Münchner Straßenverzeichnis

   Borschtallee          

Borscht Wilhelm Georg von
Wilhelm Georg von Borscht
Bildrechte: Privatphoto, Wilhelm von Borscht 1885, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Wilhelm Georg Borscht, seit 1911 Ritter von Borscht (* 3. April 1857 in Speyer; † 30. Juli 1943 in München) war ein bayerischer Zentrumspolitiker und langjähriger Bürgermeister von München, seit 1907 Oberbürgermeister.

Ab 9. Februar 1888 bis 1893 bekleidete Borscht das Amt des Zweiten Bürgermeisters von München, am 1. Mai 1893 avancierte er zum Ersten Münchener Bürgermeister. In diesem Amt verblieb er bis zum 15. Juni 1919. Hierzu vermerkt Lothar Gall in seiner Publikation „Stadt und Bürgertum im 19. Jahrhundert“: „In München wählten 1893 die mehrheitlich liberalen Gemeindebevollmächtigten den bisherigen Zweiten Bürgermeister, den zentrumsnahen Katholiken Wilhelm Borscht, aufgrund seiner sachlichen Kompetenz und seines persönlichen Ansehens zum Ersten Bürgermeister“.

In Borschts Amtszeit fielen unter anderem die Gründung der Großmarkthalle München und die Einführung der elektrischen Beleuchtung in der Hauptstadt. Zusammen mit Oskar von Miller bemühte er sich um den Aufbau des Deutschen Museums, ebenso machte er sich um die Einrichtung des Tierparks Hellabrunn verdient.

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Straßenname Borschtallee
Benennung 1920 Erstnennung
Plz 80804
Stadtbezirk 4. Schwabing-West | Am Luitpoldpark
Kategorie Königl. Geheimrat  Bürgermeister  Oberbürgermeister  
Gruppe Münchner Bürgermeister  Ehrenbürger von München  
Lat/Lng 48.1703 - 11.57102   
Person Borscht Wilhelm Georg von
geboren 3.4.1857 [Speyer]
gestorben 30.7.1943 [München]
Kategorie Königl. Geheimrat  Bürgermeister  Oberbürgermeister  
Gruppe Münchner Bürgermeister  Ehrenbürger von München  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 116256230
Leben

Wilhelm Georg Borscht, seit 1911 Ritter von Borscht (* 3. April 1857 in Speyer; † 30. Juli 1943 in München) war ein bayerischer Zentrumspolitiker und langjähriger Bürgermeister von München, seit 1907 Oberbürgermeister.

Ab 9. Februar 1888 bis 1893 bekleidete Borscht das Amt des Zweiten Bürgermeisters von München, am 1. Mai 1893 avancierte er zum Ersten Münchener Bürgermeister. In diesem Amt verblieb er bis zum 15. Juni 1919. Hierzu vermerkt Lothar Gall in seiner Publikation „Stadt und Bürgertum im 19. Jahrhundert“: „In München wählten 1893 die mehrheitlich liberalen Gemeindebevollmächtigten den bisherigen Zweiten Bürgermeister, den zentrumsnahen Katholiken Wilhelm Borscht, aufgrund seiner sachlichen Kompetenz und seines persönlichen Ansehens zum Ersten Bürgermeister“.

In Borschts Amtszeit fielen unter anderem die Gründung der Großmarkthalle München und die Einführung der elektrischen Beleuchtung in der Hauptstadt. Zusammen mit Oskar von Miller bemühte er sich um den Aufbau des Deutschen Museums, ebenso machte er sich um die Einrichtung des Tierparks Hellabrunn verdient.

Grabstätte
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Waldfriedhof - Alter Teil

Sektion: 132 - Reihe: W - Nummer: 2
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