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Münchner Zeitensprünge

1. 8 2014 - Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden treffen sich

München-Englischer Garten * Im Café Fräulein Grüneis im Englischen Garten treffen sich Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden. Sie wollen sich über ihre regionalen Projekte austauschen. 

1796 - Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten wird noch zu Lebzeiten Benjamin Thompson durch Franz Schwanthaler d.Ä. aus Kalktuff, Sandstein und Marmor geschaffen und befindet sich im Südteil des Parks.

9. 12 1918 - Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

München-Lehel * Aus der Schack-Galerie wird das Karl-Spitzweg-Bild „Sennerin auf der Alm“ gestohlen. Das Bild hat einen Wert von 25.000 Mark. 

10. 7 1978 - Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie

München-Lehel * Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie. Die besten Stücke der Sammlung sollen in die Neue Pinakothek wandern, der Rest im Depot Aufnahme finden. „Angesichts der jüngsten Terroranschläge“, so die Begründung, sei „die Sicherheit der benachbarten Staatskanzlei“ nicht mehr garantiert.

Erst der Protest von Museumsfachleuten, Fachverbänden und der Presse beendete das, wie sich die Süddeutsche Zeitung ausdrückt, das „Münchner Trauerspiel“.

Ab 1907 - Die Preußische Gesandtschaft und die Schack-Galerie wird gebaut

München-Lehel * Der palastartige Bau mit seiner Doppelfunktion als Preußische Gesandtschaft und Schack-Galerie wird bis 1909 verwirklicht.

1972 - In München wird das Fluss-Surfen erfunden

München-Englischer Garten - Lehel * In München wird das Fluss-Surfen erfunden. 

2010 - Das Eisbach-Surfen ist offiziell erlaubt - Das Baden verboten!

München-Englischer Garten - Lehel * Das Eisbach-Surfen auf der stehenden Welle beim Eintritt des Eisbachs an der Prinzregentenstraße in den Englischen Garten ist offiziell erlaubt. Das Baden ist dagegen verboten!

Die Surfer reisen aus der ganzen Welt an. Und die Passanten können das ganze Jahr von der Brücke aus dem nassen Vergnügen zusehen.

30. 6 1943 - Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 hat ganze Arbeit geleistet. An diesem Tag verkündet sie ihre Auflösung. Der Immobilienmarkt und damit die ganze Stadt ist „so gut wie judenfrei“.

1803 - Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten

München-Englischer Garten * Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten. Zur luxuriösen Ausstattung gehören neben 51 Hotelzimmern auch zwei geräumige und mit viel Pomp ausgestattete Festsäle. Die Badewannen bestehen aus innen verzinktem Kupfer.

12. 3 1891 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

<p><strong><em>München-Lehel - München-Haidhausen - Bogenhausen</em></strong> * Prinzregent Luitpold weiht die neue Luitpoldbrücke&nbsp;über die Isar ein.</p>

Bis 1945 - Der Schwabinger Bach wird zum Eisbach - und umgekehrt

München-Englischer Garten - Lehel * Der Zusammenfluss aller äußeren Stadtbäche wird - bis zur Kreuzung mit dem Eisbach - als Schwabinger Bach bezeichnet. Dieser Bachabschnitt wird seither Eisbach genannt. Er beginnt unter der Prinzregentenstraße mit der Vereinigung des Stadtmühlbachs und des Stadtsägmühlbachs.

Genau umgekehrt ist es beim jetzigen Schwabinger Bach. Er hieß bis 1945 Eisbach. Schwabinger Bach heißt nun der Bachabschnitt ab der Galeriestraße nach dem Zusammenfluss von Kögelmühlbach und Kainzmühlbach.

Ab der Kreuzung zwischen Eisbach und Schwabinger Bach besteht wieder die alte Namensgebung.

9. 1 1890 - Der Prinzregent beauftragt die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold gibt den Auftrag für einen neuen Flussübergang in Verlängerung der Prinzregentenstraße auf eigene Kosten. Dadurch kann auch die Prinzregent-Luitpold-Terrasse entstehen. 

1806 - Die Militärmühlen werden stillgelegt

München-Englischer Garten - Lehel * Auf Friedrich Ludwig Sckells Wunsch hin werden die Militärmühlen an der Kreuzung von Schwabinger Bach und Eisbach stillgelegt und der Befehl zum Abbruch gegeben.

29. 9 1901 - Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke. Sie ist im frühen 20. Jahrhundert nur für Spaziergänger, Luxuskarossen und Kinderwagen zugelassen, Fuhrwerke werden auf die kleinere, aber bewährte Maximiliansbrücke verwiesen. 

An den Brückenzufahrten sind allegorischen Muschelkalk-Liegefiguren der vier Stammesgebiete Bayerns angebracht. 

  • Der Jäger mit Bogen an der Westseite symbolisiert Altbayern, 
  • die junge Frau mit dem Früchtekorb und den Trauben auf der anderen Seite die Pfalz. 
  • Der sich an der Ostseite befindende Fischer mit dem Netz verkörpert Franken, 
  • das ihm auf der gegenüberliegender Seite angebrachte liegende Mädchen mit dem Wappenschild steht für Schwaben.

Ab 8 1999 - Die neue Luitpoldbrücke wird erbaut

München-Haidhausen *  Die neue Luitpoldbrücke wird zwischen August 1900 und Ende September 1901 errichtet. Der heute noch bestehende Flussübergang gilt seit jeher als die ästhetisch wohl vollendetste der um die Jahrhundertwende in München aufgeführten Brücken.

15. 9 1899 - Das Drama an der Luitpoldbrücke

München-Haidhausen *  Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten vom Drama an der Luitpoldbrücke: „Ein Schutzmann Nr. 509 sowie mehrere Personen und Kinder, die auf der Brücke dem wilden Treiben der Isar zusahen, verspürten kurz vor 6 Uhr einen Ruck, und nichts Gutes ahnend, verließen sie in eiliger Flucht die Brücke. Kaum hatte der letzte Mann das Ende der Brücke erreicht, als unter fürchterlichem Krachen der nördliche Pfeiler einstürzte und die Brücke mit sich in die Tiefe riss.“

Mit der Flussüberquerung versinken auch die in dem Brückenbauwerk eingelagerten Gas-, Strom- und Wasserleitungen, weshalb in der ganzen Stadt der Strom ausfällt. 

24. 7 1798 - Die Rumford-Mühlen am Eisbach

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor lässt 2.000 Gulden zum Bau der an der Kreuzung von Schwabinger Bach und Eisbach gelegenen Militär-Mühlen oder Rumford-Mühlen zur Verfügung stellen. Es handelt sich um eine Sägemühle und eine Mahlmühle für das Getreide des von Benjamin Thompson Verbesserten Kommissbrotes.

14. 9 1899 - Wassermassen bringen die Luitpoldbrücke zum Einsturz

München-Haidhausen * An den Ufern der Isar, die schon seit römischer Zeit mit vollem Recht als die „Reißende“ bezeichnet wurde, versammeln sich gaffende Menschenmengen und erwarten am den dramatischen Einsturz der Luitpoldbrücke, nachdem durch die Gewalt des Wassers am Tag zuvor bereits die Bogenhausener Brücke zusammengestürzt war. Ihre Sensationslüsternheit wird tatsächlich befriedigt, als eines der Widerlager unterspült wird, nachgibt und die Eisenkonstruktion mit lautem Knall zusammenbricht.

12. 3 1899 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Haidhausen * An seinem 70. Geburtstag weiht Prinzregent Luitpold die nach ihm benannte Luitpoldbrücke ein. Trotz ihres Namens sind die Planungen zu dieser Straße und der Brücke nicht königlichen Ursprungs.

1815 - Der Große Wasserfall wird von Menschenhand erschaffen

München-Englischer Garten - Lehel * Der Große Wasserfall an der Kreuzung des Schwabinger Bachs und des Eisbachs wird geschaffen. Seither stürzen die durch ein Stauwehr zurückgehaltenen Wassermassen über von Menschenhand platzierte Felsen. Die Szenerie erinnert an ein romantisches Landschaftsgemälde.

1910 - Die Krönung der Portalhalle der Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Portalhalle des Haupteingangs wird von einer überlebensgroßen apokalyptischen Reiterfigur Christi bekrönt, die Ferdinand von Miller im Jahr 1910 in Bronze gegossen hat.

1989 - Mosaike der Anna-Pfarrkirche werden wieder freigelegt

München-Lehel * In der Anna-Pfarrkirche werden die Mosaike in der Nische des Marienaltars und des Herz-Jesu-Altars wieder freigelegt. 

1995 - Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche werden rekonstruiert

München-Lehel * Die Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche mit den in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur in gebrannter Tonerde hergestellten vier griechischen und vier lateinischen Kirchenvätern werden ohne Kriegseinwirkungen zerstört. Zwei bleiben hinter der Orgel erhalten, die restlichen sechs werden in den Jahren 1995 und 1996 wieder rekonstruiert. 

22. 9 1892 - Die neue Anna-Pfarrkirche erhält ihre Glocken

München-Lehel * Festlich geschmückte Wägen bringen insgesamt sieben Glocken für die neue Anna-Pfarrkirche. Sie sollen die Lechler künftig zum Gottesdienst rufen und ihnen viertelstündlich - weithin hörbar - mitteilen, wie viel es geschlagen hat. 

Auch für die Glocken haben die Vorstädter wieder fleißig gespendet. Die Analen sprechen von Einzelpersonen oder anonym von Wohltätern der Pfarrei, daneben vom örtlichen Jungfrauenverein, vom Frauenbund und Mütterverein St. Anna und von der Sankt-Anna-Bruderschaft. 

24. 4 1944 - Bomben treffen die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Fliegerangriffe der alliierten Streitkräfte bringen die ersten Bomben über dem Lehel zum Abwurf. In der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 wird der Turm und das linke Seitenschiff der neuen Anna-Pfarrkirche beschädigt, Chor und Mittelschiff erschüttert und dem Mauerwerk große Risse zugefügt.

1885 - Architekten-Wettbewerb für die neue Anna-Kirche

München-Lehel * Für den Bau der neuen Anna-Kirche im. Lehel wird ein auf Münchner Architekten beschränkte Wettbewerb ausgeschrieben. 

6 1885 - Gabriel von Seidl gewinnt den Kirchenbau-Wettbewerb

München-Lehel * Aus den eingereichten Planungen für den Bau der neuen Anna-Kirche im Lehel wird einstimmig das Projekt einer Vorstadt-Basilika des damals 37-jährigen Gabriel von Seidl ausgewählt. 

Die Anna-Kirche ist der erste Sakralbau des in München geborenen Architekten. Gabriel von Seidl führt in den 1880er-Jahren mehrere Bauten in und um Worms aus. Die von ihm dort gesammelten Eindrücke der rheinischen Romanik spiegeln sich in den Entwürfen zur neuen Anna-Basilika wieder. 

Da Sparsamkeit für die Leheler das oberste Gebot bleibt und ein Baukostenlimit von 550.000 Mark festgeschrieben worden ist, muss Gabriel von Seidl einige Änderungswünsche akzeptieren. 

Nach den Umarbeitungen der Pläne kann noch im selben Jahr mit den notwendigen Vorarbeiten begonnen werden. Dazu gehört die Überwölbung des durch das Grundstück fließenden Stadtsägmühlbaches. 

22. 10 1892 - Die neue Anna-Kirche im Lehel wird eingeweiht

München-Lehel * Im fünf Uhr in der Frühe reißen Böllerschüsse die Lechler aus den Bettfedern. Für acht Uhr ist die Einweihung der neuen Anna-Kirche anberaumt; sie dauerte bis nachmittags um drei Uhr.

1972 - Ein Volksaltar für die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Anna-Pfarrkirche erhält eine Umgestaltung, als man in der Vierung eine Altarinsel mit einem Volksaltar einrichtet. Die Kirchenbänke, die früher zu beiden Seiten eines breiten Mittelgangs aufgestellt waren und ein Stück in die Seitenschiffe hineinragten, werden erneuert und zu einem geschlossenen Block im Mittelschiff zusammengefasst. Dadurch können die Gläubigen das Geschehen am Altar nun von allen Plätzen aus gut verfolgen und wahrnehmen. 

10. 4 1941 - Die Anna-Pfarrkirche verliert sechs Glocken an den Krieg

München-Lehel * Sechs der sieben Glocken der Anna-Basilika werden für kriegswichtiges Rüstungsmaterial eingeschmolzen. Am Gründonnerstag des Jahres 1941 werden sie abtransportiert. 

Die beiden größten Glocken - Sankt-Anna und Sankt Joachim - können aufgrund ihres Umfanges nicht abgeseilt werden und werden deshalb im Glockenstuhl zertrümmert. Während dieser Prozedur hallen die schaurigsten Töne durch das Lehel. 

Ab 6 1945 - Die Anna-Pfarrkirche wird renoviert und erneuert

München-Lehel * Sofort nach dem Krieg setzten umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Anna-Pfarrkirche im Lehel ein, die sich bis zum Jahr 1955 hinziehen. Dabei verzichtet man im Kircheninneren auf die nachträglich vorgenommene Bemalung der Vierung, der Pfeiler und der Bögen. Der Raum soll künftig nur durch seine architektonische Gliederung wirken. 

31. 10 1887 - Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt

München-Lehel * Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt.

1880 - Die Kirchengemeinde Lehel erbt ein Grundstück

München-Lehel * Der Privatier Georg Herndl stirbt und vermacht der Kirchengemeinde ein Grundstück gegenüber der Klosterkirche. Vorsorglich hat Herndl eine Bedingung an die Erbschaft geknüpft. 

In seinem Testament heißt es, dass die Entscheidung über den Kirchenbau innerhalb einer Frist von fünf Jahren erfolgen muss, ansonsten fällt der Bauplatz an seine Erben zurück. Damit setzt der Verstorbene die Kirchenplaner und Entscheider gehöhrig unter Druck. 

Ab 1881 - Spenden sammeln für den Kirchbau

München-Lehel * Unter dem Vorsitz des Kunstmalers und Akademieprofessors Rudolf von Seitz findet sich ein Bauausschuss für den neuen Kirchenbau im Lehel zusammen, der zunächst die wichtigsten Fragen klärt. 

  • Es wird ein Kirchenbauverein gegründet, der sich vordringlich um die Organisation der erforderlichen Geldmittel kümmert. 
  • Durch Spenden kommen 105.000 Mark zusammen, 
  • die Stadt legte nochmals 100.000 Mark drauf, 
  • auch die Staatskasse gewährt, weil ja ein sichtbarer Grundstock gelegt ist, einen Zuschuss von 500.000 Mark. Mit dieser scheinbar großzügigen Summe entledigt sich der Staat jedoch aller künftigen Verpflichtungen der baulichen Unterhaltung der Kloster- und Pfarrkirche. 

Da das geerbte Grundstück für ein solch großes Vorhaben als Baugrund aber nicht ausreichend war, kauft die Kirchenverwaltung noch das benachbarte Montgelas-Schlösschen und das Hofbad dazu. Dafür müssen die Lechler natürlich einen Teil ihres Baukapitals opfern.

1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.

1797 - Ein Weiher in der Nähe des heutigen Wasserfalls

München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe des heutigen Wasserfalls im Englischen Garten wird ein Weiher angelegt.

1810 - Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück an Raphael Kaula

München-Englischer Garten * Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück am Ostrand des Englischen Gartens an den Großhändler und Bankier Raphael Kaula. In der Folgezeit lässt Kaula kleinere Gebäude seines Vorbesitzers Aretin abreißen und durch das elegantere Kaula-Schlössl ersetzen. Nach seiner Erhebung in den Adelsstand heißt das Kaula-Schlössl nun Murat-Schlössl. 

Seine im Jahr 1812 als jüngstes Kind geborene Tochter Nanette wächst zu einer so auffallenden Schönheit heran, dass sie unter dem Titel „Münchens schönste Jüdin“ weithin bekannt ist.

1895 - Die Straßen zum Friedensengel werden dem Verkehr übergeben

München-Lehel - München-Bogenhausen * Die beiden von der Luitpoldbrücke auf die Prinzregent-Luitpold-Terrasse führenden Straßenschleifen sind fertiggestellt und werden dem Verkehr übergeben. 

1893 - Die Straßen an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig

München-Haidhausen * Die seitlichen Straßen-Auffahrtsrampen der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig. 

28. 5 1889 - Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

München-Lehel * Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2. 

Um das Jahr 1798 - Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück

München-Englischer Garten - Lehel * Vizekanzler Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück an der Ostseite des Englischen Gartens und baut dort einen Sommersitz mit zwei kleinen Häusern und einem Lustgarten im französischen Stil.

20. 10 1894 - Der Sankt-Anna-Brunnen

München-Lehel * Der Sankt-Anna-Brunnen an der Südwestecke des Kirchenvorplatzes wird enthüllt. Gabriel von Seidl hat den Brunnen entworfen, Professor Anton Pruska ausgeführt. 

9. 2 1915 - Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

<p><em><strong>München-Lehel</strong></em> * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6.&nbsp;</p>

Um 1798 - Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

München-Englischer Garten - Lehel * Adrian von Riedl, der zuvor mit zwei Dämmen das weitverzweigte Wildflussbett der reißenden Isar zwischen Lehel und Ismaning gebändigt hatte, kauft einen Teil des von ihm trockengelegten ehemaliges Isarbetts, das als ödes Land von Kurfürst Carl Theodor freigegeben wurde.

Zunächst lässt er sich zwischen Eisbach und Schmiedbach, am Rande des Englischen Gartens ein stattliches Palais erbauen, das er mit einem kleinen Englischen Garten mit allerlei Zubehör umgibt. Sogar eine Brunnquelle, eine Gloriette, und ein kleiner Chinesischer Turm dürfen nicht fehlen. Aus dieser Anlage entsteht später der Paradiesgarten, ein beliebtes Ausflugslokal.

1. 11 1891 - Prinzregent-Luitpold-Terrasse eröffnet

München-Haidhausen * Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse wird der Öffentlichkeit übergeben. Da das Terrain angehoben werden musste, war eine Menge Aushub von anderen Baustellen notwendig. Zumindest ein Teil des verwendeten Materials stammte vom Bau des Kgl. Hofbräukellers an der Inneren-Wiener-Straße. 

Die Anlage besteht aus einer Abschlusswand am Hang, die durch Nischen gegliedert ist, mit zwei gegenläufigen Treppenaufgängen. Der nur wenig über dem Straßenniveau liegende Vorplatz hat ein Bassin mit Mittelfontäne und vier wasserspeienden Delphinreitern erhalten. Diese waren ursprünglich für den Fortuna-Brunnen vor Schloss Herrenchiemsee bestimmt. 

20. 6 1905 - Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

München-Lehel * Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz im Lehel geht in Betrieb.

18. 3 1983 - Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Michael Käfer übernimmt das <em>„P1“</em> im Ostflügel des Hauses der Kunst.&nbsp;Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One.&nbsp;</p>

1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 

1972 - Dr. Soshitsu Sen stiftet das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Im Olympiajahr stiftet Dr. Soshitsu Sen, der Großmeister der Urasenke Teeschule aus Kyoto/Japan, das Japanische Teehaus, verbunden mit der Auflage, dass dort die japanische Teezeremonie unterrichtet und vorgeführt wird.

4 1972 - Auf einer Insel im See entsteht das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Hinter dem Haus der Kunst entsteht auf einer Insel im See das Japanische Teehaus. 

4 1806 - Ins Hieronymiten-Kloster soll ein Dragoner-Regiment

München-Lehel * Eine Entscheidung über die künftige Verwendung des Anna-Klosterareals erfolgt jedoch erst, nachdem sich das Dragoner-Regiment über die zerstreute Unterbringung seiner Pferde beklagt. In der folgenden Entscheidung heißt es, dass „inwendig an die Garten Mauer des Hieronymitanerklosters eine doppelte Stallung, welche wenigstens für 250 Pferde, oder womöglich mehrere Platz geben kann, erbaut [...] werden soll. -  
Das Kloster selbst ist alsdann zu der Unterbringung der Mannschaft zu verwenden“

19. 6 1805 - Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

München-Lehel * Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche erhalten die Weisung, das Gebäude, „welches sie dermal bewohnen, weil es zu einem Staatszweck bestimmt ist“, schnellstmöglich zu räumen. Zum Unterhalt erhält der Prior eine Jahrespension von 300 Gulden, die übrigen Patres jeweils 275 Gulden. Zur Auflage wird ihnen gemacht, „die pfarrlichen Verpflichtungen im Lehel“ bis zur anderweitigen Verfügung pflichtgemäß zu versehen. 

Anno 1804 - Die kurfürstliche Leibjägerei soll in das Hieronymiten-Kloster

München-Lehel * Die Regierung hat beschlossen, in den ehemaligen Klostergebäuden der Hieronymiten die kurfürstliche Leibjägerei und die Gewehrkammer unterzubringen. 

Um den 23. 12 1807 - 250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue Lehel-Kaserne

München-Lehel * Nachdem die Geistlichen aus dem Hieronymiten-Kloster ausgezogen sind, können schließlich 250 Soldaten und 220 Pferde die neue Lehel-Kaserne beziehen. Sie ist zwar nach der Bettenzahl die kleinste der fünf Münchner Kasernen, jedoch - mit Ausnahme der Alten Isarkaserne - die einzige Truppenunterkunft mit militäreigenen Stallungen. 

1810 - Die Lehel-Kaserne muss vergrößert werden

München-Lehel * Um die Unterbringungskapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern, realisiert man den Kasernenanbau an der Kirchen-Nordseite des ehemaligen Hieronymiten-Klosters. 

21. 12 1807 - Die verbliebenen Hieronymiten-Patres müssen das Kloster räumen

München-Lehel * Die drei noch im Lehel verbliebenen Hieronymiten-Patres vom alten Konvent erhalten den Befehl „auf der Stelle die Wohnung zu räumen, indem noch diese Woche 236 Mann Militär einziehen“. Das Anna-Kloster wird nun für das Fuhrwesen benutzt. 

22. 3 1805 - Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der Hyronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max IV. Joseph überträgt der Militärbehörde das säkularisierte Kloster „der Hyronymitaner im Lehel nebst dem Garten, jedoch mit Ausnahme der Kirche, welche Wir zur Pfarrkirche bestimmt haben“. Der Regent will das Kadetten-Korps vom Wilhelminum hierher verlegen. Doch dazu müssen erst für die das Kloster noch bewohnenden drei Hieronymiten und drei kurfürstliche Jäger eine Unterkunft gefunden werden.  

Und selbst dann ist das Gebäude noch höchst ungeeignet, da zwischen dem südlich der Kirche liegenden Konventtrakt und dem an der Kirchen-Nordwand neu anzubauenden Erweiterungsbau das Gotteshaus liegt. Die vorgelegten Baupläne stoßen auch wegen  

  • der zu gering bemessenen Kadettenplätze,  
  • der nicht ausreichenden Unterrichtsräume und  
  • des fehlenden Zimmers „für die physikalischen Apparaturen“ auf Kritik.  

Vor allem missfällt dem Kadettenerzieher, dass die Schlafräume für die zivilen Dienstmägde mitten im Unterkunftsbereich der Kadetten liegen und so „die skandalösesten Auftritte und Ausschweifungen“ zu befürchten wären.  

Langsam setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass „die Lage des Hieronymitaner-Klosters, sowohl wegen dessen Verbindung zu den übrigen Kasernen, und hauptsächlich wegen dem nahe vorbeifließenden Wasser ungemein vorteilhaft zu einer Kaserne“ ist. 

19. 3 1725 - Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten im Lehel. Im Gegenzug verlangt der Baiernherrscher von den Hieronymiten  

  • einen Nachweis über ihr Vermögen,  
  • Mitteilungen über den Bauplatz für Kirche und Kloster,  
  • den Baufonds,  
  • den Verzicht auf das Almosensammeln und  
  • die Festlegung, dass im Kloster nie mehr als sechs Patres und zwei bis drei Laienbrüder wohnen sollen.  

Als vorläufige Unterkunft stellt der kurfürstliche Kammerdiener von Delling sein - rechts neben der späteren Sankt-Anna-Kirche liegendes - Wohnhaus zur Verfügung. 

25. 4 1805 - Das Kloster der Hieronymiten soll endgültig aufgehoben werden

München-Lehel * Durch ein Dekret wird das Kloster der Hieronymiten endgültig aufgehoben. Dennoch gibt es eine neue Verzögerung in der Ausführung. 

23. 10 1823 - Die Franziskaner erhalten das Kloster im Lehel

München-Lehel * Noch bevor die Zentralklöster völlig aussterben, verhilft König Ludwig I. der bayerischen Franziskanerprovinz zum heiligen Antonius von Padua zu neuem Leben. Im Einvernehmen mit Erzbischof Anselm von Gebsattel erhalten die Franziskaner in München die Pfarr- und ehemalige Hieronymitenkloster-Kirche Sankt Anna im Lehel als neuen Sitz.

Über die massiven Bedenken, ob man die Bettelmönche überhaupt wieder in München ansiedeln soll, setzt sich der klösterrestaurierende Bayernherrscher - sehr zur Freude seiner konservativ eingestellten Untertanen - einfach hinweg. Als Begründung für seine Entscheidung zugunsten der Franziskaner gibt er an: „Eingedenk, daß Mitglieder dieses Hauses Unsern erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayern zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dieses mit größter Gefahr verbunden war.“

Kurz und bündig gibt er an das Ministerium des Innern die Weisung: „Am Allerheiligentage sollen die Franciscaner von Ingolstadt in ihrem hiesigen Kloster eintreffen, daselbst Hochamt halten.“

4. 7 1725 - Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

München-Lehel - Benediktbeuern * Nachdem die Regularien abgestimmt waren, beziehen die Hieronymiten-Mönche das vom kurfürstlichen Kammerdiener von Delling zur Verfügung gestellte Wohnhaus. Das Haus enthält einen Saal, für den der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Erlaubnis erteilt, diesen als provisorische Kirche einzurichten und darin die Messe zu feiern. Die Zimmer dienen drei Patres und einem Bruder als Wohnung.  

Das Klösterl am Walchensee geht anschließend um 6.000 Gulden in den Besitz des Klosters Benediktbeuern über. 

21. 8 1802 - Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

München-Lehel * Entgegen der bisherigen Pläne können die ehemaligen Hieronymiten als Weltpriester in ihrem Kloster bleiben und auch weiterhin die Seelsorge im Lehel versehen. Das ist auch der Grund, weshalb die Paramente und Kirchengeräte nicht versteigert, sondern später der Pfarrkirche zugeteilt werden. 

1893 - Wird München zur Kaffeestadt ?

München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen: 

„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“

2 1802 - Das Hieronymiten-Kloster soll säkularisiert werden

München-Lehel * Der mit der Klosteraufhebung betraute Rechnungskommissär Ilg findet Anfang Februar 1802 im Leheler Kloster zehn Patres und einen Frater vor. Die Hieronymiten werden den Bettelorden zugerechnet, weshalb man sie konsequenterweise in die Aufhebung der nicht-ständischen Klöster mit einbezieht.

Weil aber die Hieronymiten im Lehel auch die Seelsorge versehen, können sie die allgemeine Klosteraufhebung - trotz einiger Probleme - einige Jahre überdauern. 

7. 2 1983 - Eine Pershing II-Rakete statt dem Friedensengel

München-Haidhausen * Während der Friedensengel renoviert wird und sein Platz auf der Säule leer ist, setzt die „Initiative für die totale Nachrüstung“ eine vier Meter lange Attrappe einer Pershing II-Rakete auf den leeren Sockel der Säule in 23 Metern Höhe. Sie steht dort genau zwei Stunden und fünfzehn Minuten, bevor sie behördlich entfernt wird. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Allgemeinheit auf und bittet die Münchner Bevölkerung um Mithilfe. 

Rechtzeitig vor der geplanten Aufstellung der Pershing II-Raketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stellt die Polizei ein für alle mal klar, was juristisch von den hierfür Verantwortlichen zu halten ist: „Sie sind Kriminelle.“

25. 7 1983 - Die Rückkehr des Friedensengels

München-Haidhausen * Der wieder zusammengesetzte und frisch vergoldete Friedensengel schwebt am Haken eines Hebekrans auf seinen Platz zurück. Auf seinen Weg bekommt er einen Hebespruch mit: „Nia koan Streit mehr und koan Kriag, schön wär’s, Friedensengel fliag!“

13. 6 1951 - Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet Anna-Klosterkirche wieder

München-Lehel * Nachdem die Anna-Klosterkirche „für den praktischen Gebrauch“ weiß getüncht worden ist, kann sie Kardinal Michael von Faulhaber feierlich wiedereröffnen. 

15. 8 1802 - Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

München-Lehel * Es wird beschlossen, dass die Hieronymiten-Mönche am 21. August nach Indersdorf versetzt werden. 

Nach 4 1894 - Standortsuche für das Sieges-Denkmal

München-Haidhausen * Das Stadtbauamt erklärt sich mit dem Vorschlag eines „Siegfried-Brunnens im Forum der Wörthstraße“ [= Bordeauxplatz] einverstanden. Der Verwaltungsrat der Prinzregent-Luitpold-Stiftung, der die Finanzierung des Denkmals übernehmen soll, erklärt aber, dass der Standort nicht zwingend in Haidhausen sein müsse. Erstmals wird die Prinzregent-Luitpold-Terrasse in die Diskussion einbezogen. Somit stehen drei mögliche Aufstellungsorte für das „Denkmal der glorreichen Siege der bayerischen Truppen von 1870/71“ zur Verfügung: 

  • das Forum in der Wörthstraße, 
  • der Orleansplatz und 
  • die Prinzregent-Luitpold-Terrasse.

1. 5 1899 - Letzte Arbeiten am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Friedensgenius am Friedensmonument ist aufgestellt und die Mosaiken nahezu ausgeführt. 

1. 7 1897 - Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg

München-Haidhausen * Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg, reißt das 17 Meter hohe Gerüst am Friedensmonument nieder und zertrümmert es. Das Gerüst fällt auf die Bauhütte und zerstört diese zum größten Teil. Zum Glück befinden sich alle Arbeiter in einem Bereich, der unversehrt blieb.

Ende 1 1898 - Die Säulenkannelierung am Friedensengel beginnt

München-Haidhausen * Die Arbeiten der Kannelierung [= Auskehlung] der Säulen des Friedensmonuments beginnen.

1938 - Der flügellahme Friedensengel

München-Haidhausen * Ein Blitz trifft den Friedensgenius am rechten Flügel und macht ihn flügellahm.

1822 - Der Ursprung des Münchner Friedensengels

Pompeji * Bei Ausgrabungen in Pompeji wird eine fünfzig Zentimeter hohe, aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammende Figur gefunden. Sie befindet sich heute im Archäologischen Museum von Neapel. Die Figur bildet das unmittelbare Vorbild des Münchner Friedensgenius für die Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier.

19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 

30. 11 1896 - Den Künstlern wird die gesamte Ausführung des Friedensmonuments übetragen

München-Haidhausen * Zwischen der Stadt München und den Bildhauern wird vertraglich festgelegt, dass die Künstler die gesamte Ausführung und Aufstellung des Friedensmonuments mit allen hierzu erforderlichen Arbeiten und die Lieferung sämtlicher Materialien unter ihrer eigenen verantwortlichen Leitung durchzuführen haben.

18. 7 1981 - Der Friedensengel wird von der Säule geholt

München-Haidhausen * Statiker des Baureferats haben entdeckt, dass sich am linken Standbein der über 2,5 Tonnen schweren Figur des Friedensengels ein Riss übers Schienbein gebildet hat, die tragende Stahlstange ist angerostet, die ausladenden Flügel sind bedenklich von Wind und Wetter mitgenommen und der nächste Sturm könnte die Konstruktion vom Sockel stürzen lassen. Es muss umgehend etwas geschehen.

In der Nacht zum 18. Juli 1981 rückt die Feuerwehr an und schweißt den Friedens-Genius heimlich oberhalb der Taille entzwei und holt ihn von der Säule herunter. Später schleppt man noch den Unterleib der fast sechzig Zentner schweren Dame in ein auswärtiges Lager. Dort allerdings erweist sich bei näherer Untersuchung, dass man nur drei Schrauben hätte lösen müssen, um den Goldengel ohne Radikalamputa­tion auseinander nehmen zu können. 

11 1957 - Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II.

München * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. wird gegründet. Der Verein wendet sich an den Bildhauer Fritz Behn, der eine riesige Statue des Märchenkönigs konzipieren soll. 

um 1943 - Der Friedensengel als Tannenbaum getarnt

München-Haidhausen * Im Zweiten Weltkrieg tarnt man die goldene Figur des Friedensgenius als Tannenbaum, damit sein Glanz den feindlichen Flugzeugen nicht als Wegweiser dienen kann. Den Krieg übersteht der Engel - im Gegensatz zu vielen Münchnern - ohne Blessuren.

2. 7 1959 - Provisorisches Ludwig-II.-Denkmal am Friedensengel

München-Haidhausen * Zwischen dem 2. und 9. Juli 1959 wird auf Initiative des Vereins für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern das von Fritz Behn geschaffene Gipsmodell des Königs probeweise in der mittleren Nische der Terrassenanlage unterhalb des Friedensengel aufgestellt. 

Das ursprüngliche Bronzedenkmal auf der Corneliusbrücke war im Zweiten Weltkrieg für Zwecke der Rüstungsindustrie eingeschmolzen worden. Die geplante Wiedererrichtung sieht eine Ausführung in feuervergoldeter Bronze vor. Die Planungen werden jedoch scheitern.

25. 8 1959 - Große Zustimmung für das Königs-Denkmal

München-Haidhausen * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. verteilt am 114. Geburts- und Namenstag Ludwigs II., eine „Volksbefragungspostkarte“ mit Fritz Behns Modell am Standort unterhalb des Friedensengels. Die Aktion bringt eine Zustimmung von 96 Prozent für das Projekt. 

Von Behns Plastik hat sich nur noch der Kopf erhalten.

30. 11 1897 - Die Säulen des Friedensengels

München-Haidhausen * Die Säule des Friedensmonuments hat bis zum Kapitell [= der obere Abschluss einer Säule] eine Höhe von 22,65 Meter erreicht. 

8 1898 - Der Friedensgenius wird gegossen

München-Maxvorstadt * In der Erzgießerei wird mit dem Bronzeguss des Friedensgenius auf dem Friedensmonument begonnen. 

10. 4 1896 - Entwurf des Veteranenvereins für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Bayerische Veteranenverein reicht einen Entwurf für das Friedensmonument ein. Es ist ein Obelisk, auf dem „die Patrona Bavaria mit dem segnenden Jesuskinde und der Friedenspalme als Mutter des Friedens und der Liebe, unter deren Schutz Bayerns Söhne kämpften“, thront. Der Entwurf wird aber nicht weiter verfolgt. 

Um 12 1724 - Die Lechler wollen die Hieronymiten vom Walchensee haben

München-Lehel * Der kurfürstliche Aumeister Johann von Daiser und weitere sieben hochangesehene Lechler stellen ein Gesuch an Kurfürst Max Emanuel. Sie haben erfahren, dass die Hieronymiten vom Walchensee eine andere Niederlassung suchen und beantragen deshalb die Verlegung der Patres in die Münchner Vorstadt. 

15. 4 1896 - Der Siegerentwurf für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Beim Wettbewerb für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse haben sich viele bekannte Künstler und Architekten beteiligt, darunter Ignatius Taschner, Leonhard Romeis, Heinrich Waderé, Karl Hocheder, Hans Grässl und viele andere. 

Doch den ersten Preis gewinnen drei bis dahin völlig unbekannte Künstler: Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier, obwohl sie - entgegen der Ausschreibung - den Friedensgenius und die übrigen plastischen Teile im Maßstab 1:6 noch nicht abgegeben haben. 

17. 7 1896 - Die Ausführung des Friedensmonuments beschlossen

München-Haidhausen * Der Magistrat beschließt in geheimer Sitzung,  dass der prämierte Vorschlag der Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ausgeführt werden soll, nachdem am 13. Juli 1896 das gewünschte Modell im Maßstab 1:6 dem Preisrichterkollegium vorgestellt worden war. 

1999 - Der Friedensengel wird runderneuert

München-Haidhausen * Zum hundertjährigen Jubiläum des Friedensdenkmals wird der Friedensengel erneut renoviert und neu vergoldet, alle anderen Bauteile und Figuren der Anlage gereinigt und ausgebessert.

5 1929 - Der Erzengel Friede

München-Haidhausen * In dem multimedialen Kinoprojekt „Mit dem Fremdenwagen durch München“ wird auch der Friedensengel vorgestellt. 

LIESL KARLSTADT: „Isarabwärts fahrend, sehen wir rechts den Friedensengel. - Ein monumentaler Abschluss der Prinzregentenstraße.“

KARL VALENTIN: „Der goldene Friedensengel ist aus Erz, sozusagen der Erzengel Friede. Was er während des Weltkrieges da oben getrieben hat, ist allen unerklärlich. Unter der Prinzregentenbrücke sehen Sie den stromabwärts schwimmenden Isarfluss.“

16. 7 1899 - Das Friedensmonument wird eingeweiht

München-Haidhausen * Für die Einweihungsfeierlichkeiten für das Friedensmonument wird der Tag gewählt, „an dem vor 28 Jahren die bayerischen Truppen ihren Siegeseinzug in München gehalten“. Gleichzeitig ist der 16. Juli auch der Jahrestag der Mobilmachung der deutschen Truppen anno 1870. 

Auf der unteren Terrasse ist ein Festzelt aufgestellt worden. Durch Böllerschüsse werden die anwesenden Gäste darüber informiert, dass der Prinzregent die Residenz verlassen hat. 

An der Brücke empfangen ihn die Vertreter der Stadtgemeinde, von wo aus sich Prinzregent Luitpold durch ein Fahnenspalier der Veteranen, der studentischen Corporationen, der Turner und Sänger zum Festzelt begibt. Von dort hatte er den Blick auf das noch verhüllte Denkmal und die Terrassenwand, mit seiner eigenen Monumentalbüste in der Mitte. In den beiden Seitennischen sind Porträtbüsten der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. untergebracht. 

10. 5 1897 - Grundsteinlegung am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Platz am Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ist mit Fahnen und Bäumchen geschmückt. Es ist alles erschienen, was in München Rang und Namen hat. Prinzregent Luitpold schreitet die Front der Veteranen ab, legt anschließend den Grundstein und zeichnet den Initiator des Denkmals, den Gemeindebevollmächtigten Anton Forster, mit einem Orden aus. Danach begibt sich der bayerische Regent zum Haidhauser Johannisplatz, um die Huldigung der Bevölkerung entgegenzunehmen. 

1. 7 1898 - Der Fertigstellungstermin für das Friedensmonument ist geplatzt

München-Haidhausen * Der vorgegebene Fertigstellungstermin für das Friedensmonument kann nicht eingehalten werden kann. 

12 1898 - Fertigstellungstermin für den Friedensengel erneut verzögert

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller teilt dem Magistrat mit, dass er bis zur endgültigen Fertigstellung der Bronzefigur auf dem Friedensmonument noch weitere drei Monate benötigt. Damit ist der inzwischen vorgesehene Vollendungstermin am 1. Mai 1899 nicht mehr haltbar. Man einigt sich schließlich auf den 1. Juli 1899 als spätesten Fertigstellungstermin. Weitere Zugeständnisse will der Magistrat nicht mehr gewähren. 

29. 11 1895 - Endgültiger Beschluss zur Errichtung des Friedensmonuments

München-Haidhausen * Der Münchner Magistrat führt nicht nur den endgültigen Beschluss für die Errichtung des Friedensmonuments an der Stelle der Prinzregent-Luitpold-Terrasse herbei, sondern legt gleichzeitig fest, dass das Monument im Eigentum der Stadtgemeinde verbleiben soll. 

Finanziert wird das Denkmal aus den Mitteln der Prinzregent-Luitpold-Stiftung. Für das Monument werden 120.000 Mark zur Verfügung gestellt. Davon sollten 30.000 Mark für die allegorische Figur, 30.000 Mark für die Säule, 20.000 Mark für die vier Reliefs um den Unterbau, 30.000 Mark für den Unterbau und dazu 10.000 Mark für die Fundierung aufgewendet werden. Weitere 80.000 Mark kommen aus dem Haushalt der Stadt. 

Ein Wettbewerb wird ausgeschrieben, an dem sich nur in München ansässige Künstler beteiligen dürfen. Es wird eine Säule vorgegeben, die mit einem Friedensgenius gekrönt ist. 

1965 - Die Anna-Klosterkirche soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der Anna-Klosterkirche bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt. In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 

1972 - Das große Fresko der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das große Fresko im Mittelraum der Anna-Klosterkirche&nbsp;wird fertiggestellt.&nbsp;</p>

Um 7 1945 - Ein neuer Dachstuhl für die Anna-Klosterkirche

München-Lehel * Nach der ersten Sicherung der Bausubstanz beginnt man nach dem Ende des Krieges mit der Eindeckung des neuen Dachstuhls der Anna-Klosterkirche. Anschließend wird das Gewölbe, das sich durch die Hitzeeinwirkung um 25 Zentimeter gesenkt hat, stabilisiert und die zerstörten Kapitelle nachgegossen.

  • Aus den verbliebenen Resten komponieren die Mitglieder der Pfarrgemeinde einen fragmentarischen Hochaltar.  
  • Auch die Seitenaltäre werden in vereinfachter Form neu gestaltet.

1976 - Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 

1740 - Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

München-Lehel * Entgegen der Abmachung leben in dem kleinen Hieronymiten-Kloster neben der Sankt-Anna-Kirche acht Patres und drei Laienbrüder.  

Zu dieser Zeit ist die Ausstattung der Rokoko-Kirche fast vollendet. Über dem Tabernakel des Hochaltars ist eine Marien-Ikone aus den Türkenkriegen aufgestellt worden, vor dem die Mönche täglich die Lauretanische Litanei beten, wofür sie als kurfürstliche Stiftung jeden Tag zwölf Maß Weißes Bier erhielten. 

Ab dem Jahr 1967 - Die Anna-Klosterkirche erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

München-Lehel * In einem zehn Jahre andauernden Prozess erhielt die Anna-Klosterkirche nun langsam ihren ursprünglichen Formen- und Farbenreichtum wieder. Während der Wiederaufbauarbeiten gibt es aber nicht nur wohlmeinende Unterstützung, sondern auch herbe und ablehnende Kritik, da statt eines Neubeginns wieder mit den alten, überkommenen Formen gespielt wird.  

Die Handwerker beginnen mit der Stuckierung der Kirche und der Ausmalung mit Fresken. 

26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.

2009 - Ein Film über die Surfszene am Eisbach

München-Englischer Garten - Lehel * Bjoern Richie präsentiert seinen Dokumentarfilm „Keep surfing“ über die Surfszene am Eisbach. 

1890 - Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt

München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.

Ab dem 15. 9 1950 - Produktion im Münchner Lehel

München-Lehel * Fritz Kreutzkamm führt die Produktion in neuen Räumen in der Christophstraße im Münchner Stadtteil Lehel fort. Damit beginnt der Aufbau des Unternehmens am neuen Standort in München.

2011 - Der Englische Garten, eine der weltweit größten Parkanlagen

München-Englischer Garten * Wenn man die Maximiliansanlage, den Hofgarten und den Finanzgarten hinzu zählt, umfasst der Englische Garten eine Fläche von über 417 Hektar.

  • Die drei Bäche (Schwabinger Bach, Eisbach und Oberstjägermeisterbach) haben eine Länge von 8,5 Kilometern.
  • Von den 16 Hektar Wasserflächen ist der Kleinhesseloher See mit acht Hektar das größte Gewässer.
  • Das 78 Kilometer lange Wegenetz (davon 12 Kilometer Reitwege) beinhaltet auch über 100 Brücken und Stege.

24. 3 1789 - Platzsuche für den geplanten Militärgarten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor fordert den Münchner Magistrat auf, für die Verwirklichung eines Militärgartens einen geschützten Platz ausfindig zu machen. Da es der Stadtverwaltung mit der Durchführung des von Thompson vorgelegten Planes nicht eilig ist, schreitet der Minister selbst zur Tat. 

Er hält die Gegend um den Hirschanger vor dem Schwabinger Tor, ein bisher lediglich zur kurfürstlichen Jagd genutztes Stück Land, das zum Teil außerhalb des Münchner Burgfriedens liegt und damit dem Einfluss und der Polizeigewalt des Münchner Magistrats entzogen ist, als am besten geeignet.

26. 7 1792 - Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten.

31. 12 1893 - Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar.

19. 5 2014 - Markus Söder eröffnet das Jubiläum des Englischen Gartens

München-Englischer Garten - Lehel * Heimatminister Markus Söder eröffnet am Chinesischen Turm - als Chef der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen - an diesem absolut unhistorischen Datum - die Feierlichkeiten zum 225. Jubiläum des Englischen Gartens.  

8 1964 - Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten.

31. 12 1825 - Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar.

10. 8 1807 - Friedrich Ludwig Sckell ist unzufrieden mit dem Englischen Garten

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell fertigt für den Englischen Garten einen Plan B, den er gemeinsam mit Plan A samt einer erläuternden Denkschrift dem König überreicht. Darin drückt er seine Unzufriedenheit mit der Art der Bepflanzung, der er das Fehlen von „pittoresken Ansichten“ vorwirft, und der architektonischen Gestaltung der zumeist aus Holz errichteten Parkbautenaus. Diese sind nach seiner Meinung weder stabil genug gebaut, noch entsprechen sie der „reinen Baukunst“.

Den Chinesischen Turm will er sofort abreißen lassen, da „der Chinesische Geschmack der Baukunst keine Nachahmung verdienet, und wenn einst dieser ganz faul seyn wird, und abgebrochen werden muß, Kein anderer mehr erbauet werden dürfte“.

20. 6 1789 - Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor beauftragt Sir Benjamin Thompson mit der Verwirklichung der Militärgärten. Er soll den Platz bestimmen, ausstecken, unter die Regimenter aufteilen und von ihnen bearbeiten lassen. Die Grundstückseigentümer werden finanziell entschädigt. 

28. 2 1990 - Der Orkan Wiebke wütet über Deutschland

Deutschland - Schweiz - Österreich - München-Englischer Garten * Der Orkan „Wiebke“ wütet über Deutschland, Teilen der Schweiz und Österreichs. In der Folge fallen rund 70 Millionen Festmeter Sturmholz an, was ungefähr der doppelten Holzmenge entspricht, die üblicher Weise im normalen Holzeinschlag erarbeitet wird. Auch der Baumbestand im Englischen Garten ist stark betroffen. 

7. 3 1793 - Der Englische Garten wird offiziell eröffnet

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für die Bevölkerung offiziell zum allgemeinen Besuch geöffnet.

3 1799 - Der Englische Garten ist dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten ist inzwischen nicht mehr der Militärbehörde, sondern dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt.

  • Reinhard Freiherr von Werneck ist hauptamtlicher Direktor des 375 Morgen großen Englischen Gartens.
  • Er untersteht aber dem zum Gartenbaudirektor für die Rheinpfalz und ganz Baiern ernannten Friedrich Ludwig Sckell. 

Werneck achtet hauptsächlich auf die wirtschaftliche Rentabilität der Gartenanlage. Durch landwirtschaftliche Einrichtungen soll sich das Gartenprojekt selbst tragen - und möglichst sogar einen Gewinn erwirtschaften.

Dies will Werneck durch die Erweiterung der Wiesen- und Waldflächen, durch eine Vergrößerung des Viehbestandes und den Ausbau der Ökonomie und der Mühlen erreichen. Die Ökonomie und die Schweizerey wird dem Englischen Garten einverleibt.

Um 1965 - Eine eigene Kuh für die Beschäftigten des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Bis zur Mitte der 1960er Jahre wird für die Milchversorgung der Beschäftigten des Englischen Gartens eine eigene Kuh gehalten.

1387 - Das Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses wird erstmals erwähnt

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Aw vor dem Schwäbinger Tor“, das unmittelbar an die Münchner Residenz anschließende Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses, wird erstmals erwähnt.

  • Der stadtnahe Teil führt den Namen Hirschanger mit dem Hirschangerwald.
  • Flussabwärts, auf der Höhe von Schwabing, schließt sich die Hirschau an.

1889 - Das Fahren mit dem Rad ist im Englischen Garten verboten

München-Englischer Garten - München-Graggenau - München-Haidhausen - Bogenhausen * Das Rad fahren im Englischen Garten, in den Maximiliansanlagen und im Hofgarten ist untersagt. Auch viele Straßen der Innenstadt sind für Velocipedisten tagsüber nur zu Fuß zu benutzen, das Rad muss geschoben werden.

1797 - Freiherr Werneck wird die Intendanz des Englischen Gartens übertragen

München-Englischer Garten * „Zur Ausfüllung seiner Mußestunden“ erhält Reinhard Freiherr von Werneck die Intendanz des Englischen Gartens übertragen.

1977 - Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten

München-Bogenhausen * Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten im ehemaligen Hildebrand-Haus in der Maria-Theresia-Straße 23.

Ab 1895 - Das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand wird gebaut

München-Bogenhausen * Bis 1898 entsteht das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand in der Maria-Theresia-Straße 23.

25. 9 1934 - Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

München-Bogenhausen * Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa in der Maria-Theresia-Straße 23. Sie bewohnt das Haus gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Rosa Braun seit dem 30. November.

Ab 1 1939 - Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

München-Bogenhausen * Obwohl Elisabeth Braun am 4. Oktober 1920 der Evangelisch-lutherische Kirche beigetreten war, muss sie ihrem Vornamen den Zusatz „Sara“ hinzufügen.

21. 6 1940 - Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

München-Bogenhausen * Da Elisabeth Braun „infolge bestimmter persönlicher Bedrohungen“ mit ihrem „vorzeitigen Ableben“ rechnet, vermacht sie ihre irdischen Güter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern rechts des Rheins.

17. 10 1974 - Das Hildebrand-Haus wird von der Stadt gekauft

München-Bogenhausen * Obwohl schon die Abbruchgerüste stehen, kann das Gebäude an der Maria-Theresia-Straße 23 [= Hildebrand-Haus] für 2,5 Millionen DMark - aus den Mitteln des Denkmalsschutzes - von der Stadt gekauft werden.

9. 12 1799 - Der Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten

München-Englischer Garten * Die beiden im Jahr 1798 errichteten Säge- und Mahlmühlen werden ebenfalls dem Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten einverleibt.

Nach 6 1945 - Der Englische Garten wird intensiv landwirtschaftlich genutzt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird noch lange Zeit nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs intensiv landwirtschaftlich genutzt.

  • Auf dem Hirschanger werden 93.000 Kubikmeter Schutt gelagert.
  • Die Schönfeldwiese ist von Splitterschutzgräben durchzogen.
  • 680 Bombentrichter hat der Bombenkrieg alleine im Englischen Garten hinterlassen.

1972 - Erneute Erweiterung des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Das 3,6 Hektar große Rattenhuber-Grundstück wird als Parkfläche im Englischen Garten angelegt.

1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 

1947 - Eine Ulmen-Krankheit vernichtet 6.000 Bäume

München-Englischer Garten * Eine Ulmen-Krankheit vernichtet im Englischen Garten 6.000 Bäume.

Bis 1982 - Pferdehaltung zur Bewirtschaftung der Baumschule

München-Englischer Garten * Zur Bewirtschaftung der Baumschule und zum Einsammeln von Abfällen werden im Englischen Garten Pferde gehalten.

1794 - Großes Fest im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Widerwillig kehrt Sir Benjamin Thompson Graf von Rumford von seinem Erholungsurlaub von Italien nach München zurück. Da ihn eine - hauptsächlich aus Bettlern bestehende - Menschenmenge freundlich empfängt, organisiert er zum Dank eine großes Fest im Englischen Garten. 30.000 Besucher kommen. Ochsen werden gebraten und Bierfässer angezapft, Musikkapellen spielen und Lampions brennen.

Um das Jahr 1820 - „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig von Sckell schreibt über den Englischen Garten: „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden, alle Stände müssen sich also da versammeln und in langen bunten Reihen bewegen und die frohe Jugend unter ihnen hüpfen können“

4. 7 1966 - Steine und Tintenfässer fliegen gegen das US-Generalkonsulat

München-Maxvorstadt * Am amerikanischen Unabhängigkeitstag demonstrieren Kriegsgegner gegen den Vietnamkrieg, in den Amerika 1963 militärisch eingegriffen hat. Steine und Tintenfässer fliegen gegen das Gebäude. Das Generalkonsulat in München wird zum Symbol eines US-Imperialismus und damit zur Zielscheibe zahlreicher Protestaktionen.

1894 - Ein Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern

München-Bogenhausen * Die Villa an der Maria-Theresia-Straße 17 wird als Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern gebaut.

9. 8 1795 - Eine festliche Veranstaltung im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Aus Anlass der Vermählung des 70-jährigen pfalz-baierischen Kurfürsten Carl Theodor mit der 18-jährigen Erzherzogin Maria Leopoldine aus dem Hause Österreich-Este hält der kurfürstliche Hof im Englischen Garten eine festliche Veranstaltung ab. Ausgerichtet wird das Fest vom Reichsgrafen von Rumford.

Es gibt Lustfahrten auf dem See, einen „Tanz der neun Musen“ im Apollotempel, die „Vorstellung einer baierisch-ländlichen Nationalhochzeit“, Musik und Tanz und viele andere Vergnügungen. Zum Ausklang wird der ganze Park mit tausenden Lampions beleuchtet. Außerdem hält ein „Chinese im Nationalkostüm“ eine Huldigungsrede für das Kurfürstenpaar.

Die jugendliche „Landesmutter“ ist jedoch durch „eine Unpässlichkeit an der Teilnahme verhindert“.

1809 - Pläne für eine Walhalla im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Pläne für eine zum Andenken der „großen Teutschen“, einer Walhalla im Englischen Garten entstehen.

1. 5 1919 - Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

München-Bogenhausen * Am heutigen Europaplatz beim Friedensengel werden von den Weißen Truppen zwei 15-Zentimeter-Geschütze aufgebaut, direkt am Denkmal Maschinengewehre in Richtung Prinzregentenstraße aufgestellt. Ihr Ziel sind Stellungen der Roten Armee.

Die Rotgardisten schießen aus den Häusern an der Wiedenmayerstraße. 

24. 9 1887 - Ahnungslosen Bauern den Grund abgeluxt

München-Bogenhausen * Der Königlich geheime Hofrat Ludwig Ritter von Klug und der Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr erwerben um 5.800 Mark Acker und Wiesen mit einem Teil einer aufgelassenen Kiesgrube bei den Maximilians-Anlagen.

Da dort ein Bauverbot herrscht, kann es um diesen geringen Betrag von den eingesessenen, aber ahnungslosen Bauersleuten Reischl, die sich zudem in einer finanziellen Notlage befinden, erwerben. 

Die Verhandlungen führt der Pfarrer, der nichts zugunsten der unerfahrenen Bäuerin unternimmt, ihr kein Angebot macht, sondern auf ihren Vorschlag wartet. Die total überforderte Frau, die hauptsächlich mit der Pflege ihres todkranken Mannes beschäftigt ist und in dem Pfarrer den Garanten eines gerechten Preises sieht, wird von dem cleveren Verhandlungsführer gnadenlos über den Tisch gezogen. Hofrat Klug agiert inzwischen unbemerkt im Hintergrund.

Auf dem Grundstück wird die Doppelvilla des Hofrats und des Hofintendanten Ernst von Possart entstehen. Die Adresse lautet: Maria-Theresia-Straße 24/25. 

Um 9 1893 - Berufungsprozess enthüllt Machtmissbrauch

München * Im Berufungsprozess zwischen Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug und dem Journalisten Wilhelm Bogler stellt das Gericht fest, dass der Kauf, obwohl er durch die „Ausbeutung der Notlage der Verkäufer“ und durch „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ zustande kam, rechtlich nicht zu beanstanden sei. 

Dennoch erhärtet sich der Vorwurf gegenüber Ritter von Klug, dass er bei Ankauf des Grundstücks - durch Missbrauch seiner amtlichen Stellung - privaten Nutzen gezogen hat. Deshalb wird die Strafe für Wilhelm Bogler wegen Beleidigung auf 300 Mark verringert, vom Vorwurf der verleumderischen Beleidigung wird er freigesprochen. 

Weitere Details, die den Tatbestand der Vorteilsnahme im Amt erfüllen, kommen im Verlauf der Gerichtsverhandlung ebenso zur Sprache wie das Hinwegsetzen des Klägers über vorhandene Bauvorschriften. 

Ritter von Klug will vor dem Oberlandesgericht seine Niederlage revidieren - doch dort wird der Fall nicht angenommen. So erlangt das Urteil des Landgerichts München I Rechtskraft. 

Aufgrund der zeitlichen Abläufe und personellen Verflechtungen muss hier von einer frühen Amigo-Affäre gesprochen werden.

31. 12 1988 - Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar. Zum Vergleich: 

  • Central-Park in New York = 335 Hektar,
  • Hyde-Park in London = 125 Hektar.

24. 7 1988 - Ein bisher noch nie erlebter Verlust von Altbäumen

München-Englischer Garten * Ein Gewittersturm und das große Ulmen-Sterben fordert im Englischen Garten einen bisher noch nie erlebten Verlust von Altbäumen. Die Abendzeitung ruft anschließend zu einer Baumspendeaktion auf. Damit können über 4.000 Bäume gepflanzt werden. 

Um 2 1893 - Zeitungsbericht löst aufsehenerregenden Prozess um Ritter von Klug aus

München * Sofort, nachdem der Bericht in den Münchner Neuesten Nachrichten über die geschäftlichen Machenschaften von Ludwig Peter Ritter von Klug erschienen ist, verklagt dieser den verantwortlichen Journalisten, Wilhelm Bogler, wegen verleumderischer Beleidigung.

Der Prozess erregt großes Interesse in der Öffentlichkeit - auch weil einige für Klug äußerst unangenehme Dinge zur Sprache kommen. Und obwohl Wilhelm Bogler vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 1.000 Mark verurteilt wird, hat Ritter von Klug mit dieser Anzeige einen entscheidenden Fehler begangen. Denn der Journalist geht in die Berufung, weshalb das Landgericht München I den Sachverhalt nun neu verhandeln muss. 

1892 - Die Doppelvilla Klug-Possart ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Die Doppelvilla des Hofrats Ludwig Peter Ritter von Klug und des  Hoftheaterintendantens Ernst Possart an der Maria-Theresia-Straße 24 und 25 ist fertiggestellt. 

1. 3 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt. 

24. 5 1804 - Der Grundstein für das Palais Salabert wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Palais Salabert, dem heutigen Prinz-Carl-Palais, wird gelegt. Das Gartenpalais wird nach Plänen von Carl von Fischer erbaut.

1891 - Grundstücksverkauf an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart

München-Bogenhausen * Ludwig Peter Ritter von Klug verkauft einen Teil seines Grundstücks - es handelt sich dabei um die Maria-Theresia-Straße Nr. 24 und 25 - an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart. 

Die beiden lassen sich darauf die Doppelvilla Klug-Possart erbauen. 

1891 - Pfarrer Ettmayr macht einen satten Gewinn

München-Bogenhausen * Das Grundstück, das Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug gemeinsam mit dem Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr um 5.800 Mark erworben hat, erfährt innerhalb kürzester Zeit erfuhr eine erhebliche Wertsteigerung. Der Pfarrer kann seinen Grundstücksanteil mit einem satten Reingewinn von rund 40.000 Mark weiter verkaufen. 

15. 9 1887 - Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet die Aufhebung des Bauverbots

München * Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet als Vorstand der königlichen Hof- und Kabinettskasse - Kraft seines Amtes - die Freigabe des bis dahin der Bautätigkeit verschlossenen Grundstückkomplexes und gibt als Vorstand der Privat-Fidei-Kommiß-Verwaltung und Angehöriger des Stiftungsrats der königlichen Relikten-Anstalt Neuberghausen selbst seine Zustimmung zur Aufhebung des Bauverbots. 

3. 6 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt an einem schweren Nervenleiden

15. 1 1893 - Presseberichte zum Grundstückskauf von 1887

München * Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten über den am 24. September 1887 erfolgten Grundstückskauf von Ludwig Peter von Klug in Bogenhausen - zu einem extrem günstigen Preis. Die Zeitung informiert zudem darüber, dass Klug nur neun Tage vor dem Kauf der Immobilie das dort bestehende Bauverbot aufheben hat lassen. Den Verkäufern ist dieser Vorgang allerdings nicht bekannt gewesen. 

27. 5 1993 - Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

München-Graggenau * Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der sogenannten „Amigo-Affäre“ zurücktreten. Den Ministerpräsidenten-Sessel übernimmt sein Parteifreund Edmund Stoiber.

1803 - Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das Gartenwesen

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell wird die Oberaufsicht über das gesamte Gartenwesen übertragen. Der von Rumford angelegte Theodor-Park war - wenn auch dem allgemeinen Publikum gestiftet - in seiner Ausstattung doch auf eine Gesellschaft abgestimmt, die eher im höfischen Leben beheimatet ist.

1793 - Der erste Führer des neu angelegten Englischen Gartens erscheint

München-Englischer Garten * Der erste Führer des neu angelegten englischen Gartens oder Theodors Park zu München erscheint.

Um 1861 - Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind abgeschlossen

München-Haidhausen - Bogenhausen * Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind weitgehend abgeschlossen. Carl Effners Hauptarbeit und Hauptleistung bestand zunächst darin, aus dem unansehnlichen, zum Teil unterspülten Steilhang eine künstlerisch geformte Landschaft zu bilden. Der Uferhang war stark erodiert. Der Höhenunterschied hinunter zur Isar lag bei fast fünfzehn Meter. Das Gelände fiel nahezu senkrecht zum Fluss ab. Den am Hangfuß gelegenen Uferbereich konnte Carl Effner zunächst gar nicht in seine Planungen einbeziehen, da die Isar zu diesem Zeitpunkt noch nicht hochwasserfrei verbaut und reguliert war. 

Dennoch erkannte Effner, welche Möglichkeiten ihm die Terraingewinnung durch die Isarregulierung bot und nutzte geschickt die Gegebenheiten am Fluss und am Steilufer aus. Er gestaltete aus der ganzen Wildnis und dem Geröllbett der Isar mit ihren Wassertümpeln eine künstliche Parkanlage im Stil eines englischen Parks. 

Effner ließ dazu mehrere hundert Fuhren Erde anschütten und mit großem Arbeitsaufwand die zerklüfteten Hangkanten abböschen, um die Schroffheit des Geländes durch eine sanft wellige Bodenmodellierung abzumildern. Die Auftragung des Bodens diente gleichzeitig auch dem Zweck, den zu pflanzenden Gehölzen auf dem kargen, wasserdurchlässigen Boden das Anwachsen zu erleichtern. 

Insgesamt lässt Carl Effner 740 Bäume und 445 Sträucher, überwiegend heimische Arten aus den Münchner und Schleißheimer Schlossgärten und dem Englischen Garten, hierher verpflanzen. Der Hofgärtner unternimmt dabei für seine Zeit etwas Revolutionäres: Er lässt große Bäume mit gefrorenen Wurzelballen dorthin verpflanzen - und „die Bäume waren so gütig einzuwurzeln und bald waren die Maximilians-Anlage die beliebteste Promenade der Münchner”. 

1. 6 2018 - Ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Dienstgebäude

Freistaat Bayern * In jedem Dienstgebäude des Freistaats Bayern muss ein Kreuz angebracht werden. Das löst Proteste und deutschlandweit eine kontroverse Diskussion aus. Selbst Vertreter der christlichen Kirchen widersprechen dem Beschluss. Auch deshalb, weil Ministerpräsident Markus Söder erklärt: „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion.“ Im Kreuz spiegle sich vielmehr „unsere bayerische Identität und Lebensart“. 

1. 7 1982 - Eine neue Nacktbadeverordnung für einen hüllenfreien Aufenthalt

München-Englischer Garten * Der Stadtrat beschließt die Nacktbadeverordnung. Ab sofort darf man legal auf der Schönfeldwiese [= „Poebene“] und in der Schwabinger Bucht komplett hüllenfrei liegen, sitzen und herumtollen.

13. 8 1789 - Der Auftrag zur umgehenden Verwirklichung des Englischer Gartens

München-Englischer Garten - Hirschanger * Kurfürst Carl Theodor unterzeichnet ein Dekret, wonach er „den hiesigen Hirsch-Anger [...] zur allgemeinen Ergötzung für Dero Residenzstadt München herstellen zu lassen, und diese schönste Anlage der Natur dem Publikum in ihrem Erholungs-Stunden nicht länger vor zu enthalten gnädigst gesonnen“ sei. 

Sir Benjamin Thompson erhält den Auftrag, den Landschaftspark unverzüglich zu verwirklichen. Der geplante Volksgarten wird zunächst Theodors-Park, später Englischer Garten genannt.

Um 1979 - Das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für seine Nacktbadenden bekannt. Aus anfänglichen Verboten wird schnell eine offizielle Duldung – damit entsteht das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt.

4. 4 1857 - Startschuss für die Gartenanlage auf der Isaranhöhe

München-Haidhausen * Bayernkönig Max II. gibt ein halbes Jahr vor der Grundsteinlegung für das Maximilianeum - den Startschuss für die Entstehung der Gartenanlage auf der Isaranhöhe, indem er schreibt: „Ich lasse auf Kosten Meiner Kabinettskasse einen Fußweg auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen herstellen, welcher zu beiden Seiten mit Bäumen und Gebüschgruppen bepflanzt werden soll - die dazu nötigen Gewächse sind, soweit es nur immer thunlich ist, aus Meinen Hofgärten unentgeltlich […] abzugeben.“

König Max II. will damit eine Naturkulisse für sein Maximilianeum erschaffen lassen, die zunächst das Terrain nördlich der Maximiliansbrücke bis zur Ausflugswirtschaft Neuberghausen umfassen soll. Damit kann die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindet östliche Flussufer übergreifen und die Stadt in eine breitere Grünbasis einbinden. 

7. 1 1800 - Aus den Militärgärten wird die Schönfeldwiese

München-Englischer Garten * Das Gelände der Militärgärten wird wieder mit dem Englischen Garten vereinigt und daraus eine ausgedehnte längliche Wiesenfläche, die Schönfeldwiese, angelegt.

7. 2 1815 - Heinrich Schmederer wird geboren

München-Lehel * Heinrich Schmederer wird geboren.

24. 8 1776 - Maria Elisabeth Schmederer kommt zur Welt

München-Lehel * Maria Elisabeth Schmederer kommt als zehntes und jüngstes Kind ihrer Eltern zur Welt. Sie stammt aus einer Münchner Müller-Dynastie, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. 

21. 7 1732 - Andreas Schmederer ist Inhaber der Köglmühle

München-Lehel * Andreas Schmederer, der Vater von Maria Elisabeth, ist Inhaber der Köglmühle im Lehel. 

Um 5 1857 - König Max II. lässt das östliche Isar-Steilufer in einen Park umgestalten

München-Haidhausen * König Max II. lässt - im Rahmen der Erbauung des Maximilianeums - das östliche Steilufer der Isar in einen Park umgestalten, um damit die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindete rechte Flussufer übergreifen. Der 26-jährige Carl Effner wird mit der Realisierung der Maximilians-Anlagen nördlich des im Bau befindlichen Maximilianeums beauftragt.

Der König hatte schon während seiner Kronprinzenzeit ein umfangreiches Programm zur gärtnerischen Gestaltung seiner künftigen Residenzstadt München erstellen lassen. Nach dem Vorbild von Paris, London und Berlin sollten auch in München Alleen, begrünte Stadtplätze und kleine Parkanlagen das Stadtbild auflockern. Die Ortschaften Haidhausen und Bogenhausen sollten durch große Grünanlagen zu Villenkolonien zusammengefasst werden.

26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

<p><strong><em>München</em></strong> * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „<em>Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“</em>.&nbsp;Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land.&nbsp;</p>

1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.

1895 - Die Villa des Freiherrn von Bechtolsheim

Bogenhausen * Der Ingenieur und Erfinder Clemens Wenzeslaus Nikodemus Alexander Maria Freiherr von Mauchenheim genannt Bechtolsheim lässt sich an der Maria-Theresia-Straße 27 durch Martin Dülfer eine Villa errichten. Das 3.940 Quadratmeter große Grundstück erwirbt er im Jahr 1895 von der Stadt München. Der Preis für den Baugrund beträgt 136.381 Mark. 

Die Lage ist auch deshalb reizvoll, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine Häuser entstehen konnten. Statt dessen geht der Blick auf die Baumpracht der inzwischen üppig gewachsenen Maximilians-Anlage. 

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen wird wegen Eigenbedarf gekündigt

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen muss wenige Tage vor dem Tod seiner Frau Anna Bertha die Villa in der Prinzregentenstraße 61 räumen, da der Besitzer, Prinz Alfons, ein Cousin des im Jahr 1918 gestürzten bayerischen Königs Ludwig III., Eigenbedarf angemeldet hat. 

10. 12 1901 - Wilhelm Conrad Röntgen erhält den ersten Nobelpreis für Physik

Stockholm * Für seine bahnbrechende Entdeckung der Grundlage der medizinischen Radiologie erhält Wilhelm Conrad Röntgen den ersten Nobelpreis für Physik. Sein Werk markiert den Beginn der modernen Physik und revolutioniert die medizinische Diagnostik.

1900 - Wilhelm Conrad Röntgen wohnt in der Prinzregentenstraße 61

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen und seine Ehefrau Anna Bertha wohnen in den Jahren 1900 bis 1919 in dem neubarocken Herrschaftshaus an der Prinzregentenstraße 61.

6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.

8. 7 1789 - Die ersten Pflanzungen werden im Militärgarten vorgenommen

München-Englischer Garten * Unter dem Kommando von Benjamin Thompson nehmen Soldaten die ersten Pflanzungen für den Militärgarten vor.

11. 6 1530 - Ein 70.000 Gulden teuerer Prunk und Glanz für den Kaiser

München-Graggenau * Danach gibt es im Lusthaus im Hofgarten ein Menü. „Um ein Uhr nachts“, nach dem 32. Gang, gibt der Kaiser das Zeichen zum Aufbrechen. Man verlässt den Hofgarten, um anschließend am Tanz im Rathaus teilzunehmen, wo „die schönsten Frauen des Landes bis gegen vier Uhr früh morgens im Reigen sich schwangen“.

Der 70.000 Gulden teuere Prunk und Glanz soll beim Habsburger Kaiser den Eindruck entstehen lassen, dass bei den Wittelsbachern kein Mangel besteht. Das dazu notwendige Geld hat der Baiernherzog Wilhelm IV. ein Jahr zuvor dem Volk als Türkenkriegssteuer abgepresst. 

29. 12 1864 - Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

München-Graggenau * König Ludwig II. empfängt den Architekten Gottfried Semper und gibt ihm einen mündlichen Planungsauftrag für das Wagner-Festspielhaus. Auf Sempers Drängen hin fasst man ein Terrain südlich des seit dem Jahr 1857 im Bau begriffenen Maximilianeums ins Auge. 

Da Richard Wagner aber keine sechs Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Theaters warten will, überredet er den König, für die Zwischenzeit noch ein provisorisches, hölzernes Theater im Glaspalast zu errichten, um - so die Begründung - nach Abschluss des „Rings des Nibelungen“ im Sommer 1867 sofort mit den Aufführungen beginnen zu können. Doch damit wäre die Nutzung des Glaspalastes als Ausstellungsort massiv eingeschränkt worden, weshalb nun zusätzliche Gegner des Projekts auf den Plan treten.

Ungeachtet dieser Diskussion fertigt Gottfried Semper jeweils Zeichenentwürfe und Modelle vom Festspielhaus und vom provisorischen Theater an.  Der wagnernarrische König sieht schon seine „Straße gekrönt vom Prachtbau der Zukunft”.

11 1799 - Die Militärgärten werden vom Englischen Garten abgetrennt

München-Englischer Garten * Die Militärgärten werden abgeschafft, dem Hoffuttermeisteramt unterstellt und vom Englischen Garten abgetrennt.

13. 6 1866 - Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

Zürich * Der Architekt Gottfried Semper richtet eine Anfrage an das Kabinett des bayerischen Königs, ob er die Pläne für das Richard-Wagner-Festspielhaus schicken soll, die „seit mehreren Monaten zur Vorlage fertig“ seien. 

Die schwierige politische Situation, die auch durch den bevorstehenden Krieg gegen Preußen entstanden ist, hat ihn zögern lassen. In den Folgewochen versucht Semper, die Planungen für den Monumentalbau möglichst schnell abschließen zu können.

28. 5 1967 - Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

München-Haidhausen *  In den Maximiliansanlagen, zwischen dem Maximilianeum und dem Friedensengel, an der Stelle, an der König Ludwig II. - eigens für die Werke seines verehrten Musikeridols Richard Wagner - ein Festspielhaus errichten lassen wollte, wird die 2,60 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Bildhauer Anton Rückel hat das Denkmal erschaffen. 

Auf einem Granitmonolith, an den vier Bronzereliefs mit Ansichten der Schlösser Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein sowie des geplanten Festspielhauses angebracht sind, steht - als Sinnbild eines gescheiterten Projekts - der in Bronze gegossene bayerische Märchenkönig. 

Ihre Inschrift lautet: „Wo Bayerns König Ludwig für Richard Wagners Werke nach Gottfried Sempers Plänen zum Ruhm der ganzen Menschheit den Festbau schaffen wollte, setzt sich das Volk sein Denkmal. A.D. MCMLXVII.“

Es ist dies der Ersatz für ein Standbild, das sich in einem halbrunden Säulentempelchen auf der Corneliusbrücke befand und von den Nazis am 3. Mai 1942 demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht und zum Bau von Bomben eingeschmolzen wurde. 

16. 12 1864 - Ein Festspielhaus ohne Bauplatz

Zürich - München * Der Architekt Gottfried Semper zeichnet eine erste Skizze für das Münchner Wagner-Festspielhaus und reist umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren. Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.

26. 11 1864 - Ein großes steinernes Theater für Wagners Werke

München-Haidhausen * Dem Bayernkönig Ludwig II. schwebt ein monumentales Bauwerk für ein Festspielhaus vor. Deshalb schreibt der Monarch an Richard Wagner, er habe „den Entschluß gefaßt, ein großes steinernes Theater erbauen zu lassen, damit die Aufführung des Ringes der Nibelungen eine vollkommene wäre“.

König Ludwigs Vorstellungen eines Richard-Wagner-Festspielhauses in München werden jedoch von seiner unmittelbaren Umgebung und von einem großen Teil der Bevölkerung mit Skepsis beobachtet, da der prachtvolle Monumentalbau nur an wenigen Festspieltagen benutzt worden wäre. Das Interesse der Zeitzeugen am weiteren Verlauf von Gottfried Sempers Planungen ist deshalb ebenso groß wie widersprüchlich.

7. 3 1868 - Gegen den Bau eines Wagner-Festspielhauses in München

München * Das Festspielhaus-Projekt scheitert am Geldmangel und schließlich sogar am Widerstand Richard Wagners, der drei seiner Opern - durch Protektion Ludwigs - in München uraufführen konnte. Cosima von Bülow, Wagners Sekretärin und Mutter zweier gemeinsamer Kinder, redet Ludwig II. den Plan zum Bau eines Wagner-Festspielhauses in München aus. 

Dieses Bauvorhaben ist das erste und zugleich das letzte, bei dem der König in der Bestimmung an das Volk denkt. Bayerns Märchenkönig lässt schließlich überhaupt keinen öffentlichen Bau mehr errichten und zieht sich zurück. Ludwigs Schlösser waren niemals für die Öffentlichkeit bestimmt. 

12 1897 - Ein Monumentalbau, der nie entstand

München *  Gottfried Sempers hat die Planunterlagen und das des Festspielhauses fertiggestellt. Sie zeigen den berühmten Architekten auf der Höhe seines Könnens. 

Mit dem 175 mal 102 Meter - oder 600 mal 350 bayerischen Fuß - messenden Theater, dem Halbrund des Zuschauerraumes und dem darüber liegenden Bühnenhaus sowie den beiden Seitenflügeln, die die Treppenhäuser und die Gesellschaftsräume beinhaltet hätten, wäre ein Monumentalbau geschaffen worden, mit dem Ludwig II. der Architektur des Maximilianeums ein gleichwertiges Bauwerk an die Seite gestellt hätte. 

Das von Gottfried Semper eingeforderte schriftliche Auftragsdekret trifft jedoch nie in Zürich ein, da zwischenzeitlich feststeht, dass der fünf Millionen Gulden teuere Theaterbau nicht entstehen wird. 

11. 1 1867 - Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

München * Gottfried Semper zeigt König Ludwig II. das Modell des Festspielhauses. Der Monarch ist derart angetan, dass er dem Architekten per Handschlag nicht nur den Auftrag zum Bau erteilt, sondern ihn auch einlädt, nach München zu übersiedeln und Oberbaurat sowie Hoftheater-Intendant zu werden.

Da Semper den Platz auf dem rechten Isarhochufer favorisiert, steht freilich sofort die Anlage einer neuen Straße zur Debatte. Gottfried Semper schlägt dafür eine Nord- und eine Südvariante vor.

  • Erstere verlängert in leicht geknickter Form die Galeriestraße.
  • Der südliche Straßenzug, dem auch der König den Vorzug gibt, ist die Verlängerung der Brienner- und Hofgartenstraße.

Obwohl das Bauterrain vom König nie erworben wird, fertigt Semper dafür bis Dezember 1867 die Planunterlagen an.

13. 12 1864 - Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

Zürich * Durch einen Brief von Richard Wagner erfährt der Architekt Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen ausführen zu können. 

14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.

6 1946 - Die Akademie der Tonkunst soll in die Villa Stuck

München-Haidhausen * Nach einem kurzen Intermezzo im Maximilianeum wird der Akademie der Tonkunst die Villa Stuck als neue Wirkungsstätte für ihren Unterrichtsbetrieb zugewiesen. 

1913 - Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

München-Haidhausen * Franz von Stuck erhält vom „Kölner Kunstverein“ den Auftrag, seine „Amazone“ in Lebensgröße zu gestalten. 

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.

1897 - Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße

München-Haidhausen * Der 34-jährige Akademieprofessor Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße“und beginnt umgehend mit den Planungsarbeiten für seine Künstler-Residenz.

9. 10 1897 - Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck beginnen

München-Haidhausen * Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße beginnen. 

1930 - Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Familie Heilmann-Stuck bezieht die Villa Stuck, muss aber bald feststellen, dass die ehemalige Künstler-Residenz für die besonderen Bedürfnisse einer Familie mit vier Kindern nur wenig geeignet ist. Aus diesem Grund legen die Heilmanns die Villa Stuck bald still. Mary Heilmann-Stuck geht mit ihren Kindern nach Marqurtstein, Albert Heilmann ist beruflich strak in Berlin engagiert. 

30. 4 1945 - Die Villa Stuck wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

München-Haidhausen * Mit dem Einmarsch der Amerikaner wird die Villa Stuck umgehend von den US-Militärbehörden beschlagnahmt. Da die unteren Räume für Bürozwecke zu dunkel sind, wollen die Amis die Wände weiß übertünchen.Diese Maßnahme kann gerade noch verhindert werden. Auch deshalb, weil die Besatzer ins Nachbarhaus umziehen. 

27. 7 1897 - Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

München-Haidhausen * Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais bei der Lokalbaukommission in München zur Genehmigung ein. Die Überprüfung der Planungen führen zur umgehenden Ablehnung und der Aufforderung zur Überarbeitung.

1. 1 1992 - Das Museum Villa Stuck wird wiedereröffnet

München-Haidhausen * Unter dem Wortungetüm Museum Villa Stuck - Eine Stiftung der Landeshauptstadt München mit Schenkung Hans Joachim Ziersch kann die Künstler-Villa wieder eröffnet werden. 

4 1876 - Orthodoxe Münchner Juden setzen auf Tradition

München * Die Einführung eines neuen Gebetbuchs und der - traditionell nicht üblichen - Neugestaltung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung und Chorgesang veranlasst eine kleinere Gruppe orthodoxer Gemeindemitglieder zur Gründung des Vereins Ohel Jakob. 

Die Traditionalisten wollen „einen permanenten Gottesdienst nach früheren, in der hiesigen Synagoge üblich gewesenen Ritus“ abhalten. Aus diesem Grunde treffen sich die Orthodoxen in verschiedenen, über das ganze Stadtgebiet verteilten Betsälen, darunter in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße. 

Trotz der Differenzen spalten sie sich nicht von der Israelitischen Kultusgemeinde ab.

1874 - Orthodoxe Münchner Juden erhalten eigenen Betsaal

München-Graggenau * Orthodoxe Münchner Juden treffen sich in einem Betsaal, den der Bankier Emil Neustädter in seinem Privathaus in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße, eröffnet hat. 

25. 3 1892 - Einweihung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, wird feierlich eingeweiht. Der Name „Ohel Jakob“ bedeutet „Zelt Jakobs“ und verweist auf das biblische Bild des Zeltes als Ort der Gegenwart Gottes. Errichtet wird die Synagoge vom Verein Ohel Jakob, der die orthodoxen Juden Münchens vertritt und den Bau vollständig durch Spenden finanziert.

Das von August Exter entworfene Gotteshaus bietet Platz für rund 150 Gläubige und verfügt über eine Frauenempore. Mit einer Höhe von etwa 19 Metern und seiner vergleichsweise schlichten Dimension wirkt der Bau eher wie eine kleine Pfarrkirche als wie die monumentale Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Dennoch entwickelt sich die Synagoge rasch zum religiösen Zentrum der orthodoxen jüdischen Gemeinde Münchens. 

Architektonisch verbindet das Gebäude verschiedene historische Stilrichtungen. Die Straßenfassade orientiert sich an romanischen Kirchenbauten und wird durch frühgotische Elemente ergänzt. Besonders prägend sind das große Rundfenster mit Davidsstern sowie die zentrale Kuppel, die von byzantinischen Vorbildern inspiriert ist. Auch im Inneren spiegelt die Architektur die religiösen Funktionen wider: Über dem Thoraschrein erhebt sich ein neugotisches Rippengewölbe, während die zentrale Kuppel den Blick auf den Almemor, das Lesepult für die Toralesung, lenkt. 

Die Errichtung der Synagoge kostet rund 250.000 Mark. Zum Ensemble gehört außerdem eine Israelitische Volksschule in den benachbarten Gebäuden. Sie besitzt den Status einer öffentlichen Konfessionsschule.

1943 - Die Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen

München-Haidhausen * Die verwaiste Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen. 

13. 9 2000 - Der Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Der renovierte Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet. 

10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 

1893 - Erweiterung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge wird um eine gemauerte Laubhütte ergänzt. Sie dient der Feier des jüdischen Laubhüttenfestes [= Sukkot] und erweitert die religiösen Nutzungsmöglichkeiten des Synagogenensembles.

8. 1 1965 - Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa

München-Haidhausen * Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa um 1,1 Millionen DMark und verpflichten sich, in den Räumen der ehemaligen Künstler-Residenz ein Museum einzurichten. Die Landeshauptstadt München gewährt im Gegenzug einen einmaligen Zuschuss von 500.000 DMark. 

9. 11 1938 - Zerstörung der Ohel-Jakob-Synagoge in der Reichspogromnacht 

München-Graggenau * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird die Ohel-Jakob-Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße während der reichsweiten Novemberpogrome von Angehörigen der SA in Brand gesetzt. Das Gotteshaus brennt vollständig aus, die gesamte Inneneinrichtung wird zerstört. 

Als Rabbiner Ernst Ehrentreu versucht, die wertvollen Thorarollen zu retten, wird er von den Tätern bedroht und gezwungen, das Gebäude zu verlassen. Die Synagoge, die seit ihrer Einweihung 1892 das religiöse Zentrum der orthodoxen Juden Münchens bildet, wird damit vernichtet. 

Nach dem Brand muss die Israelitische Kultusgemeinde sogar die Kosten für den Abriss der Ruine tragen. Die zur Synagoge gehörende Schule wird geschlossen. Heute erinnert eine Gedenktafel an der Herzog-Rudolf-Straße an die Zerstörung des Gotteshauses und an die Auslöschung eines bedeutenden Zentrums jüdischen Lebens in München.

1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.

1891 - Der Grundstein für die Ohel-Jakob-Synagoge wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für die neue Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, kann gelegt werden. Die Finanzierung des Gebetshauses erfolgt vollständig aus den eigenen Mitteln der orthodoxen Gemeinde, die durch großzügige Spenden gesammelt werden konnten.

31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.

8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.

1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 

1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.

1950 - Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.

1922 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli bewohnt das Seyssel-Palais

München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.

1832 - Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet

München-Englischer Garten - Lehel * Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet. Ziegelfundamente in fast gleicher Höhe wie der Monopteros selbst, geben dem Kunstberg den nötigen Halt. Der Hügel besteht aus Ziegelsteinen, Resten der Stadtbefestigung und angefallenem Erdreich.  

1836 - Die Bauarbeiten am Monopteros beginnen

München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837.  Der Architekt ist Leo von Klenze.  

Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet. 

26. 6 1962 - 250 Demonstranten treffen sich am Monopteros

München-Lehel - Englischer Garten * Am Monopteros im Englischen Garten treffen sich rund 250 Protestierer zu einer vom Ortnungsamt verbotenen Kundgebung. Doch statt der Protestkundgebung wird über die Ereignisse der Schwabinger Krawalle diskutiert und in einer Resolution eine genaue Überprüfung der Vorfälle und die Kennzeichnung der Polizisten mit Dienstnummern gefordert. Die Versammlung wird aufmerksam von der Polizei beobachtet.

Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität distanziert sich per Flugblatt von den Protesten.

1899 - Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Zwischen 1899 und 1901 entsteht an der heutigen Maria-Theresia-Straße 27 die neobarocke Villa für Rudolf Diesel. Sie kostet 900.000 Mark.

1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando&nbsp;der Reichswehr&nbsp;am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.</p>

8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.

1980 - Auch Frauen können Maximilianeer werden

München-Haidhausen * Auch Frauen können nun Maximilianeer werden. Als König Max II. die Stiftung anno 1852 ins Leben rief, waren nur Männer zum Studium zugelassen. Daher war - laut der Gründungsurkunde - die Förderung nur „talentvollen Jünglingen“ vorbehalten. 

Trotz der Öffnung der Hochschulen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die Förderung von Studentinnen noch bis zum Jahr 1980 auf sich warten. 

Da die Bestimmungen über den Zweck einer Stiftung grundsätzlich nicht geändert werden dürfen, besteht die einzige Möglichkeit zur Aufnahme weiblicher Stipendiaten nur darin, eine eigens für Frauen gedachte zweite Stiftung ins Leben zu rufen. Dazu brauchte man jedoch Geld. Und dieses steht erst im Jahr 1980 - im Rahmen der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Wittelsbach und Bayern“ - als Wittelsbacher Jubiläumsstiftung zur Verfügung. 

11. 10 1935 - Der Maximilianeums-Stiftungsvorstand soll ausgetauscht werden

München-Haidhausen * Bis auf den Historiker Karl Alexander von Müller, einem aus nationalsozialistischer Sicht politisch eindeutig zuverlässigen Mann, wird Stiftungs-Vorstand des Maximilianeums mit nationalsozialistischen Parteigängern in Gänze neu besetzt. 

1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.

1840 - Die Planung für das Maximilianeum nimmt konkrete Form an

München-Haidhausen * Die Planungen für den damals noch „Akropole" genannten Nationalbau auf dem Isarhochufer nehmen konkrete Formen an. Vorgesehen ist ein Erziehungsinstitut für angehende Staatsbeamte, das unter der Bezeichnung „Athenäum" entstehen soll. Beschrieben wird es als ein großer Kultur- und Sportcampus mit Kirchen, Sälen, einem Schwimmbad und insgesamt 23 Gebäuden.

Als geistiger Initiator des Projekts gilt Friedrich Thiersch. Kronprinz Max II. beauftragt ihn daraufhin mit der Ausarbeitung eines Lehrplans sowie eines Raumprogramms für die geplante Einrichtung. Thierschs Konzept sieht eine Kirche im Zentrum der Anlage vor. Auch die Bezeichnung „Athenäum" geht auf ihn zurück, angelehnt an die Schule für junge Griechen, die er zwischen 1815 und 1818 in München geleitet hat. Ebenso stammt die heute gebräuchliche Bezeichnung „Maximilianeum" von 

2 1935 - Eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums

Berlin - München-Haidhausen * Das Kultusministerium teilt dem Kuratoriumsvorsitzenden mit, dass „eine Umbildung, insbesondere Verjüngung des Kuratoriums“ bevorsteht. Seine Neubesetzung mit parteinahen Nationalsozialisten ist die Grundvoraussetzung für die anschließende Verdrängung des Stiftungsvorstands des Maximilianeums, Professor Hans Rheinfelder. Es folgt eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums. Man will mindestens drei Mitglieder dieses Gremiums vorzeitig ihres Amtes entheben. Das geht aber nur, wenn die Betroffenen von sich aus ihren Rücktritt erklären. 

  • Anton Dyroff und Walter Lotz sind bereits über 68 Jahre alt und sollen deshalb aus Altersgründen pensioniert werden. 
  • Wilhelm Freiherr von Pechstein vertritt eine konservative, strikt gegen den Nationalsozialismus und besonders seine Kirchenpolitik gerichtete Einstellung. 
  • Hinzu kommt später noch Aloys Fischer, der mit einer nichtarischen Frau verheiratet ist.

um 8 1932 - Die Bayernwehr im Maximilianeum

Um August 1932: 

München-Haidhausen * Die Bayernwehr wird von der Bayerischen Volkspartei - BVP als Selbstschutzorganisation gegründet worden und belegt auch im Maximilianeum Räume.

1861 - Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum abgeschlossen

München-Haidhausen * Die aufwändigen Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum sind abgeschlossen. Dafür mussten die Grundmauern von zwei Kanälen durchzogen werden; zudem wurde unter dem Nordturm ein kleiner See zur Ableitung des Grundwassers angelegt. 

15. 5 1936 - Theodor Rittersbach ist neuer Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller scheidet in seiner Funktion als Vorstand der Stiftung Maximilianeum aus. Sein Nachfolger wird der 32-jährige Theodor Ritterspach, ebenfalls ein Maximilianeer. 

1994 - Weibliche und männliche Stipendiaten unter einem Dach

München-Haidhausen * Da das Maximilianeum nicht genügend Platz bot, mussten die weiblichen Stipendiaten vierzehn Jahre lang in einem nahe gelegenen Internat untergebracht werden. Erst mit der Fertigstellung eines Neubaus auf dem Gelände des Maximilianeums findet die räumliche Trennung der beiden Stiftungen ihr Ende. Seitdem leben die weiblichen und männlichen Stipendiaten - im Durchschnitt 45 - unter einem Dach. 

10. 3 1933 - Hausdurchsuchung im Maximilianeum durch SA-Leute

München-Haidhausen * SA-Leute führen im Maximilianeum eine Hausdurchsuchung durch. Ihr Augenmerk fällt zunächst auf die Bayernwehr, die im Maximilianeum Räume belegt hatte. Sie beschlagnahmen die dort gefundenen Übungsgewehre. Weitere Durchsuchungen und Besetzungen durch Polizei, SA und Stahlhelm folgen. 

Vor dem Eingang des Maximilianeums stehen seither Posten, die die Stipendiaten nur nach Abgabe einer Parole durchlassen. Eine Intervention beim Kultusminister Hans Schemm, der zugleich Gauleiter ist, führt zum Abzug der SA-Posten. Außerdem gibt er Weisung, dass „das Maximilianeum in jeder Weise zu schützen sei“. Er fördert auch die Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums an der Westseite. 

31. 7 1851 - Nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Bis zum ersten Einsendetermin für den Architekturwettbewerb liegen nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum vor, weshalb man die Frist auf den 31. Dezember 1851 verlängert und an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten das Programm zusätzlich versendet. 

25. 1 1859 - Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft

München-Haidhausen * Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft. Darin wird der Zweck der Anstalt beschrieben. Weder der Stand noch der Reichtum der Eltern sind bei der Berücksichtigung im Königlichen Maximilianeum ausschlaggebend. Allerdings haben nur männliche Bewerber eine Chance. 

27. 4 1932 - Die Universität erhebt erneut Anspruch auf das Maximilianeum

München-Haidhausen * Der Rektor der Universität erklärt gegenüber dem Kultusministerium, dass er die Ernennung des neuen Vorstands der Maximilianeum-Stiftung in Anspruch nehmen werde. Falls sich das Kultusministerium weigern würde, droht er mit Klage vor dem Verwaltungsgericht.

10 1933 - Wird das Maximilianeum ein Kameradschaftshaus ?

München-Haidhausen * Der Reichsinnenminister, der seit der Machtübernahme die Hochschulpolitik vereinigt, verfügt, dass Studentenheime und Korpshäuser in Kameradschaftshäuser umgewandelt werden sollen. Die Studenten haben darin in Kameradschaften von zehn bis fünfzehn Mann zusammenzuleben.

Da Gemeinschaftserziehung und Gemeinschaftsbildung zu den herausragenden Erziehungszielen auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Bildungssystems gehören, will man kein Universitätsstudium ohne die Gemeinschaftserfahrung des Lebens in einem - im Sinne des Nationalsozialismus ausgerichteten - Kameradschaftshaus erfolgen lassen. Außerdem sollten sie weltanschaulich und sportlich erzogen werden. 

1. 5 1919 - Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

München-Haidhausen * Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum und stellen in zwei Studentenzimmern Maschinengewehre auf. Ein Waffenlager mit weiteren acht MGs und achthundert Gewehren wird angelegt und im Keller Pferdestallungen eingerichtet - dies alles, um von hier aus München zu befreien. 

1. 11 1942 - Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt

München-Haidhausen * Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt. Die offizielle Trauerfeier für den Präsidenten der Deutschen Akademie findet im Maximilianeum statt.

5. 2 1864 - Spitzbogenarkaden werden durch Rundbogenarkaden ersetzt

München-Haidhausen * Kurz vor seinem völlig unerwarteten Tod ordnet König Max II. eine entscheidende Planänderung am Maximilianeum an - obwohl der Mitteltrakt des Westbaus bereits über das erste Obergeschoss hinaus errichtet ist. Aufgrund zunehmender Kritik werden die ursprünglich vorgesehenen Spitzbogenarkaden durch Rundbogenarkaden im Stil der Neurenaissance ersetzt. Damit kommt es faktisch zu einer Abkehr vom ursprünglich angestrebten Maximiliansstil.

um 12 1850 - Ein Architekturwettbewerb für einen bayerischen Nationalstil

München-Haidhausen * Ein Architekturwettbewerb zur Ausarbeitung eines Bauplans für eine höhere Bildungs- und Unterrichtsanstalt wird in Tageszeitungen und Fachzeitschriften ausgeschrieben. Teil der Aufgabe ist auch ein Raumprogramm für eine „geräumige, zur Aufnahme von mindestens 80 größeren und kleineren Gemälden bestimmte Halle“. 

Darüber hinaus wird der Ausschreibungstext mit der Bitte um Teilnahme an rund einhundert Architekten in Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz und Dänemark versandt, deren Mitwirkung besonders erwünscht ist. Man will einen „bis dahin noch nicht dagewesenen Baustil“ im Sinne eines bayerischen Nationalstils schaffen. 

Die Initiative zu diesem Wettbewerb geht auf den Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Wilhelm von Kaulbach, zurück.

15. 11 1918 - Die Stiftung Maximilianeum wird dem Kultusministerium unterstellt

München-Haidhausen * Ein Erlass des Gesamtministeriums vom 15. November 1918 und der § 2 des Übergangsgesetzes vom 28. März 1919 betrachtet die königliche Gewalt auf die jeweils beteiligten Ministerien übergegangen - und damit auch die Stiftung Maximilianeum. 

Dabei hatte König Max II. im § 28 der Stiftungsurkunde bestimmt, dass das Protektorat und die Schutzherrlichkeit an die Universität München übergehen sollte. Entgegen dem Stifterwillen des Bayernkönigs Max II. tritt in den nachrevolutionären Aufräumarbeiten das Kultusministerium in die vollen Rechte des Königs ein, ohne dass dies von einem der Stiftungsorgane [= Vorstand und Kuratorium] oder von der Universität bemängelt wird. 

14. 12 1929 - Die Universität will das Protektorat über das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Universität teilt dem Kultusministerium mit, dass sie von jetzt an Protektorat und Schutzherrlichkeit über die Stiftung Maximilianeum ausüben werde. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten des Zivilsenats des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 14. Juli 1928. 

Doch das Ministerium reagiert auch auf drei weitere Schreiben der Universität innerhalb von zwei Jahren und vier Monaten nicht. 

1932 - Maximilianeums-Vorstand muss sein Amt niederlegen

München-Haidhausen * Der seit 1920 amtierende Vorstand der Stiftung Maximilianeum, Ministerialrat Jakob Weber, ein ehemaliger Maximilianeer, muss wegen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung aus dem Amt scheiden. Er hatte viele Jahre die Verpflegung seines Sohnes und seines Dienstmädchens aus der Küche der Stiftung in Anspruch genommen. 

Das Kultusministerium setzt daraufhin kurz entschlossen den Ministerialrat Karl Sommer „für die Dauer der Erledigung der Vorstandsstelle im Maximilianeum als Verweser“ ein. 

20. 9 1934 - Studenten sollen im Kameradschaftshaus wohnen

Berlin - München-Haidhausen * Der Reichsführer der Deutschen Studentenschaft ordnet an, dass zur weltanschaulich einheitlichen Erziehung des akademischen Nachwuchses, den er „als revolutionären Stoßtrupp des Nationalsozialismus an den Hochschulen“ sieht, jeder Studienanfänger des kommenden Wintersemesters  die beiden ersten Semester an derselben Hochschule hören und dabei in einem von der Deutschen Studentenschaft anerkannten Kameradschaftshaus wohnen soll.

1. 12 1935 - Dr. Fritz Reu wird Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Der 24-jährige Dr. Fritz Reu, Dozentschaftvertreter der Juristischen und Staatswirtschaftlichen Fakultät, übernimmt das Vorstandsamt von Hans Rheinfelder. Reu spielte bei der Absetzung Rheinfelders eine dubiose Rolle. Er hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Rheinfelder als Vorstand der Stiftung Maximilianeum und als Universitätslehrer für untragbar hält und er selbst Vorstand werden wolle.

6 1935 - Vernichtende Gutachten für Professor Hans Rheinfelder

München - Halle - Köln * Professor Hans Rheinfelder erhält nahezu gleichzeitig eine Berufung nach Halle und Köln erhalten. Um sich vor möglichen späteren Konflikten zu schützen, werden von den aufnehmenden Universitäten Gutachten eingeholt. 

Diese fallen für Professor Rheinfelder wie folgt aus: „Politisch stand und steht Rh. unbeirrbar und unbelehrbar auf dem Boden der Bayerischen Volkspartei. Zu den Grundsätzen des Deutschen Reiches kann er bei seiner durchaus unheroischen schwächlich-pazifistischen und konfessionell verstockten Einstellung keine innere Fühlung bekommen, ja er bemüht sich auch nicht im mindesten darum, diese zu gewinnen. Kultur ist ihm gleich katholische Kirche. […] Im übrigen aber ist seine Weltanschauung für die Zwecke des Dritten Reiches völlig unbrauchbar.“

10. 3 1864 - Finanzierung des Maximilianeums ungesichert

München-Haidhausen * Durch den Tod des Königs ist die Finanzierung des Maximilianeum-Projekts vollkommen ungesichert. Die Bauarbeiten verzögern sich. Zunächst entsteht der äußerlich funktional gehaltene Hauptblock. 

10. 5 1874 - Die Historische Galerie im Maximilianeum eröffnet

München-Haidhausen * Die Historische Galerie im Maximilianeum wird zehn Jahre nach dem Tod König Max II. eröffnet wurde. Sie besteht nicht aus achtzig, sondern lediglich aus dreißig kolossal große Historienbilder. Vier davon beziehen sich auf die biblischen Themen, acht Bilder haben das abendländische Mittelalter zum 

Thema und weitere sieben Gemälde beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte der Neuzeit. Die von König Max II. ganz stark favorisierte bayerische Perspektive wurde - selbst bei positivster Auslegung der Historie - auf drei Bilder reduziert. 

Ergänzt wird das Bildprogramm durch andere Räume des Maximilianeums und in dessen Fassade. Dort repräsentieren außerdem 24 Marmorbüsten Wohltäter, Erfinder, Weise, Literaten, Staatsmänner und Feldherren.

16. 12 1932 - Karl Sommer beendet seine Vorstands-Tätigkeit

München-Haidhausen * Die Tätigkeit des Ministerialrats Karl Sommer, der einer der Hauptbelastungszeugen im Hitlerprozess war, als Vorstand der Stiftung Maximilianeum endet. Ihm folgt zum gleichen Zeitpunkt Professor Hans Rheinfelder.

30. 1 1934 - Das Erziehungsministerium wird neu strukturiert

Berlin - München-Haidhausen * Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches wird auch das Erziehungsministerium neu strukturiert.

10. 10 1934 - Angst um den Weiterbetrieb der Stiftung Maximilianeum

Berlin - München-Haidhausen * Das Kuratorium beim Kultusministerium stellt den Antrag auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus. Man befürchtet, dass sonst der Weiterbetrieb der Stiftung gefährdet sei, nachdem die Universitäten und Fakultäten bereits Ende 1933 nach dem Führerprinzip reorganisiert worden waren und dadurch ernannte Rektoren und Dekane erhielten, womit zugleich die Selbstverwaltung durch den Senat ausgeschaltet wurde. 

Im Zuge dieser Maßnahmen kam es zu umfangreichen politisch motivierten Säuberungen des Personalstamms. Für die Entlassenen wurden junge Nationalsozialisten strategisch platziert. 

16. 11 1934 - Hitler entmachtet die Deutsche Studentenschaft

Berlin - München-Haidhausen * Reichskanzler Adolf Hitler überträgt auf Antrag des Reichserziehungsministers Bernhard Rust dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund die gesamte politisch-weltanschauliche Erziehung der Studentenschaft und entmachtet damit faktisch die Deutsche Studentenschaft. 

Damit ist der Antrag des Kuratoriums auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus gegenstandslos geworden.

24. 12 1935 - Schon wieder ein neuer Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Die Tätigkeit von Professor Walther Wüst als Vorstand der Stiftung Maximilianeum dauert wie bei Dr. Fritz Reu ebenfalls nur acht Tage. Sie endet bereits am 24. Dezember. Gründe für die Beendigung der Tätigkeit sind nicht bekannt. 

Das Kultusministerium beauftragt den 29-jährigen Regierungsrat Wilhelm Müller, ein Maximilianeer und NSDAP-Mitglied, mit der vorläufigen Führung der Vorstandsgeschäfte des Maximilianeums.

Um 3 1941 - Gauleiter Wagner will die Maximilianeums-Satzung ändern

München-Haidhausen * Gauleiter und Staatsminister Adolf Wagner will die Satzung ändern und aus der Stiftung Maximilianeum eine reine Zahlstelle für Geldstipendien machen. Er will die Studenten aus dem Haus entfernen und sie mit einem monatlichen Stipendium von 150 RM abfinden. Anschließend soll die Kreisleitung München der NSDAP das Gebäude der Stiftung übernehmen. 

17. 4 1941 - Den Stipendiaten soll gekündigt werden

München-Haidhausen * Vom Kultusministerium ergeht die Weisung, die bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum zu kündigen. Nun schaltet sich der bayerische Ministerpräsident Ludwig Siebert in den Vorgang ein und verlangt vom Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister Adolf Wagner, an den weiteren Entscheidungen beteiligt zu werden.

1839 - Der Standort des Maximilianeums wird konkret

München-Haidhausen * Der Standort des Maximilianeums wird ins Auge gefasst, nachdem Kronprinz Max II. ab dem Jahr 1839 mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Welchem Zweck und welcher Nutzung der Bau einmal zugeführt werden soll, nimmt in seinen Überlegungen noch keinen Platz ein. 

25. 4 1944 - Bomben aufs Maximilianeum

München-Haidhausen * In der Bombennacht verbrennen dreizehn Gemälde aus der Historischen Galerie im Maximilianeum. Die anderen sind inzwischen verstreut untergebracht. 

Ab 1932 - Der Maximilianeer Franz Gürtner

München-Haidhausen * Der Maximilianeer Franz Gürtner ist zwischen 1932 und 1941 NS-Reichsjustizminister.

9. 3 1933 - Gleichschaltung Bayerns

München-Haidhausen * Spätestens mit der Gleichschaltung Bayerns ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Maximilianeum grundlegend. 

1822 - Kaulbachs Gemäldezyklus begeistert Kronprinz Max

Berlin * Wilhelm von Kaulbach beginnt mit der Realisierung des weltgeschichtlichen Gemäldezyklus im Treppenhaus des Neuen Museums in Berlin. Kronprinz Max II. ist davon beeindruckt. 

12. 1 1949 - Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Landtags

München-Haidhausen * Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Parlaments genutzt, obwohl das Gebäude ursprünglich nicht als Unterkunft für den Landtag, sondern für einen ganz anders gelagerten Zweck erbaut ist.

2. 5 1919 - Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

München-Haidhausen * Im Rahmen der Kampfhandlungen zwischen den Weißen Truppen und der Roten Armee kommt es auch zu Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum. Ein von den Spartakisten vorgenommener Beschuss führt zu einem Volltreffer im oberen Rundbogen des Nordturms. So jedenfalls schreibt es der Vorstand von Riezler an den Verwaltungsausschuss.

1874 - Die Gesamtanlage des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Gesamtanlage des Maximilianeums mit der städtebaulich bedeutsamen Arkaturkulisse ist - zehn Jahre nach dem Tod von König Max II. - fertiggestellt. Die repräsentativen Baulichkeiten des Maximilianeums bestehen demnach nur aus einer leeren Fassade - zum krönenden Abschluss der Maximilianstraße.

Um 10 1933 - Antrag auf Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums

München-Haidhausen * Der Verwaltungsausschuss der Universität München beantragt aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung einen Betrag von 500.000 Reichsmark zur Erneuerung der Außenfassade der Westfront des Maximilianeums. 

Um den 28. 10 1934 - Der Reichsminister nur für freiwillige Aufnahme im Kameradschaftshaus

Berlin - München-Haidhausen * Reichsminister Bernhard Rust verwässert das strikte Programm des Studentenschaftsführers. Er war zwar auch dafür, dass ein möglichst großer Anteil junger Studenten im Kameradschaftshaus erzogen werden soll, doch habe dieser Beitritt grundsätzlich freiwillig zu erfolgen. Keine Verbindung dürfe gezwungen werden, ein Kameradschaftshaus im Sinne nationalsozialistischer Erziehung zu werden. 

16. 12 1935 - Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum

München-Haidhausen * Professor Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum. Er ist 34 Jahre alt, hat aber bereits eine steile Karriere als Wissenschaftler und Nationalsozialist hinter sich.

8 1846 - Kronprinz Max II. in der „Galeries Historiques“ in Versailles

Paris * Kronprinz Max II. lernt während seines Paris-Aufenthalts die „Galeries Historiques“ in Versailles kennen. Der Bürgerkönig Louis Philippe lässt es sich nicht nehmen, den bayerischen Thronfolger vier Stunden lang persönlich durch das zur historischen Galerie umgestaltete Residenzschloss Ludwigs XIV. zu führen und ihm die in einem Bilderzyklus dargestellte französische Geschichte vorzustellen. Der Bayernprinz ist davon stark begeistert. 

27. 3 1935 - Dr. Florian Bleyer stirbt vollkommen unerwartet. 

München * Der Kuratoriumsvorsitzende des Maximilianeums, Dr. Florian Bleyer, stirbt vollkommen unerwartet. 

8. 12 1935 - Fritz Reus Vorstandschaft endet nach acht Tagen

München-Haidhausen * Die Vorstandschaft von Dr. Fritz Reu dauert nicht sehr lange, nachdem er in kürzester Zeit feststellen muss, dass sich im Hause Unmut über die Absetzung Rheinfelders und den Wechsel zu seiner 

Person breit macht. Das Verhalten der Stipendiaten ihm gegenüber wird als sehr reserviert geschildert, weshalb Reu am achten Tag nach seiner Amtsübernahme die Bewohner des Maximilianeums in der Bibliothek zusammenholte, um Missverständnisse zu klären. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel. Noch am Nachmittag dieses 8. Dezember 1935 endet die kommissarische Vorstandstätigkeit von Dr. Fritz Reu. 

20. 3 1848 - Das Athenäum-Projekt nimmt greifbare Formen an

München-Haidhausen * Der Bayernregent Ludwig I. verzichtet - nach den revolutionären Ereignissen im Land - offiziell auf den Thron. Damit wird der Kronprinz als König Max II. inthronisiert. Das Athenäum-Projekt kann jetzt greifbare Formen annehmen. 

1832 - Kronprinz Max II. und das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Wurzeln für das Maximilianeum gehen auf den damals 21-jährigen Kronprinzen Max II. zurück, der ab diesem Jahr die Idee einer „Akropole zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ verfolgt. Er beabsichtigt, „auf der Isaranhöhe einen großen Nationalbau, einen Park, eventuell sogar einen neuen Stadtteil anzulegen”. Das bedeutet aber noch nicht den Standort des heutigen Maximilianeums. 

1850 - Ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls

München-Haidhausen * Als das Maximilianeum-Projekt konkrete Formen annimmt, will König Max II.,den von ihm erkannten Gefahren entgegenwirken, die die Eigenständigkeit Bayerns und seine Monarchie bedrohen. Da sind - nach der kaum überwundenen Revolution des Jahres 1848 - 

  • die immer stärker werdenden demokratischen Umtriebe, 
  • die unaufhaltsame industrielle Revolution von Eisenbahn, Telegraph und Dampfmaschine, die nach immer größeren Wirtschaftsräumen und damit größeren Staatseinheiten verlangt und der die Kleinstaaterei des Deutschen Bundes viel zu eng geworden ist, und 
  • da ist schließlich Preußen, das im Namen der deutschen Einheit auf Machterweiterung hinarbeitet und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf das Königreich Bayern wirft. 

König Max II. will diese Gefahren durch ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls bekämpfen. 

6. 10 1857 - Grundsteinlegung für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Münchner Prominenz feiert in Anwesenheit von König Max II. und höchster Regierungsvertreter auf dem Ripfelanger die Grundsteinlegung für die künftige Bildungseinrichtung und die Gemäldegalerie. 

Bei stürmischem Wind und strömenden Regen singt ein zweihundert Mann starker Chor: „Bayerns hoffnungsvollen Söhnen baut Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen, Sterne sind ihr leuchtend Ziel.” Danach leitet der König mit drei Hammerschlägen die Bauarbeiten ein. 

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Maximilianeums vergehen insgesamt siebzehn Jahre, da in dem von Quellen durchströmten, abschüssigen Geröllhang komplizierte Fundamentierungsarbeiten notwendig sind. 

1864 - Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt. 

25. 5 1790 - Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor unternimmt eine erste groß angelegte Besichtigungsfahrt im offenen Gartenwagen durch den neu angelegten Englischen Garten. Doch noch ist der Park für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Bericht der ersten Spazierfahrt erwähnt eine Vieharzneyschule, eine Baumschule, eine Schweizerey, eine Schäferey und eine Ackerbauschule. Diese Einrichtungen sind als Lehr- und Musterbetriebe konzipiert und sollen die Landbevölkerung mit den neuesten Anbau- und Zuchtmethoden vertraut machen.

12. 10 1935 - Hans Rheinfelder bittet um Entlassung als Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Professor Hans Rheinfelder, der Stiftungsvorstand des Maximilianeums, bittet um seine Entlassung als Vorstand des Maximilianeums. Sein Gesuch ist ähnlich freiwillig wie das der ausgeschiedenen Kuratoriumsmitglieder.

20. 8 1876 - Stiftungsurkunde für das Kgl. Maximilianeum erlassen

München-Haidhausen * König Ludwig II. erlässt die Stiftungsurkunde und die Grundbestimmungen für das Kgl. Maximilianeum, die sein Vater ausdrücklich gebilligt hatte. 

Ab 1902 - Professor Max Littmann baut für sich und seine Familie die Villa Lindenhof

München-Bogenhausen * Der Professor, Architekt und Bauunternehmer Max Littmann baut für sich und seine Familie in der Höchlstraße 2 die Villa Lindenhof. 

1902 - Fresken durch Glasmosaik ersetzt

München-Haidhausen * Die von dem Historienmaler Karl von Piloty an der Außenfront des Maximilianeums angebrachten Fresken werden von der Kgl.-Bayerischen Hofmosaik-Kunstanstalt Rauecker und Solerti in München durch Glasmosaike erneuert. 

Doch nicht nur den Gemälden, auch der nach Westen ausgerichteten Fassade setzte die Witterung stark zu. Es besteht Steinschlaggefahr, nachdem ganze Platten der Terrakottaverkleidung sowie Ecken und Gesimse herabstürzen.

31. 12 1851 - Noch immer keine befriedigenden Entwürfe

München-Haidhausen * Da der Architekturwettbewerb für das Maximilianeum auch jetzt keine befriedigende Ergebnisse zeigt, verlängert man die Einsendefrist erneut auf den 1. Juni 1852. 

1872 - Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt. Die Stipendiaten der Maximilianeum-Stiftung beziehen ihre Räumlichkeiten im neu errichteten Gebäude auf der Gasteig-Anhöhe.

9 2013 - Das Trümmerfrauen-Denkmal wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 

23. 4 1941 - Der Kruzifix-Erlass

München-Haidhausen * Adolf Wagner, Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister, will mit dem „Kruzifix-Erlass“ alle Schulkreuze aus den Klassenzimmern entfernen. Das ist ein taktischer Missgriff erster Güte. Doch damit löst sich das Problem mit der Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum anders. Nach massiven Alkoholexzessen erkrankt der NS-Gauleiter Ende 1941 schwer und muss bald darauf seine sämtlichen Ämter ruhen lassen. 

Sein Nachfolger Paul Giesler entfaltet als Kultusminister kaum noch Initiativen.

2007 - Der Ältestenrat lehnt das Trümmerfrauen-Denkmal ab

München-Graggenau * Der Ältestenrat beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines Trümmerfrauen-Denkmals und befindet, dass es den Begriff der Trümmerfrauen in München nie gegeben hat. Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  

26. 3 1935 - Rücktritte der Kuratoriums-Mitglieder

München-Haidhausen * Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Florian Bleyer teilt mit, dass alle ins Auge gefassten Herren des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum zum Rücktritt bereit sind. Nun kann mit der Verjüngung des Kuratoriums begonnen werden.

24. 2 1998 - Den Grundstein des Maximilianeums wiederentdeckt

München-Haidhausen * Die Lage des Grundsteins des Maximilianeums geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und wurde erst bei Umbauarbeiten zufällig wiederentdeckt. In einer Bleikassette fanden sich mehrere Objekte, darunter Deutschlands älteste Modelllokomotive. 

Die 1838 in Dresden gefertigte und ursprünglich funktionsfähige Kleinlokomotive ist ein Modell der „Adler“-Lokomotive mit Schlepptender im Maßstab 1:10. Sie besteht aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz und konnte mit Spiritus betrieben werden. Vermutlich handelte es sich um ein Werbegeschenk der englischen Firma Robert Stephenson & Co., die auch Deutschlands erste Lokomotive baute. Die „Adler“ verkehrte ab 1835 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 

Der Grundstein enthält außerdem Baupläne, die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes, Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan sowie seltene Münzen. 

Nach dem 17. 12 1932 - Tischgebet im Maximilianeum

München-Haidhausen * Der als Vorstand der Stiftung Maximilianeum frisch eingesetzt 34-jährige Ministerialrat Hans Rheinfelder erregt Aufsehen, da er das Tischgebet bei den gemeinsamen Mahlzeiten einführt. Das entspricht aber in keinster Weise der Tradition des Zusammenlebens im Maximilianeum. Da Rheinfelder zudem auf ein katholisches Tischgebet besteht, kommt es zuerst zu Protesten der evangelischen Studenten. 

1779 - Die Gemäldegalerie an der Nordseite des Hofgartens

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen. 

10. 4 1806 - Johann Peter von Langer wird Direktor der Kunstakademie

München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.

1. 5 1919 - Eine Kompanie der Abteilung Scharff marschiert in die Innenstadt

München-Haidhausen * Um 12:45 Uhr marschiert eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ zum Maximilianeum und von dort durch die Maximilianstraße weiter in Richtung Innenstadt. Am Abend wird sie sich wieder zurückziehen und in den Gasteig-Anlagen biwakieren. 

 

Ab 1777 - Ein modernes Museumskonzept im 18. Jahrhundert

München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.

Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.

Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.

Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen. 

1783 - Eine öffentlich zugängliche Galerie

München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.

Um 3 1799 - Kurfürst Max IV. Joseph fördert die Künstlerausbildung

München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung. 

4. 11 1788 - Erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie

München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten. 

1. 5 1791 - Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten

München-Englischer Garten * Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten. Aus ganz Baiern beteiligen sich von jedem Regiment eine Kompanie. Das sind 1.500 Mann, davon 300 zu Pferd. Das Manöver dauert bis zum 29. Juni. 

14. 5 1808 - Konstitutionsurkunde für die Akademie der Bildenden Künste

München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.

Ab 1778 - Öffentliche Zugänglichkeit zur Kunst jetzt auch in München

München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein. 

20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 

14. 7 1789 - Der Sturm auf die Bastille fördert den Englischen Garten

Paris * Mit dem Sturm auf die Bastille beginnt in Paris die Französische Revolution. Durch dieses Ereignis wird das Militärgarten-Projekt in München [= Englischer Garten] zu einem Politikum, das in aller Eile realisiert werden muss.

1. 6 1808 - Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt. 

1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 

1835 - Eigentümerwechsel auf der ehemaligen Schanze 

München-Graggenau * Der Besitz des Kommerzienrats Heinrich von Dall’Armi auf dem Gelände der ehemaligen Schanze an der heutigen Maximilianstraße geht an die Fabrikanten Johann Joachim Tipp und Joseph Vigl über, die als Inhaber der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ zu den bedeutenden Münchner Unternehmern ihrer Zeit zählen.

Anton Riemerschmid tritt im selben Jahr in das Unternehmen als Teilhaber ein. 

10. 8 1790 - Die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens wird geregelt

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine „Spezialresolution“, die die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens und aller darin befindlichen Grundstücke und Gebäude regelt. 

1 1852 - Anton Riemerschmid wird Alleininhaber des Unternehmens

München-Graggenau * Anton Riemerschmid erwirbt von Johann Baptist Vigl, dem Erben des bisherigen Mitinhabers Joseph Vigl, für 28.000 Gulden das Anwesen in der Herrnstraße 13 (heute Falckenbergstraße) sowie das Haus Nr. 4b in der ehemaligen Wurzerstraße (heute Maximilianstraße 30). Damit wird er Alleininhaber der Firma und Eigentümer des gesamten Grundstückskomplexes. Dieser bildet den Ausgangspunkt der späteren „Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik, gegr. 1835“.

1837 - Anton Riemerschmid tritt in die Fabrikleitung ein

München-Graggenau * Anton Riemerschmid übernimmt gemeinsam mit Joseph Vigl die Leitung der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ auf dem Gelände an der heutigen Maximilianstraße.

9. 11 1878 - Tod Anton Riemerschmids und Fortführung des Familienbesitzes

München-Graggenau * Mit dem Tod Anton Riemerschmids gehen eine international renommierte Fabrik und die von ihm gegründete Handelsschule als bleibendes Vermächtnis in die Münchner Stadtgeschichte ein. Der Hausbesitz der Familie wird fortan durch Erbverträge an die jeweiligen Nachkommen weitergegeben.

Ab 1859 - Der Riemerschmid-Block entsteht

München-Graggenau * Zwischen 1859 und 1863 lässt Anton Riemerschmid die Häuser an der Maximilianstraße nach Entwürfen des Architekten Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichten. Den Anfang macht das Eckhaus Maximilianstraße/Falckenbergstraße (Nr. 22) mit seinem markanten Gusseisenerker. Als Gegenstück entsteht anschließend das Eckhaus Maximilianstraße/Stollbergstraße (Nr. 30), bevor die Häuser Nr. 24, 26 und 28 folgen. 

Die fünf Gebäude bilden eine symmetrische Baugruppe. Der erhöhte Mittelteil mit seinen Seitenrisaliten ermöglicht den Einbau eines zusätzlichen Geschosses und verleiht dem Ensemble seine charakteristische Gliederung. Prägend für alle Häuser sind zudem das durchlaufende Entresol sowie die einheitliche Fassadengestaltung im Maximilianstil. 

Die Wohnungen spiegeln die soziale Hierarchie ihrer Zeit wider. Die repräsentativsten Einheiten befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss und verfügen über hochwertige Parkettböden, aufwendigen Stuck und reich gestaltete Türen. Die Wohn- und Empfangsräume orientieren sich zur Maximilianstraße, während Nebenräume, Küche und Bad zum Hof oder Garten liegen. Balkone sind zu dieser Zeit noch unüblich.

1877 - Anton Riemerschmid erhält die goldene Bürgermedaille

München-Graggenau * Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt verleiht Anton Riemerschmid die goldene Bürgermedaille. 

1793 - Im Englischen Garten entsteht ein Diana-Tempel

München-Englischer Garten - Lehel * Am östlichen Rand des Englischen Gartens entsteht ein Diana-Tempel. 

1862 - Gründung der ersten deutschen Mädchen-Handelsschule

München-Graggenau * Anton Riemerschmid gründet auf eigene Kosten - gemeinsam mit Matthias Reischle - die „Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer“. Die Schule eröffnet im Wohn- und Geschäftshaus Riemerschmids an der Ecke Kanalstraße (heute Stollbergstraße) und Hildegardstraße und bietet erstmals in Deutschland eine kaufmännische Ausbildung für Mädchen an. 

Matthias Reischle übernimmt die Leitung der Schule und ist zugleich Prokurist der Firma Anton Riemerschmid. Ziel der Einrichtung ist es, insbesondere Töchtern weniger begüterter Familien neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

1820 - Badbetrieb mit zahlreichen Erfrischungen

Bogenhausen *  Magdalena Dumenyl, die „Bad-Eigentümerin zu Brunnthal bei Bogenhausen“, preist in der Zeitung ihren Badebetrieb, „welcher eine ganz eigene unmittelbar aus dem Bogenhauser Berg abfließende Badquelle besitzt, [...] wo übrigens besonders zu zahlende Erfrischungen zu haben sind“. 

1898 - Die Stadt übernimmt die Riemerschmid-Handelsschule

München-Graggenau * Die Stadt München übernimmt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer. 

3. 11 1544 - Das Brunnhaus im Brunnthal erstmals genannt

Bogenhausen * Das unterhalb des Isarhanges von Bogenhausen gelegene Brunnhaus wird erstmals genannt. 

1860 - Ein vielgeliebter Bade- und Vergnügungsort

Bogenhausen * Die Zeitschrift „Heimgarten“ berichtet über das Bad Brunnthal: In diesem „vielgeliebten Bade- und Vergnügungsorte“ treffen sich „Menschen aller Nationen. Amerika schickt seine Söhne hier her, von der Wolga und von der Themse kommen Freunde und gehen wieder, um den Ungarn und dem Levantiner Platz zu machen. Und wie wundert sich nun der osmanische Kurgast, der hier im Schatten seinen Mocca schlürft, wenn er hört, daß einst der Besieger seiner Ahnen, der sarazenenschlagende Max Emanuel, diesen Ort zum Aufenthalte für die verwaisten Kinder seiner Helden bestimmt hatte“. 

1858 - Die Dr. Steinbach Naturheilanstalt im Bogenhausener Brunnthal

Bogenhausen * Die „Leipziger Illustrierten“ loben die damalige „Dr. Steinbachs Naturheilanstalt“ im Brunnthal, die sich einen international bekannten Namen gemacht hat: „Auf mit weichen Teppichen belegtem Boden schreitet man in ein großes Viereck, an dessen Wänden, mit dunklem Farbgrund bedeckt, feenhafte Figuren schweben, von Künstlerhand gemalt; vom reichen Plafond herab beleuchtet ein magischer Lichtstrahl die Räume, wo Ruhebänke, Stühle und Tische mit kostbaren Stoffen umkleidet sind, und in sinnvoller Ordnung von schimmerndem Metall stehen reichlichst die verschiedenartigsten Apparate zum Heilbehelfe“. 

Die Heilbehandlung ist, „insbesondere wirksam bei Verstopfungen, wodurch die wurmartige Bewegung der Därme erreicht wird. Ferner in allen Fällen von Unterleibsschwäche und Impotenz, Muskellähmungen, Stimmlosigkeit, Schwerhörigkeit“. 

1914 - Aus dem Bad Brunnthal werden neoklassizistische Villen

München-Bogenhausen * Auf dem ehemaligen Areal des Bades Brunnthal entstehen drei neoklassizistische Villen.  Nur noch die Adresse erinnert an den Badebetrieb.

1910 - Das Bad Brunnthal wird abgerissen

München-Bogenhausen * 1910 wird die Die Badeanstalt mit ihrem charakteristischen Türmchen im Bogenhausener Brunnthal wird abgerissen. 

29. 6 1822 - Ein Luxusbad im Brunnthal

Bogenhausen * Die Münchner strömen nach Bad Brunnthal, sodass Dumenyls Nachfolger das Anwesen beträchtlich erweitern kann und das Badeschloss aus einem gemauertem Gebäude mit 17 Zimmern, einem Speisesaal, Küchen, Keller und einem Pferdestall besteht. 

Anlässlich der Wiederöffnung der Badeanstalt gibt der neue Besitzer in der Münchener Politischen Zeitung bekannt, „dass in jedem Zimmer eine kupferne und blecherne Badewanne stehe, dass jeder das warme und kalte Wasser in dem Bad selbst einlaufen lassen könne, dass in jedem Badzimmer 1 Leibtuch in der Wanne, 1 Einschlagtuch statt dem Bademantel, 1 Handtuch und 1 Bodentuch, nebst Seife, sich befinde, und dass die Titl. Badegäste auf Verlangen mit Coffee, Chocolade, Wein, Bier und Liqueurs, dann Schinken, Käs und Butter, gegen billige Preise, bedient werden“. 

1926 - Die Münchner Kammerspiele ziehen in die Maximilianstraße

München-Graggenau * Die wirtschaftliche Krise des Münchner Schauspielhauses eröffnet den Münchner Kammerspielen die Möglichkeit, ihre inzwischen zu klein gewordene Spielstätte in der Augustenstraße 89 zu verlassen und in das renommierte Theatergebäude an der Maximilianstraße umzuziehen.

Die häufig als „Fusion“ bezeichnete Verbindung der beiden Bühnen erfolgt dabei nicht als Zusammenschluss gleichberechtigter Theaterunternehmen. Vielmehr übernehmen die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichen Münchner Kammerspiele die Rolle des zahlungsunfähig gewordenen Schauspielhauses und beziehen dessen traditionsreichen Theaterbau.

Mit dem Umzug unter der Leitung von Otto Falckenberg im Jahr 1926 endet die Geschichte der Augustenstraße 89 als Spielstätte der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig verschmelzen die Traditionen des 1912 gegründeten Kammerspieltheaters und des 1901 eröffneten Schauspielhauses zu einer neuen Einheit. Das Jugendstiltheater in der Maximilianstraße wird fortan zur Heimat der Münchner Kammerspiele und zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Deutschlands.

1807 - Die Badeanlage in Bad Brunnthal

Bogenhausen * Die aus Frankreich stammende Magdalena Dumenyl betreibt in Brunnthal bei Bogenhausen eine Badeanlage mit angeschlossener Gastwirtschaft. Das schlossähnliche Hauptgebäude der Anlage wird von einem markanten Türmchen geprägt. Die Badetradition in Bad Brunnthal lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Nun fließt das kohlensäurehaltige Quellwasser in die Badebecken von Frau Dumenyl.

1892 - Wirtschaftskonzession für Bad Brunnthal

Bogenhausen * Für den Bad- und Heilanstaltsbetrieb Bad Brunnthal wird letztmals eine Wirtschaftskonzession erteilt. 

20. 4 1901 - Das neue Schauspielhaus wird eröffnet

München-Graggenau * Das neue Schauspielhaus in der Maximilianstraße wird mit Hermann Sudermanns Tragödie „Johannes“ eröffnet. Unter der Leitung von Ignaz Georg Stollberg und Cajetan Schmederer entwickelt sich die Bühne rasch zu einem der bedeutendsten Theater Deutschlands. 

Das Haus widmet sich insbesondere dem modernen Drama und präsentiert Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Stücke von Henrik Ibsen, August Strindberg, Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Frank Wedekind prägen den Spielplan.

Mit seinem anspruchsvollen Repertoire etabliert sich das Schauspielhaus als wichtiges Zentrum des Naturalismus und der modernen Dramatik und setzt maßgebliche Impulse für das Münchner Theaterleben. Das Haus genießt bald einen hervorragenden Ruf weit über München hinaus. 

1901 - Innenausstattung des Schauspielhauses im Jugendstil

München-Graggenau * Richard Riemerschmid gestaltet den Innenraum des Schauspielhauses im Riemerschmid-Block als geschlossenes Gesamtkunstwerk. Organische Formen, sorgfältig abgestimmte Farben und hochwertige Materialien prägen das Erscheinungsbild. Rot- und Grüntöne dominieren den Zuschauerraum, ergänzt durch Messingdetails und florale Ornamente. 

Besonders bemerkenswert ist die Deckengestaltung: Statt eines Kronleuchters sorgen zahlreiche Lichtquellen für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugen den Eindruck eines Sternenhimmels. Die organische Formensprache zieht sich durch alle Bereiche des Hauses und macht das Schauspielhaus zu einem herausragenden Beispiel des Münchner Jugendstils. 

Mit der Verbindung von moderner Theaterarchitektur, innovativer Bühnentechnik und künstlerischem Reformanspruch entwickelt sich das neue Schauspielhaus rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. 

Ab 1900 - Bau des Münchner Schauspielhauses 

München-Graggenau * Für das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ entsteht zwischen 1900 und 1901 ein eigener Theaterbau im rückwärtigen Gartenbereich der Anwesen Maximilianstraße 26 und 28, die zum sogenannten Riemerschmid-Block gehören. Initiator und Bauherr ist Dr. phil. Carl Riemerschmid, Enkel des Unternehmers Anton Riemerschmid. Der theaterbegeisterte Mäzen finanziert den Bau auf eigene Kosten und stellt ihn dem Theaterunternehmen langfristig zur Verfügung. 

Mit Planung und Ausführung wird das Münchner Architekturbüro Heilmann & Littmann beauftragt. Max Littmann entwirft einen modernen Theaterbau, der mit der fortschrittlichsten Bühnentechnik seiner Zeit ausgestattet wird. Die künstlerische Gestaltung übernimmt Richard Riemerschmid. Mit seiner konsequenten Jugendstil-Ausstattung schafft er eines der bedeutendsten Theaterinterieurs seiner Zeit. 

Das Theater entsteht im rund 6.800 Quadratmeter großen Innenhof des Gebäudekomplexes. Die Freiflächen dienen im Sommer als Gartenfoyer. Der Zuschauerraum umfasst 511 Parkettplätze, 152 Plätze im Rang sowie 64 Logensitze. Die auf insgesamt 727 Plätze begrenzte Kapazität schafft eine intime Atmosphäre und stärkt die Nähe zwischen Bühne und Publikum. 

Das neue Schauspielhaus verbindet moderne Theaterarchitektur mit künstlerischem Reformanspruch und entwickelt sich rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands.

Ab 4 1933 - Gleichschaltung und Anpassung der Kammerspiele

München-Graggenau * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geraten auch die Münchner Kammerspiele unter den Einfluss der neuen Kulturpolitik. Wie alle bedeutenden Theaterinstitutionen werden sie schrittweise gleichgeschaltet. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige Mitarbeiter müssen das Haus verlassen, während die Spielpläne zunehmend staatlicher Kontrolle unterliegen.

Trotz dieser Anpassung entwickeln sich die Kammerspiele jedoch nicht zu einem Vorzeigetheater nationalsozialistischer Propaganda. Im Vergleich zu anderen Bühnen werden offen ideologische Propagandastücke hier nur selten aufgeführt. Stattdessen prägen vor allem Klassiker, literarische Werke und weitgehend unpolitische Stoffe das Programm. Die Kammerspiele bewegen sich damit in einem Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung, institutionellem Fortbestand und dem Bemühen, wesentliche Teile ihres künstlerischen Profils zu bewahren.

15. 8 1945 - Neubeginn der Kammerspiele nach 1945

München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann. 

  • Obwohl der Saal zunächst von der amerikanischen Besatzungsmacht als Kino für ihre Soldaten genutzt wird, ermöglicht der Theater- und Musikoffizier Walter Behr die Freigabe für deutsche Aufführungen. 
  • Wenige Wochen später spielt auch das ausgebombte Volkstheater in den Kammerspielen. Das Haus entwickelt sich damit zu einem wichtigen Treffpunkt und Ausgangsort des kulturellen Neubeginns in München. 
  • Außerdem entwickelte sich der Hof der Kammerspiele schnell zur Kontaktbörse für Theaterleute. Erich Kästner schlug später scherzhaft vor, dort eine Tafel mit der Inschrift „Hof des Wiedersehens 1945“ anzubringen.

1925 - Krise des Münchner Schauspielhauses

München-Graggenau * Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb.

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb. Und da elf Prozent der Einnahmen laut Pachtvertrag an die Familie Riemerschmid zu zahlen sind, kommt das teure Privattheater nicht mehr auf einen grünen Zweig. 

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus. 

 

2000 - Generalinstandsetzung des Schauspielhauses 

München-Graggenau * Mit einer umfassenden Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus zwischen 2000 und 2003 grundlegend saniert. Wiener Architekten erneuern die teilweise marode Bausubstanz und modernisieren die veraltete Bühnentechnik. Ziel ist es, den ursprünglichen Charakter des Jugendstilbaus von 1901 wieder stärker sichtbar zu machen. 

Trotz aller Modernisierungen bleibt das Haus seinem ursprünglichen Konzept treu: Richard Riemerschmid versteht das Schauspielhaus nicht als repräsentativen Theaterpalast, sondern als einen intimen Theaterraum – „eigentlich ein Gartenpavillon“. 

1838 - Die Steinerne Bank wird statt des Apollo-Tempels errichtet

München-Englischer Garten - Lehel * Der im Hirschangerwald gelegene Apollo-Tempel wird wegen Baufälligkeit entfernt. Dafür entsteht an gleicher Stelle ein anderes Idyll: die Steinerne Bank, die Leo von Klenze nach Art einer griechischen „Exedra“ errichtet.

14. 12 1930 - Liesl Karlstadt spielt in den Kammerspielen im Schauspielhaus

München-Graggenau * Otto Falckenberg holt Liesl Karlstadt an die Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus an der Maximilianstraße, wo sie die Rolle der um ihren Hund kämpfenden Frau Vogl in der Komödie „Sturm im Wasserglas“ schlüpft. Liesl Karlstadt vertritt Therese Giehse, die zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in Berlin hat.

1791 - Der Apollo-Tempel erhält eine geschnitzte Statue

München-Englischer Garten - Lehel * Der Apollo-Tempel im Hirschangerwald erhält seine vom kurfürstlichen Hofbildhauer Josef Nepomuk Muxel geschnitzte Statue.

1807 - Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel abreißen lassen

München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.

1950 - Restaurierung und bauliche Veränderungen

München-Graggenau * Bei der Restaurierung des Schauspielhauses erfolgen wesentliche Eingriffe in die historische Bausubstanz. Im Zuge des Wiederaufbaus werden zahlreiche originale Gestaltungselemente verändert, vereinfacht oder entfernt. Die Maßnahmen orientieren sich weniger am ursprünglichen Jugendstilkonzept als an den funktionalen und ästhetischen Vorstellungen der Nachkriegszeit. Dadurch verliert das Gebäude einen Teil seines ursprünglichen Charakters, bleibt jedoch als bedeutende Spielstätte der Münchner Kammerspiele erhalten.

4 2022 - Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Mitarbeiter

München-Graggenau * Eine Gedenktafel am Eingang des Schauspielhauses wird enthüllt. Sie erinnert an 28 ehemalige Angehörige des Hauses, die zwischen 1911 und 1943 an den Kammerspielen wirkten und Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Flucht oder Ermordung wurden.

Die Tafel ergänzt die bereits 2020 angebrachten Erinnerungszeichen für fünf ermordete Mitarbeiter. Sie steht für eine aktive Erinnerungskultur, mit der die Kammerspiele ihre eigene Geschichte aufarbeiten und das Gedenken dauerhaft im Haus verankern. Alles aufgearbeitet ist mit diesen 28 Namen noch lange nicht.

Um 9 1789 - Ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Nach Planungen des Ingenieur-Lieutenants beim Hofkriegsrat, Johann Baptist Lechner, entsteht ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten .

  • Das von spiegelnden Wassern umgebene Hein-Heiligtum befindet sich im alten Hirschangerwald auf einer Halbinsel.
  • Der Rundtempel mit Dorischer Ordnung ist im wesentlichen eine Holzkonstruktion.
  • Die Gebälkzone und das Kuppelinnere sind zum Teil gemauert, zum Teil aus stuckiertem Holz.
  • Die Kuppelabdeckung besteht aus Blech.
  • Seinen Standort nimmt heute die Steinerne Bank ein.

Ab 1970 - Originalgetreue Wiederherstellung 1970/71

München-Graggenau * 1970/71 leitet der Architekt Reinhard Riemerschmid die Wiederherstellung des Münchner Schauspielhauses nach den ursprünglichen Plänen seines Onkels Richard Riemerschmid. Ziel der Maßnahme ist es, die bei früheren Umbauten und Restaurierungen verlorengegangenen Jugendstilelemente wieder sichtbar zu machen und den ursprünglichen Charakter des Hauses zurückzugewinnen. 

Da die Häuserfront der Maximilianstraße Teil einer von Friedrich Bürklein entworfenen architektonischen Gesamtanlage ist, erhält das Schauspielhaus keine eigene repräsentative Fassade. Der Zugang erfolgt vielmehr über die Hauseingänge Maximilianstraße 26 und 28, die direkt in die Kassenhalle und das untere Foyer führen. Die Wiederherstellung trägt wesentlich dazu bei, das Schauspielhaus als eines der bedeutendsten Jugendstiltheater Europas zu bewahren.

23. 3 2003 - Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 

München-Graggenau * Nach dreijähriger Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele im März 2003 wiedereröffnet. Die umfassende Sanierung erneuert die historische Bausubstanz und moderne Theatertechnik und nähert das Jugendstiltheater wieder seinem ursprünglichen Zustand an. Die erste Premiere im wiedereröffneten Haus ist Shakespeares „Othello“.

1807 - Im Bogenhausener Brunnthal besteht ein Badebetrieb mit Wirtschaft

Bogenhausen * Der französische Emigrant Dumenyl betreibt im Bogenhausener Brunnthal einen Badebetrieb mit Wirtschaft.

1 1939 - Die Kammerspiele im Schauspielhaus werden städtisch

München-Graggenau * Das Schauspielhaus geht in den Besitz der Stadt München über. Die Entscheidung erfolgt auf Initiative des NS-Regimes und wird von Adolf Hitler persönlich unterstützt. Damit werden die Münchner Kammerspiele zu einem städtischen Theater. 

Gleichzeitig gerät das von Richard Riemerschmid gestaltete Jugendstilgebäude zunehmend unter Druck. Die nationalsozialistischen Machthaber lehnen den Jugendstil als Ausdruck einer unerwünschten Kunstrichtung ab und planen umfassende bauliche Veränderungen. Erste Eingriffe beginnen bereits, Teile der ursprünglichen Gestaltung werden überdeckt oder entfernt. 

Die Pläne für einen grundlegenden Umbau des Schauspielhauses werden jedoch nicht verwirklicht. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die Prioritäten des Regimes, sodass die vorgesehenen Umgestaltungen ausbleiben. Dadurch bleibt das Gebäude in seinen wesentlichen historischen Strukturen erhalten und entgeht einer weitreichenden Zerstörung seines Jugendstilcharakters.

19. 3 1933 - Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

München-Graggenau * Liesl Karlstadt steht in den Kammerspielen für Therese Giehse auf der Bühne, weil diese - aufgrund ihrer jüdischen Abstammung - in die Schweiz emigrieren musste.

19. 9 1926 - Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus

München-Graggenau * Mit der Eröffnungspremiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ ist der Übergang der Münchner Kammerspiele in das ehemalige Münchner Schauspielhaus abgeschlossen. Die Kammerspiele verlassen ihre bisherige Spielstätte in der Augustenstraße 89 und beziehen den traditionsreichen Theaterbau in der Maximilianstraße. 

Mit dem Einzug in den bedeutenden Jugendstilbau verbinden sich die Traditionen des Münchner Schauspielhauses und der Münchner Kammerspiele. Das Theater trägt fortan den offiziellen Namen „Münchener Kammerspiele im Schauspielhaus“. 

Unter der Leitung von Otto Falckenberg entwickelt sich das Haus in den folgenden Jahren zu einer der führenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters. Die Verbindung von künstlerischer Innovation, anspruchsvollem Repertoire und der besonderen Atmosphäre des Schauspielhauses prägt die weitere Geschichte der Münchner Kammerspiele nachhaltig.

2009 - Wasserschaden im gerade renovierten Cuvilliès-Theater

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im Cuvilliès-Theater über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 

7. 3 1389 - Erstmals wird die Neuveste genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige Residenz, genannt. 

1790 - Der zwei Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt

München-Englischer Garten - Lehel * Der vom Geometer Adrian von Riedl geplante, etwa 2 Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt. Er schützt den Englischen Garten nicht nur vor Hochwasser, sondern ermöglicht auch die Entwässerung des Parkgeländes.

29. 5 1960 - Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt

München-Maxvorstadt * Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt. Der Wehrmachtsgeneral a.D. Dietrich von Saucken lobt dabei die Eigenschaft der „Deutschen Soldatenpferde“ und die sich daraus ergebenden Charaktereigenschaften: „Fromm, willig und ausdauernd bis zum letzten Atemzug“, lautet seine Analyse.

Der Entwurf zu dem überlebensgroßen, ungesattelten Bronzepferd stammt von dem Bildhauer Bernhard Bleeker, der schon den toten Soldaten im Kriegerdenkmal im Hofgarten geschaffen hat. 

28. 5 1867 - Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

München-Graggenau * Der Hofbauinspektor Eduard von Riedel legt Pläne für die Neugestaltung der Appartements Ludwigs II. vor. Der König ist mit den Planungen nicht zufrieden und gibt die Aufgabe an Franz Seitz weiter.  

Riedel legt auch seine Pläne für die Herstellung eines Dachpavillons auf dem Dach des Festsaalbaus vor. Der Dachgarten ist nur ein kleines, zimmergroßes Häuschen aus Eisen und Glas mit einem rechteckigen Grundriss. 

3. 2 1795 - Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

München-Graggenau * Kurfürst Carl Theodor macht das von François Cuvilliés erbaute Opernhaus für die Öffentlichkeit zugänglich. 

1818 - Die Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt

München-Englischer Garten - Lehel * Die nahe dem Diana-Tempel am östlichen Rand des Englischen Gartens gelegene Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt. Bald bürgert sich dafür der Name Diana-Bad ein.

1. 7 2014 - Sensationeller Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz

München-Graggenau * Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen sensationellen Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um das fast unversehrte Grab einer 40- bis 60-jährigen Frau, die nach ihrem Tod an anderer Stelle verbrannt und im späteren Apothekenhof beigesetzt wurde.  

Die Archäologen fanden einen stattlichen Scherbenhaufen an Feinkeramik, die zum Teil kunstvoll mit in den Ton geritzten Schraffuren, Bändern und Zickzack-Mustern. Auch verschiedene Bronzeutensilien haben die Forscher entdeckt, darunter zwei Vasenknopfnadeln. Die Ur-Münchnerin hat vor mehr als 3.000 Jahren in der späten Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Christi) nahe der Isar und ihren Seitenarmen gelebt. Nach der wissenschaftlichen Auswertung sollen die schönsten Fundstücke in der Residenz ausgestellt werden. 

Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.

14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet. Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 

14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.

27. 5 1866 - König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

München-Graggenau * König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag im Thronsaal der Residenz. Er will zur Eröffnung des Landtags eine Rede zu halten, in der er  

  • Bayerns Eintreten für ein frei gewähltes Parlament befürwortet,  
  • die Volksbewaffnung anstelle eines stehenden Heeres empfiehlt und  
  • die Militärgerichtsbarkeit abschaffen will.  

Der Bayerische Ministerrat kann gerade noch rechtzeitig die eindeutig auf Richard Wagner zurückgehenden radikaldemokratischen Vorschläge aus der Thronrede streichen.

20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.

1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 

1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.

21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor. 

1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.

1865 - Militärspital in der Beamten-Relikten-Anstalt

Bogenhausen *  Die im neugotischen Stil errichtete Beamten-Relikten-Anstalt ist fertiggestellt, kann aber erst 1871 seinem vorgesehenen Zweck zugeführt werden, da es nach seiner Fertigstellung - wegen der Kriege - zunächst als Militärspital benutzt wird.

6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“

12. 9 1899 - Die Max-Joseph-Brücke wird ein Opfer der Fluten

München-Bogenhausen * Die Isar schwillt auf 1.290 Kubikmeter in der Sekunde an. Bei diesem sogenannten Jahrhunderthochwasser wird die Max-Joseph-Brücke von den Fluten des Gebirgsflusses weggerissen.

1812 - Die Bogenhausener Isarbrücke muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden

Bogenhausen * Die alte Isarbrücke bei Bogenhausen muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

1968 - Der Teil der Herrnstraße wird zur Falckenbergstraße

München-Graggenau * Der Teil der Herrnstraße zwischen Hildegardstraße und Maximilianstraße wird nach dem langjährigen Intendanten der Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus, Otto Falckenberg, in Falckenbergstraße umbenannt.

1802 - Aus Törring-Gronsfeld wird Törring-Gutenzell

Bogenhausen * Nach dem Tod seines Vaters erbt der Sohn Joseph August von Törring-Gronsfeld das linksrheinische Gronsfeld sowie die württembergische Reichsabtei Gutenzell. Er ändert seinen Namen daraufhin in Toerring-Gutenzell und ist mit den in seinem Besitz befindlichen 1.393 Anwesen der größte adelige Grundbesitzer im südbayerischen Raum.

4 1944 - Bomben zerstören die Beamten-Relikten-Anstalt

München-Bogenhausen * Die Beamten-Relikten-Anstalt fällt einem Bombenangriff zum Opfer und wird vollständig zerstört.

12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * Vermutlich die Pink Panthers,&nbsp;die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard&nbsp;in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert.&nbsp;Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.</p> <p>Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren.&nbsp;Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen.&nbsp;Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht.&nbsp;Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest.&nbsp;</p> <p>Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers&nbsp;zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich.&nbsp;</p>

1826 - Ein lange anhaltendes Provisorium

Bogenhausen * Eine ganz aus Holz hergestellte provisorische Isarbrücke bei Bogenhausen wird gebaut. Diese Interimsbrücke hält bis 1873.

1804 - Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

Bogenhausen * Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen. Sie hält bis zum Jahr 1812.

1807 - Finanzminister Hompesch mietet Neuberghausen

Bogenhausen * Joseph August von Törring-Gutenzell vermietet den Edelsitz Neuberghausen an den baierischen Finanzminister Johann Wilhelm von Hompesch. 

1863 - Die Beamten-Relikten-Anstalt wird gebaut

Bogenhausen * König Max II. lässt in Neuberghausen durch Baurat Riedel die „Beamten-Relikten-Anstalt“ bauen. Das repräsentative - vom Volksmund auch despektierlich „Drachenburg“ genannte - Gebäude nahe der Bogenhauser Kirche enthält „außer den Sälen hundert Zimmer“ und bietet damit Platz für rund einhundert Personen. 

In ihm leben verwaiste oder alleinstehende Frauen, „namentlich Töchter des mittleren Beamtenstandes“, deren Pensionsansprüche für den Lebensunterhalt nicht ausreichend sind, für die aber wegen ihrer Herkunft und Erziehung - „als gebildete Frauenzimmer“ - nicht die damals übliche Arbeit als Dienstmädchen in Frage kommt. Ihre einzige Verdienstmöglichkeit bleibt daher „die geringe Einnahme weiblicher Handarbeiten, bei deren gewöhnlicher Unzulänglichkeit“ die betroffenen Frauen „einem kummervollen Leben“ ausgesetzt waren. König Max II. sorgt damit ebenso für den Abschluss der Laufbahn seiner Staatsdiener, wie er mit dem Maximilianeum den Beginn derselben gewidmet hat.

1956 - Die Frankona-Rückversicherung auf historischem Gelände

München-Bogenhausen * Anstatt der Beamten-Relikten-Anstalt entsteht ein Bau der Frankona-Rückversicherungs AG.

 

 

1862 - König Max II. kauft Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. kauft das Gelände des Schlosses Neuberghausen, um in dem Nachfolgebau das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“, die sogenannte „Beamten-Relikten-Anstalt“, einzurichten. Hinter dem etwas eigenartigen Namen verbirgt sich ein Königliches Damenwohnstift, in dem unversorgte Töchter von Staatsdienern aufgenommen werden konnten. 

1453 - Der Köglhof gehört der Patrizierfamilie Astaller

Bogenhausen * Der Köglhof, ein ehemaliges Lehen der Bischöfe von Freising, kommt an die Münchner Patrizierfamilie Astaller. 

1751 - Graf von Spreti kauft Neuberghausen

Bogenhausen * Da der Verkauf des Schlosses Neuberghausen an Kurfürsten Carl Theodor fehlschlägt, verkauft Hofkammerrat Caspar Gregor von Lachenmayer den durch weitere Grundstückszukäufe erweiterten Edelsitz an Hieronimo Graf von Spreti, der das Anwesen durch erneute Zukäufe wiederum vergrößert. 

1773 - Aus Törring-Jettenbach wird Törring-Gronsfeld

Bogenhausen *  Maximilian Emanuel Reichsgraf von Törring-Gronsfeld stirbt erbenlos. Sein Bruder, der Hofratsvizepräsident August Joseph von Törring-Jettenbach ist sein Universalerbe und wird damit zum Reichgrafen von Törring-Gronsfeld.

1792 - Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige werden erweitert

München-Englischer Garten - Lehel * Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige im Englischen Garten werden erweitert.

1950 - Kein Altersheim auf ehemaliger Beamtenanstalt

München-Bogenhausen * Ein geplantes Altersheim an Stelle der im Jahr 1944 durch Bomben zerstörten Beamten-Relikten-Anstalt wird nicht verwirklicht.

 

1697 - Johann Antonio Gumpp erhält des Köglhof

Bogenhausen * Aus dem Köglhof entsteht unter den Fittichen des Hofmalers Johann Antonio Gumpp ein Schlösschen. Gumpp, der als Dekorations- und Freskenmaler für Kurfürst Max Emanuel in der Residenz, in Schleißheim, Nymphenburg und Dachau arbeitet und der den Münchner Bürgersaal der „Marianischen Kongregation“ ausmalt, erhält den Besitz vom St.-Anna-Kloster für die Ausgestaltung der kleinen Sankt-Anna-Kapelle statt einer Bezahlung von 800 Gulden.

10 1862 - König Max II. plant ein Mausoleum in Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt darüber hinaus, sich im Garten von Neuberghausen,ein Mausoleum zu errichten. Zunächst gibt es Überlegungen, die Pfarrkirche von Bogenhausen zu diesem Zweck zu benutzen und diese „auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“, doch schon kurz darauf schreibt er: „Ich bin also zu der Ansicht gekommen, dass es zweckmäßiger ist, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. Wenn diese Kapelle auch nicht dem bestimmten Zwecke dereinst dienen sollte, so bliebe doch immer der Vorteil, dass sie zu einem Simultan-Gottesdienste dem Glaubens-Bekenntnisse der Beamten Relikten entsprechend verwendet werden könnte.“ 

Die Planungen Eduard Riedels sehen einen achteckigen Bau vor, in dem man den Sarkophag im Untergeschoss über eine Wendeltreppe erreichen kann. König Max II. lässt für sich eine ganze Reihe von Grablegen - auch außerhalb Münchens - planen, stirbt jedoch vor der Ausführung der Projekte. 

1790 - Die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden wird erbaut

München-Englischer Garten - Lehel * Zwischen 1790 und 1791 wird die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden hinter dem Gasthaus am Chinesischen Turm nach Plänen von Johann Baptist Lechner erbaut. Sie sind „zur Errichtung einer sogenannten Schweizerey [Hornviehzucht] von wenigstens 60 Stücken bestimmt“.

1808 - Johann Wilhelm von Hompesch kauft Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * Graf August Joseph von Törring-Jettenbach verkauft Schloss Neuberghausen an Johann Wilhelm von Hompesch, weshalb der Adelssitz später auch als Hompesch-Schlössl oder Villa Hompesch bezeichnet wird.

1704 - Die Törring-Seefeld erwerben das Köglhof-Anwesen

Bogenhausen * In Geldnot verkauft Johann Antonio Gumpp das Bogenhauser Schloss an die Gräfin Adelheid Felicitas - eine geborene Marchesa de Canossa aus Verona - und deren Ehemann, den Grafen Maximilian Cajetan von Toerring-Seefeld, der den Besitz durch Zukauf der Zächerlhube von der Ramersdorfer Kirchenstiftung vergrößert.

1827 - Heinrich Heine im Neuberghausener Biergarten

Bogenhausen * Der Düsseldorfer Heinrich Heine kommt nach. München, um hier Professor für deutsche Literatur zu werden. Da ihn König Ludwig I. nicht leiden kann, bezeichnet er München als „ein Meer von kleinen Seelen“. Nicht einmal die „liebenswürdigsten Aristokratinnen“ und die „wunderschönen Weiberverhältnisse“ wollen dem gekränkten Literaten mehr zusagen. Nur das Bier - „Es schmeckt ganz vortrefflich“ - versöhnte ihn. 

Die folgende Beschreibung des Neuberghausener Biergartens stammt aus seiner Feder: „Dass man aber die ganze Stadt ein neues Athen nennt, ist, unter uns gesagt, etwas ridikül, und es kostet mich viel Mühe, wenn ich sie in solcher Qualität vertreten soll. Dieses empfand ich aufs tiefste in einem Zwiegespräch mit dem Berliner Philister, der, obgleich er schon eine Weile mit mir gesprochen hatte, unhöflich genug war, alles attische Salz im neuen Athen zu vermissen. ‚Des‘, rief er ziemlich laut, ‚gibt es nur in Berlin. Da nur ist Witz und Ironie. Hier gibt es gutes Weißbier, aber wahrhaft keine Ironie‘. 

‚Ironie haben wir nicht‘ - rief Nannerl, die schlanke Kellnerin, die in diesem Augenblick vorbeisprang - ‚aber jedes andre Bier können Sie doch haben‘. Dass Nannerl die Ironie für eine Sorte Bier gehalten, vielleicht für das beste Stettiner, war mir sehr leid, und damit sie sich in der Folge wenigstens keine solche Blöße mehr gebe, begann ich folgendermaßen zu dozieren: ‚Schönes Nannerl, die Ironie is ka Bier, sondern eine Erfindung der Berliner‘. 

Ich hätte noch mehr gesagt, aber das schöne Nannerl, das ich unterdessen am Schürzenzipfel festhielt, riss sich gewaltsam los, als man von allen Seiten ‚A Bier! A Bier!‘ gar zu stürmisch forderte. [...] 

Der Ort, wo dieses Gespräch stattfand, heißt Bogenhausen oder Neuberghausen oder Villa Hompesch oder Montgelasgarten oder das Schlössl, ja man braucht ihn nicht einmal zu nennen, wenn man von München dort hinfahren will, der Kutscher versteht uns schon an einem gewissen durstigen Augenblinzeln, an einem gewissen vorseligen Kopfnicken und ähnlichen Bezeugungsgrimassen. 

Tausend Ausdrücke hat der Araber für ein Schwert, der Franzose für die Liebe, der Engländer für das Hängen, der Deutsche für das Trinken und der neuere Athener sogar für die Orte wo er trinkt. Das Bier ist an besagtem Orte wirklich sehr gut, selbst im Prytaneum, vulgo Bockkeller, ist es nicht besser, es schmeckt ganz vortrefflich, besonders auf jener Treppenterrasse, wo man die Tiroler Alpen vor Augen hat.“ 

1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 

1827 - Eine Ausflugswirtschaft im Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * Im aus dem Edelsitz Neuberghausen hervorgegangene „Hompeschschlössl“ oder „Villa Hompesch“ wird eine Gastwirtschaft eingerichtet, die die „Wirtin vom Tivoli“ Maria Buchmayer kauft, betreibt und zu einem bekannten Vergnügungsort macht. 

Zusammen mit der Menterschwaige und der Waldwirtschaft Großhesselohe ist Neuberghausen das beliebteste Ausflugsziel der Münchner. Auch deshalb, weil es früher wesentlich billiger ist, seinen Bierdurst in den Ausflugslokalen zu stillen. Das kommt daher, weil außerhalb Münchens für den Bierausschank viel weniger Steuern bezahlt werden müssen. 

1717 - Die Waisenkinder kommen in die Au - ihr Vormund in den Kerker

Bogenhausen * Die Bogenhausener Schlossbesitzer Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld bleibt mit ihrer Forderung der Beseitigung des von sechs Waisenkinder bewohnten Bauernhofs hart und beharrlich, bis der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck schließlich nach drei Jahren zu dem Geschäft seinen Segen zu diesem Geschäftsabschluss gibt. Den Waisen werden die Fenster ausgehängt und die Möbel vor die Türe gestellt. Anschließend bringt man die Kinder in die Au. 

Ein verärgerter Vormund der nun heimatlos gewordenen Waisenkinder forderte daraufhin die Gräfin Törring-Seefeld für ihre Tat vor das Gericht Gottes. Das lässt sich Adelheid Felicitas nicht gefallen und bringt umgehend Kurfürst Max Emanuel die Bitte um Bestrafung des Vormunds vor. Der Vertreter der Waisenkinder hat womöglich nur emotional reagiert. Er muss dennoch schon bald darauf dafür mehrere Monate im Kerker büßen.

Um 1718 - Die Waisenkinder werden abgefunden

Bogenhausen * Nach seiner Freilassung bringt der Vormund die Angelegenheit vor das Salzburger Konsitorium, das dem Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck eine scharfe Rüge für seinen parteilichen Consens erteilte. 

Außerdem sollte der Verkauf nur dann gelten, wenn Graf Maximilian Cajetan von Törring-Seefeld den Kindern zusätzlich 1.050 Gulden zahlen und für deren Ausbildung aufkommen würde. Dem Grafen ist die Angelegenheit aus mehreren Gründen äußerst peinlich, weshalb er die aufgestellten Bedingungen akzeptiert.

 

7 1741 - Edelsitz Neuberghausen mit Niedergerichtsbarkeit

Bogenhausen * Das Bogenhausener Anwesen des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayer wird von Kurfürst Carl Albrecht zum zweiten Edelsitz mit Niedergerichtsbarkeit in Bogenhausen erhoben - 100 Jahre nach Schloss Steppberg.

Der Name Neuberghausen kommt vermutlich von Berghausen bei Abensberg, da dort die Familie Lachenmayr im 17. Jahrhundert Besitzungen hatte. Der Hofkammerrat lässt einen Neubau errichten, den er an Kurfürst Carl Albrecht verkaufen will. 

1760 - Schloss Neuberghausen wird umgebaut und ausgestaltet

Bogenhausen * Nach mehrmaliger Umgestaltung des Wohnanwesens geht Neuberghausen an August Joseph Graf von Toerring-Jettenbach über. Der neue Besitzer lässt das Schlösschen in den Jahren von 1760 bis 1764 umbauen und ausgestalten. An der Planung wirkt der churfürstliche Hofbaumeister François Cuvilliés und der Stadtoberbaumeister Ignaz Gunetzrhainer mit. 

Im Garten werden Champignons, Spargel, Melonen und sogar Ananas gezüchtet. Achtzig Linden sind in der Gartenanlage untergebracht. 

Der auf der Anhöhe gelegene Bau wird von Lorenz Westenrieder in den höchsten Tönen gelobt. Er beschreibt das Schloss als „eine aristokratische Villa suburbana des späten Rokokos, die nach Westen hin Fernsicht und nachmittägliche Sonne“ genießt. 

2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.

1737 - Caspar Gregor von Lachenmayr und sein Bogengausener Besitz

Bogenhausen *  Das gesamte Bogenhausener Gut kommt nach dem Tod der Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld, in den Besitz des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayr. 

29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 

1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.

1981 - Ein Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp

München-Bogenhausen * Die Vereinigung der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung stiftet einen Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp. Die Bronzeplastik „Drei Jünglinge im Feuerofen“ befindet sich vor dem Pfarrhof. 

1714 - Waisenkinder müssen einem Lustgarten weichen

Bogenhausen * Als die Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld hier einen Lustgarten anlegen und ihr Bogenhausener Schloss ausbauen lassen will, treten Schwierigkeiten auf, da auf der Ramersdorfer Parzelle ein halber Hof steht, in dem sechs Waisenkinder hausen und die damit vertrieben worden wären. 

Bis 1973 - 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude gehalten

München-Englischer Garten - Lehel * 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude beim Chinesischen Turm gehalten.

21. 6 1868 - Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Graggenau * Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden im Hof- und Nationaltheater für München uraufgeführt.

1861 - Königin Marie gründet das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern

München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht. 

9. 7 1865 - „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

München * Die Richard-Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld als Erik wird in München aufgeführt. König Ludwig II. fährt zu jeder Aufführung im Sonderzug von Starnberg nach München und wieder zurück.

5. 8 1623 - Herzog Albrecht Sigismund wird geboren

München * Herzog Albrecht Sigismund, der spätere Fürstbischof von Freising und Regensburg, wird in München geboren. Seine Eltern sind der baierische Herzog Albrecht VI. und Mechthilde von Leuchtenberg. 

1. 7 1865 - König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

München-Graggenau * Da König Ludwig II. die Aufführung von „Tristan und Isolde“ am 19. Juni nicht miterleben wollte, ordnet er einen vierten Termin an. Er hatte die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfunden. 

Für die Zusatzaufführung muss Ludwig II. extra beim sächsischen König eine Verlängerung des Urlaubs für das Ehepaar Schnorr von Carolsfeld erwirken. 

17. 12 1554 - Herzog Ernst von Baiern kommt zur Welt

München * Herzog Ernst, der jüngste Sohn Herzog Albrechts V. und dessen Ehefrau Anna von Österreich, wird geboren. 

Um ihn standesgemäß zu versorgen, wird für ihn seit seiner frühsten Jugend eine kirchliche Laufbahn vorgesehen. Seine theologische und humanistische Ausbildung erhielt er von den Jesuiten in Ingolstadt und Rom. Als Sekundogenitur wird der Kölner Bischofsstuhl ins Auge gefasst. 

19. 6 1865 - „Tristan und Isolde“ wird zum dritten Mal aufgeführt

München-Graggenau * „Tristan und Isolde“ wird im Hof- und Nationaltheater zum dritten Mal aufgeführt. König Ludwig II. wohnt der Aufführung nicht bei, da er die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfindet.

16. 6 1861 - Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

München-Graggenau * Kronprinz Ludwig II. erlebt Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin.

1924 - Der Wintergarten Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe Wintergarten Königs Max II. - zwischen dem Königsbau der Residenz, dem Cuvilliés-Theater und dem Nationaltheater - wird abgerissen. 

10. 6 1865 - Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

München-Graggenau * Im Hof- und Nationaltheater wird Richard Wagners „Tristan und Isolde“ uraufgeführt. Auch hier führt Hans von Bülow den Dirigentenstab. Die Oper ist ein weiterer Höhepunkt im Leben des Komponisten.

Die Frankfurter Rundschau schreibt darüber:„Das schönste und erhabenste Werk, welches die Welt besitzt“. Dagegen meint Der Volksbote, eine bayerische Provinzzeitung: „Musik ein Tollsinn, Text ein Unsinn, das Ganze ein Irrsinn“. Doch der Märchenkönig ist wieder einmal begeistert.

Wegen der „Schweinehunde-Affäre“ und den deshalb befürchteten Ausschreitungen befindet sich die Polizei im Zuschauerraum.

24. 4 1729 - Kurfürst Carl Albrecht gründet den Georgi-Ritterorden neu

München-Graggenau * Kurfürst Carl Albrecht gründet in einer feierlichen Zeremonie mit dem ersten Ritterschlag den „Georgi-Ritterorden“ neu.

13. 6 1865 - Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“

München-Graggenau * Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“ im Hof- und Nationaltheater.

1961 - Umzug des Cafés Guglhupf zum Monopteros

München-Maxvorstadt * Nach der Schließung des „Café Guglhupf“ verlegt Fritz Kreutzkamm den Cafébetrieb in einen Behelfsbau an der Königinstraße nahe dem Englischen Garten. Unter dem Namen „Café Monopteros“ entwickelt sich das Kaffeehaus zu einem beliebten Treffpunkt, insbesondere für Studierende. Nachdem für die Königinstraße ein Baustopp verhängt wird und der Fortbestand des Gebäudes gesichert ist, investiert Kreutzkamm in den Standort und führt das Café bis 1975.

14. 1 1823 - Der Brand des Hof- und Nationaltheaters und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des Hof- und Nationaltheaters bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines Max-Joseph-Denkmals, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.

20. 6 1869 - Hans von Bülow bringt „Tristan und Isolde“ erneut zur Aufführung

München-Graggenau * Vor seinem endgültigen Weggang aus München bringt Hofkapellmeister Hans von Bülow „Tristan und Isolde“ am 20. und 22. Juni im Nationaltheater erneut zur Aufführung.

3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.

Um 10 2002 - Der Giftschrank in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet

München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.

1843 - Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek wird vollendet

München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.

1966 - Die Bayerische Staatsbibliothek bekommt einen Erweiterungsbau

München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.

1827 - Friedrich von Gärtner soll die Bayerischen Staatsbibliothe bauen

München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.

8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt. 

1837 - Die Staatsbibliothek wird bezogen

München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.

1842 - Die Staatsbibliothek ist endgültig fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt. 

24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.

8 1862 - König Max II. beabsichtigt seine provisorische Ruhestätte einzurichten

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt, im Garten von Neuberghausen für sich ein Mausoleum einzurichten und seine „provisorische Ruhestätte […] in die Pfarrkirche von Bogenhausen zu verlegen und diese dann auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“. Nach Rücksprache mit dem Bogenhausener Pfarrer findet der König die Georgskirche dann aber als „ein unschönes hors d’oevre“. König Max II. ist zur Überzeugung gekommen, dass es zweckmäßiger sei, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. 

Der Bogenhauser Pfarrer Lampart findet die Kirche nicht mehr zeitgemäß und schreibt: „Die Auszierung der Kirche fiel nicht glücklich aus. Die Altäre sind im reinsten Zopfstyle gefertiget und die Statuen Theaterprinzen oder idyllische Schäferinnen. Auch die Ausschmückung mit Frescomalereien kann nicht befriedigend genannt werden.“

1556 - Georgskirche für den Laienkelch vorgesehen

Bogenhausen * Mit dem Auftauchen des protestantischen Gedankenguts im Herzogtum Baiern kommt die Bogenhausener Georgskirche kurzfristig in die engere Wahl für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs, worunter man die Kommunion in beiderlei Gestalt - also Wein und Brot - versteht. 

Der Baiernherzog Albrecht V. musste auf dem Landtag im Jahr 1556 der Forderung der Stände nachgeben und den Laienkelch straffrei stellen.

1832 - Grundsteinlegung für die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.

1773 - Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet

Bogenhausen * Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet. 

16. 6 1941 - Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger

München-Bogenhausen * Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger in der Bogenhausener Pfarrei Heilig Blut und als Kirchenrektor an der Sankt-Georgs-Kirche.

13. 4 1564 - Kommunion in beiden Gestalten nur außerhalb der Stadt

München - Bogenhausen * Nachdem Papst Pius IV. die Kommunion in beiden Gestalten bewilligt hat, zeigt Herzog Albrecht V. plötzlich nur noch wenig Interesse an der Ausführung. Und als der Rat der Stadt Druck auf den Herzog ausüben will, droht dieser sogar mit der Verlegung der Residenz aus München. 

In der Folgezeit kann der Rat lediglich erreichen, dass der Laienkelch außerhalb der Stadt gereicht werden darf. 

um 800 - Ein Vorgängerbau der Georgskirche vermutet

Bogenhausen * Ein Vorgängerbau der Georgskirche muss hier gestanden haben. Es sind zwar keine Bauteile einer romanischen Kirche bekannt, dennoch dürfte dieser Kirchenbau ein im Grundriss langrechteckiges Langhaus mit flacher Holzdecke gewesen sein, dem sich ein eingezogener rechteckiger und eingewölbter Altarraum anschloss. Aber, alles Spekulation. 

1992 - Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau

München-Bogenhausen * Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau.

25. 4 1759 - Johann Michael Fischers Planungen für die Georgskirche

Bogenhausen * Der damals bedeutendste Kirchenarchitekt Baierns, der Churkölnische Hofbaumeister und Bürger von München, Johann Michael Fischer, legt einen Voranschlag für die Erhöhung des Langhauses der Georgskirche und eine neue Gewölbeanlage vor. 

6. 5 1766 - Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren

Bogenhausen * Hofbaumeister Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren. 

Ob er zwischen Januar und seinem Tod genügend Zeit zur Ausarbeitung ausführungsreifer Entwürfe für die Georgskirche hatte, bleibt umstritten. Vermutlich wird daraufhin mit der Ausführung des Kirchenumbaus der Maurermeister Balthasar Trischberger beauftragt. 

14. 5 1770 - Graf und Künstler prägen das neue Kirchenzentrum

Bogenhausen * Johann Baptist Straub, der in München hoch angesehene Meister für Altarbauten, erhält den Auftrag für die Erstellung des Hauptaltars. Der damals 66-jährige Hofbildhauer konzipiert den Barockaltar als Mittelpunkt der Kirche. 

Finanziert wird der Hochaltar von Graf August Joseph von Törring-Jettenbach, der sich zudem mit seinem Wappen im Abschlussbogen verewigen lässt. 

Der hoch zu Ross gegen den Drachen kämpfende Kirchenpatron wird auf Wunsch des Grafen geschaffen, da dieser zuvor Mitglied des anno 1729 von Kurfürst Carl Albrecht neu geschaffenen St.-Georgi-Ritterordens geworden war.

1802 - Epitaphien werden in die Georgskirche überführt

Bogenhausen * Graf August Joseph von Törring-Gutenzell lässt vier Epitaphien von wichtigen Repräsentanten seines gräflichen Hauses und einigen Angehörigen seiner engeren Familie in die Georgskirche bringen. 

Drei dieser Epitaphien standen auf dem einstigen Friedhof beim Franziskanerkloster - am heutigen Max-Joseph-Platz, der im Rahmen der Aufhebung der Bettelorden und nicht-ständischen Klöster aufgelassen wird. 

8. 5 1770 - Ausführung einer neuen Turmkuppel der Georgskirche genehmigt

Bogenhausen * Der Geistliche Rat genehmigt die Ausführung einer neuen Turmkuppel sowie die Reparatur der Turmuhr und der Orgel der Georgskirche.

1892 - Die Georgskirche wir zu klein

München-Bogenhausen * Mit der Eingemeindung nach München und dem damit verbundenen Bevölkerungszuwachs wird die Georgskirche schnell zu klein. 

1994 - Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen

München-Bogenhausen * Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen. Man will dabei den Originalzustand des 18. Jahrhunderts möglichst wieder herzustellen. 

Ab 1969 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird renoviert

München-Bogenhausen * In den Jahren 1969/70 wird die Georgskirche renoviert und dabei Veränderungen aus dem Jahr 1866 zurückgenommen. Damit das Gesamtbild würdiger aussieht, verdunkelt man die Deckengemälde und überzieht die Figuren mit einer dunklen Wachsschicht. 

1963 - Der übriggebliebene Königskopf

München-Graggenau * Der vor der Einschmelzung gerettete Kopf des König- Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke liegt jahrelang im Städtischen Bauhof herum, bis er zunächst im Stadtmuseum und ab 1963 im Na­tionaltheater seinen Platz findet.

1774 - Ignaz Günther beendet Arbeiten an der Kanzel der Georgskirche

Bogenhausen * Die Kanzel der Georgskirche, an der Ignaz Günther seit dem Jahr 1770 arbeitet, ist fertiggestellt. Graf August Joseph von Törring-Jettenbach hat - wie schon für den Hauptaltar - die Finanzierung übernommen. 

1925 - Die Kuppel der Georgskirche wird mit Kupferblech überzogen

München-Bogenhausen * Die ursprünglich mit Schindeln eingedeckte Turmkuppel wird mit Kupferblech überzogen und wirkt - trotz großer Ähnlichkeit - wesentlich eleganter als die Turmbedeckung der Kirche von Maria Ramersdorf. 

1909 - Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche

München-Bogenhausen * Es entstehen Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche nahe der heutigen Gebeleschule in Bogenhausen.

1828 - Im Bazargebäude ist das Hofgarten-Café untergebracht

München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet. 

  • Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
  • Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café untergebracht. 

29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 

1565 - Markt Schwaben statt Bogenhausen

Bogenhausen - Markt Schwaben *  Die Georgskirche in Bogenhausen ist lange Zeit im Gespräch für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs. Doch nun liegt sie Herzog Albrecht V. zu nahe an der Residenzstadt, weshalb die Kommunion in beiderlei Gestalt nur im über zwanzig Kilometer entfernten Ort Markt Schwaben gestattet wird. 

1775 - Die Orgel der Georgskirche wird gefasst

Bogenhausen * Das neue Gehäuse der Orgel der Georgskirche wird gefasst.

1957 - Neues Leben für den alten Friedhofsteil

München-Bogenhausen * Der um 1925 aufgelassene Teil des Bogenhausener Friedhofs bei der Georgskirche wird wieder für Bestattungen mit einbezogen.

 

1959 - Neugestaltung des Friedhofs an der Georgskirche

München-Bogenhausen * Der Friedhof um der Georgskirche wird in aufgelockerter Form neu gestaltet. Die Grabstätten erhalten Denkmäler, die bei der Vergabe der Benutzungsrechte übernommen werden müssen. So entsteht ein Friedhofsbild, bei dem sich die einzelnen Grabdenkmäler in ihrer Wirksamkeit steigern. Auf dem Friedhof sind insgesamt 225 Grabplätze vorhanden.

 

22. 12 1315 - Die Diözesan-Beschreibung des Bischofs Konrad III.

Freising * Im Auftrag des Freisinger Bischofs Konrad III. dem Sendlinger wird eine Diözesan-Beschreibung gefertigt, die sogenannte Konradinische Matrikel. Sie beinhaltet sämtliche fürstbischöfliche Besitzungen und zählt gleichzeitig alle Einnahmen auf. Daneben enthält sie eine präzise Diözesanbeschreibung, die alle Kirchen, Kapellen, Klöster und Friedhöfe aufführt.  

  • Nach der Konradinischen Matrikel ist das Bistum Freising in 18 Dekanate eingeteilt, die insgesamt 233 Pfarreien, 564 Filialkirchen und 22 weitere Kapellen umfassen.
  • Das rechte Isarufer gehört bis hinunter zur Menterschwaige zur Pfarrei Bogenhausen, die wiederum dem Dekanat Ismaning unterstellt ist.
  • ​Die Pfarrei Bogenhausen umfasst die Filialkirchen mit Begräbnisstätten in Haidhausen, die Leprosenkirche am Gasteig, sowie die in Giesing, Trudering, Riem, Gronsdorf, Haar und Harthausen, einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung bei der heutigen Menterschwaige.
  • Aus der Konradinischen Matrikel geht auch hervor, dass die zum Dekanat Ismaning gehörende Pfarrkirche in Baumkirchen eine Filialkirche in Pachem besitzt.  
  • In dieser Matrikel findet sich erstmals eine farbige Abbildung des Hochstiftswappen, das den Freisinger Mohr enthält. 

30. 4 2000 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird im neuen Glanz eröffnet

München-Bogenhausen * Die Sankt-Georgskirche kann - nach sechs Jahren und unter Einsatz von 3,8 Millionen DMark - im neuen Glanz wieder eröffnet werden. 

Selbst die im Jahr 1971 verschwundenen Engelsköpfe von Ignaz Günther kehren an ihren alten Platz auf dem rechten Seitenaltar zurück. Die Puttenköpfe sind bei einer Nachlassversteigerung in einem Auktionshaus unerwartet aufgetaucht und konnten dank einer großzügigen Spende zurückgekauft werden. Am linken Seitenaltar fehlt allerdings noch immer ein Engelsköpfchen. 

1563 - Herzog Albrecht V. verspricht die Zulassung des Laienkelchs

München - Bogenhausen * Herzog Albrecht V. verspricht die offizielle Zulassung des Laienkelchs, wenn aus Rom keine ablehnende Entscheidung in dieser Frage kommt. 

1759 - Repräsentative Neugestaltung der Georgskirche angestrebt

Bogenhausen * In der Beschreibung des Bauzustands der Georgskirche ist die Rede von einem fast völlig verfaulten Dachstuhl und der Reparatur oder Neukonstruktion des Glockenstuhls. 

Doch der angestrebte Umbau steht unter einem völlig anderen Vorzeichen und bezweckt hauptsächlich die repräsentative Neugestaltung des Inneren der Kirche und einen modernen Turmabschluss. Der eigentliche Grund liegt in dem benachbarten Gut Neuberghausen, das Graf August Joseph von Törring-Jettenbach kaufen und repräsentativ neu gestalten will.

1866 - Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert

Bogenhausen * Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert. Man versieht die Kanzel mit einem alles zukleisternden braun-marmorierten Anstrich, beizt die Bänke dunkel und streicht darüber hinaus die Wände grau. 

Um 1925 - Protest gegen den Teilabriss der Bogenhausener Georgskirche

München-Bogenhausen * Die Georgskirche soll umgebaut und dazu das Gotteshaus teilweise abgerissen werden. Die Pläne lösen massive Proteste aus, an denen sich als prominente Mitstreiterin auch Liesl Karlstadt beteiligt.  Die Nationalsozialisten stellen sich den gläubigen Katholiken als Bewahrer und Helfer der Kirche dar und so entscheidet man sich bald darauf für den Neubau der Kirche Heilig Blut. 

Inzwischen ist aber schon der nördliche Teil des Friedhofs zur Schaffung des Erweiterungsbaues aufgelassen worden. 

26. 10 1811 - Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt. 

1902 - Die Stadt übernimmt den Bogenhausener Friedhof

München-Bogenhausen * Obwohl Bogenhausen im Jahr 1892 eingemeindet wurde, übernimmt die Stadt München den Friedhof erst zehn Jahre später.

1738 - Die Georgs-Kirche als eine der schöneren Landkirchen beschrieben

Bogenhausen *  Ein Visitationsbericht aus dem Jahr 1738 weist die Georgskirche als „eine der schöneren Landkirchen im guten Bauzustand“ aus. Es macht den Anschein, dass weder ein Umbau, noch eine Erweiterung der Kirche notwendig ist. 

3 1766 - Beginn der Umbauarbeiten an der Georgskirche

Bogenhausen * Wegen auftauchender Finanzierungsprobleme verzögert sich die Arbeiten an der Georgskirche, bis der Neuberghauser Schlossherr August Joseph Graf von Törring-Jettenbach in die Verwirklichung der Planungen eingreift. Es kommt Bewegung in die Angelegenheit, sodass im März 1766 mit den Umbau- und Erneuerungsarbeiten begonnen werden kann. 

1777 - Die Innenausgestaltung der Georgskirche ist abgeschlossen

Bogenhausen * Die zwei Seitenaltäre der Georgskirche von Ignaz Günther sind fertiggestellt und damit die Ausstattung der Georgskirche abgeschlossen. 

1905 - Die Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt

München-Bogenhausen * Die Kuppel der Bogenhausener Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt.

12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden. Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hatte, gingen die Arbeiten zügig voran. 

8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong>&nbsp;* Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete <em>„reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ </em>an den Hofbankier&nbsp;Simon von Eichthal und an den Architekten&nbsp;und Unternehmer Ulrich Himbsel.&nbsp;</p>

1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.

1771 - Der Turm der Georgskirche erhält seine charakteristische Kuppel

Bogenhausen * Der Turm der Georgskirche wird etwas erhöht und abschließend mit seiner charakteristischen Kuppel bekrönt. 

24. 9 1808 - Die Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber

München-Englischer Garten - Tivoli * Die Königliche Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber, da damit die anliegenden Dörfer Schwabing, Bogenhausen und Föhring eine Mahlmöglichkeit erhalten würden.
Bisher mussten die Bewohner dieser Dörfer zwei bis drei Stunden zur nächsten Mühle fahren.

Doch die Kgl. General Direction des Wasser-, Brücken- und Straßenbaus hat Bedenken, dass dadurch der Eisbach zurückgestaut und damit die Geschwindigkeit es Baches und somit der Abfluss des Eises vermindert werden würde. Der Eisbach nimmt nämlich im Winter die Schneemassen der Münchner Straßen auf. Daher der Name.

Doch zuletzt wird Riedl der Mühlenbau mit der Auflage genehmigt, dass er das Abeisen von seinem Grundbaum bis aufwärts zur Bogenhausener Brücke auf eigene Kosten zu besorgen hätte. Damit wird Adrian von Riedl zum Gründer der Neumühle am Eisbach.

26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.

Um 7 1611 - Der Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler muss in den Falkenturm

München * Der aus Ingolstadt stammenden Dr. Schober mit der Untersuchung der Prozess-Umstände von Wemding beauftragt. Schobers Urteil ist für den Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler niederschmetternd, woraufhin alle in München und Wemding Angeklagten auf Befehl des Hofrats freigelassen werden müssen.

  • Dafür wird Dr. Sattler verhaftet und in den Falkenturm nach München gebracht.
  • Die Kosten der Untersuchung durch Dr. Schober und die Unterbringung der vier Verdächtigen im Falkenturm werden dem Hexenrichter Sattler und dem Gerichtsschreiber aufgebrummt.

Bei den Vernehmungen kommen nicht nur die Unterschlagungen und Veruntreuungen in Höhe von 3.000 Gulden ans Tageslicht, sondern auch ein „adulterium“, eine unzüchtige sexuelle Handlung. Damit ist die Geduld des Hofes erschöpft und das Todesurteil über den Hexenrichter schnell gefällt. Und das, obwohl er aus dem Kreis der Hofräte, die sich zur Partei der Hexenprozess-Befürworter zählen, massive Unterstützung erhält. 

13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 

25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 

1792 - Das Franziskaner-Kloster muss dem Bau eines neuen Theaters weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem Hause Wittelsbach hat die kurfürstliche Hofbauintendanz den Abbruch des Franziskaner-Klosters für den Bau eines neuen Theaters ins Auge gefasst.

27. 10 1946 - Wie aus Trambahnfrust ein Klassiker entsteht

München * Ferdinand Weisheitinger, besser bekannt als Weiß Ferdl, wird im Rahmen seines Entnazifizierungsverfahrens von einer Spruchkammer in München als „Mitläufer“ eingestuft und muss einen Sühnebetrag von 2.000 Reichsmark zahlen. 

Auch sein Auto wird konfisziert. Dadurch ist er gezwungen, von seinem Wohnort Solln zum Platzl mit der Straßenbahn zu fahren. Die Enge und die Leute sind ihm ein Gräuel, weshalb ihm in einem ärztlichen Attest „eine gewisse Angstneurose im öffentlichen Verkehr“ diagnostiziert, und „die Zuteilung eines Pkws dringend befürwortet“ wird. 

In dieser Zeit entsteht „Ein Wagen von der Linie 8“, als eine Erinnerung an seine leidigen Trambahnfahrten. 

21. 6 1831 - Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt. 

21. 6 1652 - Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft in München ein

München * Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft nach einer gut fünfwöchigen Reise in München ein, wo sie mit dem Donnern von 170 Geschützen begrüßt wird. 

Seit dem Jahr 1955 - Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.

Vor dem 29. 5 1432 - Den Franziskanern fließt ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu

München-Graggenau * Den bei der Münchner Einwohnerschaft beliebten Franziskaner Barfüßern fließt innerhalb weniger Generationen ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu. Zahlreiche Adelige und Bürger stiften dem Kloster sogenannte Jahrtage mit regelmäßigen Reichnissen in Naturalien und Bargeld. Das führt schnell zur Verwahrlosung der Klostersitten, sodass sich der Münchner Rat zum Einschreiten veranlasst sieht. 

14. 1 1841 - Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt

München-Graggenau * Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt. Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist Hausknecht beim Faberbräu. Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 

1996 - Der Max-Weber-Platz soll dem Soziologen gewidmet werden

München-Haidhausen * Bei der Verleihung des Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München an den Münchner Soziologen Ulrich Beck im Alten Rathaus, fordert dieser, dass der Max-Weber-Platz endlich nach dem Soziologen Max Weber benannt werden soll. 

Das ist ein Hinweis auf die bis dahin wenig bekannte Tatsache, dass der Platz in Haidhausen nach einem Magistratsrat aus dem 19. Jahrhundert benannt ist, der mit dem Begründer der deutschen Soziologie nur den Namen gemein hat. 

1375 - Eine Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche abgeschlossen werden.

10. 9 1319 - Bogenhausen wird zum Grenzort

Bogenhausen * Durch die Übertragung des Gerichtsbanns für die Grafschaft auf dem Yserrain wird das Gebiet ein eigenständiges Staatsgebilde. Damit wird das baierische Bauerndorf Bogenhausen zu einem Grenzort - denn nur wenige hundert Meter hinter dem heutigen Herkomerplatz beginnt nun das freisingische Ausland. 

20. 6 1802 - Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

München-Graggenau * Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet. 

Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> *&nbsp;Auch die letzten Franziskaner&nbsp;haben das Münchener Kloster verlassen.</p>

11 1802 - Auch das Franziskaner-Klostergebäude verschwindet

München-Graggenau * Mit dem Abbruch der Franziskaner-Klostergebäude verschwindet auch der Friedhof mit seinen Gruftkapellen und den Gräbern zahlreicher Persönlichkeiten. Einige Grabplatten werden vorsorglich als historische Monumente an die Frauenkirche übergeben. Graf Törring-Gronsfeld lässt drei Epitaphen von Familienangehörigen in die Bogenhauser Georgskirche bringen.

Das Epitaph des im Jahr 1594 verstorbenen Renaissancekomponisten Orlando di Lasso befindet sich im Nationalmuseum, den Schädel des Wilhelm von Occam erhielt die Bayerische Akademie der Wissenschaften. 

Und noch beim Bau der Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz beförderten die Bagger eine große Zahl von Knochen zutage.

12 1918 - Der Soziologe Max Weber und die Revolution

Heidelberg * Drei Wochen nach der Revolution schreibt der Soziologe Max Weber: „Die Münchner sind ja völlig verrückt und würdelos”. […] „Wie lange dieser Karneval wohl noch dauert?” Den ersten demokratischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner nennt Weber den „Hanswursten des blutigen Karnevals”. 

1919 - Der Soziologe Max Weber siedelt nach München über

München * An die Isar übersiedelt Max Weber, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität den Lehrstuhl des berühmten Nationalökologen Lujo Brentano übernimmt. 

3. 7 1998 - Der Max-Weber-Platz wird in Max-Weber-Platz umbenannt

München-Haidhausen * Am Vormittag versammeln sich unter einem Straßenschild der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, einige Lokalpolitiker und Soziologiestudenten, um bei strömenden Regen auf dem ehemaligen Max-Weber-Platz feierlich eine Tafel zu enthüllen, die kundtat, dass dieser Platz ab sofort Max-Weber-Platz heißt.
Was hier um 11:17 Uhr vollzogen wird, hätte Karl Valentin nicht besser erfinden können. 

7. 6 1823 - Max Weber wird in Haidhausen geboren

Haidhausen * Der spätere Magistratsrat Max Weber wird als Sohn eines Haidhauser Bürgers geboren. 

1906 - Eine Bedürfnisanstalt am Max-Weber-Platz

München-Haidhausen * Das heute als Zugang über Rolltreppen zur U-Bahn dienende Gebäude wird als Bedürfnisanstalt errichtet und wie folgt beschrieben:

„Es enthält eine Bedürfnisanstalt mit Wärterinzimmer, eine Männerabteilung mit 2 Aborten, eine Frauenabteilung mit 3 Aborten, einen Pißort mit 12 Standplätzen, einen Stationsmeister - und einen Warteraum der Straßenbahn, einen Zeitungsladen und eine geräumige offene Vorhalle.
Das Gebäude ist nur zu einem kleinen Teil unterkellert. Die überbaute Fläche beträgt 128 Quadratmeter. Das aus Backsteinmauer-werk hergestellte Bauwerk ist verputzt, die Dachung mit roten Ziegeln eingedeckt.”

Von den Anwohnern und Hausbesitzern wird Einspruch gegen die Bedürfnisanstalten erhoben und dabei Bedenken in „ästhetischer und sittlicher Beziehung“ ins Feld geführt. 

1849 - Max Weber wird Gemeindeschreiber von Haidhausen

Haidhausen * Nach seinem Jurastudium erhält Max Weber eine Anstellung am Landgericht Au und wird 1849 Gemeindeschreiber von Haidhausen. 

1905 - Max Weber erhält einen Platz in Haidhausen

München-Haidhausen * Nach dem Magistratsrat Max Weber wird in Haidhausen ein Platz benannt. 

768 - Bogenhausen wird erstmals urkundlich benannt

Bogenhausen * Der Ort Bogenhausen wird erstmals im Jahr 768 unter der Bezeichnung „Pupinhusir“ urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet Haus/Häuser des Poapo/Poppo/Pubo.

Die Nennung erfolgt in einer Schenkungsurkunde im Zusammenhang mit dem Hochstift Freising, in der Besitzungen im Gebiet des heutigen Münchner Ostens aufgeführt werden. Damit zählt Bogenhausen zu den ältesten nachweisbaren Siedlungen im Raum München.

1. 10 1854 - Magistratsrat Max Weber und die bauliche Entwicklung der Stadt

München * Nach der Eingemeindung Haidhausens übernahm ihn die Stadtverwaltung Münchens erst als Magistratssekretär, dann als Magistratsrat. In seiner Funktion als Vorsitzender der Lokalbaukommission engagierte er sich für die bauliche Entwicklung der Stadt und besonders den Münchner Osten.

20. 4 1893 - Der Magistratsrat Max Weber stirbt

München-Haidhausen * Kurz nach Eintritt in seinen wohlverdienten Ruhestand, verstirbt der Magistratsrat Max Weber. 

1917 - Max Weber auf Vortragsreisen

München * In München hielt Max Weber viele Vorträge, den berühmtesten anno 1917 vor dem studentischen Freikorps: „Politik als Beruf.” 

14. 1 1823 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder. Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird. Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 

17. 1 1920 - Der Soziologe Max Weber wird aus dem Hörsaal gejagt

München-Maxvorstadt * Als Anfang 1920 der nationalistische Eisner-Mörder, Anton Graf Arco-Valley, aufgrund eines Antrags der Münchner Studentenschaft begnadigt, und damit vor der Hinrichtung bewahrt wurde, tobten die Studenten vor Begeisterung. Professor Max Weber kommentiert dies so: 

„Die politischen Morde werden Schule machen. […] Sie haben den Grafen Arco gefeiert, weil dieser, wie es auch meine Überzeugung ist, vor Gericht ritterlich und in jeder Beziehung mannhaft aufgetreten ist. Seine Tat ging aus der Überzeugung hervor, dass Kurt Eisner Schande auf Schande über Deutschland gebracht hat. Dieser Meinung bin ich auch.
Trotzdem ist es eine schlimme Schwäche, ihn zu begnadigen, solange das Gesetz gilt, und ich als Ministerpräsident hätte ihn erschießen lassen. Aber das Ministerium ist vor ihnen zurückgewichen.”

Nach diesen Ausführungen wird der Soziologe aus dem Hörsaal gejagt. 

1776 - Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet

München-Graggenau * Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet. Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der Patres dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.

21. 4 1864 - Max Weber kommt in Erfurt zur Welt

Erfurt * Der Soziologe Max Weber kommt in Erfurt zur Welt. 

Der Begründer der deutschen Soziologie wird durch seine Forderung nach Wertfreiheit der Wissenschaft bekannt, die jede Wertung aus den Hörsälen und Laboratorien verbannt: „Ein Wissenschaftler kann nie sagen, was sein soll, sondern immer nur beschreiben, was ist.“ 

27. 10 1988 - Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet. Gleichzeitig wird der U-Bahnhof Max-Weber-Platz in Betrieb genommen. Im Untergeschoss wird ein nachgebauter Pferdetrambahnwagen aufgestellt. 

4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht. 

Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.

9. 3 1809 - Adrian von Riedl verkauft die Neumühle an den Müller Schöttl

München-Englischer Garten * Adrian von Riedl verkauft die sich im Rohbau befindliche Neumühle zu einem Schleuderpreis von 1.200 Gulden an den Münchner Bäcker und Müller Johann Jakob Schöttl. Auch der Mühlkanal ist bereits gegraben.

1852 - Turbulenzen bei der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft

München-Englischer Garten - Tivoli * Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Christian August Ernst und der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft wegen nicht ausbezahlter Dividenden.

13. 9 1808 - Adrian von Riedl erbittet den Bau einer Mühle mit vier Gängen

München-Englischer Garten - Tivoli * Adrian von Riedl erbittet bei Kurfürst Max IV. Joseph den Bau einer Mühle mit vier Gängen. Sie soll auf seinen Wiesen unterhalb der Bogenhausener Brücke, zwischen Isardamm und Schwabinger Bach entstehen. Zum Betrieb der Mahlmühle will er „mittels eines Kanals durch seine Wiesen das Wasser aus dem Eisbach hereinleiten und unterhalb der Mühle wieder in denselben einlassen“.

1826 - Der Königsbau der Residenz entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des Max-Joseph-Platzes entsteht der Königsbau der Residenz. 

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des Palais Toerring-Jettenbach gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem Friedhof des Franziskanerklosters zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des Toerring-Palais will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.

Ab 1827 - König Ludwig I. lässt Nibelungensäle der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die Nibelungensäle im Königsbau der Residenz ausmalen. 

11 1897 - Gründung des Theaterunternehmens „Münchner Schauspielhaus“ 

München-Graggenau * Das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ wird gegründet, nachdem sich das Deutsche Theater in der Schwanthalerstraße zunehmend dem Varieté zuwendet. Ziel der neuen Gesellschaft ist die Förderung eines künstlerisch anspruchsvollen Sprechtheaters in München. 

Ausgangspunkt der Gründung ist der Wunsch, dem ernsthaften Schauspiel eine eigene Bühne zu schaffen. Ein Teil des Ensembles und der künstlerischen Kräfte des Deutschen Theaters sucht hierfür neue Perspektiven. Zu den maßgeblichen Initiatoren und Trägern des Unternehmens zählen der Theaterdirektor Ignaz Georg Stollberg sowie der Brauereibesitzer und Mäzen Cajetan Schmederer. Gemeinsam prägen sie die Entwicklung des Hauses und legen den Grundstein für eine der bedeutendsten Schauspielbühnen Münchens. 

Der Spielbetrieb findet zunächst in den „Zentralsälen“ in der Neuturmstraße 1 statt. 

1861 - Exotische Tiere von König Max II. abgelehnt

München * Graf Emil von Bentheim bietet dem Bayernkönig Max II. eine Sammlung an, die er unter anderem auf Java und Borneo zusammengetragen hat. Zur Sammlung gehören neben Kartenmaterial, Mineralien, getrockneten Pflanzen und ausgestopften auch lebende Tiere, nämlich ein Orang-Utan, ein Affe, zwei Sumpfhirsche und eine Boa. 

Nach der erfolgten Ablehnung schreibt der Graf, „dass dieselben in Deutschland nirgends fruchtbarer für die Wissenschaft werden könnten, als in der Hauptstadt eines Königreiches, dessen erhabener Herrscher im Ruhm eines hochherzigen Protektors der Wissenschaften glänzt“. 

Zu dieser Zeit ist in München das wissenschaftliche Interesse der Zoologie eben mehr auf tote als auf lebende Tiere ausgerichtet.

4. 5 1919 - Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Perlach * Noch in der Nacht zum 5. Mai holen Angehörige des Freikorps Lützow dreizehn Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen und misshandeln diese bereits auf dem Weg zum Hofbräukeller auf bestialische Art und Weise.

Die Gefangenen werden noch in Perlach an die Wand gestellt, worauf ein Feldwebel das Kommando zum Entsichern gibt. In der Perlacher Wirtschaft Zur Post, wohin man die Verhafteten dann führt, werden sie wieder an die Wand gestellt. Als ihnen der Gastwirt Kaffee geben will, erwidern die Soldaten: „Die brauchen keinen Kaffee mehr“. Die Ermordung der Verhafteten ist von Anfang an geplant, die Vernehmung eine reine Farce. 

1821 - Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen Sohn

München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen gleichnamigen Sohn.

1. 4 1792 - Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet

München-Englischer Garten - Lehel * Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet. Damit steht die Gartenanlage endlich der Öffentlichkeit zur Verfügung.

1830 - Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl

München-Englischer Garten - Tivoli * Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl und eröffnet darin seine Gaststätte Zum Tivoli. 

  • Dort gibt es auch eine einfache Badeanstalt.
  • Im Winter wird die Wiese durch Spritzen zur beliebten Eislaufbahn.
  • Außerdem gibt es einen Kaffeepavillon und ein Kinderkarussell. 
  • Damit wird Georg Ferstl Tivoli ein beliebtes Ausflugslokal der Münchner.

Es besteht bis zum Jahr 1923. Bald heißt auch die ganze Gegend ums Wirtshaus Am Tivoli. 

1898 - Der Weg zum neuen Schauspielhaus

München-Graggenau * Das Münchner Schauspielhaus erlebt unter der Direktion von Ignaz Georg Stollberg einen starken Aufschwung. Der Erfolg von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ führt zu steigenden Besucherzahlen und macht bereits nach drei Jahren den Bau eines neuen Theatergebäudes notwendig. 

1912 - Die Gaststätte am Chinesischen Turm geht in Betrieb

München-Englischer Garten - Lehel * Die Chinesische Wirtschaft aus dem Jahr 1790 wird durch die noch heute stehende Gaststätte am Chinesischen Turm ersetzt.

1. 7 1923 - Die Münchner Edelmesse GmbH wird eine Aktiengesellschaft

Bogenhausen * Die von Friedrich Lauer in seiner Villa in der Neuberghausener Straße 11 gegründete Münchner Edelmesse GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Sie wird als „Ständige Musterschau Deutscher Qualitätswaren mit Großhandelsvertretung für das In- und Ausland“ definiert. Nur geschultes, sprach- und warenkundiges Verkaufspersonal bedient die kaufkräftige, elitäre und vornehme Kundschaft. „Kein Schund, kein Kitsch, keine Ramschware wird zur Schau gestellt, sondern Gediegenes, Zweckentsprechendes, Echtes, mit einem Wort: ,Edles'."

1856 - König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab

München * König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab, da „die Gründung einer solchen Anstalt als zu kostspielig und von wenig Nutzen für die Wissenschaft nicht zu befürworten ist“.

Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Seidl Gabriel von, Rauch Josef, Bestelmeyer German
Baustil: Späthistorismus
Erstellung: 1894
Prinzregentenstraße 3
12 m

Hubertusbrunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1907

73 m
<p>Hubertusbrunnen, Brunnentempel mit Figuren außen und innen, 1907 vollendet, von Adolf von Hildebrand; bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße, 1954 am Ostende des Nymphenburger Kanals wiedererrichtet.</p>

Gartenmauer und Brunnentempel

Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 28
94 m
<p>Gartenmauer und Brunnentempel mit dem Pinienzapfenbrunnen, 1937/38 von Joseph Wackerle.</p>

Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando

Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1938
Prinzregentenstraße 28
98 m
<p>Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando, 1937/38 von German Bestelmeyer in monumentalisierendem Repräsentationsstil;</p>

Archäologische Staatssammlung München

Architekt: Werz, Ottow
Erstellung: 1975
Lerchenfeldstraße 2
113 m

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Oettingenstraße 10
125 m
<p>Oettingenstraße 10/12/14; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Reitmorstraße 35/37.</p>

Eckhaus

Architekt: Müller Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 5
130 m
<p>Eckhaus, neuklassizistisch, um 1937 von Eduard Müller.</p>

Bedürfnisanstalt

Erstellung: 1904

163 m

Luitpold-Kreisoberrealschule

Architekt: Reuter
Erstellung: 1891

167 m

Neubarockbau

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 26
167 m
<p>Neubarockbau (Stuckdecken), 1898 von Emanuel von Seidl, später im Stil von Nr. 28 umgebaut.</p>

Neubarockhaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 50
173 m
<p>Neubarockhaus, 1899 wohl von Gabriel von Seidl; 1908-1918</p>

Gedenktafel für Franz Wedekind

Architekt: Wedekind Franz
Erstellung: 0
Prinzregentenstraße 50
173 m
<p>Wohnhaus Frank Wedekind (Gedenktafel).</p>

Landesvermessungsamt

Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alexandrastraße 4
179 m
Landesvermessungsamt, im Westflügel repräsentatives neubarockes Haupttreppenhaus, 1900-01 von Friedrich Adelung; sonst erneuert.

Schack-Galerie

Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Prinzregentenstraße 9
182 m
<p>Schack-Galerie, neuklassizistisch, 1907-09 von Max Littmann; mit Nr. 7 verbunden.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wagmüllerstraße 20
189 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliederte Fassade mit plastischem Dekor (Büsten, Masken), wohl 1897, von Emanuel von Seidl.

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Reitmorstraße 35
192 m
<p>Reitmorstraße 35/37; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Oettingenstraße 10/12/14.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Wagmüllerstraße 18
195 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1898 von Georg Guinin.

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 4
208 m
<p>Mietshaus, neubarockes Doppelerkerhaus, reich stuckiert, 1897 von Rosa Barbist.</p>

Stattliches Eckhaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Prinzregentenstraße 24
215 m
<p>Stattliches Eckhaus, neubarock, mit reicher Gliederung, 1897/98 von Müller und Kollmus (Entwurf von Gabriel von Seidl ?); Dachzone reduziert und durch Aufstockung verändert.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 30
219 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Stuckdekor, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 27
231 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 29 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 29
232 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit breitem Balkongitter, um 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 27 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Unsöldstraße 20
236 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, 1902-03 von Hans Thaler.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Oettingenstraße 2
239 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet eine Gruppe mit Liebigstraße 35.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 25
246 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 23 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Mietshaus

Architekt: Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
247 m
Mietshaus, Neurenaissance, reiche Doppelerkerfassade, 1891 von Alphons Hering.

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
248 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 b.

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Liebigstraße 14
249 m
<p>Mietshaus, schlichter Eckbau in biedermeierlich-klassizistischer Tradition, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Brücke über den Eisbach

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Prinzregentenstraße
249 m
Brücke über den Eisbach, neubarocke Brüstung, bez. 1890; östlich von Nr. 1.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Liebigstraße 35
250 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuck am Erker, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet mit dem Eckhaus Oettingenstraße 2 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
251 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 c.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Liebigstraße 16
255 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 21
255 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reich dekoriertem Erker und umlaufenden Balkonen am runden Eckturm, bez. 1882, von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 19.</p>

Mietshaus

Architekt: Ziebland Adolf, Kollmus Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
256 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Erkern, 1891-92 von Adolf Ziebland und Josef Kollmus; vgl. Tattenbachstraße 9.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Unsöldstraße 15
259 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Wohnblock

Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 23
259 m
<p>Oettingenstraße 23/25; Wohnblock, neubarock, 1895-97 von Ernst Schnetzler.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 37
262 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1893-94 von Martin Dülfer; Dekor beseitigt; Gruppe mit Nr. 39, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 23
265 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker und Stuckdekor, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 25 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 20
266 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Prinzregentenstraße
268 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 39
268 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Vincentinum

Architekt: Seidl Gabriel von, Liebhaber Raimund
Erstellung: 1901
Reitmorstraße 39
270 m
<p>Vincentinum, zweiflügeliger barockisierender Gruppenbau, 1901-03 von Gabriel von Seidl; Nordflügel nach Kriegsschäden vereinfacht, Nordflügel-Westteil als Neubau wiederhergestellt; an der Nordostecke neubarocke kath. Kapelle St. Maria Immaculata mit Dachreiter; an der Ostfassade zwei prächtige Portale zur Durchfahrt; mit Ausstattung; im Hof Marienbrunnen, 1903 von Raimund Liebhaber; mit Oettingenstraße 16.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Tattenbachstraße 9
271 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1892; vgl. Liebigstraße 12 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Widenmayerstraße 23
273 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1908-09, von Georg Meister.</p>

Doppelhaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 25
276 m
<p>Widenmayerstraße 25/25a; Doppelhaus, klassizistischer Jugendstil, bez. 1911, von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 28
276 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900; Baugruppe mit Nr. 30.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 19
278 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reich dekoriertem Erker, 1882 von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 21.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 21
281 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900; Ladeneinrichtung der 50er Jahre.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 41
281 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 39 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 22
284 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882-83.</p>

Mietshaus

Architekt: Bichler B., Rosenthal John Herbert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1923
Widenmayerstraße 27
284 m
<p>Mietshaus, historisierend, mit Anklängen an den barockisierenden Jugendstil, 1922-23 von B. Bichler und John Herbert Rosenthal.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 27
288 m
<p>Oettingenstraße 27; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Tattenbachstraße 16
291 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Cube Gustav von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 28
294 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Gustav von Cube.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1926
Liebigstraße 43
294 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau, 1926 von Franz Deininger.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Liebigstraße 26
296 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit Stuck, bez. 1875.</p>

Postgebäude mit Postamt

Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter, Klier Josef, Pflugfelder Georg
Erstellung: 1927
Unsöldstraße 9
299 m
Unsöldstraße 9/11; Postgebäude mit Postamt, leicht klassizisierender Walmdachbau mit terrassenförmig abgestuftem Rückflügel, 1927-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt, zusammen mit Josef Klier und Georg Pflugfelder.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 29
303 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 13
304 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Andreas Eisele.

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 19
306 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Neubarockbau mit Erker, 1896.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1870
Reitmorstraße 21
308 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Eckerker und Gliederung, um 1870, 1898 aufgestockt.</p>

Hanfstaengl-Verlag

Architekt: Rosenthal John Herbert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Widenmayerstraße 18
309 m
<p>Hanfstaengl-Verlag, neuklassizistisch, mit Säuleneingang, 1925-26 von John Herbert Rosenthal.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 8
311 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900, aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 17
313 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 15.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 29
313 m
<p>Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; Dach verändert; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 31.</p>

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Liebigstraße 4
314 m
<p>St.-Anna-Gymnasium (Nordflügel), historisierend, mit plastischem Dekor im Portalbereich, 1911-12 von Robert Rehlen, nach Westen erweitert 1929-30 von Hermann Leitenstorfer; vgl. St. Anna-Straße 20.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 13
315 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 6
318 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900; Oberteil verändert.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 31
318 m
<p>Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 29.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 26
320 m
<p>Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Georg Guinin.</p>

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 11
320 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1896, von Andreas Eisele.

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 31
323 m
<p>Wohnblock mit Nr. 33, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Triftstraße 9
325 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.

Mietshaus

Architekt: Liebergesell Paul
Erstellung: 1898
Oettingenstraße 34
325 m
<p>Mietshaus, reich stuckiert in einer Mischung aus deutscher Renaissance und Jugendstil, 1897/98 von Paul Liebergesell.</p>

Luitpoldbrücke

Architekt: Fischer Theodor, Hahn Hermann, Drumm August , Wackerle Joseph, Schmitt Balthasar, Kurz Erwin
Erstellung: 1901
Luitpoldbrücke
329 m
<p>Luitpoldbrücke (Prinzregentenbrücke). Steinerner Dreigelenkbogen, 1900-01 von Theodor Fischer. An den Brückenköpfen plastische Gruppen (allegorische Liegefiguren der vier Stämme Bayerns von Hermann Hahn, August Drumm, Joseph Wackerle, Balthasar Schmitt und Erwin Kurz).</p>

Mietshaus

Architekt: Alz Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 51
330 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Erkerhaus, 1911 von Johann Alz.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 24
332 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 15
335 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 17.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 9
335 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 33
337 m
<p>Wohnblock mit Nr. 31, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

Thuringia-Versicherung

Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 16
340 m
<p>Thuringia-Versicherung, barockisierendes Eckhaus, 1910-11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Rosenbuschstraße 2
341 m
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1897 von Georg Müller.

Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
St.-Anna-Platz 9
342 m
Mietshaus, neubarock mit Zwerchhaus, bez. 1891, wohl von Gabriel von Seidl; mit Vorgartenzaun.

Mietshaus

Architekt: Rinke Paul jun.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Unsöldstraße 7
343 m
<p>Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1897 von Paul Rinke jun.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 22
344 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Reitmorstraße 53
344 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 32
345 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, um 1912 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Mietshaus

Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Triftstraße 5
346 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, 1886 von Johann Wittig.

Christophorus-Figur

Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 0
Widenmayerstraße 16
347 m
Widenmayerstraße gegenüber Nr. 16; Christophorus-Figur aus Stein am Isarkai, 1909 von Bernhard Bleeker.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 3
348 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 3
348 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 13
349 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Oettingenstraße 36
351 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, reich gegliedert und stuckiert, 1894-95; an Straßengabelung.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1884
Liebigstraße 7
353 m
Mietshaus, italienische Renaissance, reich gegliedert, 1884 von Heinrich Neumann.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tattenbachstraße 6
356 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 34
362 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1911 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Wasserfall

Architekt: Sckell Friedrich Ludwig von, Gärtner Andreas von
Erstellung: 1813
Englischer Garten
365 m
Wasserfall, künstliche Anlage mit Felsblöcken, von Friedrich Ludwig von Sckell und Andreas von Gärtner, 1813-15; an der Kreuzung des Schwabinger und des Eisbaches;

St.-Anna-Volksschule

Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1953
St.-Anna-Straße 22
369 m
<p>St.-Anna-Volksschule, differenziert gegliederter Baukörper mit leicht konvex gebogener Front an der Liebigstraße, Stahlbetonskelettbau, teilweise verputzt, mit Flachdächern, 1953-55 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow; fünfgeschossiger Klassentrakt, im Westen (zur St.-Anna-Straße) durch niedrigeren, kubischen Kopfbau mit Arkaden abgeschlossen.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmitt Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Thierschplatz 4
372 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886-87 von Hermann Schmitt.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 5
372 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19.Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1905
Sternstraße 20
373 m
<p>Mietshaus, in geometrisierend reduziertem Historismus, 1905 von Alois Prestele.</p>

Mietshaus

Architekt: Steinmetz Max
Erstellung: 1878
Bruderstraße 6
373 m
Mietshaus, viergeschossiger Eckbau in klassischen Renaissanceformen, von Max Steinmetz um 1878.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 2
375 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 11
376 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Emil-Riedel-Straße 1
378 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, bez. 1907.</p>

Mietshausgruppe mit Flacherkern

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1923
Rosenbuschstraße 1
382 m
Rosenbuschstraße 1/3/5; Mietshausgruppe mit Flacherkern, 1923 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.

Kath. Pfarrkirche St. Anna

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
St.-Anna-Platz 5
382 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Anna, errichtet 1887-1892 nach Plänen Gabriel von Seidls, ist die Hauptpfarrkirche des Lehels gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München.</p><h3>Werke</h3><ul><li>Hochaltarfresko (Rudolf von Seitz, 1898)</li><li>Seitenaltäre (Gabriel von Seidl, 1912)</li><li>Kreuzwegstationen (Martin von Feuerstein, 1898)</li><li>Reiterstatue Christi (Westwerk) (Ferdinand von Miller, 1910)</li><li>Das Weltgericht. Tympanon-Relief mit Skulpturen (Westwerk) (Anton Pruska, 1892)</li></ul>

Haus der Kunst

Architekt: Troost Paul Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1933
Prinzregentenstraße 1
383 m
<p>Haus der Kunst, ehem. Haus der Deutschen Kunst, monumentaler, neuklassizistischer Ausstellungsbau, 1933-37 von Paul Ludwig Troost; Freitreppe 1971 abgetragen.</p>

Mietshaus

Architekt: Krenn P.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 4
385 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit abknickender Eingangsachs, Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von P. Krenn, 1887/88.</p>

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1912
St.-Anna-Straße 20
385 m
<p>St.-Anna-Gymnasium, Südflügel, 1911-12 von Robert Rehlen; vgl. Liebigstraße 4.</p>

Isaranlagen

Erstellung: 0

388 m

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Tattenbachstraße 1
393 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Wasserfallbrücke

Erstellung: 0
Englischer Garten
394 m
Wasserfallbrücke nördlich des Wasserfalls.

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 36
395 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Liebigstraße 1
396 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit beidseitigen Mittelrisaliten und säulengestütztem Polygonalerker vor abgeschrägter Ecke, Neurenaissance, von Michael Stitzinger, 1875, in jüngerer Zeit aufgestockt.

Mietshaus

Erstellung: 1860
Reitmorstraße 9
397 m
<p>Mietshaus, mit Lisenengliederung, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 8
398 m
<p>Mietshaus, neubarock, z. T. vereinfachtes Doppelerkerhaus, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 3
398 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von Christian Lorentzen, 1888.</p>

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Thierschplatz 3
400 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, bez. 1884, von Franz Rattenhuber.

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Sternstraße 18
403 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1906, von Alois Prestele.</p>

Mietshaus

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Widenmayerstraße 12
404 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit drei Erkern und Putzgliederung, 1905-06 von Josef Wölker.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Thierschplatz 5
406 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 4
408 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Rückgebäude von Widenmayerstraße 10

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Reitmorstraße 6
411 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 10, neubarock, um 1902; vereinfacht.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 5
412 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.</p>

Mietshaus

Architekt: Marckert Ludwig, Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1887
St.-Anna-Platz 2
413 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit stuckierter Doppelerkerfassade, von Ludwig Marckert, 1887 nach Fassadenentwurf von Gabriel von Seidl, nach Kriegsschäden 1951 weitgehend erneuert bzw. Fassade vereinfacht, mit Gedenktafel an Lion Feuchtwanger.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Robert-Koch-Straße 9
418 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit großer Flora-Statue in Ädikula, um 1870/80.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 3
419 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.</p>

Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Bruderstraße 1
423 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, mit zwei kuppelgekrönten Erkern an der abgeschrägten Ecke und pyramidalem Dach, erbaut von Max Häußler 1885/86, Aufstockung von Carl Vent 1908; städtebaulicher Abschluß der Liebigstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Thierschstraße 55
424 m
<p>Mietshaus, Eckbau in reich gegliederten Neurenaissanceformen, z. T. Rohbackstein, 1899 von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 37
425 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1911 von Franz Popp; z. T. vereinfacht.</p>

Niedriges Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Robert-Koch-Straße 11
425 m
<p>Niedriges Vorstadthaus, klassizistisch, um 1800.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1890
Reitmorstraße 1
426 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, reich gegliedert, erbaut 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 6
431 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8 und Paradiesstraße 10.</p>

Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen

Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
432 m
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.

Reitmorstraße 4
432 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, 1928.</p>

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Widenmayerstraße 10
434 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1902 von August Nopper; vgl. Rückgebäude Reitmorstraße 6.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 2
437 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1893-94; bildet eine Einheit mit Widenmayerstraße 7.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 1
437 m
<p>Mietshaus, stuckierter Neurenaissancebau mit viergeschossigem Haupttrakt und einem am linken Ende vortretenden dreigeschossigen Annex, von Michael Reifenstuel, 1887/88.</p>

St.-Anna-Brunnen

Architekt: Pruska Anton, Seidl Gabriel von
Erstellung: 1894
St.-Anna-Platz
438 m
St.-Anna-Platz; St.-Anna-Brunnen, Schalenbrunnen, 1894 von Anton Pruska nach Entwurf von Gabriel von Seidl; an der Terrassenecke südwestlich der Kirche.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 13
439 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1928
Widenmayerstraße 9
442 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Balkonbändern, bez. 1928; vgl. Reitmorstraße 4.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Brüder Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Himmelreichstraße 4
443 m
Stattliche Villa, neubarock, 1908 von Brüder Ludwig; an Straßengabelung.

Mietshaus

Architekt: Mayer I. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Platz 1
443 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit stuckierter Fassade und abgeschrägter Ecke mit Balkon, von J. G. Mayer, 1879/80.</p>

Luitpoldterrasse

Architekt: Möhl Jakob, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1891
Prinzregentenstraße
444 m
<p>Luitpoldterrasse, Abschluss des Westteils der Straße jenseits der Brücke, 1891 vollendet nach einem Entwurf von Jakob Möhl. Monumentale barockisierende Treppenanlage mit Laternen, Fontänen und Fontänenbecken. Beiderseits die Gartenparterres umschließende Rampen. Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse: Über Karyatidenhalle Säule mit Bronzeengel, 1896-99 von Heinrich Düll, Georg Pezold und Max Heilmaier.</p>

St.-Anna-Platz

Erstellung: 0
St.-Anna-Platz
445 m
St.-Anna-Platz. Der St.-Anna-Platz mit der Pfarrkirche St. Anna, der gleichnamigen barocken Klosterkirche und der Platzrandbebauung ist als gelungene Platzschöpfung des späten 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Die relativ kleine Platzanlage ist repräsentativ für den Versuch, innerhalb eines ehemals vorstädtischen und nur locker bebauten Bereichs einen neuen städtebaulichen Akzent zu setzen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren an älteren Strukturen lediglich der Straßenraum der St.-Anna-Straße und die Klosterkirche St. Anna vorgegeben. Der Klosterkirche, die im Auftrag der Hieronymiten 1727-33 durch Johann Michael Fischer entstand, 1827 den Franziskanern übergeben worden war und zwischen 1807 und 1892 als Pfarrkirche diente, wurde 1852/53 durch August Voit eine neuromanische Zweiturmfassade vorgeblendet. Ein 1885 auf Münchner Architekten beschränkter Wettbewerb für eine neue Pfarrkirche im Lehel wurde zugunsten der Pläne Gabriel von Seidls entschieden. Weitgehend von Formen rheinischer Romanik inspiriert, entstand zwischen 1887 und 1892 die neue Pfarrkirche als aufwendiger, malerischer Sakralbau in neuromanischem Stil, der alten Pfarrkirche direkt gegenübergestellt. Die etwa zur gleichen Zeit erfolgte Platzrandbebauung ist im Nordosten, Osten und Südosten relativ eng an den neuen Kirchenbau herangezogen und hier dem niedrigeren Chorbereich entsprechend, auch optisch niedriger gehalten. Dem Portalbereich mit der hohen Einturmfassade im Westen ist dagegen mehr Platzraum zugeordnet und die Platzrandbebauung ist hier etwas höher gehalten. Von der auf sehr unregelmäßigem Grundriss erfolgten Randbebauung ist die im Neurenaissancestil gehaltene Häuserzeile auf der Südseite geschlossen erhalten. Der in der Platzmitte stehende Sakralbau ist durch die ihn umgebende Terrasse aus dem profanen Bereich deutlich abgesetzt. Wichtiger Bestandteil der malerischen Platzkonzeption ist der große Schalenbrunnen auf der Terrasse westlich der Kirche.

Rückgebäude von Widenmayerstraße 8

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 2
446 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, neubarockes Erkerhaus, reich stuckiert, bez. 1900, von Josef Wölker.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 53
447 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; obere Geschosse z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 20
447 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 8
448 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 6 und Paradiesstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Widenmayerstraße 38
449 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, mit ionischen Kolossalpilastern und Flacherkern, bez. 1914, von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.</p>

Mietshaus

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 8
451 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Schweifgiebel, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1899, von Josef Wölker; vgl. Reitmorstraße 2 a.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 11
452 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 16
457 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
457 m
<p>Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.</p>

Mietshaus

Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Widenmayerstraße 7
457 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1893-94 von Alexander Bluhm; Einheit mit Reitmorstraße 2.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Thierschstraße 51
459 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 22
461 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 18
464 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger stuckierter Neurenaissance-Eckbau mit breit abgeschrägter Ecke, nach Plänen von J. G. Mayer, 1878-80.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 7
465 m
Mietshaus, klassizistisch, in der Art Klenzes, um 1829-30 von Joseph Höchl.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Paradiesstraße 10
468 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil; Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Emil-Riedel-Straße 6 und 8.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paradiesstraße 9
469 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Oettingenstraße 35
471 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 15
473 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger breiter Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 6
476 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>

Friedensengel

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße
478 m
<p>Der <strong>Friedensengel</strong> in München wurde 1899 errichtet und am 16. Juli desselben Jahres eingeweiht. Er ist ein Denkmal zur Feier des 25-jährigen Friedens nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel, eine 6 Meter hohe vergoldete Statue, steht auf einer 38 Meter hohen Säule und ist Teil der Maximiliansanlagen in Bogenhausen. Umgeben von einer Terrasse und einer Aussichtsplattform bietet das Denkmal einen herrlichen Blick über die Isar und die Stadt. Die Statue symbolisiert den Frieden und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Münchens.&nbsp;</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 17
479 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierter Eckbau, 1904-05 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 9
480 m
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Thommen Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
St.-Anna-Straße 13
481 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, nach Plänen von Heinrich Thommen, 1887.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 13
485 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna

Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1727
St.-Anna-Straße 21
487 m
<p>Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna in Lehel, längsovaler Zentralbau, 1727-33 von Johann Michael Fischer; die Fassade Rekonstruktion von 1965/66; mit Ausstattung; Kloster siehe Nr. 19.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 46
488 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

St.-Anna-Straße 19
488 m
<p>Franziskanerkloster St. Anna, Altbau, im Kern 1727-37, jedoch erneuert; vgl. Seitzstraße 6; flankiert die Kirche (siehe St.-Anna-Straße 21).</p>

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Thierschstraße 49
490 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Rattenhuber.</p>

Bayerische Versicherungskammer (Westbau)

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 48
492 m
<p>ersicherungsgebäude, viergeschossiger Walmdachblock mit einfach stuckierter Neurenaissancefassade, südlichem Eck- und abgeschrägtem Nordrisalit, 1877-79, vereinfacht; vgl. Sternstraße 3 und Gewürzmühlstraße 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Gewürzmühlstraße 19
493 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1907 von Ernst Dressler.</p>

Kloster St. Anna

Erstellung: 1725

493 m

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 41
496 m
<p>Mietshaus, Seitenfassade an der Paradiesstraße Jugendstil, 1912 von Franz Popp; Ostfassade modern.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 15
497 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Lerchenfeldstraße 16
499 m
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 5
499 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 6.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 48
500 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900, z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pfarrstraße 2
501 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Xaver Widmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Gewürzmühlstraße 21
502 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Landesinstitut für Arbeitsschutz

Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Pfarrstraße 3
506 m
<p>Landesinstitut für Arbeitsschutz, Altbau (Südflügel) neubarock, 1905-06 von Adolf Schulze.</p>

Bayerische Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
507 m
<p>Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 10
509 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Schweifgiebel, Kastenerkern, sowie Erkerturm mit Zwiebelhaube, reich gegliederte neubarocke Fassade, von Georg Hagn 1904/05.</p>

Hölzernes Landhaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Oettingenstraße 39
510 m
<p>Hölzernes Landhaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit gleichartigem Nebengebäude (Torbau) an der Straße.</p>

Dianabad

Erstellung: 0
Himmelreichstraße
512 m

Mietshaus

Architekt: Bürkel Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 47
513 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Georg Bürkel; Wohnhaus des Schriftstellers gen. Waldschmidt, der hier 1919 starb (Gedenktafel).</p>

Festspielhaus

Erstellung: 1866

513 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 14
514 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1892.</p>

Mietshaus

Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Gewürzmühlstraße 12
515 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Jugendstilbau mit halbelliptischem Erker, errichtet von Karl Fendt 1912.</p>

Versicherungsgebäude

Erstellung: 1879

515 m
<p>Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1800
Widenmayerstraße 4
518 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 5 und 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 42
521 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 43, 44 und 45.</p>

Widenmayerstraße

Erstellung: 0
Widenmayerstraße
525 m
Widenmayerstraße. Kaistraße mit sehr vornehmer, aufwendiger Mietshausbebauung, begonnen an der Maximilianstraße 1893/94 in Formen des späten Historismus, fortgesetzt im barockisierenden und klassizisierenden Stil der Vorweltkriegszeit, vom Fluss abgeschirmt und doch mit dem Grün des Gegenufers durch eine Allee verbunden.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 8
532 m
Mietshaus, im Kern klassizistisch, um 1829.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Pfarrstraße 10
537 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
538 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>

Eckhaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Riedlstraße 2
538 m
Eckhaus, deutsche Renaissance, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
539 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 6
543 m
Mietshaus, klassizistisch, um 1829.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Pfarrstraße 12
544 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1881.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
St.-Anna-Straße 10
548 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1900 von Müller und Kollmus.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Seitzstraße 5
550 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, um 1826.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 43
553 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 42, 44 und 45.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 16
554 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Seitzstraße 4
555 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach, reich gegliederter Stuckfassade und mächtigem Kranzgesim, um 1880.</p>

Maximilianswerk

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Max-Planck-Straße 2
556 m
<p>Maximilianswerk (Elektrizitätswerk), schlösschenartiger Neubarockbau in den Maximiliansanlagen, 1895 von Karl Hocheder d. Ä.</p>

Wilhelmsgymnasium

Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
557 m
<p>Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.</p>

Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen

Architekt: Ruederer Joseph, Beyrer Eduard
Erstellung: 1908
Maria-Theresia-Straße 20
559 m
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen, Schalenbrunnen mit Knabenfigur, 1908 von Eduard Beyrer; nordöstlich des Maximilianeums, unweit Maria-Theresia-Straße 20.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 8
561 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Christophstraße 4
561 m
Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl.

Villa

Architekt: Schaffner und Albert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 21
563 m
<p>Villa, klassizistischer Jugendstil, 1908-09 von Schaffner und Albert; Jugendstil-Gartengitter.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Emil-Riedel-Straße 17
566 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
569 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Riedel-Straße 18
570 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1902
Maria-Theresia-Straße 18
570 m
<p>illa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Balkon am Mittelrisalit, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Christophstraße 2
570 m
Mietshaus, im Kern klassizistisch, 1828 von Josef Höchl.

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 44
571 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 45.</p>

Villa

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 22
573 m
<p>Villa, Jugendstil, Anfang 20. Jh., mit Garten-und Torgitter der Zeit.</p>

Villa

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 20
574 m
<p>Villa, Neurenaissance, 1893-94 von Adolf Ziebland; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
578 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
St.-Anna-Straße 6
578 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Malerische Villa

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 19
585 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau mit Altane, Zwerchgiebel und über Eck gesetztem Erkerturm; ehem. Stall- und Kutschergebäude, eingeschossiger Mansardpultdachbau mit Rohbacksteinen; vom Baugeschäft Lincke und Vent, 1895/96.</p>

Ehem. Villa von Adolf von Hildebrand

Architekt: Hildebrand Adolf von, Sattler Carl
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 23
586 m
<p>Ehem. Villa des Bildhauers Adolf von Hildebrand, 1895-98 nach dessen Plänen von Carl Sattler erbaut mit Atelierflügel, neubarock; im Garten Plastiken und Architekturteile.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
587 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.</p>

Prinz-Carl-Palais

Architekt: Fischer Karl von, Gablonsky Fritz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
592 m
<p>Ehem. Adelspalais, sog. Prinz-Carl-Palais, klassizistischer Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, erbaut für Abbé Pierre de Salabert von Karl von Fischer, 1804-06, von Fritz Gablonsky 1937 nach Westen erweitert, 1971-75 durch das Landbauamt München zum Dienstsitz des Bayerischen Ministerpräsidenten umgebaut; mit Ausstattung; westlicher Abschluss der Prinzregentenstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 45
594 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, um 1910; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 44.</p>

Hildebrandhaus

Erstellung: 0
Maria-Theresia-Straße 23
595 m
Hildebrandhaus, siehe Siebertstraße 2.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
595 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.</p>

Englischer Garten

Erstellung: 1789
Englischer Garten
600 m
Englischer Garten. ab 1789 in den Isarauen durch Benjamin Thompson Graf von Rumford und Friedrich Ludwig von Sckell angelegter Volksgarten (bis 1799 mit Militärgärten verbunden), 1792 eröffnet, ab 1799 von Reinhard Freiherr von Werneck weiterentwickelt (Anlage des Sees), 1799 um die Hirschau nach Norden erweitert, ab 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell gartenkünstlerisch umgestaltet. Klassischer Landschaftsgarten, sich über fünf Kilometer in den Isarauen erstreckend, mit geschwungenen Wasserläufen und Wegen sowie weiten Sichtflächen zwischen dem Baumbestand; Nordteil (Hirschau) rein landschaftlich, Südteil (zwischen Prinzregentenstraße und Isarring) mit Parkbauten und Denkmälern; Brücken in großer Zahl über die Bachläufe, vielfach mit Eisen- oder Steingeländern vor allem des späten Historismus;

Königinstraße 5
600 m

Villa

Architekt: Schulze M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 17
602 m
<p>Villa, derzeit (2011) Generalkonsulat der Russischen Föderation, dreigeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Risaliten und Stuckdekor, von M. Schulze, um 1894; Nebengebäude, zweigeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Mittel- und Seitenpavillons, um 1894; Einfriedung, Pfeilergitterzaun mit Torpfeilern, um 1894</p>

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
605 m
<p>Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.</p>

Mittelteil eines symmetrischen Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
610 m
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.

ehem. Bayerischen Armeemuseums

Architekt: Mellinger Ludwig von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
616 m
<p>Mittelteil des ehem. Bayerischen Armeemuseums (Torso nach Kriegszerstörung), 1900-1905 von Ludwig von Mellinger, Neurenaissance, mit Portikus im Westen und mit Kuppel (einbezogen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei von 1990-93); vom nördlichen Kopfbau z. T. die Reste der Hofgartenarkaden überfangen, siehe Galeriestraße 8/10.</p>

Karl-Scharnagl-Ring

Erstellung: 0
Karl-Scharnagl-Ring
617 m

Bayerische Staatskanzlei

Architekt: Diethard J. Siegert und Reto Gansser
Erstellung: 1993
Franz-Josef-Strauß-Ring
618 m

Hofgartenkaserne

Erstellung: 1808

618 m
<p>Die Hofgartenkaserne – auch als Max‑Joseph‑Kaserne bekannt – wurde von 1801 bis 1808 am östlichen Rand des Münchner Hofgartens errichtet. Der klassizistische Riegelbau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen bot Platz für bis zu 2 150 Soldaten&nbsp; . Entworfen von Joseph Frey, stand die Kaserne auf feuchtem Boden – früher ein Zierteich und Teil des Köglmühlbach-Sammlers. Diese nasse Lage förderte Krankheiten wie Typhus, was ab den 1850er Jahren zu immer heftigeren Epidemien führte. Erst 1893 bewog eine besonders schwere Typhusepidemie zur Schließung, 1899 folgte der Abriss&nbsp; .</p><p>Auf dem Gelände entstand bis 1905 das Bayerische Armeemuseum. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die Ruinen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei integriert, der 1993 fertiggestellt wurde&nbsp; . Heute markiert die Kuppel der Staatskanzlei die historische Position der Kaserne, nahe dem Eingang zum Hofgarten.</p>

Fotostudio Elvira

Architekt: Endell August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1887
Von-der-Tann-Straße 22
619 m

Palaisartiger Bau

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Königinstraße 11
623 m
Palaisartiger Bau, im Kern klassizistisch, 1913-14 von Heilmann und Littmann neuklassizistisch umgebaut.

Villa Benno Becker

Architekt: Becker Benno, Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1905
Maria-Theresia-Straße 26
623 m
<p>Von der ehemaligen Villa des Malers Benno Becker (1903-05 von Paul Ludwig Troost) ist nur die Gartenmauer mit Pergolapfeilern und Brunnennische im Osten erhalten.</p><p>1938 kam die Villa in den Besitz des NS-Funktionärs und Sekretärs Hitlers, Martin Bormann (bis 1945),</p>

Neubarockvilla

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Möhlstraße 3
627 m
Palastartige Neubarockvilla samt Nebengebäude und Torpfeilern, 1901-02 von Heilmann und Littmann.

Regierung von Oberbayern

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
628 m
<p>Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.</p>

Maximilianstraße

Erstellung: 0
Maximilianstraße
629 m
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.

Ehem. herrschaftliche Villa

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Königinstraße 17
630 m
<p>Ehem. herrschaftliche Villa, jetzt Bayer. Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA), stattlicher, palaisartiger Bau mit Natursteinfassade und großem Säulenbalkon, neuklassizistisch, 1907-09 von Franz Deininger.</p>

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
630 m
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.

Hofgartenarkaden

Erstellung: 1560
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
634 m
nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens, vom Lusthaus Albrecht V. Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten, mit Resten von Rollwerkmalerei, um 1560; darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden, 1866 vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut; nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert; an das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I., 1613-17, Erweiterung von Leo von Klenze, 1847/48; mit technischer Ausstattung.

Malerische Villa

Architekt: Bachmann A.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Möhlstraße 9
637 m
<p>Malerische Villa, deutsche Renaissance, 1906 von A. Bachmann.</p>

Villa

Architekt: Büttner Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1921
Möhlstraße 7
638 m
<p>Villa, barockisierender Jugendstil, 1921 von Hans Büttner, 1925 von ihm rückseitig erweitert.</p>

Villa

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 27
640 m
<p>Villa, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1897-98 von Martin Dülfer; Garten- und Torgitter Jugendstil.</p>

Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Erstellung: 1921
Europaplatz 1
642 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Dreiflügelbau in neuklassizistischen Formen mit Mezzanin und Portikus am konvexen Eingangsrisalit, von Gustav Ludwig, 1921.</p>

Villa mit Kuppel

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Prinzregentenstraße 61
646 m
<p>Villa in Ecklage, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Mezzaningeschoss und Kuppel über Eckrisalit, neubarock, von Sigmund Aichinger, 1896, später vereinfacht; Einfriedung, Pfeilgitterzaun mit zwei Gittertoren, gleichzeitig.</p>

Hofbrunnwerk

Erstellung: 0

646 m

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 3
647 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900, Fassadenpreisträger 2004.</p>

Palastartige Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 16
654 m
<p>Palastartige Villa, neuklassizistisch, 1921 von Gustav Ludwig; am Rondell östlich des Friedensengels.</p>

Abgegangenes Haus Schwann

Architekt: Brüder Ludwig
Erstellung: 1911
Königinstraße 19
655 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schönfeldstraße 17
657 m
Mietshaus, deutsche Renaissance mit Stuckdekor, um 1900.

Ehem. Pschorr-Villa

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 2
658 m
<p>Villa, ehem. Pschorr-Villa, zweigeschossiger gruppenartiger Jugendstilbau in barockisierenden Formen mit Putzgliederung, Stuck- und Natursteindekor sowie Natursteinerkern an den Risaliten, von Eugen Drollinger, 1907/08.</p>

Nischenbrunnen

Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
659 m
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Möhlstraße 14
663 m
<p>Möhlstraße 14; Villa, neubarock, 1899.</p>

Gartentor

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
664 m
<p>Neubarockes Gartentor, 1896.</p>

Villa

Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1896
Möhlstraße 10
669 m
Villa im barockisierenden Jugendstil, mit Aussichtsplattform am Mansarddach, 1896-97 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.

Mietshaus

Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Rudolf-Straße 9
670 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau, im Kern klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh., Rückflügel von Johann Widmann 1883, Aufstockung und Umbau in Neurenaissance-Formen 1889/90.</p>

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
670 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Möhlstraße 12
673 m
<p>Villa, neubarock, 1892.</p>

Bayerisches Apothekerhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maria-Theresia-Straße 28
674 m
<p>Bayerisches Apothekerhaus, Neubarockvilla, um 1900.</p>

Eckhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1902
Siebertstraße 5
675 m
<p>Eckhaus, Neurenaissance, mit Jugendstil-Balkongittern und -stuck, 1902.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Schönfeldstraße 28
678 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, mit reichem Stuckdekor in den Bogenfeldern der Fenster, 2. Viertel 19. Jh., wohl von Rudolf Röschenauer.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
678 m
<p>Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
682 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.</p>

Maximiliansbrücke

Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
684 m
<p>Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>

Risalitartig erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
685 m
Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Möhlstraße 16
688 m
<p>Villa, neubarock, mit Säulenbalkon, 1890/1900.</p>

Pallas Athene

Architekt: Drexler Franz
Erstellung: 1906
Maximiliansbrücke
690 m
Auf der Nordbrüstung Kolossalfigur der Pallas Athene, 1906 von Franz Drexler.

Risalitartig erhöhter Teil eines Block

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 46
690 m
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 48
690 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
691 m
<p>vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 20
693 m
Villa, neubarock, mit plastischem Dekor, um 1900.

Fassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 33
695 m
<p>Maximilianstraße 33; Fassade, über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31.</p>

Bronzestandbild Schelling

Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
698 m
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)

Malerische Villa

Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
698 m
<p>Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.</p>

Praterwehrbrücke
699 m

Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 60
701 m
<p>Villa Stuck, neuklassizistischer Jugendstil, 1897-98 nach Entwurf von Franz von Stuck; mit Innenräumen, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004. Vor dem Eingang Bronzereiterbild - Amazone - von Franz von Stuck und Brunnen. Im Garten Pergola und Plastiken.</p>

Mietshaus Aufgang I

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
703 m
<p>Aufgang I; Mietshaus, späte Jugendstilformen, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Nr. 46 a-51 gehörig; Seitenflügel an der Karolinenstraße.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Siebertstraße 6
703 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, bez. 1899.</p>

Eckhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 1
705 m
<p>Eckhaus mit Walmdach, klassizistisch, um 1800.</p>

Max-Plank-Haus

Erstellung: 0
Hofgartenstraße 8
707 m

Ismaninger Straße 39
710 m

Teil der Stuck-Villa, siehe Prinzregentenstraße 60 und 62.


Ehem. Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Königinstraße 23
711 m
<p>Ehem. Mietshaus, jetzt Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1903-04 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
711 m
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Karolinenstraße 4
715 m
Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Widenmayerstraße 46-50 gehörig; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.

Galeriestraße 8
715 m
Galeriestraße 8/10; Nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens; mehrere Bauphasen seit der 2. Hälfte des 16. Jhs., zuletzt (1866) vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut, nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert. Vom Lusthaus Albrecht V. (Baumaßnahmen seit ca. 1560) Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten; mit Resten von Rollwerkmalerei. Darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden (später in den ehem. Kunstverein integriert). An das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I. (1613-17) samt Erweiterung Leo von Klenzes von 1847/48 (u. a. gewölbter Turbinenraum mit Kolbenpumpen und Turbinen).;

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Schönfeldstraße 24
715 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
717 m
<p>Mietshaus, Erkerfront mit Jugendstil-Anklängen, um 1911-12 von Otto Prollius; bildet als Pendant zu Nr. 51 den vorspringenden Eckflügel einer einheitlichen Baugruppe, die noch die Nrn. 46, 47, 48, 49, 50 und 51 umfasst.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 7
717 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, um 1900; an der Gartenmauerecke große Vase.</p>

Ehem. Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
719 m
<p>Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.</p>

Villa

Architekt: Sattler Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Maria-Theresia-Straße 30
719 m
<p>Villa, neubarock, 1922 von Carl Sattler.</p>

Malerische Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 21
722 m
<p>Möhlstraße 21; Malerische Villa, neubarock, um 1900.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Siebertstraße 8
722 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Finanzgarten

Architekt: Stadler Toni
Erstellung: 0
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
722 m
hinter Franz-Josef-Strauß-Ring 5; Zugehöriger Garten, als Finanzgarten öffentlich zugänglich; darin Rest der Wallbefestigung der 1. Hälfte des 17. Jh., deren grottenartiger Gewölberaum 1962 als Heinrich-Heine-Gedenkstätte eingerichtet mit Bronzeplastik (1957/58) von Toni Stadler.

Alte Synagoge Ohel Jakob

Architekt: Exter August
Erstellung: 1887
Herzog-Rudolf-Straße
723 m
<p>Die <strong>Alte Synagoge Ohel Jakob</strong> in München war die Synagoge des orthodoxen Teils der Israelitischen Kultusgemeinde. Sie befand sich in der Herzog-Rudolf-Straße (früher Kanalstraße) und wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Hintergrund ihrer Entstehung war ein Konflikt innerhalb der jüdischen Gemeinde: Eine Gruppe orthodoxer Mitglieder lehnte Reformen im Gottesdienst – etwa Orgelmusik und Chorgesang – ab und organisierte eigene religiöse Zusammenkünfte. &nbsp;</p><p>Nachdem ihnen keine bestehende Synagoge zur Verfügung gestellt wurde, finanzierten die orthodoxen Gläubigen den Bau eines eigenen Gotteshauses. Die Grundsteinlegung erfolgte 1891, die Einweihung bereits 1892. Das Gebäude war im neuromanischen Stil gehalten, eher schlicht und bot Platz für etwa 150 Personen. Zur Synagoge gehörte auch eine jüdische Schule, die später erweitert und organisatorisch in die Kultusgemeinde integriert wurde. &nbsp;</p><p>Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Synagoge zerstört: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht) setzten Nationalsozialisten das Gebäude in Brand. Anschließend wurde die Ruine abgerissen, und die Kosten dafür mussten sogar von der jüdischen Gemeinde getragen werden. Gleichzeitig wurde auch die angeschlossene Schule geschlossen. &nbsp;</p><p>Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel am ehemaligen Standort an die Synagoge. Der Name „Ohel Jakob“ lebt jedoch weiter: Die 2006 eröffnete neue Hauptsynagoge am Jakobsplatz in München trägt bewusst wieder diesen historischen Namen und knüpft damit an die zerstörte Tradition an. &nbsp;</p>


Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
730 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 47
731 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; rückwärtige Teile am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 48, 49, 50 und 51.</p>

Villa

Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
732 m
<p>Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 3
733 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; Abschluss der Straße.</p>

Doppelhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Hahnenstraße 1
733 m
Hahnenstraße 1/3; Doppelhaus, schlicht klassizistisch, um 1800.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 50
735 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1899.</p>

Maximilianeum - Konferenzbau

Architekt: Büro Léon Wohlhage Wernik
Erstellung: 2011
Max-Planck-Straße 1
737 m

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 29
737 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 31 und 33.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Ismaninger Straße 52
737 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897 von Korbinian Schmid; Gruppe mit Prinzregentenstraße 67; vgl. auch Ensemble Prinzregentenstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
739 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 23
742 m
<p>Stattliche, malerische Villa, Jugendstil, mit Turm, 1908 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Von-der-Tann-Straße 9
744 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Richard-Strauß-Konservatorium

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
744 m
<p>Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 67
745 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Mansarddachbau mit Erkern und reicher Gliederung, Neurenaissance, 1897-99; bauliche Gruppe mit Ismaninger Straße 52.</p>

Eckbau

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schönfeldstraße 22
746 m
<p>Eckbau, Neurenaissance, 1889; mit Südflügel an der Hahnenstraße, erbaut 1926 von Paul Böhmer für das Corps Arminia.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
747 m
<p>Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ismaninger Straße 56
747 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>

Villa

Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 26
750 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1897 von Alphons Hering.</p>

Atelierhaus der Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Erstellung: 1913
Prinzregentenstraße 62
750 m
Atelierhaus der Villa Stuck, 1913-14 von Franz von Stuck; im Stil von Nr. 60, mit dem es eine kompositorische Einheit bildet; zugehörig Ismaninger Straße 39.

Defregger-Haus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Königinstraße 27
752 m
<p>Defregger-Haus, deutsche Renaissance, malerischer Rohbacksteinbau mit reichen Kalksteingliederungen, 1893-94 von Georg von Hauberrisser.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
753 m
<p>Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 64
753 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 66 und 68.</p>

Rohbacksteinhäuser

Erstellung: 1881
Ismaninger Straße 58
754 m
<p>Ismaninger Straße 58/60; Block aus zwei kleinen Rohbacksteinhäusern mit Zinnengiebeln, 1881.</p>

Fassade des Eckhauses

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 34
756 m
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36.

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
756 m
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Möhlstraße 25
757 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Villenartiger Neubarockbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 65
758 m
<p>Villenartiger Neubarockbau, mit hohem Belvedere und reichem Stuck, bez. 1903.</p>

Ehem. Hofreitschule

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Marstallplatz 4
759 m
<p>Marstallplatz 4; Ehem. Hofreitschule, 1819-22 von Leo von Klenze, klassizistischer Monumentalbau als Mittelteil der ehemals den Marstallplatz im Osten dreiseitig umfassenden Gebäudegruppe des Hofmarstalls, von dem nur noch Reste erhalten sind; siehe Maximilianstraße 15.</p>

Villenartiges Eckhaus

Architekt: Hering Alfons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Ismaninger Straße 65
759 m
<p>Villenartiges Eckhaus, deutsche Renaissance, bez. 1896, von Alfons Hering als eigenes Wohnhaus.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 4
761 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910, symmetrische Gruppe mit Nr. 2.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Mietshaus
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 48
762 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 49, 50 und 51.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 69
762 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger. traufseitiger Satteldachbau mit Erker und Zwerchgiebel, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; z. T. vereinfacht.</p>

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
763 m
<p>Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des "Praters" (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 66
764 m
<p>Ehemals reich geschmücktes Jugendstilwohnhaus, heute nur mit wenigen Jugendstildekor.</p><p><a href="https://stadtarchiv.muenchen.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=292385">siehe Stadtarchiv München</a></p>

Institut Francais

Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1914
Kaulbachstraße 13
764 m
<p>Kaulbachstraße 13; Institut Francais, Villa im Stil eines französischen Rokoko-Palais, bez. 1914, von Gebrüder Rank für Graf E. von Seyssel d'Aix; flankiert von Gittertoren; im Hof Remisen gleichen Stils; an der Rückseite Garten.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
765 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 27
765 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1860-62 von Friedrich Bürklein, symmetrischer Block mit Nr. 21 (Pendant), 23 und 25 (siehe dort).</p>

Eckhaus

Architekt: Ibsen Henrik, Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Maximilianstraße 32
766 m
<p>Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885-91 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 62
766 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Figurenportal und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Geibelstraße 1.</p>

Monopteros

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1837
Englischer Garten 1
767 m
<p>Monopteros, ionischer Rundtempel auf künstlichem Hügel, von Leo von Klenze, 1832-37;</p>

Prinzregentenstraße
767 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar. Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Carl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
767 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Repräsentative Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Diesel Rudolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Höchlstraße 2
768 m
<p>Repräsentative Villa, neubarock, 1899-1901 von Heilmann und Littmann für Rudolf Diesel erbaut; Gartengitter mit Torpfeilern.</p>

Wohnhaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Maria-Theresia-Straße 3
768 m
<p>Freistehendes Wohnhaus, Neurenaissance, 1889-90 von Max Neumann.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
768 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
769 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
771 m
<p>Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 2
771 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; symmetrische Gruppe mit Nr. 4.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
772 m
<p>Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Villa

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 67
774 m
<p>Villa, neubarock, bez. 1903, von Josef Wölker.</p>

Privatklinik Josefinum

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schönfeldstraße 16
776 m
<p>Privatklinik Josefinum, barockisierender Jugendstil, 1902-03 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 66
778 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 68.</p>

Stattliches Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 7
779 m
<p>Stattliches Mietshaus, klassizistisch, mit reich gegliederter Fassade, 1829 von Rudolf Röschenauer.</p>

Wohnhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 36
779 m
Wohnhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 68
780 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, 1899.</p>

Kaulbach-Villa

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1887
Kaulbachstraße 15
781 m
<p>Villa des Malers Friedrich August von Kaulbach, im Stil italienischer Renaissancevillen, 1887-89 von Gabriel von Seidl; an der Rückseite Garten.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 74
781 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>

Marstallplatz 8
783 m
<p>Marstallplatz 8; Bayerische Akademie der Wissenschaften, im Ostteil des Festsaalbaus der Residenz (siehe Hofgartenstraße 2); im sogenannten&nbsp;Apothekenstock 1956-58 das Cuvilliéstheater eingebaut (siehe Residenzstraße 1/ Altes Residenztheater).</p>

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 23
785 m
<p>Maximilianstraße 23; Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 25 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 25
785 m
<p>Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 23 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Prinzregentenstraße 71
785 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger, asymmetrisch gegliederter Satteldachbau mit Eckerker, Eckbalkon, Flacherkern und Zwerchgiebeln, Jugendstil, von Robert Graschberger, 1905. 13Einheit mit Trogerstraße 23.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
786 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
786 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Stattlicher Eckbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Geibelstraße 1
788 m
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Ismaninger Straße 62 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Holbeinstraße 1
788 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Erkerturm, Zwerchhaus und plastischem Dekor, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager, bez. 1901.</p>

Villenartiger Bau

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 69
789 m
<p>Villenartiger, barockisierender Bau, Anfang 20. Jh.</p>

Felsenbrunnen

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Marstallplatz
791 m
Marstallplatz; Felsenbrunnen, klassizistisch, bez. 1790.

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 49
791 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 50 und 51.</p>

Haus Lindenhof

Architekt: Littmann Max, Waderé Heinrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1903
Höchlstraße 4
791 m
<p>Haus Lindenhof, malerisch in historisierenden Formen, 1903-04 von Max Littmann als eigenes Wohnhaus erbaut; reicher plastischer Dekor von Heinrich Waderé; an der Rückseite Garten mit Brunnen, Freitreppe und Pavillon.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
792 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
793 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.

Eckhausfassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 21
793 m
<p>Eckhausfassade (1971-73 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860-61 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block.</p>

Hofgartenarkaden, Nordtrakt

Architekt: Lespilliez Karl Albert von, Wiedemann Josef
Erstellung: 1779
Galeriestraße 2
795 m
Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a; Hofgartenarkaden, Nordtrakt (vgl. Hofgarten) nebst darübergebautem, langgestrecktem Gebäude (der ehem. Gemäldegalerie), 1779-83 von Karl Albert von Lespilliez; nach dem 2. Weltkrieg Wiederaufbau 1952 nach Plänen von Josef Wiedemann (u. a. Kunstverein, Nr. 4, Deutsches Theatermuseum, Nr. 4 a)

Max-Planck-Straße 1
796 m

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 23
796 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1905 von Robert Graschberger; Einheit mit Prinzregentenstraße 71.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
798 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.</p>

Galeriestraße

Erstellung: 0
Galeriestraße
798 m

Galeriegebäude

Erstellung: 0
Galeriestraße 4
798 m

Wohnhaus

Erstellung: 1882
Königinstraße 31
801 m

Maximilianeum

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1856
Max-Planck-Straße 1
801 m
<p>Das Maximilianeum erhebt sich imposant auf dem östlichen Isarhochufer in München. Es wurde ab 1857 auf Initiative von König Maximilian II. errichtet und sollte ursprünglich der Unterbringung begabter Studenten dienen, die durch ein spezielles Stipendium – die „Stiftung Maximilianeum“ – gefördert wurden. Die Stipendiaten erhielten freie Unterkunft, Verpflegung und Zugang zu kultureller Bildung. Heute besteht die Stiftung noch immer parallel zum Parlamentsbetrieb.</p><p>Der ursprüngliche Bauentwurf von Friedrich Bürklein war im neugotischen Stil gehalten, wurde jedoch unter Mitwirkung Gottfried Sempers zugunsten eines neorenaissanceartigen Erscheinungsbildes verändert. Die beeindruckende Schaufassade mit ihren Arkaden, Rundbögen, Mosaiken und Figuren vermittelt bis heute monarchische Repräsentation.</p><p>Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude ab 1946 wiederhergestellt und für eine neue Nutzung angepasst: Seit 1949 ist das Maximilianeum Sitz des Bayerischen Landtags. In mehreren Bauphasen – zuletzt 2012 – wurde es erweitert, um moderne parlamentarische Anforderungen zu erfüllen. Plenarsaal, Ausschussräume, Verwaltung und Fraktionsbüros befinden sich heute im Inneren.</p><p>Trotz der politischen Nutzung bleibt das Maximilianeum auch ein Symbol für Bildung: Die Stiftung nimmt weiterhin jährlich leistungsstarke Studierende auf, seit 1980 auch Frauen. Zu den bekannten Alumnen gehören u. a. Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg.</p><p>Städtebaulich bildet das Maximilianeum den markanten Abschluss der Münchner Maximilianstraße. Es gilt als Hauptwerk des sogenannten „Maximilianstils“ und ist heute nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein „Ort der Demokratie in Bayern“. Es verbindet Bildungsförderung, Geschichte und politische Gegenwart auf einzigartige Weise.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 17
802 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Mietshaus

Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
805 m
<p>Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Geibelstraße 3
806 m
<p>Mietshaus, in neuklassizistischen Formen, bez. 1924.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 54
808 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Balkonen, Giebel und Putzdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Trogerstraße 56
808 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, um 1910.</p>

Hofgarten

Erstellung: 1617
Hofgarten
809 m
<p>Hofgarten, rechteckiges Areal nördlich der Residenz mit geometrischer, auf den Hofgartentempel in der Mitte bezogenem Wegesystem, angelegt 1613-17, nach Entwürfen von Kurt Hentzen erfolgte 1948-57 eine durchgreifende Neugestaltung des oberen Hofgartens, die weitgehend Elemente der originalen Konzeption von 1613 ff. aufnimmt, Schalenbrunnen aus dieser Zeit. - Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615; - Reiterstandbild Herzog Ottos von Wittelsbach (Bronze), Entwurf und Guss von Ferdinand von Miller, 1911; - Kriegerdenkmal, von Karl Knappe, Thomas Wechs und Eberhard Finsterwalder, 1924-26; mit Gruftraum, darin Liegefigur, ehem. aus Rotmarmor, von Bernhard Bleeker, 1972 durch Bronzekopie von Hans Wimmer ersetzt. - Brunnen, fälschlich auch als Loreleybrunnen bezeichnet, mit Bronzereplik einer Wassernymphe ("Nymphe von Anif"), von Ludwig Schwanthaler, 1852; - Ägyptischer Obelisk, 1./2. Jh. n. Chr., 1972 vor dem Eingang der Ägyptischen Staatssammlung (Hofgartenstraße 2) aufgestellt; - Begrenzungen: südliche Begrenzung, Festsaalbau der Residenz, siehe Hofgartenstraße 2; östliche Begrenzung, Bayerische Staatskanzlei (ehem. Armeemuseum), siehe Franz-Josef-Strauß-Ring 1; westliche und nördliche Begrenzung, Hofgartenarkaden und Hofgartentor, siehe Odeonsplatz 6-18, Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a und 8/10.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 2
809 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Eckturm, von Georg Müller, 1903.</p>


811 m

Mietshaus

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
812 m
<p>Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.</p>

Doppelmietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 3
813 m
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>

Maximilianeum - Erweiterung

Architekt: Staab Volker, Pleuser Jürgen
Erstellung: 1994
Max-Planck-Straße 1
814 m

Neufeste

Erstellung: 1385

814 m

Hotel Vier Jahreszeiten

Architekt: Gottgetreu Rudolf
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 17
815 m
<p>Maximilianstraße 17/19; Hotel Vier Jahreszeiten, Maximilianstil, 1856-58 von Rudolf Gottgetreu, 1903-04 von Heilmann und Littmann umgebaut (Erdgeschoss) und an der Rückseite erweitert; an der monumentalen Fassade Steinfiguren.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 50
815 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 51.</p>


815 m

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 52
815 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit Erker, Balkonen, Giebel und sehr reichem figürlichem Reliefdekor, bez. 1905, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager; bildet mit Nr. 50 eine symmetrische Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
815 m
<p>Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 1
816 m
<p>Mietshaus in Ecklage, mit Erkern, im Kern um 1900.</p>

Hofgartentempel

Architekt: Schön Heinrich d. Ä.
Erstellung: 1615

816 m
<p>Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
816 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Mansarddachhaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 11
817 m
<p>Mansarddachhaus, barockisierend, mit Mittelrisalit, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
818 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistischer
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 68
818 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, mit Säulenstellung am Eckportal, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 66.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 2
819 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Bodenerker, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
819 m
<p>Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.</p>

Doppel-Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1869
Maximilianstraße 26
820 m
<p>Maximilianstraße 26/28; Doppel-Mietshaus, Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869-71 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900-01 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße.</p>

Mietshäuser

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 22
821 m
<p>Kaulbachstraße 22/22 a/24; Zusammenhängende Gruppe von drei Mietshäusern, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900 von Martin Dülfer; Nr. 22 a bez. 1900; beiderseits am Ende anschließender Torbogen.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
821 m
<p>Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 50
823 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit St. Benno-Relief und floralem Dekor, 1904-05 von Max Kirschner; bildet mit Nr. 52 eine symmetrische Gruppe.</p>

Zahnklinik

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Langerstraße 3
824 m
Zahnklinik der Technischen Universität, neubarockes Eckhaus, um 1900, oberer Abschluss verändert.

Neuveste

Erstellung: 1385

825 m

Doppelmietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Holbeinstraße 5
827 m
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>

Vorstadthaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1814
Von-der-Tann-Straße 3
828 m
<p>Kleines, freistehendes Vorstadthaus des Klassizismus, 1814 von Rudolf Röschenauer; hinter Vorgarten weit von der Straße zurückgesetzt.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 82
828 m
<p>Mietshaus, mit Jugendstil-Stuck am Erker, um 1900.</p>

Ismaninger Straße
828 m

Platzfolge Lehel

Erstellung: 0

829 m
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.

Mietshaus

Architekt: Baierle Carl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Trogerstraße 48
829 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit drei Erkern, bez. 1902, von Carl Baierle; Gruppe mit Prinzregentenstraße 73.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
830 m
<p>Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Steinerne Ruhebank

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1838
Englischer Garten
832 m
Steinerne Ruhebank (Exedra), auf dem Stufenunterbau des ehemaligen Apollotempels von 1790, von Leo von Klenze, 1838;

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
832 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 13
832 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Knöbelstraße 8
833 m
<p>Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 15
833 m
Maximilianstraße 15; Eckhaus, Maximilianstil, 1858-60 von Friedrich Bürklein; bildete mit den zerstörten Häusern Nr. 11 und 13 einen Block; zugehörig Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, um 1810/12 von Andreas Gärtner; erhalten dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der Maximilianshöfe (Nordwestblock) einbezogen.

Mietshaus

Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Prinzregentenstraße 73
833 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reicher Gliederung und Dekoration, 1904 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Trogerstraße 48.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 4
833 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Erkern, Atelieraufbau sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 51
834 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; als Pendant zu Nr. 46 a nördlicher, vorspringender Eckflügel der einheitlichen Baugruppe Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 50.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 84
837 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 86
837 m
<p>Ismaninger Straße 86; Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 7
840 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger barockisierender Jugendstilbau mit durch Balkon Erker und Zwerchhaus betonter Mittelachse, reicher Putzgliederung und plastischem Stuckdekor, von Emil Ludwig, 1903.</p>

Ismaninger Straße
841 m

Cuvilliés-Theater

Erstellung: 0

843 m

Mietshaus

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
844 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.</p>

Doppel-Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich, Lachner Franz von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 22
844 m
Maximilianstraße 22/24; Doppel-Mietshaus mit Gußeisenerker an der Ecke, Maximilianstil, Nr. 22 erbaut 1862-65 (mit niedrigen Seitenflügeln an der Falckenbergstraße), Nr. 24 erbaut 1865-67, beide von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 26/28 und 30/30a (siehe jeweils dort) eine symmetrische Gruppe, den sog. Riemerschmid-Block; 1890 starb hier Franz Lachner (Gedenktafel).

Eckhaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Maria-Theresia-Straße 2
845 m
<p>Eckhaus, deutsche Renaissance, mit plastischem Dekor am Erker, bez. 1904.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 6
847 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1915
Prinzregentenstraße 70
847 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Wappenrelief im Giebel, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
847 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 8
848 m
<p>Bogenstraße 8, 9; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Marstallplatz

Architekt: Gewers Kühn und Kühn
Erstellung: 2003

849 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
849 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.</p>

Reihenhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 1
850 m
<p>Cuvilliesstraße 1a/3/5/7/9/11/13/15; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1870
Stollbergstraße 11
850 m
<p>Mietshaus, Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 6
850 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit durch Risalit und Zwerchhaus betonter Mittelachse sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Mietshaus

Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
850 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 0
Knöbelstraße
851 m

Künstlerwohnhaus Defregger

Architekt: Defregger Hans, Pixis Oskar
Baustil: Historismus
Erstellung: 1924
Kaulbachstraße 26
851 m
<p>Kaulbachstraße 26 a/b; Künstlerwohnhaus des Bildhauers Hans Defregger, 1924 von Oskar Pixis, mit Ateliertrakt, beide in Formen des reduzierten Historismus; zugehörig Garten mit Ateliergebäude des Malers Franz Defregger, Ende 19. Jh. von Georg von Hauberrisser unter Verwendung einer aus Südtirol übertragenen Vertäfelung.</p>

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
851 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
852 m
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
852 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
854 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Ismaninger Straße 11
855 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 1
855 m
<p>Mietshaus in Ecklage, Jugendstil, reich gegliedert und plastisch dekoriert, bez. 1910, von Franz Popp; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 88
855 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ziergiebel, um 1900.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1860
Maximilianstraße 20
857 m
<p>Eckhaus samt Mittelrisalit, 1859-60 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 18.</p>

Ismaninger Straße
857 m

Englischer Garten
859 m
Burgfriedenssäule Nr. 12/13, von 1724; südwestlich des Monopteros;

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 52
861 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reich dekorierten Erkern, 1899 von Wilhelm Spannagel.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 46
862 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Kaulbachstraße

Erstellung: 0
Kaulbachstraße
866 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Tivolistraße 1
866 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910; Gruppe mit Widenmayerstraße 46-50; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 3
866 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, kräftig gegliedert, mit plastischem Dekor, um 1910; Gruppe mit Nr. 1.</p>

Festsaalbau der Residenz

Architekt: Schwanthaler Ludwig, Klenze Leo von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1842
Hofgartenstraße 2
867 m
<p>(siehe Residenzstraße 1 und Marstallplatz 8), langgestreckter Neurenaissancebau, 1832-42 von Leo von Klenze, im Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jh. Vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, vgl. Hofgarten.</p>

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 10
867 m
<p>Bogenstraße 10, 11; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
868 m
<p>Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 72
868 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1901 von Ludwig Grothe.</p>

Wohnhausblock

Architekt: Neumeyer Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Königinstraße 35
869 m
<p>Königinstraße 35/35 a; Wohnhausblock, Neurenaissance, mit zwei Bodenerkern, Ende 19. Jh.; Nr. 35 a Anfang 20. Jh. nach Norden erweitert. Gedenktafel für Karl und Anna Neumeyer.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 44
870 m
<p>Trogerstraße 44; Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
870 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.</p>

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
871 m
<p>Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
871 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Allerheiligen-Hofkirche

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1837
Marstallplatz
871 m
<p>Die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz, erbaut 1826–1837 von Leo von Klenze im neoromanischen Stil, gilt als erster neobyzantinischer Kirchenbau Europas. Inspiriert von der Palastkapelle in Palermo ließ König Ludwig I. sie für die königliche Familie und die Öffentlichkeit errichten. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, blieb sie lange eine Ruine. Hans Döllgast sicherte sie 1972 als Mahnmal; ein vollständiger Umbau folgte 2000–2003 durch Guggenbichler und Netzer.</p><p>Heute sind die Wände unverputzt, Schäden und restaurierte Bereiche bewusst sichtbar. Der Raum dient als Konzert- und Vortragssaal für bis zu 399 Personen. Mit schlichten Stahl-, Glas- und Betonelementen integriert, bewahrt die Kirche ihren Charakter als Denkmal der Kriegszerstörungen und beeindruckt durch ihre reduzierte Ästhetik.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rauchstraße 2
871 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1901 von Heilmann und Littmann.</p>

Säulenportal

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Schönfeldstraße 3
871 m
<p>Säulenportal des ehem. Kriegsministeriums (vgl. Ludwigstraße 14), jetzt Staatsarchiv, 1823-26/30 von Leo von Klenze; sonst Wiederaufbau mit Teilrekonstruktion nach Kriegszerstörung.</p>

Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes

Architekt: Gärtner Andreas
Erstellung: 1810
Maximilianstraße 13
872 m
Maximilianstraße 13; Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, von Andreas Gärtner, um 1810/12, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der "Maximilianhöfe" (Nordwestblock) einbezogen.

Ismaninger Straße
872 m

Ismaninger Straße
873 m

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Trogerstraße 42
874 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, Putzdekor und figürlichem Stuckfries, 1911-12 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 8
875 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Quergiebel, Erker, Loggien und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Stuck-, Putz und Mosaikdekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, bez. 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Mietshaus

Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Falckenbergstraße 9
876 m
reich gegliedert, 1879/80 von Anton Roth; verbunden mit Am Kosttor 2 (siehe dort).

Knöbelstraße

Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
876 m

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 2
877 m
<p>Bogenstraße 2/3; Langgestrecktes Vorstadthaus, biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 1
880 m
Neurenaissance, 1881 von Alois Barbist.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 9
882 m
<p>Mietshaus, in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Deutscher Alpenverein

Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
882 m
<p>Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
882 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.</p>

Wohnhaus

Architekt: Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Maria-Theresia-Straße 1
883 m
<p>Freistehendes Wohnhaus, spätklassizistisch, 1877-78 von Max Häusler.</p>

Berchmannskollegs

Erstellung: 0
Kaulbachstraße 31
884 m

Ehem. Zentralministerium

Architekt: Gablonsky Fritz
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 2
884 m
<p>Ehem. Zentralministerium des Landes Bayern, jetzt Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, palastartiger viergeschossiger Bau mit zwei unregelmäßig großen Höfen, in Anpassung an das klassizistische Straßenbild, von Fritz Gablonsky, 1938/39, Behebung von Kriegsschäden, 1946-52, Umfassende Adaptierungs- und Instandsetzungsarbeiten bei der Übergabe des Gebäudes von der US-Militärregierung an das Land, 1959/60; Brunnen im südlichen sog. Schmuckhof, Schalenbrunnen aus Bronze, nach Entwurf von Ernst Andreas Rau, gegossen von Hans Mayr, 1961.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenstraße 74
884 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, um 1902-04 von Robert Graschberger.</p>

Ismaninger Straße
884 m

Mietshaus

Architekt: Kalb
Baustil: neubarock
Erstellung: 1925
Montgelasstraße 2
885 m
<p>Mietshaus, palastartiger, neubarocker Eckbau, 1924-25 von Kalb.</p>

Max-Joseph-Brücke

Architekt: Fischer Theodor, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmeyer Alexander, Floßmann Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Max-Joseph-Brücke
887 m
<p>Max-Joseph-Brücke (Bogenhauser Brücke); Steinerne Dreigelenkbogen-Brücke, 1901-02 von Theodor Fischer; Jugendstil-Steingeländer mit figürlichem Dekor von Heinrich Düll, Georg Pezold, Alexander Heilmeyer und Josef Floßmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Häusler Max, Stürmer Robert, Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Maria-Theresia-Straße 1
887 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Max Häusler und Robert Stürmer, 1899 von Alois Barbist umgebaut (Eckerker mit neubarockem Dekor).</p>

Mietshaus

Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Am Kosttor 2
888 m
viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9

Ehem. Schule

Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 2
888 m
<p>Ehem. Schule, dreigeschossiger, klassizistischer, stuckierter Walmdachbau mit rustizierten Erdgeschossarkaden, Rundbogenfenstergruppen und kräftigem Kranzgesims, von Johann Ulrich Himbsel, 1827-29, nach Kriegsschäden 1950/51 weitgehend erneuert, 1962 umgebaut.</p>

Corpshaus Germania

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
888 m
<p>Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 34
889 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 4
889 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Kleinhaus mit Schopfwalm

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
889 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Bogenstraße 1
890 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Paravicini Paul Vincent
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Holbeinstraße 10
891 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Loggien gegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Putzgliederung, von Paul Vincent Paravicini, 1900.</p>

Wohnhaus von Eduard von Grützner

Architekt: Grützner Eduard von, Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1884
Grütznerstraße 1
892 m
<p>Wohnhaus des Malers Eduard Grützner, auf drei Seiten freistehender, malerischer Bau in deutscher Renaissance, 1883-84 von Leonhard Romeis.</p>

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
892 m
<p>Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
893 m

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 5
893 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistischer Eckbau, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
893 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Villa

Architekt: Grässel Adam und Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Möhlstraße 35
896 m
<p>Villa, neubarock, 1894 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel und Max Krauss; bildet mit dem anstoßenden Nr. 37 eine Gruppe.</p>

Wolfsbrunnen

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1904
Am Kosttor
898 m
<p>(oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 6
898 m
<p>Rauchstraße 6; Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Thierschstraße 27
899 m
<p>Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rauchstraße 1
900 m
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, 1898 von Leonhard Romeis.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Holbeinstraße 12
902 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Flacherkern, Zwerchhaus und Loggien am Seitenrisalit, von Lorenz Kirschner, 1911.</p>

Doppelhaus

Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
903 m
<p>Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).</p>

Reihenhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Friedrich-Herschel-Straße 9
905 m
<p>Friedrich-Herschel-Straße 9/11/13/15/17/19/23/25; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; die um ein Geschoss höheren Eckhäuser, Nr. 9 und 25, rahmen die Gruppe, der sich Rauchstraße 10 und 12 anschließen.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1870
Sckellstraße 6
905 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, um 1870.</p>

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
905 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Haylerhaus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 3
907 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, 1880-81 von Georg von Hauberrisser.</p>

Landhaus

Erstellung: 0
Steinbacherstraße 10
908 m
<p>Steinbacherstraße 10; Landhaus des mittleren 19. Jh. in romantisierenden Formen.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 5
908 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 4, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>

Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
909 m
<p>Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 37
910 m
<p>Villa, neubarock, um 1900; bildet mit dem anstoßenden Nr. 35 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Carl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 20
910 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 3
910 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Stattliches Doppelhaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: Historismus
Erstellung: 1872
Hildegardstraße 3
911 m
Hildegardstraße 3/5; Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872-74 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11.

Ismaninger Straße
911 m

Isarkai - Lehel

Erstellung: 1900
Isarkai
912 m
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).

Bayerische Staatsbibliothek

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 16
912 m
<p>Bayerische Staatsbibliothek, 1832-39 von Friedrich von Gärtner; Vestibül, Treppenhaus und gewölbte Säle an den Enden des Westflügels. (Geschütztes Kulturgut)</p>

Kosttor

Erstellung: 1325
Am Kosttor
912 m

Haslauer-Block

Architekt: Schleich Erwin
Erstellung: 1968
Ludwigstraße 6
913 m
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>

Herzog Karl Theodor-Palais

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 0
Ludwigstraße 8
913 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 3
913 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1828
Ludwigstraße 6
913 m
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>

Ehem. Gartenhaus

Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Hildegardstraße 1
914 m
sog. Dall’Armi-Haus, heute Betriebsgebäude der Kammerspiele, schlichte ungegliederte Westfassade mit profiliertem Traufgesims, Ostfassade mit frühklassizistischer Putzgliederung und geohrten Fensterfaschen, um 1800.

Pfarrhaus von St. Georg

Baustil: Barock
Erstellung: 1705
Neuberghauser Straße 9
914 m
<p>Pfarrhaus der Kath. Kirche St. Georg in Bogenhausen, barocker Satteldachbau, bez. 1705; in Garten am Hang westlich der Kirche (Bogenhauser Kirchplatz 1).</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 8
915 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Ismaninger Straße 92
917 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, 1898 von Leonhard Romeis.</p>

Zugehöriges Gartenhaus

Architekt: Bleeker Bernhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Kaulbachstraße 29
918 m
<p>Zugehöriges Gartenhaus, 1922 durch Ausbau eines erdgeschossigen Remisen- und Stallgebäudes in neuklassizistischen Formen entstanden; Aufstockung der Seitenflügel nachträglich; u. a. bewohnt durch den Bildhauer Bernhard Bleeker.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
918 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.</p>

Kammerspiele - Probengebäude

Architekt: Peichl Gustav, Achatz Walter, Schumer Stefan A.
Erstellung: 2001
Falckenbergstraße
919 m

Schwarzer Saal

Erstellung: 1600

919 m

Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Rauchstraße 10
919 m
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 12, vgl. dort.</p>

Tor der Tierärztlichen Fakultät

Architekt: Thurn Franz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Veterinärstraße 13
920 m
<p>Tor am südlichen Ende des Komplexes der Tierärztlichen Fakultät, klassizistisch, 1790 von Franz Thurn vielleicht nach Entwurf von Friedrich Ludwig Sckell.</p>

ehem. Kriegsministerium

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Frührenaissanceform
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 14
920 m
<p>ehem. Kriegsministerium, jetzt Staatsarchiv, dreigeschossiger Mittelbau mit Arkadenhalle und zweigeschossigen Seitenflügeln, in italienischen Frührenaissanceformen, von Leo von Klenze, 1823-30, nach schwerer Kriegszerstörung nur Außenmauern und Vestibül erhalten, Wiederaufbau als Archivgebäude durch das Landbauamt München, 1964-67; Ostflügel, einen Ehrenhof umschließender zweigeschossiger Trakt mit Attikageschoss und Säulenportal, von Leo von Klenze, 1823-30, weitgehende Rekonstruktion nach Kriegszerstörung, 1976/77. (Geschütztes Kulturgut)</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 1
920 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 14
921 m
<p>Holbeinstraße 14; Mietshaus, viergeschossiger durch Balkons, Loggien und Erker reich gegliederter Jugendstil-Eckbau mit Eckaufsatz, Stuck- und Putzdekor, von Sigmund Waidenschlager, 1910.</p>

Ismaninger Straße
921 m

Malerische Doppelvilla

Architekt: Romeis Leonhard, Kerschensteiner Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 39
923 m
<p>Malerische Doppelvilla mit Nr. 41, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis für Georg Kerschensteiner.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 4
923 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 75
923 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm, um 1900.</p>

Hofgartenstraße 1
923 m

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 10
923 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
924 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 18
924 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 16.</p>

Krankenhaus rechts der Isar

Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
925 m
<p>Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.</p><p>https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums</p><p>&nbsp;</p>

Doppelhausblock

Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 4
925 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 5, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
927 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>

Maximiliansanlagen

Erstellung: 0
Maximiliansanlagen
928 m
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).

Doppelhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 4
929 m
<p>Doppelhaus (mit Nr. 2), barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 94
929 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 96.</p>

Malerische Doppelvilla

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 41
930 m
<p>Malerische Doppelvilla mit Nr. 39, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis.</p>

Haylerblock

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1864
Maximilianstraße 10
930 m
<p>Maximilianstraße 10/12/14/16; Haylerblock, Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil.</p>

Reihenhaus

Architekt: Veil Theodor, Herms Gerhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Friedrich-Herschel-Straße 4
930 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1912 von Theodor Veil und Gerhard Herms; Gruppe mit Nr. 6, 8, 10 und 12.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mannhardtstraße 5
930 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.

Leoniweiher

Erstellung: 1700
Herrnstraße
930 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Falkenturmstraße 14
932 m
Neurenaissance-Eckbau, um 1887.

Ehem. Corpshaus Bavaria

Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 5
932 m
<p>Ehem. Corpshaus Bavaria, Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 3
932 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 2, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>

Tunierhaus

Erstellung: 0

933 m

Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Rauchstraße 12
933 m
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10, im Anschluss an Friedrich-Herschel-Straße 9-25 (ungerade Nrn.).</p>

Franz-von-Kobell-Denkmal

Architekt: Koenig Benedikt
Erstellung: 1896
Grütznerstraße
933 m
Franz-von-Kobell-Denkmal mit Bronzebüste, 1896 von Benedikt Koenig; unweit der Grütznerstraße.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
934 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.</p>

Antiquarium

Erstellung: 1571

934 m

Doppelhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Rauchstraße 5
935 m
<p>Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 7), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.</p>

Ludwigstraße

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Ludwigstraße
936 m
Die klassizistische Monumentalstraße, mit der die aus dem Ring der mittelalterlichen Befestigung befreite Stadt an der Stelle des ehemaligen Schwabinger Tors sich nach Norden öffnet, ist als städtebaulich spektakulärste Straßenschöpfung des neuen Königreichs ein Ensemble. Die Idee dieser Monumentalstraße ist zweifellos eigenste Leistung Ludwig I., der sie als Kronprinz 1816 beginnt und als nachmaliger König 1850 beendet; sie trägt seinen Namen.

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 12
936 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, 1873 von Albert Bruckmaier.</p>

Wohnhaus von 1899

Erstellung: 1899
Falkenturmstraße 12
937 m
<p>Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort.</p>

vorstädtisches Haus

Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 41
937 m
<p>Niedriges, ländlich-vorstädtisches Haus, um 1800; Block mit dem Eckhaus Veterinärstraße 10.</p>

Mietshausfassade

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 5
937 m
<p>Mietshausfassade, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Hochbrückenstraße 16
939 m
<p>viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 18.</p>

Reihenhaus

Architekt: Buchinger Andreas H.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Friedrich-Herschel-Straße 6
939 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1921 von Andreas H. Buchinger; Gruppe mit Nr. 4, 8, 10 und 12.</p>

Ökonomie- und Verwaltungsgebäude

Architekt: Lechner Johann Baptist
Erstellung: 1790
Englischer Garten 2
940 m
Ökonomie- und Verwaltungsgebäude (Englischer Garten 2), niedriger Gebäudekomplex mit offenem und dahinter einem geschlossenem Hof, mit stark erneuerten Nebengebäuden, von Johann Baptist Lechner, 1790/93;

Polizeirevier

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Rauchstraße 7
940 m
Polizeirevier, Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 5), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.

Klassizistisches Haus

Erstellung: 1820
Grütznerstraße 5
941 m
<p>Langgestrecktes, freistehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jh.</p>

Bazar

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Odeonsplatz 6
941 m
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.

Wintergarten

Architekt: Kreuther
Erstellung: 1856
Max-Joseph-Platz
941 m
Das gußeiserne Säulengerippe stammt aus der Fabrik von Cramer-Klett

Residenztheater

Erstellung: 1951
Max-Joseph-Platz
943 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Kaulbachstraße 36
944 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882.</p>

Doppelhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 2
944 m
<p>Doppelhaus (mit Nr. 4), barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinbacherstraße 2
944 m
<p>Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Montgelasstraße 8.</p>

Eduard-Hartmann-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
944 m
<p>Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.</p>

langgestreckter Bau

Erstellung: 1800
Veterinärstraße 10
945 m
Niedriger, langgestreckter Bau ländlich- vorstädtischen Charakters, um 1800; bildet eine Einheit mit Kaulbachstraße 41.

Doppelhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
945 m
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 96
945 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 94.</p>

Reihenhaus

Architekt: Danzer, Peter A.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Friedrich-Herschel-Straße 8
946 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1923 von Peter A. Danzer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 10 und 12.</p>

Alte kath. Kirche St. Georg

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1510
Alter St.-Georgs-Platz 6
946 m
<p>Alte kath. Kirche St. Georg, spätgotischer Bau um 1510 mit Sattelturm, nach Kriegszerstörung zur Kapelle ausgebaut; mit Ausstattung; umgeben von ehem. Friedhof. Im Ortskern von Milbertshofen.</p>

Orlando-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1898
Platzl 4
947 m
Platzl 4,4a; Orlando-Haus, Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12.

Ifflandstraße 2
947 m

Kaiserhoftrakt

Erstellung: 1616

948 m

Ehem. Landesversicherungsanstalt

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Holbeinstraße 9
948 m
<p>Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.</p>

Hofgartenarkaden

Erstellung: 0
Odeonsplatz
948 m

Bogenhauser Kirchplatz 1
949 m
<p>Ehem. Kath. Pfarrkirche St. Georg, 1766-71 aus dem weiteren Umkreis Johann Michael Fischers, mit spätgotischem Chor und hohem Turm; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
950 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>

Ehem. Wohnhaus Gampenrieder

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ludwigstraße 5
950 m
<p>Ehem. Wohnhaus Gampenrieder, klassizistisch, 1821/22 von Leo von Klenze; jetzt Teil des Finanzministeriums.</p>

Reihenhaus

Architekt: Berger Karl
Erstellung: 1922
Friedrich-Herschel-Straße 10
950 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1922 von Karl Berger; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 12.</p>

Ehem. Corpshaus Makaria

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Platzl 6
951 m
<p>Ehem. Corpshaus Makaria, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898-99 von Adolf Ziebland.</p>


Eckhaus

Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Mauerkircherstraße 2
951 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Jagdszenen-Reliefs, bez. 1906, von Max Langheinrich.</p>

Wohnanlage

Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Prinzregentenstraße 75
952 m
<p>Prinzregentenstraße 75/77/79/81/83/85/87/89; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, 1927-28 von Helmuth Wolff; mit Geibelstraße 8, Lamontstraße 1/3 und Schumannstraße 2/4/6/8/10, Fassadenpreisträger 2005.</p>

Reihenhaus

Architekt: Lechner Theodor, Norkauer Fritz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Friedrich-Herschel-Straße 12
952 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1924 von Theodor Lechner und Fritz Norkauer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 10.</p>

Kabelsteg

Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
953 m
<p>Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 2
954 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 3, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>

Villa in Ecklage

Architekt: Romeis Leonhard, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 43
956 m
<p>Villa in Ecklage am Bogenhauser Kirchplatz, im Kern deutsche Renaissance, 1897 von Leonhard Romeis, 1929 von Karl Stöhr umgebaut; zugehörig der niedrigere westliche Nebenflügel, malerisch mit Fachwerk-Obergeschoss.</p>

Münzarkaden

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1857
Maximilianstraße 6
956 m
Maximilianstraße 6/8; Münzarkaden, nördlicher Erweiterungsbau der ehem. Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857-63 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4.

Ehem. Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Ludwigstraße 3
956 m
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiger Bau mit nordseitigem Rückflügel, Fassadengestaltung klassizistisch, von Leo von Klenze, 1825/26, Umbau des Rückflügels durch Karl Stöhr, 1912, Behebung von Kriegsschäden, nach 1945.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
957 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1905
Montgelasstraße 8
957 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Steinbacherstraße 2.</p>

Hofbräuhaus-Kunstmühle

Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 3
958 m
Neuturmstraße 3/3 a; Hofbräuhaus-Kunstmühle, Neurenaissance, 1875 wohl von Johann Kilian Stützel.

Leonigarten

Erstellung: 1700
Herrnstraße
959 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1858
Hochbrückenstraße 14
960 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855-58.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
960 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Falkenturm

Erstellung: 1470
Falkenturmstraße
960 m
<p>Der Falkenturm war ein spätmittelalterlicher Wehr- und später Gefängnisturm der zweiten Münchner Stadtmauer, nahe der heutigen Maximilianstraße gelegen. Er wurde erstmals 1470 urkundlich erwähnt und diente ursprünglich zur Aufbewahrung von Falken für die höfische Jagd. Ab etwa 1500 wurde er als Gefängnis für adlige und politisch bedeutende Gefangene genutzt, darunter Teilnehmer der Adelsverschwörung von 1564 und Kämpfer des Oberländer Aufstands von 1705. Der Turm lag strategisch über dem Pfisterbach, der durch eine Wasserbrücke geführt wurde. Im Zuge der Umgestaltung Münchens unter König Maximilian II. wurde der Falkenturm 1863 abgerissen, um Platz für die neue Maximilianstraße zu schaffen. An ihn erinnert heute nur noch die Falkenturmstraße, die seinen früheren Standort markiert.</p>

Ehem. Corpshaus Frankonia

Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 7
961 m
<p>Ehem. Corpshaus Frankonia, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann.</p>

Hofgartentor

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1818
Hofgarten
961 m
<p>Das Hofgartentor am Odeonsplatz in München, erbaut von 1816 bis 1818 unter König Ludwig I., wurde von Leo von Klenze im Stil eines römischen Triumphbogens gestaltet. Es ehrt König Max Joseph, Ludwigs Vater, mit Medaillons an den Säulen, die von Lorbeerkränzen und bayerischen Löwen geschmückt sind. Ursprünglich waren Skulpturen für die Nischen geplant, die jedoch nie umgesetzt wurden. Auf dem Dach des Tors befinden sich Bleitrophäen von Ernst Mayer und an der Fassade Genienreliefs zu Kunst, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kriegswesen. Das Tor markiert den Eingang zur Hofgartenstraße und den Beginn der klassizistischen Umgestaltung Münchens. Heute ist die Hofgartenstraße größtenteils Fußgängerzone, mit begrenztem Verkehr ab der Alfons-Goppel-Straße.</p>

Ismaninger Straße
961 m

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
962 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1894
Falkenturmstraße 8
963 m
Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler.

Nationaltheater

Architekt: Fischer Karl von, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Max-Joseph-Platz 2
963 m
<p>Max-Joseph-Platz 2; Nationaltheater, monumentaler Opernbau mit Eckrisaliten und erhöhtem Bühnenhaus in klassizistischen Formen, von Karl von Fischer, 1811-18, nach Brand mit Portikus und Satteldach über dem Bühnenhaus als Doppelgiebelfront von Leo von Klenze wiederhergestellt, 1823/24, Teilerhöhung und Verlängerung nach Osten der Südfassade im Zuge der Gestaltung der Maximilianstraße, Friedrich Bürklein, 1857-59; Wiederaufbau nach Zerstörung 1943, von Gerhard Graubner und Karl Fischer, 1958-63; vgl. auch Ensembles Altstadt und Maximilianstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Grütznerstraße 6
963 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, stark gegliedert, erbaut 1890.</p>

Ehem. Landeszentralbank

Architekt: Wolf Heinrich, Sattler Carl
Erstellung: 1941
Ludwigstraße 13
963 m
<p>Rheinbergerstraße 2; Rheinbergerstraße 4; Ehem. Landeszentralbank von Bayern, jetzt Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, dreigeschossiger monumentaler Vierflügelbau, teils mit zusätzlichem Attikageschoss, neuklassizistisch dem Straßenbild angepasst, nach revidierten Plänen von Heinrich Wolf begonnen, 1938-41, von Carl Sattler vollendet, 1948-51; mit Ausstattungsdetails des Vorgängerbaues, u. a. Schwanthaler-Reliefs von 1828/29.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 11
964 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, klassizistisch, Entwurf 1823 von Leo von Klenze, ausgeführt 1829/30; nach Kriegszerstörung des nördlichen Nachbarhauses (Eckhaus von Klenze) und Straßenverbreiterung in gleicher Form nach Norden erweitert.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Ludwigstraße 19
964 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, um 1836; Teil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 15 als Pendant.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Veterinärstraße 11
965 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Höchl Joseph, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 9
965 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ismaninger Straße 98
965 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern und Stuckdekor, bez. 1910.</p>

Eckhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Hompeschstraße 1
967 m
<p>Eckhaus, neubarock, mit Reliefporträt des Prinzregenten Luitpold, Ende 19. Jh.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 15
968 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Joseph Höchl, 1830, umgebaut zusammen mit Nr. 17 vom Landbauamt München, 1979; symmetrische palastartige Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 19 als Pendant.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Röschenauer Rudolf, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 7
969 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, viergeschossiger Bau mit klassizistischer Rustikafassade, erbaut durch Rudolf Röschenauer nach Plänen von Leo von Klenze, 1823.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 8
970 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr, neuklassizistisch aufgestockt; vgl. Nr. 6.</p>

Wohnhaus Friedrich von Gärtner

Architekt: Gärtner Friedrich von, Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 18
970 m
<p>Walter-Klingenbeck-Weg 1; Rekonstruktion des Wohnhauses von Friedrich von Gärtner als Universitätsbauamt, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, nach Friedrich von Gärtner und Rudolf Röschenauer (1839) in veränderter Form errichtet, 1960-62; Pendant zu Nr. 22, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; südlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Durchfahrt bis Nr. 16.</p>

St. Ludwig

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1844
Ludwigstraße 20
970 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Ludwig, ein Hauptwerk der romantischen Sakralbaukunst, mit zweitürmiger Fassade, 1829-44 von Friedrich von Gärtner; mit Ausstattung; durch offene Arkaden mit den benachbarten Häusern Nr. 20 und 22 verbunden; in den Arkadengängen neue Denkmalbrunnen samt Bildnisplaketten für die Architekten Klenze und Gärtner (1964).</p>

Ismaninger Straße
970 m

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Grässel Hans, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 11
971 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 3
971 m
<p>An der Kreppe 3; Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Doppelmietshausblock

Architekt: Svoboda Felix
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Kaulbachstraße 38
972 m
<p>Kaulbachstraße 38/38 a; Doppelmietshausblock, Neurenaissance, 1883 von Felix Svoboda.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 0
Herrnstraße 36
973 m
Ende 19. Jh.

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 17
973 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, viergeschossiger Putzbau mit reicher klassizistischer Gestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1829, umgebaut zusammen mit Nr. 15 vom Landbauamt München, 1979; betonter Mittelteil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 15 und 19.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
973 m

Königsbau der Residenz

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz 3
974 m
<p>Max-Joseph-Platz 3; Königsbau der Residenz, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826-35, nach Kriegszerstörung 1956-80 instandgesetzt; vgl. Residenzstraße 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Sternwartstraße 2
974 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Eckaufsatz und Stuckdekor, von Franz Popp, 1909; Tor, Pfeilergittertor, um 1909.</p>

Corpshaus Rheno-Palatia

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1899
Platzl 8
974 m

Mietshaus

Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Sckellstraße 1
975 m
<p>Mietshaus, freistehender Block in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Simon Killer.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 4
975 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Putzdekor, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Veterinärstraße 9
976 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1845
Grütznerstraße 7
977 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.</p>

Ehem. Doppelwohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef, Stöhr Karl
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 1
977 m
<p>Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.</p>

Residenz

Erstellung: 0
Residenzstraße 1
977 m
<p>Residenzstraße 1; Residenz, ausgedehntes Stadtschloß, ab 1348 über Jahrhunderte gewachsen, acht Höfe umschließend. Der mittelalterliche Kern (Neuveste) in Resten unter dem Nordostpavillon des Festsaalbaues und dem umgebenden Bereich verborgen. Kern der bestehenden Anlage die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jh. mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jh. (Grottenhof mit Perseusbrunnen, 1595 von Hubert Gerhard; Antiquarium, 1569-71). Im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen, um 1600. Zu Nr. 1 gehört das Alte Residenztheater, Rokokobau, 1751-53 von Fran¿ois de Cuvilli¿s, 1956 an neuer Stelle (Apothekenflügel) wiederaufgebaut; mit Ausstattung; Königsbau, siehe Max-Joseph-Platz 3, Festsaalbau siehe Hofgartenstraße 2 und Marstallplatz 8, Allerheiligen-Hofkirche siehe Marstallplatz. Vgl. auch Hofgarten.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 6
978 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr; vgl. Nr. 8.</p>

Fassaden-Oberteil des Residenztheater

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz 1
978 m
<p>Max-Joseph-Platz 1; Fassaden-Oberteil der Eingangsfront am jetzigen Residenztheater und reich profilierte Gebälke an der Rückseite vom ehem. Alten Residenztheater, in neuklassizistischen Formen, 1921; vgl. Residenzstr. 1.</p>

Kubische Villa

Erstellung: 1925
Friedrich-Herschel-Straße 27
979 m
<p>Kubische Villa mit Walmdach, um 1925.</p>

Ismaninger Straße
980 m

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
980 m
<p>Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p><p>Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.</p><p>Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.</p><p>Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.</p><p>Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3</i></p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 4
981 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit durch Altane, Balkon und Zwerchhaus betonter Mittelachse, um 1910/20.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 1
981 m
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Max-Weber-Platz 2
981 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879-80 von Sigmund Aichinger.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
982 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
982 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Grässel Hans , Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pfisterstraße 9
982 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.</p>

Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1813
Pfisterstraße 3
983 m
Pfisterstraße 3; Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt, klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Pfisterstraße 7
983 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 5
983 m
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh., an Nr. 1 anschließend.</p>

Volksschule

Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Herrnstraße 21
986 m
<p>stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881-82 von Friedrich Loewel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Veterinärstraße 7
986 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
987 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888.</p>

Vorstadt-Gasthaus

Erstellung: 1850
Grütznerstraße 8
989 m
<p>Huterer-Wirt, Vorstadt-Gasthaus des mittleren 19. Jh.</p>

Reiterstandbild Ludwigs I.

Architekt: Widmann Max
Erstellung: 1862
Odeonsplatz
989 m
<p>Reiterstandbild Ludwigs I., 1862 von Max Widmann.</p>

Herzog-Max-Palais

Erstellung: 1830
Ludwigstraße
989 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 45
990 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Erweiterungsbau

Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1937
Theresienstraße 2
990 m
Theresienstraße 2/4/6; Erweiterungsbau der Bayerischen Versicherungsbank, 1937-38 von Heinrich Bergthold; dem Altbau (siehe Ludwigstraße 21) angepasst.

Bürgerhaus

Erstellung: 0
Pfisterstraße 10
991 m
Pfisterstraße 10; Bürgerhaus, im Kern wohl 16. Jh. (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jh. verändert.

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Rauchstraße 16
991 m
<p>Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 18 und 20 zu einem Block zusammengefasst.</p>

Straßenbahn-Stationshaus

Architekt: Schachner Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Max-Weber-Platz 12
991 m
<p>Straßenbahn-Stationshaus, Jugendstil, 1906 von Richard Schachner; in Platzmitte; beim U-Bahnbau abgetragen, Wiederaufbau geplant.</p>

Ehem. Damenstift

Architekt: Gärtner Friedrich von, Gießl Franz
Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 23
993 m
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, langgestreckter dreigeschossiger Putzbau mit erhöhten Mittel- und Seitenpavillons, im nüchternen Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner, 1835-39, Wiederherstellung nach Kriegsbeschädigung durch das Landbauamt München, 1953; ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, nördlich im Hof freistehender, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, klassizistisch, erbaut von Franz Gießl, 1823/24.</p>

Hofkapelle

Erstellung: 1603

993 m

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
994 m
<p>Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.</p>

Franziskanerkloster

Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz
994 m
<p>weweew</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 1790
Pfisterstraße 8
994 m
<p>Pfisterstraße 8; Bürgerhaus, wohl Ende des 18. Jhs. umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt.</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 0
Platzl 3
994 m
Platzl 3; Bürgerhaus des 16. Jhs., aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988.

Maximilianstraße
995 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 6
996 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
997 m
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
998 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
999 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.</p>

Klassizistisches Wohnhaus

Architekt: Küßwetter Mathias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Pfisterstraße 5
999 m
<p>Klassizistisches Wohnhaus, 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3.</p>

Prinzregentenstraße 3

7 m 

Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3

7 m 

König Maximilian II. von Bayern

Prinzregentenstraße 3

7 m 

Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

7 m 

Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße

7 m 

Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

7 m 

Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

7 m 

Inschrift

Prinzregentenstraße

12 m 

Gedenktafel - Karl & Luise von Faber

Prinzregentenstraße

14 m 

Pallas Athene (Minerva)

Prinzregentenstraße 3

24 m 

Gewappnete Giebelfiguren

Prinzregentenstraße

26 m 

Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Prinzregentenstraße

35 m 

Vier Jahreszeiten - Frühling

Prinzregentenstraße

35 m 

Vier Jahreszeiten - Sommer

Prinzregentenstraße

35 m 

Vier Jahreszeiten - Herbst

Prinzregentenstraße

35 m 

Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund

Bronze
1611
Prinzregentenstraße

35 m 

Hirtenhund

Jagdhund

Bronze
1589
Prinzregentenstraße

35 m 

Jagdhund

Prinzregentenstraße

39 m 

Verkündigung

Prinzregentenstraße 3

58 m 

Love/Hate

Prinzregentenstraße 3

60 m 

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Narziss-Brunnen

Brunnen
1896
Prinzregentenstraße 3

72 m 

Narziss-Brunnen

Prinzregentenstraße

88 m 

Lampenbaum

Prinzregentenstraße

89 m 

Mars, Venus und Cupido

Prinzregentenstraße

93 m 

Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen

Oettingenstraße

137 m 

Gestern - Heute - Morgen

Heunensäule

Säule
1975
Lerchenfeldstraße 2

150 m 

Heunensäule

Alexandrastraße 4

151 m 

Denkmal für Philipp Apian

Alexandrastraße 4

157 m 

Kriegerdenkmal

Prinzregentenstraße

160 m 

Fischfrau

Platzl 9

162 m 

Bayerischer Löwe

Prinzregentenstraße 50

173 m 

Franz Wedekind


176 m 

Rumford-Denkmal

Prinzregentenstraße 9

188 m 

Sammlung Schack - Giebel

Prinzregentenstraße

188 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

188 m 

emblem

Prinzregentenstraße

188 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Fremde Blume

Brunnen
1996
Alexandrastraße 1

214 m 

Fremde Blume

Oettingenstraße 1

215 m 

Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal

Lerchenfeldstraße

231 m 

Liegender Hirsch

Liebigstraße 12

242 m 

Hans Georg Grässel

Liebigstraße 14

249 m 

Gedenktafel - Justus von Liebig

Prinzregentenstraße 56

281 m 

Familienbrunnen

Pfalz

Skulptur
1956
Luitpoldbrücke

310 m 

Pfalz

Bayern

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

310 m 

Bayern

Widenmayerstraße

318 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Widenmayerstraße 18

374 m 

Christophorus

Schwaben

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

376 m 

Schwaben

Prinzregentenstraße

377 m 

Christophorus

Luitpoldbrücke

377 m 

Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Widenmayerstraße

379 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Luitpoldbrücke

380 m 

Franken

Widenmayerstraße 36

401 m 

Hans Knappertsbusch

Löwin

Skulptur
1968
Seitzstraße

405 m 

Löwin

Prinzregentenstraße 1

413 m 

Grundsteinstifter zum Haus der Deutschen Kunst

St.-Anna-Platz 2

420 m 

Lion Feuchtwanger

Sankt-Anna-Straße 19

421 m 

Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19

421 m 

Kriegerdenkmal

Sankt-Anna-Straße 19

421 m 

Kriegergedächtniskapelle - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße

426 m 

Christus als apokalyptischen Reiter

Thierschplatz

427 m 

Schnitterin-Brunnen

St.-Anna-Platz

436 m 

Sankt-Anna-Brunnen

Prinzregentenstraße

438 m 

Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

Maximiliansanlagen

440 m 

Der Stumpf im Mann


448 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel


448 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel

Sankt-Anna-Straße

456 m 

Franziskus als Friedensbote

Am Hirschanger

464 m 

Japanisches Teehaus

Prinzregentenstraße 1

468 m 

17. „Weltkulturen und moderne Kunst“






Europaplatz 1

482 m 

Friedensengel

Prinzregentenstraße

482 m 

Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße

482 m 

Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße

482 m 

Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

482 m 

Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße

482 m 

Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße

482 m 

Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße

482 m 

Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße

482 m 

Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße

482 m 

Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße

482 m 

Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße

482 m 

Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße

482 m 

Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules - Riesen Geryones

Prinzregentenstraße

482 m 

Herkules -  Ausrottung der Stymphalischen Vögel

Sternstraße 3

483 m 

Zwei Kraniche

Sankt-Anna-Straße

484 m 

Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße

484 m 

Votivbild - 1944

Franz-Josef-Strauß-Ring

490 m 

Zehnflammiger Leuchter

St.-Anna-Straße 19

492 m 

Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Sankt-Anna-Straße

496 m 

Gedenktafel - Wilhelm von Ockham



Maria-Theresia-Straße 20

525 m 

Josef-Ruederer-Brunnen

Lehel

Gedenktafel
1952
Bürkleinstraße 14

532 m 

Lehel

Franz-Josef-Strauß-Ring

541 m 

Springbrunnen vor dem Prinz-Carl-Palais

Königinstraße

561 m 

Berliner Mauer

Thierschstraße

561 m 

Westgiebel- Zeustempel (Olympia)


Thierschstraße

562 m 

Gedenktafel - Wilhelmsgynasium

Seemann mit Boot

Kupfertreibarbeit
0
Widenmayertstraße 3

563 m 

Seemann mit Boot

Widenmayerstraße 2

565 m 

Meister Eder und sein Pumuckel

Widenmayerstraße 1

577 m 

Weibliche Allegorie mit Speer

Maximilianstraße 53

588 m 

Katastrophen und Rettung

Siebertstraße

590 m 

Junge Jägerin


Widenmayerstraße

596 m 

Bridge Sprout

Maria-Theresia-Straße 23

597 m 

Gedenktafel - Elisabeth Braun

Europaplatz

598 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Maximilianstraße

601 m 

Andreas Schmeller

Cicero

Fresco
0
Maximilianstraße

601 m 

Cicero

Maximilianstraße

602 m 

Friedrich Wilhelm von Thiersch

Sophokles

Statue
0
Maximilianstraße

603 m 

Sophokles

Franz-Josef-Ring 1

604 m 

Den deutschen Vertriebenen

Sternstraße

607 m 

Pumuckel-Ampel

Maximilianstraße

616 m 

Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Franz-Josef-Strauß-Ring

617 m 

Ehemaliges Armee-Museum


Maximilianstraße 81

624 m 

Stürzende

Maximiliansbrücke

629 m 

Tunnelfassade

Krieg

Mosaik
0
Franz-Josef-Strauß-Ring

632 m 

Krieg

Franz-Josef-Strauß-Ring

633 m 

Eintracht

Franz-Josef-Strauß-Ring

633 m 

Bayerischer Löwe

Franz-Josef-Strauß-Ring

635 m 

Stärke

Friede

Mosaik
0
Franz-Josef-Strauß-Ring

636 m 

Friede


Maximilianstraße 39

640 m 

Regierung von Oberbayern

Maximilianstraße

642 m 

Maxmonument - Friedensliebe

Maximilianstraße 39

642 m 

Fides (Treue)

Gerechtigkeit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

642 m 

Gerechtigkeit

Stärke

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

642 m 

Stärke

Weisheit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

642 m 

Weisheit

Maximilianstraße

642 m 

Maxmonument - Altbayern

Maximilianstraße

642 m 

Maxmonument - Franken

Maximilianstraße

642 m 

Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

642 m 

Maxmonument - Pfalz

Maximilianstraße

642 m 

Maxmonument

Maximilianstraße

643 m 

Max II. König von Bayern

Maximilianstraße

644 m 

Geldsack

Maximiliansbrücke

649 m 

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Hofgarten

650 m 

Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach

Galeriestraße

656 m 

Harmlos

Maximilianstraße 39

657 m 

Justitia (Gerechtigkeit)

Maximiliansanlagen

664 m 

Denkmal für König Ludwig II.

Maximilianstraße 39

669 m 

Bronzestandbild von Benjamin Thompson

Maximilianstraße 39

669 m 

Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Prinzregentenstraße 60

670 m 

Relief an der Villas Stuck


Hofgarten

671 m 

Kriegerdenkmal im Hofgarten

Prinzregentenstraße 60

673 m 

Amazone


Maximiliansbrücke

675 m 

Heiliger Nepomuk


Hofgartenstraße 8

678 m 

Minerva

Prinzregentenstraße 60

680 m 

Relief an der Villas Stuck

Maria-Theresia-Straße 11

683 m 

Wilhelm Conrad Röntgen

Hofgartenstraße 8

683 m 

Wunsch und Gedächtnis

Joseph Fraunhofer

Standbild
1868
Maximilianstraße

688 m 

Joseph Fraunhofer

Pallas Athene

Statue
1906
Maximiliansbrücke

691 m 

Pallas Athene

Prinzregentenstraße

691 m 

Amazone

Prinzregentenstraße

691 m 

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Prinzregentenstraße

691 m 

Ares

Prinzregentenstraße

691 m 

Herkules

Prinzregentenstraße

691 m 

Götterzug

Prinzregentenstraße

691 m 

Götterzug

Hl. Nepomuk

Statue
1857
Praterwehrbrücke

697 m 

Hl. Nepomuk

Galeriestraße

697 m 

Heinrich-Heine-Brunnen

Maximilianstraße

698 m 

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Maximilianstraße 42

701 m 

Franken

Maximilianstraße 42

701 m 

Allegorie Bildhauerei

Maximilianstraße 42

702 m 

Albrecht IV.

Maximilianstraße 42

702 m 

König Ruprecht von der Pfalz

Maximilianstraße 42

702 m 

Hl. Severin

Maximilianstraße 42

702 m 

Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42

702 m 

Kaiser Ludwig der Bayer

Maximilianstraße 42

702 m 

Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42

702 m 

Graf Ferdinand von Arco

Maximilianstraße 42

702 m 

Sebastian Plinganser

Von-der-Tann-Straße 11

708 m 

Johann Ignaz von Döllinger

Maximilianstraße 42

711 m 

Allegorie Bauwesen

Bäume sind Leben

Bodendenkmal
0

714 m 

Bäume sind Leben

Maximilianstraße 42

716 m 

Staatswappen

Maximilianstraße 42

718 m 

Lucien Schermann

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

721 m 

Karyatiden

Kaulbachstraße 7

722 m 

Delphin-Brunnen

Herzog-Rudolf-Straße 1

726 m 

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Wurzerstraße 10

727 m 

Ulrich von Destouches

Maximilianstraße 42

729 m 

Allegorie Malerei

Kaulbachstraße 11

736 m 

Jella Lepman

Max-Plank-Straße

737 m 

Hausvertrag von Pavia

Kaulbachstraße

737 m 

Die Traumstadt


Galeriestraße

741 m 

Fjodor Tjuttschew

Maximilianstraße 42

744 m 

Allegorie - Erzgießer

Alfons-Goppel-Straße

750 m 

Archäologie München - Tafel 3

Max-Plank-Straße 1

758 m 

Pagerie

Praterinsel 3

761 m 

Gedenktafel für Anton Gruber

Max-Plank-Straße

761 m 

Sängerkrieg auf_der Wartburg

Max-Plank-Straße

761 m 

Stiftung der Universität Ingolstadt (1472)


764 m 

Monopterus

Marstallplatz

766 m 

Kampf der zentauren

Max-Plank-Straße

767 m 

Franz von Assisi

Max-Plank-Straße

767 m 

Vinzenz von Paul

Max-Plank-Straße

767 m 

Papst Gregor der Große

Sokrates

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Sokrates

Konfuzius

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Konfuzius

Cicero

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Cicero

Max-Plank-Straße

767 m 

Gottfried Wilhelm Leibniz

Archimedes

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Archimedes

Brutus

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Brutus

Max-Plank-Straße

767 m 

Demosthenes

Homer

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Homer

Max-Plank-Straße

767 m 

Gustav Adolf

Cäsar

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Cäsar

Max-Plank-Straße

767 m 

Gründung des Kloster Ettal

Hannibal

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Hannibal

Sappho

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Sappho

Platon

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Platon

Solon

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Solon

Lykurg

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Lykurg

Max-Plank-Straße

767 m 

Aristoteles

Perikles

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Perikles

Phytagoras

Büste
0
Max-Plank-Straße

767 m 

Phytagoras

Max-Plank-Straße

767 m 

Alexander der Große

Marstallplatz 5

767 m 

Königliche Reitschule

Max-Plank-Straße

767 m 

Förderung vom Kunst und Wissenschaft

Platon

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

767 m 

Platon

Marstallplatz

768 m 

Ehemalige Säulen des Nationaltheaters

Thierschstraße 41

768 m 

Adolf Hitler

Kaulbachstraße 15

769 m 

Friedrich August von Kaulbach

Max-Plank-Straße

769 m 

Nike

Marstallplatz

770 m 

Pferdeköpfe-Relief

Gestzmäßigkeit

Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1

770 m 

Gestzmäßigkeit

Cicero

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

770 m 

Cicero

Max-Planck-Straße 1

771 m 

Demosthenes

Solon

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

771 m 

Solon


Kaulbachstraße 15

774 m 

Kaulbach-Villa

Unterricht

Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1

774 m 

Unterricht

Schönfeldstraße 16

780 m 

Joseph von Görres

Marstallplatz

782 m 

Denkmal für die Trümmerfrauen

Galeriestraße

788 m 

Konfuzius

Alfons-Goppel-Straße 11

789 m 

Büste der Therese von Bayern

Maximilianstraße 38

790 m 

 Brunnen Camparihaus

Höchlstraße 4

791 m 

Elch und Hirsch

Max-Plank-Straße

794 m 

Befreiung Wiens

Marstallplatz 1

794 m 

Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)

Max-Plank-Straße

794 m 

Bewährung im Krieg

Maximilianstraße 28

802 m 

MK: Schicksale

Frederic Chopin

Standbild
2010

804 m 

Frederic Chopin

Alfons-Goppel-Straße

805 m 

Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Maximilianstraße 26

808 m 

Bibliothek der Schicksale

Max-Plank-Straße 1

808 m 

Prisma I, Prima II

Alfons-Goppel-Straße

808 m 

Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Hofgarten

813 m 

Wandbrunnen im Dianatempel

Hofgarten

813 m 

Hofgarten-Springbrunnen

Hofgartenstraße

813 m 

Hofgartentempel - Delphin mit Wasserschale


814 m 

Tellus Bavarica

Kaulbachstraße 25

817 m 

Der kleine Bär

Oettingenstraße

819 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

819 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

819 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

819 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Maximilianstraße 24

831 m 

Franz Lachner

Englischer Garten

832 m 

Apollotempel

Englischer Garten

832 m 

Steinerne Bank

Maximilianstraße 32

834 m 

Gedenktafel  - Henrik Ibsen

Hofgartenstraße

840 m 

Allegorie für Oberbayern (Schäferin)

Schönfeldstraße 3

845 m 

Pferdestandbild für die deutsche Kavallerie

Hofgartenstraße

846 m 

Allegorie für Schwaben (Weber)

Hofgartenstraße

846 m 

Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)

Hofgartenstraße

846 m 

Allegorie für Oberpfalz (Schmid)

Hofgartenstraße

846 m 

Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)

Hofgartenstraße

846 m 

Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)

Hofgartenstraße

846 m 

Allegorie für Unterfranken (Winzerin)

Hofgartenstraße

846 m 

Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)

Alfons-Goppel-Straße

846 m 

Flora III

Hofgarten

846 m 

Vier Schalenbrunnen

Entfalung IV

Holzskulptur
1986
Ismaninger Straße 22

846 m 

Entfalung IV

Schönfeldstraße

847 m 

Denkmal der deutschen Kavallerie


Marstallplatz

855 m 

Petrus

Marstallplatz

855 m 

Paulus

Kaulbachstraße 31

856 m 

Faun-Brunnen

Alfons-Goppel-Straße

858 m 

Wasserbecken im Kabinettsgarten

Hofgartenstraße

859 m 

Skulpturen Festsaalbau

Walter-Klingenbeck-Weg

860 m 

???



Hofgartenstraße

862 m 

Herzog Theodo läßt sein Volk taufen

Hofgartenstraße

862 m 

Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)

Hofgartenstraße

862 m 

Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark

Luitpolds Tod

Stuckrelief
0
Hofgartenstraße

862 m 

Luitpolds Tod


Hofgartenstraße

862 m 

Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt


Hofgartenstraße

862 m 

Krönung Kaiser Ludwig von Bayern

Otto der Erlauchte

Standbild
1837

863 m 

Otto der Erlauchte




863 m 

Friedrich der Siegreiche









863 m 

König Karl XII. von Schweden

Königinstraße 35

868 m 

Neumeyer Karl und Anna

Max-Joseph-Brücke

877 m 

Münchner Kindl



Kaulbachstraße 31

883 m 

Gedenktafel - Katholischer Widerstand

Max-Joseph-Brücke

884 m 

Max-Joseph-Brücke

Praterinsel

885 m 

Alpenverein

Isamninger Straße 22

888 m 

Jeder trägt des Anderen Last

Ludwigstraße

894 m 

Akanthusblüten-Brunnen

Max-Joseph-Brücke

896 m 

Max-Joseph-Brücke - Feuer

Max-Joseph-Brücke

896 m 

Max-Joseph-Brücke - Erde

Max-Joseph-Brücke

896 m 

Max-Joseph-Brücke - Wasser

Max-Joseph-Brücke

896 m 

Max-Joseph-Brücke - Luft

Falckenbergstraße 2

898 m 

Lichtobjekt



902 m 

Residenz

Am Kosttor

903 m 

Kosttor und Neuturm

Am Kosttor

903 m 

Rotkäppchen und der Wolf

Mariannenplatz 3

906 m 

Lukaskirche - Albert Schmidt

Mariannenplatz

909 m 

Grundsteinlegung St. Lukas

Bergwanderer

Skulptur
0
Praterinsel

910 m 

Bergwanderer

Ludwigstraße 2

912 m 

Gedenktafel für die letzten Opfer der Nazis

Knöbelstraße 4

912 m 

Franz Seraph von Pfistermeister

Juno


1611

913 m 

Juno




913 m 

Flußgott 1


913 m 

Flußgott 2


913 m 

Flußgott 3


913 m 

Flußgott 4

Vulkan


1555

913 m 

Vulkan

Neptun


1555

913 m 

Neptun


913 m 

Triton 1 (Hahn)


913 m 

Triton (Löwe)


913 m 

Triton (Affe)


913 m 

Triton (Hund)



913 m 

Putti 2


913 m 

Putti 3


913 m 

Putti mit Hummer

Ceres


1611

913 m 

Ceres

Therese Gieshe

Wandbeschriftung
0
Falkenbergstraße

913 m 

Therese Gieshe

Turm


1985
Thomas-Wimmer-Ring 9

918 m 

Turm

Hofgarten

923 m 

Nymphe (Loreley-Brunnen)

Praterinsel 6

924 m 

Isar im Stadtgebiet

Neptun


1584

933 m 

Neptun

Residenzstraße 1

937 m 

Herzog Christoph der Starke

Zirkusszene

Wandmalerei
0

938 m 

Zirkusszene

Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenkstein und Gedenktafel
0
Kirchplatz 1

938 m 

Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenktafel für Franz Sperr

Gedenkstein und Gedenktafel
1946
Kirchplatz 1

938 m 

Gedenktafel für Franz Sperr

Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Gedenkstein und Gedenktafel
0
Kirchplatz 1

938 m 

Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Kirchplatz 1

938 m 

Gedenktafel für Ludwig Freiherr von Leopold

Gedenktafel - Kosttor

Gedenktafel
1872
Platzl 5

938 m 

Gedenktafel - Kosttor

Tivolistraße 4

939 m 

Abendmahl

Grütznerstraße

946 m 

Franz von Kobell

Max-Joseph-Platz 1

946 m 

Residenztheater


Hippokrates

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29

950 m 

Hippokrates

Holbeinstraße 9

950 m 

Philipp Auerbach-Gedenktafel

Bogenhauser Kirchplatz

951 m 

Opfer des Nationalsozialismus

Aristoteles

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße

951 m 

Aristoteles

Merkur


1587

952 m 

Merkur

Ludwigstraße 29

952 m 

Standfigur - Herzog Albrecht V.

Ludwigstraße 29

952 m 

Standfigur - König Ludwig I.

Ludwigstraße 20

953 m 

Gedenktafel Veteranenverein

Bogenhausener Kirchplatz 1

954 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen


Homer

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29

954 m 

Homer

Thukydides

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29

954 m 

Thukydides

Bogenhausener Kirchplatz 1

954 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen




Bogenhauser Kirchplatz

959 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Gedenktafel für Sissy

Gedenktafel
2001
Ludwigstraße 13

960 m 

Gedenktafel für Sissy

Hofgartenstraße

961 m 

Kriegswesen

Hofgartenstraße

961 m 

Landwirtschaft

Kunst


1818
Hofgartenstraße

961 m 

Kunst

Hofgartenstraße

961 m 

Wissenschaft

Hofgartenstraße

963 m 

Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße

963 m 

Genien - Hofgartentor

Tondi mit Reliefbüste - Palladio

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

964 m 

Tondi mit Reliefbüste - Palladio

Tondi mit Reliefbüste - Bartolo

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

964 m 

Tondi mit Reliefbüste - Bartolo

Ludwigstraße 17

964 m 

Tondi mit Reliefbüste - Leonard da Vinci

Tondi mit Reliefbüste - Bramante

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

964 m 

Tondi mit Reliefbüste - Bramante

Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

964 m 

Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo

Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

964 m 

Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo



968 m 

Perseus-Brunnen

Ludwigstraße 14

969 m 

Gedenktafel - Romano Guardini

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Künstlerische Invention

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Allegorische Figuren

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Prägekunst

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Handel

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Gewerbefleiß

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Stempelschneiderei

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Chemie

Maximilianstraße

970 m 

Neue Münze - Bergbau

Hompeschstraße 1

972 m 

Prinzregent Luitpold


Satyr 1

Bronzestatue
1578

973 m 

Satyr 1

Satyr 2

Bronzestatue
1578

973 m 

Satyr 2

Hofgartenstraße

973 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3

Max-Joseph-Platz

975 m 

Giebelfeld - Bayerische Staatsoper

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Hofgartenstraße

975 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Residenzstraße

976 m 

Archäologie München - Tafel 1

Max-Joseph-Platz 2

976 m 

Apollo und die neun Musen

Odeonsplatz

978 m 

Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Odeonsplatz

979 m 

22. „Olympischer Sommer“

Ludwigstraße 20

984 m 

Gedenkrelief für Leo von Klenze

Ludwigstraße 20

985 m 

Leo-von-Klenze-Brunnen

Stadtbefestigung

Gedenktafel
0
Herrnstraße 15

985 m 

Stadtbefestigung

Odeonsplatz

986 m 

Allegorie - Religion

Odeonsplatz

986 m 

Allegorie - Kunst

Odeonsplatz

986 m 

Allegorie - Poesie

Odeonsplatz

986 m 

Allegorie - Industrie

Platz 9

986 m 

Bayerischer Löwe

Ludwigstraße 22

987 m 

Friedrich-von-Gärtner-Brunnen

Odeonsplatz

988 m 

Reiterstandbild König Ludwig I.

Max-Weber-Platz

988 m 

Bronzeplatte - Re/Place

Neptun

Bronzefigur
1628
Max-Joseph-Platz

990 m 

Neptun



Max-Joseph-Platz

993 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

993 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

993 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

993 m 

Putti - (Königsbauhof)

Residenzstraße

993 m 

Patrona Bavariae

Praterinsel

994 m 

Copper Lick

Friedrich Krantz

Gedenktafel
1963
Prinzregentenstraße 80

995 m 

Friedrich Krantz

Englischer Garten

996 m 

Hemmer - Blitzableiter

Max-Weber-Platz

996 m 

Brunnen - Max-Weber-Platz

Ludwigstraße 20

996 m 

Gedenktafel - Eugen Biser

Veterinärstraße 5

998 m 

Neumeyer Karl

Residenzstraße

998 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

998 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

998 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

998 m 

Wappenschild - Residenzportal

Residenstraße

998 m 

Wappenschild - Residenzportal

Residenzstraße

998 m 

Wappenschild - Löwe

4
Wagmüllerstraße 14
242 m


1
Unsöldstraße 13
278 m


3
Widenmayerstraße 16
336 m


3
Widenmayerstraße 16
338 m


3
Reitmorstraße 53
351 m


3
Reitmorstraße 53
351 m


3
Reimorstraße 54
356 m


3
Reimorstraße 54
356 m


3
Reitmorstraße 53
357 m


3
Reitmorstraße 53
357 m


4
Prinzregentenstraße 14
373 m


4
Sternstraße 7
417 m


4
Sternstraße 5
442 m


1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
454 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
493 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
498 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
498 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
500 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
518 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Maria-Theresia-Straße 19
579 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

6
Maria-Theresia-Straße 23
597 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

6
Maria-Theresia-Straße 23
597 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Maria-Theresia-Straße 23
598 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Maria-Theresia-Straße 23
598 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Karl-Scharnagl-Ring
638 m


4
Von-der-Tann-Straße 14
641 m


4
Hofgartenstraße 8
678 m


5
Ismaninger Straße 52
726 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Ismaninger Straße 52
726 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Max-Planck-Straße 1
733 m


4
Max-Planck-Straße 1
733 m


4
Max-Planck-Straße 1
733 m


4
Max-Planck-Straße 1
733 m


4
Max-Planck-Straße 1
733 m


4
Max-Planck-Straße 1
733 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 5
737 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
737 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
737 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
737 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Kaulbachstraße 12
737 m


3
Von-der-Tann-Straße 7
774 m


5
Ismaninger Straße 76
784 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

2
Maximilianstraße 26
803 m


1
Maximilianstraße 26
803 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 14
808 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 14
808 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Bogenstraße 3
862 m


4
Kaulbachstraße 33
864 m


4
Maximilianstraße 14
898 m


4
Maximilianstraße 14
898 m


4
Maximilianstraße 14
898 m


4
Neuberghauser Straße 9
904 m


3
Thierschstraße 25
913 m


3
Thierschstraße 25
915 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 17
919 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 17
919 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Rauchstraße 10
927 m


5
Rauchstraße 10
927 m


2
Ismaninger Straße 77
936 m


4
Adelgundenstraße 1
944 m


4
Ismaninger Straße 22
974 m


3
Thierschstraße 25
975 m


3
Thierschstraße 25
975 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 19
978 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Herrnstraße 21
981 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 19
982 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Prinzregentenstraße 3 

 - Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3 

Pruska Anton - König Maximilian II. von Bayern

Bayerisches Nationalmuseum
7 m
Seidl Gabriel von
0

Prinzregentenstraße 3 

Seidl Gabriel von - Bayerisches Nationalmuseum

Maximilian II. (Schild)
7 m
Pruska Anton
1900

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße 

 - Inschrift

Prinzregentenstraße 

Kurz Erwin - Gedenktafel - Karl & Luise von Faber

Pallas Athene (Minerva)
14 m
Weissenfels Edwin
0

Prinzregentenstraße 

Weissenfels Edwin - Pallas Athene (Minerva)

Gewappnete Giebelfiguren
24 m
Flossmann Josef
0

Prinzregentenstraße 3 

Flossmann Josef - Gewappnete Giebelfiguren

Prinzregentenstraße 

Roth Karl - Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Vier Jahreszeiten - Frühling
35 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Frühling

Vier Jahreszeiten - Sommer
35 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Sommer

Vier Jahreszeiten - Herbst
35 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Herbst

Vier Jahreszeiten - Winter
35 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund
35 m
Gerhard Hubert
1611

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Hirtenhund

Jagdhund
35 m
Gerhard Hubert
1589

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Jagdhund

Verkündigung
39 m
Uhlig Wilhelm
2000

Prinzregentenstraße 

Uhlig Wilhelm - Verkündigung

Love/Hate
58 m
Weiss Mia Florentine
2018

Prinzregentenstraße 3 

Weiss Mia Florentine - Love/Hate

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
60 m
Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
1913

Prinzregentenstraße 3 

Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor - Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Narziss-Brunnen
72 m
Netzer Hubert
1896

Prinzregentenstraße 3 

Netzer Hubert - Narziss-Brunnen

Lampenbaum
88 m
Froese-Peek Florian
2013

Prinzregentenstraße 

Froese-Peek Florian - Lampenbaum

Mars, Venus und Cupido
89 m
Hubert Gerhard
1590

Prinzregentenstraße 

Hubert Gerhard - Mars, Venus und Cupido

Prinzregentenstraße 

Wackerle Joseph - Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen

Gestern - Heute - Morgen
137 m
Bernardi Michele
2022

Oettingenstraße 

Bernardi Michele - Gestern - Heute - Morgen

Heunensäule
150 m

1975

Lerchenfeldstraße 2 

 - Heunensäule

Alexandrastraße 4 

 - Denkmal für Philipp Apian

Alexandrastraße 4 

 - Kriegerdenkmal

Fischfrau
160 m
Rauch Josef
1900

Prinzregentenstraße 

Rauch Josef - Fischfrau

Bayerischer Löwe
162 m
Korn Simon
1900

Platzl 9 

Korn Simon - Bayerischer Löwe

Franz Wedekind
173 m
Döllgast Hans
1954

Prinzregentenstraße 50 

Döllgast Hans - Franz Wedekind

Rumford-Denkmal
176 m
Schwanthaler Franz Jakob
1796

 

Schwanthaler Franz Jakob - Rumford-Denkmal

Sammlung Schack - Giebel
188 m
Littmann Max
1909

Prinzregentenstraße 9 

Littmann Max - Sammlung Schack - Giebel

Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

emblem
188 m

0

Prinzregentenstraße  

 - emblem

Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

Fremde Blume
214 m
Rucker Hans
1996

Alexandrastraße 1 

Rucker Hans - Fremde Blume

Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal
215 m
Nida-Rümelin Rolf
1962

Oettingenstraße 1 

Nida-Rümelin Rolf - Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal

Liegender Hirsch
231 m
Nida-Rümelin Rolf
1955

Lerchenfeldstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Liegender Hirsch

Hans Georg Grässel
242 m
Grässel Hans
1928

Liebigstraße 12 

Grässel Hans - Hans Georg Grässel

Liebigstraße 14 

 - Gedenktafel - Justus von Liebig

Familienbrunnen
281 m
Mikorey Franz
1957

Prinzregentenstraße 56 

Mikorey Franz - Familienbrunnen

Pfalz
310 m
Drumm August, Wackerle Joseph
1956

Luitpoldbrücke 

Drumm August, Wackerle Joseph - Pfalz

Bayern
310 m
Hahn Hermann
1903

Luitpoldbrücke 

Hahn Hermann - Bayern

Gedenktafel - Luitpoldbrücke
318 m
Fischer Theodor
1901

Widenmayerstraße 

Fischer Theodor - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Christophorus
374 m
Bleeker Bernhard
1909

Widenmayerstraße 18 

Bleeker Bernhard - Christophorus

Schwaben
376 m
Kurz Erwin
1903

Luitpoldbrücke 

Kurz Erwin - Schwaben

Christophorus
377 m
Henselmann Josef
1970

Prinzregentenstraße 

Henselmann Josef - Christophorus

Gendenktafel - Luitpoldbrücke
377 m
Fischeer Theodor
1901

Luitpoldbrücke 

Fischeer Theodor - Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Widenmayerstraße 

 - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Franken
380 m
Schmitt Balthasar
1903

Luitpoldbrücke 

Schmitt Balthasar - Franken

Widenmayerstraße 36 

 - Hans Knappertsbusch

Löwin
405 m
Fischer Alexander
1968

Seitzstraße 

Fischer Alexander - Löwin

Prinzregentenstraße 1 

 - Grundsteinstifter zum Haus der Deutschen Kunst

Lion Feuchtwanger
420 m
Oppenrieder Karl
1966

St.-Anna-Platz 2 

Oppenrieder Karl - Lion Feuchtwanger

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegerdenkmal


Christus als apokalyptischen Reiter
426 m
Miller Ferdinand von
1910

Sankt-Anna-Straße 

Miller Ferdinand von - Christus als apokalyptischen Reiter

Schnitterin-Brunnen
427 m
Kurz Erwin
1905

Thierschplatz 

Kurz Erwin - Schnitterin-Brunnen

Sankt-Anna-Brunnen
436 m
Pruska Anton, Seidl Gabriel von
1894

St.-Anna-Platz 

Pruska Anton, Seidl Gabriel von - Sankt-Anna-Brunnen

Prinzregentenstraße 

Möhl Jakob - Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

Der Stumpf im Mann
440 m
Ritthof-Linau Manfred
1994

Maximiliansanlagen 

Ritthof-Linau Manfred - Der Stumpf im Mann

Relief - U-Bahnhof Lehel
448 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Relief - U-Bahnhof Lehel
448 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Franziskus als Friedensbote
456 m
Mayer Martin
1978

Sankt-Anna-Straße 

Mayer Martin - Franziskus als Friedensbote

Am Hirschanger 

 - Japanisches Teehaus

Prinzregentenstraße 1 

 - 17. „Weltkulturen und moderne Kunst“






Friedensengel
482 m
Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
1899

Europaplatz 1 

Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedensengel

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße 

 - Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße 

 - Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße 

 - Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße 

 - Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Riesen Geryones


Zwei Kraniche
483 m
Dietz Elmar
1968

Sternstraße 3 

Dietz Elmar - Zwei Kraniche

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1944

Zehnflammiger Leuchter
490 m
Brenninger Georg
1969

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Brenninger Georg - Zehnflammiger Leuchter

St.-Anna-Straße 19 

 - Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Sankt-Anna-Straße 

 - Gedenktafel - Wilhelm von Ockham


Thierschstraße 47 

Meyer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Maximilian Schmidt (Waldschmidt)

Josef-Ruederer-Brunnen
525 m
Beyrer Eduard
1920

Maria-Theresia-Straße 20 

Beyrer Eduard - Josef-Ruederer-Brunnen

Lehel
532 m
Grassmann Günter
1952

Bürkleinstraße 14 

Grassmann Günter - Lehel

Franz-Josef-Strauß-Ring 

 - Springbrunnen vor dem Prinz-Carl-Palais

Berliner Mauer
561 m
Hoppe Joachim Maria, Karpat Berkan, Ludwig Rainer
1996

Königinstraße 

Hoppe Joachim Maria, Karpat Berkan, Ludwig Rainer - Berliner Mauer

Thierschstraße 

 - Westgiebel- Zeustempel (Olympia)


Thierschstraße 

 - Gedenktafel - Wilhelmsgynasium

Seemann mit Boot
563 m
Kiene Hygin, Krieger R.
0

Widenmayertstraße 3 

Kiene Hygin, Krieger R. - Seemann mit Boot

Widenmayerstraße 2 

 - Meister Eder und sein Pumuckel

Weibliche Allegorie mit Speer
577 m
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897

Widenmayerstraße 1 

Hygin Kiene, Kaindl Anton - Weibliche Allegorie mit Speer

Katastrophen und Rettung
588 m
Huber Stephan
2005

Maximilianstraße 53 

Huber Stephan - Katastrophen und Rettung

Junge Jägerin
590 m
Hildebrand Adolf von
1917

Siebertstraße 

Hildebrand Adolf von - Junge Jägerin

Gedenktafel - Adolf von Hildebrand
592 m
Georgii Theodor, Mayer Martin
0

Siebertstraße 

Georgii Theodor, Mayer Martin - Gedenktafel - Adolf von Hildebrand

Bridge Sprout
596 m
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020

Widenmayerstraße 

Atelier Bow-Wow, Tokio - Bridge Sprout

Maria-Theresia-Straße 23 

 - Gedenktafel - Elisabeth Braun

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
598 m
Köbberling Folke
2024

Europaplatz 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Maximilianstraße 

 - Andreas Schmeller

Cicero
601 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 

Hess Anton - Cicero

Maximilianstraße 

 - Friedrich Wilhelm von Thiersch

Sophokles
603 m

0

Maximilianstraße 

 - Sophokles

Franz-Josef-Ring 1 

 - Den deutschen Vertriebenen

Sternstraße 

 - Pumuckel-Ampel

Bronzestandbild von Moritz von Schwind
616 m
Hähnel Ernst Julius
1893

Maximilianstraße 

Hähnel Ernst Julius - Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Franz-Josef-Strauß-Ring 

 - Ehemaliges Armee-Museum

Friedrich Ludwig Jan
623 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1920

 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedrich Ludwig Jan

Stürzende
624 m
Fischer Alexander
1973

Maximilianstraße 81 

Fischer Alexander - Stürzende

Tunnelfassade
629 m
Bergmann Benjamin
2005

Maximiliansbrücke 

Bergmann Benjamin  - Tunnelfassade

Krieg
632 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Krieg

Eintracht
633 m
Kaufmann Hugo
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Kaufmann Hugo - Eintracht

Bayerischer Löwe
633 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Bayerischer Löwe

Stärke
635 m
Kaufmann Hugo
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Kaufmann Hugo - Stärke

Friede
636 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Friede

Sapientia (Weisheit)
638 m
Halbig Johann von
1864

 

Halbig Johann von - Sapientia (Weisheit)

Maximilianstraße 39 

 - Regierung von Oberbayern

Maxmonument - Friedensliebe
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Friedensliebe

Fides (Treue)
642 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Fides (Treue)

Gerechtigkeit
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Gerechtigkeit

Stärke
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Stärke

Weisheit
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Weisheit

Maxmonument - Altbayern
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Altbayern

Maxmonument - Franken
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Franken

Maxmonument - Schwaben
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz
642 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Pfalz

Maxmonument
642 m

1875

Maximilianstraße 

 - Maxmonument

Max II. König von Bayern
643 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Max II. König von Bayern

Geldsack
644 m
Vetter Johannes
2021

Maximilianstraße 

Vetter Johannes - Geldsack

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
649 m
Hocheder Carl d. Ä.
1893

Maximiliansbrücke 

Hocheder Carl  d. Ä. - Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach
650 m
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1911

Hofgarten 

Miller d.J. Ferdinand Freiherr von - Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach

Harmlos
656 m
Schwanthaler Franz Jakob
1803

Galeriestraße 

Schwanthaler Franz Jakob - Harmlos

Justitia (Gerechtigkeit)
657 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Justitia (Gerechtigkeit)

Denkmal für König Ludwig II.
664 m
Rückel Anton
1967

Maximiliansanlagen 

Rückel Anton  - Denkmal für König Ludwig II.

Bronzestandbild von Benjamin Thompson
669 m
Zumbusch Caspar von
1866

Maximilianstraße 39 

Zumbusch Caspar von - Bronzestandbild von Benjamin Thompson

Graf Bernhard Erasmus von Deroy
669 m
Halbig Johann von
1856

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Relief an der Villas Stuck
670 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Der Gefallene Soldat
671 m
Bleeker Bernhard
1924

 

Bleeker Bernhard - Der Gefallene Soldat

Kriegerdenkmal im Hofgarten
671 m
Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst
1924

Hofgarten 

Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst - Kriegerdenkmal im Hofgarten

Amazone
673 m
Stuck Franz von
1897

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Amazone


Maximiliansbrücke 

 - Heiliger Nepomuk


Minerva
678 m
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 

Jara Fernando de la - Minerva

Relief an der Villas Stuck
680 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Wilhelm Conrad Röntgen
683 m
Rothenburger Adolf
1959

Maria-Theresia-Straße 11 

Rothenburger Adolf - Wilhelm Conrad Röntgen

Wunsch und Gedächtnis
683 m
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 

Jara Fernando de la - Wunsch und Gedächtnis

Joseph Fraunhofer
688 m
Halbig Johann von
1868

Maximilianstraße 

Halbig Johann von - Joseph Fraunhofer

Pallas Athene
691 m
Drexler Franz
1906

Maximiliansbrücke 

Drexler Franz - Pallas Athene

Amazone
691 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Amazone

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit
691 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Ares
691 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Ares

Herkules
691 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Herkules

Götterzug
691 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Götterzug
691 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Hl. Nepomuk
697 m
Unbekannt
1857

Praterwehrbrücke 

Unbekannt - Hl. Nepomuk

Heinrich-Heine-Brunnen
697 m
Stadler junior Toni
1962

Galeriestraße 

Stadler junior Toni - Heinrich-Heine-Brunnen

Maximilianstraße 

Brugger Friedrich - Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Franken
701 m

0

Maximilianstraße 42 

 - Franken

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bildhauerei

Albrecht IV.
702 m
Zumbusch Caspar von
0

Maximilianstraße 42 

Zumbusch Caspar von - Albrecht IV.

König Ruprecht von der Pfalz
702 m
Kirchmayer Friedrich
0

Maximilianstraße 42 

Kirchmayer Friedrich - König Ruprecht von der Pfalz

Hl. Severin
702 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 42 

Hess Anton - Hl. Severin

Friedrich der Siegreiche
702 m
Wagmüller Michael
0

Maximilianstraße 42 

Wagmüller Michael - Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42 

Walker F. - Kaiser Ludwig der Bayer

Hans Jakob Fugger
702 m
Zell Georg
0

Maximilianstraße 42 

Zell Georg - Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42 

Hirth J. - Graf Ferdinand von Arco

Sebastian Plinganser
702 m
Ruf Heinrich
0

Maximilianstraße 42 

Ruf Heinrich - Sebastian Plinganser

Von-der-Tann-Straße 11 

 - Johann Ignaz von Döllinger

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bauwesen


Maximilianstraße 42 

 - Staatswappen

Maximilianstraße 42 

 - Lucien Schermann

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
721 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Delphin-Brunnen
722 m
Hoffmann Erich
1962

Kaulbachstraße 7 

Hoffmann Erich - Delphin-Brunnen

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
726 m
Mayer-Fassold Eugen
1960

Herzog-Rudolf-Straße 1 

Mayer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Wurzerstraße 10 

 - Ulrich von Destouches

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Malerei

Jella Lepman
736 m

1970

Kaulbachstraße 11 

 - Jella Lepman

Max-Plank-Straße 

 - Hausvertrag von Pavia

Die Traumstadt
737 m
Malura Oswald
1983

Kaulbachstraße 

Malura Oswald - Die Traumstadt

Max-Plank-Straße 

Echter Michael - Staatsmännische Leistung der Dynastie

Galeriestraße 

 - Fjodor Tjuttschew

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie - Erzgießer

Alfons-Goppel-Straße 

 - Archäologie München - Tafel 3

Pagerie
758 m

0

Max-Plank-Straße 1 

 - Pagerie

Praterinsel 3 

 - Gedenktafel für Anton Gruber

Max-Plank-Straße 

 - Sängerkrieg auf_der Wartburg


Monopterus
764 m
Klenze leo von
1837

 

Klenze leo von - Monopterus

Kampf der zentauren
766 m
Wagner Johann Martin von
1822

Marstallplatz 

Wagner Johann Martin von  - Kampf der zentauren

Max-Plank-Straße 

 - Franz von Assisi

Max-Plank-Straße 

 - Vinzenz von Paul

Max-Plank-Straße 

 - Papst Gregor der Große

Sokrates
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Sokrates

Konfuzius
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Konfuzius

Cicero
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Cicero

Max-Plank-Straße 

 - Gottfried Wilhelm Leibniz

Max-Plank-Straße 

 - Archimedes

Brutus
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Brutus

Max-Plank-Straße 

 - Demosthenes

Homer
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Homer

Max-Plank-Straße 

 - Gustav Adolf

Cäsar
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Cäsar

Max-Plank-Straße 

 - Gründung des Kloster Ettal

Hannibal
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Hannibal

Sappho
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Sappho

Platon
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Platon

Solon
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Solon

Lykurg
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Lykurg

Max-Plank-Straße 

 - Aristoteles

Perikles
767 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Perikles

Max-Plank-Straße 

 - Phytagoras

Max-Plank-Straße 

 - Alexander der Große

Marstallplatz 5 

 - Königliche Reitschule

Förderung vom Kunst und Wissenschaft
767 m
Piloty Carl Theodor von
0

Max-Plank-Straße 

Piloty Carl Theodor von - Förderung vom Kunst und Wissenschaft

Platon
767 m
Halbig Johann von
0

Max-Planck-Straße 1 

Halbig Johann von - Platon


Adolf Hitler
768 m

1935

Thierschstraße 41 

 - Adolf Hitler

Friedrich August von Kaulbach
769 m
Goetz Guido
1980

Kaulbachstraße 15 

Goetz Guido - Friedrich August von Kaulbach

Nike
769 m
Widnmann Max von
0

Max-Plank-Straße 

Widnmann Max von - Nike

Marstallplatz 

 - Pferdeköpfe-Relief

Gestzmäßigkeit
770 m
Seibertz Engelbert
1872

Max-Planck-Straße 1 

Seibertz Engelbert - Gestzmäßigkeit

Cicero
770 m
Halbig Johann von
0

Max-Planck-Straße 1 

Halbig Johann von - Cicero

Demosthenes
771 m
Schöpf Peter
0

Max-Planck-Straße 1 

Schöpf Peter - Demosthenes

Solon
771 m

0

Max-Planck-Straße 1 

 - Solon


Kaulbachstraße 15 

 - Kaulbach-Villa

Unterricht
774 m
Seibertz Engelbert
1872

Max-Planck-Straße 1 

Seibertz Engelbert - Unterricht

Schönfeldstraße 16 

 - Joseph von Görres

Marstallplatz 

 - Denkmal für die Trümmerfrauen

Konfuzius
788 m

0

Galeriestraße 

 - Konfuzius

Büste der Therese von Bayern
789 m
Rümann Wilhelm von
0

Alfons-Goppel-Straße 11 

Rümann Wilhelm von - Büste der Therese von Bayern

Maximilianstraße 38 

 -  Brunnen Camparihaus

Elch und Hirsch
791 m
Pezold Georg
0

Höchlstraße 4 

Pezold Georg - Elch und Hirsch

Befreiung Wiens
794 m
Diez F.
1683

Max-Plank-Straße 

Diez F. - Befreiung Wiens

Marstallplatz 1 

Unbekannt - Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)

Bewährung im Krieg
794 m
Diez F.
1683

Max-Plank-Straße 

Diez F. - Bewährung im Krieg

Maximilianstraße 28 

 - MK: Schicksale

Frederic Chopin
804 m
Nowak Józek
2010

 

Nowak Józek - Frederic Chopin

Alfons-Goppel-Straße 

Bleeker Bernhard - Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Bibliothek der Schicksale
808 m
Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus
0

Maximilianstraße 26 

Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus - Bibliothek der Schicksale

Prisma I, Prima II
808 m
Lechner Alf
1995

Max-Plank-Straße 1 

Lechner Alf - Prisma I, Prima II

Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
808 m
Bleeker Bernhard
1961

Alfons-Goppel-Straße 

Bleeker Bernhard - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen


Hofgarten 

 - Hofgarten-Springbrunnen


Tellus Bavarica
814 m
Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1590

 

Gerhard Hubert, Krumpper Hans - Tellus Bavarica

Der kleine Bär
817 m
Nida-Rümelin Rolf
1958

Kaulbachstraße 25 

Nida-Rümelin Rolf - Der kleine Bär

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Franz Lachner
831 m

1891

Maximilianstraße 24 

 - Franz Lachner

Englischer Garten 

 - Apollotempel

Steinerne Bank
832 m
Klenze Leo von
1838

Englischer Garten 

Klenze Leo von - Steinerne Bank

Gedenktafel - Henrik Ibsen
834 m
Rödl Georg
1907

Maximilianstraße 32 

Rödl Georg - Gedenktafel  - Henrik Ibsen

Allegorie für Oberbayern (Schäferin)
840 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberbayern (Schäferin)

Schönfeldstraße 3 

Bleeker Bernhard - Pferdestandbild für die deutsche Kavallerie

Allegorie für Schwaben (Weber)
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Schwaben (Weber)

Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)

Allegorie für Oberpfalz (Schmid)
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberpfalz (Schmid)

Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)

Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)

Allegorie für Unterfranken (Winzerin)
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Unterfranken (Winzerin)

Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)

Flora III
846 m
Koenig Fritz
1971

Alfons-Goppel-Straße 

Koenig Fritz - Flora III

Vier Schalenbrunnen
846 m
Klenze Leo von
1822

Hofgarten 

Klenze Leo von - Vier Schalenbrunnen

Entfalung IV
846 m
Lüttwitz Lidy von
1986

Ismaninger Straße 22 

Lüttwitz Lidy von - Entfalung IV

Denkmal der deutschen Kavallerie
847 m
Bleeker Bernhard
1960

Schönfeldstraße 

Bleeker Bernhard - Denkmal der deutschen Kavallerie

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Bogenfeld - Christis mit Maria und Johannes

Petrus
855 m
Eberhard Konrad
0

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Petrus

Paulus
855 m
Eberhard Konrad
0

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Paulus

Faun-Brunnen
856 m
Unbekannt
1897

Kaulbachstraße 31 

Unbekannt - Faun-Brunnen

Wasserbecken im Kabinettsgarten
858 m
Kluska Peter
2003

Alfons-Goppel-Straße 

Kluska Peter - Wasserbecken im Kabinettsgarten

Hofgartenstraße 

 - Skulpturen Festsaalbau

???
860 m
???
0

Walter-Klingenbeck-Weg 

??? - ???


Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Vermählung des Langobardenkönigs Auhari mit Theodolinde

Herzog Theodo läßt sein Volk taufen
862 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Theodo läßt sein Volk taufen

Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)
862 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark

Luitpolds Tod
862 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Luitpolds Tod

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Heinrich der Löwen wird mit dem Herzogtum Bayern belehnt

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Vermählung Ottos des Erlauchten mit Agnes Pfalzgräfin bei Rhein

Krönung Kaiser Ludwig von Bayern
862 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Krönung Kaiser Ludwig von Bayern

Otto der Erlauchte
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Otto der Erlauchte

Ludwig IV. der Bayer,
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Ludwig IV. der Bayer,

König Ruprecht von der Pfalz I.
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Ruprecht von der Pfalz I.

Friedrich der Siegreiche
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Friedrich der Siegreiche

Ludwig der Reiche Herzog von Bayern
863 m
Schwanthaler Ludwig von
0

 

Schwanthaler Ludwig von - Ludwig der Reiche Herzog von Bayern

Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern

Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.

Albrecht V. von Bayern
863 m
Schwanthaler Ludwig von
0

 

Schwanthaler Ludwig von - Albrecht V. von Bayern

Maximilian I. Kurfürst Bayern
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Maximilian I. Kurfürst Bayern

König Karl XI. von Schweden
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Karl XI. von Schweden

Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz

König Karl XII. von Schweden
863 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Karl XII. von Schweden

Königinstraße 35 

 - Neumeyer Karl und Anna

Münchner Kindl
877 m
Bradl Jakob
0

Max-Joseph-Brücke 

Bradl Jakob - Münchner Kindl



Gedenktafel - Katholischer Widerstand
883 m
Faller Maximilian Andreas
1996

Kaulbachstraße 31 

Faller Maximilian Andreas - Gedenktafel - Katholischer Widerstand

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke

Alpenverein
885 m

2001

Praterinsel 

 - Alpenverein

Jeder trägt des Anderen Last
888 m
Stadler Christine
0

Isamninger Straße 22 

Stadler Christine - Jeder trägt des Anderen Last

Akanthusblüten-Brunnen
894 m
Rauch Ernst Andreas
1961

Ludwigstraße 

Rauch Ernst Andreas - Akanthusblüten-Brunnen

Max-Joseph-Brücke - Feuer
896 m
Heilmann Max
1901

Max-Joseph-Brücke 

Heilmann Max - Max-Joseph-Brücke - Feuer

Max-Joseph-Brücke - Erde
896 m
Flossmann Josef
1901

Max-Joseph-Brücke 

Flossmann Josef - Max-Joseph-Brücke - Erde

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke - Wasser

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke - Luft

Lichtobjekt
898 m
Hoover Nan
1999

Falckenbergstraße 2 

Hoover Nan - Lichtobjekt


Residenz
902 m

0

 

 - Residenz

Am Kosttor 

 - Kosttor und Neuturm

Rotkäppchen und der Wolf
903 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1904

Am Kosttor 

Düll Heinrich,  Pezold Georg - Rotkäppchen und der Wolf

Mariannenplatz 3 

 - Lukaskirche - Albert Schmidt

Mariannenplatz 

 - Grundsteinlegung St. Lukas

Praterinsel 

 - Bergwanderer

Ludwigstraße 2 

Weiß Eugen - Gedenktafel für die letzten Opfer der Nazis

Knöbelstraße 4 

 - Franz Seraph von Pfistermeister

Juno
913 m

1611

 

 - Juno


Wittelsbacher Brunnen (Residenz)
913 m
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1611

Residenz 

Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans - Wittelsbacher Brunnen (Residenz)

Flußgott 1
913 m

1555

 

 - Flußgott 1

Flußgott 2
913 m

1555

 

 - Flußgott 2

Flußgott 3
913 m

1555

 

 - Flußgott 3

Flußgott 4
913 m

1555

 

 - Flußgott 4

Vulkan
913 m

1555

 

 - Vulkan

Neptun
913 m

1555

 

 - Neptun

 

 - Triton 1 (Hahn)

 

 - Triton (Löwe)

Triton (Affe)
913 m

1587

 

 - Triton (Affe)

Triton (Hund)
913 m

1587

 

 - Triton (Hund)

Putti mit Schildkröte
913 m
Gerhard Hubert
1584

 

Gerhard Hubert - Putti mit Schildkröte

Putti 2
913 m

1555

 

 - Putti 2

Putti 3
913 m

1555

 

 - Putti 3

 

 - Putti mit Hummer

Ceres
913 m

1611

 

 - Ceres

Falkenbergstraße 

 - Therese Gieshe

Turm
918 m
Glass Ingo
1985

Thomas-Wimmer-Ring 9 

Glass Ingo - Turm

Nymphe (Loreley-Brunnen)
923 m
Schwanthaler Ludwig von
1853

Hofgarten 

Schwanthaler Ludwig von - Nymphe (Loreley-Brunnen)

Praterinsel 6 

 - Isar im Stadtgebiet

Neptun
933 m
Hubert Gerhard
1584

 

Hubert Gerhard - Neptun

Residenzstraße 1 

 - Herzog Christoph der Starke

Zirkusszene
938 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Zirkusszene

Gedenktafel für Alfred Delp
938 m
Lill Hansjakob
0

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenktafel für Franz Sperr
938 m
Lill Hansjakob
1946

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Franz Sperr

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Ludwig Freiherr von Leopold

Platzl 5 

 - Gedenktafel - Kosttor

Abendmahl
939 m
Nida-Rümelin Rolf
1958

Tivolistraße 4 

Nida-Rümelin Rolf - Abendmahl

Franz von Kobell
946 m
König Benedikt
1896

Grütznerstraße 

König Benedikt - Franz von Kobell

Max-Joseph-Platz 1 

 - Residenztheater

Neuberghauser Straße 

Backmund Klaus - Denkmal für Delp, Wehrle, Sperr, Leonrod und Quirnheim

Hippokrates
950 m
Kroher Karl
1966

Ludwigstraße 29 

Kroher Karl - Hippokrates

Holbeinstraße 9 

 - Philipp Auerbach-Gedenktafel

Bogenhauser Kirchplatz 

 - Opfer des Nationalsozialismus

Aristoteles
951 m
Bohr
1966

Ludwigstraße 

Bohr - Aristoteles

Merkur
952 m
Palagio Carlo die Cesare del
1587

 

Palagio Carlo die Cesare del - Merkur

Ludwigstraße 29 

 - Standfigur - Herzog Albrecht V.

Ludwigstraße 29 

 - Standfigur - König Ludwig I.

Ludwigstraße 20 

 - Gedenktafel Veteranenverein

Bogenhausener Kirchplatz 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Friedrich Ludwig von Sckell
954 m
Bandel Ernst von, Klenze Leo von
1824

 

Bandel Ernst von, Klenze Leo von - Friedrich Ludwig von Sckell

Homer
954 m
Mayer J. E.
1966

Ludwigstraße 29 

Mayer J. E. - Homer

Thukydides
954 m
Vogl Hans, Bohr Roland
1966

Ludwigstraße 29 

Vogl Hans, Bohr Roland - Thukydides

Bogenhausener Kirchplatz 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen




Bogenhauser Kirchplatz 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Gedenktafel für Sissy
960 m
Fromm Josef
2001

Ludwigstraße 13 

Fromm Josef - Gedenktafel für Sissy

Kriegswesen
961 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kriegswesen

Landwirtschaft
961 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Landwirtschaft

Kunst
961 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kunst

Wissenschaft
961 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Wissenschaft

Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Palladio

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Bartolo


Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Bramante

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo

Platzl 4 

Veit Michael - 400. Todestag von Orlando di Lasso

Perseus-Brunnen
968 m
Gerhard Hubert
1585

 

Gerhard Hubert - Perseus-Brunnen

Ludwigstraße 14 

Faller Max - Gedenktafel - Romano Guardini

Neue Münze - Künstlerische Invention
970 m
Halbig Johann von
1865

Maximilianstraße 

Halbig Johann von - Neue Münze - Künstlerische Invention

Maximilianstraße 

 - Neue Münze - Allegorische Figuren

Neue Münze - Prägekunst
970 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Prägekunst

Neue Münze - Handel
970 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Handel

Neue Münze - Gewerbefleiß
970 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Gewerbefleiß

Neue Münze - Stempelschneiderei
970 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Stempelschneiderei

Neue Münze - Chemie
970 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Chemie

Neue Münze - Bergbau
970 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Bergbau

Hompeschstraße 1 

 - Prinzregent Luitpold

Ludwigstraße 20 

Schwanthaler Ludwig von - Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker e.V.

Satyr 1
973 m
Palagio Carlo die Cesare del
1578

 

Palagio Carlo die Cesare del - Satyr 1

Satyr 2
973 m
Palagio Carlo die Cesare del
1578

 

Palagio Carlo die Cesare del - Satyr 2

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
973 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3

Max-Joseph-Platz 

 - Giebelfeld - Bayerische Staatsoper

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12
975 m
Stürmer Karl
1829

Hofgartenstraße 

Stürmer Karl - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16
975 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Residenzstraße 

 - Archäologie München - Tafel 1

Apollo und die neun Musen
976 m
Brenninger Georg
1964

Max-Joseph-Platz 2 

Brenninger Georg - Apollo und die neun Musen

Odeonsplatz 

Knappe Karl - Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Odeonsplatz 

 - 22. „Olympischer Sommer“

Gedenkrelief für Leo von Klenze
984 m
Mikorey Franz
1964

Ludwigstraße 20 

Mikorey Franz - Gedenkrelief für Leo von Klenze

Leo-von-Klenze-Brunnen
985 m
Mikorey Franz
1964

Ludwigstraße 20 

Mikorey Franz - Leo-von-Klenze-Brunnen

Herrnstraße 15 

 - Stadtbefestigung

Allegorie - Religion
986 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Religion

Allegorie - Kunst
986 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Kunst

Allegorie - Poesie
986 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Poesie

Allegorie - Industrie
986 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Industrie

Platz 9 

 - Bayerischer Löwe

Friedrich-von-Gärtner-Brunnen
987 m
Hilbinger Karl
1964

Ludwigstraße 22 

Hilbinger Karl - Friedrich-von-Gärtner-Brunnen

Reiterstandbild König Ludwig I.
988 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Reiterstandbild König Ludwig I.

Bronzeplatte - Re/Place
988 m
Sal Jack
2005

Max-Weber-Platz 

Sal Jack - Bronzeplatte - Re/Place

Neptun
990 m
Petel Georg
1628

Max-Joseph-Platz 

Petel Georg - Neptun



Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Putti - (Königsbauhof)
993 m
Palagio Carlo die Cesare del
1574

Max-Joseph-Platz 

Palagio Carlo die Cesare del - Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Patrona Bavariae
993 m
Krumpper Hans
1615

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Patrona Bavariae

Copper Lick
994 m
Lapelyté Lina
2024

Praterinsel 

Lapelyté Lina - Copper Lick

Friedrich Krantz
995 m
Döllgast Hans
1963

Prinzregentenstraße 80 

Döllgast Hans - Friedrich Krantz

Englischer Garten 

 - Hemmer - Blitzableiter

Brunnen - Max-Weber-Platz
996 m
Kustermann F. S.
0

Max-Weber-Platz 

Kustermann F. S. - Brunnen - Max-Weber-Platz

Ludwigstraße 20 

 - Gedenktafel - Eugen Biser

Veterinärstraße 5 

 - Neumeyer Karl

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Residenzportal

Residenstraße 

 - Wappenschild - Residenzportal

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

StraßeNamevonbis
51 mPrinzregentenstraße 6Feuchtwanger Lion19151915
121 mPrinzregentenstraße 26Luftgaukommando VII 1945
175 mPrinzregentenstraße 50Wedekind Frank19081918
208 mOettingenstraße 4Rosenberg Alfred
259 mOettingenstraße 23Rosental Fritz1935
277 mOettingenstraße 25Ben-Chorin Schalom
282 mWidenmayerstraße 26Spengler Oswald19251936
299 mBruderstraße 12Lamm Heinrich1937
309 mWidenmayerstraße 18Hanfstaengel Ernst
338 mReitmorstraße 54Thule-Gesellschaft Pöhner Ernst Dr.19121925
366 mSankt-Anna-Platz 10Britting Georg
393 mPrinzregentenstraße 1Haus der Deutschen Kunst 1945
413 mSt. Anna-Platz 2Feuchtwanger Lion18891900
450 mGewürzmühlstraße 3Feuchtwanger Lion19081911
512 mThierschstraße 47Schmidt Maximilian1919
527 mWidenmayerstraße 41Braun Eva19351936
573 mMaria-Theresia-Straße 23Nida-Rümelin Wilhelm19411945
573 mMaria-Theresia-Straße 23Nida-Rümelin Rolf19451969
576 mMaria-Theresia-Straße 23Hildebrand Adolf von18981921
579 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Fritz
579 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Klemens
594 mMaria-Theresia-Straße 25Knappertsbusch Hans
597 mWidenmayerstraße 45Koeppen Wolfgang
597 mMaria-Theresia-Straße 25Possart Ernst von
609 mMaximilianstraße 43Brecht Bertold19171917
628 mMöhlstraße 3Kustermann Hugo
646 mPrinzregentenstraße 61Prinz von Bayern Alfons19191933
647 mPrinzregentenstraße 61Röntgen Wilhelm Conrad19001919
653 mMöhlstraße 2Pschorr August
657 mSchönfeldstraße 17Ibsen Henrik1875
657 mSchönfeldstraße 17Ibsen Hendrik
664 mMaria-Theresia-Straße 28Ruderer Joseph1907
671 mMöhlstraße 14Münzing Hermann
673 mMaria-Theresia-Straße 28Ruederer Joseph
674 mVon-der-Tann-Straße 15Fotostudio Elvira 18971944
676 mMöhlstraße 16Schneider Mathilde
686 mMöhlstraße 20Gutleben Fritz
690 mPrinzregentenstraße 60Stuck Franz von18981928
698 mMaria-Theresia-Straße 11Röntgen Wilhelm Conrad19191923
709 mMöhlstraße 19Himmler Heinrich
713 mMaria-Theresia-Straße 30Röchling (Familie)
719 mGaleriestraße 15Feuchtwanger Lion19001908
719 mGaleriestraße 15Feuchtwanger Lion19081908
724 mWurzerstraße 16Giehse Therese19541975
726 mKöniginstraße 25Ziegler Klara
727 mKaulbachstraße 10Troost Paul Ludwig19121934
729 mKaulbachstraße 10Kaulbach Wilhelm von
735 mKaulbachstraße 12Pfülf Toni1933
736 mKaulbachstraße 12Augsburg Anita
746 mMöhlstraße 23Pschorr Georg Theodor
754 mWurzerstraße 17Sommer Sigi19611996
760 mHöchlstraße 2Diesel Rudolf19011913
765 mMaximilianstraße 32Ibsen Henrik18851891
766 mThierschstraße 41Hitler Adolf19201929
770 mSchönfeldstraße 9Spitzeder Adele1871
778 mKaulbachstraße 15Kaulbach Friedrich August von
778 mKaulbachstraße 15Wagner Adolf
781 mIsmaninger Straße 68Conrad Michael Georg
782 mPrinzregentenstraße 66Gürtner Franz
785 mIsmaninger 76Atelier
788 mMöhlstraße 27Fink August von
790 mHöchlstraße 4Littmann Max1903
795 mMaximilianstraße 17Thule-Gesellschaft
811 mMöhlstraße 29Willstädter Richard1939
824 mMaximilianstraße 24Lachner Franz Paul1890
832 mHildegardstraße 9Feuchtwanger Lion18861889
844 mSchönfeldstraße 4Dülfer Martin
873 mStollbergstraße 9Fassbinder Rainer Werner19691970
877 mGaleriestraße 4Ausstellung Entartete Kunst
877 mLudwigstraße 2Zentralministerium 1945
882 mKaulbachstraße 35Dauthendey Max
883 mKaulbachstraße 35Huch Ricarda
893 mGrütznerstraße 1Grützner Eduard von1884
897 mMöhlstraße 35Judenhaus19601975
909 mMöhlstraße 37Möhl Jakob18951900
923 mMöhlstraße 39Kerschensteiner Georg1896
939 mKaulbachstraße 41Bierbaum Otto Julius
949 mKanalstraße 8Valentin Karl19131932
956 mLudwigstraße 13Elisabeth von Österreich-Ungarn 18371854
959 mLudwigstraße 13Reichsbank-Hauptstelle 1945
961 mLudwigstraße 18Gärtner Friedrich von1914
974 mPlatzl 4Spitzeder Adele1872
975 mNeuberghauser Straße 11Lauer Friedrich19111925
975 mNeuberghazser Straße 11Studentencorps Suevia 19251939
975 mNeuberghauser Straße 11Zentralkomitee der befreiten Juden 1946
975 mNeuberghauser Straße 11Gastwirtschaft Neuberghausen 18601911
975 mSckellstraße 1Valentin Karl19321934
981 mLudwigstraße 18Scheffel Joseph Viktor
986 mMaximilianstraße 5Gregorovius Ferdinand
988 mSteinsdorfstraße 10Ganghofer Ludwig
997 mMariannenplatz 4Valentin Karl19341944