Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Name | Olga Legat (geb. Morck) |
---|---|
geboren | 15.2.1878 [Bad Kissingen] |
gestorben | [Piaski] [Ermordet] |
Religion | Jüdisch |
Opfergruppe | Juden |
Straße | Ohmstraße 11 |
Art | Rückkehr der Namen |
Erinnerungsprojekt | BR - Rückkehr der Namen |
Verlegung | 11.04.2024 – 11.04.2024 |
Lat/Lng | 48.153879618378,11.585488069316 |
Olga Legat, geb. Morck, kam am 15.02.1878 zur Welt. Sie heiratete 1912 den Ministerialrat im Bayrischen Finanzministerium August Legat und bekam eine Tochter. Die Familie lebte in der Franz-Joseph-Str. 7. Ihr Ehemann August Legat wurde wegen der jüdischen Herkunft seiner Frau von den Nationalsozialisten so bedrängt und mit Entlassung aus dem Amt bedroht, dass er, um die Pension für Frau und Tochter zu retten, 1937 Suizid beging. 1939 musste Olga Legat in Gemeinschaftswohnungen in der Ohmstr. 11, später in der Brienner Str. 8 ziehen. Sie wurde 1939 gezwungen, ihre Wertsachen abzugeben. Am 04.04.1942 wurde die 64-Jährige in das Ghetto Piaski deportiert; wo und wann sie ermordet wurde, ist nicht bekannt.
Text von: |