Kaadener Straße  

Kaadener Straße: Kaaden (tschechisch: Kadan), Stadt an der Eger im nardwestl. Böhmen. *1934

Kabastastraße  

Kabastastraße: Prof. Os wald Kabasta (1896-1946), Generalmusikdirektor, Dirigent, 1938-45 künstler. Leiter der Münchner Philharmoniker, bedeutender Bruckner Interpret. *1956

Kabelsteg  

Kabelsteg: Dieser Fußgängersteg dient gleichzeitig als Trägerbrücke für einen Kabelstrang. *vermutl. um 1898

Kachletstraße  

Kachletstraße: Nach dem gleichnamigen großen Donau-Kraftwerk bei Passau. *1930

Kaflerstraße  

Kaflerstraße: Johann Kafler (1857-1942), verdienstvoller Pasinger Gemeinderat und später Magistratsrat, Waisenrat, Stifter und Wohltäter. K. führte den Großbauernhof „Zum Hölzl" an der Stelle der jetzigen Hypotheken- u. Wechselbank am Pasinger Marienplatz. *1950

Kagerstraße  

Kagerstraße: Matthias Kager (1566-1634), Münchner Maler, Kupferstecher und Baumeister. Herzog Albrecht V. ließ K. auf seine Kosten in Italien ausbilden und stellte ihn als Hofmaler an. Später wurde K. Stadtmaler und Bürgermeister in Augsburg und schuf dort u. a. die Decke des Goldenen Saals im Rathaus. Gemälde von K. in der Münchner Pinakothek, in der Frauenkirche, ferner in Zwiefalten, Landshut, Ingolstadt und Aidenbach. *1928

Kainacher Straße  

Kainacher Straße: Kainach 1) Ort mit ehem. Wasserburg in der Nähe von Hollfeld / Oberfranken. 2) Felsenburg bei den Rupprechtsteinen in Oberfranken. *1947

Kainzenbadstraße  

Kainzenbadstraße : Kainzenbad, Kurort südöstl. von Partenkirchen (alkalische Jod Schwefel- Quellen), bereits 1407 als Heilbad erwähnt. *1925

Kaiser-Ludwig-Platz  

Kaiser-Ludwig-Platz: Ludwig IV. der Bayer (1282-1347), Herzog von Oberbayern, deutscher König und römischer Kaiser, residierte in München in der ehem. Ludwigsburg (jetzt: Alter Hof), erwarb sich Verdienste u. a. durch den Erlaß des bayer. Stadtrechts und des Landesrechts, des ersten in deutscher Sprache abgefaßten Rechtsbuches in Bayern. München erhielt durch ihn das erste Stadtbaurecht, nach dem Neubauten möglichst in Stein aufgeführt, Dächer mit Ziegeln gedeckt und die Straßen breiter angelegt werden mußten. *1886

Kaiserhölzlstraße  

Kaiserhölzlstraße : Kaiserhölzl, volkstüml. Bezeichnung für ein Waldstück, das um 1900 dem Großbau ern und Stifter Ludwig Kaiser in Feldmoching gehörte. *1951

Kaiserplatz  

Kaiserplatz : Zur Erinnerung an die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches 1871 in Versailles. *1893

Kaiserslauterner Platz  

Kaiserslauterner Platz: Kaiserslautern, Industriestadt in Rheinland-Pfalz; die ursprünglich Lautem genannte Siedlung erhielt ihren heutigen Namen, als Kaiser Friedrich I. dort 1152 seine Burg baute. *1923

Kaiserstraße  

Kaiserstraße *1892: Zur Erinnerung an die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches 1871 in Versailles.

Kallenbergstraße  

Kallenbergstraße: Kallenberg, Bergschloß bei Coburg. *1947

Kallmünzer Straße  

Kallmünzer Straße: Kallmünz, Ort mit Burgruine im Naabtal südöstl. von Regensburg. Die Burg K. war seit dem 13. Jhdt. im Besitz der Wittelsbacher und wurde im 30jährigen Krieg zerstört. *1947

Kalmanstraße  

Kalmanstraße: Emmerich Kaiman (1882-1953), ungarischer Operettenkomponist; von seinen 21 meist sehr bekannten Bühnenwerken erreichte „Die Czardasfürstin" bis 1955 einen Rekord von rund 50 000 Aufführungen. *1955

Kaltenbachstraße  

Kaltenbachstraße: Josef Kaltenbach (1876-1963), Münchner Bildhauer, stiftete und schuf für die Siedlergemeinschaft Trudering den sogen. Drudenbrunnen (Ecke Kaltenbach-/Solalindenstraße). *1933

Kaltenbrunner Straße  

Kaltenbrunner Straße: Kaltenbrunn, Ort bei Mittenwald. *1929

Kaltenmoserstraße  

Kaltenmoserstraße: Kaltenmoser, Münchner Malerfamilie 1) Kasper K. (1806- 1867), Landschafts- und Genremaler, Werke in Münchner Galerien. 2) Max K. (1842-1887), Genremaler, wählte Motive aus dem Volksleben in Schwaben und Tirol. 3) Albert K. (1844-1871) Genremaler. *1947

Kaltschmiedstraße  

Kaltschmiedstraße: Nach einem alten Hofnamen in Forstenried. ,,Beim Kaltschmied" war im Ort (altes Haus 36) der Schmied ohne Feuer, also der Kupfer- und Waffenschmied. *1954

Kameruner Straße  

Kameruner Straße: Kamerun, ehemalige deutsche Kolonie in Westafrika. *1933

Kammerkörplatz  

Kammerkörplatz: Kammerkör (Kammerköhr), auch unter dem Namen „Steinplatte" bekannter österreichischer Berg nordwestlich der Loferer Steinberge. *1931

Kampenwandstraße  

Kampenwandstraße: Kampenwand, schönster Aussichtsberg des Chiemgaus. *1920

Kämpferstraße  

Kämpferstraße: Engelbert Kämpfer (1651-1716), Arzt und Forschungsreisender, bereiste Persien, Arabien, Indien und den fernen Osten, erneuerte die Kenntnisse über diese Länder, bes. Japan. **1938

Kanalstraße  

Kanalstraße: Nach dem Kanal (einem Oberrest des ehem. äußeren Stadtgrabens), der unter dieser Straße verläuft und beim Englischen Garten in den großen Stadtbach mündet. *nach 1791

Kandinskystraße  

Kandinskystraße: Prof. Wassily Kandinsky (1886-1944), russ. Maler, erster Vertreter der rein abstrakten Malerei, gründete 1909 die Neue Münchner Künstlervereinigung und war 1912 Mitbegründer der Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter". *1964

Kantstraße  

Kantstraße: Immanuel Kant (1724-1804), Philosoph, Professor der Logik und Metaphysik an der Universität Königsberg, Begründer des Kritizismus bzw. der Transzendentalphilosophie. **1913

Kapellenäckerstraße  

Kapellenäckerstraße: Nach einem alten Flurnamen. *1935

Kapellenfeldstraße  

Kapellenfeldstraße: Nach einem alten Flurnamen. *1930

Kapellengartenstraße  

Kapellengartenstraße: Noch einem alten Flurnamen. *1947

Kapellenstraße  

Kapellenstraße: Die Straße führte früher zu einer Kapelle in der ehem. Herzog• Max-Burg, die 1597 geweiht und 1870 aufgelassen wurde. *um 1600

Kapellenweg  

Kapellenweg: Der Weg führte früher zur sogen. Schmerzhaften Kapelle in der Kapuzinerstraße. •nach 1705

Käpflstraße  

Käpflstraße: Köpfl, Münchner Kaufmannsfamilie des 16. Jhdts., die zwei Ratsmitglieder stellte; Grabplatte in der Frauenkirche. *1930

Kapruner Straße  

Kapruner Straße: Kaprun, österr. Ort mit bek. Kraftwerk in den Tauern. *1956

Kapschstraße  

Kapschstraße: Dr. Ing. e. h. Georg Kapsch (1873-1934), Prof. für Baukonstruktionen, Eisenbau und Statik an der TH München. *1956

Kapuzinerplatz  

Kapuzinerplatz: Nach dem zweiten in München errichteten Kapuzinerklaster St. Anton, dessen Bau 1846 begonnen wurde. *1867

Kapuzinerstraße  

Kapuzinerstraße *1867: - Kapuzinerplatz.

Kardinal-Faulhaber-Straße  

Kardinal-Faulhaber-Straße: Kardinal Dr. Michael von Faulhaber (1864-1952), Erzbischof der Erzdiözese München-Freising, bekannt durch seinen unbeugsamen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. *1952

Karl-Beck-Weg  

Karl-Beck-Straße: Karl Beck (1851-1925), l. Bürgermeister der ehem. Gemeinde Freimann. *1932

Karl-Erb-Weg  

Karl-Erb-Weg: Prof . Karl Erb (1877- 1958), Kammersänger, lyrischer Tenor, von 1913 bis 1925 Mitglied der Bayer. Staatsoper, sang in einer öffentlichen Aufführung 1914 als erster in München den Parsifal. *1959

Karl-Gayer-Straße  

Karl-Gayer-Straße: Dr. Korl Gayer (1822-1907), Geheimrat, Prof. für Forstwissenschaft an der Universität München, setzte sich in seinen Schriften für eine naturgemäße Waldbewirtschaftung ein. *1947

Karl-Haider-Straße  

Karl-Haider-Straße: Dr. h. c. Karl Haider (1846-1912), Landschaftsmaler, Prof. an der Akademie der Bildenden Künste in München, Werke in Münchner Galerien. *1926

Karl-Hänel-Straße  

Karl-Hänel-Straße: Dr. h. c. Karl Hänel (1874-1940), Forstmeister, bedeutender Ornithologe, Gründer und Leiter der Vogelschutzworte in Garmisch, Berater für Vogelschutz im bayer. Innenministerium. *1955

Karl-Harz-Weg  

Karl-Harz-Weg: Karl Otto Harz (1842-1906), Prof. für Botanik und Zoologie an der Tierärztl. Hochschule München, bedeutender Forscher und Fachschriftsteller. *1965

Karl-Hromadnik-Straße  

Karl-Hromadnik -Straße : Karl Hromodnik (1857-1918), Kommerzienrat, Direktor des Werks Pasing der München-Dachauer Papierfabrik, Ehrenbürger der ehem. Stadt Pasing, Mitbegründer der Leitzachkraftwerke. *1958

Karl-Lipp-Straße  

Karl-Lipp-Straße: Karl Lipp (1861-1918), Kaufmann, 1903-1914 Mitglied des Magistratskollegiums und Verwaltungsrat des Gaswerks Moosach. *1947

Karl-Mangold-Straße  

Karl-Mangold-Straße: Karl Mangold (1813-1889), Komponist, Hofmusikdirektor in Darmstadt. *1948

Karl-Marr-Straße  

Karl-Marr-Straße: Karl Marr (1858-1936), Maler (Schüler von Lindenschmit), Prof. an der Akademie der Bildenden Künste in München, Präsident der Münchner Künstlergenossenschaft. *1947

Karl-May-Straße  

Karl-May-Straße: Karl May (1842-1912), zunächst Lehrer, später JugendschriftsteUer, schrieb vielgelesene Abenteuergeschichten aus dem Orient und lndianergesch1chten (,,Winnetou" usw.). *1937

Karl-Peters-Straße  

Karl-Peters-Straße: Dr. Karl Peters (1856-1918), Afrikareisender und Kolonialpolitiker, erwarb 1884 die damalige Kolonie Deutsch-Ostafrika, leitete fünf große Afrika- Expeditionen und veröffentlichte darüber umfangreiche Fachwerke. *1932

Karl-Postl-Straße  

Karl-Postl-Straße: Karl Anton Postl (Pseudonym Charles Sealsfield) (1793-1864), Schriftsteller, wirkte bis 1832 in Amerika, dann in der Schweiz als realistischer Schilderer der Pionierzeit im „Wilden Westen". **1938

Karl-Preis-Platz  

Karl-Preis-Platz: Karl Sebastian Preis (1884-1946), berufsmäßiger Stadtrat in München von 1920-1933 und von 1945 bis zu seinem Tod, verdient um das Wohnungsund Siedlungswesen. *1946

Karl-Raupp-Straße  

Karl-Raupp-Straße: Karl Raupp (1837-1918), bedeutender Genre-, Porträt- und Landschaftsmaler, Prof. an der Akademie der Bildenden Künste in München. *1964

Karl-Scharnagl-Ring  

Karl-Scharnagl-Ring: Dr. h. c. Karl Scharnagl (1881-1963), Oberbürgermeister der Stadt München 1925-33 und 1945-48, Präsident des Bayer. Roten Kreuzes, Verfolgter des Nationalsozialismus. *1964

Karl-Schmolz-Straße  

Karl-Schmolz-Straße : Dr. h. c. Karl Schmolz (1859-1908), Apotheker, Gründer und Leiter des Vereines zum Schutz der Alpenpflanzen und -tiere (dem Deutschen Alpenverein angeschlossen ). *1953

Karl-Schurz-Straße  

Karl-Schurz-Straße: Karl Schurz (1829-1906), bekannter deutsch-amerikanischer Politiker, nahm am amerikanischen Bürgerkrieg teil, gründete 1867 eine einflußreiche deutschsprachige Zeitung, wurde später Senator und Minister des Innern, verfaßte u. a. eine Biographie von Abraham Lincoln . *1928

Karl-Singer-Straße  

Karl-Singer-Straße: Dr. Karl Singer (1860-1908), Direktor des städt. Statistischen Amts, Vorstand des Vereins für Verb e sse rung der Wohnungsverhältnisse in München (seit 1961 „Gemeinnütziger Wohnungsverein München 1899 e. V."). *1947

Karl-Theodor-Straße  

Karl-Theodor-Straße: Herzog Karl Theodor in Bayern (1839-1909), Augenarzt. Herzog K. T. hielt den Augenleidenden unentgeltlich drei Kliniken offen, in denen er als geschickter Operateur (assistiert von seiner Gattin Maria-Josepha) vielen die Sehkraft erhielt und über 7000 Menschen das Augenlicht schenkte. *1892

Karl-Valentin-Straße  

Karl-Valentin-Straße: Karl Valentin (eigentl. Valentin Fey) (1882-1948), berühmter Münchner Volkssänger, interpretierte ols Groteskkomiker am besten seine selbstverfaßten Stücke, zuletzt 25 Johre long zusammen mit Lies! Karlstadt und schrieb die humoristischen Bücher „Valentiniaden" und „Brillontfeuerwerk. Die Stadt Munchen errichtete ihm zu Ehren 1953 einen Brunnen om Viktualienmarkt. Im lsartor hält ein „Valentin-Musäum" die Erinnerung an ihn lebendig. *1948

Karl-von-Linne-Straße  

Karl-von-Linne-Straße: Karl von Linne (1707-1778), schwedischer Naturforscher, Prof. der Medizin und der Botanik an der Universität Upsala, schuf die Grundlagen der botanischen Fachsprache und die nach ihm benannte systematische Einte!lung der Fauna, gab vorbildliche Pflanzenbeschreibungen und führte die sogen. binare Nomenklatur durch. *1958

Karl-von-Roth-Straße  

Karl-von-Roth-Straße: Karl Johann Friedrich von Roth (1780-1852), Staatsrat, Oberkonsistorialpräsident und Organisator der pro. Landeskirche Bayern. *1947

Karl-Wahler-Straße  

Karl-Wahler-Straße: Karl Wahler (1862-1922), Maler, Prof. an der Kunstgewerbeschule in München, Inhaber des Verdienstkreuzes des HI. Michael, restaurierte die St. Benno-Kirche in München sowie mehrere oberbay. Kirchen, Schlosser, Rathäuser und Bürgerhäuser. *1947

Karlingerstraße  

Karlingerstraße: Dr. Hans Karlinger (1882-1944), Prof. für Kunstgeschichte und Ästhetik sowie Vorstand der kunstgeschichtl. Sammlungen an der TH München, Verfasser einer mehrbändigen bayer. Kunstgeschichte. *1947

Karlsbader Straße  

Karlsbader Straße: Karlsbad, berühmtes Mineralbad in Westböhmen (Egerland), eine Gründung von Kaiser Karl IV. im 14. Jhdt. *1934

Karlsbergstraße  

Karlsbergstraße: Karlsberg, Berg im Würmtal (Mühltal) nördl. von Starnberg. Der Burgstall auf dem K. (Castrum Charlesberch) wird von der Sage, aber auch von einigen ernsthaften Forschern als Geburtsort Kaiser Karls des Großen genannt. *1956

Karlsfelder Straße  

Karlsfelder Straße: Karlsfeld, Ort an der nordwestl. Stadtgrenze von München, von Kurfürst Max IV. Joseph, dem späteren König Max I. um 1800 zur Rodung des Dachauer Mooses angelegt und nach seinem Sohn Prinz Karl benannt. **1947

Karlsplatz (Stachus)  

Karlsplatz: Kurfürst Karl Theodor (1724-1799), der die Festungswerke vor dem Neuhauser Tor niederlegen, das Tor renovieren und links und rechts im Halbrund Häuser anbauen ließ. Der Platz wird von den Münchnern „Stachus" genannt; diese Bezeichnung geht auf die ehern. Gastwirtschaft „Stachusgarten" des Eustachius Föderl zurück, die an der Südwestecke des jetzigen Karlsplatzes stand. *1797

Karlsteinstraße  

Karlsteinstraße: Karlstein, Burg bei Beraun südwestl. von Prag, von Kaiser Karl IV. im 14. Jhdt. zur Aufbewah rung der Reichsinsignien gebaut. *1945

Karlstraße  

Karlstraße: Prinz Karl Theodor Maximilian August von Bayern (1795-1875), Sohn des Kurfürsten Max IV. Joseph, nahm 1814 unter Wrede an den Befreiungskriegen teil und befehl igte 1866 die bayer. Armee am Main. Prinz Karl war ein großer Wohltäter der Armen. *um 1808

Karmeliterstraße  

Karmeliterstraße: Nach dem Karmeliterkloster, das Kurfürst Ferdinand Maria 657 bis 1660 an dieser Straße erbauen ließ; er erfüllte damit ein Gelübde seines Vaters, Kurfürst Maximilian I., vor der Schlacht am Weißen Berg bei Prag (1620). Das 1802 säkularisierte Kloster besteht nicht mehr. Seine kriegszerstörte und 1955 bis 1957 wieder aufgebaute Kirche dient jetzt als Metropolitanarchiv und -bibliothek. *um 1660

Karneidplatz  

Karneidplatz: Karneid, Schloß über dem linken Eisackufer unweit Bozen in Südtirol, im 13. Jhdt. erbaut, seit 1880 im Besitz der Münchner Familie von Miller. *1934

Karneidstraße  

Karneidstraße: Karneid, Schloß über dem linken Eisackufer unweit Bozen in Südtirol, im 13. Jhdt. erbaut, seit 1880 im Besitz der Münchner Familie von Miller. *1930

Kärntner Platz  

Kärntner Platz: Kärnten, österreisches Bundesland zwischen Hohen Tauern und Norischen Alpen im Norden und Karnischen Alpen und Karawanken im Süden. *1925

Karolinenplatz  

Karolinenplatz: Königin Karoline (1776-1841), zweite Gemahlin König Max I. Joseph von Bayern, geb. Prinzessin von Baden. *1809

Karolinenstraße  

Karolinenstraße *1900: - Karolinenplatz.

Karolingerallee  

Karolingerallee: Karolinger, fränkisches Hausmeier- bzw. Königsgeschlecht (u. a. Karl Martell, Pippin III., Karl der Große ). Der Ahnherr der bayer. Herzöge, Markgraf Luitpold (gefallen 907), ist durch König Arnulfs Mutter Liutswinda eng mit den letzten Karolingern verwandt. *1958

Karotschstraße  

Karotschstraße: Karotsch, vom gleichnamigen alten Bauerngeschlecht abgeleiteter Hausname des bis etwa 1920 in Kirchtrudering bestehenden Anwesens „Beim Karotsch". * 1933

Karpatenstraße  

Karpatenstraße: Karpaten, waldreicher Mittelgebirgszug, Fortsetzung der Alpen noch Osten. *1957

Karpfenplatz  

Karpfenplatz: Nach dem heimischen Speisefisch Karpfen, der bis zu 1,5 m lang und 35 kg schwer werden kann. *1935

Karwinskistraße  

Karwinskistraße: Wolf Friedrich Freiherr von Karwinski (1780-1855), Botaniker, sehr verdient um den Fortbestand der Botanischen Gesellschaft in München. *1946

Kaskadenweg  

Kaskadenweg: Nach den Kaskaden (kleine, künstl. Wasserfälle) im Nymphenburger Schloßpark. *1947

Kaspar-Kerll-Straße  

Kaspar-Kerll-Straße: Johann Kaspar Kerll (1627-1693), Münchner Hofkapellmeister, Orgelmeister, komponierte mehrere italienische Opern für den Münchner Hof. *1955

Kaspar-Spät-Straße  

Kaspar-Spät-Straße: Kaspar Spät (Späth, Spät) (um 1611-1691), Eisenschmied Kurfürst Maximilians I., Werke in der Schatzkammer der Residenz und im Nationalmuseum in München sowie in den großen Waffensammlungen Europas. *1953

Kastanienstraße  

Kastanienstraße: Nach dem bei uns heimisch gewordenen Laubbaum Roßkastanie, im Volksmund kurz Kastanien genannt. *1929

Kastelburgstraße  

Kastelburgstraße: Kastelburg, Burgruine nordwestl. von Waldkirch in Baden-Württemberg. *1947

Kastellstraße  

Kastellstraße: Josef Leopold Freiherr von Kastell (Castell) (1789-1803), Hofkastner und Verwalter der Hofmark Menzing, der letzte in der langen Reihe der sogen. Pfleger auf Schloß Blutenburg. Die Grafen von Kastell besaßen in München auch den „Edelsitz von Sendling", ein Schlößchen in Mittersendling, das auch Kastellhof genannt wurde. *1947

Kastenbauerstraße  

Kastenbauerstraße: Nach einem alten Hausnamen in Zamdorf. Das benachbarte Haus Riemer Str. 97 war der „Kastenbauer", in dessen Getreidekosten der Kornzehent des Orts gesammelt wurde. *1956

Kastenseestraße  

Kastenseestraße: Kastensee, kleiner Wald- und Badesee östl. von München beim Weiler Kastenseeon zwischen Egmating und Glonn. *1932

Kästlenstraße  

Kästlenstraße: Gustav Kästlen (1868-1930), langjähriges Mitglied des Gemeinderats in Trudering. **1933

Kathi-Kobus-Straße  

Kathi-Kobus-Straße: Kathi Kobus (1854-1929), Besitzerin der Schwabinger Künstlerlokale „Dichtelei" und „Simplicissimus", Förderin bedürftiger Künstler und Studenten; Stifterin, deren Grabstätte von der Stadt gepflegt wird. *1962

Kathreinweg  

Kathreinweg: Kathrein, seit dem 15. Jhdt . oberdeutsche Form für den weibl. Vornamen Katharina. *1955

Kattowitzer Straße  

Kattowitzer Straße: Kottowitz (polnisch Katowice), Hauptstadt der seit 1921 polnischen Provinz Oberschlesien, Zentrum des dortigen Steinkohlebergbaus. **1930

Katzbachstraße  

Katzbachstraße: Katzbach, linker Nebenfluß der Oder in Niederschlesien. An der Katzbach besiegten in den Freiheitskriegen 1813 preußische und russische Truppen die Franzosen unter Napoleon. *1934

Kaufbeurer Straße  

Kaufbeurer Straße: Kaufbeuren, Stadt im bayer. Regierungsbezirk Schwaben, an der Wertach nordwestl. von Kempten. *1925

Kaufingerstraße  

Kaufingerstraße: Nach dem Chufringer Tor, einem Torturm, der einst diese Straße abschloß und um 1300 nach der Patrizierfamilie Kaufringer genannt wurde. *um 1300

Kaulbachstraße  

Kaulbachstraße: Wilhelm von Kaulbach (1805-1874), Maler, seit 1849 Direktor der Akademie der Bildenden Künste in München, einer der Hauptmeister der großen Historienmalerei im 19. Jhdt. *1883

Kazmairstraße  

Kazmairstraße: Kazmair, reiches Münchner Patriziergeschlecht des 14. und 15. Jhdts. Bekannt vor allem:
1) Jörg K., seit 1386 im Inneren Rat der Stadt, bis zu seinem Tode 1417 mehrmals Bürgermeister, verfaßte eine „Geschichte Münchens unter der Vier-Herzog-Regierung 1397-1403". Während der großen Bürgerunruhen dieser Zeit mußte, er fliehen und verlor wie viele andere Patrizier sein Vermögen.
2) Martin K. († 1491), Sohn von 1), Mitglied des Inneren Rates, Stifter. *1878

Kederbacherstraße  

Kederbacherstraße: Johann Grill, genannt „Der Kederbacher" (1835-1917), berühmter Bergführer mit vielen Erstbesteigungen. *1935

Keferloherstraße  

Keferloherstraße: Keferloher, das älteste (1478) Milbertshofener Geschlecht. *1913

Keferstraße  

Keferstraße: Franz Xaver Kefer (1763-1802), Gründer der Feiertagsschule für Handwerker, Lehrer an der Militärakademie in München. *1891

Kegelhof  

Kegelhof: Nach dem Kegelhof (Kögelhof), einem ehem. Anwesen, das zu der nach ihrem Besitzer benannten Kögelmühle gehörte. *1857

Keilstraße  

Keilstraße: Keil, altes, se it 1730 nachweisbares Allacher Geschlecht. *1963

Kelheimer Straße  

Kelheimer Straße: Kelheim, Stadt an der Mündung der Altmühl in die Donau (Niederbay.), römische Gründung, wurde 843 Hauptstadt des Kelgaus und 1231 Residenz der bayr. Herzöge . König Ludwig I. ließ auf dem nahen Michaelsberg die Befreiungshalle zur Erinnerung an die Befreiungskriege errichten. *1903

Kellerstraße  

Kellerstraße: Nach den früheren, zahlreichen Bierkellern an dieser Straße. *1856

Keltenafferstraße  

Keltenafferstraße : Georg Keltenaffer, 1468-1495 Pfarrherr von Lochhausen, überliefert als „ein edler und fester Herr ". *1957

Kemnatenstraße  

Kemnatenstraße: Schwaige Kemnaten, an deren Stelle das Nymphenburger Schloß erbaut wurde. Die Schwaige bestand aus zwei größeren Höfen, die lange den Grafen Scheyern lehnbar waren. Der Name der Schwaige stammt vermutlich aus der Römerzeit. *1958

Kemptener Straße  

Kemptener Straße: Kempten, Hauptstadt des bayerischen Allgäus, an der lller, entstand aus der römischen Niederlassung Cambodunum und kam mit der Reichsabtei K. 1803 zu Bayern. *1930

Keplerstraße  

Keplerstraße: Johannes Kepler (1571-1630), Mathematiker und 1601-1612 Hofastro nom Rudolfs II. in Prag und Ferdinands II. in Linz, baute das erste astronomische Fernrohr und entdeckte die nach ihm benannten Gesetze der Planetenbewegung. *1902

Kernstraße  

Kernstraße: Nach dem alten Forstenrieder Hofnamen „Beim Kernbauern". *1951

Kerschlacher Straße  

Kerschlacher Straße: Kerschlach, Ort der Gemeinde Pähl südl. des Ammersees, im 19. Jhdt. bekannte Kolonie Münchner Landschaftsmaler. *1929

Kesselbergstraße  

Kesselbergstraße: Kesselberg, Berg zwischen Kachel- und Walchensee, über den früher eine Handelsstraße nach Italien führte. Auf Anregung des Münchner Patriziers Heinrich Barth wurde am K. bereits 1492 eine 3 km lange, steile Paßstraße gebaut. Die neue K.-Straße entstand 1893-1897. *1899

Kesslerweg  

Kesslerweg : Franz Kessler (nachweisbar 1664-1717), Goldschmied, Werke in Münchner Kirchen und im Stadtmuseum. *1954

Ketterstraße  

Kellerstraße: Nach dem alten Forstenrieder Hofnamen „Zum Kelter", seit etwa 1600 nachweisbar. *1955

Keuslinstraße  

Keuslinstraße: Keuslin, Benediktinerabt in Salzburg, der im 30jährigen Krieg Münchner Schätze und Urkunden in Verwahrung nahm. *1908

Keyserlingstraße  

l(eyserlingstraße: Eduard Graf von Keyserling (1855-1918), bekannter Schriftsteller, der auch in München lebte. *1947

Kibostraße  

Kibostraße: Kibo, höchster Gipfel des Kilimandscharo-Bergmassivs im früheren Deutsch-Ostafrika. *1933

Kidlerplatz  

Kidlerplatz: Johann Georg Kidler (Khidler), Weinwirt im Tal, als Teilnehmer an der bayer. Landeserhebung 1706 auf dem Münchner Marienplatz hingerichtet. *1959

Kidlerstraße  

Kidlerstraße *1959: - Kidlerplatz.

Kiebitzweg  

Kiebitzweg: Nach dem Kiebitz, einem Laufvogel aus der Gattung der Regenpfeifer. Der Gemeine Kiebitz, im Volksmund auch Geiwitz genannt, war im Norden Münchens so häufig, daß die Bauern das Dachau er Moos zwische n Feldmoching und Dachau das Geiwitzenviertel nannten. *1934

Kieferngartenstraße  

Kieferngartenstraße: Nach dem früheren Landschaftscharakter dieses Gebiets. *1950

Kiefernstraße  

Kiefernstraße: Nach dem Kiefernbestand im nahen Perlacher Forst. *1938

Kiefersfeldener Straße  

Kiefersfeldener Straße: Kiefersfelden, Ort im südl. Teil des bayer. lnntals, nahe der österr. Grenze bei Kufstein. *1926

Kiefhaberstraße  

Kiefhaberstraße: Dr. Johann Karl Siegmund Kiefhaber (1762-1837), Wirkl. Rat, Honorarprof. an der Universität München , Mitglied mehrerer historischer Gesellschaften und Archivar am Hauptstaatsarchiv in München, Verfasser historischer Werke. *1957

Kiem-Pauli-Weg  

Kiem-Pauli-Weg: Der „Kiem-Pauli" (1882-1960), aus München stammender unermüdlicher Sammler bayer. Volkslieder, für die er weite Kreise wie der neu gewonnen hat. *1960

Kienestraße  

Kienestraße: Dr. Hans Kiene (1888-1959), Bergsteiger, Alpenschriftsteller, Ehrenmitglied der Alpenvereinssektion Südtirol. *1960

Kientalweg  

Kientalweg: Kiental, landschaftl. reizvolles Tal des Kienbachs zwischen Herrsching und Andechs. *1935

Kießlingerstraße  

Kießlingerstraße: Konrad Kießlinger (1870-1912), Ziegeleibesitzer, Gemeinderat der ehem. Gemeinde Trudering. *1933

Kiesmüllerstraße  

Kiesmüllerstraße: Nach einem Siedler der um das Forsthaus Fasangarten entstandenen Siedlung am Perlacher Forst. **1930

Kiesstraße  

Kiesstraße: Nach den früheren Kiesgruben beim ehemaligen Ramersdorfer Weg, zu denen die Straße in ihrer Verlängerung führte. *1856

Kiesstraße  

In ihrer Verlängerung über die Tegernseer Landstraße hinweg führt dieselbe zu noch bestehenden Kiesgruben, welche heute hart am Rammersdorfer Weg liegen. Die Straße gehörte ehedem zur „Feldmülleranlage“ und hat ihren jetzigen Namen amzlich seit 7. März, resp. 1. April 1956.

Kiesweg  

Kiesweg: Nach einem alten Flurnamen. *1958

Kiliansplatz  

Kiliansplatz: Kilian, iroschottischer Mönch, Apostel der Franken, um 689 bei Würzburg ermordet. *1899

Kilihofstraße  

Kilihofstraße: Kilihof, alter Großbauernhof und Hofname in Kirchtrudering. *1953

Killerstraße  

Killerstraße: Karl Killer (1873-1948),Bildhauer, Prof. an der städt. Gewerbeschule in München, Schüler Ferdinand von Millers, schuf u. a. den Fortunabrunnen am lsartorplatz, das Kriegerdenkmal in der Peterskirche und Figuren an der Universitäts-Frauenklinik und Hebammenschule in München . *1951

Kindermannstraße  

Kindermannstraße: August Kindermann (1817-1891), Opernsänger, seit 1846 am Münchner Hoftheater, Freund des Komponisten Lortzing, der den „Hans Sachs " für ihn schrieb. *1912

Kinkstraße  

Kinkstraße: Johann Kink († 1849), erster staatlich besoldeter Lehrer in Baumkirchen, rettete die Schulkinder, als die Franzosen 1809 das Schulhaus beschossen. *1920

Kirchbachweg  

Kirchbachweg: Franz Kirchbach (1859-1912), Maler, Prof. an der Akademie der Bildenden Künste in München, Präsident der Münchner Künstlergesellschaft. *1947

Kirchenstraße  

Kirchenstraße: Nach der alten Pfarrkirche von Haidhausen, die wahrscheinlich 1641 erbaut und 1852 renoviert wurde. *1900

Kirchgrabnerweg  

Kirchgrabnerweg: Franz Anton Kirchgrabner (1740-1800), Münchner Barockbaumeister, ,,Vierer" des Münchner Maurerhandwerks, erbaute zahlreiche Kirchen in München und Oberbayern. *1955

Kirchheimer Straße  

Kirchheimer Straße: Kirchheim, Ort nordöstlich von München, bereits im 12. Jhdt. urkundlich erwähnt. *1925

Kirchmairstraße  

Kirchmairstraße: Fulgenz Kirchmair, Augustinermönch, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1901

Kirchseeoner Straße  

Kirchseeoner Straße: Kirchseeon, Ort zwischen Zorneding und Ebersberg. Im dortigen ehem. Kloster schrieben Jakob Balde und Johann Michael Seiler einen Teil ihrer Werke. *1925

Kirchtruderinger Straße  

Kirchtruderinger Straße: Kirchtrudering, Ortsteil von Trudering, das bereits 774 als Truchteringa urkundlich erwähnt wird. *1933

Kirchwaldstraße  

Kirchwaldstraße: Kirchwald, eine der letzten Eremitenklausen in Bayern (mit kl. Wallfahrtskirche) bei Nußdorf am Inn. *1956

Kirchweg  

Kirchweg: Nach dem seit alt ersher zur Wallfahrts- und Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Thalkirchen führenden Weg. * nach 1400

Kirschäckerweg  

Kirschäckerweg: Nach einem alten Flurnamen. *1947

Kirschstraße  

Kirschstraße: Theodor Kirsch (1881-1946), Kommerzienrat, Fabrik- und Sägewerksbesitzer, sehr verdient um die ehemalige Gemeinde Allach. *1952

Kirtaweg  

Kirtaweg: Kirta = Mundartbezeichnung für Kirchweih, hier für die Truderinger Kirchweih, die im Oktober im Anschluß an den wegen seiner Urwüchsigkeit berühmten Keferloher Pferdemarkt statt findet. *1935

Kißkaltplatz  

Kisskaltplatz: Dr . h. c. Wilhelm Kisskalt (1873-1958), Geheimer Justizrat, förderte als Generaldirektor der Münchner Rückversicherungsgesellschaft gemeinnützige und wohltätige Einrichtungen der Stadt München. *1930

Kistlerhofstraße  

Kistlerhofstraße: Kistlerhof, Hausname eines ehemaligen Anwesens in Obersendling. *1914

Kistlerstraße  

Kistlerstraße: Nach dem dort noch um 1900 im Haus Nr. 1 ansässigen Kistler (= alte, oberdeutsche Bezeichnung für Schreiner). *1856

Klagenfurter Straße  

Klagenfurter Straße: Klagenfurt (ehem.: Glanfurt), Hauptstadt des österreichisches Bundeslandes Kärnten, an der Glan, östlich vom Wörther See. *1932

Klara-Hätzler-Straße  

Klara-Hätzler-Straße: Klara Hötzler, eine der ersten berufsmäßigen Abschreiberinnen von Büchern in Deutschland, im Steuerbuch von Augsburg 1452-76 nachgewiesen, bekannt durch das nach ihr benannte, in Prag aufbewahrte Liederbuch, das für die Entwicklung des Spruch- und Minnelieds zum Volkslied bedeutsam ist. *1927

Klara-Heese-Straße  

Klara-Heese-Straße: Klara Heese (1851-1921), Hofschauspielerin, 18 Jahre lang an der Münchner Hofbühne. *1912

Klarastraße  

Klarastraße Prinzessin Klara Eugenie von Bayern (1874-1941), jüngste der drei Töchter des Prinzen Adalbert, Äbtissin des Würzburger Damenstifts St. Anna. *um 1890

Klarbachplatz  

Klarbachplatz: Alfred Freiherr von Mensi-Klarbach (1854-1933), Schriftsteller und Theaterkritik er, Verfasser al tmünchner Theatererinnerungen. *1947

Klarweinstraße  

Klarweinstraße: Balthasar Klarwein (Clarwein), Bauer, Kirchenpropst und Dorfführer von Ob ermenz ing (1692), Untertan des Hofmerkbesitzers von Menzing, des Reichsfreiherrn Anton von Berchem. *1947

Klausenburger Straße  

Klausenburger Straße: Klausenburg (rum.: Cluj), rumänische Stadt in Siebenbürgen am Kleinen Szamos (Universität, Industrie). *1927

Klausener Platz  

Klausen (ital.: Chiusa all' Isarco), Stadt am Eisack in Südtirol, seit 1919 italienisch, * 1929

Klausener Straße  

Klausener Straße *1925: Klausen (ital.: Chiusa all' Isarco), Stadt am Eisack in Südtirol, seit 1919 italienisch.

Klausingweg  

Klausingweg : Friedrich Karl Klausing (1920-1944), Oberleutnant im ehem. Oberkommando der Wehrmacht, als Beteiligt er am Aufstand vom 20. Juli 1944 hingerichtet. *1960

Klaussteinstraße  

Klaussteinstraße: Klausstein (oder Burg Ahorn ), ehern. Burg an der Pegnitz in Oberfranken, nachgewiesen von ca. 1100 bis 1271, heute als letzter Rest nur noch eine Kapelle vorhanden. *1947

Kleiberweg  

Kleiberweg: Nach dem Kleiber (Spechtmeise), einem zu den Meisen gehörigen Klettervogel. *1955

Kleinfeldstraße  

Kleinfeldstraße: Nach einem alten Flurnamen. *1930

Kleinhaderner Straße  

Kleinhaderner Straße: Kleinhadern , ehem. Ortsteil von Hadern, das 1065 erstmals als „ad Harderum " (= bei den Waldleuten) erwähnt wurde ; seit 1938 als Stadtteil Hadern nach München eingemeindet. *1947

Kleinhesselohe  

Kleinhesselohe: ,,Kleines Hesselohe" nannten die Münchner eine 1791 entstandene Ausflugswirtschaft im damals neu angelegten Englischen Garten. Der Name entstand in Anlehnung an das 15 km südlich gelegene Großhesselohe, das damals als Ausflug sort sehr beliebt war. *1927

Kleinlappener Straße  

Kleinlappener Straße: Klein- und Großlappen, 1164 erstmals als Edelsitz Loupen erwähnt, später Ortsteile der Gemeinde Freimann und mit dieser 1931 nach München eingemeindet. **1931

Kleinstraße  

Kleinstraße:
1 ) Johann Wilhelm Klein (1765-1848), Armendirektor, Vater des deutschen Blindenbildungswesens, unterstützte Johann Stüber, den ersten Leiter der Münchn er Blindenanstalt, mit Rat und Tat.
2) Johann Adam Klein (1792-1875), bekannt er Münchner Maler, Radierer und Lithograph. Werke in der Maillingersammlung. *1956

Kleiststraße  

Kleiststraße:
1) Christian Ewald von Kleist (1715-1759), Dichter, Naturschilderer.
2) Friedrich Heinrich Ferdinand Emil von Kleist (1762-1823), entschied in den Befreiungskriegen die Schlacht bei Nollendorf, erhielt 1814 den Titel Graf von Nollendorf und wurde 1821 preuß. Generalfeldmarschall.
3) Heinrich von Kleist (1777-1811), Erzähler, Lyriker, Dramatiker, einer der bedeutendsten deutschen Bühnendichter. *1902

Klematisstraße  

Klematisstraße: Nach der Zierpflanze Klematis, einer Gattung der Schlingpflanzen. **1938

Klementinenstraße  

Klementinenstraße: Klementine, aus dem Lateinischen stammender weibl. Vorname (= die Milde). *1901

Klenzestraße  

Klenzestraße: Leo von Klenze (1784-1864), Architekt, Kgl. Hofbauintendant , Geheimrat, Ehrenbürger der Stadt München. K. schuf für König Ludwig I. in München den Königsplatz und die Glyptothek, den Südteil der Ludwigstraße, den Königsbau und den Festsaal der Residenz, die Allerheiligen-Hofkirche , di e alt e Pinakothek, den Obelisken am Karolinenplatz, die Ruhmeshalle, die Propyläen u. a., ferner bei Regensburg die Walhalla und bei Kelheim die Befreiungshalle. *1830

Kleselstraße  

Kleselstraße: Melchior Kiesel (1553-1630), Kardinal und Bischof von Wien, in München als Sohn eines Bäckermeisters geboren. *1947

Klessingweg  

Klessingweg: Hanns Klessing (1870-1953), Direktar, Gründungsmitglied und 17 Jahre lang ehrenamtlich geschäftsführender Vorstand des lsartalvereins, der ihm den Erwerb des überwiegenden Teils seines Grundbesitzes und die Errichtung mehrerer Jugendherbergen verdankt. Auf der Peretshafer Höhe erinnert eine Ehrensäule an K. *1962

Kletterrosenweg  

Kletterrosenweg: Nach den Kletter- oder Schlingrosen (= Sammelname für kletternde Rosenarten). *1956

Klingerstraße  

Klingerstraße: 1) Friedrich Maximilian von Klinger (1752-1831), Dichter und Dramatiker. Nach seinem Drama „Sturm und Drang" wurde eine ganze literarische Periode benannt . 2) Max Klinger (1857-1920), Maler und Bildhauer, wirkte 6 Jahre in München, Werke in vielen deutschen Museen. *1957

Klingsorstraße  

Klingsorstraße: Klingsor, Gestalt in Richard Wagners Oper „Parsifal". *1933

Klobensteiner Straße  

Klobensteiner Straße: Klobenstein
1) Ort am Ritten in Südtirol, bekannte Sommerfrische.
2) Wallfahrtskirche in Tirol, nördlich von Kössen an der bayerischen Grenze. *1934

Klopstockstraße  

Klopstockstraße: Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), deutscher Epiker, Lyriker und Dramatiker, der antike Versmaße und Straphenfarmen in die deutsche Literatur einführte. *1963

Klosestraße  

Klosestraße: Friedrich Kiese (1862- 1942), Komponist, 1907- 19 Kompositionslehrer an der Akademie der Tonkunst in München. *1952

Kloster-Innichen-Straße  

Kloster-lnnichen-Straße: Kloster lnnichen im Pustertal (Tirol), von Herzog Tassilo III. 769 gegen die Alpenslaven gegründet. *1958

Kloster-Seeon-Straße  

Kloster-Seeon-Straße: Kloster Seeon in Oberbayern, von wo das berühmte Kreuz von Forstenried stammt, das F. einst zu einem bedeutenden Wallfahrtsort machte. *1959

Klosterhofstraße  

Klosterhofstraße: Nach dem Tegernseer Klosterhof, der bis 1803 an dieser Stelle stand . Diese Niederlassung vertrat die Belange des Klosters in München. Der Grund des Klosterhofs (rund 100 Tagwerk) bot Platz für das ganze Angerviertel. *1957

Klosterplatz  

Klosterplatz : Nach den früher dort gelegenen Besitzungen des Klosters Tegernsee , die um 910 durch den bayer. Herzog Arnulf säkularisiert wurden. *1931

Klothildenstraße  

Klothildenstraße: Klothilde, aus dem Althochdeutschen stammender weibl. Vorname. *1952

Klugstraße  

Klugstraße: Ludwig Ritter von Klug († 1913), Geheimrat, Hofsekretär, Vorstand der ehemaligen Hofkasse. *1900

Knablstraße  

Knablstraße: Josef Knabl (1819-1881), Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München, schuf u. a. den Marmaraltar für die alte Haidhauser Kirche und 1860 als Hauptwerk „Die Krönung Mariä" im Hochaltar der Frauenkirche (nach Bombenschaden entfernt). *1899

Kneippstraße  

Pfarrer-Kneipp-Straße: Sebastian Kneipp (1821-1897), Pfarrer in Wörishofen, weltbekannt durch die von ihm systematisch angewandten Wasser- und Kräuterkuren und die hierüber verfaßten Werke. *1925

Kniggestraße  

Kniggestraße : Adolf Freiherr von Knigge (1752-1796), Schriftsteller und Popularphilosoph. Er veröffentlichte 1788 praktische Lebensregeln in dem berühmt gewordenen Buch „Über den Umgang mit Menschen" . *1930

Knöbelstraße  

Knöbelstraße: Knöbel, Gelehrten- und Beamtenfamilie, die dort einen Garten besaß und im 18. Jhdt . eine bedeutende Kulturstiftung zugunsten der Stadt München errichtete. Eine 1746 geweihte, ehern. Kapelle in der Sendlinger Straße trug ebenfalls den Namen der Familie. *um 1800

Knollerstraße  

Knollerstraße: Martin Knaller (1728-1804), Historienmaler, Hofmaler und Akademieprofessor in Mailand, schuf je ein Deckengemälde für die Bürgersaalkirche in München und die Klosterkirche in Ettal. *1894

Knöpflerstraße  

Knöpflerstraße: Alois Knöpfler (1847-1921), Professor für Kirchengeschichte an der Universität München. *1959

Knorrstraße  

Knorrstraße : Knorr, Münchner Bürgerfamilie; bekannt vor allem Ludwig Knorr (1859-1921), Chemiker und Universitätsprofessor, fand 1884 das Antipyrin, ein Mittel gegen Kopfschmerzen, Fieber und Gelenkrheumatismus. **1913

Knospenstraße  

Knospenstraße: Nach den Blütenknospen. **1938

Knotestraße  

Knotestraße: Heinrich Knote (1870-1953), Opernsänger, als Heldentenor in München und Würzburg, Freund Carusos. *1954

Kobellstraße  

Kobellstraße: Franz Ritter von Kobel! (1803-1882), Mineraloge, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, wirkte in München seit 1826 als Prof., seit 1849 als Konservator der mineralogischen Staatssammlungen, erfand die Galvanographie. Daneben war er ein vielseitiger Volksdichter. *1887

Koboldstraße  

Koboldstraße: Kobold, Bezeichnung für zwerghafte Neck - und Hausgeister in deutschen Sagen und Märchen. *1930

Köferinger Straße  

Köferinger Straße: Köfering, Ort mit Schloß südöstl. von Regensburg. * 1947

Köglspergerweg  

Köglspergerweg: 1) Philipp Köglsperger (1673-1730), Münchner Barockbaumeister und Vorstand des Münchner Maurerhandwerks. 2) Philipp Jakob Köglsperger (geb. 1707), Sohn von 1), arbeitete u. a . an der St.-Michaels-Kirche in Berg am Laim und an der Pfarrkirche Schäftlarn. *1955

Kohlbrennerstraße  

Kohlbrennerstraße: Franz Seraph Kohlbrenner (1728-1793), Hofkammerrat, bedeutender Münchner Zeitungsverleger (Herausgeber des „Münchner Intelligenzblattes "). *1930

Kohlgärtlweg  

Kohlgärtlweg: Nach einem alten Flurnamen, der auf kleine Hausgärten zurückgeht. *1950

Kohlgruber Straße  

Kohlgruber Straße: Bad Kohlgrub, Kurort (Eisenmoor- und Solebäder) und Wintersportplatz westl. von Murnau. *1924

Kohlmeisenstraße  

Kohlmeisenstraße: Nach der Kohlmeise, einem Singvogel aus der Familie der Meisen. *1947

Kohlrauschstraße  

Kohlrauschstraße: Rudolf Kohlrausch (1809-1858), Mathematiker und Physiker, Prof. an der Universität Erlangen, verbesserte die Methode zur Messung elektrischer Ströme. *1925

Kohlröschenstraße  

Kohlröschenstraße: Noch dem Kohlröschen, einer geschützten Alpenpflanze aus der Gattung der Orchideen. *1947

Kohlsteiner Straße  

Kohlsteiner Straße: Kohlstein, Ort mit altem Bergschloß in der Fränkischen Schweiz nördl. von Gößweinstein. *1947

Kohlstraße  

Kohlstraße: Cholo, Chol oder Kohl sind alte Schreibweisen für Kohle. Vermutlich waren in dieser Gegend Stapelplätze für „Kohlhölzer". Herzog Albrecht IV. hatte 1498 der Stadt München den Handel mit solchen Hölzern aus dem lsarwinkel zugestanden; sie wurden an der nahen Kohleninsel aus der Isar geborgen und zu Holzkohle verarbeitet. *vermutlich 16. Jhdt .

Kolbergerstraße  

Kolbergerstraße: Wolfgang Kolberger, Kanzler Albrechts IV. des Weisen, des Herzogs von Bayern-München, und Georgs des Reichen, des Herzogs von Bayern Landshut. In seine Amtszeit fiel der Erlaß des Primogeniturgesetzes 1506 (Erbfolgerecht des Erstgeborenen und dessen Nachkommen). *1906

Kölblstraße  

Kölblstraße : Joseph Kölbl (Kölbel) (1828-1906), Privatier, setzte die Stadt München zur Alleinerbin seines Vermögens ein und errichtete 1905 mit 43 500 Mark eine Stiftung für begabte Schüler technischer Berufe und mit 417 000 Mark eine Stiftung für Kinderfürsorge. *1908

Kollwitzstraße  

Kollwitzstraße: Käthe Kollwitz (1867-1945), Graphikerin und Bildhauerin, die in ihren sozialkritischen Werken das Leben der Armen und der leidenden und geknechteten Menschen schilderte. *1947

Kölner Platz  

Kölner Platz: Köln, Stadt am Rhein. *1906

Kolumbusplatz  

Kolumbusplatz: Christoph Columbus (span. : Christobal Colon) (1451-1506), genuesischer Seefahrer in spanischen Die nsten, entdeckte 1492 auf der Suche noch einem Seeweg noch Indien zum zweitenmal Ameri ka, das seit der Wikingerzeit in Vergessenheit geraten war. *1916

Kolumbusstraße  

Kolumbusstraße *1893: - Kolumbusplatz.

Komczakstraße  

Komczakstraße: Karl Komczak (1850-1905), österr. Militärkapellmeister, Komponist (leichte Morsch- und Tanzmusik, Lieder, Operetten). *1947

König-Heinrich-Straße  

König-Heinrich-Straße: König Heinrich der Vogler, Gestalt in Richard Wagners Oper Lohengrin. *1933

König-Marke-Straße  

König-Marke-Straße: König Marke, Gestalt aus der Dichtung Gottfrieds von Straßburg „Tristen und lsolde". *1935

Königbauerstraße  

Königbauerstraße: Dr. h. c. Heinrich Königbauer (1876-1929), Magistratsrat und Mitglied des Stadtrates, Abgeordneter und Präsident des bayer. Landtags. *1945

Königinstraße  

Königinstraße: Zur Erinnerung an die Erlangung der Königswürde durch die bayer. Herrscher im Jahre 1806. *1808

Königsberger Straße  

Königsberger Straße: Königsberg, Haupt- und Universitätsstadt von Ostpreußen, Wirkungsstätte Immanuel Kants, entstand en im Schutze der 1255 gegründeten Ordensburg; seit 1945 unter sowjetischer Verwaltung . **1930

Königsdorfer Straße  

Königsdorfer Straße: Königsdorf, Ort nordwestlich von Bad Tölz, dessen Einwohner 1705 an der Sendlinger Bauernschlacht teilnahmen. *um 1913

Königsfeldstraße  

Königsfeldstraße: Graf Theodor Königsfeld, Eigentümer des ehem. Schloßgutes zu Perlach, erhielt 1777 ein päpstl. Indult, in seiner dortigen Schloßkapelle die Messe zelebrieren zu lassen . *1930

Königshütter Straße  

Königshütter Straße: Königshütte, Stadt im oberschlesischen Steinkohlen- und Industriegebiet, seit 1922 polnisch. *1938

Königsplatz  

Königsplatz: Der Platz wurde 1808 entsprechend der zu ihm hinführenden Königstraße und zur Erinnerung an die 1806 erlangte Königswürde der bayer. Herrscher so genannt. Die Königstraße wurde bereits 1826 auf Befehl König Ludwigs I. in Brienner Straße umbenannt. *1808

Königsseestraße  

Königsseestraße: Königssee, einer der schönsten Alpenseen am Fuße des Wetzmann bei Berchtesgaden. *1949

Königsteinstraße  

Königsteinstraße: Königstein, hessische Stadt nordwestl. von Frankfurt, mit Ruine einer ehern. bedeutenden Wehranlage und Bergfestung. *1925

Königswarterstraße  

Königswarterstraße: Dr. Wilhelm Simon Königswarter, Privatier, stiftete 1862 anläßlich der bürgerlichen Gleichstellung der Israeliten in Bayern ein Kapital von 4000 Gulden für Geldpreise an Lehrlinge und Gesellen. *1900

Königswieser Straße  

Königswieser Straße: Einöde Königswiesen, bei den sogen. Königswiesen im Würmtal südlich von Gauting, die einst im Besitz der Karolinger waren. Von dem früheren dortigen Edelsitz ist nur noch das von Wald umgebene St. Ulrichskirchlein erholten. *1921

Konitzer Straße  

Konitzer Straße: Konitz (poln.: Chojnice), ehemalige westpreußische Stadt, früher wichtiger Platz des Deutschen Ordens, seit 1922 polnisch. *1930

Konrad-Beyerle-Straße  

Konrad-Beyerle-Straße: Konrod Beyerle (1872-1933), Prof. für deutsche Rechtsgeschichte an der Universität München, Forscher auf dem Gebiet der mittelalterl. Stadtrechtsgeschichte . *1947

Konrad-Celtis-Straße  

Konrad-Celtis-Straße: Konrod Celtis (Celtes, eigtl. Pickl) (1459-1508), führender deutscher Humanist, Dichter und Philosoph, lehrte sechs Jahre an der Universität Ingolstadt. *1956

Konrad-Dreher-Straße  

Konrad-Dreher-Straße: Konrad Dreher (1859-1944), Hofschauspieler, Schriftsteller, Gründer des Schlierseer Bauerntheaters. *1953

Konrad-Peutinger-Straße  

Konrad-Peutinger-Straße: Konrad Peutinger (1465-1547), Kaiserlicher Rat, bedeutender deutscher Humanist. *1907

Konrad-Witz-Straße  

Konrad-Witz-Straße: Konrod Witz (1395-1447), bedeutender Meister der oberrheinischen Malerschule des 15. Jhdts. *1945. - Graf-Konrad-Straße.

Konradinstraße  

Konradinstraße: Konradin (Konrad der Junge) (1252-1268), der letzte legitime Hohenstaufe (Sohn König Konrads IV.), zog mit bayerischen und schwäbischen. Rittern nach Italien, um sein sizilisches Erbe zurückzuerobern, wurde von Karl von Anjou besiegt und zusammen mit 100 Gefährten in Neapel enthauptet. *1899

Konradstraße  

Konradstraße: Prinz Konrad von Bayern (geb. 1883), Sohn des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern, lebt in Florenz. *1897

Konstanzer Straße  

Konstanzer Straße: Konstanz, baden-württembergische Stadt am Südufer des Bodensees, ehem. Bistum und als Hochstift Reichsfürstentum, bekannt auch durch das 1414-18 abgehaltene Konstanzer Konzil. *1925

Kopernikusstraße  

Kopernikusstraße: Nikolaus Kopernikus (Coppernicus) (1473-1543), Astronom, begründete das noch ihm benannte heliozentrische Weltsystem. *1902

Kopischstraße  

Kopischstraße: August Kopisch (1799-1853), Dichter und Maler, entdeckte 1826 erneut die bereits im Altertum bekannt gewesene Blaue Grotte von Capri, übersetzte u. a. Dantes „Göttliche Komödie". *1925

Koppstraße  

Koppstraße:
1) Paul Kopp {um 1640-1698), berühmter Glockengießer, schuf das Geläute für viele Kirchen in München und Umgebung.
2) Dr. Karl Kapp (1855-1912), Universitätsprofessor und Vorstand der Dermatologischen Poliklinik in München.
3) Martin Kopp (1876-1952 ), Pionier de r Kinematographie in München; neben Peter Ostermayer zeigte er als erster mit selbstgebauten Apparaten schon 1905 seine „Aktualitäten" in Wochenprogrammen. *1957

Korbinian-Beer-Straße  

Korbinian-Beer-Straße: Korbinian Beer (1870-1951), verdienter Gemeinderat der ehem. Gemeinde Untermenzing. *1952

Korbinianplatz  

Korbinianplatz: HI. Korbinian (680-730), erster Bischof von Freising. *1925

Korbinianstraße  

Korbinianstraße *1925: - Korbinianplatz.

Korfiz-Holm-Straße  

Korfiz-Holm-Straße: Korfiz Holm (1872-1942), Münchner Dichter und Schriftsteller. *1947

Kornbergerweg  

Kornbergerweg: Kornberger, älteste Müllerfamilie an der Würm in Pasing; ein Bernhard Kornberg ist als erster Müller um 1520 in Dachauer Gerichtsurkunden genannt. *1964

Kornblumenweg  

Kornblumenweg: Nach der Kornblume aus der Gattung der Korbblütler. *1935

Körnerstraße  

Körnerstraße: Karl Theodor Körner (1791-1813), Hoftheaterdichter in Wien, Lyriker und Dramatiker, bekannt durch seine mitreißenden nationalen Gedichte, die seine Erlebnisse in den Befreiungskriegen widerspiegeln. *1888

Kornwegerstraße  

Kornwegerstraße: Kornweger, alte Handwerker- und Berufsbezeichnung für den Kornmesser. *1947

Kosegartenplatz  

Kosegartenplatz: Ludwig Gotthard Kosegarten (1758-1818 ), Prof. der Theologie, Dichter, Verfasser lyrischer Gedichte und Legenden, durch die Gottfried Keller zu seinen „Sieben Legenden " angeregt wurde . *193

Kössener Straße  

Kössener Straße: Kössen, österr. Ort an der Großen Ache, westl. von Reit im Winkl. *1926

Kothieringerstraße  

Kothieringerstraße: Anton Kothieringer (1888-1944), Geist/. Rat, Erbauer und Direktor des Exerzitienhauses Fürstenried, ab 1941 in Trudering tätig und dort bei einem Bombenangriff umgekommen. *1954

Kraelerstraße  

Kraelerstraße: Kraeler, Münchner Patriziergeschlecht, das eine Stipendienstiftung errichtete. Ein Max Kraeler war im 16. Jhdt. Mitglied des Rates der Stadt. *1899

Kraepelinstraße  

Kraepelinstraße: Emil Kraepelin (1856-1926), führender Psychiater, Prof. an de r Universität München. *1927

Kräheneckstraße  

Kräheneckstraße: Burgruine Kräheneck bei Weißenstein südl. von Pforzheim, 1037 erstmals erwähnt. *1947

Krähenweg  

Krähenweg: Nach den Krähen, den in Deutschland durch drei Arten (schwarze Rabenkrähe, graue Nebelkrähe, schwarze Saatkrähe) vertretenen Rabenvögeln. *1955

Kraiburger Straße  

Kraiburger Straße: Kraiburg, Ort am Inn in Obb. *1922

Kranichweg  

Kranichweg: Nach den Kranichen, großen Stelzvögeln; die Gemeinen oder Grauen Kraniche sind im Sommer auch in europäischen Sumpfgebieten zu finden. *1933

Kranzberger Allee  

Kranzberger Allee: Kranzberg, Ort bei Freising. *1957

Kranzhornstraße  

Kranzhornstraße: Kranzhorn, bayer.-österr. Grenzberg östI. des lnns zwischen Rosenheim und Kufstein. *1920

Krauss-Maffei-Straße  

Krauß-Maffei-Straße: Nach der von Dr. Georg Krauß gegründeten Lokomotivfabrik Krauß und Comp . KG. (ab 1887 AG), die 1931 mit der zweiten großen Münchner Lokomotivfabrik 1. A. Maffei AG. zur Firma Krauß-Maffei-AG . vereinigt wurde und ihre Werksanlagen daraufhin in München-Allach konzentrierte. **1938. - auch Maffeistraße.

Krausstraße  

Krausstraße: Wilhelm Kraus (1880-1952), Kommerzienrat , größter bayer. Züchter für Trabrennpferde, ehem. Vorstand des Münchner Trabrenn- und Zuchtvereins e. V., verdient um de n Wiederaufbau der Trabrennbahn Daglfing nach dem 2. Weltkrieg . *1955

Krautgartenweg  

Krautgartenweg: Nach einem alten Flurnamen. **1942

Krautheimstraße  

Krautheimstraße: Gustav Adolf Krautheim (1857-1926), Förderer der industriellen Entwicklung in der ehem. Gemeinde Al/ach , Gründer der Bayer. Stahlformgießerei Krautheim und Co., trug durch seine soziale Gesinnung - u. a . durch den Bau von billigen Häusern für seine Arbeiter - viel zur Entwicklung de r Gemeinde bei. *1953

Krautwieselweg  

Krautwieselweg: Nach einem alten Flurnamen. *1950

Kravogelstraße  

Kravogelstraße: Johann Kravogel (1823-1889), deutsch -österr. Erfinder, entwickelte u. a. die Preßluftlokomotive. *1947

Krayweg  

Krayweg: Kray, Münchner Bürger- und Patriziergeschlecht des 14. und 15. Jhdts. Aus dieser Familie stammt auch der 1398 urkundl. erwähnte erste Besitzer der Schützenapotheke, Heinrich van der Kray, Stadtapotheker an der Schwemme am Rindermarkt. *1957

Kreckestraße  

Kreckestraße: Dr. Albert Krecke (1863-1932), Geh. Rat, berühmter Chirurg, der auch in München wirkte. *1947

Krefelder Straße  

Krefelder Straße: Krefeld, nordrhein-westf. Industriestadt, Zentrum der deutschenSamt- und Seidenindustrie. *1958

Kreillerstraße  

Kreillerstraße: Nach dem Kreillerhof, einem früheren Großbauernhof der Familie Kreiller in Berg-am-Laim, der bis etwa 1910 bewirtschaftet wurde., **1913

Kreittmayrstraße  

Kreittmayrstraße: Wiguläus Xaver Alois Freiherr von Kreittmayr (1705-1790), kurfürstl. -bayer. Konferenzminister und Geheimer Staatskanzler, Mitbegründer der Bayer. Akademie der Wissenschaften. Als bedeutender Jurist reformierte er das Rechtswesen in Bayern und schuf u. a. ein neues Kriminalrecht, die Prozeßordnung und das Bayer. Landrecht. *1894

Krempelhuberplatz  

Krempelhuberplatz: Dr. August van Krempelhuber (1813-1882), Kg/. Forstrat in München, Ehrenmitglied vieler in- und ausländischer Akademien, Ritter des Verdienstordens zum HI. Michael. K. erkannte als erster die Bedeutung der Flechte für den gesunden Waldbestand und war ein Bahnbrecher der Flechtenkunde. *1958

Kremplsetzerstraße  

Krempelsetzerstraße: Georg Krempelsetzer (1827-1871), Komponist und Kapellmeister in München. *1932

Kremser Straße  

Kremser Straße: Krems an der Donau, Stadt in der Wachau (Österr.), in d e r der Oberpfälzer Desing seine berühmte Sternwarte errichtete. Kloster Kremsmünster wurde 777 von Bayernherzog Tassilo III. nach seinem Sieg über die Slaven in Erfüllung eines Gelübdes gegründet. *1955

Krenklstraße  

Krenklstraße: Franz Xaver Krenkl (1780-1860), bürgerl. Lohnkutscher, Münchner Original der Biedermeierzeit, von dem die Redensart „Wer ko, der ko !" stammen soll. *1930

Krennerweg  

Krennerweg: 1)
Johann Nepomuk Gottfried Ritter von Krenner (1759-1812), Geheimrat , Prof. für d e utsch e Re chtsgeschichte , Mitglied der Bayer. Akadeie der Wissenschaften, ab 1811 Leite r der Hof- und Staatsbibliothek, Verfasser von verfassungs- und stadtgeschichtl. Studien.
2) Franz Ritter von Krenner (1762-1819), Bruder von 1), Wirkl. Staatsrat, Generaldirektor des Finanzministeriums, Ehrenmitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften. Er hinterließ 18 Bände Bayer. Landtagsverhandlungen von 1429-1514. *1956

Kreppeberg  

Kreppeberg: Kreppe = ein tiefer, schmaler, hohlwegartiger Geländeeinschnitt. Heute noch bekannt ist die Kreppe hinter dem Maximilianeum zwischen Wiener und Max-Weber-Platz. *1951

Kreuzbichlweg  

Kreuzbichlweg: Nach einem alten Flurnamen. *1934

Kreuzdornweg  

Kreuzdornweg: Nach dem Zierstrauch Kreuzdorn (Wegdorn), der häufig als leben der Zaun zugeschnitten wird. *1958

Kreuzeckstraße  

Kreuzeckstraße: Kreuzeck, Aussichtsberg mit Seilbahn südl. von Garmisch. *1931

Kreuzerweg  

Kreuzerweg: Kreuzer, ursprüngl. kleine Silbermünze, seit dem 18. Jhdt . Kupfermünze mit aufgeprägtem Kreuz, war im 13. Jhdt. in Tirol im Umlauf, kam im 15. Jhdt. nach Süddeutschland und galt im Deutschen Reich bis 1871. *1933

Kreuzhofstraße  

Kreuzhofstraße: Kreuzhof, ein bis 1890 bewirtschafteter Bauernhof an der Kreuzung der fünf Straßen nach München, Gauting, Laim, Sendling und Forstenried, der früher zur Hofmark Boschetsried gehörte, dann eine Ausflugswirtschaft für die Münchner war und 1963 abgebrochen wurde. *1927

Kreuzjochstraße  

Kreuzjochstraße: Kreuzjoch, Berg bei Garmisch, südl. vom Kreuzeck. *1922

Kreuzkapellenstraße  

Kreuzkapellenstraße: Nach der Kreuzkappelle der Pfarrei St. Michael Lachhausen, die bis 1780 unweit des Ortes auf freiem Feld stand und Ziel zahlreicher Bittgänge und Wallfahrten war. *1947

Kreuzkopfstraße  

Kreuzkopfstraße: Kreuzkopf, Berg an der Landesgrenze östl. von Oberstdorf/ Allg. *1938

Kreuzmaierstraße  

Kreuzmaierstraße: Kreuzmaier (Kreuzmair), alter Hofname eines Bauernhofs im Ortsmittelpunkt von Perlach. *1965

Kreuzplätzchen  

Kreuzplätzchen: An dieser Stelle soll ein zu Ehren des hl. Kreuzes erbautes und 1466 geweihtes Kirchlein gestanden haben, an dessen Entstehung (älteste Kirche in der Au) sich eine fromme Sage knüpft. *1857

Kreuzschnabelweg  

Kreuzschnabelweg: Nach dem Kreuzschnabel, einem Singvogel aus der Familie der Finken mit starkem, gekreuztem Schnabel. *1945

Kreuzstraße  

Kreuzstraße: Nach der St raßenkreuzung schon 1478 „Am Kreuz" benannt, und zwar ,,Am oberen Kreuz", weil der jetzige Promenadeplatz einst „Am unteren Kreuz" hieß. *um 1478. - auch Berger-Kreuz-Straße .

Kriegelsteinerstraße  

Kriegelsteinerstraße: Franz Xaver Kriegelsteiner (1861-1950), Oberlehrer und Schulleiter in Forstenried, Verfasser einer zehn bändigen Chronik über Forstenried und das Okonomiegut sowie das Schloß Fürstenried. *1952

Kriegerheimstraße  

Kriegerheimstraße: Nach dem Krieger-(Wald-)Heim, einer Gründung des Krieger und Veteranenvereins von 1866 und 1870/ 71, heute Gaststätte. *1947

Kriegersiedlung  

Kriegersiedlung: Straßenbezeichnung nach der gleichnamigen Siedlung, die für Kriegsbeschädigte des 1. Weltkriegs errichtet wurde. *1928

Kriegerstraße  

Kriegerstraße: Max Krieger (1842-1904), Mehlhändler, 15 Jahre lang bürgerlicher Magistratsrat in München. *1910

Kriemhildenstraße  

Kriemhildenstraße: Kriemhild, Hauptheldin des Nibelungenepos, Tochter des Burgunderkönigs Dankrat, zuerst mit Siegfried und nach dessen Ermordung mit dem Hunnenkönig Etzel vermählt. *1900

Kristallstraße  

Kristallstraße: Kristall, allgemeine Bezeichnung für die in der Natur vorkommenden reinen Gesteinsarten. *1952

Krögelsteiner Straße  

Krögelsteiner Straße: Krögelstein , Ort mit Burgruine bei Hollfeld in der Fränkischen Schweiz. *1947

Krokusstraße  

Krokusstraße: Nach dem Krokus, einer Frühjahrsblume aus der Gattung der Schwertliliengewächse. **1938

Kronacher Straße  

Kronacher Straße: Kronach, Stadt (seit 1294) in Oberfranken mit Bergfeste Rosenberg, Geburtsort des Malers Lukas Cranach d. A. *1931

Kronenweg  

Kronenweg: Krone, Bezeichnung für die von 1870 bis 1924 geprägte deutsche Goldmünze im Wert von 10 Mark sowie für mehrere ausländische Münzen. *1957

Kronstadter Straße  

Kronstadter Straße: Kranstadt (rum.: Brasov), rumänische Stadt in Siebenbürgen, eine der ältesten Stadtgründungen der Siebenbürger Sachsen (12. Jhdt.). *1927

Kronwinkler Straße  

Kronwinkler Straße: Kronwinkl, Ort mit Burg in Niederbayern am rechten lsarhang zwischen Moosburg und Landshut. *1947

Krottenkopfstraße  

Krottenkopfstraße: Krottenkopf, Berg nordöstlich von Garmisch-Partenkirchen. *1925

Krottenmühlstraße  

Krottenmühlstraße: Krottenmühl, Ort am Nordufer des Simssees. *1945

Kruckenburgstraße  

Kruckenburgstraße: Kruckenburg (Krukenburg), ehem. Burg bei Helmarshausen an der Fulda in Nordhessen. *1947

Krumbacherstraße  

Krumbacherstraße: Karl Krumbacher (1856-1909), Prof. für griechische Philologie an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1912

Krumbadstraße  

Krumbadstraße: Krumbad, Ort bei der Stadt Krumbach in Schwaben, früher österr. (Markgrafschaft Burgau ), seit 1805 bayrisch. *1925

Krumenauerstraße  

Krumenauerstraße: Krumenauer, berühmtes Dombaumeistergeschlecht aus Krumau im Böhmerwald.
1) Hans der Krumenauer (um 1370 -vor 1437), leitete u. a. den Dombau in Passau.
2) Stephan der Krumenauer (um 1400-1461), Sohn von 1), baute die Stadtkirche in Braunau/ Inn und setzte das Werk Stethaimers fort, u. a . Franziskanerkirche in Salzburg, Stadtpfarrkirche in Wasserburg. *1957

Krumpterstraße  

Krumpterstraße: Hans Joachim Krumpter (Krumper) (um 1570-1634), Erzgießer, Bildhauer und Hofmaler in München, war am Bau der Residenz und des Grabmals für Ludwig den Bayern beteiligt. *1878

Krüner Platz  

Krüner Platz: Krün, Ort nördl. von Mittenwald, eine der ält esten Siedlungen in Bayern, in keltischen Urkunden als Caruna erwähnt. *1922

Krüner Straße  

Krüner Straße *1922: - Krüner Platz.

Küchelbäckerstraße  

Küchelbäckerstraße: Küchelbäcker, ehem. Bezeichnung für Bäcker, die auch die sog. Schmalzkücherl, ausgezogenen Nudeln und Krapfen herstellten. *verm. 18. Jhdt .

Küchelstraße  

Küchelstraße: Küchel, Münchner Rats- und Kaufmannsgeschlecht. Über einen Ludwig Küchel wird berichtet, daß er Ende des 12. Jhdts. ebenso wie die Münchner Kaufleute Eisenmann, Gallier u. a . Handel mit Italien trieb. *1947

Kuchenmeisterstraße  

Kuchenmeisterstraße: Kuchenmeister, altes Bauerngeschlecht (1317-1460) in Lochhausen. **1942

Kuckucksblumenstraße  

Kuckucksblumenstraße: Nach der geschützten Kuckucksblume. *1947

Kuenstraße  

Kuenstraße: Johannes Kuen (Khuen) (um 1605-1675), Münchner Dichter und Komponist, wirkte bei St. Peter, schrieb Andachtsbücher und geistliche Lieder. *1931

Küfnerstraße  

Küfnerstraße: Dr. Hans Küfner (1871-1935), Geheimrat, rechtskundiger 2. Bürgermeister der Stadt München, bes. verdient um die Kulturpflege. *1964

Kufsteiner Platz  

Kufsteiner Platz: Kufstein, Stadt in Tirol am Inn, nahe der deutschen Grenze, überragt von der Festung Geroldseck. *1906

Kufsteiner Straße  

Kufsteiner Straße : *1906. - Kufsteiner Platz.

Kuglerberg  

Kuglerberg: Noch dem Landwirt Kugler , der dort um 1835 ein Anwesen besaß . *1899

Kuglerstraße  

Kuglerstraße: Noch dem Landwirt Kugler, der dort um 1835 ein Anwesen besaß . *1899

Kuglmüllerstraße  

Kuglmüllerstraße: Kuglmüller, Name eines verdienten Bürgers der ehemaligen Gemeinde Nymphenburg. *1901

Kugystraße  

Kugystraße: Julius Kugy (1858-1944), hervorragender österr. Bergsteiger und Fachschriftsteller. K. gehört zu den Erschließern der Südtiroler Bergwelt, besonders auch der Julischen Alpen . *1960

Kühbachstraße  

Kühbachstraße: Nach dem Verlauf der Straße, die zum sog. Kühbächel führt. *1877

Kuhfluchtstraße  

Kuhfluchtstraße: Kuhflucht, Schlucht mit Wasserfällen östlich von Farchant bei Garmisch-Partenkirchen. *1936

Kühlenfelser Straße  

Kühlenfelser Straße: Kühlenfels, Ort in der Fränkischen Schweiz südwestl. von Pegnitz. *1947

Kulmbacher Platz  

Kulmbacher Platz: Kulmbach, Stadt mit Bergfestung Plossenburg am Weißen Main in Oberfranken. *1931

Kulmer Straße  

Kulmer Straße: Kulm (poln.: Chelmno), Stadt (seit 1233) an der Weichsel, früher Hansestadt . *1930

Külpestraße  

Külpestraße: Oswald Külpe (1862-1915), Philosoph und Psychologe, Prof. an der Universität München. *1947

Kulturheimstraße  

Kulturheimstraße: Kulturheim, Landschaftsbezeichnung, die vor 1810 entstand, als die Gegend westl. der lsarauen von Altfreimann bis Kleinlappen für landwirtschaftliche Zwecke kultiviert wurde. *1932

Kunigundenstraße  

Kunigundenstraße: Herzogin Kunigunde von Bayern (1465-1520), Tochter Kaiser Friedrichs III., Gemahlin Herzog Albrechts IV. des Weisen. *1897

Kunihohstraße  

Kunihohstraße: Kunihoh, in Daglfing geborener Bischof, der den Domherren zu Freising seine Daglfinger Kirche zum Geschenk machte, die dann 837 als „bosilica ad Tagolfingos" geweiht wurde. *1930

Kunstmannstraße  

Kunstmannstraße: Friedrich Kunstmann (1811-1868), Professor der Rechte an der Universität München. *1947

Kuntersweg  

Kuntersweg: Noch der alten Bezeichnung für die Brenner-Straße zwischen Bozen und Klausen. Der Norne war schon zur Zeit des frühen ltalienhandels bekannt, weil dort während des Almtriebs durch das Kuntervieh ( =Kleinvieh) der Verkehr behindert wurde. *1934

Kunzweg  

Kunzweg:
1) Konrad Max Kunz (1812- 1875), Komponist, Chordirigent am ehem. Hof- und Nationaltheater in München, leitete die „Münchner Liedertafel" und die „Münchner Bürgersängerzunft", komponierte viele Chorwerke.
2) Konrad Sachs, gen. Meister Kunz (Kuntz, Cunz, Chunlz), bedeutender Münchner Maler, nachweisbar 1418-48. *1956

Kupferhammerstraße  

Kupferhammerstraße: In dieser Gegend stand früher ein Häuschen mit dem Namen ,,Zum Kupferhammer-Sepp" ; einer der Bewohner arbeitete nämlich in dem Kupferhammer-Walzwerk links der Isar. *1867

Kupfferstraße  

Kupfferstraße: Karl Wilhelm Ritter von Kupffer (1829-1902), Geh. Rat, Universitätsprofessor in München, berühmter Anatom. *1947

Kuppelfeldstraße  

Kuppelfeldstraße: Noch dem alten Flurnamen „Kuppelhacken" (= Felder, die einst wie Hochäcker bestellt wurden). *1956

Kurbelwiesgasse  

Kurbelwiesgasse: Noch dem alten Flurnamen für eine Wiese, die zum Kurbeihof in Altfreimann gehörte. *1950

Kurfürstenplatz  

Kurfürstenplatz: Kurfürst Max Emanuel II. von Bayern (1678-1726), Mitbefreier von Wien, Eroberer von Belgrad, ließ durch gefangene Türken den Nymphenburger Kanal und den sog. Türkengraben im Verlauf der heutigen Belgrad- und Kurfürstenstraße bis zur Adalbertstraße anlegen. *1915

Kurfürstenstraße  

Kurfürstenstraße *1896: Kurfürstenplatz: Kurfürst Max Emanuel II. von Bayern (1678-1726), Mitbefreier von Wien, Eroberer von Belgrad, ließ durch gefangene Türken den Nymphenburger Kanal und den sog. Türkengraben im Verlauf der heutigen Belgrad- und Kurfürstenstraße bis zur Adalbertstraße anlegen.

Kürnbergstraße  

Kürnbergstraße: Kürnberg (Kürenberg), um 1150 Ritter in der damaligen bayer. Ostmark, einer der ältesten namentlich bekannten deutschen Lyriker und Minnesänger. *1950

Kurparkstraße  

Kurparkstraße: Noch dem früheren Kurpark der ehern. Nerven-Heilanstalt Neufriedenheim. **1938

Kurt-Floericke-Straße  

Kurt-Floericke-Straße: Dr. Kurt Floericke (1869-1934), verdient um Vogelkunde und Vogelschutz , Gründer und Leiter der Vogelschutzwarte Radolfzell am Bodensee, warb als einer der ersten für den Gedanken der Naturschutzgebiete. *1956

Kurwenalstraße  

Kurwenalstraße: Kurwenal (Curvenal), Gestalt aus der Dichtung „Tristen und lsolde" von Gottfried von Straßburg, Erzieher und Hofmarschall Tristans. Auch in Richard Wagners Oper „Tristen und lsolde" erscheint diese Figur, allerdings mit anderem Charakter. *1914

Kurzbauerstraße  

Kurzbauerstraße: Eduard Kurzbauer (1840-1879), Münchner Genremaler. *1947

Kurzhuberstraße  

Kurzhuberstraße: Kurzhuber, alter Hausname in Straßtrudering. *1959

Kurzmannweg  

Kurzmannweg: Dr.-lng. Siegfried Kurzmann (1877-1955), Erbauer der Mittleren-lsar-Kraftwerke, Pionier der bayer . Elektrizitätswirtschaft, Verfolgter des Nationalsozialismus. *1958

Kurzstraße  

Kurzstraße: Johann Nepomuk von Kurz (1783-1865), wirkte bei der bayer. Landesvermessung des Topograpischen Büros mit, gründete und leitete in München eine Anstalt für krüppelhafte Kinder, die spätere Bayer. Landesanstalt für krüppelhafte Kinder. *1915 - auch lsolde-Kurz-Straße.

Küstnerstraße  

Küstnerstraße: Karl Theodor Küstner (1784-1864), Intendant der Münchner Hofbühne. *1932

Kuttnerstraße  

Kuttnerstraße: Karl Kuttner (1813-1916), beliebtes Feldmochinger Original. *1957

Kyreinstraße  

Kyreinstraße: Johann Christian Kyrein, Bürgermeister von Tölz, Teilnehmer an der bayer. Landeserhebung von 1705. *1906