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Münchner Zeitensprünge

1890 - Franz von Lenbachs Residenz ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Franz von Lenbachs Residenz an der Luisenstraße 33 ist fertiggestellt.

24. 6 1892 - Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

München - München-Maxvorstadt * Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf. Sie wohnen in der Künstlerresidenz Franz von Lenbachs.

1926 - Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen

<p><em><strong>München-Maxvorstadt</strong></em> * Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa&nbsp;in der Luisenstraße 35 beginnen.</p>

7. 5 2013 - Das Lenbachhaus wird wieder eröffnet

München-Maxvorstadt * Das Lenbachhaus wird nach einem umfänglichen und aufwändigen Umbau wieder eröffnet.

1846 - Der endgültige Auftrag für den Bau der Propyläen am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Leo von Klenze erhält den endgültigen Auftrag für den Bau der Propyläen,am Königsplatz.

7 1950 - Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet

München-Maxvorstadt * Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 3 wird in Anlehnung an das Eckhaus an der Brienner Straße als Verwaltungsgebäude errichtet.

6. 9 1909 - Die Familie Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

München-Maxvorstadt * Die Familie von Joseph Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7. Das repräsentative Anwesen verfügt über zwölf Zimmer und fünf Kammern. Zum Haushalt gehören zudem zwei Dienstbotinnen, wie es in wohlhabenden Bürgerfamilien der Zeit üblich ist. Joseph Schülein lebt hier bis zu seinem Tod am 9. September 1938.

9. 9 1938 - Der Brauereiunternehmer Joseph Schülein stirbt

München-Maxvorstadt * Joseph Schülein, Gründer der Unionsbrauerei und einer der prägenden Münchner Brauereiunternehmer seiner Zeit, stirbt im Alter von 84 Jahren in München. Mit ihm verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die die Entwicklung der Münchner Brauwirtschaft über Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet hat.

Nach 1946 - Die Richard-Wagner-Straße 7 wird an die Familie Schülein zurückgegeben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 7 geht nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wieder in den Besitz der Erbengemeinschaft Schülein über. Die Rückgabe ist Teil der Wiederherstellung von Eigentumsrechten, die der Familie durch die Verfolgungs- und Enteignungspolitik des NS-Regimes entzogen worden waren. 

1905 - Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Das „Rentier-Ehepaar“ Hanfstängl ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.

1904 - Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Dem Kaufmanns-Ehepaar Held gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9.

1986 - Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert.

1956 - Die Richard-Wagner-Straße 11 geht an die rechtmäßigen Erben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird an die rechtmäßigen Erben Dr. Walter und Nelly Zeckendorf zurückgegeben.

1912 - Hermann Heinemann erwirbt die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41

München-Maxvorstadt * Die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 gehört dem Kunsthändler Hermann Heinemann.

Seit 1939 - Büros der Reichsleitung der NSDAP in der Klopfer-Villa

München-Maxvorstadt * In der Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 befinden sich zusätzlich Büros der Reichsleitung der NSDAP.

1. 7 1855 - Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

München * Unter der Leitung des Malers Hermann Dyck nimmt die kunstvereinseigene Zeichnungs- und Modellierschule ihre Tätigkeit auf. Sie wird als Einrichtung des Kunstgewerbevereins gegründet und von der bayerischen Staatsregierung lediglich mit 1.600 Gulden unterstützt. 

3. 7 1869 - Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt. Mit einem Teil des Geldes aus der Erbschaft kauft der Kunstmäzen die Grundstücke an der Brienner Straße 21 und 22.

23. 4 1816 - Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt. 

12. 6 1944 - Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

München-Maxvorstadt * Eine Brandbombe zerstört den Dachstuhl des Hauses Richard-Wagner-Straße 13.

1875 - Der Rentier Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

München-Maxvorstadt * Der Rentier Schäfer lässt ein Haus mit 15 Zimmern an der Brienner Straße 43 für sich und seine Frau Elise sowie zwei weiblichen und drei männlichen Dienstboten erbauen.

1960 - Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich

München-Maxvorstadt * Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich an der Brienner Straße 43 gehört der Süddeutschen Treuhandgesellschaft, von der es später an die Landeshauptstadt München übergeht.

10. 5 1933 - Die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz

München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im Lichthof der Universität München eine „Feier der nationalen Revolution“ statt. Die Festrede hält Kultusminster Hans Schemm. Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen Studentenrechts, ein Treuegelöbnis, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“. Im Anschluss an die Feier beginnt ein Großer Fackelzug. Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.

Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz. Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in Uniform oder dunklem Anzug ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten Feldherrnhalle vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten Königsplatz, wo um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.

Auf dem Rasen vor der heutigen Antikensammlung am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden. Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“. Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer. In Anlehnung an das Wartburgfest verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“

9. 5 1897 - Friedensfeier der Münchner Schuljugend am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Am Vortag der Grundsteinlegung für das Friedensmonument findet die Friedensfeier der Münchner Schuljugend mit 20.000 beteiligten Kindern auf dem Königsplatz statt. 

1846 - Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt die Luisenstraße 33

München-Maxvorstadt * Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt das heutige Anwesen Luisenstraße 33 und baut darauf ein Wohnhaus.

1913 - Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy. 

1916 - Annemarie Schülein wird geboren

München-Maxvorstadt * Annemarie Schülein, die Tochter von Dr. Hermann und Luise „Fanny“ Schülein, kommt zur Welt. 

1914 - Dr. Hermann Schülein lebt in der Richard-Wagner-Straße 17

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein wohnt in einem großzügigen Appartement in der Richard-Wagner-Straße 17. Damit bleibt die Familie Schülein auch weiterhin eng mit der Maxvorstadt verbunden, die zu den bevorzugten Wohnlagen des Münchner Bürgertums zählt. 

2000 - An der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein Studentenwohnheim

München-Maxvorstadt * Auf dem Ruinengrundstück an der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein sechsstöckiges Haus der Technischen Universität München. In dem Wohnheim finden heute bis zu 40 Studenten der TUM Unterkunft.

1922 - Gustav Probst gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt„Rechtsanwalt“ Gustav Probst ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.

5. 10 1830 - Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Endlich kann der Architekt der Glyptothek, Leo von Klenze, den Schlüssel für das Plastiken-Museum an König Ludwig I. übergeben. 

1910 - An der Richard-Wagner-Straße 19 entsteht eine Privatklinik

München-Maxvorstadt * Auf dem Grundstück Richard-Wagner-Straße 19, das zu Baubeginn noch Joseph Schülein gehört, lässt sein Schwiegersohn Dr. med. Alfred Haas eine Privatklinik errichten. Das Gebäude ist äußerlich als repräsentatives Wohnhaus gestaltet und fügt sich in das gehobene Umfeld der Maxvorstadt ein. Alfred Haas ist mit Elsa Schülein, einer Tochter Joseph Schüleins, verheiratet.

29. 4 1903 - Die Familie Schülein zieht in die Richard-Wagner-Straße 18

München-Maxvorstadt * Die Familie Schülein bezieht eine neue Wohnung in der Richard-Wagner-Straße 18. Mit dem Umzug verlegt die Unternehmerfamilie ihren Wohnsitz innerhalb der Maxvorstadt, einem der angesehenen Wohnviertel Münchens. 

6. 5 1919 - 21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

München-Maxvorstadt * Etwa dreißig Mit­glieder des Katholischen Gesellenvereins Sankt-Joseph treffen sich in ihrem Vereinslokal, dem Maxkasino, in der Augustenstraße 41. Dem preußischen Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiment war zuvor von einem Denunzianten mitgeteilt worden, dass dort am Abend eine Versammlung von Rotarmisten stattfindet.

Noch während sich im Kasino die Vereinsmitglieder unterhalten, wird das „Spartakistennest“ von Regierungssoldaten beobachtet und 25 Teilnehmer sowie der Wirt kurz vor 21 Uhr verhaftet.

Die Möglichkeit, gegenüber den Soldaten das Miss­verständnis aufzuklären und sich zu legitimieren, wird von diesen gewaltsam un­terbunden. Erste Gewehrkolbenhiebe gegen die Arretierten und Zurechtweisungen sind die Folge. Mit dem Abmarsch zum Quartier des Alexander-Regiments beginnt der weitere Leidensweg für die Gefangenen, denn bald geht die Begleit­mannschaft dazu über, die angeblichen Spartakisten nicht nur zu beschimpfen, sondern auch mit Pistolen und Gewehren auf sie einzuschlagen.

Nun werden die 26 katholischen Gefangenen in das Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5 gebracht. Im Hof beginnt das eigentliche Massaker. Sechs der Gesellen werden im hinteren Teil des Hofes gegen das Tor eines Schuppens gestoßen. Dann eröffnen die Soldaten mit Gewehren und Pistolen das Feuer, bis alle sechs tot sind. Die verbliebenen zwanzig Kolpinggesellen werden zum Eingang des Kellers geführt. Dort erwischt es einen siebten Gefangenen. Er wird auf den Boden geworfen und mit einem gezielten Pistolenschuss ermordet.

Die Übrigen werden jetzt zur Zielscheibe sadistischer Spiele ihrer Peiniger. Man stößt sie mit Flüchen und Beschimpfungen die Treppe zum Keller hinunter. Dort müssen sie sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen. Dann beginnen die Erschießungen. Auf grauenhafte Weise werden 14 Kolpinggesellen ermordet. Wer nicht durch die Schüsse stirbt, wird mit dem Bajonett erstochen. Manche Gefangene stellen sich tot oder sind bewusstlos.

Nur durch das Eingreifen eines hohen Offiziers wird das Morden beendet. Nach dem Massaker werden 21 Tote in das Pathologische Institut gebracht. Unter den Erschossenen befinden sich zwei Brüderpaare, bei zwei weiteren wird jeweils einer getötet. Zwei Schwerverletzte werden in das Reservelazarett an der Zollstraße eingeliefert. Drei Opfer brauchen keine Krankenhausbehandlung.

Alle Ermordeten sind eingeschriebene Mitglieder der konservativen Bayerischen Volkspartei - BVP. Der Fall wird deshalb vor Gericht ausführlich untersucht. Man ist jedoch von Regierungsseite geneigt, nichts mehr über den Vorfall an die Presse zu geben. Die Folge davon ist, dass die von den Militärbehörden erstellten unwahren Berichte überall, auch im Ausland, Verbreitung finden.

 Ansonsten achten die Zensurbehörden streng darauf, dass keine publikumswirksame Veröffentlichung über das blutige Geschehen unter die Leute kommen können. So wird beispielsweise die Sondernummer der Süddeutschen Illustrierten Kriminal-Zeitung vom November 1919, die darüber berichtet, sofort nach ihrem Erscheinen beschlagnahmt. 

4. 5 1931 - Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße 20/22 wird eröffnet. 

12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.

Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern. 

19. 11 2017 - Die 6. Benefiz-Matinée der SAUBANDE im Münchner Volkstheater

München-Maxvorstadt * Zum sechsten Mal veranstaltet die „SAUBANDE“, der Valentin-Karlstadt-Förderverein, eine Benefiz-Matinée im Münchner Volkstheater.

Es treten auf: Ilse Neubauer, Maria Peschek und Helmut Dauner, Mrs. Zwirbel, Hans Well und die Wellpappn, Bele Turba und Nadia Tamborrini, das „Fünferl“ mit Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Sebi Tramontana und Andreas Koll, Veronika Bittenbinder mit Band, Stefan Noelle, Stephan Zinner, Arthur Senkrecht mit Bastian Pusch am Piano und Holger Paetz sowie die eine oder andere Überraschung.

Die namhaften Künstlerinnen und Künstler geben ihr Bestes, garniert mit valentinschen Spitzen.

19. 3 1857 - Der Sarg der Ex-Königin Therese wird in die Bonifaz-Kirche überführt

<p><strong><em>München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt</em> </strong>* Der Sarg der Ex-Königin Therese wird von der Theatiner-Kirche&nbsp;in die Sankt-Bonifaz-Kirche&nbsp;in eine eigene Gruft unter dem Königsgrab&nbsp;überführt.</p> <p>Der Katafalk der evangelischen Bayernkönigin darf nicht durch die Kirche an ihren Platz getragen werden, weshalb die Stufen am Kirchenportal abgetragen, ein großes Loch in die Außenmauer geschlagen und die sterblichen Überreste der Monarchin&nbsp;in die Gruft geschoben werden.&nbsp;</p>

12. 11 2002 - Der Leichnam der evangelischen Königin Therese wird umgebettet

München-Maxvorstadt * Der inzwischen stark beschädigte Zinksarg - der 1854 verstorbenen und 1857 in die Sankt-Bonifazius-Kirche überführten Königin Therese - wird aus der Gruft geholt und in einen eigens angefertigten Marmorsarkophag an der Rückseite des Königsgrabes abgestellt. 

30. 4 2015 - Das NS-Dokumentationszentrum wird eröffnet

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong> * Das NS-Dokumentationszentrum&nbsp;an der Brienner Straße wird als Lern- und Erinnerungsort&nbsp;eröffnet. An diesem Tag jährt sich die <em>„Befreiung Münchens“</em> vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal.&nbsp;</p>

9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 

8. 7 1938 - Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

München * Martin Bormann, Stabsleiter im Braunen Haus, verlangt die genaue

  • Erfassung jüdischer Hauseigentümer,
  • an Nicht-Juden vermietete Wohnungen von jüdischen Hauseigentümern,
  • an Juden vermietete Wohnungen,
  • eigenen Wohnraum und leerstehende Wohnungen,
     
  • um so eine planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden möglich zu machen,
  • eine Einengung zu erreichen,
  • mehrere Familien in größere jüdische Wohnungen zusammenzulegen,
  • Juden von Nicht-Juden zu trennen und
  • dabei möglichst keine Ghettobildung zuzulassen“.

14. 7 1925 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli übersiedelt nach Berlin

München - Berlin * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli gibt nach dem erfolgreichen Abschluss des Bayerischen Konkordats sein Amt in München auf, um sich auf seine Aufgaben in Berlin zu konzentrieren. 

31. 5 1934 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

München * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit in München. 

30. 5 1934 - Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

München-Maxvorstadt * Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst. 

27. 4 1890 - Beinahe ein Unfall zwischen Dampftrambahn und Hofkutsche

München-Maxvorstadt * Prinzregent Luitpold ist schlecht auf die Dampftrambahn zu sprechen, da nur mit Mühe ein Zusammenprall mit einer Hofkutsche vermieden werden kann. 

9. 6 1883 - Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt nach Nymphenburg

München-Maxvorstadt - Nymphenburg * Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt vom Stiglmaierplatz nach Nymphenburg.

  • Die mit schwefelfreiem Koks beheizte Lok rast mit acht Stundenkilometern bis zur Notburgastraße und endete vor Hoch‘s Sommerkeller. Der Fuhrpark umfasste sieben Lokomotiven. 
  • An Sonn- und Feiertagen fährt die Dampftramway alle 15 Minuten. 

13. 7 1957 - Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet. 

15. 7 1900 - Die Dampftram stellt ihren Betrieb ein

München-Maxvorstadt - Nymphenburg * Die Dampftramway wird - noch kurz bevor die letzte Pferdetrambahn fährt - eingestellt. Die Elektrifizierung der Straßenbahn hat auch dieses Naherholungsgebiet erreicht.

18. 10 1833 - Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt. Er ist ein Denkmal für die im Russlandfeldzug Napoleons umgekommenen bayerischen Soldaten.

7. 6 1927 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“

München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“ im Apollo-Theater in der Dachauer Straße 19. Das Stück wird 348 Mal gespielt.

11. 5 1933 - Nationalsozialistischer Druck verändert die Führung der Löwenbräu AG

München-Maxvorstadt * Im Vorstand der Löwenbräu AG werden die zunehmenden Angriffe der nationalsozialistischen Machthaber auf das Unternehmen erörtert. Befürchtet werden der Verlust städtischer und staatlicher Lieferaufträge sowie mögliche Boykottmaßnahmen.

Infolge des politischen Drucks stellen mehrere jüdische Vorstandsmitglieder ihre Mandate zur Verfügung. Joseph Schülein zieht sich auf sein Gut Kaltenberg zurück. Dr. Hermann Schülein bleibt aufgrund seiner herausragenden fachlichen Bedeutung zunächst Mitglied des Vorstands, muss jedoch den Vorsitz des Unternehmens aufgeben. 

1854 - Ein Brunnen für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten

München-Haidhausen - München-Maxvorstadt * Der Brunnen, der sich heute auf dem Weißenburger Platz befindet, wird eigens für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten geschaffen. 

1910 - Das Kino in der Dachauer Straße 16 heißt jetzt Gabriels Tonbildtheater

München-Maxvorstadt * Aus Carl Gabriels The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Thater lebender Bilder in der Dachauer Straße 16 wird Gabriels Tonbildtheater.

11 1935 - Dr. Hermann Schülein scheidet aus der Löwenbräu AG aus

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein beendet seine Tätigkeit bei der Löwenbräu AG. Offiziell erfolgt sein Ausscheiden auf eigenen Wunsch unter Hinweis auf seinen Gesundheitszustand. Der Rückzug fällt in eine Zeit zunehmenden politischen Drucks auf jüdische Unternehmer und Führungskräfte im nationalsozialistischen Deutschland.

26. 3 1924 - Dr. Hermann Schülein wird Generaldirektor der Löwenbräu AG

München-Maxvorstadt * Nach dem Tod von Friedrich Ritter von Mildner übernimmt Dr. Hermann Schülein dessen Nachfolge als Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Löwenbräu AG. Damit steht er an der Spitze eines der bedeutendsten Brauereiunternehmen Deutschlands und prägt dessen weitere Entwicklung maßgeblich.

21. 4 1907 - Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong> * Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino unter dem weltmännischen Namen <em>„The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Theater lebender Bilder“</em> mit 145 Plätzen.&nbsp;Es ist Münchens viertes Kino.&nbsp;Es werden Stummfilme gezeigt, die von einem mehr oder weniger talentiertem Klavierspieler und einem Explikateur, einen Filmerklärer, begleitet werden.</p> <p>An den Lehnen der Vordersitze sind Drahtgestelle angebracht, in denen man seinen Masskrug abstellen kann.&nbsp;Statt Popkorn und Eis - wie heute - werden Schokolade und Wurstsemmeln verkauft.</p> <p>Nach 19 Uhr geht fast niemand mehr ins Kino, denn:&nbsp;<em>„Der Münchner geht im Gegensatz zum Berliner, soweit er es ermöglichen kann, lieber Nachmittags ins Kino, weil er den Abend gern im Bierrestaurant verbringt.“</em>Trotzdem suchen die <em>„Gebildeten“</em> das Kino erst im Schutz der Dunkelheit auf. Etwaige Bekannte begrüßen sich - wenn überhaupt - mit einem verlegenem Lächeln.&nbsp;Es gibt Logen&nbsp;mit einem Loch im Vorhang, von dem aus man zwar alles sehen kann, selbst aber nicht gesehen wird.</p> <p>Die Münchner Polizei besucht im Auftrag der Obrigkeit&nbsp;regelmäßig die Kinematographen.&nbsp;Sie muss sicherstellen, dass im dunklen Kinosaal alles <em>„sittlich“</em> und <em>„mit rechten Dingen“</em> zugeht.</p>

14. 6 1838 - Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

München-Maxvorstadt * Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt in seinem Haus am Karolinenplatz 2. 

28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr Palais an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße Palais an der Barer Straße 7 beziehen. 

Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 

6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 

1858 - Die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens hält die Akademie der Bildenden Künste die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast ab.

1. 10 1854 - Der Münchner Glaspalast wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Der Münchner Glaspalast wird mit der Allgemeinen Ausstellung deutscher Industrie- und Gewerbeerzeugnisse eröffnet.

16. 9 1882 - Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aufgrund einer Initiative Oskar von Millers, dem späteren Gründer des Deutschen Museums, findet im Münchner Glaspalast die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt.

Neben der Bogenlampe, der Glühlampe und der Anwendung des Dynamos können die Münchner das Telephon als weitere technische Errungenschaft bewundern. Dieses neuartige Kommunikationsmittel findet in München großen Anklang und zählt bald zu den wichtigsten Einrichtungen jeder werdenden Großstadt. 

26. 7 1808 - König Max I. Joseph beauftragt den Alten Botanischen Garten

München-Maxvorstadt * König Max I. Joseph ordnet an, dass „die Aussteckung des botanischen Garten in einer Erweiterung der gegenwärtigen Herzogmax-Wiese ohne ferneren Aufschub vorgenommen werden solle“

18. 6 1958 - Hannes König eröffnet die Karl-Valentingedächtnisausstellung

München-Maxvorstadt * „800 Jahre und 5 Tage nach der Gründung der Stadt München“ wird im Pavillon im Alten Botanischen Garten die „Karl-Valentingedächtnisausstellung“ eröffnet.

  • Gezeigt wird der Stummfilm „Der neue Schreibtisch“.  
  • Außerdem spielt Hannes König auf Karl Valentins Zither.  
  • Professor Carl Niessen, der im Jahr 1953 den Nachlass von Karl Valentin für das Institut Theaterwissenschaft der Universität Köln erworben hat, stellt Originale für die Ausstellung zur Verfügung. 

10. 5 1919 - Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen. 

11. 10 1912 - Die „Münchner Kammerspiele“ entstehen

München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“. 

Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.

4 1913 - Das Ende der Ära Eugen Robert

München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen. 

Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.

1913 - Die Münchner Theater GmbH entsteht

München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken. 

Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.

1916 - Otto Falckenberg prägt die Münchner Kammerspiele

München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt. 

Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“. 

30. 9 1922 - Gemeinsamer Auftritt Valentin-Karlstadt mit Berthold Brecht

München-Maxvorstadt * Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.

Die  „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.

Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt. 

29. 9 1922 - Das Brecht-Bühnenstück „Trommeln in der Nacht“ wird uraufgeführt

München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.

Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.

Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert. 

5. 10 1922 - „Das Christbaumbrettl“ weiterhin in den Münchener Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Das Valentin-Karlstadt-Bühnenstück „Das Christbaumbrettl“ bleibt als „einaktiger Scherz“ weiterhin im Programm der Münchener Kammerspiele in der Augustenstraße 89 und wird zwischen dem 5. und 15. Oktober 1922 noch viermal in den legendären Nachtvorstellungen aufgeführt. 

1906 - Umwandlung zum „Münchner Lustspielhaus“ 

München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.

30. 9 1922 - Uraufführung: „Die rote Zibebe“ und „Weihnachtsabend“

München-Maxvorstadt • Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.

  • Die  „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.
  • Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt. 

1905 - Das Varieté „Universum“ eröffnet seinen Spielbetrieb

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher. 

Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.

11 1910 - Das Ende des „Lustspielhauses“ und ein Neubeginn

München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.

Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.

1. 1 1911 - Eugen Robert übernimmt das Theater

München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.

Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.

1. 4 1924 - Uraufführung der „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen in der Augustenstraße 89. Das Stück erlebt 284 Vorstellungen.

27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.

2. 5 1865 - Die Kabinettskasse kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der Kabinettskasse angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.

1811 - Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens

München-Maxvorstadt * Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens entsteht nach Plänen von Joseph Emanuel d‘Herigoyen. 

18. 12 1905 - Prozess gegen antisemitische Verleumdungen 

München-Maxvorstadt * Gegen die diffamierenden Angriffe auf die Unionsbrauerei geht deren Eigentümer Joseph Schülein juristisch vor. Am 18. Dezember 1905 verhandelt das Amtsgericht München I im Justizpalast an der Prielmayerstraße die Klage gegen den verantwortlichen Redakteur der „Münchener Bier-Chronik“. 

Im Verlauf des Verfahrens zeigt sich, dass die gegen die Brauerei erhobenen Vorwürfe jeder sachlichen Grundlage entbehren. Gleichzeitig treten die antisemitischen Motive hinter den Angriffen deutlich zutage. Die Verhandlung macht sichtbar, dass sich die Kritik an der Unionsbrauerei weniger gegen deren Produkte richtet als gegen die jüdische Herkunft ihres Eigentümers. 

Die Redaktion der „Münchener Bier-Chronik“ wird zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt und muss die Urteilsverkündung veröffentlichen. Ungeachtet dessen reagiert sie mit einem polemischen Nachbericht, der erneut antisemitische Untertöne erkennen lässt.

1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues Galeriegebäude im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.

28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 

21. 5 2014 - Eine Gedenktafel für jüdische Juristen

München-Maxvorstadt * Im Eingangsbereich des Justizgebäudes an der Prielmayersteaße 5 wird eine Gedenktafel für jüdische Juristen angebracht, die in der Zeit des nationalsozialistischen Unrechtsregimes zwangsweise aus dem Justizdienst entfernt worden sind. 

1898 - Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

München-Maxvorstadt * Als erstes Kaufhaus in München wird jenes von Hermann Tietz, der heutige Hertie, am Hauptbahnhof eröffnet.

12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.

1891 - Der Lenbachplatz erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Der Platz vor dem künftigen Künstlerhaus erhält zu Ehren des Malerfürsten Franz von Lenbach seinen Namen. 

1899 - Das Kaufhaus Hermann Tietz wird als erstes Kaufhaus eröffnet

München * Das Kaufhaus Hermann Tietz, der spätere Hertie, wird als erstes Kaufhaus in München eröffnet. Der Kaufhausbesitzer muss sich mehrmals vor Gericht den Anschuldigungen der Antisemiten erwehren, dass er durch ihre niedrigen Löhne die Verkäuferinnen zur Prostitution treiben würde. Das bringt zwar den Anschuldigern hohe Geldstrafen ein, hat aber auch Auswirkungen auf das Geschäft des Warenhauses Tietz. 

14. 8 1914 - Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

München-Ludwigsvorstadt * Zwei Wochen nach Kriegsbeginn kommen die ersten Verwundeten am Münchner Hauptbahnhof an. Von dort werden die verwundeten Soldaten mit umgebauten ehemaligen Sommerwagen der Trambahn in die verschiedenen Krankenhäuser und Lazarette gebracht. Die Lazarette sind über die ganze Stadt verteilt. 

18. 6 1918 - Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

München * Die Zentralpolizeistelle meldet einen militärischen Vorfall. Ein ungeordneter Haufen zieht von der Kaserne zum Hauptbahnhof. Als ein Major einen Soldaten zur Ordnung ruft, schreit dieser ihn an: „Was wollt Ihr Himmel-Herrgottsakramenter, ist‘s nicht genug, dass wir für Euch ins Feld gehen, schikanieren wollt ihr einen auch noch, anpacken tu ich dich, bei der Fotze nehm ich dich, du Blindgänger.“ Die übrigen Soldaten zollen ihm daraufhin Beifall. 

20. 11 1918 - Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

München * Ein aus Künstler- und Bürgerkreisen gebildeter Ausschuss berät im Künstlerhaus über die Empfangsfeierlichkeiten zu Ehren der nach München zurückkehrenden 60.000 bayerischen Soldaten. Die Stadt stellt dafür 50.000 Mark zur Verfügung. Damit sollen der Bahnhof und Ehrenpforten ausgeschmückt werden.

1. 10 1849 - Der Centralbahnhof kann der Öffentlichkeit übergeben werden

München-Ludwigsvorstadt * Nach einer Bauzeit von 26 Monaten kann Friedrich Bürkleins Centralbahnhof der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Architekt Friedrich Bürklein hat ein Zweckgebäude im sogenannten Rundbogenstil konzipiert, das Elemente der Romanik und der italienischen Renaissance verbindet.

Das der Stadt zugewandte Empfangsgebäude erinnert mit seiner Fensterrosette und der vorgelagerten Arkadenhalle fast an die Bonifazkirche. Die den Mittelbau flankierenden, zweigeschossigen Seitenbauten dienen dem Billettverkauf, der Post und als Wohnungen für Beamte.

Die Einsteighalle gilt als erstes großes Bauwerk der technisch-industriellen Ära in München, deren Kühnheit und Originalität weithin gerühmt wird. Halbrundförmig, rund 110 Meter lang, 29 Meter breit und bis zu 20 Meter hoch, überspannte sie fünf Gleise. Doch es ist noch eine hölzerne Konstruktion, die kurz vor der dann aus Eisen erbauten Schrannenhalle ausgeführt worden ist. Eine Fußbodenheizung erwärmt die Warte- und Restaurationsräume auf 17,5 bis 20 Grad Celsius.

1850 - Der lange Weg zum Künstlerhaus

München * Die Idee eines eigenen Hauses für die Münchner Künstlerschaft begleitet die Kunstszene über viele Jahrzehnte. Zahlreiche Künstlervereinigungen – darunter die „Künstlergenossenschaft“, der „Künstlersängerverein“, „Jung-München“, „Fidelio“ und der „Künstlerunterstützungsverein“ - greifen die Vision eines gemeinsamen Künstlerhauses immer wieder auf und entwickeln dazu konkrete Pläne und Vorstellungen.

Erstmals werden diese Überlegungen bereits 1850 in einem Protokoll schriftlich festgehalten. Darin formulieren die Initiatoren das Ziel, „dem deutschen Künstler für alle Zeiten eine Heimat in München bereiten und zugleich der Wissenschaft eine Unterkunft bieten“.

1883 - Die Allotria schafft neue Perspektiven

München-Kreuzviertel * Die Künstlergesellschaft Allotria findet auf der Suche nach einem geeigneten Treffpunkt einen Ort an der ehemaligen Stadtmauer. Dort steht das historische Hofbrunnenhaus „Beim Leinfelder“, ein Relikt der früheren Hofleinwandkammer. Der Architekt und Kunsthandwerker Lorenz Gedon entwirft ein Vereinshaus, das ganz auf die Bedürfnisse der Künstler zugeschnitten ist – mit Ateliers, Gesellschaftsräumen und Raum für das gesellige Vereinsleben.

Durch die Initiative des langjährigen Allotria-Präsidenten und Malerfürsten Franz von Lenbach gewinnt auch das Projekt eines Münchner Künstlerhauses entscheidend an Dynamik. Die Stadt München und das Königshaus überlassen der Künstlerhauskommission ihre Grundstücke am Maximiliansplatz zu einem symbolischen Kaufpreis. Darüber hinaus stellt die Stadt einen Zuschuss zu den Baukosten bereit und schafft damit die finanzielle Grundlage für die weitere Planung. 

1897 - Der Rohbau des Münchner Künstlerhauses ist vollendet

München-Kreuzviertel * Vier Jahre nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des Münchner Künstlerhauses vollendet. 

19. 5 1901 - Das Künstlerhaus wird zum gesellschaftlichen Mittelpunkt 

München-Kreuzviertel * Mit dem „Münchner Frühlingsfest“ etabliert sich das Künstlerhaus als bedeutender Treffpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Die Berliner Zeitschrift „Moderne Kunst“ beschreibt die Münchner Künstlerschaft als „die Blüte des gesamten Lebens der Stadt“, die in allen Bevölkerungsschichten verwurzelt sei.

Prinzregent Luitpold zeigt großes Interesse am künstlerischen Leben und nimmt – trotz seines hohen Alters – nach Möglichkeit persönlich an den Künstlerfesten teil. Sein regelmäßiger Austausch mit etablierten Künstlern ebenso wie mit jungen Talenten unterstreicht seine enge Verbundenheit mit der Münchner Kunstszene.

Beim Frühlingsfest findet erstmals eine Versteigerung von Gemälden statt. Zu den Stiftern zählen namhafte Künstler wie Franz von Lenbach und Franz von Defregger. Die Auktion leitet der Volksschauspieler Konrad Dreher, Gründer des Schlierseer Bauerntheaters. Der Erlös kommt dem chronisch unterfinanzierten Künstlerhausverein zugute, der das Gebäude seit 1900 von der Künstlergenossenschaft gepachtet hat.

14. 4 1902 - Feier zum 70. Geburtstag von Wilhelm Busch

München-Kreuzviertel * Im großen Festsaal des Künstlerhauses wird der 70. Geburtstag von Wilhelm Busch gefeiert. 

Um 2020 - Zwischen Tradition und Zukunft

München-Kreuzviertel * Der Künstlerhaus-Verein zählt rund 180 Mitglieder, überwiegend aus der älteren Generation. Auch die traditionsreichen Vereinigungen mit Hausrecht - darunter die „Geselligen“, der Altertumsvereinund die „Freunde Alt-Münchens“ – nutzen das Künstlerhaus und prägen sein Vereinsleben.

Das Münchner Künstlerhaus blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück. Als gerettetes Baudenkmal und lebendiger Kulturort steht es heute vor der Aufgabe, seine historische Tradition zu bewahren und zugleich neue Impulse für die Zukunft zu setzen. 

1860 - Die Suche nach dem richtigen Standort für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Der Münchner Künstlerschaft wird am Maximiliansplatz ein Grundstück für das geplante Künstlerhaus als Schenkung angeboten. Für diesen Standort entwickelt der Professor für Baukunst an der Königlichen Akademie der Künste, Ludwig Lange, einen Entwurf. Noch während der Kostenplan entsteht, scheitert das Vorhaben: König Max II. lehnt es ab, die Eschenanlage am Maximiliansplatz für den Bau des Künstlerhauses aufzugeben.

Daraufhin bietet der Münchner Magistrat ein Palais in der Sonnenstraße an, das damals als Gebärklinik genutzt wird und später das Postscheckamt beherbergt. Doch auch diese Lösung erweist sich letztlich als nicht realisierbar. 

6. 2 1902 - Das „Don-Juan-Fest“ im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Künstler und Münchner Bürgertum treffen sich erneut im großen Festsaal des Künstlerhauses - diesmal zum „Don-Juan-Fest“. 

15. 6 1902 - Gründung des „Vereins für Volkskunst und Volkskunde“ 

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ wird im Künstlerhaus gegründet. Gabriel von Seidl soll zunächst den Vorsitz des neuen Vereins übernehmen, verzichtet jedoch wegen seiner bereits bestehenden Verpflichtungen beim Isartalverein. Den Vorsitz übernimmt schließlich der Architekt und Hochschullehrer August Thiersch. 

4 1956 - Neue Finanzierung für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Mitte der 1950er-Jahre entsteht die Idee, den Wiederaufbau des Künstlerhauses durch ein eigenes Theater finanziell zu unterstützen. Geplant ist ein Theater im Festsaal mit rund 420 Plätzen. Für die künstlerische Leitung werden unter anderem Trude Kolman, Gerhard Metzner und Paul Verhoeven in Betracht gezogen. Im April 1956 erhält Trude Kolman den Zuschlag und gründet gemeinsam mit Paul Verhoeven die „Theater-im-Künstlerhaus GmbH“. Das Projekt stößt bei Presse und Publikum auf große Resonanz, scheitert jedoch bereits nach kurzer Zeit an der Finanzierung. 

1. 10 1961 - Wiedereröffnung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus wird nach seinem Wiederaufbau feierlich wiedereröffnet. Das Festspiel zur Eröffnung stammt - wie bereits 1900 - aus der Feder von Eugen Roth.

Ab 1967 - Wirtschaftliche Zwänge und Verlust der kulturellen Rolle 

München-Kreuzviertel * Die umfangreichen Bauarbeiten führen zu einer wachsenden Verschuldung des Künstlerhaus-Vereins. Zwar gelingt der Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebäudes, doch dessen dauerhafte Finanzierung überfordert den Verein. 

Das Künstlerhaus wird deshalb an das Hotel Bayerischer Hof verpachtet. Hotelier Falk Volkhardt nutzt das Gebäude in den folgenden Jahrzehnten vor allem für gastronomische und wirtschaftliche Zwecke. Der Künstlerhaus-Verein bleibt zwar Eigentümer, tritt jedoch kaum noch öffentlich in Erscheinung. Das Künstlerhaus verliert seine Bedeutung als kultureller Treffpunkt und gerät für lange Zeit weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein.

1554 - Die Stadt lässt ein zweites Brunnwerk errichten

München-Kreuzviertel * Die Stadt lässt nördlich des Neuhauser Tores ein zweites Brunnwerk errichten, das sogenannte Gasteiger Brunnhaus am heutigen Künstlerhaus. 

1851 - Erste Entwürfe und Standortsuche für das Künstlerhaus

München-Graggenau * Als einer der ersten ernsthaft geprüften Standorte für das Künstlerhaus rückt die Maximilianstraße in den Fokus. Ihr Architekt, Oberbaurat Friedrich Bürklein, legt einen ersten Entwurf für das geplante Künstlerhaus vor. Das Projekt wird jedoch nicht umgesetzt. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 70.000 Gulden - für die damalige Zeit eine beachtliche Summe. 

In den folgenden Jahren steht die Suche nach einem geeigneten, repräsentativen Bauplatz im Mittelpunkt der Bemühungen der Münchner Künstlerschaft. 

1852 - Der Startschuss für das Bauprojekt Künstlerhaus

München * Ein Baukomitee gründet sich und legt damit den Grundstein für die eigentliche Baugeschichte des Münchner Künstlerhauses. Bis zur Verwirklichung des Projekts vergeht jedoch mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Künstlerelite jener Zeit verfolgt das Ziel, ein repräsentatives Künstlerhaus an einem möglichst zentral gelegenen Standort zu errichten. 

Mehrere Standorte für das geplante Künstlerhaus werden geprüft. Zunächst fällt die Wahl auf ein Grundstück nahe der Harmlos-Statue am Englischen Garten, das jedoch nicht erworben werden kann. 

1887 - Die Allotria bekommt ein neues Vereinsheim

München-Maxvorstadt * Das Vereinshaus „Beim Leinfelder“ genügt den Anforderungen der Künstlergesellschaft Allotria nicht mehr. Gabriel von Seidl errichtet deshalb in der Barer Straße ein neues Vereinsheim, das als „Weißes Lamm“ bekannt wird.

2 1892 - Die Standortfrage für das Künstlerhauses ist geklärt

München-Kreuzviertel * Die Entscheidung als Standort „Beim Leinfelder“ als endgültigen Bauplatz des Münchner Künstlerhauses. Die Künstlergenossenschaft übernimmt selbst die Bauherrschaft. Mit der Planung wird der Architekt Gabriel von Seidl beauftragt. Er entwirft ein repräsentatives Gebäude im Stil der italienischen Renaissance – ein architektonisches Bekenntnis zum kulturellen Selbstverständnis und hohen Anspruch der Münchner Künstlerschaft.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens leisten Veranstaltungen wie das „Winterfest der Münchner Künstler“ und das „Arkadienfest“ einen wichtigen Beitrag. Gemeinsam mit zahlreichen Spenden kommen rund 320.000 Mark zusammen. Den Vorsitz der Baukommission übernehmen Ferdinand von Miller und Franz von Lenbach.

3. 7 1893 - Grundsteinlegung für das Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * In Anwesenheit des Prinzregenten wird der Grundstein für das Münchner Künstlerhaus gelegt. In der eingemauerten Urkunde heißt es: „Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat.“ Gemeinsam mit Silber- und Schaumünzen wird sie im Fundament des Gebäudes hinterlegt. 

1899 - Die Münchner Künstlergenossenschaft bezieht das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Münchner Künstlergenossenschaft kann ihre Büroräume im neuen Künstlerhaus beziehen.

Um 1900 - Die Künstlergenossenschaft pachtet das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Künstlergenossenschaft pachtet das Münchner Künstlerhaus. 

Ab 8 1914 - Krisenjahre und wirtschaftliche Herausforderungen

München-Kreuzviertel * Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs enden die glanzvollen Anfangsjahre des Münchner Künstlerhauses. Große Feste und gesellschaftliche Veranstaltungen bleiben aus, da es sowohl an den Anlässen als auch an den finanziellen Mitteln fehlt.

Nach 12 1918 - Das Künstlerhaus als bedeutender kultureller Treffpunkt

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende der Monarchie verliert das Künstlerhaus zwar seine enge Verbindung zum Königshaus, behauptet jedoch seinen Platz als bedeutender kultureller Treffpunkt im republikanischen München. 

Ab 3 1933 - Das Künstlerhaus unter nationalsozialistischer Herrschaft

München-Kreuzviertel * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beginnt auch für das Münchner Künstlerhaus ein tiefgreifender Einschnitt. Im Zuge der sogenannten Gleichschaltung werden unabhängige Vereine und kulturelle Institutionen aufgelöst oder unter die Kontrolle des NS-Regimes gestellt.

Als freier Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden entspricht der Künstlerhaus-Verein nicht den kulturpolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten. Sie verfolgen das Ziel, Kunst und Kultur vollständig in den Dienst ihrer Ideologie zu stellen. 

Das Künstlerhaus verliert seine Unabhängigkeit und wird für regimetreue Ausstellungen und propagandistische Veranstaltungen genutzt. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige oder als „entartet“ diffamierte Kunstschaffende werden ausgeschlossen, verfolgt oder zur Emigration gezwungen. Damit endet der ursprünglich offene und pluralistische Charakter des Künstlerhauses.

1937 - Umbau im Zeichen der NS-Architektur

München-Kreuzviertel * In den Jahren 1937 und 1938 wird das Künstlerhaus im Bereich des vorgelagerten Restaurantflügels nach Plänen des Architekten und Reichskultursenators Woldemar Brinkmann umgebaut. Die Neugestaltung der Innenräume orientiert sich am Deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937, den Albert Speer entworfen hat. Damit spiegelt der Umbau die architektonischen und ideologischen Vorstellungen des nationalsozialistischen Regimes wider.

16. 12 1948 - Neugründung des Künstlerhaus-Vereins

München-Kreuzviertel * Im Jahr 1948 gründet sich der Künstlerhaus-Verein unter der Leitung von Professor Julius Diez neu. Vorrangiges Ziel ist es, das Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst und Begegnung zuzuführen. 

Bis dieses Vorhaben verwirklicht werden kann, vergehen jedoch noch zehn Jahre, da das Künstlerhaus weiterhin von der amerikanischen Militärverwaltung genutzt wird. Im Westflügel befindet sich der Soldatenclub „The American Way“, der als Ort der Freizeitgestaltung und kulturellen Begegnung für US-amerikanische Soldaten dient und zugleich Teil der Demokratisierungs- und Kulturarbeit im Nachkriegs-München ist.

19. 4 1959 - Feierliche Eröffnung der restaurierten Gasträume

München-Kreuzviertel * Die restaurierten Gasträume im Künstlerhaus können feierlich wiedereröffnet werden. 

1963 - Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle

München-Kreuzviertel * Die neue Galerie im Obergeschoss des Künstlerhauses sorgt mit einer Ausstellung der „Nouveaux Réalistes“ für großes Aufsehen. Zu den Höhepunkten zählt auch die Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle, bei der die Künstlerin während der Vernissage ihre mit Farbbeuteln präparierten Reliefs durch gezielte Schüsse vollendet. 

2006 - Maja Grassinger übernimmt die Präsidentschaft

München-Kreuzviertel * Peter Grassinger, Gründer der Stiftung Münchner Künstlerhaus, beendet seine Präsidentschaft. Anschließend übernimmt Maja Grassinger dieses Amt. 

14. 7 1944 - Zerstörung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Bei einem Luftangriff am 14. Juli 1944 wird das Münchner Künstlerhaus schwer getroffen und brennt nahezu vollständig aus. Das Gebäude bleibt als Ruine zurück.

29. 3 1900 - Feierliche Eröffnung des Münchner Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Nach siebenjähriger Bauzeit eröffnet Prinzregent Luitpold das Münchner Künstlerhaus feierlich. 

31. 3 1900 - Ein „Prunkfest“ im Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Im Münchner Künstlerhaus findet ein glanzvolles Festbankett statt, zu dem der Prinzregent seinen Enkel, Prinz Rupprecht, als offiziellen Vertreter entsendet. Fanfaren und eine festliche Illumination des Künstlerhauses sowie zahlreicher repräsentativer Gebäude prägen den festlichen Abend. 

Die Eröffnung gilt als eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse Münchens. Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ würdigen das Fest als „Prunkfest“, das den Ruf der Münchner Künstlerschaft als Ausrichter glanzvoller Veranstaltungen eindrucksvoll bestätigt. 

Auch die künstlerische Gestaltung des Hauses findet große Anerkennung. Gabriel von Seidl entwirft das Gebäude im Stil der italienischen Hochrenaissance und stattet die Innenräume mit außergewöhnlicher Sorgfalt aus. Edle Materialien, kunstvolle Möbel, Wandmalereien, Spiegel, Gobelins und Stuckdecken verleihen dem Künstlerhaus seine repräsentative Ausstrahlung. 

Von der ursprünglichen Ausstattung sind bis heute das fünfjochige Foyer sowie das sogenannte Venezianische Zimmer – der ehemalige Muschelsaal des Restaurants – im Original erhalten geblieben.

2. 5 1902 - Der heutige „Isartalverein“ wird im Künstlerhaus gegründet

München-Kreuzviertel * Der „Verein zur Erhaltung landschaftlicher Schönheiten der Umgebung Münchens, besonders des Isarthales“, der heutige „Isartalverein“, wird im Künstlerhaus gegründet. Vorsitzender des Vereins wird der Architekt Gabriel von Seidl. 

1911 - Die Künstlergenossenschaft besitzt das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus geht in den Besitz der Künstlergenossenschaft über. 

1929 - Trotz Krise – Das Künstlerhaus bleibt bestehen 

München-Kreuzviertel * Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die vorausgehende Hyperinflation von 1923 verschärfen die finanzielle Lage erheblich. Einnahmen aus Vermietungen, Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen reichen häufig nicht aus, den Betrieb zu sichern. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bleibt das Künstlerhaus bestehen. 

1938 - Gleichschaltung des Künstlerhauses

München * Der Münchner Künstlerverein im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgelöst. Sein Vermögen geht auf die „Kameradschaft der Künstler e. V.“ über, die ausschließlich sogenannte „arische“ Kunstschaffende aus München und dem Umland aufnimmt. 

Die „Kameradschaft der Künstler“ ist Teil der nationalsozialistisch kontrollierten Reichskulturkammer. Für Künstlerinnen und Künstler ist die Mitgliedschaft in dieser Organisation Voraussetzung, um ihren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen. 

Die Auflösung und Enteignung des Künstlerhaus-Vereins erfolgt aus politischen und ideologischen Gründen und ist Teil der umfassenden Gleichschaltung des kulturellen Lebens durch das NS-Regime.

27. 9 1955 - Rückgabe des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Die amerikanische Militärverwaltung gibt die seit zehn Jahren beschlagnahmten Räume des Künstlerhauses an die Eigentümer zurück. Die Rückgabe markiert einen wichtigen Schritt für den Wiederaufbau des kulturellen Lebens in München. 

Um weitere Schäden zu verhindern, lässt der Künstlerhaus-Verein zunächst ein Notdach über der Ruine des Hauptgebäudes errichten. Für den vollständigen Wiederaufbau fehlen jedoch die finanziellen Mittel. Als gemeinnütziger Verein verfügt er über kein eigenes Vermögen, sodass umfangreiche Baumaßnahmen zunächst nicht möglich sind. 

1958 - Spenden für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau leistet 1958 eine Spendenaktion im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt München. Mit einem eindrucksvollen Aufruf wirbt der Künstlerhaus-Verein um Unterstützung der Münchner Bevölkerung - mit Erfolg. 

1962 - Aufbruch in die Moderne

München-Kreuzviertel * In den folgenden Jahren entwickelt sich das Künstlerhaus erneut zu einem bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst. 1962 findet im Gewölbekeller die deutsche Erstaufführung von Pablo Picassos einzigem Theaterstück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ statt. 

1997 - Ein Neuanfang für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Peter und Maja Grassinger gelingt es, den langjährigen Dauernutzungsvertrag mit dem Hotel Bayerischer Hof aufzulösen. Damit schaffen sie die Voraussetzung, das Münchner Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst, Kultur und Begegnung zuzuführen. 

Ab 6 1945 - Ein amerikanisches Offizierskasino im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt die amerikanische Militärverwaltung den gesamten Gebäudekomplex. Im weitgehend erhaltenen Westflügel richtet sie ein Offizierskasino ein, während im Keller mit der historischen Kegelbahn eine Snackbar entsteht. 

1878 - Das Gasteiger-Brunnhaus wird aufgelassen

München-Kreuzviertel * Das Gasteiger-Brunnhaus nördlich des Neuhauser Tores wird aufgelassen. An seiner Stelle entsteht ab 1896 das Künstlerhaus.

12 1904 - Bewahrung traditioneller Handwerkstechniken

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ präsentiert im Rahmen des Christkindlmarkts im Hof des Künstlerhauses vor allem oberbayerische Handwerkskunst, darunter Arbeiten der Oberammergauer Schnitzer und der Berchtesgadener Schachtelmaler. Ziel ist es, traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren und zu fördern - als bewusster Gegenpol zur industriellen Massenproduktion.

1958 - Bayerischer Hof steigt im Künstlerhaus ein

München-Kreuzviertel * Der Künstlerverein-Präsident Theo Lechner gewinnt die Wirte Falk Volkhardt und Benno Spremberg vom Hotel Bayerischer Hof als Pächter für einen Gaststättenbetrieb im Künstlerhaus. Dank einer großzügigen Pachtvorauszahlung können die Restauranträume zügig instand gesetzt werden. 

2001 - Das Künstlerhaus in der Verantwortung einer Stiftung

München-Kreuzviertel * Seit 2001 befindet sich das Münchner Künstlerhaus im Besitz einer Stiftung. Sie trägt den Betrieb und den Erhalt des denkmalgeschützten Hauses ohne öffentliche Zuschüsse. Mit seinen Restaurants, dem historischen Festsaal sowie den Club- und Veranstaltungsräumen verfügt das Künstlerhaus zwar über eine außergewöhnliche Immobilie in zentraler Münchner Lage. Gleichzeitig stellen hohe Verbindlichkeiten sowie erhebliche Kosten für Instandhaltung, Personal und den Kulturbetrieb die Stiftung vor große wirtschaftliche Herausforderungen.

1981 - Friederike Kreutzkamm übernimmt die Geschäftsführung

München-Kreuzviertel * Nach dem Tod von Fritz Kreutzkamm übernimmt seine Frau Friederike die Geschäftsführung des Familienunternehmens. In der Maxburg an der Pacellistraße eröffnet sie zudem eine kleine Confiserie, die sich erfolgreich etabliert.

15. 5 1705 - Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

München * Die Kaiserliche Administration verweigert der Kurfürstin Therese Kunigunde die Rückreise nach München.

8.000 Soldaten marschieren um 7 Uhr vor den Stadttoren auf und drohen mit Bombardierung. Die Münchner kapitulieren. Nun ist die baierische Hauptstadt München, das Rentamt München und damit ganz Baiern besetzt. In der Folge verlegt man den Sitz der Kaiserlichen Administration in die Herzog-Max-Burg.

25. 6 1966 - Die Beatles sind auf dem Weg nach Essen

München - Essen * Die Beatles verlassen um 8:25 Uhr auf Gleis 11 den Münchner Hauptbahnhof. Sie benutzen dazu den gleichen Vier-Waggon-Sonderzug, mit dem ein Jahr zuvor Königin Elisabeth und Prinz Philipp die Bundesrepublik bereist hatten. Beatles-Manager Brian Epstein hätte den Zug beinahe verpasst.

Rund dreihundert Fans haben sich hinter den Absperrungen im Bahnhof versammelt, um ihre „plüschhaarigen Lieblinge“ ein letztes Mal zu sehen. „Schaurig hallte das Kreischen der Teenager durch die Bahnhofshalle“ - und dann sind sie weg. Langsam kann die „Münchner Bierruhe“ wieder zurückkehren.

Um 16:32 Uhr sind die Beatles in Mülheim/Ruhr. Von dort fahren sie direkt zur Gruga-Halle in Essen, wo sie ebenfalls zwei Konzerte vor insgesamt 16.000 Fans geben sollen. 

Ab 1905 - Antisemitische Kampagnen gegen das Kaufhaus Tietz

München * Die Firma Hermann Tietz, die seit 1899 das erste Kaufhaus Münchens betreibt, sieht sich wiederholt antisemitisch motivierten Anschuldigungen ausgesetzt. Gegner des Unternehmens behaupten öffentlich, die niedrigen Löhne zwängen Verkäuferinnen zur Prostitution. Gegen diese Verleumdungen geht die Firma mehrfach erfolgreich gerichtlich vor. 

Zwar werden die Urheber der Anschuldigungen zu hohen Geldstrafen verurteilt, doch die Kampagnen schaden dem Ansehen des Kaufhauses und wirken sich negativ auf dessen Geschäftsergebnis aus. Die Vorfälle zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg jüdischer Unternehmen zunehmend zum Ziel antisemitischer Angriffe wird.

1968 - Wettbewerb für das Synagogen-Denkmal

München-Kreuzviertel * Für das geplante Denkmal auf dem Gelände der 1938 zerstörten Hauptsynagoge schreibt die Stadt München Anfang 1968 einen Künstlerwettbewerb aus. Den mit 6.000 D-Mark dotierten ersten Preis erhält der Münchner Bildhauer Herbert Peters. Sein Entwurf bildet die Grundlage für das künftige Mahnmal, das an die Zerstörung der Hauptsynagoge und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München erinnern soll.

9. 11 1969 - Enthüllung des Synagogen-Denkmals

München-Kreuzviertel * Münchens Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel enthüllt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Gedenkstein auf dem ehemaligen Gelände der Hauptsynagoge. Das Denkmal erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge an der Herzog-Max-Straße sowie an die Verfolgung und Ermordung der Münchner Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Mit der Einweihung des Mahnmals erhält der historische Ort erstmals eine sichtbare Form des öffentlichen Gedenkens. Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 verleiht der Zeremonie dabei eine besondere symbolische Bedeutung.

1959 - Das Schiller-Denkmal kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das Schiller-Denkmal, das bis dahin auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

29. 3 1416 - Die Münchner Juden erhalten einen Friedhof

München * Die Herzöge Ernst und Wilhelm stellen den Münchner Juden einen Friedhof „bei dem Berg zwischen Moosach und dem Rennweg“ zur Verfügung. Dafür ist jährlich ein Zins von vier ungarischen Gulden zu entrichten. 

Für die jüdische Gemeinde bedeutet dies eine große Erleichterung: Bis dahin mussten Verstorbene in Regensburg oder anderen Orten mit jüdischen Friedhöfen bestattet werden.

Um 8 1887 - Münchens neue Hauptsynagoge prägt das Stadtbild

München-Kreuzviertel * Im Sommer 1887 können die Außen- und Innenarbeiten an der Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 abgeschlossen und der Sakralbau seiner Bestimmung übergeben werden. 

Die zeitgenössischen Kritiker würdigen den Bau als „ein völlig selbstständiges Werk von ausgeprägter Eigenart, ein Denkmal, nicht nur des Meisters, der es geschaffen hat, sondern auch der Zeit, in der es entstand“. 

Das „Münchener Tagblatt“ vermerkt überschwänglich, dass das „architektonische Schmückkästchen München“ nun wieder „um eine köstliche Perle reicher geworden“ sei. „Besonders markant und in die Augen springend ist der Turm, der an der westlichen Front über der Vorhalle des Männerraumes und einem Teile der Frauen-Empore errichtet ist. Den Hauptteil der Synagoge bildet der dreischiffige, in 5 Joche gegliederte Hallenbau, der bei einer Länge von 50 Metern rund 30 Metern Breite hat. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 18 Metern, die Seitenschiffe von 15 Metern.“

Über die Ausgestaltung im Inneren schreibt der Rabbiner Leo Baerwald: Sie ist „von wohtuender Harmonie in Farbe und Proportionen und wirkt, ohne überladen zu sein, prächtig, da die Synagoge sonst Schlichtheit ausweist“. Und tatsächlich entstand mit der neuen Synagoge ein Bauwerk, das das gewachsene Selbstverständnis der jüdischen Gemeinde Münchens für jedermann weithin sichtbar macht. Das imposante Bauwerk an prominenter Stelle ist ein Symbol und die stolze Demonstration der Zugehörigkeit der jüdischen Mitbürger zur Münchner Stadtgesellschaft. 

Die nichtjüdische Gesellschaft hat die jüdische Religiosität und Kultur inzwischen weitgehend respektiert. Bis zur Akzeptanz ist es allerdings noch ein weiter Weg. Das zeigt auch die Formensprache der Synagoge. War schon das Gebäude an der Westenriederstraße äußerlich ein schlichtes, architektonisch unauffälliges Gotteshaus, so lehnt sich auch der Neubau in seiner gestalterischen Orientierung stark an christliche Sakralbauten an. Selbst wenn das Bauwerk beeindruckender ausfiel, so musste die Israelitische Kultusgemeinde dennoch weitgehend auf eine eigenständige architektonische Ausdrucksweise verzichten. 

9. 6 1938 - Beginn des Abrisses der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße beginnen. Mit den Arbeiten wird die Baufirma Leonhard Moll beauftragt. Der Abriss erfolgt auf Anordnung des NS-Regimes und markiert die erste gezielte Zerstörung einer Synagoge in Deutschland durch die Nationalsozialisten noch vor den Novemberpogromen von 1938. 

Für die jüdische Gemeinde Münchens bedeutet der Verlust ihres bedeutendsten Gotteshauses einen schweren Einschnitt. Die Zerstörung der Synagoge wird öffentlich inszeniert und macht die zunehmende Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.

15. 6 1802 - Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh wird ein Teil der zwanzig Karmelitinnen und zwei Novizinnen auf Wägen gesetzt und in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht, wo sie am späten Abend ankommen. Zu Protesten der Bevölkerung kommt es nicht. 

30. 1 1866 - Mittelersuchen für einen Synagogen-Neubau

München * Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bittet den Münchner Stadtmagistrat um finanzielle Unterstützung für den Neubau einer größeren Synagoge. Doch erst muss ein geeigneter Bauplatz gefunden werden, wobei sich diese Suche sich als ebenso schwierig gestaltet wie die weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.

14. 2 1884 - Die Bauarbeiten an der Hauptsynagoge beginnen

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der neuen Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 beginnen und lassen das jüdische Gotteshaus in die Höhe wachsen.

Zwischenzeitlich hat die Israelitische Kultusgemeinde den Beschluss gefasst, die nahezu sechzig Jahre alte Synagoge an der Westenriederstraße nicht zu erhalten und statt dessen die finanziellen Mittel für die erforderlichen Sanierungsarbeiten in den Bau der neuen Haupt-Synagoge zu investieren. 

7. 6 1938 - Hitler ordnet den Abriss der Hauptsynagoge an

München-Kreuzviertel * Nach dem Besuch einer Veranstaltung im benachbarten Künstlerhaus ordnet Reichskanzler und NSDAP-Führer Adolf Hitler persönlich den Abriss der Münchner Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße an. Die Nationalsozialisten begründen die Maßnahme offiziell mit „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“. Tatsächlich handelt es sich um einen ideologisch motivierten Akt gegen die jüdische Gemeinde und eines der frühesten sichtbaren Zeichen der verschärften Verfolgungspolitik des NS-Regimes. 

Mit der Zerstörung der Hauptsynagoge verliert die Israelitische Kultusgemeinde ihr bedeutendstes religiöses und repräsentatives Zentrum. Der Abriss markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur vollständigen Entrechtung und Verdrängung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben.

26. 6 1938 - Öffentliche Zustimmung und weitere Nutzung des Synagogen-Geländes

München-Kreuzviertel * Während der Abriss der Hauptsynagoge voranschreitet, feiert die nationalsozialistische Propaganda die Zerstörung des Gotteshauses. Die NS-Zeitung „Der Stürmer“ kommentiert den Vorgang am 26. Juni 1938 mit den Worten: „Ein Schandfleck verschwindet.“ 

Anders als beim wenige Tage später beginnenden Abriss der evangelischen Matthäuskirche regt sich gegen die Zerstörung der Synagoge in der Öffentlichkeit kein nennenswerter Protest. Die Beseitigung des jüdischen Sakralbaus zur Schaffung neuer Verkehrs- und Freiflächen wird weitgehend widerspruchslos hingenommen. 

Der ebenfalls vorgesehene Abriss des jüdischen Gemeindehauses in der Herzog-Max-Straße 3–5 wird jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen übernimmt das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS die Gebäude. Ab 1940 befindet sich dort eine Dienststelle des Lebensborn e. V., einer nationalsozialistischen Organisation zur Förderung der bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes.

8. 7 1938 - Abriss der Hauptsynagoge unter Zeitdruck 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge erfolgen unter erheblichem Zeitdruck. Adolf Hitler verlangt, dass sie spätestens bis zum „Tag der Deutschen Kunst“ am 8. Juli 1938 vollständig beseitigt ist. Die Zerstörung des Gotteshauses soll rechtzeitig vor den repräsentativen Feierlichkeiten des NS-Regimes abgeschlossen sein und aus dem Stadtbild verschwinden. 

Der beschleunigte Abriss unterstreicht den symbolischen Charakter der Maßnahme, mit der die Nationalsozialisten die jüdische Präsenz im Zentrum Münchens demonstrativ tilgen wollen.

16. 9 1887 - Die neue Hauptsynagoge wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel * Um 17 Uhr erfolgt - unter interessierter Beteiligung der Münchner Öffentlichkeit und der offiziellen Repräsentanten von Stadt und Staat - die feierliche Einweihung der neuen, nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellten Münchner Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7. Ausgestattet mit 1.000 Männer- und 800 Frauen-Betstühlen ist sie - nach der Berliner und der Breslauer Synagoge - das drittgrößte deutsche jüdische Gotteshaus. 

Architekt der Münchner Synagoge ist Albert Schmidt, der zuvor schon die Planungen für die protestantische Lukas-Kirche, die Deutsche Bank und den Löwenbräukeller ausgeführt hat. 

Der gesamte Kostenaufwand von über 1,5 Millionen Mark für die Kirche und das danebenstehende Gemeindehaus hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Jüdischen Kultusgemeinde bis an die Grenzen des 

Erträglichen belastet. Die Finanzierung des ehrgeizigen Bauvorhabens erfolgt in erster Linie durch Geld- und Sachspenden, aber auch durch den Verkauf von Betstühlen, die zwischen 200 und 1.700 Mark kosten. Der Preis richtet sich nach seinem Platz innerhalb des Sakralraums und der Nähe zur Heiligen Lade. 

Die neue Haupt-Synagoge entwickelte sich rasch zu einem Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Lebens der Münchner Juden. Neben den Gottesdiensten wird das Haus auch für Konzerte und Vorträge genutzt. Das Anwachsen der Kultusgemeinde und der damit verbundene erhöhte Verwaltungsaufwand macht den Bau eines neuen Gemeindehauses notwendig. 

19. 6 1802 - Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh werden die restlichen Karmelitinnen in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht. 

10. 7 1934 - Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber traut den Kurt-Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley mit Gabrielle Gräfin von Arco-Zinneberg in der Dreifaltigkeitskirche.

Arco hatte den Gründer des Freistaats Bayern am 21. Februar 1919 hinterrücks ermordet, war zunächst zum Tode verurteilt, aber am nächsten Tag zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt worden. Nach fünf Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen. 

5. 9 1937 - Letztes Jubiläum der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Israelitische Kultusgemeinde München begeht den 50. Jahrestag der Einweihung der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Damit jährt sich die feierliche Eröffnung des Gotteshauses von 1887 zum letzten Mal. 

Die bei der Einweihung geäußerte Hoffnung, die Synagoge möge „vor widrigen Schicksalen bewahrt bis in ferne Jahrhunderte übergehen“, erfüllt sich nicht. Bereits wenige Monate später wird das Gebäude auf Anordnung des NS-Regimes abgebrochen. Offiziell erfolgt die Maßnahme aus „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“, tatsächlich wird die Hauptsynagoge als erste Synagoge Deutschlands gezielt von den Nationalsozialisten zerstört. Ihr Abriss markiert einen weiteren Schritt der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.

8. 6 1938 - Die jüdische Gemeinde wird vor vollendete Tatsachen gestellt

München-Kreuzviertel * Am Tag nach Hitlers Befehl setzt die Stadt die Repräsentanten der Israelitischen Kultusgemeinde von der Entscheidung zum Abriss der Hauptsynagoge in Kenntnis. Zugleich erfahren sie, dass das Grundstück an der Herzog-Max-Straße 3–7 für 185.000 Reichsmark an die Stadt zu veräußern ist. Ein Einspruch gegen die Maßnahme oder gar Widerstand kommen unter den politischen Bedingungen des NS-Regimes nicht in Betracht. 

Noch am selben Abend organisiert die Gemeinde einen letzten Gottesdienst in der Synagoge. Zahlreiche Gemeindemitglieder nehmen Abschied von ihrem religiösen und kulturellen Zentrum, dessen bevorstehende Zerstörung das Ende einer Epoche jüdischen Lebens in München symbolisiert.

1889 - Gemeindezentrum an der Herzog-Max-Straße 3 eröffnet

München-Kreuzviertel * Der Bau des Gebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 ist fertiggestellt. Er beherbergt - bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 - neben Wohnungen und zwei Betsälen das Wohlfahrts- und Jugendamt sowie die Israelitische Armenpflege, das Rabbinat und die Kanzlei der Münchner Kultusgemeinde.

4. 1 1710 - Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 

8. 1 1710 - Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche. Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

Wien - München * Die kaiserliche Familie kommt zur Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche nach München. 

22. 5 1712 - Einkleidung der Maria Anna Lindmayr

München * Am Dreifaltigkeitsfest erhält Maria Anna Lindmayr die Zulassung zum Noviziat, verbunden mit der Einkleidung. 

8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Kirchenausschmückung der Dreifaltigkeitskirche. 

6. 10 1714 - Segnung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche kann vom Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg benediziert [= gesegnet] werden. Die Altäre, die Kanzel und das Abschlussgitter werden in den folgenden beiden Jahren geschaffen. 

29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck. Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 

28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt.“ 

1888 - Die Nebengebäude der Hauptsynagoge entstehen

München-Kreuzviertel * Der Bau des Verwaltungs- und Wohnungsgebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 und 5 - neben der Hauptsynagoge - beginnt. 

1955 - Rückgabe des Synagogengrundstücks 

München-Kreuzviertel * Das ehemalige Grundstück der Hauptsynagoge wird 1955 an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Da ein Wiederaufbau oder Neubau einer Synagoge an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar erscheint, veräußert die Gemeinde Teile des Areals an den Karstadt-Konzern. 

Den Bereich, auf dem sich die Hauptsynagoge befunden hat, erwirbt die Stadt München. Dort entsteht eine Grünanlage. Zugleich vereinbaren die Stadt und die Israelitische Kultusgemeinde, an dem historischen Ort ein Denkmal zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge und die Verfolgung der Münchner Juden zu errichten.

9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 

1882 - Grundstück für die neue Hauptsynagoge gesichert

München-Kreuzviertel * Die Bauplatzsuche für die neue Synagoge ist von Erfolg gekrönt. Auf persönliche Intervention von König Ludwig II. stellt die Königliche Krongutsverwaltung eines der begehrtesten Grundstücke im innerstädtischen Bereich der Haupt- und Residenzstadt dafür zur Verfügung. Es kostet 348.000 Mark und ermöglicht den Bau eines freistehenden und repräsentativen Sakralbaus.

Damit hat die jüdische Gemeinde erreicht, was den protestantischen Gläubigen bis zum heutigen Tag verwehrt blieb: Ein Gotteshaus innerhalb der alten Stadtmauern. 

15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die Herzog-Max-Burg als Witwensitz

<p><strong><em>München</em></strong> * In einem Zusatzvertrag zum Ehevertrag&nbsp;wird von&nbsp;Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt,&nbsp;dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine</p> <ul> <li>die Herzog-Max-Burg&nbsp;als Witwensitz&nbsp;nutzen kann.&nbsp;</li> <li>Als Sommersitz&nbsp;erhält sie Schloss Berg&nbsp;am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge <em>„zur Lustfahrt auf dem See“</em>.&nbsp;</li> <li>Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern.&nbsp;</li> </ul>

1967 - Nachnutzung des ehemaligen Synagogengeländes 

München-Kreuzviertel * Unter Teilen des ehemaligen Grundstücks der 1938 zerstörten Hauptsynagoge wird eine Tiefgarage für den Karstadt-Konzern errichtet. Die kommerzielle Nutzung des Areals steht exemplarisch für den lange Zeit zurückhaltenden Umgang mit den Erinnerungsorten jüdischen Lebens in München. Erst allmählich rückt die historische Bedeutung des Geländes wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein.

2007 - Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus wird erneuert und erhöht.

11 1986 - Die Ewige Flamme darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die Sparmaßnahme, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 

2 1900 - Sechs Akku-Loks werden angeschafft

München * Im Jahr 1899 werden sechs Akku-Loks angeschafft, die ab Februar 1900 bis März 1906 zwischen dem Schiller-Denkmal und dem Odeonsplatz ihre Schleppdienste verrichteten.

13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden. Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 

30. 6 1972 - Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus ergießen sich zum ersten Mal und schaffen an dem verkehrsgeplagten Platz an heißen Tagen eine Oase der Kühle.

12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 

12 2008 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll würdiger gestaltet werden

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 

26. 3 1946 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Auf der 6. Sitzung des Münchner Stadtrats wird - knapp zehn Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Dritten Reichs - für das Rondell zwischen Brienner Straße und Maximiliansplatz der Name „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschlossen.

Seine Lage inmitten der Stadt und „vor allem die Tatsache, dass  das Denkmal des großen deutschen Dichters Friedrich von Schiller trägt, der Freiheit und Menschenwürde in seinen Werken feierte“, lassen diesen Ort „als Erinnerungsstätte besonders geeignet erscheinen“. Der Standort wird bewusst gewählt, denn schräg gegenüber - im 1944 zerstörten ehemaligen Wittelsbacher Palais an der Brienner Straße 50 - befand sich das gefürchtete Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei - das Zentrum der politischen Verfolgung.

Die Länge des Platznamens macht sein Aussprechen zwar praktisch unmöglich. Doch das macht nichts, denn der Platz dient nicht als Adresse. Er ist einfach ein Verkehrsknoten mit Grünfläche. Der Form halber hat er aber trotzdem eine Postleitzahl erhalten: 80333. 

1. 6 1915 - Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

München-Ludwigsvorstadt * Karl Valentin und Liesl Karlstadt übernehmen gemeinsam die Direktion des Kabarett Wien-München im Hotel Wagner in der Sonnenstraße. Das Engagement dauert bis 15. Dezember 1916. Das sind fast eineinhalb Jahre. 

1818 - Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.

18. 3 1791 - Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

<p><strong><em>München</em></strong> * Mit der angeordneten Schleifung der Neuhauser-Bastion&nbsp;bildet&nbsp;sich umgehend eine Initiativgruppe, die mit den Unterschriften mehrerer Hundert Münchner Bürger gegen die <em>„gänzliche Schleifung der Wallanlagen“</em> protestiert.&nbsp;Sie betrachten es nun als <em>„unverantwortlich, Wälle, welche fast eineinhalb Jahrhunderte stehen, und deren Herstellung mehr als drei Millionen gekostet hatte, ohne gewichtigen Nutzen, oder besondere Notwendigkeit einzuwerfen“</em>.&nbsp;</p>

5. 1 1302 - Erstmalige Nennung des Neuhauser Tors

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Das Neuhauser Tor wird erstmals in einer Urkunde genannt. 

10. 4 1715 - Max Emanuel zieht n aller Stille durch das Neuhauser Tor

<p><strong><em>München</em></strong> * Kurfürst Max Emanuel zieht nachts um 23 Uhr mit seiner Familie in aller Stille durch das Neuhauser Tor. Freudenbezeugungen sind zuvor verboten worden. &nbsp;</p> <p>Der erneut in seine Herrschaftsrechte eingesetzte Kurfürst Max Emanuel trifft damit wieder mit seiner Familie zusammen. Er hat Großes mit seinen Söhnen vor und in seinem Exil beschlossen, dass drei seiner fünf Söhne in der Reichskirche&nbsp;untergebracht werden sollen:&nbsp;Philipp Moritz, Clemens August und Johann Theodor.&nbsp;</p>

24. 10 1805 - Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

München * Napoleon zieht triumphal durch das Karlstor in München ein. Kurfürst Max IV. Joseph befindet sich noch in seinem Exil in Würzburg. Die Kurpfalzbaierische Staats-Zeitung von München berichtet am 25. Oktober 1805: „Endlich hatten wir gestern das sehnlich erwartete Vergnügen, Se. Majestät Napoleon Kaiser in Frankreich und König in Italien hier eintreffen zu sehen.

Se. Majestät kamen von Augsburg, fuhren in einem 6-spännigen Reisewagen, welchen der Herr Reichs-Marschall Bernadotte, nebst noch einigen H.H. Reichsmarschallen zu Pferde begleitete, unter dem Donner der Kanonen, und dem Zusammengeläute aller Glocken durch die Neuhauser-Kaufinger- über den Platz durch die Diener- in die Residenz-Gasse heran, und stiegen […] in der kurfürstl. Residenz ab.

Die ganze Stadt war zur Tageshelle beleuchtet, und die Mittags zuvor angekommenen kaiserl. königl. Garde-Regimenter hatten sich durch die ganze Einzugsstrecke à la haie aufgestellt. Es war ½ 8 Uhr Abends, und die Menge des hier befindlichen, zum Theile noch mit der Einquartierung beschäftigten Militärs nebst dem zusammenströmenden Volke zeigte das Bild eines durch Ströme aufgetriebenen Meeres, das sich schwer und langsam dahinwälzt.“ 

1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 

3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 

12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 

30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 

4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.

1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.

10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 

1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 

31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 

1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 

4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 

4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 

22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

15. 2 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger ist fertiggestellt

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;der hanseatischen Kaufmannsfamilie Emden &amp; Söhne&nbsp;ist fertiggestellt.</p>

4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 

4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 

31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.

22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster. Im Konvent leben zwanzig Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und zwei Novizinnen. 

14. 3 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger wird eröffnet

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;wird <em>„früh 8 Uhr“</em> eröffnet.&nbsp;Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, <em>„durch das der Atem der großen weiten Welt weht“</em>.&nbsp;</p>

26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.

4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 

1808 - Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt. Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als Studienkirche. Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem Erzbischöflichen Ordinariat. 

26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 

26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 

9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 

12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 

21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 

1. 7 1631 - Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

München * Kurfürst Maximilian I. erlässt einen Gründungsbrief für die Niederlassung des Karmeliter-Ordens in München. Sie sollen für ihren Klosterbau ein Gelände außerhalb der Stadtmauern erhalten, gelegen zwischen Angertor und Schiffertor. Doch diese Pläne zerschlagen sich im Verlauf des Krieges.

7. 11 1918 - Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr steht Kurt Eisner am Präsidentenpodium und erklärt im Namen des Arbeiter- und Soldatenrats die Dynastie Wittelsbach für abgesetzt und die bayerische Republik für gegründet.

Er fährt fort: „Jetzt müssen wir zur Bildung einer Regierung fortschreiten. […] Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“

Der anschließend einsetzende begeisterte Applaus bestätigt ihm die Annahme. Kurt Eisner ist damit bayerischer Ministerpräsident. 

14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 

22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 

5. 10 1868 - Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein. 

1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den Bürgersaal

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München.&nbsp;Er sucht den Bürgersaal&nbsp;zum Gebet auf.&nbsp;</p>

26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.

28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 

1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.

31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

13. 6 1953 - Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss

München * Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen - HBV und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft - DAG haben zur Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss aufgerufen.

Der Protestmarsch bewegt sich vom Arbeitsamt in der Maistraße über den Sendlinger-Tor-Platz zum Stachus und von dort weiter in die Altstadt, wo er sich in der Kaufingerstraße vor C&A Brenninkmeyer staut. Demonstranten blockieren im Inneren des Geschäfts die neumodernen Rolltreppen.

7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 

1866 - Ausbau und neue Standorte entlasten die Akademie

München-Kreuzviertel * Um der anhaltenden Raumnot der Akademie der Bildenden Künste zu begegnen, wird am Chor der Michaelskirche ein Querbau errichtet. Zusätzlich werden externe Räume angemietet und mehrere Ateliers in den 1854 erbauten Glaspalast verlegt. 

20. 6 1953 - 10.000 Münchner protestieren gegen die Samstagsöffnung

München * Die Firmen C&A Brenninkmeyer und Salamander halten ihre Geschäfte - wie angekündigt - auch an diesem Samstag bis 17:00 Uhr offen. Etwa 10.000 Münchner protestieren gegen diese Maßnahme. Es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Vier Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei - wieder mit Stahlhelm und Karabiner bewaffnet - versuchen unter Zuhilfenahme eines Wasserwerfers die Aufständischen zu vertreiben. Die Protestierer flüchten zwar beim Anblick des Wasserwerfers, doch wenn dieser nach fünf Minuten wieder zum Befüllen der Wassertanks in die Ettstraße fahren muss, sind die Demonstranten schon wieder da.

Nach Auffassung der Polizei ist der Wasserwerfer „das humanste Zwangsmittel der Polizei, er schafft keine Märtyrer, wie das vielleicht beim Gebrauch des Gummiknüppels der Fall wäre, sondern er macht lächerliche Gestalten aus den Demonstranten“

24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.

23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !

Ab 1813 - Zulassung zur Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die Konstitution der Akademie der Bildenden Künste von 1808 regelt auch die Aufnahme der Studierenden: Bewerber („Eleven“) müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Frauen werden dabei nicht erwähnt. 

Dennoch zeigen die Matrikelbücher, dass zwischen 1813 und 1841 knapp fünfzig Kunstschülerinnen an der Akademie eingeschrieben sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Praxis, die über die offiziellen Bestimmungen hinausgehen. 

2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im Opernhaus am Salvatorplatz zum dritten Mal aufgeführt.

1862 - Die Kunstakademie platzt aus allen Nähten

München-Kreuzviertel * Der Nordflügel des ehemaligen Jesuitenkollegs wird zur Unterbringung weiterer Räume für die Kunstakademie aufgestockt. 

Um den 12. 7 1662 - Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

München * Unverzüglich nach der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel befiehlt Kurfürst Ferdinand Maria die Vorbereitung „underschidlich herrliche[r] freuden- und jubel festiviteten mit ainer herrlich magnificenz und schöne niemahln vorher gesechnen inventionen ins werkh zubringen“. Die Konzeption des Festes, das Oper, Turnier und Feuerwerk erstmals zur thematischen Einheit verschmilzt, macht den kurbaierischen Hof zum Vorreiter europäischer Hofkultur. 

1809 - Der Lehrbetrieb der Kunstakademie startet

München-Kreuzviertel * Die Akademie der Bildenden Künste nimmt ihren Lehrbetrieb in den neu gestalteten Räumen des ehemaligen Jesuitenkollegs auf. Gleichzeitig wird im Hof ein neuer Bau errichtet. 

 

14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.

1781 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht in das Jesuitenkolleg

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht vom „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 in das ehemalige Jesuitenkolleg an der heutigen Neuhauser Straße um.

1811 - Neue Säle für die Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die neuen Säle im Hof der Kunstakademie werden eröffnet. Später wird hier auch die Sammlung der Gipsabgüsse hier untergebracht. 

6 1811 - Erste Kunstausstellung der Münchner Akademie

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer, Direktor der Akademie der Bildenden Künste, kündigt die erste Ausstellung der neu gegründeten Institution an. Die Erwartungen sind hoch, können jedoch nicht erfüllt werden. Zwar listet ein 24-seitiger Katalog 402 Werke auf, doch stammen diese überwiegend von Studierenden und Lehrenden der Münchner Akademie.

Mangelnde Ausstellungsräume und fehlende finanzielle Mittel - etwa für den Transport externer Werke - führen dazu, dass diese Ausstellung wie auch die folgenden zunächst lokal geprägt blieb. Dennoch zieht die Akademie eine positive Bilanz und berichtet von großem Publikumsinteresse sowie anerkennendem Feedback.

Zugleich wird beschlossen, künftig alle zwei Jahre eine „allgemeine baierische Kunstausstellung“ auszurichten, die ausschließlich an der Akademie stattfinden soll.

1816 - Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie - in der heutigen Neuhauser Straße - in den Antikensälen aufgehängt

16. 10 1815 - Die Raffael-Gobelins gehen an die Akademie

München * Da die Teppiche nur einen vergleichsweise unbedeutenden Teil des höfischen Kunstbesitzes darstellen und ihr Verlust für die Krone kaum ins Gewicht fällt, stimmt König Max I. Joseph der Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie der Bildenden Künste zu.

19. 10 1815 - Der Erhalt der „Raffael-Gobelins“ wird quittiert

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer quittiert dem Obersthofmeisterstab den Erhalt der „Raffael-Gobelins“. 

18. 7 1815 - Bitte um die „Raffael-Gobelins“ für die Kunst-Akademie

München * Johann Peter von Langer, der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, richtet an König Max I. Joseph ein Schreiben, in dem er um die Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie bittet. Er begründet den Antrag damit, dass deren „höchster Wert in der Komposition und dichterischen Erfindung ganz unschätzbar für das Kunststudium und den Unterricht“ sein würden. 

Die „Raffael-Gobelins“ sind im Alten Rathaus gelagert. Dort sind sie weder für die Öffentlichkeit sichtbar, noch ihre Erhaltung gesichert. Da sie keine Gold- und Silberfäden enthalten, ist ihr materieller Wert als gering einzuschätzen. 

11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die Salvatorkirche

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die Hofkapelle in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die Salvatorkirche.Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 

16. 4 1803 - Die Salvatorkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 

10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 

6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 

1492 - Die Salvatorkirche als Friedhofskirche für die Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird als Friedhofskirche für die Frauenkirche von Lukas Rottaler erbaut.

3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 

24. 9 1662 - Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 

1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche&nbsp;sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg&nbsp;mit einer Kirche nördlich der Alpen.</p>

17. 9 1633 - Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei

München-Hackenviertel * Zum Bier kommen die Paulanermönche durch das Erbe einer dankbaren Brauerwitwe aus der Neuhauser Gasse.

Die Besitzerin der Lärchlbrauerei hat ihren schwachsinnigen Sohn Andreas, der „ein toreter Tropf“ ist, in die Obhut der Paulanerpatres gegeben. Und da sie nach dem Tod ihres Mannes nichts mit dem Braurecht anfangen kann, überträgt sie es - mit Dreingabe einiger Grundstücke, 1.450 Gulden Barvermögen, Schmuckstücken, einer Wohnungseinrichtung sowie Brauereiutensilien und Vorräten - an die Eremiten vom Heiligen Francesco di Paola. 

1634 - Die Paulaner-Mönchen dürfen in der Lärchlbrauerei ihren Haustrunk brauen

München-Angerviertel * Die Paulaner-Mönche aus der Au dürfen mit kurfürstlicher Genehmigung in der Lärchlbrauerei in der Neuhauser Gasse ihren Haustrunk brauen. Daraus resultieren Auseinandersetzungen mit den Münchner Brauern.

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein mehrseitiger Beschwerdebrief der Münchner Brauer - mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens - als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei gilt. 

3 1826 - Straßen nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenannt

München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen. 

  • Aus der Karolinenstraße bzw. Wilhelminenstraße wird die Barer Straße,
  • aus der Ludwigstraße die Arcisstraße, die die heutige Katharina-von-Bora-Straße mit einschließt, die vor 1826 den Namen Amalienstraße trägt.
  • Die Königsstraße, die ab dem Königsplatz Kronprinzenstraße heißt und aus dem ehemaligen Fürstenweg nach Nymphenburg entstanden sind, wird zur Brienner Straße.

Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.

1634 - Die Paulaner erhalten die Brauerlaubnis und Protest

München-Hackenviertel * Mit kurfürstlicher Genehmigung dürfen die Paulaner-Mönche ihren Haustrunk brauen und - nach jährlich neu einzuholender Erlaubnis - am Namenstag ihres Ordensgründers den Klosterbesuchern ihr Bier anbieten.

„Allein es wurde dies nicht so genau genommen: Die Paulaner schenkten das ganze Jahr hindurch aus purer Charitative und gratis Bier aus. Selbstverständlich auch an die die Religiosen besuchenden Verwandten und vielen Freunde aus Pflicht der Höflichkeit!“

So viel [un]christliche Konkurrenz der Paulanerpatres bringt die Münchner Brauer in Rage. Sie wenden sich an den Bürgermeister und die Räte der kurfürstlichen Hauptstadt, mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens. Also keine Gründungsurkunde, sondern dieser Protestbrief gegen die „pfäffische Konkurrenz“ gilt als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei. 

10. 8 1797 - Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer

München * Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer. Durch diese „vorteilhafte Eheschließung” erhält er die Voraussetzung für eine Münchner Braugerechtsame - und mit der Aussteuer der Braut von 7.000 und seiner eigenen in Höhe von 3.000 Gulden steht der geplanten Übernahme der Hallerbrauerei in der Neuhauser Gasse - gleich gegenüber der Michaelskirche - noch im Jahr der Hochzeit nichts mehr im Wege. 

19. 6 1886 - Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der Leichnam König Ludwigs II. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.

25. 9 1799 - Franz Xaver Zacherl ist Braumeister und Münchner Bürger

München * Franz Xaver Zacherl ist berechtigt, seine Briefe mit dem Zusatz „Münchner Bürger und Hallerbräu allhier” zu unterzeichnen. Er hat an diesem Tag den Brauerbrief und gleichzeitig das Münchner Bürgerrecht übertragen bekommen. Bei der Übernahme der Hallerbrauerei durfte er noch nicht brauen. Er musste erst die Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung im Brauerhandwerk ablegen. 

4. 2 1800 - Das Kind der Familie Zacherl

Vorstadt Au * In ihrer 42 Jahre bestehenden Ehe haben Maria Elisabeth und Franz Xaver Zacherl nur ein einziges Kind, das aber nur vierzehn Monate - bis zum 10. April 1801 - lebt. Aus diesem Grund nehmen die Eheleute zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer an Leibesstatt an. 

21. 10 1876 - Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie wird eröffnet

München * Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie kann eröffnet werden. Schon am ersten Tag wird die Münchner Tramway Ed. Otlet von 5.092 Fahrgäste genutzt. Das sind weit mehr Straßenbahnbenutzer, als die Betreiberfirma zuvor erwartet hat. Damit beginnt der Siegeszug der Straßenbahn. 

22. 10 1876 - Das neue Verkehrsmittel wird positiv angenommen

München * „Auf dem Promenadeplatz hatte sich eine speziell geladene Gesellschaft eingefunden. Es rollten sieben mit sehr hübschen, mutigen Pferden bespannte elegante Waggons heran. Signalpfeifen der sechs in blauer Uniform gekleideten Kondukteurs ertönten und die Fahrt begann. In ca. 20 Minuten hatte der Zug sein Ziel, die Endstation Burgfrieden an der Nymphenburgerstraße, erreicht“, heißt es im Bericht der „Münchner Neuesten Nachrichten“. 

Trotz anfänglicher Probleme wird das neue Verkehrsmittel von den Münchner äußerst positiv angenommen. Edouard Otlets Unternehmen schafft für München 49 „geschlossene Waggons mit zwei offenen Plattformen an jeder Seite“ an. 

  • Gebremst wird das Gefährt vom Wagenführer per Fuß mit einer einfachen Hebelbremse. Als jedoch bei einer Probefahrt ein Wagen auf dem abschüssigen Rosenheimer Berg beim Gasteig nicht zum Stehen kommt, sondern einfach weiter rutscht, wird die Fertigungsfirma zum Einbau einer Spindelbremse verpflichtet. 
  • Die weiß-blau gestrichenen Trambahnwagen sind mit bequem gepolsterten Sitzen ausgestattet. 
  • Für Kinder ist in den Waggons eigens eine Messlatte angebracht, da sie bei einer Körpergröße unter einem Meter - in Begleitung eines Erwachsenen - kostenlos mitfahren können. 
  • Haltestellen gibt es zwar, aber jeder steigt ein und aus, wo es ihm passt. Eine Münchner Zeitung berichtet: „Ein weiterer Übelstand ist das leider viel zu wenig kontrollierte Absteigen. Es wird vielen Mitfahrenden geradezu angst und bange, wenn jemand Anstalten zum Absteigen macht. Ohne große Ausnahme geschieht dies immer in entgegengesetzter Fahrtrichtung, und ... bums, da liegen sie im Kot.“

7 1876 - Die Gleisbauarbeiten für die Pferdetrambahnlinie beginnen

München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt * Die Gleisbauarbeiten für die erste Versuchsteilstrecke für Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie - vom Promenadeplatz über den Stachus zur Nymphenburger Straße - beginnen. Sie endet an der Burgfriedensgrenze an der Maillingerstraße. 

Lenbachvilla

Architekt: Lenbach Franz von, Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Luisenstraße 33
68 m
<p>Ehem. Villa und Atelier des Malers Franz von Lenbach, jetzt Städtische Galerie im Lenbachhaus, Dreiflügelanlage bestehend aus dreigeschossigem kubischen Mittelteil mit flachem Zeltdach und Belvedere sowie zweigeschossigem Atelierbau, Neurenaissance, von Gabriel von Seidl, 1887-91, Erweiterungsbauten, 1. Viertel 20. Jh. (siehe Richard-Wagner-Straße 2), Nordflügel, zweigeschossiger Galeriebau, von Hans Grässel und Heinrich Volbehr, 1927-28, Erweiterungsbauten im Südwesten, von Heinrich Volbehr und Rudolf Thönessen, 1969-72; zugehörig Vorgarten mit Brunnen und Plastiken samt Gartenmauer und Pergola in der Südostecke; vgl. auch Ensemble Richard-Wagner-Straße.</p>

Propyläen

Architekt: Klenze Leo von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1862
Königsplatz 2
71 m
<p>Königsplatz 2; Propyläen, dorischer Torbau, offener Säulen-Mitteltrakt und seitliche Türme mit Durchfahrten in marmorverkleideter Ziegelbauweise mit reichem Reliefschmuck, als Denkmal für Befreiung und Wiederaufblühen Griechenlands, von Leo von Klenze, mit Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1848-62, Gesamtinstandsetzung nach Kriegsschäden durch Erwin Schleich, 1964-66; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>

Ehem. Institut für Technische Physik

Architekt: Wiedemann Josef, Hart Franz
Erstellung: 1959
Luisenstraße 37
142 m
Ehem. Institut für Technische Physik der Technischen Universität, jetzt Musiklabor der Hochschule für Musik und Theater München, kubischer Baukörper, Stahlbetonskelettbau, mit gelbem Ziegelmauerwerk und Aluminium-Glas-Elementen ausgefacht, 1959 von Josef Wiedemann und Franz Hart; hinter der aufgeglasten östlichen Stirnwand großräumige Eingangshalle; von der Gabelsbergerstraße zurückgesetzt, freistehend.

Königsplatz

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Königsplatz
143 m
<p>Königsplatz in München ist ein prägnantes Beispiel des europäischen Klassizismus und wurde ab 1815 auf Geheiß von König Ludwig I. nach Entwürfen von Karl von Fischer und Leo von Klenze errichtet&nbsp; . Der rechteckige Platz im Maxvorstadt-Stadtteil bildet das architektonische Herzstück der Brienner Straße und verkörpert das Konzept des „Isar-Athen“, bei dem Kultur, Verwaltung, Religion und Grünflächen harmonisch verschmelzen&nbsp; .</p><p>Markante Bauwerke definieren das Ensemble: Auf der Nordseite steht die Glyptothek, ein Tempel für antike Skulpturen, entworfen von Leo von Klenze und 1830 eröffnet&nbsp; . Der Südseite gegenüber befindet sich das korinthische Gebäude der Staatlichen Antikensammlungen, das 1848 erbaut wurde&nbsp; . Die Westseite wird von den monumentalen Propyläen dominiert, einem Torbau im dorischen Stil, der als Denkmal für die griechische Unabhängigkeit diente und zwischen 1846 und 1862 ebenfalls von Klenze umgesetzt wurde&nbsp; .</p><p>Heute ist der Königsplatz ein lebendiger Treffpunkt im Kunstareal – ein Museumshof offen zur Stadt. Die weiten Freiflächen und die stufenförmigen Gliederung ermöglichen regelmäßige Großveranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Sportevents in beeindruckendem Ambiente&nbsp; . Der Platz repräsentiert Münchens klassizistische Architektur und fasziniert durch seine klare Linienführung, die antiken Vorbilder und die harmonische Stadtsilhouette – ein blendendes Zeugnis für Ludwig I.s kulturelle Vision.</p>

Glyptothek

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1816
Königsplatz 3
145 m
<p>Glyptothek, klassizistische Vierflügelanlage mit ionischem Säulen-Portikus und Skulpturenschmuck, Ziegelmauerwerk mit teilweiser Marmorverkleidung, von Leo von Klenze, 1816-30, am Entwurf des Skulpturenschmucks waren eine Vielzahl von Künstlern beteiligt, darunter Johann Martin Wagner, Johann Nepomuk Haller, Ludwig Schwanthaler, Joseph Ernst von Bandel, Johann Leeb, Ernst Mayer, Ernst Rietschel und Francesco Sanguinetti, 1836-1862, nach Kriegszerstörung sukzessiver Wiederaufbau, 1945-53; Innenkonzeption und Gestaltung des Hofraums, nach Plänen von Josef Wiedemann, 1967-72; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>

Staatliche Antikensammlung

Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Königsplatz 1
175 m
<p>Königsplatz 1/1a; Ehem. Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude, jetzt Staatliche Antikensammlungen, Mittelrisalit mit korinthischem Säulenportikus und Freitreppe flankiert von Seitenflügeln mit Lisenengliederung, von Georg Friedrich Ziebland, 1838-45, Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1836-1844, Wiederaufbau nach Plänen von Johannes Ludwig, 1963-67; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>

Reaktorhalle

Erstellung: 1959
Luisenstraße
180 m
<p>Sie war ursprünglich Teil der Technischen Hochschule München und diente als Kontroll- und Ausbildungsgebäude für den Forschungsreaktor FRM I („Atom-Ei“) in Garching. Die Anlage enthielt keine eigenen Reaktorkerne, sondern Schulungs- und Steuertechnik, um den Betrieb des Reaktors aus der Stadt überwachen zu können. Nach Stilllegung dieser Funktionen wird die Halle heute als Kultur- und Veranstaltungsort genutzt, insbesondere für Theater, Musik und Kunstprojekte.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Augustenstraße 50
187 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Augustenstraße 37
200 m
<p>Mietshaus in Ecklage, barockisierender Jugendstil, mit Erkern, um 1900.</p>

Haus Pronath

Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Augustenstraße 54
207 m
<p>Haus Pronath, Jugendstil, reich gegliedert, mit Balkongittern, 1904 von Gebrüder Rank.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Augustenstraße 39
211 m
<p>Mietshaus in Ecklage, Neurenaissanceformen mit Jugendstileinfluß, Rohbackstein, um 1900.</p>

Mietshaus

Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 53
213 m
Mietshaus, mit Konsolgesims, 3. Viertel 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Burkhard H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 49
221 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 51.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 51
221 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 49.</p>

Häuserblock

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 45
230 m
<p>Gabelsbergerstraße 45, 47; Häuserblock, klassizisierend, mit eisernen Fensterbrüstungen, Mitte 19. Jh.; westlich an Nr. 47 anschließend Tor mit prächtigem Gitter.</p>

Kleines Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Augustenstraße 45
236 m
<p>Kleines Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Benediktinerabtei- und Pfarrkirche St. Bonifatius

Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: frühchristlicher Stil
Erstellung: 1850
Karlstraße 34
241 m

Geschäftshaus

Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1890
Brienner Straße 53
244 m
Geschäftshaus, Neurokokofassade, reich stuckiert, 1890 von Ludwig Herrmann.

Städtisches Leihamt

Architekt: Beblo Fritz, Leitenstorfer Hermann
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Augustenstraße 20
246 m
<p>Augustenstraße 20/22; Städtisches Leihamt, Neue Sachlichkeit, Rohbacksteinbau, 1929-31 von Fritz Beblo und Hermann Leitenstorfer.</p>

Ehem. Führerbau der NSDAP

Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1933
Arcisstraße 12
254 m
<p>Ehem. Führerbau der NSDAP, jetzt Staatliche Hochschule für Musik, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1933-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. nördlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Pendant zu Katharina-von-Bora-Straße 10.</p>

Ehrentempel

Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1935
Katharina-von-Bora-Straße
261 m

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 38
264 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.</p>

Rückgebäude im Hof

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Augustenstraße 16
266 m
<p>Rückgebäude im Hof, mit Jugendstilreliefs (sich küssendes Paar, Tiere), um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Weyrather Joseph, Busch Wilhelm, Petz Johann
Erstellung: 1861
Karlstraße 36
269 m
<p>Mietshaus, Teil eines ehem. Doppelhauses, mit Lisenengliederung, 1861 von Joseph Weyrather für den Bildhauer Johann Petz; im Rückgebäude Atelier (u. a. bewohnt von Wilhelm Busch)</p>

Evang.-Luth. Landeskirchenrat,

Architekt: Bieber Oswald, Stöhr Karl
Erstellung: 1928
Katharina-von-Bora-Straße 13
278 m
(vormals Meiserstraße 13); Evang.-Luth. Landeskirchenrat, in Form eines italianisierenden Palazzo, 1928-29 von Oswald Edaurd Bieber und Karl Stöhr.

Karlstraße
283 m
Ecke Luisenstraße

Gaststätte Regensburger Hof

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Augustenstraße 53
285 m
<p>Gaststätte Regensburger Hof, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1906-07 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Gabelsbergerstraße 36
292 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus in Rohbackstein, mit Hausteingliederung, bez. 1897.

Kanzlei Rudolf Hess

Erstellung: 0
Arcisstraße 11
296 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 71
298 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Arcisstraße 19
301 m
Mietshaus, freistehender, spätklassizistischer Eckbau, um 1850/60.

Palais Barlow

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1828
Brienner Straße 34
302 m

Palais Pringsheim

Baustil: Neorenaissance
Erstellung: 1889
Arcisstraße
309 m

Mietshaus

Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 40
310 m
<p>Mietshaus, schlicht, mit geohrten Fensterrahmungen, um 1850/60, 1879 um zwei Geschosse aufgestockt.</p>

NS-Dokumentationszentrum

Erstellung: 2015
Max-Mannheimer-Platz 1
312 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 1
312 m
<p>Mietshaus, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert, mit zwei Flachrisaliten und geschnitzter Tür, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP

Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1934
Katharina-von-Bora-Straße 10
313 m
<p>(vormals Meiserstraße 10); Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP, jetzt Haus der Kulturinstitute, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1934-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. südlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Gegenstück zu Arcisstraße 12.</p>

Palais Pappenheim

Architekt: Fischer Karl
Erstellung: 0
Brienner Straße
319 m

Villenartiger Bau

Baustil: klassizistischer Renaissance
Erstellung: 1870
Katharina-von-Bora-Straße 9
327 m
(vormals Meiserstraße 9); Villenartiger Bau in klassizistischer Renaissance, um 1870/80.

Karlstraße 32

Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 0
Karlstraße 32
334 m

Wohnhaus

Architekt: Weyrather Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Brienner Straße 54
334 m
Wohnhaus, spätklassizistisch, 1865 von Josef Weyrather.

Karlstraße

Erstellung: 0
Karlstraße
339 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 79
339 m
Gabelsbergerstraße 79 a; vorher 79. Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, mit Seitenrisaliten, wohl um 1860, 1879 aufgestockt und nach Osten um eine Achse erweitert; Fassade z. T. vereinfacht.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Dachauer Straße 42
341 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilanklängen, malerisch gegliedert und reich dekoriert, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Schiller Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Dachauer Straße 44
342 m
Dachauer Straße 44 a/46; Mietshaus, Jugendstil, mit reichem plastischem Dekor im Erdgeschoss (Atlanten), 1915-16 von Oswald Schiller.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 12
346 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisches Eckhaus, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Eckbau

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Brienner Straße 56
349 m
Eckbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, um 1875 von Max Steinmetz; vgl. Stiglmaierplatz 2 und Schleißheimer Straße 2.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Dachauer Straße 38
353 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Karlstraße 52
354 m
Mietshaus, Neurenaissance, 3. Viertel 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Enhuberstraße 9
354 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Karlstraße 54
357 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.

Glasmalereianstalt

Erstellung: 0
Luisenstraße
359 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Gabelsbergerstraße 81
367 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Unterstation Karlstraße

Architekt: Uppenborn
Erstellung: 1899
Karlstraße 47
370 m

Rondellgruppe

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873

372 m
Risalitartig erhöhter Mittelbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, 1873-76 von Max Steinmetz; vgl. Brienner Straße 56 und Schleißheimer Straße 2.

Mietshaus

Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Dachauer Straße 29
374 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Nikolaus Debold.</p>

Staatliche Lottoverwaltung

Architekt: Kergl Carl
Erstellung: 1954
Karolinenplatz 4
379 m
<p>Staatliche Lottoverwaltung, Neubau 1953/54 von Carl Kergl in Anlehnung an das ehemalige Törring-Palais Karl von Fischers von 1812. Zugehörig zwei freistehende Nebengebäude, das linke an der Brienner Straße noch klassizistisch, das rechte an der Barer Straße um 1954 um erneuert.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Gabelsbergerstraße 83
380 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Giebelbau, mit zwei Erkern und reichem Stuckdekor, bez. 1904.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Karlstraße 21
385 m
Ehem. stattliches Mietshaus mit Frohsinns-Saal, jetzt Finanzamt für Körperschaften, klassizistisches Eckgebäude, 1829 von Joseph Höchl; nur die (z.T. veränderte) Fassade original; mit Katharina-von-Bora-Straße 4.

Rosselenker

Erstellung: 1931
Arcisstraße
388 m
Rosselenker, ursprünglich zwei Bronzefigurengruppen im ehem. Ehrenhof der Technischen Universität (vgl. Arcisstraße 21), 1931 aufgestellt; daselbst an der Westseite der Straße die allein erhaltene männliche Figur der einen Gruppe von Bernhard Bleeker (Pferd kriegszerstört); östlich der Straße bei der Alten Pinakothek die Gruppe von Hermann Hahn.

Delphinbrunnen

Architekt: Storch Arthur
Erstellung: 1902
Dachauer Straße
388 m
Delphinbrunnen, Bronzegruppe 1902 von Arthur Storch, 1933 verändert aufgestellt; an der Gabelung Augustenstraße.

Mietshaus

Architekt: Schratz Ferdinand
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Karlstraße 49
389 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit in Stuck reich dekorierten Erkern, 1897-98 von Ferdinand Schratz.

Eckbau

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Schleißheimer Straße 2
389 m
Eckbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, um 1875 von Max Steinmetz; vgl. Stiglmaierplatz 2 und Brienner Straße 56.

Ehem. Nebengebäude

Architekt: Fischer Karl von
Erstellung: 1809
Karolinenplatz 3
391 m
Ehem. Nebengebäude des abgebrochenen Asbeck- (Lotzbeck-) Palais (siehe Nr. 3), später Lotzbeck-Galerie, 1809/10 von Karl von Fischer.

Reichsrevisionsamt

Erstellung: 1933
Karolinenplatz 3
398 m

Ehem. Technische Hochschule

Architekt: Neureuthers Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1865
Arcisstraße 21
399 m
<p>Ehem. Technische Hochschule, jetzt Technische Universität; ein großes Geviert ausfüllender Komplex aus verschiedenen Bauzeiten. Vom ursprünglichen Bau Gottfried von Neureuthers (1865-68, Neurenaissance) nur das Rustika-Erdgeschoss an zwei Seiten des Südblocks (südlich an der Gabelsbergerstraße, östlich zum Hof) erhalten; der restliche Südtrakt an der Gabelsbergerstraße (mit Ausnahme des Ostendes) samt dem plastisch reich ausgestalteten Mittelbau mit Turm, 1910-16 von Friedrich von Thiersch, in frei historisierenden Formen; Fortsetzung westlich an der Luisenstraße (Südhälfte); Maschinenhalle im Hof, 1912; die palastartigen Blöcke im Nordosten und Südosten nebst westlich anschließenden Fortsetzungen 1923-28 von German Bestelmeyer; Mitte des Nordtraktes an der Theresienstraße Neurenaissance (1898/99); übrige Teile modern; im Vorhof des Neubaus nördlich der Theresienstraße Ohm-Denkmal, siehe Theresienstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 22
405 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 18 und 20.</p>

Amerika-Haus

Architekt: Fischer Karl, Simm Franz
Erstellung: 1955
Karolinenplatz 3
407 m
<p>Amerika-Haus, freistehender, viergeschossiger Baublock über quadratischem Grundriss, mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel über kreisförmigem Lichthof, flächige, orthogonal verputzte Fassade mit rasterartiger Durchfensterung, das Erdgeschoss mit Kelheimer Muschelkalk verkleidet, die Fenster des ersten Obergeschosses durch ädikulaartige Rahmung betont, zur Gartenseite hin niedriger Saalbau, von Karl Fischer und Franz Simm, 1955-57.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Dachauer Straße 25
416 m
<p>Dachauer Straße 25/25 a; Mietshaus, langgestreckte Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1887-89 von Michael Reifenstuel.</p>

Mayer'sche Hofkunstanstalt

Architekt: Fischer Theodor
Erstellung: 1922
Seidlstraße 25
417 m
<p>Mayer'sche Hofkunstanstalt, barockisierender Bau mit reichem plastischem Schmuck am Erker, 1922 von Theodor Fischer.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 20
421 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; bildet den breiteren, reicher gegliederten Mittelteil einer Gruppe mit Nr. 18 und 22.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 89
421 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, im Kern um Mitte 19. Jh., 1888 um zwei Geschosse erhöht.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schleißheimer Straße 18
425 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Flacherker, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1829
Dachauer Straße 26
426 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, ursprünglich 1829 als Doppelanwesen erbaut, 1870 aufgestockt und erweitert.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Dachauer Straße 28
426 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 91
429 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Anthropologische Staatssammlung

Architekt: Fischer Karl von, Lippe Eduard von der
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Karolinenplatz 2
430 m
<p>Ehem. Stall- und Remisengebäude des nicht erhaltenen Asbeck-Palais (siehe Nr. 3), jetzt Anthropologische Staatssammlung, Satteldachbau bestehend aus erhöhtem Mittelteil mit Dreiecksgiebeln und eingezogenen Flügelbauten mit Quergiebeln, Eckquaderung, klassizistisch, von Karl von Fischer, 1809/10, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung mit starken Veränderungen im Inneren, von Georg Alexander Roemmich und Eduard von der Lippe, 1947/48.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 18
433 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 20 und 22.</p>

Barer Straße 19
435 m

The Charles Hotel

Architekt: Architektenbüro Hilmer & Sattler und Albrecht
Baustil: Art déco
Erstellung: 2007
Sophienstraße 7
440 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Schleißheimer Straße 5
441 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Obelisk

Erstellung: 1833
Obelisk
443 m

Löwenbräukeller

Architekt: Schmidt Albert, Thiersch Friedrich von, Rümann Wilhelm von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Nymphenburger Straße 2
443 m
<p>Löwenbräukeller, malerischer Neurenaissance-Gruppenbau (z. T. erneuert) mit vorgelegter Terrasse im Süden; Hauptteil (mit Saal) 1883 von Albert Schmidt; Erweiterungsbau nach Südosten mit Eckturm und neubarocker Pfeilervorhalle 1893-94 von Friedrich Thiersch; auf der Vorhalle Steinlöwe von Wilhelm von Rümann; mit historischen Kelleranlagen seit 1820; siehe auch Nr. 4 und Dachauer Straße 61.</p>

Mietshaus

Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 95
445 m
<p>Mietshaus, schlicht, in klassizistischer Tradition, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 28
451 m
Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870.

Wohnhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Dachauer Straße 61
454 m
Wohnhaus, spätklassizistisch, mit Mittelrisalit, um 1860.

Alte Pinakothek

Architekt: Döllgast Hans, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Barer Straße 27
456 m
<p>Alte Pinakothek, repräsentativer Galeriebau mit Eckrisaliten in Formen der italienischen Hochrenaissance, von Leo von Klenze, 1826-36, nach Kriegsschäden von Hans Döllgast 1952-57 wiederhergestellt bzw. in schlichter Form ergänzt; mit Ausstattung; ringsum (erneuerte) Gartenanlage</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 11
458 m
Mietshaus, reich gegliedert in klassizistischer Neurenaissance, um 1870; gleichartig wie Nr. 9.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 9
461 m
Mietshaus, reich gegliedert in klassizistischer Neurenaissance, um 1870; gleichartig wie Nr. 11.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Schleißheimer Straße 13
464 m
Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 68
465 m
Mietshaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.

Büro- und Verwaltungsgebäude

Architekt: Berberich Franz
Erstellung: 1955
Prinz-Ludwig-Straße 11
469 m
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude des Bayerischen Gemeinde-Unfall-Versicherungsverbandes, u-förmige Anlage, fünfgeschossiger Betonbau mit weitüberstehendem Dach, mit zurückversetztem Geschoss mit Walmdach, Rasterfassade mit Betonpfeilern und figürlichen Zierformen, von Franz Berberich, 1954/55; Unterstand, erdgeschossig mit sechs Tonnendächern und segmentbogigen Kragarmen, gleichzeitig.</p>

Ehem. Gewerbeschule

Architekt: Fischer Theodor
Erstellung: 1900
Luisenstraße 9
470 m
<p>Ehem. Gewerbeschule, jetzt Berufsschule für Bau- und Kunsthandwerker/Berufsbildungszentrum (Rückgebäude von Nr. 7, vgl. dort), 1899-1900 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 7.</p>

Union-Hotel

Architekt: Berndl Richard
Erstellung: 0
Barer Straße 7
474 m

Karolinenplatz

Erstellung: 0
Karolinenplatz 2
474 m

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Seybold Ambrosius, Neureuther Gottfried von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Luisenstraße 22
478 m

Ehem. Wohnhaus des Dichters Paul Heyse, villenartiger Neurenaissancebau in Garten, 1872-74 von Gottfried von Neureuther; nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht aufgebaut.

  • 1830 - erbaut durch A. Seybold
  • 1872-74 - Umbau durch Gottfried von Neureuther
  • 1874-1914 - Wohnort des Dichters Paul Heyse
  • 1946 - Wiederaufbau

 


Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Dachauer Straße 15
481 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 70
483 m
Mietshaus, biedermeierlich, Eckbau mit Gurtgesimsen, um 1860.

Ehem. Oberfinanzpräsidium

Architekt: Stadler Franz
Baustil: Monumentalstil
Erstellung: 1942
Sophienstraße 6
485 m
<p>Ehem. Oberfinanzpräsidium, jetzt Oberfinanzdirektion, in klassizisierendem Monumentalstil, 1938-42 (bez) von Franz Stadler; mit Arkadenhalle als Durchgang zum östlichen Hof und mit Festsaal; mit Katharina-von-Bora-Straße 2.</p>

Ohm-Denkmal

Architekt: Rümann Wilhelm von, Ohm Gerorg Simon
Erstellung: 1895
Theresienstraße
487 m
Ohm-Denkmal, Marmorsitzbild, 1895 von Wilhelm von Rümann; im Vorhof des Neubaus der Technischen Universität; vor Nr. 90.

Mietshaus

Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schleißheimer Straße 32
488 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Ferdinand Hönig.

Park-Cafe

Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
491 m
<p>Das Parkcafé in München liegt im Alten Botanischen Garten an der Südseite der Sophienstraße 7. Das denkmalgeschützte Gebäude (D-1-62-000-6588) wurde 1935–1937 von Oswald Bieber erbaut und ist ein Beispiel nationalsozialistischer Architektur. Es bildet den südlichen Abschluss der ehemaligen Arcisstraße (heute Katharina-von-Bora-Straße). Nach dem Brand des Glaspalasts 1931 und der Neugestaltung des Alten Botanischen Gartens ab 1936 entstand neben dem Neptunbrunnen auch das Parkcafé. Nach Kriegszerstörungen wurde es restauriert und entwickelte sich seit den 1980er Jahren zu einem beliebten Treffpunkt und Club.</p>

Institut für Elektrotechnik

Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1963
Theresienstraße 90
492 m
<p>(N3) Institut für Elektrotechnik der Technischen Universität, mit Maschinenhalle entlang der Luisenstraße, 1959-64 von Gustav Hassenpflug; sechsgeschossiger, kubischer Institutsbau mit zurückgesetztem Dachgeschoss und gelber Klinkerausmauerung zwischen sichtbaren Betonfertigteilen; langgestreckte, fensterlose Maschinenhalle, Rasterfassade mit Klinkerverkleidung im Sockelbereich.</p>

Glaspalast

Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Elisenstraße
492 m

Ehemaliges Prinz-Georg-Palais

Architekt: Deiglmayr Ludwig sen.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 5
493 m
<p>Ehem. Palais, jetzt Sparkassenverband Bayern, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1895/96 von Ludwig Deiglmayr sen.</p>

Ehem. Palais Freyberg

Architekt: Helbig und Haiger
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Karolinenplatz 5
500 m
<p>Ehem. Palais Freyberg, jetzt Müllerhaus, klassizistischer Jugendstil, 1901/02 von Helbig und Haiger als Umbau eines klassizistischen Nebengebäudes von Nr. 5; samt Vorgarten-Pfeilerzaun.</p>

Ehern. Bürogebäude Deutsche Lloyd-Lebens- versicherungs-AG

Architekt: Zieseniß Fritz
Erstellung: 1956
Karlstraße
503 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Prinz-Ludwig-Straße 9
504 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1900.</p>

Börse München

Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 6
508 m
<p>Börse München, ehemaliges Wohnhaus, neubarock, mit gerundeter Ecke, 1894-95 von Ludwig Deiglmayr sen.</p>

Ehem. Höhere Töchterschule

Architekt: Fischer Theodor
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Luisenstraße 7
509 m
<p>Ehem. Höhere Töchterschule, jetzt Städtisches Luisen-Gymnasium, in frei abgewandelten Formen der deutschen Renaissance, 1900-01 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 9.</p>

Thersienstraße
516 m

Technische Universität

Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1957
Theresienstraße 90
517 m
(N2) Institut für Hochspannungs-und Anlagentechnik der Technischen Universität, sog. Hochvolthaus, kubischer Gebäudeblock aus Hochspannungshalle im südlichen und Institutsräumen im nördlichen Teil, 1957-63 von Werner Eichberg und Franz Hart; Experimentierhalle mit geschlossener Sichtmauerwerksfläche zur Theresienstraße, an der Ost-und Westseite sägezahnförmig angeordnete Sichtmauerwerksscheiben mit senkrechten Fensterschlitzen und freistehende Treppentürme; Institutsräume in Stahlbetonskelettbauweise mit Sichtmauerwerksausfachungen; Bau aus Sicherheitsgründen durch einen Kiesgraben von der Straße abgesetzt.

Bayer. Landesbausparkasse

Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 1956
Karolinenplatz 1
517 m
<p>Bayer. Landesbausparkasse, kubischer, fünfgeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, symmetrischer Platzfassade mit ädikulaartiger Travertinrahmung der Fenster über betontem Sockelgeschoss und Rundfenstern im obersten Geschoss, von Josef Wiedemann, 1955/56.</p>

Ehem. Palais Schrenck-Notzing

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
Max-Joseph-Straße 9
517 m
<p>Ehem. Palais Schrenck-Notzing, jetzt Bayerischer Bauernverband, 1904-06 von Gabriel von Seidl in italienischen Neurenaissanceformen, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; innen Vestibül und Treppe erhalten; Vorgartenzaun.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Prinz-Ludwig-Straße 7
528 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkern und reichem Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 73
536 m
Mietshaus, klassizistische Neurenaissance, reich gegliedert, um 1870/80.

Kunstausstellungspavillon

Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
537 m
<p>Der Kunstpavillon München im Alten Botanischen Garten gehört zum Kunstareal München und entstand 1936 nach Plänen von Oswald Bieber am Standort des 1931 abgebrannten Glaspalasts. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er schwer beschädigt wurde, bauten Künstler unter Hannes König den Pavillon bis 1950 als Ausstellungsraum wieder auf. Seit den 1980er Jahren dient er als Plattform für internationale und auswärtige Künstler. Heute schmückt die Front des Gebäudes die Neonschrift „Kunst ist kein Luxus“, die den Pavillon als wichtigen Teil der Münchner Kunstszene betont.</p><ul><li>1935-37 - Erbaut von&nbsp; Oswald Eduard Biber&nbsp;als&nbsp;Kunstausstellungspavillon</li><li>Ausstellungsraum für Architekturmodelle</li><li>Joseph Thorak nutzte den Pavillon als Atelier&nbsp;</li><li>Erlitt schwere Schäden im Zweiten Weltkrieg</li><li>1948 - Hannes König sammelte für die Wiederaufbau</li><li>Verpachtung an den&nbsp;Schutzverband bildender Künstler</li><li>9. 9.1950 - Eröffnung des Ausstellungsgebäudes</li><li>Vier Reliefs von Joseph Wackerle</li></ul>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schleißheimer Straße 21
546 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1887 wohl von Karl Schmidt.</p>

Eckhaus

Architekt: Kobinger Xaver, Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Sophienstraße 5
549 m
<p>Eckhaus, in Frühformen des Maximilianstils, 1847 von Matthias Berger, ausgeführt von Maurermeister Franz Xaver Kobinger; zum Teil vereinfacht.</p>

Ehem. Staatsbauschule

Architekt: Seifert Adolf Peter, Haerst Rolfter, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Karlstraße 6
550 m
<p>Ehem. Staatsbauschule, jetzt Fachhochschule, nach Plänen der Architektenarbeitsgemeinschaft Adolf Peter Seifert, Rolfter Haerst und Franz Ruf in zwei Bauabschnitten 1954-56 und 1968-70 erstellt; mehrflügelige Anlage unterschiedlicher hoher Gebäudetrakte in offener Anordnung, mit zwei Kopfbauten an der Karlstraße; Stahlskelettbauten, z.T. mit Naturstein verkleidet; erster Bauabschnitt mit fünfgeschossigem Kopfbau an der Karl-/Barer Straße, annähernd quadratisch, mit großem Lichthof und umlaufenden Galeriefluren; von der Barer Straße zurückgesetzter dreigeschossiger Trakt, an die Barer Straße vorgerückt das Aulagebäude, straßenseitig ausgefacht, zum Hof hin verglast; der zweite Bauabschnitt (Ecke Karl/Ottostraße) in der äußeren Erscheinung dem ersten angepasst.</p>

Alter Botanischer Garten

Architekt: Sckell Friedrich Ludwig von
Erstellung: 1808
Alter Botanischer Garten
550 m
<p>Alter Botanischer Garten, angelegt 1808-14 von Friedrich Ludwig von Sckell, 1935-37 Umgestaltung zu städtischem Park. Im Nordteil stand 1854-1931 der Glaspalast, an der Stelle jetzt Park-Café und Ausstellungspavillon; siehe Sophienstraße 7 und 7 a.</p>

Palastartiger Bau

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Brienner Straße 28
550 m
<p>Ehem. Palais Matuschka, viergeschossiger Walmdachbau mit palastartiger barockisierender Fassade, im Kern 1812, 1872 mehrfach verändert, grundlegende Überformung 1895/96 durch Emanuel von Seidl, z. T. vereinfacht.</p>

Seidl-Schlösschen

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1890
Seidlstraße 18
559 m
<p>Im Volksmund Seidl-Schlösschen, malerischer, mit Plastiken und Reliefs gezierter Bau, erbaut Anfang der 1890er Jahre von Gabriel von Seidl als eigenes Bürohaus im Hof des (zerstörten) eigenen Wohnhauses; vgl. Marsstraße 26.</p>

Ziviljustizzentrum

Architekt: Dohle + Lohse Architekten BDA, Braunschweig
Erstellung: 0
Seidlstraße
561 m

Mietshaus

Architekt: Lottermann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Schleißheimer Straße 23
561 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1888 von Maurermeister Anton Lottermann.</p>

Mietshaus

Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Schleißheimer Straße 48
565 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Nikolaus Debold.

Autobahndirektion

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 9
566 m
<p>Seidlstraße 9/11; Autobahndirektion, bildet mit Nr. 7 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau, um 1901 von Emanuel von Seidl.</p>

Kunstareal München

Erstellung: 0
Barer Straße
566 m

Mietshaus

Architekt: Brandl Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schleißheimer Straße 25
570 m
<p>Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefassade französischen Charakters, prächtig stuckierte Durchfahrt mit Karyatiden, Treppe, 1879-80 für Bauunternehmer Josef Brandl, wohl nach eigenem Plan. Am Rückgebäude reiche Bauplastik.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Gabelsbergerstraße 19
571 m
Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert und stuckiert, um 1870.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Cube Gustav von
Erstellung: 1911
Brienner Straße 26
572 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger, palastartiger Walmdachbau mit neuklassizistischer Fassadengestaltung, von Gustav von Cube 1910/11.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 17
572 m
<p>Mietshaus, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, um 1860.</p>

Miets- und Geschäftshaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Arcostraße 1
577 m
Miets- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, 1862-63 von Reinhold Hirschberg; Block mit Ottostraße 3.

Maxvorstadt II

Erstellung: 0

579 m
Die Brienner Straße ist die erste der großen Straßenanlagen des 19. Jahrhunderts in München und innerhalb der rationalen Schematik der Maximilians-Vorstadt als Ost-West-Achse mit besonderer Absicht angelegt, erstmalige residenzstädtische Planungs-Aktion und radikale Neubebauung auf freiem Gelände. Vorgegeben war dem Verlauf der Brienner Straße eine als Fürstenweg bezeichnete Chaussee, welche die Residenz mit Nymphenburg verband; die Gestaltung blieb auf die Strecke vom Odeonsplatz bis zum Königsplatz beschränkt. Die in einem ersten Abschnitt zwischen 1808 und 1824 entstehende Max-Vorstadt sucht man durch ein System von Achsen an die Altstadt zu binden. Die Brienner Straße geht vom Hofgarten aus. Senkrecht zu ihr steht die Arcisstraße, ausgerichtet auf den 1813/14 angelegten Alten Botanischen Garten. Ihre östliche Parallele ist die Barerstraße. Im Schnitt von Barer- und Brienner Straße ist der kreisrunde Karolinenplatz angelegt. Dieser nimmt eine Schräglinie auf, die Max-Joseph-Straße, die als Anschlussachse zur Altstadt bereits besteht. Das Ensemble umfasst sowohl die gesamte Brienner Straße zwischen Odeons- und Königsplatz als auch das Grundsätzliche des Achsensystems (wobei die Max-Joseph-Straße als dem Ensemble Maxvorstadt I zugehörig behandelt wird).

Mietshaus

Architekt: Gedon Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1877
Schleißheimer Straße 29
586 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Runderker an der Ecke, 1877 von Lorenz Gedon; z. T. verändert.

Neue Pinakothek

Architekt: Branca von
Erstellung: 1975
Barer Straße 29
590 m

Stattliches Eckhaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Barer Straße 3
592 m
<p>Stattliches Eckhaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1860-62 von Reinhold Hirschberg; mit Arcostraße 1.</p>

Ehem. Galerie Böhler

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Brienner Straße 25
594 m
<p>Ehem. Galerie Böhler, viergeschossiger freistehender Walmdachbau mit palastartiger, italianisierender Fassade, von Gabriel von Seidl 1904/05, 1905-09 rückseitig um Ausstellungshallen und Ateliergebäude erweitert, sowie Umbauten 1914 durch Karl Stöhr, nach Kriegsschäden 1946 durch Max Ott wiederhergestellt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schwindstraße 4
602 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.

Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger

Architekt: Gabelsberger Franz Xaver, Eberle Syrius
Erstellung: 1890
Ottostraße
603 m
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger, Bronze-Sitzbild, 1890 von Syrius Eberle; auf platzartiger Erweiterung am Südwestende der Straße.

Standortkommandantur

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 7
607 m
Standortkommandantur, bildet mit Nr. 9 und 11 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau; laut Inschrift am Balkongitter des Figurenportals erbaut 1901 von Emanuel von Seidl.

Neptunbrunnen

Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Alter Botanischer Garten
615 m
<p>Neptunbrunnen, in der Tradition barocker Monumentalbrunnen, mit Kolossalfigur in Becken, 1937 von Joseph Wackerle.</p>

Pinakothek der Moderne

Architekt: Braunfels Stephan
Erstellung: 2002
Barer Straße 40
616 m

Wohnhaus

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Heßstraße 28
616 m
<p>Wohnhaus, fünfgeschossiges Laubenganghaus, nach Plänen von 1952 von Sep Ruf für eine Miteigentümergemeinschaft errichtet, Schotten als Teilungselement für die durchgehenden Balkonzonen, davor Stahlsäulen.</p>

Mietshaus

Baustil: Louis-XVI-Jugendstil
Erstellung: 1900
Schleißheimer Straße 60
618 m
Mietshaus, Louis-XVI-Jugendstil, um 1900.

Fischmarktbrunnen

Erstellung: 1831
Dachauer Straße
619 m
Fischmarktbrunnen, mit polygonalem Becken und Achteckpfeiler, ca. 1831-1896 auf dem Viktualienmarkt; seit 1961 gegenüber Einmündung Gabelsbergerstraße.

Bayer. Notarkasse

Architekt: Freymuth Emil, Lippl L. R.
Erstellung: 1951
Ottostraße 10
622 m
<p>Bayer. Notarkasse, repräsentatives Verwaltungs-, Geschäfts- und Wohngebäude, dreiteiliger, sechs- bis achtgeschossiger Baukomplex in städtebaulich wichtiger Ecklage, Stahlbetonskelettbau mit Werksteinverkleidung (Marchinger Kalkstein), 1951 nach Plänen von Emil Freymuth; Hauptblock hervorgehoben durch Balkone und auf zarten Stützen vorkragendes Flachdach; Fassadenrelief von L. R. Lippl.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 11
626 m
<p>Gabelsbergerstraße 11, 13, 15; Mietshausgruppe, biedermeierlich, zu Walmdachblock zusammengefasst, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, um 1850/60.</p>

Neue Pinakothek (Alt)

Erstellung: 1836
Theresienstraße
628 m

Ehem. Palais Berchem

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neoklassizismus
Erstellung: 1898
Brienner Straße 22
630 m
<p>Ehem. Palais Berchem, jetzt Verwaltungsgebäude der Bayerischen Landesbank, 1897-98 von Gabriel von Seidl; vereinfachte Wiederherstellung nach Kriegsschäden; Treppenhaus mit Stuckdekor erhalten; 1927 und 1933 erweitert.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schleißheimer Straße 62
634 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.

Mietshaus

Architekt: Simon Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Sandstraße 35
636 m
Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit reicher Putzgliederung und Erker, 1888/89 von Josef Simon.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Theresienstraße 93
637 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor an den Erkern, bez. 1897; am Westrand des Massmannplatzes.</p>

Mietshaus

Architekt: Strelin Oscar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Massmannstraße 2
637 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker, 1900 von Oscar Strelin; aufgestockt; einheitlicher Block mit Nr. 4 und 6.

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Theresienstraße 154
638 m
Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, Mitte 19. Jh.

Ehem. Haus der Deutschen Ärzte

Architekt: Fick Roderich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1936
Brienner Straße 23
638 m
<p>Ehem. Haus der Deutschen Ärzte, jetzt Oberösterreichhaus (Bank), dreigeschossiger historisierender Walmdachbau, die niedrigeren, zweigeschossigen Nebenflügel umschließen einen unregelmäßig fünfeckigen Hof, von Roderich Fick, 1935/36; im Hof Brunnen "Windspiele", von Bernhard Bleeker, 1935..</p>

Mietshaus

Architekt: Strelin Oscar
Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Massmannstraße 4
639 m
Mietshaus, neubarock, mit Erkern, Stuckdekor und großer Immaculatafigur, 1900 von Oscar Strelin; aufgestockt; Mittelteil eines einheitlichen Blocks mit Nr. 2 und 6.

Tonhalle Kaim

Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1895
Türkenstraße 5
639 m


639 m

Deutsches Haus

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1879
Sophienstraße 1
650 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 72
651 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Fassade, um 1860/70, 1889 aufgestockt.</p>

Kadettenkorps

Erstellung: 1826
Elisenstraße
656 m

Malerisches Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 28
659 m
<p>ehem. Wohnhaus&nbsp;von Gabriel von Seidl (Kriegszerstörung)</p>

Malerisches Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 26
659 m
Malerisches Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Gabriel von Seidl im Anschluss an sein ehem. Wohnhaus (Nr. 28, zerstört) erbaut; vgl. Seidlstraße 18.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 9
661 m
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1880.</p>

Freistehender kubischer Bau

Architekt: Klumpp Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Ottostraße 17
663 m
Freistehender kubischer Bau, im Kern klassizistisch, 1812-13 von Karl Klumpp, 1889 in klassischen Renaissanceformen umgestaltet.

Geschäftshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1905
Lenbachplatz 6
664 m
<p>Geschäftshaus, Eckbau mit barockisierender Natursteinfassade und reichem plastischem Dekor, 1904-05 von Emanuel von Seidl.</p>

Erweiterungsbau Bernheimer-Haus

Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Erstellung: 1889
Ottostraße 4
666 m
<p>Ottostraße 4/6/8; Rückwärtiger Trakt (Erweiterungsbau, sog. Neubau) des Bernheimer-Hauses (siehe Lenbachplatz 3), stuckierte Neubarockfassade, 1909-10 von Friedrich von Thiersch; mit Innenräumen, u.a. Gobelinsaal.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstilklassizismus
Erstellung: 1904
Lenbachplatz 5
671 m
<p>Fassade der ehem. Galerie Heinemann, jetzt Geschäftshaus, sechsgeschossige Gliederung als erhöhter Mittelrisalit zu den angrenzenden Eckhäusern, historisierende Formgebung mit Anklängen an den Jugendstilklassizismus, von Emanuel von Seidl, 1903-04, Wiederherstellung der im wesentlichen unzerstörten Fassade, nach 1945, Abriss und Neubau des Gebäudes unter Erhalt der Fassade, 1997.</p>

Tor zum Alten Botanischen Garten

Architekt: Herigoyen Joseph Emanuel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Alter Botanischer Garten
673 m
<p>Alter Botanischer Garten; Tor, klassizistisches Propylon, 1812 von Joseph Emanuel d'Herigoyen, mit von Goethe verfasster Inschrift; am Ostende zum Karlsplatz/Lenbachplatz.</p><p>Inschrift:</p><p>FLORVM DAEDALAE TELLVRIS GENTES DISSITAE<br>MAXIMILIANI IOS. R. NVMINE CONSOCIATAE MDCCCXII</p>


675 m

Maxvorstadt I

Erstellung: 0

676 m
Das Ensemble umfasst den nordwestlichen Altstadtrand und die erste aus der Altstadt herausführende Straßenachse, die Max-Joseph-Straße. Sowohl Maximiliansplatz wie auch Lenbachplatz sind aus dem Gelände der ehemaligen Wallbefestigung hervorgegangen. Mit der Anlage beider Plätze wurde um 1800 - nach den Entfestigungsmaßnahmen - begonnen. Der Maximiliansplatz wurde in seiner ersten Entstehungsphase zwischen 1802 und 1805 dem rationalen Gestaltungskonzept der Maxvorstadt unterworfen. Die Max-Joseph-Straße - vom Karolinenplatz aus mit Blickbezug auf die Türme der Frauenkirche - ist als rechtwinklige Achse zur Basislinie des Platzes angesetzt, die sich aus dem Verlauf der alten Stadtmauer ergibt. Als Symmetriekonzeption erfolgte die Platzgestaltung: Das aus der Altstadt führende Max-Tor ist direkt auf die Max-Joseph-Straße als Achse bezogen. Die Eingangssituation zur neuen Maxvorstadt wurde durch zwei flankierende Bauten mit Grünbepflanzung am Anfang der Max-Joseph-Straße betont. Diese annähernd quadratischen Grundstücke sind mit der heutigen Bebauung von Maximiliansplatz 5 und dem Doppelbaublock Maximiliansstraße 8/Max-Joseph-Straße 2 annähernd identisch. Von den zwei weiteren, ebenfalls symmetrisch, dabei schräg in die Platzecken gesetzten Baublöcken ist der westliche in die Bebauung am Lenbachplatz eingegangen, der östliche als Neubau in eine Linie mit der nordöstlichen Grünanlage gerückt worden. Beidseitig des Max-Tors wurden Mietshauszeilen erstellt, deren rückwärtige Grundstücksgrenzen dem Verlauf der alten Stadtmauer folgten. Diese Grenze ist gegenwärtig noch ablesbar. 1841 war die Auffüllung des einstigen Stadtgrabens in der Gesamtlänge beendet und man begann mit einer gärtnerischen Ausgestaltung, die 1876-78 von Karl Effner zum Abschluss gebracht wurde. 1881 entstand in diesen Anlagen Michael Wagmüllers Liebig-Denkmal, als Randbebauung des Platzes 1899-1901 die Neue Börse von Friedrich Thiersch. Überleitend zum Lenbachplatz ist der Wittelsbacherbrunnen situiert. Der unregelmäßig und auf malerische Wirkung hin angelegte Lenbachplatz ist geprägt durch den wirkungsvollen Neurenaissancebau des Künstlerhauses, mehr noch durch die Reihe monumentaler Geschäftshäuser des späten 19. Jahrhunderts an seiner Nordwestseite.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 68
679 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Satteldachbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Neurenaissancefassade, um 1860/70, 1885 und danach um je ein Geschosse erhöht.</p>

Salzstadel

Erstellung: 0
Arnulfstraße
679 m

Ehem. Haus für Handel und Gewerbe

Architekt: Thiersch Friedrich von, Taschner Ignatius
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Maximiliansplatz 8
681 m
<p>Ehem. Haus für Handel und Gewerbe und Börse, jetzt Industrie- und Handelskammer, dreiseitig freistehender, reich gestalteter Bau in frei historisierenden Formen mit polychromer Fassade, 1899-1901 von Friedrich Thiersch; erhaltene Innenräume, u.a.: Treppe mit Relief von Ignatius Taschner, Haupttreppe, vertäfelter Sitzungssaal; bildet einen Block mit Max-Joseph-Straße 2.</p>

Bernheimer-Haus

Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Lenbachplatz 3
684 m
<p>Bernheimer-Haus, Geschäftshaus, fünfgeschossiger, natursteinverkleideter Skelettbau, Fassade durch drei Risalite mit Kolossalordnung gegliedert, in repräsentativen neubarocken Formen, von Friedrich von Thiersch und Martin Dülfer, 1887-89, teilrekonstruiert, 1993; Erweiterungsbau, über Arkaden dreigeschossiger, langgestreckter Putzbau mit erhöhtem Mittelrisalit in Kolossalordnung, den reich dekorierten sog. Italienischen Hof einfassend, neubarocke Fassadengestaltung, von Friedrich von Thiersch, 1909/10; mit Innenausstattung, u. a. Gobelinsaal.</p>

Salzstadelkaserne

Erstellung: 0
Arnulfstraße
685 m
<ul> <li>1883 - Abbruch der Kaserne</li> </ul>

Bayerische Bank

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Lenbachplatz 4
686 m
<p>Ehem. Bayerische Bank, jetzt Geschäftshaus, repräsentativer, fünfgeschossiger Eckbau mit kolossaler Pilastergliederung, Eckachsen mit kolossalen Säulen und Segmentbogengiebeln als flacher Eckpavillon ausgebildet, Sandsteinfassaden mit reichem plastischem Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1898-1901, Wiederaufbau nach Kriegsschäden, Wilhelm Linder, 1946-51.</p>

Börse München

Architekt: Schmidt Albert, Lehner Jac
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 2
687 m
<p>Lenbachplatz 2/2a; Bankgebäude, auch Börse München, freistehender, viergeschossiger Block mit gerundeten Eckrisaliten, reich gegliederte Sandsteinfassade und plastischer Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1896-98, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung durch Jac Lehner, 1948/49.</p>

Ehem. Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Seidl Gabriel von, Naager Franz, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Max-Joseph-Straße 2
687 m
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus A. S. Drey, jetzt Industrie-und Handelskammer, dreiseitig freistehender historisierender Bau, 1911-12 von Gabriel von Seidl; mit reichem plastischem Dekor (Terrakottafriese von Franz Naager, Figuren von Heinrich Düll und Georg Pezold); bildet mit Maximiliansplatz 8 (siehe dort) einen Block.</p>

Lenbachplatz

Erstellung: 0
Lenbachplatz
687 m

Brienner Straße 18
688 m

Justizpalast

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Elisenstraße 1
690 m
<p>Elisenstraße 1a/1b, Prielmayerstraße 7; Justizpalast, neubarocker viergeschossiger Monumentalbau mit zwei Innenhöfen, anspruchsvoller Gliederung und Glas-Eisen-Kuppel, von Friedrich von Thiersch, 1891/97; mit Prielmayerstraße 7.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>

Palais Dürckheim

Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1843
Türkenstraße 4
694 m
<p>Ehem. Palais Dürckheim, später Preußische Gesandtschaft, freistehender, kubischer Bau in italianisierender Neurenaissance, Fassade in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen und Reliefs, 1843-44 von Franz Jakob Kreuter.</p>

Neues Justizgebäude

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Prielmayerstraße 5
696 m
<p>Neues Justizgebäude, heute Bayer. Verwaltungsgerichtshof und Oberlandesgericht, Rohbacksteinbau in spätgotischen bis Renaissanceformen, mit in Resten erhaltener Bemalung, 1903-05 von Friedrich von Thiersch.</p>

Mietshaus

Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1865
Barer Straße 46
699 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossig, ursprünglich in den Formen des späten Maximilansstil errichtet, von Johann Widmann, 1864/65, aufgestockt 1876 durch Martin Vornehm, 1909 Fassadenerneuerung und Madonnenrelief, nach 1945 Vereinfachung der Fassade; Rückgebäude, dreigeschossiges traufseitiges Wohnhaus mit Satteldach, von Johann Widmann, 1864/65.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 59
699 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, um 1880.</p>

Arzberger Keller

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1882
Nymphenburger Straße 10
701 m

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann, Stark Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Heßstraße 72
704 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1877 von Johann Grübel, Dachgeschoss 1902 von Josef Stark.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Nymphenburger Straße 19
708 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Jugendstil, 1912-13 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Heßstraße 61
708 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1882/88; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 63 und 65.</p>

Wittelsbacherbrunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
Erstellung: 1891
Maximiliansplatz
710 m
<p>Wittelsbacherbrunnen, breitgelagerter Doppelschalenbrunnen aus Muschelkalkstein mit zwei seitlichen Figurengruppen in Marmor, am Westende des Parks, spätklassizistisch, von Adolf von Hildebrand, 1891-1895, Wiederherstellung der kriegsbeschädigten linken Figurengruppe, durch Theodor Georgii, 1951/52;.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Schleißheimer Straße 68
710 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886.

Türkenkaserne

Architekt: Roche Friedrich von
Erstellung: 1823
Türkenstraße 17
714 m
<p>Ehem. Türkenkaserne, 1823-26 von Friedrich von La Roche; erhalten nur ein Rest des Mittelrisalits, mit dem einstigen Hauptportal, einer neubarocken Gedenktafel des Kgl. bayerischen Infanterie-Leibregiments darüber und viersäuligem Vestibül.</p>

Warenhaus Tietz

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1905
Bahnhofplatz
714 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 63
715 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1879-80; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 61 und 65.</p>

Wittelsbacher Palais

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1848
Brienner Straße 50
719 m

Pfalz-Gedenkstein

Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 1924
Maximiliansplatz
719 m
<p>Pfalz-Gedenkstein, Granit Kubus mit Reliefs und Inschrift am Rande der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8, von Bernhard Bleeker, 1924, vom Odeonsplatz versetzt, 1934;</p>

Ehem. Warenhaus Tietz

Architekt: Littmann Max, Seidler Julius
Erstellung: 1904
Bahnhofplatz 7
722 m
Ehem. Warenhaus Tietz (Altbau Kaufhaus Hertie), historisierende Formen, 1904–05 von Max Littmann; mit plastischem Dekor von Julius Seidler.

Bayerische Landesbank

Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Brienner Straße 16
722 m
Ehem. Disconto-Gesellschaft, jetzt Bayerische Landesbank (Altbau), palastartiger neuklassizistischer Bau, 1922-23 von Max Littmann.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Heßstraße 65
723 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1882/88; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 61 und 63.</p>

Arnulfstraße 3
727 m
Starnberger Flügelbahnhof

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Heßstraße 78
730 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und rustiziert, 1888.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 67
731 m
<p>Mietshaus, im Kern spätklassizistisch, um 1880.</p>

Arnulfstraße 1
740 m
Gleishalle des Hauptbahnhofs.

Mietshaus

Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 80
741 m
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit reichen Putzgliederungen, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schwindstraße 13
743 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, wohl 1884 von Ferdinand Hönig.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 69
743 m
<p>Mietshaus, im Kern spätklassizistisch, um 1880, bei Wiederaufbau verändert.</p>

Maximiliansplatz

Architekt: Effner Carl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1802
Maximiliansplatz
744 m
Maximiliansplatz; Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehem. Wallbefestigung, 1802-05 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876-78;

k. Turnschule

Erstellung: 0

744 m

Liebig-Denkmal

Architekt: Wagmüller Max, Liebig Justus von
Erstellung: 1883
Maximiliansplatz
745 m
<p>Liebig-Denkmal, Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, von Max Wagmüller, 1883;</p>

Museum Brandhorst

Architekt: Architektenbüro Sauerbruch Hutton
Erstellung: 2009

748 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Schleißheimer Straße 74
748 m
Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1885; Gruppe mit Eckhaus Heßstraße 71.

Pettenkofer-Denkmal

Erstellung: 1909
Maximiliansplatz
750 m
<p>Pettenkofer-Denkmal, als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909;</p>

Mehrfamilienhaus

Architekt: Wirsing Grete, Wirsing Werner
Erstellung: 1954
Heßstraße 82
752 m
<p>Mehrfamilienhaus mit Läden, betonierter, loggienausbildender Rasterfassade und raumhohen Verglasungen, 1952-54 von Grete und Werner Wirsing; Dachgeschoss mit Flugdach, Loggien mit filigranen Verstrebungen, Schaufenster mit Vordachplatten.</p>

Effner-Denkmal

Architekt: Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von, Effner Joseph
Erstellung: 1886
Maximiliansplatz
757 m
<p>Effner-Denkmal, für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886;</p>

Burgfriedenssäule

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1652
Marsstraße 46
760 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Heßstraße 71
760 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, mit Konsolgesims, um 1885; Gruppe mit Schleißheimer Straße 74.</p>

Postdienstgebäude

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1905
Hopfenstraße 10
761 m
Postdienstgebäude, Westhälfte des ehem. Verkehrsministeriums (vgl. Arnulfstraße 9/11), monumentaler Neubarockbau, 1905 -12 von Carl Hocheder d. Ä.; 1972 als Putzbau in barockisierenden Formen renoviert.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 86
766 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Barer Straße 33
766 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1875 von Johann Thomas.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Augustenstraße 107
768 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Natursteingliederung, Ende 19. Jh.</p>

Bürklein-Bahnhof

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1849
Bahnhofsplatz
771 m
<p>Der alte Bürklein‑Bahnhof in München (1847–1849) war der erste repräsentative Hauptbahnhof der Stadt. Entworfen von Friedrich Bürklein im Rundbogenstil mit Merkmalen der Romanik und italienischen Renaissance, bestand das Gebäude aus gelbem und rotem Backstein sowie Sand‑ und Kalkstein für Säulen und Bögen. Der kompakte, basilikaartige Mittelbau mit fünf Gleisen war 110 m lang, 29 m breit und 20 m hoch. Eine große hölzerne Rundbogendecke ruhte auf 24 Bögen, durch fünf Torbögen führte der Zugverkehr&nbsp; . Ausgestattet war der Bahnhof mit Gasbeleuchtung ab 1851, Heißwasserheizung und einer zentralen Schlag‑Uhr. Nach nur etwa 30 Jahren reichte die Kapazität nicht mehr aus. Das Gebäude wurde abgerissen (1950) und diente später als Lager, bis es modern restauriert wurde.</p>

Markuskirche

Architekt: Gottgetreu Rudolf, Gsaenger Gustav
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1873
Gabelsbergerstraße 6
771 m
<p>Evang.-Luth. Markuskirche, neugotisch mit Fassadenturm, 1873-77 von Rudolf Gottgetreu, vollendet von Eberlein; 1955-57 von Gustav Gsaenger umgestaltet.</p>

Ehem. palastartiges Wohnhaus

Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pacellistraße 16
774 m
1616; Ehem. palastartiges Wohnhaus, jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehem. Ballhaus (Haus für Ballspiele).

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 88
778 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Konsolgesims, um 1880/90.</p>

Künstlerhaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 8
780 m
<p>Künstlerhaus, malerischer, städtebaulich wirkungsvoller Neurenaissancebau, 1896-1900 von Gabriel von Seidl; besteht aus dem hohen, zurückgesetzten Hauptbau und niedrigem Vorbau mit Restaurant; dazwischen malerischer Hof; Innenräume nur z. T. original erhalten, u. a. Treppenhaus sowie das Venezianische Zimmer im Nordpavillon des Restaurants.</p>

Justizgebäude Herzog-Max-Burg

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 0
Lenbachplatz 7
781 m

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maximiliansplatz 19
782 m
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647.

Mietshaus

Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1845
Türkenstraße 30
783 m
<p>Mietshaus, in weißen und roten Ziegeln, reich gegliedert mit Lisenen, Rundbogenfenstern und Terrakottaornamenten, um 1845 wohl nach Entwurf von Franz Jakob Kreuter; vgl. Nr. 4.</p>

Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1590
Maxburgstraße 2
783 m
<p>Maxburgstraße 2/4; Neue Maxburg, siehe Pacellistraße 1, 5.</p>

Hauptbahnhof

Erstellung: 0
Bahnhofplatz 2
783 m

Hotel Königshof (Marriott)

Architekt: Nieto Fuensanta, Sobejano Enrique
Erstellung: 2024
Karlsplatz
784 m

Mietshaus

Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 37
786 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>

Hotel Königshof

Erstellung: 1818
Karlsplatz 25
786 m
1818 erbaut, 1862 Umbau als Hotel

Hotel Rosengarten

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Schützenstraße 7
787 m
Hotel Rosengarten, neubarock, mit Hausteingliederungen, bez. 1915, von Karl Stöhr.

ehem. Verkehrsministerium

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1911
Arnulfstraße 9
788 m
<p>Arnulfstraße 9/11/13; Teil des ehem. Verkehrsministeriums, jetzt zur Bundesbahndirektion gehörig; langgestreckter, leicht konkaver neubarocker Tuffsteinbau mit plastischer Gliederung, um 1911-16 von Carl Hocheder d.Ä.; siehe Hopfenstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1842
Türkenstraße 34
790 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, 1842 von Maurermeister Karl Deiglmayr.</p>

Bellevue-Hotel

Architekt: Müller-Erkelenz
Erstellung: 1912
Karlsplatz
791 m

Turm der Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1590
Pacellistraße 5
791 m
Pacellistraße 5; Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5).

Wohnhochhaus

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Theresienstraße 46
798 m
<p>Wohnhochhaus, achtgeschossiger zurückgesetzter Stahlbetonbau in Schottenbauweise mit zurücktretendem Ostteil und erdgeschossiger Ladenzone, Flachdachüberstand auf Metallstützen in Blockhöhe, durchgehende Balkonzonen und raumhohen Fensterelementen, von Sep Ruf, 1950-52; mit Garagen.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
799 m
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.

Schießstätte

Erstellung: 1450

800 m

Telegraphenamt

Architekt: Dollmann Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1869
Bahnhofplatz 1
802 m
<p>Telegraphenamt, im Kern Neurenaissance, 1869-71 von Georg Dollmann.</p>

Rochuskirchlein

Erstellung: 1589
Rochusstraße
802 m
<p>Erbaut von Herzog Wilhelm V.</p>

Mietshaus

Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 39
803 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>

Schiller-Denkmal

Architekt: Widnmann Max von, Miller Ferdinand von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1863
Maximiliansplatz
805 m
<p>Schiller-Denkmal, Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863;</p>

Mietshaus

Architekt: Lihm Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schellingstraße 62
806 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Stuckfassade, polygonalem Eckerkerturm und Zwerchhaus, von Johann Lihm, 1889/90.</p>

Maxtor

Architekt: Schedel von Greiffenstein Nikolaus, Schleich Erwin
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1804
Maximiliansplatz 18
807 m
<p>bei Maximiliansplatz 18; Maxtor, mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804-05, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983-85.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schellingstraße 133
807 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gegenstück zu Nr. 135.</p>

Alte Hauptsynagoge

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1887
Herzog Maxstraße 7
809 m

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Erstellung: 1893
Kreittmayrstraße 18
811 m

Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1597
Maxburgstraße
811 m

Mietshaus

Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 60
815 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Martin Wintergerst.</p>

Dreifaltigkeitskirche

Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Erstellung: 1718
Pacellistraße 12
815 m
<p>Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Altstadt wurde 1711–1718 im bayerischen Barockstil nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi als Votivkirche der Münchner Stände erbaut. Sie war Klosterkirche der Karmelitinnen und ist heute eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten gefeiert.</p><p>Die Kirche ist Münchens erster spätbarocker Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, Kuppel und prächtiger Südfassade. Die Figur des Erzengels Michael und das „Allsehende Auge“ prägen die Ikonografie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie unzerstört. Das angrenzende, säkularisierte Kloster beherbergt heute das Erzbischöfliche Ordinariat. Die Kirche markiert den Beginn des Spätbarocks in München.</p>

Schlichter klassizistischer Bau

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Maximiliansplatz 15
816 m
Maximiliansplatz 15; Schlichter klassizistischer Bau, um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes.

Bayerischer Rundfunk

Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 0
Hopfenstraße 1
819 m

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 23
822 m
<p>Mietshaus, bewegte Neubarockfassade, mit Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 58
822 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerfassade, reich gegliedert, 1887 von Martin Wintergerst.</p>

Palais Almeida

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 14
822 m
<p>Das Palais Almeida in der Brienner Straße wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier im Stil des französischen Klassizismus erbaut. Es entstand an der Stelle der ehemaligen Georgskirche und folgt der traditionellen Fassadengestaltung mit drei Geschossen, neun Fensterachsen und einem rustizierten Erdgeschoss. Die Fassade ist durch Pilaster und prunkvolle Kandelaber neben dem Haupteingang verziert.</p><p>Erbaut von Baronin Sophie von Bayrstorff, gelangte es durch ihre Tochter Sophie und deren Ehemann, Graf Paolo d’Almeida, zu seinem Namen. Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude 1952/53 mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut. Heute dient es als Büro- und Geschäftshaus, dessen Innenhof seit 2013 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.</p>

Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters

Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
823 m
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schellingstraße 135
824 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gegenstück zu Nr. 133.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1896
Kreittmayrstraße 19
826 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zieblandstraße 41
829 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Risalit, Rohbackstein mit reicher Putzgliederung, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
834 m
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.

Mietshaus

Architekt: Hessemer Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Schleißheimer Straße 43
837 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Fritz Hessemer; Giebel verändert.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Theresienstraße 33
839 m
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, Mitte 19. Jh.

Wohnheimsiedlung Maßmannplatz

Architekt: Wirsing Werner, Braun Erik, Ludwig Gordon, Semmler Jakob, Fuchs Wolfgang, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1951
Heßstraße 77
842 m
<p>Heßstraße 77,79; Wohnheimsiedlung Maßmannplatz und ehem. Baubüro des Bayer. Jugendsozialwerks, für Jungarbeiter und Studenten seit 1948 entstandener Komplex, aus einer Selbsthilfe-Initiative als demokratisches Hausgemeinschaftsprojekt in bewusster Anknüpfung an das Neue Bauen errichtet; erster Entwurf von Werner Wirsing, Erweiterungen bis 1951 durch Erik Braun, Gordon Ludwig, Jakob Semmler, Wolfgang Fuchs und Herbert Groethuysen; vierflügelige, niedrige,um begrünten Innenhof in Doppel-H-Form errichtete, schlichte Anlage, mit Erweiterung nach Westen (daran südwestlich Neubau von 1990); Baubüro, nördlich davon; an der Nordwestecke des Maßmannparks.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1908
Kreittmayrstraße 21
843 m

Büro- und Verwaltungsgebäude

Architekt: Lippe Eduard von der, Maurer Hans
Erstellung: 1956
Jägerstraße 8
843 m
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude der Siemens AG, Stahlbetonskelettbau mit zurückgesetztem fünftem Obergeschoss und konkav geschwungenem Dach in städtebaulicher Ecklage am neu angelegten Osakr-von-Miller-Ring, über quadratischem Grundriss um einen Innenhof errichtet, mit Arkadengänge zur Straße, Fassadengliederung durch vor die Fensterflucht gestellte Stahlbetonpfeiler und in diese sichtbar eingespannte Geschossdecken, Fassadenflächen aus Sichtbeton und weißer Glasmosaikverkleidung, von Eduard von der Lippe und Hans Maurer, 1954-56.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Theresienstraße 40
844 m
Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor und Eisenbalkon, 1899-1900 von Ludwig Herrmann.

Karlsplatz-Rondell

Architekt: Seidl Gabriel von, Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 0
Karlsplatz 10
844 m
Karlsplatz 7/8/10/11/12; Karlsplatz-Rondell, etwa halbkreisförmige Folge von Geschäftshäusern beiderseits des Karlstores (siehe Karlstor), an Stelle der klassizistischen Vorgängerbauten von 1792-96 neu erbaut 1899-1901 von Gabriel von Seidl (Fassaden) und Oscar Strelin in repräsentativem Neubarock; Mittelteil einer wesentlich längeren Baugruppe.

Karlsplatz

Erstellung: 0
Karlsplatz
845 m

Jägerstraße

Erstellung: 0
Jägerstraße
847 m

Schelling-Salon

Architekt: Grübel Johann, Grübel Lorenz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Schellingstraße 54
847 m
<p>Schelling-Salon, neubarock, reich stuckiert, mit Eckturm, um 1898 von Johann und Lorenz Grübel; vgl. Barerstraße 43.</p>

Mietshaus

Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schellingstraße 122
848 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1889-90 von Heinrich Hilgert.</p>

Mietshaus

Architekt: Albert Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Karlstraße 118
852 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.

Doppelerkermietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 3
852 m
<p>Doppelerkermietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Karlstraße 120
856 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Kithan-Haus

Erstellung: 1953
Maximiliansplatz 12
859 m

Sog. Kithan-Haus, repräsentatives Geschäfts-und Bürogebäude mit filigraner Fassade zum Maximiliansplatz, vollständig verglaster, siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit nach Osten abgeknickter Fassadenachse, durch zweigeschossige Ladenzone, darüber umlaufenden Balkon und durch zurückgesetztes Terrassengeschoss mit einschwingendem Flachdach strukturiert, 1953 von Georg Brenninger.


Hauskapelle des kath. Mädchenschutzverein

Architekt: Ruf Sep, Leukert Erich
Erstellung: 1953
Schellingstraße 47
859 m
<p>Hauskapelle für den kath. Mädchenschutzverein e.V., eingeschossiger, flach gedeckter Bau mit weitem Dachüberstand auf hufeinsenförmigem Grundriss, aufgeglaste Westwand und Fensterband unterhalb der Decke, Umgang mit Natursteinplatten, von Sep Ruf unter Mitarbeit von Erich Leukert, 1953/54; über Vordach mit dem Wohnheim verbunden; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schellingstraße 124
859 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Michael Reifenstuel.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
859 m
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.

Palais Eichthal

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 12
860 m
<p>Palastartiges Mietsgebäude, später Palais Eichthal, jetzt Büro- und Geschäftshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; erhalten lediglich die Fassade in florentinischen Frührenaissanceformen.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zieblandstraße 34
861 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern an den beiden Risaliten, Rohbackstein mit sehr reichen Putzgliederungen, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tengstraße 1
864 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Barer Straße 43
865 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90; mit Schellingstraße 54 verbunden.</p>

Ehem. Hotel Stadt Wien

Architekt: Roeder Wilhelm R., Catharinus Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Bayerstraße 27
869 m
Ehem. Hotel Stadt Wien, neubarock, mit reichem plastischem Dekor, 1915–16, von Wilhelm R. Roeder und Ludwig Catharinus.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 11
871 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Barer Straße 45
874 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reicher Gliederung, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 13
876 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Parcus-Haus

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Promenadeplatz 12
877 m
<p>Parcus-Haus, stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887-88 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade z. T. vereinfacht.</p>

Kapellenstraße

Erstellung: 0
Kapellenstraße
878 m

Karlstor

Architekt: Zenetti Arnold
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1300
Karlsplatz
879 m
<p>Karlstor (München), bis 1791 Neuhauser Tor, im Kern um 1300, nach Abtragung des Hauptturmes von Arnold Zenetti neugotisch 1861/62 umgestaltet; in der mittleren Durchfahrt rechts jetzt drei Bronzefiguren vom ehem. Fischbrunnen am Marienplatz, 1866 (vgl. dort).</p>

Palais Arco bzw. Giese

Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
879 m
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zentnerstraße 3
880 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1890.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Türkenstraße 33
881 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit genutetem Erdgeschoss, Mitte 19. Jh.</p>

Palais Hörwarth

Architekt: Feichtmayr Caspar
Erstellung: 1650
Promenadeplatz 12
881 m

Mietshaus

Architekt: Maurer Jordan
Baustil: Historismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 11
883 m
<p>Mietshaus, Maximilianstil, 1853 von Jordan Maurer.</p>

Kaufhaus Kaufhof

Architekt: Pabst Theo
Erstellung: 1951
Karlsplatz 21
884 m
<p>Kaufhaus <strong>„</strong>Kaufhof<strong>“</strong>, Stahlskelettbau mit Werksteinverkleidung, achtgeschossiger kubischer Haupttrakt mit aufgeglaster Rasterfassade und gestelztem Flachdach entlang der Sonnenstraße, und niedrigerer, der Geschoßhöhe der Bayerstraße angeglichener walmdachgedeckter Eingangsbau, die unterschiedlichen Baublöcke durch geschwungenen flachen Vorbau verklammert, erster Münchner Kaufhausneubau der Nachkriegszeit in städtebaulich markanter Ecklage am Rande der Altstadt, von Theo Pabst, 1950/51; Erweiterung nach Westen, sechsgeschossiger Frackdachbau mit Dachüberstand, Natursteinfassade und auskragendem Vordach zwischen dem vollständig verglasten Erd- und Obergeschoss, darüber aus der Fassade hervortretende Fensterbänder, von Franz Ried, 1956.</p>

Mietshaus

Architekt: Wintergerst J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schraudolphstraße 14
885 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1884 von J. Wintergerst, 1914 z. T. vereinfacht.

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Amalienstraße 10
887 m
<p>Mietshaus, in frühem Maximilianstil, 1847 von Friedrich Bürklein.</p>

Mietshaus

Architekt: Berger Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 15
890 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, mit Kolossallisenen am Mittelrisalit, 1853 von Matthias Berger, beim Wiederaufbau 1949 z. T. verändert. Freistehendes Rückgebäude, zweigeschossig mit Mezzanin und Erker, um 1870.</p>

Kaufhaus Oberpollinger

Architekt: Littmann Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Neuhauser Straße 18
890 m
<p>Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904-05 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 35
891 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>

Prannerstraße 20
891 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 6
892 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Palais Preysing

Erstellung: 1681
Promenadeplatz 12
892 m

Neue Maxburg

Architekt: Pabst Theo, Ruf Sep
Erstellung: 1954
Pacellistraße 1
893 m
Pacellistraße 1, 5; Neue Maxburg, Verwaltungszentrum der Justizbehörden zwischen Lenbachplatz, Pacelli- und Maxburgstraße, sowie erzbischöfliches Ordinariat als östlich bis zur Karmeliterstraße anschließende Baugruppe, 1954-57 nach Entwurf von Theo Pabst und Sep Ruf auf dem Gelände der kriegszerstörten Herzog-Max-Burg nach modern städtebaulischen Prinzipien errichteter weitläufiger Komplex aus freistehenden, unterschiedlich großen kubischen Flachdachbauten in offener Anordnung

Landtagsgebäude

Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
894 m
<p>1885 umgebaut durch Siebert</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schwindstraße 28
894 m
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1910.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Linprunstraße 35
895 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Balkonen an den beiden Flachrisaliten, um 1890.</p>

Wohn- und Wirtschaftsgebäude

Architekt: Barbist Alois
Erstellung: 1897
Kreittmayrstraße 26
897 m

Alter Nördlicher Friedhof

Architekt: Zenetti Arnold, Döllgast Hans
Erstellung: 1866
Arcisstraße 45
900 m
<p>Alter Nördlicher Friedhof. Angelegt 1866-69 von Arnold Zenetti, Rechteck, umschlossen von Rohbacksteinmauern. An der nördlichen Längsmauer innen zwei, an der südlichen nur noch ein Brunnen mit jeweils ein Relief umschließender Ädikula (Sandstein) darüber. Von den Gebäuden nur noch Reste: Südteil der Arkadenhalle an der Westseite und niedriges Haus südlich des Osteingangs (Rohbacksteinbauten). Nach Kriegsschäden ergänzende Instandsetzung der Mauern, Tore und Rest-Arkaden in bewusst schlichter Haltung 1955 durch Hans Döllgast. Zahlreiche künstlerisch und historisch wertvolle Grabsteine; seit 1939 nicht mehr benützt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 8
900 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Erzgießereistraße 41
900 m
Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860; Block mit Nr. 43.

Sog. Aenaniahaus

Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1912
Schellingstraße 44
900 m
<p>Sog. Aenaniahaus, ehem. Verbindungshaus, in barockisierenden Formen, 1912 von den Gebrüdern Rank; Rückgebäude zu Schellingstraße 44.</p>

Kreittmayrstraße

Erstellung: 0
Kreittmayrstraße
902 m

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Barer Straße 66
902 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, um 1860.</p>

Rest der ehemaligen inneren Stadtmauer

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1300
Jungfernturmstraße
904 m
<p>Jungfernturmstraße; An der Südseite der letzte oberirdisch anschauliche Rest der ehem. inneren Stadtmauer; Rohziegelbau, um 1300 / 15. Jh., mit stadtseitiger Wand des ehem. Jungfernturmes aus dem späten 15. Jh. und an diesen erinnernde Gedenktafel der 2. Hälfte des 19. Jhs.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Erzgießereistraße 43
904 m
Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860; Block mit Nr. 41.

Karmeliterkloster

Erstellung: 0
Karmeliterstraße
904 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Pappenheimstraße 12
905 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 10 und Blutenburgstraße 2.

Ehem. Palais Graf Seinsheim

Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
905 m
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 10
906 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 12 und Blutenburgstraße 2.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 37
908 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1880.

Jungfernturm

Erstellung: 0
Jungfernturmstraße
908 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 52
909 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Erzgießereistraße 47
909 m
Vorstadthaus, spätklassizistisch, um 1860.

Palastartiges Doppelmietshaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Brienner Straße 10
910 m
Palastartiges Doppelmietshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; nach Kriegszerstörungen in ähnlicher Form, doch mit starken Veränderungen wiederaufgebaut.

Kapellenstraße 2
912 m

Geschäftshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1865
Neuhauser Straße 20
912 m
Geschäftshaus, ehem. Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901-03, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907-08 von Heilmann und Littmann.

Hotel Kronprinz

Architekt: Bauer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Zweigstraße 10
913 m
Hotel Kronprinz, reich gegliederte und dekorierte Neurenaissancefassade, 1881–82 von Lorenz Bauer.

Café Luitpold

Architekt: Lasne Otto
Erstellung: 1888
Brienner Straße 8
913 m

Bronzebüste Moritz von Schwind

Architekt: Hähnel Ernst, Schwind Moritz von
Erstellung: 1890
Zentnerstraße 2
914 m
Bronzebüste Moritz von Schwind, 1890 von Ernst Hähnel; im Schulhof.

Krippen-Anstalt

Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Adalbertstraße 106
915 m
Krippen-Anstalt, Jugendstil, mit Balkongittern, Relief und Vorgartentor, 1903 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Linprunstraße 36
917 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit polygonalem Eckturm, um 1890.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 1710
Neuhauser Straße 16
917 m
Neuhauser Straße 16; Wohnhaus, viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 43
918 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Erzgießereistraße 49
919 m
Mietshaus, neubarock, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 45
923 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 54
923 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Königliche Erzgießerei

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 0
Ferdinad-Miller-Platz
925 m

Bürgersaalkirche

Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Baustil: Barock
Erstellung: 1709
Neuhauser Straße 14
925 m
<p>Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709-10 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung.</p>

Maxburgstraße 1
926 m
Restteil des ehem. Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jh., östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehem. Kollegium/Alte Akademie).

Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus

Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Ruf Sep
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1660
Karmeliterstraße 1
928 m
<p>Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus (profaniert), Frühbarockbau 1657-60 von Marx Schinnagl, Äußeres 1802 von Nikolaus Schedel von Greifenstein klassizistisch umgestaltet; Inneres 1955-57 durch Sep Ruf umgebaut und unterteilt; vgl. auch Ensemble Altstadt, Platzbild Promenadeplatz.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr, Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Erstellung: 1844
Amalienstraße 22
929 m
<p>Mietshaus, 1844 von Maurermeister Deiglmayr, Umbau, Aufstockung und Fassadenneugestaltung 1899 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.</p>

Palais Maffei

Architekt: Gunezrhainer Martin
Baustil: Barock
Erstellung: 1685
Promenadeplatz 8
929 m

Mietshaus

Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1851
Amalienstraße 24
934 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1851 wohl nach Entwurf von Baumeister Johann Ulrich Himbsel, 1956 z. T. verändert.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 47
935 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>

Palais Arco-Zinneberg

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Wittelsbacherplatz 1
938 m

Mietshaus

Architekt: Hatzl Anton
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Nymphenburger Straße 32
938 m
<p>Nymphenburger Straße 32, 34; Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuck, 1901 von Anton Hatzl; mit Vorgartengitter.</p>

Bürohaus und Parkgarage

Architekt: Hart Franz
Erstellung: 1965
Salvatorplatz 3
941 m
<p>Bürohaus und Parkgarage für die ehem. Bayer. Staatsbank, jetzt Hypo-Vereinsbank, Baugruppe aus schmalem Bürotrakt und nach Westen anschließendem Parkhaus, Stahlbetonskelettbauten, mit dunklem Klinkermauerwerk verkleidet, 1964/65 von Franz Hart; Ostfront des Bürotraktes durch kräftig vortretende Pfeiler gegliedert, Parkhaus mit Lüftungsschlitzen.</p>

Mietshaus mit Gaststätte

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1852
Amalienstraße 26
944 m
<p>Mietshaus mit Gaststätte Schwarzer Adler, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, 1852 von Gottfried Fischer, 1895 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 60
948 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
948 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
949 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>

Villa

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Nymphenburger Straße 39
950 m
<p>Villa, Neurenaissance, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Augustinerkeller

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Arnulfstraße 52
951 m
Augustinerkeller, entstanden Anfang 19. Jh., niedriger Gruppenbau von 1895/96 in deutscher Renaissance, umgeben von weitläufigem Biergarten; mit tonnengewölbten Kelleranlagen der 1. Hälfte des 19. Jhs.

Kreuzkaserne

Erstellung: 1670
Herzogspitalstraße
952 m

Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
955 m
<p>Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.</p>

Neuhausergasse 51
956 m

Mietshaus

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Kreittmayrstraße 32
958 m
Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit Erkern, in reduzierten Formen der deutschen Renaissance, von Leonhard Romeis, 1903/04.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nymphenburger Straße 36
958 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 38.</p>

Postamt

Architekt: Fischer Wilhelm
Erstellung: 1900
Bayerstraße 12
960 m
<p>Postamt, Monumentalbau in italienischer Hochrenaissance mit Hausteingliederungen und plastischem Dekor, 1896-1900 von Wilhelm Fischer.</p>

Ehem. Jesuitenkolleg (Alte Akademie)

Architekt: Sustris Friedrich
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1585
Neuhauser Straße 8
962 m
<p>Ehem. Jesuitenkolleg (sog. Alte Akademie), 1585-90 (und später) wohl nach Entwurf von Friedrich Sustris; von dem weitläufigen Renaissance-Komplex nur Teile erhalten: die westlich an die Michaelskirche (siehe Neuhauser Straße 6) anschließende Fassade (1953-57 mit dem Statistischen Landesamt hinterbaut), der im rechten Winkel westlich daneben vorspringende Trakt mit hohem Südgiebel sowie die nordöstlichen Bauteile Maxburgstraße 1 (siehe dort) mit Turmstumpf; auf dem übrigen Gelände des ehem. Kollegs Neubauten, u.a. Kaufhaus Hettlage (siehe Neuhauser Straße 10).</p>

Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 1730
Promenadeplatz 15
962 m
<p>Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus, reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig.</p>

Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten

Architekt: Seitz Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1938
Amiraplatz 1
963 m
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten, neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938-40.

Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Neuhauser Straße 35
963 m
<p>Geschäftshaus, schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12.</p>

Ehem. Kriegsakademie

Architekt: Schacky Gustav Freiherr von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 14
963 m
<p>Ehem. Kriegsakademie, reich gegliederter Neurenaissance-Risalitbau, 1889-90 von Gustav Freiherr von Schacky, 1949 als Städtisches Krankenhaus umgebaut, jetzt Telekom.</p>

Promenadeplatz

Erstellung: 1780
Promenadeplatz
964 m
Promenadeplatz, 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.

Eckhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Erzgießereistraße 48
965 m
Eckhaus, spätklassizistisch, mit Lisenengliederung, 1864 von Mauermeister G. Meier.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Schleißheimer Straße 92
965 m
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, mit Eckrisaliten, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
967 m
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.</p>

Häusergruppe

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
967 m
<p>Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.</p>

Ehem. Salvatorschule

Architekt: Loewel Friedrich, Kiessler Uwe
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Salvatorplatz 1
967 m
<p>Ehem. Salvatorschule, jetzt Literaturhaus, freistehender dreigeschossiger Neurenaissancebau mit Seitenrisaliten, von Friedrich Loewel 1886/87, nach Kriegsschäden in reduzierter Höhe wiederaufgebaut, von Uwe Kiessler 1995-97 Wiederaufstockung in moderner Form.</p>

Lamplgarten

Architekt: Spannagel W.
Erstellung: 1900
Glückstraße 3
968 m
<p>Glückstraße 3 und Iägerstratze 16</p>

Nikolauskapelle

Erstellung: 1302

970 m

Mietshaus

Architekt: Dietrich Oskar, Voigt Martin Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Nymphenburger Straße 38
970 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1902 von Oskar Dietrich und Martin Heinrich Voigt; Gruppe mit Nr. 36.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Architekt: Matthias Martin
Erstellung: 1570
Promenadeplatz 13
970 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jh., Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952.</p>

Ehemaliges Café Fürstenhof

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 33
971 m
<p>Ehem. Café Fürstenhof, jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht.</p>

Ehem. Palais Neuhaus-Preysing

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
971 m
<p>Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original</p>

Bronzestandbild von Kurfürst Max II. Emanuel

Architekt: Brugger Friedrich, Kurfürst Max II. Emanuel
Erstellung: 1861
Promenadeplatz
971 m
<p>Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger</p>

ehemals Bronzestatue des Wiguläus Kreittmayr

Architekt: Schwanthaler Ludwig, Kreittmayr Wiguläus
Erstellung: 1845
Promenadeplatz
972 m
ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 31
976 m
Wohn- und Geschäftshaus, schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910-12 von Franz Rank.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zentnerstraße 13
979 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.

Terminus-Hotel

Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 0
Bayerstraße 43
979 m

Mietshaus

Architekt: Rheinberger Joseph
Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
979 m
<p>Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).</p>

Kaufhaus Hettlage

Architekt: Wiedemann Josef, Kaspar Hermann
Erstellung: 1953
Neuhauser Straße 10
979 m
Kaufhaus Hettlage, schlichter, fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit weiträumiger Erdgeschossarkade, anstelle des kriegszerstörten Westflügels der sog. Alten Akademie (vgl. Neuhauser Straße 8) 1953-55 von Josef Wiedemann errichtet; Baukubus mit verputzter Lochfassade, deren lineare Fassadenbemalung durch Hermann Kaspar mit dem historischen Giebelbau der Alten Akademie korrespondiert; Fußgängerarkade mit der Erdgeschosshalle dieses Giebelbaus verbunden.

Mietshaus

Architekt: Lehmpuhl Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Nymphenburger Straße 41
980 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1881 von Heinrich Lehmpuhl.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
980 m
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.</p>

Jesuitenkirche St. Michael

Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
980 m
<p>Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Reinhart Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Josephsplatz 2
983 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker, Madonnenrelief am Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, 1902-03 von Andreas Reinhart.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schleißheimer Straße 59
984 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit übergiebeltem Eckrisalit, um 1890.

Mietshaus

Architekt: Kuppelmayr Max, Petzmayr Johann
Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
985 m
<p>Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Josephsplatz 3
987 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.

Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
987 m
<p>Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.</p>

Salvatorkirche

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1492
Salvatorstraße 17
989 m
<p>Salvatorkirche, ehem. Friedhofskirche, seit 1829 Griechisch-orthodoxe Kirche, spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chor aus Backstein mit Turm, 1492-94; mit Ausstattung.</p>

Augustinerbräu

Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1896
Neuhauser Straße 27
991 m
<p>Augustinerbräu, malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896-97 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Fatz Michael
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Amalienstraße 39
992 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1873 von Michael Fatz.</p>

Ehem. Ballin-Haus

Architekt: Cube Gustav von, Stöhr Karl, Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1910
Promenadeplatz 9
993 m
<p>Ehem. Ballin-Haus, jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909-10 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>

Kardinal-Döpfner-Straße
995 m

Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank)

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
995 m
<p>Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.</p><ul><li>1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank</li><li>1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt</li><li>1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.</li><li>1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.</li><li>1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.</li><li>1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank</li><li>1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank</li><li>2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.</li></ul><p><i>Info auf Bauzaun vor Ort</i></p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
995 m
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.

Westteil des ehem. Theatinerklosters

Architekt: Perti Lorenzo, Palais Minucci
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1675
Salvatorplatz 2
995 m
Salvatorplatz 2/2 a; Westteil des ehem. Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938-41 aufgestock und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehem. Palais Minucci, um 1939 umgebaut.

U-Bahnhof Odeonsplatz

Erstellung: 1971

996 m

Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Neuhauser Straße 25
998 m
<p>Geschäftshaus, historisierend, mit Skulpturen am Erker, bez. 1909, von Franz Rank.</p>

Wohnhaus

Architekt: Hartl Hans, Karl Theodor Herzog in Bayern
Erstellung: 1891
Nymphenburger Straße 43
998 m
<p>Wohnhaus, 1891 von Hans Hartl in historistischen Formen, nach Kriegsbeschädigungen vereinfacht; 1893-1909 als Klinik Wirkungsstätte des Augenarztes Karl Theodor Herzog in Bayern, aus dieser Zeit die Kapellenausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Dachauer Straße 147
999 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.

Bennosäule

Architekt: Bestelmeyer German, Albertshofer Georg
Erstellung: 1910
Ferdinand-Miller-Platz
999 m
<p>Bennosäule, Porphyrsäule mit Erzfigur des hl. Benno, 1910 von German Bestelmeyer und Georg Albertshofer; südöstlich der Kirche.</p>

Luisenstraße

0 m 

Rosebud

Relief

Relief
0

2 m 

Relief

Luisenstraße

10 m 

Der Frosch

Luisenstraße

10 m 

Die Schildkröte

Luisenstraße

10 m 

Der Assistent

Luisenstraße 33

11 m 

Große Kugelkopfsäule

Luisenstraße

17 m 

Gedenktafel - Lenbachhaus

Herbst


1886
Luisenstraße

18 m 

Herbst

Luisenstraße

19 m 

Grosses Windspiel

Luisenstraße 33

23 m 

Lenbachbrunnen

Luisenstraße 33

24 m 

Herkulesknabe mit Keule

Luisenstraße

26 m 

Gehende

Luisenstraße

29 m 

Torso I

Luisenstraße 37

32 m 

Großes Votiv K

Luisenstraße

34 m 

Stehender Jüngling

Luisenstraße

35 m 

Finnischer Granit, gespalten

Luisenstraße

36 m 

Brunnen - Lenbachgarten

Luisenstraße

36 m 

Hochzeit

Luisenstraße

37 m 

Büste - Lenbachgarten

Luisenstraße

43 m 

Skulpturen - Lenbachgarten

Luisenstraße

44 m 

Badende Frauen

Luisenstraße 33

44 m 

Figuren von Max Ernst

Brienner Straße

47 m 

Fliegen und Ratten

Königsplatz

59 m 

Versammlung und Schwur der Griechen

Königsplatz

65 m 

Griechenlands Befreiung

Luisenstraße 33

72 m 

Wieherndes Pferd

Richard-Wagner-Straße

73 m 

Gedenktafel - Wohnhaus Anton Hess


Königsplatz

76 m 

Kampfszene aus dem Bürgerkrieg



Luisenstraße

91 m 

Büste - Albert Maucher

Brienner Straße 37

94 m 

Gedenktafel - Richard Wagner

Isar-Amper-Werke

Gedenktafel
1952
Brienner Straße 40

101 m 

Isar-Amper-Werke

Königsplatz

101 m 

Ghiberti

Königsplatz

101 m 

Donatello

Königsplatz

101 m 

Peter Vischer

Königsplatz

101 m 

Michelangelo

Königsplatz

101 m 

Thorwaldsen Bertel

Königsplatz

101 m 

Rauch Daniel

Königsplatz

101 m 

Tenerani

Königsplatz

101 m 

Gibson

Königsplatz

101 m 

Ludwig von Schwanthaler

Königsplatz

104 m 

Hephaistos

Königsplatz

104 m 

Phidias

Königsplatz

104 m 

Perikles

Königsplatz

104 m 

Kaiser Hadrian

Königsplatz

104 m 

Prometheus

Königsplatz

104 m 

Daedalus

Königsplatz

111 m 

Hier wohnte …

Südgiebel

Giebelfeld
1836
Königsplatz

130 m 

Südgiebel

Königsplatz

133 m 

Glypthotek

Königsplatz

142 m 

Never Again

Königsplatz

142 m 

Martin von Wagner

Königsplatz

157 m 

Giovanni da Bologna


162 m 

Lichtaktion im Kunstareal

Königsplatz

162 m 

Canova Antonio

Königsplatz

164 m 

Benvenuto Cellini

Königsplatz

165 m 

The Blacklist / Die Schwarze Liste

Brienner Straße 39

169 m 

Büste - Fritz Gerlich

Königsplatz 1

194 m 

Kronprinz Rupprecht von Bayern

Luisenstraße 37

207 m 

Nuklidentür

Richard-Wagner-Straße 27

209 m 

Gedenktafel - Fritz Gerlich

Luisenstraße 27

218 m 

Rhaetenhaus - Kurfürst Maximilian I.

Augustenstraße 21

218 m 

Geburtshaus Eugen Roth

Karlstraße 34

229 m 

Benediktinerbrunnen

Karlstraße

229 m 

Homeless Jesus

Karlstraße 34

236 m 

Gedenktafel - Daniel Bonifatius Haneberg

Gabelsbergerstraße

240 m 

Der Goldene Engel

Brienner Straße

246 m 

Infotafel

Brienner Straße

246 m 

Infotafel

Arcisstraße 17

251 m 

Große Landschaft I

Max-Mannheimer-Platz

254 m 

Das Biotop auf dem Nazisockel

Arcisstraße

255 m 

Gedenktafel - Münchner Abkommen

Schutt & Ehre

Installation
2022
Königsplatz

257 m 

Schutt & Ehre

Karlstraße 34

263 m 

Apokalyptische Frau

Pietá

Skullptur
0
Karlstraße 34

263 m 

Pietá

Denker

Bronze Statue
1958
Karlstraße

278 m 

Denker

Altar


1974
Karlstraße 34

279 m 

Altar

Karlstraße 34

280 m 

St. Benedikt


Arcisstraße 12

294 m 

Büste - Max Reger

Georg Friedrich Ziebland

Büste Schlußstein
0
Karlstraße

308 m 

Georg Friedrich Ziebland

Arcisstraße

315 m 

Luminous Link

Gabelsbergerstrße

325 m 

Perspektivwechsel - Das nackte Leben

Böcklin Arnold

Gedenktafel
0
Karlstraße 32

330 m 

Böcklin Arnold

Karlstraße 27

338 m 

Panta rhei - Brunnen

Arcisstraße 21

346 m 

Große Blattfigur

Gabelsbergerstraße

361 m 

Present Continuous

Arcisstraße

372 m 

Rossebändiger

Wandgrafik

Grafik
2015
Barer Straße 19

372 m 

Wandgrafik

Arcisstraße

385 m 

For Leonardo

Karlstraße 49

387 m 

Gedenktafel - Franz Xaver Baader


Arcisstraße

391 m 

Vitruvius


Arcisstraße 21

393 m 

Brunnen

Augustenstraße

394 m 

Bacchant auf dem Delphin

Arcisstraße 21

395 m 

Rossebändiger

Dachauer Straße

408 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn


408 m 

Kunstwerk

Theresienstraße

416 m 

DIVENIRE

Stiegelmaierplatz

418 m 

Löwe auf der Terrasse des Löwenbräukellers

Bernd-Eichinger-Platz

419 m 

Stern für Helmut Jedele

Bernd-Eichinger-Platz

419 m 

Stern für Helmut Oeller

Bernd-Eichinger-Platz

419 m 

Stern für Albert Scharf

Barer Straße 21

426 m 

Steinerner Baum

Never Ever

Installation
2012
Barer Straße 21

432 m 

Never Ever

Rudi-Hierl-Platz


435 m 

Gondel Brunnen

Obelisk

Obelisk
1833
Karolinenplatz

445 m 

Obelisk

Brunnenskulptur

Brunnen
1964
Karlstraße

455 m 

Brunnenskulptur

Karlstraße 14

480 m 

Franz von Kobell

Arcisstraße

480 m 

Alte Pinakothek


Barer Straße 27

489 m 

Trojanisches Pferd

Theresienstraße

490 m 

Georg Simon Ohm

Barer Straße 27

491 m 

Große Biga

Kriegerdenkmal

Gedenktafel
0
Luisenstraße 29

496 m 

Kriegerdenkmal

Karlstraße 6

498 m 

Martius

Schleißheimer Straße 34

504 m 

Gedenktafel - Wohnort Adolf Hitler

Theresienstraße

512 m 

Doppelsäule 23/70

Karl-Stützel-Platz

512 m 

Der Ring

Nymphenburger Straße 3

526 m 

Daniel in der Löwengrube

Niobe


1974
Barer Straße 27

527 m 

Niobe


Steinickeweg 7

533 m 

Geschwister Scholl

Barer Straße 29

540 m 

Zweiteilige liegende Figur



555 m 

Kunstwerk

Theresienstraße

556 m 

Grosse Liegende

Brunnen

Brunnen
0
Seidlstraße 18

557 m 

Brunnen

Barer Straße

558 m 

Synagoge

Syntopian Vagabound

Konfiguration
2025
Sophienstraße 7

559 m 

Syntopian Vagabound

Sophienstraße 7

561 m 

Relief - Malerei

Relief - Musik

Relief
1937
Sophienstraße 7

561 m 

Relief - Musik

Sophienstraße 7

561 m 

Relief - Bildhauerei

Sophienstraße 7

561 m 

Relief - Architektur

Seidlstraße 18

563 m 

Ateliergebäude Gabriel von Seidl

Theresienstraße

568 m 

Zueinander

Barer Straße

571 m 

Buscando la Luz

Heßstraße

571 m 

Steinprisma und Steinriegel

Brienner Straße 26

572 m 

Globus-Brunnen

Gabelsbergerstraße 25

573 m 

Franz Xaver Gabelsberger

Brunnen

Brunnen
0
Seidlstraße 18

574 m 

Brunnen

Heßstraße

579 m 

Zierbrunnen aus Nagelfluh

Heßstraße

583 m 

Kunstwerk

Ottostraße 8

584 m 

Mädchen mit Krug

Barer Straße 27

603 m 

Miracolo

Elisenstraße

609 m 

Neptunbrunnen

Elisenstraße

609 m 

Maria Luiko, Trauernde, 1938

Barer Straße

612 m 

Franz Xaver Gabelsberger

Sandstraße

618 m 

Fischmarktbrunnen

Marsstraße

618 m 

Kunstwerk

Totem


2024
Elisenstraße

628 m 

Totem

Aglaia


1961
Theresienstraße

628 m 

Aglaia

Briennerstraße 23

629 m 

Windspiele-Brunnen


632 m 

Futuro-Haus

Prielmayerstraße

632 m 

Freier Wille

Prielmayerstraße

632 m 

Freies Recht

Mariane-von-Werefkin-Weg

635 m 

Münchner Kugel

Max-Joseph-Straße 2

641 m 

Vernetzungen

Seidlstraße

644 m 

Kunstwerk

Barer Straße 29

644 m 

Kontinente

Türkenstraße 7

647 m 

Kaims Tonhalle

Heßstraße 26

648 m 

Brunnen Diakoniewerk

Prielmayerstraße

648 m 

Standfigur - Prinzregent Liutpold

Prielmayerstraße

649 m 

Saal 253 - Willkür im Namen des Deutschen Volkes

Sandstraße 45

650 m 

Gedenktafel - Lena Christ

Prielmayerstraße

652 m 

Roland

SUUM CUIQUE TRIBUE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

654 m 

SUUM CUIQUE TRIBUE

Prielmayerstraße

655 m 

Rechtsstärke

Maximiliansplatz

657 m 

Johann Wolfgang von Goethe

Windspiel

Brunnen
1935
Brienner Straße 23

658 m 

Windspiel

Prielmayerstraße

658 m 

Rechtsmacht

NEMINEM LAEDE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

660 m 

NEMINEM LAEDE

Maßmannstraße

661 m 

Oberwiesenfeld

Prielmayerstraße

665 m 

Beweis

HONESTE VIVE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

666 m 

HONESTE VIVE

Brienner Straße

667 m 

Wittelsbacher Palais

Prielmayerstraße

668 m 

Milderung

Gaberlsbergerstraße

674 m 

Fliegender Mann


Brienner Straße 19

678 m 

Schack-Galerie

Barer Straße 29

680 m 

Große zwei V

Nymphenburger Straße

682 m 

Grundgesetz

Prielmayerstraße

688 m 

Verteidigung



Wandmalerei

Wandmalerei
0
Heßstraße 70

690 m 

Wandmalerei

Nymphenburger Straße

693 m 

»künstlerische Intervention«

Prielmayerstraße

694 m 

Anklage

Prielmeierstrasse

697 m 

Gedenktafel - Jüdische Rechtsanwälte

Prielmayerstraße

700 m 

Strafe

Prielmayerstraße

702 m 

Freispruch

Prielmayerstraße

702 m 

Justizpalast

Rundfunkplatz

704 m 

Brunnenanlage am Rundfunkplatz

Elisenstraße 1

706 m 

Gedenktafel - Clemensschlössl

Brienner Straße 20

708 m 

Ein Ort. Seine Geschichte

Schraudolphstraße 1

710 m 

Gedenktafel - Ellen Ammann

Prielmayerstraße

711 m 

Gedenktafel - Pater Rupert Mayer SJ

Prielmayerstraße

711 m 

Gedenktafel - Weiße Rose

Lenbachplatz

713 m 

Wittelsbacher Brunnen

Prielmayerstraße

714 m 

Rechtshilfe

Prielmayerstraße

714 m 

Geschwister Scholl

Prielmayerstraße

715 m 

Pater Rupert Mayer


Prielmayerstraße

717 m 

Kronos

Prielmyerstraße

717 m 

Redekunst

Heßstraße 3

718 m 

Sockelobjekt

Heßstraße 3

719 m 

Fassadenskulptur

Zwei weibliche Figuren

Architekturplastik
0
Prielmayerstraße

719 m 

Zwei weibliche Figuren

Tür


1985
Rundfunkplatz

720 m 

Tür

Prielmyerstraße

721 m 

Justitia - Gerechtigkeit

Prielmayerstraße

721 m 

Schreibkunst

Prielmayerstraße

722 m 

Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten

Türkenstraße

723 m 

Large Red Sphere

Prielmayerstraße

723 m 

Protokoll eines Justizversagens

Prielmayerstraße

725 m 

Merkur

Türkenstraße 17

726 m 

Wappenkartusche am Türkentor

Ferdinand Maßmann

Gedenktafel
1828
Maßmannplatz

726 m 

Ferdinand Maßmann

Ottostraße

727 m 

Pfalzstein

Türkenstraße 17

728 m 

Türkentor

Prielmayerstraße

728 m 

Rechtschutz

Prielmayerstraße

728 m 

Zwei weibliche Figuren mit Buch

Exekutive

Architekturplastik
0
Karlsplatz

729 m 

Exekutive

Prielmayerstraße

730 m 

Selbsterkenntnis

Prielmayerstraße

730 m 

Friedfertigkeit


Prielmayerstraße

734 m 

Forschung

Nornenbrunnen

Brunnen
1907
Maximiliansplatz

734 m 

Nornenbrunnen

Legislative

Architekturplastik
0
Karlsplatz

734 m 

Legislative

Schellingstraße 79

737 m 

Gedenktafel - Frieb

Hermann Frieb

Gedenktafel
1987
Schellingstraße 79

737 m 

Hermann Frieb

Prielmayerstraße

739 m 

Wahrheit

Maximiliansplatz

740 m 

Denkmal für Max von Pettenkofer

Glasbrunnen

Brunnen
1985
Brienner Straße 18

741 m 

Glasbrunnen

Schützenstraße

744 m 

Relief Fuhrwerk

Prielmayerstraße

755 m 

Hinterlist

Stier als Sitzplastik

Sitzplastik
1957
Lenbachplatz 7

756 m 

Stier als Sitzplastik

Adler mit Reiher

Baupalstik
0
Schützenstraße

756 m 

Adler mit Reiher


Maximiliansplatz

762 m 

Justus von Liebig

Schützenstraße 12

762 m 

Myrthenbrunnen

Marsstraße 46

763 m 

Burgfriedensäule - Marsstraße

Gabelsbergerstraße 1

765 m 

Löwe

Oscar-von-Miller-Ring 3

766 m 

Relief - Haus des Bieres - Gilgamesh

Bahnhofplatz

766 m 

Plattenmosaik

Bahnhofsplatz

769 m 

Gedenkhalle - Bahnsteighalle

Bahnhofsplatz 1

769 m 

Heinrich Gerber

Maximiliansplatz

770 m 

Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen

Gabelsbergerstraße

774 m 

Gedenktafel - Karl Richter

Oskar-von-Miller-Ring

777 m 

Bierbrunnen

Karlsplatz

779 m 

Johann Wolfgang von Goethe


Maximiliansplatz

783 m 

Karl von Effner

Barer Straße 37

785 m 

Oskar Maria Graf

Maxburgstraße

788 m 

Konrad-Dreher-Brunnen

Maximiliansplatz

791 m 

Grottenbrunnen

Rochusstraße 19

795 m 

Sebastian Sedelmair

Pacellistraße 14

798 m 

Gedenktafel


Maximiliansplatz

806 m 

Schiller-Denkmal

Herzog-Max-Straße

806 m 

Gedenkstein - Hauptsynagoge

Rochusstraße

807 m 

Gedenktafel - Rochusspital

Maxburgstraße 4

812 m 

Engel mit Weltkugel

Theresienstraße 46

812 m 

Gedenktafel - Hans Carossa

Hopfenstraße

812 m 

Würfelbrunnen

Hopfenstraße

815 m 

Ehemalige Königliches Verkehrsministerium

Maxburgstraße

818 m 

Das Paar

Oskar-von-Miller-Ring 18

823 m 

Lichtpartitur

Bulle und Bär

Bronzeskulptur
0
Hopfenstraße

823 m 

Bulle und Bär

Arcisstraße

824 m 

Trauernde


Prannerstraße 15

824 m 

Gedenktafel - Lauffinger Haus

Nymphenburger Straße

825 m 

Löwe

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

825 m 

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Arcisstraße

826 m 

Künstlergrab - Detail

Künstlergrab - Detail

Bronzerelief
1878
Arcisstraße

826 m 

Künstlergrab - Detail

Theresienstraße 46

827 m 

Wilhelm Bauer


Pacellistraße 6

830 m 

Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 6

830 m 

Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 12

832 m 

Gedenktafel  - Maria Anna Lindmayr

Pacellistraße 6

832 m 

Dreifaltigkeitskirche

Pacellistraße

832 m 

Hl. Michael

Pacellistraße

834 m 

Kriegerdenkmal

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

835 m 

Mahnmal - Sinti und Roma

Pacellistraße

836 m 

Schalenbrunnen

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

837 m 

Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft

Rochusstraße 7

839 m 

Büste von Herzog Maximilian Philipp

Karlsplatz

843 m 

Springbrunnen am Stachus

Arcisstraße

845 m 

Trauernde

Bayerstraße 15

845 m 

Mathäser-Bräu

Relief

Relief
0
Maximiliansplatz 13

845 m 

Relief

Lenbachplatz 7

847 m 

Moses-Brunnen

Bayerstraße

848 m 

Gedenktafel - Kurt Eisner

Maximiliansplatz 13

851 m 

Relief am Haus Maximiliansplatz 13

Bayerstraße 21

853 m 

Rheinhof


Werner-von-Siemens-Straße

855 m 

The Wings

Georg Lankensperger

Gedenktafel
1982
Pacellistraße 8

858 m 

Georg Lankensperger

Arcisstraße

861 m 

Medaillion - Grab von Julius Braun

Ellen Ammann

Gedenktafel
2023
Schellingstraße 47

862 m 

Ellen Ammann

Dachauer Straße

864 m 

Ikarus

Nymphenburger Straße

865 m 

Kunstwerk


866 m 

Bronzefigur

Brienner Straße 12

867 m 

Quardersteinbrunnen Brienner Straße

Karlsplatz

870 m 

Schalen-Brunnen


Karlsplatz

872 m 

Neuhauser-Thor

Neuhauser Straße

875 m 

Kapellmeister Sulzbeck


Neuhauser Straße

878 m 

Franz Xaver Krenkl

Neuhauser Straße

880 m 

Herbert Jensen

Prannerstraße 8

881 m 

Orte der Demokratie - Prannerstraße

Neuhauser Straße

881 m 

Hofnarr Prangerl

Brunnenbuberl

Brunnen
1895
Neuhauser Straße 20

881 m 

Brunnenbuberl

Neuhauser Straße

884 m 

Karls-Thor

Prannerstraße 8

884 m 

Gedenktafel ehemaliger Landtag

Brienner Straße 13

885 m 

Prinzregent-Luitpold-Brunnen

Bayerstraße 10

890 m 

5. München ist Einwanderungsstadt

Neuhauser Straße 18

890 m 

Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Maxburgstraße 2

896 m 

Heiliger Korbinian

Erzgießereistraße 27

899 m 

Gedenktafel - Erzgießerei


Neuhauser Straße

901 m 

Harmonia

Brienner Straße 11

901 m 

Brunnen fürs Leben

Neuhauser Straße 18

904 m 

Hammonia

Neuhauser Straße 18

904 m 

Hanse-Koggen

Linprunstraße 35

908 m 

Gedenktafel für Lena Christ

Neuhauser Straße

914 m 

Pater Rupert Mayer

Marsstraße 37

915 m 

Kindersterne

Jungfernturmstraße

915 m 

Gedenktafel - Jungfernturm

Neuhauser Straße

919 m 

Schutzengel

Schlosserstraße 2

921 m 

Rodenstock

Promenadeplatz

922 m 

Wiguläus Kreittmayr

Arcisstraße 45

925 m 

Brunnen im Alten Nordfriedhof

Promenadeplatz 21

926 m 

Kalteneggerbräu

Maxburgstraße 1

929 m 

Rupert Mayer

Bayerpostbrunnen

Brunnen
2004
Bayerstraße 12

930 m 

Bayerpostbrunnen


Promenadeplatz

937 m 

Tafeln zur Geschichte des Geldes



Promenadeplatz

937 m 

Augustalis - Goldmünze 1215-1250

Promenadeplatz

937 m 

Keltisch 2. Jhr. v. Chr.

Promenadeplatz

937 m 

China - Pu Münze / Tao Messermunze

Promenadeplatz

937 m 

Azteken / Inka


Promenadeplatz

937 m 

Goldgewichte der Aschanti

Promenadeplatz

937 m 

Kaiser Friedrich - 1152 / 1190

Promenadeplatz

937 m 

Jacob Fugger

Promenadeplatz

937 m 

naturalwirtschaft ägypten



1961


1960
Promenadeplatz

937 m 

1961

Kaufingerstraße

939 m 

Archäologie München - Tafel 12

Wittelsbacherplatz 1

941 m 

Arcor-Palais

Promenadeplatz

945 m 

Lorenz von Westenrieder

Maxburgstraße

946 m 

Gedenktafel - Maltheser

Salvatorplatz

946 m 

Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle

Maxburgstraße

948 m 

Theodovalde (Agilofinger)

Promenadeplatz

948 m 

Christoph Willibald Gluck

Salvatorplatz

949 m 

Strassen Namen Leuchten

Maxburgstraße

950 m 

Theodo (Agilofinger)

Salvatorplatz

952 m 

Gottesacker Frauenkirche

Maxburgstraße

952 m 

Otto (Agilofinger)

Maxburgstraße

955 m 

Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Maxburgstraße

957 m 

Ruprecht von der Pfalz

Promenadeplatz 15

958 m 

Johann Baptist Gunetzrhainer

Wittelsbacherplatz

960 m 

Schöner Wohnen

Neuhauser Straße

961 m 

Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais

Fürstenstraße 13

961 m 

Vögel-Brunnens

Neuhauser Straße 23

962 m 

Kandelaber

Neuhauser Straße 33

962 m 

Gottfried Keller

Neuhauser Straße 8

964 m 

Alte Akademie Gedenktafel III

Wittelsbacherplatz

966 m 

4th Plinth Munich

Maria Magdalena

Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23

966 m 

Maria Magdalena


968 m 

PS (Horsepower)

Salvatorplatz

969 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Salvatorplatz

971 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Neuhauser Straße 51

972 m 

Max von Pettenkofer

Neuhauser Straße 51

972 m 

Akademie der Wissenschaften

Promenadeplatz

973 m 

 Bubblesplatz

Löwengrube 1

973 m 

Raff Anton

Neuhauser Straße 52

974 m 

Wolfgang Miller

Promenadeplatz 9

974 m 

Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel

Wittelsbacherplatz

975 m 

Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Bayerstraße

980 m 

Geöffnete Granite II

Rheinberger Josef

Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6

980 m 

Rheinberger Josef

Salvatorplatz 1

980 m 

Oskar Maria Graf-Denkmal

Johann Petzmayer

Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10

981 m 

Johann Petzmayer

Neuhauser Straße 8

983 m 

Alte Akademie - Gedenktafel 1

Neuhauser Straße 8

983 m 

Alte Akademie - Gedenktafel 2

Herzogspitalstraße

984 m 

Großer sitzender weiblicher Torso

Neuhauser Straße

984 m 

Richard-Strauss-Brunnen

Ettstraße 2

985 m 

19. Heitere Spiele auf Kosten der Sicherheit?


Neuhauser Straße 23

986 m 

Gruftplatte Herzog Wilhelm V.

Herzog-Wilhelm-Straße

987 m 

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht


Salvatorstraße

988 m 

Relief - König Otto

Salvatorstraße

988 m 

Relief - Otto I. König von Bayern

Promenadeplatz 4

991 m 

Franz Graf von Pocci

Neuhauser Straße

991 m 

St. Michael


Promenadeplatz 9

992 m 

Aufsteigendes Pferd mit Reiter

Salvatorplatz 17

993 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Kardinal-Döpfner-Straße 2

993 m 

Hockende

Kardinal-Faulhaber-Straße

993 m 

Relief - Maximilian II. König von Bayern

Kardinal-Faulhaber-Straße

994 m 

Tugend & Fleiß

Salvatorkirche

Gedenktafel
0
Salvatorplatz

994 m 

Salvatorkirche

Dachauer Straße

995 m 

Kunstwerk

Kardinal-Faulhaber-Straße

998 m 

Landwirtschaft

Kardinal-Faulhaber-Straße 1

999 m 

Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
122 m


4
Augustenstraße 40
159 m


4
Richard-Wagner-Straße 27
208 m


4
Augustenstraße 11
269 m


4
Augustenstraße 11
269 m


3
Arcisstraße 12
296 m


3
Arcisstraße 12
296 m


4
Max-Mannheimer-Platz 1
312 m


4
Max-Mannheimer-Platz 1
312 m


3
Gabelsbergerstraße 35
322 m


3
Gabelsbergerstraße 35
322 m


4
Gabelsbergerstraße 35
335 m


4
Gabelsbergerstraße 35
335 m


4
Gabelsbergerstraße 35
335 m


4
Gabelsbergerstraße 35
335 m


4
Gabelsbergerstaße 35
335 m


4
Gabelsbergerstaße 35
335 m


4
Gabelsbergerstaße 35
335 m


4
Gabelsbergerst. 35
335 m


4
Gabelsbergerst. 35
335 m


4
Gabelsbergerst. 35
335 m


4
Gabelsbergerst. 35
335 m


4
Steinheilstraße 17
336 m


4
Brienner Straße 59
361 m


4
Brienner Straße 59
361 m


5
Steinheilstraße 20
363 m


5
Steinheilstraße 20
363 m


5
Steinheilstraße 20
363 m


5
Steinheilstraße 20
363 m


5
Steinheilstraße 20
363 m


5
Steinheilstraße 20
363 m


5
Steinheilstraße 20
363 m


4
Rottmannstraße 20
380 m


5
Karlstraße 49
389 m


5
Karlstraße 49
389 m


5
Karlstraße 49
389 m


5
Karlstraße 49
389 m


5
Karlstraße 49
389 m


5
Karlstraße 49
389 m


2
Luisenstraße 7
504 m


4
Prinz-Ludwig-Straße 9
510 m


4
Prinz-Ludwig-Straße 9
510 m


4
Prinz-Ludwig-Straße 9
510 m


3
Sophienstraße 7
553 m


3
Sophienstraße 7
553 m


3
Sophienstraße 7
553 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Barerstraße 27
555 m


4
Seidlstraße 9
563 m


4
Seidlstraße 9
563 m


4
Elisenstraße 5
577 m


4
Heßstraße 37
598 m


4
Theresienstraße 146
601 m


4
Brienner Straße 23
629 m


4
Brienner Straße 23
629 m


4
Arcisstraße 31
644 m


4
Augustenstraße 98
672 m


3
Augustenstraße 98
673 m


3
Augustenstraße 98
673 m


3
Augustenstraße 100
676 m


4
Bahnhofplatz 7
687 m


4
Arnulfstraße 32
697 m


4
Theresienstraße 60
703 m


4
Türkenstraße 17
719 m


4
Brienner Straße 18
721 m


4
Prielmayerstraße 7
736 m


4
Prielmayerstraße 7
736 m


4
Prielmayerstraße 7
736 m


4
Prielmayerstraße 7
736 m


4
Prielmayerstraße 7
736 m


4
Prielmayerstraße 7
736 m


4
Türkenstraße 28
769 m


4
Türkenstraße 28
769 m


4
Türkenstraße 28
769 m


4
Linprunstraße 22
780 m


3
Türkenstraße 26
789 m


3
Türkenstraße 26
789 m


3
Türkenstraße 26
789 m


3
Türkenstraße 26
791 m


4
Bahnhofpl. 1
799 m


4
Karlstraße 114
827 m


4
Brienner Straße 14
832 m


4
Brienner Straße 14
832 m


1
Oskar-von-Miller-Ring 18
842 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Karlsplatz 9
856 m


4
Pappenheimstraße 11
874 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
875 m


4
Amalienstraße 18
910 m


4
Arcisstraße 50
915 m


4
Schellingstraße 36
934 m


4
Adolf-Kolping-Straße 10
947 m


4
Görresstraße 20
962 m


4
Blütenstraße 20
975 m


4
Josephspl. 2
985 m


4
Josephsplatz 4
988 m


4
Schillerstraße 14
992 m


Rosebud
0 m
Kummer Raimund
1991

Luisenstraße 

Kummer Raimund - Rosebud

Relief
2 m

0

 

 - Relief

Der Frosch
10 m
Ernst Max
1967

Luisenstraße 

Ernst Max - Der Frosch

Die Schildkröte
10 m
Ernst Max
1967

Luisenstraße 

Ernst Max - Die Schildkröte

Der Assistent
10 m
Ernst Max
1967

Luisenstraße 

Ernst Max - Der Assistent

Große Kugelkopfsäule
11 m
Koenig Fritz
1969

Luisenstraße 33 

Koenig Fritz - Große Kugelkopfsäule

Luisenstraße 

 - Gedenktafel - Lenbachhaus

Herbst
18 m
Hildebrand Adolf von
1886

Luisenstraße 

Hildebrand Adolf von - Herbst

Grosses Windspiel
19 m
Wimmer Hans
1960

Luisenstraße 

Wimmer Hans - Grosses Windspiel

Lenbachbrunnen
23 m
Seidl Gabriel von
1887

Luisenstraße 33 

Seidl Gabriel von - Lenbachbrunnen

Herkulesknabe mit Keule
24 m
Miller d.J. Ferdinand von
1890

Luisenstraße 33 

Miller d.J. Ferdinand  von - Herkulesknabe mit Keule

Gehende
26 m
Hiller Anton
1943

Luisenstraße  

Hiller Anton - Gehende

Torso I
29 m
Kirkeby Per
1983

Luisenstraße 

Kirkeby Per - Torso I

Großes Votiv K
32 m
Koenig Fritz
1963

Luisenstraße 37 

Koenig Fritz - Großes Votiv K

Stehender Jüngling
34 m
Wimmer Hans
1951

Luisenstraße 

Wimmer Hans - Stehender Jüngling

Luisenstraße 

 - Finnischer Granit, gespalten

Luisenstraße 

 - Brunnen - Lenbachgarten

Hochzeit
36 m
Hildebrand Adolf von
1885

Luisenstraße 

Hildebrand Adolf von - Hochzeit

Luisenstraße 

 - Büste - Lenbachgarten

Luisenstraße 

 - Skulpturen - Lenbachgarten

Badende Frauen
44 m
Hildebrand Adolf von
1885

Luisenstraße 

Hildebrand Adolf von - Badende Frauen

Figuren von Max Ernst
44 m
Ernst Max
1990

Luisenstraße 33 

Ernst Max  - Figuren von Max Ernst

Fliegen und Ratten
47 m
Huber Stephan
0

Brienner Straße 

Huber Stephan - Fliegen und Ratten

Versammlung und Schwur der Griechen
59 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Versammlung und Schwur der Griechen

Griechenlands Befreiung
65 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Griechenlands Befreiung

Wieherndes Pferd
72 m
Fischer Alexander
1950

Luisenstraße 33 

Fischer Alexander - Wieherndes Pferd

Richard-Wagner-Straße 

 - Gedenktafel - Wohnhaus Anton Hess

Kampfszenze zwischen Griechen und Türken
73 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Kampfszenze zwischen Griechen und Türken

Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
76 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Kampfszene aus dem Bürgerkrieg

Früchte des Friedens unter König Otto
81 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Früchte des Friedens unter König Otto

Seekampf zwischen Griechen und Türken
88 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Seekampf zwischen Griechen und Türken

Luisenstraße 

 - Büste - Albert Maucher

Gedenktafel - Richard Wagner
94 m
Oppenrieder Karl
1964

Brienner Straße 37 

Oppenrieder Karl - Gedenktafel - Richard Wagner

Isar-Amper-Werke
101 m
Hauk Ferdinand
1952

Brienner Straße 40 

Hauk Ferdinand - Isar-Amper-Werke

Ghiberti
101 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Ghiberti

Donatello
101 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Donatello

Peter Vischer
101 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Peter Vischer

Michelangelo
101 m
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann - Michelangelo

Thorwaldsen Bertel
101 m
Widnmann Max von
0

Königsplatz 

Widnmann Max von - Thorwaldsen Bertel

Rauch Daniel
101 m
Widnmann Max von
0

Königsplatz 

Widnmann Max von - Rauch Daniel

Tenerani
101 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Tenerani

Gibson
101 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Gibson

Ludwig von Schwanthaler
101 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Ludwig von Schwanthaler

Hephaistos
104 m
Schöpf Peter
0

Königsplatz 

Schöpf Peter - Hephaistos

Phidias
104 m
Schaller Ludwig
0

Königsplatz 

Schaller Ludwig - Phidias

Perikles
104 m
Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich
0

Königsplatz 

Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich - Perikles

Kaiser Hadrian
104 m
Haller, Leeb Johannes
0

Königsplatz 

Haller, Leeb Johannes - Kaiser Hadrian

Prometheus
104 m
Schaller Ludwig
0

Königsplatz 

Schaller Ludwig - Prometheus

Daedalus
104 m
Lazzarini Guiseppe
0

Königsplatz 

Lazzarini Guiseppe - Daedalus

Königsplatz 

 - Hier wohnte …

Südgiebel
130 m
Wagner Johann Martin von
1836

Königsplatz 

Wagner Johann Martin von - Südgiebel

Glypthotek
133 m
Klenze Leo von
1830

Königsplatz 

Klenze Leo von - Glypthotek

Never Again
142 m
Kuhn Walter
0

Königsplatz 

Kuhn Walter - Never Again

Königsplatz 

 - Martin von Wagner

Giovanni da Bologna
157 m
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann - Giovanni da Bologna

Lichtaktion im Kunstareal
162 m
Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut
2020

 

Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut - Lichtaktion im Kunstareal

Canova Antonio
162 m
Widnmann Max von
0

Königsplatz 

Widnmann Max von - Canova Antonio

Benvenuto Cellini
164 m
Brugger Friedrich
1839

Königsplatz 

Brugger Friedrich - Benvenuto Cellini

The Blacklist / Die Schwarze Liste
165 m
Dreyblatt Arnold
2021

Königsplatz 

Dreyblatt Arnold - The Blacklist / Die Schwarze Liste

Büste - Fritz Gerlich
169 m
Prucker Andreas
0

Brienner Straße 39 

Prucker Andreas - Büste - Fritz Gerlich

Königsplatz 1 

 - Kronprinz Rupprecht von Bayern

Nuklidentür
207 m
Virl Hermann
0

Luisenstraße 37 

Virl Hermann - Nuklidentür

Gedenktafel - Fritz Gerlich
209 m
Hirtreiter Wolfgang
1984

Richard-Wagner-Straße 27 

Hirtreiter Wolfgang - Gedenktafel - Fritz Gerlich

Luisenstraße 27 

 - Rhaetenhaus - Kurfürst Maximilian I.

Augustenstraße 21 

 - Geburtshaus Eugen Roth

Karlstraße 34 

 - Benediktinerbrunnen

Homeless Jesus
229 m
Schmalz Timothy
0

Karlstraße 

Schmalz Timothy - Homeless Jesus


Der Goldene Engel
240 m
Dasio Ludwig
0

Gabelsbergerstraße 

Dasio Ludwig - Der Goldene Engel

Infotafel
246 m

1995

Brienner Straße 

 - Infotafel

Infotafel
246 m

1995

Brienner Straße 

 - Infotafel

Große Landschaft I
251 m
Koenig Fritz
1964

Arcisstraße 17 

Koenig Fritz - Große Landschaft I

Max-Mannheimer-Platz 

 - Das Biotop auf dem Nazisockel

Arcisstraße 

 - Gedenktafel - Münchner Abkommen

Schutt & Ehre
257 m
Springer Christian
2022

Königsplatz 

Springer Christian - Schutt & Ehre

Apokalyptische Frau
263 m
Stadler Christine
0

Karlstraße 34 

Stadler Christine - Apokalyptische Frau

Pietá
263 m
Stadler Christine
0

Karlstraße 34 

Stadler Christine - Pietá

Denker
278 m
Berthold Joachim
1958

Karlstraße 

Berthold Joachim - Denker

Altar
279 m
Gerg Blasius
1974

Karlstraße 34 

Gerg Blasius - Altar

St. Benedikt
280 m
Busch Georg
0

Karlstraße 34 

Busch Georg - St. Benedikt


Arcisstraße 12 

 - Büste - Max Reger

Karlstraße 

 - Georg Friedrich Ziebland

Luminous Link
315 m

2019

Arcisstraße 

 - Luminous Link

Perspektivwechsel - Das nackte Leben
325 m
Kreitmeier Martina
2016

Gabelsbergerstrße 

Kreitmeier Martina - Perspektivwechsel - Das nackte Leben

Karlstraße 32 

 - Böcklin Arnold

Karlstraße 27 

 - Panta rhei - Brunnen

Große Blattfigur
346 m
Koenig Fritz
1996

Arcisstraße 21 

Koenig Fritz - Große Blattfigur

Present Continuous
361 m
Visch Henk
2011

Gabelsbergerstraße 

Visch Henk - Present Continuous

Rossebändiger
372 m
Bleeker Bernhard
1931

Arcisstraße 

Bleeker Bernhard - Rossebändiger

Wandgrafik
372 m

2015

Barer Straße 19 

 - Wandgrafik

For Leonardo
385 m
Paolozzi Eduardo
1986

Arcisstraße 

Paolozzi Eduardo - For Leonardo

Karlstraße 49 

 - Gedenktafel - Franz Xaver Baader

Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
391 m
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von, Hahn Hermann
1993

Arcisstraße 

Passow Beate, Weizsäcker Andreas von, Hahn Hermann - Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«

Vitruvius
391 m
Nida-Rümelin Rolf
1985

Arcisstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Vitruvius

Luisenstraße 11 

Lippert Antonia - Städtisches Berufliches Schulzentrum Thomas Wimmer

Brunnen
393 m

1998

Arcisstraße 21 

 - Brunnen

Bacchant auf dem Delphin
394 m
Storch Arthur
1903

Augustenstraße 

Storch Arthur - Bacchant auf dem Delphin

Rossebändiger
395 m
Hahn Hermann
1928

Arcisstraße 21 

Hahn Hermann - Rossebändiger

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
408 m
Köbberling Folke
2024

Dachauer Straße 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Kunstwerk
408 m

0

 

 - Kunstwerk

DIVENIRE
416 m
Mangiarotti Angelo
1995

Theresienstraße 

Mangiarotti Angelo - DIVENIRE

Stiegelmaierplatz 

Rümann Wilhelm von - Löwe auf der Terrasse des Löwenbräukellers

Bernd-Eichinger-Platz 

 - Stern für Helmut Jedele

Bernd-Eichinger-Platz 

 - Stern für Helmut Oeller

Bernd-Eichinger-Platz 

 - Stern für Albert Scharf

Steinerner Baum
426 m
Knappe Karl
1968

Barer Straße 21 

Knappe Karl - Steinerner Baum

Never Ever
432 m
Bergmann Benjamin
2012

Barer Straße 21 

Bergmann Benjamin - Never Ever

Gondel Brunnen
435 m
Laner Alexander
2012

Rudi-Hierl-Platz
 

Laner Alexander - Gondel Brunnen

Obelisk
445 m
Klenze Leo von
1833

Karolinenplatz 

Klenze Leo von - Obelisk

Brunnenskulptur
455 m
Peters Herbert
1964

Karlstraße 

Peters Herbert - Brunnenskulptur

Karlstraße 14 

 - Franz von Kobell

Arcisstraße 

 - Alte Pinakothek


Trojanisches Pferd
489 m
Wimmer Hans
1978

Barer Straße 27 

Wimmer Hans - Trojanisches Pferd

Georg Simon Ohm
490 m
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1895

Theresienstraße 

Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von - Georg Simon Ohm

Große Biga
491 m
Koenig Fritz
2000

Barer Straße 27 

Koenig Fritz - Große Biga

Luisenstraße 29 

 - Kriegerdenkmal

Martius
498 m
Fries Hermann
1968

Karlstraße 6 

Fries Hermann - Martius

Schleißheimer Straße 34 

 - Gedenktafel - Wohnort Adolf Hitler

Doppelsäule 23/70
512 m
Hauser Erich
1970

Theresienstraße 

Hauser Erich - Doppelsäule 23/70

Der Ring
512 m
Staccioli Mauro
1996

Karl-Stützel-Platz 

Staccioli Mauro - Der Ring

Daniel in der Löwengrube
526 m
Backmund Klaus
1972

Nymphenburger Straße 3 

Backmund Klaus - Daniel in der Löwengrube

Niobe
527 m
Guerrini Lorenzo
1974

Barer Straße 27 

Guerrini Lorenzo - Niobe


Geschwister Scholl
533 m
Stadler Christine
1962

Steinickeweg 7 

Stadler Christine - Geschwister Scholl

Zweiteilige liegende Figur
540 m
Moore Henry
1969

Barer Straße 29 

Moore Henry - Zweiteilige liegende Figur


Kunstwerk
555 m

0

 

 - Kunstwerk

Grosse Liegende
556 m
Moore Henry
1957

Theresienstraße 

Moore Henry - Grosse Liegende

Brunnen
557 m

0

Seidlstraße 18 

 - Brunnen

Synagoge
558 m
Szymansky Rolf
1963

Barer Straße 

Szymansky Rolf  - Synagoge

Syntopian Vagabound
559 m
Rotsch Michaela, Fadhel Kadir
2025

Sophienstraße 7 

Rotsch Michaela, Fadhel Kadir - Syntopian Vagabound

Relief - Malerei
561 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Malerei

Relief - Musik
561 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Musik

Relief - Bildhauerei
561 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Bildhauerei

Relief - Architektur
561 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Architektur

Seidlstraße 18 

 - Ateliergebäude Gabriel von Seidl

Zueinander
568 m
Lechner Alf
1996

Theresienstraße 

Lechner Alf - Zueinander

Buscando la Luz
571 m
Chillida Eduardo
1997

Barer Straße 

Chillida Eduardo  - Buscando la Luz

Steinprisma und Steinriegel
571 m
Peters Herbert
1990

Heßstraße 

Peters Herbert - Steinprisma und Steinriegel

Globus-Brunnen
572 m
Kraus Werner
1956

Brienner Straße 26 

Kraus Werner - Globus-Brunnen

Gabelsbergerstraße 25 

 - Franz Xaver Gabelsberger

Brunnen
574 m

0

Seidlstraße 18 

 - Brunnen

Zierbrunnen aus Nagelfluh
579 m
Gerg Blasius
1967

Heßstraße 

Gerg Blasius - Zierbrunnen aus Nagelfluh

Kunstwerk
583 m

0

Heßstraße 

 - Kunstwerk

Mädchen mit Krug
584 m
Nida-Rümelin Rolf
1956

Ottostraße 8 

Nida-Rümelin Rolf - Mädchen mit Krug

Miracolo
603 m
Marini Marino
1960

Barer Straße 27 

Marini Marino - Miracolo

Neptunbrunnen
609 m
Wackerle Joseph, Meinert Josef
1937

Elisenstraße 

Wackerle Joseph, Meinert Josef - Neptunbrunnen

Maria Luiko, Trauernde, 1938
609 m
Melián Michaela
2022

Elisenstraße 

Melián Michaela - Maria Luiko, Trauernde, 1938

Franz Xaver Gabelsberger
612 m
Eberle Syrius
1890

Barer Straße 

Eberle Syrius - Franz Xaver Gabelsberger

Fischmarktbrunnen
618 m
Oppenrieder Karl
1896

Sandstraße 

Oppenrieder Karl - Fischmarktbrunnen

Kunstwerk
618 m

0

Marsstraße 

 - Kunstwerk

Totem
628 m
Fischer Frank
2024

Elisenstraße 

Fischer Frank - Totem

Aglaia
628 m
Stadler junior Toni
1961

Theresienstraße 

Stadler junior Toni - Aglaia

Windspiele-Brunnen
629 m
Bleeker Bernhard
1936

Briennerstraße 23 

Bleeker Bernhard - Windspiele-Brunnen

Futuro-Haus
632 m
Suuronen Matti
0

 

Suuronen Matti - Futuro-Haus

Prielmayerstraße 

 - Freier Wille

Freies Recht
632 m
Bernauer Franz Xaver
0

Prielmayerstraße 

Bernauer Franz Xaver - Freies Recht

Mariane-von-Werefkin-Weg 

 - Münchner Kugel

Vernetzungen
641 m
Bergmeister Manfred
1993

Max-Joseph-Straße 2 

Bergmeister Manfred - Vernetzungen

Kunstwerk
644 m

0

Seidlstraße 

 - Kunstwerk

Kontinente
644 m
Brenninger Georg
1984

Barer Straße 29 

Brenninger Georg - Kontinente

Kaims Tonhalle
647 m
Wankmüller Eugen
1969

Türkenstraße 7 

Wankmüller Eugen - Kaims Tonhalle

Heßstraße 26 

 - Brunnen Diakoniewerk

Standfigur - Prinzregent Liutpold
648 m
Rümann Wilhelm von
1897

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Standfigur - Prinzregent Liutpold


Gedenktafel - Lena Christ
650 m
Hirtreiter Wolfgang
1970

Sandstraße 45 

Hirtreiter Wolfgang - Gedenktafel - Lena Christ

Roland
652 m
Flossmann Josef
0

Prielmayerstraße 

Flossmann Josef - Roland

SUUM CUIQUE TRIBUE
654 m
Gasteiger Mathias
0

Elisenstraße 

Gasteiger Mathias - SUUM CUIQUE TRIBUE

Rechtsstärke
655 m
Lang O.
0

Prielmayerstraße 

Lang O. - Rechtsstärke

Johann Wolfgang von Goethe
657 m
Dietz Elmar
1962

Maximiliansplatz 

Dietz Elmar - Johann Wolfgang von Goethe

Windspiel
658 m
Bleeker Bernhard
1935

Brienner Straße 23 

Bleeker Bernhard - Windspiel

Prielmayerstraße 

 - Rechtsmacht

NEMINEM LAEDE
660 m
Christ F.
0

Elisenstraße 

Christ F. - NEMINEM LAEDE

Maßmannstraße 

 - Oberwiesenfeld

Beweis
665 m
Gamp Ludwig
0

Prielmayerstraße 

Gamp Ludwig - Beweis

HONESTE VIVE
666 m
Hautmann
0

Elisenstraße 

Hautmann - HONESTE VIVE

Brienner Straße 

 - Wittelsbacher Palais

Milderung
668 m
Gamp Ludwig
0

Prielmayerstraße 

Gamp Ludwig - Milderung

Gaberlsbergerstraße 

 - Fliegender Mann

Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten
676 m
Herigoyen Emanuel Joseph von
1812

Sophienstraße 

Herigoyen Emanuel Joseph von - Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten

Brienner Straße 19 

 - Schack-Galerie

Große zwei V
680 m
Koenig Fritz
1973

Barer Straße 29 

Koenig Fritz - Große zwei V

Grundgesetz
682 m

2020

Nymphenburger Straße 

 - Grundgesetz

Verteidigung
688 m
Hess Anton
0

Prielmayerstraße 

Hess Anton - Verteidigung



Heßstraße 70 

 - Wandmalerei

»künstlerische Intervention«
693 m
Jung Serbastian
2020

Nymphenburger Straße 

Jung Serbastian - »künstlerische Intervention«

Anklage
694 m

0

Prielmayerstraße 

 - Anklage


Strafe
700 m
Zumbusch Julius
0

Prielmayerstraße 

Zumbusch Julius - Strafe

Freispruch
702 m
Zumbusch Julius
0

Prielmayerstraße 

Zumbusch Julius - Freispruch

Prielmayerstraße 

 - Justizpalast

Rundfunkplatz 

 - Brunnenanlage am Rundfunkplatz

Gedenktafel - Clemensschlössl
706 m
Hüls Arthur von
1906

Elisenstraße 1 

Hüls Arthur von - Gedenktafel - Clemensschlössl

Brienner Straße 20 

 - Ein Ort. Seine Geschichte

Gedenktafel - Ellen Ammann
710 m
Preis Toni
1991

Schraudolphstraße 1 

Preis Toni - Gedenktafel - Ellen Ammann

Prielmayerstraße 

 - Gedenktafel - Pater Rupert Mayer SJ

Prielmayerstraße 

 - Gedenktafel - Weiße Rose

Wittelsbacher Brunnen
713 m
Hildebrand Adolf von
1895

Lenbachplatz 

Hildebrand Adolf von - Wittelsbacher Brunnen

Rechtshilfe
714 m
Rümann Wilhelm von
0

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Rechtshilfe

Prielmayerstraße 

 - Geschwister Scholl

Prielmayerstraße 

 - Pater Rupert Mayer


Kronos
717 m
Rümann Wilhelm von
0

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Kronos

Redekunst
717 m
Hirt Johann Christian
0

Prielmyerstraße 

Hirt Johann Christian - Redekunst

Sockelobjekt
718 m
Gutbub Edgar
1990

Heßstraße 3 

Gutbub Edgar - Sockelobjekt

Fassadenskulptur
719 m
Kern Stephan
1990

Heßstraße 3 

Kern Stephan - Fassadenskulptur

Prielmayerstraße 

Netzer - Zwei weibliche Figuren

Tür
720 m
Sailstorfer Josef
1985

Rundfunkplatz 

Sailstorfer Josef - Tür

Justitia - Gerechtigkeit
721 m
Pfeifer Ernst
0

Prielmyerstraße 

Pfeifer Ernst - Justitia - Gerechtigkeit

Prielmayerstraße 

 - Schreibkunst

Prielmayerstraße 

Kuhn Friedrich - Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten

Large Red Sphere
723 m
Maria Walter De
2010

Türkenstraße 

Maria Walter De - Large Red Sphere

Prielmayerstraße 

 - Protokoll eines Justizversagens

Merkur
725 m
Ungerer Jakob
0

Prielmayerstraße 

Ungerer Jakob - Merkur

Wappenkartusche am Türkentor
726 m
Pfeifer Ernst
1920

Türkenstraße 17 

Pfeifer Ernst - Wappenkartusche am Türkentor

Ferdinand Maßmann
726 m
Gruber Konstantin, Rehm Hans
1828

Maßmannplatz 

Gruber Konstantin, Rehm Hans - Ferdinand Maßmann

Pfalzstein
727 m
Bleeker Bernhard
1924

Ottostraße 

Bleeker Bernhard - Pfalzstein

Türkentor
728 m
Thurn Franz von
0

Türkenstraße 17 

Thurn Franz von - Türkentor

Prielmayerstraße 

 - Rechtschutz

Prielmayerstraße 

Raindl - Zwei weibliche Figuren mit Buch

Exekutive
729 m
Waderé Heinrich
0

Karlsplatz 

Waderé Heinrich - Exekutive

Prielmayerstraße 

 - Selbsterkenntnis

Friedfertigkeit
730 m
Weissenfels Edwin
0

Prielmayerstraße 

Weissenfels Edwin - Friedfertigkeit

Gedenkstein - Hans Ferdinand Massmann
733 m
Gruber Konstantin, Rehm Hans
1828

Maßmannplatz 

Gruber Konstantin, Rehm Hans - Gedenkstein - Hans Ferdinand Massmann

Forschung
734 m
Dennerlein Thomas
0

Prielmayerstraße 

Dennerlein Thomas - Forschung

Nornenbrunnen
734 m
Netzer Hubert
1907

Maximiliansplatz 

Netzer Hubert  - Nornenbrunnen

Legislative
734 m
Waderé Heinrich
0

Karlsplatz 

Waderé Heinrich - Legislative

Gedenktafel - Frieb
737 m
Preis Toni
2009

Schellingstraße 79 

Preis Toni - Gedenktafel - Frieb

Hermann Frieb
737 m
Scharf Dietmar
1987

Schellingstraße 79 

Scharf Dietmar - Hermann Frieb

Wahrheit
739 m

0

Prielmayerstraße 

 - Wahrheit

Denkmal für Max von Pettenkofer
740 m
Rümann Wilhelm von
1909

Maximiliansplatz 

Rümann Wilhelm von - Denkmal für Max von Pettenkofer

Glasbrunnen
741 m
Lechner Florian
1985

Brienner Straße 18 

Lechner Florian - Glasbrunnen

Relief Fuhrwerk
744 m
Seidler Julius
0

Schützenstraße 

Seidler Julius - Relief Fuhrwerk

Prielmayerstraße 

 - Hinterlist

Stier als Sitzplastik
756 m
Hiller Anton
1957

Lenbachplatz 7 

Hiller Anton - Stier als Sitzplastik

Adler mit Reiher
756 m
Seidler Julius
0

Schützenstraße 

Seidler Julius - Adler mit Reiher


Justus von Liebig
762 m
Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von
1883

Maximiliansplatz 

Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von - Justus von Liebig

Myrthenbrunnen
762 m
Elsässer Hubert
1983

Schützenstraße 12 

Elsässer Hubert - Myrthenbrunnen

Marsstraße 46 

 - Burgfriedensäule - Marsstraße

Löwe
765 m
Görig Alfred
0

Gabelsbergerstraße 1 

Görig Alfred - Löwe

Oscar-von-Miller-Ring 3 

Backmund Klaus - Relief - Haus des Bieres - Gilgamesh

Plattenmosaik
766 m
Geiger Rupprecht
1951

Bahnhofplatz 

Geiger Rupprecht - Plattenmosaik

Bahnhofsplatz 

 - Gedenkhalle - Bahnsteighalle

Bahnhofsplatz 1 

 - Heinrich Gerber

Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen
770 m
Stadler Toni junior
1971

Maximiliansplatz 

Stadler Toni junior - Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen

Gabelsbergerstraße 

 - Gedenktafel - Karl Richter

Bierbrunnen
777 m
Berthold Joachim
1958

Oskar-von-Miller-Ring 

Berthold Joachim - Bierbrunnen

Johann Wolfgang von Goethe
779 m
Widnmann Max von
1869

Karlsplatz 

Widnmann Max von - Johann Wolfgang von Goethe


Karl von Effner
783 m
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1886

Maximiliansplatz 

Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von  - Karl von Effner

Oskar Maria Graf
785 m
Preis Toni
1988

Barer Straße 37 

Preis Toni - Oskar Maria Graf

Konrad-Dreher-Brunnen
788 m
Waderé Heinrich
1994

Maxburgstraße 

Waderé Heinrich - Konrad-Dreher-Brunnen

Grottenbrunnen
791 m
Lallinger Adolf
1886

Maximiliansplatz 

Lallinger Adolf - Grottenbrunnen

Rochusstraße 19 

 - Sebastian Sedelmair

Pacellistraße 14 

 - Gedenktafel


Schiller-Denkmal
806 m
Widnmann Max von
1863

Maximiliansplatz 

Widnmann Max von - Schiller-Denkmal

Gedenkstein - Hauptsynagoge
806 m
Peters Herbert
1969

Herzog-Max-Straße 

Peters Herbert - Gedenkstein - Hauptsynagoge

Rochusstraße 

 - Gedenktafel - Rochusspital

Engel mit Weltkugel
812 m
Knappe Karl
0

Maxburgstraße 4 

Knappe Karl - Engel mit Weltkugel

Gedenktafel - Hans Carossa
812 m
Weiß Eugen
1978

Theresienstraße 46 

Weiß Eugen - Gedenktafel - Hans Carossa

Hopfenstraße 

 - Würfelbrunnen

Hopfenstraße 

Rosenbusch Mathias - Ehemalige Königliches Verkehrsministerium

Das Paar
818 m
Henselmann Josef Alexander
0

Maxburgstraße 

Henselmann Josef Alexander - Das Paar

Lichtpartitur
823 m
Kowanz Brigitte
2000

Oskar-von-Miller-Ring 18 

Kowanz Brigitte - Lichtpartitur

Hopfenstraße 

 - Bulle und Bär

Trauernde
824 m
Waderé Heinrich
0

Arcisstraße 

Waderé Heinrich - Trauernde

Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche
824 m
Wolff Johann Andreas
0

Pacellistraße 

Wolff Johann Andreas - Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche

Prannerstraße 15 

 - Gedenktafel - Lauffinger Haus

Löwe
825 m

0

Nymphenburger Straße 

 - Löwe

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

 - Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Künstlergrab - Detail
826 m
Dennerlein Thomas
1878

Arcisstraße 

Dennerlein Thomas - Künstlergrab - Detail

Künstlergrab - Detail
826 m
Dennerlein Thomas
1878

Arcisstraße 

Dennerlein Thomas - Künstlergrab - Detail

Theresienstraße 46 

 - Wilhelm Bauer


Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 12 

 - Gedenktafel  - Maria Anna Lindmayr

Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche

Hl. Michael
832 m
Fichtl Josef
0

Pacellistraße 

Fichtl Josef - Hl. Michael

Pacellistraße 

 - Kriegerdenkmal

Mahnmal - Sinti und Roma
835 m
Preis Toni
1995

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

Preis Toni - Mahnmal - Sinti und Roma

Schalenbrunnen
836 m
Hentrich Helmuth
1984

Pacellistraße  

Hentrich Helmuth - Schalenbrunnen

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

Sobeck Andreas - Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft

Büste von Herzog Maximilian Philipp
839 m
Volpini Guiseppe
1713

Rochusstraße 7 

Volpini Guiseppe - Büste von Herzog Maximilian Philipp

Springbrunnen am Stachus
843 m
Winkler Bernhard
1972

Karlsplatz 

Winkler Bernhard - Springbrunnen am Stachus

Trauernde
845 m
Knecht E.
1894

Arcisstraße 

Knecht E. - Trauernde

Bayerstraße 15 

 - Mathäser-Bräu

Relief
845 m
Mikorey Franz
0

Maximiliansplatz 13 

Mikorey Franz - Relief

Moses-Brunnen
847 m
Henselmann Josef
1954

Lenbachplatz 7 

Henselmann Josef - Moses-Brunnen

Bayerstraße 

 - Gedenktafel - Kurt Eisner

Maximiliansplatz 13 

Mikorey Franz - Relief am Haus Maximiliansplatz 13

Rheinhof
853 m

0

Bayerstraße 21 

 - Rheinhof

Grabmal von Michael Wagmüller
854 m
Wagmüller Michael
0

 

Wagmüller Michael - Grabmal von Michael Wagmüller

The Wings
855 m
Libeskind Daniel
2016

Werner-von-Siemens-Straße 

Libeskind Daniel - The Wings

Georg Lankensperger
858 m
Weiß Eugen
1982

Pacellistraße 8 

Weiß Eugen - Georg Lankensperger

Arcisstraße 

Knoll Konrad - Medaillion - Grab von Julius Braun

Ellen Ammann
862 m

2023

Schellingstraße 47 

 - Ellen Ammann

Ikarus
864 m

0

Dachauer Straße 

 - Ikarus

Kunstwerk
865 m

0

Nymphenburger Straße 

 - Kunstwerk

 

 - Bronzefigur

Brienner Straße 12 

 - Quardersteinbrunnen Brienner Straße

Schalen-Brunnen
870 m
Friederichsen Roland
1970

Karlsplatz 

Friederichsen Roland - Schalen-Brunnen


Karlsplatz 

 - Neuhauser-Thor

Neuhauser Straße 

 - Kapellmeister Sulzbeck

Fischbrunnen-Figuren
876 m
Knoll Konrad
1865

 

Knoll Konrad - Fischbrunnen-Figuren

Neuhauser Straße 

 - Franz Xaver Krenkl

Herbert Jensen
880 m
Oppenrieder Karl
1972

Neuhauser Straße 

Oppenrieder Karl - Herbert Jensen

Prannerstraße 8 

 - Orte der Demokratie - Prannerstraße

Neuhauser Straße 

 - Hofnarr Prangerl

Brunnenbuberl
881 m
Gasteiger Mathias
1895

Neuhauser Straße 20 

Gasteiger Mathias - Brunnenbuberl

Neuhauser Straße 

 - Karls-Thor

Prannerstraße 8 

 - Gedenktafel ehemaliger Landtag

Prinzregent-Luitpold-Brunnen
885 m
Henselmann Josef
1983

Brienner Straße 13 

Henselmann Josef - Prinzregent-Luitpold-Brunnen

Bayerstraße 10 

 - 5. München ist Einwanderungsstadt

Neuhauser Straße 18 

Pezold Georg - Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Heiliger Korbinian
896 m
Backmund Klaus
1989

Maxburgstraße 2 

Backmund Klaus - Heiliger Korbinian

Erzgießereistraße 27 

 - Gedenktafel - Erzgießerei


Harmonia
901 m
Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar
1905

Neuhauser Straße 

Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar - Harmonia

Brienner Straße 11 

 - Brunnen fürs Leben

Hammonia
904 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hammonia

Hanse-Koggen
904 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hanse-Koggen

Linprunstraße 35 

 - Gedenktafel für Lena Christ

Neuhauser Straße 

 - Pater Rupert Mayer

Kindersterne
915 m
Knoebel Imi
1998

Marsstraße 37 

Knoebel Imi - Kindersterne

Jungfernturmstraße 

 - Gedenktafel - Jungfernturm

Schutzengel
919 m
Günther Ignaz
0

Neuhauser Straße 

Günther Ignaz - Schutzengel

Schlosserstraße 2 

 - Rodenstock

Promenadeplatz 

 - Wiguläus Kreittmayr

Arcisstraße 45 

 - Brunnen im Alten Nordfriedhof

Promenadeplatz 21 

 - Kalteneggerbräu

Rupert Mayer
929 m
Beck Lisa
1989

Maxburgstraße 1 

Beck Lisa - Rupert Mayer

Bayerstraße 12 

 - Bayerpostbrunnen


Tafeln zur Geschichte des Geldes
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Tafeln zur Geschichte des Geldes


Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.

Augustalis - Goldmünze 1215-1250
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Augustalis - Goldmünze 1215-1250

Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Keltisch 2. Jhr. v. Chr.

China - Pu Münze / Tao Messermunze
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - China - Pu Münze / Tao Messermunze

Azteken / Inka
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Azteken / Inka

Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert

Goldgewichte der Aschanti
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Goldgewichte der Aschanti

Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Kaiser Friedrich - 1152 / 1190

Jacob Fugger
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Jacob Fugger

naturalwirtschaft ägypten
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - naturalwirtschaft ägypten

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Perspectiv des Churfurstl. Schlosses zu Nymphenburg

wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck

1961
937 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - 1961

Kaufingerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 12

Wittelsbacherplatz 1 

 - Arcor-Palais

Lorenz von Westenrieder
945 m
Widnmann Max von
1854

Promenadeplatz 

Widnmann Max von - Lorenz von Westenrieder

Maxburgstraße 

 - Gedenktafel - Maltheser

Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle
946 m
Loewel Friedrich
1887

Salvatorplatz 

Loewel Friedrich - Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle

Maxburgstraße 

 - Theodovalde (Agilofinger)

Christoph Willibald Gluck
948 m
Brugger Friedrich
1848

Promenadeplatz 

Brugger Friedrich - Christoph Willibald Gluck

Strassen Namen Leuchten
949 m
Coers Albert
2025

Salvatorplatz 

Coers Albert - Strassen Namen Leuchten

Maxburgstraße 

 - Theodo (Agilofinger)

Salvatorplatz 

 - Gottesacker Frauenkirche

Maxburgstraße 

 - Otto (Agilofinger)

Maxburgstraße 

 - Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Maxburgstraße 

 - Ruprecht von der Pfalz

Promenadeplatz 15 

 - Johann Baptist Gunetzrhainer

Schöner Wohnen
960 m
Laner Alexander
2013

Wittelsbacherplatz 

Laner Alexander - Schöner Wohnen

Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
961 m
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830

Neuhauser Straße 

Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst,  Klenze Leo von - Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais

Vögel-Brunnens
961 m
Frick Konstantin
0

Fürstenstraße 13 

Frick Konstantin - Vögel-Brunnens

Kandelaber
962 m
Palagio Carlo die Cesare del
1597

Neuhauser Straße 23 

Palagio Carlo die Cesare del - Kandelaber

Neuhauser Straße 33 

 - Gottfried Keller

Alte Akademie Gedenktafel III
964 m
Weiß Eugen
1955

Neuhauser Straße 8 

Weiß Eugen - Alte Akademie Gedenktafel III

4th Plinth Munich
966 m
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 

Hall Stephen , Ren Li Li - 4th Plinth Munich

Maria Magdalena
966 m
Reichle Hans
1595

Neuhauser Straße 23 

Reichle Hans - Maria Magdalena

PS (Horsepower)
968 m
Bircken Alexandra
2024

 

Bircken Alexandra - PS (Horsepower)

Salvatorplatz 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Salvatorplatz 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Max von Pettenkofer
972 m
Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von
1899

Neuhauser Straße 51 

Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von - Max von Pettenkofer

Neuhauser Straße 51 

 - Akademie der Wissenschaften

Bubblesplatz
973 m
Shrigley David
2013

Promenadeplatz 

Shrigley David -  Bubblesplatz

Löwengrube 1 

 - Raff Anton

Neuhauser Straße 52 

 - Wolfgang Miller

Promenadeplatz 9 

Brugger Friedrich - Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel

Wittelsbacherplatz 

Thorwaldsen Bertel - Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Geöffnete Granite II
980 m
Gerhart Nikolaus
1992

Bayerstraße  

Gerhart Nikolaus - Geöffnete Granite II

Fürstenstraße 6 

 - Rheinberger Josef

Oskar Maria Graf-Denkmal
980 m
Holzer Jenny
1997

Salvatorplatz 1 

Holzer Jenny - Oskar Maria Graf-Denkmal

Fürstenstraße 10 

 - Johann Petzmayer

Neuhauser Straße 8 

 - Alte Akademie - Gedenktafel 1

Neuhauser Straße 8 

 - Alte Akademie - Gedenktafel 2

Großer sitzender weiblicher Torso
984 m
Fischer Lothar
1978

Herzogspitalstraße 

Fischer Lothar - Großer sitzender weiblicher Torso

Richard-Strauss-Brunnen
984 m
Wimmer Hans
1962

Neuhauser Straße 

Wimmer Hans - Richard-Strauss-Brunnen


Schellingstraße 

Jung Joachim - Fenster zur Erinnerung an den Türkengraben

Neuhauser Straße 23 

 - Gruftplatte Herzog Wilhelm V.

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht
987 m
Fruhtrunk Günter
1971

Herzog-Wilhelm-Straße 

Fruhtrunk Günter - ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht


Salvatorstraße 

 - Relief - König Otto

Salvatorstraße 

 - Relief - Otto I. König von Bayern

Promenadeplatz 4 

 - Franz Graf von Pocci

Neuhauser Straße 

 - St. Michael


Aufsteigendes Pferd mit Reiter
992 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1909

Promenadeplatz 9 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Aufsteigendes Pferd mit Reiter

Salvatorplatz 17 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Hockende
993 m
Uhlig Wilhelm
1980

Kardinal-Döpfner-Straße 2 

Uhlig Wilhelm - Hockende

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Relief - Maximilian II. König von Bayern

Tugend & Fleiß
994 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Tugend & Fleiß

Salvatorplatz 

 - Salvatorkirche

Kunstwerk
995 m

0

Dachauer Straße 

 - Kunstwerk

Landwirtschaft
998 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Landwirtschaft

Kardinal-Faulhaber-Straße 1 

Waderé Heinrich - Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank

StraßeNamevonbis
17 mLuisenstraße 33Lenbach Franz von
100 mBrienner Straße 40Görres Joseph
111 mRichard-Wagner-Straße 7Schülein Joseph
153 mBriennerstraße 45Braunes Haus
165 mLuisenstraße 22Heyse Paul von18741914
216 mAugustenstraße 21Roth Eugen1895
221 mGabelsbergerstraße 51Lenin Iljitsch Uljanow
221 mRichard-Wagner-Straße 27Gerlich Fritz1934
235 mArcisstrasse 4Böcklin Arnold
257 mArcisstraße 12Führerbau 19331945
264 mBriennerstraße 48Rilke Rainer Maria
266 mLuisenstraße 25Romeis Leonhard
277 mKatharina-von-Bora-Straße 10Verwaltungsbau der NSDAP 1945
295 mArcisstraße 12Pringsheim Alfred1933
338 mKarlstraße 32Böcklin Arnold18721874
338 mGabelsbergerstraße 77Corinth Lovis1897
423 mKarlstraße 20Roth Eugen1933
455 mBarer Straße 19Montez Lola18471848
469 mTheresienstraße 106Kubin Alfred
469 mTheresienstraße 106Heuss Theodor
476 mBarer Straße 7Montez Lola1847
486 mAugustenstraße 75Georg Busch18911909
491 mArcisstraße 41Reventlow Franziska zu
491 mHohenzollernstraße 1Reventlow Franziska zu
491 mVictoriastraße 3Reventlow Franziska zu
494 mTheresienstraße 63Diefenbach Karl Wilhelm
499 mSchleißheimer Straße 34Hitler Adolf19121914
507 mKarolinenplatz 1Tjutschews Fjodor Iwanowitsch18321835
509 mKarolinenplatz 1Kirchmaier Joseph1812
566 mMarsstraße 14Schmidt Albert
599 mBarerstraße 3Gregorovius Ferdinand
600 mMarsstraße 28Seidl Gabriel von
601 mHeßstraße 35Drexler Franz1899
631 mHeßstraße 34Klages Ludwig1893
633 mHeßstraße 34Pension Fuchs
635 mHeßstraße 46Reventlow Franziska zu
638 mBriennerstraße 23Haus der Deutschen Ärzte 1945
648 mBriennerstraße 22Wagner Richard18641965
654 mLuisenstraße 62May Karl
664 mSandstraße 45Christ Lena19011905
678 mTheresienstraße 148Heine Thomas Theodor 18941901
680 mHeßstraße 9George Stefan18931894
684 mPrielmayerstraße 10Feuchtwanger Lion19141915
687 mTheresienstraße 66Reventlow Franziska zu
703 mBrienner Straße 18Wittelsbacher Palais
708 mHeßstraße 5Nietsche Friedrich
729 mSchellingstraße 92Reventlow Franziska zu
736 mLuitpoldstraße 3Hebbel Friedrich18361836
783 mTürkenstraße 30Wedekind Frank
787 mBarer Straße 37Graf Oskar Maria19191931
794 mZieblandstraße 11Karlstadt Liesl1892
795 mArcisstraße 44Keyserling Eduard von18951895
802 mSchellingstraße 62Osteria Bavaria
812 mTheresienstraße 46Carossa Hans19141929
813 mArcisstraße 46Ringelnatz Joachim
824 mTürkenstraße 36Thoma Ludwig
824 mZieblandstraße 23Reventlow Franziska zu
829 mSchellingstraße 53Ibsen Henrik
859 mSchellingstraße 49Strauss Franz Josef19151931
872 mSchellingstraße 50Fotoatelier Heinrich Hoffmann
873 mSchellingstraße 50Parteizentrale der NSDAP 19251931
876 mSchellingstraße 43Walser Robert19011902
882 mZieblandstraße 1May Karl
894 mSchellingstraße 44Strauss Franz Josef1931
895 mLinprunstraße 35Christ Lena1906
898 mSchellingstraße 39Druckerei des Völkischen Beobachters
900 mTürkenstraße 35Mann Heinrich
907 mTheresienstraße 23Morgenstern Christian
914 mTürkenstraße 52Endell August
921 mSchellingstraße 33Marc Franz
924 mBriener Straße 8Rosenberg Alfred19181919
928 mAmalienstraße 25Café Stefanie
940 mPromenadeplatz 15Gunetzrhainer Johann Baptist
958 mPromenadeplatz 15Thoma Ludwig1899
978 mNymphenburger Straße 24Wopfner Joseph1884
982 mFürstenstraße 6Rheinberger Joseph18671901
983 mSchellingstraße 27Wedekind Frank
994 mHerzogspitalstraße 18Sustris Friedrich
999 mSchellingstraße 23Ringelnatz Joachim 1909