Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Baaderplatz: Franz Xaver Baader (1765-1841), bekannter Münchner Theologe und Philosoph. *1878
Baaderstraße: Franz Xaver Baader (1765-1841), bekannter Münchner Theologe und Philosoph. *1878
BachbauernstraBe: Die Bachbauern, altes Bauerngeschlechl in der einstigen Gemeinde Pasing. *1947
Bacherstraße: Bartholomäus Bacher (1773-1827), verdienter Schulmann im Chiemgau, Verfasser von Schulbüchern und eines Lehrbuches für bayerische Lehrer. *1958
Bachmairstraße: Joseph Bachmair (1859-1926), Apotheker, Stadtrat und Ehrenbürger der einstigen Gemeinde Pasing. *1938
Bachstelzenweg: Nach dem Sing- und Zugvogel Bachstelze. *1937
Bäckerbauerstraße: Die Bäckerbauer, altes Bauerngeschlecht der einstigen Gemeinde Pasing. **1938
Bäckerstraße: Nach der ersten Pasinger Bäckerei, die anfangs des 18. Jhdts. hier eröffnet wurde. *1947
Bad-Berneck-Straße: Bad Berneck, Kneipp-Heilbad im Fichlelgebirge. *1954
Bad-Dürkheimer-Straße: Bad Dürkheim in der Rheinpfalz, einziges Arsensolbad in Deutschland. *1930
Bad-Ischler-Straße: Bad Ischl, bekannter Kurort im Salzkammergut. *1956
Bad-Kissingen-Slraße: Bad Kissingen, Heilbad in Unterfranken. *1925
Bad-Kreuther-Straße: Bad Kreuth, Kurort bei Tegernsee. *1925
Bad-Kreuznacher-Straße: Bad Kreuznach, Heilbad an der Nahe bei Koblenz. *1925
Bad-Schachener-Slraße: Bad Schachen, Kurort om Bodensee bei Lindau. *1925
Bad-Soden-Straße: Heilbad Soden am Taunus. *1925
Bad-Wiessee-Straße: Bad Wiessee, bekanntes Heilbad am Tegernsee. *1960
Wörishofener Straße: Bad Wörishofen, Stadt im bayer. Schwaben, bekannt durch zahlreiche Kneipp-Kuranstalten; Pfarrer Kneipp war seit 1825 in Wörishofen tätig. *1925
Badenburgstraße: Badenburg, eines der drei Luslschlößchen im Nymphenburger Schloßpark. *1947
Baderseestraße: Badersee, See bei Garmisch. *1925
Badstraße: Nach einer früheren Badeanstalt an dieser Stelle. *1903
Bad-Gasteiner-Straße: Bad Gastein, wellbekannter österreichischer Kurort an der Tauernbahn. *1926
Bahnhofplatz: Nach dem Münchner Hauptbahnhof. *1867
Bahnstraße: Die Straße führt zum Bahnhof Gronsdorf. **1932
Baierbrunner Straße: Baierbrunn, Ort am linken Isarufer südl. von München. *1901
Bairawieser Weg: Bairawies, Ort an der Isar südwesll. von Dietramszell (Obb.). *1965
Bajuwarenstraße: Bajuwaren, früherer Name für den Volksstamm der Bayern. *1933
Balanstraße: Balan, Ort bei Sedan, in Frankreich, wo 1870/71 bayerische Truppen kämpften. *1880
Baldeplatz: Jakob Bälde (1604 1668), Dichter (bes. in lateinischer Sprache), Jesuit, Prediger am kurbayerischen Hof. *1877
Baldestraße *1877: - Baldeplatz.
Baldhamer Straße: Baldham, Ort östl. von München. *1929
Baldrianstraße: Nach dem Baldrian (.Kalzenkraut"), einer bekannten Heilpflanze (Baldriantee, -tropfen). *1938
Baldurstraße: Baldur, Gott des Lichtes in der germanischen Mythologie. *1900
Bailaufstraße: Nach einem alten Hausnamen. **1930
Ballerstedlstraße: Dipl.-Ing. Otto Ballerstedl (1887-1934), verdienter Kämpfer gegen den Nationalsozialismus, wurde anläßlich des Röhm-Pulsches erschossen. *1947
Ballesweg: Dr. Richard Balles (1885-1950), Regierungspräsident von Oberbayern, verdient um den Wiederaufbau nach 1945. Er schuf ein Sachreferat für kulturelle Fragen, das alle kulturellen Einrichtungen in Oberboyern förderte. *1957
Balmungstraße: Balmung, das Schwert Siegfrieds (Nibelungensage). *1929
Balsaminenstraße: Nach dem Springkrautgewächs Balsamine, als wilde Pflanze „Rührmichnichtan", als Zierpflanze „Gartenspringkraut" und als Zimmerpflanze „Fleißiges Lieschen" genannt. *1947
Baltenstraße: Balten, die deutschstämmigen, einstigen Bewohner des Baltikums, Nachkommen der hanseatischen Kaufleute und der Ordensritter. *1955
Balticusstraße: Martinus Balticus (1532-1600), Humanist, Leiter der Stadt-Poetenschule in München. *1952
Bamberger Straße: Nach dem Bamberger Haus, einem Schlößchen Im Luitpoldpark. Es war ein früheres Prellhaus aus der Bamberger Judengasse (erb. 1721), dos durch die Architekten Gebr. Rank in München wiedererrichtet wurde. "1918
Banatstraße: Banat, Landschaft zwischen unterer Theiß, Maros und den Karpathen, frühere deutsche Sprachinsel. *1937
Bandelstraße: Ernst von Bändel (1800-1876), Bildhauer, Schöpfer des Hermann Denkmals im Teutoburger Wald. *1900
Bannwaldseestraße: Bannwaldsee, See bei Füssen im Allgäu. *1925
Bantingstraße: Sir Frederik Grant Banting (1891-1941), Nobelpreisträger, Entdecker des Insulins, dem als erstem die Rettung eines Zuckerkranken gelang. *1956
Banzweg: Kloster Banz am Main, bei Vierzehnheiligen. Die uralte Trutzabtei des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" wurde nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg u. a. von Balfhosar Neumann im fränkischen Barockstil wieder aufgebaut. *1958
Barbarastraße *1897: - Barbaraheim.
Barbarossastraße: Friedrich I. Barbarossa (um 1122-1190), deutscher Kaiser aus dem Hause der Hohenstaufen. Seinem Schiedsspruch auf dem Reichstag zu Augsburg 1158 verdankt München mittelbar seine Gründung. *1899
Barbenweg: Nach dem Edelfisch Barbe aus der Familie der Karpfen. *1957
Barbierstraße: Die Barbier, Münchner Kaufmanns- und Ratsgeschlecht im 17./18. Jhdt. *1947
Barbinger Weg: Barbing, Ort bei Regensburg. Auf einer Wiese bei Barbing belehnte 1156 Kaiser Friedrich I. Barbarossa Heinrich den Löwen mit dem Herzogtum Bayern. *1955
Barellistraße: Agostino Barelli (um 1627 bis um 1680) italienischer Baumeister, wurde von der baulustigen Gemahlin (Adelheid von Savoyen) des Kurfürsten Ferdinand Maria nach München berufen (u. a. Theatinerkirche, Mitteltrakt von Schloß Nymphenburg). *1906
Bärenwaldstraße: Bärenwald Übersetzung der seit dem 8. Jhdt. nachweisbaren Bezeichnung „Peroloh" für das Waldgebiet um Perlach. *1930
Barer Straße: Bar sur Aube, Ort in Frankreich, zur Erinnerung an das Gefecht der Alliierten gegen Napoleon I. *1826
Barlachstraße: Ernst Barlach (1870-1938), Bildhauer, Grafiker, Dichter (im KZ verhungert). Er war ein sehr vielseitiger Künstler von internationalem Ruf, befreundet (Briefwechsel) mit dem Münchner Verleger Piper. *1955
Barlowstraße: Marie Amalie Barlow (1839-1911), Gründerin und Gönnerin des im Münchner Musikleben bedeutsamen Konzertvereins e. V. *1930
Bärmannstraße: Heinrich Joseph Bärmonn (1784-1847), Klarinettist, Hofmusiker in München. *1947
Barmer Straße: Barmen, einstige Stadt im Rheinland, heute Stadtteil von Wuppertal. *1925
Barmseestraße: Barmsee, See bei Krün zwischen Mittenwald und Wallgau. *1935
Barnabasstraße: Pater Barnabas Still (1750-1797), Braumeister des einstigen Paulanerklosters in der Au, „Erfinder" des Salvators. *1956
Barschweg: Nach dem heimischen Edelfisch Barsch. *1957
Bartholomäer Straße: St. Bartholomä, bekannter, malerischer Ort am Westufer des Königssees. *1949
Barthstraße: Patrizierfamilie der Freiherrn von Barth auf Harmating, im 13. Jhdt. in München. *1878
Barystraße: Dr. Alfred von Bary (1873-1926), Professor, Kammersänger in München. *1947
Basler Straße: Basel, Stadt und Kanton in der Schweiz. *1960
Bassermannstraße: 1. Profesor Dr. Ernst von Bassermann-Jordan (1876-1932), Kunsthistoriker, Schauspielkritiker in München, Sammler und Verfasser kunsthistorischer Werke. 2. Albert Bassermann (1867-1952), berühmter Schauspieler, Träger des Iffland-Rings. *1947
Bastian-Schmid-Platz: Prof. Dr. Bastian Schmid (1870-1944), in München-Solln ansässiger Tierpsychologe und Verfasser vieler populärer Tierbücher. *1953
Batschkastraße: Batschka, ehemals deutschsprachiges Siedlungsgebiet zwischen Donau und unterer Theiß. *1954
Batzenhoferstraße: Georg Batzenhofer, von 1812-39 Besitzer des Schloßgutes Moosach. *1913
Batzerstraße: Michael Batzer (1882-1937), Pfarrer in Großhadern, erbaute die dortige St. Canisius-Pfarrkirche und widmete sich nach dem 1. Weltkrieg besonders der Armenpflege. *1948
Baubergerstraße: Johann Baptist Bauberger (1880-1944), Gärtnermeister und Ökonomierat in Moosach, bes. verdient um die Straßenbahnverbindung München- Moosach. *1953
Baudererstraße: Heinrich Bauderer (1867-1941), Dichter, Komponist, Verleger, Betreuer des bodenständigen Humors und der Volkssänger. *1955
Bauernbräuweg: Bauernbräu, Hofname für den ehern, größten Hof in Mittersendling, dem eine Schnapsbrennerei angeschlossen war. *1964
Bauernwagnerstraße: Nach dem alten Hausnamen „Beim Bauernwagner". Die Bewohner des einstigen Hofs Nr. 43 waren Gemeindewagner, die wie der Dorfschmied für die Bauern im Jahressold arbeiteten. *1956
Bauerstraße: Dr. Jakob von Bauer (1787-1854), rechtskundiger I. Bürgermeister in München. *1893 — auch Sebastian-Bauer-Straße
Baumbachstraße: Rudolf Baumbach (1840-1905), Textdichter zahlreicher Wander- und Studentenlieder. **1938
Baumeisterstraße: Carl Franz Baumeister (1840-1932), bekannter Münchner Historien- und Kirchenmaler. *1957
Baumkirchner Platz: Baumkirchen, uraltes Dorf, das zu Berg am Laim gehörte und dessen Kirche bis 1807 die Pfarrkirche von Berg am Laim war. *1925
Baumkirchner Straße *1913: - Baumkirchner Platz.
Bäumlstraße: Albert Bäuml (1855-1929), Geh. Kommerzienrat, Wiederbegründer, Erneuerer und Leiter der Porzellanmanufaktur Nymphenburg, die zuvor über ein halbes Jahrhundert stillgelegt war, so daß die mittlerweile verschollenen, allen Fabrikationsgeheimnisse in langwierigen Versuchen neu gefunden werden mußten, *1955
Baumstänglstraße: Josef Baumstängl (1861-1931), Oberlehrer, Ehrenbürger der einstigen Gemeinde Allach. **1938
Baumstraße: Wahrscheinlich nach der einstigen, nahegelegenen Ausreitstelle für Floßbäume. *1894
Bauschingerstraße: Johann Bauschinger (1834-1893), Professor an der TH München, Materialforscher. *1947
Bauschneiderstraße: Die Bauschneider, altes Bauerngeschlecht der einstigen Gemeinde Pasing. **1938
Bauschweg: Dr. Johann Lorenz B. Bausch (1605-1665), Gerichtsarzt, Ratsherr in Würzburg, Mitgründer und Präsident der „Akademie der Naturforscher", der ersten öffentlichen Akademie in Bayern. *1956
Bauseweinallee: Kaspar Bausewein (1838-1903), Münchner Hofopern- und Kammersänger. *1947
Bautzener Straße: Bautzen, Stadt in Sachsen. *1927
Bauweberstraße: Arialdus Bauweber, Pfarrer von Forstenried 1767-92, bewahrte durch seinen Einsatz den Ort vor einem Großbrand. *1956
Bavariabrücke: Bavaria (lat. Name für Bayern), Bezeichnung eines auf Veranlassung König Ludwigs I. entstandenen Kolossalstandbilds vor der Ruhmeshalle in München, von Schwanthaler entworfen und 1844-50 bei Ferdinand von Miller aus dem Metall erbeuteter Türkenkanonen gegossen. *um 1870
Bavariaring *vor 1894: - Bavariabrücke.
Bavariastraße *vor 1894: - Bavariabrücke.
Bayernplatz: Freistaat Bayern, größtes Land der Bundesrepublik Deutschland. *1925
Bayersdorferstraße: Dr. Adolf Bayersdorfer (1842-1901), Konservator der Zentralgemäldesammlung in München. *1928
Bayerstraße: Wahrscheinlich nach dem Volksstamm der Bayern, wobei sich im Lauf der Zeit das n im Sprachgebrauch abgeschliffen haben dürfte. *vor 1894
Bayerwaldstraße: Bayerischer Wald, auch Bayerwald genannt, dicht bewaldetes Hügelland an der Nordostgrenze Bayerns. *1962
Bayreuther Straße: Bayreuth, Stadt in Oberfranken, Wohnort Richard Wagners, weltberühmt durch die seit 1876 stattfindenden Bayreuther (Wagner-)Festspiele. *1933
Bayrischzeller Straße: Bayrischzell, Ort an der südl. Grenze Oberbayerns nach Tirol. *1906
Bazeillesstraße: Bazeilles, Ort an der Maas, wo 1870 bayerische Truppen kämpften. *1877
Beblostraße: Fritz Beblo (1872-1947), Oberbaudirektor, verdient um die Errichtung von Großsiedlungen und sonstiger städtischer Bauten. *1955
Becherstraße: Prof. Johann Joachim Becher (1635-1682), Chemiker, Nationalökonom. Becher, der auch in München wirkte, gewann als Erster durch trockene Destillation aus Steinkohlen Gas. *1906
Bechsteinstraße: Ludwig Bechstein (1801-1860), deutscher Märchendichter. *1903
Bechtolsheimstraße:
1) Dr.-Ing. e. h. Clemens Freiherr von Mauchenheim, gen. Bechtolsheim (1852-1930), Erfinder (44 Patente), Mitbegründer des Deutschen Museums.
2) Gustav Freiherr von Mauchenheim, gen. Bechtolsheim (1842-1924), Bruder von 1), bedeutender Münchner Landschaftsmaler. *1956
Beer-Walbrunn-Straße: Anton Beer-Walbrunn (1864-1929), Lehrer an der Akademie der Tonkunst in München. *1947
Beerweg: Franz Beer (1696-1726), bedeutender Barockbaumeister, leitete den Bau von etwa 50 Kirchen und Klöstern. *1956
Beethovenplatz: Ludwig van Beethoven (1770-1827), berühmter deutscher Komponist. *1912
Beethovenstraße *1887: — Beethovenplatz.
Beetzstraße: Wilhelm von Beetz (1822-1886), Professor an der TH München. *1902
Begasweg: Begas, deutsche Künstlerfamile des 19. Jhdts., der mehrere bekannte Bildhauer und Maler entstammen. *1947
Begonienstraße: Nach der Zierpflanze Begonie. *1932
Behamstraße: Barthel Beham (1498-1540), Nürnberger Maler und Kupferstecher, Schüler von Dürer, trat in die Dienste von Herzog Wilhelm IV. von Bayern. *1904
Behringstraße: Emil von Behring (1854-1917), Arzt, Entdecker des Diphtherieserums. *1945
Bei den Tannen: Nach dem nahen Perlacher Forst. *1931
Beichstraße: Franz Joachim Beich (1665-1748), Kurfürstl. Bayrischer Hofmaler. *1891
Beinhoferstraße: Die Beinhofer, altes Bauerngeschlecht in der einstigen Hofmark Menzing. *1947
Belastraße: Bela, Stadt in der Zips, einem einstigen deutschen Siedlungsgebiet in der Slowakei. *1937
Beifortstraße: Beifort, Stadt und einstige Festung in Frankreich (Krieg 1870/71). *1872
Belgradstraße: Zur Erinnerung an die Bestürmung der damaligen türkischen Festung Belgrad (1688) durch Kurfürst Max Emanuel von Bayern. *vor 1894
Beltweg: Großer Belt, Meeresstraße zwischen Nord- und Ostsee. *1935
Benderstraße: Paul Bender (1875-1947), Kammersänger, Bassist an der Münchner Oper. *1956
Benedikt-Hagn-Straße: Benedikt Hagn, Augustinermönch, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1947
Benediktbeuerer Straße: Benediktbeuern, Ort in der Nähe des Kochelsees mit einstiger Abtei. *1901
Benediktenwandstraße: Benediktenwand, Berg südwestl. von Bad Tölz. *1900
Benedikterstraße: Josef Benedikter (1843-1931), Maler, Bürger der einstigen Gemeinde Pasing. *1947
Bennigsenstraße: Rudolf von Bennigsen (1859-1911), Erster Gouverneur des einstigen Deutsch-Neuguinea. *1935
Benzstraße: Carl Benz (1844-1929) Ingenieur, baute 1886 als einer der ersten einen Benzinmotorwagen. *1925
Beowulfstraße: Nach den Beowulfsagen, einem altgermanischen Sagenkreis; sie stammen aus dem 1. Jahrtausend. Eine Handschrift von etwa 730 über die Taten König Beowulfs ist das erste abendländische Epos. *1957
Berberitzenstraße: Nach dem Berberitzenstrauch. *1947
Berberstraße: Felix Berber (1871-1930), hervorragender Geiger, Professor an der Akademie der Tonkunst in München. *1931
Berchemstraße: Anton Freiherr von Berchem (1632-1700), Geh.-Rat, Pfleger der Hofmark Menzing. *1907
Berchtesgadener Straße: Berchtesgaden, Markt und Alpenkurort am Fuße des Wafz- mann. *1906
Berduxstraße: Valentin Berdux (1841-1922), Kommerzienrat, bedeutender Münchner Klavierbauer, auf den wesentliche Verbesserungen der technischen Leistungsfähigkeit und Klangfülle zurückgehen. *1963
Bereiteranger: Nach einer einstigen Wiese, die zur Pferdedressur benützt wurde. *1900
Berenter Straße: Berent, einst deutsche Kreisstadt bei Danzig. *1930
Berg-am-Laim-Straße: Nach der 1913 nach München eingemeindeten Ortschaft Berg am Laim. *1913
Berg-Isel-Straße: Berg Isel bei Innsbruck, wo 1809 die Tiroler unter Andreas Hofer um ihre Freiheit kämpften. *1925
Berger-Kreuz-Straße: Zur Erinnerung an den „Umgang", bei dem die Bauern von Berg am Laim in der Bittwoche vor Christi Himmelfahrt mit einem Kreuz in einer Prozession über die Felder zogen. *1930
Bergerwaldstraße: Bergerwald, eine Waldspitze des Perlacher Forstes, der früher bis in die Gemeindeflur von Berg am Laim reichte. *1933
Bergetstraße: Berget (Birket), alter Flurname, der an die früheren Birkenbestände erinnert. *1947
Berghamer Straße: Bergham, alte Nachbarsiedlung von Perlach. *1930
Bergkieferweg: Nach der Bergkiefer, einem Nadelholz, das auch Legföhre oder Latsche genannt wird. *1953
Berglwiesenstraße: Nach einem Flurnamen, der auf die höhere Lage der Wiesen auf dem Lochhauser Hügei hinweist. *1947
Bergmannstraße: Michael Adam von Bergmann (1733-1783), Stadtoberrichter und Bürgermeister in München. *1883
Bergsonstraße: Henri Bergson (1859-1941), französischer Philosoph, Nobelpreisträger. *1947
Bergstraße: Nach dem Giesinger Berg. *1856
Bergstraße: Nach dem Giesinger Berg. *1856
Bergsträßerstraße: Gottheit Bergsträßer (1886-1933), Orientalist, Professor an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1947
Bergwachtstraße: Zu Ehren der vielen, uneigennützigen Helfer der Bergwacht. *1956
Berlepschstraße: August Freiherr von Berlepsch (1818-1877), machte sich in München um die Bienenzucht verdient. *1886
Berliner Straße: Berlin, größte Stadt Deutschlands und einstige Reichshauptstadt an Spree und Havel. *1908
Berlingerweg: Georg Berlinger (1882-1946), Architekt und Baumeister, verdienter Bürger der einstigen Gemeinde Berg am Laim. *1962
Berlstraße: Nach dem bis um 1900 bestehenden Perlhof in Großhadern, den im 17. Jhdt. die Münchner Apothekerfamilie Pürchinger für das Kloster Indersdorf und danach der Kurfürstl. Rat und Hofkammerzahlmeister H. G. Hufnagel und seine Nachfolger (bis 1835) bewirtschafteten. *1947
Bernabeistraße: Vincenzo Bernabei (gest. 1687), seit 1674 Kurbayer. Hofkapellmeister in München. Seine Söhne wirkten ebenfalls hier. Familiengrab in der Theatinerkirche. *1903
Bernatzikstraße: Prof. Dr. Hugo Bernatzik (1897-1953), Völkerkundler und Schriftsteller, bekannt durch Reisebücher über 14 Forschungsreisen (vor allem Afrika) und eine 3-bändige Völkerkunde. *1954
Bernauer Straße : Bernau, Ort bei Prien am Chiemsee. *1945
Bernaysstraße: Michael Bernays (1834-1897), Literaturhistoriker, Professor an der Universität München. *1927
Berner Straße: Stadt und Kanton Bern (Bundeshauptstadt der Schweiz). *1960
Bernhard-Mayer-Straße: Bernhard Mayer (1840-1918), viele Jahre Gemeindediener in Trudering. **1932
Bernhardstraße: Bernhard, freier Bauer des Dorfes Feldmoching im 12. Jh. **1938
Bernheimerstraße:
1) Lehmann Bernheimer (1841-1918), Kommerzienrat, Münchner Kunsthändler und Stifter, maßgeblich an der Einrichtung der bayer. Königsschlösser beteiligt.
2) Otto Bernheimer (1877-1960), Sohn von 1), Konsul, Verfolgter des Nationalsozialismus, erhielt von der Stadt München die Goldene Bürgermedaille. Die Familie hatte lange den ältesten Hof in Oberföhring in Besitz und stiftete das städt. Altersheim an der Muspillistraße. *1962
Bernrieder Straße: Bernried, Ort am westl. Ufer des Starnberger Sees. *1904
Bernsteinweg: Nach dem Bernstein, einem fossilen Harz (Schmuck). *1950
Bernt-Notke-Weg: Bernt Notke (1430/40 - 1509), Bildschnitzer und Maler, Meister der Spätgotik des Ostseeraumes. *1961
Berrschestraße: Dr. Alexander Berrsche (1883-1940) Münchner Musikschriftsteller und -kritiker, Freund Pfitzners und Regers. *1951
Bertelestraße: Joseph Bertele (1813-1900), verdienter Bürgermeister der einstigen Gemeinde Solln. **1938
Bertha-von-Suttner-Weg: Bertha von Suttner (1843-1914), österr. Schriftstellerin, Friedensnobelpreisträgerin (1905), mutige Vorkämpferin für eine Welt ohne Waffen. *1964
Berthold-Litzmann-Straße: Berthold Litzmann (1857-1926), Münchner Literaturhistoriker. *1947
Bertholdstraße: Berthold, im 12. Jh. Pfarrer von Ehingen (Eching), wurde zur Schlichtung des Streites um die Wiesen von Imelungeshouen (Milbertshofen) zwischen Kloster Schäftlarn und Domstift Freising beigezogen. **1913
Bertschstraße: Wilhelm Bertsch (1865-1916), städt. Baurat, verdient um die Gestaltung des Ausstellungsparks. *1925
Berzeliusstraße: Johann Jakob Freiherr von Berzelius (1779-1848), Professor für Medizin und Pharmazie, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, verwendete die ersten chemischen Formeln. *1932
Besselstraße: F. W. Bessel (1784-1864), hervorragender deutscher Astronom und Geodät (Theorie der astronomischen Instrumente, Mitbegründer der astronomischen Grundlagen der Erdmessung). *1934
Besteimeyerstraße: Prof. Dr. Dr. Germann Bestelmeyer (1874-1942), Geh. Regierungsrat, Architekt, Ordinarius für Baukunst an der TH München, Präsident der Akademie der Bildenden Künste. Zahlreiche Bauten in München. *1956
Betschartstraße: Gräfin von Betschart war im 18. Jhdt. Besitzerin der Gemarkung Pasing. *1947
Betzensteinstraße: Betzenstein, Burg in der Fränkischen Schweiz. *1945
Betzenweg: Die Betzen, altes Bauerngeschlecht in der einstigen Gemeinde Obermenzing. **1938
Beuerberger Straße: Beuerberg, Ort bei Wolfratshausen. *1931
Beuthener Straße: Beuthen, Industriestadt (Steinkohlen- und Erzgruben) in Oberschlesien. *1951
Bezoldstraße:
1) Wilhelm von Bezold (1837-1907), Erster Direktor der Kgl. Bayerischen meteorologischen Zentralstation.
2) Carl von Bezold (1859-1922), Orientalist und Keilschriftenforscher.
3) Friedr. Bezold (1848-1928), Geheimrat, Geschichtsforscher, Herausgeber der Süddeutschen Humanistenbriefe. — Alle drei Universitätsprofessoren und Mitglieder der Bayer. Akademie der Wissenschaften. *1910
Bichler Straße: Bichl, Ort in Oberbayern. *1935
Biedersteiner Straße *1897: — Biederstein.
Bielefelder Straße: Bielefeld, Stadt in Westfalen. *1936
Bielitzer Straße: Bielitz, Stadt im früheren österreichischen Schlesien. *1937
Bienenheimstraße: Nach der gleichnamigen Gaststätte des Bienenzucht- und Obstbauvereins Lochhausen. **1942
Bierbaumstraße: Otto Julius Bierbaum (1865-1910), Münchner Dichter und Schriftsteller. **1938
Bifangweg: Bifang nannte man früher ein durch Furchen umgrenztes (umfangenes) Ackerland. *1950
Billrothstraße: Theodor Billroth (1829-1894), berühmter Chirurg. *1937
Bingener Straße: Bingen, Stadt am Rhein (Rheindurchbruch, Mäuseturm, Römerkastell); Hildegard von Bingen (1089-1197) gilt als erste deutsche Ärztin und Naturforscherin. *1953
Birkenau: Nach einer Au(Wiese), die teilweise mit Birken bestanden war. *1900
Birkenfeldstraße: Herzoge von Pfalz-Birkenfeld, pfälzische Nebenlinie des Hauses Wittelsbach (gegr. 1569). *1906
Birkenhainstraße: Nach dem früheren Birkenbestand vor dem Waldrand in Großhadern. *1947
Birkenleiten: Nach einem früher mit Birken bewachsenen Berghang. *1856
Birkenrieder Straße: Birkenried, ein Weiler, zu dem die Straße führt. *1947
Birkerstraße: Birker (auch Birket) = alte Bezeichnung für lichte Birkenwäldchen. *vor 1894
Birketweg *vor 1894: — Birkerstraße.
Birkhahnweg: Nach dem Birkhahn (Moor- oder Spielhahn), Vogel aus der Familie der Waldhühner. *1933
Birkkarspitzstraße: Birkkarspitze, Berg im Karwendelgebirge. *1929
Birnauer Straße: Birnau, Wallfahrtsort (prächtige Barockkirche) am Bodensee. *1962
Birnbaumstraße: — Maria-Birnbaum-Straße.
Birtlinger Zeile: Nach dem alten Flurnamen Birtlinger Wiese. *1959
Bischof-Adalbert-Straße: Bischof Adalbert überließ 1169 den Milbertshofener Zehent, der teils nach Freising, teils nach Feldmoching zu entrichten war, dem Kloster Schäftlarn. **1913 — auch Adalbertstraße
Bischof-Ketteler-Straße: Emanuel Freiherr von Ketteier (1811-1877), Bischof von Mainz, Verfasser grundlegender Schriften über die katholische Sozialpolitik. *1931
Bischoffstraße: Ludwig Wilhelm von Bischoff (1807-1882), Anatom und Physiologe an der Universität München. *1927
Bismarckstraße: Fürst Otto von Bismarck (1815-1898), einigte die deutschen Staaten und Stämme zu einem Bundesstaat. *1894
Bistritzer Weg: Bistritz, Stadt in Siebenbürgen, einstige deutsche Sprachinsel. *1962
Biterolfstraße: Biterolf, Gestalt aus dem Nibelungenlied. *1929
Blankbauerstraße: Nach dem in Perlach erstmals um 1480 anzutreffenden Hausnamen „Plank", seit 1900 in der Schreibweise „Blankbauer". *1954
Bleibtreuplatz: Georg Bleibtreu (1828-1892), Schlachtenmaler. *1947
Bleibtreustraße *1947: — Bleibtreuplatz.
Bleicherhornstraße: Bleicherhorn, Berg im Allgäu. *1935
Bleisteinstraße: Nach der Ortssage vom Geist Bleistein, der an der Würm in Untermenzing und Allach hauste. *1954
Blodigstraße: Dr. Karl Blodig (1859-1956), berühmter Bergsteiger, Fachschriftsteller, Förderer des Alpenvereins. *1960
Blombergstraße: Blomberg, Berg bei Bad Tölz. *1920
Blücherstraße: Gebhard Leberecht von Blücher (1742-1819), Fürst von Wahlstatt, Preußischer Feldmarschall, Sieger in der Völkerschlacht bei Leipzig und in der Schlacht bei Waterloo. *1903
Blumenbachstraße: Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840), Naturforscher. Er brachte Zoologie und vergleichende Anatomie in Verbindung und vermittelte dadurch neue Anschauungen von der Verwandtschaft der Tiere. *1945
Blumenstraße: Nach dem Blumenmarkt, der damals (1874) am östl. Ende des Rosentals jährlich von März bis Oktober abgehalten wurde. *1874
Blutenburgstraße: Der Weiler Blutenburg (pluotenburg = Blütenburg) an der Würm, wahrscheinlich von Herzog Sigmund, dem Stifter der 1488 entstandenen Schloßkapelle, erbaut. *1877
Blütenstraße: Nach dem früher hier verlaufenden Feldweg, der in die umliegenden, blühenden Wiesen führte. *1877
Böcklerweg: Böckler, Bezeichnung für eine mittelalterliche, auch in München kursierende Münze, nach dem aufgeprägten Bock. *1933
Böcklinstraße: Arnold Böcklin (1827-1901), berühmter Schweizer Maler, der auch in München lebte. *1903
Bockmeyrstraße: Nach dem Bockmeyrhof, einem zu Anfang des 17. Jhdts. von Herzog Wilhelm zum Edelsitz erhobenen Gut. *1913
Bocksdornstraße: Nach dem Zierstrauch Bocksdorn. *1947
Böcksteiner Straße: Böckstein, Ort in Österreich an der Tauernbahn. *1949
Bodelschwinghstraße: Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910), evang. Geistlicher, Gründer der Bodelschwingh’schen Anstalten in Bethel (Diakonen-, Diakonissenhaus, Theol. Schule, Fürsorgeanstalten für Geisteskranke, Wandererfürsorge, erste Arbeiterkolonien), die sich unter seiner Leitung zum größten Hilfswerk der deutschen Inneren Mission entfalteten. *1958
Bodenbreitenstraße: Nach einem alten Flurnamen. Breiten = ursprünglich die besten Felder in der Nähe eines Hofs. *1913
Bodenehrstraße: Bodenehr, bekannte Kupferstecher- und Kartographenfamilie, die im 17. Jhdt. in Augsburg und München wirkte (Ansichten sowie eine der ersten genaueren Landkarten von München und Umgebung). *1960
Bodenschneidstraße: Bodenschneid, Berg bei Schliersee. *1930
Bodenseestraße: Bodersee, See bei Garmisch. *1925
Bodenstedtstraße: Friedrich von Bodenstedt (1819-1892), Dichter und Theaterleiter, gehörte zu dem Poetenkreis um König Maximilian II. von Bayern. *1947
Bogenhauser Kirchplatz: Bogenhausen, heute Stadtteil, wird bereits im 12. Jhdt. als Pubenhusen, Bubinhusen und Puobenhausen erwähnt. *1897
Bogenstraße: Nach dem früheren Bogenhauser Feldweg. Der Name ist offenbar eine Abkürzung. *1856
Böglstraße: Johann Baptist Bögl (Boegl) (1891-1950), Stadtpfarrer von Perlach, verdienter Heimatforscher. *1954
Böhlaustraße: Helene Böhlau (1859-1940), Münchner Schriftstellerin (Romane). *1955
Böhmerwaldplatz: Böhmerwald, böhmisch-bayerisches Waldgebirge, früher Wald der Bojer, die sich nach ihrer Herkunft aus dem Bojerland (Böhmen) Bajuwaren nannten. *1906
Böhmstraße: Theobald Böhm (1794-1881), bayer. Hofmusiker, Erfinder der Böhmflöte. *1931
Bolgiano-Ruh: Prof. Ludwig Bolgiano (1866-1948), Münchner Maler, Gründer des lsartalvereins. *1949
Bolivarstraße: Simon Bolivar (1783-1830), bedeutendster Führer Südamerikas im Unabhängigkeitskampf gegen Spanien, Gründer der Staaten Venezuela, Columbien und Ecuador. *1931
Bonner Platz: Bonn, Stadt am Rhein, heute Bundeshauptstadt. (Zur Erinnerung an die fast 200jährige Herrschaft der Wittelsbacher am Niederrhein.) *1906
Bonner Straße *1906: — Bonner Platz.
Bonseisstraße: Waldemar Bonseis (1880-1952), Münchner Dichter und Schriftsteller. *1953
Boosstraße: Roman Anton Boos (1730-1810), bekannter Münchner Bildhauer, Professor an der Akademie der Bildenden Künste. *1877
Borinskistraße: Dr. Karl Borinski (1861-1922), ao. Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität München. *1955
Borodinstraße: Ritter Alexander Porphieriewitsch Borodin (1833-1887), russischer Staatsrat, Professor, bekannter Komponist. *1956
Borschtallee: Dr. Wilhelm Ritter von Borscht (1857-1943), Kgl. Geheimrat, rechtskundiger I. Bürgermeister, Inhaber der Goldenen Bürgermedaille und Ehrenbürger der Stadt München. *1920
Borsigstraße: Johann Friedrich August Borsig (1804-1854), Pionier des Eisenbahnbaus, dessen Büste im Ehrensaal des Deutschen Museums steht. *1962
Bortenhof Straße: Nach einem gleichnamigen Bauernhof auf dem Platz des früheren Rathauses von Großhadern. *1952
Boschbrücke: Dr. Ing. Dr. e. h. Johann Bosch (1873-1932), städt. Oberbaudirektor, Leiter der Abt. Wasser- und Brückenbau, Leiter des Neubaubüros für das Deutsche Museum. *1959
Boschetsrieder Straße: Boschetsried = Barschalkensried, also die Rodung eines Freibauern (Beginn des 10. Jhdts.). *1901
Bosettistraße: Hermine Bosetti (eigentl. Hermine von Flick) (1875-1936), Kammersängerin, gefeierte Koloratursängerin der Münchner Oper. *1956
Bothestraße: Prof. Walter Bothe (1891-1957), Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik, Nobel- und Friedenspreisträger. *1960
Bothmerstraße:
1) Maximilian Graf von Bothmer (1816-1878), bayer. Generalleutnant.
2) Felix Graf von Bothmer (1852-1937), Sohn von 1), Generaloberst, Heerführer im 1. Weltkrieg. *1898
Böttingerstraße: Johann lgnatz Tobias Böttinger, im 18. Jhdt . hochfürstl. bambergischer Geheimrat und Kreis direktionsgesandter, Bauherr des ursprüngl. in Bamberg errichteten Prellhauses, da s 1910 durch Schenkung nach München kam. *1933 - Bamberger Straße.
Boxberger Straße: Boxberg, Stadt in Baden, bis 1806 kurpfälzisches Oberamt. *1932
Bozener Straße: Bozen (Bolzano), Stadt in Südtirol. In der Bozener Gegend begann bereits im 6. Jhdt. die Besiedelung durch bayerische Bauern. *1962
Bozzarisstraße: Costa Bozzaris, griechischer Freiheitskämpfer, Mitglied der Deputation, die 1832 Prinz Otto von Bayern den griechischen Königsthron anbot. *1910
Brabanter Straße: Brabant, Landschaft in Holland und Belgien, die Kaiser Ludwig der Bayer vorübergehend der wittelsbachischen Hausmacht angliederte. *1906
Brachvogelplatz: Albert Emil Brachvogel (1824-1878), Dichter, Verfasser des seinerzeit berühmten Romans „Friedemann Bach". *1947
Brachvogelstraße *1947: — Brachvogelplatz.
Braganzastraße: Das Geschlecht der Braganza; ihm entstammen u. a. Dom Pedro (—Dom-Pedro-Platz) und die Gemahlin des großen Menschenfreundes und Augenarztes Karl Theodor von Bayern (1829-1909). *1900
Brahmsstraße: Johannes Brahms (1833-1897), berühmter Komponist. *1906
Bramburgstraße: Bramburg, Burgruine bei Hannover. **1938
Brandenburger Straße: Brandenburg, Kernland der preussischen Monarchie, wurde von Kaiser Ludwig dem Bayern vorübergehend der wittelsbachischen Hausmacht angegliedert. *1907
Brangänestraße: Brangäne, Gestalt aus der Oper „Tristan und Isolde" von Richard Wagner. *1938
Brantstraße: Sebastian Brant (1457-1521), Verfasser des in alle europäischen Sprachen übertragenen „Narrenschiffs", einer Satire auf die Laster und Torheiten seiner Zeit. *1925
Bräuhausstraße: Nach dem alten, 1614 erbauten Hofbräuhaus. *vor 1894
Braunauer Eisenbahnbrücke: Nach der Lage an der Bahnstrecke München-Simbach (-Braunau). *vermutl. um 1870
Braunschweiger Straße: Braunschweig, Stadt in Niedersachsen, wo Herzog Heinrich der Löwe, der Gründer Münchens, begraben ist. *1963
Braunstraße: Kaspar Braun (1807-1877), Münchner Xylograph und Verleger der „Fliegenden Blätter". *1948
Bräutigamstraße: Johann Jakob Bräutigam (1790- 1868), Ob ermaler der Kgl. Bayer. Porz el lanmanufaktur . *1947
Braystraße: Otto Graf von Bray-Steinburg (1807-1899), bayer. Ministerpräsident. *1900
Brecherspitzstraße: Brecherspitze, Berg in den bayerischen Alpen. *1904
Bregenzer Straße: Bregenz, österreichische Stadt am Bodensee. *1925
Brehmsfraße: Alfred Eduard Brehm (1829-1884), Naturforscher, Verfasser von „Illustriertes Tierleben" („Der Brehm"). *1914
Breisacher Straße: Breisach, Stadt und frühere Festung am Rhein. *1912
Breitachstraße: Breitach, Gebirgsfluß bei Oberstdorf im Allgäu, bekannt durch die vielbesuchte Breitachklamm. *1925
Breitbrunner Straße: Breitbrunn, 1) Ort am Ammersee, 2) Ort am Chiemsee. *1921
Breithornstraße: Breithorn, Berg im Steinernen Meer. *1938
Breitschwertstraße: Wilhelm von Breitschwert (1828-1875), Münchner Zeichner und Maler. *1947
Brennereistraße: Nach der dortigen Kartoffel- bzw. Branntweinbrennerei einer bäuerlichen Genossenschaft. *1948
Brennerpaßstraße: Brenner, wichtiger Alpenpaß zwischen Österreich und Italien. *1925
Brentanostraße: Dr. Lujo von Brentano (1844-1931), Geheimrat, Professor für Nationalökonomie, Finanzwissenschaft und Wirtschaftsgeschichte an der Universität München, Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, Gründer der Münchner Volkshochschule. *1924
Breslauer Straße: Breslau, Hauptstadt Schlesiens, heute unter polnischer Verwaltung. *1913
Brettener Straße: Bretten, Ort in Baden, bis 1803 kurpfälzisches Amt. *1932
Brieger Straße: Brieg, Stadt in Schlesien, heute unter polnischer Verwaltung. *1935
Brienner Straße: Brienne-Ie-Chäteau, Stadt in Frankreich, wo Blücher 1814 unter Mithilfe bayerischer Truppen Napoleon besiegte. *1826
Brockesstraße: Berthold Heinrich Brockes (1680-1747), religiöser Lyriker und Übersetzer. *1930
Brodersenstraße: Friedrich Brodersen (1873-1926), Bühnen- und Konzertsänger, seit 1903 an der Münchner Oper. *1930
Brodstraße: Martin Brod (1861-1918), verdientes Gemeindeausschußmitglied (Gemeindekassier) in Trudering. **1932
Bromberger Straße: Bromberg, Stadt in der früheren deutschen Provinz Posen. *1930
Brosamerstraße: Hans Brosamer (um 1480-1554), Maler, Kupferstecher und Holzschneider. *1904
Bruchwegerl: Der Feldweg führte früher in den Bruch (Bezeichnung für nasse Wiesen, Sumpf- und Moorboden). *1933
Bruckenfischerstraße: Bruckenfischer, bekanntes Gasthaus an der Isar bei Schäftlarn. *1938
Brückestraße: Ernst Wilhelm Ritter von Brücke (1819-1892), Physiologe, schuf durch seine Arbeit u. a. die Grundlage zur Erfindung des Augenspiegels. *1945
Brücklmeierstraße: Eduard Brücklmeier (1903-1944), Legationsrat a. D., Gegner des Nationalsozialismus, im Zusammenhang mit dem gescheiierten Staatsstreich vom 20. Juli 1944 hingerichtet. *1953
Bruckmannstraße: Friedrich Bruckmann (1814-1898), bedeutender Münchner Verleger und Besitzer einer Kunstanstalt. *1900
Brucknerstraße: Anton Bruckner (1824-1896), Professor, Hofkapellorganist, bedeutender österreichischer Komponist. *um 1902
Bruderhofstraße: Nach dem einstigen gleichnamigen Bauernhof, der mit der benachbarten Brudermühle verfeindeten Brüdern gehörte, von deren Fehden in der Ortssage berichtet wird. *1890
Brudermühlbrücke: Nach der einstigen gleichnamigen Mühle. *um 1885 — auch Bruderhofstraße.
Brudermühlstraße *1890: — Brudermühlbrücke.
Bruderstraße: Vermutlich nach dem Wirt Josef Brüderl, in dessen dortiger Tafernwirtschaft sich Wirt und Gäste gegenseitig „Brüderl" nannten. *vor 1894
Bruggspergerstraße: Melchior Bruggsperger, Münchner Bürger und Bader, legte 1614 durch eine Stiftung den Grund zum heutigen St. Josephsspital. *1900
Brukenthalstraße: Samuel von Brukenthal (1721-1803), Gouverneur von Siebenbürgen. *1933
Brunecker Straße: Bruneck, Ort in Südtirol (Pustertal). *1926
Brunellenweg: Nach der Pflanzengatfung Brunella, im Volksmund auch Braunelle genannt. *1947
Brunhamstraße: Brunham, früherer Nachbarort von Pasing, wahrscheinlich in der Schlacht bei Alling 1422 sowie beim Schwedeneinfall 1632 zerstört. *1947
Brunhildenstraße: Brunhilde von Isenland, Gestalt aus dem Nibelungenlied. *1900
Brunnenweg: Nach der Lage nahe dem quellenreichen Abhang bei Siebenbrunn in Harlaching. *1929
Brunnerstraße: Dr. von Brunner (1844-1919), Geheimer Hofrat, rechtskundiger II. Bürgermeister, Inhaber der Goldenen Bürgermedaille der Stadt München. *1920
Brünnsteinstraße: Brünnstein, Berg in den bayerischen Alpen. *1904
Brunnstraße: Nach dem früher hier stehenden Hirtenbrunnen. *vor 1894
Bruno-Frank-Weg: Bruno Frank (1887-1945), bedeutender deutscher Dichter, der seinen Wohnsitz in Feldafing hotte und nach der nationalsozialistischen Macht- übernahme emigrierte. *1956
Bruno-Hofer-Platz: Bruno Hofer (1861 1916), Direktor des Zoologischen Instituts der tierärztlichen Hochschule München. *1927
Brüsseler Straße: Brüssel, Haupt- und Residenzstadt Belgiens. Bayern halte durch seine Besitzungen in den Niederlanden von 1345-1435 ausgedehnte Handelsbeziehungen mit Brüssel. *1912
Buchauerstraße: Joseph Buchauer (1859-1927), Kirchenvorstand, Ehrenbürger der einstigen Gemeinde Solln, Stifter des Bauplatzes für den Pfarrhof in Solln. **1938
Buchbacher Straße: Buchbach, Ort bei Ampfing, im 17. Jhdt. Wirkungsstätte des einzigen bayerischen Barockdichters, des berühmten Predigers Andreas Strobl. *1960
Bucheckernweg: Nach den Bucheckern, den Früchten der Buche. *1964
Buchendorfer Straße: Buchendorf, Ort bei Gauting südwestl. von München. *1921
Buchenweg: Nach den alten Buchen im nahen Naturschutzgebiet Angerlohe. *1947
Buchfinkenweg: Nach dem heimischen Singvogel Buchfink. *1945
Buchhierlstraße: Eduard Buchhierl (1856-1907), Lehrer und Bürgermeister der einstigen Gemeinde Solln. **1938
Buchhorner Straße: Buchhorn, einstige Reichsstadt am Bodensee, 1803-1810 bayerisch, heute Stadtteil von Friedrichshafen. *1932
Buchloer Straße: Buchloe, bayer. Stadt zwischen Lech und Wertach (Schwaben) *1964
Büchmannstraße: Georg Büchmann (1822-1884), Philologe, Verfasser der bekannten Zitatensammlung „Geflügelte Worte". *1939
Buchnerstraße: 1) Dr. Hans Buchner (1850-1902), Hygieniker, Professor an der Universität München, Mitbegründer der modernen Bakteriologie. Verdient um die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in München. 2) Eduard Buchner (1860-1917), Universitätsprofessor, Nobelpreisträger für Chemie. *1935
Buchsteinstraße: Buchstein, Berg zwischen Lenggries und Tegernsee. *1961 Budapester
Budapester Straße: Budapest, Hauptstadt von Ungarn. *1932
Buhlstraße: 1) Ludwig von Buhl (1816-1880), Physiologe an der Universität München. *1927 2) Hermann Buhl (1924-1957), Bezwinger des Hauptgipfels des Nanga Parbat (an der Chogolisa abgestürzt). München war in den letzten Lebensjahren die Wahlheimat Buhl’s. *1957
Bülowstraße: Dr. h. c. Hons Guido Freiherr von Bülow (1830 1894), Komponisl, Münchner Hofkapellmeisler, bedeutender Wagner-Dirigenl, von König Ludwig II. nach München berufen, um zusammen mit Richard Wagner das Musikleben zu reorganisieren. *1962
Bummstraße: Anton Bumm (1849-1896), Psychiater, Professor in München. *1927
Burg-Eltz-Weg: Burg Eltz, mittelalterliche Burg an der Eltz, einem Nebenfluß der Mosel. *1961
Burgauerstraße: Franz Burgauer (1860-1940), gründete mit großen, eigenen Opfern den Trab- und Zuchtverein Daglfing und die Rennbahn. *1955
Bürgermeister-Keller-Straße: Michael Keller (1875-1948), Ehrenbürger und Bürgermeister von Trudering. *1933
Burgerplatz: Fritz Burger (1877-1916), Professor für Kunstgeschichte an der Universität München. *1959
Bürgerstraße: Gottfried August Bürger (1747-1794), Dichter, Begründer der deutschen Ballade. *1914
Burggrafenstraße: Burggraf Friedrich von Nürnberg, der Kaiser Ludwig dem Bayern 1322 den Sieg bei Mühldorf erkämpfen half. *1904
Burghausener Straße: Burghausen, Stadt an der Salzach. *1903
Burgkmairstraße: Hans Burgkmair d. Ä. (1473-1531), Augsburger Maler. *1931
Burgstraße: Nach dem Verlauf zur einstigen Ludwigsburg (jetzt „Alter Hof"), der ersten, ständigen deutschen Kaiserburg, in der Kaiser Ludwig der Bayer geboren wurde und residierte, ‘ unbekannt
Burgunderstraße: Die Burgunder, germanischer Volksstamm. *1959
Bürkelstraße: Heinrich Bürkel (1809-1869), Münchner Landschaftsmaler. *1927
Burkheimer Straße: Burkheim, Stadt mit Schloßruine am Kaiserstuhl. *1947
Bürkleinstraße: Friedrich Bürklein (1813-1872), Kgl. Oberbau- und Generaldirektionsrat, Erbauer des Münchner Bahnhofs, des Regierungsgebäudes und des Maximilianeums. *1894
Buschingstraße: Dr. Paul Busching (1877-1945), Hofrat, Universitätsprofessor, besonders verdient um den gemeinnützigen Wohnungsbau in München. Er wurde 1933 als Gegner des Nationalsozialismus aus allen Ämtern entfernt. *1955
Buschrosenweg: Buschrose = mundartliche Abkürzung für das Buschwindröschen, eine Anemonenart. *1947
Bussardweg: Nach dem Bussard, einem Raubvogel aus der Familie der Falken. *1957
Busteliistraße: Franz Anton Bustelli (1723-1763), berühmter Tessiner Modelleur, Plastiker der Nymphenburger Porzellanmanufaktur. *1954
Butlerstraße: Viktoria Gräfin Butler-Haimhausen (1810-1902), geb. Edle von Ruedorffer, förderte in München alle karitativ-sozialen Bestrebungen, auch auf dem Gebiet des Wohnungsbaus. *1929
Buttermelcherstraße: Nach einem früher dort ansäßigen Milch- und Butlerhändler, dem „Butter-Melchior". Um 1890 entstand dort der „Buttermelchergarten", ein beliebter Milchausschank. *vor 1894
Byecherstraße: Mathias Byecher (Biecher), Rotgsrber, einer der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft (1632). *1901