Münchner Straßenverzeichnis

* vor 210

   Kohlrauschstraße          

Kohlrausch Rudolf Hermann Arndt
Rudolf Hermann Arndt Kohlrausch
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2017)

Rudolf Hermann Arndt Kohlrausch (* 6. November 1809 in Göttingen; † 8. März 1858 in Erlangen) war ein deutscher Physiker und Universitätsprofessor.

Kohlrausch, Sohn des Königlich Hannoverschen Generalschuldirektors Heinrich Friedrich Theodor Kohlrausch, studierte Mathematik und Physik an den Universitäten in Bonn und Göttingen, wo er 1832 zum Dr. phil. promoviert wurde. Von 1833 bis 1835 war er dann Lehrer für Physik und Mathematik zunächst an der Ritterakademie in Lüneburg, danach von 1835 bis 1849 am Gymnasium in Rinteln. 1849 wurde er zum Professor am Polytechnikum in Kassel ernannt, von wo er 1851 aus politischen Gründen an das Gymnasium in Marburg wechselte. 1853 wurde er außerordentlicher Professor für Physik an der dortigen Universität und 1857 ordentlicher Professor an der Universität in Erlangen. 1856 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt. Er war der Vater der Physiker Friedrich Kohlrausch und Wilhelm Kohlrausch.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Rudolf_Kohlrausch aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

| | | |

Straßenname Kohlrauschstraße
Benennung 1925 Erstnennung
Plz 80805
Stadtbezirk 12. Schwabing-Freimann | Alte Heide-Hirschau
RubrikPersonen
Kategorie Physiker  
Lat/Lng 48.17944 - 11.59751   
Straßenlänge 0.092 km
Person Kohlrausch Rudolf Hermann Arndt
geboren 6.11.1809 [Göttingen]
gestorben 8.3.1858 [Erlangen]
Kategorie Physiker  
Nation Deutschland
Konfession evangelisch
GND 118864580
Leben

Rudolf Hermann Arndt Kohlrausch (* 6. November 1809 in Göttingen; † 8. März 1858 in Erlangen) war ein deutscher Physiker und Universitätsprofessor.

Kohlrausch, Sohn des Königlich Hannoverschen Generalschuldirektors Heinrich Friedrich Theodor Kohlrausch, studierte Mathematik und Physik an den Universitäten in Bonn und Göttingen, wo er 1832 zum Dr. phil. promoviert wurde. Von 1833 bis 1835 war er dann Lehrer für Physik und Mathematik zunächst an der Ritterakademie in Lüneburg, danach von 1835 bis 1849 am Gymnasium in Rinteln. 1849 wurde er zum Professor am Polytechnikum in Kassel ernannt, von wo er 1851 aus politischen Gründen an das Gymnasium in Marburg wechselte. 1853 wurde er außerordentlicher Professor für Physik an der dortigen Universität und 1857 ordentlicher Professor an der Universität in Erlangen. 1856 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt. Er war der Vater der Physiker Friedrich Kohlrausch und Wilhelm Kohlrausch.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Wikipedia Google Maps

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



Fehler