Münchner Straßenverzeichnis

   Kagerstraße          

Kager Matthias
Matthias Kager
Bildrechte: Johann Matthias Kager creator QS:P170,Q830353, Johann Mathias Kager 002, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Johann Matthias Kager (* 1575 in München; † 1634 in Augsburg) war ein deutscher Maler und Baumeister sowie zeitweilig im 17. Jahrhundert Augsburger Bürgermeister.

Kager machte ab 1588 eine Lehre bei Jacob Jelle und danach bei dem Miniaturmaler Jörg Karl in München. Ebenfalls in München lernte er bei Friedrich Sustris. Nachdem er danach eine Studienreise nach Italien unternahm, war er im Dienst des Bayerischen Hofs mit dem Bau und der Ausstattung der Münchner Residenz und der Jesuitenkirche beschäftigt. In Bayern wurde er zum Hofmaler Maximilians I. von Bayern. Im Jahr 1597 erwarb er das Münchner Meisterrecht, zog aber schon 1603 nach Augsburg und erhielt dort noch im gleichen Jahr das Bürgerrecht. Er bekam ab 1605 die ersten öffentlichen Aufträge. In Augsburg entstanden zahlreiche Wand- und Tafelbilder, Miniaturen, Kupferstiche sowie architektonische Entwürfe. Im Jahr 1611 wurde er Mitglied des Großen Rats und 1615 Stadtmaler. Ab 1631 war Kager bis zur Besetzung durch Schweden Bürgermeister der Stadt.

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Straßenname Kagerstraße
Benennung 11.12.1928 Erstnennung
Plz 81669
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Ramersdorf
RubrikPersonen
Kategorie Maler  Radierer  Baumeister  
Lat/Lng 48.10980 - 11.60527   
Person Kager Matthias
geboren 1575 [München]
gestorben 1634 [Augsburg]
Kategorie Maler  Radierer  Baumeister  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118559273
Leben

Johann Matthias Kager (* 1575 in München; † 1634 in Augsburg) war ein deutscher Maler und Baumeister sowie zeitweilig im 17. Jahrhundert Augsburger Bürgermeister.

Kager machte ab 1588 eine Lehre bei Jacob Jelle und danach bei dem Miniaturmaler Jörg Karl in München. Ebenfalls in München lernte er bei Friedrich Sustris. Nachdem er danach eine Studienreise nach Italien unternahm, war er im Dienst des Bayerischen Hofs mit dem Bau und der Ausstattung der Münchner Residenz und der Jesuitenkirche beschäftigt. In Bayern wurde er zum Hofmaler Maximilians I. von Bayern. Im Jahr 1597 erwarb er das Münchner Meisterrecht, zog aber schon 1603 nach Augsburg und erhielt dort noch im gleichen Jahr das Bürgerrecht. Er bekam ab 1605 die ersten öffentlichen Aufträge. In Augsburg entstanden zahlreiche Wand- und Tafelbilder, Miniaturen, Kupferstiche sowie architektonische Entwürfe. Im Jahr 1611 wurde er Mitglied des Großen Rats und 1615 Stadtmaler. Ab 1631 war Kager bis zur Besetzung durch Schweden Bürgermeister der Stadt.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 11.12.1928 Erstnennung
Offiziell Matthias Kager, geb.1566 zu München, gest.1634 zu Augsburg, Maler, Kupferstecher und Baumeister, von ihm in der Frauenkirche das Gemälde Kreuzauffindung.
Straßenverlauf Verb. Str. zw. Jakob-Böhme Strasse- und Chiemgaustrasse (östl. Parallelstrasse der Balanstrasse)
Änderung
Straßenverlauf
DatumAlter VerlaufNeuer VerlaufBemerkung
7.10.1932Jakob-Böhme-Straße – ChiemgaustraßeGrothstraße – ChiemgaustraßeÄnderung der Baulinie
1965 Baureferat
Kagerstraße: Matthias Kager (1566-1634), Münchner Maler, Kupferstecher und Baumeister. Herzog Albrecht V. ließ K. auf seine Kosten in Italien ausbilden und stellte ihn als Hofmaler an. Später wurde K. Stadtmaler und Bürgermeister in Augsburg und schuf dort u. a. die Decke des Goldenen Saals im Rathaus. Gemälde von K. in der Münchner Pinakothek, in der Frauenkirche, ferner in Zwiefalten, Landshut, Ingolstadt und Aidenbach. *1928
DatumQuelleA
11.12.1928Straßenbenennungen
Beschluss des Stadtrates
DE-1992-STRA-40-46 Straßenbenennungen 1928 - 0
Referat VII ->
Wikipedia Google Maps

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