Münchner Straßenverzeichnis

   Brodersenstraße          

Friedrich Brodersen, Pseudonym Friedrich Brode (* 1. Dezember 1873 in Boll; † 19. März 1926 in Krefeld) war ein deutscher Opernsänger (Bariton).

Brodersen, Sohn des Verwalters in Bad Boll, widmete sich zunächst technischen Studien an der Baugewerbeschule Stuttgart, nach deren Absolvierung er als Ingenieur und Architekt tätig war. Schon als Student fiel seine schöne Stimme auf, und da dieselbe an Stärke immer zunahm, nahm er Gesangsunterricht bei Heinrich Bertram und wurde nach einem Probesingen am Stadttheater Nürnberg (1900) engagiert. 1903 wurde er für das dortige Hoftheater verpflichtet, wo er bis 1920 wirkte.

Später war er als Konzertsänger tätig, vornehmlich als Lied-Interpret. Seine Tochter, die Pianistin Linde von Sauer-Brodersen, spielte dabei häufig für ihn am Flügel. Unter dem Pseudonym Friedrich Brode veröffentlichte er einige Schallplatten auf Beka.

Seine Grabstätte auf dem Münchner Waldfriedhof existiert nicht mehr.

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Straßenname Brodersenstraße
Benennung 14.8.1930 Erstnennung
Plz 81929
Stadtbezirk 13. Bogenhausen | Englschalking
Kategorie Musik  Oper  Opernsänger  Kammersänger  
Lat/Lng 48.1543052 - 11.6560602   
Person Brodersen Friedrich
geboren 1.12.1873 [Bad Boll]
gestorben 19.3.1926 [Krefeld]
Kategorie Musik  Oper  Opernsänger  Kammersänger  
Nation Deutschland
Konfession keine Angabe
GND 116554703
Leben

Friedrich Brodersen, Pseudonym Friedrich Brode (* 1. Dezember 1873 in Boll; † 19. März 1926 in Krefeld) war ein deutscher Opernsänger (Bariton).

Brodersen, Sohn des Verwalters in Bad Boll, widmete sich zunächst technischen Studien an der Baugewerbeschule Stuttgart, nach deren Absolvierung er als Ingenieur und Architekt tätig war. Schon als Student fiel seine schöne Stimme auf, und da dieselbe an Stärke immer zunahm, nahm er Gesangsunterricht bei Heinrich Bertram und wurde nach einem Probesingen am Stadttheater Nürnberg (1900) engagiert. 1903 wurde er für das dortige Hoftheater verpflichtet, wo er bis 1920 wirkte.

Später war er als Konzertsänger tätig, vornehmlich als Lied-Interpret. Seine Tochter, die Pianistin Linde von Sauer-Brodersen, spielte dabei häufig für ihn am Flügel. Unter dem Pseudonym Friedrich Brode veröffentlichte er einige Schallplatten auf Beka.

Seine Grabstätte auf dem Münchner Waldfriedhof existiert nicht mehr.

Grabstätte
Grabstätte
Waldfriedhof - Alter Teil

Sektion: 041 - Reihe: W - Nummer: 7
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 14.8.1930 Erstnennung
Offiziell Friedrich Brodersen, hervorragender Bühnen- und Konzertsänger, seit 1903 an der Münchner Oper tätig. Geb. 1.12.1873 zu Bad Boll in Württemberg, gest. 19.3.1926 zu Krefeld.
Straßenverlauf Verb. Strasse zwischen Kunihohstrasse und Flaschenträgerstrasse über die Savitsstrasse.
Änderung
Straßenverlauf
DatumAlter VerlaufNeuer VerlaufBemerkung
7.10.1932Flaschenträgerstraße – KunihohstraßeFlaschenträgerstraße – Hetzeneckerstraßeöstliche Verlängerung
26.5.1936Flaschenträgerstr. - HetzeneckerstraßeBoyenplatz - HetzeneckerstraßeÄnderung der Baulinie
DatumQuelleA
14.08.1930Strassenbenennungen
in dem Gebiete der früheren Gemeinde Dagelfing
DE-1992-STRA-40-49 Straßenbenennungen 1930 - 0
Referat VII ->
Google Maps Kein Bild vorhanden
StraßeNameArchitektBaustilJahr
Brodersenstraße 36Bürogebäude1914

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