Koordinaten: lat: 48.13701, lng: 11.59671

12 1897 - Ein Monumentalbau, der nie entstand

München *  Gottfried Sempers hat die Planunterlagen und das des Festspielhauses fertiggestellt. Sie zeigen den berühmten Architekten auf der Höhe seines Könnens. 

Mit dem 175 mal 102 Meter - oder 600 mal 350 bayerischen Fuß - messenden Theater, dem Halbrund des Zuschauerraumes und dem darüber liegenden Bühnenhaus sowie den beiden Seitenflügeln, die die Treppenhäuser und die Gesellschaftsräume beinhaltet hätten, wäre ein Monumentalbau geschaffen worden, mit dem Ludwig II. der Architektur des Maximilianeums ein gleichwertiges Bauwerk an die Seite gestellt hätte. 

Das von Gottfried Semper eingeforderte schriftliche Auftragsdekret trifft jedoch nie in Zürich ein, da zwischenzeitlich feststeht, dass der fünf Millionen Gulden teuere Theaterbau nicht entstehen wird. 


7. 3 1868 - Gegen den Bau eines Wagner-Festspielhauses in München

München * Das Festspielhaus-Projekt scheitert am Geldmangel und schließlich sogar am Widerstand Richard Wagners, der drei seiner Opern - durch Protektion Ludwigs - in München uraufführen konnte. Cosima von Bülow, Wagners Sekretärin und Mutter zweier gemeinsamer Kinder, redet Ludwig II. den Plan zum Bau eines Wagner-Festspielhauses in München aus. 

Dieses Bauvorhaben ist das erste und zugleich das letzte, bei dem der König in der Bestimmung an das Volk denkt. Bayerns Märchenkönig lässt schließlich überhaupt keinen öffentlichen Bau mehr errichten und zieht sich zurück. Ludwigs Schlösser waren niemals für die Öffentlichkeit bestimmt. 


26. 11 1864 - Ein großes steinernes Theater für Wagners Werke

München-Haidhausen * Dem Bayernkönig Ludwig II. schwebt ein monumentales Bauwerk für ein Festspielhaus vor. Deshalb schreibt der Monarch an Richard Wagner, er habe „den Entschluß gefaßt, ein großes steinernes Theater erbauen zu lassen, damit die Aufführung des Ringes der Nibelungen eine vollkommene wäre“.

König Ludwigs Vorstellungen eines Richard-Wagner-Festspielhauses in München werden jedoch von seiner unmittelbaren Umgebung und von einem großen Teil der Bevölkerung mit Skepsis beobachtet, da der prachtvolle Monumentalbau nur an wenigen Festspieltagen benutzt worden wäre. Das Interesse der Zeitzeugen am weiteren Verlauf von Gottfried Sempers Planungen ist deshalb ebenso groß wie widersprüchlich.


11. 1 1867 - Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

München * Gottfried Semper zeigt König Ludwig II. das Modell des Festspielhauses. Der Monarch ist derart angetan, dass er dem Architekten per Handschlag nicht nur den Auftrag zum Bau erteilt, sondern ihn auch einlädt, nach München zu übersiedeln und Oberbaurat sowie Hoftheater-Intendant zu werden.

Da Semper den Platz auf dem rechten Isarhochufer favorisiert, steht freilich sofort die Anlage einer neuen Straße zur Debatte. Gottfried Semper schlägt dafür eine Nord- und eine Südvariante vor.

  • Erstere verlängert in leicht geknickter Form die Galeriestraße.
  • Der südliche Straßenzug, dem auch der König den Vorzug gibt, ist die Verlängerung der Brienner- und Hofgartenstraße.

Obwohl das Bauterrain vom König nie erworben wird, fertigt Semper dafür bis Dezember 1867 die Planunterlagen an.


13. 12 1864 - Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

Zürich * Durch einen Brief von Richard Wagner erfährt der Architekt Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen ausführen zu können. 


13. 6 1866 - Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

Zürich * Der Architekt Gottfried Semper richtet eine Anfrage an das Kabinett des bayerischen Königs, ob er die Pläne für das Richard-Wagner-Festspielhaus schicken soll, die „seit mehreren Monaten zur Vorlage fertig“ seien. 

Die schwierige politische Situation, die auch durch den bevorstehenden Krieg gegen Preußen entstanden ist, hat ihn zögern lassen. In den Folgewochen versucht Semper, die Planungen für den Monumentalbau möglichst schnell abschließen zu können.


28. 5 1967 - Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

München-Haidhausen *  In den Maximiliansanlagen, zwischen dem Maximilianeum und dem Friedensengel, an der Stelle, an der König Ludwig II. - eigens für die Werke seines verehrten Musikeridols Richard Wagner - ein Festspielhaus errichten lassen wollte, wird die 2,60 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Bildhauer Anton Rückel hat das Denkmal erschaffen. 

Auf einem Granitmonolith, an den vier Bronzereliefs mit Ansichten der Schlösser Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein sowie des geplanten Festspielhauses angebracht sind, steht - als Sinnbild eines gescheiterten Projekts - der in Bronze gegossene bayerische Märchenkönig. 

Ihre Inschrift lautet: „Wo Bayerns König Ludwig für Richard Wagners Werke nach Gottfried Sempers Plänen zum Ruhm der ganzen Menschheit den Festbau schaffen wollte, setzt sich das Volk sein Denkmal. A.D. MCMLXVII.“

Es ist dies der Ersatz für ein Standbild, das sich in einem halbrunden Säulentempelchen auf der Corneliusbrücke befand und von den Nazis am 3. Mai 1942 demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht und zum Bau von Bomben eingeschmolzen wurde. 


16. 12 1864 - Ein Festspielhaus ohne Bauplatz

Zürich - München * Der Architekt Gottfried Semper zeichnet eine erste Skizze für das Münchner Wagner-Festspielhaus und reist umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren. Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.


9. 3 1933 - Gleichschaltung Bayerns

München-Haidhausen * Spätestens mit der Gleichschaltung Bayerns ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Maximilianeum grundlegend. 


29. 12 1864 - Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

München-Graggenau * König Ludwig II. empfängt den Architekten Gottfried Semper und gibt ihm einen mündlichen Planungsauftrag für das Wagner-Festspielhaus. Auf Sempers Drängen hin fasst man ein Terrain südlich des seit dem Jahr 1857 im Bau begriffenen Maximilianeums ins Auge. 

Da Richard Wagner aber keine sechs Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Theaters warten will, überredet er den König, für die Zwischenzeit noch ein provisorisches, hölzernes Theater im Glaspalast zu errichten, um - so die Begründung - nach Abschluss des „Rings des Nibelungen“ im Sommer 1867 sofort mit den Aufführungen beginnen zu können. Doch damit wäre die Nutzung des Glaspalastes als Ausstellungsort massiv eingeschränkt worden, weshalb nun zusätzliche Gegner des Projekts auf den Plan treten.

Ungeachtet dieser Diskussion fertigt Gottfried Semper jeweils Zeichenentwürfe und Modelle vom Festspielhaus und vom provisorischen Theater an.  Der wagnernarrische König sieht schon seine „Straße gekrönt vom Prachtbau der Zukunft”.


27. 10 1946 - Wie aus Trambahnfrust ein Klassiker entsteht

München * Ferdinand Weisheitinger, besser bekannt als Weiß Ferdl, wird im Rahmen seines Entnazifizierungsverfahrens von einer Spruchkammer in München als „Mitläufer“ eingestuft und muss einen Sühnebetrag von 2.000 Reichsmark zahlen. 

Auch sein Auto wird konfisziert. Dadurch ist er gezwungen, von seinem Wohnort Solln zum Platzl mit der Straßenbahn zu fahren. Die Enge und die Leute sind ihm ein Gräuel, weshalb ihm in einem ärztlichen Attest „eine gewisse Angstneurose im öffentlichen Verkehr“ diagnostiziert, und „die Zuteilung eines Pkws dringend befürwortet“ wird. 

In dieser Zeit entsteht „Ein Wagen von der Linie 8“, als eine Erinnerung an seine leidigen Trambahnfahrten. 


16. 12 1935 - Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum

München-Haidhausen * Professor Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum. Er ist 34 Jahre alt, hat aber bereits eine steile Karriere als Wissenschaftler und Nationalsozialist hinter sich.


15. 5 1936 - Theodor Rittersbach ist neuer Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller scheidet in seiner Funktion als Vorstand der Stiftung Maximilianeum aus. Sein Nachfolger wird der 32-jährige Theodor Ritterspach, ebenfalls ein Maximilianeer. 


27. 4 1932 - Die Universität erhebt erneut Anspruch auf das Maximilianeum

München-Haidhausen * Der Rektor der Universität erklärt gegenüber dem Kultusministerium, dass er die Ernennung des neuen Vorstands der Maximilianeum-Stiftung in Anspruch nehmen werde. Falls sich das Kultusministerium weigern würde, droht er mit Klage vor dem Verwaltungsgericht.


8. 12 1935 - Fritz Reus Vorstandschaft endet nach acht Tagen

München-Haidhausen * Die Vorstandschaft von Dr. Fritz Reu dauert nicht sehr lange, nachdem er in kürzester Zeit feststellen muss, dass sich im Hause Unmut über die Absetzung Rheinfelders und den Wechsel zu seiner 

Person breit macht. Das Verhalten der Stipendiaten ihm gegenüber wird als sehr reserviert geschildert, weshalb Reu am achten Tag nach seiner Amtsübernahme die Bewohner des Maximilianeums in der Bibliothek zusammenholte, um Missverständnisse zu klären. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel. Noch am Nachmittag dieses 8. Dezember 1935 endet die kommissarische Vorstandstätigkeit von Dr. Fritz Reu. 


20. 8 1876 - Stiftungsurkunde für das Kgl. Maximilianeum erlassen

München-Haidhausen * König Ludwig II. erlässt die Stiftungsurkunde und die Grundbestimmungen für das Kgl. Maximilianeum, die sein Vater ausdrücklich gebilligt hatte. 


10. 10 1934 - Angst um den Weiterbetrieb der Stiftung Maximilianeum

Berlin - München-Haidhausen * Das Kuratorium beim Kultusministerium stellt den Antrag auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus. Man befürchtet, dass sonst der Weiterbetrieb der Stiftung gefährdet sei, nachdem die Universitäten und Fakultäten bereits Ende 1933 nach dem Führerprinzip reorganisiert worden waren und dadurch ernannte Rektoren und Dekane erhielten, womit zugleich die Selbstverwaltung durch den Senat ausgeschaltet wurde. 

Im Zuge dieser Maßnahmen kam es zu umfangreichen politisch motivierten Säuberungen des Personalstamms. Für die Entlassenen wurden junge Nationalsozialisten strategisch platziert. 


24. 12 1935 - Schon wieder ein neuer Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Die Tätigkeit von Professor Walther Wüst als Vorstand der Stiftung Maximilianeum dauert wie bei Dr. Fritz Reu ebenfalls nur acht Tage. Sie endet bereits am 24. Dezember. Gründe für die Beendigung der Tätigkeit sind nicht bekannt. 

Das Kultusministerium beauftragt den 29-jährigen Regierungsrat Wilhelm Müller, ein Maximilianeer und NSDAP-Mitglied, mit der vorläufigen Führung der Vorstandsgeschäfte des Maximilianeums.


17. 4 1941 - Den Stipendiaten soll gekündigt werden

München-Haidhausen * Vom Kultusministerium ergeht die Weisung, die bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum zu kündigen. Nun schaltet sich der bayerische Ministerpräsident Ludwig Siebert in den Vorgang ein und verlangt vom Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister Adolf Wagner, an den weiteren Entscheidungen beteiligt zu werden.


16. 12 1932 - Karl Sommer beendet seine Vorstands-Tätigkeit

München-Haidhausen * Die Tätigkeit des Ministerialrats Karl Sommer, der einer der Hauptbelastungszeugen im Hitlerprozess war, als Vorstand der Stiftung Maximilianeum endet. Ihm folgt zum gleichen Zeitpunkt Professor Hans Rheinfelder.


1839 - Der Standort des Maximilianeums wird konkret

München-Haidhausen * Der Standort des Maximilianeums wird ins Auge gefasst, nachdem Kronprinz Max II. ab dem Jahr 1839 mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Welchem Zweck und welcher Nutzung der Bau einmal zugeführt werden soll, nimmt in seinen Überlegungen noch keinen Platz ein. 


Ab 1932 - Der Maximilianeer Franz Gürtner

München-Haidhausen * Der Maximilianeer Franz Gürtner ist zwischen 1932 und 1941 NS-Reichsjustizminister.


21. 9 2003 - Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2003

Freistaat Bayern - München • Nach der Auszählung der Landtagswahl gehören dem Bayerischen Landtag in dieser 15. Legislaturperiode 180 Mitglieder an. Bei der Wahl zum 15. Bayerischen Landtag erhält

  • die CSU mit ihrem amtierenden Ministerpräsidenten Edmund Stoiber 60,7 Prozent [+ 7,8] und 124 Sitze.
  • Die SPD mit ihrem Kandidaten Franz Maget erringt 19,6 Prozent der Stimmen [- 9,1] und 41 Sitze.
  • DIE GRÜNEN kommen auf 7,7 Prozent der Wählerstimmen [+ 2,0] und 15 Sitze.

Edmund Stoiber wird erneut Bayerischer Ministerpräsident und kann mit seiner CSU-Alleinregierung mit einer Zweidrittel-Mehrheit regieren. 


1832 - Kronprinz Max II. und das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Wurzeln für das Maximilianeum gehen auf den damals 21-jährigen Kronprinzen Max II. zurück, der ab diesem Jahr die Idee einer „Akropole zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ verfolgt. Er beabsichtigt, „auf der Isaranhöhe einen großen Nationalbau, einen Park, eventuell sogar einen neuen Stadtteil anzulegen”. Das bedeutet aber noch nicht den Standort des heutigen Maximilianeums. 


1840 - Die Planung für das Maximilianeum nimmt konkrete Form an

München-Haidhausen * Die Planungen für den damals noch „Akropole" genannten Nationalbau auf dem Isarhochufer nehmen konkrete Formen an. Vorgesehen ist ein Erziehungsinstitut für angehende Staatsbeamte, das unter der Bezeichnung „Athenäum" entstehen soll. Beschrieben wird es als ein großer Kultur- und Sportcampus mit Kirchen, Sälen, einem Schwimmbad und insgesamt 23 Gebäuden.

Als geistiger Initiator des Projekts gilt Friedrich Thiersch. Kronprinz Max II. beauftragt ihn daraufhin mit der Ausarbeitung eines Lehrplans sowie eines Raumprogramms für die geplante Einrichtung. Thierschs Konzept sieht eine Kirche im Zentrum der Anlage vor. Auch die Bezeichnung „Athenäum" geht auf ihn zurück, angelehnt an die Schule für junge Griechen, die er zwischen 1815 und 1818 in München geleitet hat. Ebenso stammt die heute gebräuchliche Bezeichnung „Maximilianeum" von 


1932 - Maximilianeums-Vorstand muss sein Amt niederlegen

München-Haidhausen * Der seit 1920 amtierende Vorstand der Stiftung Maximilianeum, Ministerialrat Jakob Weber, ein ehemaliger Maximilianeer, muss wegen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung aus dem Amt scheiden. Er hatte viele Jahre die Verpflegung seines Sohnes und seines Dienstmädchens aus der Küche der Stiftung in Anspruch genommen. 

Das Kultusministerium setzt daraufhin kurz entschlossen den Ministerialrat Karl Sommer „für die Dauer der Erledigung der Vorstandsstelle im Maximilianeum als Verweser“ ein. 


10 1933 - Wird das Maximilianeum ein Kameradschaftshaus ?

München-Haidhausen * Der Reichsinnenminister, der seit der Machtübernahme die Hochschulpolitik vereinigt, verfügt, dass Studentenheime und Korpshäuser in Kameradschaftshäuser umgewandelt werden sollen. Die Studenten haben darin in Kameradschaften von zehn bis fünfzehn Mann zusammenzuleben.

Da Gemeinschaftserziehung und Gemeinschaftsbildung zu den herausragenden Erziehungszielen auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Bildungssystems gehören, will man kein Universitätsstudium ohne die Gemeinschaftserfahrung des Lebens in einem - im Sinne des Nationalsozialismus ausgerichteten - Kameradschaftshaus erfolgen lassen. Außerdem sollten sie weltanschaulich und sportlich erzogen werden. 


Um den 28. 10 1934 - Der Reichsminister nur für freiwillige Aufnahme im Kameradschaftshaus

Berlin - München-Haidhausen * Reichsminister Bernhard Rust verwässert das strikte Programm des Studentenschaftsführers. Er war zwar auch dafür, dass ein möglichst großer Anteil junger Studenten im Kameradschaftshaus erzogen werden soll, doch habe dieser Beitritt grundsätzlich freiwillig zu erfolgen. Keine Verbindung dürfe gezwungen werden, ein Kameradschaftshaus im Sinne nationalsozialistischer Erziehung zu werden. 


23. 4 1941 - Der Kruzifix-Erlass

München-Haidhausen * Adolf Wagner, Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister, will mit dem „Kruzifix-Erlass“ alle Schulkreuze aus den Klassenzimmern entfernen. Das ist ein taktischer Missgriff erster Güte. Doch damit löst sich das Problem mit der Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum anders. Nach massiven Alkoholexzessen erkrankt der NS-Gauleiter Ende 1941 schwer und muss bald darauf seine sämtlichen Ämter ruhen lassen. 

Sein Nachfolger Paul Giesler entfaltet als Kultusminister kaum noch Initiativen.


1980 - Auch Frauen können Maximilianeer werden

München-Haidhausen * Auch Frauen können nun Maximilianeer werden. Als König Max II. die Stiftung anno 1852 ins Leben rief, waren nur Männer zum Studium zugelassen. Daher war - laut der Gründungsurkunde - die Förderung nur „talentvollen Jünglingen“ vorbehalten. 

Trotz der Öffnung der Hochschulen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die Förderung von Studentinnen noch bis zum Jahr 1980 auf sich warten. 

Da die Bestimmungen über den Zweck einer Stiftung grundsätzlich nicht geändert werden dürfen, besteht die einzige Möglichkeit zur Aufnahme weiblicher Stipendiaten nur darin, eine eigens für Frauen gedachte zweite Stiftung ins Leben zu rufen. Dazu brauchte man jedoch Geld. Und dieses steht erst im Jahr 1980 - im Rahmen der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Wittelsbach und Bayern“ - als Wittelsbacher Jubiläumsstiftung zur Verfügung. 


10. 3 1864 - Finanzierung des Maximilianeums ungesichert

München-Haidhausen * Durch den Tod des Königs ist die Finanzierung des Maximilianeum-Projekts vollkommen ungesichert. Die Bauarbeiten verzögern sich. Zunächst entsteht der äußerlich funktional gehaltene Hauptblock. 


1872 - Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt. Die Stipendiaten der Maximilianeum-Stiftung beziehen ihre Räumlichkeiten im neu errichteten Gebäude auf der Gasteig-Anhöhe.


Um 10 1933 - Antrag auf Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums

München-Haidhausen * Der Verwaltungsausschuss der Universität München beantragt aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung einen Betrag von 500.000 Reichsmark zur Erneuerung der Außenfassade der Westfront des Maximilianeums. 


20. 9 1934 - Studenten sollen im Kameradschaftshaus wohnen

Berlin - München-Haidhausen * Der Reichsführer der Deutschen Studentenschaft ordnet an, dass zur weltanschaulich einheitlichen Erziehung des akademischen Nachwuchses, den er „als revolutionären Stoßtrupp des Nationalsozialismus an den Hochschulen“ sieht, jeder Studienanfänger des kommenden Wintersemesters  die beiden ersten Semester an derselben Hochschule hören und dabei in einem von der Deutschen Studentenschaft anerkannten Kameradschaftshaus wohnen soll.


12. 10 1935 - Hans Rheinfelder bittet um Entlassung als Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Professor Hans Rheinfelder, der Stiftungsvorstand des Maximilianeums, bittet um seine Entlassung als Vorstand des Maximilianeums. Sein Gesuch ist ähnlich freiwillig wie das der ausgeschiedenen Kuratoriumsmitglieder.


1. 12 1935 - Dr. Fritz Reu wird Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Der 24-jährige Dr. Fritz Reu, Dozentschaftvertreter der Juristischen und Staatswirtschaftlichen Fakultät, übernimmt das Vorstandsamt von Hans Rheinfelder. Reu spielte bei der Absetzung Rheinfelders eine dubiose Rolle. Er hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Rheinfelder als Vorstand der Stiftung Maximilianeum und als Universitätslehrer für untragbar hält und er selbst Vorstand werden wolle.


8 1846 - Kronprinz Max II. in der „Galeries Historiques“ in Versailles

Paris * Kronprinz Max II. lernt während seines Paris-Aufenthalts die „Galeries Historiques“ in Versailles kennen. Der Bürgerkönig Louis Philippe lässt es sich nicht nehmen, den bayerischen Thronfolger vier Stunden lang persönlich durch das zur historischen Galerie umgestaltete Residenzschloss Ludwigs XIV. zu führen und ihm die in einem Bilderzyklus dargestellte französische Geschichte vorzustellen. Der Bayernprinz ist davon stark begeistert. 


20. 3 1848 - Das Athenäum-Projekt nimmt greifbare Formen an

München-Haidhausen * Der Bayernregent Ludwig I. verzichtet - nach den revolutionären Ereignissen im Land - offiziell auf den Thron. Damit wird der Kronprinz als König Max II. inthronisiert. Das Athenäum-Projekt kann jetzt greifbare Formen annehmen. 


27. 3 1935 - Dr. Florian Bleyer stirbt vollkommen unerwartet. 

München * Der Kuratoriumsvorsitzende des Maximilianeums, Dr. Florian Bleyer, stirbt vollkommen unerwartet. 


1. 5 1919 - Das Maximilianeum wird zum militärischen Stützpunkt 

München-Haidhausen * Während des Angriffs auf die Münchner Räterepublik besetzen Regierungstruppen das Maximilianeum. In zwei Studentenzimmern stellen sie Maschinengewehre auf; im Gebäude richten sie ein Waffenlager mit acht weiteren Maschinengewehren und rund 800 Gewehren ein. Die Kellerräume dienen als Pferdestallungen. Von dem strategisch gelegenen Gebäude aus stoßen die Truppen über die Maximilianstraße in Richtung Innenstadt vor. Reichswehrverbände und Freikorps nehmen München bis zum folgenden Tag ein und schlagen die Räterepublik gewaltsam nieder.


25. 1 1859 - Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft

München-Haidhausen * Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft. Darin wird der Zweck der Anstalt beschrieben. Weder der Stand noch der Reichtum der Eltern sind bei der Berücksichtigung im Königlichen Maximilianeum ausschlaggebend. Allerdings haben nur männliche Bewerber eine Chance. 


15. 11 1918 - Die Stiftung Maximilianeum wird dem Kultusministerium unterstellt

München-Haidhausen * Ein Erlass des Gesamtministeriums vom 15. November 1918 und der § 2 des Übergangsgesetzes vom 28. März 1919 betrachtet die königliche Gewalt auf die jeweils beteiligten Ministerien übergegangen - und damit auch die Stiftung Maximilianeum. 

Dabei hatte König Max II. im § 28 der Stiftungsurkunde bestimmt, dass das Protektorat und die Schutzherrlichkeit an die Universität München übergehen sollte. Entgegen dem Stifterwillen des Bayernkönigs Max II. tritt in den nachrevolutionären Aufräumarbeiten das Kultusministerium in die vollen Rechte des Königs ein, ohne dass dies von einem der Stiftungsorgane [= Vorstand und Kuratorium] oder von der Universität bemängelt wird. 


16. 11 1934 - Hitler entmachtet die Deutsche Studentenschaft

Berlin - München-Haidhausen * Reichskanzler Adolf Hitler überträgt auf Antrag des Reichserziehungsministers Bernhard Rust dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund die gesamte politisch-weltanschauliche Erziehung der Studentenschaft und entmachtet damit faktisch die Deutsche Studentenschaft. 

Damit ist der Antrag des Kuratoriums auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus gegenstandslos geworden.


1994 - Weibliche und männliche Stipendiaten unter einem Dach

München-Haidhausen * Da das Maximilianeum nicht genügend Platz bot, mussten die weiblichen Stipendiaten vierzehn Jahre lang in einem nahe gelegenen Internat untergebracht werden. Erst mit der Fertigstellung eines Neubaus auf dem Gelände des Maximilianeums findet die räumliche Trennung der beiden Stiftungen ihr Ende. Seitdem leben die weiblichen und männlichen Stipendiaten - im Durchschnitt 45 - unter einem Dach. 


1874 - Die Gesamtanlage des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Gesamtanlage des Maximilianeums mit der städtebaulich bedeutsamen Arkaturkulisse ist - zehn Jahre nach dem Tod von König Max II. - fertiggestellt. Die repräsentativen Baulichkeiten des Maximilianeums bestehen demnach nur aus einer leeren Fassade - zum krönenden Abschluss der Maximilianstraße.


10. 5 1874 - Die Historische Galerie im Maximilianeum eröffnet

München-Haidhausen * Die Historische Galerie im Maximilianeum wird zehn Jahre nach dem Tod König Max II. eröffnet wurde. Sie besteht nicht aus achtzig, sondern lediglich aus dreißig kolossal große Historienbilder. Vier davon beziehen sich auf die biblischen Themen, acht Bilder haben das abendländische Mittelalter zum 

Thema und weitere sieben Gemälde beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte der Neuzeit. Die von König Max II. ganz stark favorisierte bayerische Perspektive wurde - selbst bei positivster Auslegung der Historie - auf drei Bilder reduziert. 

Ergänzt wird das Bildprogramm durch andere Räume des Maximilianeums und in dessen Fassade. Dort repräsentieren außerdem 24 Marmorbüsten Wohltäter, Erfinder, Weise, Literaten, Staatsmänner und Feldherren.


14. 12 1929 - Die Universität will das Protektorat über das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Universität teilt dem Kultusministerium mit, dass sie von jetzt an Protektorat und Schutzherrlichkeit über die Stiftung Maximilianeum ausüben werde. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten des Zivilsenats des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 14. Juli 1928. 

Doch das Ministerium reagiert auch auf drei weitere Schreiben der Universität innerhalb von zwei Jahren und vier Monaten nicht. 


30. 1 1934 - Das Erziehungsministerium wird neu strukturiert

Berlin - München-Haidhausen * Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches wird auch das Erziehungsministerium neu strukturiert.


1822 - Kaulbachs Gemäldezyklus begeistert Kronprinz Max

Berlin * Wilhelm von Kaulbach beginnt mit der Realisierung des weltgeschichtlichen Gemäldezyklus im Treppenhaus des Neuen Museums in Berlin. Kronprinz Max II. ist davon beeindruckt. 


1902 - Fresken durch Glasmosaik ersetzt

München-Haidhausen * Die von dem Historienmaler Karl von Piloty an der Außenfront des Maximilianeums angebrachten Fresken werden von der Kgl.-Bayerischen Hofmosaik-Kunstanstalt Rauecker und Solerti in München durch Glasmosaike erneuert. 

Doch nicht nur den Gemälden, auch der nach Westen ausgerichteten Fassade setzte die Witterung stark zu. Es besteht Steinschlaggefahr, nachdem ganze Platten der Terrakottaverkleidung sowie Ecken und Gesimse herabstürzen.


2 1935 - Eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums

Berlin - München-Haidhausen * Das Kultusministerium teilt dem Kuratoriumsvorsitzenden mit, dass „eine Umbildung, insbesondere Verjüngung des Kuratoriums“ bevorsteht. Seine Neubesetzung mit parteinahen Nationalsozialisten ist die Grundvoraussetzung für die anschließende Verdrängung des Stiftungsvorstands des Maximilianeums, Professor Hans Rheinfelder. Es folgt eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums. Man will mindestens drei Mitglieder dieses Gremiums vorzeitig ihres Amtes entheben. Das geht aber nur, wenn die Betroffenen von sich aus ihren Rücktritt erklären. 

  • Anton Dyroff und Walter Lotz sind bereits über 68 Jahre alt und sollen deshalb aus Altersgründen pensioniert werden. 
  • Wilhelm Freiherr von Pechstein vertritt eine konservative, strikt gegen den Nationalsozialismus und besonders seine Kirchenpolitik gerichtete Einstellung. 
  • Hinzu kommt später noch Aloys Fischer, der mit einer nichtarischen Frau verheiratet ist.


um 12 1850 - Ein Architekturwettbewerb für einen bayerischen Nationalstil

München-Haidhausen * Ein Architekturwettbewerb zur Ausarbeitung eines Bauplans für eine höhere Bildungs- und Unterrichtsanstalt wird in Tageszeitungen und Fachzeitschriften ausgeschrieben. Teil der Aufgabe ist auch ein Raumprogramm für eine „geräumige, zur Aufnahme von mindestens 80 größeren und kleineren Gemälden bestimmte Halle“. 

Darüber hinaus wird der Ausschreibungstext mit der Bitte um Teilnahme an rund einhundert Architekten in Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz und Dänemark versandt, deren Mitwirkung besonders erwünscht ist. Man will einen „bis dahin noch nicht dagewesenen Baustil“ im Sinne eines bayerischen Nationalstils schaffen. 

Die Initiative zu diesem Wettbewerb geht auf den Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Wilhelm von Kaulbach, zurück.


1861 - Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum abgeschlossen

München-Haidhausen * Die aufwändigen Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum sind abgeschlossen. Dafür mussten die Grundmauern von zwei Kanälen durchzogen werden; zudem wurde unter dem Nordturm ein kleiner See zur Ableitung des Grundwassers angelegt. 


6 1935 - Vernichtende Gutachten für Professor Hans Rheinfelder

München - Halle - Köln * Professor Hans Rheinfelder erhält nahezu gleichzeitig eine Berufung nach Halle und Köln erhalten. Um sich vor möglichen späteren Konflikten zu schützen, werden von den aufnehmenden Universitäten Gutachten eingeholt. 

Diese fallen für Professor Rheinfelder wie folgt aus: „Politisch stand und steht Rh. unbeirrbar und unbelehrbar auf dem Boden der Bayerischen Volkspartei. Zu den Grundsätzen des Deutschen Reiches kann er bei seiner durchaus unheroischen schwächlich-pazifistischen und konfessionell verstockten Einstellung keine innere Fühlung bekommen, ja er bemüht sich auch nicht im mindesten darum, diese zu gewinnen. Kultur ist ihm gleich katholische Kirche. […] Im übrigen aber ist seine Weltanschauung für die Zwecke des Dritten Reiches völlig unbrauchbar.“


10. 3 1933 - Hausdurchsuchung im Maximilianeum durch SA-Leute

München-Haidhausen * SA-Leute führen im Maximilianeum eine Hausdurchsuchung durch. Ihr Augenmerk fällt zunächst auf die Bayernwehr, die im Maximilianeum Räume belegt hatte. Sie beschlagnahmen die dort gefundenen Übungsgewehre. Weitere Durchsuchungen und Besetzungen durch Polizei, SA und Stahlhelm folgen. 

Vor dem Eingang des Maximilianeums stehen seither Posten, die die Stipendiaten nur nach Abgabe einer Parole durchlassen. Eine Intervention beim Kultusminister Hans Schemm, der zugleich Gauleiter ist, führt zum Abzug der SA-Posten. Außerdem gibt er Weisung, dass „das Maximilianeum in jeder Weise zu schützen sei“. Er fördert auch die Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums an der Westseite. 


2. 5 1919 - Kämpfe beschädigen das Maximilianeum 

München-Haidhausen * Rund um das am Vortag von Regierungstruppen besetzte Maximilianeum kommt es zu Kämpfen zwischen Reichswehr- und Freikorpsverbänden auf der einen sowie Angehörigen der Roten Armee der Räterepublik auf der anderen Seite. Beim Beschuss des Gebäudes trifft ein Geschoss den oberen Rundbogen des Nordturms und beschädigt das Maximilianeum. Noch am selben Tag nehmen die Regierungstruppen München vollständig ein; die Räterepublik ist damit militärisch niedergeschlagen.


um 8 1932 - Die Bayernwehr im Maximilianeum

Um August 1932: 

München-Haidhausen * Die Bayernwehr wird von der Bayerischen Volkspartei - BVP als Selbstschutzorganisation gegründet worden und belegt auch im Maximilianeum Räume.


6. 10 1857 - Grundsteinlegung für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Münchner Prominenz feiert in Anwesenheit von König Max II. und höchster Regierungsvertreter auf dem Ripfelanger die Grundsteinlegung für die künftige Bildungseinrichtung und die Gemäldegalerie. 

Bei stürmischem Wind und strömenden Regen singt ein zweihundert Mann starker Chor: „Bayerns hoffnungsvollen Söhnen baut Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen, Sterne sind ihr leuchtend Ziel.” Danach leitet der König mit drei Hammerschlägen die Bauarbeiten ein. 

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Maximilianeums vergehen insgesamt siebzehn Jahre, da in dem von Quellen durchströmten, abschüssigen Geröllhang komplizierte Fundamentierungsarbeiten notwendig sind. 


11. 10 1935 - Der Maximilianeums-Stiftungsvorstand soll ausgetauscht werden

München-Haidhausen * Bis auf den Historiker Karl Alexander von Müller, einem aus nationalsozialistischer Sicht politisch eindeutig zuverlässigen Mann, wird Stiftungs-Vorstand des Maximilianeums mit nationalsozialistischen Parteigängern in Gänze neu besetzt. 


Um 3 1941 - Gauleiter Wagner will die Maximilianeums-Satzung ändern

München-Haidhausen * Gauleiter und Staatsminister Adolf Wagner will die Satzung ändern und aus der Stiftung Maximilianeum eine reine Zahlstelle für Geldstipendien machen. Er will die Studenten aus dem Haus entfernen und sie mit einem monatlichen Stipendium von 150 RM abfinden. Anschließend soll die Kreisleitung München der NSDAP das Gebäude der Stiftung übernehmen. 


1996 - Der Max-Weber-Platz soll dem Soziologen gewidmet werden

München-Haidhausen * Bei der Verleihung des Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München an den Münchner Soziologen Ulrich Beck im Alten Rathaus, fordert dieser, dass der Max-Weber-Platz endlich nach dem Soziologen Max Weber benannt werden soll. 

Das ist ein Hinweis auf die bis dahin wenig bekannte Tatsache, dass der Platz in Haidhausen nach einem Magistratsrat aus dem 19. Jahrhundert benannt ist, der mit dem Begründer der deutschen Soziologie nur den Namen gemein hat. 


25. 4 1944 - Bomben aufs Maximilianeum

München-Haidhausen * In der Bombennacht verbrennen dreizehn Gemälde aus der Historischen Galerie im Maximilianeum. Die anderen sind inzwischen verstreut untergebracht. 


1850 - Ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls

München-Haidhausen * Als das Maximilianeum-Projekt konkrete Formen annimmt, will König Max II.,den von ihm erkannten Gefahren entgegenwirken, die die Eigenständigkeit Bayerns und seine Monarchie bedrohen. Da sind - nach der kaum überwundenen Revolution des Jahres 1848 - 

  • die immer stärker werdenden demokratischen Umtriebe, 
  • die unaufhaltsame industrielle Revolution von Eisenbahn, Telegraph und Dampfmaschine, die nach immer größeren Wirtschaftsräumen und damit größeren Staatseinheiten verlangt und der die Kleinstaaterei des Deutschen Bundes viel zu eng geworden ist, und 
  • da ist schließlich Preußen, das im Namen der deutschen Einheit auf Machterweiterung hinarbeitet und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf das Königreich Bayern wirft. 

König Max II. will diese Gefahren durch ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls bekämpfen. 


5. 2 1864 - Spitzbogenarkaden werden durch Rundbogenarkaden ersetzt

München-Haidhausen * Kurz vor seinem völlig unerwarteten Tod ordnet König Max II. eine entscheidende Planänderung am Maximilianeum an - obwohl der Mitteltrakt des Westbaus bereits über das erste Obergeschoss hinaus errichtet ist. Aufgrund zunehmender Kritik werden die ursprünglich vorgesehenen Spitzbogenarkaden durch Rundbogenarkaden im Stil der Neurenaissance ersetzt. Damit kommt es faktisch zu einer Abkehr vom ursprünglich angestrebten Maximiliansstil.


31. 7 1851 - Nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Bis zum ersten Einsendetermin für den Architekturwettbewerb liegen nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum vor, weshalb man die Frist auf den 31. Dezember 1851 verlängert und an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten das Programm zusätzlich versendet. 


31. 12 1851 - Noch immer keine befriedigenden Entwürfe

München-Haidhausen * Da der Architekturwettbewerb für das Maximilianeum auch jetzt keine befriedigende Ergebnisse zeigt, verlängert man die Einsendefrist erneut auf den 1. Juni 1852. 


1864 - Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt. 


24. 8 1936 - Wilhelm Müller tritt als Maximilianeums-Stiftungsvorstand zurück

München-Haidhausen - Berlin * Regierungsrat Wilhelm Müller verlässt München und wechselt direkt ins Reichsfinanzministerium.


12. 1 1949 - Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Landtags

München-Haidhausen * Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Parlaments genutzt, obwohl das Gebäude ursprünglich nicht als Unterkunft für den Landtag, sondern für einen ganz anders gelagerten Zweck erbaut ist.


31. 8 1851 - Der Architekturwettbewerb wird verlängert

München * Bis zum ersten Einsendetermin des Architekturwettbewerbs zu einem neuen Baustil liegen erst 17 Entwürfe vor. Man verlängert die Frist deshalb auf den 31. Dezember 1851 und versendet das Programm zusätzlich an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten.


12 1918 - Der Soziologe Max Weber und die Revolution

Heidelberg * Drei Wochen nach der Revolution schreibt der Soziologe Max Weber: „Die Münchner sind ja völlig verrückt und würdelos”. […] „Wie lange dieser Karneval wohl noch dauert?” Den ersten demokratischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner nennt Weber den „Hanswursten des blutigen Karnevals”. 


1919 - Der Soziologe Max Weber siedelt nach München über

München * An die Isar übersiedelt Max Weber, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität den Lehrstuhl des berühmten Nationalökologen Lujo Brentano übernimmt. 


3. 7 1998 - Der Max-Weber-Platz wird in Max-Weber-Platz umbenannt

München-Haidhausen * Am Vormittag versammeln sich unter einem Straßenschild der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, einige Lokalpolitiker und Soziologiestudenten, um bei strömenden Regen auf dem ehemaligen Max-Weber-Platz feierlich eine Tafel zu enthüllen, die kundtat, dass dieser Platz ab sofort Max-Weber-Platz heißt.
Was hier um 11:17 Uhr vollzogen wird, hätte Karl Valentin nicht besser erfinden können. 


7. 6 1823 - Max Weber wird in Haidhausen geboren

Haidhausen * Der spätere Magistratsrat Max Weber wird als Sohn eines Haidhauser Bürgers geboren. 


1906 - Eine Bedürfnisanstalt am Max-Weber-Platz

München-Haidhausen * Das heute als Zugang über Rolltreppen zur U-Bahn dienende Gebäude wird als Bedürfnisanstalt errichtet und wie folgt beschrieben:

„Es enthält eine Bedürfnisanstalt mit Wärterinzimmer, eine Männerabteilung mit 2 Aborten, eine Frauenabteilung mit 3 Aborten, einen Pißort mit 12 Standplätzen, einen Stationsmeister - und einen Warteraum der Straßenbahn, einen Zeitungsladen und eine geräumige offene Vorhalle.
Das Gebäude ist nur zu einem kleinen Teil unterkellert. Die überbaute Fläche beträgt 128 Quadratmeter. Das aus Backsteinmauer-werk hergestellte Bauwerk ist verputzt, die Dachung mit roten Ziegeln eingedeckt.”

Von den Anwohnern und Hausbesitzern wird Einspruch gegen die Bedürfnisanstalten erhoben und dabei Bedenken in „ästhetischer und sittlicher Beziehung“ ins Feld geführt. 


23. 7 1985 - Die „Lex Schuierer“ ermöglicht den Selbsteintritt

München-Haidhausen * Mit einer Änderung des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes schafft der Freistaat ein sogenanntes Selbsteintrittsrecht. Dadurch kann eine Aufsichtsbehörde Aufgaben einer nachgeordneten Behörde übernehmen. Im Fall der WAA kann die Regierung der Oberpfalz damit anstelle des Landratsamtes Schwandorf handeln und die verweigerten Genehmigungen erteilen. Kritiker bezeichnen die Gesetzesänderung als „Lex Schuierer“. Sie tritt am 1. August 1985 in Kraft.


1849 - Max Weber wird Gemeindeschreiber von Haidhausen

Haidhausen * Nach seinem Jurastudium erhält Max Weber eine Anstellung am Landgericht Au und wird 1849 Gemeindeschreiber von Haidhausen. 


1905 - Max Weber erhält einen Platz in Haidhausen

München-Haidhausen * Nach dem Magistratsrat Max Weber wird in Haidhausen ein Platz benannt. 


1. 10 1854 - Magistratsrat Max Weber und die bauliche Entwicklung der Stadt

München * Nach der Eingemeindung Haidhausens übernahm ihn die Stadtverwaltung Münchens erst als Magistratssekretär, dann als Magistratsrat. In seiner Funktion als Vorsitzender der Lokalbaukommission engagierte er sich für die bauliche Entwicklung der Stadt und besonders den Münchner Osten.


20. 4 1893 - Der Magistratsrat Max Weber stirbt

München-Haidhausen * Kurz nach Eintritt in seinen wohlverdienten Ruhestand, verstirbt der Magistratsrat Max Weber. 


1917 - Max Weber auf Vortragsreisen

München * In München hielt Max Weber viele Vorträge, den berühmtesten anno 1917 vor dem studentischen Freikorps: „Politik als Beruf.” 


3. 12 1980 - Strauß fordert eine deutsche Wiederaufarbeitungsanlage

München-Haidhausen * In einer Regierungserklärung erklärt Ministerpräsident Franz Josef Strauß, dass die Bundesrepublik eine eigene Wiederaufarbeitungsanlage benötigt. Wackersdorf nennt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich als möglichen Standort.


28. 9 1988 - Verdacht auf manipulierte WAA-Gutachten

München-Haidhausen * SPD und Grüne beantragen im Bayerischen Landtag einen Untersuchungsausschuss. Er soll klären, ob Beamte des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen politischen Einfluss auf wissenschaftliche Gutachten zur WAA genommen haben. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Vorwurf, kritische Messwerte zur radioaktiven Belastung nicht ausreichend berücksichtigt oder nachträglich abgeschwächt zu haben. 

Der Landtag setzt den Untersuchungsausschuss am 2. Februar 1989 ein. Die Ausschussmehrheit und die Opposition gelangen später zu unterschiedlichen Bewertungen der Vorwürfe. 


21. 4 1864 - Max Weber kommt in Erfurt zur Welt

Erfurt * Der Soziologe Max Weber kommt in Erfurt zur Welt. 

Der Begründer der deutschen Soziologie wird durch seine Forderung nach Wertfreiheit der Wissenschaft bekannt, die jede Wertung aus den Hörsälen und Laboratorien verbannt: „Ein Wissenschaftler kann nie sagen, was sein soll, sondern immer nur beschreiben, was ist.“ 


17. 1 1920 - Der Soziologe Max Weber wird aus dem Hörsaal gejagt

München-Maxvorstadt * Als Anfang 1920 der nationalistische Eisner-Mörder, Anton Graf Arco-Valley, aufgrund eines Antrags der Münchner Studentenschaft begnadigt, und damit vor der Hinrichtung bewahrt wurde, tobten die Studenten vor Begeisterung. Professor Max Weber kommentiert dies so: 

„Die politischen Morde werden Schule machen. […] Sie haben den Grafen Arco gefeiert, weil dieser, wie es auch meine Überzeugung ist, vor Gericht ritterlich und in jeder Beziehung mannhaft aufgetreten ist. Seine Tat ging aus der Überzeugung hervor, dass Kurt Eisner Schande auf Schande über Deutschland gebracht hat. Dieser Meinung bin ich auch.
Trotzdem ist es eine schlimme Schwäche, ihn zu begnadigen, solange das Gesetz gilt, und ich als Ministerpräsident hätte ihn erschießen lassen. Aber das Ministerium ist vor ihnen zurückgewichen.”

Nach diesen Ausführungen wird der Soziologe aus dem Hörsaal gejagt. 


1. 11 1942 - Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt

München-Haidhausen * Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt. Die offizielle Trauerfeier für den Präsidenten der Deutschen Akademie findet im Maximilianeum statt.


27. 10 1988 - Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet. Gleichzeitig wird der U-Bahnhof Max-Weber-Platz in Betrieb genommen. Im Untergeschoss wird ein nachgebauter Pferdetrambahnwagen aufgestellt. 


26. 3 1935 - Rücktritte der Kuratoriums-Mitglieder

München-Haidhausen * Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Florian Bleyer teilt mit, dass alle ins Auge gefassten Herren des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum zum Rücktritt bereit sind. Nun kann mit der Verjüngung des Kuratoriums begonnen werden.


2. 2 1989 - Untersuchungsausschuss zu den WAA-Gutachten

München-Haidhausen * Der Bayerische Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss ein, der mögliche Manipulationen und politische Einflussnahmen auf wissenschaftliche Gutachten zur Wiederaufarbeitungsanlage klären soll. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Verdacht, Mitarbeiter des Umweltministeriums hätten auf die Bewertung von Messdaten eingewirkt. 

Der Ausschuss geht auf einen Antrag von SPD und Grünen vom 28. September 1988 zurück. Seine Arbeit führt später zu gegensätzlichen Bewertungen durch die CSU-Mehrheit und die oppositionelle Minderheit. 


Um 5 1857 - König Max II. lässt das östliche Isar-Steilufer in einen Park umgestalten

München-Haidhausen * König Max II. lässt - im Rahmen der Erbauung des Maximilianeums - das östliche Steilufer der Isar in einen Park umgestalten, um damit die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindete rechte Flussufer übergreifen. Der 26-jährige Carl Effner wird mit der Realisierung der Maximilians-Anlagen nördlich des im Bau befindlichen Maximilianeums beauftragt.

Der König hatte schon während seiner Kronprinzenzeit ein umfangreiches Programm zur gärtnerischen Gestaltung seiner künftigen Residenzstadt München erstellen lassen. Nach dem Vorbild von Paris, London und Berlin sollten auch in München Alleen, begrünte Stadtplätze und kleine Parkanlagen das Stadtbild auflockern. Die Ortschaften Haidhausen und Bogenhausen sollten durch große Grünanlagen zu Villenkolonien zusammengefasst werden.


18. 4 1989 - Streibl rückt erstmals von der WAA ab

München-Haidhausen * Ministerpräsident Max Streibl lässt in einer Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag erstmals ein deutliches Abrücken vom Bau der Wiederaufarbeitungsanlage erkennen. Er erklärt, er sei nie ein „heißer Verfechter der Kernenergie“ gewesen und werde für die WAA „gewiss nicht kämpfen“. 

Eine ausdrückliche Beendigung des Projekts verkündet Streibl an diesem Tag noch nicht. Seine Äußerungen markieren jedoch den politischen Kurswechsel der Staatsregierung: Bayern hält nicht länger bedingungslos an Wackersdorf fest und zeigt sich für die Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland offen. 


4. 4 1857 - Startschuss für die Gartenanlage auf der Isaranhöhe

München-Haidhausen * Bayernkönig Max II. gibt ein halbes Jahr vor der Grundsteinlegung für das Maximilianeum - den Startschuss für die Entstehung der Gartenanlage auf der Isaranhöhe, indem er schreibt: „Ich lasse auf Kosten Meiner Kabinettskasse einen Fußweg auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen herstellen, welcher zu beiden Seiten mit Bäumen und Gebüschgruppen bepflanzt werden soll - die dazu nötigen Gewächse sind, soweit es nur immer thunlich ist, aus Meinen Hofgärten unentgeltlich […] abzugeben.“

König Max II. will damit eine Naturkulisse für sein Maximilianeum erschaffen lassen, die zunächst das Terrain nördlich der Maximiliansbrücke bis zur Ausflugswirtschaft Neuberghausen umfassen soll. Damit kann die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindet östliche Flussufer übergreifen und die Stadt in eine breitere Grünbasis einbinden. 


24. 2 1998 - Den Grundstein des Maximilianeums wiederentdeckt

München-Haidhausen * Die Lage des Grundsteins des Maximilianeums geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und wurde erst bei Umbauarbeiten zufällig wiederentdeckt. In einer Bleikassette fanden sich mehrere Objekte, darunter Deutschlands älteste Modelllokomotive. 

Die 1838 in Dresden gefertigte und ursprünglich funktionsfähige Kleinlokomotive ist ein Modell der „Adler“-Lokomotive mit Schlepptender im Maßstab 1:10. Sie besteht aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz und konnte mit Spiritus betrieben werden. Vermutlich handelte es sich um ein Werbegeschenk der englischen Firma Robert Stephenson & Co., die auch Deutschlands erste Lokomotive baute. Die „Adler“ verkehrte ab 1835 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 

Der Grundstein enthält außerdem Baupläne, die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes, Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan sowie seltene Münzen. 


15. 7 1888 - Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

München - München-Haidhausen * Die Zeitschrift Die Kunst für Alle meldet: „Professor Ed. Grützner hat sich mit der Tochter des Münchner Stadtkommandanten, Fräulein Anna Wirthmann, verlobt. Die Red. d. Bl. wünscht dem trefflichen Künstler hierzu ebensoviel Glück und Freude, als er mit seinen Bildern anderen bisher geschaffen“.

Doch seine um siebzehn Jahre jüngere Frau wird den Künstler und ihren gemeinsamen Sohn, Karl Eduard, später wegen eines Wiener Sängers verlassen.


22. 12 1813 - Die Haidhauser Schlossstraße entsteht

Haidhausen * Der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Johann Peter von Langer, kauft vom Haidhauser Hofmarkherrn Anton Clemens von Toerring-Seefeld noch weitere Grundstücke aus dem westlichen Teil des ehemaligen Schlossgartens als Bauplätze für Wohnhäuser an der neu angelegten Schlossstraße.


1. 10 1890 - Das Pferdestraßenbahn-Depot wird eingeweiht

München-Haidhausen * Das Pferdestraßenbahn-Depot an der Äußeren-Wiener-Straße (heute: Einsteinstraße 28) kann feierlich eingeweiht werden.


21. 7 1824 - Graf Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen um 70.000 Gulden an die Stadt München. Der Verkauf muss rückgängig gemacht werden, da er nicht die Billigung der Regierung findet.


18. 8 1812 - Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

Haidhausen * Johann Peter von Langer kauft vom Grafen Anton Clemens von Toerring-Seefeld - um 4.400 Gulden - ein Grundstück. Er lässt das an der Wiener Straße gelegene Salettl des ehemaligen Haidhauser Hofmarksitzes für seine Familiezu einer repräsentativen Künstlerresidenz umbauen. 

Die Planungen erstellt der Professor für Architektur an der Münchner Kunstakademie, Carl von Fischer. Die Haidhauser bezeichnen das Anwesen als Langer-Schlössl. 


26. 8 1939 - Das männliche Trambahn-Personal wird zur Wehrmacht eingezogen

München * Knapp eine Woche vor dem offiziellen Kriegsbeginn wird das männliche Trambahn-Personal zur Wehrmacht eingezogen. Das führt zu einem deutlich eingeschränkten Fahrbetrieb. 

 


17. 12 1923 - Der Inflations-Spuk ist vorbei

München * Der Inflations-Spuk ist vorbei. Die Streckenkarte für zwei Teilstrecken der Straßenbahn kostet nur mehr 20 Rentenpfennig. Das bedeutet, dass der Tarif alleine im Jahr 1923 32 Mal erhöht worden ist, wobei auf die Monate Oktober und November dreizehn Erhöhungen fielen. 

Da die Inflation gerade den Mittelstand verarmen lässt, der aber zugleich die klassische Nutzerschicht der Trambahn darstellt, gehen die Fahrgastzahlen zurück. Viele Münchner können sich die Straßenbahn einfach nicht mehr leisten. 


10. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 8 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt, einen Tag nach der Niederschlagung des Hitler-Putsches, bei 8 Milliarden Mark. 


Anno 1813 - Johann Peter von Langer erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl

Haidhausen * Johann Peter von Langer, Akademiedirektor, erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl und baut es zum Langer-Schlössl um.


1. 7 1907 - Die Straßenbahn wird ein städtisches Unternehmen

München * Der Vertrag zwischen der Stadt und der Münchner Trambahn Aktiengesellschaft läuft endgültig aus. Das Unternehmen wird nun als Städtische Straßenbahn von der Gemeinde selbst betrieben.


29. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 200 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 200 Milliarden Mark. Da die Taschen der Schaffner die Papiergeldstöße nicht mehr fassen können, stellt man auf die Plattformen Körbe, in denen die im Tagesverlauf schon wieder abgewerteten Papiergeldpacken untergebracht werden. 


Ab 2 1933 - Die Straßenbahn wird vernachlässigt

München * Die Zeit des Nationalsozialismus bringt für die Münchner Straßenbahn keine allzu großen Zuwächse, da die Nazis mehr auf das Auto und weniger auf den städtischen Nahverkehr setzen. Selbst die von den braunen Machthabern geförderten Reichskleinhaussiedlungen und GWG-Bauten bleiben ohne Straßenbahnanbindung. 

  • Dafür stehen Prachtstraßen-Planungen im Mittelpunkt.
  • Untergrundbahnen sollen die Innenstadt mit dem Hauptbahnhof und dem Umland verknüpfen. 


Ab 2002 - Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG zieht nach Moosach

München-Haidhausen - München-Moosach * Die ehemalige Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe, die spätere Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG, residiert in den Räumen der Einsteinstraße 28 von 1927 bis zu ihrem Umzug nach Moosach in den Jahren 2002/03. Danach steht der Gebäudekomplex leer. 


2007 - Kunst in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion

2007: 

München-Haidhausen * In die Räume des ehemaligen Trambahndepots in der Einsteinstraße 28 werden für das Haidhauser Künstlerprojekt „OBACHT!“ einige Tage lang genutzt. Daraus entsteht die Idee, die Räume des Hauses nicht nur für eine vorübergehende Ausstellung, sondern für Künstler-Ateliers einzurichten. 

Ebenso schnell finden sich einige Kunstschaffende, die in den noch brauchbaren Zimmern ohne Heizung und Wasser ihre Künstlerwerkstätten einrichten. So gründet sich das 19-köpfige „Künstlerkollektiv 1Stein28“. 

Einige Bürogemeinschaften, aber auch Start-up-Unternehmen kommen schließlich noch hinzu. 


8 1996 - Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt eine Gedenktafel

München-Haidhausen * Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt gemeinsam mit dem Hofbräukeller-Wirt Günter Steinberg und den Enkeln der zwölf am 5. Mai 1919 im Garten des Hofbräukellers ermordeten Perlacher Arbeiter eine Gedenktafel, die an die Vorgänge erinnern soll. Damit will die Landeshauptstadt München verhindern, dass die Opfer der Niederschlagung der Münchner Räterepublik in Vergessenheit geraten.

Hep Monatzeder betont dies bei der Enthüllung der Gedenktafel und sagte weiter: „Sie soll aber auch zur Wachsamkeit und zum Widerstand mahnen gegen jedes neue Aufflammen von Rechtsextremismus, Fanatismus und Intoleranz.“ 


3. 7 1889 - Die Wandgemälde von Robert von Langer werden in letzter Minute gerettet

München-Haidhausen * Kurz vor dem Abriss des ehemaligen Langer-Schlössls in der Äußeren-Wiener-Straße (heute Einsteinstraße 28) erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. 

Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen. So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden. 


6 1898 - Der Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt

München-Haidhausen * Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt. Umbauarbeiten werden notwendig, die sich aber beim Depot an der Äußeren-Wiener-Straße [= Einsteinstraße 28] - im Gegensatz zu anderen Betriebshöfen - in Grenzen halten. Die Arbeiten beginnen im Juni 1898. 


23. 7 1847 - Verkauf des Langer-Schlösschens

Haidhausen * Robert von Langers Cousine Josepha verkauft das Schlösschen an den Wirt Johann Baptist Riemer, der die Künstlervilla an der heutigen Einsteinstraße in eine Gastwirtschaft mit dem Namen Schlosswirtschaft oder Riemerwirt umwandelt.

Das Anwesen kommt nach mehreren Weiterverkäufen in den Besitz der Münchner-Kindl-Brauerei, die unter den Wandbildern durchreisende Handwerksburschen übernachten lässt.


1906 - Weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof

München-Haidhausen * Das erhöhte Verkehrsaufkommen erfordert weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof. So muss die Beiwagenhalle verkleinert werden, um Platz für die Automobil-Omnibusse der Linie Marienplatz - Odeonsplatz zu schaffen. 


11. 12 1906 - 14 Trambahnlinien verkehren in München

München * Ein völlig neuer Trambahn-Netzfahrplan tritt in Kraft. Er umfasst insgesamt vierzehn, ausschließlich mit elektrischer Energie betriebener Linien. Weitere Teilstrecken kommen noch hinzu. 


3. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 1,5 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 1,5 Milliarden Mark. 


1916 - Eine Fahrerschule wird in der Straßenbahn-Direktion eingerichtet

München-Haidhausen * Die Anhängewagenhalle in der Straßenbahn-Direktion wird nochmals verkleinert, da man den Platz für eine Fahrerschule braucht. 


3. 12 1918 - Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

München * Wegen der Kohlenknappheit wird der Straßenbahnbetrieb eingestellt. 


Um 8 1826 - Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

Haidhausen * In den Sommermonaten 1826 bis 1828 malt Robert von Langer, gemeinsam mit seinem Schüler August Riedel, den ansehnlichsten Raum seiner Haidhauser Villa an der heutigen Einsteinstraße mit Fresken aus.

Mit der Erschaffung des Freskenzyklus in seiner Künstlerresidenz will Robert von Langer wieder künstlerische Anerkennung erlangen und ein persönliches, weithin sichtbares Zeichen setzen.


15. 8 1900 - Der Pferdebahn-Betrieb wird eingestellt

München * Die Pferdebahn wird mit einer Feier der Münchner Künstler- und Bürgerschaft in den Ruhestand verabschiedet. 

Damit ist die Elektrifizierung der Münchner Trambahn abgeschlossen. Doch eine Maschine, die weder von Pferden noch mit Dampf betrieben wird, ist vielen Münchnern unheimlich. 


1906 - München hat die geringste Straßenbahn-Verkehrsdichte

München * Die Zeit der Münchner Trambahn Aktiengesellschaft nähert sich langsam ihrem Ende, da die Stadt - aufgrund der sich abzeichnenden veränderten politischen Verhältnisse - eine Verlängerung des Vertrages ablehnt. 

Das aber auch deshalb, weil München im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten die geringste Straßenbahn-Verkehrsdichte aufweist. So treffen hier im Jahr 1904 auf 10.000 Einwohner lediglich 0,97 Kilometer Tramstrecke, während es in Hamburg 1,89 und in Dresden sogar 3,09 Kilometer sind. 


22. 9 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet eine Million

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bereits bei einer Million. 


1. 2 2017 - Die Volkshochschule ist offiziell Mieter in der Einsteinstraße

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht offiziell vom Vermieter an die Münchner Volkshochschule übergeben. Die Volkshochschule ist Mieter bei der Landeshauptstadt. Die Mietlaufzeit beträgt 29 Jahre. 


1889 - Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl

München-Haidhausen * Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl und lässt es abreißen, um dafür ein Verwaltungsgebäude, Stallungen, Wagenhallen sowie Werkstätten für Trambahnzwecke zu erstellen.

In letzter Minute erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen.

So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden.


6. 8 1824 - Johann Peter von Langer stirbt

Haidhausen * Johann Peter von Langer stirbt. Noch kurz vor seinem Tod äußert er sich vor seinen Studenten folgendermaßen: „Meine Herren, es gibt nur drei wahrhaft große Künstler: Der Erste war Raffael, der Zweite ist mein Sohn und den Dritten verbietet mir die Bescheidenheit, Ihnen zu nennen!“ Kritik nahm er nicht mehr wahr. Den Bestrebungen, ihn als Akademiedirektor abzusetzen, muss er sich nicht mehr stellen, da er das Zeitliche segnet. 

Robert von Langer erhält zwar das väterliche Adelsprädikat übertragen, doch für das Amt des Akademie-Direktors wird im gleichen Jahr Peter Cornelius berufen. 


1890 - Die Trambahn ist ein Beförderungsmittel für das Bürgertum

München * Die Trambahn ein Beförderungsmittel für das Bürgertum und noch kein Massenverkehrsmittel. Und das liegt nicht nur an den Verkehrszeiten der Pferdebahnen, die erst ab sieben Uhr fahren, während die Arbeiter in den Fabriken bereits seit sechs Uhr früh schuften. 

Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft lehnt die Einführung einer Arbeiterfahrkarte mit der Argumentation ab, dass die Trambahn nicht für den Massenbetrieb eingerichtet ist. 

Ein Blick auf die Netzstruktur der Pferdebahn von 1890 zeigt folgendes Bild: 

  • Die vorwiegend bürgerlichen Stadtviertel Maxvorstadt, die Nymphenburger Straße, der Süden Schwabings und das Lehel weisen ein dichtes Netz mit drei Linien auf. 
  • In die Proletenviertel im Westend, Untersendling, Au sowie Giesing führt jeweils nur eine Stichstrecke. Der Ostbahnhof - und damit Haidhausen - ist mit zwei Linien erschlossen. 


1. 12 1926 - Der Betriebshof bei der Straßenbahn-Direktion wird aufgelassen

München-Haidhausen * Die ab dem Jahr 1925 beschafften Trambahn-Wagen haben auf dem Gelände der Straßenbahn-Direktion in Haidhausen überhaupt keinen Platz mehr. Die Folge sind unwirtschaftliche Leerfahrten zu anderen Betriebshöfen. Man lässt deshalb den Betriebshof auf und beginnt sofort mit dem Einbau von Büroräumen für die Direktion und einer neuen Fahrerschule in der Motorwagenhalle.


3. 7 1889 - Ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof wird errichtet

München-Haidhausen * Die Verwaltung der Landeshauptstadt München kauft von der Münchner-Kindl-Brauerei das Anwesen des Schloßwirths, das an der Stelle des ehemaligen Langerschlößls steht. Die Wirtschaft wird abgerissen und an seiner Stelle ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof errichtet. Der im Münchner Volksmund seit altersher als Depot bezeichnete Betriebshof entsteht auf einem 4.800 Quadratmeter großen Areal. Es beherbergt ein

  • dreistöckiges Wohngebäude mit Bureaux,
  • eine zweistöckige Etagenstallung für 180 Pferde mit einer Rampe zum Obergeschoss,
  • eine achtzehngleisige Wagenhalle für vierundfünfzig Trambahnwagen mit dem
  • darüber befindlichen Hafer-, Heu- und Strohmagazin und 
  • ein zweistöckiges Werkstättengebäude
  • mit einer Schreinerei und
  • einer Schlosserei im Parterre sowie
  • einer Lackiererei und
  • einer Sattlerei im ersten Stock.  

Die Wagen können mit einem Aufzug in die letztgenannten Werkstätten hochgezogen werden. Außerdem ermöglicht eine besondere Durchfahrt im Werkstättengebäude das Ein- und Ausrücken der Trambahnwagen. 


11 2012 - Das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ verabschiedet sich

München-Haidhausen * Für das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ endet das Gastspiel im Gebäude der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28. Mit einer letzten Ausstellung verabschieden sie sich von Haidhausen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen haben hier stattgefunden und belebten nicht nur das zuvor leer stehende Haus, sondern auch das ganze Viertel. 

Das alte Gebäude, das im Besitz des städtischen Referats für Bildung und Sport ist, soll im darauf folgenden Frühjahr abgerissen werden und Platz machen für einen Neubau. 


6. 10 1846 - Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert in Haidhausen

Haidhausen * Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert - im Alter von 63 Jahren - in seinem Besitztum in Haidhausen an Lungenlähmung. Der Künstler sah sich als Maler als gescheitert an. Robert von Langer wird von seinen Zeitgenossen als „konservativer Zopfmaler“ verspottet und diffamiert. Kein Wunder, dass nach seinem Tod übersehen wurde, dass das Haus eine kunsthistorische Attraktion ersten Ranges darstellte.


4 1899 - Aus dem Hafer- und Heumagazin werden Büros

München-Haidhausen * Das künftig überflüssig werdende Hafer- und Heumagazin über der Motorwagenhalle wird zu neuen Bureau-Lokalitäten für die Straßenbahn-Direktion umgebaut.


1. 8 1914 - Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan

Berlin * Nachdem Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 um 17 Uhr für den nächsten Tag die Mobilmachung ausgerufen hat, bedeutet das den Beginn des Ersten Weltkriegs.

Die Folge sind Masseneinberufungen, die natürlich auch das männliche Personal der Städtischen Straßenbahnen betreffen. Dadurch ist ein planmäßiger Fahrbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan ist das Ergebnis und zugleich der erste spürbare Einschnitt für die Zivilbevölkerung.


1. 4 1919 - Die Straßenbahn-Schaffnerinnen werden wieder ausgestellt

München *  Die Straßenbahn-Schaffnerinnen werden wieder ausgestellt, da die vom Heeresdienst entlassenen Fahrbeamten zurückgekehrt sind. 


1. 7 1907 - Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume, die in der ehemaligen Lackiererei - im ersten Stock des Werkstättengebäudes - eingerichtet werden. 


2016 - Die Einsteinstraße 28 geht an die Landeshauptstadt

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht aus dem Besitz der Stadtwerke München an die Landeshauptstadt über. Mehr als 20 Millionen Euro kostete das erste eigene große Bildungszentrum. 


3 1919 - 770 Straßenbahn-Schaffnerinnen

München *  Die Zahl der Straßenbahn-Schaffnerinnen erhöht sich bis März 1919 auf 770. Doch das war‘s dann auch.


1922 - Die Inflation und die Straßenbahn

München * Die Inflation, die durch die Kriegsfinanzierungspolitik des Kaiserreichs verschuldet und von der Weimarer Republik zur Dämpfung der Arbeitslosigkeit fortgeführt worden ist, bringt das Münchner Verkehrsunternehmen an den Rand des Erträglichen. Weitere Streckenausbauten und dringend notwendige Neubeschaffungen im Wagenpark können nicht realisiert werden. 

Die Anpassung der Tarife hechelte der Geldentwertung hinterher. Alleine im Jahr 1922 gibt es 13 Tariferhöhungen. Kosten zwei Teilstrecken am 1. März noch 1,50 Mark, so erhöht sich der Preis bis zum 31. Dezember auf 70 Mark. Doch dann geht‘s erst richtig los. 


Um 7 1899 - Die Arbeiten für die Elektrifizierung sind abgeschlossen

München-Haidhausen * Die Arbeiten für die Elektrifizierung des Straßenbahn-Betriebs sind abgeschlossen. 

  • Die ehemalige Wagenhalle dient jetzt als Motorwagenhalle. Auf jedem der achtzehn Gleise ist Platz für zwei Motorwagen. 
  • Im Werkstättengebäude baut man die Schmiede zu einer Anhängewagenhalle um, in der vierzehn Wagen untergebracht werden können. 
  • Die Schreinerei ist in zwei Räume aufgeteilt worden. In dem einen findet die neue Betriebshofwerkstätte ihre Unterkunft, in dem auf einem Gleis drei Motorwagen für Reparaturarbeiten stehen können. 
  • Der andere Raum dient als heizbare Abteilung zum Trocknen von drei Motorwagen. 
  • Das Erdgeschoss des Stallgebäudes wird zu einer Anhängewagenhalle umgebaut, in der dreißig Tramwagen untergebracht werden können. Sie hat über die Schlossstraße eine eigene Zufahrt. 
  • Über eine neu erbaute Schiebebühne im Hof können die Wagen auf zwölf Hallengleise verteilt werden.  
  • Das Trambahn-Depot in der Thierschstraße wird aufgelassen und das Areal zum Bau von Wohnhäusern an der Liebherrstraße verwendet. 

Mit der Elektrifizierung wird die Straßenbahn zum innerstädtischen Massenverkehrsmittel, das die Entstehung dezentraler Wohngebiete und damit das Flächenwachstum der Stadt fördert. Das erhöht andererseits das Verkehrsaufkommen und fordert den weiteren Linienausbau. 


Um 6 2011 - Die Volkshochschule soll in die ehemalige Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Münchner Volkshochschule MVHS soll in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28 ein zweites Standbein für die Aus- und Weiterbildung neben dem Gasteig und den bereits bestehenden Stadtteilzentren erhalten - die Künstler müssen dann halt ausziehen. 

In einem europaweiten Architektenwettbewerb werden Ideen entwickelt, wie die Münchner Volkshochschule das knapp 3.700 Quadratmeter große Gelände nahe dem Max-Weber-Platz am sinnvollsten nutzen kann. 


1904 - Billig ist die Fahrt mit der Straßenbahn nicht

München * Ein billiges Vergnügen ist die Fahrt mit der Straßenbahn nicht. Mit dem eingeführten Teilstreckentarif kostet die Fahrt zwischen zehn und zwanzig Pfennigen. Das lässt viele Arbeiterinnen und Arbeiter überlegen, ob sie dieses Verkehrsmittel auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit überhaupt benutzen sollten. 


9 1915 - Frauen als Trambahn-Schaffnerinnen eingestellt

München *  Erstmals werden Frauen als Trambahn-Schaffnerinnen eingestellt. Die jungen, in fesche Uniformen gekleideten Damen heitern das Straßenbild während der Kriegszeiten noch eher auf. 


23. 1 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 100 Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 100 Mark. 


17. 9 1899 - Die neuen Büros der Straßenbahn-Direktion können bezogen werden

München-Haidhausen * Die neuen Bureau-Lokalitäten für die Straßenbahn-Direktion im ehemaligen Hafer- und Heumagazin können bezogen werden. 


1913 - Zusätzliche Direktionsbüros statt Dienstwohnungen

München-Haidhausen * Um zusätzliche Direktionsbüros in der Straßenbahn-Direktion zu schaffen, müssen die Dienstwohnungen im Wohngebäude umgebaut werden. 


1918 - Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

München-Haidhausen * Durch zwei weitere Verbindungsgänge in der Straßenbahn-Direktion kann man in jeden Gebäudeteil gelangen, ohne den ersten Stock verlassen zu müssen.  

Doch schon bald ist der Betriebshof, der inzwischen die Nummer „2“ erhalten hat, wieder zu klein und den technischen Anforderungen nicht mehr gewachsen. 


Um 8 2014 - Abriss und Modernisierung für die Volkshochschule

München-Haidhausen * Die Sanierungsarbeiten an den historischen und denkmalgeschützten Gebäuden an der Einsteinstraße 28, die früher der Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe waren, beginnen. Die dahinter liegenden alten Gemäuer wurden abgerissen und durch einen modernen Neubau zur Schlossstraße hin ersetzt. 

Das Haus soll vor allem zweckmäßig sein und Platz für siebzig Unterrichtsräume und andere Einrichtungen bieten. 


29. 6 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 1.500 Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 1.500 Mark. 


1917 - Schon wieder neue Büroräume für die Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Lagerräume im ersten Stock der Straßenbahn-Direktion werden in Büroräume umgebaut. Das Lager kommt in das Erdgeschoss und verkleinert dadurch die Beiwagenhalle erneut. 


1 2012 - Die Planungen für die Volkshochschule werden präsentiert

München-Haidhausen * Die Entwürfe der zwanzig am Wettbewerb für die Münchner Volkshochschule beteiligten Architekturbüros werden der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht und diskutiert. 


4. 3 2017 - Das Bildungszentrum „Einstein 28“ wird eröffnet

München-Haidhausen * Das Bildungszentrum „Einstein 28“ in Haidhausen kann eröffnet werden. In den vier Gebäuden mit ihren 70 multifunktionalen Räumen findet seither der Unterricht statt. 

Da bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandes immer wieder mit Überraschungen gerechnet werden muss, verzögert sich die ursprünglich geplante Fertigstellung des Gebäudekomplexes der Münchner Volkshochschule von Juli 2016 nach März 2017. 


19. 4 1919 - Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

München * Karsamstag: Die Stadtverwaltung darf nach über fünftägiger zwangsweiser Stilllegung den Straßenbahnbetrieb wieder aufnehmen. Damit sollen Einnahmen sichergestellt werden.


22. 8 1914 - Stets überfüllte Straßenbahnwagons

München *  Der „Münchner Stadtanzeiger“ berichtet Folgendes: „Der verkürzte Straßenbahnbetrieb macht sich stark fühlbar. Auch tagsüber sind infolge der größeren Wagenabstände die Wagen stets überfüllt. Das Einstellen von Frauen als Schaffner wurde seitens des Magistrats abgelehnt, weil man ein Überangebot an arbeitslosen Männern hat.“ 

Das ist freilich noch zu einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung ernsthaft daran glaubt, dass der Krieg bis Weihnachten 1914 beendet ist.


4. 5 1919 - Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Perlach * Noch in der Nacht zum 5. Mai holen Angehörige des Freikorps Lützow dreizehn Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen und misshandeln diese bereits auf dem Weg zum Hofbräukeller auf bestialische Art und Weise.

Die Gefangenen werden noch in Perlach an die Wand gestellt, worauf ein Feldwebel das Kommando zum Entsichern gibt. In der Perlacher Wirtschaft Zur Post, wohin man die Verhafteten dann führt, werden sie wieder an die Wand gestellt. Als ihnen der Gastwirt Kaffee geben will, erwidern die Soldaten: „Die brauchen keinen Kaffee mehr“. Die Ermordung der Verhafteten ist von Anfang an geplant, die Vernehmung eine reine Farce. 


10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.


31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.


10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 


9. 9 1685 - Empfang für das Kurfürsten-Paar in Haidhausen

Haidhausen * „Nachmittags um drei Uhr hatten sich auf dem Anger vor dem Besitztum des Grafen Leiblfing die Kavaliere mit Kutschen und Handpferden versammelt. Auch die kurfürstliche Leibgarde zu Pferd und eine Kompagnie der Bürgerschaft zu Pferde waren angetreten.“ Das Kurfürsten-Paar Max Emanuel und Maria Antonia werden am Haidhauser Schlossanger von den dort versammelten Anwesenden feierlich empfangen. 

Nach einer ausführlichen Huldigung des jungen Ehepaares erfolgte schließlich der triumphale Einzug in die nahe Residenzstadt München. 

Für die erwiesene Gastfreundschaft wird Kurfürst Max Emanuel dem Haidhauser Schlossbesitzer wieder ein kleines Stück entgegenkommen. Der Landesherr akzeptiert zwar die von seiner Hofkammer gemachten Einschränkungen, wonach Haidhausen nicht zur geschlossenen Hofmark ernannt werden darf, weil dort auch andere die Jurisdiktion ausüben, nämlich:  

  • das Leprosenhaus am Gasteig über den Kotterhof,  
  • Graf Preysing, die Ridler und die Jesuiten über ihre Gartengüter sowie  
  • der Kurfürst selbst über das Brunnhaus und den Jäger im Brunntal.  

Außerdem, so die Hofkammer weiter, darf der Kurfürst die Jurisdiktion für eine so große Ortschaft nahe der Landeshauptstadt nie vergeben, da er sich sonst bei auftretenden Unregelmäßigkeiten zuerst an den Hofmarkherren wenden muss, statt sofort selbst einzuschreiten. Dies könnte besonders beim Ausbrechen der Pest oder bei der unerwünschten Ansiedelung von Bettlern und vagierendem Gesindel nötig sein. 


30. 6 1812 - Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

Haidhausen * Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Lustgebäud und einen Gartenanteil des Haidhauser Hofmarkschlosses zur Linderung der Schulraumnot. Der auch für Haidhausen zuständige Bogenhausener Pfarrer übt gleichzeitig das Amt des Lokalschulinspektors aus. 


15. 5 1632 - Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

München * Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt und nimmt Einquartierungen in den „Klöstern und Häusern der Vornehmen in München, deren Insassen meist nach Tirol oder Italien geflohen waren“.

Die innerhalb der Stadtummauerung lebenden Münchner kommen wieder einmal glimpflich davon. Die Soldateska plündert, verwüstet, drangsaliert und vergewaltigt dafür um so stärker in den Vororten - besonders in der bevölkerungsreichen Au und in Haidhausen.


17. 3 1802 - Aufforderung zur Gründung einer Kleinkinderbewahranstalt

München - München-Lehel - Au * Die Polizeidirektion wird mit der Gründung einer Einrichtung beauftragt, die dann als Kleinkinderbewahranstalt und heute - in der Weiterentwicklung - als Kindergarten oder Kinderhort bezeichnet wird. 

Im Focus stehen „unbemittelte Eltern, die sich außer Haus begeben müssen, um sich vom täglichen Handlohn zu ernähren“. Denn diese „müssen häufig ihre kleinen Kinder einsperren oder unbesorgten Nachbarn anvertrauen, sie auch gar frei herumlaufen lassen, wodurch Unglücksfälle entstehen und die sittliche Erziehung benachteiligt wird“.  

Eine solche Einrichtung soll in der Stadt und im Lehel eingerichtet werden. Auch das Gericht ob der Au und das Hofmarkgericht Haidhausen können Vorschläge einreichen. 


1706 - Die Hofmark Haidhausen umfasst 233 Familien

Hofmark Haidhausen * Die Fugger‘sche Hofmark in Haidhausen umfasst 233 Familien.


18. 8 1796 - München wird von allen Seiten belagert

München * Die französischen Revolutionstruppen unter Jean-Victor Moreau nehmen München ein und besetzten das linke Isarufer. Der französische Befehlshaber Moreau gibt der Münchner Stadtbevölkerung die Zusage, dass die Stadt verschont bleibt. Zum Ausgleich plündern sie allerdings die umliegenden Dörfer.  

Als Verteidiger belagern die Kaiserlichen und die Condéer das rechtsseitige Isarhochufer. Die Kämpfe dauern bis zum 8. September. Durch einen - von den Österreichern verursachten - Brand wird die Häuserzeile in der Kirchenstraße, vom Hofmarkschloss bis zum Mesmerhaus, in Schutt und Asche gelegt. Den geschundenen Vorstädtern ist es freilich vollkommen egal, ob sie ein Condéer terrorisiert, ein Österreicher drangsaliert oder ein Franzose ausplündert. 


30. 5 1768 - Alois Reichl wird Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge

Haidhausen * Alois Reichl wird vom Haidhauser Hofmarksherrn als Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge aufgenommen.


Um 12 1684 - Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden

Haidhausen * Freiherr Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten allerdings noch lange nicht zufrieden, weshalb er sich nur wenige Monate später erneut an Max Emanuel wendet und darstellt, dass die vom Regenten erwiesene Gnade „von gar geringer Ergiebigkeit“ sei und er deshalb für sich die „ganze Dorfschaft Haidhausen“ - mitsamt dem „Kirchenschutz“ - als „geschlossene Hofmark“ erbittet.  

Um seinen Anspruch zu unterstreichen, hebt er die „in 27 Jahren geleisteten treuen und untertänigst geleisteten Dienste“ hervor. Daraufhin forderte der Baiernherrscher vom „Gericht ob der Au negst München“ eine Stellungnahme. 


27. 4 1701 - Tod des Haidhauser Hofmarkherrn Paul Fugger 

München - Haidhausen * Paul Graf Fugger von Kirchberg und Weißenhorn, Reichshofrat, kurbaierischer Obersthofmeister und Hofmarkherr von Haidhausen, stirbt in München. Der langjährige Vorsitzende des Geheimen Rats gehört zu den einflussreichsten Amtsträgern am Hof des Kurfürsten. Seine letzte Ruhestätte findet er in der Pfarrkirche St. Wolfgang in Mickhausen. 

Seine Witwe Anna Maria Katharina de Saint-Germain erhebt Anspruch auf die Hofmark Haidhausen. Da jedoch ein Sohn Fuggers aus erster Ehe das Erbe anficht, gelangt sie erst 1706 nach einem Vergleich in deren vollständigen Besitz.


1760 - 279 Familien leben in der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 279 Familien, die in 138 Häusern leben.


31. 12 1803 - Beschreibung der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * In der Hofmark Haidhausen befinden sich 201 Häuser und 526 Familien.


31. 12 1822 - 798 Familien bevölkern die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * 798 Familien, das entspricht rund 4.000 Menschen, bevölkern die Hofmark Haidhausen.


12. 9 1825 - Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld will Haidhausen verkaufen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld bietet dem Staatsministerium der Finanzen das Patrimonialgericht Haidhausen zum Kauf an.


20. 6 1685 - Die Hofkammer spricht sich gegen eine geschlossene Hofmark aus

Haidhausen * Auch die Hofkammer spricht sich in ihrer Stellungnahme gegen die Bitte des Haidhauser Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing aus, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Die Errichtung einer Leiblfing‘schen Hofmark bedeutet nämlich die Ausgliederung aus dem Gericht ob der Au. 


10. 7 1699 - Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein Einlösungsrecht

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verzichtet in einem Dekret zugunsten des Grafen Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn - „auf dessen Lebenszeit“ - auf sein Einlösungsrecht der Hofmark Haidhausen. 


1696 - Veräußerungsverbot der Jurisdiktion und des Scharwerks

München - Haidhausen * Einen kurfürstlicher Erlass verfügt, dass in einer Entfernung von vier bis fünf Meilen um die Hauptstadt keine weitere Jurisdiktion und kein Scharwerk veräußert werden darf und die bereits veräußerten wieder einzuziehen sind. Dies trifft freilich auch auf die Hofmark Haidhausen zu. 


18. 8 1684 - Franz Pongraz von Leiblfings Haus wird zum Adelssitz

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel erfüllt die Bitte des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing in einem Gnadenbrief und erhebt „sein in Haidhausen habentes Haus“ zu einem „der Landtafel einverleibten adeligen Sitz“.  Gleichzeitig überlässt der Kurfürst dem Freiherrn die „Vogtei und Niedergerichtsbarkeit über Haus und Garten des Wirtes Georg Krünner und über 43 namentlich aufgeführte Untertanen“, die bislang dem Hofkastenamt unterstanden.  

Lediglich das Jagdscharwerk behält sich der Landesherr auch weiterhin vor. Der baierische Kurfürst begründet diesen Schritt mit der „In Ansehung seiner - also Leiblfings - langjährigen und ersprießlichen guten Dienste“. 


22. 8 1638 - Philipp Holzhauser darf eine Kapelle in Haidhausen errichten

Haidhausen * Der „Churfürstlich Baierische Rechnungs-Commissarius und Preibeamte zu München“, Philipp Holzhauser, erhält vom Freisinger Bischof Veit Adam Gebeck die Genehmigung, dass er „in seiner aigentumblichen Behausung vnnd Gartten zu Haidthausen negst München Bogenhauser Pfarr“ eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Kreuzes errichten und mit Paramenten und allem zur Feier des hl. Meßopfers Notwendigen versehen darf.  

Außerdem erhält er und seine Ehefrau auf Lebenszeit das Recht zugesprochen, dass sie - so oft sie sich in ihrer Besitzung in Haidhausen aufhalten - an einem Messopfer beiwohnen dürfen, das von einem geweihten Priester gehalten wird.  Ausgenommen von diesem Recht sind lediglich die Hochfeste Ostern, Pfingsten und Weihnachten.  

Philipp Holzhauser muss viel für die Kirche getan haben, dass er solche Privilegien überhaupt erhalten kann. Und tatsächlich treten er und seine Gattin mehrfach als Taufpaten in Erscheinung. Zudem vermacht er der Haidhauser Kirche mehrmals hohe Geldbeträge. 


20. 10 1685 - Haidhausen wird ungeschlossene Hofmark

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verleiht - trotz der von seiner Hofkammer dargelegten Einwände mit einem 2. Gnadenbrief dem Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing die Jurisdiktion über die übrigen Häuser und Gründe in Haidhausen, als ungeschlossene Hofmark.  

Max Emanuel behält sich wiederum das Jagdscharwerk vor und verlangt außerdem für sich und seine Nachkommen das Recht, die Abtretung der Hofmark gegen ein anderes Aquivalent, ein gleichwertiges Objekt, zu verlangen. 


9 1697 - Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Erben des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing verkaufen die Hofmark Haidhausen an den Obristhofmeister Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn.


1805 - Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Haidhausen * Die Baierische Landesregierung gibt der Hofmarkverwaltung die Schuld an den unhaltbaren Zuständen in Haidhausen, da sie „ständig ganz unvermögenden Leuten die Ansiedlung und Verehelichung genehmige, sich aber dann nicht mehr um sie bekümmere, so daß sie in Armut gerieten und zum Bettel ihre Zuflucht nehmen müßten, um ihren Lebensunterhalt zu gewinnen“.


6. 2 1812 - Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld, der Haidhauser Hofmarksherr, stirbt im Alter von 91 Jahren.


18. 4 1685 - Schwere Bedenken gegen eine geschlossene Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Der Auer Gerichtsherr, Dr. Georg Jobst, äußert schwere Bedenken gegen das Leiblfing‘sche Ansinnen, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Das Ausscheiden Haidhausens aus dem Verband des Gerichts ob der Au würde zu einem Einnahmeausfall führen, der dem eh schon so kleinen und armen Gericht durch den Entzug von 77 Einwohnern entstehen würde und dass dadurch die Bewohner der Au und Niedergiesings für die gesamten Kosten aufkommen müssten. 


12. 3 1686 - Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich in ihren Rechten verletzt

Haidhausen * Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich durch die Ausdehnung der Hofmarkgerechtigkeit für den Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing auf alle Häuser und Gründe in ihren Rechten verletzt und schreibt dies dem Kurfürsten.


6. 3 1706 - Marchesa Anna Maria Katharina besitzt die Hofmark Haidhausen

Hofmark Haidhausen * Erst nach einer gerichtlichen Auseinandersetzungen mit einem Sohn Fuggers aus erster Ehe und durch einen Vergleich kommt Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn in den vollständigen Besitz der Hofmark Haidhausen.  

Doch noch immer steht das vom Kurfürsten Max Emanuel beanspruchte Einlösungsrecht im Raum. Die clevere Witwe nutzt jedoch die Zeichen der Zeit. 


3. 3 1692 - Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur geschlossenen Hofmark

Haidhausen * Da Graf Franz Pongraz von Leiblfing in seinem Bestreben, die Erhöhung seines Besitzes in Haidhausen zur geschlossenen Hofmark, nicht nachlässt, erklärt Kurfürst Max Emanuel schließlich die Hofmark des Geheimen und Conferenzrates, Kämmerers, Revisionsrates und Pflegers von Waldmünchen, des inzwischen in den Reichsstand erhobenen Reichsgrafen von Leiblfing - wegen der „vill vnd lange Jar trew geleisteter Dienst vnd aus absonderlichen gnaden“ - mitsamt dem Brunnthal für geschlossen. Damit ist der Haidhauser Schlossbesitzer endlich am Ziel seiner langjährigen Bemühungen.  

In seiner geschlossenen Hofmark unterstehen ihm nun alle dem „Hofkastenamte zinsbaren Unterthanen zu Haidhausen“ und nicht nur die Bauern und Dienstboten, die seine Güter bearbeiteten. Neben riesigen landwirtschaftlichen Flächen besitzt der Graf auch das Recht Scharwerke, Bodenzins und sonstige Steuern und Abgaben - also die gesamten Einkünfte aus Haidhausen - einzutreiben. Selbst die Vergabe der Gerechtsamkeiten“ also die Erlaubnis innerhalb der Hofmark ein bestimmtes Handwerk oder Gewerbe ausüben zu dürfen, unterliegen nun ausschließlich seiner Entscheidung.  

  • Dem Hofmarkherrn unterstehen „im Dorfe 85 Hausbesitzer, die Scharwerkgeld zu entrichten haben.  
  • In der Schwaige nimmt er von 42 Untertanen Scharwerkgeld und Bodenzins ein.  
  • Der Großwirt hat Stift und Gilt zu entrichten und Melber, Metzger, Schmid, Hufschmid und Schneider haben unterschiedliche Beträge abzuführen.  
  • Der jährliche Ertrag der Hofmark beläuft sich auf 188 Gulden 11 Kreuzer“.
  • Die Konsequenz aus der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark ist der Austritt aus dem Verband des Gerichts ob der Au.  

Während der Leiblfing‘schen Hofmarkszeit wird die Ansiedlung minderbemittelter Leute stark begünstigt. Jeder, der die Gebühren entrichten und eine Herberge erwerben kann, darf sich niederlassen und heiraten. Zeitgenossen merken kritisch an, dass der Hofmarkherr nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sein Streben einzig der Erhöhung seiner Einnahmen gilt. Er ergreift „jede Gelegenheit Geld aus den Untertanen zu pressen, z.B. durch offenbare Begünstigung der Herbergskäufe und Ansässigmachungen und Verehelichungen, wegen der anfallenden Laudemien, Verbriefungs- und anderer Taxen und Sporteln“. 


12. 3 1729 - Graf Max Cajetan von Törring-Seefeld erbt die Hofmark Haidhausen

München * Die Gräfin Anna Maria Katharina von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt. Sie wird in der Gruft der Münchener Damenstiftskirche begraben, wo man ihr „auf das Grab selbsten eine weiße Steinplatten“ errichtet.

  • Ihr Palais hat sie ihrem jüngeren Sohn aus erster Ehe, Philipp Josef von Törring-Seefeld, vermacht,  
  • die Hofmark Haidhausen erhält Max Cajetan Graf von Törring-Seefeld.


16. 2 1697 - Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

München-Graggenau * Reichsgraf Franz Pongraz von Leiblfing, der Haidhauser Hofmarkherr, wird im Franziskaner-Friedhof beerdigt.


17. 8 1799 - Metzgermeister Anton Sailer kauft den Haidhauser Schlossanger

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld verkauft den Haidhauser Schlossanger an den Metzgermeister Anton Sailer. Der heutige Johannisplatz heißt vorübergehend Metzgeranger oder auch Saileranger. 


1. 5 1919 - Eine Kompanie der Abteilung Scharff marschiert in die Innenstadt

München-Haidhausen * Um 12:45 Uhr marschiert eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ zum Maximilianeum und von dort durch die Maximilianstraße weiter in Richtung Innenstadt. Am Abend wird sie sich wieder zurückziehen und in den Gasteig-Anlagen biwakieren. 

 


7. 9 2017 - Ricky Steinberg und Silja Schrank-Steinberg sind offiziell Wiesnwirte

München-Haidhausen * Margot (68) und Günter Steinberg (78) geben bei der Präsentation ihres traditionellen Wiesn-Kruges überraschend bekannt, dass sie sich aus dem operativen Bereich im Hofbräuhaus-Festzelt  zurückziehen werden. Die Leitung der HB-Festhalle übernehmen deren Kinder Ricky Steinberg (47) und Silja Schrank-Steinberg (45), die schon seit vielen Jahren auf der Wiesn und im Hofbräukeller mitarbeiten. 


16. 10 1919 - Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

München-Haidhausen * Adolf Hitler hält im Hofbräukeller am Wiener Platz die erste parteipolitische Rede seines Lebens.


9. 11 2018 - Gedenktafeln erinnern an die Familie Schülein

München-Haidhausen * An der Fassade des Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 sowie im Innenhof werden zwei Gedenktafeln zur Erinnerung an die jüdische Brauerfamilie Schülein enthüllt. Die vom Münchner Bildhauer Toni Preis gestalteten Tafeln würdigen die Bedeutung der Familie für die Geschichte der Unionsbrauerei, die Entwicklung Haidhausens und die Münchner Brauwirtschaft. 

An der Feierstunde nehmen unter anderem Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Charlotte Knobloch, teil. Die Tafeln erinnern zugleich an die Verfolgung der Familie während der NS-Zeit, ihre Emigration sowie an ihren Beitrag zum Wiederaufbau Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg.


1995 - Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller

München-Haidhausen * Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller am Wiener Platz in Haidhausen.


1974 - Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner

München-Haidhausen * Der Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner im Hofbräukeller, später im Hirschgarten. 


13. 1 1926 - Die Mörder werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen

München * Die beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde im Hofbräukeller, Leutnant Georg Pölzing und Vizewachtmeister Erich Prüfert, werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen. 


7. 8 1926 - Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche

Berlin * Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche der beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde im Hofbräukeller, Leutnant Georg Pölzing und Vizewachtmeister Erich Prüfert. 


10. 8 1896 - Erstmals wird in Haidhausen „Hofbräubier“ gebraut

München-Haidhausen * Erstmals wird in Haidhausen Hofbräubier gebraut.


1991 - Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

München-Haidhausen * Die Wirtsleute Ludwig Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 in Haidhausen.


9. 12 1920 - Unionsbrauerei und Löwenbräu planen Fusion

München * Die Vorstände von Unionsbrauerei und Löwenbräu unterzeichnen einen Fusionsvertrag und stellen damit die Weichen für den Zusammenschluss beider Unternehmen. Zugleich berufen sie außerordentliche Generalversammlungen ein, auf denen die Aktionäre beider Brauereien dem Vorhaben zustimmen sollen.


5. 5 1919 - 12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

München-Haidhausen * Der 19-jährige Konrad Zeller sagt als Zeuge der Erschießungen im Hofbräukeller folgendes aus: „Gleich nach unserer Ankunft im Hofbräukeller mussten wir in Reihe antreten. Jemand, wer weiß ich nicht, gab den Befehl: ‚Ludwig raus‘. Ludwig wurde von 2 Soldaten hinter das Auto geführt. Gleich darauf krachte es 2 oder 3 mal. Ich glaube, dass Ludwig sofort erschossen worden ist“.

Gegen Mittag werden die übrigen elf Perlacher von Erschießungskommandos hingerichtet. Bei den Ermordeten handelt es sich um den bereits erwähnten Hafnermeister Josef Ludwig sowie die Hilfsarbeiter Artur Koch, Johann Keil, Sebastian Hufnagel, Albert Dengler, sowie den Arbeiter Albert Krebs, der Schweizer Staatsbürger war, weiters um den Schreiner Georg Jakob, den Maurer Josef Jakob, den Eisenbahnarbeiter Georg Eichner, den Arbeiter Konrad Zeller, den Korbmacher August Stöber und den Former Johann Fichtl.

Josef Ludwig ist Vorsitzender des Perlacher Arbeitersrats, dem aus dem Kreis der Ermordeten noch Josef Jakob und August Stöber angehören. Außerdem ist Ludwig Mitglied im Gemeindeausschuss und steht dem wichtigen Lebensmittelausschuss vor. 

Von den zwölf Ermordeten sind zehn Mitglieder der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands - USPD. Zwei der Getöteten sind Junggesellen; insgesamt werden zehn Frauen zu Witwen, die sich um 46, davon 35 minderjährige Kinder [!], sorgen müssen. 


1881 - Übergang an einen neuen Eigentümer

München-Haidhausen * Der Brauer Balthasar Füger verkauft den mittlerweile in eine Aktiengesellschaft umgewandelten „Fügerbräu“ an seinen Nachfolger, einem Herrn Geyer. 


5. 1 1921 - Löwenbräu und Unionsbrauerei schließen sich zusammen

München * Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt. Joseph Schülein wird Mitglied des Aufsichtsrats. 

Auslöser für die Fusion ist der weitgehende Verlust der von Löwenbräu aufgebauten Auslandsmärkte infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs. Für Löwenbräu sind daher insbesondere die umfangreichen Immobilien und Gaststätten der Unionsbrauerei von großem Wert. Zum Besitz gehören mehr als 30 Wirtschaftsanwesen, mehrere Bauplätze, ein Torfwerk in Deining sowie zwei weitere Torfwerke in Gemeinschaft mit einer Münchner Brauerei. 

Darüber hinaus verfügt die Unionsbrauerei über drei Doppelsudwerke, moderne Mälzereien, eine umfangreiche Flaschenfüllerei und Eisfabrikation, fünf Dampfmaschinen mit rund 800 PS sowie vollständig elektrifizierte Betriebsanlagen. Zum Unternehmen gehören außerdem umfangreiche Lager- und Transporteinrichtungen, 34 Eisenbahnwagen und ein gut ausgestatteter Fuhrpark. Die Brauerei bringt damit erhebliche Produktions- und Logistikkapazitäten in das neue Unternehmen ein.

Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorsitz des Vorstands übernimmt offiziell Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Leitung des Unternehmens maßgeblich prägt. 


Ab 1851 - Ausbau der Brauerei zur Schwaige

Haidhausen * 1851 und 1852 erfährt die „Brauerei zur Schwaige“ ihre ersten größeren Erweiterungen. Weitere Betriebsgebäude entstehen und schaffen die Grundlage für das weitere Wachstum des Brauereibetriebs.


1865 - Von der Brauerei zur Schwaige zum Fügerbräu

München-Haidhausen * Mit dem Erwerb der „Brauerei zur Schwaige“ durch den Brauer Balthasar Füger beginnt ein neues Kapitel. Die Brauerei wird fortan als „Fügerbräu“ bekannt. Durch weitere Vergrößerungen und bauliche Maßnahmen stärkt Füger die Stellung des Unternehmens und schafft die Voraussetzungen für dessen weiteres Wachstum.


1888 - Die Gambrinusbrauerei erhält den Namen Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die „Gambrinusbrauerei“ an der heutigen Einsteinstraße 42 wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt. Der wirtschaftliche Erfolg bleibt jedoch aus: Unter dem Eigentümer Geyer gerät der Betrieb in Schwierigkeiten, die Brauerei verfällt zunehmend und muss schließlich stillgelegt werden. Damit wird der Weg für die spätere Übernahme durch Joseph Schülein und seine Geschäftspartner frei.


1895 - Die Schüleins übernehmen die Unionsbrauerei 

München-Haidhausen * Joseph Schülein erwirbt gemeinsam mit seinen Brüdern Gustav und Julius Schülein, zusammen mit dem Ehemann ihrer Schwester Amalie, dem Nürnberger Hopfenhändler Josef Aischberg, den konkursreifen und stillgelegten „Gambrinusbräu“ an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße. 

Mit dem Kauf legen die Unternehmer den Grundstein für den Wiederaufbau und die erfolgreiche Entwicklung des Brauereistandorts. 

Die Unionsbrauerei firmiert nun als „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“. Durch umfangreiche Investitionen und den konsequenten Ausbau entwickelt sich die Brauerei zu einem erfolgreichen und wirtschaftlich bedeutenden Braubetrieb. 

Nach den Erinnerungen von Werner Cahnmann, einem Neffen Joseph Schüleins, erfolgt die Übernahme ursprünglich, um eine festgefahrene Bankhypothek zu retten. Entscheidend für den späteren Erfolg sind jedoch weniger brautechnische Kenntnisse als vielmehr unternehmerisches Geschick sowie ein ausgeprägtes Verständnis wirtschaftlicher und industrieller Entwicklungen.


23. 12 1904 - Die Münchner Kindl AG fusioniert mit der Unionsbrauerei

München-Haidhausen - München-Au * Die Generalversammlung der Aktionäre der Münchner Kindl AG beschließt die Fusion mit der Haidhauser Unionsbrauerei. 

Der Zusammenschluss bündelt die Stärken beider Unternehmen und stärkt die Position der Brauerei auf dem Münchner Biermarkt nachhaltig. Das Unternehmen wächst deutlich und zählt nun zu den fünf größten Brauereien Münchens. Die Fusion markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung der von Joseph Schülein geführten Brauerei. 

Mit der Übernahme der Münchner Kindl AG gewinnt die Unionsbrauerei einen wirtschaftlich gleichwertigen Betrieb, der neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet und das Geschäft nachhaltig stärkt. Gleichzeitig geht der Zusammenschluss mit einer erheblichen finanziellen Belastung einher: Die Brauerei übernimmt hohe Schulden, die ihre weitere Entwicklung maßgeblich prägen. 


27. 9 1943 - Die Vermögenswerte der Familie Schülein werden eingezogen

München * Das Oberfinanzpräsidium München ordnet an, dass sämtliche Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein gemäß einer Anweisung des Reichswirtschaftsministeriums an das Deutsche Reich abzuführen sind. Die Verfügung ist Teil der nationalsozialistischen Enteignungspolitik, mit der jüdischen Familien ihr Vermögen systematisch entzogen wird. 


1 1919 - Unionsbrauerei verfügt über 2,91 Millionen Mark Aktienkapital

München-Haidhausen * Das Aktienkapital der Unionsbrauerei beträgt 2.910.000 Mark.


Um 6 1905 - Polemik der „Münchener Bier-Chronik“ gegen die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die wöchentlich erscheinende „Münchener Bier-Chronik“, eine Fach- und Werbezeitschrift der Münchner Brauereien, berichtet über das Brauwesen, wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Münchner Bierkultur. Im Juni 1905 greift sie einen Rechtsstreit zwischen der Unionsbrauerei und einem Münchner Wirt auf. 

Anlass ist die Klage der Unionsbrauerei gegen den Wirt eines Gasthauses, das den geschützten Namen „Schützenlisl“ führt, obwohl dort Bier von Löwenbräu ausgeschenkt wird. Die Darstellung der Schützenlisl ist als Schutzmarke der Münchner Kindl Brauerei eingetragen und befindet sich nach deren Fusion im rechtlichen Besitz der Unionsbrauerei. Da der Wirt kein Bier der Unionsbrauerei ausschenken kann oder will, muss er den Namen seines Gasthauses ändern.

Die „Münchener Bier-Chronik“ nutzt den Fall für eine polemische Attacke auf die Unionsbrauerei und kommentiert: „Dieses Beispiel diene den anderen Herren Brauereibesitzern zum Spiegel, wie ,kollegialisch‘ die Unionsbrauerei auf die Hektoliterjagd geht.“ Anschließend schlägt die Berichterstattung in offenen Antisemitismus um. Die Zeitung behauptet, eine „jüdische Schützenlisl“ sei ohnehin nicht mehr von Interesse, „denn sobald das Weibsbild einmal ,jüdisch‘ geworden, beschnüffelt sie kein räudiger Hund mehr, viel weniger ein echter Bajuware.“ 

Die diffamierenden und antisemitischen Angriffe der „Münchener Bier-Chronik“ führen wenig später zum sogenannten „Dividendenwasser-Prozess“, in dem sich Joseph Schülein erfolgreich gegen die Zeitung zur Wehr setzt.


1902 - Die Unionsbrauerei zählt 173 Beschäftigte

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei beschäftigt 173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 168 Männer und 5 Frauen. Die Belegschaftsgröße verdeutlicht den erfolgreichen Ausbau des Unternehmens zu einem bedeutenden Arbeitgeber in Haidhausen.


1899 - Joseph Schüleins Kampf mit dem Münchner Brauereibesitzerverein

München-Haidhausen * Die Haidhauser Unionsbrauerei, damals noch nicht Mitglied im Verein der Brauereibesitzer in München, hat - durch Unterbieten der Preise und Gewährung von Sonderkonditionen - mehrere unabhängige Wirte „an sich gerissen“. Das führt zu harten Auseinandersetzungen mit dem Münchner Brauereibesitzerverein.


1911 - Dr. Hermann Schülein übernimmt die Leitung der Brauereien

München-Haidhausen - München-Au * Dr. Hermann Schülein ist Direktor der Unionsbrauerei und der Münchner Kindl-Brauerei. Mit der Übernahme dieser Führungsaufgaben tritt die zweite Generation der Familie Schülein zunehmend in die Verantwortung für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.


18. 4 1924 - Die Unionsbrauerei stellt den Braubetrieb ein

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, wird geschlossen. Mit der Einstellung des Braubetriebs endet die Geschichte der traditionsreichen Braustätte als eigenständiger Produktionsstandort.


5 1913 - Unionsbräu - Münchens drittgrößte Brauerei

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei zählt zu den führenden Brauereien ihrer Zeit: Nach Löwenbräu und Spaten ist sie die drittgrößte Brauerei Münchens und belegt im Deutschen Reich den neunten Rang. Ihr Bierabsatz erreicht 317.410 Hektoliter.


1919 - Unionsbrauerei unter wirtschaftlichem Druck

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei schließt das Braujahr 1918/19 mit einem Verlust von mehr als 340.000 Mark ab. Ein Teil der Schulden ist der Auszahlung der Dividende in Höhe von vier Prozent geschuldet. Um das Ergebnis auszugleichen, muss sie ihre Reserven weitgehend auflösen. Am Ende verbleibt ein Gewinn von lediglich 60.000 Mark. 

Zugleich fehlt der Brauerei ein größerer Immobilienbesitz, mit dessen Erträgen sich anhaltende Verluste im Biergeschäft längerfristig auffangen ließen.


2 1967 - Das „Danny’s Pan“ bringt die Kleinkunst nach Haidhausen

München-Haidhausen * Mit dem „Danny’s Pan“ entsteht in der Gaststätte der ehemaligen Unionsbrauerei in der Einsteinstraße 42 eine der ersten Kleinkunstbühnen Münchens. Das Lokal erhält seinen ungewöhnlichen Namen von seinem aus Hamburg stammenden spanischen Besitzer Danny Marino, der bereits in Hamburg und Berlin Lokale gleichen Namens betreibt.

Auch in München schafft Marino eine Bühne für junge, noch unentdeckte Musik- und Showtalente. Das „Danny’s Pan“ bildet den Auftakt für eine Reihe weiterer Kleinkunstbühnen, die in den folgenden Jahren entstehen.

Das Lokal entwickelt sich schnell zu etwas Besonderem und zieht ein neues Publikum an: Menschen, die sich von Liedermachern sowie Künstlerinnen und Künstlern der Münchner und überregionalen Kleinkunstszene unterhalten lassen möchten. Damit wird das „Danny’s Pan“ zu einem wichtigen Treffpunkt für die aufstrebende Kleinkunstbewegung.


1886 - Aus dem Fügerbräu wird die Gambrinusbrauerei

München-Haidhausen * Herr Geyer überträgt den Namen „Gambrinusbrauerei“ auf den „Fügerbräu“. 


1845 - Die spätere Unionsbrauerei wird in Haidhausen gegründet

Haidhausen * Mit der Gründung der „Brauerei zur Schwaige“ entsteht der Ursprung der späteren Unionsbrauerei. Der Betrieb entwickelt sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Braustätte und wird später von Joseph Schülein übernommen und erfolgreich ausgebaut. 


Ab 1896 - Die Unionsbrauerei vervielfacht ihre Produktion

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie modernisiert ihren Betrieb umfassend. Die Investitionen zeigen rasch Wirkung: Innerhalb von zehn Jahren steigt der Bierausstoß von rund 16.000 Hektolitern auf das Fünfzehnfache. Damit entwickelt sich die Brauerei zu einem der erfolgreichsten Braubetriebe Münchens.


5 1920 - Deutlich weniger Unionsbräu-Bier nach dem Krieg

München-Haidhausen * Der Bierausstoß der Unionsbrauerei liegt im Braujahr 1919/20 bei nur noch 176.000 Hektolitern – deutlich unter dem Niveau der Vorkriegszeit.


Um 6 1969 - Aus „Danny’s Pan“ wird der „Song Parnass“

München-Haidhausen * Klaus Dützmann übernimmt das inzwischen weit über Haidhausen hinaus bekannte „Danny’s Pan“ im ehemaligen Unionsbräu und gibt ihm den neuen Namen „Song Parnass“. Unter seiner Leitung treten zahlreiche Künstler auf und prägen das kulturelle Kleinkunst-Leben der Stadt. Der „Song Parnass“ knüpft an die Tradition des „Danny’s Pan“ an und führt dessen Erfolg in noch größerem Maßstab fort. 


1973 - Neue Pächter führen den „Song Parnass“ weiter

München-Haidhausen * Manfred Krischer und Thomas Naubur übernehmen die Pacht des „Song Parnass“ in der Einsteinstraße. Die bereits als feste Größe der Münchner Kleinkunst- und Liedermacherszene etablierte Bühne bleibt auch unter der neuen Leitung ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Publikum. 


10. 8 1905 - Antisemitische Angriffe auf die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Auch die von jüdischen Unternehmern geführte Unionsbrauerei wird Ziel antisemitischer Kampagnen. In der „Münchener Bier-Chronik“ vom 10. August 1905 wird ihr Bier als die „letzte Brühe“ und als „Dividenden-Wasser“ verunglimpft. Hinter der vermeintlichen Kritik an der Qualität des Produkts stehen vielfach Ressentiments gegen jüdische Geschäftsinhaber und deren wirtschaftlichen Erfolg. 

Der Vorfall zeigt, wie antisemitische Vorurteile zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch im Wirtschaftsleben öffentlich verbreitet und zur Diffamierung jüdischer Unternehmen eingesetzt werden.


1896 - Das Gebäude der heutigen Unionsbräu-Gaststätte entsteht 

München-Haidhausen * Das Gebäude, in dem sich noch heute die Gaststätte des Unionsbräu befindet, wird errichtet.


1. 10 1919 - Fusion von Löwenbräu und Unionsbrauerei

München-Maxvorstadt - München-Haidhausen * Die Fusion von Löwenbräu und der Unionsbrauerei tritt rückwirkend zum 1. Oktober 1919 in Kraft. Die Aktionäre der Löwenbräu AG genehmigen den Zusammenschluss am 5. Januar 1921. Das neue Unternehmen zählt zu den größten Brauereibetrieben Münchens. 


8. 6 1903 - Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird zur Aktiengesellschaft

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den ersten Jahren liegt die Leitung des Unternehmens ausschließlich in den Händen von Joseph Schülein und seines ältesten Sohnes Julius Schülein, die bis 1912 den Vorstand der Gesellschaft bilden. 


4. 10 1905 - Das Urteil im „Dividendenwasser-Prozess“

München-Haidhausen * Mit dem Beitrag „Zur Abwehr und Aufklärung. Die Unionsbrauerei contra ,Münchener Bier-Chronik‘“ berichtete die „Münchener Bier-Chronik“ über den Ausgang des sogenannten „Dividendenwasser-Prozesses“. Joseph Schülein, Eigentümer der Unionsbrauerei, hat erfolgreich gegen die Zeitung geklagt, nachdem sein Bier als „Dividendenwasser“ verunglimpft und er wiederholt antisemitisch angegriffen worden ist. Der Prozess endet mit einem Sieg Schüleins. Nach einzelnen zeitgenössischen Angaben wird der verantwortliche Redakteur zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt. 

In der Folge stellt die „Münchener Bier-Chronik“ ihre Angriffe auf Schülein ein und berichtet in den folgenden Jahren überwiegend wohlwollend über die Unionsbrauerei. Der Prozess gilt als bedeutendes Beispiel für Schüleins erfolgreiche Gegenwehr gegen Verleumdung und antisemitische Hetze im Münchner Brauereiwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


3 1943 - Bomben zerstören die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Bei den Bombenangriffen werden im März und September 1943 auch die Gebäude der Unionsbrauerei getroffen. Auf dem Gelände bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Fasshalle und Sudhaus, Maschinenhaus und Flaschenfüllerei sind nur noch ein Trümmerhaufen.


10. 8 1914 - Auf den Johannisplatz zur Truppenaussegnung

München-Haidhausen * Erstmals marschieren in Haidhausen die Truppen auf dem Johannisplatz zur Truppenaussegnung auf, um vor dem Abmarsch noch den kirchlichen Segen zu erhalten.  

„Der Kommandeur hielt eine kernige Ansprache und bat zum Schluss um Gottes Beistand.  
Der Priester war unter dem Thronhimmel vor die Kirche getreten und erteilte, das Allerheiligste nach allen Seiten zeigend, den Segen. [...]  In allen katholischen Gotteshäusern wurde der Hirtenbrief des Kardinals verlesen, darauf drei Gebete für das Vaterland und unsere Krieger gehalten“
.

Solche abendlichen und nächtlichen Aufmärsche mit kirchlichem Segen werden sich noch mehrmals wiederholen. 


15. 7 1849 - Haidhausen will ein neues Gotteshaus

Haidhausen * Die Gemeinde Haidhausen beschließt den Neubau der Sankt-Johann-Baptist-Kirche am heutigen Johannisplatz.


24. 8 1879 - Einweihung der neuen Johann-Baptist-Pfarrkirche

München-Haidhausen * Einweihung der neuen Johann-Baptist-Pfarrkirche in Haidhausen. 


17. 10 1852 - Grundsteinlegung für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der Grundstein für die neue Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche wird gelegt.


2. 8 1859 - Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

München-Haidhausen * Die Jakobi-Dult wird provisorisch auf den Haidhauser Johannisplatz verlegt.


Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.


14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.


1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 


1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 


6 1946 - Die Akademie der Tonkunst soll in die Villa Stuck

München-Haidhausen * Nach einem kurzen Intermezzo im Maximilianeum wird der Akademie der Tonkunst die Villa Stuck als neue Wirkungsstätte für ihren Unterrichtsbetrieb zugewiesen. 


24. 8 1897 - Stucks Baupläne werden genehmigt

München-Haidhausen * Franz Stuck legt der Lokalbaukommission die überarbeiteten Pläne für seine Künstler-Villa vor. Jetzt erhält er - nach Zustimmung der Königlichen Regierung von Oberbayern - die Genehmigung zum Bauen. 


1943 - Die Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen

München-Haidhausen * Die verwaiste Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen. 


27. 7 1897 - Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

München-Haidhausen * Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais bei der Lokalbaukommission in München zur Genehmigung ein. Die Überprüfung der Planungen führen zur umgehenden Ablehnung und der Aufforderung zur Überarbeitung.


21. 7 1914 - Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

München-Haidhausen * Die Bauarbeiten für den neuen Atelierbau an der Villa von Franz von Stuck beginnen. Den dafür erforderlichen Grund hat er zuvor von seinem Freund, dem kgl. Bayerischen Hofschauspieler und Dichter Konrad Dreher abgekauft. 


1. 1 1992 - Das Museum Villa Stuck wird wiedereröffnet

München-Haidhausen * Unter dem Wortungetüm Museum Villa Stuck - Eine Stiftung der Landeshauptstadt München mit Schenkung Hans Joachim Ziersch kann die Künstler-Villa wieder eröffnet werden. 


8. 8 1946 - Die Musikhochschule bezieht die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Studenten der Staatlichen Hochschule für Musik übernehmen die Villa Stuck für ihre Studienzwecke. Zeitweise sind hier bis zu 316 Studierende eingeschrieben, darunter auch - ab Oktober 1946 - Wolfgang Sawallisch. 


1897 - Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße

München-Haidhausen * Der 34-jährige Akademieprofessor Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße“und beginnt umgehend mit den Planungsarbeiten für seine Künstler-Residenz.


9. 10 1897 - Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck beginnen

München-Haidhausen * Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße beginnen. 


30. 8 1928 - Franz von Stuck stirbt im Alter von 65 Jahren

München * Franz von Stuck stirbt im Alter von 65 Jahren in München. Seine Asche wird am Nordfriedhof beigesetzt. 


1930 - Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Familie Heilmann-Stuck bezieht die Villa Stuck, muss aber bald feststellen, dass die ehemalige Künstler-Residenz für die besonderen Bedürfnisse einer Familie mit vier Kindern nur wenig geeignet ist. Aus diesem Grund legen die Heilmanns die Villa Stuck bald still. Mary Heilmann-Stuck geht mit ihren Kindern nach Marqurtstein, Albert Heilmann ist beruflich strak in Berlin engagiert. 


30. 4 1945 - Die Villa Stuck wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

München-Haidhausen * Mit dem Einmarsch der Amerikaner wird die Villa Stuck umgehend von den US-Militärbehörden beschlagnahmt. Da die unteren Räume für Bürozwecke zu dunkel sind, wollen die Amis die Wände weiß übertünchen.Diese Maßnahme kann gerade noch verhindert werden. Auch deshalb, weil die Besatzer ins Nachbarhaus umziehen. 


8. 1 1965 - Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa

München-Haidhausen * Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa um 1,1 Millionen DMark und verpflichten sich, in den Räumen der ehemaligen Künstler-Residenz ein Museum einzurichten. Die Landeshauptstadt München gewährt im Gegenzug einen einmaligen Zuschuss von 500.000 DMark. 


13. 9 2000 - Der Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Der renovierte Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet. 


1913 - Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

München-Haidhausen * Franz von Stuck erhält vom „Kölner Kunstverein“ den Auftrag, seine „Amazone“ in Lebensgröße zu gestalten. 


1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.


1. 5 1919 - Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

München-Bogenhausen * Am heutigen Europaplatz beim Friedensengel werden von den Weißen Truppen zwei 15-Zentimeter-Geschütze aufgebaut, direkt am Denkmal Maschinengewehre in Richtung Prinzregentenstraße aufgestellt. Ihr Ziel sind Stellungen der Roten Armee.

Die Rotgardisten schießen aus den Häusern an der Wiedenmayerstraße. 


2. 5 1919 - Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

München-Haidhausen * Um 8 Uhr früh kommt es Johannisplatz und am Straßenbahn-Depot an der Einstein-/Seeriederstraße zu Gefechten. 


1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.


1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.


17. 7 1896 - Die Ausführung des Friedensmonuments beschlossen

München-Haidhausen * Der Magistrat beschließt in geheimer Sitzung,  dass der prämierte Vorschlag der Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ausgeführt werden soll, nachdem am 13. Juli 1896 das gewünschte Modell im Maßstab 1:6 dem Preisrichterkollegium vorgestellt worden war. 


10. 4 1896 - Entwurf des Veteranenvereins für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Bayerische Veteranenverein reicht einen Entwurf für das Friedensmonument ein. Es ist ein Obelisk, auf dem „die Patrona Bavaria mit dem segnenden Jesuskinde und der Friedenspalme als Mutter des Friedens und der Liebe, unter deren Schutz Bayerns Söhne kämpften“, thront. Der Entwurf wird aber nicht weiter verfolgt. 


1999 - Der Friedensengel wird runderneuert

München-Haidhausen * Zum hundertjährigen Jubiläum des Friedensdenkmals wird der Friedensengel erneut renoviert und neu vergoldet, alle anderen Bauteile und Figuren der Anlage gereinigt und ausgebessert.


25. 8 1959 - Große Zustimmung für das Königs-Denkmal

München-Haidhausen * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. verteilt am 114. Geburts- und Namenstag Ludwigs II., eine „Volksbefragungspostkarte“ mit Fritz Behns Modell am Standort unterhalb des Friedensengels. Die Aktion bringt eine Zustimmung von 96 Prozent für das Projekt. 

Von Behns Plastik hat sich nur noch der Kopf erhalten.


8 1898 - Der Friedensgenius wird gegossen

München-Maxvorstadt * In der Erzgießerei wird mit dem Bronzeguss des Friedensgenius auf dem Friedensmonument begonnen. 


Nach 4 1894 - Standortsuche für das Sieges-Denkmal

München-Haidhausen * Das Stadtbauamt erklärt sich mit dem Vorschlag eines „Siegfried-Brunnens im Forum der Wörthstraße“ [= Bordeauxplatz] einverstanden. Der Verwaltungsrat der Prinzregent-Luitpold-Stiftung, der die Finanzierung des Denkmals übernehmen soll, erklärt aber, dass der Standort nicht zwingend in Haidhausen sein müsse. Erstmals wird die Prinzregent-Luitpold-Terrasse in die Diskussion einbezogen. Somit stehen drei mögliche Aufstellungsorte für das „Denkmal der glorreichen Siege der bayerischen Truppen von 1870/71“ zur Verfügung: 

  • das Forum in der Wörthstraße, 
  • der Orleansplatz und 
  • die Prinzregent-Luitpold-Terrasse.


30. 11 1896 - Den Künstlern wird die gesamte Ausführung des Friedensmonuments übetragen

München-Haidhausen * Zwischen der Stadt München und den Bildhauern wird vertraglich festgelegt, dass die Künstler die gesamte Ausführung und Aufstellung des Friedensmonuments mit allen hierzu erforderlichen Arbeiten und die Lieferung sämtlicher Materialien unter ihrer eigenen verantwortlichen Leitung durchzuführen haben.


18. 7 1981 - Der Friedensengel wird von der Säule geholt

München-Haidhausen * Statiker des Baureferats haben entdeckt, dass sich am linken Standbein der über 2,5 Tonnen schweren Figur des Friedensengels ein Riss übers Schienbein gebildet hat, die tragende Stahlstange ist angerostet, die ausladenden Flügel sind bedenklich von Wind und Wetter mitgenommen und der nächste Sturm könnte die Konstruktion vom Sockel stürzen lassen. Es muss umgehend etwas geschehen.

In der Nacht zum 18. Juli 1981 rückt die Feuerwehr an und schweißt den Friedens-Genius heimlich oberhalb der Taille entzwei und holt ihn von der Säule herunter. Später schleppt man noch den Unterleib der fast sechzig Zentner schweren Dame in ein auswärtiges Lager. Dort allerdings erweist sich bei näherer Untersuchung, dass man nur drei Schrauben hätte lösen müssen, um den Goldengel ohne Radikalamputa­tion auseinander nehmen zu können. 


2. 7 1959 - Provisorisches Ludwig-II.-Denkmal am Friedensengel

München-Haidhausen * Zwischen dem 2. und 9. Juli 1959 wird auf Initiative des Vereins für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern das von Fritz Behn geschaffene Gipsmodell des Königs probeweise in der mittleren Nische der Terrassenanlage unterhalb des Friedensengel aufgestellt. 

Das ursprüngliche Bronzedenkmal auf der Corneliusbrücke war im Zweiten Weltkrieg für Zwecke der Rüstungsindustrie eingeschmolzen worden. Die geplante Wiedererrichtung sieht eine Ausführung in feuervergoldeter Bronze vor. Die Planungen werden jedoch scheitern.


16. 7 1899 - Das Friedensmonument wird eingeweiht

München-Haidhausen * Für die Einweihungsfeierlichkeiten für das Friedensmonument wird der Tag gewählt, „an dem vor 28 Jahren die bayerischen Truppen ihren Siegeseinzug in München gehalten“. Gleichzeitig ist der 16. Juli auch der Jahrestag der Mobilmachung der deutschen Truppen anno 1870. 

Auf der unteren Terrasse ist ein Festzelt aufgestellt worden. Durch Böllerschüsse werden die anwesenden Gäste darüber informiert, dass der Prinzregent die Residenz verlassen hat. 

An der Brücke empfangen ihn die Vertreter der Stadtgemeinde, von wo aus sich Prinzregent Luitpold durch ein Fahnenspalier der Veteranen, der studentischen Corporationen, der Turner und Sänger zum Festzelt begibt. Von dort hatte er den Blick auf das noch verhüllte Denkmal und die Terrassenwand, mit seiner eigenen Monumentalbüste in der Mitte. In den beiden Seitennischen sind Porträtbüsten der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. untergebracht. 


10. 5 1897 - Grundsteinlegung am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Platz am Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ist mit Fahnen und Bäumchen geschmückt. Es ist alles erschienen, was in München Rang und Namen hat. Prinzregent Luitpold schreitet die Front der Veteranen ab, legt anschließend den Grundstein und zeichnet den Initiator des Denkmals, den Gemeindebevollmächtigten Anton Forster, mit einem Orden aus. Danach begibt sich der bayerische Regent zum Haidhauser Johannisplatz, um die Huldigung der Bevölkerung entgegenzunehmen. 


30. 11 1897 - Die Säulen des Friedensengels

München-Haidhausen * Die Säule des Friedensmonuments hat bis zum Kapitell [= der obere Abschluss einer Säule] eine Höhe von 22,65 Meter erreicht. 


1822 - Der Ursprung des Münchner Friedensengels

Pompeji * Bei Ausgrabungen in Pompeji wird eine fünfzig Zentimeter hohe, aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammende Figur gefunden. Sie befindet sich heute im Archäologischen Museum von Neapel. Die Figur bildet das unmittelbare Vorbild des Münchner Friedensgenius für die Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier.


15. 4 1896 - Der Siegerentwurf für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Beim Wettbewerb für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse haben sich viele bekannte Künstler und Architekten beteiligt, darunter Ignatius Taschner, Leonhard Romeis, Heinrich Waderé, Karl Hocheder, Hans Grässl und viele andere. 

Doch den ersten Preis gewinnen drei bis dahin völlig unbekannte Künstler: Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier, obwohl sie - entgegen der Ausschreibung - den Friedensgenius und die übrigen plastischen Teile im Maßstab 1:6 noch nicht abgegeben haben. 


Ende 1 1898 - Die Säulenkannelierung am Friedensengel beginnt

München-Haidhausen * Die Arbeiten der Kannelierung [= Auskehlung] der Säulen des Friedensmonuments beginnen.


12 1898 - Fertigstellungstermin für den Friedensengel erneut verzögert

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller teilt dem Magistrat mit, dass er bis zur endgültigen Fertigstellung der Bronzefigur auf dem Friedensmonument noch weitere drei Monate benötigt. Damit ist der inzwischen vorgesehene Vollendungstermin am 1. Mai 1899 nicht mehr haltbar. Man einigt sich schließlich auf den 1. Juli 1899 als spätesten Fertigstellungstermin. Weitere Zugeständnisse will der Magistrat nicht mehr gewähren. 


25. 7 1983 - Die Rückkehr des Friedensengels

München-Haidhausen * Der wieder zusammengesetzte und frisch vergoldete Friedensengel schwebt am Haken eines Hebekrans auf seinen Platz zurück. Auf seinen Weg bekommt er einen Hebespruch mit: „Nia koan Streit mehr und koan Kriag, schön wär’s, Friedensengel fliag!“


11 1957 - Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II.

München * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. wird gegründet. Der Verein wendet sich an den Bildhauer Fritz Behn, der eine riesige Statue des Märchenkönigs konzipieren soll. 


5 1929 - Der Erzengel Friede

München-Haidhausen * In dem multimedialen Kinoprojekt „Mit dem Fremdenwagen durch München“ wird auch der Friedensengel vorgestellt. 

LIESL KARLSTADT: „Isarabwärts fahrend, sehen wir rechts den Friedensengel. - Ein monumentaler Abschluss der Prinzregentenstraße.“

KARL VALENTIN: „Der goldene Friedensengel ist aus Erz, sozusagen der Erzengel Friede. Was er während des Weltkrieges da oben getrieben hat, ist allen unerklärlich. Unter der Prinzregentenbrücke sehen Sie den stromabwärts schwimmenden Isarfluss.“


1. 7 1897 - Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg

München-Haidhausen * Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg, reißt das 17 Meter hohe Gerüst am Friedensmonument nieder und zertrümmert es. Das Gerüst fällt auf die Bauhütte und zerstört diese zum größten Teil. Zum Glück befinden sich alle Arbeiter in einem Bereich, der unversehrt blieb.


1938 - Der flügellahme Friedensengel

München-Haidhausen * Ein Blitz trifft den Friedensgenius am rechten Flügel und macht ihn flügellahm.


1. 5 1899 - Letzte Arbeiten am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Friedensgenius am Friedensmonument ist aufgestellt und die Mosaiken nahezu ausgeführt. 


1. 7 1898 - Der Fertigstellungstermin für das Friedensmonument ist geplatzt

München-Haidhausen * Der vorgegebene Fertigstellungstermin für das Friedensmonument kann nicht eingehalten werden kann. 


29. 11 1895 - Endgültiger Beschluss zur Errichtung des Friedensmonuments

München-Haidhausen * Der Münchner Magistrat führt nicht nur den endgültigen Beschluss für die Errichtung des Friedensmonuments an der Stelle der Prinzregent-Luitpold-Terrasse herbei, sondern legt gleichzeitig fest, dass das Monument im Eigentum der Stadtgemeinde verbleiben soll. 

Finanziert wird das Denkmal aus den Mitteln der Prinzregent-Luitpold-Stiftung. Für das Monument werden 120.000 Mark zur Verfügung gestellt. Davon sollten 30.000 Mark für die allegorische Figur, 30.000 Mark für die Säule, 20.000 Mark für die vier Reliefs um den Unterbau, 30.000 Mark für den Unterbau und dazu 10.000 Mark für die Fundierung aufgewendet werden. Weitere 80.000 Mark kommen aus dem Haushalt der Stadt. 

Ein Wettbewerb wird ausgeschrieben, an dem sich nur in München ansässige Künstler beteiligen dürfen. Es wird eine Säule vorgegeben, die mit einem Friedensgenius gekrönt ist. 


7. 2 1983 - Eine Pershing II-Rakete statt dem Friedensengel

München-Haidhausen * Während der Friedensengel renoviert wird und sein Platz auf der Säule leer ist, setzt die „Initiative für die totale Nachrüstung“ eine vier Meter lange Attrappe einer Pershing II-Rakete auf den leeren Sockel der Säule in 23 Metern Höhe. Sie steht dort genau zwei Stunden und fünfzehn Minuten, bevor sie behördlich entfernt wird. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Allgemeinheit auf und bittet die Münchner Bevölkerung um Mithilfe. 

Rechtzeitig vor der geplanten Aufstellung der Pershing II-Raketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stellt die Polizei ein für alle mal klar, was juristisch von den hierfür Verantwortlichen zu halten ist: „Sie sind Kriminelle.“


um 1943 - Der Friedensengel als Tannenbaum getarnt

München-Haidhausen * Im Zweiten Weltkrieg tarnt man die goldene Figur des Friedensgenius als Tannenbaum, damit sein Glanz den feindlichen Flugzeugen nicht als Wegweiser dienen kann. Den Krieg übersteht der Engel - im Gegensatz zu vielen Münchnern - ohne Blessuren.


1. 11 1891 - Prinzregent-Luitpold-Terrasse eröffnet

München-Haidhausen * Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse wird der Öffentlichkeit übergeben. Da das Terrain angehoben werden musste, war eine Menge Aushub von anderen Baustellen notwendig. Zumindest ein Teil des verwendeten Materials stammte vom Bau des Kgl. Hofbräukellers an der Inneren-Wiener-Straße. 

Die Anlage besteht aus einer Abschlusswand am Hang, die durch Nischen gegliedert ist, mit zwei gegenläufigen Treppenaufgängen. Der nur wenig über dem Straßenniveau liegende Vorplatz hat ein Bassin mit Mittelfontäne und vier wasserspeienden Delphinreitern erhalten. Diese waren ursprünglich für den Fortuna-Brunnen vor Schloss Herrenchiemsee bestimmt. 


10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen wird wegen Eigenbedarf gekündigt

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen muss wenige Tage vor dem Tod seiner Frau Anna Bertha die Villa in der Prinzregentenstraße 61 räumen, da der Besitzer, Prinz Alfons, ein Cousin des im Jahr 1918 gestürzten bayerischen Königs Ludwig III., Eigenbedarf angemeldet hat. 


10. 12 1901 - Wilhelm Conrad Röntgen erhält den ersten Nobelpreis für Physik

Stockholm * Für seine bahnbrechende Entdeckung der Grundlage der medizinischen Radiologie erhält Wilhelm Conrad Röntgen den ersten Nobelpreis für Physik. Sein Werk markiert den Beginn der modernen Physik und revolutioniert die medizinische Diagnostik.


10 2002 - Das Haidhausen Museum kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern

München-Haidhausen * Das Haidhausen Museum in der Kirchenstraße kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Anlass wird der Öffentlichkeit ein dreidimensionales Stück Stadtteilgeschichte zur Verfügung gestellt.

Das zwei mal einsvierzig Meter große Modell mehrerer Herbergsanwesen in der Grube wurde von den Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler detailgetreu hergestellt und mit - aus historischen Fotos - ausgeschnittenen Papierfiguren ergänzt. Ein Rundhorizont mit ausgetüftelter Beleuchtung machte die ganze Szenerie überzeugend realitätsnah. 


1900 - Wilhelm Conrad Röntgen wohnt in der Prinzregentenstraße 61

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen und seine Ehefrau Anna Bertha wohnen in den Jahren 1900 bis 1919 in dem neubarocken Herrschaftshaus an der Prinzregentenstraße 61.


9. 1 1890 - Der Prinzregent beauftragt die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold gibt den Auftrag für einen neuen Flussübergang in Verlängerung der Prinzregentenstraße auf eigene Kosten. Dadurch kann auch die Prinzregent-Luitpold-Terrasse entstehen. 


1895 - Die Straßen zum Friedensengel werden dem Verkehr übergeben

München-Lehel - München-Bogenhausen * Die beiden von der Luitpoldbrücke auf die Prinzregent-Luitpold-Terrasse führenden Straßenschleifen sind fertiggestellt und werden dem Verkehr übergeben. 


1925 - Der Straßenbahn-Betriebshof 2 an der Seeriederstraße

München-Haidhausen * Auf dem alten Gronimus-Anwesen an der Kirchen-/Ecke Seeriederstraße entsteht der Straßenbahn-Betriebshof 2.


14. 9 1899 - Wassermassen bringen die Luitpoldbrücke zum Einsturz

München-Haidhausen * An den Ufern der Isar, die schon seit römischer Zeit mit vollem Recht als die „Reißende“ bezeichnet wurde, versammeln sich gaffende Menschenmengen und erwarten am den dramatischen Einsturz der Luitpoldbrücke, nachdem durch die Gewalt des Wassers am Tag zuvor bereits die Bogenhausener Brücke zusammengestürzt war. Ihre Sensationslüsternheit wird tatsächlich befriedigt, als eines der Widerlager unterspült wird, nachgibt und die Eisenkonstruktion mit lautem Knall zusammenbricht.


2. 4 1916 - Die evangelische Johanneskirche wird eingeweiht

München-Haidhausen * Die evangelische Johanneskirche in Haidhausen wird eingeweiht. Die Kirchenchronik vermerkt: „Ein erstaunlicher Vorgang ist die Fertigstellung und Einweihung der St.-Johannes-Kirche in Haidhausen. 

In einer Zeit, in der alle Kräfte des Volkes angespannt werden müssen, um dem Krieg seinen Tribut zu zollen, kann die protestantische Gemeinde Münchens ihr sechstes Gotteshaus erstellen und in Gebrauch nehmen. Die große neuromanische Kirche mit ihrem hohen Turm tritt an die Stelle der Notkirche von 1889“.


12. 3 1891 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Lehel - München-Haidhausen - Bogenhausen * Prinzregent Luitpold weiht die neue Luitpoldbrücke über die Isar ein.


29. 9 1901 - Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke. Sie ist im frühen 20. Jahrhundert nur für Spaziergänger, Luxuskarossen und Kinderwagen zugelassen, Fuhrwerke werden auf die kleinere, aber bewährte Maximiliansbrücke verwiesen. 

An den Brückenzufahrten sind allegorischen Muschelkalk-Liegefiguren der vier Stammesgebiete Bayerns angebracht. 

  • Der Jäger mit Bogen an der Westseite symbolisiert Altbayern, 
  • die junge Frau mit dem Früchtekorb und den Trauben auf der anderen Seite die Pfalz. 
  • Der sich an der Ostseite befindende Fischer mit dem Netz verkörpert Franken, 
  • das ihm auf der gegenüberliegender Seite angebrachte liegende Mädchen mit dem Wappenschild steht für Schwaben.


Ab 8 1999 - Die neue Luitpoldbrücke wird erbaut

München-Haidhausen *  Die neue Luitpoldbrücke wird zwischen August 1900 und Ende September 1901 errichtet. Der heute noch bestehende Flussübergang gilt seit jeher als die ästhetisch wohl vollendetste der um die Jahrhundertwende in München aufgeführten Brücken.


25. 4 1711 - Der neue Haidhauser Kleinwirt Kaspar Öttl erhält das Schankrecht

Haidhausen * Der neue Kleinwirt von Haidhausen, Kaspar Öttl, kann den Erhalt der Wirtschaft sichern, nachdem er von der Hofmarkherrin, der Gräfin Anna Maria von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn, das Schankrecht für Weiß-, Braunbier und Branntwein sowie das Recht zur Haltung von Spielleuten, Kegelplätzen und der Abhaltung von Kindsmählern erhalten hat.  

Der Kleinwirt und der Großwirt sind bis in das 19. Jahrhundert hinein die einzigen Wirte in Haidhausen, das heißt, nur die Beiden besitzen das Schankrecht, können also Getränke weitergeben. 


15. 9 1899 - Das Drama an der Luitpoldbrücke

München-Haidhausen *  Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten vom Drama an der Luitpoldbrücke: „Ein Schutzmann Nr. 509 sowie mehrere Personen und Kinder, die auf der Brücke dem wilden Treiben der Isar zusahen, verspürten kurz vor 6 Uhr einen Ruck, und nichts Gutes ahnend, verließen sie in eiliger Flucht die Brücke. Kaum hatte der letzte Mann das Ende der Brücke erreicht, als unter fürchterlichem Krachen der nördliche Pfeiler einstürzte und die Brücke mit sich in die Tiefe riss.“

Mit der Flussüberquerung versinken auch die in dem Brückenbauwerk eingelagerten Gas-, Strom- und Wasserleitungen, weshalb in der ganzen Stadt der Strom ausfällt. 


1. 6 1993 - Über die Ausziehtechniken im Blauen Engel

München-Haidhausen * Die Münchner Abendzeitung schreibt über den soeben geschlossenen Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen folgende Zeilen:  

„Die Ausziehtechniken im Blauen Engel (Marlene Dietrich dreht sich im Grabe um) waren selten ausgereifter als im ‚bumsfidelen Mädchenpensionat‘. Dafür kostete der Eintritt auch nur fünf Mark. Für drei Mark bekam man von der Kathie ein müdes Bier serviert, bevor sie zur Miß Kate mutiert auf der Bühne ihre Version vom Alpensex zeigte. Tja, nun nicht mehr. Gott sei Dank, werden die einen denken, die in der Prolo-Fleischbeschau nichts Lustiges finden konnten. Schade, so die anderen, die angereiste Bekannte mit dem Dirndl-Sex schocken konnten.“ 

Das Gebäude an der Wolfgangstraße wird anschließend saniert und darin eine andere Gastwirtschaft eröffnet: das Wasserwerk.


12. 3 1899 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Haidhausen * An seinem 70. Geburtstag weiht Prinzregent Luitpold die nach ihm benannte Luitpoldbrücke ein. Trotz ihres Namens sind die Planungen zu dieser Straße und der Brücke nicht königlichen Ursprungs.


31. 5 1993 - Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

München-Haidhausen * Im Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen findet der letzte „Jodel-Striptease“ statt.


26. 6 1660 - Dem Haidhauser Kleinwirt wird das Weißbierschankrecht genommen

Haidhausen * Dem Haidhauser Mesner und Kleinwirt Georg Pockmayer wird das Weißbierschankrecht genommen. Damit verliert er vorübergehend seine Konkurrenzfähigkeit, da der Großwirt Weißbier, Braunbier und Branntwein ausschenken darf.


1894 - Ein Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern

München-Bogenhausen * Die Villa an der Maria-Theresia-Straße 17 wird als Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern gebaut.


Um 1980 - Das Üblackerhäusl wird trockengelegt und restauriert

München-Haidhausen * Nach einem Jahrzehnt Leerstand wird das „Üblackerhäusl“ an der Preysingstraße von der Stadt mit einem Kostenaufwand von 580.000 DM schließlich trockengelegt und restauriert.  

Im Inneren des Üblackerhäusls ist ein kleines Herbergenmuseum als Abteilung des Münchner Stadtmuseums untergebracht. Dort wird ein einfacher Wohn- und Schlafraum mit der originalgetreuen Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Umgebung gezeigt. Durch die museale Einrichtung kann ein wenig die Enge damaliger Wohnverhältnisse und die Lebensart der Tagelöhner nachvollzogen werden.  

Gerade die ach so traditionsbewussten Münchner, die immer noch ihre scheinbar bäuerliche Abstammung durch eine Verkleidung mit Lederhosen und Dirndl nachzuspielen versuchen, hätten hier die einmalige Möglichkeit ihre eigenen proletarischen Wurzeln zu finden.  

Im ehemaligen Ziegenstall der ausgebauten Herberge finden laufend Ausstellungen und Dichterlesungen statt. 


6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“


20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.


1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 


1891 - Italienische Sammelklassen in der Haidhauser Wörthschule

München-Haidhausen * Insgesamt 80 Italiener werden in einer Sammelklasse in der Haidhauser Wörthschule unterrichtet. „Einer allgemeinen Fortbildungsschule konnte man sie nicht zuführen, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren. Für sie bildete man eine eigene Klasse an der Wörthschule und erteilte ihnen abends und an Sonntagen acht Stunden wöchentlich Unterricht.“

In München gab es - im Gegensatz zu den meisten anderen Großstädten im Reich - diese äußerst fortschrittliche Einrichtung, in der italienisch-kundige bayerische Lehrer zwei- bis dreimal in der Woche in den Fächern Geographie, Kalligraphie, Rechnen, Deutsch und Religion unterrichteten.

Durch das Erlernen der deutschen Sprache sollte eine Integration hierzulande erleichtert werden, durch das Fach Geographie, in dem ausschließlich italienische Landeskunde gelehrt wurde, die Bindung zur Heimat gewahrt bleiben.
Da ein Mann in Italien erst dann als vollberechtigter Staatsbürger galt, wenn er vor einem Notar seinen Namen schreiben konnte, war der Schreibunterricht für eine Wiedereingliederung in der Heimat von besonders großer Wichtigkeit.

Da die Schule von den weit außerhalb gelegenen Ziegeleien jedoch oft nur in mehrstündigen Fußmärschen zu erreichen war, und auch die Akkordanten nicht einmal für die Zeit der Schulstunden auf ihre billigsten Arbeitskräfte verzichten wollten, konnte nur eine begrenzte Anzahl der italienischen Kinder die Schule an der Wörthstraße besuchen.


14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.


1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.


1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.


1893 - Die Straßen an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig

München-Haidhausen * Die seitlichen Straßen-Auffahrtsrampen der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig. 


1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.


1319 - König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von Lasten

Haidhausen * König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von allen landesherrlichen Abgaben, Steuern sowie Diensten und übergibt ihm Grundbesitz, um die Pflege der Kranken zu gewährleisten.


1913 - Die Altöttinger-Kapelle wird geschlossen

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss wegen vollständiger Durchfeuchtung der Wände geschlossen werden.


1827 - Die Altöttinger-Kapelle muss schon wieder renoviert werden

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.


7. 12 1820 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht.


1926 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird umfassend erneuert

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird entfeuchtet, restauriert und umfassend erneuert. Aus dieser Zeit stammt auch der Umgang mit den 14 Kreuzwegstationen aus Majolika.


1660 - Die Nicolai-Kirche erhält ihre heutige barocke Form

Haidhausen * Die Nicolai-Kirche am Gasteig erhält ihre heutige barocke Form.


1444 - Die Stadt kauft vom Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde

München - Haidhausen * Die Stadt kauft von den Hochmeistern des Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde in Haidhausen.


1871 - Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

München-Haidhausen * Der Magistrat der Stadt München überlässt - gegen den geharnischten Protest der katholischen Kirche - den Alt-Katholiken die Nikolaikirche am Gasteig für insgesamt elf Jahre.


1581 - Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird erneuert

Haidhausen * Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.


20. 6 1905 - Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

München-Lehel * Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz im Lehel geht in Betrieb.


Ab 1907 - Die Preußische Gesandtschaft und die Schack-Galerie wird gebaut

München-Lehel * Der palastartige Bau mit seiner Doppelfunktion als Preußische Gesandtschaft und Schack-Galerie wird bis 1909 verwirklicht.


9. 12 1918 - Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

München-Lehel * Aus der Schack-Galerie wird das Karl-Spitzweg-Bild „Sennerin auf der Alm“ gestohlen. Das Bild hat einen Wert von 25.000 Mark. 


18. 9 1909 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Schack-Galerie

München-Lehel * Der Deutsche Kaiser und König von Preußen, Wilhelm II., eröffnet die Schack-Galerie an der Prinzregentenstraße 9. Die Münchner Neuesten Nachrichten schreiben: „Als Kunstfreund und Mäcen ist der Kaiser bei uns erschienen, nachdem er erst als oberster Kriegsherr, umgeben vom Glanz seines militärischen Gefolges, die friedlichen Schlachtfelder im Frankenland verlassen“.

Im Giebelfeld des neuen Kultur-Tempels, das von massigen Säulen getragen wird, befindet sich der preußische Adler und die Inschrift: „Kaiser Wilhelm II. der Stadt Muenchen zur Mehrung ihres Ruhmes und grossen Kuenstlern zum Gedaechtnis“. In diesem Sinne ist auch die kaiserliche Eröffnungsrede gehalten, in der er die wohlgesetzten Worte spricht: „Ich weiß mich eins mit der vaterländischen Gesinnung des Münchner Bürgertums, auf welches ganz Deutschland, von der Meeresküste bis zu den bayerischen Bergen, ein Recht hat, stolz zu sein.“ 


2. 8 1950 - Die Schack-Galerie kann wieder geöffnet werden

München-Lehel * Da die ehemalige Preußische Gesandtschaft im Zweiten Weltkrieg glimpflich davon gekommen war, kann die Schack-Galerie als eines der ersten Museen Münchens wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden.


26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

München * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“. Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land. 


10. 7 1978 - Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie

München-Lehel * Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie. Die besten Stücke der Sammlung sollen in die Neue Pinakothek wandern, der Rest im Depot Aufnahme finden. „Angesichts der jüngsten Terroranschläge“, so die Begründung, sei „die Sicherheit der benachbarten Staatskanzlei“ nicht mehr garantiert.

Erst der Protest von Museumsfachleuten, Fachverbänden und der Presse beendete das, wie sich die Süddeutsche Zeitung ausdrückt, das „Münchner Trauerspiel“.


1665 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche bekommt eine Zeig- und Schlaguhr

Haidhausen * Der Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen bekommt eine Zeig- und Schlaguhr. Seither wissen die Haidhauser, wie viel es geschlagen hat.


30. 7 1895 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

München-Haidhausen * Die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche ist wieder renovierungsbedürftig geworden und muss wegen Baufälligkeit umgehend geschlossen werden. Eine Restauration wird wegen der hohen Kosten abgelehnt. 


1524 - Johannes Baptist wird der Patron der Haidhauser Kirche

Haidhausen * Der Patron der Haidhauser Kirche wird Sankt Johannes Baptist. 


1638 - Ein Neubau für das Haidhauser Beinhaus

Haidhausen * Der alte Totenkercher, das Beinhaus, der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche wird abgerissen und neu aufgebaut.


1642 - Die Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach

Haidhausen * Der romanische Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach aus Ziegeln.


1651 - Ein neuer Glockenstuhl für die Johannes-Baptist-Dorfkirche

Haidhausen * Der Turm der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche erhält einen neuen Glockenstuhl für drei Glocken.


1776 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche muss renoviert werden

Haidhausen * Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen muss renoviert werden.


24. 6 1852 - Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

Haidhausen * Der erneuerte Hochaltar der Sankt-Johann-Baptist-Dorfkirche in Haidhausen wird eingeweiht. Da die neuen Seitenaltäre stilistisch veralter sind, müssen sie gleichzeitig dem neuen Stil des Hochaltars angepasst werden.

Dabei lässt Pfarrer Johann Georg Walser den bislang unbekleideten Engel auf dem Josephsaltar mit einem Gewand übermalen.. Diese eigenmächtige und ohne Einverständnis der Gemeinde- und Kirchenverwaltung durchgeführte Maßnahme führt zu einem heftigen Streit und zur Abmahnung des Pfarrers.


Seit 1959 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche ist ukrainische Bischofskirche

München-Haidhausen * Von 1959 bis 1963 ist die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche sogar Bischofskirche und Sitz des Exarchen der unierten unkrainischen Katholiken.


1. 7 1690 - Ein Gewitter richtet mächtigen Schaden an

Haidhausen * Neben der Eingangstüre der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche findet sich nachstehender Text. Das dazugehörige Votivbild hat sich nicht erhalten. „Im Jahr 1690 den 1. Juli entstand ein solches Hochgewitter, welches man sich beflissen mit läuten und Wettersegnen von dem Firmament zu vertreiben, verhoffend, solches ohne Schaden abzugehen.

Darauf augenblicklich ein solcher Donnerstreich geschah, daß sich Jedermann entsetzte, und wie zu sehen ein Donnerkeil in Kirchthurm geschlagen, auch an demselben abgefahren, und bey den Glockenseilern etlich Persohn niedergeschlagen und beschädiget, darunter eine ledige Weibspersohn der Strahl getroffen, daß sie des Todes verblieben, indem der Strahl so erschrecklich hin und wieder gefahren, dem Mesner unter den Füßen durch und einem Mann über dem Kopf.“


1624 - Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine Monstranz

Haidhausen * Der Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet 100 Gulden für die Anschaffung einer Monstranz für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche. 


1619 - Die rechte Kinnlade Johannes des Täufers in Haidhausen

Haidhausen * Herzog Maximilian I. schenkt der Sankt-Johann-Baptist-Kirche die rechte Kinnlade des heiligen Johannes des Täufers um Haidhausen in den Status eines Wallfahrtsortes zu setzen. Die kostbare Reliquie stammt aus dem Benediktinerkloster Stablo-Malmedy, das in der Erzdiözese Köln liegt, das von dem jüngeren Bruder des Wittelsbachers, Kurfürst Ferdinand, regiert wird.  

Die Verehrung der heiligen Knochen bringt den Andachten in der Haidhauser Kirche einen noch größeren Zulauf.  

Die Kopfreliquie des heiligen Johannes des Täufers wird heute an mehreren Orten verehrt.  
Das bedeutet, dass der Heilige - vorsichtig gesagt - mindestens vier Köpfe haben musste. 


19. 8 1895 - Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

München-Haidhausen * Gegen den Abriss der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche formiert sich der Widerstand. Dieser führt dazu, dass sich das Generalkonservatorium der Kunstdenkmäler und Altertümer Bayerns für die Erhaltung der Kirche aus „historischen und ästhetischen Gründen“ ausspricht. Damit wird das Gebetshaus renoviert und bleibt erhalten.


17. 6 1493 - Haidhausen erhält einen Benefizianten

Haidhausen * Der Benefiziant erhält in Haidhausen eine eigene Wohnung und ist zum ständigen persönlichen Aufenthalt bei seiner Kirche verpflichtet. Das Patronatsrecht über den Haidhauser Kaplan übt der Bogenhausener Pfarrer aus.


1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.


1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 


1789 - Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Haidhausen - Bogenhausen * Mit ausdrücklicher Befürwortung des Hofmarkherrn wird ein Antrag auf Loslösung des bisherigen Pfarrverbandes mit Bogenhausen und die Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Haidhausen gestellt.


26. 5 1739 - Ein Kreuzpartikel für die Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Augustiner-Eremiten-Laienbruder Jodok Zächerl schenkt der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche einen in einem silbernen Kreuz gefassten und mit einem Echtheitszertifikat versehenen Kreuzpartikel.


9. 10 1986 - 200.000 Unterschriften gegen Atomenergie und Wiederaufarbeitung

München * WAA-Gegner demonstrieren vor der Bayerischen Staatskanzlei und übergeben rund 200.000 Unterschriften gegen die Nutzung der Atomenergie und die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente. Die Aktion macht die breite gesellschaftliche Unterstützung des Widerstands sichtbar und erhöht unmittelbar vor der bayerischen Landtagswahl den politischen Druck auf die Staatsregierung.


21. 5 1913 - Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Einen Tag vor dem 100. Geburtstag Richard Wagners wird ihm zu Ehren eine Statue neben dem Prinzregententheater enthüllt. Heinrich Waderé hat das Monument gestaltet. Aus mehreren zur Verfügung stehenden Entwürfen wählt man denjenigen aus, der den Komponisten in ähnlicher Pose zeigt, wie das berühmte Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in der Campagne.

Da die ruhende Darstellung des Künstlers extrem stark im Gegensatz zu dem unsteten Leben des Musikers steht, kommt bald Kritik hoch, in die sogar das städtische Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einstimmt. Letztlich beruhigt aber ein einziges Argument alle Kritikerstimmen: Da Richard Wagner von Natur aus nur mit einer geringen Körpergröße ausgestattet war, hätte ein stehendes Denkmal die Öffentlichkeit nur wenig beeindruckt.

Der Marmor für die Figur stammt vom Untersberg. Er umfasst als Rohblock 14 Kubikmeter Inhalt und wiegt 600 Zentner. Über dreißig Pferde sind notwendig, um diese gewaltige Last vom Untersberger Steinbruch zur nächsten Eisenbahn zu schaffen, mit der er ab Berchtesgaden nach München gebracht wird. Bildhauer Heinrich Waderé hat sich am Ostbahnhof ein provisorisches Atelier eingerichtet.

Da die fertige Marmorfigur noch immer 450 Zentner wiegt gestaltet sich der Transport vom Atelier zum Aufstellungsort als besonders schwierig. Er nimmt mehr als zwei Tage in Anspruch. Die Statue muss mit einer Straßenlokomotive der Firma Maffei zum Ort seiner Aufstellung gebracht werden. Dort behindert vor allem der weiche Boden die Arbeiten, da sich die Räder des Transportwagens immer wieder eingraben.

Cosima und Siegfried Wagner lehnen ihre Teilnahme an der Denkmalenthüllung ab. Bei Cosima sind es gesundheitliche, bei Siegfried grundsätzliche Gründe. Die Konkurrenz der Münchner Festspiele für Bayreuth sind aber die wahren Beweggründe.

Das gesellschaftliche Ereignis an der Prinzregentenstraße wird durch Richard Wagners „Huldigungsmarsch“ eröffnet. Münchens erster Bürgermeister, Wilhelm von Borscht, hält eine Ansprache und Ernst von Possart, der Initiator des Denkmals, sagt in seiner Rede: „So grüßen wir Dich, Unsterblicher! Möge Dein Antlitz uns leuchten“. Prinzregent Ludwig III. enthüllt schließlich das Wagner-Denkmal.

Die sozialdemokratische Tageszeitung Münchener Post kommentiert das Ereignis mit den Worten: „Das Streben Münchens, die seiner Zeit an Bayreuth abgegebene Hegemonie im Reiche von Wagners Kunst an sich zu bringen - das heimliche Agens [die treibende Kraft] unserer Festspiele - hat uns nun endlich ein würdiges Denkmal des Meisters beschert.“

Gleichzeitig kritisiert das Blatt, dass der Eröffnungsakt nicht dem Festwiesenbild der Wagner'schen Meistersinger entsprach und auf den „Wach-auf-Chor“ kein spontaner Jubel des Volkes, sondern ein „hochoffiziell-eisernes Schweigen“ der „aristokratisch-bürgerlichen Festversammlung“ folgt. Den Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten für das Musiker-Standbild bildet der „Tannhäusermarsch“.


1833 - Der Hallerbräukeller an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Haidhausen * An der Ecke Innere-Wiener- und Preysingstraße entsteht der Hallerbräukeller, der nach seinem Besitzer auch Schützinger Keller genannt wird. An seiner Stelle entsteht später ein Wohnhaus, das in seinem Erdgeschoss das Kaffee- und Gasthaus Gasteig beherbergt. Heute ist dort das Café Atlas.


23. 7 1835 - Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel

Haidhausen * Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel.


15. 7 1739 - Ein Lattenzaun statt einer Mauer um den Friedhof?

Haidhausen * Maria Antonia von Pfitschenthal, die Haidhauser Hofmarkherrin, will für den Haidhauser Friedhof keine teuere Mauer, sondern nur ein Tüll, einen Lattenzaun. Dadurch würden die Kosten für sie, die Kirche und die Gemeinde massiv reduziert werden. 


25. 8 1832 - Umbenennung des Haidhauser Ridlerschlößls in Schloss Haidenau

Haidhausen * Das Innenministerium genehmigt die Umbenennung des Haidhauser Ridlerschlößls in Schloss Haidenau.


15. 8 1832 - Schloss Haidenau wird zum Edelsitz

Haidhausen * Das vom Landgerichts-Physikus Dr. Sieber im Jahr 1813 erworbene Ridler-Schlössl wird Edelsitz und erhält den Namen Schloss Haidenau.


10. 6 1959 - Die Kreuzigungsgruppe vor dem Leprosenhaus wird aufgestellt

München-Haidhausen * Die aus zwei Marmorfiguren und einem Bronze-Kruzifix bestehende Kreuzigungsgruppe wird in der Grünanlage nahe dem ehemaligen Leprosenhaus aufgestellt. Sein ursprünglicher Standort befand sich zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite, beim heutigen Kulturzentrum. 


3. 8 1773 - Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers

München * Ein kurfürstliches Mandat befasst sich mit der Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers. Das in den genannten Märzenkellern gelagerte Bier darf nur an Gäuwirte und nur in grosso oder Fassweise verkauft werden. Der Minutoverschleiß, das Abgeben des Bieres massweise ist verboten. Das Bier muss vom Bräu in die entsprechende Stadt oder den Markt gebracht werden. 


1729 - Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als 100-Dukaten-Strafe

München - Haidhausen * Der Münchner Weinwirt Hillebrand erhält eine 100-Dukaten-Strafe, weil er in seinem Haus den Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor Wertheimer das Laubhüttenfest fast öffentlich hat feiern lassen. Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.


1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

München-Lehel * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando der Reichswehr am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.


27. 5 1739 - Kostenaufteilung für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs

Haidhausen * Die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs wird dreigeteilt. Ein Drittel soll die Hofmarkherrschaft, ein Drittel die Gemeinde und ein Drittel die Kirche bezahlen. 


1. 7 1993 - Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

München-Haidhausen * Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben.


29. 8 1740 - Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs bleiben dreigeteilt

Haidhausen * Der Geistliche Rat bestätigt seine Auffassung, wonach die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs dreigeteilt werden. 


5. 8 1799 - Auer Wirte beschweren sich über Münchner Brauer

Au - München * 16 Bierwirte aus der Au beschweren sich bei der Generallandesdirektion darüber, dass die Münchner Brauer auf dem Gasteig und dem Lilienberg - trotz Verbotes - in ihren Märzenkellern ihr Bier in kleinen Portionen abgeben. Gemeint ist damit der sogenannte Minuto-Verschleiß. 

Die Generallandesdirektion droht bei nochmaligem Vorkommen mit Strafen von 60 Reichstalern. 


26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.


1913 - Die Feuerwache V an der Kellerstraße 2a

München-Haidhausen * Aus der Nebenwache IV an der Kellerstraße 2 a wird die Feuerwache V.


3. 10 1899 - Das neue Theater soll Prinz-Regententheater heißen

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Münchener Neuesten Nachrichten berichten „mit aufrechter Freude“, dass der Prinzregent „das von einem Konsortium an der äußeren-Prinz-Regentenstraße zu erbauende Theater Prinz-Regententheater“ nennen wird. Außerdem teilt die Zeitung mit, „daß das neue Theater nach Bayreuther Vorbild mit amphitheatrischem Zuschauerraum und verdecktem Orchester gebaut“ werde.

Der Artikel betont ausdrücklich, dass das Theater „außer dem großen klassischen Drama auch das Wagner'sche Musikdrama“ pflegen will und „eine für Bayreuth nachtheilige Konkurrenz nach dem Programme der Intendanz ausgeschlossen“ sei.


3. 7 1901 - Cosima Wagner protestiert vor Gott und den Menschen

Bayreuth - Bogenhausen - Haidhausen * Cosima Wagner ist der zügig fortschreitende Baufortgang des Prinzregenten-Theaters ungeheuer. Protestierend legt sie „vor Gott und den Menschen“ einen schriftlichen Eid ab, in dem sie betont, dass es „des Meisters endgültiger Wille“ gewesen sei, dass „sein Theater einzig in Bayreuth stehe“.


20. 1 1901 - Beginn der Stuckarbeiten im Prinzregententheater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Stuckarbeiten für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz beginnen. Sie werden bereits Mitte April vollendet sein.


30. 7 1901 - Die Öffentlichkeit kann das Prinzregententheater besichtigen

Bogenhausen - Haidhausen * Erstmals kann die Öffentlichkeit das neue Prinzregententheater am Prinzregentenplatz besichtigen.


Um den 14. 9 1616 - Ein Hochwasser lässt die Flüsse über die Ufer treten

München * Nach der Hitzeperiode lässt ein Hochwasser die Flüsse über die Ufer treten. 


27. 7 1901 - Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater

Bogenhausen - Haidhausen * Der fast 80-jährige Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater „Von der Galerie über der Haupteinfahrt tönten während der Auffahrt Fanfaren und der Einzug der Götter in Walhall aus Rheingold.“ Generalintendant Ernst von Possart hält eine Ansprache und der Prinzregent dankt ihm mit der Verleihung eines Ordens.


6. 8 1901 - Der Probenbetrieb für die Festspiele beginnt

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Auf der Bühne des neuen Festspielhauses am Prinzregentenplatz beginnt der Probenbetrieb für die Festspiele.


3. 11 1900 - Die Hebefeier für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Mit einem gewaltigen Personaleinsatz von fünfhundert Arbeitern kann - trotz aller Widrigkeiten - der Rohbau für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz mit der Hebefeier abgeschlossen werden.


20. 8 1901 - Der Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die gesamte Münchner Prominenz erscheint in feierlicher Garderobe zum Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters. Die Besucher erhalten „eine mit vielen Illustrationen geschmückte prächtige Festschrift, den Damen spendet die aufmerksame und galante Intendanz reizende Bouquets mit Bandschleifen in den bayerischen Farben“. Danach werden sie mit den Klängen der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ verwöhnt.

Der einheitliche Eintrittspreis für den Theaterbesuch beträgt 20 Mark. Das entspricht dem durchschnittlichen Wochenlohn eines Arbeiters.


30. 6 1943 - Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 hat ganze Arbeit geleistet. An diesem Tag verkündet sie ihre Auflösung. Der Immobilienmarkt und damit die ganze Stadt ist „so gut wie judenfrei“.


13. 9 1899 - Erste Nachrichten über ein geplantes Theater am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Münchener Neuesten Nachrichten berichten von einem geplanten Theaterprojekt am Prinzregentenplatz.


28. 9 1939 - Die Arisierungsstelle nimmt ihre Tätigkeit auf

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 nimmt ihre Tätigkeit auf.


24. 8 1901 - Die Süddeutsche Bauzeitung beschreibt das Prinzregenten-Theater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Süddeutsche Bauzeitung schreibt über das Prinzregenten-Theater:

„Das Amphitheater des Prinzregenten-Festspielhauses umfaßt 1.028 Plätze gegen 1.345 des gleich großen Bayreuther Hauses. [...] Die Begeisterung für den hohen Kunstgenuß kann nur bis zu einer gewissen Grenze über die Unbilden eines Martersitzes nach dem Bayreuther Muster hinwegtäuschen und die Durchschnittskorpulenz jener Gesellschaftsklassen, welche sich zur Ausgabe von M. 20 für die Karte und M. 30 für ein Zimmer versteigen können, erfordert gewisse Rücksichtnahmen.“


6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.


1994 - Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt

München * Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt. Mit der Umwandlung zur gGmbH erhält die MVHS eine eigenständigere Rechtsform, bleibt aber weiterhin gemeinnützig und öffentlich getragen. 

Gesellschafter bleiben öffentliche und gesellschaftliche Akteure, insbesondere die Landeshauptstadt München. Die Gemeinnützigkeit bedeutete weiterhin, dass die Einrichtung nicht gewinnorientiert arbeitet, sondern Bildungsaufgaben für die Allgemeinheit erfüllt. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm der amtierende Münchner Oberbürgermeister. 

Die Umwandlung von Volkshochschulen in eigenständige Rechtsformen ist zu dieser Zeit Teil eines breiteren Trends in der Erwachsenenbildung in Deutschland.


1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 


29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 


2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.


6 1984 - Die Volkshochschule im Gasteig-Kulturzentrum

München-Haidhausen * Im Gasteig-Kulturzentrums bezieht die Münchner Volkshochschule Räume und kann sich dadurch zur größten städtischen Erwachsenen-Bildungseinrichtung Deutschlands und Europas entwickeln. 

Sie hat einen Vortragssaal für neunzig Personen, weiter gibt es für die Erwachsenen-Bildungseinrichtung über fünfzig Übungs-, Lehr-, Unterrichts-, Arbeits- und Gymnastikräume sowie Werkstätten für kunsthandwerkliche Fortbildungslehrgänge. Zum Bereich der Volkshochschule gehört auch die 120 bis 140 Personen aufnehmende Blackbox. 


1. 7 1875 - Das Gasteig-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

München-Haidhausen - München-Au * Das nördlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet wird von der Anna-Vorstadt [= Lehel] abgetrennt und Haidhausen zugeteilt.  Gleiches gilt für das südlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet, das von der Isar-Vorstadt abgetrennt und der Au zugeschlagen wird. 


10. 11 1985 - Die Gasteig-Philharmonie wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Die Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum wird feierlich eröffnet.


1894 - Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

München-Haidhausen * Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Gebäude der ehemaligen Brückenwaagenfabrik Greiner in der Kellerstraße 27 und Steinstraße 50.


23. 2 1293 - Die Ortsbezeichnung Gasteig wird erstmals genannt

München * Der Ortsname Gasteig wird erstmals aus Anlass einer Seelgeräte-Stiftung „den siechen auf dem Gasteig ze München“ genannt. Gasteig bedeutet Der gache Steig, der steile Weg.


18. 7 1853 - Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Nachdem das königliche Einverständnis zur Erhöhung des Pflasterzolls, der Weinsteuer und des Malzzuschlags vorliegt, beginnt die Stadt, unter Leitung des noch jungen Bauingenieurs beim Stadtbauamt, Arnold Zenetti, mit den Straßenbauarbeiten zur Maximilianstraße. 

Die gewünschte Auffüllung der Bäche wird abgelehnt, da dies den wirtschaftlichen Ruin für den Münchner Osten bedeuten würde. Deshalb werden später viele Kellergeschosse aus den massiv gemauerten Bacheinfassungen hergestellt.


Um den 6. 6 1901 - Der Kirchenbauverein fordert ein evangelisches Schulhaus

München-Haidhausen * In Haidhausen gibt es vier evangelische Knaben- und fünf evangelische Mädchenklassen. Da aber die protestantischen Klassen in der Unterbringung gegenüber den katholischen Klassen wesentlich benachteiligt sind, fordert der evangelische Kirchenbauverein die Erbauung eines evangelischen Schulhauses in Haidhausen. 


17. 5 1632 - Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

München - Haidhausen * Unterwürfig überreichen die Münchner Stadtväter dem anrückenden Kriegsherrn Gustav II. Adolf am Gasteig die Stadtschlüssel. Der schwedische König zieht daraufhin in München ein, um in der Münchner Residenz Quartier zu nehmen.

Sein Weg führt ihn über die Isarbrücke zum Roten Turm und weiter durch das Isartor in die Stadt. In seiner Begleitung befinden sich der „Winterkönig“ Friedrich V., Pfalzgraf August von Sulzbach, die Herzöge Bernhard und Wilhelm von Weimar sowie Johann von Holstein. Ihnen folgen drei Regimenter.

Der Überlieferung nach soll Gustav Adolf von München so begeistert gewesen sein, dass er am liebsten die Residenz mit nach Schweden genommen hätte. Tatsächlich wird berichtet, er habe die Stadt – angesichts ihres vergleichsweise kargen Umlandes – mit einem „goldenen Sattel auf einem mageren Pferd“ verglichen. Seine angebliche Schwärmerei für die Residenz ist jedoch wohl eine spätere Ausschmückung. Überliefert ist vielmehr, dass ihm besonders ein Ofen gefiel und er gewünscht habe, „dass dieser Ofen zu Stockholm wäre“.

Die Schweden besetzen die bayerische Haupt- und Residenzstadt. Der Historiker Siegmund Riezler schrieb dazu: „Im Übrigen aber wurde weder Eigentum noch Person angetastet.“ Ganz zutreffend ist das nicht. Wie so oft leiden vor allem die Bewohner der Vorstädte. Die Hauptarmee lagert nicht innerhalb der Stadtmauern, sondern in den Dörfern vor den Toren. Dort plündern und rauben die Soldaten, was sie finden können, und verkaufen es anschließend in der Stadt. So gelangen die Münchner zu billigsten Preisen an Waren – doch der Preis dafür wird außerhalb der Mauern bezahlt.


20. 6 1901 - Der Antrag für ein evangelisches Schulhaus wird genehmigt

München-Haidhausen * Die Lokalschulkommission entspricht dem Antrag des evangelischen Kirchenbauvereins auf Errichtung einer evangelischen Schule in Haidhausen. 


28. 5 1889 - Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

München-Lehel * Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2. 


1977 - Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten

München-Bogenhausen * Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten im ehemaligen Hildebrand-Haus in der Maria-Theresia-Straße 23.


Ab 1895 - Das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand wird gebaut

München-Bogenhausen * Bis 1898 entsteht das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand in der Maria-Theresia-Straße 23.


25. 9 1934 - Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

München-Bogenhausen * Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa in der Maria-Theresia-Straße 23. Sie bewohnt das Haus gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Rosa Braun seit dem 30. November.


Ab 1 1939 - Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

München-Bogenhausen * Obwohl Elisabeth Braun am 4. Oktober 1920 der Evangelisch-lutherische Kirche beigetreten war, muss sie ihrem Vornamen den Zusatz „Sara“ hinzufügen.


21. 6 1940 - Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

München-Bogenhausen * Da Elisabeth Braun „infolge bestimmter persönlicher Bedrohungen“ mit ihrem „vorzeitigen Ableben“ rechnet, vermacht sie ihre irdischen Güter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern rechts des Rheins.


17. 10 1974 - Das Hildebrand-Haus wird von der Stadt gekauft

München-Bogenhausen * Obwohl schon die Abbruchgerüste stehen, kann das Gebäude an der Maria-Theresia-Straße 23 [= Hildebrand-Haus] für 2,5 Millionen DMark - aus den Mitteln des Denkmalsschutzes - von der Stadt gekauft werden.


23. 8 1803 - Die Heilige Stiege am Gasteigberg wird abgerissen

Haidhausen * Die Heilige Stiege zum Kruzifix am Gasteigberg wird abgerissen. 


1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.


Ab 1881 - Spenden sammeln für den Kirchbau

München-Lehel * Unter dem Vorsitz des Kunstmalers und Akademieprofessors Rudolf von Seitz findet sich ein Bauausschuss für den neuen Kirchenbau im Lehel zusammen, der zunächst die wichtigsten Fragen klärt. 

  • Es wird ein Kirchenbauverein gegründet, der sich vordringlich um die Organisation der erforderlichen Geldmittel kümmert. 
  • Durch Spenden kommen 105.000 Mark zusammen, 
  • die Stadt legte nochmals 100.000 Mark drauf, 
  • auch die Staatskasse gewährt, weil ja ein sichtbarer Grundstock gelegt ist, einen Zuschuss von 500.000 Mark. Mit dieser scheinbar großzügigen Summe entledigt sich der Staat jedoch aller künftigen Verpflichtungen der baulichen Unterhaltung der Kloster- und Pfarrkirche. 

Da das geerbte Grundstück für ein solch großes Vorhaben als Baugrund aber nicht ausreichend war, kauft die Kirchenverwaltung noch das benachbarte Montgelas-Schlösschen und das Hofbad dazu. Dafür müssen die Lechler natürlich einen Teil ihres Baukapitals opfern.


1885 - Architekten-Wettbewerb für die neue Anna-Kirche

München-Lehel * Für den Bau der neuen Anna-Kirche im. Lehel wird ein auf Münchner Architekten beschränkte Wettbewerb ausgeschrieben. 


Ab 6 1945 - Die Anna-Pfarrkirche wird renoviert und erneuert

München-Lehel * Sofort nach dem Krieg setzten umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Anna-Pfarrkirche im Lehel ein, die sich bis zum Jahr 1955 hinziehen. Dabei verzichtet man im Kircheninneren auf die nachträglich vorgenommene Bemalung der Vierung, der Pfeiler und der Bögen. Der Raum soll künftig nur durch seine architektonische Gliederung wirken. 


22. 10 1892 - Die neue Anna-Kirche im Lehel wird eingeweiht

München-Lehel * Im fünf Uhr in der Frühe reißen Böllerschüsse die Lechler aus den Bettfedern. Für acht Uhr ist die Einweihung der neuen Anna-Kirche anberaumt; sie dauerte bis nachmittags um drei Uhr.


6 1885 - Gabriel von Seidl gewinnt den Kirchenbau-Wettbewerb

München-Lehel * Aus den eingereichten Planungen für den Bau der neuen Anna-Kirche im Lehel wird einstimmig das Projekt einer Vorstadt-Basilika des damals 37-jährigen Gabriel von Seidl ausgewählt. 

Die Anna-Kirche ist der erste Sakralbau des in München geborenen Architekten. Gabriel von Seidl führt in den 1880er-Jahren mehrere Bauten in und um Worms aus. Die von ihm dort gesammelten Eindrücke der rheinischen Romanik spiegeln sich in den Entwürfen zur neuen Anna-Basilika wieder. 

Da Sparsamkeit für die Leheler das oberste Gebot bleibt und ein Baukostenlimit von 550.000 Mark festgeschrieben worden ist, muss Gabriel von Seidl einige Änderungswünsche akzeptieren. 

Nach den Umarbeitungen der Pläne kann noch im selben Jahr mit den notwendigen Vorarbeiten begonnen werden. Dazu gehört die Überwölbung des durch das Grundstück fließenden Stadtsägmühlbaches. 


25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 


1880 - Die Kirchengemeinde Lehel erbt ein Grundstück

München-Lehel * Der Privatier Georg Herndl stirbt und vermacht der Kirchengemeinde ein Grundstück gegenüber der Klosterkirche. Vorsorglich hat Herndl eine Bedingung an die Erbschaft geknüpft. 

In seinem Testament heißt es, dass die Entscheidung über den Kirchenbau innerhalb einer Frist von fünf Jahren erfolgen muss, ansonsten fällt der Bauplatz an seine Erben zurück. Damit setzt der Verstorbene die Kirchenplaner und Entscheider gehöhrig unter Druck. 


22. 9 1892 - Die neue Anna-Pfarrkirche erhält ihre Glocken

München-Lehel * Festlich geschmückte Wägen bringen insgesamt sieben Glocken für die neue Anna-Pfarrkirche. Sie sollen die Lechler künftig zum Gottesdienst rufen und ihnen viertelstündlich - weithin hörbar - mitteilen, wie viel es geschlagen hat. 

Auch für die Glocken haben die Vorstädter wieder fleißig gespendet. Die Analen sprechen von Einzelpersonen oder anonym von Wohltätern der Pfarrei, daneben vom örtlichen Jungfrauenverein, vom Frauenbund und Mütterverein St. Anna und von der Sankt-Anna-Bruderschaft. 


1972 - Ein Volksaltar für die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Anna-Pfarrkirche erhält eine Umgestaltung, als man in der Vierung eine Altarinsel mit einem Volksaltar einrichtet. Die Kirchenbänke, die früher zu beiden Seiten eines breiten Mittelgangs aufgestellt waren und ein Stück in die Seitenschiffe hineinragten, werden erneuert und zu einem geschlossenen Block im Mittelschiff zusammengefasst. Dadurch können die Gläubigen das Geschehen am Altar nun von allen Plätzen aus gut verfolgen und wahrnehmen. 


8. 11 1939 - Hitler verlässt den Bürgerbräukeller 13 Minuten zu früh

München-Haidhausen * Die von Georg Elser im Bürgerbräukeller installierte Bombe explodiert zum vorgesehenen Zeitpunkt, doch Hitler verlässt die Veranstaltung der „Alten Kämpfer“ dreizehn Minuten zu früh.


1910 - Die Krönung der Portalhalle der Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Portalhalle des Haupteingangs wird von einer überlebensgroßen apokalyptischen Reiterfigur Christi bekrönt, die Ferdinand von Miller im Jahr 1910 in Bronze gegossen hat.


10. 4 1941 - Die Anna-Pfarrkirche verliert sechs Glocken an den Krieg

München-Lehel * Sechs der sieben Glocken der Anna-Basilika werden für kriegswichtiges Rüstungsmaterial eingeschmolzen. Am Gründonnerstag des Jahres 1941 werden sie abtransportiert. 

Die beiden größten Glocken - Sankt-Anna und Sankt Joachim - können aufgrund ihres Umfanges nicht abgeseilt werden und werden deshalb im Glockenstuhl zertrümmert. Während dieser Prozedur hallen die schaurigsten Töne durch das Lehel. 


1995 - Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche werden rekonstruiert

München-Lehel * Die Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche mit den in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur in gebrannter Tonerde hergestellten vier griechischen und vier lateinischen Kirchenvätern werden ohne Kriegseinwirkungen zerstört. Zwei bleiben hinter der Orgel erhalten, die restlichen sechs werden in den Jahren 1995 und 1996 wieder rekonstruiert. 


27. 2 1925 - Adolf Hitler gründet im Bürgerbräukeller die NSDAP neu

München-Haidhausen * Adolf Hitler gründet nach seiner Haftentlassung im Bürgerbräukeller die NSDAP neu. In seiner Rede über „Deutschlands Zukunft und unsere Bewegung“, in der er den Bürgerkrieg ankündigt und bemerkt, es gehe dabei entweder der Feind über seine Leiche oder er über die Leiche des Feindes. Das führt zu Hitlers Redeverbot in öffentlichen Versammlungen. Bis zum 5. März 1927 kann die NSDAP nur mehr geschlossene Veranstaltungen durchführen.


11. 7 1798 - Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

München - Haidhausen - Au * Die Oberlandesregierung fordert den Magistrat eindringlich dazu auf, keinerlei „Minutoverschleiß“ von Bier, gemeint ist die mass- und halbmassweise Abgabe des Gerstensafts, am Gasteig und am Lilienberg zuzulassen. Auch darf das Bier nicht in den kleineren Halbeimer-Fässern [= 30 Mass]  abgegeben werden. 


31. 10 1887 - Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt

München-Lehel * Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt.


1989 - Mosaike der Anna-Pfarrkirche werden wieder freigelegt

München-Lehel * In der Anna-Pfarrkirche werden die Mosaike in der Nische des Marienaltars und des Herz-Jesu-Altars wieder freigelegt. 


24. 4 1944 - Bomben treffen die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Fliegerangriffe der alliierten Streitkräfte bringen die ersten Bomben über dem Lehel zum Abwurf. In der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 wird der Turm und das linke Seitenschiff der neuen Anna-Pfarrkirche beschädigt, Chor und Mittelschiff erschüttert und dem Mauerwerk große Risse zugefügt.


1931 - Der Braubetrieb in Haidhausen endet

München-Haidhausen* Die Löwenbräu AG stellt den Braubetrieb in der ehemaligen Bürgerbräu-Brauerei endgültig ein. Die Anlagen bleiben jedoch weiterhin in Nutzung: In den folgenden Jahren dient der Standort Löwenbräu als Mälzerei. 

Mit der Einstellung des Braubetriebs endet in Haidhausen eine lange Brautradition, deren Wurzeln bis zum Zengerbräu zurückreichen. Die frühere Bürgerbräu-Brauerei bleibt als Teil des Löwenbräu-Unternehmens jedoch zunächst erhalten. 


28. 12 1921 - Löwenbräu und Bürgerbräu beschließen ihre Fusion

München * Die Generalversammlungen der Löwenbräu AG und der Bürgerbräu AG stimmen der Fusion der beiden Münchner Brauereien zu. Der Zusammenschluss ist eine Reaktion auf die tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg und stärkt die gemeinsame Position auf dem Münchner Biermarkt. 

Mit dem Fusionsbeschluss endet nach rund vier Jahrzehnten die Geschichte des Bürgerlichen Brauhauses als selbstständige Aktiengesellschaft. Die Tradition des alten Zengerbräu, aus dem das Bürgerliche Brauhaus hervorgegangen ist, setzt sich fortan unter dem Dach der Löwenbräu AG fort. 

Das heute von Löwenbräu gebraute Starkbier Triumphator geht auf das gleichnamige Märzenbier der Bürgerbräu AG zurück.


5 1920 - Krieg und Friedensschluss lassen den Bierabsatz einbrechen

München-Haidhausen * Der Erste Weltkrieg und seine wirtschaftlichen Folgen treffen das Bürgerliche Brauhaus schwer. Während die Brauerei im letzten Friedensjahr 1912/13 noch rund 219.000 Hektoliter Bier produziert, sinkt der Ausstoß im Braujahr 1919/20 auf nur noch 104.000 Hektoliter. Damit hat sich die Produktion innerhalb weniger Jahre mehr als halbiert. 

Besonders schwer wiegt der Verlust der einst bedeutenden Exportmärkte. Nach Kriegsende brechen die Absatzgebiete in Elsass-Lothringen, Frankreich, Belgien und Italien sowie in Übersee vollständig weg. Auch der Absatz in die Schweiz geht teilweise verloren. 

Für das zuvor stark exportorientierte Bürgerliche Brauhaus bedeutet diese Entwicklung einen tiefen wirtschaftlichen Einschnitt. Die Brauerei muss sich nach dem Krieg unter grundlegend veränderten politischen und wirtschaftlichen Bedingungen neu behaupten.


13. 7 1792 - Verbot des Gästesetzens in den Märzenkellern

Haidhausen - Au * Die Oberste Landesregierung erinnert erneut an ihr Verbot des „Gästesetzens in den Märzenkellern“ auf dem Gasteig und am Lilienberg vom 13. Mai des Jahres. 


6. 12 1921 - Löwenbräu und Bürgerliches Brauhaus schließen sich zusammen

München * Die wirtschaftlichen Folgen des Ersten Weltkriegs führen zu einer weitreichenden Neuordnung der Münchner Brauwirtschaft. Die Löwenbräu AG und das Bürgerliche Brauhaus München fusionieren. 

Beide Unternehmen leiden unter den Folgen des Krieges, dem Verlust wichtiger Exportmärkte, Rohstoff- und Brennstoffmangel sowie stark gestiegenen Produktionskosten. Besonders deutlich zeigt sich die Krise beim Bürgerlichen Brauhaus: Sein Bierausstoß ist von rund 219.000 Hektolitern im Braujahr 1912/13 auf nur noch 104.000 Hektoliter 1919/20 zurückgegangen. 

Die vor dem Krieg für einen wachsenden Absatz geschaffenen Produktionsanlagen sind damit nicht mehr ausgelastet. Durch den Zusammenschluss können die beiden Brauereien ihre Herstellung, Verwaltung und Vertriebsorganisation bündeln, vorhandene Kapazitäten besser nutzen und ihre Position auf dem Münchner wie auch auf dem überregionalen Biermarkt stärken. 

Am 6. Dezember 1921 wird der Fusionsvertrag unterzeichnet und am 28. Dezember 1921 zu außerordentlichen Generalversammlungen eingeladen, auf denen die Aktionäre beider Brauereien dem Vorhaben zustimmen sollen.


5 1881 - Das Bürgerliche Brauhaus wächst rasant

München-Haidhausen * Die Bürgerliche Brauhaus AG erlebt bereits in ihrem ersten Geschäftsjahr einen bemerkenswerten Aufschwung. Die vorhandenen Kapazitäten reichen schon bald nicht mehr aus, sodass das Gärhaus und die Lagerkeller erweitert werden müssen. 

Im Braujahr 1880/81 erreicht die Brauerei einen Bierausstoß von rund 28.000 Hektolitern. In den folgenden Jahrzehnten setzt sich das starke Wachstum fort: Bis 1905 steigt die jährliche Produktion auf rund 230.000 Hektoliter – mehr als das Achtfache der ursprünglichen Menge.

Damit entwickelt sich das aus dem Zengerbräu hervorgegangene Bürgerliche Brauhaus innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer bedeutenden Münchner Großbrauerei.


31. 7 1911 - Karl Valentin (Fey) heiratet Gisela Royes

München-Lehel * Karl Valentin (Fey) heiratet Gisela Royes in der St.-Anna-Basilika im Lehel.


29. 8 1927 - Das „Münchner Kindl-Weißbier“ wird zum überraschenden Erfolg

München * Die erste Flaschenabfüllung des neuen „Münchner Kindl-Weißbiers“ kommt in die Gaststätten und übertrifft alle Erwartungen. Die Nachfrage ist so groß, dass Löwenbräu seine Kunden zeitweise nur eingeschränkt beliefern kann. Damit soll verhindert werden, dass das Weißbier wegen des unerwartet hohen Absatzes zu jung ausgeliefert werden muss. 

Direktor Hermann Schülein berichtet dem Aufsichtsrat über den überraschenden Erfolg. Noch zu Beginn hat die Brauerei bewusst darauf verzichtet, das neue Weißbier offensiv zu bewerben. Angesichts der starken Nachfrage ändert sich die Strategie jedoch grundlegend: Löwenbräu startet nun eine gezielte Werbekampagne für das „Münchner Kindl-Weißbier“. 

Auch die Produktionskapazitäten werden erweitert. Neben der Weißbierbrauerei im Hauptbetrieb an der Nymphenburger Straße nimmt Löwenbräu eine zweite Produktionseinheit in der Abteilung Bürgerbräu in Betrieb. Damit wird auch in der ehemaligen Braustätte des Bürgerlichen Brauhauses in Haidhausen Weißbier für Löwenbräu hergestellt. 

Der alte Bürgerbräu-Standort erhält dadurch wenige Jahre vor der endgültigen Einstellung des Braubetriebs noch einmal eine wichtige Aufgabe innerhalb der Löwenbräu AG.


1905 - Aufstieg zu einer der größten Münchner Aktienbrauereien

München-Haidhausen * Die Bürgerbräu AG steigert ihren jährlichen Bierausstoß auf rund 230.000 Hektoliter und entwickelt sich zu einer der größten Münchner Aktienbrauereien. Bald nimmt sie unter den Aktienbrauereien der Stadt den zweiten Rang ein. 

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hat das Exportgeschäft. Rund die Hälfte der Bierproduktion geht ins Ausland. Damit verfolgt die Bürgerbräu AG ähnlich wie die Löwenbräu AG eine ausgeprägt internationale Absatzstrategie. 

Um ihre wachsenden Absatzmärkte zu bedienen, unterhält die Brauerei um die Jahrhundertwende neben München bereits Flaschenabfüllstationen in Verona, Frankfurt am Main und Hamburg. Der ehemalige Zengerbräu hat sich damit innerhalb weniger Jahrzehnte von einer traditionellen Münchner Brauerei zu einem überregional und international tätigen Großunternehmen entwickelt.


1869 - Erster Anlauf zur Aktienbrauerei

München-Graggenau * Es entstehen Pläne, den Zengerbräu in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Das neue Unternehmen soll den Namen „Erste Münchner Actienbrauerei“ tragen. Ein gedruckter Prospekt liegt bereits vor, doch das Vorhaben kommt nicht zustande. 

Zunächst stößt der Plan auf den Widerstand von Franz Xaver Hierl, offenbar weil er nicht in die Vorbereitungen einbezogen ist. Schon bald einigen sich die Beteiligten jedoch: Hierl erklärt sich bereit, die Brauerei in der Burgstraße 16 sowie die Brauerei in Eichenried in die geplante Aktiengesellschaft einzubringen. Trotzdem wird das Projekt nicht verwirklicht – vermutlich finden sich nicht genügend Kapitalgeber. 

Die geschäftstüchtige Walburga Hierl verfolgte die Pläne für die Umwandlung ihrer Zengerbrauerei in eine Aktiengesellschaft weiter. 


20. 10 1894 - Der Sankt-Anna-Brunnen

München-Lehel * Der Sankt-Anna-Brunnen an der Südwestecke des Kirchenvorplatzes wird enthüllt. Gabriel von Seidl hat den Brunnen entworfen, Professor Anton Pruska ausgeführt. 


27. 10 1880 - Aus Zengerbräu wird Bürgerliches Bräuhaus

München-Haidhausen * Der Zengerbräu wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der ursprünglich vorgesehene Name „Erste Münchner Aktienbrauerei“ steht jedoch nicht mehr zur Verfügung, da Löwenbräu bereits seit 1872 als Aktiengesellschaft besteht. Das Unternehmen firmiert deshalb fortan als „Aktienbrauerei Bürgerliches Bräuhaus München“.


Um 2 1961 - „Karneval in Texas“ im Bürgerbräukeller

München-Haidhausen * Im Bürgerbräukeller findet der traditionelle Faschingsball „Karneval in Texas“ des Münchner Cowboy-Clubs statt. Die Feierabend-Rothäute und Freizeit-Cowboys von der Nockher-Ranch lassen ihre Colts sprechen, springen durch Lassos und stellen ihre Squaws und Cowgirls an die Bretterwand, um sie dann mit Pfeilen und brennenden Wurfmessern einzurahmen. 


24. 10 1868 - Walburga Hierl sichert die Zukunft des Zengerbräu

München-Graggenau * Nur wenige Wochen nach dem Gerichtsurteil erwirbt Walburga Hierl, die Ehefrau von Franz Xaver Hierl, am 24. Oktober 1868 die Braugerechtsame des Zengerbräu für den Standort an der Kellerstraße von der Bank zurück. Noch im selben Jahr nimmt sie den seit mehreren Jahren ruhenden Braubetrieb wieder auf und schafft damit die Grundlage für den Fortbestand der Brauerei. Das ist besonders auffällig, weil Franz Xaver keineswegs gestorben ist – er lebt bis zum 12. Januar 1883. 

Walburga Hierl übernimmt die Verantwortung für die Brauerei und trennt ihre wirtschaftlichen Interessen zunehmend von denen ihres Ehemanns. 


1900 - Das Bayerische Nationalmuseum zieht um

München-Lehel * Das Bayerische Nationalmuseum verlässt sein Stammhaus in der Maximilianstraße 42, das den wachsenden Sammlungen nicht mehr genügend Platz bietet. Es zieht in den von Gabriel von Seidl entworfenen Neubau an der Prinzregentenstraße. Damit wird das Gebäude in der Maximilianstraße für eine neue Nutzung frei.


19. 12 1870 - Franz Xaver Hierl verlässt die eheliche Wohnung

München-Haidhausen * Franz Xaver Hierl, Brauer des Zengerbräu, zieht aus der gemeinsamen Wohnung des Ehepaars in der Kellerstraße aus. Die Ehe von Franz Xaver und Walburga Hierl ist zu diesem Zeitpunkt offenbar bereits schwer belastet. 

Als wesentlicher Grund für die Entfremdung gilt der tragische Tod ihres gemeinsamen Sohnes. Im Alter von fünf Jahren setzt Franz Xaver Hierl den Jungen im Hof der Brauerei auf ein Bräuross – trotz der Warnungen seiner Frau. Das Pferd geht durch; das Kind verunglückt dabei tödlich. 

Der Verlust des Sohnes überschattet die Ehe nachhaltig. Walburga Hierl kann ihrem Mann offenbar nicht verzeihen, dass er das Kind trotz ihrer Warnungen auf das Pferd gesetzt hat. Der Tod des Jungen und die damit verbundenen Schuldzuweisungen tragen schließlich wesentlich zum Zerwürfnis des Ehepaars bei.


1791 - Bau des Zengerbräukellers

München-Graggenau * Franz Xaver Freytag, Eigentümer der Zengerbrauerei, lässt auf einem Grundstück des Leprosenspitals in der Kellerstraße einen eigenen Bierkeller errichten. Der neue Zengerbräukeller dient fortan der Brauerei als Lagerkeller.


Um 4 1997 - Der Bordeauxplatz wird grundsaniert

München-Haidhausen * Der Zustand des Brunnens am Bordeauxplatz ist ein so erbärmlicher, dass das Becken abgebrochen und völlig neu aufgebaut werden muss. Da das Becken in seiner Entstehungszeit „in den Dreck gebaut” worden ist, versickern von den 15.000 Kubikmetern Wasser, die pro Saison hier verbraucht werden, gut die Hälfte im Erdreich. Ein Riss geht durch den Rehbock, dem zudem sein Geweih abhanden gekommen ist.  

Damit der Bordeauxplatz seine auf alten Fotos verbürgte Ursprünglichkeit zurückgewinnt, beginnt man mit umfangreichen Umbauarbeiten. Die Grundstruktur des Platzes konnte über die Jahrzehnte im Wesentlichen erhalten werden. Nur die Wege waren breiter geworden und betongepflastert. Sie sollen wieder zu schmalen Sandwegen umgestaltet werden. Die Parkbänke waren nach innen gerückt, weg vom Straßenverkehr, dafür aber mit dem Rücken zu den Flaneuren. Auch sie sollten wieder an ihren ursprünglichen Platz rücken.  

Daneben muss der nach über 120 Jahren lückenhaft gewordene Baumbestand erneuert werden, wobei die ersten Ulmen schon seit dem Jahr 1989 einer Abholzaktion zum Opfer fielen, da die weltweit auftretenden Fäulnisbakterien auch vor diesem historischen Ensemble keinen Respekt hatten. Als Ersatz pflanzte man zunächst einreihig Linden nach, „damit der Platz nicht allzu stark unter dem Schattendruck leidet“. Spätestens seit der Entdeckung des Ozonlochs weiß man den Schatten wieder zu schätzen, weshalb die Linden aus den 1990er Jahren zusammen mit den neuen Bäumen eine doppelreihige Allee rings um den Platz ergeben haben.  

Der neu geschaffene Spielplatz entspricht zwar nicht dem ursprünglichen Erscheinungsbild - aber dem Bedürfnis der Eltern. 


30. 5 1964 - München geht eine Städtepartnerschaft mit Bordeaux ein

München - München-Haidhausen - Bordeaux * München geht eine Städtepartnerschaft mit der südwestfranzösischen Stadt Bordeaux ein. Beide Städte widmen im Laufe ihrer Beziehungen der jeweiligen Partnerstadt eine Straße oder einen Platz.

Bordeaux benennt an der repräsentativen Esplanade des Quinconces in zentraler Lage die Allée de Munich. Bayerns Landeshauptstadt München wählt einen völlig anderen Weg und stellt im Jahr 1976 am Forum der Wörthstraße einfach neue Tafeln mit dem Namen Bordeauxplatz auf.  

Mit dem Forum wird ganz bestimmt einer der ansprechendsten Plätze in Haidhausen gefunden, auch wenn die Wörthstraße an eine der blutigsten Schlachten erinnert. Ob es aber amtliche Befürchtungen sind, die den Münchnern die möglicherweise schwierige Schreibweise der Partnerstadt nicht zutrauen oder nur einfach die Angst vor allzu viel Veränderung, ist nicht überliefert.  

Jedenfalls besitzt der Bordeauxplatz bis heute keine Hausnummer, weshalb auch an eine solche Anschrift kein Brief zugestellt werden kann. Die den Platz säumenden Häuser führen auch weiterhin die fortlaufenden Hausnummern der Wörthstraße. 


18. 9 1931 - Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht Selbstmord

München-Haidhausen * Die 23-jährige „Privatstudierende“ Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht in Adolf Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz 16 Selbstmord durch Erschießen. Es handelt sich dabei um eine Tochter von Hitlers Halbschwester Angela Raubal.

Die schweren Verletzungen und die weitere Umstände, über die die Münchener Post berichtet, signalisieren der Öffentlichkeit den Verdacht auf ein Verbrechen. Die Staatsanwaltschaft beauftragt deshalb sofort den Polizeiarzt, die Leiche nochmals zu untersuchen.


1939 - Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

München-Haidhausen * Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16.


24. 9 1887 - Ahnungslosen Bauern den Grund abgeluxt

München-Bogenhausen * Der Königlich geheime Hofrat Ludwig Ritter von Klug und der Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr erwerben um 5.800 Mark Acker und Wiesen mit einem Teil einer aufgelassenen Kiesgrube bei den Maximilians-Anlagen.

Da dort ein Bauverbot herrscht, kann es um diesen geringen Betrag von den eingesessenen, aber ahnungslosen Bauersleuten Reischl, die sich zudem in einer finanziellen Notlage befinden, erwerben. 

Die Verhandlungen führt der Pfarrer, der nichts zugunsten der unerfahrenen Bäuerin unternimmt, ihr kein Angebot macht, sondern auf ihren Vorschlag wartet. Die total überforderte Frau, die hauptsächlich mit der Pflege ihres todkranken Mannes beschäftigt ist und in dem Pfarrer den Garanten eines gerechten Preises sieht, wird von dem cleveren Verhandlungsführer gnadenlos über den Tisch gezogen. Hofrat Klug agiert inzwischen unbemerkt im Hintergrund.

Auf dem Grundstück wird die Doppelvilla des Hofrats und des Hofintendanten Ernst von Possart entstehen. Die Adresse lautet: Maria-Theresia-Straße 24/25. 


21. 9 1931 - Geli Raubal’s Leichnam überraschend freigegeben

München - Wien • Die Ermittlungsbehörden geben überraschend den Leichnam von Hitlers Nichte Geli Raubal zur Bestattung frei, ohne eine Obduktion anzuordnen. Ungewöhnlich rasch wird die Tote nach Wien überführt, wo sie bereits am 23. September auf dem Zentralfriedhof beerdigt wird.


4. 6 1942 - Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

München-Lehel * Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag. Liesl Karlstadt schreibt ihre eher unpersönlich gehaltenen Geburtstagsgrüße auf eine Autogrammkarte:  

„Zum 60. Geburtstag gratuliere ich und wünsche dir alles Gute - Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Möge dir alles in Erfüllung gehen, was du dir selbst wünscht.
Deine Partnerin Liesl Karlstadt“
 


1891 - Grundstücksverkauf an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart

München-Bogenhausen * Ludwig Peter Ritter von Klug verkauft einen Teil seines Grundstücks - es handelt sich dabei um die Maria-Theresia-Straße Nr. 24 und 25 - an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart. 

Die beiden lassen sich darauf die Doppelvilla Klug-Possart erbauen. 


15. 9 1887 - Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet die Aufhebung des Bauverbots

München * Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet als Vorstand der königlichen Hof- und Kabinettskasse - Kraft seines Amtes - die Freigabe des bis dahin der Bautätigkeit verschlossenen Grundstückkomplexes und gibt als Vorstand der Privat-Fidei-Kommiß-Verwaltung und Angehöriger des Stiftungsrats der königlichen Relikten-Anstalt Neuberghausen selbst seine Zustimmung zur Aufhebung des Bauverbots. 


9. 9 2014 - Das Völkerkundemuseum wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt

München-Lehel * Das Staatliche Museum für Völkerkunde in der Maximilianstraße wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt „Die Umbenennung ist das Ergebnis einer intensiven Phase der Reflexion und Neuorientierung“, sagt die Direktorin Christine Kron. Das Haus „steht für einen einzigartigen Zugang zum kulturellen Reichtum der Menschheit“ und ist „ein Ort des kulturellen Dialogs zwischen Menschen aller Kontinente“.  

Obwohl die Sammlung rund 160.000 Objekte, plus 135.000 Fotos und 100.000 Bücher umfasst, gehört es zu den beschaulicheren und weniger bekannten Münchner Museen. 


1891 - Pfarrer Ettmayr macht einen satten Gewinn

München-Bogenhausen * Das Grundstück, das Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug gemeinsam mit dem Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr um 5.800 Mark erworben hat, erfährt innerhalb kürzester Zeit erfuhr eine erhebliche Wertsteigerung. Der Pfarrer kann seinen Grundstücksanteil mit einem satten Reingewinn von rund 40.000 Mark weiter verkaufen. 


1892 - Die Doppelvilla Klug-Possart ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Die Doppelvilla des Hofrats Ludwig Peter Ritter von Klug und des  Hoftheaterintendantens Ernst Possart an der Maria-Theresia-Straße 24 und 25 ist fertiggestellt. 


Um 2 1893 - Zeitungsbericht löst aufsehenerregenden Prozess um Ritter von Klug aus

München * Sofort, nachdem der Bericht in den Münchner Neuesten Nachrichten über die geschäftlichen Machenschaften von Ludwig Peter Ritter von Klug erschienen ist, verklagt dieser den verantwortlichen Journalisten, Wilhelm Bogler, wegen verleumderischer Beleidigung.

Der Prozess erregt großes Interesse in der Öffentlichkeit - auch weil einige für Klug äußerst unangenehme Dinge zur Sprache kommen. Und obwohl Wilhelm Bogler vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 1.000 Mark verurteilt wird, hat Ritter von Klug mit dieser Anzeige einen entscheidenden Fehler begangen. Denn der Journalist geht in die Berufung, weshalb das Landgericht München I den Sachverhalt nun neu verhandeln muss. 


Um 9 1893 - Berufungsprozess enthüllt Machtmissbrauch

München * Im Berufungsprozess zwischen Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug und dem Journalisten Wilhelm Bogler stellt das Gericht fest, dass der Kauf, obwohl er durch die „Ausbeutung der Notlage der Verkäufer“ und durch „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ zustande kam, rechtlich nicht zu beanstanden sei. 

Dennoch erhärtet sich der Vorwurf gegenüber Ritter von Klug, dass er bei Ankauf des Grundstücks - durch Missbrauch seiner amtlichen Stellung - privaten Nutzen gezogen hat. Deshalb wird die Strafe für Wilhelm Bogler wegen Beleidigung auf 300 Mark verringert, vom Vorwurf der verleumderischen Beleidigung wird er freigesprochen. 

Weitere Details, die den Tatbestand der Vorteilsnahme im Amt erfüllen, kommen im Verlauf der Gerichtsverhandlung ebenso zur Sprache wie das Hinwegsetzen des Klägers über vorhandene Bauvorschriften. 

Ritter von Klug will vor dem Oberlandesgericht seine Niederlage revidieren - doch dort wird der Fall nicht angenommen. So erlangt das Urteil des Landgerichts München I Rechtskraft. 

Aufgrund der zeitlichen Abläufe und personellen Verflechtungen muss hier von einer frühen Amigo-Affäre gesprochen werden.


1. 3 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt. 


23. 9 1998 - Der Bordeauxplatz wird wieder der Öffentlichkeit übergeben

München-Haidhausen • Nach einer ausgiebigen Schönheitskur wird der Brunnen am Bordeauxplatz wieder der Öffentlichkeit übergeben. 


12. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des Deutschen Museums

München-Lehel * Kaiser Wilhelm II. eröffnet die provisorische Ausstellung des Deutschen Museums im Alten Nationalmuseum an der Maximilianstraße, dem heutigen Museum Fünf Kontinente. Bis 1925 erhalten Besucherinnen und Besucher hier einen Vorgeschmack auf das künftige Museum, bevor die Sammlungen auf die Museumsinsel umziehen.


1989 - Die Trennung der Geschlechter im Volksbad ist aufgehoben

München-Haidhausen * Die Trennung der Geschlechter im Volksbad wird offiziell aufgehoben.


10. 5 1901 - Das Müller‘sche Volksbad wird eröffnet

München-Haidhausen * Erstmals dürfen sich die Bürger Münchens in die Fluten des Müller‘schen Volksbades stürzen.


15. 1 1893 - Presseberichte zum Grundstückskauf von 1887

München * Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten über den am 24. September 1887 erfolgten Grundstückskauf von Ludwig Peter von Klug in Bogenhausen - zu einem extrem günstigen Preis. Die Zeitung informiert zudem darüber, dass Klug nur neun Tage vor dem Kauf der Immobilie das dort bestehende Bauverbot aufheben hat lassen. Den Verkäufern ist dieser Vorgang allerdings nicht bekannt gewesen. 


12. 7 1926 - Die Völkerkundliche Sammlung zieht an die Maximilianstraße

München-Lehel * Die damalige Völkerkundliche Sammlung bezieht ihr heutiges Domizil in der Maximilianstraße 42. Der langgestreckte Bau gegenüber der Regierung von Oberbayern entstand ab 1858. Ursprünglich war das Gebäude jedoch nicht für die Völkerkunde vorgesehen, sondern für das Bayerische Nationalmuseum. Deshalb die Aufschrift: „Meinem Volk zu Ehr und Vorbild“. 


3. 6 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt an einem schweren Nervenleiden


Nach dem 17. 12 1932 - Tischgebet im Maximilianeum

München-Haidhausen * Der als Vorstand der Stiftung Maximilianeum frisch eingesetzt 34-jährige Ministerialrat Hans Rheinfelder erregt Aufsehen, da er das Tischgebet bei den gemeinsamen Mahlzeiten einführt. Das entspricht aber in keinster Weise der Tradition des Zusammenlebens im Maximilianeum. Da Rheinfelder zudem auf ein katholisches Tischgebet besteht, kommt es zuerst zu Protesten der evangelischen Studenten. 


31. 5 1791 - Franz Ferdinand Edler von Setzger verkauft sein Schloss Haidenberg

Haidhausen * Hofrat Franz Ferdinand Edler von Setzger veräußert sein Schloss Haidenberg in Haidhausen an den bürgerlichen Salzburger Boten Anton Hiebl.


22. 8 1777 - Der ehemalige Jesuitengarten wird zum Edelsitz Haidenberg

Haidhausen * Der ehemalige Jesuitengarten in Haidhausen wird zu einem Edelsitz mit Niedergerichtsbarkeit erhoben und erhält den Namen Haidenberg.


19. 8 1831 - Der Farbenfabrikant Michael Huber kauft das Schlossgutes Haidenberg

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Farbenfabrikant Michael Huber kauft das Anwesen des Schlossgutes Haidenberg in Haidhausen für seine Fertigung von Farbprodukten.


1. 7 1960 - Die Pfarrkuratie St. Elisabeth wird zur Stadtpfarrei

München-Haidhausen * Kardinal Joseph Wendel erhebt die Pfarrkuratie zur Stadtpfarrei St. Elisabeth. 


4 2000 - Das Motorama wird wieder eröffnet

München-Au * Nach einer zweijährigen Umbau- und Renovierungszeit wird das Motorama wieder eröffnet.


27. 7 1914 - Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

München-Au * Die Münchner Sozialdemokraten haben zu einer Massenkundgebung im Münchner-Kindl-Keller eingeladen. Als Referent für diese Veranstaltung ist der Schriftsteller Kurt Eisner angekündigt.  

Ausgerechnet für Kurt Eisner, dem späteren Kriegsgegner und Revolutionär, ist der Krieg zu diesem Zeitpunkt eine unabänderliche Tatsache und nicht mehr zu verhindern. „Denn niemand von uns will, dass das Kosakentum über Europa herrscht. Sagte doch Bebel, gegen Russland würde auch er noch die Flinte auf seinen alten Buckel nehmen“. Und an anderer Stelle meinte er: „Wir sind bereit, einen Angriff des Feindes abzuwehren und unser Vaterland zu schützen“.  

Das bedeutet aus Eisners damaliger Sicht für die sozialdemokratisch orientierte Arbeiterschaft: „Dann muss jeder seine Pflicht tun, nichts weiter“. Und diese Pflicht besteht in der Verteidigung des Vaterlandes gegen den russischen Agressor.


Ab 9 1900 - Georg Lang betreibt den Münchner Kindl-Keller 

München-Au * Georg Lang übernimmt den Münchner Kindl-Keller an der Rosenheimer Straße. Der 1899 nach Plänen des renommierten Architekten Friedrich von Thiersch umgebaute Saalbau gehört zu den größten Vergnügungs- und Veranstaltungslokalen Münchens. In den weitläufigen Räumen und Gartenanlagen können bis zu 11.500 Gäste bewirtet werden. 

Für Lang ist der Münchner Kindl-Keller eine weitere Bühne für sein großgastronomisches Konzept. Wie auf dem Oktoberfest verbindet er den Ausschank von Bier mit Musik, Unterhaltung und aufwendiger Werbung. Der Betrieb festigt seinen Ruf als einer der bekanntesten Gastwirte der Stadt. 

Georg Lang betreibt den Münchner-Kindl-Keller bis 1902. 


5. 9 1920 - Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern

München-Au * Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern, in der er die Juden verurteilt, da sie hinter dem Elend Deutschlands stecken. Wenn man erst mal die Macht habe, so sagt Hitler weiter, dann „werde man den Fetzen von einem Friedensvertrag zerreißen”.

Der NSDAP-Parteivorsitzende führt aus, dass Deutschland zwar geknebelt und wehrlos ist, sich aber nicht vor einem Krieg gegen Frankreich scheuen darf. Seine Rede beendet er mit dem Schiller-Wort: „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, nicht trennen uns in Not und Gefahr“.


19. 6 1805 - Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

München-Lehel * Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche erhalten die Weisung, das Gebäude, „welches sie dermal bewohnen, weil es zu einem Staatszweck bestimmt ist“, schnellstmöglich zu räumen. Zum Unterhalt erhält der Prior eine Jahrespension von 300 Gulden, die übrigen Patres jeweils 275 Gulden. Zur Auflage wird ihnen gemacht, „die pfarrlichen Verpflichtungen im Lehel“ bis zur anderweitigen Verfügung pflichtgemäß zu versehen. 


4. 9 1909 - Karl Valentin tritt im Münchner-Kindl-Keller auf

München-Au * Karl Valentin tritt - neben vielen anderen Künstlern - beim Bürgerrechts-Verein München-Ost und dem Sozialdemokratischen Verein, Sektion München-Ost im Münchner-Kindl-Keller - an herausgehobener Position - als Instrumental-Karikaturen-Komiker auf. 


11 1968 - Das Motorama entsteht auf einem Ruinengrundstück

München-Au * Die Auto-Zentrum GmbH & Co tritt mit einem 50 Millionen DMark umfassenden Riesenprojekt an die öffentlichkeit. Sie will auf dem Ruinengrundstück des ehemaligen Münchner-Kindl-Kellers an der Ecke Rosenheimer- und Hochstraße ein Großhotel und eine Ladenstraße anlegen.


Um den 23. 12 1807 - 250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue Lehel-Kaserne

München-Lehel * Nachdem die Geistlichen aus dem Hieronymiten-Kloster ausgezogen sind, können schließlich 250 Soldaten und 220 Pferde die neue Lehel-Kaserne beziehen. Sie ist zwar nach der Bettenzahl die kleinste der fünf Münchner Kasernen, jedoch - mit Ausnahme der Alten Isarkaserne - die einzige Truppenunterkunft mit militäreigenen Stallungen. 


1915 - Die Cenovis-Werke werden gegründet

München-Au * Aus der Münchner Hefeverwertungs-Gesellschaft gehen die „Cenovis-Werke“ hervor, ein Unternehmen zur Herstellung von Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsprodukten. Generaldirektor wird Julius Schülein, der jüngere Sohn des Brauereiunternehmers Joseph Schülein. Die Cenovis-Werke übernehmen die Gebäude der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße.

Der Firmenname „Cenovis“ leitet sich aus den lateinischen Begriffen cena (Mahlzeit), ovum (Ei) und vis (Kraft) ab und verweist auf die eiweißreiche Kraftnahrung, die das Unternehmen produziert.


4 1806 - Ins Hieronymiten-Kloster soll ein Dragoner-Regiment

München-Lehel * Eine Entscheidung über die künftige Verwendung des Anna-Klosterareals erfolgt jedoch erst, nachdem sich das Dragoner-Regiment über die zerstreute Unterbringung seiner Pferde beklagt. In der folgenden Entscheidung heißt es, dass „inwendig an die Garten Mauer des Hieronymitanerklosters eine doppelte Stallung, welche wenigstens für 250 Pferde, oder womöglich mehrere Platz geben kann, erbaut [...] werden soll. -  
Das Kloster selbst ist alsdann zu der Unterbringung der Mannschaft zu verwenden“
. 


23. 10 1823 - Die Franziskaner erhalten das Kloster im Lehel

München-Lehel * Noch bevor die Zentralklöster völlig aussterben, verhilft König Ludwig I. der bayerischen Franziskanerprovinz zum heiligen Antonius von Padua zu neuem Leben. Im Einvernehmen mit Erzbischof Anselm von Gebsattel erhalten die Franziskaner in München die Pfarr- und ehemalige Hieronymitenkloster-Kirche Sankt Anna im Lehel als neuen Sitz.

Über die massiven Bedenken, ob man die Bettelmönche überhaupt wieder in München ansiedeln soll, setzt sich der klösterrestaurierende Bayernherrscher - sehr zur Freude seiner konservativ eingestellten Untertanen - einfach hinweg. Als Begründung für seine Entscheidung zugunsten der Franziskaner gibt er an: „Eingedenk, daß Mitglieder dieses Hauses Unsern erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayern zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dieses mit größter Gefahr verbunden war.“

Kurz und bündig gibt er an das Ministerium des Innern die Weisung: „Am Allerheiligentage sollen die Franciscaner von Ingolstadt in ihrem hiesigen Kloster eintreffen, daselbst Hochamt halten.“


2. 12 1935 - Die NSDAP erkundigt sich nach der Herkunft des Cenovis-Generaldirektors

München * Die NSDAP richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und verlangt Auskunft darüber, ob der Generaldirektor der Cenovis-Werke als „arischer Abstammung“ gelte. Die Anfrage verdeutlicht die zunehmende Anwendung der nationalsozialistischen Rassenpolitik auf das Wirtschaftsleben und den wachsenden Druck auf Unternehmer und Führungskräfte jüdischer Herkunft.


4. 7 1725 - Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

München-Lehel - Benediktbeuern * Nachdem die Regularien abgestimmt waren, beziehen die Hieronymiten-Mönche das vom kurfürstlichen Kammerdiener von Delling zur Verfügung gestellte Wohnhaus. Das Haus enthält einen Saal, für den der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Erlaubnis erteilt, diesen als provisorische Kirche einzurichten und darin die Messe zu feiern. Die Zimmer dienen drei Patres und einem Bruder als Wohnung.  

Das Klösterl am Walchensee geht anschließend um 6.000 Gulden in den Besitz des Klosters Benediktbeuern über. 


Anno 1804 - Die kurfürstliche Leibjägerei soll in das Hieronymiten-Kloster

München-Lehel * Die Regierung hat beschlossen, in den ehemaligen Klostergebäuden der Hieronymiten die kurfürstliche Leibjägerei und die Gewehrkammer unterzubringen. 


21. 12 1807 - Die verbliebenen Hieronymiten-Patres müssen das Kloster räumen

München-Lehel * Die drei noch im Lehel verbliebenen Hieronymiten-Patres vom alten Konvent erhalten den Befehl „auf der Stelle die Wohnung zu räumen, indem noch diese Woche 236 Mann Militär einziehen“. Das Anna-Kloster wird nun für das Fuhrwesen benutzt. 


10. 6 1938 - Die Cenovis-Werke geraten unter zunehmenden politischen Druck

München * Die Industrie- und Handelskammer München fordert von den Cenovis-Werken, ihre Eigentümerstruktur bis zum 31. Juli 1938 entsprechend den Vorgaben des Reichswirtschaftsministeriums zu ändern. Andernfalls droht die Streichung aus dem Verzeichnis der als nichtjüdisch eingestuften Betriebe. Gleichzeitig verlangt die Hauptvereinigung der deutschen Brauwirtschaft den Nachweis, dass das Unternehmen als „arisch“ gelte.

Bis zur Klärung dieser Frage verweigert der Branchenverband die Einlösung von Malzabholscheinen der Cenovis-Werke. Die Maßnahmen verdeutlichen den wachsenden wirtschaftlichen und politischen Druck, dem Unternehmen mit jüdischen Eigentümern im nationalsozialistischen Deutschland ausgesetzt sind.


1. 8 1828 - Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Aufgaben übertragen

München-Lehel * Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Rechte und Aufgaben im Lehel übertragen. Nun ist die Anna-Kirche zugleich Pfarr- und Klosterkirche der Franziskaner.

Nachdem ein Jahrhundert an dem Kloster und der Kirche genagt hatte, war eine Renovierung der Gebäude unumgänglich. Die dafür erforderlichen 34.319 Gulden sparen sich die über wenig Einkommen verfügenden Lechler vom Mund ab. 


22. 3 1805 - Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der Hyronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max IV. Joseph überträgt der Militärbehörde das säkularisierte Kloster „der Hyronymitaner im Lehel nebst dem Garten, jedoch mit Ausnahme der Kirche, welche Wir zur Pfarrkirche bestimmt haben“. Der Regent will das Kadetten-Korps vom Wilhelminum hierher verlegen. Doch dazu müssen erst für die das Kloster noch bewohnenden drei Hieronymiten und drei kurfürstliche Jäger eine Unterkunft gefunden werden.  

Und selbst dann ist das Gebäude noch höchst ungeeignet, da zwischen dem südlich der Kirche liegenden Konventtrakt und dem an der Kirchen-Nordwand neu anzubauenden Erweiterungsbau das Gotteshaus liegt. Die vorgelegten Baupläne stoßen auch wegen  

  • der zu gering bemessenen Kadettenplätze,  
  • der nicht ausreichenden Unterrichtsräume und  
  • des fehlenden Zimmers „für die physikalischen Apparaturen“ auf Kritik.  

Vor allem missfällt dem Kadettenerzieher, dass die Schlafräume für die zivilen Dienstmägde mitten im Unterkunftsbereich der Kadetten liegen und so „die skandalösesten Auftritte und Ausschweifungen“ zu befürchten wären.  

Langsam setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass „die Lage des Hieronymitaner-Klosters, sowohl wegen dessen Verbindung zu den übrigen Kasernen, und hauptsächlich wegen dem nahe vorbeifließenden Wasser ungemein vorteilhaft zu einer Kaserne“ ist. 


7. 4 1933 - Die IHK München nimmt zur Eigentümerstruktur der Cenovis Stellung

München * Die Industrie- und Handelskammer München beantwortet die Anfrage der Universitäts-Klinik Gießen zur Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke. In ihrer Stellungnahme erklärt sie, dass sich das Kapital des Unternehmens sowohl in christlichen als auch in jüdischen Händen befinde. Die Korrespondenz verdeutlicht, wie bereits wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme die Herkunft und Religionszugehörigkeit von Unternehmern und Anteilseignern zum Gegenstand offizieller Anfragen werden. 


23. 1 1905 - Der Braubetrieb der Münchner Kindl-Brauerei wird eingestellt

München-Au * Die Münchner Kindl-Brauerei hört auf, selbstständige Aktiengesellschaft zu sein. Zunächst werden noch beide Brauereien parallel in Betrieb gehalten. 


20. 7 1971 - Grundsteinlegung fürs Motorama

München-Au * Der Grundstein für das neue Auto- und Einkaufszentrum an der Rosenheimer Straße wird gelegt. Bauherrn des inzwischen auf 100 Millionen DMark bezifferten Projekts sind die Treuhandgesellschaft mbH & Co KG Berlin-München und die Europaen Hotel Company.


3. 4 1933 - Die Herkunft der Cenovis-Werke wird hinterfragt

Gießen - München * Die Universitäts-Klinik Gießen richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und erkundigt sich, ob die Cenovis-Werke eine „christliche Firma“ seien. Die Anfrage steht im Zusammenhang mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, als die Herkunft und religiöse Zugehörigkeit von Unternehmern und Unternehmen zunehmend Gegenstand von Nachfragen und Ausgrenzung werden. 


Um 2 1937 - Die Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke wird verändert

München-Au * Der Anteil der in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile an den Cenovis-Werken wird auf 48,47 Prozent reduziert. Mit dieser Veränderung der Eigentümerstruktur erreicht das Unternehmen zunächst die Einstufung als nichtjüdischer Betrieb.

Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Ausgrenzung jüdischer Unternehmer im nationalsozialistischen Deutschland. 


5 1938 - Verhandlungen über den Verkauf von Cenovis-Anteilen beginnen

München-Au - Berlin * Die Cenovis-Werke nehmen Verhandlungen mit der Maggi Gesellschaft mbH in Berlin über den Verkauf der sich noch in jüdischem Besitz befindlichen Unternehmensanteile auf. Die Gespräche stehen im Zusammenhang mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck auf jüdische Unternehmer und Anteilseigner im nationalsozialistischen Deutschland und markieren einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischen Eigentums aus der deutschen Wirtschaft. 


2 1802 - Das Hieronymiten-Kloster soll säkularisiert werden

München-Lehel * Der mit der Klosteraufhebung betraute Rechnungskommissär Ilg findet Anfang Februar 1802 im Leheler Kloster zehn Patres und einen Frater vor. Die Hieronymiten werden den Bettelorden zugerechnet, weshalb man sie konsequenterweise in die Aufhebung der nicht-ständischen Klöster mit einbezieht.

Weil aber die Hieronymiten im Lehel auch die Seelsorge versehen, können sie die allgemeine Klosteraufhebung - trotz einiger Probleme - einige Jahre überdauern. 


21. 8 1802 - Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

München-Lehel * Entgegen der bisherigen Pläne können die ehemaligen Hieronymiten als Weltpriester in ihrem Kloster bleiben und auch weiterhin die Seelsorge im Lehel versehen. Das ist auch der Grund, weshalb die Paramente und Kirchengeräte nicht versteigert, sondern später der Pfarrkirche zugeteilt werden. 


25. 4 1805 - Das Kloster der Hieronymiten soll endgültig aufgehoben werden

München-Lehel * Durch ein Dekret wird das Kloster der Hieronymiten endgültig aufgehoben. Dennoch gibt es eine neue Verzögerung in der Ausführung. 


13. 6 1951 - Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet Anna-Klosterkirche wieder

München-Lehel * Nachdem die Anna-Klosterkirche „für den praktischen Gebrauch“ weiß getüncht worden ist, kann sie Kardinal Michael von Faulhaber feierlich wiedereröffnen. 


1810 - Die Lehel-Kaserne muss vergrößert werden

München-Lehel * Um die Unterbringungskapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern, realisiert man den Kasernenanbau an der Kirchen-Nordseite des ehemaligen Hieronymiten-Klosters. 


1. 7 1931 - Cenovis erhält positive Bewertung für öffentliche Aufträge

Berlin - München * Die Berliner Industrie- und Handelskammer holt Auskünfte über die Cenovis-Werke ein, um deren Eignung für Lieferungen an Behörden zu prüfen. In der Antwort wird das Unternehmen als leistungsfähig und zuverlässig bewertet und ausdrücklich für öffentliche Aufträge empfohlen. Als Generaldirektor steht Dr. Julius Schülein an der Spitze des Unternehmens, das eng mit der traditionsreichen Münchner Brauereifamilie Schülein verbunden ist.


22. 1 1937 - IHK: Cenovis-Werke ist keine arische Firma

 

München-Au * Das Stammkapital der Cenovis-Werke beträgt 1,5 Millionen Reichsmark. Davon befinden sich Geschäftsanteile in Höhe von 815.000 RM in jüdischer Hand. Von den fünf Aufsichtsräten sind zwei Juden, von den zwei Vorsitzenden Einer.

Die Industrie- und Handelskammer - IHK München stellt deshalb fest: „Bei dem Unternehmen kann daher sowohl nach Besitz wie auch nach Führung nicht von einer arischen Firma gesprochen werden. Diese Tatsache schließt unseres Erachtens eine Berücksichtigung bei Heereslieferungen aus.“

 


1922 - Die Cenovis-Werke werden Marktführer in der Hefeverwertung

München-Au * Die Cenovis-Werke betreiben die größte Hefeverwertungsanlage Deutschlands und bauen ihre Stellung in der Nahrungsmittelproduktion weiter aus. Im selben Jahr übernehmen sie auch den Saalbau der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße und erweitern damit ihren Unternehmensstandort.


13. 7 1938 - Die Cenovis-Werke melden den Abschluss der „Arisierung“

München-Au * Die Cenovis-Werke teilen der Industrie- und Handelskammer München mit, dass sämtliche Geschäftsanteile in nichtjüdischen Besitz übergegangen seien. Das Unternehmen bezeichnet sich daraufhin als eine „rein arische“ Unternehmung und erfüllt damit die Vorgaben der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Die Erklärung dokumentiert den Abschluss der sogenannten „Arisierung“ des Unternehmens.

Dr. Julius Schülein gelingt es noch vor den Novemberpogromen 1938, in die Vereinigten Staaten zu emigrieren und sich der weiteren Verfolgung durch das NS-Regime zu entziehen.


19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 


15. 8 1802 - Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

München-Lehel * Es wird beschlossen, dass die Hieronymiten-Mönche am 21. August nach Indersdorf versetzt werden. 


21. 2 1933 - Dr. Julius Schülein leitet die Cenovis-Werke

München-Au * In der Gesellschafterliste der Cenovis-Werke wird Dr. Julius Schülein als Generaldirektor des Unternehmens geführt. Mit einem Geschäftsanteil von 392.000 Reichsmark ist er zugleich der größte Anteilseigner. Weitere bedeutende Beteiligte sind Kommerzienrat Emil Zeckendorf und Nelly Zeckendorf. Die Angaben verdeutlichen die enge Verbindung der Cenovis-Werke zu führenden Münchner Unternehmerfamilien.


Um 12 1724 - Die Lechler wollen die Hieronymiten vom Walchensee haben

München-Lehel * Der kurfürstliche Aumeister Johann von Daiser und weitere sieben hochangesehene Lechler stellen ein Gesuch an Kurfürst Max Emanuel. Sie haben erfahren, dass die Hieronymiten vom Walchensee eine andere Niederlassung suchen und beantragen deshalb die Verlegung der Patres in die Münchner Vorstadt. 


21. 6 1938 - Maggi übernimmt die jüdischen Anteile an den Cenovis-Werken

München - Berlin * Die bislang in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile der Cenovis-Werke gehen auf die Maggi GmbH in Berlin über. Die Übertragung erfolgt unter dem wachsenden Druck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik und markiert einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischer Eigentümer aus deutschen Unternehmen.


5. 4 1933 - Die Cenovis-Werke werden vom NS-Boykott ausgenommen

München-Au * Das „Zentralkomitee zur Abwehr der jüdischen Greuel- und Boykotthetze“ der NSDAP nimmt zur Frage Stellung, ob die Cenovis-Werke von den Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte betroffen seien. In seiner Antwort kommt das Gremium zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für einen Boykott des Unternehmens nicht gegeben seien und die Cenovis-Werke deshalb nicht unter den reichsweiten Boykott vom 1. April 1933 fielen.

Die Anfrage verdeutlicht den wachsenden politischen Druck und die zunehmende Diskriminierung von Unternehmern jüdischer Herkunft in den ersten Monaten der nationalsozialistischen Herrschaft. 


19. 3 1725 - Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten im Lehel. Im Gegenzug verlangt der Baiernherrscher von den Hieronymiten  

  • einen Nachweis über ihr Vermögen,  
  • Mitteilungen über den Bauplatz für Kirche und Kloster,  
  • den Baufonds,  
  • den Verzicht auf das Almosensammeln und  
  • die Festlegung, dass im Kloster nie mehr als sechs Patres und zwei bis drei Laienbrüder wohnen sollen.  

Als vorläufige Unterkunft stellt der kurfürstliche Kammerdiener von Delling sein - rechts neben der späteren Sankt-Anna-Kirche liegendes - Wohnhaus zur Verfügung. 


1740 - Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

München-Lehel * Entgegen der Abmachung leben in dem kleinen Hieronymiten-Kloster neben der Sankt-Anna-Kirche acht Patres und drei Laienbrüder.  

Zu dieser Zeit ist die Ausstattung der Rokoko-Kirche fast vollendet. Über dem Tabernakel des Hochaltars ist eine Marien-Ikone aus den Türkenkriegen aufgestellt worden, vor dem die Mönche täglich die Lauretanische Litanei beten, wofür sie als kurfürstliche Stiftung jeden Tag zwölf Maß Weißes Bier erhielten. 


Um 7 1945 - Ein neuer Dachstuhl für die Anna-Klosterkirche

München-Lehel * Nach der ersten Sicherung der Bausubstanz beginnt man nach dem Ende des Krieges mit der Eindeckung des neuen Dachstuhls der Anna-Klosterkirche. Anschließend wird das Gewölbe, das sich durch die Hitzeeinwirkung um 25 Zentimeter gesenkt hat, stabilisiert und die zerstörten Kapitelle nachgegossen.

  • Aus den verbliebenen Resten komponieren die Mitglieder der Pfarrgemeinde einen fragmentarischen Hochaltar.  
  • Auch die Seitenaltäre werden in vereinfachter Form neu gestaltet.


1965 - Die Anna-Klosterkirche soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der Anna-Klosterkirche bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt. In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 


1972 - Das große Fresko der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt

München-Lehel * Das große Fresko im Mittelraum der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt. 


Ab dem Jahr 1967 - Die Anna-Klosterkirche erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

München-Lehel * In einem zehn Jahre andauernden Prozess erhielt die Anna-Klosterkirche nun langsam ihren ursprünglichen Formen- und Farbenreichtum wieder. Während der Wiederaufbauarbeiten gibt es aber nicht nur wohlmeinende Unterstützung, sondern auch herbe und ablehnende Kritik, da statt eines Neubeginns wieder mit den alten, überkommenen Formen gespielt wird.  

Die Handwerker beginnen mit der Stuckierung der Kirche und der Ausmalung mit Fresken. 


1976 - Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 


1593 - Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten

Haidhausen - Taufkirchen * Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten wird von der Jesuiten-Hofmark Taufkirchen wahrgenommen.


14. 9 1918 - Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

München * Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorf [= Thule-Gesellschaft], wird als Eigentümerin des Verlags Franz Eher Nachfolger ins Handelsregister eingetragen. 


1. 6 1710 - Das Allerheiligste wird zum Gaisberg übertragen

Haidhausen - Au * Unter Beteiligung höchster Herrschaften wird das Allerheiligste von der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche in die von Johann Maximilian von Alberti erbaute Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria am Gaisberg übertragen.


19. 2 1749 - Beschluss für einen Neubau des Klosters am Lilienberg

Au * Priorin und Konvent beschließen die Erweiterung des Klosters am Lilienberg durch einen Neubau. Der Konvent der Benediktinerinnen umfasst inzwischen 23 Professen und 4 Schwestern.


7. 8 1831 - Das Bezirksamt links der Isar bezieht das ehemalige Kloster am Lilienberg

Vorstadt Au * Das ehemalige Kloster am Lilienberg wird zum Amtssitz des Bezirksamtes links der Isar.


6. 6 1702 - Die erste Messe in der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria

Au * In der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria am Gaisberg (Lilienberg) wird die erste Heilige Messe gefeiert.


5. 9 1803 - Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

Au * Das Landgericht München bezieht die Räume im ehemaligen Kloster Lilienberg. Es umfasst neben den Orten des Gerichts ob der Au das Amt Perlach vom Landgericht Wolfratshausen, das Gebiet Neuhausen vom Landgericht Dachau, die Gebiete Gauting und Germering aus dem Landgericht Starnberg sowie Fröttmaning und Garching aus dem Landgericht Kranzberg. Dazu die Orte Ismaning, Ober- und Unterföhring, Daglfing und Englschalking aus dem kurz zuvor staatlich eigenständigen Fürstbistum Freising.


23. 8 1723 - Das Kloster am Lilienberg soll in den Münchner Burgfrieden

Au * Johann Maximilian von Alberti richtet eine Bitte an der Kurfürsten. Er soll das Benediktinnerinnenkloster am Lilienberg in den Münchner Burgfrieden einbeziehen.


1895 - Die Villa des Freiherrn von Bechtolsheim

Bogenhausen * Der Ingenieur und Erfinder Clemens Wenzeslaus Nikodemus Alexander Maria Freiherr von Mauchenheim genannt Bechtolsheim lässt sich an der Maria-Theresia-Straße 27 durch Martin Dülfer eine Villa errichten. Das 3.940 Quadratmeter große Grundstück erwirbt er im Jahr 1895 von der Stadt München. Der Preis für den Baugrund beträgt 136.381 Mark. 

Die Lage ist auch deshalb reizvoll, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine Häuser entstehen konnten. Statt dessen geht der Blick auf die Baumpracht der inzwischen üppig gewachsenen Maximilians-Anlage. 


18. 8 1956 - Die Räume am Lilienberg gehen an die Regierung von Oberbayern

München-Au * Das Landratsamt München übergibt ihre Räume am Lilienbergman die Regierung von Oberbayern, die in dem Haus die Verwaltung des Auswandererlagers unterbringt.


7 2023 - Die „Boazn“ in der ehemaligen Bedürfnisanstalt

München * In der im Jahr 1901 erbauten öffentlichen Bedürfnisanstalt unter der Äußeren Ludwigsbrücke wird ein Lokal, die „Boazn“, eröffnet. Die Planungen für den Umbau der sechzig Quadratmeter großen ehemaligen WC-Anlage gehen zwar schon auf das Jahr 2015 zurück, doch der Umbau gestaltete sich aufwändiger als gedacht. 


24. 9 1970 - Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird eröffnet

München-Au * Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird als „Geschenk des bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ den Heimatvertriebenen und ihren Verbänden übergeben und damit eröffnet. Die nichtrechtsfähige öffentliche Anstalt wird als Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung geführt.


31. 5 1802 - Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Au * Die restlichen  Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg werden in die ständischen Klöster der Benediktinerinnen nach Kühbach und Hohenwart gebracht. Die Mädchenschule wird von zwei weltlichen Lehrerinnen weitergeführt. 


27. 1 1701 - Streit um die Seelsorgerechte am Gaisberg 

Freising - Au * Der Geistliche Rat in Freising entscheidet, dass die pfarrlichen Rechte am Gaisberg den Paulanermönchen des nahe gelegenen Klosters Neudeck zustehen. Damit unterliegen die dortige Kapelle und die entstehende religiöse Gemeinschaft weiterhin der seelsorgerischen Zuständigkeit der Paulaner. 

Gegen den Beschluss wehrt sich Johann Maximilian von Alberti. Der Münchner Bürgermeister hat gemeinsam mit seiner Frau auf dem Gaisberg ein kleines Kloster für Paulaner-Tertiarinnen gestiftet und lässt dort eine Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens errichten. Er strebt für seine Stiftung größere kirchliche Selbstständigkeit an. 

Hinter dem Streit stehen auch wirtschaftliche Interessen: Die Paulaner befürchten Einnahmeverluste, wenn in der neuen Kirche eigenständig Messen gelesen und Spenden gesammelt werden. Aus der Stiftung geht später das Kloster Lilienberg hervor. 


29. 5 1802 - Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

Au * In der Frühe um 4 Uhr werden die ersten der zwanzig verbliebenen Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg in das ständische Kloster der Benediktinerinnen nach Geisenfeld gebracht. 


30. 8 1710 - Johann Maximilian von Alberti und die nächste Phase der Klosterwerdung

Au * Mit der Erbschaft seiner verstorbenen Frau nimmt Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti die nächste Phase der Klosterwerdung auf dem Gaisberg in Angriff. Er stellt einen mit 12.000 Gulden dotierten „Fundationsbrief zur Aufrichtung eines Jungfrauenklosters nach der Regel des hl. Benedikt“ aus.


22. 5 1802 - Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

Au * Den Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt. Jeder wird erlaubt, ihr Bett und den übrigen Hausrat ihrer Zelle mitzunehmen. Um jegliches Aufsehen zu vermeiden wird einigen Nonnen erlaubt, ihre Eltern und Verwandten in München in geschlossenen Wägen zu besuchen. 


Um 1870 - In München befindet sich der größte Floßhafen Europas

München * Die Flößerei hat ihren Höhepunkt erreicht. In München befindet sich zu dieser Zeit der größte Floßhafen Europas - jährlich landeten etwa 12.000 Flöße an der Insel an, das Holz wird vorrangig als Brennholz, aber auch als Bauholz verwendet.


16. 8 1777 - Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt den Jesuitengarten ab

Hofmark Haidhausen * Der Haidhauser Hofmarkherr Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt an Franz Ferdinand von Setzger die Niedergerichtsbarkeit über den Jesuitengarten ab.


9. 7 1871 - Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das Franzosenviertel-Konzept vor

München-Haidhausen * Das Einverständnisschreiben des Innenministeriums für die „Straßenzüge zum Braunauer Bahnhof in der Vorstadt Haidhausen“ enthält gegenüber der Ursprungsplanung nur geringfügige Änderungen. Daraufhin kann Bürgermeister Alois von Erhardt noch im gleichen Monat das Konzept der Öffentlichkeit vorstellen.

Das Franzosenviertel ist von dem Münchner Stadtbaurat Arnold Zenetti streng geometrisch als Dreistrahlanlage geplant worden. Das Konzept umschließt das künftige Straßennetz zwischen dem Bahngelände, der Stein-, Rosenheimer-, Wolfgang- und der Äußeren-Wiener-Straße und sieht den Ostbahnhof und das ihn umgebende Rondell des Orleansplatzes als Mittelpunkt des Viertels vor. „Diese Zentrierung auf den Ostbahnhof nimmt sich wie die Persiflage eines residenzstädtischen Grundrisses aus, im dem - dem Arbeiterviertel entsprechend - der Platz des Herrscherhauses von dem Pendlerbahnhof eingenommen wird“. 

Damit die neue Wohnsiedlung an die Vorstadt Haidhausen und an das Gasteig-Gelände angebunden werden kann, sind in Zenettis Planungskonzepten Straßendurchbrüche von der Wörth- zur Preysingstraße und Verbreiterungen der Rosenheimer-, Stein- und Milchstraße vorgesehen. Im Gegensatz zu der am Beginn des 19. Jahrhunderts angelegten Maxvorstadt und zu dem ab dem Jahr 1860 erbauten Gärtnerplatz-Viertel haben die Straßen und Plätze des Franzosenviertels erstmals unterschiedliche Breiten. Dafür sind - neben verkehrstechnischen - vor allem ästhetische Gesichtspunkte ausschlaggebend.

Vom 530 Fuß messenden, halbkreisförmigen Orleansplatz ausgehend, bildet die 100 Fuß breite Wörthstraße die Mittelachse der symmetrischen Dreistrahlanlage. Ihre Aufweitung - der früher als Forum bezeichnete heutige Bordeauxplatz - bildet den prunkvollen Mittelpunkt innerhalb des Franzosenviertels. An seiner Stelle beträgt die Straßenbreite 200 Fuß. Ein ebenfalls 100 Fuß breites Straßenprofil verzeichnen die Rosenheimer- und die Orleansstraße. Die Weißenburger- und die Belfortstraße verlassen das Rondell am Orleansplatz als Diagonalachsen. Diese Verkehrswege messen, ebenso wie die sie kreuzende Pariser- und Breisacher Straße 60 Fuß in der Breite. Die restlichen Straßen haben eine Breite von 50 Fuß.

An den beiden diagonal verlaufenden Straßenzügen sind Platzanlagen geplant. So folgt an der Weißenburger Straße dem 220 Fuß messenden, rechteckigen Pariser Platz der im Durchmesser 300 Fuß umfassende, kreisrunde Weißenburger Platz. Spiegelbildlich zum Pariser Platz soll an der Belfortstraße ebenfalls eine quadratische Platzanlage, der Straßburger Platz, angelegt werden. Die Planung, die mit ihrer symmetrischen Straßenführung an eine barocke Bauweise erinnert, kann aber nur dort verwirklicht werden, wo sich der Grund in der Hand eines Besitzers befindet.

Im Gegensatz zu dem Baugebiet das sich überwiegend im Besitz Carl von Eichthals befindet und das etwa bis zur Wörthstraße reicht, scheitert nördlich davon der weitere Ausbau am Kloster der Frauen zum guten Hirten, das das Gelände des ehemaligen Preysing-Schlosses seit 1840 besitzt. Die Klosterverwaltung lehnt jeden Verkauf der notwendigen Grundstücke zur Fertigstellung des Franzosenviertels ab und tritt nicht einmal einen Quadratmeter Grund für die Straßenanlagen ab.

Ein Opfer dieser unnachgiebigen Haltung wird der Straßburger Platz den der Königlich-bayerische Major a.D., Karl Graf von Rambaldi, im Jahr 1894 in seiner Zusammenstellung der Münchner Straßennamen wie folgt beschreibt: „Straßburgerplatz. Liegt in Haidhausen zwischen der Elsaß-, Pariser- und Belfortstraße, nördlich vom Ostbahnhofe“. Doch ohne ein Entgegenkommen der Klosternonnen kamen die weiteren Planungsarbeiten für dieses Gebiet ins Stocken. Dies auch,

  • weil einerseits keine aussichtsreichen Enteignungsmöglichkeiten bestehen,
  • andererseits, weil sich in den Zeiten der geometrischen Stadtplanung kein Verantwortlicher zu einer Planänderung entschließen kann.

Erst mit dem Amtsantritt Theodor Fischers, dem Vorstand des Münchner Stadterweiterungsbüros, werden die Planungen wieder aufgenommen. 


10. 6 1530 - Großer Empfang für Kaiser Carl V.

München * Kaiser Carl V. hält sich vom 10. bis zum 14. Juni in München auf. Der Besuch des Kaisers ist natürlich der gesellschaftliche Höhepunkt der Residenzstadt in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Als sich am Freitag vor Pfingsten der ranghöchste deutsche Adelige in Begleitung seines Bruders, König Ferdinand von Böhmen, mehreren Herzögen, Mark- und Pfalzgrafen sowie geistlichen Würdenträgern, den Mauern der Stadt nähert, veranstalten die Münchner ein Riesenspektakel mit einer unglaublichen Prachtentfaltung. 


29. 5 1710 - Das Allerheiligste kommt aus der Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen - Au * Nachdem es mit den Paulaner-Patres zu Problemen wegen der Überführung des Allerheiligsten gekommen ist, wendet sich Johann Maximilian von Alberti erneut an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck. Dieser erlaubt ihm die Übertragung des Allerheiligsten aus der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche.

Die eifersüchtig auf ihre Rechte pochenden Paulaner befürchten, dass auf sie eine Schmälerung ihrer Einnahmen durch Lesen von Messen in der Kapelle am Gaisberg, aber auch bei den Spenden im Opferstock zukommen und letztlich für die Mariahilf-Wallfahrt eine starke Konkurrenz erwachsen würde. 


10. 6 1530 - Ein Manöver mit vielen Toten und Verletzten

München - Haidhausen * Der eigentliche Höhepunkt soll aber erst rund achthundert Meter weiter kommen, etwa an der Stelle des heutigen Rosenheimer Platzes. Dort ist innerhalb von wenigen Tagen - fast nach Hollywood-Manier - eine wehrhaft aussehende Burg mit vier Türmen und Bastionen aus Holz, Leinwand und Farbe errichtet worden. Alles wirkt sehr realistisch.

In der Festung warten einhundert schwerbewaffnete Männer, bis die Gäste auf der Ehrentribüne Platz genommen haben. Auf ein Zeichen Herzog Wilhelms IV. rücken die von Ramersdorf kommenden Angreifer heran und es kommt unausweichlich zur Schlacht, bei der sechzehnhundert Mann unter ohrenbetäubendem Kriegsgeschrei das Schloss stürmen.

Nachdem einige an die Mauern gelehnte Sturmleitern von den Verteidigern der Burg umgestoßen worden sind und sich dabei die Angreifer und das nachdrängende Fußvolk etliche Blessuren zugezogen haben, „überkam beide Seiten eine große, unbändige Wut“, schreibt unser Zeitzeuge. Und da es sich sowohl bei der Burgbesatzung als auch bei den Angreifern um „temperamentvolle, rauflustige und keine Schmähung duldende Altbaiern” handelt, wird aus dem zur Ergötzung des Kaisers veranstaltetem Scheingefecht sehr schnell blutigster Ernst.

Die Manöver-Gegner dreschen derart rabiat aufeinander ein, dass am Ende acht Tote und eine unbekannte Zahl von Männern verletzt liegen bleibt. Das wird von den Ehrengästen auf ihren Tribünen natürlich nicht bemerkt. Immerhin erhalten die Getöteten ein Begräbnis auf dem Salvatorfriedhof und deren Witwen und Waisen ein jährliches Gnadengeschenk aus der landesherrlichen Privatschatulle.

Auf dem Manöverfeld schießen die Angreifer die Burg später schließlich noch in Trümmer und Fetzen. Der Chronist vermerkt: „Mit ungeheuerem Krachen entluden sich alle Geschütze auf einmal.” Immerhin zeigt sich Kaiser Carl V. von dem Manöver und der dabei gezeigten baierischen Kampfkraft mächtig beeindruckt.


10. 6 1530 - Ein Manöverspiel für die kaiserliche Gefolgschaft

Ramersdorf - Haidhausen - München * Die kaiserliche Gefolgschaft wird kurz hinter Ramersdorf, auf einer Lüften genannten Schafweide, von einer festlich herausgeputzten Ritterschar begrüßt, die den Rahmen für ein Manöverspiel bilden.

Wie der Historiker Sigmund Riezler in seiner Baierischen Geschichte berichtet, ist hier „mit den herzoglichen Heerpaukern und Trompetern die Reiterei der Landsassen und Hofbeamten aufgestellt, 550 Pferde stark, darunter etwa 300 in vollständiger Rüstung, Blankharnisch, Armzeug, Knieköpfen, die Rosse mit Eisenstrinen, alle in roten Röcken mit dem herzoglichen Wappen auf dem Ärmel, eine buntschimmernde Masse, überragt von langen, schwarz und weiß bemalten Spießen mit schwarzen Fransen. An den Anführern bewundert man damastene Röcke, goldene Ketten und vergoldete Waffen“.

Jeder Reiter hat hinter sich einen Pagen, der ihm die Lanze und den Helm mit wallenden Federn trägt. Ein alter Kriegsmann, der Ritter Dietrich von Knöringen, befehligt diese glänzende „cavalli alla borgognona“.

Um den Empfangsplatz bilden einhundert Feldgeschütze - Quartanen, Schlangen, Falkonetlein und Mörser - einen Halbkreis, wobei die Zuschauer ganz besonders eine achtzehn Fuß lange, hölzerne, mit Eisenringen umwickelte Büchse interessiert. Diese haben baierische Truppen im Jahr 1525 vor Rastatt den aufständischen Bauern abgenommen. 


Äußere Ludwigsbrücke, Wandbild 5. 12 2023 - Ein neues Graffiti in der Äußeren Ludwigsbrücke

München * Das neue Wandbild in der Fußgänger- und Fahrrad-Unterführung in der Äußeren Brücke wird eingeweiht. Drei Streetart-Künstler, die sich „Munich Cycle Crew“ nennen, haben die Unterführung gestaltet: 

  • die Münchner Illustratorin und Tätowiererin Miriam Frank, 
  • Maler, Illustrator und Trickfilmzeichner Flin und 
  • Münchens bekanntester Streetart-Künstler Loomit. 

Das größte Problem beim Besprühen und Bemalen der Wände sind die Radfahrer, weshalb die Künstler teilweise nur nachts im Tunnel arbeiteten oder am Tag sehr laut Musik hörten, damit die Leute die Kunstakteure schon vorher bemerken. 

Die Idee zur Unterfahrt-Dekoration kommt von Loomit, der bereits 2006 zusammen mit Shine und den brasilianischen Streetart-Stars Os Gêmeos den Tunnel ausgeschmückt hatte. 


6. 8 1567 - Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

Au * Am Haßlang-Schlösschen in der heutigen Lilienstraße wird ein Triebwerk in den Auer Mühlbach eingehängt. Damals übergeben die Herzöge Sigmund und Albert dem Hanns Platner von der Rosen einen Platz zum Lehen, damit er eine Mühle und einen Hammer erbauen kann.

Die Urkunde hat folgenden Wortlaut: „Von gottes gnaden Wir Sigmund vnd Wir Albrecht gebrüdere Phallenz grauen bey Reine Hertzogen in Obern vnd Nidern Bairn [...] tun kunnt [...], Das wir vnnserm getrewen Hannsen Platner mit der Rosen von sunndern gnaden ainen Mulslag gelegen enthalb der Yser an dem Rain auf dem pach zwischen der Mul Neydegk und der Yserbrugken, Darauf er machen vnd slagen mag ain Sleifmul vnd obe er ainen platthamer auch darauf richten mocht [...]“.


Um 1180 - Die erste Isarbrücke

Munichen * Eine Münchner Brücke über die Isar ist vorhanden. Ob sie noch im Auftrag des Welfenherzogs Heinrich oder bereits vom Freisinger Bischof Albert gebaut wurde, ist unklar. 

Der Verlauf der Salzstraße findet sich heute in der Einstein- und in der Fortsetzung in der Inneren-Wiener-Straße wieder. Beim später entstandenen Leprosenhaus führt sie über den Streckenabschnitt Am Gasteig [= gacher Steig = steiler Weg] mit einem starken Gefälle hinunter zur Isar, die durch mehrere Inseln in viele Flussläufe geteilt ist.


27. 5 1823 - Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke

München * Die Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke findet statt.


1996 - Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen. 1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.


13. 9 1813 - Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg

Vorstadt Au - Haidhausen * Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg. Eine pervers neugierige Menschenmenge hat auf der Äußeren Brücke gewartet, um dabei zu sein, wenn der nahe gelegene Kaiserwirt in sich zusammenfallen und in den Isarfluten mitgerissen wird. Die Schaulustigen glauben sich auf der aus Stein erbauten Brücke in Sicherheit, da sie gerade ihr eine hohe Standfestigkeit unterstellen.

Der Fuhrknecht eines Brauwagens, der den Flussübergang gerade passiert hatte, warnte die Gaffer, dass die Brücke wankt. Eine Totengräberin, die auf einem Schubkarren ein Kruzifix über die Brücke rollt, ruft: „Schauts auf, da Tod kummt!” Unmittelbar danach „knickte der östliche Brückenpfeiler ein, die Brückendecke senkte sich und stürzte dann in die Fluten“. Zwei weitere Bögen folgen nach. 108 Menschen stürzen in den tosenden Gebirgsfluss, nur sechs können gerettet werden.


21. 9 1982 - Die steinerne Äußere Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Äußere Isarbrücke wird um sieben Meter auf 19 Meter verbreitet.


Nach dem 13. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen. 


1. 3 1894 - Friedensmonument am Weißenburger Platz

München-Haidhausen * Der Antrag des Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster zur Errichtung eines monumentalen Brunnens am heutigen Weißenburger Platz wird genehmigt. 

Im Verlauf der Planungen nimmt man vom Standort Wörthplatz [= Weißenburger Platz] Abstand, da abzusehen war, dass sich die Weißenburger Straße zu einer Hauptverkehrsader entwickeln würde und entscheidet sich für das Forum in der Wörthstraße, dem heutigen Bordeauxplatz. 

Weitere Vorschläge folgen. Universitätsprofessor Johann Nepomuk Sepp konkretisiert die Planungen, indem er der Abgeordnetenkammer in einem „leidenschaftlichen Appell an das deutsche Nationalgefühl“ ein Thema aus der Siegfried-Sage vorschlägt. Als Hauptfigur soll Siegfried in dem Augenblick dargestellt werden, als er aus der Quelle Wasser schöpft und Hagen nach seiner einzigen verwundbaren Stelle Ausschau hält. 


12. 11 1934 - Die Arbeiten für den Abriss der Ludwigsbrücken beginnen

München * Die Arbeiten für den Abriss der alten Ludwigsbrücken beginnen. Dabei findet man eine im alten Grundstein eingelagerte Kassette, die zwei goldene Isar-Dukaten zusammen mit einem Bildnis von König Max I. Joseph enthält.


13. 9 1899 - Die Ludwigsbrücken trotzen dem Jahrhunderthochwasser

München * Das Jahrhunderthochwasser vom 13. und 14. September 1899 überstehen die beiden Ludwigsbrücken gut, doch das Münchner Brückenbauprogramm muss neu überarbeitet werden. 


25. 1 1934 - Die Ratsherren beauftragen den Neubau der beiden Ludwigsbrücken

München * Die in Ratsherren umbenannten Stadträte beauftragen das Stadtbauamt mit dem Neubau der beiden Ludwigsbrücken. Damit weicht man von dem ursprünglichen Vorhaben ab, nur die alte Äußere Brücke zu ersetzen.

Bei beiden Brücken ist das Flussbett inzwischen so ausgespült, dass die Pfahlroste fast frei liegen. Außerdem haben sich die Durchflussverhältnisse der Inneren Brücke spürbar verschlechtert. 


9. 11 1893 - Ein monumentaler Brunnen am Weißenburger Platz als Sieges-Monument

München-Haidhausen * Der Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster schlägt „Zum Gedenken an die 25. Wiederkehr der glorreichen Siege von 1870/71“ dem Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einen monumentalen Brunnen am Wörthplatz, dem heutigen Weißenburger Platz, vor.

 


Ab dem Jahr 1878 - Die Pferde-Trambahn fährt über den Weißenburger Platz

München-Haidhausen * Von 1878 bis 1889 fährt die Pferde-Trambahn über den Weißenburger Platz. 


1. 8 2014 - Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden treffen sich

München-Englischer Garten * Im Café Fräulein Grüneis im Englischen Garten treffen sich Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden. Sie wollen sich über ihre regionalen Projekte austauschen. 


3. 6 1464 - Umfangreiche Arbeiten an der Isarbrücke

München * Umfangreiche und 107 Pfund und 11 Pfennige teuere Arbeiten an der Isarbrücke beginnen und dauern bis 7. Oktober an. 


Nach dem 14. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen.


Ab 1760 - Die Äußere Ludwigsbrücke wird in Stein gebaut

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Äußere Ludwigsbrücke wird vollständig in Steinbauweise ausgeführt.


11 2019 - Vorarbeiten für die Sanierung der Ludwigsbrücken

München * Bauarbeiter rücken an, um mit den Vorarbeiten für die im März 2020 beginnende dringende Sanierung der Ludwigsbrücke anzufangen. Sie errichteten die temporären Stützen für eine Behelfsbrücke, auf der die Fußgänger und der Radverkehr während der Bauphase die Isar überqueren können. 

Dafür mussten die Isar-Ufermauer östlich des Vater-Rhein-Brunnens verstärkt, Gehwege verlegt und Bäume gefällt oder gestutzt werden. 

Die Sanierung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein - es wird bis 2025 dauern. 


3. 11 1935 - Die Ludwigsbrücke wird eingeweiht

München * Die Einweihungsfeierlichkeiten für die Ludwigsbrücken werden abgehalten. Für diesen Anlass wird eigens eine Gedenkmedaille geprägt, die die Inschrift: „Marsch über die Ludwigsbrücken 9. November 1923“ trägt. Als Illustration ist auf der Rückseite das Motiv „Kampfgeschwader mit Hakenkreuzfahne“ zu sehen. 


Nach dem 14. 9 1813 - Eine hölzerne Notbrücke über die Kleine Isar

München * Das durch die Fluten des Gebirgsflusses zerstörte Brückenteil an der Kleinen Isar wird in kürzester Zeit durch eine hölzerne Notkonstruktion ersetzt, um die verkehrstechnischen Probleme vorläufig zu lösen.


Ab dem Jahr 1969 - Die Straßenbahn fährt über den Weißenburg Platz

München-Haidhausen * Während der Zeit des S-Bahn-Baus fahren die Straßenbahn-Linien 19, 29 und 39 über die Lothringer Straße und den Weißenburger Platz. 


19. 8 1783 - Schlechtes Märzenbier wird in ihren Kellern ausgeschenkt

Au - Haidhausen * Der Schleibinger Bräu und andere namentlich nicht genannte Brauer werden beschuldigt, schlechtes Märzenbier in ihren Kellern auszuschenken. 


1975 - Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt am Weißenburger Platz zur Aufstellung

München-Haidhausen * Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt in der Mitte des Weißenburger Platzes zur Aufstellung. Die ihn umgebende kleine Parkanlage erfreut sich - in dieser „grünlosen Umgebung“ - großer Beliebtheit, seit mit einer kleinen Fußgängerzone auch eine Verkehrsberuhigung eingetreten ist.

Der Weißenburger Platz ist der prächtigste und größte der symmetrischen Plätze des Franzosenviertels. 


3. 8 1664 - Anna Maria Cammerloher kauft den Edelsitz Wagegg in der Au

Au * Der Rat des Inneren und Aufschlagseinnehmer der Landschaft in Baiern, Georg Benno Schobinger von Steppberg, verkauft den Edelsitz Wagegg in der Au an Anna Maria Cammerloherin, der Ehefrau des Hofkammerrats Johann Christoph Cammerloher.


1. 7 1862 - Die Ramersdorfer Lüften und der Kuisl wird von Ramersdorf abgetrennt

München-Haidhausen - Ramersdorf * Trotz der Gegenwehr der Ramersdorfer Gemeindeverwaltung wird das Gebiet Auf der Ramersdorfer Lüften und jenes am Kuisl endgültig von der Gemeinde Ramersdorf abgetrennt und Haidhausen zugeschlagen. 


1902 - Der Vergnügungsteil der Auer Dult auf der Kohleninsel

München-Lehel - Kohleninsel * Auf dem nördlichen Teil der „Kohleninsel“ findet der Vergnügungsteil der Auer Dult statt. Gegenüber dem Münchner Arbeitsamt war ein Karussell und das Schichtl-Varieté aufgestellt worden. Durch ihre Musik fühlten sich besonders die Arbeitgebervertreter gestört.


7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 


29. 4 1945 - Ein Sprengkommando soll die Ludwigsbrücke zerstören

München *  Nur wenige Stunden bevor die amerikanischen Soldaten München besetzen würden - soll ein Sprengkommando der Wehrmacht die Ludwigsbrücke zerstören. Ihre Erhaltung verdanken wir den Überredungskünsten des Kommissars der Landpolizei, Jakob Eder. 

  • Ungehorsame Zivilisten retteten durch ihren Einsatz die Großhesseloher- und Bogenhausener Brücke. 
  • Die Grünwalder Brücke, diejenige bei Oberföhring und die strategisch völlig unbedeutende zum Bosch-Werk in Sendling fliegen aber doch noch in die Luft. 


1. 6 1847 - Die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen

Haidhausen - Ramersdorf * Die Gemeinde Haidhausen gibt einen Bericht an die Königliche Steuerkatasterkommission, in dem die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen aufgezählt werden. 


24. 4 1945 - München soll ein „positives Stalingrad“ werden

München * Reichsleiter Martin Bormann will, dass München ein „positives Stalingrad“ werden soll. Er schreibt an den Münchner Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar Paul Giesler ein Telegramm mit dem Inhalt: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

Zu diesem Zeitpunkt sitzt bereits der größte Teil der Münchner in Kellern und Ruinen oder leergeräumten Wohnungen, umgeben von fünf Millionen Kubikmetern Schutt, den der Krieg aus der „Hauptstadt der Bewegung“ gemacht hat. 

Zumindestens darin hat der GröFaZ, der „Größte Führer aller Zeiten“, wie man Adolf Hitler noch nennt, recht, als er sagte: „Gebt mir zehn Jahre Zeit, und Ihr werdet Euere Städte nicht mehr kennen!“ Und nun sollen auch die Reste in der zerstörten Stadt noch bis zum letzten Mann verteidigt werden. 

Der Stab um den NSDAP-Gauleiter Paul Giesler bereitete im Zentralministerium an der Ludwigstraße den „Endkampf um München“ vor. Für Gauleiter Paul Giesler war nun der Zeitpunkt gekommen, alle Isarbrücken Münchens zu sprengen. 


1859 - Die Gastwirtschaft zum Roten Turm

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Im nördlichen Anbau des ehemaligen Roten Turms wird die Gastwirtschaft zum Roten Turm eingerichtet. Sie erhält die Taferngerechtsame des Heiliggeistspitals. Die Gäste dieses Lokals sind hauptsächlich Soldaten der nahen Schwere-Reiter-Kaserne.


1796 - Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten wird noch zu Lebzeiten Benjamin Thompson durch Franz Schwanthaler d.Ä. aus Kalktuff, Sandstein und Marmor geschaffen und befindet sich im Südteil des Parks.


5. 8 1633 - Ein nachweisbarer Einsturz der Münchner Isarbrücke

München * Ein nachweisbarer Einsturz der heutigen Ludwigsbrücke ereignet sich. Es gibt zwar kein amtliches Dokument, dafür aber ein Mirakelbild an der südlichen Außenmauer der Tuntenhausener Kirche.

„Bei dem theilweisen Einsturze der Isarbrücke zu München am 5. August 1633 kam Jakob Oefele, Zimmermann von der Au, in große Todesgefahr, indem er mit noch 50 Personen ins Wasser fiel, nach gemachten Gelöbnis wurde er errettet”. Über die Zahl der Opfer dieses Brückeneinsturzes ist allerdings nichts Näheres bekannt.


1918 - Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in „Museum-Lichtspiele“

München-Au * Das „Gabriels Tonfilmtheater“ erhält einen neuen Namen und heißt nun „Museum Lichtspiele“. Das Vorbild für den Namen war das im Bau befindliche technische Museum auf der Kohleninsel, das bereits im Oktober 1915 eröffnet werden sollte.

Durch die Wirren des Ersten Weltkriegs musste die Eröffnung des nahegelegenen „Deutschen Museums“ bis zum 7. Mai 1925 verschoben werden. 

 


1. 9 1796 - Revolutionstruppen wollen die Isarbrücke erstürmen

Haidhausen - München-Lehel * Die französischen Revolutionstruppen versuchen den ganzen Tag über vergeblich, die Isarbrücke zu erstürmen.


5. 11 1942 - Überfall auf die Museum-Lichtspiele

München-Au * Unter „Ausnutzung der Verdunkelung“ überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der Museum-Lichtspiele und raubt den Betrag von 150 Mark. Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben. Er wird vor ein Sondergericht gestellt und als „Volksschädling“ zum Tode verurteilt. Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.


24. 6 1977 - Die „Rocky-Horror-Picture-Show“ in den Museum-Lichtspielen

München-Au * Die Verfilmung des Rockmusicals „Rocky Horror Show“ führte das Auer Spielfilmhaus in eine neue Ära. Die transsexuell-transsylvanische Party läuft seitdem regelmäßig in dem Filmtheater an der Lilienstraße. Durch die lange Laufzeit des Films wird der Filmtempel ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. 

Wie einst im „Arri“ bei den Nachtvorstellungen mit Eddie Constantine übernehmen auch hier die Zuschauer die Regie. Auch hier bildet sich wie aus dem Nichts eine kleine, aber hartnäckige Fangemeinde, die sich das verfilmte Musical wieder und wieder ansieht. Durch Mundpropaganda strömt das Publikum nur so herbei, schminkt sich grell und verkleidet sich eigens für den Kinobesuch mit Netzstrümpfen, Strapsen und Korsagen. Sie sprechen die Texte und singen die Lieder mit. 

Und dieses Publikum entwickelt Rituale, die dann oft selbst wieder Teile eines Films werden. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Zum Ritual gehört auch, sich an der Kinokasse ein Set mit Utensilien zu kaufen, das Reis, Luftschlangen, Wunderkerzen und anderes beinhaltet. 


18. 9 1980 - Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

München-Au * In den Museum-Lichtspielen wird ein eigener Kinosaal mit 68 Plätzen speziell für die „Rocky Horror Picture Show“ eingerichtet. Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist. Bis Ende Oktober 1981 wird hier nur dieser Film gezeigt. 

Ein ehemaliger Lagerraum wird im selben Monat zum Kino 3.

 


1937 - Wilhelm Sensberg führt die Museum-Lichtspiele

München-Au * Von 1937 bis zum Kriegsende Ende April 1945 ist  Wilhelm Sensberg der Betreiber des Filmtempels in der Au.

Welche politische Gesinnung die Betreiber des Lichtspielhauses während der NS-Zeit bevorzugten, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle standen die Kinobetreiber und -besitzer in dieser Zeit unter strenger Aufsicht nationalsozialistischer Aktivisten.


8. 9 1796 - Die Kämpfe um die Isarbrücke gehen weiter

München * Die Kämpfe um die Isarbrücke zwischen den französischen Revolutionstruppen und den Kaiserlichen gehen weiter. Die österreichische Armee schießt vom Isarhochufer auf München. Dabei erhält die Peterskirche zwei Treffer. 

Auch einige Holzstöße im Lehel, hinter denen sich die Franzosen verschanzen, werden durch den Schusswechsel in Brand gesetzt. Das Feuer breitet sich auf benachbarte Gebäude und den durch Kanonenbeschuss bereits beschädigten Roten Turm aus - und zerstört ihn endgültig.


13. 9 1813 - Das Gasthaus zum Kaisergarten droht einzustürzen

München-Au * Der Kaisergarten ist jenes Wirtshaus, für das beim Jahrhundert-Hochwasser der Isar das letzte Stündchen angebrochen scheint. Viele neugierige Gaffer stehen auf der steinernen Isarbrücke und wollen miterleben, wie das bereits unterspülte Gasthaus langsam in die tosenden Fluten der Isar versinkt. 

Doch nicht für den Kaisergarten hat das letzte Stündchen geschlagen, sondern für 93 schaulustige Münchner*innen. Sie trifft der jähe Tod, nachdem die Brücke Bogen für Bogen einstürzt und mitsamt den darauf befindlichen Personen in dem reißenden Gebirgsfluss versank. Es kann nur eine Person gerettet werden.


12. 6 1946 - Die Museum-Lichtspiele können wieder eröffnet werden

München-Au * Die Museum-Lichtspiele können mit dem Alfred-Hitchcock-Film „Im Schatten des Zweifels“ wieder für das Kino-Publikum eröffnet werden.


1896 - Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen

München-Au * Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen und dafür der heute noch bestehende Bau errichtet. Das neue Wirtshaus trägt den Namen Gasthaus & Singspielhalle zum Kaisergarten. 


3. 9 1976 - Im Kino 2 laufen Pornofilme von Beate Uhse

München-Au * Im Kino 2 der Museum-Lichtspiele laufen Pornofilme, deren Titel sich nicht überliefert haben. Die Filme stammen alle aus der Produktion von Beate Uhse oder waren von ihr angekauft. 

Immerhin erwirtschaftete Beate Uhse mit ihre Firma mit rund 25 Geschäften sowie der Produktion und dem Verleih von pornografischen Filmen im Jahr 1976 einen Jahresumsatz von 60 Millionen DMark. 

 


7. 9 1796 - Neuer Sturm auf die Isarbrücke

München - Pfaffenhofen * Die französische Revolutionsarmee eröffnet einen neuen Sturm auf die Isarbrücke. Zur gleichen Zeit handeln die Baierischen Landstände mit den Franzosen in Pfaffenhofen einen Waffenstillstand aus.


1. 8 1898 - Gasthaus und Singspielhalle zum Kaisergarten eröffnet

München-Au * In Münchner Zeitungen geben „Johann Betz und Frau“ die Eröffnung des „Gasthauses & Singspielhalle zum Kaisergarten“ - mit Gastronomie und Fremdenzimmer - bekannt. 


27. 5 1899 - Positive Kritiken für den Kaisergarten

München-Au * Im „Münchener Lokal-Anzeiger“, der ehemaligen Zeitschrift „Münchener Ratsch-Kathl“ ist zu lesen: „Der neue ‚Kaisergarten‘ am Eingange der Au, nächst der äußeren Ludwigsbrücke, hat in seinem jetzigen Besitzer, Herrn Betz, den richtigen Mann gefunden hinsichtlich des Betriebs dieser altbekannten Volksquelle. 

Der große Parterre-Saal ist wie geschaffen zur Abhaltung volkstümlicher Unterhaltungen, die denn auch alle Sonn- und Feiertage, sowie Samstage, durch Sing- und Komikergesellschaften veranstaltet werden und sich eines recht regen Besuches erfreuen.“


23. 8 1883 - Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft

München-Lehel * Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft kommt zunächst provisorisch im Café Metropol am Frauenplatz unter, bis sie am 23. August 1883 in dem neu errichteten Betriebshof an der Fabrikstraße, der heutigen Thierschstraße, eine neue Heimat findet. 


15. 9 1865 - Die Schweiger-Theater müssen schließen

München-Isarvorstadt - München-Au * Am Ende bringt die politisch stärkere Konkurrenz die Schweiger-Theater zur Strecke. Als das Aktien-Volkstheater am Gärtnerplatz eröffnet wird, müssen die Schweiger-Theater schließen.


10 1891 - Die Ludwigsbrücke wird erweitert und geschmückt

München * Die Ludwigsbrücke wird erweitert. Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei Pylonen, die die Allegorien der Fischerei, der Flößerei, der Industrie und der Kunst aufnehmen. 


16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Äußere Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.


12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke. 


1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar. Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.


2010 - Das Eisbach-Surfen ist offiziell erlaubt - Das Baden verboten!

München-Englischer Garten - Lehel * Das Eisbach-Surfen auf der stehenden Welle beim Eintritt des Eisbachs an der Prinzregentenstraße in den Englischen Garten ist offiziell erlaubt. Das Baden ist dagegen verboten!

Die Surfer reisen aus der ganzen Welt an. Und die Passanten können das ganze Jahr von der Brücke aus dem nassen Vergnügen zusehen.


1972 - In München wird das Fluss-Surfen erfunden

München-Englischer Garten - Lehel * In München wird das Fluss-Surfen erfunden. 


17. 6 1933 - Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

München-Bogenhausen * Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz in Bogenhausen geht in Betrieb.


29. 10 1892 - Auch die steinerne Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Innere Brücke erhält eine Breite von 18 Metern.

An den Brückenenden werden Pylone errichtet, die mit allegorischen Figuren geschmückt waren. 

  • Auf der Auer Seite ist dies die Kunst und die Industrie. 
  • Auf der westlichen, zur Stadt hin ausgerichteten Seite befinden sich die Verkörperung der Floßfahrt und der Fischerei. 
  • Durch den Brückenschmuck wird der Flussübergang zu einer Einheit zusammengefasst. 
  • Auch der Name für beide Brücken ist nun gleich und wird nur durch die Innere für den Überweg der Großen Isar und der Äußeren über die Kleine Isar unterschieden. 
  • In beide Brücken wurden auf Wunsch des Königlichen Kriegsministeriums Sprengkammern eingebaut.


Wohnhaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Maria-Theresia-Straße 3
58 m Route
<p>Freistehendes Wohnhaus, Neurenaissance, 1889-90 von Max Neumann.</p>
Vorstadthäuser
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 8
58 m Route
<p>Bogenstraße 8, 9; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>
Eckhaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Maria-Theresia-Straße 2
66 m Route
<p>Eckhaus, deutsche Renaissance, mit plastischem Dekor am Erker, bez. 1904.</p>
Vorstadthäuser
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 10
77 m Route
<p>Bogenstraße 10, 11; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 2
87 m Route
<p>Bogenstraße 2/3; Langgestrecktes Vorstadthaus, biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>
Zahnklinik
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Langerstraße 3
90 m Route
Zahnklinik der Technischen Universität, neubarockes Eckhaus, um 1900, oberer Abschluss verändert.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Bogenstraße 1
101 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Wohnhaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Maria-Theresia-Straße 1
104 m Route
<p>Freistehendes Wohnhaus, spätklassizistisch, 1877-78 von Max Häusler.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Ismaninger Straße 11
106 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1860/70.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 5
107 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistischer Eckbau, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Häusler Max, Stürmer Robert, Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Maria-Theresia-Straße 1
108 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Max Häusler und Robert Stürmer, 1899 von Alois Barbist umgebaut (Eckerker mit neubarockem Dekor).</p>
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
111 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
119 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 3
125 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 1
130 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
131 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 10
134 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1870
Sckellstraße 6
141 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, um 1870.</p>
Doppelhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 4
142 m Route
<p>Doppelhaus (mit Nr. 2), barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 12
146 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, 1873 von Albert Bruckmaier.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
150 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>
Maximilianeum - Konferenzbau
Architekt: Büro Léon Wohlhage Wernik
Erstellung: 2011
Max-Planck-Straße 1
152 m Route
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 5
153 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 4, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>
Maximilianeum - Erweiterung
Architekt: Staab Volker, Pleuser Jürgen
Erstellung: 1994
Max-Planck-Straße 1
154 m Route
Mietshausfassade
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 5
154 m Route
<p>Mietshausfassade, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>
Doppelhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 2
156 m Route
<p>Doppelhaus (mit Nr. 4), barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>
Ismaninger Straße
159 m Route
Villa
Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
164 m Route
<p>Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.</p>
Max-Planck-Straße 1
175 m Route
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 4
176 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 5, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 3
182 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 2, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>
Ismaninger Straße
184 m Route
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Max-Weber-Platz 2
193 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879-80 von Sigmund Aichinger.</p>
Straßenbahn-Stationshaus
Architekt: Schachner Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Max-Weber-Platz 12
201 m Route
<p>Straßenbahn-Stationshaus, Jugendstil, 1906 von Richard Schachner; in Platzmitte; beim U-Bahnbau abgetragen, Wiederaufbau geplant.</p>
An der Kreppe 3
203 m Route
<p>An der Kreppe 3; Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 2
206 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 3, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>
An der Kreppe 5
210 m Route
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh., an Nr. 1 anschließend.</p>
Maximilianeum
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1856
Max-Planck-Straße 1
211 m Route
<p>Das Maximilianeum erhebt sich imposant auf dem östlichen Isarhochufer in München. Es wurde ab 1857 auf Initiative von König Maximilian II. errichtet und sollte ursprünglich der Unterbringung begabter Studenten dienen, die durch ein spezielles Stipendium – die „Stiftung Maximilianeum“ – gefördert wurden. Die Stipendiaten erhielten freie Unterkunft, Verpflegung und Zugang zu kultureller Bildung. Heute besteht die Stiftung noch immer parallel zum Parlamentsbetrieb.</p><p>Der ursprüngliche Bauentwurf von Friedrich Bürklein war im neugotischen Stil gehalten, wurde jedoch unter Mitwirkung Gottfried Sempers zugunsten eines neorenaissanceartigen Erscheinungsbildes verändert. Die beeindruckende Schaufassade mit ihren Arkaden, Rundbögen, Mosaiken und Figuren vermittelt bis heute monarchische Repräsentation.</p><p>Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude ab 1946 wiederhergestellt und für eine neue Nutzung angepasst: Seit 1949 ist das Maximilianeum Sitz des Bayerischen Landtags. In mehreren Bauphasen – zuletzt 2012 – wurde es erweitert, um moderne parlamentarische Anforderungen zu erfüllen. Plenarsaal, Ausschussräume, Verwaltung und Fraktionsbüros befinden sich heute im Inneren.</p><p>Trotz der politischen Nutzung bleibt das Maximilianeum auch ein Symbol für Bildung: Die Stiftung nimmt weiterhin jährlich leistungsstarke Studierende auf, seit 1980 auch Frauen. Zu den bekannten Alumnen gehören u. a. Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg.</p><p>Städtebaulich bildet das Maximilianeum den markanten Abschluss der Münchner Maximilianstraße. Es gilt als Hauptwerk des sogenannten „Maximilianstils“ und ist heute nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein „Ort der Demokratie in Bayern“. Es verbindet Bildungsförderung, Geschichte und politische Gegenwart auf einzigartige Weise.</p>
An der Kreppe 1
215 m Route
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 1
216 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von Ludwig Grothe.</p>
Brunnen
Erstellung: 1888
Max-Weber-Platz
217 m Route
Brunnen, Steinbecken mit Gusseisensäule, 1888; östlich von Nr. 12.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 11
218 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, bez. 1898.</p>
Franz-von-Kobell-Denkmal
Architekt: Koenig Benedikt
Erstellung: 1896
Grütznerstraße
219 m Route
Franz-von-Kobell-Denkmal mit Bronzebüste, 1896 von Benedikt Koenig; unweit der Grütznerstraße.
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 9
224 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, 1897-98 von Korbinian Schmid.</p>
Ismaninger Straße
227 m Route
Ismaninger Straße
228 m Route
Mietshaus
Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 8
228 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Ludwig C. Lutz, Ausführung Korbinian Schmid.</p>
Ismaninger Straße
230 m Route
Ismaninger Straße
232 m Route
Mietshaus
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Sckellstraße 1
234 m Route
<p>Mietshaus, freistehender Block in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Simon Killer.</p>
Ismaninger Straße
234 m Route
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1873
Max-Weber-Platz 8
240 m Route
<p>Mietshaus, malerischer, gotisierender Eckbau in Rohbackstein mit Hausteinerkern und plastischem Dekor, 1873.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Innere Wiener Straße 61
243 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1856, Aufstockung 1894 in angepaßten Formen durch Korbinian Schmid.</p>
Ismaninger Straße
245 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 3
251 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
251 m Route
<p>Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.</p>
Wohnhaus von Eduard von Grützner
Architekt: Grützner Eduard von, Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1884
Grütznerstraße 1
253 m Route
<p>Wohnhaus des Malers Eduard Grützner, auf drei Seiten freistehender, malerischer Bau in deutscher Renaissance, 1883-84 von Leonhard Romeis.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Schloßstraße 11
254 m Route
<p>Kleinhaus, wohl um 1800.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 60
257 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Kuppel und Erkern, 1900 von Korbinian Schmid erbaut.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schloßstraße 9
257 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 4
259 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vereinfacht.</p>
Maximilianswerk
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Max-Planck-Straße 2
260 m Route
<p>Maximilianswerk (Elektrizitätswerk), schlösschenartiger Neubarockbau in den Maximiliansanlagen, 1895 von Karl Hocheder d. Ä.</p>
Klassizistisches Haus
Erstellung: 1820
Grütznerstraße 5
261 m Route
<p>Langgestrecktes, freistehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Innere Wiener Straße 59
261 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker und reichem Stuckrelief im Schweifgiebel, um 1895 von Korbinian Schmid nach Entwurf von Carl Hocheder d. Ä.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 7
264 m Route
<p>Vorstadthaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Grütznerstraße 6
265 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, stark gegliedert, erbaut 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1845
Grütznerstraße 7
267 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kirchenstraße 5
267 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1885 von Michael Reifenstuel.</p>
Vorstadt-Gasthaus
Erstellung: 1850
Grütznerstraße 8
270 m Route
<p>Huterer-Wirt, Vorstadt-Gasthaus des mittleren 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 5
271 m Route
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Innere Wiener Straße 57
272 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1901.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Wiener Platz 4
273 m Route
<p>Kleinhaus des frühen 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1790
Wiener Platz 5
276 m Route
<p>Kleinhaus wohl des späten 18. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 3
277 m Route
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 7
281 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 2
281 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und Schweifgiebeln, um 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Wiener Platz 6
283 m Route
<p>Kleinhaus, im Kern wohl um 1800, z. T. aufgestockt.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Wiener Platz 2
285 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.</p>
Kirchenstraße 7
287 m Route
<p>Kleinstädtisches Eckhaus, wohl Mitte 19. Jh., im Kern vielleicht älter. Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh. (Letzteres vormals Schloßstraße 1)</p>
Ismaninger Straße
287 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 8
289 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkern, bez. 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 7.</p>
Ismaninger Straße
290 m Route
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1890
Einsteinstraße 28
292 m Route
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, malerischer Gruppenbau in nordischer Renaissance, 1890-91.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Johannisplatz 23
293 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Giebelrelief, um 1900.</p>
Einsteinstraße 42
299 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 52
301 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkerturm, um 1900, vereinfacht.</p>
Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kirchenstraße 9
301 m Route
<p>Kirchenstraße 9; 14. Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad, malerischer, neubarocker Gruppenbau, 1894-95 von Karl Hocheder d. Ä.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 32
302 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.
Richard-Strauß-Konservatorium
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
302 m Route
<p>Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.</p>
Malerische Villa
Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
314 m Route
<p>Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.</p>
Ismaninger Straße
317 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Johannisplatz 20
318 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Chorherrstraße 2
321 m Route
Malerisch wirkendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, Mitte 19. Jh.
Pallas Athene
Architekt: Drexler Franz
Erstellung: 1906
Maximiliansbrücke
322 m Route
Auf der Nordbrüstung Kolossalfigur der Pallas Athene, 1906 von Franz Drexler.
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Innere Wiener Straße 50
327 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
329 m Route
<p>Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.</p>
Ismaninger Straße
332 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 34
333 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Krankenhaus rechts der Isar
Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
338 m Route
<p>Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.</p><p>https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums</p><p> </p>
Mietshaus
Architekt: Fastlinger Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 46
339 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit zwei Eckturmerkern und reichen Stuckreliefs in den Schweifgiebeln, um 1900; Gedenktafel: Wohnhaus des Historikers Max Fastlinger.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Chorherrstraße 6
342 m Route
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, wohl um 1870.</p>
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
343 m Route
<p>Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Innere Wiener Straße 44
344 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hierstorfer K., Biedermann Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Innere Wiener Straße 42
345 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit stuckiertem Konsolgesims, 1893 von K. Hierstorfer und Josef Biedermann.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Steinstraße 3
346 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 5
351 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Johannisplatz 18
354 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 40
359 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuck, um 1900.</p>
Hofbräukeller
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Innere Wiener Straße 17
363 m Route
<p>Innere Wiener Straße 17/19; Hofbräukeller (nordöstlicher Block), Neurenaissance, mit Risaliten, Lisenen und Konsolgesims, späteres 19. Jh., vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Innere Wiener Straße 38
366 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Gartentor
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
368 m Route
<p>Neubarockes Gartentor, 1896.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Steinstraße 8
370 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Einsteinstraße 44
372 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1876 erbaut, Fassade etwas vereinfacht.</p>
Gaststätte zum Tatzelwurm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Innere Wiener Straße 36
377 m Route
<p>Gaststätte zum Tatzelwurm, Neurenaissance, 1878, vereinfacht.</p>
St. Johannes Baptist
Architekt: Berger Matthias
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1852
Johannisplatz 22
378 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist, neugotisch mit hohem Westturm und zwei Türmen am Chor, 1852-74 von Matthias Berger; mit Ausstattung; freistehend inmitten des Platzes.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Schiltbergerstraße 1
380 m Route
Mietshaus, Jugendstildekor, um 1900.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Johannisplatz 15
384 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1901.</p>
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Widenmayerstraße 10
385 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1902 von August Nopper; vgl. Rückgebäude Reitmorstraße 6.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
386 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 46 a.</p>
Maximiliansbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
388 m Route
<p>Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Johannisplatz 14
389 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900, im Kern älter, etwa 1860.</p>
Mietshaus
Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Steinstraße 11
391 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1881 von Johann Wittig.</p>
Mietshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 8
392 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Schweifgiebel, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1899, von Josef Wölker; vgl. Reitmorstraße 2 a.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1928
Widenmayerstraße 9
392 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Balkonbändern, bez. 1928; vgl. Reitmorstraße 4.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Innere Wiener Straße 32
394 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinstraße 12
394 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1894.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 8
395 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.
Kolpinghaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 6
396 m Route
<p>Kolpinghaus Haidhausen, deutsche Renaissance, mit Erker und zwei Figuren, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Widenmayerstraße 12
398 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit drei Erkern und Putzgliederung, 1905-06 von Josef Wölker.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Schiltbergerstraße 2
399 m Route
Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
403 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 46.</p>
Nischenbrunnen
Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
403 m Route
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.
Rückgebäude von Widenmayerstraße 8
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 2
406 m Route
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, neubarockes Erkerhaus, reich stuckiert, bez. 1900, von Josef Wölker.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1885
Innere Wiener Straße 30
407 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Mittelgiebel, bez. 1885.</p>
Reitmorstraße 4
407 m Route
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, 1928.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 15
408 m Route
<p>Kleinhaus (Doppelhaus) des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 17.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 22
409 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Trogerstraße 24
409 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Widenmayerstraße 7
409 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1893-94 von Alexander Bluhm; Einheit mit Reitmorstraße 2.</p>
Widenmayerstraße
410 m Route
Widenmayerstraße. Kaistraße mit sehr vornehmer, aufwendiger Mietshausbebauung, begonnen an der Maximilianstraße 1893/94 in Formen des späten Historismus, fortgesetzt im barockisierenden und klassizisierenden Stil der Vorweltkriegszeit, vom Fluss abgeschirmt und doch mit dem Grün des Gegenufers durch eine Allee verbunden.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 48
411 m Route
<p>Einsteinstraße 48; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 6
411 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Johannisplatz 13
411 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Stuckdekor, um 1870.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Kirchenstraße 15
411 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 5
414 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 6.</p>
Palastartige Villa
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 16
414 m Route
<p>Palastartige Villa, neuklassizistisch, 1921 von Gustav Ludwig; am Rondell östlich des Friedensengels.</p>
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
418 m Route
<p>Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Trogerstraße 14
419 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 17
419 m Route
<p>Kleinhaus des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 15.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Trogerstraße 26
420 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1905.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 2
420 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1893-94; bildet eine Einheit mit Widenmayerstraße 7.</p>
Rückgebäude von Widenmayerstraße 10
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Reitmorstraße 6
420 m Route
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 10, neubarock, um 1902; vereinfacht.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Trogerstraße 12
423 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1880; nebst Rückgebäude.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 8
423 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, z. T. vereinfachtes Doppelerkerhaus, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 28
424 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.</p>
Unionsbräu
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Einsteinstraße 42
428 m Route
<p>Unionsbräu, stattlicher Bau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern und Giebeln, 1896.</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 26
430 m Route
<p>Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 22, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.</p>
Villa
Architekt: Ludwig Gustav
Erstellung: 1921
Europaplatz 1
430 m Route
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Dreiflügelbau in neuklassizistischen Formen mit Mezzanin und Portikus am konvexen Eingangsrisalit, von Gustav Ludwig, 1921.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Johannisplatz 12
430 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1893.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Steinstraße 18
430 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 8
431 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Villa Stuck
Architekt: Stuck Franz von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 60
432 m Route
<p>Villa Stuck, neuklassizistischer Jugendstil, 1897-98 nach Entwurf von Franz von Stuck; mit Innenräumen, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004. Vor dem Eingang Bronzereiterbild - Amazone - von Franz von Stuck und Brunnen. Im Garten Pergola und Plastiken.</p>
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
433 m Route
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 3
434 m Route
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 5
434 m Route
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1860
Reitmorstraße 9
435 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenengliederung, um 1860/70.</p>
Ismaninger Straße 39
436 m Route
<p>Teil der Stuck-Villa, siehe Prinzregentenstraße 60 und 62.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1800
Widenmayerstraße 4
437 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 5 und 6.&lt;/p&gt;
Schlichtes Vorstadthaus
Erstellung: 1810
Kirchenstraße 12
437 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, etwa Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1890
Reitmorstraße 1
437 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, reich gegliedert, erbaut 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 22
437 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 5
439 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingplatz 12
440 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Loggien und Balkonen, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Steinstraße 19
440 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, bez. 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 13
445 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Christophorus-Figur
Architekt: Bleeker Bernhard
Widenmayerstraße 16
447 m Route
Widenmayerstraße gegenüber Nr. 16; Christophorus-Figur aus Stein am Isarkai, 1909 von Bernhard Bleeker.
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 20
451 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 10
452 m Route
Mietshaus, neubarock, um 1900.
Thuringia-Versicherung
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 16
453 m Route
&lt;p&gt;Thuringia-Versicherung, barockisierendes Eckhaus, 1910-11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 6
454 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkerturm, um 1880; Gruppe mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Kirchenstraße 16
454 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 21
454 m Route
&lt;p&gt;Kirchenstraße 21; Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 23 und 25.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
455 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 24
455 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit Eckerker, um 1890; bildet mit Nr. 26 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Gewürzmühlstraße 21
457 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 24
458 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Bau mit zwei Erkern und reichem, barockisierendem Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Mittelteil der Gruppe Nr. 22/24/26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 50
461 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 11
461 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kirchenstraße 18
465 m Route
&lt;p&gt;Satteldachhaus vorstädtischen Charakters, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Niedriges Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Robert-Koch-Straße 11
466 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Vorstadthaus, klassizistisch, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Gewürzmühlstraße 19
467 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1907 von Ernst Dressler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Trogerstraße 42
468 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, Putzdekor und figürlichem Stuckfries, 1911-12 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
469 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 6
469 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, 1875, aufgestockt 1898.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 2
471 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Walserstraße 4
471 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Putzgliederungen, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 26
472 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 20
475 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh, Fassadenpreisträger 2004.&lt;/p&gt;
Eckbau
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Erstellung: 1926
Seeriederstraße 1
475 m Route
&lt;p&gt;Eckbau einer Wohnanlage, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; siehe Einsteinstraße 54/56/58/60/62.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Gewürzmühlstraße 12
476 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Jugendstilbau mit halbelliptischem Erker, errichtet von Karl Fendt 1912.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 22
477 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 26, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 4
478 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 44
479 m Route
&lt;p&gt;Trogerstraße 44; Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 64
480 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 66 und 68.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 23
480 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 25.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Jugendstraße 6
481 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
481 m Route
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Steinstraße 27
481 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei reich dekorierten Erkern und Giebel, bez. 1902.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Walserstraße 3
482 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
482 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Untere Johannisstraße 3
483 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; ursprünglich nur mit 1. Obergeschoss, 1873 nach Osten erweitert und aufgestockt.&lt;/p&gt;
Friedensengel
Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße
483 m Route
&lt;p&gt;Der &lt;strong&gt;Friedensengel&lt;/strong&gt; in München wurde 1899 errichtet und am 16. Juli desselben Jahres eingeweiht. Er ist ein Denkmal zur Feier des 25-jährigen Friedens nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel, eine 6 Meter hohe vergoldete Statue, steht auf einer 38 Meter hohen Säule und ist Teil der Maximiliansanlagen in Bogenhausen. Umgeben von einer Terrasse und einer Aussichtsplattform bietet das Denkmal einen herrlichen Blick über die Isar und die Stadt. Die Statue symbolisiert den Frieden und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Münchens.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Robert-Koch-Straße 9
484 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit großer Flora-Statue in Ädikula, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 25
486 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 23.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 46
487 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 10
487 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Schweifgiebel, Kastenerkern, sowie Erkerturm mit Zwiebelhaube, reich gegliederte neubarocke Fassade, von Georg Hagn 1904/05.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
488 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Atelierhaus der Villa Stuck
Architekt: Stuck Franz von
Erstellung: 1913
Prinzregentenstraße 62
488 m Route
Atelierhaus der Villa Stuck, 1913-14 von Franz von Stuck; im Stil von Nr. 60, mit dem es eine kompositorische Einheit bildet; zugehörig Ismaninger Straße 39.
Hanfstaengl-Verlag
Architekt: Rosenthal John Herbert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Widenmayerstraße 18
489 m Route
&lt;p&gt;Hanfstaengl-Verlag, neuklassizistisch, mit Säuleneingang, 1925-26 von John Herbert Rosenthal.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 66
489 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 68.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1870
Reitmorstraße 21
490 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Eckerker und Gliederung, um 1870, 1898 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Prinzregentenstraße
492 m Route
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar. Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Carl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.
Luitpoldterrasse
Architekt: Möhl Jakob, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1891
Prinzregentenstraße
493 m Route
&lt;p&gt;Luitpoldterrasse, Abschluss des Westteils der Straße jenseits der Brücke, 1891 vollendet nach einem Entwurf von Jakob Möhl. Monumentale barockisierende Treppenanlage mit Laternen, Fontänen und Fontänenbecken. Beiderseits die Gartenparterres umschließende Rampen. Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse: Über Karyatidenhalle Säule mit Bronzeengel, 1896-99 von Heinrich Düll, Georg Pezold und Max Heilmaier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 17
494 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierter Eckbau, 1904-05 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 8
494 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 10, 12 und 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1926
Liebigstraße 43
496 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau, 1926 von Franz Deininger.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Walserstraße 2
497 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, langgestreckter, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
497 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Villa mit Kuppel
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Prinzregentenstraße 61
498 m Route
&lt;p&gt;Villa in Ecklage, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Mezzaningeschoss und Kuppel über Eckrisalit, neubarock, von Sigmund Aichinger, 1896, später vereinfacht; Einfriedung, Pfeilgitterzaun mit zwei Gittertoren, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 16
499 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Wohnhausgruppe
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1925
Einsteinstraße 54
499 m Route
&lt;p&gt;Einsteinstraße 54/58/60/62; Wohnhausgruppe vor Straßenbahnhof, mit historisierenden Anklängen, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; mit Seeriederstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 67
500 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Mansarddachbau mit Erkern und reicher Gliederung, Neurenaissance, 1897-99; bauliche Gruppe mit Ismaninger Straße 52.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 69
501 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger. traufseitiger Satteldachbau mit Erker und Zwerchgiebel, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Liebigstraße 26
502 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit Stuck, bez. 1875.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 10
502 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 12 und 14.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1862
Kirchenstraße 24
503 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistisch, 1862 von Maurermeister Heuberger und Zimmermeister Joh. Sedlmair.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Innere Wiener Straße 18
504 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Preysingstraße 39
504 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer, historisierender Eckbau, stark vertikal entwickelt, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistischer
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 68
504 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, mit Säulenstellung am Eckportal, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 66.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prestele Alois
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Sternstraße 18
505 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1906, von Alois Prestele.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Walserstraße 7
505 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Obere Johannisstraße 3
508 m Route
&lt;p&gt;Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Maximiliansanlagen
509 m Route
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1915
Prinzregentenstraße 70
510 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Wappenrelief im Giebel, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Günther Ernst
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Preysingstraße 37
512 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance (im Burgenstil), 1901-02 von Ernst Günther; städtebaulicher Abschluss der Wörthstraße.&lt;/p&gt;
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
512 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des &quot;Praters&quot; (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Prinzregentenstraße 71
512 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger, asymmetrisch gegliederter Satteldachbau mit Eckerker, Eckbalkon, Flacherkern und Zwerchgiebeln, Jugendstil, von Robert Graschberger, 1905. 13Einheit mit Trogerstraße 23.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 41
513 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 39 und Reitmorstraße 23 und 25.&lt;/p&gt;
Preysingplatz 3
513 m Route
Preysingplatz 3, 4, 5, 6, 7.; Auf dem rückwärtigen Areal unterirdische Anlagen eines ehemaligen Bierkellers, vierschiffige, langgestreckte Tonnengewölbe aus Ziegelmauerwerk, 1.Hälfte 19.Jh.; Teil der ehemaligen Kellerstadt der Münchner Brauereien in Haidhausen.
Mietshaus
Architekt: Prestele Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1905
Sternstraße 20
514 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in geometrisierend reduziertem Historismus, 1905 von Alois Prestele.&lt;/p&gt;
Johanneskirche
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1916
Preysingstraße 17
514 m Route
&lt;p&gt;Evang.-Luth. Johanneskirche, neuromanischer, kreuzförmiger Zentralbau mit Emporen und Turm, malerischer Gruppenbau aus Rohbackstein, 1914-16 von Albert Schmidt; inmitten des Preysingplatzes.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Preysingstraße 57
514 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59, 61, 63 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Preysingstraße 41
515 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 72
515 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1901 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 26
515 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, biedermeierlich, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Praterwehrbrücke
515 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 12
517 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 14.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 53
518 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit zwei Zwerchgiebeln, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 55 einen Schopfwalmdach-Block.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1910
Preysingstraße 55
519 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 53 einen Schopfwalmdach-Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 22
520 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882-83.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kirchenstraße 27
520 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht Neurenaissance, mit Doppelbalkon an der Ecke, um 1870; am Westrand des Kirchplatzes.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Preysingstraße 7
521 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Walserstraße 9
523 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Obere Johannisstraße 2
523 m Route
&lt;p&gt;Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 59
524 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.: Gruppe mit Nr. 57, 61, 63 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 22
525 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Preysingstraße 61
525 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 63 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 23
526 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker und Stuckdekor, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 25 und Liebigstraße 37, 39 und 41.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 11
528 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 63
528 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 24
529 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenstraße 74
529 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, um 1902-04 von Robert Graschberger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Ismaninger Straße 52
529 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897 von Korbinian Schmid; Gruppe mit Prinzregentenstraße 67; vgl. auch Ensemble Prinzregentenstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 39
531 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 65
531 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 63.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 23
535 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1905 von Robert Graschberger; Einheit mit Prinzregentenstraße 71.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 26
536 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Georg Guinin.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 14
536 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 12.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 11
537 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus mit Nr. 9, barockisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 9
538 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus mit Nr. 11, barockisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Bayerische Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
540 m Route
&lt;p&gt;Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wolfgangstraße 5
540 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit Zwerchhaus und reicher Stuckgliederung, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Elste Feodor
Baustil: gotisierend
Erstellung: 1895
Preysingstraße 5
540 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, gotisierend, mit Wappen und Zierfriesen, 1895 von Feodor Elste.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Preysingstraße 3
541 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1894.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Preysingstraße 69
541 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 37
542 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1893-94 von Martin Dülfer; Dekor beseitigt; Gruppe mit Nr. 39, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Prinzregentenstraße 73
542 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reicher Gliederung und Dekoration, 1904 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Trogerstraße 48.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dreier Hugo
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Preysingstraße 67
542 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Hugo Dreier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 13
544 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Preysingstraße 42
544 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau, um 1900; z. T. vereinfacht; Block mit Milchstraße 27.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 15
545 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 17.&lt;/p&gt;
Ehem. Pschorr-Villa
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 2
545 m Route
&lt;p&gt;Villa, ehem. Pschorr-Villa, zweigeschossiger gruppenartiger Jugendstilbau in barockisierenden Formen mit Putzgliederung, Stuck- und Natursteindekor sowie Natursteinerkern an den Risaliten, von Eugen Drollinger, 1907/08.&lt;/p&gt;
Versicherungsgebäude
Erstellung: 1879

545 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 25
545 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 23 und Liebigstraße 37, 39 und 41.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Schulze M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 17
545 m Route
&lt;p&gt;Villa, derzeit (2011) Generalkonsulat der Russischen Föderation, dreigeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Risaliten und Stuckdekor, von M. Schulze, um 1894; Nebengebäude, zweigeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Mittel- und Seitenpavillons, um 1894; Einfriedung, Pfeilergitterzaun mit Torpfeilern, um 1894&lt;/p&gt;
Luitpoldbrücke
Architekt: Fischer Theodor, Hahn Hermann, Drumm August , Wackerle Joseph, Schmitt Balthasar, Kurz Erwin
Erstellung: 1901
Luitpoldbrücke
546 m Route
&lt;p&gt;Luitpoldbrücke (Prinzregentenbrücke). Steinerner Dreigelenkbogen, 1900-01 von Theodor Fischer. An den Brückenköpfen plastische Gruppen (allegorische Liegefiguren der vier Stämme Bayerns von Hermann Hahn, August Drumm, Joseph Wackerle, Balthasar Schmitt und Erwin Kurz).&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wolfgangstraße 22
549 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Baierle Carl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Trogerstraße 48
550 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit drei Erkern, bez. 1902, von Carl Baierle; Gruppe mit Prinzregentenstraße 73.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Preysingstraße 46
552 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Wolfgangstraße 10
554 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Wolfgangstraße 8
556 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 17
558 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 1
558 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Neurenaissance-Ecker, um 1890; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 19
560 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederter Neubarockbau mit Erker, 1896.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 6
560 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus vom Herbergen-Typus, wohl um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 6
560 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 27
560 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 29 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 29
562 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit breitem Balkongitter, um 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 27 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 4
563 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, dreigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhäusern, wohl um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Liebigstraße 35
564 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Stuck am Erker, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet mit dem Eckhaus Oettingenstraße 2 eine Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 4
564 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Preysingstraße
565 m Route
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 50
566 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit St. Benno-Relief und floralem Dekor, 1904-05 von Max Kirschner; bildet mit Nr. 52 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Prinzregentenstraße
570 m Route
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 52
571 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit Erker, Balkonen, Giebel und sehr reichem figürlichem Reliefdekor, bez. 1905, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager; bildet mit Nr. 50 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Preysingstraße 52
573 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Steinstraße 39
573 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 21
574 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900; Ladeneinrichtung der 50er Jahre.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kalb Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 3
574 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1895 von Josef Kalb.&lt;/p&gt;
Niedriges Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 58
575 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Kleinhaus, wohl um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 5
575 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19.Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 27
577 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet einen Block mit Preysingstraße 42.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Oettingenstraße 2
578 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet eine Gruppe mit Liebigstraße 35.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ismaninger Straße 56
578 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.&lt;/p&gt;

578 m Route
Haidhausen. Der Bereich von Haidhausen in seiner Ausdehnung zwischen Kirchenstraße, Preysingstraße, Steinstraße bis hin zum Maximilianeum ist ein Ensemble. Er ist anschauliches Beispiel für die sukzessive Umwandlung einer ursprünglichen Dorf- und Vorstadtsituation in ein städtisches Quartier, wobei das frühe und mittlere 19. Jh. neue bauliche Strukturen schafft, das späte 19. Jh. alte Linien in der Bebauung beläßt, aber überformt und städtebaulich erst pointiert.
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 25
581 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 64
581 m Route
&lt;p&gt;Ebenerdiges, sehr niedriges Kleinhaus mit Zwerchhaus, um 1800.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 54
582 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 23
587 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 75
587 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Liebigstraße 16
588 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
588 m Route
&lt;p&gt;vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.&lt;/p&gt;
Wörthstraße 2
589 m Route
&lt;p&gt;Münchner Magistrat den Bau einer „Neuen Schule Haidhausen“ an der Wörthstraße. Der 1885 eröffnete Bau war ein großer, späthistoristischer Ziegelbau, typisch für die kommunalen Schulgebäude der Gründerzeit im Münchner Osten. Mit rund 1.250 Kindern im Werktagsunterricht und zusätzlich über 300 Kindern im Sonntagsunterricht war das Haus vom ersten Tag an stark überbelegt. Neben dem regulären Unterricht erfüllte die Schule auch ausgeprägte soziale Funktionen für die ärmeren Familien des Viertels – etwa durch Schulspeisungen und Unterstützung bedürftiger Kinder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude 1944 bei Luftangriffen schwer getroffen; Dachstuhl und Obergeschosse brannten aus, die Nutzung war danach nur noch eingeschränkt möglich. Zwischen 1950 und 1958 wurde der kriegszerstörte Altbau schließlich abgetragen und durch einen modernen Neubau ersetzt, der am 14. August 1958 feierlich eingeweiht wurde. Der neue Schulkomplex spiegelt die funktionalen Prinzipien der Nachkriegsarchitektur wider und gilt als zweite Bau- und Nutzungsepoche der Schule.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2009 erfuhr der Haupttrakt eine grundlegende Sanierung, bei der das Gebäude baulich und energetisch an heutige Anforderungen angepasst wurde.&lt;/p&gt;
Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
589 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 14
589 m Route
&lt;p&gt;Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 16 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920; städtebaulicher Abschluss des vorgelagerten Platzes.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 21
592 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 19.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 47
592 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh.; langgestreckte Gruppe mit Nr. 49, 51 und 53.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 60
593 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Leonhardstraße
593 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Kloster zum Guten Hirten, siehe Preysingstraße 83.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 66
594 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 54
594 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Balkonen, Giebel und Putzdekor, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Steinstraße 43
595 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, 19. Jh.; im Hof hinter Nr. 47.&lt;/p&gt;
Rohbacksteinhäuser
Erstellung: 1881
Ismaninger Straße 58
596 m Route
&lt;p&gt;Ismaninger Straße 58/60; Block aus zwei kleinen Rohbacksteinhäusern mit Zinnengiebeln, 1881.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 5
597 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit Lisenen und Segmentgiebel, um 1890; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 4
598 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarockes Doppelerkerhaus, reich stuckiert, 1897 von Rosa Barbist.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1902
Maria-Theresia-Straße 18
598 m Route
&lt;p&gt;illa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Balkon am Mittelrisalit, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 19
601 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 21.&lt;/p&gt;
Dienstwohngebäude
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zellstraße 8
602 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Laboratoriums- und Dienstwohngebäude der Städt. Elektrizitätswerke, schlösschenartiger zweigeschossiger Walmdachbau auf hohem befenstertem Sockelgeschoss und neubarocker Fassadengliederung, Zwerchhaus mit Schweifgiebeln, von Carl Hocheder, 1900, Dach später erneuert; Einfriedung mit Pfeilern, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Preysingstraße 68
602 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Mitte 19. Jh.; hinter Nr. 66.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tattenbachstraße 6
603 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Wörthstraße
603 m Route
&lt;p&gt;Nach der Kriegszerstörung des historischen Schulhauses wurde zwischen 1950 und 1958 ein sachlicher, funktionaler Neubau im Stil der frühen Nachkriegsmoderne errichtet. Klare Baukörper, helle Putzfassaden und große Fenster prägten das Erscheinungsbild. Der Bau spiegelte das neue pädagogische Verständnis der 1950er Jahre wider: viel Tageslicht, großzügige Klassenräume, moderne Fachräume und zeitgemäße Sportanlagen. Mit seiner zurückhaltenden Architektur steht der Neubau für den Wiederaufbau und die Bildungsneuausrichtung im München der Nachkriegszeit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 77
603 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 49
604 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 51 und 53.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Tattenbachstraße 16
605 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Liebigstraße 14
606 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter Eckbau in biedermeierlich-klassizistischer Tradition, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 17
607 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Kleinhaus mit Zeltdach, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 2
607 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Ehem. Gaststätte
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 38
608 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Gaststätte zur Alten Kirche, fünfgeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in biedermeierlichen Formen, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Deutscher Alpenverein
Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
609 m Route
&lt;p&gt;Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 20
610 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 60
610 m Route
&lt;p&gt;Tiefgelegenes, niedriges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Trogerstraße 56
610 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, um 1910.&lt;/p&gt;
Militär Holzgarten
Erstellung: 1700
Preysingstraße
610 m Route
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 16
611 m Route
Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 14 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920.
Neubarocker Eisenzaun
Baustil: neubarock
Innere Wiener Straße 3
612 m Route
Innere Wiener Straße 3/5; Den zum Hofbräukeller gehörigen Garten umgibt ein Eisenzaun mit kugelbesetzten Pfeilern, neubarock.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Preysingstraße 79
612 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Kath.Pfarrhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 37
612 m Route
&lt;p&gt;Kath.Pfarrhaus St. Johann Baptist, freistehend, spätklassizistisch, 1890.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Preysingstraße 72
613 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 70 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Kabelsteg
Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
615 m Route
&lt;p&gt;Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kirchenstraße 42
615 m Route
&lt;p&gt;Kirchenstraße 42; Mietshaus, viergeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau, 1889.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 51
616 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 53.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Leonhardstraße 1
617 m Route
Leonhardstraße 1 1/4; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 15
618 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 74
618 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 76 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Tattenbachstraße 1
619 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 53
619 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Widenmayerstraße 23
620 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1908-09, von Georg Meister.&lt;/p&gt;
Wilhelmsgymnasium
Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
620 m Route
&lt;p&gt;Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.&lt;/p&gt;
Am Gasteig
620 m Route
&lt;p&gt;Die Loretokapelle ist an die Nikolaikirche angebaut und liegt leicht nach hinten versetzt. Sie wurde erstmals 1678 errichtet und 1820, im Gründungsjahr der Gemeinde St. Johann Baptist, ohne Genehmigung abgerissen und in größerer Form neu aufgebaut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 1926 wurde die Kapelle umgestaltet, inspiriert von der Gnadenkapelle in Altötting. Während der Bombenangriffe in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 brannte sie vollständig aus. Nach dem Wiederaufbau wurde der Altar am 10. Dezember 1955 geweiht.&lt;/p&gt;
Am Gasteig
621 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1578 - Errichtung der Kapelle&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1820 - abgebrochen und wiederaufgebaut&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1926 - Bau des Umganges nach Altöttinger Vorbild&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Kuglerstraße 15
621 m Route
&lt;p&gt;Kuglerstraße 15/17; Mietshaus, barockisierend, um 1920; zur Baugruppe Schneckenburger Straße 14 und 16 gehörig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 3
622 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Preysingstraße 70
622 m Route
Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 72 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Preysingstraße 8
623 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Möhlstraße 10
624 m Route
&lt;p&gt;Villa im barockisierenden Jugendstil, mit Aussichtsplattform am Mansarddach, 1896-97 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Milchstraße 13
625 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nigerstraße 2
625 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900; vereinfacht; vgl. auch Ensemble Bogenhausen sowie Ensemble Prinzregentenstraße.
Bayerische Versicherungskammer (Westbau)
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 48
625 m Route
&lt;p&gt;ersicherungsgebäude, viergeschossiger Walmdachblock mit einfach stuckierter Neurenaissancefassade, südlichem Eck- und abgeschrägtem Nordrisalit, 1877-79, vereinfacht; vgl. Sternstraße 3 und Gewürzmühlstraße 8.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 81
625 m Route
Eckhaus, spätklassizistisch, um 1860.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Thierschplatz 5
626 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.
Preysingstraße 76
626 m Route
Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 74 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.
Neubarockvilla
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Möhlstraße 3
627 m Route
&lt;p&gt;Palastartige Neubarockvilla samt Nebengebäude und Torpfeilern, 1901-02 von Heilmann und Littmann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute das &amp;nbsp;Italienische Generalkonsulat.&lt;/p&gt;
Neubarockhaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 50
627 m Route
&lt;p&gt;Neubarockhaus, 1899 wohl von Gabriel von Seidl; 1908-1918&lt;/p&gt;
Gedenktafel für Franz Wedekind
Architekt: Wedekind Franz
Prinzregentenstraße 50
627 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus Frank Wedekind (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 5
629 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 7 zu einem Block vereint.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Tattenbachstraße 9
630 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1892; vgl. Liebigstraße 12 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Nigerstraße 4
632 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1911-13 von Geissler & Co.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 62
632 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Figurenportal und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Geibelstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ziebland Adolf, Kollmus Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
633 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Erkern, 1891-92 von Adolf Ziebland und Josef Kollmus; vgl. Tattenbachstraße 9.&lt;/p&gt;
St. Niklai am Gasteig
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1660
Innere Wiener Straße 1
633 m Route
&lt;p&gt;Kath. Kirche St. Nikolaus am Gasteig, ehem. Spitalkirche, im Kern spätgotisch, 1660 umgebaut, mit Türmchen; mit Ausstattung; südöstlich anstoßend die Altöttinger Kapelle, 1926 umgebaut und erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Steinstraße 55
635 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1892 von Korbinian Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmitt Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Thierschplatz 4
636 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1886-87 von Hermann Schmitt.
Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen
Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
637 m Route
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 12
637 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 47
639 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Georg Bürkel; Wohnhaus des Schriftstellers gen. Waldschmidt, der hier 1919 starb (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Prinzregentenstraße 75
639 m Route
&lt;p&gt;Prinzregentenstraße 75/77/79/81/83/85/87/89; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, 1927-28 von Helmuth Wolff; mit Geibelstraße 8, Lamontstraße 1/3 und Schumannstraße 2/4/6/8/10, Fassadenpreisträger 2005.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 3
640 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Malerische Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 19
640 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau mit Altane, Zwerchgiebel und über Eck gesetztem Erkerturm; ehem. Stall- und Kutschergebäude, eingeschossiger Mansardpultdachbau mit Rohbacksteinen; vom Baugeschäft Lincke und Vent, 1895/96.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Thierschstraße 49
641 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Rattenhuber.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Metzstraße 37
642 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit zwei Erkern, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 7
642 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 5 zu einem Block vereint.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 20
646 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Möhlstraße 12
646 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, 1892.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
648 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.&lt;/p&gt;
Schack-Galerie
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Prinzregentenstraße 9
648 m Route
&lt;p&gt;Schack-Galerie, neuklassizistisch, 1907-09 von Max Littmann; mit Nr. 7 verbunden.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Schneckenburger Straße 15
649 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1912 von Adolf Ziebland; Gruppe mit Nr. 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 30
649 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Stuckdekor, 1910-11 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Thierschstraße 51
650 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Alte Kath. Pfarrkirche - St. Johann Baptist
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1350
Kirchenstraße 39
652 m Route
&lt;p&gt;Alte Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, einschiffiger barocker Saalraum mit eingezogenem Chor, Westturm und Grabdenkmäler an der Außenseite, im Kern romanisch, 1493 spätgotisch verändert, 1698-1700 Umbau, 1712 Turm nach Brand erneuert, Spitzhelm 1864; mit Ausstattung; Friedhof, ältester Teil erstmals 1315 erwähnt, im 19./20. Jh. mehrfach nach Norden erweitert; Friedhofsmauer, rohbacksteinerne Umfassungsmauer mit ostseitigem Torbogen und Freitreppenanlage vor der Kirche, Treppenanlage 1776, Mauer 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Wörthstraße 8
653 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reichem Stuckdekor, 1894 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 13
653 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor (Masken), um 1890.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 25
653 m Route
&lt;p&gt;Widenmayerstraße 25/25a; Doppelhaus, klassizistischer Jugendstil, bez. 1911, von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Metzstraße 35
654 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelerker und -giebel sowie Maßwerkdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 7
654 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Maximilianstraße
654 m Route
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.
Isarkai - Lehel
Erstellung: 1900
Isarkai
655 m Route
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 53
656 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; obere Geschosse z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
658 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1897
Metzstraße 33
659 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Mittelerker, 1897 von Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Milchstraße 10
659 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit erkerartig abgerundeter Ecke, reich gegliedert und stuckiert, um 1890.&lt;/p&gt;
Richard-Wagner-Denkmal
Architekt: Waderé Heinrich
Erstellung: 1913
Prinzregentenplatz
660 m Route
&lt;p&gt;Richard-Wagner-Denkmal, Marmorsitzbild, 1913 von Heinrich Waderé; westlich von Nr. 12 in kleiner Anlage.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
661 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reiche Doppelerkerfassade, 1891 von Alphons Hering.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 3
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 5
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Thierschplatz 3
662 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, bez. 1884, von Franz Rattenhuber.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Wörthstraße 15
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897-98.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Kirchenstraße 44
664 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus über flachem Mittelrisalit, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 10
665 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Metzstraße 31
666 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor im Zwerchgiebel (Madonna), um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 3
666 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen
Architekt: Ruederer Joseph, Beyrer Eduard
Erstellung: 1908
Maria-Theresia-Straße 20
667 m Route
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen, Schalenbrunnen mit Knabenfigur, 1908 von Eduard Beyrer; nordöstlich des Maximilianeums, unweit Maria-Theresia-Straße 20.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 3
667 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1890 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 7
668 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 1
669 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, reich gegliedert, um 1880.&lt;/p&gt;
Muffatwerk
Architekt: Hocheder Karl d. Ä
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Zellstraße 4
670 m Route
&lt;p&gt;Muffatwerk (Elektrizitätswerk), Südteil klassizistischer Rustikabau, 1836 als Muffat-Brunnhaus erbaut; Nordteil im barockisierenden Jugendstil, 1898 von Karl Hocheder d. Ä., mit hohem, architektonisch gegliedertem Kamin.&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Baugeschichte&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Das Brunnhaus (1837)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1837 wurde auf der Kalkofeninsel (einer Halbinsel im Auer Mühlbach) ein Brunnhaus zur Wasserversorgung Haidhausens errichtet – geplant und gebaut von Stadtbaurat Franz Karl Muffat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das entspricht klassizistischer Architektur jener Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Übergang zur Stromversorgung (ab 1867 / 1893–1894)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1867 wurde dem Brunnhaus ein Maschinenhaus mit Dampfmaschine hinzugefügt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1883 wurde die Wasserversorgung eingestellt, das Gebäude stillgelegt – wegen Verlagerung der städtischen Wasserversorgung aus dem Mangfalltal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1893–1894 erfolgte der Umbau zum kombinierten Dampf- und Wasserkraftwerk („Muffatwerk“) für Stromerzeugung (z. B. Straßenbeleuchtung, Rathaus).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1895–1898 wurde das Kraftwerk erweitert – geplant von Carl Hocheder, u. a. mit Halle und Jugendstil-Schornstein – diese Bauten stehen heute unter Denkmalschut .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Technische Entwicklung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Eröffnung 1893 verfügte es über eine Jonval-Turbine mit 147 kW und eine Dampfmaschine mit 220 kW.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1912 steigerte sich die Leistung auf 1 400 kW (davon 1 320 kW Dampf, 80 kW Wasserkraft).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kesselhaus wurde 1936 letztmalig vergrößert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Stilllegung und Zwischennutzung (1973–1992)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1973 wurde die Stromproduktion eingestellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den 1980er Jahren diente das Gebäude u. a. als Tennishalle des Sportvereins der Stadtwerke München (SWM).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Umnutzung zum Kulturzentrum (ab 1992)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1992 begann die Umwandlung unter Berücksichtigung strengster Denkmalschutzauflagen zu einem Kulturzentrum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1993 eröffnete die Muffathalle, betrieben als PPP (public-private-partnership) von Dietmar Lupfer und Christian Waggershauser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2002 folgte der Biergarten, 2005 der Club Ampere sowie Backstage- und Proberäume.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2006 nahm ein privates modernes Wasserkraftwerk den Betrieb auf: mit Kaplan-Turbine, 250 kW Leistung – Ökostrom aus dem Auer Mühlbach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2008 erfolgte die Erweiterung – Veranstaltungsfläche wuchs von 1 100 auf 3 000 m², und der Name wurde offiziell auf „Muffatwerk“ geändert&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Holzhofstraße 8
670 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und dekoriert, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Thierschstraße 55
671 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in reich gegliederten Neurenaissanceformen, z. T. Rohbackstein, 1899 von Hermann Berthold.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 20
671 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, 1893-94 von Adolf Ziebland; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 42
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Eckerker in Fachwerk, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 1
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; bildet mit Preysingstraße 2 eine Einheit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 57
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und Stuckdekor, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 1
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 10
673 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Wohnhausgruppe
Architekt: Mund Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Zumpestraße 4
673 m Route
Zumpestraße 4/6/8/10; Symmetrische, zweigiebelige Wohnhausgruppe im späten Jugendstil, 1911 von Johann Mund.
ehem. Frauenkloster
Architekt: Preysing
Preysingstraße 83
673 m Route
Ehem. Frauenkloster zum Guten Hirten, ursprünglich Schlösschen und Garten der Freiherren von Leublfing bzw. Grafen Preysing, jetzt Kirchliches Zentrum der Erzdiözese. Z. T. historische Gebäudegruppe in weitem Gartengelände. An der Leonhardstraße Mauer, der Nordteil 18. Jh. mit Blenden und Portalsäulen an der Innenseite; der Südteil mit Einfahrtstor um 1908 zugleich mit Bau A (siehe unten). In der Mitte das ehem. Kloster, romanisierend/gotisierender Komplex mit zwei Flügeln zu Seiten der netzgewölbten Kirche, 1841-43. Südlich davon Bau A, Edith-Stein-Gymnasium der Dominikanerinnen, hochragender, historisierender Dreiflügelbau, 1908 von Korbinian Schmid. Aus vorklösterlicher Zeit stammen wohl Bau C (jetzt Deutscher Katechetenverein), Walmdachbau vielleicht noch des 18. Jh.; und der freistehende, langgestreckte, schlicht klassizistische Bau nordöstlich davon, 1. Hälfte 19. Jh., jetzt Referat AV-Medien.
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
673 m Route
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.
Mietshaus
Architekt: Volk Julius
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 17
673 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1910 von Julius Volk; Gruppe mit Nr. 15.
Risalitartig erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
675 m Route
&lt;p&gt;Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Schneckenburger Straße 20
675 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Giebel, Putz- und Stuckdekor, 1904 von Carl Evora.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
676 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 46
676 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Walmdach-Eckbau in schlichten Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 8
677 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 8
677 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet mit dem Eckhaus Kellerstraße 19 eine architektonische Einheit.&lt;/p&gt;
Kellerstraße
679 m Route
Straßenpissoir; paraventartige Gusseisenkonstruktion, Ende 19. Jh., mit Beschlagwerkornament.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 15
679 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Giebelrisalit und Erker, 1880; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Müller Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 5
679 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neuklassizistisch, um 1937 von Eduard Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Schneckenburger Straße 19
680 m Route
Mietshaus, neubarock, 1903 von Georg Guinin.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 8
681 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Reitmorstraße 35
681 m Route
&lt;p&gt;Reitmorstraße 35/37; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Oettingenstraße 10/12/14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 6
682 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1896 erbaut, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
683 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
683 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 48
683 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Pfarrstraße 12
684 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1881.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Karg Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Steinstraße 46
684 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1886 von Baumeister Franz Karg.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Einsteinstraße 99
685 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.&lt;/p&gt;
Stattlicher Eckbau
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Geibelstraße 1
686 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Ismaninger Straße 62 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 19
686 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, erbaut 1880; bildet mit Eckhaus Püttrichstraße 8 eine architektonische Einheit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 247
687 m Route
Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 4.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 17
688 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, am Rustika-Erdgeschoss Scheitelmasken, um 1890; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Geibelstraße 3
688 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in neuklassizistischen Formen, bez. 1924.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 50
688 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, erdgeschossiger schmaler Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 12
689 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Landesvermessungsamt
Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alexandrastraße 4
689 m Route
Landesvermessungsamt, im Westflügel repräsentatives neubarockes Haupttreppenhaus, 1900-01 von Friedrich Adelung; sonst erneuert.
Mietshaus
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
690 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 59
692 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 57.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 4
693 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, wohl 1896.&lt;/p&gt;
Prinzregententheater
Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 12
693 m Route
&lt;p&gt;Prinzregententheater, klassizistischer Jugendstil, freistehender Komplex mit östlich angefügtem (erneuertem) Foyertrakt, 1900-1901 von Max Littmann; mit Innenräumen. Südöstlich zugehöriger Garten mit Pergola auf der Brüstung und Jugendstilbrunnen.&lt;/p&gt;
Städtische Kinderkrippe
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 8
693 m Route
&lt;p&gt;Städtische Kinderkrippe, freistehender Neubarockbau, 1893-94 von Karl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Kreuzigungsgruppe
Architekt: Luidl Gabriel
Erstellung: 1720
Am Gasteig 2
693 m Route
vor Am Gasteig 2; Kreuzigungsgruppe, Steinfiguren Maria und Johannes der Evangelist, um 1720 von Gabriel Luidl; Kruzifix modern; im Vorgarten.
Villa
Architekt: Büttner Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1921
Möhlstraße 7
694 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierender Jugendstil, 1921 von Hans Büttner, 1925 von ihm rückseitig erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
695 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.
Mietshäuser
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Einsteinstraße 101
696 m Route
&lt;p&gt;Einsteinstraße 101, 103, 105, 107, 109; Gruppe gleichartiger Mietshäuser, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70; Nr. 109 etwas vereinfacht.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 52
696 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Landesinstitut für Arbeitsschutz
Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Pfarrstraße 3
696 m Route
&lt;p&gt;Landesinstitut für Arbeitsschutz, Altbau (Südflügel) neubarock, 1905-06 von Adolf Schulze.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Pfarrstraße 10
696 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Metzstraße 36
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung und Marienbild, 1900 von Heinrich Flaschenträger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 20
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Schaffner und Albert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 21
697 m Route
&lt;p&gt;Villa, klassizistischer Jugendstil, 1908-09 von Schaffner und Albert; Jugendstil-Gartengitter.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
698 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Flurstraße 34
698 m Route
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1870.
Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1938
Prinzregentenstraße 28
698 m Route
&lt;p&gt;Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando, 1937/38 von German Bestelmeyer in monumentalisierendem Repräsentationsstil;&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Möhlstraße 14
699 m Route
&lt;p&gt;Möhlstraße 14; Villa, neubarock, 1899.&lt;/p&gt;
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
699 m Route
&lt;p&gt;Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.&lt;/p&gt;
Mittelteil eines symmetrischen Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
699 m Route
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Comeniusstraße 2
700 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1892 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;

701 m Route
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 48
701 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Mietshaus
Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Metzstraße 34
702 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1896 von Heinrich Flaschenträger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Flurstraße 14
702 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 4 und 5.&lt;/p&gt;
Festspielhaus
Erstellung: 1866

702 m Route
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Sedanstraße 7
702 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor an Ecke und Flacherkern, 1892 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
703 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, etwa 1830; Gruppe mit Nr. 56, 58 und 60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
704 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 b.
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
706 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
708 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 c.
Mietshaus
Architekt: Bichler B., Rosenthal John Herbert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1923
Widenmayerstraße 27
709 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Anklängen an den barockisierenden Jugendstil, 1922-23 von B. Bichler und John Herbert Rosenthal.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Oettingenstraße 10
709 m Route
&lt;p&gt;Oettingenstraße 10/12/14; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Reitmorstraße 35/37.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Triftstraße 5
713 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, 1886 von Johann Wittig.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 23
713 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 25.&lt;/p&gt;
Wehrsteg
714 m Route
Vorstadthaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Steinstraße 50
716 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1861 von Maurermeister Max Kuppelmayr; langgestreckter Block mit Nr. 52.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Triftstraße 9
717 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.
Wohnhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 66
718 m Route
&lt;p&gt;Ehemals reich geschmücktes Jugendstilwohnhaus, heute nur mit wenigen Jugendstildekor.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://stadtarchiv.muenchen.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=292385&quot;&gt;siehe Stadtarchiv München&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
718 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 22
719 m Route
&lt;p&gt;Villa, Jugendstil, Anfang 20. Jh., mit Garten-und Torgitter der Zeit.&lt;/p&gt;
Risalitartig erhöhter Teil eines Block
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 46
720 m Route
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
721 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 58
721 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
723 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Krenn P.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 4
723 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit abknickender Eingangsachs, Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von P. Krenn, 1887/88.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Steinstraße 63
723 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1875.&lt;/p&gt;
Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
724 m Route
&lt;p&gt;Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Hubertusbrunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1907

725 m Route
&lt;p&gt;Hubertusbrunnen, Brunnentempel mit Figuren außen und innen, 1907 vollendet, von Adolf von Hildebrand; bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße, 1954 am Ostende des Nymphenburger Kanals wiedererrichtet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Cube Gustav von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 28
725 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Gustav von Cube.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 25
725 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 23.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Möhlstraße 16
726 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, mit Säulenbalkon, 1890/1900.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Flurstraße 4
726 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, historisierender Gruppenbau mit reichem Putzdekor, 1903-05 von Wilhelm Bertsch.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
726 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kuen J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 25
727 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von J. Kuen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
727 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Sedanstraße 9
727 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1891 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Kirchenstraße 64
728 m Route
Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64, 64 a, b.
Mietshaus
Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 11
729 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1896, von Andreas Eisele.
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 60
729 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 58.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 41
729 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Doppelerker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh.; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Werkzeug-Maschinenfabrik
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1890
Kellerstraße 27
730 m Route
&lt;p&gt;Werkzeug-Maschinenfabrik A. Schärfls Nachf., in Häuserzeile stehende Fassade von Wohnhausformat mit großen Fabrikfenstern und neugotischer Gliederung, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Köchler Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Steinstraße 65
730 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Maurermeister Georg Köchler.&lt;/p&gt;
Malerische Villa
Architekt: Bachmann A.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Möhlstraße 9
732 m Route
&lt;p&gt;Malerische Villa, deutsche Renaissance, 1906 von A. Bachmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 43
732 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, kräftig gegliederte Fassade, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 11
733 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 13.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 3
733 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von Christian Lorentzen, 1888.&lt;/p&gt;
Luitpold-Kreisoberrealschule
Architekt: Reuter
Erstellung: 1891

734 m Route
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
734 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 39
734 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit späten Jugendstilanklängen, um 1910.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Steinstraße 52
734 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, um 1860; langgestreckter Block mit Nr. 52.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pfarrstraße 2
736 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Xaver Widmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 45
736 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Zitter Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Lucile-Grahn-Straße 47
738 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit sehr reichem floralem Jugendstildekor, 1901 von Johann Zitter; im Vestibül zwei große Stuckreliefs.&lt;/p&gt;
Kulturzentrum am Gasteig
Architekt: Raue, Rollenhagen, Lindemann und Grossmann
Erstellung: 1984
Rosenheimer-Straße 5
739 m Route
&lt;p&gt;Der Gasteig ist ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum in München und eines der größten seiner Art in Europa. Eröffnet 1985, liegt das markante Gebäude am rechten Isarufer im Stadtteil Haidhausen. Der Name leitet sich von seiner geografischen Lage ab, da „Gasteig“ so viel wie „steiler Weg“ bedeutet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Gasteig beherbergt mehrere Institutionen, darunter die Münchner Philharmoniker, die Stadtbibliothek München, die Volkshochschule München und die Hochschule für Musik und Theater München. Herzstück des Komplexes ist der Große Konzertsaal, der über 2.400 Plätze bietet und für seine Akustik bekannt ist. Neben diesem gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungsräume, darunter die Black Box und der Carl-Orff-Saal, die für Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und Kongresse genutzt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Architektonisch zeichnet sich der Gasteig durch seine Backsteinfassade und funktionale Gestaltung aus, die immer wieder Gegenstand von Diskussionen ist. Mit jährlich über einer Million Besuchern ist er ein zentraler Ort des kulturellen Lebens in München. Seit 2021 wird der Gasteig umfassend saniert, wobei Veranstaltungen vorübergehend im „Gasteig HP8“ in Sendling stattfinden. Der Gasteig ist ein Symbol für Münchens kulturelle Vielfalt und ein Treffpunkt für Bildung, Kunst und Kultur.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 62
739 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 8
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
St.-Anna-Straße 10
741 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1900 von Müller und Kollmus.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 29
742 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
743 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
St.-Anna-Straße 6
745 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Flurstraße 2
746 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Giebel und Eckturmerker, um 1900; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
746 m Route
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.
Mietshaus
Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 13
747 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Andreas Eisele.
Mietshaus
Architekt: Rupp &amp; Fuchs
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 11
747 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger barockisierender Jugendstil-Eckbau mit überkuppeltem Vorsprung, Balkons, Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, vom Büro &quot;Rupp &amp;amp; Fuchs, nunmehr Hans Hartl&quot;, 1901/02, 1977/78 rekonstruierend umgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Steinstraße 67
747 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Sedanstraße 12
749 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 13
749 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 14
751 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, 1892.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 18
751 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger stuckierter Neurenaissance-Eckbau mit breit abgeschrägter Ecke, nach Plänen von J. G. Mayer, 1878-80.&lt;/p&gt;

752 m Route
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 68
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Marckert Ludwig, Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1887
St.-Anna-Platz 2
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit stuckierter Doppelerkerfassade, von Ludwig Marckert, 1887 nach Fassadenentwurf von Gabriel von Seidl, nach Kriegsschäden 1951 weitgehend erneuert bzw. Fassade vereinfacht, mit Gedenktafel an Lion Feuchtwanger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.&lt;/p&gt;
Maria-Theresia-Straße 23
756 m Route
Hildebrandhaus, siehe Siebertstraße 2.
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Sedanstraße 15
757 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, erbaut 1897, z. T. vereinfacht; zur Gruppe Nr. 11 und 13 gehörig.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
758 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 a, b, c.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße 68
758 m Route
&lt;p&gt;Ismaninger Straße 68, 70 und 95&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohnhaus (mit Ökonomiegebäuden) und Ziegelei,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neubarockvilla von 1898&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer I. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Platz 1
758 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit stuckierter Fassade und abgeschrägter Ecke mit Balkon, von J. G. Mayer, 1879/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 1
758 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stuckierter Neurenaissancebau mit viergeschossigem Haupttrakt und einem am linken Ende vortretenden dreigeschossigen Annex, von Michael Reifenstuel, 1887/88.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Metzstraße 19
759 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuck, 1897 von Michael Mayer; vgl. Nr. 11.&lt;/p&gt;
Rückgebäude
Erstellung: 1896
Flurstraße 18
759 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude. Zweigeschossiges Wohnhaus, erbaut 1896; zugehörig zu Vordergebäude Flurstraße 14, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Sedanstraße 14
760 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Thierschstraße 27
761 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
762 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 31
762 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrkirche St. Anna
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
St.-Anna-Platz 5
762 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Anna, errichtet 1887-1892 nach Plänen Gabriel von Seidls, ist die Hauptpfarrkirche des Lehels gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Werke&lt;/h3&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Hochaltarfresko (Rudolf von Seitz, 1898)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Seitenaltäre (Gabriel von Seidl, 1912)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kreuzwegstationen (Martin von Feuerstein, 1898)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reiterstatue Christi (Westwerk) (Ferdinand von Miller, 1910)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das Weltgericht. Tympanon-Relief mit Skulpturen (Westwerk) (Anton Pruska, 1892)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Einsteinstraße 113
763 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 42
763 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 2
764 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Eckturm, von Georg Müller, 1903.&lt;/p&gt;
Villenartiger Neubarockbau
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 65
764 m Route
&lt;p&gt;Villenartiger Neubarockbau, mit hohem Belvedere und reichem Stuck, bez. 1903.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 40
764 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
764 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
765 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 b, c.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 20
766 m Route
Villa, neubarock, mit plastischem Dekor, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 29
766 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; Dach verändert; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 31.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Lucile-Grahn-Straße 44
766 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, 1909-11 von Berthold Neubauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 30
767 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Jesusrelief und Inschrifttafel, 1888-89 von Ernst Dressler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
767 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.&lt;/p&gt;
Villenartiges Eckhaus
Architekt: Hering Alfons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Ismaninger Straße 65
768 m Route
&lt;p&gt;Villenartiges Eckhaus, deutsche Renaissance, bez. 1896, von Alfons Hering als eigenes Wohnhaus.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
768 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
769 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 a, c.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Lucile-Grahn-Straße 46
769 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1908-09 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Ehem. Villa von Adolf von Hildebrand
Architekt: Hildebrand Adolf von, Sattler Carl
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 23
770 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Villa des Bildhauers Adolf von Hildebrand, 1895-98 nach dessen Plänen von Carl Sattler erbaut mit Atelierflügel, neubarock; im Garten Plastiken und Architekturteile.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 4
770 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Erkern, Atelieraufbau sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Lucile-Grahn-Straße 48
771 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1907-08 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
771 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
772 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 21
773 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reich dekoriertem Erker und umlaufenden Balkonen am runden Eckturm, bez. 1882, von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
774 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
774 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 33
774 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Seitenrisaliten, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Siebertstraße 6
775 m Route
&lt;p&gt;Villa, deutsche Renaissance, bez. 1899.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Günther August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 13
776 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger klassizisierender Jugendstil-Eckbau mit Putzgliederung, übergiebeltem Eckrisalit, Balkons und Stuckdekor, von August Günther, 1908.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Paravicini Paul Vincent
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Holbeinstraße 10
776 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Loggien gegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Putzgliederung, von Paul Vincent Paravicini, 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Sedanstraße 16
776 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 8
777 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger durch Quergiebel, Erker, Loggien und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Stuck-, Putz und Mosaikdekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, bez. 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kellerstraße 22
778 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 6
778 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit durch Risalit und Zwerchhaus betonter Mittelachse sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Kellerstraße 24
779 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von H. Freundorfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Holbeinstraße 12
779 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Flacherkern, Zwerchhaus und Loggien am Seitenrisalit, von Lorenz Kirschner, 1911.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1893
Sedanstraße 17
779 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau französischen Charakters, reich gegliedert und stuckiert, 1893-94 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
780 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 14
780 m Route
&lt;p&gt;Holbeinstraße 14; Mietshaus, viergeschossiger durch Balkons, Loggien und Erker reich gegliederter Jugendstil-Eckbau mit Eckaufsatz, Stuck- und Putzdekor, von Sigmund Waidenschlager, 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 67
780 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Siebertstraße 8
781 m Route
&lt;p&gt;Villa, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 25
781 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 14
782 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
782 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
784 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
St.-Anna-Platz 9
784 m Route
Mietshaus, neubarock mit Zwerchhaus, bez. 1891, wohl von Gabriel von Seidl; mit Vorgartenzaun.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 27
785 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1896; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 29.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kellerstraße 35
785 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
786 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 26
788 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
788 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
788 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 71
788 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
792 m Route
St.-Anna-Brunnen
Architekt: Pruska Anton, Seidl Gabriel von
Erstellung: 1894
St.-Anna-Platz
793 m Route
St.-Anna-Platz; St.-Anna-Brunnen, Schalenbrunnen, 1894 von Anton Pruska nach Entwurf von Gabriel von Seidl; an der Terrassenecke südwestlich der Kirche.
Mietshaus
Architekt: Thommen Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
St.-Anna-Straße 13
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, nach Plänen von Heinrich Thommen, 1887.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Kirchenstraße 69
794 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1902, von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 12
795 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm, Erker und prächtigem Balkongitter, 1891-94 von Georg Meister; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 13 und 14.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 3
796 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Holbeinstraße 1
797 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Erkerturm, Zwerchhaus und plastischem Dekor, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Holbeinstraße 5
798 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 29
799 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, Masken und Giebel, bez. 1896, von Ernst Schnetzler; Gruppe mit Nr. 27.&lt;/p&gt;
Bayerisches Nationalmuseum
Architekt: Seidl Gabriel von, Rauch Josef, Bestelmeyer German
Baustil: Späthistorismus
Erstellung: 1894
Prinzregentenstraße 3
799 m Route
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Unsöldstraße 20
800 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, 1902-03 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 31
801 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 29.&lt;/p&gt;
Gartenmauer und Brunnentempel
Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 28
801 m Route
&lt;p&gt;Gartenmauer und Brunnentempel mit dem Pinienzapfenbrunnen, 1937/38 von Joseph Wackerle.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 7
802 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger barockisierender Jugendstilbau mit durch Balkon Erker und Zwerchhaus betonter Mittelachse, reicher Putzgliederung und plastischem Stuckdekor, von Emil Ludwig, 1903.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Obermaierstraße 1
802 m Route
&lt;p&gt;Obermaierstraße 1; Mietshaus, neubarock, mit großer Stuckkartusche am Erker, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Spätbiedermeier
Kirchenstraße 68
802 m Route
Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Mansarddach, 3. Viertel 19. Jh.
Postamt
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Elsässer Straße 5
803 m Route
Postamt, ehem. Farbenfabrik Michael Huber, stattlicher historisierender Bau, 1911 von Robert Graschberger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Metzstraße 13
804 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
804 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
804 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 19
805 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reich dekoriertem Erker, 1882 von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 21.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 1
805 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, Jugendstil, reich gegliedert und plastisch dekoriert, bez. 1910, von Franz Popp; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 16
805 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 39
806 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
807 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Steinstraße 73
807 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Putz- und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 75 und 77.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
810 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Obermaierstraße 2
810 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1879 von Franz Kil.
Mansarddachvilla
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 3
811 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachvilla, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900, Fassadenpreisträger 2004.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 15
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger breiter Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 8
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900, aufgestockt.&lt;/p&gt;
Regierung von Oberbayern
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
814 m Route
&lt;p&gt;Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 30
815 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Spätbiedermeier
Kirchenstraße 72
815 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger freistehender Mansardwalmdachbau in spätbiedermeierlichen Formen mit Putzgliederung, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Grillparzerstraße 53
816 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit reicher Dekoration (Masken), 1908 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Platz
817 m Route
St.-Anna-Platz. Der St.-Anna-Platz mit der Pfarrkirche St. Anna, der gleichnamigen barocken Klosterkirche und der Platzrandbebauung ist als gelungene Platzschöpfung des späten 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Die relativ kleine Platzanlage ist repräsentativ für den Versuch, innerhalb eines ehemals vorstädtischen und nur locker bebauten Bereichs einen neuen städtebaulichen Akzent zu setzen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren an älteren Strukturen lediglich der Straßenraum der St.-Anna-Straße und die Klosterkirche St. Anna vorgegeben. Der Klosterkirche, die im Auftrag der Hieronymiten 1727-33 durch Johann Michael Fischer entstand, 1827 den Franziskanern übergeben worden war und zwischen 1807 und 1892 als Pfarrkirche diente, wurde 1852/53 durch August Voit eine neuromanische Zweiturmfassade vorgeblendet. Ein 1885 auf Münchner Architekten beschränkter Wettbewerb für eine neue Pfarrkirche im Lehel wurde zugunsten der Pläne Gabriel von Seidls entschieden. Weitgehend von Formen rheinischer Romanik inspiriert, entstand zwischen 1887 und 1892 die neue Pfarrkirche als aufwendiger, malerischer Sakralbau in neuromanischem Stil, der alten Pfarrkirche direkt gegenübergestellt. Die etwa zur gleichen Zeit erfolgte Platzrandbebauung ist im Nordosten, Osten und Südosten relativ eng an den neuen Kirchenbau herangezogen und hier dem niedrigeren Chorbereich entsprechend, auch optisch niedriger gehalten. Dem Portalbereich mit der hohen Einturmfassade im Westen ist dagegen mehr Platzraum zugeordnet und die Platzrandbebauung ist hier etwas höher gehalten. Von der auf sehr unregelmäßigem Grundriss erfolgten Randbebauung ist die im Neurenaissancestil gehaltene Häuserzeile auf der Südseite geschlossen erhalten. Der in der Platzmitte stehende Sakralbau ist durch die ihn umgebende Terrasse aus dem profanen Bereich deutlich abgesetzt. Wichtiger Bestandteil der malerischen Platzkonzeption ist der große Schalenbrunnen auf der Terrasse westlich der Kirche.
Mietshaus
Architekt: Buchinger Andreas
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Possartstraße 9
817 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Andreas Buchinger; bauliche Einheit mit Kopernikusstraße 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 74
817 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Eduard-Hartmann-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
817 m Route
&lt;p&gt;Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
818 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.&lt;/p&gt;
Kleinhaus mit Schopfwalm
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
818 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Metzstraße 11
819 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, 1898; vgl. Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 24
819 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889; vgl. Nr. 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Wagmüllerstraße 18
819 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1898 von Georg Guinin.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 31
819 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 15
819 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert mit Stuckdekor, 1902 wohl von Carl Vent; an der Possartstraße Vorgarten mit Gitterzaun; Gruppe mit Nr. 17.&lt;/p&gt;
Müllersches Volksbad
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rosenheimer Straße 1
819 m Route
&lt;p&gt;Müllersches Volksbad, malerischer Gruppenbau am Isarkai mit Turm, im barockisierenden Jugendstil, 1897-1901 von Karl Hocheder d. Ä.; Inneres reich ausgestaltet. Entlang der Westseite am Uferweg Kaimauer mit kugelbesetzter Balustrade und Pavillon am Nordende.&lt;/p&gt;
Vincentinum
Architekt: Seidl Gabriel von, Liebhaber Raimund
Erstellung: 1901
Reitmorstraße 39
819 m Route
&lt;p&gt;Vincentinum, zweiflügeliger barockisierender Gruppenbau, 1901-03 von Gabriel von Seidl; Nordflügel nach Kriegsschäden vereinfacht, Nordflügel-Westteil als Neubau wiederhergestellt; an der Nordostecke neubarocke kath. Kapelle St. Maria Immaculata mit Dachreiter; an der Ostfassade zwei prächtige Portale zur Durchfahrt; mit Ausstattung; im Hof Marienbrunnen, 1903 von Raimund Liebhaber; mit Oettingenstraße 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
820 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 6
821 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900; Oberteil verändert.
Mietshaus
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1901
Possartstraße 2
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neo-Louis-XVI-Stil, sehr reich gegliedert und stuckiert, mit fünf Reliefporträts, 1901; samt zugehörigem Jugendstil-Vorgartengitterzaun.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1902
Siebertstraße 5
822 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, Neurenaissance, mit Jugendstil-Balkongittern und -stuck, 1902.&lt;/p&gt;
Mansarddachvilla
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 7
822 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachvilla, neubarock, um 1900; an der Gartenmauerecke große Vase.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 75
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 77.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 51
823 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und reich dekoriertem Portal, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Gymnasium
Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Liebigstraße 4
824 m Route
&lt;p&gt;St.-Anna-Gymnasium (Nordflügel), historisierend, mit plastischem Dekor im Portalbereich, 1911-12 von Robert Rehlen, nach Westen erweitert 1929-30 von Hermann Leitenstorfer; vgl. St. Anna-Straße 20.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 13
825 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1891-94 von Georg Meister; erhöhter Mittelteil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kellerstraße 32
825 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Kellerstraße 43
825 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor an den Lisenen, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 12
826 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, bez. 1889, von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 14 und 16.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerisches Nationalmuseum
Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
827 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 26
829 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; vgl. Nr. 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 32
829 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, um 1912 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 14
830 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Mittelbau einer Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 16
831 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 14.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
831 m Route
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.
St.-Anna-Gymnasium
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1912
St.-Anna-Straße 20
831 m Route
&lt;p&gt;St.-Anna-Gymnasium, Südflügel, 1911-12 von Robert Rehlen; vgl. Liebigstraße 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 3
832 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, kräftig gegliedert, mit plastischem Dekor, um 1910; Gruppe mit Nr. 1.&lt;/p&gt;
Ehem. Landesversicherungsanstalt
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Holbeinstraße 9
832 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 4
833 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Bodenerker, Anfang 20. Jh.; samt Vorgartenzaun.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 17
833 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich stuckiert, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rosenheimer Straße 10
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1876.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 77
835 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit großer Hausfigur, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 75.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 45
836 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Putzgliederung und Stuckdekor, 1894 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 121
837 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 23
838 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Kuppelaufsatz und Stuckdekor, um 1900 wohl von Carl Vent; Gruppe mit Nr. 21.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 18
840 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit polygonalem Erkerturm an der Ecke, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 6
841 m Route
&lt;p&gt;Stattliches, malerisches Mietshaus, Jugendstil, sehr reich gegliedert, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1909-10 von Franz Popp; samt Vorgartenzaun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 19
842 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, bez. 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
842 m Route
&lt;p&gt;Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg, Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 14
843 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm und Erker, 1891-94 von Georg Meister und Hans Hartl; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 13; bis 1886 stand hier die Flößerwirtschaft Zum Grünen Baum (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 25
843 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 2
844 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet; Gruppe mit dem gleichartigen, doch vereinfachten Haus Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Unsöldstraße 15
846 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 16
847 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Rosenheimer Straße 8
848 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, reich gegliedert, 1878 von J. G. Mayer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 35
848 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Jakob Freundorfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Am Lilienberg 1
848 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Gauben,&amp;nbsp;Neurenaissance, von Johann Grübel, 1888.&lt;/p&gt;
Bronzestandbild Schelling
Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
849 m Route
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 27
849 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Maßwerkdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wagmüllerstraße 20
850 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliederte Fassade mit plastischem Dekor (Büsten, Masken), wohl 1897, von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Architekt: Wenbauer Berthold
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Grillparzerstraße 43
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, 1914 von Berthold Wenbauer.&lt;/p&gt;
Münchner Kindlkeller
Architekt: Thiersch Friedrich
Erstellung: 1899
Rosenheimerstraße 20
853 m Route
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 21
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 23.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
855 m Route
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 46
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, durch Balkone, Erker und Loggien reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Mannhardtstraße 5
855 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshäuser
Erstellung: 1890
Sedanstraße 22
855 m Route
&lt;p&gt;Gruppe (mit Nr. 24 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 13
856 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Malerisches Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Mühlbaurstraße 1
858 m Route
&lt;p&gt;Malerisches Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, bez. 1911, von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 34
858 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1911 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
858 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 14
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Polygonalerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 4
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet, Fassade vereinfacht; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 2
861 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Dachaufbauten,&amp;nbsp;seitlich viergeschossig mit Walmdach und erdgeschossigem Torbau mit Balustrade, in&amp;nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshäuser
Erstellung: 1890
Sedanstraße 24
862 m Route
&lt;p&gt;Gruppe (mit Nr. 22 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 123
864 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 9
864 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 6
865 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, bez. 1885, von Franz Häußleigner.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
865 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.
Villa
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 67
865 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, bez. 1903, von Josef Wölker.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 2
867 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Bodenerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Ländstraße 5
868 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1886 von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Prinzregentenplatz 19
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902-03 von Carl Vent.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler &amp; Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Prinzregentenstraße 91
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, 1911-12 von Geissler &amp;amp; Co.; bildet mit Nr. 93 und 95 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.&lt;/p&gt;
Villa Benno Becker
Architekt: Becker Benno, Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1905
Maria-Theresia-Straße 26
868 m Route
&lt;p&gt;Von der ehemaligen Villa des Malers Benno Becker (1903-05 von Paul Ludwig Troost) ist nur die Gartenmauer mit Pergolapfeilern und Brunnennische im Osten erhalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1938 kam die Villa in den Besitz des NS-Funktionärs und Sekretärs Hitlers, Martin Bormann (bis 1945),&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 7
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
869 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois jun.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Wörthstraße 30
869 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Alois Dietz jun.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Possartstraße 13
870 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, bez. 1922, von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 125
871 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Franziskanerkeller
Architekt: Seidl Gabriel von
Hochstraße 6
871 m Route
Neubarockbau
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 26
871 m Route
&lt;p&gt;Neubarockbau (Stuckdecken), 1898 von Emanuel von Seidl, später im Stil von Nr. 28 umgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ländstraße 3
872 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893-94 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 38
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Kloster St. Anna
Erstellung: 1725

872 m Route
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
873 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 6
874 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 4
877 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, 1885 von Franz Häußleigner.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Elsässer Straße 11
877 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1896-97.&lt;/p&gt;
Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna
Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1727
St.-Anna-Straße 21
877 m Route
&lt;p&gt;Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna in Lehel, längsovaler Zentralbau, 1727-33 von Johann Michael Fischer; die Fassade Rekonstruktion von 1965/66; mit Ausstattung; Kloster siehe Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Mühlbaurstraße 3
879 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrischer Gliederung und Stuckdekor (u. a. figürlicher Fries), 1910-12 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
879 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Breisacher Straße 3
879 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1899.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Straße 19
879 m Route
&lt;p&gt;Franziskanerkloster St. Anna, Altbau, im Kern 1727-37, jedoch erneuert; vgl. Seitzstraße 6; flankiert die Kirche (siehe St.-Anna-Straße 21).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Mühlbaurstraße 2
880 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Eckkuppel und Stuckdekor, bez. 1902, von Adolf Seiffhart.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 11
880 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Mittelgiebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 4
881 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Eck- und Hanglage, viergeschossiger Mansarddachbau&amp;nbsp;mit polygonalem Eckerkerturm, flachem Erker und Balkonen mit Kupferbalustraden, in&amp;nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900; Hausmadonna, mit&amp;nbsp;Kupferbedachung, wohl&amp;nbsp;gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 9
882 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Villa
Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 26
883 m Route
&lt;p&gt;Villa, deutsche Renaissance, 1897 von Alphons Hering.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Volksschule
Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1953
St.-Anna-Straße 22
883 m Route
&lt;p&gt;St.-Anna-Volksschule, differenziert gegliederter Baukörper mit leicht konvex gebogener Front an der Liebigstraße, Stahlbetonskelettbau, teilweise verputzt, mit Flachdächern, 1953-55 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow; fünfgeschossiger Klassentrakt, im Westen (zur St.-Anna-Straße) durch niedrigeren, kubischen Kopfbau mit Arkaden abgeschlossen.&lt;/p&gt;
Mietshäuser
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1890
Sedanstraße 26
885 m Route
&lt;p&gt;Gruppe (mit Nr. 22 und 24) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.&lt;/p&gt;
Archäologische Staatssammlung München
Architekt: Werz, Ottow
Erstellung: 1975
Lerchenfeldstraße 2
886 m Route
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Ländstraße 6
886 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891-92 von Albin Lincke und Max Littmann.
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois, König Ludwig II.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Wörthstraße 32
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888-89 von Alois Dietz; mit Büste Ludwigs II. in Nische.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße 8
887 m Route
&lt;p&gt;Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Synagoge
Erstellung: 1970
Possartstraße 15
887 m Route
&lt;p&gt;Die Synagoge in der Possartstraße 15 ist eine der drei Stadtteilsynagogen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Sie entstand in den 1970er Jahren, nachdem in der benachbarten Lauer-Villa bereits kurz nach 1945 ein Betsaal eingerichtet worden war. Mit dem Einbau einer &lt;strong&gt;Mikwe&lt;/strong&gt; im Jahr 1970 erhielt das Gebäude eine zentrale Einrichtung für die rituelle Reinheit und wurde dauerhaft zum religiösen Zentrum der orthodoxen Gemeinde. 1988 wurde die Synagoge unter Rabbiner Israel Diskin als erstes &lt;strong&gt;Chabad-Haus Deutschlands&lt;/strong&gt; offiziell eingeweiht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Architektur&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gebäude ist nach außen hin unscheinbar und fügt sich in die Wohnbebauung der Possartstraße ein. Auf eine repräsentative Sakralarchitektur wurde verzichtet, teils aus Sicherheitsgründen, teils um sich in das Viertel einzupassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Inneren entspricht der Aufbau den halachischen Vorschriften:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Aron ha-Kodesch (Toraschrein) an der Ostwand,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bima (Vorlesepult) in der Mitte,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;getrennter Männer- und Frauenbereich durch eine Mechitza.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Ausstattung ist bewusst schlicht und funktional.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nutzung und Bedeutung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Synagoge dient der &lt;strong&gt;orthodoxen Chabad-Lubawitsch-Gemeinde&lt;/strong&gt; als Ort für tägliche Gebete, Schabbat- und Feiertagsgottesdienste sowie für Tora-Unterricht und Erwachsenenbildung. Sie markiert den &lt;strong&gt;Wiederaufbau orthodox-jüdischen Lebens&lt;/strong&gt; in München nach der Shoah und ergänzt das Spektrum der Münchner Synagogen: Neben der repräsentativen Ohel-Jakob-Synagoge am Jakobsplatz und der traditionsreichen Synagoge in der Reichenbachstraße ist sie das Zentrum des chassidisch-orthodoxen Lebens der Stadt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Literatur / Quellen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Haus der Bayerischen Geschichte (HDBG): &lt;i&gt;Synagoge Possartstraße 15 (Chabad-Synagoge)&lt;/i&gt;, &lt;a href=&quot;https://hdbg.eu/juedisches_leben/synagoge/muenchen-8-stadtteil-synagogen/1440&quot;&gt;hdbg.eu&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern: &lt;i&gt;Stadtteilsynagogen&lt;/i&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.ikg-m.de/kultus-und-religion/synagogen/stadtteilsynagogen/&quot;&gt;ikg-m.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Munich Art To Go: &lt;i&gt;Synagoge Possartstraße&lt;/i&gt;, zikg.eu&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Ziegelei - 04
Erstellung: 1858

888 m Route
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
889 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Grillparzerstraße 35
890 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, bez. 1901/02.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1884
Liebigstraße 7
890 m Route
Mietshaus, italienische Renaissance, reich gegliedert, 1884 von Heinrich Neumann.
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Schneckenburger Straße 33
891 m Route
Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39a/41; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.
Villa
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 27
891 m Route
&lt;p&gt;Villa, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1897-98 von Martin Dülfer; Garten- und Torgitter Jugendstil.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 12
892 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler &amp; Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 93
892 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, um 1911 von Geissler &amp;amp; Co.; Mittelbau einer symmetrisch komponierten Wohnhausgruppe mit Nr. 91 und 95.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 13
893 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 14
893 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 12.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 28
893 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900; Baugruppe mit Nr. 30.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wörthstraße 39
894 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern und reichem Stuckdekor, 1897.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Prinzregentenstraße 92
894 m Route
&lt;p&gt;Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.&lt;/p&gt;
Villenartiger Bau
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 69
896 m Route
&lt;p&gt;Villenartiger, barockisierender Bau, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dosch Georg, Dosch Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Rosenheimer Straße 2
897 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, hoher, gerundeter Eckbau an der Ludwigsbrücke, neubarock, 1894-95 von Georg und Michael Dosch; Dach vereinfacht (jetzt ohne Kuppel).&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Lamontstraße 26
897 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Keplerstraße 1
898 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1910-11 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 10
898 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896-97 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Elsässer Straße 22
899 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern, Giebel und sehr reicher Dekoration, 1903 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
899 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.&lt;/p&gt;
Postgebäude mit Postamt
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter, Klier Josef, Pflugfelder Georg
Erstellung: 1927
Unsöldstraße 9
899 m Route
Unsöldstraße 9/11; Postgebäude mit Postamt, leicht klassizisierender Walmdachbau mit terrassenförmig abgestuftem Rückflügel, 1927-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt, zusammen mit Josef Klier und Georg Pflugfelder.
Haus des deutschen Ostens
Architekt: Hocheder Carl
Erstellung: 1751
Am Lilienberg 5
899 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Benediktinerinnenkloster &quot;Lilienberg&quot;, dann Landratsamt, jetzt&amp;nbsp;Haus des Deutschen Ostens, langgestreckter, dreigeschossiger Walmdachbau mit drei&amp;nbsp;Zwerchgiebeln, Barock, von Lorenz Sappel, 1749-51, Fassadenumgestaltung von Carl&amp;nbsp;Hocheder, um 1890, Vereinfachung 1929.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 8
899 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, 1897 von Hans Thaler; vgl. Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aigner Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 127
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1900 von Andreas Aigner.&lt;/p&gt;
Malerische Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 21
901 m Route
&lt;p&gt;Möhlstraße 21; Malerische Villa, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
904 m Route
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 1
905 m Route
&lt;p&gt;Cuvilliesstraße 1a/3/5/7/9/11/13/15; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Belfortstraße 14
905 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
906 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
906 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 23
906 m Route
&lt;p&gt;Oettingenstraße 23/25; Wohnblock, neubarock, 1895-97 von Ernst Schnetzler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 6
906 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 15
907 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 1
907 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, mit Erkern, im Kern um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler &amp; Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 95
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1911 von Geissler &amp;amp; Co.; bildet mit Nr. 91 und 93 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
910 m Route
Ehem. Landesversicherungsanstalt
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Cuvilliesstraße 14
910 m Route
Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Friedrich-Herschel-Straße 9
910 m Route
&lt;p&gt;Friedrich-Herschel-Straße 9/11/13/15/17/19/23/25; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; die um ein Geschoss höheren Eckhäuser, Nr. 9 und 25, rahmen die Gruppe, der sich Rauchstraße 10 und 12 anschließen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Alz Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 51
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Erkerhaus, 1911 von Johann Alz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 36
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910-11 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kopernikusstraße 11
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 4
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mansarddachhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 1
914 m Route
&lt;p&gt;Lilienstraße 1; Mansarddachhaus, 2. Hälfte 18. Jh.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
915 m Route
&lt;p&gt;Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
919 m Route
Doppelvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 16
920 m Route
&lt;p&gt;Cuvilliesstraße 16/18; Doppelvilla, barockisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 8
920 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Reihenhaus
Architekt: Veil Theodor, Herms Gerhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Friedrich-Herschel-Straße 4
921 m Route
&lt;p&gt;Reihenhaus, neuklassizistisch, 1912 von Theodor Veil und Gerhard Herms; Gruppe mit Nr. 6, 8, 10 und 12.&lt;/p&gt;
Stattliches Eckhaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Prinzregentenstraße 24
921 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Eckhaus, neubarock, mit reicher Gliederung, 1897/98 von Müller und Kollmus (Entwurf von Gabriel von Seidl ?); Dachzone reduziert und durch Aufstockung verändert.&lt;/p&gt;
Vater-Rhein-Brunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1932
Auf der Insel
921 m Route
Vater-Rhein-Brunnen, 1897-1903 von Adolf von Hildebrand; ursprünglich in Straßburg, 1932 hier aufgestellt. Ringsum Parkanlage, z. T. regelmäßig in Bezug zum Brunnen.
Riggauerweg 2
922 m Route
Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Rückseite von Lilienstraße 3.
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 32
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 9
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit zierlichem, barockisierendem Stuck, 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 12
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 82
924 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Jugendstil-Stuck am Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Elsässer Straße 17
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Reitmorstraße 53
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 19
927 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Belfortstraße 12
929 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit sehr reicher Gliederung, 1897-98.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
930 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Köchler Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Weißenburger Straße 5
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875-76 von Georg Köchler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Stattliche Villa
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 23
931 m Route
&lt;p&gt;Stattliche, malerische Villa, Jugendstil, mit Turm, 1908 von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Reihenhaus
Architekt: Buchinger Andreas H.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Friedrich-Herschel-Straße 6
931 m Route
&lt;p&gt;Reihenhaus, neuklassizistisch, 1921 von Andreas H. Buchinger; Gruppe mit Nr. 4, 8, 10 und 12.&lt;/p&gt;
Bedürfnisanstalt
Erstellung: 1904

932 m Route
Mietshaus
Architekt: Spreither Ludwig Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Thierschstraße 14
932 m Route
&lt;p&gt;&amp;nbsp;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1907, von Ludwig Franz Spreither.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 27
932 m Route
&lt;p&gt;Oettingenstraße 27; Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Bayerisches Apothekerhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maria-Theresia-Straße 28
932 m Route
&lt;p&gt;Bayerisches Apothekerhaus, Neubarockvilla, um 1900.&lt;/p&gt;
Kerschensteiner-Gewerbeschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Liebherrstraße 13
933 m Route
&lt;p&gt;Kerschensteiner-Gewerbeschule, stattlicher Eckbau, weitgehend sachlich, mit einzelnen Neurenaissance-Schmuckelementen in Steinmetzarbeit (Portale, Breiterker, u. a.), 1903-04 von Hans Grässel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heldenberg Constantin
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1889
Weißenburger Straße 1
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1889 von Constantin Heldenberg; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 3
934 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus des späten 18. oder frühen 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 14
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Villa in Ecklage
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 16
935 m Route
&lt;p&gt;Villa in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, reich gegliedert, um 1910; samt hölzernem Gartenhäuschen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 37
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 35.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rosenheimer Straße 44
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Lilienstraße 2
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neubarock-Eckbau am Isarkai, 1895-96; bildet mit Nr. 4 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Glaspalast-Brunnen
Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Weißenburger Platz
936 m Route
&lt;p&gt;Glaspalast-Brunnen, 1853 von August von Voit für den Glaspalast entworfen, um 1875 vor dem Ostbahnhof am Orleansplatz aufgestellt, 1974 an den gegenwärtigen Platz versetzt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
936 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 34
936 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 36
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1895 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Cuvilliesstraße 25
938 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, reich gegliedert, bez. 1911, samt Pfeilergitterzaun und Eckpavillon.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Weißenburger Straße 19
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 21
940 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Cuvilliesstraße 20
940 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, mit Freitreppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Belfortstraße 10
940 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1897-98 von Hans Thaler und Georg Müller.&lt;/p&gt;
Reihenhaus
Architekt: Danzer, Peter A.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Friedrich-Herschel-Straße 8
941 m Route
&lt;p&gt;Reihenhaus, neuklassizistisch, 1923 von Peter A. Danzer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 10 und 12.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Liebergesell Paul
Erstellung: 1898
Oettingenstraße 34
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich stuckiert in einer Mischung aus deutscher Renaissance und Jugendstil, 1897/98 von Paul Liebergesell.&lt;/p&gt;
Niedriges Traufhaus
Erstellung: 1890
Lilienstraße 5
941 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Traufhaus, spätes 18. Jh. oder frühes 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 37
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1911 von Franz Popp; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 84
943 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Stuckdekor am Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 35
944 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 37.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 50
946 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 5
947 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 23
947 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rinke Paul jun.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Unsöldstraße 7
949 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1897 von Paul Rinke jun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
950 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Steinsdorfstraße
950 m Route
Reihenhaus
Architekt: Berger Karl
Erstellung: 1922
Friedrich-Herschel-Straße 10
950 m Route
&lt;p&gt;Reihenhaus, neuklassizistisch, 1922 von Karl Berger; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 12.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 7
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kanalstraße
952 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Liebigstraße 1
952 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit beidseitigen Mittelrisaliten und säulengestütztem Polygonalerker vor abgeschrägter Ecke, Neurenaissance, von Michael Stitzinger, 1875, in jüngerer Zeit aufgestockt.
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Rosenbuschstraße 2
952 m Route
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1897 von Georg Müller.
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Pariser Straße 33
953 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Fassade
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 33
953 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 33; Fassade, über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
955 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 86
955 m Route
&lt;p&gt;Ismaninger Straße 86; Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor am Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 22
956 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1910/20.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Möhlstraße 25
957 m Route
&lt;p&gt;Villa, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Seitzstraße 4
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach, reich gegliederter Stuckfassade und mächtigem Kranzgesim, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Demmelmaier Valentin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1879
Weißenburger Straße 14
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, erbaut 1879, 1903 in barockisierenden Formen umgestaltet und aufgestockt von Valentin Demmelmaier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 29
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Baugruppe
Erstellung: 1850
Lilienstraße 9
958 m Route
&lt;p&gt;Lilienstraße 9/11/13; Niedrige, langgestreckte Baugruppe der 2. Hälfte des 18. Jh.; Nr. 11/13 über der Tür Gusseisen-Madonnenrelief, bez. 1764.&lt;/p&gt;
Sudetendeutsches Museum
Architekt: pmp Architekten
Erstellung: 2020
Hochstraße
959 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Platz 2
959 m Route
Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, um 1880.
Villa
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: historisierend
Erstellung: 1921
Possartstraße 23
959 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, 1921 von Gustav Ludwig.&lt;/p&gt;
Ludwigsbrücke
Erstellung: 1935
Ludwigsbrücke
959 m Route
&lt;p&gt;Ludwigsbrücke; über beide Isararme, 1934-35 erneuerte Bogenbrücke; an der Westseite drei (ehemals vier) steinerne Pylonen mit Figuren, Feuerschalen und Gedenkinschrift-Tafeln, 1890-92 vom Bildhauer Syrius Eberle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Generalsanierung ab März 2022 - Mitte 2025&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 2
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 12
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau am Weißenburger Platz, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe mit Flacherkern
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1923
Rosenbuschstraße 1
960 m Route
Rosenbuschstraße 1/3/5; Mietshausgruppe mit Flacherkern, 1923 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.
Mietshaus
Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Pariser Straße 31
961 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1899 von Emil Ludwig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Breisacher Straße 18
962 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 131
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattliche Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 29
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 44
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 38
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Reihenhaus
Architekt: Lechner Theodor, Norkauer Fritz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Friedrich-Herschel-Straße 12
965 m Route
&lt;p&gt;Reihenhaus, neuklassizistisch, 1924 von Theodor Lechner und Fritz Norkauer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 20
966 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 22
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 36
968 m Route
Wohnhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 10
969 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Brücke über den Eisbach
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Prinzregentenstraße
969 m Route
Brücke über den Eisbach, neubarocke Brüstung, bez. 1890; östlich von Nr. 1.
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Bruderstraße 1
969 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, mit zwei kuppelgekrönten Erkern an der abgeschrägten Ecke und pyramidalem Dach, erbaut von Max Häußler 1885/86, Aufstockung von Carl Vent 1908; städtebaulicher Abschluß der Liebigstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
970 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 24
970 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichter spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Cuvilliesstraße 27
970 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, samt Gartenpavillon, 1907 von Gebrüder Ludwig; Gruppe mit Lamontstraße 30.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 88
970 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ziergiebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steinmetz Max
Erstellung: 1878
Bruderstraße 6
970 m Route
Mietshaus, viergeschossiger Eckbau in klassischen Renaissanceformen, von Max Steinmetz um 1878.
Bürgerhaus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
971 m Route
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 44
971 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, 1910 von Berthold Neubauer.
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1927
Versailler Straße 21
973 m Route
&lt;p&gt;Ausgedehnte Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch für den Beamtenwohnungsverein, in mehreren Flügeln um mehrere Höfe geschlossen, der Kopfbau der Gabrielkirche gegenüber von städtebaulicher Bedeutung, in reduziertem Historismus. Zugehörig: Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100 und Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39 a/41.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 23
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Erkern, bez. 1902.&lt;/p&gt;
Fassade des Eckhauses
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 34
974 m Route
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36.
Wohnhaus
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Cuvilliesstraße 24
974 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, im Stil der Neuen Sachlichkeit mit Anklängen an den Heimatstil, 1928 von Gustav Ludwig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Widenmayerstraße 38
976 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, mit ionischen Kolossalpilastern und Flacherkern, bez. 1914, von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Rosenheimer Straße 63
976 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1879 erbaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 2
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 26
979 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Stattliche Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Lamontstraße 30
979 m Route
&lt;p&gt;Stattliche Villa, barockisierend, 1907 von den Gebrüdern Ludwig; samt Pergolazaun und Eckpavillon; Gruppe mit Cuvilli¿sstraße 27.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Seitzstraße 5
979 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, um 1826.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 26
979 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 24.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Sattler Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Maria-Theresia-Straße 30
980 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, 1922 von Carl Sattler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 40
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Breisacher Straße 22
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, 1901 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 24 und 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 7
982 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Corpshaus Germania
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
982 m Route
&lt;p&gt;Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 31
982 m Route
&lt;p&gt;Wohnblock mit Nr. 33, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 24
982 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 30
983 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Rauchstraße 12
983 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10, im Anschluss an Friedrich-Herschel-Straße 9-25 (ungerade Nrn.).&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Rauchstraße 16
983 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 18 und 20 zu einem Block zusammengefasst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 8
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Rauchstraße 10
984 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 12, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Niedriges Traufhaus
Baustil: Biedermeier
Hochstraße 9
986 m Route
Niedriges Traufhaus, biedermeierlich, mit Rundbogenfenstern im Obergeschoss.
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Lilienstraße 4
986 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1895; bildet mit Nr. 2 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 4
987 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1906
Rauchstraße 20
987 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 16 und 18 zu einem Block zusammengefasst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 3
988 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 8
989 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 29
989 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 31 und 33.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 6
990 m Route
&lt;p&gt;Rauchstraße 6; Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
990 m Route
&lt;p&gt;Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Pariser Platz 1
991 m Route
Mietshaus, Eckbau mit Erker und Eisenbalkonen, Ende 19. Jh.; vereinfacht.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Elsässer Straße 28
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rauchstraße 2
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1901 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Rauchstraße 18
992 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 16 und 20 zu einem Block zusammengefasst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois, Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 64
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1892-93 von Alois Barbist; Einbau eines Kinos, 1909 von Hans Thaler; Block mit Nr. 62.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Thierschstraße 3
993 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Steinerkern, Plan von Heilmann und Littmann, ausgeführt 1902-03.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
993 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 83
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 81 und Lilienstraße 2, 4 und 6.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Cuvilliesstraße 29
994 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
995 m Route
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 25
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1902 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 2
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Wörthstraße 42
996 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 69
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Belfortstraße 4
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Wörthstraße 49
997 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Oettingenstraße 36
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, reich gegliedert und stuckiert, 1894-95; an Straßengabelung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 3
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 2
999 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1890.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Ibsen Henrik, Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Maximilianstraße 32
999 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885-91 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Wohnblock
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 33
999 m Route
&lt;p&gt;Wohnblock mit Nr. 31, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;

Isamninger Straße 22
160 m Route
Max-Plank-Straße 1
163 m Route
Entfalung IV
Holzskulptur
1986
Ismaninger Straße 22
169 m Route
Maximiliansanlagen
169 m Route
Unterricht
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
189 m Route
Solon
Büste
Max-Planck-Straße 1
189 m Route
Platon
Büste
Max-Planck-Straße 1
190 m Route
Max-Planck-Straße 1
191 m Route
Cicero
Büste
Max-Planck-Straße 1
192 m Route
Gestzmäßigkeit
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
194 m Route
Max-Plank-Straße
195 m Route
Bronzeplatte - Re/Place
Bodenplatte
2005
Max-Weber-Platz
198 m Route
Max-Plank-Straße
204 m Route
Max-Plank-Straße
205 m Route
Max-Weber-Platz
206 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Sokrates
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Cicero
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Brutus
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Homer
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Cäsar
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Hannibal
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Sappho
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Platon
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Solon
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Lykurg
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Perikles
Büste
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße
208 m Route
Max-Plank-Straße 1
212 m Route
Max-Weber-Platz
217 m Route
An der Kreppe
225 m Route
Max-Plank-Straße
230 m Route
Max-Plank-Straße
230 m Route
Einsteinstraße 28
269 m Route
Fischerbuberl
Brunnen
1934
Wiener Platz
289 m Route
Grütznerstraße
296 m Route
Johannisplatz 23
297 m Route
Wilhelm Conrad Röntgen
Gedenktafel
1959
Maria-Theresia-Straße 11
302 m Route
Zirkusszene
Wandmalerei

315 m Route
Wiener Platz
324 m Route
Pallas Athene
Statue
1906
Maximiliansbrücke
325 m Route
Innere-Wiener-Straße 46
333 m Route
Johannisplatz
354 m Route
Johannisplatz
354 m Route
Maximiliansbrücke
364 m Route
Seeriederstraße 18
381 m Route
Einsteinstraße 18
387 m Route
Widenmayerstraße
415 m Route
Widenmayerstraße 18
421 m Route
Widenmayerstraße
433 m Route
Maximiliansbrücke
434 m Route
Prinzregentenstraße
446 m Route
Prinzregentenstraße
446 m Route
Prinzregentenstraße
446 m Route
Prinzregentenstraße
446 m Route
Prinzregentenstraße
446 m Route
Prinzregentenstraße
446 m Route
Prinzregentenstraße 60
451 m Route
Prinzregentenstraße 60
454 m Route
Prinzregentenstraße 60
460 m Route
Widenmayerstraße 2
464 m Route
Seemann mit Boot
Kupfertreibarbeit
Widenmayertstraße 3
467 m Route
Seeriederstraße 1
468 m Route
Carlamaria Heim
Gedenktafel
Johannisplatz 10
474 m Route
Praterinsel 3
478 m Route
Maximiliansbrücke
478 m Route
Widenmayerstraße 1
480 m Route
Europaplatz 1
481 m Route
Schneckenburgerstraße
481 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
482 m Route
Prinzregentenstraße
496 m Route
Luitpoldbrücke
505 m Route
Luitpoldbrücke
509 m Route
Hl. Nepomuk
Statue
1857
Praterwehrbrücke
512 m Route
Maximilianstraße 53
516 m Route
Maximilianstraße 81
529 m Route
Widenmayerstraße
533 m Route
Preysingplatz
534 m Route
Schwaben
Skulptur
1903
Luitpoldbrücke
536 m Route
Dieser Stein trägt nicht
Installation
2001
Preysingplatz
538 m Route
Einsteinstraße 62
540 m Route
Pfalz
Skulptur
1956
Luitpoldbrücke
541 m Route
Preysingplatz 3
542 m Route
Prinzregentenstraße
544 m Route
Prinzregentenstraße 56
551 m Route
Pumuckel-Ampel
Ampel
2025
Sternstraße
554 m Route
Preysingstraße 16
556 m Route
Preysingstraße 58
564 m Route
Bayern
Skulptur
1903
Luitpoldbrücke
569 m Route
Einsteinstraße
572 m Route
Sternstraße 3
579 m Route
Praterinsel
594 m Route
Friedrich Krantz
Gedenktafel
1963
Prinzregentenstraße 80
597 m Route
Praterinsel
599 m Route
Ziegenherde
Skulptur
1979

600 m Route
Maximilianstraße
620 m Route
Praterinsel
620 m Route
Cicero
Fresco
Maximilianstraße
620 m Route
Thierschstraße
620 m Route
Thierschstraße
623 m Route
Maximilianstraße
626 m Route
Innere Wiener Straße 1
626 m Route
Maximilianstraße
627 m Route
Prinzregentenstraße 50
627 m Route
Innere-Wiener-Straße
628 m Route
Wörthstraße
634 m Route
Am Gasteig 1
635 m Route
Kirchenstraße
637 m Route
Prinzregentenstraße 9
638 m Route
Denkmal
Bronze
Kirchenstraße
639 m Route
Thierschplatz
640 m Route
Kirchenstraße
640 m Route
Prinzregentenstraße
641 m Route
Prinzregentenstraße
641 m Route
Prinzregentenstraße
641 m Route
Maximilianstraße
644 m Route
Gerechtigkeit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Stärke
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Weisheit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Maximilianstraße
644 m Route
Maximilianstraße
644 m Route
Maximilianstraße
644 m Route
Maxmonument - Pfalz
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Maximilianstraße
644 m Route
Praterinsel 6
645 m Route
Max II. König von Bayern
Bronzestatue
1875
Maximilianstraße
646 m Route
Kuglerstraße 10
648 m Route
Nigerstraße
650 m Route
Maria-Theresia-Straße 20
653 m Route
Oettingenstraße
655 m Route
Steinstraße
656 m Route
Kirchenstraße
659 m Route
Maximilianstraße
660 m Route
Kirchenstraße 37
661 m Route
Liebigstraße 12
661 m Route
Prinzregentenplatz
663 m Route
Kirchenstraße
670 m Route
Maximiliansanlagen
670 m Route
Thierschstraße 41
686 m Route
Kirchenstraße
688 m Route
Alexandrastraße 4
700 m Route
Fremde Blume
Brunnen
1996
Alexandrastraße 1
708 m Route
Prinzregentenplatz
719 m Route
Komödie
Skulptur
1901
Prinzregentenplatz
719 m Route
Prinzregentenplatz
723 m Route
Prinzregentenplatz 9
725 m Route
Gesang
Skulptur
1901
Prinzregentenplatz
728 m Route
Musik

1901
Prinzregentenplatz
732 m Route
Prinzregentenstraße 3
733 m Route
Prinzregentenplatz 12
733 m Route
Prinzregentenplatz
734 m Route
Prinzregentenstraße 3
737 m Route
St.-Anna-Platz 2
748 m Route
Inklusionpunkte
Aluminium, pulverbeschichtet
2018
Rosenheimer Straße 5
752 m Route
Maria-Theresia-Straße 23
756 m Route
Maximilianstraße 42
759 m Route
Siebertstraße
762 m Route
Rosenheimerstraße 5
763 m Route
Maximilianstraße 42
765 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Maximilianstraße 42
768 m Route
Prinzregentenplatz 13
770 m Route
Prinzregentenplatz 13
770 m Route
Prinzregentenplatz
771 m Route
Rosenheimer Straße 11
772 m Route
Rosenheimer Straße
773 m Route
Prinzregentenstraße
773 m Route
Georg Elser
Bodenplatte
1989
Rosenheimer Straße
774 m Route
Rosenheimer Straße
778 m Route
Rosenheimer Straße
784 m Route
Wörthstraße 20
784 m Route
Prinzregentenstraße
784 m Route
Prinzregentenstraße 3
787 m Route
Prinzregentenstraße 3
787 m Route
Prinzregentenstraße
787 m Route
Prinzregentenstraße
787 m Route
Rosenheimer Straße
789 m Route
Maximilianstraße 42
796 m Route
St.-Anna-Platz
797 m Route
Prinzregentenstraße
798 m Route
Hypo-Park
Gedenktafel
1971
Elsässer Straße 6
798 m Route
Prinzregentenstraße
805 m Route
Sankt-Anna-Straße 19
807 m Route
Joseph Fraunhofer
Standbild
1868
Maximilianstraße
807 m Route
Prinzregentenstraße
808 m Route
Sankt-Anna-Straße
810 m Route
Prinzregentenstraße 3
810 m Route
Prinzregentenstraße
812 m Route
Prinzregentenstraße
812 m Route
Prinzregentenstraße
812 m Route
Prinzregentenstraße
812 m Route
Hirtenhund
Bronze
1611
Prinzregentenstraße
812 m Route
Jagdhund
Bronze
1589
Prinzregentenstraße
812 m Route
Lehel
Gedenktafel
1952
Bürkleinstraße 14
815 m Route
Bordeauxplatz
817 m Route
Prinzregentenstraße
818 m Route
Maximilianstraße 39
821 m Route
Maximilianstraße 42
821 m Route
Maximilianstraße 39
821 m Route
Maximilianstraße 39
825 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Maximilianstraße 42
826 m Route
Rosenheimer Straße 1
827 m Route
Maximilianstraße 39
831 m Route
Narziss-Brunnen
Brunnen
1896
Prinzregentenstraße 3
832 m Route
Prinzregentenstraße
843 m Route
Zum Grünen Baum
Gedenktafel
1910
Steinsdorfstraße 14
849 m Route
Sankt-Anna-Straße
849 m Route
Maximilianstraße
849 m Route
Maximilianstraße 42
855 m Route
Rosenheimer Straße 15
864 m Route
Maximilianstraße 39
866 m Route
Sankt-Anna-Straße
874 m Route
Sankt-Anna-Straße
874 m Route
Lucile-Grahn-Straße
883 m Route
Wörthstraße 32
885 m Route
Lucile-Grahn-Straße
886 m Route
Maximilianstraße 42
894 m Route
Holbeinstraße 9
895 m Route
Haidhauser Straße
902 m Route
Thierschstraße 11
904 m Route
Prinzregentenstraße
905 m Route
Heunensäule
Säule
1975
Lerchenfeldstraße 2
909 m Route
Bayerischer Löwe
Brunnen
1900
Platzl 9
910 m Route
Auf der Insel
914 m Route
Auf der Insel
919 m Route
Auf der Insel
921 m Route
Widenmayerstraße 36
921 m Route
Ludwigsbrücke
927 m Route
Liebherrstraße 13
941 m Route
Maximilianstraße 38
952 m Route
Turm

1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
975 m Route
Belfortstraße 8
978 m Route
Shakespeareplatz
983 m Route
Ludwigsbrücke
991 m Route
Ludwigsbrücke
999 m Route

Zinsmeister, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Bogenstraße 3
72 m Route
Ambrunn, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 27
253 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fechenbach, Felix
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
261 m Route
Ferkel, Christian
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
261 m Route
Götz, Joseph (Sepp)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
261 m Route
Hamm, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
261 m Route
Nimmerfall, Johann (Hans)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
261 m Route
Dressel, Fritz (Friedrich)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
261 m Route
Feuerer, Josef Michael
Biographisches Gedenkbuch
Steinstraße 3
346 m Route
Jazuta, Sophia
Biographisches Gedenkbuch
Kirchenstraße 11
347 m Route
Lau, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 22
374 m Route
Feust, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 14
417 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Davidsohn, Julius
Erinnerungsstele
Widenmayerstraße 4
439 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Basch, Else
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
453 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Basch, Julius
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
453 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauss, Klara
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
453 m Route
Basch, Ernst
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
454 m Route
Brandt, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 19
467 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Trogerstraße 44
473 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Trogerstraße 44
473 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Anna
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
473 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Benno
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
475 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Bernhard
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 68
492 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Magdalena
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 68
492 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hammel, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 17
493 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohn, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 17
493 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ruchti, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinstraße 28
494 m Route
Spatz, Cäcilie
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
499 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Alfred
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
499 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Benno
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
499 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Hedwig
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
499 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Bernhard
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 14
503 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Magdalena
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 14
503 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Annemarie Louise
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 14
503 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Irene
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
504 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Martha
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
504 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pflug, Cornelia (Nelly)
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
504 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Anna
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
504 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Irene Irma
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 68
507 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Besels, Karolina (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 22
520 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Raquet, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 5
526 m Route
Bühler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
526 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bühler, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
526 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bühler, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
526 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helfgott, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 7
528 m Route
Mayer, Anni
Biographisches Gedenkbuch
Reitmorstraße 26
550 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
,
Gedenkort
Ismaninger Straße 52
563 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
,
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 52
563 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wilmersdörfer, Ruth Selma
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 152
563 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumayer (Neimeier, David
Biographisches Gedenkbuch
Oettingenstraße 2
579 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Johanna
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
584 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Kitty
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
584 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Rupprecht Felix
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
584 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levyn, Emilie Cäcilie
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 16
586 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Otto
Biographisches Gedenkbuch
Tattenbachstraße 7
630 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Ernst
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 19
632 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Maria-Theresia-Straße 19
632 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Josef
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 19
634 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hellmann, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Holzhofstraße 6
645 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sahm, Herbert
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 12
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sahm, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 12
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sahm, Susanna (Sisi)
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 12
656 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haymann, Lisbeth
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 1
663 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haymann, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 1
663 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bernhard, Haas
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 38
669 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Kitty
Erinnerungsstele
Prinzregentenstraße 83
670 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Rupprecht Felix
Erinnerungsstele
Prinzregentenstraße 83
670 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Karl Moritz Freiherr von
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 27
713 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grieb, Christine
Biographisches Gedenkbuch
Kellerstraße 23
717 m Route
Herz, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Triftstraße 9
720 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schäfer, Sigmund
Biographisches Gedenkbuch
Triftstraße 13
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bermeister, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Wagmüllerstraße 14
751 m Route
Braun, Elisabeth
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
757 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Rosa
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
757 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Jetti
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
757 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Behrend, Victor
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
757 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Elisabeth
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Theumann, Valerie
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sulzbacher, Helene
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Edelstein, Heinemann
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Edelstein, Jeantette
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Behrend, Victor
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmikler, Simon
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Sophie
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Albert
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Klara
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Maria-Theresia-Straße 23
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bach, Hermine
Stolperstein
Thierschstraße 25
766 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eppstein, Henriette
Stolperstein
Thierschstraße 25
766 m Route
Neu, Helene
Stolperstein
Thierschstraße 25
769 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Elisabeth
Stolperstein
Maria-Theresia-Straße 23
772 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eppstein, Siegfried
Stolperstein
Thierschstraße 25
772 m Route
Gunz, Eva
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
773 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
773 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Max Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
773 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dietl, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
775 m Route
Rosenthal, Nathan Norbert
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 23
777 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helbing, Hugo
Erinnerungstafel
Liebigstraße 21
779 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helbing, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 21
779 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber, Ida
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
798 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber, Salomon
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
798 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber
Kocherthaler, Emanuel
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
799 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kocherthaler, Rosa
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
799 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lipcowitz, Henriette
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
799 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Diem, Theodolinde &quot;Thea&quot;
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
799 m Route
Kissinger, Ferdinand
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
799 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Keiss, Stefan
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
799 m Route
Goldstein, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
800 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldstein, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
800 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Saly
Stolperstein
Thierschstraße 25
800 m Route
Kaufmann, Käthe
Stolperstein
Thierschstraße 25
800 m Route
Kissinger, Jenny
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
800 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Albert
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
800 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Manfred
Erinnerungsstele
Bürkelstraße 20
800 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Simon
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
801 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Graf, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
806 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schiff, Ilse Joliska
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
806 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
807 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
807 m Route
Hirsch, Karl
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
812 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Hedwig
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
812 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Julius
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
833 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwarzschild, Lotte
Erinnerungsstele
St.-Anna-Straße 20
836 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stark, Rita Irmgard
Erinnerungsstele
St.-Anna-Straße 20
836 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Oskar Ignaz
Biographisches Gedenkbuch
Mannhardtstraße 7
837 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaltenberger, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Platz 5
840 m Route
Müller, Karolina (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 22
843 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
,
Gedenkort
Ismaninger Straße 76
854 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gutmann, Simon
Gedenkort
Ismaninger Straße 76
854 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Abraham Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Wagmüllerstr. 21
860 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feuchtwanger, Felix Ahron Meir
Biographisches Gedenkbuch
Reitmorstraße 52
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hartard, Barbara
Erinnerungsstele
Unsöldstraße 13
874 m Route
Stahl, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinsdorfstraße 15
886 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberger, Justin
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
888 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
888 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Jeanette
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
888 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 1
907 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feuchtwanger, Hilde
Stolperstein
Reimorstraße 54
919 m Route
Feuchtwanger, Nina
Stolperstein
Reimorstraße 54
919 m Route
Oestreicher, Ella
Erinnerungstafel
Widenmayerstraße 36
919 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oestreicher, Friedrich
Erinnerungstafel
Widenmayerstraße 36
919 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Baumann, Babette
Biographisches Gedenkbuch
Lilienstraße 1
921 m Route
Abeles, Eugen
Stolperstein
Reitmorstraße 53
929 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Partsch, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Schleibingerstraße 1
937 m Route
Zieglwallner, Fritz
Erinnerungsstele
Karl-Scharnagl-Ring
945 m Route
Rosenthal, Abraham (gen. Adolf)
Biographisches Gedenkbuch
Thomas-Wimmer-Ring 17
948 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rehfeldt, Edith Emma
Biographisches Gedenkbuch
Möhlstraße 30
951 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Engelmann, Hedwig (Hedda)
Biographisches Gedenkbuch
Möhlstraße 30
951 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Dittmar
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Gertraud Babette
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaphan, Jakob
Stolperstein
Reitmorstraße 53
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Max
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Jost Joachim
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Leo (Loebel Leopold)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Simon, Erna
Stolperstein
Reitmorstraße 53
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Triest, Hans Heinz
Stolperstein
Reitmorstraße 53
953 m Route
Triest, Lina
Stolperstein
Reitmorstraße 53
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Triest, Margot Ellen
Stolperstein
Reitmorstraße 53
953 m Route
Koppel, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohn, Hanna
Stolperstein
Reitmorstraße 53
955 m Route
Cohn, Recha
Stolperstein
Reitmorstraße 53
955 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohn, Robert Richard
Stolperstein
Reitmorstraße 53
955 m Route
Fabian, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 5
970 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Imanuel Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Bruderstraße 12
975 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Liebenthal, Lucie
Biographisches Gedenkbuch
Christophstraße 10
976 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stiefel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Isartorplatz 3
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Hilde
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 38
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weinberg, Hedwig Sally
Biographisches Gedenkbuch
Christophstraße 9
983 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Emil-Riedel-Straße 2
983 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stark, Rita Irmgard
Biographisches Gedenkbuch
Seitzstraße 5
986 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Prölsdorfer, Berta
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
991 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Paula
Biographisches Gedenkbuch
Christophstraße 10
992 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Danzig, Emanuel
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 29
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Bitja Debora
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Menni
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Moritz (Moritz)
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Ruth Regina
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Isamninger Straße 22
160 m Route
Jeder trägt des Anderen Last
Prisma I, Prima II
Lechner Alf
1995
Max-Plank-Straße 1
163 m Route
Prisma I, Prima II
Entfalung IV
Lüttwitz Lidy von
1986
Ismaninger Straße 22
169 m Route
Entfalung IV
Maximiliansanlagen
169 m Route
Denkmal für König Ludwig II.
Unterricht
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
189 m Route
Unterricht
Max-Planck-Straße 1
189 m Route
Solon
Platon
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
190 m Route
Platon
Demosthenes
Schöpf Peter
Max-Planck-Straße 1
191 m Route
Demosthenes
Cicero
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
192 m Route
Cicero
Max-Plank-Straße
194 m Route
Staatsmännische Leistung der Dynastie
Gestzmäßigkeit
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
194 m Route
Gestzmäßigkeit
Max-Plank-Straße
195 m Route
Hausvertrag von Pavia
Max-Weber-Platz
198 m Route
Bronzeplatte - Re/Place
Nike
Widnmann Max von
Max-Plank-Straße
205 m Route
Nike
Max-Weber-Platz
206 m Route
Brunnen - Max-Weber-Platz
Max-Plank-Straße
207 m Route
Förderung vom Kunst und Wissenschaft
Max-Plank-Straße
208 m Route
Franz von Assisi
Max-Plank-Straße
208 m Route
Vinzenz von Paul
Max-Plank-Straße
208 m Route
Papst Gregor der Große
Max-Plank-Straße
208 m Route
Sokrates
Max-Plank-Straße
208 m Route
Konfuzius
Max-Plank-Straße
208 m Route
Cicero
Max-Plank-Straße
208 m Route
Gottfried Wilhelm Leibniz
Max-Plank-Straße
208 m Route
Archimedes
Max-Plank-Straße
208 m Route
Brutus
Max-Plank-Straße
208 m Route
Demosthenes
Max-Plank-Straße
208 m Route
Homer
Max-Plank-Straße
208 m Route
Gustav Adolf
Max-Plank-Straße
208 m Route
Cäsar
Max-Plank-Straße
208 m Route
Hannibal
Max-Plank-Straße
208 m Route
Sappho
Max-Plank-Straße
208 m Route
Platon
Max-Plank-Straße
208 m Route
Solon
Max-Plank-Straße
208 m Route
Lykurg
Max-Plank-Straße
208 m Route
Aristoteles
Max-Plank-Straße
208 m Route
Perikles
Max-Plank-Straße
208 m Route
Phytagoras
Max-Plank-Straße
208 m Route
Alexander der Große
Max-Plank-Straße 1
212 m Route
Pagerie
Pumpbrunnen An der Kreppe
Schörg Franz
1929
An der Kreppe
225 m Route
Pumpbrunnen An der Kreppe
Befreiung Wiens
Diez F.
1683
Max-Plank-Straße
230 m Route
Befreiung Wiens
Max-Plank-Straße
230 m Route
Bewährung im Krieg
Common Wall
Man Daniel, Kapitola Ina, Giussani Sebastian
2017
Einsteinstraße 28
269 m Route
Common Wall
Fischerbuberl
Taschner Ignatius
1934
Wiener Platz
289 m Route
Fischerbuberl
Franz von Kobell
König Benedikt
1896
Grütznerstraße
296 m Route
Franz von Kobell
Wilhelm Conrad Röntgen
Rothenburger Adolf
1959
Maria-Theresia-Straße 11
302 m Route
Wilhelm Conrad Röntgen
Zirkusszene
Lacher Max

315 m Route
Zirkusszene
St. Stephansdom in Wien
Weimann Turi
1928
Wiener Platz
324 m Route
St. Stephansdom in Wien
Pallas Athene
Drexler Franz
1906
Maximiliansbrücke
325 m Route
Pallas Athene
Innere-Wiener-Straße 46
333 m Route
Gedenktafel - Max Fastlinger
Einsteinstraße
338 m Route
Einstein-Kulturzentrum
Einsteinstraße 42
338 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Grabdenkmal - Georg Walser
Westermayer Franz Xaver
Johannisplatz
354 m Route
Grabdenkmal - Georg Walser
Johannisplatz
354 m Route
Papst Gregor - St. Johannes Baptist
Johannisplatz
354 m Route
Johannes Nepomuk - St. Johannes Baptist
Melchisedech
Knabl Joseph
Johannisplatz
354 m Route
Melchisedech
Johannisplatz
361 m Route
Kriegerdenkmal Haidhausen
Maximiliansbrücke
364 m Route
Heiliger Nepomuk
Maximilianstraße
376 m Route
Bronzestandbild von Moritz von Schwind
Seeriederstraße 18
381 m Route
Unionsbrauerei
Einsteinstraße 18
387 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Widenmayerstraße
415 m Route
Gedenktafel - Luitpoldbrücke
Christophorus
Bleeker Bernhard
1909
Widenmayerstraße 18
421 m Route
Christophorus
Bridge Sprout
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020
Widenmayerstraße
433 m Route
Bridge Sprout
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Hocheder Carl d. Ä.
1893
Maximiliansbrücke
434 m Route
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Amazone
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
446 m Route
Amazone
Prinzregentenstraße
446 m Route
Schamhaftigkeit/Sittsamkeit
Ares
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
446 m Route
Ares
Herkules
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
446 m Route
Herkules
Götterzug
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
446 m Route
Götterzug
Götterzug
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
446 m Route
Götterzug
Prinzregentenstraße 60
451 m Route
Relief an der Villas Stuck
Prinzregentenstraße 60
454 m Route
Relief an der Villas Stuck
Amazone
Stuck Franz von
1897
Prinzregentenstraße 60
460 m Route
Amazone
Widenmayerstraße 2
464 m Route
Meister Eder und sein Pumuckel
Europaplatz
467 m Route
SUV - Vermatschen &amp; Gsundwerdn
Seemann mit Boot
Kiene Hygin, Krieger R.
Widenmayertstraße 3
467 m Route
Seemann mit Boot
Seeriederstraße 1
468 m Route
Trambahnritzenreinigungsfrau
Johannisplatz 10
474 m Route
Carlamaria Heim
Tunnelfassade
Bergmann Benjamin
2005
Maximiliansbrücke
478 m Route
Tunnelfassade
Weibliche Allegorie mit Speer
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897
Widenmayerstraße 1
480 m Route
Weibliche Allegorie mit Speer
Friedensengel
Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
1899
Europaplatz 1
481 m Route
Friedensengel
Gelber und blauer Turm
Pfahler Heinz
1996
Schneckenburgerstraße
481 m Route
Gelber und blauer Turm
Prinzregentenstraße
482 m Route
Kaiser Wilhelm I.
Prinzregentenstraße
482 m Route
Kaiser Friedrich III.
Prinzregentenstraße
482 m Route
Kaiser Wilhelm II.
Prinzregentenstraße
482 m Route
Ludwig II. König  von Bayern
Prinzregentenstraße
482 m Route
Otto I. König von Bayern
Prinzregentenstraße
482 m Route
Sigmund von Pranckh
Prinzregentenstraße
482 m Route
Jakob von Hartmann
Prinzregentenstraße
482 m Route
Albrecht von Roon
Prinzregentenstraße
482 m Route
Otto von Bismarck
Prinzregentenstraße
482 m Route
Helmuth von Moltke
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Stier von Kreta
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Erymanthischen Eber
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Hirschkuh Kerynitis
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Atlas
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Pferde des Diomedes
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Nemeischer Löwe
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Stall des Augias
Prinzregentenstraße
482 m Route
Herkules - Riesen Geryones
Prinzregentenstraße
496 m Route
Luitpoldterrasse - Brunnenanlage
Franken
Schmitt Balthasar
1903
Luitpoldbrücke
505 m Route
Franken
Gendenktafel - Luitpoldbrücke
Fischeer Theodor
1901
Luitpoldbrücke
509 m Route
Gendenktafel - Luitpoldbrücke
Hl. Nepomuk
Unbekannt
1857
Praterwehrbrücke
512 m Route
Hl. Nepomuk
Katastrophen und Rettung
Huber Stephan
2005
Maximilianstraße 53
516 m Route
Katastrophen und Rettung
Stürzende
Fischer Alexander
1973
Maximilianstraße 81
529 m Route
Stürzende
Gedenktafel - Luitpoldbrücke
Fischer Theodor
1901
Widenmayerstraße
533 m Route
Gedenktafel - Luitpoldbrücke
Kruzifix aus Holz
Hahn Hermann
Preysingplatz
534 m Route
Kruzifix aus Holz
Schwaben
Kurz Erwin
1903
Luitpoldbrücke
536 m Route
Schwaben
Preysingplatz
538 m Route
Dieser Stein trägt nicht
Einsteinstraße 62
540 m Route
Straßenbahnschaffner
Pfalz
Drumm August, Wackerle Joseph
1956
Luitpoldbrücke
541 m Route
Pfalz
Preysingplatz 3
542 m Route
Kriegerdenkmal
Schlafender Jungbär
Nida-Rümelin Rolf
1963
Prinzregentenstraße
544 m Route
Schlafender Jungbär
Familienbrunnen
Mikorey Franz
1957
Prinzregentenstraße 56
551 m Route
Familienbrunnen
Sternstraße
554 m Route
Pumuckel-Ampel
Ziegelbrennerbrunnen
Osel Hans
1978
Preysingstraße 16
556 m Route
Ziegelbrennerbrunnen
Haferl-Brunnen
Stadtbäumer Alix
1990
Preysingstraße 58
564 m Route
Haferl-Brunnen
Bayern
Hahn Hermann
1903
Luitpoldbrücke
569 m Route
Bayern
Einsteinstraße
572 m Route
Kunstwerk
Zwei Kraniche
Dietz Elmar
1968
Sternstraße 3
579 m Route
Zwei Kraniche
Copper Lick
Lapelyté Lina
2024
Praterinsel
594 m Route
Copper Lick
Friedrich Krantz
Döllgast Hans
1963
Prinzregentenstraße 80
597 m Route
Friedrich Krantz
Praterinsel
599 m Route
Alpenverein
Ziegenherde
Nageler Claus
1979

600 m Route
Ziegenherde
Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal
Nida-Rümelin Rolf
1962
Oettingenstraße 1
611 m Route
Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal
Maximilianstraße
620 m Route
Andreas Schmeller
Praterinsel
620 m Route
Bergwanderer
Cicero
Hess Anton
Maximilianstraße
620 m Route
Cicero
Thierschstraße
620 m Route
Gedenktafel - Wilhelmsgynasium
Innere Wiener Straße 1
626 m Route
Altöttinger-Lorettokapelle
Maximilianstraße
627 m Route
Sophokles
Franz Wedekind
Döllgast Hans
1954
Prinzregentenstraße 50
627 m Route
Franz Wedekind
Innere-Wiener-Straße
628 m Route
Kriegerdenkmal in St. Nikolai
Wörthstraße
634 m Route
Schauer Genoveva
Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
Larasser-Bergmeister Matthias
2024
Kirchenstraßr
634 m Route
Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
Am Gasteig 1
635 m Route
Kriegerdenkmal
Sammlung Schack - Giebel
Littmann Max
1909
Prinzregentenstraße 9
638 m Route
Sammlung Schack - Giebel
Kirchenstraße
639 m Route
Denkmal
Schnitterin-Brunnen
Kurz Erwin
1905
Thierschplatz
640 m Route
Schnitterin-Brunnen
Kirchenstraße
640 m Route
Arme Seelen
Thierschstraße 47
641 m Route
Gedenktafel - Maximilian Schmidt (Waldschmidt)
Prinzregentenstraße
641 m Route
Relief Kaiser Wilhelm II.
Prinzregentenstraße
641 m Route
emblem
Prinzregentenstraße
641 m Route
Relief Kaiser Wilhelm II.
Maxmonument - Friedensliebe
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Maxmonument - Friedensliebe
Gerechtigkeit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Gerechtigkeit
Stärke
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Stärke
Weisheit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Weisheit
Maxmonument - Altbayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Maxmonument - Altbayern
Maxmonument - Franken
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Maxmonument - Franken
Maxmonument - Schwaben
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Maxmonument - Schwaben
Maxmonument - Pfalz
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
644 m Route
Maxmonument - Pfalz
Maximilianstraße
644 m Route
Maxmonument
Praterinsel 6
645 m Route
Isar im Stadtgebiet
Max II. König von Bayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
646 m Route
Max II. König von Bayern
Kuglerstraße 10
648 m Route
1899-1924 Wohnungsverein
Nigerstraße
650 m Route
???
Josef-Ruederer-Brunnen
Beyrer Eduard
1920
Maria-Theresia-Straße 20
653 m Route
Josef-Ruederer-Brunnen
Gestern - Heute - Morgen
Bernardi Michele
2022
Oettingenstraße
655 m Route
Gestern - Heute - Morgen
Frischwasserbrunnen
Bertsch Wilhelm
1998
Steinstraße
656 m Route
Frischwasserbrunnen
Maria mit Kind
Friederichsen Roland
Kirchenstraße
659 m Route
Maria mit Kind
Geldsack
Vetter Johannes
2021
Maximilianstraße
660 m Route
Geldsack
Kirchenstraße 37
661 m Route
Kriegerdenkmal
Hans Georg Grässel
Grässel Hans
1928
Liebigstraße 12
661 m Route
Hans Georg Grässel
Denkmal für Richard Wagner
Waderé Heinrich
1913
Prinzregentenplatz
663 m Route
Denkmal für Richard Wagner
Kirchenstraße
670 m Route
Altes Turmkreuz
Der Stumpf im Mann
Ritthof-Linau Manfred
1994
Maximiliansanlagen
670 m Route
Der Stumpf im Mann
Thierschstraße 41
686 m Route
Adolf Hitler
Kirchenstraße
688 m Route
Kriegerdenkmal
Preysingstraße 105
693 m Route
Gedenkstätte im Edith-Stein-Gymnasium der Erzdiözese München und Freising
Alexandrastraße 4
700 m Route
Kriegerdenkmal
Fremde Blume
Rucker Hans
1996
Alexandrastraße 1
708 m Route
Fremde Blume
Alexandrastraße 4
711 m Route
Denkmal für Philipp Apian
Prinzregentenplatz
719 m Route
Theatermasken
Komödie
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
719 m Route
Komödie
Tragödie
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
723 m Route
Tragödie
Prinzregentenplatz 9
725 m Route
Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)
Gesang
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
728 m Route
Gesang
Musik
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
732 m Route
Musik
Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
1913
Prinzregentenstraße 3
733 m Route
Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
Prinzregentenplatz 12
733 m Route
Brunnen
Prinzregentenplatz
734 m Route
Brunnenanlage
Love/Hate
Weiss Mia Florentine
2018
Prinzregentenstraße 3
737 m Route
Love/Hate
Lion Feuchtwanger
Oppenrieder Karl
1966
St.-Anna-Platz 2
748 m Route
Lion Feuchtwanger
Inklusionpunkte
Wagner Susanne
2018
Rosenheimer Straße 5
752 m Route
Inklusionpunkte
Maria-Theresia-Straße 23
756 m Route
Gedenktafel - Elisabeth Braun
Gedenktafel - Adolf von Hildebrand
Georgii Theodor, Mayer Martin
Siebertstraße
759 m Route
Gedenktafel - Adolf von Hildebrand
Maximilianstraße 42
759 m Route
Allegorie Bildhauerei
Junge Jägerin
Hildebrand Adolf von
1917
Siebertstraße
762 m Route
Junge Jägerin
Steinskulptur
Gerhart Nikolaus
Rosenheimerstraße 5
763 m Route
Steinskulptur
Maximilianstraße 42
765 m Route
Franken
Albrecht IV.
Zumbusch Caspar von
Maximilianstraße 42
768 m Route
Albrecht IV.
König Ruprecht von der Pfalz
Kirchmayer Friedrich
Maximilianstraße 42
768 m Route
König Ruprecht von der Pfalz
Hl. Severin
Hess Anton
Maximilianstraße 42
768 m Route
Hl. Severin
Friedrich der Siegreiche
Wagmüller Michael
Maximilianstraße 42
768 m Route
Friedrich der Siegreiche
Maximilianstraße 42
768 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Maximilianstraße 42
768 m Route
Hans Jakob Fugger
Maximilianstraße 42
768 m Route
Graf Ferdinand von Arco
Maximilianstraße 42
768 m Route
Sebastian Plinganser
Prinzregentenplatz 13
770 m Route
Relief - Richard Wagner
Prinzregentenplatz 13
770 m Route
Relief - Possart
Erich-Schulze-Brunnen
Hien Albert
1988
Rosenheimer Straße 11
772 m Route
Erich-Schulze-Brunnen
Kunst-Koffer-Gasteig
Ströbel Nele
2011
Rosenheimer Straße
773 m Route
Kunst-Koffer-Gasteig
Mars, Venus und Cupido
Hubert Gerhard
1590
Prinzregentenstraße
773 m Route
Mars, Venus und Cupido
Rosenheimer Straße
774 m Route
Georg Elser
Rosenheimer Straße
778 m Route
Erich-Schulze-Brunnen - Hupe
Gerundetes Blau
Geiger Rupprecht
1987
Rosenheimer Straße
784 m Route
Gerundetes Blau
Reger Max
Oppenrieder Karl
1967
Wörthstraße 20
784 m Route
Reger Max
Prinzregentenstraße
784 m Route
Inschrift
Prinzregentenstraße 3
787 m Route
König Maximilian II. von Bayern
Prinzregentenstraße 3
787 m Route
Bayerisches Nationalmuseum
Maximilian II. (Schild)
Pruska Anton
1900
Prinzregentenstraße
787 m Route
Maximilian II. (Schild)
Prinzregentenstraße
787 m Route
Frieden - Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße
787 m Route
Krieg - Bayerisches Nationalmuseum
Flächendurchdringung
Lechner Alf
1983
Rosenheimer Straße
789 m Route
Flächendurchdringung
Springbrunnen - Prinzregentenplatz
verschiedene Planer
1989
Prinzregentenplatz
789 m Route
Springbrunnen - Prinzregentenplatz
Maximilianstraße 42
796 m Route
Allegorie Bauwesen
Sankt-Anna-Brunnen
Pruska Anton, Seidl Gabriel von
1894
St.-Anna-Platz
797 m Route
Sankt-Anna-Brunnen
Prinzregentenstraße
798 m Route
Gedenktafel - Karl & Luise von Faber
Elsässer Straße 6
798 m Route
Hypo-Park
Prinzregentenstraße
800 m Route
Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen
Pallas Athene (Minerva)
Weissenfels Edwin
Prinzregentenstraße
805 m Route
Pallas Athene (Minerva)
Sankt-Anna-Straße 19
807 m Route
Kriegerdenkmal
Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1868
Maximilianstraße
807 m Route
Joseph Fraunhofer
Prinzregentenstraße
808 m Route
Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan
Christus als apokalyptischen Reiter
Miller Ferdinand von
1910
Sankt-Anna-Straße
810 m Route
Christus als apokalyptischen Reiter
Prinzregentenstraße 3
810 m Route
Gewappnete Giebelfiguren
Prinzregentenstraße
812 m Route
Vier Jahreszeiten - Frühling
Vier Jahreszeiten - Sommer
Krumpper Hans
1611
Prinzregentenstraße
812 m Route
Vier Jahreszeiten - Sommer
Vier Jahreszeiten - Herbst
Krumpper Hans
1611
Prinzregentenstraße
812 m Route
Vier Jahreszeiten - Herbst
Vier Jahreszeiten - Winter
Krumpper Hans
1611
Prinzregentenstraße
812 m Route
Vier Jahreszeiten - Winter
Hirtenhund
Gerhard Hubert
1611
Prinzregentenstraße
812 m Route
Hirtenhund
Jagdhund
Gerhard Hubert
1589
Prinzregentenstraße
812 m Route
Jagdhund
Lehel
Grassmann Günter
1952
Bürkleinstraße 14
815 m Route
Lehel
Sapientia (Weisheit)
Halbig Johann von
1864

815 m Route
Sapientia (Weisheit)
Brunnen mit jagdbaren Tieren
Seibl Hans, Keller Anton
1929
Bordeauxplatz
817 m Route
Brunnen mit jagdbaren Tieren
Verkündigung
Uhlig Wilhelm
2000
Prinzregentenstraße
818 m Route
Verkündigung

818 m Route
Relief - U-Bahnhof Lehel

818 m Route
Relief - U-Bahnhof Lehel
Fides (Treue)
Halbig Johann von
1864
Maximilianstraße 39
821 m Route
Fides (Treue)
Maximilianstraße 42
821 m Route
Staatswappen
Maximilianstraße 39
821 m Route
Regierung von Oberbayern
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Halbig Johann von
1856
Maximilianstraße 39
825 m Route
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
826 m Route
Karyatiden
Maximilianstraße 42
826 m Route
Lucien Schermann
Fassadengestaltung
Flossmann Josef
Rosenheimer Straße 1
827 m Route
Fassadengestaltung
Maximilianstraße 39
831 m Route
Bronzestandbild von Benjamin Thompson
Narziss-Brunnen
Netzer Hubert
1896
Prinzregentenstraße 3
832 m Route
Narziss-Brunnen
Lampenbaum
Froese-Peek Florian
2013
Prinzregentenstraße
843 m Route
Lampenbaum
Zum Grünen Baum
Fischer Ernst
1910
Steinsdorfstraße 14
849 m Route
Zum Grünen Baum
Sankt-Anna-Straße
849 m Route
Franziskus als Friedensbote
Maximilianstraße
849 m Route
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal
Maximilianstraße 42
855 m Route
Allegorie Malerei
Flötenspieler
Vrieslaender Klaus
1990
Rosenheimer Straße 15
864 m Route
Flötenspieler
Justitia (Gerechtigkeit)
Halbig Johann von
1864
Maximilianstraße 39
866 m Route
Justitia (Gerechtigkeit)
Sankt-Anna-Straße
874 m Route
Votivbild - 1682
Sankt-Anna-Straße
874 m Route
Votivbild - 1944
Lucile-Grahn-Straße
883 m Route
Stilisierter Frosch
Wörthstraße 32
885 m Route
Büste König Ludwig II.
Lucile-Grahn-Straße
886 m Route
Stilisierter Wal
Maximilianstraße 42
894 m Route
Allegorie - Erzgießer
Holbeinstraße 9
895 m Route
Philipp Auerbach-Gedenktafel
Haidhauser Straße
902 m Route
Stilisierte Eule
Simon Walser’s Mühle
Fischer Ernst
1910
Thierschstraße 11
904 m Route
Simon Walser’s Mühle
Fischfrau
Rauch Josef
1900
Prinzregentenstraße
905 m Route
Fischfrau
Rigauerweg
906 m Route
Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL
Lerchenfeldstraße 2
909 m Route
Heunensäule
Bayerischer Löwe
Korn Simon
1900
Platzl 9
910 m Route
Bayerischer Löwe
Kinder mit Füllhorm
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
914 m Route
Kinder mit Füllhorm
Kinder mit Fisch
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
919 m Route
Kinder mit Fisch
Vater-Rhein-Brunnen
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
921 m Route
Vater-Rhein-Brunnen
Widenmayerstraße 36
921 m Route
Hans Knappertsbusch
Bukolika
Mayer Martin
1984
Ludwigsbrücke
927 m Route
Bukolika
Knöbelstraße 4
928 m Route
Franz Seraph von Pfistermeister
Liebherrstraße 13
941 m Route
Kerschensteiner Schulzentrum
Weißenburger Platz
945 m Route
Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen
Maximilianstraße 38
952 m Route
 Brunnen Camparihaus
Rumford-Denkmal
Schwanthaler Franz Jakob
1796

957 m Route
Rumford-Denkmal
Turm
Glass Ingo
1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
975 m Route
Turm
Belfortstraße 8
978 m Route
Brunnen Belfortstraße
Shakespeareplatz
983 m Route
Brunnen am Shakespeareplatz
Fischerei
Hahn Hermann
Ludwigsbrücke
991 m Route
Fischerei
Sitzallegorie »Kunst«
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979
Ludwigsbrücke
999 m Route
Sitzallegorie »Kunst«

Entfernung Straße Name Von Bis Route
234 m Sckellstraße 1 Valentin Karl 1932 1934
259 m Grütznerstraße 1 Grützner Eduard von 1884 0
314 m Maria-Theresia-Straße 11 Röntgen Wilhelm Conrad 1919 1923
355 m Innere Wiener Straße 42 Scharnagel Karl 0 1963
452 m Prinzregentenstraße 60 Stuck Franz von 1898 1928
471 m Johannisplatz 10 Heim Carlamaria 1932 1984
489 m Prinzregentenstraße 66 Gürtner Franz 0 0
493 m Prinzregentenstraße 61 Röntgen Wilhelm Conrad 1900 1919
494 m Widenmayerstraße 18 Hanfstaengel Ernst 0 0
498 m Prinzregentenstraße 61 Prinz von Bayern Alfons 1919 1933
537 m Möhlstraße 2 Pschorr August 0 0
598 m Oettingenstraße 4 Rosenberg Alfred 0 0
603 m Preysingstraße 12 Süssheim Karl 1934 1941
623 m Möhlstraße 3 Kustermann Hugo 0 0
625 m Prinzregentenstraße 50 Wedekind Frank 1908 1918
634 m Preysingstraße 6 Preis Karl 1914 0
639 m Thierschstraße 47 Schmidt Maximilian 0 1919
689 m Widenmayerstraße 26 Spengler Oswald 1925 1936
690 m Thierschstraße 41 Hitler Adolf 1920 1929
692 m Möhlstraße 14 Münzing Hermann 0 0
700 m Maximilianstraße 43 Brecht Bertold 1917 1917
714 m Gewürzmühlstraße 3 Feuchtwanger Lion 1908 1911
717 m Möhlstraße 16 Schneider Mathilde 0 0
734 m Prinzregentenstraße 26 Luftgaukommando VII 0 1945
747 m Prinzregentenstraße 6 Feuchtwanger Lion 1915 1915
749 m Maria-Theresia-Straße 23 Nida-Rümelin Wilhelm 1941 1945
749 m Maria-Theresia-Straße 23 Nida-Rümelin Rolf 1945 1969
752 m Maria-Theresia-Straße 23 Hildebrand Adolf von 1898 1921
752 m St. Anna-Platz 2 Feuchtwanger Lion 1889 1900
755 m Ismaninger Straße 68 Conrad Michael Georg 0 0
761 m Möhlstraße 20 Gutleben Fritz 0 0
767 m Steinsdorfstraße 10 Ganghofer Ludwig 0 0
782 m Wörthstraße 20 Reger Max 1902 1903
788 m Mariannenplatz 4 Valentin Karl 1934 1944
793 m Maria-Theresia-Straße 24 Steyrer Fritz 0 0
793 m Maria-Theresia-Straße 24 Steyrer Klemens 0 0
801 m Sankt-Anna-Platz 10 Britting Georg 0 0
828 m Maria-Theresia-Straße 25 Possart Ernst von 0 0
828 m Maria-Theresia-Straße 25 Knappertsbusch Hans 0 0
831 m Possartstraße 4 Schäfer Anny 0 0
835 m Ismaninger 76 Atelier 0 0
851 m Prinzregentenplatz 16 Hitler Adolf 1929 1945
879 m Möhlstraße 19 Himmler Heinrich 0 0
897 m Thierschstraße 11 Zentralverlags der NSDAP 0 1945
899 m Reitmorstraße 54 Thule-Gesellschaft Pöhner Ernst Dr. 1912 1925
906 m Kanalstraße 8 Valentin Karl 1913 1932
906 m Oettingenstraße 23 Rosental Fritz 0 1935
918 m Oettingenstraße 25 Ben-Chorin Schalom 0 0
923 m Thierschstraße 14 Feuchtwanger Lion 1915 1917
930 m Maria-Theresia-Straße 28 Ruderer Joseph 1907 0
932 m Maria-Theresia-Straße 28 Ruederer Joseph 0 0
933 m Möhlstraße 23 Pschorr Georg Theodor 0 0
976 m Bruderstraße 12 Lamm Heinrich 0 1937
976 m Thierschstraße 9 Feuchtwanger Lion 1884 1886
980 m Maria-Theresia-Straße 30 Röchling (Familie) 0 0
991 m Möhlstraße 27 Fink August von 0 0
995 m Maximilianstraße 32 Ibsen Henrik 1885 1891
995 m Hildegardstraße 9 Feuchtwanger Lion 1886 1889