Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Name | Margot Herrmann |
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geboren | 23.3.1921 [Augsburg-Kriegshaber] |
deportiert | 2.4.1942 [Deportation nach Piaski] |
Religion | Jüdisch |
Opfergruppe | Juden |
Straße | Barerstraße 27 |
Art | Rückkehr der Namen |
Erinnerungsprojekt | BR - Rückkehr der Namen |
Verlegung | 11.04.2024 – 11.04.2024 |
Lat/Lng | 48.147803351666,11.571304392933 |
Margot Herrmann wurde 1921 in Augsburg geboren und wuchs im Bismarckviertel auf. Sie besuchte die katholische Volksschule St. Elisabeth. Neben der Schule genoss sie ihre Freizeit im jüdischen Sportverein "Private Tennisgesellschaft Augsburg", der ein wichtiger Rückzugsort für die zunehmend ausgegrenzte jüdische Jugend war. Im Jahr 1939 verzichtete sie darauf, mit einem "Kindertransport" nach England auszureisen und blieb bei ihren Eltern. 1941 wurde Margot Herrmann zur Zwangsarbeit in der Ballonfabrik Augsburg gezwungen. Am 02.04.1942 verschleppten die Nationalsozialisten Margot Herrmann, ihre Eltern und ihre Schwester nach Piaski (Poen). Alle wurden ermordet. Text von: Gregor Eichfeld |