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Münchner Zeitensprünge

20. 9 1873 - Das erste „Schneider-Weißbier“ an der Maderbräugasse 4

München-Graggenau * Das erste „Schneider-Weißbier“ wird im Haus an der Maderbräugasse 4, wo sich das „Sudhaus“ befindet, gebraut.

Das war genau drei Tage nachdem der letzte „Weißbiersud“ im „Königlichen Hofbräuhaus“ eingebraut worden war. 

12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

München-Graggenau * Vermutlich die Pink Panthers, die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. 

Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert. Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren. Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen. Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht. Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest. 

Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich. 

20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.

14. 1 1823 - Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines „Max-Joseph-Denkmals“, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.

29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 

26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.

14. 1 1841 - Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt

München-Graggenau * Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt.  

Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist „Hausknecht beim Faberbräu“.  

Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 

1375 - Eine Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ abgeschlossen werden.

Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen

München-Graggenau * Auch die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen.

14. 1 1823 - Das „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder. 

Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird.  
Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 

6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des „Palais Toerring-Jettenbach“ hin.

Die „Ministerien“ haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte.
Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. 

Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten „Ministerien“ einen Gegenentwurf des „Maurermeisters“ Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht.
Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen.

Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die „Minister“ Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834.

Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen „Arkadenvorbau“ verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes“.

Da der „Generalpostadministrator“ Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die „Postdirektion“ bezahlt den gesamten Umbau des „Palais“ - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.

1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden durch Max Lacher erneuert.

Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem „Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege“ unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.

1989 - Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt „Weinstadel“

München-Graggenau * Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt nur noch „Weinstadel“.

1924 - Der „Wintergarten“ Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe „Wintergarten“ Königs Max II. - zwischen dem „Königsbau“ der „Residenz“, dem „Cuvilliés-Theater“ und dem „Nationaltheater“ - wird abgerissen. 

1951 - Im Keller der Burgstraße 5 wird der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet

München-Graggenau * Nach der notdürftigen Instandsetzung des Hauses Burgstraße 5 wird in den weitläufigen Kellergewölben der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet.

Es ist die erste Gastwirtschaft in diesem Haus.

1994 - Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert.

7 1952 - Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

München-Graggenau * Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb.

1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.

1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.

30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.

16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Denkmal“

München-Graggenau * Am Tag des „fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläums“ von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild gelegt.

Dabei wird nochmals gefordert, dass „das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“ soll, „den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“.

1833 - Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das „Max-Joseph-Denkmal“ kann doch noch hergestellt werden.
Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig.

Vermutlich werden jetzt alle Teile im „Sandgussverfahren“ hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der „Erzgießerei“ komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den „Max-Joseph-Platz“ gebracht.
Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die „Königsfigur“ wiegt 7.800 Kilogramm.

13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs.

Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.

14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet.

Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 

1821 - Exerzierübungen vor dem neuen „Hof- und Nationaltheater“

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen „Hof- und Nationaltheaters“ bleibt der „Max-Joseph-Platz“ groß genug für Exerzierübungen.

Ein Antrag des „Generalkommandos München“, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.

31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.

Ab 1861 - Das „Alte Rathaus“ wird re-gotisiert

München-Graggenau * Bis 1864 wird das „Alte Rathaus“ vom „Städtischen Baurat“ Arnold Zenetti regotisiert.

1477 - Die „heraldische“ Ausschmückung des „Festsaals im Alten Rathaus“

München-Graggenau * Die „heraldische“ Ausschmückung des „Fest- und Tanzsaales im Alten Rathaus“ ist fertiggestellt. 

1310 - In München wird erstmals ein „Rathaus“ erwähnt

München-Graggenau * Erstmals wird ein „Rathaus“ in München genannt, das als „der Stadt Haus“ oder als „Haus der Bürger“ bezeichnet wird. 

Über die innere Einteilung dieses älteren Rathauses kann keine Aussage gemacht werden. 

1861 - Kopien der verschenkten „Moriskentänzer“ werden aufgestellt

München-Graggenau * Kopien der verschenkten „Moriskentänzer“ werden im „Festsaal des Alten Rathauses“ zur Aufstellung gebracht. 

17. 12 1944 - Der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ durch Bomben zerstört

München-Graggenau * Durch Bomben wird der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ zerstört. 

1460 - Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

München-Graggenau * Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm und dem anschließenden Brand ist der Gebäudekomplex des Rathauses stark in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man über einen Neubau nachdenkt. 

9. 11 1938 - „Propagandaminister“ Goebbels hält eine „antisemitische Hassrede“

München-Graggenau * Nach Bekanntwerden des Todes von Ernst vom Rath hält „Reichspropagandaminister“ Joseph Goebbels umgehend eine „antisemitische Hasstirade“ in der er zur Rache und zur „Vergeltung am Weltjudentum“ aufruft.

Die Nationalsozialisten sind bestens vorbereitet, denn noch kurz vor Mitternacht ergeht ein Fernschreiben an alle deutschen Polizeistellen.

Darin heißt es:

  • „Es werden in kürzester Frist in ganz Deutschland Aktionen gegen Juden, insbesondere gegen deren Synagogen stattfinden.
  • Sofern sich in Synagogen wichtiges Archivmaterial befindet, ist dieses durch eine sofortige Maßnahme sicherzustellen.
  • Es ist vorzubereiten die Festnahme von etwa 20.000 bis 30.000 Juden im Reiche. Es sind auszuwählen vor allem vermögende Juden“.

Der „SS-Gruppenführer“ und Chef der „Sicherheitspolizei“, Reinhard Heydrich, präzisiert die Befehle in einem weiteren Fernschreiben.

  • Dort ist zu lesen, dass die Polizei und die Dienststellen der NSDAP gemeinsam die „Demonstrationen“ leiten sollen.
  • Und: „Es dürfen nur solche Maßnahmen getroffen werden, die eine Gefährdung deutschen Lebens oder Eigentums nicht mit sich bringen. Zum Beispiel Synagogenbrände nur, wenn keine Brandgefahr für die Umgebung ist“.

Durch ein im Jahr 1937 angefertigtes Verzeichnis der „Münchner jüdischen Gewerbebetriebe“ wissen die NS-Parteiorgane und Schlägertrupps genau wo sie zuschlagen und so die „verbrecherische Tat des jüdischen Mordbuben“ rächen müssen.

Ab 1827 - König Ludwig I. lässt „Nibelungensäle“ der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die „Nibelungensäle“ im „Königsbau“ der Residenz ausmalen. 

1826 - Der „Königsbau der Residenz“ entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des „Max-Joseph-Platzes“ entsteht der „Königsbau der Residenz“.

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des „Palais Toerring-Jettenbach“ gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem „Friedhof des Franziskanerklosters“ zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des „Toerring-Palais“ will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.

Um 1450 - Das „Isartor“ erhält sein größtes Ausmaß

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das „Isartor“ erhält sein größtes Ausmaß.  

Diese Erweiterung und Verstärkung ist notwendig geworden, nachdem sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend geändert hat.  
Die aufkommenden „Pulvergeschütze“ entwickeln sich zu einer gefährlichen Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.  

Die Verstärkung wird erreicht, indem man eine zweite Mauer in einem Abstand von sieben bis neun Metern parallel vor die bestehende „Stadtmauer“ baut.
Diese sogenannte „Zwingermauer“ ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die „Hauptmauer“.  
Den Zwischenraum innerhalb der beiden Mauerführungen, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, bezeichnet man als „Zwinger“.  

Gleichzeitig müssen nach dem selben Prinzip natürlich auch die „Haupttore“ verstärkt werden.  
Dazu werden dem bestehenden „Hauptturm“ - im Zuge der „Zwingermauer“ - zwei „Vortürme“ vorgelagert.  

Die beiden achteckigen und drei Geschosse hohen „Flankentürme“ sind durch ein hohes Mauerwerk, einer sogenannten „Barbakane“, miteinander verbunden.  
Dadurch entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene „Torburg“.  

Jeder, der diesen „Torzwinger“ betritt, musste freilich damit rechnen, dass er hier gefangen gesetzt werden kann, wenn vor ihm die „Fallgatter“ im „Torturm“ und hinter ihm im sogenannten „Vortor“ niederrasselten.  
Anstelle der heutigen drei „Torbögen“ muss man sich ein „Mittelportal“ als „Zugang“ beziehungsweise „Zufahrt“ und je eine seitliche „Schlupfpforte“ vorstellen.  
Vor dem „Isartor“ überwölbt eine Brücke den „Stadtgrabenbach“.  
Rechts von der „Tordurchfahrt“ befindet sich das „städtische Zollhaus“.  

Die am „Isartor“ eingenommenen Zölle: „Brückenzoll“, „Wasserzoll“, „Salzzoll“, „Pflasterzoll“ und „Zoll für das Trockengut“ sind die für die Stadt Einträglichsten.  

Im Gebäude links von der „Tordurchfahrt“ ist der „Stadtwagner“ untergebracht, der auch für die Instandhaltung und für das Aufziehen und Niederlassen der vor dem „Isartor“ gelegenen „Zugbrücke“ verantwortlich ist.  

Die mit Eisen beschlagenen Torflügel werden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang mit Riegeln verschlossen.  

Ab dem „Vesperläuten“ gilt die „kleine Torsperre“.  
Wer danach aus oder in die Stadt will, musst dafür bezahlen.  

Die Glocken der „Frauenkirche“ verkündeten im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher, die „große Torsperre“.  
Denn in der Nacht ist München hermetisch verrammelt. 

2009 - Wasserschaden im gerade renovierten „Cuvilliès-Theater“

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im „Cuvilliès-Theater“ über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 

1380 - Das „Isartor“ wird nun auch „Zolltor“ genannt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als „Zollstätte für den Einfuhrzoll“ wird das „Isartor“ nun auch „Zolltor“ genannt.  

Das „Isartor“ besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.  
Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.  
Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten „Torhalle“.  

Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte „Stadtgraben“ überwunden werden.  
Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als „Zugbrücke“ hochgeklappt werden kann.  

Beim Turm des „Isartores“ kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines „Fallgitters“ erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben. 

1824 - Baubeginn der „Synagoge“ in der heutigen Westenriederstraße

München-Angerviertel * Baubeginn der „Synagoge“ in der Theaterstraße, der heutigen Westenriederstraße, nach einem Entwurf des „Königlichen Baurats“ Jean Baptiste Métivier.

Die Arbeiten sind bis 1826 fertiggestellt.

9 2013 - Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 

9. 4 1826 - Die „Synagoge“ in der Westenriederstraße wird eingeweiht

München-Angerviertel * Die „Synagoge“ in der Theaterstraße, der heutigen Westenriederstraße, wird eingeweiht.

1. 11 2004 - Sabine Rinberger wird Direktorin des „Valentin-Karlstadt-Musäums“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des „Valentin-Karlstadt-Musäums“.

1974 - Das „Valentin-Musäum“ kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das „Valentin-Musäum“ bekommt Zuwachs und kann seither auch den nördlichen Turm für Ausstellungen und das Archiv nutzen.

7. 3 1389 - Erstmals wird die „Neuveste“ genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige „Residenz“, genannt. 

2. 9 1971 - Der Fischbrunnen wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

München-Graggenau * Der Fischbrunnen am Marienplatz wird wieder als ganzjährig laufender Brunnen in Betrieb genommen.

7. 1 1944 - Der „Fischbrunnen“ wird weitgehend zerstört

München-Graggenau * Der „Fischbrunnen“ auf dem „Marienplatz“ wird in der Bombennacht weitgehend zerstört.

23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 

1. 8 1874 - Der „Ratskeller“ wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Graggenau * Der im Neubau des Münchner Ratshauses eingebaute „Ratskeller“ wird der Öffentlichkeit übergeben.

Die Weinkarte umfasst 231 Weine aus aller Welt.

Die Stadtgemeinde wird zum größten „Weinwirt“ Münchens.
Der Pächter wird verpflichtet, bis zu 6 Sorten „Regiewein“ zu einem vom Stadtmagistrat festgelegten Preis abzugeben.

1865 - An der Stelle des „Landschaftsgebäudes“ entsteht das „Neue Rathaus“

München-Graggenau * Die Stadt München kauft das ehemalige „Landschaftsgebäude“, um an seiner Stelle den ersten Bauabschnitt des „Neuen Rathauses“ zu errichten.

21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II. auf dem Dach des „Festsaalbaus“ vor. 

10. 4 1782 - Ein „Hundemarkt“ auf dem heutigen „Marienplatz“

München-Graggenau * In München lässt sich ein „Hundemarkt“ auf dem heutigen „Marienplatz“ nachweisen.  

Er findet Sonn- und Feiertags zwischen zehn und zwölf Uhr statt.  
Der private „Hundehandel“ wird verboten. 

Um den 20. 8 1917 - Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

München-Graggenau * Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt.

Die Polizei kann die Rädelsführerin nicht festnehmen, weil sie ein Baby auf dem Arm trägt.

18. 6 1916 - Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

München-Graggenau * Die mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz von den an den Hunger-Demonstrationen beteiligten Münchnern.

Stadtschulrat Dr. Georg Kerschensteiner muss sich später für die „mangelnde staatsbürgerliche Erziehung der gerade entlassenen Schuljugend“ rechtfertigen. 

10. 9 1853 - Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“.

Sie wird seither in der neu errichteten „Schrannenhalle“ an der Blumenstraße abgehalten.

Seit dem Jahr 1991 - Die „Heldenputti“ werden durch Abgüsse ersetzt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die seit dem Jahr 1991 in den Werkstätten des „Bayerischen Landesamtes­ für Denkmalpflege“ restaurierten „Heldenputti“ werden zwischen 1994 und 1998 durch Abgüsse ersetzt.  

Die Originale befinden sich seither im Münchner „Stadtmuseum“

29. 7 1600 - Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

München-Graggenau * Am Morgen führt eine Delegation von berittenen Amtmännern, zwei Priestern und bewaffneten Soldaten die Delinquenten in Ketten vom Falkenturm zum Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, zum „Malefizrechtstag“. Der gerade elf Jahre alt gewordene Hansel muss beim Bußamtmann der Stadt München auf dem Pferd mitreiten und alles mit ansehen.

Eine geifernde Menschenmenge wartet vor dem Rathaus und hofft auf eine spektakuläre Hinrichtung der Pämbs und ihrer Leidensgenossen. Obwohl der Herzog den Prozess führt, muss die Stadt München den Schauprozess und die Hinrichtung ausrichten. Als der Bannrichter Christoph Neuchinger schließlich die Todesurteile verkündet, wollen die Jubelschreie der Münchner kein Ende nehmen. 

30. 10 1854 - Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

München-Graggenau * Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt. 

20. 10 1854 - Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

München-Graggenau * Der Stadtmagistrat teilt der Öffentlichkeit mit, dass „der bisherige Schrannenplatz dahier fernerhin 'Marienplatz' genannt werden dürfe“.

28. 5 1854 - Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

München-Graggenau * Ein großer Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie wird an der Mariensäule auf dem Schrannenmarkt zelebriert. 25.000 Menschen beteiligen sich.

29. 9 1854 - Gottesdienst „für die Errettung aus dieser großen Drangsal“

München-Graggenau * Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt für den 3. Oktober zu einem „feierlichen Dankamt“ zur „Mariensäule am Schrannenplatz“ ein, „um Gott den Herrn für die Errettung aus dieser großen Drangsal die innigsten Dankgebete darzubringen“.

In dieser Einladung wird die „Cholera“ schon für beendet erklärt.

10. 5 1641 - Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der „Mariensäule“ werden aufgestellt

München-Graggenau * Durch einen Erlass will Kurfürst Maximilian I. sicherstellen, dass die Mariensäule „in gebierender veneration, und respect erhalten, Insonderheit alle unsauberkheiten und verunehrungen verhietet und abgestelt werden“.  

Die „Mariensäule“ wird deshalb mit einem Marmorgeländer mit den vier Bronze-Laternen umgeben.  

Auf dem Sockel der „Mariensäule“ kommen im gleichen Jahr vier bronzene „Heldenputti“ zur Aufstellung, die für Maria als „ecclesia militans“ [„die in der Welt kämpfenden Kirche“] oder als „Apokalyptisches Weib“ für die im „Kampf der Konfessionen“ siegreiche katholische Kirche instrumentalisiert werden.  

Sie stellen eine Umsetzung des Psalm 91, Vers 13 dar: „Über die Schlange und den Basilisken wirst du schreiten, und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten“.  

In nahezu allen Veröffentlichungen über die „Mariensäule“ verkörpert der „Drache“ den „Hunger“, der „Löwe“ den „Krieg“, der „Basilisk“ die „Pest“ und die „Schlange“ den „Unglauben“.  
Sie sollen, so die populäre Auffassung, die großen Plagen der Zeit veranschaulichen.  

Nach einer anderen Definition, die dem Programm des - im Jahr 1674 ausgebrannten - „Zimmers der Religion“ in der „Residenz“ entspricht, steht der „Drache“ für die „Häretiker“ [= „Ketzer“], der „Löwe“ für die „Heiden“, die „Schlange“ für die „Juden“ und der „Basilisk“ für die „Schismatiker“ [= „Protestanten, Kirchenspalter“].  

Aus einem Monument der persönlichen Frömmigkeit des Kurfürsten ist durch die Hinzufügung der „Heldenputti“ zugleich ein „Denkmal des Triumphes des katholischen Glaubens über die Übel der damaligen Zeit“ geworden.  

Da Maximilian I. sowohl den Tag der „Denkmalsweihe“ als auch das Datum für die alljährliche „Dankprozession“ auf den Jahrestag der „Schlacht am Weißen Berg“ orientiert, macht er die „Mariensäule“ auch zu einem unübersehbaren Symbol für den bisher größten Triumph baierischer Waffen über die protestantischen Feinde.  

Und damit macht er aus der „Mariensäule“ eine „Siegessäule“

28. 8 1854 - Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

München-Graggenau * Um die Abwendung der „Cholera-Epidemie“ zu erflehen und die Ausbreitung künftig möglichst zu unterbinden, wird ein großer „Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“ auf dem „Schrannenplatz“ zelebriert.

25.000 Menschen sollen sich dort eingefunden haben.

1315 - Die Freiung des Marktplatzes wird von König Ludwig dem Baiern verbrieft

München-Graggenau - Mümchen-Angerviertel * Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft. 

Damit kann nicht nur die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.
Die „Freiung“ stellt vielmehr die Übertragung des Nutzeigentums der Immobilie Marktplatz auf die Kommune dar.

4. 5 1315 - Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

München * Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig IV. dem Baiern verbrieft. Der Gunstbrie“ bezieht sich nur auf den Marktplatz. Eine generelle Regelung für alle Bausachen erhält die Stadt erst am 8. Mai 1342. Die Freiung bedeutet,  

  • dass die Stadt das alleinige Recht in Bauangelegenheiten auf diesem Platz hat, und  
  • dass die Kommune das Nutzeigentum der Immobilie Marktplatz besitzt. Damit kann die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.  

Die ersten Betroffenen sind die Metzger, die ihre Fleischbänke vor das Talburgtor [= Alter Rathausturm] verlegen müssen. Dabei spielten hauptsächlich die unhaltbaren hygienischen Zustände eine Rolle. 

1350 - Der „Weinmarkt“ findet jeden Montag auf dem „Schrannenmarkt“ statt

München-Graggenau * Der „Weinmarkt“ findet jeden Montag auf dem „Schrannenmarkt“ statt.

20. 4 1691 - Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss

München-Graggenau * Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße.  

Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen. 

1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“. 

Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.

20. 6 1614 - Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

München-Angerviertel * Für den Wiederaufbau des im Jahr 1607 durch Blitzschlag abgebrannten Turm der Peterskirche genehmigt der Stadtrat 1.000 Gulden Bausteuer. Weitere städtische Zuschüsse werden folgen. 

1870 - Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet.

Er zeigt in Standbildern die „bürgerlichen Tugenden“: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.

25. 8 1867 - Der Grundstein für das „Neue Rathaus“ wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das „Neue Rathaus“ gelegt.

8. 11 1945 - „Kardinal“ Faulhaber weiht die „Mariensäule“ neu ein

München-Graggenau * „Kardinal“ Michael von Faulhaber weiht die „Mariensäule“ am Marienplatz neu ein. 

1920 - Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.

26. 10 1801 - Der „Theatiner-Konvent“ wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das „Theatinerkloster“ wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. 

Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das „kurfürstliche Minsterial-Département“ und das „oberste Justiz-Kollegium“ über. 

18. 10 1953 - Der „Karl-Valentin-Brunnen“ wird enthüllt

München-Angerviertel * Der „Karl-Valentin-Brunnen“ am „Viktualienmarkt“ wird enthüllt.

1659 - Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin

München-Kreuzviertel * Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin Henriette Adelaide, bei der Geburt eines Thronfolgers dem heiligen Kajetan, dem Gründer des „Theatinerordens“, eine Kirche zu erbauen und eine Klostergemeinschaft in München anzusiedeln.  

Die werdende Mutter hegt scheinbar wenig Zweifel, dass ihr zweites Kind der ersehnte Thronerbe sein würde, da sie bereits vor der Niederkunft - für den künftigen Standort gegenüber der Residenz - einige Häuser aufkaufen und niederreißen lässt. 

1828 - Im „Bazargebäude“ ist das „Hofgarten-Café“ untergebracht

München-Graggenau * Das „Bazargebäude“ wird eröffnet. 

Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene „Hofgarten-Café“ untergebracht. 

17. 2 1808 - Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers „Isartor“

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Regierung genehmigt die Ausführung der Ausfallstraße übers „Isartor“.  

Denn seit der Erhebung Bayerns zum Königreich, am 1. Januar 1806, stellt man andere Anforderungen an die „Stadteinfahrt“ zur „Königlichen Haupt- und Residenzstadt München“.

Bislang stand die Verbesserung der Verkehrsführung durch Erweiterung und Begradigung der alten „Torstraße“ im Vordergrund.  Jetzt aber ist eine breit ausgebaute „Via Triumphalis“ das Ziel.  

Vom „Isartor“ selbst ist noch wenig die Rede.  
Doch zu einer würdigen „Stadtzufahrt“ gehört auch ein entsprechendes „Stadtportal“, das wie ein „Triumphtor“ die Straße überspannen und von Ferne sichtbar sein soll.  
Dazu muss das „Isartor“ umgestaltet werden.  
Der hohe „Mittelturm“ soll abgetragen werden, seine mittelalterliche Gestalt aber noch erhalten bleiben.  

Die Entscheidung über die dringend erforderliche Erweiterung des „Isartores“ unterbleibt aber noch.  
Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt und auch die vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder nicht abruft.  
Damit ist die gesamte Neugestaltung des Gebiets um das „Isartor“ erneut gescheitert.  

Dennoch steht das Schicksal des „Isartores“ auch weiterhin im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen.  
Für viele Zeitgenossen ist jedoch das inzwischen zur Ruine verkommene „Stadttor“ ein ärgerliches Verkehrshindernis, das den Eingang in die „Hauptstadt des Königreichs Bayern“ verschandelt.  
Auch wenn das Bauwerk als romantische Staffage und Motiv vieler Gemälde und Zeichnungen einen gewissen Reiz ausübt. 

8. 4 1932 - Ein Großbrand zerstört weite Teile der „Schrannenhalle“

München-Angerviertel * Ein Großbrand zerstört in der Nacht auf den 8. April 1932 weite Teile der verbliebenen nördlichen „Schrannenhalle“.  

Die Reste werden abgetragen, nur der nördliche Kopfbau (heute „Der Pschorr“) bleibt erhalten - und dient später für Jahrzehnte als „Freibank“

1607 - Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Der alte „Drei­flügelaltar“ aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“ abgerissen.  

An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene „Madonna mit dem Kind“ verwendet wird.  
Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der „Frauenkirche“

1779 - Die „Gemäldegalerie“ an der Nordseite des „Hofgartens“

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des „Hofgartens“ eine „Gemäldegalerie“ anbringen. 

Davon hat die „Galeriestraße“ ihren Namen. 

1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der „Frauenkirche“ verlegt.

1492 - Die „Salvatorkirche“ als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“ von Lukas Rottaler erbaut.

17. 10 1854 - „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“ abgehalten werden.

Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.

16. 4 1803 - Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 

11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die „Hofkapelle“ in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die „Salvatorkirche“

Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 

21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. 

Von überall her strömen die Massen an den Tatort. 

Aus dem stark angefeindeten „USPD-Politiker“ ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.
Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse:
„Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco.
Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben“
.  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der „Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags“ vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den „Mehrheitssozialisten“ und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die „Zweite Revolution“ eingeleitet. 

22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am „Eisner-Bodendenkmal“

München-Graggenau * Bei der „Stadtrats-Sitzung“ stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am „Bodendenkmal“ für Kurt Eisner zur Auswahl.

Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des „Freistaates Bayern“ bezeichnen oder gründete er bloß den „Volksstaat Bayern“?  
Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als „Republik“ bedeuten.  

Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff „Freistaat“ nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben.  
Dagegen denkt man bei „Volksstaat“ eher an die Sprache des „Dritten Reiches“ und der damaligen „DDR“.

Der „SPD-Vorschlag“ lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet“.

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort „Freistaat“ vermeidet.  
Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus „CSU“, „FDP“ und „Grüne/ALM“ gegen die Stimmen der „SPD“ durch.

Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  
„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“

2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im „Opernhaus am Salvatorplatz“ zum dritten Mal aufgeführt.

7. 10 1881 - Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung „Am Einlaß 4“

München-Angerviertel * Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung „Am Einlaß 4“

1976 - Der „Kreuzaltar“ der „Anna-Klosterkirche“ wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der „Kreuzaltar“ der „Anna-Klosterkirche“ und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 

1972 - Das große Fresko der „Anna-Klosterkirche“ wird fertiggestellt

München-Lehel * Das große Fresko im Mittelraum der „Anna-Klosterkirche“ wird fertiggestellt. 

1965 - Die „Anna-Klosterkirche“ soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der „Anna-Klosterkirche“ bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt.  

In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 

19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 

8. 11 1976 - Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt.

Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die „Gedenkplatte“ an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der „Gedenkplatte“ lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde“.  

Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 

1490 - Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt.

6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der „Frauenkirche“, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist.  

Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel „Schwarzer Adler“ in der Kaufingergasse Quartier genommen. 

1890 - Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt

München-Graggenau * Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt.

1927 - Die „Moriskentänzer“ kommen in das „Stadtmuseum“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die „Moriskentänzer“ von Erasmus Grasser aus dem „Alten Rathaus“ kommen in das „Stadtmuseum“.

1773 - Der „Frauenfriedhof“ wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der „Frauenfriedhof“ wird - wie alle anderen „innerstädtischen Gottesäcker“ - offiziell aufgelöst.

6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der „Vorstand der Obersten Baubehörde“, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche „Mühlen“ liegen.

Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der „Mühlen“ nicht möglich.
Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.

24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit „Inhaftierung“ rechnen muss.

31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr werden der Rote Turm und die Isarbrücke von den Aufständischen besetzt. Die dortige Besatzung lässt sich nicht auf einem Kampf mit den Oberländern ein, sondern zieht sich zum Isartor zurück.

Von der gleichzeitig erwarteten Erhebung der Münchner ist aber nichts zu sehen. Dagegen scheinen die Kaiserlichen auf den Angriff gut vorbereitet zu sein. Sie haben alle Maßnahmen zur Verteidigung der Stadt getroffen. 

Um 1780 - Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“

München-Kreuzviertel * Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“.

4. 3 1848 - Die Stürmung des Zeughauses

München * An diesem Faschingssamstag kommt es zur Stürmung des Zeughauses.  

Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.
Ein Gerücht lautete: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern.
Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die Landwehr mit dem sogenannten Generalmarsch mobilisiert worden ist.
Damit ist faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen. 
In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur Stürmung des Zeughauses.

Das Korn- und Geschützhaus am Jakobsplatz, dem heutigen Stadtmuseum, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben.  
Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum Promenadeplatz, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten Landwehr vereinigen will.  

Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen.  

In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer Feldmarschall. Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die Stände bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage.  
Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins Korn- und Geschützhaus

1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

München-Lehel * Nach seiner Entlassung aus dem „Aufklärungskommando“ der „Reichswehr“ am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.

12 2008 - Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ soll würdiger gestaltet werden

München * Der „Ältestenrat“ des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des „Platzes der Opfer des Nationalsozialismus“ aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 

12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 

9. 2 1915 - Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

München-Lehel * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6. 

13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden.

Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 

11 1986 - Die „Ewige Flamme“ darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die „Sparmaßnahme“, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 

2007 - Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ wird erneuert und erhöht.

13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 

29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 

26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.

20. 10 1934 - Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“

München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“.  

Im Zentrum dieser Maßnahme steht der „Gasthof Schwarzfischer“ in der Dultstraße, zusammen mit dem „Arndthof“ am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.  

Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht.  
Dort wird abgeglichen, ob es sich um „Wiederholungstäter“ handelt, die sich anschließend „Umerziehungsmaßnahmen“ unterziehen müssen.  
39 Festgenommene kommen ins „KZ Dachau“, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert.  

„Wiederholungstäter“ ist, wer in der berüchtigten „Rosa Liste“ verzeichnet ist.  
Dieses „Verzeichnis der Homosexuellen“ besteht bereits seit der Kaiserzeit. 

1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 

26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

München * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“.  

Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land. 

1800 - Die „Alte Isarkaserne“ in der Beschreibung

München-Isarvorstadt * Die „Alte Isarkaserne“ wird wiefolgt beschrieben:

„Die Caserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isaar-Flußes, auf einer sogenannten Insel“.

Das zweistöckige Hauptgebäude war 140 Meter lang. Es fasste damals 954 Mann, für die zweiundsechzig Zimmer und vierzehn Küchen vorhanden waren. Das Erdgeschoss diente als Pferdestall, in dem insgesamt 274 Pferde Platz fanden.

Die Kasernenanlage wurde mehrfach umgebaut. Dabei war die Truppenstärke höchst unterschiedlich. Zeitweise befanden sich in der „Alten Isarkaserne“ außer den Pferden nur einige Stallwachen.

1959 - Das „Schiller-Denkmal“ kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das „Schiller-Denkmal“, das bis dahin auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der „Alten Isarkaserne“ werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.

10. 3 1894 - Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

München-Hackenviertel * Der „Schausteller“ Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem „Wachsplastiker“ Emil Eduard Hammer im ehemaligen „Vogl'schen Kaufhaus“ in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das „Internationale Handels-Panoptikum“

Es ist das größte und bedeutendste „Panoptikum“ Münchens und wird als „ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“ bezeichnet.
Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate.

Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte.
Das „Panoptikum“ ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das „Anatomische Museum“ und ein „Extrakabinett“ mit über 600 Exponaten.
Das „Extrakabinett“ dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten.
Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung „polizeilich verboten“.
Am Dienstag und Freitag ist die „Anatomische Abteilung“ ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.

Im Keller befindet sich die „Inquisitionsabteilung“ mit einer Sammlung von „Folterwerkzeugen“, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden.
In der angeschlossenen „Verbrecher-Galerie“ werden hauptsächlich zeitgenössische „Massenmörder“ als Wachsimitate gezeigt.

13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.

Ab 15. 11 1906 - Die „Erste bayerische Geweih-Ausstellung“ auf der „Kohleninsel“

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem „Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit“, des Prinzregenten Luitpold, die „Erste bayerische Geweih-Ausstellung“ im „Pavillon an der Ludwigsbrücke“ statt.

6. 10 2015 - Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt

München-Isarvorstadt * Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um einen sogenannten Zerscheller, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  

Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen Museumsinsel

Seit 1884 - Der Verkauf der „Alten Isarkaserne“ auf der „Kohleninsel“ ist abgeschlossen

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der „Alten Isarkaserne“ auf der „Kohleninsel“ mit der Münchner Stadtverwaltung werden geführt und 1888 abgeschlossen.

12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

Sommer 1902 - Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus.

Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.

18. 3 1983 - Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

München-Lehel * Michael Käfer übernimmt das „P1“ im Ostflügel des Hauses der Kunst

Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One

16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.

1830 - Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

München-Maxvorstadt * Robert von Langer übernimmt seinen letzten öffentlichen Auftrag und schmückt das „Herzog-Max-Palais“ mit Szenen aus der griechischen Mythologie aus.

Herzog Max in Bayern war der Vater der Kaiserin Elisabeth.

1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar.

Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.

1284 - Zwei „Franziskaner-Klöster“ auf Münchner Stadtgebiet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die beginnende Erweiterung Münchens auf den sechsfachen Umfang des befestigten Marktes Heinrichs des Löwen führt zur Verlegung des „Franziskanerklosters“ nördlich der herzoglichen Burg.

Besondere Unterstützung findet der Neubau des „Franziskaner-Klosters“ durch die Familie der Sendlinger, die eigentlich an der Errichtung eines „Klarissenklosters“ interessiert ist.
Sie kauft den „Barfüßern“ deshalb das bestehende „Angerkloster“ weit über seinen Wert um 800 Pfund Pfennigen.

Damit können die „Klarissen“ aus dem Kloster Söflingen, also Nonnen des „Zweiten Ordens“ der „Franziskaner“, das verlassene Kloster „St. Jakob am Anger“ übernehmen.

10 1891 - Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert und geschmückt

München * Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert.

Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei „Pylonen“, die die Allegorien der „Fischerei“, der „Flößerei“, der „Industrie“ und der „Kunst“ aufnehmen. 

20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden öffentlich versteigert. 

13. 9 1803 - Das „Augustiner-Kloster“ wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein „kurfürstliches Reskript“ wird das „Augustiner-Kloster“ säkularisiert. 

1808 - Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt.

Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als „Studienkirche“.

Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem „Erzbischöflichen Ordinariat“.

22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster.

Im Konvent leben zwanzig „Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen“ und zwei Novizinnen

22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als „Pfand- und Leihhaus“ überlassen.

Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

1887 - Die „Mariannenbrücke“ wird als Zugang zum „Café Isarlust“ gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die „Mariannenbrücke“ als Zugang zum „Café Isarlust“ auf der „Feuerwerksinsel“ wird gebaut.

Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.

Platzl 3
0.03 km 
Platzl 3; Bürgerhaus des 16. Jhs., aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988.

Platzl 1
0.04 km 
Platzl 1a; Wohn- und Geschäftshaus Kaut, reiche, gotisierende Fassade mit Hausteingliederung und breitem Erker, 1896-97 von Max Ostenrieder.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 6
0.05 km 
Orlandostraße 6; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 4.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 9
0.05 km 
Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.

Pfisterstraße 10
0.05 km 
Pfisterstraße 10; Bürgerhaus, im Kern wohl 16. Jh. (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jh. verändert.

Pfisterstraße 8
0.06 km 
Pfisterstraße 8; Bürgerhaus, wohl Ende des 18. Jhs. umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt.

Pfisterstraße 6
0.06 km 
Pfisterstraße 6; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Putzbau, Umfassungsmauern vielleicht zum Teil 16. Jh., wohl barockzeitlich und im 19. Jahrhundert verändert, beim Wiederaufbau 1954 aufgestockt und stark erneuert, 1987/88 eingreifend saniert.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Pfisterstraße 7
0.06 km 
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 4
0.07 km 
Orlandostraße 4; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 6.

Mietshaus

Erstellung: 1913
Orlandostraße 3
0.07 km 
Mietshaus, Übergang vom historisierenden Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit, mit z. T. mehrfarbiger Fassade, im 1. Stock geschnitzte Fensterstöcke, 1913-14 von Franz Deininger.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 11
0.07 km 
Wohn- und Geschäftshaus, malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.

Hofbräuhaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Platzl 9
0.08 km 
Staatl. Hofbräuhaus, malerischer Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896-97 von Max Littmann mit Erich Goebel, unter Einbeziehung älterer Bauteile (Südflügel); im Hof Biergarten, Brunnen mit Löwenfigur.

Ehem. Corpshaus Makaria

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Platzl 6
0.08 km 
Ehem. Corpshaus Makaria, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898-99 von Adolf Ziebland.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 2
0.08 km 
Orlandostraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; bildet eine Gruppe mit Nr. 4 und 6.

Ehem. Corpshaus Frankonia

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 7
0.08 km 
Ehem. Corpshaus Frankonia, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Bräuhausstraße 8
0.09 km 
historisierende Fassade mit Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im Jahre 1750), bez. 1904, von Hermann Berthold und Leonhard Hägele.

Orlando-Haus

Erstellung: 1898
Platzl 4
0.09 km 
Platzl 4,4a; Orlando-Haus, Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12.

Pfistermühle

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1573
Pfisterstraße 4
0.09 km 
Pfisterstraße 4; Pfistermühle. Erhalten nur das Vorderhaus, um 1573/79; mit z. T. gewölbten Erdgeschossräumen.

Klassizistisches Wohnhaus

Baustil: Klassizistisch
Erstellung: 1838
Pfisterstraße 5
0.09 km 
Klassizistisches Wohnhaus, 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3.

Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1813
Pfisterstraße 3
0.10 km 
Pfisterstraße 3; Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt, klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4.

Ledererstraße 11
0.10 km 
Ledererstraße 11; Wandverkleidung aus Kacheln mit Jugendstilornamenten, z.T. mit alpinen Motiven, Anfang 20. Jh.; in den Erdgeschossräumen einer ehem. Käsehandlung.

Ledererstraße 10
0.10 km 
Ledererstraße 10/12; Giebelhaus, z.T. 15./16. Jh. (schon auf Sandtner-Modell von 1570), 1726 (?) umgebaut und aufgestockt, wieder mit Giebel; 1980/81 entkernt.

Wohnhaus von 1899

Erstellung: 1899
Falkenturmstraße 12
0.11 km 
Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort.

Polizeiamt Nord

Erstellung: 1923
Hochbrückenstraße 7
0.11 km 
Polizeiamt Nord. Polizeidienstgebäude, in städtebaulich wirkungsvoller Position, in sachlich-reduziert historisierenden Formen errichteter Komplex; fünfgeschossiger Längstrakt im Osten, mit klinkerverblendetem Erdgeschoss, Flachbogen und abgestuftem Südgiebel; viergeschossiger südlicher Seitenflügel; rückwärtiger Querbau im Norden; erbaut nach Plänen von Rudolf Pfister und Landbauamt München, 1923/25.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Falkenturmstraße 14
0.11 km 
Neurenaissance-Eckbau, um 1887.

Geschäfts- und Wohnhaus

Erstellung: 1877
Ledererstraße 9
0.11 km 
1877 von Ludwig Bayer; 1950 vereinfachend umgestaltet.

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1894
Falkenturmstraße 8
0.11 km 
Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler.

Ehem. Corpshaus Bavaria

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 5
0.11 km 
Ehem. Corpshaus Bavaria, Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Sparkassenstraße 11
0.11 km 
Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, mit Erker, 1909/10 von Karl Stöhr; Einheit mit Burgstraße 6.

Walmdachhaus

Erstellung: 1710
Ledererstraße
0.12 km 
freistehend, um 1715/20 umgebaut und aufgestockt.

Ledererstraße 7
0.12 km 
dreigeschossiger Satteldachbau mit stark vereinfachter Fassade, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl noch spätmittelalterlich, Aufstockung in der 1. H. 19. Jh., weitere Umbauten in der 2. H. 19. Jh. und 1. H. 20. Jh.

Münzarkaden

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1857
Maximilianstraße 6
0.13 km 
Maximilianstraße 6/8; Münzarkaden, nördlicher Erweiterungsbau der ehem. Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857-63 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Marienstraße 2
0.13 km 
Neurenaissance-Eckbau, 1882 von Michael Reifenstuel.

Hofbräuhaus-Kunstmühle

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 3
0.13 km 
Neuturmstraße 3/3 a; Hofbräuhaus-Kunstmühle, Neurenaissance, 1875 wohl von Johann Kilian Stützel.

Ledererstraße 5
0.14 km 
Vereinshaus Scholastika mit Gaststätte, barockisierend, 1914-15 von Heilmann und Littmann nach Entwurf von Ludwig Ullmann; mit historischen Räumen der Erbauungszeit, u.a. Theatersaal; Einheit mit Münzstraße 2.

Haylerblock

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1864
Maximilianstraße 10
0.14 km 
Maximilianstraße 10/12/14/16; Haylerblock, Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil.

Hochbrückenstraße 8
0.14 km 
Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs von Erwin Schleich rekonstruiert, Fassadenbemalung nach einem Entwurf von Hermann Kaspar.

Ehem. Hofmarstall und Kunstkammer

Baustil: Renaissance
Erstellung: 1563
Hofgraben 4
0.14 km 
sog. Alte Münze, jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Vierflügelbau mit dreigeschossigem Arkadenhof, errichtet unter der Bauleitung von Wilhelm Egckl 1563-67, Umbau zur Münze durch Andreas Gärtner (mit Franz Thurn) 1807-09, klassizistische Fassadengestaltung von 1807-09, nach schweren Kriegsschäden Wiederaufbau 1950-52; siehe auch die zugehörigen Häuser Pfisterstraße 3 und 5 sowie den nördlichen Erweiterungsbau der Münze Maximilianstraße 6/8.

Haylerhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Am Kosttor 3
0.14 km 
Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, 1880-81 von Georg von Hauberrisser.

Miets- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 1
0.15 km 
Miets- und Geschäftshaus, repräsentativer, langgestreckter Neurenaissance-Eckbau, um 1875/80 von Johann Kilian Stützel; mit Rest der historischen Stadtmauer von 1285-1337.

Wolfsbrunnen

Erstellung: 1904
Am Kosttor
0.16 km 
(oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte.

Stattliches Doppelhaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1872
Hildegardstraße 3
0.16 km 
Hildegardstraße 3/5; Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872-74 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11.

Rotmarmorepitaph

Erstellung: 1550
Maderbräustraße 4
0.16 km 
Mitte 16. Jh.; im Durchgang.

Miets- und Wirtshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Maderbräustraße 2
0.18 km 
deutsche Renaissance, bez. 1901; Block mit Tal 10.

Zerwirkgewölbe

Erstellung: 1726
Ledererstraße 3
0.18 km 
herzoglicher Bau der 2. Hälfte des 13. Jh. (Umfassungswände?), später mehrfach erneuert, vor allem nach 1726, mit zwei gewölbten Hallen übereinander. Westlich anschließend der die Straße überbrückende Schlichtingerbogen, siehe Burgstraße 8.

Eckhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Tal 19
0.18 km 
Tal 19; Eckhaus, neubarock, 1894; Hauptfront z. T. vereinfacht.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Am Kosttor 2
0.18 km 
viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9

Merkurbrunnen

Erstellung: 1902
Tal 11
0.18 km 
Tal 11/13; Merkurbrunnen, nach Entwurf Friedrich von Thierschs von 1902 durch den Bildhauer Hugo Kaufmann ausgeführt (Nachbildung der Figur des Giovanni Bologna von ca. 1580); 1911 Aufstellung auf dem Maximiliansplatz, 1975 hier.

Hofbräuhaus

Gedenktafel
Platzl 9

0.00 km 


Platzl

0.02 km 


Platzl 4

0.07 km 


Hofbräuhaus

Gedenktafel
Platzl 9

0.12 km 


Hofgraben

0.14 km 


Pfisterstraße

0.15 km 


Ledererstraße 5

0.15 km 


Am Kosttor

0.15 km 


Tal 18

0.17 km 


Tal 18

0.17 km 


Tal 12

0.17 km 


Tal 19

0.18 km 


Hofgraben 4

0.18 km 


Hammerthaler Hof

Gedenktafel
Tal

0.18 km 


Alter Hof

0.18 km 


Alter Hof

0.19 km 



Tal 18

0.20 km 


Tal 18

0.20 km 


Mozart-Stele

Stele
1965
Alter Hof

0.20 km 


Alter Hof

Gedenktafel

0.21 km 


Tal 30

0.22 km 


Alter Hof

Gedenktafel
Alter Hof 2

0.22 km 


Burgstraße

0.23 km 


Meth-Eck

Gedenktafel
Tal 8

0.24 km 


Burgstraße 6

0.24 km 


Burgstraße

0.24 km 


Burgstraße 6

0.24 km 


Maximilianstraße 32

0.25 km 


Franz Lachner

Gedenktafel
Maximilianstraße 24

0.26 km 


Residenztheater

Gedenktafel
Max-Joseph-Platz 1

0.27 km 


Radlsteg

0.28 km 


Anwesen Ignaz Günther

Gedenktafel
2017
Oberanger

0.28 km 



Tal

0.29 km 


Sparkassenstraße

0.30 km 


Westenriederstraße 20

0.30 km 


Max-Joseph-Platz

0.30 km 



Tal 41

0.31 km 



Kriegerdenkmal

Gedenktafel
Prälat-Miller-Weg 3

0.32 km 



Wiguläus Hund

Gedenktafel
Residenzstraße 5

0.32 km 


Prälat-Miller-Weg

0.33 km 


Westenriederstraße 21

0.34 km 


Prälat-Miller-Weg 3

0.34 km 


Rosner & Seidl

Gedenktafel
2011
Dienerstraße 21

0.34 km 


Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.71 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.76 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.76 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.76 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.76 km  


Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.76 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.76 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
0.76 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Corneliusstraße 2
0.80 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Corneliusstraße 2
0.80 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Von-der-Tann-Straße 7
0.81 km  


Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
0.85 km  


Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
0.85 km  


Erinnerungsstele
Unsöldstraße 13
0.98 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

?>
Rotkäppchen mit Wolf
0.15 km
Düll Heinrich, Petzold Heinrich
1904

Am Kosttor 


Merkur-Brunnen
0.19 km
Thiersch Friedrich von, Kaufmann Hugo
1902

Tal 13 


Rotmarmorbunnen
0.19 km
Unbekannt
1785

Alter Hof 


Alter Hof 


Lichtobjekt
0.21 km
Hoover Nan
1999

Falckenbergstraße 2 


Apollo und die neun Musen
0.24 km
Brenninger Georg
1964

Max-Joseph-Platz 2 


Trojanische Pferd
0.29 km
Hirn Sebastian
2014

Max-Joseph-Platz 


Die öffentliche Rose
0.30 km
Szymanski Rolf
1969

Westenriederstraße 


Wasserbecken Kabinettsgarten
0.33 km
Kluska Peter
2003

Alfons-Goppel-Straße 


Flora III
0.33 km
Koenig Fritz
1971

Alfons-Goppels-Straße 



Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)
0.34 km
Unbekannt
1790

Marstallplatz 1 


Elise-Aulinger-Brunnen
0.34 km
Rückel Anton
1977

Viktualienmarkt 


Wittelsbacher Brunnen
0.35 km
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumper Hans
1611

Residenz 


Perseus-Brunnen
0.39 km
Gerhard Hubert
1585

Residenz 


Brunnen der Basler Versicherung
0.40 km
Oppenrieder Karl
1983

Frauenstraße 7 


Fischbrunnen
0.40 km
Henselmann Josef, Knoll Konrad
1971

Marienplatz 


Weiß-Ferdl-Brunnen
0.41 km
Erber Josef
1953

Viktualienmarkt 


Roider-Jackl-Brunnen
0.45 km
Osel Hans
1977

Viktualienmarkt 


Wunsch und Gedächtnis
0.47 km
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 


Minerva
0.47 km
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 


Mariensäule
0.48 km
Gerhard Hubert

Marienplatz 


Frau, Geld darreichend
0.49 km
Dietz Elmar
1951

Theatinerstraße 8 


Liesl-Karlstadt-Brunnen
0.49 km
Osel Hans
1961

Viktualienmarkt 


Ida-Schumacher-Brunnen
0.49 km
Neubauer-Woerner Marlene
1977

Viktualienmarkt 


Fortunabrunnen
0.50 km
Killer Karl
1907

Isartorplatz 


Zwei Löwen
0.52 km
Rümann Wilhelm von
1906

 


Löwen an der Donislfassade
0.53 km
Neubauer-Woerner Marlene

Marienplatz 


Fresko - Alte Wache
0.54 km
Lacher Max
1955

Marienplatz 1 


Vater-und-Sohn-Brunnen
0.55 km
Mikorey Franz
1956

Weinstraße 3 


Tauben-Marie-Brunnen
0.56 km
Henselmann Josef
1958

Salvatorstraße 3 


Karl-Valentin-Brunnen
0.57 km
Rauch Ernst Andreas
1953

Viktualienmarkt 


Hofgarten 


Konkave und konvexe Form
0.57 km
Rucker Hans
1973

Theatinerstraße 22 


Toter Soldat
0.58 km
Bleeker Bernhard

Hofgarten 


Maximilianstraße 39 


Loreley-Brunnen
0.62 km
Schwanthaler Ludwig von
1852

Hofgarten 


Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal
0.62 km
Brugger Friedrich
1861

Maximilianstraße 


Z-Antl-Brunnen
0.65 km
Hacker Walter
1985

Odeonsplatz 2 



Rindermarktbrunnen
0.67 km
Henselmann Josef
1964

Rindermarkt 


Giebelfigur Regierung von Oberbayern
0.68 km
Halbig Johann von

Maximilianstraße 39 


Reiterstandbild König Ludwig I.
0.69 km
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 


Sigi Sommer
0.69 km
Wagner Max
1998

Rosenstraße 


Aschenputtelrelief
0.69 km
Neubauer-Woerner Marlene
1952

Klenzestraße 46 


Oskar Maria Graf-Denkmal
0.70 km
Holzer Jenny
1997

Salvatorplatz 1 


Hänsel und Gretel Relief
0.70 km
Neubauer-Woerner Marlene

Klenzestraße 46 


Cross Bend
0.70 km
King, Phillip
1978

Erhardtstraße 


Brunnen im Hof des Innenministeriums
0.70 km
Krieger Emil, Kolb Anton
1952

Odeonsplatz 3 


Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd
0.72 km
Balkenhol Stefan
1997

Kaufingerstraße 7 


Heinrich-Heine-Brunnen
0.73 km
Stadler Toni
1962

Galeriestraße 


Giebelfigur Regierung von Oberbayern
0.74 km
Halbig Johann von

Maximilianstraße 39 


4th Plinth Munich
0.74 km
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 


Denkmal für Graf Montgelas
0.74 km
Sander Karin
2005

Promendeplatz 


St. Benno-Brunnen
0.74 km
Henselmann Josef
1972

Frauenplatz 


Isargott-Brunnen
0.75 km
Rauch Ernst Andreas
1968

Odeonsplatz 4 


Akanthusblüten-Brunnen
0.75 km
Rauch Ernst Andreas
1961

Ludwigstraße 


Gärtnerplatz 


Wassernixen-Brunnen
0.78 km
Schwarzkopf Andreas
1965

St.-Jakobs-Platz 1 


Chronos 10b
0.79 km
Schöffer Nicolas
1980

Erhardtstraße 27 


Eulenbrunnen
0.79 km
Ferstl Anton, Fromm Josef
1981

St.-Jakobs-Platz 


4S
0.79 km
Hinz Christian
1997

Erhardtstraße 


Statue von Orlando di Lasso
0.80 km
Widnmann Max von
1848

Promenadeplatz 


Bismarck-Denkmal
0.80 km
Behn Fritz
1931

Boschbrücke 


Wasserpilze-Brunnen
0.81 km
Winkler Bernhard
1972

Frauenplatz 


Bismarck-Denkmal
0.81 km
Behn Fritz
1931

 


Prinzregent-Luitpold-Brunnen
0.82 km
Henselmann Josef
1983

Brienner Straße 12 


Sitzallegorie »Kunst«
0.83 km
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979

Ludwigsbrücke 


Sitzallegorie »Flößer«
0.83 km
Kaufmann Hugo
1894

Ludwigsbrücke 


Sitzallegorie »Industrie«
0.84 km
Eberle Syrius
1894

Ludwigsbrücke 


Hockende
0.84 km
Uhlig Wilhelm
1980

Kardinal-Döpfner-Straße 2 


Kugel und Kugelkalotten
0.84 km
Volten Andre
1980

Corneliusstraße 


St.-Anna-Brunnen
0.85 km
Pruska Anton
1894

St.-Anna-Platz 


Statue von Lorenz von Westenrieder
0.88 km
Widnmann Max von
1854

Promenadeplatz 


St.-Jakobs-Platz-Brunnen
0.91 km
Poly Regina
2007

St.-Jakobs-Platz 


Waller
0.91 km
Nageler Claus
1982

Neuhauser Straße 2 


Denkmal der deutschen Kavallerie
0.91 km
Bleeker Bernhard
1960

Schönfeldstraße 


Tafeln zur Geschichte des Geldes
0.91 km
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 


Sitzender Keiler
0.92 km
Mayer Martin
1960

Neuhauser Straße 2 


Christophorus
0.92 km
Henselmann Josef
1970

Prinzregentenstraße 


Speaking Germany
0.92 km
Lifschitz Sharone
2004

St.-Jakobs-Platz 16 


Hl. Jakobus
0.94 km
Rückel Anton
1956

(Unterer Anger 2 


Bronzeportal des Angerklosters
0.94 km
Rückel Anton

St.-Jakobs-Platz 


Vater-Rhein-Brunnen
0.95 km
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 


Bierbrunnen
0.96 km
Berthold Joachim
1958

Oscar-von-Miller-Ring 


Mutter Theresia
0.97 km
Stadler Christine
1990

Unterer Anger 2 


Eulenbrunnen
0.98 km
Henselmann Josef
1958

Unteranger 2 


Denkmal Ludwig II.
0.99 km
Miller Ferdinand von, Gräßel Hans
1910

Corneliusbrücke 


StraßeNamevonbis
0.21Burgstraße 10Feuchtwanger Lion1911
0.24Tal 38Gaststätte Sterneckerbräu
0.29Maximilianstraße 17Thule-Gesellschaft
0.39Hildegardstraße 9Feuchtwanger Lion18861889
0.49Klenzestraße 4Jüdisches Altenheim und rituelle Speiseanstalt
0.53Weinstraße 16Muxel Johann Nepomuk 1834
0.59Kanalstraße 8Valentin Karl19131932
0.63Thierschstraße 9Feuchtwanger Lion18841886
0.64Thierschstraße 7Judenhaus1939
0.67Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19081908
0.67Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19001908
0.70Galeriestraße 4Ausstellung Entartete Kunst
0.70Thierschstraße 14Feuchtwanger Lion19151917
0.70Thierschstraße 11Zentralverlags der NSDAP 1945
0.78Briener Straße 8Rosenberg Alfred19181919
0.78Ludwigstraße 2Zentralministerium 1945
0.82Von-der-Tann-Straße 15Fotostudio Elvira 18971944
0.83Prannerstraße 8Bayerischer Landtag
0.85Maximilianstraße 43Brecht Bertold1917
0.85Mariannenplatz 4Valentin Karl
0.86Thierschstraße 41Hitler Adolf19201929
0.88Promenadeplatz 15Thoma Ludwig1899
0.88Ludwigstraße 13Elisabeth von Österreich-Ungarn 18371854
0.90Schönfeldstraße 4Dülfer Martin
0.90Schönfeldstraße 9Spitzeder Adele1871
0.91St. Anna-Platz 2Feuchtwanger Lion18891900
0.92Gewürzmühlstraße 3Feuchtwanger Lion19081911
0.94Schönfeldstraße 17Ibsen Henrik1875
0.94Schönfeldstraße 17Ibsen Hendrik
0.94Hofstatt 5Der gerade Weg
0.97Prinzregentenstraße 1Haus der Deutschen Kunst 1945
0.97Thierschstraße 47Schmidt Maximilian1919
0.98Fürstenstraße 6Rheinberger Joseph18671901
0.98Oberanger 11Günther Ignaz
Oelwein Cornelia -

Der Orlandoblock am Münchner Platzl

Autor: Oelwein Cornelia
Verlag: Oldenbourg
ISBN: 3486565079
Erscheinung: 2000
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Brugger Walter Brandl Anton Brandl Anton, Brandl Anton -

Heilig Geist

München
Autor: Brugger Walter Brandl Anton Brandl Anton, Brandl Anton
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 3795442087
Erscheinung: 2008
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Grießenbach Roma, Brandl Anton, Sterflinge Rudolf -

Hammerthaler Muttergottes

Heilig Geist-Kirche in München
Autor: Grießenbach Roma, Brandl Anton, Sterflinge Rudolf
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 3795466474
Erscheinung: 2006
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Hojer Gerhard -

Die Prunkappartements Ludwig I.

im Königsbau der Münchener Residenz - Architektur und Dekoration
Autor: Hojer Gerhard
Verlag: Hugendubel Heinrich GmbH
ISBN: 3880346399
Erscheinung: 1992
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 -

Der Königsbau der Residenz

Schauplatz bayerischer Geschichte
Autor:
ISBN: 00128033
Erscheinung: 2018
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Quaeitzsch Christian, Wolf Stephan -

Die Nibelungensäle

in der Residenz München
Autor: Quaeitzsch Christian, Wolf Stephan
Verlag: Bayerische Schlösserverwaltung
ISBN: 00128032
Erscheinung: 2018
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Wermescher Anne -

Der Schrenkaltar in St. Peter

Aus dem Pfarrarchiv von St. Peter in München - Heft 10
Autor: Wermescher Anne
Verlag: Stadtpfarramt St. Peter in München
ISBN: 0000000280
Erscheinung: 2005
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Haidn Johannes -

Die Corporis Christi Erzbruderschaft bei St. Peter in München

1609 - 2009. 400 Jahre Geschichte, Glaube und Tradition
Autor: Haidn Johannes
Verlag: Kath. Stadtpfarramt St. Peter
ISBN: 9783000290350
Erscheinung: 2010
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Altmann Lothar -

Kath. Stadtpfarrkirche St. Peter

Autor: Altmann Lothar
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 3795443776
Erscheinung: 2008
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Winterstein Axel -

Der Viktualienmarkt

Autor: Winterstein Axel
Verlag: Allitera Verlag
ISBN: 3869069325
Erscheinung: 2017
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Haidn Johannes, Alexander Jung -

München - St. Peter

Aus dem Pfarrarchiv von St. Peter in München - Heft 12
Autor: Haidn Johannes, Alexander Jung
Verlag: Stadtpfarramt St. Peter in München
ISBN: 3000264672
Erscheinung: 2008
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Höntze Ernst -

Der Wiederaufbau der Peterskirche

Aus dem Pfarrarchiv von St. Peter in München - Heft 07
Autor: Höntze Ernst
Verlag: Stadtpfarramt St. Peter in München
ISBN: 0000000281
Erscheinung: 1998
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Bauer Richard -

Altmünchen

Der Maler Joseph Puschkin (1827-1905) und die Sammlung Neuner im Münchner Stadtmuseum
Autor: Bauer Richard
Verlag: Anton H. Konrad Verlag
ISBN: 3862181065
Erscheinung: 2017
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Enss Carmen M. -

Münchens geplante Altstadt

Städtebau und Denkmalpflege ab 1944 für den Wiederaufbau
Autor: Enss Carmen M.
Verlag: Franz Schiermeier Verlag
ISBN: 3943866467
Erscheinung: 2016
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 -

Lukas aus der Asche

Auferstandenes Kulturerbe aus dem 3D-Labor
Autor:
Verlag: Kunstverlag Josef Fink
ISBN: 3898709817
Erscheinung: 2016
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Kaiser Alfred -

St. Kajetan, Theatinerkirche

Autor: Kaiser Alfred
Verlag: Schnell + Steiner
ISBN: 3795440238
Erscheinung: 2007
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Fahr Friedrich, Ramisch Hans, Steiner Peter B. -

Die Münchner Frauenkirche

Restaurierung und Rückkehr ihrer Bildwerke zum 500. Jahrestag ihrer Weihe am 14. April 1994
Autor: Fahr Friedrich, Ramisch Hans, Steiner Peter B.
Verlag: Sankt Ulrich Verlag
ISBN: 3879046263
Erscheinung: 1994
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Rosenberger Ludwig -

Die Frauenkirche

Ein Münchner Lesebuch
Autor: Rosenberger Ludwig
Verlag: Franz Ehrenwirth Verlag
ISBN: 0000000056
Erscheinung: 1947
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Pfister Peter, Ramisch Hans -

Die Frauenkirche in München

Geschichte, Baugeschichte und Ausstattung
Autor: Pfister Peter, Ramisch Hans
Verlag: Wewel Verlag
ISBN: 3879041504
Erscheinung: 1983
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Deutsches Theatermuseum -

Deutsches Theatermuseum

Entdecken, was dahinter steckt
Autor: Deutsches Theatermuseum
Verlag: edition text + kritik
ISBN: 386916073X
Erscheinung: 2010
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 -

Der Bennobogen der Münchner Frauenkirche

Geschichte, Rekonstruktion und Analyse der frühbarocken Binnenchoranlage
Autor:
ISBN: 3880730865
Erscheinung: 0
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Alckens August -

Die Epitaphien der Altmünchner Kirchen

Autor: Alckens August
Verlag: Pinsker-Verlag
ISBN: 00128003
Erscheinung: 1974
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Fischer Susanne, Harrer Cornelia A. -

Die Glasfenster der Münchner Frauenkirche

Autor: Fischer Susanne, Harrer Cornelia A.
Verlag: Schnell & Steiner
ISBN: 3795411882
Erscheinung: 1998
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Baumann Cornelia, Petzet Michael, Srbik Hans Heinrich von -

Die Epitaphien an der Frauenkirche zu München

Autor: Baumann Cornelia, Petzet Michael, Srbik Hans Heinrich von
Verlag: Prestel Verlag
ISBN: 379130769X
Erscheinung: 1988
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