Stolpersteine & Erinnerungszeichen in München

Name Gottlieb Früh
geboren 13.6.1876 [Hallerndorf, Kr. Forchheim]
deportiert 15.7.1942 [aus München nach Theresienstadt]
gestorben 20.2.1944 [Theresienstadt] [ermordet]
Religion Jüdisch
Opfergruppe Juden
Beruf Kaufmann
Straße Schellingstraße 106
Art Rückkehr der Namen
Erinnerungsprojekt BR - Rückkehr der Namen
Verlegung 11.04.2024 – 11.04.2024
Lat/Lng 48.1534819,11.5651693

Gottlieb Früh, geb. am 13.06.1876, lebte mit seiner Frau Elisabeth Früh, geb. Kratz und Sohn Anton zeitweise in der Schellingstr. 106. Mit dem Beginn der NS-Herrschaft wurde Gottlieb Früh als Jude verfolgt. Seine Ehe mit einer „nichtjüdischen“ Frau wurde als sogenannte „Mischehe“ eingestuft und hatte weitere Schikanen zur Folge. Das von Früh geführte Gewerbe, eine Provisionsvertretung für elektrotechnische Artikel, wurde im Dezember 1938 abgemeldet. Am 15.07.1942 wurde der mittlerweile geschiedene Gottlieb Früh ins Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 20.02.1944 ermordet. Von den 50 Personen des Transportes II/15 von München nach Theresienstadt überlebten nur acht die Shoah.  

Text von: Lisa Berchtold
BR - Rückkehr der Namen

Online-Gedenkbuch der Münchner Juden



I.M. Hofsattler und Hofwagenfabrikant