Koordinaten: lat: 48.132841, lng: 11.579699

11. 9 1796 - Enteignungsmaßnahmen für die Rumfordstraße

München * Noch vor dem Abzug der französischen Revolutionsarmee und dem Kaiserlichen Heer lässt sich Reichsgraf von Rumford vom Landesdirektorium für die notwendigen Gegenmaßnahmen für rasche Truppendurchzüge ermächtigen. Gleichzeitig wird eine Kommission zur finanziellen Entschädigung der enteigneten Grundstücksbesitzer gebildet.


15. 9 1796 - Die Bauarbeiten für die heutige Rumfordstraße beginnen

München-Isarvorstadt * Graf Rumford lässt durch Militärkolonnen mit Arbeiten an einer Ringstraße, die heutige Rumfordstraße, beginnen. Er will das Gelände im unmittelbaren Vorfeld der Wälle räumen und zur leichteren Umfahrung der Stadt eine breite, verkehrstüchtige Straße anlegen lassen. 

Noch bevor die Besitzer protestieren und ihre bewegliche Habe in Sicherheit bringen können, werden die auf der geplanten Trasse liegenden Gartengrundstücke enteignet. Nicht einmal die Ernte ihrer Anpflanzungen dürfen sie noch einholen. 

So entsteht vor den Stadttoren die erste Umfahrung Münchens. Weil die Ringstraße als militärisch Straßenanlage begründet worden war, wehrt sich der Magistrat erfolgreich gegen jede finanzielle Beteiligung. Auch, als man die Straßenanlage als wesentlichen Beitrag zur Verschönerung Münchens ansah.


30. 8 1811 - Genehmigung zum Bau des Volkstheaters am Isartor

München * König Max I. Joseph genehmigt das Projekt eines Volkstheaters am Isartor und stellt dafür eine Summe vom 30.000 Gulden zur Verfügung. Dadurch kann er einerseits gerade den Zuschauern aus den unteren Einkommensschichten ihr privates Vergnügen erhalten und gleichzeitig in die Programmgestaltung steuernd und kontrollierend eingreifen. 


8. 6 1865 - Im Isar-Vorstadt-Theater wird „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt

München-Isarvorstadt * Im Isar-Vorstadt-Theater wird eine Parodie auf Tristan und Isolde unter dem Titel „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt. Die Titelfigur Triftanderl ist ein Floßknecht von Ammerland, Süßholde eine reiche Bäckerstochter aus Wolfratshausen. Schwerpunkte bei diesem Stück sind:

„Dramatische Verslein mit Worten ohne Melodie, gegenwärtige Parodie von einer Zukunfts-Oper in 3 Aufzügen, wo darüber viel losgezogen wird, und einem Vorspiel des Vorspielers, von Richard, Wagnermeister und Stückschreiber, sowie musikalischen Dramatisirer.“


1901 - Die Städtische Riemerschmid Handelsschule an der Westenriederstraße

München-Angerviertel * Die Stadt München verlegt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer als Städtische Riemerschmid Handelsschule an die Westenriederstraße. 


10. 10 1812 - Das Königliche Theater am Isartor wird eröffnet

München-Angerviertel * Das Königliche Theater am Isartor wird nach rekordverdächtiger Bauzeit eröffnet. Es fasst 1.200 Personen und verfügt über eine geräumige Bühne. Die Konzeption des Grundrisses des neuen Vorstadttheaters ging auf das Pariser Odeon zurück. 

Zur Theaterpremiere führt das Weinmüller-Ensemble ein historisch-musikalisches Drama auf, bei dem 105 Personen auf der Bühne stehen. Es wird zugunsten jener Familien aufgeführt, deren Angehörige beim Einsturz der Isarbrücke am 13. September 1813 verunglückten oder ums Leben kamen. 


5. 9 2024 - Freddie Mercury erhält ein Mosaik an der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * An der Fassade des Hotels Deutsche Eiche in der Reichenbachstraße 13 wird ein Mosaik des Queen-Sängers und Songschreibers Freddie Mercury enthüllt. Mercury hatte zwischen 1979 und 1985 seinen Hauptwohnsitz in München. Hier konnte er in den „Musicland Studios“ Alben aufnehmen und seine damals noch nicht öffentlich gemachte Homosexualität ausleben.


12. 8 2006 - Mit dem Papa-Mobil zum Christopher-Steet-Day

München-Isarvorstadt * Dietmar Holzapfel, der Wirt der Deutschen Eiche nimmt mit einem provokant-politischen Wagen am Christopher-Steet-Day teil. Mit seinem Papa-Mobil sorgt er dabei für einen Skandal.


31. 5 2025 - Rainer Werner Fassbinder erhält ein Mosaik

München-Isarvorstadt * Das Mosaik für Rainer Werner Fassbinder an der Fassade des Hotels Deutsche Eiche wird enthüllt. Der Regisseur und Filmemacher hätte an diesem Tag seinen 80. Geburtstag gefeiert. 


Ab 1921 - Adolf Hitler ist häufig Gast in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Zwischen 1921 und 1923 ist Adolf Hitler häufig Gast in der Deutschen Eiche. Die Parteizentrale der Nazis befindet sich in der Corneliusstraße.


Um 1986 - Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche beginnt

München-Isarvorstadt * Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche in der Reichenbachstraße 13 beginnt.


1999 - Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne

München-Isarvorstadt * Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne. 


Ab 1971 - Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche.


1816 - Debatte über den Bauplatz der Münchner Synagoge

München * Bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Synagoge bevorzugen die Behörden zunächst einen Neubau außerhalb des Stadtzentrums. Ihr Vorschlag, die Synagoge „nahe dem Theater am Isartor“ zu errichten, stößt bei der Kultusgemeinde jedoch auf wenig Zustimmung. 

Das Grundstück wird nicht nur wegen seiner abgelegenen Lage abgelehnt; auch die unmittelbare Nähe zum Theater sowie zu mehreren Schlachthöfen erscheint der Gemeinde für eine religiöse Einrichtung als unangemessen und unwürdig. Stattdessen bringt die Gemeinde ein brachliegendes Grundstück ins Gespräch, das sich im Besitz der Stadt befindet und hinter dem Polizeigebäude an der Lederergasse liegt. Der Stadtmagistrat wird daraufhin um die Überlassung dieses Grundstücks gebeten.


9. 4 1876 - Erstmals Orgelbegleitung in der Synagoge

München-Kreuzviertel * Am 50. Jahrestag der Synagoge an der Westenriederstraße findet erstmals ein Gottesdienst statt, in dem die Gesänge von einer Orgel begleitet werden. 


16. 9 1887 - Abschied von der alten Synagoge

München-Angerviertel * In den Morgenstunden begehen die jüdischen Gläubigen Münchens in der alten Münchner Synagoge an der Westenriederstraße den letzten Gottesdienst und überführen anschließend die Thora-Rollen in das neue israelitische Gebetshaus, der Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7.

Dort angekommen legen sie den Schlussstein der Kirche, der eine Kapsel mit einer Urkunde über den feierlichen Akt sowie sämtliche Tageszeitungen und die in Umlauf befindlichen Münzen enthält.


16. 11 1861 - Dankgottesdienst zur Aufhebung des Matrikelzwangs

München-Angerviertel * In der Synagoge wird „ein feierlicher Dankgottesdienst aus Anlass der neuen zur Tatsache gewordenen Aufhebung der Ausnahmebestimmungen, welche bisher noch auf den Israeliten geruht hatten, abgehalten“. 


21. 4 1826 - Die Synagoge in der Westenriederstraße wird eingeweiht

München-Angerviertel * König Ludwig I. und Königin Therese nehmen an der Einweihung der Münchner Synagoge in der Theaterstraße teil. Auch höchste Hof- und Staatsbeamte nehmen an der Zeremonie teil und machen die Einweihung zu einem außergewöhnlichen gesellschaftlichen Ereignis. Der klassizistische Synagogenbau hat 160 Männer- und Frauenplätze. 

Mit der Eröffnung des Gotteshauses erreicht die jüdische Gemeinde nach Jahrhunderten der Rechtlosigkeit, Ausgrenzung und Verfolgung eine erste wichtige Etappe auf dem langen Weg zur angestrebten Gleichstellung mit den christlichen Bürgerinnen und Bürgern Münchens. 

Trotz dieses Fortschritts gelten Juden weiterhin nicht als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft. Sie unterliegen nach wie vor zahlreichen Einschränkungen – etwa im Berufsleben oder durch Niederlassungsbeschränkungen für ihre Kinder. Zudem werden sie von den staatlichen Behörden misstrauisch beobachtet und von vielen Mitbürgern noch immer als fremd und unerwünscht wahrgenommen.

Das Ereignis des Tages führt auch dazu, dass die israelitische Gemeine an hundert christliche Mitbürger je zwei Pfund Fleisch, zwei Mass Bier und Brot spendet. 


1822 - Streit um den Standort der Synagoge

München * Innerhalb der Israelitischen Kultusgemeine ist es zu einem Streit über den Standort der Synagoge gekommen. 

  • Die eine Gruppierung tritt für einen Standort in der Innenstadt an der Lederergasse ein. 
  • Die andere Gruppe schlägt aus pragmatischen Gründen die Theaterstraße vor - ein Bauplatz, der im Bereich des ehemaligen Zwingers und damit ebenfalls in der Innenstadt liegt. 


Um 10 1887 - Keine orthodoxe Synagoge in der Theaterstraße

München-Angerviertel * Mit der Fertigstellung der neuen Hauptsynagoge wird das Gesuch gestellt, die bisherige Synagoge an der Westenriederstraße den Orthodoxen mietweise zur Verfügung zu stellen. 

Teils um die Spaltung der Gemeinde nicht zu vertiefen, teils aus finanziellen Gründen wird die Bitte abgelehnt, die alte Synagoge stattdessen verkauft. Eine Restaurierung des baufälligen Hauses wäre teuer gewesen, der Erlös aus dem wertvollen Grundstück wurde von der Kultusgemeinde dringend benötigt. 


27. 5 1825 - Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München

München * Noch während des Baues der Synagoge erlässt die Administration der Israelitischen Kultusgemeinde „Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München“. 


26. 7 1824 - Grundsteinlegung für die Synagoge an der Theaterstraße

München-Angerviertel * Der Grundstein für das jüdische Gebetshaus in der Westenriederstraße, damals noch Theaterstraße genannt, wird gelegt. Eine im Grundstein eingelassene Münze trägt die Inschrift:
„Mit allergnädigster Erlaubnis Seiner Majestät des Königs wurde der Grundstein zur Synagoge gelegt am zweyten Tag der Woche am ersten Monatstag Ab 5585.“

Die Pläne für das Bauwerk stammen vom königlichen Baurat Jean Baptiste Métivier. Er steht vor der Herausforderung, dass die Lage des Grundstücks mitten in einer geschlossenen Häuserzeile die traditionelle Anordnung der Eingänge erschwert. Der Thoraschrein muss stets nach Osten, in Richtung Jerusalem, ausgerichtet sein. Da sich unmittelbar an der Ost- und Westseite Nachbarhäuser befinden, können die Zugänge für Frauen und Männer dort nicht angelegt werden.

Métivier löst dieses Problem, indem er die Eingänge seitlich in die Straßenfassade integriert. 

  • Die Synagoge verfügt daher über zwei getrennte Portale mit jeweils eigenen Zugängen für Männer und Frauen. 
  • Kleine vorgelagerte Eingangsrisalite mit klassizistischen Dreiecksgiebeln betonen die Eingangsbereiche. 
  • Von dort führt eine Vorhalle in den eigentlichen Betsaal.

Bemerkenswert ist zudem die bewusst zurückhaltende Gestaltung der Fassade. Das Gebäude soll sich möglichst unauffällig in die Häuserzeile der damaligen Theaterstraße einfügen und auf den ersten Blick nicht als Synagoge erkennbar sein. Diese Architektur spiegelt die gesellschaftliche Situation der jüdischen Gemeinde im frühen 19. Jahrhundert wider.


8 1822 - Die Israelitische Kultusgemeinde erwirbt einen Bauplatz

München-Angerviertel * Nach langen Auseinandersetzungen mit den staatlichen und städtischen Behörden erwirbt die pragmatische Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde vom königlichen Irrenarzt Dr. Johann Baptist Sax das Haus Nr. 492b in der Theaterstraße als Bauplatz. 


1939 - Die Hitlerjugend übernimmt die Räume der Volkshochschule

München-Graggenau * Die Räume der Volkshochschule im Isartor übernimmt ab dem Jahr 1939 die Hitlerjugend. 


7. 9 2005 - Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet das Bier & Oktoberfestmuseum

München-Angerviertel * Das Bier & Oktoberfestmuseum wird im ältesten noch erhaltenen Bürgerhaus Münchens, in der Sterneckerstraße 2, durch Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet. 

Den finanziellen Grundstock für die Ausstellung hat der inzwischen verstorbene Wiesnwirt und langjährige Sprecher der Wiesnwirte und Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Xaver Heilmannseder gelegt, nachdem er dem Verein Münchner Oktoberfestmuseum eine großzügige Erbschaft hinterlassen hat. Einige der in den 1980er-Jahren geschlossenen Deutschen Brauereimuseum e.V. finden sich nun im Bier & Oktoberfestmuseum wieder. 


1. 11 2004 - Sabine Rinberger wird Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums. 


21. 5 1973 - Das Volkssänger-Museum im Isartor wird eröffnet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Volkssänger-Museum im nördlichen Turm des Isartores wird eröffnet. 


24. 7 2008 - Das neugestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum wiedereröffnet

München-Graggenau * Mit einem Festakt im Innenhof des Isartors wird das völlig neu gestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum eröffnet. 


1974 - Das Valentin-Musäum kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

München-Graggenau * Das Valentin-Musäum bekommt Zuwachs und kann seither auch den nördlichen Turm für Ausstellungen und das Archiv nutzen.


26. 7 2017 - Stadtrat beschließt Umwandlung des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau * Der Stadtrat beschließt in seiner Vollversammlung, dass das Valentin-Karlstadt-Musäum zum 1. Januar 2018 ein städtischer Betrieb wird. Damit kommt das Valentin-Karlstadt-Musäum dorthin, wo es eigentlich schon immer hingehört - in die Hände der Münchner Stadtgesellschaft. 


31. 12 1924 - Volkshochschule im Isartor eröffnet

München-Graggenau * Aufgrund der nicht ausreichenden finanziellen Unterstützung der Landeshauptstadt verzögert sich der Eröffnungsbeginn für das erste Heim der Münchner Volkshochschule bis zum 31. Dezember 1924. 

Zum Glück wird das Vorhaben durch eine private Gönnerschaft und Mithilfe insbesondere durch die Familie Riemerschmid, die ja bereits mit der Riemerschmid Handelsschule im Jahr 1862 eine Bildungseinrichtung für Mädchen geschaffen hatte, massiv unterstützt. 


Ab 3 1933 - Die Volkshochschule im Dienst des NS-Regimes

München * Die Volkshochschule der Hauptstadt der Bewegung ist die erste Volkshochschule in Deutschland, die sich in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellt. Dennoch kann die Bildungseinrichtung ihre Gleichschaltung und - damit verbunden - ihre Auflösung nicht verhindern. 


10. 7 2026 - Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet

München-Graggenau * Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet. Es treten auf: Lippentriller, Hasemanns Töchter, G.Rag & die Landlergschwister, Hippie Kammerorchester, Widersacher aller Liedermacher und der Loisach Marci.


1930 - Das Isartor als Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens

München-Graggenau * Das Isartor ist für viele Jahre der Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens. Im Sommerlehrgang 1930 werden rund einhundert Veranstaltungen mit neunzig Dozenten angeboten. Dabei kann auch Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Ungarisch gelernt werden. 

Es gibt bereits ein Frauenprogramm, das zehn Kurse umfasst und die Not und Tradition der Zeit widerspiegelt: „Die Frau als Herrscherin in Haus und Küche“, „Wie erhalte ich mir trotz sparsamster Wirtschaftsführung meine Lebensfreude?“ oder „Die Frau als seelischer Mittelpunkt des Hauses.“ Solche Titel klingen für uns heute eher kurios, werden damals aber stark nachgefragt.  


19. 9 1959 - Hannes König eröffnet das Valentin-Musäum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Um 11:01 Uhr eröffnet Hannes König im südlichen Turm des Isartores das Valentin-Musäum. 


10 1921 - Die Volkshochschule München will ins Isartor

München-Graggenau * Die Volkshochschule München Akademische Arbeiterkurse e.V. nimmt Verhandlungen mit dem Münchner Stadtrat auf, um im lsartor ein festes Zentrum einrichten zu können. 


Ab 7 1923 - Das Isartor wird für die Volkshochschule umgebaut

München-Graggenau * Die Umbauarbeiten im südlichen Zwingerturm des Isartors, des alten östlichen Stadttores, beginnen. Dort, wo heute das Valentin-Karlstadt-Musäum untergebracht ist, wird die erste Geschäftsstelle eingerichtet. 

  • Die drei Etagen des Isartores werden mit einer neuen Hotztreppe erschlossen, 
  • im Untergeschoss befinden sich lediglich der Eingangsbereich und eine Toilette. 
  • Im ersten Obergeschoss wird ein großer und ein kleiner Raum für Kurse und Veranstaltungen geschaffen. 
  • Im zweiten Obergeschoss befinden sich das Geschäftszimmer der Volkshochschulleitung, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. 
  • Das oberste Stockwerk wird zu einem einzigen großen Raum für Veranstaltungen und Vorträge ausgebaut. Dort werden vier Dachfenster eingebaut. 
  • In jedem Stockwerk gibt es einen Nebenraum zur Kleiderablage und Toiletten mit Waschgelegenheit. 


17. 2 1808 - Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers Isartor

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Regierung genehmigt die Ausführung der Ausfallstraße übers Isartor. Denn seit der Erhebung Bayerns zum Königreich, am 1. Januar 1806, stellt man andere Anforderungen an die Stadteinfahrt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Bislang stand die Verbesserung der Verkehrsführung durch Erweiterung und Begradigung der alten Torstraße im Vordergrund. Jetzt aber ist eine breit ausgebaute Via Triumphalis das Ziel.  

Vom Isartor selbst ist noch wenig die Rede. Doch zu einer würdigen Stadtzufahrt gehört auch ein entsprechendes Stadtportal, das wie ein Triumphtor die Straße überspannen und von Ferne sichtbar sein soll. Dazu muss das Isartor umgestaltet werden. Der hohe Mittelturm soll abgetragen werden, seine mittelalterliche Gestalt aber noch erhalten bleiben.  

Die Entscheidung über die dringend erforderliche Erweiterung des Isartores unterbleibt aber noch. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt und auch die vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder nicht abruft. Damit ist die gesamte Neugestaltung des Gebiets um das Isartor erneut gescheitert.  

Dennoch steht das Schicksal des Isartores auch weiterhin im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Für viele Zeitgenossen ist jedoch das inzwischen zur Ruine verkommene Stadttor ein ärgerliches Verkehrshindernis, das den Eingang in die Hauptstadt des Königreichs Bayern verschandelt. Auch wenn das Bauwerk als romantische Staffage und Motiv vieler Gemälde und Zeichnungen einen gewissen Reiz ausübt. 


12. 9 1888 - Das erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt

München-Lehel * Ein herausragendes Ereignis bei der ersten Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung ist die öffentliche Vorführung des „Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3“ durch Carl Benz. Dieses erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt wird mit einer Goldmedaille prämiert. 


27. 7 1888 - Die I. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Lehel * Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung wird eröffnet. Parallel dazu wird die Deutsch-Na­tionale Kunstgewerbe-Ausstel­lung am Isarquai abgehalten. Sie markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Industrialisierung Bayerns und dauert bis zum 16. Oktober 1888.

Die Ausstellung steht unter dem Protektorat des Prinzregenten Luitpold von Bayern und wird von der Staatsregierung, der Stadt und dem polytechnischen Verein auch in finanzieller Hinsicht unterstützt. Sie wird aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Allgemeinen Gewerbe­vereins im Rahmen des All­gemeinen Deutschen und Bayerischen Handwerkerta­ges abgehalten und ist eine Ausstellung von Kraft- und Arbeitsmaschinen für den Handwerksbetrieb. 

Der Ausstellungsbau steht am Isartorplatz und erhebt sich dort „mehr ge­mütlich als prunkend“. Er ist „dem schlichten Handwerks­mann gleichend, welcher ein braves und gutes Herz in sich trägt“. Die Pläne zum Ausstellungsgebäude hat der  Architekt Franz Brochier gefertigt. 

Beteiligt sind an der Maschinen-Messe 217 Aussteller, welche eine Bodenfläche von 1.664 Quadratmeter und eine Wandfläche von 113 Quadratmeter belegt haben. Präsentiert werden 67 Motoren mit einer Gesamtkraft von 184 Pferdestärken und zwar

  • 20 Dampfmotoren, 
  • 13 Wassermotoren, 
  • 31 Gasmotoren und 
  • 3 Petroleummotoren. 
  • Die Zahl der ausgestellten Arbeitsmaschinen beträgt 563 und umfasst alle Gewerbebranchen. 

Nach Bundesstaaten verteilten sich die Aussteller folgendermaßen: 

  • Aus Bayern kommen 90, 
  • aus Preußen und Sachsen jeweils 44, 
  • aus Baden elf, 
  • aus Württemberg 16, 
  • aus Reuß sechs, 
  • aus Hamburg zwei und aus Hessen, Braunschweig, Elsass-Lothringen und Bremen jeweils ein Aussteller. 

An Flächenraum nimmt am meisten Sachsen mit 368 Boden- und 68 Quadratmeter Wandfläche ein, während die Freie Stadt Hamburg sich mit lediglich einem qm Bodenfläche begnügt. 

Insgesamt werden 136 Aussteller mit Diplomen und Medaillen ausgezeichnet. 


11 1472 - Der Ausbau der Zwingeranlage wird abgeschlossen 

München * Nach jahrzehntelangen Arbeiten ist der Ausbau der Zwingeranlage abgeschlossen. Die vorgelagerte Mauer, der Zwischenraum zur Hauptmauer und die verstärkten Tore bilden nun einen zusätzlichen Verteidigungsbereich um München. 


9. 7 2026 - Der Saubandenabend vor der großen Wiedereröffnung

München-Graggenau * Am Abend vor der Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums im Isartor findet der von der SAUBANDE organisierte „Saubandenabend“ statt.

Es treten auf: Luise Kinseher, Teresa Reichl und Christian Springer, Bele Turba, und Johann Anzenberger mit bestem Valentin-Karlstadt-Theater, dazu Günter Grünwald mit der Band Rad Gumbo sowie die Hochzeitskapelle. 


1811 - Pläne für einen Abbruch des Isartors

München-Graggenau - München-Angerviertel * Da das Isartor den modernen Verkehrsanforderungen nicht mehr genügt, entstehen konkrete Abbruchpläne. Die Durchfahrten sind zu eng und noch auf den Verkehr des Mittelalters ausgelegt – zwei entgegenkommende Fuhrwerke können das Tor nicht gleichzeitig passieren.

Nach ersten Überlegungen sollen lediglich die beiden Flankentürme aus denkmalpflegerischen Gründen erhalten bleiben. Entfernt man die verbindende Portalwand, könnte der Verkehr künftig ungehindert in beide Richtungen fließen.

Für Carl Friedrich von Wiebeking, den Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, geht selbst das nicht weit genug. Er hält den Erhalt des Isartors insgesamt für überflüssig. Stattdessen schlägt er vor, das Tor vollständig abzubrechen und auf dem rechten Isarufer eine neue Empfangsstation für den nach München einströmenden Verkehr zu errichten. Auch die Wach- und Zollstation soll dorthin verlegt werden.

Auf diese Weise, so sein Plan, ließe sich zugleich eine stärkere Verbindung zwischen dem historischen Stadtkern und den Siedlungen in der Flussniederung herstellen. 


1338 - Der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor

München * Eine Kammerrechnung vermerkt erstmals das Kapitel „Ysertor in custodia“, also für die Bewachung des Isartores. Das ist zugleich auch der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor. 


Um 1450 - Das Isartor erhält sein größtes Ausmaß

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Isartor erreicht seine größte Ausdehnung. Diese Erweiterung und Verstärkung wird notwendig, weil sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend verändert hat. Die neuen Pulvergeschütze entwickeln sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.

  • Um die Befestigung zu stärken, errichtet man in einem Abstand von sieben bis neun Metern eine zweite Mauer parallel vor der bestehenden Stadtmauer. Diese sogenannte Zwingermauer ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die Hauptmauer. Der Zwischenraum zwischen beiden Mauern, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, wird als Zwinger bezeichnet.
  • Nach demselben Prinzip werden auch die Haupttore verstärkt. Dem bestehenden Hauptturm werden – im Zuge des Baus der Zwingermauer – zwei Vortürme vorgelagert. Die beiden achteckigen, drei Geschosse hohen Flankentürme sind durch ein hohes Mauerwerk, die sogenannte Barbakane, miteinander verbunden. So entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene Torburg.
  • Wer diesen Torzwinger betritt, muss damit rechnen, eingeschlossen zu werden: Vor ihm fällt das Fallgatter im Torturm herab, hinter ihm im Vortor.
  • Statt der heutigen drei Torbögen gab es ursprünglich ein zentrales Mittelportal als Zugang beziehungsweise Zufahrt sowie je eine seitliche Schlupfpforte. Vor dem Isartor führte eine Brücke über den Stadtgrabenbach. Rechts der Tordurchfahrt befand sich das städtische Zollhaus.
  • Die am Isartor erhobenen Abgaben – Brückenzoll, Wasserzoll, Salzzoll, Pflasterzoll und Zoll für Trockengüter – zählten zu den einträglichsten Einnahmequellen der Stadt.
  • Im Gebäude links der Tordurchfahrt war der Stadtwagner untergebracht. Er war für die Instandhaltung zuständig und bediente auch die vor dem Isartor gelegene Zugbrücke.
  • Die mit Eisen beschlagenen Torflügel wurden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang verriegelt. Ab dem Vesperläuten galt die „kleine Torsperre“: Wer danach die Stadt betreten oder verlassen wollte, musste eine Gebühr entrichten.
  • Mit dem Läuten der Glocken der Frauenkirche – im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher – begann die „große Torsperre“. In der Nacht war München vollständig verriegelt.


1625 - Der Zöllner vom Isartor 1.000 Gulden Kaution stellen

München-Graggenau - München-Angerviertel * Gemäß der „Zollordnung“ muss der Zöllner vom Isartor eintausend Gulden Kaution stellen. 


16. 9 1888 - Probefahrten mit Carl Benz‘ benzinbetriebenem Automobil

München-Lehel * Die Neues­ten Nachrichten berichten: „In der Kraft- und Arbeitsmaschi­nen-Ausstellung finden seit gestern mehrere kurze Probe­fahrten mit dem patentierten Motorwagen der Firma Benz & Co. in Mannheim statt. Der Wagen ist eine viersitzige komfortable Kalesche mit umlegbarem Regendach und ruht auf drei Rädern, deren vorderes durch eine äußerst einfache Vorrichtung, ähnlich wie bei den Tricycles, gesteuert werden kann. 

Hinter dem Rücksitz im Wagenkasten ist ein kleiner zierlich gearbeiteter Benzinmotor angebracht, der mit den Hinterrädern in Verbindung steht. Durch einen Druck auf einen unter der Steu­ervorrichtung angebrachten Hebel setzt sich der Wagen in Bewegung. Derselbe kann auf verhältnismäßig kleiner Fläche umkehren und sofort zum Stehen gebracht werden. Seine größte Fahrschnelligkeit ist die eines in scharfen Trabe fahrenden Fuhrwerkes.“


1380 - Das Isartor wird nun auch Zolltor genannt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als Zollstätte für den Einfuhrzoll wird das Isartor nun auch Zolltor genannt.  

  • Das Isartor besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.
  • Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.
  • Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten Torhalle.
  • Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte Stadtgraben überwunden werden.
  • Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als Zugbrücke hochgeklappt werden kann.  

Beim Turm des Isartores kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines Fallgitters erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben. 


18. 9 1888 - Die Jugend bestaunt den Benz-Motorwagen

München-Lehel * Die Neuesten Nachrichten schreibt über die erste Probefahrt des Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3 in den Straßen der Stadt: „Das seltsame Fahrzeug wurde allgemein angestaunt und die liebe Jugend verfolgte es in dichten Scharen. Von nun ab finden täglich von 2 bis 4 Uhr Probefahrten in den Straßen statt.“


12. 9 1919 - Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

München-Angerviertel * Der arbeitslose Gefreite Adolf Hitler erhält von Hauptmann Karl Mayr den Befehl, als Spitzel der Reichswehr eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei - DAP im Sterneckerbräu im Tal zu besuchen, Informationen zu sammeln und Kontakt mit der Partei aufzunehmen. Die neue Partei gehört zwar der völkischen Bewegung an, doch der Namensteil Arbeiter lässt in nationalistischen Kreisen Verdacht aufkommen.

Auf der Versammlung referiert Gottfried Feder im Leiberzimmer über das Thema: „Wie und mit welchen Mitteln beseitigt man den Kapitalismus?“. Feder ist Mitglied der Thule-Gesellschaft und steigt später zum Parteiideologen der NSDAP auf. Anwesend sind 43 Personen, darunter als Begleiter Hitlers der Feldwebel Alois Grillmeier und zwei Propagandamänner des Gruko. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich das Bayerische Reichswehr Gruppenkommando Nr. 4 - Gruko, das unter der Führung des Generalmajors Arnold von Möhl steht.

Als am Ende der Diskussion ein Teilnehmer bemerkt, dass sich Bayern vom Reich lösen sollte, schreitet Adolf Hitler ein. Noch am gleichen Abend bietet ihm der DAP-Vorsitzende Anton Drexler den Parteieintritt an. 


1998 - Wo ist Klenze ?

München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel entdeckt im Steinlager das Gipsmodell vom Klenze-Denkmal am Gärtnerplatz. Die Gusskosten der Klenze-Statue, damals immerhin 40.000 Mark, trägt ebenfalls die Deutsche Eiche. 


21. 1 1959 - Eintragung der Marke „Chillup“

München-Isarvorstadt * Die Wort-Bild-Marke „Chillup“ wird unter der Nummer 721319 als Warenzeichen für „Spezial-Soße“ in die Zeichenrolle des Deutschen Patentamts eingetragen. Herta Heuwer spricht häufig von einem Patent. Tatsächlich ist jedoch nicht das Rezept geschützt, sondern die Bezeichnung „Chillup“ als Marke. Ein Patent auf die Rezeptur hätte zudem die Offenlegung ihrer genauen Zusammensetzung vorausgesetzt. 

Das Rezept bleibt geheim. Nach eigener Darstellung vernichtet Heuwer die schriftlichen Aufzeichnungen bereits Jahre vor ihrem Tod. Auch ein Lebensmittelunternehmen soll sich vergeblich um die Rezeptur und die Markenrechte bemühen.


21. 2 1958 - „Chillup“ wird als Marke angemeldet

München-Isarvorstadt * Knapp neun Jahre nach der mutmaßlichen Erfindung der Currywurst meldet Herta Heuwer beim Deutschen Patentamt die Fantasiebezeichnung „Chillup“ als Marke an. Der Name ist ein Kofferwort aus „Chili“ und „Ketchup“.


4. 6 1902 - Die Neue Isarkaserne wird an die Garnisonverwaltung übergeben

München-Isarvorstadt * Die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße wird an die Garnisonverwaltung übergeben.


Ab dem 11. 6 1939 - Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Karl Valentin tritt in Eduard Künneckes „Glückliche Reise“ im Theater am Gärtnerplatz als Radfahrer auf. 


25. 8 1864 - Grundsteinlegung für das spätere Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Der Grundstein für das Münchner Volkstheater, dem späteren Gärtnerplatz-Theater wird gelegt.


23. 8 1890 - Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen

München-Isarvorstadt * Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen. Die Reparaturen sind bis zum Frühjahr 1893 abgeschlossen.


27. 5 1811 - Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße. Auf dem Baugelände befinden sich noch die Obst- und Gemüsegärten des Stifts der Englischen Fräulein. In der Nachbarschaft liegen der Holzlagerplatz der Münchner Kistlerzunft und eine Werkstatt der Stadt, in der die hölzernen Wasserleitungsrohre gebohrt werden.

Der Flurname An den Schweineställen, in früherer Zeit auch Plärrer, kommt vom Verbot der Schweinehaltung in der inneren Stadt.


5. 9 1931 - Letzte Synagogeneinweihung vor der NS-Zeit 

München-Isarvorstadt * Mit der feierlichen Einweihung der Synagoge an der Reichenbachstraße am 5. September 1931 erhält die orthodoxe jüdische Gemeinde Münchens ein neues religiöses Zentrum. Das Gotteshaus ist die letzte Synagoge, die in Deutschland vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten neu eingeweiht wird. Nur wenige Jahre später setzt das NS-Regime der Entfaltung jüdischen Gemeindelebens ein gewaltsames Ende.


9. 11 1938 - Verwüstung der Synagoge an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird auch die erst 1931 eingeweihte Synagoge an der Reichenbachstraße Ziel der nationalsozialistischen Pogrome. SA-Angehörige dringen in das Gebäude ein, verwüsten die Inneneinrichtung und schänden das Gotteshaus. Die Synagoge wird zwar in Brand gesetzt, die Feuerwehr löscht das Feuer jedoch, da ein Übergreifen der Flammen auf die dicht bebauten Nachbarhäuser im Gärtnerplatzviertel befürchtet wird. Dadurch bleibt das Gebäude als einzige Münchner Synagoge baulich erhalten. 

Mit der bereits im Juni zerstörten Hauptsynagoge und der in derselben Nacht niedergebrannten Ohel-Jakob-Synagoge verliert die jüdische Gemeinde dennoch nahezu alle ihre religiösen Zentren. Die schwer beschädigte Synagoge an der Reichenbachstraße wird in den folgenden Jahren zweckentfremdet und kann erst nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder als Gotteshaus genutzt werden. 


28. 7 1961 - Der Liesl-Karlstadt-Brunnen am Viktualienmarkt wird aufgedreht

München-Angerviertel * Der Liesl-Karlstadt-Brunnen am Viktualienmarkt wird erstmals aufgedreht. Hans Osel formte die Bronzefigur der langjährigen Partnerin von Karl Valentin.


31. 12 1881 - Völkerschau: „Die Wilden der Feuerlands-Inseln“

München-Lehel * Bis zum 4. Februar 1882 können die Münchnerinnen und Münchner die „Wilden der Feuerlands-Inseln“ bewundern. Für sie wird extra eine Schaubude an der Zweibrückenstraße errichtet. Sie liegt gegenüber der Neuen Isarkaserne, dem heutigen Patent- und Markenamt. 

Die „Feuerländer-Völkerschau“ ist trotz der hohen Eintrittspreise ein voller Erfolg. Der reservierte Platz kostet immerhin eine Mark, erste Plätze 50 Pfennig und zweite Plätze 25 Pfennig. 


13. 2 1970 - Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * Bei einem Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße 27 kommen zwei Frauen und fünf Männer, darunter zwei Holocaust-Überlebende zu Tode. 


29. 12 1881 - Die Feuerländer-Völkerschau wird unter Auflagen genehmigt

München-Lehel * Die Polizeidirektion München erteilt das „Erlaubnisschreiben“ für die öffentliche Vorstellung von vier Feuerländer mit vier Frauen und zwei Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren bei gleichzeitiger Erhebung von Eintrittsgeldern. An Gebühren entstehen einmalig drei Mark sowie pro Tag 1,80 Mark, insgesamt 71,80 Mark, die an den Armenfonds zu entrichten sind. 

Es ist alles zu vermeiden, was gegen „öffentlichen Anstand, Schicklichkeit und Sittlichkeit verstößt oder feuergefährlich sein könnte“. 


10. 6 1530 - Begrüßung mit Prachtentfaltung und lebenden Bildern

München - Haidhausen * Nach der Schlacht bei Haidhausen setzt sich der Festzug wieder in Richtung München in Bewegung. Als die hochrangigen Persönlichkeiten von der Stadt aus sichtbar werden, beginnt ein aufwendig inszenierter Empfang:

  • In ganz München läuten die Glocken.
  • Von Türmen und Stadtmauern werden Salutschüsse abgefeuert.
  • Auf der Isarbrücke findet ein Fischerstechen statt.
  • Über dem Isartor schwebt ein Ballon in Gestalt eines fliegenden Drachens.
  • Noch darüber ziehen weiß-blaue Fahnen mit dem bayerischen Wappen vorbei – getragen von einem Schwarm Tauben.

Entlang des weiteren Weges erwarten die Gäste die damals beliebten „lebenden Bilder“ – aufwendig inszenierte Schauspiele mit drastischen Szenen. Je blutiger die Darstellung, desto größer offenbar das Interesse. An diesem Pfingstfreitag bekommen die Münchner reichlich Spektakel geboten.

  • Auf einer Bühne bei der Hochbrücke im Tal wird die Geschichte der biblischen Königin Esther gezeigt, die als Gemahlin des persischen Königs Xerxes I. ihrem jüdischen Volk zur blutigen Rache verhilft.
  • Das zweite Bild zeigt die Skythenkönigin Tomyris, wie sie das abgeschlagene Haupt des Perserkönigs Cyrus in einen Eimer voller Blut stößt. „Der Schauplatz bei den städtischen Fleischbänken war dafür nicht übel gewählt“, bemerkt der Historiker Siegmund Riezler trocken.
  • Auf einer dritten Bühne in der Burgstraße lässt der Perserkönig Cambyses II. einen ungerechten Richter hinrichten, dessen Haut abziehen und damit einen Sessel beziehen. Auf diesem muss der Sohn des Verurteilten Platz nehmen – als Mahnung, künftig gerecht zu urteilen.
  • Weitere Darstellungen zeigen das Herausreißen eines Herzens aus der geöffneten Brust eines Opfers und ähnliche Grausamkeiten, die vom Publikum offenbar mit Zustimmung aufgenommen werden. Lediglich der Kaiser zeigt sich laut einem Augenzeugen „ein wenig befremdet ob des vielen Blutes“.

Der päpstliche Legat Lorenzo Campeggi soll dazu angemerkt haben, die Szenen seien nicht ohne versteckte Anspielung inszeniert worden: Man könne sie als Warnung an die „Ketzer“ verstehen – für den Fall, dass diese den von Seiner Majestät angebotenen Gottesfrieden nicht annähmen, werde man zu härteren Mitteln greifen. 


1763 - Eine jüdische Betstube im Tal 13

München * Die Münchner jüdische Gemeinde hat eine Betstube in einem Privathaus im Tal 13. 


25. 1 1815 - 39 jüdische Männer gründen die Israelitische Kultusgemeinde

München * 39 jüdische Männer gründen in der Wohnung von Judith Wertheimer, der Witwe des kurfürstlichen Hoffaktors Abraham Wolf Wertheimer, die Israelitische Kultusgemeinde. Sie ist die erste anerkannte jüdische Gemeinde Münchens nach der Vertreibung der Juden im Jahr 1442. 


20. 7 2014 - Eine Demonstration für die Aufhebung des innerstädtischen Badeverbots

München * Mit einem „Big Jump“ demonstrieren Münchnerinnen und Münchner für die Aufhebung des innerstädtischen Badeverbots.  


2 1815 - Bemühungen um ein offizielles jüdisches Gotteshaus

München * Das Generalkommissariat der Münchner jüdischen Gemeinde bemüht sich frühzeitig um den Erwerb geeigneter Räumlichkeiten, „worin die kirchliche Gemeinde versammelt werden kann“.

Dieses Vorhaben wird von der Stadt unterstützt – allerdings weniger aus Fürsorge für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, sondern vielmehr, um die damals noch mit Misstrauen betrachtete Religionsgemeinschaft in einem „offiziellen“ Gotteshaus besser kontrollieren zu können.

Die seit 1763 in einem Privathaus im Tal 13 eingerichtete Betstube ist inzwischen für die Gottesdienste deutlich zu klein geworden. 


23. 8 1883 - Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft

München-Lehel * Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft kommt zunächst provisorisch im Café Metropol am Frauenplatz unter, bis sie am 23. August 1883 in dem neu errichteten Betriebshof an der Fabrikstraße, der heutigen Thierschstraße, eine neue Heimat findet. 


7. 10 1881 - Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung Am Einlaß 4

München-Angerviertel * Joseph und Ida Schülein beziehen ihre gemeinsame Wohnung in der noblen Adresse Am Einlaß 4 im Münchner Angerviertel. Mit dem Einzug beginnt ein neuer Lebensabschnitt des Ehepaars in der bayerischen Landeshauptstadt. 


24. 1 1884 - Hermann Schülein wird in München geboren

München-Angerviertel * Hermann Schülein wird in München geboren. Als Sohn von Joseph und Ida Schülein gehört er zur zweiten Generation der Unternehmerfamilie und übernimmt später verantwortungsvolle Aufgaben im Familienunternehmen. 


26. 9 1806 - Auf der Suche für ein Gefängnis

München-Graggenau * Der Lueg-ins-Land und der daneben stehende Scheibling werden als Fronfeste ins Auge gefasst. 


Um das Jahr 1200 - München wächst bis zum Kaltenbach 

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die Münchner Stadtumfassung wird bis zum Kaltenbach, auch Katzenbach genannt, erweitert. An dieser Stelle entsteht vorübergehend das Kaltenbachtor, ein zur Isar hin gelegenes Stadttor.


18. 10 1953 - Der Karl-Valentin-Brunnen wird enthüllt

München-Angerviertel * Der Karl-Valentin-Brunnen am Viktualienmarkt wird in Anwesenheit von Liesl Karlstadt enthüllt.


7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 


1744 - Von Harlaching zur Heiliggeist-Kirche

München-Graggenau * Die Gottesdienste des St.-Anna-Bündnisses werden wegen der weiten Entfernung Harlachings auf dem St.-Anna-Altar in der Heiliggeist-Kirche gehalten.


1727 - Der Brezenreiter im Asam-Fresko

München-Graggenau * Der Barockmaler Cosmas Damian Asam verewigt den „Brezenreiter“ im Deckenfresko der Heiliggeistkirche. Das monumentale Fresko zeigt die Gründung des Heilig-Geist-Spitals sowie die Werke der Barmherzigkeit. Als Sinnbild für das Speisen der Hungrigen ist auch der Brezenreiter dargestellt. So bleibt die jahrhundertealte Tradition der Wadlerspende bis heute in einem der bedeutendsten Münchner Barockkunstwerke erhalten. 


4. 2 1881 - Joseph Schülein heiratete Ida Baer

München-Isarvorstadt * Joseph Schülein heiratete Ida Baer. Aus der Ehe gehen sechs Kinder hervor. Die Familie lebt in der Müllerstraße 8 und gehört zu den prägenden jüdischen Unternehmerfamilien der Stadt.


12. 7 1318 - Die Wadlerspende und der Brezenreiter

München * Der wohlhabende Kaufmann und Münchner Bürger Burkhard Wadler und seine Frau Heilwig gründen mit der Wadlerspende eine der ältesten namentlich überlieferten weltlichen Stiftungen Münchens. Ihren Wohlstand verdankt die Familie vor allem dem Salzhandel. Aus den Erträgen ihrer Saline in Hall in Tirol sowie den Pachteinnahmen ihrer Münchner Münze stiftet das Ehepaar dem Heiliggeist-Spital 63 Pfund Pfennige. Mit den Erträgen dieser auf Dauer angelegten Stiftung können die Armen des Spitals fortan einmal pro Woche zusätzlich gespeist werden.

Damit auch die übrigen Münchner an der Stiftung teilhaben, kündigt jedes Jahr am Fest des Evangelisten Johannes der „Brezenreiter“ die traditionelle Brezenausgabe an. In der Nacht reitet er auf einem weißen Schimmel durch die Straßen der Stadt. Das helle Pferd ist im Dunkeln gut zu erkennen. Damit die Menschen sein Kommen schon von Weitem hören, werden dem Schimmel drei Hufeisen gelockert. 

Während seines Ritts ruft der Brezenreiter: „Ihr jung und alte Leut, geht’s hin zum Heiligen Geist, wo’s die Wadler Pretzen geit!“ Anschließend werden im Heiliggeist-Spital rund 3.000 Brezen an die Münchner Bevölkerung verteilt. 


25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr werden der Rote Turm und die Isarbrücke von den Aufständischen besetzt. Die dortige Besatzung lässt sich nicht auf einem Kampf mit den Oberländern ein, sondern zieht sich zum Isartor zurück.

Von der gleichzeitig erwarteten Erhebung der Münchner ist aber nichts zu sehen. Dagegen scheinen die Kaiserlichen auf den Angriff gut vorbereitet zu sein. Sie haben alle Maßnahmen zur Verteidigung der Stadt getroffen. 


8. 4 1932 - Ein Großbrand zerstört weite Teile der Schrannenhalle

München-Angerviertel * Ein Großbrand zerstört in der Nacht auf den 8. April 1932 weite Teile der verbliebenen nördlichen Schrannenhalle. Die Reste werden abgetragen, nur der nördliche Kopfbau (heute „Der Pschorr“) bleibt erhalten - und dient später für Jahrzehnte als „Freibank“. 


1. 5 1844 - Der Ausbruch der Münchner Bierrevolution 

München-Graggenau * Eigentlich soll dieser Tag für die Stadt ein besonderer Festtag werden: In der Allerheiligen-Hofkirche vermählt Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel den österreichischen Erzherzog Albrecht mit Prinzessin Hildegard von Bayern. 

Noch während der Trauungszeremonie wächst im „Maderbräu“ im Tal der Unmut über den erhöhten Bierpreis. Dort sitzende Artilleriesoldaten und Fuhrleute beginnen zu protestieren. Ein zeitgenössischer Bericht vermerkt, es seien „über den hohen Bierpreis verschiedene Aeußerungen“ gefallen, ohne diese näher zu beschreiben. Anschließend heißt es: „Sie weigerten sich, mehr als sechs Kreutzer für die Maaß zu bezahlen.“ 

Die Erklärungsversuche des Wirtes bleiben wirkungslos und heizen die Stimmung weiter an. Die Aufständischen beginnen, „einige steinerne Maaßkrüge zu zerschlagen“. Innerhalb kürzester Zeit schließen sich ihnen weitere Angehörige der arbeitenden Bevölkerung an. Der Bericht schildert die Eskalation: „Es verging keine Viertelstunde, so waren in genanntem Bräuhause alle Fenster und Krüge zerschlagen, Thüren und Kreutzstöcke aus den Mauern gerissen und eine allgemeine Zerstörung aller Meublen in den Gastzimmern angerichtet.“ 

Aus dem anfänglichen Streit über den Bierpreis entwickelt sich ein offener Aufruhr. Der zeitgenössische Bericht stellt fest: „Nun wurde die Sache ernsthafter und nahm einen weit schlimmeren Charakter als ein gewöhnlicher Bierexzeß an.“ 

Mit Steinen und Knüppeln bewaffnet zieht die Menge zu weiteren Brauhäusern im Tal. Dort setzt sich die Zerstörung fort: „Man zog, mit Steinen und Prügeln versehen, nach den anderen Bräuhäusern im Thal, und auch hier wurde alles zerschlagen. Zum Einsprengen der geschlossenen Thüren bediente sich die tobende Menge der Wagendeichsel – das Pflaster wurde aufgerissen, die stärksten Thorflügel eingeschlagen. […] In der Zeit von ein und einer halben Stunde waren in sämtlichen Bräuhäusern der Stadt alle Fenster eingeschlagen, Thüren und Kreutzstöcke zertrümmert, Meubel und Geräthschaften zerschlagen.“ 

Die herbeigerufenen Gendarmen sind nicht in der Lage, die Ausschreitungen unter Kontrolle zu bringen.


24. 6 1801 - Das Ende des Brezenritts

München * Der jahrhundertealte Brauch des Brezenreiters endet. Als dem Reiter während der Brezenausgabe das Laugengebäck ausgeht, wird er von der enttäuschten Menschenmenge bedrängt und übel zugerichtet. Die Vorfälle veranlassen die Münchner Obrigkeit, den Brezenritt noch im selben Jahr zu verbieten. Damit endet eine fast 500 Jahre währende Tradition. 


1851 - Der Maderbräu steigt zur Großbrauerei auf 

München-Graggenau * Unter der Leitung Joseph Lochners wächst der Maderbräu innerhalb weniger Jahre erheblich. Gemessen am Malzverbrauch erreicht die Brauerei im Sudjahr 1850/51 bereits den sechsten Platz unter den Münchner Brauereien. Damit zählt sie zu den bedeutenden Braubetrieben der Stadt. 


2. 5 1844 - Die Unruhen greifen auf die Stadt über

München * Die Unruhen setzen sich unvermindert fort. Erneut nehmen sie ihren Ausgang beim „Maderbräu“ im Tal. Schon bald gehen auch beim Löwenbräu Fenster und Mobiliar zu Bruch. Anschließend ziehen die Aufständischen zu den Brauereien Pschorr und Augustiner. Zeitgenössischen Berichten zufolge werden während der mehrtägigen Unruhen insgesamt 33 Brauereien und Brauhäuser verwüstet. Die Obrigkeit ruft das Militär zu Hilfe. Ein Reiterregiment, das den Befehl zum Aufsitzen erhält, verweigert jedoch den Einsatz. Die in der Bevölkerung verhassten Polizisten und Gendarmen werden von den Aufständischen angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Das Militär hält sich zunächst zurück und sieht weitgehend untätig zu. 

Auf den Wachstationen ersetzen Soldaten die dort gewöhnlich eingesetzten Polizeikräfte. Wegen ihres besseren Verhältnisses zur Bevölkerung gelten sie als weniger feindselig, zeigen jedoch kaum Bereitschaft zum Einschreiten. Erst als die königliche Residenz angegriffen wird, greifen die Soldaten ein. Selbst dann gehen sie so zurückhaltend vor, dass sie die Randalierer kaum ernsthaft aufhalten. 

Die Tumulte dauern an. Mobiliar fliegt auf die Straßen, Bilderrahmen und Porträts wohlhabender Münchner Brauereibesitzer prallen gegen die Hauswände, Fensterstöcke und Türrahmen zersplittern. Gleichzeitig zapfen die Aufständischen das frische Sommerbier direkt aus den geöffneten Fässern und füllen damit kostenlos ihre Krüge. Erst der zunehmende Rausch lässt selbst die wildesten Teilnehmer vorübergehend ermüden. 


1846 - Joseph Lochner übernimmt den Maderbräu

München-Graggenau * Nicht bereits im Münchner Krawalljahr 1844, sondern erst im Sudjahr 1845/46 geht der Maderbräu an Joseph Lochner über. Der neue Besitzer verfolgt ehrgeizige Pläne: Er will den Betrieb erweitern und unter den Münchner Großbrauereien etablieren.


20. 9 1872 - Das erste Schneider-Weißbier im Maderbräu

München-Graggenau * Georg I. Schneider braut erstmals Weißbier im Sudhaus des Anwesens Maderbräugasse 4. Damit nimmt der seit 1865 stillgelegte Braubetrieb seine Arbeit wieder auf. Zugleich beginnt die Geschichte der privaten Weißbierbrauerei „G. Schneider & Sohn“. 


1890 - Georg III. Schneider übernimmt die Brauerei 

München-Graggenau * Nach 18 Jahren erfolgreicher Tätigkeit stirbt Georg I. Schneider im Jahr 1890. Auch sein Sohn und vorgesehener Nachfolger Georg II. stirbt noch im selben Jahr. 

Damit geht die Verantwortung unerwartet auf die nächste Generation über: Der erst 20-jährige Georg III. Schneider übernimmt die Leitung der Brauerei und führt das Familienunternehmen fort. 


Nach 1851 - Ein Großbrand trifft den Maderbräu

München-Graggenau * Nach seinem Aufstieg zu einer der größten Münchner Brauereien erleidet der Maderbräu einen schweren Brandschaden. Die Verluste belaufen sich auf mehr als 11.000 Gulden – für die damalige Zeit eine außergewöhnlich hohe Summe. Joseph Lochner gibt den Betrieb jedoch nicht auf und baut die Brauerei wieder auf. 


1864 - Der Maderbräu fällt auf den neunten Rang zurück 

München-Graggenau * Im wechselhaften Münchner Brauereigeschäft verliert der Maderbräu an Boden. Gemessen am Malzverbrauch belegt die Brauerei im Sudjahr 1863/64 unter den zehn größten Betrieben der Stadt nur noch den neunten Platz. Sie liegt damit jedoch weiterhin vor dem Königlichen Hofbräuhaus.


1865 - Finanzielle Schwierigkeiten beenden Lochners Tätigkeit 

München-Graggenau * Noch zwischen August 1864 und April 1865 verarbeitet Joseph Lochner im Maderbräu 4.689 Schäffel Gerste. Zum Vergleich: Georg Schneider verbraut im selben Zeitraum 1.473 Schäffel Weizen im Königlichen Weißen Hofbräuhaus. 

Trotz dieser beachtlichen Produktionsmenge gerät Lochner in finanzielle Schwierigkeiten. Sein gesamter Besitz kommt 1865 auf die Gant, wird also zwangsversteigert. Vermutlich gehört auch das Maderbräuschlössl zur Konkursmasse. 

Zunächst übernimmt die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank den Besitz. Anschließend verkauft sie die Anlagen an den Ingenieur Carl del Bondio. Weder die Bank noch der neue Eigentümer führen den Braubetrieb fort. Damit endet vorläufig die Geschichte einer bedeutenden Münchner Brauerei, deren Ursprünge bis in die 1540er-Jahre zurückreichen. 


13. 7 1848 - Barrikadenkampf vor dem Maderbräu 

München-Graggenau * Vor dem Maderbräu im Tal, dem heutigen Weissen Bräuhaus im Tal, kommt es zu einem ersten gewaltsamen Zusammenstoß zwischen den Bierrebellen und den Linientruppen. Die Aufständischen errichten eine Barrikade und liefern sich ein Gefecht mit den Ordnungskräften. 

Zu den Schwerverletzten gehören zwei Soldaten, Angehörige der Gendarmerie und vierzehn Aufständische. Der Kampf vor dem Maderbräu bildet jedoch nur den Auftakt zu weiteren, noch blutigeren Auseinandersetzungen.


16. 6 2007 - Der Brezenreiter kehrt zurück

München * Beim 848. Münchner Stadtgeburtstag reitet der „Brezenreiter“ nach mehr als 200 Jahren erstmals wieder durch die Münchner Altstadt. Die historische Figur erinnert an die mittelalterliche Wadlerspende und die jährliche Brezenausgabe des Heiliggeist-Spitals. Mit der Wiederbelebung des fast vergessenen Brauchs kehrt ein Stück Münchner Stadtgeschichte ins öffentliche Bewusstsein zurück und wird seither regelmäßig beim Stadtgründungsfest und anderen traditionellen Veranstaltungen gezeigt. 


1873 - Holzkohle aus Tölz

Tölz - München * Alleine in diesem Jahr kommen aus Tölz auf Flößen 32.223 Zentner Holzkohle. Die wegen ihrer Heizkraft sehr begehrte Holzkohle wurde von vielen gewerblichen Betrieben in und um München benötigt. Seit wann diese Fracht auf der Kohleninsel gelagert wurde, ist nicht bekannt. 


27. 8 1872 - Georg Schneider erwirbt den Maderbräu 

München-Graggenau * Nach siebenjähriger Unterbrechung erhält der stillgelegte Maderbräu einen neuen Eigentümer. Georg I. Schneider und sein Sohn Georg II. kaufen die Brauerei am 27. August 1872 für 127.000 Gulden und gründen die Firma „G. Schneider & Sohn“. 

Mit dem Erwerb des alten Maderbräus erhält die Familie Schneider eine eigene Produktionsstätte für ihr Weißbier.


16. 6 1861 - Mit dem „Groschenwagen“ durch die Stadt

München * Der bürgerliche Lohnkutscher Michael Zechmeister richtet einen privaten, fahrplanmäßigen, schienenungebundenen Stellwagenverkehr ein. Damit möchte der Lohnkutscher, wie er selbst formuliert, „einem längst gefühlten Bedürfnis unserer Residenzstadt“ nachkommen.

Seine drei sogenannten „Groschenwagen“ verkehren fünfmal täglich auf der Strecke Zentralbahnhof – Marienplatz – Tal – Lilienstraße – Mariahilfplatz. Giesing und Haidhausen - aber auch die anderen Vorstädte - werden nicht angefahren. 

  • Mit seinem Stadtomnibus ermöglicht Michael Zechmeister erstmals den innerstädtischen Transport größerer Personengruppen. Dennoch bleibt die Nachfrage zunächst gering.
  • Ein Grund dafür ist die niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit der Pferdeomnibusse, die kaum über der eines Fußgängers liegt. Das Angebot dient daher eher dem Komfort als einer schnelleren Fortbewegung.
  • Hinzu kommen die hohen Fahrpreise: Eine Fahrt kostet sechs Kreuzer und damit etwa doppelt so viel wie ein Brot. Für die ärmeren Bevölkerungsschichten ist der Omnibus deshalb kaum erschwinglich.
  • Die wohlhabende Oberschicht hingegen bevorzugt weiterhin Fiaker oder eigene Kutschen.

Die erste Betriebszeit des Zechmeister‘schen Omnibus dauert lediglich von 1861 bis 1863. 


5 1925 - Das Deutsche Museum zieht auf die Kohleninsel um

München-Isarvorstadt * Die Sammlungen des Deutschen Museums ziehen von der Maximilianstraße 42 auf die inzwischen in Museumsinsel umbenannte Kohleninsel. Anschließend werden die Räume umfassend renoviert, um das Völkerkundemuseum – das heutige Museum Fünf Kontinente – dort unterzubringen. 


5. 5 1925 - Festumzug zur Museumsinsel

München-Isarvorstadt * Festlich geschmückt präsentiert sich die Stadt, als ein großer Umzug vom Alten Nationalmuseum durch die Münchner Innenstadt zur Museumsinsel zieht. Aufwendig gestaltete Festwagen stehen jeweils für eine technische Disziplin, ein Handwerk oder eines der vier Elemente und machen den Umzug zu einem viel beachteten Ereignis.


1890 - Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen

München * Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen. Eine der ersten Maßnahmen ist die Beseitigung des Roten Turm-Wirtshauses, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt der Flößer und der in unmittelbarer Umgebung stationierten Schweren Reiter war. 


6. 10 2015 - Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt

München-Isarvorstadt * Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um einen sogenannten Zerscheller, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  

Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen Museumsinsel. 


31. 7 1899 - Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet

München-Isarvorstadt * Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet.


13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.


1901 - Das Arbeitsamt kümmert sich um Arbeitsunfähige

München-Isarvorstadt * Das Städtische Arbeitsamt bemüht sich, um für erwerbsbeschränkte Personen und durch Unfälle, Krankheit oder Alter arbeitsunfähig gewordene Personen eine geeignete Tätigkeit zu finden. 

Das Arbeitsamt kümmert sich zudem um die Arbeitsvermittlung für Entlassene aus der Trin­kerheilanstalt sowie um freigelassene Strafgefangene. 

Um die Stadt von der Zahlung von Armengeld zu entlasten, hat das Arbeitsamt darauf zu achten, dass Menschen ohne ausreichende Absicherung eine Tätigkeit erhalten, die ihr Überleben sichert. 


1853 - Die Kohleninsel erhält ihren Namen

München * Das Eiland zwischen den beiden Isarbrücken wird als „sogenannte Kohleninsel“ bezeichnet. Sicherlich erhält sie ihren Namen aufgrund ihrer Funktion als Lände für den Floßverkehr und als Lagerplatz für Kalksteine und Holzkohle. 


1914 - Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift

München-Isarvorstadt * Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift verlangt vom Städtischen Wehramt die Aufzeichnung und alljährliche Vormusterung fast sämtlicher im Stadtbezirk vorhandenen kriegsbrauchbaren Pferde, sowie die ständige Fortführung der aufgrund des Vormusterungsergebnisses erstellten Vorführlisten, eine bei der lebhaften Bewegung im Pferdebestand einer Großstadt recht ansehnliche Arbeitsleistung. 

Die Zahl der Pferde geht in München ständig zurück, was eine Folge der steigenden Verwendung von Kraftwagen ist. 


6. 5 1925 - Festabend vor der Museumseröffnung

München * Am Vorabend der Eröffnung des Deutschen Museums auf der Museumsinsel lädt der Magistrat der Stadt München zu einem festlichen Begrüßungsabend ein. Zum Unterhaltungsprogramm gehören auch Tanz- und Bühnendarbietungen mit leicht bekleideten Tänzerinnen – ganz im Stil der Revuekultur der 1920er Jahre.


3. 5 1813 - Aus der Isarkasere wird die "Alte Isarkaserne"

München-Isarvorstadt * Den Namen „Alte Isarkaserne“ erhält die Truppenunterkunft, als am Standort des heutigen Deutschen Marken- und Patentamts an der Zweibrückenstraße die „Neue Isarkaserne“ bezogen wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass der ältere Kasernenbau fortan ungenutzt bleibt - auch wenn er zeitweise leer steht oder nur von einigen Stallwachen und Pferden belegt ist. 

Aufgrund der wiederholter Aufnahme und Verlegung wechselnder Truppenteile muss die Anlage mehrfach umgebaut werden. 


1884 - Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne auf der Kohleninsel mit der Münchner Stadtverwaltung werden aufgenommen und 1888 abgeschlossen.


Um 4 1800 - Münchens Kavallerie auf der Isarinsel

München * Einer Beschreibung der Isarkaserne ist zu entnehmen: „Die Kaserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isar-Flusses, auf einer sogenannten Insel.“ 

  • Das zweigeschossige Hauptgebäude ist rund 140 Meter lang; das Erdgeschoss dient größtenteils als Pferdestall. 
  • Die Isarkaserne bietet Platz für insgesamt 954 Mann. 
  • Dafür stehen 62 Zimmer und 14 Küchen zur Verfügung. 
  • Die Isarkaserne ist über viele Jahrzehnte die zentrale Kavallerieunterkunft Münchens. 
  • Als Kavallerie - auch Reiterei genannt - bezeichnet man jene Waffengattung der Landstreitkräfte, die zu Pferd kämpft und bis ins späte 19. Jahrhundert hinein eine bedeutende Rolle in der militärischen Taktik spielt. 

Erst die fortschreitende Entwicklung von Feuerwaffen führte allmählich zum Niedergang der Reiterei als schlagkräftigem Truppenteil. Südlich des Hauptgebäudes befindet sich ein Exerzierplatz, der für die Ausbildung der berittenen Truppen genutzt wurde.


1. 7 1897 - Räumung der Kohleninsel für die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Zwischen dem Ausstellungs-Direktorium und den städtischen Behörden wird die totale Freigabe der Kohleninsel für die Zwecke der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ab 1. Juli 1897 erwirkt. 

  • Sämtliche auf dem Ausstellungsgelände vorhandenen Bauten müssen, mit Ausnahme der früheren Alten Isarkaserne, vor Beginn der Bauarbeiten beseitigt werden. 
  • Die vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben. Für die freibleibenden Plätze und neu angelegten Wege wird gärtnerische Ausschmückung angeordnet. 


Um 3 1824 - Pläne für eine Synagoge in der Lederergasse

München * Die Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde, die für den Bau der Synagoge in der Lederergasse eintritt, macht nochmal einen Vorstoß für den von ihr gewünschten Bauplatz. 

Während der Stadtmagistrat dem Vorschlag positiv gegenüber steht, lehnt das Gremium der Gemeindebevollmächtigten das Ansinnen ab und verweist auf die Erweiterung des Viktualienmarkts und städtischen Neubauten. 


1806 - Platzmangel in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * In den Jahren 1806/07 ist auch das Depot des 4. Chevaulegers-Regiments Bubenhofen hier stationiert. Aufgrund akuten Platzmangels müssen einzelne Eskadronen in die provisorisch eingerichtete Lehel-Kaserne ausweichen, während auf der Kohleninsel zusätzlich Teile eines Fuhrwerksbataillons einquartiert werden.


22. 11 1902 - Mit der Heerordnung wird die Musterung einfacher

Königreich Bayern * Mit dem Inkrafttreten der Heerordnung für das Königreich Bayern wird die Aushebung und die Musterung einfacher und zweckmäßiger gestaltet. 


29. 10 1892 - Auch die steinerne Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Innere Brücke erhält eine Breite von 18 Metern.

An den Brückenenden werden Pylone errichtet, die mit allegorischen Figuren geschmückt waren. 

  • Auf der Auer Seite ist dies die Kunst und die Industrie. 
  • Auf der westlichen, zur Stadt hin ausgerichteten Seite befinden sich die Verkörperung der Floßfahrt und der Fischerei. 
  • Durch den Brückenschmuck wird der Flussübergang zu einer Einheit zusammengefasst. 
  • Auch der Name für beide Brücken ist nun gleich und wird nur durch die Innere für den Überweg der Großen Isar und der Äußeren über die Kleine Isar unterschieden. 
  • In beide Brücken wurden auf Wunsch des Königlichen Kriegsministeriums Sprengkammern eingebaut.


23. 5 1905 - Das Deutsche Museum erhält den Südteil der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Am 23. und 31. Mai 1905 erweitern die Gremien dem Deutschen Museum die Zusage, den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen, auch in Richtung Norden, womit nun auch der südliche Bereich der Alten Isarkaserne einbezogen wird. Damit erscheint eine dauerhafte und sinnvolle Nutzung des verbleibenden, im städtischen Besitz befindlichen Teils der ehemaligen Kaserne als unrealistisch. Mit der Einrichtung des Bauplatzes für das Deutsche Museum müssen erste Nebengebäude weichen. 


28. 9 1933 - Die Münchner Brockensammlung wird aufgelöst

München-Isarvorstadt * Der Verein Münchner Brockensammlung e. V. löst sich als Träger und Organisator des Brockenhauses auf. Dieser Schritt ist aber keine Folge innerer Schwäche, sondern die direkte Konsequenz der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik. 

Die Brockensammlung wird Opfer einer gezielten Ausschaltung unabhängiger sozialer Initiativen im Zuge der antisemitisch und ideologisch motivierten Repression, die keinerlei abweichendes gesellschaftliches Engagement mehr duldet.


4 1824 - Das Synagogen-Projekt Lederergasse ist gescheitert

München * Weitere Interventionen der Israelitischen Kultusgemeinde an die die Gremien der Stadtregierung zum Bau der Synagoge in der Lederergasse bleiben erfolglos.


28. 4 1910 - München muss ein Wehramt unterhalten

München * Der Verwaltungsgerichtshof entscheidet in der Frage, warum die Stadt München verpflichtet ist, ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, zu Ungunsten der Stadt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, eine Entscheidung der städtischen Kollegien für einen neuen Standort für das Städtische Wehramt herbeizuführen. 


Ab 8 1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der Alten Isarkaserne werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.


1905 - Das nie geplante Großdenkmal für König Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Mit der Ausführung des königlichen Monuments auf der Corneliusbrücke wird zunächst der Architekt Michael Dosch beauftragt. Sein Entwurf sieht den Standort nördlich der Corneliusbrücke vor. Es soll ein 22 Meter hohes Denkmal mit einer bronzenen Königsfigur in zweieinhalbfacher Lebensgröße entstehen. Mit seinem pylonartigen Aufbau erinnert es an das im Jahr 1896 vollendete „Kyffhäuser-Denkmal“. 

Ludwig II. sollt also über die Cornelius- zur Reichenbachbrücke und weiter in Richtung seiner geliebten Berge blicken. Auf der Rückseite ist ein 23 Quadratmeter großes Bronzerelief geplant, das die Parade vom 16. Juli 1871 in München mit der Begrüßung der Truppen durch den König darstellt und an die Reichsgründung während der Regierungszeit des „Märchenkönigs“ erinnern soll. 


18. 3 1905 - Das gescheiterte Denkmalprojekt für Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Prinzregent Luitpold zeigt sich vom Denkmalentwurf für Ludwig II. auf der Corneliusbrücke begeistert und äußert: „Ich genehmige gerne, die Arbeit ist in guten Händen.“ 

Der Entwurf kommt aber nicht zur Ausführung, da er nicht die Zu­stimmung der „Kommission für staatliche Monumentalbauten“ erhält. 


9. 11 1867 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

Berlin * Das neue Wehrgesetz für den Norddeutschen Bund tritt in Kraft. Es wird nach der Reichswerdung auch auf Bayern übertragen.


Ab 15. 11 1906 - Die Erste bayerische Geweih-Ausstellung auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, die Erste bayerische Geweih-Ausstellung im Pavillon an der Ludwigsbrücke statt.


Bis 1849 - Modernisierung der Stallungen der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Zwei Stallungen der Alten Isarkaserne werden abgerissen, drei weitere saniert oder neu errichtet. Die umfassende Modernisierung der Stallungen bietet nun Platz für 415 Pferde.


1805 - Die Isarkaserne wird zum Versorgungsstützpunkt

München-Isarvorstadt * Während des Dritten Koalitionskriegs - ist das Depot des 1. Dragoner-Regiments in der Isarkaserne untergebracht, ebenso ein Pferdelazarett.


12 1906 - Skandale führen zu massivem Mitgliederschwund

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern e.V.“ ist in die Krise geraten, weil Vorwürfe der Unterschlagung, Feindseligkeiten und Misswirt­schaft mit dem nicht unerheblichen Vereinsvermögen zu einer Welle von Ausschlüssen und Austritten führen. Der Mitgliederstand sinkt auf nur noch 3.000 Mitglieder. 


11. 6 1898 - Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Am Samstag, dem 11. Juni 1898, eröffnet Prinzregent Luitpold die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung 1898 auf der Kohleninsel, die auch „zu etwas anderem gut sei als zu schmutzigen Schuppen, nächtlichem Aufenthalt lichtscheuen Gesindels und ab und zu einer verschwiegenen Mord- oder Gewalttat“. München ist damit Gastgeber eines der bedeutendsten technischen Ereignisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 

  • Die Ausstellung ist als Leistungsschau konzipiert, die einem breiten Publikum die technischen Neuerungen, industriellen Errungenschaften und den Fortschritt der Maschinenbauindustrie zugänglich machen soll. 
  • Sie ist sowohl für Fachbesucher, als auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und stellt eine bedeutende Leistungspräsentation für moderne Technik und Industrie dieser Zeit dar. 
  • Dadurch wird sie zu einem Meilenstein für die Technik und zu einem Symbol des technischen Fortschritts im Deutschen Kaiserreich. 
  • Als ein Spiegelbild der Industrialisierung und des Innovationsgeists der damaligen Zeit zieht die Ausstellung Ingenieure, Unternehmer, Wissenschaftler und Technikinteressierte aus ganz Europa an. 
  • Sie präsentiert die gesamte Bandbreite der modernen Maschinen und Arbeitsgeräte - von Dampfmaschinen und Elektromotoren über Werkzeugmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen und industriellen Maschinen. 

Viele der vorgestellten Maschinen finden rasch Eingang in den industriellen Alltag und tragen zur Steigerung der Produktivität und maßgeblich zur Entwicklung des Maschinenbaus im Deutschen Kaiserreich bei. Sie bietet zudem den heimischen Unternehmen die Gelegenheit, ihre Produkte international zu vermarkten und so die Exportwirtschaft zu stärken. 

Der Ausstellungsbau ist ein gewaltiges Gebäude im neoklassizistischen Stil mit einer imponierenden, säulengeschmückten Eingangshalle, einem 45 Meter hohen Rundturm, dessen Aussichtsgalerie über einen elektrischen Fahrstuhl erreicht werden kann, und weiteren Nebengebäuden. Zusammen mit der integrierten Isarkaserne stehen rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Architektonisch folgt man zwar den großen Vorbildern der Weltausstellungen, doch der schöne Schein ist trügerisch, denn die Bauten bestehen aus zusammengenagelten und weiß getünchten Brettern, die Säulen und der üppige Figurenschmuck sind lediglich Gips und Stuck - und damit nur für eine begrenzte Dauer konzipiert. 

Im südlichen Teil der Insel erreicht man über einen Park das Hauptrestaurant. Dem gegenüber befindet sich das Automatenrestaurant, in dem man sich - eine absolute Neuheit für die Münchner - gegen Geldeinwurf verpflegen kann. Im Park gibt es außerdem eine große Gartenschau und täglich stattfindende Standkonzerte.

Eine weitere Attraktion der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ist die Wasserrutschbahn am östlichen Ufer der Kohleninsel. Für 20 Pfennige kann man von der Plattform eines Turmes - in 13 ½ Metern über dem Wasserspiegel und auf einer schiefen Ebene von 67 Metern Länge - in zwei, auf Schienen laufenden flachen, durch ihre eigene Schwerkraft angetriebenen Boote in die Isar hineinrutschen. Das Abenteuer ist völlig harmlos und ohne Gefahr, und ruft sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern das „unbändigste“ Vergnügen hervor. 


1. 10 1900 - Das Arbeitsamt konzentriert sich auf Oberbayern

München-Isarvorstadt * Das Arbeitsamt Augsburg nimmt seinen Betrieb auf. Nun kann München die Bezirke Schwaben und Neuburg abgeben und sich auf den Regierungsbezirk Oberbayern konzentrieren. 

Nun kümmert sich das Städtische Arbeitsamt auch um die Vermittlung von Lehrstellen. 


1. 7 1899 - Die erste Münchner Sportartikelschau

München-Isarvorstadt * Um das Defizit der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung etwas zu mindern, findet in der Ausstellungsanlage auf der Kohleninsel die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München statt. Es ist die erste Sportartikelschau, die in München durchgeführt wird.


1833 - Einsturzgefahr bei der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Die Stallungen der Alten Isarkaserne befinden sich in einem derart schlechten Zustand, dass 1833 eine der Baracken wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden muss. 


1. 2 1868 - Die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes

München * Die magistratische Aushebungsbehörde übernimmt die Aufgaben des polizeilichen Militärbüros in München. Das ist die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes, das zunächst den Namen Militärkonskriptionsbureau beibehält. Es bildet den Gegensatz zum Zivilkonskriptionsbureau, dem späteren Einwohneramt. Die Heeresergänzung ist seither die wichtigste Aufgabe der Gemeinde auf militärischem Gebiete. 


10. 8 1910 - Magistrat stimmt für einen neuen Wehramt-Standort

München-Graggenau * Der Magistrat beschäftigt sich mit dem neuen Standort für das Städtische Wehramt und beschließt: „Der Erwerbung oder Erbauung eines eigenen Wehrgebäudes wird grundsätzlich zugestimmt."


14. 9 1918 - Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

München * Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorf [= Thule-Gesellschaft], wird als Eigentümerin des Verlags Franz Eher Nachfolger ins Handelsregister eingetragen. 


Nach 9 1870 - 2.200 französischen Kriegsgefangene in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Nach den ersten Siegen des deutschen Heeres im Deutsch-Französischen Krieg wird die Kaserne vorübergehend zur Unterbringung von rund 2.200 französischen Kriegsgefangenen genutzt. Zu diesem Zweck werden nicht nur die Kaserne selbst, sondern auch sämtliche Baracken bewohn- und beheizbar gemacht. 


1906 - Warum soll die Stadt ein Wehramt finanzieren?

München * Die Stadtverwaltung stellt sich die Frage, warum die Stadt München überhaupt verpflichtet ist, auf ihre Kosten oder doch zum größten Teil auf ihre Kosten ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, also eine Einrichtung, die ausschließlich militärischen Zweck dient? 


11. 2 1908 - Münchner*innen werden bei der Stellenvergabe bevorzugt

München-Isarvorstadt * Der Magistrat bewilligt die Einrichtung eines gemeindlichen Arbeitsnachweises. Der Grundsatz dieser neuen Abteilung ist die Bevorzugung eingesessener Bürger bei der Stellenvergabe. Die Forderung war schon seit längerer Zeit durch städtische Arbeiter erhoben worden, die ihre Arbeitsplätze durch Zugezogene in Gefahr gebracht sahen. 


30. 1 1868 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

München *  Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft, das eine aktive Armee mit dreijähriger Dienstzeit, Reserve und Landwehr erschaffen hat und das Einstehersystem sowie die bisherige Landwehr älterer Ordnung beseitigt. Damit gibt es auch in Bayern eine wirkliche Wehrpflicht. 

Das Gesetz beinhaltet auch, dass Frei-Gewordene oder Untaugliche drei Jahre lang ein Wehrgeld in Höhe von drei bis 100 Gulden zu entrichten haben. Diese Regelung bleibt aber nur bis 1872 bestehen. 


30. 9 1919 - Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

München * Aus dem Verlag Franz Eher Nachfolger wird die Franz Eher Nachfolger GmbH. Gesellschafterinnen sind nun Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorff, und Sebottendorffs Schwester Dora Kunze. 


10. 8 1899 - Initiative für ein Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Generalversammlung des „Vereins zur Erbauung eines Monuments für Weiland Seine Majestät König Ludwig II. von Bayern e.V.“ beschließt die Errichtung eines Denkmals für König Ludwig II. auf der damals noch geplanten Corneliusbrücke. Der Verein sammelt dafür rund 185.000 Mark und beauftragt den Bildhauer Ferdinand von Miller mit Entwurf und Guss des 3,40 Meter hohen Denkmals. Das Monument wird später auf der Corneliusbrücke verwirklicht. 


1877 - Die Alte Isarkaserne wird entbehrlich

München-Isarvorstadt * Durch die seit 1877 auf dem Marsfeld und dem Oberwiesenfeld errichteten militärischen Neubauten wird die Alte Isarkaserne für die Militärverwaltung entbehrlich. 


5 1942 - Das Ludwig II.-Denkmal wird eingeschmolzen

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund des Erlasses des Reichsministerium des Innern vom 3. Mai 1942 wird das König- Ludwig II.-Denkmal demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht werden. Nur der Kopf entgeht - durch Rettung der Hafenarbeiter - der Einschmelzung. 

Der Deutsche-Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel stellt sich die Frage: Warum ist Ludwig II. der einzige König, der von den Nazis eingeschmolzen wurde? Und: Hat das was mit der Verschärfung des Paragrafen 175 durch Hitler im Jahr 1935 zu tun? Immerhin stellte der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis zum Jahr 1994 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe.


2. 7 2019 - Eine Sparversion des Königsdenkmals auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Stadtrat beschäftigt sich mit der Detailplanung für das neue König-Ludwig-Zwo-Denkmal auf dem Isarbalkon der Corneliusbrücke. Die neue Denkmalanlage soll 500.000 Euro kosten, wovon ein Drittel eine private Initiative um Dietmar Holzapfel zahlen wird.


13. 6 1936 - Kranzniederlegung zu Ehren König Ludwigs II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Anlässlich des 50. Todestags von König Ludwig II. wird am Denkmal auf der Corneliusbrücke ein Kranz niedergelegt.


31. 5 2016 - Die Wiedererstehung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Im Bauausschuss wird eine 120.000 Euro teure Machbarkeitsstudie zum Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke beschlossen. Eine Klausel im Bündnisvetrag zwischen CSU und SPD macht es möglich, dass jeder der beiden Partner über ein limitiertes „Konto“ mit städtischem Geld verfügen kann, aus dem ohne Veto des Koalitionspartners Wunsch­projekte - wie etwa die Ludwig-Studie - ermöglicht werden können. 

  • Die CSU betont zum Denkmal des vom Absolutismus träumen­den Monarchen: „Wir wollen das weiterhin haben.“ 
  • Dagegen bemerkt die SPD: „Unsere Begeisterung ist nicht größer geworden. Wozu braucht man ein seit über 70 Jahren verschwundenes Denkmal?“ Noch dazu für einen König, der bekanntlich nicht gerade als München-Fan gelten kann und im Stadtgebiet nur wenige Spuren hinterlassen hat.


13. 6 1956 - Forderung nach Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmals

München-Nymphenburg * Am 70. Todestag von König Ludwig II. bildet sich in Schloss Nymphenburg ein Komitee, das den Freistaat und die Stadt auf den leeren Platz an der Corneliusbrücke hinweisen soll, wo sich bis Mai 1942 das Ludwig-II.-Monument befand und das auf Anordnung des Reichsministeriums des Inneren - als einziges Königsdenkmal Münchens - abgebaut und in Hamburg zur Gewinnung von kriegswichtiger Munition eingeschmolzen worden war.


4 2021 - Die Ludwig-Büste wird in die Isar gestürzt

München-Au - München-Isarvorstadt * Unbekannte stoßen die auf der Corneliusbrücke aufgestellte Ludwig-II.-Büste von der Säule in die Isar. Die Feuerwehr kann die beschädigte Replik wieder bergen. 


23. 2 1904 - Südteil der Kohleninsel für das Deutsche Museum vorgesehen

München-Isarvorstadt * Die städtischen Kollegien beschließen am 23. Februar und am 17. März 1904, dem neu gegründeten „Deutschen Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“ den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen.


1974 - Die Julia am Turm des Alten Rathauses

München-Graggenau * Die Veroneser Sparkasse schenkt München zwei Kopien der bronzenen Julia-Statue von Nereo Constantini. Die Veroner und die Münchner Stadtsparkasse wurden 1824 gegründet und können nun ein Doppeljubiläum des 150-jährigen Bestehens feiern. Das ist auch der Grund für die zwei Statuen.

Beide Plastiken kommen zur Aufstellung. Die eine im beschaulichen Shakespeareplatz in Bogenhausen. Die andere am Turm des Alten Rathauses. Verona ist seit 1960 Münchens norditalienische Partnerstadt.


1973 - Eine Kopie des Königskopfes auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Kopie des vor der Einschmelzung geretteten Kopfes des König- Ludwig II.-Denkmals wird im Rosengarten der Corneliusbrücke auf einer Marmorstele aufgestellt. Dass diese Installation auf dem Isarbalkon überhaupt entstehen konnte, ist dem Münchner König-Ludwig-Club und dessen Vorsitzenden Hannes Heindl zu ver­danken. 

Mit der Errichtung einer 2,60 Meter hohen Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs im Jahr 1967 in den Maximiliansanlagen verstummen die Denkmal-Forderungen. 


2012 - Initiative zum Wiederaufbau des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Es kommt wieder Bewegung in die Diskussion um das Ludwig-II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke, nachdem der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel im Steinlager der Stadt die Original-Natursteine aus Untersberger Marmor für die Konche für das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke entdeckt und identifiziert hat. Die Konche, das ist die halbrunde, muschelartig überwölbte Nische, in dem das Denkmal untergebracht war. Es sind rund 470 Einzelteile der Steinnische, was einem Anteil von etwa 97 Prozent des Gesamt­denkmals entspricht. 

Dabei entsteht aus Anlass der 150-Jahr-Feier des „Hotels Deutsche Eiche“ in der Reichenbachstraße 13 die Initiative für den Wiederaufbau des Denkmals. Dietmar Holzap­fel und dessen Ehemann Sepp Sattler stellen dafür eine Spende von 150.000 Euro in Aussicht.


2014 - König Ludwig II. im Stadtrats-Wahlkampf

München-Au - München-Isarvorstadt * Im Wahlkampf zur Stadtratswahl 2014 kommen dann alle Parteien in die „Deutschen Eiche“, ein Hotel mit einer der weltweit größten und erfolgreichsten Schwulensaunen, um zu zeigen, dass sie auch für die LGBT-Gemeinde wählbar sind. Der CSU-Spitzenkandidat und spätere 2. Bürgermeister, Josef „Seppi“ Schmid, bringt - gegen die Intention Diet­mar Holzapfels - die Idee vorschnell in den Stadtrat ein. 

Und dann passiert, was passieren muss: Die Partei­en im Rathaus rüsten sich zum Wahlkampf - und wie nicht anders zu erwarten, prall­en jetzt die unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen auf­einander. 

  • Wenn es nach der sich damals in der Opposition befin­denden CSU geht, soll das an den „Märchenkönig“ erinnernde monumentale Denkmal sofort wieder entstehen - und zwar in historischer Größe und umge­ben mit einem monumentalen Portikus. Außerdem soll ge­prüft werden, ob im Unterbau des Denkmals mögli­cherweise ein Café Platz finden könnte, damit die Bevölkerung den herrlichen Blick auf die Isar und die Maximilianskirche jederzeit genießen kann, was jetzt ja nur von steinernen Bänken aus oder beim sommerlichen „Kulturstrand“ der Urbanauten möglich ist. 
  • Für die Regierungsparteien SPD und Grüne soll alles so bleiben wie es ist, denn es sei „nicht zeitgemäß“, im 21. Jahrhundert ein Königsmonument originalgetreu wieder aufzubauen, es gebe wesentlich wichtigere Themen im Rat­haus zu erledigen. Die Fronten zwischen den Parteien stehen - natürlich mit etlichen Abweichlern - fest. 
  • Das Stadtarchiv München wird mit einer Untersuchung der bereits bestehenden Ludwig-II.-Erinnerungsorte beauftragt. Dieses listet neun Stein- und Bronzebildnisse des einstigen Monarchen in München auf. 


16. 3 2014 - Der Widerstand gegen das Königs-Denkmal schwindet

München-Au - München-Isarvorstadt * Bei der Stadtratswahl wird die CSU stärkste Fraktion und geht mit der SPD eine Koalition ein. Damit verändert sich auch die Einstellung zum Lud­wig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke.

Noch immer wollen weder die Stadträte der SPD noch der Grünen den meterhohen Kini neu aus Bronze gießen lassen, da derartige figür­liche Darstellungen „zu Beginn des 21.Jahrhunderts eigentlich nicht mehr die Ausdrucksform einer demokratischen Gesellschaft“ sind.


13. 6 2026 - Das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke wird eingeweiht

München-Au - München-Isarvorstadt * Das König Ludwig II.-Denkmal im Rosengarten der Corneliusbrücke wird eingeweiht. Auf der Bastion wird aus einem Teil der vorhandenen Natur­stein-Elemente des ursprünglichen Denkmals eine romantische Ruine realisiert. Darin steht anstelle der über drei Meter hohen Skulptur des Königs eine Nachbildung der Büste und des Oberkörpers. 

Verwendung für das Märchenkönig-Denkmal finden die Stufen der einstigen Nische und der Podestbereich des ursprünglichen Denkmals. Auch die Rückwand der ehemaligen Nische wird in Brüstungshöhe wieder aufgebaut. Ebenso die sechs Einzelpostamente mit Säulenfragmenten bis zu einer Höhe von 2,50 Metern. Auf dem ehemaligen Abschluss­stein thront eine Nachbildung der Büste. Der technikbegeisterte König blickt heute nicht mehr auf seine geliebten Berge, sondern direkt auf das Deutsche Museum.


1908 - Das Städtische Arbeitsamt braucht einen neuen Standort

München-Isarvorstadt *  Der Neubau für das Deutsche Museums macht einen erneuten Umzug vom Süd- in den Nordtrakt der ehemaligen Alten Isarkaserne notwendig. 

Da der Museumsbau den Großteil der Insel einnehmen wird, braucht das Städtische Arbeitsamt nun einen neuen Standort. 


19. 6 1910 - Die Einweihung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Un­ter Glockengeläut und Kanonendonner findet die feierliche Enthüllung des Ludwig-II.-Monuments auf der Corneliusbrücke als förmlicher Staatsakt statt. 

Der Erste Bürgermeister Wilhelm von Borscht verspricht bei der Feier, das Denkmal „heilig und in Ehren“ zu halten und „als das Symbol der einem Naturrechte vergleichbaren Bande, die das bayerische Volk seit fast dreivierteltausend Jahren mit seiner angestammten Dynastie unlöslich verknüpfen.“ 

Nachdem die Denkmalvereinigung ihr bei der Gründung ins Auge gefasste Vereinsziel erreicht hat, löst sie sich nach der Enthüllungsfeier satzungsgemäß selbst auf.


7 1910 - Zeitgenössische Kritik am Ludwig-II.-Monument

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Ludwig-II.-Denkmals ist bereits zu seiner Bauzeit umstritten, wie ein Leserbrief in der Zeitschrift „Der Profanbau“ zeigt: 

„Die neueste bauliche Tat auf hiesigem Boden ist eine Untat und heißt Denkmal König Ludwig II.. Auf der Corneliusbrücke, dem monumentalen, schönen Werke des erfolgreichen Friedrich von Thiersch, das als Architektenscherze Porträts von Halbweltdamen, Zuhältern und anderen Bewohnern bedenklicher Viertel eingemeißelt bekam, erhebt sich dies neueste Denkmal, das die Form einer schlecht kopierten Altarnische hat und eine überlebensgroße Figur aus der privilegierten Künstlerhand des Reichsrates und kgl. Erzgießers Ferdinand v. Miller vor dem Regen und bösen Wettern schützt. Fast einmütig lehnt man hier diese Mache ab. […].“


8. 10 1969 - Die Konche des Ludwig II.-Denkmals wird entfernt

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund eines Beschlusses des Stadtrats vom 8. Oktober 1969 werden die Reste des Denkmalbaus (Konche) auf der Corneliusbrücke im Winter 1969/70 samt aufgestockter Terrasse und Treppenanlage abge­baut. Das geschieht freilich gegen den Protest der „Königstreuen“.


19. 3 2013 - Denkmal-Pläne im Bezirksausschuss

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel trägt seine Pläne zur Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke im zuständi­gen Bezirksausschuss 2 vor, wo sich nach anfänglichen Bedenken eine grundsätzliche Zustimmung heraus­kristallisiert. 


5 2017 - Keine ausreichende Statik für die Konche

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Fachfir­ma führt zehn Aufschlussbohrungen für die Wiederaufstellung der Konche im Rosengarten der Corneliusbrücke durch. Das Resultat ist, dass die vorgefundenen Fundamentreste im Untergrund nicht mehr tragfähig sind. 

Außerdem entspricht das zur ersten Erstellung des Denkmals im Jahr 1910 angewendete Statikkon­zept nicht mehr den heutigen Anforderungen. Für die Wiedererrich­tung des Denkmals müsste daher ein neues Fundament konzipiert und errichtet werden. Die Gesamtkosten würden 5 Millionen Euro betragen. 


9. 3 2026 - Beginn der Bauarbeiten am Denkmal auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten im Rosengarten auf der Corneliusbrücke für das neue Ludwig II.-Denkmal beginnen. Die Arbeiten umfassen die Errichtung der vereinfachten „romantischen Ruine“ mit Originalsteinen des historischen Denkmals. 


1. 7 1868 - Die private Job-Vermittlung wird immer lukrativer

Königreich Bayern * Die private Job-Vermittlung wird spätestens seit der Einführung der Gewerbefreiheit immer lukrativer.


1901 - Wachsende Unterstützung für das Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern“ steigert seine Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres von 3.000 auf 7.000. Da das Vorhaben als bayerisches Landesdenkmal präsentiert wird, gehen Spenden aus allen Bevölkerungsschichten sowie von Vereinen, Städten und Gemeinden ein.

Die benötigten 185.000 Mark kommen jedoch langsamer zusammen als erhofft. 1901 übernimmt deshalb Gustav Freiherr von und zu der Tann den Vorsitz und verleiht dem Verein ein stärker aristokratisches Profil. Auch Mitglieder des Hauses Wittelsbach treten nun bei und unterstützen das Projekt - auch durch Spenden.

Als Standort wählen Verein und Stadtmagistrat die Corneliusbrücke, die als einzige Münchner Isarbrücke noch keinen figürlichen Schmuck besitzt.


Ab 1907 - Vom Monumentalprojekt zum Brückendenkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Überarbeitung des Entwurfs des Monuments für König Ludwig II. nehmen nun der Münchner Stadtbaurat Hans Grässel und der Bildhauer und Akade­mieprofessor Adolf von Hildebrand vor. 

  • Das Denkmal wird um die Hälfte niedriger und vereinfacht. 
  • Das große Relief schrumpft zu einer drei Quadratmeter großen Gedenktafel zusammen. 
  • Auch der Standort wird von der Nord- auf die Südseite der Corneliusbrücke - in die bereits vorhandene Bastion - verlegt. 
  • Nach der Genehmigung durch Prinzregent Luitpold wird die Statue bei dem Bildhauer und Erzgießer Ferdinand von Miller in Auftrag gegeben. 
  • Nun konnte ein gewaltiger, elf Meter hoher Überbau aus rosafarbenem Untersberger Marmor entstehen, der ein Denkmal für den bayerischen König Ludwig II. enthalten sollte. 
  • Es ist 3,20 Meter hoch und mehr als zwei Tonnen schwer. 
  • Das Standbild zeigt den jun­gen König im Krönungsornat, wie er von seinem Thron heruntersteigt. 
  • Das ist - wie sich sehr bald zeigen sollt - eine äußerst symbolträchtige Geste.


1802 - Geringe Wertschätzung für Meisterwerke

Mannheim - München * Die „Raffael-Gobelins“ werden von Mannheim nach München überführt. Dort stoßen die Tapisserien jedoch auf nur geringes Interesse und erfahren wenig Wertschätzung. 

Berichten zufolge sollen sie vor ihrer Einlagerung im Alten Rathaus sogar in der Residenz zweckentfremdet worden sein - angeblich nutzt man sie, um nach der Reinigung die Parkettböden zu trocknen. 


1877 - Eine Durchfahrt für die Trambahn durch das Alte Rathaus

München-Graggenau * Um eine Durchfahrt durch das Alte Rathaus für die Trambahn zu schaffen, wird die breite Treppe und der Pranger des Stadtgerichts beseitigt.


26. 7 1790 - Der Magistrat verwahrt sich gegen die Rechtsverletzung

München * Der Magistrat verwahrt sich in einer Resolution gegen die Rechtsverletzung durch die von Sir Benjamin Thompson veranlasste „öffentliche Dank- und Huldigungsadresse“ an den Kurfürsten. 


Um 1870 - In München befindet sich der größte Floßhafen Europas

München * Die Flößerei hat ihren Höhepunkt erreicht. In München befindet sich zu dieser Zeit der größte Floßhafen Europas - jährlich landeten etwa 12.000 Flöße an der Insel an, das Holz wird vorrangig als Brennholz, aber auch als Bauholz verwendet.


23. 9 1795 - Einige Hundert verärgerte Münchner fordern eine Getreide-Ausfuhrsperre

München • Nachdem zwei Tage zuvor das Gerücht in Umlauf gesetzt worden war, dass mehrere Tausend Scheffel Getreide ausgeführt werden sollen, versammeln sich einige Hundert verärgerte Menschen vor dem Rathaus und fordern vom Magistrat das energische Eintreten für eine Getreide-Ausfuhrsperre. 

Eine Delegation begibt sich zum Kurfürsten, der wegen der Vorgänge einen Theaterbesuch absagen muss und schon deshalb zu hartem Vorgehen entschlossen ist. Er lässt seine Truppen in Alarmbereitschaft versetzen, die Stadttore verschließen und in den Straßen berittenes Militär patroullieren. 

Auf Vermittlung der Kurfürstin-Witwe Maria Anna empfängt Carl Theodor die Delegation.
Obwohl der Kurfürst die Verhandlungen verzögern möchte, können die Bürgervertreter dennoch Sofortmaßnahmen durchsetzen.


21. 8 1403 - Die künftige Machtverteilung wird neu festgelegt

München * Nach heftigen Bürgerunruhen in München werden im sogenannten Wahlbrief die Grundlagen für die künftige Machtverteilung und des bürgerlichen Mitspracherechts neu festgelegt. 

Einungen bezeihungsweise Zünfte werden verboten, Bestehende aufgelöst. Die Münchner Handwerkerverbände nehmen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts keine politischen Funktionen mehr wahr. Durch eine straffe Gewerbeorganisation und -kontrolle stabilisiert der Rat seine Position.


27. 7 1790 - Die Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft wird veröffentlicht

München * Die vermutlich von Sir Benjamin Thompson verfasste - aber anonym unter dem Datum vom 14. Juli 1790 erschienene - allgemeine „Dank- und Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft“ an den Kurfürsten, kommt in der Stadt in Umlauf.  

Außerdem sieht sich der Magistrat mit einer weiteren von Thompson veranlassten Druckschrift konfrontiert, in der er den „Undank“ der Stadträte anprangert. 


8. 8 1615 - Der Magistrat gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen

München * Das ständige Drängen Herzog Maximilians I. zeigt Erfolg. Der Magistrat der Stadt gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen.


28. 7 1790 - Der Magistrat greift die verfehlte Regierungspolitik des Landesherrn an

München * Der Magistrat, den man bei der Formulierung der „allgemeinen Dank- und Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft an den Kurfürsten“ übergangen hat, sieht sich in seiner verfassungsrechtlichen Position als Sprecher der Bürger verletzt und distanziert sich von dem ganzen Vorgang.

Der Magistrat verbreitet eine Rechtfertigungsschrift, in welcher er die Intrige Sir Benjamin Thompsons aufdeckt und eine „Verbindung zwischen einer verfehlten Regierungspolitik und den revolutionären Vorgängen in Frankreich“ herstellt. 


1633 - Dr. Hannemann wird Pfarrer und Dechant in der Peterskirche

München-Graggenau * Dr. Georg Hannemann, der nach seinem Weggang von der Pfarrei Neudeck, zunächst das Amt eines Kanonikus in der Landshuter Martinskirche ausübt, wird nun Pfarrer und Dechant in der Münchner Peterskirche.


16. 7 1315 - München das Recht, schädliche Leute im Herzogtum zu fangen

München * König Ludwig IV. der Baier erteilt der Stadt München das Recht, „schädliche Leute“ im ganzen Herzogtum Baiern zu fangen und vor dem Stadtgericht zu verurteilen, nicht jedoch hinzurichten. 


12. 9 1615 - Das Münchner Stadtgericht kommt unverhofft zu einem Hexenprozess

München-Graggenau * Ohne eigenes Zutun kommt das Münchner Stadtgericht zu einem Hexenprozess. Eine Bettlerin wird nach einem Selbstmordversuch festgenommen und diese erklärt dazu völlig unerwartet, dass sie, Barbara „Bärbl“ Schwerzin, „vom Teufel besessen“ und sie, ihre Schwester Elisabeth „Elsl“ und besonders ihre Mutter Katharina Hexen seien. An diesem 12. September beginnt der Hexenprozess. 


Um 10. 9 1899 - Es regnet sechs Tage und Nächte

München * Im September 1899 regnet es ungewöhnlich lange und stark. Gewaltige Wassermassen lassen den Pegel der Isar massiv ansteigen. Uferbefestigungen werden überspült und in Längen von zwanzig Metern aufgerissen. 

Die Ursache für die Hochwasserkatastrophe liegt nach zeitgenössischen Berichten darin, dass es sechs Tage und Nächte extreme Niederschläge gab, die man heute mit dem Begriff „Starkregen“ bezeichnet. Während der ersten Tage ging er im Gebirge als Schnee nieder, um sich nach einem deutlichen Temperaturanstieg in Regen zu verwandeln. Die Schneeschmelze und weitere schwere Niederschläge führten zu einem Ansteigen der Wasserstände in München um etwa vier Meter. 


3. 10 1433 - Der Münchner Rat erneuert die Bußordnung 

München * Der Rat erlässt eine neue Bußordnung. Sie regelt unter anderem die Bewirtung von Gästen bei Hochzeiten und Taufen. Die Sperrstunde liegt im Sommer bei neun Uhr abends, im Winter bei acht Uhr. Zugleich lockert der Rat die Vorschriften gegen übermäßigen Aufwand bei der Kleidung. 


1460 - Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

München-Graggenau * Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm und dem anschließenden Brand ist der Gebäudekomplex des Rathauses stark in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man über einen Neubau nachdenkt. 


1822 - Der Münchner Bierpfennig 

München-Graggenau * Die Münchner Obrigkeit erkennt, dass sich das in der Stadt gebraute Bier zugunsten der kommunalen Finanzen besteuern lässt. Sie führt deshalb den sogenannten Lokalmalzaufschlag ein, der im Volksmund bald als „Bierpfennig“ bezeichnet wird. Für die Stadtverwaltung entwickelt sich diese Abgabe zu einer äußerst einträglichen Einnahmequelle. 


18. 9 1895 - Der Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke tagt

München-Graggenau * Im Großen Saal des Alten Rathauses veranstaltet der „Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke“ unter der Leitung von Geheimrat von Pettenkofer eine öffentliche Veranstaltung.


17. 12 1944 - Der Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses durch Bomben zerstört

München-Graggenau * Durch Bomben wird der Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses zerstört. 


29. 7 1801 - Einbürgerungsbefehl an den Stadtmagistrat

München - Mannheim * Verärgert und sehr deutlich im Ton schreibt Kurfürst Max IV. Joseph nach der Ablehnung des Münchner Bürgerrechts an den Pfälzer Weinwirt Johann Balthasar Michel aus Mannheim dem Stadtrat:

„Nach reifer Überlegung und mit der Gewißheit, daß das Recht auf meiner Seite ist, befehle ich hiermit dem meinen Stadtmagistrat, spätestens morgen Abends 6 Uhr, dem Handelsmann Michel von Mannheim, das Bürgerrecht zu ertheilen, widrigenfalls ich mich genöthigt sehen würde, die strengsten Mittel zu ergreifen.
Für den geringsten Exceß haftet jedes Magistratsglied persönlich“
.


25. 9 1641 - Befehl zur Beteiligung an den kirchlichen Prozessionen

München * Die Mitglieder des Äußeren Rats wird bei Strafandrohung befohlen, den „wöchentlichen Umgang“ [= Prozession] fleißig zu besuchen und „den Himmel zu tragen“.


1842 - Acht vergoldete Gipsmodelle werden im Alten Rathaus aufgestellt

München-Graggenau * Mindestens acht vergoldete Gipsmodelle aus Ludwig von Schwanthalers Zyklus der Wittelsbacher Ahnen kommen im Festsaal des Alten Rathauses zur Aufstellung. 


30. 7 1801 - Münchens erster Protestant wird eingebürgert

München - Mannheim * Zähneknirschend wird der Kaufmann Johann Baltasar Michel in die Münchner Bürgerschaft „gnädigst großgünstig an- und aufgenommen“. Gleichzeitig gibt der Magistrat der Stadt seine Zustimmung zum geplanten Kauf der Rasp’schen Gastwirtsgerechtsame an Johann B. Michel. Die zu entrichtende Aufnahmegebühr ist mit 470 Gulden allerdings deutlich überhöht.


31. 7 1790 - Kurfürst Carl Theodor setzt den Magistrat ab

München * Kurfürst Carl Theodor empfindet die Rechtfertigungsschrift des Magistrats vom 28. Juli und die darin enthaltenen Angriffe auf die „verfehlte Regierungspolitik des Landesherrn“ als Majestätsbeleidigung und Hochverrat. Er lässt ein Exempel statuieren, den gesamten Inneren- und Äußeren Rat vor eine kurfürstliche Spezialkommission bringen und einzeln verhören. Bis zur nächsten Stadtratswahl überträgt er die Geschäfte einer kurfürstlichen Stadtadministrationskommission. 


Ab 1861 - Das Alte Rathaus wird regotisiert

München-Graggenau * Bis 1864 wird das Alte Rathaus vom Städtischen Baurat Arnold Zenetti regotisiert.


1477 - Die heraldische Ausschmückung des Festsaals im Alten Rathaus

München-Graggenau * Die heraldische Ausschmückung des Fest- und Tanzsaales im Alten Rathaus ist fertiggestellt. 


14. 8 1480 - Erasmus Grassers Moriskentanzfiguren werden bezahlt

München * Die Stadt zahlt 150 Pfund 4 Schilling an Meister Erasmus Grasser für die Herstellung von 16 Moriskentanzfiguren für den Festsaal im Alten Rathaus. 


12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke. 


1310 - In München wird erstmals ein Rathaus erwähnt

München-Graggenau * Erstmals wird ein Rathaus,in München genannt, das als der Stadt Haus oder als Haus der Bürger bezeichnet wird. Über die innere Einteilung dieses älteren Rathauses kann keine Aussage gemacht werden. 


9. 11 1938 - Propagandaminister Goebbels hält eine antisemitische Hassrede

München-Graggenau * Nach Bekanntwerden des Todes von Ernst vom Rath hält Reichspropagandaminister Joseph Goebbels umgehend eine antisemitische Hasstirade in der er zur Rache und zur Vergeltung am Weltjudentum aufruft.

Die Nationalsozialisten sind bestens vorbereitet, denn noch kurz vor Mitternacht ergeht ein Fernschreiben an alle deutschen Polizeistellen. Darin heißt es:

  • „Es werden in kürzester Frist in ganz Deutschland Aktionen gegen Juden, insbesondere gegen deren Synagogen stattfinden.
  • Sofern sich in Synagogen wichtiges Archivmaterial befindet, ist dieses durch eine sofortige Maßnahme sicherzustellen.
  • Es ist vorzubereiten die Festnahme von etwa 20.000 bis 30.000 Juden im Reiche. Es sind auszuwählen vor allem vermögende Juden.“

Der SS-Gruppenführer und Chef der Sicherheitspolizei, Reinhard Heydrich, präzisiert die Befehle in einem weiteren Fernschreiben.

  • Dort ist zu lesen, dass die Polizei und die Dienststellen der NSDAP gemeinsam die Demonstrationen leiten sollen.
  • Und: „Es dürfen nur solche Maßnahmen getroffen werden, die eine Gefährdung deutschen Lebens oder Eigentums nicht mit sich bringen. Zum Beispiel Synagogenbrände nur, wenn keine Brandgefahr für die Umgebung ist“.

Durch ein im Jahr 1937 angefertigtes Verzeichnis der Münchner jüdischen Gewerbebetriebe wissen die NS-Parteiorgane und Schlägertrupps genau wo sie zuschlagen und so die „verbrecherische Tat des jüdischen Mordbuben“ rächen müssen.


24. 9 1657 - Maria Anna Lindmayr wird geboren

München-Angerviertel * Maria Anna Lindmayr wird als Tochter eines betuchten Münchner Bürgers unweit der Heilig-Geist-Kirche geboren und noch am selben Tag in der zuständigen Pfarrkirche St.-Peter getauft. 


1902 - Der Vergnügungsteil der Auer Dult auf der Kohleninsel

München-Lehel - Kohleninsel * Auf dem nördlichen Teil der „Kohleninsel“ findet der Vergnügungsteil der Auer Dult statt. Gegenüber dem Münchner Arbeitsamt war ein Karussell und das Schichtl-Varieté aufgestellt worden. Durch ihre Musik fühlten sich besonders die Arbeitgebervertreter gestört.


1 1885 - Die Au drängt auf eine eigene Isarbrücke

München-Au * Um die wirtschaftliche Entwicklung der Vorstadt Au zu fördern, wird der Antrag gestellt, eine Brücke über die Isar in Verlängerung der Corneliusstraße bis zum Mariahilfplatz zu errichten. Bereits beim Bau der Corneliusstraße ist ein solcher Brückenanschluss vorgesehen gewesen.

Die Stadtverwaltung scheut jedoch die hohen Kosten, da neben dem Brückenbau auch umfangreiche Veränderungen am Flussbett und am Wehr erforderlich sind. Es wird eine Verbreiterung der Ludwigsbrücke vorgeschlagen und der neue Isarübergang südlich der Museumsinsel auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Bewohner der Au sind mit dieser Entscheidung unzufrieden, da sich die Verkehrsverhältnisse auf den Brücken und Zufahrtsstraßen weiter verschlechtern. Verschiedene Initiativen forderten deshalb seit Jahren zusätzliche Isarübergänge im Münchner Burgfrieden.


29. 7 1600 - Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

München * Nun demonstriert die herzogliche Justiz ihre unvorstellbare Bestialität. Noch auf der Freitreppe des Rathauses reißen der Henker und seine Helfer den Männern mit glühenden Zangen jeweils sechs Fleischstücke aus den Armen und dem Oberkörper. Danach schneidet man Anna Pämb die Brüste ab und schmiert sie ihr und den beiden Söhnen dreimal „umb das Maul“, mit dem Hinweis, dass aus diesen Brüsten solche abscheuliche Bubenstücke „gesogen“ wurden.

Schließlich verfrachtet man die Schwerstverwundeten auf zwei Schandkarren, um sie zum Galgenberg zu bringen, der vor den Toren der Stadt liegt, etwa an der Stelle, an der heute die Hackerbrücke auf die Landsberger Straße trifft. Tausende Schaulustige begleiten die Wagen, Hansel Pämb reitet auf dem Pferd des Bußamtmanns mit. 


1225 - Erstmals wird die Peterskirche urkundlich erwähnt

München-Angerviertel * Erstmals wird die Peterskirche urkundlich erwähnt. 


29. 7 1600 - Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

München-Graggenau * Am Morgen führt eine Delegation von berittenen Amtmännern, zwei Priestern und bewaffneten Soldaten die Delinquenten in Ketten vom Falkenturm zum Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, zum „Malefizrechtstag“. Der gerade elf Jahre alt gewordene Hansel muss beim Bußamtmann der Stadt München auf dem Pferd mitreiten und alles mit ansehen.

Eine geifernde Menschenmenge wartet vor dem Rathaus und hofft auf eine spektakuläre Hinrichtung der Pämbs und ihrer Leidensgenossen. Obwohl der Herzog den Prozess führt, muss die Stadt München den Schauprozess und die Hinrichtung ausrichten. Als der Bannrichter Christoph Neuchinger schließlich die Todesurteile verkündet, wollen die Jubelschreie der Münchner kein Ende nehmen. 


11. 3 1209 - München wirdals „burgus“ bezeichnet

München * In einer Urkunde wird München als „burgus“ bezeichnet. Darunter wird eine neugegründete Siedlung verstanden, die nicht unbedingt befestigt oder ummauert ist. 


17. 5 1818 - München wird zu einer eigenständigen politischen Gemeinde

München * Nach dem Gemeindeedikt von 1818 wird München in den Grenzen des Burgfriedens zu einer eigenständigen politischen Gemeinde.


1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar. Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.


6. 10 1903 - Die Corneliusbrücke wird dem Verkehr übergeben

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Corneliusbrücke wird - wegen der Opfer des Brückeneinsturzes - ohne besondere Feierlichkeiten dem allgemeinen Verkehr übergeben.


1861 - Kopien der verschenkten Moriskentänzer werden aufgestellt

München-Graggenau * Kopien der verschenkten Moriskentänzer werden im Festsaal des Alten Rathauses zur Aufstellung gebracht. 


16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Äußere Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.


1898 - Der Weg zum neuen Schauspielhaus

München-Graggenau * Das Münchner Schauspielhaus erlebt unter der Direktion von Ignaz Georg Stollberg einen starken Aufschwung. Der Erfolg von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ führt zu steigenden Besucherzahlen und macht bereits nach drei Jahren den Bau eines neuen Theatergebäudes notwendig. 


10 1891 - Die Ludwigsbrücke wird erweitert und geschmückt

München * Die Ludwigsbrücke wird erweitert. Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei Pylonen, die die Allegorien der Fischerei, der Flößerei, der Industrie und der Kunst aufnehmen. 


Nach dem 14. 9 1899 - Neue Impulse für den Münchner Brückenbau

Nach dem 14. September 1899: 

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Jahrhunderthochwasser beschädigt alle Münchner Brücken schwer oder lässt sie sogar einstürzen. Die Hochwasserkatastrophe führt zum Umdenken und zu einem neuen Brückenbauprogramm, das auch dem Bau der Corneliusbrücke zugute kommt. 


14. 3 1901 - Neue Gestaltungsprinzipien für Münchens Brücken

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Durchführung eines Wettbewerbs für die neu zu errichtende Corneliusbrücke und die durch einen Neubau zu ersetzende Reichenbachbrücke wird vom Magistrat beschlossen.

Verlangt werden konstruktive Vorschläge und ein Preisangebot. Ausdrücklich wird betont, dass bei der architektonischen Ausstattung der Brückenbauwerke größte Zurückhaltung zu üben ist. Auf die bis dahin so beliebten schmü­ckenden Elemente wie Türme, Tore, Pylone und Obelisken muss verzichtet werden. Betont werden soll die Funktion und Konstruktion der Brücken. Schmuckelemente finden sich aber im Brückengeländer.


26. 8 1902 - Schweres Unglück beim Bau der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der östliche Bogen der Corneliusbrücke stürzt um 14 Uhr, kurz vor der Fertigstellung des Bogens, ein. „Im Augenblick des Zusammensturzes befanden sich auf dem Bogen und den Gerüsten nur etwa 20 Arbeiter, weil die meisten Arbeiter eben wegen der Vollendung dieses Bogens auf den zweiten dirigiert wurden und zwar kaum eine Minute vor dem Sturz. Jene 20 Arbeiter wurden in die Tiefe gerissen. Zwei Tote, zwei Schwerverletzte und 14 Leichtverwundete waren das Ergebnis.”


Um 1705 - Eine Kiesinsel teilt den Münchner Isarübergang 

München - Au * Wasserbauliche Eingriffe und natürliche Ablagerungen lassen im Flussbett der Isar eine zunehmend feste Kiesinsel entstehen, aus der sich die heutige Museumsinsel entwickelt. Westlich davon fließt der wasserreiche Hauptarm, die Große Isar, zur Unteren Floßlände. Östlich verlaufen die meist wasserärmere Kleine Isar und der Auer Mühlbach. 

Die Insel ermöglicht es, den bisher zusammenhängenden Isarübergang künftig in zwei kürzere Brückenabschnitte zu gliedern. Damit beginnt die Entwicklung der späteren Inneren und Äußeren Isarbrücke. Die häufig von Hochwasser beschädigten Holzkonstruktionen bleiben zunächst bestehen. Erst zwischen 1723 und 1725 erhält die äußere Brücke über die Kleine Isar und den Auer Mühlbach gemauerte Pfeiler; ihr Überbau besteht weiterhin aus Holz. Der schrittweise Ausbau zu vollständig steinernen Bogenbrücken erfolgt erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 


11 1897 - Gründung des Theaterunternehmens „Münchner Schauspielhaus“ 

München-Graggenau * Das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ wird gegründet, nachdem sich das Deutsche Theater in der Schwanthalerstraße zunehmend dem Varieté zuwendet. Ziel der neuen Gesellschaft ist die Förderung eines künstlerisch anspruchsvollen Sprechtheaters in München. 

Ausgangspunkt der Gründung ist der Wunsch, dem ernsthaften Schauspiel eine eigene Bühne zu schaffen. Ein Teil des Ensembles und der künstlerischen Kräfte des Deutschen Theaters sucht hierfür neue Perspektiven. Zu den maßgeblichen Initiatoren und Trägern des Unternehmens zählen der Theaterdirektor Ignaz Georg Stollberg sowie der Brauereibesitzer und Mäzen Cajetan Schmederer. Gemeinsam prägen sie die Entwicklung des Hauses und legen den Grundstein für eine der bedeutendsten Schauspielbühnen Münchens. 

Der Spielbetrieb findet zunächst in den „Zentralsälen“ in der Neuturmstraße 1 statt. 


13. 4 1919 - Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

München-Isarvorstadt * Ein weiterer Teil der Putschisten versteckt sich im Luitpold-Gymnasium an der Müllerstraße. Sie werden von bewaffneten Arbeitern unter der Leitung von Ernst Toller zum aufgeben gezwungen. 


Um 8 1901 - Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen.


7. 9 1796 - Neuer Sturm auf die Isarbrücke

München - Pfaffenhofen * Die französische Revolutionsarmee eröffnet einen neuen Sturm auf die Isarbrücke. Zur gleichen Zeit handeln die Baierischen Landstände mit den Franzosen in Pfaffenhofen einen Waffenstillstand aus.


18. 7 1901 - Münchens Brückenoffensive an der Isar

München * Die beiden Gemeindekollegien beschließen den Neubau von sechs Brücken. Es sind dies 

  • die Corneliusbrücke, 
  • die Reichenbachbrücke, 
  • die Wittelsbacherbrücke, 
  • die Maximiliansbrücke und 
  • die Max-Joseph-Brücke. 
  • Auch die Luitpoldbrücke muss neu errichtet werden - die Kosten hierfür werden aber vom Prinzregenten getragen.


17. 9 1701 - Maria Theresia Käser wird als „Hexe“ hingerichtet 

München * Die erst 17-jährige Maria Theresia Käser aus Pfaffenhofen wird auf der Münchner Richtstätte enthauptet und ihr Leichnam anschließend verbrannt. Ihre Hinrichtung gilt als die letzte sicher belegte Vollstreckung eines Todesurteils wegen angeblicher Hexerei in München. Die Prozessakten befinden sich heute im Stadtarchiv. 

Die früh verwaiste Tochter eines kurbaierischen Wachtmeisters lebt in großer Armut und hält sich zeitweise durch Betteln und Diebstähle über Wasser. Nach einer Denunziation gerät die gesellschaftlich weitgehend schutzlose Jugendliche in die Hände der Justiz. Unter der Folter gesteht sie einen Bund mit dem Teufel und die Teilnahme an einem Hexensabbat – Vorstellungen, die zum feststehenden Fragenkatalog frühneuzeitlicher Hexenprozesse gehören. 

Der Fall zeigt, dass der Hexenglaube und die darauf beruhende Strafjustiz in Baiern selbst zu Beginn des 18. Jahrhunderts noch Menschenleben fordern. Maria Theresia Käser wird zum Opfer von Aberglauben, sozialer Ausgrenzung und eines Rechtssystems, das durch Folter erzwungene Aussagen als Beweise anerkennt. 


18. 7 1911 - Lion Feuchtwanger zieht in die Burgstraße 10

München-Graggenau * Lion Feuchtwanger zieht in die Burgstraße 10. 


5. 8 1633 - Ein nachweisbarer Einsturz der Münchner Isarbrücke

München * Ein nachweisbarer Einsturz der heutigen Ludwigsbrücke ereignet sich. Es gibt zwar kein amtliches Dokument, dafür aber ein Mirakelbild an der südlichen Außenmauer der Tuntenhausener Kirche.

„Bei dem theilweisen Einsturze der Isarbrücke zu München am 5. August 1633 kam Jakob Oefele, Zimmermann von der Au, in große Todesgefahr, indem er mit noch 50 Personen ins Wasser fiel, nach gemachten Gelöbnis wurde er errettet”. Über die Zahl der Opfer dieses Brückeneinsturzes ist allerdings nichts Näheres bekannt.


1900 - München hat 499.959 Einwohner

München * München hat 499.959 Einwohner. 


8. 9 1796 - Die Kämpfe um die Isarbrücke gehen weiter

München * Die Kämpfe um die Isarbrücke zwischen den französischen Revolutionstruppen und den Kaiserlichen gehen weiter. Die österreichische Armee schießt vom Isarhochufer auf München. Dabei erhält die Peterskirche zwei Treffer. 

Auch einige Holzstöße im Lehel, hinter denen sich die Franzosen verschanzen, werden durch den Schusswechsel in Brand gesetzt. Das Feuer breitet sich auf benachbarte Gebäude und den durch Kanonenbeschuss bereits beschädigten Roten Turm aus - und zerstört ihn endgültig.


Ab dem 31. 5 1940 - 1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

München * Durch das Flussbett der Isar strömt eines der stärksten jemals in München gemessenen Hochwasser. Bei seinem Höhepunkt erreicht der Fluss mit 1.440 Kubikmeter reißendes Wasser in der Sekunde. Das übertrifft das bisher dagewesene und zeigt deutlich die Grenzen des Hochwasserschutzes auf. 

Auslöser sind mehrtägige Starkregenfälle im gesamten Isareinzugsgebiet (Alpen und Voralpen), wodurch enorme Wassermengen gleichzeitig in Richtung München abfließen. Besonders betroffen sind die Au, Thalkirchen, die Isarauen und die Bereiche nahe der Isarinseln. Zeitgenössische Berichte beschreiben die Auswirkungen:

  • Überschwemmte Uferbereiche und tiefer liegende Stadtteile, 
  • Schlamm- und Schlickablagerungen in Straßen und Häusern, 
  • große hygienische Probleme durch stehendes Wasser und
  • deutliche Schäden an Infrastruktur und Wohnungen. 


20. 6 1614 - Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

München-Angerviertel * Für den Wiederaufbau des im Jahr 1607 durch Blitzschlag abgebrannten Turm der Peterskirche genehmigt der Stadtrat 1.000 Gulden Bausteuer. Weitere städtische Zuschüsse werden folgen. 


1584 - Verlagerung des Braubetriebs und Verpachtung des Zengerbräu

München-Graggenau * Bis 1584 braut Georg Hainmiller sein Bier im Haus A der Burgstraße 16, dem Zengerbräu [A]. Anschließend verlegt er seinen Braubetrieb in das benachbarte Haus B, den Kempterbräu [B], wo er bis 1608 braut. 

Gleichzeitig führt Simon Päl den Braubetrieb im Zengerbräu [A] als Pächter weiter. Dort braut er bis 1597, als Wolf Hainmiller, der Sohn des Hauseigentümers, den Betrieb übernimmt.


1805 - Josef Stegmayr übernimmt die verschuldete Zengerbrauerei

München-Graggenau * Die inzwischen verschuldete Zengerbrauerei geht an den aus Hohenwart stammenden Brauer Josef Stegmayr über. Damit beginnt für den Zengerbräu ein neuer Abschnitt unter einem neuen Eigentümer.


22. 2 1859 - Xaver Hierl heiratet Walburga Hagn

München-Graggenau  * Im Alter von dreißig Jahren ist Franz Xaver Hierl bereits zweimal verwitwet. Am 22. Februar 1859 heiratet er in dritter Ehe die gleichaltrige Witwe Walburga Hagn, geborene Veitl. 

Mit Walburga Hierl tritt eine ausgesprochen geschäftstüchtige Frau an seine Seite, die für die weitere Entwicklung der Brauerei eine bedeutende Rolle spielen wird.


1872 - Walburga Hierl erwirbt das Anwesen Burgstraße 16

München-Graggenau * Bei einer Versteigerung erwirbt Walburga Hierl das Anwesen Burgstraße 16 und wird damit Eigentümerin des ehemaligen Zengerbräu-Anwesens.


1825 - Anna Maria Stegmayr übernimmt den Zengerbräu

München-Graggenau * Nach dem Tod von Josef Stegmayr übernimmt seine Witwe Anna Maria Stegmayr die Leitung des Zengerbräu und führt den Braubetrieb weiter.


Um 1489 - Die Brauerei zieht in die Burgstraße

München-Graggenau * Nach dem Tod von Andre Hafner wird die Brauerei von der Weinstraße in die Burgstraße 16 [B] verlegt. Am bisherigen Standort finden sich danach keine Hinweise mehr auf eine Braustätte. 

In der Burgstraße, am späteren Standort des Kempterbräus, braut nun Jörg Hafner. In welchem verwandtschaftlichen Verhältnis er zu Andre Hafner steht – möglicherweise ist er dessen Sohn oder Neffe –, ist nicht überliefert. Jörg Hafner betreibt die Brauerei hier bis 1522. 


1700 - Johann Georg Kempter übernimmt den Kempterbräu

München-Graggenau * Nach dem Tod von Leonhard Kempter geht der Kempterbräu [B] an seinen Sohn Johann Georg Kempter über, der die Brauerei als Erbe übernimmt.


1776 - Gabriel Zistl wird Miteigentümer der Brauerei

München-Graggenau * Maria Anna Grandauer heiratet den Brauer Gabriel Zistl, der damit Miteigentümer der beiden Brauhäuser in der Burgstraße 16 wird. Gemeinsam führen sie den Braubetrieb weiter. Gabriel Zistl braut hier bis zum Jahr 1786.


1840 - Die Brauerfamilie Hierl übernimmt den Zengerbräu

München-Graggenau * Das Brauerehepaar Josef und Kreszentia Hierl übernimmt den Zengerbräu in der Burgstraße. Zuvor führt die Familie bereits in vierter Generation die Gänsstaller-Brauerei in Dachau.

Mit der Übernahme beginnt für den Zengerbräu ein neuer Abschnitt unter der erfahrenen Brauerfamilie Hierl.


1850 - Xaver Hierl erwirbt das historische Braurecht des Angerklosters

München-Graggenau * Franz Xaver Hierl erbt den Anteil seiner Mutter am Zengerbräu und erwirbt zugleich die alte Braugerechtigkeit des Angerklosters. Mit ihr ist ein bis ins 13. Jahrhundert zurückreichendes Braurecht verbunden, das als eines der ältesten Münchens gilt. Seit der Säkularisation des Klosters wechselt dieses historische Braurecht mehrfach den Besitzer und wird zeitweise zum Gegenstand geschäftlicher Spekulationen. 

Für Franz Xaver Hierl bildet der Erwerb der Angerkloster-Braugerechtigkeit die Grundlage, an der Kellerstraße eine eigene Brauerei aufzubauen. Damit führt er mehrere traditionsreiche Münchner Braulinien zusammen und schafft die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Zengerbräu.


1857 - Xaver Hierl sichert die Brennstoffversorgung

München-Graggenau - Eichenried * Franz Xaver Hierl erwirbt in Eichenried ein Anwesen mit Wohnhaus, Stall und Stadel. Mit dem Kauf sichert er sich zugleich den Zugang zu den dortigen Torfvorkommen. 

Torf dient zu dieser Zeit als wichtiger Brennstoff für die Münchner Brauereien und wird auch für den Betrieb des Zengerbräu benötigt. Der Erwerb trägt damit zur langfristigen Sicherung der Energieversorgung der Brauerei bei.


1864 - Stillstand des Braubetriebs

München-Graggenau  * In der Folge des Streits mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank kommt der Braubetrieb des Zengerbräu zum Erliegen und ruht für die nächsten vier Jahre.


1. 9 1796 - Revolutionstruppen wollen die Isarbrücke erstürmen

Haidhausen - München-Lehel * Die französischen Revolutionstruppen versuchen den ganzen Tag über vergeblich, die Isarbrücke zu erstürmen.


1522 - Die Brautätigkeit kommt zum Erliegen

München-Graggenau * In seinem letzten Braujahr wird Jörg Hafner von Sigmund Hafner unterstützt. Ob dieser sein Bruder, Sohn oder Neffe ist, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Nach dem Tod Jörg Hafners ruht die Brautätigkeit auf dem Anwesen Burgstraße 16 [B] [= Kempterbräu]. Sein Erbe Sigmund Hafner ist zwar ebenfalls Brauer und besitzt das Brauereianwesen, übt das Handwerk dort jedoch offenbar nicht mehr aus.


1705 - Sofie Kempter bleibt Eigentümerin des Kempterbräu

München-Graggenau * Nach dem Tod von Johann Georg Kempter geht der Kempterbräu [B] an seine Witwe Sofie Kempter über. Noch im selben Jahr heiratet sie den Brauer Hans Georg Karg. Trotz ihrer Wiederverheiratung bleibt Sofie Kempter selbst Eigentümerin der Brauerei.


1754 - Ende der Ära Zenger

München-Graggenau * Magdalena Zenger verkauft die beiden Brauhäuser in der Burgstraße 16 an den Brauer Franz Xaver Bernhard Grandauer. Damit endet die Ära der Familie Zenger, und beide Braustätten gehen gemeinsam in den Besitz Grandauers über.


1766 - Maria Anna Grandauer führt die Brauerei weiter

München-Graggenau * Nach dem Tod des Brauers Franz Xaver Bernhard Grandauer übernimmt seine Witwe Maria Anna Grandauer die Leitung der beiden Brauhäuser in der Burgstraße 16 und führt den Braubetrieb weiter.


1799 - Kreszentia Freytag führt den Zengerbräu weiter

München-Graggenau * Nach dem Tod des Zengerbräus Franz Xaver Freytag übernimmt seine Witwe Kreszentia Freytag die Leitung der Brauerei. Sie führt den Zengerbräu bis zum Jahr 1805 weiter.


1862 - Xaver Hierls letztes Braujahr

München-Graggenau  * Für Franz Xaver Hierl endet 1862 die aktive Brautätigkeit. Auslöser ist ein Streit mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank über zu entrichtende Hypothekenzinsen. Der finanzielle Konflikt führt dazu, dass 1862 zu seinem letzten Braujahr wird.


1860 - Übergabe des Zengerbräus an Franz Xaver Hierl

München-Graggenau * Josef Hierl überträgt seine gesamten Gewerbeimmobilien auf seinen Sohn Franz Xaver Hierl. Damit geht der Zengerbräu-Komplex in dessen Besitz über, und Franz Xaver übernimmt die maßgebliche Verantwortung für den Familienbetrieb.


1573 - Das Anwesen geht an die Familie Hainmiller

München-Graggenau * Der Bäcker und Stadtrat Sigmund Hainmiller erwirbt das Anwesen in der Burgstraße 16 [A]. Noch im selben Jahr verkauft er es an seinen Sohn, den Brauer Simon Hainmiller, weiter.


1618 - Die Brüder Hainmiller teilen die beiden Brauereien

München-Graggenau * Nach dem Tod des Brauers Georg Hainmiller gehen die beiden Brauereien in der Burgstraße 16 an seine Söhne über. 

  • Wolf Hainmiller erbt das Zengerbräu [A], das er bereits zuvor bewirtschaftet. 
  • Sein Bruder Jörg Hainmiller übernimmt den Kempterbräu [B].

Fortan führen die Brüder ihre Brauereien unabhängig voneinander. Diese Aufteilung besteht bis 1635, als Wolf und Jörg Hainmiller während einer Pestepidemie sterben.


1635 - Das Zengerbräu wechselt den Besitzer

München-Graggenau * Nach dem Tod von Wolf Hainmiller geht das Zengerbräu [A] über seine Tochter Eva an deren Ehemann Hans Ulrich Baur über.

Nach dessen Tod gelangt die Brauerei schließlich in den Besitz des Brauers Georg Caspar Piberger.


1667 - Der Kempterbräu erhält seinen Namen

München-Graggenau * Nach dem Tod von Pankraz Nottenstein heiratet seine Witwe Magdalena den Augsburger Brauer Leonhard Kempter. Mit ihm erhält die Brauerei in der Burgstraße 16 [B] den Namen „Kemptersche Bräustatt“, aus dem sich die spätere Bezeichnung Kempterbräu ableitet. Leonhard Kempter führt die Brauerei bis zu seinem Tod im Jahr 1700.


1713 - Zengerbräu und Kempterbräu wieder in einer Hand

München-Graggenau * Sofie Karg, Eigentümerin des Kempterbräu [B], verkauft die Braustätte an ihren Nachbarn Johann Georg Zenger, den Besitzer des Zengerbräu [A]. Damit befinden sich beide Brauhäuser in der Burgstraße 16 wieder in einer Hand. Johann Georg Zenger betreibt fortan sowohl den Zengerbräu [A] als auch den Kempterbräu [B].


1746 - Magdalena Zenger übernimmt die Leitung beider Brauereien

München-Graggenau * Nach dem Tod von Johann Georg Zenger übernimmt seine Witwe Magdalena Zenger die Leitung der beiden vereinten Braubetriebe in der Burgstraße 16. Sie führt fortan den Zengerbräu [A] und den Kempterbräu [B].


1786 - Franz Xaver Freytag übernimmt die Zengerbrauerei

München-Graggenau * Nach dem Tod des Brauers und Miteigentümers Gabriel Zistl erwirbt Franz Xaver Freytag die Zengerbrauerei mit ihren beiden Brauhäusern in der Burgstraße 16.


17. 9 1868 - Die Braugerechtsame fällt an die Bank

München-Graggenau * Das Stadtgericht rechts der Isar entscheidet, dass die mit dem Zengerbräu verbundene Braugerechtsame für den Standort an der Kellerstraße an die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank übergeht. Damit verliert die Familie Hierl zunächst die rechtliche Grundlage, den Braubetrieb an der Kellerstraße unter dieser Braugerechtsame fortzuführen.


1574 - Zwei Brauereien in der Burgstraße 16

München-Graggenau * Mit Simon Päl, einem nachgeborenen Sohn des Fuchsbräus Jörg Päl, ist nun auch im Haus B der Burgstraße 16, dem späteren Kempterbräu, wieder ein Brauer ansässig. 

Damit wird in beiden Häusern der Burgstraße 16 gleichzeitig gebraut: im Kempterbräu [B] und im Zengerbräu [A] bestehen die Braubetriebe fortan parallel. 


1582 - Beide Brauereien in einer Hand

München-Graggenau * Der Brauer Georg Hainmiller, Eigentümer des Zengerbräu [A], erwirbt den Braubetrieb von Simon Päl im Haus B der Burgstraße 16, den späteren Kempterbräu [B].


1650 - Verkauf des Kempterbräu an Georg Schwedler

München-Graggenau * Philipp Hainmiller, Sohn des 1635 verstorbenen Jörg Hainmiller, verkauft den Kempterbräu [B] an Georg Schwedler, Braumeister im kurfürstlichen Braunen Bräuhaus. 

Da Schwedler die Brauerei nicht selbst bewirtschaftet, führt Philipp Hainmiller den Betrieb weiter – nun jedoch nicht mehr als Eigentümer, sondern als Pächter. 


1703 - Johann Georg Zenger übernimmt den Zengerbräu

München-Graggenau * Martin Zenger führt den Zengerbräu [A] bis 1703. Anschließend geht die Brauerei an seinen Sohn Johann Georg Zenger über, der den väterlichen Betrieb übernimmt.


12. 1 1883 - Tod von Franz Xaver Hierl

München * Der Zengerbräu Franz Xaver Hierl stirbt im Alter von 53 Jahren. Mit seinem Tod endet seine Ära als Inhaber des traditionsreichen Münchner Brauereibetriebs.


1. 8 1871 - Franz Xaver Hierl verlässt auch die Burgstraße

München-Graggenau * Franz Xaver Hierl, der Zengerbräu, zieht nun auch aus der Wohnung im Anwesen Burgstraße 16 aus. Damit vollzieht sich die bereits Ende 1870 erkennbare räumliche Trennung von seiner Ehefrau Walburga Hierl weiter.


1876 - Walburga Hierl verkauft das Anwesen Burgstraße 16

München-Graggenau * Walburga Hierl verkauft das Anwesen Burgstraße 16. Als Käufer kommen vermutlich die Kaufleute Emil Wilhelm oder Adolph Brougier infrage, die im benachbarten Anwesen Burgstraße 17 die Firma Franz Kathreiner’s Nachfolger betreiben. Durch den Erwerb des Nachbaranwesens können sie ihre Geschäftsräume erweitern.


1496 - Erste Erwähnung des späteren Zengerbräu

München-Graggenau * Im Steuerbuch des Jahres 1496 erscheint in der Burgstraße 16 [A], dem späteren Zengerbräu, erstmals ein „Streicher Prew“. Er entrichtet lediglich einen geringen Steuerbetrag von sechs Schillingen. 

In den folgenden Jahren wechseln die Besitz- und Eigentumsverhältnisse mehrfach und entwickeln sich zu einer nur schwer nachvollziehbaren Abfolge verschiedener Besitzer und Eigentümer.


1654 - Der Zengerbräu erhält seinen Namen

München-Graggenau * Die Bräuwitwe Eva Piberger heiratet 1654 in dritter Ehe den Brauknecht Martin Zenger. Mit ihm erhält die Brauerei ihren später überlieferten Namen „Zum Zenger“ und wird fortan als Zengerbräu bekannt.


1659 - Der Kempterbräu geht an die Familie Nottenstein

München-Graggenau * Nach dem Tod von Georg Schwedler, dem Eigentümer des Kempterbräu [B], macht seine Tochter Magdalena Schwedler, die mit dem Brauer Pankraz Nottenstein verheiratet ist, ihre Ansprüche auf die Brauerei geltend. 

Der bisherige Pächter Philipp Hainmiller muss daraufhin den Betrieb aufgeben. Damit übernimmt die Familie Nottenstein den Kempterbräu.


1842 - Eine Feuersbrunst zerstört die beiden Braustätten

München-Graggenau * Eine schwere Feuersbrunst zerstört die beiden Braustätten des Brauerehepaars Josef und Kreszentia Hierl in der Burgstraße 16. Teile der Produktion müssen daraufhin in den zur Brauerei gehörenden Zengerbräukeller an der Kellerstraße verlegt werden. 

Unter diesen erschwerten Bedingungen kann der Braubetrieb nur noch stark eingeschränkt aufrechterhalten werden. Dieses Provisorium besteht bis zum Jahr 1853.


27. 9 1589 - Das Hofbräuhaus wird gegründet

München-Graggenau * Die Hofkammer will die Geldverschwendung für den Durst der Hofschranzen eingeschränkt sehen, weshalb sie einen Antrag für den Bau eines „aigen Preuhaus“ formuliert. Das Datum gilt seither als offizieller Gründungstermin des Hofbräuhauses.

Einen Brand beim alten Hennen- und Badhaus im Alten Hof erkennt man als Zeichen des Himmels und umgehend beginnen die Arbeiter in der Nähe des Zerwirkgewölbes die Wände einzureißen, die Keller einzuschachten und Sudanlagen zu installieren. Der Keller diente zuvor dem Herzogshof als Vorratsraum. Der Standort am Alten Hof kam den Verantwortlichen aufgrund der „besseren Überwachung bezüglich der möglichen Veruntreuungen“ gerade recht.

Darin wird zunächst nur braunes Bier gebraut. 


23. 8 2005 - Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt ihre Macht

München * Ein Isarhochwasser zwischen dem 21. und 24. August 2005 erreicht am 23. August ihren Scheitelpunkt. 1.060 Kubikmeter Isarwasser durchfluten die Stadt. Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt wieder einmal ihre Macht und was in ihr steckt. Zum Glück ist der Sylvensteinsee als Speicher und Rückhaltebecken vorhanden, da sonst 1.800 Kubikmeter in der Sekunde ungehindert durch München gedonnert wären. 


1805 - Josef Stegmayr übernimmt die verschuldete Zengerbrauerei

München-Graggenau * Die inzwischen verschuldete Zengerbrauerei geht an den aus Hohenwart stammenden Brauer Josef Stegmayr über. Damit beginnt für den Zengerbräu ein neuer Abschnitt unter einem neuen Eigentümer.


7. 8 1954 - Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954

München - Oberbayern * Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954 ist eines der prägendsten Naturereignisse für Bayern und hat große Auswirkungen auf den späteren Hochwasserschutz Münchens. 

Mehrere Faktoren treffen gleichzeitig zusammen: Eine stationäre Tiefdrucklage über den Alpen mit zusätzlicher Schneeschmelze in höheren Lagen. Der über mehrere Tage andauernde Regen trifft auf bereits stark durchnässte Böden. Die Isar und viele Nebenflüsse führen gleichzeitig extremes Hochwasser. Besonders kritisch ist, dass das Wasser schnell und mit großer Geschiebemenge aus den Alpen kommt. 

Man erkannte, dass Flussverbauung alleine nicht reicht und dass das Hochwasser bereits im Gebirge zurückgehalten werden muss. Dadurch verändert das Hochwasser die Strategie. 


15. 10 1829 - Walburga Veitl wird geboren

Hohenschambach * Walburga „Wally“ Veitl wird geboren. Sie stammt aus Hohenschambach und wird später durch ihre Heirat mit Franz Xaver Hierl zu einer der prägenden Persönlichkeiten in der Geschichte des Münchner Zengerbräu. 


4. 6 1942 - Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

München-Lehel * Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag. Liesl Karlstadt schreibt ihre eher unpersönlich gehaltenen Geburtstagsgrüße auf eine Autogrammkarte:  

„Zum 60. Geburtstag gratuliere ich und wünsche dir alles Gute - Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Möge dir alles in Erfüllung gehen, was du dir selbst wünscht.
Deine Partnerin Liesl Karlstadt“
 


1. 10 1844 - König Ludwig I. senkt den Bierpreis im Hofbräuhaus

München * König Ludwig I. reagiert auf die angespannte Lage. Im königlichen Hofbräuhaus lässt er den Preis für das weniger gehaltvolle Winterbier auf fünf Kreuzer je Maß senken. Damit will er, wie es in der Begründung heißt, „der arbeitenden Klasse und dem Militär einen gesunden und wohlfeilen Trunk […] bieten“. 

Die Preissenkung beruhigt die Lage zunächst, kann die wachsende politische und soziale Unzufriedenheit jedoch nicht dauerhaft beseitigen. Vier Jahre später gerät die Monarchie während der Revolution von 1848 erneut unter starken Druck. Am 20. März 1848 dankt Ludwig I. zugunsten seines Sohnes Max II. ab.


6. 8 1829 - Geburt von Franz Xaver Hierl

Dachau * In Dachau wird Franz Xaver Hierl geboren. Er übernimmt später den Zengerbräu und führt die Brautradition der Familie Hierl fort. 


3. 5 1844 - Zwischen Königsjubel und Bierrevolte 

München-Graggenau * Am Vormittag des 3. Mai 1844 macht sich die Menge erneut daran, den Bockkeller zu verwüsten. Mitten in den Unruhen ereignet sich ein bemerkenswerter Stimmungswechsel, der auswärtige Beobachter in Erstaunen versetzt. Der preußische Gesandte von Küster berichtet einige Tage später: 

„Was nun aber am 3. Mai sich tat, gehört zu den großen Denkwürdigkeiten der Landeshauptstadt! Vorher noch hatte es die schlimmsten Ausschreitungen gegeben, dann rief der königliche Hochzeitszug stürmische Begeisterung hervor, und am Abend desselben Tages wurde weiterrandaliert. Zwischen loderndem Kampfe gab es ebensolche Begeisterung für das Königshaus!“ 

Auch der Münchner Stadtchronist beschreibt diesen Gegensatz. Die Straßen entlang der Strecke des Hochzeitszuges sind festlich geschmückt. Immer wieder ertönen Hochrufe auf das Königshaus. Angesichts dieser Begeisterung erscheint es kaum vorstellbar, dass dieselbe Stadt nur wenige Stunden zuvor Schauplatz schwerer Ausschreitungen ist: „Der festliche Umzug ging somit ohne alle Störung vorbei, ja, er erinnerte vielmehr an die schönste Zeit wahrer Volksbegeisterung für das erlauchte Haus Wittelsbach.“ 

Noch am selben Nachmittag flammen die Unruhen wieder auf. Im Bockkeller zertrümmern die Aufständischen Krüge, Gläser, Bänke und Tische oder werfen sie in den nahen Kanal. In der Nacht werden auch die Hofpfisterei und das Königliche Hofbräuhaus mit Steinen beworfen. Fenster gehen zu Bruch, und weitere Schäden entstehen. 

Trotz der starken Präsenz von Militär und Polizei und obwohl München Sitz des Königshofes ist, dauern die Ausschreitungen mehrere Tage an. Verschont bleiben lediglich das Eberlbräu und das Menterbräu, die den Bierpreis nicht erhöht haben. 


2 1951 - Eröffnung des Cafés „Guglhupf“ in München

München-Graggenau * Fritz Kreutzkamm übernimmt ein Café in einer Baracke in der Burgstraße und eröffnet es unter dem Namen „Guglhupf“. Das Café entwickelt sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Gleichzeitig erweitert er sein Angebot: Seine handgedrehten Käsestangen finden im nahegelegenen Hofbräuhaus großen Zuspruch und werden später auch auf dem Münchner Oktoberfest erfolgreich verkauft.


26. 5 1896 - Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut

München-Graggenau * Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut.


17. 9 1873 - Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus 

München-Graggenau * Im Königlichen Hofbräuhaus wird zum letzten Mal Weißbier gebraut. Die private Brauerei „G. Schneider & Sohn“ stellt zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast einem Jahr eigenes Weißbier her. Mit dem Ende der höfischen Produktion geht die Münchner Weißbiertradition endgültig in private Hände über.


24. 4 1945 - München soll ein „positives Stalingrad“ werden

München * Reichsleiter Martin Bormann will, dass München ein „positives Stalingrad“ werden soll. Er schreibt an den Münchner Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar Paul Giesler ein Telegramm mit dem Inhalt: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

Zu diesem Zeitpunkt sitzt bereits der größte Teil der Münchner in Kellern und Ruinen oder leergeräumten Wohnungen, umgeben von fünf Millionen Kubikmetern Schutt, den der Krieg aus der „Hauptstadt der Bewegung“ gemacht hat. 

Zumindestens darin hat der GröFaZ, der „Größte Führer aller Zeiten“, wie man Adolf Hitler noch nennt, recht, als er sagte: „Gebt mir zehn Jahre Zeit, und Ihr werdet Euere Städte nicht mehr kennen!“ Und nun sollen auch die Reste in der zerstörten Stadt noch bis zum letzten Mann verteidigt werden. 

Der Stab um den NSDAP-Gauleiter Paul Giesler bereitete im Zentralministerium an der Ludwigstraße den „Endkampf um München“ vor. Für Gauleiter Paul Giesler war nun der Zeitpunkt gekommen, alle Isarbrücken Münchens zu sprengen. 


1843 - Der Münchner Bierkrawall von 1843

München-Graggenau * Ausführlichere Nachrichten liegen erstmals über den Münchner Bierkrawall von 1843 vor. Der Maler und Schriftsteller Friedrich Pecht erinnert sich später: „Ganz charakteristisch für München hatten sie als Veranlassung eine unbedeutende Erhöhung des Bierpreises, welche aber die Massen sehr verbitterte.“ 

Der Preisanstieg beendet eine längere Phase guter Ernten, niedriger landwirtschaftlicher Rohstoffpreise und weitgehend ausgebliebener Naturkatastrophen. Nun verteuert sich das Getreide so stark wie seit den Hungerjahren 1816/17 nicht mehr. 

Getreidehändler aus Württemberg, Baden und sogar aus der Schweiz kommen zur Münchner Schranne und bieten hohe Preise für Gerste, Roggen, Weizen und Hafer. In ihren Herkunftsregionen führen schwere Unwetter, anhaltender Regen, Hagelschlag und frühe Nachtfröste zu erheblichen Ernteausfällen und Getreidemangel. 

Für die Münchner Biertrinker sind dennoch schnell Schuldige gefunden: die Brauer. Dass diese für Gerste plötzlich bis zu dreimal so viel bezahlen müssen wie noch im Vorjahr und die gestiegenen Rohstoffkosten an ihre Kunden weitergeben, findet in der aufgebrachten Bevölkerung wenig Beachtung. 

Im Bockkeller an der Münzgasse kommt es schließlich zum ersten überlieferten Münchner Bierkrawall. Bei den Ausschreitungen wird mindestens eine Person schwer verletzt. 


22. 5 1999 - Das Pfingsthochwasser der Isar

München * Das sogenannte Pfingshochwasser wird durch starke Regenfälle vom 20. bis 22. Mai 1999 im Alpenraum ausgelöst. Der Hochwasserscheitel ist am 23. Mai mit 830 Kubikmeter in der Sekunde erreicht. Die Auswirkungen in München sind 

  • die gewollte vollständige Überflutung der Isarauen. 
  • Die starke Strömung bringt viel Treibholz mit. 
  • Dank des Sylvensteinspeichers kommt es zu keiner großflächigen Stadtüberflutung. 


29. 4 1945 - Ein Sprengkommando soll die Ludwigsbrücke zerstören

München *  Nur wenige Stunden bevor die amerikanischen Soldaten München besetzen würden - soll ein Sprengkommando der Wehrmacht die Ludwigsbrücke zerstören. Ihre Erhaltung verdanken wir den Überredungskünsten des Kommissars der Landpolizei, Jakob Eder. 

  • Ungehorsame Zivilisten retteten durch ihren Einsatz die Großhesseloher- und Bogenhausener Brücke. 
  • Die Grünwalder Brücke, diejenige bei Oberföhring und die strategisch völlig unbedeutende zum Bosch-Werk in Sendling fliegen aber doch noch in die Luft. 


Nach dem 14. 9 1813 - Eine hölzerne Notbrücke über die Kleine Isar

München * Das durch die Fluten des Gebirgsflusses zerstörte Brückenteil an der Kleinen Isar wird in kürzester Zeit durch eine hölzerne Notkonstruktion ersetzt, um die verkehrstechnischen Probleme vorläufig zu lösen.


11 2019 - Vorarbeiten für die Sanierung der Ludwigsbrücken

München * Bauarbeiter rücken an, um mit den Vorarbeiten für die im März 2020 beginnende dringende Sanierung der Ludwigsbrücke anzufangen. Sie errichteten die temporären Stützen für eine Behelfsbrücke, auf der die Fußgänger und der Radverkehr während der Bauphase die Isar überqueren können. 

Dafür mussten die Isar-Ufermauer östlich des Vater-Rhein-Brunnens verstärkt, Gehwege verlegt und Bäume gefällt oder gestutzt werden. 

Die Sanierung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein - es wird bis 2025 dauern. 


3. 6 1464 - Umfangreiche Arbeiten an der Isarbrücke

München * Umfangreiche und 107 Pfund und 11 Pfennige teuere Arbeiten an der Isarbrücke beginnen und dauern bis 7. Oktober an. 


9. 11 2006 - Einweihung der neuen Hauptsynagoge Ohel Jakob 

München-Angerviertel * Am 9. November 2006 wird die neue Hauptsynagoge Ohel Jakob im Jüdischen Zentrum am St.-Jakobs-Platz feierlich eingeweiht. Mit ihr kehrt der Name „Ohel Jakob“ nach München zurück, den bereits die 1938 zerstörte orthodoxe Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße getragen hatte. Wenig später wird auch das unmittelbar angrenzende Gemeindehaus eröffnet, das heute Sitz der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist. 

Das neue Jüdische Zentrum mit Hauptsynagoge, Gemeindehaus, Jüdischem Museum und Kulturzentrum markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des jüdischen Lebens in München. Erstmals seit der nationalsozialistischen Verfolgung erhält die jüdische Gemeinde wieder ein sichtbares und repräsentatives Zentrum im Herzen der Stadt. Ein unterirdischer „Gang der Erinnerung“ verbindet Synagoge und Gemeindehaus und erinnert an die rund 4.500 Münchner Jüdinnen und Juden, die zwischen 1933 und 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. 

Mit dem Jüdischen Zentrum entsteht zugleich ein Ort religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Die Israelitische Kultusgemeinde verfügt heute über zahlreiche Einrichtungen, darunter Synagogen, rituelle Tauchbäder, Bildungs- und Kultureinrichtungen, soziale Dienste sowie jüdische Friedhöfe. Als Einheitsgemeinde vereint sie Mitglieder unterschiedlicher religiöser Prägungen und bildet das Zentrum des jüdischen Lebens in München und Oberbayern.


Nach dem 14. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen.


1927 - Die Moriskentänzer kommen in das Stadtmuseum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die Moriskentänzer von Erasmus Grasser aus dem Alten Rathaus kommen in das Stadtmuseum.


2. 9 1971 - Der Fischbrunnen wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

München-Graggenau * Der Fischbrunnen am Marienplatz wird wieder als ganzjährig laufender Brunnen in Betrieb genommen.


1989 - Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt Weinstadel

München-Graggenau * Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt nur noch Weinstadel.


13. 9 1899 - Die Ludwigsbrücken trotzen dem Jahrhunderthochwasser

München * Das Jahrhunderthochwasser vom 13. und 14. September 1899 überstehen die beiden Ludwigsbrücken gut, doch das Münchner Brückenbauprogramm muss neu überarbeitet werden. 


7. 1 1944 - Der Fischbrunnen wird weitgehend zerstört

München-Graggenau * Der Fischbrunnen auf dem Marienplatz wird in der Bombennacht weitgehend zerstört.


29. 7 1884 - Der Fischbrunnen geht wieder in Betrieb

Graggenau * Der umgestaltete Fischbrunnen wird wieder in Betrieb genommen.


11. 7 1954 - Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen sprudelt wieder

München-Graggenau * Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen wird unter Verwendung erhaltener Figuren neu gestaltet und wieder zum Fließen gebracht.


Ab 1760 - Die Äußere Ludwigsbrücke wird in Stein gebaut

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Äußere Ludwigsbrücke wird vollständig in Steinbauweise ausgeführt.


25. 1 1934 - Die Ratsherren beauftragen den Neubau der beiden Ludwigsbrücken

München * Die in Ratsherren umbenannten Stadträte beauftragen das Stadtbauamt mit dem Neubau der beiden Ludwigsbrücken. Damit weicht man von dem ursprünglichen Vorhaben ab, nur die alte Äußere Brücke zu ersetzen.

Bei beiden Brücken ist das Flussbett inzwischen so ausgespült, dass die Pfahlroste fast frei liegen. Außerdem haben sich die Durchflussverhältnisse der Inneren Brücke spürbar verschlechtert. 


12. 11 1934 - Die Arbeiten für den Abriss der Ludwigsbrücken beginnen

München * Die Arbeiten für den Abriss der alten Ludwigsbrücken beginnen. Dabei findet man eine im alten Grundstein eingelagerte Kassette, die zwei goldene Isar-Dukaten zusammen mit einem Bildnis von König Max I. Joseph enthält.


1951 - Im Keller der Burgstraße 5 wird der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet

München-Graggenau * Nach der notdürftigen Instandsetzung des Hauses Burgstraße 5 wird in den weitläufigen Kellergewölben der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet. Es ist die erste Gastwirtschaft in diesem Haus.


4. 3 1848 - Die Stürmung des Zeughauses

München * An diesem Faschingssamstag kommt es zur Stürmung des Zeughauses. Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.

  • Ein Gerücht lautet: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
  • Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern. Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die Landwehr mit dem sogenannten Generalmarsch mobilisiert worden ist. Damit ist faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen. In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur Stürmung des Zeughauses.

Das Korn- und Geschützhaus am Jakobsplatz, dem heutigen Stadtmuseum, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben. Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum Promenadeplatz, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten Landwehr vereinigen will. Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen. In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer Feldmarschall. Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die Stände bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage. Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins Korn- und Geschützhaus. 


1310 - Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult. 


13. 9 1813 - Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg

Vorstadt Au - Haidhausen * Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg. Eine pervers neugierige Menschenmenge hat auf der Äußeren Brücke gewartet, um dabei zu sein, wenn der nahe gelegene Kaiserwirt in sich zusammenfallen und in den Isarfluten mitgerissen wird. Die Schaulustigen glauben sich auf der aus Stein erbauten Brücke in Sicherheit, da sie gerade ihr eine hohe Standfestigkeit unterstellen.

Der Fuhrknecht eines Brauwagens, der den Flussübergang gerade passiert hatte, warnte die Gaffer, dass die Brücke wankt. Eine Totengräberin, die auf einem Schubkarren ein Kruzifix über die Brücke rollt, ruft: „Schauts auf, da Tod kummt!” Unmittelbar danach „knickte der östliche Brückenpfeiler ein, die Brückendecke senkte sich und stürzte dann in die Fluten“. Zwei weitere Bögen folgen nach. 108 Menschen stürzen in den tosenden Gebirgsfluss, nur sechs können gerettet werden.


21. 9 1982 - Die steinerne Äußere Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Äußere Isarbrücke wird um sieben Meter auf 19 Meter verbreitet.


Nach dem 13. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen. 


1782 - Beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände

München * In seinen „Beschreibungen der Haupt- und Residenzstadt München“ bezeichnet Lorenz von Westenrieder das Buden- und Wandertheater als ein beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände. Besonders das einfache Volk findet Gefallen an den derben Späßen und Spektakelstücken.

Der Schauspieldirektor des Dulttheaters, Lorenz Lorenzini, macht mit seiner Kreuzerkomödie - so genannt, weil der Eintritt nur einen Kreuzer kostet - Furore. Pathos und Rührung, Zoten und „Hanswurstiaden“ beherrschen das Stück. 


Um den 25. 7 1496 - Die Jakobi-Dult findet trotz der Pest statt

München-Angerviertel * Die Jakobi-Dult findet trotz der noch anhaltenden Pest statt. 


7 1952 - Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

München-Graggenau * Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb.


25. 7 1495 - Die Jakobi-Dult fällt wegen der Pest aus

München * Es herrscht immer noch Pest. In Abstimmung mit dem Stadtrat ordnet Herzog Albrecht IV. an, dass die Jakobi-Dult nicht abgehalten werden soll. 


3. 10 1854 - Dankandacht an der Mariensäule nach der Cholera-Epidemie 

München-Graggenau * Zahlreiche Gläubige aller Gesellschaftsschichten und Altersgruppen versammeln sich an der festlich mit Blumen geschmückten Mariensäule auf dem Schrannenplatz. Sie danken Gott für ihre Errettung aus der Cholera-Epidemie. Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt bereits am 29. September zu der gemeinsamen Dankandacht ein. 


Um den 20. 8 1917 - Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

München-Graggenau * Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt. Die Polizei kann die Rädelsführerin nicht festnehmen, weil sie ein Baby auf dem Arm trägt.


10. 4 1782 - Ein Hundemarkt auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau * In München lässt sich ein Hundemarkt auf dem heutigen Marienplatz nachweisen. Er findet Sonn- und Feiertags zwischen zehn und zwölf Uhr statt. Der private Hundehandel wird verboten. 


8. 11 1945 - Kardinal Faulhaber weiht die Mariensäule neu ein

München-Graggenau * Kardinal Michael von Faulhaber weiht die Mariensäule am Marienplatz neu ein. 


25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 


30. 10 1854 - Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

München-Graggenau * Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt. 


10. 5 1641 - Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der Mariensäule werden aufgestellt

München-Graggenau * Durch einen Erlass will Kurfürst Maximilian I. sicherstellen, dass die Mariensäule „in gebierender veneration, und respect erhalten, Insonderheit alle unsauberkheiten und verunehrungen verhietet und abgestelt werden“. Die Mariensäule wird deshalb mit einem Marmorgeländer mit den vier Bronze-Laternen umgeben.  

Auf dem Sockel der Mariensäule kommen im gleichen Jahr vier bronzene Heldenputti zur Aufstellung, die für Maria als „ecclesia militans“ [= „die in der Welt kämpfenden Kirche“] oder als Apokalyptisches Weib für die im Kampf der Konfessionen siegreiche katholische Kirche instrumentalisiert werden. Sie stellen eine Umsetzung des Psalm 91, Vers 13 dar: „Über die Schlange und den Basilisken wirst du schreiten, und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten.“  

In nahezu allen Veröffentlichungen über die Mariensäule verkörpert der Drache den Hunger, der Löwe den Krieg, der Basilisk die Pest und die Schlange den Unglauben oder falschen Glauben. Sie sollen, so die populäre Auffassung, die großen Plagen der Zeit veranschaulichen. Nach einer anderen Definition, die dem Programm des - im Jahr 1674 ausgebrannten - Zimmers der Religion in der Residenz entspricht, steht der Drache  für die Häretiker [= Ketzer], der Löwe für die Heiden, die Schlange für die Juden und der Basilisk für die Schismatiker [= Protestanten, Kirchenspalter].  

Aus einem Monument der persönlichen Frömmigkeit des Kurfürsten ist durch die Hinzufügung der Heldenputti zugleich ein „Denkmal des Triumphes des katholischen Glaubens über die Übel der damaligen Zeit“ geworden. Da Maximilian I. sowohl den Tag der Denkmalsweihe als auch das Datum für die alljährliche Dankprozession auf den Jahrestag der „Schlacht am Weißen Berg“ orientiert, macht er die Mariensäule auch zu einem unübersehbaren Symbol für den bisher größten Triumph baierischer Waffen über die protestantischen Feinde. Und damit macht er aus der Mariensäule eine Siegessäule. 


28. 8 1854 - Ein großer Cholera-Bittgottesdienst an der Mariensäule

München-Graggenau * Um die Abwendung der Cholera-Epidemie zu erflehen und die Ausbreitung künftig möglichst zu unterbinden, wird ein großer Bittgottesdienst an der Mariensäule auf dem Schrannenplatz zelebriert. 25.000 Menschen sollen sich dort eingefunden haben.


Seit 1991 - Die Heldenputti werden durch Abgüsse ersetzt

München-Graggenau * Die seit dem Jahr 1991 in den Werkstätten des Bayerischen Landesamtes­ für Denkmalpflege restaurierten Heldenputti an der Mariensäule werden zwischen 1994 und 1998 durch Abgüsse ersetzt. Die Originale befinden sich seither im Münchner Stadtmuseum. 


1874 - Bäckerei Karl in einem Haus mit jahrhundertealter Geschichte

München-Graggenau * Im Münchner Adressbuch von 1874 findet sich der bislang früheste bekannte Nachweis der Bäckerei Karl am Platzl 2. Der Eintrag lautet: „Karl - Bäcker und Melber - Platzl 2.“

Damit ist die Bäckerei an diesem Standort erstmals eindeutig belegt. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelt sie sich zu einer der bekanntesten Bäckereien Münchens und wird unter dem Namen „Bäcker Karl“ weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Die Bäckerei befindet sich im Haus Platzl 2, einem der ältesten erhaltenen Bürgerhäuser Münchens. Sein mittelalterlicher Kern reicht bis in das 13. oder 14. Jahrhundert zurück. Umbauten aus der Renaissance und dem Barock prägen das Erscheinungsbild bis heute. Gemeinsam mit dem benachbarten Haus Platzl 3 zählt das Gebäude zu den bedeutendsten historischen Bürgerhäusern der Münchner Altstadt. 


27. 4 1984 - Abschied vom Bäcker Karl

München-Graggenau * Nach mehr als einem Jahrhundert schließt der legendäre Bäcker Karl am Platzl 2, schräg gegenüber dem Hofbräuhaus, seine Backstube und den Verkaufsladen. Anlass ist die umfassende Sanierung der historischen Häuser am Platzl sowie die Neugestaltung des Areals zu den heutigen Platzlgassen. Mit der Schließung verschwindet eine der traditionsreichsten Bäckereien der Münchner Altstadt. Heute befindet sich an ihrer Stelle ein Irish Pub. 


25. 2 1905 - Der „Verein Zoologischer Garten“ wird gegründet

München-Graggenau * Im Ratskeller wird der „Verein Zoologischer Garten“ von einflussreichen Honoratioren gegründet. Dringendste Aufgabe des Clubs ist es, „die erforderlichen Mittel zu beschaffen und dann an die praktische Durchführung des Projektes heranzutreten“. 

Da der zoologische Garten in sehr fortschrittlichen Überlegungen als gemeinnütziges Unternehmen betrachtet wird, bei dem es in erster Linie nicht um die Gewinnmaximierung gehen soll, wird - im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland - auf die Gründung einer Aktiengesellschaft verzichtet. 


29. 9 1854 - Gottesdienst für die Errettung aus dieser großen Drangsal

München-Graggenau * Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt für den 3. Oktober zu einem feierlichen Dankamt zur Mariensäule am Schrannenplatz ein, „um Gott den Herrn für die Errettung aus dieser großen Drangsal die innigsten Dankgebete darzubringen“. In dieser Einladung wird die Cholera schon für beendet erklärt.


Um 1180 - Die erste Isarbrücke

Munichen * Eine Münchner Brücke über die Isar ist vorhanden. Ob sie noch im Auftrag des Welfenherzogs Heinrich oder bereits vom Freisinger Bischof Albert gebaut wurde, ist unklar. 

Der Verlauf der Salzstraße findet sich heute in der Einstein- und in der Fortsetzung in der Inneren-Wiener-Straße wieder. Beim später entstandenen Leprosenhaus führt sie über den Streckenabschnitt Am Gasteig [= gacher Steig = steiler Weg] mit einem starken Gefälle hinunter zur Isar, die durch mehrere Inseln in viele Flussläufe geteilt ist.


1972 - Franz Karl erfindet die Olympia-Brezn

München-Graggenau * Zu den Olympischen Spielen in München entwickelt Kultbäcker Franz Karl eine außergewöhnliche Idee: Er verbindet fünf Laugenbrezen zu den Olympischen Ringen und schafft damit die „Olympia-Brezn“. Das ungewöhnliche Laugengebäck wird zum Publikumserfolg und macht den Bäcker Karl weit über München hinaus bekannt. 


4. 5 1315 - Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

München * Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig IV. dem Baiern verbrieft. Der Gunstbrie“ bezieht sich nur auf den Marktplatz. Eine generelle Regelung für alle Bausachen erhält die Stadt erst am 8. Mai 1342. Die Freiung bedeutet,  

  • dass die Stadt das alleinige Recht in Bauangelegenheiten auf diesem Platz hat, und  
  • dass die Kommune das Nutzeigentum der Immobilie Marktplatz besitzt. Damit kann die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.  

Die ersten Betroffenen sind die Metzger, die ihre Fleischbänke vor das Talburgtor [= Alter Rathausturm] verlegen müssen. Dabei spielten hauptsächlich die unhaltbaren hygienischen Zustände eine Rolle. 


1315 - Die Freiung des Marktplatzes wird von König Ludwig dem Baiern verbrieft

München-Graggenau - Mümchen-Angerviertel * Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft. 

Damit kann nicht nur die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.
Die „Freiung“ stellt vielmehr die Übertragung des Nutzeigentums der Immobilie Marktplatz auf die Kommune dar.


27. 5 1823 - Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke

München * Die Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke findet statt.


Um 1900 - Die Dampfbäckerei Franz Karl am Platzl 

München-Graggenau * Um 1900 firmiert der Betrieb als „Dampfbäckerei und Mehlhandlung Franz Karl“. Aus dieser Zeit sind mehrere Reklamemarken erhalten. Sie tragen die Aufschrift „Älteste Bäckerei am Platze“ und belegen, dass das Unternehmen gezielt mit seiner langen Tradition wirbt. Auch wenn sich diese Werbeaussage heute nicht eindeutig überprüfen lässt, deutet sie darauf hin, dass die Familie Karl ihre Bäckerei bereits um die Jahrhundertwende als alteingesessenen und traditionsreichen Handwerksbetrieb versteht.


28. 5 1854 - Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

München-Graggenau * Ein großer Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie wird an der Mariensäule auf dem Schrannenmarkt zelebriert. 25.000 Menschen beteiligen sich.


18. 6 1916 - Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

München-Graggenau * Die mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz von den an den Hunger-Demonstrationen beteiligten Münchnern.  Stadtschulrat Dr. Georg Kerschensteiner muss sich später für die „mangelnde staatsbürgerliche Erziehung der gerade entlassenen Schuljugend“ rechtfertigen. 


14. 6 1158 - Der Augsburger Schied - Münchens Geburtsurkunde

Augsburg - München * Ein vergilbtes Pergament im Format 34 × 44 Zentimeter gilt als die Geburtsurkunde der bayerischen Landeshauptstadt. Die von Kaiser Friedrich I. Barbarossa auf dem Reichstag in Augsburg unterzeichnete Urkunde ging als „Augsburger Schied“ in die Geschichte ein. In dem Kaiserdiplom, das als „conventio“ – also als Übereinkunft – bezeichnet wird, werden die Streitpunkte verbindlich geregelt. 

„Mit Zustimmung und Willen der beiden streitenden Parteien“ wird festgelegt:

  • Der Markt, der bislang in Föhring abgehalten wurde, ebenso die Zollbrücke und die Münzstätte, werden dort künftig nicht mehr bestehen.
  • Als Ersatz hat Herzog Heinrich der Kirche von Freising ein Drittel des Gesamteinkommens aus seinem Marktzoll zu München übertragen, sei es aus Abgaben für Salz, sei es für andere dort ein- und ausgehende Groß- und Kleinstückwaren.  
  • Bezüglich des Zöllners wird vereinbart, dass jede Partei einen eigenen einsetzen kann oder – falls gewünscht – beide gemeinsam einen bestimmen, der beiden verantwortlich ist.
  • Ähnlich verhält es sich mit der Münze: Ein Drittel der Einkünfte erhält der Bischof, zwei Drittel stehen dem Herzog zu. Eine Münzstätte soll nach Ermessen des Herzogs errichtet werden. Zudem darf auch der Bischof von Freising eine eigene Münzstätte gründen, wenn er es wünscht. Von deren Erträgen erhält der Herzog lediglich ein Drittel, das er – unabhängig von dessen Höhe – nach dem Willen des Bischofs als Lehen weitergeben soll, wie es offenbar bereits geschehen ist.

Von einem Unrecht oder gar einer Freveltat des Welfenherzogs findet sich in dieser kaiserlichen Urkunde kein Wort. Als Zeugen für die Richtigkeit des Rechtsspruchs werden vier hohe geistliche Würdenträger und vier weltliche Herrscher benannt. 

Doch auch wenn die Kaiserurkunde den Charakter einer gütlichen Einigung in sich trägt, so ist sie in ihrem Kern doch ein regalienrechtlicher Spruch des Kaisers. Mit diesem Kompromiss kann Kaiser Friedrich I. Barbarossa einen Interessenausgleich zwischen dem Bischof von Freising und dem baierischen Herzog erzielen und damit beide zufrieden stellen.  


20. 10 1854 - Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

München-Graggenau * Der Stadtmagistrat teilt der Öffentlichkeit mit, dass „der bisherige Schrannenplatz dahier fernerhin 'Marienplatz' genannt werden dürfe“.


1865 - An der Stelle des Landschaftsgebäudes entsteht das Neue Rathaus

München-Graggenau * Die Stadt München kauft das ehemalige Landschaftsgebäude, um an seiner Stelle den ersten Bauabschnitt des Neuen Rathauses zu errichten.


10. 6 1530 - Ein gewaltiges Feuerwerk auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau * Am Abend brennen die Münchner Gastgeber auf dem Schrannenplatz noch ein gewaltiges Feuerwerk ab, wobei man am Schluss ein aus Pappe und Stoff zusammengezimmertes, schlossähnliches Bauwerk den Flammen übereignet. 


10. 9 1853 - Die letzte Schranne auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die letzte Schranne auf dem Schrannenplatz. Sie wird seither in der neu errichteten Schrannenhalle an der Blumenstraße abgehalten.


Anno 1257 - Die Wurzeln der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Die Wurzeln der Jakobi-Dult gehen auf dieses Jahr zurück. 


26. 4 1591 - Marco Bragadino wird hingerichtet

München-Graggenau * Der Alchemist und Goldmacher Marco Bragadino wird vor einer großen Menschenmenge auf dem Münchner Schrannenmarkt enthauptet. Die Hinrichtung gerät zum Desaster, weil es dem Scharfrichter erst beim dritten Schlag gelingt, den Kopf vom Rumpf zu trennen. Die Menge tobt und will nun ihrerseits den Henker wegen seiner schlechten Vorstellung lynchen. Nur ganz knapp und mithilfe bewaffneter Soldaten entgeht er der wütenden Menge. 


1284 - Zwei Franziskaner-Klöster auf Münchner Stadtgebiet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die beginnende Erweiterung Münchens auf den sechsfachen Umfang des befestigten Marktes Heinrichs des Löwen führt zur Verlegung des Franziskanerklosters nördlich der herzoglichen Burg.

Besondere Unterstützung findet der Neubau des Franziskaner-Klosters durch die Familie der Sendlinger, die eigentlich an der Errichtung eines Klarissenklosters interessiert ist. Sie kauft den Barfüßern deshalb das bestehende Angerkloster weit über seinen Wert um 800 Pfund Pfennigen.

Damit können die Klarissen aus dem Kloster Söflingen, also Nonnen des Zweiten Ordensmder Franziskaner, das verlassene Kloster St. Jakob am Anger übernehmen.


3. 11 1935 - Die Ludwigsbrücke wird eingeweiht

München * Die Einweihungsfeierlichkeiten für die Ludwigsbrücken werden abgehalten. Für diesen Anlass wird eigens eine Gedenkmedaille geprägt, die die Inschrift: „Marsch über die Ludwigsbrücken 9. November 1923“ trägt. Als Illustration ist auf der Rückseite das Motiv „Kampfgeschwader mit Hakenkreuzfahne“ zu sehen. 


10. 5 1986 - Anti-Atom-Protest auf dem Marienplatz

München-Graggenau * Auf dem Münchner Marienplatz demonstrieren zahlreiche Menschen gegen die Nutzung der Kernenergie und die geplante Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erhält die Anti-Atom-Bewegung starken zusätzlichen Zulauf. 


17. 6 1916 - Auf dem Marienplatz kommt es zu Hungerrevolten

München-Graggenau * Es kommt auf dem Marienplatz zu Hungerrevolten, bei denen von Frauen und Jugendlichen Fenster des Rathauses eingeworfen werden. Den erschrockenen Stadtvätern fällt dabei auf, dass neben den hauptsächlich randalierenden Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sich auch Frauen und Soldaten angeschlossen haben. 


1. 6 1867 - Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen

München-Graggenau * Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen. Der erste Bauabschnitt ist bis 1874 fertig gestellt.


1590 - Das Bevölkerungswachstum in der Au soll eingedämmt werden

Au * Nach Auffassung des churfürstlichen Hofkastenamts München ist  die Au schon so dicht besiedelt, dass man - zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums - die Erhöhung des Bodenzinses beschließt. 


11. 5 1986 - Die „Mütter gegen Atomkraft“ organisieren sich

München * Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl schließen sich Frauen aus München, Starnberg und dem Umland zur Initiative „Mütter gegen Atomkraft“ zusammen. Ausgangspunkt ist eine Muttertagsaktion auf dem Münchner Marienplatz, bei der Frauen symbolisch möglicherweise radioaktiv belastete Blumen niederlegen und ein großes Strahlenzeichen bilden. 

Die Initiative informiert über radioaktive Belastungen, veröffentlicht unabhängige Messergebnisse und gibt Empfehlungen zum Schutz von Kindern und Familien. Zugleich fordert sie den Ausstieg aus der Kernenergie und wendet sich gegen die geplante Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Die „Mütter gegen Atomkraft“ entwickeln sich zu einem wichtigen, überparteilichen Teil des bürgerlichen Anti-Atom-Widerstands. 


23. 9 1980 - Franz Josef Strauß lässt Demonstranten umzingeln

München-Graggenau • Der Kanzlerkandidat der CDU/CSU, Franz Josef Strauß, will vor seiner Rede auf dem Marienplatz von der Polizei Demonstranten entfernen lassen, die auf Transparenten Stoppt Strauß fordern und durch Sprechchöre auf sich aufmerksam machen.

Da der Einsatzleiter dazu keine rechtliche Grundlage sieht, wird er auf der Stelle von Strauß (jetzt in seiner Eigenschaft als bayerischer Ministerpräsident) abgesetzt. Die Demonstranten sehen sich kurz darauf von einem großen Polizeiaufgebot umzingelt. 


Äußere Ludwigsbrücke, Wandbild 5. 12 2023 - Ein neues Graffiti in der Äußeren Ludwigsbrücke

München * Das neue Wandbild in der Fußgänger- und Fahrrad-Unterführung in der Äußeren Brücke wird eingeweiht. Drei Streetart-Künstler, die sich „Munich Cycle Crew“ nennen, haben die Unterführung gestaltet: 

  • die Münchner Illustratorin und Tätowiererin Miriam Frank, 
  • Maler, Illustrator und Trickfilmzeichner Flin und 
  • Münchens bekanntester Streetart-Künstler Loomit. 

Das größte Problem beim Besprühen und Bemalen der Wände sind die Radfahrer, weshalb die Künstler teilweise nur nachts im Tunnel arbeiteten oder am Tag sehr laut Musik hörten, damit die Leute die Kunstakteure schon vorher bemerken. 

Die Idee zur Unterfahrt-Dekoration kommt von Loomit, der bereits 2006 zusammen mit Shine und den brasilianischen Streetart-Stars Os Gêmeos den Tunnel ausgeschmückt hatte. 


1. 8 1874 - Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Graggenau * Der im Neubau des Münchner Ratshauses eingebaute Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben. Die Weinkarte umfasst 231 Weine aus aller Welt. Die Stadtgemeinde wird zum größten Weinwirt Münchens. Der Pächter wird verpflichtet, bis zu 6 Sorten Regiewein zu einem vom Stadtmagistrat festgelegten Preis abzugeben.


8. 9 1891 - Kaiser Wilhelm II. besucht die Stadt München

München-Graggenau * Kaiser Wilhelm II. besucht - verkleidet in der Uniform seines bayerischen Ulanenregiments - die Stadt München. Im Neuen Rathaus trägt er sich mit den Worten „Suprema lex regis voluntas“ [= Das höchste Gesetz ist der Wille des Königs] ins Goldene Buch der Stadt ein. Der mit einer Adlerfeder geschriebene - völlig unzeitgemäße - Satz erregt bei vielen Bayern Ärger. 


1968 - Der Teil der Herrnstraße wird zur Falckenbergstraße

München-Graggenau * Der Teil der Herrnstraße zwischen Hildegardstraße und Maximilianstraße wird nach dem langjährigen Intendanten der Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus, Otto Falckenberg, in Falckenbergstraße umbenannt.


Um den 3. 6 1962 - Der Slogan: „München - Weltstadt mit Herz“

München * Das Ergebnis eines vom Münchner Verkehrsverein ausgeschriebenen Wettbewerbs für ein neues München-Image steht fest. Der Slogan lautet: „München - Weltstadt mit Herz.“


6. 6 1946 - Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit

München-Graggenau * Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit kommt im provisorisch eingerichteten Großen Sitzungssaal zusammen.


7. 9 1874 - Der Münchner Stadtmagistrat tagt erstmals im Neuen Rathaus

München-Graggenau * Erstmals tagt der Münchner Stadtmagistrat in einem provisorisch ausgestatteten Saal im 3. Stock des Neuen Rathauses. 


14. 8 1918 - Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

München * Arbeiterinnen, Hausfrauen und Soldaten demonstrieren. Wieder stehen Kriegsinvaliden in den ersten Reihen. Auch das erschwert der Polizei einen massiveren Einsatz. Auf Kriegsinvaliden und Frauen mit Kindern im Arm kann man nicht so ohne Weiteres einprügeln. 


Um den 10. 8 1800 - Weitere Flugschriften werden baiernweit verteilt

München * Eine Flugschrift mit dem Titel „Wahrer Überblick der Geschichte der baierischen Nation, oder das Erwachen der Nationen nach einem Jahrtausend“ wirft Kurfürst Max IV. Joseph vor, „durch seinen Menschenverkauf, durch seine Verschwendung, durch die immerwährende Aushebung und gänzliche Entvölkerung des Landes, durch die volle Verwirrung, die er stiftete, alle Achtung, alles Zutrauen verloren“ zu haben.

Gleichzeitig formuliert die Schrift ein in die Zukunft gerichtetes politisches Programm einer Republik in Süddeutschland:  

  • „Baiern, vereint mit Schwaben, wird das österreichische Joch abschütteln [...] und [...] vereinigt mit einem Teile Frankens [...] sich eine auf Unabhängigkeit, Freiheit und Gleichheit gegründete Verfassung geben“.  
  • Zur Umsetzung dieses Zieles erhofft sich die „Flugschrift“ die Unterstützung der „Republik Frankreich“.  

Diese Flugschriften finden nicht nur in der Stadt ihre Leser. Da sie auf der Schranne meist heimlich in die Säcke gesteckt wird, verbreitet sich der revolutionäre Inhalt auch auf dem Land. Durch die bloße Anwesenheit der Franzosen wagen sich die Zensurbehörden nicht, entschlossen gegen die Flugschriften vorzugehen. 


7. 8 1918 - Eine Frauendelegation im Innenministerium

München * Eine Frauendelegation erscheint im Innenministerium. Am Nachmittag demonstrieren sie vor dem Rathaus. Daraufhin beschließt das Innenministerium, die angekündigte Reduzierung der Fleischration für München außer Kraft zu setzen.


16. 9 1454 - Johann von Capistran predigt auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau * Der Franziskaner-Pater Johann von Capistran predigt auf dem Schrannenplatz so eindringlich, dass sich angeblich „gemeine Töchter“ [= Prostituierte] zum Besseren bekehren und Münchner ihre Spielbretter und Karten verbrennen. Der Asket erhält dafür von der Stadt ein üppiges Gastgeschenk in Form von Wein, Fischen und Fleisch [!] und reist am selben Tag wieder ab. Doch kaum eine Woche später geben sich die Stadtbewohner wieder den Lustbarkeiten hin. 


12. 9 1993 - Christian Ude [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

München • Christian Ude [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister. 


9. 10 1996 - München beschließt ein Taubenfütterungsverbot 

München * Der Stadtrat beschließt ein Fütterungsverbot für verwilderte Tauben im gesamten Stadtgebiet. Auch das Auslegen von Lebensmitteln, die Tauben gewöhnlich aufnehmen, ist untersagt. Die Verordnung tritt am 1. November in Kraft. 


1612 - Ungezügeltes Wachstum in der Au

Au * Die Au hat über 1.600 Einwohner. Die Zahl der Häuser in der Ansiedelung hat sich auf 180 erhöht. Das ist gegenüber 1567 ein Zuwachse von 87 Häusern. Und das, obwohl es sich bei den Neubauten in der Regel um größere Häuser mit fünf oder sechs Gemächern handelt. 


1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus. Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.


7 2023 - Die „Boazn“ in der ehemaligen Bedürfnisanstalt

München * In der im Jahr 1901 erbauten öffentlichen Bedürfnisanstalt unter der Äußeren Ludwigsbrücke wird ein Lokal, die „Boazn“, eröffnet. Die Planungen für den Umbau der sechzig Quadratmeter großen ehemaligen WC-Anlage gehen zwar schon auf das Jahr 2015 zurück, doch der Umbau gestaltete sich aufwändiger als gedacht. 


16. 6 2003 - Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen

München-Graggenau * Stadtrat Siegfried Benker forderte im Namen der Fraktion der GRÜNEN in einem Antrag, sich mit der Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen und dem Umang mit diesem Erbe verstärkt zu befassen: 

  • Dem Stadtrat wird dargestellt, welche Straßennamen nach Personen, Ereignissen und Orten aus der Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonien benannt sind.
  • Dem Stadtrat wird ein Vorschlag unterbreitet, wie mit diesem Kolonialerbe umgegangen werden soll.

Die Diskussion drehte sich im Vorfeld um die Von-Trotha-Straße, die Von-Gravenreuth-Straße, die Dominikstraße und die Wißmannstraße.


12. 8 1918 - Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

München-Graggenau * Über 400 Frauen demonstrieren auf dem Marienplatz gegen die „ungünstigen Ernährungsverhältnisse“.


1870 - Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet. Er zeigt in Standbildern die bürgerlichen Tugenden: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.


20. 9 2004 - Die Allegorie Monachia im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht

München-Graggenau * Carl von Pilotys Monumentalgemälde „Allegorie Monachia“ im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht. Das überdimensionierte Bild entstand 1879 und misst 15,30 mal 4,60 Meter. Es zeigt 128 Personen der Münchner Stadtgeschichte, unter deutlicher Vernachlässigung des Wittelsbacher Herrscherhauses. Das Bild ruhte viele Jahre im Depot. 


15. 9 2014 - Alt-Oberbürgermeister Christian Ude wird Ehrenbürger

München * Alt-Oberbürgermeister Christian Ude wird zum Ehrenbürger ernannt. 


27. 5 1899 - Positive Kritiken für den Kaisergarten

München-Au * Im „Münchener Lokal-Anzeiger“, der ehemaligen Zeitschrift „Münchener Ratsch-Kathl“ ist zu lesen: „Der neue ‚Kaisergarten‘ am Eingange der Au, nächst der äußeren Ludwigsbrücke, hat in seinem jetzigen Besitzer, Herrn Betz, den richtigen Mann gefunden hinsichtlich des Betriebs dieser altbekannten Volksquelle. 

Der große Parterre-Saal ist wie geschaffen zur Abhaltung volkstümlicher Unterhaltungen, die denn auch alle Sonn- und Feiertage, sowie Samstage, durch Sing- und Komikergesellschaften veranstaltet werden und sich eines recht regen Besuches erfreuen.“


18. 8 1918 - Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

München * In einem Schreiben des Innenministers Dr. Friedrich Ritter von Brettreich an den Kriegsminister Philipp von Hellingrath hebt dieser hervor: „Es ist wohl ohne weiteres klar, dass schon die bloße Anwesenheit Verwundeter das Einschreiten der Polizei [bei Aufläufen] erschwert und unter Umständen hindert. Ich brauche nur an den Fall zu denken, welche Folgen es haben könnte, wenn etwa ein Verwundeter überritten oder eine Beschädigung erleiden würde“.

Der Kriegsminister hat jedoch keine Überwachungsmöglichkeiten. Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber nehmen meist in Uniform an den zahlreichen Demonstrationen teil. Sie sind nicht kaserniert und so dem disziplinären Zugriff der Militärbehörden entzogen. 


1603 - Die Au wächst weiter 

Au * Zwischen 1590 und 1603 entstehen 32 neue Häuser. Die Bautätigkeit hält an: Arbeitskräfte, die in München Beschäftigung finden, lassen sich weiterhin in der Au nieder. 


15. 11 1208 - Ludwig der Kelheimer erhält die Erblichkeit des Herzogtums Baiern

München * Herzog Ludwig der Kelheimer erhält von König Otto IV., den Sohn von Heinrich dem Löwen, die Erblichkeit des Herzogtums Baiern. 


11. 6 1992 - Antrag zu den zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser

München-Haidhausen - München-Au - München-Giesing * Die Haidhauser Bezirksausschussvorsitzende und Münchner Stadträtin, Adelheid Dietz-Will, stellt den Antrag, dass die zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser bevorzugt an Haidhauser Handwerker vergeben werden. Oberbürgermeister Christian Ude setzt den sogenannten Herbergen-Beschluss im Jahr 1994 um.


1. 7 1948 - Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Oberbürgermeister

München • Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister. 


26. 6 1919 - Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

München * Wahl von Eduard Schmid (SPD) zum Ersten Bürgermeister von München. 


10. 6 1972 - Hans-Jochen Vogel [SPD] beenddet seine Amtszeit als Münchner OB

München • Die Amtszeit von Hans-Jochen Vogel [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


15. 9 1967 - Der Zierbrunnen im Alten Hof wird wieder in Betrieb gesetzt

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof wird wieder in Betrieb gesetzt.


11. 6 1972 - Georg Kronawitter [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

München • Georg Kronawitter [SPD] wird erstmals Münchner Oberbürgermeister. 


30. 6 1993 - Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als OB endet

München • Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


1. 8 1898 - Gasthaus und Singspielhalle zum Kaisergarten eröffnet

München-Au * In Münchner Zeitungen geben „Johann Betz und Frau“ die Eröffnung des „Gasthauses & Singspielhalle zum Kaisergarten“ - mit Gastronomie und Fremdenzimmer - bekannt. 


18. 9 1989 - Münchens Städtepartnerschaft mit Cincinnati

München - Cincinnati * Die amerikanische Stadt Cincinnati wird zur Münchner Partnerstadt erwählt. In Cincinnati findet jährlich rund um den Davidson-Brunnen das größte Oktoberfest der Vereinigten Staaten statt. 


25. 9 2003 - 29 Straßennamen werden gutachterlich überprüft

München * Mit den Stimmen der SPD und der GRÜNEN beschließt der Stadtrat, dass 29 Straßennamen gutachterlich überprüft werden, die einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Kolonialzeit haben. 

Noch am gleichen Tag spricht die CSU von einem „Entkolonisierungs-Feldzug“ und davon, dass „es überhaupt keine Notwendigkeit gibt [...] die Straßenumbenennungen aus der Kolonialzeit [...] intensiver zu durchleuchten“. 


1896 - Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen

München-Au * Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen und dafür der heute noch bestehende Bau errichtet. Das neue Wirtshaus trägt den Namen Gasthaus & Singspielhalle zum Kaisergarten. 


1918 - Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in „Museum-Lichtspiele“

München-Au * Das „Gabriels Tonfilmtheater“ erhält einen neuen Namen und heißt nun „Museum Lichtspiele“. Das Vorbild für den Namen war das im Bau befindliche technische Museum auf der Kohleninsel, das bereits im Oktober 1915 eröffnet werden sollte.

Durch die Wirren des Ersten Weltkriegs musste die Eröffnung des nahegelegenen „Deutschen Museums“ bis zum 7. Mai 1925 verschoben werden. 

 


5. 11 1942 - Überfall auf die Museum-Lichtspiele

München-Au * Unter „Ausnutzung der Verdunkelung“ überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der Museum-Lichtspiele und raubt den Betrag von 150 Mark. Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben. Er wird vor ein Sondergericht gestellt und als „Volksschädling“ zum Tode verurteilt. Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.


12. 6 1946 - Die Museum-Lichtspiele können wieder eröffnet werden

München-Au * Die Museum-Lichtspiele können mit dem Alfred-Hitchcock-Film „Im Schatten des Zweifels“ wieder für das Kino-Publikum eröffnet werden.


15. 9 1865 - Die Schweiger-Theater müssen schließen

München-Isarvorstadt - München-Au * Am Ende bringt die politisch stärkere Konkurrenz die Schweiger-Theater zur Strecke. Als das Aktien-Volkstheater am Gärtnerplatz eröffnet wird, müssen die Schweiger-Theater schließen.


24. 6 1977 - Die „Rocky-Horror-Picture-Show“ in den Museum-Lichtspielen

München-Au * Die Verfilmung des Rockmusicals „Rocky Horror Show“ führte das Auer Spielfilmhaus in eine neue Ära. Die transsexuell-transsylvanische Party läuft seitdem regelmäßig in dem Filmtheater an der Lilienstraße. Durch die lange Laufzeit des Films wird der Filmtempel ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. 

Wie einst im „Arri“ bei den Nachtvorstellungen mit Eddie Constantine übernehmen auch hier die Zuschauer die Regie. Auch hier bildet sich wie aus dem Nichts eine kleine, aber hartnäckige Fangemeinde, die sich das verfilmte Musical wieder und wieder ansieht. Durch Mundpropaganda strömt das Publikum nur so herbei, schminkt sich grell und verkleidet sich eigens für den Kinobesuch mit Netzstrümpfen, Strapsen und Korsagen. Sie sprechen die Texte und singen die Lieder mit. 

Und dieses Publikum entwickelt Rituale, die dann oft selbst wieder Teile eines Films werden. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Zum Ritual gehört auch, sich an der Kinokasse ein Set mit Utensilien zu kaufen, das Reis, Luftschlangen, Wunderkerzen und anderes beinhaltet. 


18. 9 1980 - Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

München-Au * In den Museum-Lichtspielen wird ein eigener Kinosaal mit 68 Plätzen speziell für die „Rocky Horror Picture Show“ eingerichtet. Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist. Bis Ende Oktober 1981 wird hier nur dieser Film gezeigt. 

Ein ehemaliger Lagerraum wird im selben Monat zum Kino 3.

 


25. 7 1933 - Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

München * Durch das Verbot der KPD und SPD sowie der Auflösung der BVP wird das Stadtratsgremium auf 40 Sitze reduziert. Aus dem Kreis der NSDAP rücken 17 Stadträte in den nun rein nationalsozialistischen Stadtrat nach. Damit ist die Machtergreifung der Nazis in München abgeschlossen. 


1937 - Wilhelm Sensberg führt die Museum-Lichtspiele

München-Au * Von 1937 bis zum Kriegsende Ende April 1945 ist  Wilhelm Sensberg der Betreiber des Filmtempels in der Au.

Welche politische Gesinnung die Betreiber des Lichtspielhauses während der NS-Zeit bevorzugten, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle standen die Kinobetreiber und -besitzer in dieser Zeit unter strenger Aufsicht nationalsozialistischer Aktivisten.


20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.


3. 9 1976 - Im Kino 2 laufen Pornofilme von Beate Uhse

München-Au * Im Kino 2 der Museum-Lichtspiele laufen Pornofilme, deren Titel sich nicht überliefert haben. Die Filme stammen alle aus der Produktion von Beate Uhse oder waren von ihr angekauft. 

Immerhin erwirtschaftete Beate Uhse mit ihre Firma mit rund 25 Geschäften sowie der Produktion und dem Verleih von pornografischen Filmen im Jahr 1976 einen Jahresumsatz von 60 Millionen DMark. 

 


25. 8 1867 - Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt.


Nach dem 4. 8 1914 - Die Maria-Theresia-Schule kommt in die Kreislehrerinnenbildungsanstalt

München-Au * Die Maria-Theresia-Kreisrealschule wird - kriegsbedingt - bis 1919 im Gebäude der Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern in der Frühlingstraße [heute: Eduard-Schmid-Straße] untergebracht. 


22. 3 2026 - Dominik Krause wird Oberbürgermeister von München

München * Bei der Stichwahl der Oberbürgermeisterkandidaten erhält

  • Dieter Reiter [SPD] 43,7 Prozent. 
  • Sein Kontrahent Dominik Krause [GRÜNE] kommt auf 56,3 Prozent der Stimmen.

Gewählter neuer Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ist damit der 35-jährige Dominik Krause. 


11. 8 1600 - Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

München-Graggenau * Die zwanzigjährige Agnes Klostermüller wird elfmal „aufgezogen“, davon zehnmal belastet mit einem fünfzig Pfund schweren Stein. Das Mädchen bleibt standhaft, obwohl ihm alle Glieder zerrissen werden. Nichts, außer der Beteuerung ihrer Unschuld, ist aus ihr herauszubringen.

Vor dem Beginn der Folter spricht Hofrat Dr. Johann Simon Wagnereckh lateinische Verse und Psalme über sie, um sie zu „entzaubern“. Da hier der Name Jesus vorkommt, sagt Agnes Klostermüller: „sie wolle diesen Jesus nit [in dessen Namen man Unschuldige martert] sondern wolle den haben, der sie erschaffen und für sie am Stamme des Kreuzes gelitten“.

Nach der Folter lässt man Agnes für etwa zehn Wochen in Ruhe. 


5. 9 1325 - Ludwig der Baier und Friedrich der Schöne werden Doppelregenten

München * Im Münchner Vertrag vereinbaren König Ludwig der Baier und Herzog Friedrich der Schöne eine gleichberechtigte Doppelregentschaft, der den Habsburger zum Mitregenten macht.


13. 9 1813 - Das Gasthaus zum Kaisergarten droht einzustürzen

München-Au * Der Kaisergarten ist jenes Wirtshaus, für das beim Jahrhundert-Hochwasser der Isar das letzte Stündchen angebrochen scheint. Viele neugierige Gaffer stehen auf der steinernen Isarbrücke und wollen miterleben, wie das bereits unterspülte Gasthaus langsam in die tosenden Fluten der Isar versinkt. 

Doch nicht für den Kaisergarten hat das letzte Stündchen geschlagen, sondern für 93 schaulustige Münchner*innen. Sie trifft der jähe Tod, nachdem die Brücke Bogen für Bogen einstürzt und mitsamt den darauf befindlichen Personen in dem reißenden Gebirgsfluss versank. Es kann nur eine Person gerettet werden.


1. 5 2026 - Erster Arbeitstag von Oberbürgermeister Dominik Krause

München * Die sechsjährige Amtszeit des neu gewählten Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause von den GRÜNEN beginnt.


30. 6 1948 - Die Amtszeit von OB Karl Scharnagel [CSU] endet

München • Die Amtszeit von Karl Scharnagel [CSU] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


19. 9 1926 - Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus

München-Graggenau * Mit der Eröffnungspremiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ ist der Übergang der Münchner Kammerspiele in das ehemalige Münchner Schauspielhaus abgeschlossen. Die Kammerspiele verlassen ihre bisherige Spielstätte in der Augustenstraße 89 und beziehen den traditionsreichen Theaterbau in der Maximilianstraße. 

Mit dem Einzug in den bedeutenden Jugendstilbau verbinden sich die Traditionen des Münchner Schauspielhauses und der Münchner Kammerspiele. Das Theater trägt fortan den offiziellen Namen „Münchener Kammerspiele im Schauspielhaus“. 

Unter der Leitung von Otto Falckenberg entwickelt sich das Haus in den folgenden Jahren zu einer der führenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters. Die Verbindung von künstlerischer Innovation, anspruchsvollem Repertoire und der besonderen Atmosphäre des Schauspielhauses prägt die weitere Geschichte der Münchner Kammerspiele nachhaltig.


23. 3 2003 - Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 

München-Graggenau * Nach dreijähriger Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele im März 2003 wiedereröffnet. Die umfassende Sanierung erneuert die historische Bausubstanz und moderne Theatertechnik und nähert das Jugendstiltheater wieder seinem ursprünglichen Zustand an. Die erste Premiere im wiedereröffneten Haus ist Shakespeares „Othello“.


1. 10 1854 - Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

München-Au * Mit der Eingemeindung der Vorstädte Au, Giesing und Haidhausen kommt das Auer Leihhaus in der Lilienstraße 79 unter städtische Verwaltung. 


1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 


19. 3 1933 - Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

München-Graggenau * Liesl Karlstadt steht in den Kammerspielen für Therese Giehse auf der Bühne, weil diese - aufgrund ihrer jüdischen Abstammung - in die Schweiz emigrieren musste.


Ab 1970 - Originalgetreue Wiederherstellung 1970/71

München-Graggenau * 1970/71 leitet der Architekt Reinhard Riemerschmid die Wiederherstellung des Münchner Schauspielhauses nach den ursprünglichen Plänen seines Onkels Richard Riemerschmid. Ziel der Maßnahme ist es, die bei früheren Umbauten und Restaurierungen verlorengegangenen Jugendstilelemente wieder sichtbar zu machen und den ursprünglichen Charakter des Hauses zurückzugewinnen. 

Da die Häuserfront der Maximilianstraße Teil einer von Friedrich Bürklein entworfenen architektonischen Gesamtanlage ist, erhält das Schauspielhaus keine eigene repräsentative Fassade. Der Zugang erfolgt vielmehr über die Hauseingänge Maximilianstraße 26 und 28, die direkt in die Kassenhalle und das untere Foyer führen. Die Wiederherstellung trägt wesentlich dazu bei, das Schauspielhaus als eines der bedeutendsten Jugendstiltheater Europas zu bewahren.


26. 7 1600 - Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

München * Die Hofkommissare unter der Leitung von Dr. Johann Simon Wagnereckh fällen ihr Urteil. Nachdem sie es ausformuliert haben, begeben sie sich in den Falkenturm, wo sie den Malifikanten die Geständnisse vorlesen.

Es ist üblich, den Delinquenten drei Tage vor der Hinrichtung diese sogenannten Urgichten noch einmal zur Kenntnis zu geben, damit sie die Gelegenheit zur Korrektur haben und eventuell Denunziationen zu widerrufen. Aus panischer Angst vor weiteren Folterungen verzichten die Pämbs und ihre Mitangeklagten darauf, den Urgichten zu widersprechen. Danach gewährt man ihnen eine Henkersmahlzeit, die auch gebratenes Fleisch und Wein umfasst. 


1 1939 - Die Kammerspiele im Schauspielhaus werden städtisch

München-Graggenau * Das Schauspielhaus geht in den Besitz der Stadt München über. Die Entscheidung erfolgt auf Initiative des NS-Regimes und wird von Adolf Hitler persönlich unterstützt. Damit werden die Münchner Kammerspiele zu einem städtischen Theater. 

Gleichzeitig gerät das von Richard Riemerschmid gestaltete Jugendstilgebäude zunehmend unter Druck. Die nationalsozialistischen Machthaber lehnen den Jugendstil als Ausdruck einer unerwünschten Kunstrichtung ab und planen umfassende bauliche Veränderungen. Erste Eingriffe beginnen bereits, Teile der ursprünglichen Gestaltung werden überdeckt oder entfernt. 

Die Pläne für einen grundlegenden Umbau des Schauspielhauses werden jedoch nicht verwirklicht. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die Prioritäten des Regimes, sodass die vorgesehenen Umgestaltungen ausbleiben. Dadurch bleibt das Gebäude in seinen wesentlichen historischen Strukturen erhalten und entgeht einer weitreichenden Zerstörung seines Jugendstilcharakters.


14. 12 1930 - Liesl Karlstadt spielt in den Kammerspielen im Schauspielhaus

München-Graggenau * Otto Falckenberg holt Liesl Karlstadt an die Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus an der Maximilianstraße, wo sie die Rolle der um ihren Hund kämpfenden Frau Vogl in der Komödie „Sturm im Wasserglas“ schlüpft. Liesl Karlstadt vertritt Therese Giehse, die zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in Berlin hat.


1950 - Restaurierung und bauliche Veränderungen

München-Graggenau * Bei der Restaurierung des Schauspielhauses erfolgen wesentliche Eingriffe in die historische Bausubstanz. Im Zuge des Wiederaufbaus werden zahlreiche originale Gestaltungselemente verändert, vereinfacht oder entfernt. Die Maßnahmen orientieren sich weniger am ursprünglichen Jugendstilkonzept als an den funktionalen und ästhetischen Vorstellungen der Nachkriegszeit. Dadurch verliert das Gebäude einen Teil seines ursprünglichen Charakters, bleibt jedoch als bedeutende Spielstätte der Münchner Kammerspiele erhalten.


2000 - Generalinstandsetzung des Schauspielhauses 

München-Graggenau * Mit einer umfassenden Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus zwischen 2000 und 2003 grundlegend saniert. Wiener Architekten erneuern die teilweise marode Bausubstanz und modernisieren die veraltete Bühnentechnik. Ziel ist es, den ursprünglichen Charakter des Jugendstilbaus von 1901 wieder stärker sichtbar zu machen. 

Trotz aller Modernisierungen bleibt das Haus seinem ursprünglichen Konzept treu: Richard Riemerschmid versteht das Schauspielhaus nicht als repräsentativen Theaterpalast, sondern als einen intimen Theaterraum – „eigentlich ein Gartenpavillon“. 


4 2022 - Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Mitarbeiter

München-Graggenau * Eine Gedenktafel am Eingang des Schauspielhauses wird enthüllt. Sie erinnert an 28 ehemalige Angehörige des Hauses, die zwischen 1911 und 1943 an den Kammerspielen wirkten und Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Flucht oder Ermordung wurden.

Die Tafel ergänzt die bereits 2020 angebrachten Erinnerungszeichen für fünf ermordete Mitarbeiter. Sie steht für eine aktive Erinnerungskultur, mit der die Kammerspiele ihre eigene Geschichte aufarbeiten und das Gedenken dauerhaft im Haus verankern. Alles aufgearbeitet ist mit diesen 28 Namen noch lange nicht.


29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 


1925 - Krise des Münchner Schauspielhauses

München-Graggenau * Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb.

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb. Und da elf Prozent der Einnahmen laut Pachtvertrag an die Familie Riemerschmid zu zahlen sind, kommt das teure Privattheater nicht mehr auf einen grünen Zweig. 

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus. 

 


2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.


Ab 4 1933 - Gleichschaltung und Anpassung der Kammerspiele

München-Graggenau * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geraten auch die Münchner Kammerspiele unter den Einfluss der neuen Kulturpolitik. Wie alle bedeutenden Theaterinstitutionen werden sie schrittweise gleichgeschaltet. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige Mitarbeiter müssen das Haus verlassen, während die Spielpläne zunehmend staatlicher Kontrolle unterliegen.

Trotz dieser Anpassung entwickeln sich die Kammerspiele jedoch nicht zu einem Vorzeigetheater nationalsozialistischer Propaganda. Im Vergleich zu anderen Bühnen werden offen ideologische Propagandastücke hier nur selten aufgeführt. Stattdessen prägen vor allem Klassiker, literarische Werke und weitgehend unpolitische Stoffe das Programm. Die Kammerspiele bewegen sich damit in einem Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung, institutionellem Fortbestand und dem Bemühen, wesentliche Teile ihres künstlerischen Profils zu bewahren.


15. 8 1945 - Neubeginn der Kammerspiele nach 1945

München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann. 

  • Obwohl der Saal zunächst von der amerikanischen Besatzungsmacht als Kino für ihre Soldaten genutzt wird, ermöglicht der Theater- und Musikoffizier Walter Behr die Freigabe für deutsche Aufführungen. 
  • Wenige Wochen später spielt auch das ausgebombte Volkstheater in den Kammerspielen. Das Haus entwickelt sich damit zu einem wichtigen Treffpunkt und Ausgangsort des kulturellen Neubeginns in München. 
  • Außerdem entwickelte sich der Hof der Kammerspiele schnell zur Kontaktbörse für Theaterleute. Erich Kästner schlug später scherzhaft vor, dort eine Tafel mit der Inschrift „Hof des Wiedersehens 1945“ anzubringen.


Ab 1900 - Bau des Münchner Schauspielhauses 

München-Graggenau * Für das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ entsteht zwischen 1900 und 1901 ein eigener Theaterbau im rückwärtigen Gartenbereich der Anwesen Maximilianstraße 26 und 28, die zum sogenannten Riemerschmid-Block gehören. Initiator und Bauherr ist Dr. phil. Carl Riemerschmid, Enkel des Unternehmers Anton Riemerschmid. Der theaterbegeisterte Mäzen finanziert den Bau auf eigene Kosten und stellt ihn dem Theaterunternehmen langfristig zur Verfügung. 

Mit Planung und Ausführung wird das Münchner Architekturbüro Heilmann & Littmann beauftragt. Max Littmann entwirft einen modernen Theaterbau, der mit der fortschrittlichsten Bühnentechnik seiner Zeit ausgestattet wird. Die künstlerische Gestaltung übernimmt Richard Riemerschmid. Mit seiner konsequenten Jugendstil-Ausstattung schafft er eines der bedeutendsten Theaterinterieurs seiner Zeit. 

Das Theater entsteht im rund 6.800 Quadratmeter großen Innenhof des Gebäudekomplexes. Die Freiflächen dienen im Sommer als Gartenfoyer. Der Zuschauerraum umfasst 511 Parkettplätze, 152 Plätze im Rang sowie 64 Logensitze. Die auf insgesamt 727 Plätze begrenzte Kapazität schafft eine intime Atmosphäre und stärkt die Nähe zwischen Bühne und Publikum. 

Das neue Schauspielhaus verbindet moderne Theaterarchitektur mit künstlerischem Reformanspruch und entwickelt sich rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands.


30. 6 1972 - Eröffnung der Münchner Fußgängerzone

München * Trotz der bis heute andauernden Argumentation gegen die Abschaffung des Autoverkehrs in der Innenstadt eröffnet Oberbürgermeister Hans Jochen Vogel - rechtzeitig vor dem Beginn der Olympischen Spiele - die Münchner Fußgängerzone. Tausende Gäste sind geladen, es gibt 2.100 Mass Freibier und 10.000 Gratisbrezn. 


20. 10 1934 - Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen Homosexuelle

München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen Homosexuelle. Im Zentrum dieser Maßnahme steht der Gasthof Schwarzfischer in der Dultstraße, zusammen mit dem Arndthof am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.  

Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht. Dort wird abgeglichen, ob es sich um Wiederholungstäter handelt, die sich anschließend Umerziehungsmaßnahmen unterziehen müssen. 39 Festgenommene kommen ins KZ Dachau, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert. Wiederholungstäter ist, wer in der berüchtigten Rosa Liste verzeichnet ist. Dieses Verzeichnis der Homosexuellen besteht bereits seit der Kaiserzeit. 


13. 8 1993 - Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


20. 4 1901 - Das neue Schauspielhaus wird eröffnet

München-Graggenau * Das neue Schauspielhaus in der Maximilianstraße wird mit Hermann Sudermanns Tragödie „Johannes“ eröffnet. Unter der Leitung von Ignaz Georg Stollberg und Cajetan Schmederer entwickelt sich die Bühne rasch zu einem der bedeutendsten Theater Deutschlands. 

Das Haus widmet sich insbesondere dem modernen Drama und präsentiert Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Stücke von Henrik Ibsen, August Strindberg, Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Frank Wedekind prägen den Spielplan.

Mit seinem anspruchsvollen Repertoire etabliert sich das Schauspielhaus als wichtiges Zentrum des Naturalismus und der modernen Dramatik und setzt maßgebliche Impulse für das Münchner Theaterleben. Das Haus genießt bald einen hervorragenden Ruf weit über München hinaus. 


1901 - Innenausstattung des Schauspielhauses im Jugendstil

München-Graggenau * Richard Riemerschmid gestaltet den Innenraum des Schauspielhauses im Riemerschmid-Block als geschlossenes Gesamtkunstwerk. Organische Formen, sorgfältig abgestimmte Farben und hochwertige Materialien prägen das Erscheinungsbild. Rot- und Grüntöne dominieren den Zuschauerraum, ergänzt durch Messingdetails und florale Ornamente. 

Besonders bemerkenswert ist die Deckengestaltung: Statt eines Kronleuchters sorgen zahlreiche Lichtquellen für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugen den Eindruck eines Sternenhimmels. Die organische Formensprache zieht sich durch alle Bereiche des Hauses und macht das Schauspielhaus zu einem herausragenden Beispiel des Münchner Jugendstils. 

Mit der Verbindung von moderner Theaterarchitektur, innovativer Bühnentechnik und künstlerischem Reformanspruch entwickelt sich das neue Schauspielhaus rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. 


1932 - Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' Bugatti Royale

München-Au * Ludwig Weinberger junior macht den Zwanzig-Mann-Betrieb in der Zeppelinstraße 41 in der Autowelt über Nacht berühmt. Der Nürnberger Modearzt Dr. Joseph Fuchs, der bereits auch einige Rennen mit kleineren Bugatti-Rennwagen gefahren ist, lässt in der Werkstatt in der Au sein Bugatti Royale-Fahrgestell (Typ 41) mit einer imposanten Karosserie versehen.

  • Das Chassis 41-121 ist das erste Fahrgestell der Bugatti-Royale-Serie, das nur einen Aufbau erhält.
  • Das Luxusauto erhält eine Cabriolet-Karosserie mit langer Motorhaube und knapp geschnittenem Fahrgastabteil.
  • Das Auto wird mit einer schwarzen Lackierung, die auch die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder aufweist, und hellem Verdeck ausgeliefert.
  • Die Sitze werden mit grobporigem Schweinsleder bezogen.
  • Die Kühlermaske und die Stoßstangen sind verchromt.
  • Drei Monate dauert die Herstellung der „Karosserie“, die etwa 7.000 RM kostet.

Das Fahrgestell für das Auto der Luxusklasse war rund 75.000 RM teuer. Der Gesamtpreis entspricht dem Wert von mehr als acht Einfamilienhäusern. 


2. 6 1999 - Die Gartenanlagen im Valentin-Geburtshaus sind abgeschlossen

München-Au * Die Freiflächen, der Garten, des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 werden amtlicherseits abgenommen. Damit ist das Bauvorhaben endgültig abgeschlossen. 


19. 6 1997 - Baugenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Baugenehmigung des Referats für Stadtplanung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 liegt vor. 


21. 4 1997 - Die Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Beginn der Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


27. 4 1993 - Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus werden dargelegt

München-Au * Die Stadtbaurätin Christiane Thalgott teilt dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt die Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 mit. 


7. 6 1993 - Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Beim Planungsreferat wird um eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 ersucht. 


30. 6 1993 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

München-Au * Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt tritt an das Referat für Stadtplanung und Bauordnung heran, um die Konditionen für einen möglichen Erwerb des  Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 zu erfahren. 


5. 5 1995 - Löwenbräu will sich am Karl-Valentin-Geburtshaus beteiligen

München-Au * Löwenbräu will sich am Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beteiligen, wenn die Stadt die Gaststättennutzung genehmigt. 


1953 - Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf

München-Au * Der in der Zwischenzeit weltweit angesehene Auto-Designer Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf und zieht sich ins Privatleben zurück. Ludwig Weinberger hat - nach eigenesn Angaben - insgesamt etwa zehn Bugattis und fast 300 BMW- Fahrgestelle karossiert.  

Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 bleibt auch weiterhin in Weinbergers Familienbesitz. 


Um den 10. 2 1999 - Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


Um den 15. 12 1998 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus sind fertig gestellt

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sind fertig gestellt. Die Baumaßnahme hat rund 7 Millionen DMark verschlungen.


1996 - Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen. 1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.


16. 7 1875 - Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

München-Au * Der Anbau für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk an der Entenbachstraße 63 wird von der Baupolizei abschließend besichtigt. Mit der Umbaumaßnahme ergibt sich ein Raumgewinn von zwei größeren Zimmern pro Etage, die als Wohnungen vermietet werden. Der Eingang ist auf die Rückseite verlegt worden. Das Dach ist zur Hofseite hin abgewalmt. 


1954 - Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

München-Au * Am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird eine Gedenktafel für den großen Komiker angebracht und von seiner langjährigen Partnerin Liesl Karlstadt eingeweiht. Anwesend ist auch Schorsch Blädel und viele Fahnenabordnungen.

Die Tafel ist eine Stiftung der Freunde des Nationaltheaters unter Federführung der Süddeutschen Zeitung. Anlass ist die 100-jährige Eingemeindung der Au, Haidhausens und Giesings nach München. 


18. 4 1984 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll abgerissen werden

München-Au * Die Eigentümer des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, wollen das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen. 


2. 4 1992 - Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses nicht finanzierbar

München-Au * Der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 wird beschlossen, nachdem man den Sanierungsbedarf berechnet hat. Er ist mit 6 Millionen DMark für die Stadt München nicht finanzierbar. 


18. 4 1992 - Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der SZ abgedruckt

München-Au * Ein Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt. 


Um den 30. 5 1993 - Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

München * Die Münchner Wohnungsbau-Gesellschaften und die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS haben kein Interesse am Erwerb des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


21. 7 1994 - Der Stadtrat beschließt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Stadtrat beschließt mit schwarz-grüner Mehrheit den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an Rudolph Moshammer. Sein Konzept sieht folgendermaßen aus: Moshammer will im Valentin-Haus die „längste Theke Münchens“ einrichten. Eine Gaststätte im Vorderhaus mit etwas Wohnraum darüber, ein weiteres Lokal im Bistrostil samt Terrasse, ein Kino oder Theaterraum im Rückgebäude. 


7. 9 1994 - Der Vertragsentwurf geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer

München-Au * Der Vertragsentwurf für den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer. 


30. 9 1994 - Bürgerversammlung fordert Räume für die Freunde der Vorstadt Au

München-Au * In der Bürgerversammlung des Bezirksausschusses Au-Haidhausen werden Räume für die Freunde der Vorstadt Au gefordert. 


Um den 10. 9 1995 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt reicht ein Angebot ein

München -München-Au * Die Bewerbung von Dipl.-Ing. Klaus Schmidt für das Karl-Valentin-Geburtshaus wird eingereicht. Er erhöht sein Kaufangebot von damals 800.000 DMark auf die valentieske Summe von 888.888,88 DMark. 


13. 10 1995 - Zusätzliche Probleme tauchen auf

München-Au * Probleme der Stellplatzablöse, der baurechtlichen Genehmigungen einer Hofüberdachung und des Umfangs der Gaststättennutzung tauchen auf. Inzwischen will der Modemacher Rudolf Moshammer in dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auch eine Schule für männliche Mannequins unterbringen. Einen konkreten, greifbaren Plan legt Rudolph Moshammer - trotz mehrerer Aufforderungen - nie vor. 


Um den 5. 7 1996 - Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

München-Au * Die letzten Hürden für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sollen in einem Gespräch zwischen dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt, Oberbürgermeister Christian Ude und der Stadtspitze beseitigt werden.

Der Au-Haidhauser Bezirksausschuss-Vorsitzende Hermann Wilhelm fordert „alles Nötige zu unternehmen, damit der schon zugesagte Verkauf des Valentinhauses an das Architekturbüro Klaus Schmidt noch vor der Sommerpause notariell abgeschlossen werden kann“. 


25. 9 1852 - Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk zu arbeiten

Vorstadt Au * Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk in der Entenbachstraße 63 zu arbeiten. 


15. 8 1899 - Gisela Royes wird im Hause Fey als Köchin angestellt

München-Au * Gisela Royes, Karl Valentins spätere Ehefrau, wird im Hause Fey als Dienstmädchen [Köchin] angestellt.


1898 - Ludwig Weinberger gründet eine Wagnerei

München-Au * Ludwig Weinberger senior gründet eine Wagnerei in der Brunnthaler Straße und beschäftigt sich zunächst mit der Herstellung von Pferdefuhrwerken. 


1904 - Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

München-Au * Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen. Damals sind Automobile überlicherweise noch zweigeteilt:

  • Es gibt einerseits das Fahrgestell mit Motor und Kühler - das Chassis - und dann noch
  • die Karosserie als zweiten Bestandteil.

Meistens werden beide Komponenten nicht vom selben Hersteller produziert, weshalb es den Beruf des Wagenbauers gibt. Eineinhalb Jahrzehnte lang gestaltet Ludwig Weinberger senior verschiedenste Fahrgestelle mit einzelgefertigten Aufbauten, ganz nach Wunsch des Kunden. 


29. 8 1869 - Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

München-Au - Herwigsdorf * Der 36-jährige Tapezierer Johann Valentin Fey heiratet die 24-jährige Köchin Johanna Maria Schatte aus Zittau in Herwigsdorf in Sachsen nach evangelischem Ritus. Sie möchten ganz bewusst der selben Zeremonie im erzkatholischen München entgehen.


1. 7 1997 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beginnen. 


17. 1 1997 - Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Dipl. Ing. Klaus Schmidt stellt den Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


4. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

München-Au * Valentin Ludwig Fey wird als Sohn des Tapeziermeisters Johann Valentin Fey und seiner Ehefrau Johanna Maria in der Entenbachstraße 64/I, heute: Zeppelinstraße 41, geboren.


1. 10 1851 - Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines Wohnhauses

Vorstadt Au * Die Baubehörde der K. Haupt- und Residenzstadt München erteilt dem bürgerlichen Tapezierermeister Karl Falk die Genehmigung zum Neubau seines Wohn- und Waschhauses in der Unteren Isargasse 45. Die Pläne stammen von dem Maurermeister Johann Babenstuber und dem Zimmermeister Peter Erlacher. 

Der für München typische verputzte Ziegelsteinbau umfasst ein Erdgeschoss und zwei Geschosse mit vier Fensterachsen. Nur der ältere Teil des Hauses ist unterkellert. Der Eingang befindet sich - über drei Stufen - an der rechten Seite des Wohnhauses. Das Treppenhaus befindet sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes. Die drei Wohnetagen besitzen identische Grundrisse. In jedem Stockwerk befindet sich eine Wohnung mit jeweils drei Zimmern, Küche, Abort und Abstellkammer. 


1855 - Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

München-Au * Pläne zum Ausbau des Dachgeschosses für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk werden zwar erstellt, aber nie ausgeführt. Die Höhe der zusätzlichen Wohnung hätte wegen des Satteldachs nur rund 2.30 Meter betragen.


4. 3 1864 - Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

München * Der aus Darmstadt stammende Johann Valentin Fey stellt beim Münchner Magistrat im Alter von 30 Jahren den Antrag für eine persönliche Tapeciererconzession. Er tritt dabei gegen den Tapeziergehilfen Voll in Konkurrenz.

  • Als persönliches Vermögen gibt er 1.000 Gulden Elterngut und 550 Gulden Ersparnisse an.
  • Des weiteren legt er ein notariell beglaubigtes Zeugnis des Tapezierers Karl Falk vor, bei dem er elf Jahre gearbeitet hat,  
  • und sein in Freising absolviertes Prüfungszeugnis vom 25. November 1863, in dem ihm die Note I „vorzüglich“ attestiert wird. 


16. 9 1864 - Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

Darmstadt * Das Großherzogliche Hessische Kreisamt Darmstadt erteilt dem Tapezierer Johann Valentin Fey die Entlassung aus dem Großherzoglich Hessischen Unterthanen-Verbande. Damit steht seiner endgültigen Übersiedlung nach München nichts mehr im Wege. 


29. 10 1864 - Johann Valentin Fey erwirbt das Münchner Bürgerrecht

München-Au - München * Johann Valentin Fey, der Vater von Karl Valentin, erwirbt das kostenpflichtige und mit einem direkten Steuersatz verbundene Münchner Bürgerrecht, das nur etwa 5 Prozent der Münchner Einwohnerschaft besitzen. Damit verbunden ist beispielsweise das kommunale Wahlrecht. (siehe auch 5. Dezember 1893)


8. 8 1874 - Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

München-Au * Unter der Bauherrschaft des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk wird von den Maurermeistern Muckenthaler & Sepp an das vier Fensterachsen umfassende Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 ein Neubau mit drei Fensterachsen angefügt. In diesem Teil der heutigen Zeppelinstraße 41 befindet sich der Geburtsort von Karl Valentin. 


1914 - Im Karl-Valentin-Geburtshaus wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

München-Au * Im Vordergebäude des Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird ein Ausstellungsraum für Kraftfahrzeuge der Firma Weinberger eingerichtet. Der Hauseingang wird wieder an die Vorderseite verlegt. 


17. 7 1985 - Abriss des Karl-Valentin-Geburtshauses abgelehnt

München - München-Au * Der Planungsausschuss des Stadtrats lehnt den Antrag auf Abriss des „Karl-Valentin-Geburtshaues“ in der Zeppelinstraße 41 ab und tritt mit den Eigentümern, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, in Verkaufsverhandlungen ein. 


1. 10 1987 - Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Landeshauptstadt München [Kulturreferat] kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um 1,6 Millionen DMark und lässt es sofort unter Denkmalschutz stellen. 


23. 1 1992 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll verkauft werden

München - München-Au * Weil die Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 nicht finanziert werden kann, beschließt der zuständige Kultur-Ausschuss den Verkauf des Anwesens. 


1. 10 1992 - Das Valentin-Geburtshaus soll an Rudolph Moshammer verkauft werden

München-Au * In einer Beschlussvorlage des Stadtrats wird der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an den Modemacher Rudolph Mooshammer vorgeschlagen, wenn der zuständige Bezirksausschuss dem Vorhaben zustimmt. 


5. 4 1993 - Die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung legt ihr Gutachten vor

München-Au * Das Sanierungsgutachten der Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS listet die Kosten für die weitere Vorgehensweise mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auf. 

  • Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes würde 6 Millionen DMark kosten,
  • ein Teilabbruch und Sanierung kämen auf 5,5 Millionen DMark,
  • ein Abbruch und anschließender Neubau würde mit 5 Millionen DMark zu Buche schlagen. 


1. 12 1994 - Moshammer mit der Unterbringung der Freunde der Au einverstanden

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer erklärt sich mit der Unterbringung der Freunde der Vorstadt Au in den Räumen des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 einverstanden. Der Passus wird in dem Vertrag aufgenommen. 


24. 1 1995 - Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

München-Au * Der Investor des Modeschöpfers Rudolph Moshammer hat von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 Abstand genommen, weil sein Investor abgesprungen ist. Ein neuer Investor wird gesucht, was etwa zwei bis drei Monate dauern wird. 


27. 9 1851 - Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au genehmigt den Antrag des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk für ein neuzuerbauendes Wohn- und Waschhaus in der Unteren Isargasse 45, später Entenbachstraße 63, heute: Zeppelinstraße 41. Es handelt sich dabei um das spätere Geburtshaus der Münchner Volkssängers Karl Valentin. 


Um den 1. 9 1996 - Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

München-Au * Beinahe wären die Verkaufsverhandlungen für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 gescheitert. Dipl.-Ing. Klaus Schmidt: „Ich war schon kurz vor dem Hinschmeißen - wegen der Auflagen und der Kosten“.

Nun scheint alles perfekt. Und höchste Zeit ist es geworden. Das Gebäude ist schon 20 Zentimeter in den sandigen Kiesboden eingesackt. Risse durchziehen die Wände. Damit das Haus nicht auseinander fällt, mussten von außen Quer- und Stützbalken angebracht werden.


18. 9 1996 - Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus um 888.888,88 DM

München-Au * Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um die valentinieske Summe von 888.888,88 DMark. Die 890 Quadratmeter werden anschließend vollständig saniert und in neue Wohnungen umgewandelt. Schmidt setzt auf eine stadtteilbezogene Nutzung des Valentin-Hauses. 

Einer der ersten Mieter wird der Verein der Freunde der Vorstadt Au sein. Auch ein kleiner Kunstverlag soll einziehen. Insgesamt fünf Wohnungen sollen vermietet werden. Im Hof sollen vier Stadthäuser und ein modernes, verglastes turmartiges Architekturbüro entstehen. 


8. 7 1864 - Johann Valentin Fey wird als Bürger und Tapezierer aufgenommen

München - München-Au * Durch Beschluss des Magistrats wird Johann Valentin Fey, der spätere Vater von Karl Valentin, „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“. Das kostet dem Neubürger 75 Gulden Bürgeraufnahmsgebühren. 


14. 11 1883 - Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63

München-Au * Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später:Zeppelistraße 41] vom Tapezierer Karl Falk um 50.000 Mark. 


6. 2 1884 - Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

Au * Der Anbau am Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelistraße 41] wird seit Dezember 1883 erneut umgebaut. In jedem der drei Stockwerk werden Wände eingezogen, die die Errichtung einer separaten Küche ermöglichen. Die Herde und Öfen müssen einen Mindestabstand zu den mit Lehm verputzten Lattenwänden aufweisen. 


1926 - Die Münchner Kammerspiele ziehen in die Maximilianstraße

München-Graggenau * Die wirtschaftliche Krise des Münchner Schauspielhauses eröffnet den Münchner Kammerspielen die Möglichkeit, ihre inzwischen zu klein gewordene Spielstätte in der Augustenstraße 89 zu verlassen und in das renommierte Theatergebäude an der Maximilianstraße umzuziehen.

Die häufig als „Fusion“ bezeichnete Verbindung der beiden Bühnen erfolgt dabei nicht als Zusammenschluss gleichberechtigter Theaterunternehmen. Vielmehr übernehmen die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichen Münchner Kammerspiele die Rolle des zahlungsunfähig gewordenen Schauspielhauses und beziehen dessen traditionsreichen Theaterbau.

Mit dem Umzug unter der Leitung von Otto Falckenberg im Jahr 1926 endet die Geschichte der Augustenstraße 89 als Spielstätte der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig verschmelzen die Traditionen des 1912 gegründeten Kammerspieltheaters und des 1901 eröffneten Schauspielhauses zu einer neuen Einheit. Das Jugendstiltheater in der Maximilianstraße wird fortan zur Heimat der Münchner Kammerspiele und zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Deutschlands.


7. 10 1906 - Das Fey-Anwesen wird an den Spediteur Adolf Weiß verkauft

München-Au * Das Fey-Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelinstraße 41] wird um 74.018 Mark an den Spediteur Adolf Weiß und seine Ehefrau Maria über. Nach Abzug aller ausstehenden Forderungen und Hypotheken, die noch der verstorbene Vater „infolge schlechten Geschäftsganges“ aufgenommen hat, verbleiben Karl Valentin und seiner Mutter etwa 6.000 Mark.


5. 8 1902 - „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN“

München-Au * In einem Liebesbrief an seine spätere Ehefrau Gisela Royes schreibt Valentin Ludwig Fey: „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN - Münchner Original Humorist“.

Wirklich unveränderlich wird sein Name allerdings erst ab 1907.


1910 - Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

München-Au * Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger senior über. Er lässt das Rückgebäude der ehemaligen Spedition Falk & Fey abreißen und baut dort neue Werkstätten ein. 


1931 - Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

München-Au * Ludwig Weinberger junior, der zuvor sein Studium am Technikum in Köthen abgeschlossen hat, tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen in der Au ein.

Fast gleichzeitig übernimmt Weinberger eine BMW-Vertretung. Seit dieser Zeit werden fast nur noch BMW-Fahrgestelle mit Aufbauten – häufig offene Zweisitzer – versehen. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstehen etwa 300 Karosserien.

Dr. Joseph Fuchs, der rennfahrende Chirurg aus Nürnberg, lässt sich von Ludwig Weinberger jun. einen Bugatti Typ 50 mit 4,9-Liter-Maschine karossieren. Die schwarze Lackierung und die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder lassen das ohnehin niedrige Zweitüren-Cabriolet noch gestreckter erscheinen. Die Gestaltung dieses Autos weist schon eine große Ähnlichkeit mit dem Bugatti Royale auf. 


11. 9 1906 - Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb

München - München-Au * Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb im Alter von 39 Jahren. Er kaufte kurz vor seinem Tod die Firma Falk & Fey samt Inventar um 2.000 Mark. Der erst 1903 aus der damals bayerischen Rheinpfalz nach München zugewanderte Unternehmer will durch den Firmenkauf als „lange eingeführte Firma“ erscheinen.


21. 8 1876 - Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren

München-Au * Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren.


23. 10 1992 - Bezirksausschuss lehnt Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses ab

München-Au * Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen lehnt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 ab und beantragt die Erstellung eines Sanierungsgutachtens durch die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS. Bis zur Erstellung des Gutachtens sind alle Verkaufsabsichten zu stoppen. 


1. 2 1996 - Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt Valentin-Geburtshaus zurück

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zieht sich - völlig frustriert und regelrecht verbittert sowie unter einem Wust von Vorwürfen gegenüber der Landeshauptstadt München - von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 zurück.

Den Bezirksausschussvorsitzenden Hermann Wilhelm bezeichnet er in diesem Zusammenhang als „Vereinsmeier ohne Durchblick“. Er selbst empfindet sich als ein „Opfer von Zauderern“ im Planungsreferat. Der Herrenschneider wörtlich: „Das ganze Land befindet sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise, seit seinem Bestehen. Eine Krise, die sich in Zukunft nur noch verschlimmern wird.“ Und weiter: „Angesichts einer solchen Zukunft dürfte man eigentlich gar nichts mehr investieren.“  

Zuvor war in mehreren Anträgen des Bezirksausschusses und verschiedenen Bürgerversammlungen gefordert worden, die Verhandlungen mit dem Münchner Modezaren wegen „offensichtlichem Desinteresse“ einzustellen. Die bereits im Herbst 1993 eingereichte Bewerbung des Nachbarn Klaus Schmidt wird an den Planungsausschuss weitergeleitet. 


15. 9 1870 - Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

München-Au * Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren. Sie stirbt kurz nach der Geburt.


13. 7 1869 - Ein Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses

München - München-Au * Johann Valentin Fey stellt ein „Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses“. Der verwitwete Tapezierer möchte Johanna Maria Schatte heiraten.


1862 - Gründung der ersten deutschen Mädchen-Handelsschule

München-Graggenau * Anton Riemerschmid gründet auf eigene Kosten - gemeinsam mit Matthias Reischle - die „Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer“. Die Schule eröffnet im Wohn- und Geschäftshaus Riemerschmids an der Ecke Kanalstraße (heute Stollbergstraße) und Hildegardstraße und bietet erstmals in Deutschland eine kaufmännische Ausbildung für Mädchen an. 

Matthias Reischle übernimmt die Leitung der Schule und ist zugleich Prokurist der Firma Anton Riemerschmid. Ziel der Einrichtung ist es, insbesondere Töchtern weniger begüterter Familien neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.


1898 - Die Stadt übernimmt die Riemerschmid-Handelsschule

München-Graggenau * Die Stadt München übernimmt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer. 


3. 8 1664 - Anna Maria Cammerloher kauft den Edelsitz Wagegg in der Au

Au * Der Rat des Inneren und Aufschlagseinnehmer der Landschaft in Baiern, Georg Benno Schobinger von Steppberg, verkauft den Edelsitz Wagegg in der Au an Anna Maria Cammerloherin, der Ehefrau des Hofkammerrats Johann Christoph Cammerloher.


Um den 14. 9 1616 - Ein Hochwasser lässt die Flüsse über die Ufer treten

München * Nach der Hitzeperiode lässt ein Hochwasser die Flüsse über die Ufer treten. 


10. 5 1901 - Das Müller‘sche Volksbad wird eröffnet

München-Haidhausen * Erstmals dürfen sich die Bürger Münchens in die Fluten des Müller‘schen Volksbades stürzen.


Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 


1808 - Unterricht und Kinderarbeit am Anger

München-Angerviertel * Bis zum Jahr 1808 erhalten Knaben und Mädchen in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger denselben Industrieunterricht. Um Fleiß, Lernbereitschaft und den sogenannten „Industriegeist“ zu fördern, werden die Kinder regelmäßig mit kleinen Geschenken und Prämien belohnt. Die Mittel hierfür stammen aus dem Münchner Armenfonds.

Praktische Beschäftigung finden die Schülerinnen und Schüler in den Flachs-, Werg- und Hanfabteilungen des Beschäftigungshauses. Ab 1808 kommt zudem die Kartätschenmacherei hinzu, also die Herstellung von Kartätschen – einer damals gebräuchlichen Art von Artilleriemunition, die mit zahlreichen kleinen Metallkugeln gefüllt war.

Die Verbindung von schulischer Bildung und produktiver Arbeit entspricht dem damaligen pädagogischen Leitbild, durch Arbeitserziehung sowohl die wirtschaftliche Selbstständigkeit als auch die sittliche Entwicklung der Kinder zu fördern.


1812 - Wenn Unterricht zur Kinderarbeit wird

München-Angerviertel * Zum Industrieunterricht in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger kommt noch eine Strohhutmacherei dazu. Kinder mit „feinem Gefühl in den Fingern“ werden hier besonders gerne beschäftigt. Die Bedingungen, unter denen die Kinder in die industrielle Produktion einbezogen werden, sind katastrophal.


1. 7 1789 - Oberaufsicht für die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim

München * Sir Benjamin Thompson erhält die Oberaufsicht über die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim.


1989 - Die Trennung der Geschlechter im Volksbad ist aufgehoben

München-Haidhausen * Die Trennung der Geschlechter im Volksbad wird offiziell aufgehoben.


1672 - Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck

Au * Anna Maria Cammerloherin erreicht die Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck. Sie lässt die Mühle zu einer zweigängigen Mahlmühle, die später sogar zur sechsgängigen aufgestockt wird, ausbauen.

Sie fährt zur Schranne, kaufte Getreide und bringt das Mehl wieder in die Stadt. Diese Handlung zieht heftige Beschwerden der städtischen Müller nach sich, „weil diese Concurrenzmacherei sie [die städtischen Müller] mit Weib und Kind an den Bettelstab bringe“.


24. 9 1799 - Das Militärische Arbeitshaus wird aufgelöst

Au * Das Militärische Arbeitshaus in der Au wird bereits nach zehn Jahren wegen Unrentabilität wieder aufgelöst. Als Grund gibt Kurfürst Max IV. Joseph an, dass die „Monturstücke für die kurfürstlichen Regimenter, die aus dem Militärarbeitshaus geliefert werden, teurer als bei den bürgerlichen Gewerbeleuten“. Die Arbeiter überlässt man weitgehend ihrem Schicksal. 


1805 - Zwischen Fürsorge und Zwang

München-Angerviertel * Auf Veranlassung des General-Schul- und Studiendirektors wird im Münchner Beschäftigungshaus am Anger eine Armen- und Spinnschule eingerichtet. Anlass hierfür ist die Befürchtung der Schulbehörden, „dass die Sittenlosigkeit der im Beschäftigungshause auf dem Anger arbeitenden Kinder sehr zunehme, und dass die Hauptquelle davon die Gesellschaft schlechter Weibspersonen sei, an derer Seite die ersteren arbeiten müssen“. 

Die Schule richtet sich an Kinder armer Familien, deren Eltern von der Stadt München unterstützt werden. Für diese Kinder ist die Teilnahme am Elementar- und Industrieunterricht verpflichtend. Die Einrichtung soll auf ihre besonderen sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände eingehen und ihnen Bildung sowie praktische Fertigkeiten vermitteln. Verweigern die Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder, kann ihnen die städtische Unterstützung entzogen werden. Kinder aus wohlhabenden Familien sind von diesem Unterricht ausdrücklich ausgeschlossen. 

Zum Lehrplan gehören die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion. Ergänzt wird der Unterricht durch praktische Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten wie Spinnen, Nähen und Stricken. Die Schule verbindet damit schulische Bildung mit dem Ziel, die Kinder auf ein arbeitsames und selbstständiges Leben vorzubereiten.


1835 - Eigentümerwechsel auf der ehemaligen Schanze 

München-Graggenau * Der Besitz des Kommerzienrats Heinrich von Dall’Armi auf dem Gelände der ehemaligen Schanze an der heutigen Maximilianstraße geht an die Fabrikanten Johann Joachim Tipp und Joseph Vigl über, die als Inhaber der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ zu den bedeutenden Münchner Unternehmern ihrer Zeit zählen.

Anton Riemerschmid tritt im selben Jahr in das Unternehmen als Teilhaber ein. 


9. 11 1878 - Tod Anton Riemerschmids und Fortführung des Familienbesitzes

München-Graggenau * Mit dem Tod Anton Riemerschmids gehen eine international renommierte Fabrik und die von ihm gegründete Handelsschule als bleibendes Vermächtnis in die Münchner Stadtgeschichte ein. Der Hausbesitz der Familie wird fortan durch Erbverträge an die jeweiligen Nachkommen weitergegeben.


Ab 1859 - Der Riemerschmid-Block entsteht

München-Graggenau * Zwischen 1859 und 1863 lässt Anton Riemerschmid die Häuser an der Maximilianstraße nach Entwürfen des Architekten Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichten. Den Anfang macht das Eckhaus Maximilianstraße/Falckenbergstraße (Nr. 22) mit seinem markanten Gusseisenerker. Als Gegenstück entsteht anschließend das Eckhaus Maximilianstraße/Stollbergstraße (Nr. 30), bevor die Häuser Nr. 24, 26 und 28 folgen. 

Die fünf Gebäude bilden eine symmetrische Baugruppe. Der erhöhte Mittelteil mit seinen Seitenrisaliten ermöglicht den Einbau eines zusätzlichen Geschosses und verleiht dem Ensemble seine charakteristische Gliederung. Prägend für alle Häuser sind zudem das durchlaufende Entresol sowie die einheitliche Fassadengestaltung im Maximilianstil. 

Die Wohnungen spiegeln die soziale Hierarchie ihrer Zeit wider. Die repräsentativsten Einheiten befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss und verfügen über hochwertige Parkettböden, aufwendigen Stuck und reich gestaltete Türen. Die Wohn- und Empfangsräume orientieren sich zur Maximilianstraße, während Nebenräume, Küche und Bad zum Hof oder Garten liegen. Balkone sind zu dieser Zeit noch unüblich.


1877 - Anton Riemerschmid erhält die goldene Bürgermedaille

München-Graggenau * Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt verleiht Anton Riemerschmid die goldene Bürgermedaille. 


26. 5 1688 - Türkische Kriegsgefangene als Sesselträger

München - Au * Eine Gruppe der türkischen Kriegsgefangenen muss als Sänftenträger dienen. Die Sesselträger bilden eine eigene Organisation, an deren Spitze ein einheimischer Sesselmeister steht, der für den funktionierenden Ablauf verantwortlich ist und für das Wohlergehen seiner Untergebenen zu sorgen hat.

Damit der Sesselmeister Christoph Wegele nicht nach Gutdünken mit seinen Beschäftigten umspringen kann, erhält er am 26. Mai 1688 genaue Instruktionen, die alles, von der Verpflegung bis zur Entlohnung, regeln. 


1837 - Anton Riemerschmid tritt in die Fabrikleitung ein

München-Graggenau * Anton Riemerschmid übernimmt gemeinsam mit Joseph Vigl die Leitung der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ auf dem Gelände an der heutigen Maximilianstraße.


22. 6 1686 - Ein getaufter Türke erzählt

Buda/Ofen - Au * Ein getaufter Türke erzählt in August Kühn´s Roman „Die Vorstadt“ folgende Geschichte über den, in seiner Muttersprache Mavi Kral genannten Blauen Kurfürsten Max Emanuel: „Den 22. ist das Pulvermagazin in unserer Stadt in die Luft geflogen und hat uns großen Schaden getan, aber der Mavi Kral hat seine Soldaten im Graben vor den Mauern gehalten noch sechs Wochen lang.

Mein Aga hat mir von der auf dem Hügel gelegenen Citadelle der Stadt gezeigt, wie es im Christenlager zuging. Wenn sie dort einen von unserer Seite gefangen ha­ben, ist ihm die Haut abgezogen und die gedörrt worden. Nun weiß ich ja, daß die als ‚Mumia‘ den Ärzten und Apothekern als Heilmittel verkauft wurde, wie das gedörrte Menschenfleisch auch. Damals habe ich, wie viele Türken, die Soldaten des Mavi Kral für Menschenfresser gehalten, für gefährliche Wilde.

Noch mehr haben wir das glauben können, wie es zur Eroberung der Unterstadt am Wasser kam. Dabei sind auch die Frauen und sogar viele Kinder er­schlagen worden. Ein- und zweijährige Kinder spießten sie auf Lanzen oder warfen sie gegen die Mauer, bis sie tot waren. Zwei Tage danach mußte auch die Citadelle übergeben werden, aber der Mavi Kral lud meinen Beg zu Tisch und hat ihn umbringen lassen.“


1 1852 - Anton Riemerschmid wird Alleininhaber des Unternehmens

München-Graggenau * Anton Riemerschmid erwirbt von Johann Baptist Vigl, dem Erben des bisherigen Mitinhabers Joseph Vigl, für 28.000 Gulden das Anwesen in der Herrnstraße 13 (heute Falckenbergstraße) sowie das Haus Nr. 4b in der ehemaligen Wurzerstraße (heute Maximilianstraße 30). Damit wird er Alleininhaber der Firma und Eigentümer des gesamten Grundstückskomplexes. Dieser bildet den Ausgangspunkt der späteren „Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik, gegr. 1835“.


Um 1430 - Die Au wächst vor den Toren Münchens 

Au * Die Besiedlung der Au nimmt im 15. Jahrhundert allmählich zu. Am Auer Mühlbach entstehen weitere Mühlen und Arbeitsplätze. Auch Münchens Bedarf an Arbeitskräften trägt im Laufe des Jahrhunderts zum Zuzug bei. 


Um 7 1611 - Der Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler muss in den Falkenturm

München * Der aus Ingolstadt stammenden Dr. Schober mit der Untersuchung der Prozess-Umstände von Wemding beauftragt. Schobers Urteil ist für den Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler niederschmetternd, woraufhin alle in München und Wemding Angeklagten auf Befehl des Hofrats freigelassen werden müssen.

  • Dafür wird Dr. Sattler verhaftet und in den Falkenturm nach München gebracht.
  • Die Kosten der Untersuchung durch Dr. Schober und die Unterbringung der vier Verdächtigen im Falkenturm werden dem Hexenrichter Sattler und dem Gerichtsschreiber aufgebrummt.

Bei den Vernehmungen kommen nicht nur die Unterschlagungen und Veruntreuungen in Höhe von 3.000 Gulden ans Tageslicht, sondern auch ein „adulterium“, eine unzüchtige sexuelle Handlung. Damit ist die Geduld des Hofes erschöpft und das Todesurteil über den Hexenrichter schnell gefällt. Und das, obwohl er aus dem Kreis der Hofräte, die sich zur Partei der Hexenprozess-Befürworter zählen, massive Unterstützung erhält. 


1567 - In der Au befinden sich 87 Häuser

Au * In der Au befinden sich 87 Häuser. 


Um 1600 - Eine Herberge braucht keinen eigenen Eigentümer

Haidhausen - Au - Lohe * „Herberge“ oder „Gemach“ bezeichnet einen Wohnteil innerhalb eines Hauses, etwa eine Stube, eine Wohnung oder ein Stockwerk. Die Bezeichnung sagt noch nichts darüber aus, wem dieser Teil gehört: Ein Eigentümer kann sämtliche Herbergen eines Hauses besitzen; in anderen Häusern teilen sich zwei oder drei Personen das Eigentum. Erst nach und nach werden einzelne Wohnteile häufiger getrennt verkauft. 


3 1894 - Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet

München-Isarvorstadt * Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet. In der Colosseumstraße 1 in München richten sie ihre erste Werkstätte ein.


6. 3 1445 - Arbeiter aus Oberbaiern helfen beim Festungsbau 

München * Herzog Albrecht III. weist seine Pfleger und Amtleute an, München in den kommenden zwei Jahren Arbeiter für die Befestigungsarbeiten zu schicken. Sie unterstützen die Bürger beim Bau der Mauern und Gräben. Für die herangezogenen Arbeiter sind Brot und ein Zehrpfennig vorgesehen. 

Die Schanzarbeiten locken viele Arbeiter in die Gegend von München. Viele Tagelöhner, Maurer und Zimmerleute siedeln hauptsächlich in der Au und Haidhausen an. 


Um 1400 - Gärten und Mühlen prägen die Au 

Au * Die Au am östlichen Isarufer ist um 1400 noch locker besiedelt. Münchner nutzen dort Gärten zum Gemüseanbau. Am Auer Mühlbach stehen bereits Mühlen; im Laufe des 15. Jahrhunderts kommen weitere Betriebe hinzu.


1612 - Die Au zählt rund 180 Häuser 

Au * Die Zahl der Häuser erreicht rund 180. Neben kleinen Behausungen entstehen größere Herbergshäuser mit fünf oder sechs „Gemächern“ – eigenständigen Wohnanteilen innerhalb eines Gebäudes. Bestehende Häuser mit zunächst zwei Gemächern werden durch Anbauten erweitert. So wächst mit der Zahl der Häuser auch der Wohnraum innerhalb der einzelnen Anwesen. 


1538 - In der Au und Niedergiesing werden 127 Steuerpflichtige gezählt 

Au - Niedergiesing * Eine für das Jahr 1538 überlieferte Zählung nennt 127 Steuerpflichtige in den beiden Ansiedlungen vor München.


8. 9 1625 - Die Niederlassung in der Au soll vermögensabhängig werden

Au * Ein kurfürstliches Dekret macht die Niederlassung in der Au vermögensabhängig. Mit dem Strom der Zuzügler hat sich das gewerbliche, schulische und kirchliche Schwergewicht von dem weit älteren Obergiesing in die wesentlich dynamischere Ortschaft unterhalb von Niedergiesing verschoben. 


14. 6 1928 - Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin

München-Isarvorstadt * Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin im Auftrag der Carl Lindström AG im kleinen Saal des Varietés Kolosseum. 


23. 8 1928 - Premiere des Valentin-Stücks „Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug“

München-Isarvorstadt * Uraufführung des als technische Bühnenneuheit angepriesen Karl-Valentin-Stücks „Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug“ im Kolosseum, Kolosseumstraße 4. Das Stück erlebt 64 Vorstellungen.


1. 10 1973 - Das bayerische Denkmalschutz-Gesetz tritt in Kraft

München * Das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler des Freistaats Bayern tritt in Kraft. Es bildet die gesetzliche Grundlage für den Denkmalschutz.


6. 8 1567 - Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

Au * Am Haßlang-Schlösschen in der heutigen Lilienstraße wird ein Triebwerk in den Auer Mühlbach eingehängt. Damals übergeben die Herzöge Sigmund und Albert dem Hanns Platner von der Rosen einen Platz zum Lehen, damit er eine Mühle und einen Hammer erbauen kann.

Die Urkunde hat folgenden Wortlaut: „Von gottes gnaden Wir Sigmund vnd Wir Albrecht gebrüdere Phallenz grauen bey Reine Hertzogen in Obern vnd Nidern Bairn [...] tun kunnt [...], Das wir vnnserm getrewen Hannsen Platner mit der Rosen von sunndern gnaden ainen Mulslag gelegen enthalb der Yser an dem Rain auf dem pach zwischen der Mul Neydegk und der Yserbrugken, Darauf er machen vnd slagen mag ain Sleifmul vnd obe er ainen platthamer auch darauf richten mocht [...]“.


Anno 1612 - Das eigenständige Gericht ob der Au negst München wird eingerichtet

Au - Haidhausen * Nachdem der für die Au und Haidhausen zuständige Richter von Wolfratshausen und der Amtmann von Perlach den Verhältnissen in diesen Ortschaften nicht mehr gewachsen sind, werden für diese Ansiedelungen ein eigenständiges Gericht eingerichtet: das „Gericht ob der Au negst München“, in das Obergiesing und Bogenhausen „aus bedenklichen Ursachen“ ausdrücklich nicht einbezogen wird. 

Es ist allerdings kein selbstständiges Landgericht, sondern ein Niedergericht, deren hochgerichtlichen Funktionen auch weiterhin vom Landrichter in Wolfratshausen wahrgenommen werden. Das Gericht ob der Au ist letztlich nichts anderes als eine Hofmark unter der Gerichtsbarkeit des Hofoberrichteramtes. 

Der Grund dafür liegt in der besonderen Entwicklung dieser Vororte. Au und Haidhausen besitzen durch den starken Zuzug von Tagelöhnern mit ihren Familien eine völlig andere, vorwiegend gewerblich geprägte Sozialstruktur. Die sie umgebende Dörfer sind dagegen bäuerlich organisiert. 

Viele Tagwerkerfamilien folgen, oft aus blanker Not heraus, den Verheißungen der Stadt. Da ihnen eine Niederlassung innerhalb Münchens jedoch nicht erlaubt ist, siedeln sie sich unmittelbar außerhalb des Münchner Burgfriedens an. Jede Hochkonjunktur im Münchner Bauwesen führt zu einem erneuten Zustrom von Arbeitskräften und ihren Familien aus dem umliegenden Land. 

Zu den Tagwerkerfamilien gesellen sich verarmte Stadtbewohner und Handwerker, die von den Zünften - aus Furcht vor wachsender Konkurrenz - nicht aufgenommen werden. Hinzu kommen Kranke und Bettler, Kleingewerbetreibende, Landstreicher sowie Menschen am Rand der Gesellschaft: Arme, Unehrliche und auch Kriminelle. Kurz gesagt: all jene Personen, die die Bewohner der Residenzstadt lieber außerhalb ihrer Stadttore sehen. 


12. 7 1926 - Die Völkerkundliche Sammlung zieht an die Maximilianstraße

München-Lehel * Die damalige Völkerkundliche Sammlung bezieht ihr heutiges Domizil in der Maximilianstraße 42. Der langgestreckte Bau gegenüber der Regierung von Oberbayern entstand ab 1858. Ursprünglich war das Gebäude jedoch nicht für die Völkerkunde vorgesehen, sondern für das Bayerische Nationalmuseum. Deshalb die Aufschrift: „Meinem Volk zu Ehr und Vorbild“. 


1. 7 1920 - Fritz Gerlich wird Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten

München * Paul Nicolaus Cossmann verpflichtet den fanatischen Nationalisten und Sozialistenhasser Dr. Fritz Gerlich als Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten. Gerlich unterstützt damit indirekt Adolf Hitlers Aufstieg.


12. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des Deutschen Museums

München-Lehel * Kaiser Wilhelm II. eröffnet die provisorische Ausstellung des Deutschen Museums im Alten Nationalmuseum an der Maximilianstraße, dem heutigen Museum Fünf Kontinente. Bis 1925 erhalten Besucherinnen und Besucher hier einen Vorgeschmack auf das künftige Museum, bevor die Sammlungen auf die Museumsinsel umziehen.


1590 - Die Au und Niedergiesing wachsen 

Au - Niedergiesing * Für die beiden Ansiedlungen werden 97 Behausungen angegeben. Viele Tagelöhner und Dienstboten, die in München Arbeit finden, wohnen hier in kleinen Häusern. Diese entstehen ohne einheitlichen Straßenplan auf wenig ertragreichem [= „ödem“] Grund: in der Überschwemmungsebene der Isar, an den Hängen und in Gruben. Die Obrigkeit sieht die weitere Besiedlung zunehmend kritisch. 


31. 5 1920 - Die Münchner Neuesten Nachrichten werden aufgekauft

München * Ein „Konsertium von Münchner und auswärtigen Vaterlandsfreunden“ kauft Bayerns einzige weltweit beachtete Tageszeitung auf: die Münchner Neuesten Nachrichten. Die Mehrheit hält die Gutehoffnunghütte. Sie will die Zeitung für die Propagierung ihrer Ziele benutzen und macht sie zu einem „Bollwerk für nationale Erneuerung gegen Sozialismus und republikanische Politik“.

Das besondere Interesse der Redaktion gilt der Dolchstoß-Theorie, nach der das siegreiche deutsche Heer im Ersten Weltkrieg von den Umstürzlern in der Heimat zur Kapitulation gezwungen worden sein soll. Diese „Schmach“ soll durch die Wiederaufrüstung getilgt und Deutschland zu einer Weltmacht gemacht werden. Finanziert durch die deutsche Schwerindustrie und einflussreiche politische Kreise spielen die Münchner Neuesten Nachrichten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der rechtsradikalen „Ordnungszelle Bayern“. Professor Paul Nicolaus Cossmann wird politischer Leiter der Zeitung.


9. 9 2014 - Das Völkerkundemuseum wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt

München-Lehel * Das Staatliche Museum für Völkerkunde in der Maximilianstraße wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt „Die Umbenennung ist das Ergebnis einer intensiven Phase der Reflexion und Neuorientierung“, sagt die Direktorin Christine Kron. Das Haus „steht für einen einzigartigen Zugang zum kulturellen Reichtum der Menschheit“ und ist „ein Ort des kulturellen Dialogs zwischen Menschen aller Kontinente“.  

Obwohl die Sammlung rund 160.000 Objekte, plus 135.000 Fotos und 100.000 Bücher umfasst, gehört es zu den beschaulicheren und weniger bekannten Münchner Museen. 


1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.


1 1908 - Wiggerl und Therese Greiner übernehmen das „Feuerhaus“

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner und seine Ehefrau Therese übernehmen das Gasthaus „Zum Feuerhaus“ am Oberanger. Das Wirtshaus liegt unmittelbar neben der Hauptfeuerwache und entwickelt sich unter ihrer Leitung zu einem beliebten Treffpunkt.


8. 2 1908 - Ludwig und Therese Greiner erfinden den „Skelett-Gigerl“

München-Angerviertel * Auf der Suche nach einer Unterkunft klopft Karl Valentin auch an die Tür der Gastwirtschaft „Zum Feuerhaus“. „Mit an Stösser am Kopf, an Schirm am Arm und mit a großen Ledermappen“ erscheint der Volkssänger bei Ludwig „Wiggerl“ und Therese Greiner.

Die Wirtsleute haben noch ein kleines Kammerl frei. Es ist allerdings nur über das Schlafzimmer des frisch verheirateten Ehepaars zu erreichen. Therese Greiner fragt Valentin, ob ihn das störe. Ihn kümmert es nicht – noch am selben Tag zieht er als „Zimmerherr“ bei den Greiners ein und bleibt dort bis zum 5. Mai 1908.

Wiggerl und Therese bringen Karl Valentin auf die Straße des Erfolgs. Sie erfinden die neue Bühnenfigur, den „Skelett-Gigerl“; Therese Greiner näht ihm die hautengen und viel zu kurzen Klamotten, die sein ausgezehrtes, klapperdürres Gestell in unnachahmlicher Weise zur Geltung bringen. 

Da Wiggerl Greiner Klavier spielt und Karl Valentin musikalisch begleiten kann, entwickelt sich rasch eine enge Freundschaft. Sie hält über Jahrzehnte hinweg.


1915 - Kriegsdienst unterbricht die Zusammenarbeit mit Karl Valentin

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird zum Kriegsdienst einberufen. Mit seiner Einberufung endet die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Karl Valentin zunächst. Erst nach dem Krieg stehen beide wieder gemeinsam auf der Bühne.


17. 8 1918 - Einweihung der Germanenloge im Hotel Vier Jahreszeiten

München-Graggenau * Am 17./18. August 1918 findet die Einweihung der Germanenloge im noblen Hotel Vier Jahreszeiten an der Maximilianstraße statt. Auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft war die Thule-Gesellschaft auf die gerade freigewordenen Sitzungszimmer des ehemaligen Marine-Offiziers-Club aufmerksam geworden. Die anvisierten Räumlichkeiten bieten Platz für 300 Personen und haben eine für die Zwecke des Geheimordens gediegene Ausstrahlung. 

Nachdem die Bewerbung von der Hotelleitung akzeptiert wurde, konnten die gepflegten und herrschaftlich wirkenden Sitzungssäle mit den dazugehörenden Büros mit Hakenkreuzfahnen sowie Kranz und Schwertern dekoriert werden. 

Das Hakenkreuz, das auch den Briefkopf des Ordens ziert, symbolisiert den „Siegeszug des Ariers“ und steht für das Motto der Loge: „Denke daran, daß du ein Deutscher bist! Halte dein Blut rein!“. Mitglieder und Gäste begrüßen sich mit „Heil und Sieg“, aus dem wenig später das berüchtigte „Sieg Heil !“ wird.


12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

München-Graggenau * Vermutlich die Pink Panthers, die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert. Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren. Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen. Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht. Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest. 

Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich. 


31. 7 1932 - Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

München * Dr. Fritz Gerlich beschreibt in der Zeitschrift „Der gerade Weg“ die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land: „Nationalismus bedeutet: Feindschaft mit den benachbarten Nationen, Gewaltherrschaft im Inneren, Bürgerkrieg, Völkerkrieg. Nationalsozialismus heißt auch: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.“


23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 


5 1798 - Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt

Au * Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt.  Erst ab dem Jahr 1799 wechseln sie auf den Mariahilfplatz.


1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

München-Lehel * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando der Reichswehr am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.


1920 - Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.


19. 2 1749 - Beschluss für einen Neubau des Klosters am Lilienberg

Au * Priorin und Konvent beschließen die Erweiterung des Klosters am Lilienberg durch einen Neubau. Der Konvent der Benediktinerinnen umfasst inzwischen 23 Professen und 4 Schwestern.


27. 1 1701 - Streit um die Seelsorgerechte am Gaisberg 

Freising - Au * Der Geistliche Rat in Freising entscheidet, dass die pfarrlichen Rechte am Gaisberg den Paulanermönchen des nahe gelegenen Klosters Neudeck zustehen. Damit unterliegen die dortige Kapelle und die entstehende religiöse Gemeinschaft weiterhin der seelsorgerischen Zuständigkeit der Paulaner. 

Gegen den Beschluss wehrt sich Johann Maximilian von Alberti. Der Münchner Bürgermeister hat gemeinsam mit seiner Frau auf dem Gaisberg ein kleines Kloster für Paulaner-Tertiarinnen gestiftet und lässt dort eine Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens errichten. Er strebt für seine Stiftung größere kirchliche Selbstständigkeit an. 

Hinter dem Streit stehen auch wirtschaftliche Interessen: Die Paulaner befürchten Einnahmeverluste, wenn in der neuen Kirche eigenständig Messen gelesen und Spenden gesammelt werden. Aus der Stiftung geht später das Kloster Lilienberg hervor. 


25. 3 1702 - Die Kirche auf dem Gaisberg wird eröffnet 

Au * Die neuerbaute Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens auf dem Gaisberg, dem späteren Lilienberg in der Au, wird eröffnet. Der Münchner Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti lässt den Rundbau neben dem von ihm und seiner Frau gestifteten Frauenkloster errichten. Dort leben zunächst Paulaner-Tertiarinnen, die sich „Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis“ nennen.


5. 9 1803 - Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

Au * Das Landgericht München bezieht die Räume im ehemaligen Kloster Lilienberg. Es umfasst neben den Orten des Gerichts ob der Au das Amt Perlach vom Landgericht Wolfratshausen, das Gebiet Neuhausen vom Landgericht Dachau, die Gebiete Gauting und Germering aus dem Landgericht Starnberg sowie Fröttmaning und Garching aus dem Landgericht Kranzberg. Dazu die Orte Ismaning, Ober- und Unterföhring, Daglfing und Englschalking aus dem kurz zuvor staatlich eigenständigen Fürstbistum Freising.


1705 - Ein Benediktinermönch betreut die Frauen vom Lilienberg 

Au * Johann Maximilian von Alberti überträgt einem Benediktinermönch die geistliche Betreuung der Ordensfrauen am Gaisberg. Der Mönch feiert täglich die Messe, spendet die Sakramente und nimmt den Frauen die Osterbeichte ab. Auch die Lebensordnung der Gemeinschaft orientiert sich in wesentlichen Teilen an der Benediktsregel. 


6. 6 1702 - Erste Messe in der Kirche auf dem Gaisberg 

Au * In der neuerbauten Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens wird erstmals die heilige Messe gefeiert. Das Gotteshaus gehört zu dem von Johann Maximilian von Alberti und seiner Frau gestifteten Frauenkloster auf dem Gaisberg. Die erste Messe markiert den Beginn der regelmäßigen religiösen Nutzung; die feierliche Konsekration der Kirche erfolgt erst 1705. Kirche und Kloster tragen dazu bei, dass der Gaisberg später den Namen Lilienberg erhält.


1. 6 1710 - Das Allerheiligste wird zum Gaisberg übertragen

Haidhausen - Au * Unter Beteiligung höchster Herrschaften wird das Allerheiligste von der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche in die von Johann Maximilian von Alberti erbaute Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria am Gaisberg übertragen.


7. 8 1831 - Das Bezirksamt links der Isar bezieht das ehemalige Kloster am Lilienberg

Vorstadt Au * Das ehemalige Kloster am Lilienberg wird zum Amtssitz des Bezirksamtes links der Isar.


30. 8 1710 - Johann Maximilian von Alberti und die nächste Phase der Klosterwerdung

Au * Mit der Erbschaft seiner verstorbenen Frau nimmt Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti die nächste Phase der Klosterwerdung auf dem Gaisberg in Angriff. Er stellt einen mit 12.000 Gulden dotierten „Fundationsbrief zur Aufrichtung eines Jungfrauenklosters nach der Regel des hl. Benedikt“ aus.


29. 5 1802 - Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

Au * In der Frühe um 4 Uhr werden die ersten der zwanzig verbliebenen Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg in das ständische Kloster der Benediktinerinnen nach Geisenfeld gebracht. 


24. 9 1970 - Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird eröffnet

München-Au * Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird als „Geschenk des bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ den Heimatvertriebenen und ihren Verbänden übergeben und damit eröffnet. Die nichtrechtsfähige öffentliche Anstalt wird als Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung geführt.


31. 5 1802 - Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Au * Die restlichen  Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg werden in die ständischen Klöster der Benediktinerinnen nach Kühbach und Hohenwart gebracht. Die Mädchenschule wird von zwei weltlichen Lehrerinnen weitergeführt. 


22. 5 1802 - Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

Au * Den Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt. Jeder wird erlaubt, ihr Bett und den übrigen Hausrat ihrer Zelle mitzunehmen. Um jegliches Aufsehen zu vermeiden wird einigen Nonnen erlaubt, ihre Eltern und Verwandten in München in geschlossenen Wägen zu besuchen. 


29. 5 1710 - Das Allerheiligste kommt aus der Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen - Au * Nachdem es mit den Paulaner-Patres zu Problemen wegen der Überführung des Allerheiligsten gekommen ist, wendet sich Johann Maximilian von Alberti erneut an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck. Dieser erlaubt ihm die Übertragung des Allerheiligsten aus der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche.

Die eifersüchtig auf ihre Rechte pochenden Paulaner befürchten, dass auf sie eine Schmälerung ihrer Einnahmen durch Lesen von Messen in der Kapelle am Gaisberg, aber auch bei den Spenden im Opferstock zukommen und letztlich für die Mariahilf-Wallfahrt eine starke Konkurrenz erwachsen würde. 


23. 8 1723 - Das Kloster am Lilienberg soll in den Münchner Burgfrieden

Au * Johann Maximilian von Alberti richtet eine Bitte an der Kurfürsten. Er soll das Benediktinnerinnenkloster am Lilienberg in den Münchner Burgfrieden einbeziehen.


6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des Palais Toerring-Jettenbach hin. Die Ministerien haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte. Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten Ministerien einen Gegenentwurf des Maurermeisters Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht. Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen. Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die Minister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834. Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen Arkadenvorbau verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes.“ Da der Generalpostadministrator Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die Postdirektion bezahlt den gesamten Umbau des Palais - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.


20. 4 1691 - Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss

München-Graggenau * Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße. Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen. 


18. 8 1956 - Die Räume am Lilienberg gehen an die Regierung von Oberbayern

München-Au * Das Landratsamt München übergibt ihre Räume am Lilienbergman die Regierung von Oberbayern, die in dem Haus die Verwaltung des Auswandererlagers unterbringt.


1972 - Das „MUH“ eröffnet in der Altstadt

München-Hackenviertel * Mit dem „MUH“ [= Musikalisches Unterholz] entsteht in der Münchner Altstadt eine neue Kleinkunstbühne. In den Gewölberäumen an der Sendlinger-/Hackenstraße bietet die offene Bühne jungen Liedermachern, Kabarettisten, Musikern und Schauspielern die Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten und neue Programme auszuprobieren.

Das MUH entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kleinkunstszene. Die ungezwungene Atmosphäre und das vielfältige Programm ziehen Künstler und Publikum gleichermaßen an. Zahlreiche Nachwuchstalente sammeln hier ihre ersten Bühnenerfahrungen und tragen dazu bei, das MUH zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt zu machen.


18. 2 1882 - Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt

18. Februar 1882: 

München-Hackenviertel * Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt, als bei der Polizeidirektion Anzeige erstattet wird, dass seit geraumer Zeit eine Brillenschlange aus ihrem Terrarium entwichen sei. Die Polizeibehörde lässt das Gebäude umgehend schließen und ordnet die Räumung und Durchsuchung des Hauses an.


1985 - Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das sogenannte Pesthaus

München-Au * Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das inzwischen ziemlich heruntergekommene „Pesthaus“ in der Auer Franz-Prüller-Straße um 300.000 DMark.


Ab 1991 - Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus renovieren

München-Au * Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus in der Franz-Prüller-Straße mit viel Mühe, Detailtreue und rund vier Millionen DMark restaurieren.


1458 - Das sogenannte Pesthaus, Kaltenegger- oder Nonnenhaus wird erbaut

Au * Mit diesem Jahr wird allgemein das Entstehungsjahr des sogenannten Pesthauses, Kaltenegger- oder Nonnenhauses an der heutigen Franz-Prüller-Straße in der Au angegeben.


7. 3 1882 - Die Brillenschlange im „Münchner Aquarium“ ist tot

München-Hackenviertel * Das im „Münchener Aquarium“ entwichene Gift-Reptil wird in dem Raum, in dem sich auch sein Terrarium befindet, tot aufgefunden. Professor Dr. Max von Pettenkofer bestätigt, dass die Schlange bis zur Ausräucherung mit Schwefeldämpfen noch am Leben war. 

Die Aufregung über das Malheur und die vorübergehende Schließung des Panoptikum-Gebäudes bedeuten für das Unternehmen einen schweren Vertrauensverlust, weshalb das Publikum mit Zurückhaltung reagiert. 

J. B. Gassner ermäßigt daraufhin den für Erwachsene bei einer Mark, für Kinder und Militär bei 50 Pfennig und Abonnenten bei 30 Pfennig liegenden Eintritt, und inseriert in den Zeitungen, dass die wiedergefundene tote Brillenschlange als die „teuerste Schlange der Welt“ ausgestellt wird. Es hilft alles nichts.


Um den 5. 9 1833 - Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der Residenzpost vor

München-Graggenau * Leo von Klenze legt - unaufgefordert und ohne „Anspruch auf diesen Bau zu begründen“ - einen Vorschlag für die Fassadengestaltung der Residenzpost vor, die er zur Kaschierung der 292 Fuß [90 Meter] langen und 70 bis 80 Fuß hohen Front auf dem nur 18 bis 19 Fuß tiefen bebaubaren Grundstück für geeignet hält. Dabei verfällt er „auf den Gedanken eines offenen Portikus - eines so schönen Gedankens der alten und neuen Zeiten, wozu hier der Bauplatz und seine Lage nach Norden und sein Verhältnis wie geschaffen scheint“. 

Da das „Törringsche Palais in seiner ganzen Höhe bedeckt werden müßte, so schien es beßer, die Analogie einer Anlage aus dem Cinquecento als aus der Antike zu nehmen, und Florenz bietet dazu die schönsten Beispiele dar“. Beigefügt sind wieder zwei alternative Vorschläge. Sie sehen über einer in Anlehnung an Filippo Brunelleschis Findelhaus gestalteten Bogenhalle ein wahlweise in kleine Fenster oder Arkaden geöffnetes Obergeschoss vor.

Das florentinische Vorbild dürfte Klenze nicht allein im Hinblick auf Dimensionen und Proportionen gewählt haben. So wie er den Königsplatz als ein hellenisch-antikes Forum gestaltete, konnte mit dem an den Palazzo Pitti erinnernden Königsbau und die Angleichung des Toerring-Palais an das „Ospedale degli Innocenti“ ein Platz entstehen, der einen Eindruck der florentinischen Renaissance vermittelt.

Die Rückwand der Arkaden ist schmucklos: „Ich habe in diesen Skizzen den Grund der Arkaden ganz glatt und ungeziert gelaßen, jedoch würde sich eine paßliche, vom Königsbaue aus vorzüglich anzusehende Zierde [...] leicht finden laßen. [...]
Es scheint mir hier eine der seltenen Gelegenheiten die Großartigkeit und Einfachheit der Florentinischen Gebäude, welche ich soviel wie irgendjemand kenne und schätze, ohne Manier, Gewalt und Opfer dessen, was Vernunft und architectonische Consequenz erheischen anzuwenden und zu erreichen.“

Dem möglichen Wunsch des Königs nach einer dem Königsbau ähnlichen Fassade begegnete Klenze im Voraus mit dem Hinweis auf die völlig unterschiedlichen Größenverhältnisse. König Ludwig I. akzeptiert die Idee der Bogenhalle, gibt aber zu bedenken, wie ein Gebäudeteil finanziert werden könne, der „nur Zierde“ und deshalb der Postkasse kaum aufzubürden sei. Klenze wiegelt ab: „Da dieser Bau namentlich im oberen Stock nicht blos Zierde, sondern für den Nutzen der Post eingerichtet würde, so glaube ich nicht, daß ein Grund vorliegt, ihn nicht von dieser Administration bestreiten zu laßen“.

In den folgenden Monaten wird diese Frage zum zentralen Streitpunkt. König Ludwig I. verteidigt die Idee gegenüber dem Finanzminister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und dem Minister des königlichen Hauses Gise. Die beiden Minister machen etatrechtliche Bedenken insbesondere im Hinblick auf die Ständeversammlung geltend, die ihrerseits bei der Entscheidungsfindung völlig übergangen worden ist.


4. 3 1882 - Das „Münchener Aquarium“ wird ausgeräuchert

München-Hackenviertel * Nach der vollständigen Räumung des „Münchener Aquariums“ von lebendem Inventar wird eine Ausräuchung vorgenommen. 

Die Schließung des Ausstellungsgebäudes stützt sich auf ein Sachverständigen-Gutachten, wonach der Biss der Brillenschlange in höchstem Grade gefährlich sei und das entkommene Exemplar sich aller wahrscheinlich noch in den Räumen des Etablissements versteckt halte.


4. 11 1883 - „Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

München-Hackenviertel * Das „Münchener Aquarium“ muss unwiderruflich geschlossen werden.


Bis 1959 - Die Poststraßenbahn bedient auch das Postamt 1

München * Die bis zum Jahr 1959 verkehrende Poststraßenbahn bedient auch das Postamt 1.


1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt.


1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden durch Max Lacher erneuert. Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.


24. 8 1838 - Das Kgl. General-Postamts-Bureau wird eröffnet

München-Graggenau * Nach vier Jahren Bauzeit kann das Kgl. General-Postamts-Bureau in der heutigen Residenzstraße 2 endlich für die Allgemeinheit geöffnet werden. Die Gesamtkosten sind in der Zwischenzeit auf 369.000 Gulden gestiegen. Kein Wunder also, dass in der Öffentlichkeit Beschwerden laut werden.

Da kann auch die damals hervorgehobene Funktion der Loggia, „welche den Abreisenden oder den Freunden der ankommenden Reisenden einen angenehmen Aufenthaltsort zum Abwarten darbietet“, die Kosten kaum rechtfertigen und die Mängel aufwiegen.


21. 7 1874 - Solidarität zwingt den Wirt zum Einlenken 

München-Au * Der Bierboykott zeigt Wirkung. Der Wirt „Zum Bereiter Anger“ bietet den Arbeitern der Lederfabrik Seiler und Bromberger den Liter Bier zunächst für acht Kreuzer an. Alle übrigen Gäste sollen weiterhin neun Kreuzer bezahlen. 

Die Arbeiter lehnen diesen Preisnachlass für ihre eigene Gruppe ab. Sie erklären, den Boykott fortzusetzen, solange der niedrigere Preis nicht für sämtliche Gäste gilt. Daraufhin gibt der Wirt nach und senkt den Bierpreis allgemein auf acht Kreuzer. 

Die „Süddeutsche Volksstimme“ würdigt am 21. Juli 1874 die solidarische Haltung: „Die Arbeiter erklärten jedoch, unter diesen Umständen den Streik aufrecht erhalten zu müssen. Der Wirt gab nun nach und verkauft jetzt durchgängig das Bier nur um 8 kr. Es ist sehr zu wünschen, dass andere Stände von diesem Gemeinsinn der Arbeiter lernen, statt wie bisher über diese loszuziehen.“ 

Der Vorgang macht deutlich, dass es den Arbeitern nicht nur um einen persönlichen Preisvorteil geht. Ihr gemeinsames Vorgehen soll eine Preissenkung für alle Gäste erreichen. 


1. 7 1993 - Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

München-Haidhausen * Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben.


1954 - Deutschlands größte Telefonvermittlungszentrale in der Residenzpost

München-Graggenau * Die größte Telefonvermittlungszentrale Deutschlands nimmt in der Residenzpost den Betrieb auf.


23. 7 1835 - Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel

Haidhausen * Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel.


25. 6 2008 - Der Stadtrat will ein neues Kurt-Eisner-Denkmal

München * Aufgrund des bevorstehenden 90. Todestages von Kurt Eisner am 21. Februar 1919 beschließt der Stadtrat die Ausschreibung eines neuen Denkmals für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern. 


1994 - Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert.


11. 9 1834 - Graf Toerring-Gutenzell senkt den Verkaufspreis

München-Graggenau * Nach einem ersten Verkaufsangebot über 250.000 Gulden senkt Graf Toerring-Gutenzell - auf Einspruch König Ludwigs I. - den Preis für seinen Besitz an der Stelle der späteren Residenzpost aus „patriotischer Gesinnung“ auf 185.000 Gulden, um dann einen um weitere 5.000 Gulden gedrückten Vertrag zu unterzeichnen.


1349 - Die Pest mündet in Pogrome

München - Herzogtum Baiern * Die Pest tobt im ganzen Land. Die Mattseer Annalen sprechen von einem Drittel der Menschen, die von der grauenvollsten Pest hingerafft werden. Unter den am meisten heimgesuchten Orten werden Braunau, München und Landshut genannt.

Deshalb werden in Salzburg und München, aber auch in anderen Städten, „aus ruchloser übler Nachrede, die Juden verbrannt, geschlachtet, zerstückelt und auf sonstige Weise abgeschlachtet und getötet“.


21. 5 1881 - „Das Münchener Aquarium“, Münchens erstes Panoptikum, wird eröffnet

München-Hackenviertel * Mit dem „Münchener Aquarium“ öffnet das erste stationäre „Panoptikum“ Münchens. Das Etablissement befindet sich am Färbergraben 24 und wird von Johann Baptist Gassner geführt. 

Vom  Vestibül führen Treppen in die einzelnen Sammlungen. Die namengebende Attraktion - das Aquarium - befindet sich im Untergeschoss des Anwesens. Der Raum ist als Tropfstein-Grotte gestaltet und kühl, „wie wenn man zur Sommerzeit in des Tannenwaldes Schatten tritt“. Im Vorderteil befinden sich die Süßwasserbecken, im Mittelbau folgen die Meerwasser-Aquarien. 

Im Kontrast zum Unterwassererlebnis des Aquariums bietet dem Besucher der Ausstellungssaal im Erdgeschoss ein ganz anderes Ambiente. Der Saal ist salonartig mit Kronleuchtern eingerichtet. An der Wand entlang und zwischen den Fenstern sind Affen- und Vogelkäfige aufgestellt, die jeder für sich in Architektur und Dekoration ein separates Schauereignis bieten. In einem mit Maschendraht verkleideten Rundtempel sind auf einem dekorativen blätterlosen Baum exotische Vögel zu besichtigen. 

Im großen Saal im ersten Obergeschoss sind „raffinierte und spektakuläre Produkte menschlicher Kunstfertigkeit“ untergebracht. Das Angebot reicht von alten chinesischen Skulpturen, historischen Waffen, ausgestopften Tieren, Spieluhren bis hin zu mechanischen und automatischen Maschinen. Eine besondere Attraktion ist ein Telefon, das in Zeitungsinseraten von J. B. Gassner extra beworben wird. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist ein elektrisches Harmonium, das verschiedene, über den Raum verteilte Instrumente und Geräuschquellen in Gang setzen kann. Gassner will damit „Eine Reise um die Welt“ inszenieren. Und gefühlt dann noch Hunderte andere Ausstellungsstücke, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann. 

In der zweiten Etage befindet sich zur Unterhaltung und zum Zeitvertreib das Panoptikum. Neben anderen Ausstellungsstücken wie den Zauberspiegeln, sind hier humorvolle, aber auch märchenhafte Szenen mit Wachsfiguren aufgebaut. So beispielsweise das „Rotkäppchen und der böse Wolf“, „Drei Polizeiwidrige Gestalten“ oder „Die Klatschweiber“. Hier sind zwei Frauen wegen „Klatschereien“ in eine Geige gelegt worden. Damit sie sich gegenseitig nicht kratzen konnten, werden ihre Hände in besondere Löcher gesteckt und mit einem Schloss versperrt. Zum Abschluss gibt es noch eine Sammlung von „Totenmasken berühmter Persönlichkeiten“ zu sehen. Das Angebot reicht von Napoleon I. bis Martin Luther, von Isaac Newton bis Ludwig van Beethoven. 

Im Erdgeschoss ist das Restaurant untergebracht, in dem man „noch ein Stündchen in trautem Gespräch bei einem Glas Spatenbier das Gesehene am Geistesauge vorbeiziehen lassen.“ Hier befindet sich auch der Ausgang. Zurück in die Sammlung ist nicht mehr möglich. 


26. 4 1880 - Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ beginnen

München-Hackenviertel * Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ am Färbergraben 24 beginnen. Johann Baptist Gassner hat dafür das Schäffler-Strobel‘sche Haus gekauft, es abbrechen und einen „Kolossalbau“ von drei Stockwerken an dessen Stelle zum Zwecke der Unterbringung seiner Kunstsammlungen und der Aquarien errichten lassen. Nach einem guten Jahr ist das Etablissement fertiggestellt. Selbst die Straße wurde durch eine neue Pflasterung aufgewertet.


30. 5 2011 - Das neue Kurt-Eisner-Denkmal wird eingeweiht

München-Angerviertel * Auf einem kaum frequentierten Platz am Oberanger, vor der Münchner SPD-Zentrale, wird von der Stadt das von Rotraut Fischer gestaltete neue Denkmal für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Kurt Eisner, eingeweiht.

Es ist ein Glaskasten mit der Aufschrift „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. Das Zitat stammt aus Kurt Eisners Aufruf „An die Bevölkerung Münchens“ vom 8. November 1918, der in den Münchner Neuesten Nachrichten veröffentlicht worden war. 


1889 - Die Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete Schalterhalle

München-Graggenau * Das Postamt in der Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke Schalterhalle durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.


1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.


21. 12 1551 - Herzog Albrecht V. erlässt die Vertreibung aller Juden

München * Der streng katholische Herzog Albrecht V. erlässt aus eigener Machtvollkommenheit die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum. 


1346 - Ein sich aufbauendes Pogrom wird verhindert

München * Ein gewaltsamer Übergriff auf die jüdische Bevölkerung Münchens, der als Pogrom bezeichnet wird. Erneut werden Juden des Ritualmordes beschuldigt. Durch das entschlossene Eingreifen Kaiser Ludwigs des Baiern können sie gerettet werden. Dabei spielen auch finanzielle Interessen eine wichtige Rolle.


1394 - In München leben 23 jüdische Familien

München * In München leben 23 jüdische Familien. 


1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.


1403 - Eine Chronik nennt 13 jüdische Familien in München 

München * Einer Münchner Stadtchronik zufolge leben 1403 noch 13 jüdische Familien in der Stadt. Die jüdische Gemeinde besteht weiterhin und verfügt über eine Synagoge.


14. 9 1442 - Herzog Albrecht III. überträgt die Münchner Synagoge an Hans Hartlieb 

München-Graggenau * Nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus München schenken Herzog Albrecht III. und Herzogin Anna die Synagoge in der Judengasse dem herzoglichen Leibarzt Johannes „Hans“ Hartlieb. Damit endet das mittelalterliche Gemeindeleben an diesem Ort. Hartlieb lässt um 1442/44 im Untergeschoss des Gebäudes eine Marienkapelle einrichten. 


29. 9 1616 - Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden erneuert

München * Herzog Maximilian I. bestätigt im sogenannten „Codex Maximilianeus“ die seit dem 16. Jahrhundert geltenden Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbote für Juden in Baiern. Die Grundlagen dieser Politik reichen bis zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung unter Herzog Albrecht V. in den Jahren 1551/53 zurück. 

Juden ist es damit weiterhin untersagt, sich dauerhaft in Bayern niederzulassen, Handel zu treiben oder ein Gewerbe auszuüben. Nur in Ausnahmefällen können einzelne sogenannte „Schutzjuden“ mit besonderer Genehmigung zeitweise im Land leben oder wirtschaftlich tätig sein.


1381 - Die Synagoge wird erbaut

München-Graggenau * In den Jahren 1380/81 wird in der Judengasse, der späteren Gruftgasse, auf dem heutigen Marienhof, eine Synagoge errichtet - auf dem südlichen Areal des heutigen Marienhofes. Wenig später kommt noch ein rituelles Bad und eine Fleischbank dazu. 


1553 - Juden ist der Aufenthalt im Herzogtum Baiern verboten

München * Die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum Baiern wird von den versammelten baierischen Landständen in der neuen „Landesordnung“ aufgenommen. Die „Landschaft“ besteht aus Vertretern des Klerus mit Grundherrschaft, des Adels sowie der Städte und Märkte mit niederer Gerichtsbarkeit.

Weil der Landtag in der Regel nur alle drei Jahre zusammenkommt, ist es für Herzog Albrecht V. die erste Gelegenheit, seinen Erlass zur Vertreibung aller Juden vom 21. Dezember 1551 gesetzlich zu verankern.


1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.


1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.


Um 1379 - Zusatzabgaben zum Bau der Synagoge

München-Graggenau * Um die Kosten für den Bau einer Synagoge und eines Spitals für die jüdische Armenfürsorge zu finanzieren, beschließen die Münchner Juden, für einen Zeitraum von drei Jahren jährlich einen zusätzlichen halben Zehnten zu zahlen.


12. 10 1285 - Ein Münchner Jude soll einen christlichen Knaben ermordet haben

München * In München ereignet sich ein Judenpogrom, bei dem nach Angaben des zeitgenössischen „Nürnberger Marmorbuchs“ 67 Menschen ums Leben kommen. Auslöser ist der Vorwurf eines Ritualmords: Den Juden wird unterstellt, sie hätten „von einem alten Weib“ ein christliches Kind gekauft, anschließend ermordet und sein Blut für rituale Zwecke missbraucht. 

Daraufhin erschlägt ein aufgebrachter Mob zahlreiche Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Die übrigen suchen Schutz in einem Haus, einem Betsaal oder einer Synagoge, die von der Menge in Brand gesetzt wird. 

Ob damals tatsächlich bewusst ein Feuer gelegt wurde ist fragwürdig, da das die ganze - in der Regel aus Holz erbaute - Stadt gefährdet hätte. Andererseits ist vorstellbar, dass die antisemitisch aufgeheizte Stimmung und die Dynamik kollektiver Gewalt die bestehenden Hemmschwellen erheblich gesenkt haben. 


1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 


9. 8 1380 - Die Judengasse wird erstmals genannt

München-Graggenau * Die „Judengasse“ wird erstmals genannt.


4 1705 - Das Niederlassungsverbot für Juden besteht weiter

München * Das Niederlassungsverbot für Juden im Herzogtum Baiern gilt auch während der kaiserlichen Administration. Dennoch halten sich einzelne Juden mit Sondergenehmigungen in München auf, vor allem Hoffaktoren und Hoffinanziers, Lieferanten des Hofes oder Militärs und durchreisende Kaufleute. Es handelt sich aber nur um wenige Einzelpersonen oder einzelne Familien, nicht um eine organisierte Gemeinde. 

Die habsburgische Verwaltung hebt die antijüdischen Bestimmungen nicht auf, obwohl in Wien und anderen habsburgischen Territorien bereits größere jüdische Gemeinden existieren. Bayern bleibt auch unter österreichischer Verwaltung konfessionell und rechtlich weitgehend bei seinen bisherigen Regelungen. 


14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.


6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“


20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.


12. 8 1855 - Premiere der Wagner-Oper „Thannhäuser“ in München

München-Graggenau * Die Richard-Wagner-Oper „Thannhäuser“ wird im Münchner Hof- und Nationaltheater aufgeführt.

 


20. 6 1869 - Hans von Bülow bringt „Tristan und Isolde“ erneut zur Aufführung

München-Graggenau * Vor seinem endgültigen Weggang aus München bringt Hofkapellmeister Hans von Bülow „Tristan und Isolde“ am 20. und 22. Juni im Nationaltheater erneut zur Aufführung.


14. 1 1823 - Der Brand des Hof- und Nationaltheaters und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des Hof- und Nationaltheaters bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines Max-Joseph-Denkmals, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.


16. 6 1861 - Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

München-Graggenau * Kronprinz Ludwig II. erlebt Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin.


9. 7 1865 - „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

München * Die Richard-Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld als Erik wird in München aufgeführt. König Ludwig II. fährt zu jeder Aufführung im Sonderzug von Starnberg nach München und wieder zurück.


21. 6 1868 - Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Graggenau * Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden im Hof- und Nationaltheater für München uraufgeführt.


1. 7 1865 - König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

München-Graggenau * Da König Ludwig II. die Aufführung von „Tristan und Isolde“ am 19. Juni nicht miterleben wollte, ordnet er einen vierten Termin an. Er hatte die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfunden. 

Für die Zusatzaufführung muss Ludwig II. extra beim sächsischen König eine Verlängerung des Urlaubs für das Ehepaar Schnorr von Carolsfeld erwirken. 


18. 7 1854 - Ein neuer Fall von Cholera

München-Graggenau * Ein Theaterbesucher aus der Schweiz bricht während der Vorstellung zusammen und wird in die Klinik gebracht. Vermutlich ist auch er bereits vom Cholera-Erreger angesteckt.


10. 6 1865 - Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

München-Graggenau * Im Hof- und Nationaltheater wird Richard Wagners „Tristan und Isolde“ uraufgeführt. Auch hier führt Hans von Bülow den Dirigentenstab. Die Oper ist ein weiterer Höhepunkt im Leben des Komponisten.

Die Frankfurter Rundschau schreibt darüber:„Das schönste und erhabenste Werk, welches die Welt besitzt“. Dagegen meint Der Volksbote, eine bayerische Provinzzeitung: „Musik ein Tollsinn, Text ein Unsinn, das Ganze ein Irrsinn“. Doch der Märchenkönig ist wieder einmal begeistert.

Wegen der „Schweinehunde-Affäre“ und den deshalb befürchteten Ausschreitungen befindet sich die Polizei im Zuschauerraum.


26. 10 1811 - Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt. 


19. 6 1865 - „Tristan und Isolde“ wird zum dritten Mal aufgeführt

München-Graggenau * „Tristan und Isolde“ wird im Hof- und Nationaltheater zum dritten Mal aufgeführt. König Ludwig II. wohnt der Aufführung nicht bei, da er die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfindet.


26. 9 1911 - Die Berufsfeuerwehr wird Automobilisiert

München * Der Münchner Magistrat beschließt die Automobilisierung der Berufsfeuerwehr.


12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden. Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hatte, gingen die Arbeiten zügig voran. 


1. 10 1920 - Das Rettungswesen geht auf die Berufsfeuerwehr über

München * Das Rettungswesen, das von der Münchner Freiwilligen Rettungsgesellschaft und der Freiwilligen Sanitätskolonne des Roten Kreuzes betrieben wurde, geht jetzt auf die Berufsfeuerwehr über.


29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 


11. 7 1904 - Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

München-Angerviertel * Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr an der Blumenstraße 34 ist bezugsfertig.


22. 9 1869 - Ludwig II. lässt „Das Rheingold“ im Hof- und Nationaltheater uraufführen

München-Graggenau • Gegen den erklärten Willen von Richard Wagner lässt König Ludwig II. die Oper „Das Rheingold“ im Hof- und Nationaltheater uraufführen.


1963 - Der übriggebliebene Königskopf

München-Graggenau * Der vor der Einschmelzung gerettete Kopf des König- Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke liegt jahrelang im Städtischen Bauhof herum, bis er zunächst im Stadtmuseum und ab 1963 im Na­tionaltheater seinen Platz findet.


13. 6 1865 - Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“

München-Graggenau * Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“ im Hof- und Nationaltheater.


3. 8 1871 - Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

München * Das Münchner Ordinariat untersagt den Theologiestudenten den Besuch der Vorlesungen von Ignaz von Döllinger.


29. 5 1433 - Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses

München-Angerviertel * Die Herzogbrüder Ernst und Wilhelm III. erlassen - auf Bitte des Rats der Stadt - eine ausführliche Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses (Stadtbordell), „daz dadurch vil ybels an frawen und jugkfrawen understannden [verhindert] werde“. Die Stadt erwirbt dafür vom Heiliggeist-Spital ein Anwesen an der Mühlgasse am Anger.


Nach dem 4. 8 1914 - Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

München * Mit Beginn des Ersten Weltkriegs ziehen 90 Münchner Berufsfeuerwehrmänner auf die Schlachtfelder. Zur Aufrechterhaltung des Löschwesens werden jetzt die noch nicht eingezogenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr herangezogen.


1792 - Das Franziskaner-Kloster muss dem Bau eines neuen Theaters weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem Hause Wittelsbach hat die kurfürstliche Hofbauintendanz den Abbruch des Franziskaner-Klosters für den Bau eines neuen Theaters ins Auge gefasst.


2. 5 1844 - Unruhen vor dem Nationaltheater

München-Graggenau * Am Abend des 2. Mai 1844 besucht König Ludwig I. gemeinsam mit der Hochzeitsgesellschaft das Theater. Nach dem ersten Akt versammelt sich eine Menschenmenge vor dem Gebäude und droht, es zu stürmen. Daraufhin verlassen zahlreiche Zuschauer ihre Plätze, um das Geschehen zu beobachten. Schließlich folgen auch der König und seine hochrangigen Gäste. 

Die französische Presse berichtet, Ludwig I. habe dem vor dem Theater stationierten Militär befohlen, auf die Menschenmenge zu schießen. Die Soldaten sollen diesen Befehl verweigert haben. In der deutschen Presse findet sich keine entsprechende Meldung, was sich möglicherweise mit der damals herrschenden Zensur erklären lässt. 

Ob sich der Vorfall tatsächlich so ereignet, bleibt ungewiss. Ausländische Zeitungen sind über die Ereignisse in München nicht immer zuverlässig informiert, und weitere Belege für den angeblichen Schießbefehl fehlen. Fest steht jedoch, dass die Unruhen König Ludwig I. in eine äußerst bedrängte politische Lage bringen. 


Ab 1888 - An der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl

München-Au * Auf dem Wiesengrundstück an der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl.


26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.


11 1802 - Auch das Franziskaner-Klostergebäude verschwindet

München-Graggenau * Mit dem Abbruch der Franziskaner-Klostergebäude verschwindet auch der Friedhof mit seinen Gruftkapellen und den Gräbern zahlreicher Persönlichkeiten. Einige Grabplatten werden vorsorglich als historische Monumente an die Frauenkirche übergeben. Graf Törring-Gronsfeld lässt drei Epitaphen von Familienangehörigen in die Bogenhauser Georgskirche bringen.

Das Epitaph des im Jahr 1594 verstorbenen Renaissancekomponisten Orlando di Lasso befindet sich im Nationalmuseum, den Schädel des Wilhelm von Occam erhielt die Bayerische Akademie der Wissenschaften. 

Und noch beim Bau der Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz beförderten die Bagger eine große Zahl von Knochen zutage.


14. 1 1841 - Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt

München-Graggenau * Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt. Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist Hausknecht beim Faberbräu. Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 


31. 7 2014 - Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt

München-Au * Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt. Das Gebäude entlang dem Auer Mühlbach wird abgerissen und mit 27 Wohnungen für Senioren neu aufgebaut. Unter dem Gelände entsteht eine Tiefgarage. Der Gebäudekomplex am Imma-Mack-Weg wird saniert und umgebaut. Unten bezieht die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG Büros, darüber kommen elf Wohnungen. 


1375 - Eine Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche abgeschlossen werden.


Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen

München-Graggenau * Auch die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen.


1776 - Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet

München-Graggenau * Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet. Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der Patres dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.


1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.


14. 1 1823 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder. Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird. Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 


1775 - Der Friedhof des Franziskanerklosters wird geschlossen

München-Graggenau - München-Isarvorstadt * Der Friedhof des Franziskanerklosters wird lange vor dem Spezialreskript von Kurfürst Carl Theodor aus dem Jahr 1788, das die Auflösung aller innerstädtischen Friedhöfe vorschreibt, geschlossen. 

Die Gebeine der Verstorbenen bringt man auf den neuen Gesamtfriedhof, der weit vor den Toren der Stadt liegt, dem Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße.


19. 8 1498 - Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus

München-Angerviertel * Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus (Stadtbordell) und wollen dem Frauenmeister ans Leben, weil sie ihn für die Einschleppung der Syphilis verantwortlich machen. 35 bewaffnete Soldaten müssen daraufhin 46 Tage und Nächte das Frauenhaus bewachen.


18. 7 1853 - Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Nachdem das königliche Einverständnis zur Erhöhung des Pflasterzolls, der Weinsteuer und des Malzzuschlags vorliegt, beginnt die Stadt, unter Leitung des noch jungen Bauingenieurs beim Stadtbauamt, Arnold Zenetti, mit den Straßenbauarbeiten zur Maximilianstraße. 

Die gewünschte Auffüllung der Bäche wird abgelehnt, da dies den wirtschaftlichen Ruin für den Münchner Osten bedeuten würde. Deshalb werden später viele Kellergeschosse aus den massiv gemauerten Bacheinfassungen hergestellt.


17. 5 1632 - Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

München - Haidhausen * Unterwürfig überreichen die Münchner Stadtväter dem anrückenden Kriegsherrn Gustav II. Adolf am Gasteig die Stadtschlüssel. Der schwedische König zieht daraufhin in München ein, um in der Münchner Residenz Quartier zu nehmen.

Sein Weg führt ihn über die Isarbrücke zum Roten Turm und weiter durch das Isartor in die Stadt. In seiner Begleitung befinden sich der „Winterkönig“ Friedrich V., Pfalzgraf August von Sulzbach, die Herzöge Bernhard und Wilhelm von Weimar sowie Johann von Holstein. Ihnen folgen drei Regimenter.

Der Überlieferung nach soll Gustav Adolf von München so begeistert gewesen sein, dass er am liebsten die Residenz mit nach Schweden genommen hätte. Tatsächlich wird berichtet, er habe die Stadt – angesichts ihres vergleichsweise kargen Umlandes – mit einem „goldenen Sattel auf einem mageren Pferd“ verglichen. Seine angebliche Schwärmerei für die Residenz ist jedoch wohl eine spätere Ausschmückung. Überliefert ist vielmehr, dass ihm besonders ein Ofen gefiel und er gewünscht habe, „dass dieser Ofen zu Stockholm wäre“.

Die Schweden besetzen die bayerische Haupt- und Residenzstadt. Der Historiker Siegmund Riezler schrieb dazu: „Im Übrigen aber wurde weder Eigentum noch Person angetastet.“ Ganz zutreffend ist das nicht. Wie so oft leiden vor allem die Bewohner der Vorstädte. Die Hauptarmee lagert nicht innerhalb der Stadtmauern, sondern in den Dörfern vor den Toren. Dort plündern und rauben die Soldaten, was sie finden können, und verkaufen es anschließend in der Stadt. So gelangen die Münchner zu billigsten Preisen an Waren – doch der Preis dafür wird außerhalb der Mauern bezahlt.


28. 5 1977 - Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe

München-Kreuzviertel * Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe durch den Bischof von Würzburg, Josef Stangl, in der Münchner Frauenkirche. 


1607 - Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Der alte Drei­flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche abgerissen. An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene Madonna mit dem Kind, die sich heute auf der Mariensäule befindet, verwendet wird. Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der Frauenkirche. 


3. 9 1917 - Michael von Faulhaber besetzt den Münchner Erzbischofsstuhl

München-Kreuzviertel * Die Inthronisation des neuen Erzbischofs von München-Freising, also die liturgische Einführung in sein Amt und die rechtliche Besitzergreifung seiner Diözese, erfolgt. Angesichts des Krieges verzichtet Michael von Faulhaber auf die sonst üblichen großen Feierlichkeiten sowie den Festzug durch die Stadt. Stattdessen fährt er direkt vom Palais Holnstein zum Dom. Äußeres Zeichen für die Besitzergreifung der Erzdiözese durch den Oberhirten ist die Übernahme der Kathetra und des Bischofsstabes. 

Als Faulhaber seinen Münchner Bischofsstuhl besetzt, ist er 48 Jahre alt. Dreieinhalb turbulente Jahrzehnte übt er das Amt des Erzbischofs von München und Freising aus. Sie bringen das Ende der Monarchie durch eine unblutige Revolution und führen von der Räterepublik über die Weimarer Republik zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und schließlich zum mühsamen Wiederaufbau nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg. 


1891 - Der Grundstein für die Ohel-Jakob-Synagoge wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für die neue Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, kann gelegt werden. Die Finanzierung des Gebetshauses erfolgt vollständig aus den eigenen Mitteln der orthodoxen Gemeinde, die durch großzügige Spenden gesammelt werden konnten.


3. 9 1533 - Gnadenersuchen für einen Rumor im Frauenhaus

München * Vor dem Münchner Rat erscheint „das gantz hantwerck“ und bittet für Hans Walts, der seit drei Tagen wegen eines „rumors“ im Frauenhaus in Arrest sitzt, um Gnade. Hans Walts wird ermahnt und freigelassen. Im Gegenzug gelobten die Gesellen, „frid gegen [den] frauenwirt und den [= die] seinen“ zu halten. 


1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der Kenotaph für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der Frauenkirche verlegt.


20. 6 1802 - Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

München-Graggenau * Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet. 


21. 9 1662 - Der Kurprinz wird auf die Namen Maximilian Emanuel getauft

München • Kurprinz Max Emanuel wird in der Frauenkirche vom Salzburger Fürsterzbischof Guidobald von Thun und Hohenstein auf die Namen Maximilian Emanuel Ludwig Maria Joseph Cajetan Antonius Nikolaus Franziskus Ignatius Felix getauft. Er stellt sich damit als Erbe der bedeutendsten Vertreter der Häuser Wittelsbach und Savoyen vor. Als Taufpaten werden der Cousin Ferdinand Marias, der Erzbischof und Kurfürst von Köln, Maximilian Heinrich, sowie Henriette Adelaides Bruder, Carl Emanuel, erwählt. 


1. 8 1883 - Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

Mangfalltal - München * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird - mit den üblichen Gottesdiensten in der katholischen Frauenkirche, der evangelischen Matthäuskirche und in der Synagoge - offiziell eingeweiht.


Ab 17. 3 1392 - Das erste Gnadenjahr außerhalb Roms ist in München

Rom-Vatikan - München * Papst Bonifaz IX. gewährt für die Zeit vom 17. März bis zum 1. August 1392 einen auf München und seinen Burgfriedensbezirk beschränkten Ablass. Er gilt für alle Sünden, außer für vorsätzliche Tötungen. Es war das erste Gnadenjahr außerhalb Roms. Die Ablasserbitter müssen in dieser Zeit  

  • nach München pilgern,  
  • dort sieben Tage verweilen,  
  • je dreimal die Frauenkirche,  
  • die Peterskirche,  
  • die Jakobskirche am Anger und  
  • die Spitalskapelle besuchen und  
  • mindestens einmal die ausgestellten Reliquien verehren,  
  • beichten und  
  • ein vom Beichtvater festgelegtes Almosen spenden.  

Die ganze Aktion ist nur darauf angelegt, dieses Almosen, eine versteckte Steuer, den Gläubigen aus der Tasche zu ziehen. Der Zugang zum Himmel muss mit barem Geld erkauft werden. Der Kirche ist es höchst effektvoll gelungen, den um ihre arme Seele fürchtenden Gläubigen einzureden, sie könnten sich durch Beichte und milde Gabe von der Strafe des Fegefeuers loszukaufen: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“  

Nonnen wollen trotz Klausur nach München. Ihre Kirchenoberen können es ihnen nur unter Androhung der Exkommunikation und des Kerkers verbieten. Damit die Pilger ihr Geld nur an die vorbestimmte Stelle bringen, wird eine eigene Straßenpolizei gegründet.  

Die Masse der kleinen Leute ist es, die das Geld nach München bringt. Die Geschäftsleute Münchens machen einen enormen Schnitt. Auch die Jakobidult erlebt ab dem Gnadenjahr einen ungeheueren Aufschwung.  

Ursprünglich hat man geplant, die Einnahmen je zur Hälfte den genannten Kirchen und dem Papst zuzugestehen. Später wird auch Herzog Stephan ein Viertel zugesprochen. Da die Münchner einen Teil der Einnahmen abzweigen und der Papst dadurch leer ausgeht, werden über die „ruchlose Stadt“ die höchsten Kirchenstrafen verhängt: Bann und Interdikt. Das gesamte kirchliche Leben der Stadt muss solange ruhen, bis die Gelder zurückerstattet werden. 


9. 11 1938 - Zerstörung der Ohel-Jakob-Synagoge in der Reichspogromnacht 

München-Graggenau * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird die Ohel-Jakob-Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße während der reichsweiten Novemberpogrome von Angehörigen der SA in Brand gesetzt. Das Gotteshaus brennt vollständig aus, die gesamte Inneneinrichtung wird zerstört. 

Als Rabbiner Ernst Ehrentreu versucht, die wertvollen Thorarollen zu retten, wird er von den Tätern bedroht und gezwungen, das Gebäude zu verlassen. Die Synagoge, die seit ihrer Einweihung 1892 das religiöse Zentrum der orthodoxen Juden Münchens bildet, wird damit vernichtet. 

Nach dem Brand muss die Israelitische Kultusgemeinde sogar die Kosten für den Abriss der Ruine tragen. Die zur Synagoge gehörende Schule wird geschlossen. Heute erinnert eine Gedenktafel an der Herzog-Rudolf-Straße an die Zerstörung des Gotteshauses und an die Auslöschung eines bedeutenden Zentrums jüdischen Lebens in München.


27. 5 1875 - Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

Schloss Nymphenburg - München-Kreuzviertel * Prinz Otto ist seinen Bewachern auf Schloss Nymphenburg entkommen. Er durcheilt die Frauenkirche bis zum Altar, wirft sich auf die Knie und bittet laut schreiend um Vergebung seiner Sünden. 


6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.


1874 - Orthodoxe Münchner Juden erhalten eigenen Betsaal

München-Graggenau * Orthodoxe Münchner Juden treffen sich in einem Betsaal, den der Bankier Emil Neustädter in seinem Privathaus in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße, eröffnet hat. 


25. 3 1892 - Einweihung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, wird feierlich eingeweiht. Der Name „Ohel Jakob“ bedeutet „Zelt Jakobs“ und verweist auf das biblische Bild des Zeltes als Ort der Gegenwart Gottes. Errichtet wird die Synagoge vom Verein Ohel Jakob, der die orthodoxen Juden Münchens vertritt und den Bau vollständig durch Spenden finanziert.

Das von August Exter entworfene Gotteshaus bietet Platz für rund 150 Gläubige und verfügt über eine Frauenempore. Mit einer Höhe von etwa 19 Metern und seiner vergleichsweise schlichten Dimension wirkt der Bau eher wie eine kleine Pfarrkirche als wie die monumentale Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Dennoch entwickelt sich die Synagoge rasch zum religiösen Zentrum der orthodoxen jüdischen Gemeinde Münchens. 

Architektonisch verbindet das Gebäude verschiedene historische Stilrichtungen. Die Straßenfassade orientiert sich an romanischen Kirchenbauten und wird durch frühgotische Elemente ergänzt. Besonders prägend sind das große Rundfenster mit Davidsstern sowie die zentrale Kuppel, die von byzantinischen Vorbildern inspiriert ist. Auch im Inneren spiegelt die Architektur die religiösen Funktionen wider: Über dem Thoraschrein erhebt sich ein neugotisches Rippengewölbe, während die zentrale Kuppel den Blick auf den Almemor, das Lesepult für die Toralesung, lenkt. 

Die Errichtung der Synagoge kostet rund 250.000 Mark. Zum Ensemble gehört außerdem eine Israelitische Volksschule in den benachbarten Gebäuden. Sie besitzt den Status einer öffentlichen Konfessionsschule.


1893 - Erweiterung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge wird um eine gemauerte Laubhütte ergänzt. Sie dient der Feier des jüdischen Laubhüttenfestes [= Sukkot] und erweitert die religiösen Nutzungsmöglichkeiten des Synagogenensembles.


23. 8 1803 - Die Heilige Stiege am Gasteigberg wird abgerissen

Haidhausen * Die Heilige Stiege zum Kruzifix am Gasteigberg wird abgerissen. 


7. 6 1936 - Ein Vaterunser für das Leben des Führers

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schließt seine Predigt in der Münchner Frauenkirche mit den Worten „Katholische Männer, wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.“  


Um den 16. 5 1705 - Der wittelsbachische Hausschatz wird bei den Franziskanern verborgen

München-Graggenau * Nach der Niederlage Kurfürst Max Emanuels und der Besetzung Baierns bringen Vertraute den wittelsbachischen Hausschatz in Sicherheit. Kostbare Gegenstände aus dem Besitz des Herrscherhauses werden im Münchner Franziskanerkloster verborgen und bleiben dort während der kaiserlichen Besatzungszeit bis 1715 verwahrt. 

Das Datum 16. Mai 1705 bezieht sich auf den Tag, an dem kaiserliche Truppen München besetzen. Es ist ein naheliegender Bezugspunkt, kann aber nicht abschließend als Datum der Verbergung angesetzt werden. 


4 1876 - Orthodoxe Münchner Juden setzen auf Tradition

München * Die Einführung eines neuen Gebetbuchs und der - traditionell nicht üblichen - Neugestaltung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung und Chorgesang veranlasst eine kleinere Gruppe orthodoxer Gemeindemitglieder zur Gründung des Vereins Ohel Jakob. 

Die Traditionalisten wollen „einen permanenten Gottesdienst nach früheren, in der hiesigen Synagoge üblich gewesenen Ritus“ abhalten. Aus diesem Grunde treffen sich die Orthodoxen in verschiedenen, über das ganze Stadtgebiet verteilten Betsälen, darunter in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße. 

Trotz der Differenzen spalten sie sich nicht von der Israelitischen Kultusgemeinde ab.


24. 8 1322 - Königin Beatrix von Baiern stirbt in München

München - München-Kreuzviertel * Königin Beatrix von Baiern, die erste Ehefrau von König Ludwig IV. dem Baiern, stirbt in München. Ihre Grabstätte befindet sich in der heutigen Münchner Frauenkirche. Mit ihrer Bestattung wird die Marienkapelle zur Hofkirche erhöht. 


17. 7 1704 - München gelobt den Bau einer Dreifaltigkeitskirche 

München * In der Frauenkirche legen Vertreter der drei Stände – Geistlichkeit, Adel und Bürgerschaft – ein feierliches Gelübde ab. Wenn München im Spanischen Erbfolgekrieg von Plünderung, Zerstörung und Seuchen verschont bleibt, soll zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit eine Kirche errichtet werden. 

Den unmittelbaren Anstoß geben die Visionen Maria Anna Lindmayrs. Sie erklärt, Gott werde die Stadt nur unter der Voraussetzung eines solchen Kirchenbaus vor den schlimmsten Gefahren bewahren. Im offiziellen Text des „Gelübdes der drei Stände“ werden jedoch weder Lindmayr noch ihre Prophezeiungen erwähnt. Der Bau der heutigen Dreifaltigkeitskirche beginnt erst 1711. 


1839 - Die Maximilianstraße wird entwickelt

Haidhausen - München-Lehel - München-Graggenau * Der Standort des heutigen Maximilianeums wird erst ins Auge gefasst, nachdem Thronanwärter Max II. mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Damals notiert er unter „Auszuführendes in München” den Plan einer „Verbindung der Stadt mit der Isar von der Neuen Residenz aus über das Lehel”.

Max‘ II. Vision wird später von Friedrich Bürklein folgendermaßen beschrieben: „Die Anlage eines großen öffentlichen Gartens mit Vergnügungsplätzen, ausgestattet mit schönen Alleen zwischen Fahr- und Fußwegen, mit Blumenbosquetts, ist ein Bedürfniß. In der Hauptform eines römischen Forums angelegt ein würdiger Bauplatz für öffentliche Bauten und Monumente, ein Corso, ein Sammelplatz der gebildeten Welt.

Gleich den Champs-Elysées in den entfernten Theilen zwischen Privatgebäuden: Conditoreien, Kaffee- und Speisehäuser, Säle für Musikfeste und Cirkus. Für die Anlage eines Objektes auf der Isaranhöhe wird ein Garten um so maßgebender, als durch diese Disposition genanntes Objekt gleichsam als Akropole für die Stadt erscheint.”

Der künftige König will eine - dem großstädtischen Charakter der Residenzstadt angemessene - Ausfallstraße nach Osten errichten lassen und befindet sich damit in vollkommener Übereinstimmung mit Münchens Stadtrat, der die Aufwertung dieses Stadtbereichs nach der ins Auge gefassten Eingemeindung der Vororte Haidhausen und Giesing sowie der Vorstadt Au schon seit längerer Zeit favorisiert.

Außerdem spielen militärische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle, da über die Straße die Armee zum Schutz der Residenz und zur Verhinderung von Zusammenrottungen aufständischer Bürger schnellstens aufmarschieren kann.


23. 2 1293 - Die Ortsbezeichnung Gasteig wird erstmals genannt

München * Der Ortsname Gasteig wird erstmals aus Anlass einer Seelgeräte-Stiftung „den siechen auf dem Gasteig ze München“ genannt. Gasteig bedeutet Der gache Steig, der steile Weg.


17. 10 1854 - Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera in der Frauenkirche abgehalten werden. Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.


1821 - Exerzierübungen vor dem neuen Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen Hof- und Nationaltheaters bleibt der Max-Joseph-Platz groß genug für Exerzierübungen. Ein Antrag des Generalkommandos München, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.


Vor dem 29. 5 1432 - Den Franziskanern fließt ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu

München-Graggenau * Den bei der Münchner Einwohnerschaft beliebten Franziskaner Barfüßern fließt innerhalb weniger Generationen ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu. Zahlreiche Adelige und Bürger stiften dem Kloster sogenannte Jahrtage mit regelmäßigen Reichnissen in Naturalien und Bargeld. Das führt schnell zur Verwahrlosung der Klostersitten, sodass sich der Münchner Rat zum Einschreiten veranlasst sieht. 


24. 9 1777 - Mozart logiert im Gasthof Zum schwarzen Adler

München-Kreuzviertel * Wolfgang Amadeus Mozart und seine Mutter kommen in München an und logieren im Gasthof Zum schwarzen Adler des Weinschenks Franz Joseph Albert in der Kaufingergasse.


13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs. Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.


1833 - Das Max-Joseph-Denkmal wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das Max-Joseph-Denkmal kann doch noch hergestellt werden. Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig. Vermutlich werden jetzt alle Teile im Sandgussverfahren hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der Erzgießerei komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den Max-Joseph-Platz gebracht. Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die Königsfigur wiegt 7.800 Kilogramm.


16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Am Tag des 25. Regierungsjubiläums von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild, das Max-Joseph-Denkmal, gelegt. Dabei wird nochmals gefordert, dass „das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“ soll, „den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“.


6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor

München-Graggenau * Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor.

Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.

Mit dem Guss des „Denkmals für König Max I. Joseph“ wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum Bronzegießer ausbilden lassen.

Gefördert hat ihn der „Leiter der Königlichen Münze“, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“ verschafft hat.


9. 8 1832 - Mit dem Guss der Königsfigur kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der Königsfigur auf dem Max-Joseph-Platz kann begonnen werden. Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten Schwarzen Masse, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten Flammofen bis zum Schmelzen erhitzt. Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt. Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem Flammofen, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen Gussform. Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die Gussform stürzen kann.

Der Guss der Königsstatue ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München, der Finanzministe, der Direktor der Königlichen Münze und Leo von Klenze teilnehmen. An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern. Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt. Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet. Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.


31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.


30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.


Ab 1468 - Münchens Bauvorhaben schaffen Arbeit 

München - Haidhausen - Au * Mit dem Neubau der Frauenkirche wächst Münchens Bedarf an Ziegeln und Arbeitskräften. Zugleich wird die Stadtbefestigung mit Zwingermauer und Vortoren weiter ausgebaut. In den folgenden Jahrzehnten kommen der Umbau des Alten Rathauses sowie der Bau des Zeughauses und der Salvatorkirche hinzu. Haidhauser Ziegeleien verarbeiten örtlichen Lehm zu Baumaterial; in der Au entwickeln sich weitere Gewerbebetriebe am Auer Mühlbach. Die Arbeitsmöglichkeiten fördern den allmählichen Zuzug in beide Orte. 


1729 - Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als 100-Dukaten-Strafe

München - Haidhausen * Der Münchner Weinwirt Hillebrand erhält eine 100-Dukaten-Strafe, weil er in seinem Haus den Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor Wertheimer das Laubhüttenfest fast öffentlich hat feiern lassen. Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.


10. 6 1959 - Die Kreuzigungsgruppe vor dem Leprosenhaus wird aufgestellt

München-Haidhausen * Die aus zwei Marmorfiguren und einem Bronze-Kruzifix bestehende Kreuzigungsgruppe wird in der Grünanlage nahe dem ehemaligen Leprosenhaus aufgestellt. Sein ursprünglicher Standort befand sich zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite, beim heutigen Kulturzentrum. 


21. 7 1804 - Auf dem Franziskaner-Friedhof stampfen Soldatenstiefel

München-Kreuzviertel - München-Graggenau * In einem kurfürstliches Reskript an die Oberbaierische Militär-Inspektion“heißt es:

  • „Wir haben gnädigst beschlossen, den bisherigen Parade-Platz dem Vergnügen des Publikums allein zu widmen, und zu diesem Zwecke verschönern zu lassen.
  • Dagegen bestimmen Wir den Platz des ehemaligen Franziskaner-Klosters zur Zeit als Parade-Platz, und eröffnen solches Unserer oberbaierischen Militär-Inspektion zu Anweisung der hiesigen Kommandantschaft“.

Das Franziskanerkloster ist inzwischen abgerissen und der dazugehörige Friedhof eingeebnet worden. Der dadurch entstandene große Raum erhält bald darauf die Bezeichnung Max-Joseph-Platz. Über den Gräbern des Franziskanerfriedhofs stampfen seither Soldatenstiefel, vor allem aus der Kosttor-Kaserne und der Kreuzkaserne. Bis zum Frühjahr 1826 dient der heutige Max-Joseph-Platz als Exerzierplatz der Münchner Garnison, um sich auf einen potenziellen Einsatz sorgfältig vorbereiten zu können. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es keine militäreigenen großen Truppenübungsplätze. Die eigentliche Truppenausbildung muss daher auf den Kasernenhöfen und auf Exerzierplätzen stattfinden.


1. 9 1833 - Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

München-Graggenau * Leo von Klenze legt dem König die Grundzüge seiner Planungen für den Platz vor der Oper in Form von zwei Baulinienalternativen vor.

  • Die eine führt zu einer symmetrischen Platzgestalt, indem der Königsbau und die geplante neue Fassade der Hauptpost zwei gleich große Flächen beidseitig der Mittelachse begrenzen, die ihrerseits durch die Längsachse des Nationaltheaters und den geplanten Aufstellungsort des Max-Joseph-Denkmals festgelegt ist.
    Diese Symmetrie ist allerdings nur um den Preis einer „ganz in die Karikatur fallende Breite“ des Postgebäudes von etwa vier Metern zu erreichen.
  • Der zweite Vorschlag rückt die Bauflucht weiter in den Platz, ausgerichtet auf die Südecke der Perusagasse, was erheblichen Gewinn an Raumtiefe für das Postgebäude bedeuten würde.

König Ludwig I. entscheidet sich für die erste Lösung, da im anderen Falle das Denkmal für seinen Vater aus der Platzmitte geraten würde.

Mit der Hauptpost soll ein markantes Beispiel für die hauptsächlich auf Stadtverschönerung ausgerichtete Baupolitik Ludwigs I. entstehen. Es ist aber zugleich ein Musterbeispiel dieser höchst fragwürdigen Baupolitik. Um seine Planungen verwirklichen zu können, braucht der König öffentliche und private Investoren, die seine gestalterischen Ideen unter Vernachlässigung von wirtschaftlichen und funktionalen Überlegungen akzeptieren. Private Bauherren lassen sich unter solchen Bedingungen kaum noch finden. Das haben nicht zuletzt die Erfahrungen in der Ludwigstraße gezeigt.

Doch auch die Veranlassung öffentlicher Bauaufträge gestaltet sich zunehmend schwierig. Die staatlichen Aufwendungen für königliche Luxusbauten geraten immer stärker in die Kritik. Insbesondere im Umgang mit der Ständeversammlung, die die Ausgaben bewilligen oder, wie bei der Hauptpost, im Hinblick auf weitere Bauaufgaben zumindest akzeptieren soll, findet Ludwig eigene Wege. Im Fall des Postgebäudes ist dies eine Mischung aus Täuschungsmanövern, neoabsolutistischer Herrscherwillkür sowie einer Instrumentalisierung von teils opportunistischen, teils ahnungslosen Beteiligten.

Denn letztlich werden bei den äußerst komplizierten und kaum durchschaubaren Vorgängen, bei denen man auch den Einsatz eines Strohmannes und die bewusste Verfälschung und Verschleierung wichtiger Tatsachen nicht scheut, nahezu alle mit den Plänen befassten Instanzen, von der Postadministration über das Ministerium des Königlichen Hauses, des Innen-, Außen- und Finanzministeriums und der Ständevertretung, in unterschiedlicher Form und in jeweils anderen Punkten getäuscht und ausgenutzt.


1924 - Der Wintergarten Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe Wintergarten Königs Max II. - zwischen dem Königsbau der Residenz, dem Cuvilliés-Theater und dem Nationaltheater - wird abgerissen. 


1803 - Eine neue Pfarrkirche für die Au

Au * Die Mariahilf-Kirche wird die neue Auer-Pfarrkirche.


26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

München * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“. Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land. 


1960 - Erweiterung des Münchner Stammhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Kreutzkamm-Stammhaus in der Maffeistraße wird erweitert und mit einer neuen Inneneinrichtung ausgestattet. Die Gestaltung knüpft bewusst an das ehemalige Stammhaus in Dresden an und erinnert an dessen traditionsreiche Geschichte. Auch die beim Luftangriff auf Dresden verlorenen Canaletto-Stiche werden nach und nach auf dem Antiquitätenmarkt wiederbeschafft.


15. 10 1954 - Eröffnung des Café Eyerich und Ausbau der Produktion

München-Kreuzviertel * Fritz Kreutzkamm übernimmt das Café Eyerich in der Maffeistraße.


21. 10 1819 - Freiherr Aron Elias von Eichthal lässt sich taufen

Au * Fünf Jahre nach seiner Erhebung in den bayerischen Adelsstand lässt sich Freiherr Aron Elias von Eichthal in der Mariahilf-Kirche in der Au taufen. Er erhält den Vornamen Leonhard. 


4. 11 1939 - Der „Ritter Unkenstein“ feiert in der Ritterspelunke Premiere

München-Hackenviertel * Die Szenenfolge „Ritter Unkenstein“ feiert in der „Ritterspelunke“ Premiere. Karl Valentins neue Partnerin ist die 21-jährige Soubrette Annemarie Fischer. Sie spielt Unkensteins [= Karl Valentins] Tochter Kunigunde. Das Stück wird über einhundert Mal aufgeführt.

Nach jeder Aufführung führt Karl Valentin sein Publikum durch die Räume des Panoptikums und erschreckt seine Gäste im „Gruselkeller“ zusätzlich, indem er durch Kettenrasseln und anderen derartigen Geräusche den Effekt des Schreckens forciert. 


1871 - Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

München-Haidhausen * Der Magistrat der Stadt München überlässt - gegen den geharnischten Protest der katholischen Kirche - den Alt-Katholiken die Nikolaikirche am Gasteig für insgesamt elf Jahre.


2019 - Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Unternehmensleitung

München-Kreuzviertel * Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Leitung der Conditorei Kreutzkamm in fünfter Generation. Gemeinsam mit ihrem Team führt sie die traditionsreiche Familien-Conditorei in München und Dresden in die Zukunft.


6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 


17. 7 1939 - Karl Valentin eröffnet die Ritterspelunke am Färbergraben

München-Hackenviertel * Karl Valentin eröffnet mit Martin Wegmann „im einzigartigen Luftschutzkeller mit Restauration und Vorstellung“ im Färbergraben 33 seine „Ritterspelunke“. Das Lokal ist eine Mischung aus Theater, Kneipe und Kuriositätenkabinett. „Es ist nicht mehr das alte Panoptikum, sondern eine Neufassung dieser Schmunzel- und Gruselschau, die nicht ihresgleichen hat.“ 

Das Konzept bleibt das alte, da im Wesentlichen die Objekte des Panoptikums aus dem Hotel Wagner in der Sonnenstraße hier wieder zur Aufstellung kommen. Die Verbindung von Kellerraum, Dämmerlicht, schaurige Szenen und akustischer Überhöhung löst beim Publikum eine Art Panik aus, die sich in Schreckensschreie entladen. Zusätzlich verändert Valentin fast täglich die Beschriftung und den Standort der Exponate.

So zweifelhaft der Bildungsanspruch des Panoptikums ist, so groß ist sein Unterhaltungswert. Einige Exponate, darunter beispielsweise „Mr. Roll - Erfinder der Rollgerstensuppe“ befinden sich noch heute in dem von Hannes König im Isartor ins Leben gerufenen Valentin-Karlstadt-Musäum. 

„Zum Verlassen des Panoptikums kann der Ausgang kostenlos genützt werden, dagegen ist der Eintritt von 60 Rpf. am Eingang zu bezahlen.“ 


1581 - Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird erneuert

Haidhausen * Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.


1660 - Die Nicolai-Kirche erhält ihre heutige barocke Form

Haidhausen * Die Nicolai-Kirche am Gasteig erhält ihre heutige barocke Form.


1490 - Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt.


17. 7 1939 - Die Beziehung Valentin - Karlstadt verändert sich grundlegend

München • Zwei Ereignisse im Jahr 1939 haben die Beziehung Valentin-Karlstadt grundlegend verändert. Mit der Schließung des „Kabarett Benz“ gibt es für die beiden in München keine Möglichkeit mehr regelmäßig aufzutreten.

  • Liesl Karlstadt kann Engagements im sogenannten „normalen“ Theater annehmen, für Valentin kommt das nicht in Frage.
  • Da es für ihn kein Theater mehr gibt, wo er hätte spielen können, eröffnet er am 17. Juli 1939 sein eigenes, die „Ritterspelunke“.
  • Da seine gewohnte Partnerin Liesl Karlstadt aufgrund ihrer Blutvergiftung für Monate nicht zur Verfügung steht, braucht er neue Mitspieler.
  • Valentin greift hierbei auch nicht auf bewährte klassische Valentinstücke zurück, wofür er Liesl Karlstadt gebraucht hätte, sondern entwickelt etwas völlig neues, den „Ritter Unkenstein“. 


30. 11 1940 - Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke schließt für immer

München-Hackenviertel * Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke am Färbergraben 33 schließt für immer. 


Bis 2015 - Die Giesinger Brauerei will ihren Marktanteil ausbauen

München-Obergiesing - München-Au * Die Giesinger Brauerei will ein fester Bestandteil der Auer Dult werden und gleichzeitig ihren Marktanteil in München auf ein halbes Prozent ausbauen. Das hört sich im ersten Moment nach wenig an, ist aber in einer Stadt wie München ein beachtlicher Beitrag.


5. 6 1940 - Karl Valentins Ritterspelunke wird geschlossen

München-Hackenviertel * Die letzte Aufführung des „Ritter Unkenstein“ findet statt. An diesem Abend ereignet sich in der „Ritterspelunke“ ein Vorfall, der dazu führt, dass Karl Valentin seine Tätigkeit als Komiker einstellt.

Im „Lachkeller“ am Färbergraben spielt der Volkssänger vor einem Publikum, in dem viele Soldaten anwesend sind. Einen am Arm verletzter Offizier muss während der Vorstellung so lachen, dass die Wunde aufgeht und das Blut durch den Verband tropft. Der Wehrmachtsangehörige wird ohnmächtig und muss aus dem Saal getragen werden. 

Zwar kehrt im Publikum sehr schnell wieder Ruhe ein, doch Karl Valentin zittert am ganzen Körper und kann gerade noch sagen „Aufhören“. In der Garderobe erklärt er: „Es ist eine Schand, wir tuan daheim Kasperlspielen und draußen verliern die Leut eahna Leben! Schluss is - aus is - ich kann nicht mehr.“ Und weiter: „Schmiede, sagen Sie zum Personal, sie sollen morgen Vormittag ins Geschäft kommen. Es kriegt jedes für vier Wochen seinen Lohn oder sei Gage. Wann der Krieg wieder vorbei ist, dann spielen wir wieder!“ 

Karl Valentin hält Wort und tritt den ganzen Krieg über nicht mehr auf. Mehrere tausend Mark muss er zahlen und hat außerdem den ganzen Krieg über nahezu keinen Verdienst.


Um den 20. 8 1956 - Debatte um Jugendkontrolle und Polizeigewalt

München - München-Au * Der CSU-Landtagsabgeordnete und spätere Innenminister Heinrich Junker tut sich als Scharfmacher hervor. Er stellt einen Antrag für Maßnahmen zum Schutze der Jugend, in dem er 

  • die ständige Überwachung von Kinos, Gaststätten und Parkanlagen, 
  • die Überwachung der jugendlichen Kraftfahrer, insbesondere der Mopedfahrer und 
  • die Bekämpfung jeglicher auftretender Bandenbildung fordert. 

Zur Durchsetzung seines Antrags unterstützt er

  • das „rücksichtslose Eingreifen der Polizei“, 
  • deren „rücksichtslose Gewaltanwendung“, 
  • die „Brechung jeglichen Widerstands […] mit allen an die Grenze des Gesetzes gehenden Mitteln“ und 
  • die „Anweisung an die Staatsanwaltschaft, bei Vergehen und Verbrechen schärfsten Strafantrag zu stellen“. 

Junker kann sich mit seinen Vorstellungen gegen die SPD-dominierte Viererkoalition nicht durchsetzen. Dieser Erfolg liegt an dem SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Schlichtinger, der sich für die Interessen und Nöte der Jugendlichen einsetzt. Ihm geht es nicht darum, „wie man ‚die Halbstarken‘ bekämpfen und gegebenenfalls vernichten kann, sondern wie man junge Menschen davor bewahren kann, Rowdys oder Verbrecher zuwerden“ und wehrt sich gegen das Modewort „Halbstarke“.


18. 10 1848 - Das Gerücht von drei getöteten Soldaten

München * Am Nachmittag des 18. Oktober 1848 verbreitet sich das Gerücht, Bräuknechte der Pschorrbrauerei in der Neuhauser Gasse hätten drei Soldaten erschlagen. Ob die Meldung zutrifft, ist zu diesem Zeitpunkt unklar. Dennoch heizt sie die Stimmung weiter an. Aus allen Richtungen strömen Menschen zum Pschorrschen Bräuhaus in der Neuhauser Straße. 


6 1933 - Keine Personen jüdischer Abstammung auf der Auer Sommerdult

München-Au * Der NS-Stadtrat bestimmt, dass für die Auer Sommerdult keine Personen jüdischer Abstammung zugelassen werden.


10 1958 - Hannes König präsentiert „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“

München-Au * Auf der Auer Herbstdult präsentiert Hannes König in einem Zelt „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“. Die Ausstellung ist so erfolgreich, dass Hannes König dem Münchner Zweiten Bürgermeister Adolf Hieber von der Bayern-Partei einen Scheck über die erwirtschafteten Überschüsse überreichen kann.

Er erhält ihn sofort - als Startkapital für den Ausbau des Isartor-Turmes - zurück.


10. 11 1985 - Die Gasteig-Philharmonie wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Die Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum wird feierlich eröffnet.


18. 10 1848 - Plünderung und Verwüstung der Pschorrbrauerei

München-Hackenviertel * Die Aufständischen verwüsten Pschorrs Wirtshaus, die Brauerei und den Fuhrpark. Während aus geöffneten Fässern Freibier fließt, dringen kleinere Gruppen in die oberen Stockwerke ein und plündern die Privatwohnung des über München hinaus bekannten Brauers. 

Aus acht aufgerissenen Fenstern werfen sie Geschäftsbücher, Schmuck, Bilder und nahezu den gesamten biedermeierlichen Hausrat auf die Straße: eine Wiege, eine Standuhr, Tische, Stühle, ein Kanapee, einen Flügel, Bücher und Bettzeug. Auf der Straße kommt es zu Kämpfen um das Plündergut. Alles, was sich noch verwenden oder verkaufen lässt, wird fortgetragen. Etwa eine Stunde lang können die Plünderer nahezu ungehindert vorgehen. Auf der zeitgenössischen Darstellung ist die Familie Pschorr nicht zu sehen. Sie versteckt sich noch vor dem ersten Ansturm unter einer Treppe und entgeht so den Angreifern. 

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, nahe dem Karlstor, steht währenddessen Leutnant Moritz Freyschlag mit 25 bewaffneten Liniensoldaten. Die Einheit greift nicht ein. Der Offizier erklärt später, es sei „kein anderweitiger Befehl vorhanden“ gewesen. Ähnlich zurückhaltend verhalten sich die fünf in München stationierten Linienregimenter sowie Tausende Angehörige der Bürgerwehr und der Freikorps. Auch sie erhalten nach eigener Aussage „keinerlei diesbezügliche Befehle“. 

Erst eine entschlossen vorrückende Einheit der Landwehr beendet die Plünderung. Dabei widersetzt sich ein Schuhmachergeselle gewaltsam dem Eingreifen der Soldaten. Ein Kopfschuss trifft ihn tödlich; er stirbt noch am Ort des Geschehens.

Pschorr beziffert den entstandenen Schaden auf 23.000 Gulden. Nach einer groben Kaufkraftschätzung entspricht dies heute einem Betrag von mehr als einer halben Million Euro. Infolge der schweren Verwüstungen verliert die Pschorrbrauerei ihre führende Stellung unter den Münchner Brauereien.


1 1942 - Die „Ritterspelunke“ wird an einen Herrn Reintjes vermietet

München-Hackenviertel * Die „Ritterspelunke“ von Karl,Valentin wird an einen Herrn Reintjes vermietet.


1444 - Die Stadt kauft vom Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde

München - Haidhausen * Die Stadt kauft von den Hochmeistern des Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde in Haidhausen.


5 1799 - Die erste Auer-Dult auf dem Maria­hilf-Platz

Au * Die Auer Dult find erstmals auf dem Maria­hilf-Platz statt. Drei Tage dauert der Jahrmarkt, dem auch ein Viehmarkt angeschlossen ist. 

 


1773 - Der Frauenfriedhof wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der Frauenfriedhof wird - wie alle anderen innerstädtischen Gottesäcker - offiziell aufgelöst.


17. 8 1956 - Lassen uns von Lausbuben nicht auf der Nase herumtanzen!

München - München-Au * Innenminister Dr. August Geislhöringer von der Bayernpartei äußert sich gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu den Vorfällen mit den „Halbstarken“ auf der Auer Dult folgendermaßen: „Wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen, am wenigsten von Lausbuben!“


14. 9 1956 - Dialog statt Repression bei den „Halbstarken“

München - München-Au * Der SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Schlichtinger macht in der Frage der des Umgangs mit den „Halbstarken-Krawallen“ auf der Auer Jakobi-Dult das einzig Richtige, indem er nicht über, sondern mit der Jugend sprechen will. 

In Zusammenarbeit mit dem Jungbürger- und Jugendforum München veranstaltet er im Hofbräukeller eine öffentliche Diskussion über das Thema „Gibt es Halbstarke?“. Die eingeladenen Blasnführer kommen zur Diskussion und tragen ihre Forderungen vor. In Zusammenarbeit mit der Polizei und der Presse kann das Problem in München im Laufe der Zeit eingedämmt werden. Das wird aber erst nach den „Schwabinger Krawallen“ sein.

 


1833 - Der Hallerbräukeller an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Haidhausen * An der Ecke Innere-Wiener- und Preysingstraße entsteht der Hallerbräukeller, der nach seinem Besitzer auch Schützinger Keller genannt wird. An seiner Stelle entsteht später ein Wohnhaus, das in seinem Erdgeschoss das Kaffee- und Gasthaus Gasteig beherbergt. Heute ist dort das Café Atlas.


5. 8 1956 - Die Halbstarken-Proteste auf der Dult gehen weiter

München-Au * Am Nachmittag trifft sich eine größere Anzahl von Jugendlichen und Halbwüchsigen vor allem bei den Fahrgeschäften auf der Auer Jakobi-Dult. Sie pöbeln die Polizeibeamten an und beschimpfen sie. 

Gegen 20:20 Uhr weigern sich etwa 100 Jugendliche am Autoskooter den Platz zu räumen. Die Aufforderung zur Räumung des Platzes wird von den Burschen mit Geschrei und Pfeifen beantwortet. Der Widerstand gegen die Räumungsversuche der Polizei ist zunächst völlig passiver Natur. Die Burschen bleiben meist mit Händen in der Hosentasche hartnäckig stehen und müssen von den Beamten durch fortwährendes Schieben aus dem Dultgelände entfernt werden. Nach etwa 10 Minuten ist das Dultgelände geräumt und die Beamten werden wieder zurückgezogen. 

Da ziehen zwei Jugendliche mit Geschrei und Gejohle über den bereits leer geräumten Platz, denen sich eine lärmende Horde junger Burschen anschließt, die mit lautem Geschrei über den Platz marschiert. Auch die nunmehr erfolgte Festnahme der beiden Jungen ändert nichts mehr. Die Jugendlichen rotten sich zusammen. 

Die erneut eingesetzten Polizeibeamten werden teilweise von der Masse der Jugendlichen, die sich inzwischen auf etwa 300 erhöht hat, eingekeilt und muss von Gummiknüppeln Gebrauch machen. Sie werden mit Geschrei und Schimpfworten bedacht. Die eingesetzten Funkstreifenwagen werden mit Steinen beworfen.


1319 - König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von Lasten

Haidhausen * König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von allen landesherrlichen Abgaben, Steuern sowie Diensten und übergibt ihm Grundbesitz, um die Pflege der Kranken zu gewährleisten.


11. 7 1864 - Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

München * Die I. Ordentliche Generalversammlung des Konsumvereins von 1864 findet statt. Er ist einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 4 Gulden festgesetzt. Das erste Lager eröffnen die Gründungsmitglieder am Frauenplatz. 


Ab dem 1. 10 1918 - Die Münchener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

München - Königreich Bayern * Die SPD-Zeitung Münchener Post wird auf der ersten Seite Artikel unter der Überschrift „Fort mit dem Militarismus!“, „Ein Systemwechsel notwendig!“, „Eine neue Politik“ oder „Für ein neues freies Vaterland“ abdrucken. Alleine zwischen dem 1. und 15. Oktober 1918 kann die Zeitschrift damit ihre Auflage um 15.000 Exemplare steigern. 


4. 8 1956 - Halbstarken-Proteste auf der Auer Dult

München-Au * Während der Jakobi-Dult des Jahres 1956 gibt es erhebliche Schwierigkeiten, nachdem rund 150 Jugendliche nach der Schlussstunde das Dultgelände nicht verlassen wollen. Sie johlen, pfeiffen und leisten Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei. Erst das herbeigerufene Überfallkommando kann die Ordnung wieder herstellen. 


30. 6 1972 - Zwei neue Brunnen vor der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Ein Brunnen mit der technokratischen Bezeichnung „Schwerer Granit und zarte Wasserglocken“ wird im Schatten der Türme der Frauenkirche in Betrieb genommen. Die Wasserglocken werden 1980 durch Bronzepilze ersetzt. 

Gleichzeitig wird auch der Bennobrunnen aufgestellt und angeschlossen.


7. 12 1820 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht.


1926 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird umfassend erneuert

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird entfeuchtet, restauriert und umfassend erneuert. Aus dieser Zeit stammt auch der Umgang mit den 14 Kreuzwegstationen aus Majolika.


Ab dem Jahr 1878 - Das Zechmeister‘sche Streckennetz wird ausgeweitet

München * In der Zeit von 1878 bis 1880 wird das Zechmeister‘sche Streckennetz auch auf Haidhausen und zum Mariahilfplatz ausgeweitet. 

  • Die Betriebszeit ist von 7:30 Uhr morgens bis 19:30 Uhr abends. 
  • Die klassische Linie 1 verkehrt alle sechs Minuten, die anderen Linien in einem zeitlichen Abstand von zwölf Minuten. 
  • Der Fahrpreis ist inzwischen allerdings auf zehn Pfennige festgelegt worden.


6. 9 1847 - Jetzt gerät Königin Therese in Rage

München * Erst jetzt beauftragt König Ludwig I. seinen Staatsrat und Innenminister Franz von Berks mit der Veröffentlichung der Ernennung Lola Montez zur Gräfin Landsfeld im Regierungsblatt. Dadurch gerät jetzt allerdings die Königin Therese in Rage. 


1827 - Die Altöttinger-Kapelle muss schon wieder renoviert werden

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.


1913 - Die Altöttinger-Kapelle wird geschlossen

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss wegen vollständiger Durchfeuchtung der Wände geschlossen werden.


21. 9 1848 - König Max II. beklagt sich über seinen schweren Job

München - Berlin • In einem Brief an seinen Onkel, dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., schreibt König Max II.: „Schwer ist unser Beruf, wir trugen, ich wenigstens trug bisher nur eine Dornenkrone.“ 


11 1968 - Das Motorama entsteht auf einem Ruinengrundstück

München-Au * Die Auto-Zentrum GmbH & Co tritt mit einem 50 Millionen DMark umfassenden Riesenprojekt an die öffentlichkeit. Sie will auf dem Ruinengrundstück des ehemaligen Münchner-Kindl-Kellers an der Ecke Rosenheimer- und Hochstraße ein Großhotel und eine Ladenstraße anlegen.


Ab 1827 - König Ludwig I. lässt Nibelungensäle der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die Nibelungensäle im Königsbau der Residenz ausmalen. 


11. 7 1798 - Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

München - Haidhausen - Au * Die Oberlandesregierung fordert den Magistrat eindringlich dazu auf, keinerlei „Minutoverschleiß“ von Bier, gemeint ist die mass- und halbmassweise Abgabe des Gerstensafts, am Gasteig und am Lilienberg zuzulassen. Auch darf das Bier nicht in den kleineren Halbeimer-Fässern [= 30 Mass]  abgegeben werden. 


14. 6 1985 - Die Hypo-Kunsthalle wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Mit einer Präsentationsfläche von 600 Quadratmetern wird die Hypo-Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in der Theatinerstraße mit der Ausstellung „Deutsche Romantiker – Bildthemen der Zeit von 1800 bis 1850“ eröffnet. 


1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 


1826 - Der Königsbau der Residenz entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des Max-Joseph-Platzes entsteht der Königsbau der Residenz. 

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des Palais Toerring-Jettenbach gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem Friedhof des Franziskanerklosters zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des Toerring-Palais will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.


Anno 1811 - Auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär

Vorstadt Au * Unter der Obstbaumallee auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär. 


27. 7 1914 - Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

München-Au * Die Münchner Sozialdemokraten haben zu einer Massenkundgebung im Münchner-Kindl-Keller eingeladen. Als Referent für diese Veranstaltung ist der Schriftsteller Kurt Eisner angekündigt.  

Ausgerechnet für Kurt Eisner, dem späteren Kriegsgegner und Revolutionär, ist der Krieg zu diesem Zeitpunkt eine unabänderliche Tatsache und nicht mehr zu verhindern. „Denn niemand von uns will, dass das Kosakentum über Europa herrscht. Sagte doch Bebel, gegen Russland würde auch er noch die Flinte auf seinen alten Buckel nehmen“. Und an anderer Stelle meinte er: „Wir sind bereit, einen Angriff des Feindes abzuwehren und unser Vaterland zu schützen“.  

Das bedeutet aus Eisners damaliger Sicht für die sozialdemokratisch orientierte Arbeiterschaft: „Dann muss jeder seine Pflicht tun, nichts weiter“. Und diese Pflicht besteht in der Verteidigung des Vaterlandes gegen den russischen Agressor.


14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet. Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 


10. 3 1894 - Das Internationale Handels-Panoptikum wird eröffnet

München-Hackenviertel * Der Schausteller Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem Wachsplastiker Emil Eduard Hammer im ehemaligen Vogl'schen Kaufhaus in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das „I. Internationale Handels-Panoptikum“. Es ist das größte und bedeutendste Panoptikum Münchens und wird als „ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“ bezeichnet. 

Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte. Das Panoptikum ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das Anatomische Museum und ein Extrakabinett mit über 600 Exponaten. Das Extrakabinett dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten. Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung polizeilich verboten. Am Dienstag und Freitag ist die Anatomische Abteilung ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.

Im Keller befindet sich die Inquisitionsabteilung mit einer Sammlung von Folterwerkzeugen, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden. In der angeschlossenen Verbrecher-Galerie werden hauptsächlich zeitgenössische Massenmörder als Wachsimitate gezeigt.


23. 4 1844 - Soziale Not und wachsender Volkszorn

München * Neben der schleichenden Geldentwertung trägt auch eine neue, von König Ludwig I. eingeführte Biersteuer zur Preiserhöhung bei. Gleichzeitig streichen der König und seine Regierung den Soldaten die Teuerungszulage von zwei Pfennigen. Auch der Tagelohn der Arbeiter auf den königlichen Baustellen sinkt von 48 auf 44 Kreuzer - eine Kürzung um 16 Pfennige. Zusätzlichen Unmut löst die kurz zuvor verfügte deutliche Erhöhung des Brotpreises aus. 

Für viele Menschen ist damit die Belastungsgrenze erreicht. Ihr Zorn richtet sich gegen den König und seine Regierung, vor allem aber gegen die Brauer. Diese stehen im Ruf, „wie Fürsten und Grafen herumzustolzieren“, gewaltige „Bierfestungen“ zu errichten und ihren neu gewonnenen Reichtum stolz zur Schau zu stellen. 

Dieses harsche Urteil trifft zwar nur auf wenige Brauereibesitzer zu und wird auch innerhalb des Braugewerbes kritisch gesehen. In der aufgeheizten Stimmung findet eine solche Differenzierung jedoch kaum noch Gehör. Das sprichwörtliche Fass läuft über: Die Münchner entschließen sich, „Revoluzzion“ zu machen.


Sommer 1902 - Im Internationalen Handels-Panoptikum bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im Internationalen Handels-Panoptikum in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus. Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.


11. 7 1896 - Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

München-Hackenviertel * In der bayerischen Haupt- und Residenzstadt werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt. Die Aufführung findet - „unter lebhafter Anteilnahme des Münchner Publikums“ - in Carl Gabriels und Emil Eduard Hammers Panoptikum statt. Der Vorführapparat wird mit Theaterkulissen umspannt und dann „drauflos gekurbelt“. Die Vorführungen richtet Carl Gabriel nach französischem Vorbild ein.

Das ganze Programm ist circa 100 Meter lang und läuft innerhalb von einer Viertelstunde ab. Drei bis fünf kleine Filme werden gezeigt:

  • Ein heranbrausener Eisenbahnzug,
  • Eine Schlangendomteuse,
  • Ein Kettensprenger und
  • Das Aufziehen der Hauptwache.

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert.


5. 5 1844 - König Ludwig I. nimmt die Preiserhöhung zurück

München * Nach vier Tagen anhaltender Unruhen gibt König Ludwig I. schließlich nach und nimmt die Erhöhung des Bierpreises per Dekret zurück. Damit ist das wichtigste Ziel der Münchner Bierrevolution erreicht, die Unruhen klingen ab und die Lage in der Stadt beruhigt sich. 

An den Ausschreitungen haben sich vor allem Angehörige der unteren Bevölkerungsschichten beteiligt. Zugleich stößt ihr Vorgehen offenbar auch in wohlhabenderen und gebildeten Kreisen auf Zustimmung. Dort herrscht vielfach die Ansicht, „die Leute [hätten] recht daran getan, es den Brauern einmal zu zeigen, da eine Bittschrift kaum einen vergleichbaren Erfolg erzielt hätte.“ 


1899 - „Echte“ Sioux-Indianer im Handels-Panoptikum

München-Hackenviertel * Emil Eduard Hammer und sein Geschäftsfreund Carl Gabriel inszenieren im „Internationale Handels-Panoptikum“ an der Ecke Neuhauser Straße / Färbergraben eine umjubelte Sioux-Schau mit „echten“ Indianern. 


Ab 9 1900 - Georg Lang betreibt den Münchner Kindl-Keller 

München-Au * Georg Lang übernimmt den Münchner Kindl-Keller an der Rosenheimer Straße. Der 1899 nach Plänen des renommierten Architekten Friedrich von Thiersch umgebaute Saalbau gehört zu den größten Vergnügungs- und Veranstaltungslokalen Münchens. In den weitläufigen Räumen und Gartenanlagen können bis zu 11.500 Gäste bewirtet werden. 

Für Lang ist der Münchner Kindl-Keller eine weitere Bühne für sein großgastronomisches Konzept. Wie auf dem Oktoberfest verbindet er den Ausschank von Bier mit Musik, Unterhaltung und aufwendiger Werbung. Der Betrieb festigt seinen Ruf als einer der bekanntesten Gastwirte der Stadt. 

Georg Lang betreibt den Münchner-Kindl-Keller bis 1902. 


25. 8 1839 - Die Mariahilf-Kirche in der Au wird eingeweiht

Vorstadt Au * Am Geburts- und Namenstag König Ludwigs I. wird in der Au die Mariahilf-Kirche eingeweiht.


Nach dem 1. 10 1854 - Ende der Armen-Industrie-Schule in der Au 

München-Au * Nach der Eingemeindung der Vorstadt Au nach München wird die Armen-Industrie-Schule am Mariahilfplatz aufgelöst. Die nur wenige Jahrzehnte bestehende Einrichtung verbindet soziale Fürsorge mit Unterricht und praktischer Arbeit. Aus heutiger Sicht erscheint ihr Konzept ambivalent: Neben dem humanitären Anliegen dient die Arbeitserziehung auch der sozialen Disziplinierung und der Einordnung armer Kinder in die damalige Gesellschaftsordnung. Das frei gewordene Schulgebäude am Mariahilfplatz 8 erhält anschließend eine neue Funktion und wird später als Knabenschule genutzt.


4 2000 - Das Motorama wird wieder eröffnet

München-Au * Nach einer zweijährigen Umbau- und Renovierungszeit wird das Motorama wieder eröffnet.


4. 9 1909 - Karl Valentin tritt im Münchner-Kindl-Keller auf

München-Au * Karl Valentin tritt - neben vielen anderen Künstlern - beim Bürgerrechts-Verein München-Ost und dem Sozialdemokratischen Verein, Sektion München-Ost im Münchner-Kindl-Keller - an herausgehobener Position - als Instrumental-Karikaturen-Komiker auf. 


9. 11 1849 - Das bayerische Nationalgefühl des Volkes heben und kräftigen

München * König Max II. beauftragt seinen Innenminister Theodor von Zwehl ein „Gutachten patriotisch gesinnter Männer aus sämtlichen Kreisen des Königreichs und aus den verschiedenen Ständen“ einzuholen und „nichts zu unterlassen, was das Nationalgefühl des Bayern - für Bayern - zu heben und zu festigen vermag“. 

Mit diesem Programm will er die Monarchie in Bayern sichern. Ihm ist klar, dass fast die Hälfte seines Staatsgebiets und seiner Bevölkerung nicht das Geringste mit Bayern zu tun hatte. Die revolutionären Ereignisse haben gezeigt, dass besonders von Franken, das keinerlei geschichtlichen Bezug zu Bayern hatte, der stärkste Widerstand gegen die Monarchie ausging. 

Durch die Förderung von Tracht, Brauchtum und Geschichte, durch Geschichtszyklen und dynastische Feste, durch Denkmäler, Nationalhymne und den Ausgleich der Religionen sowie durch gezielte Unterstützung aller konservativen, monarchiefreundlichen Institutionen und Vereinigungen, soll die gesamtbayerische Identitätsstiftung gesteuert werden.

All diese Maßnahmen schlagen sich nicht zuletzt auch in Fragen der Architektur nieder. Denn zum Ziel zur Förderung einer bayerisch-monarchischen Gesinnung zählen auch die Bemühungen des Bayernregenten um einen neuen Baustil, bei dem programmatisch gotische und bäuerliche Architekturformen, also letztlich deutsche und bayerische Elemente verschmolzen werden sollen.

Darüber hinaus verfolgt Max II. mit einem neuen, in Bayern erfundenen Baustil außenpolitische Ziele.

  • Er will damit für Bayern eine Vorrangstellung unter den deutschen Mittelstaaten erreichen und so das Land als dritte Kraft zwischen Preußen und Österreich etablieren und zumindest in der Architektur und im Städtebau eine führende Rolle einnehmen.
  • Daneben hätte er mit der Erfindung eines neuen Baustils auch seinen Vater, den dominierenden Kunstkönig, in dessen ureigenstem Gebiet übertroffen.


Vor 1910 - Der Hundemarkt befindet sich am Altheimer Eck

München-Hackenviertel * Der Hundemarkt befindet sich im Hof des Gasthofs zum Mohrenköpfl am Altheimer Eck. 


30. 9 1777 - Die fehlende Vakatur verhindert Mozarts Anstellung in München

München-Graggenau * Wolfgang Amadeus Mozart antichambriert mit Kurfürst Max III. Joseph in der Residenz. Den Verlauf des Gesprächs schreibt Wolfgang Amadé an seinen Vater:

„Als der Kurfürst an mich herankam, sagte ich:
„Euer Kurfürstliche Durchlaucht erlauben, daß ich mich untertänigst zu Füßen lege und meine Dienste antragen darf“ –
„Ja, völlig weg von Salzburg? –
„Ja, Euer Kurfürstliche Durchlaucht“ –
„Ja, warum denn, habts enck z‘kriegt?“ –
„Ei, beileibe, Eurer Durchlaucht: ich habe nur um eine Reise gebeten, er
[der Salzburger Fürstbischof] hat sie mir abgeschlagen, mithin war ich gezwungen, diesen Schritt zu machen; obwohl ich schon lange im Sinn hatte, wegzugehen, denn Salzburg ist kein Ort für mich.“ -
„Mein Gott, ein junger Mensch! Aber der Vater ist noch in Salzburg?“ -
„Ja, Euer Kurfürstliche Durchlaucht. Ich bin schon dreimal in Italien gewesen, habe drei Opern geschrieben, bin Mitglied der Akademie in Bologna, habe müssen eine Probe ausstehen, wo viele Maestri 4 bis 5 Stunden gearbeitet und geschwitzt haben, ich habe es in einer Stund verfertigt: das mag zum Zeugnis dienen, daß ich im Stande bin, in einem Hofe zu dienen.“ –
„Ja, mein liebes Kind, es ist keine Vakatur da. Mir ist es leid, wenn nur eine Vakatur da wäre“ –
„Ich versichere Euer Durchlaucht, ich würde München gewiß Ehre machen“ –
„Ja, das nutzt alles nichts. Es ist keine Vakatur da“ -
Dies sagte er gehend. Nun empfahl ich mich zu höchsten Gnaden.“

Gerade weil der Kurfürst so musikverständig war, müssen andere Gründe als die fehlende Planstelle der Anstellung Mozarts im Wege gestanden haben. Hätte Baierns Kurfürst Max III. Joseph die Anstellung Wolfgang Amadeus Mozarts wirklich gewollt, so hätte er die Planstelle für den Hofmusiker auch durchgesetzt und Mittel und Wege der Finanzierung gefunden. Es trifft freilich zu, dass im Bereich der Hofmusik damals die Ämter des Kapellmeisters, des Kammerkompositeurs und der Konzertmeister besetzt waren. 

Und dennoch war die Aussage mit der fehlenden Vakatur eine typische Sachzwang-Argumentation. Guten Willen vorausgesetzt, hätte der baierische Herrscher den Komponisten aus seiner Kabinettskasse bezahlen können, wie er es schon mehrmals bei bedeutenden Sängerinnen und Sängern machte. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, Mozart den Auftrag für eine Oper zu erteilen.

Es scheint naheliegend, dass Mozarts Musik nicht dem kurfürstlichen Geschmack entsprochen hat. Kurfürst Max III. Joseph war ein überzeugter Anhänger der älteren neapolitanischen Virtuosenoper. Mozarts Musik dürfte ihm zu wenig traditionell, zu reich, zu vielschichtig, kurz - zu modern gewesen sein. Seine eigenen, etwas altväterlichen Kompositionen scheinen dies zu bestätigen.

Die Ursachen liegen aber zweifellos am Salzburger Bischofshof. Denn wer, wie Mozart, gegen den Bischof von Salzburg aufmümpfige Reden führt und es nicht versteht sich den hergebrachten ständischen Normen und hierarchischen Strukturen zu unterwerfen, für den ist auch am baierischen Hof kein Platz. Da kommt Kurfürst Max III. Joseph die Argumentation, dass er jeden ausgegebenen Gulden seinen Untertanen vom Mund absparen muss, nur gelegen.


5. 9 1920 - Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern

München-Au * Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern, in der er die Juden verurteilt, da sie hinter dem Elend Deutschlands stecken. Wenn man erst mal die Macht habe, so sagt Hitler weiter, dann „werde man den Fetzen von einem Friedensvertrag zerreißen”.

Der NSDAP-Parteivorsitzende führt aus, dass Deutschland zwar geknebelt und wehrlos ist, sich aber nicht vor einem Krieg gegen Frankreich scheuen darf. Seine Rede beendet er mit dem Schiller-Wort: „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, nicht trennen uns in Not und Gefahr“.


13. 5 1553 - Die festgelegte Brauzeit

München * Eine baierische Brauordnung von 1539, spätestens jedoch ein herzogliches Dekret vom 13. Mai 1553, legt fest, dass untergäriges Bier nur während des Winterhalbjahres gebraut werden darf. Die Brausaison beginnt am 29. September, dem Michaelistag, und endet am 23. April, dem Georgstag. 

Die zeitliche Beschränkung ist notwendig, weil die untergärige Hefe für den Gärungsprozess niedrige Temperaturen benötigt. Dabei geht man davon aus, dass die durchschnittliche Außentemperatur während dieses Zeitraums kaum über 10,4 Grad Celsius steigt. 


1833 - Die Suppenschule in der Auer Armen-Industrie-Schule

Vorstadt Au * Zur Auer Armen-Industrie-Schule gehört eine Suppenschule, die 235 Kinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren betreut. Bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens gibt die Einrichtung 52.633 Suppenportionen aus und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung bedürftiger Kinder.

Die Mahlzeiten werden täglich um zwölf Uhr im gemeinsamen Speisesaal ausgegeben. Durch das Essen an einer gemeinsamen Tafel verfolgt die Schule neben der Versorgung der Kinder auch erzieherische Ziele. Nach den Vorstellungen der Zeit sollen dabei Reinlichkeit, Disziplin und ein angemessenes Verhalten bei Tisch gefördert werden.


1837 - Ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule in der Au

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au lässt am Mariahilfplatz 8 ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule errichten. Neben der Verpflegung in der Suppenschule erhalten besonders bedürftige Kinder auch Kleidung und andere notwendige Unterstützung.

Im Mittelpunkt der Einrichtung steht jedoch nicht die materielle Versorgung, sondern die Erziehung zur Arbeit. Nach dem Unterricht am Nachmittag bleiben die Kinder in der Schule und gehen dort verschiedenen nützlichen Beschäftigungen nach. Erst am Abend kehren sie in ihre Familien zurück. Nach dem pädagogischen Verständnis der Zeit sollen sie auf diese Weise zu Fleiß, Disziplin und einem geregelten Tagesablauf erzogen sowie von Verwahrlosung und schädlichen Einflüssen ferngehalten werden.


1832 - Gründung der Armen-Industrie-Schule durch Pfarrer Hermann Rabl

Vorstadt Au * In den Jahren 1832/33 gründet der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl eine Armen-Industrie-Schule. Ihr Ziel ist die Erziehung benachteiligter Kinder zu „aufrichtig frommen und wahrhaft tugendhaften Christen“ sowie zu rechtschaffenen, arbeitsamen und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft. Aus der „Armenkinderwelt“ soll, nach den Vorstellungen der Zeit, ein tüchtiges und sittlich gefestigtes Geschlecht für Staat und Gesellschaft heranwachsen.

Die Schule versteht sich nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern auch als sozialpädagogisches Projekt. In der Armen-Industrie-Schule, in der die Kinder unter ständiger Aufsicht stehen und praktische Fertigkeiten erlernen, soll der Armut nicht länger allein durch Almosen begegnet werden. Stattdessen setzt man auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Durch die Erziehung zur Arbeit sollen die Kinder Fähigkeiten erwerben, die ihnen eine eigenständige Lebensführung ermöglichen und sie zugleich von Bettelei und Verwahrlosung fernhalten.

Der Gründung liegt die Überzeugung zugrunde, dass regelmäßige Arbeit und praktische Ausbildung einen positiven Einfluss auf die Charakterbildung ausüben und dadurch auch die gesellschaftlichen Verhältnisse verbessert werden können. Vor diesem Hintergrund gilt die Armen-Industrie-Schule vielen Zeitgenossen als wirksames Mittel zur Bekämpfung sozialer Missstände und insbesondere der Armut. Die Armen-Industrie-Schule wird damit zu einem „Allheilmittel gegen alle gesellschaftlichen Widersprüche und Schäden, einschließlich der Armut“. 


20. 7 1971 - Grundsteinlegung fürs Motorama

München-Au * Der Grundstein für das neue Auto- und Einkaufszentrum an der Rosenheimer Straße wird gelegt. Bauherrn des inzwischen auf 100 Millionen DMark bezifferten Projekts sind die Treuhandgesellschaft mbH & Co KG Berlin-München und die Europaen Hotel Company.


1915 - Die Cenovis-Werke werden gegründet

München-Au * Aus der Münchner Hefeverwertungs-Gesellschaft gehen die „Cenovis-Werke“ hervor, ein Unternehmen zur Herstellung von Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsprodukten. Generaldirektor wird Julius Schülein, der jüngere Sohn des Brauereiunternehmers Joseph Schülein. Die Cenovis-Werke übernehmen die Gebäude der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße.

Der Firmenname „Cenovis“ leitet sich aus den lateinischen Begriffen cena (Mahlzeit), ovum (Ei) und vis (Kraft) ab und verweist auf die eiweißreiche Kraftnahrung, die das Unternehmen produziert.


17. 12 1554 - Herzog Ernst von Baiern kommt zur Welt

München * Herzog Ernst, der jüngste Sohn Herzog Albrechts V. und dessen Ehefrau Anna von Österreich, wird geboren. 

Um ihn standesgemäß zu versorgen, wird für ihn seit seiner frühsten Jugend eine kirchliche Laufbahn vorgesehen. Seine theologische und humanistische Ausbildung erhielt er von den Jesuiten in Ingolstadt und Rom. Als Sekundogenitur wird der Kölner Bischofsstuhl ins Auge gefasst. 


6. 6 1864 - Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

München-Hackenviertel * Im Kreuzbräu an der Brunnstraße findet eine Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins, also eines Vereins zur möglichst billigen Beschaffung von Lebensmitteln, statt. Man diskutiert dort die Erfahrungen aus anderen Städten und schlägt die Schaffung eines Gründungskomitees vor. 


3. 6 1864 - Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt den Auftrag für einen repräsentativeren offiziellen Zugang zu seiner Wohnung im nordwestlichen Pavillon des Festsaalbaues. Dazu müssen Bedienstetenwohnungen entfernt werden. Der dadurch entstehende 31 Meter lange Gang [= Nibelungen-Gang] mit 14 Fenstern zur Theatinerstraße wird ausgebaut. 


13. 10 1559 - Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

München - Au * Die ersten zwei Jesuitenpater treffen in München ein, um hier im Auftrag von Herzog Albrecht V. eine Schule zu eröffnen. Sie bewohnen zunächst einen Teil des Augustinerklosters. 

Albrecht V. möchte den Jesuiten die Mönchsunterkunft ganz überlassen und die drei verbliebenen Augustinermönche in ein neues Kloster in der Au umsiedeln. Doch Papst Pius IV. untersagt dem Herzog in einer päpstlichen Bulle die Vertreibung der Augustiner außerhalb der Münchner Stadtmauern. So muss alles beim Alten bleiben, weshalb die Jesuiten - ab dem Jahr 1591 - ein eigenes, durch Herzog Wilhelm V. erbautes, repräsentatives Kloster bekommen werden. 

Aber die Idee eines Klosters in der Au war geboren. 


9 2013 - Das Trümmerfrauen-Denkmal wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 


30. 11 1487 - Das Münchner Braugesetz: Bierpreis und Qualität unter Kontrolle 

München * Herzog Albrecht IV. erlässt ein Braugesetz, das ausschließlich in München gilt. Bier ist für die einfache Bevölkerung in Baiern - neben dem täglichen Brot - ein Grundnahrungsmittel. Deshalb stehen sowohl Bäcker als auch Brauer unter besonderer Beobachtung. Der erste Paragraf regelt drei zentrale Punkte: 

  • Der erste Teilsatz legt den Preis für eine Mass Bier fest. 
  • Der zweite bestimmt, dass Bier ausschließlich aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden darf. 
  • Der dritte nennt die Voraussetzungen für die Erlaubnis zum Ausschank: Das Bier muss zuvor beschaut beziehungsweise geprüft und sein Preis von den im Gesetz bestimmten Prüfern festgesetzt werden. 

Zur Begründung der Vorschriften heißt es, dass „im Bräuwerk in unserer Stadt allhie bisher etwas Unordnung gehalten, auch die Bier so teuer [aus]geschenkt worden, daß solches gemeinen Inwohnern nit eine kleine Beschwerung und Hinderung ihres Aufnehmens gewesen.“ 

Den unmittelbaren Anlass für das Münchner Braugesetz bilden somit die hohen Bierpreise, die das wichtigste Getränk der Bevölkerung für viele Menschen kaum noch erschwinglich machen. 


5 1938 - Verhandlungen über den Verkauf von Cenovis-Anteilen beginnen

München-Au - Berlin * Die Cenovis-Werke nehmen Verhandlungen mit der Maggi Gesellschaft mbH in Berlin über den Verkauf der sich noch in jüdischem Besitz befindlichen Unternehmensanteile auf. Die Gespräche stehen im Zusammenhang mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck auf jüdische Unternehmer und Anteilseigner im nationalsozialistischen Deutschland und markieren einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischen Eigentums aus der deutschen Wirtschaft. 


28. 11 1831 - Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche

Vorstadt Au * Grundsteinlegung für die neugotische Mariahilf-Kirche. Der Termin war vom 15. Oktober verschoben worden, da an diesem Tag die Auer Dult begann.


2007 - Der Ältestenrat lehnt das Trümmerfrauen-Denkmal ab

München-Graggenau * Der Ältestenrat beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines Trümmerfrauen-Denkmals und befindet, dass es den Begriff der Trümmerfrauen in München nie gegeben hat. Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  


1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.


30. 9 1803 - Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt. Die Klosterinsassen müssen das Kloster am nächsten Tag räumen. 


1922 - Die Cenovis-Werke werden Marktführer in der Hefeverwertung

München-Au * Die Cenovis-Werke betreiben die größte Hefeverwertungsanlage Deutschlands und bauen ihre Stellung in der Nahrungsmittelproduktion weiter aus. Im selben Jahr übernehmen sie auch den Saalbau der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße und erweitern damit ihren Unternehmensstandort.


3 1900 - Antisemitische Ausschreitungen bei einer politischen Versammlung 

München-Hackenviertel * Bei einer Veranstaltung des Liberalen Demokratischen Vereins im Münchner Kreuzbräu kommt es zu schweren Störungen und einer Massenschlägerei. Der Wiener Gemeinderat Lucian Brunner soll dort im Auftrag des Historikers und Pazifisten Ludwig Quidde einen Vortrag halten. Anhänger der Christlich-Sozialen Vereinigung versuchen jedoch, die Veranstaltung zu verhindern. 

Als Ludwig Quidde das Rednerpult betritt, wird er mit lautem Gejohle, Pfeifkonzerten und antisemitischen Rufen empfangen. Vor dem Veranstaltungslokal bringen die Störer zudem ein Plakat mit der Aufschrift „Hier werden wegen Kohlemangels Juden verbrannt“ an. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende öffentliche Präsenz und Radikalisierung antisemitischer Agitation in München zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


1704 - Zwei Ordensfrauen gründen die Niederlassung Lilienthal 

Au * Zwei Ordensfrauen aus der Gemeinschaft vom Lilienberg beziehen unterhalb des Gaisbergs ein Haus mit Garten. Ihre neue klosterähnliche Niederlassung nennen sie „Kloster Lilienthal“. Damit besteht neben der Gemeinschaft auf dem Lilienberg vorübergehend ein zweiter Standort in der Au.


10. 6 1938 - Die Cenovis-Werke geraten unter zunehmenden politischen Druck

München * Die Industrie- und Handelskammer München fordert von den Cenovis-Werken, ihre Eigentümerstruktur bis zum 31. Juli 1938 entsprechend den Vorgaben des Reichswirtschaftsministeriums zu ändern. Andernfalls droht die Streichung aus dem Verzeichnis der als nichtjüdisch eingestuften Betriebe. Gleichzeitig verlangt die Hauptvereinigung der deutschen Brauwirtschaft den Nachweis, dass das Unternehmen als „arisch“ gelte.

Bis zur Klärung dieser Frage verweigert der Branchenverband die Einlösung von Malzabholscheinen der Cenovis-Werke. Die Maßnahmen verdeutlichen den wachsenden wirtschaftlichen und politischen Druck, dem Unternehmen mit jüdischen Eigentümern im nationalsozialistischen Deutschland ausgesetzt sind.


20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden öffentlich versteigert. 


1759 - Das „Cottahaus“ von François Cuvilliés

München-Kreuzviertel * Das „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 wird von François Cuvilliés erbaut. 


1. 7 1931 - Cenovis erhält positive Bewertung für öffentliche Aufträge

Berlin - München * Die Berliner Industrie- und Handelskammer holt Auskünfte über die Cenovis-Werke ein, um deren Eignung für Lieferungen an Behörden zu prüfen. In der Antwort wird das Unternehmen als leistungsfähig und zuverlässig bewertet und ausdrücklich für öffentliche Aufträge empfohlen. Als Generaldirektor steht Dr. Julius Schülein an der Spitze des Unternehmens, das eng mit der traditionsreichen Münchner Brauereifamilie Schülein verbunden ist.


Um 2 1937 - Die Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke wird verändert

München-Au * Der Anteil der in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile an den Cenovis-Werken wird auf 48,47 Prozent reduziert. Mit dieser Veränderung der Eigentümerstruktur erreicht das Unternehmen zunächst die Einstufung als nichtjüdischer Betrieb.

Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Ausgrenzung jüdischer Unternehmer im nationalsozialistischen Deutschland. 


6 1984 - Die Volkshochschule im Gasteig-Kulturzentrum

München-Haidhausen * Im Gasteig-Kulturzentrums bezieht die Münchner Volkshochschule Räume und kann sich dadurch zur größten städtischen Erwachsenen-Bildungseinrichtung Deutschlands und Europas entwickeln. 

Sie hat einen Vortragssaal für neunzig Personen, weiter gibt es für die Erwachsenen-Bildungseinrichtung über fünfzig Übungs-, Lehr-, Unterrichts-, Arbeits- und Gymnastikräume sowie Werkstätten für kunsthandwerkliche Fortbildungslehrgänge. Zum Bereich der Volkshochschule gehört auch die 120 bis 140 Personen aufnehmende Blackbox. 


1476 - Die Befestigung bei der Neuveste wird geschlossen 

München-Graggenau * Herzog Albrecht IV. genehmigt, die letzte Lücke der Befestigung zwischen dem Wurzertor und dem Äußeren Schwabinger Tor mit einer Zwingeranlage zu schließen. Damit wird auch der Bereich bei der herzoglichen Neuveste in den Ausbau einbezogen. 


22. 1 1937 - IHK: Cenovis-Werke ist keine arische Firma

 

München-Au * Das Stammkapital der Cenovis-Werke beträgt 1,5 Millionen Reichsmark. Davon befinden sich Geschäftsanteile in Höhe von 815.000 RM in jüdischer Hand. Von den fünf Aufsichtsräten sind zwei Juden, von den zwei Vorsitzenden Einer.

Die Industrie- und Handelskammer - IHK München stellt deshalb fest: „Bei dem Unternehmen kann daher sowohl nach Besitz wie auch nach Führung nicht von einer arischen Firma gesprochen werden. Diese Tatsache schließt unseres Erachtens eine Berücksichtigung bei Heereslieferungen aus.“

 


1. 10 1803 - Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner

München-Kreuzviertel * Die Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner wird vollzogen. Bis auf drei alte Patres übernimmt nun auch der Rest des Konvents seelsorgerische Aufgaben außerhalb des Ordens. 

Die Insassen des Augustiner-Klosters sollen umgehend die Gebäude verlassen. Weil die Augustiner in kein Aussterbekloster gebracht werden sondern Anstellungen als Weltgeistliche annehmen, müssen sie in der Stadt eine Unterkunft suchen. Dadurch verzögert sich die Räumung des Klosters bis Anfang November. Die Kirche wird in der Folge zur Mauthalle, zum Zollamt, umgebaut. Die dazu notwendigen Arbeiten werden umgehend begonnen.

Das heimatlose Augustiner Christkindl findet Obhut bei den Barmherzigen Schwestern der heiligen Elisabeth, die die Tradition der weihnachtlichen Verehrung des Gnadenbildes in ihrer Spitalkirche an der heutigen Mathildenstraße fortsetzen. 


1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.


21. 6 1938 - Maggi übernimmt die jüdischen Anteile an den Cenovis-Werken

München - Berlin * Die bislang in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile der Cenovis-Werke gehen auf die Maggi GmbH in Berlin über. Die Übertragung erfolgt unter dem wachsenden Druck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik und markiert einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischer Eigentümer aus deutschen Unternehmen.


13. 9 1803 - Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein kurfürstliches Reskript wird das Augustiner-Kloster säkularisiert. 


21. 2 1933 - Dr. Julius Schülein leitet die Cenovis-Werke

München-Au * In der Gesellschafterliste der Cenovis-Werke wird Dr. Julius Schülein als Generaldirektor des Unternehmens geführt. Mit einem Geschäftsanteil von 392.000 Reichsmark ist er zugleich der größte Anteilseigner. Weitere bedeutende Beteiligte sind Kommerzienrat Emil Zeckendorf und Nelly Zeckendorf. Die Angaben verdeutlichen die enge Verbindung der Cenovis-Werke zu führenden Münchner Unternehmerfamilien.


3. 4 1933 - Die Herkunft der Cenovis-Werke wird hinterfragt

Gießen - München * Die Universitäts-Klinik Gießen richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und erkundigt sich, ob die Cenovis-Werke eine „christliche Firma“ seien. Die Anfrage steht im Zusammenhang mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, als die Herkunft und religiöse Zugehörigkeit von Unternehmern und Unternehmen zunehmend Gegenstand von Nachfragen und Ausgrenzung werden. 


1770 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet. Diese Maler- und Bildhauer-Akademie ist im „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 untergebracht. Interessanterweise erhält diese Unterkunft nach dem Auszug der Zeichungsschule im Jahr 1781 den Namen „Alte Akademie“. 


1994 - Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt

München * Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt. Mit der Umwandlung zur gGmbH erhält die MVHS eine eigenständigere Rechtsform, bleibt aber weiterhin gemeinnützig und öffentlich getragen. 

Gesellschafter bleiben öffentliche und gesellschaftliche Akteure, insbesondere die Landeshauptstadt München. Die Gemeinnützigkeit bedeutete weiterhin, dass die Einrichtung nicht gewinnorientiert arbeitet, sondern Bildungsaufgaben für die Allgemeinheit erfüllt. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm der amtierende Münchner Oberbürgermeister. 

Die Umwandlung von Volkshochschulen in eigenständige Rechtsformen ist zu dieser Zeit Teil eines breiteren Trends in der Erwachsenenbildung in Deutschland.


13. 7 1938 - Die Cenovis-Werke melden den Abschluss der „Arisierung“

München-Au * Die Cenovis-Werke teilen der Industrie- und Handelskammer München mit, dass sämtliche Geschäftsanteile in nichtjüdischen Besitz übergegangen seien. Das Unternehmen bezeichnet sich daraufhin als eine „rein arische“ Unternehmung und erfüllt damit die Vorgaben der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Die Erklärung dokumentiert den Abschluss der sogenannten „Arisierung“ des Unternehmens.

Dr. Julius Schülein gelingt es noch vor den Novemberpogromen 1938, in die Vereinigten Staaten zu emigrieren und sich der weiteren Verfolgung durch das NS-Regime zu entziehen.


2. 12 1935 - Die NSDAP erkundigt sich nach der Herkunft des Cenovis-Generaldirektors

München * Die NSDAP richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und verlangt Auskunft darüber, ob der Generaldirektor der Cenovis-Werke als „arischer Abstammung“ gelte. Die Anfrage verdeutlicht die zunehmende Anwendung der nationalsozialistischen Rassenpolitik auf das Wirtschaftsleben und den wachsenden Druck auf Unternehmer und Führungskräfte jüdischer Herkunft.


5. 4 1933 - Die Cenovis-Werke werden vom NS-Boykott ausgenommen

München-Au * Das „Zentralkomitee zur Abwehr der jüdischen Greuel- und Boykotthetze“ der NSDAP nimmt zur Frage Stellung, ob die Cenovis-Werke von den Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte betroffen seien. In seiner Antwort kommt das Gremium zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für einen Boykott des Unternehmens nicht gegeben seien und die Cenovis-Werke deshalb nicht unter den reichsweiten Boykott vom 1. April 1933 fielen.

Die Anfrage verdeutlicht den wachsenden politischen Druck und die zunehmende Diskriminierung von Unternehmern jüdischer Herkunft in den ersten Monaten der nationalsozialistischen Herrschaft. 


23. 1 1905 - Der Braubetrieb der Münchner Kindl-Brauerei wird eingestellt

München-Au * Die Münchner Kindl-Brauerei hört auf, selbstständige Aktiengesellschaft zu sein. Zunächst werden noch beide Brauereien parallel in Betrieb gehalten. 


2009 - Wasserschaden im gerade renovierten Cuvilliès-Theater

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im Cuvilliès-Theater über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 


26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.


7. 4 1933 - Die IHK München nimmt zur Eigentümerstruktur der Cenovis Stellung

München * Die Industrie- und Handelskammer München beantwortet die Anfrage der Universitäts-Klinik Gießen zur Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke. In ihrer Stellungnahme erklärt sie, dass sich das Kapital des Unternehmens sowohl in christlichen als auch in jüdischen Händen befinde. Die Korrespondenz verdeutlicht, wie bereits wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme die Herkunft und Religionszugehörigkeit von Unternehmern und Anteilseignern zum Gegenstand offizieller Anfragen werden. 


3. 2 1795 - Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

München-Graggenau * Kurfürst Carl Theodor macht das von François Cuvilliés erbaute Opernhaus für die Öffentlichkeit zugänglich. 


1. 7 1869 - Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

München * Die Bayerische Vereinsbank öffnet erstmals ihre Schalterhalle. Die ersten Geschäfte werden noch in Bayerischen Gulden abgewickelt. 


17. 8 1702 - Kaiser Leopold weist Max Emanuels Forderungen zurück 

München - Wien * Am Münchner Hof trifft die lange erwartete Antwort Kaiser Leopolds I. auf die Forderungen des baierischen Kurfürsten ein. Max Emanuel verlangt für ein Bündnis mit dem Kaiser weitreichende Gegenleistungen: die Anerkennung einer Königswürde für das Haus Wittelsbach, die Abtretung der Markgrafschaft Burgau und mehrerer Tiroler Herrschaften sowie das Herzogtum Mailand oder die Königreiche Neapel und Sizilien als Tauschobjekt für Baiern. 

Kaiser Leopold lehnt diese Forderungen ab und erinnert Max Emanuel an seine Pflichten als Kurfürst und Reichsstand. Damit scheitert der letzte ernsthafte Versuch, ihn auf die Seite des Kaisers und der Haager Allianz zu ziehen. 


18. 8 1702 - Max Emanuel entscheidet sich für Frankreich 

München - Versailles * Einen Tag nachdem Kaiser Leopold I. seine weitreichenden Forderungen nach einer Königskrone und territorialen Zugewinnen zurückweist, entscheidet sich Kurfürst Max Emanuel mit seinen Beratern endgültig für die französische Seite. Er nimmt das bereits ausgehandelte Offensivbündnis mit König Ludwig XIV. an. 

Damit wird das seit März 1701 bestehende Defensiv- und Neutralitätsabkommen zu einem Angriffsbündnis erweitert. Frankreich verspricht Subsidien, militärische Unterstützung und Entschädigung für den Fall, dass Baiern im Krieg besetzt wird. Max Emanuel erhofft sich Gebietserweiterungen und die Erhebung seines Hauses in den Königsrang. 

Die Entscheidung führt Baiern in den Krieg gegen Kaiser und Reich. Wenige Wochen später lässt Max Emanuel die Reichsstadt Ulm überraschend besetzen und beginnt damit den sogenannten baierisch-deutschen Krieg.


24. 4 1729 - Kurfürst Carl Albrecht gründet den Georgi-Ritterorden neu

München-Graggenau * Kurfürst Carl Albrecht gründet in einer feierlichen Zeremonie mit dem ersten Ritterschlag den „Georgi-Ritterorden“ neu.


1704 - Die ersten Kaffeesieder schenken in München aus 

München * Der französische Schauspieler Brieder gilt als erster namentlich bekannter Kaffeesieder Münchens. Er bietet das in der Stadt noch weitgehend unbekannte dunkle Getränk an und bringt damit französische Kaffeehauskultur an die Isar. 

Aus derselben Zeit stammt die älteste bekannte Darstellung eines Münchner Kaffeehauses. Das abgebildete Lokal liegt in der damaligen Schwabinger Gasse, der heutigen Residenzstraße, und gehört dem Hofzuckerbäcker Claudi Surat. Dieser ist ab 1708 ausdrücklich als Kaffeeschenk belegt.


19. 9 1805 - Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

München * Erzherzog Ferdinand, der den Oberbefehl über die österreichischen Truppen hat, trifft in München ein und nimmt im Gasthof Zum Goldenen Hirsch in der Theatinerstraße Quartier. 


1856 - König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab

München * König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab, da „die Gründung einer solchen Anstalt als zu kostspielig und von wenig Nutzen für die Wissenschaft nicht zu befürworten ist“.


21. 12 1704 - Therese Kunigunde verpflichtet sich zur Neutralität 

München * In einem ergänzenden Revers zum Vertrag von Ilbesheim verpflichtet sich Regentin Therese Kunigunde, in dem ihr verbliebenen Herrschaftsgebiet keine gegen Kaiser Leopold I. oder das Heilige Römische Reich gerichteten Handlungen zu dulden oder zu unterstützen. 

Damit bekräftigt sie die Neutralität des Rentamts München und erkennt die im Ilbesheimer Vertrag festgelegte neue Machtordnung an. Die Erklärung schränkt ihren politischen Handlungsspielraum weiter ein und trennt ihre Regierung endgültig von der anhaltenden Kriegspolitik ihres im Exil lebenden Gemahls Max Emanuel.


Anfang 5 1701 - Therese Kunigunde und der Hofstaat kehren nach München zurück 

Brüssel - München * Kurfürstin Therese Kunigunde folgt ihrem Gemahl Max Emanuel nach Baiern und kehrt mit ihren Kindern sowie dem umfangreichen kurfürstlichen Hofstaat aus Brüssel nach München zurück. Damit wird die baierische Hauptstadt nach beinahe einem Jahrzehnt wieder zum dauerhaften Mittelpunkt der Hofhaltung. 

Die Rückkehr steht im Zusammenhang mit der sich zuspitzenden europäischen Krise um die spanische Erbfolge. Max Emanuel richtet seine politische und militärische Aufmerksamkeit nun verstärkt auf Baiern, während Therese Kunigunde am Münchner Hof zunehmend öffentlich hervortritt.


1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.


Um 1896 - Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen

München-Kreuzviertel * Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen. Sie zeigen die Fahrt einer Pferdetrambahn am Promenadeplatz und am Maximiliansplatz. 


1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 


4 1886 - Die Orthodoxen ziehen in die Hartmannstraße um

München-Kreuzviertel * Der Verein Ohel Jakob zieht in die Hartmannstraße 3 um. Dort befindet sich ein Betsaal für die Gottesdienste. Da die bestehenden Betsäle zu klein und nur eine Übergangslösung darstellen, bemühen sich die Orthodoxen um eine eigene Synagoge. 


1861 - Exotische Tiere von König Max II. abgelehnt

München * Graf Emil von Bentheim bietet dem Bayernkönig Max II. eine Sammlung an, die er unter anderem auf Java und Borneo zusammengetragen hat. Zur Sammlung gehören neben Kartenmaterial, Mineralien, getrockneten Pflanzen und ausgestopften auch lebende Tiere, nämlich ein Orang-Utan, ein Affe, zwei Sumpfhirsche und eine Boa. 

Nach der erfolgten Ablehnung schreibt der Graf, „dass dieselben in Deutschland nirgends fruchtbarer für die Wissenschaft werden könnten, als in der Hauptstadt eines Königreiches, dessen erhabener Herrscher im Ruhm eines hochherzigen Protektors der Wissenschaften glänzt“. 

Zu dieser Zeit ist in München das wissenschaftliche Interesse der Zoologie eben mehr auf tote als auf lebende Tiere ausgerichtet.


8. 11 1976 - Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt. Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die Gedenkplatte an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der Gedenkplatte lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde.“  Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 


1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 


1832 - Kein regelmäßiger Schulbesuch möglich

Vorstadt Au * Die Elementarschulen der Vorstadt Au sind mit insgesamt 1.207 Schülerinnen und Schülern stark überfüllt. Ein großer Teil der Kinder stammt aus armen Familien, deren Eltern ihren Lebensunterhalt als Tagelöhner verdienen. Da die jüngeren Geschwister während der Arbeitszeit der Eltern von den älteren Kindern betreut werden müssen, bleibt diesen oftmals der regelmäßige Schulbesuch verwehrt. Auf diese Weise werden Bildungsdefizite und soziale Benachteiligung von Generation zu Generation weitergegeben.


20. 8 1985 - Ein Antrag für eine würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner

München-Graggenau * Der SPD-Stadtrat Alfred Lottmann stellt - aus Anlass des drei Jahre später bevorstehenden 70. Jahrestage der Revolution und der Ermordung Kurt Eisners - an Oberbürgermeister Georg Kronawitter den Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“ und kritisiert dabei entschieden die im Jahr 1976 gefundene Lösung. Lottmann regt eine Veränderung der Straßenführung in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße an, um dort den Platz für eine „Säule oder ähnliches“ zu schaffen. 


Um den 3. 10 1988 - Entwurf für das Kurt-Eisner-Denkmal findet Zustimmung 

München * Der Bauausschuss einigt sich darauf, den Entwurf der Künstlerin Erika Maria Lankes zur Annahme zu empfehlen. Er sieht eine in den Gehweg eingelassene Metallplatte am Ort vor, an dem der erste bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner 1919 ermordet wurde. Die Umrisse eines am Boden liegenden Menschen erinnern an den Tatort. Nach langen politischen Auseinandersetzungen wird das Denkmal 1989 eingeweiht. 

Damals ist noch nichts von dem Hauptargument der Verhinderer der Stolpersteine zu hören, dass Antidemokraten und Faschisten ihre Springerstiefeln an dem ermordeten jüdischen Sozialdemokraten abwischen könnten. 


Ab 2. 11 1700 - Die spanische Erbfolge bringt Max Emanuel in Bedrängnis 

Brüssel - München * Nach dem Tod Carls II. und der Bekanntgabe seines Testaments befindet sich der baierische Kurfürst Max Emanuel in einer schwierigen Lage. Der zum spanischen König bestimmte Philipp von Anjou ist zwar sein Neffe, wird aber von Kaiser Leopold I. und anderen europäischen Mächten nicht als rechtmäßiger Erbe anerkannt. 

Als Generalstatthalter der Spanischen Niederlande muss Max Emanuel entscheiden, ob er dem neuen bourbonischen König dient oder sich auf die Seite seiner bisherigen habsburgischen Verbündeten stellt. Zugleich hofft er weiterhin auf eine Königskrone, territoriale Gewinne und eine dauerhafte Sicherung seiner Statthalterschaft. Der Tod seines Sohnes Joseph Ferdinand, der zeitweise als Erbe Spaniens vorgesehen war, hat seine ursprünglichen Aufstiegspläne bereits 1699 zunichtegemacht. 

In den folgenden Monaten nähert sich Max Emanuel Frankreich an. Im März 1701 schließt er schließlich ein geheimes Militärbündnis mit Ludwig XIV. und stellt Baiern damit auf die Seite der Bourbonen. 


1. 8 1914 - Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

München-Kreuzviertel - Berlin * Der Bayerische Ministerrat führt einen einstimmigen Beschluss zur Frage herbei, wie sich Bayern im Bundesrat zur Kriegserklärung an Russland verhalten soll. Entsprechend ermächtigt stimmt der Bundesratsbevollmächtigte - wie alle anderen deutschen Länder - der Kriegserklärung an Russland ohne jede Diskussion zu.

Die dazu notwendigen Gesetze und Verordnungen nimmt der Ministerrat sogar ohne nähere Kenntnis der Inhalte an. 


21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. Von überall her strömen die Massen an den Tatort. Aus dem stark angefeindeten USPD-Politiker ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.

Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse: „Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco. Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben.“  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den Mehrheitssozialisten und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die Zweite Revolution eingeleitet. 


24. 5 1705 - Die Entfernung der kurbaierischen Prinzen wird geplant 

München - Wien * Landesadministrator Maximilian Karl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort schlägt Kaiser Joseph I. vor, die Söhne Kurfürst Max Emanuels aus München in die österreichischen Erblande zu bringen. Als Begründung nennt er die „Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung“ in Baiern. 

Durch ihre Entfernung soll verhindert werden, dass die jungen Wittelsbacher zu Symbolfiguren des Widerstands gegen die kaiserliche Besatzung werden. Der Vorschlag wird zunächst nicht umgesetzt. Erst im Mai 1706 werden Kurprinz Carl Albrecht und drei seiner Brüder unter kaiserlicher Aufsicht nach Klagenfurt gebracht; ihre Schwester und die jüngeren Brüder bleiben in München. 


22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am Eisner-Bodendenkmal

München-Graggenau * Bei der Stadtrats-Sitzung stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am Bodendenkmal für Kurt Eisner zur Auswahl. Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des Freistaates Bayern bezeichnen oder gründete er bloß den Volksstaat Bayern? Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als Republik bedeuten. Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff Freistaat nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben. Dagegen denkt man bei Volksstaat eher an die Sprache des Dritten Reiches und der damaligen DDR.

Der SPD-Vorschlag für die Gedenkplatte lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet.“

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort Freistaat vermeidet. Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus CSU, FDP und Grüne/ALM gegen die Stimmen der SPD durch. Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  

„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“


1891 - Elektrischer Probebetrieb auf den Gemeindelinien

München * Nach Verhandlungen beschließt der Magistrat die probeweise Einführung eines elektrischen Trambahn-Betriebs auf den beiden Gemeindelinien. Dem Beschluss folgen langwierige Verhandlungen mit allen einschlägigen Behörden sowie den Haus- und Grundbesitzern und auch dem Kgl. Staatsministerium des Kgl. Hauses und des Äußeren. Diese geben ihre „Allerhöchste Genehmigung“ nur mit dem Vorbehalt, dass sie jederzeit die „Umstellung des Oberleitungs- auf Akkumulatorenbetrieb“ verlangen dürfen. 


7. 4 1701 - Max Emanuel kehrt nach Baiern zurück 

Brüssel - München * Kurfürst Max Emanuel verlässt Brüssel und kehrt mit seiner Familie und einem Teil des Hofstaats nach Baiern zurück. Am 15. April hält er seinen feierlichen Einzug in München. Sein Amt als Generalstatthalter der Spanischen Niederlande behält er zunächst bei. 

Die Rückkehr erfolgt wenige Wochen nach seinem geheimen Bündnis mit Frankreich. Von München aus will Max Emanuel seine Armee stärken, die süddeutschen Reichsstände zur Neutralität bewegen und seine dynastischen Ziele im beginnenden Spanischen Erbfolgekrieg verfolgen. Damit wird die baierische Hauptstadt wieder zum Mittelpunkt seiner Politik. 


Um 15. 8 1918 - Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

München * Bayernkönig Ludwig III. bevollmächtigt Ministerpräsident Otto von Dandl zu Verhandlungen mit den deutschen Bundesfürsten über ein gemeinsames Vorgehen bei der Reichsregierung. Ludwig III. befürwortet nach der verheerenden Niederlage der deutschen Militärs bei Amiens einen möglichst schnellen Friedensschluss. 


25. 4 1811 - Festgelegte Mengen und Brauerträge

München * Das Bierregulativ bestimmt außerdem, welche Biermenge ein bayerischer Brauer aus einem Scheffel trockenem Malz herstellen muss. Ein Scheffel entspricht 222,34 Litern. Daraus sind sieben Eimer Sommerbier oder acht Eimer Winterbier zu brauen. 

Ein baierischer Eimer umfasst 60 Mass. Bei einem Inhalt von 1,069 Litern je Mass entspricht dies rund 64 Litern. Für jeden Scheffel Malz sind zudem drei Pfund Hopfen vorgesehen. Aus 225 Scheffeln Malz müssen demnach 1.800 Eimer Winterbier oder 1.575 Eimer Sommerbier entstehen. Umgerechnet sind dies 108.000 Mass Winterbier beziehungsweise 94.500 Mass Sommerbier. 


7. 3 1389 - Erstmals wird die Neuveste genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige Residenz, genannt. 


19. 2 1919 - Erste Pläne für eine U-Bahn-Linie

München * Zwei Tage vor der Ermordung des Freistaat-Bayern-Gründers Kurt Eisner, legt ein Dr. Helmreich im Namen der Berliner Siemenswerke der Münchner Öffentlichkeit den Plan einer Nord-Süd- und einer Ost-West-U-Bahnlinie vor. Doch es ist noch zu früh. Der Plan wird erst im Jahr 1937 wieder aufgegriffen. 


28. 2 1809 - Eine einheitliche Mass für Bayern 

München * Durch die territorialen Erweiterungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst Bayern zu einem Königreich aus Regionen mit unterschiedlichen Traditionen und Wirtschaftssystemen zusammen. Besonders unübersichtlich ist das Maßwesen: Schätzungen zufolge bestehen bis zu 93 verschiedene Flüssigkeitsmaße. Zwar heißen sie fast überall „Maß“, doch ihr Inhalt unterscheidet sich erheblich. Im oberfränkischen Lauenstein fasst eine Maß knapp einen halben Liter, im ehemals salzburgischen Laufen dagegen rund 1,6 Liter. 

Diese Unterschiede erschweren Handel, Besteuerung und Preiskontrolle. Am 28. Februar 1809 erlässt König Max I. Joseph auf maßgebliche Initiative seines Reformministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas eine Verordnung zur Vereinheitlichung der bayerischen Maße und Gewichte. Als verbindliche Norm für Flüssigkeiten dient künftig die Münchner Maß mit einem Inhalt von rund 1,069 Litern. 

Zur Durchsetzung der neuen Regelung lässt die Regierung kupferne Messzylinder mit dem bayerischen Staatswappen und der Aufschrift „BAIER. MAAS. 1809“ an Landgerichte, Rentämter, Städte und Märkte versenden. Diese sogenannten Muttermaße sind amtliche Vergleichs- und Eichgefäße. Als Trinkgefäße dürfen sie ausdrücklich nicht verwendet werden. Mithilfe der Muttermaße stellen die örtlichen Behörden weitere geprüfte Gefäße her und verbreiten sie in ihren Amtsbezirken. 

Eine allgemeine Eichpflicht für die Trinkkrüge besteht zunächst jedoch nicht. Viele Gäste bringen ihre eigenen Gefäße mit in das Wirtshaus. Neben Holzkannen und Zinngefäßen kommen zunehmend große Krüge aus Steinzeug auf. Um 1820 entwickelt sich daraus die charakteristische Form des bayerischen Masskrugs. 

Die neue Maß setzt sich allmählich im gesamten Königreich durch. Sie vereinheitlicht nicht nur den Ausschank, sondern wird auch zu einem sichtbaren Zeichen für das Zusammenwachsen von Altbayern, Franken und Schwaben. Obwohl die alte Maßeinheit 1872 durch den Liter ersetzt wird, bleibt ihr Name erhalten: Bis heute bezeichnet die „Mass“ einen Liter Bier und gilt als Symbol bayerischer Lebensart.


25. 4 1811 - Staatliche Festsetzung des Bierpreises

München * König Max I. Joseph erlässt eine Verordnung über die künftige Regulierung des Biersatzes im Königreich Bayern. Das sogenannte Bierregulativ ist somit eine königliche Verordnung und kein vom Landtag verabschiedetes Gesetz. 

Bis zur Aufhebung des Bierregulativs im Jahr 1865 bestimmen die Obrigkeit und die Regierung maßgeblich über den bayerischen Bierpreis. Dieser richtet sich daher nicht nach den Grundsätzen des freien Marktes und kann auch von den Brauern nicht eigenständig festgesetzt werden. 


16. 6 1919 - Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Bei der ersten Zusammenkunft der Verhandlungsführer fordert die Kommission zur Fürstenabfindung einen Katalog der Wittelsbachischen Gesamtforderungen. 


8. 9 1914 - Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

München * Auf Druck der betroffenen Wirtschaftskreise, insbesondere des Baugewerbes, verlässt die bayerische Staatsregierung ihren Sparkurs und ordnet eine Fortführung der Staatsbaumaßnahmen an. Mit Kriegsbeginn hatte der Staat - zur Schonung des von kriegsbedingten Einnahmeausfällen Betroffenen Haushalts - seine Aufträge weitestgehend storniert. 


8. 9 1808 - Die Bestrafung der einfachen Unzucht wird abgeschafft

München - Königreich Baiern * Mit dem organischen Edikt wird die Fornikationsstrafe, die Bestrafung der einfachen Unzucht, abgeschafft. Dadurch sollen vor allem Abtreibungen und Kindermorde verhindert werden. 


29. 9 1616 - Das Landrecht stellt die Rechtseinheit in Baiern her

München * Mit dem Landrecht Herzog Maximilians I. wird die endgültige Rechtseinheit in Baiern hergestellt, die alle Rechtsgebiete umfasst. Damit ist Baiern eines der wenigen deutschsprachigen Territorien, das über eine systematisch erfasste und in allen Rechtsangelegenheiten abgestimmte Landesgesetzgebung verfügt.  

Die Landes- und Polizeiordnung enthält:  

  1. Eine Polizeiordnung.  
  2. Das Landrecht, das einheitlich für Ober- und Niederbaiern gültige Zivilrecht, das bis 1756 in Kraft bleibt. 
  3. Eine Gerichtsordnung, die den ordentlichen Prozess auf der Grundlage der Gerichtsordnung von 1520 regelt.  
  4. Die summarische Prozessordnung, die bis 1753 Gültigkeit hat.  
  • Sie schreibt unter anderem das Wandern der Handwerksgesellen als Grundlage für den Erwerb der Meisterschaft vor.  
  • Sie enthält eine allgemeine Fischordnung für Donau, Salzach, Isar und den Inn usw..  
  • Sie schafft in der Malefizordnung die Strafe des Ertränkens ab.


25. 4 1811 - Zweifel am staatlichen Bierregulativ

München * Das königlich-baierische Bierregulativ von 1811 erweist sich in der Praxis als wenig realitätsnah. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es eine bestimmte Menge Malz einem daraus herzustellenden Bierertrag gegenüberstellt. Die Qualität des Malzes ist dabei nicht näher definiert; vorgeschrieben ist lediglich, dass es trocken sein muss. 

Malzmenge und Bierertrag lassen sich jedoch nicht gleichzeitig überprüfen, sondern nur vor beziehungsweise nach dem Brauvorgang. Sind aus einem Scheffel Malz erst einmal sieben Eimer Sommerbier gebraut, ist das Malz aufgebraucht. Fehlt anschließend auch noch ein Teil des Bieres – etwa aufgrund des Durstes der Brauer und ihrer Knechte –, ist für die „Ausmittelung der tarifmäßigen Zusammenhänge“ kaum noch eine verlässliche Grundlage vorhanden. 

Trotz des staatlichen Bierregulativs bleibt die durstige Bevölkerung misstrauisch. Viele Menschen verdächtigen die Brauer, bei der Herstellung zu betrügen und für ihr „Gwasch“, also vermeintlich dünnes oder minderwertiges Bier, einen zu hohen Preis zu verlangen. Die Obrigkeit beteuert zwar immer wieder, das Bierregulativ sei von „kristallener Klarheit“. Die Bevölkerung teilt diese Auffassung jedoch nur bedingt. Das Misstrauen der Biertrinker gegenüber den Brauern bleibt deshalb auch im 19. Jahrhundert stark ausgeprägt. 

Bier gilt in dieser Zeit vor allem als Nahrungs- und Alltagsgetränk, nicht als Luxusgut. Selbst Gegner des Branntwein- und Kaffeekonsums empfehlen es als Alternative zu hochprozentigem Alkohol und bekämpfen den „Fusel“ gewissermaßen mit Bier. 


26. 5 1922 - Der Ministerrat befasst sich erstmals mit der Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Der Entwurf der Fürstenabfindung wird dem Ministerrat vorgelegt. 


13. 9 1817 - Eine Verordnung über den Getreidehandel und Notmagazine

München-Kreuzviertel * Die Regierung erlässt eine Verordnung über den Getreidehandel, in der alle Vorschriften zusammengefasst werden. Außerdem wird die Anlegung von Notmagazinen mit einem Sechstel des Jahresbedarfs für die Städte angeordnet. 


25. 4 1811 - Das Bierregulativ von 1811

München * Unter Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas entwickelt die Regierung eine Formel, mit der sich der Bierpreis jederzeit und für jedermann nachvollziehbar berechnen lassen soll: das sogenannte „Bierregulativ“. Als Grundlage dient die Braubilanz des Königlichen Hofbräuhauses in München. 

Aus dieser Bilanz leitet die Regierung drei feste Kostenbestandteile ab. Sie geht davon aus, dass sich diese über Jahrzehnte hinweg nicht verändern werden. Alle drei fließen in den Bierpreis ein. 

Die erste feste Größe ist die sogenannte „Mannsnahrung“. Darunter versteht man den Unternehmergewinn je Mass Bier. Die Regierung setzt diesen auf 1,47 bayerische Pfennige fest. Der Betrag bildet eine Obergrenze, die keinesfalls überschritten werden darf. Den Brauern steht es jedoch frei, teilweise auf diesen Gewinn zu verzichten. Nach dem Willen der Regierung darf ihr Unternehmergewinn bei steigenden Bierpreisen nicht ebenfalls zunehmen. 

Als zweite feste Größe berücksichtigt das Bierregulativ die laufenden Ausgaben der Brauer. Dazu zählen die Instandhaltung der Brauereigebäude und Sudanlagen, die Personalkosten, die Verzinsung des Grundkapitals sowie das für den Betrieb der Brauerei erforderliche Verlagskapital. Für diese Aufwendungen setzt die Regierung insgesamt 4,53 bayerische Pfennige je Mass Bier an. 

Hinzu kommt als dritter Bestandteil ein „Malzaufschlag“ von vier Pfennigen je Mass, der die Kosten des Rechnungswesens der Brauereien decken soll. 

Damit belaufen sich die festen Kosten über Jahrzehnte hinweg auf insgesamt zehn baierische Pfennige beziehungsweise zweieinhalb Kreuzer je Mass Bier. 


1740 - Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

München-Lehel * Entgegen der Abmachung leben in dem kleinen Hieronymiten-Kloster neben der Sankt-Anna-Kirche acht Patres und drei Laienbrüder.  

Zu dieser Zeit ist die Ausstattung der Rokoko-Kirche fast vollendet. Über dem Tabernakel des Hochaltars ist eine Marien-Ikone aus den Türkenkriegen aufgestellt worden, vor dem die Mönche täglich die Lauretanische Litanei beten, wofür sie als kurfürstliche Stiftung jeden Tag zwölf Maß Weißes Bier erhielten. 


26. 9 1923 - Gustav Ritter von Kahr wird zum Generalstaatskommissar ernannt

München * Die bayerische Regierung ernennt Gustav Ritter von Kahr - aus Protest gegen den Abbruch des Ruhrkampfes durch die Reichsregierung - zum Generalstaatskommissar, auf den die gesamte exekutive [= vollziehende] Gewalt übergeht. Er hat damit diktatorische Vollmachten.

Gustav von Kahr, Otto von Lossow, der Befehlshaber des Wehrkreises VII, und der Chef der Landespolizei, Hans Ritter von Seisser, regieren den Freistaat Bayern als Triumvirat und bereiten zusammen mit Rechtsradikalen in Norddeutschland den Staatsstreich in München und Berlin vor. 


10. 1 1919 - Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Kreuzviertel * Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum Montgelas-Palais, in dem Ministerpräsident Kurt Eisner residiert, und fordert die Freilassung der Verhafteten. Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme. Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten. Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
  Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 


8. 8 1914 - Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

München * Das bayerische Außenministerium beauftragt die Kreisregierungen, innerhalb von sechs Wochen über die Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft zu berichtigen. 


Um 7 1945 - Ein neuer Dachstuhl für die Anna-Klosterkirche

München-Lehel * Nach der ersten Sicherung der Bausubstanz beginnt man nach dem Ende des Krieges mit der Eindeckung des neuen Dachstuhls der Anna-Klosterkirche. Anschließend wird das Gewölbe, das sich durch die Hitzeeinwirkung um 25 Zentimeter gesenkt hat, stabilisiert und die zerstörten Kapitelle nachgegossen.

  • Aus den verbliebenen Resten komponieren die Mitglieder der Pfarrgemeinde einen fragmentarischen Hochaltar.  
  • Auch die Seitenaltäre werden in vereinfachter Form neu gestaltet.


Ab dem Jahr 1967 - Die Anna-Klosterkirche erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

München-Lehel * In einem zehn Jahre andauernden Prozess erhielt die Anna-Klosterkirche nun langsam ihren ursprünglichen Formen- und Farbenreichtum wieder. Während der Wiederaufbauarbeiten gibt es aber nicht nur wohlmeinende Unterstützung, sondern auch herbe und ablehnende Kritik, da statt eines Neubeginns wieder mit den alten, überkommenen Formen gespielt wird.  

Die Handwerker beginnen mit der Stuckierung der Kirche und der Ausmalung mit Fresken. 


1972 - Das große Fresko der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt

München-Lehel * Das große Fresko im Mittelraum der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt. 


16. 9 1985 - Der Bezirksausschuss will kein Kurt-Eisner-Denkmal errichten

München-Kreuzviertel * Der Bezirksausschuss des 1. Münchner Stadtbezirks spricht sich - unter dem eigenwillig betitelten Tagesordnungspunkt „Denkmal für einen Bürgerschreck“ - gegen die Errichtung eines Kurt-Eisner-Denkmals aus.


1. 10 1808 - Das Lehel wird selbstständiger Pfarrsitz und Pfarrsprengel

München-Lehel * Die neue Anna-Pfarrei wird mit ihren etwa dreitausend Seelen an einen Weltpriester übertragen und das Lehel damit zu einem selbstständigen Pfarrsitz und Pfarrsprengel. Das ist in München die erste Neuerrichtung einer Pfarrei seit dem 13. Jahrhundert. Der Pfarrhof entsteht an der heutigen Pfarrstraße, die dadurch ihren Namen ändert. Bis dahin hieß sie Große Badstraße. Zwanzig Jahre versehen weltgeistliche Pfarrer die neue Pfarrei St. Anna. 


1965 - Die Anna-Klosterkirche soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der Anna-Klosterkirche bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt. In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 


7. 6 1886 - Die entscheidenden Schritte zur Entmündigung werden eingeleitet

München * In den Ministerrats-Sitzungen vom 7., 8. und 9.Juni 1886 werden - unter dem Vorsitz des Bayernprinzen Luitpold - die entscheidenden Schritte zur Entmündigung von König Ludwig II. und der Übernahme der Regentschaft durch Prinz Luitpold in die Wege geleitet. 


1976 - Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 


7 1876 - Die Gleisbauarbeiten für die Pferdetrambahnlinie beginnen

München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt * Die Gleisbauarbeiten für die erste Versuchsteilstrecke für Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie - vom Promenadeplatz über den Stachus zur Nymphenburger Straße - beginnen. Sie endet an der Burgfriedensgrenze an der Maillingerstraße. 


22. 10 1876 - Das neue Verkehrsmittel wird positiv angenommen

München * „Auf dem Promenadeplatz hatte sich eine speziell geladene Gesellschaft eingefunden. Es rollten sieben mit sehr hübschen, mutigen Pferden bespannte elegante Waggons heran. Signalpfeifen der sechs in blauer Uniform gekleideten Kondukteurs ertönten und die Fahrt begann. In ca. 20 Minuten hatte der Zug sein Ziel, die Endstation Burgfrieden an der Nymphenburgerstraße, erreicht“, heißt es im Bericht der „Münchner Neuesten Nachrichten“. 

Trotz anfänglicher Probleme wird das neue Verkehrsmittel von den Münchner äußerst positiv angenommen. Edouard Otlets Unternehmen schafft für München 49 „geschlossene Waggons mit zwei offenen Plattformen an jeder Seite“ an. 

  • Gebremst wird das Gefährt vom Wagenführer per Fuß mit einer einfachen Hebelbremse. Als jedoch bei einer Probefahrt ein Wagen auf dem abschüssigen Rosenheimer Berg beim Gasteig nicht zum Stehen kommt, sondern einfach weiter rutscht, wird die Fertigungsfirma zum Einbau einer Spindelbremse verpflichtet. 
  • Die weiß-blau gestrichenen Trambahnwagen sind mit bequem gepolsterten Sitzen ausgestattet. 
  • Für Kinder ist in den Waggons eigens eine Messlatte angebracht, da sie bei einer Körpergröße unter einem Meter - in Begleitung eines Erwachsenen - kostenlos mitfahren können. 
  • Haltestellen gibt es zwar, aber jeder steigt ein und aus, wo es ihm passt. Eine Münchner Zeitung berichtet: „Ein weiterer Übelstand ist das leider viel zu wenig kontrollierte Absteigen. Es wird vielen Mitfahrenden geradezu angst und bange, wenn jemand Anstalten zum Absteigen macht. Ohne große Ausnahme geschieht dies immer in entgegengesetzter Fahrtrichtung, und ... bums, da liegen sie im Kot.“


12 1918 - Die revolutionäre Regierung versucht einen Neuaufbau des Straßenbahnbetriebs

München * Nach dem kriegsbedingten Verfall der Münchner Straßenbahn versucht die neue revolutionäre Regierung einen Neuaufbau. Doch der Kohle- und Strommangel zwingt immer wieder zu empfindlichen Einschränkungen. 


21. 10 1876 - Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie wird eröffnet

München * Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie kann eröffnet werden. Schon am ersten Tag wird die Münchner Tramway Ed. Otlet von 5.092 Fahrgäste genutzt. Das sind weit mehr Straßenbahnbenutzer, als die Betreiberfirma zuvor erwartet hat. Damit beginnt der Siegeszug der Straßenbahn. 


30. 6 2013 - Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag schließt seine Pforten

München-Graggenau * Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag in der Residenzstraße 26 schließt seine Pforten. 


Um 12 1724 - Die Lechler wollen die Hieronymiten vom Walchensee haben

München-Lehel * Der kurfürstliche Aumeister Johann von Daiser und weitere sieben hochangesehene Lechler stellen ein Gesuch an Kurfürst Max Emanuel. Sie haben erfahren, dass die Hieronymiten vom Walchensee eine andere Niederlassung suchen und beantragen deshalb die Verlegung der Patres in die Münchner Vorstadt. 


1. 8 1828 - Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Aufgaben übertragen

München-Lehel * Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Rechte und Aufgaben im Lehel übertragen. Nun ist die Anna-Kirche zugleich Pfarr- und Klosterkirche der Franziskaner.

Nachdem ein Jahrhundert an dem Kloster und der Kirche genagt hatte, war eine Renovierung der Gebäude unumgänglich. Die dafür erforderlichen 34.319 Gulden sparen sich die über wenig Einkommen verfügenden Lechler vom Mund ab. 


19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 


1. 7 2014 - Sensationeller Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz

München-Graggenau * Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen sensationellen Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um das fast unversehrte Grab einer 40- bis 60-jährigen Frau, die nach ihrem Tod an anderer Stelle verbrannt und im späteren Apothekenhof beigesetzt wurde.  

Die Archäologen fanden einen stattlichen Scherbenhaufen an Feinkeramik, die zum Teil kunstvoll mit in den Ton geritzten Schraffuren, Bändern und Zickzack-Mustern. Auch verschiedene Bronzeutensilien haben die Forscher entdeckt, darunter zwei Vasenknopfnadeln. Die Ur-Münchnerin hat vor mehr als 3.000 Jahren in der späten Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Christi) nahe der Isar und ihren Seitenarmen gelebt. Nach der wissenschaftlichen Auswertung sollen die schönsten Fundstücke in der Residenz ausgestellt werden. 


23. 6 2019 - Barbusige Frauen an das Nacktbadeverbot erinnert

München * Mehrere Männer eines Sicherheitsdienstes haben barbusige Frauen am Isarufer zwischen Wittelsbacherbrücke und Reichenbachbrücke angesprochen und sie an das Nacktbadeverbot erinnert, das mit einigen Ausnahmen überall in der Landeshauptstadt gilt, obwohl der Wachdienst angewiesen worden war, das textilfreie Baden an der Isar auch außerhalb der FKK-Zonen nicht von sich aus zu verfolgen.

Die Badeverordnung verlangt etwas unpräzise: „Wer öffentlich badet, muss im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München Badekleidung tragen“. Der Stadtrat muss sich nun in seiner Sitzung am 26. Juni damit beschäftigen, wie viel Nacktheit München verträgt und was unter „nackt“ überhaupt zu verstehen sei. 


10. 7 1936 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Straßenmusik“

München-Hackenviertel * Uraufführung des Films „Straßenmusik“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Ufa-Theater Sendlingertor-Lichtspiele.


15. 8 1802 - Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

München-Lehel * Es wird beschlossen, dass die Hieronymiten-Mönche am 21. August nach Indersdorf versetzt werden. 


13. 6 1951 - Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet Anna-Klosterkirche wieder

München-Lehel * Nachdem die Anna-Klosterkirche „für den praktischen Gebrauch“ weiß getüncht worden ist, kann sie Kardinal Michael von Faulhaber feierlich wiedereröffnen. 


23. 10 1823 - Die Franziskaner erhalten das Kloster im Lehel

München-Lehel * Noch bevor die Zentralklöster völlig aussterben, verhilft König Ludwig I. der bayerischen Franziskanerprovinz zum heiligen Antonius von Padua zu neuem Leben. Im Einvernehmen mit Erzbischof Anselm von Gebsattel erhalten die Franziskaner in München die Pfarr- und ehemalige Hieronymitenkloster-Kirche Sankt Anna im Lehel als neuen Sitz.

Über die massiven Bedenken, ob man die Bettelmönche überhaupt wieder in München ansiedeln soll, setzt sich der klösterrestaurierende Bayernherrscher - sehr zur Freude seiner konservativ eingestellten Untertanen - einfach hinweg. Als Begründung für seine Entscheidung zugunsten der Franziskaner gibt er an: „Eingedenk, daß Mitglieder dieses Hauses Unsern erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayern zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dieses mit größter Gefahr verbunden war.“

Kurz und bündig gibt er an das Ministerium des Innern die Weisung: „Am Allerheiligentage sollen die Franciscaner von Ingolstadt in ihrem hiesigen Kloster eintreffen, daselbst Hochamt halten.“


4. 7 1725 - Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

München-Lehel - Benediktbeuern * Nachdem die Regularien abgestimmt waren, beziehen die Hieronymiten-Mönche das vom kurfürstlichen Kammerdiener von Delling zur Verfügung gestellte Wohnhaus. Das Haus enthält einen Saal, für den der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Erlaubnis erteilt, diesen als provisorische Kirche einzurichten und darin die Messe zu feiern. Die Zimmer dienen drei Patres und einem Bruder als Wohnung.  

Das Klösterl am Walchensee geht anschließend um 6.000 Gulden in den Besitz des Klosters Benediktbeuern über. 


2 1802 - Das Hieronymiten-Kloster soll säkularisiert werden

München-Lehel * Der mit der Klosteraufhebung betraute Rechnungskommissär Ilg findet Anfang Februar 1802 im Leheler Kloster zehn Patres und einen Frater vor. Die Hieronymiten werden den Bettelorden zugerechnet, weshalb man sie konsequenterweise in die Aufhebung der nicht-ständischen Klöster mit einbezieht.

Weil aber die Hieronymiten im Lehel auch die Seelsorge versehen, können sie die allgemeine Klosteraufhebung - trotz einiger Probleme - einige Jahre überdauern. 


21. 8 1802 - Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

München-Lehel * Entgegen der bisherigen Pläne können die ehemaligen Hieronymiten als Weltpriester in ihrem Kloster bleiben und auch weiterhin die Seelsorge im Lehel versehen. Das ist auch der Grund, weshalb die Paramente und Kirchengeräte nicht versteigert, sondern später der Pfarrkirche zugeteilt werden. 


1840 - Pfarrer Rabl erwirbt für die Armen-Industrie-Schule ein Grundstück

Vorstadt Au * Der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl kann durch Spenden ein Grundstück an der Hochstraße 11 erwerben. Dort richtet er eine Obstbaumschule ein, in der die Knaben und Mädchen der Armen-Industrie-Schule praktische Kenntnisse in der Obstbaumzucht, im Gartenbau und in landwirtschaftlichen Tätigkeiten erwerben. 

Die Einrichtung verbindet Bildung mit praktischer Arbeit. Ziel ist es, Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Familien nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, sondern ihnen zugleich Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die ihre späteren Lebens- und Erwerbschancen verbessern sollen. Damit folgt die Obstbaumschule dem Grundgedanken der Armen-Industrie-Schule, Armut durch Bildung, Arbeit und Hilfe zur Selbsthilfe zu begegnen.


25. 4 1805 - Das Kloster der Hieronymiten soll endgültig aufgehoben werden

München-Lehel * Durch ein Dekret wird das Kloster der Hieronymiten endgültig aufgehoben. Dennoch gibt es eine neue Verzögerung in der Ausführung. 


14. 9 1802 - Die Auer Paulanerinnen werden in Aussterbeklöster gebracht

Au * Weil es kein zweites Paulanerinnen-Kloster in Baiern gibt, werden die 17 Schwestern in ständische Frauenklöster zur unentgeltlichen Verpflegung versetzt. Am 14. und 15. September werden die Paulanerinnen vom Kloster Lilienthal in der Au in ihre ihnen zugewiesene Klöster abtransportiert:

  • sechs zu den Brigittinnen nach Altomünster,
  • sechs ins Zisterzienserinnenkloster Niederschönenfeld und
  • die restlichen fünf ins Augustinerinnenkloster Niederviehbach. 


Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.


22. 3 1805 - Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der Hyronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max IV. Joseph überträgt der Militärbehörde das säkularisierte Kloster „der Hyronymitaner im Lehel nebst dem Garten, jedoch mit Ausnahme der Kirche, welche Wir zur Pfarrkirche bestimmt haben“. Der Regent will das Kadetten-Korps vom Wilhelminum hierher verlegen. Doch dazu müssen erst für die das Kloster noch bewohnenden drei Hieronymiten und drei kurfürstliche Jäger eine Unterkunft gefunden werden.  

Und selbst dann ist das Gebäude noch höchst ungeeignet, da zwischen dem südlich der Kirche liegenden Konventtrakt und dem an der Kirchen-Nordwand neu anzubauenden Erweiterungsbau das Gotteshaus liegt. Die vorgelegten Baupläne stoßen auch wegen  

  • der zu gering bemessenen Kadettenplätze,  
  • der nicht ausreichenden Unterrichtsräume und  
  • des fehlenden Zimmers „für die physikalischen Apparaturen“ auf Kritik.  

Vor allem missfällt dem Kadettenerzieher, dass die Schlafräume für die zivilen Dienstmägde mitten im Unterkunftsbereich der Kadetten liegen und so „die skandalösesten Auftritte und Ausschweifungen“ zu befürchten wären.  

Langsam setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass „die Lage des Hieronymitaner-Klosters, sowohl wegen dessen Verbindung zu den übrigen Kasernen, und hauptsächlich wegen dem nahe vorbeifließenden Wasser ungemein vorteilhaft zu einer Kaserne“ ist. 


14. 9 1813 - Die Au hat jetzt einen Magistrat dritter Klasse

München Au * In der Vorstadt Au wird ein Municipalrat, ein Gemeinderat, gebildet. Die Au hat jetzt einen Magistrat dritter Klasse. 


25. 8 1830 - Das Auer Rathaus am Mariahilfplatz wird eröffnet

Vorstadt Au * Das Auer Rathaus am äußeren Ende des Mariahilfplatzes wird eröffnet.


19. 3 1725 - Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten im Lehel. Im Gegenzug verlangt der Baiernherrscher von den Hieronymiten  

  • einen Nachweis über ihr Vermögen,  
  • Mitteilungen über den Bauplatz für Kirche und Kloster,  
  • den Baufonds,  
  • den Verzicht auf das Almosensammeln und  
  • die Festlegung, dass im Kloster nie mehr als sechs Patres und zwei bis drei Laienbrüder wohnen sollen.  

Als vorläufige Unterkunft stellt der kurfürstliche Kammerdiener von Delling sein - rechts neben der späteren Sankt-Anna-Kirche liegendes - Wohnhaus zur Verfügung. 


21. 12 1807 - Die verbliebenen Hieronymiten-Patres müssen das Kloster räumen

München-Lehel * Die drei noch im Lehel verbliebenen Hieronymiten-Patres vom alten Konvent erhalten den Befehl „auf der Stelle die Wohnung zu räumen, indem noch diese Woche 236 Mann Militär einziehen“. Das Anna-Kloster wird nun für das Fuhrwesen benutzt. 


Anno 1804 - Die kurfürstliche Leibjägerei soll in das Hieronymiten-Kloster

München-Lehel * Die Regierung hat beschlossen, in den ehemaligen Klostergebäuden der Hieronymiten die kurfürstliche Leibjägerei und die Gewehrkammer unterzubringen. 


19. 6 1805 - Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

München-Lehel * Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche erhalten die Weisung, das Gebäude, „welches sie dermal bewohnen, weil es zu einem Staatszweck bestimmt ist“, schnellstmöglich zu räumen. Zum Unterhalt erhält der Prior eine Jahrespension von 300 Gulden, die übrigen Patres jeweils 275 Gulden. Zur Auflage wird ihnen gemacht, „die pfarrlichen Verpflichtungen im Lehel“ bis zur anderweitigen Verfügung pflichtgemäß zu versehen. 


Um den 23. 12 1807 - 250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue Lehel-Kaserne

München-Lehel * Nachdem die Geistlichen aus dem Hieronymiten-Kloster ausgezogen sind, können schließlich 250 Soldaten und 220 Pferde die neue Lehel-Kaserne beziehen. Sie ist zwar nach der Bettenzahl die kleinste der fünf Münchner Kasernen, jedoch - mit Ausnahme der Alten Isarkaserne - die einzige Truppenunterkunft mit militäreigenen Stallungen. 


1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 


4 1806 - Ins Hieronymiten-Kloster soll ein Dragoner-Regiment

München-Lehel * Eine Entscheidung über die künftige Verwendung des Anna-Klosterareals erfolgt jedoch erst, nachdem sich das Dragoner-Regiment über die zerstreute Unterbringung seiner Pferde beklagt. In der folgenden Entscheidung heißt es, dass „inwendig an die Garten Mauer des Hieronymitanerklosters eine doppelte Stallung, welche wenigstens für 250 Pferde, oder womöglich mehrere Platz geben kann, erbaut [...] werden soll. -  
Das Kloster selbst ist alsdann zu der Unterbringung der Mannschaft zu verwenden“
. 


1810 - Die Lehel-Kaserne muss vergrößert werden

München-Lehel * Um die Unterbringungskapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern, realisiert man den Kasernenanbau an der Kirchen-Nordseite des ehemaligen Hieronymiten-Klosters. 


21. 7 1773 - Das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. stellt das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden aus. Es tritt einen Monat später in Kraft.


3. 10 1662 - Das kurbayerische Freudenfest endet 

München * Mit der Abreise der Gäste endet das kurbayerische Freudenfest zur Geburt und Taufe des Erbprinzen Max Emanuel. Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelheid feiern den lang ersehnten Thronfolger mit aufwendigen höfischen Festlichkeiten. 


1913 - Die Feuerwache V an der Kellerstraße 2a

München-Haidhausen * Aus der Nebenwache IV an der Kellerstraße 2 a wird die Feuerwache V.


Um 1700 - Marianische Kongregationen prägen das katholische Stadtleben 

München * Rund jeder achte Einwohner Münchens gehört als Sodale einer der sechs Marianischen Kongregationen der Stadt an. Die von jesuitischer Frömmigkeit geprägten Laiengemeinschaften besitzen damit erheblichen Einfluss auf das religiöse und gesellschaftliche Leben.  

Neue Mitglieder legen zunächst eine umfassende Lebensbeichte ab und verpflichten sich in einem feierlichen Weiheakt zum lebenslangen Dienst an der Gottesmutter. Von den Sodalen werden regelmäßige Beichte und Kommunion, tägliches Gebet und Gewissenserforschung sowie Bußübungen an den kirchlichen Fast- und Abstinenztagen erwartet. 

Auch in der Öffentlichkeit treten die Kongregationen deutlich hervor: Ihre Mitglieder nehmen geschlossen an Prozessionen, Wallfahrten, Festgottesdiensten und religiösen Theateraufführungen teil. Zugleich verpflichten sie sich, einander in Notlagen beizustehen und verstorbene Mitbrüder auf ihrem letzten Weg zu begleiten. 


19. 6 1886 - Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der Leichnam König Ludwigs II. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


19. 8 1783 - Schlechtes Märzenbier wird in ihren Kellern ausgeschenkt

Au - Haidhausen * Der Schleibinger Bräu und andere namentlich nicht genannte Brauer werden beschuldigt, schlechtes Märzenbier in ihren Kellern auszuschenken. 


19. 9 1918 - Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

München * Die Zentralpolizeistelle Bayern berichtet dem Kriegsministerium: 

„Die Gründe, warum Eisner als Kandidat aufgestellt werden soll, sind folgende:

1.) Man will erreichen, dass Eisner für die Zeit des Wahlkampfes, nachdem er noch nicht verurteilt ist, freigesprochen werde. Die Wahlversammlungen könnten nach Ansicht der Vereinsmitglieder [der USPD] vom Generalkommando nicht verboten werden.
Man werde Veranlassung nehmen, den Massen die Ziele der Unabhängigen klarzulegen; zu dem Zweck kämen als Redner von Berlin Leute, gegen welche die Polizei sich nicht vorzugehen traue, wie Haase,
[Adolph] Hoffmann, Ledebour, von Nürnberg der Gauvorsitzende Baier.

2.) Man will gegen die Mehrheitssozialisten opponieren. Diesbezüglich sei eine Weisung aus Berlin da.“ 


13. 7 1792 - Verbot des Gästesetzens in den Märzenkellern

Haidhausen - Au * Die Oberste Landesregierung erinnert erneut an ihr Verbot des „Gästesetzens in den Märzenkellern“ auf dem Gasteig und am Lilienberg vom 13. Mai des Jahres. 


Nach dem 25. 8 1801 - Kurfürst Max IV. Joseph nimmt die Reform Baierns in Angriff

München * Mit tatkräftiger Unterstützung seines Ministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas nimmt Kurfürst Max IV. Joseph eine Reform seines Landes in Angriff. Zur dauerhaften Stabilisierung des Staates ist eine Umverteilung von Rechten, Pflichten und Chancen notwendig.

Zu dieser Revolution von oben gehört auch die revolutionäre Gleichbehandlung aller Baiern, mit dem Anspruch des Herrschers, „allen Untertanen, Reichen und Armen, Witwen und Waisen, Geistlichen und Weltlichen, gleiches Recht und Schirm zu verschaffen“.

Durch diese Reformen kann der Baiernregent einen Großteil der Kritik, die zu Beginn seiner Regierung die öffentliche Debatte geprägt hatte, den Boden entziehen. Vieles von dem wird beseitigt, was unter der Regentschaft des Kurfürsten Carl Theodor als willkürlich und korrupt angegriffen worden ist.

Gleichzeitig lässt er energisch eingreifen und setzt sich mit Militärgewalt durch, wenn seiner Politik offene Auflehnung entgegen schlägt. Beides, die umfangreichen und weitreichenden Reformen sowie das energische und harte Durchgreifen, lassen die heftige Kritik der Anfangsjahre und jedes Auflehnen gegen seine Politik allmählich verstummen.

Durch sein leutseliges Verhalten kann Kurfürst Max IV. Joseph sogar die Zuneigung der Münchnerinnen und Münchner erringen und sich so zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Wittelsbacher hocharbeiten. Schon bald gehören die anfänglichen Differenzen zwischen dem Herrscher und dem baierischen Volk der Vergangenheit an. 


21. 8 1773 - Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. hebt - auf Drängen mehrerer katholischer Monarchien - den Jesuitenorden auf.


1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg mit einer Kirche nördlich der Alpen.


14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.


10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 


3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 


27. 2 1925 - Adolf Hitler gründet im Bürgerbräukeller die NSDAP neu

München-Haidhausen * Adolf Hitler gründet nach seiner Haftentlassung im Bürgerbräukeller die NSDAP neu. In seiner Rede über „Deutschlands Zukunft und unsere Bewegung“, in der er den Bürgerkrieg ankündigt und bemerkt, es gehe dabei entweder der Feind über seine Leiche oder er über die Leiche des Feindes. Das führt zu Hitlers Redeverbot in öffentlichen Versammlungen. Bis zum 5. März 1927 kann die NSDAP nur mehr geschlossene Veranstaltungen durchführen.


6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 


8. 11 1939 - Hitler verlässt den Bürgerbräukeller 13 Minuten zu früh

München-Haidhausen * Die von Georg Elser im Bürgerbräukeller installierte Bombe explodiert zum vorgesehenen Zeitpunkt, doch Hitler verlässt die Veranstaltung der „Alten Kämpfer“ dreizehn Minuten zu früh.


18. 8 1723 - Kurfürst Max Emanuel verkauft den Falkenhof in der Au

Au * Kurfürst Max Emanuel verkauft den Falkenhof in der Au an den kurfürstlichen Rat und „Admodiateur der Bräuhäuser“, also den für die Vergabe der Braugerechtigkeiten zuständigen Verwaltungsmann, Johann Georg Messerer aus Aibling. Die auf Münchner Boden befindlichen Falkenhäuser waren das älteste beim Alten Hof und das neuere beim Kosttor.

Der ehemalige Falkenhof in der Au befand sich an der heutigen Falkenstraße 36 und unterstand einem Aumeister. Nachdem die dort gehaltenen Falken und die anderen wertvollen Vögel unter der Feuchtigkeit des Bodens sehr litten und in großer Zahl zugrunde gingen, ließ Kurfürst Max Emanuel ein zweckmäßigeres Falkenhaus vor dem Neuhauser Tor neu erbauen.

Der Falkenhof in der Au wird zwar sofort zum adeligen Sitz erhoben, doch darf ihn Johann Georg Messerer erst nutzen, nachdem der dort wohnende Falkner den Neubau an der Arco-, Barer- und Karlstraße beziehen kann. Messerer muss den neuen Falkenhof zu einem nicht unerheblichen Teil finanzieren. Dennoch erwirbt der kurfürstliche Rat in der Zwischenzeit alles käufliche Land um seinen Hof, darunter die Riegermühle und das Säggängerl. 


17. 8 1704 - Therese Kunigunde übernimmt die Regentschaft 

Baiern - München * Vier Tage nach der vernichtenden Niederlage bei Höchstädt überträgt Kurfürst Max Emanuel seiner Gemahlin Therese Kunigunde die politische und militärische Regierungsgewalt über das Kurfürstentum Baiern. Während sich der Kurfürst mit den Resten seiner Armee nach Westen zurückzieht und später ins Exil nach Brüssel geht, bleibt sie mit ihren Kindern in München. Damit wird Therese Kunigunde zur ersten Regentin des Kurfürstentums Baiern. 

Sie übernimmt die Herrschaft in einer nahezu aussichtslosen Lage: Die kurbaierische Armee ist geschlagen, die verbündeten französischen Truppen ziehen sich zurück und die siegreichen Kaiserlichen besetzen große Teile des Landes. Im Vertrag von Ilbesheim muss Therese Kunigunde am 7. November 1704 schließlich die Besetzung Baierns anerkennen; unter ihrer eingeschränkten Regierung verbleiben lediglich die Residenzstadt München und das Rentamt München. 


Nach dem 4. 8 1914 - Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

München * Als an allen Fronten Katholiken auf Katholiken schießen und ihre Stoßgebete an den gleichen Gott schicken, ist es Michael von Faulhaber, der mit „Durchhalteparolen“ und „Hurra-Patriotismus“ den deutschen Soldaten in den Schützengräben den „Kampfesmut“ vorbetet.


24. 7 1917 - Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Vatikan * Der Bischof von Speyer, Michael von Faulhaber, wird durch Papst Benedikt XV. zum 8. Erzbischof von München und Freising ernannt. Zuvor hat Nuntius Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., die Eignung und Würdigkeit des Kandidaten festgestellt. 


24. 7 1976 - Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet im Pförtnerzimmer des Erzbischöflichen Palais an einem Herzinfarkt. 


Um den 5. 9 1919 - Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

München * Alle acht bayerischen Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung mit der Begründung ab: „Halte sich wenigsten der Priesterstand das Gewissen rein und frei gegenüber einer Republik und ihrer Verfassung, die aus der Sünde der Revolution und damit aus dem Fluche geboren sind und diesen Fluch bis in das dritte und vierte Geschlecht vererben werden“. 


27. 6 1977 - Joseph Ratzinger wird Kardinal

Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


27. 9 1651 - Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt

Ingolstadt - München-Kreuzviertel * Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt. Er wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. 

Sein Nachfolger wird Kurprinz Ferdinand Maria, dessen Regentschaft bis zu seiner Volljährigkeit seine Mutter, die Kaisertochter Maria Anna, übernimmt.


30. 8 1917 - Michael von Faulhaber trifft in München ein

München * Der designierte Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber trifft - von Speyer kommend - in München ein. 


12. 6 1952 - Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber stirbt. Der Tod der nicht unumstrittenen Persönlichkeit ruft bei den Gläubigen Münchens nicht nur Bestürzung hervor.


Nach dem 12. 6 1952 - Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

München * Es ist und bleibt ein ewiges Rätsel, warum ausgerechnet die Münchner Jüdische Zeitung zum Schluss kommt, dass Kardinal Michael von Faulhaber an dem denkwürdigen 3. Dezember 1933 „gegen den Rassenwahn der nationalsozialistischen Machthaber so furchtlos Stellung nahm“.


Nach dem 26. 8 1944 - Faulhabers Treueverhältnis gegenüber dem Führer

München-Kreuzviertel * Das Attentat vom 20. Juli 1944 bezeichnet Kardinal Michael von Faulhaber als „furchtbares Verbrechen“. In seiner Vernehmung vom 26. August „überschlug er sich geradezu in der Ablehnung und Verurteilung des Anschlags [...] und in seinem Treueverhältnis gegenüber dem Führer“.


25. 9 1665 - Kurfürstin Maria Anna von Baiern stirbt

München • Die Kurfürstin-Witwe Maria Anna stirbt. Sie wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. Durch den Tod der Kaisertochter gelingt es Kurfürst Ferdinand Maria und Henriette Adelaide ihren Wirkungskreis am Münchner Hof deutlich auszudehnen und zu festigen. 


26. 5 1917 - Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

München * Die Ernennung Michael von Faulhabers zum Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von München und Freising wird amtlich verkündet. 


19. 9 1922 - Faulhaber verhindert Ordensverleihung an Adenauer

München-Kreuzviertel - Rom-Vatikan * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an den Unterstaatssekretär im Vatikan, Giuseppe Pizzardo, über die öffentliche Auseinandersetzung mit Konrad Adenauer: 

„Er behauptete, die Revolution sei organisch geworden, die gestürzten Herrscherhäuser seinen morsche Bäume gewesen, der deutsche Katholizismus sei auf das deutsche Vaterland angewiesen. [...] Ich bitte darum Eure Exzellenz, es möge keine päpstliche Kundgebung erfolgen, die von den Katholiken als Zustimmung zur Politik des Zentrums und zu einer Koalition mit der Sozialdemokratie ausgelegt werden könnte. Präsident Adenauer wird die päpstliche Auszeichnung, die früher für den Präsidenten üblich war, nicht erhalten können“.  

Damit verhindert Kardinal Faulhaber, dass Konrad Adenauer den sonst üblichen päpstlichen Orden bekommt.  

In einer eigenwilligen Rechtfertigung gegenüber dem bayerischen Gesandten beim Vatikan schreibt Faulhaber am selben Tag: „[...] Damit habe ich nicht die Verfassung von Weimar und die republikanische Staatsform an sich verurteilt; denn eine Verfassung kann rechtmäßig zustandegekommen sein, ohne daß dadurch die vorausgehende Revolution legitimiert wird. Ein unehelich Geborener kann ein ordentlicher Mensch werden, ohne daß damit die uneheliche Mutterschaft als solche Rechtsdasein erhält.“ 


24. 7 1934 - Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an Adolf Hitler:

„Was die alten Parlamente und Parteien in sechzig Jahren nicht fertigbrachten, hat Ihr staatsmännischer Weitblick in sechs Monaten weltgeschichtlich verwirklicht. […] 
Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unseren Reichskanzler“. 


9. 9 1930 - Brandbrief an Kardinal Faulhaber und die Bischofskonferenz

München * Pater Rupert Mayer schreibt einen Brief an Kardinal Michael Faulhaber und die Bischofskonferenz, in dem sich der Jesuit wiefolgt äußert: 

„Die völkischen Hetzereien können wir uns nicht groß genug vorstellen. So herrscht in unserem katholischen Volk eine beispielslose Verwirrung. Unbegreiflich, aber wahr ist es, daß der Hitlerschwindel wieder die weitesten, auch katholischen Volkskreise erfasst hat“.


30. 9 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird inthronisiert

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird als Erzbischof von München und Freising inthronisiert. Er gehört - neben Papst Johannes XXIII. - zu den vier leitenden Persönlichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils und bemüht sich um eine Annäherung an die SPD. 


18. 8 1724 - Johann Georg Messerer erhält die Weißbiergerechtigkeit

Au * Johann Georg Messerer erhält die Weißbiergerechtigkeit und bald darauf auch die Braunbier- und Branntwein-Ausschank-Gerechtigkeit. Messerer muss viel Geld in den Umbau des Hauses und die Urbarmachung seiner Gründe investieren.

Die Falkenau ist noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine Isarau. Auch einige Häuser sind entstanden. Da aber Herzog Ferdinand Maria Innocenz, der Bruder des Kurfürsten Carl Albrecht, um das Jahr 1730 die Falkenau zur Hühnerjagd nutzen will, dürfen auf den öden Gründen keine weiteren Häuser errichtet werden. Man überlegt sogar, die vorhandenen Tagwerkerhäuser abzutragen, „weil in den Gebüsch der Auen allerhandt herrnlose Pursch und zimblich ybl renomiertes Angesindl zu großer Beschwerdte vnd besorglichen Unhäyls der ganzen Nachbarschaft“ sich aufhält.


30. 8 1922 - Konrad Adenauer widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber

München * Der Präsident des Katholikentages, der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber zwar erst drei Tage später, verwahrt sich aber immerhin öffentlich gegen diese Aussagen: „Es sind hie und da Äußerungen gefallen, die man sich aus Verhältnissen örtlicher Natur erklären kann, hinter denen aber die Gesamtheit der deutschen Katholiken nicht steht. [...] Es verrät Mangel an historischem Blick, die heutige Verfassung verantwortlich zu machen für die heutigen Zustände“. 

Denn, so Adenauer weiter: „Wenn im Herbste der Wind die Blätter von den Bäumen fegt, so ist der Wind nur der Anstoß, denn die Blätter waren alt und müde, und wenn der Sturm Äste und Bäume bricht, so war der Sturm bloß der Anstoß, denn die Bäume und Äste waren alt, denn wären sie nicht morsch und lebensschwach gewesen, so hätten sie den Sturm überdauert.“  Und der Rheinländer setzte noch einen drauf, als er sagte: „Wie ich an das Walten einer Gerechtigkeit glaube, so glaube ich auch daran, daß etwas, was gut und stark ist, nicht untergehen kann“.  

Jetzt wird Kardinal Faulhaber richtig zornig. „Herr Oberbürgermeister“, herrscht der Münchner Erzbischof den späteren Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wie einen Schuljungen an: „Sie haben unserem König nicht die schuldige Achtung erwiesen“.  

In einer Denkschrift hält Konrad Adenauer die Gefährlichkeit der Haltung und Auffassung des Kardinals in aller Deutlichkeit fest: „Die Haltung des Kardinals Faulhaber ist unverträglich mit den Interessen des deutschen Katholizismus. Er muß entweder eine grundsätzliche Schwenkung einnehmen oder dazu angehalten werden, sich jeder politischen Betätigung auf das Strikteste zu enthalten“. 


28. 7 1917 - Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

München - Berlin * Der Feldprobst der bayerischen Armee, der Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber, schreibt an Kaiser Wilhelm II., dass „auch die Seelsorge mit dem Schwert des Geistes, das ist mit dem Wort Gottes, das heilige Recht unseres treuen Vaterlandes zu verteidigen und die Seelen zum höchsten Kraftaufgebot zu wecken bemüht war“.

Der deutsche Klerus hat sich damit in die Kriegsrhetorik eingefügt und betreibt offen Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen. Faulhaber predigt den bayerischen Truppen. Und diese Rhetorik geht so: „Ein Mann nach dem Herzen Gottes handelt nach dem Willen Gottes. Hat man einmal klar erkannt: ‚Das ist Gottes Wille, das ist meine Pflicht, bei dieser Fahne ist mein Platz‘, dann bleibt‘s dabei, heute und morgen und übermorgen.“ 


1. 7 1875 - Das Gasteig-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

München-Haidhausen - München-Au * Das nördlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet wird von der Anna-Vorstadt [= Lehel] abgetrennt und Haidhausen zugeteilt.  Gleiches gilt für das südlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet, das von der Isar-Vorstadt abgetrennt und der Au zugeschlagen wird. 


25. 5 1985 - Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Der München-Freisinger Erzbischof Friedrich Wetter wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


3. 7 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird 10. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird zum 10. Erzbischof von München und Freising ernannt. 


14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


20. 10 1894 - Der Sankt-Anna-Brunnen

München-Lehel * Der Sankt-Anna-Brunnen an der Südwestecke des Kirchenvorplatzes wird enthüllt. Gabriel von Seidl hat den Brunnen entworfen, Professor Anton Pruska ausgeführt. 


1879 - Kraftsport-Pioniere gründen den ersten Athletenclub Deutschlands

München-Isarvorstadt * Johann Greiner gilt als außergewöhnlicher Kraftathlet. Er kann ein 60-Liter-Bierfass über den Kopf stemmen und zieht damit regelmäßig die stärksten Männer Münchens an. Jeden Dienstag treffen sie sich bei ihm, um gemeinsam Gewichte zu stemmen und ihre Kräfte zu messen. 

1879 gründen sie im „Gasthaus zum Rheingold“ den ersten Athletenclub Deutschlands. Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehört auch der Steyrer Hans, bekannt als der „Bayerische Herkules“. Der Kraftsportler ist zugleich Wiesnwirt und Wirt des „Metzger Bräu“ im Tal. 


24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.


23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !


21. 7 1732 - Andreas Schmederer ist Inhaber der Köglmühle

München-Lehel * Andreas Schmederer, der Vater von Maria Elisabeth, ist Inhaber der Köglmühle im Lehel. 


7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 


1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.


20. 6 1905 - Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

München-Lehel * Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz im Lehel geht in Betrieb.


7. 2 1815 - Heinrich Schmederer wird geboren

München-Lehel * Heinrich Schmederer wird geboren.


8. 9 1800 - Marschall Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf

München * General Jean-Victor-Marie Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf. Nun sammeln sich in München erneut die französischen Truppen. Da die Kasernen sofort voll sind, quartiert man die Mannschaften im kurfürstlichen Seidenhaus, im ehemaligen Jesuiten-Seminar und in den Klöstern der Franziskaner, Theatiner und Karmeliter ein.

Neben den Besatzungssoldaten bevölkern auch zunehmend immer mehr Deserteure der kaiserlichen Armee die Stadt. Auch pfalz-baierische Soldaten, die sich schlecht behandelt fühlen und aus diesem Grund nicht mehr unter österreichischem Befehl kämpfen wollen, laufen den Kaiserlichen reihenweise davon. Zeitweise halten sich etwa 500 dieser Fahnenflüchtigen in München auf. 


31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.


1634 - Die Paulaner-Mönchen dürfen in der Lärchlbrauerei ihren Haustrunk brauen

München-Angerviertel * Die Paulaner-Mönche aus der Au dürfen mit kurfürstlicher Genehmigung in der Lärchlbrauerei in der Neuhauser Gasse ihren Haustrunk brauen. Daraus resultieren Auseinandersetzungen mit den Münchner Brauern.

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein mehrseitiger Beschwerdebrief der Münchner Brauer - mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens - als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei gilt. 


1947 - Schwammerlzucht im U-Bahn-Schacht

München * Ein Herr Steiner pachtet den 4.000 Quadratmeter großen Rohbau des 1941 eingestellten U-Bahn-Bauprojekts. Nun werden hier Champignons gezüchtet. Später will man hier sogar ein mikrobiologisches Institut zur Gewinnung von Penicillin einrichten, doch ein Wassereinbruch vereitelt das Vorhaben. 


Ab 3. 10 1864 - Richard Wagner wohnt vorübergehend im Bayerischen Hof 

München-Kreuzviertel * Richard Wagner wohnt vorübergehend im Hotel Bayerischer Hof, während seine Villa in der Maxvorstadt nach seinen Wünschen eingerichtet wird. Das Haus trägt damals die Adresse Brienner Straße 21. 


Ab dem 15. 9 1950 - Produktion im Münchner Lehel

München-Lehel * Fritz Kreutzkamm führt die Produktion in neuen Räumen in der Christophstraße im Münchner Stadtteil Lehel fort. Damit beginnt der Aufbau des Unternehmens am neuen Standort in München.


22. 9 1621 - Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde

Wien - München • Herzog Maximilian I. von Baiern erhält von Kaiser Ferdinand II. die pfälzische Kurwürde. Die Übertragung wird aber geheim gehalten. 


1941 - Die Bauarbeiten für die U-Bahn werden eingestellt

München * Der erste Bauabschnitt für das Münchner U-Bahn-Projekt ist fertiggestellt. Nun werden die Bauarbeiten wegen der Priorität kriegswichtiger Maßnahmen wieder eingestellt. Der Tunnel wird als Luftschutzkeller genutzt. 


24. 8 1657 - Kurfürst Ferdinand Maria verzichtet auf die Kaiserkrone

München - Wien • Der baierische Kurfürst Ferdinand Maria lässt - die Vor- und Nachteile der Kaiserkrone abwägend - die politische Vernunft siegen und erklärt gegenüber Wien, dass er die Krone zurückweisen und seine Stimme nur einem Habsburger geben werde. Die Begründung fasst er in einem Brief zusammen:

  • die „zur Erhaltung der Kays. Hochheit und Reputation“ unumgänglichen Kosten,
  • die heillosen Zustände im Reich,
  • die Verantwortung, die dabei auf den Kaiser falle und  die Gefahren für das eigene Land.
  • Den zu erwartenden Kampf mit Habsburg auf sich zu nehmen, lohnt sich nicht.

Das heißt allerdings nicht, dass man begeistert ist, dass wieder ein Habsburger die Krone bekommen soll und Österreich seine Macht behaupten oder gar erweitern kann. 


24. 8 1776 - Maria Elisabeth Schmederer kommt zur Welt

München-Lehel * Maria Elisabeth Schmederer kommt als zehntes und jüngstes Kind ihrer Eltern zur Welt. Sie stammt aus einer Münchner Müller-Dynastie, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. 


26. 10 1801 - Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das Theatinerkloster wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das kurfürstliche Minsterial-Département und das Oberste Justiz-Kollegium über. 


28. 5 1867 - Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

München-Graggenau * Der Hofbauinspektor Eduard von Riedel legt Pläne für die Neugestaltung der Appartements Ludwigs II. vor. Der König ist mit den Planungen nicht zufrieden und gibt die Aufgabe an Franz Seitz weiter.  

Riedel legt auch seine Pläne für die Herstellung eines Dachpavillons auf dem Dach des Festsaalbaus vor. Der Dachgarten ist nur ein kleines, zimmergroßes Häuschen aus Eisen und Glas mit einem rechteckigen Grundriss. 


22. 5 1938 - Die Bauarbeiten für die U-Bahn beginnen

München * Die Bauarbeiten für ein Münchner U-Bahn-Projekt beginnen in der Lindwurmstraße. 

 


24. 8 1679 - Westflügel des Theatinerkloster fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Der Westflügel des Theatinerkloster ist nun gänzlich vollendet. 


1. 9 1895 - Sedan-Feier an der Feldherrnhalle

München-Graggenau * Mit der „Gedenkfeier an die ruhmreichen Jahre 1870/71 am Tage des 25-jährigen Jubiläums der Schlacht von Sedan“ nehmen die Gedenkfeiern an den Deutsch-Französischen Krieg ihren Anfang. 21 Veteranen- und Kriegervereine - unterstützt von einem großen Aufgebot an Männergesangsvereinen, Schützen- und Turnvereinen - organisieren die Feier bei der Feldherrnhalle.


2. 8 1675 - Der Bau des Westflügels des Theatinerklosters beginnt

München-Kreuzviertel * Der Bau des Westtrakts des Theatinerklosters wird auf dem Gelände des ehemaligen Falkenhofs begonnen. 


21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor. 


28. 5 1889 - Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

München-Lehel * Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2. 


18. 7 1815 - Bitte um die „Raffael-Gobelins“ für die Kunst-Akademie

München * Johann Peter von Langer, der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, richtet an König Max I. Joseph ein Schreiben, in dem er um die Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie bittet. Er begründet den Antrag damit, dass deren „höchster Wert in der Komposition und dichterischen Erfindung ganz unschätzbar für das Kunststudium und den Unterricht“ sein würden. 

Die „Raffael-Gobelins“ sind im Alten Rathaus gelagert. Dort sind sie weder für die Öffentlichkeit sichtbar, noch ihre Erhaltung gesichert. Da sie keine Gold- und Silberfäden enthalten, ist ihr materieller Wert als gering einzuschätzen. 


27. 7 1813 - Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der Akademie

München-Kreuzviertel * Maria Ellenrieder schreibt sich als erste Münchner Kunststudentin an der Akademie ein. Bis 1841 weisen die Matrikelbücher insgesamt 47 Kunststudentinnen aus.


26. 6 1905 - Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

München * Ludwig Thoma wird für sein Gedicht „An die Sittlichkeitsprediger in Köln am Rheine“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. 


19. 10 1815 - Der Erhalt der „Raffael-Gobelins“ wird quittiert

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer quittiert dem Obersthofmeisterstab den Erhalt der „Raffael-Gobelins“. 


12. 3 1892 - Denkmal für den 70er-Krieg in der Feldherrnhalle

München-Graggenau *  Aus Anlass des 71. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold wird ein Mahnmal an der Rückwand der Feldherrnhalle beauftragt und vom Erzgießer Ferdinand von Miller ausgeführt. Die auf einem hohen Sockel stehende Figurengruppe aus Bronze symbolisiert Krieg und Frieden. 

  • Ein Krieger, der mit der linken Hand triumphierend die Fahne schwingt, schützt mit seinem rechten Arm und einem Schild eine Frauengestalt - den Frieden.
  • Sie trägt in ihren Händen einen Palmzweig und einen Lorbeerkranz, die Zeichen des Friedens und des Sieges. Den Bezug zu Bayern stellte ein liegender Löwe her. 
  • Die Sockelinschrift lautet: „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung / Luitpold Regent von Bayern / 1892.“ 

Die Enthüllungsfeierlichkeiten finden ausschließlich im militärischen Rahmen statt, Zivilpersonen werden nicht eingeladen. Ebenfalls anwesend sind freilich die Vorstandschaften der Münchner Veteranen- und Kriegervereine. 

Der eigentlichen Enthüllung folgte eine Geschützsalve von 36 Kanonenschüssen und eine Ansprache des bayerischen Kriegsministers. 

Pazifistisch eingestellte Münchner deuteten das Standbild so um: „De Fahna könnt‘s ham, aba des Madl lasst‘s ma!“ - oder eher militärverachtend: „Raffa bis d‘Fetzn fliagn, d´Fahna auf‘d Höh, abas Mensch ned aus‘m Arm lassen!“ 


Mietshaus
Architekt: Moser Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Aventinstraße 9
12 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, bez. 1898, von Hans Moser; Gruppe mit Nr. 11.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 8
17 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 10
29 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, 1888 von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Aventinstraße 11
31 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, 1897-98 von Georg Schneider; Gruppe mit Nr. 9.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 12
44 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1888.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Aventinstraße 1
56 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1891 von Georg Meister.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Aventinstraße 2
67 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1889 von Georg Meister.</p>
Mietshausgruppe
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1912
Baaderstraße 9
86 m Route
<p>Baaderstraße 9/9 a; Mietshausgruppe, deutsche Renaissance, mit ungleichen, malerisch angeordneten Erkern, 1912 vom Kgl. Landbauamt München nach einem Entwurf von Hermann Buchert als Dienstwohngebäude für die Schutzmannschaft erbaut (ursprünglich vier Häuser).</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Buttermelcherstraße 18
102 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Architekt: Albrecht Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Rumfordstraße 36
111 m Route
<p>Rumfordstraße 36/38; Mietshaus, breite Doppelerkerfront in deutscher Renaissance, mit prächtigem Portal, bez. 1895, von Max Albrecht.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 30
112 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, 1876.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 34
117 m Route
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, mit Risaliten, Rohbackstein und Naturstein, 1889-90 von Georg Meister.</p>
Mietshaus
Architekt: Dietz Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 28
121 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 wohl von Johann Dietz.</p>
Mietshaus
Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 3
122 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; Gruppe mit Nr. 5.</p>
Buttermelcherstraße
124 m Route
Klosterkirche Herz Jesu
Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1953
Buttermelcherstraße 10
127 m Route
<p>Klosterkirche Herz Jesu der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern), steil proportionierte, dreischiffige, tonnengewölbte Halle mit eingeschnürtem, von oben belichtetem Chorraum, Stahlbetonskelett mit Trümmerziegel-Ausfachungen, 1953-54 von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen; mit Ausstattung; Glockenturm, an der Südecke.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 13
128 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von Johann Grübel.</p>
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Baaderstraße 30
133 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sparsam verteilten Diamantquadern, 1889 von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmeyer Josef
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 27
133 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, 1880 von Josef Heilmeyer.</p>
Teil eines Doppelmietshauses
Architekt: Lutz Josef
Erstellung: 1882
Rumfordstraße 31
134 m Route
<p>Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 29, in klassizistischer Tradition, 1882 von Josef Lutz.</p>
Mietshaus
Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 5
135 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; etwas vereinfacht; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Rumfordstraße 25
137 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern, 1877 von Johann Thomas.</p>
Teil eines Doppelmietshauses
Architekt: Grübel Johann
Erstellung: 1884
Rumfordstraße 29
137 m Route
<p>Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 31, in klassizistischer Tradition, 1884 von Johann Grübel.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 37
139 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Thomas.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rumfordstraße 42
140 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1898 von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 23
143 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1880 von Johann Thomas.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Baaderstraße 1
155 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Rohbackstein mit Putzgliederung, Erker, 1896 von Rosa Barbist.</p>
Fassade eines Mietshauses
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rumfordstraße 43
156 m Route
<p>Fassade eines Mietshauses, Neurenaissance, 1890 von Hans Hartl.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Klenzestraße 23
157 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, um 1875.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach, Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 17
161 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Ädikulafenstern, 1886 von Carl Wilhelm Warmbach.</p>
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1887
Baaderstraße 32
163 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877-78 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 36.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Klenzestraße 25
167 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit sparsamem Stuck, 1874.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kohlstraße 9
173 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 18
173 m Route
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1876 von Johann Schmid.</p>
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 36
178 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 32.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 26
180 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Buttermelcherstraße 3
183 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Frauenstraße 22
183 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 16
183 m Route
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 28
184 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Frauenstraße 28
184 m Route
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Frauenstraße 34
188 m Route
Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1865 von Michael Reifenstuel; Innenbau 1992/93 weitgehend erneuert.
Mietshaus
Architekt: Deiglmayer Ludwig
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1869
Frauenstraße 36
192 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Lisengliederung, von Ludwig Deiglmayer 1869.
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1870
Frauenstraße 38
192 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 14
192 m Route
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Frauenstraße 20
198 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1875, 1904 teilweise umgestaltet.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Klenzestraße 16
200 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1872, mit Putzgliederung von 1914.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1875
Buttermelcherstraße 1
200 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1875.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 38
202 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Seitenrisaliten, um 1877.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Morassistraße 20
203 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1877.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Frauenstraße 15
205 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1900, im Kern wohl älter.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Morassistraße 16
207 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit flachen Seitenrisaliten, 1880 erbaut von M. Reifenstuel d. J.</p>
Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Frauenstraße 19
208 m Route
<p>Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, stattlicher Bau im barockisierenden Jugendstil, 1900-01 von Robert Rehlen; mit Westenriederstraße 20.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Frauenstraße 13
211 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern; 1902; große Hausmadonna.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rumfordstraße 48
218 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert in verschiedenfarbigem Backstein, mit Eisenbalkonen, 1892 von Heilmann und Littmann.
Westenriederstraße 20
220 m Route
<p>Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, siehe Frauenstraße 19.</p>
Rosipalhaus
Architekt: Hönig Joseph, Metzger Julius
Erstellung: 1863
Buttermelcherstraße 2
221 m Route
<p>Rosipalhaus, Eckbau, im Kern 1863 von Joseph Hönig, 1923 durch Julius Metzger grundlegend umgestaltet; mit Figurenportal an der Ecke.</p>
Mietshaus
Architekt: Exter August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Frauenstraße 11
221 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1890 von August Exter.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 16
222 m Route
<p>Frauenstraße 16; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 14.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 14
228 m Route
<p>Frauenstraße 14; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 16.</p>
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 10
228 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau am Reichenbachplatz, 1875 von Ludwig Wimmer; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Frauenstraße 9
230 m Route
<p>Frauenstraße 9; Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Taeckentor
Erstellung: 1360
Westenriederstraße
235 m Route
Zwingerstraße
237 m Route
Fassade des Mietshauses
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1864
Frauenstraße 44
237 m Route
Fassade des Mietshauses, fünfgeschossig, mit gotisierender Gliederung, von Franz Kil, bez. 1864, Zinnenbekrönung Rekonstruktion von 1926; Abbruch des Hauses 1989/90.
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jacob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Baaderstraße 27
241 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition 1879 von Jacob Freundorfer; Mansarddach mit Gauben 1894.</p>
Katzenturm
Erstellung: 1417
Westenriederstraße
242 m Route
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1873
Westenriederstraße 18
245 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1873.</p>
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Westenriederstraße 16
246 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1824 von Josef Höchl.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Klenzestraße 24
246 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit konkav gewölbter Platzfront und Lisenen, 1862 von Franz Kil, Platzfront mit üppigem Stuckdekor bereichert, 1889.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 45
249 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1900 von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Dreier Hugo
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 10
249 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1892-93 von Hugo Dreier.</p>
Reichenbachstraße 13
249 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Westenriederstraße 14
251 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissancefassade, 2. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 47
251 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.</p>
Mietshausblock
Architekt: Wollmann Stefan
Erstellung: 1908
Frauenstraße 10
252 m Route
<p>Frauenstraße 10/12; Mietshausblock, langgestreckte, barockisierende Fassade, mit vier Erkern, 1908-09 von Stefan Wollmann; in Medaillons gemalte Ansichten von München.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 15
252 m Route
<p>Mietshaus, 1863 von Franz Kil, später verändert.</p>
Synagoge an der Westenriederstraße
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Westenriederstraße
258 m Route
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 17
258 m Route
<p>Mietshaus, 1863 von Franz Kil, Fassade nach 1900 durch Putzdekor bereichert.</p>
Wohnhaus
Erstellung: 1750
Westenriederstraße 37
259 m Route
<p>Wohnhaus, ehem. Rückgebäude von Tal 28, mit schlichter Fassade, 18. Jh.</p>
Europäisches Patentamt
Architekt: Gerkan-Marg und Partner
Erstellung: 1975
Erhardtstraße 27
259 m Route
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Baaderstraße 44
260 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, mit flachem Mittelrisalit, 1878 von Michael Reifenstuel d.J..</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Westenriederstraße 43
263 m Route
<p>Westenriederstraße 43; Mietshaus, Neurenaissance, 1899; z. T. vereinfacht, Fassade an der Sterneckerstraße noch unverändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 19
263 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil, die Platzfront 1889 bereichert; mit Klenzestraße 24.</p>
Isartorplatz
265 m Route
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans, Schmidbauer Johann Baptist
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Frauenstraße 8
266 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1878
Westenriederstraße 23
267 m Route
<p>Mietshaus, 1877-78 umgebaut; vgl. Nr. 16.</p>
Westenriederstraße 27
267 m Route
Mietshaus, bis zum 2. Stock im Kern gotisch (wohl 16. Jh.), später aufgestockt; Fassadengliederung von etwa 1860; 1969 restauriert.
Westenriederstraße 29
267 m Route
<p>Bürgerhaus, mit Krüppelwalmdach, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung des mittleren 19. Jh., 1969 restauriert.; hierzu Rückgebäude: Mietshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit vorgesetztem, hölzernen Wendeltreppenturm, 1. Hälfte 18.Jh.</p>
Volkstheater
Erstellung: 1812
Westenriederstraße 1
268 m Route
<p>Das Isartortheater, offiziell Königliches Hoftheater am Isarthor, war ein klassizistisches Theatergebäude in München, erbaut 1811–1812 von Emanuel Herigoyen. Es lag westlich des Isartors, an der heutigen Grünfläche zwischen Frauenstraße und Westenriederstraße. Das Theater wurde am 10. Oktober 1812 in Anwesenheit von König Maximilian I. und Kronprinz Ludwig eröffnet.</p><p>Ursprünglich als zweites königliches Hoftheater gedacht, geriet das Isartortheater ab 1822 in Schwierigkeiten. Direktor Carl Carl setzte auf volkstümliche Unterhaltung, stieß jedoch auf Kritik und finanzielle Kürzungen zugunsten des Hof- und Nationaltheaters. 1825 schloss er das Theater und zog mit seinem Ensemble nach Wien, wo er am Theater an der Wien erfolgreich wurde.</p><p>Von 1844 bis 1931 diente das Gebäude als städtisches Leihhaus. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der südliche Seitenflügel abgerissen. 1931 erfolgte der Umbau zu einem Kino, dem „Atlantik-Palast“, mit 1.000 Sitzplätzen. Bis 1944 wurden dort auch amerikanische Filme gezeigt.</p><p>Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Gebäude bei Luftangriffen aus. Die Ruine blieb bis 1953 stehen und wurde schließlich abgetragen. Heute erinnert nichts mehr an das einst bedeutende Theater.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 10
268 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Westenriederstraße 31
269 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1897.</p>
Mietshaus
Architekt: Schratz Rudolph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 46
269 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Rudolph Schratz.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Westenriederstraße 21
271 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Fassade in klassizistischer Tradition, 1877-78 umgebaut; Geburtshaus Lorenz von Westenrieder (1748; Gedenktafel).</p>
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1861
Rumfordstraße 8
274 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, mit Ecklisenen und Hausmadonna an der Ecke, 1861 von Joseph Seybold; vgl. auch Ensemble Gärtnerplatzviertel.</p>
Altmünchner Bürgerhaus
Baustil: spätgotisch
Sterneckerstraße 2
275 m Route
Altmünchner Bürgerhaus mit vier niedrigen Geschossen, bis zum 1. Stock wohl im Kern spätgotisch, im 17./18. Jh. umgebaut und aufgestockt, Treppe vom Typ Himmelsleiter.
Bürgerhaus
Erstellung: 1850
Westenriederstraße 27
275 m Route
<p>Bürgerhaus, viergeschossiger zurückgesetzter Eckbau mit Halbwalmdach und schlichter Fassade in neuklassizistischer Tradition, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung Mitte 19. Jh.; Mietshaus, viergeschossiges Rückgebäude mit Satteldach und vorgesetztem, hölzernen Treppenturm, 1. Hälfte 18. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Lerchmüller Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 14
276 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Johann Lerchmüller.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 25
277 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872-73.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Zweibrückenstraße 1
278 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1870.</p>
Erhardstraße
278 m Route
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 16
278 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von M.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 12
279 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1863, vereinfacht.</p>
Isartortheater
Erstellung: 1811
Westenriederstraße 1
279 m Route
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Corneliusstraße 15
280 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, viergeschossiger Bau mit spätklassizistischer Fassadengliederung, mit konkav gewölbter Platzfront, Blendengliederung und geraden Verdachungen der Fenster in den Hauptgeschossen, von M. Heuberger, 1862; Rückgebäude, als eingeschossiger Bau gleichzeitig errichtet, Aufstockung, 1871.</p>
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 21
280 m Route
<p>Mietshaus, mit in Naturstein verkleidetem, reich gegliedertem, rustiziertem Erdgeschoss und Bronzeportal, 1865 von Joseph Seybold.</p>
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Zweibrückenstraße 8
283 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Doppelgiebel, skulptiertem Steinerker und Wandmalerei, bez. 1903, von Hans Hartl.<br>Inschriftentafel über gefundene Kanonenkugel [nach der Beschießung des roten Tores durch Marschall Condè am 8. Sept. D.J. 1796 hier gefunden]</p>
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1867
Corneliusstraße 23
283 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1867 von Joseph Seybold.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Westenriederstraße 15
285 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 27
290 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 14
291 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, um 1850; verändert.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 18
294 m Route
Radlsteg 2
294 m Route
Radlsteg 2; Ehem. Radlbad (seit dem 14. Jh.), dreigeschossiges, langgestrecktes altes Bürgerhaus, umgebaut 1878 (Mansarddach) und 1897 (Erdgeschoss mit Schaufenstern).
Isartor
Architekt: Gärtner Friedrich von, Neher Bernhard d. J.
Erstellung: 1337
Tal 50
295 m Route
<p>Isartor, stattlicher querrechteckiger Tortum mit von Mauern umschlossenem Vorhof, achteckigen Flankentürmen und dreibogiger Stirnfront, von 1337, 1833-35 durch Friedrich von Gärtner restauriert, nach Kriegsschäden 1946-57 wiederhergestellt; Wandfresko von Bernhard Neher d. J., 1835; neue Turmuhren 2005.</p>
Mietshaus
Architekt: Schramm Ludwig, Rank Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 24
295 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, gegliedert mit reichem Stuckdekor, 1865 von Ludwig Schramm und Josef Rank.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1819
Westenriederstraße 13
297 m Route
<p>Mietshaus, klassizistischer Eckbau, im Kern 1819-20.</p>
Mietshaus
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Rumfordstraße 6
300 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit zwei Erkern, Balkongittern und Ornamentik, 1902-03 von den Gebrüdern Rank.</p>
Stattliches Eckhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tal 38
301 m Route
<p>Stattliches Eckhaus, deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.</p>
Deutsches Patentamt
Architekt: Hart Franz, Winkler Georg Helmuth
Erstellung: 1959
Zweibrückenstraße 12
301 m Route
<p>Deutsches Patent- und (seit 1998) Markenamt, städtebaulich markante, zur Isar hin ausgerichtete Gebäudegruppe, bestehend aus dem Scheibenhochhaus entlang der Erhardtstraße mit der ihm vorgelagerten flachen Patentauslegehalle, sowie dem blockhaft geschlossenen Atriumbau an der Zweibrückenstraße, 1953-59 nach Plänen von Franz Hart und Georg Helmuth Winkler in drei Bauabschnitten errichtet; charakteristischer Konstruktions- und Materialwechsel von massiven Ziegel-Lochfassaden (Atriumbau), Ziegelausfachung einer feingliedrigen Stahlbetonkonstruktion (Hochhaus) und Natursteinverkleidung (Auslegehalle); Gliederung der Innenhoffassaden durch farbig behandelte Putzflächen; mit Ausstattung; Supraporte mit Schlangenrelief aus Basaltlava, am Hofeingang Zweibrückenstraße, sowie Brunnen aus Nagelfluh, im Innenhof, von Fritz Koenig; Freiflächen, von Gartenarchitekt Ludwig Roemer; Generalsanierung 1991-2001; mit Erhardtstraße 38 und Morassistraße 1.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 12
302 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1850 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>
Salvatortheater
Erstellung: 1657

304 m Route
<p>Das <strong>Salvatortheater am Salvatorplatz</strong> nimmt in der Münchner Musikgeschichte eine herausragende Stellung ein. Es war eines der frühesten großen, freistehenden Opernhäuser im deutschen Sprachraum und wurde zu einem wichtigen Zentrum der italienisch geprägten Hofoper des 17. und 18. Jahrhunderts. Die erhaltenen Darstellungen, insbesondere die Kupferstiche von <strong>Melchior Kusell</strong> und <strong>Michael Wening</strong>, vermitteln heute einen Eindruck von seiner Architektur und der aufwendigen Bühnengestaltung. </p><p><strong>Die Entstehung</strong></p><p>Die Anfänge reichen in die Regierungszeit <strong>Kurfürst Maximilians I.</strong> zurück. Der Hof wollte die in Italien entstandene neue Kunstform des Musiktheaters dauerhaft in München etablieren. Dazu wurde am Salvatorplatz ein vorhandenes <strong>Kornhaus</strong> zu einem Theater umgebaut.</p><p>Die Arbeiten begannen im Zusammenhang mit der geplanten Vermählung des Kurprinzen Ferdinand Maria mit Henriette Adelaide von Savoyen im Jahr <strong>1651</strong>. Nach dem Tod Maximilians I. wurden die Bauarbeiten zunächst unterbrochen. Erst <strong>1654</strong> nahm man den Umbau wieder auf. Unter der Leitung des italienischen Theaterfachmanns <strong>Francesco Santurini</strong> wurde das Gebäude weiter ausgebaut; nach Zengers Darstellung war die endgültige Fertigstellung wahrscheinlich <strong>1657</strong>. </p><p>Damit erklärt sich auch eine häufig anzutreffende unterschiedliche Datierung: <strong>1654</strong> bezeichnet den frühen Spielbetrieb beziehungsweise die Eröffnung, während <strong>1657</strong> mit der Fertigstellung des erweiterten Theaterbaus verbunden wird.</p><p><strong>Die ersten Aufführungen</strong></p><p>Noch bevor das neue Haus vollständig fertiggestellt war, musste der <strong>Herkulessaal der Residenz</strong> als Ausweichspielstätte dienen. Dort wurde im August <strong>1653</strong> Giovanni Battista Maccionis <i>L’arpa festante</i> aufgeführt. Es handelte sich nicht mehr lediglich um ein Schauspiel mit musikalischen Einlagen, sondern um ein eigenständiges Musikdrama mit Rezitativen, Soli, Duetten und Schlusschor. </p><p>Nach der Wiederaufnahme der Bauarbeiten konnte das neue Opernhaus seine eigentliche Funktion übernehmen. Als frühe Aufführung wird <strong>Pietro Zamboninis </strong><i><strong>La ninfa ritrosa</strong></i> am <strong>12. Februar 1654</strong> genannt. Bei dieser Aufführung zeigten sich allerdings noch Mängel des Gebäudes, die weitere Arbeiten notwendig machten. </p><p>Die endgültige Fertigstellung wird in der Darstellung des Münchner Hoforchesters mit einer weiteren bedeutenden Aufführung verbunden: Am <strong>13. Februar 1657</strong> kam <strong>Johann Kaspar Kerlls </strong><i><strong>L’Oronte</strong></i> zur Aufführung. </p><p><strong>Johann Kaspar Kerll und das Salvatortheater</strong></p><p>Mit <strong>Johann Kaspar Kerll</strong> begann eine besonders bedeutende Phase. Kerll war 1656 zum Hofkapellmeister aufgestiegen und prägte das Münchner Musikleben über viele Jahre. Unter seiner Leitung wuchs die Hofkapelle erheblich; Sänger und Instrumentalisten aus Deutschland und Italien wirkten zusammen. </p><p>Kerll komponierte mehrere Opern für München. Die Partituren sind allerdings verloren gegangen. Erhalten sind unter anderem Libretti und bildliche Zeugnisse. Zu seinen Münchner Bühnenwerken gehören <i>L’Oronte</i>, <i>L’Erinto</i>, <i>Atalanta</i>, <i>Le pretensioni del Sole</i>, <i>Colori geniali</i>, <i>L’amor della patria</i> und <i>Amor tiranno</i>. </p><p>Besonders eindrucksvoll ist die für <strong>1661</strong> nachgewiesene Aufführung von <i>L’Erinto</i>. Sie wurde zum Geburtsfest der Prinzessin Maria Anna veranstaltet. Die Hauptrollen waren mit neu engagierten italienischen Sängern besetzt; Kostüme, Dekorationen, Maschinen und weiteres Bühnenzubehör wurden teilweise aus Italien bezogen. </p><p>Ein Bühnenbild zu <i>L’Erinto</i> von 1661 ist erhalten und gehört zu den wichtigen bildlichen Zeugnissen des frühen Münchner Operntheaters. Das entsprechende Bildmaterial wird in <i>Ein altehrwürdiges Orchester</i> ausdrücklich als „Bühnendekoration für die Oper L’Erinto von Johann Caspar Kerll, 1661“ bezeichnet. </p><p><strong>Ein Theater für das barocke Gesamtkunstwerk</strong></p><p>Das Salvatortheater war weit mehr als ein Ort, an dem Sänger auf einer Bühne auftraten. Die barocke Oper verband <strong>Musik, Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenmalerei, Maschinenkunst, Kostüme und höfische Repräsentation</strong>.</p><p>Besonders spektakulär waren die großen Festveranstaltungen von 1662. Der Dichter <strong>Pietro Paolo Bissari</strong> wirkte an den sogenannten <i>Applausi festivi</i> mit. Die Veranstaltungen verbanden Oper, Turnier und Feuerwerk. Drei große „attioni“ wurden an verschiedenen Orten Münchens aufgeführt; die erste, <i>Fedra incoronata</i>, fand im Opernhaus statt. Die Bühnenbilder und Maschinen sind durch die zeitgenössischen Stiche von Matthäus Küssel überliefert. </p><p><strong>Das Theater im 18. Jahrhundert</strong></p><p>Auch unter den späteren bayerischen Kurfürsten blieb das Opernhaus am Salvatorplatz eine zentrale Spielstätte. Besonders während der Regierungszeit <strong>Karl Albrechts</strong> wurde die italienische Oper weiterhin intensiv gepflegt.</p><p>Der Bühnenbildner <strong>Peter Jakob Horemans</strong> arbeitete von 1722 bis 1747 für den Münchner Hof und stattete im Salvatorplatz-Theater <strong>nicht weniger als 22 Opern</strong> aus. Ein Entwurf für eine neue Innendekoration des Theaters mit üppigen Rocailleformen unter der Kaiserkrone Karl Albrechts zeigt, wie stark sich auch die Gestaltung des Hauses dem Rokoko annäherte. </p><p>Der Theaterbetrieb war aufwendig. Die Opernaufführungen konnten <strong>fünf bis sechs Stunden</strong> dauern. Vor einer Vorstellung wurde mehrfach geprobt, zuletzt mit Kostümen. Das Haus war damit ein Mittelpunkt der höfischen Fest- und Opernkultur Münchens. </p><p><strong>Der Brand von 1730</strong></p><p>Am <strong>5. Februar 1730</strong> entging das Theater nur knapp einer Katastrophe. Nach einer Aufführung entzündete sich im ersten Stock ein Balken. Ursache war ein Ofen, der dort offenbar unbemerkt aufgestellt worden war. Der Brand konnte noch rechtzeitig eingedämmt werden. </p><p><strong>Das Ende</strong></p><p>Im späten 18. Jahrhundert verlor das alte Opernhaus zunehmend an Bedeutung. Mit dem Bau des <strong>Cuvilliés-Theaters</strong> besaß der Münchner Hof seit 1753 eine wesentlich repräsentativere neue Spielstätte. Dennoch wurde das Salvatortheater weiterhin genutzt.</p><p>Schließlich war das Gebäude baulich so problematisch geworden, dass es <strong>1795 wegen Einsturzgefahr endgültig geräumt</strong> werden musste. Vorstellungen wurden unter anderem in den Redoutensaal an der Prangersgasse verlegt. </p><p>Das Gebäude wurde <strong>1802 abgebrochen</strong>. Damit endete die Geschichte des Salvatortheaters nach rund eineinhalb Jahrhunderten. </p><p>musikalische_spielstaetten_muenchen.sql</p><p><strong>Bedeutung für die Münchner Musikgeschichte</strong></p><p>Das Salvatortheater war ein entscheidender Ausgangspunkt für die Entwicklung Münchens zur <strong>Opernstadt</strong>. Hier wurde die aus Italien kommende Opernkultur dauerhaft institutionalisiert. Unter Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen, vor allem aber durch Musiker wie Johann Kaspar Kerll, entwickelte sich München zu einem bedeutenden Zentrum des europäischen Musiktheaters.</p><p>Bemerkenswert ist, dass die Erinnerung an das längst verschwundene Gebäude bis heute durch historische Bildquellen erhalten blieb. Ein Kupferstich von <strong>Melchior Kusell aus dem April 1665</strong> zeigt das Salvatortheater; ein weiterer wichtiger Blick in den Zuschauerraum stammt von <strong>Michael Wening</strong>. Beide Darstellungen gehören zu den zentralen visuellen Quellen für die Geschichte des Hauses.</p><p><br> </p>
Feuerwache 5
Erstellung: 2025

304 m Route
Eckhaus
Erstellung: 1857
Tal 24
310 m Route
<p>Eckhaus mit Fassadengestaltung von 1857.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1882
Frauenstraße 6
313 m Route
Mietshaus, Eckbau, mit Putzgliederung, 1882.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Dreifaltigkeitsplatz 3
316 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1902.</p>
Ehem. Metzgerbräu
Erstellung: 1907
Tal 26
317 m Route
<p>Ehem. Metzgerbräu, jetzt Geschäfts- und Wohnhaus, zwei 1907 vereinigte Häuser; der niedrigere Ostteil im Kern wohl 16. Jh., später mehrfach umgebaut, der höhere Westteil Ende 19. Jh.</p>
Ehem. Bürgerhaus
Erstellung: 1790
Tal 28
317 m Route
<p>Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäfts- und Wohnshaus, bis zum zweiten Stock im Kern spätmittelalterlich, im späten 18. Jh. aufgestockt, Fassadengestaltung frühklassizistisch; Umbau 1874; vgl. Westenriederstraße 37.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 10
318 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>
Torbräu
Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Tal 41
318 m Route
<p>Hotel Torbräu, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Georg Hamann; nach Kriegsschäden 1946-51 vereinfacht wiederaufgebaut.</p>
Liebherrstraße
321 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1905
Dreifaltigkeitsplatz 4
322 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh., oberstes Geschoss mit Eckerkern Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1843
Utzschneiderstraße 5
324 m Route
<p>Mietshaus, mit zierlichem Erker, im Kern 1843, 1919 verändert; z. T. vereinfacht.</p>
Boschbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Boschbrücke
324 m Route
<p>Betonbrücke zur Museumsinsel, mit laternenbesetztem Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Zenneckbrücke.</p>
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Drollinger Eugen, Thiersch August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Isartorplatz 5
325 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896; Teil einer Gruppe mit Nr. 3 (erneuert) und Nr. 4, von August Thiersch, Carl Hocheder d. Ä. und Eugen Drollinger.
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Dreifaltigkeitsplatz 2
325 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896, von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 21
325 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, vor 1865, später aufgestockt.</p>
Scheibling
Erstellung: 1525
Viktualienmarkt
328 m Route
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Tal 20
329 m Route
<p>Eckhaus, neubarock, 1897.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 20
330 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkertürmchen, bez. 1903, von Heinrich Volbehr.</p>
Bürgerhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Dreifaltigkeitsplatz 1
330 m Route
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, um 1800, auf älterer Grundlage.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 1
330 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1889 von Ludwig Deiglmayr.</p>
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Isartorplatz 4
331 m Route
Mietshaus, neubarocker Giebelbau, 1896 von Carl Hocheder d. Ä.; Gruppe mit Nr. 5.
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 15
331 m Route
<p>Mietshaus, 1, 1875-76 von Hanno Bürkel; Gruppe mit Nr. 17.</p>
Militärgefängnis
Erstellung: 1883
Corneliusstraße 33
331 m Route
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tal 43
332 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, dreigeschossig (früher höher), um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 8
333 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 6.</p>
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Tal 18
336 m Route
<p>Eckhaus, klassizistische Fassade, um 1800.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1860
Frauenstraße 4
337 m Route
Mietshaus, um 1860, mit Lisenen und Stichbogenfenstern
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 6
338 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Rumfordstraße 2
340 m Route
<p>Rumfordstraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Resten von Putzgliederung, 1887-88 von Zwisler und Baumeister; Gruppe mit Müllerstraße 1.</p>
Fischerturm
Erstellung: 1507
Viktualienmarkt
341 m Route
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 1
343 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, Plan 1900 von Heilmann und Littmann, Ausführung 1902-03.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Thierschstraße 4
343 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Stadtmauer
Erstellung: 1494
Thomas-Wimmer-Ring 1
346 m Route
<p>Stadtmauer; am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden.</p>
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Am Einlaß 3
346 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1889-90 von Georg Guinin.</p>
Staatstheater am Gärtnerplatz
Architekt: Reiffenstuel Franz Michael
Erstellung: 1865
Gärtnerplatz 3
347 m Route
<p>Das Staatstheater am Gärtnerplatz, 1865 in der Münchner Isarvorstadt eröffnet, gehört zu den bedeutendsten kulturellen Einrichtungen Bayerns. Ursprünglich als „Actien-Volkstheater“ für die breite Bevölkerung geplant, wurde es von König Ludwig II. unterstützt und 1870 in den Besitz der Wittelsbacher überführt. Seit 1955 trägt es den Titel „Staatstheater“. Heute ist es eines von drei Bayerischen Staatstheatern und das zweite Opernhaus Münchens neben der Bayerischen Staatsoper.</p><p>Der Bau im klassizistischen Stil wurde von Franz Michael Reiffenstuel entworfen. Die Giebelfigur Thalia, Muse des Theaters, ziert die Fassade, die sich durch ihre klare, bürgernahe Architektur auszeichnet. Von Beginn an standen Operetten im Fokus, darunter Uraufführungen wie Carl Zellers <i>Die Fornarina</i> und später auch Musicals wie <i>Kiss Me, Kate</i>. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Theater beschädigt, aber bereits 1948 wiedereröffnet. Es erlebte mehrere Umbauten, darunter die Erneuerung der Fassade (1980) und der Bühnentechnik (1999).</p><p>Von 2012 bis 2017 wurde das Theater umfassend generalsaniert. Währenddessen spielte das Ensemble in verschiedenen Münchner Interims-Spielstätten. Heute präsentiert es ein vielfältiges Programm aus Oper, Operette, Musical und Tanz und ist ein Zentrum für künstlerische Vielfalt. Unter der Leitung von Josef E. Köpplinger als Intendant und Rubén Dubrovsky als Chefdirigent verbindet das Haus Tradition mit zeitgenössischer Theaterkunst. Der denkmalgeschützte Bau ist ein Symbol für Münchens reiches kulturelles Erbe und ein lebendiger Ort für Musik- und Theaterliebhaber.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 17
348 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1875-76; Gruppe mit Nr. 15.</p>
Mietshaus
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Heiliggeiststraße 6
348 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reiche Giebelseite zum Viktualienmarkt, 1897 von Ludwig Marckert.</p>
Mietshaus
Architekt: Fink Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Corneliusstraße 42
351 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Fink.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 4
352 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer.</p>
Lueg ins Land
353 m Route
<p>Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment</p>
Dürnbräu
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Tal 21
353 m Route
<p>Tal 21; Dürnbräu, klassizistischer Bau, um 1828; Erdgeschoss etwa 1930 verändert (mit Malereien).</p>
Synagoge
Architekt: Meyerstein Gustav, Synagoge, Bürkles Werner, Motschmann Kurt
Baustil: Bauhaus, Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Reichenbachstraße 27
353 m Route
<p>Synagoge, Saalbau mit Empore und eingezogener, erhöhter Ostnische, in Formen des Neuen Bauens, von Gustav Meyerstein, 1931, Wiederherstellung nach Plänen Werner Bürkles und Kurt Motschmann, 1946-48; mit Ausstattung.</p><ul><li>1931 - Einweihung</li><li>9.11.1938 - Reichsprogromnacht, in Brand gesetzt, aber wegen der umliegenden Häusern wieder gelöscht</li><li>1939 - Wird als Werkstatt genutzt</li><li>20.5.1947 - Wiedereinweihung</li></ul>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Thierschstraße 3
354 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Steinerkern, Plan von Heilmann und Littmann, ausgeführt 1902-03.</p>
Kaltenbachtor
Erstellung: 1319
Tal
354 m Route
<p>Abbruchsjahr ist nicht bekannt</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 8
356 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1846
Frauenstraße 2
356 m Route
<p>Mietshaus, um 1846, von Friedrich Bürklein; Gruppe mit Blumenstraße 1.</p>
Miets- und Geschäftshaushaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Heiliggeiststraße 2
356 m Route
<p>Heiliggeiststraße 2a; Miets- und Geschäftshaushaus, viergeschossiger klassizistischer Pultdachbau, um 1810.</p>
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Tal 19
357 m Route
<p>Tal 19; Eckhaus, neubarock, 1894; Hauptfront z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph, Stitzinger Karl
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1863
Corneliusstraße 3
358 m Route
<p>Mietshaus, romantisch-biedermeierlich, mit stichbogigen Verdachungen und Stuck am Gurtgesims, 1863 von Joseph Seybold und Karl Stitzinger.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 46
359 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 48 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.</p>
Gautsch-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1902
Tal 8
360 m Route
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 19
360 m Route
<p>Mietshaus, repräsentativer Neubarockbau, 1892-93 von Emanuel von Seidl.</p>
Viktualienmarkt 5
361 m Route
<p>malerischer Eckbau, 1899.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Marienstraße 18
365 m Route
<p>Neurenaissance, um 1870.</p>
Heiliggeiststraße 2
367 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Rückgebäude, im Kern wohl noch 16. Jh.</p>
Ehem. Högerbräu
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tal 6
368 m Route
<p>Ehem. Högerbräu, jetzt Geschäftshaus, Natursteinfassade in deutscher Renaissance, 1901-02 von Max Ostenrieder, Fragment nach Kriegszerstörung in Neubau von 1980 einbezogen und in den oberen Geschossen frei ergänzt.</p>
Tal 4
369 m Route
<p>Zugehöriges Rückgebäude, im Kern wohl noch 16. Jh., Treppenhaus 18. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Blumenstraße 1
373 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau in Ecklage in klassizistischen Formen, 1843/44 von Johann Nepomuk Bürkl nach Plänen von Friedrich Bürklein errichtet, nach Kriegsschäden teilerneuert; bildet Gruppe mit Frauenstraße 2.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 10
376 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Thomas-Wimmer-Ring 1
377 m Route
<p>Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof); Prinzessturm; Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Müllerstraße 1
377 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Rumfordstraße 2.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
378 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1845
Utzschneiderstraße 2
379 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau, um 1845.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 29
379 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, um 1865, vereinfacht.</p>
Vindelikerhaus
Erstellung: 1802
Marienstraße 21
381 m Route
<p>viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Am Einlaß 4
381 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, klassizistisch, 1823 von Josef Höchl.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 48
381 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 46 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 18
381 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1865 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 31
384 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1869, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
387 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 54
389 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Jakob Freundorfer.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Am Einlaß 1
394 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, um 1860; Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Blumenstraße 3. Gedenktafel, an das 1844 abgebrochene Äußere Einlasstor erinnernd.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 3
394 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau, in spätklassizistischer Stiltradition, Mitte 19. Jh.; bildet eine Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Am Einlaß 1.</p>
Heilig-Geist-Kirche
Architekt: Löwel Friedrich, Ettenhofer Johann Georg
Baustil: Gotik
Erstellung: 1350
Prälat-Miller-Weg 1
396 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche Hl. Geist (ehem. Spitalkirche), Wandpfeilerkirche mit polygonalem Chorschluss, Chorscheitelturm und repräsentativ gestalteter Westfassade, im Kern gotische Staffelhalle des 14. Jhs., barocke Umgestaltung durch Johann Georg Ettenhofer, 1724-30, Erweiterung nach Westen in neubarocken Formen, von Friedrich Löwel, 1885-88, etappenweiser Wiederaufbau nach schwerer Kriegsbeschädigung, 1946-1991; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
397 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Erhardtstraße 15
398 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1885 von Johann Grübel.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
399 m Route
Markthalle
Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1851
Viktualienmarkt 15
399 m Route
Markthalle, nördlicher Kopfbau der sog. Schranne, zweigeschossiger Satteldachbau in reduzierten klassizistischen Formen, von Karl Muffat, 1851-53.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Marienstraße 10
400 m Route
<p>spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Einlass
Erstellung: 1350
Viktualienmarkt
401 m Route
Mietshaus
Architekt: Grimm Conrad
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 56
405 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenen, 1877-78 von Conrad Grimm.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Erhardtstraße 12
407 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, Putz- und Stuckdekor, 1899-1900 von Franz Hammel.</p>
Gastwirtschaft Straubinger Hof
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 5
408 m Route
<p>Gastwirtschaft Straubinger Hof, viergeschossiger freistehender klassizistischer Walmdachbau, wohl von Josef Höchl um 1826 erbaut, nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht.</p>
Moradellihaus
Architekt: Schleich Erwin, Kaspar Hermann
Erstellung: 1650
Hochbrückenstraße 8
411 m Route
<p>Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs von Erwin Schleich rekonstruiert, Fassadenbemalung nach einem Entwurf von Hermann Kaspar.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 11
412 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuckdekor (Büsten), 1892-93 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Spreither Ludwig Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Thierschstraße 14
413 m Route
<p> Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1907, von Ludwig Franz Spreither.</p>
Kerschensteiner-Gewerbeschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Liebherrstraße 13
413 m Route
<p>Kerschensteiner-Gewerbeschule, stattlicher Eckbau, weitgehend sachlich, mit einzelnen Neurenaissance-Schmuckelementen in Steinmetzarbeit (Portale, Breiterker, u. a.), 1903-04 von Hans Grässel.</p>
Roter Turm
Erstellung: 1421
Zweibrückenstraße
413 m Route
Eckhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1903
Tal 7
413 m Route
<p>Eckhaus, in schlicht barockisierenden Formen, 1903 von Heilmann und Littmann; ehemals mit Giebel; Block mit Maderbräustraße 5.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 32
414 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, erbaut 1864.</p>
Viktualienmarkt
415 m Route
Mietshaus
Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
415 m Route
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.</p>
Walmdachhaus
Erstellung: 1710
Ledererstraße
418 m Route
freistehend, um 1715/20 umgebaut und aufgestockt.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Müllerstraße 10
419 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkern und Stuck, um 1900; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 12.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 35
419 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenen, 1865 von Michael Reifenstuel d.J., vereinfacht.</p>
Schrannenhalle - Neu
Architekt: Stefan A. Schumer, Wien
Erstellung: 2005

420 m Route
<p>Die Schrannenhalle wurde 1854 in München erbaut, um den wachsenden Getreidemarkt aufzunehmen, der zuvor auf dem Marienplatz stattfand. Mit einer Länge von 430 Metern war sie ein technisches Meisterwerk aus Gusseisenträgern, Glas und Oberlichtern. Ursprünglich waren die Seiten offen, wurden aber 1871 verglast. Trotz ihrer beeindruckenden Konstruktion war die weite Entfernung zum Bahnhof ein Schwachpunkt, da der Großteil des Getreides mit der Bahn transportiert wurde. Der Handel ging gegen Ende des 19. Jahrhunderts zurück, und 1912 zog der Großhandel in die neue Großmarkthalle. Teile der Halle wurden zwischen 1914 und 1927 abgebaut, ein Brand zerstörte weitere Abschnitte. Ein verbliebenes Teilstück wurde Jahrzehnte später wiederentdeckt, was den Stadtrat 1980 dazu bewog, die Halle am Originalstandort wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau dauerte bis 2005 und wurde durch politische Kontroversen und finanzielle Hürden verzögert.</p><p>Nach der Wiedereröffnung 2005 wurde die Halle zunächst als Markthalle genutzt, scheiterte jedoch finanziell und ging 2009 in Insolvenz. 2011 erfolgte eine zweite Eröffnung mit einem neuen Konzept, das ebenfalls nicht erfolgreich war. Seit 2015 wird die Schrannenhalle von der italienischen Feinkostkette Eataly betrieben. Auf 3800 Quadratmetern bietet sie hochwertige Lebensmittel italienischer und bayerischer Produzenten, ein Restaurant mit wechselnden Spezialitäten und eine Kochschule. Trotz anfänglicher Zweifel ist die Schrannenhalle heute ein attraktiver Ort für Feinschmecker und ein bedeutender Bestandteil der Münchner Marktszene.</p>
Kanalstraße
421 m Route
Alte Isarkaserne
Erstellung: 1762

421 m Route
Schrannenhalle
Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1853
Blumenstraße 6
422 m Route
Mietshaus
Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
423 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.</p>
Steinsdorfstraße
423 m Route
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
425 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.</p>
Taschenturm
Erstellung: 1328
Prälat-Zistl-Straße 8
425 m Route
Deutsches Museum
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1925

427 m Route
Schiffertor
Erstellung: 1318
Viktualienmarkt
428 m Route
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Reichenbachstraße 24
429 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1864 von M. Heuberger.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
430 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.</p>
Wohnhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 7
430 m Route
Wohnhaus, ehem. viergeschossiger klassizistischer Walmdachbau, um 1826, nach Kriegsschäden von Reinhard Riemerschmid 1948 reduziert wiederaufgebaut; rechts anschließend Tor in klassizistischen Formen.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 37
430 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1869 von Michael Reifenstuel d.J., 1938 vereinfacht.</p>
Petersplatz 8
432 m Route
Stattliches Eckhaus mit klassizistischer Fassadengestaltung des frühen 19. Jh.; zum Viktualienmarkt vorgelagerte Terrasse von 1887; vgl. Viktualienmarkt 14.
Giebelhaus
Erstellung: 1550
Ledererstraße 10
434 m Route
<p>Ledererstraße 10/12; Giebelhaus, z.T. 15./16. Jh. (schon auf Sandtner-Modell von 1570), 1726 (?) umgebaut und aufgestockt, wieder mit Giebel; 1980/81 entkernt.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Erhardtstraße 9
434 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelerker und reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Georg Müller.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 60
435 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878; z. T. vereinfacht.</p>
Geschäfts- und Wohnhaus Kustermann
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Viktualienmarkt 8
437 m Route
<p>Geschäfts- und Wohnhaus Kustermann, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876-78 von Albert Schmidt.</p>
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
440 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.</p>
Metzgerzeile
Architekt: Eggers Hartwig
Erstellung: 1860
Viktualienmarkt 2
441 m Route
Ladenzeile, sog. Metzgerzeile, eingeschossige, neugotische, flachgedeckte Arkadenfolge mit Blendmaßwerkbrüstung und Filialen, von Hartwig Eggers, 1880/81, nach Kriegsschäden 1979-81 Rekonstruktion mit Hilfe ausgelagerter Details.
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Herrnstraße 36
441 m Route
Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Müllerstraße 12
441 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuck, 1902 von Heilmann und Littmann. Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 10.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
442 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Marienstraße 2
442 m Route
<p>Neurenaissance-Eckbau, 1882 von Michael Reifenstuel.</p>
Terrassenvorbau
Erstellung: 1887
Viktualienmarkt 4
444 m Route
Viktualienmarkt 4; Terrassenvorbau, zweigeschossiger putzgegliederter Eckvorbau mit Terrassenbalustrade, 1887; zu Petersplatz 8.
Polizeiamt Nord
Architekt: Pfister Rudolf
Erstellung: 1923
Hochbrückenstraße 7
444 m Route
<p>Polizeiamt Nord. Polizeidienstgebäude, in städtebaulich wirkungsvoller Position, in sachlich-reduziert historisierenden Formen errichteter Komplex; fünfgeschossiger Längstrakt im Osten, mit klinkerverblendetem Erdgeschoss, Flachbogen und abgestuftem Südgiebel; viergeschossiger südlicher Seitenflügel; rückwärtiger Querbau im Norden; erbaut nach Plänen von Rudolf Pfister und Landbauamt München, 1923/25.</p>
Prälat-Zistl-Straße 14
444 m Route
<p>Prälat-Zistl-Straße 14; Altmünchner Bürgerhaus mit Giebel, vorbarock, im 18. Jh. aufgestockt.</p>
Miets- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Prälat-Zistl-Straße 6
445 m Route
<p>Prälat-Zistl-Straße 6; Miets- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1872/73; 1921 durch die Gebrüder Rank umgestaltet.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1874
Prälat-Zistl-Straße 4
447 m Route
<p>Mietshaus, 1873/74 von Hanno Bürkel, 1933 vereinfacht; mit Gedenktafel an das ehem. Schiffertor.</p>
Rotmarmorepitaph
Erstellung: 1550
Maderbräustraße 4
450 m Route
Mitte 16. Jh.; im Durchgang.
Sebastiansplatz 8
451 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckbau mit Ohrwaschel, spätestens im 18. Jh. entstanden oder umgebaut.</p>
Volksschule
Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Herrnstraße 21
452 m Route
<p>stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881-82 von Friedrich Loewel.</p>
Mietshaus
Architekt: Hatzl Anton, Berndl Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Erhardtstraße 8
454 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher, neuklassizistischer Jugendstil, mit drei Erkern und Stuckdekor, 1912 von Anton Hatzl mit Fassade von Richard Berndl.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1873
Rosental 8
455 m Route
Mietshaus, über Ladenzone dreigeschossiger Putzbau mit Kniestock und Pultdach, in schlichter, spätklassizistischer Formgebung, von Hanno Bürkel, 1873, Anbau der linken, leicht abgewinkelten Gebäudeachse, 1874, Fassadenglättung, 1933.
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
457 m Route
<p>Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
457 m Route
<p>Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
458 m Route
<p>Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 49
459 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1895 von Alois Barbist.</p>
Sebastiansplatz 6
460 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, die beiden ersten Geschosse im Kern vielleicht noch spätmittelalterlich oder 16. Jh., später aufgestockt, nochmals 1856 samt rückseitigem Treppenhaus; Rückgebäude siehe Nr. 5.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
461 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.</p>
Miets- und Wirtshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Maderbräustraße 2
462 m Route
deutsche Renaissance, bez. 1901; Block mit Tal 10.
Doppelhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 11
462 m Route
Blumenstraße 11/13; Doppelhaus, Bauteil Nr. 11 um Mitte 19.Jh., mit dem zwischen 1850 und 1865 angebautem Haus Nr. 13 später unter Aufstockung mit gemeinsamer spätklassizistischer Fassadengestaltung vereinigt; Instandsetzung 1986.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
464 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Ländstraße 6
465 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891-92 von Albin Lincke und Max Littmann.
ehem. Stadtbauamt
Architekt: Grassel Hans
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Petersplatz 9
466 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1898 von Ludwig Grothe.
Stadtsparkasse
Architekt: Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Sparkassenstraße 2
467 m Route
<p>Sparkassenstraße 2/4; Stadtsparkasse (und ehem. städt. Verwaltungsgebäude), langgestreckter malerischer Bau in deutscher Renaissance, Putzbau mit Natursteingliederungen, polygonalem Eckerker und reichem plastischem Dekor, 1898-99 (Nordteil) und 1906-08 von Hans Grässel.</p>

468 m Route
<p>Der sogenannte „Alte Raum“ unter dem Alten Peter (St. Peter, München) ist ein tonnengewölbter Rechteckraum unter dem östlichen Ende des heutigen nördlichen Seitenschiffes der Kirche. Er wurde bei den archäologischen Untersuchungen 1952/53 entdeckt und gehört zu den frühesten nachgewiesenen Bauteilen von St. Peter. Seine Einordnung ist nicht ganz eindeutig:</p><ul><li><strong>Erwin Schleich</strong> datierte den „Alten Raum“ in das <strong>11. Jahrhundert</strong> und brachte ihn mit der Zeit vor der Gründung Münchens (1158) in Verbindung. Damit wäre der Raum möglicherweise der älteste erhaltene Baubestand in der Münchner Altstadt.</li><li>Andere Interpretationen sehen ihn eher als <strong>Keller eines Nachbargebäudes</strong>, das dem späteren Kirchenbau weichen musste. Das Bruchstein- und Quadermauerwerk stammt vermutlich aus mehreren Bauphasen, während das Tonnengewölbe wohl jüngeren Datums ist.</li></ul><p>Somit handelt es sich beim „Alten Raum“ um ein historisch bedeutendes, aber in der Deutung umstrittenes Bauwerk – möglicherweise ein Überbleibsel aus der Zeit vor der Stadtgründung, möglicherweise ein Teil späterer mittelalterlicher Bebauung.</p>
Kongressbau
Erstellung: 1935
Museumsinsel
469 m Route
Hochbunker
Architekt: Meitinger Karl
Erstellung: 1941
Blumenstraße 22
469 m Route
<p>Hochbunker, freistehender sechsgeschossiger Turm über quadratischem Grundriss mit Zeltdach und Laterne, Eckrustizierung und Freitreppe an der Nordseite, 1941 nach Plänen von Karl Meitinger als Luftschutzturm für 1200 Personen errichtet.</p>
Gasthof zum Blauen Bock
Erstellung: 1814
Sebastiansplatz 9
469 m Route
<p>Gasthof zum Blauen Bock, schlichter Putzbau mit abgeschrägter Ecke, entstanden um 1814/22 durch Umbau der profanierten spätgotischen Sebastianskapelle, 1946-48 aufgestockt; zugehörig Blumenstraße 16.</p>
Sebastiansplatz 7
470 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit zwei Ohrwascheln, die beiden unteren Geschosse z.T. noch 15. Jh., um 1600 aufgestockt, Dachstuhl um 1735, Hoflauben 1863, mit späteren Veränderungen; Rückgebäude spätmittelalterlich, um 1600 und um 1735 verändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 38
471 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864 von Franz Kil; Gruppe mit dem gleichartigen Doppelmietshaus Nr. 40/42.</p>
Sebastiansplatz 5
471 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand wohl 15. oder 16. Jh., in der Barockzeit aufgestockt, später verändert; Rückgebäude (mit Nr. 6 gemeinsam) um 1880 erneuert.</p>
Bronzebüste für König Ludwig II.
Architekt: König Ludwig II., Miller Ferdinand d. J.
Erstellung: 1910
Corneliusbrücke
472 m Route
Südlich auf der Inselspitze Balustrade und Denkmal für Ludwig II., Bronzebüste, 1910 von Ferdinand Miller d. J., 1973 wiederaufgestellt; nördlich gegenüber vier Torpfeiler mit Kugeln als Zugang zum Bereich des Deutschen Museums.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
473 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.
Leonigarten
Erstellung: 1700
Herrnstraße
473 m Route
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 1
474 m Route
Miets- und Geschäftshaus, repräsentativer, langgestreckter Neurenaissance-Eckbau, um 1875/80 von Johann Kilian Stützel; mit Rest der historischen Stadtmauer von 1285-1337.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ländstraße 3
475 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893-94 von Karl Stöhr.
Rathausturm
Erstellung: 1301
Marienplatz 15
475 m Route
<p>Das Untere Tor, am östlichen Rand der Münchner Altstadt gelegen, war neben dem Oberen Tor das wichtigste Zolltor für Salztransporte aus Reichenhall und Hallein. Um 1392/94 wurde das Tor in das Rathaus integriert und zum Ratsturm umgebaut, der später eine Ratsglocke erhielt. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr der Turm mehrere Umgestaltungen, darunter den barocken Umbau um 1670 und eine Regotisierung in den 1860er Jahren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm stark beschädigt und 1971-1974 wiederaufgebaut. Heute beherbergt der Turm das Spielzeugmuseum und ein Ehrenbürgerzimmer für Münchens Ehrenbürger.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 53
477 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Georg Müller.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Berthold Hermann, Hägele Leonhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Bräuhausstraße 8
478 m Route
historisierende Fassade mit Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im Jahre 1750), bez. 1904, von Hermann Berthold und Leonhard Hägele.
Corneliusbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Corneliusbrücke
478 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
479 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
480 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Klassizismus
Petersplatz 10
480 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, klassizistisch mit Stuckdekor, Anfang 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
481 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.</p>
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Ländstraße 5
481 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1886 von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 2
481 m Route
Orlandostraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; bildet eine Gruppe mit Nr. 4 und 6.
Rückgebäude
Architekt: Albrecht Max
Erstellung: 1908
Sparkassenstraße 1
481 m Route
Rückgebäude von Burgstraße 2 (siehe dort), Fassade 1908 von Max Albrecht.
Rosental 1
481 m Route
<p>Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10</p>
Sebastiansplatz 4
483 m Route
<p>Sebastiansplatz 4; Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand 15./16. Jh., in der Barockzeit umgebaut, mit Holzlauben im Hof; 1854 umgebaut und aufgestockt; Rückgebäude 15./16. Jh., im 18. und 19. Jh. umgebaut.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1858
Hochbrückenstraße 14
485 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855-58.</p>
St. Peter
Baustil: Gotik
Erstellung: 1278
Petersplatz 1
485 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Peter, freistehende, dreischiffige Basilika mit Dreikonchenchor und mächtiger Westturmanlage, über romanischem Vorgängerbau gotische Kirche, 13.-15. Jh., Turmneugestaltung, 1607-1621, Chorumbau, von Isaak Bader, 1630-36, Langhauserweiterung, von Heinrich Schön d. J. und Hans Heiß, 1640/41 und 1653/54, Innenraumredaktion, von Ignaz Anton Gunetzrhainer, 1730-56, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung, durch Rudolf Esterer und Erwin Schleich, 1946-54; mit Ausstattung</p>
Luitpold-Gymnasium
Architekt: Adelung
Erstellung: 1891
Müllerstraße 33
487 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
488 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 4
489 m Route
Orlandostraße 4; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 6.
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
490 m Route
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.
Drächselturm
Erstellung: 1319
Rosental 5
490 m Route
Leoniweiher
Erstellung: 1700
Herrnstraße
490 m Route
Altes Rathaus
Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1470
Marienplatz 15
492 m Route
Ehem. Büro- und Wohnhaus
Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Sparkassenstraße 3
492 m Route
Ehem. Büro- und Wohnhaus, jetzt städt. Verwaltungsgebäude, breite Neurenaissancefassade, 1891 von Jakob Heilmann, umgebaut 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner.
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 32
492 m Route
<p>Mietshaus, mit Wechsel von Glatt- und Rauhputz, um 1865.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Erhardtstraße 6
492 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, 1895 von Alois Barbist.</p>
Sebastiansplatz 3
493 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckgebäude mit hölzernen Hoflauben, um 1761.</p>
Doppelmietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 40
496 m Route
<p>Klenzestraße 40/42; Doppelmietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864, wohl von Ludwig Deiglmayr; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 38.</p>
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sebastiansplatz 11
496 m Route
<p>Eckhaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Hofbräuhaus
Architekt: Littmann Max, Goebel Erich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Platzl 9
498 m Route
<p>Staatl. Hofbräuhaus, malerischer Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896-97 von Max Littmann mit Erich Goebel, unter Einbeziehung älterer Bauteile (Südflügel); im Hof Biergarten, Brunnen mit Löwenfigur.</p>
Ledererstraße 11
499 m Route
Ledererstraße 11; Wandverkleidung aus Kacheln mit Jugendstilornamenten, z.T. mit alpinen Motiven, Anfang 20. Jh.; in den Erdgeschossräumen einer ehem. Käsehandlung.
Marienplatz 17
499 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1877
Burgstraße 2
500 m Route
<p>1877 umgebaut, mit vereinfachter Fassade; zugehörig Rückgebäude Sparkassenstraße 1 , 1908 umgestaltet.</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Orlandostraße 3
502 m Route
Mietshaus, Übergang vom historisierenden Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit, mit z. T. mehrfarbiger Fassade, im 1. Stock geschnitzte Fensterstöcke, 1913-14 von Franz Deininger.
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Bayer Ludwig
Erstellung: 1877
Ledererstraße 9
503 m Route
1877 von Ludwig Bayer; 1950 vereinfachend umgestaltet.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 6
503 m Route
Orlandostraße 6; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 4.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 19
504 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, bez. 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Hochbrückenstraße 16
504 m Route
<p>viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 18.</p>
Sparkassenstraße 5
505 m Route
Sparkassenstraße 5; Teil des Städtischen Wohnungsamtes an der Burgstraße 4, siehe dort.
Pfarrhaus von St. Peter
Architekt: Krinner Matthias
Erstellung: 1788
Rindermarkt 1
506 m Route
<p>Rindermarkt 1; Pfarrhaus von St. Peter (Petersplatz 1), Eckbau mit Putzgliederung des späten 18. oder frühen 19. Jh.</p>
Ludwigsbrücke
Erstellung: 1935
Ludwigsbrücke
508 m Route
<p>Ludwigsbrücke; über beide Isararme, 1934-35 erneuerte Bogenbrücke; an der Westseite drei (ehemals vier) steinerne Pylonen mit Figuren, Feuerschalen und Gedenkinschrift-Tafeln, 1890-92 vom Bildhauer Syrius Eberle.</p><p> </p><ul><li>Generalsanierung ab März 2022 - Mitte 2025</li></ul>
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Baaderstraße 57
509 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung, 1893 von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg, Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 14
510 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm und Erker, 1891-94 von Georg Meister und Hans Hartl; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 13; bis 1886 stand hier die Flößerwirtschaft Zum Grünen Baum (Gedenktafel).</p>
Doppelhaus
Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
510 m Route
<p>Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).</p>
Vater-Rhein-Brunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1932
Auf der Insel
510 m Route
Vater-Rhein-Brunnen, 1897-1903 von Adolf von Hildebrand; ursprünglich in Straßburg, 1932 hier aufgestellt. Ringsum Parkanlage, z. T. regelmäßig in Bezug zum Brunnen.
Bürgerhaus
Erstellung: 1350
Ledererstraße 7
511 m Route
<p>dreigeschossiger Satteldachbau mit stark vereinfachter Fassade, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl noch spätmittelalterlich, Aufstockung in der 1. H. 19. Jh., weitere Umbauten in der 2. H. 19. Jh. und 1. H. 20. Jh.</p>
Marienplatz 18
512 m Route
Blumenstraße 26
513 m Route
<p>Schule der Armen Schulschwestern, sog. Angergymnasium, barockisierende Dreiflügelanlage mit Mittelrisalit samt Dreiecksgiebel und Uhrturm, 1914/16 von Franz Xaver Boemmel (vgl. Unterer Anger 1).</p>
Vereinshaus Scholastika
Architekt: Ullmann Ludwig
Erstellung: 1915
Ledererstraße 5
516 m Route
<p>Vereinshaus Scholastika mit Gaststätte, barockisierend, 1914-15 von Heilmann und Littmann nach Entwurf von Ludwig Ullmann; mit historischen Räumen der Erbauungszeit, u.a. Theatersaal; Einheit mit Münzstraße 2.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Mannhardtstraße 5
517 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.
Knöbelstraße
Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
518 m Route
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Reichenbachstraße 36
518 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1866 von Franz Kil, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 18
521 m Route
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 16.</p>
Corpshaus Germania
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
521 m Route
<p>Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Baaderstraße 74
524 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1876.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 13
525 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1891-94 von Georg Meister; erhöhter Mittelteil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 14.</p>
Ehem. Städtisches Wohnungsamt
Architekt: Fick Roderich, Röder Rudolf
Erstellung: 1953
Burgstraße 4
525 m Route
<p>Burgstraße 4 / Sparkassenstraße 5; Ehem. Städtisches Wohnungsamt, Verwaltungsbau mit langgestrecktem Gebäudeflügel entlang der Burgstraße und kurzem, über ein Treppenhaus verbundenem Flügel an der Sparkassenstraße, 1952/53 vom Wiederaufbaureferat der Stadt München nach Plänen von Roderich Fick und Rudolf Röder errichtet; Knickpunkt der gekrümmten Bauflucht durch Erker gegliedert, Fassade mit Kunststeinverblendung und mit kleinteilig-historisierender Bemalung von Hermann Kaspar.</p>
Zenneckbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Zenneckbrücke
525 m Route
<p>Betonbrücke mit Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Dr.-Bosch-Brücke.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 38
526 m Route
Mietshaus, schlicht, 1865.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
527 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.</p>
Doppelhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
527 m Route
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.
Büro- und Geschäftshaus am Löwenturm
Architekt: Architekturbüro von Seidlein,
Erstellung: 2001
Rosental 4
528 m Route
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 4
530 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Doppelerkerbau, mit Stuckdekor, 1893 von Franz Hammel; in Giebelnische Bronzefigur.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Klenzestraße 49
532 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Blendengliederung, 1862 von Joseph Hönig; Einheit mit Eckhaus Fraunhoferstraße 19.</p>
Mietshaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Klenzestraße 46
533 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Reinhold Hirschberg.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Carl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 20
534 m Route
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht.</p>
Hofbräuhaus-Kunstmühle
Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 3
534 m Route
Neuturmstraße 3/3 a; Hofbräuhaus-Kunstmühle, Neurenaissance, 1875 wohl von Johann Kilian Stützel.
Wohn- und Geschäftshaus Kaut
Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1896
Platzl 1
534 m Route
Platzl 1a; Wohn- und Geschäftshaus Kaut, reiche, gotisierende Fassade mit Hausteingliederung und breitem Erker, 1896-97 von Max Ostenrieder.
Münchner Stadtmuseum
Baustil: Gotik
Erstellung: 1500
Rosental 16
534 m Route
<p>Münchner Stadtmuseum, architektonisch heterogen gruppierter Komplex um zwei Innenhöfe; südöstlich ehem. Stadtzeughaus, dreigeschossiger stattlicher Satteldachbau der Spätgotik, von Lukas Rottaler, 1491-93, nach Kriegsschäden teilerneuert; nördlich Erweiterungstrakt, dreigeschossiger Satteldachbau mit übergiebeltem Eingangsrisalit in Neurenaissaceformen, von Ludwig Grässel, 1926-28, von Herrmann Leitenstorfer 1930/31 in Winkelform nach Osten fortgesetzt; nördlicher Erweiterungstrakt, fünfgeschossige, flachgedeckte Dreiflügelanlage um großen Innenhof mit Brunnen, von Gustav Gsaenger, 1959-1964; Zierbrunnen "Schwimmende Nixen", von Schwarzkopf und , 1965; mit Rosental 16</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl, Kreittmayr Wiguläus Freiherr von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Burgstraße 6
535 m Route
<p>neubarock, 1909/10 von Karl Stöhr (mit Rückgebäude Sparkassenstraße 11, siehe dort); Gedenktafel für Wiguläus Freiherr von Kreittmayr, der 1790 im Vorgängerhaus starb.</p>
Knöbelstraße
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
535 m Route
Mietshaus
Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
535 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.</p>
Zerwirkgewölbe
Erstellung: 1726
Ledererstraße 3
535 m Route
<p>herzoglicher Bau der 2. Hälfte des 13. Jh. (Umfassungswände?), später mehrfach erneuert, vor allem nach 1726, mit zwei gewölbten Hallen übereinander. Westlich anschließend der die Straße überbrückende Schlichtingerbogen, siehe Burgstraße 8.</p><p>Ledererstraße 3. Zerwirkgewölbe. </p><p>Bis vor kurzem galt das sog. Zerwirkgewölbe zusammen mit Teilen des Alten Hofes als das älteste profane Bauwerk Münchens. Auf mittelalterlichen Ursprung weist lediglich die Bezeichnung als „Herzog Ludwigs Haus“ 1589 und 1590 hin, was auf Ludwig II. den Strengen (reg. 1253-94), Bauherrn auch des benachbarten Alten Hofes (s. dort), zu beziehen ist. Für das traditionell - so auch in den Bauinschriften von 1927/37 - genannte Baujahr 1264 gibt es keinerlei Beleg. Besitzgeschichtlich (vgl. Häuserbuch I, 1958; Stahleder 1992, 1995, Stahleder 2006) war das Haus im 16. Jh. rückwärtiges Nebengebäude des u. a. vom herzogl. Falkner bewohnten Eckhauses Burgstraße 10 (s. dort). Vom Kauf durch Hofbaumeister Wendel Dietrich um 1590 bis zum Rückerwerb durch Kurfürst Karl Albrecht 1733 war das vom Vorderhaus getrennte einstige Rückgebäude ein Wohnhaus in Privatbesitz. Nach der Besitzerfamilie Schlichtinger (1639-1733) wird der westlich benachbarte Bogen über dem Beginn der Ledererstraße benannt. Das ab 1733 kurfürstliche (bzw. später staatliche), um diese Zeit baulich (völlig?) erneuerte Gebäude wurde zunächst dem nördlich benachbarten Hofbräuhaus (Braunbräuhaus, vgl. Alter Hof/Ostflügel) angeschlossen; 1808 nahm es das von der Herzog-Max-Burg (s. dort) hierher verlegte Hof-Zerwirkgewölbe auf. Hier wurde das erlegte Wild zerwirkt (zerteilt) und bearbeitet; nach Plänen des 19. Jh. diente die untere Halle dem Verkauf, die obere als Lager, das 3. Geschoss als Wohnung.</p><p>Der sich südöstlich an den Vierseitkomplex des Alten Hofes an- schließende, dreiseitig freistehende Satteldachbau an der Westseite des erst im frühen 20. Jh. überwölbten Pfisterbaches ist bereits auf Sandtners Stadtmodell von 1570 dargestellt, allerdings mit anderen, eher auf Wohnnutzung hindeutenden Fensterformaten als heute, mit Flacherker im 1. Stock der Südgiebelseite und Aborterkern im Osten. Ähnlich erscheint der Bau auf Volckmers Ledererstraße 3, ehern. Zerwirkgewölbe; Aufn. 1995 Vogelschau-Stadtplan von 1613 und auf den flüchtigen Skizzen Stimmelmayrs gegen 1800.</p><p>Die beiden übereinanderliegenden zweischiffigen und vierjochigen Hallen mit ihren Viereckpfeilern und Kreuzgratgewölben (nicht spitzbogig, ohne Scheidbogen) sind wegen der schlichten Details zwar nicht näher zu datieren, doch jedenfalls nachmittelalterlich - eher im Zusammenhang mit Bräuhauszwecken als solchen erst des Zerwirkgewölbes entstanden. Ein zumindest weitgehender Neubau kurz vor oder um 1733 ist anzunehmen; ob Teile der Umfassungswände verwendet wurden, wäre noch nachzuweisen (z. B. vermauerte Fenster?). Gemäß kürzlichen Untersuchungen stehen Gewölbe und Wände in bauzeitlichem Zusammenhang; Grabungen weisen auf einen Neubau auf z. T. leicht verschobener Baulinie hin. Durch dendrochronologische Daten (Untersuchung 1991) von Dachstuhlbalken (1719?, 1725, 1726) ist das zweigeschossige Kehlbalkendach mit Hängewerkkonstruktion in etwa datiert. Wohl um diese Zeit wurde auch das niedrigere 2. Obergeschoss als flachgedeckte Halle mit Längsunterzug und Mittelstütze ausgebildet, doch noch im 18. Jh. zur zweibündig angelegten Wohnung ausgebaut, in der noch einzelne Füllungstüren, Fenster, Beschläge und eine gewundene Holzsäule zwischen zwei Fensternischen im Westen erhalten sind.<br>Der Anbau mit zweiläufiger (1965 erneuerter) Treppe am Nordteil der Westseite stammt wohl auch aus dem 18. Jh. (auf dem Stadtplan von J. Consoni 1806 vorhanden). Im Inneren wurden im Laufe des 19. und 20. Jh. mehrfach kleinere Grundrissänderungen (Zwischenwandeinbauten) vorgenommen. Ein Aufriss der Südgiebelfront von 1867 (aus Anlass von „Adapturarbeiten für Bureaulokale der koenigl. Hofjagd-Intendanz“) zeigt um die Öffnungen wohl barockzeitliche geohrte Putzrahmen, die später beseitigt wurden - vielleicht bei einer Renovierung im Zusammenhang mit der Anlage der Sparkassenstraße nach Überwölbung des Pfisterbaches. Das barockisierende Wandbild in der Mitte der Südseite (mit unzutreffender Bauinschrift) stammt nach A. Alckens (1935) von H. Landgrebe und A. Klingshirn, 1927; das Wandbild an der Ostseite trägt die Signatur Heinr. Landgrebe 1937. Renovierungsmaßnahmen außen fanden 1955 und 1966 (Nagelfluhsockel) statt; Gitter des Tores zum schmalen Nordhof 1967; Schließung des (seit Jahrzehnten privaten) Wildgeschäftes 1999. In den beiden Obergeschossen wurde 1994 eine Studiobühne des Gärtnerplatztheaters eingerichtet. Um 2006 Bauarbeiten im Gange; derzeit gastronomische Nutzung.</p><p>Archäologische Befunde: Untertägige Reste spätmittelalterlicher/frühneuzeitlicher und neuzeitlicher Bebauung (Fundst.-Nr.: 7835/0356). Im Zuge der Umbaumaßnahmen 2005 fanden baubegleitende archäologische Untersuchungen statt. An mehreren Stellen konnte der zur jüngeren Ausbauphase gehörende Plattenbelag des 19. Jh. aufgedeckt werden. In drei Sondagen stieß man auf Mauerzüge aus Backsteinen mit dazugehörigen Plattenfußböden, vermutlich des 15./16. Jh. Auf diesen Mauern wurde der bestehende Bau des 17./18. Jh. errichtet.</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte 2</i></p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Obermaierstraße 2
535 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1879 von Franz Kil.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 9
536 m Route
<p>Mietshaus, in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>
Eduard-Hartmann-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
538 m Route
<p>Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.</p>
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1615
Burgstraße 8
540 m Route
<p>Wohn- und Sterbehaus von Francois de Cuvilliés d. Ä.; im Kern spätgotisch, um 1615 Aufstockung und Dachstuhl, Fassadengestaltung barock, wohl 1. Hälfte 18. Jh.; nördlich anschließend der die Ledererstraße überbrückende, von Hausannexen zweifach überbaute Schlichtingerbogen, der bereits auf dem Stadtmodell von 1570 existiert.</p>
Löwenturm
Baustil: Gotik
Rosental 3
540 m Route
&lt;p&gt;Der Löwenturm, im 19. Jahrhundert benannt, galt als Teil der ersten Münchner Stadtmauer. Seine heutige Erscheinung ist das Ergebnis spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Umbauten. Historisierende Zinnen und das sechste Obergeschoss stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Bauarchäologische Untersuchungen von 1998/99 zeigen, dass der Turm eher als spätmittelalterlicher Wohnturm genutzt wurde und nicht in die hochmittelalterliche Stadtbefestigung integriert war.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Müllerstraße 9
541 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, spätklassizistisch, wohl 2. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Obermaierstraße 1
543 m Route
&lt;p&gt;Obermaierstraße 1; Mietshaus, neubarock, mit großer Stuckkartusche am Erker, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dürr G.
Erstellung: 1868
Reichenbachstraße 40
543 m Route
Mietshaus, schlicht, 1868 von G. Dürr, vereinfacht.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
544 m Route
&lt;p&gt;Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
545 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Burgstraße
545 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Marienplatz 21
547 m Route
fünfgeschossiger Eckbau mit Arkaden im natursteinverkleideten Erdgeschoss und Naturstein-Eckerker, in historisierenden Formen, von Georg Meister und Oswald Eduard Bieber, 1911.
Mietshaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1887
Fraunhoferstraße 25
547 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1887 von Oskar Strelin.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1700
Burgstraße 3
549 m Route
&lt;p&gt;Kernbestand barock, um 1700; Umbau und Fassadengestaltung spätklassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 41
549 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 1875 von Kaspar Griner; Block mit Baaderstraße 78.&lt;/p&gt;
Spätbarocke Fassade
Baustil: Spätbarock
Dienerstraße 22
551 m Route
Spätbarocke Fassade eines Kaufmannshauses mit reicher Stuckgliederung und Muttergottesrelief, 18. Jh.
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 12
552 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm, Erker und prächtigem Balkongitter, 1891-94 von Georg Meister; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 13 und 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Erstellung: 1862
Fraunhoferstraße 19
552 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, 1862 von Joseph Hönig; zusammen mit Klenzestraße 49.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1878
Baaderstraße 61
552 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1879.&lt;/p&gt;
Falkenhaus
Erstellung: 1700
Burgstraße 10
553 m Route
Sog. Falkenhaus, Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts, mit schlichter, mehrfach überarbeiteter Fassade.
Burgstraße 5
553 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
554 m Route
Eorpshaus (Cisaria Regensburger Wurstküche)
Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 1909
Münzstraße 2
554 m Route
Erweiterung Münchner Stadtmuseum
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Sankt-Jakobs-Platz 1
554 m Route
Fischbrunnen
Architekt: Henselmann Josef, Knoll Konrad
Erstellung: 1954
Marienplatz
555 m Route
Muschelkalk-Becken mit Reliefs und Bronze-Karpfen, von Josef Henselmann, 1954, drei Bronzefiguren vom Vorgängerbrunnen, von Konrad Knoll, 1862-66
Sankt-Jakobs-Platz 15
555 m Route
&lt;p&gt;Die Hauptsynagoge &lt;strong&gt;Ohel Jakob&lt;/strong&gt; in München, eingeweiht 2006, verbindet symbolträchtige Architektur mit tiefem historischem Bezug. Der massive Sockel aus Travertin erinnert an die &lt;strong&gt;Klagemauer&lt;/strong&gt; in Jerusalem, einen zentralen Ort jüdischen Glaubens, und symbolisiert Beständigkeit sowie die Verbindung zur Geschichte. Gleichzeitig steht er für die Zerstörung jüdischer Synagogen während der NS-Zeit. Darüber erhebt sich die lichtdurchlässige Glaskonstruktion, die wie ein Zelt geformt ist und Offenheit, Transparenz sowie spirituelle Wiederbelebung darstellt. Der Innenraum ist schlicht gestaltet, mit Holzvertäfelungen und Platz für rund 600 Personen. Die Synagoge am St.-Jakobs-Platz ist Teil des Jüdischen Zentrums und ein beeindruckendes Zeichen für das wiederauflebende jüdische Leben in München.&lt;/p&gt;
Ehem. Gartenhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Hildegardstraße 1
555 m Route
sog. Dall’Armi-Haus, heute Betriebsgebäude der Kammerspiele, schlichte ungegliederte Westfassade mit profiliertem Traufgesims, Ostfassade mit frühklassizistischer Putzgliederung und geohrten Fensterfaschen, um 1800.
Mietshaus
Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 21
556 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, 1861.&lt;/p&gt;
Mietshaus mit Walmdach
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 11
556 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Walmdach, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Münzstraße
556 m Route
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
557 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Fraunhoferstraße 17
558 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Erkern, 19. Jh., 1890 aufgestockt; vereinfacht. Vgl. Ensemble Gärtnerplatzviertel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1865
Fraunhoferstraße 31
558 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, mit Lisenen, 1865.&lt;/p&gt;
Ehem. Bürgerhaus
Erstellung: 1611
Burgstraße 12
558 m Route
z. T. wohl noch 17. Jh. (nach 1611), um 1780 sechsgeschossig erneuert, die frühklassizistische Fassade 1947 vereinfacht; 1976/77 weitgehende Entkernung.
Knöbelstraße
558 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 37
560 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht-spätklassizistisch, 1861.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Baaderstraße 78
560 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, 1875 von Kaspar Griner; Gruppe mit Fraunhoferstraße 41.&lt;/p&gt;
Kleinhaus mit Schopfwalm
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
561 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.&lt;/p&gt;
Spätmittelalterliches Bürgerhaus
Architekt: Müelich Hans
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1500
Burgstraße 5
563 m Route
&lt;p&gt;Spätmittelalterliches Bürgerhaus, 15./16. Jahrhundert, als Stadtschreiberhaus und Weinstadl 1550-52 umgebaut, mit reicher Fassadenmalerei von Hans Müelich und mit Rest des Arkadenhofes.&lt;/p&gt;
Platzl 3
563 m Route
Platzl 3; Bürgerhaus des 16. Jhs., aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
565 m Route
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.
Postamt an der Fraunhoferstraße
Architekt: Buchner Georg Wilhelm
Fraunhoferstraße 22
565 m Route
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 15
567 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1830 von Rudolf Röschenauer, mit Fensterrahmungen von ca. 1920.&lt;/p&gt;
Kammerspiele - Probengebäude
Architekt: Peichl Gustav, Achatz Walter, Schumer Stefan A.
Erstellung: 2001
Falckenbergstraße
567 m Route
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
567 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.&lt;/p&gt;
Kaufhaus Uhlfelder
Erstellung: 1878
Oberanger
568 m Route
&lt;p&gt;Das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder GmbH war ein bedeutendes Warenhaus in der Münchner Altstadt. Es wurde 1878 von Heinrich Uhlfelder (1853–1928) als Haushalts- und Galanteriewarengeschäft im Rosental 9 gegründet&amp;nbsp;. Bis um 1930 wuchs das Geschäft auf einen ganzen Häuserblock zwischen Oberanger, Rosental und Nieserstraße, mit etwa 7.000 m² Verkaufsfläche und rund 1.000 Mitarbeitern&amp;nbsp; . Damit war es nach dem Kaufhaus Hermann Tietz das zweitgrößte Warenhaus Münchens&amp;nbsp;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1931 installierte das Kaufhaus als erstes Münchner Warenhaus Rolltreppen über drei Stockwerke. Nach dem Tod von Heinrich Uhlfelder 1928 übernahm sein Sohn Max Uhlfelder. 1933 wurde er im Zuge des nationalsozialistischen Boykotts inhaftiert&amp;nbsp;. In der Pogromnacht am 9./10. November 1938 wurden Schaufenster zerstört, das Gebäude geplündert und in Brand gesetzt, während Max und sein Sohn Heinz im KZ Dachau saßen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Familie floh 1939 nach Indien. Ihre Firma wurde “arisiert” und liquidiert. Bei Luftangriffen 1944 wurde das Gebäude stark beschädigt&amp;nbsp; . Max Uhlfelder kehrte 1953 zurück, errang Rückerstattungen, verkaufte 1954 fast alle Grundstücke – bis auf Rosental 9 – an die Stadt München&amp;nbsp; . Dort wurde später das Münchner Stadtmuseum erweitert. Eine Gedenktafel am Rosental erinnert heute an das Kaufhaus und seine Eigentümer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Fraunhoferstraße 18
570 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit sparsamem Dekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Corpshaus Rheno-Palatia
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1899
Platzl 8
570 m Route
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Erstellung: 1843
Fraunhoferstraße 11
572 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1843 von Gottfried Fischer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 16
572 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit rhythmischer Blendengliederung, um 1875.&lt;/p&gt;
Jüdisches Museum
Architekt: Wandel, Hoefer und Lorch
Erstellung: 2007
Jakobsplatz
573 m Route
&lt;p&gt;Das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz ist ein moderner Bau, der jüdische Geschichte, Kultur und Gegenwart präsentiert. Es ist Teil des Jüdischen Zentrums, das auch die Ohel-Jakob-Synagoge und ein Gemeindehaus umfasst. Entworfen vom Architekturbüro Wandel Hoefer Lorch, besticht das Gebäude durch seine schlichte, kubische Form und eine helle Kalksteinfassade, die es harmonisch in den Platz integriert. Der Bau, abgeschlossen 2007, symbolisiert Offenheit und Begegnung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Museum bietet eine Dauerausstellung, die jüdisches Leben in München von seinen Anfängen bis in die Gegenwart beleuchtet, und stellt Alltagsgegenstände, historische Exponate sowie multimediale Installationen aus. Ergänzend gibt es Wechselausstellungen, die aktuelle Themen, Kunst und Geschichte behandeln. Das Jüdische Museum ist mehr als ein Ausstellungsort – es ist ein Ort der Reflexion, des Lernens und des Dialogs, der Menschen aller Kulturen und Religionen einlädt, jüdische Vielfalt zu entdecken.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 13
573 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, 1830 von Rudolf Röschenauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
573 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.&lt;/p&gt;
Platzl 2
573 m Route
&lt;p&gt;22; Altmünchner Bürgerhaus, ehem. Platzl-Bäckerei, viergeschossiger Putzbau mit Ohrwaschl und steilem Satteldach, 16. Jh. über Kern des 13./14. Jh., Umbau von Leonhard Matthäus Gießl und Philipp Jakob Köglsberger, 1732, Umbau 1904; Mittelgebäude, viergeschossig mit dem Vorderhaus durch Holzlaubengang verbunden, 17. Jh.; Rückgebäude, viergeschossig, 1. Hälfte 18. Jh.; insgesamt zusammen mit Nr. 3 eingreifend saniert, 1987/88.&lt;/p&gt;
Ehem. Corpshaus Frankonia
Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 7
573 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Frankonia, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße 8
576 m Route
&lt;p&gt;Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Erste Stadterweiterung
Erstellung: 1280

576 m Route
Erste Stadtmauer
Erstellung: 1173

576 m Route
Kleines Walmdachhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1905
Müllerstraße 13
577 m Route
&lt;p&gt;Kleines, zurückgesetztes Walmdachhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
577 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mariensäule
Architekt: Gerhard Hubert
Erstellung: 1638
Marienplatz
579 m Route
&lt;p&gt;Säule in korinthischem Stil mit Immakulata, Unterbau mit vier Puttengruppen, alle Figuren in Bronze, Immakulata von Hubert Gerhard, 1593, errichtet 1638, erneuert 1970, Putti, 1639-41&lt;/p&gt;
Befestigungsmauer
Erstellung: 1300

579 m Route
Postgebäude mit Postamt
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Fraunhoferstraße 20
580 m Route
&lt;p&gt;Fraunhoferstraße 20/22/24/26; Postgebäude mit Postamt München 5 und Wohnblock. Neue Sachlichkeit, 1929-30 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1870
Stollbergstraße 11
581 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5.&lt;/p&gt;
Walmdachhaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 24
581 m Route
&lt;p&gt;Walmdachhaus, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Zweite Stadtmauer
Erstellung: 1337

582 m Route
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Müllerstraße 15
583 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayr Xaver, Steinbauer Thomas
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 9
584 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, erbaut 1830 von Maurermeister Xaver Mayr und Zimmermeister Stitzinger, 1890-91 aufgestockt und in Neurenaissanceformen umgestaltet von Thomas Steinbauer; z. T. vereinfacht. Gaststätte mit neubarocker Einrichtung von 1896.&lt;/p&gt;
Ehem. Corpshaus Makaria
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Platzl 6
585 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Makaria, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898-99 von Adolf Ziebland.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Baustil: spätgotisch
Altenhofstraße 4
586 m Route
spätgotisch, mit zwei Flacherkern, wohl 15./16. Jh., 1949 stark erneuert.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zeppelinstraße 77
586 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
586 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 14
587 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit vereinfachter Gliederung, 1877 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 79
588 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 81, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.&lt;/p&gt;
Alter Hof
590 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Fraunhoferstraße 7
591 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1873.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1790
Pfisterstraße 8
591 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 8; Bürgerhaus, wohl Ende des 18. Jhs. umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Fraunhoferstraße 5
592 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Fassade, reich gegliedert, 1893 von Charles Hennek.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 12
593 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reicher Gliederung, 1877 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Pfisterstraße 10
593 m Route
Pfisterstraße 10; Bürgerhaus, im Kern wohl 16. Jh. (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jh. verändert.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Dienerstraße 19
594 m Route
neubarock (vereinfacht), mit Erker und Eisenbalkonen, 1898 (bez.) von Ludwig C. Lutz.
Dienerstraße 18
595 m Route
Eckbau, im Kern spätmittelalterlich, Schopfwalmdach und ehemalige Fassadengliederung wohl frühklassizistisch, Ende 18. Jahrhundert; vereinfacht.
U-Bahnhof Marienplatz
Erstellung: 1971

595 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Schweigerstraße 2
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit barockisierender Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Thierschstraße 27
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 81
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, Stuckdekor und Marienfigur, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke
Architekt: Rank Franz
Erstellung: 1909
Rosenstraße 6
596 m Route
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke, Eckbau in barockisierenden Formen, 1909-10 von Franz Rank.
Hausfragment im Neo-Louis-Seize-Stil
Architekt: Seebach Christian, Köpf Josef
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1907
Fraunhoferstraße 38
597 m Route
&lt;p&gt;Fragment eines früher höheren Hauses im Neo-Louis-Seize-Stil, mit Erker und plastischem Dekor, 1907 von Christian Seebach, die Portalplastik von Josef Köpf.&lt;/p&gt;
Kloster- und Institutskirche St. Jakob
Architekt: Haindl Friedrich
Unterer Anger 1
597 m Route
Kloster- und Institutskirche St. Jakob, schlichter Sichtziegelbau mit Glockengaube, 1955-56 von Friedrich Haindl; lichter, hallenartiger Innenraum mit freskierter Flachdecke, dreiseitiger Empore und zweigeschossigem Oratorium; mit Ausstattung;
St. Jakob am Anger
Architekt: Haindl Friedrich
Unterer Anger 1
597 m Route
Mietshaus
Architekt: Deissböck Max
Erstellung: 1896
Fraunhoferstraße 3
597 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Lisenengliederung, 1896 von Max Deissböck, stark vereinfacht.&lt;/p&gt;
Pfisterstraße 6
598 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 6; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Putzbau, Umfassungsmauern vielleicht zum Teil 16. Jh., wohl barockzeitlich und im 19. Jahrhundert verändert, beim Wiederaufbau 1954 aufgestockt und stark erneuert, 1987/88 eingreifend saniert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 83
599 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 81 und Lilienstraße 2, 4 und 6.&lt;/p&gt;
Inneres Sendlinger Tor
Erstellung: 1289
Rindermarkt 10
599 m Route
Alter Hof
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1255
Alter Hof
600 m Route
Ignaz-Günther-Haus
Architekt: Günther Ignaz
St.-Jakobs-Platz 20
600 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, sog. Ignaz-Günther-Haus, ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, viergeschossiger schmaler Satteldachbau mit Mittelerker, durch seitliche Flügel mit viergeschossigem Satteldachrückgebäude mit Ohrwaschlgaube und Hausmadonna (Kopie) am Oberanger verbunden, im Kern spätmittelalterlich, Mitte 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 13
600 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.&lt;/p&gt;
Rechtshaus
Erstellung: 1255
Marienplatz
601 m Route
&lt;p&gt;werwewew&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grässel Hans, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 11
602 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
602 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Fraunhoferstraße 8
604 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1888 von Carl Schmidt.&lt;/p&gt;
Dienerstraße 17
605 m Route
Eckbau, mit Turmerker, 1900.
Orlando-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1898
Platzl 4
606 m Route
Platzl 4,4a; Orlando-Haus, Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12.
Ehem. Corpshaus Bavaria
Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 5
606 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Bavaria, Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Pfistermühle
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1579
Pfisterstraße 4
607 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 4; Pfistermühle. Erhalten nur das Vorderhaus, um 1573/79; mit z. T. gewölbten Erdgeschossräumen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
607 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
609 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.&lt;/p&gt;
Jakobsplatz
609 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grässel Hans , Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pfisterstraße 9
610 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Gollierkapelle
Erstellung: 1295
Marienplatz
610 m Route
Ruffini-Block
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Rindermarkt 10
610 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, sog. Ruffini-Block, viergeschossiger, annähernd dreieckiger, einen gemeinsamen Hof umschließender, Neubarock-Komplex mit reich stuckierten, mehrfarbigen Fassaden, erbaut von Gabriel von Seidl, 1903-05; gestalterische Einheit mit Rosental 1 und Sendlinger Straße 1.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Sparkassenstraße 11
611 m Route
Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, mit Erker, 1909/10 von Karl Stöhr; Einheit mit Burgstraße 6.
Mietshaus
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
611 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Dienerstraße 16
612 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Altmünchner Bürgerhaus, wohl im mittleren 18. Jahrhundert erneuert, klassizistisch und neubarock verändert.
Kreislehrerinnenanstalt
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1910
Schweigerstraße
612 m Route
Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Lilienstraße 10
613 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, klassizistisch, um 1800.&lt;/p&gt;
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Loew Julius
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1897
Blumenstraße 23
614 m Route
&lt;p&gt;Miets- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger neuklassizistischer Bau mit schmalen Mittelrisalit und Flachgiebel, 1897 von Julius Loew.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Falkenturmstraße 14
615 m Route
Neurenaissance-Eckbau, um 1887.
Feuerhaus am Anger
Architekt: Greifenstein Schedel von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1805
Anger 8
615 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 1
616 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Pilastern und sparsamem Stuck, 1876.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
616 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kreuzplätzchen 6
616 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, um 1860&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
616 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Pfisterstraße 7
618 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Lilienstraße 2
618 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neubarock-Eckbau am Isarkai, 1895-96; bildet mit Nr. 4 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Neues Rathaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1897
Marienplatz 8
619 m Route
&lt;p&gt;mehrere Höfe umschließender fünfgeschossiger Sichtziegelstein-Komplex mit Natursteingliederung, umlaufenden Arkaden, Erkern, Türmen und Ziergiebeln, außen wie innen reiche architektonisch-plastische Ausstattung in neugotischen Formen, von Georg von Hauberrisser, Osthälfte 1867-74, rückseitig 1889-93, Westteil mit Turm und Prunkhof 1899-1908/09 (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Am Kosttor 2
619 m Route
viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 4
619 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Orag-Haus
Architekt: Graessel Johann ,Graessel Adam, Krauss Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Oberanger 9
619 m Route
Orag-Haus, stattliches, dreiseitig freistehendes Neubarockhaus, 1896-97 von Johann und Adam Graessel und Max Krauss.
Mietshaus
Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Falckenbergstraße 9
620 m Route
reich gegliedert, 1879/80 von Anton Roth; verbunden mit Am Kosttor 2 (siehe dort).
Mietshaus
Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
620 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
622 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Lilienstraße 4
622 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1895; bildet mit Nr. 2 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Reichenbachbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Reichenbachbrücke
622 m Route
&lt;p&gt;Über die Isar, 1902-03 von Friedrich von Thiersch, vierjochig mit zwei allegorischen Liegefiguren an den beiden Brückenköpfen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Fraunhoferstraße 4
623 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1905, von Heinrich Hilgert.&lt;/p&gt;
Klassizistisches Wohnhaus
Architekt: Küßwetter Mathias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Pfisterstraße 5
623 m Route
&lt;p&gt;Klassizistisches Wohnhaus, 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
623 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Marienplatz 1
624 m Route
&lt;p&gt;ehem. Hauptwache, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, sechsgeschossiger Eckbau mit Stuckdekor am ersten bis dritten Obergeschoss, Rokoko, weitgehender Neubau vermutlich über älterem Kern, von François de Cuvillies d. J., 1769-71, zwei Geschosse aufgestockt und mit Nr. 2 vereinigt, 1870, z. T vereinfachter Wiederaufbau nach Kriegsschäden, 1950&lt;/p&gt;
Roman-Mayr-Haus
Erstellung: 1912
Marienplatz
624 m Route
&lt;p&gt;Das Roman-Mayr-Haus war ein repräsentatives historistisches Geschäftshaus von 1912 am Marienplatz/Kaufingerstraße in München. Errichtet wurde es im Auftrag der Textilfirma Roman Mayr, gegründet 1827, und entworfen von Josef Heilmann &amp;amp; Max Littmann. Es galt als eine der ältesten und architektonisch bedeutendsten Kaufhausfassaden in München&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während etlicher Jahre ertrug das Gebäude Kriegsschäden, blieb aber weitgehend erhalten – es überstand die Bombardements des Zweiten Weltkriegs (). Doch 1969–1972 fiel es dem Zeitgeist „moderner Stadtentwicklung“ zum Opfer, um Platz für ein Kaufhof-Warenhaus zu schaffen – ein Abriss, den viele Münchner später als städtebauliche Fehlentscheidung bezeichneten&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Lilienstraße 6
624 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1896-98; bildet mit Nr. 2 und 4 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
St.-Jakobs-Platz 15
625 m Route
Ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, jetzt Teil des Stadtmuseums; Altmünchner Bürgerhaus mit sog. Himmelsleiter; z. T. noch spätmittelalterliche Gebäudeteile (Saal mit gotischer Balkendecke im Rückgebäude); im mittleren 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
625 m Route
&lt;p&gt;Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Sendlinger Straße 1
625 m Route
&lt;p&gt;Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10&lt;/p&gt;
Kosttor
Erstellung: 1325
Am Kosttor
626 m Route
Marienplatz
627 m Route
Malerische Herberge
Erstellung: 1800
Lilienstraße 12
628 m Route
Lilienstraße 12/14; Malerische Herberge von etwa 1800.
Mietshaus
Erstellung: 1905
Lilienstraße 34
628 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Unterer Anger 1
629 m Route
&lt;p&gt;Unterer Anger 1/2; Kloster der Armen Schulschwestern&lt;/p&gt;
Jüdisches Gemeindezentrum
Architekt: Wandel Hoefer Lorch
Erstellung: 2006
Jakobsplatz
629 m Route
Wohnhaus von 1899
Erstellung: 1899
Falkenturmstraße 12
630 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Städtische Gaswerke
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Unterer Anger 3
631 m Route
&lt;p&gt;Unterer Anger 3/4; Städtische Gaswerke (Verwaltung), monumentaler, neuklassizistischer Bau mit Portikus vor dem Portal, 1913-17 von Robert Rehlen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Neues Rathaus - Dritter Bauabschnitt
Architekt: Hauberrisser Georg von
Erstellung: 1905
Marienplatz
631 m Route
Mietshaus
Architekt: Lütge August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Kolosseumstraße 3
631 m Route
Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, 1876 vom Besitzer Maurermeister August Lütge.
Mietshaus
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
631 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
632 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.&lt;/p&gt;
Wolfsbrunnen
Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1904
Am Kosttor
633 m Route
&lt;p&gt;(oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
633 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Lehn Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1929
Auenstraße 2
634 m Route
&lt;p&gt;Auenstraße 2/2 a; Mietshaus in Ecklage am Isarkai, neuklassizistisch, 1929 von Ludwig Lehn.&lt;/p&gt;
Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1813
Pfisterstraße 3
635 m Route
Pfisterstraße 3; Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt, klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lilienstraße 44
635 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Haylerhaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 3
636 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, 1880-81 von Georg von Hauberrisser.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 17
636 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 1
637 m Route
Neurenaissance, 1881 von Alois Barbist.
Geschäftshaus Dallmayr
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1912
Dienerstraße 14
637 m Route
Dienerstraße 14/15; Geschäftshaus Dallmayr, 1912 von Eugen Hönig und Karl Söldner, langgestreckte Front mit aufwendiger Gliederung in der Art eines frühklassizistischen Vorgängerbaus, mit Bauplastik von Julius Seidler; 1945-48 wiederhergestellt.
Wehrsteg
639 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
639 m Route
&lt;p&gt;Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
schlichtes Vorstadthaus
Architekt: Valentin Karl
Erstellung: 1874
Zeppelinstraße 41
641 m Route
&lt;p&gt;schlichtes Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, erbaut 1851, 1874 in gleichen Formen zu drei Fensterachsen nach Süden erweitert; Geburtshaus von Karl Valentin (1882; Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 36
641 m Route
Wohnhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend.
Mansarddachhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 1
641 m Route
&lt;p&gt;Lilienstraße 1; Mansarddachhaus, 2. Hälfte 18. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dosch Georg, Dosch Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Rosenheimer Straße 2
642 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, hoher, gerundeter Eckbau an der Ludwigsbrücke, neubarock, 1894-95 von Georg und Michael Dosch; Dach vereinfacht (jetzt ohne Kuppel).&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 3
642 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus des späten 18. oder frühen 19. Jh.&lt;/p&gt;
Schlossereck
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1831
Sendlinger Straße 2
643 m Route
&lt;p&gt;Sog. Schlossereck, klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, 1831 von Joseph Höchl, 1876 in gleicher Form nach Südwesten (Bauteil an der Ecke zum Färbergraben) erweitert.&lt;/p&gt;
Müllersches Volksbad
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rosenheimer Straße 1
643 m Route
&lt;p&gt;Müllersches Volksbad, malerischer Gruppenbau am Isarkai mit Turm, im barockisierenden Jugendstil, 1897-1901 von Karl Hocheder d. Ä.; Inneres reich ausgestaltet. Entlang der Westseite am Uferweg Kaimauer mit kugelbesetzter Balustrade und Pavillon am Nordende.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 7
643 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Fronveste
Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1824
Unterer Anger
644 m Route
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;1913 - Abgebrochen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;
St. Lorenz
Erstellung: 1324

644 m Route
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Aufbewahrungsort der Reichskleinodien bis 1350&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;
Niedriges Traufhaus
Erstellung: 1890
Lilienstraße 5
644 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Traufhaus, spätes 18. Jh. oder frühes 19. Jh.&lt;/p&gt;
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1730
Fürstenfelder Straße 13
645 m Route
&lt;p&gt;Spätbarockes Bürgerhaus mit konvex gebogener, reich stuckierter Fassade, um 1730/40; Erdgeschoss 1910 verändert; städtebaulicher Abschluss der Sendlinger Straße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 5
645 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, um 1875.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
646 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
646 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Sendlinger Straße 3
646 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, fünfgeschossiger später Jugendstilbau mit dekorloser Fassade, die durch Fensterarkaden sowie hohe kleinversprosste Rundbogenfenster vertikal gegliedert wird, von Eugen Hönig und Karl Söldner, 1902/03, Erweiterung und Redaktion der Fassade von Eugen Hönig und Karl Söldner, bez. 1910, 1964/65 und 2000/01 umfassender Umbau und Erweiterung.&lt;/p&gt;
Marienplatz 2
647 m Route
sechsgeschossiger Putzbau mit Fassadenmalerei, seit 1865 zu Nr. 1 gehörig, um zwei Geschosse aufgestockt, 1870, beim Wiederaufbau neugestaltet, 1951.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Unterer Anger 16
648 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.
Baugruppe
Erstellung: 1850
Lilienstraße 9
648 m Route
&lt;p&gt;Lilienstraße 9/11/13; Niedrige, langgestreckte Baugruppe der 2. Hälfte des 18. Jh.; Nr. 11/13 über der Tür Gusseisen-Madonnenrelief, bez. 1764.&lt;/p&gt;
Lilienstraße
649 m Route
Die kleinstädtische Häuserzeile des 18. Jahrhunderts an der Ostseite des nördlichen Beginns der Lilienstraße ist als Beispiel für den früh einsetzenden Verstädterungsprozeß des ehemaligen Vorstadtbereichs Au ein Ensemble. Dieser Restbestand an Kleinhäusern dokumentiert wenigstens in kleinerem Umfang - neben dem Herbergenbereich an der Franz-Prüller-Straße (vgl. Ensemble Franz-Prüller-Straße) - bau- und sozialgeschichtliche Entwicklung innerhalb des stadtgeschichtlich wichtigen ehemaligen Vorstadtbereichs Au. In der bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ohne Planung und Struktur besiedelten Au hatte sich die Lilienstraße frühzeitig als Hauptstraße herausgebildet. Entlang dieser Hauptstraße und besonders am Eingang zur Au bei der Isarbrücke - bis 1831 die einzige Brückenverbindung zur und aus der Stadt - setzte ein baulicher Verdichtungsprozeß von vorstädtischem Charakter bereits im 18. Jahrhundert ein. Die unterhalb der Hangkante des Lilienbergs parallel zum Auer Mühlbach verlaufende Häuserzeile ist letztes Zeugnis dieses städtebaulichen und sozialgeschichtlichen Vorgangs. Es handelt sich um schlichte zwei- bis dreigeschossige Wohnhäuser, im Erdgeschoss meist zu Geschäftszwecken eingerichtet. Trotz der unterschiedlichen Geschosshöhen und Breitenausdehnung der einzelnen Bauten wirkt die Häuserzeile eindrucksvoll geschlossen.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
650 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zeppelinstraße 37
652 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 56
652 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Maximilianstil, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Hofgraben
653 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1902
Unterer Anger 15
653 m Route
Mietshaus, 1902 umgebaut, mit neubarocker Fassade.
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1894
Falkenturmstraße 8
654 m Route
Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler.
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
654 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.&lt;/p&gt;
Doppel-Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1869
Maximilianstraße 26
654 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 26/28; Doppel-Mietshaus, Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869-71 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900-01 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1770
Kaufingerstraße 2
654 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus mit reich gegliederter und stuckierter Fassade, um 1770; jetzt mit Marienplatz 1 verbunden, siehe dort.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1860
Maximilianstraße 20
658 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus samt Mittelrisalit, 1859-60 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 18.&lt;/p&gt;
Doppel-Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich, Lachner Franz von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 22
659 m Route
Maximilianstraße 22/24; Doppel-Mietshaus mit Gußeisenerker an der Ecke, Maximilianstil, Nr. 22 erbaut 1862-65 (mit niedrigen Seitenflügeln an der Falckenbergstraße), Nr. 24 erbaut 1865-67, beide von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 26/28 und 30/30a (siehe jeweils dort) eine symmetrische Gruppe, den sog. Riemerschmid-Block; 1890 starb hier Franz Lachner (Gedenktafel).
Geschäftshaus Zum Rappeneck
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Sendlinger Straße 4
659 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus Zum Rappeneck, historisierend, 1911 von Eugen Hönig und Karl Söldner.&lt;/p&gt;
Ehem. Hofmarstall und Kunstkammer
Architekt: Egckl Wilhelm
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1563
Hofgraben 4
662 m Route
&lt;p&gt;sog. Alte Münze, jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Vierflügelbau mit dreigeschossigem Arkadenhof, errichtet unter der Bauleitung von Wilhelm Egckl 1563-67, Umbau zur Münze durch Andreas Gärtner (mit Franz Thurn) 1807-09, klassizistische Fassadengestaltung von 1807-09, nach schweren Kriegsschäden Wiederaufbau 1950-52; siehe auch die zugehörigen Häuser Pfisterstraße 3 und 5 sowie den nördlichen Erweiterungsbau der Münze Maximilianstraße 6/8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Neubarockportal samt Ädikulafenster
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1889
Kaufingerstraße 8
662 m Route
Kaufingerstraße 8; Neubarockportal samt Ädikulafenster mit Reliefbüste der hl. Maria in Muschelnische darüber, 1889 (?).
Dienerstraße 12
663 m Route
Westlicher Annex des Alten Hofes, sog. Estererbau; siehe Alter Hof, Lorenzistock.
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 7
663 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition mit Stuckdekor, um 1875 von Joseph Hönig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1910
Müllerstraße 23
663 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; Fassade 1910 neuklassizistisch bereichert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 4
664 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, 1885 von Franz Häußleigner.&lt;/p&gt;
Ehem. Technisches Rathaus
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 1924
Blumenstraße 28
664 m Route
&lt;p&gt;Blumenstraße 28/28a/28b; Ehem. Technisches Rathaus (Städtisches Hochhaus), zwölfgeschossiger funktionaler Bau (Nr. 28b) im städtebaulichen Bezugssystem, mit anschließendem sechsgesschossigen Verwaltungsgebäude (Nr. 28/28a), von Herrmann Leitenstorfer, 1924-29.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
664 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Falkenturm
Erstellung: 1470
Falkenturmstraße
665 m Route
&lt;p&gt;Der Falkenturm war ein spätmittelalterlicher Wehr- und später Gefängnisturm der zweiten Münchner Stadtmauer, nahe der heutigen Maximilianstraße gelegen. Er wurde erstmals 1470 urkundlich erwähnt und diente ursprünglich zur Aufbewahrung von Falken für die höfische Jagd. Ab etwa 1500 wurde er als Gefängnis für adlige und politisch bedeutende Gefangene genutzt, darunter Teilnehmer der Adelsverschwörung von 1564 und Kämpfer des Oberländer Aufstands von 1705. Der Turm lag strategisch über dem Pfisterbach, der durch eine Wasserbrücke geführt wurde. Im Zuge der Umgestaltung Münchens unter König Maximilian II. wurde der Falkenturm 1863 abgerissen, um Platz für die neue Maximilianstraße zu schaffen. An ihn erinnert heute nur noch die Falkenturmstraße, die seinen früheren Standort markiert.&lt;/p&gt;
Mariahilfstraße 8
666 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus mit Mansarddach, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Indanthren-Haus
Architekt: Spreng Blasius, Winkler Georg Helmut, Mikorey Franz
Erstellung: 1954
Weinstraße 3
667 m Route
Indanthren-Haus, Geschäfts-und Verwaltungsgebäude für die Farbwerke Hoechst, Stahlbetonkonstruktion mit Verkleidung aus farbigen Ziegeln in abstrakter Flächenmusterung (Entwurf Blasius Spreng), 1954 von Georg Helmut Winkler; Passage mit hofartiger Erweiterung, Wandrelief und Brunnen 1956 von Franz Mikorey.

668 m Route
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
669 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
670 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Ibsen Henrik, Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Maximilianstraße 32
670 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885-91 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Ehem. Geschäftshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Weinstraße 4
670 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Geschäftshaus, jetzt Bankhaus, mit neuklassizistischer Natursteinfassade, 1908/09 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Fassade des Eckhauses
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 34
671 m Route
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36.
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
671 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 9
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; bildet mit Nr. 11 und 13 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Müllerstraße 32
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 34 einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
673 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Münzarkaden
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1857
Maximilianstraße 6
673 m Route
Maximilianstraße 6/8; Münzarkaden, nördlicher Erweiterungsbau der ehem. Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857-63 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Bereiteranger 1
673 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Kaufingerstraße 5
674 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1875
Auenstraße 8
674 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit reduzierter Front, 1875; Gruppe mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
674 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Lersch Georg, Hirsch Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Kaufingerstraße 10
674 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Natursteinfassade im Jugendstil, laut Inschrift 1904 von Georg Lersch und Paul Hirsch.&lt;/p&gt;
Maximilianstraße
674 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1788
Sendlinger Straße 11
674 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus, viergeschossiger Walmdacheckbau mit frühklassizistischer Putzgliederung in spätbarocker Tradition, um 1788, im Kern älter; an Hausecke spätbarocke Marienbüste, bez. 1731.&lt;/p&gt;
Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Sendlinger Straße 8
675 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, Geschäftshaus in frei historisierenden Formen, 1905-06 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Wagnerbräu
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lilienstraße 51
675 m Route
&lt;p&gt;Wagnerbräu, deutsche Renaissance, 1900 von Ludwig Marckert.&lt;/p&gt;
Riggauerweg 2
676 m Route
Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Rückseite von Lilienstraße 3.
Nebengebäude des Hauptfeuerhauses
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Unterer Anger 8
677 m Route
&lt;p&gt;Unterer Anger 8/9/12; Nebengebäude des Hauptfeuerhauses (siehe An der Hauptfeuerwache 8), historisierender Verwaltungs- und Wohnbau, 1906-07 von Robert Rehlen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 6
680 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, bez. 1885, von Franz Häußleigner.&lt;/p&gt;
Kaufingerstraße 12
680 m Route
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Eduard-Schmid-Straße 9
680 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliederter Eckbau, 1888 von Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Klosterhofstraße
681 m Route
Haylerblock
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1864
Maximilianstraße 10
681 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 10/12/14/16; Haylerblock, Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil.&lt;/p&gt;
Dienerstraße
682 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 3
682 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Auenstraße 10
682 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Pilastern, 1874 von Ludwig Wimmer, 1887 verändert, jetzt reduziert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 11
683 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; Gruppe mit Nr. 9 und 13.&lt;/p&gt;
Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Blumenstraße 29
684 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage, sog. Blumensäle, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, 1889 von Ludwig Deiglmayr.&lt;/p&gt;
Angertor
Erstellung: 1319

686 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1806/08 - Abbruch des Hauptturmes&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1869/71 - Abbruch der Zwingertürme&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
687 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.
Eckhausfassade
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 21
687 m Route
&lt;p&gt;Eckhausfassade (1971-73 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860-61 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block.&lt;/p&gt;
Erhöhter Mittelteil
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 23
687 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 23; Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 25 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Erhöhter Mittelteil
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 25
687 m Route
&lt;p&gt;Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 23 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ziegler Oskar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 7
687 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1877 von Oskar Ziegler.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 27
689 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, Maximilianstil, 1860-62 von Friedrich Bürklein, symmetrischer Block mit Nr. 21 (Pendant), 23 und 25 (siehe dort).&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerisches Nationalmuseum
Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
689 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Müllerstraße 34
689 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, um 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 32 einen Block.
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Schweigerstraße 10
690 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Eckerker, 1910 -11 von Franz Deininger.&lt;/p&gt;
Isarkai - Lehel
Erstellung: 1900
Isarkai
690 m Route
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).
Eckhaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1839
Lilienstraße 71
690 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus von 1839, 1860 umgebaut, mit reichem Dekor im Maximilianstil und neugotischen Figuren.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 14
691 m Route
&lt;p&gt;Kaufingerstraße 14/16; Geschäftshaus, barockisierende Natursteinfassade, 1913/14 von Karl Stöhr.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
692 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.
Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1904
Residenzstraße 3
692 m Route
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;objekt/falkeneck/falkeneck.php&quot;&gt;Zeitleiste&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wohn- und Geschäftshaus befindet sich seit 1905 und bis heute im Familienbesitz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck. Der Komplex Törring-Palais/Hauptpost (s. Residenzstraße 2) füllte im 18./19. Jh. schließlich fast den gesamten Block aus mit Ausnahme eines südwestlichen Eckbereiches von früher drei Anwesen, deren Stelle das bestehende Eckhaus einnimmt. Die besonders in der Dachzone vielgestaltige spätmittelalterliche Bebauung zeigt Sandtners Stadtmodell (um 1570); Stimmelmayrs z.T. widersprüchliche Skizzen geben den in den Umrissen beruhigten Zustand der damals viergeschossigen Baugruppe im späten 18. Jh. wieder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einem Foto um 1900 bestand die viergeschossige Vorgängerbebauung aus dem schmalen, dreiachsigen Haus Residenzstraße 3* südlich neben der Hauptpost-Westfassade, nach Stimmelmayr ein Schusterhaus mit Flacherker in der Mitte, zuletzt mit spätklassizistischer Putzfassade, aus dem stattlichen Eckhaus Nr. 4* (drei Achsen im Westen, sieben im Süden) mit rustizierten Ecklisenen und ziemlich reicher Putzgliederung wohl des späten 18. Jh. sowie dem (seit 1847 zum Eckhaus gehörigen) schmucklosen Haus Hofgraben 1* (im 2. Viertel des 19. Jh. zeitweise im Besitz des Vedutenmalers Michael Neher).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Eckhaus - schon seit der 2. Hälfte des 18. Jh. meist im Besitz von Hofsattlern - erwarb 1854 (samt Hofgraben 1*) der erfolgreiche Hofsattler und Hofwagenfabrikant &lt;a href=&quot;../personenverzeichnis/d_person.php?id=7315&quot;&gt;Johann Michael Mayer&lt;/a&gt; († 1873), der u. a. für Ludwig II. arbeitete.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sein Sohn und Nachfolger &lt;a href=&quot;../personenverzeichnis/d_person.php?id=7316&quot;&gt;Ignaz Magnus Mayer&lt;/a&gt; erwarb 1903 noch das Haus Residenzstraße 3 und ließ 1904-05 (Datum am Süderker; nach MB I 1903/04) nach Plänen von Hofoberbaurat Eugen Drollinger - ehedem einem der Baumeister Ludwigs II. - an der Stelle der drei abgebrochenen Häuser ein Geschäfts- und Wohnhaus errichten, das sich stilistisch im Hinblick auf das benachbarte Törring-Palais an Vorbildern des mittleren 18. Jh. orientierte. Charakteristisch sind die fein abgestufte, rhythmisierte Oberflächenmodellierung der Putzfassade und ein reicher, Schwerpunkte interpretierender, qualitätvoller Stuckdekor, dessen künstlerischer Höhepunkt die Halbfigur der Patrona Bavariae (Inschrift) über dem reich gerahmten Mittelfenster im 1. Stock der Westseite und die flankierenden Bäumchen mit Puttengruppen darunter bilden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An dem sich heraushebenden westlichen Eckbaukörper mit jeweils drei Fensterachsen zu Seiten der gerundeten, städtebaulich wirkungsvollen Eckachse mit dem Geschäftseingang ist jeweils die Mittelachse dekorativ betont, das verkröpfte Gesims über dem 2. Stock durch steile Volutenkonsolen bereichert. Abweichend behandelt ist der leicht zurückgesetzte Ostteil der langen Südfassade, mit Erker in der Mittelachse. Das Erdgeschoss mit den Schaufensterarkaden ist in steinmetzmäßig bearbeitetem Kunststein verkleidet, mit der prächtigen Säulenädikula des Hauseingangs an der Südseite. Das 3. Obergeschoss über dem kräftigen Gurtgesims ist formal zurückhaltender ausgebildet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach schweren Kriegsschäden 1944/45 wurde das Haus 1946-58 in äußerlich weitgehend originaler Form mitsamt dem Mansarddach wiederhergestellt (Daten auf dem Scheitelstein des mittleren Schaufensters der Westseite). Verzichtet wurde auf die Giebelbekrönungen der betonten Mittelachsen des Eckbaukörpers und des Erkers sowie auf einzelne Stuckornamente im 3. Stock. In den Obergeschossen, ehemals zwei Wohnungen zu sieben bzw. vier Zimmern, hat sich z. T. der Rahmenstuck an den Decken erhalten (letzte Instandsetzung der Fassade 1990).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Hausname Falkeneck (richtiger: Falknereck) über der Eckfenstergruppe im 1. Stock ist (nach Stahleder 1992) für 1621 und 1725 belegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Bereiteranger 2
693 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit geschnitzten Zwerchgiebeln, um 1880/1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 10
695 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
695 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 4
696 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Eck- und Hanglage, viergeschossiger Mansarddachbau&amp;nbsp;mit polygonalem Eckerkerturm, flachem Erker und Balkonen mit Kupferbalustraden, in&amp;nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900; Hausmadonna, mit&amp;nbsp;Kupferbedachung, wohl&amp;nbsp;gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grimm Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 17
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit hohen Fensterverdachungen, 1876 von Georg Grimm.&lt;/p&gt;
Hotel Vier Jahreszeiten
Architekt: Gottgetreu Rudolf
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 17
697 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 17/19; Hotel Vier Jahreszeiten, Maximilianstil, 1856-58 von Rudolf Gottgetreu, 1903-04 von Heilmann und Littmann umgebaut (Erdgeschoss) und an der Rückseite erweitert; an der monumentalen Fassade Steinfiguren.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
698 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Sendlinger Straße 10
698 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Eduard-Schmid-Straße 11
698 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1886; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10.&lt;/p&gt;
Haus des deutschen Ostens
Architekt: Hocheder Carl
Erstellung: 1751
Am Lilienberg 5
698 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Benediktinerinnenkloster &quot;Lilienberg&quot;, dann Landratsamt, jetzt&amp;nbsp;Haus des Deutschen Ostens, langgestreckter, dreigeschossiger Walmdachbau mit drei&amp;nbsp;Zwerchgiebeln, Barock, von Lorenz Sappel, 1749-51, Fassadenumgestaltung von Carl&amp;nbsp;Hocheder, um 1890, Vereinfachung 1929.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Rosenheimer Straße 8
699 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, reich gegliedert, 1878 von J. G. Mayer.&lt;/p&gt;
Stattliches Doppelhaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: Historismus
Erstellung: 1872
Hildegardstraße 3
699 m Route
Hildegardstraße 3/5; Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872-74 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11.
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 13
699 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; mit Marienfigur; Gruppe mit Nr. 9 und 11.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 29
700 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 31 und 33.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Bereiteranger 5
700 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1880 von Jakob Freundorfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Auenstraße 14
700 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Lisenen, 1865.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kalb Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
An der Hauptfeuerwache 4
700 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau in Ecklage mit straßen- und hofseitiger Eckabschrägung, von Josef Kalb, 1885-87.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Angertorstraße 1
700 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888/89 von Ludwig Deiglmayr
Mietshaus
Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
704 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.&lt;/p&gt;
Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes
Architekt: Gärtner Andreas
Erstellung: 1810
Maximilianstraße 13
705 m Route
Maximilianstraße 13; Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, von Andreas Gärtner, um 1810/12, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der "Maximilianhöfe" (Nordwestblock) einbezogen.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 2
707 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Dachaufbauten,&amp;nbsp;seitlich viergeschossig mit Walmdach und erdgeschossigem Torbau mit Balustrade, in&amp;nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Hauptpost
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Residenzstraße 2
707 m Route
&lt;p&gt;Residenzstraße 2; Hauptpost, 1834-38 von Leo von Klenze als Umbau und Erweiterung des ehem. Toerring-Palais aus dem mittleren 18. Jh.; Nordseite am Max-Joseph-Platz im Stil des florentinischen Quattrocento mit Loggia; die barocke Westfront zerstört und 1953 wiederaufgebaut, mit dem alten Portal in der Vorhalle; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 9
708 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Heinrich Müller.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1910
Klenzestraße 48
709 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, Eckbau, 1910 von Robert Rehlen.&lt;/p&gt;
Altes Hackerbräuhaus
Erstellung: 1830
Sendlinger Straße 14
709 m Route
&lt;p&gt;Altes Hackerbräuhaus, Eckbau mit prächtiger klassizistischer Fassade, bez. 1830; Einbau des sog. Silbersalons und anderer Stilräume um 1885; Gruppe mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Bronzestandbild Schelling
Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
709 m Route
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 15
710 m Route
Maximilianstraße 15; Eckhaus, Maximilianstil, 1858-60 von Friedrich Bürklein; bildete mit den zerstörten Häusern Nr. 11 und 13 einen Block; zugehörig Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, um 1810/12 von Andreas Gärtner; erhalten dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der Maximilianshöfe (Nordwestblock) einbezogen.
Sog. Gablerhaus
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Theatinerstraße 8
711 m Route
&lt;p&gt;Sog. Gablerhaus, Geschäftshaus mit historisierender Natursteinfassade, 1910/11 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; 1998-2001 Umbau im Zusammenhang der sog. Fünf Höfe.&lt;/p&gt;
Marionettentheater
Architekt: Fischer Theodor, Schmid Joseph Leonhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Blumenstraße 32
712 m Route
&lt;p&gt;Marionettentheater, eingeschossiger Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, mit Gedenktafel für den Gründer Joseph Leonhard Schmid (+ 1912), von Theodor Fischer, 1900; auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rosenheimer Straße 10
713 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1876.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lottermann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Ickstattstraße 5
713 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1878 von Anton Lottermann.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshauskomplex
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Angertorstraße 2
713 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshauskomplex, vier- bzw. fünfgeschossiger Jugendstilbau in Ecklage, mit Mansardwalmdach und reich gegliederter Fassade, 1907/08 und 1912/13 von Gebrüder Rank.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße
716 m Route
Das Ensemble Franz-Prüller-Straße/Sammtstraße umfasst den Restbereich einer ehemals die gesamte Au überziehenden Flächensiedlung vom Typ der für die Münchner Vorstadtbereiche östlich der Isar charakteristischen Herbergshäuser. In dem durch Wasserläufe eingeengten Gebiet der Au, als ursprüngliches Schwemmland der Isar für landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet und deswegen als Bauland überhaupt freigegeben, entstanden Behausungen ohne jegliches Ordnungsprinzip. Bereits in diesen Häusern um das Jahr 1600 hatte sich das sog. Herbergssystem entwickelt: Herbergshäuser waren Behausungen, in denen eine Mehrzahl von Anteilsbesitzern einen eigenen Wohnteil besitzen konnte, der sowohl nur einen Raum wie ein ganzes Stockwerk zu umfassen vermochte. Die separate Erschließung sämtlicher Eigentumsanteile wurde ermöglicht durch zu allen Stockwerken außen emporführende, überdachte Aufgangtreppen, die den einer Partei als Eigentum gehörigen Teil des Hauses völlig von den anderen abschlossen. Um 1600 standen in der Au bereits 180 solcher Häuser. Im Bereich der Franz-Prüller-Straße und Sammtstraße ist ein Restbestand dieser Herbergsbebauung in bereits verstädterter Form erhalten. Erkennbar ist der spezifische Haustyp an den mehreren Eingängen, die jeweils direkt in das Erd- oder Obergeschoss führen. Die schlichten Kleinhäuser sind traufseitig aneinandergereiht, das vorkragende Obergeschoss deutet auf die Verwendung von Fachwerk über dem massiv gemauerten Erdgeschoss. Die älteste Bausubstanz ist im sog. Pesthaus (Franz-Prüller-Straße 12) überkommen, einem ursprünglich dreigeschossigen Satteldachhaus von spätmittelalterlichem Charakter.
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
716 m Route
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.
Franz-Prüller-Straße 12
716 m Route
&lt;p&gt;Ältestes erhaltenes Wohnhaus der Au, 18. Jh., im Norden und Westen drei-, im Osten zweigeschossig mit drei Erkern; zwei Hausfiguren.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Angertorstraße 3
717 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1888-90 von Ludwig Deiglmayr
Franz-Prüller-Straße 9
717 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, im Kern wohl Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Sammtstraße 2
719 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes, zweigeschossiges Traufhaus, mit geschnitzten, klassizistischen Fensterstöcken, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heindl Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 13
720 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Georg Heindl.&lt;/p&gt;
Ehem. Mietshaus
Erstellung: 1854
Blumenstraße 31
720 m Route
Ehem. Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Walmdach, von 1854, Neurenaissancefassade von 1880, im ersten Stock Erker von 1889.
Kaufingerstraße
721 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1881
Bereiteranger 6
722 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1881.&lt;/p&gt;
Alte Synagoge Ohel Jakob
Architekt: Exter August
Erstellung: 1887
Herzog-Rudolf-Straße
724 m Route
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Alte Synagoge Ohel Jakob&lt;/strong&gt; in München war die Synagoge des orthodoxen Teils der Israelitischen Kultusgemeinde. Sie befand sich in der Herzog-Rudolf-Straße (früher Kanalstraße) und wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Hintergrund ihrer Entstehung war ein Konflikt innerhalb der jüdischen Gemeinde: Eine Gruppe orthodoxer Mitglieder lehnte Reformen im Gottesdienst – etwa Orgelmusik und Chorgesang – ab und organisierte eigene religiöse Zusammenkünfte. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem ihnen keine bestehende Synagoge zur Verfügung gestellt wurde, finanzierten die orthodoxen Gläubigen den Bau eines eigenen Gotteshauses. Die Grundsteinlegung erfolgte 1891, die Einweihung bereits 1892. Das Gebäude war im neuromanischen Stil gehalten, eher schlicht und bot Platz für etwa 150 Personen. Zur Synagoge gehörte auch eine jüdische Schule, die später erweitert und organisatorisch in die Kultusgemeinde integriert wurde. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Synagoge zerstört: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht) setzten Nationalsozialisten das Gebäude in Brand. Anschließend wurde die Ruine abgerissen, und die Kosten dafür mussten sogar von der jüdischen Gemeinde getragen werden. Gleichzeitig wurde auch die angeschlossene Schule geschlossen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel am ehemaligen Standort an die Synagoge. Der Name „Ohel Jakob“ lebt jedoch weiter: Die 2006 eröffnete neue Hauptsynagoge am Jakobsplatz in München trägt bewusst wieder diesen historischen Namen und knüpft damit an die zerstörte Tradition an. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1884
Bereiteranger 8
724 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1884.&lt;/p&gt;
Walmdachhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Lilienstraße 81
725 m Route
&lt;p&gt;Walmdachhaus, klassizistisch, reich gegliedert, frühes 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Angertorstraße 5
726 m Route
Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Ickstattstraße 12
727 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit karyatidenförmigen Verdachungskonsolen, um 1875.&lt;/p&gt;
Loggia der ehem. Hauptpost
Architekt: Bürklein Friedrich, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Maximilianstraße 2
727 m Route
Maximilianstraße 2; Loggia der ehem. Hauptpost mit 13 Bogenöffnungen und Obergeschoss, angelehnt an das Findelhaus von Brunelleschi in Florenz, von Leo von Klenze, 1835-38, nach Osten und Süden Fassadengestaltung fortgesetzt, von Friedrich Bürklein, 1858-60.
Marstallplatz
Architekt: Gewers Kühn und Kühn
Erstellung: 2003

728 m Route
Mietshaus
Architekt: Brockfeld Erich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 18
730 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Erich Brockfeld.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Am Lilienberg 1
730 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Gauben,&amp;nbsp;Neurenaissance, von Johann Grübel, 1888.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße 11
733 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus (Doppelhaus) mit vorkragendem Obergeschoss, 18./19. Jh., Preisträger beim Preis für Stadtbildpflege der Stadt München 2005.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße 11
733 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl Mitte 19. Jh.; an Rückseite von Nr. 11.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße 16
734 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1862
Ohlmüllerstraße 2
734 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, erbaut 1862, 1899 durch Georg Schneider in deutscher Renaissance mit Eckerker umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 3
734 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 1
735 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, bez. 1900, von Karl Stöhr; z. T. verändert.
Fassade
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 33
735 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 33; Fassade, über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
736 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;
Weinstraße 13
736 m Route
Deutscher Alpenverein
Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
736 m Route
&lt;p&gt;Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.&lt;/p&gt;
Sudetendeutsches Museum
Architekt: pmp Architekten
Erstellung: 2020
Hochstraße
737 m Route
Franz-Prüller-Straße 14
737 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kabelsteg
Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
738 m Route
&lt;p&gt;Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 50
738 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizisierender Eckbau, reich gegliedert, 1897&lt;/p&gt;
Am Herrgottseck 2
740 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit&nbsp;Lisenengliederung, Mitte 19. Jh.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Neumann Max
Erstellung: 1914
Weinstraße 11
741 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau mit barockisierende Sandsteinfassade und polygonalem Erker, von Max Neumann, 1914, nach Kriegszerstörung weitgehend erneuert; Rest des ehem. Doppelhauses, dessen nördlicher Fassadenabschnitt nach Kriegsschäden 1951/52 verändert errichtet.
Traufseithaus
Erstellung: 1751
Sammtstraße 3
742 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes, zweigeschossiges Traufseithaus, mit Pilasterportal, Bauinschrift 1751, in klassizistischer Zeit erweitert; übrige Teile des Vierseitkomplexes erneuert; 1749-1819 Pöppelsches Waisenhaus.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 12
743 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, bez. 1889, von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 14 und 16.&lt;/p&gt;
Fassaden-Oberteil des Residenztheater
Baustil: neuklassizistisch
Max-Joseph-Platz 1
743 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 1; Fassaden-Oberteil der Eingangsfront am jetzigen Residenztheater und reich profilierte Gebälke an der Rückseite vom ehem. Alten Residenztheater, in neuklassizistischen Formen, 1921; vgl. Residenzstr. 1.&lt;/p&gt;
Risalitartig erhöhter Teil eines Block
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 46
743 m Route
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.
Muffatwerk
Architekt: Hocheder Karl d. Ä
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Zellstraße 4
744 m Route
&lt;p&gt;Muffatwerk (Elektrizitätswerk), Südteil klassizistischer Rustikabau, 1836 als Muffat-Brunnhaus erbaut; Nordteil im barockisierenden Jugendstil, 1898 von Karl Hocheder d. Ä., mit hohem, architektonisch gegliedertem Kamin.&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Baugeschichte&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Das Brunnhaus (1837)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1837 wurde auf der Kalkofeninsel (einer Halbinsel im Auer Mühlbach) ein Brunnhaus zur Wasserversorgung Haidhausens errichtet – geplant und gebaut von Stadtbaurat Franz Karl Muffat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das entspricht klassizistischer Architektur jener Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Übergang zur Stromversorgung (ab 1867 / 1893–1894)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1867 wurde dem Brunnhaus ein Maschinenhaus mit Dampfmaschine hinzugefügt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1883 wurde die Wasserversorgung eingestellt, das Gebäude stillgelegt – wegen Verlagerung der städtischen Wasserversorgung aus dem Mangfalltal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1893–1894 erfolgte der Umbau zum kombinierten Dampf- und Wasserkraftwerk („Muffatwerk“) für Stromerzeugung (z. B. Straßenbeleuchtung, Rathaus).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1895–1898 wurde das Kraftwerk erweitert – geplant von Carl Hocheder, u. a. mit Halle und Jugendstil-Schornstein – diese Bauten stehen heute unter Denkmalschut .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Technische Entwicklung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Eröffnung 1893 verfügte es über eine Jonval-Turbine mit 147 kW und eine Dampfmaschine mit 220 kW.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1912 steigerte sich die Leistung auf 1 400 kW (davon 1 320 kW Dampf, 80 kW Wasserkraft).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kesselhaus wurde 1936 letztmalig vergrößert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Stilllegung und Zwischennutzung (1973–1992)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1973 wurde die Stromproduktion eingestellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den 1980er Jahren diente das Gebäude u. a. als Tennishalle des Sportvereins der Stadtwerke München (SWM).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Umnutzung zum Kulturzentrum (ab 1992)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1992 begann die Umwandlung unter Berücksichtigung strengster Denkmalschutzauflagen zu einem Kulturzentrum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1993 eröffnete die Muffathalle, betrieben als PPP (public-private-partnership) von Dietmar Lupfer und Christian Waggershauser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2002 folgte der Biergarten, 2005 der Club Ampere sowie Backstage- und Proberäume.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2006 nahm ein privates modernes Wasserkraftwerk den Betrieb auf: mit Kaplan-Turbine, 250 kW Leistung – Ökostrom aus dem Auer Mühlbach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2008 erfolgte die Erweiterung – Veranstaltungsfläche wuchs von 1 100 auf 3 000 m², und der Name wurde offiziell auf „Muffatwerk“ geändert&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Singer-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Kaufingerstraße 11
745 m Route
Kaufingerstraße 11 a; Singer-Haus, Geschäftshaus mit Natursteinfassade im späten Jugendstil, 1907-08 von Heilmann und Littmann (um 1980 nach Westen verlängert).
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 9
748 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, durch Fensterädikulen reich gegliedert, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Neubau
Architekt: Berthold Hermann
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 2
750 m Route
Neubau, anschließend Rest vom Altbau, 1897 von Hermann Berthold, siehe Müllerstraße 31.
Traufseithaus
Erstellung: 1810
Franz-Prüller-Straße 18
750 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Atzenbeck Hanns
Baustil: Historismus
Erstellung: 1925
Sendlinger Straße 27
751 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, fünfgeschossiges historistisches Eckhaus mit Spitzbogenarkaden in der Ladenzone und reicher Bauplastik in den Formen des Art Decor, von Hanns Atzenbeck, 1924/25.&lt;/p&gt;
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 48
751 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Mietshaus
Architekt: Hagel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Ickstattstraße 32
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1884 von Friedrich Hagel.&lt;/p&gt;
Nationaltheater
Architekt: Fischer Karl von, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Max-Joseph-Platz 2
754 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 2; Nationaltheater, monumentaler Opernbau mit Eckrisaliten und erhöhtem Bühnenhaus in klassizistischen Formen, von Karl von Fischer, 1811-18, nach Brand mit Portikus und Satteldach über dem Bühnenhaus als Doppelgiebelfront von Leo von Klenze wiederhergestellt, 1823/24, Teilerhöhung und Verlängerung nach Osten der Südfassade im Zuge der Gestaltung der Maximilianstraße, Friedrich Bürklein, 1857-59; Wiederaufbau nach Zerstörung 1943, von Gerhard Graubner und Karl Fischer, 1958-63; vgl. auch Ensembles Altstadt und Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
754 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Geschäftshaus
Architekt: Wimmer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kaufingerstraße 24
754 m Route
&lt;p&gt;Eingang I. Geschäftshaus, Neurenaissance-Eckbau mit reich gegliederter Natursteinfassade, 1888-90 von Lorenz Wimmer; früher Gruppe mit Bauteil II = ehem. Liebfrauenstraße 2.&lt;/p&gt;
Ehem. neues Landschaftsgebäude
Architekt: Cuvillies d. J. Francois de
Erstellung: 1775
Roßmarkt 15
755 m Route
Residenzstraße
756 m Route
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 14
757 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Mittelbau einer Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 16.&lt;/p&gt;
Hauptfeuerhaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
An der Hauptfeuerwache 8
757 m Route
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 4
757 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet, Fassade vereinfacht; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 2.&lt;/p&gt;
Zechbauerhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1911
Residenzstraße 10
758 m Route
&lt;p&gt;Zechbauerhaus, Geschäftshaus in markanter Ecklage, reich gegliederte historisierende Natursteinfassaden, 1910/11 von Heilmann und Littmann; gestalterische Einheit mit Perusastraße 5.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 3
759 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit erhöhtem Mittelbau und Stuckdekor, 1874; Gruppe mit Nr. 5.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 7
759 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Östlicher Bauteil
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Müllerstraße 31
760 m Route
Östlicher Bauteil neubarock mit Eckerker, 1897 von Hermann Berthold (Rest des ehem. Hauses Hans-Sachs-Straße 2); vgl. auch Ensemble Hans-Sachs-Straße.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 7
762 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 2
764 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet; Gruppe mit dem gleichartigen, doch vereinfachten Haus Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 52
765 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Eduard-Schmid-Straße 13
765 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, 1898-99 von Georg Schneider.&lt;/p&gt;
Haus zum Singlspieler
Architekt: Baudrexel Jakob, Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Sendlinger Straße 29
767 m Route
&lt;p&gt;Sendlinger Straße 29/31; Wohn- und Geschäftshaus, sog. Haus zum Singlspieler, symmetrisches vierflügeliges Doppelhaus in Manier der deutschen Renaissance mit straßenseitig je zwei hohen Volutengiebeln und reich skulptierten Erkern sowie Wandmalereien und neugotischen Steinfiguren, von Jakob Baudrexel nach Fassadenplänen von Hans Grässel, 1897/98, 1986/87 entkernt.&lt;/p&gt;
Niedriges Traufhaus
Baustil: Biedermeier
Hochstraße 9
767 m Route
Niedriges Traufhaus, biedermeierlich, mit Rundbogenfenstern im Obergeschoss.
Risalitartig erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
767 m Route
&lt;p&gt;Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 4
768 m Route
Mietshaus, neubarock, malerisch gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1899-1900 von Leonhard Moll.
Mietshäuser
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Ickstattstraße 2
768 m Route
&lt;p&gt;Ickstattstraße 2/2 a; Mietshäuser, symmetrische Gruppe in deutscher Renaissance, mit Erkern, Balkongittern und reichem Stuckdekor, um 1898 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 16
771 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 14.&lt;/p&gt;
Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Erstellung: 1906
Färbergraben 14
771 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, fünfgeschossiger stattlicher Geschäftshausblock in frei historisierenden Formen mit Natursteinfassade, großen Erdgeschossarkaden und teilweise zurückgesetzter von polygonalen Erkern flankierter oberer Fassadenhälfte, geplant von Max Littmann, 1905/06, nach Kriegsschäden weitgehend erneuert; mit rückwärtig angebautem ehem. Druckereigebäude, vier bzw. fünfgeschossiger weitläufiger Zweckbau, nach Entwurf von Max Littmann, 1926-29, mit späteren Veränderungen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1820
Blumenstraße 35
771 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger freistehender klassizistischer Bau mit Mittelrisalit und Walmdach, reich gegliedert, von Rudolf Röschenauer, 1819/20.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 5
772 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckdekor, 1874/75; Gruppe mit Nr. 3.
Franziskanergruft
Erstellung: 1733
Max-Joseph-Platz
773 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 14
775 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Ehem. Optisches Institut
Architekt: Höchl Josef, Fraunhofer Joseph, Utzschneider Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 40
775 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Optisches Institut, palastartiger, klassizistischer Bau, reich gegliedert und dekoriert, 1829 von Josef Höchl; mit Marienfigur und Büsten Fraunhofers und Utzschneiders.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Historismus
Erstellung: 1910
Perusastraße 5
777 m Route
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner, 1910 von Heilmann und Littmann, historisierende Natursteinfassde in Fortsetzung von Residenzstraße 10, vgl. dort.
Frauenkirche (12.Jhd. - 1468)
Baustil: romanisch
Erstellung: 1250
Frauenplatz
778 m Route
Dienstwohngebäude
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zellstraße 8
779 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Laboratoriums- und Dienstwohngebäude der Städt. Elektrizitätswerke, schlösschenartiger zweigeschossiger Walmdachbau auf hohem befenstertem Sockelgeschoss und neubarocker Fassadengliederung, Zwerchhaus mit Schweifgiebeln, von Carl Hocheder, 1900, Dach später erneuert; Einfriedung mit Pfeilern, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Regierung von Oberbayern
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
779 m Route
&lt;p&gt;Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Blumenstraße 37
780 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger klassizistischer Bau in der Art Leo von Klenzes, wohl 1829.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Müllerstraße 33
780 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen und Stuckdekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Priesterhaus St. Johann Nepomuk
Architekt: Krinner Matthias
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1771
Sendlinger Straße 30
781 m Route
&lt;p&gt;Priesterhaus St. Johann Nepomuk, fünfgeschossiger schmaler Spätbarockbau mit stuckierten Fensterrahmungen, ornamentalen Scheitelsteinen und reich profilierten Gurtgesimsen, wohl von Matthias Krinner, 1771-73.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
781 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.
Mietshaus
Architekt: Schmidt Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Zeppelinstraße 6
783 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1896 von Carl Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Roßmarkt 8
784 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Wolfgang Schreiner.
Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau
Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: Gotik
Erstellung: 1488
Frauenplatz 1
786 m Route
&lt;p&gt;Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468-88, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/&quot;&gt;Baugeschichte&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 6
787 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1899-1900, von Leonhard Moll.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 7
787 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und reichem plastischem Dekor (figürlichem Stuck, Reliefs), 1898 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Kreuzigungsgruppe
Architekt: Luidl Gabriel
Erstellung: 1720
Am Gasteig 2
787 m Route
vor Am Gasteig 2; Kreuzigungsgruppe, Steinfiguren Maria und Johannes der Evangelist, um 1720 von Gabriel Luidl; Kruzifix modern; im Vorgarten.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 11
787 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Denkmal - Max I. Joseph König von Bayern
Architekt: Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz
788 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz; Denkmal König Max I. Joseph, enthüllt 1835, von Christian Daniel Rauch nach Entwurf von Leo von Klenze, gegossen von Johann Baptist Stiglmaier. Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.&lt;/p&gt;
Altkatholische Kirche
Architekt: Bergthold Heinrich
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1912
Blumenstraße 36
788 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Englische Kirche St. Georg, jetzt Altkatholische Kirche St. Willibrord, kleiner neugotischer Rohbacksteinbau, 1912/13 von Heinrich Bergthold, nach Kriegsschäden teilerneuert; in Anlage im Bereich der ehem. Stadtbefestigung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1893
Hotterstraße 13
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Neubarockbau mit verschieden großen Zwerchhäusern, von Oscar Strelin, 1893; seit 1992 mit dem nördlich anschließenden Haus (erbaut 1977) im Inneren verbunden.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 15
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, abgeschrägter Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Ohlmüllerstraße 10
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, (bis zum 2. Stock vielleicht spätklassizistisch), 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ohlmüllerstraße 13
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Müllerstraße 42
794 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1898 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht; Abschluss der Holzstraße.&lt;/p&gt;
Sog. Arco-Palais
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Theatinerstraße 7
794 m Route
Sog. Arco-Palais, Geschäftshaus im barockisierenden Jugendstil, mit abgerundeter Ecke, 1910 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; zugehörig Maffeistraße 4.
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Westermühlstraße 23
797 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, rustiziertem Erd- und 1. Obergeschoss und Ädikulafenstern im 2. Obergeschoss, von Karl Schmidt, 1888.&lt;/p&gt;
St. Johannes von Nepomuk
Architekt: Asam Cosmas Damian, Asam Egid Quirin
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1733
Sendlinger Straße 32
797 m Route
&lt;p&gt;Kath. Kirche St. Johannes von Nepomuk, sog. Asamkirche, langgestreckte, zweigeschossige, tonnengewölbte Saalkirche mit umlaufender Empore und querovalem Vorraum, von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, 1733-46, nach Kriegsschäden teilweise erneuert; durch Kolossalpilaster eingefasste schmale Fassade mit geschweiftem Giebel; mit Ausstattung. Eingang 4 letzten Dinge: Tod, Gericht, Himmel und Hölle&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 9
798 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Stuckdekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Hackenstraße 4
799 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, langgestreckter viergeschossiger Neubarockbau mit Zwerchhäusern, Fassadengliederung durch flache Risalite und Kolossallisenen, von Josef Wölker, bez. 1892 und bez. 1893.
Laternen, klassizistische Kandelaber
Architekt: Gärtner Friedrich von, Sickinger Anselm
Erstellung: 1846
Max-Joseph-Platz
799 m Route
&lt;p&gt;Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 8
800 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, bez. 1897, von Anton Spenger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 18
800 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898 von R. Barbist; Pendant zu Nr. 16, mit dem es eine Gruppe bildet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 20
800 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ädikulaportal, 1900 von Hermann Berthold; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Rudolf-Straße 9
801 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau, im Kern klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh., Rückflügel von Johann Widmann 1883, Aufstockung und Umbau in Neurenaissance-Formen 1889/90.&lt;/p&gt;
Hans-Sachs-Straße
Erstellung: 1897

802 m Route
Als malerischer Straßenraum des späten Historismus, der sein ursprüngliches Erscheinungsbild noch weitgehend bewahrt hat und in dieser Form in München keine Parallele hat, ist die Hans-Sachs-Straße ein Ensemble. Es handelt sich um einen zwischen der Isar-Vorstadt und dem Glockenbachviertel gelegenen Straßenzug, der 1897 durch älteres und unregelmäßig strukturiertes Bebauungsgebiet durchgebrochen wurde und eine Verbindung herstellte zwischen Angertor- und Westermühlstraße. Innerhalb von drei Jahren, zwischen 1897 und 1900, wurden durch acht Architekten und Baumeister in geschlossener Bauweise fünfgeschossige stattliche Mietshäuser errichtet, wobei häufig die Baumeister auch die Hausbesitzer waren oder für andere Baumeister als Besitzer bauten. Die in leichter Krümmung geführte Hans-Sachs-Straße zeigt beidseitig Fassaden im Stile der Deutschen Renaissance und des Neubarock, die durch ihre stark vorspringenden Erker mit den Zwerchhäusern und hohen Giebelaufsätzen eine stark plastische Wirkung erzielen, was durch reiche Stuckornamentik und Stuckgliederungen noch gesteigert wird. Die Portal- und Fensteröffnungen der Erdgeschosse sind häufig rund- oder segmentbogig, die Eingangsportale selbst zum Teil reich geschnitzt. Im Zusammenspiel der aufwendigen Gestaltungselemente entsteht ein eindrucksvoll geschlossenes und lebendiges Raumbild von stark malerischem Charakter. Von besonderer städtebaulicher Bedeutung ist das den südlichen Abschluss der Straße bildende spitzwinklig zulaufende Eckhaus Nr. 17 mit seinen über Eck gestellten Erkern und seiner reichen Gliederung in Stilformen des Neubarock.
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Mariahilfplatz 3
802 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, klassizistisch, reich gegliedert, mit Büsten von Maria und Josef, 1863-64.&lt;/p&gt;
Max-Joseph-Platz
802 m Route
Residenztheater
Erstellung: 1951
Max-Joseph-Platz
803 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 2
804 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Wintergarten
Architekt: Kreuther
Erstellung: 1856
Max-Joseph-Platz
807 m Route
Das gußeiserne Säulengerippe stammt aus der Fabrik von Cramer-Klett
Mietshaus
Architekt: Dix Otto
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Sendlinger Straße 33
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger vorspringender Neurenaissancebau mit Stuckfassade und polygonalem Erker, von Otto Dix, 1889.&lt;/p&gt;
Franziskanerkeller
Architekt: Seidl Gabriel von
Hochstraße 6
808 m Route
Bürgerhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Sendlinger Straße 35
809 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit rhythmisierter Fensteranordnung und Hausmadonnentondo, um 1800, umgebaut 1900.&lt;/p&gt;
Max-Joseph-Platz
809 m Route
&lt;p&gt;weweew&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 4
809 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Hotterstraße 18
810 m Route
&lt;p&gt;Altmünchner Bürgerhaus mit Gaststätte zur Hundskugel, dreigeschossiger Eckbau mit Pultdach bzw. Halbgiebel und Flacherker, im Kern vielleicht spätmittelalterlich, um 1496, wohl um 1640 umgebaut und aufgestockt.&lt;/p&gt;
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
810 m Route
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.
Kaufingerstraße 15
811 m Route
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 10
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit Stuckdekor und baugeschichtlicher Inschrift, 1897 von Hermann Berthold.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Blumenstraße 43
812 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Mittelerker, deutsche Renaissance, 1899/1900 von Paul Böhmer.
Schöner Turm
Erstellung: 1239
Neuhauser Straße 28
813 m Route
&lt;p&gt;Das Obere Tor in der heutigen Kaufingerstraße 28, vor dem Geschäftshaus der Firma Hirmer, war neben dem Unteren Tor eines der wichtigsten Zolltore Münchens. Nach dem Bau der äußeren Stadtmauer verlor es seine Funktion und wurde 1479/84 neu gebaut, mit einem Spitzhelm und aufwendiger Bemalung, die ihm den Namen „Schöner Turm“ einbrachte. 1508/10 wurde die dritte öffentliche Uhr Münchens installiert. Nach schweren Schäden durch eine französische Granate wurde das Tor 1807 abgerissen. Heute erinnert eine Pflastermarkierung und eine Statue am Geschäftshaus an den Standort und die Geschichte des Tors.&lt;/p&gt;
Residenzstraße 13
813 m Route
&lt;p&gt;Eilles-Haus, Fassade mit erneuerter Putzgliederung, an zwei Hofseiten viergeschossige Arkaden der 1. Hälfte des 16. Jh. erhalten.&lt;/p&gt;
Asamhaus
Architekt: Asam Egid Quirin
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Sendlinger Straße 34
813 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, sog. Asamhaus, viergeschossiger spätbarocker Satteldachbau mit profilierten Fensterrahmungen, erhöhtem Erker über der Durchfahrt und die gesamte Fassade überdeckendem größtenteils figualen Stuckdekor, von Egid Quirin Asam, um 1735, im Kern älter, nach Kriegsschäden teilerneuert; im Hof barocke Blendarchitektur mit großer Stuckfigur des hl. Johannes von Nepomuk (Kopie).&lt;/p&gt;
Frauenplatz
813 m Route
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 11
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, malerisches, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Giebel und plastischem Dekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Müllerstraße 44
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1896 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.&lt;/p&gt;
Münchner Kindlkeller
Architekt: Thiersch Friedrich
Erstellung: 1899
Rosenheimerstraße 20
815 m Route
Mittelteil eines symmetrischen Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
816 m Route
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.
Mietshaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
816 m Route
&lt;p&gt;vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Holzstraße 1
818 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Ferdinand Hönig, nachträglich reduziert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
818 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.&lt;/p&gt;
Maximilianstraße
819 m Route
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 22
820 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, 1900 von Hermann Berthold.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Zeppelinstraße 2
821 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Rustikafassade, mit zwei reichen Stuckfriesen und Konsolgesims, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
821 m Route
&lt;p&gt;Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 12
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit drei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899, von Hermann Berthold.&lt;/p&gt;
St. Niklai am Gasteig
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1660
Innere Wiener Straße 1
822 m Route
&lt;p&gt;Kath. Kirche St. Nikolaus am Gasteig, ehem. Spitalkirche, im Kern spätgotisch, 1660 umgebaut, mit Türmchen; mit Ausstattung; südöstlich anstoßend die Altöttinger Kapelle, 1926 umgebaut und erweitert.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus Zum Schönen Turm
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl, Seidler Julius
Baustil: Historismus
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 28
822 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus, stattlicher historisierender Eckbau, bez. 1914, von Eugen Hönig und Karl Söldner mit Bildhauerarbeiten von Julius Seidler; an der Ecke Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms.&lt;/p&gt;
Schmales Bürgerhaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1879
Hackenstraße 6
823 m Route
Schmales Bürgerhaus, schmaler fünfgeschossiger Bau, zwischen alten Kommunmauern erbaut von Johann Thomas 1879/80, Fassade im Stil des Frühklassizismus wohl Redaktion der frühen Nachkriegszeit; mit Nr. 8 seit 1879 baulich verbunden.
Pfarrkirche St. Maximilian
Architekt: Schmidt Heinrich von
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1908
Auenstraße 1
823 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Maximilian, monumentaler, neuromanischer Bau, mit seinen beiden Türmen den Isarkai beherrschend, 1895-1908 von Heinrich von Schmidt; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
825 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 13
827 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Doppelerkerhaus, um 1897-1900 von Leonhard Moll; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Palais Rechberg oder Radspielerhaus
Architekt: Métivier Jean Baptiste, Boos Roman Anton
Erstellung: 1678
Hackenstraße 7
828 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Rechberg oder Radspielerhaus, stattlicher viergeschossiger Vierseitkomplex mit Treppenturm und nach Süden verlängertem Westflügel, erbaut 1678 und später erweitert, verändert um 1817 durch Jean-Baptiste &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Baptiste_M%C3%A9tivier&quot;&gt;Métivier&lt;/a&gt; (der hier wohnte), 1871/75 weitgehend umgebaut und aufgestockt (neue straßenseitige Fassaden), Nordflügel 1874/75 nach Osten durch Anbau mit straßenseitigem Schweifgiebel verlängert, Fassadengestaltung von Peter (?) Berger; mit Garten; im Garten Brunnen von Roman Anton Boos, 18. Jh. und Säulenbrunnen von etwa 1780.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Doll Anton
Hackenstraße 8
828 m Route
Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger Bau mit Mansarddach, reich gegliederte Putzfassade des späteren 18. Jh.; Geburtshaus des Malers Anton Doll (1826-87); seit 1879 z. T. baulich mit Nr. 6 verbunden.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 7
828 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Schmidt Albert
Erstellung: 1844
Müllerstraße 39
828 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, romanisierend, 1844 von Max Kuppelmayr, Erdgeschossarkaden 1878 von Albert Schmidt erweitert.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Altheimer Eck 5
829 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, mit geschnitztem Erker, bez. 1899, von Max Ostenrieder.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lehmpuhl Heinrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Holzstraße 3
829 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, 1876 von Heinrich Lehmpuhl.&lt;/p&gt;
U-Bahnhof Kolumbusplatz
Erstellung: 1980

830 m Route
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1889
Westermühlstraße 21
831 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, langgestreckter, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, Fensterrahmungen und -verdachungen in den Hauptgeschossen, gebändertem Erdgeschoss und reichem Stuckdekor (u. a. Reiterrelief), von Karl Schmidt, 1889; Rückgebäude, ehem. dreigeschossiger verputzter Walmdachbau, gleichzeitig, vereinfachende um ein Geschoss reduzierte Wiederherstellung nach Schäden im Zuge des 2. Weltkriegs.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 2
833 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Residenzstraße 16
833 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Neurenaissance, 1869-70 von Franz Kil; mit älterem Kern.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
St.-Anna-Straße 6
833 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 14
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliederter Giebelbau, mit zwei Erkern und reichem Stuckdekor, 1898-99 von Leonhard Moll.&lt;/p&gt;
Haus zur Hundskugel
Architekt: Straub Johann Baptist, Boos Roman Anton
Erstellung: 1741
Hackenstraße 10
834 m Route
&lt;p&gt;Haus zur Hundskugel, Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Bau mit Putzgliederung, mit Hauszeichen &quot;Hundskugel&quot;, entstanden 1741 durch Um- oder weitgehenden Neubau, vielleicht um 1759 verändert; Wohnhaus der Bildhauer Johann Baptist Straub und Roman Anton Boos.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 9
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Ehem. Hofreitschule
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Marstallplatz 4
835 m Route
&lt;p&gt;Marstallplatz 4; Ehem. Hofreitschule, 1819-22 von Leo von Klenze, klassizistischer Monumentalbau als Mittelteil der ehemals den Marstallplatz im Osten dreiseitig umfassenden Gebäudegruppe des Hofmarstalls, von dem nur noch Reste erhalten sind; siehe Maximilianstraße 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa, Schmalschläger Johann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 16
836 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898-99 von R. Barbist und Johann Schmalschläger; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 18 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Schwarzer Saal
Erstellung: 1600

838 m Route
Am Gasteig
839 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1578 - Errichtung der Kapelle&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1820 - abgebrochen und wiederaufgebaut&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1926 - Bau des Umganges nach Altöttinger Vorbild&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 14
839 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Ohlmüllerstraße 19
839 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sendlinger Straße 41
840 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, breiter fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Hofflügel und rustizierter, rhythmisch gegliederter Stuckfassade, von J. G. Mayer, 1890/91.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 4
840 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Mittelrisalit, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Am Gasteig
840 m Route
&lt;p&gt;Die Loretokapelle ist an die Nikolaikirche angebaut und liegt leicht nach hinten versetzt. Sie wurde erstmals 1678 errichtet und 1820, im Gründungsjahr der Gemeinde St. Johann Baptist, ohne Genehmigung abgerissen und in größerer Form neu aufgebaut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 1926 wurde die Kapelle umgestaltet, inspiriert von der Gnadenkapelle in Altötting. Während der Bombenangriffe in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 brannte sie vollständig aus. Nach dem Wiederaufbau wurde der Altar am 10. Dezember 1955 geweiht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Holzstraße 2
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefront in klassizistischer Tradition, 1874-75 von Johann Widmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heindl Georg
Baustil: Historismus
Erstellung: 1886
Westermühlstraße 37
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Traufseitbau, von Georg Heindl, 1876, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfachend wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
Neubarocker Eisenzaun
Baustil: neubarock
Innere Wiener Straße 3
841 m Route
Innere Wiener Straße 3/5; Den zum Hofbräukeller gehörigen Garten umgibt ein Eisenzaun mit kugelbesetzten Pfeilern, neubarock.
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 5
843 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Ehem. Bürgerhaus
Architekt: Steinmetz Max, Strulberger Franz
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1869
Residenzstraße 17
843 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäftshaus, mehrfach (u.a. 1869) umgebaut, abermals 1890 von Max Steinmetz, Neurokoko-Fassade mit reichem Stuckdekor und Balkongittern nach Entwurf von Franz Strulberger.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Metzger Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Löwengrube 18
843 m Route
Geschäftshaus, im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut.
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
844 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des &quot;Praters&quot; (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Jahnstraße 24
845 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1888 von Christian Lorentzen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Westermühlstraße 20
846 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit Wechsel aus Einfach- und Doppelachsen, Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen und reichem Stuckdekor, von Heinrich Hilgert, 1886; Rückgebäude, dreigeschossiger Pultdachbau, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 15
847 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Stuckdekor, 1899 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Königsbau der Residenz
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz 3
847 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 3; Königsbau der Residenz, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826-35, nach Kriegszerstörung 1956-80 instandgesetzt; vgl. Residenzstraße 1.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1883
Jahnstraße 23
847 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, 1883 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Altheimer Eck 9
848 m Route
Altheimer Eck 9; Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1890
Westermühlstraße 41
848 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit palastartiger Neurenaissancefront, mit Wechsel aus Einfach- und Doppelachsen, Ädikulafenstern im 2. Obergeschoss, gebändertem Erd- und 1. Obergeschoss, 1890.&lt;/p&gt;
Allerheiligen-Hofkirche
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1837
Marstallplatz
848 m Route
&lt;p&gt;Die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz, erbaut 1826–1837 von Leo von Klenze im neoromanischen Stil, gilt als erster neobyzantinischer Kirchenbau Europas. Inspiriert von der Palastkapelle in Palermo ließ König Ludwig I. sie für die königliche Familie und die Öffentlichkeit errichten. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, blieb sie lange eine Ruine. Hans Döllgast sicherte sie 1972 als Mahnmal; ein vollständiger Umbau folgte 2000–2003 durch Guggenbichler und Netzer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute sind die Wände unverputzt, Schäden und restaurierte Bereiche bewusst sichtbar. Der Raum dient als Konzert- und Vortragssaal für bis zu 399 Personen. Mit schlichten Stahl-, Glas- und Betonelementen integriert, bewahrt die Kirche ihren Charakter als Denkmal der Kriegszerstörungen und beeindruckt durch ihre reduzierte Ästhetik.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1882
Holzstraße 4
849 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, romantisch im Rundbogenstil mit Maßwerkbalkonbrüstungen, 1882 von Franz Kil.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Walch Leonhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 24
849 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit flachen Seitenrisaliten und reicher Gliederung in Formen der Neurenaissance, von Leonhard Walch, 1886/87; Rückgebäude, Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau, gleichzeitig .&lt;/p&gt;
Maximiliansanlagen
850 m Route
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 8
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892.&lt;/p&gt;
Ehem. Bierbrauerhaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1834
Sendlinger Straße 50
851 m Route
&lt;p&gt;Sendlinger Straße 50-52; Ehem. Bierbrauerhaus, Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit stuckierten Fensterrahmungen und langgestreckter viergeschossiger Hofbebauung, von Georg Meister, bez. 1834, 1912/13 Um-, Aus-, bzw. Neubau der Rückgebäude.&lt;/p&gt;
Brunnstraße 1
854 m Route
&lt;p&gt;Teil des Radspielerhauses, 1875 diesem angeglichen; siehe Hackenstraße 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 26
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit Fassadengliederung im Stil der klassischen Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen und gebändertem Erdgeschoss, von Michael Mayer, 1887; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 28.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 7
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter.&lt;/p&gt;
Kellerstraße
855 m Route
Straßenpissoir; paraventartige Gusseisenkonstruktion, Ende 19. Jh., mit Beschlagwerkornament.
Mietshaus
Architekt: Bischoff Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 54
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckfassade und zwei Achsen breitem Mittelerker, von Alois Bischoff, 1884.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Sendlinger Straße 43
856 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Mietshaus, fünfgeschossiger schmaler Neurenaissancebau mit reich gegliederter Klinkerfassade und polygonalem Mittelerker, von Oscar Strelin, 1884/85.&lt;/p&gt;
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
Sendlinger-Tor-Platz 14
857 m Route
&lt;p&gt;Schule, siehe An der Hauptfeuerwache 15, langgestreckter monumentaler viergeschossiger Block mit flachem Walmdach in strengen Renaissanceformen, von August Voit d. J., 1876/77; südöstlich Turnhallenanbau mit Flachsatteldach im gleichen Stil, von Carl Hocheder d. Ä., 1891.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Boosstraße 8
857 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit abgeschrägter Ecke und Putzgliederung, bez. 1898.&lt;/p&gt;

857 m Route
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;1320 - Erste Erwähnung als&amp;nbsp;„domus iuguli“&lt;/li&gt; &lt;li&gt;1444 - wird im Salbuch der Stadt als&amp;nbsp;„Hacherhaus“ bezeichnet&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 28
858 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit Fassadengliederung im Stil der klassischen Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit und Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen, von Michael Mayer, 1887; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 17
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spitzwinkliger, reich gegliederter Neubarock-Eckbau, mit Erkern und Stuckdekor, 1899-1900 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Reifenstuel, M.
Altheimer Eck 6
859 m Route
Geschäfts- und Mietshaus, ursprünglich dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, 1861 von M. Reifenstuel aufgestockt und spätklassizistisch umgestaltet.
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
An der Hauptfeuerwache 15
859 m Route
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 16
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 14.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Altheimer Eck 13
861 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Jugendstil, Südteil mit Tor und Giebel von Heilmann und Littmann, 1908; Nordteil 1913.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 45
862 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, fünfgeschossiger stattlicher Satteldachbau des Historismus mit asymmetrischer Fassade, zwei Natursteinerkern und Mittelloggia, von Heinrich Volbehr, 1898/99, 1973 Erdgeschoss modernisiert.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus Krafft
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 56
862 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus Krafft, fünfgeschossiger, schmaler, neugotischer Walmdachbau mit reicher Natursteingliederung und rippengewölbter Loggia in prächtigem Erker, von Max Ostenrieder, 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
St.-Anna-Straße 10
862 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1900 von Müller und Kollmus.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmelzle A.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Holzstraße 6
863 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von A. Schmelzle.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Theatinerstraße 38
863 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, konkav-konvexe Jugendstil-Hausteinfassade, 1903 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Ridlerkloster
Erstellung: 1295
Max-Joseph-Platz
866 m Route
&lt;p&gt;1295 stiftete Heinrich Ridler in der Münchner Vorstadt ein Seelhaus für Frauen, das 1395 von Gabriel Ridler an den Max-Joseph-Platz verlegt wurde. In unmittelbarer Nähe zu Püttrichkloster und Franziskanern entstand ein geistlich geprägtes Stadtviertel. Ab 1409 besaßen die „Ridlerfrauen“ eine eigene Kirche „Auf der Stiege“. Die ursprünglich weltlich geführte Stiftung wurde 1396 dem Dritten Orden der Franziskaner übergeben; die Frauen mussten ehelos leben und unterlagen zunehmend strengen Ordensregeln. Ab 1621 lebten sie in strenger Klausur, pflegten Hofdamen und sangen das Brevier. Das Kloster gewann hohes Ansehen und verfügte über großen Grundbesitz. 1782 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst, offiziell wegen zu großer Nähe zur Residenz – faktisch aus finanziellen Interessen des Kurfürsten Karl Theodor. Die meisten Nonnen fanden Aufnahme in andere Klöster. Das Gebäude wurde ab 1783 abgetragen; 1835 entstand an seiner Stelle der Königsbau der Residenz.&lt;/p&gt;
Praterwehrbrücke
866 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Klenzestraße 58
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, 1882; bildet eine symmetrische Gruppe mit Jahnstraße 25.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrhaus St. Maximilian
Architekt: Schmidt Heinrich von
Erstellung: 1902
Wittelsbacherstraße 2
870 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrhaus St. Maximilian, viergeschossiger Eckbau mit barockisierender Fassadengliederung, mit von Volutengiebeln bekrönten Zwerchhäusern, Lisenen, rustiziertem Erdgeschoss und Stuckdekor, von Heinrich von Schmidt, 1901/02; mit Toreinfahrt, gleichzeitig&lt;/p&gt;
Antiquarium
Erstellung: 1571

870 m Route
Felsenbrunnen
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Marstallplatz
871 m Route
Marstallplatz; Felsenbrunnen, klassizistisch, bez. 1790.
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sendlinger Straße 60
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit sandsteinverkleideter Fassade, geplant von Georg Müller, 1896.&lt;/p&gt;
Bauerngirgl
Architekt: Seidl Gabriel von
Residenzstraße 19
873 m Route
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
874 m Route
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Holzstraße 8
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Max Sautter.&lt;/p&gt;
Mariahilfplatz 10
877 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Knabenschule der Au, zweigeschossiges, klassizistisches Traufhaus, bez. 1803.&lt;/p&gt;
Karl-Scharnagl-Ring
878 m Route
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brunnstraße 5
878 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Umbau Ende 19. Jh. durch Johann Thomas, im Kern wohl älter.&lt;/p&gt;
Kulturzentrum am Gasteig
Architekt: Raue, Rollenhagen, Lindemann und Grossmann
Erstellung: 1984
Rosenheimer-Straße 5
878 m Route
&lt;p&gt;Der Gasteig ist ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum in München und eines der größten seiner Art in Europa. Eröffnet 1985, liegt das markante Gebäude am rechten Isarufer im Stadtteil Haidhausen. Der Name leitet sich von seiner geografischen Lage ab, da „Gasteig“ so viel wie „steiler Weg“ bedeutet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Gasteig beherbergt mehrere Institutionen, darunter die Münchner Philharmoniker, die Stadtbibliothek München, die Volkshochschule München und die Hochschule für Musik und Theater München. Herzstück des Komplexes ist der Große Konzertsaal, der über 2.400 Plätze bietet und für seine Akustik bekannt ist. Neben diesem gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungsräume, darunter die Black Box und der Carl-Orff-Saal, die für Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und Kongresse genutzt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Architektonisch zeichnet sich der Gasteig durch seine Backsteinfassade und funktionale Gestaltung aus, die immer wieder Gegenstand von Diskussionen ist. Mit jährlich über einer Million Besuchern ist er ein zentraler Ort des kulturellen Lebens in München. Seit 2021 wird der Gasteig umfassend saniert, wobei Veranstaltungen vorübergehend im „Gasteig HP8“ in Sendling stattfinden. Der Gasteig ist ein Symbol für Münchens kulturelle Vielfalt und ein Treffpunkt für Bildung, Kunst und Kultur.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Pfarrstraße 12
878 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1881.&lt;/p&gt;
Mietshäuser
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Klenzestraße 60
879 m Route
&lt;p&gt;Klenzestraße 60/62; Mietshäuser, zu palastartiger Neurenaissancefront mit Seitenrisaliten vereinigt, Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1883 von Franz Rattenhuber.&lt;/p&gt;
Ehem. Augustinerkirche St. Johannes
Architekt: Schmidt Veit, Fischer Theodor
Baustil: Gotik
Erstellung: 1328
Neuhauser Straße 2
879 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Augustinerkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist, gotische Basilika (Ende 13.-15. Jh.), 1619/20 von Veit Schmidt frühbarock umgestaltet, 1803 profaniert (sog. Augustinerstock), 1914/15 von Theodor Fischer verändert und umgebaut; enthält das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, Läden und Amtsräume des Polizeipräsidiums (siehe Ettstraße 2/4, ehem. Augsutinerkloster).&lt;/p&gt;
Pfarrkirche Mariahilf
Architekt: Ohlmüller Joseph Daniel
Baustil: Neogotik
Erstellung: 1839
Mariahilfplatz 42
879 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche Mariahilf in der Au, frühes Werk der Neugotik, mit hohem Turm, 1831-39 von Joseph Daniel Ohlmüller; Inneres nach Kriegsschäden neugestaltet; freistehend in Platzmitte; mit einigen alten Ausstattungsstücken.&lt;/p&gt;
Gasthaus zum Schoberwirt
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 20
879 m Route
&lt;p&gt;Gasthaus zum Schoberwirt, biedermeierlicher Eckbau mit Stichbogenfenstern und neugotischen Türblättern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Pfarrstraße 10
881 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 20
882 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, bez. 1895.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 7
883 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, im Kern 1882.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 1
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; bildet mit Preysingstraße 2 eine Einheit.&lt;/p&gt;
Nordflügel des Damenstiftes
Architekt: Böhm Theobald
Baustil: spätbarock
Altheimer Eck 15
887 m Route
&lt;p&gt;Nordflügel des Damenstiftes zu St. Anna (vgl. Damenstiftstraße 3), langgestreckter Spätbarockbau des 18. Jh.; Wohnhaus des Musikinstrumentenbauers Theobald Böhm (Gedenktafel); Gedenktafel zur Baugeschichte.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Brunnstraße 7
891 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau, Neubau von 1898/99, auf spätmittelalterlicher Grundlage (Kelleranlagen).&lt;/p&gt;
Wilhelmsgymnasium
Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
892 m Route
&lt;p&gt;Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Kroneder Josef , Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Sendlinger Straße 62
892 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, stattlicher Neurenaissance-Eckbau mit prächtiger Stuckfassade und abgeschrägter, durch polygonalen Erker akzentuierter Ecke, von Josef Kroneder, 1884, und Ludwig Bayer, 1884-86.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 79
893 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1884 von Heinrich Hilgert.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrhof der Au
Erstellung: 1803
Mariahilfplatz 11
893 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrhof der Au, klassizistisches Traufseithaus von 1803, 1895 aufgestockt; an der Südseite des südlichen Seitenflügels (im Hof von Nr. 12) klassizistischer Wandbrunnen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 14
894 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, 1892.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Entenbachstraße 6
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierte Giebelfassade, 1900 von Johann Lang.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Jahnstraße 25
896 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, 1882 von Alois Barbist; bildet mit Klenzestraße 58 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
896 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 21
897 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Brunnstraße 6
898 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit Erker, bez. 1894; vgl. Damenstiftstraße 11.&lt;/p&gt;
Sendlinger Tor
Architekt: Zenetti Arnold, Bertsch Wilhelm
Baustil: Gotik
Erstellung: 1319
Sendlinger Straße 49
899 m Route
&lt;p&gt;Sendlinger Tor, Stadttor, Toranlage mit zwei sechseckig vorgeschobenen Flankentürme, großem Durchfahrtsbogen in der Schildmauer sowie seitlichen Zwingermauern in z. T. neugotischer Gliederung, im Kern 15. Jh., durch Arnold Zenetti 1860 restauriert, von Wilhelm Bertsch 1906 Durchfahrtsbogen und -gänge, nach Kriegsschäden teilerneuert.&lt;/p&gt;
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1782
Brunnstraße 9
900 m Route
&lt;p&gt;Spätbarockes Bürgerhaus, tiefer viergeschossiger spätbarocker Bau, errichtet 1782 unter Verwendung mittelalterlicher Bestandteile; Rückgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau von 1788.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Entenbachstraße 1
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1897.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 5
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, im Kern 1882, Jugendstil-Erkerfassade 1908.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Philip Adam
Baustil: Historismus
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 3
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, zur Hauptfront mit drei Erkern, Rustizierungen, Sichtziegel und Hausteingliederungen sowie Ädikulafenstern in den Hauptgeschossen und reichem Stuckdekor, von Philipp Adam, 1889/90, nach dem Zweiten Weltkrieg oberstes Geschoss vereinfachend wiederhergestellt; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Herzog-Wilhelm-Straße 31
904 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, im dreigeschossiger Bau mit konvex abgerundeter Südfassade, im Kern wohl 17. Jh., um 1984 wurde das Erdgeschoss dem Café Nachbarhaus Nr. 29 angeschlossen; Rückgebäude, dreigeschossiger Bau mit trapezförmigem Grundriss, umgebaut 1865, im Kern älter; Gruppe mit Nr. 29 und Kreuzstraße 23/25/27.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Seitzstraße 4
904 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach, reich gegliederter Stuckfassade und mächtigem Kranzgesim, um 1880.&lt;/p&gt;
Augustinerstraße
905 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1750
Brunnstraße 11
906 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus, fünfgeschossiger tiefer Bau mit Madonnenrelief, straßenseitig vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestockt, Fassade z. T. vereinfacht, 18./19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steinbauer Thomas
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Boosstraße 14
906 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Thomas Steinbauer.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 22
906 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, Eckbau mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerische Vereinsbank
Architekt: Thiersch Friedrich von, Martens Wilhelm, Sattler Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
907 m Route
Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin
Mietshaus
Architekt: Kampferseck Josef
Baustil: Historismus
Erstellung: 1894
Westermühlstraße 10
908 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1894 von Josef Kampferseck; ähnlich dem anschließenden Eckhaus Jahnstraße 30.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pfarrstraße 2
908 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Xaver Widmann.&lt;/p&gt;
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu
Architekt: Grübel Johann
Hartmannstraße 8
909 m Route
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu, 1846 zu Wohnhaus umgebaut, Aufstockung und neubarocke Fassadengestaltung 1891-92 von Johann Grübel.
Mietshaus
Architekt: Kampferseck Josef
Erstellung: 1895
Jahnstraße 30
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Balkongittern, 1895 von Josef Kampferseck; Gruppe mit Westermühlstraße 10.&lt;/p&gt;
Landesinstitut für Arbeitsschutz
Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Pfarrstraße 3
910 m Route
&lt;p&gt;Landesinstitut für Arbeitsschutz, Altbau (Südflügel) neubarock, 1905-06 von Adolf Schulze.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 64
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1884 von Michael Mayer.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Entenbachstraße 4
911 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätbiedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, um 1860.&lt;/p&gt;
Dresdner Bank
Architekt: Heilmann und Littmann, Wiedemann Josef
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Promenadeplatz 7
911 m Route
&lt;p&gt;Dresdner Bank, stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960-62.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 3
912 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, im Kern 1882.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1570
Herzog-Wilhelm-Straße 29
912 m Route
Kleinhaus, dreigeschossiger Bau, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl vor 1570, um 1857 aufgestockt, Erdgeschoss 1926 zum Konditorei-Café grundlegend umgebaut, Umbau und Erweiterung 1984, baulich mit Nr. 31 verbunden; Gruppe mit Nr. 31 und Kreuzstraße 23/25/27.
Polizeipräsidium
Architekt: Fischer Theodor, Bleeker Bernhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1913
Ettstraße 2
912 m Route
&lt;p&gt;Polizeipräsidium, weitläufiger, historisierender Komplex, mit Anklängen an Altmünchner Bauformen, von Theodor Fischer, 1910-13; mit Ausstattung; an der Ettstraße Einfriedung und Portal mit liegenden Löwenfiguren von Bernhard Bleeker, bauzeitlich; baulich im Zusammenhang mit der ehem. Augustinerkirche (Neuhauser Straße 2).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Damenstiftstraße 11
914 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; an der Ecke Marienfigur; Fortsetzung vgl. Brunnstraße 6.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Färbergraben 11
914 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1876.
Roiger-Haus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Kreuzstraße 1
914 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Roiger-Haus, über in Muschelkalk verkleideter Ladenzone viergeschossiger, langgestreckter Eckbau, mit turmbekröntem polygonalem Eckerker, darunter Baumskulptur mit Madonna, in Formen der Deutschen Renaissance mit spätgotischen Anklängen, von Max Ostenrieder mit Bauplastik von Anton Pruska, 1904/05, vereinfachter Wiederaufbau, nach 1945; vgl. auch Ensemble Altstadt, Straßenbild Kreuzstraße (s. o.) sowie Straßenbildfolge Hackenstraße-Brunnstraße.
Theatinerstraße 32
915 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, mit (zur Residenzstraße verbindender) sog. Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck
Tagesheimschule
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1888
Hochstraße 31
915 m Route
Ehem. Kinderasyl, jetzt Tagesheimschule, neubarocker Risalitbau, mit reichem Stuckdekor und Dachreiter, 1888-89 von Hartwig Eggers.
Kreuzstraße 23
916 m Route
Kreuzstraße 23; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit schlichter klassizistischer Fassadengestaltung, im Kern etwa um 1600, Aufstockung 1812; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 25, 27 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Kreuzstraße 27
916 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Kreuzstraße 27
916 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Mietshaus
Architekt: Steinbauer Thomas, Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Boosstraße 16
916 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung, 1898-1900 von Thomas Steinbauer mit Fassaden-Tektur von Georg Schneider.&lt;/p&gt;
Kreuzstraße 15
917 m Route
Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Putzbau mit schlichter spätklassizistischer Fassadengestaltung, im Kern vor 1570, Umbau, 1701, doppelte Aufstockung und Fassadenredaktion, durch A. Huber, 1863, Aufstockung, 2005.
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 24
917 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Strelin Oscar
Hartmannstraße 1
919 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, vielleicht 17. Jh., Fassade 1893 von Oscar Strelin historisierend übergangen (vor allem Dachausbauten).
Hofkapelle
Erstellung: 1603

921 m Route
Mietshaus
Architekt: Zeh August, Zeh Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Müllerstraße
922 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
922 m Route
Teil des Palais Montgelas, siehe Promenadeplatz 2.
Mietshaus
Architekt: Hönig Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Pestalozzistraße 8
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Josef Hönig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Müllerstraße 56
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit breitem, überhöhtem Mittelteil, zwei mehrgeschossigen Kastenerkern und reicher, dichter Putzgliederung, Jugendstil, von Karl Zeh 1907/08.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 47
923 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Georg Bürkel; Wohnhaus des Schriftstellers gen. Waldschmidt, der hier 1919 starb (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Städtisches Kinderasyl
Erstellung: 1889

923 m Route
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baumstraße 4
923 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1886 von Georg Meister.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Residenzstraße 24
926 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neuklassizistisch mit Jugendstilanklängen, reich gegliedert, 1906-07 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
ehem. Palais (Fugger-) Portia
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Barock
Erstellung: 1694
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
926 m Route
&lt;p&gt;Fassade des ehem. Palais (Fugger-) Portia, reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccali, 1693/94, umgestaltet von François de Cuvilliés der Ältere, 1737.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 11
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 9 eine Einheit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Seitzstraße 5
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, um 1826.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hauberger M.
Baustil: Nachbiedermeier
Erstellung: 1862
Holzstraße 14
927 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht nachbiedermeierlich, 1862 von M. Hauberger.&lt;/p&gt;
Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1963
Neuhauser Straße 17
927 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher, jetzt Kaufhaus Zweiflers, schmaler, sechsgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vollständig verglaster, zweischaliger Fassade, 1961-63 von Sep Ruf; horizontale Bänder der Geschossdecken durch feingliedrige Verstäbung vernetzt; Dachausbau mit Terrassen unter Aluminiumträger-Lamellen in Dachschrägenimitation.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thommen Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
St.-Anna-Straße 13
927 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, nach Plänen von Heinrich Thommen, 1887.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 9
929 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 11 eine Einheit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Historismus
Erstellung: 1898
Westermühlstraße 6
930 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1898 von Michael Mayer; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Ehem. Damenstift
Architekt: Widmann Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1784
Damenstiftstraße 3
930 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Damenstift, jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784-85 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15.&lt;/p&gt;
Gebsattelbrücke
Architekt: Fischer Theodor, Schneiber Viktor, Blössner August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gebsattelstraße
930 m Route
&lt;p&gt;Gebsattelbrücke; einbogig mit von Bronzevögeln bekrönten Obelisken auf dem Jugendstilgeländer, 1901 von Theodor Fischer; im Zuge der Hochstraße die Gebsattelstraße überquerend. Östlich anschließend an der Nordseite der Gebsattelstraße malerische Treppe mit Jugendstilgeländer und großer Bärenfigur von Viktor Schneiber; gegenüber im Westen weitere Treppe mit Terrasse und mit Wandbrunnen am Beginn, 1908 von August Blössner angebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1572
Damenstiftstraße 18
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Fassade mit Kern wohl barock.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Residenzstraße 25
931 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit Stuckdekor am Erker, 1899-1900 von Eugen Drollinger.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Damenstiftstraße 12
932 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief.&lt;/p&gt;
Kloster St. Anna
Erstellung: 1725

934 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Damenstiftstraße 16
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Bronzestatue von Orlando di Lasso
Architekt: Widmann Max, Lasso Orlando di
Erstellung: 1849
Promenadeplatz
935 m Route
Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 12
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 15
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger breiter Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Westermühlstraße 4
940 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1898 von Michael Mayer; Gruppe mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pestalozzistraße 17
940 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1875 von Johann Stoff.
Palais Lerchenfeld
Architekt: Gunetzrhainer Ignaz Anton
Baustil: Barock
Erstellung: 1726
Damenstiftstraße 8
941 m Route
&lt;p&gt;Palais Lerchenfeld, jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1780
Josephspitalstraße 2
941 m Route
Bürgerhaus mit Putzrahmen um die Fenster, vor 1780; Erdgeschoss verändert; an der Ecke Sebastiansfigur.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 68
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1884.&lt;/p&gt;
Ehem. Ballin-Haus
Architekt: Cube Gustav von, Stöhr Karl, Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1910
Promenadeplatz 9
941 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Ballin-Haus, jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909-10 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold.&lt;/p&gt;
Hofgartenstraße 8
941 m Route
St.-Anna-Straße 19
941 m Route
&lt;p&gt;Franziskanerkloster St. Anna, Altbau, im Kern 1727-37, jedoch erneuert; vgl. Seitzstraße 6; flankiert die Kirche (siehe St.-Anna-Straße 21).&lt;/p&gt;
Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna
Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1727
St.-Anna-Straße 21
941 m Route
&lt;p&gt;Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna in Lehel, längsovaler Zentralbau, 1727-33 von Johann Michael Fischer; die Fassade Rekonstruktion von 1965/66; mit Ausstattung; Kloster siehe Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Thierschstraße 49
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Rattenhuber.&lt;/p&gt;
Damenstiftskirche St. Anna
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Damenstiftstraße 1
942 m Route
&lt;p&gt;Kath. Damenstiftskirche St. Anna, im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732-35 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die römisch-katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie befindet sich im Hackenviertel der Altstadt an der Damenstiftstraße 1. 1671 gründete Henriette Adelheid von Savoyen das Kloster, das später durch Kurfürst Karl Albrecht gefördert wurde. Die heutige spätbarocke Kirche wurde zwischen 1732 und 1735 nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf, und das Kloster wurde säkularisiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während der Luftangriffe 1944 wurde die Kirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau unter Erwin Schleich dauerte bis 1980. Da nur Schwarzweißfotos als Vorlagen existierten, entschied man sich für Sepiatöne bei der Gestaltung der Deckenfresken und Altarbilder. Auffällig ist die Darstellung des Abendmahls in figürlicher Form, eine Seltenheit in Bayern. Heute ist die Kirche ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit barocker Architektur im 20. Jahrhundert.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Damenstiftstraße 6
943 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 18
943 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger stuckierter Neurenaissance-Eckbau mit breit abgeschrägter Ecke, nach Plänen von J. G. Mayer, 1878-80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 14
945 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Montgelas
Architekt: Herigoyen Emanuel Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Promenadeplatz 2
945 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Montgelas, jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer Eckbau, 1810-13 von Emanuel Joseph von Herigoyen, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sog. Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Reifenstuel N.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Residenzstraße 26
946 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1872 von N. Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Bayerische Versicherungskammer (Westbau)
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 48
947 m Route
&lt;p&gt;ersicherungsgebäude, viergeschossiger Walmdachblock mit einfach stuckierter Neurenaissancefassade, südlichem Eck- und abgeschrägtem Nordrisalit, 1877-79, vereinfacht; vgl. Sternstraße 3 und Gewürzmühlstraße 8.&lt;/p&gt;
Schmales Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Josephspitalstraße 4
947 m Route
Schmales Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.
Marstallplatz 8
948 m Route
&lt;p&gt;Marstallplatz 8; Bayerische Akademie der Wissenschaften, im Ostteil des Festsaalbaus der Residenz (siehe Hofgartenstraße 2); im sogenannten&amp;nbsp;Apothekenstock 1956-58 das Cuvilliéstheater eingebaut (siehe Residenzstraße 1/ Altes Residenztheater).&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1775
Damenstiftstraße 4
950 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus, frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;
Kloster der Armen Schulschwestern
Architekt: Boemmel Franz Xaver, Holzbauer Georg
Baustil: barockisierend
Mariahilfplatz 13
950 m Route
&lt;p&gt;Mariahilfplatz 13/14/15; Kloster und Schule der Armen Schulschwestern, barockisierender Komplex mit zwei Ädikulaportalen, 1935 von Franz Xaver Boemmel und Georg Holzbauer.&lt;/p&gt;
Allerheiligenkirche am Kreuz
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1485
Kreuzstraße 10
951 m Route
&lt;p&gt;Kath. Allerheiligenkirche am Kreuz, dreijochiger spätgotischer Saalbau mit hohem Chorturm in schlichtem Sichtziegelmauerwerk, um 1485, Chorturm, nach 1493, An- und Umbau, 17. und 18. Jh., Wiederaufbau in reduzierten Formen, 1947-49; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 7
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Holzstraße 29
952 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, 1896 von Oskar Strelin; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Pestalozzistraße 23
952 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, um 1860.&lt;/p&gt;
Neufeste
Erstellung: 1385

954 m Route
Neuveste
Erstellung: 1385

954 m Route
Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank
Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
956 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 18
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter, biedermeierlicher Eckbau mit profilierten Fensterrahmungen, 1865 von Franz Kil, Dachausbau und Ecktürme 1900.&lt;/p&gt;
Kardinal-Faulhaber-Straße
958 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 20
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1865.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Philip Adam
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 5
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit Fassadengliederung im Stil der deutschen Neurenaissance, mit Eck-, Flach- und Runderker, Jugendstil-Balkongeländern und rustiziertem Sockel, von Philipp Adam, 1890, nach dem Zweiten Weltkrieg Fassade stark vereinfacht; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
960 m Route
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Pestalozzistraße 16
961 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in schlichter Neurenaissance, 1884 von Carl Wilhelm Warmbach, die Aufstockung 1894.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rose Felix
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 6
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, ehemals viergeschossig, Eckbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit zwei Erkern, Rustikalisenen, reicher Putzgliederung und Masken, von Felix Rose, 1889/90, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfachend instandgesetzt und aufgestockt; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Preysingstraße 8
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Jahnstraße 36
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1887 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sailer Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Klenzestraße 89
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Georg Sailer.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Matthias Martin
Erstellung: 1570
Promenadeplatz 13
963 m Route
&lt;p&gt;Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jh., Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1851
Thalkirchner Straße 5
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1851.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Herzogspitalstraße 1
964 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, bez. 1893.&lt;/p&gt;
Städtische Kinderkrippe
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 8
964 m Route
&lt;p&gt;Städtische Kinderkrippe, freistehender Neubarockbau, 1893-94 von Karl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer I. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Platz 1
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit stuckierter Fassade und abgeschrägter Ecke mit Balkon, von J. G. Mayer, 1879/80.&lt;/p&gt;
ehemals Bronzestatue des Wiguläus Kreittmayr
Architekt: Schwanthaler Ludwig, Kreittmayr Wiguläus
Erstellung: 1845
Promenadeplatz
965 m Route
ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Jesuitenkirche St. Michael
Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
966 m Route
&lt;p&gt;Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.&lt;/p&gt;
Bronzestandbild von Kurfürst Max II. Emanuel
Architekt: Brugger Friedrich, Kurfürst Max II. Emanuel
Erstellung: 1861
Promenadeplatz
966 m Route
&lt;p&gt;Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Thierschstraße 51
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Platz
968 m Route
St.-Anna-Platz. Der St.-Anna-Platz mit der Pfarrkirche St. Anna, der gleichnamigen barocken Klosterkirche und der Platzrandbebauung ist als gelungene Platzschöpfung des späten 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Die relativ kleine Platzanlage ist repräsentativ für den Versuch, innerhalb eines ehemals vorstädtischen und nur locker bebauten Bereichs einen neuen städtebaulichen Akzent zu setzen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren an älteren Strukturen lediglich der Straßenraum der St.-Anna-Straße und die Klosterkirche St. Anna vorgegeben. Der Klosterkirche, die im Auftrag der Hieronymiten 1727-33 durch Johann Michael Fischer entstand, 1827 den Franziskanern übergeben worden war und zwischen 1807 und 1892 als Pfarrkirche diente, wurde 1852/53 durch August Voit eine neuromanische Zweiturmfassade vorgeblendet. Ein 1885 auf Münchner Architekten beschränkter Wettbewerb für eine neue Pfarrkirche im Lehel wurde zugunsten der Pläne Gabriel von Seidls entschieden. Weitgehend von Formen rheinischer Romanik inspiriert, entstand zwischen 1887 und 1892 die neue Pfarrkirche als aufwendiger, malerischer Sakralbau in neuromanischem Stil, der alten Pfarrkirche direkt gegenübergestellt. Die etwa zur gleichen Zeit erfolgte Platzrandbebauung ist im Nordosten, Osten und Südosten relativ eng an den neuen Kirchenbau herangezogen und hier dem niedrigeren Chorbereich entsprechend, auch optisch niedriger gehalten. Dem Portalbereich mit der hohen Einturmfassade im Westen ist dagegen mehr Platzraum zugeordnet und die Platzrandbebauung ist hier etwas höher gehalten. Von der auf sehr unregelmäßigem Grundriss erfolgten Randbebauung ist die im Neurenaissancestil gehaltene Häuserzeile auf der Südseite geschlossen erhalten. Der in der Platzmitte stehende Sakralbau ist durch die ihn umgebende Terrasse aus dem profanen Bereich deutlich abgesetzt. Wichtiger Bestandteil der malerischen Platzkonzeption ist der große Schalenbrunnen auf der Terrasse westlich der Kirche.
Versicherungsgebäude
Erstellung: 1879

970 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).&lt;/p&gt;
Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 1730
Promenadeplatz 15
970 m Route
&lt;p&gt;Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus, reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 1
970 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stuckierter Neurenaissancebau mit viergeschossigem Haupttrakt und einem am linken Ende vortretenden dreigeschossigen Annex, von Michael Reifenstuel, 1887/88.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Erstellung: 1897
Thalkirchner Straße 7
971 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Übergangsstil von Spätgotik zu Renaissance, erbaut vom Besitzer, Architekt Emerich Könyves; reich mit steinernen Skulpturen und Reliefs (bez. A. Kaindl 1897) dekoriert.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Holnstein
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
971 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
St.-Anna-Brunnen
Architekt: Pruska Anton, Seidl Gabriel von
Erstellung: 1894
St.-Anna-Platz
971 m Route
St.-Anna-Platz; St.-Anna-Brunnen, Schalenbrunnen, 1894 von Anton Pruska nach Entwurf von Gabriel von Seidl; an der Terrassenecke südwestlich der Kirche.
Promenadeplatz
Erstellung: 1780
Promenadeplatz
975 m Route
Promenadeplatz, 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 53
976 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; obere Geschosse z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sievers Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Albanistraße 7
976 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, fünfgeschossiger Satteldachbau, reich gegliedert&amp;nbsp;mit Erkern und Balkonen, Jugendstil, von Fritz Sievers, 1912/13.Jugendstil&lt;/p&gt;

976 m Route
Ehem. Elektrotechnische Fabrik Alois Zettler
Architekt: Zettler Alois, Weber Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Holzstraße 28
977 m Route
&lt;p&gt;Holzstraße 28/30; Ehem. Elektrotechnische Fabrik Alois Zettler, Jugendstilbau mit Stuckdekor, 1906 von Georg Weber; vgl. Pestalozzistraße 31.&lt;/p&gt;
Stattlicher Geschäftshausblock
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Sendlinger-Tor-Platz 10
977 m Route
Sendlinger-Tor-Platz 10/11; Stattlicher Geschäftshausblock, Jugendstil, 1913-14 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Stephansplatz 1
978 m Route
Mietshaus, schlichter Eckbau, Neurenaissance, um 1884 von Carl Wilhelm Warmbach; östlicher Abschluss des Platzes.
Kaiserhoftrakt
Erstellung: 1616

978 m Route
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Christophstraße 2
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern klassizistisch, 1828 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Bayerische Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
980 m Route
&lt;p&gt;Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).&lt;/p&gt;
Nischenbrunnen
Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
980 m Route
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
980 m Route
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Baumstraße 11
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor, 1889.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Christophstraße 4
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Ehem. Preysing-Palais
Architekt: Effner Joseph
Baustil: Regence-Stil
Erstellung: 1728
Residenzstraße 27
983 m Route
Maximiliansbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
983 m Route
&lt;p&gt;Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Gerstner Simpert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Jahnstraße 40
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Simpert Gerstner.&lt;/p&gt;
Palais Perusa
Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
984 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 14
985 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, stuckierte Doppelerkerfassade, 1899 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Spreti
Baustil: Barock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
985 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Holzhofstraße 8
987 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und dekoriert, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 6
988 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, um 1829.&lt;/p&gt;
Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
989 m Route
&lt;p&gt;Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindemann Lothar
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Pestalozzistraße 50
990 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, mit sieben Halbkreisreliefs, 1911 von Lothar Lindemann; Gruppe mit Nr. 48.
Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 11
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattliches Doppelhaus in Ecklage am Stephansplatz, reich stuckiert, in deutscher Renaissance mit Eckerkern und Giebeln, 1899 von Max Ostenrieder; mit Stephansplatz 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gallmayerstraße 2
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Stuckfries, um 1900.&lt;/p&gt;
Doppelhaus des mittleren 19. Jh.
Architekt: Barth Gabriel
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1855
Herzogspitalstraße 5
991 m Route
&lt;p&gt;Doppelhaus des mittleren 19. Jh., Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 8
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern klassizistisch, um 1829.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Innere Wiener Straße 18
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Festsaalbau der Residenz
Architekt: Schwanthaler Ludwig, Klenze Leo von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1842
Hofgartenstraße 2
993 m Route
&lt;p&gt;(siehe Residenzstraße 1 und Marstallplatz 8), langgestreckter Neurenaissancebau, 1832-42 von Leo von Klenze, im Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jh. Vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, vgl. Hofgarten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Thierschstraße 55
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in reich gegliederten Neurenaissanceformen, z. T. Rohbackstein, 1899 von Hermann Berthold.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Gerstner Simpert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Jahnstraße 42
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Simpert Gerstner.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Marckert Ludwig, Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1887
St.-Anna-Platz 2
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit stuckierter Doppelerkerfassade, von Ludwig Marckert, 1887 nach Fassadenentwurf von Gabriel von Seidl, nach Kriegsschäden 1951 weitgehend erneuert bzw. Fassade vereinfacht, mit Gedenktafel an Lion Feuchtwanger.&lt;/p&gt;
Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
996 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Asamstraße 17
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, 1910-11 von Karl Zeh.&lt;/p&gt;
Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen
Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
997 m Route
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.
Eckhaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
997 m Route
Eckhaus, Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur z. T. erhalten.
Mietshaus mit klassizistischer Fassade
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 8
999 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z.T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Perger Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pestalozzistraße 25
999 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Georg Perger.&lt;/p&gt;

Aventinstraße 7
32 m Route
Buttermelcherstraße 16
97 m Route
Buttermelcherstraße 10
118 m Route
Erhardtstraße
189 m Route
Klenzestraße 46
191 m Route
Klenzestraße 46
192 m Route
Klenzestraße 27
220 m Route
Westenriederstraße
228 m Route
Zweibrückenstraße 8
244 m Route
Zweibrückenstraße
252 m Route
Zweibrückenstraße 8
253 m Route
Reichenbachstraße 13
256 m Route
Deutsche Eiche
Gedenktafel
Reichenbachstraße 13
256 m Route
Lorenz von Westenrieder
Gedenktafel
1848
Westenriederstraße 21
266 m Route
4S

1997
Erhardtstraße
270 m Route
Erhardtstraße 27
274 m Route
Gärtnerplatz
282 m Route
Radlsteg
285 m Route
Isartorplatz
291 m Route
Isartorplatz
295 m Route
Isartorplatz
295 m Route
Gärtnerplatz
299 m Route
Zweibrückenstraße
301 m Route
Kiem Pauli
Gedenktafel
1984
Corneliusstraße 36
311 m Route
Dreifaltigkeitsplatz
311 m Route
Boschbrücke
311 m Route
Leo von Klenze
Büste
1867
Gärtnerplatz
319 m Route
Corneliusstraße
319 m Route
Viktualienmarkt
323 m Route
Zweibrückenstraße 12
329 m Route
Gäertner
335 m Route
Isartorplatz
344 m Route
Reichenbachstraße 27
347 m Route
Reichenbachstraße
352 m Route
Zerberus
Relief
1956
Zweibrückenstraße
352 m Route
Viktualienmarkt
357 m Route
Reichenbachstraße 27
360 m Route
Adler
Bronze
Zweibrückenstraße 12
363 m Route
Gärtnerplatz / Klenzestraße
366 m Route
Fischreiher
Brunnen
1955
Tal 12
372 m Route
Thomas-Wimmerring 1
372 m Route
Tal 13
375 m Route
Lueg ins Land
Gedenktafel
1853
Marienstraße 21
376 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
377 m Route
Viktualienmarkt
380 m Route
Viktualienmarkt
382 m Route
Museumsinsel
386 m Route
Erhardtstraße
387 m Route
Viktualienmarkt
388 m Route
Viktualienmarkt
393 m Route
Ludwigsbrücke
396 m Route
Ludwigsbrücke
Gedenktafel
1935
Ludwigsbrücke
396 m Route
Ludwigsbrücke
400 m Route
Viktualienmarkt 15
401 m Route
Liebherrstraße 13
405 m Route
Am Einlaß 1
406 m Route
Viktualienmarkt
407 m Route
Ludwigsbrücke
410 m Route
Heiliggeistspital
Gedenktafel
1852
Tal
410 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
411 m Route
Prälat-Miller-Weg
411 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
414 m Route
Prälat-Zistl-Straße 8
419 m Route
Albertus Magnus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
420 m Route
Galileo Galilei
Portraitbüste
Museumsinsel 1
421 m Route
Nikolaus Kopernikus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
421 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
423 m Route
Ludwigsbrücke
423 m Route
Stadtbefestigung
Gedenktafel
Herrnstraße 15
424 m Route
Museumsinsel 1
428 m Route
Museumsinsel 1
437 m Route
Oberanger 11
441 m Route
Prälat-Zistl-Straße 4
444 m Route
Thierschstraße 11
444 m Route
Tal 1
448 m Route
Sparkassenstraße
457 m Route
Tal
462 m Route
Maderbräugasse 4
463 m Route
#JulietToo
AR
2023
Marienplatz
464 m Route
Julia
Statue
1974
Marienplatz
464 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Petersplatz
475 m Route
Corneliusbrücke
476 m Route
Marienplatz
476 m Route
Sonnenuhr
Wandgemälde
1951
Zenneckbrücke
479 m Route
Marienplatz
480 m Route
Museumsinsel 1
481 m Route
Blumenstraße
485 m Route
Sebastiansplatz 12
488 m Route
Müllerstraße 5
488 m Route
Marienplatz 18
488 m Route
Turm

1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
489 m Route
Altes Rathaus
Infotafel
2022
Marienplatz
497 m Route
Ludwig der Bayer
Statue
1863
Tal
497 m Route
Marienplatz
497 m Route
Marienplatz
501 m Route
Marienplatz 13
502 m Route
Petersplatz
505 m Route
Kriegerdenkmal
Gedenktafel
Petersbergl
507 m Route
Zum Grünen Baum
Gedenktafel
1910
Steinsdorfstraße 14
507 m Route
Auf der Insel
507 m Route
Nieserstraße
508 m Route
Auf der Insel
509 m Route
Gedenktafel Maria Anna Lindmayr
Gedenkstein und Gedenktafel
Petersplatz 1
510 m Route
Onuphrius
Mosaik
1951
Marienplatz 17
511 m Route
Gedenktafel
Gedenktafel
Petersplatz
511 m Route
Kaufingerstraße 37
512 m Route
Marienplatz 18
512 m Route
Müllerstraße 5
514 m Route
Auf der Insel
515 m Route
Müllerstraße 18
517 m Route
Petersplatz 1
517 m Route
Rindermarkt 5
520 m Route
Müllerstraße 18
525 m Route
Burgstraße 4
528 m Route
Sebastiansplatz
528 m Route
Marienplatz 11
530 m Route
Bayerischer Löwe
Brunnen
1900
Platz 9
536 m Route
Hofbräuhaus
Gedenktafel
1897
Platzl 9
538 m Route
Burgstraße 6
538 m Route
Corneliusbrücke
546 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
550 m Route
Dienerstraße
551 m Route
Marienplatz
552 m Route
Marienplatz
554 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
554 m Route
Rosental 16
554 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
555 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
556 m Route
Marienplatz
556 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
560 m Route
Therese Gieshe
Wandbeschriftung
Falkenbergstraße
560 m Route
Stadtansicht
Mosaik
1964
Rosental 16
561 m Route
Müllerstraße 11
563 m Route
Rindermarkt
563 m Route
Marienplatz
565 m Route
Marienplatz
565 m Route
Marienplatz
565 m Route
Marienplatz
565 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
568 m Route
Burgstraße 5
568 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
568 m Route
Blumenstraße 28
568 m Route
Marienplatz 8
570 m Route
Zehn Gebote
Eingangstor
2006
Sankt-Jakobs-Platz
570 m Route
Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa
Gedenkstein und Gedenktafel
2010
Zeppelinstraße 67
574 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Gedenktafel
1966
Burgstraße 7
574 m Route
Dienerstraße 21
574 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
575 m Route
Mariensäule
Gedenksäule
1638
Marienplatz
575 m Route
Falckenbergstraße 2
577 m Route
Marienplatz
578 m Route
Marienplatz
578 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
579 m Route
Gang der Erinnerung
Gedenkraum
2006
Sankt-Jakobs-Platz
580 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 2
581 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 16
582 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
588 m Route
Alter Hof
588 m Route
Alter Hof
589 m Route
Rosenstraße
590 m Route
Rindermarkt
590 m Route
Neues Rathaus
Infotafel
Marienplatz
591 m Route
Pettenbeckstraße 6
591 m Route
Marienplatz 8
593 m Route
Eduard-Schmid-Straße
594 m Route
Pettenbeckstraße
595 m Route
Rindermarkt 18
596 m Route
Rindermarkt
596 m Route
Rosen-Apotheke
Gedenktafel
Rosenstraße 6
597 m Route
Unteranger 2
597 m Route
Marienplatz 8
599 m Route
Alter Hof
600 m Route
Ruffinihaus
Stuckaturen und Flachreliefs
Sendlinger Straße 1
600 m Route
Gedenktafel - Kosttor
Gedenktafel
1872
Platzl 5
601 m Route
Altenhofstraße
602 m Route
Alter Hof
Gedenkstein und Gedenktafel
1966
Alter Hof 2
602 m Route
Marienplatz
602 m Route
Mutter Theresia
Relief
1990
Unterer Anger 2
602 m Route
Marienplatz
602 m Route
Marienplatz
602 m Route
Marienplatz
603 m Route
Kaufingerstraße
605 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
606 m Route
Marienplatz
606 m Route
Ludwigsbrücke
607 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Peter von Osterwald
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Georg von Lori
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Lorenz Hübner
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Wiguläus Hundt
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Nikolaus Kratzer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Johann Hartlieb
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Aegidius Albertinus
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Georg Hörwarth
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Franz Xaver Kefer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Jakob Balde
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Johann Baptist Nießer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Hans der Heseloher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Lorenz von Westenrieder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Ulrich Fuetrer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Otto von Freising
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Wilhelm von Ockham
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Kaspar Ett
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Johann Caspar von Kerll
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Seraph Destouches
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Peter von Winter
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Eusebius Amort
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Konrad Sendlinger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Grünwalder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Orlando di Lasso
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Heinrich Braun
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Conrad Paumann
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Weigl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
N. Grunenwald
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Tulbeck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Roman Anton Boos
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Joachim Beich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Friedrich Sustris
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Christoph Schwarz
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans von der Biest
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Josef Chedeville
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Schwanthaler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Cosmas Damian Asam
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Egid Quirin Asam
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Nikolaus Prugger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Agostino Barelli
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Wolfgang Miller
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Georg Edlinger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Peter Candid
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Krumper
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Christoph Angermaier
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hubert Gerhard
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Mielich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Wendel Dietrich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Aegidius Trautenwolf
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Gabriel Angler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Jörg Ganghofer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans der Steinmeissel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Herzog Sigmund
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich von Straubing
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Pschorr
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Seyfried Schweppermann
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Floßmeister Heiß
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Kaspar Winzerer D. J.
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Lorenz Schrenck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich III. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Tuchmacher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans III. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Johann Graf von Werth
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Jörg Katzmair
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Martin Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Sebastian Senser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Jäger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Schmid von Kochel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Renata von Lothringen
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Anna Wölfl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hailwich die Wadlerin
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Maria Amalia
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Schiltberger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Rapote
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Schobser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Leonhard von Eck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich V. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Sigmund von Haimhausen
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph von Utzschneider
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Erasmus Fend
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Gabriel Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Ferdinand Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Simon Reiffenstuel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Friedrich Ligsalz
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Georg von Hauberrisser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Benjamin Thompson
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Monachia
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Joseph Marius Babo
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Bartholomäus Schrenck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Zacherias Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Xaver von Häberl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Gallmayer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Georg von Reichenbach
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph von Fraunhofer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Alois Senefelder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Hermann Josef Mitterer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Nockher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Christof Nussbaum
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Michael Pöppel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Ludwig I. der Kelheimer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Otto II. der Erlauchte
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Rudolf I. der Stammler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Ludwig II. der Strenge
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Albrecht IV. der Weise
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Wilhelm V. der Fromme
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Marienplatz
608 m Route
Kaiser Karl VII.
Ölgemälde
1875
Marienplatz
608 m Route
Alter Hof
610 m Route
Sendlinger Straße 2
611 m Route
Pfisterstraße
612 m Route
Prinzregentenstraße 1
612 m Route
Marienplatz
612 m Route
Rosenstraße 8
613 m Route
Marienplatz 8
614 m Route
Rosenstraße
615 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Marienplatz
617 m Route
Eduard-Schmid-Straße 1
617 m Route
Am Kosttor
622 m Route
Maximilianstraße 38
624 m Route
Marienplatz
626 m Route
Donisl
Gedenktafel
1980
Weinstraße 1
627 m Route
Marienplatz
629 m Route
Am Kosttor
629 m Route
Sparkassenstraße
631 m Route
Marienplatz 5
631 m Route
Marienplatz 1
634 m Route
Kindheit
Skulptur
Marienplatz
635 m Route
Jugend
Skulptur
Marienplatz
635 m Route
Erwachsener
Skulptur
Marienplatz
635 m Route
Greis
Skulptur
Marienplatz
635 m Route
Marienplatz
636 m Route
Dienerstraße 14
637 m Route
Marienplatz
637 m Route
Alter Hof
638 m Route
Sendlinger Straße 2
638 m Route
Marienplatz
639 m Route
Marienplatz
639 m Route
Weinstraße 1
641 m Route
Zeppelinstraße 41
641 m Route
Sendlinger Straße 2
641 m Route
Gesetz
Standfigur
Marienplatz
642 m Route
Marienplatz
644 m Route
Rosenheimer Straße 1
648 m Route
Weinstraße
654 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Johann Sebastian Senser
Gedenktafel
1982
Sendlinger Straße 4
658 m Route
Weinstraße
659 m Route
Weinstraße
659 m Route
Maximilianstraße 32
662 m Route
Blumenstraße 28
663 m Route
Blumenstraße 28
663 m Route
Blumenstraße 28
663 m Route
Blumenstraße 28
663 m Route
Weinstraße 3
664 m Route
Maximilianstraße 24
665 m Route
„Airborne“
Brunnen
2008
Oberanger 33
665 m Route
Maximilianstraße 42
665 m Route
Maximilianstraße 28
666 m Route
Sendlinger Straße
666 m Route
Reichenbachbrücke
668 m Route
Maximilianstraße 26
669 m Route
Sendlinger Straße 86
670 m Route
Zerbrochene Figur
Gußmodell
1996
Hofgraben
674 m Route
Marienplatz
675 m Route
Weinstraße
676 m Route
Weinstraße
676 m Route
Hofgraben
677 m Route
Hofgraben 4
678 m Route
Maximilianstraße 42
679 m Route
Dienerstraße
687 m Route
Dienerstraße
687 m Route
Dienerstraße
687 m Route
Kaufingerstraße 7
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Maximilianstraße 42
688 m Route
Holzsammler
Steinfigur
Eduard-Schmid-Straße 11
689 m Route
Maximilianstraße 42
690 m Route
Residenzstraße 3
692 m Route
Maximilianstraße 42
693 m Route
Sendlinger Straße
694 m Route
Reichenbachbrücke
697 m Route
Maximilianstraße
698 m Route
Maximilianstraße
698 m Route
Maximilianstraße
698 m Route
Maximilianstraße
698 m Route
Maximilianstraße
698 m Route
Maximilianstraße
698 m Route
Maximilianstraße
698 m Route
Praterinsel 6
700 m Route
Weinstraße
700 m Route
Joseph von Fraunhofer
Gedenktafel
1983
Thiereckstraße 3
700 m Route
Maximilianstraße 42
702 m Route
Reichenbachbrücke
704 m Route
Blumenstraße 32
705 m Route
Residenzstraße 3
706 m Route
Residenzstraße 3
706 m Route
Madonna
Relief
1904

708 m Route
Thierschstraße 41
708 m Route
Sendlinger Straße 75
709 m Route
Maximilianstraße
709 m Route
Klenzestraße 48
709 m Route
Frauenplatz 10
710 m Route
Blumenstraße 32
712 m Route
Reichenbachbrücke
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Maximilianstraße 42
717 m Route
Residenzstraße 5
719 m Route
Maximilianstraße 42
719 m Route
Franz-Prüller-Straße 12
719 m Route
Maximilianstraße 42
721 m Route
Reichenbachbrücke
722 m Route
Reichenbachbrücke
722 m Route
Joseph Fraunhofer
Standbild
1868
Maximilianstraße
722 m Route
Sendlinger Straße 19
724 m Route
Praterinsel
725 m Route
Frauenplatz
726 m Route
Frauenplatz 10
726 m Route
Residenzstraße 6
727 m Route
Herzog-Rudolf-Straße 1
732 m Route
Sendlinger Straße 23
733 m Route
Roßmarkt 3
738 m Route
Maximilianstraße 39
738 m Route
Maximilianstraße 39
739 m Route
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Max-Joseph-Platz
741 m Route
An der Hauptfeuerwache 8
741 m Route
Praterinsel
746 m Route
Schäffler-Straße 1
749 m Route
Sendlinger Straße 22
750 m Route
Maximilianstraße 39
753 m Route
Eduard-Schmid-Straße 15
753 m Route
Sammtstraße 3
754 m Route
Frauenplatz
755 m Route
Roßmarkt 15
756 m Route
Heilige Barbara
Steinskulptur
1954
Kaufingerstraße 23
758 m Route
Sendlinger Straße 29
763 m Route
Max-Joseph-Platz 2
764 m Route
Maximilianstraße 39
765 m Route
Maximilianstraße 39
767 m Route
St. Benno
Büste
1602
Frauenplatz
770 m Route
Liebfrauengasse
770 m Route
Müllerstraße 40
775 m Route
Max-Joseph-Platz
775 m Route
Oberanger 38
775 m Route
Praterinsel
777 m Route
Rosenheimerstraße 5
778 m Route
Theatinerstraße 45
779 m Route
Am Herrgottseck
782 m Route
Frauenplatz
783 m Route
Max-Joseph-Platz
787 m Route
Max-Joseph-Platz
787 m Route
Felicitas Publica
Bronzestatue
1835
Max-Joseph-Platz
788 m Route
Sendlinger Straße
789 m Route
Sendlinger Straße
789 m Route
Pfarrer-Rosenberger-Straße
790 m Route
Frauenplatz
790 m Route
Altkatholische Kirche
Gedenktafel
1913
Blumenstraße 36
790 m Route
Deutingerstraße
793 m Route
Perusastraße 15
793 m Route
Wurzerstraße 10
793 m Route
Am Herrgottseck 5
793 m Route
Frauenplatz
794 m Route
Frauenplatz
794 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Bronzestandbild
1619
Frauenplatz
794 m Route
Sendlinger Straße 34
794 m Route
Paar

1983
Asamstraße
796 m Route
Frauenplatz
797 m Route
Frauenplatz
798 m Route
Frauenplatz
798 m Route
Frauenplatz
798 m Route
Frauenplatz
798 m Route
Frauenplatz
798 m Route
Frauenplatz
799 m Route
Frauenplatz
800 m Route
Frauenkirche
802 m Route
Max-Joseph-Platz 1
803 m Route
Maximilianstraße
804 m Route
Frauenplatz 1
805 m Route
Kaufingerstraße 15
806 m Route
Frauenplatz
809 m Route
Rosenheimer Straße
810 m Route
St. Nepomuk
Statue
1746
Sendlinger Straße 34
811 m Route
Bouquet II
Skullptur
1967
Max-Joseph-Platz 1
812 m Route
Max II. König von Bayern
Bronzestatue
1875
Maximilianstraße
813 m Route
Maximilianstraße
814 m Route
Gerechtigkeit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Stärke
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Weisheit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Maximilianstraße
814 m Route
Maximilianstraße
814 m Route
Maximilianstraße
814 m Route
Maxmonument - Pfalz
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Maximilianstraße
814 m Route
Kaufingerstraße 28
818 m Route
Am Gasteig 1
819 m Route
Residenstraße 15
819 m Route
Schäfflerstraße 2
820 m Route
Frauenplatz 1
822 m Route
Innere-Wiener-Straße
822 m Route
Quellenstrasse
822 m Route
Rosenheimer Straße
824 m Route
Frauenplatz
824 m Route
Frauenplatz
824 m Route
Theatinerstraße 8
826 m Route
Theatinerstraße
826 m Route
Kaufingerstraße
827 m Route
Theatinerstraße
827 m Route
Asamstraße
828 m Route
Hackenstraße 10
830 m Route
Rosenheimer Straße
834 m Route
Marstallplatz
834 m Route
Innere Wiener Straße 1
835 m Route
Frauenplatz
837 m Route
Hackenstraße 7
840 m Route
Windenmacherstraße
842 m Route
Frauenplatz
842 m Route
Marstallplatz
844 m Route
Marstallplatz
844 m Route
Asamstraße
848 m Route
Gebrüder Asam
Gedenktafel
1983
Asamhof
848 m Route
Neuhauser Straße 2
852 m Route
Neuhauser Straße 2
852 m Route
Maximilianstraße
853 m Route
Mariahilfplatz
853 m Route
Maximilianstraße
854 m Route
Vier Wasserbecken
Brunnen
2022
Augustinerstraße
854 m Route
Neuhauser Straße 2
856 m Route
Inklusionpunkte
Aluminium, pulverbeschichtet
2018
Rosenheimer Straße 5
857 m Route
Maximilianstraße
857 m Route
Votiv 68
Plastik
1969
Max-Joseph-Platz 3
858 m Route
Cicero
Fresco
Maximilianstraße
858 m Route
Mariahilfplatz
859 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Bodendenkmal
2023
Frauenplatz
859 m Route
Hackenstraße 12
859 m Route
Theatinerstraße 10
860 m Route
Kreuzstraße 3
861 m Route
Mariahilfplatz 4
862 m Route
Hotterstraße
864 m Route
Theatinerstraße 12
870 m Route
Hl. Nepomuk
Statue
1857
Praterwehrbrücke
870 m Route
Alfons-Goppel-Straße
871 m Route
Alfons-Goppel-Straße
872 m Route
Satyr 1
Bronzestatue
1578

874 m Route
Satyr 2
Bronzestatue
1578

874 m Route
Praterinsel 3
875 m Route
Lehel
Gedenktafel
1952
Bürkleinstraße 14
878 m Route
Neptun
Bronzefigur
1628
Max-Joseph-Platz
878 m Route
Mariahilfsplatz
879 m Route
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Altheimer Eck 15
884 m Route
Mariahilfplatz 11
885 m Route
Theobald Böhm
Gedenktafel
1964
Altheimer Eck 15
888 m Route
Altheimer Eck 15
888 m Route
Thierschstraße
888 m Route
Thierschstraße
889 m Route
Sendlinger Straße 89
890 m Route
Pumuckel-Ampel
Ampel
2025
Sternstraße
892 m Route
Löwengrube 25
895 m Route
Mariahilfplatz 42
895 m Route
Maximilianstraße 81
898 m Route
Alfons-Goppel-Straße
898 m Route
Neuhauser Straße 11
906 m Route
Neuhauser Straße 11
906 m Route
Eisner Kurt
Gedenktafel
1976
Promenadeplatz
908 m Route
Residenzstraße 23
Gedenktafel
1958
Residenzstraße 23
910 m Route
Richard Strauss
Gedenktafel
1963
Altheimer Eck 16
912 m Route
Altheimer Eck
912 m Route
Löwengrube
914 m Route
Gebsattelstraße 1
915 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 30
918 m Route
Kreuzstraße 29
919 m Route
Sendlinger Tor
919 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
923 m Route
Augustinerstock
Gedenktafel
1913
Ettstraße 2
923 m Route
Residenzstraße 1
924 m Route
Kurt Eisner
Bodenplatte
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
925 m Route
Neptun
Bronzefigur
1555

928 m Route
Gebsattelstraße
929 m Route
Damenstiftstraße 18
929 m Route
Damenstiftstraße 3
930 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
930 m Route
Löwengrube
930 m Route
Maximilianstraße 53
932 m Route
Maximiliansbrücke
933 m Route
Supraporte
Glasurkeramik

934 m Route
Kreuzstraße 10
935 m Route
Theatinerstraße 16
938 m Route
Orlando di Lasso
Bronzestandbild
1849
Promenadeplatz
940 m Route
Damenstiftstraße 8
941 m Route
Hofgartenstraße 8
943 m Route
Promenadeplatz 9
943 m Route
Sankt-Anna-Straße
944 m Route
Sankt-Anna-Straße
944 m Route
Alois Senefelder
Gedenktafel
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
945 m Route
Hofgartenstraße 8
947 m Route
Residenzstraße
947 m Route
Am Neudeck
949 m Route
Neuhauser Straße 23
949 m Route
Residenzstraße
950 m Route
Neuhauser Straße 6
950 m Route
Residenzstraße
950 m Route
Residenzstraße
950 m Route
Residenzstraße
950 m Route
Salvatorstraße 3
952 m Route
Neuhauser Straße
952 m Route
Neuhauser Straße
952 m Route
Neuhauser Straße
953 m Route
Neuhauser Straße 52
954 m Route
Promenadeplatz 4
954 m Route
Franziskusbrunnen
Brunnen
1960
Mariahilfplatz
955 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
957 m Route
Maximiliansbrücke
958 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Bodeninstallation aus Bronze
1995
Viscardigasse
959 m Route
Rosenheimer Straße 11
960 m Route
Neuhauser Straße 23
960 m Route
Löwengrube 1
961 m Route
Neuhauser Straße
962 m Route
Holzstraße
964 m Route
Promenadeplatz
964 m Route
Sankt-Anna-Straße
965 m Route
Mariahilfplatz
965 m Route
Alfons-Goppel-Straße
966 m Route
Josephspitalstraße 6
966 m Route
Residenzstraße
967 m Route
Residenzstraße
967 m Route
Residenzstraße
967 m Route
Residenzstraße
967 m Route
Widenmayerstraße 1
967 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
967 m Route
Neuhauser Straße 52
971 m Route
Alfons-Goppel-Straße 11
972 m Route
Mariahilfplatz 17
974 m Route
St.-Anna-Platz
975 m Route
Residenzstraße
975 m Route
Sternstraße 3
977 m Route
Promenadeplatz 15
977 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
978 m Route
Maria Magdalena
Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23
980 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Residenstraße
981 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Neuhauser Straße 23
982 m Route
Industrie
Skulptur
Kardinal-Faulhaber-Straße
984 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
984 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
985 m Route
Sankt-Anna-Straße
987 m Route
Neuhauser Straße
987 m Route
Seemann mit Boot
Kupfertreibarbeit
Widenmayertstraße 3
987 m Route
St.-Anna-Platz 2
987 m Route
Widenmayerstraße 2
988 m Route
Maxburgstraße
988 m Route
Promenadeplatz
988 m Route
Herzogspitalstraße 5
989 m Route
Neuhauser Straße 8
990 m Route
Neuhauser Straße 8
990 m Route
Promenadeplatz
990 m Route
Sankt-Anna-Straße 19
991 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Gedenktafel
1786
Maxburgstraße
991 m Route
Juden kehrt zurück
Gedenktafel
1990
Residenzstraße
991 m Route
Neuhauser Straße
992 m Route
Widenmayerstraße
992 m Route
Otto der Erlauchte
Standbild
1837

994 m Route
Stephansplatz
995 m Route
Ohlmüllerstraße
996 m Route
Feldherr Tilly
Statue
1844
Odeonsplatz
996 m Route
Promenadeplatz
996 m Route
Promenadeplatz
996 m Route
Promenadeplatz
996 m Route
Promenadeplatz
996 m Route
Promenadeplatz
996 m Route
Promenadeplatz
996 m Route
Promenadeplatz
996 m Route
1961

1960
Promenadeplatz
996 m Route
Pestalozzistraße 40
997 m Route
Odeonsplatz
998 m Route
Stephansplatz
999 m Route
Odeonsplatz
999 m Route
Odeonsplatz
999 m Route
Georg Elser
Bodenplatte
1989
Rosenheimer Straße
1,00 km Route

Schindler, Necha
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
82 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Eli
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
82 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Klara Kela
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
82 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dow, Issachar
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
82 m Route
Steinberg, Issachar Dow
Erinnerungsstele
Buttermelcherstraße 14
82 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meyer, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 22
86 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feibusch, Emilie
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 4
102 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hess, Leo
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 4
102 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schindler, Abraham Jitzchak
Biographisches Gedenkbuch
Buttermelcherstraße 14
104 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Michalski, Anna Julie
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 28
113 m Route
Heymann, Olga
Biographisches Gedenkbuch
Kohlstraße 3
119 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 38
122 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Metzger, Jakob Eduard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Wolff, Israel
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppmair, Irmgard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Maier, Martha
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Leimberg, Bernhard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Leimberg, Fanny
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Leimberg, Erna
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Feder, Herbert
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Gaber, Alfred
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Mendl, Arnold
Stolperstein
Rumfordstraße 28
124 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinheimer, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 29
131 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Prölsdorfer, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 29
131 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adelsberger, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 12
140 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feldmeier, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 1
171 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Berthold
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 14
189 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gerstner, Matthias
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 22
190 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Isaak
Erinnerungsstele
Frauenstraße 24
191 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Julius
Erinnerungsstele
Frauenstraße 24
191 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Klara
Erinnerungstafel
Frauenstraße 24
191 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaiser, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 38
192 m Route
Kern, Eva
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 21
192 m Route
Bacharach, Isaak
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
193 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
193 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Karoline (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
193 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbaum, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
193 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Moritz
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
197 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Maximiliane
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
197 m Route
Rosenfeld, Beate
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
197 m Route
Rosenfeld, Hildegard
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
197 m Route
Michaelis, Emma Selma
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 40
203 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rehfeldt, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 16
223 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spira, Salomon
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
246 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levi, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 8
246 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirschmann, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
246 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pfeifer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 46
268 m Route
Gift (künstlername: Grifft), Emil
Biographisches Gedenkbuch
Bob-van-Benthem-Platz 1
268 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lövenstein, Arno
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 1
279 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Traub, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
280 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Traub, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
280 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Laurent, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Tal 50
295 m Route
Hartmann, Hans Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 20
299 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Obarzanek, Josef Leib
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 22
299 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Roschätzky, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Westenriederstraße 9
301 m Route
Borodowitsch, Dora (Doris)
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 3
310 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Utzschneiderstraße 10
312 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Emma
Stolperstein
Reichenbachstraße 21
315 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Josef
Stolperstein
Reichenbachstraße 21
315 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hahn, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 13
317 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 20
334 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Hedwig
Erinnerungsstele
Corneliusstraße 12
337 m Route
Schuster, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 12
337 m Route
Bender, Amalie
Stolperstein
Liebherrstraße 20
340 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Justin
Stolperstein
Liebherrstraße 20
340 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Moritz
Stolperstein
Liebherrstraße 20
340 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kupfer, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fleischer, Meta
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Rachel
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Sabine
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
363 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
363 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Sabine (Sabina)
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
363 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
363 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fabian, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 5
377 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stiefel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Isartorplatz 3
381 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 1
381 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holz, Rudolf
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 1
381 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 2
385 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Franziska (Fanny)
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 2
385 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Julius
Erinnerungsstele
Corneliusstraße 2
388 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Dittmar
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Gertraud Babette
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Max
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Jost Joachim
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Leo (Loebel Leopold)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
393 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oertel, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Erhardtstraße 12
403 m Route
Oertel, Maria Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Erhardtstraße 12
403 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bauer, Else
Stolperstein
Baaderstraße 45
405 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaltenbacher, Josef
Erinnerungstafel

407 m Route
Obereder, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Tal 1
414 m Route
Brader, Elise
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 17
418 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Jette Ida
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
426 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
426 m Route
Kluckert, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 24
427 m Route
Schlang, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Viktualienmarkt 6
434 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Betz, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Sparkassenstraße 2
444 m Route
Petermann, Paulus
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 47
445 m Route
Epstein, Anita
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 38
453 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Beate
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 38
453 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 1
462 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberger, Justin
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
464 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
464 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Jeanette
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
464 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Freimann, Max
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 14
465 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haberl, Alois
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 21
465 m Route
Bensinger, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 14
465 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eisenberg, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Rosental 9
466 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wojczak, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 9
469 m Route
Stahl, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinsdorfstraße 15
472 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Raphael Abraham
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 48
496 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Friedrich, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 3
497 m Route
Müller, Karolina (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 22
502 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Röhrl, Rosina
Biographisches Gedenkbuch
Rindermarkt 1
504 m Route
Wambold, Babette (Barbara)
Biographisches Gedenkbuch
Theklastraße 1
505 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Lucy
Biographisches Gedenkbuch
Rosental 4
515 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hiller, Rosa
Erinnerungstafel
Burgstraße 1
522 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Oskar Ignaz
Biographisches Gedenkbuch
Mannhardtstraße 7
529 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Karl
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Hedwig
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Graf, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
539 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schiff, Ilse Joliska
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
539 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
546 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
546 m Route
Kaufmann, Saly
Stolperstein
Thierschstraße 25
546 m Route
Kaufmann, Käthe
Stolperstein
Thierschstraße 25
546 m Route
Lewy, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 4
549 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Elfriede(Friedl) Chawa
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
551 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Paula Breindel
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
551 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wassermann, Paul Franz
Erinnerungstafel
Fraunhoferstraße 26
556 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Emma
Erinnerungsstele
Marienplatz 22
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldstein, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldstein, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Emma
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 22
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Erich Emanuel
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 22
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Hertha
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 22
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wassermann, Paul Franz
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 26
570 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reischl, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
St.-Jakobs-Platz 12
574 m Route
Rosenthal, Abraham (gen. Adolf)
Biographisches Gedenkbuch
Thomas-Wimmer-Ring 17
574 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lassmann, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Stahl, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Stern, Theodor
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Grünfeld, Dorothea
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Grünfeld, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Manstein, Ernst von
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Hanover, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Neustädter, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Obermayer, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Hecht, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Oppenheimer, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Bergmann, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Rein, Marianne
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Kastanienbaum, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Katzmann, Ingeborg
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Eckmann, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Koester, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 9
577 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schönwiesner, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Schuster, Siegbert
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Schwabacher, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
577 m Route
Fahrmeier, Karoline
Biographisches Gedenkbuch
Rosenstraße 5
581 m Route
Weiss, Elisabeth
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
582 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Ernst
Stolperstein
Schweigerstraße 2
583 m Route
Hughes, Theres
Stolperstein
Schweigerstraße 2
583 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Artur
Stolperstein
Schweigerstraße 2
583 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eppstein, Siegfried
Stolperstein
Thierschstraße 25
583 m Route
Springer, Dorline
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
584 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weiss, Joseph
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
584 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Max
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
585 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bach, Hermine
Stolperstein
Thierschstraße 25
588 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eppstein, Henriette
Stolperstein
Thierschstraße 25
588 m Route
Neu, Helene
Stolperstein
Thierschstraße 25
591 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Polzmacher, Otto
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 28
596 m Route
Berge, Emanuel
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
608 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Antonie
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
609 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Mathilde
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
609 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Nathan
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
609 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Allersheimer, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 23
611 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sternau, Alfred Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 6
615 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sternau, Hannelore (Lore) Eva
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 6
615 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cheikowsky, Elsa
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 1
616 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levi, Edith
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
625 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
625 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Günther Karl Heinz
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
625 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oppenheimer, Gitta
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 2
633 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwarz, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
638 m Route
Lachner, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
638 m Route
Grünsteidl, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
638 m Route
Sanftl, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
638 m Route
Mandelbaum, Kurt
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 57
639 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Baumann, Babette
Biographisches Gedenkbuch
Lilienstraße 1
640 m Route
Strauss, Siegfried
Biographisches Gedenkbuch
Schweigerstraße 6
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stöhr, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Unterer Anger 19
644 m Route
Eismann, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 30
644 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Bitja Debora
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Menni
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Moritz (Moritz)
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Ruth Regina
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bernstein, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 3
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiefer, Meta
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 18
662 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rowohlt, Emilie (Emmy)
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
664 m Route
Weil, Edgar
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seger, Julius Peter
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Tintner, Hans
Erinnerungsstele
Maximilianstraße 26
664 m Route
Fischl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
666 m Route
Moebs, Rudolf (Rudi)
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
666 m Route
Eckert, Max
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
666 m Route
Sporer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
670 m Route
Flora, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
670 m Route
Karl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
670 m Route
Flank, Albert Julius
Biographisches Gedenkbuch
Zeppelinstraße 33
674 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hamberger, Josefine
Stolperstein
Mariahilfstraße 7
679 m Route
Helbing, Dora
Stolperstein
Mariahilfstraße 9
679 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Benno
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
683 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 26
683 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steidle, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
685 m Route
Diepold, Gabriele
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
685 m Route
Loeb, Leo Friedrich/Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Kaufingerstraße 14
690 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Gabriele
Biographisches Gedenkbuch
Kaufingerstraße 14
690 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Danzig, Emanuel
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 29
694 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Malia
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
696 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstr. 15
696 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mettbach, Karl August
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 1
698 m Route
Mettbach, Lorenz
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 1
698 m Route
Subiski, Hirsch
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
700 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Subiski, Rebekka
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
700 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rauchwerk, Ignaz Jitzchak
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
700 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gänswein, August
Erinnerungstafel
Müllerstraße 34
702 m Route
Wallach, Max
Erinnerungsstele
Residenzstraße 3
705 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lißmann, Bertha
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 8
707 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Finkelscherer, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Rudolf-Straße 1
716 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, Elisabeth Charlotte (Lieselotte)
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Rudolf-Straße 1
716 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Isaak
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
718 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Jakob
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
718 m Route
Malia, Jakob
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
718 m Route
Malia, Wolfgang
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
718 m Route
Epstein, Hugo
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 1
722 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Wilhelm
Stolperstein
Ickstattstraße 13
722 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosner, Erna
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Rosner, Henriette
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Rosner, Rosa Leonora
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Rosner, Samuel
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Stern, Aron Armin
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Stern, Henriette Lotte
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Stern, Wilhelm
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosner, Gusta
Stolperstein
Ickstattstraße 13
723 m Route
Bernhard, Haas
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 38
723 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Abraham Adolft
Biographisches Gedenkbuch
Ickstattstraße 13
723 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünbaum, Miriam
Stolperstein
Ickstattstraße 13
724 m Route
Daffner, Hugo
Erinnerungstafel
Ickstattstraße 17
728 m Route
Sattler, Brunhilde
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 3
728 m Route
Sattler, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
728 m Route
Sattler, Gerda
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
728 m Route
Sattler, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
728 m Route
Sattler, Veronika Margarete Lona
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
728 m Route
Koronczyk, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 1
730 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Großer, Beila (Berta)
Stolperstein
Ickstattstraße 26
733 m Route
Großer, Salomon
Stolperstein
Ickstattstraße 26
733 m Route
Dingfelder, Leo
Biographisches Gedenkbuch
Bereiteranger 15
742 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiger, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 11
743 m Route
Wilhelmi, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 11
743 m Route
Blumenfeld, Hanna
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 33
751 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fuldauer, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Zeppelinstraße 8
760 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dietl, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
774 m Route
Reis, Rosa
Erinnerungstafel
Hackenstraße 4
780 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jaffé, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 47
781 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reis, Emanuel
Erinnerungsstele
Hackenstraße 4
782 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Häbich, Walter
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 30
783 m Route
Oster, Armand
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 46
786 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Bella
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
795 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Hedwig
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
795 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Jakob
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
795 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Häbich, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 32
797 m Route
Picard, Maximilian Sigmund
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 7
797 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Langohr, Margarethe
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 5
798 m Route
Zieglwallner, Fritz
Erinnerungsstele
Karl-Scharnagl-Ring
799 m Route
Stern, Albert
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Rudolf-Straße 9
800 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hummel, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 9
802 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Lilli
Erinnerungsstele
Theatinerstraße 7
807 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Henriette
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
816 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hausner, Bernhard
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
816 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünzeug, Albert
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
817 m Route
Grünzeug, Eva
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
817 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünzeug, Max
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
817 m Route
Blumenberg, Mina (Mirl)
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
823 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandel, Eva Chawa
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
823 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandel, Leon (Arie Leib)
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
823 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Krippel, Klara Chana
Erinnerungsstele
Westermühlstraße 37
823 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hechinger, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 14
827 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hechinger, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 14
827 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winterhalter, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Residenzstraße 15
828 m Route
Wegner, Reisa (Retza, Therese)
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 46
829 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hausner, Josef
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
829 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fried, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
830 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fried, Max
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
830 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feder, Betty (Bajla, Barbara)
Biographisches Gedenkbuch
Westermühlstraße 21
831 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Diem, Theodolinde &quot;Thea&quot;
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
834 m Route
Keiss, Stefan
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
834 m Route
Kahn, Erwin
Erinnerungstafel
Hans-Sachs-Straße 18
843 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Julius
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
849 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kahn, Erwin Elias
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 18
849 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marschall, Rosina
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
851 m Route
Strauß, Heinrich (Heini)
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
851 m Route
Wassermann, Laura
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 43
851 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Mathilde Berta
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
851 m Route
Held, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
851 m Route
Pohl, Maria Ilka
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
851 m Route
Schmidt, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
851 m Route
Kissinger, Ferdinand
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
865 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber, Ida
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
866 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber, Salomon
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
866 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber
Kissinger, Albert
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
866 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Manfred
Erinnerungsstele
Bürkelstraße 20
866 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kocherthaler, Emanuel
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
867 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kocherthaler, Rosa
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
867 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lipcowitz, Henriette
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
867 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Simon
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
868 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolff, Milli
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
869 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Jenny
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
869 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Einstein, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
869 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Babette (Betty)
Biographisches Gedenkbuch
Westemühlstraße 7
887 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Westemühlstraße 7
887 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sundheimer, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 3
893 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fischler, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 4
894 m Route
Fischler, Georg
Stolperstein
Baumstraße 4
894 m Route
Heynemann, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 27
909 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kronheimer, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
912 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gojmerac, Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Westermühlstraße 3
914 m Route
Strauß, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Godlewsky, Bella
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Godlewsky, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Godlewsky, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Ascher, David
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Ascher, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Bacharach, Dora
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Bacharach, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Weinschenk, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Weinschenk, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Haymann, Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Zechermann, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Zechermann, Martha Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Bacharach, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Bloch, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Bloch, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Isner, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
917 m Route
Neuburger, Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
918 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinbach, Venantius
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Bamberger, Robert
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Held, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Pohl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Pohl, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Herzensberger, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Dimpfl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Schneider, Balbine
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
934 m Route
Ballin, Bella
Biographisches Gedenkbuch
Residenzstraße 25
935 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Emilie
Biographisches Gedenkbuch
Josephspitalstraße 1
935 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stark, Rita Irmgard
Biographisches Gedenkbuch
Seitzstraße 5
943 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Altmann, Fajwel Philipp
Stolperstein
Holzstraße 29
944 m Route
Altmann, Maier Max
Stolperstein
Holzstraße 29
944 m Route
Mosbacher, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 30
957 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwarz, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 26
958 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 26
958 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Beck, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 9
964 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schimmer, Therese
Biographisches Gedenkbuch
Hofgartenstraße 8
967 m Route
Schnapp, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 11
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Gebsattelstraße 8
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wainschel, Adeline (Adelina)
Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wainschel, Lothar
Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Berliner, Jakob (Jacob)
Biographisches Gedenkbuch
Asamstraße 17
994 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hellmann, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Holzhofstraße 6
999 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Aventinstraße 7
32 m Route
Brunnen Aventinstraße
Buttermelcherstraße 16
97 m Route
Kälbl-Mühle
Altarstein
Koenig Fritz
1954
Buttermelcherstraße 10
118 m Route
Altarstein
Moses und das Goldene Kalb
Pfeffer Sebastian, Pfeffer Stephan
Frauenstraße
167 m Route
Moses und das Goldene Kalb
Cross Bend
King, Phillip
1978
Erhardtstraße
189 m Route
Cross Bend
Aschenputtelrelief
Neubauer-Woerner Marlene
1952
Klenzestraße 46
191 m Route
Aschenputtelrelief
Hänsel und Gretel Relief
Neubauer-Woerner Marlene
Klenzestraße 46
192 m Route
Hänsel und Gretel Relief
Frauenstraße 19
201 m Route
Riemerschmid'sche Handelsschule
Highway
Cornell Baird
1999
Klenzestraße 27
220 m Route
Highway
Die öffentliche Rose
Szymanski Rolf
1969
Westenriederstraße
228 m Route
Die öffentliche Rose
Westenriederstraße 20
235 m Route
Ehemaliger Standort eines Zwingerturmes
Zwingerstraße
236 m Route
Turm der zweiten Stadtmauer
Brunnen der Basler Versicherung
Oppenrieder Karl
1983
Frauenstraße 7
238 m Route
Brunnen der Basler Versicherung
Zweibrückenstraße 8
244 m Route
Gedenktafel - Kanonenkugel
Zweibrückenstraße
252 m Route
Fresko - Zum Postgarten
Ben-Chorin Schalom
Wilchfort Blanka
2011
Zweibrückenstraße 8
253 m Route
Ben-Chorin Schalom
Freddie Mercury
Notonica Franco
2024

253 m Route
Freddie Mercury
Rainer Werner Fassbinder
Notonica Franco
2025
Reichenbachstraße 13
256 m Route
Rainer Werner Fassbinder
Reichenbachstraße 13
256 m Route
Deutsche Eiche
Westenriederstraße 21
266 m Route
Lorenz von Westenrieder
4S
Hinz Christian
1997
Erhardtstraße
270 m Route
4S
Chronos 10b
Schöffer Nicolas
1980
Erhardtstraße 27
274 m Route
Chronos 10b
Friedrich von Gärtner
Widnmann Max von
1867
Gärtnerplatz
282 m Route
Friedrich von Gärtner
Der Radlsteg um 1880
Wissmeyer Hans
1993
Radlsteg
285 m Route
Der Radlsteg um 1880
Isartorplatz
291 m Route
»Alles rief Heil«
Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
Neher Bernhard d. J., Kögl Clemens, Cornelius Peter von
1835
Isartorplatz
295 m Route
Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
Gärtnerplatz
299 m Route
Gärtnerplatz Brunnen
Magdeburger Halbkugeln
Lippl Robert
1958
Zweibrückenstraße
301 m Route
Magdeburger Halbkugeln
Kiem Pauli
Scharf Dietmar
1984
Corneliusstraße 36
311 m Route
Kiem Pauli
Dreifaltigkeitsplatz
311 m Route
Dreifaltigkeit mit Maria
Boschbrücke
311 m Route
Denkmal für Otto von Bismarck
Leo von Klenze
Brugger Friedrich
1867
Gärtnerplatz
319 m Route
Leo von Klenze
Kugel und Kugelkalotten
Volten Andre
1980
Corneliusstraße
319 m Route
Kugel und Kugelkalotten
Ida-Schumacher-Brunnen
Neubauer-Woerner Marlene
1977
Viktualienmarkt
323 m Route
Ida-Schumacher-Brunnen
Quellbrunnen
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße 12
329 m Route
Quellbrunnen
Gärtnerplatz 3
330 m Route
Büste der Komponisten Jaques Offenbach
Thalia
Widnmann Max von
1869
Gäertner
335 m Route
Thalia
Fortunabrunnen
Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas
1907
Isartorplatz
344 m Route
Fortunabrunnen
Reichenbachstraße
352 m Route
Gedenktafel an die Opfer der Shoa
Zerberus
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße
352 m Route
Zerberus
Viktualienmarkt
357 m Route
Liesl-Karlstadt-Brunnen
Adler
Lippl Robert
Zweibrückenstraße 12
363 m Route
Adler
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Wandinger Herman
1957
Gärtnerplatz / Klenzestraße
366 m Route
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Fischreiher
Dietz Elmar
1955
Tal 12
372 m Route
Fischreiher
Thomas-Wimmerring 1
372 m Route
Reste des Prinzessturm
Merkurbrunnen
Thiersch Friedrich von, Kaufmann Hugo
1902
Tal 13
375 m Route
Merkurbrunnen
Marienstraße 21
376 m Route
Lueg ins Land
Prälat-Miller-Weg 3
377 m Route
Kriegerdenkmal
Roider-Jackl-Brunnen
Osel Hans
1977
Viktualienmarkt
380 m Route
Roider-Jackl-Brunnen
Weiß-Ferdl-Brunnen
Erber Josef
1953
Viktualienmarkt
382 m Route
Weiß-Ferdl-Brunnen
Die vier Winde
Lösche Karl
Museumsinsel
386 m Route
Die vier Winde
Bavaria
Kwade Alicja
2020
Erhardtstraße
387 m Route
Bavaria
Karl-Valentin-Brunnen
Rauch Ernst Andreas
1953
Viktualienmarkt
388 m Route
Karl-Valentin-Brunnen
Elise-Aulinger-Brunnen
Rückel Anton
1977
Viktualienmarkt
393 m Route
Elise-Aulinger-Brunnen
Sitzallegorie »Flößer«
Kaufmann Hugo
1894
Ludwigsbrücke
396 m Route
Sitzallegorie »Flößer«
Ludwigsbrücke
396 m Route
Ludwigsbrücke
Ludwigsbrücke
398 m Route
Sitzallegorie »Industrie«
Ludwigsbrücke
400 m Route
Ludwigsbrücke
Viktualienmarkt 15
401 m Route
Heiliggeistspital
Liebherrstraße 13
405 m Route
Kerschensteiner Schulzentrum
Am Einlaß 1
406 m Route
Einlaßtor
Made in Dresden
Chong Han
2013
Viktualienmarkt
407 m Route
Made in Dresden
Sitzallegorie »Kunst«
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979
Ludwigsbrücke
410 m Route
Sitzallegorie »Kunst«
Prälat-Miller-Weg 3
411 m Route
Kriegerdenkmal
Prälat-Miller-Weg
411 m Route
Heilig-Geist-Spital
Prälat-Miller-Weg 3
414 m Route
Kriegerdenkmal
Prälat-Zistl-Straße 8
419 m Route
Taschenturm
Museumsinsel 1
420 m Route
Albertus Magnus
Museumsinsel 1
421 m Route
Galileo Galilei
Museumsinsel 1
421 m Route
Nikolaus Kopernikus
Prälat-Miller-Weg 3
423 m Route
Kriegerdenkmal
Fischerei
Hahn Hermann
Ludwigsbrücke
423 m Route
Fischerei
Herrnstraße 15
424 m Route
Stadtbefestigung
Museumsinsel 1
428 m Route
Deutsches Museum
Petersplatz
432 m Route
Grabplatte für Ferdinand von Bayern
Museumsinsel 1
437 m Route
Herkules-Brunnen
Anwesen Ignaz
Oppenrieder Karl
1977
Oberanger 11
441 m Route
Anwesen Ignaz
Prälat-Zistl-Straße 4
444 m Route
Schifferthor
Simon Walser’s Mühle
Fischer Ernst
1910
Thierschstraße 11
444 m Route
Simon Walser’s Mühle
Sparkassenstraße
457 m Route
Hans Grässel
Heinrich der Löwe
Knoll Konrad
1863
Tal
462 m Route
Heinrich der Löwe
Maderbräugasse 4
463 m Route
Grabsteinplatte
#JulietToo
Thiel Tamiko
2023
Marienplatz
464 m Route
#JulietToo
Julia
Costantini Nereo
1974
Marienplatz
464 m Route
Julia
Platzl 9
465 m Route
Hofbräuhaus
Skulptur - Tiefbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Skulptur - Tiefbau
Emblem - Tiefbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Emblem - Tiefbau
Skulptur - Gesundheitswesen
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Skulptur - Gesundheitswesen
Emblem - Gesundheitswesen
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Emblem - Gesundheitswesen
Skulptur - Maschinenbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Skulptur - Maschinenbau
Emblem - Maschinenbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Emblem - Maschinenbau
Skulptur - Hochbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Skulptur - Hochbau
Emblem - Hochbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
465 m Route
Emblem - Hochbau
König Ludwig II.
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von, Dorsch Michael, Grässel Hans
1910
Corneliusbrücke
476 m Route
König Ludwig II.
Marienplatz
476 m Route
Altes Rathaus
Sonnenuhr
Kaspar Hermann
1951
Zenneckbrücke
479 m Route
Sonnenuhr
Die vier Elemente
Zizler Zenta, Vogl Hans
Museumsinsel 1
481 m Route
Die vier Elemente
Blumenstraße
485 m Route
Christophorus
Altes Rathaus - Deckenfresco
Wackerle Joseph
1934
Marienplatz
485 m Route
Altes Rathaus - Deckenfresco
Petersplatz
488 m Route
Grabmal für Wilhelm de Lasso
Sebastiansplatz 12
488 m Route
Käuzchen-Brunnen
Müllerstraße 5
488 m Route
Gedenktafel  - Geiselopfer
Rischart
Lill Hansjakob
1953
Marienplatz 18
488 m Route
Rischart
Turm
Glass Ingo
1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
489 m Route
Turm
Marienplatz
497 m Route
Altes Rathaus
Ludwig der Bayer
Knoll Konrad
1863
Tal
497 m Route
Ludwig der Bayer
Reiterstandbild Luitpold von Bayern
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1905
Marienplatz
497 m Route
Reiterstandbild Luitpold von Bayern
Knöbelstraße 4
500 m Route
Franz Seraph von Pfistermeister
Kräutlmarktbrunnen
Hirtreiter Wolf
1972
Marienplatz
501 m Route
Kräutlmarktbrunnen
Marienplatz 13
502 m Route
Kräutlmarkt
Petersplatz
505 m Route
Taufstein mit Bronzeappliken
Petersbergl
507 m Route
Kriegerdenkmal
Zum Grünen Baum
Fischer Ernst
1910
Steinsdorfstraße 14
507 m Route
Zum Grünen Baum
Kinder mit Fisch
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
507 m Route
Kinder mit Fisch
Fragmente vom Siegestor
Henkel Gabriele
1995
Nieserstraße
508 m Route
Fragmente vom Siegestor
Vater-Rhein-Brunnen
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
509 m Route
Vater-Rhein-Brunnen
Onuphrius
Lacher Max
1951
Marienplatz 17
511 m Route
Onuphrius
Petersplatz
511 m Route
Gedenktafel
Kaufingerstraße 37
512 m Route
Rechthaus
Marienplatz 18
512 m Route
Croendel-Haus
Müllerstraße 5
514 m Route
Revolution - Regierungssoldaten
Kinder mit Füllhorm
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
515 m Route
Kinder mit Füllhorm
Wasserträgerinnen
Wrede Christian
1955
Müllerstraße 18
517 m Route
Wasserträgerinnen
Petersplatz 1
517 m Route
Alter Peter
Rindermarkt 5
520 m Route
Drei Rosen
Burgstraße 4
524 m Route
Städtisches Verwaltungsgebäude
Müllerstraße 18
525 m Route
Graf von Platen
Die grauen Busse
Hoheisel Horst, Knitz Andreas
2013

526 m Route
Die grauen Busse
Burgstraße 4
528 m Route
Stadtverwaltung
Sebastiansplatz
528 m Route
Gedenktafel für Carl Spitzweg
Marienplatz 11
530 m Route
Sgraffito - Ludwig Beck
Platzl
532 m Route
Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne
Platz 9
536 m Route
Bayerischer Löwe
Hofbräuhaus
Littmann Max
1897
Platzl 9
538 m Route
Hofbräuhaus
Burgstraße 6
538 m Route
Wiguläus von Kreittmayr
Gedenktafel Muffatwehr
Thiersch Friedrich von
1903
Corneliusbrücke
546 m Route
Gedenktafel Muffatwehr
Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés
Blössner August
1908
Burgstraße
549 m Route
Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés
Wassernixen-Brunnen
Schwarzkopf Andreas
1965
Sankt-Jakobs-Platz 1
550 m Route
Wassernixen-Brunnen
Marienplatz
552 m Route
Hl. Georg
Fischbrunnen
Knoll Konrad, Henselmann Josef
1884
Marienplatz
554 m Route
Fischbrunnen
Kaufhaus Uhlfelder
Oppenrieder Karl
1964
Rosental 16
554 m Route
Kaufhaus Uhlfelder
Marienplatz
554 m Route
Münchner Kindl
Sankt-Jakobs-Platz
555 m Route
Ein-Mann-Bunker
Sankt-Jakobs-Platz
556 m Route
Gitter zur Hauptsynagoge
Fisch (Fischbrunnen)
Kallenbach Otto, Henselmann Josef
Marienplatz
556 m Route
Fisch (Fischbrunnen)
Sankt-Jakobs-Platz
560 m Route
Regenbogenbank
Falkenbergstraße
560 m Route
Therese Gieshe
Stadtansicht
Gsaenger Angela
1964
Rosental 16
561 m Route
Stadtansicht
Müllerstraße 11
563 m Route
Franz Stelzhammer
Rindermarkt-Brunnen
Henselmann Josef
1964
Rindermarkt
563 m Route
Rindermarkt-Brunnen
Marienplatz
565 m Route
Phlegmatiker
Marienplatz
565 m Route
Choleriker
Marienplatz
565 m Route
Melancholiker
Marienplatz
565 m Route
Sanguiniker
Sankt-Jakobs-Platz
568 m Route
Archäologie München - Tafel 13
Genießer-Brunnen
Goetz Guido
1952
Burgstraße 5
568 m Route
Genießer-Brunnen
Sankt-Jakobs-Platz
568 m Route
Pyramide aus Steinkugeln
Blumenstraße 28
568 m Route
Georg C. Marshall
Marienplatz
569 m Route
Kriegerdenkmal - Neues Rathaus
Marienplatz 8
570 m Route
Olympische Spiele in München
Sankt-Jakobs-Platz
570 m Route
Zehn Gebote
Zeppelinstraße 67
574 m Route
Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa
Wolfgang Amadeus Mozart
Lippl Robert
1966
Burgstraße 7
574 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Dienerstraße 21
574 m Route
Rosner &amp; Seidl
Sankt-Jakobs-Platz
575 m Route
Nie wieder ist jetzt
Mariensäule
Gerhard Hubert
1638
Marienplatz
575 m Route
Mariensäule
Mariensäule - Marienstatue
Gerhard Hubert
1593
Marienplatz
577 m Route
Mariensäule - Marienstatue
Mariensäule - Putti mit Löwe
Murmann Ferdinand
1641
Marienplatz
577 m Route
Mariensäule - Putti mit Löwe
Marienplatz
577 m Route
Mariensäule - Putti mit Baselisk
Marienplatz
577 m Route
Mariensäule - Putti mit Schlange
Mariensäule - Putti mit Drache
Murmann Ferdinand
1641
Marienplatz
577 m Route
Mariensäule - Putti mit Drache
Lichtobjekt
Hoover Nan
1999
Falckenbergstraße 2
577 m Route
Lichtobjekt
Marienplatz
578 m Route
Inschrift Mariensäule
Marienplatz
578 m Route
Mariensäule - Inschrift
Sankt-Jakobs-Platz
579 m Route
Schwedenstein
Gang der Erinnerung
Soanca-Pollak Georg
2006
Sankt-Jakobs-Platz
580 m Route
Gang der Erinnerung
St. Jakobus
Rückel Anton
1956
Sankt-Jakobs-Platz 2
581 m Route
St. Jakobus
Eulen am Stadtmuseum
Rauch Ernst Andreas
1961
Oberanger
582 m Route
Eulen am Stadtmuseum
Speaking Germany
Lifschitz Sharone
2004
Sankt-Jakobs-Platz 16
582 m Route
Speaking Germany
Sankt-Jakobs-Platz
583 m Route
Bronzeportal des Angerklosters
Sankt-Jakobs-Platz 1
588 m Route
16. „Bayern – Kunst und Kultur“
Platzl 4
588 m Route
400. Todestag von Orlando di Lasso
Mozart-Stele
Wimmer Hans
1965
Alter Hof
588 m Route
Mozart-Stele
Marienplatz
589 m Route
Herzog Mainhard (1361-1363)
Alter Hof
589 m Route
Alter Hof
Schusterhaus
Lippl Robert
1973
Rosenstraße
590 m Route
Schusterhaus
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2015
Rindermarkt
590 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Marienplatz
591 m Route
Neues Rathaus
Pettenbeckstraße 6
591 m Route
Maria von Pettenbeck
Marienplatz 8
593 m Route
1. Ein Besuch mit Folgen
Eduard-Schmid-Straße
594 m Route
 Wasserschöpfender Mann
Ruffini-Turm
Wahler Karl
Pettenbeckstraße
595 m Route
Ruffini-Turm
Rindermarkt 18
596 m Route
Ruffiniturm
Rindermarkt
596 m Route
Ruffini-Turm
Rosenstraße 6
597 m Route
Rosen-Apotheke
Eulenbrunnen
Henselmann Josef
1958
Unteranger 2
597 m Route
Eulenbrunnen
Marienplatz 8
599 m Route
Feldzug 1870/71
Gedenktafel - Wilhelm von Ockham
Henselmann Josef Prof. Dr., Vossenkuhl Wilhelm Prof. Dr.
2026
Alter Hof
600 m Route
Gedenktafel - Wilhelm von Ockham
Ruffinihaus
Seidler Julius, Widmer Philipp
Sendlinger Straße 1
600 m Route
Ruffinihaus
Altenhofstraße
602 m Route
Gedenktafel - Wellendorff
Alter Hof 2
602 m Route
Alter Hof
Marienplatz
602 m Route
Kolonialkriege
Mutter Theresia
Stadler Christine
1990
Unterer Anger 2
602 m Route
Mutter Theresia
„Die Krönung der Monachia“
Lindenschmit d. J. Wilhelm
1888

602 m Route
„Die Krönung der Monachia“
Marienplatz
602 m Route
Nachtwächter
Oktoberfestattentat
Preis Toni
2019
Marienplatz
602 m Route
Oktoberfestattentat
Marienplatz 8
604 m Route
Landschaftsgebäude
Marienplatz 1
604 m Route
Gedenkraum im Neuen Rathaus
Kaufingerstraße
605 m Route
Fußgängerzone
Sankt-Jakobs-Platz
606 m Route
Sankt-Jakobs-Platz Brunnen
Münchner Kindl
Schmid Anton
Marienplatz
606 m Route
Münchner Kindl
Justitia
Buscher Thomas
Marienplatz
606 m Route
Justitia
Bukolika
Mayer Martin
1984
Ludwigsbrücke
607 m Route
Bukolika
Katharina von Schneeweiss
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Katharina von Schneeweiss
Marienplatz
608 m Route
Maria Anna Franziska Gräfin Seysssel d'Aix
Johann Georg Dominikus von Linprun
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Georg Dominikus von Linprun
Peter von Osterwald
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Peter von Osterwald
Johann Georg von Lori
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Georg von Lori
Lorenz Hübner
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Lorenz Hübner
Baader Josef Freiherr von
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Baader Josef Freiherr von
Wiguläus Hundt
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Wiguläus Hundt
Nikolaus Kratzer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Nikolaus Kratzer
Andreas Felix von Oefele
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Andreas Felix von Oefele
Michael Adam von Bergmann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Michael Adam von Bergmann
Johann Hartlieb
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Hartlieb
Aegidius Albertinus
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Aegidius Albertinus
Hans Georg Hörwarth
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Georg Hörwarth
Maximus Ritter von Imhof
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Maximus Ritter von Imhof
Mathias Bartholomäus von Flurl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Mathias Bartholomäus von Flurl
Franz Xaver Kefer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Xaver Kefer
Johann Adlzreiter von Tettenweis
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Adlzreiter von Tettenweis
Jakob Balde
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Jakob Balde
Joseph August von Toerring
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph August von Toerring
Johann Baptist Nießer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Baptist Nießer
Wiguläus von Kreittmayr
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Wiguläus von Kreittmayr
Lipowsky Felix Joseph von
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Lipowsky Felix Joseph von
Jakob Pütrich von Reichertshausen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Jakob Pütrich von Reichertshausen
Hans der Heseloher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans der Heseloher
Lorenz von Westenrieder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Lorenz von Westenrieder
Ignaz Christoph Döllinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Ignaz Christoph Döllinger
Ulrich Fuetrer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Ulrich Fuetrer
Otto von Freising
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Otto von Freising
Wilhelm von Ockham
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Wilhelm von Ockham
Kaspar Ett
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Kaspar Ett
Carlo Broschi (Farinelli)
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Carlo Broschi (Farinelli)
Johann Caspar von Kerll
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Caspar von Kerll
Franz Seraph Destouches
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Seraph Destouches
Peter von Winter
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Peter von Winter
Joseph Clemens von Bayern
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Clemens von Bayern
Rudolph Volkart von Häringen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Rudolph Volkart von Häringen
Eusebius Amort
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Eusebius Amort
Konrad Sendlinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Konrad Sendlinger
Johann Grünwalder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Grünwalder
Orlando di Lasso
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Orlando di Lasso
Franz Graf von Wartenberg
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Graf von Wartenberg
Heinrich Braun
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich Braun
Conrad Paumann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Conrad Paumann
Joseph Weigl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Weigl
N. Grunenwald
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
N. Grunenwald
Johann Tulbeck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Tulbeck
Roman Anton Boos
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Roman Anton Boos
Franz Joachim Beich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Joachim Beich
Friedrich Sustris
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Friedrich Sustris
Christoph Schwarz
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Christoph Schwarz
Hans von der Biest
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans von der Biest
Josef Chedeville
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Josef Chedeville
Franz Schwanthaler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Schwanthaler
Cosmas Damian Asam
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Cosmas Damian Asam
Egid Quirin Asam
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Egid Quirin Asam
Nikolaus Prugger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Nikolaus Prugger
Agostino Barelli
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Agostino Barelli
François de Cuvilliés der Ältere
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
François de Cuvilliés der Ältere
François de Cuvilliés d. J.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
François de Cuvilliés d. J.
Wolfgang Miller
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Wolfgang Miller
Johann Georg Edlinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Georg Edlinger
Peter Candid
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Peter Candid
Hans Krumper
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Krumper
Christoph Angermaier
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Christoph Angermaier
Hubert Gerhard
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hubert Gerhard
Hans Mielich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Mielich
Wendel Dietrich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Wendel Dietrich
Aegidius Trautenwolf
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Aegidius Trautenwolf
Gabriel Angler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Gabriel Angler
Jörg Ganghofer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Jörg Ganghofer
Hans der Steinmeissel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans der Steinmeissel
Herzog Sigmund
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Herzog Sigmund
Heinrich von Straubing
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich von Straubing
Joseph Pschorr
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Pschorr
Seyfried Schweppermann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Seyfried Schweppermann
Floßmeister Heiß
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Floßmeister Heiß
Kaspar Winzerer D. J.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Kaspar Winzerer D. J.
Lorenz Schrenck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Lorenz Schrenck
Heinrich III. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich III. Bart
Tuchmacher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Tuchmacher
Hans III. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans III. Bart
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
Alexander Freiherr von Hasslang
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Alexander Freiherr von Hasslang
Johann T’Serclaes von Tilly
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann T’Serclaes von Tilly
Johann Graf von Werth
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Graf von Werth
Jörg Katzmair
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Jörg Katzmair
Martin Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Martin Ridler
Sebastian Senser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Sebastian Senser
Johann Jäger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Jäger
Schmid von Kochel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Schmid von Kochel
Renata von Lothringen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Renata von Lothringen
Anna Wölfl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Anna Wölfl
Hailwich die Wadlerin
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hailwich die Wadlerin
Marienplatz
608 m Route
Friedrich Adolf Heinrich von Schlichtegroll
Maria Amalia
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Maria Amalia
Johann Schiltberger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Schiltberger
Rapote
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Rapote
Hans Schobser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hans Schobser
Leonhard von Eck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Leonhard von Eck
Heinrich V. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich V. Bart
Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl
Sigmund von Haimhausen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Sigmund von Haimhausen
Joseph von Utzschneider
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph von Utzschneider
Maria Anna von Pfalz-Sulzbach
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Maria Anna von Pfalz-Sulzbach
Erasmus Fend
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Erasmus Fend
Heinrich Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich Ridler
Gabriel Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Gabriel Ridler
Ferdinand Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Ferdinand Bart
Simon Reiffenstuel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Simon Reiffenstuel
Friedrich Ligsalz
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Friedrich Ligsalz
Georg von Hauberrisser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Georg von Hauberrisser
Benjamin Thompson
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Benjamin Thompson
Monachia
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Monachia
Maximilian von Montgelas
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Maximilian von Montgelas
Friedrich Ludwig von Sckell
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Friedrich Ludwig von Sckell
Joseph Marius Babo
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Marius Babo
Bartholomäus Schrenck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Bartholomäus Schrenck
Zacherias Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Zacherias Ridler
Franz Xaver von Häberl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Xaver von Häberl
Joseph Gallmayer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Gallmayer
Georg von Reichenbach
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Georg von Reichenbach
Joseph von Fraunhofer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph von Fraunhofer
Alois Senefelder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Alois Senefelder
Franz Xaver Gabelsberger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Hermann Josef Mitterer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Hermann Josef Mitterer
Joseph Nockher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Joseph Nockher
Christof Nussbaum
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Christof Nussbaum
Johann Michael Pöppel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Johann Michael Pöppel
Heinrich der Löwe
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Heinrich der Löwe
Ludwig I. der Kelheimer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Ludwig I. der Kelheimer
Otto II. der Erlauchte
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Otto II. der Erlauchte
Rudolf I. der Stammler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Rudolf I. der Stammler
Ludwig II. der Strenge
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Ludwig II. der Strenge
Kaiser Ludwig der Bayer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Albrecht IV. der Weise
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Albrecht IV. der Weise
Albrecht V. der Großmütige
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Albrecht V. der Großmütige
Wilhelm V. der Fromme
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Wilhelm V. der Fromme
Kurfürst Maximilian von Bayern
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Kurfürst Maximilian von Bayern
Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Kaiser Karl VII.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
608 m Route
Kaiser Karl VII.
Rotmarmorbunnen
Unbekannt
1785
Alter Hof
610 m Route
Rotmarmorbunnen
Ebenböckhaus
Nida-Rümelin Rolf
1965
Sendlinger Straße 2
611 m Route
Ebenböckhaus
Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993
Prinzregentenstraße 1
612 m Route
Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
Neues Rathaus
Hauberrisser Georg von
Marienplatz
612 m Route
Neues Rathaus
Rosenstraße 8
613 m Route
Rosen-Eck
Büste Dr. Hans-Jochen Vogel
Freiesleben Bertrand
2026
Marienplatz 8
614 m Route
Büste Dr. Hans-Jochen Vogel
Rosenstraße
615 m Route
Am Roseneck
Marienplatz
617 m Route
Herzog Otto II. der Erlauchte
Marienplatz
617 m Route
Herzog Ludwig VI.
Marienplatz
617 m Route
Herzog Heinrich XIII. (1253-1255)
Marienplatz
617 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer (1328-1347)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Stephan II. (1375-1413)
Gewerbefleiß
Hess Anton
Marienplatz
617 m Route
Gewerbefleiß
Häuslichkeit
Hess Anton
Marienplatz
617 m Route
Häuslichkeit
Bürgermut
Hess Anton
Marienplatz
617 m Route
Bürgermut
Wohltätigkeit
Hess Anton
Marienplatz
617 m Route
Wohltätigkeit
Marienplatz
617 m Route
Oberbayern
Marienplatz
617 m Route
Niederbayern
Marienplatz
617 m Route
Oberpfalz
Marienplatz
617 m Route
Oberfranken
Marienplatz
617 m Route
Mittelfranken
Marienplatz
617 m Route
Unterfranken
Marienplatz
617 m Route
Schwaben
Marienplatz
617 m Route
Geschwätzigkeit
Marienplatz
617 m Route
Humor (Narr)
Marienplatz
617 m Route
Der Protz
Marienplatz
617 m Route
Die Freiheit
Marienplatz
617 m Route
Der Zopf
Marienplatz
617 m Route
Die Hausfrau
Marienplatz
617 m Route
Caritas (Nonne)
Marienplatz
617 m Route
Der Turner
Marienplatz
617 m Route
Schule
Marienplatz
617 m Route
Hygiene
Marienplatz
617 m Route
Baukunst
Marienplatz
617 m Route
Armenpflege
Marienplatz
617 m Route
Mittelfranken
Marienplatz
617 m Route
Schwaben
Marienplatz
617 m Route
Herzog Ernst (1337-1438)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Wilhelm III. (1397-1435)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Albrecht III. (1438-1460)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise (1465-1508)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Christoph der Starke
Herzog Wolfgang
Hahn Hermann
Marienplatz
617 m Route
Herzog Wolfgang
Marienplatz
617 m Route
Herzog Albrecht V. (1550-1579)
Marienplatz
617 m Route
Kurfürst Maximilian I. (1598-1651)
Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)
Düll Heinrich, Erber Josef
Marienplatz
617 m Route
Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)
Marienplatz
617 m Route
Kurfürst Max III. Joseph (1745-1777)
Kurfürst Karl Theodor (177-1799)
Heilmeier Max, Frick Konstantin
Marienplatz
617 m Route
Kurfürst Karl Theodor (177-1799)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Wilhelm I. (1347-1349)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Albrecht I. (1347-1349)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Otto V. (1347-1349)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Friedrich II. (1375-1393)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Johann II. (1375-1397)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Ludwig der Gebardete (1413-1443)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Johann IV. (1460-1463)
Lehrerinnenbildungsanstalt
Hoerhager Lorenz
1987
Eduard-Schmid-Straße 1
617 m Route
Lehrerinnenbildungsanstalt
Marienplatz
617 m Route
Herzog Wilhelm IV. der Standhafte
Herzog Ludwig X.
Dasio Ludwig
Marienplatz
617 m Route
Herzog Ludwig X.
Marienplatz
617 m Route
Max II. Emanuel Kurfürst von Bayern (1680-1726)
Kaiser Karl VII.
Fromm Josef
Marienplatz
617 m Route
Kaiser Karl VII.
Marienplatz
617 m Route
König Max I. Joseph
Marienplatz
617 m Route
König Ludwig I.
Marienplatz
617 m Route
König Maximilian II.
König Ludwig II.
Waderé Heinrich
Marienplatz
617 m Route
König Ludwig II.
Marienplatz
617 m Route
Herzog Otto I. (1180-1183)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Rudolf I. (1294-1317)
Marienplatz
617 m Route
Herzog Ludwig I. der Kelheimer
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Brandenburg Ulla von
2017
Dultstraße
618 m Route
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Maximilianstraße 38
624 m Route
 Brunnen Camparihaus
Lindwurm
Kaindl, Anton, Kiene Hygin
1906
Marienplatz
626 m Route
Lindwurm
Donisl
Mekusint
1980
Weinstraße 1
627 m Route
Donisl
Glockenspiel
Franz Ringer, Frey, ReithmannChristian
Marienplatz
629 m Route
Glockenspiel
Rotkäppchen und der Wolf
Düll Heinrich, Pezold Georg
1904
Am Kosttor
629 m Route
Rotkäppchen und der Wolf
Marienplatz 5
631 m Route
Gustav Adolf
Fresko - Alte Wache
Lacher Max
1955
Marienplatz 1
634 m Route
Fresko - Alte Wache
Parlament und Zeitungswesen
Nida-Rümelin Wilhelm
Marienplatz
635 m Route
Parlament und Zeitungswesen
Kindheit
Schreyögg
Marienplatz
635 m Route
Kindheit
Jugend
Drumm August
Marienplatz
635 m Route
Jugend
Erwachsener
Drechsler
Marienplatz
635 m Route
Erwachsener
Greis
Burger
Marienplatz
635 m Route
Greis
Marienplatz
636 m Route
Wasserspeier
Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
Albertshofer Georg
1912
Dienerstraße 14
637 m Route
Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
Dienerstraße
637 m Route
Knabe mit geschultertem Früchtekorb
Geschichte und Geographie
Menges Joseph, Kiene Hygin
Marienplatz
637 m Route
Geschichte und Geographie
Alter Hof
638 m Route
Laurentius-Kapelle
Sendlinger Straße 2
638 m Route
Sigi Sommer (Der Spaziergänger)
Marienplatz
639 m Route
Unterfranken
Monachia
Bergmann Adolf, Kiene Hygin
Marienplatz
639 m Route
Monachia
Weinstraße 1
641 m Route
Sgraffito - Wirtshausszene
Zeppelinstraße 41
641 m Route
Gedenktafel - Valentinhaus
Zeppelinstraße 41
641 m Route
Geburtshaus Karl Valentin
Sendlinger Straße 2
641 m Route
Ebenböck-Haus
Gesetz
Fritsch Joseph, Kiene Hygin
Marienplatz
642 m Route
Gesetz
Religion
Kühn Friedrich, Kiene Hygin
Marienplatz
644 m Route
Religion
Löwen an der Donislfassade
Neubauer-Woerner Marlene
Weinstraße 1
647 m Route
Löwen an der Donislfassade
Alter Hof
647 m Route
Reiterstandbild Ludwig der Bayer
Fassadengestaltung
Flossmann Josef
Rosenheimer Straße 1
648 m Route
Fassadengestaltung
Das Kunstgewerbe
Rauch Josef
Weinstraße
650 m Route
Das Kunstgewerbe
Die Kunst
Dennerlein Thomas
Weinstraße
654 m Route
Die Kunst
Fischer
Gedon Fridolin
1925
Reichenbachbrücke
656 m Route
Fischer
Wassernymphe
Gedon Fridolin
1925
Reichenbachbrücke
656 m Route
Wassernymphe
Reichenbachbrücke
656 m Route
Wassermann
Reichenbachbrücke
656 m Route
Badende mit Muschel
Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
Schwanthaler Ludwig von
1848
Lilienstraße
657 m Route
Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
Sendlinger Straße 4
658 m Route
Johann Sebastian Senser
Weinstraße
659 m Route
Niederbayern
Rheinpfalz
Pezold Georg

659 m Route
Rheinpfalz
Weinstraße
659 m Route
Oberpfalz
Maximilianstraße 32
662 m Route
Gedenktafel  - Henrik Ibsen
Blumenstraße 28
663 m Route
Büste - Hans Grässel
Blumenstraße 28
663 m Route
Büste - Theodor Fischer
Blumenstraße 28
663 m Route
Büste - Carl Hocheder
Vater-und-Sohn-Brunnen
Mikorey Franz
1956
Weinstraße 3
664 m Route
Vater-und-Sohn-Brunnen
Maximilianstraße 24
665 m Route
Franz Lachner
„Airborne“
Klein Christopher
2008
Oberanger 33
665 m Route
„Airborne“
Maximilianstraße 42
665 m Route
Allegorie - Erzgießer
Maximilianstraße 28
666 m Route
MK: Schicksale
Sendlinger Straße
666 m Route
Himmelschäffler-Haus
Fluß abwärts
Pritt &amp; Gaffa
2024
Reichenbachbrücke
668 m Route
Fluß abwärts
Bibliothek der Schicksale
Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus
Maximilianstraße 26
669 m Route
Bibliothek der Schicksale
Sendlinger Straße 86
670 m Route
Rappeneck
Handwerker
Korn Simon

673 m Route
Handwerker
Handwerker
Korn Simon

673 m Route
Handwerker
Zerbrochene Figur
Lindenberg Erich, Rauch Christian Daniel
1996
Hofgraben
674 m Route
Zerbrochene Figur
Marienplatz
675 m Route
Geiz
Rigauerweg
676 m Route
Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL
Maurer
Korn Simon
Weinstraße
676 m Route
Maurer
Zimmermann
Korn Simon
Weinstraße
676 m Route
Zimmermann
Zierbrunnen
Mayerle Manfred, Sobeck Andreas
1977

677 m Route
Zierbrunnen
Hofgraben 4
678 m Route
Alte Münze
Maximilianstraße 42
679 m Route
Allegorie Malerei
Kaufingerstraße 7
688 m Route
Pesthaus
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
688 m Route
Karyatiden
Holzsammler
Miller Rupert von
Eduard-Schmid-Straße 11
689 m Route
Holzsammler
Maximilianstraße 42
690 m Route
Lucien Schermann
Oberanger 28
691 m Route
Mädchen auf der Schildkröte
Residenzstraße 3
692 m Route
Pallas Athene (Falken Eck)
Maximilianstraße 42
693 m Route
Staatswappen
Moriskentänzer
Baumgartner Josef
1972
Sendlinger Straße
694 m Route
Moriskentänzer
Der reißende Fluss
Miller Rupert von
1925
Reichenbachbrücke
697 m Route
Der reißende Fluss
Maximilianstraße
698 m Route
Neue Münze - Künstlerische Invention
Neue Münze - Prägekunst
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
698 m Route
Neue Münze - Prägekunst
Neue Münze - Handel
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
698 m Route
Neue Münze - Handel
Neue Münze - Gewerbefleiß
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
698 m Route
Neue Münze - Gewerbefleiß
Neue Münze - Stempelschneiderei
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
698 m Route
Neue Münze - Stempelschneiderei
Neue Münze - Chemie
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
698 m Route
Neue Münze - Chemie
Neue Münze - Bergbau
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
698 m Route
Neue Münze - Bergbau
Praterinsel 6
700 m Route
Isar im Stadtgebiet
Joseph von Fraunhofer
Geiger Hans
1983
Thiereckstraße 3
700 m Route
Joseph von Fraunhofer
Kaufingerstraße 7
701 m Route
Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd
Maximilianstraße 42
702 m Route
Allegorie Bauwesen
Badende
Koelle Fritz
1925
Reichenbachbrücke
704 m Route
Badende
Blumenstraße 32
705 m Route
Graf Franz von Pocci
Residenzstraße 3
706 m Route
Merkur (Falken Eck)
Thierschstraße 41
708 m Route
Adolf Hitler
Sendlinger Straße 75
709 m Route
Hackerbräu
Maximilianstraße
709 m Route
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal
unsichten
Kunz Dieter
2001
Klenzestraße 48
709 m Route
unsichten
Frauenplatz 10
710 m Route
Reiche Almosen_Stiftung
Müllerstraße 34
710 m Route
Hofpassage Angertorblock
Gedenktafel - Papa Schmid
Brandl Jakob
1909
Blumenstraße 32
712 m Route
Gedenktafel - Papa Schmid
Reichenbachbrücke
717 m Route
Wasserschöpfender Mann
Albrecht IV.
Zumbusch Caspar von
Maximilianstraße 42
717 m Route
Albrecht IV.
König Ruprecht von der Pfalz
Kirchmayer Friedrich
Maximilianstraße 42
717 m Route
König Ruprecht von der Pfalz
Hl. Severin
Hess Anton
Maximilianstraße 42
717 m Route
Hl. Severin
Friedrich der Siegreiche
Wagmüller Michael
Maximilianstraße 42
717 m Route
Friedrich der Siegreiche
Maximilianstraße 42
717 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Maximilianstraße 42
717 m Route
Hans Jakob Fugger
Maximilianstraße 42
717 m Route
Graf Ferdinand von Arco
Maximilianstraße 42
717 m Route
Sebastian Plinganser
Residenzstraße 5
719 m Route
Wiguläus Hund
Maximilianstraße 42
719 m Route
Franken
Franz-Prüller-Straße 12
719 m Route
Pestkreuz
Maximilianstraße 42
721 m Route
Allegorie Bildhauerei
Badender weiblicher Ak
Koelle Fritz
1925
Reichenbachbrücke
722 m Route
Badender weiblicher Ak
Wasserkraft
Pfeiffer Mauritius
1925
Reichenbachbrücke
722 m Route
Wasserkraft
Industrie und Landwirtschaft
Mayer-Fassold Eugen
Reichenbachbrücke
722 m Route
Industrie und Landwirtschaft
Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1868
Maximilianstraße
722 m Route
Joseph Fraunhofer
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2019
Sendlinger Straße 19
724 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Praterinsel
725 m Route
Bergwanderer
Frauenplatz
726 m Route
Martin Ridler
Frauenplatz 10
726 m Route
Johann Paulus Hirn
Alexander Marchese von Maffei
Deller Ludwig Ferdinand
1992
Residenzstraße 6
727 m Route
Alexander Marchese von Maffei
Schrammerstraße 3
730 m Route
Christus als Weltenrichter
Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
Mayer-Fassold Eugen
1969
Herzog-Rudolf-Straße 1
732 m Route
Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
Sendlinger Straße 23
733 m Route
Carl Maria von Weber/Giovanni Valesi
Kurt-Eisner-Denkmal
Fischer Rotraut
2010
Oberanger
734 m Route
Kurt-Eisner-Denkmal
Ohne Titel
Thomas Florian
2002
Roßmarkt 3
738 m Route
Ohne Titel
Maximilianstraße 39
738 m Route
Bronzestandbild von Benjamin Thompson
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Halbig Johann von
1856
Maximilianstraße 39
739 m Route
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Marienhof
741 m Route
METRO-Net Transportable Subway Entrance
Rossebändiger 1
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Rossebändiger 1
Rossebändiger 2
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Rossebändiger 2
Rossebändiger 3
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Rossebändiger 3
Rossebändiger 4
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Rossebändiger 4
Rossebändiger 5
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Rossebändiger 5
Rossebändiger 6
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
741 m Route
Rossebändiger 6
Floriansbrunnen
Nida-Rümelin Rolf
1991
An der Hauptfeuerwache 8
741 m Route
Floriansbrunnen
Praterinsel
746 m Route
Alpenverein
Schäffler-Straße 1
749 m Route
Eck-Bäck
Sendlinger Straße 22
750 m Route
Reiterbäck
Justitia (Gerechtigkeit)
Halbig Johann von
1864
Maximilianstraße 39
753 m Route
Justitia (Gerechtigkeit)
Frischwasserbrunnen
Hirtreiter Wolf
1972
Eduard-Schmid-Straße 15
753 m Route
Frischwasserbrunnen
Süddeutsche Zeitung
Reidel Karl
1994
Hofstatt
756 m Route
Süddeutsche Zeitung
Zwei Bronzepferde
Nageler Claus
1982
Roßmarkt 15
756 m Route
Zwei Bronzepferde
Heilige Barbara
Hoene Max
1954
Kaufingerstraße 23
758 m Route
Heilige Barbara
Frauenplatz 1
760 m Route
Ephitaph - Franz Joseph von Stein
Heart - Durchlöchertes Herz
Pendry. Michael
2025
Frauenplatz
761 m Route
Heart - Durchlöchertes Herz
Hofstatt
761 m Route
Gedenktafel - Dr. Fritz Gerlich
Hofstatt
761 m Route
Gedenktafel - Der gerade Weg
Gorgonen-Brunnen
Gwiazada Viktor, Strobl Johann
1987
Sendlinger Straße 29
763 m Route
Gorgonen-Brunnen
Apollo und die neun Musen
Brenninger Georg
1964
Max-Joseph-Platz 2
764 m Route
Apollo und die neun Musen
Fides (Treue)
Halbig Johann von
1864
Maximilianstraße 39
765 m Route
Fides (Treue)
Maximilianstraße 39
767 m Route
Regierung von Oberbayern
Sapientia (Weisheit)
Halbig Johann von
1864

769 m Route
Sapientia (Weisheit)
Frauenplatz
770 m Route
St. Benno
Liebfrauengasse
770 m Route
Liebfrauengäßchen
Büste - Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
775 m Route
Büste - Joseph Fraunhofer
Trojanische Pferd
Hirn Sebastian
2014
Max-Joseph-Platz
775 m Route
Trojanische Pferd
Copper Lick
Lapelyté Lina
2024
Praterinsel
777 m Route
Copper Lick
Steinskulptur
Gerhart Nikolaus
Rosenheimerstraße 5
778 m Route
Steinskulptur
Wolfgang Amadeus Mozart
Pilgrim Hubertus von
Theatinerstraße 45
779 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Hohes Kreuz
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck
782 m Route
Hohes Kreuz
Frauenplatz
783 m Route
Frauenkirche
Büste - Joseph von Utzschneider
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
786 m Route
Büste - Joseph von Utzschneider
Denkmal für König Max I. Joseph
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
786 m Route
Denkmal für König Max I. Joseph
Bavaria
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
787 m Route
Bavaria
Förderung der Religion und Künste
Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel, Cornelius Peter
1835
Max-Joseph-Platz
787 m Route
Förderung der Religion und Künste
Förderung von Justiz und Ackerbau
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
788 m Route
Förderung von Justiz und Ackerbau
Felicitas Publica
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
788 m Route
Felicitas Publica
Lichtmuschel
Rucker Hans
1973
Sendlinger Straße
789 m Route
Lichtmuschel
Cenodoxus
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße
789 m Route
Cenodoxus
Pfarrer-Rosenberger-Straße
790 m Route
Tabernakeltür - Luftangriff
Kenotaph Döpfner
Wimmer Hans
1980
Frauenplatz
790 m Route
Kenotaph Döpfner
Altkatholische Kirche
Bergtholdt Heinrich
1913
Blumenstraße 36
790 m Route
Altkatholische Kirche
Biodiversität
Dietl Foragedstyle Alexandra
2024
Perusastraße 15
793 m Route
Biodiversität
Wurzerstraße 10
793 m Route
Ulrich von Destouches
Fischbrunnen
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
793 m Route
Fischbrunnen
Frauenplatz
794 m Route
Kriegerdenkmal
Frauenplatz
794 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Frauenplatz
794 m Route
Ludwig Berberich
Asamhaus - Fassade
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße 34
794 m Route
Asamhaus - Fassade
Paar
Schultze Klaus
1983
Asamstraße
796 m Route
Paar
Frauenplatz
797 m Route
Kriegerdenkmal
Frauenplatz
798 m Route
Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
798 m Route
Grabwächter 1
Frauenplatz
798 m Route
Genius der guten Herrschaft im Frieden
Frauenplatz
798 m Route
Wappenschild Herzogin Anna von Habsburg
Frauenplatz
798 m Route
Wappenschild Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
798 m Route
Wappenschild Herzog Wilhelm IV.
Frauenplatz
798 m Route
Wappenschild Maria Jacobäa von Baden
Frauenplatz
798 m Route
Grabwächter 2
Frauenplatz
798 m Route
Grabwächter 3
Frauenplatz
798 m Route
Grabwächter 4
Frauenplatz
799 m Route
Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer
Frauenplatz
800 m Route
Kriegerdenkmal
Hackenstraße 7
801 m Route
Putto auf Waller reitend
Frauenplatz
802 m Route
Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma
Frauenkirche
802 m Route
Paumann Conrad
Max-Joseph-Platz 1
803 m Route
Residenztheater
Geldsack
Vetter Johannes
2021
Maximilianstraße
804 m Route
Geldsack
Frauenplatz 1
805 m Route
Papst Johannes Pauls II.
Kaufingerstraße 15
806 m Route
Ettaler Klosterhof
Frauenplatz
809 m Route
Teufelstritt
Domfenster
Lacher Max
1963

810 m Route
Domfenster
Kunst-Koffer-Gasteig
Ströbel Nele
2011
Rosenheimer Straße
810 m Route
Kunst-Koffer-Gasteig
St. Nepomuk
Asam Egid Quirin
1746
Sendlinger Straße 34
811 m Route
St. Nepomuk
Bouquet II
Koenig Fritz
1967
Max-Joseph-Platz 1
812 m Route
Bouquet II
Legend
Hirst Damien
2011

812 m Route
Legend
Max II. König von Bayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
813 m Route
Max II. König von Bayern
Maxmonument - Friedensliebe
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Maxmonument - Friedensliebe
Gerechtigkeit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Gerechtigkeit
Stärke
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Stärke
Weisheit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Weisheit
Maxmonument - Altbayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Maxmonument - Altbayern
Maxmonument - Franken
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Maxmonument - Franken
Maxmonument - Schwaben
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Maxmonument - Schwaben
Maxmonument - Pfalz
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
814 m Route
Maxmonument - Pfalz
Maximilianstraße
814 m Route
Maxmonument
Gedenktafel - Schöner Turm
Vezerfi-Clemm Carl
1983
Kaufingerstraße 28
818 m Route
Gedenktafel - Schöner Turm
Am Gasteig 1
819 m Route
Kriegerdenkmal
Residenstraße 15
819 m Route
Ulrich Fueterer
Schäfflerstraße 2
820 m Route
Börse
Frauenplatz 1
822 m Route
Thronender Papst Pius X
Innere-Wiener-Straße
822 m Route
Kriegerdenkmal in St. Nikolai
Frischwasserbrunnen
Gartenbauamt
1969
Quellenstrasse
822 m Route
Frischwasserbrunnen
Gerundetes Blau
Geiger Rupprecht
1987
Rosenheimer Straße
824 m Route
Gerundetes Blau
St.-Benno-Brunnen
Henselmann Josef
1972
Frauenplatz
824 m Route
St.-Benno-Brunnen
Bronzerelief - Ratzinger
Henselmann Josef Alexander
Frauenplatz
824 m Route
Bronzerelief - Ratzinger
Windenmacherstraße
824 m Route
Joseph Anton von Destouches
Frau, Geld darreichend
Dietz Elmar
1951
Theatinerstraße 8
826 m Route
Frau, Geld darreichend
Geistiger Arbeiter
Friederichsen Roland
1951
Theatinerstraße
826 m Route
Geistiger Arbeiter
Kaufingerstraße
827 m Route
Kaufingertor
Theatinerstraße
827 m Route
Frauengestalt mit Ähre (Landwirtschaft)
Handwerker mit Zirkel
Dietz Elmar
1951
Theatinerstraße
827 m Route
Handwerker mit Zirkel
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
827 m Route
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Liebesharfe
Hämmerle Franz
1996
Asamstraße
828 m Route
Liebesharfe
Hackenstraße 10
830 m Route
Hundskugel
Marstallplatz
832 m Route
Pferdeköpfe-Relief
Flächendurchdringung
Lechner Alf
1983
Rosenheimer Straße
834 m Route
Flächendurchdringung
Kampf der zentauren
Wagner Johann Martin von
1822
Marstallplatz
834 m Route
Kampf der zentauren
Marstallplatz 5
835 m Route
Königliche Reitschule
Innere Wiener Straße 1
835 m Route
Altöttinger-Lorettokapelle
Wasserpilze-Brunnen
Winkler Bernhard
1972
Frauenplatz
837 m Route
Wasserpilze-Brunnen
Maffeistraße 3
838 m Route
Jeder Ort ist heterotopisch
Gedenktafel - Heinrich Heine
Ehmckes Fritz, Erber Josef
1956
Hackenstraße 7
840 m Route
Gedenktafel - Heinrich Heine
Windenmacherstraße
842 m Route
Joseph Anton von Destouches
Bronzemodell Altstadt
Broerken Egbert
2005
Frauenplatz
842 m Route
Bronzemodell Altstadt
Marstallplatz
844 m Route
Bogenfeld - Christis mit Maria und Johannes
Petrus
Eberhard Konrad
Marstallplatz
844 m Route
Petrus
Paulus
Eberhard Konrad
Marstallplatz
844 m Route
Paulus
Die kalte Nacht
Závory Emese
1982
Asamstraße
848 m Route
Die kalte Nacht
Gebrüder Asam
Goebl Hans
1983
Asamhof
848 m Route
Gebrüder Asam
Sitzender Keiler
Mayer Martin
1960
Neuhauser Straße 2
852 m Route
Sitzender Keiler
Waller
Nageler Claus
1982
Neuhauser Straße 2
852 m Route
Waller
Maximilianstraße
853 m Route
Sophokles
Märchenbrunnen
Frick Hans
1984
Mariahilfplatz
853 m Route
Märchenbrunnen
Vier Wasserbecken
Winkler Bernhard
2022
Augustinerstraße
854 m Route
Vier Wasserbecken
Neuhauser Straße 2
856 m Route
Gedenktafel - Augustinerkirche
Inklusionpunkte
Wagner Susanne
2018
Rosenheimer Straße 5
857 m Route
Inklusionpunkte
Max-Joseph-Platz
857 m Route
Archäologie München - Tafel 4
Maximilianstraße
857 m Route
Andreas Schmeller
Votiv 68
Koenig Fritz
1969
Max-Joseph-Platz 3
858 m Route
Votiv 68
Cicero
Hess Anton
Maximilianstraße
858 m Route
Cicero
Schutzmantelmadonna-Brunnen
Frick Konstantin
1984
Mariahilfplatz
859 m Route
Schutzmantelmadonna-Brunnen
Denkmal Sinti und Roma
Gažiová Ladislava
2023
Frauenplatz
859 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Radspielerbrunnen
Rauch Ernst Andreas
1967
Hackenstraße 12
859 m Route
Radspielerbrunnen
Theatinerstraße 10
860 m Route
Gedenktafel - Hans Mielich
Brunnen Strandgut
Ladner Hans
1984
Kreuzstraße 3
861 m Route
Brunnen Strandgut
Mariahilfplatz 4
862 m Route
Joseph Daniel Ohlmüller
Hotterstraße
864 m Route
Auge
Marstallplatz 1
868 m Route
Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)
Theatinerstraße 12
870 m Route
Johann Ulrich Loth
Hl. Nepomuk
Unbekannt
1857
Praterwehrbrücke
870 m Route
Hl. Nepomuk
Flora III
Koenig Fritz
1971
Alfons-Goppel-Straße
871 m Route
Flora III
Alfons-Goppel-Straße
872 m Route
Wasserbecken im Kabinettsgarten
Satyr 1
Palagio Carlo die Cesare del
1578

874 m Route
Satyr 1
Satyr 2
Palagio Carlo die Cesare del
1578

874 m Route
Satyr 2
Lehel
Grassmann Günter
1952
Bürkleinstraße 14
878 m Route
Lehel
Neptun
Petel Georg
1628
Max-Joseph-Platz
878 m Route
Neptun
Mariahilfsplatz
879 m Route
Rupert Mayer
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Putti - (Königsbauhof)
Palagio Carlo die Cesare del
1574
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Max-Joseph-Platz
880 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Altheimer Eck 15
884 m Route
Altheimer Eck
Kriegerdenkmal
Seidler Julius
Mariahilfplatz 11
885 m Route
Kriegerdenkmal
Juno

1611

886 m Route
Juno
Wittelsbacher Brunnen (Residenz)
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1611
Residenz
886 m Route
Wittelsbacher Brunnen (Residenz)

886 m Route
Vulkan

886 m Route
Neptun
Putti mit Schildkröte
Gerhard Hubert
1584

886 m Route
Putti mit Schildkröte
Ceres

1611

886 m Route
Ceres
Altheimer Eck 15
888 m Route
Theobald Böhm
Altheimer Eck 15
888 m Route
Damenstift
Thierschstraße
889 m Route
Gedenktafel - Wilhelmsgynasium
Sendlinger Straße 89
890 m Route
Schloßer-Eck
Sternstraße
892 m Route
Pumuckel-Ampel
Löwengrube 25
895 m Route
Johann Jäger
Mariahilfplatz 42
895 m Route
Maria-Hilfs-Kirche
Stürzende
Fischer Alexander
1973
Maximilianstraße 81
898 m Route
Stürzende
Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
Bleeker Bernhard
1961
Alfons-Goppel-Straße
898 m Route
Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
Merkur
Palagio Carlo die Cesare del
1587

901 m Route
Merkur
Neuhauser Straße 11
906 m Route
Pschorr-Bräu
Neuhauser Straße 11
906 m Route
Pschorr-Bräu
Perseus-Brunnen
Gerhard Hubert
1585

908 m Route
Perseus-Brunnen
Alfons-Goppel-Straße
908 m Route
Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
Eisner Kurt
Weiß Eugen
1976
Promenadeplatz
908 m Route
Eisner Kurt
Residenzstraße 23
Hoene Max
1958
Residenzstraße 23
910 m Route
Residenzstraße 23
Richard Strauss
Hart Franz
1963
Altheimer Eck 16
912 m Route
Richard Strauss
Altheimer Eck
912 m Route
Richard Strauss
Brunnenweibchen
Widmer Philipp
1908
Gebsattelstraße 1
915 m Route
Brunnenweibchen
Kreuzstraße
916 m Route
Madonna im Birnbaum
Mädchenstatue
Stangl Hans

917 m Route
Mädchenstatue
Auffliegende Vögel
Potzler Karl
1967
Herzog-Wilhelm-Straße 30
918 m Route
Auffliegende Vögel
Thierschstraße 47
918 m Route
Gedenktafel - Maximilian Schmidt (Waldschmidt)
Promenadeplatz
918 m Route
Standbild von Maximilan von Montgelas
Kreuzstraße 29
919 m Route
Kreuzstraße
AIDS-Memorial
Tillmans Wolfgang
2001
Sendlinger Tor
919 m Route
AIDS-Memorial
Sendlinger-Tor-Platz
923 m Route
Trinkwasserbrunnen
Augustinerstock
Fischer Theodor
1913
Ettstraße 2
923 m Route
Augustinerstock
Kurt Eisner
Lankes Erika Maria
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
925 m Route
Kurt Eisner
Löwengrube
926 m Route
Die sechs Todsünden der Polizei
Neptun
Petel Georg
1555

928 m Route
Neptun
Bär (Gebsattelbrücke)
Schneiber Viktor
1903
Gebsattelstraße
929 m Route
Bär (Gebsattelbrücke)
Damenstiftstraße 18
929 m Route
Gedenktafel Bergerhaus
Tauben-Brunnen
Nida-Rümelin Rolf
1964
Damenstiftstraße 3
930 m Route
Tauben-Brunnen
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
930 m Route
Portia-Palais
Löwengrube
930 m Route
Relief - Salus Puploa
Katastrophen und Rettung
Huber Stephan
2005
Maximilianstraße 53
932 m Route
Katastrophen und Rettung
Tunnelfassade
Bergmann Benjamin
2005
Maximiliansbrücke
933 m Route
Tunnelfassade
Supraporte
Lacher Max

934 m Route
Supraporte
Epitaph für Philipp Götz
Krumpper Hans
1627
Kreuzstraße 10
935 m Route
Epitaph für Philipp Götz
Kreuzstraße
937 m Route
SUV - Vermatschen &amp; Gsundwerdn
Sphere
Elíasson Ólafur
2003
Theatinerstraße 16
938 m Route
Sphere
Orlando di Lasso
Widnmann Max von
1849
Promenadeplatz
940 m Route
Orlando di Lasso
St.-Georgs-Brunnen
Laurenty Ernst
1958
Damenstiftstraße 8
941 m Route
St.-Georgs-Brunnen
Holzstraße
943 m Route
Barbara Valentin
Minerva
Jara Fernando de la
1999
Hofgartenstraße 8
943 m Route
Minerva
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Düll Heinrich, Pezold Georg
1909
Promenadeplatz 9
943 m Route
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Sankt-Anna-Straße
944 m Route
Votivbild - 1682
Sankt-Anna-Straße
944 m Route
Votivbild - 1944
Alois Senefelder
Zumbusch Julius
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
945 m Route
Alois Senefelder
Wunsch und Gedächtnis
Jara Fernando de la
1999
Hofgartenstraße 8
947 m Route
Wunsch und Gedächtnis
Residenzstraße
947 m Route
Residenz - Portal
Echo der Maraihilfkirche
Spreng Blasius
1982
Am Neudeck
949 m Route
Echo der Maraihilfkirche
Bayerisches Wappen
Pallago Carlo
1599
Neuhauser Straße 23
949 m Route
Bayerisches Wappen
Portal-Löwe 2 - Justitia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
950 m Route
Portal-Löwe 2 - Justitia
Neuhauser Straße 6
950 m Route
Ahnentafel des Hauses Wittelsbach
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
950 m Route
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
950 m Route
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
950 m Route
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Tauben-Marie-Brunnen
Henselmann Josef
1958
Salvatorstraße 3
952 m Route
Tauben-Marie-Brunnen
Weihwasserengel
Gerhard Hubert
1593
Neuhauser Straße
952 m Route
Weihwasserengel
Neuhauser Straße
952 m Route
Kantelaber
Neuhauser Straße
953 m Route
Kriegerdenkmal
Neuhauser Straße 52
954 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Promenadeplatz 4
954 m Route
Franz Graf von Pocci
Franziskusbrunnen
Vogl Hans
1960
Mariahilfplatz
955 m Route
Franziskusbrunnen
Christus Salvator
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Christus Salvator
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Otto (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Theodo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Theodovalde (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Tassilo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Otto I. von Wittelsbach
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Kaiser Karl der Große
Herzog Albrecht IV. der Weise
Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Rupprecht von der Pfalz
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Herzog Albrecht V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Herzog Albrecht V.
Herzog Wilhelm V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Herzog Wilhelm V.
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Kaiser Karl V. von Habsburg
Erzengel Michael
Gerhard Hubert
1588
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Erzengel Michael
Neuhauser Straße 52
956 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
957 m Route
Pfründhaus
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Hocheder Carl d. Ä.
1893
Maximiliansbrücke
958 m Route
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Viscardigasse
959 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Erich-Schulze-Brunnen
Hien Albert
1988
Rosenheimer Straße 11
960 m Route
Erich-Schulze-Brunnen
Neuhauser Straße 23
960 m Route
Gruftplatte Herzog Wilhelm V.
Löwengrube 1
961 m Route
Raff Anton
Neuhauser Straße
962 m Route
St. Michael
Holzstraße
964 m Route
Pissoir
Bubblesplatz
Shrigley David
2013
Promenadeplatz
964 m Route
 Bubblesplatz
Promenadeplatz 9
964 m Route
Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Sankt-Anna-Straße
965 m Route
Franziskus als Friedensbote
Paulanerbrunnen
Flossmann Josef
1908
Mariahilfplatz
965 m Route
Paulanerbrunnen

965 m Route
Relief - U-Bahnhof Lehel

965 m Route
Relief - U-Bahnhof Lehel
Alfons-Goppel-Straße
966 m Route
Archäologie München - Tafel 3
Josephspitalstraße 6
966 m Route
Knabe mit Murmeltier
Liegefigur - Prudentia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
967 m Route
Liegefigur - Prudentia
Liegefigur - Justitia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
967 m Route
Liegefigur - Justitia
Liegefigur - Fortitudo
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
967 m Route
Liegefigur - Fortitudo
Liegefigur - Temperantia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
967 m Route
Liegefigur - Temperantia
Weibliche Allegorie mit Speer
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897
Widenmayerstraße 1
967 m Route
Weibliche Allegorie mit Speer
Kardinal-Faulhaber-Straße
967 m Route
Relief - Prinregent Luitpold
Neuhauser Straße 52
971 m Route
Wolfgang Miller
Alfons-Goppel-Straße 11
972 m Route
Büste der Therese von Bayern
Große tektonische Stele
Fischer Lothar
1992
Mariahilfplatz 17
974 m Route
Große tektonische Stele
Mariahilfplatz 17
974 m Route
Zwei monolithische Granitpfeiler
Sankt-Anna-Brunnen
Pruska Anton, Seidl Gabriel von
1894
St.-Anna-Platz
975 m Route
Sankt-Anna-Brunnen
Patrona Bavariae
Krumpper Hans
1615
Residenzstraße
975 m Route
Patrona Bavariae
Zwei Kraniche
Dietz Elmar
1968
Sternstraße 3
977 m Route
Zwei Kraniche
Promenadeplatz 15
977 m Route
Johann Baptist Gunetzrhainer
Erzengel Gabriel mit Madonna
Zimmermann Johann Baptist
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
978 m Route
Erzengel Gabriel mit Madonna
Maria Magdalena
Reichle Hans
1595
Neuhauser Straße 23
980 m Route
Maria Magdalena
Residenzstraße
981 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
981 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
981 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
981 m Route
Wappenschild - Residenzportal
Residenzstraße
981 m Route
Wappenschild - Löwe
Kandelaber
Palagio Carlo die Cesare del
1597
Neuhauser Straße 23
982 m Route
Kandelaber
Industrie
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
984 m Route
Industrie
Hermes
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
984 m Route
Hermes
Kardinal-Faulhaber-Straße
985 m Route
Relief - Ludwig I. König von Bayern
Christus als apokalyptischen Reiter
Miller Ferdinand von
1910
Sankt-Anna-Straße
987 m Route
Christus als apokalyptischen Reiter
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830
Neuhauser Straße
987 m Route
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Seemann mit Boot
Kiene Hygin, Krieger R.
Widenmayertstraße 3
987 m Route
Seemann mit Boot
Lion Feuchtwanger
Oppenrieder Karl
1966
St.-Anna-Platz 2
987 m Route
Lion Feuchtwanger
Widenmayerstraße 2
988 m Route
Meister Eder und sein Pumuckel
Odeonsplatz
988 m Route
Kriegerdenkmal 1870/71
Maxburgstraße
988 m Route
Otto (Agilofinger)
Christoph Willibald Gluck
Brugger Friedrich
1848
Promenadeplatz
988 m Route
Christoph Willibald Gluck
Herzogspitalstraße 5
989 m Route
Barthsches Seelhaus
Maxburgstraße
989 m Route
Theodo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 8
990 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 1
Neuhauser Straße 8
990 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 2
Lorenz von Westenrieder
Widnmann Max von
1854
Promenadeplatz
990 m Route
Lorenz von Westenrieder
Sankt-Anna-Straße 19
991 m Route
Kriegerdenkmal
Maxburgstraße
991 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Juden kehrt zurück
Herz Rudolf, Lehnerer Thomas
1990
Residenzstraße
991 m Route
Juden kehrt zurück
Richard-Strauss-Brunnen
Wimmer Hans
1962
Neuhauser Straße
992 m Route
Richard-Strauss-Brunnen
Bridge Sprout
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020
Widenmayerstraße
992 m Route
Bridge Sprout
Bayerisches Armeedenkmal
Miller Ferdinand von
1892
Odeonsplatz
994 m Route
Bayerisches Armeedenkmal
Otto der Erlauchte
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
Otto der Erlauchte
Ludwig IV. der Bayer,
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
Ludwig IV. der Bayer,
König Ruprecht von der Pfalz I.
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
König Ruprecht von der Pfalz I.
Friedrich der Siegreiche
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
Friedrich der Siegreiche

994 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern
Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
Albrecht V. von Bayern
Schwanthaler Ludwig von

994 m Route
Albrecht V. von Bayern
Maximilian I. Kurfürst Bayern
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
Maximilian I. Kurfürst Bayern
König Karl XI. von Schweden
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
König Karl XI. von Schweden
Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
König Karl XII. von Schweden
Schwanthaler Ludwig von
1837

994 m Route
König Karl XII. von Schweden
Stephansplatz
995 m Route
Kriegerdenkmal
Ohlmüllerstraße
996 m Route
Paulanerkloster
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Feldherr Tilly
Schwanthaler Ludwig von
1844
Odeonsplatz
996 m Route
Feldherr Tilly
Promenadeplatz
996 m Route
Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Azteken / Inka
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
Azteken / Inka
Promenadeplatz
996 m Route
Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert
Goldgewichte der Aschanti
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
Goldgewichte der Aschanti
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Jacob Fugger
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
Jacob Fugger
naturalwirtschaft ägypten
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
naturalwirtschaft ägypten
Promenadeplatz
996 m Route
Perspectiv des Churfurstl. Schlosses zu Nymphenburg
Promenadeplatz
996 m Route
wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck
1961
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
996 m Route
1961
Pestalozzistraße 40
997 m Route
Gedenktafel - Gewerkschaftshaus
Odeonsplatz
998 m Route
Feldzug 1870/71
Spitzweg-Brunnen
Frick Konstantin
1980
Stephansplatz
999 m Route
Spitzweg-Brunnen
Kriegerdenkmal
Wackerle Joseph
1931
Odeonsplatz
999 m Route
Kriegerdenkmal
Odeonsplatz
999 m Route
Feldherrnhalle
Rosenheimer Straße
1,00 km Route
Georg Elser

Entfernung Straße Name Von Bis Route
253 m Reichenbachstraße 13 Fassbinder Rainer Werner 1974 1978
255 m Westenriederstraße 16 Westenrieder Lorenz von 0 0
311 m Tal 38 Gaststätte Sterneckerbräu 0 0
339 m Corneliusstraße 12 Geschäftsstelle der DAP 1920 1923
364 m Reichenbachstraße 27 Synagoge Reichenbachstraße 1921 0
369 m Thierschstraße 9 Feuchtwanger Lion 1884 1886
421 m Thierschstraße 14 Feuchtwanger Lion 1915 1917
449 m Thierschstraße 11 Zentralverlags der NSDAP 0 1945
480 m Kanalstraße 8 Valentin Karl 1913 1932
544 m Stollbergstraße 9 Fassbinder Rainer Werner 1969 1970
545 m Münzstraße 4 Privat-Bürgerschule 0 0
557 m Mariannenplatz 4 Valentin Karl 1934 1944
576 m Georgenstraße Busch Georg 1888 1891
578 m Steinsdorfstraße 10 Ganghofer Ludwig 0 0
588 m Hildegardstraße 9 Feuchtwanger Lion 1886 1889
599 m Platzl 4 Spitzeder Adele 1872 0
618 m Rosenstraße 11 Brentano Bettina 0 0
641 m Zeppelinstraße 41 Valentin Karl 1882 1906
661 m Maximilianstraße 24 Lachner Franz Paul 0 1890
665 m Oberanger 11 Günther Ignaz 0 0
669 m Maximilianstraße 32 Ibsen Henrik 1885 1891
679 m Fürstenfelder Straße 8 Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
682 m Fürstenfelder Straße 8 Ringseis Johann Nepomuk 0 0
683 m Fürstenfelder Straße 8 Cornelius von Peter 0 0
684 m Weinstraße 16 Muxel Johann Nepomuk 1834 0
688 m Kaufingerstraße 7 Göschl Heinrich 0 0
701 m Residenzstraße 3 Mayer Johann Michael 0 0
701 m Residenzstraße 3 Mayer Ignaz Magnus 0 0
707 m Maximilianstraße 5 Gregorovius Ferdinand 0 0
707 m Thierschstraße 41 Hitler Adolf 1920 1929
719 m Maximilianstraße 17 Thule-Gesellschaft 0 0
720 m Hackenstrasse 1 1 Destouches Franz von 1841 1844
730 m Sendlinger Straße 23 Walleshausen Johann 1775 1800
740 m Färbergraben 31 Schaidenreisser Simon 0 0
741 m Wurzerstraße 17 Sommer Sigi 1961 1996
766 m Hofstatt 5 Der gerade Weg 0 0
771 m Hackenstraße 5 Feuchtwanger Lion 1908 0
776 m Wurzerstraße 16 Giehse Therese 1954 1975
783 m Sendlinger Straße 30 Ende Michael 1987 1995
785 m Kaufingerstraße 26 Landauer Kurt 0 0
817 m Maximilianstraße 43 Brecht Bertold 1917 1917
820 m Hackenstraße 8 Doll Anton 0 0
833 m Hackenstraße 10 Straub Johann Baptist 0 0
834 m Hackenstraße 7 Heine Heinrich 1827 1828
866 m Theatinerstraße 38 Faistenberger Andreas 1684 1735
882 m Sendlinger Straße 75 Pschorr (Familie) 0 0
893 m Sendlingerstraße 76 Faberbräu 0 0
905 m Altheimer Eck 15 Böhm Theobald 0 0
911 m Kardinal-Faulhaber-Straße Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
923 m Thierschstraße 47 Schmidt Maximilian 0 1919
940 m Preysingstraße 6 Preis Karl 1914 0
961 m Gewürzmühlstraße 3 Feuchtwanger Lion 1908 1911
975 m Promenadeplatz 15 Thoma Ludwig 1899 0
992 m Promenadeplatz 15 Gunetzrhainer Johann Baptist 0 0
994 m St. Anna-Platz 2 Feuchtwanger Lion 1889 1900