Schmid.</p>

Palais Eichthal

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 12
977 m
<p>Palastartiges Mietsgebäude, später Palais Eichthal, jetzt Büro- und Geschäftshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; erhalten lediglich die Fassade in florentinischen Frührenaissanceformen.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 20
978 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 13
978 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Moll Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 14
980 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliederter Giebelbau, mit zwei Erkern und reichem Stuckdekor, 1898-99 von Leonhard Moll.</p>

Mietshaus

Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Holzstraße 8
980 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Max Sautter.</p>

Franz-Prüller-Straße
980 m
Das Ensemble Franz-Prüller-Straße/Sammtstraße umfasst den Restbereich einer ehemals die gesamte Au überziehenden Flächensiedlung vom Typ der für die Münchner Vorstadtbereiche östlich der Isar charakteristischen Herbergshäuser. In dem durch Wasserläufe eingeengten Gebiet der Au, als ursprüngliches Schwemmland der Isar für landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet und deswegen als Bauland überhaupt freigegeben, entstanden Behausungen ohne jegliches Ordnungsprinzip. Bereits in diesen Häusern um das Jahr 1600 hatte sich das sog. Herbergssystem entwickelt: Herbergshäuser waren Behausungen, in denen eine Mehrzahl von Anteilsbesitzern einen eigenen Wohnteil besitzen konnte, der sowohl nur einen Raum wie ein ganzes Stockwerk zu umfassen vermochte. Die separate Erschließung sämtlicher Eigentumsanteile wurde ermöglicht durch zu allen Stockwerken außen emporführende, überdachte Aufgangtreppen, die den einer Partei als Eigentum gehörigen Teil des Hauses völlig von den anderen abschlossen. Um 1600 standen in der Au bereits 180 solcher Häuser. Im Bereich der Franz-Prüller-Straße und Sammtstraße ist ein Restbestand dieser Herbergsbebauung in bereits verstädterter Form erhalten. Erkennbar ist der spezifische Haustyp an den mehreren Eingängen, die jeweils direkt in das Erd- oder Obergeschoss führen. Die schlichten Kleinhäuser sind traufseitig aneinandergereiht, das vorkragende Obergeschoss deutet auf die Verwendung von Fachwerk über dem massiv gemauerten Erdgeschoss. Die älteste Bausubstanz ist im sog. Pesthaus (Franz-Prüller-Straße 12) überkommen, einem ursprünglich dreigeschossigen Satteldachhaus von spätmittelalterlichem Charakter.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 3
980 m
Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877.

Pallas Athene

Architekt: Drexler Franz
Erstellung: 1906
Maximiliansbrücke
981 m
Auf der Nordbrüstung Kolossalfigur der Pallas Athene, 1906 von Franz Drexler.

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 22
981 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Niedriges Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Robert-Koch-Straße 11
982 m
<p>Niedriges Vorstadthaus, klassizistisch, um 1800.</p>

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1905
Sternstraße 20
983 m
<p>Mietshaus, in geometrisierend reduziertem Historismus, 1905 von Alois Prestele.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Pestalozzistraße 8
983 m
<p>Mietshaus, klassizistische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Josef Hönig.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Tattenbachstraße 16
984 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1896.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Franz-Prüller-Straße 9
984 m
<p>Kleinhaus, im Kern wohl Anfang 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 22
985 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, 1900 von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Architekt: Moll Leonhard
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 13
986 m
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus, um 1897-1900 von Leonhard Moll; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa, Schmalschläger Johann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 16
986 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898-99 von R. Barbist und Johann Schmalschläger; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 18 eine symmetrische Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Ziegler Oskar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 7
986 m
Mietshaus, spätklassizistisch, 1877 von Oskar Ziegler.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Schweigerstraße 10
986 m
Mietshaus, historisierend, mit Eckerker, 1910 -11 von Franz Deininger.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Tattenbachstraße 9
987 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1892; vgl. Liebigstraße 12 a.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 0
Franz-Prüller-Straße 12
988 m
<p>Ältestes erhaltenes Wohnhaus der Au, 18. Jh., im Norden und Westen drei-, im Osten zweigeschossig mit drei Erkern; zwei Hausfiguren.</p>

Wittelsbacherbrunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
Erstellung: 1891
Maximiliansplatz
989 m
<p>Wittelsbacherbrunnen, breitgelagerter Doppelschalenbrunnen aus Muschelkalkstein mit zwei seitlichen Figurengruppen in Marmor, am Westende des Parks, spätklassizistisch, von Adolf von Hildebrand, 1891-1895, Wiederherstellung der kriegsbeschädigten linken Figurengruppe, durch Theodor Georgii, 1951/52;.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 1
989 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; bildet mit Preysingstraße 2 eine Einheit.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Ickstattstraße 32
990 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1884 von Friedrich Hagel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Bereiteranger 2
990 m
Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit geschnitzten Zwerchgiebeln, um 1880/1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 10
990 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.</p>

Mietshaus

Architekt: Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
991 m
Mietshaus, Neurenaissance, reiche Doppelerkerfassade, 1891 von Alphons Hering.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 13
992 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 15
992 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 17.</p>

Cafe-Pavillon

Architekt: Nestle Paolo
Erstellung: 1970
Herzog-Wilhelm-Straße 8
992 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Eduard-Schmid-Straße 11
993 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1886; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10.</p>

Josephspitalstraße

Erstellung: 0
Josephspitalstraße
993 m

Traufhaus

Erstellung: 0
Sammtstraße 2
995 m
<p>Freistehendes, zweigeschossiges Traufhaus, mit geschnitzten, klassizistischen Fensterstöcken, Anfang 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 6
996 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>

Mietshaus

Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Bereiteranger 5
998 m
Mietshaus, spätklassizistisch, 1880 von Jakob Freundorfer.

Radlsteg

39 m 

Der Radlsteg um 1880





Zwingerstraße

64 m 

Turm der zweiten Stadtmauer

Westenriederstraße 20

64 m 

Ehemaliger Standort eines Zwingerturmes

Tal 12

70 m 

Georg Kerschensteiner

Tal 19

70 m 

Goldene 19


Tal 18

73 m 

Bäckerbruderschaftshaus

Tal 13

77 m 

Merkurbrunnen

Westenriederstraße

81 m 

Die öffentliche Rose

Tal 8

89 m 

Meth-Eck

Fischreiher

Brunnen
1955
Tal 12

90 m 

Fischreiher

Westenriederstraße 21

94 m 

Lorenz von Westenrieder


Tal 8

99 m 

Gedenktafel Maria Anna Lindmayr

Frauenstraße 19

100 m 

Riemerschmid

Dreifaltigkeitsplatz

146 m 

Dreifaltigkeit mit Maria

Frauenstraße 7

151 m 

Brunnen der Basler Versicherung

Prälat-Miller-Weg 3

153 m 

Kriegerdenkmal

Prälat-Miller-Weg 3

164 m 

Kriegerdenkmal

Viktualienmarkt

164 m 

Elise-Aulinger-Brunnen

Heiliggeistspital

Gedenktafel
1852
Tal

164 m 

Heiliggeistspital


Platzl 9

166 m 

Hofbräuhaus

Prälat-Miller-Weg 3

166 m 

Kriegerdenkmal

Grabsteinplatte

Grabplatte
0
Maderbräugasse 4

166 m 

Grabsteinplatte


Frauenstraße

170 m 

Moses und das Goldene Kalb

Prälat-Miller-Weg

172 m 

Heilig-Geist-Spital

Oberanger 11

174 m 

Anwesen Ignaz


Prälat-Miller-Weg 3

181 m 

Kriegerdenkmal

Tal 1

182 m 

Löwenrelief

Marienstraße

185 m 

Gedenktafel - Stadtbefestigung


Sparkassenstraße 2

191 m 

Skulptur - Tiefbau

Sparkassenstraße 2

191 m 

Emblem - Tiefbau

Sparkassenstraße 2

191 m 

Skulptur - Gesundheitswesen

Sparkassenstraße 2

191 m 

Emblem - Gesundheitswesen

Sparkassenstraße 2

191 m 

Skulptur - Maschinenbau

Sparkassenstraße 2

191 m 

Emblem - Maschinenbau

Sparkassenstraße 2

191 m 

Skulptur - Hochbau

Sparkassenstraße 2

191 m 

Emblem - Hochbau

Viktualienmarkt 15

191 m 

Heiliggeistspital

Sparkassenstraße

192 m 

Hans Grässel

Viktualienmarkt

193 m 

Weiß-Ferdl-Brunnen

Isartorplatz

193 m 

Fresko - Einzug Ludwig des Bayern

Isartorplatz

193 m 

Fresko - Kreuzigungsszene

Tal

196 m 

Heinrich der Löwe

Viktualienmarkt

198 m 

Roider-Jackl-Brunnen

Isartorplatz

199 m 

»Alles rief Heil«


Marienplatz

209 m 

#JulietToo

Julia

Statue
1974
Marienplatz

209 m 

Julia




Reichsprogromnacht

Gedenktafel
0
Marienplatz

218 m 

Reichsprogromnacht

Marienplatz

218 m 

Altes Rathaus

Marienplatz

220 m 

Altes Rathaus - Deckenfresco


Viktualienmarkt

229 m 

Ida-Schumacher-Brunnen

Viktualienmarkt

232 m 

Liesl-Karlstadt-Brunnen

Lueg ins Land

Gedenktafel
1853
Marienstraße 21

234 m 

Lueg ins Land

Altes Rathaus

Infotafel
2022
Marienplatz

235 m 

Altes Rathaus

Petersplatz

237 m 

Kanonenkugel - Alter Peter

Tal

238 m 

Ludwig der Bayer

Marienplatz

238 m 

Reiterstandbild Luitpold von Bayern

Platzl

238 m 

Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne

Marienplatz 18

241 m 

Rischart



242 m 

Die grauen Busse

Burgstraße 4

242 m 

Städtisches Verwaltungsgebäude

Hofbräuhaus

Gedenktafel
1897
Platzl 9

243 m 

Hofbräuhaus

Petersplatz

244 m 

Ältester Raum Münchens

Burgstraße 4

245 m 

Stadtverwaltung

Thomas-Wimmerring 1

249 m 

Reste des Prinzessturm

Marienplatz

249 m 

Kräutlmarktbrunnen

Platz 9

249 m 

Bayerischer Löwe

Burgstraße 6

251 m 

Wiguläus von Kreittmayr

Burgstraße 6

254 m 

Wolfgang Amadeus Mozart

Marienplatz 13

256 m 

Kräutlmarkt

Stadtbefestigung

Gedenktafel
0
Herrnstraße 15

259 m 

Stadtbefestigung

Burgstraße

260 m 

Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés

Petersplatz

260 m 

Gedenktafel - Luftkriegsopfer

Petersplatz

262 m 

Kriegergedenktafel

Onuphrius

Mosaik
1951
Marienplatz 17

269 m 

Onuphrius

Kaufingerstraße 37

270 m 

Rechthaus

Marienplatz 18

270 m 

Croendel-Haus

Marienplatz 11

275 m 

Sgraffito - Ludwig Beck

Petersplatz

278 m 

Grabmal für Wilhelm de Lasso

Aventinstraße 7

280 m 

Brunnen Aventinstraße

Burgstraße 7

284 m 

Wolfgang Amadeus Mozart

Viktualienmarkt

285 m 

Made in Dresden

Dienerstraße

286 m 

Archäologie München - Tafel 11

Burgstraße 5

286 m 

Genießer-Brunnen

Petersplatz

288 m 

Kriegerdenkmal - Alter Peter

Petersbergl

290 m 

Kriegerdenkmal 2. Weltkrieg

Petersplatz

291 m 

Gedenktafel für Prälat Zistl

Viktualienmarkt

292 m 

Karl-Valentin-Brunnen

Alter Hof

293 m 

Mozart-Stele

Alter Hof

294 m 

Alter Hof

Marienplatz

294 m 

Hl. Georg

Marienplatz

295 m 

Münchner Kindl


Petersplatz

296 m 

Taufstein mit Bronzeappliken

Kriegerdenkmal

Gedenktafel
0
Petersbergl

297 m 

Kriegerdenkmal


Therese Gieshe

Wandbeschriftung
0
Falkenbergstraße

297 m 

Therese Gieshe

Gedenktafel Maria Anna Lindmayr

Gedenkstein und Gedenktafel
0
Petersplatz 1

298 m 

Gedenktafel Maria Anna Lindmayr

Gedenktafel

Gedenktafel
0
Petersplatz

299 m 

Gedenktafel

Marienplatz

300 m 

Fischbrunnen

Dienerstraße 21

300 m 

Rosner & Seidl

Marienplatz

303 m 

Fisch (Fischbrunnen)

Petersplatz

304 m 

Gedenktafel - Alter Peter

Petersplatz 1

305 m 

Alter Peter


Alter Hof

Gedenkstein und Gedenktafel
1966
Alter Hof 2

308 m 

Alter Hof

Isartorplatz

308 m 

Denkmal der grauen Busse

Isartorplatz

308 m 

Fortunabrunnen

Marienplatz

311 m 

Phlegmatiker

Marienplatz

311 m 

Choleriker

Marienplatz

311 m 

Melancholiker

Marienplatz

311 m 

Sanguiniker

Pfisterstraße

313 m 

11. Münzen und Medaillen für Olympia

Prinzregentenstraße 1

313 m 

Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst

Alter Hof

313 m 

Rotmarmorbunnen

Falckenbergstraße 2

313 m 

Lichtobjekt

Gedenktafel - Kosttor

Gedenktafel
1872
Platzl 5

314 m 

Gedenktafel - Kosttor

Marienplatz 8

314 m 

Olympische Spiele in München

Marienplatz

315 m 

Kriegerdenkmal - Neues Rathaus

Marienplatz

316 m 

Wappen mit Münchner Kindl

Altenhofstraße

319 m 

Gedenktafel - Wellendorff

Marienplatz

320 m 

Städtewappen - Augsburg

Marienplatz

320 m 

Stadtwappen - Nürnberg

Marienplatz

320 m 

Stadtwappen - Regensburg

Marienplatz

320 m 

Stadtwappen - Ingolstadt

Marienplatz

320 m 

Stadtwappen - Landshut

Marienplatz

320 m 

Stadtwappen - Würzburg

Marienplatz

324 m 

Ritter - Neues Rathaus

Turm


1985
Thomas-Wimmer-Ring 9

333 m 

Turm

Sparkassenstraße

333 m 

Archäologie München - Tafel 6

Mariensäule

Gedenksäule
1638
Marienplatz

336 m 

Mariensäule

Marienplatz

338 m 

Mariensäule - Wappen

Marienplatz

338 m 

Mariensäule - Marienstatue

Marienplatz

338 m 

Mariensäule - Putti mit Löwe

Marienplatz

338 m 

Mariensäule - Putti mit Baselisk

Marienplatz

338 m 

Mariensäule - Putti mit Schlange

Marienplatz

338 m 

Mariensäule - Putti mit Drache

Marienplatz

338 m 

Mariensäule - Detail

Marienplatz

339 m 

Inschrift Mariensäule

Marienplatz

339 m 

Mariensäule - Inschrift


Alter Hof

340 m 

Laurentius-Kapelle

Am Kosttor

341 m 

Kosttor und Neuturm

Marienplatz

341 m 

Herzog Mainhard (1361-1363)

Neues Rathaus

Infotafel
0
Marienplatz

341 m 

Neues Rathaus


341 m 

„Die Krönung der Monachia“

Prälat-Zistl-Straße 4

343 m 

Schifferthor

Am Kosttor

346 m 

Rotkäppchen und der Wolf

Zweibrückenstraße

346 m 

Fresko - Zum Postgarten

Marienplatz 8

347 m 

1. Ein Besuch mit Folgen

Dienerstraße 14

349 m 

Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr

Dienerstraße

349 m 

Knabe mit geschultertem Früchtekorb


Marienplatz

350 m 

Katharina von Schneeweiss

Marienplatz

350 m 

Maria Anna Franziska Gräfin Seysssel d

Marienplatz

350 m 

Johann Georg Dominikus von Linprun

Peter von Osterwald

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Peter von Osterwald

Johann Georg von Lori

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Georg von Lori

Lorenz Hübner

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Lorenz Hübner

Marienplatz

350 m 

Baader Josef Freiherr von

Wiguläus Hundt

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Wiguläus Hundt

Nikolaus Kratzer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Nikolaus Kratzer

Marienplatz

350 m 

Andreas Felix von Oefele

Marienplatz

350 m 

Michael Adam von Bergmann

Johann Hartlieb

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Hartlieb

Aegidius Albertinus

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Aegidius Albertinus

Hans Georg Hörwarth

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans Georg Hörwarth

Marienplatz

350 m 

Maximus Ritter von Imhof

Marienplatz

350 m 

Mathias Bartholomäus von Flurl

Franz Xaver Kefer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Franz Xaver Kefer

Marienplatz

350 m 

Johann Adlzreiter von Tettenweis

Jakob Balde

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Jakob Balde

Marienplatz

350 m 

Joseph August von Toerring

Johann Baptist Nießer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Baptist Nießer

Marienplatz

350 m 

Wiguläus von Kreittmayr

Marienplatz

350 m 

Lipowsky Felix Joseph von

Marienplatz

350 m 

Jakob Pütrich von Reichertshausen

Hans der Heseloher

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans der Heseloher

Marienplatz

350 m 

Lorenz von Westenrieder

Marienplatz

350 m 

Ignaz Christoph Döllinger

Ulrich Fuetrer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Ulrich Fuetrer

Otto von Freising

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Otto von Freising

Wilhelm von Ockham

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Wilhelm von Ockham

Kaspar Ett

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Kaspar Ett

Marienplatz

350 m 

Carlo Broschi (Farinelli)

Marienplatz

350 m 

Johann Caspar von Kerll

Marienplatz

350 m 

Franz Seraph Destouches

Peter von Winter

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Peter von Winter

Marienplatz

350 m 

Joseph Clemens von Bayern

Marienplatz

350 m 

Rudolph Volkart von Häringen

Eusebius Amort

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Eusebius Amort

Konrad Sendlinger

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Konrad Sendlinger

Johann Grünwalder

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Grünwalder

Orlando di Lasso

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Orlando di Lasso

Marienplatz

350 m 

Franz Graf von Wartenberg

Heinrich Braun

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Heinrich Braun

Conrad Paumann

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Conrad Paumann

Joseph Weigl

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Joseph Weigl

N. Grunenwald

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

N. Grunenwald

Johann Tulbeck

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Tulbeck

Roman Anton Boos

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Roman Anton Boos

Franz Joachim Beich

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Franz Joachim Beich

Friedrich Sustris

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Friedrich Sustris

Christoph Schwarz

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Christoph Schwarz

Hans von der Biest

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans von der Biest

Josef Chedeville

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Josef Chedeville

Franz Schwanthaler

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Franz Schwanthaler

Cosmas Damian Asam

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Cosmas Damian Asam

Egid Quirin Asam

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Egid Quirin Asam

Nikolaus Prugger

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Nikolaus Prugger

Agostino Barelli

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Agostino Barelli

Marienplatz

350 m 

François de Cuvilliés der Ältere

Marienplatz

350 m 

François de Cuvilliés d. J.

Wolfgang Miller

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Wolfgang Miller

Johann Georg Edlinger

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Georg Edlinger

Peter Candid

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Peter Candid

Hans Krumper

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans Krumper

Christoph Angermaier

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Christoph Angermaier

Hubert Gerhard

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hubert Gerhard

Hans Mielich

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans Mielich

Wendel Dietrich

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Wendel Dietrich

Aegidius Trautenwolf

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Aegidius Trautenwolf

Gabriel Angler

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Gabriel Angler

Jörg Ganghofer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Jörg Ganghofer

Hans der Steinmeissel

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans der Steinmeissel

Herzog Sigmund

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Herzog Sigmund

Heinrich von Straubing

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Heinrich von Straubing

Joseph Pschorr

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Joseph Pschorr

Seyfried Schweppermann

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Seyfried Schweppermann

Floßmeister Heiß

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Floßmeister Heiß

Kaspar Winzerer D. J.

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Kaspar Winzerer D. J.

Lorenz Schrenck

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Lorenz Schrenck

Heinrich III. Bart

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Heinrich III. Bart

Tuchmacher

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Tuchmacher

Hans III. Bart

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans III. Bart

Marienplatz

350 m 

Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim

Marienplatz

350 m 

Alexander Freiherr von Hasslang

Marienplatz

350 m 

Johann T’Serclaes von Tilly

Johann Graf von Werth

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Graf von Werth

Jörg Katzmair

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Jörg Katzmair

Martin Ridler

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Martin Ridler

Sebastian Senser

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Sebastian Senser

Johann Jäger

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Jäger

Schmid von Kochel

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Schmid von Kochel

Renata von Lothringen

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Renata von Lothringen

Anna Wölfl

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Anna Wölfl

Hailwich die Wadlerin

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hailwich die Wadlerin

Marienplatz

350 m 

Friedrich Adolf Heinrich von Schlichtegroll

Maria Amalia

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Maria Amalia

Johann Schiltberger

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Schiltberger

Rapote

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Rapote

Hans Schobser

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hans Schobser

Leonhard von Eck

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Leonhard von Eck

Heinrich V. Bart

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Heinrich V. Bart

Marienplatz

350 m 

Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl

Sigmund von Haimhausen

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Sigmund von Haimhausen

Marienplatz

350 m 

Joseph von Utzschneider

Marienplatz

350 m 

Maria Anna von Pfalz-Sulzbach

Marienplatz 1

350 m 

Gedenkraum im Neuen Rathaus

Erasmus Fend

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Erasmus Fend

Heinrich Ridler

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Heinrich Ridler

Gabriel Ridler

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Gabriel Ridler

Ferdinand Bart

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Ferdinand Bart

Simon Reiffenstuel

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Simon Reiffenstuel

Friedrich Ligsalz

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Friedrich Ligsalz

Georg von Hauberrisser

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Georg von Hauberrisser

Benjamin Thompson

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Benjamin Thompson

Monachia

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Monachia

Marienplatz

350 m 

Maximilian von Montgelas

Marienplatz

350 m 

Friedrich Ludwig von Sckell

Joseph Marius Babo

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Joseph Marius Babo

Bartholomäus Schrenck

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Bartholomäus Schrenck

Zacherias Ridler

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Zacherias Ridler

Marienplatz

350 m 

Franz Xaver von Häberl

Joseph Gallmayer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Joseph Gallmayer

Georg von Reichenbach

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Georg von Reichenbach

Joseph von Fraunhofer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Joseph von Fraunhofer

Alois Senefelder

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Alois Senefelder

Marienplatz

350 m 

Franz Xaver Gabelsberger

Hermann Josef Mitterer

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Hermann Josef Mitterer

Joseph Nockher

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Joseph Nockher

Christof Nussbaum

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Christof Nussbaum

Johann Michael Pöppel

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Johann Michael Pöppel

Marienplatz

350 m 

Heinrich der Löwe

Marienplatz

350 m 

Ludwig I. der Kelheimer

Otto II. der Erlauchte

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Otto II. der Erlauchte

Rudolf I. der Stammler

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Rudolf I. der Stammler

Ludwig II. der Strenge

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Ludwig II. der Strenge

Marienplatz

350 m 

Kaiser Ludwig der Bayer

Albrecht IV. der Weise

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Albrecht IV. der Weise

Marienplatz

350 m 

Albrecht V. der Großmütige

Wilhelm V. der Fromme

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Wilhelm V. der Fromme

Marienplatz

350 m 

Kurfürst Maximilian von Bayern

Marienplatz

350 m 

Kurfürst Maximilian II. Emanuel

Kaiser Karl VII.

Ölgemälde
1875
Marienplatz

350 m 

Kaiser Karl VII.


Marienplatz

352 m 

Neues Rathaus

Marienplatz

352 m 

Oktoberfestattentat

Marienplatz 8

353 m 

Feldzug 1870/71

Rindermarkt 5

354 m 

Drei Rosen


Marienplatz

356 m 

Kolonialkriege


Marienplatz

356 m 

Justitia

Marienplatz 8

357 m 

Inschrift - Glockenspiel

Marienplatz

357 m 

Reichskriegerbund Kyffhäuser

Hofgraben

357 m 

Gedenktafel - Münzhof

Dienerstraße 14

357 m 

Gedenktafel - Alpenverein

Marienplatz

357 m 

Nachtwächter


Marienplatz

358 m 

Stadtpatron St. Benno

Marienplatz

358 m 

Restaurierung - Glockenspiel

Marienplatz

359 m 

Münchner Kindl

Marienplatz 8

359 m 

Landschaftsgebäude

Marienplatz

359 m 

Behäbiger Beamter



Marienplatz

359 m 

Behäbiger Beamter

Marienplatz

360 m 

Inschrift - Heimatvertriebene

Marienplatz

361 m 

Inschrift - 3. Reichskriegertag

Zweibrückenstraße 8

362 m 

Gedenktafel - Kanonenkugel


Marienplatz 8

363 m 

Büste Dr. Hans-Jochen Vogel

Buttermelcherstraße 10

363 m 

Altarstein

Zweibrückenstraße 8

371 m 

Ben-Chorin Schalom


Zerbrochene Figur

Gußmodell
1996
Hofgraben

374 m 

Zerbrochene Figur

Knöbelstraße 4

374 m 

Franz Seraph von Pfistermeister

Marienplatz

374 m 

Parlament und Zeitungswesen


Marienplatz

375 m 

Glockenspiel

Marienplatz

375 m 

Glockenspiel - Nachtwächter



Marienplatz

376 m 

Herzog Ludwig VI.





Marienplatz

376 m 

Gewerbefleiß

Marienplatz

376 m 

Häuslichkeit

Marienplatz

376 m 

Bürgermut

Marienplatz

376 m 

Wohltätigkeit


Marienplatz

376 m 

Oberbayern

Marienplatz

376 m 

Niederbayern

Marienplatz

376 m 

Oberpfalz

Marienplatz

376 m 

Oberfranken

Marienplatz

376 m 

Mittelfranken

Marienplatz

376 m 

Unterfranken

Marienplatz

376 m 

Schwaben

Marienplatz

376 m 

Geschwätzigkeit

Marienplatz

376 m 

Humor (Narr)

Marienplatz

376 m 

Frauentreue (Lukretia)


Marienplatz

376 m 

Musikliebe (Lautenspielerin)

Marienplatz

376 m 

Der Protz

Marienplatz

376 m 

Die Freiheit

Marienplatz

376 m 

Der Zopf

Marienplatz

376 m 

Die Hausfrau

Marienplatz

376 m 

Der Durst (Zecher)

Marienplatz

376 m 

Caritas (Nonne)

Marienplatz

376 m 

Der Turner

Marienplatz

376 m 

Schule

Marienplatz

376 m 

Hygiene

Marienplatz

376 m 

Baukunst

Marienplatz

376 m 

Armenpflege

Marienplatz

376 m 

Mittelfranken

Marienplatz

376 m 

Schwaben

Marienplatz

376 m 

Herzog Ernst (1337-1438)


Marienplatz

376 m 

Herzog Adolph (1435-1441)



Marienplatz

376 m 

Herzog Christoph der Starke

Marienplatz

376 m 

Herzog Wolfgang









Marienplatz

376 m 

Herzog Otto V. (1347-1349)

Marienplatz

376 m 

Herzog Meinhard (1347-1349)






Marienplatz

376 m 

Herzog Sigismund (1460-1467)


Marienplatz

376 m 

Herzog Ludwig X.


Marienplatz

376 m 

Kaiser Karl VII.

Marienplatz

376 m 

König Max I. Joseph

Marienplatz

376 m 

König Ludwig I.

Marienplatz

376 m 

König Maximilian II.

Marienplatz

376 m 

König Ludwig II.

Marienplatz

376 m 

Herzog Otto I. (1180-1183)


Marienplatz

376 m 

Herzog Rudolf I. (1294-1317)


Marienplatz

377 m 

Geschichte und Geographie

Hofgraben

378 m 

Neue Münze - Giebel

Hofgraben 4

379 m 

Alte Münze

Freddie Mercury

Mosaik
2024

379 m 

Freddie Mercury

Kaufingerstraße

379 m 

Fußgängerzone

Marienplatz

380 m 

Monachia

Buttermelcherstraße 16

381 m 

Kälbl-Mühle

Marienplatz

381 m 

Wasserspeier

Kindheit

Skulptur
0
Marienplatz

381 m 

Kindheit

Jugend

Skulptur
0
Marienplatz

381 m 

Jugend

Erwachsener

Skulptur
0
Marienplatz

381 m 

Erwachsener

Greis

Skulptur
0
Marienplatz

381 m 

Greis

Reichenbachstraße 13

382 m 

Rainer Werner Fassbinder

Deutsche Eiche

Gedenktafel
0
Reichenbachstraße 13

382 m 

Deutsche Eiche

Marienplatz

383 m 

Mit 10 Jahren ein Kind



Marienplatz

383 m 

Mit 40 Jahren wohlgetan

Marienplatz

383 m 

Mit 50 Jahren Stillestahn

Marienplatz

383 m 

Mit 60 Jahr geht's Alter an

Marienplatz

383 m 

Mit 70 Jahr ein Greis

Marienplatz

383 m 

Mit 80 Jahr schneeweiß

Marienplatz

383 m 

Mit 90 Jahren Kinderspott


Gesetz

Standfigur
0
Marienplatz

384 m 

Gesetz

Marienplatz

385 m 

Lindwurm

Marienplatz

387 m 

Religion

Marienplatz

393 m 

Unterfranken

Maximilianstraße 32

394 m 

Gedenktafel  - Henrik Ibsen

Donisl

Gedenktafel
1980
Weinstraße 1

395 m 

Donisl

Dienerstraße

396 m 

Archäologie München - Tafel 8

Dienerstraße

396 m 

Archäologie München - Tafel 7

Dienerstraße

396 m 

Archäologie München - Tafel 9

Marienplatz 5

396 m 

Gustav Adolf

Maximilianstraße 24

397 m 

Franz Lachner

Weinstraße 4

398 m 

Felix Joseph Lipowsky

Marienplatz 1

398 m 

Fresko - Alte Wache

Residenzstraße 3

398 m 

Pallas Athene (Falken Eck)

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Künstlerische Invention

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Allegorische Figuren

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Prägekunst

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Handel

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Gewerbefleiß

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Stempelschneiderei

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Chemie

Maximilianstraße

399 m 

Neue Münze - Bergbau

Rosenstraße

400 m 

Schusterhaus

Weinstraße

400 m 

Das Kunstgewerbe

Prälat-Zistl-Straße 8

401 m 

Taschenturm

Am Einlaß 1

401 m 

Einlaßtor

Weinstraße 1

402 m 

Sgraffito - Wirtshausszene

Rindermarkt

403 m 

Rindermarkt-Brunnen

Weinstraße

403 m 

Die Kunst

Weinstraße 1

405 m 

Löwen an der Donislfassade


407 m 

Oberbayern

Weinstraße

407 m 

Niederbayern


407 m 

Rheinpfalz

Weinstraße

407 m 

Oberpfalz





Maximilianstraße 26

409 m 

Bibliothek der Schicksale

Maximilianstraße 28

410 m 

MK: Schicksale

Residenzstraße 3

412 m 

Patrona Bavariae (Falken Eck)

Residenzstraße 3

412 m 

Merkur (Falken Eck)

Madonna

Relief
1904

414 m 

Madonna


415 m 

Handwerker


415 m 

Handwerker

Marienplatz

416 m 

Geiz


Nießerstraße

416 m 

Medaillon - Kreis Schwaben: Weberei

Nieserstraße

417 m 

Fragmente vom Siegestor

Rosen-Apotheke

Gedenktafel
0
Rosenstraße 6

417 m 

Rosen-Apotheke

Weinstraße

417 m 

Maurer

Weinstraße

417 m 

Zimmermann

Maximilianstraße 38

419 m 

 Brunnen Camparihaus

Weinstraße 3

421 m 

Vater-und-Sohn-Brunnen

Rosenstraße 9

422 m 

Rosen-Eck - Spöckmeier

Rindermarkt

424 m 

Atlántida Trinkbrunnen

Rosenstraße 9

425 m 

Rosen-Eck - Spöckmeier

Residenzstraße 5

426 m 

Wiguläus Hund

Rosenstraße 8

429 m 

Rosen-Eck

Rosental 16

433 m 

Kaufhaus Uhlfelder

Residenzstraße 6

434 m 

Alexander Marchese von Maffei

Rindermarkt

435 m 

Ruffini-Turm

Rosenstraße

436 m 

Am Roseneck

Rindermarkt 18

436 m 

Ruffiniturm

Pettenbeckstraße 6

437 m 

Maria von Pettenbeck

Pettenbeckstraße

439 m 

Ruffini-Turm

Stadtansicht

Mosaik
1964
Rosental 16

439 m 

Stadtansicht

Residenzstraße 7

439 m 

Gedenktafel für die erste Briefmarke

Ruffinihaus

Stuckaturen und Flachreliefs
0
Sendlinger Straße

439 m 

Ruffinihaus

Thierschstraße 11

439 m 

Simon Walser’s Mühle

Weinstraße

441 m 

Archäologie München - Tafel 10

Schrammerstraße 3

441 m 

Christus als Weltenrichter

Max-Joseph-Platz

443 m 

Rossebändiger 1

Max-Joseph-Platz

443 m 

Rossebändiger 2

Max-Joseph-Platz

443 m 

Rossebändiger 3

Max-Joseph-Platz

443 m 

Rossebändiger 4

Max-Joseph-Platz

443 m 

Rossebändiger 5

Max-Joseph-Platz

443 m 

Rossebändiger 6

Klenzestraße 46

447 m 

Aschenputtelrelief

Sankt-Jakobs-Platz

451 m 

Gitter zur Hauptsynagoge

Joseph von Fraunhofer

Gedenktafel
1983
Thiereckstraße 3

451 m 

Joseph von Fraunhofer

Sankt-Jakobs-Platz 1

453 m 

Wassernixen-Brunnen

Sankt-Jakobs-Platz

454 m 

Ein-Mann-Bunker

Liebherrstraße 13

455 m 

Kerschensteiner Schulzentrum

Oberanger

456 m 

Kaufhaus Uhlfelder

Klenzestraße 46

456 m 

Hänsel und Gretel Relief

Sebastiansplatz 12

457 m 

Käuzchen-Brunnen

Zweibrückenstraße

459 m 

Magdeburger Halbkugeln

Sebastiansplatz

460 m 

Gedenktafel - Stadthaus

Sebastiansplatz

460 m 

Gedenktafel für Carl Spitzweg


Frauenplatz 10

464 m 

Reiche Almosen_Stiftung

Max-Joseph-Platz 2

465 m 

Apollo und die neun Musen

Max-Joseph-Platz

466 m 

Giebelfeld - Bayerische Staatsoper

Sankt-Jakobs-Platz

468 m 

Torgitter - Münchner Stadmuseum

Gärtnerplatz

471 m 

Friedrich von Gärtner

Zweibrückenstraße

471 m 

Gedenktafel - Schwere-Reiter-Kaserne

Maximilianstraße 42

474 m 

Allegorie - Erzgießer

Sendlinger Straße 2

475 m 

Ebenböckhaus

Max-Joseph-Platz

477 m 

Trojanische Pferd

Schäffler-Straße 1

477 m 

Eck-Bäck

Klenzestraße 27

479 m 

Highway

Frauenplatz

480 m 

Martin Ridler

Frauenplatz 10

480 m 

Johann Paulus Hirn

Oberanger

480 m 

Eulen am Stadtmuseum

Erhardtstraße

480 m 

Cross Bend

Kaufingerstraße 7

481 m 

Pesthaus

Sankt-Jakobs-Platz

481 m 

Pyramide aus Steinkugeln

Herzog-Rudolf-Straße 1

485 m 

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Max-Joseph-Platz

485 m 

Gedenktafel - Franziskaner-Friedhof

Sendlinger Straße 2

485 m 

Ebenböck-Haus

Sendlinger Straße 2

487 m 

Sigi Sommer (Der Spaziergänger)

Max-Joseph-Platz

488 m 

Bavaria

Max-Joseph-Platz

488 m 

Förderung der Religion und Künste

Max-Joseph-Platz

488 m 

Denkmal für König Max I. Joseph

Max-Joseph-Platz

489 m 

Förderung von Justiz und Ackerbau

Gärtnerplatz

489 m 

Gärtnerplatz Brunnen

Felicitas Publica

Bronzestatue
1835
Max-Joseph-Platz

489 m 

Felicitas Publica


492 m 

Zierbrunnen

Kaufingerstraße 7

496 m 

Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd

Theatinerstraße 45

497 m 

Wolfgang Amadeus Mozart

Sankt-Jakobs-Platz

501 m 

Regenbogenbank

Perusastraße 15

502 m 

Biodiversität

Sankt-Jakobs-Platz

502 m 

Schwedenstein

Blumenstraße

502 m 

Christophorus

Maximilianstraße 42

502 m 

Allegorie Malerei

Zweibrückenstraße 12

503 m 

Quellbrunnen

Max-Joseph-Platz 1

504 m 

Residenztheater

Frauenplatz

505 m 

Schutzmantelmadonna

Sankt-Jakobs-Platz

505 m 

Nie wieder ist jetzt

Sankt-Jakobs-Platz 1

506 m 

16. „Bayern – Kunst und Kultur“

Leo von Klenze

Büste
1867
Gärtnerplatz

508 m 

Leo von Klenze

Sendlinger Straße 4

512 m 

Johann Sebastian Senser

Bouquet II

Skullptur
1967
Max-Joseph-Platz 1

513 m 

Bouquet II

Frauenplatz

514 m 

Heart - Durchlöchertes Herz

Frauenplatz 1

516 m 

Ephitaph - Franz Joseph von Stein

Zerberus

Relief
1956
Zweibrückenstraße

516 m 

Zerberus

Sendlinger Straße

517 m 

Himmelschäffler-Haus

Sendlinger Straße 86

520 m 

Rappeneck

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

522 m 

Karyatiden

Gärtnerplatz

523 m 

Hilfe! Wir werden verbrannt!

Residenstraße 15

523 m 

Ulrich Fueterer

Zehn Gebote

Eingangstor
2006
Sankt-Jakobs-Platz

523 m 

Zehn Gebote

Wurzerstraße 10

524 m 

Ulrich von Destouches

Maximilianstraße 42

524 m 

Lucien Schermann


Marstallplatz

525 m 

Ehemalige Säulen des Nationaltheaters

St. Benno

Büste
1602
Frauenplatz

526 m 

St. Benno

Maximilianstraße

526 m 

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Gärtnerplatz 3

527 m 

Büste der Komponisten Jaques Offenbach

Maximilianstraße 42

528 m 

Staatswappen

Adler

Bronze
0
Zweibrückenstraße 12

530 m 

Adler

Gang der Erinnerung

Gedenkraum
2006
Sankt-Jakobs-Platz

532 m 

Gang der Erinnerung

Thalia


1869
Gäertner

533 m 

Thalia

Frauenplatz 13

534 m 

Wolfgang Amadeus Mozart

Sankt-Jakobs-Platz

538 m 

Sankt-Jakobs-Platz Brunnen

Theatinerstraße 8

541 m 

Frau, Geld darreichend

Theatinerstraße

541 m 

Geistiger Arbeiter

Theatinerstraße

541 m 

Frauengestalt mit Ähre (Landwirtschaft)

Theatinerstraße

541 m 

Handwerker mit Zirkel


Frauenplatz

545 m 

Frauenkirche

Frauenplatz

545 m 

Ludwig Berberich

Sankt-Jakobs-Platz

546 m 

Archäologie München - Tafel 13

Maximilianstraße 42

546 m 

Allegorie Bauwesen

Sankt-Jakobs-Platz 16

547 m 

Speaking Germany

Marstallplatz

548 m 

Pferdeköpfe-Relief

Heilige Barbara

Steinskulptur
1954
Kaufingerstraße 23

548 m 

Heilige Barbara

Frauenplatz

549 m 

Frauenkirche - Kriegerdenkmal


Marstallplatz

549 m 

Petrus

Marstallplatz

549 m 

Paulus

Dultstraße

549 m 

Fresko für ehemaliges Gighanbad

Frauenplatz

549 m 

Kenotaph Döpfner

Marstallplatz

550 m 

Kampf der zentauren

Ludwigsbrücke

550 m 

Ludwigsbrücke

Marstallplatz 5

551 m 

Königliche Reitschule

Liebfrauengasse

552 m 

Liebfrauengäßchen

Apokalypse-Fenster

Glasfenster
0

553 m 

Apokalypse-Fenster

Maximilianstraße 39

553 m 

Justitia (Gerechtigkeit)

Joseph Fraunhofer

Standbild
1868
Maximilianstraße

553 m 

Joseph Fraunhofer

Maximilianstraße 39

554 m 

Bronzestandbild von Benjamin Thompson

Sankt-Jakobs-Platz 2

555 m 

St. Jakobus

Sankt-Jakobs-Platz

555 m 

Bronzeportal des Angerklosters

Schäfflerstraße 2

555 m 

Börse


Maximilianstraße 39

557 m 

Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Votiv 68

Plastik
1969
Max-Joseph-Platz 3

558 m 

Votiv 68

Ludwigsbrücke

558 m 

Ludwigsbrücke - Grundsteinlegung

Ludwigsbrücke

559 m 

Sitzallegorie »Kunst«

Gärtnerplatz / Klenzestraße

559 m 

Gedenktafel - Rudolf Seibold

Frauenplatz

560 m 

Grabstein von Johann Tulbeck

Max-Joseph-Platz

560 m 

Archäologie München - Tafel 4

Windenmacherstraße

561 m 

Gedenktafel - Ludwig von Schwanthaler

Frauenplatz

563 m 

Kriegerdenkmal

Frauenplatz

563 m 

Kriegerdenkmal

Windenmacherstraße

563 m 

Joseph Anton von Destouches

Frauenplatz

564 m 

Frauenkirche - Votivtafel Herzog Sigmund

Ludwigsbrücke

564 m 

Sitzallegorie »Industrie«

Ludwigsbrücke

565 m 

Sitzallegorie »Flößer«

Ludwigsbrücke

Gedenktafel
1935
Ludwigsbrücke

566 m 

Ludwigsbrücke

Zum Grünen Baum

Gedenktafel
1910
Steinsdorfstraße 14

567 m 

Zum Grünen Baum

Frauenplatz

567 m 

Kriegerdenkmal


Frauenplatz

567 m 

Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma

Frauenplatz

569 m 

Herzog Albrecht V.


Maffeistraße 3

569 m 

Jeder Ort ist heterotopisch

Erhardtstraße 27

569 m 

Chronos 10b

4S


1997
Erhardtstraße

569 m 

4S

Frauenplatz

569 m 

Herzog Wilhelm IV. von Bayern

Frauenplatz 1

569 m 

Papst Johannes Pauls II.

Maximilianstraße 42

569 m 

Albrecht IV.

Maximilianstraße 42

569 m 

König Ruprecht von der Pfalz

Maximilianstraße 42

569 m 

Hl. Severin

Maximilianstraße 42

569 m 

Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42

569 m 

Kaiser Ludwig der Bayer

Maximilianstraße 42

569 m 

Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42

569 m 

Graf Ferdinand von Arco

Maximilianstraße 42

569 m 

Sebastian Plinganser

Frauenplatz

570 m 

Herzog Albrecht V.

Frauenplatz

570 m 

Grabwächter 1

Frauenplatz

570 m 

Grabwächter 2

Frauenplatz

570 m 

Grabwächter 3

Frauenplatz

570 m 

Grabwächter 4


Theatinerstraße 10

572 m 

Gedenktafel - Hans Mielich



572 m 

Domfenster

Frauenplatz

572 m 

Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer

Ludwigsbrücke

572 m 

Fischerei



Frauenplatz

572 m 

Wappenschild Herzog Albrecht V.

Frauenplatz

572 m 

Wappenschild Herzog Wilhelm IV.


Maximilianstraße 42

572 m 

Franken



Frauenkirche

574 m 

Paumann Conrad

Frauenplatz

574 m 

Jörg von Halspach

Satyr 1

Bronzestatue
1578

575 m 

Satyr 1

Satyr 2

Bronzestatue
1578

575 m 

Satyr 2

Boschbrücke

575 m 

Denkmal für Otto von Bismarck

Windenmacherstraße

575 m 

Gedenktafel - Jörg von Halsbach (Ganghofer)


Alfons-Goppel-Straße

576 m 

Flora III

Alfons-Goppel-Straße

576 m 

Wasserbecken im Kabinettsgarten

Maximilianstraße 42

576 m 

Allegorie Bildhauerei

Mutter Theresia

Relief
1990
Unterer Anger 2

577 m 

Mutter Theresia

Frauenplatz

577 m 

Gedenktafel - Martin Frey

Marstallplatz 1

578 m 

Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)

Windenmacherstraße

578 m 

Joseph Anton von Destouches


Maximilianstraße 39

579 m 

Fides (Treue)

Neptun

Bronzefigur
1628
Max-Joseph-Platz

579 m 

Neptun

Reichenbachstraße 27

580 m 

Gedenktafel für den Brandanschlag 1970

Frauenplatz

580 m 

Teufelstritt

Maximilianstraße 39

580 m 

Regierung von Oberbayern

Max-Joseph-Platz

581 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

581 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

581 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

581 m 

Putti - (Königsbauhof)

Theatinerstraße 12

581 m 

Johann Ulrich Loth

Frauenplatz

584 m 

Ölbergszene - Frauenkirche


Frauenplatz

585 m 

St.-Benno-Brunnen

Kiem Pauli

Gedenktafel
1984
Corneliusstraße 36

585 m 

Kiem Pauli

Frauenplatz 1

586 m 

Thronender Papst Pius X

Marstallplatz

586 m 

Denkmal für die Trümmerfrauen

Juno


1611

587 m 

Juno




587 m 

Flußgott 1


587 m 

Flußgott 2


587 m 

Flußgott 3


587 m 

Flußgott 4

Vulkan


1555

587 m 

Vulkan

Neptun


1555

587 m 

Neptun


587 m 

Triton 1 (Hahn)


587 m 

Triton (Löwe)


587 m 

Triton (Affe)


587 m 

Triton (Hund)



587 m 

Putti 2


587 m 

Putti 3


587 m 

Putti mit Hummer

Ceres


1611

587 m 

Ceres


587 m 

Residenz

Mariannenplatz 3

589 m 

Lukaskirche - Albert Schmidt

Frauenplatz

589 m 

Bronzerelief - Ratzinger

Reichenbachstraße 27

589 m 

Gedenktafel für das Seniorenheim

Unteranger 2

590 m 

Eulenbrunnen


Hofstatt

595 m 

Süddeutsche Zeitung

Reichenbachstraße

595 m 

Gedenktafel an die Opfer der Shoa

Sendlinger Straße

595 m 

Moriskentänzer



Hofstatt

598 m 

Gedenktafel - Der gerade Weg

Mariannenplatz

599 m 

Grundsteinlegung St. Lukas

Merkur


1587

602 m 

Merkur

Maffeistraße

602 m 

Gedenktafel - Loden-Frey (mit Gedächtnislücken)


Sendlinger Straße 75

604 m 

Hackerbräu

Alfons-Goppel-Straße

605 m 

Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Müllerstraße 18

608 m 

Wasserträgerinnen


609 m 

Perseus-Brunnen

Kaufingerstraße 15

610 m 

Ettaler Klosterhof

Corneliusstraße

612 m 

Kugel und Kugelkalotten

Frauenplatz

613 m 

Wasserpilze-Brunnen

Residenzstraße 23

Gedenktafel
1958
Residenzstraße 23

613 m 

Residenzstraße 23

Frauenplatz

614 m 

Bronzemodell Altstadt

Alfons-Goppel-Straße

615 m 

Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Müllerstraße 5

615 m 

Revolution - Regierungssoldaten

Kaufingerstraße 28

616 m 

Gedenktafel - Schöner Turm

Georg C. Marshall

Gedenktafel
0
Blumenstraße 28

617 m 

Georg C. Marshall

Thierschstraße 41

617 m 

Adolf Hitler

Müllerstraße 18

618 m 

Graf von Platen

Müllerstraße 5

621 m 

Gedenktafel  - Geiselopfer

Kaufingerstraße

623 m 

Kaufingertor

Residenzstraße 1

625 m 

Herzog Christoph der Starke

Augustinerstraße

628 m 

Vier Wasserbecken

Neptun

Bronzefigur
1555

630 m 

Neptun

Oberanger 28

631 m 

Mädchen auf der Schildkröte

Hofstatt 8

633 m 

Christian Reithmann

Sendlinger Straße 19

635 m 

Atlántida Trinkbrunnen

„Airborne“

Brunnen
2008
Oberanger 33

636 m 

„Airborne“

Auf der Insel

639 m 

Kinder mit Fisch

Auf der Insel

644 m 

Vater-Rhein-Brunnen

Denkmal Sinti und Roma

Bodendenkmal
2023
Frauenplatz

644 m 

Denkmal Sinti und Roma

Auf der Insel

646 m 

Kinder mit Füllhorm

Sphere


2003
Theatinerstraße 16

646 m 

Sphere

Waller


1982
Neuhauser Straße 2

648 m 

Waller

Neuhauser Straße 2

649 m 

Sitzender Keiler

Residenzstraße

649 m 

Residenz - Portal

Residenzstraße

651 m 

Portal-Löwe 2 - Justitia

Neuhauser Straße 2

651 m 

Gedenktafel - Augustinerkirche

Residenzstraße

651 m 

Portal-Löwe 3 - Fortitudo

Residenzstraße

651 m 

Portal-Löwe 4 - Mäßigung

Residenzstraße

651 m 

Portal-Löwe 1 - Prudentia

Eisner Kurt

Gedenktafel
1976
Promenadeplatz

651 m 

Eisner Kurt

Promenadeplatz

652 m 

Maximilian von Montgelas

Sendlinger Straße 23

655 m 

Carl Maria von Weber/Giovanni Valesi

Kardinal-Faulhaber-Straße 12

658 m 

Portia-Palais

Promenadeplatz

658 m 

Standbild von Maximilan von Montgelas

Kurt Eisner

Bodenplatte
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14

658 m 

Kurt Eisner

Löwengrube 25

661 m 

Johann Jäger

Salvatorstraße 3

661 m 

Tauben-Marie-Brunnen

Argumente (Drückebergergasse)

Bodeninstallation aus Bronze
1995
Viscardigasse

662 m 

Argumente (Drückebergergasse)

Hofgartenstraße 8

663 m 

Minerva

Hofgartenstraße 8

666 m 

Wunsch und Gedächtnis

Sendlinger Straße 22

666 m 

Reiterbäck

Residenzstraße

669 m 

Liegefigur - Prudentia

Residenzstraße

669 m 

Liegefigur - Justitia

Residenzstraße

669 m 

Liegefigur - Fortitudo

Residenzstraße

669 m 

Liegefigur - Temperantia

Müllerstraße 11

672 m 

Franz Stelzhammer

Lehel

Gedenktafel
1952
Bürkleinstraße 14

674 m 

Lehel

Museumsinsel

674 m 

Die vier Winde

Maximilianstraße

675 m 

Geldsack

Alfons-Goppel-Straße

676 m 

Archäologie München - Tafel 3

Legend


2011

676 m 

Legend


Residenzstraße

677 m 

Patrona Bavariae

Alfons-Goppel-Straße 11

678 m 

Büste der Therese von Bayern

Löwengrube

680 m 

Gedenktafel - Johann Jäger

Residenzstraße 27

682 m 

Gedenktafel - Residenzstraße 27

Kardinal-Faulhaber-Straße 15

682 m 

Pfründhaus

Residenzstraße

682 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

682 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

682 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

682 m 

Wappenschild - Residenzportal

Residenstraße

682 m 

Wappenschild - Residenzportal

Residenzstraße

682 m 

Wappenschild - Löwe

Orlando di Lasso

Bronzestandbild
1849
Promenadeplatz

683 m 

Orlando di Lasso

Erhardtstraße

685 m 

Bavaria

Albertus Magnus

Portraitbüste
0
Museumsinsel 1

687 m 

Albertus Magnus

Galileo Galilei

Portraitbüste
0
Museumsinsel 1

687 m 

Galileo Galilei

Nikolaus Kopernikus

Portraitbüste
0
Museumsinsel 1

687 m 

Nikolaus Kopernikus

Maximilianstraße

687 m 

Max II. König von Bayern

Maximilianstraße

689 m 

Maxmonument - Friedensliebe

Gerechtigkeit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

689 m 

Gerechtigkeit

Stärke

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

689 m 

Stärke

Weisheit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

689 m 

Weisheit

Maximilianstraße

689 m 

Maxmonument - Altbayern

Maximilianstraße

689 m 

Maxmonument - Franken

Maximilianstraße

689 m 

Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

689 m 

Maxmonument - Pfalz

Maximilianstraße

689 m 

Maxmonument

Odeonsplatz

690 m 

Kriegerdenkmal 1870/71


Kardinal-Faulhaber-Straße

692 m 

Relief - Prinregent Luitpold

Promenadeplatz 4

693 m 

Franz Graf von Pocci

Promenadeplatz 9

693 m 

Aufsteigendes Pferd mit Reiter

Juden kehrt zurück

Gedenktafel
1990
Residenzstraße

693 m 

Juden kehrt zurück

Museumsinsel 1

695 m 

Deutsches Museum

Praterinsel 6

696 m 

Isar im Stadtgebiet

Otto der Erlauchte

Standbild
1837

696 m 

Otto der Erlauchte




696 m 

Friedrich der Siegreiche









696 m 

König Karl XII. von Schweden

Kardinal-Faulhaber-Straße 7

696 m 

Erzengel Gabriel mit Madonna

Odeonsplatz

697 m 

Bayerisches Armeedenkmal

Löwengrube

697 m 

Die sechs Todsünden der Polizei


Feldherr Tilly

Statue
1844
Odeonsplatz

698 m 

Feldherr Tilly


Odeonsplatz

700 m 

Feldzug 1870/71

Odeonsplatz

701 m 

Kriegerdenkmal

Odeonsplatz

701 m 

Feldherrnhalle

Löwengrube

701 m 

Relief - Salus Puploa

Oberanger

703 m 

Kurt-Eisner-Denkmal

Hackenstraße 7

703 m 

Putto auf Waller reitend

Odeonsplatz

704 m 

Bodenplatte für die getöteten Landespolizisten

Industrie

Skulptur
0
Kardinal-Faulhaber-Straße

704 m 

Industrie

Kardinal-Faulhaber-Straße

704 m 

Hermes

Kardinal-Faulhaber-Straße

704 m 

Relief - Ludwig I. König von Bayern

Residenzstraße

705 m 

Feldherrnhalle - Wappen

Residenzstraße

705 m 

Feldherrnhalle - Wappen

Sankt-Anna-Straße

706 m 

Gedenktafel - Wilhelm von Ockham

Sendlinger Straße 29

706 m 

Gorgonen-Brunnen

Prannerstraße

706 m 

Relief - König Ludwig II. von Bayern


707 m 

Zwei Löwen

Hofgartenstraße

709 m 

Allegorie für Oberbayern (Schäferin)

Promenadeplatz

710 m 

 Bubblesplatz

Odeonsplatz

710 m 

Carl Philipp von Wrede

Promenadeplatz 9

710 m 

Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel

St.-Anna-Straße 19

711 m 

Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Hofgartenstraße

711 m 

Allegorie für Schwaben (Weber)

Hofgartenstraße

711 m 

Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)

Hofgartenstraße

711 m 

Allegorie für Oberpfalz (Schmid)

Hofgartenstraße

711 m 

Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)

Hofgartenstraße

711 m 

Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)

Hofgartenstraße

711 m 

Allegorie für Unterfranken (Winzerin)

Hofgartenstraße

711 m 

Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)

Augustinerstock

Gedenktafel
1913
Ettstraße 2

711 m 

Augustinerstock

Hackenstraße 10

713 m 

Hundskugel


Hofgartenstraße

713 m 

Herzog Theodo läßt sein Volk taufen

Hofgartenstraße

713 m 

Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)

Hofgartenstraße

713 m 

Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark

Luitpolds Tod

Stuckrelief
0
Hofgartenstraße

713 m 

Luitpolds Tod


Hofgartenstraße

713 m 

Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt


Hofgartenstraße

713 m 

Krönung Kaiser Ludwig von Bayern

Hofgartenstraße

714 m 

Skulpturen Festsaalbau

Sendlinger Straße

715 m 

Lichtmuschel

Neuhauser Straße 11

717 m 

Pschorr-Bräu

Neuhauser Straße 11

717 m 

Pschorr-Bräu

Theatinerstraße 22

718 m 

Konkave und konvexe Form

Paar


1983
Asamstraße

718 m 

Paar

Bergwanderer

Skulptur
0
Praterinsel

718 m 

Bergwanderer

Neptun


1584

719 m 

Neptun

Sendlinger Straße

719 m 

Cenodoxus

Sankt-Anna-Straße

720 m 

Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße

720 m 

Votivbild - 1944

Kardinal-Faulhaber-Straße 1

720 m 

Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank

Sophokles

Statue
0
Maximilianstraße

721 m 

Sophokles

Maximilianstraße

722 m 

Friedrich Wilhelm von Thiersch

Maximilianstraße

727 m 

Andreas Schmeller

Promenadeplatz 15

727 m 

Johann Baptist Gunetzrhainer

Cicero

Fresco
0
Maximilianstraße

728 m 

Cicero

Sendlinger Straße

728 m 

Asamhaus - Fassade


Blumenstraße 28

730 m 

Büste - Hans Grässel

Blumenstraße 28

730 m 

Büste - Theodor Fischer

Blumenstraße 28

730 m 

Büste - Carl Hocheder

Blumenstraße 28

730 m 

Büste - Richard Schachner

Theatinerstraße

730 m 

Hl. Adelheid von Burgund

Theatinerstraße

730 m 

St. Kajetan

Kardinal-Faulhaber-Straße

730 m 

Landwirtschaft

Altheimer Eck 15

731 m 

Altheimer Eck

Praterinsel

731 m 

Alpenverein

Blumenstraße

731 m 

Städtisches Hochhaus

Hackenstraße 7

731 m 

Gedenktafel - Heinrich Heine


Theobald Böhm

Gedenktafel
1964
Altheimer Eck 15

732 m 

Theobald Böhm

Altheimer Eck 15

732 m 

Damenstift

Sonnenuhr

Wandgemälde
1951
Zenneckbrücke

732 m 

Sonnenuhr

Roßmarkt 3

733 m 

Ohne Titel

Odeonsplatz

733 m 

Fahnenstangen

Kardinal-Faulhaber-Straße

733 m 

Relief - Maximilian II. König von Bayern

Löwengrube 1

734 m 

Raff Anton

Museumsinsel 1

735 m 

Herkules-Brunnen

Museumsinsel 1

736 m 

Die vier Elemente

Kardinal-Faulhaber-Straße

737 m 

Tugend & Fleiß

Promenadeplatz

737 m 

Christoph Willibald Gluck

Hotterstraße

737 m 

Auge


Promenadeplatz

740 m 

Lorenz von Westenrieder

Theatinerstraße

741 m 

Weiheinschrift - Theatinerkirche

Ettstraße 2

742 m 

19. Heitere Spiele auf Kosten der Sicherheit?

Salvatorstraße

742 m 

Relief - König Otto

Salvatorstraße

742 m 

Relief - Otto I. König von Bayern

Sendlinger Straße

742 m 

St. Nepomuk

Hackenstraße 12

743 m 

Radspielerbrunnen

Salvatorplatz 17

745 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Sankt-Anna-Straße

746 m 

Franziskus als Friedensbote

Theatinerstraße

747 m 

St. Maximilian

Thierschstraße

747 m 

Westgiebel- Zeustempel (Olympia)

Theatinerstraße

748 m 

Hl. Ferdinand III. Kastilien

Salvatorkirche

Gedenktafel
0
Salvatorplatz

748 m 

Salvatorkirche

Oberanger 38

748 m 

Gedenktafel - SPD-Verfolgte

Theatinerstraße

748 m 

Kurfürst Ferdinand Maria


Thierschstraße

749 m 

Gedenktafel - Wilhelmsgynasium

Asamstraße

750 m 

Liebesharfe

Neuhauser Straße 23

750 m 

Gruftplatte Herzog Wilhelm V.

Promenadeplatz

751 m 

Tafeln zur Geschichte des Geldes

Roßmarkt 15

751 m 

Zwei Bronzepferde


Promenadeplatz

751 m 

Augustalis - Goldmünze 1215-1250

Promenadeplatz

751 m 

Keltisch 2. Jhr. v. Chr.

Promenadeplatz

751 m 

China - Pu Münze / Tao Messermunze

Promenadeplatz

751 m 

Azteken / Inka


Promenadeplatz

751 m 

Goldgewichte der Aschanti

Promenadeplatz

751 m 

Kaiser Friedrich - 1152 / 1190

Promenadeplatz

751 m 

Jacob Fugger

Promenadeplatz

751 m 

naturalwirtschaft ägypten



1961


1960
Promenadeplatz

751 m 

1961

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Hofgartenstraße

752 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Odeonsplatz

753 m 

22. „Olympischer Sommer“

Neuhauser Straße 23

754 m 

Bayerisches Wappen

Richard Strauss

Gedenktafel
1963
Altheimer Eck 16

754 m 

Richard Strauss


754 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel


754 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel

Altheimer Eck

754 m 

Richard Strauss

Neuhauser Straße

755 m 

Kriegerdenkmal

Neuhauser Straße

755 m 

Kantelaber

Neuhauser Straße 6

756 m 

Ahnentafel des Hauses Wittelsbach

Neuhauser Straße

756 m 

Weihwasserengel

Theatinerstraße

756 m 

Theatinerkirche

Residenzstraße

757 m 

Archäologie München - Tafel 1

Neuhauser Straße 52

757 m 

Christus Salvator

Neuhauser Straße 52

757 m 

Otto (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

757 m 

Theodo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

757 m 

Theodovalde (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

757 m 

Tassilo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

757 m 

Otto I. von Wittelsbach

Neuhauser Straße 52

757 m 

Kaiser Karl der Große

Neuhauser Straße 52

757 m 

Christoph von Dänemark und Norwegen

Neuhauser Straße 52

757 m 

Herzog Albrecht IV. der Weise

Neuhauser Straße 52

757 m 

Rupprecht von der Pfalz

Neuhauser Straße 52

757 m 

Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Neuhauser Straße 52

757 m 

Kaiser Ludwig der Bayer

Neuhauser Straße 52

757 m 

Herzog Albrecht V.

Neuhauser Straße 52

757 m 

Herzog Wilhelm V.

Neuhauser Straße 52

757 m 

Kaiser Karl V. von Habsburg

Neuhauser Straße 52

757 m 

Kaiser Ferdinand I. von Habsburg

Neuhauser Straße 52

757 m 

Erzengel Michael

Neuhauser Straße 52

757 m 

Infantrie-Regiment Nr. 1

Neuhauser Straße 52

758 m 

Infantrie-Regiment Nr. 1

Odeonsplatz

759 m 

It

Neuhauser Straße

759 m 

St. Michael

Hofgartenstraße

759 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3

Neuhauser Straße 52

760 m 

Wolfgang Miller

Promenadeplatz 21

761 m 

Kalteneggerbräu

Salvatorplatz

761 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Promenadeplatz

763 m 

Wiguläus Kreittmayr


Kreuzstraße 3

765 m 

Brunnen Strandgut

Gebrüder Asam

Gedenktafel
1983
Asamhof

765 m 

Gebrüder Asam

Salvatorplatz

765 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Asamstraße

766 m 

Die kalte Nacht

Maxburgstraße

767 m 

Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Maxburgstraße

767 m 

Ruprecht von der Pfalz

St.-Anna-Platz

767 m 

Sankt-Anna-Brunnen

Maria Magdalena

Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23

768 m 

Maria Magdalena

Neuhauser Straße 23

769 m 

Kandelaber

Maxburgstraße

769 m 

Theodo (Agilofinger)

Maxburgstraße

769 m 

Otto (Agilofinger)

Maxburgstraße

769 m 

Gedenktafel - Maltheser

Ludwigsbrücke

769 m 

Bukolika

Salvatorplatz 1

769 m 

Oskar Maria Graf-Denkmal

Maxburgstraße

770 m 

Theodovalde (Agilofinger)

Rosenheimer Straße 1

772 m 

Fassadengestaltung

Rosenheimer Straße 1

773 m 

Gedenktafel und Büste von Karl Müller


Corneliusbrücke

775 m 

König Ludwig II.

Sankt-Anna-Straße

776 m 

Christus als apokalyptischen Reiter

Blumenstraße 32

778 m 

Graf Franz von Pocci

Neuhauser Straße

778 m 

Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais

Sternstraße

779 m 

Pumuckel-Ampel

Hofgartenstraße

779 m 

Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße

779 m 

Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße

779 m 

Kriegswesen

Hofgartenstraße

779 m 

Landwirtschaft

Kunst


1818
Hofgartenstraße

779 m 

Kunst

Hofgartenstraße

779 m 

Wissenschaft

Sankt-Anna-Straße 19

781 m 

Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19

781 m 

Kriegerdenkmal

Sankt-Anna-Straße 19

781 m 

Kriegergedächtniskapelle - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Maxburgstraße 1

784 m 

Rupert Mayer

Blumenstraße 32

784 m 

Gedenktafel - Papa Schmid



St.-Anna-Platz 2

791 m 

Lion Feuchtwanger

Supraporte

Glasurkeramik
0

792 m 

Supraporte

Friede

Mosaik
0
Franz-Josef-Strauß-Ring

792 m 

Friede

Hl. Nepomuk

Statue
1857
Praterwehrbrücke

793 m 

Hl. Nepomuk

Odeonsplatz

793 m 

Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Schalenbrunnen

Brunnen
1951
Brienner Straße 1

793 m 

Schalenbrunnen

Damenstiftstraße 3

794 m 

Tauben-Brunnen

Franz-Josef-Strauß-Ring

794 m 

Stärke

Maximilianstraße 81

795 m 

Stürzende

Salvatorplatz

797 m 

Strassen Namen Leuchten

Neuhauser Straße 8

799 m 

Alte Akademie - Gedenktafel 1

Neuhauser Straße 8

799 m 

Alte Akademie - Gedenktafel 2

Salvatorplatz

799 m 

Gottesacker Frauenkirche

An der Hauptfeuerwache 8

799 m 

Floriansbrunnen

Franz-Josef-Strauß-Ring

799 m 

Bayerischer Löwe

Franz-Josef-Strauß-Ring

800 m 

Ehemaliges Armee-Museum

Franz-Josef-Ring 1

800 m 

Den deutschen Vertriebenen

Hofgarten

801 m 

Kriegerdenkmal im Hofgarten

Hofgarten

801 m 

Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach

Franz-Josef-Strauß-Ring

801 m 

Eintracht


Krieg

Mosaik
0
Franz-Josef-Strauß-Ring

802 m 

Krieg

Neuhauser Straße

803 m 

Richard-Strauss-Brunnen

Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa

Gedenkstein und Gedenktafel
2010
Zeppelinstraße 67

806 m 

Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa

Prannerstraße 8

808 m 

Gedenktafel ehemaliger Landtag

Praterinsel

809 m 

Copper Lick

Damenstiftstraße 8

810 m 

St.-Georgs-Brunnen

Kreuzstraße

810 m 

Madonna im Birnbaum

Prannerstraße 8

811 m 

Orte der Demokratie - Prannerstraße

Neuhauser Straße 51

812 m 

Max von Pettenkofer

Damenstiftstraße 18

815 m 

Gedenktafel Bergerhaus

Salvatorplatz

816 m 

Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle

Maxburgstraße 2

817 m 

Heiliger Korbinian

Maximilianstraße 53

821 m 

Katastrophen und Rettung

Müllerstraße 34

823 m 

Hofpassage Angertorblock

Praterinsel 3

825 m 

Gedenktafel für Anton Gruber

Hofgarten

827 m 

Wandbrunnen im Dianatempel

Hofgarten

827 m 

Hofgarten-Springbrunnen


827 m 

Tellus Bavarica

Jungfernturmstraße

828 m 

Gedenktafel - Jungfernturm

Hofgartenstraße

828 m 

Hofgartentempel - Delphin mit Wasserschale

Georg Lankensperger

Gedenktafel
1982
Pacellistraße 8

830 m 

Georg Lankensperger

Sternstraße 3

831 m 

Zwei Kraniche

Neuhauser Straße 51

831 m 

Akademie der Wissenschaften

Thierschplatz

833 m 

Schnitterin-Brunnen

Altkatholische Kirche

Gedenktafel
1913
Blumenstraße 36

836 m 

Altkatholische Kirche

Rigauerweg

838 m 

Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL

Maximiliansbrücke

840 m 

Tunnelfassade

Herzogspitalstraße 5

841 m 

Barthsches Seelhaus

Neuhauser Straße 8

841 m 

Alte Akademie Gedenktafel III

Rochusstraße 7

844 m 

Büste von Herzog Maximilian Philipp

Corneliusbrücke

845 m 

Gedenktafel Muffatwehr

Odeonsplatz 2

848 m 

Z-Antl-Brunnen

Pacellistraße

850 m 

Schalenbrunnen

Josephspitalstraße 6

850 m 

Knabe mit Murmeltier

Kreuzstraße 10

851 m 

Epitaph für Philipp Götz

Pacellistraße

856 m 

Kriegerdenkmal

Sendlinger Straße 89

856 m 

Schloßer-Eck

Maximiliansplatz 13

858 m 

Relief am Haus Maximiliansplatz 13

Hofgarten

858 m 

Nymphe (Loreley-Brunnen)

Pacellistraße 12

859 m 

Gedenktafel  - Maria Anna Lindmayr

Relief

Relief
0
Maximiliansplatz 13

859 m 

Relief

Pacellistraße

859 m 

Hl. Michael

Prannerstraße 15

860 m 

Gedenktafel - Lauffinger Haus

Widenmayerstraße 1

860 m 

Weibliche Allegorie mit Speer

Pacellistraße 6

860 m 

Dreifaltigkeitskirche

Pacellistraße 6

860 m 

Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 6

860 m 

Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel


Lenbachplatz 7

865 m 

Moses-Brunnen


Hofgarten

866 m 

Vier Schalenbrunnen

Kreuzstraße 29

869 m 

Kreuzstraße

Müllerstraße 40

872 m 

Büste - Joseph Fraunhofer

Maximiliansbrücke

877 m 

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Herzogspitalstraße 12

878 m 

Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew

Seemann mit Boot

Kupfertreibarbeit
0
Widenmayertstraße 3

878 m 

Seemann mit Boot

Kreuzstraße

879 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Widenmayerstraße 2

880 m 

Meister Eder und sein Pumuckel

Müllerstraße 40

880 m 

Büste - Joseph von Utzschneider

Rochusstraße

880 m 

Gedenktafel - Rochusspital

Neuhauser Straße 33

883 m 

Gottfried Keller

Liegendes Kreuz

Brunnen
1955
Herzogspitalstraße 7

884 m 

Liegendes Kreuz

Herzog-Wilhelm-Straße 30

885 m 

Auffliegende Vögel

Wittelsbacherplatz

887 m 

Schöner Wohnen

Rochusstraße 19

888 m 

Sebastian Sedelmair

Odeonsplatz

889 m 

Gedenktafel - Odeon


Brienner Straße 11

891 m 

Brunnen fürs Leben

Maximiliansplatz

892 m 

Grottenbrunnen

Eduard-Schmid-Straße

893 m 

 Wasserschöpfender Mann

Herzogspitalstraße 7

893 m 

Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln

Klenzestraße 48

893 m 

unsichten

Kaufingerstraße

894 m 

Archäologie München - Tafel 12

Am Gasteig 1

895 m 

Kriegerdenkmal

Widenmayerstraße

896 m 

Bridge Sprout

Am Gasteig 1

897 m 

Kriegerdenkmal - St. Nikolai


Innere-Wiener-Straße

897 m 

Kriegerdenkmal in St. Nikolai

Odeonsplatz 3

898 m 

Brunnen im Hof des Innenministeriums

Pacellistraße 14

898 m 

Gedenktafel

Wittelsbacherplatz

899 m 

Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Rosenheimerstraße 5

900 m 

Steinskulptur

Wittelsbacherplatz

900 m 

4th Plinth Munich

Herzogspitalstraße 7

900 m 

Glasgemälde mit Kreuzmotiv


Sendlinger-Tor-Platz

902 m 

Trinkwasserbrunnen

Sendlinger Tor

902 m 

AIDS-Memorial

Maxburgstraße

903 m 

Das Paar

Lilienstraße

903 m 

Augia-Brunnen, Auia-Brunnen

Odeonsplatz

906 m 

Allegorie - Religion

Odeonsplatz

906 m 

Allegorie - Kunst

Odeonsplatz

906 m 

Allegorie - Poesie

Odeonsplatz

906 m 

Allegorie - Industrie

Brienner Straße 13

907 m 

Prinzregent-Luitpold-Brunnen

Maximiliansplatz

909 m 

Schiller-Denkmal

Neuhauser Straße

910 m 

Pater Rupert Mayer

Odeonsplatz

911 m 

Reiterstandbild König Ludwig I.

Innere Wiener Straße 1

912 m 

Altöttinger-Lorettokapelle

Wittelsbacherplatz 1

912 m 

Arcor-Palais

Eduard-Schmid-Straße 1

913 m 

Lehrerinnenbildungsanstalt

Neuhauser Straße

914 m 

Schutzengel

Galeriestraße

916 m 

Harmlos

Baum


2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15

916 m 

Baum

Maximiliansplatz

919 m 

Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

923 m 

Mahnmal - Sinti und Roma

Zeppelinstraße 41

925 m 

Gedenktafel - Valentinhaus

Zeppelinstraße 41

925 m 

Geburtshaus Karl Valentin

Maximiliansplatz

926 m 

Justus von Liebig

Maximiliansplatz

927 m 

Karl von Effner

Maxburgstraße 4

933 m 

Engel mit Weltkugel

Herzog-Wilhelm-Straße 13

933 m 

Gockel, Hinkel und Gackeleia

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

933 m 

Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft

Reichenbachbrücke

937 m 

Fischer

Reichenbachbrücke

937 m 

Wassernymphe

Reichenbachbrücke

937 m 

Wassermann

Reichenbachbrücke

937 m 

Badende mit Muschel

Rosenheimer Straße

939 m 

Kunst-Koffer-Gasteig

Maximiliansbrücke

941 m 

Heiliger Nepomuk

Herzogspitalstraße 11

941 m 

Johann Georg Edlinger

Neuhauser Straße 18

941 m 

Hammonia

Neuhauser Straße 18

941 m 

Hanse-Koggen

Herzog-Wilhelm-Straße 24

942 m 

Springende Pferde

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

942 m 

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Maximiliansplatz

943 m 

Denkmal für Max von Pettenkofer

Maximilianstraße

945 m 

Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Neuhauser Straße

946 m 

Harmonia


Galeriestraße

952 m 

Fjodor Tjuttschew

Brienner Straße 12

953 m 

Quardersteinbrunnen Brienner Straße

Neuhauser Straße 18

956 m 

Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Alois Senefelder

Gedenktafel
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5

958 m 

Alois Senefelder

Rosenheimer Straße

959 m 

Gerundetes Blau

Herzog-Max-Straße

959 m 

Gedenkstein - Hauptsynagoge

Galeriestraße

960 m 

Konfuzius

Reichenbachbrücke

962 m 

Fluß abwärts

Franz-Josef-Strauß-Ring

963 m 

Zehnflammiger Leuchter

Odeonsplatz 4

965 m 

Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)

Herzogspitalstraße 13

967 m 

Gedenktafel - Clemens Brentano

Nornenbrunnen

Brunnen
1907
Maximiliansplatz

969 m 

Nornenbrunnen

Rosenheimer Straße

970 m 

Flächendurchdringung

Herzogspitalstraße 13

971 m 

Inschrift - Clemens Brentano

Frederic Chopin

Standbild
2010

972 m 

Frederic Chopin

Galeriestraße

975 m 

Heinrich-Heine-Brunnen

Pallas Athene

Statue
1906
Maximiliansbrücke

978 m 

Pallas Athene

Inklusionpunkte

Aluminium, pulverbeschichtet
2018
Rosenheimer Straße 5

983 m 

Inklusionpunkte

Holzsammler

Steinfigur
0
Eduard-Schmid-Straße 11

983 m 

Holzsammler

Stier als Sitzplastik

Sitzplastik
1957
Lenbachplatz 7

983 m 

Stier als Sitzplastik

Löwin

Skulptur
1968
Seitzstraße

985 m 

Löwin

Lenbachplatz

985 m 

Wittelsbacher Brunnen

Maxburgstraße

987 m 

Konrad-Dreher-Brunnen

Sonnenstraße 23

988 m 

Kristalline Komposition

Brunnenbuberl

Brunnen
1895
Neuhauser Straße 20

989 m 

Brunnenbuberl

Pestkreuz

Kreuz
0
Franz-Prüller-Straße 12

990 m 

Pestkreuz

Reichenbachbrücke

990 m 

Der reißende Fluss

Herzogspitalstraße

993 m 

Großer sitzender weiblicher Torso

Reichenbachbrücke

993 m 

Badende

Sonnenstraße 21

994 m 

Springbrunnen

Ottostraße

995 m 

Pfalzstein

Liebigstraße 12

996 m 

Hans Georg Grässel

Brunnen

Brunnen
0
Herzog-Wilhelm-Straße

999 m 

Brunnen

Herzog-Wilhelm-Straße

1,00 km 

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht

4
Tal 1
138 m


4
Westenriederstraße 9
159 m


4
Sparkassenstraße 2
175 m


4
Tal 50
196 m


3
Rumfordstraße 28
203 m


3
Rumfordstraße 28
203 m


3
Rumfordstraße 28
203 m


3
Rumfordstraße 28
203 m


3
Rumfordstraße 28
203 m


3
Rumfordstraße 28
203 m


3
Rumfordstraße 28
203 m


4
Herrnstraße 21
221 m


4
Rindermarkt 1
308 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


4
Marienplatz 8
337 m


3
Buttermelcherstraße 4
340 m


3
Buttermelcherstraße 4
340 m


3
Buttermelcherstraße 4
340 m


2
Buttermelcherstraße 14
342 m


4
Marienplatz 28
378 m


4
Maximilianstraße 14
382 m


4
Maximilianstraße 14
382 m


4
Maximilianstraße 14
382 m


4
Marienplatz 8
388 m


4
Marienplatz 8
388 m


4
Marienplatz 8
388 m


4
Marienplatz 8
388 m


4
Rosenstraße 5
393 m


2
Maximilianstraße 26
409 m


1
Maximilianstraße 26
409 m


4
Baaderstraße 28
410 m


4
Sebastiansplatz 9
415 m


4
Sebastiansplatz 3
435 m


4
Weinstraße 11
471 m


4
Weinstraße 11
471 m


4
Baaderstraße 38
480 m


1
Corneliusstraße 12
481 m


4
Corneliusstraße 12
481 m


4
Baaderstraße 21
487 m


4
Adelgundenstraße 1
513 m


4
St.-Jakobs-Platz 12
516 m


4
Residenzstraße 15
532 m


3
Thierschstraße 25
536 m


3
Thierschstraße 25
536 m


3
Thierschstraße 25
544 m


4
Baaderstraße 46
550 m


3
Thierschstraße 25
550 m


4
Sendlinger Straße 8
554 m


4
Sendlinger Straße 8
554 m


1
Karl-Scharnagl-Ring
566 m


4
Klenzestraße 37
620 m


4
Färbergraben 5
625 m


4
Ettstraße 2
629 m


4
Ettstraße 2
629 m


4
Ettstraße 2
629 m


4
Ettstraße 2
629 m


4
Ettstraße 2
629 m


4
Ettstraße 2
629 m


4
Unterer Anger 19
634 m


4
Reichenbachstraße 24
661 m


4
Hofgartenstraße 8
685 m


4
Erhardtstraße 12
696 m


1
Sendlinger Straße 30
701 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Ettstraße 2
714 m


4
Baaderstraße 47
719 m


4
Sendlinger Straße 32
722 m


4
Theatinerstraße 23
769 m


4
Theatinerstraße 23
769 m


4
Theatinerstraße 23
769 m


4
Lilienstraße 1
804 m


4
Kolosseumstraße 6
811 m


4
Kolosseumstraße 6
811 m


4
Kolosseumstraße 6
811 m


2
Müllerstraße 34
812 m


3
Schweigerstraße 2
882 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
887 m


4
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
889 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
895 m


4
Rosenheimer Straße 5
900 m


1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
904 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Sternstraße 5
906 m


4
Marienplatz 3
908 m


4
Odeonsplatz 3
908 m


4
Odeonsplatz 3
908 m


4
Odeonsplazu 3
908 m


4
Odeonsplatz 3
908 m


4
Odeonsplatz 3
908 m


4
Sternstraße 7
926 m


4
Josephspitalstraße 12
931 m


4
Paulanerplatz 1
933 m


4
Paulanerplatz 1
933 m


1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
934 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
943 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
943 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Unsöldstraße 13
944 m


3
Ickstattstraße 13
945 m


3
Ickstattstraße 13
945 m


1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
945 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Ickstattstraße 13
946 m


3
Ickstattstraße 13
946 m


3
Ickstattstraße 13
946 m


3
Ickstattstraße 13
946 m


3
Ickstattstraße 13
946 m


3
Ickstattstraße 13
947 m


2
Ickstattstraße 17
958 m


3
Ickstattstraße 26
960 m


3
Ickstattstraße 26
960 m


4
Brienner Straße 14
960 m


4
Brienner Straße 14
960 m


4
Karlsplatz 3
961 m


4
Paulanerplatz 3
961 m


4
Paulanerplatz 3
961 m


4
Paulanerplatz 3
961 m


4
Paulanerplatz 3
961 m


4
Wagmüllerstraße 14
962 m


3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
968 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
968 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Herzog-Wilhelm-Straße 18
968 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
968 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
968 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
968 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Hans-Sachs-Straße 11
970 m


3
Hans-Sachs-Straße 11
970 m


4
Rosenheimer Straße 5
974 m


4
Rosenheimer Straße 5
974 m


3
Mariahilfstraße 7
978 m


Der Radlsteg um 1880
39 m
Wissmeyer Hans
1993

Radlsteg 

Wissmeyer Hans - Der Radlsteg um 1880





Zwingerstraße 

 - Turm der zweiten Stadtmauer

Westenriederstraße 20 

Rehlein Robert - Ehemaliger Standort eines Zwingerturmes

Tal 12 

 - Georg Kerschensteiner

Tal 19 

 - Goldene 19


Tal 18 

 - Bäckerbruderschaftshaus

Merkurbrunnen
77 m
Thiersch Friedrich von, Kaufmann Hugo
1902

Tal 13 

Thiersch Friedrich von, Kaufmann Hugo - Merkurbrunnen

Die öffentliche Rose
81 m
Szymanski Rolf
1969

Westenriederstraße 

Szymanski Rolf - Die öffentliche Rose

Tal 8 

 - Meth-Eck

Fischreiher
90 m
Dietz Elmar
1955

Tal 12 

Dietz Elmar - Fischreiher

Westenriederstraße 21 

 - Lorenz von Westenrieder



Frauenstraße 19 

 - Riemerschmid

Dreifaltigkeitsplatz 

 - Dreifaltigkeit mit Maria

Brunnen der Basler Versicherung
151 m
Oppenrieder Karl
1983

Frauenstraße 7 

Oppenrieder Karl - Brunnen der Basler Versicherung

Prälat-Miller-Weg 3 

 - Kriegerdenkmal

Prälat-Miller-Weg 3 

 - Kriegerdenkmal

Elise-Aulinger-Brunnen
164 m
Rückel Anton
1977

Viktualienmarkt 

Rückel Anton  - Elise-Aulinger-Brunnen

Tal 

 - Heiliggeistspital


Platzl 9 

 - Hofbräuhaus

Prälat-Miller-Weg 3 

 - Kriegerdenkmal

Maderbräugasse 4 

 - Grabsteinplatte


Moses und das Goldene Kalb
170 m
Pfeffer Sebastian, Pfeffer Stephan
0

Frauenstraße 

Pfeffer Sebastian, Pfeffer Stephan - Moses und das Goldene Kalb

Prälat-Miller-Weg 

 - Heilig-Geist-Spital

Anwesen Ignaz
174 m
Oppenrieder Karl
1977

Oberanger 11 

Oppenrieder Karl - Anwesen Ignaz


Prälat-Miller-Weg 3 

 - Kriegerdenkmal

Tal 1 

 - Löwenrelief

Marienstraße 

 - Gedenktafel - Stadtbefestigung

Petersplatz 

Krumpper Hans - Grabplatte für Ferdinand von Bayern

Skulptur - Tiefbau
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Skulptur - Tiefbau

Emblem - Tiefbau
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Emblem - Tiefbau

Skulptur - Gesundheitswesen
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Skulptur - Gesundheitswesen

Emblem - Gesundheitswesen
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Emblem - Gesundheitswesen

Skulptur - Maschinenbau
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Skulptur - Maschinenbau

Emblem - Maschinenbau
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Emblem - Maschinenbau

Skulptur - Hochbau
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Skulptur - Hochbau

Emblem - Hochbau
191 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
0

Sparkassenstraße 2 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Emblem - Hochbau

Viktualienmarkt 15 

 - Heiliggeistspital

Sparkassenstraße 

 - Hans Grässel

Weiß-Ferdl-Brunnen
193 m
Erber Josef
1953

Viktualienmarkt 

Erber Josef  - Weiß-Ferdl-Brunnen

Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
193 m
Neher Bernhard d. J., Kögl Clemens, Cornelius Peter von
1835

Isartorplatz 

Neher  Bernhard d. J.,  Kögl Clemens, Cornelius Peter von - Fresko - Einzug Ludwig des Bayern

Isartorplatz 

 - Fresko - Kreuzigungsszene

Heinrich der Löwe
196 m
Knoll Konrad
1863

Tal 

Knoll Konrad - Heinrich der Löwe

Roider-Jackl-Brunnen
198 m
Osel Hans
1977

Viktualienmarkt 

Osel Hans - Roider-Jackl-Brunnen

Isartorplatz 

 - »Alles rief Heil«


#JulietToo
209 m
Thiel Tamiko
2023

Marienplatz 

Thiel Tamiko - #JulietToo

Julia
209 m
Costantini Nereo
1974

Marienplatz 

Costantini Nereo - Julia




Marienplatz 

 - Reichsprogromnacht

Marienplatz 

 - Altes Rathaus

Altes Rathaus - Deckenfresco
220 m
Wackerle Joseph
1934

Marienplatz 

Wackerle Joseph - Altes Rathaus - Deckenfresco


Ida-Schumacher-Brunnen
229 m
Neubauer-Woerner Marlene
1977

Viktualienmarkt 

Neubauer-Woerner Marlene - Ida-Schumacher-Brunnen

Liesl-Karlstadt-Brunnen
232 m
Osel Hans
1961

Viktualienmarkt 

Osel Hans - Liesl-Karlstadt-Brunnen

Lueg ins Land
234 m

1853

Marienstraße 21 

 - Lueg ins Land

Altes Rathaus
235 m

2022

Marienplatz 

 - Altes Rathaus

Petersplatz 

 - Kanonenkugel - Alter Peter

Ludwig der Bayer
238 m
Knoll Konrad
1863

Tal 

Knoll Konrad - Ludwig der Bayer

Reiterstandbild Luitpold von Bayern
238 m
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1905

Marienplatz 

Miller d.J. Ferdinand Freiherr von - Reiterstandbild Luitpold von Bayern

Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne
238 m
Kaspar Hermann
0

Platzl 

Kaspar Hermann - Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne

Rischart
241 m
Lill Hansjakob
1953

Marienplatz 18 

Lill Hansjakob - Rischart


Die grauen Busse
242 m
Hoheisel Horst, Knitz Andreas
2013

 

Hoheisel Horst, Knitz Andreas - Die grauen Busse

Städtisches Verwaltungsgebäude
242 m
Kaspar Hermann
1953

Burgstraße 4 

Kaspar Hermann - Städtisches Verwaltungsgebäude

Hofbräuhaus
243 m
Littmann Max
1897

Platzl 9 

Littmann Max - Hofbräuhaus

Petersplatz 

 - Ältester Raum Münchens

Burgstraße 4 

 - Stadtverwaltung

Thomas-Wimmerring 1 

 - Reste des Prinzessturm

Kräutlmarktbrunnen
249 m
Hirtreiter Wolf
1972

Marienplatz 

Hirtreiter Wolf - Kräutlmarktbrunnen

Platz 9 

 - Bayerischer Löwe

Burgstraße 6 

 - Wiguläus von Kreittmayr

Burgstraße 6 

 - Wolfgang Amadeus Mozart

Marienplatz 13 

 - Kräutlmarkt

Herrnstraße 15 

 - Stadtbefestigung

Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés
260 m
Blössner August
1908

Burgstraße 

Blössner August - Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés


Petersplatz 

 - Kriegergedenktafel

Onuphrius
269 m
Lacher Max
1951

Marienplatz 17 

Lacher Max - Onuphrius

Rechthaus
270 m

0

Kaufingerstraße 37 

 - Rechthaus

Marienplatz 18 

 - Croendel-Haus

Sgraffito - Ludwig Beck
275 m
Lacher Max
1956

Marienplatz 11 

Lacher Max - Sgraffito - Ludwig Beck

Grabmal für Wilhelm de Lasso
278 m
Krumpper Hans
1612

Petersplatz 

Krumpper Hans - Grabmal für Wilhelm de Lasso

Aventinstraße 7 

 - Brunnen Aventinstraße

Wolfgang Amadeus Mozart
284 m
Lippl Robert
1966

Burgstraße 7 

Lippl Robert - Wolfgang Amadeus Mozart

Made in Dresden
285 m
Chong Han
2013

Viktualienmarkt 

Chong Han - Made in Dresden

Dienerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 11

Genießer-Brunnen
286 m
Goetz Guido
1952

Burgstraße 5 

Goetz Guido - Genießer-Brunnen

Petersplatz 

 - Kriegerdenkmal - Alter Peter

Petersbergl 

 - Kriegerdenkmal 2. Weltkrieg


Karl-Valentin-Brunnen
292 m
Rauch Ernst Andreas
1953

Viktualienmarkt 

Rauch Ernst Andreas - Karl-Valentin-Brunnen

Mozart-Stele
293 m
Wimmer Hans
1965

Alter Hof 

Wimmer Hans - Mozart-Stele

Alter Hof
294 m

0

Alter Hof 

 - Alter Hof

Hl. Georg
294 m

0

Marienplatz 

 - Hl. Georg

Marienplatz 

 - Münchner Kindl


Taufstein mit Bronzeappliken
296 m
Krumpper Hans
1620

Petersplatz 

Krumpper Hans - Taufstein mit Bronzeappliken

Petersbergl 

 - Kriegerdenkmal

Platzl 4 

Veit Michael - 400. Todestag von Orlando di Lasso

Falkenbergstraße 

 - Therese Gieshe

Petersplatz 1 

 - Gedenktafel Maria Anna Lindmayr

Petersplatz 

 - Gedenktafel

Fischbrunnen
300 m
Knoll Konrad, Henselmann Josef
1884

Marienplatz 

Knoll Konrad, Henselmann Josef - Fischbrunnen

Dienerstraße 21 

 - Rosner & Seidl

Fisch (Fischbrunnen)
303 m
Kallenbach Otto, Henselmann Josef
0

Marienplatz 

Kallenbach Otto, Henselmann Josef - Fisch (Fischbrunnen)

Petersplatz 

 - Gedenktafel - Alter Peter

Petersplatz 1 

 - Alter Peter


Alter Hof
308 m

1966

Alter Hof 2 

 - Alter Hof

Isartorplatz 

 - Denkmal der grauen Busse

Fortunabrunnen
308 m
Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas
1907

Isartorplatz 

Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas - Fortunabrunnen

Marienplatz 

 - Phlegmatiker

Marienplatz 

 - Choleriker

Marienplatz 

 - Melancholiker

Marienplatz 

 - Sanguiniker


Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
313 m
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993

Prinzregentenstraße 1 

Passow Beate, Weizsäcker Andreas von - Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst

Rotmarmorbunnen
313 m
Unbekannt
1785

Alter Hof 

Unbekannt - Rotmarmorbunnen

Lichtobjekt
313 m
Hoover Nan
1999

Falckenbergstraße 2 

Hoover Nan - Lichtobjekt

Platzl 5 

 - Gedenktafel - Kosttor

Marienplatz 8 

Hart Franz - Olympische Spiele in München

Marienplatz 

Unbekannt - Kriegerdenkmal - Neues Rathaus

Marienplatz 

 - Wappen mit Münchner Kindl

Altenhofstraße 

 - Gedenktafel - Wellendorff

Marienplatz 

 - Städtewappen - Augsburg

Marienplatz 

 - Stadtwappen - Nürnberg

Marienplatz 

 - Stadtwappen - Regensburg

Marienplatz 

 - Stadtwappen - Ingolstadt

Marienplatz 

 - Stadtwappen - Landshut

Marienplatz 

 - Stadtwappen - Würzburg

Marienplatz 

 - Ritter - Neues Rathaus

Turm
333 m
Glass Ingo
1985

Thomas-Wimmer-Ring 9 

Glass Ingo - Turm

Sparkassenstraße 

 - Archäologie München - Tafel 6

Mariensäule
336 m
Gerhard Hubert
1638

Marienplatz 

Gerhard Hubert - Mariensäule

Marienplatz 

 - Mariensäule - Wappen

Mariensäule - Marienstatue
338 m
Gerhard Hubert
1593

Marienplatz 

Gerhard Hubert  - Mariensäule - Marienstatue

Mariensäule - Putti mit Löwe
338 m
Murmann Ferdinand
1641

Marienplatz 

Murmann Ferdinand - Mariensäule - Putti mit Löwe

Mariensäule - Putti mit Baselisk
338 m
Murmann Ferdinand
1641

Marienplatz 

Murmann Ferdinand - Mariensäule - Putti mit Baselisk

Mariensäule - Putti mit Schlange
338 m
Murmann Ferdinand
1641

Marienplatz 

Murmann Ferdinand - Mariensäule - Putti mit Schlange

Mariensäule - Putti mit Drache
338 m
Murmann Ferdinand
1641

Marienplatz 

Murmann Ferdinand - Mariensäule - Putti mit Drache

Marienplatz 

 - Mariensäule - Detail

Marienplatz 

 - Inschrift Mariensäule

Marienplatz 

 - Mariensäule - Inschrift


Alter Hof 

 - Laurentius-Kapelle

Am Kosttor 

 - Kosttor und Neuturm

Herzog Mainhard (1361-1363)
341 m
Netzer Hubert
0

Marienplatz 

Netzer Hubert - Herzog Mainhard (1361-1363)

Marienplatz 

 - Neues Rathaus

„Die Krönung der Monachia“
341 m
Lindenschmit d. J. Wilhelm
1888

 

Lindenschmit d. J. Wilhelm - „Die Krönung der Monachia“

Schifferthor
343 m

1853

Prälat-Zistl-Straße 4 

 - Schifferthor

Rotkäppchen und der Wolf
346 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1904

Am Kosttor 

Düll Heinrich,  Pezold Georg - Rotkäppchen und der Wolf

Zweibrückenstraße 

 - Fresko - Zum Postgarten

Marienplatz 8 

 - 1. Ein Besuch mit Folgen

Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
349 m
Albertshofer Georg
1912

Dienerstraße 14 

Albertshofer Georg - Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr

Knabe mit geschultertem Früchtekorb
349 m
Albertshofer Georg
1912

Dienerstraße 

Albertshofer Georg - Knabe mit geschultertem Früchtekorb

Alter Hof 

Wimmer Hans - Reiterstandbild Ludwig der Bayer

Katharina von Schneeweiss
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Katharina von Schneeweiss

Maria Anna Franziska Gräfin Seysssel d'Aix
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Maria Anna Franziska Gräfin Seysssel d

Johann Georg Dominikus von Linprun
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Georg Dominikus von Linprun

Peter von Osterwald
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Peter von Osterwald

Johann Georg von Lori
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Georg von Lori

Lorenz Hübner
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Lorenz Hübner

Baader Josef Freiherr von
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Baader Josef Freiherr von

Wiguläus Hundt
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Wiguläus Hundt

Nikolaus Kratzer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Nikolaus Kratzer

Andreas Felix von Oefele
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Andreas Felix von Oefele

Michael Adam von Bergmann
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Michael Adam von Bergmann

Johann Hartlieb
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Hartlieb

Aegidius Albertinus
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Aegidius Albertinus

Hans Georg Hörwarth
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans Georg Hörwarth

Maximus Ritter von Imhof
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Maximus Ritter von Imhof

Mathias Bartholomäus von Flurl
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Mathias Bartholomäus von Flurl

Franz Xaver Kefer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Xaver Kefer

Johann Adlzreiter von Tettenweis
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Adlzreiter von Tettenweis

Jakob Balde
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Jakob Balde

Joseph August von Toerring
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph August von Toerring

Johann Baptist Nießer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Baptist Nießer

Wiguläus von Kreittmayr
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Wiguläus von Kreittmayr

Lipowsky Felix Joseph von
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Lipowsky Felix Joseph von

Jakob Pütrich von Reichertshausen
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Jakob Pütrich von Reichertshausen

Hans der Heseloher
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans der Heseloher

Lorenz von Westenrieder
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Lorenz von Westenrieder

Ignaz Christoph Döllinger
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Ignaz Christoph Döllinger

Ulrich Fuetrer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Ulrich Fuetrer

Otto von Freising
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Otto von Freising

Wilhelm von Ockham
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Wilhelm von Ockham

Kaspar Ett
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Kaspar Ett

Carlo Broschi (Farinelli)
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Carlo Broschi (Farinelli)

Johann Caspar von Kerll
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Caspar von Kerll

Franz Seraph Destouches
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Seraph Destouches

Peter von Winter
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Peter von Winter

Joseph Clemens von Bayern
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph Clemens von Bayern

Rudolph Volkart von Häringen
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Rudolph Volkart von Häringen

Eusebius Amort
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Eusebius Amort

Konrad Sendlinger
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Konrad Sendlinger

Johann Grünwalder
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Grünwalder

Orlando di Lasso
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Orlando di Lasso

Franz Graf von Wartenberg
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Graf von Wartenberg

Heinrich Braun
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Heinrich Braun

Conrad Paumann
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Conrad Paumann

Joseph Weigl
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph Weigl

N. Grunenwald
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - N. Grunenwald

Johann Tulbeck
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Tulbeck

Roman Anton Boos
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Roman Anton Boos

Franz Joachim Beich
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Joachim Beich

Friedrich Sustris
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Friedrich Sustris

Christoph Schwarz
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Christoph Schwarz

Hans von der Biest
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans von der Biest

Josef Chedeville
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Josef Chedeville

Franz Schwanthaler
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Schwanthaler

Cosmas Damian Asam
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Cosmas Damian Asam

Egid Quirin Asam
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Egid Quirin Asam

Nikolaus Prugger
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Nikolaus Prugger

Agostino Barelli
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Agostino Barelli

François de Cuvilliés der Ältere
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - François de Cuvilliés der Ältere

François de Cuvilliés d. J.
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - François de Cuvilliés d. J.

Wolfgang Miller
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Wolfgang Miller

Johann Georg Edlinger
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Georg Edlinger

Peter Candid
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Peter Candid

Hans Krumper
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans Krumper

Christoph Angermaier
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Christoph Angermaier

Hubert Gerhard
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hubert Gerhard

Hans Mielich
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans Mielich

Wendel Dietrich
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Wendel Dietrich

Aegidius Trautenwolf
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Aegidius Trautenwolf

Gabriel Angler
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Gabriel Angler

Jörg Ganghofer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Jörg Ganghofer

Hans der Steinmeissel
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans der Steinmeissel

Herzog Sigmund
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Herzog Sigmund

Heinrich von Straubing
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Heinrich von Straubing

Joseph Pschorr
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph Pschorr

Seyfried Schweppermann
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Seyfried Schweppermann

Floßmeister Heiß
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Floßmeister Heiß

Kaspar Winzerer D. J.
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Kaspar Winzerer D. J.

Lorenz Schrenck
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Lorenz Schrenck

Heinrich III. Bart
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Heinrich III. Bart

Tuchmacher
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Tuchmacher

Hans III. Bart
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans III. Bart

Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim

Alexander Freiherr von Hasslang
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Alexander Freiherr von Hasslang

Johann T’Serclaes von Tilly
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann T’Serclaes von Tilly

Johann Graf von Werth
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Graf von Werth

Jörg Katzmair
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Jörg Katzmair

Martin Ridler
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Martin Ridler

Sebastian Senser
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Sebastian Senser

Johann Jäger
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Jäger

Schmid von Kochel
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Schmid von Kochel

Renata von Lothringen
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Renata von Lothringen

Anna Wölfl
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Anna Wölfl

Hailwich die Wadlerin
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hailwich die Wadlerin

Friedrich Adolf Heinrich von Schlichtegroll
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Friedrich Adolf Heinrich von Schlichtegroll

Maria Amalia
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Maria Amalia

Johann Schiltberger
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Schiltberger

Rapote
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Rapote

Hans Schobser
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hans Schobser

Leonhard von Eck
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Leonhard von Eck

Heinrich V. Bart
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Heinrich V. Bart

Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl

Sigmund von Haimhausen
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Sigmund von Haimhausen

Joseph von Utzschneider
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph von Utzschneider

Maria Anna von Pfalz-Sulzbach
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Maria Anna von Pfalz-Sulzbach

Gedenkraum im Neuen Rathaus
350 m
Knappe Karl
1958

Marienplatz 1 

Knappe Karl - Gedenkraum im Neuen Rathaus

Erasmus Fend
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Erasmus Fend

Heinrich Ridler
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Heinrich Ridler

Gabriel Ridler
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Gabriel Ridler

Ferdinand Bart
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Ferdinand Bart

Simon Reiffenstuel
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Simon Reiffenstuel

Friedrich Ligsalz
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Friedrich Ligsalz

Georg von Hauberrisser
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Georg von Hauberrisser

Benjamin Thompson
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Benjamin Thompson

Monachia
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Monachia

Maximilian von Montgelas
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Maximilian von Montgelas

Friedrich Ludwig von Sckell
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Friedrich Ludwig von Sckell

Joseph Marius Babo
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph Marius Babo

Bartholomäus Schrenck
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Bartholomäus Schrenck

Zacherias Ridler
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Zacherias Ridler

Franz Xaver von Häberl
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Xaver von Häberl

Joseph Gallmayer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph Gallmayer

Georg von Reichenbach
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Georg von Reichenbach

Joseph von Fraunhofer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph von Fraunhofer

Alois Senefelder
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Alois Senefelder

Franz Xaver Gabelsberger
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Franz Xaver Gabelsberger

Hermann Josef Mitterer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Hermann Josef Mitterer

Joseph Nockher
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Joseph Nockher

Christof Nussbaum
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Christof Nussbaum

Johann Michael Pöppel
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Johann Michael Pöppel

Heinrich der Löwe
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Heinrich der Löwe

Ludwig I. der Kelheimer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Ludwig I. der Kelheimer

Otto II. der Erlauchte
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Otto II. der Erlauchte

Rudolf I. der Stammler
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Rudolf I. der Stammler

Ludwig II. der Strenge
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Ludwig II. der Strenge

Kaiser Ludwig der Bayer
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Kaiser Ludwig der Bayer

Albrecht IV. der Weise
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Albrecht IV. der Weise

Albrecht V. der Großmütige
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Albrecht V. der Großmütige

Wilhelm V. der Fromme
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Wilhelm V. der Fromme

Kurfürst Maximilian von Bayern
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Kurfürst Maximilian von Bayern

Kurfürst Maximilian II. Emanuel
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Kurfürst Maximilian II. Emanuel

Kaiser Karl VII.
350 m
Piloty Carl Theodor von
1875

Marienplatz 

Piloty Carl Theodor von - Kaiser Karl VII.


Neues Rathaus
352 m
Hauberrisser Georg von
0

Marienplatz 

Hauberrisser Georg von  - Neues Rathaus

Oktoberfestattentat
352 m
Preis Toni
2019

Marienplatz 

Preis Toni - Oktoberfestattentat

Marienplatz 8 

 - Feldzug 1870/71

Rindermarkt 5 

 - Drei Rosen


Marienplatz 

 - Kolonialkriege


Justitia
356 m
Buscher Thomas
0

Marienplatz 

Buscher Thomas - Justitia

Marienplatz 8 

 - Inschrift - Glockenspiel

Marienplatz 

 - Reichskriegerbund Kyffhäuser

Hofgraben 

 - Gedenktafel - Münzhof

Dienerstraße 14 

 - Gedenktafel - Alpenverein

Marienplatz 

 - Nachtwächter


Marienplatz 

 - Stadtpatron St. Benno

Marienplatz 

 - Restaurierung - Glockenspiel

Münchner Kindl
359 m
Schmid Anton
0

Marienplatz 

Schmid Anton - Münchner Kindl

Marienplatz 8 

 - Landschaftsgebäude

Marienplatz 

 - Behäbiger Beamter



Marienplatz 

 - Behäbiger Beamter

Marienplatz 

 - Inschrift - Heimatvertriebene

Marienplatz 

 - Inschrift - 3. Reichskriegertag

Zweibrückenstraße 8 

 - Gedenktafel - Kanonenkugel


Büste Dr. Hans-Jochen Vogel
363 m
Freiesleben Bertrand
2026

Marienplatz 8 

Freiesleben Bertrand - Büste Dr. Hans-Jochen Vogel

Altarstein
363 m
Koenig Fritz
1954

Buttermelcherstraße 10 

Koenig Fritz - Altarstein

Ben-Chorin Schalom
371 m
Wilchfort Blanka
2011

Zweibrückenstraße 8 

Wilchfort Blanka - Ben-Chorin Schalom


Zerbrochene Figur
374 m
Lindenberg Erich, Rauch Christian Daniel
1996

Hofgraben 

Lindenberg Erich, Rauch Christian Daniel - Zerbrochene Figur

Knöbelstraße 4 

 - Franz Seraph von Pfistermeister

Parlament und Zeitungswesen
374 m
Nida-Rümelin Wilhelm
0

Marienplatz 

Nida-Rümelin Wilhelm - Parlament und Zeitungswesen

Marienplatz 

Schneider - Figur - Mann mit Münzen (Ausgaben)

Marienplatz 

 - Glockenspiel

Marienplatz 

 - Glockenspiel - Nachtwächter

Marienplatz 

Voit Eduard - Herzog Otto II. der Erlauchte


Herzog Ludwig VI.
376 m
Maier Max
0

Marienplatz 

Maier Max - Herzog Ludwig VI.

Marienplatz 

Schmid Anton - Herzog Heinrich XIII. (1253-1255)

Marienplatz 

Winkler Christian - Kaiser Ludwig der Bayer (1328-1347)

Marienplatz 

Geiger Ernst - Herzog Ludwig V. der Brandenburger (1347-1361)

Herzog Stephan II. (1375-1413)
376 m
Angermeier Hans
0

Marienplatz 

Angermeier Hans - Herzog Stephan II. (1375-1413)

Gewerbefleiß
376 m
Hess Anton
0

Marienplatz 

Hess Anton - Gewerbefleiß

Häuslichkeit
376 m
Hess Anton
0

Marienplatz 

Hess Anton - Häuslichkeit

Bürgermut
376 m
Hess Anton
0

Marienplatz 

Hess Anton - Bürgermut

Wohltätigkeit
376 m
Hess Anton
0

Marienplatz 

Hess Anton - Wohltätigkeit


Marienplatz 

 - Oberbayern

Marienplatz 

 - Niederbayern

Oberpfalz
376 m

0

Marienplatz 

 - Oberpfalz

Marienplatz 

 - Oberfranken

Marienplatz 

 - Mittelfranken

Marienplatz 

 - Unterfranken

Schwaben
376 m

0

Marienplatz 

 - Schwaben

Marienplatz 

 - Geschwätzigkeit

Marienplatz 

 - Humor (Narr)

Marienplatz 

 - Frauentreue (Lukretia)


Marienplatz 

 - Musikliebe (Lautenspielerin)

Der Protz
376 m

0

Marienplatz 

 - Der Protz

Marienplatz 

 - Die Freiheit

Der Zopf
376 m

0

Marienplatz 

 - Der Zopf

Marienplatz 

 - Die Hausfrau

Marienplatz 

 - Der Durst (Zecher)

Marienplatz 

 - Caritas (Nonne)

Marienplatz 

 - Der Turner

Schule
376 m

0

Marienplatz 

 - Schule

Hygiene
376 m

0

Marienplatz 

 - Hygiene

Baukunst
376 m

0

Marienplatz 

 - Baukunst

Marienplatz 

 - Armenpflege

Marienplatz 

 - Mittelfranken

Schwaben
376 m

0

Marienplatz 

 - Schwaben

Herzog Ernst (1337-1438)
376 m
Maison Rudolf
0

Marienplatz 

Maison Rudolf - Herzog Ernst (1337-1438)

Marienplatz 

Pruska Anton - Herzog Wilhelm III. (1397-1435)

Marienplatz 

 - Herzog Adolph (1435-1441)

Marienplatz 

Kaindl Anton - Herzog Albrecht III. (1438-1460)

Marienplatz 

Barth Karl Georg - Herzog Albrecht IV. der Weise (1465-1508)

Herzog Christoph der Starke
376 m
Kaufmann Hugo
0

Marienplatz 

Kaufmann Hugo - Herzog Christoph der Starke

Herzog Wolfgang
376 m
Hahn Hermann
0

Marienplatz 

Hahn Hermann - Herzog Wolfgang

Marienplatz 

Fromm Josef - Herzog Albrecht V. (1550-1579)

Marienplatz 

Steyle Aloys - Herzog Wilhelm V. der Fromme (1579-1598)

Marienplatz 

Pezold Georg - Kurfürst Maximilian I. (1598-1651)

Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)
376 m
Düll Heinrich, Erber Josef
0

Marienplatz 

Düll Heinrich, Erber Josef - Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)

Kurfürst Max III. Joseph (1745-1777)
376 m
Köpf Josef, Geiger Hans
0

Marienplatz 

Köpf Josef, Geiger Hans - Kurfürst Max III. Joseph (1745-1777)

Kurfürst Karl Theodor (177-1799)
376 m
Heilmeier Max, Frick Konstantin
0

Marienplatz 

Heilmeier Max, Frick Konstantin - Kurfürst Karl Theodor (177-1799)

Herzog Wilhelm I. (1347-1349)
376 m
Krieger Franz Xaver
0

Marienplatz 

Krieger Franz Xaver - Herzog Wilhelm I. (1347-1349)

Marienplatz 

Dasio Ludwig - Herzog Albrecht I. (1347-1349)

Herzog Otto V. (1347-1349)
376 m
Christ Fritz
0

Marienplatz 

Christ Fritz - Herzog Otto V. (1347-1349)

Marienplatz 

 - Herzog Meinhard (1347-1349)


Herzog Friedrich II. (1375-1393)
376 m
Hinterseher Joseph
0

Marienplatz 

Hinterseher Joseph - Herzog Friedrich II. (1375-1393)

Marienplatz 

Beyrer Eduard - Herzog Johann II. (1375-1397)

Marienplatz 

Widmer Philipp - Herzog Ludwig der Gebardete (1413-1443)

Herzog Johann IV. (1460-1463)
376 m
Seidler Julius
0

Marienplatz 

Seidler Julius - Herzog Johann IV. (1460-1463)

Marienplatz 

 - Herzog Sigismund (1460-1467)

Herzog Wilhelm IV. der Standhafte
376 m
Weissenfels Edwin
0

Marienplatz 

Weissenfels Edwin - Herzog Wilhelm IV. der Standhafte

Herzog Ludwig X.
376 m
Dasio Ludwig
0

Marienplatz 

Dasio Ludwig - Herzog Ludwig X.

Max II. Emanuel Kurfürst von Bayern (1680-1726)
376 m
Drexler Franz, Weichhan Herbert
0

Marienplatz 

Drexler Franz, Weichhan Herbert - Max II. Emanuel Kurfürst von Bayern (1680-1726)

Kaiser Karl VII.
376 m
Fromm Josef
0

Marienplatz 

Fromm Josef - Kaiser Karl VII.

König Max I. Joseph
376 m
Ungerer Jakob
0

Marienplatz 

Ungerer Jakob - König Max I. Joseph

König Ludwig I.
376 m
Hess Anton
0

Marienplatz 

Hess Anton - König Ludwig I.

König Maximilian II.
376 m
Pruska Anton
0

Marienplatz 

Pruska Anton - König Maximilian II.

König Ludwig II.
376 m
Waderé Heinrich
0

Marienplatz 

Waderé Heinrich - König Ludwig II.

Herzog Otto I. (1180-1183)
376 m
Winter Peter
0

Marienplatz 

Winter Peter - Herzog Otto I. (1180-1183)

Marienplatz 

Huber Karl - Herzog Heinrich XII. der Löwe (1156-1180)

Herzog Rudolf I. (1294-1317)
376 m
Frisch Joseph
0

Marienplatz 

Frisch Joseph - Herzog Rudolf I. (1294-1317)

Herzog Ludwig I. der Kelheimer
376 m
Überbacker Heinrich
0

Marienplatz 

Überbacker Heinrich - Herzog Ludwig I. der Kelheimer

Geschichte und Geographie
377 m
Menges Joseph, Kiene Hygin
0

Marienplatz 

Menges Joseph, Kiene Hygin - Geschichte und Geographie

Hofgraben 

 - Neue Münze - Giebel

Hofgraben 4 

 - Alte Münze

Freddie Mercury
379 m
Notonica Franco
2024

 

Notonica Franco - Freddie Mercury

Kaufingerstraße 

 - Fußgängerzone

Monachia
380 m
Bergmann Adolf, Kiene Hygin
0

Marienplatz 

Bergmann Adolf, Kiene Hygin - Monachia

Buttermelcherstraße 16 

 - Kälbl-Mühle

Marienplatz 

 - Wasserspeier

Kindheit
381 m
Schreyögg
0

Marienplatz 

Schreyögg - Kindheit

Jugend
381 m
Drumm August
0

Marienplatz 

Drumm August - Jugend

Erwachsener
381 m
Drechsler
0

Marienplatz 

Drechsler - Erwachsener

Greis
381 m
Burger
0

Marienplatz 

Burger - Greis

Rainer Werner Fassbinder
382 m
Notonica Franco
2025

Reichenbachstraße 13 

Notonica Franco - Rainer Werner Fassbinder

Reichenbachstraße 13 

 - Deutsche Eiche

Marienplatz 

 - Mit 10 Jahren ein Kind



Marienplatz 

 - Mit 40 Jahren wohlgetan

Marienplatz 

 - Mit 50 Jahren Stillestahn

Marienplatz 

 - Mit 60 Jahr geht's Alter an

Marienplatz 

 - Mit 70 Jahr ein Greis

Marienplatz 

 - Mit 80 Jahr schneeweiß

Marienplatz 

 - Mit 90 Jahren Kinderspott


Gesetz
384 m
Fritsch Joseph, Kiene Hygin
0

Marienplatz 

Fritsch Joseph, Kiene Hygin - Gesetz

Lindwurm
385 m
Kaindl, Anton, Kiene Hygin
1906

Marienplatz 

Kaindl, Anton,  Kiene Hygin - Lindwurm

Religion
387 m
Kühn Friedrich, Kiene Hygin
0

Marienplatz 

Kühn Friedrich, Kiene Hygin - Religion

Marienplatz 

 - Unterfranken

Gedenktafel - Henrik Ibsen
394 m
Rödl Georg
1907

Maximilianstraße 32 

Rödl Georg - Gedenktafel  - Henrik Ibsen

Donisl
395 m
Mekusint
1980

Weinstraße 1 

Mekusint - Donisl

Dienerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 8

Dienerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 7

Dienerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 9

Marienplatz 5 

 - Gustav Adolf

Franz Lachner
397 m

1891

Maximilianstraße 24 

 - Franz Lachner

Weinstraße 4 

 - Felix Joseph Lipowsky

Fresko - Alte Wache
398 m
Lacher Max
1955

Marienplatz 1 

Lacher Max - Fresko - Alte Wache

Residenzstraße 3 

 - Pallas Athene (Falken Eck)

Neue Münze - Künstlerische Invention
399 m
Halbig Johann von
1865

Maximilianstraße 

Halbig Johann von - Neue Münze - Künstlerische Invention

Maximilianstraße 

 - Neue Münze - Allegorische Figuren

Neue Münze - Prägekunst
399 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Prägekunst

Neue Münze - Handel
399 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Handel

Neue Münze - Gewerbefleiß
399 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Gewerbefleiß

Neue Münze - Stempelschneiderei
399 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Stempelschneiderei

Neue Münze - Chemie
399 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Chemie

Neue Münze - Bergbau
399 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Bergbau

Schusterhaus
400 m
Lippl Robert
1973

Rosenstraße 

Lippl Robert - Schusterhaus

Das Kunstgewerbe
400 m
Rauch Josef
0

Weinstraße 

Rauch Josef - Das Kunstgewerbe

Taschenturm
401 m

1874

Prälat-Zistl-Straße 8 

 - Taschenturm

Einlaßtor
401 m

1860

Am Einlaß 1 

 - Einlaßtor

Sgraffito - Wirtshausszene
402 m
Lacher Max
1954

Weinstraße 1 

Lacher Max - Sgraffito - Wirtshausszene

Rindermarkt-Brunnen
403 m
Henselmann Josef
1964

Rindermarkt 

Henselmann Josef - Rindermarkt-Brunnen

Die Kunst
403 m
Dennerlein Thomas
0

Weinstraße 

Dennerlein Thomas - Die Kunst

Löwen an der Donislfassade
405 m
Neubauer-Woerner Marlene
0

Weinstraße 1 

Neubauer-Woerner Marlene - Löwen an der Donislfassade

 

 - Oberbayern

Weinstraße 

 - Niederbayern

Rheinpfalz
407 m
Pezold Georg
0

 

Pezold Georg - Rheinpfalz

Oberpfalz
407 m

0

Weinstraße 

 - Oberpfalz





Bibliothek der Schicksale
409 m
Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus
0

Maximilianstraße 26 

Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus - Bibliothek der Schicksale

Maximilianstraße 28 

 - MK: Schicksale

Residenzstraße 3 

 - Patrona Bavariae (Falken Eck)

Residenzstraße 3 

 - Merkur (Falken Eck)

Madonna
414 m

1904

 

 - Madonna

Handwerker
415 m
Korn Simon
0

 

Korn Simon - Handwerker

Handwerker
415 m
Korn Simon
0

 

Korn Simon - Handwerker

Geiz
416 m

0

Marienplatz 

 - Geiz



Fragmente vom Siegestor
417 m
Henkel Gabriele
1995

Nieserstraße 

Henkel Gabriele - Fragmente vom Siegestor

Rosenstraße 6 

 - Rosen-Apotheke

Maurer
417 m
Korn Simon
0

Weinstraße 

Korn Simon - Maurer

Zimmermann
417 m
Korn Simon
0

Weinstraße 

Korn Simon - Zimmermann

Maximilianstraße 38 

 -  Brunnen Camparihaus

Vater-und-Sohn-Brunnen
421 m
Mikorey Franz
1956

Weinstraße 3 

Mikorey Franz - Vater-und-Sohn-Brunnen

Rosenstraße 9 

 - Rosen-Eck - Spöckmeier

Atlántida Trinkbrunnen
424 m
Batlle Enric, Roig Juan
2015

Rindermarkt 

Batlle Enric, Roig Juan - Atlántida Trinkbrunnen

Rosenstraße 9 

 - Rosen-Eck - Spöckmeier

Residenzstraße 5 

 - Wiguläus Hund

Rosen-Eck
429 m

0

Rosenstraße 8 

 - Rosen-Eck

Kaufhaus Uhlfelder
433 m
Oppenrieder Karl
1964

Rosental 16 

Oppenrieder Karl - Kaufhaus Uhlfelder

Alexander Marchese von Maffei
434 m
Deller Ludwig Ferdinand
1992

Residenzstraße 6 

Deller Ludwig Ferdinand - Alexander Marchese von Maffei

Rindermarkt 

 - Ruffini-Turm

Rosenstraße 

 - Am Roseneck

Rindermarkt 18 

 - Ruffiniturm

Pettenbeckstraße 6 

 - Maria von Pettenbeck

Pettenbeckstraße 

 - Ruffini-Turm

Stadtansicht
439 m
Gsaenger Angela
1964

Rosental 16 

Gsaenger Angela - Stadtansicht

Residenzstraße 7 

 - Gedenktafel für die erste Briefmarke

Ruffinihaus
439 m
Seidler Julius, Widmer Philipp
0

Sendlinger Straße 

Seidler Julius, Widmer Philipp - Ruffinihaus

Simon Walser’s Mühle
439 m
Fischer Ernst
1910

Thierschstraße 11 

Fischer Ernst - Simon Walser’s Mühle

Weinstraße 

 - Archäologie München - Tafel 10

Schrammerstraße 3 

 - Christus als Weltenrichter

Rossebändiger 1
443 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 1

Rossebändiger 2
443 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 2

Rossebändiger 3
443 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 3

Rossebändiger 4
443 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 4

Rossebändiger 5
443 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 5

Rossebändiger 6
443 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 6

Aschenputtelrelief
447 m
Neubauer-Woerner Marlene
1952

Klenzestraße 46 

Neubauer-Woerner Marlene - Aschenputtelrelief

Sankt-Jakobs-Platz  

 - Gitter zur Hauptsynagoge

Joseph von Fraunhofer
451 m
Geiger Hans
1983

Thiereckstraße 3 

Geiger Hans - Joseph von Fraunhofer

Wassernixen-Brunnen
453 m
Schwarzkopf Andreas
1965

Sankt-Jakobs-Platz 1 

Schwarzkopf Andreas  - Wassernixen-Brunnen

Sankt-Jakobs-Platz  

 - Ein-Mann-Bunker

Kerschensteiner Schulzentrum
455 m
Grässel Hans
1905

Liebherrstraße 13 

Grässel Hans - Kerschensteiner Schulzentrum

Oberanger 

 - Kaufhaus Uhlfelder

Hänsel und Gretel Relief
456 m
Neubauer-Woerner Marlene
0

Klenzestraße 46 

Neubauer-Woerner Marlene - Hänsel und Gretel Relief

Käuzchen-Brunnen
457 m
Fromm Josef
0

Sebastiansplatz 12 

Fromm Josef - Käuzchen-Brunnen

Magdeburger Halbkugeln
459 m
Lippl Robert
1958

Zweibrückenstraße 

Lippl Robert  - Magdeburger Halbkugeln

Sebastiansplatz 

 - Gedenktafel - Stadthaus

Gedenktafel für Carl Spitzweg
460 m
Lippl Robert
1958

Sebastiansplatz 

Lippl Robert - Gedenktafel für Carl Spitzweg

METRO-Net Transportable Subway Entrance
464 m
Kippenberger Martin
2013

Marienhof 

Kippenberger Martin  - METRO-Net Transportable Subway Entrance

Frauenplatz 10 

 - Reiche Almosen_Stiftung

Apollo und die neun Musen
465 m
Brenninger Georg
1964

Max-Joseph-Platz 2 

Brenninger Georg - Apollo und die neun Musen

Max-Joseph-Platz 

 - Giebelfeld - Bayerische Staatsoper

Sankt-Jakobs-Platz  

 - Torgitter - Münchner Stadmuseum

Friedrich von Gärtner
471 m
Widnmann Max von
1867

Gärtnerplatz 

Widnmann Max von - Friedrich von Gärtner

Zweibrückenstraße 

 - Gedenktafel - Schwere-Reiter-Kaserne

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie - Erzgießer

Ebenböckhaus
475 m
Nida-Rümelin Rolf
1965

Sendlinger Straße 2 

Nida-Rümelin Rolf - Ebenböckhaus

Trojanische Pferd
477 m
Hirn Sebastian
2014

Max-Joseph-Platz 

Hirn Sebastian - Trojanische Pferd

Eck-Bäck
477 m

0

Schäffler-Straße 1 

 - Eck-Bäck

Highway
479 m
Cornell Baird
1999

Klenzestraße 27 

Cornell Baird - Highway

Frauenplatz 

 - Martin Ridler

Frauenplatz 10 

 - Johann Paulus Hirn

Eulen am Stadtmuseum
480 m
Rauch Ernst Andreas
1961

Oberanger 

Rauch Ernst Andreas - Eulen am Stadtmuseum

Cross Bend
480 m
King, Phillip
1978

Erhardtstraße 

King, Phillip - Cross Bend

Pesthaus
481 m

0

Kaufingerstraße 7 

 - Pesthaus

Sankt-Jakobs-Platz  

 - Pyramide aus Steinkugeln

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
485 m
Mayer-Fassold Eugen
1960

Herzog-Rudolf-Straße 1 

Mayer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Max-Joseph-Platz 

 - Gedenktafel - Franziskaner-Friedhof

Sendlinger Straße 2 

 - Ebenböck-Haus

Sendlinger Straße 2 

Wagner Max - Sigi Sommer (Der Spaziergänger)

Bavaria
488 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Bavaria

Förderung der Religion und Künste
488 m
Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel, Cornelius Peter
1835

Max-Joseph-Platz 

Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel, Cornelius  Peter - Förderung der Religion und Künste

Denkmal für König Max I. Joseph
488 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Denkmal für König Max I. Joseph

Förderung von Justiz und Ackerbau
489 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Förderung von Justiz und Ackerbau

Gärtnerplatz 

 - Gärtnerplatz Brunnen

Felicitas Publica
489 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Felicitas Publica

Zierbrunnen
492 m
Mayerle Manfred, Sobeck Andreas
1977

 

Mayerle Manfred, Sobeck Andreas - Zierbrunnen

Kaufingerstraße 7 

Balkenhol Stefan  - Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd

Wolfgang Amadeus Mozart
497 m
Pilgrim Hubertus von
0

Theatinerstraße 45 

Pilgrim Hubertus von - Wolfgang Amadeus Mozart

Sankt-Jakobs-Platz  

 - Regenbogenbank

Biodiversität
502 m
Dietl Foragedstyle Alexandra
2024

Perusastraße 15 

Dietl Foragedstyle Alexandra - Biodiversität

Sankt-Jakobs-Platz  

 - Schwedenstein

Blumenstraße 

 - Christophorus

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Malerei

Quellbrunnen
503 m
Koenig Fritz
1956

Zweibrückenstraße 12 

Koenig Fritz - Quellbrunnen

Max-Joseph-Platz 1 

 - Residenztheater

Frauenplatz 

 - Schutzmantelmadonna

Nie wieder ist jetzt
505 m
Kuck Jan
2024

Sankt-Jakobs-Platz 

Kuck Jan - Nie wieder ist jetzt

Sankt-Jakobs-Platz 1 

 - 16. „Bayern – Kunst und Kultur“

Leo von Klenze
508 m
Brugger Friedrich
1867

Gärtnerplatz 

Brugger Friedrich - Leo von Klenze

Sendlinger Straße 4 

 - Johann Sebastian Senser

Bouquet II
513 m
Koenig Fritz
1967

Max-Joseph-Platz 1 

Koenig Fritz - Bouquet II

Heart - Durchlöchertes Herz
514 m
Pendry. Michael
2025

Frauenplatz 

Pendry. Michael - Heart - Durchlöchertes Herz

Frauenplatz 1 

Busch Georg - Ephitaph - Franz Joseph von Stein

Zerberus
516 m
Koenig Fritz
1956

Zweibrückenstraße 

Koenig Fritz - Zerberus

Sendlinger Straße 

 - Himmelschäffler-Haus

Rappeneck
520 m

0

Sendlinger Straße 86 

 - Rappeneck

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
522 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Gärtnerplatz 

 - Hilfe! Wir werden verbrannt!

Residenstraße 15 

 - Ulrich Fueterer

Zehn Gebote
523 m

2006

Sankt-Jakobs-Platz  

 - Zehn Gebote

Wurzerstraße 10 

 - Ulrich von Destouches

Maximilianstraße 42 

 - Lucien Schermann



St. Benno
526 m

1602

Frauenplatz 

 - St. Benno

Maximilianstraße 

Brugger Friedrich - Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Gärtnerplatz 3 

Ladner Hans - Büste der Komponisten Jaques Offenbach

Maximilianstraße 42 

 - Staatswappen

Adler
530 m
Lippl Robert
0

Zweibrückenstraße 12 

Lippl Robert  - Adler

Gang der Erinnerung
532 m
Soanca-Pollak Georg
2006

Sankt-Jakobs-Platz  

Soanca-Pollak Georg - Gang der Erinnerung

Thalia
533 m
Widnmann Max von
1869

Gäertner 

Widnmann Max von - Thalia

Frauenplatz 13 

 - Wolfgang Amadeus Mozart

Sankt-Jakobs-Platz Brunnen
538 m
Poly Regina
2007

Sankt-Jakobs-Platz 

Poly Regina - Sankt-Jakobs-Platz Brunnen

Frau, Geld darreichend
541 m
Dietz Elmar
1951

Theatinerstraße 8 

Dietz Elmar - Frau, Geld darreichend

Geistiger Arbeiter
541 m
Friederichsen Roland
1951

Theatinerstraße 

Friederichsen Roland - Geistiger Arbeiter

Frauengestalt mit Ähre (Landwirtschaft)
541 m
Friederichsen Roland
1951

Theatinerstraße 

Friederichsen Roland - Frauengestalt mit Ähre (Landwirtschaft)

Handwerker mit Zirkel
541 m
Dietz Elmar
1951

Theatinerstraße 

Dietz Elmar - Handwerker mit Zirkel


Frauenplatz 

 - Frauenkirche

Frauenplatz 

 - Ludwig Berberich

Sankt-Jakobs-Platz 

 - Archäologie München - Tafel 13

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bauwesen

Speaking Germany
547 m
Lifschitz Sharone
2004

Sankt-Jakobs-Platz 16 

Lifschitz Sharone - Speaking Germany

Marstallplatz 

 - Pferdeköpfe-Relief

Heilige Barbara
548 m
Hoene Max
1954

Kaufingerstraße 23 

Hoene Max - Heilige Barbara

Frauenplatz 

 - Frauenkirche - Kriegerdenkmal

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Bogenfeld - Christis mit Maria und Johannes

Petrus
549 m
Eberhard Konrad
0

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Petrus

Paulus
549 m
Eberhard Konrad
0

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Paulus

Fresko für ehemaliges Gighanbad
549 m
Brandenburg Ulla von
2017

Dultstraße  

Brandenburg Ulla von - Fresko für ehemaliges Gighanbad

Kenotaph Döpfner
549 m
Wimmer Hans
1980

Frauenplatz 

Wimmer Hans - Kenotaph Döpfner

Kampf der zentauren
550 m
Wagner Johann Martin von
1822

Marstallplatz 

Wagner Johann Martin von  - Kampf der zentauren

Ludwigsbrücke 

 - Ludwigsbrücke

Marstallplatz 5 

 - Königliche Reitschule

Liebfrauengasse 

 - Liebfrauengäßchen

Apokalypse-Fenster
553 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Apokalypse-Fenster

Justitia (Gerechtigkeit)
553 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Justitia (Gerechtigkeit)

Joseph Fraunhofer
553 m
Halbig Johann von
1868

Maximilianstraße 

Halbig Johann von - Joseph Fraunhofer

Bronzestandbild von Benjamin Thompson
554 m
Zumbusch Caspar von
1866

Maximilianstraße 39 

Zumbusch Caspar von - Bronzestandbild von Benjamin Thompson

St. Jakobus
555 m
Rückel Anton
1956

Sankt-Jakobs-Platz 2 

Rückel Anton - St. Jakobus

Sankt-Jakobs-Platz  

Rückel Anton - Bronzeportal des Angerklosters

Börse
555 m

0

Schäfflerstraße 2 

 - Börse


Graf Bernhard Erasmus von Deroy
557 m
Halbig Johann von
1856

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Votiv 68
558 m
Koenig Fritz
1969

Max-Joseph-Platz 3 

Koenig Fritz - Votiv 68

Ludwigsbrücke 

 - Ludwigsbrücke - Grundsteinlegung

Sitzallegorie »Kunst«
559 m
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979

Ludwigsbrücke 

Dietz Elmar, Kaufmann Hugo - Sitzallegorie »Kunst«

Gedenktafel - Rudolf Seibold
559 m
Wandinger Herman
1957

Gärtnerplatz / Klenzestraße 

Wandinger Herman - Gedenktafel - Rudolf Seibold

Frauenplatz 

 - Grabstein von Johann Tulbeck

Max-Joseph-Platz 

 - Archäologie München - Tafel 4

Windenmacherstraße 

 - Gedenktafel - Ludwig von Schwanthaler

Frauenplatz 

 - Kriegerdenkmal

Frauenplatz 

 - Kriegerdenkmal

Windenmacherstraße 

 - Joseph Anton von Destouches


Sitzallegorie »Industrie«
564 m
Eberle Syrius
1894

Ludwigsbrücke 

Eberle Syrius - Sitzallegorie »Industrie«

Sitzallegorie »Flößer«
565 m
Kaufmann Hugo
1894

Ludwigsbrücke 

Kaufmann Hugo - Sitzallegorie »Flößer«

Ludwigsbrücke 

 - Ludwigsbrücke

Zum Grünen Baum
567 m
Fischer Ernst
1910

Steinsdorfstraße 14 

Fischer Ernst - Zum Grünen Baum

Frauenplatz 

 - Kriegerdenkmal


Frauenplatz 

Waderé Heinrich - Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma

Frauenplatz 

 - Herzog Albrecht V.


Jeder Ort ist heterotopisch
569 m
Weibel Peter
0

Maffeistraße 3 

Weibel Peter - Jeder Ort ist heterotopisch

Chronos 10b
569 m
Schöffer Nicolas
1980

Erhardtstraße 27 

Schöffer Nicolas - Chronos 10b

4S
569 m
Hinz Christian
1997

Erhardtstraße 

Hinz Christian - 4S

Herzog Wilhelm IV. von Bayern
569 m
Krumpper Hans
1619

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Herzog Wilhelm IV. von Bayern

Papst Johannes Pauls II.
569 m
Backmund Klaus
0

Frauenplatz 1 

Backmund Klaus - Papst Johannes Pauls II.

Albrecht IV.
569 m
Zumbusch Caspar von
0

Maximilianstraße 42 

Zumbusch Caspar von - Albrecht IV.

König Ruprecht von der Pfalz
569 m
Kirchmayer Friedrich
0

Maximilianstraße 42 

Kirchmayer Friedrich - König Ruprecht von der Pfalz

Hl. Severin
569 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 42 

Hess Anton - Hl. Severin

Friedrich der Siegreiche
569 m
Wagmüller Michael
0

Maximilianstraße 42 

Wagmüller Michael - Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42 

Walker F. - Kaiser Ludwig der Bayer

Hans Jakob Fugger
569 m
Zell Georg
0

Maximilianstraße 42 

Zell Georg - Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42 

Hirth J. - Graf Ferdinand von Arco

Sebastian Plinganser
569 m
Ruf Heinrich
0

Maximilianstraße 42 

Ruf Heinrich - Sebastian Plinganser

Frauenplatz 

 - Herzog Albrecht V.

Frauenplatz 

 - Grabwächter 1

Frauenplatz 

 - Grabwächter 2

Frauenplatz 

 - Grabwächter 3

Frauenplatz 

 - Grabwächter 4

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Genius der guten Herrschaft im Frieden

Theatinerstraße 10 

 - Gedenktafel - Hans Mielich


Domfenster
572 m
Lacher Max
1963

 

Lacher Max - Domfenster

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer

Fischerei
572 m
Hahn Hermann
0

Ludwigsbrücke 

Hahn Hermann - Fischerei


Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Herzogin Anna von Habsburg

Wappenschild Herzog Albrecht V.
572 m
Krumpper Hans
1619

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Herzog Albrecht V.

Wappenschild Herzog Wilhelm IV.
572 m
Krumpper Hans
1619

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Herzog Wilhelm IV.

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Maria Jacobäa von Baden

Franken
572 m

0

Maximilianstraße 42 

 - Franken



Frauenkirche 

 - Paumann Conrad

Frauenplatz 

 - Jörg von Halspach

Satyr 1
575 m
Palagio Carlo die Cesare del
1578

 

Palagio Carlo die Cesare del - Satyr 1

Satyr 2
575 m
Palagio Carlo die Cesare del
1578

 

Palagio Carlo die Cesare del - Satyr 2

Boschbrücke 

Behn Fritz - Denkmal für Otto von Bismarck

Windenmacherstraße 

 - Gedenktafel - Jörg von Halsbach (Ganghofer)


Flora III
576 m
Koenig Fritz
1971

Alfons-Goppel-Straße 

Koenig Fritz - Flora III

Wasserbecken im Kabinettsgarten
576 m
Kluska Peter
2003

Alfons-Goppel-Straße 

Kluska Peter - Wasserbecken im Kabinettsgarten

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bildhauerei

Mutter Theresia
577 m
Stadler Christine
1990

Unterer Anger 2 

Stadler Christine - Mutter Theresia

Frauenplatz 

 - Gedenktafel - Martin Frey

Marstallplatz 1 

Unbekannt - Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)

Windenmacherstraße 

 - Joseph Anton von Destouches


Fides (Treue)
579 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Fides (Treue)

Neptun
579 m
Petel Georg
1628

Max-Joseph-Platz 

Petel Georg - Neptun

Reichenbachstraße 27 

 - Gedenktafel für den Brandanschlag 1970

Frauenplatz 

 - Teufelstritt

Maximilianstraße 39 

 - Regierung von Oberbayern

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Putti - (Königsbauhof)
581 m
Palagio Carlo die Cesare del
1574

Max-Joseph-Platz 

Palagio Carlo die Cesare del - Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Theatinerstraße 12 

 - Johann Ulrich Loth

Frauenplatz 

 - Ölbergszene - Frauenkirche

Sapientia (Weisheit)
584 m
Halbig Johann von
1864

 

Halbig Johann von - Sapientia (Weisheit)

St.-Benno-Brunnen
585 m
Henselmann Josef
1972

Frauenplatz 

Henselmann Josef - St.-Benno-Brunnen

Kiem Pauli
585 m
Scharf Dietmar
1984

Corneliusstraße 36 

Scharf Dietmar - Kiem Pauli

Thronender Papst Pius X
586 m
Frank Sepp
0

Frauenplatz 1 

Frank Sepp - Thronender Papst Pius X

Marstallplatz 

 - Denkmal für die Trümmerfrauen

Juno
587 m

1611

 

 - Juno


Wittelsbacher Brunnen (Residenz)
587 m
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1611

Residenz 

Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans - Wittelsbacher Brunnen (Residenz)

Flußgott 1
587 m

1555

 

 - Flußgott 1

Flußgott 2
587 m

1555

 

 - Flußgott 2

Flußgott 3
587 m

1555

 

 - Flußgott 3

Flußgott 4
587 m

1555

 

 - Flußgott 4

Vulkan
587 m

1555

 

 - Vulkan

Neptun
587 m

1555

 

 - Neptun

 

 - Triton 1 (Hahn)

 

 - Triton (Löwe)

Triton (Affe)
587 m

1587

 

 - Triton (Affe)

Triton (Hund)
587 m

1587

 

 - Triton (Hund)

Putti mit Schildkröte
587 m
Gerhard Hubert
1584

 

Gerhard Hubert - Putti mit Schildkröte

Putti 2
587 m

1555

 

 - Putti 2

Putti 3
587 m

1555

 

 - Putti 3

 

 - Putti mit Hummer

Ceres
587 m

1611

 

 - Ceres

Residenz
587 m

0

 

 - Residenz

Mariannenplatz 3 

 - Lukaskirche - Albert Schmidt

Bronzerelief - Ratzinger
589 m
Henselmann Josef Alexander
0

Frauenplatz 

Henselmann Josef Alexander - Bronzerelief - Ratzinger

Reichenbachstraße 27 

 - Gedenktafel für das Seniorenheim

Eulenbrunnen
590 m
Henselmann Josef
1958

Unteranger 2 

Henselmann Josef - Eulenbrunnen


Süddeutsche Zeitung
595 m
Reidel Karl
1994

Hofstatt 

Reidel Karl - Süddeutsche Zeitung

Reichenbachstraße 

 - Gedenktafel an die Opfer der Shoa

Sendlinger Straße 

 - Moriskentänzer


Hofstatt 

Reidel Karl - Gedenktafel - Dr. Fritz Gerlich

Gedenktafel - Der gerade Weg
598 m
Reidel Karl
1994

Hofstatt 

Reidel Karl - Gedenktafel - Der gerade Weg

Mariannenplatz 

 - Grundsteinlegung St. Lukas

Merkur
602 m
Palagio Carlo die Cesare del
1587

 

Palagio Carlo die Cesare del - Merkur



Sendlinger Straße 75 

 - Hackerbräu

Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
605 m
Bleeker Bernhard
1961

Alfons-Goppel-Straße 

Bleeker Bernhard - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Wasserträgerinnen
608 m
Wrede Christian
1955

Müllerstraße 18 

Wrede Christian - Wasserträgerinnen

Perseus-Brunnen
609 m
Gerhard Hubert
1585

 

Gerhard Hubert - Perseus-Brunnen

Kaufingerstraße 15 

 - Ettaler Klosterhof

Kugel und Kugelkalotten
612 m
Volten Andre
1980

Corneliusstraße 

Volten Andre - Kugel und Kugelkalotten

Wasserpilze-Brunnen
613 m
Winkler Bernhard
1972

Frauenplatz 

Winkler Bernhard - Wasserpilze-Brunnen

Residenzstraße 23
613 m
Hoene Max
1958

Residenzstraße 23 

Hoene Max - Residenzstraße 23

Bronzemodell Altstadt
614 m
Broerken Egbert
2005

Frauenplatz 

Broerken Egbert - Bronzemodell Altstadt

Alfons-Goppel-Straße 

Bleeker Bernhard - Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Müllerstraße 5 

 - Revolution - Regierungssoldaten

Gedenktafel - Schöner Turm
616 m
Vezerfi-Clemm Carl
1983

Kaufingerstraße 28 

Vezerfi-Clemm Carl - Gedenktafel - Schöner Turm

Georg C. Marshall
617 m
Hofstetter
0

Blumenstraße 28 

Hofstetter - Georg C. Marshall

Adolf Hitler
617 m

1935

Thierschstraße 41 

 - Adolf Hitler

Müllerstraße 18 

 - Graf von Platen

Müllerstraße 5 

 - Gedenktafel  - Geiselopfer

Kaufingerstraße 

 - Kaufingertor

Residenzstraße 1 

 - Herzog Christoph der Starke

Vier Wasserbecken
628 m
Winkler Bernhard
2022

Augustinerstraße 

Winkler Bernhard - Vier Wasserbecken

Neptun
630 m
Petel Georg
1555

 

Petel Georg - Neptun

Mädchen auf der Schildkröte
631 m
Henninger Jean
1972

Oberanger 28 

Henninger Jean - Mädchen auf der Schildkröte

Hofstatt 8 

 - Christian Reithmann

Atlántida Trinkbrunnen
635 m
Batlle Enric, Roig Juan
2019

Sendlinger Straße 19 

Batlle Enric, Roig Juan - Atlántida Trinkbrunnen

„Airborne“
636 m
Klein Christopher
2008

Oberanger 33 

Klein Christopher - „Airborne“

Kinder mit Fisch
639 m
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 

Hildebrand Adolf von - Kinder mit Fisch

Vater-Rhein-Brunnen
644 m
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 

Hildebrand Adolf von - Vater-Rhein-Brunnen

Denkmal Sinti und Roma
644 m
Gažiová Ladislava
2023

Frauenplatz 

Gažiová Ladislava - Denkmal Sinti und Roma

Kinder mit Füllhorm
646 m
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 

Hildebrand Adolf von - Kinder mit Füllhorm

Sphere
646 m
Elíasson Ólafur
2003

Theatinerstraße 16 

Elíasson Ólafur - Sphere

Waller
648 m
Nageler Claus
1982

Neuhauser Straße 2 

Nageler Claus - Waller

Sitzender Keiler
649 m
Mayer Martin
1960

Neuhauser Straße 2 

Mayer Martin - Sitzender Keiler

Residenzstraße 

 - Residenz - Portal

Portal-Löwe 2 - Justitia
651 m
Krumpper Hans
1595

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Portal-Löwe 2 - Justitia

Gedenktafel - Augustinerkirche
651 m
Weiss Eugen
1965

Neuhauser Straße 2 

Weiss Eugen - Gedenktafel - Augustinerkirche

Portal-Löwe 3 - Fortitudo
651 m
Pallagio Carlo
1595

Residenzstraße 

Pallagio Carlo - Portal-Löwe 3 - Fortitudo

Portal-Löwe 4 - Mäßigung
651 m
Pallagio Carlo
1595

Residenzstraße 

Pallagio Carlo - Portal-Löwe 4 - Mäßigung

Portal-Löwe 1 - Prudentia
651 m
Krumpper Hans
1595

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Portal-Löwe 1 - Prudentia

Eisner Kurt
651 m
Weiß Eugen
1976

Promenadeplatz 

Weiß Eugen - Eisner Kurt

Promenadeplatz 

 - Maximilian von Montgelas

Sendlinger Straße 23 

Grötsch Emil - Carl Maria von Weber/Giovanni Valesi

Kardinal-Faulhaber-Straße 12 

 - Portia-Palais

Promenadeplatz  

Sander Karin - Standbild von Maximilan von Montgelas

Kurt Eisner
658 m
Lankes Erika Maria
1989

Kardinal-Faulhaber-Straße 14 

Lankes Erika Maria - Kurt Eisner

Löwengrube 25 

 - Johann Jäger

Tauben-Marie-Brunnen
661 m
Henselmann Josef
1958

Salvatorstraße 3 

Henselmann Josef  - Tauben-Marie-Brunnen

Viscardigasse 

Wank Bruno - Argumente (Drückebergergasse)

Minerva
663 m
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 

Jara Fernando de la - Minerva

Wunsch und Gedächtnis
666 m
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 

Jara Fernando de la - Wunsch und Gedächtnis

Sendlinger Straße 22 

 - Reiterbäck

Liegefigur - Prudentia
669 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Prudentia

Liegefigur - Justitia
669 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Justitia

Liegefigur - Fortitudo
669 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Fortitudo

Liegefigur - Temperantia
669 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Temperantia

Müllerstraße 11 

 - Franz Stelzhammer

Lehel
674 m
Grassmann Günter
1952

Bürkleinstraße 14 

Grassmann Günter - Lehel

Die vier Winde
674 m
Lösche Karl
0

Museumsinsel 

Lösche Karl - Die vier Winde

Geldsack
675 m
Vetter Johannes
2021

Maximilianstraße 

Vetter Johannes - Geldsack

Alfons-Goppel-Straße 

 - Archäologie München - Tafel 3

Legend
676 m
Hirst Damien
2011

 

Hirst Damien - Legend


Patrona Bavariae
677 m
Krumpper Hans
1615

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Patrona Bavariae

Büste der Therese von Bayern
678 m
Rümann Wilhelm von
0

Alfons-Goppel-Straße 11 

Rümann Wilhelm von - Büste der Therese von Bayern

Löwengrube 

 - Gedenktafel - Johann Jäger

Residenzstraße 27 

 - Gedenktafel - Residenzstraße 27

Kardinal-Faulhaber-Straße 15 

 - Pfründhaus

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Residenzportal

Residenstraße 

 - Wappenschild - Residenzportal

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Orlando di Lasso
683 m
Widnmann Max von
1849

Promenadeplatz 

Widnmann Max von - Orlando di Lasso

Bavaria
685 m
Kwade Alicja
2020

Erhardtstraße 

Kwade Alicja - Bavaria

Albertus Magnus
687 m
Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Vogl Hans - Albertus Magnus

Galileo Galilei
687 m
Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Vogl Hans - Galileo Galilei

Nikolaus Kopernikus
687 m
Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Vogl Hans - Nikolaus Kopernikus

Max II. König von Bayern
687 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Max II. König von Bayern

Maxmonument - Friedensliebe
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Friedensliebe

Gerechtigkeit
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Gerechtigkeit

Stärke
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Stärke

Weisheit
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Weisheit

Maxmonument - Altbayern
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Altbayern

Maxmonument - Franken
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Franken

Maxmonument - Schwaben
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz
689 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Pfalz

Maxmonument
689 m

1875

Maximilianstraße 

 - Maxmonument

Odeonsplatz 

 - Kriegerdenkmal 1870/71


Kardinal-Faulhaber-Straße 

 - Relief - Prinregent Luitpold

Promenadeplatz 4 

 - Franz Graf von Pocci

Aufsteigendes Pferd mit Reiter
693 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1909

Promenadeplatz 9 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Aufsteigendes Pferd mit Reiter

Juden kehrt zurück
693 m
Herz Rudolf, Lehnerer Thomas
1990

Residenzstraße 

Herz Rudolf, Lehnerer Thomas - Juden kehrt zurück

Museumsinsel 1 

 - Deutsches Museum

Praterinsel 6 

 - Isar im Stadtgebiet

Otto der Erlauchte
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Otto der Erlauchte

Ludwig IV. der Bayer,
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Ludwig IV. der Bayer,

König Ruprecht von der Pfalz I.
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Ruprecht von der Pfalz I.

Friedrich der Siegreiche
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Friedrich der Siegreiche

Ludwig der Reiche Herzog von Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
0

 

Schwanthaler Ludwig von - Ludwig der Reiche Herzog von Bayern

Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern

Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.

Albrecht V. von Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
0

 

Schwanthaler Ludwig von - Albrecht V. von Bayern

Maximilian I. Kurfürst Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Maximilian I. Kurfürst Bayern

König Karl XI. von Schweden
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Karl XI. von Schweden

Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz

König Karl XII. von Schweden
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Karl XII. von Schweden

Erzengel Gabriel mit Madonna
696 m
Zimmermann Johann Baptist
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 7 

Zimmermann Johann Baptist - Erzengel Gabriel mit Madonna

Bayerisches Armeedenkmal
697 m
Miller Ferdinand von
1892

Odeonsplatz 

Miller Ferdinand von - Bayerisches Armeedenkmal

Die sechs Todsünden der Polizei
697 m
Goldschmitt Bruno
0

Löwengrube 

Goldschmitt Bruno - Die sechs Todsünden der Polizei


Feldherr Tilly
698 m
Schwanthaler Ludwig von
1844

Odeonsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherr Tilly


Odeonsplatz 

 - Feldzug 1870/71

Kriegerdenkmal
701 m
Wackerle Joseph
1931

Odeonsplatz 

Wackerle Joseph - Kriegerdenkmal

Odeonsplatz 

 - Feldherrnhalle

Relief - Salus Puploa
701 m
Bradl Jakob
0

Löwengrube 

Bradl Jakob - Relief - Salus Puploa

Kurt-Eisner-Denkmal
703 m
Fischer Rotraut
2010

Oberanger 

Fischer Rotraut - Kurt-Eisner-Denkmal

Putto auf Waller reitend
703 m
Boos Roman Anton
0

Hackenstraße 7 

Boos Roman Anton - Putto auf Waller reitend

Odeonsplatz 

Preis Toni - Bodenplatte für die getöteten Landespolizisten

Industrie
704 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Industrie

Hermes
704 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Hermes

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Relief - Ludwig I. König von Bayern

Feldherrnhalle - Wappen
705 m
Schwanthaler Ludwig von
1843

Residenzstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherrnhalle - Wappen

Feldherrnhalle - Wappen
705 m
Schwanthaler Ludwig von
1843

Residenzstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherrnhalle - Wappen

Sankt-Anna-Straße 

 - Gedenktafel - Wilhelm von Ockham

Gorgonen-Brunnen
706 m
Gwiazada Viktor, Strobl Johann
1987

Sendlinger Straße 29 

Gwiazada Viktor, Strobl Johann - Gorgonen-Brunnen


Zwei Löwen
707 m
Rümann Wilhelm von
1906

 

Rümann Wilhelm von - Zwei Löwen

Allegorie für Oberbayern (Schäferin)
709 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberbayern (Schäferin)

Bubblesplatz
710 m
Shrigley David
2013

Promenadeplatz 

Shrigley David -  Bubblesplatz

Carl Philipp von Wrede
710 m
Schwanthaler Ludwig von
1844

Odeonsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Carl Philipp von Wrede

Promenadeplatz 9 

Brugger Friedrich - Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel

St.-Anna-Straße 19 

 - Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Allegorie für Schwaben (Weber)
711 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Schwaben (Weber)

Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)
711 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)

Allegorie für Oberpfalz (Schmid)
711 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberpfalz (Schmid)

Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)
711 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)

Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)
711 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)

Allegorie für Unterfranken (Winzerin)
711 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Unterfranken (Winzerin)

Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)
711 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)

Augustinerstock
711 m
Fischer Theodor
1913

Ettstraße 2 

Fischer Theodor - Augustinerstock

Hackenstraße 10 

 - Hundskugel

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Vermählung des Langobardenkönigs Auhari mit Theodolinde

Herzog Theodo läßt sein Volk taufen
713 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Theodo läßt sein Volk taufen

Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)
713 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark

Luitpolds Tod
713 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Luitpolds Tod

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Heinrich der Löwen wird mit dem Herzogtum Bayern belehnt

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Vermählung Ottos des Erlauchten mit Agnes Pfalzgräfin bei Rhein

Krönung Kaiser Ludwig von Bayern
713 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Krönung Kaiser Ludwig von Bayern

Hofgartenstraße 

 - Skulpturen Festsaalbau

Lichtmuschel
715 m
Rucker Hans
1973

Sendlinger Straße 

Rucker Hans - Lichtmuschel

Neuhauser Straße 11 

 - Pschorr-Bräu

Pschorr-Bräu
717 m

1923

Neuhauser Straße 11 

 - Pschorr-Bräu

Konkave und konvexe Form
718 m
Rucker Hans
1973

Theatinerstraße 22 

Rucker Hans - Konkave und konvexe Form

Paar
718 m
Schultze Klaus
1983

Asamstraße 

Schultze Klaus - Paar

Praterinsel 

 - Bergwanderer

Neptun
719 m
Hubert Gerhard
1584

 

Hubert Gerhard - Neptun

Cenodoxus
719 m
Asam Egid Quirin
0

Sendlinger Straße 

Asam Egid Quirin - Cenodoxus

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1944

Kardinal-Faulhaber-Straße 1 

Waderé Heinrich - Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank

Sophokles
721 m

0

Maximilianstraße 

 - Sophokles

Maximilianstraße 

 - Friedrich Wilhelm von Thiersch

Maximilianstraße 

 - Andreas Schmeller

Promenadeplatz 15 

 - Johann Baptist Gunetzrhainer

Cicero
728 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 

Hess Anton - Cicero

Asamhaus - Fassade
728 m
Asam Egid Quirin
0

Sendlinger Straße 

Asam Egid Quirin - Asamhaus - Fassade


Blumenstraße 28 

 - Büste - Hans Grässel

Blumenstraße 28 

 - Büste - Theodor Fischer

Blumenstraße 28 

 - Büste - Carl Hocheder

Blumenstraße 28 

 - Büste - Richard Schachner

Hl. Adelheid von Burgund
730 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - Hl. Adelheid von Burgund

St. Kajetan
730 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - St. Kajetan

Landwirtschaft
730 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Landwirtschaft

Altheimer Eck 15 

 - Altheimer Eck

Alpenverein
731 m

2001

Praterinsel 

 - Alpenverein

Blumenstraße 

 - Städtisches Hochhaus

Gedenktafel - Heinrich Heine
731 m
Ehmckes Fritz, Erber Josef
1956

Hackenstraße 7 

Ehmckes Fritz, Erber Josef - Gedenktafel - Heinrich Heine


Altheimer Eck 15 

 - Theobald Böhm

Altheimer Eck 15 

 - Damenstift

Sonnenuhr
732 m
Kaspar Hermann
1951

Zenneckbrücke 

Kaspar Hermann - Sonnenuhr

Ohne Titel
733 m
Thomas Florian
2002

Roßmarkt 3 

Thomas Florian - Ohne Titel

Odeonsplatz 

 - Fahnenstangen

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Relief - Maximilian II. König von Bayern

Löwengrube 1 

 - Raff Anton

Herkules-Brunnen
735 m
Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Vogl Hans - Herkules-Brunnen

Die vier Elemente
736 m
Zizler Zenta, Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Zizler Zenta, Vogl Hans - Die vier Elemente

Tugend & Fleiß
737 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Tugend & Fleiß

Christoph Willibald Gluck
737 m
Brugger Friedrich
1848

Promenadeplatz 

Brugger Friedrich - Christoph Willibald Gluck

Auge
737 m

0

Hotterstraße 

 - Auge


Lorenz von Westenrieder
740 m
Widnmann Max von
1854

Promenadeplatz 

Widnmann Max von - Lorenz von Westenrieder

Theatinerstraße 

 - Weiheinschrift - Theatinerkirche


Salvatorstraße 

 - Relief - König Otto

Salvatorstraße 

 - Relief - Otto I. König von Bayern

St. Nepomuk
742 m
Asam Egid Quirin
0

Sendlinger Straße 

Asam Egid Quirin - St. Nepomuk

Radspielerbrunnen
743 m
Rauch Ernst Andreas
1967

Hackenstraße 12 

Rauch Ernst Andreas - Radspielerbrunnen

Salvatorplatz 17 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Franziskus als Friedensbote
746 m
Mayer Martin
1978

Sankt-Anna-Straße 

Mayer Martin - Franziskus als Friedensbote

St. Maximilian
747 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - St. Maximilian

Thierschstraße 

 - Westgiebel- Zeustempel (Olympia)

Theatinerstraße 

 - Hl. Ferdinand III. Kastilien

Salvatorplatz 

 - Salvatorkirche

Oberanger 38 

 - Gedenktafel - SPD-Verfolgte

Kurfürst Ferdinand Maria
748 m
Boos Roman Anton
0

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - Kurfürst Ferdinand Maria


Thierschstraße 

 - Gedenktafel - Wilhelmsgynasium

Liebesharfe
750 m
Hämmerle Franz
1996

Asamstraße 

Hämmerle Franz - Liebesharfe

Neuhauser Straße 23 

 - Gruftplatte Herzog Wilhelm V.

Tafeln zur Geschichte des Geldes
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Tafeln zur Geschichte des Geldes

Zwei Bronzepferde
751 m
Nageler Claus
1982

Roßmarkt 15 

Nageler Claus - Zwei Bronzepferde

Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.

Augustalis - Goldmünze 1215-1250
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Augustalis - Goldmünze 1215-1250

Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Keltisch 2. Jhr. v. Chr.

China - Pu Münze / Tao Messermunze
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - China - Pu Münze / Tao Messermunze

Azteken / Inka
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Azteken / Inka

Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert

Goldgewichte der Aschanti
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Goldgewichte der Aschanti

Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Kaiser Friedrich - 1152 / 1190

Jacob Fugger
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Jacob Fugger

naturalwirtschaft ägypten
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - naturalwirtschaft ägypten

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Perspectiv des Churfurstl. Schlosses zu Nymphenburg

wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck

1961
751 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - 1961

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12
752 m
Stürmer Karl
1829

Hofgartenstraße 

Stürmer Karl - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16
752 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Odeonsplatz 

 - 22. „Olympischer Sommer“

Bayerisches Wappen
754 m
Pallago Carlo
1599

Neuhauser Straße 23 

Pallago Carlo - Bayerisches Wappen

Richard Strauss
754 m
Hart Franz
1963

Altheimer Eck 16 

Hart Franz - Richard Strauss

Relief - U-Bahnhof Lehel
754 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Relief - U-Bahnhof Lehel
754 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Altheimer Eck 

 - Richard Strauss

Neuhauser Straße 

 - Kriegerdenkmal

Neuhauser Straße 

 - Kantelaber

Neuhauser Straße 6 

 - Ahnentafel des Hauses Wittelsbach

Weihwasserengel
756 m
Gerhard Hubert
1593

Neuhauser Straße 

Gerhard Hubert - Weihwasserengel

Theatinerstraße 

 - Theatinerkirche

Residenzstraße 

 - Archäologie München - Tafel 1

Christus Salvator
757 m
Gerhard Hubert
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Christus Salvator

Neuhauser Straße 52 

 - Otto (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Theodo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Theodovalde (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Tassilo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Otto I. von Wittelsbach

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Karl der Große

Neuhauser Straße 52 

 - Christoph von Dänemark und Norwegen

Herzog Albrecht IV. der Weise
757 m
Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich - Herzog Albrecht IV. der Weise

Neuhauser Straße 52 

 - Rupprecht von der Pfalz

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Ludwig der Bayer

Herzog Albrecht V.
757 m
Gerhard Hubert
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Herzog Albrecht V.

Herzog Wilhelm V.
757 m
Gerhard Hubert
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Herzog Wilhelm V.

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Karl V. von Habsburg

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Ferdinand I. von Habsburg

Erzengel Michael
757 m
Gerhard Hubert
1588

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Erzengel Michael

Neuhauser Straße 52 

 - Infantrie-Regiment Nr. 1

Neuhauser Straße 52 

 - Infantrie-Regiment Nr. 1

It's Never Too Late To Say Sorry
759 m
Elmgreen & Dragset
2013

Odeonsplatz 

Elmgreen & Dragset - It

Neuhauser Straße 

 - St. Michael

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
759 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3

Neuhauser Straße 52 

 - Wolfgang Miller

Promenadeplatz 21 

 - Kalteneggerbräu

Salvatorplatz 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Promenadeplatz 

 - Wiguläus Kreittmayr

Thierschstraße 47 

Meyer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Maximilian Schmidt (Waldschmidt)

Brunnen Strandgut
765 m
Ladner Hans
1984

Kreuzstraße 3 

Ladner Hans - Brunnen Strandgut

Gebrüder Asam
765 m
Goebl Hans
1983

Asamhof 

Goebl Hans - Gebrüder Asam

Salvatorplatz 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Die kalte Nacht
766 m
Závory Emese
1982

Asamstraße 

Závory Emese - Die kalte Nacht

Maxburgstraße 

 - Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Maxburgstraße 

 - Ruprecht von der Pfalz

Sankt-Anna-Brunnen
767 m
Pruska Anton, Seidl Gabriel von
1894

St.-Anna-Platz 

Pruska Anton, Seidl Gabriel von - Sankt-Anna-Brunnen

Maria Magdalena
768 m
Reichle Hans
1595

Neuhauser Straße 23 

Reichle Hans - Maria Magdalena

Kandelaber
769 m
Palagio Carlo die Cesare del
1597

Neuhauser Straße 23 

Palagio Carlo die Cesare del - Kandelaber

Maxburgstraße 

 - Theodo (Agilofinger)

Maxburgstraße 

 - Otto (Agilofinger)

Maxburgstraße 

 - Gedenktafel - Maltheser

Bukolika
769 m
Mayer Martin
1984

Ludwigsbrücke 

Mayer Martin - Bukolika

Oskar Maria Graf-Denkmal
769 m
Holzer Jenny
1997

Salvatorplatz 1 

Holzer Jenny - Oskar Maria Graf-Denkmal

Maxburgstraße 

 - Theodovalde (Agilofinger)

Fassadengestaltung
772 m
Flossmann Josef
0

Rosenheimer Straße 1 

Flossmann Josef - Fassadengestaltung

Rosenheimer Straße 1 

 - Gedenktafel und Büste von Karl Müller

Theatinerstraße 

Eberhard Konrad - Grabmal - Prinzessin Maximiliane Josepha Karoline von Bayern

König Ludwig II.
775 m
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von, Dorsch Michael, Grässel Hans
1910

Corneliusbrücke 

Miller d.J. Ferdinand Freiherr von, Dorsch Michael, Grässel Hans - König Ludwig II.

Christus als apokalyptischen Reiter
776 m
Miller Ferdinand von
1910

Sankt-Anna-Straße 

Miller Ferdinand von - Christus als apokalyptischen Reiter

Blumenstraße 32 

 - Graf Franz von Pocci

Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
778 m
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830

Neuhauser Straße 

Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst,  Klenze Leo von - Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais

Sternstraße 

 - Pumuckel-Ampel

Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Kriegswesen
779 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kriegswesen

Landwirtschaft
779 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Landwirtschaft

Kunst
779 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kunst

Wissenschaft
779 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Wissenschaft

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegerdenkmal


Rupert Mayer
784 m
Beck Lisa
1989

Maxburgstraße 1 

Beck Lisa - Rupert Mayer

Gedenktafel - Papa Schmid
784 m
Brandl Jakob
1909

Blumenstraße 32 

Brandl Jakob - Gedenktafel - Papa Schmid



Lion Feuchtwanger
791 m
Oppenrieder Karl
1966

St.-Anna-Platz 2 

Oppenrieder Karl - Lion Feuchtwanger

Supraporte
792 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Supraporte

Friede
792 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Friede

Hl. Nepomuk
793 m
Unbekannt
1857

Praterwehrbrücke 

Unbekannt - Hl. Nepomuk

Odeonsplatz 

Knappe Karl - Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Schalenbrunnen
793 m
Winkler Georg Hellmuth
1951

Brienner Straße 1 

Winkler Georg Hellmuth - Schalenbrunnen

Tauben-Brunnen
794 m
Nida-Rümelin Rolf
1964

Damenstiftstraße 3 

Nida-Rümelin Rolf - Tauben-Brunnen

Stärke
794 m
Kaufmann Hugo
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Kaufmann Hugo - Stärke

Stürzende
795 m
Fischer Alexander
1973

Maximilianstraße 81 

Fischer Alexander - Stürzende

Strassen Namen Leuchten
797 m
Coers Albert
2025

Salvatorplatz 

Coers Albert - Strassen Namen Leuchten

Neuhauser Straße 8 

 - Alte Akademie - Gedenktafel 1

Neuhauser Straße 8 

 - Alte Akademie - Gedenktafel 2

Salvatorplatz 

 - Gottesacker Frauenkirche

Floriansbrunnen
799 m
Nida-Rümelin Rolf
1991

An der Hauptfeuerwache 8 

Nida-Rümelin Rolf - Floriansbrunnen

Bayerischer Löwe
799 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Bayerischer Löwe

Franz-Josef-Strauß-Ring 

 - Ehemaliges Armee-Museum

Franz-Josef-Ring 1 

 - Den deutschen Vertriebenen

Kriegerdenkmal im Hofgarten
801 m
Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst
1924

Hofgarten 

Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst - Kriegerdenkmal im Hofgarten

Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach
801 m
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1911

Hofgarten 

Miller d.J. Ferdinand Freiherr von - Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach

Eintracht
801 m
Kaufmann Hugo
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Kaufmann Hugo - Eintracht

Der Gefallene Soldat
802 m
Bleeker Bernhard
1924

 

Bleeker Bernhard - Der Gefallene Soldat

Krieg
802 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Krieg

Richard-Strauss-Brunnen
803 m
Wimmer Hans
1962

Neuhauser Straße 

Wimmer Hans - Richard-Strauss-Brunnen

Zeppelinstraße 67 

 - Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa

Prannerstraße 8 

 - Gedenktafel ehemaliger Landtag

Copper Lick
809 m
Lapelyté Lina
2024

Praterinsel 

Lapelyté Lina - Copper Lick

St.-Georgs-Brunnen
810 m
Laurenty Ernst
1958

Damenstiftstraße 8 

Laurenty Ernst - St.-Georgs-Brunnen

Madonna im Birnbaum
810 m
Ostenrieder
0

Kreuzstraße 

Ostenrieder - Madonna im Birnbaum

Prannerstraße 8 

 - Orte der Demokratie - Prannerstraße

Max von Pettenkofer
812 m
Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von
1899

Neuhauser Straße 51 

Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von - Max von Pettenkofer

Damenstiftstraße 18 

 - Gedenktafel Bergerhaus

Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle
816 m
Loewel Friedrich
1887

Salvatorplatz 

Loewel Friedrich - Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle

Heiliger Korbinian
817 m
Backmund Klaus
1989

Maxburgstraße 2 

Backmund Klaus - Heiliger Korbinian

Katastrophen und Rettung
821 m
Huber Stephan
2005

Maximilianstraße 53 

Huber Stephan - Katastrophen und Rettung

Hofpassage Angertorblock
823 m
Kasimir Marin
0

Müllerstraße 34 

Kasimir Marin - Hofpassage Angertorblock

Praterinsel 3 

 - Gedenktafel für Anton Gruber


Hofgarten 

 - Hofgarten-Springbrunnen

Tellus Bavarica
827 m
Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1590

 

Gerhard Hubert, Krumpper Hans - Tellus Bavarica

Jungfernturmstraße 

 - Gedenktafel - Jungfernturm


Georg Lankensperger
830 m
Weiß Eugen
1982

Pacellistraße 8 

Weiß Eugen - Georg Lankensperger

Zwei Kraniche
831 m
Dietz Elmar
1968

Sternstraße 3 

Dietz Elmar - Zwei Kraniche

Neuhauser Straße 51 

 - Akademie der Wissenschaften

Schnitterin-Brunnen
833 m
Kurz Erwin
1905

Thierschplatz 

Kurz Erwin - Schnitterin-Brunnen

Altkatholische Kirche
836 m
Bergtholdt Heinrich
1913

Blumenstraße 36 

Bergtholdt Heinrich - Altkatholische Kirche

Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL
838 m
Mumme Abdullah
1999

Rigauerweg 

Mumme Abdullah - Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL

Tunnelfassade
840 m
Bergmann Benjamin
2005

Maximiliansbrücke 

Bergmann Benjamin  - Tunnelfassade

Herzogspitalstraße 5 

 - Barthsches Seelhaus

Alte Akademie Gedenktafel III
841 m
Weiß Eugen
1955

Neuhauser Straße 8 

Weiß Eugen - Alte Akademie Gedenktafel III

Büste von Herzog Maximilian Philipp
844 m
Volpini Guiseppe
1713

Rochusstraße 7 

Volpini Guiseppe - Büste von Herzog Maximilian Philipp

Gedenktafel Muffatwehr
845 m
Thiersch Friedrich von
1903

Corneliusbrücke 

Thiersch Friedrich von - Gedenktafel Muffatwehr

Z-Antl-Brunnen
848 m
Hacker Walter
1985

Odeonsplatz 2 

Hacker Walter - Z-Antl-Brunnen

Schalenbrunnen
850 m
Hentrich Helmuth
1984

Pacellistraße  

Hentrich Helmuth - Schalenbrunnen

Josephspitalstraße 6 

 - Knabe mit Murmeltier

Epitaph für Philipp Götz
851 m
Krumpper Hans
1627

Kreuzstraße 10 

Krumpper Hans - Epitaph für Philipp Götz

Pacellistraße 

 - Kriegerdenkmal

Sendlinger Straße 89 

 - Schloßer-Eck

Maximiliansplatz 13 

Mikorey Franz - Relief am Haus Maximiliansplatz 13

Nymphe (Loreley-Brunnen)
858 m
Schwanthaler Ludwig von
1853

Hofgarten 

Schwanthaler Ludwig von - Nymphe (Loreley-Brunnen)

Pacellistraße 12 

 - Gedenktafel  - Maria Anna Lindmayr

Relief
859 m
Mikorey Franz
0

Maximiliansplatz 13 

Mikorey Franz - Relief

Hl. Michael
859 m
Fichtl Josef
0

Pacellistraße 

Fichtl Josef - Hl. Michael

Prannerstraße 15 

 - Gedenktafel - Lauffinger Haus

Weibliche Allegorie mit Speer
860 m
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897

Widenmayerstraße 1 

Hygin Kiene, Kaindl Anton - Weibliche Allegorie mit Speer

Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche

Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel


Moses-Brunnen
865 m
Henselmann Josef
1954

Lenbachplatz 7 

Henselmann Josef - Moses-Brunnen

Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche
866 m
Wolff Johann Andreas
0

Pacellistraße 

Wolff Johann Andreas - Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche

Vier Schalenbrunnen
866 m
Klenze Leo von
1822

Hofgarten 

Klenze Leo von - Vier Schalenbrunnen

Kreuzstraße 29 

 - Kreuzstraße

Büste - Joseph Fraunhofer
872 m
Halbig Johann von
1866

Müllerstraße 40 

Halbig Johann von - Büste - Joseph Fraunhofer

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
877 m
Hocheder Carl d. Ä.
1893

Maximiliansbrücke 

Hocheder Carl  d. Ä. - Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Herzogspitalstraße 12 

 - Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew

Seemann mit Boot
878 m
Kiene Hygin, Krieger R.
0

Widenmayertstraße 3 

Kiene Hygin, Krieger R. - Seemann mit Boot

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
879 m
Köbberling Folke
2024

Kreuzstraße 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Widenmayerstraße 2 

 - Meister Eder und sein Pumuckel

Büste - Joseph von Utzschneider
880 m
Halbig Johann von
1866

Müllerstraße 40 

Halbig Johann von - Büste - Joseph von Utzschneider

Rochusstraße 

 - Gedenktafel - Rochusspital

Neuhauser Straße 33 

 - Gottfried Keller

Liegendes Kreuz
884 m
Gerg Blasius
1955

Herzogspitalstraße 7 

Gerg Blasius - Liegendes Kreuz

Auffliegende Vögel
885 m
Potzler Karl
1967

Herzog-Wilhelm-Straße 30 

Potzler Karl - Auffliegende Vögel

Schöner Wohnen
887 m
Laner Alexander
2013

Wittelsbacherplatz 

Laner Alexander - Schöner Wohnen

Rochusstraße 19 

 - Sebastian Sedelmair

Odeonsplatz 

 - Gedenktafel - Odeon


Brienner Straße 11 

 - Brunnen fürs Leben

Grottenbrunnen
892 m
Lallinger Adolf
1886

Maximiliansplatz 

Lallinger Adolf - Grottenbrunnen

Eduard-Schmid-Straße 

May Karl -  Wasserschöpfender Mann

Herzogspitalstraße 7 

Altmann Herbert - Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln

unsichten
893 m
Kunz Dieter
2001

Klenzestraße 48 

Kunz Dieter - unsichten

Kaufingerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 12

Am Gasteig 1 

 - Kriegerdenkmal

Bridge Sprout
896 m
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020

Widenmayerstraße 

Atelier Bow-Wow, Tokio - Bridge Sprout

Am Gasteig 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Nikolai

Odeonsplatz 

Leeb Johannes - Zehn Büsten berühmter Tonsetzer

Innere-Wiener-Straße 

 - Kriegerdenkmal in St. Nikolai

Brunnen im Hof des Innenministeriums
898 m
Krieger Emil, Kolb Anton
1952

Odeonsplatz 3 

Krieger Emil, Kolb Anton - Brunnen im Hof des Innenministeriums

Pacellistraße 14 

 - Gedenktafel

Wittelsbacherplatz 

Thorwaldsen Bertel - Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Steinskulptur
900 m
Gerhart Nikolaus
0

Rosenheimerstraße 5 

Gerhart Nikolaus - Steinskulptur

4th Plinth Munich
900 m
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 

Hall Stephen , Ren Li Li - 4th Plinth Munich

Herzogspitalstraße 7 

Knappe Karl - Glasgemälde mit Kreuzmotiv


Sendlinger-Tor-Platz 

 - Trinkwasserbrunnen

AIDS-Memorial
902 m
Tillmans Wolfgang
2001

Sendlinger Tor 

Tillmans Wolfgang - AIDS-Memorial

Das Paar
903 m
Henselmann Josef Alexander
0

Maxburgstraße 

Henselmann Josef Alexander - Das Paar

Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
903 m
Schwanthaler Ludwig von
1848

Lilienstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Augia-Brunnen, Auia-Brunnen

Allegorie - Religion
906 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Religion

Allegorie - Kunst
906 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Kunst

Allegorie - Poesie
906 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Poesie

Allegorie - Industrie
906 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Industrie

Prinzregent-Luitpold-Brunnen
907 m
Henselmann Josef
1983

Brienner Straße 13 

Henselmann Josef - Prinzregent-Luitpold-Brunnen

Schiller-Denkmal
909 m
Widnmann Max von
1863

Maximiliansplatz 

Widnmann Max von - Schiller-Denkmal

Neuhauser Straße 

 - Pater Rupert Mayer

Reiterstandbild König Ludwig I.
911 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Reiterstandbild König Ludwig I.

Altöttinger-Lorettokapelle
912 m
Lindl Hans
1926

Innere Wiener Straße 1 

Lindl Hans - Altöttinger-Lorettokapelle

Wittelsbacherplatz 1 

 - Arcor-Palais

Lehrerinnenbildungsanstalt
913 m
Hoerhager Lorenz
1987

Eduard-Schmid-Straße 1 

Hoerhager Lorenz - Lehrerinnenbildungsanstalt

Schutzengel
914 m
Günther Ignaz
0

Neuhauser Straße 

Günther Ignaz - Schutzengel

Harmlos
916 m
Schwanthaler Franz Jakob
1803

Galeriestraße 

Schwanthaler Franz Jakob - Harmlos

Baum
916 m
Rösel Peter
2005

Herzog-Wilhelm-Straße 15 

Rösel Peter - Baum

Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen
919 m
Stadler Toni junior
1971

Maximiliansplatz 

Stadler Toni junior - Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen

Mahnmal - Sinti und Roma
923 m
Preis Toni
1995

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

Preis Toni - Mahnmal - Sinti und Roma

Zeppelinstraße 41 

 - Gedenktafel - Valentinhaus

Zeppelinstraße 41 

 - Geburtshaus Karl Valentin

Justus von Liebig
926 m
Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von
1883

Maximiliansplatz 

Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von - Justus von Liebig

Karl von Effner
927 m
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1886

Maximiliansplatz 

Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von  - Karl von Effner

Engel mit Weltkugel
933 m
Knappe Karl
0

Maxburgstraße 4 

Knappe Karl - Engel mit Weltkugel

Gockel, Hinkel und Gackeleia
933 m
Fazekas Angelika
1981

Herzog-Wilhelm-Straße 13 

Fazekas Angelika - Gockel, Hinkel und Gackeleia

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

Sobeck Andreas - Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft

Fischer
937 m
Gedon Fridolin
1925

Reichenbachbrücke 

Gedon Fridolin - Fischer

Wassernymphe
937 m
Gedon Fridolin
1925

Reichenbachbrücke 

Gedon Fridolin - Wassernymphe

Wassermann
937 m

1925

Reichenbachbrücke 

 - Wassermann

Reichenbachbrücke 

 - Badende mit Muschel

Kunst-Koffer-Gasteig
939 m
Ströbel Nele
2011

Rosenheimer Straße 

Ströbel Nele - Kunst-Koffer-Gasteig

Maximiliansbrücke 

 - Heiliger Nepomuk

Herzogspitalstraße 11 

 - Johann Georg Edlinger

Hammonia
941 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hammonia

Hanse-Koggen
941 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hanse-Koggen

Springende Pferde
942 m
Mikorey Franz
1974

Herzog-Wilhelm-Straße 24 

Mikorey Franz - Springende Pferde

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

 - Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Denkmal für Max von Pettenkofer
943 m
Rümann Wilhelm von
1909

Maximiliansplatz 

Rümann Wilhelm von - Denkmal für Max von Pettenkofer

Bronzestandbild von Moritz von Schwind
945 m
Hähnel Ernst Julius
1893

Maximilianstraße 

Hähnel Ernst Julius - Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Harmonia
946 m
Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar
1905

Neuhauser Straße 

Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar - Harmonia


Galeriestraße 

 - Fjodor Tjuttschew

Brienner Straße 12 

 - Quardersteinbrunnen Brienner Straße

Neuhauser Straße 18 

Pezold Georg - Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Alois Senefelder
958 m
Zumbusch Julius
1862

Sendlinger-Tor-Platz 5 

Zumbusch Julius - Alois Senefelder

Gerundetes Blau
959 m
Geiger Rupprecht
1987

Rosenheimer Straße 

Geiger Rupprecht - Gerundetes Blau

Gedenkstein - Hauptsynagoge
959 m
Peters Herbert
1969

Herzog-Max-Straße 

Peters Herbert - Gedenkstein - Hauptsynagoge

Konfuzius
960 m

0

Galeriestraße 

 - Konfuzius

Fluß abwärts
962 m
Pritt & Gaffa
2024

Reichenbachbrücke 

Pritt & Gaffa - Fluß abwärts

Zehnflammiger Leuchter
963 m
Brenninger Georg
1969

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Brenninger Georg - Zehnflammiger Leuchter

Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
965 m
Rauch Ernst Andreas
1968

Odeonsplatz 4 

Rauch Ernst Andreas - Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)

Herzogspitalstraße 13 

 - Gedenktafel - Clemens Brentano

Nornenbrunnen
969 m
Netzer Hubert
1907

Maximiliansplatz 

Netzer Hubert  - Nornenbrunnen

Flächendurchdringung
970 m
Lechner Alf
1983

Rosenheimer Straße 

Lechner Alf - Flächendurchdringung

Herzogspitalstraße 13 

Wirth Max - Inschrift - Clemens Brentano

Frederic Chopin
972 m
Nowak Józek
2010

 

Nowak Józek - Frederic Chopin

Heinrich-Heine-Brunnen
975 m
Stadler junior Toni
1962

Galeriestraße 

Stadler junior Toni - Heinrich-Heine-Brunnen

Pallas Athene
978 m
Drexler Franz
1906

Maximiliansbrücke 

Drexler Franz - Pallas Athene

Inklusionpunkte
983 m
Wagner Susanne
2018

Rosenheimer Straße 5 

Wagner Susanne - Inklusionpunkte

Holzsammler
983 m
Miller Rupert von
0

Eduard-Schmid-Straße 11 

Miller Rupert von - Holzsammler

Stier als Sitzplastik
983 m
Hiller Anton
1957

Lenbachplatz 7 

Hiller Anton - Stier als Sitzplastik

Löwin
985 m
Fischer Alexander
1968

Seitzstraße 

Fischer Alexander - Löwin

Wittelsbacher Brunnen
985 m
Hildebrand Adolf von
1895

Lenbachplatz 

Hildebrand Adolf von - Wittelsbacher Brunnen

Konrad-Dreher-Brunnen
987 m
Waderé Heinrich
1994

Maxburgstraße 

Waderé Heinrich - Konrad-Dreher-Brunnen

Kristalline Komposition
988 m
Spreng Blasius
1964

Sonnenstraße 23 

Spreng Blasius - Kristalline Komposition

Brunnenbuberl
989 m
Gasteiger Mathias
1895

Neuhauser Straße 20 

Gasteiger Mathias - Brunnenbuberl

Pestkreuz
990 m

0

Franz-Prüller-Straße 12 

 - Pestkreuz

Der reißende Fluss
990 m
Miller Rupert von
1925

Reichenbachbrücke 

Miller Rupert von - Der reißende Fluss

Großer sitzender weiblicher Torso
993 m
Fischer Lothar
1978

Herzogspitalstraße 

Fischer Lothar - Großer sitzender weiblicher Torso

Badende
993 m
Koelle Fritz
1925

Reichenbachbrücke 

Koelle Fritz - Badende

Springbrunnen
994 m
Reich Alfred
1959

Sonnenstraße 21 

Reich Alfred - Springbrunnen

Pfalzstein
995 m
Bleeker Bernhard
1924

Ottostraße 

Bleeker Bernhard - Pfalzstein

Hans Georg Grässel
996 m
Grässel Hans
1928

Liebigstraße 12 

Grässel Hans - Hans Georg Grässel

Brunnen
999 m

0

Herzog-Wilhelm-Straße 

 - Brunnen

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht
1,00 km
Fruhtrunk Günter
1971

Herzog-Wilhelm-Straße 

Fruhtrunk Günter - ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht

StraßeNamevonbis
76 mWestenriederstraße 16Westenrieder Lorenz von
90 mTal 38Gaststätte Sterneckerbräu
246 mMünzstraße 4Privat-Bürgerschule
305 mPlatzl 4Spitzeder Adele1872
337 mStollbergstraße 9Fassbinder Rainer Werner19691970
343 mGeorgenstraßeBusch Georg18881891
373 mHildegardstraße 9Feuchtwanger Lion18861889
383 mReichenbachstraße 13Fassbinder Rainer Werner19741978
396 mThierschstraße 9Feuchtwanger Lion18841886
397 mMaximilianstraße 24Lachner Franz Paul1890
400 mKanalstraße 8Valentin Karl19131932
407 mResidenzstraße 3Mayer Johann Michael
407 mResidenzstraße 3Mayer Ignaz Magnus
408 mMaximilianstraße 5Gregorovius Ferdinand
418 mRosenstraße 11Brentano Bettina
430 mWeinstraße 16Muxel Johann Nepomuk 1834
437 mMaximilianstraße 32Ibsen Henrik18851891
447 mMaximilianstraße 17Thule-Gesellschaft
451 mThierschstraße 14Feuchtwanger Lion19151917
458 mThierschstraße 11Zentralverlags der NSDAP 1945
477 mWurzerstraße 17Sommer Sigi19611996
481 mKaufingerstraße 7Göschl Heinrich
485 mCorneliusstraße 12Geschäftsstelle der DAP 19201923
503 mFürstenfelder Straße 8Schelling Friedrich Wilhelm Joseph
508 mFürstenfelder Straße 8Ringseis Johann Nepomuk
508 mFürstenfelder Straße 8Cornelius von Peter
513 mWurzerstraße 16Giehse Therese19541975
566 mMariannenplatz 4Valentin Karl19341944
574 mTheatinerstraße 38Faistenberger Andreas16841735
575 mFärbergraben 31Schaidenreisser Simon
576 mKaufingerstraße 26Landauer Kurt
587 mSteinsdorfstraße 10Ganghofer Ludwig
591 mReichenbachstraße 27Synagoge Reichenbachstraße 1921
594 mOberanger 11Günther Ignaz
609 mHofstatt 5Der gerade Weg
614 mThierschstraße 41Hitler Adolf19201929
623 mHackenstrasse 1 1Destouches Franz von18411844
643 mKardinal-Faulhaber-StraßeSchelling Friedrich Wilhelm Joseph
648 mSendlinger Straße 23Walleshausen Johann17751800
662 mHackenstraße 5Feuchtwanger Lion1908
666 mMaximilianstraße 43Brecht Bertold19171917
703 mHackenstraße 8Doll Anton
711 mSendlinger Straße 30Ende Michael19871995
715 mHackenstraße 10Straub Johann Baptist
728 mPromenadeplatz 15Thoma Ludwig1899
729 mHackenstraße 7Heine Heinrich18271828
747 mPromenadeplatz 15Gunetzrhainer Johann Baptist
752 mAltheimer Eck 15Böhm Theobald
769 mThierschstraße 47Schmidt Maximilian1919
777 mGewürzmühlstraße 3Feuchtwanger Lion19081911
797 mSt. Anna-Platz 2Feuchtwanger Lion18891900
836 mSankt-Anna-Platz 10Britting Georg
856 mSendlingerstraße 76Faberbräu
857 mSendlinger Straße 75Pschorr (Familie)
904 mBriener Straße 8Rosenberg Alfred19181919
908 mHerzogspitalstraße 18Sustris Friedrich
914 mGaleriestraße 15Feuchtwanger Lion19001908
914 mGaleriestraße 15Feuchtwanger Lion19081908
925 mZeppelinstraße 41Valentin Karl18821906
951 mGaleriestraße 4Ausstellung Entartete Kunst
967 mHerzogspitalstraße 13Brentano Clemens18401842
999 mBruderstraße 12Lamm Heinrich1937