Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Name | Rosa Kaltenberger |
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geboren | 29.3.1904 [unbekannt] |
gestorben | 22.7.1945 [Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar] [Ermordet] |
Religion | Keine Angabe |
Opfergruppe | Euthanasie |
Straße | Rosenheimer Pl. 5 |
Art | Sonstige |
Lat/Lng | 48.1297222,11.5937138 |
Personen | Kaltenberger Rosa |
Rückkehr der Namen
Rosa Kaltenberger, geb. am 29.03.1904 in München, war verheiratete Putzerin und wurde am 14.05.1940 von der Psychiatrischen Nervenklinik in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar eingewiesen. Die Ärzte beschrieben sie sehr abwertend. Ihren Ehemann bat sie u.a. um Lebensmittel, doch Dr. Sendtner legte den Brief zur Krankenakte: „Zur Entsendung nicht geeignet.“ Wegen Überfüllung der Anstalt wurde sie in die Zweigstelle Ecksberg verlegt. Am 15.04.1944 kam sie zurück und wurde am 18.10.1944 in das „Hungerhaus“ für Frauen verlegt, in dem sie bis zur Befreiung der Anstalt durch die Amerikaner blieb. Rosa Kaltenberger starb am 22.07.1945 an den Folgen des Nahrungsentzugs und Vernachlässigung.Quelle: Am 11. April wurde in München das Gedenkprojekt Die Rückkehr der Namen durchgeführt. Veranstaltet vom Bayerischen Rundfunk und unterstützt durch das Kulturreferat der Stadt, erinnerte es an 1.000 Münchnerinnen und Münchner, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden.
Rosa Kaltenberger, geb. am 29.03.1904 in München, war verheiratete Putzerin und wurde am 14.05.1940 von der Psychiatrischen Nervenklinik in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar eingewiesen. Die Ärzte beschrieben sie sehr abwertend. Ihren Ehemann bat sie u.a. um Lebensmittel, doch Dr. Sendtner legte den Brief zur Krankenakte: „Zur Entsendung nicht geeignet.“ Wegen Überfüllung der Anstalt wurde sie in die Zweigstelle Ecksberg verlegt. Am 15.04.1944 kam sie zurück und wurde am 18.10.1944 in das „Hungerhaus“ für Frauen verlegt, in dem sie bis zur Befreiung der Anstalt durch die Amerikaner blieb. Rosa Kaltenberger starb am 22.07.1945 an den Folgen des Nahrungsentzugs und Vernachlässigung.