Koordinaten: lat: 48.13244, lng: 11.56261

1955 - Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz. 


25. 12 1705 - Die Oberländer geraten zwischen zwei Angriffe

München - Untersendling * Oberst Johann Baptist de Wendt lässt gegen 8:30 Uhr die am Sendlinger Tor bereitstehende Kavallerie gegen die Abteilung Johann Clanzes vorgehen. Gleichzeitig verfolgt die Kompanie Lüttig vom Isartor aus die fliehenden Aufständischen vom Roten Turm. Die Oberländer werden dadurch von zwei Seiten angegriffen. 

Zusammen mit den Flüchtenden umfasst ihre Gruppe etwa 900 Mann. Nach den überlieferten Zahlen werden  

  • rund 200 getötet und 
  • weitere 200 gefangen genommen. 
  • Ungefähr 300 erreichen mit Clanze Untersendling; 
  • etwa 200 entkommen in Richtung Forstenrieder Wald und Thalkirchen. Diese Einzelzahlen sind als Näherungswerte zu verstehen. 

Inzwischen überquert auch die Reiterei unter Oberst Johann Graf von Eckh von der Au aus die Isar und verfolgt die Aufständischen nach Untersendling. Als die kaiserliche Führung von deren dortiger Stellung erfährt, rücken Generalwachtmeister Georg Friedrich von Kriechbaum und Oberst de Wendt mit fünf Infanteriebataillonen durch das Sendlinger Tor gegen das Dorf vor.


25. 12 1705 - Der Unterhändler wird abgewiesen

München - Untersendling * Die Anführer der Aufständischen schicken gegen 6 Uhr einen Tambour [= Trommler] als Unterhändler vor das Sendlinger Tor. Er soll die kaiserliche Verwaltung zur Übergabe Münchens auffordern. Die Verteidiger verweigern ihm jedoch das Gehör, sodass er unverrichteter Dinge zurückkehrt. 

Die führenden Beamten im Hauptquartier Untersendling betrachten das Unternehmen daraufhin als gescheitert und ziehen ab. Auch Hauptmann Jean Philipp Gauthier, Leutnant Johann Houis und der Tölzer Pflegskommissär Joseph Ferdinand Dänkel verlassen mit der gesamten Reiterei das Aufgebot. 

Von der in Untersendling versammelten Führung bleiben nur der Münchner Jägerwirt Johann Jäger, der Student Anton Passauer, Hauptmann Matthias Mayer und Landleutnant Heller bei den Oberländern zurück.


1. 7 1908 - Karl Valentin tritt erstmals im Frankfurter Hof auf

München-Ludwigsvorstadt * Josef Durmer, der Besitzer des Hotels Frankfurter Hof, Schillerstraße 49, besuchte eine Veranstaltung von Karl Valentin und engagiert ihn umgehend für ein dauerhaftes Engagement an seiner renommierten Volkssängerbühne. Am 1. Juli tritt der 26-jährige Künstler erstmals im Frankfurter Hof für eine Gage von 5.- Mark am Abend auf.

Zum gleichen Zeitpunkt meldet er sein Gewerbe als „Singen im Stadtbezirk“ an. Nun ist er „amtlich gemeldeter Volkssänger“.


15. 4 1937 - Siemens erhält den Auftrag zur Planung einer Münchner U-Bahn 

München * Die Stadt München beauftragt die Siemens-Bauunion GmbH mit der baureifen Planung einer städtischen Untergrundbahn. Das Unternehmen richtet dafür ein Planungsbüro in München ein. Das Vorhaben gehört zu den umfassenden Verkehrs- und Stadtumbauplänen der nationalsozialistischen „Hauptstadt der Bewegung“.


1. 7 1937 - Liesl Karlstadt wird aus Psychiatrischen Klinik entlassen

 München-Ludwigsvorstadt - Lenggries • Liesl Karlstadt wird als „gebessert, aber arbeitsunfähig“ aus der Psychiatrischen Klinik an der Nussbaumstraße entlassen. Sie fährt mit ihrer Schwester Amalie zur Erholung nach Lenggries.


7. 4 1936 - Liesl Karlstadt wird als „arbeitsfähig“ entlassen

München • Liesl Karlstadt wird aus der Psychiatrischen Klinik in der Nußbaumstraße als „arbeitsfähig“ entlassen. Das Wort „geheilt“ ist mit einem Fragezeichen versehen. 

 


10. 5 1937 - Liesl Karlstadt lässt sich zur stationären Behandlung einweisen

München-Ludwigsvorstadt * Liesl Karlstadt lässt sich zur stationären Behandlung in die Psychiatrische Klinik an der Nussbaumstraße aufnehmen. Die Besserung tritt vergleichsweise schnell ein. Die Künstlerin verlässt das Krankenhaus, um auszugehen.


22. 5 1938 - Der Tunnelbau in der Lindwurmstraße beginnt 

München-Ludwigsvorstadt * Mit einem von Adolf Hitler inszenierten ersten Spatenstich beginnen in der Lindwurmstraße die Arbeiten für eine unterirdische Nord-Süd-Schnellbahn. Die Strecke ist als Teil eines mit den Vorortbahnen verbundenen Netzes der Deutschen Reichsbahn vorgesehen. 

Der entstehende Tunnel zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz wird später in das Münchner U-Bahn-Netz einbezogen. 

 


1941 - Der Krieg stoppt den Schnellbahnbau in der Lindwurmstraße 

München-Ludwigsvorstadt * Die Bauarbeiten an der geplanten unterirdischen Nord-Süd-Schnellbahn werden eingestellt. Kriegswichtige Vorhaben haben Vorrang und beanspruchen Arbeitskräfte sowie Baumaterial. 

Der seit 1938 errichtete Tunnelabschnitt zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz bleibt im Rohbau bestehen. Jahrzehnte später wird er in das Münchner U-Bahn-Netz einbezogen. 


1947 - Schwammerlzucht im U-Bahn-Schacht

München * Ein Herr Steiner pachtet den 4.000 Quadratmeter großen Rohbau des 1941 eingestellten U-Bahn-Bauprojekts. Nun werden hier Champignons gezüchtet. Später will man hier sogar ein mikrobiologisches Institut zur Gewinnung von Penicillin einrichten, doch ein Wassereinbruch vereitelt das Vorhaben. 


1892 - Das Panorama an der Goethestraße 45 wird abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Das Panorama an der Goethestraße 45 wird abgerissen.


1. 7 1840 - Auswärtige Mütter entbinden in der Münchner Gebäranstalt

München * In München werden in der Zeit von 1826 bis 1840 insgesamt 19.222 eheliche und 16.015 uneheliche Kinder geboren. Fast die Hälfte der unehelichen Geburten geht auf das Konto der von auswärts kommenden Mütter, die in der Münchner Gebäranstalt entbinden. 


10. 7 1936 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Straßenmusik“

München-Hackenviertel * Uraufführung des Films „Straßenmusik“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Ufa-Theater Sendlingertor-Lichtspiele.


26. 6 1789 - Friedhof vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben

München-Isarvorstadt * Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der neue Teil des Friedhofs vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben. 


1904 - Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße

München-Ludwigsvorstadt * Kommerzienrat Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße 23 und benennt es in Hotel Wagner um. 


Ab 9. 3 1933 - Die Eisner-Gedenktafel im Gewerkschaftshaus verschwindet 

München-Isarvorstadt * Nach der Erstürmung des Gewerkschaftshauses an der Pestalozzistraße am 9. März entfernen die Nationalsozialisten die dort seit 1920 angebrachte Gedenktafel für Kurt Eisner. Damit beseitigen sie eine weitere Erinnerungsstätte für den ermordeten Freistaatgründer. Der Verbleib der Tafel ist unbekannt. 


1879 - Kraftsport-Pioniere gründen den ersten Athletenclub Deutschlands

München-Isarvorstadt * Johann Greiner gilt als außergewöhnlicher Kraftathlet. Er kann ein 60-Liter-Bierfass über den Kopf stemmen und zieht damit regelmäßig die stärksten Männer Münchens an. Jeden Dienstag treffen sie sich bei ihm, um gemeinsam Gewichte zu stemmen und ihre Kräfte zu messen. 

1879 gründen sie im „Gasthaus zum Rheingold“ den ersten Athletenclub Deutschlands. Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehört auch der Steyrer Hans, bekannt als der „Bayerische Herkules“. Der Kraftsportler ist zugleich Wiesnwirt und Wirt des „Metzger Bräu“ im Tal. 


4. 11 1578 - Die Salvator-Kirche am Äußeren Gottesacker wird eingeweiht

München-Isarvorstadt * Die Salvator-Kirche auf dem „Äußeren-Gottesacker“, dem heute Alter Südfriedhof genannten Beerdigungsplatz, wird eingeweiht. Salvator heißt Erlöser, Erretter oder Heiland. 

Zum Unterhalt der Salvator-Kirche sind mehrere Bauernhöfe notwendig. Drei davon liegen in Ober- beziehungsweise Untergiesing. Einer der Höfe ist der Lambacher-Bauernhofes in Obergiesing. 

Herzog Albrecht V. hat das „Beneficium ad sanctum Salvatorum“ oder die „Salvator-Stiftung“ mit der im Jahr 1578 geweihten Sankt-Salvator-Kirche verbunden.


1818 - Planungen für eine evangelische Kirche

München-Ludwigsvorstadt * Leo von Klenze hat Pläne für den Neubau einer evangelischen Kirche in München entwickelt. Da seine Planungen mindestens 280.000 Gulden gekostet hätten, einigt man sich auf auf eine günstigere Variante. Das betrifft auch den Bauplatz an der Sonnenstraße. 


3. 7 1938 - Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 


28. 6 1938 - Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 


5. 8 1827 - Grundsteinlegung für die evangelische Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der Grundstein für die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße, der ersten protestantischen Kirche Münchens, wird gelegt. 


25. 8 1833 - Die evangelische Matthäuskirche wird eingeweiht

München-Ludwigsvorstadt * An König Ludwigs I. Geburtstag wird die evangelische Matthäuskirche in Anwesenheit der Königinmutter Caroline eingeweiht. Der katholische König selbst bleibt der Zeremonie allerdings fern. 


10. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey wird getauft

München-Ludwigsvorstadt * Valentin Ludwig Fey wird in der Matthäuskirche nach evangelischem Ritus getauft.


9. 6 1938 - Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

München - München-Ludwigsvorstadt * Gegen 18:00 Uhr wird auf einer Besprechung im Bayerischen Innenministerium dem Pfarrer Friedrich Loy mitgeteilt, dass die evangelische Matthäuskirche umgehend abgerissen werden soll.

Um 22:00 berät die Kirchenverwaltung der Matthäuskirche, unter welchen Bedingungen sie sich zum Abbruch der Kirche bereit erklären kann. 


13. 6 1938 - Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Um 20 Uhr wird der Abschiedsgottesdienst für die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde mit einer Predigt des Pfarrers Friedrich Loy abgehalten. Noch während des Gottesdienstes werden die Abbruchgerüste aufgebaut. 


28. 10 1877 - Die evangelische Markuskirche wird eingeweiht

München * Es leben 25.000 Protestanten in München. Da die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße mit ihren 1.500 Plätzen für die stetig wachsende Gemeinde zu klein geworden ist, hat man ein zweites Gebetshaus, die Markuskirche gebaut und an diesem Tag eingeweiht.  


12. 6 1938 - Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Am Abend findet ein Abschiedsgottesdienst der evangelischen Gesamtgemeinde in der Matthäuskirche statt. Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser hält die Predigt. 


6. 10 1880 - Wiggerl Greiner wird im „Gasthaus zum Rheingold“ geboren

München-Isarvorstadt * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird in München geboren. Seine Eltern, Johann und Katharina Greiner, führen im „Henkergassl“, der heutigen Pestalozzistraße, das „Gasthaus zum Rheingold“. Dort wächst Wiggerl inmitten des lebhaften Wirtshausbetriebs auf.


11. 6 1938 - Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser interveniert am Vormittag gegen den Abriss der evangelischen Matthäuskirche. Da Meiser unter den gegebenen Umständen sich weiteren Verhandlungen verweigert, zieht das Innenministerium den Auftrag an die Baufirma vorläufig zurück. 

Um 16 Uhr erklärt sich Gauleiter Adolf Wagner bereit, auf die vom Landeskirchenrat erarbeiteten Forderungen einzugehen. Als vorläufiger Versammlungsraum wird der Matthäus-Kirchengemeinde der Weiße Saal in der ehemaligen Augustinerkirche, der inzwischen zum Polizeipräsidium gehört, zugesichert. 


10. 6 1938 - Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

München - München-Ludwigsvorstadt * Am Vormittag beschäftigt sich der Landeskirchenrat mit den Abrissplanungen der Matthäuskirche und bestätigt und ergänzt die Beschlüsse der Kirchenverwaltung der Matthäuskirche. In einer Besprechung im Innenministerium um 13 Uhr werden die Beschlüsse dargelegt.

Am Abend wird die evangelische Gemeinde benachrichtigt, dass das Innenministerium bereits eine Abrissfirma beauftragt hat. Die Abbrucharbeiten sollen am 13. Juni beginnen. 


14. 6 1938 - Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

München-Ludwigsvorstadt * Die Kult- und Kunstgegenstände werden aus der evangelischen Matthäuskirche entfernt. Die Abrissarbeiten beginnen. 


6. 7 1938 - Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der evangelischen Matthäuskirche sind beendet. Auf dem Gelände befindet sich jetzt ein Parkplatz.


23. 7 1964 - „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland in die Kinos

Bundesrepublik Deutschland * Der synchronisierte Beatles-Film „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland unter dem Titel „Yeah, Yeah, Yeah“ in die Kinos. 


24. 7 1964 - Der Beatles-Film Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast

München-Ludwigsvorstadt * Die Abendzeitung kauft alle Eintrittskarten für die Aufführung des Beatles-Filmes Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast an der Sonnenstraße auf und verschenkt sie an Beatles-Fans. Dabei ist das Interesse so gewaltig, dass sich die ersten Liebhaber bereits in aller Frühe einfinden, obwohl die Kartenverteilung erst um zwölf Uhr Mittag beginnt.

Polizisten in Zivil mischen sich unter die Jugendlichen, um nötigenfalls ordnend einzugreifen. Das Verhalten der adrett und brav gekleideten weiblichen und der - mit den damals modischen, eng geknoteten Krawatten ausstaffierten - männlichen Jugendlichen macht dies aber nicht notwendig. Sollte es zu einem gefährlichen Gedränge kommen, würde ein Lautsprecherwagen bereitstehen, über den man - vom Stadtjugendamt ausgeliehene - Beatles-Platten abspielt, um die Fans vom Kinoeingang wegzulocken. Man will sie dann zur Theresienwiese lotsen, wo genügend Platz zur Umsetzung von Musik in Bewegung vorhanden wäre. So weit kommt es allerdings nicht. 

Doch als die Beatles schließlich auf der Leinwand erschienen, kennt die Begeisterung keine Grenzen; Tränen fließen, Schreie ertönen, es wird gestampft, geklatscht und mitgesungen. - Die Beatles sind einfach die Größten. 


12 2003 - Die Verkaufspläne für das Deutsche Theater zerschlagen sich

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat beschließt, vier Millionen Euro für die Notsanierung des Deutsche Theaters zur Verfügung zu stellen, um dort bis Ende 2007 spielen zu können und in der Zwischenzeit einen privaten Investor zu finden.

Doch alle Verkaufspläne zerschlagen sich. Es wird klar, die Stadt müsste ihre Bühne herschenken und einem Käufer für die Sanierung sogar noch 30 Millionen Euro drauflegen.


3. 9 1533 - Gnadenersuchen für einen Rumor im Frauenhaus

München * Vor dem Münchner Rat erscheint „das gantz hantwerck“ und bittet für Hans Walts, der seit drei Tagen wegen eines „rumors“ im Frauenhaus in Arrest sitzt, um Gnade. Hans Walts wird ermahnt und freigelassen. Im Gegenzug gelobten die Gesellen, „frid gegen [den] frauenwirt und den [= die] seinen“ zu halten. 


9. 3 1943 - Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig

München-Ludwigsvorstadt * Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig. 


19. 8 1498 - Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus

München-Angerviertel * Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus (Stadtbordell) und wollen dem Frauenmeister ans Leben, weil sie ihn für die Einschleppung der Syphilis verantwortlich machen. 35 bewaffnete Soldaten müssen daraufhin 46 Tage und Nächte das Frauenhaus bewachen.


11. 9 1896 - Der Kunstsaustall der Schwanthaler Bagage

München-Ludwigsvorstadt * Gut zwei Wochen vor der Eröffnung des Deutschen Theaters und der Schwanthaler Passage steht das Unternehmen am Rande des Bankrotts. Eine Gläubigerversammlung mit rund 120 Handwerkern und Lieferanten mahnt ihre ausstehenden Zahlungen an. Theaterdirektor Alexander Bluhm schafft es gerade noch, die Gläubiger zu einem Stillhaltabkommen zu überreden und sie für sechs Monate von Pfändungen abzuhalten.

Denn wenn der Theaterbetrieb erst einmal laufen würde, so argumentiert der optimistische Theaterdirektor, dann wären auch alle finanziellen Probleme gelöst. Doch nur wenige Stunden vor der Premiere muss er eine größere Summe Geld auftreiben, weil der Lieferant der roten Teppiche im Foyer ansonsten mit einem Skandal droht.

Zum Glück gibt es aber im Hintergrund noch den reichen Kommerzienrat Friedrich Haenle, der für sechzig Prozent aller offen stehenden Forderungen eintreten will. Dieses Angebot führt allerdings in der Familie des Unternehmers zu Überlegungen, den Patriarchen „entmündigen“ zu lassen, um dadurch weiteres Unheil zu verhindern.

Aber nicht nur die verschwenderische Ausgestaltung der Schwanthaler Passage bringt die Unternehmung an den Rand des Desasters. Theaterdirektor Alexander Bluhm hat auch beim Künstlerpersonal kräftig hingelangt. Neben dem üppig besetzten Schauspieler-Ensemble leistet er sich ein mit fünfzig Musikern besetztes Orchester und ein stattliches Ballett: 36 Tänzerinnen, 16 Tänzer, 48 Figuranten und 60 Komparsen gehören zum festengagierten Stammpersonal.  
Weil aber Direktor Bluhm schon zwei Monate vor der Premiere kein Geld mehr für Gagen besitzt, müssen die Proben abgesagt werden.

In München machen die Probleme des neuen Theaters schnell die Runde. Für die hiesigen Lästermäuler wird aus der Schwanthaler Passage ganz schnell die „Schwanthaler Blamage“, während man die Betreiber des Etablissements als „Schwanthaler Bagage“ verhöhnt.

Die erzkonservative Zeitung Das Bayerische Vaterland blickt sowieso mit Schaudern auf die Programmankündigung des Unterhaltungstempels an der Schwanthalerstraße und sieht schon dadurch die „moralischen Grundsätze des christlichen Abendlands“ als gefährdet an. Die Zeitung befürchtet, dass es sich bei dem neuen Theater um ein „Institut für moralische Schweinezüchterei“, ja sogar um einen „Kunstsaustall“ handelt.  

Neben der veröffentlichten Meinung bereiten aber auch die genehmigenden staatlichen Behörden dem Theaterdirektor Alexander Bluhm große Probleme, indem sie ihm zunächst „die ortspolizeiliche Productionsbewilligung für theatralische Vorstellungen“ verweigern. Im Hintergrund agiert hier der einflussreiche Münchner Hoftheaterdirektor Ritter Ernst von Possart, der in dem neuen Theater in der Schwanthaler Passage eine „dauernde schwere Schädigung der materiellen Interessen der königlichen Hofbühne“ sieht.  

Aber nicht nur die Angst vor einer unliebsamen Konkurrenz, die den Hoftheatern die Zuschauer abspenstig machen könnten, sondern auch eine tief empfundene Abneigung gegen alles Moderne bringen Ritter Ernst von Possart gegen das neue Theater in Rage. Der den Traditionalisten angehörende Hoftheaterintendant pflegt auf seinen Hofbühnen einen antiquierten, stark verstaubten Stil, der kaum mit dem zeitgenössischen Theater der Naturalisten zu vereinbaren ist.


5 2008 - Die Sanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen € kosten

München-Ludwigsvorstadt * Die vom Stadtrat gebilligte Mindestsanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen Euro kosten, inklusive Risikoreserve.

Später wird das Budget wegen der Preisentwicklung auf 86 Millionen Euro aufgestockt. Bis zum Herbst 2011 soll alles fertig sein.


25. 6 2014 - Großer Wasserschaden durch die Sprinkler-Anlage im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Nach der Vorstellung von „The Wiz“ löst sich die Sprinkleranlage in neu renovierten Deutschen Theater aus ungeklärten Gründen aus. Es entstehen große Schäden an der Bühnentechnik, weshalb die fünf Produktionen The Wiz, Ewig jung, Dylan, Alice und Der kleine Drache Kokosnuss ersatzlos gestrichen werden. 


Ab 8 1914 - Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Mit Beginn des Ersten Weltkrieges treten im Deutschen Theater nur noch deutsche Unterhaltungskünstler auf. 


8. 10 1982 - Das Deutsche Theater nach 5-jähriger Sanierung wiedereröffnet

München-Ludwigsvorstadt * Das Deutsche Theater kann nach Abschluss der fast fünfjährigen Generalsanierung unter der Leitung von Reinhard Riemerschmid, wieder feierlich eröffnet werden. Die Kosten sind explodiert. Aus den ursprünglich angesetzten drei Millionen sind 54 Millionen geworden. Bei der Eröffnung spricht „Loriot“ vom „schönsten Theater in der Schwanthalerstraße“. Das ist aber kein Wunder, denn es gibt ja nur eines.

Die Landeshauptstadt München hat das Deutsche Theater übernommen, nachdem sich kein privater Betreiber finden lässt. 


2000 - Wie gehts mit dem Deutschen Theater weiter?

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat will wissen, wie es um das Deutsche Theater steht. Rund zwei Dutzend Experten begutachten in der folgenden Zeit nahezu jeden Winkel des Gebäudes.


29. 7 2014 - Nach Wasserschaden: Das Deutsche Theater wieder eröffnet

München-Ludwigsvorstadt * Das nach einem Wasserschaden geschlossene Deutsche Theater wird mit dem „Alvin Ailey American Dance Theater“ wiedereröffnet. 


27. 9 2012 - Irgendeiner muss den Hut nehmen

München-Isarvorstadt * Dem Chef des Deutschen Theaters, Werner Steer, platzt in einem Interview der Süddeutschen Zeitung der Kragen. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die für die Sanierung Verantwortlichen und fordert - ohne Namen zu nennen - Konsequenzen. „Irgendwas muss jetzt passieren, ein Signal. Irgendeiner muss den Hut nehmen, und nicht der Pförtner, einer von denen, die Verantwortung tragen“.


1. 9 1926 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Senderaum“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Rundfunkszene“, später „Der Antennendraht/Im Senderaum“ im Deutschen Theater in der Schwanthalerstraße 13. Das Stück wird insgesamt 498 Mal aufgeführt.


26. 9 1896 - Eröffnung des „Deutschen Theaters“

München-Ludwigsvorstadt * Der Vorhang des „Deutschen Theaters“ in der Schwanthalerstraße öffnet sich fünf Jahre vor der Eröffnung des Prinzregententheaters. München erhält damit eine neue große Bühne für Schauspiel und Unterhaltung. 

Rund 2.400 Zuschauerinnen und Zuschauer erleben die feierliche Eröffnung, die mit Ludwig van Beethovens „Die Weihe des Hauses“ beginnt. Zeitgenössische Berichte schildern die besondere Atmosphäre des Abends: „Als die Musik geendet, erloschen die tausend elektrischen Lichter, der mächtige Saal, an dessen überreichen Prunk das Auge sich fast wund gesehen, wurde vom Dunkel verschluckt und langsam ging der Vorhang in die Höhe. Ein bedeutungsvoller Moment.“


18. 9 2012 - Das Deutsche Theater muss einen Vertrag platzen lassen

München-Ludwigsvorstadt * In einer Aufsichtsratssitzung sagen die Fachleute, der Termin Juni 2013 für die Wiedereröffnung des Deutschen Theaters ist „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ nicht zu halten. Das Deutsche Theater muss daraufhin einen unterschriftsreifen Vertrag für ein großes Musical wieder platzen lassen.

Als offizielle Gründe für die neuerliche Verzögerung werden angegeben: „die Komplexität des Bauvorhabens, Anpassung von Vertragsterminen, Wechsel von Firmen und Ausführungsdefizite“. Inklusive Zeltmiete wird die Sanierung mehr als 100 Millionen Euro kosten.


4. 7 1897 - Karl May begeistert die Münchner*innen

München-Ludwigsvorstadt * Der berühmte Schriftsteller und Verfasser von Wild-West-Romanen, Karl May, kommt mit seiner Ehefrau nach München und wohnt im noblen Hotel Trefler in der Sonnenstraße. 

Seine Vorträge, die er im Kleinen Saal hält, sind von der staunenden Zuhörerschaft gut besucht. Sie hängen an seinen Lippen, als er von seiner Freundschaft mit dem Apachenhäuptling Winnetou, von tapferen Westmännern wie Old Surehand, Old Firehand oder Sam Hawkens erzählt. Diese sind inzwischen alle in die Ewigen Jagdgründe eingegangen, nur er, Karl May alias Old Shatterhand, hat überlebt und ist „im Wilden Westen ein bekannter Mann“.


Nach dem 4. 8 1914 - Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

München * Mit Beginn des Ersten Weltkriegs ziehen 90 Münchner Berufsfeuerwehrmänner auf die Schlachtfelder. Zur Aufrechterhaltung des Löschwesens werden jetzt die noch nicht eingezogenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr herangezogen.


29. 5 1433 - Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses

München-Angerviertel * Die Herzogbrüder Ernst und Wilhelm III. erlassen - auf Bitte des Rats der Stadt - eine ausführliche Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses (Stadtbordell), „daz dadurch vil ybels an frawen und jugkfrawen understannden [verhindert] werde“. Die Stadt erwirbt dafür vom Heiliggeist-Spital ein Anwesen an der Mühlgasse am Anger.


11. 7 1904 - Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

München-Angerviertel * Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr an der Blumenstraße 34 ist bezugsfertig.


1. 10 1920 - Das Rettungswesen geht auf die Berufsfeuerwehr über

München * Das Rettungswesen, das von der Münchner Freiwilligen Rettungsgesellschaft und der Freiwilligen Sanitätskolonne des Roten Kreuzes betrieben wurde, geht jetzt auf die Berufsfeuerwehr über.


7. 11 1920 - Eine Gedenktafel für Kurt Eisner im Gewerkschaftshaus 

München-Isarvorstadt * Am zweiten Jahrestag der Revolution wird im Lichthof des Gewerkschaftshauses an der Pestalozzistraße eine Gedenktafel für Kurt Eisner angebracht. Sie erinnert an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. Der Standort im Gebäude erreicht allerdings nur einen begrenzten Teil der Öffentlichkeit. 


14. 4 1789 - Der Friedhof vor dem Sendlinger Tor wird eingeweiht

München-Isarvorstadt * Der neue Teil des Friedhofs vor dem Sendlinger Tor wird zwar eingeweiht, aber noch nicht für Bestattungen freigegeben, weil die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. 


26. 9 1911 - Die Berufsfeuerwehr wird Automobilisiert

München * Der Münchner Magistrat beschließt die Automobilisierung der Berufsfeuerwehr.


13. 9 1813 - Ein Grabmal erzählt vom Einsturz der Isabrücke

München-Isarvorstadt * Am Alten Südlichen Friedhof findet sich ein Grabmal der Familiengrabstätte des Lohnkutschers Strehle und der Kornkäufler Ostermayr und Reuther. Sie beschreibt den Tod des Kornkäufler Josef Reuther: 

„Zum Andenken 
Des Herrn Josef Reuther bürgerlicher Kornkäufler in München,
der den 13. September 1813 im 73. Jahres Alter
sein Leben leider kläglich vollenden mußte. 
Mein Lieber Leser, fasse dich !
Steh still !
Und lies jetzt mein Trauer- und Todesgeschicht !!!
Im Jahre achtzehnhundert und dreizehn mußten die Bewohner Münchens 
Der schaudernden Geschichte 
Jammernsvoll entgegen sehen: 
Wo am dunklen Abend des Septembers 
Zum Schreckensbild an dem dreizehnten Tag 
Die Isarbrücke jäh nach 6 Uhr Schlag 
Mit vielen Menschen durch des Stromes Wuth 
Scheußlich-grausam unter Schutt und Wellen lag. 
Entrissen war dem Weib der Mann !
Vermißt auf ewig hin ein Vater. 
Den fünfen seiner theuren Kinder. 
Nun Freund und wer du immer bist: 
Und wenn dein Herz noch edel und gefühlvoll ist, 
So weine. 
Um diesen seltnen Mann, den edlen Baier 
Bei seinem Leichensteine: 
Und werde auch wie Er ein Mann !
So tugendhaft - so gut - und dann, 
Dann wird auch einst dein Leichenstein 
Mit Thränen von den wenig Edlern 
Sicher und gewiß umflossen sein“. 


1. 9 1891 - Arnold Ritter von Zenetti stirbt im Alter von 67 Jahren

München * Arnold Ritter von Zenetti stirbt im Alter von 67 Jahren in München. Seine Grabstelle befindet sich im Alten südlichen Friedhof.


1915 - Kriegsdienst unterbricht die Zusammenarbeit mit Karl Valentin

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird zum Kriegsdienst einberufen. Mit seiner Einberufung endet die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Karl Valentin zunächst. Erst nach dem Krieg stehen beide wieder gemeinsam auf der Bühne.


8. 2 1908 - Ludwig und Therese Greiner erfinden den „Skelett-Gigerl“

München-Angerviertel * Auf der Suche nach einer Unterkunft klopft Karl Valentin auch an die Tür der Gastwirtschaft „Zum Feuerhaus“. „Mit an Stösser am Kopf, an Schirm am Arm und mit a großen Ledermappen“ erscheint der Volkssänger bei Ludwig „Wiggerl“ und Therese Greiner.

Die Wirtsleute haben noch ein kleines Kammerl frei. Es ist allerdings nur über das Schlafzimmer des frisch verheirateten Ehepaars zu erreichen. Therese Greiner fragt Valentin, ob ihn das störe. Ihn kümmert es nicht – noch am selben Tag zieht er als „Zimmerherr“ bei den Greiners ein und bleibt dort bis zum 5. Mai 1908.

Wiggerl und Therese bringen Karl Valentin auf die Straße des Erfolgs. Sie erfinden die neue Bühnenfigur, den „Skelett-Gigerl“; Therese Greiner näht ihm die hautengen und viel zu kurzen Klamotten, die sein ausgezehrtes, klapperdürres Gestell in unnachahmlicher Weise zur Geltung bringen. 

Da Wiggerl Greiner Klavier spielt und Karl Valentin musikalisch begleiten kann, entwickelt sich rasch eine enge Freundschaft. Sie hält über Jahrzehnte hinweg.


1 1908 - Wiggerl und Therese Greiner übernehmen das „Feuerhaus“

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner und seine Ehefrau Therese übernehmen das Gasthaus „Zum Feuerhaus“ am Oberanger. Das Wirtshaus liegt unmittelbar neben der Hauptfeuerwache und entwickelt sich unter ihrer Leitung zu einem beliebten Treffpunkt.


30. 4 2009 - Zwölf Kunstschaffende werden zum Wettbewerb für das Eisner-Denkmal eingeladen 

München * Die Landeshauptstadt München lädt zwölf Künstlerinnen und Künstler zu einem nichtöffentlichen Wettbewerb für ein neues Kurt-Eisner-Denkmal ein. Es soll den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten würdigen. 

Gesucht ist eine Skulptur oder ein Kunstobjekt, das Eisners Persönlichkeit und seiner historischen Bedeutung gerecht wird. Der Wettbewerb setzt den Stadtratsbeschluss vom Juni 2008 um. 


30. 5 2011 - Das neue Kurt-Eisner-Denkmal am Oberanger wird eingeweiht 

München-Angerviertel * Oberbürgermeister Christian Ude weiht am Oberanger das von Rotraut Fischer gestaltete Kurt-Eisner-Denkmal ein. Es würdigt den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. 

Die begehbare Skulptur besteht aus mehreren aufrecht stehenden, grünlich schimmernden Glasscheiben. Ihre Anordnung und Spiegelungen schaffen einen offenen Raum des Gedenkens. Nachts hebt eine Beleuchtung die Inschrift hervor: „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. 

Der Satz stammt aus Eisners Aufruf „An die Bevölkerung Münchens!“, der am 8. November 1918 in den „Münchner Neuesten Nachrichten“ erscheint. Er bringt Eisners pazifistische Überzeugung und seine Forderung nach einer friedlichen revolutionären Umgestaltung zum Ausdruck. 


25. 6 2008 - Der Stadtrat beschließt einen Kunstwettbewerb für ein neues Eisner-Denkmal 

München * Mit Blick auf den bevorstehenden 90. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners am 21. Februar 2009 beschließt der Stadtrat, dem Gründer des Freistaats Bayern und dessen erstem demokratischen Ministerpräsidenten ein neues Denkmal zu setzen. Das Baureferat erhält den Auftrag, einen Kunstwettbewerb durchzuführen. 

Gesucht ist eine Skulptur oder ein Kunstobjekt, das Eisners Persönlichkeit und seiner historischen Bedeutung gerecht wird und ihm einen würdigen Erinnerungsort im öffentlichen Raum schafft. 


26. 6 1938 - Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde erfährt davon, dass der Architekt German Bestelmeyer mit Planungen für eine neue Matthäuskirche beauftragt worden ist. 


27. 6 1938 - Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

München-Ludwigsvorstadt * Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt. 


1. 10 1939 - Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

München * Zum Erntedankfest wird in den evangelischen Kirchen eine „Kanzelabkündigung des Geistlichen Vertrauensrates“ verlesen. Darin wird für „die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern Gott gedankt“. 


9. 12 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Der Firmling“

München-Ludwigsvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Der Firmling“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück erlebt 395 Vorstellungen.


1. 7 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück wird 193 Mal aufgeführt.


9. 10 1918 - Eine revolutionäre USPD-Versammlung

München-Isarvorstadt * Die USPD-Mitgliederversammlung wird im Restaurant Müllerbad in der Hans-Sachs-Straße von über 200 Personen besucht. Die Polizei berichtet darüber: „Die Stimmung der Versammlung muss als durchaus revolutionär bezeichnet werden und erinnerte im allgemeinen an die Zeit kurz vor Ausbruch des letzten Massenstreiks.“ 

Die im Reich inzwischen eingeleitete formale Parlamentarisierung beeindruckt bei den Unabhängigen niemanden mehr. Alfred Gärtner stellte fest: „Unsere ehemaligen Führer Scheidemann und Genossen sind in die bankerotte Firma eingetreten. […]

Es wird eine Zeit kommen, und die ist nicht mehr ferne, wo Männer wie Scheidemann ganz von der Bildfläche verschwinden müssen. Sie werden dann dort Unterschlupf finden, wohin sie gehören, nämlich in der bürgerlichen Partei, der sie die ganze Arbeiterschaft ausgeliefert haben. […]

Aber es wird nicht mehr lange dauern und die Kerker werden sich öffnen und alle unsere lieben Kämpfer werden wir dann in unseren Reihen begrüssen können.“ 


1805 - Zwischen Fürsorge und Zwang

München-Angerviertel * Auf Veranlassung des General-Schul- und Studiendirektors wird im Münchner Beschäftigungshaus am Anger eine Armen- und Spinnschule eingerichtet. Anlass hierfür ist die Befürchtung der Schulbehörden, „dass die Sittenlosigkeit der im Beschäftigungshause auf dem Anger arbeitenden Kinder sehr zunehme, und dass die Hauptquelle davon die Gesellschaft schlechter Weibspersonen sei, an derer Seite die ersteren arbeiten müssen“. 

Die Schule richtet sich an Kinder armer Familien, deren Eltern von der Stadt München unterstützt werden. Für diese Kinder ist die Teilnahme am Elementar- und Industrieunterricht verpflichtend. Die Einrichtung soll auf ihre besonderen sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände eingehen und ihnen Bildung sowie praktische Fertigkeiten vermitteln. Verweigern die Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder, kann ihnen die städtische Unterstützung entzogen werden. Kinder aus wohlhabenden Familien sind von diesem Unterricht ausdrücklich ausgeschlossen. 

Zum Lehrplan gehören die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion. Ergänzt wird der Unterricht durch praktische Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten wie Spinnen, Nähen und Stricken. Die Schule verbindet damit schulische Bildung mit dem Ziel, die Kinder auf ein arbeitsames und selbstständiges Leben vorzubereiten.


3 1900 - Antisemitische Ausschreitungen bei einer politischen Versammlung 

München-Hackenviertel * Bei einer Veranstaltung des Liberalen Demokratischen Vereins im Münchner Kreuzbräu kommt es zu schweren Störungen und einer Massenschlägerei. Der Wiener Gemeinderat Lucian Brunner soll dort im Auftrag des Historikers und Pazifisten Ludwig Quidde einen Vortrag halten. Anhänger der Christlich-Sozialen Vereinigung versuchen jedoch, die Veranstaltung zu verhindern. 

Als Ludwig Quidde das Rednerpult betritt, wird er mit lautem Gejohle, Pfeifkonzerten und antisemitischen Rufen empfangen. Vor dem Veranstaltungslokal bringen die Störer zudem ein Plakat mit der Aufschrift „Hier werden wegen Kohlemangels Juden verbrannt“ an. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende öffentliche Präsenz und Radikalisierung antisemitischer Agitation in München zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


6. 6 1864 - Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

München-Hackenviertel * Im Kreuzbräu an der Brunnstraße findet eine Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins, also eines Vereins zur möglichst billigen Beschaffung von Lebensmitteln, statt. Man diskutiert dort die Erfahrungen aus anderen Städten und schlägt die Schaffung eines Gründungskomitees vor. 


1808 - Unterricht und Kinderarbeit am Anger

München-Angerviertel * Bis zum Jahr 1808 erhalten Knaben und Mädchen in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger denselben Industrieunterricht. Um Fleiß, Lernbereitschaft und den sogenannten „Industriegeist“ zu fördern, werden die Kinder regelmäßig mit kleinen Geschenken und Prämien belohnt. Die Mittel hierfür stammen aus dem Münchner Armenfonds.

Praktische Beschäftigung finden die Schülerinnen und Schüler in den Flachs-, Werg- und Hanfabteilungen des Beschäftigungshauses. Ab 1808 kommt zudem die Kartätschenmacherei hinzu, also die Herstellung von Kartätschen – einer damals gebräuchlichen Art von Artilleriemunition, die mit zahlreichen kleinen Metallkugeln gefüllt war.

Die Verbindung von schulischer Bildung und produktiver Arbeit entspricht dem damaligen pädagogischen Leitbild, durch Arbeitserziehung sowohl die wirtschaftliche Selbstständigkeit als auch die sittliche Entwicklung der Kinder zu fördern.


1812 - Wenn Unterricht zur Kinderarbeit wird

München-Angerviertel * Zum Industrieunterricht in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger kommt noch eine Strohhutmacherei dazu. Kinder mit „feinem Gefühl in den Fingern“ werden hier besonders gerne beschäftigt. Die Bedingungen, unter denen die Kinder in die industrielle Produktion einbezogen werden, sind katastrophal.


26. 6 1918 - USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

München * Bei der USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof in der Senefelderstraße 14 treten etwa 70 Mitglieder zusammen. 


11. 9 1789 - Schriften mit revolutionären Inhalten

München * Kurfürst Carl Theodor verbietet alle Schriften mit möglicherweise revolutionären Inhalten. Ein im Herzogspital gefundenes Flugblatt in Form eines Gebetes wünscht sich sogar die französische Revolutionsarmee herbei.


8. 8 1691 - Kurfürst Max Emanuel bricht zu einem Feldzug nach Savoyen auf

München-Hackenviertel - Turin * Nach einem Gottesdienst in der Herzogspitalkirche bricht Kurfürst Max Emanuel zu einem kaiserlichen Feldzug nach Savoyen auf. 


Ab dem 1. 10 1918 - Die Münchener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

München - Königreich Bayern * Die SPD-Zeitung Münchener Post wird auf der ersten Seite Artikel unter der Überschrift „Fort mit dem Militarismus!“, „Ein Systemwechsel notwendig!“, „Eine neue Politik“ oder „Für ein neues freies Vaterland“ abdrucken. Alleine zwischen dem 1. und 15. Oktober 1918 kann die Zeitschrift damit ihre Auflage um 15.000 Exemplare steigern. 


3 1894 - Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet

München-Isarvorstadt * Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet. In der Colosseumstraße 1 in München richten sie ihre erste Werkstätte ein.


23. 8 1928 - Premiere des Valentin-Stücks „Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug“

München-Isarvorstadt * Uraufführung des als technische Bühnenneuheit angepriesen Karl-Valentin-Stücks „Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug“ im Kolosseum, Kolosseumstraße 4. Das Stück erlebt 64 Vorstellungen.


5. 10 1878 - Das Kil's Colosseum erhält die Konzession für Singspielhallen

München-Isarvorstadt * Die Singspielhalle Kil's Colosseum erhält die Konzession für Singspielhallen und Café chantants. Sie wird in Bezug zum Bayerischen Polizei-Strafgesetzbuch vom 16. Dezember 1871 gestellt, in dem festgelegt ist: „das sogenannte Chansonetten-Kostüm selbst in der abgeschwächten Form des kurzen ausgeschnittenen Kleides mit kurzen Ärmeln und mit Trikot ist verboten.

Die Chansonetten und Coupletsängerinnen dürfen nur in langem Gesellschaftskleide auftreten. Nur das National-Costüm von echten National-Sängern ist von den Bestimmungen [...] ausgenommen“.


14. 6 1928 - Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin

München-Isarvorstadt * Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin im Auftrag der Carl Lindström AG im kleinen Saal des Varietés Kolosseum. 


1284 - Zwei Franziskaner-Klöster auf Münchner Stadtgebiet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die beginnende Erweiterung Münchens auf den sechsfachen Umfang des befestigten Marktes Heinrichs des Löwen führt zur Verlegung des Franziskanerklosters nördlich der herzoglichen Burg.

Besondere Unterstützung findet der Neubau des Franziskaner-Klosters durch die Familie der Sendlinger, die eigentlich an der Errichtung eines Klarissenklosters interessiert ist. Sie kauft den Barfüßern deshalb das bestehende Angerkloster weit über seinen Wert um 800 Pfund Pfennigen.

Damit können die Klarissen aus dem Kloster Söflingen, also Nonnen des Zweiten Ordensmder Franziskaner, das verlassene Kloster St. Jakob am Anger übernehmen.


1. 6 1915 - Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

München-Ludwigsvorstadt * Karl Valentin und Liesl Karlstadt übernehmen gemeinsam die Direktion des Kabarett Wien-München im Hotel Wagner in der Sonnenstraße. Das Engagement dauert bis 15. Dezember 1916. Das sind fast eineinhalb Jahre. 


1972 - Das „MUH“ eröffnet in der Altstadt

München-Hackenviertel * Mit dem „MUH“ [= Musikalisches Unterholz] entsteht in der Münchner Altstadt eine neue Kleinkunstbühne. In den Gewölberäumen an der Sendlinger-/Hackenstraße bietet die offene Bühne jungen Liedermachern, Kabarettisten, Musikern und Schauspielern die Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten und neue Programme auszuprobieren.

Das MUH entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kleinkunstszene. Die ungezwungene Atmosphäre und das vielfältige Programm ziehen Künstler und Publikum gleichermaßen an. Zahlreiche Nachwuchstalente sammeln hier ihre ersten Bühnenerfahrungen und tragen dazu bei, das MUH zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt zu machen.


Anno 1257 - Die Wurzeln der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Die Wurzeln der Jakobi-Dult gehen auf dieses Jahr zurück. 


20. 10 1934 - Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen Homosexuelle

München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen Homosexuelle. Im Zentrum dieser Maßnahme steht der Gasthof Schwarzfischer in der Dultstraße, zusammen mit dem Arndthof am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.  

Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht. Dort wird abgeglichen, ob es sich um Wiederholungstäter handelt, die sich anschließend Umerziehungsmaßnahmen unterziehen müssen. 39 Festgenommene kommen ins KZ Dachau, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert. Wiederholungstäter ist, wer in der berüchtigten Rosa Liste verzeichnet ist. Dieses Verzeichnis der Homosexuellen besteht bereits seit der Kaiserzeit. 


Vor 1910 - Der Hundemarkt befindet sich am Altheimer Eck

München-Hackenviertel * Der Hundemarkt befindet sich im Hof des Gasthofs zum Mohrenköpfl am Altheimer Eck. 


25. 7 1495 - Die Jakobi-Dult fällt wegen der Pest aus

München * Es herrscht immer noch Pest. In Abstimmung mit dem Stadtrat ordnet Herzog Albrecht IV. an, dass die Jakobi-Dult nicht abgehalten werden soll. 


1782 - Beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände

München * In seinen „Beschreibungen der Haupt- und Residenzstadt München“ bezeichnet Lorenz von Westenrieder das Buden- und Wandertheater als ein beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände. Besonders das einfache Volk findet Gefallen an den derben Späßen und Spektakelstücken.

Der Schauspieldirektor des Dulttheaters, Lorenz Lorenzini, macht mit seiner Kreuzerkomödie - so genannt, weil der Eintritt nur einen Kreuzer kostet - Furore. Pathos und Rührung, Zoten und „Hanswurstiaden“ beherrschen das Stück. 


9. 11 2006 - Einweihung der neuen Hauptsynagoge Ohel Jakob 

München-Angerviertel * Am 9. November 2006 wird die neue Hauptsynagoge Ohel Jakob im Jüdischen Zentrum am St.-Jakobs-Platz feierlich eingeweiht. Mit ihr kehrt der Name „Ohel Jakob“ nach München zurück, den bereits die 1938 zerstörte orthodoxe Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße getragen hatte. Wenig später wird auch das unmittelbar angrenzende Gemeindehaus eröffnet, das heute Sitz der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist. 

Das neue Jüdische Zentrum mit Hauptsynagoge, Gemeindehaus, Jüdischem Museum und Kulturzentrum markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des jüdischen Lebens in München. Erstmals seit der nationalsozialistischen Verfolgung erhält die jüdische Gemeinde wieder ein sichtbares und repräsentatives Zentrum im Herzen der Stadt. Ein unterirdischer „Gang der Erinnerung“ verbindet Synagoge und Gemeindehaus und erinnert an die rund 4.500 Münchner Jüdinnen und Juden, die zwischen 1933 und 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. 

Mit dem Jüdischen Zentrum entsteht zugleich ein Ort religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Die Israelitische Kultusgemeinde verfügt heute über zahlreiche Einrichtungen, darunter Synagogen, rituelle Tauchbäder, Bildungs- und Kultureinrichtungen, soziale Dienste sowie jüdische Friedhöfe. Als Einheitsgemeinde vereint sie Mitglieder unterschiedlicher religiöser Prägungen und bildet das Zentrum des jüdischen Lebens in München und Oberbayern.


Um den 25. 7 1496 - Die Jakobi-Dult findet trotz der Pest statt

München-Angerviertel * Die Jakobi-Dult findet trotz der noch anhaltenden Pest statt. 


13. 4 1919 - Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

München-Isarvorstadt * Ein weiterer Teil der Putschisten versteckt sich im Luitpold-Gymnasium an der Müllerstraße. Sie werden von bewaffneten Arbeitern unter der Leitung von Ernst Toller zum aufgeben gezwungen. 


1310 - Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult. 


15. 9 1857 - Explosion führt zur Zerstörung des Hauptturms des Karlstores

München-Kreuzviertel - Hackenviertel * Gegen 22:30 Uhr explodiert das rechts am Haupttorturm des Karlstores anschließende Haus des Eisenhändlers Rosenlehner. Auf dem Anwesen war Schwarzpulver gelagert, das detoniert. Bei diesem Unglück kommen fünf Menschen ums Leben, das Haus wird völlig zerstört und der Turm in seinen Grundfesten so stark erschüttert, dass er anschließend abgetragen werden muss. 


Um 1285 - Der Bau des zweiten Münchner Mauerrings beginnt 

München * Unter Herzog Ludwig II. dem Strengen beginnen die Arbeiten an einem zweiten, weiter gefassten Mauerring. Die neue Befestigung soll die Siedlungsgebiete schützen, die durch das Wachstum Münchens außerhalb der ersten Stadtmauer entstehen. Der Ausbau zieht sich über Jahrzehnte hin und wird unter Ludwig dem Baiern 1337 mit der Fertigstellung des Isartors abgeschlossen. 


18. 3 1791 - Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

München * Mit der angeordneten Schleifung der Neuhauser-Bastion bildet sich umgehend eine Initiativgruppe, die mit den Unterschriften mehrerer Hundert Münchner Bürger gegen die „gänzliche Schleifung der Wallanlagen“ protestiert. Sie betrachten es nun als „unverantwortlich, Wälle, welche fast eineinhalb Jahrhunderte stehen, und deren Herstellung mehr als drei Millionen gekostet hatte, ohne gewichtigen Nutzen, oder besondere Notwendigkeit einzuwerfen“. 


5. 1 1302 - Erstmalige Nennung des Neuhauser Tors

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Das Neuhauser Tor wird erstmals in einer Urkunde genannt. 


10. 4 1715 - Max Emanuel kehrt still nach München zurück 

München * Kurfürst Max Emanuel zieht mit Therese Kunigunde und ihren Kindern nachts um 23 Uhr durch das Neuhauser Tor in die Residenzstadt ein. Freudenbezeugungen sind zuvor verboten worden. Nach den Jahren des Exils bleibt die Ankunft ohne öffentliche Feier. Ein festlicher Einzug folgt erst am 11. Juli 1715. 


24. 10 1805 - Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

München * Napoleon zieht triumphal durch das Karlstor in München ein. Kurfürst Max IV. Joseph befindet sich noch in seinem Exil in Würzburg. Die Kurpfalzbaierische Staats-Zeitung von München berichtet am 25. Oktober 1805: „Endlich hatten wir gestern das sehnlich erwartete Vergnügen, Se. Majestät Napoleon Kaiser in Frankreich und König in Italien hier eintreffen zu sehen.

Se. Majestät kamen von Augsburg, fuhren in einem 6-spännigen Reisewagen, welchen der Herr Reichs-Marschall Bernadotte, nebst noch einigen H.H. Reichsmarschallen zu Pferde begleitete, unter dem Donner der Kanonen, und dem Zusammengeläute aller Glocken durch die Neuhauser-Kaufinger- über den Platz durch die Diener- in die Residenz-Gasse heran, und stiegen […] in der kurfürstl. Residenz ab.

Die ganze Stadt war zur Tageshelle beleuchtet, und die Mittags zuvor angekommenen kaiserl. königl. Garde-Regimenter hatten sich durch die ganze Einzugsstrecke à la haie aufgestellt. Es war ½ 8 Uhr Abends, und die Menge des hier befindlichen, zum Theile noch mit der Einquartierung beschäftigten Militärs nebst dem zusammenströmenden Volke zeigte das Bild eines durch Ströme aufgetriebenen Meeres, das sich schwer und langsam dahinwälzt.“ 


30. 6 1972 - Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus ergießen sich zum ersten Mal und schaffen an dem verkehrsgeplagten Platz an heißen Tagen eine Oase der Kühle.


4. 3 1848 - Die Stürmung des Zeughauses

München * An diesem Faschingssamstag kommt es zur Stürmung des Zeughauses. Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.

  • Ein Gerücht lautet: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
  • Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern. Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die Landwehr mit dem sogenannten Generalmarsch mobilisiert worden ist. Damit ist faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen. In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur Stürmung des Zeughauses.

Das Korn- und Geschützhaus am Jakobsplatz, dem heutigen Stadtmuseum, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben. Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum Promenadeplatz, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten Landwehr vereinigen will. Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen. In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer Feldmarschall. Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die Stände bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage. Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins Korn- und Geschützhaus. 


1911 - Die Planungen für ein neues Arbeitsamt

München-Isarvorstadt * Die Planungen für ein neues Arbeitsamt an der Thalkirchner Straße beginnen. 


Ende 8 1912 - Die Bauar­beiten am neuen Arbeitsamt beginnen

München-Isarvorstadt * Die Bauar­beiten für ein neues Arbeitsamt an der Thalkirchner Straße beginnen.


3. 5 1913 - Richtfest am neuen Arbeitsamt

München-Isarvorstadt * Im neuen Arbeitsamt an der Thalkirchner Straße feiert man Richtfest.


14. 4 1914 - Die ersten Nutzer im neuen Arbeitsamt

München-Isarvorstadt * Das Versicherungsamt bezieht als erster Nutzer in die neuen Räume des neuen Arbeitsamtes an der Thalkirchner Straße. 


31. 5 1920 - Die Münchner Neuesten Nachrichten werden aufgekauft

München * Ein „Konsertium von Münchner und auswärtigen Vaterlandsfreunden“ kauft Bayerns einzige weltweit beachtete Tageszeitung auf: die Münchner Neuesten Nachrichten. Die Mehrheit hält die Gutehoffnunghütte. Sie will die Zeitung für die Propagierung ihrer Ziele benutzen und macht sie zu einem „Bollwerk für nationale Erneuerung gegen Sozialismus und republikanische Politik“.

Das besondere Interesse der Redaktion gilt der Dolchstoß-Theorie, nach der das siegreiche deutsche Heer im Ersten Weltkrieg von den Umstürzlern in der Heimat zur Kapitulation gezwungen worden sein soll. Diese „Schmach“ soll durch die Wiederaufrüstung getilgt und Deutschland zu einer Weltmacht gemacht werden. Finanziert durch die deutsche Schwerindustrie und einflussreiche politische Kreise spielen die Münchner Neuesten Nachrichten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der rechtsradikalen „Ordnungszelle Bayern“. Professor Paul Nicolaus Cossmann wird politischer Leiter der Zeitung.


1634 - Die Paulaner erhalten die Brauerlaubnis und Protest

München-Hackenviertel * Mit kurfürstlicher Genehmigung dürfen die Paulaner-Mönche ihren Haustrunk brauen und - nach jährlich neu einzuholender Erlaubnis - am Namenstag ihres Ordensgründers den Klosterbesuchern ihr Bier anbieten.

„Allein es wurde dies nicht so genau genommen: Die Paulaner schenkten das ganze Jahr hindurch aus purer Charitative und gratis Bier aus. Selbstverständlich auch an die die Religiosen besuchenden Verwandten und vielen Freunde aus Pflicht der Höflichkeit!“

So viel [un]christliche Konkurrenz der Paulanerpatres bringt die Münchner Brauer in Rage. Sie wenden sich an den Bürgermeister und die Räte der kurfürstlichen Hauptstadt, mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens. Also keine Gründungsurkunde, sondern dieser Protestbrief gegen die „pfäffische Konkurrenz“ gilt als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei. 


10. 8 1797 - Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer

München * Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer. Durch diese „vorteilhafte Eheschließung” erhält er die Voraussetzung für eine Münchner Braugerechtsame - und mit der Aussteuer der Braut von 7.000 und seiner eigenen in Höhe von 3.000 Gulden steht der geplanten Übernahme der Hallerbrauerei in der Neuhauser Gasse - gleich gegenüber der Michaelskirche - noch im Jahr der Hochzeit nichts mehr im Wege. 


4. 2 1800 - Zwei Neffen werden zu Söhnen

Vorstadt Au * In ihrer 42 Jahre bestehenden Ehe haben Maria Elisabeth und Franz Xaver Zacherl nur ein einziges Kind, das aber nur vierzehn Monate - bis zum 10. April 1801 - lebt. Aus diesem Grund nehmen die Eheleute zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer an Leibesstatt an. 


17. 9 1633 - Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei

München-Hackenviertel * Zum Bier kommen die Paulanermönche durch das Erbe einer dankbaren Brauerwitwe aus der Neuhauser Gasse.

Die Besitzerin der Lärchlbrauerei hat ihren schwachsinnigen Sohn Andreas, der „ein toreter Tropf“ ist, in die Obhut der Paulanerpatres gegeben. Und da sie nach dem Tod ihres Mannes nichts mit dem Braurecht anfangen kann, überträgt sie es - mit Dreingabe einiger Grundstücke, 1.450 Gulden Barvermögen, Schmuckstücken, einer Wohnungseinrichtung sowie Brauereiutensilien und Vorräten - an die Eremiten vom Heiligen Francesco di Paola. 


1. 7 1920 - Fritz Gerlich wird Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten

München * Paul Nicolaus Cossmann verpflichtet den fanatischen Nationalisten und Sozialistenhasser Dr. Fritz Gerlich als Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten. Gerlich unterstützt damit indirekt Adolf Hitlers Aufstieg.


6. 10 1945 - Die Süddeutsche Zeitung erscheint zum ersten Mal

München * Die Süddeutsche Zeitung erscheint zum ersten Mal, als erste Zeitung im Nachkriegs-Bayern. Sie umfasst acht Seiten und kostet 20 Pfennige. 


25. 9 1799 - Franz Xaver Zacherl ist Braumeister und Münchner Bürger

München * Franz Xaver Zacherl ist berechtigt, seine Briefe mit dem Zusatz „Münchner Bürger und Hallerbräu allhier” zu unterzeichnen. Er hat an diesem Tag den Brauerbrief und gleichzeitig das Münchner Bürgerrecht übertragen bekommen. Bei der Übernahme der Hallerbrauerei durfte er noch nicht brauen. Er musste erst die Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung im Brauerhandwerk ablegen. 


26. 7 1914 - Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

München-Kreuzviertel * Am 25. Juli, nur wenige Stunden nachdem Serbien das Ultimatum für Österreich-Ungarns nicht ausreichend devot umgesetzt hat, berauschen sich im Café Fahrig, in der Neuhauser Straße, die Gäste an der Aussicht, dass jetzt Krieg droht. Die Menschen - im Café Fahrig und sonst wo - lassen Bayerns König Ludwig III. und Deutschlands Kaiser Wilhelm II. hochleben. Die Kapelle spielt die „Wacht am Rhein“, „Heil Dir im Siegerkranz“ und viele andere patriotische Lieder. Es wird viel gelacht, gefeiert, gesungen und natürlich getrunken.  

Weil der Sohn des Gaststättenhabers Franz Fahrig einen Streit unter Gästen schlichten will, lässt er die Musik kurz unterbrechen. Doch plötzlich fliegen Stühle durchs Lokal. Die Polizei wird angefordert und räumt das Café gegen zwei Uhr früh. Die sozialdemokratische Münchener Post schreibt über die Vorgänge: „Durch ungeschicktes Benehmen des Kapellmeisters wurde die betrunkene und fanatisierte Menge wild und demolierte das ganze Lokal“.  

Doch das ist noch nicht das Ende der Affäre. Wilde Gerüchte sind im Umlauf. Einer erzählt, eine serbische Kapelle hätte den Kaiser und das Reich geschmäht. Der andere hat Spione im Café Fahrig gesehen. Da ist es zu dem Schritt, der Café-Inhaber Franz Fahrig steht mit dem Feind im Bunde nicht mehr weit. Die Volksseele kocht. Um kurz vor drei Uhr fliegt der erste Pflasterstein in eine der Fensterscheiben des Lokals. Am Morgen ist das Café Fahrig innen und außen verwüstet. 


28. 7 1914 - Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

München-Kreuzviertel * Im Bayerischen Staatsanzeiger erklärt der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig,  

  • dass er kein Ausländer sei,  
  • dass es im Café Fahrig keinen Serbenstammtisch gibt und  
  • dass er kein Verbot ausgesprochen hat, patriotische Lieder zu spielen.  

Der Café-Betreiber wird dennoch auch weiterhin von den Patrioten angefeindet. 


Ab 1905 - Antisemitische Kampagnen gegen das Kaufhaus Tietz

München * Die Firma Hermann Tietz, die seit 1899 das erste Kaufhaus Münchens betreibt, sieht sich wiederholt antisemitisch motivierten Anschuldigungen ausgesetzt. Gegner des Unternehmens behaupten öffentlich, die niedrigen Löhne zwängen Verkäuferinnen zur Prostitution. Gegen diese Verleumdungen geht die Firma mehrfach erfolgreich gerichtlich vor. 

Zwar werden die Urheber der Anschuldigungen zu hohen Geldstrafen verurteilt, doch die Kampagnen schaden dem Ansehen des Kaufhauses und wirken sich negativ auf dessen Geschäftsergebnis aus. Die Vorfälle zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg jüdischer Unternehmen zunehmend zum Ziel antisemitischer Angriffe wird.


15. 2 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger ist fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Das Kaufhaus Oberpollinger der hanseatischen Kaufmannsfamilie Emden & Söhne ist fertiggestellt.


14. 3 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Das Kaufhaus Oberpollinger wird „früh 8 Uhr“ eröffnet. Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, „durch das der Atem der großen weiten Welt weht“. 


21. 9 1985 - Manfred Schauer übernimmt den Schichtl

München-Theresienwiese • Manfred Schauer übernimmt den Schichtl auf dem Oktoberfest. 


26. 4 1880 - Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ beginnen

München-Hackenviertel * Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ am Färbergraben 24 beginnen. Johann Baptist Gassner hat dafür das Schäffler-Strobel‘sche Haus gekauft, es abbrechen und einen „Kolossalbau“ von drei Stockwerken an dessen Stelle zum Zwecke der Unterbringung seiner Kunstsammlungen und der Aquarien errichten lassen. Nach einem guten Jahr ist das Etablissement fertiggestellt. Selbst die Straße wurde durch eine neue Pflasterung aufgewertet.


26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.


28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 


31. 7 1932 - Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

München * Dr. Fritz Gerlich beschreibt in der Zeitschrift „Der gerade Weg“ die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land: „Nationalismus bedeutet: Feindschaft mit den benachbarten Nationen, Gewaltherrschaft im Inneren, Bürgerkrieg, Völkerkrieg. Nationalsozialismus heißt auch: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.“


28. 9 1980 - Gewerkschaften, Kirchen und Politiker rufen zu mehr Toleranz auf

München * Am „Tag des ausländischen Arbeitnehmers“ rufen Gewerkschaften, Kirchen und Politiker zu mehr Toleranz gegenüber den in Deutschland lebenden Ausländern auf. Man appelIiert an die Bevölkerung, der von neonazistischen Kräften geschürten Ausländerfeindlichkeit entgegenzutreten.


21. 5 1881 - „Das Münchener Aquarium“, Münchens erstes Panoptikum, wird eröffnet

München-Hackenviertel * Mit dem „Münchener Aquarium“ öffnet das erste stationäre „Panoptikum“ Münchens. Das Etablissement befindet sich am Färbergraben 24 und wird von Johann Baptist Gassner geführt. 

Vom  Vestibül führen Treppen in die einzelnen Sammlungen. Die namengebende Attraktion - das Aquarium - befindet sich im Untergeschoss des Anwesens. Der Raum ist als Tropfstein-Grotte gestaltet und kühl, „wie wenn man zur Sommerzeit in des Tannenwaldes Schatten tritt“. Im Vorderteil befinden sich die Süßwasserbecken, im Mittelbau folgen die Meerwasser-Aquarien. 

Im Kontrast zum Unterwassererlebnis des Aquariums bietet dem Besucher der Ausstellungssaal im Erdgeschoss ein ganz anderes Ambiente. Der Saal ist salonartig mit Kronleuchtern eingerichtet. An der Wand entlang und zwischen den Fenstern sind Affen- und Vogelkäfige aufgestellt, die jeder für sich in Architektur und Dekoration ein separates Schauereignis bieten. In einem mit Maschendraht verkleideten Rundtempel sind auf einem dekorativen blätterlosen Baum exotische Vögel zu besichtigen. 

Im großen Saal im ersten Obergeschoss sind „raffinierte und spektakuläre Produkte menschlicher Kunstfertigkeit“ untergebracht. Das Angebot reicht von alten chinesischen Skulpturen, historischen Waffen, ausgestopften Tieren, Spieluhren bis hin zu mechanischen und automatischen Maschinen. Eine besondere Attraktion ist ein Telefon, das in Zeitungsinseraten von J. B. Gassner extra beworben wird. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist ein elektrisches Harmonium, das verschiedene, über den Raum verteilte Instrumente und Geräuschquellen in Gang setzen kann. Gassner will damit „Eine Reise um die Welt“ inszenieren. Und gefühlt dann noch Hunderte andere Ausstellungsstücke, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann. 

In der zweiten Etage befindet sich zur Unterhaltung und zum Zeitvertreib das Panoptikum. Neben anderen Ausstellungsstücken wie den Zauberspiegeln, sind hier humorvolle, aber auch märchenhafte Szenen mit Wachsfiguren aufgebaut. So beispielsweise das „Rotkäppchen und der böse Wolf“, „Drei Polizeiwidrige Gestalten“ oder „Die Klatschweiber“. Hier sind zwei Frauen wegen „Klatschereien“ in eine Geige gelegt worden. Damit sie sich gegenseitig nicht kratzen konnten, werden ihre Hände in besondere Löcher gesteckt und mit einem Schloss versperrt. Zum Abschluss gibt es noch eine Sammlung von „Totenmasken berühmter Persönlichkeiten“ zu sehen. Das Angebot reicht von Napoleon I. bis Martin Luther, von Isaac Newton bis Ludwig van Beethoven. 

Im Erdgeschoss ist das Restaurant untergebracht, in dem man „noch ein Stündchen in trautem Gespräch bei einem Glas Spatenbier das Gesehene am Geistesauge vorbeiziehen lassen.“ Hier befindet sich auch der Ausgang. Zurück in die Sammlung ist nicht mehr möglich. 


4. 11 1883 - „Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

München-Hackenviertel * Das „Münchener Aquarium“ muss unwiderruflich geschlossen werden.


1927 - Die Moriskentänzer kommen in das Stadtmuseum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die Moriskentänzer von Erasmus Grasser aus dem Alten Rathaus kommen in das Stadtmuseum.


18. 2 1882 - Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt

18. Februar 1882: 

München-Hackenviertel * Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt, als bei der Polizeidirektion Anzeige erstattet wird, dass seit geraumer Zeit eine Brillenschlange aus ihrem Terrarium entwichen sei. Die Polizeibehörde lässt das Gebäude umgehend schließen und ordnet die Räumung und Durchsuchung des Hauses an.


7. 3 1882 - Die Brillenschlange im „Münchner Aquarium“ ist tot

München-Hackenviertel * Das im „Münchener Aquarium“ entwichene Gift-Reptil wird in dem Raum, in dem sich auch sein Terrarium befindet, tot aufgefunden. Professor Dr. Max von Pettenkofer bestätigt, dass die Schlange bis zur Ausräucherung mit Schwefeldämpfen noch am Leben war. 

Die Aufregung über das Malheur und die vorübergehende Schließung des Panoptikum-Gebäudes bedeuten für das Unternehmen einen schweren Vertrauensverlust, weshalb das Publikum mit Zurückhaltung reagiert. 

J. B. Gassner ermäßigt daraufhin den für Erwachsene bei einer Mark, für Kinder und Militär bei 50 Pfennig und Abonnenten bei 30 Pfennig liegenden Eintritt, und inseriert in den Zeitungen, dass die wiedergefundene tote Brillenschlange als die „teuerste Schlange der Welt“ ausgestellt wird. Es hilft alles nichts.


17. 10 1810 - Nationalgardisten beten für die königliche Familie

München-Kreuzviertel * Andreas Michael von Dall’Armi legt den Ablauf des Festtages in einer „Disposition des Festes“ bis ins Einzelne fest. Um 9 Uhr beginnt im Bürgersaal eine Messe. Dort sollen die Angehörigen der Nationalgarde für ein langes Leben des Königs, der Königin und der gesamten königlichen Familie beten. Erst anschließend ziehen sie zum Pferderennen auf die Wiesen vor dem Sendlinger Berg.


21. 7 1773 - Die Marianische Männerkongregation unter weltlicher Obhut

München-Kreuzviertel * Bis zur Auflösung der Gesellschaft Jesu durch Papst Clemens XIV. liegt die geistliche Leitung der Marianischen Männerkongregation unter jesuitischer Obhut. Die Betreuung geht nun auf Weltgeistliche über. 


6. 8 1628 - Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

Köln - München-Kreuzviertel * Der Kölner Kurfürst und Erzbischof Ferdinand, ein Bruder des baierischen Kurfürsten Maximilian I., schenkt der Münchner Marianischen Männerkongregation ein Stück jener Eiche, in deren Inneren im Jahr 1609 im flandrischen Foy eine Marienfigur gefunden worden war.

Der Hofbildhauer Hans Krumper formt daraus die sogenannte „Feuermadonna“, die noch heute von der Marianischen Männerkongregation in Ehren gehalten wird. 


4. 3 1882 - Das „Münchener Aquarium“ wird ausgeräuchert

München-Hackenviertel * Nach der vollständigen Räumung des „Münchener Aquariums“ von lebendem Inventar wird eine Ausräuchung vorgenommen. 

Die Schließung des Ausstellungsgebäudes stützt sich auf ein Sachverständigen-Gutachten, wonach der Biss der Brillenschlange in höchstem Grade gefährlich sei und das entkommene Exemplar sich aller wahrscheinlich noch in den Räumen des Etablissements versteckt halte.


20. 6 1953 - 10.000 Münchner protestieren gegen die Samstagsöffnung

München * Die Firmen C&A Brenninkmeyer und Salamander halten ihre Geschäfte - wie angekündigt - auch an diesem Samstag bis 17:00 Uhr offen. Etwa 10.000 Münchner protestieren gegen diese Maßnahme. Es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Vier Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei - wieder mit Stahlhelm und Karabiner bewaffnet - versuchen unter Zuhilfenahme eines Wasserwerfers die Aufständischen zu vertreiben. Die Protestierer flüchten zwar beim Anblick des Wasserwerfers, doch wenn dieser nach fünf Minuten wieder zum Befüllen der Wassertanks in die Ettstraße fahren muss, sind die Demonstranten schon wieder da.

Nach Auffassung der Polizei ist der Wasserwerfer „das humanste Zwangsmittel der Polizei, er schafft keine Märtyrer, wie das vielleicht beim Gebrauch des Gummiknüppels der Fall wäre, sondern er macht lächerliche Gestalten aus den Demonstranten“. 


16. 7 1926 - Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird zum Präfekten und Kirchenvorstand am Bürgersaal in München ernannt. 


1709 - Der Bürgersaal entsteht nach Plänen Viscardis 

München-Kreuzviertel * Die Marianische Männerkongregation „Mariä Verkündigung“, die von Jesuiten geistlich betreut wird, lässt an der Neuhauser Straße einen eigenen Bet- und Versammlungssaal errichten. Giovanni Antonio Viscardi entwirft den rund 46 Meter langen Saalbau; Stadtmaurermeister Johann Georg Ettenhofer führt die Arbeiten aus. Der Bau wird 1710 vollendet.  

Zu dieser Zeit ist das Gebäude noch keine Kirche. Erst 1778 wird der Bürgersaal geweiht und seitdem auch als Bürgersaalkirche bezeichnet. Die Kaiserliche Administration hat Viscardi 1706 zum Oberhofbaumeister erhoben; ein unmittelbarer Einfluss der Besatzungsmacht auf die Gestaltung des von der Bürgerkongregation beauftragten Saals ist jedoch nicht belegt. 


1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den Bürgersaal

München-Kreuzviertel * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München. Er sucht den Bürgersaal zum Gebet auf. 


3. 10 1945 - Pater Rupert Mayer legt sein Amt als Präses nieder 

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber entbindet Pater Rupert Mayer auf dessen eigenen Wunsch vom Amt des Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal. Der gesundheitlich geschwächte Jesuit gibt damit die Aufgabe ab, die er seit 1921 wahrnimmt. 


4. 11 1939 - Der „Ritter Unkenstein“ feiert in der Ritterspelunke Premiere

München-Hackenviertel * Die Szenenfolge „Ritter Unkenstein“ feiert in der „Ritterspelunke“ Premiere. Karl Valentins neue Partnerin ist die 21-jährige Soubrette Annemarie Fischer. Sie spielt Unkensteins [= Karl Valentins] Tochter Kunigunde. Das Stück wird über einhundert Mal aufgeführt.

Nach jeder Aufführung führt Karl Valentin sein Publikum durch die Räume des Panoptikums und erschreckt seine Gäste im „Gruselkeller“ zusätzlich, indem er durch Kettenrasseln und anderen derartigen Geräusche den Effekt des Schreckens forciert. 


17. 9 2011 - Wiggerl Hagn kann sein 50-jähriges Wiesnjubiläum feiern

München-Theresienwiese * Ludwig Wiggerl Hagn kann sein 50-jähriges Wiesnjubiläum feiern. Er ist damit der dienstälteste Wiesnwirt.


5. 6 1940 - Karl Valentins Ritterspelunke wird geschlossen

München-Hackenviertel * Die letzte Aufführung des „Ritter Unkenstein“ findet statt. An diesem Abend ereignet sich in der „Ritterspelunke“ ein Vorfall, der dazu führt, dass Karl Valentin seine Tätigkeit als Komiker einstellt.

Im „Lachkeller“ am Färbergraben spielt der Volkssänger vor einem Publikum, in dem viele Soldaten anwesend sind. Einen am Arm verletzter Offizier muss während der Vorstellung so lachen, dass die Wunde aufgeht und das Blut durch den Verband tropft. Der Wehrmachtsangehörige wird ohnmächtig und muss aus dem Saal getragen werden. 

Zwar kehrt im Publikum sehr schnell wieder Ruhe ein, doch Karl Valentin zittert am ganzen Körper und kann gerade noch sagen „Aufhören“. In der Garderobe erklärt er: „Es ist eine Schand, wir tuan daheim Kasperlspielen und draußen verliern die Leut eahna Leben! Schluss is - aus is - ich kann nicht mehr.“ Und weiter: „Schmiede, sagen Sie zum Personal, sie sollen morgen Vormittag ins Geschäft kommen. Es kriegt jedes für vier Wochen seinen Lohn oder sei Gage. Wann der Krieg wieder vorbei ist, dann spielen wir wieder!“ 

Karl Valentin hält Wort und tritt den ganzen Krieg über nicht mehr auf. Mehrere tausend Mark muss er zahlen und hat außerdem den ganzen Krieg über nahezu keinen Verdienst.


17. 7 1939 - Karl Valentin eröffnet die Ritterspelunke am Färbergraben

München-Hackenviertel * Karl Valentin eröffnet mit Martin Wegmann „im einzigartigen Luftschutzkeller mit Restauration und Vorstellung“ im Färbergraben 33 seine „Ritterspelunke“. Das Lokal ist eine Mischung aus Theater, Kneipe und Kuriositätenkabinett. „Es ist nicht mehr das alte Panoptikum, sondern eine Neufassung dieser Schmunzel- und Gruselschau, die nicht ihresgleichen hat.“ 

Das Konzept bleibt das alte, da im Wesentlichen die Objekte des Panoptikums aus dem Hotel Wagner in der Sonnenstraße hier wieder zur Aufstellung kommen. Die Verbindung von Kellerraum, Dämmerlicht, schaurige Szenen und akustischer Überhöhung löst beim Publikum eine Art Panik aus, die sich in Schreckensschreie entladen. Zusätzlich verändert Valentin fast täglich die Beschriftung und den Standort der Exponate.

So zweifelhaft der Bildungsanspruch des Panoptikums ist, so groß ist sein Unterhaltungswert. Einige Exponate, darunter beispielsweise „Mr. Roll - Erfinder der Rollgerstensuppe“ befinden sich noch heute in dem von Hannes König im Isartor ins Leben gerufenen Valentin-Karlstadt-Musäum. 

„Zum Verlassen des Panoptikums kann der Ausgang kostenlos genützt werden, dagegen ist der Eintritt von 60 Rpf. am Eingang zu bezahlen.“ 


15. 8 1710 - Die Marianische Männerkongregation nutzt den neuen Bürgersaal

München-Kreuzviertel * Die Marianische Männerkongregation der Herren und Bürger hält erstmals eine offizielle Zusammenkunft in ihrem neuen Bürgersaal an der Neuhauser Straße ab. Der nach Plänen Giovanni Antonio Viscardis errichtete Saal bietet der gewachsenen Gemeinschaft einen eigenen Raum für ihre Konvente und Andachten. Das Gebäude ist noch keine geweihte Kirche; diese Weihe erfolgt erst 1778.


1 1942 - Die „Ritterspelunke“ wird an einen Herrn Reintjes vermietet

München-Hackenviertel * Die „Ritterspelunke“ von Karl,Valentin wird an einen Herrn Reintjes vermietet.


17. 7 1939 - Die Beziehung Valentin - Karlstadt verändert sich grundlegend

München • Zwei Ereignisse im Jahr 1939 haben die Beziehung Valentin-Karlstadt grundlegend verändert. Mit der Schließung des „Kabarett Benz“ gibt es für die beiden in München keine Möglichkeit mehr regelmäßig aufzutreten.

  • Liesl Karlstadt kann Engagements im sogenannten „normalen“ Theater annehmen, für Valentin kommt das nicht in Frage.
  • Da es für ihn kein Theater mehr gibt, wo er hätte spielen können, eröffnet er am 17. Juli 1939 sein eigenes, die „Ritterspelunke“.
  • Da seine gewohnte Partnerin Liesl Karlstadt aufgrund ihrer Blutvergiftung für Monate nicht zur Verfügung steht, braucht er neue Mitspieler.
  • Valentin greift hierbei auch nicht auf bewährte klassische Valentinstücke zurück, wofür er Liesl Karlstadt gebraucht hätte, sondern entwickelt etwas völlig neues, den „Ritter Unkenstein“. 


13. 6 1953 - Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss

München * Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen - HBV und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft - DAG haben zur Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss aufgerufen.

Der Protestmarsch bewegt sich vom Arbeitsamt in der Maistraße über den Sendlinger-Tor-Platz zum Stachus und von dort weiter in die Altstadt, wo er sich in der Kaufingerstraße vor C&A Brenninkmeyer staut. Demonstranten blockieren im Inneren des Geschäfts die neumodernen Rolltreppen.


30. 11 1940 - Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke schließt für immer

München-Hackenviertel * Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke am Färbergraben 33 schließt für immer. 


17. 9 2011 - Zwei Frauen führen die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese * Antje Schneider ist - gemeinsam mit ihrer Mutter Anneliese Haberl - Chefin der Ochsenbraterei, nachdem ihr Vater Hermann Haberl im Februar 2011 verstorben ist.


1900 - München hat 499.959 Einwohner

München * München hat 499.959 Einwohner. 


1634 - Die Paulaner-Mönchen dürfen in der Lärchlbrauerei ihren Haustrunk brauen

München-Angerviertel * Die Paulaner-Mönche aus der Au dürfen mit kurfürstlicher Genehmigung in der Lärchlbrauerei in der Neuhauser Gasse ihren Haustrunk brauen. Daraus resultieren Auseinandersetzungen mit den Münchner Brauern.

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein mehrseitiger Beschwerdebrief der Münchner Brauer - mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens - als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei gilt. 


21. 9 1935 - Das 125. Jubiläum des Oktoberfestes

München-Theresienwiese • Das 125. Jubiläum des Oktoberfestes stellen die Nationalsozialisten unter das Motto: „Stolze Stadt - Fröhliches Land“.


17. 9 2005 - Das Hofbräuhaus-Festzelt erstrahlt in neuem Glanz

München-Theresienwiese * Das Hofbräuhaus-Festzelt erstrahlt in neuem Glanz und erscheint seither wie ein Pendant des Stammhauses am Platzl.


6. 2 1802 - Das Kapuziner-Kloster wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Graf Philipp von Arco beschlagnahmt im Kapuziner-Kloster das Bargeld und die Stiftungskapitalien. Das Kapuziner-Kloster wird von 24 Patres und elf Laienbrüdern bewohnt. Sie sollen in das Zentralkloster in Rosenheim gebracht werden. 


4. 2 1881 - Joseph Schülein heiratete Ida Baer

München-Isarvorstadt * Joseph Schülein heiratete Ida Baer. Aus der Ehe gehen sechs Kinder hervor. Die Familie lebt in der Müllerstraße 8 und gehört zu den prägenden jüdischen Unternehmerfamilien der Stadt.


16. 8 1932 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“

München * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“ im Phoebus-Palast und im Gloria-Filmpalast. 


22. 9 1979 - Oberbürgermeister Erich Kiesl ruft „I‘zapft os!“

München-Theresienwiese • Bei Oberbürgermeister Erich Kiesl klappt es dieses Mal zwar mit dem Anzapfen. Dafür blamiert er sich dann mit seinem Ausruf: „I‘zapft os!“.


21. 9 1985 - Das Container-Bier beginnt sich auf der Wiesn durchzusetzen

München-Theresienwiese • Das Container-Bier beginnt sich auf der Wiesn durchzusetzen, auch wenn der Stadtrat nur einen „rückholbaren Versuch“ genehmigen will, weil „eine auf der Welt einzigartige Tradition nicht einfach beendet werden kann“. Selbst der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß beklagt, dass hier „die Axt ans Eichenfass“ gelegt und dadurch „ein Stück bayerischer Tradition zu Grabe getragen“ werde.


Ab 1813 - Zulassung zur Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die Konstitution der Akademie der Bildenden Künste von 1808 regelt auch die Aufnahme der Studierenden: Bewerber („Eleven“) müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Frauen werden dabei nicht erwähnt. 

Dennoch zeigen die Matrikelbücher, dass zwischen 1813 und 1841 knapp fünfzig Kunstschülerinnen an der Akademie eingeschrieben sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Praxis, die über die offiziellen Bestimmungen hinausgehen. 


1862 - Die Kunstakademie platzt aus allen Nähten

München-Kreuzviertel * Der Nordflügel des ehemaligen Jesuitenkollegs wird zur Unterbringung weiterer Räume für die Kunstakademie aufgestockt. 


1866 - Ausbau und neue Standorte entlasten die Akademie

München-Kreuzviertel * Um der anhaltenden Raumnot der Akademie der Bildenden Künste zu begegnen, wird am Chor der Michaelskirche ein Querbau errichtet. Zusätzlich werden externe Räume angemietet und mehrere Ateliers in den 1854 erbauten Glaspalast verlegt. 


27. 7 1813 - Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der Akademie

München-Kreuzviertel * Maria Ellenrieder schreibt sich als erste Münchner Kunststudentin an der Akademie ein. Bis 1841 weisen die Matrikelbücher insgesamt 47 Kunststudentinnen aus.


1809 - Der Lehrbetrieb der Kunstakademie startet

München-Kreuzviertel * Die Akademie der Bildenden Künste nimmt ihren Lehrbetrieb in den neu gestalteten Räumen des ehemaligen Jesuitenkollegs auf. Gleichzeitig wird im Hof ein neuer Bau errichtet. 

 


17. 9 2011 - Der Turm der Augustiner-Festhalle wird auf 30 Meter aufgestockt

München-Theresienwiese * Der Turm der Augustiner-Festhalle wird um weitere fünf Meter auf 30 Meter Höhe aufgestockt.


25. 9 1819 - Der Magistrat übernimmt die organisatorische Verantwortung für die Wiesn

München-Theresienwiese * Nachdem die Stadt München ein Jahr zuvor durch das Gemeinde-Edikt und die Verfassung des Königreichs Baiern erste kommunale Selbstverwaltungsrechte zurückerhalten und sich neu konstituiert hat, übernimmt der Magistrat der Stadt die alleinige organisatorische und finanzielle Verantwortung für den Unterhaltungsteil des Oktoberfestes, worunter das Pferderennen und das Vogelschießen gemeint ist. Für diesen Teil wird künftig der Name Oktoberfest gebraucht.

Die Ausrichtung des landwirtschaftlichen Teils (Vieh-Prämierung, Ausstellung und Viehmarkt) bleibt in der Verantwortung des Landwirtschaftlichen Vereins. Dieser Teil wird künftig als Landwirtschaftliches Centralfest bezeichnet werden.

Bis heute ist die Landeshauptstadt München der alleinige Veranstalter der Wiesn.


1781 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht in das Jesuitenkolleg

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht vom „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 in das ehemalige Jesuitenkolleg an der heutigen Neuhauser Straße um.


6 1811 - Erste Kunstausstellung der Münchner Akademie

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer, Direktor der Akademie der Bildenden Künste, kündigt die erste Ausstellung der neu gegründeten Institution an. Die Erwartungen sind hoch, können jedoch nicht erfüllt werden. Zwar listet ein 24-seitiger Katalog 402 Werke auf, doch stammen diese überwiegend von Studierenden und Lehrenden der Münchner Akademie.

Mangelnde Ausstellungsräume und fehlende finanzielle Mittel - etwa für den Transport externer Werke - führen dazu, dass diese Ausstellung wie auch die folgenden zunächst lokal geprägt blieb. Dennoch zieht die Akademie eine positive Bilanz und berichtet von großem Publikumsinteresse sowie anerkennendem Feedback.

Zugleich wird beschlossen, künftig alle zwei Jahre eine „allgemeine baierische Kunstausstellung“ auszurichten, die ausschließlich an der Akademie stattfinden soll.


16. 10 1815 - Die Raffael-Gobelins gehen an die Akademie

München * Da die Teppiche nur einen vergleichsweise unbedeutenden Teil des höfischen Kunstbesitzes darstellen und ihr Verlust für die Krone kaum ins Gewicht fällt, stimmt König Max I. Joseph der Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie der Bildenden Künste zu.


1816 - Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie - in der heutigen Neuhauser Straße - in den Antikensälen aufgehängt


18. 9 1954 - Das Bräurosl-Festzelt erhält eine neue Fassade

München-Theresienwiese * Das Bräurosl-Festzelt erhält eine neue Fassade, die an ein oberbayerisches Bauernhaus im Bundwerkstil erinnert. Die Fassade prägt bis heute das Gesicht der Bräurosl. 


1811 - Neue Säle für die Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die neuen Säle im Hof der Kunstakademie werden eröffnet. Später wird hier auch die Sammlung der Gipsabgüsse hier untergebracht. 


17. 9 1949 - Auf der ersten Nachkriegs-Wiesn kostet die Mass Wiesn-Bier 1,70 DMark

München-Theresienwiese * Auf der ersten Nachkriegs-Wiesn kostet die Mass Wiesn-Bier 1,70 DMark. 1,5 Millionen Mass werden ausgeschenkt.


18. 7 1815 - Bitte um die „Raffael-Gobelins“ für die Kunst-Akademie

München * Johann Peter von Langer, der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, richtet an König Max I. Joseph ein Schreiben, in dem er um die Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie bittet. Er begründet den Antrag damit, dass deren „höchster Wert in der Komposition und dichterischen Erfindung ganz unschätzbar für das Kunststudium und den Unterricht“ sein würden. 

Die „Raffael-Gobelins“ sind im Alten Rathaus gelagert. Dort sind sie weder für die Öffentlichkeit sichtbar, noch ihre Erhaltung gesichert. Da sie keine Gold- und Silberfäden enthalten, ist ihr materieller Wert als gering einzuschätzen. 


19. 10 1815 - Der Erhalt der „Raffael-Gobelins“ wird quittiert

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer quittiert dem Obersthofmeisterstab den Erhalt der „Raffael-Gobelins“. 


8. 10 2012 - Das Fazit der Wiesn 2012

München-Theresienwiese * Das Fazit der Wiesn 2012:

  • 6,4 Millionen Wiesn-Besucher trinken 6,9 Millionen Mass Bier.
  • Hinter 439 angezeigten Raufereien verbergen sich auch 66 Masskrugschlägereien.
  • Das Rote Kreuz versorgt insgesamt 8.159 Patienten im Servicezentrum direkt auf der Wiesn.
  • Hauptsächlich sind dies Kreislauf- und Herzbeschwerden, verstauchte Füße, Schnittwunden und unzählige Filmrisse. 
  • Bei 739 Patienten müssen die Ärzte eine Alkoholvergiftung diagnostizieren, die dann in umlegenden Krankenhäuser behandelt werden. Dazu sind 1.318 Transporte notwendig. Ein Drittel der ausländischen Patienten zahlt seine Rechnung nicht.


26. 9 1981 - Der erste Jahrestag des Wiesn-Attentats

München-Ludwigsvorstadt * Am Jahrestag des Wiesn-Attentats wird in der Pauls-Kirche ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten. 


Vor dem 22. 9 1979 - Die Spatenbrauerei erhält die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese • Paulaner will die bis dahin als Wirtezelt geführte Ochsenbraterei kaufen. Den Zuschlag erhält aber nicht Paulaner sondern die Spatenbrauerei, die bis dahin kein eigenes Festzelt hat.


Ab 17. 9 1910 - Eine Völkerschau aus Samoa als Hauptattraktion auf der Jubiläums-Wiesn

München-Theresienwiese * Die dritte Völkerschau aus Samoa ist die Hauptattraktion auf dem Jubiläums-Oktoberfest. Unter der Führung des Schaustellers Carl Gabriel besucht Prinzregent Luitpold die Ausstellung. Prinz Ludwig überreicht dem „Samoanerhäuptling Tamsese einen wertvollen Ring zum Geschenk, wofür der Fürst dem Prinzen schriftlich in samoanischer Sprache seinen Dank zum Ausdruck brachte“. 


5. 8 1914 - Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

München * In den Münchner Neuesten Nachrichten ist zu lesen: „Heute Abend kam ein ganzer Zug von Gebirglern an. Wie der über den Bahnhof marschierte, da gab es ein Rufen und Winken; an allen Fenstern im Kaufhaus Tietz [später Hertie, heute Karstadt am Bahnhofsplatz] würde es lebendig, alle Verkäuferinnen winkten mit Tüchern. [...]  

Und wenn man sie alle sieht, diese Prachtkerle, dann mischt sich in die ersten Erwägungen, was werden kann und werden mag, das Gefühl tröstlicher Zuversicht. Wo so viele Arme zugreifen, so viele Herzen fürs Vaterland schlagen, da kann es nicht gefehlt sein.“ 


19. 4 1890 - „Buffalo Bills Wild West“ auf der Theresienwiese

München-Ludwigsvorstadt * Auf der Theresienwiese findet die Show „Buffalo Bills Wild West“ statt. München ist eine Station auf der Europatournee von William F. Cody, die bis zum 4. Mai in der Stadt gastiert. 

Der in München liebevoll „Ochsen-Willi“ genannte William Frederick Cody, besser bekannt als Buffalo Bill, hat sich vom Bisonjäger zu einem cleveren Showunternehmer gemausert, der mit seiner Show dem Publikum die eigentlich schon versunkene Welt der amerikanischen Pioniere und Ureinwohner präsentieren will. 

Er ist mit über 200 Cowboys und Indianern sowie 170 Pferden, Mauleseln und rund 20 Bisons unterwegs. In zwei Sonderzügen, die 300 Tiere und das Equipment transportieren, sind die exotischen Akteure angereist. Das Tross campiert samt Bisons und Pferden auf der Theresienwiese. Mit dabei ist auch die junge Kunstschützin Annie Oakley.

Bei der ersten Aufführung drängen sich 6.000 Zuschauer auf der Tribüne, darunter Prinz Ludwig von Bayern, der spätere König Ludwig III. 


Nach dem 16. 9 2006 - Ein CSU-Stadtrat flippt vor der Käfer-Wies‘nschänke aus

München-Theresienwiese * Der ehemalige CSU-Jungspund Christian Baretti, (er ist 2005 aus der CSU ausgetreten) seinerzeit Stadtrat und Drahtzieher der CSU-Wahlfälschungsaffäre, droht dem Türsteher der Käfer-Wies‘nschänke: „Ich werde Euere Haus zerlegen“. Als der Chef des Wachdienstes ankündigt, den Fall der Stadt zu melden, bleibt Baretti stur - und wird letztlich doch ins Zelt gelassen. Doch sein Auftritt hat eine Konsequenz: Er erhält eine schriftliche Missbilligung der Stadt.


17. 10 1810 - Kinder huldigen dem königlichen Brautpaar

München-Ludwigsvorstadt * Nachdem die königliche Familie im Pavillon Platz genommen hat, tritt eine Gruppe von „Kindern im Nationalkostüme“ vor das Brautpaar. Die Töchter und Söhne von Angehörigen der königlich-bayerischen Kavalleriedivision tragen unterschiedliche Landestrachten und überbringen Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese stellvertretend für die Bevölkerung ihre Glückwünsche. 

Die aufwendig inszenierte Huldigung stellt die verschiedenen Landesteile des noch jungen Königreichs als geeinte bayerische Nation dar. Das Pferderennen dient damit nicht nur der Unterhaltung, sondern zugleich der Repräsentation des Königshauses und der Förderung eines gemeinsamen bayerischen Staatsbewusstseins. 


19. 9 1959 - Rudolf Mrkva übernimmt die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese * Rudolf Mrkva übernimmt die Ochsenbraterei. Damit verbunden ist die Tradition, den Namen des schmorenden Ochsen und das Gewicht auf einer Tafel neben dem Bratapparat zu vermerken.


16. 8 1914 - 5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Königreich Bayern * 5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen sind seit Beginn der Truppentransporte am 4. August auf dem bayerischen Eisenbahnnetz abgefertigt worden. Ebenso viele Züge kommen leer wieder zurück. 


17. 9 1988 - Manfred Vollmer übernimmt die Augustiner-Festhalle

München-Theresienwiese * Manfred Vollmer übernimmt die Augustiner-Festhalle auf der Wiesn.


16. 9 1978 - CSU-Oberbürgermeister Münchens Erich Kiesl vergisst „Ozapft is!“

München-Theresienwiese * Der erste und bislang einzige CSU-Oberbürgermeister Münchens, Erich Kiesl, zapft im Schottenhamel-Festzelt das erste Wiesn-Fass an und veranstaltet ein derartiges Bierbad,  dass er vor lauter Aufregung den wichtigsten Satz - „Ozapft is!“ - vergisst.


22. 9 1951 - Die Augustiner-Brauerei schenkt ihren Edelstoff aus

München-Theresienwiese • Bis 1951 ist das Märzenbier das ausschließliche Wiesnbier, bis die traditionsbewusste Augustiner-Brauerei ihren Edelstoff ausschenkt. Das höher vergorene, schlankere und süffigere Getränk erobert - in haustypischer Abwandlung der jeweiligen Brauerei - ein Wiesnzelt nach dem anderen.


1899 - Das Kaufhaus Hermann Tietz wird als erstes Kaufhaus eröffnet

München * Das Kaufhaus Hermann Tietz, der spätere Hertie, wird als erstes Kaufhaus in München eröffnet. Der Kaufhausbesitzer muss sich mehrmals vor Gericht den Anschuldigungen der Antisemiten erwehren, dass er durch ihre niedrigen Löhne die Verkäuferinnen zur Prostitution treiben würde. Das bringt zwar den Anschuldigern hohe Geldstrafen ein, hat aber auch Auswirkungen auf das Geschäft des Warenhauses Tietz. 


16. 9 1989 - Richard Süßmeier bewirbt sich - erfolglos - um das Hacker-Festzelt

München-Theresienwiese * Richard Süßmeier bewirbt sich um das Hacker-Festzelt, doch CSU und SPD stimmengeschlossen gegen ihn. Und das, obwohl ihn ein Gericht

  • vom Vorwurf des Schankbetrugs frei spricht und
  • das Verfahren wegen illegaler Beschäftigung mit einer freiwilligen Geldbuße in Höhe von 100.000 DMark endet.


21. 9 1991 - Die Mass Wiesn-Bier kostet stattliche 8,55 DMark

München-Theresienwiese • Die Mass Wiesn-Bier kostet stattliche 8,55 DMark.


20. 9 1975 - Erste Diskussionen ums Containerbier auf der Wiesn

München-Theresienwiese * Erstmals wird die Einführung des sogenannten Containerbiers auf dem Oktoberfest in Erwägung gezogen. 


1. 8 1914 - München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

München * München, das nach Berlin die zweitgrößte Garnison im Deutschen Reich besitzt, wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung. Einberufene und Kriegsfreiwillige strömen hier zusammen.

Auf den Münchner Bahnhöfen, die unter militärische Kontrolle stehen, herrscht riesiger Trubel; alleine am Hauptbahnhof verkehren täglich bis zu 700 Züge.


19. 9 1964 - Vom Anzapfen des ersten Wiesn-Fasses im Schottenhamel-Festzelt

München-Theresienwiese * Obwohl Hans-Jochen Vogel schon im Jahr 1960 zum Oberbürgermeister gewählt worden war, überlässt er das Anzapfen des ersten Wiesn-Fasses im Schottenhamel-Festzelt noch bis 1963 seinem Vorgänger Thomas Wimmer. Erst im September 1964 kommt er auch diesen Pflichten nach.


27. 9 1980 - So, als sei nichts gewesen

München-Theresienwiese * Am Tag nach dem Wiesn-Attentat öffnet das Oktoberfest ganz normal seine Pforten, so, als sei nichts gewesen. Die Kapellen spielen auf, die Fahrgeschäfte drehen sich. Nur ein paar Blumen erinnern an das Grauen, das am Vorabend über die Wiesnbummler hereingebrochen war. 


27. 9 1980 - Der politisch rechts orientierten Gundolf Köhler war der Attentäter

Theresienwiese - Kreuzviertel * Die Sonderkommission Theresienwiese identifiziert den 21-jährigen, politisch rechtsorientierten Geologiestudenten Gundolf Köhler als Attentäter. Er ist eines der dreizehn Todesopfer.

Zeugen haben ihn unmittelbar vor der Explosion am Tatort gesehen. Die Verletzungsmerkmale an Köhlers Leiche untermaueren die Aussagen der Zeugen und lassen keinen Zweifel an einer Täterschaft Köhlers. 


11. 7 1896 - Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

München-Hackenviertel * In der bayerischen Haupt- und Residenzstadt werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt. Die Aufführung findet - „unter lebhafter Anteilnahme des Münchner Publikums“ - in Carl Gabriels und Emil Eduard Hammers Panoptikum statt. Der Vorführapparat wird mit Theaterkulissen umspannt und dann „drauflos gekurbelt“. Die Vorführungen richtet Carl Gabriel nach französischem Vorbild ein.

Das ganze Programm ist circa 100 Meter lang und läuft innerhalb von einer Viertelstunde ab. Drei bis fünf kleine Filme werden gezeigt:

  • Ein heranbrausener Eisenbahnzug,
  • Eine Schlangendomteuse,
  • Ein Kettensprenger und
  • Das Aufziehen der Hauptwache.

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert.


4. 10 2009 - Die Wiesnbesucher verspeisen 111 Ochsen in der Ochsenbraterei

München-Theresienwiese * Die Wiesnbesucher verspeisen 111 Ochsen in der Ochsenbraterei.


18. 9 1976 - Der Verein Münchner Oktoberfestmuseum wird gegründet

München-Theresienwiese * Im Pschorr-Festzelt der Ochsenbraterei wird der Verein Münchner Oktoberfestmuseum e.V. gegründet. Sämtliche Wiesnwirte, der Verein Münchner Brauereien, die Schaustellerverbände und Vertreter der Stadt München sind daran beteiligt.

Zum 1. Vorsitzenden wird Xaver Heilmannseder gewählt. Ferdinand Schmid, der 1. Vorstand der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung ist ein engagierten Mitstreiter der Oktoberfestmuseums-Idee. Weitergepflegt wird diese Idee von den nächsten Vereinsvorständen Richard Süßmeier, Heinz Strobl und Willy Heide.


18. 9 2004 - Die Pschorr-Bräurosl bekommt einen neue Festhalle

München-Theresienwiese * Die Pschorr-Bräurosl bekommt einen neue Festhalle. 80 Meter lang und 60 Meter breit ist das Zelt. 300 Kubikmeter Holz 100 Tonnen Stahl stecken in dem Festzelt, 6.000 qm Stoffplanen in der Dekoration. 


4. 10 2004 - Wiesn 2004: 210.000 Bierkrüge einkassiert

München-Theresienwiese * Das Ordnungspersonal auf dem Oktoberfest nimmt den Souvernierjägern rund 210.000 Bierkrüge wieder ab.


21. 9 1963 - Thomas Wimmer zapft letztmals das erste Wiesn-Fass an

München-Theresienwiese * Thomas Wimmer zapft letztmals das erste Wiesn-Fass im Schottenhamel-Festzelt an, obwohl Hans-Jochen Vogel schon im Jahr 1960 zum Oberbürgermeister gewählt worden ist.


23. 9 2018 - Das Sturmtief Fabienne schlägt zu

München-Theresienwiese • Am Nachmittag schlägt das Sturmtief Fabienne zu. Der orkanartige Sturm hält die Wiesn-Besucher in Trab. Den Zaun an der Oidn Wiesn hat der Wind auf hundert Meter umgeschmissen. Über die Lautsprecheranlage werden die Besucher vor eventuell umstürzenden Bäumen und herumfliegenden Gebäudeteilen gewarnt. Die Festleitung empfiehlt um 20:57 Uhr den Außenbereich ganz zu meiden. 


10 1879 - Eine „Nubier-Karawane“ auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Eine „Nubier-Karawane“ ist auf dem Oktoberfest als Völkerschau zu sehen. 


18. 9 2004 - Das Löwenbräu-Festzelt wird als erstes Bierzelt der Welt zertifiziert

München-Theresienwiese * Das Löwenbräu-Festzelt wird als erstes Bierzelt der Welt nach ISO 9001:2000 zertifiziert. Der Qualitätssicherungsstandard umfasst Kriterien von der Zeltsicherheit über Notfallpläne, Arbeitsabläufe, Essensgeschmack, Sauberkeit bis hin zur Laustärke der Musik.


9 1898 - „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ wird zum Wiesnlied

München-Ludwigsvorstadt * Georg Lang macht das Trinklied „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ in seiner Riesenhalle bekannt. Den heute geläufigen Ausruf „Oans, zwoa, drei – g’suffa!“ fügt er dem Lied hinzu. 

Damit die Gäste mitsingen können, lässt Lang Tausende Liederhefte auf den Tischen verteilen. Eine Tafel am Musikpodium zeigt jeweils die Nummer des nächsten Liedes an. Zusätzlich erhalten die Gäste kleine Stäbe, mit denen sie den Takt schlagen oder die Kapelle spielerisch dirigieren können. Auf diese Weise wird das Publikum selbst zum Teil der Unterhaltung. 

Das Lied wird häufig dem Chemnitzer Komponisten und Kirchenmusiker Bernhard Traugott Dietrich zugeschrieben. Seine Urheberschaft ist jedoch nicht zweifelsfrei geklärt; in anderen Darstellungen wird der Bremer Komponist Georg Kunoth genannt. 


19. 9 1959 - Die Mass Wiesn-Bier kostet 1,80 DMark

München-Theresienwiese * Die Mass Wiesn-Bier kostet 1,80 DMark. 2,9 Millionen Mass werden ausgeschenkt.


17. 9 1910 - Der Simplicissimus ernennt Schottenhamel zum Rector Magnificus

München-Theresienwiese * In einer Karikatur im Simplicissimus ernennt Thomas Theodor Heine den Festwirt Michael Schottenhamel zum „Rector Magnificus“, weil während der Wiesntage sowieso alle Studenten bei ihm „hören“.


20. 9 1980 - Günter und Margot Steinberg betreiben das Hofbräuhaus-Festzelt

München-Theresienwiese * Das Wirtsleuteehepaar Günter und Margot Steinberg betreibt das Hofbräuhaus-Festzelt auf der Theresienwiese. 


19. 9 1981 - Das Containerbier erregt die Gemüter

München-Theresienwiese * Das Containerbier lässt die Volksseele kochen. Oberbürgermeister Erich Kiesl und Ministerpräsident Franz Josef Strauß ergreifen in offenen Briefen an die Brauereien Partei für das traditionelle Holzfass. Die Brauereien ihrerseits erklären, die Beschaffung von Holzfässern ist „in Zukunft fast nicht mehr zu lösen“. Für dieses Jahr kann der Einzug des Containerbieres auf dem Oktoberfest noch einmal gestoppt werden.


1899 - „Echte“ Sioux-Indianer im Handels-Panoptikum

München-Hackenviertel * Emil Eduard Hammer und sein Geschäftsfreund Carl Gabriel inszenieren im „Internationale Handels-Panoptikum“ an der Ecke Neuhauser Straße / Färbergraben eine umjubelte Sioux-Schau mit „echten“ Indianern. 


23. 9 2012 - Trotz Regens immerhin noch 850.000 Wiesn-Besucher

München-Theresienwiese • Am ersten Wiesn-Wochenende kommen trotz eines verregneten Samstags immerhin noch 850.000 Menschen aufs Oktoberfest. Knapp eine Million Mass Bier und neun Ochsen werden verzehrt.


20. 9 2003 - Die Plätze in der Käfer-Wies‘nschänke werden doppelt belegt

München-Theresienwiese * „Versehentlich“ werden die Plätze in der Käfer-Wies‘nschänke doppelt belegt. Der Betreiber darf ein weiteres Zelt im Garten aufstellen.


4. 8 1914 - Die bayerischen Truppentransporte mit der Eisenbahn beginnen

München * Die bayerischen Truppentransporte mit der Eisenbahn beginnen. 


17. 9 1988 - Erstmals heißts auf der Wiesn: Wegen Überfüllung geschlossen

München-Theresienwiese * Erstmals werden auf dem Oktoberfest die Türen der Festzelte „Wegen Überfüllung geschlossen“.


18. 10 1848 - Plünderung und Verwüstung der Pschorrbrauerei

München-Hackenviertel * Die Aufständischen verwüsten Pschorrs Wirtshaus, die Brauerei und den Fuhrpark. Während aus geöffneten Fässern Freibier fließt, dringen kleinere Gruppen in die oberen Stockwerke ein und plündern die Privatwohnung des über München hinaus bekannten Brauers. 

Aus acht aufgerissenen Fenstern werfen sie Geschäftsbücher, Schmuck, Bilder und nahezu den gesamten biedermeierlichen Hausrat auf die Straße: eine Wiege, eine Standuhr, Tische, Stühle, ein Kanapee, einen Flügel, Bücher und Bettzeug. Auf der Straße kommt es zu Kämpfen um das Plündergut. Alles, was sich noch verwenden oder verkaufen lässt, wird fortgetragen. Etwa eine Stunde lang können die Plünderer nahezu ungehindert vorgehen. Auf der zeitgenössischen Darstellung ist die Familie Pschorr nicht zu sehen. Sie versteckt sich noch vor dem ersten Ansturm unter einer Treppe und entgeht so den Angreifern. 

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, nahe dem Karlstor, steht währenddessen Leutnant Moritz Freyschlag mit 25 bewaffneten Liniensoldaten. Die Einheit greift nicht ein. Der Offizier erklärt später, es sei „kein anderweitiger Befehl vorhanden“ gewesen. Ähnlich zurückhaltend verhalten sich die fünf in München stationierten Linienregimenter sowie Tausende Angehörige der Bürgerwehr und der Freikorps. Auch sie erhalten nach eigener Aussage „keinerlei diesbezügliche Befehle“. 

Erst eine entschlossen vorrückende Einheit der Landwehr beendet die Plünderung. Dabei widersetzt sich ein Schuhmachergeselle gewaltsam dem Eingreifen der Soldaten. Ein Kopfschuss trifft ihn tödlich; er stirbt noch am Ort des Geschehens.

Pschorr beziffert den entstandenen Schaden auf 23.000 Gulden. Nach einer groben Kaufkraftschätzung entspricht dies heute einem Betrag von mehr als einer halben Million Euro. Infolge der schweren Verwüstungen verliert die Pschorrbrauerei ihre führende Stellung unter den Münchner Brauereien.


20. 4 1890 - Die Wild-West-Show des Buffalo Bill

München-Ludwigsvorstadt * In seiner Show zeigte der „Ochsen-Willi“ vor täglich ausverkauftem Haus den Wilden Westen, wie es ihn im Jahr 1868 noch gab. In Amerika wurde zu dieser Zeit die Eisenbahn gebaut. In der Prärie lebten Tausende Arbeiter, die Cody mit Fleisch versorgen musste. Für ein Gehalt von monatlich 500 Dollar dezimierte der Massenschlächter im Auftrag der amerikanischen Eisenbahngesellschaften ganze Bisonherden. Er brachte innerhalb von nur eineinhalb Jahren 4.280 dieser Rinder zur Strecke, weshalb ihn die Eisenbahnarbeiter bald schon „Buffalo Bill“ nannten. 

Auch wenn sich in seinem Gefolge unzählige Indianer befinden, besteht kein Zweifel daran, wer die eigentliche Hauptattraktion der Show ist. 


12. 10 1904 - Der „Krokodilwirt“ Georg Lang stirbt 

München * Georg Lang stirbt nach schwerer Krankheit im Alter von nur 38 Jahren. Bereits während des Oktoberfests kann er seine Festhalle nicht mehr persönlich leiten. Sein früher Tod beendet die außergewöhnliche Laufbahn eines Gastwirts, der sich innerhalb weniger Jahre vom Nürnberger Lokalbetreiber zu einem der bekanntesten Groß- und Festgastronomen Deutschlands entwickelt. 

Seine Ehefrau Wilhelmine, genannt Mina, führt die Festhalle auf der Theresienwiese zunächst weiter. Auch „Georg Langs Original Oberlandler“ treten dort weiterhin auf. Damit bleiben sein Name und das von ihm entwickelte Unterhaltungskonzept über seinen Tod hinaus mit dem Oktoberfest verbunden. Wie lange Wilhelmine „Mina“ Lang den Betrieb persönlich leitet, ist nicht eindeutig überliefert. Noch 1913 ist auf dem Oktoberfest eine „Langbude“ verzeichnet. 


16. 9 1950 - „Der Zauber des Wilden Westens“ auf dem Oktoberfest

München-Theresienwiese * „Der Zauber des Wilden Westens“ setzt die Tradition der Völkerschauen auf dem Oktoberfest fort.


Sommer 1902 - Im Internationalen Handels-Panoptikum bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im Internationalen Handels-Panoptikum in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus. Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.


Seit 22. 9 1985 - Am ersten Wiesnsonntag findet in der Bräurosl der Gay Sunday statt

München-Theresienwiese • Am ersten Wiesnsonntag findet in der Bräurosl unter dem Motto: „Bayerisch feiern - International schnacksln“ der Gay Sunday statt.


Vor dem 17. 9 1910 - Der Winzerer-Fähndl-Pachtvertrag geht an die Thomas-Brauerei

München-Theresienwiese * Der Magistrat verlängert den Pachtvertrag mit dem Winzerer Fähndl für die Schießanlage und die dazugehörige Festbude nicht mehr, sondern schließt einem Vertrag mit der Thomas-Brauerei. Dabei muss die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl mit überraschung feststellen, dass ihr Name für das Festzelt inzwischen von der Brauerei patentrechtlich geschützt worden ist.

Am Ende der Entwicklung steht ein eigenes Winzerer-Fähndl-Festzelt und eine Winzerer-Fähndl-Schießanlag“ mit einer kleinen Wirtsbude. Da diese Schießanlage wiederholt ihren Platz wechselt, stehen heute das Winzerer-Fähndl-Festzelt und das Armbrustschützenzelt (mit der Schießanlage der Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl) an ganz verschiedenen Stellen der Wirtsbudenstraße.


18. 6 1918 - Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

München * Die Zentralpolizeistelle meldet einen militärischen Vorfall. Ein ungeordneter Haufen zieht von der Kaserne zum Hauptbahnhof. Als ein Major einen Soldaten zur Ordnung ruft, schreit dieser ihn an: „Was wollt Ihr Himmel-Herrgottsakramenter, ist‘s nicht genug, dass wir für Euch ins Feld gehen, schikanieren wollt ihr einen auch noch, anpacken tu ich dich, bei der Fotze nehm ich dich, du Blindgänger.“ Die übrigen Soldaten zollen ihm daraufhin Beifall. 


15. 8 1925 - Pater Rupert Mayer führt die Bahnhofsgottesdienste in München ein

München * Pater Rupert Mayer führt die Bahnhofsgottesdienste in München ein.


19. 9 1970 - Günter Steinberg betreibt das Wienerwald-Zelt auf dem Oktoberfest

München-Theresienwiese * Günter Steinberg betreibt das 430 Plätze fassende Wienerwald-Zelt auf dem Oktoberfest.


21. 5 2014 - Eine Gedenktafel für jüdische Juristen

München-Maxvorstadt * Im Eingangsbereich des Justizgebäudes an der Prielmayersteaße 5 wird eine Gedenktafel für jüdische Juristen angebracht, die in der Zeit des nationalsozialistischen Unrechtsregimes zwangsweise aus dem Justizdienst entfernt worden sind. 


Um 1700 - Marianische Kongregationen prägen das katholische Stadtleben 

München * Rund jeder achte Einwohner Münchens gehört als Sodale einer der sechs Marianischen Kongregationen der Stadt an. Die von jesuitischer Frömmigkeit geprägten Laiengemeinschaften besitzen damit erheblichen Einfluss auf das religiöse und gesellschaftliche Leben.  

Neue Mitglieder legen zunächst eine umfassende Lebensbeichte ab und verpflichten sich in einem feierlichen Weiheakt zum lebenslangen Dienst an der Gottesmutter. Von den Sodalen werden regelmäßige Beichte und Kommunion, tägliches Gebet und Gewissenserforschung sowie Bußübungen an den kirchlichen Fast- und Abstinenztagen erwartet. 

Auch in der Öffentlichkeit treten die Kongregationen deutlich hervor: Ihre Mitglieder nehmen geschlossen an Prozessionen, Wallfahrten, Festgottesdiensten und religiösen Theateraufführungen teil. Zugleich verpflichten sie sich, einander in Notlagen beizustehen und verstorbene Mitbrüder auf ihrem letzten Weg zu begleiten. 


22. 9 1951 - Die Bräurosl bekommt ein neues Zuhause

München-Theresienwiese • Die Bräurosl bekommt ein neues Zuhause. 


9 1898 - Eine Hauskapelle schafft Bierzeltstimmung

München-Ludwigsvorstadt * Für seine Riesenhalle engagiert Georg Lang eine eigene, 30-köpfige Blaskapelle. Die Musiker treten in Oberländer Tracht auf und werden als „Langs Original Oberlandler“ bekannt. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum beliebter Unterhaltungs- und Stimmungsmusik. 

Die Polizeibehörde erhebt gegen die vom Festwirt bezahlte Hauskapelle keine Einwände. Da die Musiker ein festes Honorar erhalten, entfällt das bis dahin übliche und häufig als störend empfundene Einsammeln von Geld mit dem Teller. 

Lang greift damit eine zeitgenössische Mode auf: In Bierpalästen, Singspielhallen und Volkssängerlokalen sind Kapellen in Oberländer oder Dachauer Tracht bereits gang und gäbe. Auf dem Oktoberfest verbindet er die Musik gezielt mit der Bewirtung. Die ausgelassene Stimmung soll die Gäste länger im Zelt halten und zugleich den Bierumsatz steigern. 


10. 3 1894 - Das Internationale Handels-Panoptikum wird eröffnet

München-Hackenviertel * Der Schausteller Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem Wachsplastiker Emil Eduard Hammer im ehemaligen Vogl'schen Kaufhaus in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das „I. Internationale Handels-Panoptikum“. Es ist das größte und bedeutendste Panoptikum Münchens und wird als „ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“ bezeichnet. 

Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte. Das Panoptikum ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das Anatomische Museum und ein Extrakabinett mit über 600 Exponaten. Das Extrakabinett dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten. Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung polizeilich verboten. Am Dienstag und Freitag ist die Anatomische Abteilung ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.

Im Keller befindet sich die Inquisitionsabteilung mit einer Sammlung von Folterwerkzeugen, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden. In der angeschlossenen Verbrecher-Galerie werden hauptsächlich zeitgenössische Massenmörder als Wachsimitate gezeigt.


18. 9 2010 - Nach 62 Jahren erstellt Augustiner für seine Festhalle wieder einen Turm

München-Theresienwiese * Nach 62 Jahren erstellt Augustiner für seine Festhalle wieder einen Turm. Er hat eine Grundfläche von 6 x 6 Metern, ist 25,67 Meter hoch und besitzt 4 Ebenen. Im 1. Stock ist eine Kühlzelle eingebaut. Das Erdgeschoss ist als Lagerhalle für die Holzfässer und das Stangeneis ausgebaut.


16. 9 1989 - Toni und Christl Roiderer übernehmen das Hacker-Festzelt

München-Theresienwiese * Toni und Christl Roiderer übernehmen das Hacker-Festzelt.


18. 10 1848 - Das Gerücht von drei getöteten Soldaten

München * Am Nachmittag des 18. Oktober 1848 verbreitet sich das Gerücht, Bräuknechte der Pschorrbrauerei in der Neuhauser Gasse hätten drei Soldaten erschlagen. Ob die Meldung zutrifft, ist zu diesem Zeitpunkt unklar. Dennoch heizt sie die Stimmung weiter an. Aus allen Richtungen strömen Menschen zum Pschorrschen Bräuhaus in der Neuhauser Straße. 


9 1951 - Die „Völkerschau Hawaii“

München-Ludwigsvorstadt * Die „Völkerschau Hawaii“ wird auf dem Oktoberfest gezeigt. 


19. 9 1953 - Der Löwe auf dem Löwenbräu-Festzelt darf wieder brüllen

München-Theresienwiese * Der 4,50 Meter große Löwe auf dem Löwenbräu-Festzelt darf wieder brüllen. Die Öffentlichkeit hatte für die Maulkorb-Maßnahme des Stadtrats kein Verständnis gezeigt. Im Gegenteil, der brüllende Löwe war zu einem Wahrzeichen des Oktoberfestes geworden. Gemeinsam mit der Löwenbrauerei protestierten die Wiesnbesucher gegen den Maulkorb.


23. 9 2018 - Oberbürgermeister Reiter wünscht eine friedliche Wiesn

München-Theresienwiese • Um Punkt zwölf Uhr schickt Oberbürgermeister Dieter Reiter auf Facebook einen Post: „Jetzt nochmal komplett: Auf eine friedliche Wiesn“. Er hatte diesen wichtigen Zusatz am Vortag nach dem Anstich des ersten Wiesn-Fasses im Schottenhamel einfach vergessen. 


25. 9 1915 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese * Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt diese Jahr aber erneut kriegsbedingt aus. 


24. 1 1884 - Hermann Schülein wird in München geboren

München-Angerviertel * Hermann Schülein wird in München geboren. Als Sohn von Joseph und Ida Schülein gehört er zur zweiten Generation der Unternehmerfamilie und übernimmt später verantwortungsvolle Aufgaben im Familienunternehmen. 


1898 - Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

München-Maxvorstadt * Als erstes Kaufhaus in München wird jenes von Hermann Tietz, der heutige Hertie, am Hauptbahnhof eröffnet.


4. 10 2009 - Auf der Wiesn kommt es zu 43 Masskrugschlägereien

München-Theresienwiese * Auf der Wiesn kommt es zu 43 Masskrugschlägereien.


23. 9 1916 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese • Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt diese Jahr aber erneut kriegsbedingt aus. 


21. 9 2002 - Die Galerie des Hacker-Festzeltes wird komplett erneuert

München-Theresienwiese • Die Galerie des Hacker-Festzeltes wird komplett erneuert und die Wände liebevoll ausgemalt.


7. 10 1881 - Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung Am Einlaß 4

München-Angerviertel * Joseph und Ida Schülein beziehen ihre gemeinsame Wohnung in der noblen Adresse Am Einlaß 4 im Münchner Angerviertel. Mit dem Einzug beginnt ein neuer Lebensabschnitt des Ehepaars in der bayerischen Landeshauptstadt. 


16. 9 2017 - Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet das 184. Oktoberfest

München-Theresienwiese * Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zapft das erste Wiesn-Fass im Schottenhamel-Festzelt mit zwei Schlägen an und eröffnet damit - mit dem Ruf „Ozapft is - Auf eine friedliche Wiesn“  - das 184. Oktoberfest. 


23. 9 2019 - Das Varietétheater Schichtl feiert seinen 150. Geburtstag

München-Theresienwiese • Das Varietétheater Schichtl feiert seinen 150. Geburtstag. Zum Empfang kommt die gesamte Stadtspitze zum Schausteller Manfred Schauer auf die Wiesn. 


17. 9 2011 - Eine 300 Meter lange Ringleitung auch in der Bräurosl

München-Theresienwiese * Über eine 300 Meter lange Ringleitung wird das goldfarbene Pschorr-Wiesnbier in der Bräurosl zu den Schänken geliefert. Die Bräurosl verfügt damit als zweites Bierzelt über diese Technik.


10 1876 - Die Völkerschau „Lappländer Polarmenschen“ wird auf dem Oktoberfest gezeigt

München-Ludwigsvorstadt * Auf dem Oktoberfest werden „Lappländer Polarmenschen“ gezeigt. Da München noch über keinen zoologischen Garten verfügt, finden die Völkerschauen zumeist auf der Theresienwiese statt.


1869 - Der Magistrat will die Pferdetrambahn aus der Altstadt fernhalten 

München * Der Magistrat lehnt eine Pferdetrambahn durch die engen Straßen der Altstadt ab. Stattdessen stimmt er einer Strecke vom Zentralbahnhof über den Sendlinger-Tor-Platz zur Isar mit Abzweigen nach Nymphenburg und Schwabing zu. Ergänzend ist eine „Zirkelbahn“ um den südöstlichen Teil der Altstadt vorgesehen. Die geplanten Linien sollen die Altstadt somit umfahren und die äußeren Stadtgebiete erschließen. Das Vorhaben kommt zunächst nicht zur Ausführung, doch die Stadtgremien haben sich immerhin ernsthaft mit einem schienengebundenen Nahverkehrsmittel auseinandergesetzt. 


22. 9 1984 - Forderung nach 73 Jahren endlich erfüllt

München-Theresienwiese • Die aus dem Jahr 1911 stammende Forderung des Verbands zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens nach Erhöhung des Schaumraumes in den Krügen oberhalb des Eichstrichs auf 4 Zentimeter wird nach 73 Jahren endlich umgesetzt.


2005 - Aufruhr um die Plastikmass 

2005: 

München * Der Löwenbräu-Festwirt Ludwig „Wiggerl“ Hagn schlägt vor, auf dem Oktoberfest versuchsweise Masskrüge aus Kunststoff einzusetzen. Die Idee stößt auf heftigen Widerstand. Dabei liegen die praktischen Vorteile für Hagn auf der Hand: Kunststoffkrüge sind fast einen Kilogramm leichter als Glaskrüge, nahezu unzerbrechlich und lassen sich nach dem Spülen schneller abkühlen. Auch die Bedienungen müssten deutlich weniger Gewicht tragen. 

Hagn verweist auf die Bilanz des vorausgegangenen Oktoberfests: Rund 36.000 Masskrüge sind in seinem Festzelt abhandengekommen; viele werden als Souvenir mitgenommen, ein großer Teil geht jedoch zu Bruch. Nach seinen Angaben liegen zuletzt mehr als 26 Tonnen Glasscherben auf dem Zeltboden. Auch die Polizei begrüßt den Vorschlag, da gläserne Masskrüge bei Auseinandersetzungen als gefährliche Waffen eingesetzt werden können. 

Für viele Münchner und Wiesnwirte gehört der schwere Glaskrug jedoch untrennbar zum Oktoberfest. Sie vermissen vor allem das vertraute Klirren beim Anstoßen und fürchten um die Tradition der Wiesn. Hagn macht den geplanten Versuch schließlich von der Zustimmung der Gäste abhängig. Die Kunststoffmass setzt sich nicht durch.


17. 9 1949 - Der Fischgroßhändler Karl Winter erhält die Konzession für das Oktoberfest

München-Theresienwiese * Der Münchner Fischgroßhändler Karl Winter erhält die Konzession für das Oktoberfest. Er kauft von Josef Pravida den Namen Fischer-Vroni um 20.000 DMark ab. In seinem Zelt finden 250 Personen Platz.


3. 10 2000 - Das Oktoberfest dauert erstmals 18 Tage 

München-Ludwigsvorstadt * Erstmals wird das Oktoberfest um zwei Tage bis zum Tag der Deutschen Einheit verlängert, der auf einen Dienstag fällt. Die Wiesn endet damit nach 18 statt der üblichen 16 Tage. 


22. 9 1917 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese • Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt diese Jahr aber erneut kriegsbedingt aus. 


24. 9 1942 - Walter Klingenbeck wird zum Tode verurteilt

München * Walter Klingenbeck wird durch den Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.


22. 9 1956 - Willy Heide übernimmt das Pschorr-Bräurösl-Festzelt

München-Theresienwiese • Willy Heide übernimmt das Pschorr-Bräurösl-Festzelt.


22. 9 1951 - Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt einen Turm

München-Theresienwiese • Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt einen Turm.


21. 9 1985 - Das Tourismusamt legt die Schreibweise „Wiesn“ ohne Apostroph fest

München-Theresienwiese • Das Tourismusamt legt die Schreibweise „Wiesn“ ohne Apostroph fest. Einzig die Firma Käfer zeigt sich beratungsresistent und schreibt ihre „Käfer Wies'n-Schänke“ bis zum heutigen Tag noch mit Apostroph. 


25. 9 1881 - Metzgermeister Johann Rössler brät einen ganzen Ochsen

München-Theresienwiese * Der Metzgermeister Johann Rössler kommt mit einem selbst entworfenen Apparat aufs Oktoberfest. In einem Plakat beschreibt er die neue Attraktion: 

„Auf der Theresienwiese. Seltene Volksbelustigung! Das Braten eines ganzen Ochsen. 

Sonntag, den 25, September 1881 wird ein ganzer Ochse auf einer eigens dazu construirten Maschine am Spiess gebraten. Anfang der Zubereitung Früh 8 Uhr. Beginn des Bratens 9 Uhr. Das Garsein wird auf Abends halb 5 Uhr festgesetzt und wird durch drei Böllerschüsse bekannt gegeben. Preis per Portion 50 Pfg. Entrée 50 Pfg. Von 2 Uhr an Musik-Produktion. Ausschank von gutem, alten Hacker-Bier. Die Maschine steht von Montag, den 26. September an gegen Entrée von 10 Pfg. ausgestellt, Wozu ergebenst einladen die Unternehmer J. Rössler & A. Schibanek.“ 

Die Ochsenbraterei wird in den Polizeiberichten als „Schaustellung“ und nicht als gastronomischer Betrieb geführt.


17. 9 1988 - Franz Josef Strauß verzichtet auf die Teilnehme beim Wiesn-Anzapfen

München-Theresienwiese * Ministerpräsident Franz Josef Strauß verzichtet auf die Teilnehme beim Oktoberfest-Anzapfen im Schottenhamel-Festzelt und eröffnet dafür lieber einen Korbmarkt im oberfränkischen Lichtenfels. Strauß hat sicher bemerkt, dass ihm bei dieser Prozedur nur eine Statistenrolle zugewiesen ist.


28. 9 1919 - Ein Herbstfest als Ersatz für das Oktoberfest

München-Theresienwiese * Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt.


17. 9 1904 - Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel Tunis in München

München-Theresienwiese * Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel „Tunis in München“ und konfrontiert die Besucher mit Sitten und Gebräuchen der Nordafrikaner.


Um den 25. 9 1984 - Zwei kleine Männer rasen wie ungebremste Lokomotiven aufeinander

München-Theresienwiese * Günter Jauch, Journalist beim Bayerischen Rundfunk, findet heraus, dass in Richard Süßmeiers Armbrustschützenzelt aus einem Hirschen (200-Liter-Fass) 289 Mass Wiesnbier ausgeschenkt werden. Süßmeier nimmt das Ganze auf die leichte Schulter und macht sich darüber lustig. Peter Gauweiler, CSU-Stadtrat und Kreisverwaltungsreferent, geht gegen Süßmeier wegen Betrügerischen Einschenkens vor. 

Der Wiesnwirt beruft daraufhin eine Pressekonferenz ein, verkleidet sich als Gauweiler und hängt Gauweiler-Plakate mit dem Schriftzug „Gauweiler sieht Dich!“, „Gauweiler paßt auf!“ und „Gauweiler is watching you!“ an die Zeltwände. Sein Schankkellner Biwi Wallner zeigt schließlich noch, wie man aus einem ganzen Hendl drei halbe Hendl machen kann. Dass er zuvor eine Hälfte hatte einnähen lassen, finden nicht Alle lustig. Allen voran Peter Gauweiler.

Bei der darauf folgenden einer Razzia in Süßmeiers Armbrustschützenzelt werden 23 „Verstöße gegen das Ausländerrecht“ festgestellt. Einige Hilfskräfte haben illegal gearbeitet. Süßmeiers Beteuerungen, er habe davon nichts gewusst, glaubt die Gegenseite natürlich nicht - und handelt: Gauweiler entzieht Süßmeier die Festzeltkonzession.

Zwei Tage später wird mit Helmut Huber ein neuer Wirt eingesetzt.


23. 9 1972 - Gerd Käfer betreibt die Käfer Wies‘nschänke auf dem Oktoberfest

München-Theresienwiese • Gerd Käfer betreibt seine Käfer Wies‘nschänke als die kleinste der 14 Festhallen auf dem Oktoberfest.


7. 10 2018 - Das Fazit der Wiesn 2018

München-Theresienwiese * Das Oktoberfest 2018 endet. Das Fazit lautet:

  • In 16 Tagen besuchten 6,3 Millionen Besucher [2017: 6,2 Millionen in 18 Tagen; 2016: 5,6 in 17 Tagen; 2015: 5,9 in 16 Tagen; 2014: 6,3 in 16 Tagen] die Wiesn.
  • 2018 gab es keine Landwirtschaftsausstellung, dafür eine Oide Wiesn.
     
  • Im Jahr 2018 besuchten 500.000 Gäste [2016: 480.000; 2015: 535.000] die Oide Wiesn.
  • Der Konsum - und damit der Umsatz - hat sich erholt. [Zahlen in Klammer = 2017 - 2016 - 2015 - 2014.]
  • 7,5 Millionen Mass Wiesnbier [7,6 - 6,1 - 7,3 - 7,7] wurden getrunken.
  • 124 Ochsen [127 - 109 - 114 - 112] wurden in der Ochsenbraterei verzehrt und
  • 48 Kälber [59 - xx - 50 - xx] in der Kalbsbraterei.
     
  • Insgesamt wurden 924 Straftaten [1.162 - 1.067 - 1.191 - 1.290] bei der Polizei angezeigt.
  • 62 Sexualdelikte [42] auf dem Festgelände, davon vier Vergewaltigungen.
  • xxx Körperverletzungen [314 - 331 - 372 - 398] wurden von der Polizei registriert.
  • Bei einer Schlägerei am 28. September war ein Todesfall zu verzeichnen.
  • Die Polizeistatistik weist 27 Masskrugschlägereien [36 - 42 - 47 - 36] aus.
     
  • 3.333 Hilfeleistungen [3.449 - 3.897 - 3.312 - 3.617] mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
  • 717 Wiesn-Besucher [670 - 593 - 628 - 681] mussten wegen Alkoholvergiftungen medizinisch überwacht werden.
     
  • ?? [?? - 35 - 121 - 150] Mal musste der U-Bahnhof Theresienwiese gesperrt werden.
  • xx.xxx gestohlene Masskrüge [120.000 - 96.000 - 110.000 - 112.000] wurden den Besuchern wieder abgenommen.
  • 2.685 Fundstücke [4.055 - 2.915 - 2.948 - 3.646] wurden im Wiesn-Fundbüro abgegeben. 


21. 7 1773 - Das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. stellt das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden aus. Es tritt einen Monat später in Kraft.


17. 9 1904 - Proteste gegen den Hungerkünstler Ricardo Sacco

München-Theresienwiese * Als sich der Hungerkünstler Ricardo Sacco während des Oktoberfestes zur Schau stellt, kommt es zu Protesten der Münchner Bevölkerung. Sie will es nicht dulden, dass ein Mensch inmitten der „Genüsse des Festes“ hungert.


22. 9 2012 - Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet das 179. Oktoberfest

München-Theresienwiese • Mit dem traditionellen Anzapfen des ersten Fasses im Schottenhamel-Festzelt durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München wird das 179. Oktoberfest eröffnet.

Gewohnt souverän treibt Christian Ude den Wechsel mit zwei kräftigen Schlägen in das Holzfass. Erst mit dem Ausruf „O‘zapft is‘!“ des Bürgermeisters darf auch in den anderen Zelten Bier ausgeschenkt werden. Dies erledigt Christian Ude beim 17. Einsatz als Anzapfer ohne Probleme. Wie gewohnt fügt er hinzu: „Auf eine friedliche Wiesn!“. Die erste Mass geht direkt an Horst Seehofer in seiner Funktion als Bayerischer Ministerpräsident.

Gleichzeitig beginnt das 125. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest. Es wird vom Ministerpräsidenten Horst Seehofer eröffnet und dauert bis zum 30. September.


19. 9 1981 - Das Hotelier-Ehepaar Weinfurtner übernimmt das Hippodrom

München-Theresienwiese * Das Hotelier-Ehepaar Marianne und Anton Weinfurtner übernimmt das Hippodrom. 


18. 9 1999 - Die Hühner- und Entenbraterei Ammer stellt auf Biohendl um.

München-Theresienwiese * Die Hühner- und Entenbraterei Ammer stellt auf Biohendl um. Ein Biohendl kostet dreimal so viel wie ein normales, frisst dreimal so viel und lebt dreimal so lange.


18. 9 2010 - Alle Wiesn-Zelte haben Bändchen für die Reservierungs-Gäste

München-Theresienwiese * Praktisch alle großen Wiesn-Zelte haben mittlerweile Bändchen für die Reservierungs-Gäste. Und die „Super-Sonder-VIP-Gäste“ werden in streng geheime Rituale eingeweiht, einen Button am Hemd, ein geheimes Passwort, und die Türsteher wissen, mit wem sie es zu tun haben.


26. 9 1980 - Das Oktoberfest-Attentat

München-Theresienwiese * Freitag, 22:19 Uhr: Am Haupteingang der Wiesn explodiert ein Sprengsatz. Der Feuerball unterbricht die ausgelassene Volksfeststimmung auf dem Oktoberfest und tötet 13 Menschen. 211 Personen werden verletzt, davon 68 schwer. „Menschen wirbeln durch die Luft, Blut spritzt, zerfetzte Gliedmaßen, unglaubliche Schmerzen und verzweifelte Schreie, die nur die hörten, denen nicht gleich das Trommelfell platzte“. Einer der Toten ist der Geologiestudent Gundolf Köhler (21). Als die Rettungskräfte am Tatort eintreffen, finden sie in einem Umkreis von bis zu 23 Metern Verletzte und Tote verstreut auf der Straße liegen. Die die Detonation begleitende Druckwelle ist gewaltig gewesen. 

Noch in der Nacht stehen für die Bayerische Staatsregierung die Schuldigen fest: Die RAF und linke Terroristen müssen für das Massaker verantwortlich sein. Ministerpräsident Franz Josef Strauß steht mitten im Wahlkampf. Er will Helmut Schmidt (SPD) als Bundeskanzler ablösen und hat sich selbst als starker Law-and-Order-Mann positioniert.

Nun sieht Franz Josef Strauß seine Stunde gekommen. Er greift Innenminister Gerhard Baum (FDP) an, der für das Nachrichtenmagazin Spiegel eine Diskussion mit dem RAF-Anwalt und Ex-Terroristen Horst Mahler geführt hat. Strauß macht Baum für das Attentat mitverantwortlich, weil er den Terrorismus quasi salonfähig gemacht hat. Strauß fordert, dass sofort Flugblätter produziert werden, die Baum im Gespräch mit Mahler zeigen. Doch die Attacke gegen Links wird sich bald als Bumerang erweisen. 

Auf den Verdacht hin, dass es sich um einen Terrorakt handelte, leitet Generalbundesanwalt Kurt Rebmann zusätzlich ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein. Die Untersuchung liegt damit federführend beim Bund. 

Nach intensiven Beratungen mit Politikern, dem Polizeipräsidenten und den Veranstaltern entscheidet Oberbürgermeister Erich Kiesl noch mitten in der Nacht, das Oktoberfest nicht abzubrechen, sondern nur einen Trauertag zu veranstalten. Man wolle und dürfe sich dem Terror, gleich von welcher Seite, nicht beugen. Bei dieser nicht unumstrittenen Entscheidung hat man auch das Beispiel der XX. Olympischen Spiele in München vor Augen, die trotz eines Terroranschlages zu Ende geführt worden waren.


20. 9 1958 - Philippine Winter wird Wiesnwirtin

München-Theresienwiese * Nachdem Karl Winter verstorben war, wird seine Witwe Philippine Wiesnwirtin der Fischer-Vroni, danach deren inzwischen verheirateten Töchter Eva Stadtmüller (Jahrgang 1935) und Anita Schmid (Jahrgang 1932). Die Beiden teilen sich die Aufgaben auf dem Oktoberfest auf. Eva kümmert sich um die Verwaltungsangelegenheiten, Anita steht in der Küche und überwacht jeden Teller, dass er sauber und vor allem ordentlich portioniert aus der Küche geht.


17. 10 1810 - Fahnen zeigen die Verbundenheit mit dem Königshaus

München-Ludwigsvorstadt * Beim feierlichen Aufmarsch zum Pferderennen führt die Nationalgarde III. Klasse ihre Fahnen mit. König Max I. Joseph hat sie den Gardisten am 12. Oktober 1808 überreicht. Die Fahnen stehen für die Treue der bürgerlichen Wehrverbände zum Königshaus und verleihen dem Festzug einen repräsentativen und militärischen Charakter. Zugleich unterstreichen sie den Anspruch, das Hochzeitsfest als gemeinsames Fest des Herrscherhauses und der bayerischen Bevölkerung zu inszenieren. 


7. 10 2012 - Der letzte Tag des Oktoberfestes 2012

München-Theresienwiese * Der letzte Tag des Oktoberfestes. Wieder ein neuer Rekord?


23. 9 1961 - Wiggerl Hagn übernimmt das Schützenzelt von seiner Mutter

München-Theresienwiese • Ludwig Wiggerl Hagn übernimmt das Schützenzelt von seiner Mutter.


3. 10 1994 - Das Oktoberfest endet nach 17 Tagen 

München-Ludwigsvorstadt * Weil der Tag der Deutschen Einheit auf einen Montag fällt, wird das Oktoberfest um einen Tag verlängert. Die Wiesn endet damit am Feiertag und dauert insgesamt 17 statt der üblichen 16 Tage. 


29. 9 1872 - Erstmals wird auf der Wiesn das sogenannte Märzenbier ausgeschenkt

München-Theresienwiese - München-Au * Bis 1872 wird auf der Wiesn das sogenannte Sommerbier ausgeschenkt. Nachdem der Sommer dieses Jahres sehr heiß gewesen ist, gingen dem Leistbräu die Vorräte an Lagerbier aus. Michael Schottenhamel will auf dem Oktoberfest jedoch kein Winterbier ausschenken, weshalb er Sedlmayr‘s Märzenbier zum Ausschank bringt. 

Der Bierpreis liegt mit 12 Kreuzern 3 Kreuzer über dem üblichen Preis, was den Polizeipräsidenten wegen zu erwartender Bierkrawalle schlecht schlafen lässt. Michael Schottenhamel meint dazu nur: „Wann d‘Münchner was richtig‘s kriag‘n, na schaug‘n sie‘s Geld net o!“ Und tatsächlich, das neue Münchner Bier findet einen derartigen positiven Anklang, dass bald alle Brauereien ein Märzenbier entwickeln.


5. 10 2015 - 26 Sexualdelikte wurden angezeigt, darunter zwei Vergewaltigungen

München-Theresienwiese * 26 Sexualdelikte wurden während des Oktoberfestes angezeigt, darunter zwei Vergewaltigungen, zwei versuchte Vergewaltigungen, sowie exhibitionistische Handlungen und Beleidigungen auf sexueller Basis, wie etwa Grapschen. Sicherlich gibt es eine Dunkelziffer, da viele Frauen aus Scham oder falschen Schuldgefühlen auf eine Anzeige verzichten. Gerade Touristinnen zeigen sexuelle Übergriffe nicht an, sondern wollen einfach vergessen und heimfahren. 

Auf dem Oktoberfest kümmern sich verschiedene Hilfsorganisationen, die sich in dem Projekt Sichere Wiesn zusammen geschlossen haben, um sich der Opfer von sexueller Gewalt anzunehmen. 


19. 9 1981 - Das Märzenbier gibt es nur noch in zwei Festzelten

München-Theresienwiese * In nur noch zwei Bierzelten auf dem Oktoberfest wird das Märzenbier zusätzlich zum hellen Edelstoff ausgeschenkt.


26. 9 1914 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese * Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt aber kriegsbedingt aus. 


4. 10 2026 - Das 191. Oktoberfest endet mit einem Besucherrekord 

München-Ludwigsvorstadt * Das 191. Oktoberfest endet nach 16 Tagen. Die vorläufige Bilanz: 

  • Nach vorläufigen Schätzungen besuchen 7,4 Millionen Menschen die Wiesn – rund 900.000 mehr als im Vorjahr. Damit übertrifft das Fest den bisherigen Rekord von 7,2 Millionen Gästen aus dem Jahr 2003, als die Wiesn allerdings 18 Tage dauert. 
  • Fast durchgehend sonniges Wetter sorgt für gut besuchte Biergärten und steigende Besucherzahlen unter der Woche. 
  • 6,7 Millionen Liter Festbier werden ausgeschenkt, 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. 
  • Die Polizei zählt 1.851 Einsätze, darunter 237 Körperverletzungen; in 25 Fällen dient ein Masskrug als Tatwaffe. 
  • Registriert werden 80 Sexualdelikte, darunter fünf mutmaßliche Vergewaltigungen, sowie 159 Diebstähle. 
  • 207 Betäubungsmittelverstöße bedeuten einen Anstieg um mehr als 80 Prozent; überwiegend geht es um Kokain. 
  • 146 Verstöße gegen das Flugbeschränkungsgebiet werden festgestellt, davon 127 mit Drohnen. 
  • Die Aicher Ambulanz behandelt 8.409 Patienten, mehr als 20 Prozent mehr als im Vorjahr. 
  • 94 Patienten werden in Kliniken gebracht. 
  • Mit 935 Patienten erreicht der letzte Samstag einen Tagesrekord. 

Zwei schwere Arbeitsunfälle überschatten das Fest: Ein 52-jähriger Mitarbeiter stirbt am Freefall-Tower „Hangover“. Am letzten Festtag wird ein 47-jähriger Mitarbeiter einer Schiffsschaukel auf der Oidn Wiesn schwer verletzt und reanimiert. 

Das erweiterte Sicherheitskonzept mit zusätzlichen Kameras, KI-Unterstützung und Beobachtern zur Besucherlenkung bewährt sich nach Einschätzung der Verantwortlichen. Eingänge müssen zeitweise gesperrt werden; eine vollständige Schließung des Festgeländes bleibt aus. Wiesnchef Christian Scharpf bezeichnet das Fest als „sonnig, fröhlich, friedlich“.


9 1898 - Georg Lang macht sich selbst zur Marke

München-Ludwigsvorstadt  * Georg Lang wirbt mit ungewöhnlichem Aufwand für seine „1. Bayerische Riesenhalle“. Plakate, Liederhefte, Ansichtskarten, Wertmarken, Medaillen und Bierkrüge zeigen sein Porträt mit dem markanten Schnurrbart. Dadurch werden sowohl die Festhalle als auch ihr Wirt über München hinaus bekannt. 

Lang verbindet Gastronomie, Unterhaltung und Werbung zu einem einheitlichen Konzept. Er verkauft seinen Gästen nicht nur Bier und Speisen, sondern ein gemeinschaftliches Erlebnis aus Musik, Gesang und Selbstdarstellung. Damit wird der Nürnberger „Krokodilwirt“ zu einem Wegbereiter der modernen Bierzelt- und Veranstaltungswerbung. 


19. 9 2015 - OB Dieter Reiter eröffnet das weltweit größte Bierfest

München-Theresienwiese * Das 182. Oktoberfest beginnt, indem der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter das erste Fass im Schottenhamel-Festzelt mit zwei Schlägen anzapft. Mit dem Ruf „Ozapft is - Auf eine friedliche Wiesn 2015“ ist das weltweit größte Bierfest offiziell eröffnet. 


17. 9 1904 - Ein früherer Wiesnbeginn wird festgelegt

München-Theresienwiese * Nach einem Beschluss des Magistrats soll der Hauptsonntag des Oktoberfestes - die Allerhöchste Genehmigung immer vorausgesetzt - in der Zeit zwischen dem 28. September und dem 4. Oktober liegen. Das bedeutet einen um eine Woche früheren Wiesnbeginn.


19. 6 1886 - Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der Leichnam König Ludwigs II. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


1. 10 1849 - Der Centralbahnhof kann der Öffentlichkeit übergeben werden

München-Ludwigsvorstadt * Nach einer Bauzeit von 26 Monaten kann Friedrich Bürkleins Centralbahnhof der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Architekt Friedrich Bürklein hat ein Zweckgebäude im sogenannten Rundbogenstil konzipiert, das Elemente der Romanik und der italienischen Renaissance verbindet.

Das der Stadt zugewandte Empfangsgebäude erinnert mit seiner Fensterrosette und der vorgelagerten Arkadenhalle fast an die Bonifazkirche. Die den Mittelbau flankierenden, zweigeschossigen Seitenbauten dienen dem Billettverkauf, der Post und als Wohnungen für Beamte.

Die Einsteighalle gilt als erstes großes Bauwerk der technisch-industriellen Ära in München, deren Kühnheit und Originalität weithin gerühmt wird. Halbrundförmig, rund 110 Meter lang, 29 Meter breit und bis zu 20 Meter hoch, überspannte sie fünf Gleise. Doch es ist noch eine hölzerne Konstruktion, die kurz vor der dann aus Eisen erbauten Schrannenhalle ausgeführt worden ist. Eine Fußbodenheizung erwärmt die Warte- und Restaurationsräume auf 17,5 bis 20 Grad Celsius.


22. 9 2001 - Georg Heide wird Festwirt im Pschorr-Bräurösl-Festzelt

München-Theresienwiese • Georg Heide wird Festwirt im Pschorr-Bräurösl-Festzelt.


Ab dem 22. 9 1979 - 36 Ochsen drehen sich am Spieß der Ochsenbraterei

München-Theresienwiese • 36 Ochsen drehen sich am Spieß der Ochsenbraterei.


4. 6 2014 - Die Mass Wiesnbier überschreitet erstmals die magische Grenze von 10 Euro

München-Theresienwiese * Der Preis für die Mass Wiesnbier überschreitet erstmals die magische Grenze von 10 Euro. Im Löwenbräu-Festzelt und beim Schottenhamel werden für den Liter Wiesnbier 10,10 Euro verlangt. 


27. 9 1980 - Abendzeitung: „Eine Spur führt direkt zu den Neo-Nazis“

Theresienwiese - München * Die Abendzeitung erscheint am Tag nach dem Wiesn-Attentat mit einer Sonderausgabe und der Nachricht, dass eine Spur direkt zu den Neo-Nazis führt. Doch Ministerpräsident Franz Josef Strauß beharrt darauf, die Schuld linken Terroristen zu geben.


21. 9 1946 - Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt

München-Theresienwiese • Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt.


22. 9 1990 - Peter Inselkammer wird Wiesnwirt im Armbrustschützenzelt

München-Theresienwiese • Peter Inselkammer wird Wiesnwirt im Armbrustschützenzelt. Er hat sich 18 Jahre um eine Konzession beworben. Peter Pongraz kommt zwar auch in die Endauswahl, kann sich aber nicht durchsetzen.


Um 2000 - Die gläserne Mass prägt das Oktoberfest 

München * Um die Jahrtausendwende wird das Oktoberfest von der gläsernen Mass geprägt. Der durchsichtige Krug ermöglicht es den Gästen und den amtlichen Kontrolleuren, den Füllstand am Eichstrich unmittelbar zu überprüfen. Damit soll verhindert werden, dass beim schnellen Ausschank in den Festzelten zu wenig Bier eingeschenkt wird. 

Der traditionelle graue Steinzeugkrug, der sogenannte Keferloher, spielt beim regulären Ausschank kaum noch eine Rolle. Er bleibt jedoch als offizieller Oktoberfest- und Sammlerkrug erhalten und erscheint jährlich mit einem neuen Festmotiv. 


26. 9 2005 - Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens zum Wiesn-Attentat

München - Berlin - Wiesbaden * Am 25. Jahrestag des Wiesn-Attentats bringen mehrere Organisationen, Gewerkschaften und Einzelpersonen, darunter mehrere Münchner Stadträte sowie Landes- und Bundespolitiker der SPD, im Deutschen Bundestag einen Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens ein. 

Der Antrag findet  keine politische Mehrheit und wird vom Bundeskriminalamt - BKA abschlägig beschieden. 


Seit 18. 9 1989 - Regine Sixt lädt prominente Frauen in die Löwenbräu-Festhalle

München-Theresienwiese * Regine Sixt lädt jedes Jahr prominente Frauen in die Löwenbräu-Festhalle. 


25. 7 2014 - Der neue Krug der Wiesnwirte zeigt den Steyerer Hans

München * Der neue Krug der Wiesnwirte wird präsentiert. Ihn ziert das Konterfei eines ehemaligen Kollegen: den Steyrer Hans. 


21. 8 1773 - Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. hebt - auf Drängen mehrerer katholischer Monarchien - den Jesuitenorden auf.


19. 9 1987 - Stephanie Spendler beginnt auf der Wiesn zu arbeiten

München-Theresienwiese * Stephanie Spendler, die Tochter von Christa und Wiggerl Hagn, beginnt auf der Wiesn zu arbeiten.


6. 8 1824 - Die Zahl der auf dem Oktoberfest zugelassenen Bierwirte wird festgelegt

München-Theresienwiese * In einer gemeinsamen Bekanntmachung der Polizeidirektion, des Landgerichts und des Magistrats der Stadt München wird die Zahl der auf dem Oktoberfest zugelassenen einheimischen (hiesigen) Bierwirte und Brauer auf 18 festgelegt. Im Losverfahren werden in einem Jahr die ersten 18, im nächsten Jahr die zweiten 18 Bewerber berücksichtigt. 

Zudem sind auch vier Wirte aus dem umliegenden Landgericht München zuglassen. Ihr Standort ist auf der Theresienhöhe.


16. 9 1950 - Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapft das erste Wiesn-Fass an

München-Theresienwiese * Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapft in der Schottenhamel-Festhalle das erste Wiesn-Fass an. Er braucht dazu 17 Schläge. Es gibt hier übrigens - bis 1952 - Hofbräuhaus-Bier.


14. 7 2014 - Der Aufbau der Wiesn 2014 beginnt

München-Theresienwiese * Der Aufbau der 181. Wiesn 2014 beginnt. Alleine der Auf- und Abbau einer Wiesn-Festhalle kostet rund eine Million Euro.  

Nach langer Zeit gibt es mit dem Marstall ein neues Festzelt. Es löst das Hippodrom ab. 


11 1810 - Das Oktoberfest soll jährlich stattfinden 

München-Ludwigsvorstadt * Die Organisatoren des Pferderennens und das Generalkomitee des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern vereinbaren, die Volksfeier künftig grundsätzlich jedes Jahr während der Maximilianswoche um den 12. Oktober auszurichten. Das Pferderennen soll mit einer landwirtschaftlichen Ausstellung und der Prämierung herausragender Zuchttiere verbunden werden. Damit entwickelt sich die einmalige Hochzeitsfeier zu einem regelmäßig wiederkehrenden Volks- und Landwirtschaftsfest. 

Bis 1818 trägt der Landwirtschaftliche Verein die Verantwortung für das Gesamtfest aus Pferderennen und landwirtschaftlicher Leistungsschau. Wegen der Napoleonischen Kriege kann die Veranstaltung allerdings 1813 und 1814 nicht stattfinden. Ab 1819 übernimmt die Stadt München die Organisation des Oktoberfests.


18. 9 1971 - Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,95 DMark

München-Theresienwiese * Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,95 DMark.


1888 - Die Nebengebäude der Hauptsynagoge entstehen

München-Kreuzviertel * Der Bau des Verwaltungs- und Wohnungsgebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 und 5 - neben der Hauptsynagoge - beginnt. 


1889 - Gemeindezentrum an der Herzog-Max-Straße 3 eröffnet

München-Kreuzviertel * Der Bau des Gebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 ist fertiggestellt. Er beherbergt - bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 - neben Wohnungen und zwei Betsälen das Wohlfahrts- und Jugendamt sowie die Israelitische Armenpflege, das Rabbinat und die Kanzlei der Münchner Kultusgemeinde.


20. 9 1986 - Konstantin Wecker: „Sogar die Wiesn is ma no ned zwida ...“.

München-Theresienwiese * Konstantin Wecker dichtet und singt:

„Sogar die Wiesn is ma no ned zwida
do nimm i ma jeds Jahr a paar Tag frei
do triff i hoid de oidn Freinderl wieda
natürlich Augustiner, Schenke 2“
.

Der Text stammt von seiner CD „Wieder dahoam“.


19. 9 1964 - Das Kleine-Winzerer-Fähndl-Festzelt wird zum Armbrustschützenzelt

München-Theresienwiese * Das Kleine Winzerer Fähndl wird in Armbrustschützenzelt - Winzerer Fähndl umbenannt.


1. 10 1865 - König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest

München-Theresienwiese * König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest in Begleitung seines Bruders Prinz Otto. 


18. 12 1905 - Prozess gegen antisemitische Verleumdungen 

München-Maxvorstadt * Gegen die diffamierenden Angriffe auf die Unionsbrauerei geht deren Eigentümer Joseph Schülein juristisch vor. Am 18. Dezember 1905 verhandelt das Amtsgericht München I im Justizpalast an der Prielmayerstraße die Klage gegen den verantwortlichen Redakteur der „Münchener Bier-Chronik“. 

Im Verlauf des Verfahrens zeigt sich, dass die gegen die Brauerei erhobenen Vorwürfe jeder sachlichen Grundlage entbehren. Gleichzeitig treten die antisemitischen Motive hinter den Angriffen deutlich zutage. Die Verhandlung macht sichtbar, dass sich die Kritik an der Unionsbrauerei weniger gegen deren Produkte richtet als gegen die jüdische Herkunft ihres Eigentümers. 

Die Redaktion der „Münchener Bier-Chronik“ wird zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt und muss die Urteilsverkündung veröffentlichen. Ungeachtet dessen reagiert sie mit einem polemischen Nachbericht, der erneut antisemitische Untertöne erkennen lässt.


9 1899 - Die Beschränkung auf Münchner Wirte wird aufgehoben

München-Ludwigsvorstadt * In der Ausschreibung zur Versteigerung der Wirtsbudenplätze auf der Theresienwiese entfällt erstmals die Beschränkung auf Münchner Wirte. Damit können sich nun auch auswärtige Gastronomen unmittelbar um einen Standplatz auf dem Oktoberfest bewerben. 

Von der Neuregelung profitiert besonders der aus Nürnberg stammende „Krokodilwirt“ Georg Lang. Im Vorjahr hat er noch Münchner Wirte als Strohmänner einsetzen müssen, um die für seine „1. Bayerische Riesenhalle“ benötigten fünf Budenplätze zu ersteigern. Nun kann er selbst als Bewerber auftreten und sein großes Festzelt offiziell betreiben. 

Die Öffnung für auswärtige Wirte verändert die Struktur des Oktoberfests. Sie erleichtert erfahrenen Festgastronomen den Zugang zur Theresienwiese und fördert die Entwicklung von kleinen Wirtsbuden hin zu professionell betriebenen Großzelten. 


19. 9 2009 - Betriebsvorschrift des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Tourismusamt

München-Theresienwiese * Im § 53 der Betriebsvorschrift des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Tourismusamt Abt. Veranstaltungen heißt es Thema Bierausschank:

  • „Das Oktoberfest ist das traditionelle Münchner Volksfest mit Münchner Gastlichkeit und Münchner Bier.
  • Diese Tradition gilt es weiter zu wahren.
  • An Wiesnbesucher darf deshalb nur Münchner Bier der leistungsfähigen und bewährten Münchner Traditionsbrauereien (das sind derzeit: Augustinerbrauerei, Hacker-Pschorr-Brauerei, Löwenbrauerei, Paulanerbrauerei, Spatenbrauerei und Staatliches Hofbräuhaus), das den Münchner Reinheitsgebot von 1487 und dem Deutschen Reinheitsgebot von 1906 entspricht, ausgeschenkt werden.
  • Das Festbier darf nur in Maßkrügen (1,0 l Gefäßen) und das Weißbier in 0,5 l Gefäßen (Weißbierglas) ausgeschenkt werden“.


25. 9 1665 - Kurfürstin Maria Anna von Baiern stirbt

München • Die Kurfürstin-Witwe Maria Anna stirbt. Sie wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. Durch den Tod der Kaisertochter gelingt es Kurfürst Ferdinand Maria und Henriette Adelaide ihren Wirkungskreis am Münchner Hof deutlich auszudehnen und zu festigen. 


18. 9 2005 - Das Hacker-Festzelt erhält ein Cabrio-Dach

München-Theresienwiese * Das Hacker-Festzelt erhält ein Cabrio-Dach. Ein circa 50 qm großer Teil der überdachung kann bei geeignetem Wetter um einige Meter abgesenkt werden. Damit ist ein Blick auf den Sternenhimmel oder dem weiß-blauen Himmel vom Zeltinneren aus möglich. Außerdem zirkuliert die Luft im Zelt besser.


20. 9 1952 - Das Hofbräuhaus-Festzelt ist erstmals auf der Wiesn

München-Theresienwiese * Das Hofbräuhaus-Festzelt ist erstmals auf der Wiesn.


2. 10 1921 - 13 Ochsen werden in der Ochsenbraterei gebraten

München-Theresienwiese * 13 Ochsen werden bis zum Wiesn-Ende in der Ochsenbraterei gebraten.


17. 9 2022 - OB Dieter Reiter eröffnet die 187. Wiesn

München-Theresienwiese * Zwei Jahre nach der durch die Corona-Epidemie erzwungene Oktoberfest-Pause zapft Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter mit drei Schlägen in der Schottenhamel-Festhalle das erste Wiesn-Fass an. Nach seinem Ruf „Ozapft is! - Auf eine friedliche Wiesn!“ ist das weltweit größte Bierfest offiziell eröffnet. Es ist das 187. Oktoberfest.


19. 9 1981 - Im Hofbräuhaus-Festzelt gibt es für ein paar Stunden Paulaner-Bier

München-Theresienwiese * Im Hofbräuhaus-Festzelt gibt es für ein paar Stunden Paulaner-Bier. Dem Wirt ist das Bier ausgegangen, weshalb Richard Süßmeier, der Wirt des Armbrustschützenzeltes, mit mehreren Hirschen [= 200-Liter-Fässer] aushilft.


6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 


22. 9 1956 - Wiggerl Hagn startet als Gehilfe seiner Mutter im Schützenzelt

München-Theresienwiese • Ludwig Wiggerl Hagn startet als Gehilfe seiner Mutter, die Wirtin vom Schützenzelt, im Alter von 17 Jahren seine Wiesn-Karriere.


13. 9 1803 - Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein kurfürstliches Reskript wird das Augustiner-Kloster säkularisiert. 


20. 9 2014 - Das 181. Oktoberfest beginnt

München-Theresienwiese * Das 181. Oktoberfest beginnt. Mit vier Schlägen zapft der neu gewählte Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass an. Mit dem Ruf „Ozapft is“ ist die Wiesn schließlich offiziell eröffnet. 


25. 6 1966 - Die Beatles sind auf dem Weg nach Essen

München - Essen * Die Beatles verlassen um 8:25 Uhr auf Gleis 11 den Münchner Hauptbahnhof. Sie benutzen dazu den gleichen Vier-Waggon-Sonderzug, mit dem ein Jahr zuvor Königin Elisabeth und Prinz Philipp die Bundesrepublik bereist hatten. Beatles-Manager Brian Epstein hätte den Zug beinahe verpasst.

Rund dreihundert Fans haben sich hinter den Absperrungen im Bahnhof versammelt, um ihre „plüschhaarigen Lieblinge“ ein letztes Mal zu sehen. „Schaurig hallte das Kreischen der Teenager durch die Bahnhofshalle“ - und dann sind sie weg. Langsam kann die „Münchner Bierruhe“ wieder zurückkehren.

Um 16:32 Uhr sind die Beatles in Mülheim/Ruhr. Von dort fahren sie direkt zur Gruga-Halle in Essen, wo sie ebenfalls zwei Konzerte vor insgesamt 16.000 Fans geben sollen. 


20. 9 1980 - Hermann und Anneliese Haberl betreiben die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese * Die Ochsenbraterei geht in den Besitz der Spaten-Franziskaner-Brauerei über. Gleichzeitig werden Hermann und Anneliese Haberl die Wirtsleute der Spatenbräu-Festhalle und Ochsenbraterei. 


17. 9 1910 - Das Oktoberfest wird 100 Jahre alt

München-Theresienwiese * Das 100. Jubiläums-Oktoberfest wird eröffnet. Gleichzeitig findet das Zentral-Landwirtschaftsfest statt. Organisiert wird die Festlichkeit ausschließlich vom Magistrat der königlichen Haupt- und Residenzstadt.

  • Zehn Bierhallen bilden das Wahrzeichen des Oktoberfestes.  
  • Auf dem Oktoberfest gibt es die Nummer „La Course á la Mort“ zu bewundern. Todesmutige Fahrradfahrer radeln in einer Stahlkonstruktion direkt über den Mäulern von hungrigen und gefährlichen Löwen.  
  • Carl Gabriels Teufelsrad dreht sich erstmals auf der Wiesn. 
  • Die Feierlichkeiten auf der Jubiläums-Wiesn dauern bis zum 2. Oktober. 


18. 9 2004 - Das Winzerer-Fähndl-Festzelt wird heller und freundlicher

München-Theresienwiese * Peter und Arabella Pongraz werden Wiesnwirte im Winzerer-Fähndl. Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt ein neues Zeltdach. Die Festhalle wird dadurch heller und freundlicher.


9 1898 - Georg Lang erhält die Genehmigung für ein Großzelt

München-Ludwigsvorstadt * Der Münchner Stadtmagistrat genehmigt dem aus Nürnberg stammenden „Krokodilwirt“ Georg Lang bei nur einer Gegenstimme die Errichtung eines Großzelts auf der Theresienwiese. Dabei erfüllt Lang mehrere der geltenden Zulassungsbedingungen nicht: 

  • Er stammt nicht aus München, 
  • bewirtschaftet den Ausschank nicht selbst und 
  • benötigt für seine Halle die Fläche von fünf herkömmlichen Wirtsbuden. 

Die fünf Standplätze lässt er von zugelassenen Münchner Wirten ersteigern, die als Strohmänner für ihn auftreten. Noch 1881 weist der Magistrat einen vergleichbaren Antrag des Festwirts Michael Schottenhamel zurück. Mit der nun erteilten Genehmigung schafft die Stadt eine wichtige Voraussetzung für die Entstehung der großen Bierhallen auf dem Oktoberfest.


Seit 20. 9 1975 - Das Zentral-Landwirtschaftsfest findet nur mehr alle drei Jahre statt

München-Theresienwiese * Das Zentral-Landwirtschaftsfest findet nur mehr alle drei Jahre statt.


10. 10 1912 - Wiesnwirt Michael Schottenhamel stirbt beim Kartenspielen

München * Mit einem Herz-Solo in der Hand stirbt Michael Schottenhamel beim Kartenspielen im Kreis seiner Freunde.


1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg mit einer Kirche nördlich der Alpen.


6. 10 1985 - 5.454.200 Mass Wiesnbier werden an 7.140.000 Besucher ausgeschenkt

München-Theresienwiese * 5.454.200 Mass Wiesnbier werden auf dem Oktoberfest 1985 an 7.140.000 Besucher ausgeschenkt.


20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden öffentlich versteigert. 


10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 


3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 


22. 9 1979 - Der Eintrittspreis im Hippodrom wird abgeschafft

München-Theresienwiese • Der Eintrittspreis im Hippodrom wird abgeschafft. Damit geht allerdings die exklusive Club-Atmosphäre verloren.


Ab 2. 10 1921 - Franz Halmanseger, der Rekommandeur vor dem Hippodrom

München-Theresienwiese * Franz Halmanseger, Dienstmann am Münchner Hauptbahnhof, spielt bis zu seinem Tod im Jahr 1962 den Rekommandeur - heute würde man sagen Animateur vor dem Hippodrom. 

Er ist die Personifikation des Herrenreiters. Im roten Rock, weißen Breeches, schwarzen Stiefeln und gebürstetem Zylinder, die Chrysantheme im Knopfloch, das Monokel am Auge, das Gesicht blasiert erstarrt, wippt er elegant mit seiner Reitpeitsche und deutete mit kaum merklichem Schulterzucken und Kniefedern den Rhythmus von Trab und Galopp an.


16. 7 2018 - Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen

München-Theresienwiese * Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen. Da das Betreten der Baustelle in dieser Zeit aus Sicherheitsgründen verboten ist, müssen lange Umwege in Kauf genommen werden. 

Nur das Schützenzelt ist von dieser Regel ausgenommen, da es an dem geplanten Fahrradweg steht, auf dem die Radler während des Aufbaus der anderen Festzelte und der Fahrgeschäfte die Wiesn queren können. 


25. 9 1993 - In der Fischer-Vroni wird der Prosecco-Montag abgehalten

München-Theresienwiese * In der Fischer-Vroni wird am zweiten Wiesn-Montag der „Prosecco-Montag“ abgehalten. Wolfgang Rachel, der Inhaber der Prosecco-Bar in der Theklastraße, hat den Event ins Leben gerufen. Er reserviert im ersten Jahr vier Tische für seine schwulen Stammgäste. Inzwischen gehört den Homosexuellen am zweiten Wiesn-Montag das ganze Fischer-Vroni-Zelt.


19. 9 2026 - Wiesn-Auftakt zwischen Gedenken und Feiern 

München-Ludwigsvorstadt * Erstmals hält der der Festzug beim Einzug der Wiesnwirte und Brauereien am Denkmal für die Opfer des rechtsextremen Oktoberfest-Attentats von 1980. Oberbürgermeister Dominik Krause und die Bürgermeisterinnen Mona Fuchs und Verena Dietl gedenken der zwölf getöteten Besucherinnen und Besucher.

Anschließend zapft Krause, um 12 Uhr, im Schottenhamel-Festzelt, das erste Fass Wiesnbier an und eröffnet bei seiner Anstichpremiere mit zwei Schlägen und dem Ruf „O’zapft is! Auf eine friedliche Wiesn!“ das 191. Oktoberfest. Dominik Krause ist nämlich erst seit Mai 2026 im Amt. 


19. 9 1953 - Ludwig und Berta Hagn übernehmen das Schützenzelt

München-Theresienwiese * Ludwig und Berta Hagn sen. übernehmen das Schützenzelt unterhalb der Bavaria.


1967 - Nachnutzung des ehemaligen Synagogengeländes 

München-Kreuzviertel * Unter Teilen des ehemaligen Grundstücks der 1938 zerstörten Hauptsynagoge wird eine Tiefgarage für den Karstadt-Konzern errichtet. Die kommerzielle Nutzung des Areals steht exemplarisch für den lange Zeit zurückhaltenden Umgang mit den Erinnerungsorten jüdischen Lebens in München. Erst allmählich rückt die historische Bedeutung des Geländes wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein.


22. 9 2018 - Oberbürgermeister Reiter zapft mit zwei Schlägen im Schottenhamel an

München-Theresienwiese • Oberbürgermeister Dieter Reiter zapft souverän mit zwei Schlägen das erste Wiesn-Fass in der Schottenhamel-Festhalle an. Danach ertönt sein Ruf: „Ozapft is!“. Den üblichen Zusatz: „Auf eine friedliche Wiesn!“ vergisst er. Die erste Wiesn-Mass erhält der neue bayerische Ministerpräsident Markus Söder. 


29. 9 1872 - Der Wiesnbeginn wird erstmals in den September verlegt

München-Theresienwiese * Wegen der vergangenen Schlechtwetterperioden im Oktober wird der Wiesnbeginn erstmals in den September verlegt.


18. 9 1999 - Das Oktoberfest ist weltweit 91 Prozent der Befragten bekannt

Welt * Bei einer weltweiten Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus ist das Oktoberfest 91 Prozent der Befragten bekannt.


1882 - Grundstück für die neue Hauptsynagoge gesichert

München-Kreuzviertel * Die Bauplatzsuche für die neue Synagoge ist von Erfolg gekrönt. Auf persönliche Intervention von König Ludwig II. stellt die Königliche Krongutsverwaltung eines der begehrtesten Grundstücke im innerstädtischen Bereich der Haupt- und Residenzstadt dafür zur Verfügung. Es kostet 348.000 Mark und ermöglicht den Bau eines freistehenden und repräsentativen Sakralbaus.

Damit hat die jüdische Gemeinde erreicht, was den protestantischen Gläubigen bis zum heutigen Tag verwehrt blieb: Ein Gotteshaus innerhalb der alten Stadtmauern. 


18. 9 2010 - Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt eine neue Festhalle

München-Theresienwiese * Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt eine neue Festhalle. Das Zelt ist eine stützenfreie Konstruktion mit einer Spannweite von 37 Metern. Dadurch wirkt das Wiesnzelt offener und luftiger. Auch der 25 Meter hohe Turm und der Masskrug wird erneuert. Dieser fasst theoretisch 42.300 Liter Wiesnbier. Die neuen Biertisch-Garnituren bieten mehr Beinfreiheit. Mit der ebenfalls neuen unterirdischen Bierleitung ist die Winzerer-Fähndl-Festhalle das modernste und sicherste Wiesnzelt. 


9 1959 - Die letzte Völkerschau auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Die „Völkerschau Hawaii“ wird auf dem Oktoberfest gezeigt. Es ist die letzte in München gezeigte Völkerschau. 


20. 9 1952 - Der Löwenbräu-Löwe erhält einen Maulkorb

München-Theresienwiese * Der Oktoberfestausschuss des Münchner Stadtrats erteilt dem Löwen auf dem Löwenbräu-Festzelt einen Maulkorb, nachdem die sieben großen Wiesnbrauereien vereinbarten, dass akustische Brauerei-Reklame unzulässig sei. Der Löwe bleibt daraufhin stumm und wird von der Löwenbrauerei mit einem gigantischen Schloss hinter einer Glasscheibe dekoriert.


20. 9 2026 - Knapp eine Million Gäste zum Auftakt der Wiesn 

München-Ludwigsvorstadt * Das erste Wiesn-Wochenende des 191. Oktoberfests beginnt mit großem Besucherandrang und weitgehend friedlicher Stimmung. Nach vorläufiger Schätzung besuchen am Eröffnungswochenende knapp eine Million Menschen das Festgelände, davon rund 450.000 am Samstag. 

Beim Einzug der Wiesnwirte und Brauereien halten die Teilnehmer erstmals am Mahnmal für die Opfer des rechtsextremen Oktoberfestattentats von 1980 inne. Am Sonntag ziehen mehr als 9.000 Trachtler und Schützen durch die Münchner Innenstadt zur Theresienwiese. 

Für Aufregung sorgt eine technische Störung an einem Fahrgeschäft: 

  • Rund vierzig Fahrgäste bleiben mehrere Minuten kopfüber hängen, werden jedoch nicht schwer verletzt. 
  • Die Sanitäter behandeln allein am Eröffnungstag fast 600 Menschen. 
  • Ein Breznverkäufer, der am Sonntag einen Herzinfarkt erleidet, kann durch die schnelle medizinische Versorgung gerettet werden. 
  • Bis zum Sonntagnachmittag verzeichnet die Polizei 55 Straftaten und zieht insgesamt eine ruhige Bilanz. 


1955 - Rückgabe des Synagogengrundstücks 

München-Kreuzviertel * Das ehemalige Grundstück der Hauptsynagoge wird 1955 an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Da ein Wiederaufbau oder Neubau einer Synagoge an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar erscheint, veräußert die Gemeinde Teile des Areals an den Karstadt-Konzern. 

Den Bereich, auf dem sich die Hauptsynagoge befunden hat, erwirbt die Stadt München. Dort entsteht eine Grünanlage. Zugleich vereinbaren die Stadt und die Israelitische Kultusgemeinde, an dem historischen Ort ein Denkmal zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge und die Verfolgung der Münchner Juden zu errichten.


29. 9 1872 - Erste Enthauptung im Schichtl-Theater

München-Theresienwiese * Michael August Schichtl und seine Brüder bringen aus Frankreich einen neuen Trick mit: „Die Enthauptung einer lebenden Person auf hell erleuchteter Bühne.“ 


18. 9 1982 - Das Container-Bier hält Einzug auf dem Oktoberfest

München-Theresienwiese * Mit einjähriger Verzögerung hält das Container-Bier Einzug auf dem Oktoberfest. 


1. 10 1803 - Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner

München-Kreuzviertel * Die Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner wird vollzogen. Bis auf drei alte Patres übernimmt nun auch der Rest des Konvents seelsorgerische Aufgaben außerhalb des Ordens. 

Die Insassen des Augustiner-Klosters sollen umgehend die Gebäude verlassen. Weil die Augustiner in kein Aussterbekloster gebracht werden sondern Anstellungen als Weltgeistliche annehmen, müssen sie in der Stadt eine Unterkunft suchen. Dadurch verzögert sich die Räumung des Klosters bis Anfang November. Die Kirche wird in der Folge zur Mauthalle, zum Zollamt, umgebaut. Die dazu notwendigen Arbeiten werden umgehend begonnen.

Das heimatlose Augustiner Christkindl findet Obhut bei den Barmherzigen Schwestern der heiligen Elisabeth, die die Tradition der weihnachtlichen Verehrung des Gnadenbildes in ihrer Spitalkirche an der heutigen Mathildenstraße fortsetzen. 


28. 9 1810 - Der Lohnkutscher Franz Baumgartner regt ein Pferderennen an

München * Der Überlieferung nach schlägt der Lohnkutscher und Nationalgardist Franz Baumgartner seinem Vorgesetzten, Major Andreas Michael von Dall’Armi, vor, die Hochzeitsfeierlichkeiten für Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese durch ein Pferderennen zu ergänzen.


Nach dem 18. 9 2010 - Sepp Krätz wird mit groben Fußtritten handgreiflich

München-Theresienwiese * Sepp Krätz wird auf der Wiesn gegenüber eine im Hippodrom beschäftigte Reinigungskaft mit groben Fußtritten handgreiflich. Den Strafbefehl über 18.000 € akzeptiert er. Das Hippodrom überlässt ihm die Stadt aber nur mehr auf Bewährung. 


10 1901 - Drei Völkerschauen auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Carl Gabriels erste Völkerschau auf dem Oktoberfest ist ein „Beduinen-Lager“. Diese aufwändig gestaltete Schau ist aber nicht die einzige, denn parallel wird noch die „Negertruppe Dahomey“ und ein „Afrikaner Theater mit Gorilla-Negern aus dem Congo“ gezeigt. 


1. 10 1995 - Keine Verlängerung des Oktoberfestes bis zum Feiertag 

München-Ludwigsvorstadt * Obwohl der Tag der Deutschen Einheit auf einen Dienstag fällt, wird das Oktoberfest nicht bis zum Feiertag verlängert. Die Wiesn endet bereits am Sonntag, 1. Oktober, nach den üblichen 16 Tagen. 

Während der Wiesn werden nach Angaben des Statistischen Amts insgesamt 79 Ochsen gebraten und verspeist. 


13. 9 2018 - Wiesn ist nun eine europaweit geschützte Marke

Alicante * Wiesn ist nun ein für mindestens zehn Jahre europaweit geschützter Begriff. Das Intellectual Property Office der Europäischen Union - EUIPO, das Amt für geistiges Eigentum in Alicante, hat den Münchner Antrag von Ende 2015 positiv beschieden und Wiesn als Wortmarke mit Wirkung zum 13. September eingetragen. Die Wortmarke bleibt nun für zehn Jahre, also mindestens bis Ende 2025 geschützt.

Der Begriff Oktoberfest wird vermutlich demnächst auf europäischer Ebene geschützt sein. 


9 1921 - Karl Valentin und Wiggerl Greiner begeistern mit der „Froschbahn“

München-Ludwigsvorstadt * Beim ersten Oktoberfest nach dem Ersten Weltkrieg und der Revolution sorgen Karl Valentin und Ludwig „Wiggerl“ Greiner für eine besondere Attraktion. Gemeinsam bauen sie die „Froschbahn“, die Valentin auf der Wiesn betreibt.

Das „neue Juxunternehmen auf der Festwiese“ wirbt mit dem Motto: „Alles zittert! Alles springt! Alles treppelt! Alles hüpft! Alles skit!“ Besucherinnen und Besucher können sich nicht nur an der ungewöhnlichen Bahn vergnügen, sondern auch zur „Frosch-Trott-Polka“ tanzen.


30. 9 1803 - Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt. Die Klosterinsassen müssen das Kloster am nächsten Tag räumen. 


27. 9 1895 - Ein Militärverbot für die Bierbude Nr. 3

München-Theresienwiese * Von der Polizei-Kommandantur wird über die Bierbude Nr. 3 ein Militärverbot verhängt. Der Grund ist die Erklärung des Budeninhabers, er werde dem sozialistischen Gewerkschaftsverein für jeden auf der Festwiese gezapften Hektoliter eine Mark spenden.


18. 9 2010 - Der Probebetrieb für die neue Bier-Ringleitung beginnt

München-Theresienwiese * Der Probebetrieb für die neue Bier-Ringleitung im Winzerer-Fähndl-Festzelt beginnt. Gleichzeitig mit den Fundamenten für das neue Zelt wurde auch die unterirdische Bierleitung gelegt. Die Anlage ist 300 Meter lang und verläuft in einem großen Quadrat gut einen Meter unter dem Zeltboden. Wenn die Leitung gefüllt ist, befinden sich insgesamt 2.400 Liter Bier darin. Die Fließgeschwindigkeit ist minimal, damit kein Schaum entsteht.

Es gibt nur eine einzige Einfüllstelle an der nordöstlichen Ecke des Rohrquadrats. Die neuen Behälter für die Zentralversorgung lassen sich in einer Stunde auffüllen. Der Weg des Bieres ist eine Wissenschaft für sich. Er beginnt in der Paulaner Brauerei, wo es bei minus ein Grad in Tankwagen gefüllt wird. Mit etwa null Grad kommt es am Winzerer-Fähndl-Festzelt an, wo es in die drei Riesentanks mit je 28.000 Liter gefüllt wird. Dort kann der Gerstensaft noch zwei oder drei Grad wärmer werden, bevor er in die unterirdische Leitung fließt.

Die Rohre haben einen Durchmesser von 10 Zentimeter für den Bier-Durchfluss, umschlossen von einer 20 Zentimeter dicken Dämmung. Die letzten vier bis sechs Meter zur Schenke kommt noch ein zusätzlicher Durchlaufkühler hinzu, damit der Gast seine Mass Bier mit einer anständigen Temperatur von sechs bis sieben Grad bekommt.


22. 9 1984 - Das Weinzelt wird als völlig neues Zelt eröffnet

München-Theresienwiese • Die Gastronomen-Familie Roland und Doris Kuffler übernimmt den Weinausschank im Nymphenburg-Sekt-Zelt ‚Zum Weinwirt‘, wie der Betrieb offiziell heißt. Das Weinzelt wird als völlig neues Zelt eröffnet. 


20. 9 1958 - Die Armbrustschützengilde richtet die Deutschen Meisterschaften aus

München-Theresienwiese- Lochhausen * Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl richtet im Auftrag des Bayerischen Sportschützenbundes und des Deutschen Sportschützenbundes die Deutschen Meisterschaften aus. Die Scheibenschießwettbewerbe finden auf der Wiesn, die Adler- und Sternwettbewerbe in der Vogelanlage des Winzerer Fähndls in Lochhausen statt.


13. 10 1559 - Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

München - Au * Die ersten zwei Jesuitenpater treffen in München ein, um hier im Auftrag von Herzog Albrecht V. eine Schule zu eröffnen. Sie bewohnen zunächst einen Teil des Augustinerklosters. 

Albrecht V. möchte den Jesuiten die Mönchsunterkunft ganz überlassen und die drei verbliebenen Augustinermönche in ein neues Kloster in der Au umsiedeln. Doch Papst Pius IV. untersagt dem Herzog in einer päpstlichen Bulle die Vertreibung der Augustiner außerhalb der Münchner Stadtmauern. So muss alles beim Alten bleiben, weshalb die Jesuiten - ab dem Jahr 1591 - ein eigenes, durch Herzog Wilhelm V. erbautes, repräsentatives Kloster bekommen werden. 

Aber die Idee eines Klosters in der Au war geboren. 


16. 7 2012 - Die Aufbauarbeiten für das 179. Oktoberfest beginnen

München-Theresienwiese * Die Aufbauarbeiten für das 179. Oktoberfest beginnen. Zunächst sind rund 150 Arbeiter mit dem Aufbau beschäftigt. Ihre Zahl steigert sich im Laufe der Zeit auf 800.


27. 9 1651 - Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt

Ingolstadt - München-Kreuzviertel * Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt. Er wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. 

Sein Nachfolger wird Kurprinz Ferdinand Maria, dessen Regentschaft bis zu seiner Volljährigkeit seine Mutter, die Kaisertochter Maria Anna, übernimmt.


31. 7 2014 - Auf der Theresienwiese sollte ein Kamelrennen stattfinden

München-Theresienwiese * Auf der Theresienwiese sollte im Juni 2015 ein Kamelrennen stattfinden. Auf einem 1,8 Kilometer langen Sand-Rundkurs sollen die bis zu 70 Stundenkilometer schnellen Renn-Dromedare erstmals außerhalb der Arabischen Halbinsel gegeneinander antreten. Die bis zu zehn Millionen Dollar teueren Kamele werden mit Spezialflugzeugen nach München gebracht.  

Als Jockeys wurden bis vor kurzem - wegen dem geringen Gewicht - Kinder eingesetzt, die ihren Familien in Asien abgekauft wurden. Diese viel kritisierte Praxis haben die Golfstaaten inzwischen aufgrund der Interventionen der Unicef eingestellt. Die Kinder wurden von teueren Computern ersetzt, die ihre Peitschen ferngesteuert schwingen. Gelenkt werden diese von den Kamelbesitzern, die neben der Dromedar-Rennbahn mit ihren Off-Road-Pick-Ups fahren. Auch hier sollen sich spektakuläre Duelle abspielen. 

Von dem Kamelrennen werden die Münchner nichts mehr hören. 


10 1904 - Besucherandrang bei der Völkerschau „Die Tunesen“

München-Ludwigsvorstadt * Eine äußerst erfolgreiche Ausstellung von „exotischen“ Menschen ist „Die Tunesen“. Diese „erfreuten sich bereits während der ersten zwei Tage des Oktoberfestes eines solch starken Besuchs, wie ihn bisher in München noch keine exotische Truppe zu verzeichnen hatte“. Es gibt ein tunesisches Café und Bauchtanz. Auch diese Schau besucht Prinz Ludwig [III.]. 


8. 6 1938 - Die jüdische Gemeinde wird vor vollendete Tatsachen gestellt

München-Kreuzviertel * Am Tag nach Hitlers Befehl setzt die Stadt die Repräsentanten der Israelitischen Kultusgemeinde von der Entscheidung zum Abriss der Hauptsynagoge in Kenntnis. Zugleich erfahren sie, dass das Grundstück an der Herzog-Max-Straße 3–7 für 185.000 Reichsmark an die Stadt zu veräußern ist. Ein Einspruch gegen die Maßnahme oder gar Widerstand kommen unter den politischen Bedingungen des NS-Regimes nicht in Betracht. 

Noch am selben Abend organisiert die Gemeinde einen letzten Gottesdienst in der Synagoge. Zahlreiche Gemeindemitglieder nehmen Abschied von ihrem religiösen und kulturellen Zentrum, dessen bevorstehende Zerstörung das Ende einer Epoche jüdischen Lebens in München symbolisiert.


18. 9 2004 - Das Hacker-Festzelt bekommt den Himmel der Bayern

München-Theresienwiese * Das Hacker-Festzelt erhält eine neue Innenkulisse, ein neues, drehbares Musikpodium und einen neuen Himmel - den „Himmel der Bayern“. 


18. 9 1999 - Die Familie Kuffler kauft das Nymphenburg-Sekt-Zelt Zum Weinwirt

München-Theresienwiese * Die Familie Kuffler kauft das „Nymphenburg-Sekt-Zelt ‚Zum Weinwirt‘“, weil die Sektkellerei Nymphenburg von Schloss Wachenheim übernommen wird. Ab da heißt das Festzelt kurz und knapp „Kufflers Weinzelt“.


10 1910 - Die Samoaner-Völkerschau beim Jubiläums-Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Auf dem Jubiläums-Oktoberfest sind die Samoaner*innen die Hauptattraktion. Unter der Führung des Schaustellers Carl Gabriel besucht Prinzregent Luitpold die Ausstellung. Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III., überreicht dem „Samoanerhäuptling Tamsese einen wertvollen Ring zum Geschenk, wofür der Fürst dem Prinzen schriftlich in samoanischer Sprache seinen Dank zum Ausdruck brachte“. 


10 1930 - „Lippen-Negerinnen“ werden auf der Wiesn ausgestellt

München-Ludwigsvorstadt * Carl Gabriel bringt die „Aussterbenden Lippen-Negerinnen vom Stamme der Sara-Kaba“ auf die Wiesn. 

Mit welcher Ungeniertheit man zu dieser Zeit die Zurschaustellung fremder Menschen betrieb und wie man über sie informierte, vermittelt eine Zeitungsankündigung: „Das zentralafrikanische Schönheitsideal wird sich in Reinkultur den Münchnern offenbaren und es ist zu hoffen, dass unsere Damenwelt nicht zu neidisch wird. Die schwarze Venus vom Stamme der Sara-Kaba gibt ein Gastspiel. Sie ist für unseren Geschmack sehr erotisch und gar wenn du einmal ans Küssen denkst, werden sich ungeahnte Schwierigkeiten einstellen. Denn schon den neugeborenen Mädchen dieses Stammes werden die Lippen durchgestoßen, und in die Wunde nach und nach Holzscheiben eingeführt, bis zur Größe eines richtiggehenden Kronfleischtellers.“


26. 6 1938 - Öffentliche Zustimmung und weitere Nutzung des Synagogen-Geländes

München-Kreuzviertel * Während der Abriss der Hauptsynagoge voranschreitet, feiert die nationalsozialistische Propaganda die Zerstörung des Gotteshauses. Die NS-Zeitung „Der Stürmer“ kommentiert den Vorgang am 26. Juni 1938 mit den Worten: „Ein Schandfleck verschwindet.“ 

Anders als beim wenige Tage später beginnenden Abriss der evangelischen Matthäuskirche regt sich gegen die Zerstörung der Synagoge in der Öffentlichkeit kein nennenswerter Protest. Die Beseitigung des jüdischen Sakralbaus zur Schaffung neuer Verkehrs- und Freiflächen wird weitgehend widerspruchslos hingenommen. 

Der ebenfalls vorgesehene Abriss des jüdischen Gemeindehauses in der Herzog-Max-Straße 3–5 wird jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen übernimmt das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS die Gebäude. Ab 1940 befindet sich dort eine Dienststelle des Lebensborn e. V., einer nationalsozialistischen Organisation zur Förderung der bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes.


19. 9 2020 - Die ausgefallene Wiesn 2020

München-Theresienwiese • Das Oktoberfest 2020 fällt nach der Entscheidung vom 21. April 2020 aus. Der Inzidenzwert liegt in München inzwischen bei über 50. 


16. 9 1950 - Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl bezieht ein Bierzelt

München-Theresienwiese * Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl bezieht ein mit eigenem Geld finanziertes Bierzelt, das rund 500 Plätze fasst. Das Bierlieferungsrecht erhält die Paulaner-Thomas-Brauerei.


17. 9 1904 - Josef Pravida und seine Fischerhütte zum Holländer

München-Theresienwiese * Josef Pravida lässt neben der Augustiner-Festburg ein Fischerhäuschen errichten und nennt sie „Fischerhütte zum Holländer“. Die Bedienungen sind in holländischer Tracht gekleidet.


22. 9 1984 - Im Hofbräuhaus-Festzelt kann nachgeschenkt werden

München-Theresienwiese • Der Chef des Hofbräuhaus-Festzeltes, Günter Steinberg, öffnet eine eigene Schänke, bei der sich die Gäste ihren Masskrug auffüllen lassen können, wenn er zu schlecht eingeschenkt ist.


7. 6 1938 - Hitler ordnet den Abriss der Hauptsynagoge an

München-Kreuzviertel * Nach dem Besuch einer Veranstaltung im benachbarten Künstlerhaus ordnet Reichskanzler und NSDAP-Führer Adolf Hitler persönlich den Abriss der Münchner Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße an. Die Nationalsozialisten begründen die Maßnahme offiziell mit „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“. Tatsächlich handelt es sich um einen ideologisch motivierten Akt gegen die jüdische Gemeinde und eines der frühesten sichtbaren Zeichen der verschärften Verfolgungspolitik des NS-Regimes. 

Mit der Zerstörung der Hauptsynagoge verliert die Israelitische Kultusgemeinde ihr bedeutendstes religiöses und repräsentatives Zentrum. Der Abriss markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur vollständigen Entrechtung und Verdrängung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben.


8. 7 1938 - Abriss der Hauptsynagoge unter Zeitdruck 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge erfolgen unter erheblichem Zeitdruck. Adolf Hitler verlangt, dass sie spätestens bis zum „Tag der Deutschen Kunst“ am 8. Juli 1938 vollständig beseitigt ist. Die Zerstörung des Gotteshauses soll rechtzeitig vor den repräsentativen Feierlichkeiten des NS-Regimes abgeschlossen sein und aus dem Stadtbild verschwinden. 

Der beschleunigte Abriss unterstreicht den symbolischen Charakter der Maßnahme, mit der die Nationalsozialisten die jüdische Präsenz im Zentrum Münchens demonstrativ tilgen wollen.


18. 9 1993 - Oberbürgermeister Christian Ude zapft erstmals beim Wiesn-Anstich an

München-Theresienwiese * Oberbürgermeister Christian Ude sticht erstmals zum Oktoberfest-Beginn im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass Wiesnbier an. Alles steht bereit. Die Reporter und die Fernsehkameras sind positioniert. Da ruft der BR-Radioreporter Michael Stiegler plötzlich: „Hoit, des is ja a Linker.“ 

Damit meint er aber nicht die politische Heimat des Oberbürgermeisters. Christian Ude ist Linkshänder, und deshalb stehen die Medienvertreter alle auf der falschen Seite. Nachdem sich alle umorientiert haben, kann der oberste Stadtrepräsentant seiner Aufgabe nachgehen. Er braucht dazu sieben Schläge.


4. 10 1810 - Einladungen zum Pferderennen werden verschickt 

München * Die Organisatoren versenden Einladungen und Ausschreibungen für das am 17. Oktober geplante Pferderennen zu Ehren des königlichen Hochzeitspaares. Als Rennplatz ist das weite, unbebaute Gelände „vor dem Sendlinger Thore, seitwärts der Straße die nach Italien führt“ vorgesehen. Das Areal vor den Toren Münchens erhält erst später den Namen Theresienwiese.


19. 9 1987 - Es darf nur Münchner Bier ausgeschenkt werden

München-Theresienwiese * Nachdem sich in den 1980er-Jahren mit der „Prinz Luitpolds Weisse Bräu GmbH“ aus Kaltenberg eine weitere Brauerei auf der Wiesn etablieren wollte, ergänzt der Verein Münchner Brauereien e.V. seine Betriebsvorschriften für das Oktoberfest:

„Das Oktoberfest ist das traditionelle Münchner Volksfest mit Münchner Gastlichkeit und Münchner Bier. Diese Tradition gilt es weiter zu wahren. An Wies‘n-Besucher darf deshalb nur Münchner Bier der leistungsfähigen und bewährten Münchner Traditionsunternehmen ausgeschenkt werden“.


21. 9 1918 - Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

München-Theresienwiese • Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt dieses Jahr aber erneut kriegsbedingt - zum fünften Mal hintereinander und zum insgesamt zehnten Mal - aus. 


10 1902 - Carl Gabriels „Beduinen-Lager“ auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Carl Gabriel präsentiert sein „Beduinen-Lager“ erneut. Allerdings hat er sich zuvor vom Magistrat der Stadt „Konkurrenzfreiheit“ zusichern lassen. 


5. 9 1937 - Letztes Jubiläum der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Israelitische Kultusgemeinde München begeht den 50. Jahrestag der Einweihung der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Damit jährt sich die feierliche Eröffnung des Gotteshauses von 1887 zum letzten Mal. 

Die bei der Einweihung geäußerte Hoffnung, die Synagoge möge „vor widrigen Schicksalen bewahrt bis in ferne Jahrhunderte übergehen“, erfüllt sich nicht. Bereits wenige Monate später wird das Gebäude auf Anordnung des NS-Regimes abgebrochen. Offiziell erfolgt die Maßnahme aus „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“, tatsächlich wird die Hauptsynagoge als erste Synagoge Deutschlands gezielt von den Nationalsozialisten zerstört. Ihr Abriss markiert einen weiteren Schritt der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.


4. 10 2015 - Das Oktoberfest 2015 endet

München-Theresienwiese * Das Oktoberfest 2015 endet. Das Fazit lautet:  

  • In 16 Tagen besuchten 5,9 (6,3) Millionen Besucher die Wiesn, davon kamen 535.000 (570.000) Gäste auf die Oide Wiesn. Der Konsum und damit die Umsätze waren zum Teil rückläufig. (Zahlen in Klammer = 2014.)  
  • 7,3 (7,7) Millionen Mass Wiesnbier wurden getrunken.
  • 114 (112) Ochsen wurden in der Ochsenbraterei verzehrt. 
     
  • Insgesamt wurden 1.191 (1.290) Straftaten bei der Polizei angezeigt.
  • 372 (398) Körperverletzungen wurden von der Polizei registriert.
  • Die Polizeistatistik weist 47 (36) Masskrugschlägereien aus.
  • 3.312 (3.617) Hilfeleistungen mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
  • 628 (681) Wiesn-Besucher mussten wegen Alkoholvergiftungen medizinisch überwacht werden. 
     
  • 121 (150) Mal musste der U-Bahnhof Theresienwiese gesperrt werden.
  • 110.000 (112.000) gestohlene Masskrüge werden den Besuchern wieder abgenommen.
  • 2.948 (3.646) Fundstücke wurden im Wiesn-Fundbüro abgegeben. 
     
  • Wasserverbrauch: 120.000 (115.000) Kubikmeter
  • Gasverbrauch: 220.000 (220.000) Kubikmeter
  • Stromverbrauch: 2,89 (2,98) Millionen Kilowattstunden


16. 9 1887 - Die neue Hauptsynagoge wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel * Um 17 Uhr erfolgt - unter interessierter Beteiligung der Münchner Öffentlichkeit und der offiziellen Repräsentanten von Stadt und Staat - die feierliche Einweihung der neuen, nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellten Münchner Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7. Ausgestattet mit 1.000 Männer- und 800 Frauen-Betstühlen ist sie - nach der Berliner und der Breslauer Synagoge - das drittgrößte deutsche jüdische Gotteshaus. 

Architekt der Münchner Synagoge ist Albert Schmidt, der zuvor schon die Planungen für die protestantische Lukas-Kirche, die Deutsche Bank und den Löwenbräukeller ausgeführt hat. 

Der gesamte Kostenaufwand von über 1,5 Millionen Mark für die Kirche und das danebenstehende Gemeindehaus hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Jüdischen Kultusgemeinde bis an die Grenzen des 

Erträglichen belastet. Die Finanzierung des ehrgeizigen Bauvorhabens erfolgt in erster Linie durch Geld- und Sachspenden, aber auch durch den Verkauf von Betstühlen, die zwischen 200 und 1.700 Mark kosten. Der Preis richtet sich nach seinem Platz innerhalb des Sakralraums und der Nähe zur Heiligen Lade. 

Die neue Haupt-Synagoge entwickelte sich rasch zu einem Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Lebens der Münchner Juden. Neben den Gottesdiensten wird das Haus auch für Konzerte und Vorträge genutzt. Das Anwachsen der Kultusgemeinde und der damit verbundene erhöhte Verwaltungsaufwand macht den Bau eines neuen Gemeindehauses notwendig. 


7. 8 1960 - Hunderttausende bei der Abschlussmesse des 37. Eucharistische Weltkongresses

München-Ludwigsvorstadt * Auf der Theresienwiese findet die Abschlussmesse des 37. Eucharistischen Weltkongresses statt. Mehrere Hunderttausend Gläubige aus aller Welt nehmen an dem Gottesdienst teil. Die Abschlussfeier bildet den Höhepunkt des einwöchigen Weltkongresses in München.


1958 - Bayerischer Hof steigt im Künstlerhaus ein

München-Kreuzviertel * Der Künstlerverein-Präsident Theo Lechner gewinnt die Wirte Falk Volkhardt und Benno Spremberg vom Hotel Bayerischer Hof als Pächter für einen Gaststättenbetrieb im Künstlerhaus. Dank einer großzügigen Pachtvorauszahlung können die Restauranträume zügig instand gesetzt werden. 


9. 6 1938 - Beginn des Abrisses der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße beginnen. Mit den Arbeiten wird die Baufirma Leonhard Moll beauftragt. Der Abriss erfolgt auf Anordnung des NS-Regimes und markiert die erste gezielte Zerstörung einer Synagoge in Deutschland durch die Nationalsozialisten noch vor den Novemberpogromen von 1938. 

Für die jüdische Gemeinde Münchens bedeutet der Verlust ihres bedeutendsten Gotteshauses einen schweren Einschnitt. Die Zerstörung der Synagoge wird öffentlich inszeniert und macht die zunehmende Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.


29. 8 2026 - Neue Bemalung am Teufelsrad löst Debatte aus 

München-Ludwigsvorstadt * Kurz vor Beginn des Oktoberfests wird eine Auseinandersetzung um vier Pappmaché-Frauenfiguren am Eingang des Teufelsrads öffentlich. Auf Anregung der städtischen Gleichstellungsstelle und der Fachstelle für Demokratie erhalten die etwa 80 Jahre alten Figuren Radlerhosen, hochgeschlossene Oberteile und Schuhe. 

Die Stadt begründet die Änderung mit dem Schutz von Frauen vor sexualisierenden Darstellungen und mit der Beseitigung eines rassistischen Stereotyps. SPD und Grüne begrüßen die Anpassung, während die CSU einen nicht abgestimmten Eingriff in eine Wiesntradition kritisiert. Die Betreiberin des Teufelsrads kommt der Aufforderung der Stadt ohne Widerspruch nach. Die Debatte zeigt den Konflikt zwischen dem Erhalt historischer Darstellungen und veränderten gesellschaftlichen Maßstäben. 

Frauen vor Übergriffen zu schützen bedeutet jedoch viel mehr, als Pappmachéfiguren anzuziehen. Es verlangt, das Verhalten realer Menschen in den Blick zu nehmen und konsequent gegen diejenigen vorzugehen, die Frauen ohne deren Einwilligung filmen. Vielleicht liegt die eigentliche Aufgabe deshalb weder im unkritischen Festhalten an der Tradition noch im bloßen Übermalen alter Bilder – sondern darin, ihre Geschichte sichtbar zu machen, sie einzuordnen und gleichzeitig dort zu handeln, wo Frauen tatsächlich belästigt oder verletzt werden. 


8. 4 1932 - Ein Großbrand zerstört weite Teile der Schrannenhalle

München-Angerviertel * Ein Großbrand zerstört in der Nacht auf den 8. April 1932 weite Teile der verbliebenen nördlichen Schrannenhalle. Die Reste werden abgetragen, nur der nördliche Kopfbau (heute „Der Pschorr“) bleibt erhalten - und dient später für Jahrzehnte als „Freibank“. 


12 1904 - Bewahrung traditioneller Handwerkstechniken

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ präsentiert im Rahmen des Christkindlmarkts im Hof des Künstlerhauses vor allem oberbayerische Handwerkskunst, darunter Arbeiten der Oberammergauer Schnitzer und der Berchtesgadener Schachtelmaler. Ziel ist es, traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren und zu fördern - als bewusster Gegenpol zur industriellen Massenproduktion.


2001 - Das Künstlerhaus in der Verantwortung einer Stiftung

München-Kreuzviertel * Seit 2001 befindet sich das Münchner Künstlerhaus im Besitz einer Stiftung. Sie trägt den Betrieb und den Erhalt des denkmalgeschützten Hauses ohne öffentliche Zuschüsse. Mit seinen Restaurants, dem historischen Festsaal sowie den Club- und Veranstaltungsräumen verfügt das Künstlerhaus zwar über eine außergewöhnliche Immobilie in zentraler Münchner Lage. Gleichzeitig stellen hohe Verbindlichkeiten sowie erhebliche Kosten für Instandhaltung, Personal und den Kulturbetrieb die Stiftung vor große wirtschaftliche Herausforderungen.


Um 8 1887 - Münchens neue Hauptsynagoge prägt das Stadtbild

München-Kreuzviertel * Im Sommer 1887 können die Außen- und Innenarbeiten an der Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 abgeschlossen und der Sakralbau seiner Bestimmung übergeben werden. 

Die zeitgenössischen Kritiker würdigen den Bau als „ein völlig selbstständiges Werk von ausgeprägter Eigenart, ein Denkmal, nicht nur des Meisters, der es geschaffen hat, sondern auch der Zeit, in der es entstand“. 

Das „Münchener Tagblatt“ vermerkt überschwänglich, dass das „architektonische Schmückkästchen München“ nun wieder „um eine köstliche Perle reicher geworden“ sei. „Besonders markant und in die Augen springend ist der Turm, der an der westlichen Front über der Vorhalle des Männerraumes und einem Teile der Frauen-Empore errichtet ist. Den Hauptteil der Synagoge bildet der dreischiffige, in 5 Joche gegliederte Hallenbau, der bei einer Länge von 50 Metern rund 30 Metern Breite hat. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 18 Metern, die Seitenschiffe von 15 Metern.“

Über die Ausgestaltung im Inneren schreibt der Rabbiner Leo Baerwald: Sie ist „von wohtuender Harmonie in Farbe und Proportionen und wirkt, ohne überladen zu sein, prächtig, da die Synagoge sonst Schlichtheit ausweist“. Und tatsächlich entstand mit der neuen Synagoge ein Bauwerk, das das gewachsene Selbstverständnis der jüdischen Gemeinde Münchens für jedermann weithin sichtbar macht. Das imposante Bauwerk an prominenter Stelle ist ein Symbol und die stolze Demonstration der Zugehörigkeit der jüdischen Mitbürger zur Münchner Stadtgesellschaft. 

Die nichtjüdische Gesellschaft hat die jüdische Religiosität und Kultur inzwischen weitgehend respektiert. Bis zur Akzeptanz ist es allerdings noch ein weiter Weg. Das zeigt auch die Formensprache der Synagoge. War schon das Gebäude an der Westenriederstraße äußerlich ein schlichtes, architektonisch unauffälliges Gotteshaus, so lehnt sich auch der Neubau in seiner gestalterischen Orientierung stark an christliche Sakralbauten an. Selbst wenn das Bauwerk beeindruckender ausfiel, so musste die Israelitische Kultusgemeinde dennoch weitgehend auf eine eigenständige architektonische Ausdrucksweise verzichten. 


22. 9 1973 - Erich Hochreiter betreibt eine Wurstbude neben dem Bräurosl-Festzelt

München-Theresienwiese • Die Familie Christl und Erich Hochreiter ist mit einer kleinen Wurstbude neben dem Bräurosl-Festzelt auf der Wiesn vertreten.


19. 9 2026 - Das Oktoberfest als Milliardenfaktor 

München * Das Oktoberfest ist für München ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die Stadt rechnet mit Ausgaben von insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro: 

  • etwa 617 Millionen Euro auf dem Festgelände, 
  • 292 Millionen Euro für Einkäufe, Verkehrsmittel und weitere Dienstleistungen sowie 
  • 688 Millionen Euro für Übernachtungen und Gastronomie außerhalb der Wiesn. 

Damit profitieren neben Wirten, Schaustellern und Standbetreibern auch Hotels, Gaststätten, Verkehrsunternehmen, Taxigewerbe und Einzelhandel von dem Volksfest.


1911 - Die Künstlergenossenschaft besitzt das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus geht in den Besitz der Künstlergenossenschaft über. 


30. 1 1866 - Mittelersuchen für einen Synagogen-Neubau

München * Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bittet den Münchner Stadtmagistrat um finanzielle Unterstützung für den Neubau einer größeren Synagoge. Doch erst muss ein geeigneter Bauplatz gefunden werden, wobei sich diese Suche sich als ebenso schwierig gestaltet wie die weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.


Um den 28. 9 1980 - Die verbotene paramilitärische Wehrsportgruppe Hoffmann im Verdacht

München * Die Ermittlungen der ersten Tage nach dem Oktoberfest-Attentat konzentrieren sich auf die verbotene paramilitärische Wehrsportgruppe Hoffmann. Selbst Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verkündet, dass Gundolf Köhler keinesfalls allein für das Attentat verantwortlich sein kann. 


1878 - Das Gasteiger-Brunnhaus wird aufgelassen

München-Kreuzviertel * Das Gasteiger-Brunnhaus nördlich des Neuhauser Tores wird aufgelassen. An seiner Stelle entsteht ab 1896 das Künstlerhaus.


30. 9 1895 - Das Winzerer Fähndl zeigt einen Jagdzug aus dem 16. Jahrhundert

München * Das Winzerer Fähndl zeigt einen Jagdzug aus dem 16. Jahrhundert, an dem 200 Personen und 26 Pferde beteiligt sind.


9 1950 - Der „Zauber des Wilden Westens“ auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Auf dem Oktoberfest wird die Völkerschau „Zauber des Wilden Westens“ gezeigt. 


6. 10 2013 - Ein unergründliches Geheimnis: Die Einkünfte der Wiesnwirte

München * Ein unergründliches Geheimnis sind die Einkünfte der Wiesnwirte. Im Steuerhinterziehungsprozess gegen Sepp Krätz wird bekannt, dass das Hippodrom vor Steuern 3,1 Millionen Euro erwirtschaftet hat. 


Nach 12 1918 - Das Künstlerhaus als bedeutender kultureller Treffpunkt

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende der Monarchie verliert das Künstlerhaus zwar seine enge Verbindung zum Königshaus, behauptet jedoch seinen Platz als bedeutender kultureller Treffpunkt im republikanischen München. 


Seit 20. 9 1952 - Der Oberbürgermeister als Mitfahrer und mit eigener Kutsche

München-Theresienwiese * Der Münchner Oberbürgermeister fährt beim Wiesn-Einzug der Festwirte und Brauereien in der Kutsche der Festwirtsfamilie Schottenhamel mit. Beim Trachtenumzug fährt er dagegen in einer eigenen Kutsche mit.


Ab 6 1945 - Ein amerikanisches Offizierskasino im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt die amerikanische Militärverwaltung den gesamten Gebäudekomplex. Im weitgehend erhaltenen Westflügel richtet sie ein Offizierskasino ein, während im Keller mit der historischen Kegelbahn eine Snackbar entsteht. 


1997 - Ein Neuanfang für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Peter und Maja Grassinger gelingt es, den langjährigen Dauernutzungsvertrag mit dem Hotel Bayerischer Hof aufzulösen. Damit schaffen sie die Voraussetzung, das Münchner Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst, Kultur und Begegnung zuzuführen. 


17. 10 1810 - Ein siebenbürgischer Apfelschimmel gewinnt das Pferderennen

München-Ludwigsvorstadt * Nach einem kleinen Frühstück der königlichen Familie beginnt das Pferderennen. Dreißig Pferde treten zu einem Lauf über drei Runden an, der insgesamt etwa zehn Kilometer umfasst. Die Rennbuben reiten ohne Sattel; sie sind meist jünger als 20 Jahre, der jüngste Teilnehmer ist erst zehn Jahre alt. Da ihnen damals nur geringe Bedeutung beigemessen wird, erscheinen ihre Namen teilweise nicht einmal in den Rennlisten. 

Als Rennrichter wirken Johann Schwangart, der Bierbrauer Cajetan Trappentreu und der Bäcker Anton Seidl. Nach 18 Minuten und 14 Sekunden erreicht ein siebenbürgischer Apfelschimmel als erstes Pferd das Ziel. Er gehört dem Münchner Lohnkutscher Franz Baumgartner, dem die Idee zu dem Rennen zugeschrieben wird, und wird der Überlieferung nach von einem zwölfjährigen Rennbuben geritten. Baumgartner gilt deshalb offiziell als Sieger und erhält 20 der insgesamt 98 Gulden Preisgeld. Mit der Preisverleihung endet das Fest. 


14. 9 1946 - Auf der Theresienwiese wird ein Herbstfest eröffnet

München-Theresienwiese * Vertreter der Stadt und der Militärregierung eröffnen auf der Theresienwiese - statt des Oktoberfestes - ein Herbstfest. Statt des Märzenbieres gibt es Dünnbier. Gegen Abgabe bestimmter Marken gibt es Brote, Wurst oder Backwaren. Die nicht mehr zeitgemäßen Schießbuden sind durch Ring- und Ballwurfbuden ersetzt worden. Wiesn-Musik gibt es nur in einem der zwei Bierzelte.  

Das Herbstfest ist noch kein Oktoberfest, aber der Anfang ist gemacht. Für die Landeshauptstadt ist des Herbstfest ein finanzieller Erfolg.


1851 - Erste Entwürfe und Standortsuche für das Künstlerhaus

München-Graggenau * Als einer der ersten ernsthaft geprüften Standorte für das Künstlerhaus rückt die Maximilianstraße in den Fokus. Ihr Architekt, Oberbaurat Friedrich Bürklein, legt einen ersten Entwurf für das geplante Künstlerhaus vor. Das Projekt wird jedoch nicht umgesetzt. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 70.000 Gulden - für die damalige Zeit eine beachtliche Summe. 

In den folgenden Jahren steht die Suche nach einem geeigneten, repräsentativen Bauplatz im Mittelpunkt der Bemühungen der Münchner Künstlerschaft. 


1887 - Die Allotria bekommt ein neues Vereinsheim

München-Maxvorstadt * Das Vereinshaus „Beim Leinfelder“ genügt den Anforderungen der Künstlergesellschaft Allotria nicht mehr. Gabriel von Seidl errichtet deshalb in der Barer Straße ein neues Vereinsheim, das als „Weißes Lamm“ bekannt wird.


Um 1900 - Die Künstlergenossenschaft pachtet das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Künstlergenossenschaft pachtet das Münchner Künstlerhaus. 


29. 3 1900 - Feierliche Eröffnung des Münchner Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Nach siebenjähriger Bauzeit eröffnet Prinzregent Luitpold das Münchner Künstlerhaus feierlich. 


2. 5 1902 - Der heutige „Isartalverein“ wird im Künstlerhaus gegründet

München-Kreuzviertel * Der „Verein zur Erhaltung landschaftlicher Schönheiten der Umgebung Münchens, besonders des Isarthales“, der heutige „Isartalverein“, wird im Künstlerhaus gegründet. Vorsitzender des Vereins wird der Architekt Gabriel von Seidl. 


1929 - Trotz Krise – Das Künstlerhaus bleibt bestehen 

München-Kreuzviertel * Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die vorausgehende Hyperinflation von 1923 verschärfen die finanzielle Lage erheblich. Einnahmen aus Vermietungen, Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen reichen häufig nicht aus, den Betrieb zu sichern. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bleibt das Künstlerhaus bestehen. 


Ab 3 1933 - Das Künstlerhaus unter nationalsozialistischer Herrschaft

München-Kreuzviertel * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beginnt auch für das Münchner Künstlerhaus ein tiefgreifender Einschnitt. Im Zuge der sogenannten Gleichschaltung werden unabhängige Vereine und kulturelle Institutionen aufgelöst oder unter die Kontrolle des NS-Regimes gestellt.

Als freier Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden entspricht der Künstlerhaus-Verein nicht den kulturpolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten. Sie verfolgen das Ziel, Kunst und Kultur vollständig in den Dienst ihrer Ideologie zu stellen. 

Das Künstlerhaus verliert seine Unabhängigkeit und wird für regimetreue Ausstellungen und propagandistische Veranstaltungen genutzt. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige oder als „entartet“ diffamierte Kunstschaffende werden ausgeschlossen, verfolgt oder zur Emigration gezwungen. Damit endet der ursprünglich offene und pluralistische Charakter des Künstlerhauses.


16. 12 1948 - Neugründung des Künstlerhaus-Vereins

München-Kreuzviertel * Im Jahr 1948 gründet sich der Künstlerhaus-Verein unter der Leitung von Professor Julius Diez neu. Vorrangiges Ziel ist es, das Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst und Begegnung zuzuführen. 

Bis dieses Vorhaben verwirklicht werden kann, vergehen jedoch noch zehn Jahre, da das Künstlerhaus weiterhin von der amerikanischen Militärverwaltung genutzt wird. Im Westflügel befindet sich der Soldatenclub „The American Way“, der als Ort der Freizeitgestaltung und kulturellen Begegnung für US-amerikanische Soldaten dient und zugleich Teil der Demokratisierungs- und Kulturarbeit im Nachkriegs-München ist.


27. 9 1955 - Rückgabe des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Die amerikanische Militärverwaltung gibt die seit zehn Jahren beschlagnahmten Räume des Künstlerhauses an die Eigentümer zurück. Die Rückgabe markiert einen wichtigen Schritt für den Wiederaufbau des kulturellen Lebens in München. 

Um weitere Schäden zu verhindern, lässt der Künstlerhaus-Verein zunächst ein Notdach über der Ruine des Hauptgebäudes errichten. Für den vollständigen Wiederaufbau fehlen jedoch die finanziellen Mittel. Als gemeinnütziger Verein verfügt er über kein eigenes Vermögen, sodass umfangreiche Baumaßnahmen zunächst nicht möglich sind. 


4 1956 - Neue Finanzierung für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Mitte der 1950er-Jahre entsteht die Idee, den Wiederaufbau des Künstlerhauses durch ein eigenes Theater finanziell zu unterstützen. Geplant ist ein Theater im Festsaal mit rund 420 Plätzen. Für die künstlerische Leitung werden unter anderem Trude Kolman, Gerhard Metzner und Paul Verhoeven in Betracht gezogen. Im April 1956 erhält Trude Kolman den Zuschlag und gründet gemeinsam mit Paul Verhoeven die „Theater-im-Künstlerhaus GmbH“. Das Projekt stößt bei Presse und Publikum auf große Resonanz, scheitert jedoch bereits nach kurzer Zeit an der Finanzierung. 


1958 - Spenden für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau leistet 1958 eine Spendenaktion im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt München. Mit einem eindrucksvollen Aufruf wirbt der Künstlerhaus-Verein um Unterstützung der Münchner Bevölkerung - mit Erfolg. 


1962 - Aufbruch in die Moderne

München-Kreuzviertel * In den folgenden Jahren entwickelt sich das Künstlerhaus erneut zu einem bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst. 1962 findet im Gewölbekeller die deutsche Erstaufführung von Pablo Picassos einzigem Theaterstück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ statt. 


14. 2 1884 - Die Bauarbeiten an der Hauptsynagoge beginnen

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der neuen Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 beginnen und lassen das jüdische Gotteshaus in die Höhe wachsen.

Zwischenzeitlich hat die Israelitische Kultusgemeinde den Beschluss gefasst, die nahezu sechzig Jahre alte Synagoge an der Westenriederstraße nicht zu erhalten und statt dessen die finanziellen Mittel für die erforderlichen Sanierungsarbeiten in den Bau der neuen Haupt-Synagoge zu investieren. 


8. 10 1865 - Bierkrawall auf dem Oktoberfest 

München-Ludwigsvorstadt * Kurz nach der Freigabe des Bierpreises eskaliert auf dem Oktoberfest der Unmut über eine Preiserhöhung von nur einem Pfennig. Zwischen den Festbesuchern bricht eine große Schlägerei aus. Die Gendarmen greifen nicht ein. Aus Sorge vor weiteren Zusammenrottungen und einer möglichen Ausweitung der Unruhen ziehen sie sich in ihre Reviere zurück und überlassen das Geschehen zunächst sich selbst. Ob diese Entscheidung der Deeskalation dienen soll oder auf die Unsicherheit der Ordnungskräfte zurückzuführen ist, bleibt offen.


17. 9 2005 - Die Ochsenbraterei erhält mehr Fenster und damit mehr Licht

München-Theresienwiese * Die Ochsenbraterei erhält an der Südseite mehr Fenster, die zusätzlich Licht ins Zelt lassen.


22. 9 1979 - Wiggerl und Christa Hagn übernehmen das Löwenbräu-Festzelt

München-Theresienwiese • Das Wirteehepaar Ludwig Wiggerl und Christa Hagn übernimmt das Löwenbräu-Festzelt.


1852 - Der Startschuss für das Bauprojekt Künstlerhaus

München * Ein Baukomitee gründet sich und legt damit den Grundstein für die eigentliche Baugeschichte des Münchner Künstlerhauses. Bis zur Verwirklichung des Projekts vergeht jedoch mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Künstlerelite jener Zeit verfolgt das Ziel, ein repräsentatives Künstlerhaus an einem möglichst zentral gelegenen Standort zu errichten. 

Mehrere Standorte für das geplante Künstlerhaus werden geprüft. Zunächst fällt die Wahl auf ein Grundstück nahe der Harmlos-Statue am Englischen Garten, das jedoch nicht erworben werden kann. 


2 1892 - Die Standortfrage für das Künstlerhauses ist geklärt

München-Kreuzviertel * Die Entscheidung als Standort „Beim Leinfelder“ als endgültigen Bauplatz des Münchner Künstlerhauses. Die Künstlergenossenschaft übernimmt selbst die Bauherrschaft. Mit der Planung wird der Architekt Gabriel von Seidl beauftragt. Er entwirft ein repräsentatives Gebäude im Stil der italienischen Renaissance – ein architektonisches Bekenntnis zum kulturellen Selbstverständnis und hohen Anspruch der Münchner Künstlerschaft.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens leisten Veranstaltungen wie das „Winterfest der Münchner Künstler“ und das „Arkadienfest“ einen wichtigen Beitrag. Gemeinsam mit zahlreichen Spenden kommen rund 320.000 Mark zusammen. Den Vorsitz der Baukommission übernehmen Ferdinand von Miller und Franz von Lenbach.


1899 - Die Münchner Künstlergenossenschaft bezieht das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Münchner Künstlergenossenschaft kann ihre Büroräume im neuen Künstlerhaus beziehen.


14. 7 1944 - Zerstörung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Bei einem Luftangriff am 14. Juli 1944 wird das Münchner Künstlerhaus schwer getroffen und brennt nahezu vollständig aus. Das Gebäude bleibt als Ruine zurück.


6. 2 1902 - Das „Don-Juan-Fest“ im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Künstler und Münchner Bürgertum treffen sich erneut im großen Festsaal des Künstlerhauses - diesmal zum „Don-Juan-Fest“. 


15. 6 1902 - Gründung des „Vereins für Volkskunst und Volkskunde“ 

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ wird im Künstlerhaus gegründet. Gabriel von Seidl soll zunächst den Vorsitz des neuen Vereins übernehmen, verzichtet jedoch wegen seiner bereits bestehenden Verpflichtungen beim Isartalverein. Den Vorsitz übernimmt schließlich der Architekt und Hochschullehrer August Thiersch. 


1937 - Umbau im Zeichen der NS-Architektur

München-Kreuzviertel * In den Jahren 1937 und 1938 wird das Künstlerhaus im Bereich des vorgelagerten Restaurantflügels nach Plänen des Architekten und Reichskultursenators Woldemar Brinkmann umgebaut. Die Neugestaltung der Innenräume orientiert sich am Deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937, den Albert Speer entworfen hat. Damit spiegelt der Umbau die architektonischen und ideologischen Vorstellungen des nationalsozialistischen Regimes wider.


1938 - Gleichschaltung des Künstlerhauses

München * Der Münchner Künstlerverein im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgelöst. Sein Vermögen geht auf die „Kameradschaft der Künstler e. V.“ über, die ausschließlich sogenannte „arische“ Kunstschaffende aus München und dem Umland aufnimmt. 

Die „Kameradschaft der Künstler“ ist Teil der nationalsozialistisch kontrollierten Reichskulturkammer. Für Künstlerinnen und Künstler ist die Mitgliedschaft in dieser Organisation Voraussetzung, um ihren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen. 

Die Auflösung und Enteignung des Künstlerhaus-Vereins erfolgt aus politischen und ideologischen Gründen und ist Teil der umfassenden Gleichschaltung des kulturellen Lebens durch das NS-Regime.


1. 10 1961 - Wiedereröffnung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus wird nach seinem Wiederaufbau feierlich wiedereröffnet. Das Festspiel zur Eröffnung stammt - wie bereits 1900 - aus der Feder von Eugen Roth.


Ab 1967 - Wirtschaftliche Zwänge und Verlust der kulturellen Rolle 

München-Kreuzviertel * Die umfangreichen Bauarbeiten führen zu einer wachsenden Verschuldung des Künstlerhaus-Vereins. Zwar gelingt der Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebäudes, doch dessen dauerhafte Finanzierung überfordert den Verein. 

Das Künstlerhaus wird deshalb an das Hotel Bayerischer Hof verpachtet. Hotelier Falk Volkhardt nutzt das Gebäude in den folgenden Jahrzehnten vor allem für gastronomische und wirtschaftliche Zwecke. Der Künstlerhaus-Verein bleibt zwar Eigentümer, tritt jedoch kaum noch öffentlich in Erscheinung. Das Künstlerhaus verliert seine Bedeutung als kultureller Treffpunkt und gerät für lange Zeit weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein.


2006 - Maja Grassinger übernimmt die Präsidentschaft

München-Kreuzviertel * Peter Grassinger, Gründer der Stiftung Münchner Künstlerhaus, beendet seine Präsidentschaft. Anschließend übernimmt Maja Grassinger dieses Amt. 


Um 2020 - Zwischen Tradition und Zukunft

München-Kreuzviertel * Der Künstlerhaus-Verein zählt rund 180 Mitglieder, überwiegend aus der älteren Generation. Auch die traditionsreichen Vereinigungen mit Hausrecht - darunter die „Geselligen“, der „Altertumsverein“ und die „Freunde Alt-Münchens“ – nutzen das Künstlerhaus und prägen sein Vereinsleben.

Das Münchner Künstlerhaus blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück. Als gerettetes Baudenkmal und lebendiger Kulturort steht es heute vor der Aufgabe, seine historische Tradition zu bewahren und zugleich neue Impulse für die Zukunft zu setzen. 


5. 10 2014 - Das Oktoberfest 2014 endet

München-Theresienwiese * Das Oktoberfest 2014 endet. Das Fazit lautet: 

  • In 16 Tagen besuchten 6,3 (6,4) Millionen Besucher die Wiesn, davon kamen 610.000 (540.000) Gäste auf die Oide Wiesn.
  • Der Konsum und damit die Umsätze waren zum Teil rückläufig. (Zahlen in Klammer = 2013)
  • 6,5 (6,7) Millionen Mass Wiesnbier wurden getrunken.
  • 112 (114) Ochsen wurden in der Ochsenbraterei verzehrt, in der Kalbsbraterei 48 (58) Kälber verspeist. 
     
  • Insgesamt wurden 1.290 (1.552) Straftaten bei der Polizei angezeigt.
  • 398 (449) Körperverletzungen wurden von der Polizei registriert.
  • Die Polizeistatistik weist 36 (58) Masskrugschlägereien auf. 
     
  • 3.603 (7.551) Hilfeleistungen mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
  • 681 (638) Wiesn-Besucher mussten wegen Alkoholvergiftungen medizinisch überwacht werden.
  • Der überwiegende Teil dieser Patienten ist zwischen 18 und 30 Jahren alt, etwa ein Drittel ist weiblich.
  • (230) Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden registriert. 
     
  • 150 (140) Mal musste der U-Bahnhof Theresienwiese gesperrt werden.
  • 112.000 (81.000) gestohlene Masskrüge werden den Besuchern wieder abgenommen.
  • 3.646 (rund 4.200) Fundstücke wurden im Wiesn-Fundbüro abgegeben. Darunter das obligatorische Gebiss. 
     
  • Wasserverbrauch: 115.000 Kubikmeter
  • Gasverbrauch: 220.000 Kubikmeter
  • Stromverbrauch: 2,98 Millionen Kilowattstunden


1. 10 1820 - Eine Ballonfahrt zum zehnjährigen Bestehen des Oktoberfestes

München-Theresienwiese * Zum zehnjährigen Hochzeitsjubiläum von Kronprinz Ludwig I. und Prinzessin Therese und damit zehnjährigen Bestehen des Oktoberfestes lässt man sich eine besondere Attraktion einfallen: eine Ballonfahrt. Die in einem altbaierischen Dirndl gekleidete und aus Dresden stammende Wilhelmine Reichard steigt mit ihrem aus gezwirnter Leinwand bestehenden Ballon in den Himmel. In der Nähe von Zornedig landet sie wohlbehalten.


3. 7 1893 - Grundsteinlegung für das Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * In Anwesenheit des Prinzregenten wird der Grundstein für das Münchner Künstlerhaus gelegt. In der eingemauerten Urkunde heißt es: „Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat.“ Gemeinsam mit Silber- und Schaumünzen wird sie im Fundament des Gebäudes hinterlegt. 


31. 3 1900 - Ein „Prunkfest“ im Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Im Münchner Künstlerhaus findet ein glanzvolles Festbankett statt, zu dem der Prinzregent seinen Enkel, Prinz Rupprecht, als offiziellen Vertreter entsendet. Fanfaren und eine festliche Illumination des Künstlerhauses sowie zahlreicher repräsentativer Gebäude prägen den festlichen Abend. 

Die Eröffnung gilt als eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse Münchens. Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ würdigen das Fest als „Prunkfest“, das den Ruf der Münchner Künstlerschaft als Ausrichter glanzvoller Veranstaltungen eindrucksvoll bestätigt. 

Auch die künstlerische Gestaltung des Hauses findet große Anerkennung. Gabriel von Seidl entwirft das Gebäude im Stil der italienischen Hochrenaissance und stattet die Innenräume mit außergewöhnlicher Sorgfalt aus. Edle Materialien, kunstvolle Möbel, Wandmalereien, Spiegel, Gobelins und Stuckdecken verleihen dem Künstlerhaus seine repräsentative Ausstrahlung. 

Von der ursprünglichen Ausstattung sind bis heute das fünfjochige Foyer sowie das sogenannte Venezianische Zimmer – der ehemalige Muschelsaal des Restaurants – im Original erhalten geblieben.


6. 10 1989 - Münchens Städtepartnerschaft mit Kiew

München - Kiew * Zwischen der ukrainischen Hauptstadt Kiew und München wird eine Städtepartnerschaft gegründet. Bei der Auswahl geht es dem Stadtrat um eine politische Entspannung und die Ost-West-Annäherung.  


Ab 8 1914 - Krisenjahre und wirtschaftliche Herausforderungen

München-Kreuzviertel * Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs enden die glanzvollen Anfangsjahre des Münchner Künstlerhauses. Große Feste und gesellschaftliche Veranstaltungen bleiben aus, da es sowohl an den Anlässen als auch an den finanziellen Mitteln fehlt.


1554 - Die Stadt lässt ein zweites Brunnwerk errichten

München-Kreuzviertel * Die Stadt lässt nördlich des Neuhauser Tores ein zweites Brunnwerk errichten, das sogenannte Gasteiger Brunnhaus am heutigen Künstlerhaus. 


9 1898 - Die „1. Bayerische Riesenhalle“ entsteht

München-Ludwigsvorstadt * Auf fünf zusammengelegten Wirtsbudenplätzen errichtet Georg Lang seine „1. Bayerische Riesenhalle“. Das etwa 2.000 Quadratmeter große Festzelt bietet rund 6.000 Gästen Platz und übertrifft die bisherigen Bierhallen auf der Theresienwiese deutlich. 

Die neue Halle ist auf die Bewirtung großer Menschenmengen und einen hohen Bierumsatz ausgerichtet. Lang überträgt damit seine Erfahrungen als Festgastronom auf das Oktoberfest und setzt einen neuen Maßstab. Weil Bau und Betrieb solcher Großzelte erhebliche finanzielle Mittel erfordern, gewinnen die Brauereien als Geldgeber und Träger der Festhallen zunehmend an Bedeutung.


1860 - Die Suche nach dem richtigen Standort für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Der Münchner Künstlerschaft wird am Maximiliansplatz ein Grundstück für das geplante Künstlerhaus als Schenkung angeboten. Für diesen Standort entwickelt der Professor für Baukunst an der Königlichen Akademie der Künste, Ludwig Lange, einen Entwurf. Noch während der Kostenplan entsteht, scheitert das Vorhaben: König Max II. lehnt es ab, die Eschenanlage am Maximiliansplatz für den Bau des Künstlerhauses aufzugeben.

Daraufhin bietet der Münchner Magistrat ein Palais in der Sonnenstraße an, das damals als Gebärklinik genutzt wird und später das Postscheckamt beherbergt. Doch auch diese Lösung erweist sich letztlich als nicht realisierbar. 


1883 - Die Allotria schafft neue Perspektiven

München-Kreuzviertel * Die Künstlergesellschaft Allotria findet auf der Suche nach einem geeigneten Treffpunkt einen Ort an der ehemaligen Stadtmauer. Dort steht das historische Hofbrunnenhaus „Beim Leinfelder“, ein Relikt der früheren Hofleinwandkammer. Der Architekt und Kunsthandwerker Lorenz Gedon entwirft ein Vereinshaus, das ganz auf die Bedürfnisse der Künstler zugeschnitten ist – mit Ateliers, Gesellschaftsräumen und Raum für das gesellige Vereinsleben.

Durch die Initiative des langjährigen Allotria-Präsidenten und Malerfürsten Franz von Lenbach gewinnt auch das Projekt eines Münchner Künstlerhauses entscheidend an Dynamik. Die Stadt München und das Königshaus überlassen der Künstlerhauskommission ihre Grundstücke am Maximiliansplatz zu einem symbolischen Kaufpreis. Darüber hinaus stellt die Stadt einen Zuschuss zu den Baukosten bereit und schafft damit die finanzielle Grundlage für die weitere Planung. 


1897 - Der Rohbau des Münchner Künstlerhauses ist vollendet

München-Kreuzviertel * Vier Jahre nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des Münchner Künstlerhauses vollendet. 


19. 4 1959 - Feierliche Eröffnung der restaurierten Gasträume

München-Kreuzviertel * Die restaurierten Gasträume im Künstlerhaus können feierlich wiedereröffnet werden. 


1963 - Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle

München-Kreuzviertel * Die neue Galerie im Obergeschoss des Künstlerhauses sorgt mit einer Ausstellung der „Nouveaux Réalistes“ für großes Aufsehen. Zu den Höhepunkten zählt auch die Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle, bei der die Künstlerin während der Vernissage ihre mit Farbbeuteln präparierten Reliefs durch gezielte Schüsse vollendet. 


10 1931 - Die Völkerschau „Kanaken der Südsee“

München-Ludwigsvorstadt * Carl Hagenbeck zeigt auf dem Oktoberfest die Völkerschau „Kanaken der Südsee“.


1850 - Der lange Weg zum Künstlerhaus

München * Die Idee eines eigenen Hauses für die Münchner Künstlerschaft begleitet die Kunstszene über viele Jahrzehnte. Zahlreiche Künstlervereinigungen – darunter die „Künstlergenossenschaft“, der „Künstlersängerverein“, „Jung-München“, „Fidelio“ und der „Künstlerunterstützungsverein“ - greifen die Vision eines gemeinsamen Künstlerhauses immer wieder auf und entwickeln dazu konkrete Pläne und Vorstellungen.

Erstmals werden diese Überlegungen bereits 1850 in einem Protokoll schriftlich festgehalten. Darin formulieren die Initiatoren das Ziel, „dem deutschen Künstler für alle Zeiten eine Heimat in München bereiten und zugleich der Wissenschaft eine Unterkunft bieten“.


19. 5 1901 - Das Künstlerhaus wird zum gesellschaftlichen Mittelpunkt 

München-Kreuzviertel * Mit dem „Münchner Frühlingsfest“ etabliert sich das Künstlerhaus als bedeutender Treffpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Die Berliner Zeitschrift „Moderne Kunst“ beschreibt die Münchner Künstlerschaft als „die Blüte des gesamten Lebens der Stadt“, die in allen Bevölkerungsschichten verwurzelt sei.

Prinzregent Luitpold zeigt großes Interesse am künstlerischen Leben und nimmt – trotz seines hohen Alters – nach Möglichkeit persönlich an den Künstlerfesten teil. Sein regelmäßiger Austausch mit etablierten Künstlern ebenso wie mit jungen Talenten unterstreicht seine enge Verbundenheit mit der Münchner Kunstszene.

Beim Frühlingsfest findet erstmals eine Versteigerung von Gemälden statt. Zu den Stiftern zählen namhafte Künstler wie Franz von Lenbach und Franz von Defregger. Die Auktion leitet der Volksschauspieler Konrad Dreher, Gründer des Schlierseer Bauerntheaters. Der Erlös kommt dem chronisch unterfinanzierten Künstlerhausverein zugute, der das Gebäude seit 1900 von der Künstlergenossenschaft gepachtet hat.


19. 9 1981 - Die Mass Wiesn-Bier kostet 5,25 DMark

München-Theresienwiese * Die Mass Wiesn-Bier kostet 5,25 DMark. 5 Millionen Mass werden ausgeschenkt. Jeder Wiesn-Besucher trinkt im Durchschnitt 0,75 Liter Bier.


15. 6 2015 - Die Bierpreise für das Oktoberfest 2015 um über 3 Prozent erhöht

München - München-Theresienwiese * Die Brauereien und Wiesnwirte erhöhen die Bierpreise für das Oktoberfest 2015 um durchschnittlich 3,17 Prozent. Die Mass Wiesnbier kostet jetzt zwischen 10.- und 10,40 €uro. Begründet wird die Preiserhöhung - wie jedes Jahr - mit höheren Brauereikosten, gesetzliche Vorgaben und erhöhtem Personaleinsatz.  

Den Vogel schießt freilich der Sprecher der Wiesnwirte Toni Roiderer mit der Bemerkung ab: „Eigentlich müssten Sie fragen, wie wir es schaffen, so günstig zu bleiben“.    

Die Preise werden von den Betreibern der Wiesn-Festzelte und Unternehmungen festgelegt. Die Stadt München überprüft lediglich, ob die Preise angemessen sind. Zum Vergleich: Der Bierpreis für die Mass liegt in Münchens Großbetrieben - je nach Lage - zwischen 7,20 und 9,90 €uro.


20. 11 1918 - Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

München * Ein aus Künstler- und Bürgerkreisen gebildeter Ausschuss berät im Künstlerhaus über die Empfangsfeierlichkeiten zu Ehren der nach München zurückkehrenden 60.000 bayerischen Soldaten. Die Stadt stellt dafür 50.000 Mark zur Verfügung. Damit sollen der Bahnhof und Ehrenpforten ausgeschmückt werden.


14. 4 1902 - Feier zum 70. Geburtstag von Wilhelm Busch

München-Kreuzviertel * Im großen Festsaal des Künstlerhauses wird der 70. Geburtstag von Wilhelm Busch gefeiert. 


7. 10 2001 - In der Ochsenbraterei werden 77 Ochsen verzehrt

München-Theresienwiese * In der Ochsenbraterei werden während der Wiesn 77 Ochsen verzehrt.


5. 9 1801 - Die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine kehrt nach München zurück

Laibach * Die inzwischen 24-jährige Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kehrt aus ihrem Exil in Laibach nach München zurück. 


3. 10 2011 - Das Oktoberfest endet mit 6,9 Millionen Besuchen 

München-Ludwigsvorstadt * Nach 17 Tagen endet das Oktoberfest. Die Festleitung schätzt die Zahl der Besuche auf 6,9 Millionen. Rund ein Fünftel der Gäste kommt aus dem Ausland. Die Bilanz des Statistischen Amts nennt:

  • 118 Ochsen, die verspeist werden,
  • 522.821 Brathendl, die verzehrt werden,
  • 7.922.500 Liter Wiesnbier, die ausgeschenkt werden. 


1876 - Völkerschauen = Zoo mit Menschen und Tieren

München * „Völkerschauen“ bieten in München die Möglichkeit, nicht nur Menschen fremder und außereuropäischer Länder zu bestaunen, sondern auch Tiere, die in deren Umfeld vorkommen, zu besichtigen.

Da München noch keinen Tierpark hat, finden die Präsentationen fremder Völker im Rahmen des Oktoberfestes auf der Theresienwiese statt. 


9. 11 1969 - Enthüllung des Synagogen-Denkmals

München-Kreuzviertel * Münchens Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel enthüllt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Gedenkstein auf dem ehemaligen Gelände der Hauptsynagoge. Das Denkmal erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge an der Herzog-Max-Straße sowie an die Verfolgung und Ermordung der Münchner Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Mit der Einweihung des Mahnmals erhält der historische Ort erstmals eine sichtbare Form des öffentlichen Gedenkens. Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 verleiht der Zeremonie dabei eine besondere symbolische Bedeutung.


3. 10 2017 - Das Oktoberfest endet nach 18 Tagen 

München-Ludwigsvorstadt * Das 184. Oktoberfest endet. Die Festleitung schätzt die Zahl der Besuche auf 6,2 Millionen. Gegenüber 2016 steigen Besucherzahl und Bierausschank; allerdings dauert das Fest einen Tag länger. Die Bilanz: 

  • Festdauer: 18auf 45 Minuten 
  • Besuche: geschätzt 6,2 Millionen [5,6 – 5,9 – 6,3 Millionen].
  • Festangebot: Die Oide Wiesn findet statt; ein Zentrales Landwirtschaftsfest gibt es 2017 nicht.
  • Oide Wiesn: zunächst rund 480.000 zahlende Gäste [2015: rund 535.000]. 
  • Bierausschank: rund 7,5 Millionen Maß [6,1 – 7,3 – 7,7 Millionen].
  • Ochsenbraterei: 127 verzehrte Ochsen [109 – 114 – 112].
  • Zurückgehaltene Masskrüge: Ordner nehmen Gästen rund 120.000 unerlaubt mitgenommene Krüge wieder ab [96.000 – 110.000 – 112.000].
  • Fundbüro: 4.055 abgegebene Fundstücke [2.915 – 2.948 – 3.646]. 
  • Straftaten: Die vorläufige Polizeibilanz nennt 1.205 Fälle [1.110 – 1.191 – 1.290].
  • Körperverletzungen: 332 registrierte Fälle [348 – 372 – 398].
  • Körperverletzungen mit Masskrügen: 53 Fälle [43 – 47 – 36]. 
  • Ärztliche Behandlungen: 3.449 Patienten [3.897 – 3.312 – 3.617]. Diese Zahl umfasst nicht sämtliche Hilfeleistungen.
  • Vergiftungen: 670 behandelte Personen [593 – 628 – 681]; darunter Alkohol- und Mischvergiftungen. 
  • Sperrungen des U-Bahnhofs Theresienwiese: Für 2017 lässt sich keine verlässliche Zahl ermitteln [35 – 121 – 150].


23. 6 2014 - Schärfere Regelungen für die etwa 1.000 Wiesn-Ordner

München-Theresienwiese * Das Kreisverwaltungsreferat - KVR will für die etwa 1.000 Wiesn-Ordner schärfere Regeln einführen. Jeder muss gut sichtbar einen Ausweis mit dem Namen des Ordners, Foto, Ordnernummer, Name der Sicherheitsfirma und dem amtlichen Siegel der Stadt tragen. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.  

Außerdem werden die Security-Firmen verdonnert, nur Mitarbeiter auf die Wiesn zu schicken, „die in rechtlicher und fachlicher Hinsicht geschult, körperlich geeignet sowie der deutschen Sprache mächtig sind“. Die Schulungen müssen speziell auf den Wiesn-Einsatz zugeschnitten sein und ihren Schwerpunkt im Bereich Deeskalation und Gewaltprävention haben. 


20. 9 1958 - Wiesnwirt Richard Süßmeier wird Letzter beim Einzug der Wiesnwirte

München-Theresienwiese * Richard Süßmeier betreibt in einer ehemaligen Reichsarbeitsdienstbaracke das Kleine Winzerer Fähndl auf der Wiesn. Beim Einzug der Wiesnwirte zieht der Wirt vom Straubinger Hof zieht mit einem Eselskarren in seine kleine Festhalle ein. 

„Ich hab‘ mir gedacht: Ich mit dem kleinsten Zelt, mit dieser Baracke - dazu passt doch keine Pferdekutsche beim Einzug.“ Also spannt er zwei Esel vor einen Leiterwagen. In der Sonnenstraße setzen sich die Esel einfach hin und stehen nicht mehr auf. Damit ist er der Letzte beim Wiesnwirte-Einzug. Hinter ihm nur noch die Polizei und die Straßenreinigung.

Seitdem dürfen sich keine Esel mehr am Einzug der Wiesnwirte beteiligen. (Wohlgemerkt vierhaxige!)


19. 9 1970 - Richard Süßmeier wird Sprecher der Wiesnwirte

München-Theresienwiese * Richard Süßmeier wird Sprecher der Wiesnwirte - bis 1984.


25. 9 1920 - Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt

München-Theresienwiese * Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt.


14. 9 1920 - Verbot von Schnapsschenken auf dem Oktoberfest beantragt

München-Theresienwiese * Der Rechtsrat Max Heiglmayer stellt im Stadtrat den Antrag, „dass die auf der Wiesn zugelassenen Schnapsschenken wegen der zahlreichen Fälle sinnloser Betrunkenheit, wodurch die Anwohner der Wiesn belästigt wurden, geschlossen werden“.


21. 9 2018 - Das Wiesnwirte-Ehepaar Arabella und Peter Pongratz wird geschieden

München-Theresienwiese • Das Wiesnwirte-Ehepaar Arabella und Peter Pongratz wird einen Tag vor der Eröffnung des Oktoberfestes geschieden. Sie bleiben aber dennoch weiterhin die Wiesnwirte im Winzerer-Fähndl-Festzelt. 


1968 - Wettbewerb für das Synagogen-Denkmal

München-Kreuzviertel * Für das geplante Denkmal auf dem Gelände der 1938 zerstörten Hauptsynagoge schreibt die Stadt München Anfang 1968 einen Künstlerwettbewerb aus. Den mit 6.000 D-Mark dotierten ersten Preis erhält der Münchner Bildhauer Herbert Peters. Sein Entwurf bildet die Grundlage für das künftige Mahnmal, das an die Zerstörung der Hauptsynagoge und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München erinnern soll.


20. 9 1958 - Es wird kaum noch Märzenbier auf der Wiesn ausgeschenkt

München-Theresienwiese * Es wird kaum noch Märzenbier auf der Wiesn ausgeschenkt.


16. 9 1950 - Der Gummi-Masskrug vor dem Winzerer-Fähndl-Festzelt

München-Theresienwiese * Der Gummi-Masskrug vor dem Winzerer-Fähndl-Festzelt ist mit Helium gefüllt.


21. 9 1935 - Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert

München-Theresienwiese • Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert. Entlang dieser Straßen führen auch alle Zuleitungen für Wasser und Energie, weshalb eine Grundrissänderung mit enormen Kosten verbunden wäre.


19. 9 1970 - Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,65 DMark

München-Theresienwiese * Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,65 DMark. 4 Millionen Mass werden ausgeschenkt.


21. 9 2013 - Eine Million Besucher am ersten Wiesn-Wochenende

München-Theresienwiese • Am ersten Wiesn-Wochenende 2013 (21. und 22. September) kommen knapp eine Million Besucher auf das Oktoberfest.


1. 10 1959 - Das Armbrustschützenzelt muss erneuert werden

München-Theresienwiese * Das Kleine Winzerer Fähndl, das Armbrustschützenzelt, ist in einem derart maroden Zustand, dass die Stadt in einem Bescheid deutlich macht, dass einer Aufstellung im kommenden Jahr aus Sicherheitsgründen selbst dann nicht zugestimmt werden kann, wenn Teile der Konstruktion erneuert würden.


17. 9 1949 - Ein aus Sperrholz ausgesägter Löwe ziert das Löwenbräu-Festzelt

München-Theresienwiese * Ein aus Sperrholz ausgesägter Löwe ziert das Löwenbräu-Festzelt und brüllt in kurzem Abstand: „Löööwenbrooiiii“. Max Baumeister singt das Gebrüll ein und erhält dafür 100 Mark.


14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


10 1900 - Samoaner*innen gastieren erstmals auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Die Truppe der Samoaner*innen gastieren erstmals in München auf dem Oktoberfest. Die Hauptattraktion auf diesen von vielen Interessent*innen besuchten Veranstaltungen sind natürlich die schönen, jungen Samoanerinnen. Diese „Marzipanpüppchen mit Chocoladenüberzug“ begeistern freilich in erster Linie die Männerwelt. 


19. 9 1998 - Die Fischer-Vroni zieht an ihren neuen Standort um

München-Theresienwiese * Aus Sicherheitsgründen muss die Fischer-Vroni von ihrem alten Platz umziehen. Zum Ausgleich erhält sie an neuer Stelle 700 Plätze mehr.


19. 9 1970 - Der Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens

München-Theresienwiese * Mit dem Kampfruf „Mass - voll!“ gehen die Mitglieder auf die Pirsch nach schlecht einschenkenden Schankkellnern. 


5. 9 1660 - Die Karmeliten-Kirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Karmeliten-Kirche neben der Wilhelminischen Veste wird eingeweiht. Die von Kurfürst Maximilian I. noch zu seinen Lebzeiten gestiftete Votivkirche ist die erste baierische Barockkirche.


30. 9 1980 - Das Oktoberfest wird für einen Tag geschlossen

München-Theresienwiese * Erst vier Tage nach dem Wiesn-Attentat wird das Oktoberfest für einen Tag geschlossen. Das lange Zaudern des CSU-Oberbürgermeisters Erich Kiesl zu diesem Schritt stößt nicht nur bei vielen Münchnern auf Unverständnis.


21. 9 1957 - Zum letzten Mal wird auf den Vogelbaum geschossen

München-Theresienwiese • Zum letzten Mal wird auf dem Oktoberfest auf den Vogelbaum geschossen. Diese Form des Wettbewerbs wird aus Sicherheitsgründen eingestellt. Der Vogelbaum wird nach Lochhausen verlegt.


12. 10 1810 - Festschießen zur königlichen Hochzeit

München * Anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen veranstaltet die Königlich privilegierte Hauptschützengesellschaft in ihrer Schießstätte ein mehrtägiges Festschießen. Der Wettbewerb gehört zu den zahlreichen öffentlichen Feierlichkeiten, mit denen München die Vermählung des Thronfolgerpaares begeht. Die Tradition des Schießsports wird später auch Bestandteil des Oktoberfests. 


17. 10 1810 - Rund 40.000 Menschen ziehen zum Pferderennen

München-Ludwigsvorstadt * Nach der Messe im Bürgersaal versammeln sich die Kavallerieabteilungen der Nationalgarde am Hofgarten. In zwei zeitlich versetzten Zügen durchqueren die Gardisten München von Norden nach Süden und ziehen über die Landstraße nach Sendling zur Festwiese am Fuß des Sendlinger Berges. 

Dort steht der königliche Pavillon, an dem Nationalgardisten die Ehrenwache übernehmen. Als Überdachung dient ein rund 67 Meter langes, ursprünglich hellgrünes Audienzzelt des osmanischen Großwesirs. Kurfürst Max Emanuel soll es 1683 nach der Befreiung Wiens als Kriegsbeute nach Bayern gebracht haben. Der zweite, von einer Militärkapelle mit Musik im damals beliebten „türkischen“ Stil angeführte Zug begleitet die Rennpferde und Preisfahnen zum Festplatz. 

Auf dem Sendlinger Berg stehen Zelte und Sitzbänke für die Besucher bereit. Nach den Angaben des Organisators Andreas von Dall’Armi verfolgen rund 40.000 Menschen aus allen Bevölkerungsschichten das Spektakel – nahezu so viele, wie München damals Einwohner hat. Die natürliche Anhöhe des Sendlinger Berges, die spätere Schwanthalerhöhe, dient ihnen als Tribüne. 


18. 9 2004 - Das Geschirr für das Brauereigespann von Paulaner wird erneuert

München-Theresienwiese * Das Geschirr für das Brauereigespann von Paulaner wird erneuert. Es kostet 125.000 € für sechs Pferde. 2.280 Arbeitsstunden sind für die Herstellung angefallen.


10 1872 - Das Märzen erobert das Oktoberfest 

München * Nach dem außergewöhnlich heißen Sommer sind die Vorräte an Lager- und Sommerbier bereits vor Beginn des Oktoberfests nahezu aufgebraucht. Dem Wiesnwirt Michael Schottenhamel droht das Bier auszugehen. Als Ersatz bietet ihm Joseph Sedlmayr von der Franziskaner-Leistbrauerei ein neuartiges, bereits im März nach Wiener Art gebrautes Bier an: das Märzen. 

Das bernstein- bis goldfarbene Bier besitzt eine Stammwürze von ungefähr 16 Prozent und ist dadurch kräftiger, malzbetonter und alkoholreicher als das bisher ausgeschenkte Sommerbier. Wegen des höheren Rohstoffeinsatzes kostet die Maß zwölf statt der üblichen neun Kreuzer. Brauer und Polizeibehörde befürchten angesichts der zurückliegenden Bierkrawalle neue Unruhen. Schottenhamel setzt jedoch auf seine Kenntnis des Münchner Publikums: „Wann d’Münchner was Richtigs kriag’n, na schaug’n s’Geld net an.“ 

Die Ausschankgenehmigung wird zunächst nur unter der Bedingung erteilt, dass Schottenhamel für mögliche Folgen selbst einsteht. Doch die Befürchtungen erfüllen sich nicht: Das kräftige, malzaromatische Märzen findet bei den Gästen großen Anklang. Trotz des höheren Preises wird es zum Verkaufserfolg und entwickelt sich in den folgenden Jahren zum klassischen Oktoberfestbier.


24. 9 1777 - Mozart logiert im Gasthof Zum schwarzen Adler

München-Kreuzviertel * Wolfgang Amadeus Mozart und seine Mutter kommen in München an und logieren im Gasthof Zum schwarzen Adler des Weinschenks Franz Joseph Albert in der Kaufingergasse.


14. 8 1914 - Die ersten Verwundeten erreichen München 

München-Ludwigsvorstadt * Knapp zwei Wochen nach dem deutschen Kriegseintritt treffen die ersten verwundeten Soldaten am Münchner Hauptbahnhof ein. Für ihren Weitertransport zu den über die Stadt verteilten Krankenhäusern und Lazaretten setzt die Trambahn umgebaute Sommerwagen der ehemaligen Pferdebahn ein. Elektrische Triebwagen ziehen die zu Verwundetentransportwagen umgerüsteten Anhänger. 


2. 10 1921 - Karl Valentin betreibt die von ihm entwickelte Froschbahn

München-Theresienwiese * Auf dem Münchner Oktoberfest betreibt Karl Valentin die von ihm entwickelte Froschbahn.


4. 5 1890 - Buffalo Bills Wildwest-Truppe zieht weiter

München * Buffalo Bills Wildwest-Truppe zieht von München weiter durch die Länder des alten Europa. 


1811 - Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens

München-Maxvorstadt * Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens entsteht nach Plänen von Joseph Emanuel d‘Herigoyen. 


4. 10 1777 - Weinwirt Franz Joseph Albert will Mozart an München binden

München-Kreuzviertel * Im Weingasthof Zum schwarzen Adler kommen unter Wolfgang Amadeus Mozarts Leitung mehrere Werke zur Aufführung. Mit einem vorgetragenen Violinsolo beeindruckt Mozart ganz besonders: „Da schaute alles groß drein, ich spielte, als wenn ich der größte Geiger in ganz Europa wäre.“ Mozart und Albert sind zufrieden.

Der Musik liebende Weinwirt Franz Joseph Albert hat schon lange erkannt, welcher Gewinn Mozart für München wäre und entwickelt ein interessantes Projekt, das er dem stellenlosen Musiker unterbreitet:

  • Er solle in München bleiben und von guten Freunden monatlich mit 50 Gulden unterstützt werden.
  • Wenn er für Kompositionen vom Hofintendanten Graf Joseph Anton von von Seeau nur 200 Gulden bekäme, so wären das 800 Gulden im Jahr.

Wolfgang Amadé ist begeistert, nur sein Vater nicht einverstanden, da er seinen Sohn in einer gesicherten Stellung wissen will.


Lange vor dem 22. 9 1962 - Bürgermeister Albert Bayerle will die Wirtsbudenstraße auflösen

München-Theresienwiese • Bürgermeister Albert Bayerle will die Wirtsbudenstraße auflösen. Alle Festzelte sollen mit Notausgängen nach außen rings um den Festplatz verteilt und Karusells und Schaustellungen ins Innere des großen Runds gelegt werden. Das würde bei Notfällen eine reibungslose Räumung der Riesenhallen erlauben. Die Planungen scheitern an den Kosten und den Brauereien.


16. 9 2000 - Stephan Kuffler wird offiziell Wiesnwirt im Weinzelt

München-Theresienwiese * Stephan Kuffler wird offiziell Wiesnwirt im Weinzelt seiner Eltern.


21. 9 2026 - Erster „Rosa Montag“ auf dem Oktoberfest 

München-Ludwigsvorstadt * Unter dem Motto „Bier, Boobs, Brezn“ findet in der Bräurosl erstmals ein eigenes Wiesn-Event für Frauen, Lesben sowie intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Menschen statt. Rund 800 Gäste nehmen an der Premiere teil. 

Die Zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs eröffnet die Veranstaltung mit dem traditionellen Fassanstich. Der „Rosa Montag“ ergänzt den seit 1977 bestehenden Gay Sunday und soll queeren Frauen und anderen bislang weniger sichtbaren Gruppen einen eigenen Raum auf dem Oktoberfest bieten. 


17. 10 1810 - Ein Pferderennen begründet das Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * An einem milden Herbstmittwoch bildet ein öffentliches Pferderennen den Abschluss und Höhepunkt der Feierlichkeiten zur Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese. Während Opernaufführungen und Hofbälle vor allem geladenen Gästen vorbehalten bleiben, kann die gesamte Bevölkerung das Rennen auf den unbebauten Wiesen vor dem Sendlinger Berg verfolgen. 

Organisiert wird die als Huldigung an das Brautpaar gedachte Veranstaltung von der Kavallerie der Nationalgarde III. Klasse unter ihrem Major, dem Bankier Andreas Michael Edler von Dall’Armi. Das Rennen greift die ältere Münchner Tradition der sogenannten Scharlachrennen auf. Der Lohnkutscher und Unteroffizier Franz Baumgartner, dem die ursprüngliche Idee zugeschrieben wird, gewinnt den ersten Preis. 

Das erfolgreiche Pferderennen wird im folgenden Jahr wiederholt und entwickelt sich zum jährlich stattfindenden Oktoberfest. Die Bezeichnung „erstes Oktoberfest“ entsteht somit rückblickend. Zum Zeitpunkt der Veranstaltung trägt auch das Festgelände noch nicht den heutigen Namen Theresienwiese. 


21. 9 1935 - Ein Ehrenfass für die Ehrengäste vom Schottenhamel-Festzelt

München-Theresienwiese • Der Wirt vom Schottenhamel-Festzelt lässt für seine Ehrengäste ein Ehrenfass anstechen.


29. 8 2012 - Die Aufbauarbeiten der Hochfahrgeschäfte beginnen

München-Theresienwiese * Die Aufbauarbeiten der Hochfahrgeschäfte auf der Theresienwiese beginnen.


3. 10 1869 - König Ludwig II. besucht das Oktoberfest 

München-Ludwigsvorstadt * König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest. Es ist einer seiner seltenen Auftritte auf der Festwiese: Während seiner Regierungszeit nimmt er nur fünfmal am Oktoberfest teil. 


1878 - Ein „Ort der Halbwelt mit Prostituierten“ im Thalia-Theater

München-Ludwigsvorstadt * Der Schriftsteller Karl Theodor von Perfall entdeckt im Thalia-Theater im Grünen Hof in der Bayerstraße 16a einen „Ort der Halbwelt mit Lebemännern und Prostituierten in den Logen“, die sich an „leichtgeschürzten Offenbachiaden“ erfreuen.


8. 10 1820 - Auf dem Oktoberfest ist das erste Feuerwerk zu sehen

München-Theresienwiese * Ein Augsburger Pyrotechniker brennt auf dem Oktoberfest das erste Feuerwerk ab.


3. 10 1819 - Die Stadt München übernimmt das Oktoberfest 

München-Ludwigsvorstadt * Die Stadt München übernimmt die Organisation und Finanzierung des Oktoberfestes. Grundlage dafür ist die Wiederherstellung der kommunalen Selbstverwaltung durch das Gemeindeedikt vom 17. Mai 1818.  

Der Festbeginn wird auf den ersten Sonntag im Oktober gelegt, der 1819 auf den 3. Oktober fällt. Als Abschluss ist der 12. Oktober vorgesehen, der Namenstag König Max I. Josephs. Gegenüber dem Königszelt entsteht eine städtische Tribüne, von der aus die Vertreter der Stadt das Festgeschehen verfolgen.


25. 8 1864 - Grundsteinlegung für das spätere Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Der Grundstein für das Münchner Volkstheater, dem späteren Gärtnerplatz-Theater wird gelegt.


Ab dem 11. 6 1939 - Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Karl Valentin tritt in Eduard Künneckes „Glückliche Reise“ im Theater am Gärtnerplatz als Radfahrer auf. 


18. 9 1999 - Stephanie Spendler ist offiziell Wiesnwirtin

München-Theresienwiese * Stephanie Spendler ist offiziell Wiesnwirtin. Gemeinsam mit ihrem Vater Ludwig Wiggerl Hagn betreibt sie das Löwenbräu-Festzelt.


2. 10 1810 - Dall’Armi legt den Pferderennen-Vorschlag dem König vor 

München * Major Andreas Michael von Dall’Armi greift Baumgartners Idee auf und unterbreitet König Max I. Joseph den Plan für ein öffentliches Pferderennen. Bereits am 5. Oktober soll die königliche Genehmigung vorliegen. Das Rennen findet schließlich am 17. Oktober statt und wird zum Ausgangspunkt des Münchner Oktoberfests. 


17. 10 1810 - Die Festwiese erhält den Namen „Theresens-Wiese“

München-Ludwigsvorstadt * Im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Pferderennen regt Organisator Andreas Michael von Dall’Armi an, den Festplatz nach der Braut des Kronprinzen zu benennen. König Max I. Joseph stimmt zu. Die Wiese, auf der das „erste baierische Nationalfest“ stattfindet, soll „zum bleibenden Andenken Theresens-Wiese“ heißen. Den Wunsch gewährt der König herzlich gerne, da es ihm ja nichts kostet. Aus dieser ursprünglichen Bezeichnung entwickelt sich später der Name „Theresienwiese“ – im Münchner Sprachgebrauch kurz „Wiesn“. 


1998 - Wo ist Klenze ?

München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel entdeckt im Steinlager das Gipsmodell vom Klenze-Denkmal am Gärtnerplatz. Die Gusskosten der Klenze-Statue, damals immerhin 40.000 Mark, trägt ebenfalls die Deutsche Eiche. 


18. 10 1953 - Der Karl-Valentin-Brunnen wird enthüllt

München-Angerviertel * Der Karl-Valentin-Brunnen am Viktualienmarkt wird in Anwesenheit von Liesl Karlstadt enthüllt.


Krankenhaus links der Isar
Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Fischer Karl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1809
Ziemssenstraße 1
7 m Route
<p>Krankenhaus links der Isar, im Kern klassizistische Anlage um zwei Höfe, erbaut 1809–13 von Nikolaus Schedel von Greifenstein und Karl von Fischer durch Umbau des Klosters der Barmherzigen Brüder von 1751 bis 54; Vestibül und Gänge (mit Gedenktafeln) noch original. Beim Umbau von 1896 bis 1902 Fassade neubarock umgestaltet; neubarocke Hauskapelle mit Ausstattung. Westlich anschließend (im Hof) Kloster und Kirche der Barmherzigen Schwestern, siehe Nußbaumstraße 5.</p>
Nußbaumstraße
79 m Route
Im 19. Jh. angelegter Park, begrenzt von Sendlinger-Tor-Platz und Lindwurmstraße, Ziemssenstraße und Nußbaumstraße.
Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold
Architekt: Bezold Friedrich, Hoepf Karl, Mattes Georg
Erstellung: 1914
Nußbaumstraße
100 m Route
Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold, 1914 von Karl Hoepf, Büste von Georg Mattes.
Teil eines Mietshauses
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lindwurmstraße 19
103 m Route
Teil eines Mietshauses, Jugendstil, mit Erker, bez. 1910, über Kern von 1831.
Mietshaus
Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Augsburgerstraße 23
107 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1899 von Ludwig Kracher, über Kern von 1831.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Kil Franz, Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Lindwurmstraße 17
113 m Route
Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1881-82 von Franz Kil, Fassadentektur von Jakob Freundorfer, 1913 aufgestockt.
Mietshaus
Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Lindwurmstraße 15
122 m Route
Mietshaus, reiche Neurenaissancefassade, 1883 von Franz Büchold, 1898 aufgestockt.
Chirurgische Klinik
Architekt: Zenetti Arnold Fischer, Theodor, Kollmann Theodor
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Nußbaumstraße 20
129 m Route
<p>Chirurgische Klinik, der Altbau Neurenaissance, 1889–91 von Arnold Zenetti, der Eingangsbau neubarock, 1894 von Theodor Fischer, der Westtrakt 1914–15 und 1920–21 von Theodor Kollmann. Vgl. Schillerstraße 53.</p>
Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Nußbaumstraße 5
154 m Route
<p>Nußbaumstraße 5; Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern mit Klosterkirche St. Vinzenz von Paul, Vierflügelbau, 1837-39 nach Plänen von Friedrich von Gärtner, um 1949 verändert wiederaufgebaut; im Hof hinter Ziemssenstraße 1; mit Ausstattung; drei neubarocke Portale mit plastischem Dekor, um 1900, in der Vorgartenmauer an der Nußbaumstraße.</p>
Mietshaus
Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Rothmundstraße 3
165 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1896 von Sebastian Rasch.
Mietshaus
Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Maistraße 8
171 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Sebastian Rasch.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Augsburgerstraße 15
173 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1882, von Heinrich Hilgert.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 3
178 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Balkongittern, 1901 von J. und M. Könyves; bildet mit Nr. 5 eine malerische Gruppe.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Reisingerstraße 9
178 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Nußbaumstraße 8
181 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901, von Heinrich Volbehr.
St. Matthäus
Architekt: Gsaenger Gustav
Erstellung: 1953
Nußbaumstraße 1
185 m Route
<p>Nußbaumstraße 1; Evang.-Luth. Bischofskirche St. Matthäus, in städtebaulich hervorragender Lage am Sendlinger-Tor-Platz, 1953–55 von Gustav Gsaenger über asymmetrischem, stark gekurvtem Grundriss aufgeführter Baukörper, dessen geschwungenes Dach Kirchenraum, Gemeindesaal, Brauthalle und Mesnerwohnung gemeinsam überspannt, Stahlbetonkonstruktion: Geschlossene Mauerpartien (Sichtbeton und gemauerte Teile mit rot gefärbtem Putz) im Wechsel zu großflächigen Fenstern mit Betonlamellen; kampanilartiger Glockenturm an der Südostseite, Glockenwand nördlich; Innenraum über sechs Stützen, Marmormosaik der Apsis von Angela Gsaenger, Kruzifix von Andreas Schwarzkopf.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 5
190 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, 1901 von J. und M. Könyves; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Ehem. Schwesternhaus
Architekt: Eggers Hartwig, Meitinger Karl
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 9
194 m Route
<p>Ehem. Schwesternhaus der Chirurgischen Klinik (siehe Nußbaumstraße 20), langgestreckter Trakt in Neubarockformen, 1902 von Hartwig Eggers, 1936 von Karl Meitinger nach Westen erweitert.</p>
Mietshaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nußbaumstraße 6
197 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, geschnitzten Holzteilen und Fachwerkgiebel, 1900–01 von Eugen Drollinger.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Augsburgerstraße 11
201 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 6
201 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und (z. T. figürlichem) Stuckdekor, 1897 von Franz Hammel.
Mietshaus
Architekt: Ried Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 5
209 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Franz Ried.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 9
211 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Relief, um 1913-16; zur Frauenklinik (Nr. 11) gehörig.</p>
Ehem. elektrische Unterstation
Architekt: Hocheder Carl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1899
Schillerstraße 53
217 m Route
<p>Ehem. elektrische Unterstation, barockisierend, 1899 von Carl Hocheder (Nebengebäude der Chirurgischen Klinik (Nußbaumstraße 20)).</p>
Mietshaus
Architekt: Eisele Joseph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Fliegenstraße 6
217 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem, rustiziertem Mittelrisalit, von Joseph Eisele, 1889.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 8
221 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuckdekor, bez. 1897, von Georg Müller.
Städtisches Magazin
Erstellung: 1850
Nußbaumstraße
222 m Route
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1827
Pettenkoferstraße 1
227 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1827 von Josef Höchl, 1877 Fassade vom Besitzer, dem Stuckateur Karl Huber, reich dekoriert.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 2
231 m Route
Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1914 von der Baugesellschaft J. Burger und Co.
Psychiatrische Klinik
Architekt: Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Nußbaumstraße 7
237 m Route
<p>Psychiatrische Klinik der Universität (Nervenklinik), neubarocker Risalitbau, am Mittelrisalit Stuckdekor und steinerner Balkonvorbau, 1902-04 von Max Littmann; Prunktreppenhaus; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 6
237 m Route
<p>Mietshaus, Ostseite in deutscher Renaissance mit Steinportal, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock, Jugendstil
Erstellung: 1900
Fliegenstraße 3
241 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau im barockisierenden Jugendstil, mit Lisenen, Gaube mit geschweiftem Dach und Stuckdekor, um 1900.</p>
Frauenklinik der Universität
Architekt: Schachner Richard
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1915
Lindwurmstraße 2
243 m Route
II. Frauenklinik der Universität, Neubarockbau mit Risaliten, 1915–16 von Richard Schachner; auf der neubarocken Gartenmauer an der Straße nordöstlich von Nr. 2 a große Barockfigur mit Amor, 18. Jh.
Ehem. Hebammenschule
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 4
244 m Route
<p>Ehem. Hebammenschule, jetzt HNO-Klinik der Universität, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Königliche Anatomie
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Pettenkoferstraße 11
256 m Route
<p>Königliche Anatomie, neuklassizistischer Flügelbau, in der Mitte kuppelgekrönte Zentralanlage, 1905-08 von Max Littmann. Als erster Eisenbetonbau in München war er richtungsweisend für das moderne Bauen.</p>
Reisingerstraße 10
259 m Route
<p>Städtisches Sozialreferat, Eckbau, mit sehr reichem plastischem Dekor in den Portalachsen beider Seiten, bez. 1927, vom Architekturbüro des Bayer. Bauvereinskartells (Regierungsbaumeister Stärk).</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Lindwurmstraße 49
260 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerfront in Neurenaissance-Formen, 1899 von Heilmann und Littmann.</p>
Frauenklinik der Universität
Architekt: Kollmann Theodor
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 11
260 m Route
<p>Maistraße 11/19; Frauenklinik der Universität, stattlicher, neuklassizistischer Risalitbau, 1913-16 von Theodor Kollmann; bildet mit Nr. 9 und Frauenlobstraße 20 einen Vierflügelkomplex.</p>
Mietshaus
Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Nußbaumstraße 30
262 m Route
Mietshaus, Natursteinfassade in Mischformen aus Spätgotik und deutscher Renaissance, 1899 von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Goethestraße 51 und 53; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.
Kath. Elisabethkirche
Architekt: Gießl Leonhard Matthäus
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1760
Mathildenstraße 10
266 m Route
<p>Kath. Elisabethkirche, Rokoko-Zentralbau, 1758-60 wahrscheinlich von Leonhard Matthäus Gießl, nach Kriegszerstörung 1963-65 wiederaufgebaut; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Fliegenstraße 16
268 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit gebändertem Erdgeschoss, von Ludwig Bayer, 1875, Fassadendekoration 1956 reduziert.</p>
Elisabeth-Spital
Erstellung: 1760
Mathildenstraße
271 m Route
Wohnhaus mit Friedenskirche
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 5
271 m Route
<p>Wohnhaus mit evang.-methodistischer Friedenskirche, klassizistischer Jugendstil, 1914 von Leonhard Moll.</p>
Mietshaus
Architekt: Perger Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lindwurmstraße 51
276 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1896, von Georg Perger.</p>
Pathologisches Institut
Architekt: Kollmann Theodor
Erstellung: 1927
Frauenlobstraße 7
279 m Route
Frauenlobstraße 7/7 a; Pathologisches Institut, Westflügel, 1927-29 von Theodor Kollmann; siehe Thalkirchner Straße 36.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Lindwurmstraße 55
286 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Müller und Kollmus.</p>
Mietshaus
Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Goethestraße 53
293 m Route
<p>Mietshaus, Hausteinfassade in Mischform aus Spätgotik und deutscher Renaissance, 1897-98 von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Nr. 51 und Nußbaumstraße 30.</p>
Mietshaus
Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Goethestraße 51
297 m Route
<p>Mietshaus, Hausteinfassade in Mischform aus Spätgotik und deutscher Renaissance, bez. 1899, von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Nr. 53 und Nußbaumstraße 30.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 14
299 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, stuckierte Doppelerkerfassade, 1899 von R. Barbist.</p>
Mietshaus in Ecklage
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1868
Lindwurmstraße 57
301 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, spätklassizistisch-biedermeierlich, 1868, 1885 verändert.</p>
Altenheim Mathildenstift
Architekt: Loewel Friedrich, Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Mathildenstraße 3
303 m Route
<p>Altenheim Mathildenstift (Städtisches Pensionat), Neurenaissance-Komplex, Nordteil 1881–82 von Friedrich Loewel, Südteil (an der Ost und Südseite des Ehrenhofes) 1895–96 von Hans Grässel.</p>
Anatomie (Anatomisches Theater)
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Schillerstraße 24
303 m Route
Mietshaus
Architekt: Schretzmayr J., Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Ringseisstraße 1
310 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1885 von J. Schretzmayr und Alphons Hering.
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 49
314 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1897 von Heinrich Hilgert.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 47
315 m Route
<p>Mietshaus, Oberteil und Giebel in deutscher Renaissance, 1897 von Heinrich Hilgert.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Maistraße 25
315 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Neo-Louis-XVI-Stuckdekor und zwei Erkern, bez. 1908, von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Erstellung: 1897
Thalkirchner Straße 7
318 m Route
<p>Mietshaus, im Übergangsstil von Spätgotik zu Renaissance, erbaut vom Besitzer, Architekt Emerich Könyves; reich mit steinernen Skulpturen und Reliefs (bez. A. Kaindl 1897) dekoriert.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1851
Thalkirchner Straße 5
319 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1851.</p>
Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 11
319 m Route
<p>Mietshaus, stattliches Doppelhaus in Ecklage am Stephansplatz, reich stuckiert, in deutscher Renaissance mit Eckerkern und Giebeln, 1899 von Max Ostenrieder; mit Stephansplatz 3.</p>
Universitäts-Augenklinik
Architekt: Stempel Ludwig von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Mathildenstraße 8
322 m Route
<p>Universitäts-Augenklinik, neubarock, 1905–08 von Ludwig von Stempel.</p>
Mietshaus
Architekt: Mack Jakob
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Pettenkoferstraße 17
326 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1897 von J. Mack; Gruppe mit Goethestraße 41.</p>
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Goethestraße 64
331 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Eckturm, 1895 von Emanuel von Seidl; zum Rondell des Beethovenplatzes gehörig.</p>
Thalkirchner Straße
331 m Route
Postscheckamt
Architekt: Muffat Karl, Bürklein Friedrich, Vorhoelzer Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Sonnenstraße 26
334 m Route
<p>Ehem. Frauenklinik, jetzt Postscheckamt, 1853-56 von Karl Muffat; Fassade von Friedrich Bürklein im Maximilianstil; 1920-22 von Robert Vorhoelzer umgestaltet.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Goethestraße 68
338 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, bez. 1896, von Heinrich Volbehr.</p>
Brakls Kunsthaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1912
Beethovenplatz 1
342 m Route
Brakls Kunsthaus, siehe Lessingstraße 2.
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Beethovenplatz 4
343 m Route
Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1896 von Albin Lincke und Carl Vent; Baugruppe mit Goethestraße 64.
Mietshaus
Architekt: Mack Jakob jr.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 41
345 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, 1897 von Jakob Mack jr.; bildet eine Baugruppe mit Pettenkoferstraße 17.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maistraße 29
346 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zahlreichen Balkonen, Ziergiebel und Stuckdekor, 1901 von J. und M. Könyves.</p>
Kath. Friedhofskirche St. Stephan
Architekt: Zwerger Georg
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1677
Stephansplatz 2
347 m Route
<p>Kath. Friedhofskirche St. Stephan am Nordende des Südlichen Friedhofs, Frühbarockbau mit Dachreiter, 1674-77 wohl von Georg Zwerger; mit Ausstattung; die nördliche Längsseite flankieren je zwei klassizistische Torpfeiler als Zugänge zum Südlichen Friedhof (siehe Thalkirchner Straße 17); zwei neuromanische Grabdenkmäler, auf dem Rasenstück zwischen Kirche und Pestalozzistraße 18.</p>
Stattlicher Geschäftshausblock
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Sendlinger-Tor-Platz 10
347 m Route
Sendlinger-Tor-Platz 10/11; Stattlicher Geschäftshausblock, Jugendstil, 1913-14 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Müllerstraße 56
347 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit breitem, überhöhtem Mittelteil, zwei mehrgeschossigen Kastenerkern und reicher, dichter Putzgliederung, Jugendstil, von Karl Zeh 1907/08.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Maistraße 20
348 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und reichem Stuckdekor, 1889 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh August, Zeh Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Müllerstraße
350 m Route
Pathologisches Institut
Architekt: Kollmann Theodor
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1929
Thalkirchner Straße 36
356 m Route
<p>Pathologisches Institut der Universität, neuklassizistischer, palastartiger Dreiflügelbau mit Säulenhalle im Süden und plastisch ausgestaltetem Portal im Osten, 1927-29 von Theodor Kollmann.</p><h3>Köpfe</h3><ul><li>Bacon Francis (1561-1626)</li><li>Harvey William (1578-1657)</li><li>Haller Albrecht von (1708-1777)</li><li>Malphigi Marcello (1628-1694)</li><li>Morgagni Giovanni Battista (1682-1771)</li><li>Bichat Xavier (1771-1802)</li><li>Schwann Theodor (1810-1882)</li><li>Müller Johannes (1801-1858</li><li>Virchov Rudolf (1821-1902)</li></ul>

361 m Route
Mietshaus
Architekt: Hönig Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Pestalozzistraße 8
366 m Route
<p>Mietshaus, klassizistische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Josef Hönig.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Stephansplatz 1
367 m Route
Mietshaus, schlichter Eckbau, Neurenaissance, um 1884 von Carl Wilhelm Warmbach; östlicher Abschluss des Platzes.
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 12
367 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach</p>
Frauenklinik
Architekt: Kollmann Theodor
Erstellung: 1913
Frauenlobstraße 20
367 m Route
Frauenklinik, Ostflügel, barockisierender Gruppenbau, 1913-16 von Theodor Kollmann; siehe Maistraße 9 und 11/19.
Haunersches Kinderspital
Architekt: Geiger Franz
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1923
Lindwurmstraße 4
369 m Route
<p>Haunersches Kinderspital, klassizisierend, 1923-24 von Franz Geiger; am Gartentor Bronzeplastiken; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1850
Mathildenstraße 6
369 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.</p>
Ehem. Doppelwohnhaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Beethovenplatz 2
370 m Route
Ehem. Doppelwohnhaus (jetzt Neurochirurgische Klinik), deutsche Renaissance, reich gegliedert mit Stuckdekor, bez. 1894, von Wilhelm Spannagel.
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 14
372 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach.</p>
Brakls Kunsthaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lessingstraße 2
373 m Route
<p>Ehemals Brakls Kunsthaus (Wohnhaus und Galerie), Jugendstil, 1909-10 (Nordteil) bzw. 191-13 von Emanuel von Seidl; samt Gartenzaun mit Pfeilern und Gittern sowie Gartenplastiken; Einheit mit Beethovenplatz 1.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Pestalozzistraße 16
375 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in schlichter Neurenaissance, 1884 von Carl Wilhelm Warmbach, die Aufstockung 1894.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Ringseisstraße 14
375 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und reichem Stuckdekor, 1895 von Emerich Könyves; Gruppe mit Maistraße 22.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Goethestraße 50
378 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, palastartig proportionierter Eckbau, 1890-91; trägt auch die Nr. Pettenkoferstraße 19.</p>
Symmetrische Mietshäuser
Architekt: Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Beethovenstraße 1
381 m Route
<p>Beethovenstraße 1/3; Symmetrische Mietshäuser, deutsche Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1896/97 von Hans Grässel (Nr. 1 bez. 1896); im Erdgeschoss von Nr. 3 Balkendecke des 15. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Frauenlobstraße 22
383 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erkern, Giebel und Stuckdekor, 1909 von Charles Hennek; stattlicher Block mit Nr. 24 und 26.
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 9
388 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 11 eine Einheit.</p>
Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1895
Lessingstraße 1
388 m Route
<p>Mietshaus, mit neugotischem Erker, 1895 von Max Ostenrieder, stark vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maistraße 22
391 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1894 von Emerich Könyves; bildet eine Gruppe mit Ringseisstraße 14.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 18
394 m Route
<p>Mietshaus, schlichter, biedermeierlicher Eckbau mit profilierten Fensterrahmungen, 1865 von Franz Kil, Dachausbau und Ecktürme 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1895
Lessingstraße 4
394 m Route
<p>Mietshaus, italienische Renaissance, um 1890/95.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 20
395 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1865.</p>
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 11
396 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 9 eine Einheit.</p>
Mietshaus
Architekt: Behles Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1910
Schillerstraße 36
400 m Route
<p>Mietshaus, reduzierte deutsche Renaissance, 1910 von Eugen Behles.</p>
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Frauenlobstraße 24
401 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erkern, Giebel und Stuckdekor, 1904 von Charles Hennek; stattlicher Block mit Nr. 22 und 26.
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Frauenlobstraße 26
404 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1902 von Charles Hennek; stattlicher Block mit Nr. 22 und 24.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 19
407 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, palastartig proportionierter Eckbau, 1890-91; vgl. Goethestraße 50.</p>
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pestalozzistraße 17
409 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1875 von Johann Stoff.
Mietshaus
Architekt: Hubinger Johann
Erstellung: 1878
Lindwurmstraße 77
410 m Route
<p>Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen, 1878-79 von Johann Hubinger.</p>
Sendlinger Tor
Architekt: Zenetti Arnold, Bertsch Wilhelm
Baustil: Gotik
Erstellung: 1319
Sendlinger Straße 49
416 m Route
<p>Sendlinger Tor, Stadttor, Toranlage mit zwei sechseckig vorgeschobenen Flankentürme, großem Durchfahrtsbogen in der Schildmauer sowie seitlichen Zwingermauern in z. T. neugotischer Gliederung, im Kern 15. Jh., durch Arnold Zenetti 1860 restauriert, von Wilhelm Bertsch 1906 Durchfahrtsbogen und -gänge, nach Kriegsschäden teilerneuert.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
Waltherstraße 20
419 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist; vgl. Nr. 18.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Waltherstraße 18
420 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist; vgl. Nr. 20.</p>
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
Sendlinger-Tor-Platz 14
423 m Route
<p>Schule, siehe An der Hauptfeuerwache 15, langgestreckter monumentaler viergeschossiger Block mit flachem Walmdach in strengen Renaissanceformen, von August Voit d. J., 1876/77; südöstlich Turnhallenanbau mit Flachsatteldach im gleichen Stil, von Carl Hocheder d. Ä., 1891.</p>
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
An der Hauptfeuerwache 15
425 m Route

426 m Route
<ul> <li>1320 - Erste Erwähnung als „domus iuguli“</li> <li>1444 - wird im Salbuch der Stadt als „Hacherhaus“ bezeichnet</li> </ul>
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1893
Waltherstraße 28
427 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker und Stuck, 1893.</p>
Mietshaus
Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Landwehrstraße 20
427 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895-96 von Alexander Bluhm als Teil der Schwanthaler-Passage; siehe Schwanthalerstraße 13.</p>
Royal Filmpalast
Architekt: Ruf Sep
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1957
Goetheplatz
430 m Route
<p>Der Royal Filmpalast am Goetheplatz in München wurde 1957 nach Plänen des Architekten Sep Ruf errichtet und gilt als herausragendes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Charakteristisch sind seine klare, sachliche Formensprache und die transparente Gestaltung. Das Gebäude basiert auf einem Stahlskelettbau, der es ermöglicht, den großen Kinosaal mit rund 1000 Sitzplätzen über einem gläsernen Erdgeschoss schweben zu lassen. Dort befinden sich weitere Nutzflächen, darunter ein kleinerer Saal, Läden und eine Bank. Die Fassade ist mit Keramikplatten verkleidet und wird durch markante Stahlstützen gegliedert. Der Royal Filmpalast war eines der ersten Kinos in Europa mit Todd-AO-Technik – einem hochwertigen 70-mm-Filmverfahren. In den späten 1990er Jahren wurde die Süd- und Westseite verglast. Das Kino ist ein bedeutendes Zeugnis moderner Architektur in München.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
Frauenlobstraße 28
430 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1892 von Albin Lincke und Max Littmann; stark erneuert.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Pestalozzistraße 23
431 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, um 1860.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Pettenkoferstraße 20
433 m Route
<p>Pettenkoferstraße 20/22; Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Johann Thomas, 1999-2001 saniert und mit zweigeschossigem Aufbau versehen.</p>
Mietshaus
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Waltherstraße 12
435 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und aufwendigem Portal, 1889 von Ludwig Marckert.</p>
Mietshaus
Architekt: Schrank Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Waltherstraße 15
437 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1895 von Josef Schrank.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1890
Waltherstraße 32
440 m Route
<p>Mietshaus, Fassade mit Putzgliederung in barockisierenden Formen, um 1890/1900; Ladengeschäft mit Fliesenwandverkleidung der Stilstufe 1915/20.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 32
441 m Route
Mietshaus, 1885–86 von Michael Reifenstuel d.J., vereinfacht.
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1895
Waltherstraße 11
442 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, 1895; Gruppe mit Tumblingerstraße 2.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: Historismus
Erstellung: 1891
Waltherstraße 10
443 m Route
<p>Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1891 von Albin Lincke und Max Littmann.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Kroneder Josef , Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Sendlinger Straße 62
445 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, stattlicher Neurenaissance-Eckbau mit prächtiger Stuckfassade und abgeschrägter, durch polygonalen Erker akzentuierter Ecke, von Josef Kroneder, 1884, und Ludwig Bayer, 1884-86.</p>
Dermatologische Klinik
Architekt: Schachner Richard, Grässel Hans
Erstellung: 1928
Thalkirchner Straße 48
447 m Route
<p>Dermatologische Klinik/Städtisches Krankenhaus, langgestreckter Monumentalbau mit Risaliten, Erkern und Gurtgesimsen, 1926-28 von Richard Schachner und Hans Grässel.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Waltherstraße 19
447 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, reich gegliedert und stuckiert, 1895 von Alois Barbist.</p>
Wohnhaus
Architekt: Hönig Joseph, Steinheil Adolf
Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1860
Landwehrstraße 31
448 m Route
<p>Wohnhaus in Ecklage, spätbiedermeierlich, 1860 von Joseph Hönig; Gedenktafel von 1894 für den Optiker Adolf Steinheil.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1850
Landwehrstraße 8
450 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.</p>
Herzog-Wilhelm-Straße 31
452 m Route
<p>Kleinhaus, im dreigeschossiger Bau mit konvex abgerundeter Südfassade, im Kern wohl 17. Jh., um 1984 wurde das Erdgeschoss dem Café Nachbarhaus Nr. 29 angeschlossen; Rückgebäude, dreigeschossiger Bau mit trapezförmigem Grundriss, umgebaut 1865, im Kern älter; Gruppe mit Nr. 29 und Kreuzstraße 23/25/27.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1570
Herzog-Wilhelm-Straße 29
453 m Route
Kleinhaus, dreigeschossiger Bau, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl vor 1570, um 1857 aufgestockt, Erdgeschoss 1926 zum Konditorei-Café grundlegend umgebaut, Umbau und Erweiterung 1984, baulich mit Nr. 31 verbunden; Gruppe mit Nr. 31 und Kreuzstraße 23/25/27.
Postgebäude
Architekt: Vorhoelzer Robert, Holzhammer Franz, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1932
Goetheplatz 1
454 m Route
<p>Das Postamt am Goetheplatz in München, errichtet 1932 nach Entwürfen von Robert Vorhoelzer, Walther Schmidt und Franz Holzhammer, ist ein prägnantes Beispiel der Neuen Sachlichkeit. Als Teil der Bayerischen Postbauschule verbindet der Bau funktionale Gestaltung mit klaren, modernen Formen. Besonders auffällig ist die geschwungene Straßenfront mit abgerundeten Ecken und Flachdach, die dem Goetheplatz ein markantes Gepräge verleiht. Das Gebäude beherbergt im Erdgeschoss eine Postfiliale, in den oberen Etagen Wohnungen und Büros. Trotz mehrfacher Umgestaltungen im Inneren blieb das äußere Erscheinungsbild weitgehend erhalten. Gemeinsam mit dem Nachbarhaus Lindwurmstraße 6 steht es unter Denkmalschutz. Der Bau verkörpert den Geist der späten Weimarer Republik, in der öffentliche Architektur einen hohen Anspruch an Zweckmäßigkeit und gestalterische Klarheit verfolgte – ein frühes Beispiel modernen städtischen Bauens in München.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lessingstraße 9
454 m Route
<p>Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, 1896 von Hermann Berthold.</p>
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 45
460 m Route
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, fünfgeschossiger stattlicher Satteldachbau des Historismus mit asymmetrischer Fassade, zwei Natursteinerkern und Mittelloggia, von Heinrich Volbehr, 1898/99, 1973 Erdgeschoss modernisiert.</p>
Kreuzstraße 27
460 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Kreuzstraße 27
460 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Blumenstraße 43
460 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Mittelerker, deutsche Renaissance, 1899/1900 von Paul Böhmer.
Mietshaus
Architekt: Hauberger M.
Baustil: Nachbiedermeier
Erstellung: 1862
Holzstraße 14
464 m Route
<p>Mietshaus, schlicht nachbiedermeierlich, 1862 von M. Hauberger.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Pestalozzistraße 36
464 m Route
Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, 1886 von Ludwig Deiglmayr.
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sendlinger Straße 60
465 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit sandsteinverkleideter Fassade, geplant von Georg Müller, 1896.</p>
Kreuzstraße 23
466 m Route
Kreuzstraße 23; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit schlichter klassizistischer Fassadengestaltung, im Kern etwa um 1600, Aufstockung 1812; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 25, 27 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Mietshaus
Architekt: Batz Ignatz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Goethestraße 36
468 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Ignatz Batz.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Sendlinger Straße 43
471 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, fünfgeschossiger schmaler Neurenaissancebau mit reich gegliederter Klinkerfassade und polygonalem Mittelerker, von Oscar Strelin, 1884/85.</p>
Mietshaus
Architekt: Lindemann Lothar
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Pestalozzistraße 50
473 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, mit sieben Halbkreisreliefs, 1911 von Lothar Lindemann; Gruppe mit Nr. 48.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Kaiser-Ludwig-Platz 1
474 m Route
Mietshaus, Eckbau, im Kern neubarock, 1893–94; neubarockes Portal an der Ecke; Block mit Herzog-Heinrich-Straße 15.
Theresiengymnasium
Architekt: Grünewald Benno, Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kaiser-Ludwig-Platz 3
474 m Route
<p>Theresiengymnasium, Monumentalbau in vom barocken Schloßbau abgeleiteten Formen, 1895-97 von Bauassessor Benno Grünewald, Fassadengestaltung von Emanuel von Seidl; den Platz an der Ostseite abschließend.</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Holzstraße 8
479 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Max Sautter.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmelzle A.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Holzstraße 6
481 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von A. Schmelzle.</p>
Teil eines Postgebäudes
Architekt: Holzhammer Franz, Schmidt Walter
Erstellung: 1931
Lindwurmstraße 6
481 m Route
Teil eines Postgebäudes, 1931–32 von Franz Holzhammer und Walter Schmidt; siehe Goetheplatz 1.
Altkatholische Kirche
Architekt: Bergthold Heinrich
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1912
Blumenstraße 36
482 m Route
<p>Ehem. Englische Kirche St. Georg, jetzt Altkatholische Kirche St. Willibrord, kleiner neugotischer Rohbacksteinbau, 1912/13 von Heinrich Bergthold, nach Kriegsschäden teilerneuert; in Anlage im Bereich der ehem. Stadtbefestigung.</p>
Eckhaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Schmidt Albert
Erstellung: 1844
Müllerstraße 39
483 m Route
<p>Eckhaus, romanisierend, 1844 von Max Kuppelmayr, Erdgeschossarkaden 1878 von Albert Schmidt erweitert.</p>
Wohn- und Geschäftshaus Krafft
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 56
485 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus Krafft, fünfgeschossiger, schmaler, neugotischer Walmdachbau mit reicher Natursteingliederung und rippengewölbter Loggia in prächtigem Erker, von Max Ostenrieder, 1899.</p>
Mietshaus
Architekt: Bädecker Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Herzog-Heinrich-Straße 15
485 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1892-93 von Karl Bädecker; Gruppe mit Kaiser-Ludwig-Platz 1.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1882
Holzstraße 4
486 m Route
<p>Mietshaus, romantisch im Rundbogenstil mit Maßwerkbalkonbrüstungen, 1882 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Holzstraße 2
488 m Route
<p>Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefront in klassizistischer Tradition, 1874-75 von Johann Widmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Müllerstraße 44
490 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1896 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>
Mietshaus
Architekt: Bischoff Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 54
492 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckfassade und zwei Achsen breitem Mittelerker, von Alois Bischoff, 1884.</p>
Kreuzstraße 15
493 m Route
Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Putzbau mit schlichter spätklassizistischer Fassadengestaltung, im Kern vor 1570, Umbau, 1701, doppelte Aufstockung und Fassadenredaktion, durch A. Huber, 1863, Aufstockung, 2005.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Herzog-Heinrich-Straße 9
495 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1888; Innenbau 1950 erneuert.</p>
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: Historismus
Erstellung: 1894
Waltherstraße 29
496 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1894 von August Brüchle.</p>
Mietshaus
Architekt: Perger Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pestalozzistraße 25
496 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Georg Perger.</p>
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Roßmarkt 8
496 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Wolfgang Schreiner.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sendlinger Straße 41
497 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, breiter fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Hofflügel und rustizierter, rhythmisch gegliederter Stuckfassade, von J. G. Mayer, 1890/91.</p>
Ehem. Bierbrauerhaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1834
Sendlinger Straße 50
497 m Route
<p>Sendlinger Straße 50-52; Ehem. Bierbrauerhaus, Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit stuckierten Fensterrahmungen und langgestreckter viergeschossiger Hofbebauung, von Georg Meister, bez. 1834, 1912/13 Um-, Aus-, bzw. Neubau der Rückgebäude.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Blumenstraße 37
497 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger klassizistischer Bau in der Art Leo von Klenzes, wohl 1829.</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 7
501 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter.</p>
Mietshaus
Architekt: Schrank Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Tumblingerstraße 2
503 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1895 von Josef Schrank; Gruppe mit Waltherstraße 11.
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 5
505 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kaiser-Ludwig-Platz 5
507 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1895 von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Architekt: Lehmpuhl Heinrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Holzstraße 3
508 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, 1876 von Heinrich Lehmpuhl.</p>
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1820
Blumenstraße 35
508 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger freistehender klassizistischer Bau mit Mittelrisalit und Walmdach, reich gegliedert, von Rudolf Röschenauer, 1819/20.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1897
Schwanthalerstraße 9
511 m Route
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1897 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Holzstraße 1
511 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Ferdinand Hönig, nachträglich reduziert.</p>
Unterstation Schillerstraße
Architekt: Uppenborn
Erstellung: 1899
Schillerstraße 24
511 m Route
Reiterdenkmal Kaiser Ludwigs
Architekt: Drumm August, Dittler Emil, Miller Ferdinand von
Erstellung: 1903
Kaiser-Ludwig-Platz
511 m Route
Mietshaus
Architekt: Hessemer Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Herzog-Wilhelm-Straße 17
512 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Erkern und Balkonen, errichtet in den Formen des späten Jugendstils, mit angeschlossenem Rückflügel, von Fritz Hessemer, bez. 1915.</p>
Hauptfeuerhaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
An der Hauptfeuerwache 8
512 m Route
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Müllerstraße 42
515 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1898 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht; Abschluss der Holzstraße.</p>
Ehem. neues Landschaftsgebäude
Architekt: Cuvillies d. J. Francois de
Erstellung: 1775
Roßmarkt 15
519 m Route
Mietshaus
Architekt: Avril Philipp
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Häberlstraße 6
522 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1895 von Philipp Avril.
Josephspitalstraße
526 m Route
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1895
Häberlstraße 5
526 m Route
Mietshaus, neugotisch, mit Erker und reichem Blendmaßwerkdekor, 1895 von Wolfgang Schreiner.
U-Bahnhof Goetheplatz
Erstellung: 1971

528 m Route
Ehem. Optisches Institut
Architekt: Höchl Josef, Fraunhofer Joseph, Utzschneider Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 40
533 m Route
<p>Ehem. Optisches Institut, palastartiger, klassizistischer Bau, reich gegliedert und dekoriert, 1829 von Josef Höchl; mit Marienfigur und Büsten Fraunhofers und Utzschneiders.</p>
Wandbrunnen mit Faungruppe
Architekt: Fischer Carl
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
534 m Route
<p>Im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, 1896 von Carl Fischer.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Häberlstraße 7
535 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit zwei Erkern, 1893.
Allerheiligenkirche am Kreuz
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1485
Kreuzstraße 10
537 m Route
<p>Kath. Allerheiligenkirche am Kreuz, dreijochiger spätgotischer Saalbau mit hohem Chorturm in schlichtem Sichtziegelmauerwerk, um 1485, Chorturm, nach 1493, An- und Umbau, 17. und 18. Jh., Wiederaufbau in reduzierten Formen, 1947-49; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1895
Schwanthalerstraße 11
538 m Route
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1895 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Schwanthalerstraße 19
538 m Route
Deutsches Theater
Architekt: Bluhm Alexander, Rank Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
539 m Route
<p>Deutsches Theater, mehrteiliger Gebäudekomplex mit Schwanthaler-Passage; Vordergebäude, Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Traufseitbau, Straßen- und Hoffassade in reichen Neubarockformen, mit Pilastern, Lisenen, Balkonen und gebändertem Erdgeschoss mit hohen Rundbogenöffnungen, mit breiter, korbbogiger Tordurchfahrt; Rückgebäude, Theater, drei- und viergeschossiger Saalbau mit Querbau mit Durchfahrt, mit reicher neubarocker Fassadengliederung, mit repräsentativer, neubarocker Treppe, mit Silbersaal in prächtigem Neurokoko; von Alexander Bluhm und Josef Rank, 1895/96, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut, von Willy und Ludwig Reiber, 1951; im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, von Carl Fischer, 1896; vgl. Landwehrstraße 20.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pestalozzistraße 31
542 m Route
<p>Mietshaus, schlichter Jugendstilbau, 1909 von Heilmann und Littmann; vgl. Holzstraße 28/30.</p>
Ehem. Elektrotechnische Fabrik Alois Zettler
Architekt: Zettler Alois, Weber Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Holzstraße 28
543 m Route
<p>Holzstraße 28/30; Ehem. Elektrotechnische Fabrik Alois Zettler, Jugendstilbau mit Stuckdekor, 1906 von Georg Weber; vgl. Pestalozzistraße 31.</p>
Bürgerhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Sendlinger Straße 35
544 m Route
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit rhythmisierter Fensteranordnung und Hausmadonnentondo, um 1800, umgebaut 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Schillerstraße 20
545 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1905 von August Zeh.</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Herzog-Heinrich-Straße 2
545 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1888 von Max Sautter; aufgestockt.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Landwehrstraße 49
546 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Flacherker mit Reliefs, 1898 von R. Barbist.</p>
Malerisches Mietshaus
Architekt: Graser Johann Baptist
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Rückertstraße 1
548 m Route
<p>Malerisches Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1889-90 von Johann Baptist Graser.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Müllerstraße 33
550 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen und Stuckdekor, um 1860.</p>
Mietshaus
Architekt: Dix Otto
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Sendlinger Straße 33
552 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger vorspringender Neurenaissancebau mit Stuckfassade und polygonalem Erker, von Otto Dix, 1889.</p>
Fünfgeschossiges Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Erstellung: 1894
Häberlstraße 8
552 m Route
Fünfgeschossiges Mietshaus nach Plan von 1894 durch Alois Barbist erbaut, Fassadendekoration 1964 entfernt, Neurokokostuck in der Durchfahrt und Treppengeländer erhalten; Rückgebäude zweigeschossig, in barockisierenden Formen, gleichzeitig vom gleichen Architekten.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Maistraße 28
555 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1886, 1906 aufgestockt, 1910 erweitert.</p>
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Herzog-Heinrich-Straße 16
556 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Ernst Dressler; Block mit Nr. 18.</p>
Volksschule
Architekt: Loewel Friedrich, Eggers Hartwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Tumblingerstraße 6
557 m Route
Volksschule, Neurenaissance, 1889-91 von Friedrich Loewel und Hartwig Eggers.
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Herzog-Heinrich-Straße 18
558 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Ernst Dressler; Block mit Nr. 16.</p>
Geschäftshausfassade in deutscher Renaissance
Architekt: Wölker Josef
Baustil: Deutsche Renaissance
Erstellung: 1809
Josephspitalstraße 11
559 m Route
Alter Südfriedhof
Erstellung: 1840

560 m Route
<p>Ursprünglich 1563 als Pestfriedhof außerhalb der Stadtmauern angelegt, diente er über Jahrhunderte als Hauptfriedhof Münchens. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Friedhof zu einer historischen Stätte, die zahlreiche Grabstätten bekannter Persönlichkeiten beherbergt, darunter Künstler, Wissenschaftler und Politiker wie Joseph von Fraunhofer, Justus von Liebig und Franz von Stuck. Der Friedhof besticht durch seine zahlreichen kunstvollen Grabdenkmäler und seinen alten Baumbestand, was ihm eine besondere, fast parkähnliche Atmosphäre verleiht. Heute ist der Alte Südfriedhof ein beliebter Ort für Spaziergänge und steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.</p><p> </p><ul><li>Friedhofsportal -<a href="https://stadtgeschichte-muenchen.de/friedhof/d_friedhof.php?id=1&friedhof=Alter%20S%C3%BCdlicher%20Friedhof"> Alter Südfriedhof</a></li></ul>
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schubertstraße 2
565 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau am Kaiser-Ludwig-Platz, 1890 von Georg Guinin.</p>
Marionettentheater
Architekt: Fischer Theodor, Schmid Joseph Leonhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Blumenstraße 32
565 m Route
<p>Marionettentheater, eingeschossiger Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, mit Gedenktafel für den Gründer Joseph Leonhard Schmid (+ 1912), von Theodor Fischer, 1900; auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung.</p>
Ehem. Mietshaus
Erstellung: 1854
Blumenstraße 31
568 m Route
Ehem. Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Walmdach, von 1854, Neurenaissancefassade von 1880, im ersten Stock Erker von 1889.
Mietshaus
Architekt: Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Pestalozzistraße 35
569 m Route
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1906 von Eduard Herbert.
Mietshaus
Architekt: Kalb Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
An der Hauptfeuerwache 4
570 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau in Ecklage mit straßen- und hofseitiger Eckabschrägung, von Josef Kalb, 1885-87.</p>
Turnhalle
Architekt: Rank Gebrüder
Erstellung: 1909
Häberlstraße 11
571 m Route
Mietshaus
Architekt: Lindemann Lothar
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Pestalozzistraße 48
571 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Reliefs, 1911 von Lothar Lindemann; Gruppe mit Nr. 50.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Tumblingerstraße 5
572 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1888.
Östlicher Bauteil
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Müllerstraße 31
574 m Route
Östlicher Bauteil neubarock mit Eckerker, 1897 von Hermann Berthold (Rest des ehem. Hauses Hans-Sachs-Straße 2); vgl. auch Ensemble Hans-Sachs-Straße.
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schubertstraße 1
576 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Konrad Böhm, bildet mit Nr. 3 eine Gruppe.</p>
Wohn- und Geschäftshauskomplex
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Angertorstraße 2
576 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshauskomplex, vier- bzw. fünfgeschossiger Jugendstilbau in Ecklage, mit Mansardwalmdach und reich gegliederter Fassade, 1907/08 und 1912/13 von Gebrüder Rank.</p>
Mietshaus
Architekt: Praun R.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Tumblingerstraße 10
577 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1888 von R. Praun.
Mietshaus
Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 5
577 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1896 von Alphons Hering.</p>
Josephspitalstraße 11
579 m Route
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Angertorstraße 5
579 m Route
Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl
Josephspitalstraße
579 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Angertorstraße 3
580 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1888-90 von Ludwig Deiglmayr
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Tumblingerstraße 12
581 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Wolfgang Schreiner.
Arbeitsamt
Architekt: Grässel Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1913
Thalkirchner Straße 54
582 m Route
<p>Thalkirchner Straße 54/60; Arbeitsamt, neubarocker Gruppenbau, 1912-13 von Hans Grässel; Brunnen im Vorhof.</p>
Mietshaus
Architekt: Weber Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Rückertstraße 4
582 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1895 von Hans Weber.</p>
Eckhaus
Erstellung: 1880
Schwanthalerstraße 24
584 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Fensterrahmungen, Gesimsen und Putzdekor, um 1870/80, Fassade wohl in den 1920er Jahren verändert.</p>
Angertor
Erstellung: 1319

586 m Route
<ul><li>1806/08 - Abbruch des Hauptturmes</li><li>1869/71 - Abbruch der Zwingertürme</li></ul>
Mietshaus
Architekt: Dietrich Oskar, Voigt Martin H.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Beethovenstraße 12
586 m Route
Mietshaus, neubarock, 1893 von Oskar Dietrich und Martin H. Voigt.
Hotel Uhland
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 1
588 m Route
<p>Hotel Uhland, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Holzstraße 29
588 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, 1896 von Oskar Strelin; z. T. vereinfacht.</p>
Neubau
Architekt: Berthold Hermann
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 2
589 m Route
Neubau, anschließend Rest vom Altbau, 1897 von Hermann Berthold, siehe Müllerstraße 31.
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schubertstraße 3
590 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Konrad Böhm; bildet mit Nr. 1 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Angertorstraße 1
590 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888/89 von Ludwig Deiglmayr
Roiger-Haus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Kreuzstraße 1
591 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Roiger-Haus, über in Muschelkalk verkleideter Ladenzone viergeschossiger, langgestreckter Eckbau, mit turmbekröntem polygonalem Eckerker, darunter Baumskulptur mit Madonna, in Formen der Deutschen Renaissance mit spätgotischen Anklängen, von Max Ostenrieder mit Bauplastik von Anton Pruska, 1904/05, vereinfachter Wiederaufbau, nach 1945; vgl. auch Ensemble Altstadt, Straßenbild Kreuzstraße (s. o.) sowie Straßenbildfolge Hackenstraße-Brunnstraße.
Asamhaus
Architekt: Asam Egid Quirin
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Sendlinger Straße 34
591 m Route
<p>Wohnhaus, sog. Asamhaus, viergeschossiger spätbarocker Satteldachbau mit profilierten Fensterrahmungen, erhöhtem Erker über der Durchfahrt und die gesamte Fassade überdeckendem größtenteils figualen Stuckdekor, von Egid Quirin Asam, um 1735, im Kern älter, nach Kriegsschäden teilerneuert; im Hof barocke Blendarchitektur mit großer Stuckfigur des hl. Johannes von Nepomuk (Kopie).</p>
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 6
592 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1899-1900, von Leonhard Moll.
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 8
592 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, bez. 1897, von Anton Spenger.</p>
Nebengebäude des Hauptfeuerhauses
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Unterer Anger 8
593 m Route
<p>Unterer Anger 8/9/12; Nebengebäude des Hauptfeuerhauses (siehe An der Hauptfeuerwache 8), historisierender Verwaltungs- und Wohnbau, 1906-07 von Robert Rehlen.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 18
593 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898 von R. Barbist; Pendant zu Nr. 16, mit dem es eine Gruppe bildet.</p>
Ehem. Mietshaus
Architekt: Zeh Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Beethovenstraße 5
595 m Route
Ehem. Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1894 von Carl Zeh; jetzt Polizeiinspektion.
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Herzog-Heinrich-Straße 24
596 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Eckerker, 1891 von Albin Lincke und Max Littmann; verändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 10
598 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit Stuckdekor und baugeschichtlicher Inschrift, 1897 von Hermann Berthold.</p>
Stadtsteueramt
Erstellung: 1953
Josephspitalstraße 8
598 m Route
<p>Stadtsteueramt, siehe Herzog-Wilhelm-Straße 11</p>
Stadtsteueramt
Architekt: Delisle Karl, Panitz Max, Rauch Ernst Andreas, Hoffmann Erich
Erstellung: 1953
Herzog-Wilhelm-Straße 11
601 m Route
<p>Stadtsteueramt, Verwaltungsbau, 1953/54 vom Stadtbauamt nach Plänen von Karl Delisle und Max Panitz in städtebaulich wichtiger Altstadtrandlage als mehrflügelige, fünf- bis siebengeschossige Anlage in Stahlbetonkonstruktion mit in Backstein ausgefachten Rasterfassaden errichtet; Haupttrakt mit vorkragendem Flachdach über eingezogenem Obergeschoss, Portalgestaltung mit Figurenfries von Andreas Rauch; großer Gartenhof, mit umlaufender verglaster Schalterhalle; Tierplastik von Hoffmann.</p>
Ehem. Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Mozartstraße 14
601 m Route
Ehem. Mietshaus, jetzt Klinik, Neurenaissance, an der Hauptfront Erker mit antikisierenden Büsten und ornamentalem Dekor, 1897 von Carl Vent.
St. Johannes von Nepomuk
Architekt: Asam Cosmas Damian, Asam Egid Quirin
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1733
Sendlinger Straße 32
602 m Route
<p>Kath. Kirche St. Johannes von Nepomuk, sog. Asamkirche, langgestreckte, zweigeschossige, tonnengewölbte Saalkirche mit umlaufender Empore und querovalem Vorraum, von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, 1733-46, nach Kriegsschäden teilweise erneuert; durch Kolossalpilaster eingefasste schmale Fassade mit geschweiftem Giebel; mit Ausstattung. Eingang 4 letzten Dinge: Tod, Gericht, Himmel und Hölle</p>
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 4
603 m Route
Mietshaus, neubarock, malerisch gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1899-1900 von Leonhard Moll.
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Westermühlstraße 4
604 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1898 von Michael Mayer; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Blumenstraße 29
604 m Route
<p>Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage, sog. Blumensäle, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, 1889 von Ludwig Deiglmayr.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 12
605 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit drei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899, von Hermann Berthold.</p>
Schmales Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Josephspitalstraße 4
606 m Route
Schmales Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pettenkoferstraße 27
606 m Route
<p>Mietshaus, reich gegliederter Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896 von Wilhelm Spannagel; den Georg-Hirth-Platz im Westen begrenzend; Gruppe mit Uhlandstraße 2.</p>
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1782
Brunnstraße 9
607 m Route
<p>Spätbarockes Bürgerhaus, tiefer viergeschossiger spätbarocker Bau, errichtet 1782 unter Verwendung mittelalterlicher Bestandteile; Rückgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau von 1788.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1750
Brunnstraße 11
607 m Route
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger tiefer Bau mit Madonnenrelief, straßenseitig vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestockt, Fassade z. T. vereinfacht, 18./19. Jh.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1780
Josephspitalstraße 2
608 m Route
Bürgerhaus mit Putzrahmen um die Fenster, vor 1780; Erdgeschoss verändert; an der Ecke Sebastiansfigur.
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Mozartstraße 14
608 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Loggia an der Hauptfront, 1897 von Carl Vent; stark vereinfacht.
Ehem. Technisches Rathaus
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 1924
Blumenstraße 28
609 m Route
<p>Blumenstraße 28/28a/28b; Ehem. Technisches Rathaus (Städtisches Hochhaus), zwölfgeschossiger funktionaler Bau (Nr. 28b) im städtebaulichen Bezugssystem, mit anschließendem sechsgesschossigen Verwaltungsgebäude (Nr. 28/28a), von Herrmann Leitenstorfer, 1924-29.</p>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Uhlandstraße 2
610 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1896 von Wilhelm Spannagel; Gruppe mit Pettenkoferstraße 27 a.</p>
Hans-Sachs-Straße
Erstellung: 1897

610 m Route
Als malerischer Straßenraum des späten Historismus, der sein ursprüngliches Erscheinungsbild noch weitgehend bewahrt hat und in dieser Form in München keine Parallele hat, ist die Hans-Sachs-Straße ein Ensemble. Es handelt sich um einen zwischen der Isar-Vorstadt und dem Glockenbachviertel gelegenen Straßenzug, der 1897 durch älteres und unregelmäßig strukturiertes Bebauungsgebiet durchgebrochen wurde und eine Verbindung herstellte zwischen Angertor- und Westermühlstraße. Innerhalb von drei Jahren, zwischen 1897 und 1900, wurden durch acht Architekten und Baumeister in geschlossener Bauweise fünfgeschossige stattliche Mietshäuser errichtet, wobei häufig die Baumeister auch die Hausbesitzer waren oder für andere Baumeister als Besitzer bauten. Die in leichter Krümmung geführte Hans-Sachs-Straße zeigt beidseitig Fassaden im Stile der Deutschen Renaissance und des Neubarock, die durch ihre stark vorspringenden Erker mit den Zwerchhäusern und hohen Giebelaufsätzen eine stark plastische Wirkung erzielen, was durch reiche Stuckornamentik und Stuckgliederungen noch gesteigert wird. Die Portal- und Fensteröffnungen der Erdgeschosse sind häufig rund- oder segmentbogig, die Eingangsportale selbst zum Teil reich geschnitzt. Im Zusammenspiel der aufwendigen Gestaltungselemente entsteht ein eindrucksvoll geschlossenes und lebendiges Raumbild von stark malerischem Charakter. Von besonderer städtebaulicher Bedeutung ist das den südlichen Abschluss der Straße bildende spitzwinklig zulaufende Eckhaus Nr. 17 mit seinen über Eck gestellten Erkern und seiner reichen Gliederung in Stilformen des Neubarock.
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 14
610 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliederter Giebelbau, mit zwei Erkern und reichem Stuckdekor, 1898-99 von Leonhard Moll.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Brunnstraße 7
611 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau, Neubau von 1898/99, auf spätmittelalterlicher Grundlage (Kelleranlagen).</p>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 1
612 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1896 von Wilhelm Spannagel; bildet mit Nr. 9 einen Block.
Haus zum Singlspieler
Architekt: Baudrexel Jakob, Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Sendlinger Straße 29
612 m Route
<p>Sendlinger Straße 29/31; Wohn- und Geschäftshaus, sog. Haus zum Singlspieler, symmetrisches vierflügeliges Doppelhaus in Manier der deutschen Renaissance mit straßenseitig je zwei hohen Volutengiebeln und reich skulptierten Erkern sowie Wandmalereien und neugotischen Steinfiguren, von Jakob Baudrexel nach Fassadenplänen von Hans Grässel, 1897/98, 1986/87 entkernt.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 1
612 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, bez. 1900, von Karl Stöhr; z. T. verändert.
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 3
612 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit Nr. 5; malerisches Gartenhaus, Fachwerkstil, spätes 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 3
613 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, im Kern 1882.</p>
Priesterhaus St. Johann Nepomuk
Architekt: Krinner Matthias
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1771
Sendlinger Straße 30
613 m Route
<p>Priesterhaus St. Johann Nepomuk, fünfgeschossiger schmaler Spätbarockbau mit stuckierten Fensterrahmungen, ornamentalen Scheitelsteinen und reich profilierten Gurtgesimsen, wohl von Matthias Krinner, 1771-73.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brunnstraße 5
614 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Umbau Ende 19. Jh. durch Johann Thomas, im Kern wohl älter.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Historismus
Erstellung: 1898
Westermühlstraße 6
615 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1898 von Michael Mayer; Gruppe mit Nr. 4.</p>
Matthäuskirche (Alte)
Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1835
Sonnenstraße
615 m Route
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Häberlstraße 16
617 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und reichem Dekor, 1893 von Wolfgang Schreiner.
Klosterhofstraße
618 m Route
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1899
Landwehrstraße 67
618 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Reliefdekor am Erker, bez. 1899, von August Zeh.</p>
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Tumblingerstraße 14
621 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Wolfgang Schreiner.
Mietshaus
Erstellung: 1572
Damenstiftstraße 18
621 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Fassade mit Kern wohl barock.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 5
622 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Malerisches Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Schubertstraße 8
624 m Route
<p>Malerisches Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1894-95 von Wilhelm Spannagel.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1902
Unterer Anger 15
624 m Route
Mietshaus, 1902 umgebaut, mit neubarocker Fassade.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa, Schmalschläger Johann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 16
624 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898-99 von R. Barbist und Johann Schmalschläger; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 18 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Müllerstraße 34
624 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, um 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 32 einen Block.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 7
625 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und reichem plastischem Dekor (figürlichem Stuck, Reliefs), 1898 von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Damenstiftstraße 11
625 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; an der Ecke Marienfigur; Fortsetzung vgl. Brunnstraße 6.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Damenstiftstraße 16
625 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Färbergraben 11
625 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1876.
Fronveste
Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1824
Unterer Anger
625 m Route
<ul> <li>1913 - Abgebrochen</li> </ul>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 9
626 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1896 von Wilhelm Spannagel; bildet mit Nr. 7 einen Block.</p>
Brunnstraße 1
629 m Route
<p>Teil des Radspielerhauses, 1875 diesem angeglichen; siehe Hackenstraße 7.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Brunnstraße 6
630 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit Erker, bez. 1894; vgl. Damenstiftstraße 11.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 9
632 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Stuckdekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.</p>
Mietshaus
Architekt: Thiersch August
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1891
Uhlandstraße 7
634 m Route
<p>Mietshaus, freistehender Bau in Formen der spätbarocken Schloßarchitektur, um 1891 von August Thiersch; Hauptfront zum Bavariaring.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Atzenbeck Hanns
Baustil: Historismus
Erstellung: 1925
Sendlinger Straße 27
635 m Route
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiges historistisches Eckhaus mit Spitzbogenarkaden in der Ladenzone und reicher Bauplastik in den Formen des Art Decor, von Hanns Atzenbeck, 1924/25.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Unterer Anger 16
635 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Wilhelm-Straße 7
635 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Müllerstraße 32
636 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 34 einen Block.</p>
Cafe-Pavillon
Architekt: Nestle Paolo
Erstellung: 1970
Herzog-Wilhelm-Straße 8
636 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 5
637 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, im Kern 1882, Jugendstil-Erkerfassade 1908.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Häberlstraße 17
639 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, um 1895.
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Herzog-Heinrich-Straße 39
639 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1899, von Albin Lincke.</p>
Mietshaus
Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Schubertstraße 7
640 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1896, von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>
Städtische Gaswerke
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Unterer Anger 3
640 m Route
<p>Unterer Anger 3/4; Städtische Gaswerke (Verwaltung), monumentaler, neuklassizistischer Bau mit Portikus vor dem Portal, 1913-17 von Robert Rehlen.</p> <p> </p>
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Landwehrstraße 58
640 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, vor allem Puttenreliefs und Kaiserbüsten, 1899–1900 von J. und M. Könyves; bildet eine Baugruppe mit Paul-Heyse-Straße 23.</p>
Ehem. Mietshaus
Architekt: Zeh Carl, Zeh August
Baustil: renaissancisierend
Erstellung: 1896
Mozartstraße 16
640 m Route
Ehem. Mietshaus, jetzt Klinik, renaissancisierend, mit Bodenerker, Giebel und Marienfigur, bez. 1896, von Carl und August Zeh.
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 11
641 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerisches, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Giebel und plastischem Dekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.</p>
Mietshaus
Architekt: Lindner Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Mozartstraße 19
641 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit dekoriertem Eckerker, 1896 von Georg Lindner, Fassadentektur von Hans Weber.
Mietshaus
Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Pettenkoferstraße 29
641 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Jakob Heilmann; aufgestockt.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Damenstiftstraße 12
644 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief.</p>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Bavariaring 22
647 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1894–95 von Wilhelm Spannagel, Baugruppe mit Nr. 21.</p>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Bavariaring 21
648 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1895 von Wilhelm Spannagel, Baugruppe mit Nr. 22.</p>
Mietshaus
Architekt: Stulberger Franz Paul
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Bavariaring 23
648 m Route
<p>Mietshaus, im Kern neubarock, 1896 von Franz Paul Stulberger.</p>
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1894
Häberlstraße 20
650 m Route
<p>Mietshaus, neugotisch, mit zwei Erkern und zwei Figuren, 1893-94 von Wolfgang Schreiner.</p>
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 13
651 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus, um 1897-1900 von Leonhard Moll; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Kampferseck Josef
Baustil: Historismus
Erstellung: 1894
Westermühlstraße 10
651 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1894 von Josef Kampferseck; ähnlich dem anschließenden Eckhaus Jahnstraße 30.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bavariaring 26
654 m Route
<p>Mietshaus, im Kern neubarock, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 15
655 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Stuckdekor, 1899 von Hans Thaler.</p>
Mietshäuser
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Ickstattstraße 2
656 m Route
<p>Ickstattstraße 2/2 a; Mietshäuser, symmetrische Gruppe in deutscher Renaissance, mit Erkern, Balkongittern und reichem Stuckdekor, um 1898 von R. Barbist.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Barbist Alois
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Bavariaring 20
657 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1895–96 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1910
Müllerstraße 23
657 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; Fassade 1910 neuklassizistisch bereichert.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Herzog-Heinrich-Straße 36
659 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1881-82 von Jakob Heilmann; Gruppe mit Nr. 38.</p>
Mietshaus
Architekt: Lenz Albert Theodor
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Schubertstraße 10
660 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor und Reliefbüsten an beiden Seitenfronten, 1895 von Albert Theodor Lenz.</p>
Thalkirchner Straße 17
660 m Route
<p>Südlicher Friedhof, bestehend seit dem 16. Jh. Zweiteilige Anlage: 1) Im Norden der langgestreckte Alte Südliche Friedhof, seit 1788 Hauptfriedhof der Stadt, durch Gustav Vorherr um 1820/30 erweitert und im Süden halbkreisförmig abgeschlossen. Die umgebende, niedrige Mauer stark erneuert. Nordportale siehe Stephansplatz 2 (St. Stephan). 2) Im Süden der fast quadratische Neue Südliche Friedhof, 1844-50 von Friedrich von Gärtner, umgeben von hoher Rohbacksteinmauer mit Blendengliederung an der Außenseite; die innen vorgelegten Arkadengänge zerstört. Am Nordende zwischen Altem und Neuem Friedhof gewölbte Pfeilerhalle von Gärtner. Zahlreiche Gräber von Bedeutung, verzeichnet bei Max Josef Hufnagel, Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1969).</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Seidl Gabriel von, Pruska Anton
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1888
Bavariaring 24
660 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, repräsentativer Neubarock, reich gegliedert, 1888 von Gabriel von Seidl, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; Pavillon an der Ecke des Vorgartens.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 17
661 m Route
<p>Mietshaus, spitzwinkliger, reich gegliederter Neubarock-Eckbau, mit Erkern und Stuckdekor, 1899-1900 von Hans Thaler.</p>
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Loew Julius
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1897
Blumenstraße 23
661 m Route
<p>Miets- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger neuklassizistischer Bau mit schmalen Mittelrisalit und Flachgiebel, 1897 von Julius Loew.</p>
Mietshaus
Architekt: Naumann Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bavariaring 28
662 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1886 von Heinrich Naumann, Baugruppe mit Nr. 27.</p>
Mietshaus
Architekt: Baudrexel Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Häberlstraße 19
663 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Jakob Baudrexel.
Mietshaus
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 7
663 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, im Kern 1882.</p>
Palais Rechberg oder Radspielerhaus
Architekt: Métivier Jean Baptiste, Boos Roman Anton
Erstellung: 1678
Hackenstraße 7
663 m Route
<p>Ehem. Palais Rechberg oder Radspielerhaus, stattlicher viergeschossiger Vierseitkomplex mit Treppenturm und nach Süden verlängertem Westflügel, erbaut 1678 und später erweitert, verändert um 1817 durch Jean-Baptiste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Baptiste_M%C3%A9tivier">Métivier</a> (der hier wohnte), 1871/75 weitgehend umgebaut und aufgestockt (neue straßenseitige Fassaden), Nordflügel 1874/75 nach Osten durch Anbau mit straßenseitigem Schweifgiebel verlängert, Fassadengestaltung von Peter (?) Berger; mit Garten; im Garten Brunnen von Roman Anton Boos, 18. Jh. und Säulenbrunnen von etwa 1780.</p>
Villa in Ecklage
Architekt: Gasteiger Josef
Baustil: Schweizer Landhausstil
Erstellung: 1893
Bavariaring 25
664 m Route
<p>Villa in Ecklage, Schweizer Landhausstil, um 1893 von Josef Gasteiger.</p>
Mietshaus
Architekt: Naumann Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bavariaring 27
664 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1886, von Heinrich Naumann; Baugruppe mit Nr. 28.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Herzog-Heinrich-Straße 38
664 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1881-82 von Jakob Heilmann; Gruppe mit Nr. 36.</p>
Eckbau
Architekt: Konyves J., Konyves M.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paul-Heyse-Straße 23
664 m Route
Eckbau, Neurenaissance, mit Erkern und reichem plastischem Dekor (u. a. Puttenreliefs und Kaiserbüsten), 1900 von J. und M. Konyves; Baugruppe mit Landwehrstraße 58.
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Tumblingerstraße 15
667 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Reliefbüste von Turnvater Jahn über dem Portal, 1889 von Wolfgang Schreiner; Gruppe mit Nr. 17.</p>
Mietshaus
Architekt: Kampferseck Josef
Erstellung: 1895
Jahnstraße 30
669 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Balkongittern, 1895 von Josef Kampferseck; Gruppe mit Westermühlstraße 10.</p>
Palais Lerchenfeld
Architekt: Gunetzrhainer Ignaz Anton
Baustil: Barock
Erstellung: 1726
Damenstiftstraße 8
670 m Route
<p>Palais Lerchenfeld, jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957.</p>
Kreuzkaserne
Erstellung: 1670
Herzogspitalstraße
674 m Route
Geschäftshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schwanthalerstraße 55
675 m Route
<p>Geschäftshaus, neuklassizistisch, mit Kolossalsäulenordnung, um 1910/15.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Häberlstraße 24
675 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1893-94.
Unterer Anger 1
676 m Route
<p>Unterer Anger 1/2; Kloster der Armen Schulschwestern</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 22
676 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, 1900 von Hermann Berthold.</p>
Mietshaus
Architekt: Lenz Albert Theodor
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Mozartstraße 18
676 m Route
Mietshaus, neubarock, 1896 von Albert Theodor Lenz; an der Ostseite Stuckreliefbildnis Mozarts in Rocaillekartusche; mit Nr. 23 die Einmündung in den halbrunden Esperanto-Platz flankierend.
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 20
677 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ädikulaportal, 1900 von Hermann Berthold; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Joseph, Edlinger Josef Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 11
678 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, um 1807 von Joseph Deiglmayr; vereinfacht; Sterbehaus des Malers Josef Georg Edlinger 1819, (Gedenktafel); vgl. Nr. 9.</p>
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 33
678 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor und turmartigem Aufsatz an der Ecke, 1891–92 von August Brüchle; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 35 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Tumblingerstraße 17
682 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Wolfgang Schreiner; Gruppe mit Nr. 15.
Hotel Kronprinz
Architekt: Bauer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Zweigstraße 10
682 m Route
Hotel Kronprinz, reich gegliederte und dekorierte Neurenaissancefassade, 1881–82 von Lorenz Bauer.
Bürohaus
Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1912
Schwanthalerstraße 57
685 m Route
<p>Bürohaus, mit Putzgliederung und Halbkreisgiebel, 1912 von Karl Stöhr; nach Kriegseinwirkung Fassade vereinfacht wiederhergestellt.</p>
Haus zur Hundskugel
Architekt: Straub Johann Baptist, Boos Roman Anton
Erstellung: 1741
Hackenstraße 10
685 m Route
<p>Haus zur Hundskugel, Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Bau mit Putzgliederung, mit Hauszeichen "Hundskugel", entstanden 1741 durch Um- oder weitgehenden Neubau, vielleicht um 1759 verändert; Wohnhaus der Bildhauer Johann Baptist Straub und Roman Anton Boos.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Joseph
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 9
685 m Route
<p>Mietshaus, erbaut 1807 von Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr; Fassade später z. T. verändert; vgl. Nr. 11.</p>
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Häberlstraße 21
688 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Wolfgang Schreiner.
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Häberlstraße 23
688 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1886 von Wolfgang Schreiner; vereinfacht.
Ehem. Damenstift
Architekt: Widmann Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1784
Damenstiftstraße 3
688 m Route
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784-85 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15.</p>
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Doll Anton
Hackenstraße 8
688 m Route
Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger Bau mit Mansarddach, reich gegliederte Putzfassade des späteren 18. Jh.; Geburtshaus des Malers Anton Doll (1826-87); seit 1879 z. T. baulich mit Nr. 6 verbunden.
Schmales Bürgerhaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1879
Hackenstraße 6
690 m Route
Schmales Bürgerhaus, schmaler fünfgeschossiger Bau, zwischen alten Kommunmauern erbaut von Johann Thomas 1879/80, Fassade im Stil des Frühklassizismus wohl Redaktion der frühen Nachkriegszeit; mit Nr. 8 seit 1879 baulich verbunden.
Herzogspitalstraße
690 m Route
Heustraße 16
691 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Damenstiftstraße 6
693 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900.</p>
Villa in Ecklage
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 19
693 m Route
<p>Villa in Ecklage, deutsche Renaissance, 1887-88 von Emanuel von Seidl.</p>
Herzogspitalkirche St. Elisabeth
Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1955
Herzogspitalstraße 9
694 m Route
<p>Ehem. Kath. Herzogspitalkirche, im Hof barocker Turm von Johann Andrea Trubillio erhalten, 1727/28, sonst Neubau von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55; mit Ausstattung; Klostergebäude mit ehem. Mädchenwohnheim, fünfgeschossiger Backsteinbau mit Turm, von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 5
695 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckdekor, 1874/75; Gruppe mit Nr. 3.
Vorstadthaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1883
Jahnstraße 23
695 m Route
<p>Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, 1883 von Alois Barbist.</p>
Hotterstraße 18
696 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit Gaststätte zur Hundskugel, dreigeschossiger Eckbau mit Pultdach bzw. Halbgiebel und Flacherker, im Kern vielleicht spätmittelalterlich, um 1496, wohl um 1640 umgebaut und aufgestockt.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Paul-Heyse-Straße 20
696 m Route
Geschäftshaus, historisierend, mit zwei Erkern, 1912 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Pettenkoferstraße 35
696 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1891-92 von August Brüchle; aufgestockt; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 33 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Fraunhoferstraße 4
697 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1905, von Heinrich Hilgert.</p>
Mietshaus
Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Jahnstraße 24
697 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1888 von Christian Lorentzen.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Jahnstraße 36
698 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1887 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Ried Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Kobellstraße 1
699 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1905 von Franz Ried.</p>
Mietshaus
Architekt: Weber Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Mozartstraße 23
700 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1896 von Hans Weber; mit Nr. 18 die Einmündung in den halbrunden Esperanto-Platz flankierend.
Bürgerhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1775
Damenstiftstraße 4
701 m Route
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts.</p>
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Tumblingerstraße 22
702 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Rohbackstein mit Putzgliederungen und Erker, 1886 von Wolfgang Schreiner.</p>
Mietshaus
Architekt: Pasch Joseph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Tumblingerstraße 19
703 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Joseph Pasch.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Hackenstraße 4
703 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, langgestreckter viergeschossiger Neubarockbau mit Zwerchhäusern, Fassadengliederung durch flache Risalite und Kolossallisenen, von Josef Wölker, bez. 1892 und bez. 1893.
Walmdachhaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 24
704 m Route
<p>Walmdachhaus, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.</p>
Palais Au
Architekt: Zuccalli Henrico
Erstellung: 1678
Herzogspitalstraße 7
704 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Jahnstraße 25
705 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, 1882 von Alois Barbist; bildet mit Klenzestraße 58 eine symmetrische Gruppe.</p>
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Ilg Franz Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Herzogspitalstraße 20
705 m Route
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit zwei Erkern, Stuckdekor und Madonnenrelief, 1899 für Baumeister Franz Xaver Ilg, wohl nach eigenem Entwurf.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 3
706 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit erhöhtem Mittelbau und Stuckdekor, 1874; Gruppe mit Nr. 5.
Doppelhaus des mittleren 19. Jh.
Architekt: Barth Gabriel
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1855
Herzogspitalstraße 5
708 m Route
<p>Doppelhaus des mittleren 19. Jh., Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth.</p>
Turm der Kath. Herzogspitalkirche
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Herzogspitalstraße 7
708 m Route
<p>Turm der Kath. Herzogspitalkirche, nach Kriegszerstörung der Kirche moderner Neubau, vom alten Bau ist nur der im Hof stehende barocke Turm erhalten, 1727 von Johann Baptist Gunezrainer; mit Ausstattung.</p>
Kloster- und Institutskirche St. Jakob
Architekt: Haindl Friedrich
Unterer Anger 1
710 m Route
Kloster- und Institutskirche St. Jakob, schlichter Sichtziegelbau mit Glockengaube, 1955-56 von Friedrich Haindl; lichter, hallenartiger Innenraum mit freskierter Flachdecke, dreiseitiger Empore und zweigeschossigem Oratorium; mit Ausstattung;
St. Jakob am Anger
Architekt: Haindl Friedrich
Erstellung: 1956
Unterer Anger 1
710 m Route
Mietshaus
Architekt: Lottmann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Kapuzinerstraße 19
710 m Route
Mietshaus, klassizistische Neurenaissance, mit reicher Gliederung, 1872 von Anton Lottmann.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Herzogspitalstraße 16
712 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1821
Herzogspitalstraße 18
712 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1821 von Xaver Widmann; Erdgeschoss und 1. Stock modernisiert.</p>
Mietshaus
Architekt: Gerstner Simpert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Jahnstraße 40
713 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Simpert Gerstner.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Müllerstraße 15
713 m Route
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, Anfang 19. Jh.</p>
Ignaz-Günther-Haus
Architekt: Günther Ignaz
St.-Jakobs-Platz 20
715 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, sog. Ignaz-Günther-Haus, ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, viergeschossiger schmaler Satteldachbau mit Mittelerker, durch seitliche Flügel mit viergeschossigem Satteldachrückgebäude mit Ohrwaschlgaube und Hausmadonna (Kopie) am Oberanger verbunden, im Kern spätmittelalterlich, Mitte 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul, Loew Julius, Müller Georg
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1897
Kobellstraße 5
715 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1897 von Julius Loew, Fassadentektur von Georg Müller; teilweise vereinfacht; bildet eine Gruppe mit Nr. 10.</p>
Jüdisches Gemeindezentrum
Architekt: Wandel Hoefer Lorch
Erstellung: 2006
Jakobsplatz
716 m Route
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Herzogspitalstraße 14
716 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., im unteren Teil mittelalterlich.</p>
Mietshaus
Architekt: Deissböck Max
Erstellung: 1896
Fraunhoferstraße 3
716 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenengliederung, 1896 von Max Deissböck, stark vereinfacht.</p>
Kleines Walmdachhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1905
Müllerstraße 13
718 m Route
<p>Kleines, zurückgesetztes Walmdachhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Herzogspitalstraße 1
719 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, bez. 1893.</p>
Kaufhaus Kaufhof
Architekt: Pabst Theo
Erstellung: 1951
Karlsplatz 21
719 m Route
<p>Kaufhaus <strong>„</strong>Kaufhof<strong>“</strong>, Stahlskelettbau mit Werksteinverkleidung, achtgeschossiger kubischer Haupttrakt mit aufgeglaster Rasterfassade und gestelztem Flachdach entlang der Sonnenstraße, und niedrigerer, der Geschoßhöhe der Bayerstraße angeglichener walmdachgedeckter Eingangsbau, die unterschiedlichen Baublöcke durch geschwungenen flachen Vorbau verklammert, erster Münchner Kaufhausneubau der Nachkriegszeit in städtebaulich markanter Ecklage am Rande der Altstadt, von Theo Pabst, 1950/51; Erweiterung nach Westen, sechsgeschossiger Frackdachbau mit Dachüberstand, Natursteinfassade und auskragendem Vordach zwischen dem vollständig verglasten Erd- und Obergeschoss, darüber aus der Fassade hervortretende Fensterbänder, von Franz Ried, 1956.</p>
Mietshaus
Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 46
719 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1891 von Ludwig Kracher.</p>
Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow
Architekt: Kirchgrabner Franz Ignaz
Erstellung: 1808
Herzogspitalstraße 12
720 m Route
<p>Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow, 1830-1877 Gymnasium, jetzt Verwaltungsgebäude, Zweiflügelanlage mit schmalen Hof an der Westseite, dreigeschossiges klassizistisches Hauptgebäude von Franz Ignaz Kirchgrabner 1807/08, Fassade später leicht vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Maistraße 67
720 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von Kaspar Griner.</p>
Mietshaus
Architekt: Gerstner Simpert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Jahnstraße 42
722 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Simpert Gerstner.</p>
Villa
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 18
722 m Route
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1887-88 von Emanuel von Seidl.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 13
723 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; mit Marienfigur; Gruppe mit Nr. 9 und 11.</p>
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thalkirchner Straße 80
725 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Kaspar Griner; einheitlicher Block mit Nr. 82.</p>
Damenstiftskirche St. Anna
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Damenstiftstraße 1
726 m Route
<p>Kath. Damenstiftskirche St. Anna, im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732-35 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15.</p><p>Die römisch-katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie befindet sich im Hackenviertel der Altstadt an der Damenstiftstraße 1. 1671 gründete Henriette Adelheid von Savoyen das Kloster, das später durch Kurfürst Karl Albrecht gefördert wurde. Die heutige spätbarocke Kirche wurde zwischen 1732 und 1735 nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf, und das Kloster wurde säkularisiert.</p><p>Während der Luftangriffe 1944 wurde die Kirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau unter Erwin Schleich dauerte bis 1980. Da nur Schwarzweißfotos als Vorlagen existierten, entschied man sich für Sepiatöne bei der Gestaltung der Deckenfresken und Altarbilder. Auffällig ist die Darstellung des Abendmahls in figürlicher Form, eine Seltenheit in Bayern. Heute ist die Kirche ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit barocker Architektur im 20. Jahrhundert.</p>
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Fraunhoferstraße 5
727 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Fassade, reich gegliedert, 1893 von Charles Hennek.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Paul-Heyse-Straße 14
728 m Route
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1872.
Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1893
Hotterstraße 13
730 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Neubarockbau mit verschieden großen Zwerchhäusern, von Oscar Strelin, 1893; seit 1992 mit dem nördlich anschließenden Haus (erbaut 1977) im Inneren verbunden.</p>
Eckhaus
Architekt: Kaltenthaler Emil, Dinglreiter Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Platenstraße 1
730 m Route
Eckhaus, Jugendstil, mit Erkerturm an der Ecke, Pläne 1907 von Emil Kaltenthaler und Ludwig Dinglreiter, Tektur 1908 von Berthold Neubauer; Gruppe mit Kobellstraße 5.
Feuerhaus am Anger
Architekt: Greifenstein Schedel von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1805
Anger 8
731 m Route
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 10
732 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1806; Fassade z. T. leicht verändert.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Klenzestraße 58
732 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, 1882; bildet eine symmetrische Gruppe mit Jahnstraße 25.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 11
733 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; Gruppe mit Nr. 9 und 13.</p>
Mietshaus mit klassizistischer Fassade
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 8
733 m Route
<p>Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z.T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 7
734 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition mit Stuckdekor, um 1875 von Joseph Hönig.</p>
Mietshaus
Architekt: Seidl Gabriel von, Zeh August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 17
734 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1888 von Gabriel von Seidl; Vorbau mit reichem Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im 17. Jh.), 1900 von August Zeh.</p>
Altes Hackerbräuhaus
Erstellung: 1830
Sendlinger Straße 14
734 m Route
<p>Altes Hackerbräuhaus, Eckbau mit prächtiger klassizistischer Fassade, bez. 1830; Einbau des sog. Silbersalons und anderer Stilräume um 1885; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 9
735 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; bildet mit Nr. 11 und 13 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Glockenbach 2
735 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederungen und -dekor, um 1910 von Josef Noll, Fassadentektur von Carl Evora. Bildet mit den Nrn. 3 und 4 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Fraunhoferstraße 7
738 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1873.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Fraunhoferstraße 8
739 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1888 von Carl Schmidt.</p>
St.-Jakobs-Platz 15
740 m Route
Ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, jetzt Teil des Stadtmuseums; Altmünchner Bürgerhaus mit sog. Himmelsleiter; z. T. noch spätmittelalterliche Gebäudeteile (Saal mit gotischer Balkendecke im Rückgebäude); im mittleren 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Thomasbräukeller
Architekt: Grässel Hans, Pruska Anton
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1893
Kapuzinerplatz 5
740 m Route
<p>Thomasbräukeller, deutsche Renaissance, monumentales Wohnhaus mit gewölbten Gastwirtschaftsräumen im Erdgeschoss, mit Steinerkern, 1892-93 von Hans Grässel; Plastiken von Anton Pruska.</p>
Mietshäuser
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Klenzestraße 60
740 m Route
<p>Klenzestraße 60/62; Mietshäuser, zu palastartiger Neurenaissancefront mit Seitenrisaliten vereinigt, Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1883 von Franz Rattenhuber.</p>
Mietshaus
Architekt: Lütge August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Kolosseumstraße 3
741 m Route
Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, 1876 vom Besitzer Maurermeister August Lütge.
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 4
742 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Grübel.</p>
Mietshaus mit Walmdach
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 11
742 m Route
<p>Mietshaus mit Walmdach, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Jahnstraße 46
743 m Route
<p>Mietshaus, Giebelbau im barockisierenden Jugendstil, 1904.</p>
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thalkirchner Straße 82
744 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Kaspar Griner; einheitlicher Block mit Nr. 80.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 5
747 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, um 1875.</p>
Jakobsplatz
747 m Route
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kobellstraße 13
748 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1897 von Georg Müller; bildet mit Nr. 15 eine Gruppe.</p>
Jüdisches Museum
Architekt: Wandel, Hoefer und Lorch
Erstellung: 2007
Jakobsplatz
749 m Route
<p>Das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz ist ein moderner Bau, der jüdische Geschichte, Kultur und Gegenwart präsentiert. Es ist Teil des Jüdischen Zentrums, das auch die Ohel-Jakob-Synagoge und ein Gemeindehaus umfasst. Entworfen vom Architekturbüro Wandel Hoefer Lorch, besticht das Gebäude durch seine schlichte, kubische Form und eine helle Kalksteinfassade, die es harmonisch in den Platz integriert. Der Bau, abgeschlossen 2007, symbolisiert Offenheit und Begegnung.</p><p>Das Museum bietet eine Dauerausstellung, die jüdisches Leben in München von seinen Anfängen bis in die Gegenwart beleuchtet, und stellt Alltagsgegenstände, historische Exponate sowie multimediale Installationen aus. Ergänzend gibt es Wechselausstellungen, die aktuelle Themen, Kunst und Geschichte behandeln. Das Jüdische Museum ist mehr als ein Ausstellungsort – es ist ein Ort der Reflexion, des Lernens und des Dialogs, der Menschen aller Kulturen und Religionen einlädt, jüdische Vielfalt zu entdecken.</p>
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Müllerstraße 9
749 m Route
<p>Wohnhaus, spätklassizistisch, wohl 2. Viertel 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kobellstraße 15
749 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1897 von Georg Müller; bildet mit Nr. 13 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Elste Feodor
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Lindwurmstraße 113
751 m Route
<p>Mietshaus, Giebelhaus in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit Reliefplastik am Erker, 1899 von Feodor Elste.</p>
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Glockenbach 3
752 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Putzgliederungen und -dekor, um 1910 von Josef Noll, Fassadentektur von Carl Evora. Bildet mit den Nrn. 2 und 4 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Huber Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Kobellstraße 11
753 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1899 von Josef Huber.</p>
Mietshaus
Architekt: Hering Alphons
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Kapuzinerstraße 23
754 m Route
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern und Stuckdekor, 1892 von Alphons Hering.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 52
754 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..</p>
Mietshaus
Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pettenkoferstraße 48
755 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1890–91 von Ludwig Kracher.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayr Xaver, Steinbauer Thomas
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 9
756 m Route
<p>Mietshaus, erbaut 1830 von Maurermeister Xaver Mayr und Zimmermeister Stitzinger, 1890-91 aufgestockt und in Neurenaissanceformen umgestaltet von Thomas Steinbauer; z. T. vereinfacht. Gaststätte mit neubarocker Einrichtung von 1896.</p>
Orag-Haus
Architekt: Graessel Johann ,Graessel Adam, Krauss Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Oberanger 9
756 m Route
Orag-Haus, stattliches, dreiseitig freistehendes Neubarockhaus, 1896-97 von Johann und Adam Graessel und Max Krauss.
Nordflügel des Damenstiftes
Architekt: Böhm Theobald
Baustil: spätbarock
Altheimer Eck 15
758 m Route
<p>Nordflügel des Damenstiftes zu St. Anna (vgl. Damenstiftstraße 3), langgestreckter Spätbarockbau des 18. Jh.; Wohnhaus des Musikinstrumentenbauers Theobald Böhm (Gedenktafel); Gedenktafel zur Baugeschichte.</p>
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Erstellung: 1908
Jahnstraße 48
758 m Route
<p>Mietshaus, schlicht im barockisierenden Jugendstil, 1908 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Glockenbach 4
758 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Putzgliederungen und -dekor, um 1910 von Josef Noll, Fassadentektur von Carl Evora. Bildet mit den Nrn. 2 und 3 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Rieperdinger Johann B.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
St.-Paul-Straße 9
759 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1892 von Johann B. Rieperdinger; im Oberteil vereinfacht.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 1
760 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Pilastern und sparsamem Stuck, 1876.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 50
760 m Route
<p>Mietshaus, klassizisierender Eckbau, reich gegliedert, 1897</p>
Blumenstraße 26
763 m Route
<p>Schule der Armen Schulschwestern, sog. Angergymnasium, barockisierende Dreiflügelanlage mit Mittelrisalit samt Dreiecksgiebel und Uhrturm, 1914/16 von Franz Xaver Boemmel (vgl. Unterer Anger 1).</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1788
Sendlinger Straße 11
764 m Route
<p>Bürgerhaus, viergeschossiger Walmdacheckbau mit frühklassizistischer Putzgliederung in spätbarocker Tradition, um 1788, im Kern älter; an Hausecke spätbarocke Marienbüste, bez. 1731.</p>
Ehem. Hotel Stadt Wien
Architekt: Roeder Wilhelm R., Catharinus Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Bayerstraße 27
766 m Route
Ehem. Hotel Stadt Wien, neubarock, mit reichem plastischem Dekor, 1915–16, von Wilhelm R. Roeder und Ludwig Catharinus.
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 64
766 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1884 von Michael Mayer.</p>
Alter Südfriedhof - Neuer Teil
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1840

767 m Route
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platenstraße 3
767 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1899–1900 von Paul Böhmer; bildet mit Nr. 5 eine malerische Doppelgruppe.
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 12
769 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reicher Gliederung, 1877 von Johann Grübel.</p>
Volksschule
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1910
Klenzestraße 48
769 m Route
<p>Volksschule, Eckbau, 1910 von Robert Rehlen.</p>
Doppelmietshaus
Architekt: Dorner Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Kapuzinerstraße 27
770 m Route
Kapuzinerstraße 27/27 a; Doppelmietshaus, stattlicher, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Ziergiebeln, reicher Gliederung und Stuckdekor, 1899-1900 von Georg Dorner.
Mietshaus
Architekt: Mack Jakob d.J.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Jahnstraße 50
771 m Route
<p>Mietshaus, Giebelbau in deutscher Renaissance, 1902 von Jakob Mack d.J.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Am Glockenbach 5
771 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung, 1909 von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 79
771 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1884 von Heinrich Hilgert.</p>
Mietshaus
Architekt: Dorner Georg
Erstellung: 1911
Kapuzinerstraße 29
778 m Route
Mietshaus mit Gastwirtschaft, stattlicher Eckbau, historisierend, 1911 von Georg Dorner, Erker mit Wappendekor.
Sankt-Jakobs-Platz 15
779 m Route
<p>Die Hauptsynagoge <strong>Ohel Jakob</strong> in München, eingeweiht 2006, verbindet symbolträchtige Architektur mit tiefem historischem Bezug. Der massive Sockel aus Travertin erinnert an die <strong>Klagemauer</strong> in Jerusalem, einen zentralen Ort jüdischen Glaubens, und symbolisiert Beständigkeit sowie die Verbindung zur Geschichte. Gleichzeitig steht er für die Zerstörung jüdischer Synagogen während der NS-Zeit. Darüber erhebt sich die lichtdurchlässige Glaskonstruktion, die wie ein Zelt geformt ist und Offenheit, Transparenz sowie spirituelle Wiederbelebung darstellt. Der Innenraum ist schlicht gestaltet, mit Holzvertäfelungen und Platz für rund 600 Personen. Die Synagoge am St.-Jakobs-Platz ist Teil des Jüdischen Zentrums und ein beeindruckendes Zeichen für das wiederauflebende jüdische Leben in München.</p>
Sendlinger Straße 10
779 m Route
Doppelhaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Platenstraße 4
779 m Route
Doppelhaus mit Nr. 6, deutsche Renaissance, um 1905.
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Erstellung: 1843
Fraunhoferstraße 11
780 m Route
<p>Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1843 von Gottfried Fischer.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Altheimer Eck 13
780 m Route
<p>Geschäftshaus, Jugendstil, Südteil mit Tor und Giebel von Heilmann und Littmann, 1908; Nordteil 1913.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 68
780 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1884.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Platenstraße 5
782 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; bildet mit Nr. 3 eine malerische Doppelgruppe.
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 14
784 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit vereinfachter Gliederung, 1877 von Johann Grübel.</p>
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Spenger Anton
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Jahnstraße 52
784 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1905 von Josef Noll, Fassade von Anton Spenger; schließt sich der Jugendstil-Häuserreihe Am Glockenbach an.</p>
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 13
787 m Route
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, 1830 von Rudolf Röschenauer.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Adlzreiterstraße 10
787 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1893-94 von Heinrich Hilgert; Gruppe mit Nr. 12</p>
Ehemaliges Café Fürstenhof
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 33
787 m Route
<p>Ehem. Café Fürstenhof, jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht.</p>
Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Neuhauser Straße 35
788 m Route
<p>Geschäftshaus, schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann, Krämer Nikolaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Kapuzinerstraße 31
789 m Route
Mietshaus, stattlicher Jugendstil, Eckbau mit drei Erkern, Balkongittern und Stuckdekor, 1907-08 von Johann Grübel und Nikolaus Krämer.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
St.-Paul-Straße 8
792 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1875.
Mietshaus
Architekt: Hefele J.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
St.-Paul-Straße 11
795 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Bodenerkern, 1897–99 (bez. 1898) von J. Hefele, Fassadentektur von R. Barbist.
Malerisches Eckhaus
Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Bavariaring 15
795 m Route
<p>Malerisches Eckhaus, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem Dekor (u. a. Reliefbüsten Ludwig I., Ludwig II., Prinzregent), bez. 1896, von Benedikt Beggel.</p>
Karlstor
Architekt: Zenetti Arnold
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1300
Karlsplatz
795 m Route
<p>Karlstor (München), bis 1791 Neuhauser Tor, im Kern um 1300, nach Abtragung des Hauptturmes von Arnold Zenetti neugotisch 1861/62 umgestaltet; in der mittleren Durchfahrt rechts jetzt drei Bronzefiguren vom ehem. Fischbrunnen am Marienplatz, 1866 (vgl. dort).</p>
Karlsplatz
795 m Route
Karlsplatz-Rondell
Architekt: Seidl Gabriel von, Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Karlsplatz 10
797 m Route
Karlsplatz 7/8/10/11/12; Karlsplatz-Rondell, etwa halbkreisförmige Folge von Geschäftshäusern beiderseits des Karlstores (siehe Karlstor), an Stelle der klassizistischen Vorgängerbauten von 1792-96 neu erbaut 1899-1901 von Gabriel von Seidl (Fassaden) und Oscar Strelin in repräsentativem Neubarock; Mittelteil einer wesentlich längeren Baugruppe.
Luitpold-Gymnasium
Architekt: Adelung
Erstellung: 1891
Müllerstraße 33
798 m Route
Mietshaus
Architekt: Schneider Peter
Baustil: nachklassizistisch
Erstellung: 1911
Lindwurmstraße 46
798 m Route
Mietshaus, nachklassizistisch, mit drei geschnitzten Fachwerkerkern, 1911 von Peter Schneider, über Kern von 1886.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 31
799 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910-12 von Franz Rank.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Tumblingerstraße 26
801 m Route
Mietshaus, schlicht, in spätklassizistischer Tradition, 1877 von M. Fleschhut; stattlicher Block mit Nr. 28 und 30.
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Altheimer Eck 9
801 m Route
Altheimer Eck 9; Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Adlzreiterstraße 12
801 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1893-94 von Heinrich Hilgert; Gruppe mit Nr. 10</p>
Doppelhaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Platenstraße 6
802 m Route
Doppelhaus mit Nr. 4, deutsche Renaissance, um 1905.
Hotel Rosengarten
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Schützenstraße 7
805 m Route
Hotel Rosengarten, neubarock, mit Hausteingliederungen, bez. 1915, von Karl Stöhr.
Eckpavillon
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Jahnstraße 45
805 m Route
<p>Eckpavillon Jahn-/Baumstraße, neubarock, 1896 von Heilmann und Littmann; nördlich anschließend mit Kugeln besetzte Mauer und Tor.</p>
Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Sendlinger Straße 8
805 m Route
<p>Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, Geschäftshaus in frei historisierenden Formen, 1905-06 von Max Littmann.</p>
Ehem. Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1908
Paul-Heyse-Straße 10
806 m Route
<p>Ehem. Geschäftshaus, historisierend mit sachlich reduzierter Gliederung, 1907-08 von Eugen Hönig und Karl Söldner.</p>
Augustinerbräu
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1897
Neuhauser Straße 27
807 m Route
<p>Augustinerbräu, malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896-97 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung.</p>
Hotel Königshof
Erstellung: 1818
Karlsplatz 25
807 m Route
1818 erbaut, 1862 Umbau als Hotel
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 15
808 m Route
<p>Mietshaus, 1830 von Rudolf Röschenauer, mit Fensterrahmungen von ca. 1920.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1889
Westermühlstraße 21
808 m Route
<p>Mietshaus, langgestreckter, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, Fensterrahmungen und -verdachungen in den Hauptgeschossen, gebändertem Erdgeschoss und reichem Stuckdekor (u. a. Reiterrelief), von Karl Schmidt, 1889; Rückgebäude, ehem. dreigeschossiger verputzter Walmdachbau, gleichzeitig, vereinfachende um ein Geschoss reduzierte Wiederherstellung nach Schäden im Zuge des 2. Weltkriegs.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Tumblingerstraße 28
809 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, in spätklassizistischer Tradition, 1877 von M. Fleschhut; stattlicher Block mit Nr. 26 und 30.</p>
Bellevue-Hotel
Architekt: Müller-Erkelenz
Erstellung: 1912
Karlsplatz
809 m Route
Doppelhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 11
812 m Route
Blumenstraße 11/13; Doppelhaus, Bauteil Nr. 11 um Mitte 19.Jh., mit dem zwischen 1850 und 1865 angebautem Haus Nr. 13 später unter Aufstockung mit gemeinsamer spätklassizistischer Fassadengestaltung vereinigt; Instandsetzung 1986.
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Altheimer Eck 5
814 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, mit geschnitztem Erker, bez. 1899, von Max Ostenrieder.</p>
Telegraphenamt
Architekt: Dollmann Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1869
Bahnhofplatz 1
815 m Route
<p>Telegraphenamt, im Kern Neurenaissance, 1869-71 von Georg Dollmann.</p>
Hotel Königshof (Marriott)
Architekt: Nieto Fuensanta, Sobejano Enrique
Erstellung: 2024
Karlsplatz
816 m Route
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Westermühlstraße 20
817 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit Wechsel aus Einfach- und Doppelachsen, Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen und reichem Stuckdekor, von Heinrich Hilgert, 1886; Rückgebäude, dreigeschossiger Pultdachbau, gleichzeitig.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Neuhauser Straße 25
817 m Route
<p>Geschäftshaus, historisierend, mit Skulpturen am Erker, bez. 1909, von Franz Rank.</p>
Terminus-Hotel
Architekt: Dülfer Martin
Bayerstraße 43
820 m Route
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1865
Neuhauser Straße 20
823 m Route
<p>Geschäftshaus, ehem. Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901-03, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907-08 von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Ickstattstraße 12
824 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit karyatidenförmigen Verdachungskonsolen, um 1875.</p>
Hochbunker
Architekt: Meitinger Karl
Erstellung: 1941
Blumenstraße 22
825 m Route
<p>Hochbunker, freistehender sechsgeschossiger Turm über quadratischem Grundriss mit Zeltdach und Laterne, Eckrustizierung und Freitreppe an der Nordseite, 1941 nach Plänen von Karl Meitinger als Luftschutzturm für 1200 Personen errichtet.</p>
Wohnhaus
Erstellung: 1710
Neuhauser Straße 16
825 m Route
<p>Wohnhaus, viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig.</p>
Bürgersaalkirche
Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Baustil: Barock
Erstellung: 1709
Neuhauser Straße 14
827 m Route
<p>Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709-10 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Tumblingerstraße 30
828 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, in spätklassizistischer Tradition, 1877 von M. Fleschhut; stattlicher Block mit Nr. 26 und 28.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Müllerstraße 12
828 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuck, 1902 von Heilmann und Littmann. Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 10.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
St.-Paul-Straße 4
829 m Route
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1874–75.
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Reifenstuel, M.
Altheimer Eck 6
829 m Route
Geschäfts- und Mietshaus, ursprünglich dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, 1861 von M. Reifenstuel aufgestockt und spätklassizistisch umgestaltet.
Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Erstellung: 1906
Färbergraben 14
829 m Route
<p>Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, fünfgeschossiger stattlicher Geschäftshausblock in frei historisierenden Formen mit Natursteinfassade, großen Erdgeschossarkaden und teilweise zurückgesetzter von polygonalen Erkern flankierter oberer Fassadenhälfte, geplant von Max Littmann, 1905/06, nach Kriegsschäden weitgehend erneuert; mit rückwärtig angebautem ehem. Druckereigebäude, vier bzw. fünfgeschossiger weitläufiger Zweckbau, nach Entwurf von Max Littmann, 1926-29, mit späteren Veränderungen.</p>
Mietshaus
Architekt: Sailer Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Klenzestraße 89
830 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Georg Sailer.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1850
Fraunhoferstraße 17
831 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Erkern, 19. Jh., 1890 aufgestockt; vereinfacht. Vgl. Ensemble Gärtnerplatzviertel.</p>
Kaufhaus Oberpollinger
Architekt: Littmann Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Neuhauser Straße 18
831 m Route
<p>Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904-05 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schwanthalerstraße 77
834 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1899-1900 von Carl Vent.</p>
Mietshaus
Architekt: Walch Leonhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 24
835 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit flachen Seitenrisaliten und reicher Gliederung in Formen der Neurenaissance, von Leonhard Walch, 1886/87; Rückgebäude, Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau, gleichzeitig .</p>
Pressehaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Paul-Heyse-Straße 4
836 m Route
Pressehaus, reich gegliederte Natursteinfassade im Jugendstil, mit figürlichen und dekorativen Reliefs, 1912 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Arndtstraße 4
838 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1888 von Michael Reifenstuel d. J.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Sendlinger Straße 3
838 m Route
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiger später Jugendstilbau mit dekorloser Fassade, die durch Fensterarkaden sowie hohe kleinversprosste Rundbogenfenster vertikal gegliedert wird, von Eugen Hönig und Karl Söldner, 1902/03, Erweiterung und Redaktion der Fassade von Eugen Hönig und Karl Söldner, bez. 1910, 1964/65 und 2000/01 umfassender Umbau und Erweiterung.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Westermühlstraße 23
839 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, rustiziertem Erd- und 1. Obergeschoss und Ädikulafenstern im 2. Obergeschoss, von Karl Schmidt, 1888.</p>
Mietshaus
Architekt: Lottermann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Ickstattstraße 5
839 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1878 von Anton Lottermann.</p>
Erweiterung Münchner Stadtmuseum
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Sankt-Jakobs-Platz 1
839 m Route
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sebastiansplatz 11
841 m Route
<p>Eckhaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Schwanthalerstraße 79
845 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reiche Fassade mit mehrfarbigem Putz- und Reliefdekor sowie prächtigem Balkongitter, 1905 von August Zeh.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Geyerstraße 18
846 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896 von R. Barbist.</p>
Kath. Pfarrhaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
St.-Pauls-Platz 10
846 m Route
Kath. Pfarrhaus, malerischer Neurenaissancebau, 1904 von Georg von Hauberrisser.
Mietshaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Klenzestraße 46
847 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Reinhold Hirschberg.</p>
Kaufhaus Hettlage
Architekt: Wiedemann Josef, Kaspar Hermann
Erstellung: 1955
Neuhauser Straße 10
848 m Route
<p>Kaufhaus Hettlage, schlichter, fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit weiträumiger Erdgeschossarkade, anstelle des kriegszerstörten Westflügels der sog. Alten Akademie (vgl. Neuhauser Straße 8) 1953-55 von Josef Wiedemann errichtet; Baukubus mit verputzter Lochfassade, deren lineare Fassadenbemalung durch Hermann Kaspar mit dem historischen Giebelbau der Alten Akademie korrespondiert; Fußgängerarkade mit der Erdgeschosshalle dieses Giebelbaus verbunden.</p>
Mietshaus
Baustil: italienische Spätrenaissance
Erstellung: 1885
Schwanthalerstraße 68
851 m Route
<p>Mietshaus, italienische Spätrenaissance, reich gegliedert, um 1885.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
St.-Paul-Straße 1
851 m Route
Mietshaus, im Kern 1865, 1891 aufgestockt, 1898 neubarock umgestaltet.
Nikolauskapelle
Erstellung: 1302

851 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Müllerstraße 10
851 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkern und Stuck, um 1900; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 12.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Tumblingerstraße 32
852 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1885 von Johann Grübel.</p>
Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1963
Neuhauser Straße 17
853 m Route
<p>Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher, jetzt Kaufhaus Zweiflers, schmaler, sechsgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vollständig verglaster, zweischaliger Fassade, 1961-63 von Sep Ruf; horizontale Bänder der Geschossdecken durch feingliedrige Verstäbung vernetzt; Dachausbau mit Terrassen unter Aluminiumträger-Lamellen in Dachschrägenimitation.</p>
Wohnhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 7
853 m Route
Wohnhaus, ehem. viergeschossiger klassizistischer Walmdachbau, um 1826, nach Kriegsschäden von Reinhard Riemerschmid 1948 reduziert wiederaufgebaut; rechts anschließend Tor in klassizistischen Formen.
Kaufhaus Uhlfelder
Erstellung: 1878
Oberanger
853 m Route
<p>Das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder GmbH war ein bedeutendes Warenhaus in der Münchner Altstadt. Es wurde 1878 von Heinrich Uhlfelder (1853–1928) als Haushalts- und Galanteriewarengeschäft im Rosental 9 gegründet . Bis um 1930 wuchs das Geschäft auf einen ganzen Häuserblock zwischen Oberanger, Rosental und Nieserstraße, mit etwa 7.000 m² Verkaufsfläche und rund 1.000 Mitarbeitern  . Damit war es nach dem Kaufhaus Hermann Tietz das zweitgrößte Warenhaus Münchens .</p><p>1931 installierte das Kaufhaus als erstes Münchner Warenhaus Rolltreppen über drei Stockwerke. Nach dem Tod von Heinrich Uhlfelder 1928 übernahm sein Sohn Max Uhlfelder. 1933 wurde er im Zuge des nationalsozialistischen Boykotts inhaftiert . In der Pogromnacht am 9./10. November 1938 wurden Schaufenster zerstört, das Gebäude geplündert und in Brand gesetzt, während Max und sein Sohn Heinz im KZ Dachau saßen.</p><p>Die Familie floh 1939 nach Indien. Ihre Firma wurde “arisiert” und liquidiert. Bei Luftangriffen 1944 wurde das Gebäude stark beschädigt  . Max Uhlfelder kehrte 1953 zurück, errang Rückerstattungen, verkaufte 1954 fast alle Grundstücke – bis auf Rosental 9 – an die Stadt München  . Dort wurde später das Münchner Stadtmuseum erweitert. Eine Gedenktafel am Rosental erinnert heute an das Kaufhaus und seine Eigentümer.</p>
Wohnhaus
Erstellung: 1955
Hermann-Schmid-Straße 1
856 m Route
Wohnhaus
Erstellung: 1955
Hermann-Schmid-Straße 1
857 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Geyerstraße 20
862 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 26
862 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit Fassadengliederung im Stil der klassischen Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen und gebändertem Erdgeschoss, von Michael Mayer, 1887; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 28.</p>
Gasthof zum Blauen Bock
Erstellung: 1814
Sebastiansplatz 9
862 m Route
<p>Gasthof zum Blauen Bock, schlichter Putzbau mit abgeschrägter Ecke, entstanden um 1814/22 durch Umbau der profanierten spätgotischen Sebastianskapelle, 1946-48 aufgestockt; zugehörig Blumenstraße 16.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 16
864 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit rhythmischer Blendengliederung, um 1875.</p>
Mietshaus
Architekt: Brockfeld Erich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 18
865 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Erich Brockfeld.</p>
Theresienwiese
866 m Route
Die Theresienwiese mit Bavaria und Ruhmeshalle, an die sich westlich der Ausstellungspark anschließt, und die ihr östlich angelegte Villenbebauung bilden zusammen ein Ensemble. In der Reihe der Stadterweiterungen Münchens aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Bebauung des Wiesenviertels das jüngste Beispiel für eine geometrische Auffassung im Städtebau, gleichzeitig aber das älteste Villenquartier, in welchem die in den 80er Jahren propagierte offene Bauweise erstmals exemplarisch angewandt wurde. Als Spätform einer geometrischen Stadterweiterung, in der eine vornehme, villenartige Miets- und Wohnhausbebauung in offener Bauweise mit einem dreieckigen Blocksystem kombiniert wurde und als Villenquartier, das in konsequenter Weise auf den Freibereich einer traditionsreichen Fest-Wiese bezogen ist, bildet das Wiesenviertel eine städtebauliche Besonderheit.
Geschäftshaus Zum Rappeneck
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Sendlinger Straße 4
866 m Route
<p>Geschäftshaus Zum Rappeneck, historisierend, 1911 von Eugen Hönig und Karl Söldner.</p>
Doppelmietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 40
866 m Route
<p>Klenzestraße 40/42; Doppelmietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864, wohl von Ludwig Deiglmayr; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 38.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Klenzestraße 49
866 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Blendengliederung, 1862 von Joseph Hönig; Einheit mit Eckhaus Fraunhoferstraße 19.</p>
Sebastiansplatz 7
870 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit zwei Ohrwascheln, die beiden unteren Geschosse z.T. noch 15. Jh., um 1600 aufgestockt, Dachstuhl um 1735, Hoflauben 1863, mit späteren Veränderungen; Rückgebäude spätmittelalterlich, um 1600 und um 1735 verändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Erstellung: 1862
Fraunhoferstraße 19
871 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, 1862 von Joseph Hönig; zusammen mit Klenzestraße 49.</p>
St. Paul
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Kathedralgotik
Erstellung: 1906
St.-Pauls-Platz 11
871 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Paul, dreitürmiger Bau im Stil der Kathedralgotik, 1892-1906 von Georg von Hauberrisser; mit Ausstattung.</p>
Sebastiansplatz 4
871 m Route
<p>Sebastiansplatz 4; Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand 15./16. Jh., in der Barockzeit umgebaut, mit Holzlauben im Hof; 1854 umgebaut und aufgestockt; Rückgebäude 15./16. Jh., im 18. und 19. Jh. umgebaut.</p>
Mietshaus
Architekt: Weyrather Josef
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1862
Schwanthalerstraße 85
872 m Route
Mietshaus, schlichter, biedermeierlich-klassizistischer Eckbau, 1862 von Josef Weyrather.
Sebastiansplatz 3
873 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckgebäude mit hölzernen Hoflauben, um 1761.</p>
Sendlinger Straße 1
873 m Route
<p>Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10</p>
Sebastiansplatz 5
877 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand wohl 15. oder 16. Jh., in der Barockzeit aufgestockt, später verändert; Rückgebäude (mit Nr. 6 gemeinsam) um 1880 erneuert.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Fraunhoferstraße 18
878 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit sparsamem Dekor, um 1860.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 9
878 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Heinrich Müller.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 28
879 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit Fassadengliederung im Stil der klassischen Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit und Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen, von Michael Mayer, 1887; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 26.</p>
Mietshaus
Architekt: Heindl Georg
Baustil: Historismus
Erstellung: 1886
Westermühlstraße 37
879 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Traufseitbau, von Georg Heindl, 1876, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfachend wiederhergestellt.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 21
881 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1861.</p>
Ehem. Jesuitenkolleg (Alte Akademie)
Architekt: Sustris Friedrich
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1585
Neuhauser Straße 8
882 m Route
<p>Ehem. Jesuitenkolleg (sog. Alte Akademie), 1585-90 (und später) wohl nach Entwurf von Friedrich Sustris; von dem weitläufigen Renaissance-Komplex nur Teile erhalten: die westlich an die Michaelskirche (siehe Neuhauser Straße 6) anschließende Fassade (1953-57 mit dem Statistischen Landesamt hinterbaut), der im rechten Winkel westlich daneben vorspringende Trakt mit hohem Südgiebel sowie die nordöstlichen Bauteile Maxburgstraße 1 (siehe dort) mit Turmstumpf; auf dem übrigen Gelände des ehem. Kollegs Neubauten, u.a. Kaufhaus Hettlage (siehe Neuhauser Straße 10).</p>
Schlossereck
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1831
Sendlinger Straße 2
884 m Route
<p>Sog. Schlossereck, klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, 1831 von Joseph Höchl, 1876 in gleicher Form nach Südwesten (Bauteil an der Ecke zum Färbergraben) erweitert.</p>
Bürklein-Bahnhof
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1849
Bahnhofsplatz
887 m Route
<p>Der alte Bürklein‑Bahnhof in München (1847–1849) war der erste repräsentative Hauptbahnhof der Stadt. Entworfen von Friedrich Bürklein im Rundbogenstil mit Merkmalen der Romanik und italienischen Renaissance, bestand das Gebäude aus gelbem und rotem Backstein sowie Sand‑ und Kalkstein für Säulen und Bögen. Der kompakte, basilikaartige Mittelbau mit fünf Gleisen war 110 m lang, 29 m breit und 20 m hoch. Eine große hölzerne Rundbogendecke ruhte auf 24 Bögen, durch fünf Torbögen führte der Zugverkehr  . Ausgestattet war der Bahnhof mit Gasbeleuchtung ab 1851, Heißwasserheizung und einer zentralen Schlag‑Uhr. Nach nur etwa 30 Jahren reichte die Kapazität nicht mehr aus. Das Gebäude wurde abgerissen (1950) und diente später als Lager, bis es modern restauriert wurde.</p>
Gastwirtschaft Straubinger Hof
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 5
888 m Route
<p>Gastwirtschaft Straubinger Hof, viergeschossiger freistehender klassizistischer Walmdachbau, wohl von Josef Höchl um 1826 erbaut, nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht.</p>
Villa in Ecklage
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Bavariaring 37
889 m Route
<p>Villa in Ecklage, neuklassizistisch, mit vorgebauter Arkadenloggia im Norden, 1912-13 von Heilmann und Littmann nach Vorentwürfen von G. und C. Gause (Berlin).</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 38
889 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864 von Franz Kil; Gruppe mit dem gleichartigen Doppelmietshaus Nr. 40/42.</p>
Sebastiansplatz 6
889 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, die beiden ersten Geschosse im Kern vielleicht noch spätmittelalterlich oder 16. Jh., später aufgestockt, nochmals 1856 samt rückseitigem Treppenhaus; Rückgebäude siehe Nr. 5.</p>
Schweineschlachthalle
Architekt: Schwiening Adolf, Schachner Richard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Thalkirchner Straße 104
890 m Route
<p>Schweineschlachthalle des Schlachthofes und ehem. Städtisches Brause- und Wannenbad, neuklassizistischer Klinkerbau, Hauptfront mit Seitenrisaliten, Eingangsvorbau und Dachreiter, 1912-13 von Schwiening und Richard Schachner.</p>
Münchner Stadtmuseum
Baustil: Gotik
Erstellung: 1500
Rosental 16
890 m Route
&lt;p&gt;Münchner Stadtmuseum, architektonisch heterogen gruppierter Komplex um zwei Innenhöfe; südöstlich ehem. Stadtzeughaus, dreigeschossiger stattlicher Satteldachbau der Spätgotik, von Lukas Rottaler, 1491-93, nach Kriegsschäden teilerneuert; nördlich Erweiterungstrakt, dreigeschossiger Satteldachbau mit übergiebeltem Eingangsrisalit in Neurenaissaceformen, von Ludwig Grässel, 1926-28, von Herrmann Leitenstorfer 1930/31 in Winkelform nach Osten fortgesetzt; nördlicher Erweiterungstrakt, fünfgeschossige, flachgedeckte Dreiflügelanlage um großen Innenhof mit Brunnen, von Gustav Gsaenger, 1959-1964; Zierbrunnen &quot;Schwimmende Nixen&quot;, von Schwarzkopf und , 1965; mit Rosental 16&lt;/p&gt;
Ehem. Volksschule
Architekt: Voit August d. J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1871
Schwanthalerstraße 87
892 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Volksschule, jetzt Wirtschaftsaufbauschule, Neurenaissance, 1871–73 von August Voit d. J.&lt;/p&gt;
Ehem. Warenhaus Tietz
Architekt: Littmann Max, Seidler Julius
Erstellung: 1904
Bahnhofplatz 7
892 m Route
Ehem. Warenhaus Tietz (Altbau Kaufhaus Hertie), historisierende Formen, 1904–05 von Max Littmann; mit plastischem Dekor von Julius Seidler.
Kath. Pfarrkirche St. Anton
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1895
Kapuzinerstraße 26
893 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Anton, neuromanisch, 1893-95 nach Entwürfen von Ludwig Marckert; mit Ausstattung; die reich gegliederte Eingangsfront flankieren Eisengitter mit Torpfeilern.&lt;/p&gt;
Warenhaus Tietz
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1905
Bahnhofplatz
893 m Route
Doppelmietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Tumblingerstraße 36
894 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus mit Nr. 38, neubarock, 1895 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Bavariaring 11
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckhaus, reich gegliedert, bez. 1903, von Emanuel von Seidl; mit gotischen und Renaissance-Anklängen und figürlich-plastischem Dekor; auch städtebaulich wichtig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Müllerstraße 1
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Rumfordstraße 2.&lt;/p&gt;
Sebastiansplatz 8
895 m Route
&lt;p&gt;Altmünchner Bürgerhaus, Eckbau mit Ohrwaschel, spätestens im 18. Jh. entstanden oder umgebaut.&lt;/p&gt;
Neues Justizgebäude
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Prielmayerstraße 5
896 m Route
&lt;p&gt;Neues Justizgebäude, heute Bayer. Verwaltungsgerichtshof und Oberlandesgericht, Rohbacksteinbau in spätgotischen bis Renaissanceformen, mit in Resten erhaltener Bemalung, 1903-05 von Friedrich von Thiersch.&lt;/p&gt;
Postamt
Architekt: Fischer Wilhelm
Erstellung: 1900
Bayerstraße 12
897 m Route
&lt;p&gt;Postamt, Monumentalbau in italienischer Hochrenaissance mit Hausteingliederungen und plastischem Dekor, 1896-1900 von Wilhelm Fischer.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Am Einlaß 4
899 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, klassizistisch, 1823 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Bahnhofplatz 2
899 m Route
Einlass
Erstellung: 1350
Viktualienmarkt
900 m Route
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baumstraße 4
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1886 von Georg Meister.&lt;/p&gt;
Schrannenhalle
Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1853
Blumenstraße 6
902 m Route
Malerisches Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Körnerstraße 1
904 m Route
&lt;p&gt;Malerisches Mietshaus mit Städtischer Säuglings- und Kleinkinderkrippe, deutsche Renaissance, mit Eckkerker und reichem Dekor, bez. 1901, von Max Ostenrieder.&lt;/p&gt;
Schrannenhalle - Neu
Architekt: Stefan A. Schumer, Wien
Erstellung: 2005

907 m Route
&lt;p&gt;Die Schrannenhalle wurde 1854 in München erbaut, um den wachsenden Getreidemarkt aufzunehmen, der zuvor auf dem Marienplatz stattfand. Mit einer Länge von 430 Metern war sie ein technisches Meisterwerk aus Gusseisenträgern, Glas und Oberlichtern. Ursprünglich waren die Seiten offen, wurden aber 1871 verglast. Trotz ihrer beeindruckenden Konstruktion war die weite Entfernung zum Bahnhof ein Schwachpunkt, da der Großteil des Getreides mit der Bahn transportiert wurde. Der Handel ging gegen Ende des 19. Jahrhunderts zurück, und 1912 zog der Großhandel in die neue Großmarkthalle. Teile der Halle wurden zwischen 1914 und 1927 abgebaut, ein Brand zerstörte weitere Abschnitte. Ein verbliebenes Teilstück wurde Jahrzehnte später wiederentdeckt, was den Stadtrat 1980 dazu bewog, die Halle am Originalstandort wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau dauerte bis 2005 und wurde durch politische Kontroversen und finanzielle Hürden verzögert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der Wiedereröffnung 2005 wurde die Halle zunächst als Markthalle genutzt, scheiterte jedoch finanziell und ging 2009 in Insolvenz. 2011 erfolgte eine zweite Eröffnung mit einem neuen Konzept, das ebenfalls nicht erfolgreich war. Seit 2015 wird die Schrannenhalle von der italienischen Feinkostkette Eataly betrieben. Auf 3800 Quadratmetern bietet sie hochwertige Lebensmittel italienischer und bayerischer Produzenten, ein Restaurant mit wechselnden Spezialitäten und eine Kochschule. Trotz anfänglicher Zweifel ist die Schrannenhalle heute ein attraktiver Ort für Feinschmecker und ein bedeutender Bestandteil der Münchner Marktszene.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Tumblingerstraße 38
908 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus mit Nr. 36, neubarock, 1895 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Prälat-Zistl-Straße 14
908 m Route
&lt;p&gt;Prälat-Zistl-Straße 14; Altmünchner Bürgerhaus mit Giebel, vorbarock, im 18. Jh. aufgestockt.&lt;/p&gt;
Ruffini-Block
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Rindermarkt 10
908 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, sog. Ruffini-Block, viergeschossiger, annähernd dreieckiger, einen gemeinsamen Hof umschließender, Neubarock-Komplex mit reich stuckierten, mehrfarbigen Fassaden, erbaut von Gabriel von Seidl, 1903-05; gestalterische Einheit mit Rosental 1 und Sendlinger Straße 1.&lt;/p&gt;
Postamt an der Fraunhoferstraße
Architekt: Buchner Georg Wilhelm
Fraunhoferstraße 22
909 m Route
Justizpalast
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Elisenstraße 1
910 m Route
&lt;p&gt;Elisenstraße 1a/1b, Prielmayerstraße 7; Justizpalast, neubarocker viergeschossiger Monumentalbau mit zwei Innenhöfen, anspruchsvoller Gliederung und Glas-Eisen-Kuppel, von Friedrich von Thiersch, 1891/97; mit Prielmayerstraße 7.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Inneres Sendlinger Tor
Erstellung: 1289
Rindermarkt 10
911 m Route
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Adlzreiterstraße 26
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissancefassade, 1888-89 von Georg Müller&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Baumstraße 11
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor, 1889.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph, Stitzinger Karl
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1863
Corneliusstraße 3
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, romantisch-biedermeierlich, mit stichbogigen Verdachungen und Stuck am Gurtgesims, 1863 von Joseph Seybold und Karl Stitzinger.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Am Einlaß 1
912 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, um 1860; Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Blumenstraße 3. Gedenktafel, an das 1844 abgebrochene Äußere Einlasstor erinnernd.&lt;/p&gt;
Büro- und Geschäftshaus am Löwenturm
Architekt: Architekturbüro von Seidlein,
Erstellung: 2001
Rosental 4
913 m Route
Pressehaus Bayerstraße
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Bayerstraße 57
913 m Route
&lt;p&gt;Bayerstraße 57/59; Pressehaus Bayerstraße, Jugendstil-Geschäftshaus, 1901 von Martin Dülfer; Ornamente 1929 beseitigt.&lt;/p&gt;
Kapellenstraße
914 m Route
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1730
Fürstenfelder Straße 13
914 m Route
&lt;p&gt;Spätbarockes Bürgerhaus mit konvex gebogener, reich stuckierter Fassade, um 1730/40; Erdgeschoss 1910 verändert; städtebaulicher Abschluss der Sendlinger Straße.&lt;/p&gt;
Kaufingerstraße 15
917 m Route
Mietshaus
Architekt: Heindl Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 13
917 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Georg Heindl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1890
Westermühlstraße 41
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit palastartiger Neurenaissancefront, mit Wechsel aus Einfach- und Doppelachsen, Ädikulafenstern im 2. Obergeschoss, gebändertem Erd- und 1. Obergeschoss, 1890.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Kapuzinerstraße 33
918 m Route
Kapuzinerstraße 33/35; Doppelmietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Giebeln, 1906 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.
Schlacht- und Viehhof
Architekt: Zenetti Arnold
Erstellung: 1878
Zenettistraße
919 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 3
920 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau, in spätklassizistischer Stiltradition, Mitte 19. Jh.; bildet eine Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Am Einlaß 1.&lt;/p&gt;
Schießstätte
Erstellung: 1450

921 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 32
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, erbaut 1864.&lt;/p&gt;
Schmerzhafte Kapelle
Architekt: Zwerger Wolfgang
Baustil: barock
Erstellung: 1703
Kapuzinerstraße 38
922 m Route
Löwenturm
Baustil: Gotik
Rosental 3
924 m Route
&lt;p&gt;Der Löwenturm, im 19. Jahrhundert benannt, galt als Teil der ersten Münchner Stadtmauer. Seine heutige Erscheinung ist das Ergebnis spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Umbauten. Historisierende Zinnen und das sechste Obergeschoss stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Bauarchäologische Untersuchungen von 1998/99 zeigen, dass der Turm eher als spätmittelalterlicher Wohnturm genutzt wurde und nicht in die hochmittelalterliche Stadtbefestigung integriert war.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1887
Fraunhoferstraße 25
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1887 von Oskar Strelin.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hörger Ch.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1887
Baldestraße 8
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1887 von Ch. Hörger.&lt;/p&gt;
Postgebäude mit Postamt
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Fraunhoferstraße 20
926 m Route
&lt;p&gt;Fraunhoferstraße 20/22/24/26; Postgebäude mit Postamt München 5 und Wohnblock. Neue Sachlichkeit, 1929-30 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meyer Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Thalkirchner Straße 21
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1874 von Friedrich Meyer.&lt;/p&gt;
Schöner Turm
Erstellung: 1239
Neuhauser Straße 28
928 m Route
&lt;p&gt;Das Obere Tor in der heutigen Kaufingerstraße 28, vor dem Geschäftshaus der Firma Hirmer, war neben dem Unteren Tor eines der wichtigsten Zolltore Münchens. Nach dem Bau der äußeren Stadtmauer verlor es seine Funktion und wurde 1479/84 neu gebaut, mit einem Spitzhelm und aufwendiger Bemalung, die ihm den Namen „Schöner Turm“ einbrachte. 1508/10 wurde die dritte öffentliche Uhr Münchens installiert. Nach schweren Schäden durch eine französische Granate wurde das Tor 1807 abgerissen. Heute erinnert eine Pflastermarkierung und eine Statue am Geschäftshaus an den Standort und die Geschichte des Tors.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Felber G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schwanthalerstraße 80
929 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von G. Felber.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Tumblingerstraße 40
930 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit Erker, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hörger Ch.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1888
Baldestraße 10
930 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckaufsatz, 1888 von Ch. Hörger.
Ehem. Augustinerkirche St. Johannes
Architekt: Schmidt Veit, Fischer Theodor
Baustil: Gotik
Erstellung: 1328
Neuhauser Straße 2
931 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Augustinerkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist, gotische Basilika (Ende 13.-15. Jh.), 1619/20 von Veit Schmidt frühbarock umgestaltet, 1803 profaniert (sog. Augustinerstock), 1914/15 von Theodor Fischer verändert und umgebaut; enthält das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, Läden und Amtsräume des Polizeipräsidiums (siehe Ettstraße 2/4, ehem. Augsutinerkloster).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Loew Julius
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
St.-Pauls-Platz 9
933 m Route
Mietshaus, Eckbau in Formen der Spätgotik und deutschen Renaissance, 1897–98 von Julius Loew, vereinfacht.
Schulhaus
Architekt: Schwiening Adolf, Rehlen Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Schwanthalerstraße 89
934 m Route
&lt;p&gt;Schulhaus, barockisierend, bez. 1909, von Adolf Schwiening und Robert Rehlen.&lt;/p&gt;
Miets- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Prälat-Zistl-Straße 6
934 m Route
&lt;p&gt;Prälat-Zistl-Straße 6; Miets- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1872/73; 1921 durch die Gebrüder Rank umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1888
Geyerstraße 13
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1888 von Kaspar Griner; Gruppe mit Nr. 15.&lt;/p&gt;
Drächselturm
Erstellung: 1319
Rosental 5
935 m Route
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Am Einlaß 3
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1889-90 von Georg Guinin.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Rumfordstraße 2
935 m Route
&lt;p&gt;Rumfordstraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Resten von Putzgliederung, 1887-88 von Zwisler und Baumeister; Gruppe mit Müllerstraße 1.&lt;/p&gt;

936 m Route
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;siehe auch: &lt;a href=&quot;https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php&quot;&gt;Oktoberfest in München&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sebald H.
Erstellung: 1883
Adlzreiterstraße 31
936 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Lisenengliederung, 1882-83 von H. Sebald&lt;/p&gt;
Kapuzinerkloster St. Anton
Architekt: Zwerger Wolfgang, Berger Matthias
Erstellung: 1856
Kapuzinerstraße 36
936 m Route
&lt;p&gt;Kapuzinerkloster St. Anton, schlichter Vierflügelbau von 1846 bis 1856, mit spätklassizistischem Portalvorbau. Schmerzhafte Kapelle, barocker Rundbau, 1702-03 von Wolfgang Zwerger, mit Laternenkuppel und schlicht romanisierendem Langhaus des mittleren 19. Jh. von Matthias Berger; an der Ostseite des Klosters; mit Ausstattung; um die Kapelle nördlich und östlich Mauer an der Straße (Klosterfriedhof).&lt;/p&gt;
Taschenturm
Erstellung: 1328
Prälat-Zistl-Straße 8
937 m Route
Künstlerhaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 8
937 m Route
&lt;p&gt;Künstlerhaus, malerischer, städtebaulich wirkungsvoller Neurenaissancebau, 1896-1900 von Gabriel von Seidl; besteht aus dem hohen, zurückgesetzten Hauptbau und niedrigem Vorbau mit Restaurant; dazwischen malerischer Hof; Innenräume nur z. T. original erhalten, u. a. Treppenhaus sowie das Venezianische Zimmer im Nordpavillon des Restaurants.&lt;/p&gt;
Rosental 1
940 m Route
&lt;p&gt;Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1888
Geyerstraße 15
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1888 von Kaspar Griner; Gruppe mit Nr. 13.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1845
Utzschneiderstraße 2
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau, um 1845.&lt;/p&gt;

942 m Route
&lt;p&gt;Die Ochsenbraterei ist eines der ältesten und traditionsreichsten Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest und hat eine lange und interessante Geschichte. Die Anfänge der Ochsenbraterei reichen bis ins Jahr 1881 zurück, als der Metzger Johann Rössler erstmals einen ganzen Ochsen am Spieß auf dem Oktoberfest grillte. Diese spektakuläre Zubereitungsmethode wurde schnell zur Attraktion und legte den Grundstein für die Ochsenbraterei, wie wir sie heute kennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Ochsenbraterei zu einem festen Bestandteil des Oktoberfests und erlangte weit über die Grenzen Münchens hinaus Berühmtheit. Das Festzelt, das heute von der Familie Haberl geführt wird, bietet Platz für etwa 7.500 Gäste und ist bekannt für seine gemütliche Atmosphäre, die traditionelle bayerische Gastfreundschaft und natürlich die köstlichen Ochsenspezialitäten. Jährlich werden im Zelt rund 100 Ochsen verzehrt, die auf einem riesigen Drehspieß gegrillt werden – eine Tradition, die seit über einem Jahrhundert gepflegt wird.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grimm Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 17
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit hohen Fensterverdachungen, 1876 von Georg Grimm.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohnhaus von Emanuel von Seidl
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Bavariaring 10
943 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohnhaus von Emanuel von Seidl, von ihm selbst 1897-98 erbaut. Reich gegliederter Gruppenbau in Ecklage, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem Dekor. Am südlichen Vorgartentor Ziergitter mit Namen des Erbauers zwischen Hermen, am östlichen, bogenförmigen Gartentor Georgsfigur nach Donatello. Städtebaulich im Zusammenhang mit der Paulskirche.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Kapuzinerstraße 37
943 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Mittelgiebel, 1890 nach einem Entwurf von Albin Lincke und Max Littmann.
Eckpavillon
Architekt: Haßlauer Karl
Erstellung: 1913
Bayerstraße 14
943 m Route
Eckpavillon des Holzkirchner Bahnhofs, barockisierend, 1913–14 und 1920–22 von Karl Haßlauer.
Singer-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Kaufingerstraße 11
944 m Route
Kaufingerstraße 11 a; Singer-Haus, Geschäftshaus mit Natursteinfassade im späten Jugendstil, 1907-08 von Heilmann und Littmann (um 1980 nach Westen verlängert).
Geschäftshaus Zum Schönen Turm
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl, Seidler Julius
Baustil: Historismus
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 28
945 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus, stattlicher historisierender Eckbau, bez. 1914, von Eugen Hönig und Karl Söldner mit Bildhauerarbeiten von Julius Seidler; an der Ecke Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1874
Prälat-Zistl-Straße 4
945 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1873/74 von Hanno Bürkel, 1933 vereinfacht; mit Gedenktafel an das ehem. Schiffertor.&lt;/p&gt;
Alte Hauptsynagoge
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1887
Herzog Maxstraße 7
946 m Route
Kadettenkorps
Erstellung: 1826
Elisenstraße
948 m Route
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Adlzreiterstraße 30
949 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Georg Müller&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1873
Rosental 8
949 m Route
Mietshaus, über Ladenzone dreigeschossiger Putzbau mit Kniestock und Pultdach, in schlichter, spätklassizistischer Formgebung, von Hanno Bürkel, 1873, Anbau der linken, leicht abgewinkelten Gebäudeachse, 1874, Fassadenglättung, 1933.
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 1
949 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1889 von Ludwig Deiglmayr.&lt;/p&gt;
Jesuitenkirche St. Michael
Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
951 m Route
&lt;p&gt;Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.&lt;/p&gt;
St. Andreas
Architekt: Lang Ernst Maria
Erstellung: 1952
Zenettistraße 44
953 m Route
Arnulfstraße 1
953 m Route
Gleishalle des Hauptbahnhofs.
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Baldestraße 12
953 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1888 von Kaspar Griner.
Wohnanlage
Erstellung: 1950
Stielerstraße 4
955 m Route
Rückgebäude
Architekt: Lang Josef
Erstellung: 1924
Schwanthalerstraße 86
956 m Route
&lt;p&gt;Zugehörig zweigeschossiges Rückgebäude, 1924 als Büro- und Ausstellungshaus der Neuen Münchener Kunstwerkstätten AG (Firma ENEMKA) von dem Architekten Josef Lang, Pasing, errichtet, Fassadengestaltung mit Art-Deco-Motiven, Eingangstreppe mit zwei Skulpturen.&lt;/p&gt;
Bavariaring 39
957 m Route
Volksschule, siehe Stielerstraße 6.

959 m Route
&lt;p&gt;Das Pschorr-Festzelt „Bräurosl“ ist eines der bekanntesten und traditionsreichsten Zelte auf dem Münchner Oktoberfest. Benannt ist das Zelt nach der Tochter des legendären Brauereibesitzers Franz Xaver Pschorr, Rosl, die wegen ihrer Schönheit und ihrer Rolle als „Brauer-Rosl“ (Bräurosl) berühmt war. Die Geschichte des Festzelts reicht bis ins Jahr 1901 zurück, als die Pschorr-Brauerei das erste Zelt unter diesem Namen errichtete. Seitdem ist das Bräurosl-Festzelt ein fester Bestandteil der Wiesn und steht für bayerische Tradition und Gastfreundschaft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Zelt zeichnet sich durch seine besondere Atmosphäre aus, die durch das Zusammenspiel von traditioneller bayerischer Dekoration und lebhafter Stimmung geprägt ist. Mit einer Kapazität von rund 8.000 Sitzplätzen gehört es zu den größeren Zelten auf der Wiesn. Besonders bekannt ist das Bräurosl für seine tägliche musikalische Unterhaltung durch die eigene Festzeltkapelle sowie für den traditionellen Auftritt einer Jodlerin, eine Hommage an die namensgebende Bräurosl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 2020 wurde das Zelt umfassend renoviert, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden, ohne dabei den traditionellen Charakter zu verlieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;siehe auch: &lt;a href=&quot;https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php&quot;&gt;Oktoberfest in München&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Baldestraße 17
959 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Michael Mayer.
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 4
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer.&lt;/p&gt;

960 m Route
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;siehe auch: &lt;a href=&quot;https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php&quot;&gt;Oktoberfest in München&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke
Architekt: Rank Franz
Erstellung: 1909
Rosenstraße 6
960 m Route
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke, Eckbau in barockisierenden Formen, 1909-10 von Franz Rank.
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Blumenstraße 1
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Bau in Ecklage in klassizistischen Formen, 1843/44 von Johann Nepomuk Bürkl nach Plänen von Friedrich Bürklein errichtet, nach Kriegsschäden teilerneuert; bildet Gruppe mit Frauenstraße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 8
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Markthalle
Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1851
Viktualienmarkt 15
967 m Route
Markthalle, nördlicher Kopfbau der sog. Schranne, zweigeschossiger Satteldachbau in reduzierten klassizistischen Formen, von Karl Muffat, 1851-53.
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 6
968 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Kolmsperger Waldemar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Stielerstraße 6
969 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, neubarocker Gruppenbau, 1897-99 von Carl Hocheder d. Ä.; am Südgiebel Mosaik von Waldemar Kolmsperger; mit Bavariaring 39.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hagel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Ickstattstraße 32
969 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1884 von Friedrich Hagel.&lt;/p&gt;
Torwarthaus
Architekt: Zenetti Arnold
Erstellung: 1876
Zenettistraße 10
970 m Route
Torwarthaus des Schlacht- und Viehhofes, kleiner Rohbacksteinbau mit Lisenengliederung, Stichbogenfenstern, schiefergedecktem Walmdach und Türmchen, 1876-78 von Arnold Zenetti.
Tor zum Alten Botanischen Garten
Architekt: Herigoyen Joseph Emanuel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Alter Botanischer Garten
971 m Route
&lt;p&gt;Alter Botanischer Garten; Tor, klassizistisches Propylon, 1812 von Joseph Emanuel d'Herigoyen, mit von Goethe verfasster Inschrift; am Ostende zum Karlsplatz/Lenbachplatz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inschrift:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;FLORVM DAEDALAE TELLVRIS GENTES DISSITAE&lt;br&gt;MAXIMILIANI IOS. R. NVMINE CONSOCIATAE MDCCCXII&lt;/p&gt;
Augustinerstraße
973 m Route
Mietshaus
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Rumfordstraße 6
973 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit zwei Erkern, Balkongittern und Ornamentik, 1902-03 von den Gebrüdern Rank.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1865
Fraunhoferstraße 31
975 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, mit Lisenen, 1865.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 10
977 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Wimmer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kaufingerstraße 24
977 m Route
&lt;p&gt;Eingang I. Geschäftshaus, Neurenaissance-Eckbau mit reich gegliederter Natursteinfassade, 1888-90 von Lorenz Wimmer; früher Gruppe mit Bauteil II = ehem. Liebfrauenstraße 2.&lt;/p&gt;
Staatstheater am Gärtnerplatz
Architekt: Reiffenstuel Franz Michael
Erstellung: 1865
Gärtnerplatz 3
980 m Route
&lt;p&gt;Das Staatstheater am Gärtnerplatz, 1865 in der Münchner Isarvorstadt eröffnet, gehört zu den bedeutendsten kulturellen Einrichtungen Bayerns. Ursprünglich als „Actien-Volkstheater“ für die breite Bevölkerung geplant, wurde es von König Ludwig II. unterstützt und 1870 in den Besitz der Wittelsbacher überführt. Seit 1955 trägt es den Titel „Staatstheater“. Heute ist es eines von drei Bayerischen Staatstheatern und das zweite Opernhaus Münchens neben der Bayerischen Staatsoper.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bau im klassizistischen Stil wurde von Franz Michael Reiffenstuel entworfen. Die Giebelfigur Thalia, Muse des Theaters, ziert die Fassade, die sich durch ihre klare, bürgernahe Architektur auszeichnet. Von Beginn an standen Operetten im Fokus, darunter Uraufführungen wie Carl Zellers &lt;i&gt;Die Fornarina&lt;/i&gt; und später auch Musicals wie &lt;i&gt;Kiss Me, Kate&lt;/i&gt;. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Theater beschädigt, aber bereits 1948 wiedereröffnet. Es erlebte mehrere Umbauten, darunter die Erneuerung der Fassade (1980) und der Bühnentechnik (1999).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von 2012 bis 2017 wurde das Theater umfassend generalsaniert. Währenddessen spielte das Ensemble in verschiedenen Münchner Interims-Spielstätten. Heute präsentiert es ein vielfältiges Programm aus Oper, Operette, Musical und Tanz und ist ein Zentrum für künstlerische Vielfalt. Unter der Leitung von Josef E. Köpplinger als Intendant und Rubén Dubrovsky als Chefdirigent verbindet das Haus Tradition mit zeitgenössischer Theaterkunst. Der denkmalgeschützte Bau ist ein Symbol für Münchens reiches kulturelles Erbe und ein lebendiger Ort für Musik- und Theaterliebhaber.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Auenstraße 72
980 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, um 1885.&lt;/p&gt;
Herzog-Max-Burg
Erstellung: 1590
Maxburgstraße 2
982 m Route
&lt;p&gt;Maxburgstraße 2/4; Neue Maxburg, siehe Pacellistraße 1, 5.&lt;/p&gt;
Kaufingerstraße
986 m Route
Kaufingerstraße 5
988 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1843
Utzschneiderstraße 5
988 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit zierlichem Erker, im Kern 1843, 1919 verändert; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 12
989 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1850 von Johann Nepomuk Bürkel.&lt;/p&gt;
Schwanthalerstraße 90
989 m Route
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1846
Frauenstraße 2
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, um 1846, von Friedrich Bürklein; Gruppe mit Blumenstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 12
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, 1863, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 18
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1865 von Franz Kil.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Erstellung: 1950
Lindwurmstraße 54
993 m Route

995 m Route
&lt;p&gt;Kufflers Weinzelt wurde 1984 von der Familie Kuffler gegründet und hat sich seitdem zu einem festen Bestandteil des Münchner Oktoberfests entwickelt. Die Idee, ein Weinzelt auf der Wiesn zu etablieren, entstand aus dem Wunsch, eine Alternative zu den traditionellen Bierzelten zu bieten und gleichzeitig die bayerische Weinkultur zu feiern. Das Zelt erfreut sich großer Beliebtheit bei Besuchern, die eine gemütliche und stilvolle Atmosphäre suchen. Über die Jahre hinweg hat sich Kufflers Weinzelt durch seine hohe Qualität und den hervorragenden Service einen erstklassigen Ruf erworben und ist ein Anziehungspunkt für Weinliebhaber und Wiesn-Freunde gleichermaßen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Eisele Joseph
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Bayerstraße 77
995 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891/92 von Joseph Eisele; mit Nr. 77 a symmetrische Baugruppe.
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
995 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 14
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, um 1850; verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lerchmüller Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 14
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Johann Lerchmüller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1889
Zenettistraße 32
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Einheitlicher Wohnhausblock
Architekt: Widmann Paul, Widmann Johann
Erstellung: 1914
Kapuzinerstraße 48
997 m Route
Kapuzinerstraße 48/50/52; Einheitlicher Wohnhausblock, barockisierend, 1914 von Paul und Johann Widmann; mit Geyerstraße 19 und 21 und Auenstraße 86 und 88/90.
Wohnhausgruppe
Architekt: Widmann Paul
Erstellung: 1914
Auenstraße 80
997 m Route
&lt;p&gt;Auenstraße 88/90; Wohnhausgruppe, barockisierend, 1914 von Johann und Paul Widmann; mit Geyerstraße 21.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Reichenbachstraße 24
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1864 von M. Heuberger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1861
Rumfordstraße 8
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, mit Ecklisenen und Hausmadonna an der Ecke, 1861 von Joseph Seybold; vgl. auch Ensemble Gärtnerplatzviertel.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1888
Wittelsbacherstraße 10
998 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Volksschule, palastartiger Dreiflügelbau mit Fassadengliederung in nordischer Neurenaissance, mit Mittelrisalit, prächtiger Portalzone, gekuppelten Fenstern in den Obergeschossen und rustiziertem Erdgeschoss, von Hartwig Eggers, bez. 1888, Verlängerung der Seitenflügel, 1900, Bau nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfachend wiederhergestellt; an der Auenstraße Gitterzaun mit Rustikapfeilern, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Maxburgstraße 1
998 m Route
Restteil des ehem. Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jh., östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehem. Kollegium/Alte Akademie).
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 16
998 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von M.&lt;/p&gt;
Neptunbrunnen
Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Alter Botanischer Garten
999 m Route
&lt;p&gt;Neptunbrunnen, in der Tradition barocker Monumentalbrunnen, mit Kolossalfigur in Becken, 1937 von Joseph Wackerle.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Kapuzinerstraße 41
999 m Route
Mietshaus, Neurenaissance mit Mansarddach, 1887/88 von Michael Mayer; Gruppe mit Nr. 43.
Mietshaus
Architekt: Eisele Joseph
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Bayerstraße 77
1,00 km Route
Mietshaus, neubarock, 1891/92 von Joseph Eisele; mit Nr. 77 symmetrische Baugruppe.

Ziemssenstraße 1
13 m Route
Ziemssenstraße 1
34 m Route
Ziemssenstraße
51 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
85 m Route
Nußbaumstraße
101 m Route
Nussbaumstraße 20
125 m Route
Nußbaumstraße
138 m Route
Kunstwerk
Sitzflächen
Nußbaumstraße
167 m Route
Pettenkoferstraße
187 m Route
Florentina
Plastik
2022
Ziemssenstraße 5
193 m Route
Pettenkoferstraße 9
195 m Route
Ringseistraße 6
201 m Route
Pettenkoferstraße 8
205 m Route
Lindwurmstraße
224 m Route
Lindwurmstraße
229 m Route
Frauenlobstraße 5
263 m Route
Lindwurmstraße 2
263 m Route
Pettenkoferstraße
266 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
272 m Route
Mathildenstraße 8
325 m Route
Alois Senefelder
Gedenktafel
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
329 m Route
Stephansplatz
331 m Route
Beethovenplatz 1
337 m Route
Bäuerin
Plastik
Beethovenplatz 1
337 m Route
Schillerstraße
341 m Route
Stephansplatz
342 m Route
Lindwurmstraße 4
347 m Route
Waterfall
Brunnen
Stephanstraße 3
348 m Route
Lindwurmstraße 4
354 m Route
Lindwurmstraße 4
354 m Route
Lindwurmstraße 4
354 m Route
Schillerstraße 35
359 m Route
Lindwurmstraße 4
363 m Route
Stephansplatz
367 m Route
Schillerstraße 29
369 m Route
Pettenkoferstraße
389 m Route
Sendlinger Tor
390 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
394 m Route
Pettenkoferstraße
398 m Route
Schillerstraße 36
400 m Route
Thalkirchner Straße
404 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 30
420 m Route
Goethestraße
422 m Route
Haydnstraße 6
430 m Route
Pettenkoferstraße
435 m Route
Ziele

2001
Pettenkoferstraße
436 m Route
Sonnenstraße 21
437 m Route
Sendlinger Straße 89
446 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 24
447 m Route
Landwehrstraße 31
449 m Route
Sonnenstraße 23
453 m Route
Kreuzstraße 29
456 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
457 m Route
Holzstraße
467 m Route
Pettenkoferstraße 22
472 m Route
Altkatholische Kirche
Gedenktafel
1913
Blumenstraße 36
479 m Route
Drei Hände
Brunnen
1961
Maistraße 43
480 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 13
481 m Route
Brunnen
Brunnen
Herzog-Wilhelm-Straße
487 m Route
Hadynstraße 6
490 m Route
Tumblingerstraße 4
505 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
509 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
509 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
509 m Route
Faunbrunnen
Brunnen
1896
Schwanthalerstraße 13
511 m Route
Häberlstraße
527 m Route
Kreuzstraße 10
530 m Route
Häberlstraße 11
531 m Route
An der Hauptfeuerwache 8
531 m Route
Roßmarkt 15
535 m Route
Müllerstraße 40
539 m Route
Oberanger 38
542 m Route
Baum

2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15
542 m Route
Alois Alzheimer
Gedenktafel
Rückertstraße 1
550 m Route
Herzog-Heinrich-Straße 4
550 m Route
Roßmarkt 3
553 m Route
Goethestraße 24
554 m Route
Thalkirchner Straße
555 m Route
Blumenstraße 32
566 m Route
Thalkirchner Strasse 54
567 m Route
Blumenstraße 32
573 m Route
Pestalozzistraße 40
579 m Route
St. Nepomuk
Statue
1746
Sendlinger Straße 34
582 m Route
Asamstraße
583 m Route
Gebrüder Asam
Gedenktafel
1983
Asamhof
585 m Route
Asamstraße
589 m Route
Sendlinger Straße 34
590 m Route
Chmielowski Adam
Gedenktafel
1986
Schwanthalerstraße 28
594 m Route
Schillerstraße 11
595 m Route
Paul-Heyse-Straße 38
596 m Route
Sendlinger Straße 29
599 m Route
Sendlinger Straße
602 m Route
Sendlinger Straße
609 m Route
Kreuzstraße 3
609 m Route
Blumenstraße 28
610 m Route
Blumenstraße 28
610 m Route
Blumenstraße 28
610 m Route
Blumenstraße 28
610 m Route
Josephspitalstraße 6
610 m Route
Paar

1983
Asamstraße
613 m Route
Damenstiftstraße 18
621 m Route
„Airborne“
Brunnen
2008
Oberanger 33
650 m Route
Hackenstraße 7
654 m Route
Sendlinger Straße 22
660 m Route
Sendlinger Straße 23
662 m Route
Tumblingerstraße 15
662 m Route
Hackenstraße 12
663 m Route
Herzogspitalstraße 7
663 m Route
Damenstiftstraße 8
669 m Route
Schwanthalerstraße 55
674 m Route
Thalkirchner Straße 7
674 m Route
Franz Marc
Gedenktafel
1989
Schwanthalerstraße 55
674 m Route
Herzogspitalstraße 13
675 m Route
Herzogspitalstraße 13
677 m Route
Schlosserstraße 2
680 m Route
Liegendes Kreuz
Brunnen
1955
Herzogspitalstraße 7
680 m Route
Hackenstraße 10
681 m Route
Herzogspitalstraße 11
682 m Route
LIVIN LAYERS
Skullptur
2026
Thalkirchner Straße 17
686 m Route
Goethestraße 12
688 m Route
Damenstiftstraße 3
689 m Route
Hotterstraße
689 m Route
Sendlinger Straße 19
691 m Route
Unteranger 2
698 m Route
Blumenstraße 28
702 m Route
Supraporte
Glasurkeramik

707 m Route
Unterer Anger 2
709 m Route
Herzogspitalstraße 5
712 m Route
Herzogspitalstraße 12
716 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
719 m Route
Müllerstraße 11
726 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 2
731 m Route
Sendlinger Straße
733 m Route
Sendlinger Straße 75
734 m Route
Jakobsplatz
736 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 16
739 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
740 m Route
Müllerstraße 18
750 m Route
Gang der Erinnerung
Gedenkraum
2006
Sankt-Jakobs-Platz
755 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
756 m Route
Müllerstraße 18
756 m Route
Bayerstraße 15
758 m Route
Bayerstraße 21
759 m Route
Altheimer Eck 15
761 m Route
Bavariaring 16
761 m Route
Zehn Gebote
Eingangstor
2006
Sankt-Jakobs-Platz
764 m Route
Müllerstraße 5
764 m Route
Richard Strauss
Gedenktafel
1963
Altheimer Eck 16
765 m Route
Altheimer Eck
765 m Route
Karlsplatz
766 m Route
Theobald Böhm
Gedenktafel
1964
Altheimer Eck 15
767 m Route
Altheimer Eck 15
767 m Route
Klenzestraße 48
769 m Route
Neuhauser Straße
785 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
787 m Route
Neuhauser Straße
788 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
788 m Route
Kar-Heinrich-Ulrichs-Platz
790 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
792 m Route
Neuhauser Straße
792 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
793 m Route
Neuhauser Straße
797 m Route
Neuhauser Straße
797 m Route
Neuhauser Straße 33
799 m Route
Blumenstraße
799 m Route
Thalkirchnerstraße
800 m Route
Kapuzinerstraße 26 26
802 m Route
Brunnenbuberl
Brunnen
1895
Neuhauser Straße 20
806 m Route
Müllerstraße 5
807 m Route
Neuhauser Straße
817 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
817 m Route
Neuhauser Straße 18
818 m Route
Neuhauser Straße 18
818 m Route
Bayerstraße 10
821 m Route
Neuhauser Straße
824 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
827 m Route
Sebastiansplatz
829 m Route
Sebastiansplatz 12
830 m Route
Neuhauser Straße
836 m Route
Schützenstraße 12
836 m Route
Lindwurmstraße 125
841 m Route
Neuhauser Straße 51
844 m Route
Neuhauser Straße 8
845 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
847 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
848 m Route
Schützenstraße
851 m Route
Johann Sebastian Senser
Gedenktafel
1982
Sendlinger Straße 4
852 m Route
Karlsplatz
852 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
853 m Route
Sendlinger Straße 86
853 m Route
Sendlinger Straße
853 m Route
Prielmayerstraße
856 m Route
Schützenstraße
857 m Route
Bayerpostbrunnen
Brunnen
2004
Bayerstraße 12
862 m Route
Sendlinger Straße 2
862 m Route
Neuhauser Straße
863 m Route
Neuhauser Straße 51
869 m Route
Neuhauser Straße 8
871 m Route
Neuhauser Straße 8
871 m Route
Bahnhofplatz
871 m Route
Prielmayerstraße
873 m Route
Prielmayerstraße
873 m Route
Neuhauser Straße 11
874 m Route
Neuhauser Straße 11
874 m Route
Prielmayerstraße
875 m Route
Sendlinger Straße 2
875 m Route
Prielmayerstraße
875 m Route
Stadtansicht
Mosaik
1964
Rosental 16
876 m Route
Nieserstraße
876 m Route
Bahnhofsplatz 1
876 m Route
Zwei weibliche Figuren
Architekturplastik
Prielmayerstraße
877 m Route
Prielmayerstraße
879 m Route
Rosental 16
880 m Route
Prielmayerstraße
881 m Route
Prielmayerstraße
881 m Route
Thalkirchnerstraße 17
884 m Route
Prielmayerstraße
884 m Route
Sendlinger Straße 2
884 m Route
Prielmayerstraße
886 m Route
Prielmayerstraße
886 m Route
Prielmayerstraße
887 m Route
Bahnhofsplatz
887 m Route
Neuhauser Straße 6
887 m Route
Neuhauser Straße 23
887 m Route
Prielmayerstraße
888 m Route
Legislative
Architekturplastik
Karlsplatz
888 m Route
Prielmayerstraße
890 m Route
Prälat-Zistl-Straße 8
891 m Route
Neuhauser Straße 52
893 m Route
Prielmayerstraße
893 m Route
Prielmayerstraße
893 m Route
Thalkirchnerstraße 17
894 m Route
Exekutive
Architekturplastik
Karlsplatz
895 m Route
Am Einlaß 1
895 m Route
Neuhauser Straße
896 m Route
Neuhauser Straße
897 m Route
Neuhauser Straße
898 m Route
Prielmayerstraße
898 m Route
Bayerstraße
900 m Route
Prielmayerstraße
901 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Prielmeierstrasse
903 m Route
Prielmyerstraße
906 m Route
Pettenbeckstraße 6
910 m Route
Pettenbeckstraße
912 m Route
St. Pauls-Platz
917 m Route
Ruffinihaus
Stuckaturen und Flachreliefs
Sendlinger Straße 1
917 m Route
Rindermarkt 18
918 m Route
Kaufingerstraße 15
918 m Route
Sankt-Pauls-Platz 11
919 m Route
Neuhauser Straße
919 m Route
Rindermarkt
920 m Route
Lindwurmstraße 60
920 m Route
St. Pauls Platz 11
921 m Route
Elisenstraße 1
923 m Route
Neuhauser Straße 2
928 m Route
Prielmayerstraße
932 m Route
Rindermarkt
932 m Route
Neuhauser Straße 2
933 m Route
Kaufingerstraße 28
933 m Route
Prielmayerstraße
934 m Route
Neuhauser Straße 2
935 m Route
Kaufingerstraße
937 m Route
Bayerstraße
937 m Route
Prielmayerstraße
937 m Route
Rindermarkt
938 m Route
Prielmayerstraße
939 m Route
Maxburgstraße
940 m Route
Prielmayerstraße
940 m Route
St.-Pauls-Platz
941 m Route
HONESTE VIVE
Architekturplastik
Elisenstraße
941 m Route
Neuhauser Straße
942 m Route
Prielmayerstraße
943 m Route
Rosenstraße
944 m Route
Herzog-Max-Straße
944 m Route
NEMINEM LAEDE
Architekturplastik
Elisenstraße
944 m Route
Prielmayerstraße
946 m Route
Neuhauser Straße 23
946 m Route
Prälat-Zistl-Straße 4
947 m Route
SUUM CUIQUE TRIBUE
Architekturplastik
Elisenstraße
947 m Route
Neuhauser Straße 52
950 m Route
Maria Magdalena
Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23
952 m Route
Rosen-Apotheke
Gedenktafel
Rosenstraße 6
956 m Route
Rosenstraße 8
956 m Route
Augustinerstock
Gedenktafel
1913
Ettstraße 2
957 m Route
Neuhauser Straße 23
958 m Route
Gärtnerplatz / Klenzestraße
959 m Route
Prielmayerstraße
961 m Route
Prielmayerstraße
961 m Route
Stielerstraße 6
969 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Bodendenkmal
2023
Frauenplatz
970 m Route
Heilige Barbara
Steinskulptur
1954
Kaufingerstraße 23
971 m Route
Maxburgstraße 4
972 m Route
Rindermarkt 5
977 m Route
Stielerstraße 6
977 m Route
Rosenstraße
981 m Route
Kaufingerstraße 7
982 m Route
Maxburgstraße
983 m Route
Gäertner
984 m Route
Leo von Klenze
Büste
1867
Gärtnerplatz
986 m Route
Viktualienmarkt
993 m Route
Liebfrauengasse
994 m Route
Totem

2024
Elisenstraße
996 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Gedenktafel
1786
Maxburgstraße
997 m Route

Fellheimer, Lore Luise
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 19
101 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ansorge, Max
Stolperstein
Lindwurmstraße 17
114 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmal, Isidor
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 14
124 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oster, Lina
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 13
130 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Edlmann, Josef
Stolperstein
Lindwurmstraße 33
166 m Route
Edlmann, Joseph (Josef)
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 33
166 m Route
Ruthenburg, Ingeborg Berta
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 12
168 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ruthenburg, Margot Klara
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 12
168 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Harburger, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 8
178 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weißblüth, Sofie
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 8
178 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weber, Philippine
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 1
184 m Route
Frank, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 2
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 2
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Götz, Lina Jetti
Biographisches Gedenkbuch
Maistraße 10
232 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frey, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 6
238 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dobmeier, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
239 m Route
Müller, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Fliegenstraße 5
253 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hofeller, Leonore
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstrsße 10
275 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neubert, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
281 m Route
Hasselberger, Franziska
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
281 m Route
Klarer, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
281 m Route
Büttner, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Augsburgerstraße 2
290 m Route
Strauß, August
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
326 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pollak, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
326 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bravmann, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
326 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fichtmann, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 70
338 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Binswanger, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 66
338 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wipplinger, Franz
Erinnerungstafel
Maistraße 31
343 m Route
Bayersdorfer, Max
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 68
345 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bayersdorfer, Selma
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 68
345 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sönning, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 4
348 m Route
Kemmer, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 4
348 m Route
Henle, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 35
360 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Alfred
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Martha
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Herbert
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolff, Israel
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Ringseisstraße 10
362 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Lina Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Beethovenstraße 1
369 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Beethovenstraße 1
369 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sundheimer, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 3
388 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Godlewsky, Bella
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Godlewsky, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Godlewsky, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Ascher, David
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Ascher, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Bacharach, Dora
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Bacharach, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Weinschenk, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Weinschenk, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Haymann, Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Zechermann, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Zechermann, Martha Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Bacharach, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Bloch, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Bloch, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Isner, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
400 m Route
Loose, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Beethovenstraße 8
430 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koch, Hugo David
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 42
435 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klaber, Ellen Gitla
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 5
436 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stang, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 40
442 m Route
Fleischmann, Margarethe (Gretl)
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 28
443 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolff, Milli
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
449 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Einstein, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
449 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kronheimer, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
452 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fischer, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 22
452 m Route
Hirsch, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 22
452 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wassermann, Laura
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 43
455 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levi, Else
Stolperstein
Waltherstraße 29
455 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levi, Karl
Stolperstein
Waltherstraße 29
455 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weis, Otto Karl
Stolperstein
Pestalozzistraße 36
461 m Route
Neuburger, Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
461 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eser, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Goetheplatz 1
464 m Route
Langenegger, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 40
467 m Route
Spitzer, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 40
467 m Route
Benario-Prestes, Olga
Stolperstein
Haydnstraße 12
467 m Route
Benario, Leo
Stolperstein
Haydnstraße 12
467 m Route
Hartwimmer, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Waltherstraße 31
469 m Route
Wegner, Reisa (Retza, Therese)
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 46
470 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Utz, Jenny
Gedenkort
Beethovenstraße 8
483 m Route
Blum, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 18
488 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dingfelder, Lina
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 34
497 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Merkel, Hildegard
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 24
501 m Route
Picard, Heinrich
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
506 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Picard, Johanna (Hansi)
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
506 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seligmann, Albert
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
506 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Otto
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 27
510 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 38
512 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Franziska
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
513 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Oskar
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
513 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Franziska (Fanny)
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 5
513 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohen, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Mozartstraße 10
524 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohen, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Mozartstraße 10
524 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hutzler, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Maistraße 26
527 m Route
Blumenfeld, Hanna
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 33
529 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lehmann, Adolf
Stolperstein
Goethestraße 23
531 m Route
Adler, Siegfried
Stolperstein
Goethestraße 23
531 m Route
Mann, Ida
Stolperstein
Goethestraße 23
531 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lehmann, Emma
Stolperstein
Goethestraße 23
531 m Route
Geng, Hedwig
Stolperstein
Goethestraße 23
531 m Route
Penzias, Karola (Lola)
Stolperstein
Goethestraße 23
531 m Route
Foulon, Henri
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
534 m Route
Strauß, Anneliese
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 8
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Michailowa, Rita
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
534 m Route
Winogradowa, Xenia
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
534 m Route
Pagano, Renato
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
534 m Route
Polinewskaja, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
534 m Route
Cahn, Gertrud
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 8
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahn, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 8
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bernstein, Elodie
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 14
541 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwarz, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 26
542 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 26
542 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 16
547 m Route
Cahn, Julius
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 8
547 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahn, Gertraud
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 8
547 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hermann, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Josephspitalstraße 12
562 m Route
Herbst, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Häberlstraße 9
565 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haas, Louise (Luise)
Biographisches Gedenkbuch
Schubertstraße 2
567 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Götz, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Häberlstraße 11
575 m Route
Gerstle, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Häberlstraße 12
576 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Walz, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 20
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Marianne Alice
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 20
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Ferdinand
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 22
579 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Theilhaber, Robert
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 4
583 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Esslinger, Max
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 13
587 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Subiski, Hirsch
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
588 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Subiski, Rebekka
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
588 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rauchwerk, Ignaz Jitzchak
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
588 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ausserbauer, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstraße 37
589 m Route
Altmann, Fajwel Philipp
Stolperstein
Holzstraße 29
592 m Route
Altmann, Maier Max
Stolperstein
Holzstraße 29
592 m Route
Kohn, Emilie
Biographisches Gedenkbuch
Josephspitalstraße 1
593 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Buxbaum, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstraße 32
602 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Isaac, Manfred Hermann Levy
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstr. 32
602 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gojmerac, Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Westermühlstraße 3
606 m Route
Häbich, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 32
606 m Route
Koronczyk, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 1
609 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hess, Hans Stefan
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 6
610 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hess (Heß), Günter Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 6
610 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Nathan
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 65
611 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gänswein, August
Erinnerungstafel
Müllerstraße 34
613 m Route
Wild, Justin
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 24
615 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spatz, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 27
617 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wiener, Margot Beata Erika
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 7
617 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hechinger, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 14
617 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hechinger, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 14
617 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kahn, Erwin
Erinnerungstafel
Hans-Sachs-Straße 18
620 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Babette (Betty)
Biographisches Gedenkbuch
Westemühlstraße 7
625 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Westemühlstraße 7
625 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Binswanger, Hermann
Erinnerungsstele
Schubertstraße 8
629 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feldmeier, Louis
Biographisches Gedenkbuch
Paul-Heyse-Straße 28
630 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Häbich, Walter
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 30
630 m Route
Kahn, Erwin Elias
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 18
631 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Esslinger, Adolf (Wolf)
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstrsße 14
632 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Engel, Franziska
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 14
632 m Route
Körber, Bella
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
635 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Hedwig
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
635 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Jakob
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
635 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Alfred Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Uhlandstraße 4
636 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Hermine (Mina)
Biographisches Gedenkbuch
Uhlandstraße 4
636 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Uhlandstraße 4
636 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hummel, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 9
636 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Jakob
Erinnerungsstele
Uhlandstraße 4
636 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünzeug, Albert
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
637 m Route
Grünzeug, Eva
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
637 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünzeug, Max
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
637 m Route
Adler, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Häberlstraße 17
640 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hausner, Herta
Biographisches Gedenkbuch
Häberlstraße 17
640 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Moritz, Maximilian
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 9
640 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Moritz, Clara Hermine
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 9
640 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Henriette
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
641 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hausner, Bernhard
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
641 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Harburger, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Adolf-Kolping-Straße 10
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eckl, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Adolf-Kolping-Straße 10
642 m Route
Hausner, Josef
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
643 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eisfeld, Henny (Henriette)
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 58
647 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwaiger, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 43
648 m Route
Stöhr, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Unterer Anger 19
652 m Route
Steinitz, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 2
653 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Kurt
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 2
653 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eismann, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 30
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirchhoff, Dora Berta
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 10
662 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Allersheimer, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 23
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Louise
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sturmband, Marie Julie
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Oskar Ernst
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Berlé, Otto
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinmeier, Jakob
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Helene
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hamburger, Frieda
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Max
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sommer, Babette
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sommer, Sofie
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsheimer, Otto
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumetzger, Leo
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsheimer, Hans Heinz
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Louise
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Julius
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, David
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pistiner, Moritz
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Aubele, Babette
Biographisches Gedenkbuch
Bavariaring 20
666 m Route
Marx, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Schlosserstraße 4
674 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oppenheimer, Gitta
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 2
676 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Hugo
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 1
683 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Matzner, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Kapuzinerstraße 4
689 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levi, Edith
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
694 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fischl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
694 m Route
Gern, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
694 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Günther Karl Heinz
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
694 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Moebs, Rudolf (Rudi)
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
694 m Route
Eckert, Max
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
694 m Route
Kroiss, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 36
705 m Route
Heynemann, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 27
708 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sternau, Alfred Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 6
713 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sternau, Hannelore (Lore) Eva
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 6
713 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bautler, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstraße 48
715 m Route
Vahle, Dora
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 7
716 m Route
Feuchtwanger, Max Bernhard
Biographisches Gedenkbuch
Kobellstraße 5
719 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feuchtwanger, Paula (Pauline)
Biographisches Gedenkbuch
Kobellstraße 5
719 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reis, Emanuel
Erinnerungsstele
Hackenstraße 4
720 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reis, Rosa
Erinnerungstafel
Hackenstraße 4
726 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Richard, Adolf Abrahm
Erinnerungstafel
Pettenkoferstraße 37
729 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Richard, Berta Lea
Erinnerungstafel
Pettenkoferstraße 37
729 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Crailsheimer, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Bavariaring 17
732 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Löwenthal, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 5
748 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Löwenthal, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 5
748 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dallmayr, Alois
Biographisches Gedenkbuch
Kobellstraße 11
750 m Route
Ephraim, Judith
Biographisches Gedenkbuch
Kobellstraße 15
751 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Tuchmann, Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Bayerstraße 13
754 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Tuchmann, Naphtali Nathan
Biographisches Gedenkbuch
Bayerstraße 13
754 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cheikowsky, Elsa
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 1
762 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wambold, Babette (Barbara)
Biographisches Gedenkbuch
Theklastraße 1
764 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koester, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 9
766 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmidt, Bernhard
Biographisches Gedenkbuch
Kapuzinerplatz 1
770 m Route
Schmidt, Hanna
Biographisches Gedenkbuch
Kapuzinerplatz 1
770 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reischl, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
St.-Jakobs-Platz 12
773 m Route
Grafenberg, Karoline
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 52
784 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Farntrog, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Sigall, Esther
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Lilienfeld, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Stodel, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Michel, Carl Jacob
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Naß, Abraham
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Weinschenk, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Bak, Zygmund
Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 10
797 m Route
Oberdorfer, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Heiß, Alice
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Heller, Isidor
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Bloch, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Prugg, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Brandis, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Holzinger, Daniela
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Holzinger, Ottmar
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
797 m Route
Schwager, Thea
Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 8
800 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steidle, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
803 m Route
Diepold, Gabriele
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
803 m Route
Freimann, Max
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 14
804 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bensinger, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 14
804 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feder, Betty (Bajla, Barbara)
Biographisches Gedenkbuch
Westermühlstraße 21
814 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Bahnhofpl. 1
814 m Route
Frei, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Bavariaring 34
821 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandelbaum, Kurt
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 57
821 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stettner, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 7
829 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Balbier, Elsa (Lisl, Ella)
Biographisches Gedenkbuch
Bavariaring 35
846 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pürzer, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 129
849 m Route
Langohr, Margarethe
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 5
850 m Route
Friedrich, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 3
852 m Route
Springer, Max
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
855 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weiss, Elisabeth
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
857 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Dorline
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
859 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weiss, Joseph
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
859 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seyfried, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
865 m Route
Fessenko (Pseudonym), Georgi
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
865 m Route
Leipelt, Hans Konrad
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
865 m Route
Olschewski, Wilhelm Josef
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
865 m Route
Beljakow, Alexei
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
865 m Route
Hirsch, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
865 m Route
Fried, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
869 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fried, Max
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
869 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wojczak, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 9
871 m Route
Stark, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 5
875 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Blumenberg, Mina (Mirl)
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
879 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandel, Eva Chawa
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
879 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandel, Leon (Arie Leib)
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
879 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Krippel, Klara Chana
Erinnerungsstele
Westermühlstraße 37
879 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Julius
Erinnerungsstele
Corneliusstraße 2
881 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Zeilberger, Heinz Franz
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 4
881 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brückner, Ingeborg
Biographisches Gedenkbuch
Hermann-Schmid-Straße 5
882 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 2
884 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Franziska (Fanny)
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 2
884 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schosser, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Palmstraße 12
887 m Route
Strauß, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 4
888 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 1
890 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holz, Rudolf
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 1
890 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fischler, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 4
891 m Route
Fischler, Georg
Stolperstein
Baumstraße 4
891 m Route
Scherz, Susanne
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Max-Straße 4
893 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Aron Armin
Stolperstein
Ickstattstraße 13
904 m Route
Stern, Henriette Lotte
Stolperstein
Ickstattstraße 13
904 m Route
Stern, Wilhelm
Stolperstein
Ickstattstraße 13
904 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Abraham Adolft
Biographisches Gedenkbuch
Ickstattstraße 13
904 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosner, Erna
Stolperstein
Ickstattstraße 13
905 m Route
Rosner, Henriette
Stolperstein
Ickstattstraße 13
905 m Route
Rosner, Rosa Leonora
Stolperstein
Ickstattstraße 13
905 m Route
Rosner, Samuel
Stolperstein
Ickstattstraße 13
905 m Route
Stern, Wilhelm
Stolperstein
Ickstattstraße 13
905 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosner, Gusta
Stolperstein
Ickstattstraße 13
905 m Route
Goldlust, Leopold Paul
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
906 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünbaum, Miriam
Stolperstein
Ickstattstraße 13
906 m Route
Kirschner, Emanuel
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
906 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Ida
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
906 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldlust, Gisela
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
906 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schnapp, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 11
909 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bernheimer, Hermine
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße
912 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Beck, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 9
914 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Lucy
Biographisches Gedenkbuch
Rosental 4
914 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Neuhauser Straße 18
917 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Emanuel Menachem Ben Aron
Biographisches Gedenkbuch
Neuhauser Straße 18
917 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Großer, Beila (Berta)
Stolperstein
Ickstattstraße 26
924 m Route
Großer, Salomon
Stolperstein
Ickstattstraße 26
924 m Route
Winter, Jette Ida
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
925 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
925 m Route
Winter, Franziska
Biographisches Gedenkbuch
Bahnhofplatz 7
931 m Route
Daffner, Hugo
Erinnerungstafel
Ickstattstraße 17
934 m Route
Eisenberg, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Rosental 9
935 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Hedwig
Erinnerungsstele
Corneliusstraße 12
941 m Route
Schuster, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 12
941 m Route
Wassermann, Paul Franz
Erinnerungstafel
Fraunhoferstraße 26
951 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Sabine
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Sabine (Sabina)
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wassermann, Paul Franz
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 26
957 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Borodowitsch, Dora (Doris)
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 3
969 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kühner, Therese
Erinnerungsstele
Auenstraße 15
974 m Route
Kraus, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 29
975 m Route
Krawtschuk, Maria
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
979 m Route
Wainschel, Adeline (Adelina)
Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
979 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wainschel, Lothar
Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
979 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bauer, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
979 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hoenicke, Curt
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
979 m Route
Einstein, Luise Jeanette
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
979 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fahrmeier, Karoline
Biographisches Gedenkbuch
Rosenstraße 5
981 m Route
Steinbach, Venantius
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Mayer, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Utzschneiderstraße 10
985 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bamberger, Robert
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Held, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Pohl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Pohl, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Herzensberger, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Dimpfl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Schneider, Balbine
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
985 m Route
Traub, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
992 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Traub, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
992 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marschall, Rosina
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
998 m Route
Strauß, Heinrich (Heini)
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
998 m Route
Winter, Mathilde Berta
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
998 m Route
Held, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
998 m Route
Pohl, Maria Ilka
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
998 m Route
Schmidt, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
998 m Route

Ziemssenstraße 1
13 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Ziemssenstraße 1
15 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Ziemssenstraße 1
20 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Ziemsenstraße 1
26 m Route
Gedenktafel für Franz Xaver Häberl
Hl. Elisabeth
Knecht Richard
Ziemssenstraße 1
34 m Route
Hl. Elisabeth
einander
Weis Albert
2021
Ziemssenstraße
51 m Route
einander
Ernst von Grossi
Schwanthaler Ludwig von
1831
Sendlinger-Tor-Platz
85 m Route
Ernst von Grossi
Bezold-Brunnen
Hoepf Karl, Mattes Georg
1914
Nußbaumstraße
101 m Route
Bezold-Brunnen
Pettenkoferstraße
125 m Route
Kampf des Herkules gegen die Hydria
Nussbaumstraße 20
125 m Route
Engel, einen Kranken aufrichtend
tetrARENA
Scheuerer Robert
2024
Nußbaumstraße
138 m Route
tetrARENA
Nußbaumstraße
167 m Route
Kunstwerk
Brunnen
Gollwitzer Josef
1961
Pettenkoferstraße
187 m Route
Brunnen
Florentina
Pittroff Susanne
2022
Ziemssenstraße 5
193 m Route
Florentina
Pettenkoferstraße 9
195 m Route
Hygieia
Ringseistraße 6
201 m Route
Nasenschild - Stiefel
Pettenkoferstraße 8
205 m Route
Poliklinik - Relief Cosimas und Damian
Pettenkoferstraße 8
205 m Route
Poliklinik - Relief Aeskulap und Hippokrates
Lindwurmstraße
224 m Route
Kunstobjekt
Rotkäppchen und der Wolf
Spengler Ingram
1934
Lindwurmstraße
229 m Route
Rotkäppchen und der Wolf
Maistraße
250 m Route
Gedenktafel - Erbauung Frauenklink
Der Weg nach Emmaus
Schuster Steffen
Frauenlobstraße 5
263 m Route
Der Weg nach Emmaus
Der gestiefelte Kater
Spengler Ingram
1934
Lindwurmstraße 2
263 m Route
Der gestiefelte Kater
Pettenkoferstraße
266 m Route
Kampf eines Jünglings mit zwei Sphingen
Pettenkoferstraße
266 m Route
Sphinx - Neue Anatomie
Sendlinger-Tor-Platz
272 m Route
Brunnen am Sendlinger-Tor-Platz
Mathildenstraße 8
325 m Route
Augenklinik
Alois Senefelder
Zumbusch Julius
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
329 m Route
Alois Senefelder
Spitzweg-Brunnen
Frick Konstantin
1980
Stephansplatz
331 m Route
Spitzweg-Brunnen
Schnitterinnen
Gärtner Fritz
Beethovenplatz 1
337 m Route
Schnitterinnen
Bäuerin
Gärtner Fritz
Beethovenplatz 1
337 m Route
Bäuerin
Franziskus Brunnen
Neubauer-Woerner Marlene
1981
Schillerstraße
341 m Route
Franziskus Brunnen
Perennant
Boos Roman Anton
Stephansplatz
342 m Route
Perennant
Lindwurmstraße 4
347 m Route
Annast
Waterfall
Trouvé Tatiana
Stephanstraße 3
348 m Route
Waterfall
Lindwurmstraße 4
354 m Route
August von Hauner
Lindwurmstraße 4
354 m Route
Almond
Lindwurmstraße 4
354 m Route
Almond und Annast
Stephansplatz
357 m Route
Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 6
Schillerstraße 35
359 m Route
Franz Marc
Bronzerelief
Miller Ferdinand von d. J.
1888

362 m Route
Bronzerelief
Wandbild
Lacher Max
1960
Lindwurmstraße 4
363 m Route
Wandbild
Stephansplatz
367 m Route
Kriegerdenkmal
Vom Kubus zur Kugel
Kornbrust Leo
1978
Schillerstraße 29
369 m Route
Vom Kubus zur Kugel
Austausch
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
389 m Route
Austausch
AIDS-Memorial
Tillmans Wolfgang
2001
Sendlinger Tor
390 m Route
AIDS-Memorial
Sendlinger-Tor-Platz
394 m Route
Trinkwasserbrunnen
Begegnung
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
398 m Route
Begegnung
Denkmal für die Oberländer Bauern
Schwanthaler Franz Xaver
1831
Thalkirchner Straße
404 m Route
Denkmal für die Oberländer Bauern
Auffliegende Vögel
Potzler Karl
1967
Herzog-Wilhelm-Straße 30
420 m Route
Auffliegende Vögel
Rosselenker
Mikorey Franz
Goethestraße
422 m Route
Rosselenker
Zwei Menschen
Lüdicke Marianne
1985
Haydnstraße 6
430 m Route
Zwei Menschen
Bewegung
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
435 m Route
Bewegung
Ziele
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
436 m Route
Ziele
Springbrunnen
Reich Alfred
1959
Sonnenstraße 21
437 m Route
Springbrunnen
Sendlinger Straße 89
446 m Route
Schloßer-Eck
Springende Pferde
Mikorey Franz
1974
Herzog-Wilhelm-Straße 24
447 m Route
Springende Pferde
Landwehrstraße 31
449 m Route
Hugo Adolph Steinheil
Kristalline Komposition
Spreng Blasius
1964
Sonnenstraße 23
453 m Route
Kristalline Komposition
Kreuzstraße 29
456 m Route
Kreuzstraße
Kaiser-Ludwig-Platz
457 m Route
Adler (Theresiengymnasium)
Holzstraße
458 m Route
Barbara Valentin
Kreuzstraße
460 m Route
SUV - Vermatschen &amp; Gsundwerdn
Holzstraße
467 m Route
Pissoir
Große Sinnende
Speidel Ruth
1959
Pettenkoferstraße 22
472 m Route
Große Sinnende
Altkatholische Kirche
Bergtholdt Heinrich
1913
Blumenstraße 36
479 m Route
Altkatholische Kirche
Drei Hände
Gerg Blasius
1961
Maistraße 43
480 m Route
Drei Hände
Gockel, Hinkel und Gackeleia
Fazekas Angelika
1981
Herzog-Wilhelm-Straße 13
481 m Route
Gockel, Hinkel und Gackeleia
Herzog-Wilhelm-Straße
487 m Route
Brunnen
Kranich-Brunnen
Goetz Guido
Hadynstraße 6
490 m Route
Kranich-Brunnen
Sonnenstraße
495 m Route
Kriegerdenkmal (Alte Matthäuskirche)
Brause
Stadtbäumer Alix
2001
Tumblingerstraße 4
505 m Route
Brause
Jedem ein Ey, dem fromen Schweppermann zwey
Dittler Emil, Drumm August
1905
Kaiser-Ludwig-Platz
509 m Route
Jedem ein Ey, dem fromen Schweppermann zwey
Kaiser Ludwig der Bayer - Reiterstandbild
Dittler Emil, Drumm August, Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1905
Kaiser-Ludwig-Platz
509 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer - Reiterstandbild
Die Bäcker stritten wahrer Ritter gleich
Dittler Emil, Drumm August
1905
Kaiser-Ludwig-Platz
509 m Route
Die Bäcker stritten wahrer Ritter gleich
Faunbrunnen
Blum Alexander, Rank Josef, Fischer Carl
1896
Schwanthalerstraße 13
511 m Route
Faunbrunnen
Büste - Joseph von Utzschneider
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
525 m Route
Büste - Joseph von Utzschneider
Epitaph für Philipp Götz
Krumpper Hans
1627
Kreuzstraße 10
530 m Route
Epitaph für Philipp Götz
Floriansbrunnen
Nida-Rümelin Rolf
1991
An der Hauptfeuerwache 8
531 m Route
Floriansbrunnen
Zwei Bronzepferde
Nageler Claus
1982
Roßmarkt 15
535 m Route
Zwei Bronzepferde
Büste - Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
539 m Route
Büste - Joseph Fraunhofer
Baum
Rösel Peter
2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15
542 m Route
Baum
Rückertstraße 1
550 m Route
Alois Alzheimer
Der Blutstropfen
Schmiedel-Schulin Agnes
1985
Herzog-Heinrich-Straße 4
550 m Route
Der Blutstropfen
Ohne Titel
Thomas Florian
2002
Roßmarkt 3
553 m Route
Ohne Titel
Goethestraße 24
554 m Route
Mural - Grüße von Gleis 11
Thalkirchner Straße
555 m Route
Gedenktafel - Hans Grässel
Gedenktafel - Papa Schmid
Brandl Jakob
1909
Blumenstraße 32
566 m Route
Gedenktafel - Papa Schmid
Große Flora V
Koenig Fritz
1991
Thalkirchner Strasse 54
567 m Route
Große Flora V
Blumenstraße 32
573 m Route
Graf Franz von Pocci
Pestalozzistraße 40
579 m Route
Gedenktafel - Gewerkschaftshaus
St. Nepomuk
Asam Egid Quirin
1746
Sendlinger Straße 34
582 m Route
St. Nepomuk
Die kalte Nacht
Závory Emese
1982
Asamstraße
583 m Route
Die kalte Nacht
Gebrüder Asam
Goebl Hans
1983
Asamhof
585 m Route
Gebrüder Asam
Kurt-Eisner-Denkmal
Fischer Rotraut
2010
Oberanger
586 m Route
Kurt-Eisner-Denkmal
Personifikation der Nacht
Beyrer Eduard
1898

588 m Route
Personifikation der Nacht
Liebesharfe
Hämmerle Franz
1996
Asamstraße
589 m Route
Liebesharfe
Asamhaus - Fassade
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße 34
590 m Route
Asamhaus - Fassade
Schwanthalerstraße 28
594 m Route
Chmielowski Adam
Sitzende Frau
Backmund Klaus
Paul-Heyse-Straße 38
596 m Route
Sitzende Frau
Gorgonen-Brunnen
Gwiazada Viktor, Strobl Johann
1987
Sendlinger Straße 29
599 m Route
Gorgonen-Brunnen
Cenodoxus
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße
602 m Route
Cenodoxus
Kreuzstraße
603 m Route
Madonna im Birnbaum
Lichtmuschel
Rucker Hans
1973
Sendlinger Straße
609 m Route
Lichtmuschel
Brunnen Strandgut
Ladner Hans
1984
Kreuzstraße 3
609 m Route
Brunnen Strandgut
Müllerstraße 34
609 m Route
Hofpassage Angertorblock
Blumenstraße 28
610 m Route
Büste - Hans Grässel
Blumenstraße 28
610 m Route
Büste - Theodor Fischer
Blumenstraße 28
610 m Route
Büste - Carl Hocheder
Josephspitalstraße 6
610 m Route
Knabe mit Murmeltier
Paar
Schultze Klaus
1983
Asamstraße
613 m Route
Paar
Damenstiftstraße 18
621 m Route
Gedenktafel Bergerhaus
„Airborne“
Klein Christopher
2008
Oberanger 33
650 m Route
„Airborne“
Hackenstraße 7
654 m Route
Putto auf Waller reitend
Gedenktafel - Heinrich Heine
Ehmckes Fritz, Erber Josef
1956
Hackenstraße 7
654 m Route
Gedenktafel - Heinrich Heine
Sendlinger Straße 22
660 m Route
Reiterbäck
Sendlinger Straße 23
662 m Route
Carl Maria von Weber/Giovanni Valesi
Tumblingerstraße 15
662 m Route
Reliefbüste von Turnvater Jahn
Radspielerbrunnen
Rauch Ernst Andreas
1967
Hackenstraße 12
663 m Route
Radspielerbrunnen
Herzogspitalstraße 7
663 m Route
Glasgemälde mit Kreuzmotiv
Oberanger 28
668 m Route
Mädchen auf der Schildkröte
St.-Georgs-Brunnen
Laurenty Ernst
1958
Damenstiftstraße 8
669 m Route
St.-Georgs-Brunnen
Herzog-Wilhelm-Straße
674 m Route
ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht
Schwanthalerstraße 55
674 m Route
Marc Franz - Geburtshaus
Thalkirchner Straße 7
674 m Route
Polnische Freiheitskämpfer
Franz Marc
Hirschmann Albert
1989
Schwanthalerstraße 55
674 m Route
Franz Marc
Herzogspitalstraße 13
675 m Route
Inschrift - Clemens Brentano
Herzogspitalstraße 13
677 m Route
Gedenktafel - Clemens Brentano
Schlosserstraße 2
680 m Route
Rodenstock
Liegendes Kreuz
Gerg Blasius
1955
Herzogspitalstraße 7
680 m Route
Liegendes Kreuz
Herzogspitalstraße
681 m Route
Großer sitzender weiblicher Torso
Hackenstraße 10
681 m Route
Hundskugel
Herzogspitalstraße 11
682 m Route
Johann Georg Edlinger
LIVIN LAYERS
Nkrumah Nando
2026
Thalkirchner Straße 17
686 m Route
LIVIN LAYERS
Wirbel
Nida-Rümelin Rolf
1978
Goethestraße 12
688 m Route
Wirbel
Tauben-Brunnen
Nida-Rümelin Rolf
1964
Damenstiftstraße 3
689 m Route
Tauben-Brunnen
Hotterstraße
689 m Route
Auge
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2019
Sendlinger Straße 19
691 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Auferstehung
Schwanthaler Franz Jakob
1807

697 m Route
Auferstehung
Thanatos
Niesen Wilhelm Joseph

697 m Route
Thanatos
Puto
Schwanthaler Franz Jakob
1810

697 m Route
Puto
Herzogspitalstraße 7
697 m Route
Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln
Psyche
Schwanthaler Franz Jakob
1807

698 m Route
Psyche
Paulus
Stiglmaier Johann Baptist

698 m Route
Paulus
Eulenbrunnen
Henselmann Josef
1958
Unteranger 2
698 m Route
Eulenbrunnen
Blumenstraße 28
702 m Route
Georg C. Marshall
Supraporte
Lacher Max

707 m Route
Supraporte
Unterer Anger 2
709 m Route
Maria Theresia von Jesu Gerhardinger
Heinrich von Breslau
Halbig Johann von
1831

710 m Route
Heinrich von Breslau
Herzogspitalstraße 5
712 m Route
Barthsches Seelhaus
Sankt-Jakobs-Platz
715 m Route
Decxkenfresko - Sankt Jakob am Anger
Herzogspitalstraße 12
716 m Route
Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew
Jakobsplatz
717 m Route
Denkmal - Karolina Gerhardinger
Sankt-Jakobs-Platz
719 m Route
Fresko - Johannes der Täufer
Müllerstraße 11
726 m Route
Franz Stelzhammer
Sankt-Jakobs-Platz
730 m Route
Bronzeportal des Angerklosters
St. Jakobus
Rückel Anton
1956
Sankt-Jakobs-Platz 2
731 m Route
St. Jakobus
Moriskentänzer
Baumgartner Josef
1972
Sendlinger Straße
733 m Route
Moriskentänzer
Sendlinger Straße 75
734 m Route
Hackerbräu
Kreuz
Henselmann Josef Alexander
Jakobsplatz
736 m Route
Kreuz
Speaking Germany
Lifschitz Sharone
2004
Sankt-Jakobs-Platz 16
739 m Route
Speaking Germany
Sankt-Jakobs-Platz
740 m Route
Archäologie München - Tafel 13
Legend
Hirst Damien
2011

741 m Route
Legend
Bayerstraße
743 m Route
Gedenktafel - Kurt Eisner
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Brandenburg Ulla von
2017
Dultstraße
747 m Route
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Müllerstraße 18
750 m Route
Graf von Platen
Gang der Erinnerung
Soanca-Pollak Georg
2006
Sankt-Jakobs-Platz
755 m Route
Gang der Erinnerung
Sankt-Jakobs-Platz
756 m Route
Sankt-Jakobs-Platz Brunnen
Wasserträgerinnen
Wrede Christian
1955
Müllerstraße 18
756 m Route
Wasserträgerinnen
Bayerstraße 15
758 m Route
Mathäser-Bräu
Bayerstraße 21
759 m Route
Rheinhof
Altheimer Eck 15
761 m Route
Altheimer Eck
Brunnen Bavariaring
Köhlmann Horst
1970
Bavariaring 16
761 m Route
Brunnen Bavariaring
Sankt-Jakobs-Platz
764 m Route
Zehn Gebote
Müllerstraße 5
764 m Route
Revolution - Regierungssoldaten
Richard Strauss
Hart Franz
1963
Altheimer Eck 16
765 m Route
Richard Strauss
Altheimer Eck
765 m Route
Richard Strauss
Schalen-Brunnen
Friederichsen Roland
1970
Karlsplatz
766 m Route
Schalen-Brunnen
Altheimer Eck 15
767 m Route
Theobald Böhm
Altheimer Eck 15
767 m Route
Damenstift
unsichten
Kunz Dieter
2001
Klenzestraße 48
769 m Route
unsichten
Kruzifix im Campo Santo
Halbig Johann von
1850

770 m Route
Kruzifix im Campo Santo
Neuhauser Straße
785 m Route
Karls-Thor
Sankt-Jakobs-Platz
787 m Route
Nie wieder ist jetzt
Neuhauser Straße
788 m Route
Hofnarr Prangerl
Sankt-Jakobs-Platz
788 m Route
Regenbogenbank
Kar-Heinrich-Ulrichs-Platz
790 m Route
Bordsteinplakette
Sankt-Jakobs-Platz 1
792 m Route
16. „Bayern – Kunst und Kultur“
Herbert Jensen
Oppenrieder Karl
1972
Neuhauser Straße
792 m Route
Herbert Jensen
Sankt-Jakobs-Platz
793 m Route
Schwedenstein
Springbrunnen am Stachus
Winkler Bernhard
1972
Karlsplatz
796 m Route
Springbrunnen am Stachus
Fischbrunnen-Figuren
Knoll Konrad
1865

797 m Route
Fischbrunnen-Figuren
Neuhauser Straße
797 m Route
Kapellmeister Sulzbeck
Neuhauser Straße
797 m Route
Franz Xaver Krenkl
Neuhauser Straße 33
799 m Route
Gottfried Keller
Blumenstraße
799 m Route
Christophorus
Karlsplatz
800 m Route
Neuhauser-Thor
Thalkirchnerstraße
800 m Route
Kriegergedenktafel
Adlzreiterstraße 12
800 m Route
Gedenktafel - Albert Einstein
Der Bausatz
Seibert Georg
1985
Kapuzinerstraße 26 26
802 m Route
Der Bausatz
Brunnenbuberl
Gasteiger Mathias
1895
Neuhauser Straße 20
806 m Route
Brunnenbuberl
Müllerstraße 5
807 m Route
Gedenktafel  - Geiselopfer
Harmonia
Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar
1905
Neuhauser Straße
817 m Route
Harmonia
Sankt-Jakobs-Platz
817 m Route
Pyramide aus Steinkugeln
Hammonia
Düll Heinrich
1904
Neuhauser Straße 18
818 m Route
Hammonia
Hanse-Koggen
Düll Heinrich
1904
Neuhauser Straße 18
818 m Route
Hanse-Koggen
Neuhauser Straße 18
821 m Route
Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger
Justus von Liebig
Wagmüller Michael
1873

822 m Route
Justus von Liebig
Schutzengel
Günther Ignaz
Neuhauser Straße
824 m Route
Schutzengel
Eulen am Stadtmuseum
Rauch Ernst Andreas
1961
Oberanger
826 m Route
Eulen am Stadtmuseum
Sebastiansplatz
829 m Route
Gedenktafel für Carl Spitzweg
Sebastiansplatz 12
830 m Route
Käuzchen-Brunnen
Süddeutsche Zeitung
Reidel Karl
1994
Hofstatt
835 m Route
Süddeutsche Zeitung
Hofstatt
835 m Route
Gedenktafel - Dr. Fritz Gerlich
Hofstatt
835 m Route
Gedenktafel - Der gerade Weg
Pater Rupert Mayer
Kalckreuth Barbara von
Neuhauser Straße
836 m Route
Pater Rupert Mayer
Myrthenbrunnen
Elsässer Hubert
1983
Schützenstraße 12
836 m Route
Myrthenbrunnen
Bronzerelief
Gasteiger Mathias
1895

840 m Route
Bronzerelief
Neuhauser Straße 51
844 m Route
Akademie der Wissenschaften
Neuhauser Straße 8
845 m Route
Alte Akademie Gedenktafel III
Wassernixen-Brunnen
Schwarzkopf Andreas
1965
Sankt-Jakobs-Platz 1
847 m Route
Wassernixen-Brunnen
Sankt-Jakobs-Platz
848 m Route
Ein-Mann-Bunker
Adler mit Reiher
Seidler Julius
Schützenstraße
851 m Route
Adler mit Reiher
Sendlinger Straße 4
852 m Route
Johann Sebastian Senser
Johann Wolfgang von Goethe
Widnmann Max von
1869
Karlsplatz
852 m Route
Johann Wolfgang von Goethe
Sankt-Jakobs-Platz
853 m Route
Gitter zur Hauptsynagoge
Sendlinger Straße 86
853 m Route
Rappeneck
Sendlinger Straße
853 m Route
Himmelschäffler-Haus
Prielmayerstraße
856 m Route
Hinterlist
Relief Fuhrwerk
Seidler Julius
Schützenstraße
857 m Route
Relief Fuhrwerk
Bayerstraße 12
862 m Route
Bayerpostbrunnen
Ebenböckhaus
Nida-Rümelin Rolf
1965
Sendlinger Straße 2
862 m Route
Ebenböckhaus
Richard-Strauss-Brunnen
Wimmer Hans
1962
Neuhauser Straße
863 m Route
Richard-Strauss-Brunnen
Max von Pettenkofer
Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von
1899
Neuhauser Straße 51
869 m Route
Max von Pettenkofer
Neuhauser Straße 8
871 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 1
Neuhauser Straße 8
871 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 2
Plattenmosaik
Geiger Rupprecht
1951
Bahnhofplatz
871 m Route
Plattenmosaik
Prielmayerstraße
873 m Route
Rechtschutz
Hermann-Schmid-Straße
873 m Route
Israelitisches Kranken- und Schwesternheim
Prielmayerstraße
873 m Route
Zwei weibliche Figuren mit Buch
Neuhauser Straße 11
874 m Route
Pschorr-Bräu
Neuhauser Straße 11
874 m Route
Pschorr-Bräu
Merkur
Ungerer Jakob
Prielmayerstraße
875 m Route
Merkur
Sendlinger Straße 2
875 m Route
Sigi Sommer (Der Spaziergänger)
Prielmayerstraße
875 m Route
Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten
Stadtansicht
Gsaenger Angela
1964
Rosental 16
876 m Route
Stadtansicht
Prielmyerstraße
876 m Route
Justitia - Gerechtigkeit
Fragmente vom Siegestor
Henkel Gabriele
1995
Nieserstraße
876 m Route
Fragmente vom Siegestor
Bahnhofsplatz 1
876 m Route
Heinrich Gerber
Prielmayerstraße
877 m Route
Zwei weibliche Figuren
Kronos
Rümann Wilhelm von
Prielmayerstraße
879 m Route
Kronos
Kaufhaus Uhlfelder
Oppenrieder Karl
1964
Rosental 16
880 m Route
Kaufhaus Uhlfelder
Rechtshilfe
Rümann Wilhelm von
Prielmayerstraße
881 m Route
Rechtshilfe
Prielmayerstraße
881 m Route
Wahrheit
Thalkirchnerstraße 17
884 m Route
Kriegerdenkmal
Prielmayerstraße
884 m Route
Pater Rupert Mayer
Sendlinger Straße 2
884 m Route
Ebenböck-Haus
Forschung
Dennerlein Thomas
Prielmayerstraße
886 m Route
Forschung
Prielmayerstraße
886 m Route
Geschwister Scholl
Prielmayerstraße
887 m Route
Gedenktafel - Weiße Rose
Neuhauser Straße 6
887 m Route
Ahnentafel des Hauses Wittelsbach
Bayerisches Wappen
Pallago Carlo
1599
Neuhauser Straße 23
887 m Route
Bayerisches Wappen
Freispruch
Zumbusch Julius
Prielmayerstraße
888 m Route
Freispruch
Legislative
Waderé Heinrich
Karlsplatz
888 m Route
Legislative
Strafe
Zumbusch Julius
Prielmayerstraße
890 m Route
Strafe
Prälat-Zistl-Straße 8
891 m Route
Taschenturm
Neuhauser Straße 52
893 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Prielmayerstraße
893 m Route
Selbsterkenntnis
Friedfertigkeit
Weissenfels Edwin
Prielmayerstraße
893 m Route
Friedfertigkeit
Thalkirchnerstraße 17
894 m Route
Kriegerdenkmal
Exekutive
Waderé Heinrich
Karlsplatz
895 m Route
Exekutive
Am Einlaß 1
895 m Route
Einlaßtor
Weihwasserengel
Gerhard Hubert
1593
Neuhauser Straße
896 m Route
Weihwasserengel
Neuhauser Straße
897 m Route
Kriegerdenkmal
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Zenettistraße
897 m Route
Schlachthof - Relief
Neuhauser Straße
898 m Route
Kantelaber
Prielmayerstraße
898 m Route
Justizpalast
Geöffnete Granite II
Gerhart Nikolaus
1992
Bayerstraße
900 m Route
Geöffnete Granite II
Prielmayerstraße
901 m Route
Schreibkunst
Christus Salvator
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Christus Salvator
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Otto (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Theodo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Theodovalde (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Tassilo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Otto I. von Wittelsbach
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Kaiser Karl der Große
Herzog Albrecht IV. der Weise
Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Rupprecht von der Pfalz
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Herzog Albrecht V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Herzog Albrecht V.
Herzog Wilhelm V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Herzog Wilhelm V.
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Kaiser Karl V. von Habsburg
Erzengel Michael
Gerhard Hubert
1588
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Erzengel Michael
Neuhauser Straße 52
902 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Redekunst
Hirt Johann Christian
Prielmyerstraße
906 m Route
Redekunst
Pettenbeckstraße 6
910 m Route
Maria von Pettenbeck
Ruffini-Turm
Wahler Karl
Pettenbeckstraße
912 m Route
Ruffini-Turm
St. Pauls-Platz
917 m Route
Gedenktafel - St. Paul
Ruffinihaus
Seidler Julius, Widmer Philipp
Sendlinger Straße 1
917 m Route
Ruffinihaus
Rindermarkt 18
918 m Route
Ruffiniturm
Kaufingerstraße 15
918 m Route
Ettaler Klosterhof
Sankt-Pauls-Platz 11
919 m Route
Paulskirche - Gedenktafel
Neuhauser Straße
919 m Route
St. Michael
Rindermarkt
920 m Route
Ruffini-Turm
St. Pauls Platz 11
921 m Route
Kriegerdenkmal
Gedenktafel - Clemensschlössl
Hüls Arthur von
1906
Elisenstraße 1
923 m Route
Gedenktafel - Clemensschlössl
Sitzender Keiler
Mayer Martin
1960
Neuhauser Straße 2
928 m Route
Sitzender Keiler
Zierbrunnen
Mayerle Manfred, Sobeck Andreas
1977

931 m Route
Zierbrunnen
Prielmayerstraße
932 m Route
Anklage
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2015
Rindermarkt
932 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Neuhauser Straße 2
933 m Route
Gedenktafel - Augustinerkirche
Gedenktafel - Schöner Turm
Vezerfi-Clemm Carl
1983
Kaufingerstraße 28
933 m Route
Gedenktafel - Schöner Turm
Verteidigung
Hess Anton
Prielmayerstraße
934 m Route
Verteidigung
Waller
Nageler Claus
1982
Neuhauser Straße 2
935 m Route
Waller
Kaufingerstraße
937 m Route
Kaufingertor
Bayerstraße
937 m Route
Brunnen
Roland
Flossmann Josef
Prielmayerstraße
937 m Route
Roland
Rindermarkt-Brunnen
Henselmann Josef
1964
Rindermarkt
938 m Route
Rindermarkt-Brunnen
Milderung
Gamp Ludwig
Prielmayerstraße
939 m Route
Milderung
Konrad-Dreher-Brunnen
Waderé Heinrich
1994
Maxburgstraße
940 m Route
Konrad-Dreher-Brunnen
Beweis
Gamp Ludwig
Prielmayerstraße
940 m Route
Beweis
St.-Pauls-Brunnen
Nageler Claus
1989
St.-Pauls-Platz
941 m Route
St.-Pauls-Brunnen
Elisenstraße
941 m Route
HONESTE VIVE
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830
Neuhauser Straße
942 m Route
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Prielmayerstraße
943 m Route
Rechtsmacht
Standfigur - Prinzregent Liutpold
Rümann Wilhelm von
1897
Prielmayerstraße
943 m Route
Standfigur - Prinzregent Liutpold
Rosenstraße
944 m Route
Am Roseneck
Gedenkstein - Hauptsynagoge
Peters Herbert
1969
Herzog-Max-Straße
944 m Route
Gedenkstein - Hauptsynagoge
NEMINEM LAEDE
Christ F.
Elisenstraße
944 m Route
NEMINEM LAEDE
Prielmayerstraße
946 m Route
Rechtsstärke
Neuhauser Straße 23
946 m Route
Gruftplatte Herzog Wilhelm V.
Prälat-Zistl-Straße 4
947 m Route
Schifferthor
SUUM CUIQUE TRIBUE
Gasteiger Mathias
Elisenstraße
947 m Route
SUUM CUIQUE TRIBUE
Graffito-Denkmal für Georg Elser
Köhler Mathias, Müller Markus
Bayerstraße
948 m Route
Graffito-Denkmal für Georg Elser
Neuhauser Straße 52
950 m Route
Wolfgang Miller
Maria Magdalena
Reichle Hans
1595
Neuhauser Straße 23
952 m Route
Maria Magdalena
Rosenstraße 6
956 m Route
Rosen-Apotheke
Rosenstraße 8
956 m Route
Rosen-Eck
Augustinerstock
Fischer Theodor
1913
Ettstraße 2
957 m Route
Augustinerstock
Kandelaber
Palagio Carlo die Cesare del
1597
Neuhauser Straße 23
958 m Route
Kandelaber
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Wandinger Herman
1957
Gärtnerplatz / Klenzestraße
959 m Route
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Prielmayerstraße
961 m Route
Freier Wille
Freies Recht
Bernauer Franz Xaver
Prielmayerstraße
961 m Route
Freies Recht
Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten
Herigoyen Emanuel Joseph von
1812
Sophienstraße
965 m Route
Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten
Vorfreude
Hohmann Sabrina
2005
Stielerstraße 6
969 m Route
Vorfreude
Kaufingerstraße 7
970 m Route
Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd
Denkmal Sinti und Roma
Gažiová Ladislava
2023
Frauenplatz
970 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Heilige Barbara
Hoene Max
1954
Kaufingerstraße 23
971 m Route
Heilige Barbara
Maxburgstraße 4
972 m Route
Engel mit Weltkugel
Rindermarkt 5
977 m Route
Drei Rosen
Stielerstraße 6
977 m Route
Gedenktafel für das Bombensuchkommando
Schusterhaus
Lippl Robert
1973
Rosenstraße
981 m Route
Schusterhaus
Kaufingerstraße 7
982 m Route
Pesthaus
Maxburgstraße
983 m Route
Otto (Agilofinger)
Thalia
Widnmann Max von
1869
Gäertner
984 m Route
Thalia
Maxburgstraße
986 m Route
Theodo (Agilofinger)
Leo von Klenze
Brugger Friedrich
1867
Gärtnerplatz
986 m Route
Leo von Klenze
Gärtnerplatz 3
987 m Route
Büste der Komponisten Jaques Offenbach
Karl-Valentin-Brunnen
Rauch Ernst Andreas
1953
Viktualienmarkt
993 m Route
Karl-Valentin-Brunnen
Liebfrauengasse
994 m Route
Liebfrauengäßchen
Totem
Fischer Frank
2024
Elisenstraße
996 m Route
Totem
Maxburgstraße
997 m Route
Gedenktafel - Maltheser

Entfernung Straße Name Von Bis Route
306 m Mathildenstraße 8 Lebensborn e.V. 0 1944
359 m Schillerstraße 35 Marc Franz 1880 0
390 m Schillerstraße 31 Graf Oskar Maria 1911 0
427 m Beethovenstraße 8 Utz Jenny 1914 1925
437 m Sendlinger Straße 75 Pschorr (Familie) 0 0
444 m Landwehrstraße 10 Hebbel Friedrich 1938 1939
450 m Sendlingerstraße 76 Faberbräu 0 0
469 m Pestalozzistraße 40 Gewerkschaftshaus 1912 0
502 m Kaiser-Ludwig-Platz 5 Utz Jenny 1933 1934
596 m Schwanthalerstraße 35 Kunsthandel Maurer 0 0
609 m Sendlinger Straße 30 Ende Michael 1987 1995
647 m Hackenstraße 7 Heine Heinrich 1827 1828
672 m Sendlinger Straße 23 Walleshausen Johann 1775 1800
677 m Herzogspitalstraße 13 Brentano Clemens 1840 1842
681 m Hackenstraße 10 Straub Johann Baptist 0 0
686 m Hackenstraße 8 Doll Anton 0 0
698 m Hackenstraße 5 Feuchtwanger Lion 1908 0
708 m Oberanger 11 Günther Ignaz 0 0
710 m Hackenstrasse 1 1 Destouches Franz von 1841 1844
735 m Herzogspitalstraße 18 Sustris Friedrich 0 0
745 m Jahnstraße 46 Schmid Eduard 1914 1933
745 m Landwehrstraße 77 Strathmann Carl 0 0
751 m Altheimer Eck 15 Böhm Theobald 0 0
782 m Mittererstraße 6 Maurer Karl 1906 0
794 m Adlzreiterstraße 12 Einstein Albert 1886 1894
818 m Hofstatt 5 Der gerade Weg 0 0
843 m Hermann-Schmid-Straße 5 Krankenheim der Israelitischen Kultusgemeinde 0 1942
851 m Färbergraben 31 Schaidenreisser Simon 0 0
865 m Luitpoldstraße 3 Hebbel Friedrich 1836 1836
900 m Fürstenfelder Straße 8 Ringseis Johann Nepomuk 0 0
902 m Fürstenfelder Straße 8 Cornelius von Peter 0 0
906 m Fürstenfelder Straße 8 Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
910 m Prielmayerstraße 10 Feuchtwanger Lion 1914 1915
940 m Corneliusstraße 12 Geschäftsstelle der DAP 1920 1923
951 m Bavariaring 10 Seidl Emanuel von 0 0
960 m Kaufingerstraße 26 Landauer Kurt 0 0
982 m Kaufingerstraße 7 Göschl Heinrich 0 0
989 m Rosenstraße 11 Brentano Bettina 0 0