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Münchner Zeitensprünge

768 - Bogenhausen wird erstmals urkundlich benannt

Bogenhausen * Der Ort Bogenhausen wird erstmals im Jahr 768 unter der Bezeichnung „Pupinhusir“ urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet Haus/Häuser des Poapo/Poppo/Pubo.

Die Nennung erfolgt in einer Schenkungsurkunde im Zusammenhang mit dem Hochstift Freising, in der Besitzungen im Gebiet des heutigen Münchner Ostens aufgeführt werden. Damit zählt Bogenhausen zu den ältesten nachweisbaren Siedlungen im Raum München.

Um 12 1942 - Dienstwohnungen des Lebenborn e.V. in der „Bürgermeister-Villa“

München-Bogenhausen * Da in der Bürgermeister-Villa in der Ismaninger Straße 95 Dienstwohnungen des Lebenborn e.V. untergebracht werden, müssen die Büros in die Mathildenstraße 8/9 umziehen.

4 1943 - Lebensborn-Abteilungsleiter Günther Tetsch bezieht die Bürgermeistervilla

München-Bogenhausen * Günther Tetsch, der Abteilungsleiter Rechtswesen des Lebensborn e.V. bezieht die Bürgermeistervilla in Bogenhausen.

1898 - Die Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95

München-Bogenhausen * Die neubarocke, schlossartige Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95 wird für das Ehepaar Joseph und Pauline Selmayr auf dem Grund es ehemaligen Hansmarterhofs erbaut. Sie umgibt der Bürgermeistergarten.

24. 6 1941 - Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in der Ismaninger Straße 95 in Bogenhausen. Zu diesem Zweck genehmigt Heinrich Himmler die Aufnahme eines Kredits in Höhe von 750.000 RM. Die Villa wird zur Unterbringung von Lebensborn-Dienststellen gebraucht, die in der Herzog-Max-Straße 3-7 keinen Platz mehr haben. So zum Beispiel die Krankenkassenabteilung

In einem Rundschreiben vom 24. Juni 1941 wird die Eröffnung der Verwaltungsstellen als „Dienststelle Ismaningerstraße 95“ bekannt gegeben. Unter der Anschrift Ismaninger Straße 95 findet sich die einzige offizielle Eintragung des Lebensborn e.V. in einem Münchner Adressbuch.

3. 11 2000 - Die August-Everding Theater-Akademie in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Die Studiengänge Musical, Dramaturgie sowie Theaterkritik der August-Everding Theater-Akademie beziehen die Bürgermeistervilla in Bogenhausen.

1865 - Militärspital in der Beamten-Relikten-Anstalt

Bogenhausen *  Die im neugotischen Stil errichtete Beamten-Relikten-Anstalt ist fertiggestellt, kann aber erst 1871 seinem vorgesehenen Zweck zugeführt werden, da es nach seiner Fertigstellung - wegen der Kriege - zunächst als Militärspital benutzt wird.

1808 - Johann Wilhelm von Hompesch kauft Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * Graf August Joseph von Törring-Jettenbach verkauft Schloss Neuberghausen an Johann Wilhelm von Hompesch, weshalb der Adelssitz später auch als Hompesch-Schlössl oder Villa Hompesch bezeichnet wird.

1950 - Kein Altersheim auf ehemaliger Beamtenanstalt

München-Bogenhausen * Ein geplantes Altersheim an Stelle der im Jahr 1944 durch Bomben zerstörten Beamten-Relikten-Anstalt wird nicht verwirklicht.

 

4 1944 - Bomben zerstören die Beamten-Relikten-Anstalt

München-Bogenhausen * Die Beamten-Relikten-Anstalt fällt einem Bombenangriff zum Opfer und wird vollständig zerstört.

1453 - Der Köglhof gehört der Patrizierfamilie Astaller

Bogenhausen * Der Köglhof, ein ehemaliges Lehen der Bischöfe von Freising, kommt an die Münchner Patrizierfamilie Astaller. 

1773 - Aus Törring-Jettenbach wird Törring-Gronsfeld

Bogenhausen *  Maximilian Emanuel Reichsgraf von Törring-Gronsfeld stirbt erbenlos. Sein Bruder, der Hofratsvizepräsident August Joseph von Törring-Jettenbach ist sein Universalerbe und wird damit zum Reichgrafen von Törring-Gronsfeld.

1863 - Die Beamten-Relikten-Anstalt wird gebaut

Bogenhausen * König Max II. lässt in Neuberghausen durch Baurat Riedel die „Beamten-Relikten-Anstalt“ bauen. Das repräsentative - vom Volksmund auch despektierlich „Drachenburg“ genannte - Gebäude nahe der Bogenhauser Kirche enthält „außer den Sälen hundert Zimmer“ und bietet damit Platz für rund einhundert Personen. 

In ihm leben verwaiste oder alleinstehende Frauen, „namentlich Töchter des mittleren Beamtenstandes“, deren Pensionsansprüche für den Lebensunterhalt nicht ausreichend sind, für die aber wegen ihrer Herkunft und Erziehung - „als gebildete Frauenzimmer“ - nicht die damals übliche Arbeit als Dienstmädchen in Frage kommt. Ihre einzige Verdienstmöglichkeit bleibt daher „die geringe Einnahme weiblicher Handarbeiten, bei deren gewöhnlicher Unzulänglichkeit“ die betroffenen Frauen „einem kummervollen Leben“ ausgesetzt waren. König Max II. sorgt damit ebenso für den Abschluss der Laufbahn seiner Staatsdiener, wie er mit dem Maximilianeum den Beginn derselben gewidmet hat.

7 1741 - Edelsitz Neuberghausen mit Niedergerichtsbarkeit

Bogenhausen * Das Bogenhausener Anwesen des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayer wird von Kurfürst Carl Albrecht zum zweiten Edelsitz mit Niedergerichtsbarkeit in Bogenhausen erhoben - 100 Jahre nach Schloss Steppberg.

Der Name Neuberghausen kommt vermutlich von Berghausen bei Abensberg, da dort die Familie Lachenmayr im 17. Jahrhundert Besitzungen hatte. Der Hofkammerrat lässt einen Neubau errichten, den er an Kurfürst Carl Albrecht verkaufen will. 

1802 - Aus Törring-Gronsfeld wird Törring-Gutenzell

Bogenhausen * Nach dem Tod seines Vaters erbt der Sohn Joseph August von Törring-Gronsfeld das linksrheinische Gronsfeld sowie die württembergische Reichsabtei Gutenzell. Er ändert seinen Namen daraufhin in Toerring-Gutenzell und ist mit den in seinem Besitz befindlichen 1.393 Anwesen der größte adelige Grundbesitzer im südbayerischen Raum.

1827 - Heinrich Heine im Neuberghausener Biergarten

Bogenhausen * Der Düsseldorfer Heinrich Heine kommt nach. München, um hier Professor für deutsche Literatur zu werden. Da ihn König Ludwig I. nicht leiden kann, bezeichnet er München als „ein Meer von kleinen Seelen“. Nicht einmal die „liebenswürdigsten Aristokratinnen“ und die „wunderschönen Weiberverhältnisse“ wollen dem gekränkten Literaten mehr zusagen. Nur das Bier - „Es schmeckt ganz vortrefflich“ - versöhnte ihn. 

Die folgende Beschreibung des Neuberghausener Biergartens stammt aus seiner Feder: „Dass man aber die ganze Stadt ein neues Athen nennt, ist, unter uns gesagt, etwas ridikül, und es kostet mich viel Mühe, wenn ich sie in solcher Qualität vertreten soll. Dieses empfand ich aufs tiefste in einem Zwiegespräch mit dem Berliner Philister, der, obgleich er schon eine Weile mit mir gesprochen hatte, unhöflich genug war, alles attische Salz im neuen Athen zu vermissen. ‚Des‘, rief er ziemlich laut, ‚gibt es nur in Berlin. Da nur ist Witz und Ironie. Hier gibt es gutes Weißbier, aber wahrhaft keine Ironie‘. 

‚Ironie haben wir nicht‘ - rief Nannerl, die schlanke Kellnerin, die in diesem Augenblick vorbeisprang - ‚aber jedes andre Bier können Sie doch haben‘. Dass Nannerl die Ironie für eine Sorte Bier gehalten, vielleicht für das beste Stettiner, war mir sehr leid, und damit sie sich in der Folge wenigstens keine solche Blöße mehr gebe, begann ich folgendermaßen zu dozieren: ‚Schönes Nannerl, die Ironie is ka Bier, sondern eine Erfindung der Berliner‘. 

Ich hätte noch mehr gesagt, aber das schöne Nannerl, das ich unterdessen am Schürzenzipfel festhielt, riss sich gewaltsam los, als man von allen Seiten ‚A Bier! A Bier!‘ gar zu stürmisch forderte. [...] 

Der Ort, wo dieses Gespräch stattfand, heißt Bogenhausen oder Neuberghausen oder Villa Hompesch oder Montgelasgarten oder das Schlössl, ja man braucht ihn nicht einmal zu nennen, wenn man von München dort hinfahren will, der Kutscher versteht uns schon an einem gewissen durstigen Augenblinzeln, an einem gewissen vorseligen Kopfnicken und ähnlichen Bezeugungsgrimassen. 

Tausend Ausdrücke hat der Araber für ein Schwert, der Franzose für die Liebe, der Engländer für das Hängen, der Deutsche für das Trinken und der neuere Athener sogar für die Orte wo er trinkt. Das Bier ist an besagtem Orte wirklich sehr gut, selbst im Prytaneum, vulgo Bockkeller, ist es nicht besser, es schmeckt ganz vortrefflich, besonders auf jener Treppenterrasse, wo man die Tiroler Alpen vor Augen hat.“ 

10 1862 - König Max II. plant ein Mausoleum in Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt darüber hinaus, sich im Garten von Neuberghausen,ein Mausoleum zu errichten. Zunächst gibt es Überlegungen, die Pfarrkirche von Bogenhausen zu diesem Zweck zu benutzen und diese „auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“, doch schon kurz darauf schreibt er: „Ich bin also zu der Ansicht gekommen, dass es zweckmäßiger ist, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. Wenn diese Kapelle auch nicht dem bestimmten Zwecke dereinst dienen sollte, so bliebe doch immer der Vorteil, dass sie zu einem Simultan-Gottesdienste dem Glaubens-Bekenntnisse der Beamten Relikten entsprechend verwendet werden könnte.“ 

Die Planungen Eduard Riedels sehen einen achteckigen Bau vor, in dem man den Sarkophag im Untergeschoss über eine Wendeltreppe erreichen kann. König Max II. lässt für sich eine ganze Reihe von Grablegen - auch außerhalb Münchens - planen, stirbt jedoch vor der Ausführung der Projekte. 

1. 7 1923 - Die Münchner Edelmesse GmbH wird eine Aktiengesellschaft

Bogenhausen * Die von Friedrich Lauer in seiner Villa in der Neuberghausener Straße 11 gegründete Münchner Edelmesse GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Sie wird als „Ständige Musterschau Deutscher Qualitätswaren mit Großhandelsvertretung für das In- und Ausland“ definiert. Nur geschultes, sprach- und warenkundiges Verkaufspersonal bedient die kaufkräftige, elitäre und vornehme Kundschaft. „Kein Schund, kein Kitsch, keine Ramschware wird zur Schau gestellt, sondern Gediegenes, Zweckentsprechendes, Echtes, mit einem Wort: ,Edles'."

1737 - Caspar Gregor von Lachenmayr und sein Bogengausener Besitz

Bogenhausen *  Das gesamte Bogenhausener Gut kommt nach dem Tod der Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld, in den Besitz des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayr. 

1827 - Eine Ausflugswirtschaft im Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * Im aus dem Edelsitz Neuberghausen hervorgegangene „Hompeschschlössl“ oder „Villa Hompesch“ wird eine Gastwirtschaft eingerichtet, die die „Wirtin vom Tivoli“ Maria Buchmayer kauft, betreibt und zu einem bekannten Vergnügungsort macht. 

Zusammen mit der Menterschwaige und der Waldwirtschaft Großhesselohe ist Neuberghausen das beliebteste Ausflugsziel der Münchner. Auch deshalb, weil es früher wesentlich billiger ist, seinen Bierdurst in den Ausflugslokalen zu stillen. Das kommt daher, weil außerhalb Münchens für den Bierausschank viel weniger Steuern bezahlt werden müssen. 

1862 - König Max II. kauft Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. kauft das Gelände des Schlosses Neuberghausen, um in dem Nachfolgebau das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“, die sogenannte „Beamten-Relikten-Anstalt“, einzurichten. Hinter dem etwas eigenartigen Namen verbirgt sich ein Königliches Damenwohnstift, in dem unversorgte Töchter von Staatsdienern aufgenommen werden konnten. 

1751 - Graf von Spreti kauft Neuberghausen

Bogenhausen * Da der Verkauf des Schlosses Neuberghausen an Kurfürsten Carl Theodor fehlschlägt, verkauft Hofkammerrat Caspar Gregor von Lachenmayer den durch weitere Grundstückszukäufe erweiterten Edelsitz an Hieronimo Graf von Spreti, der das Anwesen durch erneute Zukäufe wiederum vergrößert. 

1717 - Die Waisenkinder kommen in die Au - ihr Vormund in den Kerker

Bogenhausen * Die Bogenhausener Schlossbesitzer Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld bleibt mit ihrer Forderung der Beseitigung des von sechs Waisenkinder bewohnten Bauernhofs hart und beharrlich, bis der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck schließlich nach drei Jahren zu dem Geschäft seinen Segen zu diesem Geschäftsabschluss gibt. Den Waisen werden die Fenster ausgehängt und die Möbel vor die Türe gestellt. Anschließend bringt man die Kinder in die Au. 

Ein verärgerter Vormund der nun heimatlos gewordenen Waisenkinder forderte daraufhin die Gräfin Törring-Seefeld für ihre Tat vor das Gericht Gottes. Das lässt sich Adelheid Felicitas nicht gefallen und bringt umgehend Kurfürst Max Emanuel die Bitte um Bestrafung des Vormunds vor. Der Vertreter der Waisenkinder hat womöglich nur emotional reagiert. Er muss dennoch schon bald darauf dafür mehrere Monate im Kerker büßen.

1760 - Schloss Neuberghausen wird umgebaut und ausgestaltet

Bogenhausen * Nach mehrmaliger Umgestaltung des Wohnanwesens geht Neuberghausen an August Joseph Graf von Toerring-Jettenbach über. Der neue Besitzer lässt das Schlösschen in den Jahren von 1760 bis 1764 umbauen und ausgestalten. An der Planung wirkt der churfürstliche Hofbaumeister François Cuvilliés und der Stadtoberbaumeister Ignaz Gunetzrhainer mit. 

Im Garten werden Champignons, Spargel, Melonen und sogar Ananas gezüchtet. Achtzig Linden sind in der Gartenanlage untergebracht. 

Der auf der Anhöhe gelegene Bau wird von Lorenz Westenrieder in den höchsten Tönen gelobt. Er beschreibt das Schloss als „eine aristokratische Villa suburbana des späten Rokokos, die nach Westen hin Fernsicht und nachmittägliche Sonne“ genießt. 

1956 - Die Frankona-Rückversicherung auf historischem Gelände

München-Bogenhausen * Anstatt der Beamten-Relikten-Anstalt entsteht ein Bau der Frankona-Rückversicherungs AG.

 

 

1697 - Johann Antonio Gumpp erhält des Köglhof

Bogenhausen * Aus dem Köglhof entsteht unter den Fittichen des Hofmalers Johann Antonio Gumpp ein Schlösschen. Gumpp, der als Dekorations- und Freskenmaler für Kurfürst Max Emanuel in der Residenz, in Schleißheim, Nymphenburg und Dachau arbeitet und der den Münchner Bürgersaal der „Marianischen Kongregation“ ausmalt, erhält den Besitz vom St.-Anna-Kloster für die Ausgestaltung der kleinen Sankt-Anna-Kapelle statt einer Bezahlung von 800 Gulden.

1704 - Die Törring-Seefeld erwerben das Köglhof-Anwesen

Bogenhausen * In Geldnot verkauft Johann Antonio Gumpp das Bogenhauser Schloss an die Gräfin Adelheid Felicitas - eine geborene Marchesa de Canossa aus Verona - und deren Ehemann, den Grafen Maximilian Cajetan von Toerring-Seefeld, der den Besitz durch Zukauf der Zächerlhube von der Ramersdorfer Kirchenstiftung vergrößert.

1714 - Waisenkinder müssen einem Lustgarten weichen

Bogenhausen * Als die Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld hier einen Lustgarten anlegen und ihr Bogenhausener Schloss ausbauen lassen will, treten Schwierigkeiten auf, da auf der Ramersdorfer Parzelle ein halber Hof steht, in dem sechs Waisenkinder hausen und die damit vertrieben worden wären. 

1807 - Finanzminister Hompesch mietet Neuberghausen

Bogenhausen * Joseph August von Törring-Gutenzell vermietet den Edelsitz Neuberghausen an den baierischen Finanzminister Johann Wilhelm von Hompesch. 

Um 1718 - Die Waisenkinder werden abgefunden

Bogenhausen * Nach seiner Freilassung bringt der Vormund die Angelegenheit vor das Salzburger Konsitorium, das dem Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck eine scharfe Rüge für seinen parteilichen Consens erteilte. 

Außerdem sollte der Verkauf nur dann gelten, wenn Graf Maximilian Cajetan von Törring-Seefeld den Kindern zusätzlich 1.050 Gulden zahlen und für deren Ausbildung aufkommen würde. Dem Grafen ist die Angelegenheit aus mehreren Gründen äußerst peinlich, weshalb er die aufgestellten Bedingungen akzeptiert.

 

1892 - Die Georgskirche wir zu klein

München-Bogenhausen * Mit der Eingemeindung nach München und dem damit verbundenen Bevölkerungszuwachs wird die Georgskirche schnell zu klein. 

Ab 1969 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird renoviert

München-Bogenhausen * In den Jahren 1969/70 wird die Georgskirche renoviert und dabei Veränderungen aus dem Jahr 1866 zurückgenommen. Damit das Gesamtbild würdiger aussieht, verdunkelt man die Deckengemälde und überzieht die Figuren mit einer dunklen Wachsschicht. 

1959 - Neugestaltung des Friedhofs an der Georgskirche

München-Bogenhausen * Der Friedhof um der Georgskirche wird in aufgelockerter Form neu gestaltet. Die Grabstätten erhalten Denkmäler, die bei der Vergabe der Benutzungsrechte übernommen werden müssen. So entsteht ein Friedhofsbild, bei dem sich die einzelnen Grabdenkmäler in ihrer Wirksamkeit steigern. Auf dem Friedhof sind insgesamt 225 Grabplätze vorhanden.

 

1994 - Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen

München-Bogenhausen * Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen. Man will dabei den Originalzustand des 18. Jahrhunderts möglichst wieder herzustellen. 

1777 - Die Innenausgestaltung der Georgskirche ist abgeschlossen

Bogenhausen * Die zwei Seitenaltäre der Georgskirche von Ignaz Günther sind fertiggestellt und damit die Ausstattung der Georgskirche abgeschlossen. 

1866 - Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert

Bogenhausen * Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert. Man versieht die Kanzel mit einem alles zukleisternden braun-marmorierten Anstrich, beizt die Bänke dunkel und streicht darüber hinaus die Wände grau. 

1775 - Die Orgel der Georgskirche wird gefasst

Bogenhausen * Das neue Gehäuse der Orgel der Georgskirche wird gefasst.

1902 - Die Stadt übernimmt den Bogenhausener Friedhof

München-Bogenhausen * Obwohl Bogenhausen im Jahr 1892 eingemeindet wurde, übernimmt die Stadt München den Friedhof erst zehn Jahre später.

3 1766 - Beginn der Umbauarbeiten an der Georgskirche

Bogenhausen * Wegen auftauchender Finanzierungsprobleme verzögert sich die Arbeiten an der Georgskirche, bis der Neuberghauser Schlossherr August Joseph Graf von Törring-Jettenbach in die Verwirklichung der Planungen eingreift. Es kommt Bewegung in die Angelegenheit, sodass im März 1766 mit den Umbau- und Erneuerungsarbeiten begonnen werden kann. 

Um 1925 - Protest gegen den Teilabriss der Bogenhausener Georgskirche

München-Bogenhausen * Die Georgskirche soll umgebaut und dazu das Gotteshaus teilweise abgerissen werden. Die Pläne lösen massive Proteste aus, an denen sich als prominente Mitstreiterin auch Liesl Karlstadt beteiligt.  Die Nationalsozialisten stellen sich den gläubigen Katholiken als Bewahrer und Helfer der Kirche dar und so entscheidet man sich bald darauf für den Neubau der Kirche Heilig Blut. 

Inzwischen ist aber schon der nördliche Teil des Friedhofs zur Schaffung des Erweiterungsbaues aufgelassen worden. 

1565 - Markt Schwaben statt Bogenhausen

Bogenhausen - Markt Schwaben *  Die Georgskirche in Bogenhausen ist lange Zeit im Gespräch für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs. Doch nun liegt sie Herzog Albrecht V. zu nahe an der Residenzstadt, weshalb die Kommunion in beiderlei Gestalt nur im über zwanzig Kilometer entfernten Ort Markt Schwaben gestattet wird. 

1957 - Neues Leben für den alten Friedhofsteil

München-Bogenhausen * Der um 1925 aufgelassene Teil des Bogenhausener Friedhofs bei der Georgskirche wird wieder für Bestattungen mit einbezogen.

 

1738 - Die Georgs-Kirche als eine der schöneren Landkirchen beschrieben

Bogenhausen *  Ein Visitationsbericht aus dem Jahr 1738 weist die Georgskirche als „eine der schöneren Landkirchen im guten Bauzustand“ aus. Es macht den Anschein, dass weder ein Umbau, noch eine Erweiterung der Kirche notwendig ist. 

1925 - Die Kuppel der Georgskirche wird mit Kupferblech überzogen

München-Bogenhausen * Die ursprünglich mit Schindeln eingedeckte Turmkuppel wird mit Kupferblech überzogen und wirkt - trotz großer Ähnlichkeit - wesentlich eleganter als die Turmbedeckung der Kirche von Maria Ramersdorf. 

1909 - Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche

München-Bogenhausen * Es entstehen Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche nahe der heutigen Gebeleschule in Bogenhausen.

1563 - Herzog Albrecht V. verspricht die Zulassung des Laienkelchs

München - Bogenhausen * Herzog Albrecht V. verspricht die offizielle Zulassung des Laienkelchs, wenn aus Rom keine ablehnende Entscheidung in dieser Frage kommt. 

1771 - Der Turm der Georgskirche erhält seine charakteristische Kuppel

Bogenhausen * Der Turm der Georgskirche wird etwas erhöht und abschließend mit seiner charakteristischen Kuppel bekrönt. 

1774 - Ignaz Günther beendet Arbeiten an der Kanzel der Georgskirche

Bogenhausen * Die Kanzel der Georgskirche, an der Ignaz Günther seit dem Jahr 1770 arbeitet, ist fertiggestellt. Graf August Joseph von Törring-Jettenbach hat - wie schon für den Hauptaltar - die Finanzierung übernommen. 

8 1862 - König Max II. beabsichtigt seine provisorische Ruhestätte einzurichten

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt, im Garten von Neuberghausen für sich ein Mausoleum einzurichten und seine „provisorische Ruhestätte […] in die Pfarrkirche von Bogenhausen zu verlegen und diese dann auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“. Nach Rücksprache mit dem Bogenhausener Pfarrer findet der König die Georgskirche dann aber als „ein unschönes hors d’oevre“. König Max II. ist zur Überzeugung gekommen, dass es zweckmäßiger sei, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. 

Der Bogenhauser Pfarrer Lampart findet die Kirche nicht mehr zeitgemäß und schreibt: „Die Auszierung der Kirche fiel nicht glücklich aus. Die Altäre sind im reinsten Zopfstyle gefertiget und die Statuen Theaterprinzen oder idyllische Schäferinnen. Auch die Ausschmückung mit Frescomalereien kann nicht befriedigend genannt werden.“

1905 - Die Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt

München-Bogenhausen * Die Kuppel der Bogenhausener Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt.

6. 5 1766 - Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren

Bogenhausen * Hofbaumeister Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren. 

Ob er zwischen Januar und seinem Tod genügend Zeit zur Ausarbeitung ausführungsreifer Entwürfe für die Georgskirche hatte, bleibt umstritten. Vermutlich wird daraufhin mit der Ausführung des Kirchenumbaus der Maurermeister Balthasar Trischberger beauftragt. 

1759 - Repräsentative Neugestaltung der Georgskirche angestrebt

Bogenhausen * In der Beschreibung des Bauzustands der Georgskirche ist die Rede von einem fast völlig verfaulten Dachstuhl und der Reparatur oder Neukonstruktion des Glockenstuhls. 

Doch der angestrebte Umbau steht unter einem völlig anderen Vorzeichen und bezweckt hauptsächlich die repräsentative Neugestaltung des Inneren der Kirche und einen modernen Turmabschluss. Der eigentliche Grund liegt in dem benachbarten Gut Neuberghausen, das Graf August Joseph von Törring-Jettenbach kaufen und repräsentativ neu gestalten will.

13. 4 1564 - Kommunion in beiden Gestalten nur außerhalb der Stadt

München - Bogenhausen * Nachdem Papst Pius IV. die Kommunion in beiden Gestalten bewilligt hat, zeigt Herzog Albrecht V. plötzlich nur noch wenig Interesse an der Ausführung. Und als der Rat der Stadt Druck auf den Herzog ausüben will, droht dieser sogar mit der Verlegung der Residenz aus München. 

In der Folgezeit kann der Rat lediglich erreichen, dass der Laienkelch außerhalb der Stadt gereicht werden darf. 

8. 5 1770 - Ausführung einer neuen Turmkuppel der Georgskirche genehmigt

Bogenhausen * Der Geistliche Rat genehmigt die Ausführung einer neuen Turmkuppel sowie die Reparatur der Turmuhr und der Orgel der Georgskirche.

30. 4 2000 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird im neuen Glanz eröffnet

München-Bogenhausen * Die Sankt-Georgskirche kann - nach sechs Jahren und unter Einsatz von 3,8 Millionen DMark - im neuen Glanz wieder eröffnet werden. 

Selbst die im Jahr 1971 verschwundenen Engelsköpfe von Ignaz Günther kehren an ihren alten Platz auf dem rechten Seitenaltar zurück. Die Puttenköpfe sind bei einer Nachlassversteigerung in einem Auktionshaus unerwartet aufgetaucht und konnten dank einer großzügigen Spende zurückgekauft werden. Am linken Seitenaltar fehlt allerdings noch immer ein Engelsköpfchen. 

22. 12 1315 - Die Diözesan-Beschreibung des Bischofs Konrad III.

Freising * Im Auftrag des Freisinger Bischofs Konrad III. dem Sendlinger wird eine Diözesan-Beschreibung gefertigt, die sogenannte Konradinische Matrikel. Sie beinhaltet sämtliche fürstbischöfliche Besitzungen und zählt gleichzeitig alle Einnahmen auf. Daneben enthält sie eine präzise Diözesanbeschreibung, die alle Kirchen, Kapellen, Klöster und Friedhöfe aufführt.  

  • Nach der Konradinischen Matrikel ist das Bistum Freising in 18 Dekanate eingeteilt, die insgesamt 233 Pfarreien, 564 Filialkirchen und 22 weitere Kapellen umfassen.
  • Das rechte Isarufer gehört bis hinunter zur Menterschwaige zur Pfarrei Bogenhausen, die wiederum dem Dekanat Ismaning unterstellt ist.
  • ​Die Pfarrei Bogenhausen umfasst die Filialkirchen mit Begräbnisstätten in Haidhausen, die Leprosenkirche am Gasteig, sowie die in Giesing, Trudering, Riem, Gronsdorf, Haar und Harthausen, einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung bei der heutigen Menterschwaige.
  • Aus der Konradinischen Matrikel geht auch hervor, dass die zum Dekanat Ismaning gehörende Pfarrkirche in Baumkirchen eine Filialkirche in Pachem besitzt.  
  • In dieser Matrikel findet sich erstmals eine farbige Abbildung des Hochstiftswappen, das den Freisinger Mohr enthält. 

25. 4 1759 - Johann Michael Fischers Planungen für die Georgskirche

Bogenhausen * Der damals bedeutendste Kirchenarchitekt Baierns, der Churkölnische Hofbaumeister und Bürger von München, Johann Michael Fischer, legt einen Voranschlag für die Erhöhung des Langhauses der Georgskirche und eine neue Gewölbeanlage vor. 

1556 - Georgskirche für den Laienkelch vorgesehen

Bogenhausen * Mit dem Auftauchen des protestantischen Gedankenguts im Herzogtum Baiern kommt die Bogenhausener Georgskirche kurzfristig in die engere Wahl für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs, worunter man die Kommunion in beiderlei Gestalt - also Wein und Brot - versteht. 

Der Baiernherzog Albrecht V. musste auf dem Landtag im Jahr 1556 der Forderung der Stände nachgeben und den Laienkelch straffrei stellen.

1992 - Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau

München-Bogenhausen * Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau.

1773 - Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet

Bogenhausen * Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet. 

1981 - Ein Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp

München-Bogenhausen * Die Vereinigung der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung stiftet einen Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp. Die Bronzeplastik „Drei Jünglinge im Feuerofen“ befindet sich vor dem Pfarrhof. 

Ab 1902 - Professor Max Littmann baut für sich und seine Familie die Villa Lindenhof

München-Bogenhausen * Der Professor, Architekt und Bauunternehmer Max Littmann baut für sich und seine Familie in der Höchlstraße 2 die Villa Lindenhof. 

1802 - Epitaphien werden in die Georgskirche überführt

Bogenhausen * Graf August Joseph von Törring-Gutenzell lässt vier Epitaphien von wichtigen Repräsentanten seines gräflichen Hauses und einigen Angehörigen seiner engeren Familie in die Georgskirche bringen. 

Drei dieser Epitaphien standen auf dem einstigen Friedhof beim Franziskanerkloster - am heutigen Max-Joseph-Platz, der im Rahmen der Aufhebung der Bettelorden und nicht-ständischen Klöster aufgelassen wird. 

16. 6 1941 - Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger

München-Bogenhausen * Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger in der Bogenhausener Pfarrei Heilig Blut und als Kirchenrektor an der Sankt-Georgs-Kirche.

um 800 - Ein Vorgängerbau der Georgskirche vermutet

Bogenhausen * Ein Vorgängerbau der Georgskirche muss hier gestanden haben. Es sind zwar keine Bauteile einer romanischen Kirche bekannt, dennoch dürfte dieser Kirchenbau ein im Grundriss langrechteckiges Langhaus mit flacher Holzdecke gewesen sein, dem sich ein eingezogener rechteckiger und eingewölbter Altarraum anschloss. Aber, alles Spekulation. 

14. 5 1770 - Graf und Künstler prägen das neue Kirchenzentrum

Bogenhausen * Johann Baptist Straub, der in München hoch angesehene Meister für Altarbauten, erhält den Auftrag für die Erstellung des Hauptaltars. Der damals 66-jährige Hofbildhauer konzipiert den Barockaltar als Mittelpunkt der Kirche. 

Finanziert wird der Hochaltar von Graf August Joseph von Törring-Jettenbach, der sich zudem mit seinem Wappen im Abschlussbogen verewigen lässt. 

Der hoch zu Ross gegen den Drachen kämpfende Kirchenpatron wird auf Wunsch des Grafen geschaffen, da dieser zuvor Mitglied des anno 1729 von Kurfürst Carl Albrecht neu geschaffenen St.-Georgi-Ritterordens geworden war.

10. 9 1319 - Bogenhausen wird zum Grenzort

Bogenhausen * Durch die Übertragung des Gerichtsbanns für die Grafschaft auf dem Yserrain wird das Gebiet ein eigenständiges Staatsgebilde. Damit wird das baierische Bauerndorf Bogenhausen zu einem Grenzort - denn nur wenige hundert Meter hinter dem heutigen Herkomerplatz beginnt nun das freisingische Ausland. 

1899 - Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Zwischen 1899 und 1901 entsteht an der heutigen Maria-Theresia-Straße 27 die neobarocke Villa für Rudolf Diesel. Sie kostet 900.000 Mark.

7. 7 1950 - Grundsteinlegung für ein Fabrikationsgebäude der Firma Togal

München-Bogenhausen * Der Grundstein für ein zusätzliches Fabrikationsgebäude der Firma Togal an der Ismaninger-/Törringstraße wird gelegt.

1900 - Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau

München-Bogenhausen * Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau, womit - vorübergehend - eine spürbare Verbesserung der Zustände eintritt.

1820 - Das Karussell in der Betz‘schen Wirtschaft

Bogenhausen * Im Wirtsgarten des Betz‘schen Gasthauses in Bogenhausen befindet sich neben einer Hühnerbraterei auch ein  zwölfeckiger, schindelbedeckter Pavillon mit einem Karussell, das ein Dromedar, einen Steinbock, einen Widder und fünf Pferde, die Kutschen ziehen. Wenn sich jemand findet, der im Keller unter dem Karussell anschiebt, ist das für die Kinder eine Mords-Gaudi. Das Karussell ist die besondere Attraktion. 

1920 - Die weltweit ältest erhaltenen Karussell-Figuren

München-Bogenhausen * Die Figuren und Wagen des Karussells aus dem Betz‘schen Gasthaus in Bogenhausen kommen ins Münchner Stadtmuseum. Sie gelten als die weltweit ältest erhaltenen Teile eines volkstümlichen Ringelspiels. 

7 1944 - Der Betz‘sche Tanzpavillon wird von Bomben zerstört

München-Bogenhausen * Der unter Denkmalschutz stehende Tanzpavillon aus der Biedermeierzeit im Wirtsgarten des Betz‘schen Gasthauses in Bogenhausen wird durch Bomben zerstört. 

1910 - Das Bad Brunnthal wird abgerissen

München-Bogenhausen * 1910 wird die Die Badeanstalt mit ihrem charakteristischen Türmchen im Bogenhausener Brunnthal wird abgerissen. 

776 - Bogenhausen wird erstmals genannt

<p><strong><em>Bogenhausen</em></strong> *&nbsp;<em>„Pubenhusen“</em>, das heutige Bogenhausen, wird erstmals in einer Urkunde des Klosters Schäftlarn&nbsp;genannt.</p>

3. 11 1544 - Das Brunnhaus im Brunnthal erstmals genannt

Bogenhausen * Das unterhalb des Isarhanges von Bogenhausen gelegene Brunnhaus wird erstmals genannt. 

1860 - Ein vielgeliebter Bade- und Vergnügungsort

Bogenhausen * Die Zeitschrift „Heimgarten“ berichtet über das Bad Brunnthal: In diesem „vielgeliebten Bade- und Vergnügungsorte“ treffen sich „Menschen aller Nationen. Amerika schickt seine Söhne hier her, von der Wolga und von der Themse kommen Freunde und gehen wieder, um den Ungarn und dem Levantiner Platz zu machen. Und wie wundert sich nun der osmanische Kurgast, der hier im Schatten seinen Mocca schlürft, wenn er hört, daß einst der Besieger seiner Ahnen, der sarazenenschlagende Max Emanuel, diesen Ort zum Aufenthalte für die verwaisten Kinder seiner Helden bestimmt hatte“. 

11. 12 2005 - Die Trambahnhaltestelle Bundesfinanzhof

München-Bogenhausen * Die Trambahnhaltestelle Törringstraße wird in Bundesfinanzhof umbenannt. Damit wird ein in der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes höchstes Gericht Deutschlands zumindest örtlich sichtbar gemacht. 

1858 - Die Dr. Steinbach Naturheilanstalt im Bogenhausener Brunnthal

Bogenhausen * Die „Leipziger Illustrierten“ loben die damalige „Dr. Steinbachs Naturheilanstalt“ im Brunnthal, die sich einen international bekannten Namen gemacht hat: „Auf mit weichen Teppichen belegtem Boden schreitet man in ein großes Viereck, an dessen Wänden, mit dunklem Farbgrund bedeckt, feenhafte Figuren schweben, von Künstlerhand gemalt; vom reichen Plafond herab beleuchtet ein magischer Lichtstrahl die Räume, wo Ruhebänke, Stühle und Tische mit kostbaren Stoffen umkleidet sind, und in sinnvoller Ordnung von schimmerndem Metall stehen reichlichst die verschiedenartigsten Apparate zum Heilbehelfe“. 

Die Heilbehandlung ist, „insbesondere wirksam bei Verstopfungen, wodurch die wurmartige Bewegung der Därme erreicht wird. Ferner in allen Fällen von Unterleibsschwäche und Impotenz, Muskellähmungen, Stimmlosigkeit, Schwerhörigkeit“. 

1892 - Wirtschaftskonzession für Bad Brunnthal

Bogenhausen * Für den Bad- und Heilanstaltsbetrieb Bad Brunnthal wird letztmals eine Wirtschaftskonzession erteilt. 

29. 6 1822 - Ein Luxusbad im Brunnthal

Bogenhausen * Die Münchner strömen nach Bad Brunnthal, sodass Dumenyls Nachfolger das Anwesen beträchtlich erweitern kann und das Badeschloss aus einem gemauertem Gebäude mit 17 Zimmern, einem Speisesaal, Küchen, Keller und einem Pferdestall besteht. 

Anlässlich der Wiederöffnung der Badeanstalt gibt der neue Besitzer in der Münchener Politischen Zeitung bekannt, „dass in jedem Zimmer eine kupferne und blecherne Badewanne stehe, dass jeder das warme und kalte Wasser in dem Bad selbst einlaufen lassen könne, dass in jedem Badzimmer 1 Leibtuch in der Wanne, 1 Einschlagtuch statt dem Bademantel, 1 Handtuch und 1 Bodentuch, nebst Seife, sich befinde, und dass die Titl. Badegäste auf Verlangen mit Coffee, Chocolade, Wein, Bier und Liqueurs, dann Schinken, Käs und Butter, gegen billige Preise, bedient werden“. 

1820 - Badbetrieb mit zahlreichen Erfrischungen

Bogenhausen *  Magdalena Dumenyl, die „Bad-Eigentümerin zu Brunnthal bei Bogenhausen“, preist in der Zeitung ihren Badebetrieb, „welcher eine ganz eigene unmittelbar aus dem Bogenhauser Berg abfließende Badquelle besitzt, [...] wo übrigens besonders zu zahlende Erfrischungen zu haben sind“. 

1914 - Aus dem Bad Brunnthal werden neoklassizistische Villen

München-Bogenhausen * Auf dem ehemaligen Areal des Bades Brunnthal entstehen drei neoklassizistische Villen.  Nur noch die Adresse erinnert an den Badebetrieb.

1807 - Im Bogenhausener Brunnthal besteht ein Badebetrieb mit Wirtschaft

Bogenhausen * Der französische Emigrant Dumenyl betreibt im Bogenhausener Brunnthal einen Badebetrieb mit Wirtschaft.

1807 - Die Badeanlage in Bad Brunnthal

Bogenhausen * Die aus Frankreich stammende Magdalena Dumenyl betreibt in Brunnthal bei Bogenhausen eine Badeanlage mit angeschlossener Gastwirtschaft. Das schlossähnliche Hauptgebäude der Anlage wird von einem markanten Türmchen geprägt. Die Badetradition in Bad Brunnthal lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Nun fließt das kohlensäurehaltige Quellwasser in die Badebecken von Frau Dumenyl.

15. 11 1817 - Die Sternwarte in Bogenhausen geht in Betrieb

Bogenhausen * Die  Sternwarte in Bogenhausen geht in Betrieb. Sie hat knapp 50.000 Gulden gekostet. 

11. 8 1816 - Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen

Bogenhausen * Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen wird getan. Der Bogenhausener Grund kam teils durch Kauf, teils durch Tausch mit dem Ramersdorfer Grundstück in den Besitz der Baierischen Akademie der Wissenschaften. 

Nach dem 17. 12 1932 - Tischgebet im Maximilianeum

München-Haidhausen * Der als Vorstand der Stiftung Maximilianeum frisch eingesetzt 34-jährige Ministerialrat Hans Rheinfelder erregt Aufsehen, da er das Tischgebet bei den gemeinsamen Mahlzeiten einführt. Das entspricht aber in keinster Weise der Tradition des Zusammenlebens im Maximilianeum. Da Rheinfelder zudem auf ein katholisches Tischgebet besteht, kommt es zuerst zu Protesten der evangelischen Studenten. 

1895 - Die Villa des Freiherrn von Bechtolsheim

Bogenhausen * Der Ingenieur und Erfinder Clemens Wenzeslaus Nikodemus Alexander Maria Freiherr von Mauchenheim genannt Bechtolsheim lässt sich an der Maria-Theresia-Straße 27 durch Martin Dülfer eine Villa errichten. Das 3.940 Quadratmeter große Grundstück erwirbt er im Jahr 1895 von der Stadt München. Der Preis für den Baugrund beträgt 136.381 Mark. 

Die Lage ist auch deshalb reizvoll, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine Häuser entstehen konnten. Statt dessen geht der Blick auf die Baumpracht der inzwischen üppig gewachsenen Maximilians-Anlage. 

4. 6 1816 - Die Pläne zum Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen sind genehmigt

München * König Max I. Joseph genehmigte die Pläne zum Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen. Der endgültige und heutige Standort wird von Johann Georg Soldner sowie von Georg Friedrich von Reichenbach und wahrscheinlich Joseph von Fraunhofer festgelegt. 

12 1907 - Kaulbachs Lob für die Fleischer-Farben

München * Friedrich August von Kaulbach bestätigt Ernst Philipp Fleischer schriftlich, er habe in den vergangenen Jahren häufig mit den „Fleischer-Farben“ gearbeitet und sei von deren Unveränderlichkeit und Haltbarkeit vollständig überzeugt. Er könne sie daher allen Kollegen empfehlen. 

Fleischer vertrieb seine nach ihm benannten Malmaterialien mit großem kommerziellen Erfolg. Durch die Erlöse aus seinen Panoramagemälden sowie aus der Vermarktung der von ihm entwickelten Künstler-Ölfarben erlangte er - zusätzlich zu den Einkünften aus dem Familienunternehmen - ein beträchtliches Vermögen.

1640 - Der Adelssitz Stepperg mit Niedergerichtsbarkeit

Bogenhausen * Georg Schobinger wird die Niedergerichtsbarkeit seines Sitzes Stepperg im Gericht Pfaffenhofen auf sein „gemauertes Haus“ und seinen Garten in Bogenhausen - „soweit die Dachtraufe reicht“ - übertragen. 

Um 4 1912 - Beschwerden wegen der Bauruine

München-Bogenhausen * Zwei Gemeindebevollmächtigte wenden sich zum Zustand des Fleischer-Schlössls an den Magistrat der Stadt und fordern, alles zu unternehmen, „um diesem unästhetischen Zustand ein Ende zu machen“. Zwar haben die Bauhandwerker alles entfernt, was nicht niet- und nagelfest ist, doch häufen sich die Beschwerden über das Durcheinander auf dem verödeten Bauplatz.

 

1683 - Ventura Terzago gehört Schloss Stepperg

Bogenhausen * Schloss Stepperg befindet sich im Besitz des kurfürstli­chen Rats und Geheimsekretärs Ventura Terzago. 

Die weitere Ge­schichte des Anwesens ist bislang nur bruchstückhaft erforscht, doch steht fest, dass es mehrfach den Besitzer wechselte und zunehmend zum Spekulationsobjekt wird.

Um den 5. 5 1900 - Ernst Philipp Fleischer kauft das Stepperg-Grundstück

München-Bogenhausen * Der Panoramenmaler, königliche Professor und Farbenfabrikant Ernst Philipp Fleischer erwirbt das 2,38 Hektar große Grundstück an der Ismaninger Straße, das auf das Schloss Stepperg zurückgeht. 

2. 2 1817 - Montgelas nutzt den Edel­sitz Stepperg bis zu seinem Tod

Bogenhausen * Nach seiner Entlassung als Minister nutzt Graf Maximilian Joseph von Montgelas den Edel­sitz Stepperg bis zu seinem Tod am 14. Juni 1838 wei­terhin als Sommerresidenz - ein Ort, an dem sich private, öffentliche, wirtschaftliche und politische Interessen oftmals verbinden.

28. 2 1908 - Ernst Philipp Fleischer wird wegen Ehebruchs geschieden

München * Ernst Philipp Fleischers Ehe wird „wegen Ehebruchs mit der früheren Modellsteherin Maria Reitmaier“ geschieden.

17. 6 1820 - Ernestine Rupertina Walburga Gräfin von Montgelas stirbt

Lucca * Ernestine Gräfin von Montgelas stirbt im Alter von 41 Jahren in Lucca. Ihr Mann Maximilian Joseph überlebt sie um 18 Jahre. 

1782 - Schloss Stepperg wechselt die Besitzer

Bogenhausen * Der Kriegsrat Freiherr von Wadenspann übergibt den Edelsitz Stepperg an seinen Schwiegersohn Joseph von Schmöger, der ihn für 3.000 Gulden an den Münchner Bürger Franz Anton Thaller veräußert. 

1. 10 1918 - Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

München-Bogenhausen * Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf.

1913 - Bogenhauser Grundverwertungsgesellschaft erwirbt das Fleischer-Schlössl

München-Bogenhausen * Eine eigens zum Ankauf des Fleischer-Areals gegründete Bogenhauser Grundverwertungsgesellschaft erwirbt das Grundstück einschließlich Rohbau an der Ismaninger Straße. 

Mehrfach versucht sie in der Folgezeit vergeblich, das Anwesen als Ganzes zu verkaufen. Pläne des bayerischen Staats, das Gebäude in ein Museum umzuwandeln, werden im letzten Kriegsjahr 1918 aus finanziellen Gründen fallen gelassen.

1802 - Franz Xaver Rupprecht erwirbt Stepperg

Bogenhausen * Über Jakob Nockher und Andreas Dall’Armi gelangt das Schloss Stepperg Anfang 1802 in den Besitz des Bogenhausener Handelsmanns Franz Xaver Rupprecht. 

1. 7 1802 - Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg

Stepperg * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg mit den dazugehörenden Bauernhöfen in Rennertshofen und Mauern um den Preis von 71.200 Gulden. 

3. 1 1924 - Das Reichsfinanzhof-Gebäude ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Das Gebäude für den Reichsfinanzhof wird förmlich seiner Bestimmung übergeben. Nach der abschließenden Kassenrechnung belaufen sich die Kosten für Um- und Ausbau auf insgesamt 488.379,95 Goldmark. 

  • Das Gebäude ist im Inneren im Stil des Art déco ausgestattet. Der schönste Raum ist die eichengetäfelte Bibliothek, die jedoch in den 1970er-Jahren einer Modernisierung zum Opfer allen wird. 
  • Im zweiten Stock war die Dienstwohnung des Präsidenten des Reichsfinanzhofs eingerichtet worden.

1992 - Der Bibliotheksanbau des Bundesfinanzhofs wird erweitert

München-Bogenhausen * Über dem ursprünglich eingeschossigen Bibliotheksanbau des Bundesfinanzhofs werden zwei weitere Stockwerke auf einer Stahlrahmenkonstruktion „aufgehängt“, da die Statik einen klassischen Aufbau nicht erlaubt.

Um 11 1912 - Zwangsversteigerungsverfahren der Bogenhauser Schlossruine

München-Bogenhausen * Für die Bauruine des Fleischer-Schlössls wird das Zwangsversteigerungsverfahren eingeleitet. Dies hindert jedoch niemanden daran, weiterhin Vorschläge für eine sinnvolle Nutzung der „Bogenhauser Schlossruine“ zu unterbreiten: als Museum, Bildergalerie, Bürogebäude einer Versicherung oder gar als Krankenanstalt - an ein Gericht denkt damals noch niemand.

1950 - Der Bundesfinanzhof wird gegründet

München-Bogenhausen * Der Bundesfinanzhof wird als Nachfolgeinstitution des Reichsfinanzhofs gegründet. 

Bemerkenswert ist dabei, dass ehemalige Reichsfinanzhof-Juristen in der Ismaninger Straße 109 wieder Karriere machen, obwohl sie in der NS-Zeit das Unrechtssystem mitgetragen haben. 

1803 - Staatsminister Montgelas kauft Schloss Stepperg

Bogenhausen * Der Staats- und Konferenzminister Maximilian Joseph von Mont­gelas kauft Schloss Stepperg vom Bogenhausener Handelsmann Franz Xaver Rupprecht. Der nun „Montgelas-Schlössl“ genannte Adelssitz dient ihm als Sommerresidenz. 

2 1918 - Kleinwohnungen oder Villen

München-Bogenhausen * Die Baufirma Heilmann & Littmann bietet an, im sogenannten „Fleischerpalast“ 110 Kleinwohnungen zu errichten. Schließlich entschließt man sich jedoch, das Gebäude abzubrechen und das Gelände in dreißig Villengrundstücke zu parzellieren. 

Ein entsprechender Baulinienplan liegt vor, und die Verhandlungen mit dem königlich-bayerischen Pionierbataillon über die Sprengung des Rohbaus sind eingeleitet. 

Ab 10 1922 - Der Umbau des Fleischer-Schlössls zum Reichsfinanzhof

München-Bogenhausen * Der Umbau des Fleischer-Schlössls zum Reichsfinanzhof wird durchgeführt. Die strenge klassische Form des ursprünglichen Baus, der auf 77 Meter verkürzt wird, sowie die bereits vorhandene Hausteinfassade sind bei der Neuplanung bindend und bei den notwendigen Eingriffen in die Bausubstanz zu berücksichtigen.

Nach dem 15. 6 1838 - Montgelas Sohn verkauft Stepperg an Herzog Max in Bayern

Bogenhausen * Kurz nach dem Tod von Graf Maximilian Joseph von Montgelas verkauft sein gleichnamiger Sohn den gesamten Bogenhausener Besitz an Herzog Max in Bayern, der auch „Zither-Maxl“ genannt wird. Dieser erwirbt zusätzlich weitere Grundstücke und vergrößert damit seinen Besitz. 

5. 5 1900 - Herzog Carl Theodor in Bayern veräußert Stepperg

Bogenhausen * Herzog Carl Theodor in Bayern veräußert das inzwischen auf 389 Tagwerk angewachsene Bauerwartungsland für vier Millionen Mark an die Terrain-Aktiengesellschaft Herzogpark München-Gern, geführt von Jakob Heilmann und Max Littmann. 

Mit der Parzellierung der ehemaligen herzoglichen Ländereien in der Isarau zwischen Bogenhausen und dem Oberföhring-Grüntal beginnt die Bebauung des Areals mit repräsentativen Villen für wohlhabende Münchner Bürger - unter dem bis heute geläufigen Namen „Herzogpark“.

Ab 1933 - Die Aufgaben des Reichsfinanzhofes ändern sich

München-Bogenhausen * Die Aufgabe des Reichsfinanzhofes bestand während der Jahre von 1933 bis 1945 im Wesentlichen in der Weiterentwicklung der Steuergesetze und der Entwicklung des Steuerrechts im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung. Den Boykott jüdischer Geschäfte, die Entziehung der Berufszulassungen von jüdischen ärzten und die Entfernung jüdischer Beamten aus dem öffentlichen Dienst bezeichneten die Finanzrichter lediglich als „in steuerlicher Hinsicht irrelevante Belästigungen“.

Mit ihren Urteilen nahmen die „furchtbaren Juristen von der Ismaninger Straße“ entscheidenden Einfluss an der Arisierung jüdischen Vermögens. So mussten Juden, deren Wohnung von der Gestapo“versiegelt wurden, nachdem sie ins Ausland geflohen waren, ein Viertel ihres Vermögens als Reichsfluchtsteuer zahlen.

6 1944 - Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des Reichsfinanzhofs

München-Bogenhausen * Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des Reichsfinanzhofs an der Ismaninger Straße 109.

25. 8 1805 - Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Bogenhausen * Angesichts des heraufziehenden Dritten Koalitionskriegs erneuern Baiern und Frankreich ihr Bündnis im Vertrag von Bogenhausen. Ort der Verhandlungen ist Schloss Stepperg, das Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas als Landsitz nutzt. 

Die Geheimverhandlungen zwischen dem französischen Abgesandten und Minister Montgelas werden mit einem baierischen Bündniswechsel zu Frankreich in einem vorläufigen Vertrag abgeschlossen. Er beendet die Koalition mit Österreich und Russland. Napoleon sagt Baiern weitere Gebietszuwächse im Falle eines Sieges zu. Dafür verpflichtet sich das Kurfürstentum Baiern zur Stellung von 20.000 Mann.

Neben Baiern schließt Napoleon Verträge mit weiteren süddeutschen Mitgliedern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Seine Verbündeten werden Baiern, Württemberg, Baden und Hanau. Napoleon Bonaparte schließt mit diesen die Verträge von Bogenhausen, Baden-Baden und Ludwigsburg.

Die baierische Regierung erhofft sich nach den Erfahrungen der beiden letzten Kriege von Frankreich eine wesentlich bessere Behandlung als von den kaiserlichen Österreichern. Um aber die Österreicher nicht unnötig herauszufordern, wird das Bündnis mit Frankreich zunächst noch geheim gehalten. Die baierische Abneigung gegenüber Österreich soll sich jedoch bald bestätigen. 

Ab 1992 - Der Bundesfinanzhof bekommt einen Erweiterungsbau

München-Bogenhausen * Errichtung eines Erweiterungsbaues zur Unterbringung der Bibliothek und der Dokumentationsstelle des Bundesfinanzhofs in der Ismaninger Straße. 

Nach dem 8. 5 1945 - Der Reichsfinanzhof wird aufgelöst

München-Bogenhausen * Mit der Bedingungslosen Kapitulation wird der Reichsfinanzhof aufgelöst.

26. 7 1918 - Der Reichsfinanzhof in die Bogenhauser Ruine

Berlin * Das Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs und die förmliche Bewerbung der Stadt München als Sitz dieses Gerichts bringt eine Wende in der Frage, was aus der „Bogenhausener Ruine“ werden soll. Dass der Reichsfinanzhof nach München kommt, ist keineswegs selbstverständlich - Berlin wäre als 

  • Reichshauptstadt der „natürliche“ Standort gewesen. Ausschlaggebend ist, dass die Entscheidung nicht beim Reichstag, sondern beim Bundesrat, der Länderkammer des Kaiserreichs, liegt. Dieser bestimmt München zum Sitz des neuen Gerichts. Die Gründe für die Entscheidung zugunsten Münchens sind: 
  • Bayerische Eigeninteressen: Das Königreich drängt darauf, ein Reichsorgan auf seinem Territorium zu erhalten, nachdem Leipzig bereits das Reichsgericht und Berlin die meisten Reichsbehörden beherbergt. Als zweitmächtigster Bundesstaat nach Preußen will Bayern nicht leer ausgehen. 
  • Föderaler Ausgleich: Die Standortwahl ist ein Zugeständnis an Bayern und Ausdruck der Anerkennung seiner Bedeutung im Reich.
  • Politische Stabilität: Kurz vor Kriegsende soll Bayern als wichtiger Bundesstaat enger an das Reich gebunden werden. 
  • Praktische Voraussetzungen: München verfügt über die notwendige juristische und verwaltungstechnische Infrastruktur. 
  • Zudem steht mit dem „Fleischer-Schlössl“ ein geeignetes Gebäude zur Verfügung, das nach Ausbau als Dienstsitz des Reichsfinanzhofs genutzt werden konnte. 

Ab 10 1922 - Aus dem Fleischer-Schlössl wird der Reichsfinanzhof

München-Bogenhausen * Der Umbau des „Fleischer-Schlössls“ wird durchgeführt. Die strenge klassische Form des ursprünglichen Baus, der auf 77 Meter verkürzt wird, sowie die bereits vorhandene Hausteinfassade sind bei der Neuplanung bindend und bei den notwendigen Eingriffen in die Bausubstanz zu berücksichtigen.

1995 - Die Gebäudetrakte des Bundesfinanzhofs wieder vereint

München-Bogenhausen * Alle Beschäftigten des Bundesfinanzhofs in einem Gebäudekomplex vereint, nachdem der Anbau über einen verglasten Verbindungstrakt mit dem Altbau verbunden wird. 

Ab 5 1909 - Fleischers repräsentative Künstlerresidenz

München-Bogenhausen * Der Panoramenmaler, königliche Professor und Farbenfabrikant Ernst Philipp Fleischer lässt sich auf dem Grund des ehemaligen Schlosses Stepperg eine repräsentative Künstlerresidenz errichten. Er will damit andere Künstlerfürsten in den Schatten stellen. 

Fleischers Domizil sollte - einschließlich des Ateliers - eine Länge von 86 Metern und eine Breite von 21 Metern aufweisen. Hinzu kamen großzügige Freitreppen und eine gedeckte Auffahrt. 

  • Für das Hochparterre war eine Wohnfläche von fast 1.600 Quadratmetern vorgesehen. 
  • Das Atelier, mit rund 150 Quadratmetern Grundfläche, war seitlich am Hauptbau angesetzt und mit diesem verbunden, jedoch so gestaltet, dass es nicht sofort als solches erkennbar war, sondern als effektvolle architektonische Beigabe erschien. 
  • Geplant waren außerdem Stall- und Remisegebäude, ein Gewächshaus sowie eine Portierwohnung an der Ismaninger Straße. 
  • Die Rohbaukosten des Schlosses wurden auf 802.000 Goldmark veranschlagt; 
  • für den Innenausbau rechnete man überschlägig mit weiteren 791.000 Goldmark - konkrete Ausführungspläne lagen jedoch noch nicht vor. 

1814 - Stepperg wird Sitz des Patrimonialgerichts Bogenhausen

Bogenhausen *  Auf sein Ansuchen hin erhält Graf Maximilian Joseph von Mont­gelas‘ Sitz Stepperg das Orts- und Patrimonialgericht für Bogenhausen, Denning, Zamdorf, Priel und Steinhausen mit insgesamt 53 Familien. 

1935 - Der Reichsfinanzhof als Gehilfe des Finanzministeriums

Berlin - München-Bogenhausen * Der einflussreiche Staatssekretär Fritz Reinhardt fordert, der Reichsfinanzhof soll nur noch als Gehilfe des Finanzministeriums bei der Auslegung der Steuergesetze wirken. 

 

1980 - Der Bundesfinanzhof in der Denkmalliste

München-Bogenhausen * Der Gebäudekomplex des Bundesfinanzhofs wird in die Denkmalliste aufgenommen.

Um 1861 - Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind abgeschlossen

München-Haidhausen - Bogenhausen * Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind weitgehend abgeschlossen. Carl Effners Hauptarbeit und Hauptleistung bestand zunächst darin, aus dem unansehnlichen, zum Teil unterspülten Steilhang eine künstlerisch geformte Landschaft zu bilden. Der Uferhang war stark erodiert. Der Höhenunterschied hinunter zur Isar lag bei fast fünfzehn Meter. Das Gelände fiel nahezu senkrecht zum Fluss ab. Den am Hangfuß gelegenen Uferbereich konnte Carl Effner zunächst gar nicht in seine Planungen einbeziehen, da die Isar zu diesem Zeitpunkt noch nicht hochwasserfrei verbaut und reguliert war. 

Dennoch erkannte Effner, welche Möglichkeiten ihm die Terraingewinnung durch die Isarregulierung bot und nutzte geschickt die Gegebenheiten am Fluss und am Steilufer aus. Er gestaltete aus der ganzen Wildnis und dem Geröllbett der Isar mit ihren Wassertümpeln eine künstliche Parkanlage im Stil eines englischen Parks. 

Effner ließ dazu mehrere hundert Fuhren Erde anschütten und mit großem Arbeitsaufwand die zerklüfteten Hangkanten abböschen, um die Schroffheit des Geländes durch eine sanft wellige Bodenmodellierung abzumildern. Die Auftragung des Bodens diente gleichzeitig auch dem Zweck, den zu pflanzenden Gehölzen auf dem kargen, wasserdurchlässigen Boden das Anwachsen zu erleichtern. 

Insgesamt lässt Carl Effner 740 Bäume und 445 Sträucher, überwiegend heimische Arten aus den Münchner und Schleißheimer Schlossgärten und dem Englischen Garten, hierher verpflanzen. Der Hofgärtner unternimmt dabei für seine Zeit etwas Revolutionäres: Er lässt große Bäume mit gefrorenen Wurzelballen dorthin verpflanzen - und „die Bäume waren so gütig einzuwurzeln und bald waren die Maximilians-Anlage die beliebteste Promenade der Münchner”. 

Ab 1971 - Für den Bundesfinanzhof wird ein eigenes Bibliotheksgebäude errichtet

München-Bogenhausen * Zur Montgelasstraße hin wird für den Bundesfinanzhof ein eigenes Bibliotheksgebäude errichtet und damit zugleich Raum für einen dringend benötigten zweiten Sitzungssaal geschaffen. 

Die ursprüngliche, repräsentative Bibliothek wird aufgegeben; ihre Einbauten samt Empore und Treppe entfernt. Stattdessen erhält der Raum eine neue Wand- und Deckenvertäfelung, um einen Sitzungssaal zu schaffen.

15. 1 1893 - Presseberichte zum Grundstückskauf von 1887

München * Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten über den am 24. September 1887 erfolgten Grundstückskauf von Ludwig Peter von Klug in Bogenhausen - zu einem extrem günstigen Preis. Die Zeitung informiert zudem darüber, dass Klug nur neun Tage vor dem Kauf der Immobilie das dort bestehende Bauverbot aufheben hat lassen. Den Verkäufern ist dieser Vorgang allerdings nicht bekannt gewesen. 

3. 6 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt an einem schweren Nervenleiden

15. 9 1887 - Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet die Aufhebung des Bauverbots

München * Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet als Vorstand der königlichen Hof- und Kabinettskasse - Kraft seines Amtes - die Freigabe des bis dahin der Bautätigkeit verschlossenen Grundstückkomplexes und gibt als Vorstand der Privat-Fidei-Kommiß-Verwaltung und Angehöriger des Stiftungsrats der königlichen Relikten-Anstalt Neuberghausen selbst seine Zustimmung zur Aufhebung des Bauverbots. 

1891 - Pfarrer Ettmayr macht einen satten Gewinn

München-Bogenhausen * Das Grundstück, das Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug gemeinsam mit dem Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr um 5.800 Mark erworben hat, erfährt innerhalb kürzester Zeit erfuhr eine erhebliche Wertsteigerung. Der Pfarrer kann seinen Grundstücksanteil mit einem satten Reingewinn von rund 40.000 Mark weiter verkaufen. 

1892 - Die Doppelvilla Klug-Possart ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Die Doppelvilla des Hofrats Ludwig Peter Ritter von Klug und des  Hoftheaterintendantens Ernst Possart an der Maria-Theresia-Straße 24 und 25 ist fertiggestellt. 

Um 2 1893 - Zeitungsbericht löst aufsehenerregenden Prozess um Ritter von Klug aus

München * Sofort, nachdem der Bericht in den Münchner Neuesten Nachrichten über die geschäftlichen Machenschaften von Ludwig Peter Ritter von Klug erschienen ist, verklagt dieser den verantwortlichen Journalisten, Wilhelm Bogler, wegen verleumderischer Beleidigung.

Der Prozess erregt großes Interesse in der Öffentlichkeit - auch weil einige für Klug äußerst unangenehme Dinge zur Sprache kommen. Und obwohl Wilhelm Bogler vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 1.000 Mark verurteilt wird, hat Ritter von Klug mit dieser Anzeige einen entscheidenden Fehler begangen. Denn der Journalist geht in die Berufung, weshalb das Landgericht München I den Sachverhalt nun neu verhandeln muss. 

1. 3 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt. 

1891 - Grundstücksverkauf an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart

München-Bogenhausen * Ludwig Peter Ritter von Klug verkauft einen Teil seines Grundstücks - es handelt sich dabei um die Maria-Theresia-Straße Nr. 24 und 25 - an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart. 

Die beiden lassen sich darauf die Doppelvilla Klug-Possart erbauen. 

Um 9 1893 - Berufungsprozess enthüllt Machtmissbrauch

München * Im Berufungsprozess zwischen Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug und dem Journalisten Wilhelm Bogler stellt das Gericht fest, dass der Kauf, obwohl er durch die „Ausbeutung der Notlage der Verkäufer“ und durch „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ zustande kam, rechtlich nicht zu beanstanden sei. 

Dennoch erhärtet sich der Vorwurf gegenüber Ritter von Klug, dass er bei Ankauf des Grundstücks - durch Missbrauch seiner amtlichen Stellung - privaten Nutzen gezogen hat. Deshalb wird die Strafe für Wilhelm Bogler wegen Beleidigung auf 300 Mark verringert, vom Vorwurf der verleumderischen Beleidigung wird er freigesprochen. 

Weitere Details, die den Tatbestand der Vorteilsnahme im Amt erfüllen, kommen im Verlauf der Gerichtsverhandlung ebenso zur Sprache wie das Hinwegsetzen des Klägers über vorhandene Bauvorschriften. 

Ritter von Klug will vor dem Oberlandesgericht seine Niederlage revidieren - doch dort wird der Fall nicht angenommen. So erlangt das Urteil des Landgerichts München I Rechtskraft. 

Aufgrund der zeitlichen Abläufe und personellen Verflechtungen muss hier von einer frühen Amigo-Affäre gesprochen werden.

24. 9 1887 - Ahnungslosen Bauern den Grund abgeluxt

München-Bogenhausen * Der Königlich geheime Hofrat Ludwig Ritter von Klug und der Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr erwerben um 5.800 Mark Acker und Wiesen mit einem Teil einer aufgelassenen Kiesgrube bei den Maximilians-Anlagen.

Da dort ein Bauverbot herrscht, kann es um diesen geringen Betrag von den eingesessenen, aber ahnungslosen Bauersleuten Reischl, die sich zudem in einer finanziellen Notlage befinden, erwerben. 

Die Verhandlungen führt der Pfarrer, der nichts zugunsten der unerfahrenen Bäuerin unternimmt, ihr kein Angebot macht, sondern auf ihren Vorschlag wartet. Die total überforderte Frau, die hauptsächlich mit der Pflege ihres todkranken Mannes beschäftigt ist und in dem Pfarrer den Garanten eines gerechten Preises sieht, wird von dem cleveren Verhandlungsführer gnadenlos über den Tisch gezogen. Hofrat Klug agiert inzwischen unbemerkt im Hintergrund.

Auf dem Grundstück wird die Doppelvilla des Hofrats und des Hofintendanten Ernst von Possart entstehen. Die Adresse lautet: Maria-Theresia-Straße 24/25. 

1804 - Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

Bogenhausen * Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen. Sie hält bis zum Jahr 1812.

12. 9 1899 - Die Max-Joseph-Brücke wird ein Opfer der Fluten

München-Bogenhausen * Die Isar schwillt auf 1.290 Kubikmeter in der Sekunde an. Bei diesem sogenannten Jahrhunderthochwasser wird die Max-Joseph-Brücke von den Fluten des Gebirgsflusses weggerissen.

1826 - Ein lange anhaltendes Provisorium

Bogenhausen * Eine ganz aus Holz hergestellte provisorische Isarbrücke bei Bogenhausen wird gebaut. Diese Interimsbrücke hält bis 1873.

1977 - Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten

München-Bogenhausen * Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten im ehemaligen Hildebrand-Haus in der Maria-Theresia-Straße 23.

Ab 1895 - Das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand wird gebaut

München-Bogenhausen * Bis 1898 entsteht das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand in der Maria-Theresia-Straße 23.

25. 9 1934 - Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

München-Bogenhausen * Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa in der Maria-Theresia-Straße 23. Sie bewohnt das Haus gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Rosa Braun seit dem 30. November.

Ab 1 1939 - Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

München-Bogenhausen * Obwohl Elisabeth Braun am 4. Oktober 1920 der Evangelisch-lutherische Kirche beigetreten war, muss sie ihrem Vornamen den Zusatz „Sara“ hinzufügen.

21. 6 1940 - Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

München-Bogenhausen * Da Elisabeth Braun „infolge bestimmter persönlicher Bedrohungen“ mit ihrem „vorzeitigen Ableben“ rechnet, vermacht sie ihre irdischen Güter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern rechts des Rheins.

17. 10 1974 - Das Hildebrand-Haus wird von der Stadt gekauft

München-Bogenhausen * Obwohl schon die Abbruchgerüste stehen, kann das Gebäude an der Maria-Theresia-Straße 23 [= Hildebrand-Haus] für 2,5 Millionen DMark - aus den Mitteln des Denkmalsschutzes - von der Stadt gekauft werden.

1812 - Die Bogenhausener Isarbrücke muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden

Bogenhausen * Die alte Isarbrücke bei Bogenhausen muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

1974 - Die Julia vom Shakespeareplatz

München-Bogenhausen * Die bronzene Julia, die Kopie einer Statue von Nereo Constantini, kommt am Shakespeareplatz in Bogenhausen zur Aufstellung. Sie ist ein Geschenk der Veroneser Sparkasse, die gemeinsam mit der Münchner Stadtsparkasse das 150-jährige Bestehen feiert. Wegen des Doppeljubiläums überlässt sie München gleich zwei Julia-Kopien.

Beide kommen zur Aufstellung. Die eine am Turm des Alten Rathauses. Die andere am Shakespeareplatz. Verona ist seit 1960 Münchens norditalienische Partnerstadt. 

1790 - Der zwei Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt

München-Englischer Garten - Lehel * Der vom Geometer Adrian von Riedl geplante, etwa 2 Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt. Er schützt den Englischen Garten nicht nur vor Hochwasser, sondern ermöglicht auch die Entwässerung des Parkgeländes.

1923 - Die Isar hat sich weiter in den Untergrund eingegraben

Oberföhring - Englischer Garten * Trotz der Aufweitung ihres Flussbetts im Jahr 1889 hat sich die Isar weiter in den Untergrund eingegraben. Mit dem Bau des Stauwehrs Oberföhring steigt der Wasserspiegel zwar um vier Meter an, doch unterhalb des Stauwehrs befindet sich fast kein Wasser mehr, weil 92 Kubikmeter Isarwasser in der Sekunde in den. Isarkanal umgeleitet werden. In der Folge sinkt der Grundwasserspiegel im nördlichen Englischen Garten, weshalb die alten Bäume reihenweise absterben.

17. 6 1933 - Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

München-Bogenhausen * Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz in Bogenhausen geht in Betrieb.

24. 9 1808 - Die Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber

München-Englischer Garten - Tivoli * Die Königliche Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber, da damit die anliegenden Dörfer Schwabing, Bogenhausen und Föhring eine Mahlmöglichkeit erhalten würden.
Bisher mussten die Bewohner dieser Dörfer zwei bis drei Stunden zur nächsten Mühle fahren.

Doch die Kgl. General Direction des Wasser-, Brücken- und Straßenbaus hat Bedenken, dass dadurch der Eisbach zurückgestaut und damit die Geschwindigkeit es Baches und somit der Abfluss des Eises vermindert werden würde. Der Eisbach nimmt nämlich im Winter die Schneemassen der Münchner Straßen auf. Daher der Name.

Doch zuletzt wird Riedl der Mühlenbau mit der Auflage genehmigt, dass er das Abeisen von seinem Grundbaum bis aufwärts zur Bogenhausener Brücke auf eigene Kosten zu besorgen hätte. Damit wird Adrian von Riedl zum Gründer der Neumühle am Eisbach.

1852 - Turbulenzen bei der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft

München-Englischer Garten - Tivoli * Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Christian August Ernst und der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft wegen nicht ausbezahlter Dividenden.

9. 3 1809 - Adrian von Riedl verkauft die Neumühle an den Müller Schöttl

München-Englischer Garten * Adrian von Riedl verkauft die sich im Rohbau befindliche Neumühle zu einem Schleuderpreis von 1.200 Gulden an den Münchner Bäcker und Müller Johann Jakob Schöttl. Auch der Mühlkanal ist bereits gegraben.

13. 9 1808 - Adrian von Riedl erbittet den Bau einer Mühle mit vier Gängen

München-Englischer Garten - Tivoli * Adrian von Riedl erbittet bei Kurfürst Max IV. Joseph den Bau einer Mühle mit vier Gängen. Sie soll auf seinen Wiesen unterhalb der Bogenhausener Brücke, zwischen Isardamm und Schwabinger Bach entstehen. Zum Betrieb der Mahlmühle will er „mittels eines Kanals durch seine Wiesen das Wasser aus dem Eisbach hereinleiten und unterhalb der Mühle wieder in denselben einlassen“.

1830 - Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl

München-Englischer Garten - Tivoli * Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl und eröffnet darin seine Gaststätte Zum Tivoli. 

  • Dort gibt es auch eine einfache Badeanstalt.
  • Im Winter wird die Wiese durch Spritzen zur beliebten Eislaufbahn.
  • Außerdem gibt es einen Kaffeepavillon und ein Kinderkarussell. 
  • Damit wird Georg Ferstl Tivoli ein beliebtes Ausflugslokal der Münchner.

Es besteht bis zum Jahr 1923. Bald heißt auch die ganze Gegend ums Wirtshaus Am Tivoli. 

1826 - Der Schwabinger Wirt Johann Gradl kauft die „Neumühle“

München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl junior verkauft die „Neumühle“ an den Schwabinger Wirt Johann Gradl.

1821 - Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen Sohn

München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen gleichnamigen Sohn.

1872 - Michael Rosipal kauft das Maillot-Schlösschen

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Zoo am Westrand des Englischen Gartens schließt endgültig seine Pforten.

Der Münchner Textilgroßkaufmann  und Königlich Spanische Konsul Michael Rosipal kauft das Maillot-Schlösschen um 70.000 Gulden und macht es zur Villa Rosipal. Er nutzt es rein für private Zwecke und übergibt es seinen Sohn Carl Rosipal.

1923 - Das Ausflugslokal Tivoli schließt für immer seine Pforten

Englischer Garten - Tivoli * Das bei den Münchnern als Ausflugslokal beliebte Tivoli schließt für immer seine Pforten.

5. 12 1870 - Die Auflösung der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli beschlossen

München-Englischer Garten - Tivoli * Weil im Gebäude der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli inzwischen weder Tische noch Stühle vorhanden sind, findet die Generalversammlung der Königlich bayerischen Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft im Nebenzimmer des Gasthauses Zum Tivoli statt. Diese beschließt die Auflösung der Gesellschaft.

21. 2 1872 - Ein Großbrand vernichtet die Kunstmühle von K. Kurlaender & Comp.

München-Englischer Garten - Tivoli * Ein Großbrand vernichtet die Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.. Da die Gesellschaft gut versichert war, ist man eher „aufgebrannt“ statt abgebrannt.

1837 - Der Bankier Christian August Erich kauft Johann Gradl die Neumühle ab

München-Englischer Garten - Tivoli * Der aus dem Hessischen stammende Großhändler und Banquiers Christian August Erich kauft Johann Gradl die Neumühle um 41.000 Gulden ab. Erich war unter anderem Mitinhaber einer Walzmühle in Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau.

8. 10 1838 - König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli

München-Englischer Garten - Tivoli * König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli. Am Namen wird noch gefeilt und so wird aus der Neumühle die Königlich bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühle in München. 

Von den damals 13 ansässigen Münchner Müllermeistern wird nur Anton Huber von der Hofpfistermühle Aktionär. Die übrigen bekämpften Christian August Erich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Argumenten.

1839 - Christian August Ernst kauft die Gaststätte Zum Tivoli

München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Ernst kauft die Gaststätte Zum Tivoli und verpachtet sie an den bisherigen Besitzer.

1869 - Die Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft bittet um eine staatliche Finanzhilfe

München-Englischer Garten - Tivoli * Wegen Misswirtschaft und sinkenden Umsätzen muss die Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft um eine staatliche Finanzhilfe bitten. Diese wird nicht gewährt.

1894 - Ein Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern

München-Bogenhausen * Die Villa an der Maria-Theresia-Straße 17 wird als Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern gebaut.

1873 - Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

München-Englischer Garten - Tivoli * Die „Königlich Bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“ wird in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“ umbenannt.

Damit hat sich der Name des „Ausflugslokals Tivoli“ endgültig auf die ehemalige „Neumühle“ übertragen.

Herbst 1837 - Ein Statutenentwurf zur Errichtung einer Walz-Getreidemühle

München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Erich legt König Ludwig I. einen Statutenentwurf zur Errichtung einer Walz-Getreidemühle vor, die von einer Aktiengesellschaft betrieben werden, an der sich vornehmlich die ansässigen Müller beteiligen sollten.

1874 - Die Kunstmühle Tivoli wird neu erbaut

München-Englischer Garten - Tivoli * Die Kunstmühle Tivoli wird neu erbaut und im Jahr darauf bereits erweitert.

1904 - Das Ausflugslokal Tivoli wird als „Ort der Mode“ beschrieben

München-Englischer Garten - Tivoli * Das am Ostrand des Englischen Garten gelegene Ausflugslokal Tivoli wird als „Ort der Mode“ beschrieben. „An schönen Sommerabenden war es mit zahlreichen Menschen angefüllt, die besonders dem Tanzvergnügen huldigten. An Werktagen fanden sich bis in unsere Zeit noch Beamte aus den höchsten Kreisen dort ein“.

1900 - Wilhelm Conrad Röntgen wohnt in der Prinzregentenstraße 61

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen und seine Ehefrau Anna Bertha wohnen in den Jahren 1900 bis 1919 in dem neubarocken Herrschaftshaus an der Prinzregentenstraße 61.

10. 12 1901 - Wilhelm Conrad Röntgen erhält den ersten Nobelpreis für Physik

Stockholm * Für seine bahnbrechende Entdeckung der Grundlage der medizinischen Radiologie erhält Wilhelm Conrad Röntgen den ersten Nobelpreis für Physik. Sein Werk markiert den Beginn der modernen Physik und revolutioniert die medizinische Diagnostik.

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen wird wegen Eigenbedarf gekündigt

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen muss wenige Tage vor dem Tod seiner Frau Anna Bertha die Villa in der Prinzregentenstraße 61 räumen, da der Besitzer, Prinz Alfons, ein Cousin des im Jahr 1918 gestürzten bayerischen Königs Ludwig III., Eigenbedarf angemeldet hat. 

1893 - Die Straßen an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig

München-Haidhausen * Die seitlichen Straßen-Auffahrtsrampen der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig. 

1970 - Gründung der Tivoli Handels- und Grundstücks AG

München-Englischer Garten - Tivoli * Aus der Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft geht die Tivoli Handels- und Grundstücks AG hervor.

1971 - An der Stelle der Tivoli-Kunstmühle steht jetzt das Hilton-Hotel

München-Englischer Garten - Tivoli * Dort, wo sich die Tivoli-Kunstmühle befand, steht jetzt das Hilton-Hotel. Von der ganzen ehemaligen Anlage blieb nur noch der Name „Tivoli“.

30. 6 1943 - Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 hat ganze Arbeit geleistet. An diesem Tag verkündet sie ihre Auflösung. Der Immobilienmarkt und damit die ganze Stadt ist „so gut wie judenfrei“.

1. 5 1919 - Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

München-Bogenhausen * Am heutigen Europaplatz beim Friedensengel werden von den Weißen Truppen zwei 15-Zentimeter-Geschütze aufgebaut, direkt am Denkmal Maschinengewehre in Richtung Prinzregentenstraße aufgestellt. Ihr Ziel sind Stellungen der Roten Armee.

Die Rotgardisten schießen aus den Häusern an der Wiedenmayerstraße. 

1913 - Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

München-Haidhausen * Franz von Stuck erhält vom „Kölner Kunstverein“ den Auftrag, seine „Amazone“ in Lebensgröße zu gestalten. 

1897 - Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße

München-Haidhausen * Der 34-jährige Akademieprofessor Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße“und beginnt umgehend mit den Planungsarbeiten für seine Künstler-Residenz.

9. 10 1897 - Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck beginnen

München-Haidhausen * Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße beginnen. 

1930 - Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Familie Heilmann-Stuck bezieht die Villa Stuck, muss aber bald feststellen, dass die ehemalige Künstler-Residenz für die besonderen Bedürfnisse einer Familie mit vier Kindern nur wenig geeignet ist. Aus diesem Grund legen die Heilmanns die Villa Stuck bald still. Mary Heilmann-Stuck geht mit ihren Kindern nach Marqurtstein, Albert Heilmann ist beruflich strak in Berlin engagiert. 

30. 4 1945 - Die Villa Stuck wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

München-Haidhausen * Mit dem Einmarsch der Amerikaner wird die Villa Stuck umgehend von den US-Militärbehörden beschlagnahmt. Da die unteren Räume für Bürozwecke zu dunkel sind, wollen die Amis die Wände weiß übertünchen.Diese Maßnahme kann gerade noch verhindert werden. Auch deshalb, weil die Besatzer ins Nachbarhaus umziehen. 

8. 1 1965 - Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa

München-Haidhausen * Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa um 1,1 Millionen DMark und verpflichten sich, in den Räumen der ehemaligen Künstler-Residenz ein Museum einzurichten. Die Landeshauptstadt München gewährt im Gegenzug einen einmaligen Zuschuss von 500.000 DMark. 

13. 9 2000 - Der Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Der renovierte Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet. 

27. 7 1897 - Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

München-Haidhausen * Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais bei der Lokalbaukommission in München zur Genehmigung ein. Die Überprüfung der Planungen führen zur umgehenden Ablehnung und der Aufforderung zur Überarbeitung.

1. 1 1992 - Das Museum Villa Stuck wird wiedereröffnet

München-Haidhausen * Unter dem Wortungetüm Museum Villa Stuck - Eine Stiftung der Landeshauptstadt München mit Schenkung Hans Joachim Ziersch kann die Künstler-Villa wieder eröffnet werden. 

1943 - Die Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen

München-Haidhausen * Die verwaiste Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen. 

6 1946 - Die Akademie der Tonkunst soll in die Villa Stuck

München-Haidhausen * Nach einem kurzen Intermezzo im Maximilianeum wird der Akademie der Tonkunst die Villa Stuck als neue Wirkungsstätte für ihren Unterrichtsbetrieb zugewiesen. 

um 1943 - Der Friedensengel als Tannenbaum getarnt

München-Haidhausen * Im Zweiten Weltkrieg tarnt man die goldene Figur des Friedensgenius als Tannenbaum, damit sein Glanz den feindlichen Flugzeugen nicht als Wegweiser dienen kann. Den Krieg übersteht der Engel - im Gegensatz zu vielen Münchnern - ohne Blessuren.

29. 11 1895 - Endgültiger Beschluss zur Errichtung des Friedensmonuments

München-Haidhausen * Der Münchner Magistrat führt nicht nur den endgültigen Beschluss für die Errichtung des Friedensmonuments an der Stelle der Prinzregent-Luitpold-Terrasse herbei, sondern legt gleichzeitig fest, dass das Monument im Eigentum der Stadtgemeinde verbleiben soll. 

Finanziert wird das Denkmal aus den Mitteln der Prinzregent-Luitpold-Stiftung. Für das Monument werden 120.000 Mark zur Verfügung gestellt. Davon sollten 30.000 Mark für die allegorische Figur, 30.000 Mark für die Säule, 20.000 Mark für die vier Reliefs um den Unterbau, 30.000 Mark für den Unterbau und dazu 10.000 Mark für die Fundierung aufgewendet werden. Weitere 80.000 Mark kommen aus dem Haushalt der Stadt. 

Ein Wettbewerb wird ausgeschrieben, an dem sich nur in München ansässige Künstler beteiligen dürfen. Es wird eine Säule vorgegeben, die mit einem Friedensgenius gekrönt ist. 

1. 7 1898 - Der Fertigstellungstermin für das Friedensmonument ist geplatzt

München-Haidhausen * Der vorgegebene Fertigstellungstermin für das Friedensmonument kann nicht eingehalten werden kann. 

7. 2 1983 - Eine Pershing II-Rakete statt dem Friedensengel

München-Haidhausen * Während der Friedensengel renoviert wird und sein Platz auf der Säule leer ist, setzt die „Initiative für die totale Nachrüstung“ eine vier Meter lange Attrappe einer Pershing II-Rakete auf den leeren Sockel der Säule in 23 Metern Höhe. Sie steht dort genau zwei Stunden und fünfzehn Minuten, bevor sie behördlich entfernt wird. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Allgemeinheit auf und bittet die Münchner Bevölkerung um Mithilfe. 

Rechtzeitig vor der geplanten Aufstellung der Pershing II-Raketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stellt die Polizei ein für alle mal klar, was juristisch von den hierfür Verantwortlichen zu halten ist: „Sie sind Kriminelle.“

11 1957 - Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II.

München * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. wird gegründet. Der Verein wendet sich an den Bildhauer Fritz Behn, der eine riesige Statue des Märchenkönigs konzipieren soll. 

5 1929 - Der Erzengel Friede

München-Haidhausen * In dem multimedialen Kinoprojekt „Mit dem Fremdenwagen durch München“ wird auch der Friedensengel vorgestellt. 

LIESL KARLSTADT: „Isarabwärts fahrend, sehen wir rechts den Friedensengel. - Ein monumentaler Abschluss der Prinzregentenstraße.“

KARL VALENTIN: „Der goldene Friedensengel ist aus Erz, sozusagen der Erzengel Friede. Was er während des Weltkrieges da oben getrieben hat, ist allen unerklärlich. Unter der Prinzregentenbrücke sehen Sie den stromabwärts schwimmenden Isarfluss.“

1. 5 1899 - Letzte Arbeiten am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Friedensgenius am Friedensmonument ist aufgestellt und die Mosaiken nahezu ausgeführt. 

1. 7 1897 - Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg

München-Haidhausen * Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg, reißt das 17 Meter hohe Gerüst am Friedensmonument nieder und zertrümmert es. Das Gerüst fällt auf die Bauhütte und zerstört diese zum größten Teil. Zum Glück befinden sich alle Arbeiter in einem Bereich, der unversehrt blieb.

12 1898 - Fertigstellungstermin für den Friedensengel erneut verzögert

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller teilt dem Magistrat mit, dass er bis zur endgültigen Fertigstellung der Bronzefigur auf dem Friedensmonument noch weitere drei Monate benötigt. Damit ist der inzwischen vorgesehene Vollendungstermin am 1. Mai 1899 nicht mehr haltbar. Man einigt sich schließlich auf den 1. Juli 1899 als spätesten Fertigstellungstermin. Weitere Zugeständnisse will der Magistrat nicht mehr gewähren. 

15. 4 1896 - Der Siegerentwurf für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Beim Wettbewerb für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse haben sich viele bekannte Künstler und Architekten beteiligt, darunter Ignatius Taschner, Leonhard Romeis, Heinrich Waderé, Karl Hocheder, Hans Grässl und viele andere. 

Doch den ersten Preis gewinnen drei bis dahin völlig unbekannte Künstler: Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier, obwohl sie - entgegen der Ausschreibung - den Friedensgenius und die übrigen plastischen Teile im Maßstab 1:6 noch nicht abgegeben haben. 

2. 7 1959 - Provisorisches Ludwig-II.-Denkmal am Friedensengel

München-Haidhausen * Zwischen dem 2. und 9. Juli 1959 wird auf Initiative des Vereins für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern das von Fritz Behn geschaffene Gipsmodell des Königs probeweise in der mittleren Nische der Terrassenanlage unterhalb des Friedensengel aufgestellt. 

Das ursprüngliche Bronzedenkmal auf der Corneliusbrücke war im Zweiten Weltkrieg für Zwecke der Rüstungsindustrie eingeschmolzen worden. Die geplante Wiedererrichtung sieht eine Ausführung in feuervergoldeter Bronze vor. Die Planungen werden jedoch scheitern.

10. 5 1897 - Grundsteinlegung am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Platz am Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ist mit Fahnen und Bäumchen geschmückt. Es ist alles erschienen, was in München Rang und Namen hat. Prinzregent Luitpold schreitet die Front der Veteranen ab, legt anschließend den Grundstein und zeichnet den Initiator des Denkmals, den Gemeindebevollmächtigten Anton Forster, mit einem Orden aus. Danach begibt sich der bayerische Regent zum Haidhauser Johannisplatz, um die Huldigung der Bevölkerung entgegenzunehmen. 

30. 11 1897 - Die Säulen des Friedensengels

München-Haidhausen * Die Säule des Friedensmonuments hat bis zum Kapitell [= der obere Abschluss einer Säule] eine Höhe von 22,65 Meter erreicht. 

Ende 1 1898 - Die Säulenkannelierung am Friedensengel beginnt

München-Haidhausen * Die Arbeiten der Kannelierung [= Auskehlung] der Säulen des Friedensmonuments beginnen.

1938 - Der flügellahme Friedensengel

München-Haidhausen * Ein Blitz trifft den Friedensgenius am rechten Flügel und macht ihn flügellahm.

Nach 4 1894 - Standortsuche für das Sieges-Denkmal

München-Haidhausen * Das Stadtbauamt erklärt sich mit dem Vorschlag eines „Siegfried-Brunnens im Forum der Wörthstraße“ [= Bordeauxplatz] einverstanden. Der Verwaltungsrat der Prinzregent-Luitpold-Stiftung, der die Finanzierung des Denkmals übernehmen soll, erklärt aber, dass der Standort nicht zwingend in Haidhausen sein müsse. Erstmals wird die Prinzregent-Luitpold-Terrasse in die Diskussion einbezogen. Somit stehen drei mögliche Aufstellungsorte für das „Denkmal der glorreichen Siege der bayerischen Truppen von 1870/71“ zur Verfügung: 

  • das Forum in der Wörthstraße, 
  • der Orleansplatz und 
  • die Prinzregent-Luitpold-Terrasse.

30. 11 1896 - Den Künstlern wird die gesamte Ausführung des Friedensmonuments übetragen

München-Haidhausen * Zwischen der Stadt München und den Bildhauern wird vertraglich festgelegt, dass die Künstler die gesamte Ausführung und Aufstellung des Friedensmonuments mit allen hierzu erforderlichen Arbeiten und die Lieferung sämtlicher Materialien unter ihrer eigenen verantwortlichen Leitung durchzuführen haben.

25. 7 1983 - Die Rückkehr des Friedensengels

München-Haidhausen * Der wieder zusammengesetzte und frisch vergoldete Friedensengel schwebt am Haken eines Hebekrans auf seinen Platz zurück. Auf seinen Weg bekommt er einen Hebespruch mit: „Nia koan Streit mehr und koan Kriag, schön wär’s, Friedensengel fliag!“

18. 7 1981 - Der Friedensengel wird von der Säule geholt

München-Haidhausen * Statiker des Baureferats haben entdeckt, dass sich am linken Standbein der über 2,5 Tonnen schweren Figur des Friedensengels ein Riss übers Schienbein gebildet hat, die tragende Stahlstange ist angerostet, die ausladenden Flügel sind bedenklich von Wind und Wetter mitgenommen und der nächste Sturm könnte die Konstruktion vom Sockel stürzen lassen. Es muss umgehend etwas geschehen.

In der Nacht zum 18. Juli 1981 rückt die Feuerwehr an und schweißt den Friedens-Genius heimlich oberhalb der Taille entzwei und holt ihn von der Säule herunter. Später schleppt man noch den Unterleib der fast sechzig Zentner schweren Dame in ein auswärtiges Lager. Dort allerdings erweist sich bei näherer Untersuchung, dass man nur drei Schrauben hätte lösen müssen, um den Goldengel ohne Radikalamputa­tion auseinander nehmen zu können. 

16. 7 1899 - Das Friedensmonument wird eingeweiht

München-Haidhausen * Für die Einweihungsfeierlichkeiten für das Friedensmonument wird der Tag gewählt, „an dem vor 28 Jahren die bayerischen Truppen ihren Siegeseinzug in München gehalten“. Gleichzeitig ist der 16. Juli auch der Jahrestag der Mobilmachung der deutschen Truppen anno 1870. 

Auf der unteren Terrasse ist ein Festzelt aufgestellt worden. Durch Böllerschüsse werden die anwesenden Gäste darüber informiert, dass der Prinzregent die Residenz verlassen hat. 

An der Brücke empfangen ihn die Vertreter der Stadtgemeinde, von wo aus sich Prinzregent Luitpold durch ein Fahnenspalier der Veteranen, der studentischen Corporationen, der Turner und Sänger zum Festzelt begibt. Von dort hatte er den Blick auf das noch verhüllte Denkmal und die Terrassenwand, mit seiner eigenen Monumentalbüste in der Mitte. In den beiden Seitennischen sind Porträtbüsten der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. untergebracht. 

8 1898 - Der Friedensgenius wird gegossen

München-Maxvorstadt * In der Erzgießerei wird mit dem Bronzeguss des Friedensgenius auf dem Friedensmonument begonnen. 

1810 - Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück an Raphael Kaula

München-Englischer Garten * Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück am Ostrand des Englischen Gartens an den Großhändler und Bankier Raphael Kaula. In der Folgezeit lässt Kaula kleinere Gebäude seines Vorbesitzers Aretin abreißen und durch das elegantere Kaula-Schlössl ersetzen. Nach seiner Erhebung in den Adelsstand heißt das Kaula-Schlössl nun Murat-Schlössl. 

Seine im Jahr 1812 als jüngstes Kind geborene Tochter Nanette wächst zu einer so auffallenden Schönheit heran, dass sie unter dem Titel „Münchens schönste Jüdin“ weithin bekannt ist.

17. 7 1896 - Die Ausführung des Friedensmonuments beschlossen

München-Haidhausen * Der Magistrat beschließt in geheimer Sitzung,  dass der prämierte Vorschlag der Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ausgeführt werden soll, nachdem am 13. Juli 1896 das gewünschte Modell im Maßstab 1:6 dem Preisrichterkollegium vorgestellt worden war. 

1999 - Der Friedensengel wird runderneuert

München-Haidhausen * Zum hundertjährigen Jubiläum des Friedensdenkmals wird der Friedensengel erneut renoviert und neu vergoldet, alle anderen Bauteile und Figuren der Anlage gereinigt und ausgebessert.

25. 8 1959 - Große Zustimmung für das Königs-Denkmal

München-Haidhausen * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. verteilt am 114. Geburts- und Namenstag Ludwigs II., eine „Volksbefragungspostkarte“ mit Fritz Behns Modell am Standort unterhalb des Friedensengels. Die Aktion bringt eine Zustimmung von 96 Prozent für das Projekt. 

Von Behns Plastik hat sich nur noch der Kopf erhalten.

1822 - Der Ursprung des Münchner Friedensengels

Pompeji * Bei Ausgrabungen in Pompeji wird eine fünfzig Zentimeter hohe, aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammende Figur gefunden. Sie befindet sich heute im Archäologischen Museum von Neapel. Die Figur bildet das unmittelbare Vorbild des Münchner Friedensgenius für die Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier.

10. 4 1896 - Entwurf des Veteranenvereins für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Bayerische Veteranenverein reicht einen Entwurf für das Friedensmonument ein. Es ist ein Obelisk, auf dem „die Patrona Bavaria mit dem segnenden Jesuskinde und der Friedenspalme als Mutter des Friedens und der Liebe, unter deren Schutz Bayerns Söhne kämpften“, thront. Der Entwurf wird aber nicht weiter verfolgt. 

Um 1798 - Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

München-Englischer Garten - Lehel * Adrian von Riedl, der zuvor mit zwei Dämmen das weitverzweigte Wildflussbett der reißenden Isar zwischen Lehel und Ismaning gebändigt hatte, kauft einen Teil des von ihm trockengelegten ehemaliges Isarbetts, das als ödes Land von Kurfürst Carl Theodor freigegeben wurde.

Zunächst lässt er sich zwischen Eisbach und Schmiedbach, am Rande des Englischen Gartens ein stattliches Palais erbauen, das er mit einem kleinen Englischen Garten mit allerlei Zubehör umgibt. Sogar eine Brunnquelle, eine Gloriette, und ein kleiner Chinesischer Turm dürfen nicht fehlen. Aus dieser Anlage entsteht später der Paradiesgarten, ein beliebtes Ausflugslokal.

Um das Jahr 1798 - Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück

München-Englischer Garten - Lehel * Vizekanzler Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück an der Ostseite des Englischen Gartens und baut dort einen Sommersitz mit zwei kleinen Häusern und einem Lustgarten im französischen Stil.

1895 - Die Straßen zum Friedensengel werden dem Verkehr übergeben

München-Lehel - München-Bogenhausen * Die beiden von der Luitpoldbrücke auf die Prinzregent-Luitpold-Terrasse führenden Straßenschleifen sind fertiggestellt und werden dem Verkehr übergeben. 

1. 11 1891 - Prinzregent-Luitpold-Terrasse eröffnet

München-Haidhausen * Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse wird der Öffentlichkeit übergeben. Da das Terrain angehoben werden musste, war eine Menge Aushub von anderen Baustellen notwendig. Zumindest ein Teil des verwendeten Materials stammte vom Bau des Kgl. Hofbräukellers an der Inneren-Wiener-Straße. 

Die Anlage besteht aus einer Abschlusswand am Hang, die durch Nischen gegliedert ist, mit zwei gegenläufigen Treppenaufgängen. Der nur wenig über dem Straßenniveau liegende Vorplatz hat ein Bassin mit Mittelfontäne und vier wasserspeienden Delphinreitern erhalten. Diese waren ursprünglich für den Fortuna-Brunnen vor Schloss Herrenchiemsee bestimmt. 

1793 - Im Englischen Garten entsteht ein Diana-Tempel

München-Englischer Garten - Lehel * Am östlichen Rand des Englischen Gartens entsteht ein Diana-Tempel. 

12. 3 1899 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Haidhausen * An seinem 70. Geburtstag weiht Prinzregent Luitpold die nach ihm benannte Luitpoldbrücke ein. Trotz ihres Namens sind die Planungen zu dieser Straße und der Brücke nicht königlichen Ursprungs.

15. 9 1899 - Das Drama an der Luitpoldbrücke

München-Haidhausen *  Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten vom Drama an der Luitpoldbrücke: „Ein Schutzmann Nr. 509 sowie mehrere Personen und Kinder, die auf der Brücke dem wilden Treiben der Isar zusahen, verspürten kurz vor 6 Uhr einen Ruck, und nichts Gutes ahnend, verließen sie in eiliger Flucht die Brücke. Kaum hatte der letzte Mann das Ende der Brücke erreicht, als unter fürchterlichem Krachen der nördliche Pfeiler einstürzte und die Brücke mit sich in die Tiefe riss.“

Mit der Flussüberquerung versinken auch die in dem Brückenbauwerk eingelagerten Gas-, Strom- und Wasserleitungen, weshalb in der ganzen Stadt der Strom ausfällt. 

Ab 8 1999 - Die neue Luitpoldbrücke wird erbaut

München-Haidhausen *  Die neue Luitpoldbrücke wird zwischen August 1900 und Ende September 1901 errichtet. Der heute noch bestehende Flussübergang gilt seit jeher als die ästhetisch wohl vollendetste der um die Jahrhundertwende in München aufgeführten Brücken.

29. 9 1901 - Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke. Sie ist im frühen 20. Jahrhundert nur für Spaziergänger, Luxuskarossen und Kinderwagen zugelassen, Fuhrwerke werden auf die kleinere, aber bewährte Maximiliansbrücke verwiesen. 

An den Brückenzufahrten sind allegorischen Muschelkalk-Liegefiguren der vier Stammesgebiete Bayerns angebracht. 

  • Der Jäger mit Bogen an der Westseite symbolisiert Altbayern, 
  • die junge Frau mit dem Früchtekorb und den Trauben auf der anderen Seite die Pfalz. 
  • Der sich an der Ostseite befindende Fischer mit dem Netz verkörpert Franken, 
  • das ihm auf der gegenüberliegender Seite angebrachte liegende Mädchen mit dem Wappenschild steht für Schwaben.

14. 9 1899 - Wassermassen bringen die Luitpoldbrücke zum Einsturz

München-Haidhausen * An den Ufern der Isar, die schon seit römischer Zeit mit vollem Recht als die „Reißende“ bezeichnet wurde, versammeln sich gaffende Menschenmengen und erwarten am den dramatischen Einsturz der Luitpoldbrücke, nachdem durch die Gewalt des Wassers am Tag zuvor bereits die Bogenhausener Brücke zusammengestürzt war. Ihre Sensationslüsternheit wird tatsächlich befriedigt, als eines der Widerlager unterspült wird, nachgibt und die Eisenkonstruktion mit lautem Knall zusammenbricht.

12. 3 1891 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

<p><strong><em>München-Lehel - München-Haidhausen - Bogenhausen</em></strong> * Prinzregent Luitpold weiht die neue Luitpoldbrücke&nbsp;über die Isar ein.</p>

9. 1 1890 - Der Prinzregent beauftragt die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold gibt den Auftrag für einen neuen Flussübergang in Verlängerung der Prinzregentenstraße auf eigene Kosten. Dadurch kann auch die Prinzregent-Luitpold-Terrasse entstehen. 

21. 5 1913 - Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Einen Tag vor dem 100. Geburtstag Richard Wagners wird ihm zu Ehren eine Statue neben dem Prinzregententheater enthüllt. Heinrich Waderé hat das Monument gestaltet. Aus mehreren zur Verfügung stehenden Entwürfen wählt man denjenigen aus, der den Komponisten in ähnlicher Pose zeigt, wie das berühmte Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in der Campagne.

Da die ruhende Darstellung des Künstlers extrem stark im Gegensatz zu dem unsteten Leben des Musikers steht, kommt bald Kritik hoch, in die sogar das städtische Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einstimmt. Letztlich beruhigt aber ein einziges Argument alle Kritikerstimmen: Da Richard Wagner von Natur aus nur mit einer geringen Körpergröße ausgestattet war, hätte ein stehendes Denkmal die Öffentlichkeit nur wenig beeindruckt.

Der Marmor für die Figur stammt vom Untersberg. Er umfasst als Rohblock 14 Kubikmeter Inhalt und wiegt 600 Zentner. Über dreißig Pferde sind notwendig, um diese gewaltige Last vom Untersberger Steinbruch zur nächsten Eisenbahn zu schaffen, mit der er ab Berchtesgaden nach München gebracht wird. Bildhauer Heinrich Waderé hat sich am Ostbahnhof ein provisorisches Atelier eingerichtet.

Da die fertige Marmorfigur noch immer 450 Zentner wiegt gestaltet sich der Transport vom Atelier zum Aufstellungsort als besonders schwierig. Er nimmt mehr als zwei Tage in Anspruch. Die Statue muss mit einer Straßenlokomotive der Firma Maffei zum Ort seiner Aufstellung gebracht werden. Dort behindert vor allem der weiche Boden die Arbeiten, da sich die Räder des Transportwagens immer wieder eingraben.

Cosima und Siegfried Wagner lehnen ihre Teilnahme an der Denkmalenthüllung ab. Bei Cosima sind es gesundheitliche, bei Siegfried grundsätzliche Gründe. Die Konkurrenz der Münchner Festspiele für Bayreuth sind aber die wahren Beweggründe.

Das gesellschaftliche Ereignis an der Prinzregentenstraße wird durch Richard Wagners „Huldigungsmarsch“ eröffnet. Münchens erster Bürgermeister, Wilhelm von Borscht, hält eine Ansprache und Ernst von Possart, der Initiator des Denkmals, sagt in seiner Rede: „So grüßen wir Dich, Unsterblicher! Möge Dein Antlitz uns leuchten“. Prinzregent Ludwig III. enthüllt schließlich das Wagner-Denkmal.

Die sozialdemokratische Tageszeitung Münchener Post kommentiert das Ereignis mit den Worten: „Das Streben Münchens, die seiner Zeit an Bayreuth abgegebene Hegemonie im Reiche von Wagners Kunst an sich zu bringen - das heimliche Agens [die treibende Kraft] unserer Festspiele - hat uns nun endlich ein würdiges Denkmal des Meisters beschert.“

Gleichzeitig kritisiert das Blatt, dass der Eröffnungsakt nicht dem Festwiesenbild der Wagner'schen Meistersinger entsprach und auf den „Wach-auf-Chor“ kein spontaner Jubel des Volkes, sondern ein „hochoffiziell-eisernes Schweigen“ der „aristokratisch-bürgerlichen Festversammlung“ folgt. Den Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten für das Musiker-Standbild bildet der „Tannhäusermarsch“.

1818 - Die Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt

München-Englischer Garten - Lehel * Die nahe dem Diana-Tempel am östlichen Rand des Englischen Gartens gelegene Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt. Bald bürgert sich dafür der Name Diana-Bad ein.

18. 1 1934 - Die Villa von Thomas Mann wird konfisziert

München-Bogenhausen * Die Bayerische Politische Polizei - BPP konfisziert die Villa von Thomas Mann in der Poschingerstraße 1, heute: Thomas-Mann-Allee 10.

3. 12 1936 - Das Deutsche Reich wird neuer Besitzer der Thomas-Mann-Villa

München-Bogenhausen * Im Zuge der Ausbürgerung von Thomas und Katia Mann wird das Deutsche Reich als neuer Besitzer der Mann-Villa in der Poschingerstraße 1 (heute: Thomas-Mann-Allee 10) eingetragen.

20. 8 1901 - Der Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die gesamte Münchner Prominenz erscheint in feierlicher Garderobe zum Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters. Die Besucher erhalten „eine mit vielen Illustrationen geschmückte prächtige Festschrift, den Damen spendet die aufmerksame und galante Intendanz reizende Bouquets mit Bandschleifen in den bayerischen Farben“. Danach werden sie mit den Klängen der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ verwöhnt.

Der einheitliche Eintrittspreis für den Theaterbesuch beträgt 20 Mark. Das entspricht dem durchschnittlichen Wochenlohn eines Arbeiters.

3. 11 1900 - Die Hebefeier für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Mit einem gewaltigen Personaleinsatz von fünfhundert Arbeitern kann - trotz aller Widrigkeiten - der Rohbau für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz mit der Hebefeier abgeschlossen werden.

31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.

10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 

10. 7 1978 - Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie

München-Lehel * Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie. Die besten Stücke der Sammlung sollen in die Neue Pinakothek wandern, der Rest im Depot Aufnahme finden. „Angesichts der jüngsten Terroranschläge“, so die Begründung, sei „die Sicherheit der benachbarten Staatskanzlei“ nicht mehr garantiert.

Erst der Protest von Museumsfachleuten, Fachverbänden und der Presse beendete das, wie sich die Süddeutsche Zeitung ausdrückt, das „Münchner Trauerspiel“.

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.

9. 12 1918 - Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

München-Lehel * Aus der Schack-Galerie wird das Karl-Spitzweg-Bild „Sennerin auf der Alm“ gestohlen. Das Bild hat einen Wert von 25.000 Mark. 

Ab 1907 - Die Preußische Gesandtschaft und die Schack-Galerie wird gebaut

München-Lehel * Der palastartige Bau mit seiner Doppelfunktion als Preußische Gesandtschaft und Schack-Galerie wird bis 1909 verwirklicht.

20. 1 1901 - Beginn der Stuckarbeiten im Prinzregententheater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Stuckarbeiten für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz beginnen. Sie werden bereits Mitte April vollendet sein.

3. 10 1899 - Das neue Theater soll Prinz-Regententheater heißen

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Münchener Neuesten Nachrichten berichten „mit aufrechter Freude“, dass der Prinzregent „das von einem Konsortium an der äußeren-Prinz-Regentenstraße zu erbauende Theater Prinz-Regententheater“ nennen wird. Außerdem teilt die Zeitung mit, „daß das neue Theater nach Bayreuther Vorbild mit amphitheatrischem Zuschauerraum und verdecktem Orchester gebaut“ werde.

Der Artikel betont ausdrücklich, dass das Theater „außer dem großen klassischen Drama auch das Wagner'sche Musikdrama“ pflegen will und „eine für Bayreuth nachtheilige Konkurrenz nach dem Programme der Intendanz ausgeschlossen“ sei.

30. 7 1901 - Die Öffentlichkeit kann das Prinzregententheater besichtigen

Bogenhausen - Haidhausen * Erstmals kann die Öffentlichkeit das neue Prinzregententheater am Prinzregentenplatz besichtigen.

3. 7 1901 - Cosima Wagner protestiert vor Gott und den Menschen

Bayreuth - Bogenhausen - Haidhausen * Cosima Wagner ist der zügig fortschreitende Baufortgang des Prinzregenten-Theaters ungeheuer. Protestierend legt sie „vor Gott und den Menschen“ einen schriftlichen Eid ab, in dem sie betont, dass es „des Meisters endgültiger Wille“ gewesen sei, dass „sein Theater einzig in Bayreuth stehe“.

1807 - Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel abreißen lassen

München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.

1838 - Die Steinerne Bank wird statt des Apollo-Tempels errichtet

München-Englischer Garten - Lehel * Der im Hirschangerwald gelegene Apollo-Tempel wird wegen Baufälligkeit entfernt. Dafür entsteht an gleicher Stelle ein anderes Idyll: die Steinerne Bank, die Leo von Klenze nach Art einer griechischen „Exedra“ errichtet.

Um 9 1789 - Ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Nach Planungen des Ingenieur-Lieutenants beim Hofkriegsrat, Johann Baptist Lechner, entsteht ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten .

  • Das von spiegelnden Wassern umgebene Hein-Heiligtum befindet sich im alten Hirschangerwald auf einer Halbinsel.
  • Der Rundtempel mit Dorischer Ordnung ist im wesentlichen eine Holzkonstruktion.
  • Die Gebälkzone und das Kuppelinnere sind zum Teil gemauert, zum Teil aus stuckiertem Holz.
  • Die Kuppelabdeckung besteht aus Blech.
  • Seinen Standort nimmt heute die Steinerne Bank ein.

1791 - Der Apollo-Tempel erhält eine geschnitzte Statue

München-Englischer Garten - Lehel * Der Apollo-Tempel im Hirschangerwald erhält seine vom kurfürstlichen Hofbildhauer Josef Nepomuk Muxel geschnitzte Statue.

1792 - Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige werden erweitert

München-Englischer Garten - Lehel * Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige im Englischen Garten werden erweitert.

1790 - Die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden wird erbaut

München-Englischer Garten - Lehel * Zwischen 1790 und 1791 wird die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden hinter dem Gasthaus am Chinesischen Turm nach Plänen von Johann Baptist Lechner erbaut. Sie sind „zur Errichtung einer sogenannten Schweizerey [Hornviehzucht] von wenigstens 60 Stücken bestimmt“.

1939 - Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

München-Haidhausen * Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16.

Bis 1973 - 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude gehalten

München-Englischer Garten - Lehel * 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude beim Chinesischen Turm gehalten.

1900 - Das Bayerische Nationalmuseum zieht um

München-Lehel * Das Bayerische Nationalmuseum verlässt sein Stammhaus in der Maximilianstraße 42, das den wachsenden Sammlungen nicht mehr genügend Platz bietet. Es zieht in den von Gabriel von Seidl entworfenen Neubau an der Prinzregentenstraße. Damit wird das Gebäude in der Maximilianstraße für eine neue Nutzung frei.

1803 - Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten

München-Englischer Garten * Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten. Zur luxuriösen Ausstattung gehören neben 51 Hotelzimmern auch zwei geräumige und mit viel Pomp ausgestattete Festsäle. Die Badewannen bestehen aus innen verzinktem Kupfer.

26. 6 1962 - 250 Demonstranten treffen sich am Monopteros

München-Lehel - Englischer Garten * Am Monopteros im Englischen Garten treffen sich rund 250 Protestierer zu einer vom Ortnungsamt verbotenen Kundgebung. Doch statt der Protestkundgebung wird über die Ereignisse der Schwabinger Krawalle diskutiert und in einer Resolution eine genaue Überprüfung der Vorfälle und die Kennzeichnung der Polizisten mit Dienstnummern gefordert. Die Versammlung wird aufmerksam von der Polizei beobachtet.

Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität distanziert sich per Flugblatt von den Protesten.

1832 - Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet

München-Englischer Garten - Lehel * Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet. Ziegelfundamente in fast gleicher Höhe wie der Monopteros selbst, geben dem Kunstberg den nötigen Halt. Der Hügel besteht aus Ziegelsteinen, Resten der Stadtbefestigung und angefallenem Erdreich.  

1836 - Die Bauarbeiten am Monopteros beginnen

München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837.  Der Architekt ist Leo von Klenze.  

Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet. 

28. 5 1967 - Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

München-Haidhausen *  In den Maximiliansanlagen, zwischen dem Maximilianeum und dem Friedensengel, an der Stelle, an der König Ludwig II. - eigens für die Werke seines verehrten Musikeridols Richard Wagner - ein Festspielhaus errichten lassen wollte, wird die 2,60 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Bildhauer Anton Rückel hat das Denkmal erschaffen. 

Auf einem Granitmonolith, an den vier Bronzereliefs mit Ansichten der Schlösser Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein sowie des geplanten Festspielhauses angebracht sind, steht - als Sinnbild eines gescheiterten Projekts - der in Bronze gegossene bayerische Märchenkönig. 

Ihre Inschrift lautet: „Wo Bayerns König Ludwig für Richard Wagners Werke nach Gottfried Sempers Plänen zum Ruhm der ganzen Menschheit den Festbau schaffen wollte, setzt sich das Volk sein Denkmal. A.D. MCMLXVII.“

Es ist dies der Ersatz für ein Standbild, das sich in einem halbrunden Säulentempelchen auf der Corneliusbrücke befand und von den Nazis am 3. Mai 1942 demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht und zum Bau von Bomben eingeschmolzen wurde. 

29. 12 1864 - Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

München-Graggenau * König Ludwig II. empfängt den Architekten Gottfried Semper und gibt ihm einen mündlichen Planungsauftrag für das Wagner-Festspielhaus. Auf Sempers Drängen hin fasst man ein Terrain südlich des seit dem Jahr 1857 im Bau begriffenen Maximilianeums ins Auge. 

Da Richard Wagner aber keine sechs Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Theaters warten will, überredet er den König, für die Zwischenzeit noch ein provisorisches, hölzernes Theater im Glaspalast zu errichten, um - so die Begründung - nach Abschluss des „Rings des Nibelungen“ im Sommer 1867 sofort mit den Aufführungen beginnen zu können. Doch damit wäre die Nutzung des Glaspalastes als Ausstellungsort massiv eingeschränkt worden, weshalb nun zusätzliche Gegner des Projekts auf den Plan treten.

Ungeachtet dieser Diskussion fertigt Gottfried Semper jeweils Zeichenentwürfe und Modelle vom Festspielhaus und vom provisorischen Theater an.  Der wagnernarrische König sieht schon seine „Straße gekrönt vom Prachtbau der Zukunft”.

16. 12 1864 - Ein Festspielhaus ohne Bauplatz

Zürich - München * Der Architekt Gottfried Semper zeichnet eine erste Skizze für das Münchner Wagner-Festspielhaus und reist umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren. Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.

13. 6 1866 - Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

Zürich * Der Architekt Gottfried Semper richtet eine Anfrage an das Kabinett des bayerischen Königs, ob er die Pläne für das Richard-Wagner-Festspielhaus schicken soll, die „seit mehreren Monaten zur Vorlage fertig“ seien. 

Die schwierige politische Situation, die auch durch den bevorstehenden Krieg gegen Preußen entstanden ist, hat ihn zögern lassen. In den Folgewochen versucht Semper, die Planungen für den Monumentalbau möglichst schnell abschließen zu können.

12 1897 - Ein Monumentalbau, der nie entstand

München *  Gottfried Sempers hat die Planunterlagen und das des Festspielhauses fertiggestellt. Sie zeigen den berühmten Architekten auf der Höhe seines Könnens. 

Mit dem 175 mal 102 Meter - oder 600 mal 350 bayerischen Fuß - messenden Theater, dem Halbrund des Zuschauerraumes und dem darüber liegenden Bühnenhaus sowie den beiden Seitenflügeln, die die Treppenhäuser und die Gesellschaftsräume beinhaltet hätten, wäre ein Monumentalbau geschaffen worden, mit dem Ludwig II. der Architektur des Maximilianeums ein gleichwertiges Bauwerk an die Seite gestellt hätte. 

Das von Gottfried Semper eingeforderte schriftliche Auftragsdekret trifft jedoch nie in Zürich ein, da zwischenzeitlich feststeht, dass der fünf Millionen Gulden teuere Theaterbau nicht entstehen wird. 

26. 11 1864 - Ein großes steinernes Theater für Wagners Werke

München-Haidhausen * Dem Bayernkönig Ludwig II. schwebt ein monumentales Bauwerk für ein Festspielhaus vor. Deshalb schreibt der Monarch an Richard Wagner, er habe „den Entschluß gefaßt, ein großes steinernes Theater erbauen zu lassen, damit die Aufführung des Ringes der Nibelungen eine vollkommene wäre“.

König Ludwigs Vorstellungen eines Richard-Wagner-Festspielhauses in München werden jedoch von seiner unmittelbaren Umgebung und von einem großen Teil der Bevölkerung mit Skepsis beobachtet, da der prachtvolle Monumentalbau nur an wenigen Festspieltagen benutzt worden wäre. Das Interesse der Zeitzeugen am weiteren Verlauf von Gottfried Sempers Planungen ist deshalb ebenso groß wie widersprüchlich.

11. 1 1867 - Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

München * Gottfried Semper zeigt König Ludwig II. das Modell des Festspielhauses. Der Monarch ist derart angetan, dass er dem Architekten per Handschlag nicht nur den Auftrag zum Bau erteilt, sondern ihn auch einlädt, nach München zu übersiedeln und Oberbaurat sowie Hoftheater-Intendant zu werden.

Da Semper den Platz auf dem rechten Isarhochufer favorisiert, steht freilich sofort die Anlage einer neuen Straße zur Debatte. Gottfried Semper schlägt dafür eine Nord- und eine Südvariante vor.

  • Erstere verlängert in leicht geknickter Form die Galeriestraße.
  • Der südliche Straßenzug, dem auch der König den Vorzug gibt, ist die Verlängerung der Brienner- und Hofgartenstraße.

Obwohl das Bauterrain vom König nie erworben wird, fertigt Semper dafür bis Dezember 1867 die Planunterlagen an.

13. 12 1864 - Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

Zürich * Durch einen Brief von Richard Wagner erfährt der Architekt Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen ausführen zu können. 

1912 - Die Gaststätte am Chinesischen Turm geht in Betrieb

München-Englischer Garten - Lehel * Die Chinesische Wirtschaft aus dem Jahr 1790 wird durch die noch heute stehende Gaststätte am Chinesischen Turm ersetzt.

7. 3 1868 - Gegen den Bau eines Wagner-Festspielhauses in München

München * Das Festspielhaus-Projekt scheitert am Geldmangel und schließlich sogar am Widerstand Richard Wagners, der drei seiner Opern - durch Protektion Ludwigs - in München uraufführen konnte. Cosima von Bülow, Wagners Sekretärin und Mutter zweier gemeinsamer Kinder, redet Ludwig II. den Plan zum Bau eines Wagner-Festspielhauses in München aus. 

Dieses Bauvorhaben ist das erste und zugleich das letzte, bei dem der König in der Bestimmung an das Volk denkt. Bayerns Märchenkönig lässt schließlich überhaupt keinen öffentlichen Bau mehr errichten und zieht sich zurück. Ludwigs Schlösser waren niemals für die Öffentlichkeit bestimmt. 

1. 4 1792 - Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet

München-Englischer Garten - Lehel * Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet. Damit steht die Gartenanlage endlich der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Eckhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Hompeschstraße 1
41 m
<p>Eckhaus, neubarock, mit Reliefporträt des Prinzregenten Luitpold, Ende 19. Jh.</p>

Gaststätte Bogenhauser Hof

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 85
52 m
Gaststätte Bogenhauser Hof, freistehendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit reichgeschweiftem Südgiebel, um 1850.

Malerische Doppelvilla

Architekt: Romeis Leonhard, Kerschensteiner Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 39
65 m
<p>Malerische Doppelvilla mit Nr. 41, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis für Georg Kerschensteiner.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 37
69 m
<p>Villa, neubarock, um 1900; bildet mit dem anstoßenden Nr. 35 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 75
70 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm, um 1900.</p>

Malerische Doppelvilla

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 41
72 m
<p>Malerische Doppelvilla mit Nr. 39, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis.</p>

Villa in Ecklage

Architekt: Romeis Leonhard, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 43
73 m
<p>Villa in Ecklage am Bogenhauser Kirchplatz, im Kern deutsche Renaissance, 1897 von Leonhard Romeis, 1929 von Karl Stöhr umgebaut; zugehörig der niedrigere westliche Nebenflügel, malerisch mit Fachwerk-Obergeschoss.</p>

Villa

Architekt: Grässel Adam und Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Möhlstraße 35
74 m
<p>Villa, neubarock, 1894 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel und Max Krauss; bildet mit dem anstoßenden Nr. 37 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ismaninger Straße 98
75 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern und Stuckdekor, bez. 1910.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Schiller Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Ismaninger Straße 102
77 m
<p>Ismaninger Straße 102/106; Stattlicher Doppelhausblock, später, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit reichem plastischem und Stuckdekor, 1910-11 von Oswald Schiller.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 91
81 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 96
84 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 94.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Sternwartstraße 2
96 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Eckaufsatz und Stuckdekor, von Franz Popp, 1909; Tor, Pfeilergittertor, um 1909.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 94
98 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 96.</p>

Mietshaus

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Ismaninger Straße 92
104 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, 1898 von Leonhard Romeis.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 4
124 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit durch Altane, Balkon und Zwerchhaus betonter Mittelachse, um 1910/20.</p>

Mietshaus

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rauchstraße 1
126 m
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, 1898 von Leonhard Romeis.

Schlossartige Neubarock-Villa

Architekt: Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Ismaninger Straße 95
126 m
<p>Schlossartige Neubarock-Villa, 1898 von Hans Hartl, in großem Garten; Portalgitter an der Ismaninger Straße, gegliederte Gartenmauer an der Händelstraße, Terrassenmauer an der Ecke Weberstraße und Eisenzaun, sowie Tor an der Weberstraße.</p>


155 m

Villa

Architekt: Scherer Wilhelm, Lauer Friedrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1912
Neuberghauser Straße 11
156 m
<p>Neuberghauser Straße 11; Villa. Malerischer Gruppenbau in abgewandelter deutscher Renaissance, 1912 von Wilhelm Scherer für den Maler Friedrich Lauer erbaut, mit südlich vorgelagertem Garten; östlicher Abschluss des Bogenhauser Kirchplatzes.</p>

Doppelhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Rauchstraße 5
161 m
<p>Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 7), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Sternwartstraße 6
161 m
<p>Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in neuklassizistischen Formen mit übergiebeltem Mittelrisalit, Altane und Stuckdekor, von Heilmann und Littmann, 1924.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rauchstraße 2
162 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1901 von Heilmann und Littmann.</p>

Bogenhauser Kirchplatz 1
166 m
<p>Ehem. Kath. Pfarrkirche St. Georg, 1766-71 aus dem weiteren Umkreis Johann Michael Fischers, mit spätgotischem Chor und hohem Turm; mit Ausstattung.</p>

Polizeirevier

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Rauchstraße 7
166 m
Polizeirevier, Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 5), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.

Haus Lindenhof

Architekt: Littmann Max, Waderé Heinrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1903
Höchlstraße 4
172 m
<p>Haus Lindenhof, malerisch in historisierenden Formen, 1903-04 von Max Littmann als eigenes Wohnhaus erbaut; reicher plastischer Dekor von Heinrich Waderé; an der Rückseite Garten mit Brunnen, Freitreppe und Pavillon.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 4
173 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 6
175 m
<p>Rauchstraße 6; Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>

Alte kath. Kirche St. Georg

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1510
Alter St.-Georgs-Platz 6
179 m
<p>Alte kath. Kirche St. Georg, spätgotischer Bau um 1510 mit Sattelturm, nach Kriegszerstörung zur Kapelle ausgebaut; mit Ausstattung; umgeben von ehem. Friedhof. Im Ortskern von Milbertshofen.</p>

Kubische Villa

Erstellung: 1925
Friedrich-Herschel-Straße 27
181 m
<p>Kubische Villa mit Walmdach, um 1925.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 88
183 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ziergiebel, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Laplacestraße 1
183 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Ecke Ismaninger Straße.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 8
193 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 24
194 m
Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 20 und 22.

Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Rauchstraße 10
195 m
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 12, vgl. dort.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 22
197 m
<p>Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 20 und 24.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 86
197 m
<p>Ismaninger Straße 86; Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>

Repräsentative Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Diesel Rudolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Höchlstraße 2
198 m
<p>Repräsentative Villa, neubarock, 1899-1901 von Heilmann und Littmann für Rudolf Diesel erbaut; Gartengitter mit Torpfeilern.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 20
201 m
<p>Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 22 und 24.</p>

Pfarrhaus von St. Georg

Baustil: Barock
Erstellung: 1705
Neuberghauser Straße 9
204 m
<p>Pfarrhaus der Kath. Kirche St. Georg in Bogenhausen, barocker Satteldachbau, bez. 1705; in Garten am Hang westlich der Kirche (Bogenhauser Kirchplatz 1).</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ismaninger Straße 122
206 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Michael Reifenstuel, 1901 aufgestockt.

Wohnhaus

Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 18
207 m
<p>Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 20, 22 und 24.</p>

Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Rauchstraße 12
207 m
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10, im Anschluss an Friedrich-Herschel-Straße 9-25 (ungerade Nrn.).</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 84
210 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Möhlstraße 25
220 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 124
224 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit großer, steinerner Michaelsgruppe, um 1900; erneuert.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 82
229 m
<p>Mietshaus, mit Jugendstil-Stuck am Erker, um 1900.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 23
242 m
<p>Stattliche, malerische Villa, Jugendstil, mit Turm, 1908 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Ismaninger Straße 126
244 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Blendmaßwerkdekor, bez. 1901, von Benedikt Beggel.</p>

Villa

Architekt: Sattler Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Maria-Theresia-Straße 30
245 m
<p>Villa, neubarock, 1922 von Carl Sattler.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 1
246 m
<p>Mietshaus in Ecklage, mit Erkern, im Kern um 1900.</p>

TOGAL-Werk

Architekt: Pfann Paul
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 105
249 m
TOGAL-Werk, neubarocker Hauptbau (ursprünglich Gasthaus) an der Törringstraße, 1899-1900 von Paul Pfann.

Reihenhaus

Architekt: Lechner Theodor, Norkauer Fritz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Friedrich-Herschel-Straße 12
250 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1924 von Theodor Lechner und Fritz Norkauer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 10.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1920
Sternwartstraße 21
252 m
<p>Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Altanen, um 1920.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 20
254 m
<p>Villa, zweigeschossiger historisierender Walmdachbau mit rundem Eckerker und Stuckdekor, um 1910; Gruppe mit Lamontstraße 29.</p>

Reihenhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 1
256 m
<p>Cuvilliesstraße 1a/3/5/7/9/11/13/15; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann.</p>

Villenartiger Bau

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 69
256 m
<p>Villenartiger, barockisierender Bau, Anfang 20. Jh.</p>

Corpshaus Bavaria

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Rauchstraße 17
257 m
<p>Corpshaus Bavaria, barockisierende Villa, Anfang 20. Jh.</p>

Villa

Architekt: Jung Max
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Lamontstraße 29
262 m
<p>Villa, historisierend, 1910 von Max Jung; Gruppe mit Sternwartstraße 20.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Rauchstraße 16
266 m
<p>Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 18 und 20 zu einem Block zusammengefasst.</p>

Reihenhaus

Architekt: Berger Karl
Erstellung: 1922
Friedrich-Herschel-Straße 10
267 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1922 von Karl Berger; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 12.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Rauchstraße 18
269 m
<p>Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 16 und 20 zu einem Block zusammengefasst.</p>

Malerische Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 21
271 m
<p>Möhlstraße 21; Malerische Villa, neubarock, um 1900.</p>

Villa

Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 26
273 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1897 von Alphons Hering.</p>

Reihenhaus

Architekt: Danzer, Peter A.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Friedrich-Herschel-Straße 8
275 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1923 von Peter A. Danzer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 10 und 12.</p>

Landhaus

Erstellung: 0
Steinbacherstraße 10
275 m
<p>Steinbacherstraße 10; Landhaus des mittleren 19. Jh. in romantisierenden Formen.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinbacherstraße 2
280 m
<p>Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Montgelasstraße 8.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1920
Merzstraße 2
281 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Säulenbalkon, um 1920.</p>

Reihenhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Friedrich-Herschel-Straße 9
282 m
<p>Friedrich-Herschel-Straße 9/11/13/15/17/19/23/25; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; die um ein Geschoss höheren Eckhäuser, Nr. 9 und 25, rahmen die Gruppe, der sich Rauchstraße 10 und 12 anschließen.</p>

Reihenhaus

Architekt: Buchinger Andreas H.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Friedrich-Herschel-Straße 6
283 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1921 von Andreas H. Buchinger; Gruppe mit Nr. 4, 8, 10 und 12.</p>

Reihenhaus

Architekt: Veil Theodor, Herms Gerhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Friedrich-Herschel-Straße 4
287 m
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1912 von Theodor Veil und Gerhard Herms; Gruppe mit Nr. 6, 8, 10 und 12.</p>

Villa

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 67
287 m
<p>Villa, neubarock, bez. 1903, von Josef Wölker.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1906
Rauchstraße 20
289 m
<p>Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 16 und 18 zu einem Block zusammengefasst.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 2
290 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Bodenerker, um 1900.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 22
290 m
<p>Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit polygonalem Eckerker, um 1910.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Lamontstraße 21
291 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1905
Montgelasstraße 8
292 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Steinbacherstraße 2.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 6
292 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Bayerisches Apothekerhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maria-Theresia-Straße 28
292 m
<p>Bayerisches Apothekerhaus, Neubarockvilla, um 1900.</p>

Universitäts-Sternwarte

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1819
Scheinerstraße 1
293 m
<p>Universitäts-Sternwarte, Altbau klassizistisch, 1817. In der Südwestecke des Gartengeländes einzelstehende dorische Säule.</p><p>Die Universitäts‑Sternwarte München (USM) befindet sich im Stadtteil Bogenhausen, etwa sechs Kilometer nordöstlich des Münchner Zentrums. Sie wurde 1816 als Königliche Sternwarte gegründet und gehört seit 1938 zur Ludwig‑Maximilians‑Universität München (LMU)&nbsp; .</p><p>Heute widmet sich die USM einer Reihe von Forschungsschwerpunkten: darunter die Entstehung, Population und Atmosphären von Exoplaneten, Kosmologie mit Fokus auf Dunkle Energie, extragalaktische Astronomie, Computersimulation astrophysikalischer Systeme, heiße Sterne und Sternwinde sowie Plasma-Astrophysik&nbsp; .</p><p>Aufgrund zunehmender Lichtverschmutzung sind städtische Beobachtungen kaum noch möglich. Deshalb nutzt die Sternwarte entfernte Observatorien: das von der Universität betriebene Fraunhofer‑Teleskop auf dem Wendelstein (in Oberbayern), das Paranal‑Observatorium in Chile und das Hobby‑Eberly‑Teleskop in Texas&nbsp; . Die Forschenden entwickeln dafür auch Beobachtungsinstrumente und beteiligen sich an bedeutenden Projekten wie dem Dark Energy Survey, dem Euclid‑Weltraumteleskop und dem Vera C. Rubin Observatory &nbsp;</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 2
296 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; symmetrische Gruppe mit Nr. 4.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Sternwartstraße 24
310 m
<p>Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit Treppenhausrisalit und Stuckdekor, 1909.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 39
315 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, wohl um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 41 und 43.</p>

Doppelvillenblock

Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Merzstraße 8
317 m
<p>Merzstraße 8/10; Doppelvillenblock, neuklassizistisch, 1923 von Max Neumann.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 3
318 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; Abschluss der Straße.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 41
324 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker und plastischem Dekor, wohl um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 39 und 43.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 4
326 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910, symmetrische Gruppe mit Nr. 2.</p>

Villa

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 27
331 m
<p>Villa, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1897-98 von Martin Dülfer; Garten- und Torgitter Jugendstil.</p>

Mietshaus

Architekt: Kalb
Baustil: neubarock
Erstellung: 1925
Montgelasstraße 2
332 m
<p>Mietshaus, palastartiger, neubarocker Eckbau, 1924-25 von Kalb.</p>

Symmetrische Doppelvilla

Architekt: Ludwig Aloys
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Lamontstraße 34
332 m
<p>Lamontstraße 34/36; Symmetrische Doppelvilla, historisierend, 1908 von Aloys Ludwig.</p>

Eckbau

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 43
334 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, mit Erker und seitlichen Balkonen, 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; bauliche Einheit mit Herzogparkstraße 1, Gruppe mit Montgelasstraße 39 und 41.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 7
334 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, um 1900; an der Gartenmauerecke große Vase.</p>

Atelier-Villa

Architekt: Zügel Heinrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 37
336 m
<p>Atelier-Villa in Ecklage am Galileiplatz, barockisierend, um 1910; ehem. Wohnhaus des Malers Heinrich Zügel.</p>

Treppenanlage

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Herzogparkstraße 1
336 m
<p>neben Herzogparkstraße 1; Treppenanlage, barockisierend, Quadermauerwerk, Anfang 20. Jh.; am Hang.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 74
337 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Cuvilliesstraße 25
345 m
<p>Villa, neuklassizistisch, reich gegliedert, bez. 1911, samt Pfeilergitterzaun und Eckpavillon.</p>

Eckhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1902
Siebertstraße 5
347 m
<p>Eckhaus, Neurenaissance, mit Jugendstil-Balkongittern und -stuck, 1902.</p>

Haus im Sternenwinkel

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 35
349 m
<p>Haus im Sternenwinkel, stattliche, neuklassizistische Villa, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 3
352 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, kräftig gegliedert, mit plastischem Dekor, um 1910; Gruppe mit Nr. 1.</p>

Villa Benno Becker

Architekt: Becker Benno, Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1905
Maria-Theresia-Straße 26
352 m
<p>Von der ehemaligen Villa des Malers Benno Becker (1903-05 von Paul Ludwig Troost) ist nur die Gartenmauer mit Pergolapfeilern und Brunnennische im Osten erhalten.</p><p>1938 kam die Villa in den Besitz des NS-Funktionärs und Sekretärs Hitlers, Martin Bormann (bis 1945),</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 4
352 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Putzdekor, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 6
357 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Herzogparkstraße 1
359 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; bauliche Einheit mit Montgelasstraße 43, Gruppe mit Nr. 2, 3 und Mauerkircher Straße 16.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Holbeinstraße 1
360 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Erkerturm, Zwerchhaus und plastischem Dekor, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager, bez. 1901.</p>

Monumentalbau mit Ecktürmen

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1923
Ismaninger Straße 109
363 m
<p>Schlossartiger, neubarocker Monumentalbau mit Ecktürmen, Hausteinfassaden, begonnen 1909 von Heilmann und Littmann als Privatbau, 1921-23 vollendet; jetzt Bundesfinanzhof; in großem Garten gelegen.</p>

Villa

Architekt: Veil Theodor
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Possartstraße 33
365 m
<p>Villa, barockisierend, 1911 von Theodor Veil; samt Rückgebäude und kugelbesetztem Gartenzaun.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 3
367 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900, Fassadenpreisträger 2004.</p>

Doppelvilla

Architekt: Weimer Alfred
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1927
Merzstraße 16
369 m
<p>Doppelvilla mit Nr. 18, neuklassizistisch, um 1927 von Alfred Weimer.</p>

Doppelmietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 3
369 m
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Mauerkircherstraße 8
369 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1909 von Franz Popp.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Siebertstraße 8
371 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Kufsteiner Straße 2
371 m
Mietshaus, Jugendstil, 1908 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.

Stattliche Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Lamontstraße 30
371 m
<p>Stattliche Villa, barockisierend, 1907 von den Gebrüdern Ludwig; samt Pergolazaun und Eckpavillon; Gruppe mit Cuvilli¿sstraße 27.</p>

Eckhaus

Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Mauerkircherstraße 2
371 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Jagdszenen-Reliefs, bez. 1906, von Max Langheinrich.</p>

Doppelmietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Holbeinstraße 5
373 m
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>

Mietshaus

Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 7
374 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger barockisierender Jugendstilbau mit durch Balkon Erker und Zwerchhaus betonter Mittelachse, reicher Putzgliederung und plastischem Stuckdekor, von Emil Ludwig, 1903.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max, Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Mauerkircherstraße 10
374 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, um 1909-10, von Max Neumann mit Tekturplänen von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Herzogparkstraße 2
375 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit plastischem Dekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 1 und 3.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 1
379 m
<p>Mietshaus in Ecklage, Jugendstil, reich gegliedert und plastisch dekoriert, bez. 1910, von Franz Popp; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Siebertstraße 6
379 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, bez. 1899.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 12
381 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Villenartiges Eckhaus

Architekt: Hering Alfons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Ismaninger Straße 65
386 m
<p>Villenartiges Eckhaus, deutsche Renaissance, bez. 1896, von Alfons Hering als eigenes Wohnhaus.</p>

Ehem. Landesversicherungsanstalt

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Cuvilliesstraße 14
387 m
Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 20
388 m
Villa, neubarock, mit plastischem Dekor, um 1900.

Villenartiger Neubarockbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 65
390 m
<p>Villenartiger Neubarockbau, mit hohem Belvedere und reichem Stuck, bez. 1903.</p>

Mansarddach-Doppelvilla

Architekt: Schiller Oswald
Erstellung: 1913
Laplacestraße 24
390 m
<p>Laplacestraße 24/26; Mansarddach-Doppelvilla, 1913 von Oswald Schiller.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Scheinerstraße 2
392 m
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910; samt kugelbesetzten Zaunpfeilern.</p>

Villa

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Scheinerstraße 4
392 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1925 von Robert Graschberger.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1910
Possartstraße 24
394 m
<p>Mansarddachvilla, in Ecklage am Galileiplatz, neubarock, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Herzogparkstraße 3
394 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit plastischem Dekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 1 und 2.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Scheinerstraße 2
398 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910; in Ecklage am Galileiplatz.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Cuvilliesstraße 27
399 m
<p>Villa, barockisierend, samt Gartenpavillon, 1907 von Gebrüder Ludwig; Gruppe mit Lamontstraße 30.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Scheinerstraße 11
399 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 2
403 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Eckturm, von Georg Müller, 1903.</p>


Dianabrunnen

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1908
Kufsteiner Platz
406 m
Dianabrunnen, barockisierende Anlage mit Figuren, 1908 von Matthias Gasteiger.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 68
407 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, 1899.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 4
408 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Erkern, Atelieraufbau sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 6
408 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit durch Risalit und Zwerchhaus betonter Mittelachse sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Mietshaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 16
414 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, 1910 von Eugen Drollinger; Gruppe mit Herzogparkstraße 1, 2 und 3.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Cuvilliesstraße 29
417 m
<p>Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.</p>

Spanisches Generalkonsulat

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Galileiplatz 1
417 m
<p>Spanisches Generalkonsulat, barockisierende Villa, um 1910</p>

Ehem. Landesversicherungsanstalt

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Holbeinstraße 9
417 m
<p>Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 22
422 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 8
424 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Quergiebel, Erker, Loggien und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Stuck-, Putz und Mosaikdekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, bez. 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Möhlstraße 16
427 m
<p>Villa, neubarock, mit Säulenbalkon, 1890/1900.</p>

Doppelvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 16
428 m
<p>Cuvilliesstraße 16/18; Doppelvilla, barockisierend, um 1910.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 27
428 m
<p>Villa, historisierend, um 1910; Gruppe mit Cuvilliesstraße 31.</p>

Ehem. Villa von Adolf von Hildebrand

Architekt: Hildebrand Adolf von, Sattler Carl
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 23
428 m
<p>Ehem. Villa des Bildhauers Adolf von Hildebrand, 1895-98 nach dessen Plänen von Carl Sattler erbaut mit Atelierflügel, neubarock; im Garten Plastiken und Architekturteile.</p>

Hildebrandhaus

Erstellung: 0
Maria-Theresia-Straße 23
432 m
Hildebrandhaus, siehe Siebertstraße 2.

Malerische Villa

Architekt: Bachmann A.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Möhlstraße 9
433 m
<p>Malerische Villa, deutsche Renaissance, 1906 von A. Bachmann.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Galileiplatz 2
433 m
<p>Galileiplatz 2; Villa, barockisierend, um 1910, Fassadenpreisträger 2005.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 5
433 m
<p>Villa, historisierend, um 1910/20.</p>

Villengruppe

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 1
436 m
<p>Teil einer symmetrischen Villengruppe, historisierend, um 1910; mit Nr. 3.</p>

Villengruppe

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 3
436 m
<p>Teil einer symmetrischen Villengruppe, historisierend, um 1910; mit Nr. 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Paravicini Paul Vincent
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Holbeinstraße 10
437 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Loggien gegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Putzgliederung, von Paul Vincent Paravicini, 1900.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 31
438 m
<p>Villa, historisierend, um 1910; in Ecklage an Possartstraße bzw. Shakespeareplatz; bildet Block mit Possartstraße 27.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 66
441 m
<p>Ehemals reich geschmücktes Jugendstilwohnhaus, heute nur mit wenigen Jugendstildekor.</p><p><a href="https://stadtarchiv.muenchen.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=292385">siehe Stadtarchiv München</a></p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Holbeinstraße 12
442 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Flacherkern, Zwerchhaus und Loggien am Seitenrisalit, von Lorenz Kirschner, 1911.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Innstraße 3
442 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910.</p>

Walmdachhaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Mauerkircherstraße 1
444 m
<p>Villenartiges Walmdachhaus, neuklassizistisch, 1921-22 von Ludwig Grothe.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1926
Röntgenstraße 2
445 m
<p>Villa, historisierend, bez. 1926.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Cuvilliesstraße 20
449 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Freitreppe.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Innstraße 2
450 m
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Lamontstraße 26
451 m
<p>Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.</p>

Heilig Blut Kirche

Architekt: Döllgast Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1934
Scheinerstraße 12
456 m
<p>Die katholische Pfarrkirche Heilig Blut in der Scheinerstraße wurde 1932–1934 nach Plänen von Hans Döllgast errichtet. Der schlichte Backsteinbau im Stil der Neuen Sachlichkeit ersetzte eine Notkirche aus dem Jahr 1919. Der turmartige Fassadenteil prägt das Straßenbild, während im Inneren ein klar gegliederter Saalraum mit Sichtziegelwänden und reduzierter Ausstattung dominiert. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, erfolgte der Wiederaufbau 1947–1949. Heute gehört die Kirche zur Pfarrei Mariahilf – St. Franziskus im Pfarrverband Haidhausen.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Möhlstraße 14
456 m
<p>Möhlstraße 14; Villa, neubarock, 1899.</p>

Mietshaus

Architekt: Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 14
456 m
<p>Holbeinstraße 14; Mietshaus, viergeschossiger durch Balkons, Loggien und Erker reich gegliederter Jugendstil-Eckbau mit Eckaufsatz, Stuck- und Putzdekor, von Sigmund Waidenschlager, 1910.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 22
458 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910/20.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 3
459 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.</p>

Max-Joseph-Brücke

Architekt: Fischer Theodor, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmeyer Alexander, Floßmann Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Max-Joseph-Brücke
460 m
<p>Max-Joseph-Brücke (Bogenhauser Brücke); Steinerne Dreigelenkbogen-Brücke, 1901-02 von Theodor Fischer; Jugendstil-Steingeländer mit figürlichem Dekor von Heinrich Düll, Georg Pezold, Alexander Heilmeyer und Josef Floßmann.</p>

Wohnhaus

Architekt: Ludwig Gustav, Sattler Carl
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1921
Laplacestraße 23
461 m
<p>Wohnhaus, sachlich-klassizisierende Formen, 1921 von Gustav Ludwig, nach Kriegsschäden 1948 von Carl Sattler mit Mansarddach wiederhergestellt.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 2
464 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1909 von Paul Dietze; bildet mit Nr. 4 (mit dem es durch zwei Arkaden verbunden ist) und Nr. 6 eine reich gegliederte Gruppe.</p>

Walmdachvilla

Architekt: Niggl Max
Baustil: historisierend
Erstellung: 1924
Kolbergerstraße 5
464 m
<p>Walmdachvilla, historisierend, 1924 von Max Niggl.</p>

Villa

Architekt: Büttner Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1921
Möhlstraße 7
465 m
<p>Villa, barockisierender Jugendstil, 1921 von Hans Büttner, 1925 von ihm rückseitig erweitert.</p>

Wohnhaus

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Cuvilliesstraße 24
469 m
<p>Wohnhaus, im Stil der Neuen Sachlichkeit mit Anklängen an den Heimatstil, 1928 von Gustav Ludwig.</p>

Villa in Ecklage

Architekt: Beyrer Eduard
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 12
469 m
<p>Villa in Ecklage, historisierend, 1910 erbaut als Wohnhaus und Atelier des Bildhauers Eduard Beyrer; 1953 durch Anbau erweitert.</p>

Villa

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 22
469 m
<p>Villa, Jugendstil, Anfang 20. Jh., mit Garten-und Torgitter der Zeit.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 18
471 m
<p>Mansarddachvilla in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, um 1910; samt zwei Gartenpavillons.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 4
471 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 5
472 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Innstraße 4
474 m
<p>Villa, barockisierend, 1909 von den Gebrüdern Ludwig; Reihe mit Nr. 6 und 8.</p>

Wohnhausgruppe

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
Ismaninger Straße 111
475 m
Ismaninger Straße 111/113/115; Trapezförmige, einen Hof umschließende Wohnhausgruppe, barockisierend, 1922-23; mit Montgelasstraße 20/22.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 20
477 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Eyrenschmalz Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kolbergerstraße 7
480 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1911 von Josef Eyrenschmalz.</p>

Stattlicher Eckbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Geibelstraße 1
482 m
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Ismaninger Straße 62 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 4
484 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1909 von Paul Dietze; bildet mit Nr. 2 (mit dem es durch zwei Arkaden verbunden ist) und Nr. 6 eine reich gegliederte Gruppe.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Erstellung: 1909
Innstraße 6
485 m
<p>Villa, 1909 von den Gebrüdern Ludwig; Reihe mit Nr. 4 und 8.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Kolbergerstraße 12
485 m
<p>Villa, barockisierend, Anfang 20. Jh., samt Pfeilerzaun.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Mauerkircherstraße 7
486 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1908 von Max Neumann.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Geibelstraße 3
488 m
<p>Mietshaus, in neuklassizistischen Formen, bez. 1924.</p>

Villa

Architekt: Schaffner und Albert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 21
492 m
<p>Villa, klassizistischer Jugendstil, 1908-09 von Schaffner und Albert; Jugendstil-Gartengitter.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 22
494 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Erstellung: 1909
Innstraße 8
498 m
<p>Villa, 1909 von den Gebrüdern Ludwig; Reihe mit Nr. 4 und 6.</p>

Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: historisierend
Erstellung: 1921
Possartstraße 23
500 m
<p>Villa, historisierend, 1921 von Gustav Ludwig.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 9
500 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 6
501 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, bez. 1909, von Paul Dietze; mit Nr. 2 und 4 Teil einer reich gegliederten Gruppe.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Keplerstraße 15
501 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Remisengebäude im gleichen Stil; an der Nordseite des Shakespeareplatzes.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Möhlstraße 12
506 m
<p>Villa, neubarock, 1892.</p>

Villa

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 20
507 m
<p>Villa, Neurenaissance, 1893-94 von Adolf Ziebland; vereinfacht.</p>

Ziegelei - 04

Erstellung: 1858

508 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 24
512 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Löwenstein Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Kolbergerstraße 11
513 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1912 von Emil Löwenstein; Gruppe mit Nr. 13.</p>

Festspielhaus

Erstellung: 1866

516 m

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1910
Röntgenstraße 5
517 m
<p>Historisierende Villa, 1910-11 von Heilmann und Littmann, zeitweise Haus der katholischen Kirchengemeinde des slawischen Ritus, ab 2005 Polnisches Generalkonsulat</p>

Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen

Architekt: Ruederer Joseph, Beyrer Eduard
Erstellung: 1908
Maria-Theresia-Straße 20
517 m
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen, Schalenbrunnen mit Knabenfigur, 1908 von Eduard Beyrer; nordöstlich des Maximilianeums, unweit Maria-Theresia-Straße 20.

Villa

Architekt: Jäger Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1908
Kolbergerstraße 16
520 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1907-08 von Carl Jäger.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 21
521 m
<p>Villa, historisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 11
522 m
<p>Mauerkircherstraße 11; Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Villa

Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1896
Möhlstraße 10
528 m
Villa im barockisierenden Jugendstil, mit Aussichtsplattform am Mansarddach, 1896-97 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.

Mietshaus

Architekt: Löwenstein Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Kolbergerstraße 13
528 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1912 von Emil Löwenstein; Gruppe mit Nr. 11.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 26
528 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Malerische Villa

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 19
529 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau mit Altane, Zwerchgiebel und über Eck gesetztem Erkerturm; ehem. Stall- und Kutschergebäude, eingeschossiger Mansardpultdachbau mit Rohbacksteinen; vom Baugeschäft Lincke und Vent, 1895/96.</p>

Neubarockvilla

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Möhlstraße 3
530 m
Palastartige Neubarockvilla samt Nebengebäude und Torpfeilern, 1901-02 von Heilmann und Littmann.

Wohnhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1927
Ismaninger Straße 152
530 m
<p>Ismaninger Straße 152, 154, 156, 158.; Wohnhausgruppe, zu einer städtebaulich wirkungsvollen Einheit zusammengefasste und um die Ecke zur Pixisstraße geführte, stattliche Mietshausanlage, 1927 nach Plänen der Baufirma Heilmann und Littmann für die Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft München-Ost errichtet; Eingangsportale barockisierend; mit Pixisstraße 1,3.</p>

Ziegelei - 01

Erstellung: 1858

532 m

Mansarddachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Ebersberger Straße 11
533 m
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 44
534 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 45.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 62
534 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Figurenportal und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Geibelstraße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 10
536 m
Mietshaus, barockisierend, um 1910; durch Arkaden mit Nr. 12 verbunden.

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 43
536 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 42, 44 und 45.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 45
536 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, um 1910; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 44.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 13
537 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 42
541 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 43, 44 und 45.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Newtonstraße 4
542 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910, samt Gartenmauer.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 41
544 m
<p>Mietshaus, Seitenfassade an der Paradiesstraße Jugendstil, 1912 von Franz Popp; Ostfassade modern.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Kolbergerstraße 18
544 m
<p>Villa, historisierend, mit Eckturm, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 49
546 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 50 und 51.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 50
547 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 51.</p>

Mietshaus Aufgang I

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
548 m
<p>Aufgang I; Mietshaus, späte Jugendstilformen, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Nr. 46 a-51 gehörig; Seitenflügel an der Karolinenstraße.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Ebersberger Straße 5
548 m
<p>Ebersberger Straße 5; Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910/20.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 51
550 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; als Pendant zu Nr. 46 a nördlicher, vorspringender Eckflügel der einheitlichen Baugruppe Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 50.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
551 m
<p>Mietshaus, Erkerfront mit Jugendstil-Anklängen, um 1911-12 von Otto Prollius; bildet als Pendant zu Nr. 51 den vorspringenden Eckflügel einer einheitlichen Baugruppe, die noch die Nrn. 46, 47, 48, 49, 50 und 51 umfasst.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 47
551 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; rückwärtige Teile am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 48, 49, 50 und 51.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 28
551 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Mietshaus
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 48
552 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 49, 50 und 51.</p>

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 52
552 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reich dekorierten Erkern, 1899 von Wilhelm Spannagel.</p>

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Widenmayerstraße 38
557 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, mit ionischen Kolossalpilastern und Flacherkern, bez. 1914, von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Riedel-Straße 18
561 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 12
564 m
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1910; durch Arkaden mit Nr. 10 verbunden.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 37
566 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1911 von Franz Popp; z. T. vereinfacht.</p>

Rohbacksteinhäuser

Erstellung: 1881
Ismaninger Straße 58
569 m
<p>Ismaninger Straße 58/60; Block aus zwei kleinen Rohbacksteinhäusern mit Zinnengiebeln, 1881.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1902
Maria-Theresia-Straße 18
572 m
<p>illa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Balkon am Mittelrisalit, Anfang 20. Jh.</p>

Villa

Architekt: Roth Max
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
Ebersberger Straße 14
573 m
<p>Villa, barockisierend, 1923 von Max Roth als zweigeschossige langgestreckte Mansarddachvilla erbaut; 1926 Gartenpavillon im Vorgarten; 1951 veränderter Wiederaufbau mit Walmdach.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 16
574 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Tivolistraße 1
576 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910; Gruppe mit Widenmayerstraße 46-50; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Trogerstraße 56
576 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, um 1910.</p>

Ifflandstraße 2
579 m

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 36
586 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ismaninger Straße 56
586 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1925
Donaustraße 5
587 m
<p>Barockisierende Mansarddachvilla, (Österreichisches Generalkonsulat), bez. 1925.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Emil-Riedel-Straße 17
592 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>

Synagoge

Erstellung: 1970
Possartstraße 15
592 m
<p>Die Synagoge in der Possartstraße 15 ist eine der drei Stadtteilsynagogen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Sie entstand in den 1970er Jahren, nachdem in der benachbarten Lauer-Villa bereits kurz nach 1945 ein Betsaal eingerichtet worden war. Mit dem Einbau einer <strong>Mikwe</strong> im Jahr 1970 erhielt das Gebäude eine zentrale Einrichtung für die rituelle Reinheit und wurde dauerhaft zum religiösen Zentrum der orthodoxen Gemeinde. 1988 wurde die Synagoge unter Rabbiner Israel Diskin als erstes <strong>Chabad-Haus Deutschlands</strong> offiziell eingeweiht.</p><p><strong>Architektur</strong></p><p>Das Gebäude ist nach außen hin unscheinbar und fügt sich in die Wohnbebauung der Possartstraße ein. Auf eine repräsentative Sakralarchitektur wurde verzichtet, teils aus Sicherheitsgründen, teils um sich in das Viertel einzupassen.</p><p>Im Inneren entspricht der Aufbau den halachischen Vorschriften:</p><ul><li>Aron ha-Kodesch (Toraschrein) an der Ostwand,</li><li>Bima (Vorlesepult) in der Mitte,</li><li>getrennter Männer- und Frauenbereich durch eine Mechitza.</li></ul><p>Die Ausstattung ist bewusst schlicht und funktional.</p><p><strong>Nutzung und Bedeutung</strong></p><p>Die Synagoge dient der <strong>orthodoxen Chabad-Lubawitsch-Gemeinde</strong> als Ort für tägliche Gebete, Schabbat- und Feiertagsgottesdienste sowie für Tora-Unterricht und Erwachsenenbildung. Sie markiert den <strong>Wiederaufbau orthodox-jüdischen Lebens</strong> in München nach der Shoah und ergänzt das Spektrum der Münchner Synagogen: Neben der repräsentativen Ohel-Jakob-Synagoge am Jakobsplatz und der traditionsreichen Synagoge in der Reichenbachstraße ist sie das Zentrum des chassidisch-orthodoxen Lebens der Stadt.</p><p><strong>Literatur / Quellen</strong></p><ul><li>Haus der Bayerischen Geschichte (HDBG): <i>Synagoge Possartstraße 15 (Chabad-Synagoge)</i>, <a href="https://hdbg.eu/juedisches_leben/synagoge/muenchen-8-stadtteil-synagogen/1440">hdbg.eu</a></li><li>Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern: <i>Stadtteilsynagogen</i>, <a href="https://www.ikg-m.de/kultus-und-religion/synagogen/stadtteilsynagogen/">ikg-m.de</a></li><li>Munich Art To Go: <i>Synagoge Possartstraße</i>, zikg.eu</li></ul>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Karolinenstraße 4
593 m
Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Widenmayerstraße 46-50 gehörig; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 54
593 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Balkonen, Giebel und Putzdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Eckhaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Riedlstraße 2
600 m
Eckhaus, deutsche Renaissance, um 1900.

Villa in Ecklage

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 16
601 m
<p>Villa in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, reich gegliedert, um 1910; samt hölzernem Gartenhäuschen.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Innstraße 16
603 m
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922.</p>

Barockisierende Villa

Architekt: Roth Max
Erstellung: 1921
Keplerstraße 18
603 m
<p>Barockisierende Villa, 1921 von Max Roth, samt Kugelpfeilerzaun; am Shakespeareplatz.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Paradiesstraße 10
604 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil; Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Emil-Riedel-Straße 6 und 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 34
605 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1911 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Villa

Architekt: Mendler Martin
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Innstraße 11
605 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1921 von Martin Mendler.</p>

Ehem. Pschorr-Villa

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 2
607 m
<p>Villa, ehem. Pschorr-Villa, zweigeschossiger gruppenartiger Jugendstilbau in barockisierenden Formen mit Putzgliederung, Stuck- und Natursteindekor sowie Natursteinerkern an den Risaliten, von Eugen Drollinger, 1907/08.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 8
612 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 6 und Paradiesstraße 10.</p>

Villa

Architekt: Schulze M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 17
613 m
<p>Villa, derzeit (2011) Generalkonsulat der Russischen Föderation, dreigeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Risaliten und Stuckdekor, von M. Schulze, um 1894; Nebengebäude, zweigeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Mittel- und Seitenpavillons, um 1894; Einfriedung, Pfeilergitterzaun mit Torpfeilern, um 1894</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 32
619 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, um 1912 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 6
621 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8 und Paradiesstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 52
621 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit Erker, Balkonen, Giebel und sehr reichem figürlichem Reliefdekor, bez. 1905, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager; bildet mit Nr. 50 eine symmetrische Gruppe.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Possartstraße 13
622 m
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922, von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 9
623 m
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kolbergerstraße 21
626 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Mietshausgruppe mit Flacherkern

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1923
Rosenbuschstraße 1
629 m
Rosenbuschstraße 1/3/5; Mietshausgruppe mit Flacherkern, 1923 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 50
632 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit St. Benno-Relief und floralem Dekor, 1904-05 von Max Kirschner; bildet mit Nr. 52 eine symmetrische Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Ismaninger Straße 52
633 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897 von Korbinian Schmid; Gruppe mit Prinzregentenstraße 67; vgl. auch Ensemble Prinzregentenstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 4
636 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 14
642 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 12.</p>

Mietshaus

Architekt: Metzger Julius
Erstellung: 1929
Mauerkircherstraße 38
642 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit betontem Treppenhausmittelrisalit und expressionistischer Putzgliederung, von Julius Metzger, 1929, nach Kriegsschäden 1955 wiederhergestellt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paradiesstraße 9
642 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 31
645 m
<p>Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 29.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Pienzenauerstraße 15
648 m
<p>Villa, barockisierend, Anfang 20. Jh., langjähriger Sitz der Ukrainischen Freien Universität</p>

Wohnanlage

Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Prinzregentenstraße 75
650 m
<p>Prinzregentenstraße 75/77/79/81/83/85/87/89; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, 1927-28 von Helmuth Wolff; mit Geibelstraße 8, Lamontstraße 1/3 und Schumannstraße 2/4/6/8/10, Fassadenpreisträger 2005.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 23
650 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1905 von Robert Graschberger; Einheit mit Prinzregentenstraße 71.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Reitmorstraße 53
652 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>

Villa mit Kuppel

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Prinzregentenstraße 61
653 m
<p>Villa in Ecklage, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Mezzaningeschoss und Kuppel über Eckrisalit, neubarock, von Sigmund Aichinger, 1896, später vereinfacht; Einfriedung, Pfeilgitterzaun mit zwei Gittertoren, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Architekt: Baierle Carl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Trogerstraße 48
653 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit drei Erkern, bez. 1902, von Carl Baierle; Gruppe mit Prinzregentenstraße 73.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 2
654 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 29
654 m
<p>Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; Dach verändert; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 31.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 12
657 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 14.</p>

Ehem. Verwaltungsgebäude

Architekt: Jäger Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Mauerkircherstraße 31
657 m
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude der Mittlere Isar AG, neuklassizistisch, mit Säulenportal, 1921 von Carl Jäger; samt Rückgebäude.</p>

Mietshaus

Architekt: Alz Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 51
660 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Erkerhaus, 1911 von Johann Alz.</p>

Mietshaus

Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Prinzregentenstraße 73
663 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reicher Gliederung und Dekoration, 1904 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Trogerstraße 48.</p>


665 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Mauerkircherstraße 40
665 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 67
666 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Mansarddachbau mit Erkern und reicher Gliederung, Neurenaissance, 1897-99; bauliche Gruppe mit Ismaninger Straße 52.</p>

Schlösschenartige Villa

Architekt: Troost Paul Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Pienzenauerstraße 17
668 m
<p>Schlösschenartige Villa, neuklassizistisch, 1912-13 von Paul Ludwig Troost.</p>

villenartiger Block

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 22
668 m
<p>Zusammengeschlossener, villenartiger Block mit Nr. 22 a und 24, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Prinzregentenstraße 71
669 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger, asymmetrisch gegliederter Satteldachbau mit Eckerker, Eckbalkon, Flacherkern und Zwerchgiebeln, Jugendstil, von Robert Graschberger, 1905. 13Einheit mit Trogerstraße 23.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 69
671 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger. traufseitiger Satteldachbau mit Erker und Zwerchgiebel, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; z. T. vereinfacht.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Lerchenfeldstraße 16
673 m
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1860/70.</p>

villenartiger Block

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Pienzenauerstraße 22
673 m
<p>Zusammengeschlossener, villenartiger Block mit Nr. 22 und 24, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Emil-Riedel-Straße 1
674 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, bez. 1907.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Rosenbuschstraße 2
675 m
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1897 von Georg Müller.

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Delpstraße 4
678 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Frigga-Relief, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Tierfiguren-Portal.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Delpstraße 2
679 m
<p>Villa, barockisierend, um 1920.</p>

Atelierhaus der Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Erstellung: 1913
Prinzregentenstraße 62
680 m
Atelierhaus der Villa Stuck, 1913-14 von Franz von Stuck; im Stil von Nr. 60, mit dem es eine kompositorische Einheit bildet; zugehörig Ismaninger Straße 39.

villenartiger Block

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Pienzenauerstraße 24
682 m
<p>Zusammengeschlossener, villenartiger Block mit Nr. 22 und 22 a, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Cube Gustav von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 28
683 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Gustav von Cube.</p>

Villa

Architekt: Büttner Hans, Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
Delpstraße 6
683 m
<p>Villa, barockisierend, 1922-23 von Hans Büttner bzw. Heilmann und Littmann; ursprünglich mit Mansarddach; samt Gartenportal.</p>

Prinzregentenstraße
683 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar. Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Carl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Mietshaus

Architekt: Buchinger Andreas
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Possartstraße 9
687 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Andreas Buchinger; bauliche Einheit mit Kopernikusstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Liebergesell Paul
Erstellung: 1898
Oettingenstraße 34
687 m
<p>Mietshaus, reich stuckiert in einer Mischung aus deutscher Renaissance und Jugendstil, 1897/98 von Paul Liebergesell.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 64
689 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 66 und 68.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 15
690 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 66
690 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 68.</p>

Villa

Erstellung: 1910
Böhmerwaldplatz 2
693 m
<p>Schloßartige, neuklassizistische Villa, (Jugoslawisches Generalkonsulat), um 1910, samt Gartenmauer und nordwestlichem Eckpavillon.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistischer
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 68
695 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, mit Säulenstellung am Eckportal, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 66.</p>

Vincentinum

Architekt: Seidl Gabriel von, Liebhaber Raimund
Erstellung: 1901
Reitmorstraße 39
695 m
<p>Vincentinum, zweiflügeliger barockisierender Gruppenbau, 1901-03 von Gabriel von Seidl; Nordflügel nach Kriegsschäden vereinfacht, Nordflügel-Westteil als Neubau wiederhergestellt; an der Nordostecke neubarocke kath. Kapelle St. Maria Immaculata mit Dachreiter; an der Ostfassade zwei prächtige Portale zur Durchfahrt; mit Ausstattung; im Hof Marienbrunnen, 1903 von Raimund Liebhaber; mit Oettingenstraße 16.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kopernikusstraße 11
697 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 13
699 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Bichler B., Rosenthal John Herbert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1923
Widenmayerstraße 27
699 m
<p>Mietshaus, historisierend, mit Anklängen an den barockisierenden Jugendstil, 1922-23 von B. Bichler und John Herbert Rosenthal.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 50
702 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1899.</p>

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Oettingenstraße 36
705 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, reich gegliedert und stuckiert, 1894-95; an Straßengabelung.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1915
Prinzregentenstraße 70
707 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Wappenrelief im Giebel, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 28
713 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900; Baugruppe mit Nr. 30.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenstraße 74
714 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, um 1902-04 von Robert Graschberger.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 46
716 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 48
716 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900, z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 72
717 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1901 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 11
720 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1900.

Villa

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1924
Mauerkircherstraße 35
721 m
<p>Villa, barockisierend, 1924 von Karl Stöhr.</p>

Ismaninger Straße 39
722 m

Teil der Stuck-Villa, siehe Prinzregentenstraße 60 und 62.


Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Erstellung: 1921
Europaplatz 1
722 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Dreiflügelbau in neuklassizistischen Formen mit Mezzanin und Portikus am konvexen Eingangsrisalit, von Gustav Ludwig, 1921.</p>

Friedensengel

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße
723 m
<p>Der <strong>Friedensengel</strong> in München wurde 1899 errichtet und am 16. Juli desselben Jahres eingeweiht. Er ist ein Denkmal zur Feier des 25-jährigen Friedens nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel, eine 6 Meter hohe vergoldete Statue, steht auf einer 38 Meter hohen Säule und ist Teil der Maximiliansanlagen in Bogenhausen. Umgeben von einer Terrasse und einer Aussichtsplattform bietet das Denkmal einen herrlichen Blick über die Isar und die Stadt. Die Statue symbolisiert den Frieden und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Münchens.&nbsp;</p>

Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 60
724 m
<p>Villa Stuck, neuklassizistischer Jugendstil, 1897-98 nach Entwurf von Franz von Stuck; mit Innenräumen, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004. Vor dem Eingang Bronzereiterbild - Amazone - von Franz von Stuck und Brunnen. Im Garten Pergola und Plastiken.</p>

Villa

Architekt: Krieg Lorenz, Seidl Emanuel von
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Oberföhringer Straße 4
726 m
<p>Villa, barockisierend, 1910 von Lorenz Krieg, Fassadengestaltung von Emanuel von Seidl; Block mit Nr. 6 und 8.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 27
726 m
<p>Oettingenstraße 27; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Villa in Ecklage

Baustil: französischer Barockstil
Erstellung: 0
Poschingerstraße 6
727 m
Villa in Ecklage, französischer Barockstil, Anfang 20. Jh.

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 31
727 m
<p>Wohnblock mit Nr. 33, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 33
727 m
<p>Wohnblock mit Nr. 31, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

Isaranlagen

Erstellung: 0

727 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 29
729 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Oberföhringer Straße 6
732 m
<p>Villa, barockisierend, um 1920; symmetrische Gruppe mit Nr. 8, Block mit Nr. 4 und 8.</p>

Villa

Architekt: Heymel Alfred Walther von, Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Poschingerstraße 5
734 m
<p>Villa des Schriftstellers Alfred Walther von Heymel, jetzt IFO-Institut, neuklassizistisches Mansarddachhaus, 1910 von Karl Stöhr.</p>

Klinik Dr. Geisenhofer

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Hirschauer Straße 6
736 m
Klinik Dr. Geisenhofer, Altbau, herrenhausartige, neuklassizistische Villa, erbaut 1923 für Fürst v. Hohenzollern-Sigmaringen; an der Südseite Garten, begrenzt durch Mauer mit Pfeilertor und Pavillon.

Villa

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 37
736 m
<p>Villa, neubarock, Anfang 20. Jh., von Karl Stöhr.</p>

Luitpoldterrasse

Architekt: Möhl Jakob, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1891
Prinzregentenstraße
737 m
<p>Luitpoldterrasse, Abschluss des Westteils der Straße jenseits der Brücke, 1891 vollendet nach einem Entwurf von Jakob Möhl. Monumentale barockisierende Treppenanlage mit Laternen, Fontänen und Fontänenbecken. Beiderseits die Gartenparterres umschließende Rampen. Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse: Über Karyatidenhalle Säule mit Bronzeengel, 1896-99 von Heinrich Düll, Georg Pezold und Max Heilmaier.</p>

Hölzernes Landhaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Oettingenstraße 39
737 m
<p>Hölzernes Landhaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit gleichartigem Nebengebäude (Torbau) an der Straße.</p>

Doppelhaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 25
738 m
<p>Widenmayerstraße 25/25a; Doppelhaus, klassizistischer Jugendstil, bez. 1911, von Emanuel von Seidl.</p>

Palastartige Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 16
738 m
<p>Palastartige Villa, neuklassizistisch, 1921 von Gustav Ludwig; am Rondell östlich des Friedensengels.</p>

Walmdachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 46
742 m
<p>Walmdachvilla, barockisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 46
742 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Wohnblock

Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 23
742 m
<p>Oettingenstraße 23/25; Wohnblock, neubarock, 1895-97 von Ernst Schnetzler.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 6
745 m
<p>Stattliches, malerisches Mietshaus, Jugendstil, sehr reich gegliedert, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1909-10 von Franz Popp; samt Vorgartenzaun.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Brüder Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Himmelreichstraße 4
747 m
Stattliche Villa, neubarock, 1908 von Brüder Ludwig; an Straßengabelung.

Hilton Munich Park Hotel

Architekt: Goltz Hubertus von der
Erstellung: 1972
Am Tucherpark
747 m

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Oberföhringer Straße 8
747 m
<p>Villa, barockisierend, um 1920; symmetrische Gruppe mit Nr. 6; Block mit Nr. 4 und 6.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Oettingenstraße 35
751 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Atriumsiedlung

Architekt: Seek Ulrich
Erstellung: 0
Tittmoninger Straße 1
752 m
Tittmoninger Straße 1-15 (ungerade); Atriumsiedlung von Ulrich Seek, vgl. Neufahrner Straße 10-24 (gerade).

Volksschule

Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Gebelestraße 2
753 m
Volksschule, barockisierend, mit Dachreiter, 1913-14 von Wilhelm Bertsch; in der Südostecke des Schulhofs Pavillon.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 44
756 m
<p>Trogerstraße 44; Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Villa von Gumppenberg

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Poschingerstraße 2
762 m
<p>Villa von Gumppenberg, barockisierender Jugendstil, 1907-08 von Eugen Drollinger.</p>

Villa

Architekt: Danzer Peter
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Kolbergerstraße 29
762 m
<p>Villa, später Jugendstil, um 1909 von Peter Danzer.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 4
763 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Bodenerker, Anfang 20. Jh.; samt Vorgartenzaun.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Waldau Gustl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Mauerkircherstraße 39
763 m
<p>Villa, barockisierend, 1911 von Heilmann und Littmann erbaut; Wohnhaus von Gustl Waldau; mit Nr. 41 und 43 zu einem Block zusammengeschlossen.</p>

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Widenmayerstraße 23
768 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1908-09, von Georg Meister.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Trogerstraße 42
770 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, Putzdekor und figürlichem Stuckfries, 1911-12 von Franz Popp.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Frank Bruno
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Mauerkircherstraße 41
775 m
<p>Villa, barockisierend, 1911 von Heilmann und Littmann erbaut; Wohnhaus von Bruno Frank; mit Nr. 39 und 43 zu einem Block zusammengeschlossen.</p>

Malerische Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 48
777 m
<p>Malerische Villa, barockisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Rupp & Fuchs
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 11
781 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger barockisierender Jugendstil-Eckbau mit überkuppeltem Vorsprung, Balkons, Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, vom Büro "Rupp &amp; Fuchs, nunmehr Hans Hartl", 1901/02, 1977/78 rekonstruierend umgebaut.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1908
Kolbergerstraße 31
782 m
<p>Kolbergerstraße 31/33; Doppelhausblock, barockisierend, 1908 von Paul Böhmer.</p>

Gartentor

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
783 m
<p>Neubarockes Gartentor, 1896.</p>

Luitpoldbrücke

Architekt: Fischer Theodor, Hahn Hermann, Drumm August , Wackerle Joseph, Schmitt Balthasar, Kurz Erwin
Erstellung: 1901
Luitpoldbrücke
784 m
<p>Luitpoldbrücke (Prinzregentenbrücke). Steinerner Dreigelenkbogen, 1900-01 von Theodor Fischer. An den Brückenköpfen plastische Gruppen (allegorische Liegefiguren der vier Stämme Bayerns von Hermann Hahn, August Drumm, Joseph Wackerle, Balthasar Schmitt und Erwin Kurz).</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Walter Bruno
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Mauerkircherstraße 43
785 m
<p>Villa, barockisierend, 1911 von Heilmann und Littmann erbaut; Wohnhaus von Bruno Walter; mit Nr. 39 und 41 zu einem Block zusammengeschlossen.</p>

Richard-Wagner-Denkmal

Architekt: Waderé Heinrich
Erstellung: 1913
Prinzregentenplatz
785 m
<p>Richard-Wagner-Denkmal, Marmorsitzbild, 1913 von Heinrich Waderé; westlich von Nr. 12 in kleiner Anlage.</p>

Eckhaus

Architekt: Günther August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 13
785 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger klassizisierender Jugendstil-Eckbau mit Putzgliederung, übergiebeltem Eckrisalit, Balkons und Stuckdekor, von August Günther, 1908.</p>

Dianabad

Erstellung: 0
Himmelreichstraße
786 m

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Keplerstraße 1
789 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1910-11 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1901
Possartstraße 2
790 m
<p>Mietshaus, Neo-Louis-XVI-Stil, sehr reich gegliedert und stuckiert, mit fünf Reliefporträts, 1901; samt zugehörigem Jugendstil-Vorgartengitterzaun.</p>

Schlossartige Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Schönbergstraße 9
792 m
Schlossartige Villa, neubarock, Anfang 20. Jh.; jetzt Apostolische Exarchie der ukrainischen Katholiken.

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
792 m

Villa

Architekt: Bücklers Paul
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Hirschauer Straße 8
794 m
Villa, neuklassizistisch, 1924 von Paul Bücklers.

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Menzelstraße 2
796 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Säulenvorbau, 1924 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Mühlbaurstraße 3
799 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrischer Gliederung und Stuckdekor (u. a. figürlicher Fries), 1910-12 von Franz Popp.</p>

Hackenkreuzhaus

Erstellung: 0
Donaustraße 35
799 m

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 30
802 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Stuckdekor, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 45
805 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Reitmorstraße 35
807 m
<p>Reitmorstraße 35/37; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Oettingenstraße 10/12/14.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
809 m
<p>Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.</p>

Malerisches Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Mühlbaurstraße 1
812 m
<p>Malerisches Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, bez. 1911, von Franz Popp.</p>

Eckhaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 15
812 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert mit Stuckdekor, 1902 wohl von Carl Vent; an der Possartstraße Vorgarten mit Gitterzaun; Gruppe mit Nr. 17.</p>

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
820 m
<p>Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.</p>

Atriumsiedlung

Architekt: Seek Ulrich
Erstellung: 1931
Neufahrner Straße 10
821 m
<p>Neufahrner Straße 10-24 (gerade); Atriumsiedlung von Ulrich Seek, 1931 vollendet; flach eingeschossige Bebauung eines Gevierts, bei der 16 L-förmige Hauseinheiten so angeordnet sind, dass sich drei geschlossene Atriumshöfe und am Abschluss gegen Westen und Osten je ein offener Gartenhof bilden. Die Wohnungen richten sich gegen die Gartenhöfe, die Längsseiten der Anlage sind weitgehend geschlossen durch Vor- und Rücksprünge gegliedert; zugehörig: Tittmoninger Straße 1-15 (ungerade).</p>

Eckhaus

Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 17
821 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich stuckiert, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 15.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
823 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.</p>

Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Menzelstraße 3
830 m
Villa, historisierend, 1909 von Emanuel von Seidl; malerische Gruppe mit Nr. 1 und Oberföhringer Straße 12.

Prinzregentenstraße
830 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Tucherpark

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1972
Am Tucherpark
830 m
<p>Der Tucherpark in München war ursprünglich das Gelände der Tivoli-Kunstmühle, die 1969 stillgelegt und abgerissen wurde. Die Bayerische Vereinsbank, die einen neuen Standort für ihre stark gewachsene Verwaltung suchte, startete das Projekt Tucherpark und begann im gleichen Jahr mit dem Bau der Verwaltungsgebäude. Die Pläne für das Projekt sowie die Gebäude stammen von Sep Ruf, lediglich zwei spätere Gebäude wurden von anderen Architekten entworfen.</p> <p>Der Park ist nach Hans Christoph Freiherr von Tucher benannt, der von 1958 bis 1968 Vorstandssprecher der Bank war. Ende 2019 verkaufte die Unicredit Bank das Tucherpark-Areal an Commerz Real und den Projektentwickler Hines. Das Gelände ist nun Teil des offenen Immobilienfonds Hausinvest. Trotz geplanter Umbauten und Modernisierungen unter Denkmalschutz stehen die Nachverdichtungsmaßnahmen aufgrund des Denkmalschutzes unter kritischer Betrachtung.</p> <ul> <li><a title='' href='../sehenswert/d_objekt.php?objekt=Skulpturengarten%20Tucherpark' >Skulpturenpark Tucherpark</a></li> </ul>

Thomas-Mann-Villa

Erstellung: 0
Poschingerstraße 10
834 m
<p>Nachfolgebau der ehemaligen Thomas-Mann-Villa</p>

Poschingerstraße 10
834 m
<p>Nachfolgebau der ehemaligen Thomas-Mann-Villa</p>

Mietshaus

Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Mühlbaurstraße 2
835 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Eckkuppel und Stuckdekor, bez. 1902, von Adolf Seiffhart.</p>

Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Menzelstraße 1
837 m
Villa, historisierend, 1910 von Emanuel von Seidl; malerische Gruppe mit Nr. 3 und Oberföhringer Straße 12.

Malerische Villa

Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
840 m
<p>Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Prinzregentenplatz 19
847 m
<p>Mietshaus, malerischer, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902-03 von Carl Vent.</p>

Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Oberföhringer Straße 12
850 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910 von Emanuel von Seidl; Teil einer Gruppe mit Menzelstraße 1 und 3.</p>

Schack-Galerie

Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Prinzregentenstraße 9
851 m
<p>Schack-Galerie, neuklassizistisch, 1907-09 von Max Littmann; mit Nr. 7 verbunden.</p>

Malerische Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Schönbergstraße 12
853 m
Malerische Villa in Ecklage, neubarock, Anfang 20. Jh.; samt Gartenmauer und -pavillon.

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Vilshofener Straße 8
855 m
<p>Villa, barockisierend, mit Eckkuppeln, Anfang 20. Jh.</p>

Richard-Strauß-Konservatorium

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
862 m
<p>Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.</p>

Mietshaus

Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 21
865 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 23.</p>

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Oettingenstraße 10
865 m
<p>Oettingenstraße 10/12/14; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Reitmorstraße 35/37.</p>

Prinzregententheater

Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 12
867 m
<p>Prinzregententheater, klassizistischer Jugendstil, freistehender Komplex mit östlich angefügtem (erneuertem) Foyertrakt, 1900-1901 von Max Littmann; mit Innenräumen. Südöstlich zugehöriger Garten mit Pergola auf der Brüstung und Jugendstilbrunnen.</p>

Villa

Architekt: Veil Theodor, Herms Gerhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Pienzenauerstraße 38
871 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1910-11 von Theodor Veil und Gerhard Herms.</p>

Steinerne Ruhebank

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1838
Englischer Garten
873 m
Steinerne Ruhebank (Exedra), auf dem Stufenunterbau des ehemaligen Apollotempels von 1790, von Leo von Klenze, 1838;


876 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Eckhaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 23
880 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Kuppelaufsatz und Stuckdekor, um 1900 wohl von Carl Vent; Gruppe mit Nr. 21.</p>

Eckhaus

Architekt: Müller Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 5
889 m
<p>Eckhaus, neuklassizistisch, um 1937 von Eduard Müller.</p>

Walmdachvilla

Architekt: Fabricius Eugen, Hahn Arthur
Baustil: historisierend
Erstellung: 1920
Pienzenauerstraße 40
892 m
<p>Walmdachvilla, historisierend, um 1920.</p>

Vilshofener Straße 8
894 m
gegenüber Vilshofener Straße 8; Steinfigur eines Jägers mit Hund, 1. Hälfte 20. Jh.; in der Herzog-Albrecht-Anlage.

Neubarockhaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 50
903 m
<p>Neubarockhaus, 1899 wohl von Gabriel von Seidl; 1908-1918</p>

Gedenktafel für Franz Wedekind

Architekt: Wedekind Franz
Erstellung: 0
Prinzregentenstraße 50
903 m
<p>Wohnhaus Frank Wedekind (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Prinzregentenstraße 91
904 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, 1911-12 von Geissler &amp; Co.; bildet mit Nr. 93 und 95 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>


905 m

Ismaninger Straße
910 m

Hanfstaengl-Verlag

Architekt: Rosenthal John Herbert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Widenmayerstraße 18
911 m
<p>Hanfstaengl-Verlag, neuklassizistisch, mit Säuleneingang, 1925-26 von John Herbert Rosenthal.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
911 m
<p>Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.</p>

Eckhaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 14
913 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.</p>

Eckhaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 16
917 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.</p>

Ziegelei - 02

Erstellung: 1858

919 m

Archäologische Staatssammlung München

Architekt: Werz, Ottow
Erstellung: 1975
Lerchenfeldstraße 2
920 m

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 93
920 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1911 von Geissler &amp; Co.; Mittelbau einer symmetrisch komponierten Wohnhausgruppe mit Nr. 91 und 95.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 29
924 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit breitem Balkongitter, um 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 27 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Hubertusbrunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1907

925 m
<p>Hubertusbrunnen, Brunnentempel mit Figuren außen und innen, 1907 vollendet, von Adolf von Hildebrand; bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße, 1954 am Ostende des Nymphenburger Kanals wiedererrichtet.</p>

Ökonomie- und Verwaltungsgebäude

Architekt: Lechner Johann Baptist
Erstellung: 1790
Englischer Garten 2
926 m
Ökonomie- und Verwaltungsgebäude (Englischer Garten 2), niedriger Gebäudekomplex mit offenem und dahinter einem geschlossenem Hof, mit stark erneuerten Nebengebäuden, von Johann Baptist Lechner, 1790/93;

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 27
934 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 29 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Christophorus-Figur

Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 0
Widenmayerstraße 16
936 m
Widenmayerstraße gegenüber Nr. 16; Christophorus-Figur aus Stein am Isarkai, 1909 von Bernhard Bleeker.

Villa

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1922
Pienzenauerstraße 31
938 m
<p>Villa, historisierend, 1922 von Karl Stöhr.</p>

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 95
939 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1911 von Geissler &amp; Co.; bildet mit Nr. 91 und 93 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Lucile-Grahn-Straße 48
939 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1907-08 von Franz Popp.</p>

Thuringia-Versicherung

Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 16
940 m
<p>Thuringia-Versicherung, barockisierendes Eckhaus, 1910-11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 46
946 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, durch Balkone, Erker und Loggien reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Zitter Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Lucile-Grahn-Straße 47
949 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit sehr reichem floralem Jugendstildekor, 1901 von Johann Zitter; im Vestibül zwei große Stuckreliefs.</p>

Krankenhaus rechts der Isar

Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
953 m
<p>Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.</p><p>https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums</p><p>&nbsp;</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 25
953 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 23 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Grillparzerstraße 53
954 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit reicher Dekoration (Masken), 1908 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Lucile-Grahn-Straße 46
956 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1908-09 von Franz Popp.</p>

Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Seidl Gabriel von, Rauch Josef, Bestelmeyer German
Baustil: Späthistorismus
Erstellung: 1894
Prinzregentenstraße 3
957 m

Villa

Architekt: Götz Ferdinand
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Pienzenauerstraße 44
960 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1921 von Ferdinand Götz, nach Kriegszerstörung (1944) mit neuem Dach wiederhergestellt.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 55
962 m
Villa, barockisierend, um 1910.

Monopteros

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1837
Englischer Garten 1
964 m
<p>Monopteros, ionischer Rundtempel auf künstlichem Hügel, von Leo von Klenze, 1832-37;</p>

Wohnanlage

Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Prinzregentenstraße 92
965 m
<p>Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 23
968 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker und Stuckdekor, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 25 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Villa

Architekt: Herbert Eduard, Höhne
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Oberföhringer Straße 18
970 m
Villa, neuklassizistisch, 1923 von Eduard Herbert und Höhne.

Wohnhausgruppe

Architekt: Mund Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Zumpestraße 4
970 m
Zumpestraße 4/6/8/10; Symmetrische, zweigiebelige Wohnhausgruppe im späten Jugendstil, 1911 von Johann Mund.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Trogerstraße 26
972 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1905.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1926
Liebigstraße 43
974 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau, 1926 von Franz Deininger.</p>

Mietshaus

Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Lucile-Grahn-Straße 44
974 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, 1909-11 von Berthold Neubauer.</p>

Ismaninger Straße
975 m

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 51
976 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und reich dekoriertem Portal, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

U-Bahnhof Arabellapark

Erstellung: 1988

978 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 45
978 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando

Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1938
Prinzregentenstraße 28
984 m
<p>Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando, 1937/38 von German Bestelmeyer in monumentalisierendem Repräsentationsstil;</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Trogerstraße 24
987 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Ismaninger Straße
988 m

Villa

Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
990 m
<p>Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.</p>

Gaststätte Chinesischer Turm

Architekt: Lechner Johann Baptist, Gebrüder Rank
Erstellung: 1789
Englischer Garten 3
991 m
Gaststätte Chinesischer Turm (Englischer Garten 3), von den Gebrüdern Rank als Nachbildung des Vorgängerbaues von Johann Baptist Lechner (1789/90) 1912 errichtet;

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Nigerstraße 4
993 m
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1911-13 von Geissler & Co.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 43
996 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, kräftig gegliederte Fassade, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 41
1,00 km
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 39 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Hompeschstraße 1

38 m 

Prinzregent Luitpold

Ismaningerstraße 95

119 m 

Vogelwolke

Bogenhausener Kirchplatz 1

164 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhausener Kirchplatz 1

164 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen


Bogenhauser Kirchplatz

169 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhauser Kirchplatz

170 m 

Opfer des Nationalsozialismus

Höchlstraße 4

173 m 

Elch und Hirsch

Händelstraße 7

177 m 

Georg Friedrich Händel


Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenkstein und Gedenktafel
0
Kirchplatz 1

188 m 

Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenktafel für Franz Sperr

Gedenkstein und Gedenktafel
1946
Kirchplatz 1

188 m 

Gedenktafel für Franz Sperr

Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Gedenkstein und Gedenktafel
0
Kirchplatz 1

188 m 

Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Kirchplatz 1

188 m 

Gedenktafel für Ludwig Freiherr von Leopold

Annette Kolb

Gedenktafel
1985
Händelstraße 1

209 m 

Annette Kolb

Ismaninger Straße 124

211 m 

Hl. Michael

Ismaninger Straße 109

232 m 

St. Georgi-Brunnen



Holbeinstraße 9

339 m 

Philipp Auerbach-Gedenktafel

Scheinerstraße 3

348 m 

Noah und die Heilende Kraft des Wassers

Ismaninger Straße 109

382 m 

Guernica

Galileiplatz

384 m 

Galilei-Denkmal

Mauerkircherstraße

403 m 

Ungarische Künstler

Max-Joseph-Brücke

409 m 

Max-Joseph-Brücke - Feuer

Max-Joseph-Brücke

409 m 

Max-Joseph-Brücke - Erde

Max-Joseph-Brücke

409 m 

Max-Joseph-Brücke - Wasser

Max-Joseph-Brücke

409 m 

Max-Joseph-Brücke - Luft

Scheinerstraße 12

420 m 

Gedenktafel - Franz Kobler

Diana-Brunnen

Brunnen
1908
Kufsteiner-Platz

423 m 

Diana-Brunnen

Scheinerstraße 12

426 m 

Reliefbogen mit Agnus Dei

Siebertstraße

430 m 

Junge Jägerin


Maria-Theresia-Straße 23

431 m 

Gedenktafel - Elisabeth Braun

Max-Joseph-Brücke

437 m 

Münchner Kindl

Scheinerstraße 12

441 m 

Büste für Alfred Delp

Scheinerstraße 12

444 m 

Büste Pater Alfred Delp

Scheinerstraße 12

445 m 

Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“

Max-Joseph-Brücke

447 m 

Max-Joseph-Brücke

Kriegerdenkmal

Kriegerdenkmal
0
Scheinerstraße 12

453 m 

Kriegerdenkmal

Shakespeare Platz

509 m 

Bildnis der Julia

Röntgenstraße

513 m 

Gedenktafel - Aleksander Ładoś

Röntenstraße 5

513 m 

Gedenktafel - Józef Mackiewicz

Mauerkircherstraße 13

534 m 

Thomas Mann


Maria-Theresia-Straße 20

545 m 

Josef-Ruederer-Brunnen

Shakespeareplatz

577 m 

Brunnen am Shakespeareplatz

Widenmayerstraße 36

583 m 

Hans Knappertsbusch

Maximiliansanlagen

587 m 

Der Stumpf im Mann

Gustl-Waldau-Steg

646 m 

Denkmal für Gustl Waldau


Holbeinstraße 36

683 m 

Hans Holbein

Delpstraße 21

687 m 

Hans Pfitzner

Böhmerwaldplatz

689 m 

Gedenkstein - Otto Seemüller

Europaplatz

691 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Prinzregentenstraße 60

692 m 

Amazone

Prinzregentenstraße 60

699 m 

Relief an der Villas Stuck

Prinzregentenstraße 60

701 m 

Relief an der Villas Stuck

Am Tucherpark

704 m 

Zwillingsplastik

Prinzregentenstraße

708 m 

Amazone

Prinzregentenstraße

708 m 

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Prinzregentenstraße

708 m 

Ares

Prinzregentenstraße

708 m 

Herkules

Prinzregentenstraße

708 m 

Götterzug

Prinzregentenstraße

708 m 

Götterzug





Prinzregentenstraße

722 m 

Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße

722 m 

Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße

722 m 

Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

722 m 

Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße

722 m 

Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße

722 m 

Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße

722 m 

Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße

722 m 

Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße

722 m 

Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße

722 m 

Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße

722 m 

Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße

722 m 

Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules - Riesen Geryones

Prinzregentenstraße

722 m 

Herkules -  Ausrottung der Stymphalischen Vögel

Europaplatz 1

723 m 

Friedensengel

Tivolistraße 4

724 m 

Abendmahl

Oettingenstraße

735 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

735 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

735 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

735 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Denningerstraße 3

737 m 

Beweg dich, dann bewegt sich was

Prinzregentenstraße

738 m 

Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

Friedrich Krantz

Gedenktafel
1963
Prinzregentenstraße 80

743 m 

Friedrich Krantz

Schwaben

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

746 m 

Schwaben


Prinzregentenplatz 9

755 m 

Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)

Böhmerwaldplatz

770 m 

Adalbert-Stifter-Denkmal


Prinzregentenplatz

777 m 

Denkmal für Richard Wagner

Luitpoldbrücke

777 m 

Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Luitpoldbrücke

778 m 

Franken

Bayern

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

779 m 

Bayern

Gebelestraße 2

788 m 

Tanzende Stühle

Prinzregentenplatz 13

791 m 

Relief - Richard Wagner

Prinzregentenplatz 13

791 m 

Relief - Possart

Am Tucherpark

799 m 

Die Last

Gebelestraße 2

801 m 

Gassigehen im Weltall

Komödie

Skulptur
1901
Prinzregentenplatz

806 m 

Komödie

Prinzregentenplatz

807 m 

Tragödie

Gesang

Skulptur
1901
Prinzregentenplatz

810 m 

Gesang

Pfalz

Skulptur
1956
Luitpoldbrücke

812 m 

Pfalz

Widenmayerstraße

812 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Musik


1901
Prinzregentenplatz

813 m 

Musik

Prinzregentenstraße

818 m 

Schlafender Jungbär

Thomas-Mann-Allee

819 m 

Gedenktafel - Wohnhaus Thomas Mann


Gebelestraße 2

823 m 

Nennt mich Ismael

Vittoria

Plastik
1968
Am Tucherpark

829 m 

Vittoria

Prinzregentenstraße 56

837 m 

Familienbrunnen

Tucherpark

840 m 

Große Torfigur


Am Tucherpark

842 m 

Zeichen 74

Nigerstraße

848 m 

???

Maria-Theresia-Straße 11

850 m 

Wilhelm Conrad Röntgen

Prinzregentenstraße

850 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

850 m 

emblem

Prinzregentenstraße

850 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße 9

854 m 

Sammlung Schack - Giebel

Prinzregentenplatz

855 m 

Die Kulturlinden am Prinzregentenplatz

Englischer Garten

873 m 

Apollotempel

Englischer Garten

873 m 

Steinerne Bank

Prinzregentenstraße

875 m 

Mars, Venus und Cupido

Prinzregentenplatz

877 m 

Springbrunnen - Prinzregentenplatz

Heunensäule

Säule
1975
Lerchenfeldstraße 2

891 m 

Heunensäule

Mauerkircherstraße

895 m 

Jäger mit Hund

Prinzregentenplatz 12

897 m 

Brunnen

Tucherpark

898 m 

Junge mit Schwan

Prinzregentenplatz

898 m 

Brunnenanlage

Tucherpark

900 m 

Windhunde

Ägäis

Plastik
0

901 m 

Ägäis

Prinzregentenstraße 50

903 m 

Franz Wedekind

Am Sederanger 5

918 m 

Ying-Yang-Brunnen

Prinzregentenplatz

922 m 

Theatermasken

Prinzregentenstraße 3

934 m 

Love/Hate

Denninger Straße

934 m 

Der Mann mit dem Drachen

Widenmayerstraße 18

937 m 

Christophorus

Prinzregentenstraße

940 m 

Vier Jahreszeiten - Frühling

Widenmayerstraße

940 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Prinzregentenstraße 3

940 m 

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Prinzregentenstraße

940 m 

Vier Jahreszeiten - Sommer

Prinzregentenstraße

940 m 

Vier Jahreszeiten - Herbst

Prinzregentenstraße

940 m 

Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund

Bronze
1611
Prinzregentenstraße

940 m 

Hirtenhund

Jagdhund

Bronze
1589
Prinzregentenstraße

940 m 

Jagdhund

Prinzregentenstraße

947 m 

Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Prinzregentenstraße 3

952 m 

Gewappnete Giebelfiguren

Prinzregentenstraße

956 m 

Gedenktafel - Karl & Luise von Faber

Prinzregentenstraße

960 m 

Kommunikation


960 m 

Monopterus

Prinzregentenstraße

965 m 

Pallas Athene (Minerva)

Prinzregentenstraße

966 m 

Inschrift

Lerchenfeldstraße

968 m 

Liegender Hirsch

Prinzregentenstraße 3

969 m 

Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3

969 m 

König Maximilian II. von Bayern

Prinzregentenstraße 3

969 m 

Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

969 m 

Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße

969 m 

Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

969 m 

Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Oettingenstraße

972 m 

Gestern - Heute - Morgen

Activa

Skulptur
0
Am Eisbach

980 m 

Activa

Englischer Garten

991 m 

Hemmer - Blitzableiter

Zirkusszene

Wandmalerei
0

992 m 

Zirkusszene

Maximiliansanlagen

992 m 

Denkmal für König Ludwig II.

Prinzregentenstraße

995 m 

Verkündigung

2
Ismaninger Straße 77
56 m


5
Rauchstraße 10
174 m


5
Rauchstraße 10
174 m


4
Neuberghauser Straße 9
196 m


5
Ismaninger Straße 76
298 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Maria-Theresia-Straße 23
424 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Maria-Theresia-Straße 23
424 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

6
Maria-Theresia-Straße 23
430 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

6
Maria-Theresia-Straße 23
430 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Maria-Theresia-Straße 19
538 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Ismaninger Straße 52
596 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Ismaninger Straße 52
596 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Reimorstraße 54
635 m


3
Reimorstraße 54
635 m


3
Reitmorstraße 53
656 m


3
Reitmorstraße 53
656 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 5
659 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
659 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
659 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
659 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Reitmorstraße 53
665 m


3
Reitmorstraße 53
665 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 17
682 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 17
682 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 19
683 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 19
689 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 14
690 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 14
690 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Pienzenauerstraße 24
701 m


4
Schönbergstraße 12
848 m


3
Widenmayerstraße 16
961 m


3
Widenmayerstraße 16
961 m


4
Ismaninger Straße 22
970 m


Hompeschstraße 1 

 - Prinzregent Luitpold

Vogelwolke
119 m
Ströbel Nele
1998

Ismaningerstraße 95 

Ströbel Nele - Vogelwolke

Bogenhausener Kirchplatz 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhausener Kirchplatz 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen


Bogenhauser Kirchplatz 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhauser Kirchplatz 

 - Opfer des Nationalsozialismus

Elch und Hirsch
173 m
Pezold Georg
0

Höchlstraße 4 

Pezold Georg - Elch und Hirsch

Händelstraße 7 

 - Georg Friedrich Händel

Neuberghauser Straße 

Backmund Klaus - Denkmal für Delp, Wehrle, Sperr, Leonrod und Quirnheim

Gedenktafel für Alfred Delp
188 m
Lill Hansjakob
0

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenktafel für Franz Sperr
188 m
Lill Hansjakob
1946

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Franz Sperr

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Ludwig Freiherr von Leopold

Annette Kolb
209 m
Auer Horst
1985

Händelstraße 1 

Auer Horst - Annette Kolb

Hl. Michael
211 m

1900

Ismaninger Straße 124 

 - Hl. Michael

St. Georgi-Brunnen
232 m
Düll Heinrich
1901

Ismaninger Straße 109 

Düll Heinrich - St. Georgi-Brunnen

Törringstraße 

Weidl Peter - Maximilian von Montgelas/Friedrich Ludwig von Sckell


Holbeinstraße 9 

 - Philipp Auerbach-Gedenktafel

Noah und die Heilende Kraft des Wassers
348 m
Schwalbach Karl Jakob
1987

Scheinerstraße 3 

Schwalbach Karl Jakob - Noah und die Heilende Kraft des Wassers

Guernica
382 m
Tress Norbert
1987

Ismaninger Straße 109 

Tress Norbert - Guernica

Galilei-Denkmal
384 m
Rodach Matthias
2007

Galileiplatz 

Rodach Matthias - Galilei-Denkmal

Mauerkircherstraße 

 - Ungarische Künstler

Max-Joseph-Brücke - Feuer
409 m
Heilmann Max
1901

Max-Joseph-Brücke 

Heilmann Max - Max-Joseph-Brücke - Feuer

Max-Joseph-Brücke - Erde
409 m
Flossmann Josef
1901

Max-Joseph-Brücke 

Flossmann Josef - Max-Joseph-Brücke - Erde

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke - Wasser

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke - Luft

Scheinerstraße 12 

 - Gedenktafel - Franz Kobler

Diana-Brunnen
423 m
Gasteiger Mathias
1908

Kufsteiner-Platz 

Gasteiger Mathias - Diana-Brunnen

Reliefbogen mit Agnus Dei
426 m
Pezold Georg
0

Scheinerstraße 12 

Pezold Georg - Reliefbogen mit Agnus Dei

Junge Jägerin
430 m
Hildebrand Adolf von
1917

Siebertstraße 

Hildebrand Adolf von - Junge Jägerin

Gedenktafel - Adolf von Hildebrand
431 m
Georgii Theodor, Mayer Martin
0

Siebertstraße 

Georgii Theodor, Mayer Martin - Gedenktafel - Adolf von Hildebrand

Maria-Theresia-Straße 23 

 - Gedenktafel - Elisabeth Braun

Münchner Kindl
437 m
Bradl Jakob
0

Max-Joseph-Brücke 

Bradl Jakob - Münchner Kindl

Büste für Alfred Delp
441 m
Henselmann Josef Alexander
0

Scheinerstraße 12 

Henselmann Josef Alexander - Büste für Alfred Delp

Büste Pater Alfred Delp
444 m
Henselmann Josef Alexander
0

Scheinerstraße 12 

Henselmann Josef Alexander - Büste Pater Alfred Delp

Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“
445 m
Henselmann Josef Alexander
2009

Scheinerstraße 12 

Henselmann Josef Alexander - Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke

Scheinerstraße 12 

 - Kriegerdenkmal

Bildnis der Julia
509 m
Costantini Nereo
1974

Shakespeare Platz 

Costantini Nereo - Bildnis der Julia

Röntgenstraße 

 - Gedenktafel - Aleksander Ładoś

Röntenstraße 5 

 - Gedenktafel - Józef Mackiewicz

Thomas Mann
534 m

2010

Mauerkircherstraße 13 

 - Thomas Mann

Friedrich Ludwig Jan
545 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1920

 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedrich Ludwig Jan

Josef-Ruederer-Brunnen
545 m
Beyrer Eduard
1920

Maria-Theresia-Straße 20 

Beyrer Eduard - Josef-Ruederer-Brunnen

Brunnen am Shakespeareplatz
577 m
Müller Georg
1933

Shakespeareplatz 

Müller Georg - Brunnen am Shakespeareplatz

Widenmayerstraße 36 

 - Hans Knappertsbusch

Der Stumpf im Mann
587 m
Ritthof-Linau Manfred
1994

Maximiliansanlagen 

Ritthof-Linau Manfred - Der Stumpf im Mann

Gustl-Waldau-Steg 

 - Denkmal für Gustl Waldau


Holbeinstraße 36 

 - Hans Holbein

Hans Pfitzner
687 m
Klinkenberg Werner
1969

Delpstraße 21 

Klinkenberg Werner - Hans Pfitzner

Böhmerwaldplatz 

 - Gedenkstein - Otto Seemüller

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
691 m
Köbberling Folke
2024

Europaplatz 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Amazone
692 m
Stuck Franz von
1897

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Amazone

Relief an der Villas Stuck
699 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Relief an der Villas Stuck
701 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Zwillingsplastik
704 m
Noguchi Isamu
1972

Am Tucherpark 

Noguchi Isamu  - Zwillingsplastik

Amazone
708 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Amazone

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit
708 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Ares
708 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Ares

Herkules
708 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Herkules

Götterzug
708 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Götterzug
708 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug





Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße 

 - Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße 

 - Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße 

 - Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße 

 - Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Riesen Geryones


Friedensengel
723 m
Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
1899

Europaplatz 1 

Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedensengel

Abendmahl
724 m
Nida-Rümelin Rolf
1958

Tivolistraße 4 

Nida-Rümelin Rolf - Abendmahl

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Denningerstraße 3 

Schwarz Jens - Beweg dich, dann bewegt sich was

Prinzregentenstraße 

Möhl Jakob - Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

Friedrich Krantz
743 m
Döllgast Hans
1963

Prinzregentenstraße 80 

Döllgast Hans - Friedrich Krantz

Schwaben
746 m
Kurz Erwin
1903

Luitpoldbrücke 

Kurz Erwin - Schwaben

Gebelestraße 2 

Sigurdsson Sigrid - WELTENWUNDERLAND - Die Bibliothek der Kinder, 365 und 1 Tag

Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)
755 m
Backmund Klaus
1978

Prinzregentenplatz 9 

Backmund Klaus - Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)

Adalbert-Stifter-Denkmal
770 m
Hafner Leopold
1982

Böhmerwaldplatz 

Hafner Leopold - Adalbert-Stifter-Denkmal


Denkmal für Richard Wagner
777 m
Waderé Heinrich
1913

Prinzregentenplatz 

Waderé Heinrich - Denkmal für Richard Wagner

Gendenktafel - Luitpoldbrücke
777 m
Fischeer Theodor
1901

Luitpoldbrücke 

Fischeer Theodor - Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Franken
778 m
Schmitt Balthasar
1903

Luitpoldbrücke 

Schmitt Balthasar - Franken

Bayern
779 m
Hahn Hermann
1903

Luitpoldbrücke 

Hahn Hermann - Bayern

Tanzende Stühle
788 m
Golz Dorothee
2007

Gebelestraße 2 

Golz Dorothee - Tanzende Stühle

Prinzregentenplatz 13 

 - Relief - Richard Wagner

Prinzregentenplatz 13 

 - Relief - Possart

Die Last
799 m
Gerhart Elfe
0

Am Tucherpark 

Gerhart Elfe  - Die Last

Gassigehen im Weltall
801 m
Golz Dorothee
2007

Gebelestraße 2 

Golz Dorothee - Gassigehen im Weltall

Komödie
806 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Komödie

Tragödie
807 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Tragödie

Gesang
810 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Gesang

Pfalz
812 m
Drumm August, Wackerle Joseph
1956

Luitpoldbrücke 

Drumm August, Wackerle Joseph - Pfalz

Gedenktafel - Luitpoldbrücke
812 m
Fischer Theodor
1901

Widenmayerstraße 

Fischer Theodor - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Musik
813 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Musik

Schlafender Jungbär
818 m
Nida-Rümelin Rolf
1963

Prinzregentenstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Schlafender Jungbär

Thomas-Mann-Allee 

Barta Robert - Gedenktafel - Wohnhaus Thomas Mann


Nennt mich Ismael
823 m
Gerber Tobias
2007

Gebelestraße 2 

Gerber Tobias - Nennt mich Ismael

Vittoria
829 m
Mascherini Marcello
1968

Am Tucherpark 

Mascherini Marcello - Vittoria

Familienbrunnen
837 m
Mikorey Franz
1957

Prinzregentenstraße 56 

Mikorey Franz - Familienbrunnen

Große Torfigur
840 m
Koenig Fritz
1986

Tucherpark 

Koenig Fritz - Große Torfigur

Friedrich Ludwig von Sckell
842 m
Bandel Ernst von, Klenze Leo von
1824

 

Bandel Ernst von, Klenze Leo von - Friedrich Ludwig von Sckell

Zeichen 74
842 m
Heiliger Bernhard
1975

Am Tucherpark 

Heiliger Bernhard  - Zeichen 74

???
848 m

0

Nigerstraße 

 - ???

Wilhelm Conrad Röntgen
850 m
Rothenburger Adolf
1959

Maria-Theresia-Straße 11 

Rothenburger Adolf - Wilhelm Conrad Röntgen

Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

emblem
850 m

0

Prinzregentenstraße  

 - emblem

Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

Sammlung Schack - Giebel
854 m
Littmann Max
1909

Prinzregentenstraße 9 

Littmann Max - Sammlung Schack - Giebel

Prinzregentenplatz 

 - Die Kulturlinden am Prinzregentenplatz

Englischer Garten 

 - Apollotempel

Steinerne Bank
873 m
Klenze Leo von
1838

Englischer Garten 

Klenze Leo von - Steinerne Bank

Mars, Venus und Cupido
875 m
Hubert Gerhard
1590

Prinzregentenstraße 

Hubert Gerhard - Mars, Venus und Cupido

Springbrunnen - Prinzregentenplatz
877 m
verschiedene Planer
1989

Prinzregentenplatz 

verschiedene Planer - Springbrunnen - Prinzregentenplatz

Heunensäule
891 m

1975

Lerchenfeldstraße 2 

 - Heunensäule

Jäger mit Hund
895 m
Rothenburger Adolf
1931

Mauerkircherstraße 

Rothenburger Adolf - Jäger mit Hund

Brunnen
897 m

0

Prinzregentenplatz 12 

 - Brunnen

Junge mit Schwan
898 m
Dietz Lothar
1953

Tucherpark 

Dietz Lothar - Junge mit Schwan

Brunnenanlage
898 m

1901

Prinzregentenplatz 

 - Brunnenanlage

Windhunde
900 m
Galliard-Sansonetti
1897

Tucherpark 

Galliard-Sansonetti - Windhunde

Ägäis
901 m
Stadler junior Toni
0

 

Stadler junior Toni - Ägäis

Franz Wedekind
903 m
Döllgast Hans
1954

Prinzregentenstraße 50 

Döllgast Hans - Franz Wedekind

Ying-Yang-Brunnen
918 m
Wesendonck Otto
1985

Am Sederanger 5 

Wesendonck Otto  - Ying-Yang-Brunnen

Prinzregentenplatz 

 - Theatermasken

Love/Hate
934 m
Weiss Mia Florentine
2018

Prinzregentenstraße 3 

Weiss Mia Florentine - Love/Hate

Der Mann mit dem Drachen
934 m
Kallenbach Otto
1959

Denninger Straße 

Kallenbach Otto - Der Mann mit dem Drachen

Christophorus
937 m
Bleeker Bernhard
1909

Widenmayerstraße 18 

Bleeker Bernhard - Christophorus

Vier Jahreszeiten - Frühling
940 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Frühling

Widenmayerstraße 

 - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
940 m
Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
1913

Prinzregentenstraße 3 

Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor - Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Vier Jahreszeiten - Sommer
940 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Sommer

Vier Jahreszeiten - Herbst
940 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Herbst

Vier Jahreszeiten - Winter
940 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund
940 m
Gerhard Hubert
1611

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Hirtenhund

Jagdhund
940 m
Gerhard Hubert
1589

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Jagdhund

Prinzregentenstraße 

Roth Karl - Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Gewappnete Giebelfiguren
952 m
Flossmann Josef
0

Prinzregentenstraße 3 

Flossmann Josef - Gewappnete Giebelfiguren

Prinzregentenstraße 

Kurz Erwin - Gedenktafel - Karl & Luise von Faber

Kommunikation
960 m
Backmund Klaus
0

Prinzregentenstraße 

Backmund Klaus  - Kommunikation

Monopterus
960 m
Klenze leo von
1837

 

Klenze leo von - Monopterus

Pallas Athene (Minerva)
965 m
Weissenfels Edwin
0

Prinzregentenstraße 

Weissenfels Edwin - Pallas Athene (Minerva)

Inschrift
966 m

0

Prinzregentenstraße 

 - Inschrift

Liegender Hirsch
968 m
Nida-Rümelin Rolf
1955

Lerchenfeldstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Liegender Hirsch

Prinzregentenstraße 3 

 - Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3 

Pruska Anton - König Maximilian II. von Bayern

Bayerisches Nationalmuseum
969 m
Seidl Gabriel von
0

Prinzregentenstraße 3 

Seidl Gabriel von - Bayerisches Nationalmuseum

Maximilian II. (Schild)
969 m
Pruska Anton
1900

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Gestern - Heute - Morgen
972 m
Bernardi Michele
2022

Oettingenstraße 

Bernardi Michele - Gestern - Heute - Morgen

Activa
980 m
Hollweck Hermann
0

Am Eisbach 

Hollweck Hermann - Activa

Englischer Garten 

 - Hemmer - Blitzableiter

Zirkusszene
992 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Zirkusszene

Denkmal für König Ludwig II.
992 m
Rückel Anton
1967

Maximiliansanlagen 

Rückel Anton  - Denkmal für König Ludwig II.

Verkündigung
995 m
Uhlig Wilhelm
2000

Prinzregentenstraße 

Uhlig Wilhelm - Verkündigung

StraßeNamevonbis
64 mMöhlstraße 37Möhl Jakob18951900
67 mMöhlstraße 39Kerschensteiner Georg1896
71 mMöhlstraße 35Judenhaus19601975
152 mNeuberghauser Straße 11Lauer Friedrich19111925
152 mNeuberghazser Straße 11Studentencorps Suevia 19251939
152 mNeuberghauser Straße 11Zentralkomitee der befreiten Juden 1946
152 mNeuberghauser Straße 11Gastwirtschaft Neuberghausen 18601911
157 mMöhlstraße 29Willstädter Richard1939
173 mHöchlstraße 4Littmann Max1903
184 mMöhlstraße 27Fink August von
206 mHöchlstraße 2Diesel Rudolf19011913
226 mHändelstraße 1Kolb Annette19611967
239 mMöhlstraße 23Pschorr Georg Theodor
250 mMaria-Theresia-Straße 30Röchling (Familie)
254 mSternwartstraße 20Feder Gottfried
292 mMöhlstraße 19Himmler Heinrich
293 mMaria-Theresia-Straße 28Ruederer Joseph
301 mMaria-Theresia-Straße 28Ruderer Joseph1907
319 mIsmaninger 76Atelier
333 mPossartstraße 37Mikorey Franz
381 mMauerkircherstraße 12Müller Karl Alexander von
381 mMauerkircherstraße 12Hanfstaengl Erna
385 mKufsteiner Platz 4Hildesheimer Wolfgang
388 mMaria-Theresia-Straße 25Possart Ernst von
390 mMaria-Theresia-Straße 25Knappertsbusch Hans
395 mMöhlstraße 20Gutleben Fritz
405 mIsmaninger Straße 68Conrad Michael Georg
418 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Fritz
418 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Klemens
437 mMöhlstraße 16Schneider Mathilde
445 mMaria-Theresia-Straße 23Hildebrand Adolf von18981921
448 mMaria-Theresia-Straße 23Nida-Rümelin Wilhelm19411945
448 mMaria-Theresia-Straße 23Nida-Rümelin Rolf19451969
461 mMöhlstraße 14Münzing Hermann
533 mMöhlstraße 3Kustermann Hugo
534 mMauerkircherstraße 13Mann Thomas19101914
542 mWidenmayerstraße 41Braun Eva19351936
544 mWidenmayerstraße 45Koeppen Wolfgang
615 mMöhlstraße 2Pschorr August
646 mReitmorstraße 54Thule-Gesellschaft Pöhner Ernst Dr.19121925
647 mPienzenauerstraße 15Hallgarten Constanze 1933
653 mPrinzregentenstraße 61Prinz von Bayern Alfons19191933
659 mPrinzregentenstraße 61Röntgen Wilhelm Conrad19001919
687 mDelpstraße 12Braun Eva19361945
692 mPrinzregentenstraße 66Gürtner Franz
702 mPrinzregentenstraße 60Stuck Franz von18981928
711 mWidenmayerstraße 26Spengler Oswald19251936
729 mOettingenstraße 25Ben-Chorin Schalom
742 mOettingenstraße 23Rosental Fritz1935
767 mPossartstraße 4Schäfer Anny
837 mThomas-Mann-Allee 10Mann Thomas19141933
840 mMaria-Theresia-Straße 11Röntgen Wilhelm Conrad19191923
898 mWidenmayerstraße 18Hanfstaengel Ernst
900 mPrinzregentenstraße 50Wedekind Frank19081918
940 mPrinzregentenplatz 16Hitler Adolf19291945
983 mPrinzregentenstraße 6Feuchtwanger Lion19151915