Rabeneckstraße  

Rabeneckstraße: Rabeneck, Burg nördl. von Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz . *1945

Rabenkopfstraße  

Rabenkopfstraße: Rabenkopf, Aussichtsberg östl. von Kochei zwischen Jochberg und Benediktenwand. *1935

Rabensteinstraße  

Rabensteinstraße: Rabenstein oder Rabenfels, Burgruine im Fränkischen Jura, älteste der drei Burgen über Riedenburg, diente u. a. den Herzögen von Bayern zum Schutz der Westgrenze der bayer. Nordmark. *1945

Rablstraße  

Rablstraße: Hermann Rabl (1778-1848), Stadtpfarrer an der Mariahilfkirche in der Au, die 1831-39 durch seine Initiative und unter finanzieller Mithilfe König Ludwigs I. und Auer Bürger gebaut wurde. *1898

Rachelstraße  

Rachelstraße: Rachel, einer der höchsten Berge im Bayer. Wald . *1924

Radeckestraße  

Radeckestraße: Robert Radecke (1830-1911), Direktor des Instituts für Kirchenmusik in Berlin, u. a. Komponist des bekannten Liedes „Aus der Jugendzeit". *1947

Radlkoferstraße  

Radlkoferstraße: Dr. Jakob Radlkofer (1788-1862), rechtskundiger Magistratsrat in München, besonders verdient

Radlsteg  

Radlsteg: Die Straße bestand früher nur aus Bohlen, die quer über einem lsarkanal lagen. Die Zufahrt auf diesen Steg war für Fuhrwerke durch ein „Radl" (= Drehkreuz) gesperrt. *unbek.

Radspielerstraße  

Radspielerstraße: Josef Ritter von Radspieler (1819-1904), Rentier, bürgerlicher Magistratsrat, langjähriger „Armenreferent" der Stadt München, Inhaber der goldenen Bürgermedaille. *1931

Radstädter Straße  

Radstädter Straße: Radstadt, Ferienort und Wintersportplatz an der oberen Enns (Osterr.), alte salzburgische Stadt, Ausgangspunkt einer Paßstraße über die Niederen Tauern nach Kärnten. *1951

Raffweg  

Raffweg:
1) Anton Raff (Raaff) (1714-1797), Leiter der Münchner Hofkapelle, galt seinerzeit als der gefeiertste Sänger Deutschlands; Mozart schrieb für ihn 1781 in München die Partie des ldomeneo; Gedenktafel für R. am Haus Löwengrube 1.
2) Helene Raff (1865-1942), Münchner Schriftstellerin und Malerin, verfaßte u. a. mehrere Arbeiten zur Stadtgeschichte. *1958

Raglovichstraße  

Raglovichstraße : Klement Graf von Raglovich (1766-1836), Chef des bayer. Generalstabs, führte als General der Infanterie das bayer. Korps in den napoleonischen Kriegen und leitete als Direktor des ehem. Topographischen Büros die erste Landesvermessung in Bayern. *1900

Raheinstraße  

Roheinstraße: Rahein, Pfarrer in Feldmoching um 1457. *1948

Raidinger Straße  

Raidinger Straße: Raiding, Dorf im Burgenland (Osterr.), Geburtsort des Komponisten Franz Liszt. *1937

Raiffeisenplatz  

Raiffeisenplatz: Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888), Gründer der landwirtschaftlichen Genossenschaftsorganisationen in Deutschland. *1960

Raimundstraße  

Raimundstraße: Ferdinand Raimund, eigtl. Reimann (1790-1835), österr. Dichter, Schauspieler und Theaterdirektor, ein Klassiker des barocken Wiener Volksstückes in Form von Märchen- und Zauberspielen. *1932

Rainackerweg  

Rainackerweg: Nach einem alten Flurnamen. Rainacker = ein Feld auf einem Höhenrücken. *1950

Rainfarnstraße  

Rainfarnstraße: Nach dem Rainfarn, einer Pflanze aus der Gattung Korbblütler, häufig auf Wiesen, Feldern und Uferrändern. **1938

Raintaler Straße  

Raintaler Straße: Reintal (Reintal), bekanntes Hochgebirgstal südl. von GarmischPartenkirchen. *1901

Ramannstraße  

Ramannstraße: Dr. Emil Ramann (1851-1926), Agrikulturchemiker, Begründer der neuzeitliche Bodenkunde, Prof. an der Universität München. *1947

Rambaldistraße  

Rambaldistraße: Karl Graf von Rambaldi (1842-1922), Major , Verfasser des 1894 erschienenen Werkes „Münchner Straßennamen und ihre Erklärung". **1930

Rambergstraße  

Rambergstraße: Artur Georg Freiherr von Ramberg (1819-1875), Maler und Zeichner, Prof. an der Akademie der Bildenden Künste in München. *1877

Ramersdorfer Straße  

Ramersdorfer Straße : Ramersdorf, seit 1864 Stadtteil von München, nach 1000 als Ramoltesdorf (= Dorf des Ramolt ) genannt; die 1399 errichtete und 1589 umgebaute Wallfahrtskirche Maria-Ramersdorf ist nach Altötting die älteste in Bayern. *1915

Ramoltstraße  

Ramoltstraße: Ramolt, mittelalterl. Vorname. 1954 - Ramersdorfer Straße .

Ramsauer Straße  

Ramsauer Straße: Ramsau, bekannt er Ort bei Berchtesgaden im Tal der Ramsauer Ache. *1952

Ramungstraße  

Ramungstraße: Ramung , Münchner Patriziergeschlecht des 14./15. Jhdts., u. a. Hans R., 1432-34 Pfändermeister der Stadt München (Pfändermeister waren bewaffnete Reiter meist aus dem Herrenstand - die mit ihrem Fußvolk, den Pfänderknechten, in die Dienste der Stadt übernommen wurden). *1923

Randorferstraße  

Randorferstraße: Herkunft der Benennung unbekannt; möglicherweise handelt es sich um einen Baumeister, der dort Wohnungen errichtete . *1920

Ranertstraße  

Ranertstraße: Wenzeslaus Ranert (1828-1902), Pfarrer und Ehrenbürger der ehem. Gemeinde Lochhausen. *1947

Rankestraße  

Rankestraße: Leopold von Ranke (1795-1886), berühmter Historiker, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, begründete mit der Quellenkritik die moderne Geschichtswissenschaft. *1906

Rapotostraße  

Rapotostraße: Ropoto, Münchner Bürger, der 1274 vor seinem Aufbruch zum Kreuzzug das Heilig-Geist-Spital mit einem Vermächtnis bedachte; R. ist auf dem Pilotybild im Rathaus dargestellt. *1945

Rappelhofstraße  

Rappelhofstraße: Rappelhof, ehem. Bauernhof mit Gaststätte in Bogenhausen. *1962

Rappenseestraße  

Rappenseestraße: Rappensee, Bergsee am Rappenseekapf bei Oberstdorf im Allgäu. *1925

Rappenweg  

Rappenweg: Rappe, Bezeichnung für ein völlig schwarzhaariges Pferd (in Beziehung zur nahegelegenen Rennbahn Riem). **1932

Rappoltsteiner Straße  

Rappoltsteiner Straße: Rappoltstein, ehem. Herrschaft im Oberelsaß , im 18. Jhdt. vorübergehend kurbayer. Besitz. *1932

Rappstraße  

Rappstraße: Johann Rapp, Kaufmann, Mitglied des Äußeren Rates der Stadt, einer der 42 Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1901

Rassogasse  

Rassogasse: Graf Rossa von Diessen († um 954 oder 974), aus dem bayer. Uradel, kämpfte als einer der ersten gegen die Ungarn und gründete das Kloster Grafrath, wo er begraben ist. *1947

Rathausgasse  

Rothausgasse: Nach dem Verlauf der Straße an der Ostseite des neuen Rathauses in Pasing. *1947

Rathenaustraße  

Rathenaustraße: Walther Rathenau (1867-1922), nach dem 1. Weltkrieg Reichsminister für den Wiederaufbau (1921) und Reichsaußenminister (1922), wurde von politischen Gegnern erschossen. *1947

Rathgeberstraße  

Rathgeberstraße: 1) Joseph Rathgeber (1810-1865), gründete 1830 in der Marsstraße eine Huf- und Wagenschmiede, aus der 1852 eine Waggonfabrik entstand. 2) Joseph Rathgebe, (1846-1903), Sohn von 1), Kommerzienrat, verlegte den Betrieb nach Moosach, wo er sich zu einem großen Industrieunternehmen entwickelte. *1915

Rathochstraße  

Rothochstraße: Rothoch, im 9. Jhdt. adeliger Lehnsherr der Freisinger Bischöfe in Menzing . **1938

Ratiborstraße  

Ratiborstraße: Ratibor, Stadt an der Od er in Oberschlesien. *1955

Ratkisstraße  

Ratkisstraße: Ratkis, Besitzer einer Mühle in Feldmoching, die er 809 dem Bischof von Freising stiftete. *1963

Ratoldstraße  

Ratoldstraße: Ratold (Rathold), zweiter genannter Pfarrer von Feldmoching nach 786; er ist 805-08 als Grundbesitzer in Moosach beurkundet, wo er einen halben Hof zum Bau einer Kirche stiftete. *1954

Rattenberger Straße  

Rattenberger Straße: Rattenberg am Inn , Stadt in Tirol (Osterr.).; R. hat 1393 das damals vorbildlid, ~ Münchner Stadtrecht übernommen. *1926

Rattenhuberstraße  

Rattenhuberstraße: Rattenhuber, alte Münchner Bürgerfamilie. *1932

Ratzelstraße  

Ratzelstraße: Dr. Friedrich Ratze l (1844-1904), Geograph, Prof. an der TH München; er gilt als Begründer der Anthropogeographie und als Bahnbrecher für die politische Geographie. *1953

Ratzingerplatz  

Ratzingerplatz: Moritz Ratzinger (1849-1930), Generalleutnant, Ehrenmitglied und Ehrenbeirat der ehemaligen „freiwilligen Sanitätskolonne". *1931

Raublinger Straße  

Raublinger Straße: Raubling, Ort südl. von Rosenheim. *1925

Raucheneggerstraße  

Raucheneggerstraße: Benno Rauchenegger (1843-1910), Ministerialsekretär, Münchner Schriftsteller, verfaßte u. a. einen Führer durch München. **1938

Rauchstraße  

Rauchstraße: Christian Rauch (1777-1857), berühmter Berliner Bildhauer, schuf u. a. 7 Werke für die Walhalla und das Denkmal König Mox Josephs I. vor dem Münchner Nationaltheater. *1887

Rauheckstraße  

Rauheckstraße: Rauheck, Aussichtsberg bei Oberstdorf im Allgäu. *1921

Rauschbergstraße  

Rauschbergstraße: Rauschberg, Aussichfsberg (mit Schnellseilbahn) bei Ruhpolding in Oberbayern. *1925

Ravennastraße  

Ravennastraße: Ravenna, ital. Stadt am Adriatischen Meer mit den Grabmälern des Gotenkönigs Theoderich und des ital. Dichters Dante. *1910

Rebholzstraße  

Rebholzstraße: Friedolin Rebholz (1859-1932), Landesinspektor für Obst- und Gartenbau, einer der ersten Ansiedler der Villenkolonie Großhadern. *1954

Rebhuhnweg  

Rebhuhnweg: Nach dem Rebhuhn oder Feldhuhn, das paarweise oder in Völkern auf unseren Feldern lebt. *1956

Rechpacherstraße  

Rechpacherstraße: Blasius Rechpacher, Franziskanermönch, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632); R. wurde 1634 freigelassen, als er zum Protestantismus übertrat. *1901

Redlingerplatz  

Redlingerplatz: Clemens Ignatius Redlinger, Kaufmann, Mitglied des Äußeren Rates der Stadt, einer der 20 Münchner Geiseln, die 1742 von den Österreichern bei ihrem Abzug nach neunmonatiger Besetzung der Stadt mitgenommen wurden. *1930

Redlingerstraße  

Redlingerstraße: Clemens Ignatius Redlinger, Kaufmann, Mitglied des Äußeren Rates der Stadt, einer der 20 Münchner Geiseln, die 1742 von den Österreichern bei ihrem Abzug nach neunmonatiger Besetzung der Stadt mitgenommen wurden. *1930

Redwitzstraße  

Redwitzstraße: Oskar Freiherr von Redwitz (1823-1891), Kgl. Kämmerer, Dichter, lebte auch in München. *1914

Regenpfeiferweg  

Regenpfeiferweg: Nach den Regenpfeifern, großen Laufvögeln, von denen einige Arten auch hier heimisch sind. *1945

Regensburger Platz  

Regensburger Platz: Regensburg an der Donau, Hauptstadt des bayer. Regierungsbezirks Oberpfalz, um 700 Residenz der Herzoge von Bayern, 1245-1806 freie Reichsstadt, 1663-1806 Sitz des „Immerwährenden Reichstages". *1910

Regerplatz  

Regerplatz:
1) Max Reger (1816-1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Maria-Hilf in der Au.
2) Dr. h. c. Max Reger (1873-1916), Komponist, Hofrat, Generalmusikdirektor, Prof, an der ehern. Akademie der Tonkunst in München, der jetzigen Staatl. Hochschule für Musik. *1899

Regerstraße  

Regerplatz:
1) Max Reger (1816-1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Maria-Hilf in der Au.
2) Dr. h. c. Max Reger (1873-1916), Komponist, Hofrat, Generalmusikdirektor, Prof, an der ehern. Akademie der Tonkunst in München, der jetzigen Staatl. Hochschule für Musik. *1899

Regina-Ullmann-Straße  

Regina-Ullmann-Straße: Regina Ullmann (1884-1961), Schweizer Dichterin, die lange in München lebte; ihr handschriftl. Nachlaß wurde von der Stadt erworben. *1964

Reginastraße  

Reginastraße: Regina, aus dem Lateinischen stammender weiblicher Vorname. *1933

Reginbaldstraße  

Reginbaldstraße: Reginbald (Reginald), altdeutscher Vorname, heute abgewandelt in Reinold, Reinhold und Reinwalt. **1938

Reginfriedstraße  

Reginfriedstraße: Reginfried, Benediktinermönch, in der Zeit der bayer. Frühgeschichte um die kulturelle Entwicklung verdient. *1906

Reginoltstraße  

Reginoltstraße: Reginolt, ein Edler des 9. Jhdts., als Grundbesitzer in Feldmoching beurkundet. *1953

Regnetstraße  

Regnetstraße: Karl Albert Regnet (1822-1886), Bezirksamtmann, kulturhistorischer Schriftsteller, Verfasser des Buches „München in guter, alter Zeit". *1932

Rehkemperstraße  

Rehkemperstraße: Heinrich Rehkemper (1894-1949), Kammersänger, langjähriges Mitglied der Bayer. Staatsoper. *1956

Rehsteig  

Rehsteig: Nach einem alten Flurnamen, der sich von dem ehern, großen Waldbestand in dieser Gegend herleitet. **1938

Rehstraße  

Rehstraße: Nach dem Rehwild des ehern, großen Wald- und Jagdgebietes der dortigen Gegend. *1921

Rehstraße  

Regnetstraße: Karl Albert Regnet (1822-1886), Bezirksamtmann, kulturhistorischer Schriftsteller, Verfasser des Buches „München in guter, alter Zeit". *1932

Reichenbachbrücke  

Reichenbachbrücke: Georg von Reichenbach (1772-1826), Mechaniker und Optiker, Generaldirektor des Kgl. Ministerialbaubüros, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften; R. gründete 1804 in Zusammenarbeit mit Liebherr eine mechanisch-mathematische Anstalt und 1809 mit Utzschneider, Ertel und Fraunhofer ein optisches Institut und trug damit zum Weltruhm Münchens in der Frühzeit der optischen Industrie bei; als Oberberg- und Salinenrat leitete er den Bau der Soleleitung Berchtesgaden-Rosenheim; seine Büste wurde in die Ruhmeshalle aufgenommen. *nach 1831

Reichenbachplatz  

Reichenbachplatz: Georg von Reichenbach (1772-1826), Mechaniker und Optiker, Generaldirektor des Kgl. Ministerialbaubüros, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften; R. gründete 1804 in Zusammenarbeit mit Liebherr eine mechanisch-mathematische Anstalt und 1809 mit Utzschneider, Ertel und Fraunhofer ein optisches Institut und trug damit zum Weltruhm Münchens in der Frühzeit der optischen Industrie bei; als Oberberg- und Salinenrat leitete er den Bau der Soleleitung Berchtesgaden-Rosenheim; seine Büste wurde in die Ruhmeshalle aufgenommen. *nach 1831

Reichenbachstraße  

Reichenbachstraße: Georg von Reichenbach (1772-1826), Mechaniker und Optiker, Generaldirektor des Kgl. Ministerialbaubüros, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften; R. gründete 1804 in Zusammenarbeit mit Liebherr eine mechanisch-mathematische Anstalt und 1809 mit Utzschneider, Ertel und Fraunhofer ein optisches Institut und trug damit zum Weltruhm Münchens in der Frühzeit der optischen Industrie bei; als Oberberg- und Salinenrat leitete er den Bau der Soleleitung Berchtesgaden-Rosenheim; seine Büste wurde in die Ruhmeshalle aufgenommen. *nach 1831

Reichenbergstraße  

Reichenbergstraße: Schloß Reichenberg im gleichnamigen Ort südl. von Würzburg, als Burg erstmals 1223 genannt. *1947

Reichenhaller Straße  

Reichenhalier Straße: Bad Reichenhall an der Saalach, Stadt in Oberbayern, Badeort mit Solequellen; das Reichenhaller St.-Zeno-Münster, 803 von Karl d. Gr. gegründet, ist die größte romanische Basilika Oberbayerns. *1906

Reichersbeurer Straße  

Reichersbeurer Straße: Reichersbeuern, Ort mit Schloß (ehemalige Wasserburg) zwischen Bad Tölz und Tegernsee. *1904

Reicherstorfferweg  

Reicherstorfferweg: Georg R. Reicherstorffer († nach 1550), kaiserl. Rat für Siebenbürgen, Geograph und Geschichtsschreiber. **1938

Reifenstuelstraße  

Reifenstuelstraße: Hans Simon Reifenstuel († 1620), Brunnen- und Zimmermeister, erbaute die erst 1912 aufgelassene Soleleitung mit 7 Brunnenhäusern von Reichenhall bis Traunstein, die 200 Jahre später von Reichenbach und Utzschneider erweitert wurde; R. fertigte außerdem einen Plan zur Vergrößerung der Residenz in München; er ist auf dem Pilotybild im Rathaus dargestellt. *1890

Reigersbachstraße  

Reigersbachstraße: Reigersbach, ein Bach, der in der Fasanerie-Nord beginnt und im weiteren Verlauf Feldmochinger Mühlbach heißt. Reiger ist die alt- und mittelhochdeutsche Bezeichnung für den Reiher. *1947

Reiherweg  

Reiherweg: Nach dem Reiher, einem Storchenvogel, der an Binnengewässern lebt. *1933

Reinachstraße  

Reinachstraße: Dr. Otto Reinach (1870-1938), Geh. Rat, Kinderarzt, Gründer des Bezirksverbandes für Säuglingspflege in München, starb an Mißhandlungen im KZ Dachau. *1947

Reindlstraße  

Reindlstraße: Benno Ferdinand von Reindl († 1756), Bürgermeister und Stadtkämmerer, hinterließ eine handschriftliche Chronik von München. *1901

Reinerstraße  

Reinerstraße: Dr. Franz Reiner (1790-1837), Arzt und Landgerichtsphysikus, gründete in München die erste Anstalt für augen- und gehörkranke Kinder. *1900

Reinhard-von-Frank-Straße  

Reinhard-von-Frank-Straße: Reinhard von Frank (1860-1934), Prof, für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität München, Verfasser eines Kommentars zum Reichsstrafgesetzbuch. *1947

Reinmarplatz  

Reinmarplatz:
1) Reinmar von Hagenau (um 1160- vor 1210), auch Reinmar der Alte genannt, aus dem Elsaß stammender Minnesänger, Lehrer Walthers von der Vogelweide, lebte lange am Hof in Wien.
2) Reinmar von Zweter (um 1200- nach 1252), deutscher Minnesänger aus dem Rheinland, Schüler Walthers von der Vogelweide, lebte am Hof in Prag und Wien. *1958

Reinoltstraße  

Reinoltstraße: Heinrich Reinolt, 1369 als Besitzer der Höfe zu Hartmannshofen (heute im Stadtbezirk Neuhausen - Moosach) beurkundet. *1921

Reisachstraße  

Reisachstraße: Freiherr von Reisach (1735-1805), Weihbischof der Erzdiözese Mün- chen-Freising, Kurfürstl. Rat, vermachte sein Vermögen dem ehern. Spital der Elisabethinerinnen an der Mathildenstraße. *1900

Reischlweg  

Reischlweg: Anton Reischl (1872-1952), 1. Bürgermeister der ehern. Gemeinde Freimann bis zu deren Eingemeindung nach München. *1962

Reiserstraße  

Reiserstraße: Reiser, alter Truderinger Familienname. *1954

Reisingerstraße  

Reisingerstraße: Franz Reisinger (1787-1855), Direktor des Augsburger städt. Krankenhauses, Gründer des Reisingerianums, einer ehern. Frauenklinik an der Sonnenstraße in München. *1906

Reismühlenstraße  

Reismühlenstraße: Reismühle, Einöde der Gemeinde Gauting, gilt in der Sage als Geburtsort Karls d. Gr.; der Name stammt aus dem 13. Jhdt. (vermutlich Lehen eines Reisigen = eines bewaffneten Dienstmanns). *1921

Reithmannstraße  

Reithmannstraße: Christian Reithmann (1818-1909), Münchner Hofuhrmacher, erfand das freischvvebende Uhrpendel sowie einen Luft-Wasserstoff-Motor, konstruierte ein Triebwerk für das Glockenspiel im Münchner Rathaus. *1934

Reitmorstraße  

Reitmorstraße: Anna Reitmor(in) (fvermutl. nach 1454), Münchner Bürgerin, rettete nach der Flucht des Ratschronisten und Bürgermeisters Jörg Kazmair dessen Aufzeichnungen über die Bürgerunruhen der damaligen Zeit, die „Geschichte Münchens unter der Vier-Herzog-Regierung 1397-1413". *1898

Rembrandtstraße  

Rembrandtstraße: Rembrandt, eigtl. Rembrandt Harmensz van Rijn (1606-1669), berühmter holländischer Maler, Radierer und Zeichner. *1948

Renatastraße  

Renatastraße: Herzogin Renata von Lothringen (1544-1602), Gemahlin Herzog Wilhelms V. (des Frommen) von Bayern; bei ihrer Hochzeit wurde eines der prunkvollsten Feste, das München je gesehen hat, gefeiert. *1891

Renkenstraße  

Renkenstraße: Nach den Renken (Felchen), lachsartigen Edelfischen, die auch in den bayer. Seen häufig Vorkommen. *1935

Rennbahnstraße  

Rennbahnstraße: Nach der westl. der Straße liegenden Trabrennbahn Daglfing. **1930

Reschenbachstraße  

Reschenbachstraße: Reschenbach, ein ehern. Bach in Allach, dessen Name (resch = trocken) darauf hindeutet, daß er schon in früheren Jahrhunderten zeitweise ausgetrocknet war. *1947

Reschreiterstraße  

Reschreiterstraße: Rudolf Reschreiter (1869-1938), Münchner Bergsteiger und Alpenmaler, Gründungsmitglied der Alpenvereinssektion Hochland. *1960

Reschstraße  

Reschstraße: Resch, Münchner Bürgerfamilie des 15./16. Jhdts., erwähnt ist u. a. der Flößermeister Jörg Resch, der mit seinen Flößen bis nach Wien fuhr. *1947

Resedenweg  

Resedenweg: Nach den Reseden, Gartenpflanzen mit duftenden, grüngelben Blutendolden. *1929

Residenzstraße  

Residenzstraße: Die Münchner Residenz, Fürstensitz der Wittelsbacher, hervorgegangen aus der im 14. Jhdt. errichteten Neufeste; sie besteht aus 3 Hauptgebäuden: Alte Residenz (1600-1619 unter Herzog Maximilian I.), Königsbau (1826-1835 unter König Ludwig I.) und Festsaalbau (1832-1842 ebenfalls unter Ludwig I.); das Antiquarium (1569-1571) ist der älteste, noch erhaltene Bau. ‘um 1619

Reuchlinstraße  

Reuchlinstraße: Johann Reuchl in (1455-1522), Dichter, Sprachforscher, Hauptvertreter des deutschen Humanismus, lehrte auch an der Universität Ingolstadt. *1936

Reulandstraße  

Reulandstraße: Reuland, Ort mit gleichnamiger Burgruine bei Malmedy in der Eifel (Belgien). *1937

Reuschstraße  

Reuschstraße: Dr. h. c. Paul Reusch (1868-1956), erwarb 1919 als Generaldirektor der Fritz Neumayer AG. die Kruppwerke in Freimann, das heutige Bundesbahnausbesserungswerk. **1931

Reußensteinstraße  

Reußensteinstraße: Reußenstein, Burgruine westl. von Wiesensteig (Württemberg). *1952

Reußweg  

Reußweg: August Reuß (1871-1935), Komponist, Prof, an der Akademie der Tonkunst (nunmehr Staatl. Hochschule für Musik) in München. *1958

Reutberger Straße  

Reutberger Straße: Reutberg, Franziskanerinnenkloster am Kirchsee zwischen Holzkirchen und Bad Tölz, im 17. Jhdt. an der Stelle einer der ältesten Kapellen des Loreftokultes in Deutschland erbaut. *1904

Reutterstraße  

Reutterstraße: Ludwig Reutter (Reifter), Metausschenker, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1901

Revaler Straße  

Revaler Straße: Reval, Hauptstadt von Estland, ehern. Hansestadt. *1962

Rheinbergerstraße  

Rheinbergerstraße: Dr. Joseph von Rheinberger (1839-1901), Geheimrat, Komponist, Lehrer an der Akademie der Tonkunst (nunmehr Staatl. Hochschule für Musik) in München, Hofkapellmeister für Kirchenmusik. *1906

Rheingoldstraße  

Rheingoldstraße: „Das Rheingold", 1869 in München uraufgeführtes Vorspiel zu Richard Wagners Bühnenfestspiel „Der Ring der Nibelungen". *1927

Rheinlandstraße  

Rheinlandstraße: Rheinland, bis 1946 preußische Provinz (Rheinpreußen), ferner Landschaftsbezeichnung für die Gegend beiderseits des Rheins. *1937

Rheinsteinstraße  

Rheinsteinstraße: Rheinstein (Raits- oder Vautsberg), Burg über dem Rhein gegenüber Aßmannshausen. *1947

Rheinstraße  

Rheinstraße: Rhein, größter deutscher und verkehrsreichster europäischer Strom (zur Erinnerung an die fast 200jährige Herrschaft der Wittelsbacher und der verschiedenen kurpfälzischen Linien am Niederrhein). *1906

Rhönstraße  

Rhönstraße: Rhön, mitteldeutsches Gebirge zwischen den Flüssen Werra und Fulda. *1932

Ricarda-Huch-Straße  

Ricarda-Huch-Straße: Ricarda Huch (1864-1947), Münchner Dichterin, führende Schriftstellerin der deutschen Neuromantik. *1947

Richard-Pietzsch-Weg  

Richard-Pietzsch-Weg: Richard Pietzsch (1872-1960), Münchner Landschaftsmaler, Professor, Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste in München, Werke u. a. in der Städt. Galerie. *1962

Richard-Strauss-Straße  

Richard-Strauß-Straße: Dr. Richard Strauß (1864-1949), Münchner Komponist, der bedeutendste Musikdramafiker seit Richard Wagner, Ehrenbürger der Stadt München. *1915 (Schreibweise auch: Strauss)

Richard-Tauber-Straße  

Richard-Tauber-Straße: Richard Tauber, eigtl. Ernst Seiffert (1892-1948), berühmter lyrischer Tenor, auch Komponist und Schriftsteller, Verfolgter des Nationalsozialismus. *1957

Richard-Wagner-Straße  

Richard-Wagner-Straße: Richard Wagner (1813-1883), Komponist, schuf den Begriff des Musikdramas; er wirkte 1864-1871 in München, wo auch seine Werke „Tristan und Isolde", „Die Meistersinger von Nürnberg", „Rheingold" und „Die Walküre" uraufgeführt wurden. *1898. — auch Wagnerstraße.

Richardstraße  

Richardstraße: Richard (Rickard, Richgard), Edler in Feldmoching, erwähnt 1194. *1956

Richelstraße  

Richelstraße: Dr. Bartholomäus Richel (1580-1649), bayer. Kanzler unter Kurfürst Maximilian I. während des 30jährigen Krieges, Bayerns Vertreter bei den Verhandlungen für den Westfälischen Frieden. *1906

Richildenstraße  

Richildenstraße: Richildis von Hohenwart († 1100), bayer. Volksheilige. *1901

Richthofenstraße  

Richthofenstraße: Manfred Freiherr von Richthofen (1892-1918), Rittmeister, Jagdflieger im 1. Weltkrieg. *1926

Richthofenstraße  

Richthofenstraße: Manfred Freiherr von Richthofen (1892-1918), Rittmeister, Jagdflieger im 1. Weltkrieg. *1926

Ridlerstraße  

Ridlerstraße: Ridler, reiches Münchner Potriziergeschlecht (1295-1790), fromme Stifter, darunter besonders Martin R., der Mitglied des Inneren Rates der Stadt war, er stiftete 1449 das „goldene Almosen", das zuletzt noch im 19. Jhdt . dem Krankenhaus l. d . I. zugute kam; mehrere Mitglieder der Familie sind auf dem Pilotybild im Neuen Rathaus dargestellt. *1878

Riedenburger Straße  

Riedenburger Straße: Riedenburg, Stadt im Altmühltal mit Schloß Rosenstein und den Burgen Tachenstein und Rabenstein, die einst dem Schutz der Westgrenze der bayer. Nordmark dienten. *1962

Riedener Straße  

Riedener Straße: Rieden, Einöde der Gemeinde Leutstetten nördl. vom Starnberger See, bis 1919 eines der Mustergüter von König Ludwig III. *1921

Riederstraße  

Riederstraße: Dr. Hermann Rieder (1858-1932), Geheimrat, bedeutender Röntgenologe, Prof, an der Universität München, errichtete im Krankenhaus I. d. I. eine der ersten Röntgenabteilungen. *1947

Riedgaustraße  

Riedgaustraße: Riedgau, vermuth eine heute nicht mehr genau lokalisierbare Landschaftsbezeichnung, vielleicht für das Gebiet um die Burg Kastl bei Neumarkt in der Oberpfalz. *1913

Riedlstraße  

Riedlstraße: Adrian Ritter von Riedl (1746-1809), Topograph, Mitglied der bayer. Akademie der Wissenschaften, Direktor des Straßen- und Wasserbaus, des Statistischen Büros und der Technischen Wasserbauschule, schuf eine Karte der Römerstraßen in Bayern sowie bayer. Straßen- und Wasserkarten. *um 1890

Riegerhofstraße  

Riegerhofstraße: Riegerhof, alter Hofname in Laim. *1962

Riegerhofweg  

Riegerhofweg *1962: - Riegerhofstraße.

Riegseeplatz  

Riegseeplatz: Riegsee, See mit gleichnamiger Ortschaft östl. vom Staffelsee. *1937

Riemer Straße  

Riemer Straße: Riem, seit 1937 als Teil des Stadtteils Bogenhausen nach München eingemeindet, im 10. Jhdt. entstanden (Riema = am Kanal), bekannt durch den Flughafen München-Riem sowie durch die Pferderennbahn und die größte Traberbahn im Bundesgebiet. *1937

Rienecker Straße  

Rienecker Straße: Rieneck, Stadt mit Schloß und gleichnamiger Burg in Unterfranken, seit 1814 bayerisch. *1947

Rienziplatz  

Rienziplatz: „Rienzi, der letzte der Tribunen", Oper von Richard Wagner. *1933

Riesenburgstraße  

Riesenburgstraße: Riesenburg, großes, burgähnliches Felsmassiv bei Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz. *1952

Riesenfeldstraße  

Riesenfeldstraße: Riesenfeld, Ansiedlung am Nymphenburger Würmkanal, früher Weidefläche für Schafherden der Schwaige Milbertshofen. *1913

Riesengebirgstraße  

Riesengebirgstraße: Riesengebirge, höchster Teil der Sudeten an der Grenze zwischen Schlesien und Böhmen. *1954

Rießerseestraße  

Rießerseestraße: Rießersee, See bei Garmisch der noch dem Weiler Rieß benannt ist. *1925

Riesstraße  

Riesstraße: Hans Ries (1855-1930), Direktor des Münchner Gaswerkes, entwickelte die später in allen Gaswerken eingeführten Schrägkammeröfen. *1953

Rietschelstraße  

Rietschelstraße: Ernst Wilhelm Rietschel (1824-1860), Bildnis-, Miniaturen- und Genremaler, wirkte längere Zeit in München und schuf u. a. Kinderbildnisse von König Ludwig II. und ein Bild von König Otto I. von Griechenland. *1947

Riezlerweg  

Riezlerweg:
1) Dr. phil. Siegmund Ritte r von Riezler (1843-1927), Geheimrat, Prof. für bayer. Landesgeschichte an der Universität München , leitendes Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften.
2) Dr. Erwin Riezler (1873-1953), Sohn von 1), geheimer Justizrat, Prof. an der Universität München , Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1959

Riffelwandstraße  

Riffelwandstraße: Riffelwand (bzw. Riffelwände), Felsmassiv im Zugspitzgebiet, das von der bayer. Zugspitzbahn in einem 4,4 km langen Tunnel durchfahren wird. *1922

Rigaer Straße  

Rigaer Straße: Riga, Hauptstadt von Lettland mit Hafen an der Düna, ehern. Hansestadt. *1925

Riggauerweg  

Riggauerweg: Konrad Riggauer (1853-1927), Landesgewerberat, langjähriger Gemeindebevollmächtigter, Magistratsrat und Stadtrat in München. *1927

Rilkestraße  

Rilkestraße: Rainer Maria Rilke (1875-1926), deutscher Dichter, der zeitweilig auch in München lebte, neben Stefan George größter deutscher Lyriker der neuen Romantik. *1929

Rimparstraße  

Rimparstraße: Rimpar, Ort mit Schloß bei Würzburg, früher Sommersitz der Würzburger Bischöfe. *1957

Rimstinger Straße  

Rimstinger Straße: Rimsting, Ort zwischen Prien am Chiemsee und der Eggstätter Seenplatte. *1929

Rindermarkt  

Rindermarkt: Nach den früher dort abgehaltenen Viehmärkten. *Name bekannt seit 1430.

Ringbergstraße  

Ringbergsiraße: Ringberg, halbkreisförmige Berggruppe zwischen dem Tegernsee und dem Hirschberg, an deren Fuß ein ehern. Schloß der Wittelsbacher steht. *1961

Ringelnatzweg  

Ringelnatzweg: Joachim Ringelnatz, eigtl. Hans Bötticher (1883-1934), Maler, Dichter ernster und grotesker Lyrik, trat als Kabarettist und Interpret seiner Gedichte auch in der ehern. Münchner Künstlerkneipe „Simplizissimus" auf. *1953

Ringseisstraße  

Ringseisstraße: Dr. Johann Nepomuk von Ringseis (1785-1880), Geheimrat, Prof, für Medizin „am Spital" in München und medizinischer Ministerialreferent, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, veranlaßte die Verlegung der Universität von Landshut nach München. *1887

Ringstraße  

Ringstraße: Nach dem bogenförmigen Verlauf der Straße. **1938

Rißbachstraße  

Rißbachstraße: Rißbach, Bergbach, der im Rißtal das nördl. Karwendel durchfließt und durch Stollen in den Walchensee abgeleitet wird. *1960

Rißheimerstraße  

Rißheimerstraße: Hans Rißheimer, 1503-1531 Pfleger der Hofmark Menzing und Seeholzen, Inspektor der Würmtalmühlen, Großzollner am Neuhauser Tor in München. *1947

Risserkogelstraße  

Risserkogelstraße: Risserkogel, Berg südl. vom Wallberg bei Tegernsee. *1920

Ritterspornweg  

Rittersporn weg: Nach der Pflanzengattung Rittersporn, die in unseren Breiten mit 120 Arten vertreten ist. *1962

Robert-Hartig-Straße  

Robert-Hartig-Straße: Dr. Robert Hartig (1839-1901), Prof, für Botanik an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, wirkte bahnbrechend auf dem Gebiet der Forstbotanik. *1947

Robert-Koch-Straße  

Robert-Koch-Straße: Dr. Robert Koch (1843-1910), berühmter Arzt, Professor, Nobelpreisträger, Begründer der Bakteriologie; er entdeckte den Tuberkel- und den Cholerabazillus und erforschte auf vielen Reisen tropische Infektionskrankheiten. *1931

Robinienstraße  

Robinienstraße: Nach der Robinie (falsche Akazie), einem beliebten Allee- und Parkbaum. *1957

Robinsonstraße  

Robinsonstraße: Robinson Crusoe, Hauptfigur in Daniel Defoes gleichnamigem Roman. *1930

Röblingplatz  

Röblingplatz: Johann August Röbling (1806-1869), Deutsch-Amerikaner, zu seiner Zeit der bedeutendste Brückenbauingenieur Amerikas, erbaute die Brücke über den Niagara, eine Brücke über den Ohio und entwarf die East-River-Brücke in New York. **1938

Rochus-Dedler-Weg  

Rochus-Dedler-Weg: Rochus Dedler (1779-1822), Lehrer in Oberammergau, komponierte die Musik zum Oberammergauer Passionsspiel. *1935

Rochusberg  

Rochusberg: Nach dem ehern., 1589 durch Herzog Wilhelm V. erbauten St.-Rochus- Spital und der 1603 entstandenen St.-Rochus-Kapelle; das Spital diente der Pflege durchziehender, kranker Pilger. *16./17. Jhdt.

Rochusstraße  

Rochusstraße *16./ 17. Jhdt . - Rochusberg.

Rockefellerstraße  

Rockefellerstraße: John Davison Rockefeller (1839-1937), amerikanischer Geschäftsmann, Begründer der Standard Oil Company, stiftete über 500 Millionen Dollar für die Wissenschaft, für philanthropische, caritative und pädagogische Zwecke; das Gebäude der Forschungsanstalt für Psychiatrie in München wurde aus Mitteln der Rockefeller-Sfiftung finanziert. *1954

Rockingerstraße  

Rockingerstraße: Dr. Ludwig Ritter von Rockinger (1824-1914), Vorstand des ehem, bayer. Reichsarchivs, bedeutender Forscher auf dem Gebiet der deutschen und bayer. Rechtsgeschichte, Mitherausgeber der Monumenta Boica, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1934

Rodachtalweg  

Rodachtalweg: Rodachtal, Tal der Vogtländischen Rodach, eines rechten Nebenflusses des Mains in Thüringen und Oberfranken. *1935

Rodensteinstraße  

Rodensteinstraße: Rodenstein, Burgruine bei Reichelsheim im Odenwald, bekannt durch Viktor von Scheffels Lieder nach der Sage vom Rodensteiner. *1947

Rodenstockplatz  

Rodenstockplatz: Josef Rodenstock (1846-1932), Kommerzienrat, Optiker, Gründer der Rodenstock-Werke in München, verbesserte die Herstellung von Brillengläsern und schuf Instrumente für Augenärzte. *1953

Rodinger Straße  

Rodinger Straße: Roding, Stadt am Regen in der Oberpfalz. *1959

Roecklplatz  

Roecklplatz: Roeckl, Münchner Familie, die 1839 an diesem Platz eine noch heute bestehende Leder- und Handschuhfabrik gründete. *1915

Rofanstraße  

Rofanstraße: Rofangebirge (Sonnwendgebirge), Berggruppe östl. vom Achensee in Tirol. *1921

Roggensteiner Weg  

Roggensteiner Weg: Roggensfein, landwirtschaftl. Versuchsgut in der Gemeinde Emmering bei Fürstenfeldbruck. *1947

Roggenweg  

Roggenweg: Nach dem Roggen, einem Brot- und Futfergetreide. *1935

Rohdestraße  

Rohdestraße: Emil Rohde (1839-1913), Hofschauspieler an der Münchner Hofbühne. *1947

Rohlfsstraße  

Rohlfsstraße: Gerhard Rohlfs (1831-1896), Afrikaforscher, durchquerte erstmals die Sahara in Nord-Süd-Richtung. *1935

Rohmederstraße  

Rohmederstraße: Dr. Wilhelm Rohmeder (1843-1930), Stadtschulrat, verdient um das Münchner Schulwesen sowie um das Deutschtum im Ausland. *1932

Rohrdommelweg  

Rohrdommelweg: Nach der Rohrdommel, einem im Schilf lebenden Reihervogel. *1947

Röhrichtstraße  

Röhrichtstraße: Nach dem alten Flurnamen „Im Geröhr", der schon um 1600 bekannt war. *1947

Röhrmooser Straße  

Röhrmooser Straße: Röhrmoos, Ort nördl. der Stadt Dachau. *1925

Rohrsängerplatz  

Rohrsängerplatz: Nach den Rohrsängern, kleinen Singvögeln, die im Schilf und im Getreide nisten. *1956

Rolandseckstraße  

Rolandseckstraße: Rolandseck (Rulcheseck), Burgruine am Rhein bei Rolandswerth (Remagen). *1947

Rolandstraße  

Rolandstraße: Roland (t 778), Hauptheld der Karlssage, angeblich Neffe Karl d. Gr., Markgraf der Bretagne, fiel in den Pyrenäen; die älteste dichterische Bearbeitung des Rolandsliedes verfaßte im 12. Jhdt. Pfaffe Konrad von Regensburg nach einer Vorlage des Bayernherzogs Heinrich des Stolzen. *1904

Rolf-Pinegger-Straße  

Rolf-Pinegger-Straße: Rolf Pinegger (1873-1957), Volksschauspieler, Darsteller insbes. bayer. Charakterrollen, Förderer des guten bayer. Volksstücks. *1964

Rollenhagenstraße  

Rollenhagenstraße: Georg Rollenhagen (1542-1609), Dichter, Rektor der Domschule Magdeburg, verfaßte das allegorisch-satirische Lehrgedicht „Der Froschmäuler", in dem Luther als Frosch und der Papst als Schildkröte auftritt. *1930

Romanplatz  

Romanplatz: Rudolf Ernst Philipp August Freiherr von Roman (1836-1917), Vorstand des Bezirksamts München, später Präsident der Regierung von Oberfranken. *1903

Romanstraße  

Romanstraße: Rudolf Ernst Philipp August Freiherr von Roman (1836-1917), Vorstand des Bezirksamts München, später Präsident der Regierung von Oberfranken. *1903

Römerstraße  

Römerstraße: Nach den Bewohnern der Stadt Rom bzw. den Bürgern des ehem. Römischen Reiches. *unbek.

Rominter Straße  

Rominter Straße: Rominter Heide, großes Heide- und Waldgebiet, wo 1914 russische Armeen in die Masurische Seenplatte gedrängt wurden. *1956

Rondell-Neuwittelsbach  

Rondell Neuwittelsbach: Nach der Form des Straßenzugs und nach dem nahen Schloß Nymphenburg, in dem damals ein großer Teil des Hofstaates der Wittelsbacher untergebracht war. *um 1890

Ronpeckhstraße  

Ronpeckhstraße: Geminian Ronpeckh (Rompeck), Kapuzinerpater, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1934

Röntgenstraße  

Roentgenstraße: Dr. Wilhelm Konrad Roentgen (Röntgen) (1845-1923), Geheimrat, Prof, für Physik an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, Nobelpreisträger für Physik, Entdecker der nach ihm benannten Strahlen. *1916

Roritzerstraße  

Roritzerstraße: Roritzer, Dombaumeister- und Bildhauerfamilie des 15./16. Jhdts., die den Bau des Regensburger Münsters leitete. *1962

Rosamundenstraße  

Rosamundenstraße: Rosamunde, weibl. Vorname aus lat. Rosa (= Rose) und althochdeutsch Munt (= Schutz). *1933

Roseggerstraße  

Roseggerstraße: Peter Rosegger (1843-1918), österr. Dichter und Heimatschriftsteller. **1938

Rößeler Straße  

Rößeler Straße: Rößel, Stadt in Ostpreußen mit Schloß aus dem 13. und Burg aus dem 14. Jhdt.; nach der Zerstörung der Stadt 1914 übernahm München die Patenschaft. *1930

Rosenbuschstraße  

Rosenbuschstraße: Rosenbusch, Münchner Pafriziergeschlecht des 15. Jhdts.; bes. erwähnenswert: Dr. Hans R., Stadtarzt und 1406-1452 Stadtschreiber, hinterließ wichtige Aufzeichnungen zur Münchner und bayer. Geschichte. *1898

Rosenheimer Platz  

Rosenheimer Platz: Rosenheim, Stadt in Oberbayern an der Einmündung der Mangfall in den Inn mit Sol-, Moor- und Schwefelbädern. *1929

Rosenheimer Straße  

Rosenheimer Straße: Rosenheim, Stadt in Oberbayern an der Einmündung der Mang- fall in den Inn mit Sol-, Moor- und Schwefelbädern. *1929

Roseninselplatz  

Roseninselplatz: Roseninsel (Insel Wörth), Insel im Starnberger See, auf der in vorchristlicher Zeit ein Tempel und seit 1400 eine Kapelle stand; 1850 erbaute König Max II. dort ein Schlößchen mit großem Rosengarten. *1927

Rosenkavalierplatz  

Rosenkavalierplatz: „Der Rosenkavalier", Oper des Münchner Komponisten Richard Strauß. *1964

Rosenstraße  

Rosenstraße: Nach einem Marienbild mit der Unterschrift „rosa mystica", das bis ins 17. Jhdt. am nordöstl. Eckhaus dieser Straße zu sehen war. *vermutl. 15. Jhdt.

Rosental  

Rosental: In Anlehnung an die nahe Rosenstraße. Bis ins 15 Jhdt. hieß die Straße Krottental, weil dort aus dem Stadtgraben abends ein Froschkonzert zu hören war. *um 1430

Roßholzener Straße  

Roßholzener Straße: Roßholzen, Ort am Heuberg im Inntal westl. von Törwang, bereits zur Römerzeit bekannt. *1959

Rosipalstraße  

Rosipalstraße: Karl Rosipal (1843-1924), Münchner Großkaufmann, Konsul, Mitstifter des Glockenspiels im Rathausturm. *1926

Rosittener Straße  

Rosittener Straße: Rositten (Rossitten), Ort auf der Kurischen Nehrung in Ostpreußen, seit 1901 Sitz der nach Helgoland bedeutendsten deutschen Vogelwarte (nun in Radolfzell am Bodensee). *1947

Roßmannstraße  

Roßmannstraße: Erich Roßmann (1884-1953), besonders verdient um die deutsche Kriegsopferversorgung. *1954

Rosmarinstraße  

Rosmarinstraße: Nach dem Rosmarinstrauch, einer am Mittelmeer heimischen Arzneipflanze. *1932

Roßmarkt  

Roßmarkt: Nach dem früher dort abgehaltenen Pferdemarkt, im Volksmund genannt Roßmarkt. *1957

Rossinistraße  

Rossinistraße: Gioacchino Antonio Rossini (1792-1868), bekannter italienischer Opernkomponist und Kirchenmusiker. *1914

Roßsteinstraße  

Roßsteinstraße: Roßstein, Berg südwestl. des Tegernsees mit schroffem Felsturm, genannt Roßsteinnadel. *1935

Roßtalerweg  

Roßtalerweg: Roßtaler, alter Hofname in Giesing, der auch in der Ortssage vorkommt. *1954

Rößwiesenweg  

Rößwiesenweg: Nach einem alten Flurnamen; als Rößwiesen bezeichnete man ehemals nasse Wiesen mit Lachen, in denen Flachs und Hanf „geröstet" wurden. *1950

Rotbuchenstraße  

Rotbuchenstraße: Nach der Rotbuche (Gemeine Buche), einem Wald- und Parkbaum mit rötlichem Holz, aber grünen Blättern. *1945

Rotdornstraße  

Rotdornstraße: Nach dem Rotdorn, einer rotblühenden Form des Weißdorns mit roten Früchten (Mehlbeeren). *1929

Rotenhanstraße  

Rotenhanstraße: Hermann Freiherr Ritter von Rotenhan (1836-1914), Oberst, Initiator der Einrichtung von Radfahrwegen. *1959

Roter-Turm-Platz  

Roter-Turm-Platz: Roter Turm, ehem. Vorwerk des Isartors am Westufer der Isar, wurde 1705 von den Oberländer Bauern besetzt, 1796 von den Österreichern beschossen und abgebrochen. *1958

Rotfuchsweg  

Rotfuchsweg: Nach dem Rotfuchs, einem in unseren Wäldern häufigen Raubtier. *1933

Rothenbühler Straße  

Rothenbühler Straße: Rothenbühl, Weiler mit Burgruine nordwestl. von Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz. *1947

Rothenfelser Straße  

Rothenfelser Straße: Rothenfels, Stadt mit Burg bei Lohr am Main in Unterfranken. *1947

Rothirschweg  

Rothirschweg: Nach dem Rothirsch (Edelhirsch), einer heimischen Wildart. *1955

Rothmundstraße  

Rothmundstraße: Dr. Franz Christoph von Rothmund (1801-1891), Geheimrat, berühmter Augenarzt, Prof, an der Universität München. *1897

Rothpletzstraße  

Rothpletzstraße: August Rothpletz (1853-1918), Geologe, Prof, an der Universität München, schrieb geologische Werke und Führer u. a. über das Karwendel. *1927

Rothschwaigestraße  

Rothschwaigestraße: Rothschwaige, Dorf der Gemeinde Karlsfeld südöstl. von Dachau. *1935

Rothspitzstraße  

Rothspitzstraße: Rothspitze, Berg im Allgäu südöstl. von Hindelang. *1935

Röthstraße  

Röthstraße: Philipp Röth (1841-1921), Münchner Landschaftsmaler, malte Bilder der Gerner und Nederlinger Gegend. *1947

Rothuberweg  

Rothuberweg: Nach einem früheren Bauernhof „Beim Rothuber". **1932

Rotkäppchenplatz  

Rotkäppchenplatz: Rotkäppchen, Gestalt aus den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. *1931

Rotkäppchenstraße  

Rotkäppchenstraße: Rotkäppchen, Gestalt aus den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. *1930

Rotkehlchenweg  

Rotkehlchenweg: Nach dem Rotkehlchen, einem heimischen Singvogel. *1933

Rotkreuzplatz  

Rotkreuzplatz: Rotes Kreuz, Name der größten freiwilligen Hilfsorganisation der Welt (Krankentransport und -pflege, Sanitätsdienst, Gefangenen- und Flüchtlingsfürsorge sowie Suchdienst, Berg- und Wasserwacht u. v. a.); in der Nähe des Platzes steht seit 1892 das Mutterhaus und die Schwesternschule der bayer. Rotkreuz-Schwesternschaft. *1903

Rottacher Straße  

Rottacher Straße: Rottach-Egern, Ort am Südende des Tegernsees, Kurort, Wasser- und Wintersportplatz. *1929

Rottalstraße  

Rottalstraße: Rottal, Tal der Rott, das bei Neumarkt/St. Veit in Oberbayern beginnt und über Eggenfelden (Niederbayern) und Pfarrkirchen zum Inn führt. *1932

Rottannenweg  

Rottannenweg: Nach der Rottanne (Gemeine Fichte), dem häufigsten heimischen Nadelbaum. *1950

Rottenbucher Straße  

Rottenbucher Straße: Rottenbuch, Ort südöstl. von Schongau, am Steilufer der Ammer mit ehern. Augustinerchorherrenstift, einem in der Geschichte Bayerns bedeutenden Kloster, das 1073 von Herzog Welf I. gegründet und 1803 säkularisiert wurde. *1914

Rottmannstraße  

Rottmannstraße: Karl Rottmann (1797-1850), bedeutender Landschaftsmaler der Romantik, schuf u. a. 28 Landschaftsfresken für die Hofgartenarkaden in München und 23 für den nach ihm benannten Saal der Neuen Pinakothek; seine Büste wurde in die Ruhmeshalle aufgenommen; die Rottmannshöhe am Starnberger See wurde nach ihm benannt. *1872

Rottstraße  

Rottstraße: Rott am Inn, Ort im Kreis Wasserburg; an der Ausgestaltung der berühmten dortigen ehern. Abteikirche wirkten bekannte Münchner Künstler wie Ignaz Günther, Rauch, Feichtmayr u. a. mit. *1962

Rotwandstraße  

Rotwandstraße: Rotwand, höchster Berg des Mangfallgebirges südl. von Geitau im Bayrischzeller Tal, von München aus zu sehen. *1904

Rubensstraße  

Rubensstraße: Peter Paul Rubens (1577-1640), Haupt der flämischen Malerschule, berühmter Meister der barocken Malerei; die Münchner Pinakothek besitzt eine große Sammlung seiner Werke. *1948

Rubensstraße  

Rubensstraße: Peter Paul Rubens (1577-1640), Haupt der flämischen Malerschule, berühmter Meister der barocken Malerei; die Münchner Pinakothek besitzt eine große Sammlung seiner Werke. *1948

Rübezahlstraße  

Rübezahlstraße: Rübezahl, in der Volkssage Berggeist des Riesengebirges. *1930

Rubinsteinstraße  

Rubinsteinstraße: Anton von Rubinstein (1830-1894), russischer Komponist, Klaviervirtuose und Musikschriftsteller. *1956

Rubinstraße  

Rubinstraße: Rubin, Sammelname für rote Edelsteine wie z. B. roter Korund, roter Topas und Granat, rote Spinellarten usw. *1952

Ruchsteigerstraße  

Ruchsteigerstraße: Ruchsteiger, im Mittelalter in München gebräuliche Bezeichnung für den Kaminkehrer. *1937

Rückertstraße  

Rückertstraße: Friedrich Rückert (1788-1866), Dichter, Prof, für orientalische Philologie an der Universität Erlangen, bekannt als Meister der biedermeierlichen Hauspoesie und als Übersetzer aus orientalischen Sprachen. *1894

Rudbeckiastraße  

Rudbeckiastraße: Nach der Rudbeckia (Sonnenhut), einer langstieligen, meist gelbblühenden Gartenzierpflanze. **1938

Rudelsburgstraße  

Rudelsburgstraße: Rudelsburg, Burgruine im Saaletal bei Bad Kossen. **1938

Rüdesheimer Straße  

Rüdesheimer Straße: Rüdesheim, Stadt am Rhein, bekannt durch Weinbau, -handel und -Verarbeitung. *1933

Rudhartstraße  

Rudhartstraße:
1) Dr. Georg Thomas von Rudhart (1792-1860), Prof. für Geschichte an der Universität München, Leiter des Allg. Reichsarchivs, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften.
2) Ignaz von Rudhart (1790-1838), Prof. für Rechtsgeschichte an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, setzte sich bes. für den Anschluß der Frankenländer an Bayern ein. *1947

Rudi-Seibold-Straße  

Rudi-Seibold-Straße: Rudolf Seibold (1874-1952), Operettentenor, Komiker, wirkte fast 50 Jahre in München. *1956

Rüdigerstraße  

Rüdigerstraße: Rüdiger von Bechelaren, Held der Dietrichsage, angeblich Markgraf der bayer. Ostmark in Pöchlarn an der Donau. *1929

Rudliebstraße  

Rudliebstraße: Rudlieb (Ruodlieb), Held der ältesten deutschen, in lateinischen Hexametern verfaßten Rittergeschichte, die um 1030 im Kloster Tegernsee entstand. *1932

Rudolf-Wilke-Weg  

Rudolf-Wilke-Weg: Rudolf Wilke (1873-1908), Zeichner und Maler, bekannt durch seine Mitarbeit am „Simplicissimus", „Die Jugend" und „Die fliegenden Blätter". *1964

Rudorffstraße  

RudorffStraße: Dr. h. c. Ernst Rudorff (1840-1916), Prof, an der Akademie für Musik in Berlin, Gründer des „Deutschen Bundes Heimatschutz", warb in vielen Schriften für den Schutz der heimischen Landschaft. *1955

Rueppstraße  

Rueppstraße: Graf von Ruepp, um 1700 Hofmarksbesitzer von Forstenried. *1953

Rueßstraße  

Rueßstraße: Johann Rueß (1869-1943), Oberlehrer in München, Gründer und Ehrenmitglied des größten deutschen Naturschutzvereins, des „Bundes Naturschutz in Bayern". *1947

Ruffinistraße  

Ruffinistraße: Johann Baptist Ruffini, eigtl. Rufin (f 1749), aus Südtirol stammender Hofmaler in München, schuf (nicht mehr erhaltene) Altarbilder für Münchner Kirchen und machte Stiftungen für caritative und kirchliche Zwecke. *1897

Rugendasstraße  

Rugendasstraße: Johann Moritz Rugendas (1802-1858), Maler, Zeichner und Lithograph, studierte bei Quaglio in München; seine 2000 ethnologischen und landschaftlichen Ölskizzen, Aquarelle und Zeichnungen aus Mittel- und Südamerika befinden sich in der Graphischen Sammlung in München. *1947

Ruhestraße  

Ruhestraße: Nach dem Verlauf der Straße, die früher zum östlichen Auer Friedhof führte. *1857

Ruhpoldinger Straße  

Ruhpoldinger Straße: Ruhpolding, Ort südl. von Traunstein, Luftkurort und Wintersportplatz. *1921

Ruhrortstraße  

Ruhrortstraße: Duisburg-Ruhrort, größter Binnenhafen Europas, bes. für den Umschlag von Kohle, Koks und Eisenwaren. *1925

Rümannstraße  

Rümannstraße: Wilhelm Ritter von Rümann (1850-1906), Bildhauer, Prof, an der Akademie der Bildenden Künste in München, schuf hier u. a. die Denkmäler für Pettenkofer, Effner, Liebig, Ohm und das Reiterdenkmal des Prinzregenten. *1907

Rümelinstraße  

Rümelinstraße: Dr. Theodor Rümelin (1877-1920), Ingenieur, Wasserkraftfachmann, Erbauer der Wasserkraftanlage „Mittlere Isar", München-Moosburg. *1955

Rumfordstraße  

Rumfordstraße: Ritter Beniamin Thompson, nachmaliger Reichsgraf von Rumford (1753-1814), aus Amerika stammender kurbayer. Generalleutnant und Chef des geheimen Kriegsbüros, Schöpfer des Englischen Gartens; auf seine Initiative wurde in München ein geregeltes Armenfürsorgewesen eingeführt, die „Veterinärschule", die Stückgießerei sowie die Rumfordstraße und andere Straßen gebaut; er führte die Aufsicht über den 1789 beginnenden Abbruch der Befestigungswerke und leitete 1796 die Verteidigung gegen die Österreicher und Franzosen; Denkmäler von R. im Englischen Garten, in der Maximilianstraße und in der Ruhmeshalle, *um 1796

Rumpelstilzchenstraße  

Rumpelstilzchenstraße: Rumpelstilzchen, Gestalt aus den Kinder- und Hausmärchen der Gebr. Grimm. *1930

Rundfunkplatz  

Rundfunkplatz: Nach der Lage vor dem Haus des Bayerischen Rundfunks; Benennung anläßlich der Errichtung des ersten Funkhauses der „Deutschen Stunde in Bayern". *1929

Rungestraße  

Rungestraße:
1) Philipp Otto Runge (1777—1810), Maler der Romantik, Kunst- und Farbentheoretiker.
2) Friedrich Ferdinand Runge (1795—1867), Farbenchemiker, Prof, an der Universität Breslau, entdeckte 1834 das Anilin. *1947

Rupert-Mayer-Straße  

Rupert-Mayer-Straße: Rupert Mayer (1876—1945), Jesuitenpater, Volksmissionar, wirkte seit 1912 in München und wurde trotz seiner schweren Kriegsverletzung ab 1939 von den Nationalsozialisten im KZ inhaftiert. *1947

Rupertigaustraße  

Rupertigaustraße: Rupertigau, Landschaft im Südosten von Oberbayern, einst einer der bayer. Urgaue, benannt nach dem heiligen Rupertus, dem Schutzpatron Bayerns, der im 7./8. Jhdt. unter Herzog Theodor II. Bischof war. *1939

Ruppanerstraße  

Ruppanerstraße: Michael Ruppaner (1856-1937), Pfarrer in Trudering, später Hofpriester und Kgl. geistl. Rat bei König Otto I. in Fürstenried. *1933

Ruppertsberger Straße  

Ruppertsberger Straße: Ruppertsberg, Ort in der Rheinpfalz, bekannt durch seinen Weinbau. *1932

Ruppertstraße  

Ruppertstraße: Kaspar von Ruppert (1827—1895), rechtskundiger Magistratsrat der Stadt München. *1897

Rupprechtstraße  

Rupprechtstraße: Kronprinz Rupprecht von Bayern (1869—1955), Sohn König Ludwigs III. von Bayern, im 1. Weltkrieg Generalfeldmarschall, Kunstsammler und Förderer der Künste, Ehrenmitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, Verfolgter des Nationalsozialismus. *1897

Rüthlingstraße  

Rüthlingstraße: Bernhard Rüthling (1834-1881), Hofschauspieler an der Münchner Hofbühne. ‘1912

Rüttenauerplatz  

Rüttenauerplatz: Benno Rüttenauer (1855-1940), Schriftsteller, verfaßte humorvolle Erzählungen in geschichtlichem Milieu, lebte lange in München. *1947