Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide.
Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
München-Maxvorstadt * Im Anschluss an ein Jazzkonzert kommt es an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen, als nach dem Ende des Konzerts in der Aula der Universität zahlreiche Konzertbesucher die Musiker auffordern, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen.
Als die mit Buhrufen begrüßte Polizei eintrifft, kommt es zu Rangeleien und zwei Festnahmen. Die Polizei wird von den Protestierern durch eine Blockade am Wegfahren gehindert. Dabei werden auch die Reifen des Einsatzwagens zerstochen.
Die bedrängten Polizisten rufen Verstärkung, die mit zwei Funkstreifenwagen, dem Kleinen und Großen Überfallkommando sowie dem Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule am Ort der Auseinandersetzung eintrifft. Der Polizeimacht gelingt es an diesem Abend die Menge zu zerstreuen. Es kommt zu weiteren sieben Festnahmen. Die so Festgesetzten werden alle wegen Auflauf und Landfriedensbruch angezeigt.
Dieses Geplänkel geht als „Unikrawall“ in die Geschichte ein.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.
München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht.
Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.
Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt.
München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.
München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt.
München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.
München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.
München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.
München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken.
Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.
München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt.
Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“.
München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher.
Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.
München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.
Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.
München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen.
Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.
München-Maxvorstadt * Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
Die „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.
Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt.
München-Maxvorstadt * Das Valentin-Karlstadt-Bühnenstück „Das Christbaumbrettl“ bleibt als „einaktiger Scherz“ weiterhin im Programm der Münchener Kammerspiele in der Augustenstraße 89 und wird zwischen dem 5. und 15. Oktober 1922 noch viermal in den legendären Nachtvorstellungen aufgeführt.
München-Maxvorstadt • Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.
Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.
Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert.
München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“.
Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.
München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen in der Augustenstraße 89. Das Stück erlebt 284 Vorstellungen.
München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.
München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.
Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.
München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen.
München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann.
München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht.
München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.
München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet.
Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen.
München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen.
München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.
München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.
München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.
Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
München-Schwabing * Freitag. Die Schwabinger Krawalle gehen weiter. Ab 21 Uhr laufen „unzählige junge Leute [...] immer weiter in die Fahrbahn hinein“ und blockieren damit die Leopoldstraße. Nach Beschwerdeanrufen trifft die Polizei ein.
Der Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und der Polizeipräsident Manfred Schreiber sprechen mit den Protestierenden. Letztlich werden sie aber von den 10.000 Anwesenden niedergeschrieen und ausgepfiffen, weshalb es zur zweiten gewaltsamen Räumung der Leopoldstraße kommt.
Die Auseinandersetzungen dauern bis in die frühen Morgenstunden an. Laut Polizeibericht kommen über 100 Polizisten zum Einsatz, die 24 Protestierer festnehmen und vier weitere nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße.
München-Maxvorstadt * Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt. Der Wehrmachtsgeneral a.D. Dietrich von Saucken lobt dabei die Eigenschaft der „Deutschen Soldatenpferde“ und die sich daraus ergebenden Charaktereigenschaften: „Fromm, willig und ausdauernd bis zum letzten Atemzug“, lautet seine Analyse.
Der Entwurf zu dem überlebensgroßen, ungesattelten Bronzepferd stammt von dem Bildhauer Bernhard Bleeker, der schon den toten Soldaten im Kriegerdenkmal im Hofgarten geschaffen hat.
München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.
Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.10 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.11 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.14 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.14 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.15 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.15 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.20 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.24 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.24 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.24 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.26 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.29 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.29 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.29 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.31 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.32 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.32 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.32 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.32 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.32 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.33 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.34 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.35 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.36 | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 0.37 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.37 | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | |||
| 0.37 | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 0.37 | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | ||
| 0.38 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.38 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.38 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.38 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.39 | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 0.39 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.39 | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | |||
| 0.39 | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | |||
| 0.40 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.40 | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | ||
| 0.40 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.41 | Schellingstraße 33 | Marc Franz | |||
| 0.41 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.42 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.42 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.42 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.43 | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 0.44 | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 0.44 | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | |||
| 0.46 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.46 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.46 | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | ||
| 0.48 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.48 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.49 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | |||
| 0.49 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.50 | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | |||
| 0.51 | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 0.51 | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | |||
| 0.52 | Türkenstraße 52 | Endell August | |||
| 0.52 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.55 | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 0.56 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.57 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.58 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.58 | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 0.59 | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | |||
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.60 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.60 | Heßstraße 34 | Pension Fuchs | |||
| 0.60 | Luisenstraße 62 | May Karl | |||
| 0.60 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.60 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.60 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.60 | Heßstraße 34 | Klages Ludwig | 1893 | ||
| 0.61 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.61 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.61 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.61 | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 0.61 | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.62 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.62 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.62 | Schellingstraße 92 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.62 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.63 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.63 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.63 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.63 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.63 | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 0.63 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.63 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.64 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.65 | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | |||
| 0.65 | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.65 | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 0.65 | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | ||
| 0.65 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.65 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.66 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.67 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.68 | Heßstraße 46 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.68 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.68 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.68 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.70 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.70 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.71 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.71 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.71 | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | |||
| 0.71 | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | |||
| 0.71 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.71 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.72 | Zieblandstraße 23 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.72 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.72 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.72 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.72 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.73 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.73 | Amalienstraße 25 | Café Stefanie | |||
| 0.74 | Ludwigstraße 18 | Scheffel Joseph Viktor | |||
| 0.74 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.74 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.74 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.75 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.75 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.75 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.75 | Ludwigstraße 18 | Gärtner Friedrich von | 1914 | ||
| 0.75 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.75 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.76 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.77 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.77 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.77 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.78 | Kaulbachstraße 41 | Bierbaum Otto Julius | |||
| 0.78 | Heßstraße 35 | Drexler Franz | 1899 | ||
| 0.78 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.78 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.79 | Theresienstraße 106 | Kubin Alfred | |||
| 0.79 | Theresienstraße 106 | Heuss Theodor | |||
| 0.80 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.80 | Theresienstraße 9 | Schmeller Johann Andreas | 1836 | 1852 | |
| 0.80 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.81 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.81 | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | |||
| 0.81 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.81 | Kaulbachstraße 35 | Huch Ricarda | |||
| 0.81 | Kaulbachstraße 35 | Dauthendey Max | |||
| 0.81 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.82 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.82 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.82 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.83 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.83 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.84 | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 0.87 | Georgenstraße 105 | Mühsam Erich | 1915 | 1919 | |
| 0.88 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.88 | Fürstenstraße 6 | Rheinberger Joseph | 1867 | 1901 | |
| 0.88 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.89 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.89 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.89 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.89 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.89 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.89 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.90 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.90 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.90 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.91 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.91 | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 0.92 | Agnesstraße 48 | Holthusen Hans Egon | 1950 | ||
| 0.92 | Agnesstraße 48 | Leitl Ludwig | |||
| 0.92 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.92 | Theresienstraße 63 | Diefenbach Karl Wilhelm | |||
| 0.92 | Kaulbachstraße 15 | Kaulbach Friedrich August von | |||
| 0.92 | Kaulbachstraße 15 | Wagner Adolf | |||
| 0.92 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.93 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.94 | Barer Straße 19 | Montez Lola | 1847 | 1848 | |
| 0.94 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.94 | Augustenstraße 75 | Georg Busch | 1891 | 1909 | |
| 0.95 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.95 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.96 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.96 | Gabelsbergerstraße 51 | Lenin Iljitsch Uljanow | |||
| 0.96 | Ludwigstraße 13 | Reichsbank-Hauptstelle | 1945 | ||
| 0.96 | Ludwigstraße 13 | Elisabeth von Österreich-Ungarn | 1837 | 1854 | |
| 0.96 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.97 | Königinstraße 25 | Ziegler Klara | |||
| 0.97 | Kaulbachstraße 12 | Augsburg Anita | |||
| 0.97 | Kaulbachstraße 12 | Pfülf Toni | 1933 | ||
| 0.98 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.98 | Kaulbachstraße 10 | Kaulbach Wilhelm von | |||
| 0.98 | Kaulbachstraße 10 | Troost Paul Ludwig | 1912 | 1934 | |
| 0.99 | Schönfeldstraße 4 | Dülfer Martin | |||
| 1.00 | Agnesstraße 54 | Spengler Oswald | 1914 | 1925 |