Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Name | Gottlieb Früh |
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geboren | 13.6.1876 [Hallerndorf, Kr. Forchheim] |
gestorben | 20.2.1944 [Theresienstadt] [Ermordet] |
Religion | Jüdisch |
Opfergruppe | Juden |
Beruf | Kaufmann |
Straße | Schellingstr. 106 |
Art | Sonstige |
Lat/Lng | 48.1534819,11.5651693 |
Personen | Früh Gottlieb |
Rückkehr der Namen
Gottlieb Früh, geb. am 13.06.1876, lebte mit seiner Frau Elisabeth Früh, geb. Kratz und Sohn Anton zeitweise in der Schellingstr. 106. Mit dem Beginn der NS-Herrschaft wurde Gottlieb Früh als Jude verfolgt. Seine Ehe mit einer „nichtjüdischen“ Frau wurde als sogenannte „Mischehe“ eingestuft und hatte weitere Schikanen zur Folge. Das von Früh geführte Gewerbe, eine Provisionsvertretung für elektrotechnische Artikel, wurde im Dezember 1938 abgemeldet. Am 15.07.1942 wurde der mittlerweile geschiedene Gottlieb Früh ins Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 20.02.1944 ermordet. Von den 50 Personen des Transportes II/15 von München nach Theresienstadt überlebten nur acht die Shoah.Quelle: Am 11. April wurde in München das Gedenkprojekt Die Rückkehr der Namen durchgeführt. Veranstaltet vom Bayerischen Rundfunk und unterstützt durch das Kulturreferat der Stadt, erinnerte es an 1.000 Münchnerinnen und Münchner, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden.
Gottlieb Früh, geb. am 13.06.1876, lebte mit seiner Frau Elisabeth Früh, geb. Kratz und Sohn Anton zeitweise in der Schellingstr. 106. Mit dem Beginn der NS-Herrschaft wurde Gottlieb Früh als Jude verfolgt. Seine Ehe mit einer „nichtjüdischen“ Frau wurde als sogenannte „Mischehe“ eingestuft und hatte weitere Schikanen zur Folge. Das von Früh geführte Gewerbe, eine Provisionsvertretung für elektrotechnische Artikel, wurde im Dezember 1938 abgemeldet. Am 15.07.1942 wurde der mittlerweile geschiedene Gottlieb Früh ins Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 20.02.1944 ermordet. Von den 50 Personen des Transportes II/15 von München nach Theresienstadt überlebten nur acht die Shoah.