Hagebuttenplatz in München Bogenhausen
 

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Bildrechte: Johann Georg Sturm (Painter: Jacob Sturm), Rosa canina Sturm08051, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Als Hagebutten bezeichnet man die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten, besonders der Hunds-Rose (Rosa canina). Als Hagebutten werden landläufig auch die Wildrosen, oder Heckenrosen, selbst bezeichnet, an denen die Früchte wachsen.

Der Name wird, als Verdeutlichung, aus einer älteren Wortform „Butte“ hergeleitet, deren Ursprung unbekannt ist, vielleicht ist sie mit dem Ausdruck „Butzen“ für das Kerngehäuse von Äpfeln und Birnen verwandt (die männliche Variante „Hagebutz“ ist ebenfalls selten bezeugt). Der Namensbestandteil „Hage-“ stammt vom althochdeutschen hagan „Dornstrauch“, wovon sich, über Hag (eingefriedetes, von Hecken umgebenes Gelände) etwa das Verb einhegen ableitet. Der Name hängt mit Hagedorn, einer alten Sprachform für den Weißdorn, zusammen, möglicherweise bezog sich die älteste Wortform sogar auf die Früchte des Weißdorns. Es gibt zahlreiche mundartliche, regionale Bezeichnungen, von denen die meisten den wilden, ungefüllt blühenden Rosenstrauch ebenso bezeichnen wie die Frucht, darunter Hagebutze (Thurgau), Haneputtchen (Nordthüringen), Buddeln (Westfalen), Bottel (Niederrhein), Hahnedorn (Bergisches Land), Jöbke oder Jeepkes (Ostfriesland) und viele andere. Eine norddeutsche Wortform ist hambutten. In Österreich ist die Bezeichnung Hetschepetsch oder Hetscherln in zahlreichen Varianten weit bekannt, darunter zahlreiche weitere lautmalerische Abwandlungen, etwa Hekapeka im Böhmerwald. oder Hedschabedascha. Nach anderer Ansicht bezieht sich die Hetschepetsch ursprünglich aber auf das Hagebuttenmus, als Beilage zu Wild.

Der botanische Ausdruck Rose bezog sich ursprünglich nur auf die veredelten Gartenpflanzen. So unterschied Hildegard von Bingen in der Physica die Gartenrose rosa und die Heckenrose hyffa.

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Straßenname Hagebuttenplatz
Benennung 31.10.1935 Erstnennung
Plz 81929
Stadtbezirk 13. Bogenhausen | Johanneskirchen
RubrikFlora
Kategorie Frucht  
Lat/Lng 48.16979 - 11.65068   
Straßenlänge 0.021 km
Benennung 31.10.1935 Erstnennung
Straßenschlüssel 385
Offiziell Hagebutte, die Frucht der wilden Rose
Straßenverlauf Paltz nördl. der Johanneskrchner Str. zw. Gleißenbachstr. u. Mirabellenweg
1943 Adressbuch  
Nach der Hagebutte.

Platz nördlich der Johanneskirchner Straße zwischen Gleißenbachstraße und Mirabellenweg.

1965 Baureferat  
Hagebuttenplatz: Nach der Hagebutte, der Frucht deR wilden Rose. *1935
DatumQuelleA
24.10.1935Straßenbennnungen 1935
Entscheidungen des Oberbürgermeisters von 24. und 31.Oktober 1935
DE-1992-STRA-35 Übersichten über Straßenbenennungen 1929 - 1939
Referat 7 ->
StraßeNameArtJahrBild
HagebuttenplatzKriegerdenkmalGedenktafel
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