Bluntschlistraße in München
 

Münchner Straßenverzeichnis

   Bluntschlistraße          

† vor 140


Bluntschli Johann Caspar
Johann Caspar Bluntschli
Bildrechte: anonym, Johann Caspar Bluntschli alt, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Johann Caspar Bluntschli, auch Johann Kaspar Bluntschli (* 7. März 1808 in Zürich; † 21. Oktober 1881 in Karlsruhe) war ein Schweizer Rechtswissenschaftler und badischer Politiker. Bluntschli lehrte an den Universitäten Zürich, München und Heidelberg. Bluntschli war Mitglied der Heidelberger Loge Ruprecht zu den fünf Rosen.

Bluntschli lehrte ab 1833 an der Universität Zürich (wo er 1844/45 als Rektor amtierte), ab 1848 an der Universität München und ab 1861 an der Universität Heidelberg. 1873 war er einer der Gründer des Institut de Droit international in Gent. Er war Präsident des 2. (1861 in Dresden) und des 8. (1869 in Heidelberg) Deutschen Juristentages. Bluntschli war Präsident des Deutschen Protestantenvereins.

1840 erhielt Bluntschli den Auftrag, das zürcherische Privatrechtliche Gesetzbuch zu erstellen, das 1856 in Kraft trat und in der ganzen Welt Beachtung fand. Weitere Werke sind Allgemeines Staatsrecht (1852), daneben verfasste er u. a. ein Deutsches Staats-Wörterbuch in elf Bänden (1857–1870, zusammen mit Karl Brater) sowie Das moderne Kriegsrecht der civilisirten Staaten (1866), das Einfluss auf die Beratungen zur Haager Landkriegsordnung hatte. Bedeutung erlangte auch sein Buch über das Autorrecht (1853), in dem er das Recht des Autors, über die Veröffentlichung seines Werkes zu entscheiden, über das Naturrecht begründete. Seine 1884 veröffentlichte Autobiografie trägt den Titel Denkwürdiges aus meinem Leben.

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Straßenname Bluntschlistraße
Benennung 11.12.1928 Erstnennung
RubrikPersonen
Kategorie Staatsrechtslehrer  Historiker  Politiker  Freimaurer  
Person Bluntschli Johann Caspar
geboren 7.3.1808 [Zürich]
gestorben 21.10.1881 [Karlsruhe]
Kategorie Staatsrechtslehrer  Historiker  Politiker  Freimaurer  
Nation Schweiz
Konfession evangelisch
GND 118512129
Leben

Johann Caspar Bluntschli, auch Johann Kaspar Bluntschli (* 7. März 1808 in Zürich; † 21. Oktober 1881 in Karlsruhe) war ein Schweizer Rechtswissenschaftler und badischer Politiker. Bluntschli lehrte an den Universitäten Zürich, München und Heidelberg. Bluntschli war Mitglied der Heidelberger Loge Ruprecht zu den fünf Rosen.

Bluntschli lehrte ab 1833 an der Universität Zürich (wo er 1844/45 als Rektor amtierte), ab 1848 an der Universität München und ab 1861 an der Universität Heidelberg. 1873 war er einer der Gründer des Institut de Droit international in Gent. Er war Präsident des 2. (1861 in Dresden) und des 8. (1869 in Heidelberg) Deutschen Juristentages. Bluntschli war Präsident des Deutschen Protestantenvereins.

1840 erhielt Bluntschli den Auftrag, das zürcherische Privatrechtliche Gesetzbuch zu erstellen, das 1856 in Kraft trat und in der ganzen Welt Beachtung fand. Weitere Werke sind Allgemeines Staatsrecht (1852), daneben verfasste er u. a. ein Deutsches Staats-Wörterbuch in elf Bänden (1857–1870, zusammen mit Karl Brater) sowie Das moderne Kriegsrecht der civilisirten Staaten (1866), das Einfluss auf die Beratungen zur Haager Landkriegsordnung hatte. Bedeutung erlangte auch sein Buch über das Autorrecht (1853), in dem er das Recht des Autors, über die Veröffentlichung seines Werkes zu entscheiden, über das Naturrecht begründete. Seine 1884 veröffentlichte Autobiografie trägt den Titel Denkwürdiges aus meinem Leben.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 11.12.1928 Erstnennung
Offiziell Joh. Caspar Bluntschli, geb.7. März 1808 zu Zürich, gest. 21.10.l881 zu Karlsruhe, führender Rechtsgelehrter, 1848-1861 Prof.d. Deutschen Privat-Rechtes und allgem. Staatsrechtes in München. Seit 1882 eine nach ihm benannte Bluntschlistiftung mit dem Sitz in München.
Straßenverlauf Verb. Str. zw. Prielmayer- und Schützenstrasse (östllich Parallelstraße der Luitpoldstrasse)
1943 Adressbuch  
Johann Kaspar Bluntschli, * 7.3.1808 Zürich, † 21.10.1881 Karlsruhe, führender Rechtsgelehrter; 1848–1861 Professor des deutschen Privatrechts und allgemeinen Staatsrechts in München. Seit 1882 eine nach ihm benannte Bluntschlistiftung.

Verbindet die Prielmayerstraße mit der Schützenstraße.

DatumQuelleA
11.12.1928Straßenbenennungen
Beschluss des Stadtrates
DE-1992-STRA-40-46 Straßenbenennungen 1928 - 0
Referat VII ->
Wikipedia

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