Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Habacher Straße: Habach, Ort im Landkreis Weilheim. *1907
Haberkernstraße: Haberkern, altes Freimanner Bauerngeschlecht . *1932
Haberland straße: Josef Haberland (1857-1919), Bäckermeister, verdient um die einstige Gemeinde Posing. *1957
Häberlstraße: Franz Xaver Häberl (1759-1846), bedeutender Arzt, sehr verdient um die zweckmäßige Einrichtung der Krankenhäuser. *1876
Habermannstraße: Hugo Freiherr von Habermann (1849-1929), Münchner Maler. *1930
Haberstraße: Fritz Haber (1868-1934), Universitätsprofessor, Nobelpreisträger für Chemie. *1947
Habichtstraße: Nach dem Habicht, einem Raubvogel aus der Familie der Falken. *1933
Habsburgerplatz: Habsburger, deutsches Kaisergeschlecht, von 1273 mit Unterbrechungen bis 1806 im Besitz der deutschen, von 1866-1919 nur mehr im Besitz der österr. Kaiserwürde. *1897
Habsburgerstraße: 1894: - Habsburgerplatz.
Hachinger-Bach-Straße : Hachinger Bach, entspringt bei Deisenhofen, versickert in München-Berg am Laim, wegen des klaren Quellwassers früher ausschließlich dem Münchner Hof für den Forellenfang vorbehalten. *1920
Hackenstraße : Nach dem im 13.-15. Jhdt. nebendem älteren Ort Altheim entstandenen Vorstadtviertel „Hagha" oder „in den Hacken" (= umzäunte Wohnstätte ). *1904
Hackerbrücke : Nach der nahegelegenen gleichnamigen Brauerei. *um 1870
Hackländerstraße: Friedrich Wilhelm Ritter von Hackländer (1816-1877), Romanschriftsteller und Lustspieldichter. *1930
Hackmahdgasse : Nach einer alten Flurbezeichnung. *1950
Had erunstraße : Haderun, älteste, seit 1065 bekannte Ortsbezeichnung für Hadern. *1948
Hadorfer Straße: Hadorf, Ort bei Starnberg. *1921
Haferweg: Nach dem Hafer, einer Getreideart. *1935
Haffstraße: Haff, durch Landzungen oder Inseln fast völlig vom offenen Meer ab geschlossene Buchten , bes. an der Ostsee (Friesisches Haff, Kurisches Haff, Stettner Haff) . *1936
Hagebuttenplatz: Nach der Hagebutte, der Frucht deR wilden Rose. *1935
Hagedornstraße: Friedrich von Hagedorn (1708-1754), deutscher Liederkomponist. *1925
Hagenauerstraße: Friedrich Hagenauer (Anf. 16. Jhdt. bis 1546), Straßburger Bildschnitzer; mehrere Arbeiten im Münchner Nationalmuseum. *1947
Hagenbacher Straße: Hagenbach, Ort mit Burgruine in der Fränkischen Schweiz *1947
Haggenmillerstraße: Franz Soles Haggenmiller (1871-1945), Münchner Maler. *1947
Häherweg : Nach den Hähern, einer Gruppe der Rabenvögel. *1933
Hahndorfer Straße: Hahndorf, eine der 1833 von Pfarrer Kawel mit 200 Landsleuten gegründeten deutschen Ansiedlungen in Australien. *1937
Hahnemarmstraße: Samuel Friedrich Christian Hahnemann (1755- 1843), sächsischer Arzt , Begründer der Homöopathie. *1945
Hahnenstraße: Vom Volksmund geprägter Name, der auf die noch 1819 in der damaligen Vorstadt Schönfeld bestehe nde Ga stwirtsch aft „Zum Goldenen Hahn" zurückgeführt wird. *1881
Haidelweg :
1) Heinrich Hoidel, im 15. Jhdt. Pfar rer in Aubing.
2) Georg Hoidel, Benefiz iat und 1. Pfarrer in Posing. *1947
Haidenauplatz : Heidenau, einstiges Schlößchen im ehemaligen gleichnamigen Gebiet in Haidhausen. *1959
Haidhauser Straße: Haidhausen, einst Vorstadt, seit 1854 Stadtteil von München. *1947
Haimhauserplatz: Siegmund Graf von Heimhausen (1708- 1793), Geheimrat, Leiter des bayer . Berg- und Münzkolleg iums und der Porzellanmanufaktur Nymphenburg, 1. Präsident und später Ehrenpräsident der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1906
Haimonstraße: Graf Hoimon von Dordogne, Sagengestalt; seine Söhne, die Haimonskinder, sollen mit Kaiser Karl d. G. in Fehde gelebt hoben; ihre Toten wurden im 12. Jhdt. in altfranzösischen Dichtung en geschildert. Das deutsche Volksbuch von den Haimonskindern (seit 1604) geht auf die niederländische Fassung zurück. *1930
Hainbuchenstraße : Noch dem heimischen Laubbaum Hain- oder Weißbuche. *1947
Halbigstraße: Johann Halbig (1814-1882), Professor (Bildhauer) an der Polytechnischen Schule in München, schuf die Statuen der Roma und Minerva für den Hofgarten, die Quadriga für das Siegestor, die Kolossollöwen und das Relief im Wittelsbacher Palais, die Passionsgruppe in Oberammergau u. v. a. *1899
Hälblingweg: Hälbling = ein halber Heller, auch Obolo der Scherf genannt, Silbermünze, die bes. im 14. Jhdt. im Umlauf war. *1958
Halbreiterstraße :
1) Adolf Halbreiter (1839-1898), Bildhauer, Goldschmied und Ziseleur in München.
2) Ulrich Halbreiter (1812-1877), Historienmaler in München. *1947
Haldenbergerstraße: Haldenberger, alte Münchner Familie, Stifter; urkundlich erwähnt: Ulrich H. ols Bürgerm eister (1400), sowie 1477 beim Erwerb der Höfe von Hortmonnshofen (Moosoch ). *1921
Haldenseestraße : Haldensee, Ort und See in Tirol. *1950
Halfinger Straße: Halfing, Ort im Chiemgou mit Spuren römischer Niederlassungen, 934 urkundl. als Edelsitz erwähnt. *1930
Halleiner Straße: Halle in, Stadt und Sol inenkurort an der Salzach südl. von Salzburg (Österr.). *1964
Hallgartenstraße: Noch der Madonna von Hallgarten, die als Sinnbild des Weinsegens im Rheingau einen Weinkrug in der Hand hält. *1957
Halligenplatz: Halligen, Gruppe der nordfriesischen Inseln von Longeneß bis Nordstrand. *1936
Hallstätter Straße: Hallstatt, Ort in Oberösterr. am gleichnamigen See, bekannt durch Gräberfunde aus der Frühgeschichte. *1947
Halmstraße: Dr . Karl Felix von Holm (1809- 1882), Professor der klassischen Philologie an der Universität München, Direktor der Bayer. Staatsbibliothek, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1937
Halserspitzstraße: Halserspitze, Berg in den Blaubergen südl. des Tegernsees. *1955
Halskestraße: Georg Halske (1814-1890), Mechaniker, arbeitete seit 1847 mit Werner von Siemens zusammen und gründete mit ihm noch großen Entdeckungen in der Elektrotechnik die Firma Siemens & Holske. *1952
Halterstraße : Georg Halter (1884-1952), Dipl.-Ing., Professor für Landstraßen- und Eisenbahnbau an der TH München, ehrenamtl. Mitarbeiter im Stadtbauamt München. *1957
Hamannstraße: Johann Georg Hamann (1730-1788), Schriftsteller und Philosoph, als Überwinder der Aufklärung „Mogus des Nordens" genannt. *1930
Hamburger Straße: Hamburg, Freie und Hansestadt an der Elbe, Land der Bundesrepublik Deutschland. *1925
Hammersbacher Straße: Hammersbach, Ort bei Garmisch-Partenkirchen. *1935
Hammerschmiedstraße: Nach einer einst im Westen Feldmochings gelegenen Hammerschmiede. **1938
Hammstraße: Dr. Eduard Hamm (1879-1944), Bayer. Staatsminister für Handel, Gewerbe und Industr ie , Reichsminister, Gegner des Nationalsozialismus (Freitod im Zusammenhang mit dem gescheiterten Staatsstreich vom 20. Juli 1944.) *1953
Hanauer Straße: Hanau, Stadt am Main, bei der 1813 die Bayern unter Feldmarschall Wrede gegen französische Truppen unter Napoleon kämpften. *1913
Händelstraße: Georg Friedrich Händel (1685-1759), berühmter deutscher Komponist, Meister des Oratoriums. *1899
Hanebergstraße: Dr. Daniel von Haneberg (1816-1876), Professor für Theologie in München, Abt des Münchner Benediktinerstifts St. Bonifaz, ab 1871 Bischof von Speyer, wirkte auch an der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1900
Hanfelder Straße: Hanfeld, Ort nordwestl. von Starnberg. *1921
Hanfgartenstraße: Nach einem alten Flurnamen. *1947
Hänflingweg: Nach dem Hänfling, einem Finken aus der Familie der Gimpel. *1936
Hanfstaenglstraße: Franz Hanfstaengl (1804-1877), Lithograph, Gründer der gleichnamigen Kunstanstalt in München. *1930
Hannoverstraße: Hannover, Hauptstadt des Landes Niedersachsen. *1936
Hannoverstraße: Hannover, Hauptstadt des Landes Niedersachsen. *1936
Hans-Bartels-Straße: Hans von Bartels (1856-1913), Maler (Aquarellist), Professor, Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste in München. *1916
Hans-Böckler-Straße: Dr. Hans Böckler (1875-1951), seit 1927 erster Vorsitzender des Allg. Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADG) und seit 1949 des neu gegründeten Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). *1963
Hans-Bunte-Straße: Dr. h. c. Hans Bunte (1848- 1925), Geheimrat, bedeutender Gasfachmann, Gründer des Gasinstituts , Mitglied der Bayer . Akademie der Wissenschaften. Ein Modell seiner Kammeröfen steht im Deutschen Museum. *1956
Hans-Fischer-Straße: Dr. h. c. Hans Fischer (1881-1945), Geheimrat, Professor für organische Chemie an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, erhielt 1930 den Nobelpreis für Chemie für seine bahnbrechende Arbeit auf dem Gebiet des Blatt- und Blutfarbstoffs. *1949
Hans-Goltz-Weg: Hans Goltz (1873-1927), Münchner Buch- und Kunsthändler, ebnete durch seine Ausstellungen den Weg für viele heute bekannte Künstler wie z.B. Nolde, Marc, Klee, Kandinsky, Kubin, Lehmbruck, Seewald, Kokoschka. *1957
Hans-Grässel-Weg: Dr. h. c. Hans Grässel (1860- 1939), Architekt, Gehe imer Baurat, Fachschriftsteller, schuf für die Stadt München viele Schulbauten, das städt . Waisenhaus , die Lehrerbildungsanstalt, das Sparkassengebäude und große Friedhöfe wie z. B. den Waldfriedhof. *1947
Hans-Heiling-Straße: Hans Heiling, in der Sage ein Erd- und Berggeist in Böhmen, der sich mit einer Sterblichen vermählte und aus Eifersucht sie und ihre Umgebung in Felsen verwandelte (Hans-Heiling-Felsen bei Karlsbad). Gleichnamige Oper von Marschner. *1934
Hans-Koch-Weg : Hans Koch (1897-1959), Prof. für Wirtschafts- und Gesellschaftskunde Osteuropas, Gründer und Direktor des Osteuropa- Instituts in München. *1965
Hans-Leipelt-Straße: Hans Leipelt, Student der Chemie, der 1945 als Angehöriger der „Weißen Rose" hingerichtet wurde. Seine ebenfalls inhaftierte Mutterschied im Gefängnis freiwillig aus dem Leben. *1963
Hans-Mielich-Platz: Hans Mielich (Muelich) (1516-1573), Münchner Hofmaler Herzog Albrechts IV., Schüler seines Vaters Wolfgang Muelich und Albrecht Altdorfers, schuf Altarbilder, Bildnisse und Miniaturen, die in Münchner Galerien aufgenommen wurden. *1876
Hans-Mielich-Straße *1876: - Hans-Mielich-Platz.
Hans-Pfann -Straße: Hans Pfann (1878- 1958), Dipl.-Ing., Oberstudiendirektor, Schriftsteller, Gründungsmitglied des Oskar-von-Miller-Polytechnikums, Münchner Alpinist, der zahlreiche Erstbegehungen unternahm und Forschungsexpeditianen im Ausland leitete. *1958
Hans-Sachs-Straße: Hans Sachs (1494-1576), Nürnberger Schuhmacher und Meistersinger, Dichter, der seine Lehr- und Gesellenjahre in München verbrachte und hier seinen ersten Meistergesang verfaßte. *1897
Hans-Thonauer-Straße: Hans Thanauer (Donauer) d. A. (um 1521-1596), Münchner Maler und Architekt, Malereien im Schloß Dachau und im Antiquarium der Münchner Residenz, Bautätigkeit im Schloß Landshut. *1922
Hansastraße: Hansa oder Hanse, Bund deutscher Kaufleute und Handelsstädte im Mittelalter. *1899
Hanselmannstraße: Nach dem Bauern und ehemaligen Bürgermeister von Milbertshofen, Hanselmann, dessen 1908 abgebrannter Hof in der Nähe dieser Straße stand. **1913
Hansjakobstraße: Heinrich Hansjakob (1837-1916), Pfarrer, katholischer Volksschriftsteller. *1925
Hanslbauerstraße: Hanslbauer, Hausname eines alten Gutes in Straßtrudering, das bereits 1321 urkundlich erwähnt wird. *1954
Harald-Dohrn-Straße: Harald Dohrn (1885- 1945), Heilgymnastiker, Besitzer eines Kurheims in Bad Wiessee, als Mitbeteiligter des Münchner studentischen Widerstandskreises „Die Weiße Rose" im Perlacher Forst exekutiert. *1963
Harburger Straße: Harburg, Stadt und Schloß bei Donauwörth. *1947
Hardenbergstraße: Karl August Fürst von Hardenberg (1750-1822), preußischer Staatskanzler zur Zeit der Befreiungskriege. *1913
Hardenstraße: Maximilian Harden (eigtl. Witkowski) (1861-1927), Schriftsteller, schrieb aufsehenerregende Kritiken über die Politik und das Geistesleben seiner Zeit, vor allem Kampfschriften gegen das Leben am Hof, die Gegner Bismarcks, Sudermann u. a. *1947
Haringerweg: Haringer (Hering), Dorfpfarrer von Trudering im 15. Jhdt. Das Grabdenkmal des „plebanus Hering" in der Truderinger Kirche ist in dem Sammelwerk ,,Kunstdenkmale des Königreichs Bayern" a ls bedeutsames Zeugnis der Steinplastik der Münchner Schule im 15. Jhdt. gewürdigt. *1963
Harkortweg: Friedrich Harkort (1793-1880), großer Förderer der Industrie und des Verkehrswesens in Deutschland. *1965
Harlachinger Berg: Harlaching, südöstlich Stadtteil und Gartenvorstadt von München, 1854 als Ortsteil von Giesing nach München eingemeindet, urkundlich schon 1163 als Hadelaichen erwähnt. *1951
Harlachinger Straße *1881: Harlaching, südöstlich Stadtteil und Gartenvorstadt von München, 1854 als Ortsteil von Giesing nach München eingemeindet, urkundlich schon 1163 als Hadelaichen erwähnt.
Harmatinger Straße: Harmating, Ort mit Schloß bei Ascholding (Kr. Wolfratshausen), seit 1385 Sitz des Altmünchner Patriziergeschlechtes Barth-Harmating. *1934
Harnierplatz: Dr. Adolf von Harnier, Freiherr von Regendorf (1903- 1945), Münchner Rechtsanwalt, starb als Gegner des Nationalsozialismus nach sechsjährige r Haft im Zuchthaus an Hungertyph us und Entkräftung. *1947
Harpprechtstraße: Theodor Harpprecht (1841- 1885), bekannter Alpinist, Mitbegrün - der der Sektion Schwaben des Alpenvereins. *1960
Harrisfeldweg: Nach einem alten Flurnamen. *1950
Harsdörferstraße: Georg Philipp Harsdörfer (1607-1658), Nürnberg er Gelehrter und Dichter, Verfasser des Werkes „Poetischer Trichter", scherzhaft genannt „Nürnberger Trichter". *1925
Hartelstraße: Hartei von Paesingen, 1306 als Schloßherr von Pasing erwähnt . *1953
Harthauser Straße: Harthausen (= „bei den Waldhäusern“), erstmals um 1012 mit Kirche und Friedhof urkundlich erwähnt. Der Name änderte sich 1796 in Marquortsreuth, später in Nockherschwaige, schließlich in Menterschwaige. *1911
Harthofanger: Nach dem Anger (eingezäuntes Grundstück außerhalb des Flurzwanges) des Harthofes, einer früheren, von Wald umgebenen Schwaige der Gemeinde Feldmoching. *1939
Härtingerstraße : Dr. Martin Härtinger (1815-1896), Professor und Hofsänger in Mün chen. *1947
Hartlebenstraße: Otto Erich Hartleben (1864-1905), Schriftsteller. *1947
Hartliebstraße: Dr. Johann Hartlieb, Leibarzt des Herzogs Albrecht III. in Bayern, Gelehrter und Schriftsteller, dargestellt auf dem Bild von Piloty im Münchner Rathaus. *1900
Hartmannshofer Straße : Hartmonnshofen, 1429 als Hof eines Hartmann urkundl ich erwähnt, war noch 1840 ei ne Einöde der Gemeinde Moosoch. 1913 noch München eingemeindet. **1913
Hartmannstraße: Jakob Freiherr von Hartmann (1795-1873), General der Infanterie, im Krieg 1870/ 71 Führer eines bayerischen Armeekorps. *1881
Hartwaldstraße: Nach einem Flurnamen aus dem 11. Jhdt . *1954
Hartweg: Noch einem alten Flurnamen. *1950
Haselburgstraße: Haselburg (Hasenburg , Haselberg, Burg Kühbach), früher Burg , heute Schloß bei Bozen in Südtirol. *1935
Hasenberglstraße: Noch einem alten Flurnamen. *1947
Haseneystraße : Johann Pet er Hoseney (1812- 1869), Graveur be i der Bay er. Hypo theken- u. Wechselban k in München, schuf den Entwurf für den „Schwarzen Einser", die berühmt este bayer. Briefmarke. *195
Hasenstraße: Noch der Nagetiergattung der Hasen. *1921
Hasenthalweg: Noch einem alten Flurnamen. *1937
Haßfurter Straße: Haßfurt, Stadt am Main. *1959
Haslangstraße : Haslang (Haßlang, Haslanger, Haslinger), urbayerisches Adelsgeschlecht, Münchner Bürger und Stifter. *1956
Hatzelweg: Katharina Hetzei, Einwohnerin von Forstenried zur Zeit der Schwedeneinfälle. *1962
Hatzfelder Weg: Hatzfeld, Marktgemeinde und Schloß in Ungarn, früher mit über wiegend deutscher Einwohnerschaft. *1935
Haubenlerchenweg: Noch einem aus Asien stammenden, nun auch hier heimischen Lerchenvogel. *1945
Hauberrißerstraße: Dr. Georg Ritter von Hauberrißer (1841-1922), Architekt, Professor, Erbauer des neuen Münchner Rathauses, Ehrenbürger der Stadt München. *1922
Hauensteinstraße: Hauenstein, Burgruine bei Seis am Schlern in Südtirol, einst Sitz des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. *1935
Hauffstraße: Wilhelm Hauff (1802-1827), deutscher Dichter. *1923
Haunerstraße: Dr. August Hauner (1811-1884), Arzt, Universitätsprofessor und Gründer des noch ihm benannten Münchner Kinderspitals. *1922
Hauschildstraße: Wilhelm Hauschild (1827- 1887), Münc hner Maler, schuf Altarbilder für bayerische Kirchen, ferner für Maxi milian II. die male r ische Ausgestaltung des alten Nationalmus e ums und für Ludwig II. Fresken in den, Königsschlössern. *1947
Hauseggerstraße: Dr. Siegm und von Hausegger (1872- 1948), Geheimrat, Komponist und Musikschriftsteller, Dirigent und Musikpädagoge, Präsident der Akademie der Tonkunst in München, künstlerischer Leiter der „Münchner Philharmoniker", Inhaber der Ehrenmünze der Stadt München. *1952
Haushamer Straße: Hausham, Ort bei Miesbach / Obb. *1925
Haushoferstraße:
1) Karl Haushofer (1839-1895), Mineraloge, Professor an der TH München.
2) Max Haushafer, (1840-1907), Bruder von 1), Nationalökonom, Professor an der TH München. *1914
Hausmannstraße: Hausmann, alter Hausname, frühere Wirts- und Bauernfamilie in Allach. *1953
Häusserstraß : Karl Häusser (Heußenstamm) (1842- 1907), bekannter Schauspieler der Münchner Hofbühne. **1930
Hauttmannweg: Dr. Max Hauttmann (1888-1926), Professor für Kunstgeschichte an der Universität München, Verfasser eines bekannten Werkes über boyer . Wall fahrtskirchen, eines Kunstführers für München und eines Werks über den Münchner Hofbaumeister und Hofgartendirektor Effner. *1957
Havelstraße: Havel, rechter Nebenfluß der Elbe, durch mehrere Kanäle an wichtige Binnenschiffahrtsstraßen angeschlossen. *1935
Hawartstraße: Hawart der Kühne, Gestalt aus dem Nibelunge nlied , König der Dänen. *1929
Haydnstraße: Joseph Haydn (1732-1809), berühmter österr. Komponist. *1887
Haylerstraße: Friedrich Hayler († 1892), Münchner Kaufmann, 1854/69 Gemeindebevollmächtigter, stiftete namhafte Beträge für die Armen und das Waisenhaus. Aus seinem Nachlaß wurde 1931 mit einem Kapital von 275 000 Mark eine Stiftung zum Bau eines Altersheimes errichtet. Seine Frau Josephine stiftete 1909 für die Armen des Nikoloispitals 6700 Mark. *1947
Hebenstreitstraße: Hebenstreit, Münchner Glasmalerfamilie. l) Hans Hebenstreit, seit 1554 in München nachweisbar, arbeitete für das Antiquar ium des Münchner Hofs und malte Glasfenster für Münchner Kirchen. 2) Sigmund Hebenstreit, Sohn von 1), seit 1556 Meister in München, wirkte ebenfalls im Antiquarium und malte u. a. Bildnisse bayer. Fürsten. 3) Ferdinand Hebenstreit, Sohn von 2), seit 1592 Meister in München. *1898
Hechendorfer Straße: Hechendorf, Ort 1) am Pilsensee, 2) südl. von Murnau. *1929
Hechtseestraße: Hechtsee, See bei Kufstein (Tirol ). *1926
Hechtstraße: Noch dem heimischen Raubfisch Hecht, der bis zu 2 m lang und bis zu 20 kg schwer werden kann . *1935
Heckenacker: Nach einem alten Flurnamen. *1950
Heckenhofer Straße: Heckenhof, Ort in der Nähe des Schlosses Niederaufseß in der Fränkischen Schweiz. *1947
Heckenrosenstraße: Noch der Heckenrose, einer wildwachsenden Rosenort. **1938
Heckenstallerstraße: Urban Heckensteller (†1748), Kurfürstl. Bayer. Geheimer Ratssekretör, unterstützte 1705 die Oberländer Bauern bei der bayer. Landeserhebung . *1898
Heckscherstraße: August Heckscher (1848-1941), deutsch-amerikanischer Philanthrop, Stifter, ließ zum Gedenken an seinen Vater (Dr. Joh . Gustav V. M. Heckscher, 1797-1865) in München die „Heckscher Nervenheil- und Forschungsanstalt" errichten. *1932
Hederichstraße: Noch dem Acker- Unkraut Hederich aus der Familie der Kreuzblütler. *1947
Hedwigstraße: Die hl. Hedwig (um 1174-1243), Schutzpatronin Schlesiens, geb. auf Schloß Andechs als Tochter Bertholds IV., des Herzogs von Meran, Gattin des Piostenherzogs Heinrich I. *1900
Heerstraße: Noch einer alten Wegbezeichnung. Der Straßenzug, eine alte Römerstraße und spätere Salzstraße (Augsburg -Esting - Obermenzing) wurde häufig auch von Heerzügen benützt. **1947
Hefner-Alteneck-Straße:
1 ) Jakob Heinrich von Hefner -Alteneck (1811-1905), Kunst- und Kulturhistoriker, Direktor des Bayerischen Nationalmuseums in München.
2) Dr. Friedrich von Hefner-Alteneck (1845-1904), Pionier der Elektrotechnik, Konstrukteur der noch ihm benannten Gleichstrommaschine und Erfinder der Differential- Bogenlampe. *1928
Hefnerstraße: Dr. Joseph von Hefner, Gründer der ersten Kleinkinderbewahranstalt in der Au. *1908
Hegelstraße: Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831), berühmter Philosoph, dessen Lehren großen Einfluß auf das deutsche Geistesleben und die Literatur hatten. *1930
Hehnstraße: Viktor Hehn (1813-1890), Philologe und Naturforscher, Schriftsteller. *1947
Heideckstraße: Karl Wilhelm Freiherr von Heideck (1788-1861), bayerischer Generalleutnant, Maler. Einige Bilder und Radierungen von ihm in der Maillingersammlung. *1900
Heidelberger Platz: Heidelberg, Universitätsstadt am Neckar mit berühmter Schloßruine. *1906
Heidelerchenstraße: Nach der Vogelort der Heidelerchen. *1947
Heidemannstraße: Johann Nepomuk Heidemann (t 1913), Geheimer Kommerzienrat, errichtete mit einem Kapitol von 150 000 Mark zum Gedenken an seinen Vater eine „Corl-Heidemonn-Stiftung" zur Unterstützung kinderreicher Familien. *1947
Heidenreichstraße: Erhard Heidenreich († 1524), Dombaumeister und Bildhauer in Regensburg. *1962
Heideröschenweg: Noch der gleichnamigen Pflanze. *1935
Heidestraße: Noch der ehemaligen Perlacher Heide, früher Niederjagdgebiet des Hofes. **1930
Heigelstraße: Dr. Karl Theodor Ritter von Heigel (1842-1915), Kgl. Geheimrat, Universitätsprofessor, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Verfasser bekannter Geschichtswerke, Ehrenbürger der Stadt München. *1922
Heigenmooserstraße: Josef Heigenmooser (1845-1921), Direktor der Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern, Schriftsteller, Forscher auf dem Gebiet der Schulgeschichte . *1934
Heiglhofstraße: Heiglhof, ein an dieser Straße gelegener, über 1000 Jahre alter Bauernhof. *1947
Heilbrunner Straße: Bad Heilbrunn, Kurort westl. von Bad Tölz. *1925
Heiliggeiststraße: Noch der Heiliggeist-Kirche, die um 1250 gleichze itig mit einem Spital vor dem alten Rathaustor errichtet, 1271 zur 3. Münchner Pfarrkirche erhoben und 1392 vollendet wurde. *um 1820
Heilmaierstraße: Prof. Max Heilmaier (1869-1923), Bildhauer, wirkte mit am Entwurf und Ausführung des Münchner Friedensengels und erhielt eine Gedenktafel in der Ruhmeshalle der Bavaria. *1955
Heilmannstraße: Jakob Heilmann (1846-1927), Geheimer Kommerzienrat, Architekt, Gründer der Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe. Unter seiner Leitung baute die Firma Heilmann & Littmann AG. u. o . die Psychiatrische Klinik, die Anatomie, die Schockgalerie, das Schauspielhaus, das Prinzregententheater, das Haus der Dresdner Bank und der jetzigen „Süddeutschen Zeitung", des Hofbräuhaus und die Kaufhäuser Tietz (jetzt Hertie) und Oberpollinger. **1938
Heilwigstraße: Heilwig, ein im Mittelalter gebräuchlicher weiblicher Vorname. *1933
Heimburgstraße: Wilhelmine Heimburg (Pseudonym für Bertho Behrens (1850- 1912), Romanschriftsteller in, vor allem in der „Gartenlaube". *1947
Heimdallstraße: Heimdall (altnordisch „Weltglanz "), nordische Lichtgottheit, in der germanischen Mythologie Ase Heimdoll, der Sohn Od ins und schlafloser Wächter der Himmelsbrücke Befrost, der die Asen in der „Götterdämmerung" zum letzten Kampf ruft. *1955
Heimeranplatz: Heimeran, auch Heinrich von Straubing gen., Münchner Stadtzimmermeister, der 1477 den Dachstuhl der Frauenkirche errichtete. *1897
Heimeranstraße *1891: Heimeran, auch Heinrich von Straubing gen., Münchner Stadtzimmermeister, der 1477 den Dachstuhl der Frauenkirche errichtete.
Heimgartenstraße: Heimgarten, von München aus sichtbarer Berg zwischen Ohlstodt und Wolchensee. *1899
Heimperthstraße: Heimperth, Edler von Feldmoching zwischen 883 und 906. *1947
Heimstättenstraße: Noch der dortigen Eigenheimsiedlung. *1932
Heinleinstraße: Heinrich Heinlein (1803- 1885), Münchner Landschaftsmaler, Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste; Werke in Münchner Galerien. *1964
Heinrich-Braun-Weg, Feldmoching (24), *1955: Heinrich Braun (1732-1792), Schriftsteller und Schulreformer; war 1767 Kanoniker an der Münchner Frauenkirche und ab 1768 Mitglied des Kurfürstl.-Geistl. Rates, von 1770 bis 1773 Landeskommissar für das gesamte bayerische Volksschulwesen, 1777 Direktor sämtlicher Lyzeen und Gymnasien sowie Stadt- und Landschulen; wegen seiner Reformen darf er als »geistiger Vater der öffentlichen Volksschule in Bayern« gelten.
Heinrich-Geißler-Straße: Heinrich Geißler (1814-1879), bedeutender Erfinder auf dem Gebiet der physikalischen Mechanik, (Geißler'sche Röhren) *1932
Heinrich-Goebel-Straße: Heinrich Goebel (1818-1893), deutscher Uhrmacher und Optiker in New York, erfand vor Edison die elektrische Glühbirne. *1939
Heinrich-Groh-Straße: Heinrich Groh (1847-1922), Landesökonomierat, verdient um die ehemalige Gemeinde Freimann. *1932
Heinrich-Kröller-Straße: Prof . Heinrich Kröller (1880-1930), Staatsballettmeister und Regisseur, ein besonders in Wien und München berühmt gewordener Choreograph , schuf u. o. das „Hochzeitstanzspiel für die Landshuter Fürstenhochzeit. *1956
Heinrich-Lammel-Straße: Heinrich Lammel (1884-1952), erwarb sich besondere Verdienste um die Versorgung der Kriegsopfer in Bayern. *1954
Heinrich-Mann-Allee: Dr. h. c. Heinrich Mann (1871-1950), Schriftsteller, der wie sein Bruder Thomas Mann jahrzehntelang in München lebte. Ve rfasser bedeutender Roman e und zeitkritischer Veröffentlich ung en . Verfolgter des Nationalsozialismus. In der Emigration in USA Leiter des „Schutzverbands deutscher Schrift ste ller im Exil", 1947 Ehrenvorsitzender des „Schutzverbandes Deutscher Autoren" , von zwei deutschen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. *1956
Heinrich-Schütz-Weg: Heinrich Schütz (Sogittorius) (1585-1672), bekannter Komponist, gilt als großer Vorläufer von Bach und Händel, Schöpfer der ersten deutschen Oper „Daphne“ *1956
Heinrich-Vogl-Straße: Heinrich Vogl (1845-1900), berühmter Münchner Kammersänger. *1900
Heinrich-Zisch-Weg: Heinrich Zisch (1869-1947), kaufm. Angestellter, Vorstand des Turn- u. Sportvereins München 1860 e. V., verdient um die Errichtung des Stadions an der Grünwalder Straße, das lange seinen Namen trug. *1956
Heinrothstraße: Dr. Oskar Heinroth (1871-1945), deutscher Ornithologe von Weltruf. *1947
Heinzelmännchenstraße: Heinzelmännchen, nach der Volkssage hilfreiche, zwergenhafte Hausgeister. *1930
Heisenbergstraße: Dr. August Heisenberg (1869-1930), Professor der mittel- und neugriechischen Philologie an der Universität München, Forscher und Lehrer der Byzantinistik. *1934
Heißstraße: Heiß, ein Teilnehmer an der Bayer. Landeserhebung 1705. *1901 - auch Hugo-Heiß-Straße.
Heiterwanger Straße: Heiterwang, Ort südl. von Reutte in Tirol. *1926
Heldackerweg: Nach einem alten Flurnamen. *1936
Heldstraße: Prof. Dr. h. c. Hans Ludwig Held (1885- 1954), Stadtbiblioth eks direktor , Kulturbeauftragter der Stodt München, sehr verdient um das Münchner Kulturleben. *1955
Helenenstraße: Helene, weiblicher Vorname. *1933
Helfendorfer Straße: Helfendorf, Ort zwischen Glonn und Holzkirchen / Obb. *1935
Helfenriederstraße: Christoph Helfenrieder († 1635), Maler, lebte von 1600-1615 in München, später in Meran. *1923
Helferichstraße: Johann Alfons Renalus von Helferich (1817- 1892), Finanz- und Nationalökonom, Universitätsprofessor in München. *1947
Helgastraße: Helga, weiblicher Vorname. *1937
Hella-von-Westarp-Straße: Heile, gen. Hella Gräfin von Westarp (1886-1919), wurde im Keller des ehemaligen Luitpoldgymnasiums als Geisel der sogenannten Rotgardisten des „Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrats" erschossen. *1936
Hellabrunner Straße: *1899. - Hellobrunn.
Hellensteinstraße: Schloß Hellenstein bei Heidenheim in Württemberg. *1947
Helmontstraße: Johann Baptist van Helmont d. Ä. (1577- 1644), niederländischer Arzt , Chemiker, Naturphilosoph, Hauptvertreter der Chemiatrie, prägte den Begriff „Ferment", setzte die Lehre des Paracelsus fort und entwarf eine vitalistische Naturlehre. *1930
Helmpertstraße: Der Edle (,,nobilis vir") Heimperl, im 11. Jhdt. Eigentümer des Edelsitzes Laim. *1901
Helmstädtstraße: Carl Helmstädt (1834-1913), Münchner Volkssänger, Schriftsteller, wirkte 60 Jahre lang meist in Münchner Singspielhallen und Theatern. *1958
Helmtrudenstraße: Prinzessin Helmtrude von Bayern (geb. 1886), Tochter des Prinzen Ludwig, des späteren Königs Ludwig III. *1897
Helmunistraße: Helmuni, ein Adeliger aus dem Geschlecht der Preysing im 8. Jhdt. *1948
Heltauer Straße: Heltau, Ort in Siebenbürgen (Rumänien), früher mit über wiegend deutscher Bevölkerung . *1933
Hengelerstraße: Adolf Hengeler (1863-1927), Maler und Zeichner, Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München. *1928
Henrik-lbsen-Straße: Henrik lbsen (1828-1906), größter Dramatiker Norwegens, lebte 23 Jahre in Deutschland , u. a . in München, wo er enge Beziehungen zu dem Verlagsbuchhändler Albert Langen unterhielt. *1907
Henschelstraße: Karl Anton Henschel (1780- 1861), gründete 1817 in Kassel eine der größten Lokomotivfabriken Europas. *1947
Heppstraße: Dr. Günther Hepp (1909- 1937), bekannter Alpinist, am Nanga Parbat verunglückt. *1947
Herbergstraße: Nach der nahegelegenen Einkehr Neuherberg . **1938
Herbert-Kadner-Straße: Herbert Kadner (1899-1921), bekannt er Alpinist, an der Oetztal er Wildspitze verunglückt. *1947
Herbigstraße: Gustav Herbig (1868-1925), Professor, Sprachforscher, Bibliothekar in München. *1947
Herbststraße: Nach der Jahreszeit Herbst. *um 1810
Herderstraße: Johann Gottfried von Herder (1744-1803), Dichter, bedeutender Kulturphilosoph, seit 1776 auf Veranlassung Goethes Generalsuperintendent und Hofprediger in Weimar. *1900
Herderwiesweg: Noch einem alten Flurnamen. *1936
Herkomerplatz: Sir Hubert von Herkomer (1849-1914), Maler, schuf realistische Genrebilder (u. a. eine Magistratssitzung seiner Heimatstadt Landsberg), wurde in England einer der gesuchtesten Porträtmaler. H. stiftete 1905 ei nen Preis für das erste Münchner Automobilrennen. *1927
Hermann-Frieb-Platz: Hermann Frieb (1909-1943), Diplomkaufmann, aktiver Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, in München-Stadelheim hingerichtet. *1964
Hermann-Hahn-Platz: Hermann Hahn (1868-1945), Bildhauer, Professor an der Akademie der Bildenden Künste, schuf u. a. Brunnenfiguren, Büsten und Denkmäler für München und andere Städte. H. erhielt eine Gedenktafel in der Ruhmeshalle der Bavaria. *1953
Hermann-Köhl-Straße: Hermann Köhl (1888-1938), Flieger, der zusammen mit von Hünefeld und Fitzmourice als erster den Atlantischen Ozean von Ost nach West überflog. *1947
Hermann-Lingg-Straße : Dr. Hermann Ritter von Lingg (1820-1905), Dichter, Ehrenbürger der Stadt München, erhielt auf Veranlassung Geibels vom Hof eine Rente in Höhe von 600 Gulden auf Lebenszeit. *1906
Hermann-Paul-Straße : Hermann Paul (1846-1921), Germanist, Verfasser historischer Werke, Professor in München. *1947
Hermann-Sack-Straße: Hermann Sack (1380-1440), Gelehrter, Chronist, bedeutend für Münchens Frühgeschichte . S. fertigte die Jahrtagsbücher der Franziskaner und Klarissen, zeichnete die Nomen von etwa 1000 Münchner Bürger- und Patrizierfamilien, Künstlern, Handwerkern und südbayer. Adelsgeschlechtern auf und schuf dazu 60 farbige Patrizierporträts und 169 Wappen. Sein Werk fand Aufnahme in den „Monumente Germaniae Historica". *1955
Hermann-Schaller-Straße: Hermann Schaller (1906-1931), bekannter Münchner Alpinist, stürzte als Teilnehmer einer deutschen Himalaja-Expedition am Kongehendzöngo tödlich ab. *1935
Hermann-Schmid-Straße: Hermann von Schmid (1815-1880), bayerischer Volksschriftsteller. *1887. - auch Schmidstraße.
Hermann-Vogel-Straße: Hermann Vogel (1827-1906), Münchner Medizinalrat und Apotheker, Gründer und Vorstand des ehem. Vereins für Ferienkolonien (jetzt „Verein Ferienheime und Landschulheime"). *1947
Hermann-von-Sicherer-Straße: Dr. Hermann von Sicherer (1839-1901), Professor des deutschen Rechts und der deutschen Staats- und Rechtsgeschichte an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1937
Hermannstraße: Hermann, Hauptfigur in Goethes bürgerlichem Epos „Hermann und Dorothea“. *1934
Hermelinweg: Noch dem Hermelin (Hermchen oder Großes Wiesel), einer heimischen Marderart. *1961
Hermine-Bland-Straße: Hermine Bland, von 1875-98 Hofschauspielerin am Hoftheater in München. *1914
Herrenchiemseestraße: Schloß Herrenchiemsee auf der Herreninsel im Chiemsee, für König Ludwig II. noch dem Vorbild des Versailler Schlosses erbaut. *1945
Herrnstraße: Der Ursprung der Benennung ist unbekannt . Die Straße führte einst vom lsartor zu „Unseres Herren Thor ". Möglich erweise entstand der Name aber auch als Gegenstück zur Frauenstraße. *um 1820
Herrschinger Bahnweg: Nach der Lage an der Bahn nach Herrsching. **1938
Herrschinger Straße: Herrsching, Hauptart am Ostufer des Ammersees. *1925
Herterichstraße: l) Ludwig Ritter von Herterich (1856-1933), Geh. Rot, Akademieprofessor, Figuren -, Porträt- und Manumentalmaler . 2) Johann Kasper Herterich (1843-1905), Historien- und Genremaler. *1947
Herthastraße: Hertha (Erde), Göttin der Germanen, Personifikation der ewigen Naturkraft. *1910
Hertlingstraße:
1) Friedrich Freiherr von Hertling (1781-1850), Generalleutnant, 1832/ 35 Kommandant des bayer. Hilfskorps für Griechenland.
2) Georg Friedrich Graf von Hertling (1849-1919), Professor der Philosophie an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, bayerischer Ministerpräsident und 7. Reichskanzler. *1910
Hertlstraße: Georg Hertl, einer der ersten, urkundlich erwähnten Einwohner Haderns. *1951
Hertwigplatz: Dr. Richard Hertwig (1850-1937), Geh. Rat, Professor der Zoologie an der Universität München. *1947
Hertwigstraße *1947: - Hertwigplatz .
Herzog-Albrecht-Anlage : Albrecht IV. ,,der Weise", Herzog von Bayern (1447-1508), Förderer der Künste und Wissenschaften, führte die Primogenitur (Erbfolgerecht des Erstgeborenen) ein. *1952
Herzog-Ernst-Platz: Herzog Ernst von Bayern (1373-1438), ,,der Starkmütige", ließ 1435 die heimlich mit seinem Sohn Albrecht III. vermählte Agnes Bernauer in der Donau ertränken. Zusammen mit seinem Sohn stiftete er das sog. Jungferngeld, mit dem die Stadt jährlich vier armen we iblichen Dienstboten eine Aussteuer verschaffte. *1951
Herzog-Garibald-Straße: Herzog Garibald (560-90), erster nachweisbarer Herzog der Bayern aus dem Geschlecht der Agilolfinger ; seine Tochter Theodolinde heiratete den Langobardenkön ig Authari (Soge von Authoris Brautfahrt an den bayerischen Herzogshof). *1912
Herzog-Heinrich-Straße: Welfen -Herzog Heinrich XII. ,,der Löwe" (1142- 1195), Herzog von Bayern und Sachsen, erhob München zum Markt und schuf durch die Verlegung der lsarbrücke von Föhring nach München die Grundlage für die rasche Entwicklung der späteren Stadt. *1887
Herzog-Johann-Straße: Herzog Johann IV. von Bayern-München (1437-1463), regierte zusammen mit seinem Bruder Sigismund. Beide sind mit der Geschichte Blutenburgs eng verbunden. **1947
Herzog-Max-Straße: Herzog Maximilian Philipp Hieronymus (1638-1705), Landgraf zu Leuchtenberg , Sohn des Kurfürsten Maximilian 1. von Bayern, residierte in der Moxburg. *noch 1803
Herzog-Rudolf-Straße: Herzog Rudolf I. von Bayern „der Stammler" (1274-1319), Begründer der Rudolfinisch-pfälzischen Linie, Bruder des Herzogs und späteren Kaisers Ludwig d. Bayern. Rudolf I. war der erste Fürst, der dauernd in München residierte. Er verlieh der Stadt mehrere Privilegien, u. a. das Recht, eigene Richter zu ernennen. *1903
Herzog-Wilhelm-Straße: Herzog Wilhelm V. von Bayern „der Fromme" (1548-1626), Erbauer der St.-Michaels-Kirche. *1887. - auch Wilhelmstraße.
Herzogparkstraße: Herzogpark, der rechte lsarhang nördlich der Max-Joseph-Brücke, früher Eigentum des Herzogs Max I. Joseph, des späteren Königs Max I. von Bayern. *1908
Herzogspitalstraße: Nach dem von Herzog Albrecht V. 1555 begonnenen, unter Herzog Wilhelm V. fortgesetzten und von Max I. um 1601 vollendeten Spitalbau mit Kirche für kranke Hofbedienstete. *16. oder 17. Jhdt.
Herzogstandstraße: Herzogstand, von München aus sichtbarer Berg zwischen Kochel und Walchensee. *1899
Herzogstraße: Herzog Max Emanuel von Bayern (1849-1893), der in Biederstein bzw. Schwabing seinen Wohnsitz hatte. *1893
Hesseloherstraße: Hans Hesseloher, bayer. Ritter und Minnesänger des 15. Jhdts ., Pfleger zu Pähl und Weilheim, dargestellt auf dem Bild von Piloty im Münchner Rathaus. *1891
Heßstraße:
Heubergstraße: Heuberg, Berg im Inntal bei Brannenburg. *1920
Heufelder Straße: Heufeld, Ort an der Mangfall, nordwestl. von Bad Aibling. *1929
Heuglinstraße : Theodor von Heuglin (1824-1876), Forschungsrei~ender, bereiste Afrika und das Nordpolarmeer. *1956
Heuwinkel: Heuwinkel, Landschaft südl. des Starnberger Sees. *1959
Hieberplatz: Otto Hieber (1848-1897), Hofkapellmeister und Professor in München. *1947
Hiendlmayrslraße: Sebastian Hiendlmayr († 1899), Privatier , stiftete eine große Summe zugunsten der Giesinger Pfarrkirche und des städtischen Waisenhauses. *1901
Hierlangerweg: Nach einem alten Flurnamen. *1937
Hieronymusstraße: Johann Hieronymus (1858-1915), einer der ersten Baumeister der ehern. Stadt Pasing. *1959
Hilblestraße: Friedrich Hilble (1881-1937), berufsmäßiger Stadtrat , verdienter Leiter des städt. Wohlfahrts- und Jugendamtes. Auf seine Initiative hin wurde das Altersheim St. Joseph gebaut. *1956
Hildachstraße: Eugen Hildach (1849-1924), Komponist volkstümlicher Lieder. *1947
Hildeboldstraße: Hildebold von Schwangau, bedeutender bayerischer Minnesänger (alemannischer Abstammung) des 13. Jhdts. *1903
Hildebrandstraße: Adolf von Hildebrand (1847-1921), bedeutender, in München wirkender Bildhauer. *1928
Hildegardstraße: Prinzessin Hildegarde Louise Charlotte von Bayern (1825-1864), Tochter des späteren Königs Ludwig I., vermählt mit Erzherzog Albrecht Friedrich Rudolf von Osterreich. *1843
Hilgerstraße: Dr. Albert Hilger (1839-1905), Professor der Pharmazie und der angewandten Chemie, Direktor des Pharmazeutischen Instituts und Laboratoriums für angewandte Chemie und Leiter der Untersuchungsanstalt für Nahrungs- und Genußmittel, hervorragender Fachschriftsteller. *1934
Hillernstraße: Wilhelmine von Hillern (1836-1916), Münchner Schauspielerin, Schriftstellerin. *1947
Hilsbacher Straße: Hilsbach, Stadt in Baden-Württemberg, bis 1803 kurpfölzisch. *1932
Hiltenspergerstraße : Joh. Georg Hiltensperger (1806- 1890), Historienmaler und Professor an der Akad emie der ßild enden Künste. *1898
Himalajastraße: Himalaja, das höchste Gebirge der Welt, das die nordindische Tiefebene vom tibetischen Hochland trennt. *1933
Himbselstraße: Johann Ulrich Himbsel (1787-1860), Baurat, Erbauer der Bahnlinie nach Starnberg und des ersten Dampfers auf dem Starnberger See. *1891
Himmelreichstraße: Nach der altmünchner Garten- und Ausflugswirtschaft „Zum Himmelreich", die früher an dieser Straße stand. *1900
Himmelschlüsselstraße: Nach der Frühlingsblume Himmelschlüssel (Schlüsselblume, Primel). *1947
Hindelangstraße: Hindelang, Markt und Luftkurort im bayer. Allgäu. *1964
Hinterbärenbadstraße: Hinterbärenbad, Berggasthaus im Kaisertal bei Kufstein in Tirol. *1937
Hinterbrühl: Einst Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Thalkirchen an der Isar. In der Wirtschaft am gleichnamigen See trafen sich früher vor allem die Flößer des Oberlandes und die Holzarbeiter und Fuhrknechte der nahen Zentrallände. Der kleine See ist heute noch ein beliebtes Ausflugsziel. *1907
Hintermeierstraße: Matthias Hintermeier (1862-1942), viele Jahre lang Bürgermeister der ehern. Gemeinde Untermenzing. *1961
Hinterrißstraße: Hinterriß, österr. Ort im Rißtal, nördl. des Karwendelgebirges. *1921
Hippelstraße: Theodor Gottlieb von Hippel (1741-1796), ostpreußischer Schriftsteller, der vor allem für die Gleichberechtigung der Frau eintrat. *1930
Hippmannstraße: Ludwig Hippmann († 1901), Gründer des Kurgartens in Nymphenburg. *1900
Hirnerstraße: Xaver Hirner, Posthalter von Anzing, war 1705 einer der Hauptbeteiligten an der bayer. Landeserhebung. *1927
Hirsch-Gereuth-Straße: Baronin Klara von Hirsch-Gereuth, stiftete 1897 für Münchner Wöchnerinnen und Rekonvaleszenten sowie zur Errichtung einer Rekonvaleszentenanstalt 1,2 Millionen Mark. *1945
Hirschauer Straße: Hirschau, ein ehemaliger offener Hirschpark, 1798-1804 als Fortsetzung des Englischen Gartens vom Kleinhesse/eher See bis zum Aumeister in Freimann angelegt. *1897
Hirschbergstraße: Reinhold Hirschberg (1822-1876), Baumeister, Gründer und erster Kommandant der freiwilligen Feuerwehr München. *1897
Hirschgarten: Nach dem von Kurfürst Karl Theodor angelegten Hirschgarten in Nymphenburg. *um 1780
Hirschgartenallee *1900: - Hirschgarten.
Hirschkäferweg: Nach dem Hirschkäfer, seit 1620 Wappentier der Keferloher, des ältesten Milbertshofener Geschlechts. *1964
Hirschstraße: Nach einer alten Straßenbezeichnung, die sich vermutlich auf den Moosacher Hirschbauern bez ie ht, der noch 1812 im Steuerkataster genannt wird. **1913
Hirtenstraße: Nach den früher nördlich des heutigen Hauptbahnhofs ansässig gewesenen Hirten. *um 1820
Hirtentäschelweg: Nach dem Kraut Hirtentäschel aus der Gattung der Kreuzblütler. *1947
Hitlstraße: Georg Hitl (1863-1923), Hofrat , Stift er, Wiedererwecker der seit der Renaissance fast vergessenen deutschen Medaillenkunst. *1958
Hittoweg: Hitto, im 9. Jhdt . Bischof von Freising, legte eine reiche Bibliothek an und ließ das älteste bayer. Traditionsbuch anfertigen. *1957
Hitzestraße: Dr. Franz Hitze (1851-1921), Universitätsprofessor katholischer Sozialpolitiker, Herausgeber der Zeitschrift „Arbeiterwohl". *1931
HochäckerstraBe: Nach den z. T. noch heute erhaltenen, jetzt mit Bäumen bestandenen, langgestreckten Hochäckern, einer früheren Form des Ackerbaues. *1930
Hochalmstraße: Hochalmen, jene Viehwirtschaften auf Gebirgsweiden, die im Gegensatz zu den Mitter- und Niederalmen aus klimatischen Gründen nur im Hochsommer betrieben werden können. *1933
Hochbrückenstraße: Nach der 1872 abgebrochenen Hochbrücke (urspr. „Horbrücke“) über die Isar. *1873
Hochederstraße: Karl Hocheder (1854-1917), städt. Bauamtmann, später Professor an der TH München, schuf das Kranken- und Mutt er haus „Rotes Kreuz" am Rotkreuzplatz , das St.-Martins-Spital, das Müllersche Volksbad, das Gebäude des Verkehrsministeriums u. a . *1922
Höcherstraße: Josef Höcher (1865-1917), Gastwirt, verdient um die ehem. Gemeinde Allach. **1938
Hochfellnstraße: Hochfelln, Berg im Chiemgau zwischen Marquartstein und Ruhpolding. *1920
Hochgernstraße: Hochgern, Berg im Chiemgau zwischen Marquartstein und Ruhpolding. *1920
Hochkalterstraße: Hochkalter, Berg in der Gegend von Berchtesgaden. *1937
Hochkönigstraße: Hochkönig , österr. Berg im Bergmassiv „0bergossene Alm", südöstl. des Steinernen Meeres. *1933
Hochlandstraße: Nach dem bayerischen Hochland (Bezeic hnung für die bayerische Alpenkette und deren nördl. Vorland ). *1954
Hochlegte: Nach dem Verlauf des Weges, der hoch über der Isar entlang dem Abhang ( = leite ) führt. *1907
Höchlstraße: Joseph Höchl (1777-1838), Stadtbaumeister, schuf das ehemalige. Giselabad und das Kloster der Barmherzigen Schwestern im Krankenhaus l. d. I. *1897
Hochmeierstraße: Hochmeier, Bauernfamilie, die in Sendling von 1316-1916 ansässig war. *1930
Hochmuttinger Straße: Hochmutting , Ort südl. von Schleißheim . *1947
Hochnißlstraße: Hochnißl, Bergspitze im österreichischen Teil des Karwendelgebirges, nordwestlich der Stadt Schwaz . *1934
Hochriesstraße: Hochries, Berg zwischen Nußdorf am Inn und Hohenaschau, von München aus sichtbar. *1921
Hochsimmerstraße: Hochsimmer, alte Bauern fam ilie der ehern. Gemeinde und späteren Stadt Pasing . **1938
Hochstraße: Nach der Lage auf der Höhe des steil abfallenden lsarhangs. Die Straße hieß früher „Fürstenweg" und durfte als Jagdstraße nur von Mitgliedern des Hofs benutzt werden. *1857
Hochvogelplatz: Hochvogel, Berg südöstl. von Oberstdorf im Allgäu. *1921
Hochwaldstraße: Nach dem nahegelegenen Waldgebiet. **1938
Hochwannerstraße: Hochwanner, Berg im Wettersteingebirge. *1925
Hoeckhstraße: Hoeckh, alte Tölzer Bürgerfamilie, der die Mutter des Münchner Weingastgebers und äußeren Rates Joseph Jäger, eines der Hauptanführer der bayerischen Landeserhebung von 1705, entstammte. *um 1900
Hoerschelmannstraße: Rolf E. von Hoerschelmann (1855-1947), bedeutender Münchner Maler, Graphiker, Illustrator, Holzschneider und Kunstsammler. *1964
Hofangerstraße: Hofanger, frühere Bezeichnung für die mehrmahdigen Wiesen der ehern. Hofmark Perlach. *1930
Höfatsstraße: Höfats, Berg südwestl. von Oberstdorf im Allgäu. *1934
Hofbauernstraße: ,,Zum Hofbauern", ein nicht mehr bestehender Bauernhof gegenüber dem Torbau von Schloß Blutenburg. *1947
Hofbrunnstraße: Hofbrunn, Bezeichnung für die vom ehemaligen Großhesseloher Brunnwerk nach Schloß Fürstenried verlegte Wasserleitung, aus der einst die Gemeinde Solln das erste fließende Trinkwasser bezog. **1938
Hofenfelsstraße: Christian Freiherr von Hofenfels, Herzog. Zweibrücken'scher Minister, verdient um die Selbständigkeit Bayerns zur Zeit des Kurfürsten Karl Theodor. *1900
Hofererweg: Rudolf Hoferer (1892-1943), Dipl.-Ing ., Maler, Konservator im Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, er forschte und zeichnete denkmalswürdige Bauernhöfe. *1960
Hofgartenstraße: Hofgarten, Gartenanlage bei der Residenz, unter Kurfürst Maximilian I. 1614 an gelegt und ursprünglich nur für Angehörige des Hofs zugänglich. *1614
Hofgraben: Nach dem ältesten, jetzt überbauten Stadtgraben an der Nordse ite des Alten Hofes. *um 1812
Hofheimerstraße: Paul Ritter von Hofheimer (Hofhaym er) (1450- 1537), berühmt er Salzburger Domorganist und Komponist, der auch in München wirkte. *1959
Hoflacher Straße: Hofloch, Einöde westl. von München mit der Capella regia, einer Kapelle zur Erinnerung an die Schlacht bei Alling (1422), die mit dem Sieg der bayer. Herzöge endete. *1947
Hofmannstraße: Hofmann, ein Hauptanführer der Niederbayern im Bayerischen Bauernkrieg 1705/06. *1901
Hofmannswaldaustraße: Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1617-1679), Führer und Mitbegründer der sog. zweiten Schlesischen Dichterschule. *1930
Nach der ehem. Hofmark Perlach, die zulelzt die Edelsitz Perloch, Perlochseck, Perlochswart und Perlachsöd umfaßte. *1931
Hofmillerstraße: Dr. Josef Hofmiller (1872-1933), Oberstudienrat, Schriftsteller, bekannt durch Essays über Musik, Literatur und Philosophie sowie als Kritiker auf dem Gebiet der Wirtschaft, Politik und Kunst. *1947
Hofoldinger Straße: Hofolding, Ort östl. von München, bekannt durch den Hofoldinger Forst mit Römerstraße. *1935
Hofstatt: „Des Slaespeken (= Schleißbeck ) Hofstatt“, im 13. und 14. Jhdt. Name eines Grundstücks in der Gegend Färbergraben- Hotterstraße-Hofstatt. *um 1812
Hogenbergplatz: Hogenberg, aus München stammende Familie von Malern und Kupferstechern des 16. Jhdts. *1924
Hogenbergplatz: Hogenberg, aus München stammende Familie von Malern und Kupferstechern des 16. Jhdts. *1924
Högerstraße: Höger, alte Münchner Bürgerfamilie. Leonhard H. und Benedikt H. gehörten im 17. Jhdt. dem Rat der Stadt an. Die Högerbrauerei im Tal wird 1850 letztmals urkundl. erwähnt. *1922
Höglwörther Straße: Höglwörth, Ort nördlich von Bad Reichenhall. *1925
Hohenaschauer Straße: Hohenaschau, Ort im Priental (Chiemgau) mit gleichnamigem Schloß. *1945
Hohenbrunner Straße: Hohenbrunn, Ort südöstl. von München. *1920
Hohenburgstraße: Hohenburg, Schloß bei Lenggries. *1935
Hoheneckstraße: Hoheneck, Burg bei Windsheim in Mittelfranken. *1945
Hohenesterstraße: Amelie Hohenester (1826-1878), ursprünglich einfache Gütlersfrau aus Deisenhofen, aufgrund ihres Wirkens später „Doktorbäuerin von Mariabrunn" gen., behandelte viele einheimische Patienten, aber auch bekannte Per sö nlichkeite n aus ganz Europa (u. a. die Kaiserin von Osterreich). *1956
Höhenkircherstraße : 1) Hans Höhenkircher, 1470-79 Pfleger der Hofmark Menzing . 2) Heinrich Höhenkircher, um 1406 Besitzer des Sedelhofes in Menzing. **1938
Hohenklingenstraße: Hohenklingen, Schloß bei Stein am Rhein (Schweiz), Stammsitz des Freiherrn vom Stein. *1947
Hohenleitenstraße: Hohenleiten, Einöde und Ausflugsziel am Südende des Starnberger Sees. *1957
Hohenlindener Straße: Hohenlinden, Ort zwischen dem Ebersberger und dem Haager Forst. In der Schlacht bei H. fielen im Jahr e 1800 über 9000 Bayern, Österreicher und Franzosen. *1962
Hohenlohestraße: Hohenlohe, fränkisches Fürstengeschlecht, das nach der ehemaligen Burg Holloch (Hohloch) bei Uffenheim benannt ist und bekannte Offiziere und Politiker hervorbrachte. *1900
Höhenrainer Straße: Höhenrain, Ort bei Glonn, südöstl. von München . *1929
Hohenrechbergstraße: Hohenrechberg, Schloßruine im Jagstkreis. *1953
Hohensalzaer Straße: Hohensalza, Stadt südwestl. von Thern, früher Kreisstadt im preuß. Reg.Bez. Bromberg. **1930
Hohenschwangauplatz : Hohenschwangau, Schloß zwischen Alp- und Schwansee bei Füssen im Allgäu, früher Besitz von König Max II. von Bayern. *1910
Hohenschwangaustraße *1910: - Hohenschwangauplatz.
Höhenstadter Straße: Bad Höhenstadt, Ort bei Possou. *1925
Hohenstaufenstraße : Hohenstaufen, deutsches Kaisergeschlecht. *1899
Hohensteinstraße: Hohenstein, staufische Kaiserburg nördl. von Hersbruck an der Pegnitz. *1947
Hohentwielstraße: Hohentwiel, Bergkegel mit gleichnamiger Burgruine im Hegau nördl. des Bodensees. *1925
Hohenwaldeckstraße: Hohenwaldeck, Burgruine am Südostende des Schliersees, erbaut um 1200, zerstört im 15. J hdt. 1397 rüst ete der Münchner Hof zum Krieg gegen die Waldecker. Die Burg war später im Besitz der Herren von Maxlrain und der Wittelsbacher. *1904
Hohenwarter Straße: Markt Hohenwart bei Schrobenhausen (Obb.). *1927
Hohenzollernplatz: Hohenzollern, preußische Königs- und letzte deutsche Kaiser Dynastie. *1900
Hohenzollernstraße *1892: - Hohenzollernplatz
Holbeinstraße: Hans Holbein d. J. (1497-1543), berühmter deutscher Maler, geb. Augsburger, Hofmaler des englischen Königs Heinrich VIII. 1899
Hölderlinstraße: Friedrich Hölderlin (1770-1843), berühmter deutscher Dichter. *1923
Hollandstraße: Holland, die alte Grafschaft zwischen Maas-Mündung und Zuidersee, die Kaiser Ludwig der Bayer 1345 der wittelsbachischen Hausmacht durch die Erbschaft seiner Gemahlin Margarete angegliedert hatte. Letzte bayer. Herrin der Grafschaft war Gräfin Jakobäa, Erbtochter Wilhelms VI. von Straubing-Holland, die 1433 ihren Besitz an den Herzog von Burgund abtreten mußte. *1906
Holledauer Straße: Holledau (Holedau , Hallerdau, Hallertau), bayer. Landschaft zwischen Donau , Abens, Amper und Ilm, bekannt durch den Hopfenanbau. *1964
Höllentalstraße: Höllental, Tal und gleichnamige Klamm bei Garmisch-Partenkirchen. *1925
Hollerstraße : Nach dem Holund er (im Volksmund „Holle r"), einer Gattung d er Geißblattgewäch se mit 20 Art e n. Hie r bes. der Schwarze H. mit eßbaren Beerendolden. **1947
Höllriegelskreuther Straße: Höllriegelskreuth, Ort bei München. *1926
Holmbergstraße: August Holmberg (1851-1911), Münchner Maler, Professor an der Akademie der Bildenden Künste, Direktor der Neuen Pinakothek. *1935
Holsteiner Straße: Holstein, südl. Teil des Bundeslandes Schleswig-Holstein durch Eider und Nordostseekanal von Schleswig getrennt. *1925
Höltystraße: Ludwig Heinrich Hölty (1748-1776), Lyriker, Mitglied des Göttinger Dichterbundes. *1927
Holtzendorffstraße: Dr. Franz von Holtzendorff (1829-1889), berühmter Kriminalist, Professor an der Universität München. *1906
Holzapfelkreuther Straße: Holzapfelkreuth, frühere Bezeichnung für die Gegend nördl. des Waldfriedhofs, nach einer Waldrodung der Jägerfamilie Holzapfel. **1947
Holzapfelstraße: Johann Nepomuk Holzapfel (1770-1849), Rechnungslehrer an der Münchner höheren Bürger- und Töchterschule, verdient um die bayer. Schuljugend seiner Zeit . *zwischen 1850 und 1865
Holzhausener Straße: Holzhausen, Ort am Westufer des Ammersees, südlich von Utting. *1921
Holzhofstraße: Nach dem früher an der Ostseite dieser Straße gelegenen Militärholzhof. Die dazugehörige Kaserne stand auf dem Platz des heutigen Patentamts. *1856
Holzkirchner Straße: Holzkirchen, Markt im Kr. Miesbach , Bahn- und Straßenknotenpunkt, entstand im 8. und 9. Jhdt. um eine „Kirche im Holz". *1900
Hölzlweg: Noch einer alten Flurbezeichnung. *1950
Holzstraße: Nach einem früheren, 1822 aufgelassenen Stapel- und Trockenplatz für das Holz, das von den Landeplätzen an der Isar angefahren und über den Glocken- und Westermühlbach herangeflößt wurde. *nicht feststellbar
Holzwiesenstraße: Nach einem alten Flurnamen. *1930
Homerstraße: Homer, griechischer Dichter um 800 v. Chr., den die Oberlieferung als Verfasser der großen Epen „llias“ und „Odyssee“ nennt. *1925
Hompeschstraße: Johann Wilhelm Freiherr von Hompesch-Bollheim (1761-1809) und dessen Bruder Ferdinand Ludwig Joseph Anton (1766-1834), Schloßherren des ehem. Schlosses Neuberghausen in Bogenhausen. *1897
Hönigschmidplatz: Dr. Otto Hönigschmid (1878-1945), Professor für anorganische und analytische Chemie an der Universität München, verdient um die exakte Neubestimmung der Atomge wi chte von mehr als 40 Elementen. *1949
Hönlestraße: Alois Hönle (1871-1943), Münchner Volkssänger und Schriftsteller. *1953
Hopfenstraße: Nach dem Hopfen, einer Schlingpflanze aus der Gattung Maulbeergewächse, wichtiger Rohstoff für die Bierherstellung. Die Benennung nimmt Bezug auf die nahegelegene Spaten- und Löwenbrauerei. *um 1851
Horemansstraße: Horemans (1700-1776), niederländischer Maler, kurfürstl. bayer. Hofmaler. *1906
Hörkherstraße: Liberat Hörkher (Hörkerl, Augustinerpater, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1901
Hormayrstraße: Josef Freiherr von Hormayr (1782-1848), Staatsmann, Publizist, Geschichtsforscher, Vorstand des Bayer. Reichsarchivs. *1947
Hornberger Straße: Hornberg, Stadt mit Burgruine bei Triberg Die Redensart „Es geht aus wie das Hornberger Schießen" soll auf einen Schildbürgerstreich der Hornberger zurückgehen, die einen Herzog mit Salut begrüßen wollten und, als der Gast kam, kein Pulver hatten. *1947
Hornkleeweg: Nach dem Hornklee, einer leuchtend gelben Wiesenblume mit vielen kronenartigen Blüten. *1957
Hornsteinstraße: Ferdinand von Hornstein-Hohenstoffeln, errichtete 1902 mit einem Kapital von 30 000 Mark zu Ehren seiner Mutter eine „Freifrau Chorlatte von Hornstein'sche Weihnachtsstiftung" für Weihnachtsgeschenke an fleißige und bedürftige Kinder. *1908
Hornstraße: Karl Freiherr von Horn (1818-1896), bayerischer General, Teilnehmer an den Kriegen 1866 und 1870/ 71, mit hohen militärischen Orden ausgezeichnet. Sein Sohn Karl Friedrich Wilhelm war von 1905-12 bayerischer Kriegsminister. *1903
Horscheltstraße: Theodor Horschelt (1829-1871 ), Münchner Schlachtenmaler. *1908
Hörselbergstraße: Hörselberge, ein Bergrücken östl. von Eisenach mit dem Großen Hörselberg, dem Schauplatz der Sagen vom Thannhäuser und vom getreuen Eckart. *1906
Hortensienstraße: Nach der Hortensie, Gattung der Steinbrechgewächse , heimische Gartenzierpflanzen. *1932
Hortigstraße: Johann Nepomuk Hortig (1774-1847), Professor, ehem. Benediktiermönch, Domkapitular, Philosoph, Verfasser eines Handbuches für Kirchengeschichte . *1947
Hörwarthstraße: Hans Georg Hörwarth (Herwart) von Hohenburg (1553-1622), bayer. Staatskanzler, Diplomat des Kurfürsten Maximilian I., Freund und Förderer der exakten Wissenschaften. *l 911
Hörweg: Nach einem alten Flurnamen. **1942
Horwerkstraße: Niclas Horwerk (Horvergh, Horverk), gen. ,,der Schlesitzer" (= Schlesier), in München wirkender Maler der Spätgotik, schuf Arbeiten für das Kloster Polling und war „Vierer " der Malerzunft in München. *1955
Hosigaustraße: Hosigau (Huosigau), Siedlungsgebiet des Volksstammes der Hosi oder Huosi, der sich um 550 n. Chr. unter dem gleichnamigen Fürstengeschlecht im südl. Bayern seßhaft machte. *1948
Höslstraße: Joseph Hösl (1869-1941), Kammervirtuose, 1. Konzertmeister des Münchner Staatstheaters, Gründer des Hösl -Streichquartetts, Freund Max Regers. *1958
Hotterstraße: Nach der früheren Bezeichnung „Hottergäßchen", die erstmals in Stadtgerichtsprotokollen des 14. Jhdts. erwähnt wird. *1859
Hötzlring: Heinrich Hölzl, Großbauer in Ramersdorf und Kirchenpropst (= Verwalter), erbaute zusammen mit seinem Kollegen, dem Münchner Bürger Ludwig Schleh dorfer, 1399 die heutige Kirche Maria-Ramersdorf. Die Mittel hatte die Wallfahrt noch R., einem der ältesten bayerischen Wallfahrtsorte, eingebracht. 1675 wurde die ursprüngl. gotische Kirche im Barockstil umgebaut. *1954
Hoyerweg: Hoyer (Hojer), Stadt am Wattenmeer östl. der Insel Sylt, seit 1920 dänisch. *1935
Hubert-Beckers-Straße: Hubert Beckers (1806-1889), Professor der Philosophie und 1861/62 Rektor der Universität München, der er seine Bibliothek und den· handschriftl. Nachlaß stiftete. *1956
Hubertusstraße: HI. Hubertus, † um 727 als Bischof von Lüttich, seit dem 10. Jhdt. Patron der Jäger und seit 1444 des von Herzog Gebhard V. von Jülich und Berg gestifteten Bayerischen Hausritterordens vom HI. Hubertus. *1897
Hübnerstraße: Lorenz Hübner (1751-1817), Geistl. Rat, Publizist, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, Herausgeber der Münchner Staatszeitung und der Gelehrtenbeiträge, Verfasser einer „Topographie und Statistik Münchens". *1893
Huchenstraße: Nach dem Huchen (Donaulachs), einem b is 2 m langen, in der Donau und ihren Nebenflüssen vorkommenden Lachsfisch. *1935
Hufnagelstraße: Georg Hufnagel (Joris Huefnagel ) (1542- 1600) aus Ant we rp en stammender Miniaturmaler und Zeichner, Hofmaler der Herzöge Albrecht V. und Wilhelm V. von Bayern, schuf u. a 1585 eine „Gesamtansicht Münchens". *1964
Hufschmiedstraße: Nach dem alten Hausnamen eines Anwesens in Lochhausen, wo die Hufschmiede arbeiteten; erstmals 1455 erwähnt. *1957
Hugendubelstraße: Heinrich Hugendubel (1840-1920), Verlagsbuchhändler, Gründer des gleichnamigen Münchner Verlags. *1953
Huglfinger Straße: Huglfing, Ort südl. von Weilheim. *1929
Hugo-Heiß-Straße: Dr. Hugo Heiß (1863-1939), Erfinder der Fleisch- und Fischmehlbereitung, trat für die schmerzlose Tötung der Schlachttiere ein. *1947 - auch Heißstraße .
Hugo-Wolf-Straße: Hugo Wolf (1860-1903), bekannter österr. Liederkomponist. **1938
Huislerstraße: Nach einem alten Hausnamen der ehemaligen Gemeinde Aubing. *1947
Hultschiner Straße: Hultschin, Stadt in Oberschlesien, Mittelpunkt des 1919 an die CSR abgetretenen Hultschiner Ländchens. *1931
Humannweg: Karl Humann (1839-1896), Eisenbahningenieur in türkischen Diensten, Archäologe, Leiter der Ausgrabungen von Pergamon und Magnesia, Entdecker des Pergamon-Altars. •• 1947
Humboldtstraße: Alexander von Humboldt (1769-1859), berühmter Naturforscher, Forschungsreisender, Freund Goethes und Schillers. *1893
Hummelblumenstraße: Hummelblumen, Sammelname für alle Blumen, die aufgrund ihres Blütenbaus besonders von den langrüsseligen Hummeln bestäubt werden. *1947
Humpelstraße: „Zum Humpel“, früher „Zum Humpelschuster“, alter Hausname in Farstenried. Ein Johann Humpel starb 1705 in der Sendlinger Bauernschlacht. *1954
Humperdinckstraße: Engelbert Humperdinck (1854-1921), Komponist, Professor. *1924
Hundertpfundweg: Hundertpfund, Münchner Ratsfamilie im 15. und 16. Jhdt. *1963
Hundingstraße: Hunding, Gestalt aus der Nibelungensage, Gemahl von Sieglinde. *1914
Hünefeldstraße: Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld (1892-1929), überflog zusammen mit Köhl und Fitzmaurice als erster den Atlantik in ost-westlichert Richtung. *1930
Hunkelestraße: Hanns Hunkele (1892-1957), bayer. Heimatschriftsteller und Volksschauspieler, einer der frühesten Mitarbeiter am Münchner Rundfunksender. *1961
Hüpfelinstraße: Hüpfelin. Münchner Handwerkerfamilie des 14. Jhdts. *1937
Hürnbeckstraße: Hürnbeck, Münchner Handwerkerfamilie des 14. Jhdts. *1937
Hußweg: Nach einem alten Hausnamen in Allach. *1963
Hutgasse: Nach einer alten Flurbezeichnung. *1950
Huttererstraße: Nach dem Huttererhof in Lochhausen, der bereits 1502 urkundlich erwähnt wurde. *1947
Hyazinthenstraße: Nach der Hyazinthe, Gattung der Liliengewächse. **1938