Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.
München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht.
Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.
München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.
München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.
Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt.
München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.
München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt.
München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.
München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.
München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.
München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.
München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.
Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837. Der Architekt ist Leo von Klenze.
Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das Rumford-Haus im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens als Offiziers-Casino. </p> <p>Dieser Militärsaal erhält später den Namen Rumfordsaal. </p>
München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.
München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.
München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.
München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft. Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.
München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)
München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße.
München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.
München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Große Wasserfall an der Kreuzung des Schwabinger Bachs und des Eisbachs wird geschaffen. Seither stürzen die durch ein Stauwehr zurückgehaltenen Wassermassen über von Menschenhand platzierte Felsen. Die Szenerie erinnert an ein romantisches Landschaftsgemälde.
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Michael Käfer übernimmt das <em>„P1“</em> im Ostflügel des Hauses der Kunst. Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One. </p>
München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.
München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin.
München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein.
München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt.
München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.
München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.
München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten.
München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung.
München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen.
München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.
Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.
Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.
Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen.
München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.
München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen:
„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.09 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.11 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.11 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.12 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.13 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.13 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.14 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.14 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.15 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.17 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.19 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.19 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.19 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.21 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.21 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.21 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.23 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.23 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.23 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.23 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.24 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.24 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.25 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.25 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.26 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.27 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.28 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.29 | Kaulbachstraße 41 | Bierbaum Otto Julius | |||
| 0.29 | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | ||
| 0.30 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.33 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.33 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.34 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.35 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.35 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.35 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.36 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.36 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.36 | Kaulbachstraße 35 | Huch Ricarda | |||
| 0.37 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.37 | Kaulbachstraße 35 | Dauthendey Max | |||
| 0.37 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.37 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.38 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.40 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.40 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.40 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.41 | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 0.41 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.41 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.41 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.42 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.43 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.44 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.44 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.44 | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 0.45 | Ludwigstraße 18 | Scheffel Joseph Viktor | |||
| 0.45 | Ludwigstraße 18 | Gärtner Friedrich von | 1914 | ||
| 0.45 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.46 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.46 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.47 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.47 | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 0.48 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.49 | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 0.49 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.49 | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | ||
| 0.50 | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | |||
| 0.51 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.52 | Königinstraße 25 | Ziegler Klara | |||
| 0.52 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.52 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.53 | Kaulbachstraße 15 | Wagner Adolf | |||
| 0.53 | Kaulbachstraße 15 | Kaulbach Friedrich August von | |||
| 0.53 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.54 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.55 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.56 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.56 | Schellingstraße 33 | Marc Franz | |||
| 0.57 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.57 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.57 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.58 | Türkenstraße 52 | Endell August | |||
| 0.58 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.58 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.58 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.59 | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | |||
| 0.59 | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | |||
| 0.59 | Kaulbachstraße 12 | Augsburg Anita | |||
| 0.59 | Kaulbachstraße 12 | Pfülf Toni | 1933 | ||
| 0.60 | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | ||
| 0.61 | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 0.61 | Kaulbachstraße 10 | Troost Paul Ludwig | 1912 | 1934 | |
| 0.61 | Kaulbachstraße 10 | Kaulbach Wilhelm von | |||
| 0.62 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.62 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.62 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.62 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.63 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.63 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.63 | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 0.63 | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | |||
| 0.64 | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 0.64 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.65 | Theresienstraße 9 | Schmeller Johann Andreas | 1836 | 1852 | |
| 0.66 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.66 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.67 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.67 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.67 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.68 | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | |||
| 0.68 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.68 | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | |||
| 0.68 | Amalienstraße 25 | Café Stefanie | |||
| 0.68 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.70 | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | |||
| 0.71 | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 0.71 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.71 | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 0.72 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.73 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.73 | Schönfeldstraße 4 | Dülfer Martin | |||
| 0.73 | Schönfeldstraße 9 | Spitzeder Adele | 1871 | ||
| 0.73 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.74 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.75 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.75 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.75 | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Hendrik | |||
| 0.75 | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Henrik | 1875 | ||
| 0.75 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.75 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.76 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.76 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.76 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.76 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.76 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.76 | Fürstenstraße 6 | Rheinberger Joseph | 1867 | 1901 | |
| 0.77 | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | |||
| 0.77 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.77 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.77 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.78 | Ludwigstraße 13 | Reichsbank-Hauptstelle | 1945 | ||
| 0.78 | Ludwigstraße 13 | Elisabeth von Österreich-Ungarn | 1837 | 1854 | |
| 0.78 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.79 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.79 | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | |||
| 0.80 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.80 | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.81 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.81 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.82 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.82 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.82 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.82 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.83 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.84 | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 0.85 | Von-der-Tann-Straße 15 | Fotostudio Elvira | 1897 | 1944 | |
| 0.85 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.85 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.85 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.85 | Ludwigstraße 2 | Zentralministerium | 1945 | ||
| 0.86 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.87 | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 0.87 | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 | |
| 0.88 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.88 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.88 | Mandlstraße 10 | Nonnenbruch Max | 1902 | ||
| 0.89 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.89 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.90 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.91 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.91 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.91 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.92 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.92 | Seestraße 16 | Weber Max | 1919 | 1920 | |
| 0.92 | Seestraße 16 | Böhlau Helene | |||
| 0.93 | Seestraße 20 | Crailsheim Friedrich Krafft von | 1926 | ||
| 0.94 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.94 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.94 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.94 | Galeriestraße 4 | Ausstellung Entartete Kunst | |||
| 0.95 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.96 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.97 | Prinzregentenstraße 1 | Haus der Deutschen Kunst | 1945 | ||
| 0.97 | Galeriestraße 15 | Feuchtwanger Lion | 1908 | 1908 | |
| 0.97 | Galeriestraße 15 | Feuchtwanger Lion | 1900 | 1908 | |
| 0.98 | Mandlstraße 9 | Breitbach Joseph | |||
| 0.98 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert |