Koordinaten: lat: 48.12957, lng: 11.58773

Anno 1612 - Das eigenständige Gericht ob der Au negst München wird eingerichtet

Au - Haidhausen * Nachdem der für die Au und Haidhausen zuständige Richter von Wolfratshausen und der Amtmann von Perlach den Verhältnissen in diesen Ortschaften nicht mehr gewachsen sind, werden für diese Ansiedelungen ein eigenständiges Gericht eingerichtet: das „Gericht ob der Au negst München“, in das Obergiesing und Bogenhausen „aus bedenklichen Ursachen“ ausdrücklich nicht einbezogen wird. 

Es ist allerdings kein selbstständiges Landgericht, sondern ein Niedergericht, deren hochgerichtlichen Funktionen auch weiterhin vom Landrichter in Wolfratshausen wahrgenommen werden. Das Gericht ob der Au ist letztlich nichts anderes als eine Hofmark unter der Gerichtsbarkeit des Hofoberrichteramtes. 

Der Grund dafür liegt in der besonderen Entwicklung dieser Vororte. Au und Haidhausen besitzen durch den starken Zuzug von Tagelöhnern mit ihren Familien eine völlig andere, vorwiegend gewerblich geprägte Sozialstruktur. Die sie umgebende Dörfer sind dagegen bäuerlich organisiert. 

Viele Tagwerkerfamilien folgen, oft aus blanker Not heraus, den Verheißungen der Stadt. Da ihnen eine Niederlassung innerhalb Münchens jedoch nicht erlaubt ist, siedeln sie sich unmittelbar außerhalb des Münchner Burgfriedens an. Jede Hochkonjunktur im Münchner Bauwesen führt zu einem erneuten Zustrom von Arbeitskräften und ihren Familien aus dem umliegenden Land. 

Zu den Tagwerkerfamilien gesellen sich verarmte Stadtbewohner und Handwerker, die von den Zünften - aus Furcht vor wachsender Konkurrenz - nicht aufgenommen werden. Hinzu kommen Kranke und Bettler, Kleingewerbetreibende, Landstreicher sowie Menschen am Rand der Gesellschaft: Arme, Unehrliche und auch Kriminelle. Kurz gesagt: all jene Personen, die die Bewohner der Residenzstadt lieber außerhalb ihrer Stadttore sehen. 


8. 9 1625 - Die Niederlassung in der Au soll vermögensabhängig werden

Au * Ein kurfürstliches Dekret macht die Niederlassung in der Au vermögensabhängig. Mit dem Strom der Zuzügler hat sich das gewerbliche, schulische und kirchliche Schwergewicht von dem weit älteren Obergiesing in die wesentlich dynamischere Ortschaft unterhalb von Niedergiesing verschoben. 


24. 9 1799 - Das Militärische Arbeitshaus wird aufgelöst

Au * Das Militärische Arbeitshaus in der Au wird bereits nach zehn Jahren wegen Unrentabilität wieder aufgelöst. Als Grund gibt Kurfürst Max IV. Joseph an, dass die „Monturstücke für die kurfürstlichen Regimenter, die aus dem Militärarbeitshaus geliefert werden, teurer als bei den bürgerlichen Gewerbeleuten“. Die Arbeiter überlässt man weitgehend ihrem Schicksal. 


26. 5 1688 - Türkische Kriegsgefangene als Sesselträger

München - Au * Eine Gruppe der türkischen Kriegsgefangenen muss als Sänftenträger dienen. Die Sesselträger bilden eine eigene Organisation, an deren Spitze ein einheimischer Sesselmeister steht, der für den funktionierenden Ablauf verantwortlich ist und für das Wohlergehen seiner Untergebenen zu sorgen hat.

Damit der Sesselmeister Christoph Wegele nicht nach Gutdünken mit seinen Beschäftigten umspringen kann, erhält er am 26. Mai 1688 genaue Instruktionen, die alles, von der Verpflegung bis zur Entlohnung, regeln. 


1. 7 1789 - Oberaufsicht für die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim

München * Sir Benjamin Thompson erhält die Oberaufsicht über die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim.


22. 6 1686 - Ein getaufter Türke erzählt

Buda/Ofen - Au * Ein getaufter Türke erzählt in August Kühn´s Roman „Die Vorstadt“ folgende Geschichte über den, in seiner Muttersprache Mavi Kral genannten Blauen Kurfürsten Max Emanuel: „Den 22. ist das Pulvermagazin in unserer Stadt in die Luft geflogen und hat uns großen Schaden getan, aber der Mavi Kral hat seine Soldaten im Graben vor den Mauern gehalten noch sechs Wochen lang.

Mein Aga hat mir von der auf dem Hügel gelegenen Citadelle der Stadt gezeigt, wie es im Christenlager zuging. Wenn sie dort einen von unserer Seite gefangen ha­ben, ist ihm die Haut abgezogen und die gedörrt worden. Nun weiß ich ja, daß die als ‚Mumia‘ den Ärzten und Apothekern als Heilmittel verkauft wurde, wie das gedörrte Menschenfleisch auch. Damals habe ich, wie viele Türken, die Soldaten des Mavi Kral für Menschenfresser gehalten, für gefährliche Wilde.

Noch mehr haben wir das glauben können, wie es zur Eroberung der Unterstadt am Wasser kam. Dabei sind auch die Frauen und sogar viele Kinder er­schlagen worden. Ein- und zweijährige Kinder spießten sie auf Lanzen oder warfen sie gegen die Mauer, bis sie tot waren. Zwei Tage danach mußte auch die Citadelle übergeben werden, aber der Mavi Kral lud meinen Beg zu Tisch und hat ihn umbringen lassen.“


Um 1600 - Eine Herberge braucht keinen eigenen Eigentümer

Haidhausen - Au - Lohe * „Herberge“ oder „Gemach“ bezeichnet einen Wohnteil innerhalb eines Hauses, etwa eine Stube, eine Wohnung oder ein Stockwerk. Die Bezeichnung sagt noch nichts darüber aus, wem dieser Teil gehört: Ein Eigentümer kann sämtliche Herbergen eines Hauses besitzen; in anderen Häusern teilen sich zwei oder drei Personen das Eigentum. Erst nach und nach werden einzelne Wohnteile häufiger getrennt verkauft. 


1672 - Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck

Au * Anna Maria Cammerloherin erreicht die Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck. Sie lässt die Mühle zu einer zweigängigen Mahlmühle, die später sogar zur sechsgängigen aufgestockt wird, ausbauen.

Sie fährt zur Schranne, kaufte Getreide und bringt das Mehl wieder in die Stadt. Diese Handlung zieht heftige Beschwerden der städtischen Müller nach sich, „weil diese Concurrenzmacherei sie [die städtischen Müller] mit Weib und Kind an den Bettelstab bringe“.


1686 - Die Au zählt 186 Häuser mit 595 Herbergen 

Au * Trotz der Beschränkungen für Hausbau und Niederlassung setzt sich der Zuzug fort. Die Güterbeschreibung der Au verzeichnet 186 Häuser mit insgesamt 595 Herbergen, also einzelnen Wohnteilen innerhalb der Gebäude. Die Vorschriften verhindern das weitere Wachstum der Siedlung nicht. 


Ab 1888 - An der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl

München-Au * Auf dem Wiesengrundstück an der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl.


5 1610 - Neuordnung der Gerichtsbarkeit und Steuerverwaltung 

München - Au - Haidhausen - Lohe * Durch die besondere Entwicklung der Ortschaften können der Wolfratshauser Landrichter und der Perlacher Amtmann die Aufgaben der Rechtspflege und Verwaltung dort nicht mehr ausreichend bewältigen. Deshalb wird die Gerichtsbarkeit über Haidhausen, die Au und Niedergiesing dem Münchner Hofoberrichter übertragen. Damit sollen die Siedlungen besser kontrolliert und das Bettelwesen sowie die Kleinkriminalität gezielter verfolgt werden.

Die Steuererhebung und weitere Verwaltungsaufgaben bleiben zunächst beim Pfleggericht Wolfratshausen. 


Um 1430 - Die Au wächst vor den Toren Münchens 

Au * Die Besiedlung der Au nimmt im 15. Jahrhundert allmählich zu. Am Auer Mühlbach entstehen weitere Mühlen und Arbeitsplätze. Auch Münchens Bedarf an Arbeitskräften trägt im Laufe des Jahrhunderts zum Zuzug bei. 


8. 9 1625 - Vermögen wird zur Voraussetzung für die Niederlassung 

München - Au - Lohe - Haidhausen * Kurfürst Maximilian I. erschwert durch ein Dekret die Errichtung neuer Häuser und macht die Niederlassung vom Vermögen der Zuziehenden abhängig. Damit soll verhindert werden, dass mittellose Neuankömmlinge die örtliche Armenversorgung belasten.  

  • Die Aufnahmebestimmungen verlangen zunächst eine gerichtliche Bewilligung, anschließend die Zustimmung der örtlichen Verwaltung. Wer eine Herberge – einen eigenen Wohnteil innerhalb eines Hauses – erwerben kann, hat bessere Aussichten auf Aufnahme. 
  • Auch der Verkauf einer Herberge bedarf einer Genehmigung. Üblicherweise wird er nur erlaubt, wenn der Verkäufer eine andere Herberge erwirbt und einen ausreichend vermögenden Käufer benennt. Die Behörden wollen verhindern, dass der Verkaufserlös aufgebraucht wird und die Beteiligten anschließend auf Armenunterstützung angewiesen sind. 
  • Wer seine Herberge aufgibt, ohne eine neue zu erwerben, muss die Au mit seiner Familie verlassen. 
  • Vor einer Heirat ist außerdem nachzuweisen, wie der Unterhalt der künftigen Familie gesichert werden soll.


1603 - Die Au wächst weiter 

Au * Zwischen 1590 und 1603 entstehen 32 neue Häuser. Die Bautätigkeit hält an: Arbeitskräfte, die in München Beschäftigung finden, lassen sich weiterhin in der Au nieder. 


12. 12 1340 - Die Au wird erstmals urkundlich erwähnt 

Au * Die Au wird unter dem Namen „Awe ze Gyesingen“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung verweist auf ihre Lage im wasserreichen Niederungsgebiet der Isar und bedeutet sinngemäß „Au bei Giesing“. 


1612 - Gründung des Gerichts ob der Au 

Au - Haidhausen - Lohe * Für Haidhausen, die Au und Niedergiesing entsteht das eigenständige „Gericht ob der Au negst München“. Obergiesing und Bogenhausen werden aufgrund ihrer bäuerlichen Prägung ausdrücklich nicht einbezogen. 

Das neue Gericht ist ein Niedergericht, vergleichbar mit einer Hofmark, und untersteht dem Münchner Hofoberrichteramt. Die Hochgerichtsbarkeit bleibt beim Landgericht Wolfratshausen. 


6. 3 1445 - Arbeiter aus Oberbaiern helfen beim Festungsbau 

München * Herzog Albrecht III. weist seine Pfleger und Amtleute an, München in den kommenden zwei Jahren Arbeiter für die Befestigungsarbeiten zu schicken. Sie unterstützen die Bürger beim Bau der Mauern und Gräben. Für die herangezogenen Arbeiter sind Brot und ein Zehrpfennig vorgesehen. 

Die Schanzarbeiten locken viele Arbeiter in die Gegend von München. Viele Tagelöhner, Maurer und Zimmerleute siedeln hauptsächlich in der Au und Haidhausen an. 


1. 10 1854 - Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

München-Au * Mit der Eingemeindung der Vorstädte Au, Giesing und Haidhausen kommt das Auer Leihhaus in der Lilienstraße 79 unter städtische Verwaltung. 


1567 - In der Au werden 87 Häuser gezählt 

Au * Eine Zählung verzeichnet 87 Häuser in der Au. Die Ansiedlung vor den Toren Münchens wächst: Hier wohnen unter anderem Menschen, die in der Stadt und an den Mühlen Arbeit finden. 


10 1610 - Neuordnung der Steuerverwaltung 

Wolfratshausen - Au - Haidhausen - Lohe * Da sich die Trennung von Rechtspflege und Verwaltung als wenig praktikabel erweist, wird das Pfleggericht Wolfratshausen auch von der Steuererhebung für Haidhausen, die Au und Niedergiesing entbunden.


1612 - Ungezügeltes Wachstum in der Au

Au * Die Au hat über 1.600 Einwohner. Die Zahl der Häuser in der Ansiedelung hat sich auf 180 erhöht. Das ist gegenüber 1567 ein Zuwachse von 87 Häusern. Und das, obwohl es sich bei den Neubauten in der Regel um größere Häuser mit fünf oder sechs Gemächern handelt. 


1590 - Das Bevölkerungswachstum in der Au soll eingedämmt werden

Au * Nach Auffassung des churfürstlichen Hofkastenamts München ist  die Au schon so dicht besiedelt, dass man - zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums - die Erhöhung des Bodenzinses beschließt. 


Um 1400 - Gärten und Mühlen prägen die Au 

Au * Die Au am östlichen Isarufer ist um 1400 noch locker besiedelt. Münchner nutzen dort Gärten zum Gemüseanbau. Am Auer Mühlbach stehen bereits Mühlen; im Laufe des 15. Jahrhunderts kommen weitere Betriebe hinzu.


1679 - Neue Häuser und Herbergen in der Au werden verboten 

Au * Ein Verbot untersagt den Bau neuer Häuser und die Einrichtung zusätzlicher Herbergen, also einzelner Wohnteile innerhalb bestehender Gebäude.


1693 - Die Au zählt 208 Häuser mit 707 Gemächern 

Au - Lohe * Eine Güterbeschreibung verzeichnet 208 Häuser mit insgesamt 707 Gemächern beziehungsweise Herbergen. Gegenüber 1686 sind damit 22 Häuser und 112 Wohnteile zusätzlich erfasst. Trotz der strengen Bau- und Niederlassungsbestimmungen wächst die Siedlung weiter. 


1. 1 1910 - Aus einem Teil der Entenbachstraße wird die Zeppelinstraße 

München-Au * Der nördlich der Ohlmüllerstraße gelegene Abschnitt der Entenbachstraße trägt nun den Namen Zeppelinstraße. Damit ehrt die Stadt Ferdinand Graf von Zeppelin, einen ehemaligen General und Wegbereiter des Starrluftschiffs. Seine spektakulären Luftschiffe gelten zu dieser Zeit als Symbole des technischen Fortschritts und lösen in der Bevölkerung große Begeisterung aus. Der südliche Straßenabschnitt behält den Namen Entenbachstraße. 


19. 12 1975 - Die Museum-Lichtspiele eröffnen als Musicalkino

München-Au * Der Schauspieler Hartmut Hinrichs übernimmt die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 und richtet sie als Spezialkino für Musicalfilme neu aus. Nach einem Umbau eröffnet das Filmtheater mit Carol Reeds Musicalverfilmung „Oliver!“ aus dem Jahr 1968. 

Der erhoffte Publikumszuspruch bleibt zunächst aus. Zu Vorstellungen von „My Fair Lady“ oder „Funny Lady“ finden sich mitunter nur zwei oder drei Gäste ein. Hinrichs führt das Kino bis zu seinem Tod 1988. 


1916 - Betreiberwechsel in Gabriels Kino 

München-Au * Oskar Richard Mohler übernimmt das bisherige „Gabriels Tonbildtheater“ von Kinopionier Carl Gabriel und führt es unter dem neuen Namen „Gabriels Lichtspieltheater“ weiter. Bereits zwei Jahre später erhält das Kino wegen seiner Nähe zum Deutschen Museum den bis heute gebräuchlichen Namen „Museum Lichtspiele“. 

 


1928 - Neue Betreiber und Ausbau des Kinosaals 

München-Au * Wilhelm van Laak und Valentin Neumeier übernehmen die Leitung der „Museum-Lichtspiele“. In den folgenden Jahren wird das Kino umgebaut und der Zuschauerraum von ursprünglich 220 auf 280 Plätze erweitert. 


15. 9 1865 - Die Schweiger-Theater müssen schließen

München-Isarvorstadt - München-Au * Am Ende bringt die politisch stärkere Konkurrenz die Schweiger-Theater zur Strecke. Als das Aktien-Volkstheater am Gärtnerplatz eröffnet wird, müssen die Schweiger-Theater schließen.


24. 11 1910 - Carl Gabriels Tonbildtheater in der Au 

München-Au * Der Schausteller und Kinopionier Carl Gabriel eröffnet in den Räumen des früheren Gasthauses und Varietés „Zum Kaisergarten“ sein zweites Münchner Kino: „Gabriels Tonbildtheater“. Der Eingang befindet sich damals an der Zeppelinstraße 85; heute lautet die Adresse Lilienstraße 2. Das Vorstadtkinoprogramm mit kurzen Spiel-, Aktualitäten- und Unterhaltungsfilmen richtet sich an ein breites Publikum. Wie in der Frühzeit des Kinos üblich, werden Stummfilme häufig musikalisch begleitet und mitunter von einem „Explikateur“ erläutert. 


Ab 1924 - Josef Liebl übernimmt die Museum-Lichtspiele 

München-Au * Josef Liebl leitet die „Museum-Lichtspiele“ an der Lilienstraße 2 von 1924 bis 1926. In seine Amtszeit fällt die Eröffnung des benachbarten Deutschen Museums am 7. Mai 1925. Damit erhält der bereits seit 1918 verwendete Name des Kinos seinen unmittelbaren örtlichen Bezug. 

 


24. 4 1995 - Die Museum-Lichtspiele eröffnen ihren vierten Kinosaal

München-Au * In den Museum-Lichtspielen an der Lilienstraße 2 eröffnet ein vierter Kinosaal. Zur Eröffnung läuft Robert Altmans Film „Prêt-à-porter“. Damit verfügt das Filmtheater über vier Säle mit insgesamt 276 Sitzplätzen. 


Ab 7 1976 - Die Museum-Lichtspiele erhalten einen zweiten Kinosaal 

München-Au * Betreiber Hartmut Hinrichs lässt den bisherigen Vorführraum der Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 zu einem zweiten Kinosaal umbauen. Im ersten Saal laufen weiterhin Musik- und Tanzfilme. 

Das neue Kino 2 wird an Beate Uhse untervermietet und eröffnet am 3. September mit pornografischen Filmen. Diese Nutzung dauert bis April 1977. 


13. 4 1977 - „Carmen Jones“ beendet die Erotikfilmphase im Kino 2 

München-Au * Im zweiten Saal der Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 läuft mit „Carmen Jones“ erstmals nach der Nutzung als Pornokino wieder ein Film des regulären Kinoprogramms. Die Hauptrollen in Otto Premingers Musicalverfilmung spielen Dorothy Dandridge und Harry Belafonte. 


1930 - Erich König übernimmt die Museum-Lichtspiele 

München-Au * Erich König übernimmt die „Museum-Lichtspiele“ von Wilhelm van Laak und Valentin Neumeier. Er führt das Kino bis 1933. 


3. 8 1664 - Anna Maria Cammerloher kauft den Edelsitz Wagegg in der Au

Au * Der Rat des Inneren und Aufschlagseinnehmer der Landschaft in Baiern, Georg Benno Schobinger von Steppberg, verkauft den Edelsitz Wagegg in der Au an Anna Maria Cammerloherin, der Ehefrau des Hofkammerrats Johann Christoph Cammerloher.


22. 9 1933 - Die Reichskulturkammer vollendet die Kontrolle des Filmwesens 

Berlin * Mit dem Reichskulturkammergesetz unterstellt das NS-Regime das gesamte deutsche Kulturleben einer zentralen staatlichen Kontrolle. Die bereits im Juli gegründete Reichsfilmkammer wird als eine von sieben Einzelkammern in die Reichskulturkammer eingegliedert. 

Wer in der Filmbranche tätig sein oder ein Lichtspieltheater betreiben will, muss Mitglied der Reichsfilmkammer sein. Aufnahme und Verbleib hängen von der vermeintlichen „Zuverlässigkeit und Eignung“ ab, die das Regime nach politischen und rassistischen Kriterien beurteilt. Für jüdische Filmschaffende und Kinobetreiber bedeutet der Ausschluss aus der Kammer faktisch ein Berufsverbot. 

In München trifft diese Verfolgung später die jüdische Kinobesitzerin Lonny van Laak. Ihr Ehemann Wilhelm van Laak hat die „Museum-Lichtspiele“ zwischen 1928 und 1930 gemeinsam mit Valentin Neumeier geleitet. Nach Wilhelms Tod im Jahr 1935 entziehen die Behörden Lonny van Laak wegen ihrer jüdischen Herkunft die Vorführlizenz für ihr letztes Kino. 


1953 - Die Museum-Lichtspiele werden zum „Revolverkino“ 

München-Au * Werner Wotke übernimmt die Leitung des Vorstadt-Filmpalasts. Unter seiner Führung entwickelt sich das Stadtteilkino zu einem sogenannten „Revolverkino“: Auf dem Programm der Museum-Lichtspiele stehen vor allem Western, Gangster- und Abenteuerfilme, Heimatfilme sowie die bei Jugendlichen beliebten „Halbstarken“-Streifen mit Darstellern wie James Dean und Horst Buchholz. Einen besonderen Schwerpunkt bilden preisgünstig produzierte Western und später die erfolgreichen Italo-Western. 

Mehr als zwei Jahrzehnte lang bietet das Kino seinem Publikum populäre Unterhaltung abseits des anspruchsvollen Premierenbetriebs der Innenstadt. Im November 1975 endet Wotkes Ära – programmatisch passend mit der Vorführung eines Italo-Westerns. Die genaue Bezeichnung des letzten Films ist in den zugänglichen Darstellungen nicht genannt. 


3. 9 1976 - Der zweite Saal der Museum-Lichtspiele eröffnet als Pornokino 

München-Au * Die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 eröffnen einen zweiten Kinosaal. Er entsteht durch den Umbau des bisherigen Vorführraums und wird zunächst an Beate Uhse untervermietet. Während im ersten Saal weiterhin Musik- und Tanzfilme laufen, zeigt Kino 2 bis April 1977 pornografische Filme. Die geprüfte Kinogeschichte nennt keine einzelnen Filmtitel. Beate Uhses Unternehmen erzielt 1976 einen Jahresumsatz von 60 Millionen D-Mark. 


29. 5 1710 - Der Bischof erlaubt die Übertragung des Allerheiligsten 

Haidhausen - Au * Nach Einwänden der Paulaner wendet sich Johann Maximilian von Alberti erneut an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher. Dieser erlaubt, das Allerheiligste aus der Haidhauser Kirche St. Johann Baptist in Albertis Kapelle am Gaisberg zu übertragen. Die Paulaner befürchten, dass die neue Kapelle Besucher und Spenden von ihrer Mariahilf-Wallfahrt abziehen könnte. 


1. 8 1898 - Gasthaus und Singspielhalle zum Kaisergarten eröffnet

München-Au * In Münchner Zeitungen geben „Johann Betz und Frau“ die Eröffnung des „Gasthauses & Singspielhalle zum Kaisergarten“ - mit Gastronomie und Fremdenzimmer - bekannt. 


13. 9 1813 - Das Gasthaus zum Kaisergarten droht einzustürzen

München-Au * Der Kaisergarten ist jenes Wirtshaus, für das beim Jahrhundert-Hochwasser der Isar das letzte Stündchen angebrochen scheint. Viele neugierige Gaffer stehen auf der steinernen Isarbrücke und wollen miterleben, wie das bereits unterspülte Gasthaus langsam in die tosenden Fluten der Isar versinkt. 

Doch nicht für den Kaisergarten hat das letzte Stündchen geschlagen, sondern für 93 schaulustige Münchner*innen. Sie trifft der jähe Tod, nachdem die Brücke Bogen für Bogen einstürzt und mitsamt den darauf befindlichen Personen in dem reißenden Gebirgsfluss versank. Es kann nur eine Person gerettet werden.


1937 - Wilhelm Sensberg führt die Museum-Lichtspiele

München-Au * Von 1937 bis zum Kriegsende Ende April 1945 ist  Wilhelm Sensberg der Betreiber des Filmtempels in der Au.

Welche politische Gesinnung die Betreiber des Lichtspielhauses während der NS-Zeit bevorzugten, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle standen die Kinobetreiber und -besitzer in dieser Zeit unter strenger Aufsicht nationalsozialistischer Aktivisten.


Ab 30. 1 1933 - Die Gleichschaltung erreicht Film und Kino 

Deutsches Reich * Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler. Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten beginnt auch für die deutsche Film- und Kinobranche eine Zeit der Einschüchterung, Gewalt und schrittweisen Gleichschaltung. Filmprogramme, Personalentscheidungen und wirtschaftliche Tätigkeiten geraten zunehmend unter staatliche und parteipolitische Kontrolle. Jüdische sowie politisch unerwünschte Filmschaffende und Gewerbetreibende werden ausgegrenzt und aus ihren Berufen verdrängt.

 


4. 10 1991 - Die Museum-Lichtspiele feiern den „Rocky Horror“-Weltrekord 

München-Au * Die Museum-Lichtspiele feiern das 15-jährige Jubiläum ihrer Vorführungen der „Rocky Horror Picture Show“. Der Filmverleih Twentieth Century Fox gratuliert zum Weltrekord im Guinness-Buch der Rekorde. Für die Feier sind vier Vorstellungen um 16 Uhr, 18.15 Uhr, 20.30 Uhr und 22.45 Uhr angekündigt. 


12. 6 1946 - Die Museum-Lichtspiele können wieder eröffnet werden

München-Au * Die Museum-Lichtspiele können mit dem Alfred-Hitchcock-Film „Im Schatten des Zweifels“ wieder für das Kino-Publikum eröffnet werden.


1933 - Anton Rösch übernimmt die Museum-Lichtspiele 

München-Au * Anton Rösch übernimmt die Leitung der „Museum-Lichtspiele“ und führt das Kino bis 1937. 


1896 - Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen

München-Au * Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen und dafür der heute noch bestehende Bau errichtet. Das neue Wirtshaus trägt den Namen Gasthaus & Singspielhalle zum Kaisergarten. 


27. 5 1899 - Positive Kritiken für den Kaisergarten

München-Au * Im „Münchener Lokal-Anzeiger“, der ehemaligen Zeitschrift „Münchener Ratsch-Kathl“ ist zu lesen: „Der neue ‚Kaisergarten‘ am Eingange der Au, nächst der äußeren Ludwigsbrücke, hat in seinem jetzigen Besitzer, Herrn Betz, den richtigen Mann gefunden hinsichtlich des Betriebs dieser altbekannten Volksquelle. 

Der große Parterre-Saal ist wie geschaffen zur Abhaltung volkstümlicher Unterhaltungen, die denn auch alle Sonn- und Feiertage, sowie Samstage, durch Sing- und Komikergesellschaften veranstaltet werden und sich eines recht regen Besuches erfreuen.“


1918 - Die Museum Lichtspiele erhalten ihren Namen 

München-Au * Das bisherige „Gabriels Lichtspieltheater“ heißt nun „Museum Lichtspiele“. Namensgeber ist das gegenüberliegende Deutsche Museum, dessen Neubau auf der ehemaligen Kohleninsel – der heutigen Museumsinsel – zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollendet ist. Der Erste Weltkrieg unterbricht die Bauarbeiten; anschließend sorgen die politischen Umbrüche und die Inflation für weitere Verzögerungen. Erst am 7. Mai 1925 wird der Neubau des Deutschen Museums feierlich eröffnet. Der Name „Museum Lichtspiele“ bleibt bis heute erhalten. 


5. 11 1942 - Überfall auf die Museum-Lichtspiele

München-Au * Unter „Ausnutzung der Verdunkelung“ überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der Museum-Lichtspiele und raubt den Betrag von 150 Mark. Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben. Er wird vor ein Sondergericht gestellt und als „Volksschädling“ zum Tode verurteilt. Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.


24. 6 1977 - Die „Rocky Horror Picture Show“ startet in den Museum-Lichtspielen 

München-Au * Die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 nehmen „The Rocky Horror Picture Show“ ins Programm. Die Verfilmung des Rockmusicals entwickelt sich zum Kultfilm und bleibt fortan regelmäßig auf dem Spielplan.  

Eine treue Fangemeinde macht die Vorstellungen zum Mitmachereignis: Besucherinnen und Besucher erscheinen geschminkt und kostümiert, tragen Netzstrümpfe, Strapse oder Korsagen, sprechen Dialoge mit, singen und tanzen. Zu bestimmten Filmszenen werfen sie Reis oder Toilettenpapier und spritzen mit Wasser. Die Rituale ergänzen das Geschehen auf der Leinwand um eine eigene Vorstellung im Zuschauerraum. Später bietet das Kino an der Kasse passende Mitmachpäckchen an.  

Die außergewöhnlich lange Vorführtradition macht die Museum-Lichtspiele über München hinaus bekannt und bringt ihnen später einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde ein. 


18. 9 1980 - Die Museum-Lichtspiele eröffnen einen dritten Kinosaal 

München-Au * Die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 erweitern ihr Filmtheater um einen dritten Saal. Er entsteht in einem ehemaligen Lagerraum. Zur Eröffnung für geladene Gäste läuft „The Rocky Horror Picture Show“. Am 19. September beginnt der reguläre Publikumsbetrieb. 

Im selben Jahr erhält der dem Kultfilm gewidmete Saal eine passende Inneneinrichtung. Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist. Die Gestaltung macht den Kinobesuch zum besonderen Erlebnis und unterstützt die ausgelassenen Mitmachrituale des Publikums. 

Bis Ende Oktober 1981 wird hier nur die „Rocky Horror Picture Show“ gezeigt. 


1819 - Die Au strebt die Eingemeindung nach München an  

Vorstadt Au - München * Im Zusammenhang mit den Eingemeindungswünschen der Au wird auf die enge wirtschaftliche Verbindung mit München verwiesen: Die örtlichen Gewerbetreibenden finden ihre Kundschaft und ihren Absatzmarkt vor allem in der Residenzstadt. 

Eine zeitgenössische Stellungnahme erklärt: „Der Gewerbsmann der Vorstadt Au hat seine Kundschaft und seinen Markt nicht auf seinem Wohnplatz, sondern in München.“ Zur Begründung verweist sie auf die Armut der rund 7.000 Einwohner: Angeblich gehen zwei Drittel im Sommer barfuß und tragen zerlumpte Kleidung.


6. 8 1567 - Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

Au * Am Haßlang-Schlösschen in der heutigen Lilienstraße wird ein Triebwerk in den Auer Mühlbach eingehängt. Damals übergeben die Herzöge Sigmund und Albert dem Hanns Platner von der Rosen einen Platz zum Lehen, damit er eine Mühle und einen Hammer erbauen kann.

Die Urkunde hat folgenden Wortlaut: „Von gottes gnaden Wir Sigmund vnd Wir Albrecht gebrüdere Phallenz grauen bey Reine Hertzogen in Obern vnd Nidern Bairn [...] tun kunnt [...], Das wir vnnserm getrewen Hannsen Platner mit der Rosen von sunndern gnaden ainen Mulslag gelegen enthalb der Yser an dem Rain auf dem pach zwischen der Mul Neydegk und der Yserbrugken, Darauf er machen vnd slagen mag ain Sleifmul vnd obe er ainen platthamer auch darauf richten mocht [...]“.


22. 11 1714 - Max Emanuel stimmt dem Kloster am Gaisberg zu 

Saint-Cloud - Au * Die noch ausstehende Zustimmung Kurfürst Max Emanuels zum Kloster am Gaisberg trifft in der Au ein. Der baierische Landesherr hält sich zu dieser Zeit im Exil in Saint-Cloud bei Paris auf. Das bereits bestehende Kloster trägt den Namen Lilienberg; 1715 übernehmen es Benediktinerinnen. 


16. 10 1705 - Die Kirche auf dem Gaisberg wird geweiht 

Au * Die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens auf dem Gaisberg, dem heutigen Lilienberg, wird geweiht. In der Kapelle dürfen nun regelmäßig Messen gefeiert werden. Die dauerhafte Aufbewahrung des Allerheiligsten – der geweihten Hostien – bleibt jedoch vorerst untersagt. 


14. 8 1975 - „The Rocky Horror Picture Show“ feiert Weltpremiere 

London * Im Rialto Theatre feiert „The Rocky Horror Picture Show“ Weltpremiere. Jim Sharman bringt Richard O’Briens Bühnenmusical „The Rocky Horror Show“ auf die Leinwand. Der erhoffte Erfolg bleibt zunächst aus; der Film enttäuscht an den Kinokassen.  

Erst mit den Mitternachtsvorstellungen im New Yorker Waverly Theatre ab April 1976 beginnt der Aufstieg zum Kultfilm. Eine wachsende Fangemeinde besucht die Vorstellungen immer wieder, erscheint kostümiert, singt mit und kommentiert die Dialoge. Die Beteiligung des Publikums wird zum Markenzeichen der Vorführungen. 


21. 11 1715 - Benediktinerinnen übernehmen das Kloster am Gaisberg 

Au * Zwei Benediktinerinnen aus dem Passauer Kloster Niedernburg treffen am Gaisberg ein. Maria Agnes Dascher übernimmt als Priorin die Leitung; Maria Antonia von Eiseneck kümmert sich um die wirtschaftlichen Angelegenheiten. Die sechs bereits dort lebenden Schwestern werden ihnen unterstellt. Damit wird die Gemeinschaft zum Benediktinerinnenkloster, das den Namen Lilienberg trägt. 


4. 10 1802 - Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige Klosterschule am Lilienberg

Au * Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige Klosterschule am Lilienberg. Nachdem Ende Mai die Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg weggebracht worden waren, hatten achtzig Schülerinnen keine Lehrerin mehr. 


25. 3 1702 - Die Kirche auf dem Gaisberg wird eröffnet 

Au * Die neuerbaute Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens auf dem Gaisberg, dem späteren Lilienberg in der Au, wird eröffnet. Der Münchner Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti lässt den Rundbau neben dem von ihm und seiner Frau gestifteten Frauenkloster errichten. Dort leben zunächst Paulaner-Tertiarinnen, die sich „Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis“ nennen.


22. 5 1802 - Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

Au * Den Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt. Jeder wird erlaubt, ihr Bett und den übrigen Hausrat ihrer Zelle mitzunehmen. Um jegliches Aufsehen zu vermeiden wird einigen Nonnen erlaubt, ihre Eltern und Verwandten in München in geschlossenen Wägen zu besuchen. 


1705 - Ein Benediktinermönch betreut die Frauen vom Lilienberg 

Au * Johann Maximilian von Alberti überträgt einem Benediktinermönch die geistliche Betreuung der Ordensfrauen am Gaisberg. Der Mönch feiert täglich die Messe, spendet die Sakramente und nimmt den Frauen die Osterbeichte ab. Auch die Lebensordnung der Gemeinschaft orientiert sich in wesentlichen Teilen an der Benediktsregel. 


1711 - Das Kloster auf dem Gaisberg wird erweitert

Au * Johann Maximilian von Alberti lässt neben der Kapelle den noch fehlenden Gebäudeflügel errichten. Damit bietet das Kloster auf dem Gaisberg Platz für zwölf Bewohnerinnen. Die Übergabe an Benediktinerinnen erfolgt erst 1715. 


31. 5 1802 - Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Au * Die restlichen  Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg werden in die ständischen Klöster der Benediktinerinnen nach Kühbach und Hohenwart gebracht. Die Mädchenschule wird von zwei weltlichen Lehrerinnen weitergeführt. 


14. 10 1709 - Alberti beantragt die Aufbewahrung des Allerheiligsten 

Au - Freising * Johann Maximilian von Alberti wendet sich an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher. Er möchte das Allerheiligste dauerhaft in der Kapelle am Gaisberg [= Lilienberg] aufbewahren und zeitweise zur öffentlichen Anbetung aussetzen lassen. Da die Kapelle privat ist, muss dafür auch die Zustimmung des Papstes eingeholt werden. Diese liegt zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. 


16. 11 1710 - Johann Maximilian von Alberti heiratet am Gaisberg 

Au * Nach dem Tod seiner Frau heiratet der Münchner Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti in der Klosterkirche am Gaisberg die 22-jährige Maria Katharina von Joner. 


30. 8 1710 - Alberti stiftet Geld für ein Benediktinerinnenkloster 

Au * Der Münchner Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti stellt einen mit 12.000 Gulden ausgestatteten Stiftungsbrief für ein Frauenkloster am Gaisberg aus. Dort lebt bereits eine kleine geistliche Gemeinschaft. Alberti will ihr mit Mitteln aus dem Nachlass seiner verstorbenen Frau eine dauerhafte Grundlage geben und sie zu einem Kloster nach der Regel des heiligen Benedikt entwickeln. Die Übernahme durch Benediktinerinnen erfolgt erst 1715. 


29. 5 1802 - Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

Au * In der Frühe um 4 Uhr werden die ersten der zwanzig verbliebenen Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg in das ständische Kloster der Benediktinerinnen nach Geisenfeld gebracht. 


27. 1 1701 - Streit um die Seelsorgerechte am Gaisberg 

Freising - Au * Der Geistliche Rat in Freising entscheidet, dass die pfarrlichen Rechte am Gaisberg den Paulanermönchen des nahe gelegenen Klosters Neudeck zustehen. Damit unterliegen die dortige Kapelle und die entstehende religiöse Gemeinschaft weiterhin der seelsorgerischen Zuständigkeit der Paulaner. 

Gegen den Beschluss wehrt sich Johann Maximilian von Alberti. Der Münchner Bürgermeister hat gemeinsam mit seiner Frau auf dem Gaisberg ein kleines Kloster für Paulaner-Tertiarinnen gestiftet und lässt dort eine Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens errichten. Er strebt für seine Stiftung größere kirchliche Selbstständigkeit an. 

Hinter dem Streit stehen auch wirtschaftliche Interessen: Die Paulaner befürchten Einnahmeverluste, wenn in der neuen Kirche eigenständig Messen gelesen und Spenden gesammelt werden. Aus der Stiftung geht später das Kloster Lilienberg hervor. 


24. 9 1970 - Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird eröffnet

München-Au * Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird als „Geschenk des bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ den Heimatvertriebenen und ihren Verbänden übergeben und damit eröffnet. Die nichtrechtsfähige öffentliche Anstalt wird als Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung geführt.


19. 12 1709 - Papst Clemens XI. genehmigt die Aufbewahrung des Allerheiligsten 

Rom - Au * Papst Clemens XI. stimmt zu, dass das Allerheiligste künftig dauerhaft in der Kapelle am Gaisberg aufbewahrt wird. Damit erhält Johann Maximilian von Alberti die päpstliche Genehmigung, um die er im Oktober nachgesucht hat. 


11. 12 1711 - Päpstliche Genehmigung für das Kloster am Gaisberg 

Au * Nach mehr als einem Jahr Verzögerung kann die päpstliche Konzessionsurkunde für das geplante Kloster am Gaisberg ausgestellt werden. Die Paulaner in der Au haben gegen das Vorhaben Einwände erhoben: Sie befürchten, dass Gottesdienste und Spenden am Gaisberg ihre eigenen Einnahmen schmälern. Die Genehmigung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Benediktinerinnenkloster, zu dem die Gemeinschaft 1715 wird. 


18. 8 1956 - Die Räume am Lilienberg gehen an die Regierung von Oberbayern

München-Au * Das Landratsamt München übergibt ihre Räume am Lilienbergman die Regierung von Oberbayern, die in dem Haus die Verwaltung des Auswandererlagers unterbringt.


5. 9 1803 - Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

Au * Das Landgericht München bezieht die Räume im ehemaligen Kloster Lilienberg. Es umfasst neben den Orten des Gerichts ob der Au das Amt Perlach vom Landgericht Wolfratshausen, das Gebiet Neuhausen vom Landgericht Dachau, die Gebiete Gauting und Germering aus dem Landgericht Starnberg sowie Fröttmaning und Garching aus dem Landgericht Kranzberg. Dazu die Orte Ismaning, Ober- und Unterföhring, Daglfing und Englschalking aus dem kurz zuvor staatlich eigenständigen Fürstbistum Freising.


23. 8 1723 - Das Kloster am Lilienberg soll in den Münchner Burgfrieden

Au * Johann Maximilian von Alberti richtet eine Bitte an der Kurfürsten. Er soll das Benediktinnerinnenkloster am Lilienberg in den Münchner Burgfrieden einbeziehen.


7. 8 1831 - Das Bezirksamt links der Isar bezieht das ehemalige Kloster am Lilienberg

Vorstadt Au * Das ehemalige Kloster am Lilienberg wird zum Amtssitz des Bezirksamtes links der Isar.


6. 6 1702 - Erste Messe in der Kirche auf dem Gaisberg 

Au * In der neuerbauten Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens wird erstmals die heilige Messe gefeiert. Das Gotteshaus gehört zu dem von Johann Maximilian von Alberti und seiner Frau gestifteten Frauenkloster auf dem Gaisberg. Die erste Messe markiert den Beginn der regelmäßigen religiösen Nutzung; die feierliche Konsekration der Kirche erfolgt erst 1705. Kirche und Kloster tragen dazu bei, dass der Gaisberg später den Namen Lilienberg erhält.


1996 - Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen. 1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.


1. 6 1710 - Das Allerheiligste wird zum Gaisberg übertragen

Haidhausen - Au * In einer feierlichen Prozession wird das Allerheiligste aus der Haidhauser Kirche St. Johann Baptist in die von Johann Maximilian von Alberti errichtete Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens am Gaisberg gebracht. Hochgestellte Persönlichkeiten nehmen an der Übertragung teil. Der Freisinger Fürstbischof hat sie wenige Tage zuvor genehmigt. 


19. 2 1749 - Beschluss für einen Neubau des Klosters am Lilienberg

Au * Priorin und Konvent beschließen die Erweiterung des Klosters am Lilienberg durch einen Neubau. Der Konvent der Benediktinerinnen umfasst inzwischen 23 Professen und 4 Schwestern.


25. 12 1705 - Kaiserliche Verstärkungen erreichen den Gasteig

München - Gasteig - Au * Gegen 7 Uhr trifft die vorausgeschickte kaiserliche Kavallerie unter Oberst Johann Graf von Eckh trifft am Gasteig ein. Da die Aufständischen die Isarbrücke versperren, weichen die Reiter in die Au aus und suchen beim Radlwirt eine Furt, um den Fluss zu überqueren. 

Wenig später erreicht auch die Infanterie unter Generalwachtmeister Georg Friedrich Freiherr von Kriechbaum den Gasteig. Vier Kanonen nehmen den von den Aufständischen besetzten Roten Turm unter Beschuss.


1596 - Das Herbergswesen ist im Ostend bereits fest verwurzelt 

Au - Lohe - Haidhausen * Eine Beschreibung der Au stellt das Herbergswesen als eine durch langjährige Übung etablierte Einrichtung dar. Wohnungen, einzelne Gemächer oder Stockwerke eines Hauses können verschiedenen Eigentümern gehören. Diese Form des geteilten Eigentums ermöglicht auch Menschen mit geringem Vermögen den Erwerb eigener Wohnräume. 

Die Aufteilung weicht vom Grundsatz des gemeinen, wesentlich auf römischem Recht beruhenden Rechts ab, nach dem Gebäude und Grundstück eine rechtliche Einheit bilden. Örtliches Gewohnheitsrecht kann jedoch abweichende Eigentumsformen begründen. Das Herbergswesen ist deshalb nicht ohne Weiteres als rechtswidrig anzusehen. Für die Au, die Lohe und Haidhausen beruht seine Anerkennung offenbar vor allem auf der überlieferten Praxis.


1590 - Die Au und Niedergiesing wachsen 

Au - Niedergiesing * Für die beiden Ansiedlungen werden 97 Behausungen angegeben. Viele Tagelöhner und Dienstboten, die in München Arbeit finden, wohnen hier in kleinen Häusern. Diese entstehen ohne einheitlichen Straßenplan auf wenig ertragreichem [= „ödem“] Grund: in der Überschwemmungsebene der Isar, an den Hängen und in Gruben. Die Obrigkeit sieht die weitere Besiedlung zunehmend kritisch. 


3. 11 1935 - Die Ludwigsbrücke wird eingeweiht

München * Die Einweihungsfeierlichkeiten für die Ludwigsbrücken werden abgehalten. Für diesen Anlass wird eigens eine Gedenkmedaille geprägt, die die Inschrift: „Marsch über die Ludwigsbrücken 9. November 1923“ trägt. Als Illustration ist auf der Rückseite das Motiv „Kampfgeschwader mit Hakenkreuzfahne“ zu sehen. 


1612 - Die Au zählt rund 180 Häuser 

Au * Die Zahl der Häuser erreicht rund 180. Neben kleinen Behausungen entstehen größere Herbergshäuser mit fünf oder sechs „Gemächern“ – eigenständigen Wohnanteilen innerhalb eines Gebäudes. Bestehende Häuser mit zunächst zwei Gemächern werden durch Anbauten erweitert. So wächst mit der Zahl der Häuser auch der Wohnraum innerhalb der einzelnen Anwesen. 


Äußere Ludwigsbrücke, Wandbild 5. 12 2023 - Ein neues Graffiti in der Äußeren Ludwigsbrücke

München * Das neue Wandbild in der Fußgänger- und Fahrrad-Unterführung in der Äußeren Brücke wird eingeweiht. Drei Streetart-Künstler, die sich „Munich Cycle Crew“ nennen, haben die Unterführung gestaltet: 

  • die Münchner Illustratorin und Tätowiererin Miriam Frank, 
  • Maler, Illustrator und Trickfilmzeichner Flin und 
  • Münchens bekanntester Streetart-Künstler Loomit. 

Das größte Problem beim Besprühen und Bemalen der Wände sind die Radfahrer, weshalb die Künstler teilweise nur nachts im Tunnel arbeiteten oder am Tag sehr laut Musik hörten, damit die Leute die Kunstakteure schon vorher bemerken. 

Die Idee zur Unterfahrt-Dekoration kommt von Loomit, der bereits 2006 zusammen mit Shine und den brasilianischen Streetart-Stars Os Gêmeos den Tunnel ausgeschmückt hatte. 


31. 7 2014 - Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt

München-Au * Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt. Das Gebäude entlang dem Auer Mühlbach wird abgerissen und mit 27 Wohnungen für Senioren neu aufgebaut. Unter dem Gelände entsteht eine Tiefgarage. Der Gebäudekomplex am Imma-Mack-Weg wird saniert und umgebaut. Unten bezieht die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG Büros, darüber kommen elf Wohnungen. 


11 1968 - Das Motorama entsteht auf einem Ruinengrundstück

München-Au * Die Auto-Zentrum GmbH & Co tritt mit einem 50 Millionen DMark umfassenden Riesenprojekt an die öffentlichkeit. Sie will auf dem Ruinengrundstück des ehemaligen Münchner-Kindl-Kellers an der Ecke Rosenheimer- und Hochstraße ein Großhotel und eine Ladenstraße anlegen.


1. 7 1868 - Die private Job-Vermittlung wird immer lukrativer

Königreich Bayern * Die private Job-Vermittlung wird spätestens seit der Einführung der Gewerbefreiheit immer lukrativer.


29. 4 1945 - Ein Sprengkommando soll die Ludwigsbrücke zerstören

München *  Nur wenige Stunden bevor die amerikanischen Soldaten München besetzen würden - soll ein Sprengkommando der Wehrmacht die Ludwigsbrücke zerstören. Ihre Erhaltung verdanken wir den Überredungskünsten des Kommissars der Landpolizei, Jakob Eder. 

  • Ungehorsame Zivilisten retteten durch ihren Einsatz die Großhesseloher- und Bogenhausener Brücke. 
  • Die Grünwalder Brücke, diejenige bei Oberföhring und die strategisch völlig unbedeutende zum Bosch-Werk in Sendling fliegen aber doch noch in die Luft. 


27. 5 1823 - Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke

München * Die Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke findet statt.


7 2023 - Die „Boazn“ in der ehemaligen Bedürfnisanstalt

München * In der im Jahr 1901 erbauten öffentlichen Bedürfnisanstalt unter der Äußeren Ludwigsbrücke wird ein Lokal, die „Boazn“, eröffnet. Die Planungen für den Umbau der sechzig Quadratmeter großen ehemaligen WC-Anlage gehen zwar schon auf das Jahr 2015 zurück, doch der Umbau gestaltete sich aufwändiger als gedacht. 


Ab 9 1900 - Georg Lang betreibt den Münchner Kindl-Keller 

München-Au * Georg Lang übernimmt den Münchner Kindl-Keller an der Rosenheimer Straße. Der 1899 nach Plänen des renommierten Architekten Friedrich von Thiersch umgebaute Saalbau gehört zu den größten Vergnügungs- und Veranstaltungslokalen Münchens. In den weitläufigen Räumen und Gartenanlagen können bis zu 11.500 Gäste bewirtet werden. 

Für Lang ist der Münchner Kindl-Keller eine weitere Bühne für sein großgastronomisches Konzept. Wie auf dem Oktoberfest verbindet er den Ausschank von Bier mit Musik, Unterhaltung und aufwendiger Werbung. Der Betrieb festigt seinen Ruf als einer der bekanntesten Gastwirte der Stadt. 

Georg Lang betreibt den Münchner-Kindl-Keller bis 1902. 


27. 7 1914 - Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

München-Au * Die Münchner Sozialdemokraten haben zu einer Massenkundgebung im Münchner-Kindl-Keller eingeladen. Als Referent für diese Veranstaltung ist der Schriftsteller Kurt Eisner angekündigt.  

Ausgerechnet für Kurt Eisner, dem späteren Kriegsgegner und Revolutionär, ist der Krieg zu diesem Zeitpunkt eine unabänderliche Tatsache und nicht mehr zu verhindern. „Denn niemand von uns will, dass das Kosakentum über Europa herrscht. Sagte doch Bebel, gegen Russland würde auch er noch die Flinte auf seinen alten Buckel nehmen“. Und an anderer Stelle meinte er: „Wir sind bereit, einen Angriff des Feindes abzuwehren und unser Vaterland zu schützen“.  

Das bedeutet aus Eisners damaliger Sicht für die sozialdemokratisch orientierte Arbeiterschaft: „Dann muss jeder seine Pflicht tun, nichts weiter“. Und diese Pflicht besteht in der Verteidigung des Vaterlandes gegen den russischen Agressor.


1908 - Das Städtische Arbeitsamt braucht einen neuen Standort

München-Isarvorstadt *  Der Neubau für das Deutsche Museums macht einen erneuten Umzug vom Süd- in den Nordtrakt der ehemaligen Alten Isarkaserne notwendig. 

Da der Museumsbau den Großteil der Insel einnehmen wird, braucht das Städtische Arbeitsamt nun einen neuen Standort. 


Um 1180 - Die erste Isarbrücke

Munichen * Eine Münchner Brücke über die Isar ist vorhanden. Ob sie noch im Auftrag des Welfenherzogs Heinrich oder bereits vom Freisinger Bischof Albert gebaut wurde, ist unklar. 

Der Verlauf der Salzstraße findet sich heute in der Einstein- und in der Fortsetzung in der Inneren-Wiener-Straße wieder. Beim später entstandenen Leprosenhaus führt sie über den Streckenabschnitt Am Gasteig [= gacher Steig = steiler Weg] mit einem starken Gefälle hinunter zur Isar, die durch mehrere Inseln in viele Flussläufe geteilt ist.


Nach dem 13. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen. 


11. 2 1908 - Münchner*innen werden bei der Stellenvergabe bevorzugt

München-Isarvorstadt * Der Magistrat bewilligt die Einrichtung eines gemeindlichen Arbeitsnachweises. Der Grundsatz dieser neuen Abteilung ist die Bevorzugung eingesessener Bürger bei der Stellenvergabe. Die Forderung war schon seit längerer Zeit durch städtische Arbeiter erhoben worden, die ihre Arbeitsplätze durch Zugezogene in Gefahr gebracht sahen. 


4. 9 1909 - Karl Valentin tritt im Münchner-Kindl-Keller auf

München-Au * Karl Valentin tritt - neben vielen anderen Künstlern - beim Bürgerrechts-Verein München-Ost und dem Sozialdemokratischen Verein, Sektion München-Ost im Münchner-Kindl-Keller - an herausgehobener Position - als Instrumental-Karikaturen-Komiker auf. 


24. 4 1945 - München soll ein „positives Stalingrad“ werden

München * Reichsleiter Martin Bormann will, dass München ein „positives Stalingrad“ werden soll. Er schreibt an den Münchner Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar Paul Giesler ein Telegramm mit dem Inhalt: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

Zu diesem Zeitpunkt sitzt bereits der größte Teil der Münchner in Kellern und Ruinen oder leergeräumten Wohnungen, umgeben von fünf Millionen Kubikmetern Schutt, den der Krieg aus der „Hauptstadt der Bewegung“ gemacht hat. 

Zumindestens darin hat der GröFaZ, der „Größte Führer aller Zeiten“, wie man Adolf Hitler noch nennt, recht, als er sagte: „Gebt mir zehn Jahre Zeit, und Ihr werdet Euere Städte nicht mehr kennen!“ Und nun sollen auch die Reste in der zerstörten Stadt noch bis zum letzten Mann verteidigt werden. 

Der Stab um den NSDAP-Gauleiter Paul Giesler bereitete im Zentralministerium an der Ludwigstraße den „Endkampf um München“ vor. Für Gauleiter Paul Giesler war nun der Zeitpunkt gekommen, alle Isarbrücken Münchens zu sprengen. 


1538 - In der Au und Niedergiesing werden 127 Steuerpflichtige gezählt 

Au - Niedergiesing * Eine für das Jahr 1538 überlieferte Zählung nennt 127 Steuerpflichtige in den beiden Ansiedlungen vor München.


Nach 9 1870 - 2.200 französischen Kriegsgefangene in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Nach den ersten Siegen des deutschen Heeres im Deutsch-Französischen Krieg wird die Kaserne vorübergehend zur Unterbringung von rund 2.200 französischen Kriegsgefangenen genutzt. Zu diesem Zweck werden nicht nur die Kaserne selbst, sondern auch sämtliche Baracken bewohn- und beheizbar gemacht. 


21. 9 1982 - Die steinerne Äußere Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Äußere Isarbrücke wird um sieben Meter auf 19 Meter verbreitet.


30. 1 1868 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

München *  Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft, das eine aktive Armee mit dreijähriger Dienstzeit, Reserve und Landwehr erschaffen hat und das Einstehersystem sowie die bisherige Landwehr älterer Ordnung beseitigt. Damit gibt es auch in Bayern eine wirkliche Wehrpflicht. 

Das Gesetz beinhaltet auch, dass Frei-Gewordene oder Untaugliche drei Jahre lang ein Wehrgeld in Höhe von drei bis 100 Gulden zu entrichten haben. Diese Regelung bleibt aber nur bis 1872 bestehen. 


1877 - Die Alte Isarkaserne wird entbehrlich

München-Isarvorstadt * Durch die seit 1877 auf dem Marsfeld und dem Oberwiesenfeld errichteten militärischen Neubauten wird die Alte Isarkaserne für die Militärverwaltung entbehrlich. 


4 2000 - Das Motorama wird wieder eröffnet

München-Au * Nach einer zweijährigen Umbau- und Renovierungszeit wird das Motorama wieder eröffnet.


Ab 1760 - Die Äußere Ludwigsbrücke wird in Stein gebaut

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Äußere Ludwigsbrücke wird vollständig in Steinbauweise ausgeführt.


13. 9 1813 - Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg

Vorstadt Au - Haidhausen * Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg. Eine pervers neugierige Menschenmenge hat auf der Äußeren Brücke gewartet, um dabei zu sein, wenn der nahe gelegene Kaiserwirt in sich zusammenfallen und in den Isarfluten mitgerissen wird. Die Schaulustigen glauben sich auf der aus Stein erbauten Brücke in Sicherheit, da sie gerade ihr eine hohe Standfestigkeit unterstellen.

Der Fuhrknecht eines Brauwagens, der den Flussübergang gerade passiert hatte, warnte die Gaffer, dass die Brücke wankt. Eine Totengräberin, die auf einem Schubkarren ein Kruzifix über die Brücke rollt, ruft: „Schauts auf, da Tod kummt!” Unmittelbar danach „knickte der östliche Brückenpfeiler ein, die Brückendecke senkte sich und stürzte dann in die Fluten“. Zwei weitere Bögen folgen nach. 108 Menschen stürzen in den tosenden Gebirgsfluss, nur sechs können gerettet werden.


1906 - Warum soll die Stadt ein Wehramt finanzieren?

München * Die Stadtverwaltung stellt sich die Frage, warum die Stadt München überhaupt verpflichtet ist, auf ihre Kosten oder doch zum größten Teil auf ihre Kosten ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, also eine Einrichtung, die ausschließlich militärischen Zweck dient? 


10. 8 1910 - Magistrat stimmt für einen neuen Wehramt-Standort

München-Graggenau * Der Magistrat beschäftigt sich mit dem neuen Standort für das Städtische Wehramt und beschließt: „Der Erwerbung oder Erbauung eines eigenen Wehrgebäudes wird grundsätzlich zugestimmt."


1. 2 1868 - Die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes

München * Die magistratische Aushebungsbehörde übernimmt die Aufgaben des polizeilichen Militärbüros in München. Das ist die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes, das zunächst den Namen Militärkonskriptionsbureau beibehält. Es bildet den Gegensatz zum Zivilkonskriptionsbureau, dem späteren Einwohneramt. Die Heeresergänzung ist seither die wichtigste Aufgabe der Gemeinde auf militärischem Gebiete. 


5. 9 1920 - Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern

München-Au * Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern, in der er die Juden verurteilt, da sie hinter dem Elend Deutschlands stecken. Wenn man erst mal die Macht habe, so sagt Hitler weiter, dann „werde man den Fetzen von einem Friedensvertrag zerreißen”.

Der NSDAP-Parteivorsitzende führt aus, dass Deutschland zwar geknebelt und wehrlos ist, sich aber nicht vor einem Krieg gegen Frankreich scheuen darf. Seine Rede beendet er mit dem Schiller-Wort: „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, nicht trennen uns in Not und Gefahr“.


20. 7 1971 - Grundsteinlegung fürs Motorama

München-Au * Der Grundstein für das neue Auto- und Einkaufszentrum an der Rosenheimer Straße wird gelegt. Bauherrn des inzwischen auf 100 Millionen DMark bezifferten Projekts sind die Treuhandgesellschaft mbH & Co KG Berlin-München und die Europaen Hotel Company.


1. 10 1900 - Das Arbeitsamt konzentriert sich auf Oberbayern

München-Isarvorstadt * Das Arbeitsamt Augsburg nimmt seinen Betrieb auf. Nun kann München die Bezirke Schwaben und Neuburg abgeben und sich auf den Regierungsbezirk Oberbayern konzentrieren. 

Nun kümmert sich das Städtische Arbeitsamt auch um die Vermittlung von Lehrstellen. 


1. 7 1899 - Die erste Münchner Sportartikelschau

München-Isarvorstadt * Um das Defizit der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung etwas zu mindern, findet in der Ausstellungsanlage auf der Kohleninsel die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München statt. Es ist die erste Sportartikelschau, die in München durchgeführt wird.


11 2019 - Vorarbeiten für die Sanierung der Ludwigsbrücken

München * Bauarbeiter rücken an, um mit den Vorarbeiten für die im März 2020 beginnende dringende Sanierung der Ludwigsbrücke anzufangen. Sie errichteten die temporären Stützen für eine Behelfsbrücke, auf der die Fußgänger und der Radverkehr während der Bauphase die Isar überqueren können. 

Dafür mussten die Isar-Ufermauer östlich des Vater-Rhein-Brunnens verstärkt, Gehwege verlegt und Bäume gefällt oder gestutzt werden. 

Die Sanierung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein - es wird bis 2025 dauern. 


1915 - Die Cenovis-Werke werden gegründet

München-Au * Aus der Münchner Hefeverwertungs-Gesellschaft gehen die „Cenovis-Werke“ hervor, ein Unternehmen zur Herstellung von Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsprodukten. Generaldirektor wird Julius Schülein, der jüngere Sohn des Brauereiunternehmers Joseph Schülein. Die Cenovis-Werke übernehmen die Gebäude der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße.

Der Firmenname „Cenovis“ leitet sich aus den lateinischen Begriffen cena (Mahlzeit), ovum (Ei) und vis (Kraft) ab und verweist auf die eiweißreiche Kraftnahrung, die das Unternehmen produziert.


1711 - Die Isarkaserne entsteht auf der Kohleninsel 

München-Isarvorstadt * Auf dem südlichen Teil der späteren Kohleninsel entsteht eine Kaserne für die Kavallerie. Sie wird auch „Isarwörthkaserne“ genannt. Den Bau veranlasst die kaiserliche Verwaltung, da ich Kurfürst Max Emanuel nach seiner Niederlage im Spanischen Erbfolgekrieg im französischen Exil befindet, während kaiserliche Truppen Baiern besetzt halten. Die Kaserne soll die Einquartierung von Soldaten in Münchner Bürgerhäusern verringern. Der Adel, der fürstliche Hof und der Klerus sind von diesen Belastungen befreit. 

Während der Besatzungszeit sind durchschnittlich rund 3.000 Soldaten in München einquartiert. 


Nach dem 14. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen.


25. 1 1934 - Die Ratsherren beauftragen den Neubau der beiden Ludwigsbrücken

München * Die in Ratsherren umbenannten Stadträte beauftragen das Stadtbauamt mit dem Neubau der beiden Ludwigsbrücken. Damit weicht man von dem ursprünglichen Vorhaben ab, nur die alte Äußere Brücke zu ersetzen.

Bei beiden Brücken ist das Flussbett inzwischen so ausgespült, dass die Pfahlroste fast frei liegen. Außerdem haben sich die Durchflussverhältnisse der Inneren Brücke spürbar verschlechtert. 


1922 - Die Cenovis-Werke werden Marktführer in der Hefeverwertung

München-Au * Die Cenovis-Werke betreiben die größte Hefeverwertungsanlage Deutschlands und bauen ihre Stellung in der Nahrungsmittelproduktion weiter aus. Im selben Jahr übernehmen sie auch den Saalbau der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße und erweitern damit ihren Unternehmensstandort.


1805 - Die Isarkaserne wird zum Versorgungsstützpunkt

München-Isarvorstadt * Während des Dritten Koalitionskriegs - ist das Depot des 1. Dragoner-Regiments in der Isarkaserne untergebracht, ebenso ein Pferdelazarett.


Nach dem 14. 9 1813 - Eine hölzerne Notbrücke über die Kleine Isar

München * Das durch die Fluten des Gebirgsflusses zerstörte Brückenteil an der Kleinen Isar wird in kürzester Zeit durch eine hölzerne Notkonstruktion ersetzt, um die verkehrstechnischen Probleme vorläufig zu lösen.


Bis 1849 - Modernisierung der Stallungen der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Zwei Stallungen der Alten Isarkaserne werden abgerissen, drei weitere saniert oder neu errichtet. Die umfassende Modernisierung der Stallungen bietet nun Platz für 415 Pferde.


5 1938 - Verhandlungen über den Verkauf von Cenovis-Anteilen beginnen

München-Au - Berlin * Die Cenovis-Werke nehmen Verhandlungen mit der Maggi Gesellschaft mbH in Berlin über den Verkauf der sich noch in jüdischem Besitz befindlichen Unternehmensanteile auf. Die Gespräche stehen im Zusammenhang mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck auf jüdische Unternehmer und Anteilseigner im nationalsozialistischen Deutschland und markieren einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischen Eigentums aus der deutschen Wirtschaft. 


3. 6 1464 - Umfangreiche Arbeiten an der Isarbrücke

München * Umfangreiche und 107 Pfund und 11 Pfennige teuere Arbeiten an der Isarbrücke beginnen und dauern bis 7. Oktober an. 


9. 11 1867 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

Berlin * Das neue Wehrgesetz für den Norddeutschen Bund tritt in Kraft. Es wird nach der Reichswerdung auch auf Bayern übertragen.


11. 6 1898 - Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Am Samstag, dem 11. Juni 1898, eröffnet Prinzregent Luitpold die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung 1898 auf der Kohleninsel, die auch „zu etwas anderem gut sei als zu schmutzigen Schuppen, nächtlichem Aufenthalt lichtscheuen Gesindels und ab und zu einer verschwiegenen Mord- oder Gewalttat“. München ist damit Gastgeber eines der bedeutendsten technischen Ereignisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 

  • Die Ausstellung ist als Leistungsschau konzipiert, die einem breiten Publikum die technischen Neuerungen, industriellen Errungenschaften und den Fortschritt der Maschinenbauindustrie zugänglich machen soll. 
  • Sie ist sowohl für Fachbesucher, als auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und stellt eine bedeutende Leistungspräsentation für moderne Technik und Industrie dieser Zeit dar. 
  • Dadurch wird sie zu einem Meilenstein für die Technik und zu einem Symbol des technischen Fortschritts im Deutschen Kaiserreich. 
  • Als ein Spiegelbild der Industrialisierung und des Innovationsgeists der damaligen Zeit zieht die Ausstellung Ingenieure, Unternehmer, Wissenschaftler und Technikinteressierte aus ganz Europa an. 
  • Sie präsentiert die gesamte Bandbreite der modernen Maschinen und Arbeitsgeräte - von Dampfmaschinen und Elektromotoren über Werkzeugmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen und industriellen Maschinen. 

Viele der vorgestellten Maschinen finden rasch Eingang in den industriellen Alltag und tragen zur Steigerung der Produktivität und maßgeblich zur Entwicklung des Maschinenbaus im Deutschen Kaiserreich bei. Sie bietet zudem den heimischen Unternehmen die Gelegenheit, ihre Produkte international zu vermarkten und so die Exportwirtschaft zu stärken. 

Der Ausstellungsbau ist ein gewaltiges Gebäude im neoklassizistischen Stil mit einer imponierenden, säulengeschmückten Eingangshalle, einem 45 Meter hohen Rundturm, dessen Aussichtsgalerie über einen elektrischen Fahrstuhl erreicht werden kann, und weiteren Nebengebäuden. Zusammen mit der integrierten Isarkaserne stehen rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Architektonisch folgt man zwar den großen Vorbildern der Weltausstellungen, doch der schöne Schein ist trügerisch, denn die Bauten bestehen aus zusammengenagelten und weiß getünchten Brettern, die Säulen und der üppige Figurenschmuck sind lediglich Gips und Stuck - und damit nur für eine begrenzte Dauer konzipiert. 

Im südlichen Teil der Insel erreicht man über einen Park das Hauptrestaurant. Dem gegenüber befindet sich das Automatenrestaurant, in dem man sich - eine absolute Neuheit für die Münchner - gegen Geldeinwurf verpflegen kann. Im Park gibt es außerdem eine große Gartenschau und täglich stattfindende Standkonzerte.

Eine weitere Attraktion der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ist die Wasserrutschbahn am östlichen Ufer der Kohleninsel. Für 20 Pfennige kann man von der Plattform eines Turmes - in 13 ½ Metern über dem Wasserspiegel und auf einer schiefen Ebene von 67 Metern Länge - in zwei, auf Schienen laufenden flachen, durch ihre eigene Schwerkraft angetriebenen Boote in die Isar hineinrutschen. Das Abenteuer ist völlig harmlos und ohne Gefahr, und ruft sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern das „unbändigste“ Vergnügen hervor. 


12. 11 1934 - Die Arbeiten für den Abriss der Ludwigsbrücken beginnen

München * Die Arbeiten für den Abriss der alten Ludwigsbrücken beginnen. Dabei findet man eine im alten Grundstein eingelagerte Kassette, die zwei goldene Isar-Dukaten zusammen mit einem Bildnis von König Max I. Joseph enthält.


13. 9 1899 - Die Ludwigsbrücken trotzen dem Jahrhunderthochwasser

München * Das Jahrhunderthochwasser vom 13. und 14. September 1899 überstehen die beiden Ludwigsbrücken gut, doch das Münchner Brückenbauprogramm muss neu überarbeitet werden. 


1. 7 1931 - Cenovis erhält positive Bewertung für öffentliche Aufträge

Berlin - München * Die Berliner Industrie- und Handelskammer holt Auskünfte über die Cenovis-Werke ein, um deren Eignung für Lieferungen an Behörden zu prüfen. In der Antwort wird das Unternehmen als leistungsfähig und zuverlässig bewertet und ausdrücklich für öffentliche Aufträge empfohlen. Als Generaldirektor steht Dr. Julius Schülein an der Spitze des Unternehmens, das eng mit der traditionsreichen Münchner Brauereifamilie Schülein verbunden ist.


10. 6 1938 - Die Cenovis-Werke geraten unter zunehmenden politischen Druck

München * Die Industrie- und Handelskammer München fordert von den Cenovis-Werken, ihre Eigentümerstruktur bis zum 31. Juli 1938 entsprechend den Vorgaben des Reichswirtschaftsministeriums zu ändern. Andernfalls droht die Streichung aus dem Verzeichnis der als nichtjüdisch eingestuften Betriebe. Gleichzeitig verlangt die Hauptvereinigung der deutschen Brauwirtschaft den Nachweis, dass das Unternehmen als „arisch“ gelte.

Bis zur Klärung dieser Frage verweigert der Branchenverband die Einlösung von Malzabholscheinen der Cenovis-Werke. Die Maßnahmen verdeutlichen den wachsenden wirtschaftlichen und politischen Druck, dem Unternehmen mit jüdischen Eigentümern im nationalsozialistischen Deutschland ausgesetzt sind.


22. 1 1937 - IHK: Cenovis-Werke ist keine arische Firma

 

München-Au * Das Stammkapital der Cenovis-Werke beträgt 1,5 Millionen Reichsmark. Davon befinden sich Geschäftsanteile in Höhe von 815.000 RM in jüdischer Hand. Von den fünf Aufsichtsräten sind zwei Juden, von den zwei Vorsitzenden Einer.

Die Industrie- und Handelskammer - IHK München stellt deshalb fest: „Bei dem Unternehmen kann daher sowohl nach Besitz wie auch nach Führung nicht von einer arischen Firma gesprochen werden. Diese Tatsache schließt unseres Erachtens eine Berücksichtigung bei Heereslieferungen aus.“

 


21. 6 1938 - Maggi übernimmt die jüdischen Anteile an den Cenovis-Werken

München - Berlin * Die bislang in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile der Cenovis-Werke gehen auf die Maggi GmbH in Berlin über. Die Übertragung erfolgt unter dem wachsenden Druck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik und markiert einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischer Eigentümer aus deutschen Unternehmen.


28. 9 1933 - Die Münchner Brockensammlung wird aufgelöst

München-Isarvorstadt * Der Verein Münchner Brockensammlung e. V. löst sich als Träger und Organisator des Brockenhauses auf. Dieser Schritt ist aber keine Folge innerer Schwäche, sondern die direkte Konsequenz der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik. 

Die Brockensammlung wird Opfer einer gezielten Ausschaltung unabhängiger sozialer Initiativen im Zuge der antisemitisch und ideologisch motivierten Repression, die keinerlei abweichendes gesellschaftliches Engagement mehr duldet.


21. 2 1933 - Dr. Julius Schülein leitet die Cenovis-Werke

München-Au * In der Gesellschafterliste der Cenovis-Werke wird Dr. Julius Schülein als Generaldirektor des Unternehmens geführt. Mit einem Geschäftsanteil von 392.000 Reichsmark ist er zugleich der größte Anteilseigner. Weitere bedeutende Beteiligte sind Kommerzienrat Emil Zeckendorf und Nelly Zeckendorf. Die Angaben verdeutlichen die enge Verbindung der Cenovis-Werke zu führenden Münchner Unternehmerfamilien.


Um 2 1937 - Die Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke wird verändert

München-Au * Der Anteil der in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile an den Cenovis-Werken wird auf 48,47 Prozent reduziert. Mit dieser Veränderung der Eigentümerstruktur erreicht das Unternehmen zunächst die Einstufung als nichtjüdischer Betrieb.

Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Ausgrenzung jüdischer Unternehmer im nationalsozialistischen Deutschland. 


Ab 15. 11 1906 - Die Erste bayerische Geweih-Ausstellung auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, die Erste bayerische Geweih-Ausstellung im Pavillon an der Ludwigsbrücke statt.


3. 4 1933 - Die Herkunft der Cenovis-Werke wird hinterfragt

Gießen - München * Die Universitäts-Klinik Gießen richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und erkundigt sich, ob die Cenovis-Werke eine „christliche Firma“ seien. Die Anfrage steht im Zusammenhang mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, als die Herkunft und religiöse Zugehörigkeit von Unternehmern und Unternehmen zunehmend Gegenstand von Nachfragen und Ausgrenzung werden. 


5. 4 1933 - Die Cenovis-Werke werden vom NS-Boykott ausgenommen

München-Au * Das „Zentralkomitee zur Abwehr der jüdischen Greuel- und Boykotthetze“ der NSDAP nimmt zur Frage Stellung, ob die Cenovis-Werke von den Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte betroffen seien. In seiner Antwort kommt das Gremium zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für einen Boykott des Unternehmens nicht gegeben seien und die Cenovis-Werke deshalb nicht unter den reichsweiten Boykott vom 1. April 1933 fielen.

Die Anfrage verdeutlicht den wachsenden politischen Druck und die zunehmende Diskriminierung von Unternehmern jüdischer Herkunft in den ersten Monaten der nationalsozialistischen Herrschaft. 


1. 7 1897 - Räumung der Kohleninsel für die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Zwischen dem Ausstellungs-Direktorium und den städtischen Behörden wird die totale Freigabe der Kohleninsel für die Zwecke der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ab 1. Juli 1897 erwirkt. 

  • Sämtliche auf dem Ausstellungsgelände vorhandenen Bauten müssen, mit Ausnahme der früheren Alten Isarkaserne, vor Beginn der Bauarbeiten beseitigt werden. 
  • Die vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben. Für die freibleibenden Plätze und neu angelegten Wege wird gärtnerische Ausschmückung angeordnet. 


13. 7 1938 - Die Cenovis-Werke melden den Abschluss der „Arisierung“

München-Au * Die Cenovis-Werke teilen der Industrie- und Handelskammer München mit, dass sämtliche Geschäftsanteile in nichtjüdischen Besitz übergegangen seien. Das Unternehmen bezeichnet sich daraufhin als eine „rein arische“ Unternehmung und erfüllt damit die Vorgaben der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Die Erklärung dokumentiert den Abschluss der sogenannten „Arisierung“ des Unternehmens.

Dr. Julius Schülein gelingt es noch vor den Novemberpogromen 1938, in die Vereinigten Staaten zu emigrieren und sich der weiteren Verfolgung durch das NS-Regime zu entziehen.


28. 4 1910 - München muss ein Wehramt unterhalten

München * Der Verwaltungsgerichtshof entscheidet in der Frage, warum die Stadt München verpflichtet ist, ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, zu Ungunsten der Stadt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, eine Entscheidung der städtischen Kollegien für einen neuen Standort für das Städtische Wehramt herbeizuführen. 


1715 - Münchens Kasernen bieten Platz für 1.568 Soldaten 

München * Die Kasernen der Stadt bieten nach der vorliegenden Angabe insgesamt Unterkunft für 1.568 Soldaten. Ein Teil der Garnison ist weiterhin bei Bürgern untergebracht. 


1833 - Einsturzgefahr bei der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Die Stallungen der Alten Isarkaserne befinden sich in einem derart schlechten Zustand, dass 1833 eine der Baracken wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden muss. 


2. 12 1935 - Die NSDAP erkundigt sich nach der Herkunft des Cenovis-Generaldirektors

München * Die NSDAP richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und verlangt Auskunft darüber, ob der Generaldirektor der Cenovis-Werke als „arischer Abstammung“ gelte. Die Anfrage verdeutlicht die zunehmende Anwendung der nationalsozialistischen Rassenpolitik auf das Wirtschaftsleben und den wachsenden Druck auf Unternehmer und Führungskräfte jüdischer Herkunft.


Ab 8 1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der Alten Isarkaserne werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.


1806 - Platzmangel in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * In den Jahren 1806/07 ist auch das Depot des 4. Chevaulegers-Regiments Bubenhofen hier stationiert. Aufgrund akuten Platzmangels müssen einzelne Eskadronen in die provisorisch eingerichtete Lehel-Kaserne ausweichen, während auf der Kohleninsel zusätzlich Teile eines Fuhrwerksbataillons einquartiert werden.


23. 1 1905 - Der Braubetrieb der Münchner Kindl-Brauerei wird eingestellt

München-Au * Die Münchner Kindl-Brauerei hört auf, selbstständige Aktiengesellschaft zu sein. Zunächst werden noch beide Brauereien parallel in Betrieb gehalten. 


7. 4 1933 - Die IHK München nimmt zur Eigentümerstruktur der Cenovis Stellung

München * Die Industrie- und Handelskammer München beantwortet die Anfrage der Universitäts-Klinik Gießen zur Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke. In ihrer Stellungnahme erklärt sie, dass sich das Kapital des Unternehmens sowohl in christlichen als auch in jüdischen Händen befinde. Die Korrespondenz verdeutlicht, wie bereits wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme die Herkunft und Religionszugehörigkeit von Unternehmern und Anteilseignern zum Gegenstand offizieller Anfragen werden. 


22. 11 1902 - Mit der Heerordnung wird die Musterung einfacher

Königreich Bayern * Mit dem Inkrafttreten der Heerordnung für das Königreich Bayern wird die Aushebung und die Musterung einfacher und zweckmäßiger gestaltet. 


Ab dem Jahr 18. 2 1878 - Eine Bremsprobe am Rosenheimer Berg zeigt Sicherheitsmängel 

München-Haidhausen * Bei einer Probefahrt auf der geplanten Pferdebahnstrecke zum Ostbahnhof erweisen sich die vorhandenen Bremsen als unzureichend. Besonders die Talfahrt auf dem steilen Rosenheimer Berg stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Wagen. 

Die Sachverständigen verlangen wirksamere Bremsvorrichtungen, die von beiden Wagenenden aus bedient werden können. Erst nach der Behebung der Mängel kommt eine Freigabe der Strecke über den Weißenburger Platz zum Ostbahnhof infrage. Dort verkehrt die Pferde-Trambahn von 1878 bis 1889. 


18. 10 1744 - Mit vollem Arbeitseinsatz die Isarbrücke wieder hergestellt

München * Mit einem Arbeitseinsatz von 39 Männern kann die Isarbrücke bis zum 24. Oktober wieder hergestellt werden.


10. 10 1898 - Die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung erbringt ein Defizit

München-Isarvorstadt * Die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung endet. Die Veranstalter müssen trotz einer der höchsten bisher erreichten Besucherzahlen von 600.000 Zahlenden ein Defizit von 200.000 Mark zur Kenntnis nehmen, was man von den 700.000 Mark betragenden Baukosten herleitet. Die Entstehungskosten der Bauten waren angesichts ihrer nur kurzzeitigen Verwendbarkeit viel zu hoch und trugen so zu den defizitären Abschlüssen der Veranstaltung bei. 

  • Ein Fakt, das der Stadt später einerseits die Abhaltungen solcher Veranstaltungen als zu kostspielig erscheinen lässt, 
  • andererseits den Ruf nach dauerhaften Ausstellungsbauten verstärkt.


Um 4 1800 - Münchens Kavallerie auf der Isarinsel

München * Einer Beschreibung der Isarkaserne ist zu entnehmen: „Die Kaserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isar-Flusses, auf einer sogenannten Insel.“ 

  • Das zweigeschossige Hauptgebäude ist rund 140 Meter lang; das Erdgeschoss dient größtenteils als Pferdestall. 
  • Die Isarkaserne bietet Platz für insgesamt 954 Mann. 
  • Dafür stehen 62 Zimmer und 14 Küchen zur Verfügung. 
  • Die Isarkaserne ist über viele Jahrzehnte die zentrale Kavallerieunterkunft Münchens. 
  • Als Kavallerie - auch Reiterei genannt - bezeichnet man jene Waffengattung der Landstreitkräfte, die zu Pferd kämpft und bis ins späte 19. Jahrhundert hinein eine bedeutende Rolle in der militärischen Taktik spielt. 

Erst die fortschreitende Entwicklung von Feuerwaffen führte allmählich zum Niedergang der Reiterei als schlagkräftigem Truppenteil. Südlich des Hauptgebäudes befindet sich ein Exerzierplatz, der für die Ausbildung der berittenen Truppen genutzt wurde.


1. 9 1796 - Revolutionstruppen wollen die Isarbrücke erstürmen

Haidhausen - München-Lehel * Die französischen Revolutionstruppen versuchen den ganzen Tag über vergeblich, die Isarbrücke zu erstürmen.


3. 5 1813 - Aus der Isarkasere wird die "Alte Isarkaserne"

München-Isarvorstadt * Den Namen „Alte Isarkaserne“ erhält die Truppenunterkunft, als am Standort des heutigen Deutschen Marken- und Patentamts an der Zweibrückenstraße die „Neue Isarkaserne“ bezogen wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass der ältere Kasernenbau fortan ungenutzt bleibt - auch wenn er zeitweise leer steht oder nur von einigen Stallwachen und Pferden belegt ist. 

Aufgrund der wiederholter Aufnahme und Verlegung wechselnder Truppenteile muss die Anlage mehrfach umgebaut werden. 


1914 - Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift

München-Isarvorstadt * Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift verlangt vom Städtischen Wehramt die Aufzeichnung und alljährliche Vormusterung fast sämtlicher im Stadtbezirk vorhandenen kriegsbrauchbaren Pferde, sowie die ständige Fortführung der aufgrund des Vormusterungsergebnisses erstellten Vorführlisten, eine bei der lebhaften Bewegung im Pferdebestand einer Großstadt recht ansehnliche Arbeitsleistung. 

Die Zahl der Pferde geht in München ständig zurück, was eine Folge der steigenden Verwendung von Kraftwagen ist. 


1901 - Das Arbeitsamt kümmert sich um Arbeitsunfähige

München-Isarvorstadt * Das Städtische Arbeitsamt bemüht sich, um für erwerbsbeschränkte Personen und durch Unfälle, Krankheit oder Alter arbeitsunfähig gewordene Personen eine geeignete Tätigkeit zu finden. 

Das Arbeitsamt kümmert sich zudem um die Arbeitsvermittlung für Entlassene aus der Trin­kerheilanstalt sowie um freigelassene Strafgefangene. 

Um die Stadt von der Zahlung von Armengeld zu entlasten, hat das Arbeitsamt darauf zu achten, dass Menschen ohne ausreichende Absicherung eine Tätigkeit erhalten, die ihr Überleben sichert. 


8. 9 1796 - Die Kämpfe um die Isarbrücke gehen weiter

München * Die Kämpfe um die Isarbrücke zwischen den französischen Revolutionstruppen und den Kaiserlichen gehen weiter. Die österreichische Armee schießt vom Isarhochufer auf München. Dabei erhält die Peterskirche zwei Treffer. 

Auch einige Holzstöße im Lehel, hinter denen sich die Franzosen verschanzen, werden durch den Schusswechsel in Brand gesetzt. Das Feuer breitet sich auf benachbarte Gebäude und den durch Kanonenbeschuss bereits beschädigten Roten Turm aus - und zerstört ihn endgültig.


31. 7 1899 - Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet

München-Isarvorstadt * Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet.


7. 9 1796 - Neuer Sturm auf die Isarbrücke

München - Pfaffenhofen * Die französische Revolutionsarmee eröffnet einen neuen Sturm auf die Isarbrücke. Zur gleichen Zeit handeln die Baierischen Landstände mit den Franzosen in Pfaffenhofen einen Waffenstillstand aus.


1884 - Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne auf der Kohleninsel mit der Münchner Stadtverwaltung werden aufgenommen und 1888 abgeschlossen.


5. 8 1633 - Ein nachweisbarer Einsturz der Münchner Isarbrücke

München * Ein nachweisbarer Einsturz der heutigen Ludwigsbrücke ereignet sich. Es gibt zwar kein amtliches Dokument, dafür aber ein Mirakelbild an der südlichen Außenmauer der Tuntenhausener Kirche.

„Bei dem theilweisen Einsturze der Isarbrücke zu München am 5. August 1633 kam Jakob Oefele, Zimmermann von der Au, in große Todesgefahr, indem er mit noch 50 Personen ins Wasser fiel, nach gemachten Gelöbnis wurde er errettet”. Über die Zahl der Opfer dieses Brückeneinsturzes ist allerdings nichts Näheres bekannt.


1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar. Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.


Um 1705 - Eine Kiesinsel teilt den Münchner Isarübergang 

München - Au * Wasserbauliche Eingriffe und natürliche Ablagerungen lassen im Flussbett der Isar eine zunehmend feste Kiesinsel entstehen, aus der sich die heutige Museumsinsel entwickelt. Westlich davon fließt der wasserreiche Hauptarm, die Große Isar, zur Unteren Floßlände. Östlich verlaufen die meist wasserärmere Kleine Isar und der Auer Mühlbach. 

Die Insel ermöglicht es, den bisher zusammenhängenden Isarübergang künftig in zwei kürzere Brückenabschnitte zu gliedern. Damit beginnt die Entwicklung der späteren Inneren und Äußeren Isarbrücke. Die häufig von Hochwasser beschädigten Holzkonstruktionen bleiben zunächst bestehen. Erst zwischen 1723 und 1725 erhält die äußere Brücke über die Kleine Isar und den Auer Mühlbach gemauerte Pfeiler; ihr Überbau besteht weiterhin aus Holz. Der schrittweise Ausbau zu vollständig steinernen Bogenbrücken erfolgt erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 


10 1891 - Die Ludwigsbrücke wird erweitert und geschmückt

München * Die Ludwigsbrücke wird erweitert. Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei Pylonen, die die Allegorien der Fischerei, der Flößerei, der Industrie und der Kunst aufnehmen. 


8. 11 1625 - Die Hofkammer kritisiert die Ansiedlung durch Heirat 

Au * Die Hofkammer beklagt, dass auswärtige Männer durch die Heirat mit ansässigen Witwen eine Niederlassungserlaubnis erlangen. Sie fordert, den Frauen das Bleiberecht zu entziehen, wenn ihre Ehemänner nicht über ausreichende wirtschaftliche Mittel verfügen. Ob dieser Vorschlag umgesetzt wird, bleibt offen. 


16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Äußere Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.


19. 8 1783 - Schlechtes Märzenbier wird in ihren Kellern ausgeschenkt

Au - Haidhausen * Der Schleibinger Bräu und andere namentlich nicht genannte Brauer werden beschuldigt, schlechtes Märzenbier in ihren Kellern auszuschenken. 


12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke. 


10. 5 1901 - Das Müller‘sche Volksbad wird eröffnet

München-Haidhausen * Erstmals dürfen sich die Bürger Münchens in die Fluten des Müller‘schen Volksbades stürzen.


1989 - Die Trennung der Geschlechter im Volksbad ist aufgehoben

München-Haidhausen * Die Trennung der Geschlechter im Volksbad wird offiziell aufgehoben.


Ab 1991 - Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus renovieren

München-Au * Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus in der Franz-Prüller-Straße mit viel Mühe, Detailtreue und rund vier Millionen DMark restaurieren.


1985 - Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das sogenannte Pesthaus

München-Au * Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das inzwischen ziemlich heruntergekommene „Pesthaus“ in der Auer Franz-Prüller-Straße um 300.000 DMark.


1458 - Das sogenannte Pesthaus, Kaltenegger- oder Nonnenhaus wird erbaut

Au * Mit diesem Jahr wird allgemein das Entstehungsjahr des sogenannten Pesthauses, Kaltenegger- oder Nonnenhauses an der heutigen Franz-Prüller-Straße in der Au angegeben.


11. 7 1798 - Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

München - Haidhausen - Au * Die Oberlandesregierung fordert den Magistrat eindringlich dazu auf, keinerlei „Minutoverschleiß“ von Bier, gemeint ist die mass- und halbmassweise Abgabe des Gerstensafts, am Gasteig und am Lilienberg zuzulassen. Auch darf das Bier nicht in den kleineren Halbeimer-Fässern [= 30 Mass]  abgegeben werden. 


23. 8 1803 - Die Heilige Stiege am Gasteigberg wird abgerissen

Haidhausen * Die Heilige Stiege zum Kruzifix am Gasteigberg wird abgerissen. 


1853 - Die Kohleninsel erhält ihren Namen

München * Das Eiland zwischen den beiden Isarbrücken wird als „sogenannte Kohleninsel“ bezeichnet. Sicherlich erhält sie ihren Namen aufgrund ihrer Funktion als Lände für den Floßverkehr und als Lagerplatz für Kalksteine und Holzkohle. 


1715 - Ein Holzlager für das Militär auf der Isarinsel 

München-Lehel * Auf dem nördlichen Teil der Isarinsel wird ein „Militärholzgarten“ angelegt. Der Ausdruck bezeichnet einen Lagerplatz für Holz, keinen Garten im heutigen Sinn. Die Insel heißt zu dieser Zeit auch „Kaserninsel“, nach der 1711 dort errichteten Kaserne. 


1902 - Der Vergnügungsteil der Auer Dult auf der Kohleninsel

München-Lehel - Kohleninsel * Auf dem nördlichen Teil der „Kohleninsel“ findet der Vergnügungsteil der Auer Dult statt. Gegenüber dem Münchner Arbeitsamt war ein Karussell und das Schichtl-Varieté aufgestellt worden. Durch ihre Musik fühlten sich besonders die Arbeitgebervertreter gestört.


13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.


29. 10 1892 - Auch die steinerne Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Innere Brücke erhält eine Breite von 18 Metern.

An den Brückenenden werden Pylone errichtet, die mit allegorischen Figuren geschmückt waren. 

  • Auf der Auer Seite ist dies die Kunst und die Industrie. 
  • Auf der westlichen, zur Stadt hin ausgerichteten Seite befinden sich die Verkörperung der Floßfahrt und der Fischerei. 
  • Durch den Brückenschmuck wird der Flussübergang zu einer Einheit zusammengefasst. 
  • Auch der Name für beide Brücken ist nun gleich und wird nur durch die Innere für den Überweg der Großen Isar und der Äußeren über die Kleine Isar unterschieden. 
  • In beide Brücken wurden auf Wunsch des Königlichen Kriegsministeriums Sprengkammern eingebaut.


1728 - Das Bauverbot für die Au wird erneuert 

Au * Das Verbot, neue Häuser zu errichten und zusätzliche Herbergen zu schaffen, wird erneuert. Die Obrigkeit versucht damit weiterhin, das Wachstum der Siedlung zu begrenzen. 


17. 5 1632 - Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

München - Haidhausen * Unterwürfig überreichen die Münchner Stadtväter dem anrückenden Kriegsherrn Gustav II. Adolf am Gasteig die Stadtschlüssel. Der schwedische König zieht daraufhin in München ein, um in der Münchner Residenz Quartier zu nehmen.

Sein Weg führt ihn über die Isarbrücke zum Roten Turm und weiter durch das Isartor in die Stadt. In seiner Begleitung befinden sich der „Winterkönig“ Friedrich V., Pfalzgraf August von Sulzbach, die Herzöge Bernhard und Wilhelm von Weimar sowie Johann von Holstein. Ihnen folgen drei Regimenter.

Der Überlieferung nach soll Gustav Adolf von München so begeistert gewesen sein, dass er am liebsten die Residenz mit nach Schweden genommen hätte. Tatsächlich wird berichtet, er habe die Stadt – angesichts ihres vergleichsweise kargen Umlandes – mit einem „goldenen Sattel auf einem mageren Pferd“ verglichen. Seine angebliche Schwärmerei für die Residenz ist jedoch wohl eine spätere Ausschmückung. Überliefert ist vielmehr, dass ihm besonders ein Ofen gefiel und er gewünscht habe, „dass dieser Ofen zu Stockholm wäre“.

Die Schweden besetzen die bayerische Haupt- und Residenzstadt. Der Historiker Siegmund Riezler schrieb dazu: „Im Übrigen aber wurde weder Eigentum noch Person angetastet.“ Ganz zutreffend ist das nicht. Wie so oft leiden vor allem die Bewohner der Vorstädte. Die Hauptarmee lagert nicht innerhalb der Stadtmauern, sondern in den Dörfern vor den Toren. Dort plündern und rauben die Soldaten, was sie finden können, und verkaufen es anschließend in der Stadt. So gelangen die Münchner zu billigsten Preisen an Waren – doch der Preis dafür wird außerhalb der Mauern bezahlt.


Ab 1700 - Herbergen werden zunehmend einzeln verkauft 

Au - Lohe - Haidhausen * Der Handel mit einzelnen Herbergen nimmt zu. Immer häufiger gehören die Wohnteile eines Hauses verschiedenen Eigentümern. Hauseigentümer erzielen durch den Verkauf Einnahmen; Menschen mit geringem Einkommen erhalten die Möglichkeit, bescheidenes Wohneigentum zu erwerben. 

Diese Aufteilung prägt auch die Bauweise der Herbergshäuser: Überdachte Außentreppen erschließen die verschiedenen Stockwerke und ermöglichen separate Zugänge zu den einzelnen Wohnteilen. Ungewöhnliche Grundrisse, eigene Eingänge und außenliegende Treppen verleihen den Häusern ihr charakteristisches Aussehen. 


23. 2 1293 - Die Ortsbezeichnung Gasteig wird erstmals genannt

München * Der Ortsname Gasteig wird erstmals aus Anlass einer Seelgeräte-Stiftung „den siechen auf dem Gasteig ze München“ genannt. Gasteig bedeutet Der gache Steig, der steile Weg.


10. 11 1985 - Die Gasteig-Philharmonie wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Die Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum wird feierlich eröffnet.


1890 - Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen

München * Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen. Eine der ersten Maßnahmen ist die Beseitigung des Roten Turm-Wirtshauses, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt der Flößer und der in unmittelbarer Umgebung stationierten Schweren Reiter war. 


23. 2 1904 - Südteil der Kohleninsel für das Deutsche Museum vorgesehen

München-Isarvorstadt * Die städtischen Kollegien beschließen am 23. Februar und am 17. März 1904, dem neu gegründeten „Deutschen Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“ den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen.


5 1925 - Das Deutsche Museum zieht auf die Kohleninsel um

München-Isarvorstadt * Die Sammlungen des Deutschen Museums ziehen von der Maximilianstraße 42 auf die inzwischen in Museumsinsel umbenannte Kohleninsel. Anschließend werden die Räume umfassend renoviert, um das Völkerkundemuseum – das heutige Museum Fünf Kontinente – dort unterzubringen. 


18. 10 1796 - Die Isarbrücke und der Rote Turm werden zerstört

München * Die Isarbrücke wird bei der Kanonade zwischen den Österreichern und den Franzosen beschädigt und der anschließende Rote Turm zerstört. 

Bei der Äußeren Brücke über die Kleine Isar hat man inzwischen Gefährdungen festgestellt, da ihre Bogen großen Wassermassen zu wenig Durchlass bieten.


13. 7 1792 - Verbot des Gästesetzens in den Märzenkellern

Haidhausen - Au * Die Oberste Landesregierung erinnert erneut an ihr Verbot des „Gästesetzens in den Märzenkellern“ auf dem Gasteig und am Lilienberg vom 13. Mai des Jahres. 


6 1984 - Die Volkshochschule im Gasteig-Kulturzentrum

München-Haidhausen * Im Gasteig-Kulturzentrums bezieht die Münchner Volkshochschule Räume und kann sich dadurch zur größten städtischen Erwachsenen-Bildungseinrichtung Deutschlands und Europas entwickeln. 

Sie hat einen Vortragssaal für neunzig Personen, weiter gibt es für die Erwachsenen-Bildungseinrichtung über fünfzig Übungs-, Lehr-, Unterrichts-, Arbeits- und Gymnastikräume sowie Werkstätten für kunsthandwerkliche Fortbildungslehrgänge. Zum Bereich der Volkshochschule gehört auch die 120 bis 140 Personen aufnehmende Blackbox. 


6. 10 2015 - Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt

München-Isarvorstadt * Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um einen sogenannten Zerscheller, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  

Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen Museumsinsel. 


18. 10 2015 - Die Modernisierungsarbeiten für das Deutsche Museum beginnen

München-Isarvorstadt * Nach dem Ende der „Langen Nacht der Museen“ beginnen die Modernisierungsarbeiten für das Deutsche Museum. Etwa die Hälfte des Hauses wird bis 2019 geschlossen. Danach wird die zweite Hälfte saniert, sodass bis 2025 alles fertig sein soll.


25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr besetzen die oberländischen Aufständischen den Roten Turm und die Isarbrücke. Die kaiserliche Besatzung vermeidet einen Kampf und zieht sich zum stärker befestigten Isartor zurück. 

Die gleichzeitig erwartete Erhebung der Münchner Bürgerschaft bleibt aus. Die kaiserlichen Truppen sind auf den Angriff gut vorbereitet und sichern die Zugänge zur Stadt. Trotz ihres ersten Erfolgs stehen die Oberländer damit weiterhin vor verschlossenen Toren.


1. 10 1992 - Das Valentin-Geburtshaus soll an Rudolph Moshammer verkauft werden

München-Au * In einer Beschlussvorlage des Stadtrats wird der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an den Modemacher Rudolph Mooshammer vorgeschlagen, wenn der zuständige Bezirksausschuss dem Vorhaben zustimmt. 


30. 6 1993 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

München-Au * Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt tritt an das Referat für Stadtplanung und Bauordnung heran, um die Konditionen für einen möglichen Erwerb des  Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 zu erfahren. 


30. 9 1994 - Bürgerversammlung fordert Räume für die Freunde der Vorstadt Au

München-Au * In der Bürgerversammlung des Bezirksausschusses Au-Haidhausen werden Räume für die Freunde der Vorstadt Au gefordert. 


25. 9 1852 - Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk zu arbeiten

Vorstadt Au * Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk in der Entenbachstraße 63 zu arbeiten. 


15. 8 1899 - Gisela Royes wird im Hause Fey als Köchin angestellt

München-Au * Gisela Royes, Karl Valentins spätere Ehefrau, wird im Hause Fey als Dienstmädchen [Köchin] angestellt.


1994 - Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt

München * Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt. Mit der Umwandlung zur gGmbH erhält die MVHS eine eigenständigere Rechtsform, bleibt aber weiterhin gemeinnützig und öffentlich getragen. 

Gesellschafter bleiben öffentliche und gesellschaftliche Akteure, insbesondere die Landeshauptstadt München. Die Gemeinnützigkeit bedeutete weiterhin, dass die Einrichtung nicht gewinnorientiert arbeitet, sondern Bildungsaufgaben für die Allgemeinheit erfüllt. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm der amtierende Münchner Oberbürgermeister. 

Die Umwandlung von Volkshochschulen in eigenständige Rechtsformen ist zu dieser Zeit Teil eines breiteren Trends in der Erwachsenenbildung in Deutschland.


2. 6 1999 - Die Gartenanlagen im Valentin-Geburtshaus sind abgeschlossen

München-Au * Die Freiflächen, der Garten, des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 werden amtlicherseits abgenommen. Damit ist das Bauvorhaben endgültig abgeschlossen. 


17. 1 1997 - Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Dipl. Ing. Klaus Schmidt stellt den Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


18. 4 1984 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll abgerissen werden

München-Au * Die Eigentümer des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, wollen das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen. 


1. 10 1987 - Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Landeshauptstadt München [Kulturreferat] kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um 1,6 Millionen DMark und lässt es sofort unter Denkmalschutz stellen. 


23. 1 1992 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll verkauft werden

München - München-Au * Weil die Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 nicht finanziert werden kann, beschließt der zuständige Kultur-Ausschuss den Verkauf des Anwesens. 


Um den 10. 9 1995 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt reicht ein Angebot ein

München -München-Au * Die Bewerbung von Dipl.-Ing. Klaus Schmidt für das Karl-Valentin-Geburtshaus wird eingereicht. Er erhöht sein Kaufangebot von damals 800.000 DMark auf die valentieske Summe von 888.888,88 DMark. 


Um den 5. 7 1996 - Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

München-Au * Die letzten Hürden für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sollen in einem Gespräch zwischen dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt, Oberbürgermeister Christian Ude und der Stadtspitze beseitigt werden.

Der Au-Haidhauser Bezirksausschuss-Vorsitzende Hermann Wilhelm fordert „alles Nötige zu unternehmen, damit der schon zugesagte Verkauf des Valentinhauses an das Architekturbüro Klaus Schmidt noch vor der Sommerpause notariell abgeschlossen werden kann“. 


1931 - Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

München-Au * Ludwig Weinberger junior, der zuvor sein Studium am Technikum in Köthen abgeschlossen hat, tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen in der Au ein.

Fast gleichzeitig übernimmt Weinberger eine BMW-Vertretung. Seit dieser Zeit werden fast nur noch BMW-Fahrgestelle mit Aufbauten – häufig offene Zweisitzer – versehen. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstehen etwa 300 Karosserien.

Dr. Joseph Fuchs, der rennfahrende Chirurg aus Nürnberg, lässt sich von Ludwig Weinberger jun. einen Bugatti Typ 50 mit 4,9-Liter-Maschine karossieren. Die schwarze Lackierung und die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder lassen das ohnehin niedrige Zweitüren-Cabriolet noch gestreckter erscheinen. Die Gestaltung dieses Autos weist schon eine große Ähnlichkeit mit dem Bugatti Royale auf. 


1932 - Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' Bugatti Royale

München-Au * Ludwig Weinberger junior macht den Zwanzig-Mann-Betrieb in der Zeppelinstraße 41 in der Autowelt über Nacht berühmt. Der Nürnberger Modearzt Dr. Joseph Fuchs, der bereits auch einige Rennen mit kleineren Bugatti-Rennwagen gefahren ist, lässt in der Werkstatt in der Au sein Bugatti Royale-Fahrgestell (Typ 41) mit einer imposanten Karosserie versehen.

  • Das Chassis 41-121 ist das erste Fahrgestell der Bugatti-Royale-Serie, das nur einen Aufbau erhält.
  • Das Luxusauto erhält eine Cabriolet-Karosserie mit langer Motorhaube und knapp geschnittenem Fahrgastabteil.
  • Das Auto wird mit einer schwarzen Lackierung, die auch die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder aufweist, und hellem Verdeck ausgeliefert.
  • Die Sitze werden mit grobporigem Schweinsleder bezogen.
  • Die Kühlermaske und die Stoßstangen sind verchromt.
  • Drei Monate dauert die Herstellung der „Karosserie“, die etwa 7.000 RM kostet.

Das Fahrgestell für das Auto der Luxusklasse war rund 75.000 RM teuer. Der Gesamtpreis entspricht dem Wert von mehr als acht Einfamilienhäusern. 


Um den 10. 2 1999 - Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


21. 4 1997 - Die Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Beginn der Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


16. 7 1875 - Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

München-Au * Der Anbau für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk an der Entenbachstraße 63 wird von der Baupolizei abschließend besichtigt. Mit der Umbaumaßnahme ergibt sich ein Raumgewinn von zwei größeren Zimmern pro Etage, die als Wohnungen vermietet werden. Der Eingang ist auf die Rückseite verlegt worden. Das Dach ist zur Hofseite hin abgewalmt. 


1914 - Im Karl-Valentin-Geburtshaus wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

München-Au * Im Vordergebäude des Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird ein Ausstellungsraum für Kraftfahrzeuge der Firma Weinberger eingerichtet. Der Hauseingang wird wieder an die Vorderseite verlegt. 


17. 7 1985 - Abriss des Karl-Valentin-Geburtshauses abgelehnt

München - München-Au * Der Planungsausschuss des Stadtrats lehnt den Antrag auf Abriss des „Karl-Valentin-Geburtshaues“ in der Zeppelinstraße 41 ab und tritt mit den Eigentümern, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, in Verkaufsverhandlungen ein. 


27. 4 1993 - Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus werden dargelegt

München-Au * Die Stadtbaurätin Christiane Thalgott teilt dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt die Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 mit. 


13. 8 1993 - Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


21. 7 1994 - Der Stadtrat beschließt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Stadtrat beschließt mit schwarz-grüner Mehrheit den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an Rudolph Moshammer. Sein Konzept sieht folgendermaßen aus: Moshammer will im Valentin-Haus die „längste Theke Münchens“ einrichten. Eine Gaststätte im Vorderhaus mit etwas Wohnraum darüber, ein weiteres Lokal im Bistrostil samt Terrasse, ein Kino oder Theaterraum im Rückgebäude. 


5. 5 1995 - Löwenbräu will sich am Karl-Valentin-Geburtshaus beteiligen

München-Au * Löwenbräu will sich am Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beteiligen, wenn die Stadt die Gaststättennutzung genehmigt. 


18. 9 1996 - Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus um 888.888,88 DM

München-Au * Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um die valentinieske Summe von 888.888,88 DMark. Die 890 Quadratmeter werden anschließend vollständig saniert und in neue Wohnungen umgewandelt. Schmidt setzt auf eine stadtteilbezogene Nutzung des Valentin-Hauses. 

Einer der ersten Mieter wird der Verein der Freunde der Vorstadt Au sein. Auch ein kleiner Kunstverlag soll einziehen. Insgesamt fünf Wohnungen sollen vermietet werden. Im Hof sollen vier Stadthäuser und ein modernes, verglastes turmartiges Architekturbüro entstehen. 


15. 9 1870 - Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

München-Au * Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren. Sie stirbt kurz nach der Geburt.


19. 6 1997 - Baugenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Baugenehmigung des Referats für Stadtplanung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 liegt vor. 


4. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

München-Au * Valentin Ludwig Fey wird als Sohn des Tapeziermeisters Johann Valentin Fey und seiner Ehefrau Johanna Maria in der Entenbachstraße 64/I, heute: Zeppelinstraße 41, geboren.


27. 2 1925 - Adolf Hitler gründet im Bürgerbräukeller die NSDAP neu

München-Haidhausen * Adolf Hitler gründet nach seiner Haftentlassung im Bürgerbräukeller die NSDAP neu. In seiner Rede über „Deutschlands Zukunft und unsere Bewegung“, in der er den Bürgerkrieg ankündigt und bemerkt, es gehe dabei entweder der Feind über seine Leiche oder er über die Leiche des Feindes. Das führt zu Hitlers Redeverbot in öffentlichen Versammlungen. Bis zum 5. März 1927 kann die NSDAP nur mehr geschlossene Veranstaltungen durchführen.


2. 4 1992 - Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses nicht finanzierbar

München-Au * Der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 wird beschlossen, nachdem man den Sanierungsbedarf berechnet hat. Er ist mit 6 Millionen DMark für die Stadt München nicht finanzierbar. 


18. 4 1992 - Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der SZ abgedruckt

München-Au * Ein Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt. 


5. 4 1993 - Die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung legt ihr Gutachten vor

München-Au * Das Sanierungsgutachten der Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS listet die Kosten für die weitere Vorgehensweise mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auf. 

  • Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes würde 6 Millionen DMark kosten,
  • ein Teilabbruch und Sanierung kämen auf 5,5 Millionen DMark,
  • ein Abbruch und anschließender Neubau würde mit 5 Millionen DMark zu Buche schlagen. 


7. 9 1994 - Der Vertragsentwurf geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer

München-Au * Der Vertragsentwurf für den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer. 


1. 12 1994 - Moshammer mit der Unterbringung der Freunde der Au einverstanden

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer erklärt sich mit der Unterbringung der Freunde der Vorstadt Au in den Räumen des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 einverstanden. Der Passus wird in dem Vertrag aufgenommen. 


5 1798 - Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt

Au * Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt.  Erst ab dem Jahr 1799 wechseln sie auf den Mariahilfplatz.


1. 2 1996 - Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt Valentin-Geburtshaus zurück

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zieht sich - völlig frustriert und regelrecht verbittert sowie unter einem Wust von Vorwürfen gegenüber der Landeshauptstadt München - von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 zurück.

Den Bezirksausschussvorsitzenden Hermann Wilhelm bezeichnet er in diesem Zusammenhang als „Vereinsmeier ohne Durchblick“. Er selbst empfindet sich als ein „Opfer von Zauderern“ im Planungsreferat. Der Herrenschneider wörtlich: „Das ganze Land befindet sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise, seit seinem Bestehen. Eine Krise, die sich in Zukunft nur noch verschlimmern wird.“ Und weiter: „Angesichts einer solchen Zukunft dürfte man eigentlich gar nichts mehr investieren.“  

Zuvor war in mehreren Anträgen des Bezirksausschusses und verschiedenen Bürgerversammlungen gefordert worden, die Verhandlungen mit dem Münchner Modezaren wegen „offensichtlichem Desinteresse“ einzustellen. Die bereits im Herbst 1993 eingereichte Bewerbung des Nachbarn Klaus Schmidt wird an den Planungsausschuss weitergeleitet. 


Um den 1. 9 1996 - Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

München-Au * Beinahe wären die Verkaufsverhandlungen für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 gescheitert. Dipl.-Ing. Klaus Schmidt: „Ich war schon kurz vor dem Hinschmeißen - wegen der Auflagen und der Kosten“.

Nun scheint alles perfekt. Und höchste Zeit ist es geworden. Das Gebäude ist schon 20 Zentimeter in den sandigen Kiesboden eingesackt. Risse durchziehen die Wände. Damit das Haus nicht auseinander fällt, mussten von außen Quer- und Stützbalken angebracht werden.


8. 7 1864 - Johann Valentin Fey wird als Bürger und Tapezierer aufgenommen

München - München-Au * Durch Beschluss des Magistrats wird Johann Valentin Fey, der spätere Vater von Karl Valentin, „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“. Das kostet dem Neubürger 75 Gulden Bürgeraufnahmsgebühren. 


21. 8 1876 - Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren

München-Au * Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren.


1898 - Ludwig Weinberger gründet eine Wagnerei

München-Au * Ludwig Weinberger senior gründet eine Wagnerei in der Brunnthaler Straße und beschäftigt sich zunächst mit der Herstellung von Pferdefuhrwerken. 


1904 - Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

München-Au * Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen. Damals sind Automobile überlicherweise noch zweigeteilt:

  • Es gibt einerseits das Fahrgestell mit Motor und Kühler - das Chassis - und dann noch
  • die Karosserie als zweiten Bestandteil.

Meistens werden beide Komponenten nicht vom selben Hersteller produziert, weshalb es den Beruf des Wagenbauers gibt. Eineinhalb Jahrzehnte lang gestaltet Ludwig Weinberger senior verschiedenste Fahrgestelle mit einzelgefertigten Aufbauten, ganz nach Wunsch des Kunden. 


1953 - Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf

München-Au * Der in der Zwischenzeit weltweit angesehene Auto-Designer Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf und zieht sich ins Privatleben zurück. Ludwig Weinberger hat - nach eigenesn Angaben - insgesamt etwa zehn Bugattis und fast 300 BMW- Fahrgestelle karossiert.  

Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 bleibt auch weiterhin in Weinbergers Familienbesitz. 


Um den 15. 12 1998 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus sind fertig gestellt

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sind fertig gestellt. Die Baumaßnahme hat rund 7 Millionen DMark verschlungen.


1. 7 1997 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beginnen. 


1. 10 1851 - Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines Wohnhauses

Vorstadt Au * Die Baubehörde der K. Haupt- und Residenzstadt München erteilt dem bürgerlichen Tapezierermeister Karl Falk die Genehmigung zum Neubau seines Wohn- und Waschhauses in der Unteren Isargasse 45. Die Pläne stammen von dem Maurermeister Johann Babenstuber und dem Zimmermeister Peter Erlacher. 

Der für München typische verputzte Ziegelsteinbau umfasst ein Erdgeschoss und zwei Geschosse mit vier Fensterachsen. Nur der ältere Teil des Hauses ist unterkellert. Der Eingang befindet sich - über drei Stufen - an der rechten Seite des Wohnhauses. Das Treppenhaus befindet sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes. Die drei Wohnetagen besitzen identische Grundrisse. In jedem Stockwerk befindet sich eine Wohnung mit jeweils drei Zimmern, Küche, Abort und Abstellkammer. 


1855 - Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

München-Au * Pläne zum Ausbau des Dachgeschosses für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk werden zwar erstellt, aber nie ausgeführt. Die Höhe der zusätzlichen Wohnung hätte wegen des Satteldachs nur rund 2.30 Meter betragen.


4. 3 1864 - Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

München * Der aus Darmstadt stammende Johann Valentin Fey stellt beim Münchner Magistrat im Alter von 30 Jahren den Antrag für eine persönliche Tapeciererconzession. Er tritt dabei gegen den Tapeziergehilfen Voll in Konkurrenz.

  • Als persönliches Vermögen gibt er 1.000 Gulden Elterngut und 550 Gulden Ersparnisse an.
  • Des weiteren legt er ein notariell beglaubigtes Zeugnis des Tapezierers Karl Falk vor, bei dem er elf Jahre gearbeitet hat,  
  • und sein in Freising absolviertes Prüfungszeugnis vom 25. November 1863, in dem ihm die Note I „vorzüglich“ attestiert wird. 


16. 9 1864 - Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

Darmstadt * Das Großherzogliche Hessische Kreisamt Darmstadt erteilt dem Tapezierer Johann Valentin Fey die Entlassung aus dem Großherzoglich Hessischen Unterthanen-Verbande. Damit steht seiner endgültigen Übersiedlung nach München nichts mehr im Wege. 


29. 10 1864 - Johann Valentin Fey erwirbt das Münchner Bürgerrecht

München-Au - München * Johann Valentin Fey, der Vater von Karl Valentin, erwirbt das kostenpflichtige und mit einem direkten Steuersatz verbundene Münchner Bürgerrecht, das nur etwa 5 Prozent der Münchner Einwohnerschaft besitzen. Damit verbunden ist beispielsweise das kommunale Wahlrecht. (siehe auch 5. Dezember 1893)


8. 8 1874 - Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

München-Au * Unter der Bauherrschaft des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk wird von den Maurermeistern Muckenthaler & Sepp an das vier Fensterachsen umfassende Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 ein Neubau mit drei Fensterachsen angefügt. In diesem Teil der heutigen Zeppelinstraße 41 befindet sich der Geburtsort von Karl Valentin. 


23. 10 1992 - Bezirksausschuss lehnt Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses ab

München-Au * Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen lehnt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 ab und beantragt die Erstellung eines Sanierungsgutachtens durch die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS. Bis zur Erstellung des Gutachtens sind alle Verkaufsabsichten zu stoppen. 


Um den 30. 5 1993 - Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

München * Die Münchner Wohnungsbau-Gesellschaften und die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS haben kein Interesse am Erwerb des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


7. 6 1993 - Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Beim Planungsreferat wird um eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 ersucht. 


24. 1 1995 - Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

München-Au * Der Investor des Modeschöpfers Rudolph Moshammer hat von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 Abstand genommen, weil sein Investor abgesprungen ist. Ein neuer Investor wird gesucht, was etwa zwei bis drei Monate dauern wird. 


27. 9 1851 - Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au genehmigt den Antrag des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk für ein neuzuerbauendes Wohn- und Waschhaus in der Unteren Isargasse 45, später Entenbachstraße 63, heute: Zeppelinstraße 41. Es handelt sich dabei um das spätere Geburtshaus der Münchner Volkssängers Karl Valentin. 


14. 11 1883 - Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63

München-Au * Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später:Zeppelistraße 41] vom Tapezierer Karl Falk um 50.000 Mark. 


6. 2 1884 - Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

Au * Der Anbau am Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelistraße 41] wird seit Dezember 1883 erneut umgebaut. In jedem der drei Stockwerk werden Wände eingezogen, die die Errichtung einer separaten Küche ermöglichen. Die Herde und Öfen müssen einen Mindestabstand zu den mit Lehm verputzten Lattenwänden aufweisen. 


7. 10 1906 - Das Fey-Anwesen wird an den Spediteur Adolf Weiß verkauft

München-Au * Das Fey-Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelinstraße 41] wird um 74.018 Mark an den Spediteur Adolf Weiß und seine Ehefrau Maria über. Nach Abzug aller ausstehenden Forderungen und Hypotheken, die noch der verstorbene Vater „infolge schlechten Geschäftsganges“ aufgenommen hat, verbleiben Karl Valentin und seiner Mutter etwa 6.000 Mark.


1910 - Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

München-Au * Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger senior über. Er lässt das Rückgebäude der ehemaligen Spedition Falk & Fey abreißen und baut dort neue Werkstätten ein. 


5. 10 1902 - Karl Valentin über seinen Nürnberger Auftritt im Zeughaus

Nürnberg - München-Au * Karl Valentin schreibt an seine Eltern über seinen Auftritt im Nürnberger Zeughaus:

„Mir geht es sehr gut. Ich bin unberufen sehr gesund und habe mir den ersten Abend Asthma geholt. Ein Zimmer habe ich, da ist unser Knechtzimmer ein Salon dagegen. - Das Programm besteht aus 8 Damen (keine Angst haben) und aus mir.“ 


29. 8 1869 - Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

München-Au - Herwigsdorf * Der 36-jährige Tapezierer Johann Valentin Fey heiratet die 24-jährige Köchin Johanna Maria Schatte aus Zittau in Herwigsdorf in Sachsen nach evangelischem Ritus. Sie möchten ganz bewusst der selben Zeremonie im erzkatholischen München entgehen.


1954 - Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

München-Au * Am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird eine Gedenktafel für den großen Komiker angebracht und von seiner langjährigen Partnerin Liesl Karlstadt eingeweiht. Anwesend ist auch Schorsch Blädel und viele Fahnenabordnungen.

Die Tafel ist eine Stiftung der Freunde des Nationaltheaters unter Federführung der Süddeutschen Zeitung. Anlass ist die 100-jährige Eingemeindung der Au, Haidhausens und Giesings nach München. 


13. 10 1995 - Zusätzliche Probleme tauchen auf

München-Au * Probleme der Stellplatzablöse, der baurechtlichen Genehmigungen einer Hofüberdachung und des Umfangs der Gaststättennutzung tauchen auf. Inzwischen will der Modemacher Rudolf Moshammer in dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auch eine Schule für männliche Mannequins unterbringen. Einen konkreten, greifbaren Plan legt Rudolph Moshammer - trotz mehrerer Aufforderungen - nie vor. 


13. 7 1869 - Ein Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses

München - München-Au * Johann Valentin Fey stellt ein „Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses“. Der verwitwete Tapezierer möchte Johanna Maria Schatte heiraten.


11. 9 1906 - Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb

München - München-Au * Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb im Alter von 39 Jahren. Er kaufte kurz vor seinem Tod die Firma Falk & Fey samt Inventar um 2.000 Mark. Der erst 1903 aus der damals bayerischen Rheinpfalz nach München zugewanderte Unternehmer will durch den Firmenkauf als „lange eingeführte Firma“ erscheinen.


8. 11 1939 - Hitler verlässt den Bürgerbräukeller 13 Minuten zu früh

München-Haidhausen * Die von Georg Elser im Bürgerbräukeller installierte Bombe explodiert zum vorgesehenen Zeitpunkt, doch Hitler verlässt die Veranstaltung der „Alten Kämpfer“ dreizehn Minuten zu früh.


5. 8 1902 - „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN“

München-Au * In einem Liebesbrief an seine spätere Ehefrau Gisela Royes schreibt Valentin Ludwig Fey: „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN - Münchner Original Humorist“.

Wirklich unveränderlich wird sein Name allerdings erst ab 1907.


5. 5 1925 - Festumzug zur Museumsinsel

München-Isarvorstadt * Festlich geschmückt präsentiert sich die Stadt, als ein großer Umzug vom Alten Nationalmuseum durch die Münchner Innenstadt zur Museumsinsel zieht. Aufwendig gestaltete Festwagen stehen jeweils für eine technische Disziplin, ein Handwerk oder eines der vier Elemente und machen den Umzug zu einem viel beachteten Ereignis.


6. 5 1925 - Festabend vor der Museumseröffnung

München * Am Vorabend der Eröffnung des Deutschen Museums auf der Museumsinsel lädt der Magistrat der Stadt München zu einem festlichen Begrüßungsabend ein. Zum Unterhaltungsprogramm gehören auch Tanz- und Bühnendarbietungen mit leicht bekleideten Tänzerinnen – ganz im Stil der Revuekultur der 1920er Jahre.


6. 10 1742 - Die österreichischen Truppen verlassen München

München * Die österreichischen Truppen verlassen München. Sie legen noch Feuer an das Tor des Roten Turms und an die Isarbrücke.


23. 5 1905 - Das Deutsche Museum erhält den Südteil der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Am 23. und 31. Mai 1905 erweitern die Gremien dem Deutschen Museum die Zusage, den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen, auch in Richtung Norden, womit nun auch der südliche Bereich der Alten Isarkaserne einbezogen wird. Damit erscheint eine dauerhafte und sinnvolle Nutzung des verbleibenden, im städtischen Besitz befindlichen Teils der ehemaligen Kaserne als unrealistisch. Mit der Einrichtung des Bauplatzes für das Deutsche Museum müssen erste Nebengebäude weichen. 


1729 - Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als 100-Dukaten-Strafe

München - Haidhausen * Der Münchner Weinwirt Hillebrand erhält eine 100-Dukaten-Strafe, weil er in seinem Haus den Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor Wertheimer das Laubhüttenfest fast öffentlich hat feiern lassen. Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.


4. 6 1902 - Die Neue Isarkaserne wird an die Garnisonverwaltung übergeben

München-Isarvorstadt * Die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße wird an die Garnisonverwaltung übergeben.


10. 6 1959 - Die Kreuzigungsgruppe vor dem Leprosenhaus wird aufgestellt

München-Haidhausen * Die aus zwei Marmorfiguren und einem Bronze-Kruzifix bestehende Kreuzigungsgruppe wird in der Grünanlage nahe dem ehemaligen Leprosenhaus aufgestellt. Sein ursprünglicher Standort befand sich zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite, beim heutigen Kulturzentrum. 


1790 - München und die Au bündeln ihre Armenfürsorge 

München - Au * Die Münchner und die Auer Armenpflegschaft werden vereinigt. Die dauerhaft unzureichenden Mittel der Auer Gemeindekasse reichen für die Unterstützung der Bedürftigen nicht aus. Die Zusammenlegung soll ihre Versorgung gemeinsam mit München sichern. Die Neuordnung fällt in die Zeit der Armenfürsorgereformen unter Kurfürst Carl Theodor und Benjamin Thompson, dem späteren Grafen Rumford. Unterstützung für Arbeitsunfähige und Beschäftigung für Arbeitsfähige sollen das Betteln ersetzen. 

Hier wird der Vorteil des Herbergseigentums ersichtlich, da die Herberge in Notzeiten ein veräußefliches Kapital darstellen. 


1840 - Pfarrer Rabl erwirbt für die Armen-Industrie-Schule ein Grundstück

Vorstadt Au * Der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl kann durch Spenden ein Grundstück an der Hochstraße 11 erwerben. Dort richtet er eine Obstbaumschule ein, in der die Knaben und Mädchen der Armen-Industrie-Schule praktische Kenntnisse in der Obstbaumzucht, im Gartenbau und in landwirtschaftlichen Tätigkeiten erwerben. 

Die Einrichtung verbindet Bildung mit praktischer Arbeit. Ziel ist es, Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Familien nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, sondern ihnen zugleich Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die ihre späteren Lebens- und Erwerbschancen verbessern sollen. Damit folgt die Obstbaumschule dem Grundgedanken der Armen-Industrie-Schule, Armut durch Bildung, Arbeit und Hilfe zur Selbsthilfe zu begegnen.


27. 5 1811 - Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße. Auf dem Baugelände befinden sich noch die Obst- und Gemüsegärten des Stifts der Englischen Fräulein. In der Nachbarschaft liegen der Holzlagerplatz der Münchner Kistlerzunft und eine Werkstatt der Stadt, in der die hölzernen Wasserleitungsrohre gebohrt werden.

Der Flurname An den Schweineställen, in früherer Zeit auch Plärrer, kommt vom Verbot der Schweinehaltung in der inneren Stadt.


23. 8 1890 - Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen

München-Isarvorstadt * Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen. Die Reparaturen sind bis zum Frühjahr 1893 abgeschlossen.


1833 - Der Hallerbräukeller an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Haidhausen * An der Ecke Innere-Wiener- und Preysingstraße entsteht der Hallerbräukeller, der nach seinem Besitzer auch Schützinger Keller genannt wird. An seiner Stelle entsteht später ein Wohnhaus, das in seinem Erdgeschoss das Kaffee- und Gasthaus Gasteig beherbergt. Heute ist dort das Café Atlas.


1. 10 1854 - Die Ramersdorfer Lüften kommen zum Landgericht rechts der Isar

Ramersdorf * Im Zusammenhang mit der Eingemeindung Haidhausens nach München überlegte der Stadtrat ganz konkret, das gesamte Gemeindegebiet von Ramersdorf gleichzeitig in den Münchner Burgfrieden zu integrieren. 

Diese Pläne zerschlagen sich zunächst. Dafür wird das Landgericht Au aufgehoben und die Ramersdorfer Lüften gemeinsam mit der Gemeinde Ramersdorf dem Landgericht rechts der Isar zugeteilt. 


1. 7 1875 - Das Gasteig-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

München-Haidhausen - München-Au * Das nördlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet wird von der Anna-Vorstadt [= Lehel] abgetrennt und Haidhausen zugeteilt.  Gleiches gilt für das südlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet, das von der Isar-Vorstadt abgetrennt und der Au zugeschlagen wird. 


21. 2 1958 - „Chillup“ wird als Marke angemeldet

München-Isarvorstadt * Knapp neun Jahre nach der mutmaßlichen Erfindung der Currywurst meldet Herta Heuwer beim Deutschen Patentamt die Fantasiebezeichnung „Chillup“ als Marke an. Der Name ist ein Kofferwort aus „Chili“ und „Ketchup“.


1913 - Die Feuerwache V an der Kellerstraße 2a

München-Haidhausen * Aus der Nebenwache IV an der Kellerstraße 2 a wird die Feuerwache V.


1. 7 1993 - Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

München-Haidhausen * Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben.


Um 1870 - In München befindet sich der größte Floßhafen Europas

München * Die Flößerei hat ihren Höhepunkt erreicht. In München befindet sich zu dieser Zeit der größte Floßhafen Europas - jährlich landeten etwa 12.000 Flöße an der Insel an, das Holz wird vorrangig als Brennholz, aber auch als Bauholz verwendet.


21. 1 1959 - Eintragung der Marke „Chillup“

München-Isarvorstadt * Die Wort-Bild-Marke „Chillup“ wird unter der Nummer 721319 als Warenzeichen für „Spezial-Soße“ in die Zeichenrolle des Deutschen Patentamts eingetragen. Herta Heuwer spricht häufig von einem Patent. Tatsächlich ist jedoch nicht das Rezept geschützt, sondern die Bezeichnung „Chillup“ als Marke. Ein Patent auf die Rezeptur hätte zudem die Offenlegung ihrer genauen Zusammensetzung vorausgesetzt. 

Das Rezept bleibt geheim. Nach eigener Darstellung vernichtet Heuwer die schriftlichen Aufzeichnungen bereits Jahre vor ihrem Tod. Auch ein Lebensmittelunternehmen soll sich vergeblich um die Rezeptur und die Markenrechte bemühen.


1869 - Erster Anlauf zur Aktienbrauerei

München-Graggenau * Es entstehen Pläne, den Zengerbräu in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Das neue Unternehmen soll den Namen „Erste Münchner Actienbrauerei“ tragen. Ein gedruckter Prospekt liegt bereits vor, doch das Vorhaben kommt nicht zustande. 

Zunächst stößt der Plan auf den Widerstand von Franz Xaver Hierl, offenbar weil er nicht in die Vorbereitungen einbezogen ist. Schon bald einigen sich die Beteiligten jedoch: Hierl erklärt sich bereit, die Brauerei in der Burgstraße 16 sowie die Brauerei in Eichenried in die geplante Aktiengesellschaft einzubringen. Trotzdem wird das Projekt nicht verwirklicht – vermutlich finden sich nicht genügend Kapitalgeber. 

Die geschäftstüchtige Walburga Hierl verfolgte die Pläne für die Umwandlung ihrer Zengerbrauerei in eine Aktiengesellschaft weiter. 


27. 10 1880 - Aus Zengerbräu wird Bürgerliches Bräuhaus

München-Haidhausen * Der Zengerbräu wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der ursprünglich vorgesehene Name „Erste Münchner Aktienbrauerei“ steht jedoch nicht mehr zur Verfügung, da Löwenbräu bereits seit 1872 als Aktiengesellschaft besteht. Das Unternehmen firmiert deshalb fortan als „Aktienbrauerei Bürgerliches Bräuhaus München“.


31. 12 1881 - Völkerschau: „Die Wilden der Feuerlands-Inseln“

München-Lehel * Bis zum 4. Februar 1882 können die Münchnerinnen und Münchner die „Wilden der Feuerlands-Inseln“ bewundern. Für sie wird extra eine Schaubude an der Zweibrückenstraße errichtet. Sie liegt gegenüber der Neuen Isarkaserne, dem heutigen Patent- und Markenamt. 

Die „Feuerländer-Völkerschau“ ist trotz der hohen Eintrittspreise ein voller Erfolg. Der reservierte Platz kostet immerhin eine Mark, erste Plätze 50 Pfennig und zweite Plätze 25 Pfennig. 


1310 - Die Untere Floßlände an der Isar ist erstmals belegt 

München-Lehel * Die Untere Floßlände nördlich der heutigen Ludwigsbrücke wird erstmals erwähnt. Die Anlegestelle dient dem Umschlag von Holz und anderen Waren, die auf Flößen aus dem Oberland nach München gelangen. Sie gewinnt große Bedeutung für die Versorgung und den Handel der wachsenden Stadt. 


29. 12 1881 - Die Feuerländer-Völkerschau wird unter Auflagen genehmigt

München-Lehel * Die Polizeidirektion München erteilt das „Erlaubnisschreiben“ für die öffentliche Vorstellung von vier Feuerländer mit vier Frauen und zwei Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren bei gleichzeitiger Erhebung von Eintrittsgeldern. An Gebühren entstehen einmalig drei Mark sowie pro Tag 1,80 Mark, insgesamt 71,80 Mark, die an den Armenfonds zu entrichten sind. 

Es ist alles zu vermeiden, was gegen „öffentlichen Anstand, Schicklichkeit und Sittlichkeit verstößt oder feuergefährlich sein könnte“. 


19. 12 1870 - Franz Xaver Hierl verlässt die eheliche Wohnung

München-Haidhausen * Franz Xaver Hierl, Brauer des Zengerbräu, zieht aus der gemeinsamen Wohnung des Ehepaars in der Kellerstraße aus. Die Ehe von Franz Xaver und Walburga Hierl ist zu diesem Zeitpunkt offenbar bereits schwer belastet. 

Als wesentlicher Grund für die Entfremdung gilt der tragische Tod ihres gemeinsamen Sohnes. Im Alter von fünf Jahren setzt Franz Xaver Hierl den Jungen im Hof der Brauerei auf ein Bräuross – trotz der Warnungen seiner Frau. Das Pferd geht durch; das Kind verunglückt dabei tödlich. 

Der Verlust des Sohnes überschattet die Ehe nachhaltig. Walburga Hierl kann ihrem Mann offenbar nicht verzeihen, dass er das Kind trotz ihrer Warnungen auf das Pferd gesetzt hat. Der Tod des Jungen und die damit verbundenen Schuldzuweisungen tragen schließlich wesentlich zum Zerwürfnis des Ehepaars bei.


24. 10 1868 - Walburga Hierl sichert die Zukunft des Zengerbräu

München-Graggenau * Nur wenige Wochen nach dem Gerichtsurteil erwirbt Walburga Hierl, die Ehefrau von Franz Xaver Hierl, am 24. Oktober 1868 die Braugerechtsame des Zengerbräu für den Standort an der Kellerstraße von der Bank zurück. Noch im selben Jahr nimmt sie den seit mehreren Jahren ruhenden Braubetrieb wieder auf und schafft damit die Grundlage für den Fortbestand der Brauerei. Das ist besonders auffällig, weil Franz Xaver keineswegs gestorben ist – er lebt bis zum 12. Januar 1883. 

Walburga Hierl übernimmt die Verantwortung für die Brauerei und trennt ihre wirtschaftlichen Interessen zunehmend von denen ihres Ehemanns. 


1581 - Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird erneuert

Haidhausen * Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.


1791 - Bau des Zengerbräukellers

München-Graggenau * Franz Xaver Freytag, Eigentümer der Zengerbrauerei, lässt auf einem Grundstück des Leprosenspitals in der Kellerstraße einen eigenen Bierkeller errichten. Der neue Zengerbräukeller dient fortan der Brauerei als Lagerkeller.


1444 - Die Stadt kauft vom Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde

München - Haidhausen * Die Stadt kauft von den Hochmeistern des Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde in Haidhausen.


1871 - Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

München-Haidhausen * Der Magistrat der Stadt München überlässt - gegen den geharnischten Protest der katholischen Kirche - den Alt-Katholiken die Nikolaikirche am Gasteig für insgesamt elf Jahre.


1660 - Die Nicolai-Kirche erhält ihre heutige barocke Form

Haidhausen * Die Nicolai-Kirche am Gasteig erhält ihre heutige barocke Form.


1310 - Münchens Floßordnung regelt Weintransporte und bestraft Verstöße 

München * Die älteste erhaltene Münchner Floßordnung legt Beförderungspreise für Wein fest und regelt den Umgang mit der Fracht. Wer ein Weinfass beschädigt oder sich unerlaubt am transportierten Wein bedient, muss mit Strafen rechnen. Die Vorschriften sollen die Waren der Händler schützen und einen verlässlichen Transport auf der Isar gewährleisten. 


6. 12 1921 - Löwenbräu und Bürgerliches Brauhaus schließen sich zusammen

München * Die wirtschaftlichen Folgen des Ersten Weltkriegs führen zu einer weitreichenden Neuordnung der Münchner Brauwirtschaft. Die Löwenbräu AG und das Bürgerliche Brauhaus München fusionieren. 

Beide Unternehmen leiden unter den Folgen des Krieges, dem Verlust wichtiger Exportmärkte, Rohstoff- und Brennstoffmangel sowie stark gestiegenen Produktionskosten. Besonders deutlich zeigt sich die Krise beim Bürgerlichen Brauhaus: Sein Bierausstoß ist von rund 219.000 Hektolitern im Braujahr 1912/13 auf nur noch 104.000 Hektoliter 1919/20 zurückgegangen. 

Die vor dem Krieg für einen wachsenden Absatz geschaffenen Produktionsanlagen sind damit nicht mehr ausgelastet. Durch den Zusammenschluss können die beiden Brauereien ihre Herstellung, Verwaltung und Vertriebsorganisation bündeln, vorhandene Kapazitäten besser nutzen und ihre Position auf dem Münchner wie auch auf dem überregionalen Biermarkt stärken. 

Am 6. Dezember 1921 wird der Fusionsvertrag unterzeichnet und am 28. Dezember 1921 zu außerordentlichen Generalversammlungen eingeladen, auf denen die Aktionäre beider Brauereien dem Vorhaben zustimmen sollen.


23. 7 1835 - Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel

Haidhausen * Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel.


Um 2 1961 - „Karneval in Texas“ im Bürgerbräukeller

München-Haidhausen * Im Bürgerbräukeller findet der traditionelle Faschingsball „Karneval in Texas“ des Münchner Cowboy-Clubs statt. Die Feierabend-Rothäute und Freizeit-Cowboys von der Nockher-Ranch lassen ihre Colts sprechen, springen durch Lassos und stellen ihre Squaws und Cowgirls an die Bretterwand, um sie dann mit Pfeilen und brennenden Wurfmessern einzurahmen. 


1873 - Holzkohle aus Tölz

Tölz - München * Alleine in diesem Jahr kommen aus Tölz auf Flößen 32.223 Zentner Holzkohle. Die wegen ihrer Heizkraft sehr begehrte Holzkohle wurde von vielen gewerblichen Betrieben in und um München benötigt. Seit wann diese Fracht auf der Kohleninsel gelagert wurde, ist nicht bekannt. 


1926 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird umfassend erneuert

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird entfeuchtet, restauriert und umfassend erneuert. Aus dieser Zeit stammt auch der Umgang mit den 14 Kreuzwegstationen aus Majolika.


5 1881 - Das Bürgerliche Brauhaus wächst rasant

München-Haidhausen * Die Bürgerliche Brauhaus AG erlebt bereits in ihrem ersten Geschäftsjahr einen bemerkenswerten Aufschwung. Die vorhandenen Kapazitäten reichen schon bald nicht mehr aus, sodass das Gärhaus und die Lagerkeller erweitert werden müssen. 

Im Braujahr 1880/81 erreicht die Brauerei einen Bierausstoß von rund 28.000 Hektolitern. In den folgenden Jahrzehnten setzt sich das starke Wachstum fort: Bis 1905 steigt die jährliche Produktion auf rund 230.000 Hektoliter – mehr als das Achtfache der ursprünglichen Menge.

Damit entwickelt sich das aus dem Zengerbräu hervorgegangene Bürgerliche Brauhaus innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer bedeutenden Münchner Großbrauerei.


7. 12 1820 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht.


5 1920 - Krieg und Friedensschluss lassen den Bierabsatz einbrechen

München-Haidhausen * Der Erste Weltkrieg und seine wirtschaftlichen Folgen treffen das Bürgerliche Brauhaus schwer. Während die Brauerei im letzten Friedensjahr 1912/13 noch rund 219.000 Hektoliter Bier produziert, sinkt der Ausstoß im Braujahr 1919/20 auf nur noch 104.000 Hektoliter. Damit hat sich die Produktion innerhalb weniger Jahre mehr als halbiert. 

Besonders schwer wiegt der Verlust der einst bedeutenden Exportmärkte. Nach Kriegsende brechen die Absatzgebiete in Elsass-Lothringen, Frankreich, Belgien und Italien sowie in Übersee vollständig weg. Auch der Absatz in die Schweiz geht teilweise verloren. 

Für das zuvor stark exportorientierte Bürgerliche Brauhaus bedeutet diese Entwicklung einen tiefen wirtschaftlichen Einschnitt. Die Brauerei muss sich nach dem Krieg unter grundlegend veränderten politischen und wirtschaftlichen Bedingungen neu behaupten.


28. 12 1921 - Löwenbräu und Bürgerbräu beschließen ihre Fusion

München * Die Generalversammlungen der Löwenbräu AG und der Bürgerbräu AG stimmen der Fusion der beiden Münchner Brauereien zu. Der Zusammenschluss ist eine Reaktion auf die tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg und stärkt die gemeinsame Position auf dem Münchner Biermarkt. 

Mit dem Fusionsbeschluss endet nach rund vier Jahrzehnten die Geschichte des Bürgerlichen Brauhauses als selbstständige Aktiengesellschaft. Die Tradition des alten Zengerbräu, aus dem das Bürgerliche Brauhaus hervorgegangen ist, setzt sich fortan unter dem Dach der Löwenbräu AG fort. 

Das heute von Löwenbräu gebraute Starkbier Triumphator geht auf das gleichnamige Märzenbier der Bürgerbräu AG zurück.


1827 - Die Altöttinger-Kapelle muss schon wieder renoviert werden

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.


1931 - Der Braubetrieb in Haidhausen endet

München-Haidhausen* Die Löwenbräu AG stellt den Braubetrieb in der ehemaligen Bürgerbräu-Brauerei endgültig ein. Die Anlagen bleiben jedoch weiterhin in Nutzung: In den folgenden Jahren dient der Standort Löwenbräu als Mälzerei. 

Mit der Einstellung des Braubetriebs endet in Haidhausen eine lange Brautradition, deren Wurzeln bis zum Zengerbräu zurückreichen. Die frühere Bürgerbräu-Brauerei bleibt als Teil des Löwenbräu-Unternehmens jedoch zunächst erhalten. 


1913 - Die Altöttinger-Kapelle wird geschlossen

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss wegen vollständiger Durchfeuchtung der Wände geschlossen werden.


29. 8 1927 - Das „Münchner Kindl-Weißbier“ wird zum überraschenden Erfolg

München * Die erste Flaschenabfüllung des neuen „Münchner Kindl-Weißbiers“ kommt in die Gaststätten und übertrifft alle Erwartungen. Die Nachfrage ist so groß, dass Löwenbräu seine Kunden zeitweise nur eingeschränkt beliefern kann. Damit soll verhindert werden, dass das Weißbier wegen des unerwartet hohen Absatzes zu jung ausgeliefert werden muss. 

Direktor Hermann Schülein berichtet dem Aufsichtsrat über den überraschenden Erfolg. Noch zu Beginn hat die Brauerei bewusst darauf verzichtet, das neue Weißbier offensiv zu bewerben. Angesichts der starken Nachfrage ändert sich die Strategie jedoch grundlegend: Löwenbräu startet nun eine gezielte Werbekampagne für das „Münchner Kindl-Weißbier“. 

Auch die Produktionskapazitäten werden erweitert. Neben der Weißbierbrauerei im Hauptbetrieb an der Nymphenburger Straße nimmt Löwenbräu eine zweite Produktionseinheit in der Abteilung Bürgerbräu in Betrieb. Damit wird auch in der ehemaligen Braustätte des Bürgerlichen Brauhauses in Haidhausen Weißbier für Löwenbräu hergestellt. 

Der alte Bürgerbräu-Standort erhält dadurch wenige Jahre vor der endgültigen Einstellung des Braubetriebs noch einmal eine wichtige Aufgabe innerhalb der Löwenbräu AG.


1319 - König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von Lasten

Haidhausen * König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von allen landesherrlichen Abgaben, Steuern sowie Diensten und übergibt ihm Grundbesitz, um die Pflege der Kranken zu gewährleisten.


Nach dem 4. 8 1914 - Die Maria-Theresia-Schule kommt in die Kreislehrerinnenbildungsanstalt

München-Au * Die Maria-Theresia-Kreisrealschule wird - kriegsbedingt - bis 1919 im Gebäude der Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern in der Frühlingstraße [heute: Eduard-Schmid-Straße] untergebracht. 


1905 - Aufstieg zu einer der größten Münchner Aktienbrauereien

München-Haidhausen * Die Bürgerbräu AG steigert ihren jährlichen Bierausstoß auf rund 230.000 Hektoliter und entwickelt sich zu einer der größten Münchner Aktienbrauereien. Bald nimmt sie unter den Aktienbrauereien der Stadt den zweiten Rang ein. 

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hat das Exportgeschäft. Rund die Hälfte der Bierproduktion geht ins Ausland. Damit verfolgt die Bürgerbräu AG ähnlich wie die Löwenbräu AG eine ausgeprägt internationale Absatzstrategie. 

Um ihre wachsenden Absatzmärkte zu bedienen, unterhält die Brauerei um die Jahrhundertwende neben München bereits Flaschenabfüllstationen in Verona, Frankfurt am Main und Hamburg. Der ehemalige Zengerbräu hat sich damit innerhalb weniger Jahrzehnte von einer traditionellen Münchner Brauerei zu einem überregional und international tätigen Großunternehmen entwickelt.


1833 - Die Suppenschule in der Auer Armen-Industrie-Schule

Vorstadt Au * Zur Auer Armen-Industrie-Schule gehört eine Suppenschule, die 235 Kinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren betreut. Bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens gibt die Einrichtung 52.633 Suppenportionen aus und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung bedürftiger Kinder.

Die Mahlzeiten werden täglich um zwölf Uhr im gemeinsamen Speisesaal ausgegeben. Durch das Essen an einer gemeinsamen Tafel verfolgt die Schule neben der Versorgung der Kinder auch erzieherische Ziele. Nach den Vorstellungen der Zeit sollen dabei Reinlichkeit, Disziplin und ein angemessenes Verhalten bei Tisch gefördert werden.


1832 - Gründung der Armen-Industrie-Schule durch Pfarrer Hermann Rabl

Vorstadt Au * In den Jahren 1832/33 gründet der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl eine Armen-Industrie-Schule. Ihr Ziel ist die Erziehung benachteiligter Kinder zu „aufrichtig frommen und wahrhaft tugendhaften Christen“ sowie zu rechtschaffenen, arbeitsamen und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft. Aus der „Armenkinderwelt“ soll, nach den Vorstellungen der Zeit, ein tüchtiges und sittlich gefestigtes Geschlecht für Staat und Gesellschaft heranwachsen.

Die Schule versteht sich nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern auch als sozialpädagogisches Projekt. In der Armen-Industrie-Schule, in der die Kinder unter ständiger Aufsicht stehen und praktische Fertigkeiten erlernen, soll der Armut nicht länger allein durch Almosen begegnet werden. Stattdessen setzt man auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Durch die Erziehung zur Arbeit sollen die Kinder Fähigkeiten erwerben, die ihnen eine eigenständige Lebensführung ermöglichen und sie zugleich von Bettelei und Verwahrlosung fernhalten.

Der Gründung liegt die Überzeugung zugrunde, dass regelmäßige Arbeit und praktische Ausbildung einen positiven Einfluss auf die Charakterbildung ausüben und dadurch auch die gesellschaftlichen Verhältnisse verbessert werden können. Vor diesem Hintergrund gilt die Armen-Industrie-Schule vielen Zeitgenossen als wirksames Mittel zur Bekämpfung sozialer Missstände und insbesondere der Armut. Die Armen-Industrie-Schule wird damit zu einem „Allheilmittel gegen alle gesellschaftlichen Widersprüche und Schäden, einschließlich der Armut“. 


Nach dem 1. 10 1854 - Ende der Armen-Industrie-Schule in der Au 

München-Au * Nach der Eingemeindung der Vorstadt Au nach München wird die Armen-Industrie-Schule am Mariahilfplatz aufgelöst. Die nur wenige Jahrzehnte bestehende Einrichtung verbindet soziale Fürsorge mit Unterricht und praktischer Arbeit. Aus heutiger Sicht erscheint ihr Konzept ambivalent: Neben dem humanitären Anliegen dient die Arbeitserziehung auch der sozialen Disziplinierung und der Einordnung armer Kinder in die damalige Gesellschaftsordnung. Das frei gewordene Schulgebäude am Mariahilfplatz 8 erhält anschließend eine neue Funktion und wird später als Knabenschule genutzt.


1837 - Ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule in der Au

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au lässt am Mariahilfplatz 8 ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule errichten. Neben der Verpflegung in der Suppenschule erhalten besonders bedürftige Kinder auch Kleidung und andere notwendige Unterstützung.

Im Mittelpunkt der Einrichtung steht jedoch nicht die materielle Versorgung, sondern die Erziehung zur Arbeit. Nach dem Unterricht am Nachmittag bleiben die Kinder in der Schule und gehen dort verschiedenen nützlichen Beschäftigungen nach. Erst am Abend kehren sie in ihre Familien zurück. Nach dem pädagogischen Verständnis der Zeit sollen sie auf diese Weise zu Fleiß, Disziplin und einem geregelten Tagesablauf erzogen sowie von Verwahrlosung und schädlichen Einflüssen ferngehalten werden.


3. 8 1773 - Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers

München * Ein kurfürstliches Mandat befasst sich mit der Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers. Das in den genannten Märzenkellern gelagerte Bier darf nur an Gäuwirte und nur in grosso oder Fassweise verkauft werden. Der Minutoverschleiß, das Abgeben des Bieres massweise ist verboten. Das Bier muss vom Bräu in die entsprechende Stadt oder den Markt gebracht werden. 


21. 10 1819 - Freiherr Aron Elias von Eichthal lässt sich taufen

Au * Fünf Jahre nach seiner Erhebung in den bayerischen Adelsstand lässt sich Freiherr Aron Elias von Eichthal in der Mariahilf-Kirche in der Au taufen. Er erhält den Vornamen Leonhard. 


20. 7 2014 - Eine Demonstration für die Aufhebung des innerstädtischen Badeverbots

München * Mit einem „Big Jump“ demonstrieren Münchnerinnen und Münchner für die Aufhebung des innerstädtischen Badeverbots.  


1803 - Eine neue Pfarrkirche für die Au

Au * Die Mariahilf-Kirche wird die neue Auer-Pfarrkirche.


Um den 20. 8 1956 - Debatte um Jugendkontrolle und Polizeigewalt

München - München-Au * Der CSU-Landtagsabgeordnete und spätere Innenminister Heinrich Junker tut sich als Scharfmacher hervor. Er stellt einen Antrag für Maßnahmen zum Schutze der Jugend, in dem er 

  • die ständige Überwachung von Kinos, Gaststätten und Parkanlagen, 
  • die Überwachung der jugendlichen Kraftfahrer, insbesondere der Mopedfahrer und 
  • die Bekämpfung jeglicher auftretender Bandenbildung fordert. 

Zur Durchsetzung seines Antrags unterstützt er

  • das „rücksichtslose Eingreifen der Polizei“, 
  • deren „rücksichtslose Gewaltanwendung“, 
  • die „Brechung jeglichen Widerstands […] mit allen an die Grenze des Gesetzes gehenden Mitteln“ und 
  • die „Anweisung an die Staatsanwaltschaft, bei Vergehen und Verbrechen schärfsten Strafantrag zu stellen“. 

Junker kann sich mit seinen Vorstellungen gegen die SPD-dominierte Viererkoalition nicht durchsetzen. Dieser Erfolg liegt an dem SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Schlichtinger, der sich für die Interessen und Nöte der Jugendlichen einsetzt. Ihm geht es nicht darum, „wie man ‚die Halbstarken‘ bekämpfen und gegebenenfalls vernichten kann, sondern wie man junge Menschen davor bewahren kann, Rowdys oder Verbrecher zuwerden“ und wehrt sich gegen das Modewort „Halbstarke“.


4. 8 1956 - Halbstarken-Proteste auf der Auer Dult

München-Au * Während der Jakobi-Dult des Jahres 1956 gibt es erhebliche Schwierigkeiten, nachdem rund 150 Jugendliche nach der Schlussstunde das Dultgelände nicht verlassen wollen. Sie johlen, pfeiffen und leisten Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei. Erst das herbeigerufene Überfallkommando kann die Ordnung wieder herstellen. 


Bis 2015 - Die Giesinger Brauerei will ihren Marktanteil ausbauen

München-Obergiesing - München-Au * Die Giesinger Brauerei will ein fester Bestandteil der Auer Dult werden und gleichzeitig ihren Marktanteil in München auf ein halbes Prozent ausbauen. Das hört sich im ersten Moment nach wenig an, ist aber in einer Stadt wie München ein beachtlicher Beitrag.


17. 8 1956 - Lassen uns von Lausbuben nicht auf der Nase herumtanzen!

München - München-Au * Innenminister Dr. August Geislhöringer von der Bayernpartei äußert sich gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu den Vorfällen mit den „Halbstarken“ auf der Auer Dult folgendermaßen: „Wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen, am wenigsten von Lausbuben!“


6 1933 - Keine Personen jüdischer Abstammung auf der Auer Sommerdult

München-Au * Der NS-Stadtrat bestimmt, dass für die Auer Sommerdult keine Personen jüdischer Abstammung zugelassen werden.


5. 8 1956 - Die Halbstarken-Proteste auf der Dult gehen weiter

München-Au * Am Nachmittag trifft sich eine größere Anzahl von Jugendlichen und Halbwüchsigen vor allem bei den Fahrgeschäften auf der Auer Jakobi-Dult. Sie pöbeln die Polizeibeamten an und beschimpfen sie. 

Gegen 20:20 Uhr weigern sich etwa 100 Jugendliche am Autoskooter den Platz zu räumen. Die Aufforderung zur Räumung des Platzes wird von den Burschen mit Geschrei und Pfeifen beantwortet. Der Widerstand gegen die Räumungsversuche der Polizei ist zunächst völlig passiver Natur. Die Burschen bleiben meist mit Händen in der Hosentasche hartnäckig stehen und müssen von den Beamten durch fortwährendes Schieben aus dem Dultgelände entfernt werden. Nach etwa 10 Minuten ist das Dultgelände geräumt und die Beamten werden wieder zurückgezogen. 

Da ziehen zwei Jugendliche mit Geschrei und Gejohle über den bereits leer geräumten Platz, denen sich eine lärmende Horde junger Burschen anschließt, die mit lautem Geschrei über den Platz marschiert. Auch die nunmehr erfolgte Festnahme der beiden Jungen ändert nichts mehr. Die Jugendlichen rotten sich zusammen. 

Die erneut eingesetzten Polizeibeamten werden teilweise von der Masse der Jugendlichen, die sich inzwischen auf etwa 300 erhöht hat, eingekeilt und muss von Gummiknüppeln Gebrauch machen. Sie werden mit Geschrei und Schimpfworten bedacht. Die eingesetzten Funkstreifenwagen werden mit Steinen beworfen.


14. 9 1956 - Dialog statt Repression bei den „Halbstarken“

München - München-Au * Der SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Schlichtinger macht in der Frage der des Umgangs mit den „Halbstarken-Krawallen“ auf der Auer Jakobi-Dult das einzig Richtige, indem er nicht über, sondern mit der Jugend sprechen will. 

In Zusammenarbeit mit dem Jungbürger- und Jugendforum München veranstaltet er im Hofbräukeller eine öffentliche Diskussion über das Thema „Gibt es Halbstarke?“. Die eingeladenen Blasnführer kommen zur Diskussion und tragen ihre Forderungen vor. In Zusammenarbeit mit der Polizei und der Presse kann das Problem in München im Laufe der Zeit eingedämmt werden. Das wird aber erst nach den „Schwabinger Krawallen“ sein.

 


5 1799 - Die erste Auer-Dult auf dem Maria­hilf-Platz

Au * Die Auer Dult find erstmals auf dem Maria­hilf-Platz statt. Drei Tage dauert der Jahrmarkt, dem auch ein Viehmarkt angeschlossen ist. 

 


Ab dem Jahr 1878 - Das Zechmeister‘sche Streckennetz wird ausgeweitet

München * In der Zeit von 1878 bis 1880 wird das Zechmeister‘sche Streckennetz auch auf Haidhausen und zum Mariahilfplatz ausgeweitet. 

  • Die Betriebszeit ist von 7:30 Uhr morgens bis 19:30 Uhr abends. 
  • Die klassische Linie 1 verkehrt alle sechs Minuten, die anderen Linien in einem zeitlichen Abstand von zwölf Minuten. 
  • Der Fahrpreis ist inzwischen allerdings auf zehn Pfennige festgelegt worden.


10 1958 - Hannes König präsentiert „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“

München-Au * Auf der Auer Herbstdult präsentiert Hannes König in einem Zelt „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“. Die Ausstellung ist so erfolgreich, dass Hannes König dem Münchner Zweiten Bürgermeister Adolf Hieber von der Bayern-Partei einen Scheck über die erwirtschafteten Überschüsse überreichen kann.

Er erhält ihn sofort - als Startkapital für den Ausbau des Isartor-Turmes - zurück.


1704 - Zwei Ordensfrauen gründen die Niederlassung Lilienthal 

Au * Zwei Ordensfrauen aus der Gemeinschaft vom Lilienberg beziehen unterhalb des Gaisbergs ein Haus mit Garten. Ihre neue klosterähnliche Niederlassung nennen sie „Kloster Lilienthal“. Damit besteht neben der Gemeinschaft auf dem Lilienberg vorübergehend ein zweiter Standort in der Au.


1. 6 1847 - Die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen

Haidhausen - Ramersdorf * Die Gemeinde Haidhausen gibt einen Bericht an die Königliche Steuerkatasterkommission, in dem die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen aufgezählt werden. 


10. 6 1530 - Ein Manöver mit vielen Toten und Verletzten

München - Haidhausen * Der eigentliche Höhepunkt soll aber erst rund achthundert Meter weiter kommen, etwa an der Stelle des heutigen Rosenheimer Platzes. Dort ist innerhalb von wenigen Tagen - fast nach Hollywood-Manier - eine wehrhaft aussehende Burg mit vier Türmen und Bastionen aus Holz, Leinwand und Farbe errichtet worden. Alles wirkt sehr realistisch.

In der Festung warten einhundert schwerbewaffnete Männer, bis die Gäste auf der Ehrentribüne Platz genommen haben. Auf ein Zeichen Herzog Wilhelms IV. rücken die von Ramersdorf kommenden Angreifer heran und es kommt unausweichlich zur Schlacht, bei der sechzehnhundert Mann unter ohrenbetäubendem Kriegsgeschrei das Schloss stürmen.

Nachdem einige an die Mauern gelehnte Sturmleitern von den Verteidigern der Burg umgestoßen worden sind und sich dabei die Angreifer und das nachdrängende Fußvolk etliche Blessuren zugezogen haben, „überkam beide Seiten eine große, unbändige Wut“, schreibt unser Zeitzeuge. Und da es sich sowohl bei der Burgbesatzung als auch bei den Angreifern um „temperamentvolle, rauflustige und keine Schmähung duldende Altbaiern” handelt, wird aus dem zur Ergötzung des Kaisers veranstaltetem Scheingefecht sehr schnell blutigster Ernst.

Die Manöver-Gegner dreschen derart rabiat aufeinander ein, dass am Ende acht Tote und eine unbekannte Zahl von Männern verletzt liegen bleibt. Das wird von den Ehrengästen auf ihren Tribünen natürlich nicht bemerkt. Immerhin erhalten die Getöteten ein Begräbnis auf dem Salvatorfriedhof und deren Witwen und Waisen ein jährliches Gnadengeschenk aus der landesherrlichen Privatschatulle.

Auf dem Manöverfeld schießen die Angreifer die Burg später schließlich noch in Trümmer und Fetzen. Der Chronist vermerkt: „Mit ungeheuerem Krachen entluden sich alle Geschütze auf einmal.” Immerhin zeigt sich Kaiser Carl V. von dem Manöver und der dabei gezeigten baierischen Kampfkraft mächtig beeindruckt.


10. 6 1530 - Ein Manöverspiel für die kaiserliche Gefolgschaft

Ramersdorf - Haidhausen - München * Die kaiserliche Gefolgschaft wird kurz hinter Ramersdorf, auf einer Lüften genannten Schafweide, von einer festlich herausgeputzten Ritterschar begrüßt, die den Rahmen für ein Manöverspiel bilden.

Wie der Historiker Sigmund Riezler in seiner Baierischen Geschichte berichtet, ist hier „mit den herzoglichen Heerpaukern und Trompetern die Reiterei der Landsassen und Hofbeamten aufgestellt, 550 Pferde stark, darunter etwa 300 in vollständiger Rüstung, Blankharnisch, Armzeug, Knieköpfen, die Rosse mit Eisenstrinen, alle in roten Röcken mit dem herzoglichen Wappen auf dem Ärmel, eine buntschimmernde Masse, überragt von langen, schwarz und weiß bemalten Spießen mit schwarzen Fransen. An den Anführern bewundert man damastene Röcke, goldene Ketten und vergoldete Waffen“.

Jeder Reiter hat hinter sich einen Pagen, der ihm die Lanze und den Helm mit wallenden Federn trägt. Ein alter Kriegsmann, der Ritter Dietrich von Knöringen, befehligt diese glänzende „cavalli alla borgognona“.

Um den Empfangsplatz bilden einhundert Feldgeschütze - Quartanen, Schlangen, Falkonetlein und Mörser - einen Halbkreis, wobei die Zuschauer ganz besonders eine achtzehn Fuß lange, hölzerne, mit Eisenringen umwickelte Büchse interessiert. Diese haben baierische Truppen im Jahr 1525 vor Rastatt den aufständischen Bauern abgenommen. 


5. 8 1799 - Auer Wirte beschweren sich über Münchner Brauer

Au - München * 16 Bierwirte aus der Au beschweren sich bei der Generallandesdirektion darüber, dass die Münchner Brauer auf dem Gasteig und dem Lilienberg - trotz Verbotes - in ihren Märzenkellern ihr Bier in kleinen Portionen abgeben. Gemeint ist damit der sogenannte Minuto-Verschleiß. 

Die Generallandesdirektion droht bei nochmaligem Vorkommen mit Strafen von 60 Reichstalern. 


17. 2 1808 - Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers Isartor

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Regierung genehmigt die Ausführung der Ausfallstraße übers Isartor. Denn seit der Erhebung Bayerns zum Königreich, am 1. Januar 1806, stellt man andere Anforderungen an die Stadteinfahrt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Bislang stand die Verbesserung der Verkehrsführung durch Erweiterung und Begradigung der alten Torstraße im Vordergrund. Jetzt aber ist eine breit ausgebaute Via Triumphalis das Ziel.  

Vom Isartor selbst ist noch wenig die Rede. Doch zu einer würdigen Stadtzufahrt gehört auch ein entsprechendes Stadtportal, das wie ein Triumphtor die Straße überspannen und von Ferne sichtbar sein soll. Dazu muss das Isartor umgestaltet werden. Der hohe Mittelturm soll abgetragen werden, seine mittelalterliche Gestalt aber noch erhalten bleiben.  

Die Entscheidung über die dringend erforderliche Erweiterung des Isartores unterbleibt aber noch. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt und auch die vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder nicht abruft. Damit ist die gesamte Neugestaltung des Gebiets um das Isartor erneut gescheitert.  

Dennoch steht das Schicksal des Isartores auch weiterhin im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Für viele Zeitgenossen ist jedoch das inzwischen zur Ruine verkommene Stadttor ein ärgerliches Verkehrshindernis, das den Eingang in die Hauptstadt des Königreichs Bayern verschandelt. Auch wenn das Bauwerk als romantische Staffage und Motiv vieler Gemälde und Zeichnungen einen gewissen Reiz ausübt. 


4. 6 1942 - Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

München-Lehel * Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag. Liesl Karlstadt schreibt ihre eher unpersönlich gehaltenen Geburtstagsgrüße auf eine Autogrammkarte:  

„Zum 60. Geburtstag gratuliere ich und wünsche dir alles Gute - Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Möge dir alles in Erfüllung gehen, was du dir selbst wünscht.
Deine Partnerin Liesl Karlstadt“
 


10. 6 1530 - Großer Empfang für Kaiser Carl V.

München * Kaiser Carl V. hält sich vom 10. bis zum 14. Juni in München auf. Der Besuch des Kaisers ist natürlich der gesellschaftliche Höhepunkt der Residenzstadt in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Als sich am Freitag vor Pfingsten der ranghöchste deutsche Adelige in Begleitung seines Bruders, König Ferdinand von Böhmen, mehreren Herzögen, Mark- und Pfalzgrafen sowie geistlichen Würdenträgern, den Mauern der Stadt nähert, veranstalten die Münchner ein Riesenspektakel mit einer unglaublichen Prachtentfaltung. 


Um den 14. 9 1616 - Ein Hochwasser lässt die Flüsse über die Ufer treten

München * Nach der Hitzeperiode lässt ein Hochwasser die Flüsse über die Ufer treten. 


25. 8 1839 - Die Mariahilf-Kirche in der Au wird eingeweiht

Vorstadt Au * Am Geburts- und Namenstag König Ludwigs I. wird in der Au die Mariahilf-Kirche eingeweiht.


28. 11 1831 - Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche

Vorstadt Au * Grundsteinlegung für die neugotische Mariahilf-Kirche. Der Termin war vom 15. Oktober verschoben worden, da an diesem Tag die Auer Dult begann.


Anno 1811 - Auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär

Vorstadt Au * Unter der Obstbaumallee auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär. 


1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.


Um 8 1901 - Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen.


23. 8 1883 - Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft

München-Lehel * Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft kommt zunächst provisorisch im Café Metropol am Frauenplatz unter, bis sie am 23. August 1883 in dem neu errichteten Betriebshof an der Fabrikstraße, der heutigen Thierschstraße, eine neue Heimat findet. 


18. 7 1901 - Münchens Brückenoffensive an der Isar

München * Die beiden Gemeindekollegien beschließen den Neubau von sechs Brücken. Es sind dies 

  • die Corneliusbrücke, 
  • die Reichenbachbrücke, 
  • die Wittelsbacherbrücke, 
  • die Maximiliansbrücke und 
  • die Max-Joseph-Brücke. 
  • Auch die Luitpoldbrücke muss neu errichtet werden - die Kosten hierfür werden aber vom Prinzregenten getragen.


14. 3 1901 - Neue Gestaltungsprinzipien für Münchens Brücken

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Durchführung eines Wettbewerbs für die neu zu errichtende Corneliusbrücke und die durch einen Neubau zu ersetzende Reichenbachbrücke wird vom Magistrat beschlossen.

Verlangt werden konstruktive Vorschläge und ein Preisangebot. Ausdrücklich wird betont, dass bei der architektonischen Ausstattung der Brückenbauwerke größte Zurückhaltung zu üben ist. Auf die bis dahin so beliebten schmü­ckenden Elemente wie Türme, Tore, Pylone und Obelisken muss verzichtet werden. Betont werden soll die Funktion und Konstruktion der Brücken. Schmuckelemente finden sich aber im Brückengeländer.


Nach dem 14. 9 1899 - Neue Impulse für den Münchner Brückenbau

Nach dem 14. September 1899: 

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Jahrhunderthochwasser beschädigt alle Münchner Brücken schwer oder lässt sie sogar einstürzen. Die Hochwasserkatastrophe führt zum Umdenken und zu einem neuen Brückenbauprogramm, das auch dem Bau der Corneliusbrücke zugute kommt. 


6. 10 1903 - Die Corneliusbrücke wird dem Verkehr übergeben

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Corneliusbrücke wird - wegen der Opfer des Brückeneinsturzes - ohne besondere Feierlichkeiten dem allgemeinen Verkehr übergeben.


26. 8 1902 - Schweres Unglück beim Bau der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der östliche Bogen der Corneliusbrücke stürzt um 14 Uhr, kurz vor der Fertigstellung des Bogens, ein. „Im Augenblick des Zusammensturzes befanden sich auf dem Bogen und den Gerüsten nur etwa 20 Arbeiter, weil die meisten Arbeiter eben wegen der Vollendung dieses Bogens auf den zweiten dirigiert wurden und zwar kaum eine Minute vor dem Sturz. Jene 20 Arbeiter wurden in die Tiefe gerissen. Zwei Tote, zwei Schwerverletzte und 14 Leichtverwundete waren das Ergebnis.”


1905 - Das nie geplante Großdenkmal für König Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Mit der Ausführung des königlichen Monuments auf der Corneliusbrücke wird zunächst der Architekt Michael Dosch beauftragt. Sein Entwurf sieht den Standort nördlich der Corneliusbrücke vor. Es soll ein 22 Meter hohes Denkmal mit einer bronzenen Königsfigur in zweieinhalbfacher Lebensgröße entstehen. Mit seinem pylonartigen Aufbau erinnert es an das im Jahr 1896 vollendete „Kyffhäuser-Denkmal“. 

Ludwig II. sollt also über die Cornelius- zur Reichenbachbrücke und weiter in Richtung seiner geliebten Berge blicken. Auf der Rückseite ist ein 23 Quadratmeter großes Bronzerelief geplant, das die Parade vom 16. Juli 1871 in München mit der Begrüßung der Truppen durch den König darstellt und an die Reichsgründung während der Regierungszeit des „Märchenkönigs“ erinnern soll. 


1 1885 - Die Au drängt auf eine eigene Isarbrücke

München-Au * Um die wirtschaftliche Entwicklung der Vorstadt Au zu fördern, wird der Antrag gestellt, eine Brücke über die Isar in Verlängerung der Corneliusstraße bis zum Mariahilfplatz zu errichten. Bereits beim Bau der Corneliusstraße ist ein solcher Brückenanschluss vorgesehen gewesen.

Die Stadtverwaltung scheut jedoch die hohen Kosten, da neben dem Brückenbau auch umfangreiche Veränderungen am Flussbett und am Wehr erforderlich sind. Es wird eine Verbreiterung der Ludwigsbrücke vorgeschlagen und der neue Isarübergang südlich der Museumsinsel auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Bewohner der Au sind mit dieser Entscheidung unzufrieden, da sich die Verkehrsverhältnisse auf den Brücken und Zufahrtsstraßen weiter verschlechtern. Verschiedene Initiativen forderten deshalb seit Jahren zusätzliche Isarübergänge im Münchner Burgfrieden.


18. 3 1905 - Das gescheiterte Denkmalprojekt für Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Prinzregent Luitpold zeigt sich vom Denkmalentwurf für Ludwig II. auf der Corneliusbrücke begeistert und äußert: „Ich genehmige gerne, die Arbeit ist in guten Händen.“ 

Der Entwurf kommt aber nicht zur Ausführung, da er nicht die Zu­stimmung der „Kommission für staatliche Monumentalbauten“ erhält. 


14. 9 1918 - Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

München * Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorf [= Thule-Gesellschaft], wird als Eigentümerin des Verlags Franz Eher Nachfolger ins Handelsregister eingetragen. 


12 1906 - Skandale führen zu massivem Mitgliederschwund

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern e.V.“ ist in die Krise geraten, weil Vorwürfe der Unterschlagung, Feindseligkeiten und Misswirt­schaft mit dem nicht unerheblichen Vereinsvermögen zu einer Welle von Ausschlüssen und Austritten führen. Der Mitgliederstand sinkt auf nur noch 3.000 Mitglieder. 


1894 - Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

München-Haidhausen * Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Gebäude der ehemaligen Brückenwaagenfabrik Greiner in der Kellerstraße 27 und Steinstraße 50.


2. 4 1916 - Die evangelische Johanneskirche wird eingeweiht

München-Haidhausen * Die evangelische Johanneskirche in Haidhausen wird eingeweiht. Die Kirchenchronik vermerkt: „Ein erstaunlicher Vorgang ist die Fertigstellung und Einweihung der St.-Johannes-Kirche in Haidhausen. 

In einer Zeit, in der alle Kräfte des Volkes angespannt werden müssen, um dem Krieg seinen Tribut zu zollen, kann die protestantische Gemeinde Münchens ihr sechstes Gotteshaus erstellen und in Gebrauch nehmen. Die große neuromanische Kirche mit ihrem hohen Turm tritt an die Stelle der Notkirche von 1889“.


30. 9 1919 - Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

München * Aus dem Verlag Franz Eher Nachfolger wird die Franz Eher Nachfolger GmbH. Gesellschafterinnen sind nun Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorff, und Sebottendorffs Schwester Dora Kunze. 


7. 10 1924 - Karl Valentin darf eine Rundfunkempfangsanlage betreiben

München-Lehel * Karl Valentins Gesuch zur Genehmigung zur Errichtung und zum Betriebe einer Rundfunkempfangsanlage in der Wohnung wird von der Polizeidirektion positiv beschieden. 


25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 


7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 


5 1942 - Das Ludwig II.-Denkmal wird eingeschmolzen

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund des Erlasses des Reichsministerium des Innern vom 3. Mai 1942 wird das König- Ludwig II.-Denkmal demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht werden. Nur der Kopf entgeht - durch Rettung der Hafenarbeiter - der Einschmelzung. 

Der Deutsche-Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel stellt sich die Frage: Warum ist Ludwig II. der einzige König, der von den Nazis eingeschmolzen wurde? Und: Hat das was mit der Verschärfung des Paragrafen 175 durch Hitler im Jahr 1935 zu tun? Immerhin stellte der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis zum Jahr 1994 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe.


13. 6 1936 - Kranzniederlegung zu Ehren König Ludwigs II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Anlässlich des 50. Todestags von König Ludwig II. wird am Denkmal auf der Corneliusbrücke ein Kranz niedergelegt.


8. 10 1969 - Die Konche des Ludwig II.-Denkmals wird entfernt

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund eines Beschlusses des Stadtrats vom 8. Oktober 1969 werden die Reste des Denkmalbaus (Konche) auf der Corneliusbrücke im Winter 1969/70 samt aufgestockter Terrasse und Treppenanlage abge­baut. Das geschieht freilich gegen den Protest der „Königstreuen“.


1973 - Eine Kopie des Königskopfes auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Kopie des vor der Einschmelzung geretteten Kopfes des König- Ludwig II.-Denkmals wird im Rosengarten der Corneliusbrücke auf einer Marmorstele aufgestellt. Dass diese Installation auf dem Isarbalkon überhaupt entstehen konnte, ist dem Münchner König-Ludwig-Club und dessen Vorsitzenden Hannes Heindl zu ver­danken. 

Mit der Errichtung einer 2,60 Meter hohen Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs im Jahr 1967 in den Maximiliansanlagen verstummen die Denkmal-Forderungen. 


13. 6 1956 - Forderung nach Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmals

München-Nymphenburg * Am 70. Todestag von König Ludwig II. bildet sich in Schloss Nymphenburg ein Komitee, das den Freistaat und die Stadt auf den leeren Platz an der Corneliusbrücke hinweisen soll, wo sich bis Mai 1942 das Ludwig-II.-Monument befand und das auf Anordnung des Reichsministeriums des Inneren - als einziges Königsdenkmal Münchens - abgebaut und in Hamburg zur Gewinnung von kriegswichtiger Munition eingeschmolzen worden war.


10. 8 1899 - Initiative für ein Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Generalversammlung des „Vereins zur Erbauung eines Monuments für Weiland Seine Majestät König Ludwig II. von Bayern e.V.“ beschließt die Errichtung eines Denkmals für König Ludwig II. auf der damals noch geplanten Corneliusbrücke. Der Verein sammelt dafür rund 185.000 Mark und beauftragt den Bildhauer Ferdinand von Miller mit Entwurf und Guss des 3,40 Meter hohen Denkmals. Das Monument wird später auf der Corneliusbrücke verwirklicht. 


2012 - Initiative zum Wiederaufbau des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Es kommt wieder Bewegung in die Diskussion um das Ludwig-II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke, nachdem der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel im Steinlager der Stadt die Original-Natursteine aus Untersberger Marmor für die Konche für das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke entdeckt und identifiziert hat. Die Konche, das ist die halbrunde, muschelartig überwölbte Nische, in dem das Denkmal untergebracht war. Es sind rund 470 Einzelteile der Steinnische, was einem Anteil von etwa 97 Prozent des Gesamt­denkmals entspricht. 

Dabei entsteht aus Anlass der 150-Jahr-Feier des „Hotels Deutsche Eiche“ in der Reichenbachstraße 13 die Initiative für den Wiederaufbau des Denkmals. Dietmar Holzap­fel und dessen Ehemann Sepp Sattler stellen dafür eine Spende von 150.000 Euro in Aussicht.


9. 3 2026 - Beginn der Bauarbeiten am Denkmal auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten im Rosengarten auf der Corneliusbrücke für das neue Ludwig II.-Denkmal beginnen. Die Arbeiten umfassen die Errichtung der vereinfachten „romantischen Ruine“ mit Originalsteinen des historischen Denkmals. 


4 2021 - Die Ludwig-Büste wird in die Isar gestürzt

München-Au - München-Isarvorstadt * Unbekannte stoßen die auf der Corneliusbrücke aufgestellte Ludwig-II.-Büste von der Säule in die Isar. Die Feuerwehr kann die beschädigte Replik wieder bergen. 


19. 3 2013 - Denkmal-Pläne im Bezirksausschuss

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel trägt seine Pläne zur Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke im zuständi­gen Bezirksausschuss 2 vor, wo sich nach anfänglichen Bedenken eine grundsätzliche Zustimmung heraus­kristallisiert. 


5 2017 - Keine ausreichende Statik für die Konche

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Fachfir­ma führt zehn Aufschlussbohrungen für die Wiederaufstellung der Konche im Rosengarten der Corneliusbrücke durch. Das Resultat ist, dass die vorgefundenen Fundamentreste im Untergrund nicht mehr tragfähig sind. 

Außerdem entspricht das zur ersten Erstellung des Denkmals im Jahr 1910 angewendete Statikkon­zept nicht mehr den heutigen Anforderungen. Für die Wiedererrich­tung des Denkmals müsste daher ein neues Fundament konzipiert und errichtet werden. Die Gesamtkosten würden 5 Millionen Euro betragen. 


13. 6 2026 - Das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke wird eingeweiht

München-Au - München-Isarvorstadt * Das König Ludwig II.-Denkmal im Rosengarten der Corneliusbrücke wird eingeweiht. Auf der Bastion wird aus einem Teil der vorhandenen Natur­stein-Elemente des ursprünglichen Denkmals eine romantische Ruine realisiert. Darin steht anstelle der über drei Meter hohen Skulptur des Königs eine Nachbildung der Büste und des Oberkörpers. 

Verwendung für das Märchenkönig-Denkmal finden die Stufen der einstigen Nische und der Podestbereich des ursprünglichen Denkmals. Auch die Rückwand der ehemaligen Nische wird in Brüstungshöhe wieder aufgebaut. Ebenso die sechs Einzelpostamente mit Säulenfragmenten bis zu einer Höhe von 2,50 Metern. Auf dem ehemaligen Abschluss­stein thront eine Nachbildung der Büste. Der technikbegeisterte König blickt heute nicht mehr auf seine geliebten Berge, sondern direkt auf das Deutsche Museum.


7 1910 - Zeitgenössische Kritik am Ludwig-II.-Monument

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Ludwig-II.-Denkmals ist bereits zu seiner Bauzeit umstritten, wie ein Leserbrief in der Zeitschrift „Der Profanbau“ zeigt: 

„Die neueste bauliche Tat auf hiesigem Boden ist eine Untat und heißt Denkmal König Ludwig II.. Auf der Corneliusbrücke, dem monumentalen, schönen Werke des erfolgreichen Friedrich von Thiersch, das als Architektenscherze Porträts von Halbweltdamen, Zuhältern und anderen Bewohnern bedenklicher Viertel eingemeißelt bekam, erhebt sich dies neueste Denkmal, das die Form einer schlecht kopierten Altarnische hat und eine überlebensgroße Figur aus der privilegierten Künstlerhand des Reichsrates und kgl. Erzgießers Ferdinand v. Miller vor dem Regen und bösen Wettern schützt. Fast einmütig lehnt man hier diese Mache ab. […].“


2014 - Das Ludwig-II.-Denkmal wird zum Wahlkampfthema 

München-Au – München-Isarvorstadt * Im Kommunalwahlkampf besuchen Vertreter verschiedener Parteien die „Deutsche Eiche“, einen traditionsreichen Treffpunkt der LGBT-Gemeinschaft. Auch die von Wirt Dietmar Holzapfel unterstützte Wiedererrichtung des Ludwig-II.-Denkmals auf der Corneliusbrücke wird zum politischen Thema. 

  • Die CSU befürwortet eine Rekonstruktion in historischer Größe einschließlich der monumentalen Architektur. Zusätzlich soll geprüft werden, ob im Unterbau ein Café entstehen kann.
  • Aus SPD und Grünen kommt Kritik: Ein originalgetreues Königsmonument sei nicht mehr zeitgemäß; andere kommunale Aufgaben hätten Vorrang. 
  • Das Stadtarchiv untersucht die bestehenden Ludwig-II.-Erinnerungsorte in München und führt nach der vorliegenden Darstellung neun Stein- und Bronzebildnisse auf. 


16. 3 2014 - Der Widerstand gegen das Königs-Denkmal schwindet

München-Au - München-Isarvorstadt * Bei der Stadtratswahl wird die CSU stärkste Fraktion und geht mit der SPD eine Koalition ein. Damit verändert sich auch die Einstellung zum Lud­wig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke.

Noch immer wollen weder die Stadträte der SPD noch der Grünen den meterhohen Kini neu aus Bronze gießen lassen, da derartige figür­liche Darstellungen „zu Beginn des 21.Jahrhunderts eigentlich nicht mehr die Ausdrucksform einer demokratischen Gesellschaft“ sind.


31. 5 2016 - Die Wiedererstehung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Im Bauausschuss wird eine 120.000 Euro teure Machbarkeitsstudie zum Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke beschlossen. Eine Klausel im Bündnisvetrag zwischen CSU und SPD macht es möglich, dass jeder der beiden Partner über ein limitiertes „Konto“ mit städtischem Geld verfügen kann, aus dem ohne Veto des Koalitionspartners Wunsch­projekte - wie etwa die Ludwig-Studie - ermöglicht werden können. 

  • Die CSU betont zum Denkmal des vom Absolutismus träumen­den Monarchen: „Wir wollen das weiterhin haben.“ 
  • Dagegen bemerkt die SPD: „Unsere Begeisterung ist nicht größer geworden. Wozu braucht man ein seit über 70 Jahren verschwundenes Denkmal?“ Noch dazu für einen König, der bekanntlich nicht gerade als München-Fan gelten kann und im Stadtgebiet nur wenige Spuren hinterlassen hat.


2. 7 2019 - Eine Sparversion des Königsdenkmals auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Stadtrat beschäftigt sich mit der Detailplanung für das neue König-Ludwig-Zwo-Denkmal auf dem Isarbalkon der Corneliusbrücke. Die neue Denkmalanlage soll 500.000 Euro kosten, wovon ein Drittel eine private Initiative um Dietmar Holzapfel zahlen wird.


14. 9 1802 - Die Auer Paulanerinnen werden in Aussterbeklöster gebracht

Au * Weil es kein zweites Paulanerinnen-Kloster in Baiern gibt, werden die 17 Schwestern in ständische Frauenklöster zur unentgeltlichen Verpflegung versetzt. Am 14. und 15. September werden die Paulanerinnen vom Kloster Lilienthal in der Au in ihre ihnen zugewiesene Klöster abtransportiert:

  • sechs zu den Brigittinnen nach Altomünster,
  • sechs ins Zisterzienserinnenkloster Niederschönenfeld und
  • die restlichen fünf ins Augustinerinnenkloster Niederviehbach. 


19. 6 1910 - Die Einweihung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Un­ter Glockengeläut und Kanonendonner findet die feierliche Enthüllung des Ludwig-II.-Monuments auf der Corneliusbrücke als förmlicher Staatsakt statt. 

Der Erste Bürgermeister Wilhelm von Borscht verspricht bei der Feier, das Denkmal „heilig und in Ehren“ zu halten und „als das Symbol der einem Naturrechte vergleichbaren Bande, die das bayerische Volk seit fast dreivierteltausend Jahren mit seiner angestammten Dynastie unlöslich verknüpfen.“ 

Nachdem die Denkmalvereinigung ihr bei der Gründung ins Auge gefasste Vereinsziel erreicht hat, löst sie sich nach der Enthüllungsfeier satzungsgemäß selbst auf.


1901 - Wachsende Unterstützung für das Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern“ steigert seine Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres von 3.000 auf 7.000. Da das Vorhaben als bayerisches Landesdenkmal präsentiert wird, gehen Spenden aus allen Bevölkerungsschichten sowie von Vereinen, Städten und Gemeinden ein.

Die benötigten 185.000 Mark kommen jedoch langsamer zusammen als erhofft. 1901 übernimmt deshalb Gustav Freiherr von und zu der Tann den Vorsitz und verleiht dem Verein ein stärker aristokratisches Profil. Auch Mitglieder des Hauses Wittelsbach treten nun bei und unterstützen das Projekt - auch durch Spenden.

Als Standort wählen Verein und Stadtmagistrat die Corneliusbrücke, die als einzige Münchner Isarbrücke noch keinen figürlichen Schmuck besitzt.


Ab 1907 - Vom Monumentalprojekt zum Brückendenkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Überarbeitung des Entwurfs des Monuments für König Ludwig II. nehmen nun der Münchner Stadtbaurat Hans Grässel und der Bildhauer und Akade­mieprofessor Adolf von Hildebrand vor. 

  • Das Denkmal wird um die Hälfte niedriger und vereinfacht. 
  • Das große Relief schrumpft zu einer drei Quadratmeter großen Gedenktafel zusammen. 
  • Auch der Standort wird von der Nord- auf die Südseite der Corneliusbrücke - in die bereits vorhandene Bastion - verlegt. 
  • Nach der Genehmigung durch Prinzregent Luitpold wird die Statue bei dem Bildhauer und Erzgießer Ferdinand von Miller in Auftrag gegeben. 
  • Nun konnte ein gewaltiger, elf Meter hoher Überbau aus rosafarbenem Untersberger Marmor entstehen, der ein Denkmal für den bayerischen König Ludwig II. enthalten sollte. 
  • Es ist 3,20 Meter hoch und mehr als zwei Tonnen schwer. 
  • Das Standbild zeigt den jun­gen König im Krönungsornat, wie er von seinem Thron heruntersteigt. 
  • Das ist - wie sich sehr bald zeigen sollt - eine äußerst symbolträchtige Geste.


18. 3 2013 - CSU beantragt Wiedererrichtung des Ludwig-II.-Denkmals 

München-Au – München-Isarvorstadt * Die CSU-Stadträte Josef Schmid, Richard Quaas, Georg Schlagbauer und Mario Schmidbauer beantragen die Wiedererrichtung des König-Ludwig-II.-Denkmals auf der Corneliusbrücke. Damit gelangt die von Dietmar Holzapfel, dem Wirt der „Deutschen Eiche“, unterstützte Initiative in den Stadtrat. 

Der CSU-Spitzenkandidat und spätere 2. Bürgermeister, Josef „Seppi“ Schmid, bringt - gegen die Intention Diet­mar Holzapfels - die Idee des König Ludwig II.-Denkmals auf der Corneliusbrücke vorschnell in den Stadtrat ein. 

Und dann passiert, was passieren muss: Die Partei­en im Rathaus rüsten sich zum Wahlkampf - und wie nicht anders zu erwarten, prall­en jetzt die unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen auf­einander.


27. 7 1888 - Die I. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Lehel * Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung wird eröffnet. Parallel dazu wird die Deutsch-Na­tionale Kunstgewerbe-Ausstel­lung am Isarquai abgehalten. Sie markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Industrialisierung Bayerns und dauert bis zum 16. Oktober 1888.

Die Ausstellung steht unter dem Protektorat des Prinzregenten Luitpold von Bayern und wird von der Staatsregierung, der Stadt und dem polytechnischen Verein auch in finanzieller Hinsicht unterstützt. Sie wird aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Allgemeinen Gewerbe­vereins im Rahmen des All­gemeinen Deutschen und Bayerischen Handwerkerta­ges abgehalten und ist eine Ausstellung von Kraft- und Arbeitsmaschinen für den Handwerksbetrieb. 

Der Ausstellungsbau steht am Isartorplatz und erhebt sich dort „mehr ge­mütlich als prunkend“. Er ist „dem schlichten Handwerks­mann gleichend, welcher ein braves und gutes Herz in sich trägt“. Die Pläne zum Ausstellungsgebäude hat der  Architekt Franz Brochier gefertigt. 

Beteiligt sind an der Maschinen-Messe 217 Aussteller, welche eine Bodenfläche von 1.664 Quadratmeter und eine Wandfläche von 113 Quadratmeter belegt haben. Präsentiert werden 67 Motoren mit einer Gesamtkraft von 184 Pferdestärken und zwar

  • 20 Dampfmotoren, 
  • 13 Wassermotoren, 
  • 31 Gasmotoren und 
  • 3 Petroleummotoren. 
  • Die Zahl der ausgestellten Arbeitsmaschinen beträgt 563 und umfasst alle Gewerbebranchen. 

Nach Bundesstaaten verteilten sich die Aussteller folgendermaßen: 

  • Aus Bayern kommen 90, 
  • aus Preußen und Sachsen jeweils 44, 
  • aus Baden elf, 
  • aus Württemberg 16, 
  • aus Reuß sechs, 
  • aus Hamburg zwei und aus Hessen, Braunschweig, Elsass-Lothringen und Bremen jeweils ein Aussteller. 

An Flächenraum nimmt am meisten Sachsen mit 368 Boden- und 68 Quadratmeter Wandfläche ein, während die Freie Stadt Hamburg sich mit lediglich einem qm Bodenfläche begnügt. 

Insgesamt werden 136 Aussteller mit Diplomen und Medaillen ausgezeichnet. 


1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.


16. 9 1888 - Probefahrten mit Carl Benz‘ benzinbetriebenem Automobil

München-Lehel * Die Neues­ten Nachrichten berichten: „In der Kraft- und Arbeitsmaschi­nen-Ausstellung finden seit gestern mehrere kurze Probe­fahrten mit dem patentierten Motorwagen der Firma Benz & Co. in Mannheim statt. Der Wagen ist eine viersitzige komfortable Kalesche mit umlegbarem Regendach und ruht auf drei Rädern, deren vorderes durch eine äußerst einfache Vorrichtung, ähnlich wie bei den Tricycles, gesteuert werden kann. 

Hinter dem Rücksitz im Wagenkasten ist ein kleiner zierlich gearbeiteter Benzinmotor angebracht, der mit den Hinterrädern in Verbindung steht. Durch einen Druck auf einen unter der Steu­ervorrichtung angebrachten Hebel setzt sich der Wagen in Bewegung. Derselbe kann auf verhältnismäßig kleiner Fläche umkehren und sofort zum Stehen gebracht werden. Seine größte Fahrschnelligkeit ist die eines in scharfen Trabe fahrenden Fuhrwerkes.“


18. 9 1888 - Die Jugend bestaunt den Benz-Motorwagen

München-Lehel * Die Neuesten Nachrichten schreibt über die erste Probefahrt des Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3 in den Straßen der Stadt: „Das seltsame Fahrzeug wurde allgemein angestaunt und die liebe Jugend verfolgte es in dichten Scharen. Von nun ab finden täglich von 2 bis 4 Uhr Probefahrten in den Straßen statt.“


12. 9 1888 - Das erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt

München-Lehel * Ein herausragendes Ereignis bei der ersten Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung ist die öffentliche Vorführung des „Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3“ durch Carl Benz. Dieses erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt wird mit einer Goldmedaille prämiert. 


25. 12 1705 - Kaiserlicher Gegenangriff am Isartor und am Roten Turm

München * Oberst Johann Baptist de Wendt befiehlt um 8 Uhr einen Ausfall aus dem Isartor. Die überraschten Oberländer weichen zurück. Ein Teil flieht ins Lehel und sucht dort Deckung. Unter den dort gefangenen 32 Aufständischen befindet sich Leutnant Johann Georg Aberle. Hofkoch Sebastian Engelhart und Adam Schöttl, genannt „Jägeradam“, können entkommen. 

  • Die etwa 100 Mann starke Besatzung des Roten Turms leistet erbitterten Widerstand, wird jedoch überwältigt und niedergemacht. 
  • Für die Kämpfe am Roten Turm und vor dem Isartor werden rund 400 getötete und 200 gefangene Aufständische genannt. Die genaue Verlustzahl bleibt unsicher.


29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 


6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“


Um 7 1899 - Der Trambahn-Betriebshof an der Thierschstraße wird aufgegeben 

München-Lehel * Der Trambahn-Betriebshof an der Thierschstraße wird aufgelassen. Das Gelände wird anschließend für den Bau von Wohnhäusern an der Liebherrstraße genutzt. 


2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.


1975 - Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt am Weißenburger Platz zur Aufstellung

München-Haidhausen * Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt in der Mitte des Weißenburger Platzes zur Aufstellung. Die ihn umgebende kleine Parkanlage erfreut sich - in dieser „grünlosen Umgebung“ - großer Beliebtheit, seit mit einer kleinen Fußgängerzone auch eine Verkehrsberuhigung eingetreten ist.

Der Weißenburger Platz ist der prächtigste und größte der symmetrischen Plätze des Franzosenviertels. 


Ab dem Jahr 1969 - Drei Trambahnlinien werden über den Weißenburger Platz umgeleitet 

München-Haidhausen * Wegen der Bauarbeiten für die S-Bahn verkehren die Straßenbahnlinien 19, 29 und 39 vorübergehend über die Lothringer Straße und den Weißenburger Platz. 


9. 11 1893 - Anton Forster schlägt einen Siegesbrunnen für Haidhausen vor 

München-Haidhausen * Der Wachsfabrikant und Gemeindebevollmächtigte Anton Forster regt im Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einen monumentalen Brunnen auf dem Wörthplatz, dem heutigen Weißenburger Platz, an. Das Denkmal soll an das bevorstehende 25-jährige Jubiläum der deutschen Siege im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 erinnern. Forster bezeichnet den Anlass als „25. Wiederkehr der glorreichen Siege von 1870/71“. 

 


1. 3 1894 - Friedensmonument am Weißenburger Platz

München-Haidhausen * Der Antrag des Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster zur Errichtung eines monumentalen Brunnens am heutigen Weißenburger Platz wird genehmigt. 

Im Verlauf der Planungen nimmt man vom Standort Wörthplatz [= Weißenburger Platz] Abstand, da abzusehen war, dass sich die Weißenburger Straße zu einer Hauptverkehrsader entwickeln würde und entscheidet sich für das Forum in der Wörthstraße, dem heutigen Bordeauxplatz. 

Weitere Vorschläge folgen. Universitätsprofessor Johann Nepomuk Sepp konkretisiert die Planungen, indem er der Abgeordnetenkammer in einem „leidenschaftlichen Appell an das deutsche Nationalgefühl“ ein Thema aus der Siegfried-Sage vorschlägt. Als Hauptfigur soll Siegfried in dem Augenblick dargestellt werden, als er aus der Quelle Wasser schöpft und Hagen nach seiner einzigen verwundbaren Stelle Ausschau hält. 


1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.


1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 


1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.


20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.


25. 12 1705 - Die Aufständischen eröffnen das Feuer in Richtung Isartor

München * Gegen 4 Uhr verschanzen sich die Aufständischen hinter Erdwällen und Baumstämmen und eröffnen das Feuer auf das Isartor. Die kaiserlichen Verteidiger antworten mit zwei Salven. Daraufhin bricht der Angriff der Oberländer zusammen; der Zugang zur Stadt bleibt ihnen versperrt.


14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.


16. 10 1888 - Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung endet

München-Lehel * Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung endet. Spätestens jetzt hat die Industrialisierung auch die Zwei-Mann-Handwerksbetriebe in den Hinterhöfen der Stadt erobert. Ziel der Ausstellung war es, dem Kleingewerbe und den Handwerksbetrieben moderne Maschinen und Technologien näherzubringen. Das ist geglückt. 


15. 9 1796 - Die Bauarbeiten für die heutige Rumfordstraße beginnen

München-Isarvorstadt * Graf Rumford lässt durch Militärkolonnen mit Arbeiten an einer Ringstraße, die heutige Rumfordstraße, beginnen. Er will das Gelände im unmittelbaren Vorfeld der Wälle räumen und zur leichteren Umfahrung der Stadt eine breite, verkehrstüchtige Straße anlegen lassen. 

Noch bevor die Besitzer protestieren und ihre bewegliche Habe in Sicherheit bringen können, werden die auf der geplanten Trasse liegenden Gartengrundstücke enteignet. Nicht einmal die Ernte ihrer Anpflanzungen dürfen sie noch einholen. 

So entsteht vor den Stadttoren die erste Umfahrung Münchens. Weil die Ringstraße als militärisch Straßenanlage begründet worden war, wehrt sich der Magistrat erfolgreich gegen jede finanzielle Beteiligung. Auch, als man die Straßenanlage als wesentlichen Beitrag zur Verschönerung Münchens ansah.


Nach dem 4. 8 1914 - Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

München-Au * Einen herben Rückschlag erleidet der Haidhauser Turn- und Sportverein München-Ost mit Beginn des Ersten Weltkrieges. Von den inzwischen 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten. Damit werden mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinsarbeit entzogen und dadurch die Arbeit und die Existenz des TSV München-Ost gefährdet. 


5 1976 - Die „Drehleier“ eröffnet in der Balanstraße

München-Au * Mit der „Drehleier“ entsteht in der Balanstraße 23 eine neue Kleinkunstbühne. Gegründet von Beppi Bachmair, Uwe Kleinschmidt und Werner Winkler, entwickelt sie sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kabarett-, Musik- und Kleinkunstszene. 


1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 


25. 4 1944 - Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen

München-Au * Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen. Lediglich der Kirchturm übersteht den Bombenhagel. 


3. 10 1943 - Bomben treffen die St.-Wolfgangskirche 

München-Au * Bei einem Luftangriff in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober wird die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße von Bomben getroffen und schwer beschädigt. 


Um 10. 9 1899 - Es regnet sechs Tage und Nächte

München * Im September 1899 regnet es ungewöhnlich lange und stark. Gewaltige Wassermassen lassen den Pegel der Isar massiv ansteigen. Uferbefestigungen werden überspült und in Längen von zwanzig Metern aufgerissen. 

Die Ursache für die Hochwasserkatastrophe liegt nach zeitgenössischen Berichten darin, dass es sechs Tage und Nächte extreme Niederschläge gab, die man heute mit dem Begriff „Starkregen“ bezeichnet. Während der ersten Tage ging er im Gebirge als Schnee nieder, um sich nach einem deutlichen Temperaturanstieg in Regen zu verwandeln. Die Schneeschmelze und weitere schwere Niederschläge führten zu einem Ansteigen der Wasserstände in München um etwa vier Meter. 


25. 8 1830 - Das Auer Rathaus am Mariahilfplatz wird eröffnet

Vorstadt Au * Das Auer Rathaus am äußeren Ende des Mariahilfplatzes wird eröffnet.


26. 6 1905 - Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

München * Ludwig Thoma wird für sein Gedicht „An die Sittlichkeitsprediger in Köln am Rheine“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. 


14. 9 1813 - Die Au hat jetzt einen Magistrat dritter Klasse

München Au * In der Vorstadt Au wird ein Municipalrat, ein Gemeinderat, gebildet. Die Au hat jetzt einen Magistrat dritter Klasse. 


1859 - Die Gastwirtschaft zum Roten Turm

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Im nördlichen Anbau des ehemaligen Roten Turms wird die Gastwirtschaft zum Roten Turm eingerichtet. Sie erhält die Taferngerechtsame des Heiliggeistspitals. Die Gäste dieses Lokals sind hauptsächlich Soldaten der nahen Schwere-Reiter-Kaserne.


21. 7 1919 - Dr. Hildegard Menzi wird freigesprochen

München-Au * Die Ärztin Dr. Hildegard Menzi wird wegen „Landesverrat und Begünstigung des Hochverrates“ angeklagt. Sie wird vom standrechtlichen Gericht in der Au freigesprochen. 


9. 7 1871 - Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das Franzosenviertel-Konzept vor

München-Haidhausen * Das Einverständnisschreiben des Innenministeriums für die „Straßenzüge zum Braunauer Bahnhof in der Vorstadt Haidhausen“ enthält gegenüber der Ursprungsplanung nur geringfügige Änderungen. Daraufhin kann Bürgermeister Alois von Erhardt noch im gleichen Monat das Konzept der Öffentlichkeit vorstellen.

Das Franzosenviertel ist von dem Münchner Stadtbaurat Arnold Zenetti streng geometrisch als Dreistrahlanlage geplant worden. Das Konzept umschließt das künftige Straßennetz zwischen dem Bahngelände, der Stein-, Rosenheimer-, Wolfgang- und der Äußeren-Wiener-Straße und sieht den Ostbahnhof und das ihn umgebende Rondell des Orleansplatzes als Mittelpunkt des Viertels vor. „Diese Zentrierung auf den Ostbahnhof nimmt sich wie die Persiflage eines residenzstädtischen Grundrisses aus, im dem - dem Arbeiterviertel entsprechend - der Platz des Herrscherhauses von dem Pendlerbahnhof eingenommen wird“. 

Damit die neue Wohnsiedlung an die Vorstadt Haidhausen und an das Gasteig-Gelände angebunden werden kann, sind in Zenettis Planungskonzepten Straßendurchbrüche von der Wörth- zur Preysingstraße und Verbreiterungen der Rosenheimer-, Stein- und Milchstraße vorgesehen. Im Gegensatz zu der am Beginn des 19. Jahrhunderts angelegten Maxvorstadt und zu dem ab dem Jahr 1860 erbauten Gärtnerplatz-Viertel haben die Straßen und Plätze des Franzosenviertels erstmals unterschiedliche Breiten. Dafür sind - neben verkehrstechnischen - vor allem ästhetische Gesichtspunkte ausschlaggebend.

Vom 530 Fuß messenden, halbkreisförmigen Orleansplatz ausgehend, bildet die 100 Fuß breite Wörthstraße die Mittelachse der symmetrischen Dreistrahlanlage. Ihre Aufweitung - der früher als Forum bezeichnete heutige Bordeauxplatz - bildet den prunkvollen Mittelpunkt innerhalb des Franzosenviertels. An seiner Stelle beträgt die Straßenbreite 200 Fuß. Ein ebenfalls 100 Fuß breites Straßenprofil verzeichnen die Rosenheimer- und die Orleansstraße. Die Weißenburger- und die Belfortstraße verlassen das Rondell am Orleansplatz als Diagonalachsen. Diese Verkehrswege messen, ebenso wie die sie kreuzende Pariser- und Breisacher Straße 60 Fuß in der Breite. Die restlichen Straßen haben eine Breite von 50 Fuß.

An den beiden diagonal verlaufenden Straßenzügen sind Platzanlagen geplant. So folgt an der Weißenburger Straße dem 220 Fuß messenden, rechteckigen Pariser Platz der im Durchmesser 300 Fuß umfassende, kreisrunde Weißenburger Platz. Spiegelbildlich zum Pariser Platz soll an der Belfortstraße ebenfalls eine quadratische Platzanlage, der Straßburger Platz, angelegt werden. Die Planung, die mit ihrer symmetrischen Straßenführung an eine barocke Bauweise erinnert, kann aber nur dort verwirklicht werden, wo sich der Grund in der Hand eines Besitzers befindet.

Im Gegensatz zu dem Baugebiet das sich überwiegend im Besitz Carl von Eichthals befindet und das etwa bis zur Wörthstraße reicht, scheitert nördlich davon der weitere Ausbau am Kloster der Frauen zum guten Hirten, das das Gelände des ehemaligen Preysing-Schlosses seit 1840 besitzt. Die Klosterverwaltung lehnt jeden Verkauf der notwendigen Grundstücke zur Fertigstellung des Franzosenviertels ab und tritt nicht einmal einen Quadratmeter Grund für die Straßenanlagen ab.

Ein Opfer dieser unnachgiebigen Haltung wird der Straßburger Platz den der Königlich-bayerische Major a.D., Karl Graf von Rambaldi, im Jahr 1894 in seiner Zusammenstellung der Münchner Straßennamen wie folgt beschreibt: „Straßburgerplatz. Liegt in Haidhausen zwischen der Elsaß-, Pariser- und Belfortstraße, nördlich vom Ostbahnhofe“. Doch ohne ein Entgegenkommen der Klosternonnen kamen die weiteren Planungsarbeiten für dieses Gebiet ins Stocken. Dies auch,

  • weil einerseits keine aussichtsreichen Enteignungsmöglichkeiten bestehen,
  • andererseits, weil sich in den Zeiten der geometrischen Stadtplanung kein Verantwortlicher zu einer Planänderung entschließen kann.

Erst mit dem Amtsantritt Theodor Fischers, dem Vorstand des Münchner Stadterweiterungsbüros, werden die Planungen wieder aufgenommen. 


25. 12 1705 - Das Massaker vor München nimmt seinen Lauf

München * Ein von vornherein aussichtsloser Kampf beginnt. Der Angriffsplan der Aufständischen zeigt zugleich die Unfähigkeit ihrer Anführer.  

Wie sollen die Oberländer - ohne Unterstützung der Münchner Bevölkerung und der wesentlich zahlreicheren Unterländer - die mit starken Befestigungen versehene Stadt stürmen?

  • Die Münchner Befestigung besteht aus den beiden 10 und 7 Meter hohen Mauerringen. 
  • Denen vorgelagert liegt ein 25 Meter breiter Wassergraben mit gemauerten Böschungen. 
  • Jenseits des Grabens befindet sich ein 5 bis 7 Meter hoher Erdwall mit Palisadenwand. 
  • Das Isartor wird zudem durch einen vorgeschobenen Ravelin gesichert. 


1. 9 1919 - Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

München-Au * Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt. Er wird bis zum 18. September andauern. Es geht um den Mord an zehn Geiseln am 30. April im Hof des Luitpold-Gymnasiums. Von den 16 Angeklagten werden sechs zum Tode verurteilt. Sieben Angeklagte werden zu 15 Jahre Zuchthaus verurteilt. 


21. 7 1874 - Solidarität zwingt den Wirt zum Einlenken 

München-Au * Der Bierboykott zeigt Wirkung. Der Wirt „Zum Bereiter Anger“ bietet den Arbeitern der Lederfabrik Seiler und Bromberger den Liter Bier zunächst für acht Kreuzer an. Alle übrigen Gäste sollen weiterhin neun Kreuzer bezahlen. 

Die Arbeiter lehnen diesen Preisnachlass für ihre eigene Gruppe ab. Sie erklären, den Boykott fortzusetzen, solange der niedrigere Preis nicht für sämtliche Gäste gilt. Daraufhin gibt der Wirt nach und senkt den Bierpreis allgemein auf acht Kreuzer. 

Die „Süddeutsche Volksstimme“ würdigt am 21. Juli 1874 die solidarische Haltung: „Die Arbeiter erklärten jedoch, unter diesen Umständen den Streik aufrecht erhalten zu müssen. Der Wirt gab nun nach und verkauft jetzt durchgängig das Bier nur um 8 kr. Es ist sehr zu wünschen, dass andere Stände von diesem Gemeinsinn der Arbeiter lernen, statt wie bisher über diese loszuziehen.“ 

Der Vorgang macht deutlich, dass es den Arbeitern nicht nur um einen persönlichen Preisvorteil geht. Ihr gemeinsames Vorgehen soll eine Preissenkung für alle Gäste erreichen. 


12. 6 1920 - Der dritte Geiselmordprozess beginnt

München * Der dritte Geiselmordprozess beginnt. Das Volksgericht verhängt ein Todesurteil, das zwei Tage später vollstreckt wird. 


2. 6 1919 - Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

München-Au * Vor dem Standgericht in der Au beginnt der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné. In seiner Verteidigungsrede sagt er: „Wir Kommunisten sind Tote auf Urlaub, dessen bin ich mir bewusst. Ich weiß nicht, ob Sie mir meinen Urlaubsschein noch verlängern werden, oder ob ich einrücken muss zu Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Ich sehe auf jeden Fall Ihrem Spruch mit Gefasstheit und mit einer inneren Heiterkeit entgegen. Die Ereignisse sind nicht aufzuhalten. 

Die Staatsanwaltschaft glaubt, die Führer hätten die Massen aufgepeitscht. Wie die Führer die Fehler der Massen nicht hintertreiben konnten unter der Scheinräterepublik, so wird auch das Verschwinden des einen oder des anderen Führers unter keinen Umständen die Bewegung hindern. Und über kurz oder lang werden in diesem Raume andere Richter tagen, und dann wird der wegen Hochverrats bestraft werden, der sich gegen die Diktatur des Proletariats vergangen hat.“ 


1832 - Kein regelmäßiger Schulbesuch möglich

Vorstadt Au * Die Elementarschulen der Vorstadt Au sind mit insgesamt 1.207 Schülerinnen und Schülern stark überfüllt. Ein großer Teil der Kinder stammt aus armen Familien, deren Eltern ihren Lebensunterhalt als Tagelöhner verdienen. Da die jüngeren Geschwister während der Arbeitszeit der Eltern von den älteren Kindern betreut werden müssen, bleibt diesen oftmals der regelmäßige Schulbesuch verwehrt. Auf diese Weise werden Bildungsdefizite und soziale Benachteiligung von Generation zu Generation weitergegeben.


7. 8 1831 - Das Landgericht Au wird nach Steuerdistrikten gebildet

München - Ramersdorf * Das Landgericht Au wird nicht nach bürgerlichen Gemeinden, sondern nach Steuerdistrikten gebildet. Nun überträgt man auch die Zuständigkeit des Gerichtsbezirks auf dieses Gebiet. Dadurch entstehen für Ramersdorf problematische Abläufe im Gemeindeleben, weshalb sich der Gemeindevorstand mehrfach beklagt - und Erfolg hat. 


3. 6 1919 - Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

München-Au * Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt. 


Ab dem 31. 5 1940 - 1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

München * Durch das Flussbett der Isar strömt eines der stärksten jemals in München gemessenen Hochwasser. Bei seinem Höhepunkt erreicht der Fluss mit 1.440 Kubikmeter reißendes Wasser in der Sekunde. Das übertrifft das bisher dagewesene und zeigt deutlich die Grenzen des Hochwasserschutzes auf. 

Auslöser sind mehrtägige Starkregenfälle im gesamten Isareinzugsgebiet (Alpen und Voralpen), wodurch enorme Wassermengen gleichzeitig in Richtung München abfließen. Besonders betroffen sind die Au, Thalkirchen, die Isarauen und die Bereiche nahe der Isarinseln. Zeitgenössische Berichte beschreiben die Auswirkungen:

  • Überschwemmte Uferbereiche und tiefer liegende Stadtteile, 
  • Schlamm- und Schlickablagerungen in Straßen und Häusern, 
  • große hygienische Probleme durch stehendes Wasser und
  • deutliche Schäden an Infrastruktur und Wohnungen. 


Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.


12. 7 1919 - Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

München-Au * Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt vor dem Standgericht in der Au. 


11. 9 1796 - Enteignungsmaßnahmen für die Rumfordstraße

München * Noch vor dem Abzug der französischen Revolutionsarmee und dem Kaiserlichen Heer lässt sich Reichsgraf von Rumford vom Landesdirektorium für die notwendigen Gegenmaßnahmen für rasche Truppendurchzüge ermächtigen. Gleichzeitig wird eine Kommission zur finanziellen Entschädigung der enteigneten Grundstücksbesitzer gebildet.


5. 5 1919 - 12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

München-Haidhausen * Der 19-jährige Konrad Zeller sagt als Zeuge der Erschießungen im Hofbräukeller folgendes aus: „Gleich nach unserer Ankunft im Hofbräukeller mussten wir in Reihe antreten. Jemand, wer weiß ich nicht, gab den Befehl: ‚Ludwig raus‘. Ludwig wurde von 2 Soldaten hinter das Auto geführt. Gleich darauf krachte es 2 oder 3 mal. Ich glaube, dass Ludwig sofort erschossen worden ist“.

Gegen Mittag werden die übrigen elf Perlacher von Erschießungskommandos hingerichtet. Bei den Ermordeten handelt es sich um den bereits erwähnten Hafnermeister Josef Ludwig sowie die Hilfsarbeiter Artur Koch, Johann Keil, Sebastian Hufnagel, Albert Dengler, sowie den Arbeiter Albert Krebs, der Schweizer Staatsbürger war, weiters um den Schreiner Georg Jakob, den Maurer Josef Jakob, den Eisenbahnarbeiter Georg Eichner, den Arbeiter Konrad Zeller, den Korbmacher August Stöber und den Former Johann Fichtl.

Josef Ludwig ist Vorsitzender des Perlacher Arbeitersrats, dem aus dem Kreis der Ermordeten noch Josef Jakob und August Stöber angehören. Außerdem ist Ludwig Mitglied im Gemeindeausschuss und steht dem wichtigen Lebensmittelausschuss vor. 

Von den zwölf Ermordeten sind zehn Mitglieder der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands - USPD. Zwei der Getöteten sind Junggesellen; insgesamt werden zehn Frauen zu Witwen, die sich um 46, davon 35 minderjährige Kinder [!], sorgen müssen. 


10. 8 1896 - Erstmals wird in Haidhausen „Hofbräubier“ gebraut

München-Haidhausen * Erstmals wird in Haidhausen Hofbräubier gebraut.


7. 8 1954 - Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954

München - Oberbayern * Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954 ist eines der prägendsten Naturereignisse für Bayern und hat große Auswirkungen auf den späteren Hochwasserschutz Münchens. 

Mehrere Faktoren treffen gleichzeitig zusammen: Eine stationäre Tiefdrucklage über den Alpen mit zusätzlicher Schneeschmelze in höheren Lagen. Der über mehrere Tage andauernde Regen trifft auf bereits stark durchnässte Böden. Die Isar und viele Nebenflüsse führen gleichzeitig extremes Hochwasser. Besonders kritisch ist, dass das Wasser schnell und mit großer Geschiebemenge aus den Alpen kommt. 

Man erkannte, dass Flussverbauung alleine nicht reicht und dass das Hochwasser bereits im Gebirge zurückgehalten werden muss. Dadurch verändert das Hochwasser die Strategie. 


25. 7 1808 - Die Landgemeinde Au wird zur Vorstadt erhoben

Vorstadt Au * Die bisherige Landgemeinde Au wird zur selbstständigen Stadt erhoben und erhält die amtliche Bezeichnung „Vorstadt Au“. Zugleich erhält sie einen eigenen Magistrat und ein Stadtwappen. 


23. 8 2005 - Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt ihre Macht

München * Ein Isarhochwasser zwischen dem 21. und 24. August 2005 erreicht am 23. August ihren Scheitelpunkt. 1.060 Kubikmeter Isarwasser durchfluten die Stadt. Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt wieder einmal ihre Macht und was in ihr steckt. Zum Glück ist der Sylvensteinsee als Speicher und Rückhaltebecken vorhanden, da sonst 1.800 Kubikmeter in der Sekunde ungehindert durch München gedonnert wären. 


26. 7 2017 - Stadtrat beschließt Umwandlung des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau * Der Stadtrat beschließt in seiner Vollversammlung, dass das Valentin-Karlstadt-Musäum zum 1. Januar 2018 ein städtischer Betrieb wird. Damit kommt das Valentin-Karlstadt-Musäum dorthin, wo es eigentlich schon immer hingehört - in die Hände der Münchner Stadtgesellschaft. 


24. 7 2008 - Das neugestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum wiedereröffnet

München-Graggenau * Mit einem Festakt im Innenhof des Isartors wird das völlig neu gestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum eröffnet. 


22. 9 1803 - Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

Au • Im ehemaligen Paulaner-Kloster in der Au wird ein Strafarbeitshaus eingerichtet. 


1939 - Die Hitlerjugend übernimmt die Räume der Volkshochschule

München-Graggenau * Die Räume der Volkshochschule im Isartor übernimmt ab dem Jahr 1939 die Hitlerjugend. 


21. 5 1973 - Das Volkssänger-Museum im Isartor wird eröffnet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Volkssänger-Museum im nördlichen Turm des Isartores wird eröffnet. 


1974 - Das Valentin-Musäum kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

München-Graggenau * Das Valentin-Musäum bekommt Zuwachs und kann seither auch den nördlichen Turm für Ausstellungen und das Archiv nutzen.


1. 11 2004 - Sabine Rinberger wird Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums. 


Ab 7 1923 - Das Isartor wird für die Volkshochschule umgebaut

München-Graggenau * Die Umbauarbeiten im südlichen Zwingerturm des Isartors, des alten östlichen Stadttores, beginnen. Dort, wo heute das Valentin-Karlstadt-Musäum untergebracht ist, wird die erste Geschäftsstelle eingerichtet. 

  • Die drei Etagen des Isartores werden mit einer neuen Hotztreppe erschlossen, 
  • im Untergeschoss befinden sich lediglich der Eingangsbereich und eine Toilette. 
  • Im ersten Obergeschoss wird ein großer und ein kleiner Raum für Kurse und Veranstaltungen geschaffen. 
  • Im zweiten Obergeschoss befinden sich das Geschäftszimmer der Volkshochschulleitung, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. 
  • Das oberste Stockwerk wird zu einem einzigen großen Raum für Veranstaltungen und Vorträge ausgebaut. Dort werden vier Dachfenster eingebaut. 
  • In jedem Stockwerk gibt es einen Nebenraum zur Kleiderablage und Toiletten mit Waschgelegenheit. 


31. 12 1924 - Volkshochschule im Isartor eröffnet

München-Graggenau * Aufgrund der nicht ausreichenden finanziellen Unterstützung der Landeshauptstadt verzögert sich der Eröffnungsbeginn für das erste Heim der Münchner Volkshochschule bis zum 31. Dezember 1924. 

Zum Glück wird das Vorhaben durch eine private Gönnerschaft und Mithilfe insbesondere durch die Familie Riemerschmid, die ja bereits mit der Riemerschmid Handelsschule im Jahr 1862 eine Bildungseinrichtung für Mädchen geschaffen hatte, massiv unterstützt. 


Ab 3 1933 - Die Volkshochschule im Dienst des NS-Regimes

München * Die Volkshochschule der Hauptstadt der Bewegung ist die erste Volkshochschule in Deutschland, die sich in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellt. Dennoch kann die Bildungseinrichtung ihre Gleichschaltung und - damit verbunden - ihre Auflösung nicht verhindern. 


10. 7 2026 - Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet

München-Graggenau * Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet. Es treten auf: Lippentriller, Hasemanns Töchter, G.Rag & die Landlergschwister, Hippie Kammerorchester, Widersacher aller Liedermacher und der Loisach Marci.


1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.


22. 5 1999 - Das Pfingsthochwasser der Isar

München * Das sogenannte Pfingshochwasser wird durch starke Regenfälle vom 20. bis 22. Mai 1999 im Alpenraum ausgelöst. Der Hochwasserscheitel ist am 23. Mai mit 830 Kubikmeter in der Sekunde erreicht. Die Auswirkungen in München sind 

  • die gewollte vollständige Überflutung der Isarauen. 
  • Die starke Strömung bringt viel Treibholz mit. 
  • Dank des Sylvensteinspeichers kommt es zu keiner großflächigen Stadtüberflutung. 


1930 - Das Isartor als Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens

München-Graggenau * Das Isartor ist für viele Jahre der Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens. Im Sommerlehrgang 1930 werden rund einhundert Veranstaltungen mit neunzig Dozenten angeboten. Dabei kann auch Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Ungarisch gelernt werden. 

Es gibt bereits ein Frauenprogramm, das zehn Kurse umfasst und die Not und Tradition der Zeit widerspiegelt: „Die Frau als Herrscherin in Haus und Küche“, „Wie erhalte ich mir trotz sparsamster Wirtschaftsführung meine Lebensfreude?“ oder „Die Frau als seelischer Mittelpunkt des Hauses.“ Solche Titel klingen für uns heute eher kurios, werden damals aber stark nachgefragt.  


19. 9 1959 - Hannes König eröffnet das Valentin-Musäum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Um 11:01 Uhr eröffnet Hannes König im südlichen Turm des Isartores das Valentin-Musäum. 


10 1921 - Die Volkshochschule München will ins Isartor

München-Graggenau * Die Volkshochschule München Akademische Arbeiterkurse e.V. nimmt Verhandlungen mit dem Münchner Stadtrat auf, um im lsartor ein festes Zentrum einrichten zu können. 


1995 - Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller

München-Haidhausen * Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller am Wiener Platz in Haidhausen.


1974 - Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner

München-Haidhausen * Der Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner im Hofbräukeller, später im Hirschgarten. 


13. 1 1926 - Die Mörder werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen

München * Die beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde im Hofbräukeller, Leutnant Georg Pölzing und Vizewachtmeister Erich Prüfert, werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen. 


7. 8 1926 - Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche

Berlin * Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche der beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde im Hofbräukeller, Leutnant Georg Pölzing und Vizewachtmeister Erich Prüfert. 


16. 10 1919 - Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

München-Haidhausen * Adolf Hitler hält im Hofbräukeller am Wiener Platz die erste parteipolitische Rede seines Lebens.


11. 7 1918 - Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

München - Leipzig * Kurt Eisners Rechtsanwalt, Dr. Benedikt Bernheim, beantragt die Entlassung seines Mandanten sowie der am Januarstreik Beteiligten und Inhaftierten Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin.

  • Rechtsanwalt Albert Nussbaum fordert das Gleiche für Ernst Toller, Fritz Schröder, Hans Unterleitner, Franz Xaver Müller, Karl Mettler und Theobald Michler.
  • Der Verteidiger von Emilie und Betty Landauer, Dr. Maximilian Bernstein, erhebt die gleichlautende Forderung für seine Mandantinnen. 


7. 9 2017 - Ricky Steinberg und Silja Schrank-Steinberg sind offiziell Wiesnwirte

München-Haidhausen * Margot (68) und Günter Steinberg (78) geben bei der Präsentation ihres traditionellen Wiesn-Kruges überraschend bekannt, dass sie sich aus dem operativen Bereich im Hofbräuhaus-Festzelt  zurückziehen werden. Die Leitung der HB-Festhalle übernehmen deren Kinder Ricky Steinberg (47) und Silja Schrank-Steinberg (45), die schon seit vielen Jahren auf der Wiesn und im Hofbräukeller mitarbeiten. 


20. 6 1918 - Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

München-Au * Der am 1. Februar 1918 wegen seiner Beteiligung am Januarstreik verhaftete Schlosser und Werkzeugdreher Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen. 


9. 10 1685 - Kurfürst Max Emanuel zieht mit Maria Antonia in München ein

München * Kurfürst Max Emanuel zieht mit der neuen baierischen Landesherrin Maria Antonia in München ein. 


11 1472 - Der Ausbau der Zwingeranlage wird abgeschlossen 

München * Nach jahrzehntelangen Arbeiten ist der Ausbau der Zwingeranlage abgeschlossen. Die vorgelagerte Mauer, der Zwischenraum zur Hauptmauer und die verstärkten Tore bilden nun einen zusätzlichen Verteidigungsbereich um München. 


9. 7 2026 - Der Saubandenabend vor der großen Wiedereröffnung

München-Graggenau * Am Abend vor der Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums im Isartor findet der von der SAUBANDE organisierte „Saubandenabend“ statt.

Es treten auf: Luise Kinseher, Teresa Reichl und Christian Springer, Bele Turba, und Johann Anzenberger mit bestem Valentin-Karlstadt-Theater, dazu Günter Grünwald mit der Band Rad Gumbo sowie die Hochzeitskapelle. 


12. 3 1629 - Hofzahlamt übernimmt Lehrerlohn zugunsten der Paulaner

Au * Den Paulaner-Mönchen wird genehmigt, dass der Lohn des Schulmeisters künftig vom Hofzahlamt übernommen wird, damit den Paulanern die Erträge aus dem Fundationskapital gänzlich erhalten bleiben. 


1811 - Pläne für einen Abbruch des Isartors

München-Graggenau - München-Angerviertel * Da das Isartor den modernen Verkehrsanforderungen nicht mehr genügt, entstehen konkrete Abbruchpläne. Die Durchfahrten sind zu eng und noch auf den Verkehr des Mittelalters ausgelegt – zwei entgegenkommende Fuhrwerke können das Tor nicht gleichzeitig passieren.

Nach ersten Überlegungen sollen lediglich die beiden Flankentürme aus denkmalpflegerischen Gründen erhalten bleiben. Entfernt man die verbindende Portalwand, könnte der Verkehr künftig ungehindert in beide Richtungen fließen.

Für Carl Friedrich von Wiebeking, den Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, geht selbst das nicht weit genug. Er hält den Erhalt des Isartors insgesamt für überflüssig. Stattdessen schlägt er vor, das Tor vollständig abzubrechen und auf dem rechten Isarufer eine neue Empfangsstation für den nach München einströmenden Verkehr zu errichten. Auch die Wach- und Zollstation soll dorthin verlegt werden.

Auf diese Weise, so sein Plan, ließe sich zugleich eine stärkere Verbindung zwischen dem historischen Stadtkern und den Siedlungen in der Flussniederung herstellen. 


1796 - Tagelöhner aus der Au suchen täglich Arbeit in München 

Au - Giesing - Haidhausen - München * Viele Erwerbstätige aus der Au und den benachbarten Vororten ziehen täglich über die Isarbrücke und durch das Isartor nach München, um Arbeit zu finden. Eine Stadtbeschreibung von 1796 bemerkt, abends entstehe der Eindruck, „die ganze Au sei in der Stadt gewesen“. 

Tagelöhner werden auf der „Mietstatt“, einem Anwerbeplatz, für die Arbeit ausgewählt. Als auswärtige Arbeitskräfte erhalten sie sogenannte Toleranzzettel und müssen die Stadt rechtzeitig vor dem Schließen der Tore verlassen. Wer dies versäumt, muss nach der vorliegenden Darstellung eine Strafe bezahlen, die bis zu drei Fünfteln seines Tageslohns beträgt.


1338 - Der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor

München * Eine Kammerrechnung vermerkt erstmals das Kapitel „Ysertor in custodia“, also für die Bewachung des Isartores. Das ist zugleich auch der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor. 


1625 - Der Zöllner vom Isartor 1.000 Gulden Kaution stellen

München-Graggenau - München-Angerviertel * Gemäß der „Zollordnung“ muss der Zöllner vom Isartor eintausend Gulden Kaution stellen. 


1380 - Das Isartor wird nun auch Zolltor genannt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als Zollstätte für den Einfuhrzoll wird das Isartor nun auch Zolltor genannt.  

  • Das Isartor besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.
  • Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.
  • Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten Torhalle.
  • Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte Stadtgraben überwunden werden.
  • Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als Zugbrücke hochgeklappt werden kann.  

Beim Turm des Isartores kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines Fallgitters erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben. 


Um 1450 - Das Isartor erhält sein größtes Ausmaß

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Isartor erreicht seine größte Ausdehnung. Diese Erweiterung und Verstärkung wird notwendig, weil sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend verändert hat. Die neuen Pulvergeschütze entwickeln sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.

  • Um die Befestigung zu stärken, errichtet man in einem Abstand von sieben bis neun Metern eine zweite Mauer parallel vor der bestehenden Stadtmauer. Diese sogenannte Zwingermauer ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die Hauptmauer. Der Zwischenraum zwischen beiden Mauern, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, wird als Zwinger bezeichnet.
  • Nach demselben Prinzip werden auch die Haupttore verstärkt. Dem bestehenden Hauptturm werden – im Zuge des Baus der Zwingermauer – zwei Vortürme vorgelagert. Die beiden achteckigen, drei Geschosse hohen Flankentürme sind durch ein hohes Mauerwerk, die sogenannte Barbakane, miteinander verbunden. So entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene Torburg.
  • Wer diesen Torzwinger betritt, muss damit rechnen, eingeschlossen zu werden: Vor ihm fällt das Fallgatter im Torturm herab, hinter ihm im Vortor.
  • Statt der heutigen drei Torbögen gab es ursprünglich ein zentrales Mittelportal als Zugang beziehungsweise Zufahrt sowie je eine seitliche Schlupfpforte. Vor dem Isartor führte eine Brücke über den Stadtgrabenbach. Rechts der Tordurchfahrt befand sich das städtische Zollhaus.
  • Die am Isartor erhobenen Abgaben – Brückenzoll, Wasserzoll, Salzzoll, Pflasterzoll und Zoll für Trockengüter – zählten zu den einträglichsten Einnahmequellen der Stadt.
  • Im Gebäude links der Tordurchfahrt war der Stadtwagner untergebracht. Er war für die Instandhaltung zuständig und bediente auch die vor dem Isartor gelegene Zugbrücke.
  • Die mit Eisen beschlagenen Torflügel wurden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang verriegelt. Ab dem Vesperläuten galt die „kleine Torsperre“: Wer danach die Stadt betreten oder verlassen wollte, musste eine Gebühr entrichten.
  • Mit dem Läuten der Glocken der Frauenkirche – im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher – begann die „große Torsperre“. In der Nacht war München vollständig verriegelt.


1. 7 1625 - Sammeln für den Kapitalgrundstock der Pfarrei Neudeck

Au * Für die neu zu gründende Pfarrei Neudeck ist ein Kapitalgrundstock von 1.500 Gulden nötig. Dazu ist der Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig nicht austeichend, weshalb wieder Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - auch aus dem Bistum Passau - erhoben werden müssen. Zur Untersuchung, woher das Geld abgezogen werden könnte, wird der Pfarrer und Dekan von Wasserburg, Dr. Georg Hannemann, auserkoren. 

Trotz aller Mühen bringt Pfarrer Georg Hannemann insgesamt 30.000 Gulden zusammen, die vom Hofzahlamt mit fünf Prozent verzinst werden. Damit sind die jährlich benötigten 1.500 Gulden für den Unterhalt der Carl-Borromäus-Kirche und der Pfarrei Neudeck fürs Erste gesichert. 


16. 5 1624 - Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnet

München - Au * Kurfürst Maximilian I. kann den Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnen. Darin wird bestimmt, dass 

  • der Pfarrer die Dechantwürde besitzt und 
  • ein „wohl qualifizierter Mann und ein guter Prediger“ sein muss. 
  • Als Gehilfen werden ihm zwei Kapläne zur Seite gestellt, die über Musikkenntnisse verfügen sollen, um „auf dem Kirchenchore mitwirken zu können“. 
  • Besondere Musikalität wird auch von dem anzustellenden Schullehrer und dem Mesner verlangt.


17. 3 1626 - Dr. Hanneman wird weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck

Au * Als erster weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck in der Au wird Dr. Georg Hannemann berufen. 


26. 7 1628 - Der Kurfürst will von den Paulanern nicht mehr belästigt werden

Au * Den Paulanern werden die neuen Besitzungen übergeben. Gleichzeitig fordert man die Patres noch auf, sie sollten „fortan den Kurfürsten nicht mehr molestrieren“, zu Deutsch: belästigen.


24. 2 1629 - Die Paulaner-Patres übernehmen die kirchliche Seelsorge in der Au

Au * Die Paulaner-Patres erhalten die Stiftungsurkunde für die Pfarrei Neudeck und übernehmen - für über 170 Jahre - die kirchliche Seelsorge der Au. Damit ist der stattliche Bau der Carl-Borromäus-Kirche zum wirklichen kirchlichen Zentrum der Au geworden.


1787 - Klagen über Disziplinlosigkeit im Paulaner-Kloster

Au * Der Auer Corrector vom Paulaner-Kloster in der Au beklagt sich beim Geistlichen Rat, dass er „bei so ungehorsamen Leuten keine Disziplin“ herstellen könne. 


10. 10 1812 - Das Königliche Theater am Isartor wird eröffnet

München-Angerviertel * Das Königliche Theater am Isartor wird nach rekordverdächtiger Bauzeit eröffnet. Es fasst 1.200 Personen und verfügt über eine geräumige Bühne. Die Konzeption des Grundrisses des neuen Vorstadttheaters ging auf das Pariser Odeon zurück. 

Zur Theaterpremiere führt das Weinmüller-Ensemble ein historisch-musikalisches Drama auf, bei dem 105 Personen auf der Bühne stehen. Es wird zugunsten jener Familien aufgeführt, deren Angehörige beim Einsturz der Isarbrücke am 13. September 1813 verunglückten oder ums Leben kamen. 


7. 9 1547 - Carl, Sohn von Herzog Albrecht V., kommt zur Welt

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. kommt fast leblos zur Welt. Der Herzog leistet daraufhin ein Gelübde. Er will in der Nähe seines Jagdschlösses Neudeck ein Kirchlein erbauen lassen, falls sein Kind zur Taufe käme. 


4. 5 1919 - Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Perlach * Noch in der Nacht zum 5. Mai holen Angehörige des Freikorps Lützow dreizehn Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen und misshandeln diese bereits auf dem Weg zum Hofbräukeller auf bestialische Art und Weise.

Die Gefangenen werden noch in Perlach an die Wand gestellt, worauf ein Feldwebel das Kommando zum Entsichern gibt. In der Perlacher Wirtschaft Zur Post, wohin man die Verhafteten dann führt, werden sie wieder an die Wand gestellt. Als ihnen der Gastwirt Kaffee geben will, erwidern die Soldaten: „Die brauchen keinen Kaffee mehr“. Die Ermordung der Verhafteten ist von Anfang an geplant, die Vernehmung eine reine Farce. 


21. 5 1626 - Dr. Georg Hannemann führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell

Au * Dr. Georg Hannemann, der wegen seiner Verdienste bei der Gründung des Auer Klösterls hoch angesehene und zuvor die Pfarrei in Wasserburg leitende Kirchenmann, führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell. 


15. 4 1668 - Klosterbau unter kurfürstlichen Auflagen

Au * Mit Schenkungsbrief überlässt Kurfürst Ferdinand Maria den Paulaner-Mönchen - zum Bau eines größeren Klosters - einen Platz neben dem Neudecker Schlossgarten. 

Den Partes wird bei ihren Planungen die Beschränkung auferlegt, dass der kurfürstliche Garten vom Kloster aus uneinsehbar bleiben muss. Sie dürfen deshalb auf der Ostseite keine oder nur sehr hoch angesetzte, lediglich dem Lichteinfall dienende, kleine Fenster einbauen.


7. 10 1547 - Ein Gelübde wird vergessen

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. stirbt ein Monat nach seiner Geburt. Er wurde zwar getauft, aber das herzogliche Gelübde, eine Kirche beim Schloss Neudeck zu erbauen, gerät offenbar in Vergessenheit.


1621 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird errichtet

Au * Zur weiteren Finanzierung der Carl-Borromäus-Kirche in der Au lässt Herzog Maximilian I. Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - als freiwillige Hilfeleistung - erheben. 

Erbaut und stuckiert wird die Kirche nach Entwürfen von Hans Krumper. Die schön gestaltete Kirche wird als eine originelle Schöpfung der deutschen Spätrenaissance mit einem zentralen Hauptraum beschrieben. Die Decke war aus Holz, verziert mit Stuckarbeiten. Nur beim Chor und beim Eingang befand sich ein Gewölbe. 


Um den 10. 5 1624 - Einigung mit Zugeständnissen nach anhaltenden Schwierigkeiten

Freising - Au * Obwohl der Unterhalt der geplanten Pfarrei Neudeck und der Carl-Borromäus-Kirche gesichert ist, bereitet das Sankt-Veit-Stift nach wie vor erhebliche Schwierigkeiten, sodass erst jetzt der Freisinger Bischof eine Einigung erzielen kann, dafür aber fast alle Forderungen der Gegenseite akzeptieren muss. 


1987 - Der Grundriss der Carl-Borromäus-Kirche wird sichtbar

München-Au * Für die Zeit der Bauarbeiten ist der Grundriss der Carl-Borromäus-Kirche im Gelände des Landratsamts wieder sichtbar. 


1792 - Disziplin und Verfall im Paulanerkloster

Au * Der Geistliche Rat erfährt, dass die Paulaner den Gottesdienst vernachlässigen, nicht in den Chor gehen, dafür aber im Klosterkreuzgang - oft unter wildem Lärm - mit bis zu einhundert Personen zechen. 

Um das strenge Fastengebot zu umgehen, holen die Pater ärztliche Atteste ein, die ihnen den Fleischgenuss erlauben. Jeder Kranke erhält wöchentlich zwei Gulden Kostgeld, für die er sich - außerhalb des Klosters - Fleischspeisen zubereiten und danach aufs Zimmer bringen lassen kann. 

 


1612 - Die Auer müssen zum Kirchgang nach Obergiesing

Au * Mit der Einrichtung des Gerichts ob der Au negst München hat die Au zwar eine eigene Verwaltungsstruktur erhalten, besitzt aber - außer der viel zu kleinen Heilig-Kreuz-Kapelle - kein eigenes Gebetshaus. Aus diesem Grund müssen sich die Auer nach Obergiesing, in die dortige Heilig-Kreuz-Kirche begeben, wo sich auch der Friedhof befindet. 


9. 6 1627 - Die Pfarrei Neudeck soll anders besetzt werden

Au * Vollkommen unerwartet erhält Pfarrer Dr. Georg Hannemann mündliche die Nachricht, dass die Pfarrei Neudeck künftig anderweitig besetzt werden wird. Als Nachfolger hat Kurfürst Maximilian I. die Paulaner, die nach der Regel des heiligen Francesco di Paola leben, auserkoren. 


17. 11 1627 - Die ersten Paulanerpatres kommen in die Au

Au * In der Au treffen „8 Väter und 4 Laienbrüder“ des „Ordens der minderen Brüder des heiligen Franziskus von Paula“ aus dem österreichischen Kloster Oberthalheim in dem Klösterl zu Neudeck ein. Da die Einkünfte aus der Pfarrei erst ab Neujahr 1628 für die Paulaner fließen, werden sie bis dahin vom kurfürstlichen Hof mit Nahrungsmitteln und Hausrat versorgt.


9. 9 1784 - Amtsenthebungen und Glücksspiele im Paulaner-Kloster

Au * Pater Maritius Lohr wird seines Amtes als Generalvikar im Auer Paulaner-Kloster enthoben, sein Zimmer versiegelt und er selbst in das Karmelitenkloster nach Schongau gebracht. 

Im Kloster Neudeck hat Pater Leo, ein Verbündeter von Pater Maritius, die Funktion des Correctors ausgeübt. Als man die Klosterkasse prüft, findet sich darin statt der erwarteten 4.000 Gulden nur ein Dietrich. Pater Leo hat das ganze Geld in der Lotterie verspielt und wird nun abgesetzt.


23. 7 1799 - Das Paulaner-Kloster Neudeck wird aufgelöst

Au * Als große Gebäude für Truppenunterkünfte gesucht werden, biete sich die Umsetzung des Ansinnens der Paulaner auf Auflösung ihres Klosters geradezu an. Der Hofkriegsrat stellt den Antrag zur Räumung des Klosters und der Geistliche Rat stimmt diesem zu. 

  • Das Klosterpersonal wird zunächst in den Nordflügel verlegt, später - am 23. Juli 1799 - beziehen sie - zur 
  • Versehung der pfarramtlichen Funktionen - das ehemalige herzogliche Lustschloss. 
  • Von den fünfzehn Paulaner-Mönchen bleiben sechs in München, die übrigen gehen zu Verwandten oder Pfarrherren. 
  • Was sie in ihrer Klosterzelle als Einrichtung haben, dürfen sie als Eigentum behalten. 
  • Außerdem erhalten sie eine jährliche Pension von 300, die Laienbrüder von 240 Gulden. 
  • Das Vermögen des Klosters wird zur besseren Dotierung der Pfarrei, sowie für das Schulwesen in der Au und in Giesing verwendet. 
  • Der Klosterkomplex wird dem Geistlichen Rat unterstellt, 
  • die Klosterapotheke versteigert 
  • und alles verkauft, was zu verkaufen „und gestohlen, was nicht niet- und nagelfest war”. 

Die Auflösung des Paulanerklosters erfolgte also gut zweieinhalb Jahre vor der Säkularisation der Bettelorden. 


31. 7 1792 - Der Geistliche Rat ist für die Auflösung des Paulaner-Klosters

Au * Der Geistliche Rat verfasst ein Gutachten über die Paulaner, das mit den Worten schließt: Es sei „das allgemein Beste, […] so ein Kloster aufzuheben und die reichen Stiftungen und Einkünfte desselben zu den ohnehin sonst so dringenden Bedürfnissen des öffentlichen geistlichen und zeitlichen Wohls besser zu verwenden.“


16. 11 1784 - Mit Missständen im Paulaner-Kloster aufräumen

Au * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine streng abgefasste Verfügung, die mit den Missständen im Paulaner-Kloster aufräumen soll. Die Statuten werden verändert und vom Ordensgeneral in Rom akzeptiert. Nur der Genuss von Fleischspeisen und Milcherzeugnissen wird vom General - und letztlich vom Papst - entschieden abgelehnt. 


1667 - Vom Garten zur Geldstiftung

Au * Die Paulaner haben den Neudecker Garten noch kein Jahr, da stellen sie fest, dass die Unterhaltskosten die dafür ausgesetzte Summe von 500 Gulden weit übersteigen und bitten den Landesherren Ferdinand Maria deshalb, er möge ihnen den Betrag zur besseren Unterhaltung der Kirche und des Klosters überschreiben. Diesem Begehren wird stattgegeben. Damit verlieren die Paulaner jeden Anspruch auf den Garten - sind aber 10.000 Gulden reicher. 


1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

München-Lehel * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando der Reichswehr am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.


15. 6 1627 - Die Paulaner sollen die Pfarrei Neudeck übernehmen

Au * Kurfürst Maximilian I. genehmigt den Paulanern die Niederlassung in der Pfarrei Neudeck.


3. 6 1628 - Die Pfarrei Neudeck wird von Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Abtrennung der Pfarrei Neudeck von der Pfarrei Bogenhausen wird durch den Freisinger Bischof förmlich vollzogen. Die Carl-Borromäus-Kirche kann damit die Pfarrkirche der Au werden.


23. 11 1668 - Bauarbeiten am Kloster-Neubau

Au * Auf dem Klostergrund der Paulaner in der Au wird ein Kalkofen errichtet. Die aus Lehm gebrannten Bausteine liefert der Rämelsdorfer Zieglstadl. 

Die Vollendung des Klosterbaus hat sich nicht überliefert. 


1798 - Die Paulaner-Mönche möchten die Auflösung ihres Klosters

Rom - München - Au * Papst Pius VI. gestattet Kurfürst Carl Theodor von den baierischen Klöstern fünfzehn Millionen Gulden einzuziehen, um die Ausgaben, die durch die Koalitionskriege für den baierischen Staat angefallen sind, decken zu können. Die Paulaner ersuchen daraufhin die kurfürstliche Regierung, ihr Kloster aufzulösen. 

Übrigens: Die Summe wird später auf fünf Millionen reduziert. Bezahlt haben die baierischen Klöster aber keinen Heller. 


Ab 1686 - Freskierung der Gänge im Kloster Neudeck

Au *  Die Freskierung der Klostergänge der Paulaner erfolgt von 1686 bis 1687 durch den in der Au gebürtigen Paulanermönch Joseph Schwaiger. 


Um 1619 - Herzog Wilhelm V. will in der Au ein Gebetshaus erbauen

Au * In der Hofmark Neudeck will Herzog Wilhelm V. ein angemessenes Gebetshaus erbauen lassen. Da er über kein Geld zum Kirchenbau verfügt, erinnert er sich an das Gelübde seines Vaters, der eine Kirche bauen lassen wollte, wenn sein erstgeborener Sohn Carl zur Taufe käme. Diese herzzerreißende Geschichte bildet die Grundlage für die notwendige Sammlung. Herzog Wilhelm V. sucht damit honorige Spender und lässt „ein Kürchlein aufbauen und zwar durch hilff frommer und gottseliger Christen“.


1807 - Strafarbeit hinter Klostermauern

Au * Im ehemaligen Kloster der Paulaner in der Au wird ein Strafarbeitshaus untergebracht. Dazu wird das Kirchenschiff der Carl-Borromäus-Kirche durch ein Gewölbe so abgeteilt, dass nur noch eine Hälfte als Kapelle übrig bleibt.


29. 10 1623 - Einweihung der Carl-Borromäus-Kirche

Au *  Der Freisinger Bischof Veit Adam von Gepeckh weiht die Kirche zu Ehren des heiligen Carolus Borromäus in Gegenwart der Herzöge Wilhelm V. und Maximilian I., des gesamten Hofstaats sowie dem hohen Klerus von München ein. 

Herzog Wilhelm V. hat die Kleriker eingeladen, „unbeschwert allher nach München“ zu reisen. Und die geladenen Herrschaften kommen mit großer Pracht und mit großem Gefolge in die Au. 


1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.


1337 - Das Isartor vollendet den zweiten Münchner Mauerring 

München * Unter Kaiser Ludwig dem Baiern wird das Isartor fertiggestellt. Damit ist der Ausbau des zweiten Mauerrings abgeschlossen, der auch die Talvorstadt in das befestigte Stadtgebiet einbezieht. 


1985 - Die Fresken im Paulaner-Kloster werden entdeckt

München-Au * Die Fresken im ehemaligen Paulaner-Kloster vom Paulanermönch Joseph Schwaiger zwischen 1686 und 1687 gefertigt worden und mit der Klosterauflösung 1799 übertüncht worden sind, werden wieder entdeckt. 


Nach dem 5. 1 1635 - Eine Stiftung für das Seelenheil der Kurfürstin

Au * Nach dem Tode Elisabeths, der ersten Gemahlin des Kurfürsten Maximilian I., versprechen die Auer Mönche, recht eifrig für die Seele der Verstorbenen zu beten, wenn ihre Zahl auf sechzehn erhöht werden würde. 

Kurfürst Maximilian I. bewilligt daraufhin den Paulanerpatern 10.000 Gulden als ewige Stiftung, „unseres nuzens und notdurft, vorderist aber unserer und unser geliebten Gemahlin Seelenheil wegen”.

 


1666 - Die Paulaner-Mönche wollen ein größeres Kloster

Au * Die Paulaner-Mönche in der Au wollen ihr kleines armseliges Klösterl in ein schönes und wohlbestelltes Kloster umwandeln. Kurfürst Ferdinand Maria überlässt ihnen den Neudecker Garten und hinterlegt dazu 10.000 Gulden Fundationskapital mit einem fünfprozentigen Zinssatz zur Unterhaltung des Gartens. 


1623 - Ein Klösterl soll in der Au entstehen

Au * Noch bevor die Carl-Borromäus-Kirche eingeweiht worden ist, beginnen auch die Arbeiten am Pfarrhof. Während der Bauarbeiten müssen die Baupläne geändert werden, da nun plötzlich statt eines einfachen Pfarrhauses ein Klösterl entstehen soll, das nach seiner Fertigstellung auch noch durch einen Anbau erweitert werden muss. 


3. 6 1628 - Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Filialen Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt, da sich die dortige Einwohnerzahl derartig erhöht hat. Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Pfarrei Neudeck.


1902 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird abgerissen

München-Au *  Die Carl-Borromäus-Kirche und die Franz-von-Paula-Kapelle im Kloster Neudeck fallen der Spitzhacke zum Opfer. Nur eine Nachbildung der Kirchenkuppel hat sich im Bayerischen Nationalmuseum erhalten.


24. 7 1628 - Paulaner erhalten Schenkung mit Auflagen

Au *  Den Paulaner-Mönchen wird die Dotation von 1.500 Gulden zur Selbstverwaltung überlassen. Als Auflage hat man den Ordensmännern lediglich den Unterhalt des Schullehrers und des Mesners sowie die Instandhaltung des Wasserwerks auferlegt. 


1622 - Die Au soll eine eigenständige Pfarrei werden

Au * Die Aktivitäten zur Einrichtung einer selbstständigen Pfarrei bei der Carl-Borromäus-Kirche setzen wieder ein. Dabei soll der südliche Teil der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt werden, mit der heutigen Rosenheimer Straße als Grenze. 

Das Einkommen der neuen Pfarrei Neudeck soll sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen, insbesondere aus dem Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig. Bei Harthausen handelt es sich um die Kirche einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung nahe der heutigen Menterschwaige. 

Das zuständige Stift Sankt-Veit bei Freising hat gegen die Trennung nichts einzuwenden, solange das Einkommen der Pfarrei in Bogenhausen nicht geschmälert wird. Sollte doch ein Schaden entstehen, so müsste dafür eine ausreichende Entschädigung gewährt werden. 


26. 9 1806 - Auf der Suche für ein Gefängnis

München-Graggenau * Der Lueg-ins-Land und der daneben stehende Scheibling werden als Fronfeste ins Auge gefasst. 


1707 - Kupferstiche machen die Fresken von Kloster Neudeck bekannt 

Au * Die Paulaner veröffentlichen eine Folge von Kupferstichen Michael Wenings über das Leben und die Wunder ihres Ordensgründers Franz von Paula. Die Bilder geben Fresken aus dem Kloster Neudeck wieder. Da weltliche Besucher keinen Zutritt zu den Räumen haben, werden die Darstellungen durch die Drucke auch außerhalb des Klosters sichtbar. 

 


14. 6 1784 - Zwischen Streit und Unzufriedenheit

Au - Amberg * Der Geistliche Rat kommt zur Überzeugung, dass im Auer und Amberger Paulaner-Kloster „anstatt der brüderlichen Liebe Hass, anstatt der Klosterdisziplin Unordnung und anstatt der Zufriedenheit überall Missvergnügen in einem hohen Grade herrsche. […] Das Missvergnügen ist in beiden Klöstern so groß, dass sie die Aufhebung ihres Ordens in Baiern ernstlich wünschen“. 


13. 6 1792 - Frater Barnabas Still und die klösterliche Zucht

Au * Bei der durch die Mitglieder des Geistlichen Rates im Paulanerkloster abgehaltenen Untersuchung über die klösterliche Zucht und den Wirkungen des für den Paulanerorden vorgeschriebenen sehr strengen Fastengebotes werden alle Klosterinsassen vernommen. Frater Barnabas Still kann dabei nur Angaben über das seiner Leitung unterstellte Bräuwesen machen. 


1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 


6. 9 1621 - Neudeck wird eine geschlossene Hofmark

Au * Neudeck wird geschlossene Hofmark.


1. 5 1919 - Eine Kompanie der Abteilung Scharff marschiert in die Innenstadt

München-Haidhausen * Um 12:45 Uhr marschiert eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ zum Maximilianeum und von dort durch die Maximilianstraße weiter in Richtung Innenstadt. Am Abend wird sie sich wieder zurückziehen und in den Gasteig-Anlagen biwakieren. 

 


1. 11 1747 - Erste Versuche zu Herstellung von Hartporzellan

Au * Im ehemaligen Hofmarkschloss Neudeck beginnt der Münchner Hafnermeister Franz Ignatz Niedermayer mit der Herstellung von Hartporzellan. Er kommt aber über feine Hafnerware nicht hinaus. Das Datum gilt trotzdem als Gründungsdatum der Nymphenburger Porzellanmanufaktur.


20. 5 1624 - Die Seelsorge der Basilianer scheitert an ihrer Sonderstellung

München - Au * Ein zweiter Basilianer-Pater trifft in der Au ein. Der Pater bringt eine päpstliche Bulle mit, die außerordentliche Vollmachten für den Orden enthält. Aufgrund der gewährten Sonderstellung der Basilianer ist der Ordinarius von Freising nicht mehr bereit, auf seine Rechte an der Pfarrei zu verzichten.

Auch das griechische Zeremoniell stößt beim Alt-Herzog auf Ablehnung. So heißt es: „Wegen des griechischen Gesangs und Ritus wünschen wir, dass niemals eine feierliche Messe in griechischer Form, mit griechischem Gesang und Zeremoniell, abgehalten werde.“

Damit scheitert die vom baierischen Herrscherhaus angestrebte eigenständige Seelsorge in der Au.


8 1996 - Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt eine Gedenktafel

München-Haidhausen * Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt gemeinsam mit dem Hofbräukeller-Wirt Günter Steinberg und den Enkeln der zwölf am 5. Mai 1919 im Garten des Hofbräukellers ermordeten Perlacher Arbeiter eine Gedenktafel, die an die Vorgänge erinnern soll. Damit will die Landeshauptstadt München verhindern, dass die Opfer der Niederschlagung der Münchner Räterepublik in Vergessenheit geraten.

Hep Monatzeder betont dies bei der Enthüllung der Gedenktafel und sagte weiter: „Sie soll aber auch zur Wachsamkeit und zum Widerstand mahnen gegen jedes neue Aufflammen von Rechtsextremismus, Fanatismus und Intoleranz.“ 


16. 3 1623 - Pater Hilarion soll mit seinen Basilianern nach Baiern

Rom * Der Kleriker Kaspar Schoppius teilt dem Generalprokurator des Basilianerordens, Pater Hilarion, den Wunsch von Herzog Wilhelm V. mit, dass dieser den Orden in Baiern eingeführt sehen will. 


12. 4 1623 - Noch kein Geld für das Basilianer-Kloster

München - Rom * Altherzog Wilhelm V. muss gegenüber Rom erklären, dass bislang noch keine Geldmittel zur Dotation des Klosters für die Basilianer vorhanden sind und außerdem nicht er, sondern der regierende Fürst letztendlich die Entscheidung zu treffen hätte. 


1891 - Italienische Sammelklassen in der Haidhauser Wörthschule

München-Haidhausen * Insgesamt 80 Italiener werden in einer Sammelklasse in der Haidhauser Wörthschule unterrichtet. „Einer allgemeinen Fortbildungsschule konnte man sie nicht zuführen, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren. Für sie bildete man eine eigene Klasse an der Wörthschule und erteilte ihnen abends und an Sonntagen acht Stunden wöchentlich Unterricht.“

In München gab es - im Gegensatz zu den meisten anderen Großstädten im Reich - diese äußerst fortschrittliche Einrichtung, in der italienisch-kundige bayerische Lehrer zwei- bis dreimal in der Woche in den Fächern Geographie, Kalligraphie, Rechnen, Deutsch und Religion unterrichteten.

Durch das Erlernen der deutschen Sprache sollte eine Integration hierzulande erleichtert werden, durch das Fach Geographie, in dem ausschließlich italienische Landeskunde gelehrt wurde, die Bindung zur Heimat gewahrt bleiben.
Da ein Mann in Italien erst dann als vollberechtigter Staatsbürger galt, wenn er vor einem Notar seinen Namen schreiben konnte, war der Schreibunterricht für eine Wiedereingliederung in der Heimat von besonders großer Wichtigkeit.

Da die Schule von den weit außerhalb gelegenen Ziegeleien jedoch oft nur in mehrstündigen Fußmärschen zu erreichen war, und auch die Akkordanten nicht einmal für die Zeit der Schulstunden auf ihre billigsten Arbeitskräfte verzichten wollten, konnte nur eine begrenzte Anzahl der italienischen Kinder die Schule an der Wörthstraße besuchen.


12 1624 - Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens abgelehnt

München * Ein Gesuch um Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens in der Au wird von Herzog Wilhelm V. abgelehnt. 


7 1666 - Die Söhne Albrechts VI. verzichten auf das Erbe der Hofmark Neudeck

Au * Wegen der hohen Unterhaltskosten verzichten die Söhne Albrechts VI. auf das Erbe der Hofmark Neudeck. Es soll lieber dem kurfürstlichen Haus offeriert werden.


8. 5 1623 - Papst Urban VIII. empfiehlt die Basilianer für die Oberpfalz.

Rom - München * Papst Urban VIII. empfiehlt dem baierischen Regenten Maximilian I. die Basilianer für die Oberpfalz. 


10 1624 - Die Basilianer werden fristlos entlassen

München - Au - Rom * Mit der Begründung, dass sie „zur Seelsorge nicht taugten und ein zu burschikoses Leben führten“ werden die Basilianer fristlos entlassen. 

Die an ein freies Klosterleben gewohnten Basilianer konnten eine strenge Klosterregel nur schwer akzeptieren. Sie verkehrten in weltlicher Gesellschaft und übernachteten auswärts im Gasthaus. Und bald kommen dem Alt-Herzog noch abstoßendere Dinge zu Ohren: „Die sich selbst überlassenen Novizen gingen statt in den Chor in den Keller, besoffen sich und trieben noch viel, viel schlimmere Dinge.“ 

Schon bald darauf heißt es, dass sich die Basilianer im Neudecker Kloster „der Hurerei, des unziemlichen Saufens, gotteslästerlichen Fluchens und dergleichen Übel mehr“ hingeben, worauf der Herzog meint, sie „passen mit ihren lockeren Sitten besser nach Rom“.

Damit ist nur ein Jahr nach ihrer Berufung das Gastspiel der Basilianer in der Au schon wieder beendet. In Rom ist die Bestürzung groß.


Um 9 1623 - Der Basilianerpater Hilarion taucht plötzlich in München auf

München - Au * Ohne die endgültige Entscheidung aus Baiern abzuwarten, taucht Pater Hilarion plötzlich in München auf, nimmt seine Wohnung im Elisabethspital und bittet Herzog Wilhelm V., um nicht unnützt herumsitzen zu müssen, dass ihm das Klösterl in der Au zur Verfügung gestellt wird. 

Da kommen in dem Alt-Herzog wieder Bedenken hoch, ob die Basilianer, nachdem sie nur wenige deutschsprachige Seelsorger haben, wirklich für Baiern die Richtigen sind. Anscheinend kann Pater Hilarion die Bedenken entkräften. Und so bezieht der Basilianer - trotz erheblicher Bedenken des Kurfürsten Maximilian I. - das Auer Kloster. Der dazu noch notwendige Konsens des Freisinger Bischofs wird bereitwilligst erteilt. 


30. 8 1811 - Genehmigung zum Bau des Volkstheaters am Isartor

München * König Max I. Joseph genehmigt das Projekt eines Volkstheaters am Isartor und stellt dafür eine Summe vom 30.000 Gulden zur Verfügung. Dadurch kann er einerseits gerade den Zuschauern aus den unteren Einkommensschichten ihr privates Vergnügen erhalten und gleichzeitig in die Programmgestaltung steuernd und kontrollierend eingreifen. 


10. 3 1623 - Herzog Wilhelm V. kauft die Hofmark Neudeck

Au * Herzog Wilhelm V. kauft Johann Hebenstreit die Hofmark Neudeck um 15.000 Gulden ab. 


15. 7 1888 - Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

München - München-Haidhausen * Die Zeitschrift Die Kunst für Alle meldet: „Professor Ed. Grützner hat sich mit der Tochter des Münchner Stadtkommandanten, Fräulein Anna Wirthmann, verlobt. Die Red. d. Bl. wünscht dem trefflichen Künstler hierzu ebensoviel Glück und Freude, als er mit seinen Bildern anderen bisher geschaffen“.

Doch seine um siebzehn Jahre jüngere Frau wird den Künstler und ihren gemeinsamen Sohn, Karl Eduard, später wegen eines Wiener Sängers verlassen.


Um 1622 - Rom empfiehlt dem Alt-Herzog Wilhelm V. die Basilianer

München - Rom * Herzog Wilhelm V. wird auf die Mönche aus dem Institute des heiligen Basilius aufmerksam gemacht. Da er diesen Orden noch nicht kennt, holt der Alt-Herzog in Rom Erkundigungen über die Patres ein. 

Kaspar Schoppius, ein aus Neumarkt in der Oberpfalz stammender hoher Kleriker, empfiehl dem Alt-Herzog die Basilianer für die Rekatholisierung der Oberpfalz, da diese sich „mit der Arbeit ihrer Hände nähren müssen und kein Almosen begehren noch annehmen“. Dadurch, so der Kleriker aus Rom, würden den ketzerischen Oberpfälzern die sonst üblichen Argumente gegen die Bettel-Mönchsorden entkräftet werden. 


1706 - Münchner Brauer protestieren gegen den Bierverkauf der Paulaner 

München - Au * Die Münchner Bürgerbrauer beschweren sich über die Paulaner im Kloster Neudeck ob der Au. Die Mönche verkaufen ihr braunes Bier an die Öffentlichkeit – sowohl maßweise als auch „unter dem Reif“, also fassweise. Die Brauer sehen darin Konkurrenz für ihre Betriebe und stellen infrage, ob die Brauerlaubnis des Klosters einen solchen Verkauf deckt.


1745 - Legalisierung des Bierverkaufs der Paulaner

Au * Der Tannenwirt in der Au erhält die obrigkeitliche Bewilligung zum Ausschank des Paulaner-Biers. Damit ist für die brauenden Mönche der erste Schritt für eine Legalisierung ihres Bierverkaufs erreicht. 


1795 - Frater Barnabas Still stirbt mit 45 Jahren

Au * Frater Barnabas Still hat sich ein Magenleiden zugezogen, dem er im Alter von 45 Jahren, erliegt. Leider sind weder der genaue Todestag, noch die Stelle, wo er seine letzte Ruhe fand, zu ermitteln. 


13. 3 1813 - Vom Pächter zum Eigentümer

Vorstadt Au * Die ehemalige Paulaner-Klosterbrauerei, das gesamte Areal mit allen Gebäuden, dem vorhandenen Inventar und „mit allen übrigen Pertinenzien“ wird für 13.000 Gulden an Franz Xaver Zacherl verkauft. Zum Verkauf ist es gekommen, da die Administration des Johanniter-Malteser-Ordens zum Verkauf geraten hat, da sich ein Neubau nicht mehr umgehen lässt. 

Neben der normalen Bierproduktion versucht der Hallerbräu vulgo Zacherlbräu die Starkbiertradition unter neuem Namen fortzuführen. Das „Heilig-Vater-Bier“ war bald als „Zacherl-Öl“ und später als „Salvator“ bekannt. 

Die genannten Pertinenzien, also die sogenannten Zugehörigkeiten, beinhalteten für den geschäftstüchtigen Hallerbräu auch den Heilig-Vater-Bier-Ausschank - und das traditionsgemäß zu einem höheren als dem üblichen Preis. 

 


18. 8 1723 - Kurfürst Max Emanuel verkauft den Falkenhof in der Au

Au * Kurfürst Max Emanuel verkauft den Falkenhof in der Au an den kurfürstlichen Rat und „Admodiateur der Bräuhäuser“, also den für die Vergabe der Braugerechtigkeiten zuständigen Verwaltungsmann, Johann Georg Messerer aus Aibling. Die auf Münchner Boden befindlichen Falkenhäuser waren das älteste beim Alten Hof und das neuere beim Kosttor.

Der ehemalige Falkenhof in der Au befand sich an der heutigen Falkenstraße 36 und unterstand einem Aumeister. Nachdem die dort gehaltenen Falken und die anderen wertvollen Vögel unter der Feuchtigkeit des Bodens sehr litten und in großer Zahl zugrunde gingen, ließ Kurfürst Max Emanuel ein zweckmäßigeres Falkenhaus vor dem Neuhauser Tor neu erbauen.

Der Falkenhof in der Au wird zwar sofort zum adeligen Sitz erhoben, doch darf ihn Johann Georg Messerer erst nutzen, nachdem der dort wohnende Falkner den Neubau an der Arco-, Barer- und Karlstraße beziehen kann. Messerer muss den neuen Falkenhof zu einem nicht unerheblichen Teil finanzieren. Dennoch erwirbt der kurfürstliche Rat in der Zwischenzeit alles käufliche Land um seinen Hof, darunter die Riegermühle und das Säggängerl. 


1679 - Eine Scheune aus der Salvator-Stiftung

Au - Giesing * Die Paulaner-Mönche erwerben eine Scheune zur Einlagerung ihres Märzenbieres, die ein Teil des Lambacher-Bauernhofes in Obergiesing ist und zu der von Herzog Albrecht V. gegründeten „Salvator-Stiftung“ gehört. Da der Lambacher Bauer an der Einfahrt zum Keller eine Tafernwirtschaft betreibt, erhält er jährlich von den Paulanern zwei Eimer Bier [= 128 Liter] als Wegezoll. 

Der Erwerb der Scheune ist notwendig geworden, nachdem die Paulanerpatres in kürzester Zeit ihren Braubetrieb erweitern konnten. Dadurch wurden die bestehenden Fasskeller im Klostergebäude und im benachbarten Berg für die nun ständig steigende Biermenge zu klein.


1715 - Die Wirte beklagen das Gästesetzen der Paulaner

München - Au * Die Wirte beschweren sich über das Bewirten von Gästen durch die Paulanerpatres. Diese haben im Kloster Neudeck eine eigens eingerichtete Zechstube, lassen die Leute bis tief nach Mitternacht dort sitzen und erlauben das Rauchen von Tabak wie in einer öffentlichen Schenke.

Da sie die Gerste auf dem Land sammeln, können sie die Mass Bier um einen Pfennig günstiger anbieten, weshalb sie einen solchen Andrang verzeichnen können, dass man zeitweise sogar anstehen muss. 


1734 - Weißbier nur für Unpässliche

Au * Auf behördliche Anfrage, wer den Paulaner-Mönchen die Lizenz erteilt habe, obergäriges Weißbier zu brauen, geben diese die Antwort, sie brauen in einem Kessel lediglich für Unpässliche.


1819 - Franz Xaver Zacherl in der Ständeversammlung

Vorstadt Au * Der Bierbrauer Franz Xaver Zacherl gehört der ersten Ständeversammlung des Königreiches Bayern an. Auch in der folgenden Legislatur übt er dieses Amt aus. 


16. 11 1784 - Frater Barnabas Still als Braumeister eingesetzt

Au * Frater Barnabas Still wird wieder als Braumeister eingesetzt. Er muss dieses Amt aber schon vorher bekleidet haben. 


4 1799 - Die Brauerei der Paulaner-Mönche wird staatlich

Au * Mit der Auflösung des Paulanerklosters kommt der einträglichste Besitz der Paulaner - das Bräuhaus, die Klosterwirtschaft und der Ruf, das beste Bier zu brauen - unter staatliche Regie. 

  • Die kommissarische Leitung obliegt dem kurfürstlichen Hofrat Graf Arco-Valley. 
  • Für die Qualität des Bieres steht der Paulaner-Braumeister Peter Ludwig an der Spitze des „Auer Hofbräuhauses“. 


1803 - Fehlende Keller, geplatzte Pläne

Au * Bei der Versteigerung des Paulanerklosters Neudeck geht das Bräuhaus an den Johanniter-Malteser-Orden, der bereits die Karmeliten-Brauerei gehört. Diese soll - wegen der Belästigungen der benachbarten Alten Akademie - in die Au verlegt werden. Das Fehlen großräumiger Keller und die Baufälligkeit der Gebäude in Neudeck schreckt die Malteser jedoch von einem Umzug wieder ab. 


1820 - Ärger wegen des Bierpreises

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl bekommt wegen des höheren Bierpreises Ärger mit der Konkurrenz und in der Folge Scherereien mit der Regierung des Isarkreises. Das Finanzamt wirft ihm einen Verstoß gegen das Bierregulativ vor, da er sein Starkbier über dem gesetzlich vorgeschriebenen Bierpreis verkauft. 

Zacherl begründet den erhöhten Preis mit der besseren Qualität des doppelt eingebrauten Starkbieres und verweist auf das „Königliche Hofbräuhaus“, das ebenfalls von den Vorgaben der gesetzlichen Bierpreisregelung ausgenommen ist. 


1791 - Über das Braurecht in Baiern

Ingolstadt * Der Ingolstädter Universitätsprofessor Franz Xaver Moshamm geht in seinem Werk „Über das Braurecht in Baiern“ auch auf das Bier aus den Klosterbrauereien ein. Er schreibt: „In den Baierischen Klöstern wird gewöhnlich zweierlei Bier gebrauet. Das beste, das in diesen Herrenbier genennet wird, trinken die Herrn Religiosen selbst.“ 

Das „Herrenbier“ wird  demnach nicht nur bei den Paulanern, sondern in allen Klöstern gesotten und eingelagert. Die Bezeichnung Herrenbier bedeutete nichts anderes als Fastenbier, weil vor allem vor den sogenannten „Herrenfesten“, wozu Ostern und Weihnachten zählen, die strengsten Fastengebote gelten. 


18. 12 1786 - Frater Barnabas Still als Vertreter seines Paulaner-Klosters

Au * Frater Barnabas Still erscheint in einer Tauschurkunde als Vertreter seines Klosters. 


1807 - Vom Neuanfang an die Münchner Spitze

Au * Franz Xaver Zacherl gelingt es, sein Unternehmen innerhalb kürzester Zeit so voranzubringen, dass es schon im Sudjahr 1806/07 mit einem Malzverbrauch von 2.107 Scheffel, das entspricht 4.677 Hektoliter, unter den 52 bürgerlichen Brauereien Münchens die zweite Rangstelle nach der Hackerbrauerei seines Schwagers Joseph Pschorr einnimmt. 


1651 - Ein Bräuhaus für die Paulaner in der Au

Au * Kurfürst Ferdinand Maria gestattet den Paulanern den Bau eines Bräuhauses, damit diese in der Au ihr Bier für den Hausgebrauch brauen dürfen, „weil ein gleiches und gesundes Getränk ein wesentliches Erfordernis für Mönche ist, deren Hauptnahrung Bier ausmacht, indem sie in Baiern den Wein vermissen und ihnen schlechte Fische und Mehlspeisen, wozu keine Eier, keine Milch und Butter genommen werden dürfen, zu wenig Kräfte geben“. 

Mit der Braustätte eröffnen die Paulaner-Ordensmänner still und leise einen Ausschank im Kloster und ziehen ihren Gewinn daraus. Außerdem bezahlen sie Handwerker und Arbeiter nicht mit Geld, sondern in Form des Kloster-Haustrunks. 

Noch im selben Jahr klagten die Auer Wirte darüber, dass jedermann mit dem Krug ins Kloster kommen und dort sein Bier kaufen kann. Ein kurfürstlicher Erlass bedroht die vegetarischen Patres zwar mit einer Strafe von einhundert Dukaten sowie im Wiederholungsfall mit dem Herausreißen der Braupfanne und dem Verlust der dem Kloster erteilten Konzession. Doch diese Androhungen bekümmern die Mönche wenig. 


1808 - Klösterliche Wurzeln, später Name

Au * Der Name „Salvator“ wird gerne vom „Sankt-Vater-Bier“ der Paulaner-Mönche abgeleitet, doch weder vom Fastenbier noch vom Salvator ist zu ihrer Zeit die Rede. Der Name taucht erst im Jahr 1808, neun Jahre nach Aufhebung des Klosters, auf. 

In der Grundrezeptur bleibt das Frühjahrsstarkbier seit Frater Barnabas Stills Tagen unverändert. Somit hat das Salvatorbier ganz ohne Zweifel seine Wurzeln im Paulanerkloster in der Au. 


1836 - Gegen das Ausschankverbot des Salvators

München * Graf von Seinsheim schreibt in seiner Funktion als Präsident des Isarkreises zur Preisgestaltung des Salvator-Bieres: „Seit ich denke, und das ist schon eine geraume Zeit von Jahren, findet dieser Ausschank um das Fest des Hl. Franz von Paula statt. Das Publikum ist nicht nur daran gewöhnt, sondern es hängt demselben wie dem Einbocke [= Bockbier]mit einer Art von Leidenschaftlichkeit an, ja manche Menschen erblicken in dem Genusse des Einbockbieres den Beginn einer Art Frühjahrskur. […] 

Sollte auf dem Verbote des Ausschanks des Salvators bestanden werden, so bin ich überzeugt, daß, um Selbes zu verwirklichen, die ernstesten Maßregeln, ja sogar militärische Assistenz erforderlich werden.“


1842 - Franz Xaver Zacherl führt das „Dampfbier“ ein

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl führt als erster Münchner Brauer das sogenannte „Dampfbier“ ein. Dabei verwendet er den Dampf zum Heizen der Braupfanne und seine Kraft zum Bewegen der Maischmaschine. Das eigentliche Brauverfahren bleibt jedoch unverändert. 

Heftiger Widerstand gegen den Einsatz von Dampf als Ersatz der Handarbeit kommt von den Bräuknechten, die befürchten, dass die zischenden und fauchenden Ungeheuer ihre Arbeitsplätze vernichten würden. Mit ihrem Protest erreichen sie zunächst die vorläufige Entfernung der Maschinen, was die anderen Brauer mit der Einführung des neuen Brauverfahrens noch warten lässt. 

Damals singen die Zecher:
„Z’ Minga braun’s mit Dampfkraft as Bier,
D’ Kraft deans b’halt’n, an Dampf ham na mia!”


1691 - Verbot des Brauens von weißem und obergärigem Bier

München - Au * Kurfürst Max Emanuel erlässt gegenüber den Klöstern und Landständen ein Verbot des Brauens von weißem und obergärigem Bier - zum Schutz der kurfürstlichen Brauhäuser. Die Paulaner-Ordensmänner stellen unbeeindruckt des Verbots die genannten Biere her. 


25. 3 1837 - Salvator-Bier ist ein Luxusartikel

Vorstadt Au * Bis dahin muss Franz Xaver Zacherl um die Genehmigung zum Ausschank seines Salvator-Bieres kämpfen. Nun entscheidet König Ludwig I.: „Solange ich nichts anderes verfüge, soll die Kreisregierung ermächtigt werden, jährlich die Erlaubnis zum Ausschank des Salvatorbieres zu erteilen, die Schankzeit ist daher festzusetzen, nicht aber die Taxe [= Bierpreis], da dieses Bier als Luxusartikel zu betrachten ist.“


1578 - Herzog Albrecht V. gründet die Salvator-Stiftung

München - München-Isarvorstadt - Giesing * Herzog Albrecht V. gründet die Salvator-Stiftung zum Unterhalt der Salvatorkirche am heutigen Alten Südlichen Friedhof. Zur Salvator-Stiftung gehören drei Bauernhöfe in Ober- beziehungsweise Untergiesing. 


31. 3 1751 - Eine weitere Ausnahme vom Schankverbot

Au * In einem Mandat erteilt Kurfürst Max III. Joseph den „PP. Paulanern zu Closter Neudeckh ob der Au” eine weitere Ausnahme vom Schankverbot. Sie dürfen am Festtag des Ordensgründers, am 2. April, und der anschließenden Oktav, insgesamt acht Tage, „denen zu ihrem Closter kommenden Leuthen in Flaschen und kleinen gschürln einen Drunckh braunes Bier abgeben“. Da Frauen der Zutritt ins Kloster verwehrt ist, beauftragen diese Buben, die ihnen das Getränk in Krügen holen. 

Das Ordensfest hatte eine große Anziehungskraft, seit Kurfürst Max III. Joseph und sein Hof mit großem Gefolge in die Au fährt. 


2. 4 1751 - Das Fest des Ordensgründers Francesco di Paola

Au * Die Paulanerpatres feiern jährlich das Fest ihres Ordensstifters, des heiligen Franziskus zu Paula. Acht Tage dauern die Feierlichkeiten an, die üblicherweise am 2. April ihren Anfang nehmen. Fällt dieser Tag in die Karwoche, so werden die Festivitäten auf den ersten Sonntag nach Ostern verlegt. 

Mit dem Besuch der von den Paulanern betreuten und dem heiligen Carl Borromäus geweihten Pfarr- und Klosterkirche während der Festoktav, können die Gläubigen einen vollkommenen Ablass erlangen. Ein Teil dieses Rituals ist auch die Weihe der in vielerlei Bedrängnis benötigten „Heilig-Vater-Kerzen“. 

Und weil in dieser Zeit hier ein besonders stark eingebrautes Bier zum Ausschank kommt und sich an dessen Verzehr auch der kurfürstliche Hof beteiligt, entwickelt sich das „Heilig-Vater-Fest“ zu einem richtigen Volksfest - für die Au und für die ganze Stadt. Das Festbier heißt „Herrenbier“ oder „Heilig-Vater-Bier“, „Heilig-Vater-Öl“ oder „Sankt-Vater-Öl“. 

Für den Ausschank des Bieres ist im Kloster eine eigene Zechstube eingerichtet worden. Die vornehmeren Gäste werden im Stüberl des Bräumeisters bewirtet, wo es oft bis in die späte Nacht hinein recht gemütlich und sehr lustig zugeht.


26. 2 1780 - Kurfürst Carl Theodor erteilt die allgemeine Ausschankgenehmigung

Au * Kurfürst Carl Theodor erteilt den Paulaner-Mönchen die allgemeine Ausschankgenehmigung und sanktioniert damit den öffentlichen Verkauf. Das Starkbier wird über die Gasse zu einem höheren Preis [5 bis 6 Kreuzer] als der gewöhnliche Biersatz [4 bis 4 ½ Kreuzer] abgegeben. 


1868 - Firmenübergabe an die ältesten Söhne

München-Au * Ludwig und Heinrich Schmederer übergeben die „Schmederer-Brauerei“ an ihre jeweils ältesten Söhne: Ludwig und Franz Xaver. 


2. 5 1773 - Franz Xaver Zacherl wird in München geboren

München * Franz Xaver Zacherl wird in München geboren. Sein Vater ist der bürgerliche Garkoch und Hausbesitzer in der Sendlinger Straße, Martin Zacherl. Seine Mutter Barbara ist eine geborene Seemüller. Sie stammt aus Tölz und ist die Tochter eines dort ansässigen Bierbrauers. 


1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.


1. 7 1862 - Die Ramersdorfer Lüften und der Kuisl wird von Ramersdorf abgetrennt

München-Haidhausen - Ramersdorf * Trotz der Gegenwehr der Ramersdorfer Gemeindeverwaltung wird das Gebiet Auf der Ramersdorfer Lüften und jenes am Kuisl endgültig von der Gemeinde Ramersdorf abgetrennt und Haidhausen zugeschlagen. 


1516 - Jedermann darf für den Eigenbedarf brauen

München * Nach der Landes- und Polizeiordnung ist jedermann, und damit natürlich auch jedem Kloster, die Möglichkeit gegeben, für den privaten Bedarf zu brauen.

Diese Braukonzession ist allerdings auf die eigene „Hausnotdurft“, also auf den Eigenbedarf der Klosterbrüder und des Gesindes, beschränkt. Ein öffentlicher Bierausschank ist ausdrücklich verboten. 


1. 10 1806 - Der Beginn der Ära Zacherl

Au * Der Münchner „Hallerbräu“ Franz Xaver Zacherl pachtet die ehemalige Paulaner-Brauerei und lässt sie zunächst einige Jahre durch seinen Bruder Martin Zacherl betreiben. 

 


18. 8 1724 - Johann Georg Messerer erhält die Weißbiergerechtigkeit

Au * Johann Georg Messerer erhält die Weißbiergerechtigkeit und bald darauf auch die Braunbier- und Branntwein-Ausschank-Gerechtigkeit. Messerer muss viel Geld in den Umbau des Hauses und die Urbarmachung seiner Gründe investieren.

Die Falkenau ist noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine Isarau. Auch einige Häuser sind entstanden. Da aber Herzog Ferdinand Maria Innocenz, der Bruder des Kurfürsten Carl Albrecht, um das Jahr 1730 die Falkenau zur Hühnerjagd nutzen will, dürfen auf den öden Gründen keine weiteren Häuser errichtet werden. Man überlegt sogar, die vorhandenen Tagwerkerhäuser abzutragen, „weil in den Gebüsch der Auen allerhandt herrnlose Pursch und zimblich ybl renomiertes Angesindl zu großer Beschwerdte vnd besorglichen Unhäyls der ganzen Nachbarschaft“ sich aufhält.


8. 6 1865 - Im Isar-Vorstadt-Theater wird „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt

München-Isarvorstadt * Im Isar-Vorstadt-Theater wird eine Parodie auf Tristan und Isolde unter dem Titel „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt. Die Titelfigur Triftanderl ist ein Floßknecht von Ammerland, Süßholde eine reiche Bäckerstochter aus Wolfratshausen. Schwerpunkte bei diesem Stück sind:

„Dramatische Verslein mit Worten ohne Melodie, gegenwärtige Parodie von einer Zukunfts-Oper in 3 Aufzügen, wo darüber viel losgezogen wird, und einem Vorspiel des Vorspielers, von Richard, Wagnermeister und Stückschreiber, sowie musikalischen Dramatisirer.“


12. 9 1919 - Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

München-Angerviertel * Der arbeitslose Gefreite Adolf Hitler erhält von Hauptmann Karl Mayr den Befehl, als Spitzel der Reichswehr eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei - DAP im Sterneckerbräu im Tal zu besuchen, Informationen zu sammeln und Kontakt mit der Partei aufzunehmen. Die neue Partei gehört zwar der völkischen Bewegung an, doch der Namensteil Arbeiter lässt in nationalistischen Kreisen Verdacht aufkommen.

Auf der Versammlung referiert Gottfried Feder im Leiberzimmer über das Thema: „Wie und mit welchen Mitteln beseitigt man den Kapitalismus?“. Feder ist Mitglied der Thule-Gesellschaft und steigt später zum Parteiideologen der NSDAP auf. Anwesend sind 43 Personen, darunter als Begleiter Hitlers der Feldwebel Alois Grillmeier und zwei Propagandamänner des Gruko. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich das Bayerische Reichswehr Gruppenkommando Nr. 4 - Gruko, das unter der Führung des Generalmajors Arnold von Möhl steht.

Als am Ende der Diskussion ein Teilnehmer bemerkt, dass sich Bayern vom Reich lösen sollte, schreitet Adolf Hitler ein. Noch am gleichen Abend bietet ihm der DAP-Vorsitzende Anton Drexler den Parteieintritt an. 


17. 9 1849 - Die Gebrüder Schmederer übernehmen den Zacherlbräu

Vorstadt Au * Nach dem Tod des Bierbräus Franz Xaver Zacherl geht die Zacherlbrauerei das Grundstück auf dem Nockherberg erbschaftsweise an Heinrich Schmederer und dessen Bruder Ludwig, resp. auf die Firma Gebrüder Schmederer über. 


7. 9 2005 - Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet das Bier & Oktoberfestmuseum

München-Angerviertel * Das Bier & Oktoberfestmuseum wird im ältesten noch erhaltenen Bürgerhaus Münchens, in der Sterneckerstraße 2, durch Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet. 

Den finanziellen Grundstock für die Ausstellung hat der inzwischen verstorbene Wiesnwirt und langjährige Sprecher der Wiesnwirte und Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Xaver Heilmannseder gelegt, nachdem er dem Verein Münchner Oktoberfestmuseum eine großzügige Erbschaft hinterlassen hat. Einige der in den 1980er-Jahren geschlossenen Deutschen Brauereimuseum e.V. finden sich nun im Bier & Oktoberfestmuseum wieder. 


12. 8 1861 - Zechmeisters dritte Omnibuslinie führt zur Praterinsel 

München * Der Lohnkutscher Michael Zechmeister eröffnet seine dritte Pferdeomnibuslinie. Sie führt vom Zentralbahnhof über den Promenadeplatz sowie die Theatiner- und Maximilianstraße bis zur Praterinsel. Damit erweitert Zechmeister seinen erst im Juni begonnenen Linienverkehr. Eine direkte Verbindung nach Haidhausen bietet die neue Strecke jedoch noch nicht: Fahrgäste müssen den restlichen Weg von der Endstation aus zu Fuß zurücklegen. 


9. 11 1938 - Verwüstung der Synagoge an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird auch die erst 1931 eingeweihte Synagoge an der Reichenbachstraße Ziel der nationalsozialistischen Pogrome. SA-Angehörige dringen in das Gebäude ein, verwüsten die Inneneinrichtung und schänden das Gotteshaus. Die Synagoge wird zwar in Brand gesetzt, die Feuerwehr löscht das Feuer jedoch, da ein Übergreifen der Flammen auf die dicht bebauten Nachbarhäuser im Gärtnerplatzviertel befürchtet wird. Dadurch bleibt das Gebäude als einzige Münchner Synagoge baulich erhalten. 

Mit der bereits im Juni zerstörten Hauptsynagoge und der in derselben Nacht niedergebrannten Ohel-Jakob-Synagoge verliert die jüdische Gemeinde dennoch nahezu alle ihre religiösen Zentren. Die schwer beschädigte Synagoge an der Reichenbachstraße wird in den folgenden Jahren zweckentfremdet und kann erst nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder als Gotteshaus genutzt werden. 


14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.


5. 9 1931 - Letzte Synagogeneinweihung vor der NS-Zeit 

München-Isarvorstadt * Mit der feierlichen Einweihung der Synagoge an der Reichenbachstraße am 5. September 1931 erhält die orthodoxe jüdische Gemeinde Münchens ein neues religiöses Zentrum. Das Gotteshaus ist die letzte Synagoge, die in Deutschland vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten neu eingeweiht wird. Nur wenige Jahre später setzt das NS-Regime der Entfaltung jüdischen Gemeindelebens ein gewaltsames Ende.


1901 - Die Städtische Riemerschmid Handelsschule an der Westenriederstraße

München-Angerviertel * Die Stadt München verlegt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer als Städtische Riemerschmid Handelsschule an die Westenriederstraße. 


2. 8 1859 - Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

München-Haidhausen * Die Jakobi-Dult wird provisorisch auf den Haidhauser Johannisplatz verlegt.


13. 2 1970 - Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * Bei einem Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße 27 kommen zwei Frauen und fünf Männer, darunter zwei Holocaust-Überlebende zu Tode. 


5. 7 1628 - Weitere Grundstücke und Gebäude für die Paulaner-Mönche

Au * Um 5.600 Gulden wird vom Münchner Bürger und Handelsmann Martin Valpichler ein Garten mit dem dazugehörenden Sommerhaus und zwei weiteren Gebäuden abgekauft und den Paulanern übertragen. 


26. 4 1628 - Ein Gemüsegarten für die Paulaner

Au * Weil die Anbaufläche für das notwendige  Gemüse der streng vegetarisch lebenden Paulanerpater nicht ausreichend ist, wird ein zur Spießmühle gehörender Garten um 600 Gulden rheinischer Münz dazu.


24. 2 1998 - Den Grundstein des Maximilianeums wiederentdeckt

München-Haidhausen * Die Lage des Grundsteins des Maximilianeums geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und wurde erst bei Umbauarbeiten zufällig wiederentdeckt. In einer Bleikassette fanden sich mehrere Objekte, darunter Deutschlands älteste Modelllokomotive. 

Die 1838 in Dresden gefertigte und ursprünglich funktionsfähige Kleinlokomotive ist ein Modell der „Adler“-Lokomotive mit Schlepptender im Maßstab 1:10. Sie besteht aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz und konnte mit Spiritus betrieben werden. Vermutlich handelte es sich um ein Werbegeschenk der englischen Firma Robert Stephenson & Co., die auch Deutschlands erste Lokomotive baute. Die „Adler“ verkehrte ab 1835 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 

Der Grundstein enthält außerdem Baupläne, die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes, Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan sowie seltene Münzen. 


26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

München * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“. Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land. 


1997 - Die „Drehleier“ zieht nach Haidhausen um

München-Haidhausen * Die „Drehleier“ verlegt ihren Standort von der Balanstraße 23 an die Rosenheimer Straße 123. Der Umzug wird durch umfassende Sanierungsmaßnahmen am bisherigen Gebäude erforderlich. Am neuen Standort setzt die „Drehleier“ ihre Erfolgsgeschichte fort und festigt ihren Ruf als eine der wichtigsten Münchner Bühnen für Kabarett, Musik, Theater und Kleinkunst. 


30. 7 1880 - Die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen kauft die Spießmühle

München-Au * Die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen, Wiesbaden, kauft die Spießmühle in der Au mit den dazugehörigen Wasserechten.


26. 3 1935 - Rücktritte der Kuratoriums-Mitglieder

München-Haidhausen * Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Florian Bleyer teilt mit, dass alle ins Auge gefassten Herren des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum zum Rücktritt bereit sind. Nun kann mit der Verjüngung des Kuratoriums begonnen werden.


14. 10 2018 - Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2018

Freistaat Bayern - München * Nach der Auszählung der Landtagswahl gehören dem Bayerischen Landtag in dieser 18. Legislaturperiode 205 Mitglieder an. Bei der Wahl zum 18. Bayerischen Landtag erreicht

  • die CSU mit ihrem amtierenden Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder 37,2 Prozent [- 10,5 %] und 85 Sitze [- 16]. Das ist das schlechteste Wahlergebnis der CSU seit 1950.
  • Die GRÜNEN kommen auf 17,6 Prozent der Wählerstimmen [+ 9,0 %] und 38 Parlamentssitze [+ 20], davon 6 Direktmandate.
  • Die Freien Wähler erhalten 11,6 Prozent der Stimmen [+ 2,6] und 27 Mandate [+ 8].
  • Die AfD bekommt 10,2 Prozent der Wählerstimmen [+ 10,2] und 22 Sitze [+ 22] und zieht erstmals in den Bayerischen Landtag ein.
  • Die SPD erringt 9,7 Prozent der Stimmen [- 11,0] und 22 Landtags-Mandate [- 20]. Das ist das schlechteste Landtagswahlergebnis der SPD seit 1893.
  • Die FDP erringt 5,1 Prozent der Wählerstimmen [+1,8] und 11 Mandate [+ 11] und kann damit wieder in den Landtag einziehen.

Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,3 Prozent, so hoch, wie seit 1982 nicht mehr.

Markus Söder wird Bayerischer Ministerpräsident und kann mit einer Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern arbeiten. 


28. 9 1988 - Verdacht auf manipulierte WAA-Gutachten

München-Haidhausen * SPD und Grüne beantragen im Bayerischen Landtag einen Untersuchungsausschuss. Er soll klären, ob Beamte des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen politischen Einfluss auf wissenschaftliche Gutachten zur WAA genommen haben. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Vorwurf, kritische Messwerte zur radioaktiven Belastung nicht ausreichend berücksichtigt oder nachträglich abgeschwächt zu haben. 

Der Landtag setzt den Untersuchungsausschuss am 2. Februar 1989 ein. Die Ausschussmehrheit und die Opposition gelangen später zu unterschiedlichen Bewertungen der Vorwürfe. 


2. 2 1989 - Untersuchungsausschuss zu den WAA-Gutachten

München-Haidhausen * Der Bayerische Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss ein, der mögliche Manipulationen und politische Einflussnahmen auf wissenschaftliche Gutachten zur Wiederaufarbeitungsanlage klären soll. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Verdacht, Mitarbeiter des Umweltministeriums hätten auf die Bewertung von Messdaten eingewirkt. 

Der Ausschuss geht auf einen Antrag von SPD und Grünen vom 28. September 1988 zurück. Seine Arbeit führt später zu gegensätzlichen Bewertungen durch die CSU-Mehrheit und die oppositionelle Minderheit. 


18. 4 1989 - Streibl rückt erstmals von der WAA ab

München-Haidhausen * Ministerpräsident Max Streibl lässt in einer Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag erstmals ein deutliches Abrücken vom Bau der Wiederaufarbeitungsanlage erkennen. Er erklärt, er sei nie ein „heißer Verfechter der Kernenergie“ gewesen und werde für die WAA „gewiss nicht kämpfen“. 

Eine ausdrückliche Beendigung des Projekts verkündet Streibl an diesem Tag noch nicht. Seine Äußerungen markieren jedoch den politischen Kurswechsel der Staatsregierung: Bayern hält nicht länger bedingungslos an Wackersdorf fest und zeigt sich für die Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland offen. 


17. 10 1957 - Hanns Seidel (CSU) bildet eine neue Koalitionsregierung

München * Der CSU-Politiker Hanns Seidel, seit 22. Januar 1955 neuer CSU-Landesvorsitzender, bildet eine neue Koalitionsregierung, bestehend aus CSU, BHE und FDP. Sein Stellvertreter wird Walter Stain vom GB/BHE. SPD und Bayernpartei - BP können seither in Bayern kein Regierungsamt mehr ausüben.


23. 7 1985 - Die „Lex Schuierer“ ermöglicht den Selbsteintritt

München-Haidhausen * Mit einer Änderung des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes schafft der Freistaat ein sogenanntes Selbsteintrittsrecht. Dadurch kann eine Aufsichtsbehörde Aufgaben einer nachgeordneten Behörde übernehmen. Im Fall der WAA kann die Regierung der Oberpfalz damit anstelle des Landratsamtes Schwandorf handeln und die verweigerten Genehmigungen erteilen. Kritiker bezeichnen die Gesetzesänderung als „Lex Schuierer“. Sie tritt am 1. August 1985 in Kraft.


10. 8 1914 - Auf den Johannisplatz zur Truppenaussegnung

München-Haidhausen * Erstmals marschieren in Haidhausen die Truppen auf dem Johannisplatz zur Truppenaussegnung auf, um vor dem Abmarsch noch den kirchlichen Segen zu erhalten.  

„Der Kommandeur hielt eine kernige Ansprache und bat zum Schluss um Gottes Beistand.  
Der Priester war unter dem Thronhimmel vor die Kirche getreten und erteilte, das Allerheiligste nach allen Seiten zeigend, den Segen. [...]  In allen katholischen Gotteshäusern wurde der Hirtenbrief des Kardinals verlesen, darauf drei Gebete für das Vaterland und unsere Krieger gehalten“
.

Solche abendlichen und nächtlichen Aufmärsche mit kirchlichem Segen werden sich noch mehrmals wiederholen. 


1. 11 1942 - Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt

München-Haidhausen * Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt. Die offizielle Trauerfeier für den Präsidenten der Deutschen Akademie findet im Maximilianeum statt.


3. 12 1980 - Strauß fordert eine deutsche Wiederaufarbeitungsanlage

München-Haidhausen * In einer Regierungserklärung erklärt Ministerpräsident Franz Josef Strauß, dass die Bundesrepublik eine eigene Wiederaufarbeitungsanlage benötigt. Wackersdorf nennt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich als möglichen Standort.


31. 12 1851 - Noch immer keine befriedigenden Entwürfe

München-Haidhausen * Da der Architekturwettbewerb für das Maximilianeum auch jetzt keine befriedigende Ergebnisse zeigt, verlängert man die Einsendefrist erneut auf den 1. Juni 1852. 


1864 - Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt. 


14. 10 1990 - Bei der Landtagswahl erhält die CSU 54,9 Prozent

Freistaat Bayern * Bei der Landtagswahl erhält die CSU 54,9 Prozent.


21. 2 2014 - Barbara Stamm lehnt ein Kurt-Eisner-Porträt im Landtag ab 

München-Haidhausen * Am 95. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners setzt sich der Verein „Das andere Bayern e. V.“ dafür ein, ein Porträt des Freistaatsgründers und ersten demokratischen Ministerpräsidenten im Bayerischen Landtag anzubringen. 

Landtagspräsidentin Barbara Stamm lehnt dies ab. Der Verein übergibt das Porträt daraufhin der SPD-Landtagsfraktion. Die Initiative soll Eisners Bedeutung für die Entstehung der bayerischen Demokratie auch im Parlament sichtbar machen. 


12. 1 1949 - Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Landtags

München-Haidhausen * Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Parlaments genutzt, obwohl das Gebäude ursprünglich nicht als Unterkunft für den Landtag, sondern für einen ganz anders gelagerten Zweck erbaut ist.


Spätestens 23. 11 2017 - Die Staatsregierung lehnt den Feiertag zur Freistaatsgründung ab 

München * Die Bayerische Staatsregierung lehnt die Forderung der Landtags-SPD ab, den 8. November 2018 zum 100. Jahrestag der Freistaatsgründung als gesetzlichen Feiertag zu begehen. 

In einem Antwortschreiben verweist das Kultusministerium auf die bereits hohe Zahl bayerischer Feiertage. Außerdem soll das Jubiläumsjahr sowohl die Verfassung von 1818 als auch die Gründung des Freistaats 1918 würdigen. Ein einzelner Feiertag zur Erinnerung an die Abschaffung der Monarchie passe nach Auffassung der Regierung nicht in dieses Konzept. 

Für das Jubiläumsjahr ist allerdings eine Würdigung von Kurt Eisners „herausragender historischer Leistung“ angekündigt, unter anderem bei einem Staatsakt im November 2018. Diese Anerkennung lässt auf einen Wandel im staatlichen Umgang mit dem lange umstrittenen Freistaatsgründer hoffen. 


14. 10 2021 - Eine Ausstellung würdigt Eisners Beitrag zur bayerischen Demokratie 

München-Haidhausen * Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Altbundespräsident Joachim Gauck eröffnen im Maximilianeum die Wanderausstellung „Orte der Demokratie in Bayern“. Die von Laura Mokrohs erarbeitete Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Demokratie an ausgewählten historischen Schauplätzen nach. 

Auch Kurt Eisners Beitrag zur Entstehung des demokratischen Freistaats erhält darin seinen Platz. Die begleitende Darstellung zur Münchner Prannerstraße hebt die Revolution vom November 1918, seine Ausrufung des Freistaats und die Demokratisierung als Ziel seiner Regierung hervor. Die Station Bamberg erinnert daran, dass bereits Eisners Revolutionsregierung die Arbeit an einer neuen Verfassung einleitet. Seine Proklamation vom 8. November 1918 kündigt eine Nationalversammlung mit Wahlrecht für Frauen und Männer an. 

Damit würdigt das Projekt Eisner als maßgeblichen Wegbereiter der demokratischen Republik und ordnet seine Leistungen in die längere Geschichte der bayerischen Demokratie ein. Die Ausstellung ist im Maximilianeum fünf Wochen lang bis zum 18. November 2021 zu sehen. 


1902 - Fresken durch Glasmosaik ersetzt

München-Haidhausen * Die von dem Historienmaler Karl von Piloty an der Außenfront des Maximilianeums angebrachten Fresken werden von der Kgl.-Bayerischen Hofmosaik-Kunstanstalt Rauecker und Solerti in München durch Glasmosaike erneuert. 

Doch nicht nur den Gemälden, auch der nach Westen ausgerichteten Fassade setzte die Witterung stark zu. Es besteht Steinschlaggefahr, nachdem ganze Platten der Terrakottaverkleidung sowie Ecken und Gesimse herabstürzen.


1850 - Ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls

München-Haidhausen * Als das Maximilianeum-Projekt konkrete Formen annimmt, will König Max II.,den von ihm erkannten Gefahren entgegenwirken, die die Eigenständigkeit Bayerns und seine Monarchie bedrohen. Da sind - nach der kaum überwundenen Revolution des Jahres 1848 - 

  • die immer stärker werdenden demokratischen Umtriebe, 
  • die unaufhaltsame industrielle Revolution von Eisenbahn, Telegraph und Dampfmaschine, die nach immer größeren Wirtschaftsräumen und damit größeren Staatseinheiten verlangt und der die Kleinstaaterei des Deutschen Bundes viel zu eng geworden ist, und 
  • da ist schließlich Preußen, das im Namen der deutschen Einheit auf Machterweiterung hinarbeitet und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf das Königreich Bayern wirft. 

König Max II. will diese Gefahren durch ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls bekämpfen. 


6. 10 1857 - Grundsteinlegung für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Münchner Prominenz feiert in Anwesenheit von König Max II. und höchster Regierungsvertreter auf dem Ripfelanger die Grundsteinlegung für die künftige Bildungseinrichtung und die Gemäldegalerie. 

Bei stürmischem Wind und strömenden Regen singt ein zweihundert Mann starker Chor: „Bayerns hoffnungsvollen Söhnen baut Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen, Sterne sind ihr leuchtend Ziel.” Danach leitet der König mit drei Hammerschlägen die Bauarbeiten ein. 

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Maximilianeums vergehen insgesamt siebzehn Jahre, da in dem von Quellen durchströmten, abschüssigen Geröllhang komplizierte Fundamentierungsarbeiten notwendig sind. 


12. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des Deutschen Museums

München-Lehel * Kaiser Wilhelm II. eröffnet die provisorische Ausstellung des Deutschen Museums im Alten Nationalmuseum an der Maximilianstraße, dem heutigen Museum Fünf Kontinente. Bis 1925 erhalten Besucherinnen und Besucher hier einen Vorgeschmack auf das künftige Museum, bevor die Sammlungen auf die Museumsinsel umziehen.


9. 9 2014 - Das Völkerkundemuseum wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt

München-Lehel * Das Staatliche Museum für Völkerkunde in der Maximilianstraße wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt „Die Umbenennung ist das Ergebnis einer intensiven Phase der Reflexion und Neuorientierung“, sagt die Direktorin Christine Kron. Das Haus „steht für einen einzigartigen Zugang zum kulturellen Reichtum der Menschheit“ und ist „ein Ort des kulturellen Dialogs zwischen Menschen aller Kontinente“.  

Obwohl die Sammlung rund 160.000 Objekte, plus 135.000 Fotos und 100.000 Bücher umfasst, gehört es zu den beschaulicheren und weniger bekannten Münchner Museen. 


10. 10 1982 - Ergebnis der Landtagswahl 1982

Freistaat Bayern * Bei der Landtagswahl erhält

  • die CSU 58,3,
  • die SPD 31,9 Prozent.

Erstmals in der Nachkriegsgeschichte ist der Bayerische Landtag ein Zweiparteienparlament. 

  • Die FDP erhält lediglich 3,5 Prozent. 
  • Die Grünen kommen auf 4,6 Prozent und scheiterten damit knapp an der Fünf-Prozent-Klausel.


12. 7 1926 - Die Völkerkundliche Sammlung zieht an die Maximilianstraße

München-Lehel * Die damalige Völkerkundliche Sammlung bezieht ihr heutiges Domizil in der Maximilianstraße 42. Der langgestreckte Bau gegenüber der Regierung von Oberbayern entstand ab 1858. Ursprünglich war das Gebäude jedoch nicht für die Völkerkunde vorgesehen, sondern für das Bayerische Nationalmuseum. Deshalb die Aufschrift: „Meinem Volk zu Ehr und Vorbild“. 


25. 4 1944 - Bomben aufs Maximilianeum

München-Haidhausen * In der Bombennacht verbrennen dreizehn Gemälde aus der Historischen Galerie im Maximilianeum. Die anderen sind inzwischen verstreut untergebracht. 


31. 8 1851 - Der Architekturwettbewerb wird verlängert

München * Bis zum ersten Einsendetermin des Architekturwettbewerbs zu einem neuen Baustil liegen erst 17 Entwürfe vor. Man verlängert die Frist deshalb auf den 31. Dezember 1851 und versendet das Programm zusätzlich an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten.


24. 8 1936 - Wilhelm Müller tritt als Maximilianeums-Stiftungsvorstand zurück

München-Haidhausen - Berlin * Regierungsrat Wilhelm Müller verlässt München und wechselt direkt ins Reichsfinanzministerium.


6. 11 2017 - Die Landtags-SPD fordert einen Feiertag zur Freistaatsgründung 

München * Die SPD-Landtagsfraktion fordert, den 8. November 2018 zum 100. Jahrestag der Freistaatsgründung einmalig als gesetzlichen Feiertag zu begehen. Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher wendet sich dazu in einem Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer. 

Rinderspacher vergleicht die Bedeutung der bayerischen Revolution vom November 1918 mit dem französischen Nationalfeiertag am 14. Juli und dem amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli. Ein Feiertag soll das demokratische Selbstverständnis Bayerns stärken und die Erinnerung an die Überwindung der Monarchie wachhalten. 

Zugleich kritisiert er, dass die bayerische Demokratiegeschichte im Schulunterricht und im öffentlichen Raum zu wenig Beachtung findet. Besonders erinnert er an Freistaatsgründer Kurt Eisner und dessen Nachfolger Johannes Hoffmann.


2. 5 1919 - Kämpfe beschädigen das Maximilianeum 

München-Haidhausen * Rund um das am Vortag von Regierungstruppen besetzte Maximilianeum kommt es zu Kämpfen zwischen Reichswehr- und Freikorpsverbänden auf der einen sowie Angehörigen der Roten Armee der Räterepublik auf der anderen Seite. Beim Beschuss des Gebäudes trifft ein Geschoss den oberen Rundbogen des Nordturms und beschädigt das Maximilianeum. Noch am selben Tag nehmen die Regierungstruppen München vollständig ein; die Räterepublik ist damit militärisch niedergeschlagen.


5. 2 1864 - Spitzbogenarkaden werden durch Rundbogenarkaden ersetzt

München-Haidhausen * Kurz vor seinem völlig unerwarteten Tod ordnet König Max II. eine entscheidende Planänderung am Maximilianeum an - obwohl der Mitteltrakt des Westbaus bereits über das erste Obergeschoss hinaus errichtet ist. Aufgrund zunehmender Kritik werden die ursprünglich vorgesehenen Spitzbogenarkaden durch Rundbogenarkaden im Stil der Neurenaissance ersetzt. Damit kommt es faktisch zu einer Abkehr vom ursprünglich angestrebten Maximiliansstil.


1872 - Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt. Die Stipendiaten der Maximilianeum-Stiftung beziehen ihre Räumlichkeiten im neu errichteten Gebäude auf der Gasteig-Anhöhe.


23. 4 1941 - Der Kruzifix-Erlass

München-Haidhausen * Adolf Wagner, Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister, will mit dem „Kruzifix-Erlass“ alle Schulkreuze aus den Klassenzimmern entfernen. Das ist ein taktischer Missgriff erster Güte. Doch damit löst sich das Problem mit der Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum anders. Nach massiven Alkoholexzessen erkrankt der NS-Gauleiter Ende 1941 schwer und muss bald darauf seine sämtlichen Ämter ruhen lassen. 

Sein Nachfolger Paul Giesler entfaltet als Kultusminister kaum noch Initiativen.


27. 3 1935 - Dr. Florian Bleyer stirbt vollkommen unerwartet. 

München * Der Kuratoriumsvorsitzende des Maximilianeums, Dr. Florian Bleyer, stirbt vollkommen unerwartet. 


6 1935 - Vernichtende Gutachten für Professor Hans Rheinfelder

München - Halle - Köln * Professor Hans Rheinfelder erhält nahezu gleichzeitig eine Berufung nach Halle und Köln erhalten. Um sich vor möglichen späteren Konflikten zu schützen, werden von den aufnehmenden Universitäten Gutachten eingeholt. 

Diese fallen für Professor Rheinfelder wie folgt aus: „Politisch stand und steht Rh. unbeirrbar und unbelehrbar auf dem Boden der Bayerischen Volkspartei. Zu den Grundsätzen des Deutschen Reiches kann er bei seiner durchaus unheroischen schwächlich-pazifistischen und konfessionell verstockten Einstellung keine innere Fühlung bekommen, ja er bemüht sich auch nicht im mindesten darum, diese zu gewinnen. Kultur ist ihm gleich katholische Kirche. […] Im übrigen aber ist seine Weltanschauung für die Zwecke des Dritten Reiches völlig unbrauchbar.“


31. 7 1851 - Nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Bis zum ersten Einsendetermin für den Architekturwettbewerb liegen nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum vor, weshalb man die Frist auf den 31. Dezember 1851 verlängert und an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten das Programm zusätzlich versendet. 


1874 - Die Gesamtanlage des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Gesamtanlage des Maximilianeums mit der städtebaulich bedeutsamen Arkaturkulisse ist - zehn Jahre nach dem Tod von König Max II. - fertiggestellt. Die repräsentativen Baulichkeiten des Maximilianeums bestehen demnach nur aus einer leeren Fassade - zum krönenden Abschluss der Maximilianstraße.


12. 10 1935 - Hans Rheinfelder bittet um Entlassung als Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Professor Hans Rheinfelder, der Stiftungsvorstand des Maximilianeums, bittet um seine Entlassung als Vorstand des Maximilianeums. Sein Gesuch ist ähnlich freiwillig wie das der ausgeschiedenen Kuratoriumsmitglieder.


Um 3 1941 - Gauleiter Wagner will die Maximilianeums-Satzung ändern

München-Haidhausen * Gauleiter und Staatsminister Adolf Wagner will die Satzung ändern und aus der Stiftung Maximilianeum eine reine Zahlstelle für Geldstipendien machen. Er will die Studenten aus dem Haus entfernen und sie mit einem monatlichen Stipendium von 150 RM abfinden. Anschließend soll die Kreisleitung München der NSDAP das Gebäude der Stiftung übernehmen. 


10. 3 1933 - Hausdurchsuchung im Maximilianeum durch SA-Leute

München-Haidhausen * SA-Leute führen im Maximilianeum eine Hausdurchsuchung durch. Ihr Augenmerk fällt zunächst auf die Bayernwehr, die im Maximilianeum Räume belegt hatte. Sie beschlagnahmen die dort gefundenen Übungsgewehre. Weitere Durchsuchungen und Besetzungen durch Polizei, SA und Stahlhelm folgen. 

Vor dem Eingang des Maximilianeums stehen seither Posten, die die Stipendiaten nur nach Abgabe einer Parole durchlassen. Eine Intervention beim Kultusminister Hans Schemm, der zugleich Gauleiter ist, führt zum Abzug der SA-Posten. Außerdem gibt er Weisung, dass „das Maximilianeum in jeder Weise zu schützen sei“. Er fördert auch die Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums an der Westseite. 


um 8 1932 - Die Bayernwehr im Maximilianeum

Um August 1932: 

München-Haidhausen * Die Bayernwehr wird von der Bayerischen Volkspartei - BVP als Selbstschutzorganisation gegründet worden und belegt auch im Maximilianeum Räume.


um 12 1850 - Ein Architekturwettbewerb für einen bayerischen Nationalstil

München-Haidhausen * Ein Architekturwettbewerb zur Ausarbeitung eines Bauplans für eine höhere Bildungs- und Unterrichtsanstalt wird in Tageszeitungen und Fachzeitschriften ausgeschrieben. Teil der Aufgabe ist auch ein Raumprogramm für eine „geräumige, zur Aufnahme von mindestens 80 größeren und kleineren Gemälden bestimmte Halle“. 

Darüber hinaus wird der Ausschreibungstext mit der Bitte um Teilnahme an rund einhundert Architekten in Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz und Dänemark versandt, deren Mitwirkung besonders erwünscht ist. Man will einen „bis dahin noch nicht dagewesenen Baustil“ im Sinne eines bayerischen Nationalstils schaffen. 

Die Initiative zu diesem Wettbewerb geht auf den Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Wilhelm von Kaulbach, zurück.


10. 5 1874 - Die Historische Galerie im Maximilianeum eröffnet

München-Haidhausen * Die Historische Galerie im Maximilianeum wird zehn Jahre nach dem Tod König Max II. eröffnet wurde. Sie besteht nicht aus achtzig, sondern lediglich aus dreißig kolossal große Historienbilder. Vier davon beziehen sich auf die biblischen Themen, acht Bilder haben das abendländische Mittelalter zum 

Thema und weitere sieben Gemälde beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte der Neuzeit. Die von König Max II. ganz stark favorisierte bayerische Perspektive wurde - selbst bei positivster Auslegung der Historie - auf drei Bilder reduziert. 

Ergänzt wird das Bildprogramm durch andere Räume des Maximilianeums und in dessen Fassade. Dort repräsentieren außerdem 24 Marmorbüsten Wohltäter, Erfinder, Weise, Literaten, Staatsmänner und Feldherren.


30. 1 1934 - Das Erziehungsministerium wird neu strukturiert

Berlin - München-Haidhausen * Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches wird auch das Erziehungsministerium neu strukturiert.


1822 - Kaulbachs Gemäldezyklus begeistert Kronprinz Max

Berlin * Wilhelm von Kaulbach beginnt mit der Realisierung des weltgeschichtlichen Gemäldezyklus im Treppenhaus des Neuen Museums in Berlin. Kronprinz Max II. ist davon beeindruckt. 


6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.


1832 - Kronprinz Max II. und das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Wurzeln für das Maximilianeum gehen auf den damals 21-jährigen Kronprinzen Max II. zurück, der ab diesem Jahr die Idee einer „Akropole zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ verfolgt. Er beabsichtigt, „auf der Isaranhöhe einen großen Nationalbau, einen Park, eventuell sogar einen neuen Stadtteil anzulegen”. Das bedeutet aber noch nicht den Standort des heutigen Maximilianeums. 


2 1935 - Eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums

Berlin - München-Haidhausen * Das Kultusministerium teilt dem Kuratoriumsvorsitzenden mit, dass „eine Umbildung, insbesondere Verjüngung des Kuratoriums“ bevorsteht. Seine Neubesetzung mit parteinahen Nationalsozialisten ist die Grundvoraussetzung für die anschließende Verdrängung des Stiftungsvorstands des Maximilianeums, Professor Hans Rheinfelder. Es folgt eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums. Man will mindestens drei Mitglieder dieses Gremiums vorzeitig ihres Amtes entheben. Das geht aber nur, wenn die Betroffenen von sich aus ihren Rücktritt erklären. 

  • Anton Dyroff und Walter Lotz sind bereits über 68 Jahre alt und sollen deshalb aus Altersgründen pensioniert werden. 
  • Wilhelm Freiherr von Pechstein vertritt eine konservative, strikt gegen den Nationalsozialismus und besonders seine Kirchenpolitik gerichtete Einstellung. 
  • Hinzu kommt später noch Aloys Fischer, der mit einer nichtarischen Frau verheiratet ist.


1861 - Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum abgeschlossen

München-Haidhausen * Die aufwändigen Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum sind abgeschlossen. Dafür mussten die Grundmauern von zwei Kanälen durchzogen werden; zudem wurde unter dem Nordturm ein kleiner See zur Ableitung des Grundwassers angelegt. 


15. 11 1918 - Die Stiftung Maximilianeum wird dem Kultusministerium unterstellt

München-Haidhausen * Ein Erlass des Gesamtministeriums vom 15. November 1918 und der § 2 des Übergangsgesetzes vom 28. März 1919 betrachtet die königliche Gewalt auf die jeweils beteiligten Ministerien übergegangen - und damit auch die Stiftung Maximilianeum. 

Dabei hatte König Max II. im § 28 der Stiftungsurkunde bestimmt, dass das Protektorat und die Schutzherrlichkeit an die Universität München übergehen sollte. Entgegen dem Stifterwillen des Bayernkönigs Max II. tritt in den nachrevolutionären Aufräumarbeiten das Kultusministerium in die vollen Rechte des Königs ein, ohne dass dies von einem der Stiftungsorgane [= Vorstand und Kuratorium] oder von der Universität bemängelt wird. 


14. 12 1929 - Die Universität will das Protektorat über das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Universität teilt dem Kultusministerium mit, dass sie von jetzt an Protektorat und Schutzherrlichkeit über die Stiftung Maximilianeum ausüben werde. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten des Zivilsenats des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 14. Juli 1928. 

Doch das Ministerium reagiert auch auf drei weitere Schreiben der Universität innerhalb von zwei Jahren und vier Monaten nicht. 


Um 10 1933 - Antrag auf Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums

München-Haidhausen * Der Verwaltungsausschuss der Universität München beantragt aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung einen Betrag von 500.000 Reichsmark zur Erneuerung der Außenfassade der Westfront des Maximilianeums. 


16. 11 1934 - Hitler entmachtet die Deutsche Studentenschaft

Berlin - München-Haidhausen * Reichskanzler Adolf Hitler überträgt auf Antrag des Reichserziehungsministers Bernhard Rust dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund die gesamte politisch-weltanschauliche Erziehung der Studentenschaft und entmachtet damit faktisch die Deutsche Studentenschaft. 

Damit ist der Antrag des Kuratoriums auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus gegenstandslos geworden.


8 1846 - Kronprinz Max II. in der „Galeries Historiques“ in Versailles

Paris * Kronprinz Max II. lernt während seines Paris-Aufenthalts die „Galeries Historiques“ in Versailles kennen. Der Bürgerkönig Louis Philippe lässt es sich nicht nehmen, den bayerischen Thronfolger vier Stunden lang persönlich durch das zur historischen Galerie umgestaltete Residenzschloss Ludwigs XIV. zu führen und ihm die in einem Bilderzyklus dargestellte französische Geschichte vorzustellen. Der Bayernprinz ist davon stark begeistert. 


20. 3 1848 - Das Athenäum-Projekt nimmt greifbare Formen an

München-Haidhausen * Der Bayernregent Ludwig I. verzichtet - nach den revolutionären Ereignissen im Land - offiziell auf den Thron. Damit wird der Kronprinz als König Max II. inthronisiert. Das Athenäum-Projekt kann jetzt greifbare Formen annehmen. 


8. 10 1957 - Die Bayernpartei tritt aus der Viererkoalition aus

München * Die kleineren Koalitionspartner der Viererkoalition bekommen es mit der Angst zu tun, weshalb die Bayernpartei am 8. Oktober aus der Viererkoalition austritt und sie damit beendet.


1998 - Wo ist Klenze ?

München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel entdeckt im Steinlager das Gipsmodell vom Klenze-Denkmal am Gärtnerplatz. Die Gusskosten der Klenze-Statue, damals immerhin 40.000 Mark, trägt ebenfalls die Deutsche Eiche. 


1. 5 1919 - Das Maximilianeum wird zum militärischen Stützpunkt 

München-Haidhausen * Während des Angriffs auf die Münchner Räterepublik besetzen Regierungstruppen das Maximilianeum. In zwei Studentenzimmern stellen sie Maschinengewehre auf; im Gebäude richten sie ein Waffenlager mit acht weiteren Maschinengewehren und rund 800 Gewehren ein. Die Kellerräume dienen als Pferdestallungen. Von dem strategisch gelegenen Gebäude aus stoßen die Truppen über die Maximilianstraße in Richtung Innenstadt vor. Reichswehrverbände und Freikorps nehmen München bis zum folgenden Tag ein und schlagen die Räterepublik gewaltsam nieder.


1994 - Weibliche und männliche Stipendiaten unter einem Dach

München-Haidhausen * Da das Maximilianeum nicht genügend Platz bot, mussten die weiblichen Stipendiaten vierzehn Jahre lang in einem nahe gelegenen Internat untergebracht werden. Erst mit der Fertigstellung eines Neubaus auf dem Gelände des Maximilianeums findet die räumliche Trennung der beiden Stiftungen ihr Ende. Seitdem leben die weiblichen und männlichen Stipendiaten - im Durchschnitt 45 - unter einem Dach. 


25. 1 1859 - Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft

München-Haidhausen * Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft. Darin wird der Zweck der Anstalt beschrieben. Weder der Stand noch der Reichtum der Eltern sind bei der Berücksichtigung im Königlichen Maximilianeum ausschlaggebend. Allerdings haben nur männliche Bewerber eine Chance. 


10. 3 1864 - Finanzierung des Maximilianeums ungesichert

München-Haidhausen * Durch den Tod des Königs ist die Finanzierung des Maximilianeum-Projekts vollkommen ungesichert. Die Bauarbeiten verzögern sich. Zunächst entsteht der äußerlich funktional gehaltene Hauptblock. 


20. 8 1876 - Stiftungsurkunde für das Kgl. Maximilianeum erlassen

München-Haidhausen * König Ludwig II. erlässt die Stiftungsurkunde und die Grundbestimmungen für das Kgl. Maximilianeum, die sein Vater ausdrücklich gebilligt hatte. 


20. 9 1934 - Studenten sollen im Kameradschaftshaus wohnen

Berlin - München-Haidhausen * Der Reichsführer der Deutschen Studentenschaft ordnet an, dass zur weltanschaulich einheitlichen Erziehung des akademischen Nachwuchses, den er „als revolutionären Stoßtrupp des Nationalsozialismus an den Hochschulen“ sieht, jeder Studienanfänger des kommenden Wintersemesters  die beiden ersten Semester an derselben Hochschule hören und dabei in einem von der Deutschen Studentenschaft anerkannten Kameradschaftshaus wohnen soll.


Um den 28. 10 1934 - Der Reichsminister nur für freiwillige Aufnahme im Kameradschaftshaus

Berlin - München-Haidhausen * Reichsminister Bernhard Rust verwässert das strikte Programm des Studentenschaftsführers. Er war zwar auch dafür, dass ein möglichst großer Anteil junger Studenten im Kameradschaftshaus erzogen werden soll, doch habe dieser Beitritt grundsätzlich freiwillig zu erfolgen. Keine Verbindung dürfe gezwungen werden, ein Kameradschaftshaus im Sinne nationalsozialistischer Erziehung zu werden. 


11. 10 1935 - Der Maximilianeums-Stiftungsvorstand soll ausgetauscht werden

München-Haidhausen * Bis auf den Historiker Karl Alexander von Müller, einem aus nationalsozialistischer Sicht politisch eindeutig zuverlässigen Mann, wird Stiftungs-Vorstand des Maximilianeums mit nationalsozialistischen Parteigängern in Gänze neu besetzt. 


1. 12 1935 - Dr. Fritz Reu wird Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Der 24-jährige Dr. Fritz Reu, Dozentschaftvertreter der Juristischen und Staatswirtschaftlichen Fakultät, übernimmt das Vorstandsamt von Hans Rheinfelder. Reu spielte bei der Absetzung Rheinfelders eine dubiose Rolle. Er hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Rheinfelder als Vorstand der Stiftung Maximilianeum und als Universitätslehrer für untragbar hält und er selbst Vorstand werden wolle.


1. 3 1938 - Fasching mit dem „Goldenen Pierrot“ 

München-Isarvorstadt * Am Faschingsdienstag feiert die Revue „Der goldene Pierrot – Faschingsoperette in 33 Bildern“ im Theater am Gärtnerplatz Premiere. Die rund vierstündige Aufführung beruht auf Walter Goetzes 1934 uraufgeführter Operette, erweitert sie jedoch zu einem farbenprächtigen Münchner Bilderbogen. Die Handlung wechselt zwischen den Jahren 1934 und 1943. Das Publikum soll maskiert erscheinen, mitsingen, mittanzen und mitschunkeln. 

Im Mittelpunkt steht Edith Sander, die von ihrem strengen Vater während des Faschings eingesperrt wird. Sie entkommt jedoch und zieht, als goldener Pierrot verkleidet, durch die Ballsäle der Stadt. Liesl Karlstadt spielt das Dienstmädchen Minna, das Edith in der Maske des damaligen Kinderstars Shirley Temple begleitet. Der „Völkische Beobachter“, die Parteizeitung der NSDAP, schreibt: „Liesl Karlstadt ist als Shirley Temple zum Totlachen und als Dienstmädchen Minna überzeugend ‚gschert‘.“ 

Karl Valentin erscheint in einer futuristischen Szene als düsterer „Radfahrer“ des Jahres 1943, Weiß Ferdl als erster „Münchner Untergrundschaffner“ – mehr als drei Jahrzehnte vor der Eröffnung der Münchner U-Bahn. 


14. 10 2017 - Das Gärtnerplatz-Theater wird wiedereröffnet

München-Isarvorstadt * Das Gärtnerplatz-Theater wird mit einer Eröffnungsgala nach fünfjähriger Sanierung wieder in Betrieb genommen. 


15. 10 1978 - Bei der Landtagswahl erhält die CSU 59,1 Prozent

Freistaat Bayern - München * Für die Landtagswahl gibt es mit Franz Josef Strauß einen neuen Kandidaten für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Seine CSU bringt es auf 59,1 Prozent und erreicht damit ihr zweitbestes Ergebnis seit 1946, obwohl die Christsozialen drei Prozent verlieren. Auf Nachfragen der Journalisten reagiert der designierte Ministerpräsident unwirsch mit den Worten: „I mag diese Miesmacherei net“.


1839 - Der Standort des Maximilianeums wird konkret

München-Haidhausen * Der Standort des Maximilianeums wird ins Auge gefasst, nachdem Kronprinz Max II. ab dem Jahr 1839 mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Welchem Zweck und welcher Nutzung der Bau einmal zugeführt werden soll, nimmt in seinen Überlegungen noch keinen Platz ein. 


12. 8 2006 - Mit dem Papa-Mobil zum Christopher-Steet-Day

München-Isarvorstadt * Dietmar Holzapfel, der Wirt der Deutschen Eiche nimmt mit einem provokant-politischen Wagen am Christopher-Steet-Day teil. Mit seinem Papa-Mobil sorgt er dabei für einen Skandal.


1932 - Maximilianeums-Vorstand muss sein Amt niederlegen

München-Haidhausen * Der seit 1920 amtierende Vorstand der Stiftung Maximilianeum, Ministerialrat Jakob Weber, ein ehemaliger Maximilianeer, muss wegen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung aus dem Amt scheiden. Er hatte viele Jahre die Verpflegung seines Sohnes und seines Dienstmädchens aus der Küche der Stiftung in Anspruch genommen. 

Das Kultusministerium setzt daraufhin kurz entschlossen den Ministerialrat Karl Sommer „für die Dauer der Erledigung der Vorstandsstelle im Maximilianeum als Verweser“ ein. 


Ab 1932 - Der Maximilianeer Franz Gürtner

München-Haidhausen * Der Maximilianeer Franz Gürtner ist zwischen 1932 und 1941 NS-Reichsjustizminister.


10 1933 - Wird das Maximilianeum ein Kameradschaftshaus ?

München-Haidhausen * Der Reichsinnenminister, der seit der Machtübernahme die Hochschulpolitik vereinigt, verfügt, dass Studentenheime und Korpshäuser in Kameradschaftshäuser umgewandelt werden sollen. Die Studenten haben darin in Kameradschaften von zehn bis fünfzehn Mann zusammenzuleben.

Da Gemeinschaftserziehung und Gemeinschaftsbildung zu den herausragenden Erziehungszielen auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Bildungssystems gehören, will man kein Universitätsstudium ohne die Gemeinschaftserfahrung des Lebens in einem - im Sinne des Nationalsozialismus ausgerichteten - Kameradschaftshaus erfolgen lassen. Außerdem sollten sie weltanschaulich und sportlich erzogen werden. 


25. 8 1864 - Grundsteinlegung für das spätere Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Der Grundstein für das Münchner Volkstheater, dem späteren Gärtnerplatz-Theater wird gelegt.


17. 10 1852 - Grundsteinlegung für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der Grundstein für die neue Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche wird gelegt.


16. 12 1932 - Karl Sommer beendet seine Vorstands-Tätigkeit

München-Haidhausen * Die Tätigkeit des Ministerialrats Karl Sommer, der einer der Hauptbelastungszeugen im Hitlerprozess war, als Vorstand der Stiftung Maximilianeum endet. Ihm folgt zum gleichen Zeitpunkt Professor Hans Rheinfelder.


21. 9 2003 - Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2003

Freistaat Bayern - München • Nach der Auszählung der Landtagswahl gehören dem Bayerischen Landtag in dieser 15. Legislaturperiode 180 Mitglieder an. Bei der Wahl zum 15. Bayerischen Landtag erhält

  • die CSU mit ihrem amtierenden Ministerpräsidenten Edmund Stoiber 60,7 Prozent [+ 7,8] und 124 Sitze.
  • Die SPD mit ihrem Kandidaten Franz Maget erringt 19,6 Prozent der Stimmen [- 9,1] und 41 Sitze.
  • DIE GRÜNEN kommen auf 7,7 Prozent der Wählerstimmen [+ 2,0] und 15 Sitze.

Edmund Stoiber wird erneut Bayerischer Ministerpräsident und kann mit seiner CSU-Alleinregierung mit einer Zweidrittel-Mehrheit regieren. 


1840 - Die Planung für das Maximilianeum nimmt konkrete Form an

München-Haidhausen * Die Planungen für den damals noch „Akropole" genannten Nationalbau auf dem Isarhochufer nehmen konkrete Formen an. Vorgesehen ist ein Erziehungsinstitut für angehende Staatsbeamte, das unter der Bezeichnung „Athenäum" entstehen soll. Beschrieben wird es als ein großer Kultur- und Sportcampus mit Kirchen, Sälen, einem Schwimmbad und insgesamt 23 Gebäuden.

Als geistiger Initiator des Projekts gilt Friedrich Thiersch. Kronprinz Max II. beauftragt ihn daraufhin mit der Ausarbeitung eines Lehrplans sowie eines Raumprogramms für die geplante Einrichtung. Thierschs Konzept sieht eine Kirche im Zentrum der Anlage vor. Auch die Bezeichnung „Athenäum" geht auf ihn zurück, angelehnt an die Schule für junge Griechen, die er zwischen 1815 und 1818 in München geleitet hat. Ebenso stammt die heute gebräuchliche Bezeichnung „Maximilianeum" von 


1980 - Auch Frauen können Maximilianeer werden

München-Haidhausen * Auch Frauen können nun Maximilianeer werden. Als König Max II. die Stiftung anno 1852 ins Leben rief, waren nur Männer zum Studium zugelassen. Daher war - laut der Gründungsurkunde - die Förderung nur „talentvollen Jünglingen“ vorbehalten. 

Trotz der Öffnung der Hochschulen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die Förderung von Studentinnen noch bis zum Jahr 1980 auf sich warten. 

Da die Bestimmungen über den Zweck einer Stiftung grundsätzlich nicht geändert werden dürfen, besteht die einzige Möglichkeit zur Aufnahme weiblicher Stipendiaten nur darin, eine eigens für Frauen gedachte zweite Stiftung ins Leben zu rufen. Dazu brauchte man jedoch Geld. Und dieses steht erst im Jahr 1980 - im Rahmen der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Wittelsbach und Bayern“ - als Wittelsbacher Jubiläumsstiftung zur Verfügung. 


5. 9 2024 - Freddie Mercury erhält ein Mosaik an der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * An der Fassade des Hotels Deutsche Eiche in der Reichenbachstraße 13 wird ein Mosaik des Queen-Sängers und Songschreibers Freddie Mercury enthüllt. Mercury hatte zwischen 1979 und 1985 seinen Hauptwohnsitz in München. Hier konnte er in den „Musicland Studios“ Alben aufnehmen und seine damals noch nicht öffentlich gemachte Homosexualität ausleben.


10. 10 1934 - Angst um den Weiterbetrieb der Stiftung Maximilianeum

Berlin - München-Haidhausen * Das Kuratorium beim Kultusministerium stellt den Antrag auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus. Man befürchtet, dass sonst der Weiterbetrieb der Stiftung gefährdet sei, nachdem die Universitäten und Fakultäten bereits Ende 1933 nach dem Führerprinzip reorganisiert worden waren und dadurch ernannte Rektoren und Dekane erhielten, womit zugleich die Selbstverwaltung durch den Senat ausgeschaltet wurde. 

Im Zuge dieser Maßnahmen kam es zu umfangreichen politisch motivierten Säuberungen des Personalstamms. Für die Entlassenen wurden junge Nationalsozialisten strategisch platziert. 


Ab dem 11. 6 1939 - Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Karl Valentin tritt in Eduard Künneckes „Glückliche Reise“ im Theater am Gärtnerplatz als Radfahrer auf. 


8. 12 1935 - Fritz Reus Vorstandschaft endet nach acht Tagen

München-Haidhausen * Die Vorstandschaft von Dr. Fritz Reu dauert nicht sehr lange, nachdem er in kürzester Zeit feststellen muss, dass sich im Hause Unmut über die Absetzung Rheinfelders und den Wechsel zu seiner 

Person breit macht. Das Verhalten der Stipendiaten ihm gegenüber wird als sehr reserviert geschildert, weshalb Reu am achten Tag nach seiner Amtsübernahme die Bewohner des Maximilianeums in der Bibliothek zusammenholte, um Missverständnisse zu klären. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel. Noch am Nachmittag dieses 8. Dezember 1935 endet die kommissarische Vorstandstätigkeit von Dr. Fritz Reu. 


16. 12 1935 - Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum

München-Haidhausen * Professor Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum. Er ist 34 Jahre alt, hat aber bereits eine steile Karriere als Wissenschaftler und Nationalsozialist hinter sich.


24. 12 1935 - Schon wieder ein neuer Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Die Tätigkeit von Professor Walther Wüst als Vorstand der Stiftung Maximilianeum dauert wie bei Dr. Fritz Reu ebenfalls nur acht Tage. Sie endet bereits am 24. Dezember. Gründe für die Beendigung der Tätigkeit sind nicht bekannt. 

Das Kultusministerium beauftragt den 29-jährigen Regierungsrat Wilhelm Müller, ein Maximilianeer und NSDAP-Mitglied, mit der vorläufigen Führung der Vorstandsgeschäfte des Maximilianeums.


17. 4 1941 - Den Stipendiaten soll gekündigt werden

München-Haidhausen * Vom Kultusministerium ergeht die Weisung, die bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum zu kündigen. Nun schaltet sich der bayerische Ministerpräsident Ludwig Siebert in den Vorgang ein und verlangt vom Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister Adolf Wagner, an den weiteren Entscheidungen beteiligt zu werden.


31. 5 2025 - Rainer Werner Fassbinder erhält ein Mosaik

München-Isarvorstadt * Das Mosaik für Rainer Werner Fassbinder an der Fassade des Hotels Deutsche Eiche wird enthüllt. Der Regisseur und Filmemacher hätte an diesem Tag seinen 80. Geburtstag gefeiert. 


27. 4 1932 - Die Universität erhebt erneut Anspruch auf das Maximilianeum

München-Haidhausen * Der Rektor der Universität erklärt gegenüber dem Kultusministerium, dass er die Ernennung des neuen Vorstands der Maximilianeum-Stiftung in Anspruch nehmen werde. Falls sich das Kultusministerium weigern würde, droht er mit Klage vor dem Verwaltungsgericht.


9. 3 1933 - Gleichschaltung Bayerns

München-Haidhausen * Spätestens mit der Gleichschaltung Bayerns ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Maximilianeum grundlegend. 


15. 5 1936 - Theodor Rittersbach ist neuer Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller scheidet in seiner Funktion als Vorstand der Stiftung Maximilianeum aus. Sein Nachfolger wird der 32-jährige Theodor Ritterspach, ebenfalls ein Maximilianeer. 


15. 7 1849 - Haidhausen will ein neues Gotteshaus

Haidhausen * Die Gemeinde Haidhausen beschließt den Neubau der Sankt-Johann-Baptist-Kirche am heutigen Johannisplatz.


1999 - Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne

München-Isarvorstadt * Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne. 


24. 8 1879 - Einweihung der neuen Johann-Baptist-Pfarrkirche

München-Haidhausen * Einweihung der neuen Johann-Baptist-Pfarrkirche in Haidhausen. 


Ab 1921 - Adolf Hitler ist häufig Gast in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Zwischen 1921 und 1923 ist Adolf Hitler häufig Gast in der Deutschen Eiche. Die Parteizentrale der Nazis befindet sich in der Corneliusstraße.


Ab 1971 - Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche.


Um 1986 - Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche beginnt

München-Isarvorstadt * Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche in der Reichenbachstraße 13 beginnt.


18. 7 1853 - Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Nachdem das königliche Einverständnis zur Erhöhung des Pflasterzolls, der Weinsteuer und des Malzzuschlags vorliegt, beginnt die Stadt, unter Leitung des noch jungen Bauingenieurs beim Stadtbauamt, Arnold Zenetti, mit den Straßenbauarbeiten zur Maximilianstraße. 

Die gewünschte Auffüllung der Bäche wird abgelehnt, da dies den wirtschaftlichen Ruin für den Münchner Osten bedeuten würde. Deshalb werden später viele Kellergeschosse aus den massiv gemauerten Bacheinfassungen hergestellt.


16. 10 1945 - Der Turn- und Sportverein München-Ost wird neu gegründet

München-Haidhausen * Die ehemaligen Vereinsmitglieder des Turn- und Sportvereins München-Ost gründen in der Gaststätte Sedan in Haidhausen und gründeten den Verein neu. Nur wenige Monate später zählte der Verein bereits über elfhundert Mitglieder. 


1927 - Die Parkanlage am Tassiloplatz wird umgestaltet

München-Au * Von 1927 bis 1933 wird die Parkanlage am Tassilopolatz umgestaltet.  

  • Der Teich verschwindet und im Süden wird ein großer Sandkasten errichtet.  
  • Bei dieser Umgestaltung bleibt der inzwischen groß gewordene Baumbestand mit Ausnahme der in der Mitte stehenden Bäume erhalten.
  • Die Wege führen parallel zu den angrenzenden Straßen um die Rasenfläche herum. 


1816 - Debatte über den Bauplatz der Münchner Synagoge

München * Bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Synagoge bevorzugen die Behörden zunächst einen Neubau außerhalb des Stadtzentrums. Ihr Vorschlag, die Synagoge „nahe dem Theater am Isartor“ zu errichten, stößt bei der Kultusgemeinde jedoch auf wenig Zustimmung. 

Das Grundstück wird nicht nur wegen seiner abgelegenen Lage abgelehnt; auch die unmittelbare Nähe zum Theater sowie zu mehreren Schlachthöfen erscheint der Gemeinde für eine religiöse Einrichtung als unangemessen und unwürdig. Stattdessen bringt die Gemeinde ein brachliegendes Grundstück ins Gespräch, das sich im Besitz der Stadt befindet und hinter dem Polizeigebäude an der Lederergasse liegt. Der Stadtmagistrat wird daraufhin um die Überlassung dieses Grundstücks gebeten.


26. 7 1824 - Grundsteinlegung für die Synagoge an der Theaterstraße

München-Angerviertel * Der Grundstein für das jüdische Gebetshaus in der Westenriederstraße, damals noch Theaterstraße genannt, wird gelegt. Eine im Grundstein eingelassene Münze trägt die Inschrift:
„Mit allergnädigster Erlaubnis Seiner Majestät des Königs wurde der Grundstein zur Synagoge gelegt am zweyten Tag der Woche am ersten Monatstag Ab 5585.“

Die Pläne für das Bauwerk stammen vom königlichen Baurat Jean Baptiste Métivier. Er steht vor der Herausforderung, dass die Lage des Grundstücks mitten in einer geschlossenen Häuserzeile die traditionelle Anordnung der Eingänge erschwert. Der Thoraschrein muss stets nach Osten, in Richtung Jerusalem, ausgerichtet sein. Da sich unmittelbar an der Ost- und Westseite Nachbarhäuser befinden, können die Zugänge für Frauen und Männer dort nicht angelegt werden.

Métivier löst dieses Problem, indem er die Eingänge seitlich in die Straßenfassade integriert. 

  • Die Synagoge verfügt daher über zwei getrennte Portale mit jeweils eigenen Zugängen für Männer und Frauen. 
  • Kleine vorgelagerte Eingangsrisalite mit klassizistischen Dreiecksgiebeln betonen die Eingangsbereiche. 
  • Von dort führt eine Vorhalle in den eigentlichen Betsaal.

Bemerkenswert ist zudem die bewusst zurückhaltende Gestaltung der Fassade. Das Gebäude soll sich möglichst unauffällig in die Häuserzeile der damaligen Theaterstraße einfügen und auf den ersten Blick nicht als Synagoge erkennbar sein. Diese Architektur spiegelt die gesellschaftliche Situation der jüdischen Gemeinde im frühen 19. Jahrhundert wider.


9. 4 1876 - Erstmals Orgelbegleitung in der Synagoge

München-Kreuzviertel * Am 50. Jahrestag der Synagoge an der Westenriederstraße findet erstmals ein Gottesdienst statt, in dem die Gesänge von einer Orgel begleitet werden. 


16. 11 1861 - Dankgottesdienst zur Aufhebung des Matrikelzwangs

München-Angerviertel * In der Synagoge wird „ein feierlicher Dankgottesdienst aus Anlass der neuen zur Tatsache gewordenen Aufhebung der Ausnahmebestimmungen, welche bisher noch auf den Israeliten geruht hatten, abgehalten“. 


16. 9 1887 - Abschied von der alten Synagoge

München-Angerviertel * In den Morgenstunden begehen die jüdischen Gläubigen Münchens in der alten Münchner Synagoge an der Westenriederstraße den letzten Gottesdienst und überführen anschließend die Thora-Rollen in das neue israelitische Gebetshaus, der Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7.

Dort angekommen legen sie den Schlussstein der Kirche, der eine Kapsel mit einer Urkunde über den feierlichen Akt sowie sämtliche Tageszeitungen und die in Umlauf befindlichen Münzen enthält.


27. 5 1825 - Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München

München * Noch während des Baues der Synagoge erlässt die Administration der Israelitischen Kultusgemeinde „Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München“. 


21. 4 1826 - Die Synagoge in der Westenriederstraße wird eingeweiht

München-Angerviertel * König Ludwig I. und Königin Therese nehmen an der Einweihung der Münchner Synagoge in der Theaterstraße teil. Auch höchste Hof- und Staatsbeamte nehmen an der Zeremonie teil und machen die Einweihung zu einem außergewöhnlichen gesellschaftlichen Ereignis. Der klassizistische Synagogenbau hat 160 Männer- und Frauenplätze. 

Mit der Eröffnung des Gotteshauses erreicht die jüdische Gemeinde nach Jahrhunderten der Rechtlosigkeit, Ausgrenzung und Verfolgung eine erste wichtige Etappe auf dem langen Weg zur angestrebten Gleichstellung mit den christlichen Bürgerinnen und Bürgern Münchens. 

Trotz dieses Fortschritts gelten Juden weiterhin nicht als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft. Sie unterliegen nach wie vor zahlreichen Einschränkungen – etwa im Berufsleben oder durch Niederlassungsbeschränkungen für ihre Kinder. Zudem werden sie von den staatlichen Behörden misstrauisch beobachtet und von vielen Mitbürgern noch immer als fremd und unerwünscht wahrgenommen.

Das Ereignis des Tages führt auch dazu, dass die israelitische Gemeine an hundert christliche Mitbürger je zwei Pfund Fleisch, zwei Mass Bier und Brot spendet. 


1822 - Streit um den Standort der Synagoge

München * Innerhalb der Israelitischen Kultusgemeine ist es zu einem Streit über den Standort der Synagoge gekommen. 

  • Die eine Gruppierung tritt für einen Standort in der Innenstadt an der Lederergasse ein. 
  • Die andere Gruppe schlägt aus pragmatischen Gründen die Theaterstraße vor - ein Bauplatz, der im Bereich des ehemaligen Zwingers und damit ebenfalls in der Innenstadt liegt. 


1. 10 1872 - Der Magistrat beschließt die Namensgebung für das Franzosenviertel

München * Der Magistrat beschließt die Namensgebung für das Franzosenviertel. 


Um 10 1887 - Keine orthodoxe Synagoge in der Theaterstraße

München-Angerviertel * Mit der Fertigstellung der neuen Hauptsynagoge wird das Gesuch gestellt, die bisherige Synagoge an der Westenriederstraße den Orthodoxen mietweise zur Verfügung zu stellen. 

Teils um die Spaltung der Gemeinde nicht zu vertiefen, teils aus finanziellen Gründen wird die Bitte abgelehnt, die alte Synagoge stattdessen verkauft. Eine Restaurierung des baufälligen Hauses wäre teuer gewesen, der Erlös aus dem wertvollen Grundstück wurde von der Kultusgemeinde dringend benötigt. 


8 1822 - Die Israelitische Kultusgemeinde erwirbt einen Bauplatz

München-Angerviertel * Nach langen Auseinandersetzungen mit den staatlichen und städtischen Behörden erwirbt die pragmatische Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde vom königlichen Irrenarzt Dr. Johann Baptist Sax das Haus Nr. 492b in der Theaterstraße als Bauplatz. 


Um 1980 - Das Üblackerhäusl wird trockengelegt und restauriert

München-Haidhausen * Nach einem Jahrzehnt Leerstand wird das „Üblackerhäusl“ an der Preysingstraße von der Stadt mit einem Kostenaufwand von 580.000 DM schließlich trockengelegt und restauriert.  

Im Inneren des Üblackerhäusls ist ein kleines Herbergenmuseum als Abteilung des Münchner Stadtmuseums untergebracht. Dort wird ein einfacher Wohn- und Schlafraum mit der originalgetreuen Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Umgebung gezeigt. Durch die museale Einrichtung kann ein wenig die Enge damaliger Wohnverhältnisse und die Lebensart der Tagelöhner nachvollzogen werden.  

Gerade die ach so traditionsbewussten Münchner, die immer noch ihre scheinbar bäuerliche Abstammung durch eine Verkleidung mit Lederhosen und Dirndl nachzuspielen versuchen, hätten hier die einmalige Möglichkeit ihre eigenen proletarischen Wurzeln zu finden.  

Im ehemaligen Ziegenstall der ausgebauten Herberge finden laufend Ausstellungen und Dichterlesungen statt. 


25. 1 1815 - 39 jüdische Männer gründen die Israelitische Kultusgemeinde

München * 39 jüdische Männer gründen in der Wohnung von Judith Wertheimer, der Witwe des kurfürstlichen Hoffaktors Abraham Wolf Wertheimer, die Israelitische Kultusgemeinde. Sie ist die erste anerkannte jüdische Gemeinde Münchens nach der Vertreibung der Juden im Jahr 1442. 


4. 8 1840 - Franz Xaver Zacherl beschreibt das Zusammenleben mit seiner Frau

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl beschreibt drei Tage nach dem Tod seiner Gattin das Zusammenleben mit seiner Lebensgefährtin in dem Essay „Eine kurze Biographie meiner Frau“.


1763 - Eine jüdische Betstube im Tal 13

München * Die Münchner jüdische Gemeinde hat eine Betstube in einem Privathaus im Tal 13. 


1. 8 1840 - Maria Elisabeth Zacherl stirbt

Vorstadt Au * Ein schwerer Schicksalsschlag trifft Franz Xaver Zacherl mit dem Tod seiner Ehefrau Maria Elisabeth, die im 64. Lebensjahre sanft entschläft. 


1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.


1811 - Zacherl legt einen Sommerkeller an

Vorstadt Au * Noch während seiner Pachtzeit der ehemaligen Paulaner-Brauerei lässt Franz Xaver Zacherl einen Sommerkeller anlegen. 


3 1874 - Frühere Sperrstunden für den Salvatorausschank 

München-Au * Als Reaktion auf wiederkehrende Ausschreitungen beschränken die Behörden die Ausschankzeiten während der Starkbiersaison. An Sonn- und Feiertagen sowie montags darf Salvatorbier nur noch bis 20.30 Uhr ausgeschenkt werden. An den übrigen Werktagen endet der Ausschank um 21.30 Uhr. 

Mit den vorgezogenen Sperrstunden soll verhindert werden, dass sich der hohe Bierkonsum bis tief in die Nacht fortsetzt und in Schlägereien oder andere Ausschreitungen mündet. Die Regelung zeigt, dass der Salvatorausschank bereits lange vor der „Salvatorschlacht“ von 1888 als Sicherheitsproblem gilt.


25. 3 1888 - Rekruten greifen ihren Vorgesetzten an

München-Au * Gleichzeitig entsteht an anderer Stelle ein zweiter Konflikt. Angetrunkene Rekruten des Infanterie-Leib-Regiments entdecken unter den Gästen einen verhassten Sergeanten. Der Vorgesetzte gilt in der Kaserne als „Leuteschinder“. Die Rekruten nutzen die Gelegenheit zu einer spontanen Racheaktion und verprügeln ihn. Freunde des Sergeanten greifen ein und kommen ihm zu Hilfe. 

Die Auseinandersetzung weitet sich rasch über die Kellerhalle und den Biergarten aus. Schließlich gilt die Parole „Jeder gegen jeden“. Maßkrüge fliegen durch die Luft, während die Beteiligten mit Fäusten und „Hackelstegga“, Spazierstöcken mit gebogenem Griff, aufeinander einschlagen. Zahlreiche Gäste suchen unter den Tischen Schutz; dennoch werden viele Menschen verletzt. 

Zu Beginn des Tumults stehen dem Saalschutz lediglich ein Gendarmeriewachtmeister und wenige Ordnungskräfte zur Seite. Gegen die gewaltbereite Menge sind sie machtlos. Sie alarmieren weitere Gendarmen sowie die Wache des nahe gelegenen Zuchthauses und die dort einquartierten Infanteristen. 

Doch auch die eintreffenden Soldaten können die Schlägerei zunächst nicht beenden. Die beiden gleichzeitig entstandenen Konflikte haben sich inzwischen zu einer unübersichtlichen Massenschlacht verbunden, die den gesamten Salvatorkeller erfasst.


25. 3 1888 - Schwere Reiter räumen den Nockherberg

München-Au * Da Gendarmen und Infanteristen die Massenschlägerei nicht beenden können, werden 50 Schwere Reiter aus der Neuen Isarkaserne an der Zweibrückenstraße angefordert. Auf dem Gelände befindet sich heute das Deutsche Patent- und Markenamt. 

Als die berittene Einheit auf dem Nockherberg eintrifft, verbünden sich die zuvor gegeneinander kämpfenden Gruppen gegen die Soldaten. Die Aufständischen bewerfen Pferde und Reiter mit Steinen und Maßkrügen. Daraufhin erhalten die Schweren Reiter den Befehl zum Eingreifen. Sie drängen in die Menge und schlagen mit den flachen Seiten ihrer Säbel auf die Beteiligten ein. 

Den Reitern gelingt es schließlich, die Menschenmenge auseinanderzutreiben und die Kellerhalle sowie den Biergarten zu räumen. Die meisten Beteiligten können fliehen; lediglich 20 Personen werden festgenommen. Zahlreiche Menschen erleiden Verletzungen, einige von ihnen schwere. 

Das „Skandaljahr“ 1888 bleibt in München und im Umland noch lange in Erinnerung. Berichte über die „Bierschlacht in München“ erscheinen auch in ausländischen Zeitungen – bis nach Madrid und Sankt Petersburg. 


1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 


3 1876 - Ausschank wieder bis 22 Uhr erlaubt 

München-Au * Die Behörden lockern die zuvor verschärften Einschränkungen für den Salvatorausschank. Während das Starkbier seit 1874 an Werktagen nur bis 21.30 Uhr ausgegeben werden darf, wird das Ausschankende nun wieder auf 22 Uhr verlegt. 

Die Verlängerung währt jedoch nicht lange. Erneute Ausschreitungen zeigen, dass die Sicherheitsprobleme auf dem Salvatorkeller weiterhin ungelöst sind.


3 1877 - Polizeidirektion beendet Ausschank bereits um 18 Uhr 

München-Au * Nach erheblichen Störungen und Pöbeleien verschärft die Polizeidirektion die Vorschriften erneut. Gruppen betrunkener Randalierer, in zeitgenössischen Berichten abwertend als „Strizzi“ bezeichnet, sorgen wiederholt für Unruhe. Daraufhin darf das Salvatorbier nur noch bis 18 Uhr ausgeschenkt werden. 

Doch selbst diese drastische Verkürzung bringt keine dauerhafte Besserung. Die Menschenmengen, der hohe Alkoholkonsum und die wiederkehrenden Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Besuchergruppen bleiben ein erhebliches Sicherheitsrisiko.


19. 3 1861 - Der Salvator-Ausschank beginnt um den Josephitag

München-Au * Der Ausschank des Auer Starkbieres beginnt nun regelmäßig an einem Sonntag um den Josephitag, dem 19. März. 


25. 3 1888 - Die Salvatorschlacht

München-Au * Das Musikverbot wegen der Staatstrauer um den verstorbenen Kaiser Wilhelm I. dämpft zwar zunächst die Stimmung auf dem Nockherberg, verhindert aber keine Ausschreitungen. Der genaue Auslöser der „Salvatorschlacht“ lässt sich später nicht mehr feststellen. Vermutlich entstehen an verschiedenen Stellen gleichzeitig zwei zunächst unbedeutende Streitigkeiten, die sich in der dicht gedrängten Menge überlagern und rasch ausweiten. 

Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich daraus eine gewaltige Massenschlägerei. Mehrere Hundert Besucher geraten aneinander. Der als Verlängerung des Starkbierfestes genehmigte zusätzliche Ausschanktag geht als „Salvatorschlacht“ in die Münchner Stadtgeschichte ein.


3 1883 - Frühes Ausschankende und Musikverbot 

München-Au * Da die bisherigen Maßnahmen keine dauerhafte Besserung bringen, verschärfen die Behörden erneut die Vorschriften für den Salvatorausschank. Die Bierausgabe muss nun bereits um 19.30 Uhr enden. 

Für den Eröffnungstag gilt außerdem ein vollständiges Musikverbot. Dahinter steht die Überlegung, dass ohne die beliebte „Salvatormusik“ auch das begleitende Johlen, Pfeifen und Singen abnimmt. Tatsächlich unterbleibt dadurch weitgehend das rhythmische und ohrenbetäubende Schlagen mit Bierkrügen und Stöcken. Die Stimmung heizt sich deutlich weniger auf. 

Der Vorschlag, das Musikverbot auf sämtliche Sonn- und Feiertage auszudehnen, findet bei der Polizeidirektion jedoch keine Zustimmung. Dagegen sprechen auch die wirtschaftlichen Interessen der Brauerei: Sie befürchtet, dass eine gedämpfte Stimmung die Trinkfreude und damit den Bierumsatz vermindert.


20. 7 1899 - Salvator wird ein gesetzlich geschütztes Warenzeichen

Berlin * Die Bezeichnung „Salvator“ wird vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin als gesetzlich geschütztes Warenzeichen anerkannt. Der Firmenname wird daraufhin von Gebrüder Schmederer Aktienbrauerei in Paulaner-Salvator-Brauerei umbenannt.


17. 9 1919 - Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

München-Au * Am 17. und 18. September entstehen die ersten Schallplattenaufnahmen - im Trichterverfahren - mit Liesl Karlstadt und der Schallplattenfirma Polyphon im Festsaal der Paulanerbräu-Gaststätte München.


16. 3 1888 - Salvatorkeller bleibt zur Kaiserbeisetzung geschlossen

Berlin - München-Au * Kaiser Wilhelm I. wird am Freitag, dem 16. März, im Mausoleum des Schlossparks Charlottenburg beigesetzt. Aus Anlass der Trauerfeier bleibt der Münchner Salvatorkeller an diesem Tag vollständig geschlossen. 

Damit folgt die Brauerei den staatlichen Trauervorschriften. Öffentliche Vergnügungen und der sonst stark besuchte Ausschank des Salvatorbiers müssen während der Beisetzungsfeier ruhen. 


3 1877 - Warnungen vor Gewalt auf dem Salvatorkeller

München-Au * Schon Jahre vor der späteren „Salvatorschlacht“ fürchten Polizei und Presse einen größeren Gewaltausbruch auf dem Salvatorkeller. Während der Starkbierzeit kommt es dort immer wieder zu Trunkenheit, Streit und handfesten Auseinandersetzungen. 

Das „Dillinger Tag- und Anzeigenblatt“ zeichnet im Frühjahr 1877 ein drastisches Bild: „Alle Jahre wiederholen sich zur Schande Münchens und zur Belästigung der Einwohner dieselben widerlichen Erscheinungen in Folge des Salvatorgenusses. Auf dem Keller selbst gibt es viehische Szenen, deren viele zu beschreiben der Anstand verbietet. Da wird gebrüllt, gerauft, gestochen, mit Masskrügen geworfen usw.“ 

Der Bericht macht deutlich, dass die Ausschreitungen von 1888 nicht völlig überraschend kommen. Bereits mehr als ein Jahrzehnt zuvor gilt der Salvatorkeller während der Starkbierzeit als möglicher Schauplatz schwerer Gewalttaten. 


3 1880 - Behörden erwägen das Ende des Salvatorausschanks

München-Au * Die wiederkehrenden Ausschreitungen auf dem Zacherlkeller, auf dem während der Fastenzeit Salvatorbier ausgeschenkt wird, beunruhigen zunehmend die Behörden. Angesichts von Trunkenheit, Schlägereien und Maßkrugwürfen wird ernsthaft erwogen, den stark besuchten Ausschank vollständig zu untersagen. 

Zur Begründung verweist man auf die Gefährdung der „öffentlichen Sicherheit, Sittlichkeit und Ordnung“. Im Raum steht sogar die Forderung, den „Massenausschank im Zacherlkeller ganz einzustellen“. Zu einem dauerhaften Verbot kommt es jedoch nicht. Die ungelösten Sicherheitsprobleme bestehen fort – und entladen sich 1888 in der sogenannten Salvatorschlacht.


3 1885 - Verbot von Stockschlagen und Krügepoltern 

München-Au * Plakate auf dem Salvatorkeller untersagen ausdrücklich das „Stockschlagen und Krügepoltern“. Damit wollen die Verantwortlichen verhindern, dass die Gäste im Takt der Musik mit Stöcken und Bierkrügen auf Tische und Bänke schlagen und die Stimmung zusätzlich anheizen. 

Auf die Zecher machen die Verbote jedoch kaum Eindruck. Das lautstarke Treiben setzt sich nahezu unverändert fort. 


17. 9 1938 - Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

München-Haidhausen * Mit einem Kinderfest wird die fast 4 Tagwerk große neue Postwiese eröffnet, die sich seitdem bei alt und Jung großer Beliebtheit erfreut. Die Stadtverwaltung hat die Grube auffüllen und den Platz zu einem Spielplatz und zu einer Erholungsstätte für die Bevölkerung umgewandelt.

  • Die Postwiese wird als erster ausschließlich für das Spielen eingerichteter Platz errichtet.
  • Er ist die erste große Anlage mit einer räumlichen Gliederung in einzelne Spiel- und Aufenthaltsbereiche.
  • Die Bepflanzung ist - gemessen an der Fläche von 11.720 Quadratmetern - eher spärlich.
  • Drei Straßenseiten werden durch Hecken unter einer Lindenallee abgeschirmt, an der vierten Seite befinden sich vor den Häusern stattliche Säulenpappeln.


2 1815 - Bemühungen um ein offizielles jüdisches Gotteshaus

München * Das Generalkommissariat der Münchner jüdischen Gemeinde bemüht sich frühzeitig um den Erwerb geeigneter Räumlichkeiten, „worin die kirchliche Gemeinde versammelt werden kann“.

Dieses Vorhaben wird von der Stadt unterstützt – allerdings weniger aus Fürsorge für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, sondern vielmehr, um die damals noch mit Misstrauen betrachtete Religionsgemeinschaft in einem „offiziellen“ Gotteshaus besser kontrollieren zu können.

Die seit 1763 in einem Privathaus im Tal 13 eingerichtete Betstube ist inzwischen für die Gottesdienste deutlich zu klein geworden. 


9. 3 1888 - Staatstrauer überschattet die Starkbiersaison 

Berlin - München-Au * Die Starkbiersaison steht von Beginn an unter einem schlechten Stern. Am 9. März stirbt Kaiser Wilhelm I. im Alter von 90 Jahren in Berlin. Sein Tod löst im gesamten Deutschen Reich eine mehrwöchige Staatstrauer aus. 

Auch in München prägen Trauerbeflaggung und Einschränkungen öffentlicher Vergnügungen das gesellschaftliche Leben. Die ausgelassene Stimmung des Salvatorausschanks steht damit in einem deutlichen Gegensatz zur offiziell angeordneten Trauer. Nur wenige Wochen später kommt es dennoch zur gewaltsamen „Salvatorschlacht“. 


20. 3 1888 - Zusammenstoß zwischen Soldaten und Zivilisten

München-Au * Auf dem Salvatorkeller geraten angetrunkene Soldaten und Zivilisten aneinander. Aus dem Streit entwickelt sich eine heftige Schlägerei. Ein zeitgenössischer Bericht hält fest: „Eine ziemliche Anzahl Personen erlitten mehr oder minder schwere Verletzungen.“ 

Trotz des gewaltsamen Zwischenfalls ordnen die Behörden keine zusätzlichen Beschränkungen an. Der Salvatorausschank wird bis einschließlich 24. März in der üblichen Form fortgesetzt. Die Auseinandersetzung erweist sich jedoch als Vorzeichen der noch schwereren Ausschreitungen vom 25. März.


1861 - Der Salvator im neu erbauten Zacherlkeller auf dem Nockherberg

Vorstadt Au * Ludwig und Heinrich Schmederer schenken den Salvator im neu erbauten Zacherlkeller auf dem Nockherberg aus. 


27. 9 1864 - Heinrich Schmederer stirbt

München-Au * Heinrich Schmederer stirbt. Nach seinem Ableben übernimmt seine Ehefrau die Geschäftsanteile. 


24. 3 1888 - Der Starkbierausschank wird um einen Tag verlängert

München-Au * Nach einer Übereinkunft aus dem Jahr 1833 endet der Ausschank des Märzenbocks [= Salvator] auf dem Nockherberg am Samstag vor dem Palmsonntag, da dann die Karwoche beginnt. Die Schmederer-Brauerei möchte jedoch den Umsatzausfall ausgleichen, der durch die Schließung während der Beisetzung Kaiser Wilhelms I. am 16. März entstanden ist. Sie beantragt deshalb, den Starkbierausschank um einen Tag zu verlängern. Die Behörden genehmigen die Verlängerung.


3 1887 - Überfüllte Halle am Rand des Krawalls 

München-Au * Während der Starkbiersaison ist die Halle des Salvatorkellers vollständig überfüllt. Das Schreien und Toben nimmt derartige Ausmaße an, dass die Situation jederzeit außer Kontrolle geraten kann. 

Ein zeitgenössischer Bericht hält erleichtert fest, es sei ein Glück gewesen, „dass unabsehbare Exzesse nicht stattgefunden haben“. Die befürchtete Eskalation bleibt in diesem Jahr noch aus. Doch die angespannte Lage kündigt bereits die gewaltsame „Salvatorschlacht“ des folgenden Jahres an. 


25. 3 1888 - Ein Zylinder löst die erste Schlägerei aus

München-Au * Eine der beiden Auseinandersetzungen beginnt nach zeitgenössischen Berichten mit einem Zylinderhut. Ein von mehreren Freunden begleiteter Besucher betritt den Salvatorkeller mit der auffälligen Kopfbedeckung. In dem von Arbeitern, Handwerksgesellen und Soldaten geprägten Umfeld gilt der Zylinder als provozierendes Zeichen bürgerlicher Vornehmheit. 

Eine Gruppe von Männern, in den Berichten abwertend als „Strizzis“ bezeichnet, drückt dem Besucher den Zylinder auf dem Kopf zusammen. Dieses sogenannte „Zylinder-Eintreiben“ [= Zusammendrücken] scheint damals verbreitet zu sein. Bereits 1885 warnt ein Plakat im Löwenbräukeller: „Zylinder-Eintreiben, Bierfilzlwerfen, Pfeifen durch die Finger sowie Klopfen mit Spazierstöcken auf die Tischplatte ist polizeilich verboten!“ 

Der angegriffene Zylinderträger schlägt daraufhin einem völlig unbeteiligten Gast einen Masskrug auf den Kopf. Der Getroffene bricht blutüberströmt zusammen. Weitere Besucher greifen nun ebenfalls Männer mit Zylindern und zusammenklappbaren Chapeau-claque-Hüten an. 

Aus dem zunächst begrenzten Streit entsteht innerhalb kürzester Zeit eine größere Schlägerei, die sich mit einer zweiten Auseinandersetzung im überfüllten Salvatorkeller verbindet. 


3 1889 - Mehr Polizei, elektrisches Licht und ein Zylinderverbot

München-Au * Die Verantwortlichen ziehen Konsequenzen aus der Salvatorschlacht des Vorjahres. Während der Starkbiersaison wird der Ordnungs- und Überwachungsdienst auf dem Nockherberg deutlich verstärkt. Elektrische Lampen sorgen zudem für eine bessere Ausleuchtung des Salvatorkellers und sollen den Sicherheitskräften die Kontrolle der dicht gedrängten Menge erleichtern. 

Auch Zylinderhüte sind fortan verboten, da sie 1888 einen der ersten Konflikte ausgelöst hatten. Wer mit einem Zylinder erscheint, muss ihn nach zeitgenössischen Berichten am Eingang abgeben und gegen einen Papierhut eintauschen. Damit soll das sogenannte „Zylinder-Eintreiben“ [= Zusammendrücken] verhindert und ein möglicher Anlass für neue Schlägereien beseitigt werden. 


1819 - Das Ehepaar Zacherl nimmt ihre Neffen an <kindesstatt an

München-Lehel * Maria Elisabeth Zacherls Bruder Andreas und dessen Frau Regina sterben kurz hintereinander. Das kinderlose Ehepaar Zacherl nimmt zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer - an Kindesstatt an. Diese werden im Jahr 1849 die Zacherlbrauerei erben. 


3 1886 - Geschrei und Gedränge erreichen neue Ausmaße 

München-Au * Trotz der im Vorjahr bekannt gemachten Verbote herrschen auf dem Salvatorkeller erneut dichtes Gedränge, Geschrei und Gejohle. Die Presse berichtet über Zustände, wie sie dort bislang noch nicht zu beobachten gewesen seien: „Ein Gemenge, Geschrei und Gejohle, wie wir es noch nie auf dem Keller zu sehen Gelegenheit hatten.“ 

Die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen erweisen sich damit als weitgehend wirkungslos. 


3 1870 - Salvatorausschank endet eine halbe Stunde früher 

München-Au * Die Behörden setzen auf zeitliche Einschränkungen des Starkbier-Ausschanks. Bislang darf das Starkbier vom Vormittag bis zur allgemeinen Sperrstunde um 23 Uhr ausgeschenkt werden. Nun endet der Ausschank bereits um 22:30 Uhr. Die Verkürzung um eine halbe Stunde soll den Alkoholkonsum begrenzen und nächtliche Ausschreitungen verhindern. 


16. 9 1849 - Der 77-jährige Bierbrauer Franz Xaver Zacherl stirbt

Vorstadt Au * Der 77-jährige Bierbrauer Franz Xaver Zacherl schneidet sich in der Badewanne die Pulsadern auf. Das der katholischen Trauergemeinde zu erklären, ist für den Pfarrer keine leichte Aufgabe. Wie gut, so der Geistliche, dass der Arzt bei der Obduktion sechs Unzen Wasser in der Gehirnhöhle gefunden hat. 


10. 6 1530 - Begrüßung mit Prachtentfaltung und lebenden Bildern

München - Haidhausen * Nach der Schlacht bei Haidhausen setzt sich der Festzug wieder in Richtung München in Bewegung. Als die hochrangigen Persönlichkeiten von der Stadt aus sichtbar werden, beginnt ein aufwendig inszenierter Empfang:

  • In ganz München läuten die Glocken.
  • Von Türmen und Stadtmauern werden Salutschüsse abgefeuert.
  • Auf der Isarbrücke findet ein Fischerstechen statt.
  • Über dem Isartor schwebt ein Ballon in Gestalt eines fliegenden Drachens.
  • Noch darüber ziehen weiß-blaue Fahnen mit dem bayerischen Wappen vorbei – getragen von einem Schwarm Tauben.

Entlang des weiteren Weges erwarten die Gäste die damals beliebten „lebenden Bilder“ – aufwendig inszenierte Schauspiele mit drastischen Szenen. Je blutiger die Darstellung, desto größer offenbar das Interesse. An diesem Pfingstfreitag bekommen die Münchner reichlich Spektakel geboten.

  • Auf einer Bühne bei der Hochbrücke im Tal wird die Geschichte der biblischen Königin Esther gezeigt, die als Gemahlin des persischen Königs Xerxes I. ihrem jüdischen Volk zur blutigen Rache verhilft.
  • Das zweite Bild zeigt die Skythenkönigin Tomyris, wie sie das abgeschlagene Haupt des Perserkönigs Cyrus in einen Eimer voller Blut stößt. „Der Schauplatz bei den städtischen Fleischbänken war dafür nicht übel gewählt“, bemerkt der Historiker Siegmund Riezler trocken.
  • Auf einer dritten Bühne in der Burgstraße lässt der Perserkönig Cambyses II. einen ungerechten Richter hinrichten, dessen Haut abziehen und damit einen Sessel beziehen. Auf diesem muss der Sohn des Verurteilten Platz nehmen – als Mahnung, künftig gerecht zu urteilen.
  • Weitere Darstellungen zeigen das Herausreißen eines Herzens aus der geöffneten Brust eines Opfers und ähnliche Grausamkeiten, die vom Publikum offenbar mit Zustimmung aufgenommen werden. Lediglich der Kaiser zeigt sich laut einem Augenzeugen „ein wenig befremdet ob des vielen Blutes“.

Der päpstliche Legat Lorenzo Campeggi soll dazu angemerkt haben, die Szenen seien nicht ohne versteckte Anspielung inszeniert worden: Man könne sie als Warnung an die „Ketzer“ verstehen – für den Fall, dass diese den von Seiner Majestät angebotenen Gottesfrieden nicht annähmen, werde man zu härteren Mitteln greifen. 


11. 3 1888 - Salvatorausschank ohne Musik und Gesang

München-Au * Zwei Tage nach dem Tod Kaiser Wilhelms I. beginnt auf dem Salvatorkeller der diesjährige Starkbierausschank. Wegen der reichsweiten Staatstrauer untersagt die Polizeidirektion jede musikalische Begleitung und jeden Gesang. 

Das Verbot soll die gebotene Trauer wahren und zugleich verhindern, dass sich die Stimmung unter den zahlreichen Gästen durch Musik, gemeinsames Singen und rhythmisches Krügepoltern aufheizt. Der Ausschank selbst darf jedoch stattfinden.


11. 3 1888 - Von der Wirtshausrauferei zum Bierkrawall

München-Au * Nicht jeder Bierkrawall entsteht aus Protest gegen steigende Preise, die Obrigkeit oder die Brauereien. Das zeigt eine große Massenschlägerei, die als „Salvatorschlacht“ in die Münchner Stadtgeschichte eingeht. 

Zwar steigt der Preis für die Mass während der Starkbiersaison 1888 um einen Pfennig. Diese Erhöhung bildet jedoch lediglich den angespannten Hintergrund der Ereignisse. Ausgelöst wird die gewaltsame Auseinandersetzung am 23. März durch einen scheinbar nichtigen Anlass. Was zunächst wie eine gewöhnliche Wirtshausrauferei beginnt, entwickelt sich zu einem der bekanntesten Bierkrawalle des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 


Um 4 1997 - Der Bordeauxplatz wird grundsaniert

München-Haidhausen * Der Zustand des Brunnens am Bordeauxplatz ist ein so erbärmlicher, dass das Becken abgebrochen und völlig neu aufgebaut werden muss. Da das Becken in seiner Entstehungszeit „in den Dreck gebaut” worden ist, versickern von den 15.000 Kubikmetern Wasser, die pro Saison hier verbraucht werden, gut die Hälfte im Erdreich. Ein Riss geht durch den Rehbock, dem zudem sein Geweih abhanden gekommen ist.  

Damit der Bordeauxplatz seine auf alten Fotos verbürgte Ursprünglichkeit zurückgewinnt, beginnt man mit umfangreichen Umbauarbeiten. Die Grundstruktur des Platzes konnte über die Jahrzehnte im Wesentlichen erhalten werden. Nur die Wege waren breiter geworden und betongepflastert. Sie sollen wieder zu schmalen Sandwegen umgestaltet werden. Die Parkbänke waren nach innen gerückt, weg vom Straßenverkehr, dafür aber mit dem Rücken zu den Flaneuren. Auch sie sollten wieder an ihren ursprünglichen Platz rücken.  

Daneben muss der nach über 120 Jahren lückenhaft gewordene Baumbestand erneuert werden, wobei die ersten Ulmen schon seit dem Jahr 1989 einer Abholzaktion zum Opfer fielen, da die weltweit auftretenden Fäulnisbakterien auch vor diesem historischen Ensemble keinen Respekt hatten. Als Ersatz pflanzte man zunächst einreihig Linden nach, „damit der Platz nicht allzu stark unter dem Schattendruck leidet“. Spätestens seit der Entdeckung des Ozonlochs weiß man den Schatten wieder zu schätzen, weshalb die Linden aus den 1990er Jahren zusammen mit den neuen Bäumen eine doppelreihige Allee rings um den Platz ergeben haben.  

Der neu geschaffene Spielplatz entspricht zwar nicht dem ursprünglichen Erscheinungsbild - aber dem Bedürfnis der Eltern. 


30. 5 1964 - München geht eine Städtepartnerschaft mit Bordeaux ein

München - München-Haidhausen - Bordeaux * München geht eine Städtepartnerschaft mit der südwestfranzösischen Stadt Bordeaux ein. Beide Städte widmen im Laufe ihrer Beziehungen der jeweiligen Partnerstadt eine Straße oder einen Platz.

Bordeaux benennt an der repräsentativen Esplanade des Quinconces in zentraler Lage die Allée de Munich. Bayerns Landeshauptstadt München wählt einen völlig anderen Weg und stellt im Jahr 1976 am Forum der Wörthstraße einfach neue Tafeln mit dem Namen Bordeauxplatz auf.  

Mit dem Forum wird ganz bestimmt einer der ansprechendsten Plätze in Haidhausen gefunden, auch wenn die Wörthstraße an eine der blutigsten Schlachten erinnert. Ob es aber amtliche Befürchtungen sind, die den Münchnern die möglicherweise schwierige Schreibweise der Partnerstadt nicht zutrauen oder nur einfach die Angst vor allzu viel Veränderung, ist nicht überliefert.  

Jedenfalls besitzt der Bordeauxplatz bis heute keine Hausnummer, weshalb auch an eine solche Anschrift kein Brief zugestellt werden kann. Die den Platz säumenden Häuser führen auch weiterhin die fortlaufenden Hausnummern der Wörthstraße. 


17. 8 1799 - Metzgermeister Anton Sailer kauft den Haidhauser Schlossanger

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld verkauft den Haidhauser Schlossanger an den Metzgermeister Anton Sailer. Der heutige Johannisplatz heißt vorübergehend Metzgeranger oder auch Saileranger. 


23. 9 1998 - Der Bordeauxplatz wird wieder der Öffentlichkeit übergeben

München-Haidhausen • Nach einer ausgiebigen Schönheitskur wird der Brunnen am Bordeauxplatz wieder der Öffentlichkeit übergeben. 


1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 


1898 - Der Weg zum neuen Schauspielhaus

München-Graggenau * Das Münchner Schauspielhaus erlebt unter der Direktion von Ignaz Georg Stollberg einen starken Aufschwung. Der Erfolg von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ führt zu steigenden Besucherzahlen und macht bereits nach drei Jahren den Bau eines neuen Theatergebäudes notwendig. 


11 1897 - Gründung des Theaterunternehmens „Münchner Schauspielhaus“ 

München-Graggenau * Das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ wird gegründet, nachdem sich das Deutsche Theater in der Schwanthalerstraße zunehmend dem Varieté zuwendet. Ziel der neuen Gesellschaft ist die Förderung eines künstlerisch anspruchsvollen Sprechtheaters in München. 

Ausgangspunkt der Gründung ist der Wunsch, dem ernsthaften Schauspiel eine eigene Bühne zu schaffen. Ein Teil des Ensembles und der künstlerischen Kräfte des Deutschen Theaters sucht hierfür neue Perspektiven. Zu den maßgeblichen Initiatoren und Trägern des Unternehmens zählen der Theaterdirektor Ignaz Georg Stollberg sowie der Brauereibesitzer und Mäzen Cajetan Schmederer. Gemeinsam prägen sie die Entwicklung des Hauses und legen den Grundstein für eine der bedeutendsten Schauspielbühnen Münchens. 

Der Spielbetrieb findet zunächst in den „Zentralsälen“ in der Neuturmstraße 1 statt. 


Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Lilienstraße 10
93 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, klassizistisch, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 7
95 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Niedriges Traufhaus
Baustil: Biedermeier
Hochstraße 9
96 m Route
Niedriges Traufhaus, biedermeierlich, mit Rundbogenfenstern im Obergeschoss.
Malerische Herberge
Erstellung: 1800
Lilienstraße 12
104 m Route
Lilienstraße 12/14; Malerische Herberge von etwa 1800.
Sudetendeutsches Museum
Architekt: pmp Architekten
Erstellung: 2020
Hochstraße
105 m Route
Wagnerbräu
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lilienstraße 51
108 m Route
&lt;p&gt;Wagnerbräu, deutsche Renaissance, 1900 von Ludwig Marckert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Lilienstraße 6
110 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1896-98; bildet mit Nr. 2 und 4 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1905
Lilienstraße 34
110 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zeppelinstraße 77
121 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Lilienstraße 4
124 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1895; bildet mit Nr. 2 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 79
128 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 81, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 81
129 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, Stuckdekor und Marienfigur, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.&lt;/p&gt;
Lilienstraße
132 m Route
Die kleinstädtische Häuserzeile des 18. Jahrhunderts an der Ostseite des nördlichen Beginns der Lilienstraße ist als Beispiel für den früh einsetzenden Verstädterungsprozeß des ehemaligen Vorstadtbereichs Au ein Ensemble. Dieser Restbestand an Kleinhäusern dokumentiert wenigstens in kleinerem Umfang - neben dem Herbergenbereich an der Franz-Prüller-Straße (vgl. Ensemble Franz-Prüller-Straße) - bau- und sozialgeschichtliche Entwicklung innerhalb des stadtgeschichtlich wichtigen ehemaligen Vorstadtbereichs Au. In der bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ohne Planung und Struktur besiedelten Au hatte sich die Lilienstraße frühzeitig als Hauptstraße herausgebildet. Entlang dieser Hauptstraße und besonders am Eingang zur Au bei der Isarbrücke - bis 1831 die einzige Brückenverbindung zur und aus der Stadt - setzte ein baulicher Verdichtungsprozeß von vorstädtischem Charakter bereits im 18. Jahrhundert ein. Die unterhalb der Hangkante des Lilienbergs parallel zum Auer Mühlbach verlaufende Häuserzeile ist letztes Zeugnis dieses städtebaulichen und sozialgeschichtlichen Vorgangs. Es handelt sich um schlichte zwei- bis dreigeschossige Wohnhäuser, im Erdgeschoss meist zu Geschäftszwecken eingerichtet. Trotz der unterschiedlichen Geschosshöhen und Breitenausdehnung der einzelnen Bauten wirkt die Häuserzeile eindrucksvoll geschlossen.
Baugruppe
Erstellung: 1850
Lilienstraße 9
132 m Route
&lt;p&gt;Lilienstraße 9/11/13; Niedrige, langgestreckte Baugruppe der 2. Hälfte des 18. Jh.; Nr. 11/13 über der Tür Gusseisen-Madonnenrelief, bez. 1764.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 83
138 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 81 und Lilienstraße 2, 4 und 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 7
141 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Niedriges Traufhaus
Erstellung: 1890
Lilienstraße 5
152 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Traufhaus, spätes 18. Jh. oder frühes 19. Jh.&lt;/p&gt;
Riggauerweg 2
153 m Route
Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Rückseite von Lilienstraße 3.
Wohnhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 3
161 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus des späten 18. oder frühen 19. Jh.&lt;/p&gt;
Haus des deutschen Ostens
Architekt: Hocheder Carl
Erstellung: 1751
Am Lilienberg 5
170 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Benediktinerinnenkloster &quot;Lilienberg&quot;, dann Landratsamt, jetzt&amp;nbsp;Haus des Deutschen Ostens, langgestreckter, dreigeschossiger Walmdachbau mit drei&amp;nbsp;Zwerchgiebeln, Barock, von Lorenz Sappel, 1749-51, Fassadenumgestaltung von Carl&amp;nbsp;Hocheder, um 1890, Vereinfachung 1929.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Lilienstraße 2
178 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neubarock-Eckbau am Isarkai, 1895-96; bildet mit Nr. 4 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Mansarddachhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 1
183 m Route
&lt;p&gt;Lilienstraße 1; Mansarddachhaus, 2. Hälfte 18. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 4
191 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Eck- und Hanglage, viergeschossiger Mansarddachbau&amp;nbsp;mit polygonalem Eckerkerturm, flachem Erker und Balkonen mit Kupferbalustraden, in&amp;nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900; Hausmadonna, mit&amp;nbsp;Kupferbedachung, wohl&amp;nbsp;gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lilienstraße 44
198 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dosch Georg, Dosch Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Rosenheimer Straße 2
202 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, hoher, gerundeter Eckbau an der Ludwigsbrücke, neubarock, 1894-95 von Georg und Michael Dosch; Dach vereinfacht (jetzt ohne Kuppel).&lt;/p&gt;
Franziskanerkeller
Architekt: Seidl Gabriel von
Hochstraße 6
204 m Route
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 4
204 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet, Fassade vereinfacht; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 2
209 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Dachaufbauten,&amp;nbsp;seitlich viergeschossig mit Walmdach und erdgeschossigem Torbau mit Balustrade, in&amp;nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 4
210 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, 1885 von Franz Häußleigner.&lt;/p&gt;
Zenneckbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Zenneckbrücke
212 m Route
&lt;p&gt;Betonbrücke mit Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Dr.-Bosch-Brücke.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 6
216 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, bez. 1885, von Franz Häußleigner.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Am Lilienberg 1
217 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Gauben,&amp;nbsp;Neurenaissance, von Johann Grübel, 1888.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 2
218 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet; Gruppe mit dem gleichartigen, doch vereinfachten Haus Nr. 4.&lt;/p&gt;
Münchner Kindlkeller
Architekt: Thiersch Friedrich
Erstellung: 1899
Rosenheimerstraße 20
222 m Route
Mietshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Rosenheimer Straße 8
226 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, reich gegliedert, 1878 von J. G. Mayer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 16
231 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 14
233 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Mittelbau einer Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rosenheimer Straße 10
237 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1876.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 12
238 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, bez. 1889, von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 14 und 16.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße
245 m Route
Das Ensemble Franz-Prüller-Straße/Sammtstraße umfasst den Restbereich einer ehemals die gesamte Au überziehenden Flächensiedlung vom Typ der für die Münchner Vorstadtbereiche östlich der Isar charakteristischen Herbergshäuser. In dem durch Wasserläufe eingeengten Gebiet der Au, als ursprüngliches Schwemmland der Isar für landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet und deswegen als Bauland überhaupt freigegeben, entstanden Behausungen ohne jegliches Ordnungsprinzip. Bereits in diesen Häusern um das Jahr 1600 hatte sich das sog. Herbergssystem entwickelt: Herbergshäuser waren Behausungen, in denen eine Mehrzahl von Anteilsbesitzern einen eigenen Wohnteil besitzen konnte, der sowohl nur einen Raum wie ein ganzes Stockwerk zu umfassen vermochte. Die separate Erschließung sämtlicher Eigentumsanteile wurde ermöglicht durch zu allen Stockwerken außen emporführende, überdachte Aufgangtreppen, die den einer Partei als Eigentum gehörigen Teil des Hauses völlig von den anderen abschlossen. Um 1600 standen in der Au bereits 180 solcher Häuser. Im Bereich der Franz-Prüller-Straße und Sammtstraße ist ein Restbestand dieser Herbergsbebauung in bereits verstädterter Form erhalten. Erkennbar ist der spezifische Haustyp an den mehreren Eingängen, die jeweils direkt in das Erd- oder Obergeschoss führen. Die schlichten Kleinhäuser sind traufseitig aneinandergereiht, das vorkragende Obergeschoss deutet auf die Verwendung von Fachwerk über dem massiv gemauerten Erdgeschoss. Die älteste Bausubstanz ist im sog. Pesthaus (Franz-Prüller-Straße 12) überkommen, einem ursprünglich dreigeschossigen Satteldachhaus von spätmittelalterlichem Charakter.
Kongressbau
Erstellung: 1935
Museumsinsel
257 m Route
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kreuzplätzchen 6
257 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, um 1860&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße 9
263 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, im Kern wohl Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ludwigsbrücke
Erstellung: 1935
Ludwigsbrücke
271 m Route
&lt;p&gt;Ludwigsbrücke; über beide Isararme, 1934-35 erneuerte Bogenbrücke; an der Westseite drei (ehemals vier) steinerne Pylonen mit Figuren, Feuerschalen und Gedenkinschrift-Tafeln, 1890-92 vom Bildhauer Syrius Eberle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Generalsanierung ab März 2022 - Mitte 2025&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Franz-Prüller-Straße 11
278 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus (Doppelhaus) mit vorkragendem Obergeschoss, 18./19. Jh., Preisträger beim Preis für Stadtbildpflege der Stadt München 2005.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße 11
278 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl Mitte 19. Jh.; an Rückseite von Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 56
287 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Maximilianstil, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße 16
288 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Franz-Prüller-Straße 12
289 m Route
&lt;p&gt;Ältestes erhaltenes Wohnhaus der Au, 18. Jh., im Norden und Westen drei-, im Osten zweigeschossig mit drei Erkern; zwei Hausfiguren.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gallmayerstraße 2
294 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Stuckfries, um 1900.&lt;/p&gt;
Müllersches Volksbad
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rosenheimer Straße 1
299 m Route
&lt;p&gt;Müllersches Volksbad, malerischer Gruppenbau am Isarkai mit Turm, im barockisierenden Jugendstil, 1897-1901 von Karl Hocheder d. Ä.; Inneres reich ausgestaltet. Entlang der Westseite am Uferweg Kaimauer mit kugelbesetzter Balustrade und Pavillon am Nordende.&lt;/p&gt;
Deutsches Museum
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1925

303 m Route
Franz-Prüller-Straße 14
305 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gallmayerstraße 4
307 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit bewegt gegliederter Fassade, 1901-02 von Johann Lang.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1839
Lilienstraße 71
309 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus von 1839, 1860 umgebaut, mit reichem Dekor im Maximilianstil und neugotischen Figuren.&lt;/p&gt;
Vater-Rhein-Brunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1932
Auf der Insel
314 m Route
Vater-Rhein-Brunnen, 1897-1903 von Adolf von Hildebrand; ursprünglich in Straßburg, 1932 hier aufgestellt. Ringsum Parkanlage, z. T. regelmäßig in Bezug zum Brunnen.
Alte Isarkaserne
Erstellung: 1762

316 m Route
Sammtstraße 2
318 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes, zweigeschossiges Traufhaus, mit geschnitzten, klassizistischen Fensterstöcken, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Traufseithaus
Erstellung: 1810
Franz-Prüller-Straße 18
321 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kulturzentrum am Gasteig
Architekt: Raue, Rollenhagen, Lindemann und Grossmann
Erstellung: 1984
Rosenheimer-Straße 5
337 m Route
&lt;p&gt;Der Gasteig ist ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum in München und eines der größten seiner Art in Europa. Eröffnet 1985, liegt das markante Gebäude am rechten Isarufer im Stadtteil Haidhausen. Der Name leitet sich von seiner geografischen Lage ab, da „Gasteig“ so viel wie „steiler Weg“ bedeutet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Gasteig beherbergt mehrere Institutionen, darunter die Münchner Philharmoniker, die Stadtbibliothek München, die Volkshochschule München und die Hochschule für Musik und Theater München. Herzstück des Komplexes ist der Große Konzertsaal, der über 2.400 Plätze bietet und für seine Akustik bekannt ist. Neben diesem gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungsräume, darunter die Black Box und der Carl-Orff-Saal, die für Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und Kongresse genutzt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Architektonisch zeichnet sich der Gasteig durch seine Backsteinfassade und funktionale Gestaltung aus, die immer wieder Gegenstand von Diskussionen ist. Mit jährlich über einer Million Besuchern ist er ein zentraler Ort des kulturellen Lebens in München. Seit 2021 wird der Gasteig umfassend saniert, wobei Veranstaltungen vorübergehend im „Gasteig HP8“ in Sendling stattfinden. Der Gasteig ist ein Symbol für Münchens kulturelle Vielfalt und ein Treffpunkt für Bildung, Kunst und Kultur.&lt;/p&gt;
Am Herrgottseck 2
339 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit&nbsp;Lisenengliederung, Mitte 19. Jh.</p>
Roter Turm
Erstellung: 1421
Zweibrückenstraße
349 m Route
schlichtes Vorstadthaus
Architekt: Valentin Karl
Erstellung: 1874
Zeppelinstraße 41
363 m Route
&lt;p&gt;schlichtes Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, erbaut 1851, 1874 in gleichen Formen zu drei Fensterachsen nach Süden erweitert; Geburtshaus von Karl Valentin (1882; Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Tagesheimschule
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1888
Hochstraße 31
365 m Route
Ehem. Kinderasyl, jetzt Tagesheimschule, neubarocker Risalitbau, mit reichem Stuckdekor und Dachreiter, 1888-89 von Hartwig Eggers.
Traufseithaus
Erstellung: 1751
Sammtstraße 3
371 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes, zweigeschossiges Traufseithaus, mit Pilasterportal, Bauinschrift 1751, in klassizistischer Zeit erweitert; übrige Teile des Vierseitkomplexes erneuert; 1749-1819 Pöppelsches Waisenhaus.&lt;/p&gt;
Kreuzigungsgruppe
Architekt: Luidl Gabriel
Erstellung: 1720
Am Gasteig 2
375 m Route
vor Am Gasteig 2; Kreuzigungsgruppe, Steinfiguren Maria und Johannes der Evangelist, um 1720 von Gabriel Luidl; Kruzifix modern; im Vorgarten.
Kellerstraße
384 m Route
Straßenpissoir; paraventartige Gusseisenkonstruktion, Ende 19. Jh., mit Beschlagwerkornament.
Walmdachhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Lilienstraße 81
392 m Route
&lt;p&gt;Walmdachhaus, klassizistisch, reich gegliedert, frühes 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 1
395 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; bildet mit Preysingstraße 2 eine Einheit.&lt;/p&gt;
Boschbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Boschbrücke
396 m Route
&lt;p&gt;Betonbrücke zur Museumsinsel, mit laternenbesetztem Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Zenneckbrücke.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zeppelinstraße 37
398 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rosenheimer Straße 44
398 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Städtisches Kinderasyl
Erstellung: 1889

400 m Route
Städtische Kinderkrippe
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 8
412 m Route
&lt;p&gt;Städtische Kinderkrippe, freistehender Neubarockbau, 1893-94 von Karl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Steinsdorfstraße
420 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 7
422 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 19
425 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, repräsentativer Neubarockbau, 1892-93 von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1901
Rablstraße 35
426 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, bez. 1901, von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Deutsches Patentamt
Architekt: Hart Franz, Winkler Georg Helmuth
Erstellung: 1959
Zweibrückenstraße 12
430 m Route
&lt;p&gt;Deutsches Patent- und (seit 1998) Markenamt, städtebaulich markante, zur Isar hin ausgerichtete Gebäudegruppe, bestehend aus dem Scheibenhochhaus entlang der Erhardtstraße mit der ihm vorgelagerten flachen Patentauslegehalle, sowie dem blockhaft geschlossenen Atriumbau an der Zweibrückenstraße, 1953-59 nach Plänen von Franz Hart und Georg Helmuth Winkler in drei Bauabschnitten errichtet; charakteristischer Konstruktions- und Materialwechsel von massiven Ziegel-Lochfassaden (Atriumbau), Ziegelausfachung einer feingliedrigen Stahlbetonkonstruktion (Hochhaus) und Natursteinverkleidung (Auslegehalle); Gliederung der Innenhoffassaden durch farbig behandelte Putzflächen; mit Ausstattung; Supraporte mit Schlangenrelief aus Basaltlava, am Hofeingang Zweibrückenstraße, sowie Brunnen aus Nagelfluh, im Innenhof, von Fritz Koenig; Freiflächen, von Gartenarchitekt Ludwig Roemer; Generalsanierung 1991-2001; mit Erhardtstraße 38 und Morassistraße 1.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Mariahilfplatz 3
430 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, klassizistisch, reich gegliedert, mit Büsten von Maria und Josef, 1863-64.&lt;/p&gt;
Muffatwerk
Architekt: Hocheder Karl d. Ä
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Zellstraße 4
431 m Route
&lt;p&gt;Muffatwerk (Elektrizitätswerk), Südteil klassizistischer Rustikabau, 1836 als Muffat-Brunnhaus erbaut; Nordteil im barockisierenden Jugendstil, 1898 von Karl Hocheder d. Ä., mit hohem, architektonisch gegliedertem Kamin.&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Baugeschichte&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Das Brunnhaus (1837)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1837 wurde auf der Kalkofeninsel (einer Halbinsel im Auer Mühlbach) ein Brunnhaus zur Wasserversorgung Haidhausens errichtet – geplant und gebaut von Stadtbaurat Franz Karl Muffat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das entspricht klassizistischer Architektur jener Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Übergang zur Stromversorgung (ab 1867 / 1893–1894)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1867 wurde dem Brunnhaus ein Maschinenhaus mit Dampfmaschine hinzugefügt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1883 wurde die Wasserversorgung eingestellt, das Gebäude stillgelegt – wegen Verlagerung der städtischen Wasserversorgung aus dem Mangfalltal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1893–1894 erfolgte der Umbau zum kombinierten Dampf- und Wasserkraftwerk („Muffatwerk“) für Stromerzeugung (z. B. Straßenbeleuchtung, Rathaus).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1895–1898 wurde das Kraftwerk erweitert – geplant von Carl Hocheder, u. a. mit Halle und Jugendstil-Schornstein – diese Bauten stehen heute unter Denkmalschut .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Technische Entwicklung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Eröffnung 1893 verfügte es über eine Jonval-Turbine mit 147 kW und eine Dampfmaschine mit 220 kW.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1912 steigerte sich die Leistung auf 1 400 kW (davon 1 320 kW Dampf, 80 kW Wasserkraft).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kesselhaus wurde 1936 letztmalig vergrößert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Stilllegung und Zwischennutzung (1973–1992)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1973 wurde die Stromproduktion eingestellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den 1980er Jahren diente das Gebäude u. a. als Tennishalle des Sportvereins der Stadtwerke München (SWM).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Umnutzung zum Kulturzentrum (ab 1992)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1992 begann die Umwandlung unter Berücksichtigung strengster Denkmalschutzauflagen zu einem Kulturzentrum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1993 eröffnete die Muffathalle, betrieben als PPP (public-private-partnership) von Dietmar Lupfer und Christian Waggershauser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2002 folgte der Biergarten, 2005 der Club Ampere sowie Backstage- und Proberäume.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2006 nahm ein privates modernes Wasserkraftwerk den Betrieb auf: mit Kaplan-Turbine, 250 kW Leistung – Ökostrom aus dem Auer Mühlbach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2008 erfolgte die Erweiterung – Veranstaltungsfläche wuchs von 1 100 auf 3 000 m², und der Name wurde offiziell auf „Muffatwerk“ geändert&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Erhardstraße
432 m Route
St. Niklai am Gasteig
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1660
Innere Wiener Straße 1
436 m Route
&lt;p&gt;Kath. Kirche St. Nikolaus am Gasteig, ehem. Spitalkirche, im Kern spätgotisch, 1660 umgebaut, mit Türmchen; mit Ausstattung; südöstlich anstoßend die Altöttinger Kapelle, 1926 umgebaut und erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 17
438 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1875-76; Gruppe mit Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Holzhofstraße 8
440 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und dekoriert, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900
Gebsattelbrücke
Architekt: Fischer Theodor, Schneiber Viktor, Blössner August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gebsattelstraße
442 m Route
&lt;p&gt;Gebsattelbrücke; einbogig mit von Bronzevögeln bekrönten Obelisken auf dem Jugendstilgeländer, 1901 von Theodor Fischer; im Zuge der Hochstraße die Gebsattelstraße überquerend. Östlich anschließend an der Nordseite der Gebsattelstraße malerische Treppe mit Jugendstilgeländer und großer Bärenfigur von Viktor Schneiber; gegenüber im Westen weitere Treppe mit Terrasse und mit Wandbrunnen am Beginn, 1908 von August Blössner angebaut.&lt;/p&gt;
Am Gasteig
445 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1578 - Errichtung der Kapelle&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1820 - abgebrochen und wiederaufgebaut&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1926 - Bau des Umganges nach Altöttinger Vorbild&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Am Gasteig
446 m Route
&lt;p&gt;Die Loretokapelle ist an die Nikolaikirche angebaut und liegt leicht nach hinten versetzt. Sie wurde erstmals 1678 errichtet und 1820, im Gründungsjahr der Gemeinde St. Johann Baptist, ohne Genehmigung abgerissen und in größerer Form neu aufgebaut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 1926 wurde die Kapelle umgestaltet, inspiriert von der Gnadenkapelle in Altötting. Während der Bombenangriffe in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 brannte sie vollständig aus. Nach dem Wiederaufbau wurde der Altar am 10. Dezember 1955 geweiht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Franziskanerstraße 4
450 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Mittelturm, reicher Gliederung und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 2
451 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Stattliches Bürohaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Franziskanerstraße 6
452 m Route
Stattliches Bürohaus, später Jugendstil, mit Putzgliederung, um 1907-08.
Mietshaus
Architekt: Kaiser Franz Joseph, Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Franziskanerstraße 2
453 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelgiebel, figürlichen Reliefs an zwei Erkern und großer Figur Kaiser Franz Josephs, 1898-99 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 15
453 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1, 1875-76 von Hanno Bürkel; Gruppe mit Nr. 17.&lt;/p&gt;
Kreislehrerinnenanstalt
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1910
Schweigerstraße
453 m Route
Neubarocker Eisenzaun
Baustil: neubarock
Innere Wiener Straße 3
455 m Route
Innere Wiener Straße 3/5; Den zum Hofbräukeller gehörigen Garten umgibt ein Eisenzaun mit kugelbesetzten Pfeilern, neubarock.
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul, Loew Julius
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Rablstraße 37
457 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, 1899 von Paul Böhmer und Julius Loew; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Preysingstraße 8
460 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 5
471 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deschl Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Franziskanerstraße 9
471 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, 1910-11 von Max Deschl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 13
473 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, Türmchen und Maßwerkdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Wolf Emil
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1927
Gebsattelstraße 4
476 m Route
&lt;p&gt;Gebsattelstraße 4/6/8/10/12/14/16/18/20/22; Wohnanlage, dreiflügelig, in münchnerischer Abwandlung der Neuen Sachlichkeit, 1927 von Emil Wolf; in städtebaulich prominenter Lage. Zugehörig: Regerplatz 7/8/9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Franziskanerstraße 7
478 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1895 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 17
478 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichten barockisierenden Formen, mit Eckerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 15
478 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Giebelrisalit und Erker, 1880; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Liebherrstraße
478 m Route
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Franziskanerstraße 11
480 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit reichem floralem Dekor und Balkongittern, 1903 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg, Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 14
483 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm und Erker, 1891-94 von Georg Meister und Hans Hartl; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 13; bis 1886 stand hier die Flößerwirtschaft Zum Grünen Baum (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Ländstraße 6
486 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891-92 von Albin Lincke und Max Littmann.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Erstellung: 1913
Franziskanerstraße 19
486 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Putzgliederung, 1913 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Mariahilfplatz 10
486 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Knabenschule der Au, zweigeschossiges, klassizistisches Traufhaus, bez. 1803.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 13
494 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 15, 17, 19 und 21.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Morassistraße 16
494 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit flachen Seitenrisaliten, 1880 erbaut von M. Reifenstuel d. J.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 11
495 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 13, 15, 17, 19 und 21.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Morassistraße 20
496 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1877.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 13
497 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1891-94 von Georg Meister; erhöhter Mittelteil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Ländstraße 5
497 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1886 von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 19
501 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, erbaut 1880; bildet mit Eckhaus Püttrichstraße 8 eine architektonische Einheit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 20
502 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkertürmchen, bez. 1903, von Heinrich Volbehr.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Zweibrückenstraße 8
504 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Doppelgiebel, skulptiertem Steinerker und Wandmalerei, bez. 1903, von Hans Hartl.&lt;br&gt;Inschriftentafel über gefundene Kanonenkugel [nach der Beschießung des roten Tores durch Marschall Condè am 8. Sept. D.J. 1796 hier gefunden]&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Schweigerstraße 10
508 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Eckerker, 1910 -11 von Franz Deininger.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 17
508 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 19 und 21.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ländstraße 3
509 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893-94 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Rablstraße 39
510 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, Plan 1906 von Heinrich Stengel und Paul Hofer, bez. 1908; Gegenstück zu Nr. 43.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrhof der Au
Erstellung: 1803
Mariahilfplatz 11
510 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrhof der Au, klassizistisches Traufseithaus von 1803, 1895 aufgestockt; an der Südseite des südlichen Seitenflügels (im Hof von Nr. 12) klassizistischer Wandbrunnen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heldenberg Constantin
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1889
Weißenburger Straße 1
512 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1889 von Constantin Heldenberg; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.&lt;/p&gt;
Dienstwohngebäude
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zellstraße 8
512 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Laboratoriums- und Dienstwohngebäude der Städt. Elektrizitätswerke, schlösschenartiger zweigeschossiger Walmdachbau auf hohem befenstertem Sockelgeschoss und neubarocker Fassadengliederung, Zwerchhaus mit Schweifgiebeln, von Carl Hocheder, 1900, Dach später erneuert; Einfriedung mit Pfeilern, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Baustil: Neurenaissance
Ackerstraße 15
512 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, Neurenaissance mit Zwiebeltürmchen, bez. 1889; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 17, 19 und 21.
Kerschensteiner-Gewerbeschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Liebherrstraße 13
513 m Route
&lt;p&gt;Kerschensteiner-Gewerbeschule, stattlicher Eckbau, weitgehend sachlich, mit einzelnen Neurenaissance-Schmuckelementen in Steinmetzarbeit (Portale, Breiterker, u. a.), 1903-04 von Hans Grässel.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 19
513 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 21.
Ackerstraße 21
514 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Erker, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 19.
Wehrsteg
515 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 4
515 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
516 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 8
517 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet mit dem Eckhaus Kellerstraße 19 eine architektonische Einheit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Rablstraße 36
519 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, bewegt gegliedert im barockisierenden Jugendstil, mit reichem Stuckdekor, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 2
519 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 12
522 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm, Erker und prächtigem Balkongitter, 1891-94 von Georg Meister; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 13 und 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Schornstraße 2
524 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Bau, reich gegliedert, mit Giebel an der abgeschrägten Ecke und Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;

524 m Route
Haidhausen. Der Bereich von Haidhausen in seiner Ausdehnung zwischen Kirchenstraße, Preysingstraße, Steinstraße bis hin zum Maximilianeum ist ein Ensemble. Er ist anschauliches Beispiel für die sukzessive Umwandlung einer ursprünglichen Dorf- und Vorstadtsituation in ein städtisches Quartier, wobei das frühe und mittlere 19. Jh. neue bauliche Strukturen schafft, das späte 19. Jh. alte Linien in der Bebauung beläßt, aber überformt und städtebaulich erst pointiert.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
526 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Rablstraße 38
528 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 40.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dreier Hugo
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 10
528 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1892-93 von Hugo Dreier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Rosenheimer Straße 63
531 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1879 erbaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
532 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kohlstraße 9
537 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 62
537 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erker an der dem Rosenheimer Platz zugewendeten, schmalen Nordseite, 1892-93 von Alois Barbist; Block mit Nr. 64.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Schweigerstraße 2
538 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit barockisierender Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Obermaierstraße 2
538 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1879 von Franz Kil.
Wohnanlage
Architekt: Wolf Emil
Erstellung: 1927
Regerplatz 7
542 m Route
&lt;p&gt;Regerplatz 7/8/9; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Emil Wolf; siehe Gebsattelstraße 4-22 (gerade Nrn.).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 23
542 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 25.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 49
542 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erker und Giebel, um 1900; 1956 z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Rablstraße 40
544 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 38.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
544 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 2
546 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois, Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 64
546 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1892-93 von Alois Barbist; Einbau eines Kinos, 1909 von Hans Thaler; Block mit Nr. 62.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 1
547 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, reich gegliedert, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 77
548 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit großer Hausfigur, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 75.&lt;/p&gt;
Volksschule Sieboldstraße
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1908
Sieboldstraße 2
549 m Route
Mietshaus
Architekt: Köchler Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Weißenburger Straße 5
549 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875-76 von Georg Köchler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 4
549 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Rablstraße 43
549 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, um 1908; Gegenstück zu Nr. 39.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spreither Ludwig Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Thierschstraße 14
551 m Route
&lt;p&gt;&amp;nbsp;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1907, von Ludwig Franz Spreither.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
552 m Route
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
552 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 25
552 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 23.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 7
552 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 5 zu einem Block vereint.&lt;/p&gt;
Europäisches Patentamt
Architekt: Gerkan-Marg und Partner
Erstellung: 1975
Erhardtstraße 27
552 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 75
554 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 77.&lt;/p&gt;
Reiherbrunnen
Architekt: Fischer Theodor, Floßmann Josef
Erstellung: 1899
Regerplatz
556 m Route
Regerplatz; Reiherbrunnen, Schalenbrunnen (Bronze auf Steinsockel) in Steingehäuse mit Gitter, 1899 von Theodor Fischer und Josef Floßmann; in Platzmitte.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Obermaierstraße 1
556 m Route
&lt;p&gt;Obermaierstraße 1; Mietshaus, neubarock, mit großer Stuckkartusche am Erker, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Pfarrkirche Mariahilf
Architekt: Ohlmüller Joseph Daniel
Baustil: Neogotik
Erstellung: 1839
Mariahilfplatz 42
556 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche Mariahilf in der Au, frühes Werk der Neugotik, mit hohem Turm, 1831-39 von Joseph Daniel Ohlmüller; Inneres nach Kriegsschäden neugestaltet; freistehend in Platzmitte; mit einigen alten Ausstattungsstücken.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 5
559 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 7 zu einem Block vereint.&lt;/p&gt;
Kabelsteg
Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
562 m Route
&lt;p&gt;Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 69
562 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
562 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 10
563 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geißler Josef
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schornstraße 6
563 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, 1900 von Josef Geißler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
563 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Steinstraße 73
563 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Putz- und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 75 und 77.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Rablstraße 42
564 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht mit Putzgliederung und Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Innere Wiener Straße 18
564 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Balanstraße 12
564 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, breite Fassade mit mittlerem Zwerchhaus und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 3
565 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 11
566 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor am Erker, um 1890/1900; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Militär Holzgarten
Erstellung: 1700
Preysingstraße
568 m Route
Werkzeug-Maschinenfabrik
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1890
Kellerstraße 27
569 m Route
&lt;p&gt;Werkzeug-Maschinenfabrik A. Schärfls Nachf., in Häuserzeile stehende Fassade von Wohnhausformat mit großen Fabrikfenstern und neugotischer Gliederung, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 8
570 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Steinernes Ädikulaportal
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1907
Simon-Knoll-Platz 3
570 m Route
Steinernes Ädikulaportal, vom ursprünglichen Neubarockbau, der kriegszerstörten Volksschule an der Sieboldstraße von 1907-09 stammend; an der Nordseite des Schulgebäudes von 1953/54.
Mietshaus
Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 5
571 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; etwas vereinfacht; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Thierschstraße 4
572 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 8
572 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 5
574 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Maria-Theresia-Gymnasium
Architekt: Stauffer Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Regerplatz 1
575 m Route
&lt;p&gt;Maria-Theresia-Gymnasium, neubarocker Gruppenbau mit Runderker und steinernem Eingangsvorbau, 1898-99 von Adolf Stauffer.&lt;/p&gt;
Corneliusbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Corneliusbrücke
575 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 71
576 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 19
577 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, bez. 1890.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
579 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 29
580 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
581 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Preysingplatz 3
581 m Route
Preysingplatz 3, 4, 5, 6, 7.; Auf dem rückwärtigen Areal unterirdische Anlagen eines ehemaligen Bierkellers, vierschiffige, langgestreckte Tonnengewölbe aus Ziegelmauerwerk, 1.Hälfte 19.Jh.; Teil der ehemaligen Kellerstadt der Münchner Brauereien in Haidhausen.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 13
581 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
582 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
584 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Zweibrückenstraße 1
584 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 11
584 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Regerplatz 4
586 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Block mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Thierschstraße 3
586 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Steinerkern, Plan von Heilmann und Littmann, ausgeführt 1902-03.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 3
586 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; Gruppe mit Nr. 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
587 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 1
589 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, Plan 1900 von Heilmann und Littmann, Ausführung 1902-03.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Balanstraße 14
589 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung und zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Rosenheimer Straße 75
590 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach und Putzgliederung, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 10
591 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
591 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 7
593 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Kloster der Armen Schulschwestern
Architekt: Boemmel Franz Xaver, Holzbauer Georg
Baustil: barockisierend
Mariahilfplatz 13
595 m Route
&lt;p&gt;Mariahilfplatz 13/14/15; Kloster und Schule der Armen Schulschwestern, barockisierender Komplex mit zwei Ädikulaportalen, 1935 von Franz Xaver Boemmel und Georg Holzbauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 22
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 26, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Johanneskirche
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1916
Preysingstraße 17
596 m Route
&lt;p&gt;Evang.-Luth. Johanneskirche, neuromanischer, kreuzförmiger Zentralbau mit Emporen und Turm, malerischer Gruppenbau aus Rohbackstein, 1914-16 von Albert Schmidt; inmitten des Preysingplatzes.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kellerstraße 22
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Steinstraße 52
596 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, um 1860; langgestreckter Block mit Nr. 52.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 1
597 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Neurenaissance-Ecker, um 1890; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 28
597 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, um 1900.&lt;/p&gt;
Adelgundenheim
Architekt: Schmid Korbinian
Erstellung: 1912
Pöppelstraße 2
601 m Route
<p>Adelgundenheim, Erweiterungsbau (Westbau), neubarockes Eckhaus, bez. 1912, von Korbinian Schmid.</p>
Bronzebüste für König Ludwig II.
Architekt: König Ludwig II., Miller Ferdinand d. J.
Erstellung: 1910
Corneliusbrücke
601 m Route
Südlich auf der Inselspitze Balustrade und Denkmal für Ludwig II., Bronzebüste, 1910 von Ferdinand Miller d. J., 1973 wiederaufgestellt; nördlich gegenüber vier Torpfeiler mit Kugeln als Zugang zum Bereich des Deutschen Museums.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 68
602 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 8
603 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Isarkai - Lehel
Erstellung: 1900
Isarkai
604 m Route
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Steinstraße 67
604 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
605 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rumfordstraße 48
606 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert in verschiedenfarbigem Backstein, mit Eisenbalkonen, 1892 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Rablstraße 46
606 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Breiterker und Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 15
607 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichten spätklassizistischen Formen, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Steinstraße 50
607 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1861 von Maurermeister Max Kuppelmayr; langgestreckter Block mit Nr. 52.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 2
608 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 15
609 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance mit barocken Anklängen, mit Erker und hohem Giebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Mariahilfstraße 8
609 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus mit Mansarddach, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Kellerstraße 24
611 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von H. Freundorfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Baaderstraße 1
611 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Rohbackstein mit Putzgliederung, Erker, 1896 von Rosa Barbist.&lt;/p&gt;
Maximiliansanlagen
611 m Route
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).
Mietshaus
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 70
612 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 30
613 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
614 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Balanstraße 16
615 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, mit schlichter Putzgliederung und Schweifgiebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1912
Baaderstraße 9
616 m Route
&lt;p&gt;Baaderstraße 9/9 a; Mietshausgruppe, deutsche Renaissance, mit ungleichen, malerisch angeordneten Erkern, 1912 vom Kgl. Landbauamt München nach einem Entwurf von Hermann Buchert als Dienstwohngebäude für die Schutzmannschaft erbaut (ursprünglich vier Häuser).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Regerplatz 3
617 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, um 1860; Block mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 24
618 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Bau mit zwei Erkern und reichem, barockisierendem Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Mittelteil der Gruppe Nr. 22/24/26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Balanstraße 17
618 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Maßwerkdekor, 1897/98 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Drollinger Eugen, Thiersch August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Isartorplatz 5
619 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896; Teil einer Gruppe mit Nr. 3 (erneuert) und Nr. 4, von August Thiersch, Carl Hocheder d. Ä. und Eugen Drollinger.
Mietshaus
Architekt: Köchler Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Steinstraße 65
619 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Maurermeister Georg Köchler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 77
620 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Karg Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Steinstraße 46
621 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1886 von Baumeister Franz Karg.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 31
623 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 32
623 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899.&lt;/p&gt;
Eckbau
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Regerplatz 2
624 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Eckturm, zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1898, von Adolf Seiffhart.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 72
625 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Steinstraße 63
625 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1875.&lt;/p&gt;
Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
627 m Route
&lt;p&gt;Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Isartorplatz
627 m Route
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Rablstraße 48
628 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Erker, Putzgliederung und Stuckdekor, 1909 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Glaspalast-Brunnen
Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Weißenburger Platz
628 m Route
&lt;p&gt;Glaspalast-Brunnen, 1853 von August von Voit für den Glaspalast entworfen, um 1875 vor dem Ostbahnhof am Orleansplatz aufgestellt, 1974 an den gegenwärtigen Platz versetzt.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
628 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 79
631 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 13
632 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Deutscher Alpenverein
Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
632 m Route
&lt;p&gt;Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Isartorplatz 4
633 m Route
Mietshaus, neubarocker Giebelbau, 1896 von Carl Hocheder d. Ä.; Gruppe mit Nr. 5.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 33
635 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Seitenrisaliten, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 19
637 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 21.&lt;/p&gt;
Eduard-Hartmann-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
637 m Route
&lt;p&gt;Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
638 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 1
638 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 74
638 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Drächslstraße 4
641 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1899 von Adolf Seiffhart.
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
642 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 34
642 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckturm und zwei Erkern, reich gegliedert, 1899-1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Drächslstraße 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
643 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Drächslstraße 6
643 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Warmbach, Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 17
643 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Ädikulafenstern, 1886 von Carl Wilhelm Warmbach.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kellerstraße 35
643 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 21
644 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit Nr. 19.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang
Architekt: Schurr Hans
Erstellung: 1915
St.-Wolfgangs-Platz 8
646 m Route
(Neubau Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang), vom Vorgängerbau hoher Neubarockturm, 1915-20 von Hans Schurr.
Doppelhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
646 m Route
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 30
646 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Drächslstraße 3
647 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich stuckiertem Erker, bez. 1901.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Balanstraße 23
647 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Giebel über der breit abgeschrägten Ecke, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Pariser Straße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 59
649 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 57.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 26
650 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 22, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ziegler Oskar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 7
650 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1877 von Oskar Ziegler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 48
652 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 46 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kellerstraße 32
653 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1887
Baaderstraße 32
653 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877-78 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 36.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 5
654 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Erhardtstraße 12
654 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, Putz- und Stuckdekor, 1899-1900 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Erhardtstraße 15
656 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1885 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Thierschstraße 27
657 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.&lt;/p&gt;
Militärgefängnis
Erstellung: 1883
Corneliusstraße 33
657 m Route
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
659 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 28
659 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Baaderstraße 30
661 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit sparsam verteilten Diamantquadern, 1889 von Anton Spenger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
663 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Zeppelinstraße 6
664 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1896 von Carl Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rumfordstraße 42
664 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1898 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 12
665 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1888.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
667 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 78
667 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 57
667 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und Stuckdekor, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
668 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingplatz 12
668 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Loggien und Balkonen, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Aventinstraße 11
668 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, 1897-98 von Georg Schneider; Gruppe mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
669 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 7
669 m Route
Mietshaus, malerisch gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, um 1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Gebsattelstraße 34.
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 53
669 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 46
670 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 48 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
671 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Steinstraße 55
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1892 von Korbinian Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 39
673 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 51
673 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 53.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jacob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Baaderstraße 27
674 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition 1879 von Jacob Freundorfer; Mansarddach mit Gauben 1894.&lt;/p&gt;
Kanalstraße
675 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Senftlstraße 1
676 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckaufsatz, Erkern und Stuck, um 1900.
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 49
676 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 51 und 53.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
678 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rosenheimer Straße 85
678 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
679 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 36
679 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 32.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1885
Innere Wiener Straße 30
680 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Mittelgiebel, bez. 1885.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 11
680 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuckdekor (Büsten), 1892-93 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Milchstraße 10
681 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit erkerartig abgerundeter Ecke, reich gegliedert und stuckiert, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Senftlstraße 2
681 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1899-1900 von Hans Thaler.
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
682 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 1
683 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Balanstraße 23.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 38
683 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Seitenrisaliten, um 1877.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 47
683 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh.; langgestreckte Gruppe mit Nr. 49, 51 und 53.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Bereiteranger 5
684 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1880 von Jakob Freundorfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Mannhardtstraße 5
684 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Buttermelcherstraße 18
684 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Anton Spenger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Milchstraße 13
686 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
686 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Moser Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Aventinstraße 9
686 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, bez. 1898, von Hans Moser; Gruppe mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fink Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Corneliusstraße 42
686 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Fink.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 12
687 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau am Weißenburger Platz, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 10
687 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, 1888 von Anton Spenger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 3
688 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1890 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 3
689 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
691 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.&lt;/p&gt;
Fassade eines Mietshauses
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rumfordstraße 43
691 m Route
&lt;p&gt;Fassade eines Mietshauses, Neurenaissance, 1890 von Hans Hartl.&lt;/p&gt;
Bayerische Landesimpfanstalt
Architekt: Buchert Hermann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1904
Am Neudeck 1
692 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Landesimpfanstalt, jetzt Polizeidienststelle, vormals zweigeschossiger, barockisierender Satteldachbau, von Hermann Buchert, 1903/04, nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg um ein Geschoss erhöht und Walmdach aufgesetzt; Nebengebäude mit Durchfahrt, langgestreckter, erdgeschossiger Satteldachbau; Nebengebäude im Hof, zweigeschossiger Satteldachbau mit Doppelgiebelfassade; ehem. Kontumaz- bzw. Quarantänestall, erdgeschossiger Walmdachbau mit Halbwalmdachanbau und polygonalem Ecktürmchen mit Spitzhelm, historisierend; Einfriedung, verputzte Steinmauer; gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
692 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Bereiteranger 1
693 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1855
Rosenheimer Straße 87
693 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 3
695 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 4
695 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
695 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Steinstraße 39
695 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 15
696 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 5
697 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Baaderstraße 44
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, mit flachem Mittelrisalit, 1878 von Michael Reifenstuel d.J..&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Steinstraße 43
697 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, 19. Jh.; im Hof hinter Nr. 47.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Kellerstraße 43
698 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor an den Lisenen, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Amtsgerich
Architekt: Adelung Friedrich, Branschowsky Franz
Erstellung: 1904
Mariahilfplatz 17
698 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Amtsgericht, jetzt Landratsamt, stattlicher, neubarocker Gruppenbau mit Turm, 1902-04 von Friedrich Adelung und Franz Branschowsky.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 10
699 m Route
Mietshaus, neubarock, um 1900.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Innere Wiener Straße 32
699 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Regerstraße 18
700 m Route
Mietshaus, mit neubarocker Putzgliederung, um 1890/1900; Block mit Nr. 20.
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 45
701 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Putzgliederung und Stuckdekor, 1894 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
702 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Aurbacherstraße 1
702 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1884
Bereiteranger 8
702 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1884.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 12
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1881
Bereiteranger 6
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1881.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Demmelmaier Valentin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1879
Weißenburger Straße 14
704 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, erbaut 1879, 1903 in barockisierenden Formen umgestaltet und aufgestockt von Valentin Demmelmaier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
704 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
704 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Kleinhaus mit Schopfwalm
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
706 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 8
708 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Regerstraße 20
709 m Route
Mietshaus, neubarock, um 1890/1900; Block mit Nr. 18.
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 17
709 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Kleinhaus mit Zeltdach, um 1800.&lt;/p&gt;

710 m Route
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 5
711 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 26
711 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 6
714 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Bereiteranger 2
714 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit geschnitzten Zwerchgiebeln, um 1880/1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schratz Rudolph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 46
714 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Rudolph Schratz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Aurbacherstraße 2
715 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erkerturm an der Ecke, bez. 1899.
Volksschule
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1898
Weilerstraße 1
716 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, barockisierender, reich gegliederter Gruppenbau, mit Giebelfresko und Turm, 1898-99 von Karl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 3
716 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Sedanstraße 7
717 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor an Ecke und Flacherkern, 1892 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 6
717 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistisch Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Erhardtstraße 9
717 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Mittelerker und reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 19
718 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 21.&lt;/p&gt;
Fassade des Mietshauses
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1864
Frauenstraße 44
718 m Route
Fassade des Mietshauses, fünfgeschossig, mit gotisierender Gliederung, von Franz Kil, bez. 1864, Zinnenbekrönung Rekonstruktion von 1926; Abbruch des Hauses 1989/90.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 7
719 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1875.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 8
719 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 29
719 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 24
720 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit Eckerker, um 1890; bildet mit Nr. 26 eine symmetrische Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
721 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Aurbacherstraße 3
722 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, bez. 1911.
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Eduard-Schmid-Straße 9
722 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliederter Eckbau, 1888 von Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
723 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.&lt;/p&gt;
Hofbräukeller
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Innere Wiener Straße 17
723 m Route
&lt;p&gt;Innere Wiener Straße 17/19; Hofbräukeller (nordöstlicher Block), Neurenaissance, mit Risaliten, Lisenen und Konsolgesims, späteres 19. Jh., vereinfacht.&lt;/p&gt;
Gaststätte zum Tatzelwurm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Innere Wiener Straße 36
723 m Route
&lt;p&gt;Gaststätte zum Tatzelwurm, Neurenaissance, 1878, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
724 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Metzstraße 11
725 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, 1898; vgl. Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 14
725 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Polygonalerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Zeppelinstraße 2
725 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Rustikafassade, mit zwei reichen Stuckfriesen und Konsolgesims, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Steinstraße 18
728 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Straße 9
729 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 5
729 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hatzl Anton, Berndl Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Erhardtstraße 8
729 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher, neuklassizistischer Jugendstil, mit drei Erkern und Stuckdekor, 1912 von Anton Hatzl mit Fassade von Richard Berndl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 9
731 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, durch Fensterädikulen reich gegliedert, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Albrecht Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Rumfordstraße 36
731 m Route
&lt;p&gt;Rumfordstraße 36/38; Mietshaus, breite Doppelerkerfront in deutscher Renaissance, mit prächtigem Portal, bez. 1895, von Max Albrecht.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 21
732 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Sedanstraße 12
732 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1890.&lt;/p&gt;
ehem.Frauengefängnis
Baustil: barockisierend
Am Neudeck 10
733 m Route
Frauengefängnis, langgestreckter barockisierender Bau, frühes 20. Jh.; im Anschluss an Mariahilfplatz 17 a.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Sedanstraße 9
733 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1891 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Steinstraße 27
734 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei reich dekorierten Erkern und Giebel, bez. 1902.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 10
735 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 12.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
735 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 16
736 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Sedanstraße 14
738 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 23
740 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Innere Wiener Straße 38
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 10
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 34
740 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Neurenaissance, mit Risaliten, Rohbackstein und Naturstein, 1889-90 von Georg Meister.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Metzstraße 13
742 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 11
743 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 13.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
744 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ramauer Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Pariser Straße 12
744 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1877 von Josef Ramauer erbaut; Gruppe mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 1
744 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 7
745 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 10
746 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Sedanstraße 16
746 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 18
747 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit polygonalem Erkerturm an der Ecke, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 105
747 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinstraße 12
747 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, bez. 1894.&lt;/p&gt;
Salvatortheater
Erstellung: 1657

748 m Route
&lt;p&gt;Das &lt;strong&gt;Salvatortheater am Salvatorplatz&lt;/strong&gt; nimmt in der Münchner Musikgeschichte eine herausragende Stellung ein. Es war eines der frühesten großen, freistehenden Opernhäuser im deutschen Sprachraum und wurde zu einem wichtigen Zentrum der italienisch geprägten Hofoper des 17. und 18. Jahrhunderts. Die erhaltenen Darstellungen, insbesondere die Kupferstiche von &lt;strong&gt;Melchior Kusell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Michael Wening&lt;/strong&gt;, vermitteln heute einen Eindruck von seiner Architektur und der aufwendigen Bühnengestaltung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Entstehung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anfänge reichen in die Regierungszeit &lt;strong&gt;Kurfürst Maximilians I.&lt;/strong&gt; zurück. Der Hof wollte die in Italien entstandene neue Kunstform des Musiktheaters dauerhaft in München etablieren. Dazu wurde am Salvatorplatz ein vorhandenes &lt;strong&gt;Kornhaus&lt;/strong&gt; zu einem Theater umgebaut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeiten begannen im Zusammenhang mit der geplanten Vermählung des Kurprinzen Ferdinand Maria mit Henriette Adelaide von Savoyen im Jahr &lt;strong&gt;1651&lt;/strong&gt;. Nach dem Tod Maximilians I. wurden die Bauarbeiten zunächst unterbrochen. Erst &lt;strong&gt;1654&lt;/strong&gt; nahm man den Umbau wieder auf. Unter der Leitung des italienischen Theaterfachmanns &lt;strong&gt;Francesco Santurini&lt;/strong&gt; wurde das Gebäude weiter ausgebaut; nach Zengers Darstellung war die endgültige Fertigstellung wahrscheinlich &lt;strong&gt;1657&lt;/strong&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit erklärt sich auch eine häufig anzutreffende unterschiedliche Datierung: &lt;strong&gt;1654&lt;/strong&gt; bezeichnet den frühen Spielbetrieb beziehungsweise die Eröffnung, während &lt;strong&gt;1657&lt;/strong&gt; mit der Fertigstellung des erweiterten Theaterbaus verbunden wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die ersten Aufführungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch bevor das neue Haus vollständig fertiggestellt war, musste der &lt;strong&gt;Herkulessaal der Residenz&lt;/strong&gt; als Ausweichspielstätte dienen. Dort wurde im August &lt;strong&gt;1653&lt;/strong&gt; Giovanni Battista Maccionis &lt;i&gt;L’arpa festante&lt;/i&gt; aufgeführt. Es handelte sich nicht mehr lediglich um ein Schauspiel mit musikalischen Einlagen, sondern um ein eigenständiges Musikdrama mit Rezitativen, Soli, Duetten und Schlusschor.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der Wiederaufnahme der Bauarbeiten konnte das neue Opernhaus seine eigentliche Funktion übernehmen. Als frühe Aufführung wird &lt;strong&gt;Pietro Zamboninis &lt;/strong&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;La ninfa ritrosa&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; am &lt;strong&gt;12. Februar 1654&lt;/strong&gt; genannt. Bei dieser Aufführung zeigten sich allerdings noch Mängel des Gebäudes, die weitere Arbeiten notwendig machten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die endgültige Fertigstellung wird in der Darstellung des Münchner Hoforchesters mit einer weiteren bedeutenden Aufführung verbunden: Am &lt;strong&gt;13. Februar 1657&lt;/strong&gt; kam &lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerlls &lt;/strong&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;L’Oronte&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; zur Aufführung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerll und das Salvatortheater&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit &lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerll&lt;/strong&gt; begann eine besonders bedeutende Phase. Kerll war 1656 zum Hofkapellmeister aufgestiegen und prägte das Münchner Musikleben über viele Jahre. Unter seiner Leitung wuchs die Hofkapelle erheblich; Sänger und Instrumentalisten aus Deutschland und Italien wirkten zusammen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kerll komponierte mehrere Opern für München. Die Partituren sind allerdings verloren gegangen. Erhalten sind unter anderem Libretti und bildliche Zeugnisse. Zu seinen Münchner Bühnenwerken gehören &lt;i&gt;L’Oronte&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Atalanta&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Le pretensioni del Sole&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Colori geniali&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;L’amor della patria&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Amor tiranno&lt;/i&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders eindrucksvoll ist die für &lt;strong&gt;1661&lt;/strong&gt; nachgewiesene Aufführung von &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt;. Sie wurde zum Geburtsfest der Prinzessin Maria Anna veranstaltet. Die Hauptrollen waren mit neu engagierten italienischen Sängern besetzt; Kostüme, Dekorationen, Maschinen und weiteres Bühnenzubehör wurden teilweise aus Italien bezogen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Bühnenbild zu &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt; von 1661 ist erhalten und gehört zu den wichtigen bildlichen Zeugnissen des frühen Münchner Operntheaters. Das entsprechende Bildmaterial wird in &lt;i&gt;Ein altehrwürdiges Orchester&lt;/i&gt; ausdrücklich als „Bühnendekoration für die Oper L’Erinto von Johann Caspar Kerll, 1661“ bezeichnet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Theater für das barocke Gesamtkunstwerk&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Salvatortheater war weit mehr als ein Ort, an dem Sänger auf einer Bühne auftraten. Die barocke Oper verband &lt;strong&gt;Musik, Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenmalerei, Maschinenkunst, Kostüme und höfische Repräsentation&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders spektakulär waren die großen Festveranstaltungen von 1662. Der Dichter &lt;strong&gt;Pietro Paolo Bissari&lt;/strong&gt; wirkte an den sogenannten &lt;i&gt;Applausi festivi&lt;/i&gt; mit. Die Veranstaltungen verbanden Oper, Turnier und Feuerwerk. Drei große „attioni“ wurden an verschiedenen Orten Münchens aufgeführt; die erste, &lt;i&gt;Fedra incoronata&lt;/i&gt;, fand im Opernhaus statt. Die Bühnenbilder und Maschinen sind durch die zeitgenössischen Stiche von Matthäus Küssel überliefert.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Theater im 18. Jahrhundert&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch unter den späteren bayerischen Kurfürsten blieb das Opernhaus am Salvatorplatz eine zentrale Spielstätte. Besonders während der Regierungszeit &lt;strong&gt;Karl Albrechts&lt;/strong&gt; wurde die italienische Oper weiterhin intensiv gepflegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bühnenbildner &lt;strong&gt;Peter Jakob Horemans&lt;/strong&gt; arbeitete von 1722 bis 1747 für den Münchner Hof und stattete im Salvatorplatz-Theater &lt;strong&gt;nicht weniger als 22 Opern&lt;/strong&gt; aus. Ein Entwurf für eine neue Innendekoration des Theaters mit üppigen Rocailleformen unter der Kaiserkrone Karl Albrechts zeigt, wie stark sich auch die Gestaltung des Hauses dem Rokoko annäherte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Theaterbetrieb war aufwendig. Die Opernaufführungen konnten &lt;strong&gt;fünf bis sechs Stunden&lt;/strong&gt; dauern. Vor einer Vorstellung wurde mehrfach geprobt, zuletzt mit Kostümen. Das Haus war damit ein Mittelpunkt der höfischen Fest- und Opernkultur Münchens.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Brand von 1730&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;5. Februar 1730&lt;/strong&gt; entging das Theater nur knapp einer Katastrophe. Nach einer Aufführung entzündete sich im ersten Stock ein Balken. Ursache war ein Ofen, der dort offenbar unbemerkt aufgestellt worden war. Der Brand konnte noch rechtzeitig eingedämmt werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Ende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im späten 18. Jahrhundert verlor das alte Opernhaus zunehmend an Bedeutung. Mit dem Bau des &lt;strong&gt;Cuvilliés-Theaters&lt;/strong&gt; besaß der Münchner Hof seit 1753 eine wesentlich repräsentativere neue Spielstätte. Dennoch wurde das Salvatortheater weiterhin genutzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schließlich war das Gebäude baulich so problematisch geworden, dass es &lt;strong&gt;1795 wegen Einsturzgefahr endgültig geräumt&lt;/strong&gt; werden musste. Vorstellungen wurden unter anderem in den Redoutensaal an der Prangersgasse verlegt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gebäude wurde &lt;strong&gt;1802 abgebrochen&lt;/strong&gt;. Damit endete die Geschichte des Salvatortheaters nach rund eineinhalb Jahrhunderten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;musikalische_spielstaetten_muenchen.sql&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bedeutung für die Münchner Musikgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Salvatortheater war ein entscheidender Ausgangspunkt für die Entwicklung Münchens zur &lt;strong&gt;Opernstadt&lt;/strong&gt;. Hier wurde die aus Italien kommende Opernkultur dauerhaft institutionalisiert. Unter Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen, vor allem aber durch Musiker wie Johann Kaspar Kerll, entwickelte sich München zu einem bedeutenden Zentrum des europäischen Musiktheaters.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bemerkenswert ist, dass die Erinnerung an das längst verschwundene Gebäude bis heute durch historische Bildquellen erhalten blieb. Ein Kupferstich von &lt;strong&gt;Melchior Kusell aus dem April 1665&lt;/strong&gt; zeigt das Salvatortheater; ein weiterer wichtiger Blick in den Zuschauerraum stammt von &lt;strong&gt;Michael Wening&lt;/strong&gt;. Beide Darstellungen gehören zu den zentralen visuellen Quellen für die Geschichte des Hauses.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Feuerwache 5
Erstellung: 2025

748 m Route

748 m Route
&lt;p&gt;Das Schwabylon war ein außergewöhnliches Einkaufs- und Freizeitzentrum an der Münchner Leopoldstraße, entworfen vom Schweizer Architekten Justus Dahinden. Am 9. November 1973 eröffnet, beeindruckte der terrassenförmige Bau mit seiner farbenfrohen Fassade, die eine aufgehende Sonne darstellte. Das Konzept verband Geschäfte, Restaurants, Diskotheken, eine Eislaufhalle und einen tropischen Palmengarten. Als visionäre „Stadt in der Stadt“ sollte es Einkaufen und Freizeit neu verbinden. Doch hohe Mieten, mangelnde Kundschaft, Baukostenüberschreitungen und finanzielle Schwierigkeiten führten zum raschen Niedergang. Bereits Ende 1974 schloss das Einkaufszentrum. 1979 wurde das Hauptgebäude abgerissen. Das Schwabylon gilt heute als Symbol visionärer, aber gescheiterter Münchner Architektur der 1970er-Jahre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeitpunkt&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Situation&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;November 1973 Eröffnung mit großem Publikumsandrang&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Januar 1974 Erste Geschäfte wegen Zahlungsunfähigkeit geschlossen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Februar 1974 Nur noch 44 Geschäfte geöffnet&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Juli 1974 Laut &lt;i&gt;Abendzeitung&lt;/i&gt; waren nur noch etwa zwölf Geschäfte in Betrieb&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oktober 1974 Nur noch sieben Geschäfte geöffnet; viele zahlten nur noch symbolische Mieten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende 1974 Kündigung der letzten sechs Ladenmieter&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1978/79 Abriss des leerstehenden Einkaufszentrums&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Eduard-Schmid-Straße 11
748 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1886; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Steinstraße 19
748 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, bez. 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
749 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
749 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 37
749 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Thomas.
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 25
750 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Aventinstraße 1
751 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1891 von Georg Meister.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 33
751 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890/1900; Gruppe mit Nr. 35.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
751 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
751 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 40
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuck, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Comeniusstraße 2
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1892 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
753 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des &quot;Praters&quot; (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ohlmüllerstraße 13
753 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 27
754 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
755 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Ohlmüllerstraße 19
755 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 20
756 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 13
756 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 17
756 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 11
756 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Isartor
Architekt: Gärtner Friedrich von, Neher Bernhard d. J.
Erstellung: 1337
Tal 50
757 m Route
&lt;p&gt;Isartor, stattlicher querrechteckiger Tortum mit von Mauern umschlossenem Vorhof, achteckigen Flankentürmen und dreibogiger Stirnfront, von 1337, 1833-35 durch Friedrich von Gärtner restauriert, nach Kriegsschäden 1946-57 wiederhergestellt; Wandfresko von Bernhard Neher d. J., 1835; neue Turmuhren 2005.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 90
757 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 4
758 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, wohl 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
758 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1870
Frauenstraße 38
759 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 7
759 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 25
760 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872-73.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 15
760 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus (Doppelhaus) des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 17.&lt;/p&gt;
Steinbrunnen
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1908
Am Neudeck
761 m Route
Steinbrunnen mit Kugel auf Achteckpfeiler, 1908 von August Blössner; am Aufgang zur Hochstraße.
Thomas-Wimmer-Ring 1
762 m Route
&lt;p&gt;Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof); Prinzessturm; Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer&lt;/p&gt;
Buttermelcherstraße
763 m Route
Mietshaus
Architekt: Englberger Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Lothringer Straße 9
763 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1897 von Lorenz Englberger.&lt;/p&gt;
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
764 m Route
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Sedanstraße 15
764 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, erbaut 1897, z. T. vereinfacht; zur Gruppe Nr. 11 und 13 gehörig.&lt;/p&gt;
Volkstheater
Erstellung: 1812
Westenriederstraße 1
765 m Route
&lt;p&gt;Das Isartortheater, offiziell Königliches Hoftheater am Isarthor, war ein klassizistisches Theatergebäude in München, erbaut 1811–1812 von Emanuel Herigoyen. Es lag westlich des Isartors, an der heutigen Grünfläche zwischen Frauenstraße und Westenriederstraße. Das Theater wurde am 10. Oktober 1812 in Anwesenheit von König Maximilian I. und Kronprinz Ludwig eröffnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ursprünglich als zweites königliches Hoftheater gedacht, geriet das Isartortheater ab 1822 in Schwierigkeiten. Direktor Carl Carl setzte auf volkstümliche Unterhaltung, stieß jedoch auf Kritik und finanzielle Kürzungen zugunsten des Hof- und Nationaltheaters. 1825 schloss er das Theater und zog mit seinem Ensemble nach Wien, wo er am Theater an der Wien erfolgreich wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von 1844 bis 1931 diente das Gebäude als städtisches Leihhaus. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der südliche Seitenflügel abgerissen. 1931 erfolgte der Umbau zu einem Kino, dem „Atlantik-Palast“, mit 1.000 Sitzplätzen. Bis 1944 wurden dort auch amerikanische Filme gezeigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Gebäude bei Luftangriffen aus. Die Ruine blieb bis 1953 stehen und wurde schließlich abgetragen. Heute erinnert nichts mehr an das einst bedeutende Theater.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Aventinstraße 2
765 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1889 von Georg Meister.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 3
766 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.&lt;/p&gt;
Gasthaus zum Schoberwirt
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 20
766 m Route
&lt;p&gt;Gasthaus zum Schoberwirt, biedermeierlicher Eckbau mit Stichbogenfenstern und neugotischen Türblättern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 27
767 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet einen Block mit Preysingstraße 42.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Pariser Straße 16
768 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, 1898; Gruppe mit Nr. 18 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hierstorfer K., Biedermann Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Innere Wiener Straße 42
768 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit stuckiertem Konsolgesims, 1893 von K. Hierstorfer und Josef Biedermann.&lt;/p&gt;
Stadtmauer
Erstellung: 1494
Thomas-Wimmer-Ring 1
768 m Route
&lt;p&gt;Stadtmauer; am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Hatzl Anton
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Balanstraße 35
769 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckturm und Erker, 1900/1901 von Hans Thaler und Anton Hatzl; Gruppe mit Nr. 33.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
770 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 3
770 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deiglmayer Ludwig
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1869
Frauenstraße 36
771 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Lisengliederung, von Ludwig Deiglmayer 1869.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
771 m Route
&lt;p&gt;Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
772 m Route
&lt;p&gt;Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Steinstraße 11
772 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1881 von Johann Wittig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Steinstraße 8
773 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 22
773 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, Eckbau mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 6
774 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1896 erbaut, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Lueg ins Land
774 m Route
&lt;p&gt;Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 11
774 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Weißenburger Straße 19
775 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 22
775 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Pariser Straße 18
775 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 16 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Preysingstraße 42
775 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau, um 1900; z. T. vereinfacht; Block mit Milchstraße 27.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 24
775 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1867
Corneliusstraße 23
776 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1867 von Joseph Seybold.&lt;/p&gt;
Hochstraße 57
776 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 16
776 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 14.&lt;/p&gt;
ehem. Paulanerkloster
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1627
Ohlmüllerstraße 33
777 m Route
&lt;p&gt;Zwei Flügel des ehem. Paulanerklosters, Frühbarockbau von 1627 und 1668 ff., 1807 teilweise als Gefängnis umgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 14
778 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Innere Wiener Straße 44
779 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Klosterkirche Herz Jesu
Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1953
Buttermelcherstraße 10
780 m Route
&lt;p&gt;Klosterkirche Herz Jesu der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern), steil proportionierte, dreischiffige, tonnengewölbte Halle mit eingeschnürtem, von oben belichtetem Chorraum, Stahlbetonskelett mit Trümmerziegel-Ausfachungen, 1953-54 von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen; mit Ausstattung; Glockenturm, an der Südecke.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1893
Sedanstraße 17
780 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau französischen Charakters, reich gegliedert und stuckiert, 1893-94 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 14
780 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Erhardtstraße 6
781 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, 1895 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Günther Ernst
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Preysingstraße 37
782 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance (im Burgenstil), 1901-02 von Ernst Günther; städtebaulicher Abschluss der Wörthstraße.&lt;/p&gt;
Vindelikerhaus
Erstellung: 1802
Marienstraße 21
783 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grimm Conrad
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 56
785 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenen, 1877-78 von Conrad Grimm.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Frauenstraße 34
785 m Route
Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1865 von Michael Reifenstuel; Innenbau 1992/93 weitgehend erneuert.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 8
786 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Hochstraße 61
787 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl. 1. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Ohlmüllerstraße 10
787 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, (bis zum 2. Stock vielleicht spätklassizistisch), 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Schiltbergerstraße 2
788 m Route
Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.
Isartortheater
Erstellung: 1811
Westenriederstraße 1
788 m Route
Knöbelstraße
Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
789 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auerfeldstraße 16
790 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 21
790 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit in Naturstein verkleidetem, reich gegliedertem, rustiziertem Erdgeschoss und Bronzeportal, 1865 von Joseph Seybold.&lt;/p&gt;
Wörthstraße 2
791 m Route
&lt;p&gt;Münchner Magistrat den Bau einer „Neuen Schule Haidhausen“ an der Wörthstraße. Der 1885 eröffnete Bau war ein großer, späthistoristischer Ziegelbau, typisch für die kommunalen Schulgebäude der Gründerzeit im Münchner Osten. Mit rund 1.250 Kindern im Werktagsunterricht und zusätzlich über 300 Kindern im Sonntagsunterricht war das Haus vom ersten Tag an stark überbelegt. Neben dem regulären Unterricht erfüllte die Schule auch ausgeprägte soziale Funktionen für die ärmeren Familien des Viertels – etwa durch Schulspeisungen und Unterstützung bedürftiger Kinder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude 1944 bei Luftangriffen schwer getroffen; Dachstuhl und Obergeschosse brannten aus, die Nutzung war danach nur noch eingeschränkt möglich. Zwischen 1950 und 1958 wurde der kriegszerstörte Altbau schließlich abgetragen und durch einen modernen Neubau ersetzt, der am 14. August 1958 feierlich eingeweiht wurde. Der neue Schulkomplex spiegelt die funktionalen Prinzipien der Nachkriegsarchitektur wider und gilt als zweite Bau- und Nutzungsepoche der Schule.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2009 erfuhr der Haupttrakt eine grundlegende Sanierung, bei der das Gebäude baulich und energetisch an heutige Anforderungen angepasst wurde.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Johannisplatz 12
791 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1893.&lt;/p&gt;
Hochstraße 62
791 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl frühes 19. Jh., mit Mansarddach der 2. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Fastlinger Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 46
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit zwei Eckturmerkern und reichen Stuckreliefs in den Schweifgiebeln, um 1900; Gedenktafel: Wohnhaus des Historikers Max Fastlinger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 2
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tal 43
793 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, dreigeschossig (früher höher), um 1900.&lt;/p&gt;
Hochstraße 65
793 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 54
794 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Jakob Freundorfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 24
795 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichter spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
795 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 49
796 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1895 von Alois Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
796 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker und Stuckdekor, bez. 1898; bildet eine Gruppe mit Nr. 92 a, 94 und Pariser Straße 16 und 18.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 16
796 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Metzstraße 19
797 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuck, 1897 von Michael Mayer; vgl. Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1862
Ohlmüllerstraße 2
797 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, erbaut 1862, 1899 durch Georg Schneider in deutscher Renaissance mit Eckerker umgestaltet.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 8
798 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, barockisierend, reich gegliedert, 1895-97 von Carl Hocheder d.Ä.&lt;/p&gt;
Teil eines Doppelmietshauses
Architekt: Lutz Josef
Erstellung: 1882
Rumfordstraße 31
798 m Route
&lt;p&gt;Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 29, in klassizistischer Tradition, 1882 von Josef Lutz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 30
798 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, 1876.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 15
799 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870.&lt;/p&gt;
Torbräu
Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Tal 41
799 m Route
&lt;p&gt;Hotel Torbräu, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Georg Hamann; nach Kriegsschäden 1946-51 vereinfacht wiederaufgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Entenbachstraße 1
799 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1897.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schramm Ludwig, Rank Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 24
799 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, gegliedert mit reichem Stuckdekor, 1865 von Ludwig Schramm und Josef Rank.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 10
800 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Wörthstraße
800 m Route
&lt;p&gt;Nach der Kriegszerstörung des historischen Schulhauses wurde zwischen 1950 und 1958 ein sachlicher, funktionaler Neubau im Stil der frühen Nachkriegsmoderne errichtet. Klare Baukörper, helle Putzfassaden und große Fenster prägten das Erscheinungsbild. Der Bau spiegelte das neue pädagogische Verständnis der 1950er Jahre wider: viel Tageslicht, großzügige Klassenräume, moderne Fachräume und zeitgemäße Sportanlagen. Mit seiner zurückhaltenden Architektur steht der Neubau für den Wiederaufbau und die Bildungsneuausrichtung im München der Nachkriegszeit.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
801 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Welfenstraße 15
802 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und Eckturm, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Johannisplatz 13
802 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Stuckdekor, um 1870.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Entenbachstraße 4
803 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätbiedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
804 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Wiener Platz 2
805 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 4
805 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 15
805 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.&lt;/p&gt;
Klassizistisches Haus
Erstellung: 1820
Grütznerstraße 5
806 m Route
&lt;p&gt;Langgestrecktes, freistehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Schiltbergerstraße 1
806 m Route
Mietshaus, Jugendstildekor, um 1900.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Preysingstraße 39
807 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer, historisierender Eckbau, stark vertikal entwickelt, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 53
807 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1895 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.&lt;/p&gt;
Hochstraße 67
808 m Route
Dreigeschossiges Traufhaus, im Kern 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 4
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Doppelerkerbau, mit Stuckdekor, 1893 von Franz Hammel; in Giebelnische Bronzefigur.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 26
809 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 47
809 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Marienstraße 18
809 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissance, um 1870.&lt;/p&gt;
Wohnhaus von Eduard von Grützner
Architekt: Grützner Eduard von, Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1884
Grütznerstraße 1
809 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus des Malers Eduard Grützner, auf drei Seiten freistehender, malerischer Bau in deutscher Renaissance, 1883-84 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Grütznerstraße 6
810 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, stark gegliedert, erbaut 1890.&lt;/p&gt;
Mietshäuser
Erstellung: 1890
Sedanstraße 22
810 m Route
&lt;p&gt;Gruppe (mit Nr. 24 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.&lt;/p&gt;
Teil eines Doppelmietshauses
Architekt: Grübel Johann
Erstellung: 1884
Rumfordstraße 29
810 m Route
&lt;p&gt;Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 31, in klassizistischer Tradition, 1884 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 3
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
812 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 94 und Pariser Straße 16 und 18.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmeyer Josef
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 27
812 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, 1880 von Josef Heilmeyer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Preysingstraße 41
813 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 5
813 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1845
Grütznerstraße 7
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 4
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Hochstraße 69
814 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Entenbachstraße 6
815 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierte Giebelfassade, 1900 von Johann Lang.&lt;/p&gt;
Praterwehrbrücke
815 m Route
Mietshaus
Architekt: Dietz Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 28
815 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 wohl von Johann Dietz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 20
816 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Taeckentor
Erstellung: 1360
Westenriederstraße
817 m Route
Mietshäuser
Erstellung: 1890
Sedanstraße 24
817 m Route
&lt;p&gt;Gruppe (mit Nr. 22 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Steinstraße 3
817 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
817 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Klenzestraße 23
818 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, um 1875.&lt;/p&gt;
Vorstadt-Gasthaus
Erstellung: 1850
Grütznerstraße 8
819 m Route
&lt;p&gt;Huterer-Wirt, Vorstadt-Gasthaus des mittleren 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kreisirrenanstalt
Erstellung: 1876
Auerfeldstraße 6
821 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 11
821 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.&lt;/p&gt;
Paulaner-Brauerei
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ohlmüllerstraße 42
824 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Zacherl&#039;sche Bierbrauerei, jetzt Paulaner-Brauerei, Ost- und Nordflügel des klassizistischen Neubaus, um 1822.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 45
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1900 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Johannisplatz 14
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900, im Kern älter, etwa 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 25
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Rumfordstraße 25
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern, 1877 von Johann Thomas.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
825 m Route
Mietshausgruppe
Architekt: Spath F. P.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Bazeillesstraße 17
825 m Route
&lt;p&gt;Bazeillesstraße 17/19; Mietshausgruppe, schlichter Jugendstil, 1912 von F. P. Spath, mit Mosaikfeldern.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Klenzestraße 25
827 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit sparsamem Stuck, 1874.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
827 m Route
&lt;p&gt;vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Johannisplatz 15
829 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Baaderstraße 57
829 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung, 1893 von Anton Spenger.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße 8
830 m Route
&lt;p&gt;Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Wörthstraße 8
831 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reichem Stuckdekor, 1894 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Eduard-Schmid-Straße 13
831 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, 1898-99 von Georg Schneider.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 24
832 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 60
833 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1878; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Wiener Platz 4
834 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus des frühen 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kalb Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 3
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1895 von Josef Kalb.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Pariser Straße 17
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1897 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 94
835 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 92 a und Pariser Straße 16 und 18.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 23
835 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1880 von Johann Thomas.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 30
836 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Jesusrelief und Inschrifttafel, 1888-89 von Ernst Dressler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 28
836 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Frauenstraße 28
836 m Route
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Wiener Platz 6
837 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, im Kern wohl um 1800, z. T. aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Westenriederstraße 43
837 m Route
&lt;p&gt;Westenriederstraße 43; Mietshaus, Neurenaissance, 1899; z. T. vereinfacht, Fassade an der Sterneckerstraße noch unverändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 19
837 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh., Fassadenpreisträger 2004&lt;/p&gt;
Mietshäuser
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1890
Sedanstraße 26
837 m Route
&lt;p&gt;Gruppe (mit Nr. 22 und 24) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1790
Wiener Platz 5
838 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus wohl des späten 18. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Innere Wiener Straße 50
838 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 53
838 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus mit zwei Zwerchgiebeln, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 55 einen Schopfwalmdach-Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 14
839 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 27
839 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Maßwerkdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Corneliusstraße 15
840 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, viergeschossiger Bau mit spätklassizistischer Fassadengliederung, mit konkav gewölbter Platzfront, Blendengliederung und geraden Verdachungen der Fenster in den Hauptgeschossen, von M. Heuberger, 1862; Rückgebäude, als eingeschossiger Bau gleichzeitig errichtet, Aufstockung, 1871.&lt;/p&gt;
Synagoge
Architekt: Meyerstein Gustav, Synagoge, Bürkles Werner, Motschmann Kurt
Baustil: Bauhaus, Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Reichenbachstraße 27
841 m Route
&lt;p&gt;Synagoge, Saalbau mit Empore und eingezogener, erhöhter Ostnische, in Formen des Neuen Bauens, von Gustav Meyerstein, 1931, Wiederherstellung nach Plänen Werner Bürkles und Kurt Motschmann, 1946-48; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1931 - Einweihung&lt;/li&gt;&lt;li&gt;9.11.1938 - Reichsprogromnacht, in Brand gesetzt, aber wegen der umliegenden Häusern wieder gelöscht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1939 - Wird als Werkstatt genutzt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;20.5.1947 - Wiedereinweihung&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
842 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 18
842 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 10
843 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pariser Straße 21
843 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1910
Preysingstraße 55
845 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 53 einen Schopfwalmdach-Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 26
845 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Baustil: spätgotisch
Sterneckerstraße 2
846 m Route
Altmünchner Bürgerhaus mit vier niedrigen Geschossen, bis zum 1. Stock wohl im Kern spätgotisch, im 17./18. Jh. umgebaut und aufgestockt, Treppe vom Typ Himmelsleiter.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
846 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 5
846 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit Lisenen und Segmentgiebel, um 1890; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Stattliches Eckhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tal 38
847 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Eckhaus, deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Herrnstraße 36
847 m Route
Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 9
848 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kuen J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 25
849 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von J. Kuen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 7
849 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 30
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Westenriederstraße 20
852 m Route
&lt;p&gt;Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, siehe Frauenstraße 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
852 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 7
852 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 11
853 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1895; Block mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 12
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Franz-von-Kobell-Denkmal
Architekt: Koenig Benedikt
Erstellung: 1896
Grütznerstraße
854 m Route
Franz-von-Kobell-Denkmal mit Bronzebüste, 1896 von Benedikt Koenig; unweit der Grütznerstraße.
Mietshaus
Architekt: Steinbauer Thomas
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Boosstraße 14
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Thomas Steinbauer.&lt;/p&gt;
Zwingerstraße
856 m Route
Risalitartig erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
856 m Route
&lt;p&gt;Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1878
Baaderstraße 61
856 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1879.&lt;/p&gt;
Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Frauenstraße 19
856 m Route
&lt;p&gt;Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, stattlicher Bau im barockisierenden Jugendstil, 1900-01 von Robert Rehlen; mit Westenriederstraße 20.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
857 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Klenzestraße 16
857 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1872, mit Putzgliederung von 1914.&lt;/p&gt;
Maximiliansbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
857 m Route
&lt;p&gt;Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Reichenbachbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Reichenbachbrücke
857 m Route
&lt;p&gt;Über die Isar, 1902-03 von Friedrich von Thiersch, vierjochig mit zwei allegorischen Liegefiguren an den beiden Brückenköpfen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 9
858 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1895; Block mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 59
859 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.: Gruppe mit Nr. 57, 61, 63 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Johannisplatz 18
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steinbauer Thomas, Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Boosstraße 16
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung, 1898-1900 von Thomas Steinbauer mit Fassaden-Tektur von Georg Schneider.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 8
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkern, bez. 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Preysingstraße 57
860 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59, 61, 63 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Baaderstraße 74
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1876.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Frauenstraße 22
861 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
862 m Route
&lt;p&gt;Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 48
862 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Wohnhaus
Erstellung: 1750
Westenriederstraße 37
863 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, ehem. Rückgebäude von Tal 28, mit schlichter Fassade, 18. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Preysingstraße 46
863 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Corpshaus Germania
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
863 m Route
&lt;p&gt;Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
863 m Route
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 15
864 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, abgeschrägter Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Buttermelcherstraße 3
864 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1876.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Sckellstraße 1
864 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, freistehender Block in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Simon Killer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 29
865 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Boosstraße 8
865 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit abgeschrägter Ecke und Putzgliederung, bez. 1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 98
865 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Chorherrstraße 2
865 m Route
Malerisch wirkendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, Mitte 19. Jh.
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Preysingstraße 61
867 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 63 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Bazeillesstraße 7
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Block mit Nr. 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 18
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1876 von Johann Schmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Frauenstraße 15
869 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, um 1900, im Kern wohl älter.&lt;/p&gt;
Risalitartig erhöhter Teil eines Block
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 46
872 m Route
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.
Mietshaus
Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 31
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, 1869, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 35
873 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Lisenen, 1865 von Michael Reifenstuel d.J., vereinfacht.&lt;/p&gt;
Maximilianeum
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1856
Max-Planck-Straße 1
873 m Route
&lt;p&gt;Das Maximilianeum erhebt sich imposant auf dem östlichen Isarhochufer in München. Es wurde ab 1857 auf Initiative von König Maximilian II. errichtet und sollte ursprünglich der Unterbringung begabter Studenten dienen, die durch ein spezielles Stipendium – die „Stiftung Maximilianeum“ – gefördert wurden. Die Stipendiaten erhielten freie Unterkunft, Verpflegung und Zugang zu kultureller Bildung. Heute besteht die Stiftung noch immer parallel zum Parlamentsbetrieb.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der ursprüngliche Bauentwurf von Friedrich Bürklein war im neugotischen Stil gehalten, wurde jedoch unter Mitwirkung Gottfried Sempers zugunsten eines neorenaissanceartigen Erscheinungsbildes verändert. Die beeindruckende Schaufassade mit ihren Arkaden, Rundbögen, Mosaiken und Figuren vermittelt bis heute monarchische Repräsentation.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude ab 1946 wiederhergestellt und für eine neue Nutzung angepasst: Seit 1949 ist das Maximilianeum Sitz des Bayerischen Landtags. In mehreren Bauphasen – zuletzt 2012 – wurde es erweitert, um moderne parlamentarische Anforderungen zu erfüllen. Plenarsaal, Ausschussräume, Verwaltung und Fraktionsbüros befinden sich heute im Inneren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotz der politischen Nutzung bleibt das Maximilianeum auch ein Symbol für Bildung: Die Stiftung nimmt weiterhin jährlich leistungsstarke Studierende auf, seit 1980 auch Frauen. Zu den bekannten Alumnen gehören u. a. Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Städtebaulich bildet das Maximilianeum den markanten Abschluss der Münchner Maximilianstraße. Es gilt als Hauptwerk des sogenannten „Maximilianstils“ und ist heute nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein „Ort der Demokratie in Bayern“. Es verbindet Bildungsförderung, Geschichte und politische Gegenwart auf einzigartige Weise.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Chorherrstraße 6
873 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, wohl um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Klenzestraße 24
874 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit konkav gewölbter Platzfront und Lisenen, 1862 von Franz Kil, Platzfront mit üppigem Stuckdekor bereichert, 1889.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 5
874 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Block mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Nischenbrunnen
Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
876 m Route
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 29
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, um 1865, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 37
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, 1869 von Michael Reifenstuel d.J., 1938 vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 16
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Gack Lorenz, Klinger Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Pariser Straße 30
877 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1893-94 von Lorenz Gack und Karl Klinger.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 63
877 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 32
877 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Ohlmüllerstraße 44
879 m Route
&lt;p&gt;Eismaschine der Firma Linde, patentiert 1881, installiert 1899 (bez.), mit der damit verbundenen technischen Betriebseinrichtung (Stauwehr, Turbine, Rechen); zur Paulaner-Brauerei gehörig.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 65
879 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 63.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 52
880 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkerturm, um 1900, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 4
880 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Mittelrisalit, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 21
881 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, vor 1865, später aufgestockt.&lt;/p&gt;
Pallas Athene
Architekt: Drexler Franz
Erstellung: 1906
Maximiliansbrücke
882 m Route
Auf der Nordbrüstung Kolossalfigur der Pallas Athene, 1906 von Franz Drexler.
Mietshaus in Ecklage
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Baaderstraße 78
882 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, 1875 von Kaspar Griner; Gruppe mit Fraunhoferstraße 41.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1875
Buttermelcherstraße 1
882 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, 1875.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 13
883 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor (Masken), um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Frauenstraße 20
883 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1875, 1904 teilweise umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Winkler Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Pariser Straße 29
884 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1899 von Johann Winkler, später aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Frauenstraße 13
884 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern; 1902; große Hausmadonna.&lt;/p&gt;
Katzenturm
Erstellung: 1417
Westenriederstraße
885 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 2
885 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 14
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 22
887 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 32
888 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1890 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 2
888 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 3, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Winkler Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Lothringer Straße 24
889 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1903 von Johann Winkler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 34
890 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 34
891 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Leoniweiher
Erstellung: 1700
Herrnstraße
891 m Route
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 41
892 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 1875 von Kaspar Griner; Block mit Baaderstraße 78.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Obere Johannisstraße 3
892 m Route
&lt;p&gt;Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lutz Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 29
892 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau am Pariser Platz, 1890 von Adolf Lutz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Innere Wiener Straße 57
892 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dreier Hugo
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Preysingstraße 67
894 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Hugo Dreier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Lothringer Straße 26
894 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit in der Straßenfront stark vortretendem Erker, im Kern um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1873
Westenriederstraße 18
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1873.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Wörthstraße 15
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897-98.&lt;/p&gt;
Am Nockherberg
895 m Route
Ehem. Bürgerhaus
Erstellung: 1790
Tal 28
896 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäfts- und Wohnshaus, bis zum zweiten Stock im Kern spätmittelalterlich, im späten 18. Jh. aufgestockt, Fassadengestaltung frühklassizistisch; Umbau 1874; vgl. Westenriederstraße 37.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
896 m Route
&lt;p&gt;Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Johannisplatz 20
897 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 100
897 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Westenriederstraße 31
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1897.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 17
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, am Rustika-Erdgeschoss Scheitelmasken, um 1890; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Rosipalhaus
Architekt: Hönig Joseph, Metzger Julius
Erstellung: 1863
Buttermelcherstraße 2
900 m Route
&lt;p&gt;Rosipalhaus, Eckbau, im Kern 1863 von Joseph Hönig, 1923 durch Julius Metzger grundlegend umgestaltet; mit Figurenportal an der Ecke.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Exter August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Frauenstraße 11
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1890 von August Exter.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 18
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1865 von Franz Kil.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 19
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil, die Platzfront 1889 bereichert; mit Klenzestraße 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Westenriederstraße 16
901 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1824 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Marienstraße 10
901 m Route
&lt;p&gt;spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
901 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Ehem. Metzgerbräu
Erstellung: 1907
Tal 26
902 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Metzgerbräu, jetzt Geschäfts- und Wohnhaus, zwei 1907 vereinigte Häuser; der niedrigere Ostteil im Kern wohl 16. Jh., später mehrfach umgebaut, der höhere Westteil Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Reichenbachstraße 24
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1864 von M. Heuberger.&lt;/p&gt;
Max-Planck-Straße 1
904 m Route
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 17
905 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1863 von Franz Kil, Fassade nach 1900 durch Putzdekor bereichert.&lt;/p&gt;
Maximilianstraße
906 m Route
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 3
906 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 2, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Erstellung: 1857
Tal 24
907 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus mit Fassadengestaltung von 1857.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Platz 2
907 m Route
Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, um 1880.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Straße 36
907 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Obere Johannisstraße 2
908 m Route
&lt;p&gt;Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Westenriederstraße 29
908 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus, mit Krüppelwalmdach, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung des mittleren 19. Jh., 1969 restauriert.; hierzu Rückgebäude: Mietshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit vorgesetztem, hölzernen Wendeltreppenturm, 1. Hälfte 18.Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Auerfeldstraße 20
908 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierende Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 32
908 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Wechsel von Glatt- und Rauhputz, um 1865.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 6
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, 1875, aufgestockt 1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 9
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerisches Nationalmuseum
Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
910 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.&lt;/p&gt;
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 4
910 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 5, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.&lt;/p&gt;
An der Kreppe 1
910 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Leonigarten
Erstellung: 1700
Herrnstraße
910 m Route
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 15
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1863 von Franz Kil, später verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Reichenbachstraße 36
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, 1866 von Franz Kil, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Herrnstraße 21
911 m Route
&lt;p&gt;stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881-82 von Friedrich Loewel.&lt;/p&gt;
St. Johannes Baptist
Architekt: Berger Matthias
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1852
Johannisplatz 22
911 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist, neugotisch mit hohem Westturm und zwei Türmen am Chor, 1852-74 von Matthias Berger; mit Ausstattung; freistehend inmitten des Platzes.&lt;/p&gt;
Staatstheater am Gärtnerplatz
Architekt: Reiffenstuel Franz Michael
Erstellung: 1865
Gärtnerplatz 3
912 m Route
&lt;p&gt;Das Staatstheater am Gärtnerplatz, 1865 in der Münchner Isarvorstadt eröffnet, gehört zu den bedeutendsten kulturellen Einrichtungen Bayerns. Ursprünglich als „Actien-Volkstheater“ für die breite Bevölkerung geplant, wurde es von König Ludwig II. unterstützt und 1870 in den Besitz der Wittelsbacher überführt. Seit 1955 trägt es den Titel „Staatstheater“. Heute ist es eines von drei Bayerischen Staatstheatern und das zweite Opernhaus Münchens neben der Bayerischen Staatsoper.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bau im klassizistischen Stil wurde von Franz Michael Reiffenstuel entworfen. Die Giebelfigur Thalia, Muse des Theaters, ziert die Fassade, die sich durch ihre klare, bürgernahe Architektur auszeichnet. Von Beginn an standen Operetten im Fokus, darunter Uraufführungen wie Carl Zellers &lt;i&gt;Die Fornarina&lt;/i&gt; und später auch Musicals wie &lt;i&gt;Kiss Me, Kate&lt;/i&gt;. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Theater beschädigt, aber bereits 1948 wiedereröffnet. Es erlebte mehrere Umbauten, darunter die Erneuerung der Fassade (1980) und der Bühnentechnik (1999).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von 2012 bis 2017 wurde das Theater umfassend generalsaniert. Währenddessen spielte das Ensemble in verschiedenen Münchner Interims-Spielstätten. Heute präsentiert es ein vielfältiges Programm aus Oper, Operette, Musical und Tanz und ist ein Zentrum für künstlerische Vielfalt. Unter der Leitung von Josef E. Köpplinger als Intendant und Rubén Dubrovsky als Chefdirigent verbindet das Haus Tradition mit zeitgenössischer Theaterkunst. Der denkmalgeschützte Bau ist ein Symbol für Münchens reiches kulturelles Erbe und ein lebendiger Ort für Musik- und Theaterliebhaber.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Westenriederstraße 14
912 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissancefassade, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Innere Wiener Straße 59
912 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker und reichem Stuckrelief im Schweifgiebel, um 1895 von Korbinian Schmid nach Entwurf von Carl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 16
912 m Route
&lt;p&gt;Frauenstraße 16; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 14.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 60
913 m Route
&lt;p&gt;Tiefgelegenes, niedriges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Preysingstraße 69
913 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
913 m Route
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 38
913 m Route
Mietshaus, schlicht, 1865.
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 10
913 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau am Reichenbachplatz, 1875 von Ludwig Wimmer; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Maximilianeum - Erweiterung
Architekt: Staab Volker, Pleuser Jürgen
Erstellung: 1994
Max-Planck-Straße 1
915 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Frauenstraße 9
915 m Route
&lt;p&gt;Frauenstraße 9; Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Reichenbachstraße 13
915 m Route
Westenriederstraße 27
916 m Route
Mietshaus, bis zum 2. Stock im Kern gotisch (wohl 16. Jh.), später aufgestockt; Fassadengliederung von etwa 1860; 1969 restauriert.
Dürnbräu
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Tal 21
916 m Route
&lt;p&gt;Tal 21; Dürnbräu, klassizistischer Bau, um 1828; Erdgeschoss etwa 1930 verändert (mit Malereien).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 16
916 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von M.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Lehn Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1929
Auenstraße 2
917 m Route
&lt;p&gt;Auenstraße 2/2 a; Mietshaus in Ecklage am Isarkai, neuklassizistisch, 1929 von Ludwig Lehn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dürr G.
Erstellung: 1868
Reichenbachstraße 40
917 m Route
Mietshaus, schlicht, 1868 von G. Dürr, vereinfacht.
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Preysingstraße 52
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 4
919 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 14
919 m Route
&lt;p&gt;Frauenstraße 14; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 16.&lt;/p&gt;
An der Kreppe 3
920 m Route
&lt;p&gt;An der Kreppe 3; Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
921 m Route
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Lothringer Straße 28
921 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Giebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Balanstraße 47
921 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1895 mit Erker von 1911.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1878
Westenriederstraße 23
924 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1877-78 umgebaut; vgl. Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lerchmüller Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 14
924 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Johann Lerchmüller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wollmann Stefan
Erstellung: 1912
Auerfeldstraße 22
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederte Doppelerkerfront, 1912 von Stefan Wollmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Auerfeldstraße 26
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 54
925 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
An der Kreppe 5
925 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh., an Nr. 1 anschließend.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1850
Westenriederstraße 27
926 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus, viergeschossiger zurückgesetzter Eckbau mit Halbwalmdach und schlichter Fassade in neuklassizistischer Tradition, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung Mitte 19. Jh.; Mietshaus, viergeschossiges Rückgebäude mit Satteldach und vorgesetztem, hölzernen Treppenturm, 1. Hälfte 18. Jh.&lt;/p&gt;
Radlsteg 2
926 m Route
Radlsteg 2; Ehem. Radlbad (seit dem 14. Jh.), dreigeschossiges, langgestrecktes altes Bürgerhaus, umgebaut 1878 (Mansarddach) und 1897 (Erdgeschoss mit Schaufenstern).
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Innere Wiener Straße 61
927 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1856, Aufstockung 1894 in angepaßten Formen durch Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 24
928 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1889; vgl. Nr. 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Feßlmayer Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 104
928 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Xaver Feßlmayer.&lt;/p&gt;
Synagoge an der Westenriederstraße
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Westenriederstraße
928 m Route
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Tal 19
929 m Route
&lt;p&gt;Tal 19; Eckhaus, neubarock, 1894; Hauptfront z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 37
930 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht-spätklassizistisch, 1861.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Untere Johannisstraße 3
931 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; ursprünglich nur mit 1. Obergeschoss, 1873 nach Osten erweitert und aufgestockt.&lt;/p&gt;
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 5
931 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 4, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Westenriederstraße 21
932 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Fassade in klassizistischer Tradition, 1877-78 umgebaut; Geburtshaus Lorenz von Westenrieder (1748; Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Walserstraße 9
933 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Walserstraße 2
934 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, langgestreckter, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Tal 20
936 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neubarock, 1897.&lt;/p&gt;
Preysingstraße 60
937 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1858
Hochbrückenstraße 14
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855-58.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 10
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 12
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, 1863, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 26
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; vgl. Nr. 24.&lt;/p&gt;
Niedriges Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 58
941 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Kleinhaus, wohl um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Johannisplatz 23
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Giebelrelief, um 1900.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 2
943 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870.&lt;/p&gt;
Hausfragment im Neo-Louis-Seize-Stil
Architekt: Seebach Christian, Köpf Josef
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1907
Fraunhoferstraße 38
943 m Route
&lt;p&gt;Fragment eines früher höheren Hauses im Neo-Louis-Seize-Stil, mit Erker und plastischem Dekor, 1907 von Christian Seebach, die Portalplastik von Josef Köpf.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Hochbrückenstraße 16
945 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 18.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Pariser Straße 31
945 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1899 von Emil Ludwig.&lt;/p&gt;
Mittelteil eines symmetrischen Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
945 m Route
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1870
Sckellstraße 6
947 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, um 1870.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Walserstraße 3
948 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Bürohaus
Architekt: Heldmann Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Orleansstraße 11
948 m Route
&lt;p&gt;(Vormals Orleansstraße 11) Bürohaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckrelief im Giebel, 1906 von Otto Heldmann.&lt;/p&gt;
Moradellihaus
Architekt: Schleich Erwin, Kaspar Hermann
Erstellung: 1650
Hochbrückenstraße 8
948 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs von Erwin Schleich rekonstruiert, Fassadenbemalung nach einem Entwurf von Hermann Kaspar.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 60
948 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Kuppel und Erkern, 1900 von Korbinian Schmid erbaut.&lt;/p&gt;
Hölzerne offene Halle
Erstellung: 1906
Hochstraße 77
948 m Route
Hölzerne offene Halle zwischen Mansarddachpavillons am Biergarten am Nockherberg, 1906, entlang der Straße südlich des Neubaus des Salvatorkellers von 2003; hierzu: etwa gleichzeitig die südlich anschließende Mauer mit Plastiken an Portal und Ecke, Fassadenpreisträger 2004.
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
949 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auerfeldstraße 28
949 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshausblock
Architekt: Wollmann Stefan
Erstellung: 1908
Frauenstraße 10
949 m Route
&lt;p&gt;Frauenstraße 10/12; Mietshausblock, langgestreckte, barockisierende Fassade, mit vier Erkern, 1908-09 von Stefan Wollmann; in Medaillons gemalte Ansichten von München.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Metzstraße 34
950 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1896 von Heinrich Flaschenträger.&lt;/p&gt;
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
950 m Route
&lt;p&gt;Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1861
Rumfordstraße 8
950 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, mit Ecklisenen und Hausmadonna an der Ecke, 1861 von Joseph Seybold; vgl. auch Ensemble Gärtnerplatzviertel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Walserstraße 7
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Tal 18
952 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, klassizistische Fassade, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Pariser Straße 33
952 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Bronzestandbild Schelling
Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
952 m Route
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 2
953 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und Schweifgiebeln, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Preysingstraße 3
954 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1894.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Westenriederstraße 15
956 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fischer Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 18
957 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 16.&lt;/p&gt;
Kaltenbachtor
Erstellung: 1319
Tal
957 m Route
&lt;p&gt;Abbruchsjahr ist nicht bekannt&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 64
958 m Route
&lt;p&gt;Ebenerdiges, sehr niedriges Kleinhaus mit Zwerchhaus, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 135
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Orleansstraße 15; vgl. auch Ensemble Ostbahnhofviertel.&lt;/p&gt;
Maximilianeum - Konferenzbau
Architekt: Büro Léon Wohlhage Wernik
Erstellung: 2011
Max-Planck-Straße 1
959 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1875
Auenstraße 8
959 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit reduzierter Front, 1875; Gruppe mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Orleansstraße 6
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern und zwei Büsten, bez. 1909.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 1
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Marienstraße 2
961 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissance-Eckbau, 1882 von Michael Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Orleansstraße 13
962 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, 1913 von Peter Schneider.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
962 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Metzstraße 31
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor im Zwerchgiebel (Madonna), um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Carl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 20
963 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht.&lt;/p&gt;
Pariser Platz 1
963 m Route
Mietshaus, Eckbau mit Erker und Eisenbalkonen, Ende 19. Jh.; vereinfacht.
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 35
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 37.&lt;/p&gt;
Preysingstraße
963 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 20
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, bez. 1895.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Orleansstraße 8
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Preysingstraße 7
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans, Schmidbauer Johann Baptist
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Frauenstraße 8
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Walserstraße 4
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Putzgliederungen, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sievers Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Albanistraße 7
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, fünfgeschossiger Satteldachbau, reich gegliedert&amp;nbsp;mit Erkern und Balkonen, Jugendstil, von Fritz Sievers, 1912/13.Jugendstil&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1870
Stollbergstraße 11
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1865
Fraunhoferstraße 31
966 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, mit Lisenen, 1865.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
966 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Orleansstraße 10
968 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Elste Feodor
Baustil: gotisierend
Erstellung: 1895
Preysingstraße 5
968 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, gotisierend, mit Wappen und Zierfriesen, 1895 von Feodor Elste.&lt;/p&gt;
Wilhelmsgymnasium
Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
968 m Route
&lt;p&gt;Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 32
969 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, erbaut 1864.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wolfgangstraße 5
970 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit Zwerchhaus und reicher Stuckgliederung, um 1890.&lt;/p&gt;
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 1
970 m Route
Miets- und Geschäftshaus, repräsentativer, langgestreckter Neurenaissance-Eckbau, um 1875/80 von Johann Kilian Stützel; mit Rest der historischen Stadtmauer von 1285-1337.
Mietshaus
Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Metzstraße 36
971 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung und Marienbild, 1900 von Heinrich Flaschenträger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Günther Ernst
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Rosenheimer Straße 108
971 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, reichem Dekor und Wandgemälden, bez. 1904, von Ernst Günther.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois jun.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Wörthstraße 30
972 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Alois Dietz jun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1819
Westenriederstraße 13
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Eckbau, im Kern 1819-20.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 37
975 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 35.&lt;/p&gt;
Mietshausfassade
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 5
975 m Route
&lt;p&gt;Mietshausfassade, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.&lt;/p&gt;
Polizeiamt Nord
Architekt: Pfister Rudolf
Erstellung: 1923
Hochbrückenstraße 7
976 m Route
&lt;p&gt;Polizeiamt Nord. Polizeidienstgebäude, in städtebaulich wirkungsvoller Position, in sachlich-reduziert historisierenden Formen errichteter Komplex; fünfgeschossiger Längstrakt im Osten, mit klinkerverblendetem Erdgeschoss, Flachbogen und abgestuftem Südgiebel; viergeschossiger südlicher Seitenflügel; rückwärtiger Querbau im Norden; erbaut nach Plänen von Rudolf Pfister und Landbauamt München, 1923/25.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Auenstraße 10
976 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Pilastern, 1874 von Ludwig Wimmer, 1887 verändert, jetzt reduziert.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Preysingstraße 70
976 m Route
Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 72 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.
Mietshaus
Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
976 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 36
977 m Route
Wohnhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend.
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 66
977 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1800.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Preysingstraße 68
978 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Mitte 19. Jh.; hinter Nr. 66.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Rumfordstraße 6
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit zwei Erkern, Balkongittern und Ornamentik, 1902-03 von den Gebrüdern Rank.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 13
979 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 21
979 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 4
981 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, dreigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhäusern, wohl um 1800.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Jugendstraße 6
981 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 14
982 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, um 1850; verändert.&lt;/p&gt;
Walmdachhaus
Erstellung: 1710
Ledererstraße
982 m Route
freistehend, um 1715/20 umgebaut und aufgestockt.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 27
982 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1896; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 29.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
982 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 4
982 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kirchenstraße 5
983 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1885 von Michael Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Max-Weber-Platz 2
983 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1879-80 von Sigmund Aichinger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Orleansstraße 15
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Eckerker, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Rosenheimer Straße 135.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois, König Ludwig II.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Wörthstraße 32
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888-89 von Alois Dietz; mit Büste Ludwigs II. in Nische.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1897
Metzstraße 33
985 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Mittelerker, 1897 von Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Dreifaltigkeitsplatz 3
985 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1902.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häusler Max, Stürmer Robert, Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Maria-Theresia-Straße 1
986 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Max Häusler und Robert Stürmer, 1899 von Alois Barbist umgebaut (Eckerker mit neubarockem Dekor).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Asamstraße 17
987 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, 1910-11 von Karl Zeh.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 9
988 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus mit Nr. 11, barockisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 8
988 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 10, 12 und 14.&lt;/p&gt;
U-Bahnhof Kolumbusplatz
Erstellung: 1980

988 m Route
Wohnhaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Maria-Theresia-Straße 1
988 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Wohnhaus, spätklassizistisch, 1877-78 von Max Häusler.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 6
989 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus vom Herbergen-Typus, wohl um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 6
989 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 11
989 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, bez. 1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 44
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 12
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1850 von Johann Nepomuk Bürkel.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Preysingstraße 72
994 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 70 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 75
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 10
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 12 und 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 29
995 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, Masken und Giebel, bez. 1896, von Ernst Schnetzler; Gruppe mit Nr. 27.&lt;/p&gt;
Gautsch-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1902
Tal 8
995 m Route
Kirchenstraße 7
995 m Route
&lt;p&gt;Kleinstädtisches Eckhaus, wohl Mitte 19. Jh., im Kern vielleicht älter. Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh. (Letzteres vormals Schloßstraße 1)&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Weißenburger Straße 38
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.&lt;/p&gt;
Regierung von Oberbayern
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
997 m Route
&lt;p&gt;Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.&lt;/p&gt;
Doppelmietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 11
998 m Route
&lt;p&gt;Doppelmietshaus mit Nr. 9, barockisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Giebelhaus
Erstellung: 1550
Ledererstraße 10
998 m Route
&lt;p&gt;Ledererstraße 10/12; Giebelhaus, z.T. 15./16. Jh. (schon auf Sandtner-Modell von 1570), 1726 (?) umgebaut und aufgestockt, wieder mit Giebel; 1980/81 entkernt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
998 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
998 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 31
999 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Versicherungsgebäude
Erstellung: 1879

999 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Auenstraße 14
1,00 km Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Lisenen, 1865.&lt;/p&gt;

Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa
Gedenkstein und Gedenktafel
2010
Zeppelinstraße 67
136 m Route
Ludwigsbrücke
197 m Route
Sonnenuhr
Wandgemälde
1951
Zenneckbrücke
251 m Route
Museumsinsel 1
253 m Route
Rosenheimer Straße
281 m Route
Rosenheimer Straße
283 m Route
Rosenheimer Straße 1
283 m Route
Franz-Prüller-Straße 12
285 m Route
Rosenheimer Straße
291 m Route
Rosenheimerstraße 5
300 m Route
Auf der Insel
316 m Route
Auf der Insel
318 m Route
Inklusionpunkte
Aluminium, pulverbeschichtet
2018
Rosenheimer Straße 5
320 m Route
Nikolaus Kopernikus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
323 m Route
Museumsinsel 1
323 m Route
Auf der Insel
323 m Route
Galileo Galilei
Portraitbüste
Museumsinsel 1
324 m Route
Albertus Magnus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
325 m Route
Quellenstrasse
337 m Route
Ludwigsbrücke
Gedenktafel
1935
Ludwigsbrücke
348 m Route
Ludwigsbrücke
349 m Route
Ludwigsbrücke
354 m Route
Sammtstraße 3
357 m Route
Rosenheimer Straße 11
360 m Route
Zeppelinstraße 41
363 m Route
Ludwigsbrücke
365 m Route
Am Herrgottseck
371 m Route
Ludwigsbrücke
371 m Route
Adler
Bronze
Zweibrückenstraße 12
382 m Route
Georg Elser
Bodenplatte
1989
Rosenheimer Straße
388 m Route
Am Herrgottseck 5
390 m Route
Zerberus
Relief
1956
Zweibrückenstraße
396 m Route
Boschbrücke
404 m Route
Rosenheimer Straße 15
407 m Route
Rosenheimer Straße
407 m Route
Zweibrückenstraße 12
407 m Route
Franziskanerstraße 8
410 m Route
Museumsinsel
424 m Route
Gebsattelstraße 1
426 m Route
Am Gasteig 1
435 m Route
Gebsattelstraße
440 m Route
Innere Wiener Straße 1
440 m Route
Innere-Wiener-Straße
441 m Route
Zweibrückenstraße
451 m Route
Zum Grünen Baum
Gedenktafel
1910
Steinsdorfstraße 14
465 m Route
Eduard-Schmid-Straße 1
491 m Route
Museumsinsel 1
507 m Route
Simon-Knoll-Platz 3
517 m Route
Erhardtstraße 27
518 m Route
Liebherrstraße 13
522 m Route
Praterinsel
530 m Route
Zweibrückenstraße 8
541 m Route
Erhardtstraße
546 m Route
Mariahilfsplatz
547 m Route
Zweibrückenstraße 8
549 m Route
Corneliusbrücke
551 m Route
Regerplatz 1
552 m Route
Mariahilfplatz 42
555 m Route
Mariahilfplatz 11
556 m Route
Mariahilfplatz 4
562 m Route
Preysingstraße 16
562 m Route
Mariahilfplatz
568 m Route
Zweibrückenstraße
569 m Route
Preysingplatz 3
575 m Route
Dieser Stein trägt nicht
Installation
2001
Preysingplatz
575 m Route
Preysingplatz
578 m Route
Seehunde-Brunnen
Brunnen
1961
Sieboldstraße
584 m Route
Praterinsel 6
591 m Route
Mariahilfplatz
591 m Route
Thierschstraße 11
594 m Route
4S

1997
Erhardtstraße
599 m Route
Praterinsel
604 m Route
Corneliusbrücke
604 m Route
Mariahilfplatz
605 m Route
Erhardtstraße
609 m Route
Eduard-Schmid-Straße
619 m Route
Praterinsel
628 m Route
Steinstraße
636 m Route
Corneliusstraße
653 m Route
Isartorplatz
665 m Route
Josefshaus
Gedenktafel
1982
Hochstraße 49
668 m Route
Am Neudeck 1
671 m Route
Ohlmüllerstraße
685 m Route
Aventinstraße 7
691 m Route
Mariahilfplatz 17
692 m Route
Am Neudeck 2
705 m Route
Buttermelcherstraße 16
706 m Route
Am Neudeck
709 m Route
Weilerstraße 1
716 m Route
Am Neudeck
722 m Route
Am Neudeck
739 m Route
Kiem Pauli
Gedenktafel
1984
Corneliusstraße 36
744 m Route
Isartorplatz
745 m Route
Reichenbachbrücke
747 m Route
Franziskusbrunnen
Brunnen
1960
Mariahilfplatz
748 m Route
Klenzestraße 46
748 m Route
Holzsammler
Steinfigur
Eduard-Schmid-Straße 11
751 m Route
Isartorplatz
753 m Route
Isartorplatz
753 m Route
Mariahilfplatz
754 m Route
Praterinsel 3
760 m Route
Thomas-Wimmerring 1
763 m Route
Klenzestraße 27
763 m Route
Buttermelcherstraße 10
764 m Route
Klenzestraße 46
764 m Route
Grütznerstraße
768 m Route
Reichenbachbrücke
772 m Route
Thierschstraße 41
772 m Route
Lueg ins Land
Gedenktafel
1853
Marienstraße 21
784 m Route
Reichenbachbrücke
794 m Route
Reichenbachbrücke
794 m Route
Innere-Wiener-Straße 46
794 m Route
Auerfeldstraße 15
800 m Route
Hochstraße 67
801 m Route
Reichenbachbrücke
813 m Route
Stadtbefestigung
Gedenktafel
Herrnstraße 15
815 m Route
Fischerbuberl
Brunnen
1934
Wiener Platz
817 m Route
Turm

1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
818 m Route
Hl. Nepomuk
Statue
1857
Praterwehrbrücke
818 m Route
Wörthstraße
824 m Route
Westenriederstraße
831 m Route
Reichenbachbrücke
836 m Route
Reichenbachstraße
841 m Route
Eduard-Schmid-Straße 15
842 m Route
Carlamaria Heim
Gedenktafel
Johannisplatz 10
843 m Route
Reichenbachbrücke
849 m Route
Reichenbachbrücke
849 m Route
Reichenbachbrücke
849 m Route
Reichenbachbrücke
849 m Route
Wiener Platz
850 m Route
Reichenbachstraße 27
858 m Route
Max-Plank-Straße
861 m Route
Max-Plank-Straße
861 m Route
Zierbrunnen
Brunnen
2015
Tassiloplatz
867 m Route
Reichenbachstraße 27
873 m Route
Maximiliansbrücke
875 m Route
Maximiliansbrücke
876 m Route
Am Nockherberg
880 m Route
Pallas Athene
Statue
1906
Maximiliansbrücke
880 m Route
Maximilianstraße 42
882 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximilianstraße 42
886 m Route
Maximiliansbrücke
888 m Route
Maximilianstraße 81
889 m Route
Maximilianstraße
890 m Route
Gärtnerplatz
890 m Route
Gerechtigkeit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Stärke
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Weisheit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Maximilianstraße
890 m Route
Maximilianstraße
890 m Route
Maximilianstraße
890 m Route
Maxmonument - Pfalz
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Max II. König von Bayern
Bronzestatue
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Maximilianstraße
890 m Route
Maximilianstraße
893 m Route
Hochstraße 75
894 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Sokrates
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Cicero
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Brutus
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Homer
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Cäsar
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Hannibal
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Sappho
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Platon
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Solon
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Lykurg
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Perikles
Büste
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Max-Plank-Straße
895 m Route
Johannisplatz
895 m Route
Maximilianstraße 42
895 m Route
Max-Plank-Straße
896 m Route
Max-Plank-Straße 1
897 m Route
Gärtnerplatz
898 m Route
Max-Plank-Straße
901 m Route
Gestzmäßigkeit
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
903 m Route
Unterricht
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
904 m Route
Max-Planck-Straße 1
905 m Route
Cicero
Büste
Max-Planck-Straße 1
905 m Route
Solon
Büste
Max-Planck-Straße 1
906 m Route
Pumuckel-Ampel
Ampel
2025
Sternstraße
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Maximilianstraße 42
907 m Route
Platon
Büste
Max-Planck-Straße 1
908 m Route
Gäertner
909 m Route
Max-Plank-Straße 1
909 m Route
Maximilianstraße 42
909 m Route
Johannisplatz
910 m Route
Leo von Klenze
Büste
1867
Gärtnerplatz
910 m Route
Maximilianstraße 42
910 m Route
Wörthstraße 20
911 m Route
Am Nockherberg
919 m Route
Radlsteg
919 m Route
Deutsche Eiche
Gedenktafel
Reichenbachstraße 13
922 m Route
Reichenbachstraße 13
923 m Route
Maximilianstraße 42
923 m Route
Maximilianstraße
924 m Route
Maximilianstraße
925 m Route
Maximilianstraße
925 m Route
Cicero
Fresco
Maximilianstraße
925 m Route
Max-Plank-Straße
926 m Route
Maximilianstraße 53
926 m Route
An der Kreppe
927 m Route
Lorenz von Westenrieder
Gedenktafel
1848
Westenriederstraße 21
928 m Route
Widenmayerstraße
930 m Route
Joseph Fraunhofer
Standbild
1868
Maximilianstraße
930 m Route
Gärtnerplatz / Klenzestraße
933 m Route
Johannisplatz 23
933 m Route
Widenmayerstraße 1
940 m Route
Preysingstraße 58
941 m Route
Maximilianstraße 42
941 m Route
Maximilianstraße 38
947 m Route
Maximilianstraße
952 m Route
Widenmayerstraße 2
954 m Route
Seemann mit Boot
Kupfertreibarbeit
Widenmayertstraße 3
955 m Route
Maximilianstraße 39
963 m Route
Thierschstraße
964 m Route
Thierschstraße
966 m Route
Bordeauxplatz
967 m Route
Ziegenherde
Skulptur
1979

967 m Route
Maximilianstraße 39
968 m Route
Grabengel
Bronzefigur

978 m Route
Tal 13
979 m Route
Wörthstraße 32
986 m Route
Dreifaltigkeitsplatz
988 m Route
Maximilianstraße 39
989 m Route
Maximilianstraße 39
991 m Route
Am Nockherberg
992 m Route

Mettbach, Karl August
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 1
91 m Route
Mettbach, Lorenz
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 1
91 m Route
Sattler, Brunhilde
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 3
96 m Route
Sattler, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
96 m Route
Sattler, Gerda
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
96 m Route
Sattler, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
96 m Route
Sattler, Veronika Margarete Lona
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
96 m Route
Baumann, Babette
Biographisches Gedenkbuch
Lilienstraße 1
177 m Route
Diem, Theodolinde &quot;Thea&quot;
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
273 m Route
Keiss, Stefan
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
273 m Route
Dietl, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
288 m Route
Partsch, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Schleibingerstraße 1
334 m Route
Flank, Albert Julius
Biographisches Gedenkbuch
Zeppelinstraße 33
434 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaltenberger, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Platz 5
444 m Route
Prölsdorfer, Berta
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
453 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Gebsattelstraße 8
459 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stahl, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinsdorfstraße 15
460 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hellmann, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Holzhofstraße 6
464 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gift (künstlername: Grifft), Emil
Biographisches Gedenkbuch
Bob-van-Benthem-Platz 1
468 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolf, Berta
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
472 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kramer, Johanna
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
472 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hahn, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 13
473 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberger, Justin
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
486 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
486 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Jeanette
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
486 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Franziskanerstraße 41
509 m Route
Bender, Amalie
Stolperstein
Liebherrstraße 20
511 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Justin
Stolperstein
Liebherrstraße 20
511 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Moritz
Stolperstein
Liebherrstraße 20
511 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anton
Stolperstein
Franziskanerstraße 41
513 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 20
515 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Malia
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
521 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Karl
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
524 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Hedwig
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
524 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Ernst
Stolperstein
Schweigerstraße 2
533 m Route
Hughes, Theres
Stolperstein
Schweigerstraße 2
533 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Artur
Stolperstein
Schweigerstraße 2
533 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauss, Siegfried
Biographisches Gedenkbuch
Schweigerstraße 6
539 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grieb, Christine
Biographisches Gedenkbuch
Kellerstraße 23
543 m Route
Levi, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 8
548 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Müller, Karolina (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 22
550 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Graf, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
552 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schiff, Ilse Joliska
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
552 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Isaak
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
554 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Jakob
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
554 m Route
Malia, Jakob
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
554 m Route
Malia, Wolfgang
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
554 m Route
Berge, Emanuel
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Antonie
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
562 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Mathilde
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
562 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Nathan
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
562 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spira, Salomon
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
567 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirschmann, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
567 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lövenstein, Arno
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 1
572 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hamberger, Josefine
Stolperstein
Mariahilfstraße 7
577 m Route
Helbing, Dora
Stolperstein
Mariahilfstraße 9
577 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Dittmar
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Gertraud Babette
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Max
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Jost Joachim
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Leo (Loebel Leopold)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fabian, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 5
584 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Saly
Stolperstein
Thierschstraße 25
587 m Route
Kaufmann, Käthe
Stolperstein
Thierschstraße 25
587 m Route
Heymann, Olga
Biographisches Gedenkbuch
Kohlstraße 3
587 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feldmeier, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 1
613 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
630 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
630 m Route
Fuldauer, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Zeppelinstraße 8
634 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dingfelder, Leo
Biographisches Gedenkbuch
Bereiteranger 15
636 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bach, Hermine
Stolperstein
Thierschstraße 25
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eppstein, Henriette
Stolperstein
Thierschstraße 25
642 m Route
Eppstein, Siegfried
Stolperstein
Thierschstraße 25
643 m Route
Stiefel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Isartorplatz 3
644 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meyer, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 22
653 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kern, Eva
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 21
655 m Route
Michalski, Anna Julie
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 28
659 m Route
Goldstein, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldstein, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neu, Helene
Stolperstein
Thierschstraße 25
665 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oertel, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Erhardtstraße 12
666 m Route
Oertel, Maria Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Erhardtstraße 12
666 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Oskar Ignaz
Biographisches Gedenkbuch
Mannhardtstraße 7
669 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 1
670 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaiser, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 38
685 m Route
Holzer, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 38
690 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ruchti, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinstraße 28
706 m Route
Pfeifer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 46
712 m Route
Schindler, Abraham Jitzchak
Biographisches Gedenkbuch
Buttermelcherstraße 14
724 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schindler, Abraham Jitzchak
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schindler, Necha
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Judith (Jehudit)
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Eli
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Klara Kela
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dow, Issachar
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
741 m Route
Steinberg, Issachar Dow
Erinnerungsstele
Buttermelcherstraße 14
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Laurent, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Tal 50
750 m Route
Michaelis, Emma Selma
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 40
750 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bauer, Else
Stolperstein
Baaderstraße 45
773 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bernhard, Haas
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 38
774 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Petermann, Paulus
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 47
787 m Route
Zollner, Josef
Stolperstein
Welfenstraße 15
798 m Route
Zollner, Johanna
Stolperstein
Welfenstraße 15
798 m Route
Feibusch, Emilie
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 4
799 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hess, Leo
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 4
799 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinheimer, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 29
806 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Prölsdorfer, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 29
806 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Metzger, Jakob Eduard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Wolff, Israel
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppmair, Irmgard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Maier, Martha
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Leimberg, Bernhard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Leimberg, Fanny
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Leimberg, Erna
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Feder, Herbert
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Gaber, Alfred
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Mendl, Arnold
Stolperstein
Rumfordstraße 28
814 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feuerer, Josef Michael
Biographisches Gedenkbuch
Steinstraße 3
820 m Route
Obarzanek, Josef Leib
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 22
821 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brader, Elise
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 17
826 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adelsberger, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 12
827 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hartmann, Hans Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 20
832 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Berthold
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 14
853 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Anita
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 38
860 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Beate
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 38
860 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Isaak
Erinnerungsstele
Frauenstraße 24
862 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Julius
Erinnerungsstele
Frauenstraße 24
862 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Klara
Erinnerungstafel
Frauenstraße 24
862 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Isaak
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
863 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
863 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Karoline (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
863 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbaum, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
863 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gerstner, Matthias
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 22
869 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kupfer, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
873 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fleischer, Meta
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
873 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Rachel
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
873 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Moritz
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
874 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Maximiliane
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
874 m Route
Rosenfeld, Beate
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
874 m Route
Rosenfeld, Hildegard
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
874 m Route
Fechenbach, Felix
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Ferkel, Christian
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Götz, Joseph (Sepp)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Hamm, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Nimmerfall, Johann (Hans)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Dressel, Fritz (Friedrich)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Adler, Emma
Stolperstein
Reichenbachstraße 21
885 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Josef
Stolperstein
Reichenbachstraße 21
885 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Abraham (gen. Adolf)
Biographisches Gedenkbuch
Thomas-Wimmer-Ring 17
889 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kluckert, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 24
895 m Route
Kaltenbacher, Josef
Erinnerungstafel

904 m Route
Rothschild, Raphael Abraham
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 48
913 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rehfeldt, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 16
914 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Traub, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
929 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Traub, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
929 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haberl, Alois
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 21
930 m Route
Schwager, Sabine
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
941 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
941 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Sabine (Sabina)
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
941 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
941 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lewy, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 4
962 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Jette Ida
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
967 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Hedwig
Erinnerungsstele
Corneliusstraße 12
967 m Route
Schuster, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 12
967 m Route
Winter, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
967 m Route
Wassermann, Paul Franz
Erinnerungstafel
Fraunhoferstraße 26
983 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Roschätzky, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Westenriederstraße 9
983 m Route
Wassermann, Paul Franz
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 26
985 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Berliner, Jakob (Jacob)
Biographisches Gedenkbuch
Asamstraße 17
989 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Elfriede(Friedl) Chawa
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
992 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Paula Breindel
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
992 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Borodowitsch, Dora (Doris)
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 3
994 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Zeppelinstraße 67
136 m Route
Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa
Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
Schwanthaler Ludwig von
1848
Lilienstraße
142 m Route
Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
Rigauerweg
171 m Route
Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL
Bukolika
Mayer Martin
1984
Ludwigsbrücke
197 m Route
Bukolika
Sonnenuhr
Kaspar Hermann
1951
Zenneckbrücke
251 m Route
Sonnenuhr
Die vier Elemente
Zizler Zenta, Vogl Hans
Museumsinsel 1
253 m Route
Die vier Elemente
Flächendurchdringung
Lechner Alf
1983
Rosenheimer Straße
281 m Route
Flächendurchdringung
Gerundetes Blau
Geiger Rupprecht
1987
Rosenheimer Straße
283 m Route
Gerundetes Blau
Fassadengestaltung
Flossmann Josef
Rosenheimer Straße 1
283 m Route
Fassadengestaltung
Franz-Prüller-Straße 12
285 m Route
Pestkreuz
Kunst-Koffer-Gasteig
Ströbel Nele
2011
Rosenheimer Straße
291 m Route
Kunst-Koffer-Gasteig
Steinskulptur
Gerhart Nikolaus
Rosenheimerstraße 5
300 m Route
Steinskulptur
Vater-Rhein-Brunnen
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
316 m Route
Vater-Rhein-Brunnen
Kinder mit Füllhorm
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
318 m Route
Kinder mit Füllhorm
Inklusionpunkte
Wagner Susanne
2018
Rosenheimer Straße 5
320 m Route
Inklusionpunkte
Museumsinsel 1
323 m Route
Nikolaus Kopernikus
Museumsinsel 1
323 m Route
Deutsches Museum
Kinder mit Fisch
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
323 m Route
Kinder mit Fisch
Museumsinsel 1
324 m Route
Galileo Galilei
Museumsinsel 1
325 m Route
Albertus Magnus
Frischwasserbrunnen
Gartenbauamt
1969
Quellenstrasse
337 m Route
Frischwasserbrunnen
Ludwigsbrücke
348 m Route
Ludwigsbrücke
Sitzallegorie »Flößer«
Kaufmann Hugo
1894
Ludwigsbrücke
349 m Route
Sitzallegorie »Flößer«
Ludwigsbrücke
350 m Route
Sitzallegorie »Industrie«
Fischerei
Hahn Hermann
Ludwigsbrücke
354 m Route
Fischerei
Erich-Schulze-Brunnen
Hien Albert
1988
Rosenheimer Straße 11
360 m Route
Erich-Schulze-Brunnen
Zeppelinstraße 41
363 m Route
Gedenktafel - Valentinhaus
Zeppelinstraße 41
363 m Route
Geburtshaus Karl Valentin
Sitzallegorie »Kunst«
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979
Ludwigsbrücke
365 m Route
Sitzallegorie »Kunst«
Hohes Kreuz
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck
371 m Route
Hohes Kreuz
Ludwigsbrücke
371 m Route
Ludwigsbrücke
Adler
Lippl Robert
Zweibrückenstraße 12
382 m Route
Adler
Rosenheimer Straße
388 m Route
Georg Elser
Fischbrunnen
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
390 m Route
Fischbrunnen
Zerberus
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße
396 m Route
Zerberus
Boschbrücke
404 m Route
Denkmal für Otto von Bismarck
Flötenspieler
Vrieslaender Klaus
1990
Rosenheimer Straße 15
407 m Route
Flötenspieler
Rosenheimer Straße
407 m Route
Erich-Schulze-Brunnen - Hupe
Quellbrunnen
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße 12
407 m Route
Quellbrunnen
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
409 m Route
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Grundgesetz
Tanterl Dietmar
1996
Franziskanerstraße 8
410 m Route
Grundgesetz
Die vier Winde
Lösche Karl
Museumsinsel
424 m Route
Die vier Winde
Brunnenweibchen
Widmer Philipp
1908
Gebsattelstraße 1
426 m Route
Brunnenweibchen
Am Gasteig 1
435 m Route
Kriegerdenkmal
Bär (Gebsattelbrücke)
Schneiber Viktor
1903
Gebsattelstraße
440 m Route
Bär (Gebsattelbrücke)
Innere Wiener Straße 1
440 m Route
Altöttinger-Lorettokapelle
Innere-Wiener-Straße
441 m Route
Kriegerdenkmal in St. Nikolai
Magdeburger Halbkugeln
Lippl Robert
1958
Zweibrückenstraße
451 m Route
Magdeburger Halbkugeln
Zum Grünen Baum
Fischer Ernst
1910
Steinsdorfstraße 14
465 m Route
Zum Grünen Baum
Lehrerinnenbildungsanstalt
Hoerhager Lorenz
1987
Eduard-Schmid-Straße 1
491 m Route
Lehrerinnenbildungsanstalt
Museumsinsel 1
507 m Route
Herkules-Brunnen
ohne Titel
Funke Sabine
2007
Simon-Knoll-Platz 3
517 m Route
ohne Titel
Chronos 10b
Schöffer Nicolas
1980
Erhardtstraße 27
518 m Route
Chronos 10b
Liebherrstraße 13
522 m Route
Kerschensteiner Schulzentrum
Copper Lick
Lapelyté Lina
2024
Praterinsel
530 m Route
Copper Lick
Ben-Chorin Schalom
Wilchfort Blanka
2011
Zweibrückenstraße 8
541 m Route
Ben-Chorin Schalom
Cross Bend
King, Phillip
1978
Erhardtstraße
546 m Route
Cross Bend
Mariahilfsplatz
547 m Route
Rupert Mayer
Zweibrückenstraße 8
549 m Route
Gedenktafel - Kanonenkugel
Gedenktafel Muffatwehr
Thiersch Friedrich von
1903
Corneliusbrücke
551 m Route
Gedenktafel Muffatwehr
Reiherbrunnen
Fischer Theodor, Flossmann Josef
1899
Regerplatz 1
552 m Route
Reiherbrunnen
Mariahilfplatz 42
555 m Route
Maria-Hilfs-Kirche
Kriegerdenkmal
Seidler Julius
Mariahilfplatz 11
556 m Route
Kriegerdenkmal
Mariahilfplatz 4
562 m Route
Joseph Daniel Ohlmüller
Ziegelbrennerbrunnen
Osel Hans
1978
Preysingstraße 16
562 m Route
Ziegelbrennerbrunnen
Mariahilfplatz
568 m Route
Adolph Kolping
Zweibrückenstraße
569 m Route
Fresko - Zum Postgarten
Preysingplatz 3
575 m Route
Kriegerdenkmal
Preysingplatz
575 m Route
Dieser Stein trägt nicht
Kruzifix aus Holz
Hahn Hermann
Preysingplatz
578 m Route
Kruzifix aus Holz
Seehunde-Brunnen
Windfeldt Erland
1961
Sieboldstraße
584 m Route
Seehunde-Brunnen
Praterinsel 6
591 m Route
Isar im Stadtgebiet
Schutzmantelmadonna-Brunnen
Frick Konstantin
1984
Mariahilfplatz
591 m Route
Schutzmantelmadonna-Brunnen
Simon Walser’s Mühle
Fischer Ernst
1910
Thierschstraße 11
594 m Route
Simon Walser’s Mühle
4S
Hinz Christian
1997
Erhardtstraße
599 m Route
4S
Praterinsel
604 m Route
Bergwanderer
König Ludwig II.
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von, Dorsch Michael, Grässel Hans
1910
Corneliusbrücke
604 m Route
König Ludwig II.
Märchenbrunnen
Frick Hans
1984
Mariahilfplatz
605 m Route
Märchenbrunnen
Bavaria
Kwade Alicja
2020
Erhardtstraße
609 m Route
Bavaria
Eduard-Schmid-Straße
619 m Route
 Wasserschöpfender Mann
Praterinsel
628 m Route
Alpenverein
Frischwasserbrunnen
Bertsch Wilhelm
1998
Steinstraße
636 m Route
Frischwasserbrunnen
Weißenburger Platz
638 m Route
Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen
Kugel und Kugelkalotten
Volten Andre
1980
Corneliusstraße
653 m Route
Kugel und Kugelkalotten
Fortunabrunnen
Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas
1907
Isartorplatz
665 m Route
Fortunabrunnen
Josefshaus
Heichlinger Franz
1982
Hochstraße 49
668 m Route
Josefshaus
Am Neudeck 1
671 m Route
Eduard Jenner
Ohlmüllerstraße
685 m Route
Paulanerkloster
Mariahilfplatz 17
687 m Route
Zwei monolithische Granitpfeiler
Aventinstraße 7
691 m Route
Brunnen Aventinstraße
Große tektonische Stele
Fischer Lothar
1992
Mariahilfplatz 17
692 m Route
Große tektonische Stele
Am Neudeck 2
705 m Route
Auer Zimmerleute
Buttermelcherstraße 16
706 m Route
Kälbl-Mühle
Echo der Maraihilfkirche
Spreng Blasius
1982
Am Neudeck
709 m Route
Echo der Maraihilfkirche
Sommereinmaleins
Johne Lali
2001
Weilerstraße 1
716 m Route
Sommereinmaleins
Kugelbrunnen
Blössner August
1908
Am Neudeck
722 m Route
Kugelbrunnen
Hangbrunnen
Valena Tomáš Prof.
2002
Am Neudeck
739 m Route
Hangbrunnen
Moses und das Goldene Kalb
Pfeffer Sebastian, Pfeffer Stephan
Frauenstraße
743 m Route
Moses und das Goldene Kalb
Kiem Pauli
Scharf Dietmar
1984
Corneliusstraße 36
744 m Route
Kiem Pauli
Isartorplatz
745 m Route
»Alles rief Heil«
Fluß abwärts
Pritt &amp; Gaffa
2024
Reichenbachbrücke
747 m Route
Fluß abwärts
Franziskusbrunnen
Vogl Hans
1960
Mariahilfplatz
748 m Route
Franziskusbrunnen
Hänsel und Gretel Relief
Neubauer-Woerner Marlene
Klenzestraße 46
748 m Route
Hänsel und Gretel Relief
Holzsammler
Miller Rupert von
Eduard-Schmid-Straße 11
751 m Route
Holzsammler
Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
Neher Bernhard d. J., Kögl Clemens, Cornelius Peter von
1835
Isartorplatz
753 m Route
Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
Paulanerbrunnen
Flossmann Josef
1908
Mariahilfplatz
754 m Route
Paulanerbrunnen
Thomas-Wimmerring 1
763 m Route
Reste des Prinzessturm
Highway
Cornell Baird
1999
Klenzestraße 27
763 m Route
Highway
Altarstein
Koenig Fritz
1954
Buttermelcherstraße 10
764 m Route
Altarstein
Aschenputtelrelief
Neubauer-Woerner Marlene
1952
Klenzestraße 46
764 m Route
Aschenputtelrelief
Franz von Kobell
König Benedikt
1896
Grütznerstraße
768 m Route
Franz von Kobell
Der reißende Fluss
Miller Rupert von
1925
Reichenbachbrücke
772 m Route
Der reißende Fluss
Thierschstraße 41
772 m Route
Adolf Hitler
Knöbelstraße 4
774 m Route
Franz Seraph von Pfistermeister
Marienstraße 21
784 m Route
Lueg ins Land
Badender weiblicher Ak
Koelle Fritz
1925
Reichenbachbrücke
794 m Route
Badender weiblicher Ak
Wasserkraft
Pfeiffer Mauritius
1925
Reichenbachbrücke
794 m Route
Wasserkraft
Industrie und Landwirtschaft
Mayer-Fassold Eugen
Reichenbachbrücke
794 m Route
Industrie und Landwirtschaft
Innere-Wiener-Straße 46
794 m Route
Gedenktafel - Max Fastlinger
Reliefs
Neubauer-Woerner Marlene
Auerfeldstraße 15
800 m Route
Reliefs
Badende
Koelle Fritz
1925
Reichenbachbrücke
813 m Route
Badende
Herrnstraße 15
815 m Route
Stadtbefestigung
Fischerbuberl
Taschner Ignatius
1934
Wiener Platz
817 m Route
Fischerbuberl
Turm
Glass Ingo
1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
818 m Route
Turm
Hl. Nepomuk
Unbekannt
1857
Praterwehrbrücke
818 m Route
Hl. Nepomuk
Wörthstraße
824 m Route
Schauer Genoveva
Die öffentliche Rose
Szymanski Rolf
1969
Westenriederstraße
831 m Route
Die öffentliche Rose
Reichenbachbrücke
836 m Route
Wasserschöpfender Mann
Reichenbachstraße
841 m Route
Gedenktafel an die Opfer der Shoa
Frischwasserbrunnen
Hirtreiter Wolf
1972
Eduard-Schmid-Straße 15
842 m Route
Frischwasserbrunnen
Johannisplatz 10
843 m Route
Carlamaria Heim
Frauenstraße 19
844 m Route
Riemerschmid'sche Handelsschule
Fischer
Gedon Fridolin
1925
Reichenbachbrücke
849 m Route
Fischer
Wassernymphe
Gedon Fridolin
1925
Reichenbachbrücke
849 m Route
Wassernymphe
Reichenbachbrücke
849 m Route
Wassermann
Reichenbachbrücke
849 m Route
Badende mit Muschel
St. Stephansdom in Wien
Weimann Turi
1928
Wiener Platz
850 m Route
St. Stephansdom in Wien
Zwingerstraße
857 m Route
Turm der zweiten Stadtmauer
Westenriederstraße 20
857 m Route
Ehemaliger Standort eines Zwingerturmes
Befreiung Wiens
Diez F.
1683
Max-Plank-Straße
861 m Route
Befreiung Wiens
Max-Plank-Straße
861 m Route
Bewährung im Krieg
Tassiloplatz
867 m Route
Zierbrunnen
Maximiliansbrücke
875 m Route
Heiliger Nepomuk
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Hocheder Carl d. Ä.
1893
Maximiliansbrücke
876 m Route
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Pallas Athene
Drexler Franz
1906
Maximiliansbrücke
880 m Route
Pallas Athene
Maximilianstraße 42
882 m Route
Allegorie Bildhauerei
Maximilianstraße 42
886 m Route
Franken
Albrecht IV.
Zumbusch Caspar von
Maximilianstraße 42
886 m Route
Albrecht IV.
König Ruprecht von der Pfalz
Kirchmayer Friedrich
Maximilianstraße 42
886 m Route
König Ruprecht von der Pfalz
Hl. Severin
Hess Anton
Maximilianstraße 42
886 m Route
Hl. Severin
Friedrich der Siegreiche
Wagmüller Michael
Maximilianstraße 42
886 m Route
Friedrich der Siegreiche
Maximilianstraße 42
886 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Maximilianstraße 42
886 m Route
Hans Jakob Fugger
Maximilianstraße 42
886 m Route
Graf Ferdinand von Arco
Maximilianstraße 42
886 m Route
Sebastian Plinganser
Tunnelfassade
Bergmann Benjamin
2005
Maximiliansbrücke
888 m Route
Tunnelfassade
Stürzende
Fischer Alexander
1973
Maximilianstraße 81
889 m Route
Stürzende
Maxmonument - Friedensliebe
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Maxmonument - Friedensliebe
Friedrich von Gärtner
Widnmann Max von
1867
Gärtnerplatz
890 m Route
Friedrich von Gärtner
Gerechtigkeit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Gerechtigkeit
Stärke
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Stärke
Weisheit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Weisheit
Maxmonument - Altbayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Maxmonument - Altbayern
Maxmonument - Franken
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Maxmonument - Franken
Maxmonument - Schwaben
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Maxmonument - Schwaben
Maxmonument - Pfalz
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Maxmonument - Pfalz
Max II. König von Bayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
890 m Route
Max II. König von Bayern
Maximilianstraße
890 m Route
Maxmonument
Geldsack
Vetter Johannes
2021
Maximilianstraße
893 m Route
Geldsack
Paulaner-Brunnen
Kraus Bernhard
1984
Hochstraße 75
894 m Route
Paulaner-Brunnen
Max-Plank-Straße
895 m Route
Franz von Assisi
Max-Plank-Straße
895 m Route
Vinzenz von Paul
Max-Plank-Straße
895 m Route
Papst Gregor der Große
Max-Plank-Straße
895 m Route
Sokrates
Max-Plank-Straße
895 m Route
Konfuzius
Max-Plank-Straße
895 m Route
Cicero
Max-Plank-Straße
895 m Route
Gottfried Wilhelm Leibniz
Max-Plank-Straße
895 m Route
Archimedes
Max-Plank-Straße
895 m Route
Brutus
Max-Plank-Straße
895 m Route
Demosthenes
Max-Plank-Straße
895 m Route
Homer
Max-Plank-Straße
895 m Route
Gustav Adolf
Max-Plank-Straße
895 m Route
Cäsar
Max-Plank-Straße
895 m Route
Hannibal
Max-Plank-Straße
895 m Route
Sappho
Max-Plank-Straße
895 m Route
Platon
Max-Plank-Straße
895 m Route
Solon
Max-Plank-Straße
895 m Route
Lykurg
Max-Plank-Straße
895 m Route
Aristoteles
Max-Plank-Straße
895 m Route
Perikles
Max-Plank-Straße
895 m Route
Phytagoras
Max-Plank-Straße
895 m Route
Alexander der Große
Johannisplatz
895 m Route
Papst Gregor - St. Johannes Baptist
Johannisplatz
895 m Route
Johannes Nepomuk - St. Johannes Baptist
Melchisedech
Knabl Joseph
Johannisplatz
895 m Route
Melchisedech
Max-Plank-Straße
895 m Route
Förderung vom Kunst und Wissenschaft
Maximilianstraße 42
895 m Route
Allegorie Bauwesen
Nike
Widnmann Max von
Max-Plank-Straße
896 m Route
Nike
Max-Plank-Straße 1
897 m Route
Pagerie
Gärtnerplatz
898 m Route
Gärtnerplatz Brunnen
Gestzmäßigkeit
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
903 m Route
Gestzmäßigkeit
Unterricht
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
904 m Route
Unterricht
Demosthenes
Schöpf Peter
Max-Planck-Straße 1
905 m Route
Demosthenes
Cicero
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
905 m Route
Cicero
Max-Planck-Straße 1
906 m Route
Solon
Sternstraße
907 m Route
Pumuckel-Ampel
Gärtnerplatz 3
907 m Route
Büste der Komponisten Jaques Offenbach
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
907 m Route
Karyatiden
Platon
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
908 m Route
Platon
Thalia
Widnmann Max von
1869
Gäertner
909 m Route
Thalia
Prisma I, Prima II
Lechner Alf
1995
Max-Plank-Straße 1
909 m Route
Prisma I, Prima II
Maximilianstraße 42
909 m Route
Staatswappen
Grabdenkmal - Georg Walser
Westermayer Franz Xaver
Johannisplatz
910 m Route
Grabdenkmal - Georg Walser
Leo von Klenze
Brugger Friedrich
1867
Gärtnerplatz
910 m Route
Leo von Klenze
Johannisplatz
910 m Route
Kriegerdenkmal Haidhausen
Maximilianstraße 42
910 m Route
Lucien Schermann
Reger Max
Oppenrieder Karl
1967
Wörthstraße 20
911 m Route
Reger Max
Am Nockherberg
919 m Route
Paulaner
Der Radlsteg um 1880
Wissmeyer Hans
1993
Radlsteg
919 m Route
Der Radlsteg um 1880
Freddie Mercury
Notonica Franco
2024

921 m Route
Freddie Mercury
Brunnen der Basler Versicherung
Oppenrieder Karl
1983
Frauenstraße 7
922 m Route
Brunnen der Basler Versicherung
Reichenbachstraße 13
922 m Route
Deutsche Eiche
Rainer Werner Fassbinder
Notonica Franco
2025
Reichenbachstraße 13
923 m Route
Rainer Werner Fassbinder
Maximilianstraße 42
923 m Route
Allegorie Malerei
Maximilianstraße
924 m Route
Andreas Schmeller
Maximilianstraße
925 m Route
Sophokles
Cicero
Hess Anton
Maximilianstraße
925 m Route
Cicero
Max-Plank-Straße
926 m Route
Hausvertrag von Pavia
Katastrophen und Rettung
Huber Stephan
2005
Maximilianstraße 53
926 m Route
Katastrophen und Rettung
Max-Plank-Straße
926 m Route
Staatsmännische Leistung der Dynastie
Pumpbrunnen An der Kreppe
Schörg Franz
1929
An der Kreppe
927 m Route
Pumpbrunnen An der Kreppe
Westenriederstraße 21
928 m Route
Lorenz von Westenrieder
Maximilianstraße
929 m Route
Bronzestandbild von Moritz von Schwind
Bridge Sprout
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020
Widenmayerstraße
930 m Route
Bridge Sprout
Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1868
Maximilianstraße
930 m Route
Joseph Fraunhofer
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Wandinger Herman
1957
Gärtnerplatz / Klenzestraße
933 m Route
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Weibliche Allegorie mit Speer
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897
Widenmayerstraße 1
940 m Route
Weibliche Allegorie mit Speer
Haferl-Brunnen
Stadtbäumer Alix
1990
Preysingstraße 58
941 m Route
Haferl-Brunnen
Maximilianstraße 42
941 m Route
Allegorie - Erzgießer
Maximilianstraße 38
947 m Route
 Brunnen Camparihaus
Maximilianstraße
952 m Route
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal
Widenmayerstraße 2
954 m Route
Meister Eder und sein Pumuckel
Seemann mit Boot
Kiene Hygin, Krieger R.
Widenmayertstraße 3
955 m Route
Seemann mit Boot
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Halbig Johann von
1856
Maximilianstraße 39
963 m Route
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Thierschstraße
964 m Route
Gedenktafel - Wilhelmsgynasium
Brunnen mit jagdbaren Tieren
Seibl Hans, Keller Anton
1929
Bordeauxplatz
967 m Route
Brunnen mit jagdbaren Tieren
Ziegenherde
Nageler Claus
1979

967 m Route
Ziegenherde
Maximilianstraße 39
968 m Route
Bronzestandbild von Benjamin Thompson
Grabengel
Weissenfels Edwin

978 m Route
Grabengel
Merkurbrunnen
Thiersch Friedrich von, Kaufmann Hugo
1902
Tal 13
979 m Route
Merkurbrunnen
Wörthstraße 32
986 m Route
Büste König Ludwig II.
Dreifaltigkeitsplatz
988 m Route
Dreifaltigkeit mit Maria
Sapientia (Weisheit)
Halbig Johann von
1864

988 m Route
Sapientia (Weisheit)
Fides (Treue)
Halbig Johann von
1864
Maximilianstraße 39
989 m Route
Fides (Treue)
Maximilianstraße 39
991 m Route
Regierung von Oberbayern

Entfernung Straße Name Von Bis Route
363 m Zeppelinstraße 41 Valentin Karl 1882 1906
443 m Preysingstraße 6 Preis Karl 1914 0
499 m Preysingstraße 12 Süssheim Karl 1934 1941
547 m Thierschstraße 14 Feuchtwanger Lion 1915 1917
551 m Steinsdorfstraße 10 Ganghofer Ludwig 0 0
552 m Mariannenplatz 4 Valentin Karl 1934 1944
571 m Thierschstraße 11 Zentralverlags der NSDAP 0 1945
574 m Thierschstraße 9 Feuchtwanger Lion 1884 1886
705 m Kanalstraße 8 Valentin Karl 1913 1932
760 m Innere Wiener Straße 42 Scharnagel Karl 0 1963
775 m Thierschstraße 41 Hitler Adolf 1920 1929
804 m Grütznerstraße 1 Grützner Eduard von 1884 0
837 m Johannisplatz 10 Heim Carlamaria 1932 1984
856 m Tal 38 Gaststätte Sterneckerbräu 0 0
864 m Sckellstraße 1 Valentin Karl 1932 1934
879 m Reichenbachstraße 27 Synagoge Reichenbachstraße 1921 0
908 m Westenriederstraße 16 Westenrieder Lorenz von 0 0
910 m Stollbergstraße 9 Fassbinder Rainer Werner 1969 1970
914 m Wörthstraße 20 Reger Max 1902 1903
919 m Reichenbachstraße 13 Fassbinder Rainer Werner 1974 1978
945 m Hildegardstraße 9 Feuchtwanger Lion 1886 1889
946 m Maximilianstraße 43 Brecht Bertold 1917 1917
966 m Corneliusstraße 12 Geschäftsstelle der DAP 1920 1923