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Münchner Zeitensprünge

Ab 1991 - Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte „Pesthaus“ renovieren

München-Au * Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte „Pesthaus“ in der Franz-Prüller-Straße mit viel Mühe, Detailtreue und rund vier Millionen DMark restaurieren.

3. 6 1628 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

Au - Bogenhausen * Die Pfarrei Neudeck wird von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt. Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au.

28. 11 1831 - Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche

Vorstadt Au * Grundsteinlegung für die neugotische „Mariahilf-Kirche“.

Der Termin war vom 15. Oktober verschoben worden, da an diesem Tag die „Auer Dult“ begann.

25. 8 1839 - Die Mariahilf-Kirche in der Au wird eingeweiht

Vorstadt Au * Am Geburts- und Namenstag König Ludwigs I. wird in der Au die Mariahilf-Kirche eingeweiht.

Anno 1811 - Auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das „Bürgermilitär“

Vorstadt Au * Unter der Obstbaumallee auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das „Bürgermilitär“.

6 1933 - Kleine „Personen jüdischer Abstammung“ auf der „Auer Sommerdult“

München-Au * Der NS-Stadtrat bestimmt, dass für die „Auer Sommerdult“ keine „Personen jüdischer Abstammung“ zugelassen werden.

1. 2 1996 - Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt „Valentin-Geburtshaus“ zurück

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zieht sich - völlig frustriert und regelrecht verbittert sowie unter einem Wust von Vorwürfen gegenüber der Landeshauptstadt München - von dem Projekt „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der Zeppelinstraße 41 zurück. 

Den Bezirksausschussvorsitzenden Hermann Wilhelm bezeichnet er als „Vereinsmeier ohne Durchblick“.
Er selbst empfindet sich als ein „Opfer von Zauderern“ im Planungsreferat.  

Der Herrenschneider wörtlich: „Das ganze Land befindet sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise, seit seinem Bestehen. Eine Krise, die sich in Zukunft nur noch verschlimmern wird“.
Und weiter: „Angesichts einer solchen Zukunft dürfte man eigentlich gar nichts mehr investieren“.  

Zuvor war in mehreren Anträgen des „Bezirksausschusses“ und verschiedenen Bürgerversammlungen gefordert worden, die Verhandlungen mit dem Münchner „Modezaren“ wegen „offensichtlichem Desinteresse“ einzustellen.

Die bereits im Herbst 1993 eingereichte Bewerbung des Nachbarn Klaus Schmidt wird an den Planungsausschuss weitergeleitet. 

18. 9 1996 - Klaus Schmidt kauft das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ um 888.888,88 DM

München-Au * Klaus Schmidt kauft das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der Zeppelinstraße 41 um die „valentinieske Summe“ von 888.888,88 DMark. 

Die 890 Quadratmeter werden anschließend vollständig saniert und in neue Wohnungen umgewandelt. 
Schmidt setzt auf eine stadtteilbezogene Nutzung des „Valentin-Hauses“.

Einer der ersten Mieter wird der „Verein der Freunde der Vorstadt Au“ sein.
Auch ein kleiner Kunstverlag soll einziehen.
Insgesamt fünf Wohnungen sollen vermietet werden.
Im Hof sollen vier Stadthäuser und ein modernes, verglastes turmartiges Architekturbüro entstehen. 

18. 4 1984 - Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ soll abgerissen werden

München-Au * Die Eigentümer des „Karl-Valentin-Geburtshauses“ in der Zeppelinstraße 41, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, wollen das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen. 

27. 9 1851 - Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au genehmigt den Antrag des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk für ein neuzuerbauendes Wohn- und Waschhaus in der Unteren Isargasse 45, später Entenbachstraße 63, heute: Zeppelinstraße 41.

Es handelt sich dabei um das spätere Geburtshaus der Münchner Volkssängers Karl Valentin. 

1. 10 1851 - Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines „Wohnhauses“

Vorstadt Au * Die „Baubehörde der K. Haupt- und Residenzstadt München“ erteilt dem „bürgerlichen Tapezierermeister“ Karl Falk die Genehmigung zum Neubau seines „Wohn- und Waschhauses“ in der Unteren Isargasse 45. 
Die Pläne stammen von dem Maurermeister Johann Babenstuber und dem Zimmermeister Peter Erlacher. 

Der für München typische verputzte Ziegelsteinbau umfasst ein Erdgeschoss und zwei Geschosse mit vier Fensterachsen.
Nur der ältere Teil des Hauses ist unterkellert. 
Der Eingang befindet sich - über drei Stufen - an der rechten Seite des Wohnhauses.

Das Treppenhaus befindet sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes.  
Die drei Wohnetagen besitzen identische Grundrisse. 
In jedem Stockwerk befindet sich eine Wohnung mit jeweils drei Zimmern, Küche, Abort und Abstellkammer. 

1855 - Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

München-Au * Pläne zum Ausbau des Dachgeschosses für das Wohnhaus des „bürgerlichen Tapezierermeisters“ Karl Falk werden zwar erstellt, aber nie ausgeführt. 

Die Höhe der zusätzlichen Wohnung hätte wegen des Satteldachs nur rund 2.30 Meter betragen.

4. 3 1864 - Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

München * Der aus Darmstadt stammende Johann Valentin Fey stellt beim Münchner Magistrat im Alter von 30 Jahren den Antrag für eine persönliche Tapeciererconzession

Er tritt dabei gegen den Tapeziergehilfen Voll in Konkurrenz.

Als persönliches Vermögen gibt er 1.000 Gulden Elterngut und 550 Gulden Ersparnisse an.
Des weiteren legt er ein notariell beglaubigtes Zeugnis des Tapezierers Karl Falk vor, bei dem er elf Jahre gearbeitet hat,  
und sein in Freising absolviertes Prüfungszeugnis vom 25. November 1863, in dem ihm die Note I „vorzüglich“ attestiert wird. 

16. 9 1864 - Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

Darmstadt * Das Großherzogliche Hessische Kreisamt Darmstadt erteilt dem Tapezierer Johann Valentin Fey die Entlassung aus dem Großherzoglich Hessischen Unterthanen-Verbande

Damit steht seiner endgültigen Übersiedlung nach München nichts mehr im Wege. 

29. 10 1864 - Johann Valentin Fey erwirbt das kostenpflichtige „Münchner Bürgerrecht“,

München-Au - München * Johann Valentin Fey, der Vater von Karl Valentin, erwirbt das kostenpflichtige und mit einem direkten Steuersatz verbundene „Münchner Bürgerrecht“, das nur etwa 5 Prozent der Münchner Einwohnerschaft besitzen. 

Damit verbunden ist beispielsweise das „kommunale Wahlrecht“.
(siehe auch 5. Dezember 1893)

8. 8 1874 - Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

München-Au * Unter der Bauherrschaft des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk wird von den Maurermeistern Muckenthaler & Sepp an das vier Fensterachsen umfassende Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 ein Neubau mit drei Fensterachsen angefügt. In diesem Teil der heutigen Zeppelinstraße 41 befindet sich der Geburtsort von Karl Valentin. 

14. 11 1883 - Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63

München-Au * Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später:Zeppelistraße 41] vom „Tapezierer“ Karl Falk um 50.000 Mark. 

6. 2 1884 - Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

Au * Der Anbau am Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelistraße 41] wird seit Dezember 1883 erneut umgebaut. 

In jedem der drei Stockwerk werden Wände eingezogen, die die Errichtung einer separaten Küche ermöglichen.
Die Herde und Öfen müssen einen Mindestabstand zu den mit Lehm verputzten Lattenwänden aufweisen. 

1898 - Ludwig Weinberger gründet eine „Wagnerei“

München-Au * Ludwig Weinberger senior gründet eine „Wagnerei“ in der Brunnthaler Straße und beschäftigt sich zunächst mit der Herstellung von Pferdefuhrwerken. 

1904 - Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

München-Au * Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen.

Damals sind Automobile überlicherweise noch zweigeteilt:

  • Es gibt einerseits das „Fahrgestell“ mit Motor und Kühler - das „Chassis“ - und dann noch
  • die „Karosserie“ als zweiten Bestandteil.

Meistens werden beide Komponenten nicht vom selben Hersteller produziert, weshalb es den Beruf des „Wagenbauers“ gibt.  
Eineinhalb Jahrzehnte lang gestaltet Ludwig Weinberger senior verschiedenste Fahrgestelle mit einzelgefertigten Aufbauten, ganz nach Wunsch des Kunden. 

7. 10 1906 - Das Fey-Anwesen wird an den „Spediteur“ Adolf Weiß verkauft

München-Au * Das Fey-Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelinstraße 41] wird um 74.018 Mark an den „Spediteur“ Adolf Weiß und seine Ehefrau Maria über.

Nach Abzug aller ausstehenden Forderungen und Hypotheken, die noch der verstorbene Vater „infolge schlechten Geschäftsganges“ aufgenommen hat, verbleiben Karl Valentin und seiner Mutter etwa 6.000 Mark.

1910 - Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

München-Au * Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger senior über. 

Er lässt das Rückgebäude der ehemaligen „Spedition Falk & Fey“ abreißen und baut dort neue Werkstätten ein. 

24. 1 1995 - Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

München-Au * Der Investor des Modeschöpfers Rudolph Moshammer hat von dem Projekt „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der Zeppelinstraße 41 Abstand genommen, weil sein Investor abgesprungen ist. 

Ein neuer Investor wird gesucht, was etwa zwei bis drei Monate dauern wird. 

1. 7 1997 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beginnen. 

1953 - Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den „Karosseriebau“ auf

München-Au * Der in der Zwischenzeit weltweit angesehene „Auto-Designer“ Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den „Karosseriebau“ auf und zieht sich ins Privatleben zurück. 

Ludwig Weinberger hat - nach eigenesn Angaben - insgesamt etwa zehn Bugattis und fast 300 „BMW- Fahrgestelle“ karossiert.  

Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 bleibt auch weiterhin in Weinbergers Familienbesitz. 

Um den 15. 12 1998 - Die Bauarbeiten am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ sind fertig gestellt

München-Au * Die Bauarbeiten am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der Zeppelinstraße 41 sind fertig gestellt. 

Die Baumaßnahme hat rund 7 Millionen DMark verschlungen.

Um den 30. 5 1993 - Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

München * Die Münchner Wohnungsbau-Gesellschaften und die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS haben kein Interesse am Erwerb des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 

Ab 1888 - An der Hochstraße 11 entsteht das „Städtische Kinder-Asyl“

München-Au * Auf dem Wiesengrundstück an der Hochstraße 11 entsteht das „Städtische Kinder-Asyl“.

22. 9 1803 - Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

Au * Im ehemaligen Paulaner-Kloster in der Au wird ein Strafarbeitshaus eingerichtet. 

15. 3 1813 - Franz Xaver Zacherl erwirbt die ehemalige Brauerei der Paulaner-Mönche

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl erwirbt die „Brauerei der Paulaner mit allen Pertinenzien“ um 13.000 Gulden.

Das „Heilig-Vater-Bier“ wird bald als „Zacherl-Öl“ und später als „Salvator“ berühmt.

1. 5 1922 - Das Denkmal für die Toten der Revolution wird enthüllt

München-Obergiesing * Das Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“ im Ostfriedhof wird feierlich enthüllt.

  • Auf der Vorderseite trägt es die Inschrift: „Den Toten der Revolution - 1919“,
  • auf der nach Osten gerichteten Fläche stehen die Worte: „Zum Gedenken an Kurt Eisner 1867-1919“.
  • In der nach Westen orientierten Seite ist ein Vers von Ernst Toller eingemeißelt: „Wer die Pfade bereitet, stirbt auf der Schwelle. Doch es neigt sich vor ihm in Ehrfurcht der Tod“.

Eine Bronzeplakette am Sockel erinnerte an Kurt Eisner, dessen Urne man in dem würfelförmigen Denkmal beigesetzt hat. 

1937 - Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“

München-Au * Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“ in der Lilienstraße 2.

1918 - Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in Museum-Lichtspiele

München-Au * Das Gabriels Lichtspieltheater in der Lilienstraße 2 wird in Museum-Lichtspiele umbenannt.

24. 6 1977 - Die Rocky-Horror-Picture-Show in den Museum-Lichtspielen

München-Au * Die Rocky-Horror-Picture-Show läuft regelmäßig und ohne Unterbrechungen in den Museum-Lichtspielen.

1980 - Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

München-Au * Für die „Rocky-Horror-Picture-Show“ wird ein weiterer Kinosaal in den „Museum-Lichtspielen“ eingerichtet.

Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist.
An der Kasse gibt es dazu die spezielle „Rocky-Horror-Pictures-Show-Spieltüte“ zu erwerben.

5. 11 1942 - Überfall auf die „Museum-Lichtspiele“

München-Au * Unter „Ausnutzung der Verdunkelung“ überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der „Museum-Lichtspiele“ und raubt den Betrag von 150 Mark.

Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben.

Er wird vor ein „Sondergericht“ gestellt und als „Volksschädling“ zum Tode verurteilt.
Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.

24. 9 1970 - Das „Haus des Deutschen Ostens“ am Lilienberg wird eröffnet

München-Au * Das „Haus des Deutschen Ostens“ am Lilienberg wird als „Geschenk des bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ den Heimatvertriebenen und ihren Verbänden übergeben und damit eröffnet. 

Die „nichtrechtsfähige öffentliche Anstalt“ wird als Behörde des „Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung“ geführt.

Seit 1884 - Der Verkauf der „Alten Isarkaserne“ auf der „Kohleninsel“ ist abgeschlossen

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der „Alten Isarkaserne“ auf der „Kohleninsel“ mit der Münchner Stadtverwaltung werden geführt und 1888 abgeschlossen.

1996 - Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen.

1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.

13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.

1800 - Die „Alte Isarkaserne“ in der Beschreibung

München-Isarvorstadt * Die „Alte Isarkaserne“ wird wiefolgt beschrieben:

„Die Caserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isaar-Flußes, auf einer sogenannten Insel“.

Das zweistöckige Hauptgebäude war 140 Meter lang. Es fasste damals 954 Mann, für die zweiundsechzig Zimmer und vierzehn Küchen vorhanden waren. Das Erdgeschoss diente als Pferdestall, in dem insgesamt 274 Pferde Platz fanden.

Die Kasernenanlage wurde mehrfach umgebaut. Dabei war die Truppenstärke höchst unterschiedlich. Zeitweise befanden sich in der „Alten Isarkaserne“ außer den Pferden nur einige Stallwachen.

6. 10 2015 - Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt

München-Isarvorstadt * Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um einen sogenannten Zerscheller, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  

Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen Museumsinsel

11 1968 - Das „Motorama“ entsteht auf einem Ruinengrundstück

München-Au * Die „Auto-Zentrum GmbH & Co“ tritt mit einem 50 Millionen DMark umfassenden Riesenprojekt an die öffentlichkeit.

Sie will auf dem Ruinengrundstück des ehemaligen „Münchner-Kindl-Kellers“ an der Ecke Rosenheimer- und Hochstraße ein Großhotel und eine Ladenstraße anlegen.

Ab 15. 11 1906 - Die „Erste bayerische Geweih-Ausstellung“ auf der „Kohleninsel“

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem „Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit“, des Prinzregenten Luitpold, die „Erste bayerische Geweih-Ausstellung“ im „Pavillon an der Ludwigsbrücke“ statt.

1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der „Alten Isarkaserne“ werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.

Ab 1760 - Die „Äußere Ludwigsbrücke“ wird in Stein gebaut

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die „Äußere Ludwigsbrücke“ wird vollständig in Steinbauweise ausgeführt.

13. 9 1813 - Ein Hochwasser reißt die Hälfte der „Äußeren Ludwigsbrücke“ weg

Vorstadt Au - Haidhausen * Ein Hochwasser reißt die Hälfte der „Äußeren Ludwigsbrücke“ weg.

Eine pervers neugierige Menschenmenge hat auf der „Äußeren Brücke“ gewartet, um dabei zu sein, wenn der nahe gelegene „Kaiserwirt“ in sich zusammenfallen und in den Isarfluten mitgerissen wird. 

Die Schaulustigen glauben sich auf der aus Stein erbauten Brücke in Sicherheit, da sie gerade ihr eine hohe Standfestigkeit unterstellen.

Der Fuhrknecht eines Brauwagens, der den Flussübergang gerade passiert hatte, warnte die „Gaffer“, dass die Brücke wankt.
Eine Totengräberin, die auf einem Schubkarren ein Kruzifix über die Brücke rollt, ruft: „Schauts auf, da Tod kummt!”

Unmittelbar danach „knickte der östliche Brückenpfeiler ein, die Brückendecke senkte sich und stürzte dann in die Fluten“.
Zwei weitere Bögen folgen nach.

108 Menschen stürzen in den tosenden Gebirgsfluss, nur sechs können gerettet werden.

1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar.

Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.

10 1891 - Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert und geschmückt

München * Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert.

Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei „Pylonen“, die die Allegorien der „Fischerei“, der „Flößerei“, der „Industrie“ und der „Kunst“ aufnehmen. 

16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.

12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

10. 5 1901 - Das „Müller‘sche Volksbades“ wird eröffnet

München-Haidhausen * Erstmals dürfen sich die Bürger Münchens in die Fluten des „Müller‘schen Volksbades“ stürzen.

1989 - Die Trennung der Geschlechter im „Volksbad“ ist aufgehoben

München-Haidhausen * Die Trennung der Geschlechter im „Volksbad“ wird offiziell aufgehoben.

25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr werden der Rote Turm und die Isarbrücke von den Aufständischen besetzt. Die dortige Besatzung lässt sich nicht auf einem Kampf mit den Oberländern ein, sondern zieht sich zum Isartor zurück.

Von der gleichzeitig erwarteten Erhebung der Münchner ist aber nichts zu sehen. Dagegen scheinen die Kaiserlichen auf den Angriff gut vorbereitet zu sein. Sie haben alle Maßnahmen zur Verteidigung der Stadt getroffen. 

17. 5 1632 - Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

München - Haidhausen * Unterwürfig überreichen die Münchner Stadtväter dem anrückenden „Kriegsherrn“ Gustav II. Adolf am „Gasteig“ die Stadtschlüssel.

Der „Schwedenkönig“ zieht in München ein, um in der Residenz Quartier zu nehmen.
Sein Weg führt ihn über die Isarbrücke zum „Roten Turm“ und dem „Isartor“.

In seiner Begleitung befindet sich der „Winterkönig“ Friedrich V., der Pfalzgraf August von Sulzbach und die Herzöge Bernhard und Wilhelm von Weimar sowie Johann von Holstein.
Diesen folgen noch drei Regimenter.

Gustav Adolf ist von München angeblich so begeistert, dass er am liebsten die „Residenz“ mit nach Schweden genommen hätte - sagt man.
Es stimmt wohl, dass er München - angesichts des eher kargen Umlandes - mit einem „goldenen Sattel auf einem mageren Pferde“ verglichen hat.
Seine Schwärmerei für die „Residenz“ ist jedoch eine Ausschmückung späterer Jahre.
Denn eigentlich war es nur ein Ofen, der ihm so gut gefiel, dass er „gewinschet, daß dieser ofen zu Stockholm wehre“.

Die Schweden besetzen die baierische Haupt- und Residenzstadt.
Siegmund Riezler schrieb dazu: „Im Übrigen aber wurde weder Eigentum noch Person angetastet“.

Das stimmt so nicht!
Denn die Hauptleidtragenden der Kriege sind immer die Vorstädter.

Sie bieten den Belagerern der Stadt Ersatz fürs Morden, Plündern, Brandschatzen, Foltern und Vergewaltigen. 

Die Hauptarmee lagert nicht in der Stadt, sondern ist auf die Dörfer vor den Stadttoren verteilt worden.
Und diese „Soldateska“ raubt und stiehlt alles, was nicht niet- und nagelfest ist und verkauft es in der Stadt, sodass die Münchner Waren zu billigsten Preisen kaufen können.

27. 2 1925 - Adolf Hitler gründet im „Bürgerbräukeller“ die NSDAP neu

München-Haidhausen * Adolf Hitler gründet nach seiner Haftentlassung im „Bürgerbräukeller“ die NSDAP neu.  

In seiner Rede über „Deutschlands Zukunft und unsere Bewegung“, in der er den „Bürgerkrieg“ ankündigt und bemerkt, es gehe dabei entweder der Feind über seine Leiche oder er über die Leiche des Feindes.  
Das führte zu Hitlers „Redeverbot in öffentlichen Versammlungen“.  

Bis zum 5. März 1927 kann die NSDAP nur mehr geschlossene Veranstaltungen durchführen.

1927 - Die „Parkanlage am Tassiloplatz“ wird umgestaltet

München-Au * Von 1927 bis 1933 wird die „Parkanlage am Tassilopolatz“ umgestaltet.  

Der Teich verschwindet und im Süden wird ein großer Sandkasten errichtet.  
Bei dieser Umgestaltung bleibt der inzwischen groß gewordene Baumbestand mit Ausnahme der in der Mitte stehenden Bäume erhalten.  
Die Wege führen parallel zu den angrenzenden Straßen um die Rasenfläche herum. 

8. 11 1939 - Hitler verlässt den „Bürgerbräukeller“ 13 Minuten zu früh

München-Haidhausen * Die von Georg Elser im „Bürgerbräukeller“ installierte Bombe explodiert zum vorgesehenen Zeitpunkt, doch Hitler verlässt die Veranstaltung der „Alten Kämpfer“ dreizehn Minuten zu früh.

3. 10 1943 - Die „St.-Wolfgangskirche“ wird von Bomben getroffen

München-Au * Die „St.-Wolfgangskirche“ an der Balanstraße wird von Bomben getroffen. 

25. 4 1944 - Bomben zerstören die „St.-Wolfgangskirche“ an der Balanstraße vollkommen

München-Au * Bomben zerstören die „St.-Wolfgangskirche“ an der Balanstraße vollkommen.
Lediglich der Kirchturm übersteht den Bombenhagel. 

1927 - Der Bau eines „Krematoriums auf dem Ostfriedhof“ wird beauftragt

München-Obergiesing * Trotz der fehlenden kirchlichen Erlaubnis - beauftragte man Hans Grässel im Jahr 1927 mit dem Bau eines „Krematoriums auf dem Ostfriedhof“, das anno 1929 endlich eingeweiht werden konnte. 

1729 - Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als „100-Dukaten-Strafe“

München - Haidhausen * Der Münchner „Weinwirt“ Hillebrand erhält eine „100-Dukaten-Strafe“, weil er in seinem Haus den „Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor“ Wertheimer das „Laubhüttenfest“ fast öffentlich hat feiern lassen.

Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.

1833 - Der „Hallerbräukeller“ an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Haidhausen * An der Ecke Innere-Wiener- und Preysingstraße entsteht der „Hallerbräukeller“, der nach seinem Besitzer auch „Schützinger Keller“ genannt wird.

An seiner Stelle entsteht später ein Wohnhaus, das in seinem Erdgeschoss das „Kaffee- und Gasthaus Gasteig“ beherbergt.

Heute ist dort das „Café Atlas“.

1913 - Die „Feuerwache V“ an der Kellerstraße 2a

München-Haidhausen * Aus der „Nebenwache IV“ an der Kellerstraße 2 a wird die „Feuerwache V“.

5 1942 - Das „Ludwig-Monument“ auf der „Corneliusbrücke“ wird eingeschmolzen

München-Isarvorstadt * Das „Ludwig-Monument“ auf der „Corneliusbrücke“ wird - als einziges Königsdenkmal Münchens - abgebaut und in Hamburg zur Gewinnung von „kriegswichtiger Munition“ eingeschmolzen. 

Nur der Königskopf bleibt aus „Pietät“ erhalten.

1581 - Der Turm der „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird erneuert

Haidhausen * Der Turm der „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.

1444 - Die Stadt kauft vom „Siechen- und Leprosenhauses“ 24 Bifang Lehmerde

München - Haidhausen * Die Stadt kauft von den „Hochmeistern des Siechen- und Leprosenhauses“ 24 Bifang Lehmerde in Haidhausen.

1871 - Die „Alt-Katholiken“ erhalten für elf Jahre die „Nikolaikirche am Gasteig“

München-Haidhausen * Der „Magistrat der Stadt München“ überlässt - gegen den geharnischten Protest der katholischen Kirche - den „Alt-Katholiken“ die „Nikolaikirche am Gasteig“ für insgesamt elf Jahre.

1660 - Die „Nicolai-Kirche“ erhält ihre heutige barocke Form

Haidhausen * Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig erhält ihre heutige barocke Form.

1926 - Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird umfassend erneuert

München-Haidhausen * Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird entfeuchtet, restauriert und umfassend erneuert.

Aus dieser Zeit stammt auch der Umgang mit den 14 Kreuzwegstationen aus Majolika.

7. 12 1820 - Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird eingeweiht

Haidhausen * Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird eingeweiht.

14. 4 1944 - Die „Altöttinger-Kapelle“ wird durch Bomben zerstört

München-Haidhausen * Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig brennt in dieser Bombennacht vollständig aus.

1827 - Die „Altöttinger-Kapelle“ muss schon wieder renoviert werden

Haidhausen * Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.

1913 - Die „Altöttinger-Kapelle“ wird geschlossen

München-Haidhausen * Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig muss wegen vollständiger Durchfeuchtung der Wände geschlossen werden.

Ackerstraße 11
0.02 km 
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 13, 15, 17, 19 und 21.

Ackerstraße 13
0.03 km 
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 15, 17, 19 und 21.

Kleinhaus

Baustil: Neurenaissance
Ackerstraße 15
0.03 km 
Zweigeschossiges Kleinhaus, Neurenaissance mit Zwiebeltürmchen, bez. 1889; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 17, 19 und 21.

Ackerstraße 17
0.04 km 
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 19 und 21.

Ackerstraße 19
0.05 km 
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 21.

Ackerstraße 21
0.05 km 
Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Erker, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 19.

Wohnanlage

Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1927
Gebsattelstraße 4
0.08 km 
Gebsattelstraße 4/6/8/10/12/14/16/18/20/22; Wohnanlage, dreiflügelig, in münchnerischer Abwandlung der Neuen Sachlichkeit, 1927 von Emil Wolf; in städtebaulich prominenter Lage. Zugehörig: Regerplatz 7/8/9.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Regerplatz 4
0.08 km 
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Block mit Nr. 3.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Regerplatz 3
0.11 km 
Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, um 1860; Block mit Nr. 4.

Gebsattelbrücke

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gebsattelstraße
0.12 km 
Gebsattelbrücke; einbogig mit von Bronzevögeln bekrönten Obelisken auf dem Jugendstilgeländer, 1901 von Theodor Fischer; im Zuge der Hochstraße die Gebsattelstraße überquerend. Östlich anschließend an der Nordseite der Gebsattelstraße malerische Treppe mit Jugendstilgeländer und großer Bärenfigur von Viktor Schneiber; gegenüber im Westen weitere Treppe mit Terrasse und mit Wandbrunnen am Beginn, 1908 von August Blössner angebaut.

Wohnanlage

Erstellung: 1927
Regerplatz 7
0.12 km 
Regerplatz 7/8/9; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Emil Wolf; siehe Gebsattelstraße 4-22 (gerade Nrn.).

Reiherbrunnen

Erstellung: 1899
Regerplatz
0.13 km 
Regerplatz; Reiherbrunnen, Schalenbrunnen (Bronze auf Steinsockel) in Steingehäuse mit Gitter, 1899 von Theodor Fischer und Josef Floßmann; in Platzmitte.

Eckbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Regerplatz 2
0.13 km 
Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Eckturm, zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1898, von Adolf Seiffhart.

Adelgundenheim

Erstellung: 1912
Pöppelstraße 2
0.14 km 

Adelgundenheim, Erweiterungsbau (Westbau), neubarockes Eckhaus, bez. 1912, von Korbinian Schmid.


Tagesheimschule

Baustil: neubarock
Erstellung: 1888
Hochstraße 31
0.15 km 
Ehem. Kinderasyl, jetzt Tagesheimschule, neubarocker Risalitbau, mit reichem Stuckdekor und Dachreiter, 1888-89 von Hartwig Eggers.

Maria-Theresia-Gymnasium

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Regerplatz 1
0.17 km 
Maria-Theresia-Gymnasium, neubarocker Gruppenbau mit Runderker und steinernem Eingangsvorbau, 1898-99 von Adolf Stauffer.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Drächslstraße 4
0.17 km 
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1899 von Adolf Seiffhart.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Drächslstraße 6
0.18 km 
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Regerstraße 18
0.18 km 
Mietshaus, mit neubarocker Putzgliederung, um 1890/1900; Block mit Nr. 20.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Regerstraße 20
0.19 km 
Mietshaus, neubarock, um 1890/1900; Block mit Nr. 18.

Volksschule

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1898
Weilerstraße 1
0.20 km 
Volksschule, barockisierender, reich gegliederter Gruppenbau, mit Giebelfresko und Turm, 1898-99 von Karl Hocheder d. Ä.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Senftlstraße 2
0.22 km 
Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1899-1900 von Hans Thaler.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 1
0.23 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 49
0.24 km 
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erker und Giebel, um 1900; 1956 z. T. vereinfacht.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 28
0.25 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, um 1900.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Drächslstraße 3
0.25 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich stuckiertem Erker, bez. 1901.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 11
0.26 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor am Erker, um 1890/1900; vereinfacht.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Senftlstraße 1
0.26 km 
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckaufsatz, Erkern und Stuck, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 30
0.27 km 
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, 1899.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 5
0.27 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 13
0.27 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.

Mariahilfplatz 10
0.29 km 
Ehem. Knabenschule der Au, zweigeschossiges, klassizistisches Traufhaus, bez. 1803.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 32
0.29 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899.

Kath. Pfarrhof der Au

Erstellung: 1803
Mariahilfplatz 11
0.30 km 
Kath. Pfarrhof der Au, klassizistisches Traufseithaus von 1803, 1895 aufgestockt; an der Südseite des südlichen Seitenflügels (im Hof von Nr. 12) klassizistischer Wandbrunnen.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 34
0.30 km 
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckturm und zwei Erkern, reich gegliedert, 1899-1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Drächslstraße 7.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 7
0.31 km 
Mietshaus, malerisch gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, um 1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Gebsattelstraße 34.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 15
0.31 km 
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance mit barocken Anklängen, mit Erker und hohem Giebel, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 10
0.32 km 
Mietshaus, neubarock, um 1900.

Kloster der Armen Schulschwestern

Baustil: barockisierend
Mariahilfplatz 13
0.33 km 
Mariahilfplatz 13/14/15; Kloster und Schule der Armen Schulschwestern, barockisierender Komplex mit zwei Ädikulaportalen, 1935 von Franz Xaver Boemmel und Georg Holzbauer.

Franz-Prüller-Straße 18
0.33 km 
Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 8
0.33 km 
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.

Franz-Prüller-Straße 11
0.33 km 
Kleinhaus (Doppelhaus) mit vorkragendem Obergeschoss, 18./19. Jh., Preisträger beim Preis für Stadtbildpflege der Stadt München 2005.

Franz-Prüller-Straße 11
0.33 km 
Kleinhaus, wohl Mitte 19. Jh.; an Rückseite von Nr. 11.

Franz-Prüller-Straße 16
0.33 km 
Traufseithaus, zweigeschossig, Anfang 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Welfenstraße 15
0.33 km 
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und Eckturm, um 1900.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schornstraße 6
0.34 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, 1900 von Josef Geißler.

Franz-Prüller-Straße 14
0.34 km 
Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.

Eckhaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1863
Mariahilfplatz 3
0.34 km 
Eckhaus, klassizistisch, reich gegliedert, mit Büsten von Maria und Josef, 1863-64.

Maria-Hilf-Platz 12

0.31 km 


Mariahilfplatz 13

0.33 km 


Auer Zimmerleute

Gedenktafel
1906
Am Neudeck 2

0.37 km 


Mariahilfsplatz 42

0.37 km 


Eduard Jenner

Gedenktafel
Am Neudeck 1

0.37 km 


Hochstraße 67

0.42 km 


Mariahilfplatz 4

0.43 km 


Maria-Hilf-Platz

0.44 km 


Zeppelinstraße 41

0.49 km 


Zeppelinstraße 41

0.49 km 


Paulanerkloster

Gedenktafel

0.52 km 


St.-Martin-Straße

0.59 km 


Paulaner

Gedenktafel
1905
Am Nockherberg

0.62 km 


Eduard-Schmid-Straße 1

0.65 km 


Deutsches Museum

Gedenktafel
Museumsinsel 1

0.68 km 


Nockherberg

Gedenktafel
Am Nockherberg 8

0.74 km 


Rosenheimer Straße 1

0.78 km 


Ludwigsbrücke

Gedenktafel
Ludwigsbrücke

0.81 km 


Boschbrücke

0.82 km 


Ludwigsbrücke

0.84 km 


Ludwigsbrücke

Gedenktafel
Ludwigsbrücke

0.84 km 


Georg Elser

Gedenktafel
Rosenheimer Straße

0.87 km 


Zweibrückenstraße

0.90 km 



Zum Grünen Baum

Gedenktafel
Steinsdorfstraße 14

0.95 km 


Kriegerdenkmal

Gedenksäule
Am Gasteig 1

0.95 km 


Am Gasteig 1

0.96 km 


Innere Wiener Straße

0.96 km 


Stolperstein
Franziskanerstraße 41
0.35 km  


Stolperstein
Zeppelinstraße 16
0.62 km  


Stolperstein
Zeppelinstraße 16
0.62 km  


Stolperstein
Zeppelinstraße 16
0.62 km  


Stolperstein
Zeppelinstraße 16
0.62 km  


Stolperstein
Zeppelinstraße 16
0.62 km  


Stolperstein
Mariahilfstraße 9
0.68 km  


Stolperstein
Mariahilfstraße 9
0.68 km  


Stolperstein
Mariahilfstraße 7
0.70 km  


Stolperstein
Mariahilfstraße 7
0.70 km  


Stolperstein
Mariahilfstraße 7
0.70 km  


Stolperstein
Mariahilfstraße 7
0.70 km  


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Reiherbrunnen
0.12 km
Fischer Theodor, Floßmann Josef
1899

Regerplatz 


Brunnenweibchen
0.14 km
Widmer Philipp
1908

Gebsattelbrücke 


Sommereinmaleins
0.20 km
Johne Lali
2001

Weilerstraße 1 


Zierbrunnen
0.36 km
Blösser August
1968

Am Neudeck 


Augia-Brunnen
0.43 km
Schwanthaler Ludwig von
1848

Lilienstraße 


Zwei monolithische Granitpfeiler
0.49 km
Peters Herbert
1991

Mariahilfplatz 17 


Schutzmantelmadonna-Brunnen
0.49 km
Frick Konstantin
1984

Mariahilfplatz 


Große tektonische Stele
0.50 km
Fischer Lothar
1992

Mariahilfplatz 17 


Märchenbrunnen
0.52 km
Frick Hans
1984

Mariahilfplatz 


Paulaner-Brunnen
0.57 km
Kraus Bernhard
1984

Hochstraße 75 


Mariahilf-Brunnen
0.58 km
Spreng Blasius
1983

Am Neudeck 


Franziskus-Brunnen
0.64 km
Vogl Hans
1960

Mariahilfplatz 


Grundgesetz
0.70 km
Tanterl Dietmar
1996

Franziskanerstraße 8 


Flächendurchdringung
0.78 km
Lechner Alf
1983

Rosenheimer Straße 


Gerundetes Blau
0.78 km
Geiger Rupprecht
1987

Rosenheimer Straße 


Vater-Rhein-Brunnen
0.80 km
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 


Sitzallegorie »Flößer«
0.81 km
Kaufmann Hugo
1894

Ludwigsbrücke 


Bismarck-Denkmal
0.82 km
Behn Fritz
1931

 


Sitzallegorie »Industrie«
0.82 km
Eberle Syrius
1894

Ludwigsbrücke 


Bismarck-Denkmal
0.82 km
Behn Fritz
1931

Boschbrücke 


Sitzallegorie »Kunst«
0.84 km
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979

Ludwigsbrücke 


Flötenspieler
0.84 km
Vrieslaender Klaus
1990

Rosenheimer Straße 15 


Erich-Schulze-Brunnen
0.84 km
Hien Albert
1988

Rosenheimer Straße 11 


Trinkbrunnen
0.86 km
Bertsch W., Pfeiffer
1926

St.-Martins-Platz 


Steinskulptur
0.88 km
Gerhart Nikolaus

Rosenheimerstraße 5 


Denkmal Ludwig II.
0.92 km
Miller Ferdinand von, Gräßel Hans
1910

Corneliusbrücke 


Chronos 10b
0.93 km
Schöffer Nicolas
1980

Erhardtstraße 27 


Cross Bend
0.99 km
King, Phillip
1978

Erhardtstraße 


StraßeNamevonbis
0.49Zeppelinstraße 41Valentin Karl18821906
0.81Zugspitzstraße 6Beckenbauer Franz
0.97Preysingstraße 6Preis Karl1914
 -

125 Jahre Marinekameradschaft München 1890 - 2015

Autor:
ISBN: 00127033
Erscheinung: 2015
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Karl Willibald -

Der Münchner Ostfriedhof

Von den Auer Leichenäckern zum Großstadt-Krematorium
Autor: Karl Willibald
Verlag: MünchenVerlag
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Krieger, Kaiser, Kaufleute

Die abenteuerliche Geschichte der Münchner Ludwigsbrücke
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ISBN: 3937090304
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Stein Maria, Goetz-Dreher Karin -

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Meine Wohnung ist meine Heimat
Autor: Stein Maria, Goetz-Dreher Karin
Verlag: Münchenverlag
ISBN: 3776650001
Erscheinung: 2003
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