Umgebungssuche

lng: 11.58877, lat: 48.14278 | Position | KGP |

Münchner Zeitensprünge

1. 8 2014 - Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden treffen sich

München-Englischer Garten * Im Café Fräulein Grüneis im Englischen Garten treffen sich Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden. Sie wollen sich über ihre regionalen Projekte austauschen. 

2010 - Das Eisbach-Surfen ist offiziell erlaubt - Das Baden verboten!

München-Englischer Garten - Lehel * Das Eisbach-Surfen auf der stehenden Welle beim Eintritt des Eisbachs an der Prinzregentenstraße in den Englischen Garten ist offiziell erlaubt. Das Baden ist dagegen verboten!

Die Surfer reisen aus der ganzen Welt an. Und die Passanten können das ganze Jahr von der Brücke aus dem nassen Vergnügen zusehen.

1972 - In München wird das Fluss-Surfen erfunden

München-Englischer Garten - Lehel * In München wird das Fluss-Surfen erfunden. 

1796 - Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten wird noch zu Lebzeiten Benjamin Thompson durch Franz Schwanthaler d.Ä. aus Kalktuff, Sandstein und Marmor geschaffen und befindet sich im Südteil des Parks.

1900 - Das Bayerische Nationalmuseum zieht um

München-Lehel * Das Bayerische Nationalmuseum verlässt sein Stammhaus in der Maximilianstraße 42, das den wachsenden Sammlungen nicht mehr genügend Platz bietet. Es zieht in den von Gabriel von Seidl entworfenen Neubau an der Prinzregentenstraße. Damit wird das Gebäude in der Maximilianstraße für eine neue Nutzung frei.

1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.

1989 - Mosaike der Anna-Pfarrkirche werden wieder freigelegt

München-Lehel * In der Anna-Pfarrkirche werden die Mosaike in der Nische des Marienaltars und des Herz-Jesu-Altars wieder freigelegt. 

1910 - Die Krönung der Portalhalle der Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Portalhalle des Haupteingangs wird von einer überlebensgroßen apokalyptischen Reiterfigur Christi bekrönt, die Ferdinand von Miller im Jahr 1910 in Bronze gegossen hat.

1995 - Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche werden rekonstruiert

München-Lehel * Die Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche mit den in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur in gebrannter Tonerde hergestellten vier griechischen und vier lateinischen Kirchenvätern werden ohne Kriegseinwirkungen zerstört. Zwei bleiben hinter der Orgel erhalten, die restlichen sechs werden in den Jahren 1995 und 1996 wieder rekonstruiert. 

24. 4 1944 - Bomben treffen die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Fliegerangriffe der alliierten Streitkräfte bringen die ersten Bomben über dem Lehel zum Abwurf. In der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 wird der Turm und das linke Seitenschiff der neuen Anna-Pfarrkirche beschädigt, Chor und Mittelschiff erschüttert und dem Mauerwerk große Risse zugefügt.

18. 7 1937 - Der Festumzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur

München-Lehel - München * Knapp vier Jahre nach der Grundsteinlegung wird das Haus der Deutschen Kunst mit der ersten Großen Deutschen Kunstausstellung eröffnet. Höhepunkt des drei Tage währenden „Tages der Deutschen Kunst“ ist der Festumzug „Zweitausend Jahre deutsche Kultur“.

22. 9 1892 - Die neue Anna-Pfarrkirche erhält ihre Glocken

München-Lehel * Festlich geschmückte Wägen bringen insgesamt sieben Glocken für die neue Anna-Pfarrkirche. Sie sollen die Lechler künftig zum Gottesdienst rufen und ihnen viertelstündlich - weithin hörbar - mitteilen, wie viel es geschlagen hat. 

Auch für die Glocken haben die Vorstädter wieder fleißig gespendet. Die Analen sprechen von Einzelpersonen oder anonym von Wohltätern der Pfarrei, daneben vom örtlichen Jungfrauenverein, vom Frauenbund und Mütterverein St. Anna und von der Sankt-Anna-Bruderschaft. 

6 1885 - Gabriel von Seidl gewinnt den Kirchenbau-Wettbewerb

München-Lehel * Aus den eingereichten Planungen für den Bau der neuen Anna-Kirche im Lehel wird einstimmig das Projekt einer Vorstadt-Basilika des damals 37-jährigen Gabriel von Seidl ausgewählt. 

Die Anna-Kirche ist der erste Sakralbau des in München geborenen Architekten. Gabriel von Seidl führt in den 1880er-Jahren mehrere Bauten in und um Worms aus. Die von ihm dort gesammelten Eindrücke der rheinischen Romanik spiegeln sich in den Entwürfen zur neuen Anna-Basilika wieder. 

Da Sparsamkeit für die Leheler das oberste Gebot bleibt und ein Baukostenlimit von 550.000 Mark festgeschrieben worden ist, muss Gabriel von Seidl einige Änderungswünsche akzeptieren. 

Nach den Umarbeitungen der Pläne kann noch im selben Jahr mit den notwendigen Vorarbeiten begonnen werden. Dazu gehört die Überwölbung des durch das Grundstück fließenden Stadtsägmühlbaches. 

22. 10 1892 - Die neue Anna-Kirche im Lehel wird eingeweiht

München-Lehel * Im fünf Uhr in der Frühe reißen Böllerschüsse die Lechler aus den Bettfedern. Für acht Uhr ist die Einweihung der neuen Anna-Kirche anberaumt; sie dauerte bis nachmittags um drei Uhr.

1885 - Architekten-Wettbewerb für die neue Anna-Kirche

München-Lehel * Für den Bau der neuen Anna-Kirche im. Lehel wird ein auf Münchner Architekten beschränkte Wettbewerb ausgeschrieben. 

10. 4 1941 - Die Anna-Pfarrkirche verliert sechs Glocken an den Krieg

München-Lehel * Sechs der sieben Glocken der Anna-Basilika werden für kriegswichtiges Rüstungsmaterial eingeschmolzen. Am Gründonnerstag des Jahres 1941 werden sie abtransportiert. 

Die beiden größten Glocken - Sankt-Anna und Sankt Joachim - können aufgrund ihres Umfanges nicht abgeseilt werden und werden deshalb im Glockenstuhl zertrümmert. Während dieser Prozedur hallen die schaurigsten Töne durch das Lehel. 

1972 - Ein Volksaltar für die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Anna-Pfarrkirche erhält eine Umgestaltung, als man in der Vierung eine Altarinsel mit einem Volksaltar einrichtet. Die Kirchenbänke, die früher zu beiden Seiten eines breiten Mittelgangs aufgestellt waren und ein Stück in die Seitenschiffe hineinragten, werden erneuert und zu einem geschlossenen Block im Mittelschiff zusammengefasst. Dadurch können die Gläubigen das Geschehen am Altar nun von allen Plätzen aus gut verfolgen und wahrnehmen. 

31. 10 1887 - Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt

München-Lehel * Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt.

Ab 6 1945 - Die Anna-Pfarrkirche wird renoviert und erneuert

München-Lehel * Sofort nach dem Krieg setzten umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Anna-Pfarrkirche im Lehel ein, die sich bis zum Jahr 1955 hinziehen. Dabei verzichtet man im Kircheninneren auf die nachträglich vorgenommene Bemalung der Vierung, der Pfeiler und der Bögen. Der Raum soll künftig nur durch seine architektonische Gliederung wirken. 

1880 - Die Kirchengemeinde Lehel erbt ein Grundstück

München-Lehel * Der Privatier Georg Herndl stirbt und vermacht der Kirchengemeinde ein Grundstück gegenüber der Klosterkirche. Vorsorglich hat Herndl eine Bedingung an die Erbschaft geknüpft. 

In seinem Testament heißt es, dass die Entscheidung über den Kirchenbau innerhalb einer Frist von fünf Jahren erfolgen muss, ansonsten fällt der Bauplatz an seine Erben zurück. Damit setzt der Verstorbene die Kirchenplaner und Entscheider gehöhrig unter Druck. 

Bis 1945 - Der Schwabinger Bach wird zum Eisbach - und umgekehrt

München-Englischer Garten - Lehel * Der Zusammenfluss aller äußeren Stadtbäche wird - bis zur Kreuzung mit dem Eisbach - als Schwabinger Bach bezeichnet. Dieser Bachabschnitt wird seither Eisbach genannt. Er beginnt unter der Prinzregentenstraße mit der Vereinigung des Stadtmühlbachs und des Stadtsägmühlbachs.

Genau umgekehrt ist es beim jetzigen Schwabinger Bach. Er hieß bis 1945 Eisbach. Schwabinger Bach heißt nun der Bachabschnitt ab der Galeriestraße nach dem Zusammenfluss von Kögelmühlbach und Kainzmühlbach.

Ab der Kreuzung zwischen Eisbach und Schwabinger Bach besteht wieder die alte Namensgebung.

Ab 1881 - Spenden sammeln für den Kirchbau

München-Lehel * Unter dem Vorsitz des Kunstmalers und Akademieprofessors Rudolf von Seitz findet sich ein Bauausschuss für den neuen Kirchenbau im Lehel zusammen, der zunächst die wichtigsten Fragen klärt. 

  • Es wird ein Kirchenbauverein gegründet, der sich vordringlich um die Organisation der erforderlichen Geldmittel kümmert. 
  • Durch Spenden kommen 105.000 Mark zusammen, 
  • die Stadt legte nochmals 100.000 Mark drauf, 
  • auch die Staatskasse gewährt, weil ja ein sichtbarer Grundstock gelegt ist, einen Zuschuss von 500.000 Mark. Mit dieser scheinbar großzügigen Summe entledigt sich der Staat jedoch aller künftigen Verpflichtungen der baulichen Unterhaltung der Kloster- und Pfarrkirche. 

Da das geerbte Grundstück für ein solch großes Vorhaben als Baugrund aber nicht ausreichend war, kauft die Kirchenverwaltung noch das benachbarte Montgelas-Schlösschen und das Hofbad dazu. Dafür müssen die Lechler natürlich einen Teil ihres Baukapitals opfern.

9. 2 1915 - Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

<p><em><strong>München-Lehel</strong></em> * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6.&nbsp;</p>

31. 7 1911 - Karl Valentin (Fey) heiratet Gisela Royes

München-Lehel * Karl Valentin (Fey) heiratet Gisela Royes in der St.-Anna-Basilika im Lehel.

24. 7 1798 - Die Rumford-Mühlen am Eisbach

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor lässt 2.000 Gulden zum Bau der an der Kreuzung von Schwabinger Bach und Eisbach gelegenen Militär-Mühlen oder Rumford-Mühlen zur Verfügung stellen. Es handelt sich um eine Sägemühle und eine Mahlmühle für das Getreide des von Benjamin Thompson Verbesserten Kommissbrotes.

1806 - Die Militärmühlen werden stillgelegt

München-Englischer Garten - Lehel * Auf Friedrich Ludwig Sckells Wunsch hin werden die Militärmühlen an der Kreuzung von Schwabinger Bach und Eisbach stillgelegt und der Befehl zum Abbruch gegeben.

1815 - Der Große Wasserfall wird von Menschenhand erschaffen

München-Englischer Garten - Lehel * Der Große Wasserfall an der Kreuzung des Schwabinger Bachs und des Eisbachs wird geschaffen. Seither stürzen die durch ein Stauwehr zurückgehaltenen Wassermassen über von Menschenhand platzierte Felsen. Die Szenerie erinnert an ein romantisches Landschaftsgemälde.

18. 3 1983 - Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Michael Käfer übernimmt das <em>„P1“</em> im Ostflügel des Hauses der Kunst.&nbsp;Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One.&nbsp;</p>

28. 5 1889 - Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

München-Lehel * Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2. 

20. 10 1894 - Der Sankt-Anna-Brunnen

München-Lehel * Der Sankt-Anna-Brunnen an der Südwestecke des Kirchenvorplatzes wird enthüllt. Gabriel von Seidl hat den Brunnen entworfen, Professor Anton Pruska ausgeführt. 

1893 - Wird München zur Kaffeestadt ?

München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen: 

„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“

4 1806 - Ins Hieronymiten-Kloster soll ein Dragoner-Regiment

München-Lehel * Eine Entscheidung über die künftige Verwendung des Anna-Klosterareals erfolgt jedoch erst, nachdem sich das Dragoner-Regiment über die zerstreute Unterbringung seiner Pferde beklagt. In der folgenden Entscheidung heißt es, dass „inwendig an die Garten Mauer des Hieronymitanerklosters eine doppelte Stallung, welche wenigstens für 250 Pferde, oder womöglich mehrere Platz geben kann, erbaut [...] werden soll. -  
Das Kloster selbst ist alsdann zu der Unterbringung der Mannschaft zu verwenden“

1810 - Die Lehel-Kaserne muss vergrößert werden

München-Lehel * Um die Unterbringungskapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern, realisiert man den Kasernenanbau an der Kirchen-Nordseite des ehemaligen Hieronymiten-Klosters. 

Anno 1804 - Die kurfürstliche Leibjägerei soll in das Hieronymiten-Kloster

München-Lehel * Die Regierung hat beschlossen, in den ehemaligen Klostergebäuden der Hieronymiten die kurfürstliche Leibjägerei und die Gewehrkammer unterzubringen. 

19. 6 1805 - Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

München-Lehel * Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche erhalten die Weisung, das Gebäude, „welches sie dermal bewohnen, weil es zu einem Staatszweck bestimmt ist“, schnellstmöglich zu räumen. Zum Unterhalt erhält der Prior eine Jahrespension von 300 Gulden, die übrigen Patres jeweils 275 Gulden. Zur Auflage wird ihnen gemacht, „die pfarrlichen Verpflichtungen im Lehel“ bis zur anderweitigen Verfügung pflichtgemäß zu versehen. 

Um den 23. 12 1807 - 250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue Lehel-Kaserne

München-Lehel * Nachdem die Geistlichen aus dem Hieronymiten-Kloster ausgezogen sind, können schließlich 250 Soldaten und 220 Pferde die neue Lehel-Kaserne beziehen. Sie ist zwar nach der Bettenzahl die kleinste der fünf Münchner Kasernen, jedoch - mit Ausnahme der Alten Isarkaserne - die einzige Truppenunterkunft mit militäreigenen Stallungen. 

9. 12 1918 - Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

München-Lehel * Aus der Schack-Galerie wird das Karl-Spitzweg-Bild „Sennerin auf der Alm“ gestohlen. Das Bild hat einen Wert von 25.000 Mark. 

21. 12 1807 - Die verbliebenen Hieronymiten-Patres müssen das Kloster räumen

München-Lehel * Die drei noch im Lehel verbliebenen Hieronymiten-Patres vom alten Konvent erhalten den Befehl „auf der Stelle die Wohnung zu räumen, indem noch diese Woche 236 Mann Militär einziehen“. Das Anna-Kloster wird nun für das Fuhrwesen benutzt. 

10. 7 1978 - Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie

München-Lehel * Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie. Die besten Stücke der Sammlung sollen in die Neue Pinakothek wandern, der Rest im Depot Aufnahme finden. „Angesichts der jüngsten Terroranschläge“, so die Begründung, sei „die Sicherheit der benachbarten Staatskanzlei“ nicht mehr garantiert.

Erst der Protest von Museumsfachleuten, Fachverbänden und der Presse beendete das, wie sich die Süddeutsche Zeitung ausdrückt, das „Münchner Trauerspiel“.

Ab 1907 - Die Preußische Gesandtschaft und die Schack-Galerie wird gebaut

München-Lehel * Der palastartige Bau mit seiner Doppelfunktion als Preußische Gesandtschaft und Schack-Galerie wird bis 1909 verwirklicht.

19. 3 1725 - Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten im Lehel. Im Gegenzug verlangt der Baiernherrscher von den Hieronymiten  

  • einen Nachweis über ihr Vermögen,  
  • Mitteilungen über den Bauplatz für Kirche und Kloster,  
  • den Baufonds,  
  • den Verzicht auf das Almosensammeln und  
  • die Festlegung, dass im Kloster nie mehr als sechs Patres und zwei bis drei Laienbrüder wohnen sollen.  

Als vorläufige Unterkunft stellt der kurfürstliche Kammerdiener von Delling sein - rechts neben der späteren Sankt-Anna-Kirche liegendes - Wohnhaus zur Verfügung. 

22. 3 1805 - Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der Hyronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max IV. Joseph überträgt der Militärbehörde das säkularisierte Kloster „der Hyronymitaner im Lehel nebst dem Garten, jedoch mit Ausnahme der Kirche, welche Wir zur Pfarrkirche bestimmt haben“. Der Regent will das Kadetten-Korps vom Wilhelminum hierher verlegen. Doch dazu müssen erst für die das Kloster noch bewohnenden drei Hieronymiten und drei kurfürstliche Jäger eine Unterkunft gefunden werden.  

Und selbst dann ist das Gebäude noch höchst ungeeignet, da zwischen dem südlich der Kirche liegenden Konventtrakt und dem an der Kirchen-Nordwand neu anzubauenden Erweiterungsbau das Gotteshaus liegt. Die vorgelegten Baupläne stoßen auch wegen  

  • der zu gering bemessenen Kadettenplätze,  
  • der nicht ausreichenden Unterrichtsräume und  
  • des fehlenden Zimmers „für die physikalischen Apparaturen“ auf Kritik.  

Vor allem missfällt dem Kadettenerzieher, dass die Schlafräume für die zivilen Dienstmägde mitten im Unterkunftsbereich der Kadetten liegen und so „die skandalösesten Auftritte und Ausschweifungen“ zu befürchten wären.  

Langsam setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass „die Lage des Hieronymitaner-Klosters, sowohl wegen dessen Verbindung zu den übrigen Kasernen, und hauptsächlich wegen dem nahe vorbeifließenden Wasser ungemein vorteilhaft zu einer Kaserne“ ist. 

25. 4 1805 - Das Kloster der Hieronymiten soll endgültig aufgehoben werden

München-Lehel * Durch ein Dekret wird das Kloster der Hieronymiten endgültig aufgehoben. Dennoch gibt es eine neue Verzögerung in der Ausführung. 

23. 10 1823 - Die Franziskaner erhalten das Kloster im Lehel

München-Lehel * Noch bevor die Zentralklöster völlig aussterben, verhilft König Ludwig I. der bayerischen Franziskanerprovinz zum heiligen Antonius von Padua zu neuem Leben. Im Einvernehmen mit Erzbischof Anselm von Gebsattel erhalten die Franziskaner in München die Pfarr- und ehemalige Hieronymitenkloster-Kirche Sankt Anna im Lehel als neuen Sitz.

Über die massiven Bedenken, ob man die Bettelmönche überhaupt wieder in München ansiedeln soll, setzt sich der klösterrestaurierende Bayernherrscher - sehr zur Freude seiner konservativ eingestellten Untertanen - einfach hinweg. Als Begründung für seine Entscheidung zugunsten der Franziskaner gibt er an: „Eingedenk, daß Mitglieder dieses Hauses Unsern erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayern zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dieses mit größter Gefahr verbunden war.“

Kurz und bündig gibt er an das Ministerium des Innern die Weisung: „Am Allerheiligentage sollen die Franciscaner von Ingolstadt in ihrem hiesigen Kloster eintreffen, daselbst Hochamt halten.“

21. 8 1802 - Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

München-Lehel * Entgegen der bisherigen Pläne können die ehemaligen Hieronymiten als Weltpriester in ihrem Kloster bleiben und auch weiterhin die Seelsorge im Lehel versehen. Das ist auch der Grund, weshalb die Paramente und Kirchengeräte nicht versteigert, sondern später der Pfarrkirche zugeteilt werden. 

4. 7 1725 - Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

München-Lehel - Benediktbeuern * Nachdem die Regularien abgestimmt waren, beziehen die Hieronymiten-Mönche das vom kurfürstlichen Kammerdiener von Delling zur Verfügung gestellte Wohnhaus. Das Haus enthält einen Saal, für den der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Erlaubnis erteilt, diesen als provisorische Kirche einzurichten und darin die Messe zu feiern. Die Zimmer dienen drei Patres und einem Bruder als Wohnung.  

Das Klösterl am Walchensee geht anschließend um 6.000 Gulden in den Besitz des Klosters Benediktbeuern über. 

2 1802 - Das Hieronymiten-Kloster soll säkularisiert werden

München-Lehel * Der mit der Klosteraufhebung betraute Rechnungskommissär Ilg findet Anfang Februar 1802 im Leheler Kloster zehn Patres und einen Frater vor. Die Hieronymiten werden den Bettelorden zugerechnet, weshalb man sie konsequenterweise in die Aufhebung der nicht-ständischen Klöster mit einbezieht.

Weil aber die Hieronymiten im Lehel auch die Seelsorge versehen, können sie die allgemeine Klosteraufhebung - trotz einiger Probleme - einige Jahre überdauern. 

2. 8 1950 - Die Schack-Galerie kann wieder geöffnet werden

München-Lehel * Da die ehemalige Preußische Gesandtschaft im Zweiten Weltkrieg glimpflich davon gekommen war, kann die Schack-Galerie als eines der ersten Museen Münchens wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden.

15. 8 1802 - Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

München-Lehel * Es wird beschlossen, dass die Hieronymiten-Mönche am 21. August nach Indersdorf versetzt werden. 

13. 6 1951 - Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet Anna-Klosterkirche wieder

München-Lehel * Nachdem die Anna-Klosterkirche „für den praktischen Gebrauch“ weiß getüncht worden ist, kann sie Kardinal Michael von Faulhaber feierlich wiedereröffnen. 

19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 

1. 8 1828 - Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Aufgaben übertragen

München-Lehel * Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Rechte und Aufgaben im Lehel übertragen. Nun ist die Anna-Kirche zugleich Pfarr- und Klosterkirche der Franziskaner.

Nachdem ein Jahrhundert an dem Kloster und der Kirche genagt hatte, war eine Renovierung der Gebäude unumgänglich. Die dafür erforderlichen 34.319 Gulden sparen sich die über wenig Einkommen verfügenden Lechler vom Mund ab. 

Um 12 1724 - Die Lechler wollen die Hieronymiten vom Walchensee haben

München-Lehel * Der kurfürstliche Aumeister Johann von Daiser und weitere sieben hochangesehene Lechler stellen ein Gesuch an Kurfürst Max Emanuel. Sie haben erfahren, dass die Hieronymiten vom Walchensee eine andere Niederlassung suchen und beantragen deshalb die Verlegung der Patres in die Münchner Vorstadt. 

1965 - Die Anna-Klosterkirche soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der Anna-Klosterkirche bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt. In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 

Um 7 1945 - Ein neuer Dachstuhl für die Anna-Klosterkirche

München-Lehel * Nach der ersten Sicherung der Bausubstanz beginnt man nach dem Ende des Krieges mit der Eindeckung des neuen Dachstuhls der Anna-Klosterkirche. Anschließend wird das Gewölbe, das sich durch die Hitzeeinwirkung um 25 Zentimeter gesenkt hat, stabilisiert und die zerstörten Kapitelle nachgegossen.

  • Aus den verbliebenen Resten komponieren die Mitglieder der Pfarrgemeinde einen fragmentarischen Hochaltar.  
  • Auch die Seitenaltäre werden in vereinfachter Form neu gestaltet.

1972 - Das große Fresko der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das große Fresko im Mittelraum der Anna-Klosterkirche&nbsp;wird fertiggestellt.&nbsp;</p>

1976 - Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 

1740 - Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

München-Lehel * Entgegen der Abmachung leben in dem kleinen Hieronymiten-Kloster neben der Sankt-Anna-Kirche acht Patres und drei Laienbrüder.  

Zu dieser Zeit ist die Ausstattung der Rokoko-Kirche fast vollendet. Über dem Tabernakel des Hochaltars ist eine Marien-Ikone aus den Türkenkriegen aufgestellt worden, vor dem die Mönche täglich die Lauretanische Litanei beten, wofür sie als kurfürstliche Stiftung jeden Tag zwölf Maß Weißes Bier erhielten. 

Ab dem Jahr 1967 - Die Anna-Klosterkirche erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

München-Lehel * In einem zehn Jahre andauernden Prozess erhielt die Anna-Klosterkirche nun langsam ihren ursprünglichen Formen- und Farbenreichtum wieder. Während der Wiederaufbauarbeiten gibt es aber nicht nur wohlmeinende Unterstützung, sondern auch herbe und ablehnende Kritik, da statt eines Neubeginns wieder mit den alten, überkommenen Formen gespielt wird.  

Die Handwerker beginnen mit der Stuckierung der Kirche und der Ausmalung mit Fresken. 

1972 - Dr. Soshitsu Sen stiftet das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Im Olympiajahr stiftet Dr. Soshitsu Sen, der Großmeister der Urasenke Teeschule aus Kyoto/Japan, das Japanische Teehaus, verbunden mit der Auflage, dass dort die japanische Teezeremonie unterrichtet und vorgeführt wird.

4 1972 - Auf einer Insel im See entsteht das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Hinter dem Haus der Kunst entsteht auf einer Insel im See das Japanische Teehaus. 

1803 - Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten

München-Englischer Garten * Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten. Zur luxuriösen Ausstattung gehören neben 51 Hotelzimmern auch zwei geräumige und mit viel Pomp ausgestattete Festsäle. Die Badewannen bestehen aus innen verzinktem Kupfer.

1797 - Ein Weiher in der Nähe des heutigen Wasserfalls

München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe des heutigen Wasserfalls im Englischen Garten wird ein Weiher angelegt.

1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 

1890 - Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt

München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.

Ab dem 15. 9 1950 - Produktion im Münchner Lehel

München-Lehel * Fritz Kreutzkamm führt die Produktion in neuen Räumen in der Christophstraße im Münchner Stadtteil Lehel fort. Damit beginnt der Aufbau des Unternehmens am neuen Standort in München.

20. 6 1905 - Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

München-Lehel * Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz im Lehel geht in Betrieb.

2009 - Ein Film über die Surfszene am Eisbach

München-Englischer Garten - Lehel * Bjoern Richie präsentiert seinen Dokumentarfilm „Keep surfing“ über die Surfszene am Eisbach. 

27. 5 1993 - Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

München-Graggenau * Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der sogenannten „Amigo-Affäre“ zurücktreten. Den Ministerpräsidenten-Sessel übernimmt sein Parteifreund Edmund Stoiber.

1. 6 2018 - Ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Dienstgebäude

Freistaat Bayern * In jedem Dienstgebäude des Freistaats Bayern muss ein Kreuz angebracht werden. Das löst Proteste und deutschlandweit eine kontroverse Diskussion aus. Selbst Vertreter der christlichen Kirchen widersprechen dem Beschluss. Auch deshalb, weil Ministerpräsident Markus Söder erklärt: „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion.“ Im Kreuz spiegle sich vielmehr „unsere bayerische Identität und Lebensart“. 

26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.

24. 5 1804 - Der Grundstein für das Palais Salabert wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Palais Salabert, dem heutigen Prinz-Carl-Palais, wird gelegt. Das Gartenpalais wird nach Plänen von Carl von Fischer erbaut.

30. 6 1943 - Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 hat ganze Arbeit geleistet. An diesem Tag verkündet sie ihre Auflösung. Der Immobilienmarkt und damit die ganze Stadt ist „so gut wie judenfrei“.

4. 7 1966 - Steine und Tintenfässer fliegen gegen das US-Generalkonsulat

München-Maxvorstadt * Am amerikanischen Unabhängigkeitstag demonstrieren Kriegsgegner gegen den Vietnamkrieg, in den Amerika 1963 militärisch eingegriffen hat. Steine und Tintenfässer fliegen gegen das Gebäude. Das Generalkonsulat in München wird zum Symbol eines US-Imperialismus und damit zur Zielscheibe zahlreicher Protestaktionen.

7. 2 1815 - Heinrich Schmederer wird geboren

München-Lehel * Heinrich Schmederer wird geboren.

24. 8 1776 - Maria Elisabeth Schmederer kommt zur Welt

München-Lehel * Maria Elisabeth Schmederer kommt als zehntes und jüngstes Kind ihrer Eltern zur Welt. Sie stammt aus einer Münchner Müller-Dynastie, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. 

21. 7 1732 - Andreas Schmederer ist Inhaber der Köglmühle

München-Lehel * Andreas Schmederer, der Vater von Maria Elisabeth, ist Inhaber der Köglmühle im Lehel. 

12. 3 1891 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

<p><strong><em>München-Lehel - München-Haidhausen - Bogenhausen</em></strong> * Prinzregent Luitpold weiht die neue Luitpoldbrücke&nbsp;über die Isar ein.</p>

11. 6 1530 - Ein 70.000 Gulden teuerer Prunk und Glanz für den Kaiser

München-Graggenau * Danach gibt es im Lusthaus im Hofgarten ein Menü. „Um ein Uhr nachts“, nach dem 32. Gang, gibt der Kaiser das Zeichen zum Aufbrechen. Man verlässt den Hofgarten, um anschließend am Tanz im Rathaus teilzunehmen, wo „die schönsten Frauen des Landes bis gegen vier Uhr früh morgens im Reigen sich schwangen“.

Der 70.000 Gulden teuere Prunk und Glanz soll beim Habsburger Kaiser den Eindruck entstehen lassen, dass bei den Wittelsbachern kein Mangel besteht. Das dazu notwendige Geld hat der Baiernherzog Wilhelm IV. ein Jahr zuvor dem Volk als Türkenkriegssteuer abgepresst. 

9. 1 1890 - Der Prinzregent beauftragt die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold gibt den Auftrag für einen neuen Flussübergang in Verlängerung der Prinzregentenstraße auf eigene Kosten. Dadurch kann auch die Prinzregent-Luitpold-Terrasse entstehen. 

29. 9 1901 - Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke. Sie ist im frühen 20. Jahrhundert nur für Spaziergänger, Luxuskarossen und Kinderwagen zugelassen, Fuhrwerke werden auf die kleinere, aber bewährte Maximiliansbrücke verwiesen. 

An den Brückenzufahrten sind allegorischen Muschelkalk-Liegefiguren der vier Stammesgebiete Bayerns angebracht. 

  • Der Jäger mit Bogen an der Westseite symbolisiert Altbayern, 
  • die junge Frau mit dem Früchtekorb und den Trauben auf der anderen Seite die Pfalz. 
  • Der sich an der Ostseite befindende Fischer mit dem Netz verkörpert Franken, 
  • das ihm auf der gegenüberliegender Seite angebrachte liegende Mädchen mit dem Wappenschild steht für Schwaben.

Ab 8 1999 - Die neue Luitpoldbrücke wird erbaut

München-Haidhausen *  Die neue Luitpoldbrücke wird zwischen August 1900 und Ende September 1901 errichtet. Der heute noch bestehende Flussübergang gilt seit jeher als die ästhetisch wohl vollendetste der um die Jahrhundertwende in München aufgeführten Brücken.

14. 9 1899 - Wassermassen bringen die Luitpoldbrücke zum Einsturz

München-Haidhausen * An den Ufern der Isar, die schon seit römischer Zeit mit vollem Recht als die „Reißende“ bezeichnet wurde, versammeln sich gaffende Menschenmengen und erwarten am den dramatischen Einsturz der Luitpoldbrücke, nachdem durch die Gewalt des Wassers am Tag zuvor bereits die Bogenhausener Brücke zusammengestürzt war. Ihre Sensationslüsternheit wird tatsächlich befriedigt, als eines der Widerlager unterspült wird, nachgibt und die Eisenkonstruktion mit lautem Knall zusammenbricht.

15. 9 1899 - Das Drama an der Luitpoldbrücke

München-Haidhausen *  Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten vom Drama an der Luitpoldbrücke: „Ein Schutzmann Nr. 509 sowie mehrere Personen und Kinder, die auf der Brücke dem wilden Treiben der Isar zusahen, verspürten kurz vor 6 Uhr einen Ruck, und nichts Gutes ahnend, verließen sie in eiliger Flucht die Brücke. Kaum hatte der letzte Mann das Ende der Brücke erreicht, als unter fürchterlichem Krachen der nördliche Pfeiler einstürzte und die Brücke mit sich in die Tiefe riss.“

Mit der Flussüberquerung versinken auch die in dem Brückenbauwerk eingelagerten Gas-, Strom- und Wasserleitungen, weshalb in der ganzen Stadt der Strom ausfällt. 

12. 3 1899 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Haidhausen * An seinem 70. Geburtstag weiht Prinzregent Luitpold die nach ihm benannte Luitpoldbrücke ein. Trotz ihres Namens sind die Planungen zu dieser Straße und der Brücke nicht königlichen Ursprungs.

1810 - Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück an Raphael Kaula

München-Englischer Garten * Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück am Ostrand des Englischen Gartens an den Großhändler und Bankier Raphael Kaula. In der Folgezeit lässt Kaula kleinere Gebäude seines Vorbesitzers Aretin abreißen und durch das elegantere Kaula-Schlössl ersetzen. Nach seiner Erhebung in den Adelsstand heißt das Kaula-Schlössl nun Murat-Schlössl. 

Seine im Jahr 1812 als jüngstes Kind geborene Tochter Nanette wächst zu einer so auffallenden Schönheit heran, dass sie unter dem Titel „Münchens schönste Jüdin“ weithin bekannt ist.

Um das Jahr 1798 - Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück

München-Englischer Garten - Lehel * Vizekanzler Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück an der Ostseite des Englischen Gartens und baut dort einen Sommersitz mit zwei kleinen Häusern und einem Lustgarten im französischen Stil.

1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 

Um 1798 - Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

München-Englischer Garten - Lehel * Adrian von Riedl, der zuvor mit zwei Dämmen das weitverzweigte Wildflussbett der reißenden Isar zwischen Lehel und Ismaning gebändigt hatte, kauft einen Teil des von ihm trockengelegten ehemaliges Isarbetts, das als ödes Land von Kurfürst Carl Theodor freigegeben wurde.

Zunächst lässt er sich zwischen Eisbach und Schmiedbach, am Rande des Englischen Gartens ein stattliches Palais erbauen, das er mit einem kleinen Englischen Garten mit allerlei Zubehör umgibt. Sogar eine Brunnquelle, eine Gloriette, und ein kleiner Chinesischer Turm dürfen nicht fehlen. Aus dieser Anlage entsteht später der Paradiesgarten, ein beliebtes Ausflugslokal.

4 1876 - Orthodoxe Münchner Juden setzen auf Tradition

München * Die Einführung eines neuen Gebetbuchs und der - traditionell nicht üblichen - Neugestaltung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung und Chorgesang veranlasst eine kleinere Gruppe orthodoxer Gemeindemitglieder zur Gründung des Vereins Ohel Jakob. 

Die Traditionalisten wollen „einen permanenten Gottesdienst nach früheren, in der hiesigen Synagoge üblich gewesenen Ritus“ abhalten. Aus diesem Grunde treffen sich die Orthodoxen in verschiedenen, über das ganze Stadtgebiet verteilten Betsälen, darunter in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße. 

Trotz der Differenzen spalten sie sich nicht von der Israelitischen Kultusgemeinde ab.

1874 - Orthodoxe Münchner Juden erhalten eigenen Betsaal

München-Graggenau * Orthodoxe Münchner Juden treffen sich in einem Betsaal, den der Bankier Emil Neustädter in seinem Privathaus in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße, eröffnet hat. 

25. 3 1892 - Einweihung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, wird feierlich eingeweiht. Der Name „Ohel Jakob“ bedeutet „Zelt Jakobs“ und verweist auf das biblische Bild des Zeltes als Ort der Gegenwart Gottes. Errichtet wird die Synagoge vom Verein Ohel Jakob, der die orthodoxen Juden Münchens vertritt und den Bau vollständig durch Spenden finanziert.

Das von August Exter entworfene Gotteshaus bietet Platz für rund 150 Gläubige und verfügt über eine Frauenempore. Mit einer Höhe von etwa 19 Metern und seiner vergleichsweise schlichten Dimension wirkt der Bau eher wie eine kleine Pfarrkirche als wie die monumentale Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Dennoch entwickelt sich die Synagoge rasch zum religiösen Zentrum der orthodoxen jüdischen Gemeinde Münchens. 

Architektonisch verbindet das Gebäude verschiedene historische Stilrichtungen. Die Straßenfassade orientiert sich an romanischen Kirchenbauten und wird durch frühgotische Elemente ergänzt. Besonders prägend sind das große Rundfenster mit Davidsstern sowie die zentrale Kuppel, die von byzantinischen Vorbildern inspiriert ist. Auch im Inneren spiegelt die Architektur die religiösen Funktionen wider: Über dem Thoraschrein erhebt sich ein neugotisches Rippengewölbe, während die zentrale Kuppel den Blick auf den Almemor, das Lesepult für die Toralesung, lenkt. 

Die Errichtung der Synagoge kostet rund 250.000 Mark. Zum Ensemble gehört außerdem eine Israelitische Volksschule in den benachbarten Gebäuden. Sie besitzt den Status einer öffentlichen Konfessionsschule.

1893 - Erweiterung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge wird um eine gemauerte Laubhütte ergänzt. Sie dient der Feier des jüdischen Laubhüttenfestes [= Sukkot] und erweitert die religiösen Nutzungsmöglichkeiten des Synagogenensembles.

9. 11 1938 - Zerstörung der Ohel-Jakob-Synagoge in der Reichspogromnacht 

München-Graggenau * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird die Ohel-Jakob-Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße während der reichsweiten Novemberpogrome von Angehörigen der SA in Brand gesetzt. Das Gotteshaus brennt vollständig aus, die gesamte Inneneinrichtung wird zerstört. 

Als Rabbiner Ernst Ehrentreu versucht, die wertvollen Thorarollen zu retten, wird er von den Tätern bedroht und gezwungen, das Gebäude zu verlassen. Die Synagoge, die seit ihrer Einweihung 1892 das religiöse Zentrum der orthodoxen Juden Münchens bildet, wird damit vernichtet. 

Nach dem Brand muss die Israelitische Kultusgemeinde sogar die Kosten für den Abriss der Ruine tragen. Die zur Synagoge gehörende Schule wird geschlossen. Heute erinnert eine Gedenktafel an der Herzog-Rudolf-Straße an die Zerstörung des Gotteshauses und an die Auslöschung eines bedeutenden Zentrums jüdischen Lebens in München.

1891 - Der Grundstein für die Ohel-Jakob-Synagoge wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für die neue Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, kann gelegt werden. Die Finanzierung des Gebetshauses erfolgt vollständig aus den eigenen Mitteln der orthodoxen Gemeinde, die durch großzügige Spenden gesammelt werden konnten.

2011 - Der Englische Garten, eine der weltweit größten Parkanlagen

München-Englischer Garten * Wenn man die Maximiliansanlage, den Hofgarten und den Finanzgarten hinzu zählt, umfasst der Englische Garten eine Fläche von über 417 Hektar.

  • Die drei Bäche (Schwabinger Bach, Eisbach und Oberstjägermeisterbach) haben eine Länge von 8,5 Kilometern.
  • Von den 16 Hektar Wasserflächen ist der Kleinhesseloher See mit acht Hektar das größte Gewässer.
  • Das 78 Kilometer lange Wegenetz (davon 12 Kilometer Reitwege) beinhaltet auch über 100 Brücken und Stege.

24. 3 1789 - Platzsuche für den geplanten Militärgarten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor fordert den Münchner Magistrat auf, für die Verwirklichung eines Militärgartens einen geschützten Platz ausfindig zu machen. Da es der Stadtverwaltung mit der Durchführung des von Thompson vorgelegten Planes nicht eilig ist, schreitet der Minister selbst zur Tat. 

Er hält die Gegend um den Hirschanger vor dem Schwabinger Tor, ein bisher lediglich zur kurfürstlichen Jagd genutztes Stück Land, das zum Teil außerhalb des Münchner Burgfriedens liegt und damit dem Einfluss und der Polizeigewalt des Münchner Magistrats entzogen ist, als am besten geeignet.

1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.

1895 - Die Straßen zum Friedensengel werden dem Verkehr übergeben

München-Lehel - München-Bogenhausen * Die beiden von der Luitpoldbrücke auf die Prinzregent-Luitpold-Terrasse führenden Straßenschleifen sind fertiggestellt und werden dem Verkehr übergeben. 

1. 7 1982 - Eine neue Nacktbadeverordnung für einen hüllenfreien Aufenthalt

München-Englischer Garten * Der Stadtrat beschließt die Nacktbadeverordnung. Ab sofort darf man legal auf der Schönfeldwiese [= „Poebene“] und in der Schwabinger Bucht komplett hüllenfrei liegen, sitzen und herumtollen.

26. 7 1792 - Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten.

1893 - Die Straßen an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig

München-Haidhausen * Die seitlichen Straßen-Auffahrtsrampen der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig. 

18. 7 1853 - Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Nachdem das königliche Einverständnis zur Erhöhung des Pflasterzolls, der Weinsteuer und des Malzzuschlags vorliegt, beginnt die Stadt, unter Leitung des noch jungen Bauingenieurs beim Stadtbauamt, Arnold Zenetti, mit den Straßenbauarbeiten zur Maximilianstraße. 

Die gewünschte Auffüllung der Bäche wird abgelehnt, da dies den wirtschaftlichen Ruin für den Münchner Osten bedeuten würde. Deshalb werden später viele Kellergeschosse aus den massiv gemauerten Bacheinfassungen hergestellt.

7. 8 1789 - Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird nach München berufen

München * Der Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird von Kurfürst Carl Theodor nach München berufen, um unter der Oberaufsicht von Sir Benjamin Thompson Entwürfe zur Anlage des Englischen Gartens zu entwerfen. Sckell zeichnet „gleich in der Natur selbst“ den Verlauf des ersten Weges und steckt die Grenzen der Ehren Pflanzungen aus. 

6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.

19. 5 2014 - Markus Söder eröffnet das Jubiläum des Englischen Gartens

München-Englischer Garten - Lehel * Heimatminister Markus Söder eröffnet am Chinesischen Turm - als Chef der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen - an diesem absolut unhistorischen Datum - die Feierlichkeiten zum 225. Jubiläum des Englischen Gartens.  

20. 6 1789 - Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor beauftragt Sir Benjamin Thompson mit der Verwirklichung der Militärgärten. Er soll den Platz bestimmen, ausstecken, unter die Regimenter aufteilen und von ihnen bearbeiten lassen. Die Grundstückseigentümer werden finanziell entschädigt. 

1387 - Das Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses wird erstmals erwähnt

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Aw vor dem Schwäbinger Tor“, das unmittelbar an die Münchner Residenz anschließende Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses, wird erstmals erwähnt.

  • Der stadtnahe Teil führt den Namen Hirschanger mit dem Hirschangerwald.
  • Flussabwärts, auf der Höhe von Schwabing, schließt sich die Hirschau an.

7. 1 1800 - Aus den Militärgärten wird die Schönfeldwiese

München-Englischer Garten * Das Gelände der Militärgärten wird wieder mit dem Englischen Garten vereinigt und daraus eine ausgedehnte längliche Wiesenfläche, die Schönfeldwiese, angelegt.

Um 1979 - Das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für seine Nacktbadenden bekannt. Aus anfänglichen Verboten wird schnell eine offizielle Duldung – damit entsteht das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt.

31. 12 1825 - Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar.

31. 12 1893 - Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar.

8 1964 - Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten.

28. 2 1990 - Der Orkan Wiebke wütet über Deutschland

Deutschland - Schweiz - Österreich - München-Englischer Garten * Der Orkan „Wiebke“ wütet über Deutschland, Teilen der Schweiz und Österreichs. In der Folge fallen rund 70 Millionen Festmeter Sturmholz an, was ungefähr der doppelten Holzmenge entspricht, die üblicher Weise im normalen Holzeinschlag erarbeitet wird. Auch der Baumbestand im Englischen Garten ist stark betroffen. 

7. 3 1793 - Der Englische Garten wird offiziell eröffnet

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für die Bevölkerung offiziell zum allgemeinen Besuch geöffnet.

3 1799 - Der Englische Garten ist dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten ist inzwischen nicht mehr der Militärbehörde, sondern dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt.

  • Reinhard Freiherr von Werneck ist hauptamtlicher Direktor des 375 Morgen großen Englischen Gartens.
  • Er untersteht aber dem zum Gartenbaudirektor für die Rheinpfalz und ganz Baiern ernannten Friedrich Ludwig Sckell. 

Werneck achtet hauptsächlich auf die wirtschaftliche Rentabilität der Gartenanlage. Durch landwirtschaftliche Einrichtungen soll sich das Gartenprojekt selbst tragen - und möglichst sogar einen Gewinn erwirtschaften.

Dies will Werneck durch die Erweiterung der Wiesen- und Waldflächen, durch eine Vergrößerung des Viehbestandes und den Ausbau der Ökonomie und der Mühlen erreichen. Die Ökonomie und die Schweizerey wird dem Englischen Garten einverleibt.

10. 8 1807 - Friedrich Ludwig Sckell ist unzufrieden mit dem Englischen Garten

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell fertigt für den Englischen Garten einen Plan B, den er gemeinsam mit Plan A samt einer erläuternden Denkschrift dem König überreicht. Darin drückt er seine Unzufriedenheit mit der Art der Bepflanzung, der er das Fehlen von „pittoresken Ansichten“ vorwirft, und der architektonischen Gestaltung der zumeist aus Holz errichteten Parkbautenaus. Diese sind nach seiner Meinung weder stabil genug gebaut, noch entsprechen sie der „reinen Baukunst“.

Den Chinesischen Turm will er sofort abreißen lassen, da „der Chinesische Geschmack der Baukunst keine Nachahmung verdienet, und wenn einst dieser ganz faul seyn wird, und abgebrochen werden muß, Kein anderer mehr erbauet werden dürfte“.

26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

<p><strong><em>München</em></strong> * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „<em>Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“</em>.&nbsp;Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land.&nbsp;</p>

Um 1965 - Eine eigene Kuh für die Beschäftigten des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Bis zur Mitte der 1960er Jahre wird für die Milchversorgung der Beschäftigten des Englischen Gartens eine eigene Kuh gehalten.

1797 - Freiherr Werneck wird die Intendanz des Englischen Gartens übertragen

München-Englischer Garten * „Zur Ausfüllung seiner Mußestunden“ erhält Reinhard Freiherr von Werneck die Intendanz des Englischen Gartens übertragen.

1889 - Das Fahren mit dem Rad ist im Englischen Garten verboten

München-Englischer Garten - München-Graggenau - München-Haidhausen - Bogenhausen * Das Rad fahren im Englischen Garten, in den Maximiliansanlagen und im Hofgarten ist untersagt. Auch viele Straßen der Innenstadt sind für Velocipedisten tagsüber nur zu Fuß zu benutzen, das Rad muss geschoben werden.

1. 11 1891 - Prinzregent-Luitpold-Terrasse eröffnet

München-Haidhausen * Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse wird der Öffentlichkeit übergeben. Da das Terrain angehoben werden musste, war eine Menge Aushub von anderen Baustellen notwendig. Zumindest ein Teil des verwendeten Materials stammte vom Bau des Kgl. Hofbräukellers an der Inneren-Wiener-Straße. 

Die Anlage besteht aus einer Abschlusswand am Hang, die durch Nischen gegliedert ist, mit zwei gegenläufigen Treppenaufgängen. Der nur wenig über dem Straßenniveau liegende Vorplatz hat ein Bassin mit Mittelfontäne und vier wasserspeienden Delphinreitern erhalten. Diese waren ursprünglich für den Fortuna-Brunnen vor Schloss Herrenchiemsee bestimmt. 

1947 - Eine Ulmen-Krankheit vernichtet 6.000 Bäume

München-Englischer Garten * Eine Ulmen-Krankheit vernichtet im Englischen Garten 6.000 Bäume.

9. 12 1799 - Der Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten

München-Englischer Garten * Die beiden im Jahr 1798 errichteten Säge- und Mahlmühlen werden ebenfalls dem Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten einverleibt.

Nach 6 1945 - Der Englische Garten wird intensiv landwirtschaftlich genutzt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird noch lange Zeit nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs intensiv landwirtschaftlich genutzt.

  • Auf dem Hirschanger werden 93.000 Kubikmeter Schutt gelagert.
  • Die Schönfeldwiese ist von Splitterschutzgräben durchzogen.
  • 680 Bombentrichter hat der Bombenkrieg alleine im Englischen Garten hinterlassen.

1972 - Erneute Erweiterung des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Das 3,6 Hektar große Rattenhuber-Grundstück wird als Parkfläche im Englischen Garten angelegt.

Bis 1982 - Pferdehaltung zur Bewirtschaftung der Baumschule

München-Englischer Garten * Zur Bewirtschaftung der Baumschule und zum Einsammeln von Abfällen werden im Englischen Garten Pferde gehalten.

31. 12 1988 - Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar. Zum Vergleich: 

  • Central-Park in New York = 335 Hektar,
  • Hyde-Park in London = 125 Hektar.

9. 8 1795 - Eine festliche Veranstaltung im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Aus Anlass der Vermählung des 70-jährigen pfalz-baierischen Kurfürsten Carl Theodor mit der 18-jährigen Erzherzogin Maria Leopoldine aus dem Hause Österreich-Este hält der kurfürstliche Hof im Englischen Garten eine festliche Veranstaltung ab. Ausgerichtet wird das Fest vom Reichsgrafen von Rumford.

Es gibt Lustfahrten auf dem See, einen „Tanz der neun Musen“ im Apollotempel, die „Vorstellung einer baierisch-ländlichen Nationalhochzeit“, Musik und Tanz und viele andere Vergnügungen. Zum Ausklang wird der ganze Park mit tausenden Lampions beleuchtet. Außerdem hält ein „Chinese im Nationalkostüm“ eine Huldigungsrede für das Kurfürstenpaar.

Die jugendliche „Landesmutter“ ist jedoch durch „eine Unpässlichkeit an der Teilnahme verhindert“.

1809 - Pläne für eine Walhalla im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Pläne für eine zum Andenken der „großen Teutschen“, einer Walhalla im Englischen Garten entstehen.

1794 - Großes Fest im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Widerwillig kehrt Sir Benjamin Thompson Graf von Rumford von seinem Erholungsurlaub von Italien nach München zurück. Da ihn eine - hauptsächlich aus Bettlern bestehende - Menschenmenge freundlich empfängt, organisiert er zum Dank eine großes Fest im Englischen Garten. 30.000 Besucher kommen. Ochsen werden gebraten und Bierfässer angezapft, Musikkapellen spielen und Lampions brennen.

24. 7 1988 - Ein bisher noch nie erlebter Verlust von Altbäumen

München-Englischer Garten * Ein Gewittersturm und das große Ulmen-Sterben fordert im Englischen Garten einen bisher noch nie erlebten Verlust von Altbäumen. Die Abendzeitung ruft anschließend zu einer Baumspendeaktion auf. Damit können über 4.000 Bäume gepflanzt werden. 

Um das Jahr 1820 - „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig von Sckell schreibt über den Englischen Garten: „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden, alle Stände müssen sich also da versammeln und in langen bunten Reihen bewegen und die frohe Jugend unter ihnen hüpfen können“

1803 - Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das Gartenwesen

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell wird die Oberaufsicht über das gesamte Gartenwesen übertragen. Der von Rumford angelegte Theodor-Park war - wenn auch dem allgemeinen Publikum gestiftet - in seiner Ausstattung doch auf eine Gesellschaft abgestimmt, die eher im höfischen Leben beheimatet ist.

1793 - Der erste Führer des neu angelegten Englischen Gartens erscheint

München-Englischer Garten * Der erste Führer des neu angelegten englischen Gartens oder Theodors Park zu München erscheint.

11 1799 - Die Militärgärten werden vom Englischen Garten abgetrennt

München-Englischer Garten * Die Militärgärten werden abgeschafft, dem Hoffuttermeisteramt unterstellt und vom Englischen Garten abgetrennt.

8. 7 1789 - Die ersten Pflanzungen werden im Militärgarten vorgenommen

München-Englischer Garten * Unter dem Kommando von Benjamin Thompson nehmen Soldaten die ersten Pflanzungen für den Militärgarten vor.

13. 8 1789 - Der Auftrag zur umgehenden Verwirklichung des Englischer Gartens

München-Englischer Garten - Hirschanger * Kurfürst Carl Theodor unterzeichnet ein Dekret, wonach er „den hiesigen Hirsch-Anger [...] zur allgemeinen Ergötzung für Dero Residenzstadt München herstellen zu lassen, und diese schönste Anlage der Natur dem Publikum in ihrem Erholungs-Stunden nicht länger vor zu enthalten gnädigst gesonnen“ sei. 

Sir Benjamin Thompson erhält den Auftrag, den Landschaftspark unverzüglich zu verwirklichen. Der geplante Volksgarten wird zunächst Theodors-Park, später Englischer Garten genannt.

2007 - Der Ältestenrat lehnt das Trümmerfrauen-Denkmal ab

München-Graggenau * Der Ältestenrat beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines Trümmerfrauen-Denkmals und befindet, dass es den Begriff der Trümmerfrauen in München nie gegeben hat. Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  

9 2013 - Das Trümmerfrauen-Denkmal wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 

12. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des Deutschen Museums

München-Lehel * Kaiser Wilhelm II. eröffnet die provisorische Ausstellung des Deutschen Museums im Alten Nationalmuseum an der Maximilianstraße, dem heutigen Museum Fünf Kontinente. Bis 1925 erhalten Besucherinnen und Besucher hier einen Vorgeschmack auf das künftige Museum, bevor die Sammlungen auf die Museumsinsel umziehen.

12. 7 1926 - Die Völkerkundliche Sammlung zieht an die Maximilianstraße

München-Lehel * Die damalige Völkerkundliche Sammlung bezieht ihr heutiges Domizil in der Maximilianstraße 42. Der langgestreckte Bau gegenüber der Regierung von Oberbayern entstand ab 1858. Ursprünglich war das Gebäude jedoch nicht für die Völkerkunde vorgesehen, sondern für das Bayerische Nationalmuseum. Deshalb die Aufschrift: „Meinem Volk zu Ehr und Vorbild“. 

25. 7 1983 - Die Rückkehr des Friedensengels

München-Haidhausen * Der wieder zusammengesetzte und frisch vergoldete Friedensengel schwebt am Haken eines Hebekrans auf seinen Platz zurück. Auf seinen Weg bekommt er einen Hebespruch mit: „Nia koan Streit mehr und koan Kriag, schön wär’s, Friedensengel fliag!“

7. 2 1983 - Eine Pershing II-Rakete statt dem Friedensengel

München-Haidhausen * Während der Friedensengel renoviert wird und sein Platz auf der Säule leer ist, setzt die „Initiative für die totale Nachrüstung“ eine vier Meter lange Attrappe einer Pershing II-Rakete auf den leeren Sockel der Säule in 23 Metern Höhe. Sie steht dort genau zwei Stunden und fünfzehn Minuten, bevor sie behördlich entfernt wird. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Allgemeinheit auf und bittet die Münchner Bevölkerung um Mithilfe. 

Rechtzeitig vor der geplanten Aufstellung der Pershing II-Raketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stellt die Polizei ein für alle mal klar, was juristisch von den hierfür Verantwortlichen zu halten ist: „Sie sind Kriminelle.“

8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.

1822 - Der Ursprung des Münchner Friedensengels

Pompeji * Bei Ausgrabungen in Pompeji wird eine fünfzig Zentimeter hohe, aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammende Figur gefunden. Sie befindet sich heute im Archäologischen Museum von Neapel. Die Figur bildet das unmittelbare Vorbild des Münchner Friedensgenius für die Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier.

Nach 4 1894 - Standortsuche für das Sieges-Denkmal

München-Haidhausen * Das Stadtbauamt erklärt sich mit dem Vorschlag eines „Siegfried-Brunnens im Forum der Wörthstraße“ [= Bordeauxplatz] einverstanden. Der Verwaltungsrat der Prinzregent-Luitpold-Stiftung, der die Finanzierung des Denkmals übernehmen soll, erklärt aber, dass der Standort nicht zwingend in Haidhausen sein müsse. Erstmals wird die Prinzregent-Luitpold-Terrasse in die Diskussion einbezogen. Somit stehen drei mögliche Aufstellungsorte für das „Denkmal der glorreichen Siege der bayerischen Truppen von 1870/71“ zur Verfügung: 

  • das Forum in der Wörthstraße, 
  • der Orleansplatz und 
  • die Prinzregent-Luitpold-Terrasse.

25. 8 1959 - Große Zustimmung für das Königs-Denkmal

München-Haidhausen * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. verteilt am 114. Geburts- und Namenstag Ludwigs II., eine „Volksbefragungspostkarte“ mit Fritz Behns Modell am Standort unterhalb des Friedensengels. Die Aktion bringt eine Zustimmung von 96 Prozent für das Projekt. 

Von Behns Plastik hat sich nur noch der Kopf erhalten.

1. 5 1899 - Letzte Arbeiten am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Friedensgenius am Friedensmonument ist aufgestellt und die Mosaiken nahezu ausgeführt. 

1. 7 1897 - Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg

München-Haidhausen * Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg, reißt das 17 Meter hohe Gerüst am Friedensmonument nieder und zertrümmert es. Das Gerüst fällt auf die Bauhütte und zerstört diese zum größten Teil. Zum Glück befinden sich alle Arbeiter in einem Bereich, der unversehrt blieb.

Ende 1 1898 - Die Säulenkannelierung am Friedensengel beginnt

München-Haidhausen * Die Arbeiten der Kannelierung [= Auskehlung] der Säulen des Friedensmonuments beginnen.

1938 - Der flügellahme Friedensengel

München-Haidhausen * Ein Blitz trifft den Friedensgenius am rechten Flügel und macht ihn flügellahm.

1779 - Die Gemäldegalerie an der Nordseite des Hofgartens

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen. 

17. 7 1896 - Die Ausführung des Friedensmonuments beschlossen

München-Haidhausen * Der Magistrat beschließt in geheimer Sitzung,  dass der prämierte Vorschlag der Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ausgeführt werden soll, nachdem am 13. Juli 1896 das gewünschte Modell im Maßstab 1:6 dem Preisrichterkollegium vorgestellt worden war. 

30. 11 1896 - Den Künstlern wird die gesamte Ausführung des Friedensmonuments übetragen

München-Haidhausen * Zwischen der Stadt München und den Bildhauern wird vertraglich festgelegt, dass die Künstler die gesamte Ausführung und Aufstellung des Friedensmonuments mit allen hierzu erforderlichen Arbeiten und die Lieferung sämtlicher Materialien unter ihrer eigenen verantwortlichen Leitung durchzuführen haben.

1999 - Der Friedensengel wird runderneuert

München-Haidhausen * Zum hundertjährigen Jubiläum des Friedensdenkmals wird der Friedensengel erneut renoviert und neu vergoldet, alle anderen Bauteile und Figuren der Anlage gereinigt und ausgebessert.

18. 7 1981 - Der Friedensengel wird von der Säule geholt

München-Haidhausen * Statiker des Baureferats haben entdeckt, dass sich am linken Standbein der über 2,5 Tonnen schweren Figur des Friedensengels ein Riss übers Schienbein gebildet hat, die tragende Stahlstange ist angerostet, die ausladenden Flügel sind bedenklich von Wind und Wetter mitgenommen und der nächste Sturm könnte die Konstruktion vom Sockel stürzen lassen. Es muss umgehend etwas geschehen.

In der Nacht zum 18. Juli 1981 rückt die Feuerwehr an und schweißt den Friedens-Genius heimlich oberhalb der Taille entzwei und holt ihn von der Säule herunter. Später schleppt man noch den Unterleib der fast sechzig Zentner schweren Dame in ein auswärtiges Lager. Dort allerdings erweist sich bei näherer Untersuchung, dass man nur drei Schrauben hätte lösen müssen, um den Goldengel ohne Radikalamputa­tion auseinander nehmen zu können. 

11 1957 - Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II.

München * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. wird gegründet. Der Verein wendet sich an den Bildhauer Fritz Behn, der eine riesige Statue des Märchenkönigs konzipieren soll. 

um 1943 - Der Friedensengel als Tannenbaum getarnt

München-Haidhausen * Im Zweiten Weltkrieg tarnt man die goldene Figur des Friedensgenius als Tannenbaum, damit sein Glanz den feindlichen Flugzeugen nicht als Wegweiser dienen kann. Den Krieg übersteht der Engel - im Gegensatz zu vielen Münchnern - ohne Blessuren.

2. 7 1959 - Provisorisches Ludwig-II.-Denkmal am Friedensengel

München-Haidhausen * Zwischen dem 2. und 9. Juli 1959 wird auf Initiative des Vereins für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern das von Fritz Behn geschaffene Gipsmodell des Königs probeweise in der mittleren Nische der Terrassenanlage unterhalb des Friedensengel aufgestellt. 

Das ursprüngliche Bronzedenkmal auf der Corneliusbrücke war im Zweiten Weltkrieg für Zwecke der Rüstungsindustrie eingeschmolzen worden. Die geplante Wiedererrichtung sieht eine Ausführung in feuervergoldeter Bronze vor. Die Planungen werden jedoch scheitern.

16. 7 1899 - Das Friedensmonument wird eingeweiht

München-Haidhausen * Für die Einweihungsfeierlichkeiten für das Friedensmonument wird der Tag gewählt, „an dem vor 28 Jahren die bayerischen Truppen ihren Siegeseinzug in München gehalten“. Gleichzeitig ist der 16. Juli auch der Jahrestag der Mobilmachung der deutschen Truppen anno 1870. 

Auf der unteren Terrasse ist ein Festzelt aufgestellt worden. Durch Böllerschüsse werden die anwesenden Gäste darüber informiert, dass der Prinzregent die Residenz verlassen hat. 

An der Brücke empfangen ihn die Vertreter der Stadtgemeinde, von wo aus sich Prinzregent Luitpold durch ein Fahnenspalier der Veteranen, der studentischen Corporationen, der Turner und Sänger zum Festzelt begibt. Von dort hatte er den Blick auf das noch verhüllte Denkmal und die Terrassenwand, mit seiner eigenen Monumentalbüste in der Mitte. In den beiden Seitennischen sind Porträtbüsten der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. untergebracht. 

30. 11 1897 - Die Säulen des Friedensengels

München-Haidhausen * Die Säule des Friedensmonuments hat bis zum Kapitell [= der obere Abschluss einer Säule] eine Höhe von 22,65 Meter erreicht. 

8 1898 - Der Friedensgenius wird gegossen

München-Maxvorstadt * In der Erzgießerei wird mit dem Bronzeguss des Friedensgenius auf dem Friedensmonument begonnen. 

10. 4 1896 - Entwurf des Veteranenvereins für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Bayerische Veteranenverein reicht einen Entwurf für das Friedensmonument ein. Es ist ein Obelisk, auf dem „die Patrona Bavaria mit dem segnenden Jesuskinde und der Friedenspalme als Mutter des Friedens und der Liebe, unter deren Schutz Bayerns Söhne kämpften“, thront. Der Entwurf wird aber nicht weiter verfolgt. 

15. 4 1896 - Der Siegerentwurf für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Beim Wettbewerb für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse haben sich viele bekannte Künstler und Architekten beteiligt, darunter Ignatius Taschner, Leonhard Romeis, Heinrich Waderé, Karl Hocheder, Hans Grässl und viele andere. 

Doch den ersten Preis gewinnen drei bis dahin völlig unbekannte Künstler: Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier, obwohl sie - entgegen der Ausschreibung - den Friedensgenius und die übrigen plastischen Teile im Maßstab 1:6 noch nicht abgegeben haben. 

5 1929 - Der Erzengel Friede

München-Haidhausen * In dem multimedialen Kinoprojekt „Mit dem Fremdenwagen durch München“ wird auch der Friedensengel vorgestellt. 

LIESL KARLSTADT: „Isarabwärts fahrend, sehen wir rechts den Friedensengel. - Ein monumentaler Abschluss der Prinzregentenstraße.“

KARL VALENTIN: „Der goldene Friedensengel ist aus Erz, sozusagen der Erzengel Friede. Was er während des Weltkrieges da oben getrieben hat, ist allen unerklärlich. Unter der Prinzregentenbrücke sehen Sie den stromabwärts schwimmenden Isarfluss.“

10. 5 1897 - Grundsteinlegung am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Platz am Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ist mit Fahnen und Bäumchen geschmückt. Es ist alles erschienen, was in München Rang und Namen hat. Prinzregent Luitpold schreitet die Front der Veteranen ab, legt anschließend den Grundstein und zeichnet den Initiator des Denkmals, den Gemeindebevollmächtigten Anton Forster, mit einem Orden aus. Danach begibt sich der bayerische Regent zum Haidhauser Johannisplatz, um die Huldigung der Bevölkerung entgegenzunehmen. 

1. 7 1898 - Der Fertigstellungstermin für das Friedensmonument ist geplatzt

München-Haidhausen * Der vorgegebene Fertigstellungstermin für das Friedensmonument kann nicht eingehalten werden kann. 

12 1898 - Fertigstellungstermin für den Friedensengel erneut verzögert

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller teilt dem Magistrat mit, dass er bis zur endgültigen Fertigstellung der Bronzefigur auf dem Friedensmonument noch weitere drei Monate benötigt. Damit ist der inzwischen vorgesehene Vollendungstermin am 1. Mai 1899 nicht mehr haltbar. Man einigt sich schließlich auf den 1. Juli 1899 als spätesten Fertigstellungstermin. Weitere Zugeständnisse will der Magistrat nicht mehr gewähren. 

29. 11 1895 - Endgültiger Beschluss zur Errichtung des Friedensmonuments

München-Haidhausen * Der Münchner Magistrat führt nicht nur den endgültigen Beschluss für die Errichtung des Friedensmonuments an der Stelle der Prinzregent-Luitpold-Terrasse herbei, sondern legt gleichzeitig fest, dass das Monument im Eigentum der Stadtgemeinde verbleiben soll. 

Finanziert wird das Denkmal aus den Mitteln der Prinzregent-Luitpold-Stiftung. Für das Monument werden 120.000 Mark zur Verfügung gestellt. Davon sollten 30.000 Mark für die allegorische Figur, 30.000 Mark für die Säule, 20.000 Mark für die vier Reliefs um den Unterbau, 30.000 Mark für den Unterbau und dazu 10.000 Mark für die Fundierung aufgewendet werden. Weitere 80.000 Mark kommen aus dem Haushalt der Stadt. 

Ein Wettbewerb wird ausgeschrieben, an dem sich nur in München ansässige Künstler beteiligen dürfen. Es wird eine Säule vorgegeben, die mit einem Friedensgenius gekrönt ist. 

Ab 1777 - Ein modernes Museumskonzept im 18. Jahrhundert

München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.

Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.

Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.

Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen. 

10. 4 1806 - Johann Peter von Langer wird Direktor der Kunstakademie

München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.

1783 - Eine öffentlich zugängliche Galerie

München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.

Um 3 1799 - Kurfürst Max IV. Joseph fördert die Künstlerausbildung

München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung. 

4. 11 1788 - Erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie

München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten. 

14. 5 1808 - Konstitutionsurkunde für die Akademie der Bildenden Künste

München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.

Ab 1778 - Öffentliche Zugänglichkeit zur Kunst jetzt auch in München

München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein. 

20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 

1. 6 1808 - Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt. 

1950 - Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.

1922 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli bewohnt das Seyssel-Palais

München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.

1868 - Die Königlich-Ethnographische Sammlung wird öffentlich

München-Graggenau * Die Königlich-Ethnographische Sammlung zieht in das Galeriegebäude der Hofgartenarkaden und wird erstmals öffentlich zugänglich. Damit entwickelt sie sich zu einem Museum im heutigen Sinn. Fast sechs Jahrzehnte bleibt sie dort, doch die stetig wachsenden Bestände machen die Räume bald zu klein. Ein neuer Standort wird notwendig.

14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.

1835 - Eigentümerwechsel auf der ehemaligen Schanze 

München-Graggenau * Der Besitz des Kommerzienrats Heinrich von Dall’Armi auf dem Gelände der ehemaligen Schanze an der heutigen Maximilianstraße geht an die Fabrikanten Johann Joachim Tipp und Joseph Vigl über, die als Inhaber der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ zu den bedeutenden Münchner Unternehmern ihrer Zeit zählen.

Anton Riemerschmid tritt im selben Jahr in das Unternehmen als Teilhaber ein. 

1837 - Anton Riemerschmid tritt in die Fabrikleitung ein

München-Graggenau * Anton Riemerschmid übernimmt gemeinsam mit Joseph Vigl die Leitung der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ auf dem Gelände an der heutigen Maximilianstraße.

1 1852 - Anton Riemerschmid wird Alleininhaber des Unternehmens

München-Graggenau * Anton Riemerschmid erwirbt von Johann Baptist Vigl, dem Erben des bisherigen Mitinhabers Joseph Vigl, für 28.000 Gulden das Anwesen in der Herrnstraße 13 (heute Falckenbergstraße) sowie das Haus Nr. 4b in der ehemaligen Wurzerstraße (heute Maximilianstraße 30). Damit wird er Alleininhaber der Firma und Eigentümer des gesamten Grundstückskomplexes. Dieser bildet den Ausgangspunkt der späteren „Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik, gegr. 1835“.

Ab 1859 - Der Riemerschmid-Block entsteht

München-Graggenau * Zwischen 1859 und 1863 lässt Anton Riemerschmid die Häuser an der Maximilianstraße nach Entwürfen des Architekten Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichten. Den Anfang macht das Eckhaus Maximilianstraße/Falckenbergstraße (Nr. 22) mit seinem markanten Gusseisenerker. Als Gegenstück entsteht anschließend das Eckhaus Maximilianstraße/Stollbergstraße (Nr. 30), bevor die Häuser Nr. 24, 26 und 28 folgen. 

Die fünf Gebäude bilden eine symmetrische Baugruppe. Der erhöhte Mittelteil mit seinen Seitenrisaliten ermöglicht den Einbau eines zusätzlichen Geschosses und verleiht dem Ensemble seine charakteristische Gliederung. Prägend für alle Häuser sind zudem das durchlaufende Entresol sowie die einheitliche Fassadengestaltung im Maximilianstil. 

Die Wohnungen spiegeln die soziale Hierarchie ihrer Zeit wider. Die repräsentativsten Einheiten befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss und verfügen über hochwertige Parkettböden, aufwendigen Stuck und reich gestaltete Türen. Die Wohn- und Empfangsräume orientieren sich zur Maximilianstraße, während Nebenräume, Küche und Bad zum Hof oder Garten liegen. Balkone sind zu dieser Zeit noch unüblich.

8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.

9. 11 1878 - Tod Anton Riemerschmids und Fortführung des Familienbesitzes

München-Graggenau * Mit dem Tod Anton Riemerschmids gehen eine international renommierte Fabrik und die von ihm gegründete Handelsschule als bleibendes Vermächtnis in die Münchner Stadtgeschichte ein. Der Hausbesitz der Familie wird fortan durch Erbverträge an die jeweiligen Nachkommen weitergegeben.

1877 - Anton Riemerschmid erhält die goldene Bürgermedaille

München-Graggenau * Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt verleiht Anton Riemerschmid die goldene Bürgermedaille. 

2009 - Wasserschaden im gerade renovierten Cuvilliès-Theater

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im Cuvilliès-Theater über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 

7. 3 1389 - Erstmals wird die Neuveste genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige Residenz, genannt. 

1862 - Gründung der ersten deutschen Mädchen-Handelsschule

München-Graggenau * Anton Riemerschmid gründet auf eigene Kosten - gemeinsam mit Matthias Reischle - die „Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer“. Die Schule eröffnet im Wohn- und Geschäftshaus Riemerschmids an der Ecke Kanalstraße (heute Stollbergstraße) und Hildegardstraße und bietet erstmals in Deutschland eine kaufmännische Ausbildung für Mädchen an. 

Matthias Reischle übernimmt die Leitung der Schule und ist zugleich Prokurist der Firma Anton Riemerschmid. Ziel der Einrichtung ist es, insbesondere Töchtern weniger begüterter Familien neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 

1898 - Die Stadt übernimmt die Riemerschmid-Handelsschule

München-Graggenau * Die Stadt München übernimmt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer. 

28. 5 1867 - Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

München-Graggenau * Der Hofbauinspektor Eduard von Riedel legt Pläne für die Neugestaltung der Appartements Ludwigs II. vor. Der König ist mit den Planungen nicht zufrieden und gibt die Aufgabe an Franz Seitz weiter.  

Riedel legt auch seine Pläne für die Herstellung eines Dachpavillons auf dem Dach des Festsaalbaus vor. Der Dachgarten ist nur ein kleines, zimmergroßes Häuschen aus Eisen und Glas mit einem rechteckigen Grundriss. 

1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.

3. 2 1795 - Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

München-Graggenau * Kurfürst Carl Theodor macht das von François Cuvilliés erbaute Opernhaus für die Öffentlichkeit zugänglich. 

4. 4 1857 - Startschuss für die Gartenanlage auf der Isaranhöhe

München-Haidhausen * Bayernkönig Max II. gibt ein halbes Jahr vor der Grundsteinlegung für das Maximilianeum - den Startschuss für die Entstehung der Gartenanlage auf der Isaranhöhe, indem er schreibt: „Ich lasse auf Kosten Meiner Kabinettskasse einen Fußweg auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen herstellen, welcher zu beiden Seiten mit Bäumen und Gebüschgruppen bepflanzt werden soll - die dazu nötigen Gewächse sind, soweit es nur immer thunlich ist, aus Meinen Hofgärten unentgeltlich […] abzugeben.“

König Max II. will damit eine Naturkulisse für sein Maximilianeum erschaffen lassen, die zunächst das Terrain nördlich der Maximiliansbrücke bis zur Ausflugswirtschaft Neuberghausen umfassen soll. Damit kann die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindet östliche Flussufer übergreifen und die Stadt in eine breitere Grünbasis einbinden. 

1926 - Die Münchner Kammerspiele ziehen in die Maximilianstraße

München-Graggenau * Die wirtschaftliche Krise des Münchner Schauspielhauses eröffnet den Münchner Kammerspielen die Möglichkeit, ihre inzwischen zu klein gewordene Spielstätte in der Augustenstraße 89 zu verlassen und in das renommierte Theatergebäude an der Maximilianstraße umzuziehen.

Die häufig als „Fusion“ bezeichnete Verbindung der beiden Bühnen erfolgt dabei nicht als Zusammenschluss gleichberechtigter Theaterunternehmen. Vielmehr übernehmen die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichen Münchner Kammerspiele die Rolle des zahlungsunfähig gewordenen Schauspielhauses und beziehen dessen traditionsreichen Theaterbau.

Mit dem Umzug unter der Leitung von Otto Falckenberg im Jahr 1926 endet die Geschichte der Augustenstraße 89 als Spielstätte der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig verschmelzen die Traditionen des 1912 gegründeten Kammerspieltheaters und des 1901 eröffneten Schauspielhauses zu einer neuen Einheit. Das Jugendstiltheater in der Maximilianstraße wird fortan zur Heimat der Münchner Kammerspiele und zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Deutschlands.

20. 4 1901 - Das neue Schauspielhaus wird eröffnet

München-Graggenau * Das neue Schauspielhaus in der Maximilianstraße wird mit Hermann Sudermanns Tragödie „Johannes“ eröffnet. Unter der Leitung von Ignaz Georg Stollberg und Cajetan Schmederer entwickelt sich die Bühne rasch zu einem der bedeutendsten Theater Deutschlands. 

Das Haus widmet sich insbesondere dem modernen Drama und präsentiert Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Stücke von Henrik Ibsen, August Strindberg, Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Frank Wedekind prägen den Spielplan.

Mit seinem anspruchsvollen Repertoire etabliert sich das Schauspielhaus als wichtiges Zentrum des Naturalismus und der modernen Dramatik und setzt maßgebliche Impulse für das Münchner Theaterleben. Das Haus genießt bald einen hervorragenden Ruf weit über München hinaus. 

1901 - Innenausstattung des Schauspielhauses im Jugendstil

München-Graggenau * Richard Riemerschmid gestaltet den Innenraum des Schauspielhauses im Riemerschmid-Block als geschlossenes Gesamtkunstwerk. Organische Formen, sorgfältig abgestimmte Farben und hochwertige Materialien prägen das Erscheinungsbild. Rot- und Grüntöne dominieren den Zuschauerraum, ergänzt durch Messingdetails und florale Ornamente. 

Besonders bemerkenswert ist die Deckengestaltung: Statt eines Kronleuchters sorgen zahlreiche Lichtquellen für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugen den Eindruck eines Sternenhimmels. Die organische Formensprache zieht sich durch alle Bereiche des Hauses und macht das Schauspielhaus zu einem herausragenden Beispiel des Münchner Jugendstils. 

Mit der Verbindung von moderner Theaterarchitektur, innovativer Bühnentechnik und künstlerischem Reformanspruch entwickelt sich das neue Schauspielhaus rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. 

Ab 1900 - Bau des Münchner Schauspielhauses 

München-Graggenau * Für das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ entsteht zwischen 1900 und 1901 ein eigener Theaterbau im rückwärtigen Gartenbereich der Anwesen Maximilianstraße 26 und 28, die zum sogenannten Riemerschmid-Block gehören. Initiator und Bauherr ist Dr. phil. Carl Riemerschmid, Enkel des Unternehmers Anton Riemerschmid. Der theaterbegeisterte Mäzen finanziert den Bau auf eigene Kosten und stellt ihn dem Theaterunternehmen langfristig zur Verfügung. 

Mit Planung und Ausführung wird das Münchner Architekturbüro Heilmann & Littmann beauftragt. Max Littmann entwirft einen modernen Theaterbau, der mit der fortschrittlichsten Bühnentechnik seiner Zeit ausgestattet wird. Die künstlerische Gestaltung übernimmt Richard Riemerschmid. Mit seiner konsequenten Jugendstil-Ausstattung schafft er eines der bedeutendsten Theaterinterieurs seiner Zeit. 

Das Theater entsteht im rund 6.800 Quadratmeter großen Innenhof des Gebäudekomplexes. Die Freiflächen dienen im Sommer als Gartenfoyer. Der Zuschauerraum umfasst 511 Parkettplätze, 152 Plätze im Rang sowie 64 Logensitze. Die auf insgesamt 727 Plätze begrenzte Kapazität schafft eine intime Atmosphäre und stärkt die Nähe zwischen Bühne und Publikum. 

Das neue Schauspielhaus verbindet moderne Theaterarchitektur mit künstlerischem Reformanspruch und entwickelt sich rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands.

Ab 4 1933 - Gleichschaltung und Anpassung der Kammerspiele

München-Graggenau * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geraten auch die Münchner Kammerspiele unter den Einfluss der neuen Kulturpolitik. Wie alle bedeutenden Theaterinstitutionen werden sie schrittweise gleichgeschaltet. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige Mitarbeiter müssen das Haus verlassen, während die Spielpläne zunehmend staatlicher Kontrolle unterliegen.

Trotz dieser Anpassung entwickeln sich die Kammerspiele jedoch nicht zu einem Vorzeigetheater nationalsozialistischer Propaganda. Im Vergleich zu anderen Bühnen werden offen ideologische Propagandastücke hier nur selten aufgeführt. Stattdessen prägen vor allem Klassiker, literarische Werke und weitgehend unpolitische Stoffe das Programm. Die Kammerspiele bewegen sich damit in einem Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung, institutionellem Fortbestand und dem Bemühen, wesentliche Teile ihres künstlerischen Profils zu bewahren.

15. 8 1945 - Neubeginn der Kammerspiele nach 1945

München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann. 

  • Obwohl der Saal zunächst von der amerikanischen Besatzungsmacht als Kino für ihre Soldaten genutzt wird, ermöglicht der Theater- und Musikoffizier Walter Behr die Freigabe für deutsche Aufführungen. 
  • Wenige Wochen später spielt auch das ausgebombte Volkstheater in den Kammerspielen. Das Haus entwickelt sich damit zu einem wichtigen Treffpunkt und Ausgangsort des kulturellen Neubeginns in München. 
  • Außerdem entwickelte sich der Hof der Kammerspiele schnell zur Kontaktbörse für Theaterleute. Erich Kästner schlug später scherzhaft vor, dort eine Tafel mit der Inschrift „Hof des Wiedersehens 1945“ anzubringen.

1925 - Krise des Münchner Schauspielhauses

München-Graggenau * Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb.

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb. Und da elf Prozent der Einnahmen laut Pachtvertrag an die Familie Riemerschmid zu zahlen sind, kommt das teure Privattheater nicht mehr auf einen grünen Zweig. 

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus. 

 

14. 12 1930 - Liesl Karlstadt spielt in den Kammerspielen im Schauspielhaus

München-Graggenau * Otto Falckenberg holt Liesl Karlstadt an die Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus an der Maximilianstraße, wo sie die Rolle der um ihren Hund kämpfenden Frau Vogl in der Komödie „Sturm im Wasserglas“ schlüpft. Liesl Karlstadt vertritt Therese Giehse, die zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in Berlin hat.

2000 - Generalinstandsetzung des Schauspielhauses 

München-Graggenau * Mit einer umfassenden Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus zwischen 2000 und 2003 grundlegend saniert. Wiener Architekten erneuern die teilweise marode Bausubstanz und modernisieren die veraltete Bühnentechnik. Ziel ist es, den ursprünglichen Charakter des Jugendstilbaus von 1901 wieder stärker sichtbar zu machen. 

Trotz aller Modernisierungen bleibt das Haus seinem ursprünglichen Konzept treu: Richard Riemerschmid versteht das Schauspielhaus nicht als repräsentativen Theaterpalast, sondern als einen intimen Theaterraum – „eigentlich ein Gartenpavillon“. 

1. 7 2014 - Sensationeller Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz

München-Graggenau * Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen sensationellen Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um das fast unversehrte Grab einer 40- bis 60-jährigen Frau, die nach ihrem Tod an anderer Stelle verbrannt und im späteren Apothekenhof beigesetzt wurde.  

Die Archäologen fanden einen stattlichen Scherbenhaufen an Feinkeramik, die zum Teil kunstvoll mit in den Ton geritzten Schraffuren, Bändern und Zickzack-Mustern. Auch verschiedene Bronzeutensilien haben die Forscher entdeckt, darunter zwei Vasenknopfnadeln. Die Ur-Münchnerin hat vor mehr als 3.000 Jahren in der späten Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Christi) nahe der Isar und ihren Seitenarmen gelebt. Nach der wissenschaftlichen Auswertung sollen die schönsten Fundstücke in der Residenz ausgestellt werden. 

1950 - Restaurierung und bauliche Veränderungen

München-Graggenau * Bei der Restaurierung des Schauspielhauses erfolgen wesentliche Eingriffe in die historische Bausubstanz. Im Zuge des Wiederaufbaus werden zahlreiche originale Gestaltungselemente verändert, vereinfacht oder entfernt. Die Maßnahmen orientieren sich weniger am ursprünglichen Jugendstilkonzept als an den funktionalen und ästhetischen Vorstellungen der Nachkriegszeit. Dadurch verliert das Gebäude einen Teil seines ursprünglichen Charakters, bleibt jedoch als bedeutende Spielstätte der Münchner Kammerspiele erhalten.

4 2022 - Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Mitarbeiter

München-Graggenau * Eine Gedenktafel am Eingang des Schauspielhauses wird enthüllt. Sie erinnert an 28 ehemalige Angehörige des Hauses, die zwischen 1911 und 1943 an den Kammerspielen wirkten und Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Flucht oder Ermordung wurden.

Die Tafel ergänzt die bereits 2020 angebrachten Erinnerungszeichen für fünf ermordete Mitarbeiter. Sie steht für eine aktive Erinnerungskultur, mit der die Kammerspiele ihre eigene Geschichte aufarbeiten und das Gedenken dauerhaft im Haus verankern. Alles aufgearbeitet ist mit diesen 28 Namen noch lange nicht.

Um 5 1857 - König Max II. lässt das östliche Isar-Steilufer in einen Park umgestalten

München-Haidhausen * König Max II. lässt - im Rahmen der Erbauung des Maximilianeums - das östliche Steilufer der Isar in einen Park umgestalten, um damit die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindete rechte Flussufer übergreifen. Der 26-jährige Carl Effner wird mit der Realisierung der Maximilians-Anlagen nördlich des im Bau befindlichen Maximilianeums beauftragt.

Der König hatte schon während seiner Kronprinzenzeit ein umfangreiches Programm zur gärtnerischen Gestaltung seiner künftigen Residenzstadt München erstellen lassen. Nach dem Vorbild von Paris, London und Berlin sollten auch in München Alleen, begrünte Stadtplätze und kleine Parkanlagen das Stadtbild auflockern. Die Ortschaften Haidhausen und Bogenhausen sollten durch große Grünanlagen zu Villenkolonien zusammengefasst werden.

1 1939 - Die Kammerspiele im Schauspielhaus werden städtisch

München-Graggenau * Das Schauspielhaus geht in den Besitz der Stadt München über. Die Entscheidung erfolgt auf Initiative des NS-Regimes und wird von Adolf Hitler persönlich unterstützt. Damit werden die Münchner Kammerspiele zu einem städtischen Theater. 

Gleichzeitig gerät das von Richard Riemerschmid gestaltete Jugendstilgebäude zunehmend unter Druck. Die nationalsozialistischen Machthaber lehnen den Jugendstil als Ausdruck einer unerwünschten Kunstrichtung ab und planen umfassende bauliche Veränderungen. Erste Eingriffe beginnen bereits, Teile der ursprünglichen Gestaltung werden überdeckt oder entfernt. 

Die Pläne für einen grundlegenden Umbau des Schauspielhauses werden jedoch nicht verwirklicht. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die Prioritäten des Regimes, sodass die vorgesehenen Umgestaltungen ausbleiben. Dadurch bleibt das Gebäude in seinen wesentlichen historischen Strukturen erhalten und entgeht einer weitreichenden Zerstörung seines Jugendstilcharakters.

Ab 1970 - Originalgetreue Wiederherstellung 1970/71

München-Graggenau * 1970/71 leitet der Architekt Reinhard Riemerschmid die Wiederherstellung des Münchner Schauspielhauses nach den ursprünglichen Plänen seines Onkels Richard Riemerschmid. Ziel der Maßnahme ist es, die bei früheren Umbauten und Restaurierungen verlorengegangenen Jugendstilelemente wieder sichtbar zu machen und den ursprünglichen Charakter des Hauses zurückzugewinnen. 

Da die Häuserfront der Maximilianstraße Teil einer von Friedrich Bürklein entworfenen architektonischen Gesamtanlage ist, erhält das Schauspielhaus keine eigene repräsentative Fassade. Der Zugang erfolgt vielmehr über die Hauseingänge Maximilianstraße 26 und 28, die direkt in die Kassenhalle und das untere Foyer führen. Die Wiederherstellung trägt wesentlich dazu bei, das Schauspielhaus als eines der bedeutendsten Jugendstiltheater Europas zu bewahren.

23. 3 2003 - Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 

München-Graggenau * Nach dreijähriger Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele im März 2003 wiedereröffnet. Die umfassende Sanierung erneuert die historische Bausubstanz und moderne Theatertechnik und nähert das Jugendstiltheater wieder seinem ursprünglichen Zustand an. Die erste Premiere im wiedereröffneten Haus ist Shakespeares „Othello“.

19. 3 1933 - Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

München-Graggenau * Liesl Karlstadt steht in den Kammerspielen für Therese Giehse auf der Bühne, weil diese - aufgrund ihrer jüdischen Abstammung - in die Schweiz emigrieren musste.

19. 9 1926 - Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus

München-Graggenau * Mit der Eröffnungspremiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ ist der Übergang der Münchner Kammerspiele in das ehemalige Münchner Schauspielhaus abgeschlossen. Die Kammerspiele verlassen ihre bisherige Spielstätte in der Augustenstraße 89 und beziehen den traditionsreichen Theaterbau in der Maximilianstraße. 

Mit dem Einzug in den bedeutenden Jugendstilbau verbinden sich die Traditionen des Münchner Schauspielhauses und der Münchner Kammerspiele. Das Theater trägt fortan den offiziellen Namen „Münchener Kammerspiele im Schauspielhaus“. 

Unter der Leitung von Otto Falckenberg entwickelt sich das Haus in den folgenden Jahren zu einer der führenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters. Die Verbindung von künstlerischer Innovation, anspruchsvollem Repertoire und der besonderen Atmosphäre des Schauspielhauses prägt die weitere Geschichte der Münchner Kammerspiele nachhaltig.

1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando&nbsp;der Reichswehr&nbsp;am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.</p>

27. 5 1866 - König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

München-Graggenau * König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag im Thronsaal der Residenz. Er will zur Eröffnung des Landtags eine Rede zu halten, in der er  

  • Bayerns Eintreten für ein frei gewähltes Parlament befürwortet,  
  • die Volksbewaffnung anstelle eines stehenden Heeres empfiehlt und  
  • die Militärgerichtsbarkeit abschaffen will.  

Der Bayerische Ministerrat kann gerade noch rechtzeitig die eindeutig auf Richard Wagner zurückgehenden radikaldemokratischen Vorschläge aus der Thronrede streichen.

14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet. Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 

21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor. 

29. 5 1960 - Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt

München-Maxvorstadt * Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt. Der Wehrmachtsgeneral a.D. Dietrich von Saucken lobt dabei die Eigenschaft der „Deutschen Soldatenpferde“ und die sich daraus ergebenden Charaktereigenschaften: „Fromm, willig und ausdauernd bis zum letzten Atemzug“, lautet seine Analyse.

Der Entwurf zu dem überlebensgroßen, ungesattelten Bronzepferd stammt von dem Bildhauer Bernhard Bleeker, der schon den toten Soldaten im Kriegerdenkmal im Hofgarten geschaffen hat. 

1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.

12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * Vermutlich die Pink Panthers,&nbsp;die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard&nbsp;in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert.&nbsp;Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.</p> <p>Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren.&nbsp;Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen.&nbsp;Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht.&nbsp;Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest.&nbsp;</p> <p>Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers&nbsp;zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich.&nbsp;</p>

1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 

1. 5 1919 - Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

München-Bogenhausen * Am heutigen Europaplatz beim Friedensengel werden von den Weißen Truppen zwei 15-Zentimeter-Geschütze aufgebaut, direkt am Denkmal Maschinengewehre in Richtung Prinzregentenstraße aufgestellt. Ihr Ziel sind Stellungen der Roten Armee.

Die Rotgardisten schießen aus den Häusern an der Wiedenmayerstraße. 

1968 - Der Teil der Herrnstraße wird zur Falckenbergstraße

München-Graggenau * Der Teil der Herrnstraße zwischen Hildegardstraße und Maximilianstraße wird nach dem langjährigen Intendanten der Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus, Otto Falckenberg, in Falckenbergstraße umbenannt.

1894 - Ein Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern

München-Bogenhausen * Die Villa an der Maria-Theresia-Straße 17 wird als Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern gebaut.

1977 - Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten

München-Bogenhausen * Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten im ehemaligen Hildebrand-Haus in der Maria-Theresia-Straße 23.

Ab 1895 - Das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand wird gebaut

München-Bogenhausen * Bis 1898 entsteht das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand in der Maria-Theresia-Straße 23.

25. 9 1934 - Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

München-Bogenhausen * Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa in der Maria-Theresia-Straße 23. Sie bewohnt das Haus gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Rosa Braun seit dem 30. November.

Ab 1 1939 - Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

München-Bogenhausen * Obwohl Elisabeth Braun am 4. Oktober 1920 der Evangelisch-lutherische Kirche beigetreten war, muss sie ihrem Vornamen den Zusatz „Sara“ hinzufügen.

21. 6 1940 - Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

München-Bogenhausen * Da Elisabeth Braun „infolge bestimmter persönlicher Bedrohungen“ mit ihrem „vorzeitigen Ableben“ rechnet, vermacht sie ihre irdischen Güter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern rechts des Rheins.

17. 10 1974 - Das Hildebrand-Haus wird von der Stadt gekauft

München-Bogenhausen * Obwohl schon die Abbruchgerüste stehen, kann das Gebäude an der Maria-Theresia-Straße 23 [= Hildebrand-Haus] für 2,5 Millionen DMark - aus den Mitteln des Denkmalsschutzes - von der Stadt gekauft werden.

1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.

21. 6 1868 - Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Graggenau * Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden im Hof- und Nationaltheater für München uraufgeführt.

29. 12 1864 - Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

München-Graggenau * König Ludwig II. empfängt den Architekten Gottfried Semper und gibt ihm einen mündlichen Planungsauftrag für das Wagner-Festspielhaus. Auf Sempers Drängen hin fasst man ein Terrain südlich des seit dem Jahr 1857 im Bau begriffenen Maximilianeums ins Auge. 

Da Richard Wagner aber keine sechs Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Theaters warten will, überredet er den König, für die Zwischenzeit noch ein provisorisches, hölzernes Theater im Glaspalast zu errichten, um - so die Begründung - nach Abschluss des „Rings des Nibelungen“ im Sommer 1867 sofort mit den Aufführungen beginnen zu können. Doch damit wäre die Nutzung des Glaspalastes als Ausstellungsort massiv eingeschränkt worden, weshalb nun zusätzliche Gegner des Projekts auf den Plan treten.

Ungeachtet dieser Diskussion fertigt Gottfried Semper jeweils Zeichenentwürfe und Modelle vom Festspielhaus und vom provisorischen Theater an.  Der wagnernarrische König sieht schon seine „Straße gekrönt vom Prachtbau der Zukunft”.

Um 1861 - Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind abgeschlossen

München-Haidhausen - Bogenhausen * Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind weitgehend abgeschlossen. Carl Effners Hauptarbeit und Hauptleistung bestand zunächst darin, aus dem unansehnlichen, zum Teil unterspülten Steilhang eine künstlerisch geformte Landschaft zu bilden. Der Uferhang war stark erodiert. Der Höhenunterschied hinunter zur Isar lag bei fast fünfzehn Meter. Das Gelände fiel nahezu senkrecht zum Fluss ab. Den am Hangfuß gelegenen Uferbereich konnte Carl Effner zunächst gar nicht in seine Planungen einbeziehen, da die Isar zu diesem Zeitpunkt noch nicht hochwasserfrei verbaut und reguliert war. 

Dennoch erkannte Effner, welche Möglichkeiten ihm die Terraingewinnung durch die Isarregulierung bot und nutzte geschickt die Gegebenheiten am Fluss und am Steilufer aus. Er gestaltete aus der ganzen Wildnis und dem Geröllbett der Isar mit ihren Wassertümpeln eine künstliche Parkanlage im Stil eines englischen Parks. 

Effner ließ dazu mehrere hundert Fuhren Erde anschütten und mit großem Arbeitsaufwand die zerklüfteten Hangkanten abböschen, um die Schroffheit des Geländes durch eine sanft wellige Bodenmodellierung abzumildern. Die Auftragung des Bodens diente gleichzeitig auch dem Zweck, den zu pflanzenden Gehölzen auf dem kargen, wasserdurchlässigen Boden das Anwachsen zu erleichtern. 

Insgesamt lässt Carl Effner 740 Bäume und 445 Sträucher, überwiegend heimische Arten aus den Münchner und Schleißheimer Schlossgärten und dem Englischen Garten, hierher verpflanzen. Der Hofgärtner unternimmt dabei für seine Zeit etwas Revolutionäres: Er lässt große Bäume mit gefrorenen Wurzelballen dorthin verpflanzen - und „die Bäume waren so gütig einzuwurzeln und bald waren die Maximilians-Anlage die beliebteste Promenade der Münchner”. 

13. 6 1866 - Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

Zürich * Der Architekt Gottfried Semper richtet eine Anfrage an das Kabinett des bayerischen Königs, ob er die Pläne für das Richard-Wagner-Festspielhaus schicken soll, die „seit mehreren Monaten zur Vorlage fertig“ seien. 

Die schwierige politische Situation, die auch durch den bevorstehenden Krieg gegen Preußen entstanden ist, hat ihn zögern lassen. In den Folgewochen versucht Semper, die Planungen für den Monumentalbau möglichst schnell abschließen zu können.

Um 9 1893 - Berufungsprozess enthüllt Machtmissbrauch

München * Im Berufungsprozess zwischen Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug und dem Journalisten Wilhelm Bogler stellt das Gericht fest, dass der Kauf, obwohl er durch die „Ausbeutung der Notlage der Verkäufer“ und durch „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ zustande kam, rechtlich nicht zu beanstanden sei. 

Dennoch erhärtet sich der Vorwurf gegenüber Ritter von Klug, dass er bei Ankauf des Grundstücks - durch Missbrauch seiner amtlichen Stellung - privaten Nutzen gezogen hat. Deshalb wird die Strafe für Wilhelm Bogler wegen Beleidigung auf 300 Mark verringert, vom Vorwurf der verleumderischen Beleidigung wird er freigesprochen. 

Weitere Details, die den Tatbestand der Vorteilsnahme im Amt erfüllen, kommen im Verlauf der Gerichtsverhandlung ebenso zur Sprache wie das Hinwegsetzen des Klägers über vorhandene Bauvorschriften. 

Ritter von Klug will vor dem Oberlandesgericht seine Niederlage revidieren - doch dort wird der Fall nicht angenommen. So erlangt das Urteil des Landgerichts München I Rechtskraft. 

Aufgrund der zeitlichen Abläufe und personellen Verflechtungen muss hier von einer frühen Amigo-Affäre gesprochen werden.

28. 5 1967 - Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

München-Haidhausen *  In den Maximiliansanlagen, zwischen dem Maximilianeum und dem Friedensengel, an der Stelle, an der König Ludwig II. - eigens für die Werke seines verehrten Musikeridols Richard Wagner - ein Festspielhaus errichten lassen wollte, wird die 2,60 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Bildhauer Anton Rückel hat das Denkmal erschaffen. 

Auf einem Granitmonolith, an den vier Bronzereliefs mit Ansichten der Schlösser Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein sowie des geplanten Festspielhauses angebracht sind, steht - als Sinnbild eines gescheiterten Projekts - der in Bronze gegossene bayerische Märchenkönig. 

Ihre Inschrift lautet: „Wo Bayerns König Ludwig für Richard Wagners Werke nach Gottfried Sempers Plänen zum Ruhm der ganzen Menschheit den Festbau schaffen wollte, setzt sich das Volk sein Denkmal. A.D. MCMLXVII.“

Es ist dies der Ersatz für ein Standbild, das sich in einem halbrunden Säulentempelchen auf der Corneliusbrücke befand und von den Nazis am 3. Mai 1942 demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht und zum Bau von Bomben eingeschmolzen wurde. 

16. 12 1864 - Ein Festspielhaus ohne Bauplatz

Zürich - München * Der Architekt Gottfried Semper zeichnet eine erste Skizze für das Münchner Wagner-Festspielhaus und reist umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren. Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.

24. 9 1887 - Ahnungslosen Bauern den Grund abgeluxt

München-Bogenhausen * Der Königlich geheime Hofrat Ludwig Ritter von Klug und der Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr erwerben um 5.800 Mark Acker und Wiesen mit einem Teil einer aufgelassenen Kiesgrube bei den Maximilians-Anlagen.

Da dort ein Bauverbot herrscht, kann es um diesen geringen Betrag von den eingesessenen, aber ahnungslosen Bauersleuten Reischl, die sich zudem in einer finanziellen Notlage befinden, erwerben. 

Die Verhandlungen führt der Pfarrer, der nichts zugunsten der unerfahrenen Bäuerin unternimmt, ihr kein Angebot macht, sondern auf ihren Vorschlag wartet. Die total überforderte Frau, die hauptsächlich mit der Pflege ihres todkranken Mannes beschäftigt ist und in dem Pfarrer den Garanten eines gerechten Preises sieht, wird von dem cleveren Verhandlungsführer gnadenlos über den Tisch gezogen. Hofrat Klug agiert inzwischen unbemerkt im Hintergrund.

Auf dem Grundstück wird die Doppelvilla des Hofrats und des Hofintendanten Ernst von Possart entstehen. Die Adresse lautet: Maria-Theresia-Straße 24/25. 

26. 11 1864 - Ein großes steinernes Theater für Wagners Werke

München-Haidhausen * Dem Bayernkönig Ludwig II. schwebt ein monumentales Bauwerk für ein Festspielhaus vor. Deshalb schreibt der Monarch an Richard Wagner, er habe „den Entschluß gefaßt, ein großes steinernes Theater erbauen zu lassen, damit die Aufführung des Ringes der Nibelungen eine vollkommene wäre“.

König Ludwigs Vorstellungen eines Richard-Wagner-Festspielhauses in München werden jedoch von seiner unmittelbaren Umgebung und von einem großen Teil der Bevölkerung mit Skepsis beobachtet, da der prachtvolle Monumentalbau nur an wenigen Festspieltagen benutzt worden wäre. Das Interesse der Zeitzeugen am weiteren Verlauf von Gottfried Sempers Planungen ist deshalb ebenso groß wie widersprüchlich.

7. 3 1868 - Gegen den Bau eines Wagner-Festspielhauses in München

München * Das Festspielhaus-Projekt scheitert am Geldmangel und schließlich sogar am Widerstand Richard Wagners, der drei seiner Opern - durch Protektion Ludwigs - in München uraufführen konnte. Cosima von Bülow, Wagners Sekretärin und Mutter zweier gemeinsamer Kinder, redet Ludwig II. den Plan zum Bau eines Wagner-Festspielhauses in München aus. 

Dieses Bauvorhaben ist das erste und zugleich das letzte, bei dem der König in der Bestimmung an das Volk denkt. Bayerns Märchenkönig lässt schließlich überhaupt keinen öffentlichen Bau mehr errichten und zieht sich zurück. Ludwigs Schlösser waren niemals für die Öffentlichkeit bestimmt. 

12 1897 - Ein Monumentalbau, der nie entstand

München *  Gottfried Sempers hat die Planunterlagen und das des Festspielhauses fertiggestellt. Sie zeigen den berühmten Architekten auf der Höhe seines Könnens. 

Mit dem 175 mal 102 Meter - oder 600 mal 350 bayerischen Fuß - messenden Theater, dem Halbrund des Zuschauerraumes und dem darüber liegenden Bühnenhaus sowie den beiden Seitenflügeln, die die Treppenhäuser und die Gesellschaftsräume beinhaltet hätten, wäre ein Monumentalbau geschaffen worden, mit dem Ludwig II. der Architektur des Maximilianeums ein gleichwertiges Bauwerk an die Seite gestellt hätte. 

Das von Gottfried Semper eingeforderte schriftliche Auftragsdekret trifft jedoch nie in Zürich ein, da zwischenzeitlich feststeht, dass der fünf Millionen Gulden teuere Theaterbau nicht entstehen wird. 

17. 12 1554 - Herzog Ernst von Baiern kommt zur Welt

München * Herzog Ernst, der jüngste Sohn Herzog Albrechts V. und dessen Ehefrau Anna von Österreich, wird geboren. 

Um ihn standesgemäß zu versorgen, wird für ihn seit seiner frühsten Jugend eine kirchliche Laufbahn vorgesehen. Seine theologische und humanistische Ausbildung erhielt er von den Jesuiten in Ingolstadt und Rom. Als Sekundogenitur wird der Kölner Bischofsstuhl ins Auge gefasst. 

1892 - Die Doppelvilla Klug-Possart ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Die Doppelvilla des Hofrats Ludwig Peter Ritter von Klug und des  Hoftheaterintendantens Ernst Possart an der Maria-Theresia-Straße 24 und 25 ist fertiggestellt. 

Um 2 1893 - Zeitungsbericht löst aufsehenerregenden Prozess um Ritter von Klug aus

München * Sofort, nachdem der Bericht in den Münchner Neuesten Nachrichten über die geschäftlichen Machenschaften von Ludwig Peter Ritter von Klug erschienen ist, verklagt dieser den verantwortlichen Journalisten, Wilhelm Bogler, wegen verleumderischer Beleidigung.

Der Prozess erregt großes Interesse in der Öffentlichkeit - auch weil einige für Klug äußerst unangenehme Dinge zur Sprache kommen. Und obwohl Wilhelm Bogler vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 1.000 Mark verurteilt wird, hat Ritter von Klug mit dieser Anzeige einen entscheidenden Fehler begangen. Denn der Journalist geht in die Berufung, weshalb das Landgericht München I den Sachverhalt nun neu verhandeln muss. 

1. 3 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt. 

11. 1 1867 - Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

München * Gottfried Semper zeigt König Ludwig II. das Modell des Festspielhauses. Der Monarch ist derart angetan, dass er dem Architekten per Handschlag nicht nur den Auftrag zum Bau erteilt, sondern ihn auch einlädt, nach München zu übersiedeln und Oberbaurat sowie Hoftheater-Intendant zu werden.

Da Semper den Platz auf dem rechten Isarhochufer favorisiert, steht freilich sofort die Anlage einer neuen Straße zur Debatte. Gottfried Semper schlägt dafür eine Nord- und eine Südvariante vor.

  • Erstere verlängert in leicht geknickter Form die Galeriestraße.
  • Der südliche Straßenzug, dem auch der König den Vorzug gibt, ist die Verlängerung der Brienner- und Hofgartenstraße.

Obwohl das Bauterrain vom König nie erworben wird, fertigt Semper dafür bis Dezember 1867 die Planunterlagen an.

1891 - Grundstücksverkauf an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart

München-Bogenhausen * Ludwig Peter Ritter von Klug verkauft einen Teil seines Grundstücks - es handelt sich dabei um die Maria-Theresia-Straße Nr. 24 und 25 - an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart. 

Die beiden lassen sich darauf die Doppelvilla Klug-Possart erbauen. 

13. 12 1864 - Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

Zürich * Durch einen Brief von Richard Wagner erfährt der Architekt Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen ausführen zu können. 

1891 - Pfarrer Ettmayr macht einen satten Gewinn

München-Bogenhausen * Das Grundstück, das Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug gemeinsam mit dem Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr um 5.800 Mark erworben hat, erfährt innerhalb kürzester Zeit erfuhr eine erhebliche Wertsteigerung. Der Pfarrer kann seinen Grundstücksanteil mit einem satten Reingewinn von rund 40.000 Mark weiter verkaufen. 

12. 8 1855 - Premiere der Wagner-Oper „Thannhäuser“ in München

München-Graggenau * Die Richard-Wagner-Oper „Thannhäuser“ wird im Münchner Hof- und Nationaltheater aufgeführt.

 

15. 9 1887 - Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet die Aufhebung des Bauverbots

München * Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet als Vorstand der königlichen Hof- und Kabinettskasse - Kraft seines Amtes - die Freigabe des bis dahin der Bautätigkeit verschlossenen Grundstückkomplexes und gibt als Vorstand der Privat-Fidei-Kommiß-Verwaltung und Angehöriger des Stiftungsrats der königlichen Relikten-Anstalt Neuberghausen selbst seine Zustimmung zur Aufhebung des Bauverbots. 

1. 7 1865 - König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

München-Graggenau * Da König Ludwig II. die Aufführung von „Tristan und Isolde“ am 19. Juni nicht miterleben wollte, ordnet er einen vierten Termin an. Er hatte die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfunden. 

Für die Zusatzaufführung muss Ludwig II. extra beim sächsischen König eine Verlängerung des Urlaubs für das Ehepaar Schnorr von Carolsfeld erwirken. 

9. 7 1865 - „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

München * Die Richard-Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld als Erik wird in München aufgeführt. König Ludwig II. fährt zu jeder Aufführung im Sonderzug von Starnberg nach München und wieder zurück.

3. 6 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt an einem schweren Nervenleiden

18. 7 1854 - Ein neuer Fall von Cholera

München-Graggenau * Ein Theaterbesucher aus der Schweiz bricht während der Vorstellung zusammen und wird in die Klinik gebracht. Vermutlich ist auch er bereits vom Cholera-Erreger angesteckt.

1924 - Der Wintergarten Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe Wintergarten Königs Max II. - zwischen dem Königsbau der Residenz, dem Cuvilliés-Theater und dem Nationaltheater - wird abgerissen. 

15. 1 1893 - Presseberichte zum Grundstückskauf von 1887

München * Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten über den am 24. September 1887 erfolgten Grundstückskauf von Ludwig Peter von Klug in Bogenhausen - zu einem extrem günstigen Preis. Die Zeitung informiert zudem darüber, dass Klug nur neun Tage vor dem Kauf der Immobilie das dort bestehende Bauverbot aufheben hat lassen. Den Verkäufern ist dieser Vorgang allerdings nicht bekannt gewesen. 

19. 6 1865 - „Tristan und Isolde“ wird zum dritten Mal aufgeführt

München-Graggenau * „Tristan und Isolde“ wird im Hof- und Nationaltheater zum dritten Mal aufgeführt. König Ludwig II. wohnt der Aufführung nicht bei, da er die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfindet.

24. 4 1729 - Kurfürst Carl Albrecht gründet den Georgi-Ritterorden neu

München-Graggenau * Kurfürst Carl Albrecht gründet in einer feierlichen Zeremonie mit dem ersten Ritterschlag den „Georgi-Ritterorden“ neu.

16. 6 1861 - Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

München-Graggenau * Kronprinz Ludwig II. erlebt Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin.

10. 6 1865 - Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

München-Graggenau * Im Hof- und Nationaltheater wird Richard Wagners „Tristan und Isolde“ uraufgeführt. Auch hier führt Hans von Bülow den Dirigentenstab. Die Oper ist ein weiterer Höhepunkt im Leben des Komponisten.

Die Frankfurter Rundschau schreibt darüber:„Das schönste und erhabenste Werk, welches die Welt besitzt“. Dagegen meint Der Volksbote, eine bayerische Provinzzeitung: „Musik ein Tollsinn, Text ein Unsinn, das Ganze ein Irrsinn“. Doch der Märchenkönig ist wieder einmal begeistert.

Wegen der „Schweinehunde-Affäre“ und den deshalb befürchteten Ausschreitungen befindet sich die Polizei im Zuschauerraum.

13. 6 1865 - Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“

München-Graggenau * Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“ im Hof- und Nationaltheater.

26. 7 1600 - Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

München * Die Hofkommissare unter der Leitung von Dr. Johann Simon Wagnereckh fällen ihr Urteil. Nachdem sie es ausformuliert haben, begeben sie sich in den Falkenturm, wo sie den Malifikanten die Geständnisse vorlesen.

Es ist üblich, den Delinquenten drei Tage vor der Hinrichtung diese sogenannten Urgichten noch einmal zur Kenntnis zu geben, damit sie die Gelegenheit zur Korrektur haben und eventuell Denunziationen zu widerrufen. Aus panischer Angst vor weiteren Folterungen verzichten die Pämbs und ihre Mitangeklagten darauf, den Urgichten zu widersprechen. Danach gewährt man ihnen eine Henkersmahlzeit, die auch gebratenes Fleisch und Wein umfasst. 

14. 1 1823 - Der Brand des Hof- und Nationaltheaters und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des Hof- und Nationaltheaters bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines Max-Joseph-Denkmals, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.

20. 6 1869 - Hans von Bülow bringt „Tristan und Isolde“ erneut zur Aufführung

München-Graggenau * Vor seinem endgültigen Weggang aus München bringt Hofkapellmeister Hans von Bülow „Tristan und Isolde“ am 20. und 22. Juni im Nationaltheater erneut zur Aufführung.

11. 8 1600 - Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

München-Graggenau * Die zwanzigjährige Agnes Klostermüller wird elfmal „aufgezogen“, davon zehnmal belastet mit einem fünfzig Pfund schweren Stein. Das Mädchen bleibt standhaft, obwohl ihm alle Glieder zerrissen werden. Nichts, außer der Beteuerung ihrer Unschuld, ist aus ihr herauszubringen.

Vor dem Beginn der Folter spricht Hofrat Dr. Johann Simon Wagnereckh lateinische Verse und Psalme über sie, um sie zu „entzaubern“. Da hier der Name Jesus vorkommt, sagt Agnes Klostermüller: „sie wolle diesen Jesus nit [in dessen Namen man Unschuldige martert] sondern wolle den haben, der sie erschaffen und für sie am Stamme des Kreuzes gelitten“.

Nach der Folter lässt man Agnes für etwa zehn Wochen in Ruhe. 

1828 - Im Bazargebäude ist das Hofgarten-Café untergebracht

München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet. 

  • Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
  • Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café untergebracht. 

8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong>&nbsp;* Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete <em>„reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ </em>an den Hofbankier&nbsp;Simon von Eichthal und an den Architekten&nbsp;und Unternehmer Ulrich Himbsel.&nbsp;</p>

1963 - Der übriggebliebene Königskopf

München-Graggenau * Der vor der Einschmelzung gerettete Kopf des König- Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke liegt jahrelang im Städtischen Bauhof herum, bis er zunächst im Stadtmuseum und ab 1963 im Na­tionaltheater seinen Platz findet.

29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 

1861 - Königin Marie gründet das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern

München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht. 

26. 10 1811 - Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt. 

12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden. Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hatte, gingen die Arbeiten zügig voran. 

25. 5 1790 - Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor unternimmt eine erste groß angelegte Besichtigungsfahrt im offenen Gartenwagen durch den neu angelegten Englischen Garten. Doch noch ist der Park für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Bericht der ersten Spazierfahrt erwähnt eine Vieharzneyschule, eine Baumschule, eine Schweizerey, eine Schäferey und eine Ackerbauschule. Diese Einrichtungen sind als Lehr- und Musterbetriebe konzipiert und sollen die Landbevölkerung mit den neuesten Anbau- und Zuchtmethoden vertraut machen.

21. 6 1652 - Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft in München ein

München * Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft nach einer gut fünfwöchigen Reise in München ein, wo sie mit dem Donnern von 170 Geschützen begrüßt wird. 

26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen wird wegen Eigenbedarf gekündigt

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen muss wenige Tage vor dem Tod seiner Frau Anna Bertha die Villa in der Prinzregentenstraße 61 räumen, da der Besitzer, Prinz Alfons, ein Cousin des im Jahr 1918 gestürzten bayerischen Königs Ludwig III., Eigenbedarf angemeldet hat. 

10. 12 1901 - Wilhelm Conrad Röntgen erhält den ersten Nobelpreis für Physik

Stockholm * Für seine bahnbrechende Entdeckung der Grundlage der medizinischen Radiologie erhält Wilhelm Conrad Röntgen den ersten Nobelpreis für Physik. Sein Werk markiert den Beginn der modernen Physik und revolutioniert die medizinische Diagnostik.

1792 - Das Franziskaner-Kloster muss dem Bau eines neuen Theaters weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem Hause Wittelsbach hat die kurfürstliche Hofbauintendanz den Abbruch des Franziskaner-Klosters für den Bau eines neuen Theaters ins Auge gefasst.

1832 - Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet

München-Englischer Garten - Lehel * Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet. Ziegelfundamente in fast gleicher Höhe wie der Monopteros selbst, geben dem Kunstberg den nötigen Halt. Der Hügel besteht aus Ziegelsteinen, Resten der Stadtbefestigung und angefallenem Erdreich.  

1836 - Die Bauarbeiten am Monopteros beginnen

München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837.  Der Architekt ist Leo von Klenze.  

Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet. 

1900 - Wilhelm Conrad Röntgen wohnt in der Prinzregentenstraße 61

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen und seine Ehefrau Anna Bertha wohnen in den Jahren 1900 bis 1919 in dem neubarocken Herrschaftshaus an der Prinzregentenstraße 61.

26. 6 1962 - 250 Demonstranten treffen sich am Monopteros

München-Lehel - Englischer Garten * Am Monopteros im Englischen Garten treffen sich rund 250 Protestierer zu einer vom Ortnungsamt verbotenen Kundgebung. Doch statt der Protestkundgebung wird über die Ereignisse der Schwabinger Krawalle diskutiert und in einer Resolution eine genaue Überprüfung der Vorfälle und die Kennzeichnung der Polizisten mit Dienstnummern gefordert. Die Versammlung wird aufmerksam von der Polizei beobachtet.

Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität distanziert sich per Flugblatt von den Protesten.

Um 7 1611 - Der Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler muss in den Falkenturm

München * Der aus Ingolstadt stammenden Dr. Schober mit der Untersuchung der Prozess-Umstände von Wemding beauftragt. Schobers Urteil ist für den Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler niederschmetternd, woraufhin alle in München und Wemding Angeklagten auf Befehl des Hofrats freigelassen werden müssen.

  • Dafür wird Dr. Sattler verhaftet und in den Falkenturm nach München gebracht.
  • Die Kosten der Untersuchung durch Dr. Schober und die Unterbringung der vier Verdächtigen im Falkenturm werden dem Hexenrichter Sattler und dem Gerichtsschreiber aufgebrummt.

Bei den Vernehmungen kommen nicht nur die Unterschlagungen und Veruntreuungen in Höhe von 3.000 Gulden ans Tageslicht, sondern auch ein „adulterium“, eine unzüchtige sexuelle Handlung. Damit ist die Geduld des Hofes erschöpft und das Todesurteil über den Hexenrichter schnell gefällt. Und das, obwohl er aus dem Kreis der Hofräte, die sich zur Partei der Hexenprozess-Befürworter zählen, massive Unterstützung erhält. 

Vor dem 29. 5 1432 - Den Franziskanern fließt ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu

München-Graggenau * Den bei der Münchner Einwohnerschaft beliebten Franziskaner Barfüßern fließt innerhalb weniger Generationen ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu. Zahlreiche Adelige und Bürger stiften dem Kloster sogenannte Jahrtage mit regelmäßigen Reichnissen in Naturalien und Bargeld. Das führt schnell zur Verwahrlosung der Klostersitten, sodass sich der Münchner Rat zum Einschreiten veranlasst sieht. 

1895 - Die Villa des Freiherrn von Bechtolsheim

Bogenhausen * Der Ingenieur und Erfinder Clemens Wenzeslaus Nikodemus Alexander Maria Freiherr von Mauchenheim genannt Bechtolsheim lässt sich an der Maria-Theresia-Straße 27 durch Martin Dülfer eine Villa errichten. Das 3.940 Quadratmeter große Grundstück erwirbt er im Jahr 1895 von der Stadt München. Der Preis für den Baugrund beträgt 136.381 Mark. 

Die Lage ist auch deshalb reizvoll, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine Häuser entstehen konnten. Statt dessen geht der Blick auf die Baumpracht der inzwischen üppig gewachsenen Maximilians-Anlage. 

14. 1 1841 - Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt

München-Graggenau * Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt. Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist Hausknecht beim Faberbräu. Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 

1. 5 1791 - Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten

München-Englischer Garten * Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten. Aus ganz Baiern beteiligen sich von jedem Regiment eine Kompanie. Das sind 1.500 Mann, davon 300 zu Pferd. Das Manöver dauert bis zum 29. Juni. 

1. 5 1919 - Eine Kompanie der Abteilung Scharff marschiert in die Innenstadt

München-Haidhausen * Um 12:45 Uhr marschiert eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ zum Maximilianeum und von dort durch die Maximilianstraße weiter in Richtung Innenstadt. Am Abend wird sie sich wieder zurückziehen und in den Gasteig-Anlagen biwakieren. 

 

20. 6 1802 - Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

München-Graggenau * Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet. 

1375 - Eine Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche abgeschlossen werden.

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.

Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> *&nbsp;Auch die letzten Franziskaner&nbsp;haben das Münchener Kloster verlassen.</p>

11 1802 - Auch das Franziskaner-Klostergebäude verschwindet

München-Graggenau * Mit dem Abbruch der Franziskaner-Klostergebäude verschwindet auch der Friedhof mit seinen Gruftkapellen und den Gräbern zahlreicher Persönlichkeiten. Einige Grabplatten werden vorsorglich als historische Monumente an die Frauenkirche übergeben. Graf Törring-Gronsfeld lässt drei Epitaphen von Familienangehörigen in die Bogenhauser Georgskirche bringen.

Das Epitaph des im Jahr 1594 verstorbenen Renaissancekomponisten Orlando di Lasso befindet sich im Nationalmuseum, den Schädel des Wilhelm von Occam erhielt die Bayerische Akademie der Wissenschaften. 

Und noch beim Bau der Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz beförderten die Bagger eine große Zahl von Knochen zutage.

14. 7 1789 - Der Sturm auf die Bastille fördert den Englischen Garten

Paris * Mit dem Sturm auf die Bastille beginnt in Paris die Französische Revolution. Durch dieses Ereignis wird das Militärgarten-Projekt in München [= Englischer Garten] zu einem Politikum, das in aller Eile realisiert werden muss.

13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 

1980 - Auch Frauen können Maximilianeer werden

München-Haidhausen * Auch Frauen können nun Maximilianeer werden. Als König Max II. die Stiftung anno 1852 ins Leben rief, waren nur Männer zum Studium zugelassen. Daher war - laut der Gründungsurkunde - die Förderung nur „talentvollen Jünglingen“ vorbehalten. 

Trotz der Öffnung der Hochschulen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die Förderung von Studentinnen noch bis zum Jahr 1980 auf sich warten. 

Da die Bestimmungen über den Zweck einer Stiftung grundsätzlich nicht geändert werden dürfen, besteht die einzige Möglichkeit zur Aufnahme weiblicher Stipendiaten nur darin, eine eigens für Frauen gedachte zweite Stiftung ins Leben zu rufen. Dazu brauchte man jedoch Geld. Und dieses steht erst im Jahr 1980 - im Rahmen der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Wittelsbach und Bayern“ - als Wittelsbacher Jubiläumsstiftung zur Verfügung. 

11. 10 1935 - Der Maximilianeums-Stiftungsvorstand soll ausgetauscht werden

München-Haidhausen * Bis auf den Historiker Karl Alexander von Müller, einem aus nationalsozialistischer Sicht politisch eindeutig zuverlässigen Mann, wird Stiftungs-Vorstand des Maximilianeums mit nationalsozialistischen Parteigängern in Gänze neu besetzt. 

14. 1 1823 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder. Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird. Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 

1776 - Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet

München-Graggenau * Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet. Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der Patres dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.

1840 - Die Planung für das Maximilianeum nimmt konkrete Form an

München-Haidhausen * Die Planungen für den damals noch „Akropole" genannten Nationalbau auf dem Isarhochufer nehmen konkrete Formen an. Vorgesehen ist ein Erziehungsinstitut für angehende Staatsbeamte, das unter der Bezeichnung „Athenäum" entstehen soll. Beschrieben wird es als ein großer Kultur- und Sportcampus mit Kirchen, Sälen, einem Schwimmbad und insgesamt 23 Gebäuden.

Als geistiger Initiator des Projekts gilt Friedrich Thiersch. Kronprinz Max II. beauftragt ihn daraufhin mit der Ausarbeitung eines Lehrplans sowie eines Raumprogramms für die geplante Einrichtung. Thierschs Konzept sieht eine Kirche im Zentrum der Anlage vor. Auch die Bezeichnung „Athenäum" geht auf ihn zurück, angelehnt an die Schule für junge Griechen, die er zwischen 1815 und 1818 in München geleitet hat. Ebenso stammt die heute gebräuchliche Bezeichnung „Maximilianeum" von 

1. 11 1942 - Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt

München-Haidhausen * Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt. Die offizielle Trauerfeier für den Präsidenten der Deutschen Akademie findet im Maximilianeum statt.

2 1935 - Eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums

Berlin - München-Haidhausen * Das Kultusministerium teilt dem Kuratoriumsvorsitzenden mit, dass „eine Umbildung, insbesondere Verjüngung des Kuratoriums“ bevorsteht. Seine Neubesetzung mit parteinahen Nationalsozialisten ist die Grundvoraussetzung für die anschließende Verdrängung des Stiftungsvorstands des Maximilianeums, Professor Hans Rheinfelder. Es folgt eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums. Man will mindestens drei Mitglieder dieses Gremiums vorzeitig ihres Amtes entheben. Das geht aber nur, wenn die Betroffenen von sich aus ihren Rücktritt erklären. 

  • Anton Dyroff und Walter Lotz sind bereits über 68 Jahre alt und sollen deshalb aus Altersgründen pensioniert werden. 
  • Wilhelm Freiherr von Pechstein vertritt eine konservative, strikt gegen den Nationalsozialismus und besonders seine Kirchenpolitik gerichtete Einstellung. 
  • Hinzu kommt später noch Aloys Fischer, der mit einer nichtarischen Frau verheiratet ist.

10. 3 1933 - Hausdurchsuchung im Maximilianeum durch SA-Leute

München-Haidhausen * SA-Leute führen im Maximilianeum eine Hausdurchsuchung durch. Ihr Augenmerk fällt zunächst auf die Bayernwehr, die im Maximilianeum Räume belegt hatte. Sie beschlagnahmen die dort gefundenen Übungsgewehre. Weitere Durchsuchungen und Besetzungen durch Polizei, SA und Stahlhelm folgen. 

Vor dem Eingang des Maximilianeums stehen seither Posten, die die Stipendiaten nur nach Abgabe einer Parole durchlassen. Eine Intervention beim Kultusminister Hans Schemm, der zugleich Gauleiter ist, führt zum Abzug der SA-Posten. Außerdem gibt er Weisung, dass „das Maximilianeum in jeder Weise zu schützen sei“. Er fördert auch die Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums an der Westseite. 

um 8 1932 - Die Bayernwehr im Maximilianeum

Um August 1932: 

München-Haidhausen * Die Bayernwehr wird von der Bayerischen Volkspartei - BVP als Selbstschutzorganisation gegründet worden und belegt auch im Maximilianeum Räume.

31. 7 1851 - Nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Bis zum ersten Einsendetermin für den Architekturwettbewerb liegen nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum vor, weshalb man die Frist auf den 31. Dezember 1851 verlängert und an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten das Programm zusätzlich versendet. 

1861 - Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum abgeschlossen

München-Haidhausen * Die aufwändigen Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum sind abgeschlossen. Dafür mussten die Grundmauern von zwei Kanälen durchzogen werden; zudem wurde unter dem Nordturm ein kleiner See zur Ableitung des Grundwassers angelegt. 

1994 - Weibliche und männliche Stipendiaten unter einem Dach

München-Haidhausen * Da das Maximilianeum nicht genügend Platz bot, mussten die weiblichen Stipendiaten vierzehn Jahre lang in einem nahe gelegenen Internat untergebracht werden. Erst mit der Fertigstellung eines Neubaus auf dem Gelände des Maximilianeums findet die räumliche Trennung der beiden Stiftungen ihr Ende. Seitdem leben die weiblichen und männlichen Stipendiaten - im Durchschnitt 45 - unter einem Dach. 

10. 8 1790 - Die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens wird geregelt

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine „Spezialresolution“, die die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens und aller darin befindlichen Grundstücke und Gebäude regelt. 

5. 2 1864 - Spitzbogenarkaden werden durch Rundbogenarkaden ersetzt

München-Haidhausen * Kurz vor seinem völlig unerwarteten Tod ordnet König Max II. eine entscheidende Planänderung am Maximilianeum an - obwohl der Mitteltrakt des Westbaus bereits über das erste Obergeschoss hinaus errichtet ist. Aufgrund zunehmender Kritik werden die ursprünglich vorgesehenen Spitzbogenarkaden durch Rundbogenarkaden im Stil der Neurenaissance ersetzt. Damit kommt es faktisch zu einer Abkehr vom ursprünglich angestrebten Maximiliansstil.

3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.

Um 10 2002 - Der Giftschrank in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet

München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.

1843 - Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek wird vollendet

München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.

1966 - Die Bayerische Staatsbibliothek bekommt einen Erweiterungsbau

München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.

1827 - Friedrich von Gärtner soll die Bayerischen Staatsbibliothe bauen

München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.

25. 1 1859 - Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft

München-Haidhausen * Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft. Darin wird der Zweck der Anstalt beschrieben. Weder der Stand noch der Reichtum der Eltern sind bei der Berücksichtigung im Königlichen Maximilianeum ausschlaggebend. Allerdings haben nur männliche Bewerber eine Chance. 

8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt. 

1837 - Die Staatsbibliothek wird bezogen

München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.

1842 - Die Staatsbibliothek ist endgültig fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt. 

15. 5 1936 - Theodor Rittersbach ist neuer Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller scheidet in seiner Funktion als Vorstand der Stiftung Maximilianeum aus. Sein Nachfolger wird der 32-jährige Theodor Ritterspach, ebenfalls ein Maximilianeer. 

1. 5 1919 - Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

München-Haidhausen * Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum und stellen in zwei Studentenzimmern Maschinengewehre auf. Ein Waffenlager mit weiteren acht MGs und achthundert Gewehren wird angelegt und im Keller Pferdestallungen eingerichtet - dies alles, um von hier aus München zu befreien. 

6 1935 - Vernichtende Gutachten für Professor Hans Rheinfelder

München - Halle - Köln * Professor Hans Rheinfelder erhält nahezu gleichzeitig eine Berufung nach Halle und Köln erhalten. Um sich vor möglichen späteren Konflikten zu schützen, werden von den aufnehmenden Universitäten Gutachten eingeholt. 

Diese fallen für Professor Rheinfelder wie folgt aus: „Politisch stand und steht Rh. unbeirrbar und unbelehrbar auf dem Boden der Bayerischen Volkspartei. Zu den Grundsätzen des Deutschen Reiches kann er bei seiner durchaus unheroischen schwächlich-pazifistischen und konfessionell verstockten Einstellung keine innere Fühlung bekommen, ja er bemüht sich auch nicht im mindesten darum, diese zu gewinnen. Kultur ist ihm gleich katholische Kirche. […] Im übrigen aber ist seine Weltanschauung für die Zwecke des Dritten Reiches völlig unbrauchbar.“

um 12 1850 - Ein Architekturwettbewerb für einen bayerischen Nationalstil

München-Haidhausen * Ein Architekturwettbewerb zur Ausarbeitung eines Bauplans für eine höhere Bildungs- und Unterrichtsanstalt wird in Tageszeitungen und Fachzeitschriften ausgeschrieben. Teil der Aufgabe ist auch ein Raumprogramm für eine „geräumige, zur Aufnahme von mindestens 80 größeren und kleineren Gemälden bestimmte Halle“. 

Darüber hinaus wird der Ausschreibungstext mit der Bitte um Teilnahme an rund einhundert Architekten in Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz und Dänemark versandt, deren Mitwirkung besonders erwünscht ist. Man will einen „bis dahin noch nicht dagewesenen Baustil“ im Sinne eines bayerischen Nationalstils schaffen. 

Die Initiative zu diesem Wettbewerb geht auf den Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Wilhelm von Kaulbach, zurück.

10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 

15. 11 1918 - Die Stiftung Maximilianeum wird dem Kultusministerium unterstellt

München-Haidhausen * Ein Erlass des Gesamtministeriums vom 15. November 1918 und der § 2 des Übergangsgesetzes vom 28. März 1919 betrachtet die königliche Gewalt auf die jeweils beteiligten Ministerien übergegangen - und damit auch die Stiftung Maximilianeum. 

Dabei hatte König Max II. im § 28 der Stiftungsurkunde bestimmt, dass das Protektorat und die Schutzherrlichkeit an die Universität München übergehen sollte. Entgegen dem Stifterwillen des Bayernkönigs Max II. tritt in den nachrevolutionären Aufräumarbeiten das Kultusministerium in die vollen Rechte des Königs ein, ohne dass dies von einem der Stiftungsorgane [= Vorstand und Kuratorium] oder von der Universität bemängelt wird. 

14. 12 1929 - Die Universität will das Protektorat über das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Universität teilt dem Kultusministerium mit, dass sie von jetzt an Protektorat und Schutzherrlichkeit über die Stiftung Maximilianeum ausüben werde. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten des Zivilsenats des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 14. Juli 1928. 

Doch das Ministerium reagiert auch auf drei weitere Schreiben der Universität innerhalb von zwei Jahren und vier Monaten nicht. 

27. 4 1932 - Die Universität erhebt erneut Anspruch auf das Maximilianeum

München-Haidhausen * Der Rektor der Universität erklärt gegenüber dem Kultusministerium, dass er die Ernennung des neuen Vorstands der Maximilianeum-Stiftung in Anspruch nehmen werde. Falls sich das Kultusministerium weigern würde, droht er mit Klage vor dem Verwaltungsgericht.

10 1933 - Wird das Maximilianeum ein Kameradschaftshaus ?

München-Haidhausen * Der Reichsinnenminister, der seit der Machtübernahme die Hochschulpolitik vereinigt, verfügt, dass Studentenheime und Korpshäuser in Kameradschaftshäuser umgewandelt werden sollen. Die Studenten haben darin in Kameradschaften von zehn bis fünfzehn Mann zusammenzuleben.

Da Gemeinschaftserziehung und Gemeinschaftsbildung zu den herausragenden Erziehungszielen auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Bildungssystems gehören, will man kein Universitätsstudium ohne die Gemeinschaftserfahrung des Lebens in einem - im Sinne des Nationalsozialismus ausgerichteten - Kameradschaftshaus erfolgen lassen. Außerdem sollten sie weltanschaulich und sportlich erzogen werden. 

20. 9 1934 - Studenten sollen im Kameradschaftshaus wohnen

Berlin - München-Haidhausen * Der Reichsführer der Deutschen Studentenschaft ordnet an, dass zur weltanschaulich einheitlichen Erziehung des akademischen Nachwuchses, den er „als revolutionären Stoßtrupp des Nationalsozialismus an den Hochschulen“ sieht, jeder Studienanfänger des kommenden Wintersemesters  die beiden ersten Semester an derselben Hochschule hören und dabei in einem von der Deutschen Studentenschaft anerkannten Kameradschaftshaus wohnen soll.

Um 3 1941 - Gauleiter Wagner will die Maximilianeums-Satzung ändern

München-Haidhausen * Gauleiter und Staatsminister Adolf Wagner will die Satzung ändern und aus der Stiftung Maximilianeum eine reine Zahlstelle für Geldstipendien machen. Er will die Studenten aus dem Haus entfernen und sie mit einem monatlichen Stipendium von 150 RM abfinden. Anschließend soll die Kreisleitung München der NSDAP das Gebäude der Stiftung übernehmen. 

25. 4 1944 - Bomben aufs Maximilianeum

München-Haidhausen * In der Bombennacht verbrennen dreizehn Gemälde aus der Historischen Galerie im Maximilianeum. Die anderen sind inzwischen verstreut untergebracht. 

10. 3 1864 - Finanzierung des Maximilianeums ungesichert

München-Haidhausen * Durch den Tod des Königs ist die Finanzierung des Maximilianeum-Projekts vollkommen ungesichert. Die Bauarbeiten verzögern sich. Zunächst entsteht der äußerlich funktional gehaltene Hauptblock. 

10. 5 1874 - Die Historische Galerie im Maximilianeum eröffnet

München-Haidhausen * Die Historische Galerie im Maximilianeum wird zehn Jahre nach dem Tod König Max II. eröffnet wurde. Sie besteht nicht aus achtzig, sondern lediglich aus dreißig kolossal große Historienbilder. Vier davon beziehen sich auf die biblischen Themen, acht Bilder haben das abendländische Mittelalter zum 

Thema und weitere sieben Gemälde beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte der Neuzeit. Die von König Max II. ganz stark favorisierte bayerische Perspektive wurde - selbst bei positivster Auslegung der Historie - auf drei Bilder reduziert. 

Ergänzt wird das Bildprogramm durch andere Räume des Maximilianeums und in dessen Fassade. Dort repräsentieren außerdem 24 Marmorbüsten Wohltäter, Erfinder, Weise, Literaten, Staatsmänner und Feldherren.

1932 - Maximilianeums-Vorstand muss sein Amt niederlegen

München-Haidhausen * Der seit 1920 amtierende Vorstand der Stiftung Maximilianeum, Ministerialrat Jakob Weber, ein ehemaliger Maximilianeer, muss wegen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung aus dem Amt scheiden. Er hatte viele Jahre die Verpflegung seines Sohnes und seines Dienstmädchens aus der Küche der Stiftung in Anspruch genommen. 

Das Kultusministerium setzt daraufhin kurz entschlossen den Ministerialrat Karl Sommer „für die Dauer der Erledigung der Vorstandsstelle im Maximilianeum als Verweser“ ein. 

21. 6 1831 - Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt. 

30. 1 1934 - Das Erziehungsministerium wird neu strukturiert

Berlin - München-Haidhausen * Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches wird auch das Erziehungsministerium neu strukturiert.

16. 11 1934 - Hitler entmachtet die Deutsche Studentenschaft

Berlin - München-Haidhausen * Reichskanzler Adolf Hitler überträgt auf Antrag des Reichserziehungsministers Bernhard Rust dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund die gesamte politisch-weltanschauliche Erziehung der Studentenschaft und entmachtet damit faktisch die Deutsche Studentenschaft. 

Damit ist der Antrag des Kuratoriums auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus gegenstandslos geworden.

1. 12 1935 - Dr. Fritz Reu wird Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Der 24-jährige Dr. Fritz Reu, Dozentschaftvertreter der Juristischen und Staatswirtschaftlichen Fakultät, übernimmt das Vorstandsamt von Hans Rheinfelder. Reu spielte bei der Absetzung Rheinfelders eine dubiose Rolle. Er hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Rheinfelder als Vorstand der Stiftung Maximilianeum und als Universitätslehrer für untragbar hält und er selbst Vorstand werden wolle.

12. 1 1949 - Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Landtags

München-Haidhausen * Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Parlaments genutzt, obwohl das Gebäude ursprünglich nicht als Unterkunft für den Landtag, sondern für einen ganz anders gelagerten Zweck erbaut ist.

2. 5 1919 - Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

München-Haidhausen * Im Rahmen der Kampfhandlungen zwischen den Weißen Truppen und der Roten Armee kommt es auch zu Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum. Ein von den Spartakisten vorgenommener Beschuss führt zu einem Volltreffer im oberen Rundbogen des Nordturms. So jedenfalls schreibt es der Vorstand von Riezler an den Verwaltungsausschuss.

16. 12 1932 - Karl Sommer beendet seine Vorstands-Tätigkeit

München-Haidhausen * Die Tätigkeit des Ministerialrats Karl Sommer, der einer der Hauptbelastungszeugen im Hitlerprozess war, als Vorstand der Stiftung Maximilianeum endet. Ihm folgt zum gleichen Zeitpunkt Professor Hans Rheinfelder.

10. 10 1934 - Angst um den Weiterbetrieb der Stiftung Maximilianeum

Berlin - München-Haidhausen * Das Kuratorium beim Kultusministerium stellt den Antrag auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus. Man befürchtet, dass sonst der Weiterbetrieb der Stiftung gefährdet sei, nachdem die Universitäten und Fakultäten bereits Ende 1933 nach dem Führerprinzip reorganisiert worden waren und dadurch ernannte Rektoren und Dekane erhielten, womit zugleich die Selbstverwaltung durch den Senat ausgeschaltet wurde. 

Im Zuge dieser Maßnahmen kam es zu umfangreichen politisch motivierten Säuberungen des Personalstamms. Für die Entlassenen wurden junge Nationalsozialisten strategisch platziert. 

24. 12 1935 - Schon wieder ein neuer Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Die Tätigkeit von Professor Walther Wüst als Vorstand der Stiftung Maximilianeum dauert wie bei Dr. Fritz Reu ebenfalls nur acht Tage. Sie endet bereits am 24. Dezember. Gründe für die Beendigung der Tätigkeit sind nicht bekannt. 

Das Kultusministerium beauftragt den 29-jährigen Regierungsrat Wilhelm Müller, ein Maximilianeer und NSDAP-Mitglied, mit der vorläufigen Führung der Vorstandsgeschäfte des Maximilianeums.

1861 - Exotische Tiere von König Max II. abgelehnt

München * Graf Emil von Bentheim bietet dem Bayernkönig Max II. eine Sammlung an, die er unter anderem auf Java und Borneo zusammengetragen hat. Zur Sammlung gehören neben Kartenmaterial, Mineralien, getrockneten Pflanzen und ausgestopften auch lebende Tiere, nämlich ein Orang-Utan, ein Affe, zwei Sumpfhirsche und eine Boa. 

Nach der erfolgten Ablehnung schreibt der Graf, „dass dieselben in Deutschland nirgends fruchtbarer für die Wissenschaft werden könnten, als in der Hauptstadt eines Königreiches, dessen erhabener Herrscher im Ruhm eines hochherzigen Protektors der Wissenschaften glänzt“. 

Zu dieser Zeit ist in München das wissenschaftliche Interesse der Zoologie eben mehr auf tote als auf lebende Tiere ausgerichtet.

17. 4 1941 - Den Stipendiaten soll gekündigt werden

München-Haidhausen * Vom Kultusministerium ergeht die Weisung, die bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum zu kündigen. Nun schaltet sich der bayerische Ministerpräsident Ludwig Siebert in den Vorgang ein und verlangt vom Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister Adolf Wagner, an den weiteren Entscheidungen beteiligt zu werden.

1822 - Kaulbachs Gemäldezyklus begeistert Kronprinz Max

Berlin * Wilhelm von Kaulbach beginnt mit der Realisierung des weltgeschichtlichen Gemäldezyklus im Treppenhaus des Neuen Museums in Berlin. Kronprinz Max II. ist davon beeindruckt. 

Ab 1827 - König Ludwig I. lässt Nibelungensäle der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die Nibelungensäle im Königsbau der Residenz ausmalen. 

1839 - Der Standort des Maximilianeums wird konkret

München-Haidhausen * Der Standort des Maximilianeums wird ins Auge gefasst, nachdem Kronprinz Max II. ab dem Jahr 1839 mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Welchem Zweck und welcher Nutzung der Bau einmal zugeführt werden soll, nimmt in seinen Überlegungen noch keinen Platz ein. 

1832 - Grundsteinlegung für die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.

1874 - Die Gesamtanlage des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Gesamtanlage des Maximilianeums mit der städtebaulich bedeutsamen Arkaturkulisse ist - zehn Jahre nach dem Tod von König Max II. - fertiggestellt. Die repräsentativen Baulichkeiten des Maximilianeums bestehen demnach nur aus einer leeren Fassade - zum krönenden Abschluss der Maximilianstraße.

Ab 1932 - Der Maximilianeer Franz Gürtner

München-Haidhausen * Der Maximilianeer Franz Gürtner ist zwischen 1932 und 1941 NS-Reichsjustizminister.

9. 3 1933 - Gleichschaltung Bayerns

München-Haidhausen * Spätestens mit der Gleichschaltung Bayerns ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Maximilianeum grundlegend. 

Um 10 1933 - Antrag auf Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums

München-Haidhausen * Der Verwaltungsausschuss der Universität München beantragt aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung einen Betrag von 500.000 Reichsmark zur Erneuerung der Außenfassade der Westfront des Maximilianeums. 

8 1846 - Kronprinz Max II. in der „Galeries Historiques“ in Versailles

Paris * Kronprinz Max II. lernt während seines Paris-Aufenthalts die „Galeries Historiques“ in Versailles kennen. Der Bürgerkönig Louis Philippe lässt es sich nicht nehmen, den bayerischen Thronfolger vier Stunden lang persönlich durch das zur historischen Galerie umgestaltete Residenzschloss Ludwigs XIV. zu führen und ihm die in einem Bilderzyklus dargestellte französische Geschichte vorzustellen. Der Bayernprinz ist davon stark begeistert. 

1826 - Der Königsbau der Residenz entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des Max-Joseph-Platzes entsteht der Königsbau der Residenz. 

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des Palais Toerring-Jettenbach gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem Friedhof des Franziskanerklosters zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des Toerring-Palais will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.

1850 - Ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls

München-Haidhausen * Als das Maximilianeum-Projekt konkrete Formen annimmt, will König Max II.,den von ihm erkannten Gefahren entgegenwirken, die die Eigenständigkeit Bayerns und seine Monarchie bedrohen. Da sind - nach der kaum überwundenen Revolution des Jahres 1848 - 

  • die immer stärker werdenden demokratischen Umtriebe, 
  • die unaufhaltsame industrielle Revolution von Eisenbahn, Telegraph und Dampfmaschine, die nach immer größeren Wirtschaftsräumen und damit größeren Staatseinheiten verlangt und der die Kleinstaaterei des Deutschen Bundes viel zu eng geworden ist, und 
  • da ist schließlich Preußen, das im Namen der deutschen Einheit auf Machterweiterung hinarbeitet und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf das Königreich Bayern wirft. 

König Max II. will diese Gefahren durch ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls bekämpfen. 

31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.

6. 10 1857 - Grundsteinlegung für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Münchner Prominenz feiert in Anwesenheit von König Max II. und höchster Regierungsvertreter auf dem Ripfelanger die Grundsteinlegung für die künftige Bildungseinrichtung und die Gemäldegalerie. 

Bei stürmischem Wind und strömenden Regen singt ein zweihundert Mann starker Chor: „Bayerns hoffnungsvollen Söhnen baut Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen, Sterne sind ihr leuchtend Ziel.” Danach leitet der König mit drei Hammerschlägen die Bauarbeiten ein. 

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Maximilianeums vergehen insgesamt siebzehn Jahre, da in dem von Quellen durchströmten, abschüssigen Geröllhang komplizierte Fundamentierungsarbeiten notwendig sind. 

Um den 28. 10 1934 - Der Reichsminister nur für freiwillige Aufnahme im Kameradschaftshaus

Berlin - München-Haidhausen * Reichsminister Bernhard Rust verwässert das strikte Programm des Studentenschaftsführers. Er war zwar auch dafür, dass ein möglichst großer Anteil junger Studenten im Kameradschaftshaus erzogen werden soll, doch habe dieser Beitritt grundsätzlich freiwillig zu erfolgen. Keine Verbindung dürfe gezwungen werden, ein Kameradschaftshaus im Sinne nationalsozialistischer Erziehung zu werden. 

6 1946 - Die Akademie der Tonkunst soll in die Villa Stuck

München-Haidhausen * Nach einem kurzen Intermezzo im Maximilianeum wird der Akademie der Tonkunst die Villa Stuck als neue Wirkungsstätte für ihren Unterrichtsbetrieb zugewiesen. 

20. 3 1848 - Das Athenäum-Projekt nimmt greifbare Formen an

München-Haidhausen * Der Bayernregent Ludwig I. verzichtet - nach den revolutionären Ereignissen im Land - offiziell auf den Thron. Damit wird der Kronprinz als König Max II. inthronisiert. Das Athenäum-Projekt kann jetzt greifbare Formen annehmen. 

27. 3 1935 - Dr. Florian Bleyer stirbt vollkommen unerwartet. 

München * Der Kuratoriumsvorsitzende des Maximilianeums, Dr. Florian Bleyer, stirbt vollkommen unerwartet. 

1864 - Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt. 

8. 12 1935 - Fritz Reus Vorstandschaft endet nach acht Tagen

München-Haidhausen * Die Vorstandschaft von Dr. Fritz Reu dauert nicht sehr lange, nachdem er in kürzester Zeit feststellen muss, dass sich im Hause Unmut über die Absetzung Rheinfelders und den Wechsel zu seiner 

Person breit macht. Das Verhalten der Stipendiaten ihm gegenüber wird als sehr reserviert geschildert, weshalb Reu am achten Tag nach seiner Amtsübernahme die Bewohner des Maximilianeums in der Bibliothek zusammenholte, um Missverständnisse zu klären. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel. Noch am Nachmittag dieses 8. Dezember 1935 endet die kommissarische Vorstandstätigkeit von Dr. Fritz Reu. 

16. 12 1935 - Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum

München-Haidhausen * Professor Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum. Er ist 34 Jahre alt, hat aber bereits eine steile Karriere als Wissenschaftler und Nationalsozialist hinter sich.

1832 - Kronprinz Max II. und das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Wurzeln für das Maximilianeum gehen auf den damals 21-jährigen Kronprinzen Max II. zurück, der ab diesem Jahr die Idee einer „Akropole zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ verfolgt. Er beabsichtigt, „auf der Isaranhöhe einen großen Nationalbau, einen Park, eventuell sogar einen neuen Stadtteil anzulegen”. Das bedeutet aber noch nicht den Standort des heutigen Maximilianeums. 

12. 10 1935 - Hans Rheinfelder bittet um Entlassung als Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Professor Hans Rheinfelder, der Stiftungsvorstand des Maximilianeums, bittet um seine Entlassung als Vorstand des Maximilianeums. Sein Gesuch ist ähnlich freiwillig wie das der ausgeschiedenen Kuratoriumsmitglieder.

31. 12 1851 - Noch immer keine befriedigenden Entwürfe

München-Haidhausen * Da der Architekturwettbewerb für das Maximilianeum auch jetzt keine befriedigende Ergebnisse zeigt, verlängert man die Einsendefrist erneut auf den 1. Juni 1852. 

1902 - Fresken durch Glasmosaik ersetzt

München-Haidhausen * Die von dem Historienmaler Karl von Piloty an der Außenfront des Maximilianeums angebrachten Fresken werden von der Kgl.-Bayerischen Hofmosaik-Kunstanstalt Rauecker und Solerti in München durch Glasmosaike erneuert. 

Doch nicht nur den Gemälden, auch der nach Westen ausgerichteten Fassade setzte die Witterung stark zu. Es besteht Steinschlaggefahr, nachdem ganze Platten der Terrakottaverkleidung sowie Ecken und Gesimse herabstürzen.

1872 - Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt. Die Stipendiaten der Maximilianeum-Stiftung beziehen ihre Räumlichkeiten im neu errichteten Gebäude auf der Gasteig-Anhöhe.

20. 8 1876 - Stiftungsurkunde für das Kgl. Maximilianeum erlassen

München-Haidhausen * König Ludwig II. erlässt die Stiftungsurkunde und die Grundbestimmungen für das Kgl. Maximilianeum, die sein Vater ausdrücklich gebilligt hatte. 

26. 3 1935 - Rücktritte der Kuratoriums-Mitglieder

München-Haidhausen * Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Florian Bleyer teilt mit, dass alle ins Auge gefassten Herren des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum zum Rücktritt bereit sind. Nun kann mit der Verjüngung des Kuratoriums begonnen werden.

1913 - Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

München-Haidhausen * Franz von Stuck erhält vom „Kölner Kunstverein“ den Auftrag, seine „Amazone“ in Lebensgröße zu gestalten. 

1856 - König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab

München * König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab, da „die Gründung einer solchen Anstalt als zu kostspielig und von wenig Nutzen für die Wissenschaft nicht zu befürworten ist“.

23. 4 1941 - Der Kruzifix-Erlass

München-Haidhausen * Adolf Wagner, Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister, will mit dem „Kruzifix-Erlass“ alle Schulkreuze aus den Klassenzimmern entfernen. Das ist ein taktischer Missgriff erster Güte. Doch damit löst sich das Problem mit der Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum anders. Nach massiven Alkoholexzessen erkrankt der NS-Gauleiter Ende 1941 schwer und muss bald darauf seine sämtlichen Ämter ruhen lassen. 

Sein Nachfolger Paul Giesler entfaltet als Kultusminister kaum noch Initiativen.

24. 2 1998 - Den Grundstein des Maximilianeums wiederentdeckt

München-Haidhausen * Die Lage des Grundsteins des Maximilianeums geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und wurde erst bei Umbauarbeiten zufällig wiederentdeckt. In einer Bleikassette fanden sich mehrere Objekte, darunter Deutschlands älteste Modelllokomotive. 

Die 1838 in Dresden gefertigte und ursprünglich funktionsfähige Kleinlokomotive ist ein Modell der „Adler“-Lokomotive mit Schlepptender im Maßstab 1:10. Sie besteht aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz und konnte mit Spiritus betrieben werden. Vermutlich handelte es sich um ein Werbegeschenk der englischen Firma Robert Stephenson & Co., die auch Deutschlands erste Lokomotive baute. Die „Adler“ verkehrte ab 1835 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 

Der Grundstein enthält außerdem Baupläne, die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes, Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan sowie seltene Münzen. 

14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.

31. 7 1960 - Der 37. Eucharistische Weltkongress tagt in München

München-Graggenau * Der 37. Eucharistische Weltkongress findet vom 31. Juli bis 7. August 1960 in München statt. Er wird mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Odeonsplatz eröffnet, an dem rund 80.000 Gläubige teilnehmen.

Unter dem Leitwort „Pro Mundi Vita“ („Für das Leben der Welt“) versammelt der Kongress etwa eine Million Teilnehmer und ist damit das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt zugleich als wichtiger Impuls für die liturgische Erneuerung unmittelbar vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil. 

1897 - Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße

München-Haidhausen * Der 34-jährige Akademieprofessor Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße“und beginnt umgehend mit den Planungsarbeiten für seine Künstler-Residenz.

27. 7 1897 - Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

München-Haidhausen * Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais bei der Lokalbaukommission in München zur Genehmigung ein. Die Überprüfung der Planungen führen zur umgehenden Ablehnung und der Aufforderung zur Überarbeitung.

24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.

9. 10 1897 - Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck beginnen

München-Haidhausen * Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße beginnen. 

1930 - Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Familie Heilmann-Stuck bezieht die Villa Stuck, muss aber bald feststellen, dass die ehemalige Künstler-Residenz für die besonderen Bedürfnisse einer Familie mit vier Kindern nur wenig geeignet ist. Aus diesem Grund legen die Heilmanns die Villa Stuck bald still. Mary Heilmann-Stuck geht mit ihren Kindern nach Marqurtstein, Albert Heilmann ist beruflich strak in Berlin engagiert. 

30. 4 1945 - Die Villa Stuck wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

München-Haidhausen * Mit dem Einmarsch der Amerikaner wird die Villa Stuck umgehend von den US-Militärbehörden beschlagnahmt. Da die unteren Räume für Bürozwecke zu dunkel sind, wollen die Amis die Wände weiß übertünchen.Diese Maßnahme kann gerade noch verhindert werden. Auch deshalb, weil die Besatzer ins Nachbarhaus umziehen. 

1. 1 1992 - Das Museum Villa Stuck wird wiedereröffnet

München-Haidhausen * Unter dem Wortungetüm Museum Villa Stuck - Eine Stiftung der Landeshauptstadt München mit Schenkung Hans Joachim Ziersch kann die Künstler-Villa wieder eröffnet werden. 

1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.

20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.

1943 - Die Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen

München-Haidhausen * Die verwaiste Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen. 

1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 

9. 11 1849 - Das bayerische Nationalgefühl des Volkes heben und kräftigen

München * König Max II. beauftragt seinen Innenminister Theodor von Zwehl ein „Gutachten patriotisch gesinnter Männer aus sämtlichen Kreisen des Königreichs und aus den verschiedenen Ständen“ einzuholen und „nichts zu unterlassen, was das Nationalgefühl des Bayern - für Bayern - zu heben und zu festigen vermag“. 

Mit diesem Programm will er die Monarchie in Bayern sichern. Ihm ist klar, dass fast die Hälfte seines Staatsgebiets und seiner Bevölkerung nicht das Geringste mit Bayern zu tun hatte. Die revolutionären Ereignisse haben gezeigt, dass besonders von Franken, das keinerlei geschichtlichen Bezug zu Bayern hatte, der stärkste Widerstand gegen die Monarchie ausging. 

Durch die Förderung von Tracht, Brauchtum und Geschichte, durch Geschichtszyklen und dynastische Feste, durch Denkmäler, Nationalhymne und den Ausgleich der Religionen sowie durch gezielte Unterstützung aller konservativen, monarchiefreundlichen Institutionen und Vereinigungen, soll die gesamtbayerische Identitätsstiftung gesteuert werden.

All diese Maßnahmen schlagen sich nicht zuletzt auch in Fragen der Architektur nieder. Denn zum Ziel zur Förderung einer bayerisch-monarchischen Gesinnung zählen auch die Bemühungen des Bayernregenten um einen neuen Baustil, bei dem programmatisch gotische und bäuerliche Architekturformen, also letztlich deutsche und bayerische Elemente verschmolzen werden sollen.

Darüber hinaus verfolgt Max II. mit einem neuen, in Bayern erfundenen Baustil außenpolitische Ziele.

  • Er will damit für Bayern eine Vorrangstellung unter den deutschen Mittelstaaten erreichen und so das Land als dritte Kraft zwischen Preußen und Österreich etablieren und zumindest in der Architektur und im Städtebau eine führende Rolle einnehmen.
  • Daneben hätte er mit der Erfindung eines neuen Baustils auch seinen Vater, den dominierenden Kunstkönig, in dessen ureigenstem Gebiet übertroffen.

1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.

8. 1 1965 - Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa

München-Haidhausen * Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa um 1,1 Millionen DMark und verpflichten sich, in den Räumen der ehemaligen Künstler-Residenz ein Museum einzurichten. Die Landeshauptstadt München gewährt im Gegenzug einen einmaligen Zuschuss von 500.000 DMark. 

13. 9 2000 - Der Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Der renovierte Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet. 

8. 8 1946 - Die Musikhochschule bezieht die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Studenten der Staatlichen Hochschule für Musik übernehmen die Villa Stuck für ihre Studienzwecke. Zeitweise sind hier bis zu 316 Studierende eingeschrieben, darunter auch - ab Oktober 1946 - Wolfgang Sawallisch. 

31. 7 1888 - Die Elefanten-Katastrophe

München * Zum Höhepunkt der Centenarfeier, dem drei Kilometer langen Festzug, formieren sich tausende Menschen und Tiere. Der „Künstler- und Handwerkerzug“ beginnt am Karlsplatz-Stachus, führt zum Marienplatz und von da durch die Dienerstraße zum Max-Joseph-Platz. Von hier aus bewegte er sich über den Odeonsplatz zum Siegestor, wo der Zug wendet, um auf der westlichen Straßenseite wieder zurück zur Briennerstraße zu gelangen, von wo aus der Weg weiter zum Königsplatz führen soll. 

Die Festzugsgruppe der „Kauf- und Handelsleute“ präsentiert sich dabei mit einem Wagen, zu dem acht indische Elefanten gehören. Diese entstammen einer Leihgabe des Zirkusdirektors Carl Hagenbeck. Beim Umzug durch die Ludwigstraße trotteen die exotischen Tiere gelassen und brav einher. Als der Festzug jedoch am Siegestor eine Schleife macht, treffen die von Berbern berittenen Elefanten auf die als feuerspeienden Drachen dekorierte Straßenlokomotive in der Gruppe der Eisenindustrie. Die Elefanten erschrecken durch ein unachtsames Dampfablassen und von dem Rattern und Gezische des grotesken Vehikels derart, dass sie scheuten und wild trompetend davonrasen. Die aufgescheuchten Elefanten lösen wiederum eine Massenpanik unter den Besuchern aus. 

Den Anfang macht ein Elefantenbulle, der wild zu trompeten beginnt, durch die Ludwigstraße nach Norden trampelt und vor der Staatsbibliothek randaliert. Drei Tiere folgen ihm, Panik bricht aus, im Gedränge sterben Menschen. Die Zirkuswärter brauchen die Hilfe der schweren Reiterei, um die Elefanten zu bändigen. 

Vier weitere Elefanten nehmen in die entgegengesetzte Richtung Reißaus und verbreiten Angst und Schrecken. Im ungezügelten Galopp rennen sie über die Ludwig- in die Maximilianstraße, steuern den Hofgraben zu, wo sie an der Königlichen Münze das Hauptportal einrennen. Über den Alten Hof laufen sie weiter zum Viktualienmarkt und richten unter den Verkaufsständen verheerende Verwüstungen an. Ein Elefant soll sogar ins Hofbräuhaus gerannt sein, bei denen Münchner Wirtshausbrüder und Elefanten einander Rüssel an Nase begegnen. 

Ihr weiterer Weg führt zum Gärtnerplatztheater und von dort zur Auenstraße 46, wo sie sich im Hof einfangen und beruhigen lassen. Später bringt man einen an die Vorgänge erinnernden Gedenkstein an. Immerhin verlieren durch die „Elefanten-Katastrophe“ und der damit verbundenen Massenpanik zwei, nach anderer Quelle vier Menschen ihr Leben. Zudem verursacht sie 42 Verletzte. 

2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.

21. 7 1804 - Auf dem Franziskaner-Friedhof stampfen Soldatenstiefel

München-Kreuzviertel - München-Graggenau * In einem kurfürstliches Reskript an die Oberbaierische Militär-Inspektion“heißt es:

  • „Wir haben gnädigst beschlossen, den bisherigen Parade-Platz dem Vergnügen des Publikums allein zu widmen, und zu diesem Zwecke verschönern zu lassen.
  • Dagegen bestimmen Wir den Platz des ehemaligen Franziskaner-Klosters zur Zeit als Parade-Platz, und eröffnen solches Unserer oberbaierischen Militär-Inspektion zu Anweisung der hiesigen Kommandantschaft“.

Das Franziskanerkloster ist inzwischen abgerissen und der dazugehörige Friedhof eingeebnet worden. Der dadurch entstandene große Raum erhält bald darauf die Bezeichnung Max-Joseph-Platz. Über den Gräbern des Franziskanerfriedhofs stampfen seither Soldatenstiefel, vor allem aus der Kosttor-Kaserne und der Kreuzkaserne. Bis zum Frühjahr 1826 dient der heutige Max-Joseph-Platz als Exerzierplatz der Münchner Garnison, um sich auf einen potenziellen Einsatz sorgfältig vorbereiten zu können. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es keine militäreigenen großen Truppenübungsplätze. Die eigentliche Truppenausbildung muss daher auf den Kasernenhöfen und auf Exerzierplätzen stattfinden.

29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 

6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“

1874 - Bäckerei Karl in einem Haus mit jahrhundertealter Geschichte

München-Graggenau * Im Münchner Adressbuch von 1874 findet sich der bislang früheste bekannte Nachweis der Bäckerei Karl am Platzl 2. Der Eintrag lautet: „Karl - Bäcker und Melber - Platzl 2.“

Damit ist die Bäckerei an diesem Standort erstmals eindeutig belegt. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelt sie sich zu einer der bekanntesten Bäckereien Münchens und wird unter dem Namen „Bäcker Karl“ weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Die Bäckerei befindet sich im Haus Platzl 2, einem der ältesten erhaltenen Bürgerhäuser Münchens. Sein mittelalterlicher Kern reicht bis in das 13. oder 14. Jahrhundert zurück. Umbauten aus der Renaissance und dem Barock prägen das Erscheinungsbild bis heute. Gemeinsam mit dem benachbarten Haus Platzl 3 zählt das Gebäude zu den bedeutendsten historischen Bürgerhäusern der Münchner Altstadt. 

Um 1900 - Die Dampfbäckerei Franz Karl am Platzl 

München-Graggenau * Um 1900 firmiert der Betrieb als „Dampfbäckerei und Mehlhandlung Franz Karl“. Aus dieser Zeit sind mehrere Reklamemarken erhalten. Sie tragen die Aufschrift „Älteste Bäckerei am Platze“ und belegen, dass das Unternehmen gezielt mit seiner langen Tradition wirbt. Auch wenn sich diese Werbeaussage heute nicht eindeutig überprüfen lässt, deutet sie darauf hin, dass die Familie Karl ihre Bäckerei bereits um die Jahrhundertwende als alteingesessenen und traditionsreichen Handwerksbetrieb versteht.

27. 4 1984 - Abschied vom Bäcker Karl

München-Graggenau * Nach mehr als einem Jahrhundert schließt der legendäre Bäcker Karl am Platzl 2, schräg gegenüber dem Hofbräuhaus, seine Backstube und den Verkaufsladen. Anlass ist die umfassende Sanierung der historischen Häuser am Platzl sowie die Neugestaltung des Areals zu den heutigen Platzlgassen. Mit der Schließung verschwindet eine der traditionsreichsten Bäckereien der Münchner Altstadt. Heute befindet sich an ihrer Stelle ein Irish Pub. 

1972 - Franz Karl erfindet die Olympia-Brezn

München-Graggenau * Zu den Olympischen Spielen in München entwickelt Kultbäcker Franz Karl eine außergewöhnliche Idee: Er verbindet fünf Laugenbrezen zu den Olympischen Ringen und schafft damit die „Olympia-Brezn“. Das ungewöhnliche Laugengebäck wird zum Publikumserfolg und macht den Bäcker Karl weit über München hinaus bekannt. 

21. 7 1914 - Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

München-Haidhausen * Die Bauarbeiten für den neuen Atelierbau an der Villa von Franz von Stuck beginnen. Den dafür erforderlichen Grund hat er zuvor von seinem Freund, dem kgl. Bayerischen Hofschauspieler und Dichter Konrad Dreher abgekauft. 

11 1897 - Gründung des Theaterunternehmens „Münchner Schauspielhaus“ 

München-Graggenau * Das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ wird gegründet, nachdem sich das Deutsche Theater in der Schwanthalerstraße zunehmend dem Varieté zuwendet. Ziel der neuen Gesellschaft ist die Förderung eines künstlerisch anspruchsvollen Sprechtheaters in München. 

Ausgangspunkt der Gründung ist der Wunsch, dem ernsthaften Schauspiel eine eigene Bühne zu schaffen. Ein Teil des Ensembles und der künstlerischen Kräfte des Deutschen Theaters sucht hierfür neue Perspektiven. Zu den maßgeblichen Initiatoren und Trägern des Unternehmens zählen der Theaterdirektor Ignaz Georg Stollberg sowie der Brauereibesitzer und Mäzen Cajetan Schmederer. Gemeinsam prägen sie die Entwicklung des Hauses und legen den Grundstein für eine der bedeutendsten Schauspielbühnen Münchens. 

Der Spielbetrieb findet zunächst in den „Zentralsälen“ in der Neuturmstraße 1 statt. 

12. 3 1892 - Denkmal für den 70er-Krieg in der Feldherrnhalle

München-Graggenau *  Aus Anlass des 71. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold wird ein Mahnmal an der Rückwand der Feldherrnhalle beauftragt und vom Erzgießer Ferdinand von Miller ausgeführt. Die auf einem hohen Sockel stehende Figurengruppe aus Bronze symbolisiert Krieg und Frieden. 

  • Ein Krieger, der mit der linken Hand triumphierend die Fahne schwingt, schützt mit seinem rechten Arm und einem Schild eine Frauengestalt - den Frieden.
  • Sie trägt in ihren Händen einen Palmzweig und einen Lorbeerkranz, die Zeichen des Friedens und des Sieges. Den Bezug zu Bayern stellte ein liegender Löwe her. 
  • Die Sockelinschrift lautet: „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung / Luitpold Regent von Bayern / 1892.“ 

Die Enthüllungsfeierlichkeiten finden ausschließlich im militärischen Rahmen statt, Zivilpersonen werden nicht eingeladen. Ebenfalls anwesend sind freilich die Vorstandschaften der Münchner Veteranen- und Kriegervereine. 

Der eigentlichen Enthüllung folgte eine Geschützsalve von 36 Kanonenschüssen und eine Ansprache des bayerischen Kriegsministers. 

Pazifistisch eingestellte Münchner deuteten das Standbild so um: „De Fahna könnt‘s ham, aba des Madl lasst‘s ma!“ - oder eher militärverachtend: „Raffa bis d‘Fetzn fliagn, d´Fahna auf‘d Höh, abas Mensch ned aus‘m Arm lassen!“ 

1775 - Der Friedhof des Franziskanerklosters wird geschlossen

München-Graggenau - München-Isarvorstadt * Der Friedhof des Franziskanerklosters wird lange vor dem Spezialreskript von Kurfürst Carl Theodor aus dem Jahr 1788, das die Auflösung aller innerstädtischen Friedhöfe vorschreibt, geschlossen. 

Die Gebeine der Verstorbenen bringt man auf den neuen Gesamtfriedhof, der weit vor den Toren der Stadt liegt, dem Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße.

9. 11 1923 - Ein Maximilianeer beim Hitler-Ludendorff-Putsch

München-Graggenau * Ein Maximilianeer, der sich dem braunen System verschrieben hat und beim Hitler-Ludendorff-Putsch vor der Feldherrnhalle den Tod findet, ist Theodor von der Pfordten.

1898 - Der Weg zum neuen Schauspielhaus

München-Graggenau * Das Münchner Schauspielhaus erlebt unter der Direktion von Ignaz Georg Stollberg einen starken Aufschwung. Der Erfolg von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ führt zu steigenden Besucherzahlen und macht bereits nach drei Jahren den Bau eines neuen Theatergebäudes notwendig. 

13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs. Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.

1833 - Das Max-Joseph-Denkmal wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das Max-Joseph-Denkmal kann doch noch hergestellt werden. Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig. Vermutlich werden jetzt alle Teile im Sandgussverfahren hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der Erzgießerei komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den Max-Joseph-Platz gebracht. Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die Königsfigur wiegt 7.800 Kilogramm.

16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Denkmal

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * Am Tag des 25. Regierungsjubiläums&nbsp;von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild, das Max-Joseph-Denkmal, gelegt. Dabei wird nochmals gefordert, dass <em>„das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“</em> soll, <em>„den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“</em>.</p>

6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor

<p><em><strong>München-Graggenau</strong></em> * Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal&nbsp;liegen vor.</p> <p>Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.</p> <p>Mit dem Guss des <em>„Denkmals für König Max I. Joseph“</em> wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum Bronzegießer&nbsp;ausbilden lassen.</p> <p>Gefördert hat ihn der <em>„Leiter der Königlichen Münze“</em>, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der<em> „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“</em> verschafft hat.</p>

9. 8 1832 - Mit dem Guss der Königsfigur kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der Königsfigur auf dem Max-Joseph-Platz kann begonnen werden. Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten Schwarzen Masse, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten Flammofen bis zum Schmelzen erhitzt. Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt. Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem Flammofen, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen Gussform. Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die Gussform stürzen kann.

Der Guss der Königsstatue ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München, der Finanzministe, der Direktor der Königlichen Münze und Leo von Klenze teilnehmen. An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern. Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt. Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet. Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.

1. 9 1895 - Sedan-Feier an der Feldherrnhalle

München-Graggenau * Mit der „Gedenkfeier an die ruhmreichen Jahre 1870/71 am Tage des 25-jährigen Jubiläums der Schlacht von Sedan“ nehmen die Gedenkfeiern an den Deutsch-Französischen Krieg ihren Anfang. 21 Veteranen- und Kriegervereine - unterstützt von einem großen Aufgebot an Männergesangsvereinen, Schützen- und Turnvereinen - organisieren die Feier bei der Feldherrnhalle.

30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.

3. 6 1864 - Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt den Auftrag für einen repräsentativeren offiziellen Zugang zu seiner Wohnung im nordwestlichen Pavillon des Festsaalbaues. Dazu müssen Bedienstetenwohnungen entfernt werden. Der dadurch entstehende 31 Meter lange Gang [= Nibelungen-Gang] mit 14 Fenstern zur Theatinerstraße wird ausgebaut. 

1839 - Die Maximilianstraße wird entwickelt

Haidhausen - München-Lehel - München-Graggenau * Der Standort des heutigen Maximilianeums wird erst ins Auge gefasst, nachdem Thronanwärter Max II. mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Damals notiert er unter „Auszuführendes in München” den Plan einer „Verbindung der Stadt mit der Isar von der Neuen Residenz aus über das Lehel”.

Max‘ II. Vision wird später von Friedrich Bürklein folgendermaßen beschrieben: „Die Anlage eines großen öffentlichen Gartens mit Vergnügungsplätzen, ausgestattet mit schönen Alleen zwischen Fahr- und Fußwegen, mit Blumenbosquetts, ist ein Bedürfniß. In der Hauptform eines römischen Forums angelegt ein würdiger Bauplatz für öffentliche Bauten und Monumente, ein Corso, ein Sammelplatz der gebildeten Welt.

Gleich den Champs-Elysées in den entfernten Theilen zwischen Privatgebäuden: Conditoreien, Kaffee- und Speisehäuser, Säle für Musikfeste und Cirkus. Für die Anlage eines Objektes auf der Isaranhöhe wird ein Garten um so maßgebender, als durch diese Disposition genanntes Objekt gleichsam als Akropole für die Stadt erscheint.”

Der künftige König will eine - dem großstädtischen Charakter der Residenzstadt angemessene - Ausfallstraße nach Osten errichten lassen und befindet sich damit in vollkommener Übereinstimmung mit Münchens Stadtrat, der die Aufwertung dieses Stadtbereichs nach der ins Auge gefassten Eingemeindung der Vororte Haidhausen und Giesing sowie der Vorstadt Au schon seit längerer Zeit favorisiert.

Außerdem spielen militärische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle, da über die Straße die Armee zum Schutz der Residenz und zur Verhinderung von Zusammenrottungen aufständischer Bürger schnellstens aufmarschieren kann.

1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.

30. 6 2013 - Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag schließt seine Pforten

München-Graggenau * Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag in der Residenzstraße 26 schließt seine Pforten. 

31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.

1960 - Die Volkshochschule in der Rheinbergerstraße

München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann. 

26. 5 1896 - Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut

München-Graggenau * Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut.

1821 - Exerzierübungen vor dem neuen Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen Hof- und Nationaltheaters bleibt der Max-Joseph-Platz groß genug für Exerzierübungen. Ein Antrag des Generalkommandos München, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.

15. 8 1829 - Grundsteinlegung für die Ludwigskirche

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt. 

Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.

Seit dem Jahr 1955 - Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.

1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden durch Max Lacher erneuert. Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.

1724 - Der Comte de Bavière heiratet die Gräfin von Hohenfels

München ??? * Maximilien Emmanuel François Joseph Comte de Bavière und Gräfin Maria Josepha von Hohenfels, der „natürlichen Tochter“ seines Halbbruders Carl Albrecht, heiraten. 

5. 5 1688 - Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 

1703 - Graf Ferdinand von Arco wird erschossen

Zirl * Graf Ferdinand von Arco, Kammerherr und „aggregierter Oberst zu Pferde“, wird bei Zirl aus einem Hinterhalt heraus erschossen. Dass er nur der Titulargatte der Agnès Françoise Le Louchier ist, lässt sich auch daran ablesen, dass sie an seiner Beisetzung in der Theatinerkirche nicht teilnimmt. Im Totenbuch ist Arco als ledig eingetragen. 

16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“ 

4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht. 

Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.

1994 - Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert.

11. 7 1675 - Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel • Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht. Die Aufgabe übernimmt der Freisinger Weihbischof Johann Kaspar Kühner, weil der Fürstbischof Albrecht Sigismund kurzfristig erkrankt ist. 

6. 8 1955 - Ex-Kronprinz Rupprecht wird in der Theatinerkirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der bayerische Ex-Kronprinz Rupprecht wird als letzter Wittelsbacher im Rahmen eines Staatsbegräbnisses - mit allen königlichen Ehren - in der Theatinerkirche beigesetzt.

Bis 1918 lautete sein vollständiger Titel: Seine Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein

1961 - Umzug des Cafés Guglhupf zum Monopteros

München-Maxvorstadt * Nach der Schließung des „Café Guglhupf“ verlegt Fritz Kreutzkamm den Cafébetrieb in einen Behelfsbau an der Königinstraße nahe dem Englischen Garten. Unter dem Namen „Café Monopteros“ entwickelt sich das Kaffeehaus zu einem beliebten Treffpunkt, insbesondere für Studierende. Nachdem für die Königinstraße ein Baustopp verhängt wird und der Fortbestand des Gebäudes gesichert ist, investiert Kreutzkamm in den Standort und führt das Café bis 1975.

Bis 1959 - Die Poststraßenbahn bedient auch das Postamt 1

München * Die bis zum Jahr 1959 verkehrende Poststraßenbahn bedient auch das Postamt 1.

26. 7 1867 - König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

Bamberg - München-Kreuzviertel * Otto, der ehemalige König von Griechenland, stirbt in Bamberg. Er wird in der Fürstengruft der Theatinerkirche beigesetzt.

Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III. von Bayern, verzichtet auf den griechischen Thron. 

6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des Palais Toerring-Jettenbach hin. Die Ministerien haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte. Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten Ministerien einen Gegenentwurf des Maurermeisters Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht. Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen. Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die Minister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834. Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen Arkadenvorbau verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes.“ Da der Generalpostadministrator Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die Postdirektion bezahlt den gesamten Umbau des Palais - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.

Ab dem 12. 7 1675 - Die Seitenaltäre der Theatinerkirche werden eingeweiht

München-Kreuzviertel • Zwischen dem 12. und dem 18. Juli 1675 werden die Seitenaltäre der Theatinerkirche eingeweiht. 

1807 - Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel abreißen lassen

München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.

1838 - Die Steinerne Bank wird statt des Apollo-Tempels errichtet

München-Englischer Garten - Lehel * Der im Hirschangerwald gelegene Apollo-Tempel wird wegen Baufälligkeit entfernt. Dafür entsteht an gleicher Stelle ein anderes Idyll: die Steinerne Bank, die Leo von Klenze nach Art einer griechischen „Exedra“ errichtet.

19. 7 1655 - Heiligsprechung des Ordensgründers Kajetan von Thiene unterstützt

München - Wien • In einem Brief der Kurfürstin Henriette Adelaide an Kaiser Ferdinand III. unterstützt sie die Bitte des Theatinerordens, die Heiligsprechung des Ordensmitbegründers Kajetan von Thiene zu unterstützen. 

1791 - Der Apollo-Tempel erhält eine geschnitzte Statue

München-Englischer Garten - Lehel * Der Apollo-Tempel im Hirschangerwald erhält seine vom kurfürstlichen Hofbildhauer Josef Nepomuk Muxel geschnitzte Statue.

Um 9 1789 - Ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Nach Planungen des Ingenieur-Lieutenants beim Hofkriegsrat, Johann Baptist Lechner, entsteht ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten .

  • Das von spiegelnden Wassern umgebene Hein-Heiligtum befindet sich im alten Hirschangerwald auf einer Halbinsel.
  • Der Rundtempel mit Dorischer Ordnung ist im wesentlichen eine Holzkonstruktion.
  • Die Gebälkzone und das Kuppelinnere sind zum Teil gemauert, zum Teil aus stuckiertem Holz.
  • Die Kuppelabdeckung besteht aus Blech.
  • Seinen Standort nimmt heute die Steinerne Bank ein.

25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 

1793 - Im Englischen Garten entsteht ein Diana-Tempel

München-Englischer Garten - Lehel * Am östlichen Rand des Englischen Gartens entsteht ein Diana-Tempel. 

25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt

München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.

Um 8 1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die Theatinerkirche verpflichtet

Bologna - München • Für den Bau der Theatinerkirche wird der Architekt Agostino Barelli - noch während in Bologna die Arbeiten an der Theatinerkirche Santi Bartolomeo e Gaetano in vollem Gange sind - nach München verpflichtet. Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen.“ 

7. 8 1547 - Kajetan von Thiene stirbt in Neapel

Neapel • Kajetan von Thiene, der Mitbegründer des Theatinerordens, stirbt in Neapel. 

1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 

7. 8 1671 - Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird erstmals begangen

München • Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird am Todestag des Heiligen in München erstmals begangen. 

1954 - Deutschlands größte Telefonvermittlungszentrale in der Residenzpost

München-Graggenau * Die größte Telefonvermittlungszentrale Deutschlands nimmt in der Residenzpost den Betrieb auf.

19. 11 1841 - Ein Trauergottesdienst für Königin Caroline in der Theatinerkirche

München-Kreuzviertel * Der Trauergottesdienst für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten Theatinerkirche statt. Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.

26. 10 1801 - Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das Theatinerkloster wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das kurfürstliche Minsterial-Département und das Oberste Justiz-Kollegium über. 

Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 

1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.

1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt.

1889 - Die Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete Schalterhalle

München-Graggenau * Das Postamt in der Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke Schalterhalle durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.

20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.

1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.

2. 1 1804 - Das Mobiliar des Theatiner-Klosters wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen Theatiner-Kloster findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 

1899 - Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Zwischen 1899 und 1901 entsteht an der heutigen Maria-Theresia-Straße 27 die neobarocke Villa für Rudolf Diesel. Sie kostet 900.000 Mark.

15. 7 1888 - Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

München - München-Haidhausen * Die Zeitschrift Die Kunst für Alle meldet: „Professor Ed. Grützner hat sich mit der Tochter des Münchner Stadtkommandanten, Fräulein Anna Wirthmann, verlobt. Die Red. d. Bl. wünscht dem trefflichen Künstler hierzu ebensoviel Glück und Freude, als er mit seinen Bildern anderen bisher geschaffen“.

Doch seine um siebzehn Jahre jüngere Frau wird den Künstler und ihren gemeinsamen Sohn, Karl Eduard, später wegen eines Wiener Sängers verlassen.

1818 - Die Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt

München-Englischer Garten - Lehel * Die nahe dem Diana-Tempel am östlichen Rand des Englischen Gartens gelegene Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt. Bald bürgert sich dafür der Name Diana-Bad ein.

3 1826 - Straßen nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenannt

München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen. 

  • Aus der Karolinenstraße bzw. Wilhelminenstraße wird die Barer Straße,
  • aus der Ludwigstraße die Arcisstraße, die die heutige Katharina-von-Bora-Straße mit einschließt, die vor 1826 den Namen Amalienstraße trägt.
  • Die Königsstraße, die ab dem Königsplatz Kronprinzenstraße heißt und aus dem ehemaligen Fürstenweg nach Nymphenburg entstanden sind, wird zur Brienner Straße.

Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.

Ab 1902 - Professor Max Littmann baut für sich und seine Familie die Villa Lindenhof

München-Bogenhausen * Der Professor, Architekt und Bauunternehmer Max Littmann baut für sich und seine Familie in der Höchlstraße 2 die Villa Lindenhof. 

1841 - Das Georgianum zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.

Um 3 1824 - Pläne für eine Synagoge in der Lederergasse

München * Die Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde, die für den Bau der Synagoge in der Lederergasse eintritt, macht nochmal einen Vorstoß für den von ihr gewünschten Bauplatz. 

Während der Stadtmagistrat dem Vorschlag positiv gegenüber steht, lehnt das Gremium der Gemeindebevollmächtigten das Ansinnen ab und verweist auf die Erweiterung des Viktualienmarkts und städtischen Neubauten. 

4 1824 - Das Synagogen-Projekt Lederergasse ist gescheitert

München * Weitere Interventionen der Israelitischen Kultusgemeinde an die die Gremien der Stadtregierung zum Bau der Synagoge in der Lederergasse bleiben erfolglos.

Nach dem 17. 12 1932 - Tischgebet im Maximilianeum

München-Haidhausen * Der als Vorstand der Stiftung Maximilianeum frisch eingesetzt 34-jährige Ministerialrat Hans Rheinfelder erregt Aufsehen, da er das Tischgebet bei den gemeinsamen Mahlzeiten einführt. Das entspricht aber in keinster Weise der Tradition des Zusammenlebens im Maximilianeum. Da Rheinfelder zudem auf ein katholisches Tischgebet besteht, kommt es zuerst zu Protesten der evangelischen Studenten. 

2. 8 1675 - Der Bau des Westflügels des Theatinerklosters beginnt

München-Kreuzviertel * Der Bau des Westtrakts des Theatinerklosters wird auf dem Gelände des ehemaligen Falkenhofs begonnen. 

4. 6 1942 - Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

München-Lehel * Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag. Liesl Karlstadt schreibt ihre eher unpersönlich gehaltenen Geburtstagsgrüße auf eine Autogrammkarte:  

„Zum 60. Geburtstag gratuliere ich und wünsche dir alles Gute - Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Möge dir alles in Erfüllung gehen, was du dir selbst wünscht.
Deine Partnerin Liesl Karlstadt“
 

1792 - Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige werden erweitert

München-Englischer Garten - Lehel * Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige im Englischen Garten werden erweitert.

1790 - Die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden wird erbaut

München-Englischer Garten - Lehel * Zwischen 1790 und 1791 wird die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden hinter dem Gasthaus am Chinesischen Turm nach Plänen von Johann Baptist Lechner erbaut. Sie sind „zur Errichtung einer sogenannten Schweizerey [Hornviehzucht] von wenigstens 60 Stücken bestimmt“.

24. 9 1662 - Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 

1820 - Badbetrieb mit zahlreichen Erfrischungen

Bogenhausen *  Magdalena Dumenyl, die „Bad-Eigentümerin zu Brunnthal bei Bogenhausen“, preist in der Zeitung ihren Badebetrieb, „welcher eine ganz eigene unmittelbar aus dem Bogenhauser Berg abfließende Badquelle besitzt, [...] wo übrigens besonders zu zahlende Erfrischungen zu haben sind“. 

1790 - Der zwei Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt

München-Englischer Garten - Lehel * Der vom Geometer Adrian von Riedl geplante, etwa 2 Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt. Er schützt den Englischen Garten nicht nur vor Hochwasser, sondern ermöglicht auch die Entwässerung des Parkgeländes.

3. 11 1544 - Das Brunnhaus im Brunnthal erstmals genannt

Bogenhausen * Das unterhalb des Isarhanges von Bogenhausen gelegene Brunnhaus wird erstmals genannt. 

1858 - Die Dr. Steinbach Naturheilanstalt im Bogenhausener Brunnthal

Bogenhausen * Die „Leipziger Illustrierten“ loben die damalige „Dr. Steinbachs Naturheilanstalt“ im Brunnthal, die sich einen international bekannten Namen gemacht hat: „Auf mit weichen Teppichen belegtem Boden schreitet man in ein großes Viereck, an dessen Wänden, mit dunklem Farbgrund bedeckt, feenhafte Figuren schweben, von Künstlerhand gemalt; vom reichen Plafond herab beleuchtet ein magischer Lichtstrahl die Räume, wo Ruhebänke, Stühle und Tische mit kostbaren Stoffen umkleidet sind, und in sinnvoller Ordnung von schimmerndem Metall stehen reichlichst die verschiedenartigsten Apparate zum Heilbehelfe“. 

Die Heilbehandlung ist, „insbesondere wirksam bei Verstopfungen, wodurch die wurmartige Bewegung der Därme erreicht wird. Ferner in allen Fällen von Unterleibsschwäche und Impotenz, Muskellähmungen, Stimmlosigkeit, Schwerhörigkeit“. 

1860 - Ein vielgeliebter Bade- und Vergnügungsort

Bogenhausen * Die Zeitschrift „Heimgarten“ berichtet über das Bad Brunnthal: In diesem „vielgeliebten Bade- und Vergnügungsorte“ treffen sich „Menschen aller Nationen. Amerika schickt seine Söhne hier her, von der Wolga und von der Themse kommen Freunde und gehen wieder, um den Ungarn und dem Levantiner Platz zu machen. Und wie wundert sich nun der osmanische Kurgast, der hier im Schatten seinen Mocca schlürft, wenn er hört, daß einst der Besieger seiner Ahnen, der sarazenenschlagende Max Emanuel, diesen Ort zum Aufenthalte für die verwaisten Kinder seiner Helden bestimmt hatte“. 

1914 - Aus dem Bad Brunnthal werden neoklassizistische Villen

München-Bogenhausen * Auf dem ehemaligen Areal des Bades Brunnthal entstehen drei neoklassizistische Villen.  Nur noch die Adresse erinnert an den Badebetrieb.

15. 11 1208 - Ludwig der Kelheimer erhält die Erblichkeit des Herzogtums Baiern

München * Herzog Ludwig der Kelheimer erhält von König Otto IV., den Sohn von Heinrich dem Löwen, die Erblichkeit des Herzogtums Baiern. 

1910 - Das Bad Brunnthal wird abgerissen

München-Bogenhausen * 1910 wird die Die Badeanstalt mit ihrem charakteristischen Türmchen im Bogenhausener Brunnthal wird abgerissen. 

1807 - Die Badeanlage in Bad Brunnthal

Bogenhausen * Die aus Frankreich stammende Magdalena Dumenyl betreibt in Brunnthal bei Bogenhausen eine Badeanlage mit angeschlossener Gastwirtschaft. Das schlossähnliche Hauptgebäude der Anlage wird von einem markanten Türmchen geprägt. Die Badetradition in Bad Brunnthal lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Nun fließt das kohlensäurehaltige Quellwasser in die Badebecken von Frau Dumenyl.

29. 6 1822 - Ein Luxusbad im Brunnthal

Bogenhausen * Die Münchner strömen nach Bad Brunnthal, sodass Dumenyls Nachfolger das Anwesen beträchtlich erweitern kann und das Badeschloss aus einem gemauertem Gebäude mit 17 Zimmern, einem Speisesaal, Küchen, Keller und einem Pferdestall besteht. 

Anlässlich der Wiederöffnung der Badeanstalt gibt der neue Besitzer in der Münchener Politischen Zeitung bekannt, „dass in jedem Zimmer eine kupferne und blecherne Badewanne stehe, dass jeder das warme und kalte Wasser in dem Bad selbst einlaufen lassen könne, dass in jedem Badzimmer 1 Leibtuch in der Wanne, 1 Einschlagtuch statt dem Bademantel, 1 Handtuch und 1 Bodentuch, nebst Seife, sich befinde, und dass die Titl. Badegäste auf Verlangen mit Coffee, Chocolade, Wein, Bier und Liqueurs, dann Schinken, Käs und Butter, gegen billige Preise, bedient werden“. 

1892 - Wirtschaftskonzession für Bad Brunnthal

Bogenhausen * Für den Bad- und Heilanstaltsbetrieb Bad Brunnthal wird letztmals eine Wirtschaftskonzession erteilt. 

1770 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet. Diese Maler- und Bildhauer-Akademie ist im „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 untergebracht. Interessanterweise erhält diese Unterkunft nach dem Auszug der Zeichungsschule im Jahr 1781 den Namen „Alte Akademie“. 

1759 - Das „Cottahaus“ von François Cuvilliés

München-Kreuzviertel * Das „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 wird von François Cuvilliés erbaut. 

Bis 1973 - 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude gehalten

München-Englischer Garten - Lehel * 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude beim Chinesischen Turm gehalten.

1807 - Im Bogenhausener Brunnthal besteht ein Badebetrieb mit Wirtschaft

Bogenhausen * Der französische Emigrant Dumenyl betreibt im Bogenhausener Brunnthal einen Badebetrieb mit Wirtschaft.

7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 

1380 - Das Isartor wird nun auch Zolltor genannt

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als Zollstätte für den Einfuhrzoll&nbsp;wird das Isartor&nbsp;nun auch Zolltor&nbsp;genannt. &nbsp;</p> <ul> <li>Das Isartor&nbsp;besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.</li> <li>Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.</li> <li>Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten Torhalle.</li> <li>Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte Stadtgraben&nbsp;überwunden werden.</li> <li>Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als Zugbrücke&nbsp;hochgeklappt werden kann. &nbsp;</li> </ul> <p>Beim Turm des Isartores&nbsp;kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines Fallgitters&nbsp;erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben.&nbsp;</p>

1338 - Der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor

München * Eine Kammerrechnung vermerkt erstmals das Kapitel „Ysertor in custodia“, also für die Bewachung des Isartores. Das ist zugleich auch der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor. 

Um 1450 - Das Isartor erhält sein größtes Ausmaß

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Das Isartor erreicht seine größte Ausdehnung. Diese Erweiterung und Verstärkung wird notwendig, weil sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend verändert hat. Die neuen Pulvergeschütze entwickeln sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.</p> <ul> <li>Um die Befestigung zu stärken, errichtet man in einem Abstand von sieben bis neun Metern eine zweite Mauer parallel vor der bestehenden Stadtmauer. Diese sogenannte Zwingermauer ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die Hauptmauer. Der Zwischenraum zwischen beiden Mauern, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, wird als Zwinger bezeichnet.</li> <li>Nach demselben Prinzip werden auch die Haupttore verstärkt. Dem bestehenden Hauptturm werden – im Zuge des Baus der Zwingermauer – zwei Vortürme vorgelagert. Die beiden achteckigen, drei Geschosse hohen Flankentürme sind durch ein hohes Mauerwerk, die sogenannte Barbakane, miteinander verbunden. So entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene Torburg.</li> <li>Wer diesen Torzwinger betritt, muss damit rechnen, eingeschlossen zu werden: Vor ihm fällt das Fallgatter im Torturm herab, hinter ihm im Vortor.</li> <li>Statt der heutigen drei Torbögen gab es ursprünglich ein zentrales Mittelportal als Zugang beziehungsweise Zufahrt sowie je eine seitliche Schlupfpforte. Vor dem Isartor führte eine Brücke über den Stadtgrabenbach. Rechts der Tordurchfahrt befand sich das städtische Zollhaus.</li> <li>Die am Isartor erhobenen Abgaben – Brückenzoll, Wasserzoll, Salzzoll, Pflasterzoll und Zoll für Trockengüter – zählten zu den einträglichsten Einnahmequellen der Stadt.</li> <li>Im Gebäude links der Tordurchfahrt war der Stadtwagner untergebracht. Er war für die Instandhaltung zuständig und bediente auch die vor dem Isartor gelegene Zugbrücke.</li> <li>Die mit Eisen beschlagenen Torflügel wurden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang verriegelt. Ab dem Vesperläuten galt die <em>„kleine Torsperre“</em>: Wer danach die Stadt betreten oder verlassen wollte, musste eine Gebühr entrichten.</li> <li>Mit dem Läuten der Glocken der Frauenkirche&nbsp;– im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher – begann die <em>„große Torsperre“</em>. In der Nacht war München vollständig verriegelt.</li> </ul>

1625 - Der Zöllner vom Isartor 1.000 Gulden Kaution stellen

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Gemäß der <em>„Zollordnung“</em> muss der Zöllner&nbsp;vom Isartor&nbsp;eintausend Gulden Kaution&nbsp;stellen.&nbsp;</p>

1811 - Pläne für einen Abbruch des Isartors

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Da das Isartor den modernen Verkehrsanforderungen nicht mehr genügt, entstehen konkrete Abbruchpläne. Die Durchfahrten sind zu eng und noch auf den Verkehr des Mittelalters ausgelegt – zwei entgegenkommende Fuhrwerke können das Tor nicht gleichzeitig passieren.</p> <p>Nach ersten Überlegungen sollen lediglich die beiden Flankentürme aus denkmalpflegerischen Gründen erhalten bleiben. Entfernt man die verbindende Portalwand, könnte der Verkehr künftig ungehindert in beide Richtungen fließen.</p> <p>Für Carl Friedrich von Wiebeking, den Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, geht selbst das nicht weit genug. Er hält den Erhalt des Isartors insgesamt für überflüssig. Stattdessen schlägt er vor, das Tor vollständig abzubrechen und auf dem rechten Isarufer eine neue Empfangsstation für den nach München einströmenden Verkehr zu errichten. Auch die Wach- und Zollstation soll dorthin verlegt werden.</p> <p>Auf diese Weise, so sein Plan, ließe sich zugleich eine stärkere Verbindung zwischen dem historischen Stadtkern und den Siedlungen in der Flussniederung herstellen.&nbsp;</p>

9. 7 2026 - Der Saubandenabend vor der großen Wiedereröffnung

München-Graggenau * Am Abend vor der Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums im Isartor findet der von der SAUBANDE organisierte „Saubandenabend“ statt.

Es treten auf: Luise Kinseher, Teresa Reichl und Christian Springer, Bele Turba, und Johann Anzenberger mit bestem Valentin-Karlstadt-Theater, dazu Günter Grünwald mit der Band Rad Gumbo sowie die Hochzeitskapelle. 

Neubarockbau

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 26
0 m
<p>Neubarockbau (Stuckdecken), 1898 von Emanuel von Seidl, später im Stil von Nr. 28 umgebaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wagmüllerstraße 20
43 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliederte Fassade mit plastischem Dekor (Büsten, Masken), wohl 1897, von Emanuel von Seidl.

Stattliches Eckhaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Prinzregentenstraße 24
54 m
<p>Stattliches Eckhaus, neubarock, mit reicher Gliederung, 1897/98 von Müller und Kollmus (Entwurf von Gabriel von Seidl ?); Dachzone reduziert und durch Aufstockung verändert.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Wagmüllerstraße 18
76 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1898 von Georg Guinin.

Gartenmauer und Brunnentempel

Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 28
86 m
<p>Gartenmauer und Brunnentempel mit dem Pinienzapfenbrunnen, 1937/38 von Joseph Wackerle.</p>

Bedürfnisanstalt

Erstellung: 1904

96 m

Brücke über den Eisbach

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Prinzregentenstraße
100 m
Brücke über den Eisbach, neubarocke Brüstung, bez. 1890; östlich von Nr. 1.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Unsöldstraße 15
118 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Unsöldstraße 20
124 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, 1902-03 von Hans Thaler.</p>

Luitpold-Kreisoberrealschule

Architekt: Reuter
Erstellung: 1891

140 m

Postgebäude mit Postamt

Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter, Klier Josef, Pflugfelder Georg
Erstellung: 1927
Unsöldstraße 9
140 m
Unsöldstraße 9/11; Postgebäude mit Postamt, leicht klassizisierender Walmdachbau mit terrassenförmig abgestuftem Rückflügel, 1927-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt, zusammen mit Josef Klier und Georg Pflugfelder.

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 21
157 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reich dekoriertem Erker und umlaufenden Balkonen am runden Eckturm, bez. 1882, von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 19.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 19
160 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reich dekoriertem Erker, 1882 von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 21.</p>

Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Seidl Gabriel von, Rauch Josef, Bestelmeyer German
Baustil: Späthistorismus
Erstellung: 1894
Prinzregentenstraße 3
170 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 13
174 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Mietshaus

Architekt: Rinke Paul jun.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Unsöldstraße 7
178 m
<p>Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1897 von Paul Rinke jun.</p>

Landesvermessungsamt

Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alexandrastraße 4
183 m
Landesvermessungsamt, im Westflügel repräsentatives neubarockes Haupttreppenhaus, 1900-01 von Friedrich Adelung; sonst erneuert.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 9
186 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Liebigstraße 4
187 m
<p>St.-Anna-Gymnasium (Nordflügel), historisierend, mit plastischem Dekor im Portalbereich, 1911-12 von Robert Rehlen, nach Westen erweitert 1929-30 von Hermann Leitenstorfer; vgl. St. Anna-Straße 20.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 8
188 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900, aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 6
192 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900; Oberteil verändert.

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
198 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 c.

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
198 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 b.

Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando

Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1938
Prinzregentenstraße 28
202 m
<p>Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando, 1937/38 von German Bestelmeyer in monumentalisierendem Repräsentationsstil;</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1884
Liebigstraße 7
204 m
Mietshaus, italienische Renaissance, reich gegliedert, 1884 von Heinrich Neumann.

Mietshaus

Architekt: Steinmetz Max
Erstellung: 1878
Bruderstraße 6
208 m
Mietshaus, viergeschossiger Eckbau in klassischen Renaissanceformen, von Max Steinmetz um 1878.

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 13
215 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Andreas Eisele.

Archäologische Staatssammlung München

Architekt: Werz, Ottow
Erstellung: 1975
Lerchenfeldstraße 2
218 m

St.-Anna-Volksschule

Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1953
St.-Anna-Straße 22
224 m
<p>St.-Anna-Volksschule, differenziert gegliederter Baukörper mit leicht konvex gebogener Front an der Liebigstraße, Stahlbetonskelettbau, teilweise verputzt, mit Flachdächern, 1953-55 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow; fünfgeschossiger Klassentrakt, im Westen (zur St.-Anna-Straße) durch niedrigeren, kubischen Kopfbau mit Arkaden abgeschlossen.</p>

Hubertusbrunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1907

227 m
<p>Hubertusbrunnen, Brunnentempel mit Figuren außen und innen, 1907 vollendet, von Adolf von Hildebrand; bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße, 1954 am Ostende des Nymphenburger Kanals wiedererrichtet.</p>

Mietshaus

Architekt: Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
228 m
Mietshaus, Neurenaissance, reiche Doppelerkerfassade, 1891 von Alphons Hering.

Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
St.-Anna-Platz 9
233 m
Mietshaus, neubarock mit Zwerchhaus, bez. 1891, wohl von Gabriel von Seidl; mit Vorgartenzaun.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Liebigstraße 1
235 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit beidseitigen Mittelrisaliten und säulengestütztem Polygonalerker vor abgeschrägter Ecke, Neurenaissance, von Michael Stitzinger, 1875, in jüngerer Zeit aufgestockt.

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 11
239 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1896, von Andreas Eisele.

Haus der Kunst

Architekt: Troost Paul Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1933
Prinzregentenstraße 1
247 m
<p>Haus der Kunst, ehem. Haus der Deutschen Kunst, monumentaler, neuklassizistischer Ausstellungsbau, 1933-37 von Paul Ludwig Troost; Freitreppe 1971 abgetragen.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Triftstraße 9
249 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.

Mietshaus

Architekt: Ziebland Adolf, Kollmus Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
252 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Erkern, 1891-92 von Adolf Ziebland und Josef Kollmus; vgl. Tattenbachstraße 9.</p>

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1912
St.-Anna-Straße 20
258 m
<p>St.-Anna-Gymnasium, Südflügel, 1911-12 von Robert Rehlen; vgl. Liebigstraße 4.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Tattenbachstraße 9
261 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1892; vgl. Liebigstraße 12 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Bruderstraße 1
262 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, mit zwei kuppelgekrönten Erkern an der abgeschrägten Ecke und pyramidalem Dach, erbaut von Max Häußler 1885/86, Aufstockung von Carl Vent 1908; städtebaulicher Abschluß der Liebigstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Triftstraße 5
269 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, 1886 von Johann Wittig.

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Liebigstraße 14
270 m
<p>Mietshaus, schlichter Eckbau in biedermeierlich-klassizistischer Tradition, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 20
273 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 4
276 m
<p>Mietshaus, neubarockes Doppelerkerhaus, reich stuckiert, 1897 von Rosa Barbist.</p>

Eckhaus

Architekt: Müller Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 5
282 m
<p>Eckhaus, neuklassizistisch, um 1937 von Eduard Müller.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Anna

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
St.-Anna-Platz 5
282 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Anna, errichtet 1887-1892 nach Plänen Gabriel von Seidls, ist die Hauptpfarrkirche des Lehels gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München.</p><h3>Werke</h3><ul><li>Hochaltarfresko (Rudolf von Seitz, 1898)</li><li>Seitenaltäre (Gabriel von Seidl, 1912)</li><li>Kreuzwegstationen (Martin von Feuerstein, 1898)</li><li>Reiterstatue Christi (Westwerk) (Ferdinand von Miller, 1910)</li><li>Das Weltgericht. Tympanon-Relief mit Skulpturen (Westwerk) (Anton Pruska, 1892)</li></ul>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Liebigstraße 16
286 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Oettingenstraße 10
287 m
<p>Oettingenstraße 10/12/14; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Reitmorstraße 35/37.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Tattenbachstraße 16
288 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Oettingenstraße 2
293 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet eine Gruppe mit Liebigstraße 35.</p>

Mietshaus

Architekt: Krenn P.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 4
300 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit abknickender Eingangsachs, Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von P. Krenn, 1887/88.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Christophstraße 7
303 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, in der Art Klenzes, um 1829-30 von Joseph Höchl.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 21
304 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900; Ladeneinrichtung der 50er Jahre.</p>

Wasserfall

Architekt: Sckell Friedrich Ludwig von, Gärtner Andreas von
Erstellung: 1813
Englischer Garten
306 m
Wasserfall, künstliche Anlage mit Felsblöcken, von Friedrich Ludwig von Sckell und Andreas von Gärtner, 1813-15; an der Kreuzung des Schwabinger und des Eisbaches;

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 3
306 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Liebigstraße 35
307 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuck am Erker, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet mit dem Eckhaus Oettingenstraße 2 eine Baugruppe.</p>

Neubarockhaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 50
309 m
<p>Neubarockhaus, 1899 wohl von Gabriel von Seidl; 1908-1918</p>

Mietshaus

Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 3
309 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von Christian Lorentzen, 1888.</p>

Gedenktafel für Franz Wedekind

Architekt: Wedekind Franz
Erstellung: 0
Prinzregentenstraße 50
309 m
<p>Wohnhaus Frank Wedekind (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 3
315 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Marckert Ludwig, Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1887
St.-Anna-Platz 2
316 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit stuckierter Doppelerkerfassade, von Ludwig Marckert, 1887 nach Fassadenentwurf von Gabriel von Seidl, nach Kriegsschäden 1951 weitgehend erneuert bzw. Fassade vereinfacht, mit Gedenktafel an Lion Feuchtwanger.</p>

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 19
324 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Neubarockbau mit Erker, 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmitt Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Thierschplatz 4
327 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886-87 von Hermann Schmitt.

St.-Anna-Platz

Erstellung: 0
St.-Anna-Platz
327 m
St.-Anna-Platz. Der St.-Anna-Platz mit der Pfarrkirche St. Anna, der gleichnamigen barocken Klosterkirche und der Platzrandbebauung ist als gelungene Platzschöpfung des späten 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Die relativ kleine Platzanlage ist repräsentativ für den Versuch, innerhalb eines ehemals vorstädtischen und nur locker bebauten Bereichs einen neuen städtebaulichen Akzent zu setzen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren an älteren Strukturen lediglich der Straßenraum der St.-Anna-Straße und die Klosterkirche St. Anna vorgegeben. Der Klosterkirche, die im Auftrag der Hieronymiten 1727-33 durch Johann Michael Fischer entstand, 1827 den Franziskanern übergeben worden war und zwischen 1807 und 1892 als Pfarrkirche diente, wurde 1852/53 durch August Voit eine neuromanische Zweiturmfassade vorgeblendet. Ein 1885 auf Münchner Architekten beschränkter Wettbewerb für eine neue Pfarrkirche im Lehel wurde zugunsten der Pläne Gabriel von Seidls entschieden. Weitgehend von Formen rheinischer Romanik inspiriert, entstand zwischen 1887 und 1892 die neue Pfarrkirche als aufwendiger, malerischer Sakralbau in neuromanischem Stil, der alten Pfarrkirche direkt gegenübergestellt. Die etwa zur gleichen Zeit erfolgte Platzrandbebauung ist im Nordosten, Osten und Südosten relativ eng an den neuen Kirchenbau herangezogen und hier dem niedrigeren Chorbereich entsprechend, auch optisch niedriger gehalten. Dem Portalbereich mit der hohen Einturmfassade im Westen ist dagegen mehr Platzraum zugeordnet und die Platzrandbebauung ist hier etwas höher gehalten. Von der auf sehr unregelmäßigem Grundriss erfolgten Randbebauung ist die im Neurenaissancestil gehaltene Häuserzeile auf der Südseite geschlossen erhalten. Der in der Platzmitte stehende Sakralbau ist durch die ihn umgebende Terrasse aus dem profanen Bereich deutlich abgesetzt. Wichtiger Bestandteil der malerischen Platzkonzeption ist der große Schalenbrunnen auf der Terrasse westlich der Kirche.

St.-Anna-Brunnen

Architekt: Pruska Anton, Seidl Gabriel von
Erstellung: 1894
St.-Anna-Platz
327 m
St.-Anna-Platz; St.-Anna-Brunnen, Schalenbrunnen, 1894 von Anton Pruska nach Entwurf von Gabriel von Seidl; an der Terrassenecke südwestlich der Kirche.

Mietshaus

Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 17
329 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 15.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tattenbachstraße 6
330 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 37
331 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1893-94 von Martin Dülfer; Dekor beseitigt; Gruppe mit Nr. 39, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Schack-Galerie

Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Prinzregentenstraße 9
335 m
<p>Schack-Galerie, neuklassizistisch, 1907-09 von Max Littmann; mit Nr. 7 verbunden.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 1
338 m
<p>Mietshaus, stuckierter Neurenaissancebau mit viergeschossigem Haupttrakt und einem am linken Ende vortretenden dreigeschossigen Annex, von Michael Reifenstuel, 1887/88.</p>

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Thierschplatz 3
339 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, bez. 1884, von Franz Rattenhuber.

Wasserfallbrücke

Erstellung: 0
Englischer Garten
342 m
Wasserfallbrücke nördlich des Wasserfalls.

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 39
344 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer I. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Platz 1
344 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit stuckierter Fassade und abgeschrägter Ecke mit Balkon, von J. G. Mayer, 1879/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 26
345 m
<p>Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Georg Guinin.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 27
346 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 29 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 15
347 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 17.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 25
350 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 23 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 29
350 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit breitem Balkongitter, um 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 27 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Tattenbachstraße 1
352 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 22
352 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882-83.</p>

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Reitmorstraße 35
355 m
<p>Reitmorstraße 35/37; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Oettingenstraße 10/12/14.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 5
355 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19.Jh.</p>

St.-Anna-Straße 19
355 m
<p>Franziskanerkloster St. Anna, Altbau, im Kern 1727-37, jedoch erneuert; vgl. Seitzstraße 6; flankiert die Kirche (siehe St.-Anna-Straße 21).</p>

Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna

Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1727
St.-Anna-Straße 21
355 m
<p>Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna in Lehel, längsovaler Zentralbau, 1727-33 von Johann Michael Fischer; die Fassade Rekonstruktion von 1965/66; mit Ausstattung; Kloster siehe Nr. 19.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 13
356 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 24
356 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Thierschstraße 55
357 m
<p>Mietshaus, Eckbau in reich gegliederten Neurenaissanceformen, z. T. Rohbackstein, 1899 von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 15
358 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger breiter Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Thierschplatz 5
359 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.

Kloster St. Anna

Erstellung: 1725

361 m

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 23
362 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker und Stuckdekor, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 25 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 22
364 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 41
365 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 39 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 18
369 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger stuckierter Neurenaissance-Eckbau mit breit abgeschrägter Ecke, nach Plänen von J. G. Mayer, 1878-80.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Liebigstraße 26
371 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit Stuck, bez. 1875.</p>

Mietshaus

Architekt: Thommen Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
St.-Anna-Straße 13
372 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, nach Plänen von Heinrich Thommen, 1887.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 8
372 m
<p>Mietshaus, im Kern klassizistisch, um 1829.</p>

Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen

Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
378 m
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 30
378 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Stuckdekor, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 11
380 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 6
382 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, um 1829.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1870
Reitmorstraße 21
384 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Eckerker und Gliederung, um 1870, 1898 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 53
385 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; obere Geschosse z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1905
Sternstraße 20
386 m
<p>Mietshaus, in geometrisierend reduziertem Historismus, 1905 von Alois Prestele.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1926
Liebigstraße 43
389 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau, 1926 von Franz Deininger.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Thierschstraße 51
398 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Wohnblock

Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 23
399 m
<p>Oettingenstraße 23/25; Wohnblock, neubarock, 1895-97 von Ernst Schnetzler.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Seitzstraße 5
400 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, um 1826.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Christophstraße 4
400 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Christophstraße 2
408 m
<p>Mietshaus, im Kern klassizistisch, 1828 von Josef Höchl.</p>

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Sternstraße 18
410 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1906, von Alois Prestele.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Seitzstraße 4
410 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach, reich gegliederter Stuckfassade und mächtigem Kranzgesim, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pfarrstraße 2
411 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Xaver Widmann.</p>

Prinzregentenstraße
413 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
418 m
<p>Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 14
420 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1892.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 28
422 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900; Baugruppe mit Nr. 30.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 27
424 m
<p>Oettingenstraße 27; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Hanfstaengl-Verlag

Architekt: Rosenthal John Herbert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Widenmayerstraße 18
426 m
<p>Hanfstaengl-Verlag, neuklassizistisch, mit Säuleneingang, 1925-26 von John Herbert Rosenthal.</p>

Landesinstitut für Arbeitsschutz

Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Pfarrstraße 3
429 m
<p>Landesinstitut für Arbeitsschutz, Altbau (Südflügel) neubarock, 1905-06 von Adolf Schulze.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Robert-Koch-Straße 9
429 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit großer Flora-Statue in Ädikula, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Thierschstraße 49
431 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Rattenhuber.</p>

Vincentinum

Architekt: Seidl Gabriel von, Liebhaber Raimund
Erstellung: 1901
Reitmorstraße 39
431 m
<p>Vincentinum, zweiflügeliger barockisierender Gruppenbau, 1901-03 von Gabriel von Seidl; Nordflügel nach Kriegsschäden vereinfacht, Nordflügel-Westteil als Neubau wiederhergestellt; an der Nordostecke neubarocke kath. Kapelle St. Maria Immaculata mit Dachreiter; an der Ostfassade zwei prächtige Portale zur Durchfahrt; mit Ausstattung; im Hof Marienbrunnen, 1903 von Raimund Liebhaber; mit Oettingenstraße 16.</p>

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Widenmayerstraße 23
432 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1908-09, von Georg Meister.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 29
432 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Bayerische Versicherungskammer (Westbau)

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 48
438 m
<p>ersicherungsgebäude, viergeschossiger Walmdachblock mit einfach stuckierter Neurenaissancefassade, südlichem Eck- und abgeschrägtem Nordrisalit, 1877-79, vereinfacht; vgl. Sternstraße 3 und Gewürzmühlstraße 8.</p>

Doppelhaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 25
439 m
<p>Widenmayerstraße 25/25a; Doppelhaus, klassizistischer Jugendstil, bez. 1911, von Emanuel von Seidl.</p>

Prinz-Carl-Palais

Architekt: Fischer Karl von, Gablonsky Fritz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
441 m
<p>Ehem. Adelspalais, sog. Prinz-Carl-Palais, klassizistischer Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, erbaut für Abbé Pierre de Salabert von Karl von Fischer, 1804-06, von Fritz Gablonsky 1937 nach Westen erweitert, 1971-75 durch das Landbauamt München zum Dienstsitz des Bayerischen Ministerpräsidenten umgebaut; mit Ausstattung; westlicher Abschluss der Prinzregentenstraße.</p>

Niedriges Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Robert-Koch-Straße 11
442 m
<p>Niedriges Vorstadthaus, klassizistisch, um 1800.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1860
Reitmorstraße 9
443 m
<p>Mietshaus, mit Lisenengliederung, um 1860/70.</p>

Thuringia-Versicherung

Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 16
446 m
<p>Thuringia-Versicherung, barockisierendes Eckhaus, 1910-11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber.</p>

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 31
447 m
<p>Wohnblock mit Nr. 33, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

ehem. Bayerischen Armeemuseums

Architekt: Mellinger Ludwig von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
449 m
<p>Mittelteil des ehem. Bayerischen Armeemuseums (Torso nach Kriegszerstörung), 1900-1905 von Ludwig von Mellinger, Neurenaissance, mit Portikus im Westen und mit Kuppel (einbezogen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei von 1990-93); vom nördlichen Kopfbau z. T. die Reste der Hofgartenarkaden überfangen, siehe Galeriestraße 8/10.</p>

Mietshaus

Architekt: Bichler B., Rosenthal John Herbert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1923
Widenmayerstraße 27
451 m
<p>Mietshaus, historisierend, mit Anklängen an den barockisierenden Jugendstil, 1922-23 von B. Bichler und John Herbert Rosenthal.</p>

Bayerische Staatskanzlei

Architekt: Diethard J. Siegert und Reto Gansser
Erstellung: 1993
Franz-Josef-Strauß-Ring
451 m

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 5
451 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.</p>

Hofgartenkaserne

Erstellung: 1808

452 m
<p>Die Hofgartenkaserne – auch als Max‑Joseph‑Kaserne bekannt – wurde von 1801 bis 1808 am östlichen Rand des Münchner Hofgartens errichtet. Der klassizistische Riegelbau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen bot Platz für bis zu 2 150 Soldaten&nbsp; . Entworfen von Joseph Frey, stand die Kaserne auf feuchtem Boden – früher ein Zierteich und Teil des Köglmühlbach-Sammlers. Diese nasse Lage förderte Krankheiten wie Typhus, was ab den 1850er Jahren zu immer heftigeren Epidemien führte. Erst 1893 bewog eine besonders schwere Typhusepidemie zur Schließung, 1899 folgte der Abriss&nbsp; .</p><p>Auf dem Gelände entstand bis 1905 das Bayerische Armeemuseum. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die Ruinen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei integriert, der 1993 fertiggestellt wurde&nbsp; . Heute markiert die Kuppel der Staatskanzlei die historische Position der Kaserne, nahe dem Eingang zum Hofgarten.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 8
452 m
<p>Mietshaus, neubarock, z. T. vereinfachtes Doppelerkerhaus, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 16
453 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 47
453 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Georg Bürkel; Wohnhaus des Schriftstellers gen. Waldschmidt, der hier 1919 starb (Gedenktafel).</p>

Christophorus-Figur

Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 0
Widenmayerstraße 16
454 m
Widenmayerstraße gegenüber Nr. 16; Christophorus-Figur aus Stein am Isarkai, 1909 von Bernhard Bleeker.

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 3
455 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.</p>

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 33
457 m
<p>Wohnblock mit Nr. 31, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1890
Reitmorstraße 1
457 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, reich gegliedert, erbaut 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
St.-Anna-Straße 10
457 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1900 von Müller und Kollmus.</p>

Rückgebäude von Widenmayerstraße 10

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Reitmorstraße 6
458 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 10, neubarock, um 1902; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Pfarrstraße 10
460 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Cube Gustav von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 28
461 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Gustav von Cube.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 13
461 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Liebergesell Paul
Erstellung: 1898
Oettingenstraße 34
463 m
<p>Mietshaus, reich stuckiert in einer Mischung aus deutscher Renaissance und Jugendstil, 1897/98 von Paul Liebergesell.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 20
464 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Karl-Scharnagl-Ring

Erstellung: 0
Karl-Scharnagl-Ring
465 m

Königinstraße 5
467 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Pfarrstraße 12
470 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1881.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 8
471 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 17
472 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierter Eckbau, 1904-05 von Georg Hagn.</p>

Hofgartenarkaden

Erstellung: 1560
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
472 m
nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens, vom Lusthaus Albrecht V. Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten, mit Resten von Rollwerkmalerei, um 1560; darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden, 1866 vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut; nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert; an das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I., 1613-17, Erweiterung von Leo von Klenze, 1847/48; mit technischer Ausstattung.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 2
472 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1893-94; bildet eine Einheit mit Widenmayerstraße 7.</p>

Mietshaus

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Widenmayerstraße 12
473 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit drei Erkern und Putzgliederung, 1905-06 von Josef Wölker.</p>

Fotostudio Elvira

Architekt: Endell August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1887
Von-der-Tann-Straße 22
474 m

Mietshaus

Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
475 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Oettingenstraße 36
476 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, reich gegliedert und stuckiert, 1894-95; an Straßengabelung.</p>

Reitmorstraße 4
476 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, 1928.</p>

Mietshaus

Architekt: Alz Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 51
477 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Erkerhaus, 1911 von Johann Alz.</p>

Luitpoldbrücke

Architekt: Fischer Theodor, Hahn Hermann, Drumm August , Wackerle Joseph, Schmitt Balthasar, Kurz Erwin
Erstellung: 1901
Luitpoldbrücke
477 m
<p>Luitpoldbrücke (Prinzregentenbrücke). Steinerner Dreigelenkbogen, 1900-01 von Theodor Fischer. An den Brückenköpfen plastische Gruppen (allegorische Liegefiguren der vier Stämme Bayerns von Hermann Hahn, August Drumm, Joseph Wackerle, Balthasar Schmitt und Erwin Kurz).</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 29
478 m
<p>Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; Dach verändert; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 31.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Rosenbuschstraße 2
478 m
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1897 von Georg Müller.

Bayerische Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
480 m
<p>Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 22
480 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 31
481 m
<p>Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 29.</p>

Rückgebäude von Widenmayerstraße 8

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 2
484 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, neubarockes Erkerhaus, reich stuckiert, bez. 1900, von Josef Wölker.</p>

Hofbrunnwerk

Erstellung: 0

484 m

Versicherungsgebäude

Erstellung: 1879

485 m
<p>Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
St.-Anna-Straße 6
487 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Widenmayerstraße 7
489 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1893-94 von Alexander Bluhm; Einheit mit Reitmorstraße 2.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1928
Widenmayerstraße 9
489 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Balkonbändern, bez. 1928; vgl. Reitmorstraße 4.</p>

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Widenmayerstraße 10
489 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1902 von August Nopper; vgl. Rückgebäude Reitmorstraße 6.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Reitmorstraße 53
489 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Gewürzmühlstraße 19
493 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1907 von Ernst Dressler.</p>

Mietshaus

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 8
494 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Schweifgiebel, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1899, von Josef Wölker; vgl. Reitmorstraße 2 a.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
498 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 10
499 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Schweifgiebel, Kastenerkern, sowie Erkerturm mit Zwiebelhaube, reich gegliederte neubarocke Fassade, von Georg Hagn 1904/05.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 6
501 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>

Wilhelmsgymnasium

Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
503 m
<p>Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Gewürzmühlstraße 21
504 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 32
506 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, um 1912 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Emil-Riedel-Straße 1
506 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, bez. 1907.</p>

Mietshaus

Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Gewürzmühlstraße 12
508 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Jugendstilbau mit halbelliptischem Erker, errichtet von Karl Fendt 1912.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
508 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 2
510 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Palaisartiger Bau

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Königinstraße 11
513 m
Palaisartiger Bau, im Kern klassizistisch, 1913-14 von Heilmann und Littmann neuklassizistisch umgebaut.

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 5
517 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 34
520 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1911 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1800
Widenmayerstraße 4
524 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 5 und 6.</p>

Regierung von Oberbayern

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
524 m
<p>Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.</p>

Mietshausgruppe mit Flacherkern

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1923
Rosenbuschstraße 1
524 m
Rosenbuschstraße 1/3/5; Mietshausgruppe mit Flacherkern, 1923 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.

Mietshaus

Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Rudolf-Straße 9
526 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau, im Kern klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh., Rückflügel von Johann Widmann 1883, Aufstockung und Umbau in Neurenaissance-Formen 1889/90.</p>

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
529 m
<p>Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schönfeldstraße 17
530 m
Mietshaus, deutsche Renaissance mit Stuckdekor, um 1900.

Ehem. herrschaftliche Villa

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Königinstraße 17
533 m
<p>Ehem. herrschaftliche Villa, jetzt Bayer. Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA), stattlicher, palaisartiger Bau mit Natursteinfassade und großem Säulenbalkon, neuklassizistisch, 1907-09 von Franz Deininger.</p>

Mittelteil eines symmetrischen Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
533 m
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
536 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Brüder Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Himmelreichstraße 4
538 m
Stattliche Villa, neubarock, 1908 von Brüder Ludwig; an Straßengabelung.

Widenmayerstraße

Erstellung: 0
Widenmayerstraße
539 m
Widenmayerstraße. Kaistraße mit sehr vornehmer, aufwendiger Mietshausbebauung, begonnen an der Maximilianstraße 1893/94 in Formen des späten Historismus, fortgesetzt im barockisierenden und klassizisierenden Stil der Vorweltkriegszeit, vom Fluss abgeschirmt und doch mit dem Grün des Gegenufers durch eine Allee verbunden.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 4
541 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Isaranlagen

Erstellung: 0

541 m

Max-Plank-Haus

Erstellung: 0
Hofgartenstraße 8
543 m

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Schönfeldstraße 28
546 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, mit reichem Stuckdekor in den Bogenfeldern der Fenster, 2. Viertel 19. Jh., wohl von Rudolf Röschenauer.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 36
547 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 11
554 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1900.

Galeriestraße 8
555 m
Galeriestraße 8/10; Nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens; mehrere Bauphasen seit der 2. Hälfte des 16. Jhs., zuletzt (1866) vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut, nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert. Vom Lusthaus Albrecht V. (Baumaßnahmen seit ca. 1560) Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten; mit Resten von Rollwerkmalerei. Darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden (später in den ehem. Kunstverein integriert). An das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I. (1613-17) samt Erweiterung Leo von Klenzes von 1847/48 (u. a. gewölbter Turbinenraum mit Kolbenpumpen und Turbinen).;

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
558 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
561 m
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.

Mietshaus

Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
562 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Oettingenstraße 35
562 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 6
563 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8 und Paradiesstraße 10.</p>

Fassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 33
565 m
<p>Maximilianstraße 33; Fassade, über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31.</p>

Finanzgarten

Architekt: Stadler Toni
Erstellung: 0
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
565 m
hinter Franz-Josef-Strauß-Ring 5; Zugehöriger Garten, als Finanzgarten öffentlich zugänglich; darin Rest der Wallbefestigung der 1. Hälfte des 17. Jh., deren grottenartiger Gewölberaum 1962 als Heinrich-Heine-Gedenkstätte eingerichtet mit Bronzeplastik (1957/58) von Toni Stadler.

Maximilianstraße

Erstellung: 0
Maximilianstraße
566 m
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.

Abgegangenes Haus Schwann

Architekt: Brüder Ludwig
Erstellung: 1911
Königinstraße 19
567 m

Eckhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 1
574 m
<p>Eckhaus mit Walmdach, klassizistisch, um 1800.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 37
574 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1911 von Franz Popp; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 8
579 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 6 und Paradiesstraße 10.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Schönfeldstraße 24
582 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 46
587 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 13
588 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
588 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paradiesstraße 9
589 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.</p>

Dianabad

Erstellung: 0
Himmelreichstraße
591 m

Bronzestandbild Schelling

Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
591 m
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)

Doppelhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Hahnenstraße 1
591 m
Hahnenstraße 1/3; Doppelhaus, schlicht klassizistisch, um 1800.

Luitpoldterrasse

Architekt: Möhl Jakob, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1891
Prinzregentenstraße
592 m
<p>Luitpoldterrasse, Abschluss des Westteils der Straße jenseits der Brücke, 1891 vollendet nach einem Entwurf von Jakob Möhl. Monumentale barockisierende Treppenanlage mit Laternen, Fontänen und Fontänenbecken. Beiderseits die Gartenparterres umschließende Rampen. Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse: Über Karyatidenhalle Säule mit Bronzeengel, 1896-99 von Heinrich Düll, Georg Pezold und Max Heilmaier.</p>

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Widenmayerstraße 38
595 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, mit ionischen Kolossalpilastern und Flacherkern, bez. 1914, von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.</p>

Alte Synagoge Ohel Jakob

Architekt: Exter August
Erstellung: 1887
Herzog-Rudolf-Straße
596 m
<p>Die <strong>Alte Synagoge Ohel Jakob</strong> in München war die Synagoge des orthodoxen Teils der Israelitischen Kultusgemeinde. Sie befand sich in der Herzog-Rudolf-Straße (früher Kanalstraße) und wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Hintergrund ihrer Entstehung war ein Konflikt innerhalb der jüdischen Gemeinde: Eine Gruppe orthodoxer Mitglieder lehnte Reformen im Gottesdienst – etwa Orgelmusik und Chorgesang – ab und organisierte eigene religiöse Zusammenkünfte. &nbsp;</p><p>Nachdem ihnen keine bestehende Synagoge zur Verfügung gestellt wurde, finanzierten die orthodoxen Gläubigen den Bau eines eigenen Gotteshauses. Die Grundsteinlegung erfolgte 1891, die Einweihung bereits 1892. Das Gebäude war im neuromanischen Stil gehalten, eher schlicht und bot Platz für etwa 150 Personen. Zur Synagoge gehörte auch eine jüdische Schule, die später erweitert und organisatorisch in die Kultusgemeinde integriert wurde. &nbsp;</p><p>Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Synagoge zerstört: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht) setzten Nationalsozialisten das Gebäude in Brand. Anschließend wurde die Ruine abgerissen, und die Kosten dafür mussten sogar von der jüdischen Gemeinde getragen werden. Gleichzeitig wurde auch die angeschlossene Schule geschlossen. &nbsp;</p><p>Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel am ehemaligen Standort an die Synagoge. Der Name „Ohel Jakob“ lebt jedoch weiter: Die 2006 eröffnete neue Hauptsynagoge am Jakobsplatz in München trägt bewusst wieder diesen historischen Namen und knüpft damit an die zerstörte Tradition an. &nbsp;</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Paradiesstraße 10
597 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil; Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Emil-Riedel-Straße 6 und 8.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Von-der-Tann-Straße 9
598 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 48
598 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900, z. T. vereinfacht.</p>

Ehem. Hofreitschule

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Marstallplatz 4
600 m
<p>Marstallplatz 4; Ehem. Hofreitschule, 1819-22 von Leo von Klenze, klassizistischer Monumentalbau als Mittelteil der ehemals den Marstallplatz im Osten dreiseitig umfassenden Gebäudegruppe des Hofmarstalls, von dem nur noch Reste erhalten sind; siehe Maximilianstraße 15.</p>

Hölzernes Landhaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Oettingenstraße 39
601 m
<p>Hölzernes Landhaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit gleichartigem Nebengebäude (Torbau) an der Straße.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 15
602 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 9
603 m
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, um 1900.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 29
605 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 31 und 33.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Lerchenfeldstraße 16
607 m
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1860/70.</p>

Eckbau

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schönfeldstraße 22
611 m
<p>Eckbau, Neurenaissance, 1889; mit Südflügel an der Hahnenstraße, erbaut 1926 von Paul Böhmer für das Corps Arminia.</p>

Risalitartig erhöhter Teil eines Block

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 46
612 m
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.

Englischer Garten

Erstellung: 1789
Englischer Garten
616 m
Englischer Garten. ab 1789 in den Isarauen durch Benjamin Thompson Graf von Rumford und Friedrich Ludwig von Sckell angelegter Volksgarten (bis 1799 mit Militärgärten verbunden), 1792 eröffnet, ab 1799 von Reinhard Freiherr von Werneck weiterentwickelt (Anlage des Sees), 1799 um die Hirschau nach Norden erweitert, ab 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell gartenkünstlerisch umgestaltet. Klassischer Landschaftsgarten, sich über fünf Kilometer in den Isarauen erstreckend, mit geschwungenen Wasserläufen und Wegen sowie weiten Sichtflächen zwischen dem Baumbestand; Nordteil (Hirschau) rein landschaftlich, Südteil (zwischen Prinzregentenstraße und Isarring) mit Parkbauten und Denkmälern; Brücken in großer Zahl über die Bachläufe, vielfach mit Eisen- oder Steingeländern vor allem des späten Historismus;

Marstallplatz 8
617 m
<p>Marstallplatz 8; Bayerische Akademie der Wissenschaften, im Ostteil des Festsaalbaus der Residenz (siehe Hofgartenstraße 2); im sogenannten&nbsp;Apothekenstock 1956-58 das Cuvilliéstheater eingebaut (siehe Residenzstraße 1/ Altes Residenztheater).</p>

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 48
617 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Maximilianswerk

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Max-Planck-Straße 2
618 m
<p>Maximilianswerk (Elektrizitätswerk), schlösschenartiger Neubarockbau in den Maximiliansanlagen, 1895 von Karl Hocheder d. Ä.</p>

Ehem. Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
619 m
<p>Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.</p>

Risalitartig erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
619 m
Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.

Friedensengel

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße
627 m
<p>Der <strong>Friedensengel</strong> in München wurde 1899 errichtet und am 16. Juli desselben Jahres eingeweiht. Er ist ein Denkmal zur Feier des 25-jährigen Friedens nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel, eine 6 Meter hohe vergoldete Statue, steht auf einer 38 Meter hohen Säule und ist Teil der Maximiliansanlagen in Bogenhausen. Umgeben von einer Terrasse und einer Aussichtsplattform bietet das Denkmal einen herrlichen Blick über die Isar und die Stadt. Die Statue symbolisiert den Frieden und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Münchens.&nbsp;</p>

Felsenbrunnen

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Marstallplatz
628 m
Marstallplatz; Felsenbrunnen, klassizistisch, bez. 1790.

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 27
628 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1860-62 von Friedrich Bürklein, symmetrischer Block mit Nr. 21 (Pendant), 23 und 25 (siehe dort).</p>

Fassade des Eckhauses

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 34
628 m
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36.

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
629 m
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.

Stattliches Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 7
633 m
<p>Stattliches Mietshaus, klassizistisch, mit reich gegliederter Fassade, 1829 von Rudolf Röschenauer.</p>

Ehem. Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Königinstraße 23
634 m
<p>Ehem. Mietshaus, jetzt Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1903-04 von Ludwig Grothe.</p>

Eckhaus

Architekt: Ibsen Henrik, Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Maximilianstraße 32
634 m
<p>Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885-91 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel).</p>

Hofgartenarkaden, Nordtrakt

Architekt: Lespilliez Karl Albert von, Wiedemann Josef
Erstellung: 1779
Galeriestraße 2
635 m
Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a; Hofgartenarkaden, Nordtrakt (vgl. Hofgarten) nebst darübergebautem, langgestrecktem Gebäude (der ehem. Gemäldegalerie), 1779-83 von Karl Albert von Lespilliez; nach dem 2. Weltkrieg Wiederaufbau 1952 nach Plänen von Josef Wiedemann (u. a. Kunstverein, Nr. 4, Deutsches Theatermuseum, Nr. 4 a)

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 41
635 m
<p>Mietshaus, Seitenfassade an der Paradiesstraße Jugendstil, 1912 von Franz Popp; Ostfassade modern.</p>

Galeriestraße

Erstellung: 0
Galeriestraße
639 m

Galeriegebäude

Erstellung: 0
Galeriestraße 4
639 m

Privatklinik Josefinum

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schönfeldstraße 16
640 m
<p>Privatklinik Josefinum, barockisierender Jugendstil, 1902-03 von Heilmann und Littmann.</p>

Hofgarten

Erstellung: 1617
Hofgarten
644 m
<p>Hofgarten, rechteckiges Areal nördlich der Residenz mit geometrischer, auf den Hofgartentempel in der Mitte bezogenem Wegesystem, angelegt 1613-17, nach Entwürfen von Kurt Hentzen erfolgte 1948-57 eine durchgreifende Neugestaltung des oberen Hofgartens, die weitgehend Elemente der originalen Konzeption von 1613 ff. aufnimmt, Schalenbrunnen aus dieser Zeit. - Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615; - Reiterstandbild Herzog Ottos von Wittelsbach (Bronze), Entwurf und Guss von Ferdinand von Miller, 1911; - Kriegerdenkmal, von Karl Knappe, Thomas Wechs und Eberhard Finsterwalder, 1924-26; mit Gruftraum, darin Liegefigur, ehem. aus Rotmarmor, von Bernhard Bleeker, 1972 durch Bronzekopie von Hans Wimmer ersetzt. - Brunnen, fälschlich auch als Loreleybrunnen bezeichnet, mit Bronzereplik einer Wassernymphe ("Nymphe von Anif"), von Ludwig Schwanthaler, 1852; - Ägyptischer Obelisk, 1./2. Jh. n. Chr., 1972 vor dem Eingang der Ägyptischen Staatssammlung (Hofgartenstraße 2) aufgestellt; - Begrenzungen: südliche Begrenzung, Festsaalbau der Residenz, siehe Hofgartenstraße 2; östliche Begrenzung, Bayerische Staatskanzlei (ehem. Armeemuseum), siehe Franz-Josef-Strauß-Ring 1; westliche und nördliche Begrenzung, Hofgartenarkaden und Hofgartentor, siehe Odeonsplatz 6-18, Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a und 8/10.</p>

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 23
644 m
<p>Maximilianstraße 23; Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 25 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 25
644 m
<p>Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 23 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Mietshaus

Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
646 m
<p>vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.</p>

Neufeste

Erstellung: 1385

648 m

Eckhausfassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 21
651 m
<p>Eckhausfassade (1971-73 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860-61 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block.</p>

Hofgartentempel

Architekt: Schön Heinrich d. Ä.
Erstellung: 1615

651 m
<p>Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615</p>

Wohnhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 36
655 m
Wohnhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend.

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 42
657 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 43, 44 und 45.</p>

Neuveste

Erstellung: 1385

659 m

Eckhaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Riedlstraße 2
659 m
Eckhaus, deutsche Renaissance, um 1900.


Institut Francais

Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1914
Kaulbachstraße 13
661 m
<p>Kaulbachstraße 13; Institut Francais, Villa im Stil eines französischen Rokoko-Palais, bez. 1914, von Gebrüder Rank für Graf E. von Seyssel d'Aix; flankiert von Gittertoren; im Hof Remisen gleichen Stils; an der Rückseite Garten.</p>

Nischenbrunnen

Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
661 m
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.

Mietshaus

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
664 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
666 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
668 m
<p>Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.</p>

Hotel Vier Jahreszeiten

Architekt: Gottgetreu Rudolf
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 17
668 m
<p>Maximilianstraße 17/19; Hotel Vier Jahreszeiten, Maximilianstil, 1856-58 von Rudolf Gottgetreu, 1903-04 von Heilmann und Littmann umgebaut (Erdgeschoss) und an der Rückseite erweitert; an der monumentalen Fassade Steinfiguren.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
669 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 17
671 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Praterwehrbrücke
672 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
674 m
<p>Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
674 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
676 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 16
678 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Cuvilliés-Theater

Erstellung: 0

678 m

Festspielhaus

Erstellung: 1866

679 m

Mietshaus

Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
679 m
<p>Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.</p>

Doppel-Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1869
Maximilianstraße 26
680 m
<p>Maximilianstraße 26/28; Doppel-Mietshaus, Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869-71 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900-01 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 15
682 m
Maximilianstraße 15; Eckhaus, Maximilianstil, 1858-60 von Friedrich Bürklein; bildete mit den zerstörten Häusern Nr. 11 und 13 einen Block; zugehörig Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, um 1810/12 von Andreas Gärtner; erhalten dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der Maximilianshöfe (Nordwestblock) einbezogen.

Kaulbach-Villa

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1887
Kaulbachstraße 15
683 m
<p>Villa des Malers Friedrich August von Kaulbach, im Stil italienischer Renaissancevillen, 1887-89 von Gabriel von Seidl; an der Rückseite Garten.</p>

Vorstadthaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1814
Von-der-Tann-Straße 3
683 m
<p>Kleines, freistehendes Vorstadthaus des Klassizismus, 1814 von Rudolf Röschenauer; hinter Vorgarten weit von der Straße zurückgesetzt.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
683 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Defregger-Haus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Königinstraße 27
684 m
<p>Defregger-Haus, deutsche Renaissance, malerischer Rohbacksteinbau mit reichen Kalksteingliederungen, 1893-94 von Georg von Hauberrisser.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 43
685 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 42, 44 und 45.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Emil-Riedel-Straße 17
686 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
687 m
<p>Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
689 m
<p>Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.</p>

Maximiliansbrücke

Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
689 m
<p>Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
689 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Marstallplatz

Architekt: Gewers Kühn und Kühn
Erstellung: 2003

694 m

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Riedel-Straße 18
695 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Doppel-Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich, Lachner Franz von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 22
699 m
Maximilianstraße 22/24; Doppel-Mietshaus mit Gußeisenerker an der Ecke, Maximilianstil, Nr. 22 erbaut 1862-65 (mit niedrigen Seitenflügeln an der Falckenbergstraße), Nr. 24 erbaut 1865-67, beide von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 26/28 und 30/30a (siehe jeweils dort) eine symmetrische Gruppe, den sog. Riemerschmid-Block; 1890 starb hier Franz Lachner (Gedenktafel).

Festsaalbau der Residenz

Architekt: Schwanthaler Ludwig, Klenze Leo von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1842
Hofgartenstraße 2
701 m
<p>(siehe Residenzstraße 1 und Marstallplatz 8), langgestreckter Neurenaissancebau, 1832-42 von Leo von Klenze, im Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jh. Vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, vgl. Hofgarten.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 44
701 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 45.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 13
703 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Mansarddachhaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 11
704 m
<p>Mansarddachhaus, barockisierend, mit Mittelrisalit, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
704 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
706 m
<p>Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.</p>

Allerheiligen-Hofkirche

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1837
Marstallplatz
707 m
<p>Die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz, erbaut 1826–1837 von Leo von Klenze im neoromanischen Stil, gilt als erster neobyzantinischer Kirchenbau Europas. Inspiriert von der Palastkapelle in Palermo ließ König Ludwig I. sie für die königliche Familie und die Öffentlichkeit errichten. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, blieb sie lange eine Ruine. Hans Döllgast sicherte sie 1972 als Mahnmal; ein vollständiger Umbau folgte 2000–2003 durch Guggenbichler und Netzer.</p><p>Heute sind die Wände unverputzt, Schäden und restaurierte Bereiche bewusst sichtbar. Der Raum dient als Konzert- und Vortragssaal für bis zu 399 Personen. Mit schlichten Stahl-, Glas- und Betonelementen integriert, bewahrt die Kirche ihren Charakter als Denkmal der Kriegszerstörungen und beeindruckt durch ihre reduzierte Ästhetik.</p>

Pallas Athene

Architekt: Drexler Franz
Erstellung: 1906
Maximiliansbrücke
709 m
Auf der Nordbrüstung Kolossalfigur der Pallas Athene, 1906 von Franz Drexler.

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1860
Maximilianstraße 20
710 m
<p>Eckhaus samt Mittelrisalit, 1859-60 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 18.</p>

Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes

Architekt: Gärtner Andreas
Erstellung: 1810
Maximilianstraße 13
718 m
Maximilianstraße 13; Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, von Andreas Gärtner, um 1810/12, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der "Maximilianhöfe" (Nordwestblock) einbezogen.

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
721 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 45
721 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, um 1910; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 44.</p>

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1870
Stollbergstraße 11
722 m
<p>Mietshaus, Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5.</p>

Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen

Architekt: Ruederer Joseph, Beyrer Eduard
Erstellung: 1908
Maria-Theresia-Straße 20
724 m
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen, Schalenbrunnen mit Knabenfigur, 1908 von Eduard Beyrer; nordöstlich des Maximilianeums, unweit Maria-Theresia-Straße 20.

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
728 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.

Villa

Architekt: Schaffner und Albert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 21
728 m
<p>Villa, klassizistischer Jugendstil, 1908-09 von Schaffner und Albert; Jugendstil-Gartengitter.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
730 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
731 m
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1902
Maria-Theresia-Straße 18
731 m
<p>illa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Balkon am Mittelrisalit, Anfang 20. Jh.</p>

Knöbelstraße 8
732 m
<p>Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Falckenbergstraße 9
733 m
reich gegliedert, 1879/80 von Anton Roth; verbunden mit Am Kosttor 2 (siehe dort).

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
733 m
<p>Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 1
734 m
Neurenaissance, 1881 von Alois Barbist.

Ehem. Zentralministerium

Architekt: Gablonsky Fritz
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 2
734 m
<p>Ehem. Zentralministerium des Landes Bayern, jetzt Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, palastartiger viergeschossiger Bau mit zwei unregelmäßig großen Höfen, in Anpassung an das klassizistische Straßenbild, von Fritz Gablonsky, 1938/39, Behebung von Kriegsschäden, 1946-52, Umfassende Adaptierungs- und Instandsetzungsarbeiten bei der Übergabe des Gebäudes von der US-Militärregierung an das Land, 1959/60; Brunnen im südlichen sog. Schmuckhof, Schalenbrunnen aus Bronze, nach Entwurf von Ernst Andreas Rau, gegossen von Hans Mayr, 1961.</p>

Säulenportal

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Schönfeldstraße 3
738 m
<p>Säulenportal des ehem. Kriegsministeriums (vgl. Ludwigstraße 14), jetzt Staatsarchiv, 1823-26/30 von Leo von Klenze; sonst Wiederaufbau mit Teilrekonstruktion nach Kriegszerstörung.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
738 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 1882
Königinstraße 31
739 m

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
739 m
<p>Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des "Praters" (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.</p>

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
739 m
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).

Villa

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 20
739 m
<p>Villa, Neurenaissance, 1893-94 von Adolf Ziebland; vereinfacht.</p>

Villa

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 22
739 m
<p>Villa, Jugendstil, Anfang 20. Jh., mit Garten-und Torgitter der Zeit.</p>

Ehem. Schule

Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 2
740 m
<p>Ehem. Schule, dreigeschossiger, klassizistischer, stuckierter Walmdachbau mit rustizierten Erdgeschossarkaden, Rundbogenfenstergruppen und kräftigem Kranzgesims, von Johann Ulrich Himbsel, 1827-29, nach Kriegsschäden 1950/51 weitgehend erneuert, 1962 umgebaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Am Kosttor 2
744 m
viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9

Mietshäuser

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 22
744 m
<p>Kaulbachstraße 22/22 a/24; Zusammenhängende Gruppe von drei Mietshäusern, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900 von Martin Dülfer; Nr. 22 a bez. 1900; beiderseits am Ende anschließender Torbogen.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
744 m
<p>Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 0
Knöbelstraße
747 m

Malerische Villa

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 19
748 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau mit Altane, Zwerchgiebel und über Eck gesetztem Erkerturm; ehem. Stall- und Kutschergebäude, eingeschossiger Mansardpultdachbau mit Rohbacksteinen; vom Baugeschäft Lincke und Vent, 1895/96.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
750 m
<p>Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
750 m
<p>Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Wolfsbrunnen

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1904
Am Kosttor
751 m
<p>(oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte.</p>

Ehem. Villa von Adolf von Hildebrand

Architekt: Hildebrand Adolf von, Sattler Carl
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 23
753 m
<p>Ehem. Villa des Bildhauers Adolf von Hildebrand, 1895-98 nach dessen Plänen von Carl Sattler erbaut mit Atelierflügel, neubarock; im Garten Plastiken und Architekturteile.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
754 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.</p>

Stattliches Doppelhaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: Historismus
Erstellung: 1872
Hildegardstraße 3
756 m
Hildegardstraße 3/5; Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872-74 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11.

Schwarzer Saal

Erstellung: 1600

756 m

Hofgartenstraße 1
756 m

Haylerhaus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 3
758 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, 1880-81 von Georg von Hauberrisser.</p>

Villa

Architekt: Schulze M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 17
758 m
<p>Villa, derzeit (2011) Generalkonsulat der Russischen Föderation, dreigeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Risaliten und Stuckdekor, von M. Schulze, um 1894; Nebengebäude, zweigeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Mittel- und Seitenpavillons, um 1894; Einfriedung, Pfeilergitterzaun mit Torpfeilern, um 1894</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 9
760 m
<p>Mietshaus, in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Hildebrandhaus

Erstellung: 0
Maria-Theresia-Straße 23
761 m
Hildebrandhaus, siehe Siebertstraße 2.

Kosttor

Erstellung: 1325
Am Kosttor
765 m

Platzfolge Lehel

Erstellung: 0

766 m
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.

Haslauer-Block

Architekt: Schleich Erwin
Erstellung: 1968
Ludwigstraße 6
767 m
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>

Mietshaus

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1828
Ludwigstraße 6
767 m
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
767 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Antiquarium

Erstellung: 1571

769 m

Herzog Karl Theodor-Palais

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 0
Ludwigstraße 8
769 m

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
771 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Tunierhaus

Erstellung: 0

771 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
772 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.</p>

Corpshaus Germania

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
773 m
<p>Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
774 m

Haylerblock

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1864
Maximilianstraße 10
775 m
<p>Maximilianstraße 10/12/14/16; Haylerblock, Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil.</p>

Ludwigstraße

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Ludwigstraße
776 m
Die klassizistische Monumentalstraße, mit der die aus dem Ring der mittelalterlichen Befestigung befreite Stadt an der Stelle des ehemaligen Schwabinger Tors sich nach Norden öffnet, ist als städtebaulich spektakulärste Straßenschöpfung des neuen Königreichs ein Ensemble. Die Idee dieser Monumentalstraße ist zweifellos eigenste Leistung Ludwig I., der sie als Kronprinz 1816 beginnt und als nachmaliger König 1850 beendet; sie trägt seinen Namen.

Ehem. Gartenhaus

Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Hildegardstraße 1
777 m
sog. Dall’Armi-Haus, heute Betriebsgebäude der Kammerspiele, schlichte ungegliederte Westfassade mit profiliertem Traufgesims, Ostfassade mit frühklassizistischer Putzgliederung und geohrten Fensterfaschen, um 1800.

Mietshaus

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
778 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.</p>

Kammerspiele - Probengebäude

Architekt: Peichl Gustav, Achatz Walter, Schumer Stefan A.
Erstellung: 2001
Falckenbergstraße
779 m

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Carl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 20
779 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht.</p>

Bazar

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Odeonsplatz 6
779 m
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.

Wintergarten

Architekt: Kreuther
Erstellung: 1856
Max-Joseph-Platz
779 m
Das gußeiserne Säulengerippe stammt aus der Fabrik von Cramer-Klett

Residenztheater

Erstellung: 1951
Max-Joseph-Platz
780 m

Künstlerwohnhaus Defregger

Architekt: Defregger Hans, Pixis Oskar
Baustil: Historismus
Erstellung: 1924
Kaulbachstraße 26
781 m
<p>Kaulbachstraße 26 a/b; Künstlerwohnhaus des Bildhauers Hans Defregger, 1924 von Oskar Pixis, mit Ateliertrakt, beide in Formen des reduzierten Historismus; zugehörig Garten mit Ateliergebäude des Malers Franz Defregger, Ende 19. Jh. von Georg von Hauberrisser unter Verwendung einer aus Südtirol übertragenen Vertäfelung.</p>

Kaiserhoftrakt

Erstellung: 1616

781 m

Hofgartenarkaden

Erstellung: 0
Odeonsplatz
783 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Falkenturmstraße 14
784 m
Neurenaissance-Eckbau, um 1887.

ehem. Kriegsministerium

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Frührenaissanceform
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 14
785 m
<p>ehem. Kriegsministerium, jetzt Staatsarchiv, dreigeschossiger Mittelbau mit Arkadenhalle und zweigeschossigen Seitenflügeln, in italienischen Frührenaissanceformen, von Leo von Klenze, 1823-30, nach schwerer Kriegszerstörung nur Außenmauern und Vestibül erhalten, Wiederaufbau als Archivgebäude durch das Landbauamt München, 1964-67; Ostflügel, einen Ehrenhof umschließender zweigeschossiger Trakt mit Attikageschoss und Säulenportal, von Leo von Klenze, 1823-30, weitgehende Rekonstruktion nach Kriegszerstörung, 1976/77. (Geschütztes Kulturgut)</p>

Ehem. Corpshaus Bavaria

Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 5
785 m
<p>Ehem. Corpshaus Bavaria, Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann.</p>

Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Erstellung: 1921
Europaplatz 1
786 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Dreiflügelbau in neuklassizistischen Formen mit Mezzanin und Portikus am konvexen Eingangsrisalit, von Gustav Ludwig, 1921.</p>

Wohnhaus von 1899

Erstellung: 1899
Falkenturmstraße 12
787 m
<p>Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort.</p>

Neubarockvilla

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Möhlstraße 3
789 m
<p>Palastartige Neubarockvilla samt Nebengebäude und Torpfeilern, 1901-02 von Heilmann und Littmann.<br><br>Heute das &nbsp;Italienische Generalkonsulat.</p>

Villa Benno Becker

Architekt: Becker Benno, Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1905
Maria-Theresia-Straße 26
789 m
<p>Von der ehemaligen Villa des Malers Benno Becker (1903-05 von Paul Ludwig Troost) ist nur die Gartenmauer mit Pergolapfeilern und Brunnennische im Osten erhalten.</p><p>1938 kam die Villa in den Besitz des NS-Funktionärs und Sekretärs Hitlers, Martin Bormann (bis 1945),</p>

Maximilianeum - Konferenzbau

Architekt: Büro Léon Wohlhage Wernik
Erstellung: 2011
Max-Planck-Straße 1
791 m

Knöbelstraße

Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
791 m

Mietshaus

Architekt: Fischer Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 18
793 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 16.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
793 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Ehem. Wohnhaus Gampenrieder

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ludwigstraße 5
794 m
<p>Ehem. Wohnhaus Gampenrieder, klassizistisch, 1821/22 von Leo von Klenze; jetzt Teil des Finanzministeriums.</p>

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
794 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.</p>

Hofgartentor

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1818
Hofgarten
795 m
<p>Das Hofgartentor am Odeonsplatz in München, erbaut von 1816 bis 1818 unter König Ludwig I., wurde von Leo von Klenze im Stil eines römischen Triumphbogens gestaltet. Es ehrt König Max Joseph, Ludwigs Vater, mit Medaillons an den Säulen, die von Lorbeerkränzen und bayerischen Löwen geschmückt sind. Ursprünglich waren Skulpturen für die Nischen geplant, die jedoch nie umgesetzt wurden. Auf dem Dach des Tors befinden sich Bleitrophäen von Ernst Mayer und an der Fassade Genienreliefs zu Kunst, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kriegswesen. Das Tor markiert den Eingang zur Hofgartenstraße und den Beginn der klassizistischen Umgestaltung Münchens. Heute ist die Hofgartenstraße größtenteils Fußgängerzone, mit begrenztem Verkehr ab der Alfons-Goppel-Straße.</p>

Kaulbachstraße

Erstellung: 0
Kaulbachstraße
796 m

Palastartige Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 16
796 m
<p>Palastartige Villa, neuklassizistisch, 1921 von Gustav Ludwig; am Rondell östlich des Friedensengels.</p>

Bayerische Staatsbibliothek

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 16
798 m
<p>Bayerische Staatsbibliothek, 1832-39 von Friedrich von Gärtner; Vestibül, Treppenhaus und gewölbte Säle an den Enden des Westflügels. (Geschütztes Kulturgut)</p>

Villa mit Kuppel

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Prinzregentenstraße 61
798 m
<p>Villa in Ecklage, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Mezzaningeschoss und Kuppel über Eckrisalit, neubarock, von Sigmund Aichinger, 1896, später vereinfacht; Einfriedung, Pfeilgitterzaun mit zwei Gittertoren, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
798 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.</p>

Orlando-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1898
Platzl 4
799 m
Platzl 4,4a; Orlando-Haus, Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12.

Mietshaus

Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
799 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Ehem. Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Ludwigstraße 3
800 m
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiger Bau mit nordseitigem Rückflügel, Fassadengestaltung klassizistisch, von Leo von Klenze, 1825/26, Umbau des Rückflügels durch Karl Stöhr, 1912, Behebung von Kriegsschäden, nach 1945.</p>

Berchmannskollegs

Erstellung: 0
Kaulbachstraße 31
801 m

Münzarkaden

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1857
Maximilianstraße 6
801 m
Maximilianstraße 6/8; Münzarkaden, nördlicher Erweiterungsbau der ehem. Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857-63 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4.

Gartentor

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
801 m
<p>Neubarockes Gartentor, 1896.</p>

Nationaltheater

Architekt: Fischer Karl von, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Max-Joseph-Platz 2
802 m
<p>Max-Joseph-Platz 2; Nationaltheater, monumentaler Opernbau mit Eckrisaliten und erhöhtem Bühnenhaus in klassizistischen Formen, von Karl von Fischer, 1811-18, nach Brand mit Portikus und Satteldach über dem Bühnenhaus als Doppelgiebelfront von Leo von Klenze wiederhergestellt, 1823/24, Teilerhöhung und Verlängerung nach Osten der Südfassade im Zuge der Gestaltung der Maximilianstraße, Friedrich Bürklein, 1857-59; Wiederaufbau nach Zerstörung 1943, von Gerhard Graubner und Karl Fischer, 1958-63; vgl. auch Ensembles Altstadt und Maximilianstraße.</p>

Villa

Architekt: Büttner Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1921
Möhlstraße 7
803 m
<p>Villa, barockisierender Jugendstil, 1921 von Hans Büttner, 1925 von ihm rückseitig erweitert.</p>

Malerische Villa

Architekt: Bachmann A.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Möhlstraße 9
803 m
<p>Malerische Villa, deutsche Renaissance, 1906 von A. Bachmann.</p>

Doppelhaus

Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
803 m
<p>Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
804 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Ehem. Corpshaus Makaria

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Platzl 6
805 m
<p>Ehem. Corpshaus Makaria, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898-99 von Adolf Ziebland.</p>

Villa

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 27
805 m
<p>Villa, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1897-98 von Martin Dülfer; Garten- und Torgitter Jugendstil.</p>

Falkenturm

Erstellung: 1470
Falkenturmstraße
805 m
<p>Der Falkenturm war ein spätmittelalterlicher Wehr- und später Gefängnisturm der zweiten Münchner Stadtmauer, nahe der heutigen Maximilianstraße gelegen. Er wurde erstmals 1470 urkundlich erwähnt und diente ursprünglich zur Aufbewahrung von Falken für die höfische Jagd. Ab etwa 1500 wurde er als Gefängnis für adlige und politisch bedeutende Gefangene genutzt, darunter Teilnehmer der Adelsverschwörung von 1564 und Kämpfer des Oberländer Aufstands von 1705. Der Turm lag strategisch über dem Pfisterbach, der durch eine Wasserbrücke geführt wurde. Im Zuge der Umgestaltung Münchens unter König Maximilian II. wurde der Falkenturm 1863 abgerissen, um Platz für die neue Maximilianstraße zu schaffen. An ihn erinnert heute nur noch die Falkenturmstraße, die seinen früheren Standort markiert.</p>

Monopteros

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1837
Englischer Garten 1
807 m
<p>Monopteros, ionischer Rundtempel auf künstlichem Hügel, von Leo von Klenze, 1832-37;</p>

Leoniweiher

Erstellung: 1700
Herrnstraße
807 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
807 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.</p>

Kleinhaus mit Schopfwalm

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
807 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1894
Falkenturmstraße 8
809 m
Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Hochbrückenstraße 16
809 m
<p>viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 18.</p>

Königsbau der Residenz

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz 3
809 m
<p>Max-Joseph-Platz 3; Königsbau der Residenz, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826-35, nach Kriegszerstörung 1956-80 instandgesetzt; vgl. Residenzstraße 1.</p>

Residenz

Erstellung: 0
Residenzstraße 1
811 m
<p>Residenzstraße 1; Residenz, ausgedehntes Stadtschloß, ab 1348 über Jahrhunderte gewachsen, acht Höfe umschließend. Der mittelalterliche Kern (Neuveste) in Resten unter dem Nordostpavillon des Festsaalbaues und dem umgebenden Bereich verborgen. Kern der bestehenden Anlage die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jh. mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jh. (Grottenhof mit Perseusbrunnen, 1595 von Hubert Gerhard; Antiquarium, 1569-71). Im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen, um 1600. Zu Nr. 1 gehört das Alte Residenztheater, Rokokobau, 1751-53 von Fran¿ois de Cuvilli¿s, 1956 an neuer Stelle (Apothekenflügel) wiederaufgebaut; mit Ausstattung; Königsbau, siehe Max-Joseph-Platz 3, Festsaalbau siehe Hofgartenstraße 2 und Marstallplatz 8, Allerheiligen-Hofkirche siehe Marstallplatz. Vgl. auch Hofgarten.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Höchl Joseph, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 9
812 m

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
812 m
<p>Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
812 m
<p>Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.</p>

Wohnhausblock

Architekt: Neumeyer Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Königinstraße 35
813 m
<p>Königinstraße 35/35 a; Wohnhausblock, Neurenaissance, mit zwei Bodenerkern, Ende 19. Jh.; Nr. 35 a Anfang 20. Jh. nach Norden erweitert. Gedenktafel für Karl und Anna Neumeyer.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 11
813 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, klassizistisch, Entwurf 1823 von Leo von Klenze, ausgeführt 1829/30; nach Kriegszerstörung des nördlichen Nachbarhauses (Eckhaus von Klenze) und Straßenverbreiterung in gleicher Form nach Norden erweitert.</p>

Ehem. Pschorr-Villa

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 2
814 m
<p>Villa, ehem. Pschorr-Villa, zweigeschossiger gruppenartiger Jugendstilbau in barockisierenden Formen mit Putzgliederung, Stuck- und Natursteindekor sowie Natursteinerkern an den Risaliten, von Eugen Drollinger, 1907/08.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Röschenauer Rudolf, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 7
814 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, viergeschossiger Bau mit klassizistischer Rustikafassade, erbaut durch Rudolf Röschenauer nach Plänen von Leo von Klenze, 1823.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 3
814 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900, Fassadenpreisträger 2004.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
814 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.</p>

Ehem. Corpshaus Frankonia

Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 7
816 m
<p>Ehem. Corpshaus Frankonia, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann.</p>

Fassaden-Oberteil des Residenztheater

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz 1
817 m
<p>Max-Joseph-Platz 1; Fassaden-Oberteil der Eingangsfront am jetzigen Residenztheater und reich profilierte Gebälke an der Rückseite vom ehem. Alten Residenztheater, in neuklassizistischen Formen, 1921; vgl. Residenzstr. 1.</p>

Hofbräuhaus-Kunstmühle

Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 3
818 m
Neuturmstraße 3/3 a; Hofbräuhaus-Kunstmühle, Neurenaissance, 1875 wohl von Johann Kilian Stützel.

Ehem. Landeszentralbank

Architekt: Wolf Heinrich, Sattler Carl
Erstellung: 1941
Ludwigstraße 13
818 m
<p>Rheinbergerstraße 2; Rheinbergerstraße 4; Ehem. Landeszentralbank von Bayern, jetzt Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, dreigeschossiger monumentaler Vierflügelbau, teils mit zusätzlichem Attikageschoss, neuklassizistisch dem Straßenbild angepasst, nach revidierten Plänen von Heinrich Wolf begonnen, 1938-41, von Carl Sattler vollendet, 1948-51; mit Ausstattungsdetails des Vorgängerbaues, u. a. Schwanthaler-Reliefs von 1828/29.</p>

Ehem. Doppelwohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef, Stöhr Karl
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 1
819 m
<p>Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.</p>

Mietshaus Aufgang I

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
822 m
<p>Aufgang I; Mietshaus, späte Jugendstilformen, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Nr. 46 a-51 gehörig; Seitenflügel an der Karolinenstraße.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Grässel Hans, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 11
822 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Karolinenstraße 4
826 m
Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Widenmayerstraße 46-50 gehörig; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 34
826 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Reiterstandbild Ludwigs I.

Architekt: Widmann Max
Erstellung: 1862
Odeonsplatz
827 m
<p>Reiterstandbild Ludwigs I., 1862 von Max Widmann.</p>

Hofkapelle

Erstellung: 1603

827 m

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Möhlstraße 14
828 m
<p>Möhlstraße 14; Villa, neubarock, 1899.</p>

Zugehöriges Gartenhaus

Architekt: Bleeker Bernhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Kaulbachstraße 29
828 m
<p>Zugehöriges Gartenhaus, 1922 durch Ausbau eines erdgeschossigen Remisen- und Stallgebäudes in neuklassizistischen Formen entstanden; Aufstockung der Seitenflügel nachträglich; u. a. bewohnt durch den Bildhauer Bernhard Bleeker.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 15
828 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Joseph Höchl, 1830, umgebaut zusammen mit Nr. 17 vom Landbauamt München, 1979; symmetrische palastartige Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 19 als Pendant.</p>

Corpshaus Rheno-Palatia

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1899
Platzl 8
828 m

Malerische Villa

Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
828 m
<p>Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Thierschstraße 27
830 m
<p>Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1858
Hochbrückenstraße 14
830 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855-58.</p>

Franziskanerkloster

Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz
830 m
<p>weweew</p>

Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1813
Pfisterstraße 3
830 m
Pfisterstraße 3; Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt, klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4.

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Ludwigstraße 19
830 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, um 1836; Teil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 15 als Pendant.</p>

Villa

Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Möhlstraße 10
831 m
<p>Villa im barockisierenden Jugendstil, mit Aussichtsplattform am Mansarddach, 1896-97 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Pfisterstraße 7
831 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Grässel Hans , Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pfisterstraße 9
831 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.</p>

Leonigarten

Erstellung: 1700
Herrnstraße
832 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
834 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
834 m
<p>Mietshaus, Erkerfront mit Jugendstil-Anklängen, um 1911-12 von Otto Prollius; bildet als Pendant zu Nr. 51 den vorspringenden Eckflügel einer einheitlichen Baugruppe, die noch die Nrn. 46, 47, 48, 49, 50 und 51 umfasst.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Möhlstraße 12
836 m
<p>Villa, neubarock, 1892.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 17
836 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, viergeschossiger Putzbau mit reicher klassizistischer Gestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1829, umgebaut zusammen mit Nr. 15 vom Landbauamt München, 1979; betonter Mittelteil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 15 und 19.</p>


837 m

Bayerisches Apothekerhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maria-Theresia-Straße 28
837 m
<p>Bayerisches Apothekerhaus, Neubarockvilla, um 1900.</p>

Maximilianstraße
838 m

Villa

Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
840 m
<p>Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 0
Pfisterstraße 10
841 m
Pfisterstraße 10; Bürgerhaus, im Kern wohl 16. Jh. (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jh. verändert.

Max-Joseph-Platz

Erstellung: 0
Max-Joseph-Platz
841 m

Eckhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1902
Siebertstraße 5
842 m
<p>Eckhaus, Neurenaissance, mit Jugendstil-Balkongittern und -stuck, 1902.</p>

Maximilianeum

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1856
Max-Planck-Straße 1
842 m
<p>Das Maximilianeum erhebt sich imposant auf dem östlichen Isarhochufer in München. Es wurde ab 1857 auf Initiative von König Maximilian II. errichtet und sollte ursprünglich der Unterbringung begabter Studenten dienen, die durch ein spezielles Stipendium – die „Stiftung Maximilianeum“ – gefördert wurden. Die Stipendiaten erhielten freie Unterkunft, Verpflegung und Zugang zu kultureller Bildung. Heute besteht die Stiftung noch immer parallel zum Parlamentsbetrieb.</p><p>Der ursprüngliche Bauentwurf von Friedrich Bürklein war im neugotischen Stil gehalten, wurde jedoch unter Mitwirkung Gottfried Sempers zugunsten eines neorenaissanceartigen Erscheinungsbildes verändert. Die beeindruckende Schaufassade mit ihren Arkaden, Rundbögen, Mosaiken und Figuren vermittelt bis heute monarchische Repräsentation.</p><p>Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude ab 1946 wiederhergestellt und für eine neue Nutzung angepasst: Seit 1949 ist das Maximilianeum Sitz des Bayerischen Landtags. In mehreren Bauphasen – zuletzt 2012 – wurde es erweitert, um moderne parlamentarische Anforderungen zu erfüllen. Plenarsaal, Ausschussräume, Verwaltung und Fraktionsbüros befinden sich heute im Inneren.</p><p>Trotz der politischen Nutzung bleibt das Maximilianeum auch ein Symbol für Bildung: Die Stiftung nimmt weiterhin jährlich leistungsstarke Studierende auf, seit 1980 auch Frauen. Zu den bekannten Alumnen gehören u. a. Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg.</p><p>Städtebaulich bildet das Maximilianeum den markanten Abschluss der Münchner Maximilianstraße. Es gilt als Hauptwerk des sogenannten „Maximilianstils“ und ist heute nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein „Ort der Demokratie in Bayern“. Es verbindet Bildungsförderung, Geschichte und politische Gegenwart auf einzigartige Weise.</p>

Max-Planck-Straße 1
844 m

Bürgerhaus

Erstellung: 1790
Pfisterstraße 8
844 m
<p>Pfisterstraße 8; Bürgerhaus, wohl Ende des 18. Jhs. umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt.</p>

Ridlerkloster

Erstellung: 1295
Max-Joseph-Platz
844 m
<p>1295 stiftete Heinrich Ridler in der Münchner Vorstadt ein Seelhaus für Frauen, das 1395 von Gabriel Ridler an den Max-Joseph-Platz verlegt wurde. In unmittelbarer Nähe zu Püttrichkloster und Franziskanern entstand ein geistlich geprägtes Stadtviertel. Ab 1409 besaßen die „Ridlerfrauen“ eine eigene Kirche „Auf der Stiege“. Die ursprünglich weltlich geführte Stiftung wurde 1396 dem Dritten Orden der Franziskaner übergeben; die Frauen mussten ehelos leben und unterlagen zunehmend strengen Ordensregeln. Ab 1621 lebten sie in strenger Klausur, pflegten Hofdamen und sangen das Brevier. Das Kloster gewann hohes Ansehen und verfügte über großen Grundbesitz. 1782 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst, offiziell wegen zu großer Nähe zur Residenz – faktisch aus finanziellen Interessen des Kurfürsten Karl Theodor. Die meisten Nonnen fanden Aufnahme in andere Klöster. Das Gebäude wurde ab 1783 abgetragen; 1835 entstand an seiner Stelle der Königsbau der Residenz.</p>

Deutscher Alpenverein

Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
844 m
<p>Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mannhardtstraße 5
845 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.

Herzog-Max-Palais

Erstellung: 1830
Ludwigstraße
845 m

Ehem. Hofmarstall und Kunstkammer

Architekt: Egckl Wilhelm
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1563
Hofgraben 4
846 m
<p>sog. Alte Münze, jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Vierflügelbau mit dreigeschossigem Arkadenhof, errichtet unter der Bauleitung von Wilhelm Egckl 1563-67, Umbau zur Münze durch Andreas Gärtner (mit Franz Thurn) 1807-09, klassizistische Fassadengestaltung von 1807-09, nach schweren Kriegsschäden Wiederaufbau 1950-52; siehe auch die zugehörigen Häuser Pfisterstraße 3 und 5 sowie den nördlichen Erweiterungsbau der Münze Maximilianstraße 6/8.</p>

Klassizistisches Wohnhaus

Architekt: Küßwetter Mathias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Pfisterstraße 5
846 m
<p>Klassizistisches Wohnhaus, 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3.</p>

Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 60
846 m
<p>Villa Stuck, neuklassizistischer Jugendstil, 1897-98 nach Entwurf von Franz von Stuck; mit Innenräumen, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004. Vor dem Eingang Bronzereiterbild - Amazone - von Franz von Stuck und Brunnen. Im Garten Pergola und Plastiken.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 47
848 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; rückwärtige Teile am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 48, 49, 50 und 51.</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 0
Platzl 3
848 m
Platzl 3; Bürgerhaus des 16. Jhs., aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988.

Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
850 m
<p>Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Odeonsplatz 1
850 m
Ehem. Wohnhaus, jetzt Miets- und Geschäftshaus, klassizistisch, 1828/29 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden 1952 wiederaufgebaut; mit Nr. 2 zu einem palastartigen, symmetrischen Block zusammengefasst.

Pfisterstraße 6
851 m
<p>Pfisterstraße 6; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Putzbau, Umfassungsmauern vielleicht zum Teil 16. Jh., wohl barockzeitlich und im 19. Jahrhundert verändert, beim Wiederaufbau 1954 aufgestockt und stark erneuert, 1987/88 eingreifend saniert.</p>

Laternen, klassizistische Kandelaber

Architekt: Gärtner Friedrich von, Sickinger Anselm
Erstellung: 1846
Max-Joseph-Platz
851 m
<p>Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Erstellung: 1550
Platzl 2
852 m
<p>22; Altmünchner Bürgerhaus, ehem. Platzl-Bäckerei, viergeschossiger Putzbau mit Ohrwaschl und steilem Satteldach, 16. Jh. über Kern des 13./14. Jh., Umbau von Leonhard Matthäus Gießl und Philipp Jakob Köglsberger, 1732, Umbau 1904; Mittelgebäude, viergeschossig mit dem Vorderhaus durch Holzlaubengang verbunden, 17. Jh.; Rückgebäude, viergeschossig, 1. Hälfte 18. Jh.; insgesamt zusammen mit Nr. 3 eingreifend saniert, 1987/88.</p>



Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Möhlstraße 16
853 m
<p>Villa, neubarock, mit Säulenbalkon, 1890/1900.</p>

Alte Münze

Erstellung: 0
Hofgraben
854 m

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
854 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 0
Herrnstraße 36
854 m
Ende 19. Jh.

Ismaninger Straße 39
854 m

Teil der Stuck-Villa, siehe Prinzregentenstraße 60 und 62.


Feldherrnhalle

Architekt: Miller d. J. Ferdinand von, Rümann Wilhelm von, Gärtner Friedrich von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Residenzstraße
855 m
<ul><li>Loggia mit dreiseitig offenen Rundbogenarkaden und großer Freitreppe im Norden, Kalksteinquaderbau mit reichem bauplastischem Dekor, von Friedrich von Gärtner, 1841-44,</li><li>Behebung der Kriegsschäden, 1950-1962;</li><li>Bronzestandbilder auf Granitpostamenten der Heerführer Johann Tzerklas Graf von Tilly und Carl Philipp Fürst von Wrede, nach Entwürfen von Ludwig Schwanthaler, gegossen von Ferdinand von Miller d. Ä., enthüllt 1844;</li><li>Bayerisches Armeedenkmal, Bronzefigurengruppe auf Granitsockel, von Ferdinand von Miller d. J., bez. 1892;</li><li>zwei Löwen, neuklassizistische Tierplastiken in Marmor, von Wilhelm von Rümann, 1906.<br><br>&nbsp;</li></ul><h4>Restaurierung 2025</h4><p><strong>TAFEL 1: Geschichte</strong></p><p>Die Feldherrnhalle wurde 1841 bis 1844 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern (er regierte 1825–1848) nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1791–1847) errichtet. Den Bauschmuck – die bekrönenden Waffentrophäen, die Königswappen über den mittleren Pfeilern der Hauptfassade sowie die Standbilder der Frontseite – entwarf der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler (1802–1848). Architektonisches Vorbild ist die „Loggia dei Lanzi“ aus dem 14. Jahrhundert in Florenz, die den zentralen Platz der Stadt schmückt und für öffentliche Zeremonien genutzt wurde. Später diente die Halle als Aufstellungsort für Skulpturen und als Wachlokal.</p><p>Mit dem Bau der Münchner Feldherrnhalle setzte Ludwig I. der bayerischen Armee und ihren siegreichen Heeresführern ein Denkmal. Ihre Bestimmung reiht sie in die bayerisch-deutschen Nationaldenkmäler des Königs ein, zu denen auch die Münchner Ruhmeshalle, die Walhalla bei Regensburg sowie die Befreiungshalle über Kelheim zählen. Zugleich bildet die Halle den Blickpunkt der Ludwigstraße, die durch das ebenfalls von Gärtner geplante Siegestor verläuft und mit ihren klassizistischen Monumentalbauten symbolträchtig auf die Königliche Residenz sowie die benachbarte Theaterkirche zuführt.</p><p>Die bronzenen Feldherren-Standbilder des Grafen Tilly (1559–1632) und des Fürsten Wrede (1767–1838) wurden durch Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei gegossen und dienten der Inszenierung der bayerischen Nation. Tillys Statue verweist auf Bayern als Verteidiger des katholischen Glaubens im Dreißigjährigen Krieg, Wredes Standbild auf die Teilnahme an der siegreichen nationalen Erhebung gegen Napoleon in den deutschen Befreiungskriegen. Anstatt weiterer Feldherren, wie noch von Ludwig I. gewünscht, ließ später Prinzregent Luitpold in der Halle 1892 zusätzlich das Denkmal der bayerischen Armee aufstellen. Seit 1905 bewachen die beiden Marmorlöwen des Bildhauers Wilhelm von Rümann den zentralen Treppenaufgang.</p><p>Am 9. November 1923 war hier der Marsch von Adolf Hitler und seinen Anhängern, die den Sturz der Demokratie beabsichtigten, auf dem Weg zum Kriegsministerium von der Landpolizei aufgehalten worden. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde die Feldherrnhalle zu einem Kultort der „Bewegung“. Ein 1933 in der Halle errichtetes Mahnmal für die Putschisten und regelmäßige „Gedenkfeiern“ dienten der Selbstdarstellung des Regimes. Heute erinnert eine Gedenktafel an der benachbarten Residenzfassade an die vier bei der Abwehr des Putschversuchs von 1923 getöteten Landpolizisten.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 2: Architektur</strong></p><p>Das Podium der Feldherrnhalle enthält mehrere niedrige gewölbte Räume, die in der Raumnot nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Zuletzt war hier eine Veranstaltungszone eingerichtet, die 2019 geschlossen hat. Die Kellerräume werden deshalb auf ihre ursprüngliche Form zurückgebaut und dienen künftig Lagerzwecken.</p><p>Das Dach der Feldherrnhalle war im Zweiten Weltkrieg abgebrannt und nur in einfacher Form erneuert worden. Die Eindeckung in verzinktem Eisenblech ist durch Witterung und Ausführung an den Anschlüssen als Unfallschwachstelle. Wasserschäden in den kaum zugänglichen Gewölberäumen schließen. Neben einer praktikablen Erschließung dieser Räume und Dachflächen zu Revisionszwecken wird eine neue Dacheindeckung aus dauerhaftem Kupferblech geschaffen. Ihre Tragsubkonstruktion aus Holz wird ebenfalls geprüft und ertüchtigt. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ist auf dem Dach der Feldherrnhalle auch die Montage einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung vorgesehen.</p><p>Die Statik der Feldherrnhalle ist kompliziert, da die weitgespannten Bögen sich mit dem Fiorentiner Vorbilds mit Hilfe robuster Zugstangen aus Eisen im Gleichgewicht gehalten werden. Deutliche Rostausblühungen und Risse deuten auf Verfallsspuren hin. Erst durch vertiefte Schadenskarte und baustatischen Untersuchungen können Aussagen getroffen werden.</p><p>Für die dauerhafte Standsicherheit von Gewölbe und Pfeiler ist daher eine statische Ertüchtigung der Eisenkonstruktion durch Einbau eines Stahlträgersystems im Dachraum erforderlich.</p><p>Die Feldherrnhalle ist heute ein attraktiver Treffpunkt für die Münchner und Touristen. Das Hallenpodium bietet eindrucksvolle Perspektiven auf einige der schönsten Stadträume der Landeshauptstadt an Odeonsplatz und Ludwigstraße. Dennoch war dieser Ort bisher nicht ohne jedes Risiko auf den etwa 3 Meter hohen Hallenpodium begehbar. Nachdem wirkungsarme und abgehende Warnhinweise keine nachhaltige Wirkung gezeigt haben, wird im Zuge der Restaurierungsmaßnahme eine denkmalverträgliche Absturzsicherung erarbeitet.</p><p>Das Denkmalpodium, das derzeit nur provisorisch abgedichtet ist, erhält wieder in Anlehnung an den historischen Asphaltbelag einen neuen, dichten Belag aus geschliffenem Gussasphaltestrich. Der historische Boden war von dem Architekten F. J. Kreuter als einer der ersten Terdecken Bayerns gestaltet worden.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 3: Restaurierung – Oberflächen aus Naturstein und Putz</strong></p><p>Die Hauptwirkung der Feldherrnhalle ist auf die beim Bau verwendeten Natursteine zurückzuführen. Für den Sockel fand ein Muschelkalk, für das aufgehende Mauerwerk ein Kalkstein aus Kelheim Verwendung. Die beiden Löwen selbst sowie das Auflagerungsmassiv wurden aus weißem Laaser Marmor gefertigt.</p><p>Die Natursteinoberflächen werden gereinigt, Verschwartungen und Rostfahnen reduziert, morbide Bereiche wieder gefestigt. Kleinere Ausbrüche werden in originalgetreuen Ergänzungen geschlossen, zerstörte Bereiche und schadhafte Betonganzierungen in der vorgegebenen Form von Steinmetz nachgearbeitet oder abgegossen.</p><p>Auch der selten feine Fugenschnitt zwischen Werksteinen müssen auf Fehlstellen untersucht und mit dem gleichen Mörteln dauerhaft verschlossen werden. Häufig wird eine Steinersatzierung mit der Aufbringung einer Opferschicht an Orten belasteten, leicht zu entfernenden „Schale-Schlämmen“ bestehen aus ähnlichem Grundstoff wie der originale Stein, bleiben jedoch bewusst weicher und werden mit einem gegenüberliegenden Farbwert aufgebracht, um Unterscheidbarkeit und die Ablesbarkeit des Regenwassers verbessern.</p><p>Die Pfeiler der Feldherrnhalle waren schon immer größtenteils weiß gestrichen, die Putzflächen der Loggia-Rückwand durch eine aufgemalte, farblich dezent voneinander abgesetzte graue Quadergliederung gestaltet.</p><p>Die Architekten der Erbauungszeit – Friedrich von Gärtner und auch Leo von Klenze – haben solche Lösungen immer wieder verwendet, wenn die Ausführung von echten Natursteinen zu aufwendig erschien (wie an den meisten Fassaden der Residenz).</p><p>Durch Alterung und eindringende Feuchtigkeit sind die Putzoberflächen jedoch geschädigt. Es ist zu klären, welche und an welchen Stellen noch Putzteile historisch sind und erhalten bleiben können. Soweit möglich, sollen die Schadenspotenziale durch angereicherte Schadsalze im Vorfeld eines Neuauftrags neutralisiert werden.</p><p>Dabei stellt die Hallenrückwand besondere Anforderungen, da sie die eigentliche Schaufand in der Nachsicht vom Odeonsplatz aus bildet. Sie soll mit den übrigen Kunstwerken harmonisieren und muss mit ruhiger, aber zugleich moderner Farbenspiel den eigentlichen einfarbig grauen Naturstein imitieren soll.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 4: Restaurierung – Bildwerke aus Bronze</strong></p><p>Die in der Feldherrnhalle aufgestellten Bronzedenkmäler weisen unterschiedliche Erhaltungszustände auf. Während die oben auf dem Podium aufgestellten übergroßen Standbilder der bayerischen Heerführer der Witterung ausgesetzt sind, sind das an der Hallenrückwand positionierte Denkmal für das Bayerische Heer und die seitlich angebrachten Schrifttafeln durch ihre Lage besser geschützt.</p><p>Die Standbilder werden gereinigt und Korrosionsprodukte reduziert. Mögliche Schadstellen wie Risse oder Löcher werden mit traditionellen Mitteln der Metallbearbeitung geschlossen.</p><p>Durch pflegende Schutzüberzüge, meist Spezialwachse, wird das Gesamterscheinungsbild vereinheitlicht und die weitere Oxidation der Oberflächen verlangsamt. Die Standfestigkeit der Figuren wird geprüft und gegebenenfalls das Innengerüst verstärkt. Schließlich muss speziell an der rückwärtigen Monumentalgruppe – ein wirkungsvoller und dabei möglichst wenig sichtbarer Tauchschutz angebracht werden, um einer Verschmutzung der wertvollen Oberflächen vorzubeugen.</p><p><i>Quelle: Infotafeln am Bauzaum vor Ort</i></p><p>&nbsp;</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
857 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>

Volksschule

Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Herrnstraße 21
858 m
<p>stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881-82 von Friedrich Loewel.</p>

Wohnhaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Maria-Theresia-Straße 3
858 m
<p>Freistehendes Wohnhaus, Neurenaissance, 1889-90 von Max Neumann.</p>

Denkmal - Max I. Joseph König von Bayern

Architekt: Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz
859 m
<p>Max-Joseph-Platz; Denkmal König Max I. Joseph, enthüllt 1835, von Christian Daniel Rauch nach Entwurf von Leo von Klenze, gegossen von Johann Baptist Stiglmaier. Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 20
860 m
Villa, neubarock, mit plastischem Dekor, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
860 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Ehem. Preysing-Palais

Architekt: Effner Joseph
Baustil: Regence-Stil
Erstellung: 1728
Residenzstraße 27
861 m

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Residenzstraße 25
863 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit Stuckdekor am Erker, 1899-1900 von Eugen Drollinger.</p>

Erweiterungsbau

Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1937
Theresienstraße 2
863 m
Theresienstraße 2/4/6; Erweiterungsbau der Bayerischen Versicherungsbank, 1937-38 von Heinrich Bergthold; dem Altbau (siehe Ludwigstraße 21) angepasst.

Miets- und Geschäftshaus

Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 1
865 m
Miets- und Geschäftshaus, repräsentativer, langgestreckter Neurenaissance-Eckbau, um 1875/80 von Johann Kilian Stützel; mit Rest der historischen Stadtmauer von 1285-1337.

Wohnhaus Friedrich von Gärtner

Architekt: Gärtner Friedrich von, Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 18
865 m
<p>Walter-Klingenbeck-Weg 1; Rekonstruktion des Wohnhauses von Friedrich von Gärtner als Universitätsbauamt, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, nach Friedrich von Gärtner und Rudolf Röschenauer (1839) in veränderter Form errichtet, 1960-62; Pendant zu Nr. 22, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; südlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Durchfahrt bis Nr. 16.</p>

Eckhaus

Architekt: Reifenstuel N.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Residenzstraße 26
865 m
<p>Eckhaus, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1872 von N. Reifenstuel.</p>

Doppelhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
866 m
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.

Ehem. Palais Moy

Architekt: Klenze Leo von, Winkler Georg Helmut
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 1
866 m
<p>Ehem. Palais Moy, jetzt Geschäftshaus, klassizistischer Vierflügelbau (Doppelhaus) mit Innenhof, 1824/25 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden um 1950/52 von Georg Helmut Winkler äußerlich annähernd wiederaufgebaut; mit Theatinerstraße 23.</p>

Maximilianeum - Erweiterung

Architekt: Staab Volker, Pleuser Jürgen
Erstellung: 1994
Max-Planck-Straße 1
867 m

Pfistermühle

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1573
Pfisterstraße 4
867 m
Pfisterstraße 4; Pfistermühle. Erhalten nur das Vorderhaus, um 1573/79; mit z. T. gewölbten Erdgeschossräumen.

Palais Leuchtenberg

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1832
Odeonsplatz 4
867 m
<p>Odeonsplatz 4; Palais Leuchtenberg</p>

Isarkai - Lehel

Erstellung: 1900
Isarkai
868 m
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
868 m
<p>Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.</p>

Eduard-Hartmann-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
868 m
<p>Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Siebertstraße 6
869 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, bez. 1899.</p>

Englischer Garten
871 m
Burgfriedenssäule Nr. 12/13, von 1724; südwestlich des Monopteros;

Richard-Strauß-Konservatorium

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
872 m
<p>Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.</p>

St. Ludwig

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1844
Ludwigstraße 20
873 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Ludwig, ein Hauptwerk der romantischen Sakralbaukunst, mit zweitürmiger Fassade, 1829-44 von Friedrich von Gärtner; mit Ausstattung; durch offene Arkaden mit den benachbarten Häusern Nr. 20 und 22 verbunden; in den Arkadengängen neue Denkmalbrunnen samt Bildnisplaketten für die Architekten Klenze und Gärtner (1964).</p>

Hofbräuhaus

Architekt: Littmann Max, Goebel Erich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Platzl 9
873 m
<p>Staatl. Hofbräuhaus, malerischer Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896-97 von Max Littmann mit Erich Goebel, unter Einbeziehung älterer Bauteile (Südflügel); im Hof Biergarten, Brunnen mit Löwenfigur.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
873 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Franziskanergruft

Erstellung: 1733
Max-Joseph-Platz
875 m

Ehem. Damenstift

Architekt: Gärtner Friedrich von, Gießl Franz
Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 23
876 m
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, langgestreckter dreigeschossiger Putzbau mit erhöhten Mittel- und Seitenpavillons, im nüchternen Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner, 1835-39, Wiederherstellung nach Kriegsbeschädigung durch das Landbauamt München, 1953; ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, nördlich im Hof freistehender, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, klassizistisch, erbaut von Franz Gießl, 1823/24.</p>

Klassizistisches Wohnhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Theatinerstraße 23
876 m
Theatinerstraße 23; Klassizistisches Wohnhaus, jetzt Geschäftshaus, bildet eine Einheit mit dem Eckhaus, ehem. Nr. 25, jetzt Brienner Straße 1/ehem. Palais Graf Moy, siehe dort.

Tor der Tierärztlichen Fakultät

Architekt: Thurn Franz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Veterinärstraße 13
877 m
<p>Tor am südlichen Ende des Komplexes der Tierärztlichen Fakultät, klassizistisch, 1790 von Franz Thurn vielleicht nach Entwurf von Friedrich Ludwig Sckell.</p>

vorstädtisches Haus

Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 41
877 m
<p>Niedriges, ländlich-vorstädtisches Haus, um 1800; Block mit dem Eckhaus Veterinärstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Mietshaus
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 48
878 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 49, 50 und 51.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Residenzstraße 24
879 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neuklassizistisch mit Jugendstilanklängen, reich gegliedert, 1906-07 von Heilmann und Littmann.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 3
881 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; Abschluss der Straße.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Sparkassenstraße 11
881 m
Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, mit Erker, 1909/10 von Karl Stöhr; Einheit mit Burgstraße 6.

Villa

Architekt: Sattler Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Maria-Theresia-Straße 30
881 m
<p>Villa, neubarock, 1922 von Carl Sattler.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 50
882 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1899.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 7
884 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, um 1900; an der Gartenmauerecke große Vase.</p>

Loggia der ehem. Hauptpost

Architekt: Bürklein Friedrich, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Maximilianstraße 2
885 m
Maximilianstraße 2; Loggia der ehem. Hauptpost mit 13 Bogenöffnungen und Obergeschoss, angelehnt an das Findelhaus von Brunelleschi in Florenz, von Leo von Klenze, 1835-38, nach Osten und Süden Fassadengestaltung fortgesetzt, von Friedrich Bürklein, 1858-60.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Berthold Hermann, Hägele Leonhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Bräuhausstraße 8
886 m
historisierende Fassade mit Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im Jahre 1750), bez. 1904, von Hermann Berthold und Leonhard Hägele.

Odeon

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1928
Odeonsplatz
886 m

langgestreckter Bau

Erstellung: 1800
Veterinärstraße 10
887 m
Niedriger, langgestreckter Bau ländlich- vorstädtischen Charakters, um 1800; bildet eine Einheit mit Kaulbachstraße 41.

Heilige Stiege

Erstellung: 1688
Theatinerstraße
887 m
<ul><li>5. Mai 1688 - Einweihung durch Fürstbischof Joseph Clemens in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel</li><li>8. Juni 1820 - Abbruch</li></ul>

Malerische Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 21
888 m
<p>Möhlstraße 21; Malerische Villa, neubarock, um 1900.</p>

Hauptpost

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Residenzstraße 2
889 m
<p>Residenzstraße 2; Hauptpost, 1834-38 von Leo von Klenze als Umbau und Erweiterung des ehem. Toerring-Palais aus dem mittleren 18. Jh.; Nordseite am Max-Joseph-Platz im Stil des florentinischen Quattrocento mit Loggia; die barocke Westfront zerstört und 1953 wiederaufgebaut, mit dem alten Portal in der Vorhalle; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Siebertstraße 8
889 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Kaulbachstraße 36
890 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882.</p>

Bauerngirgl

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 0
Residenzstraße 19
890 m

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Ismaninger Straße 52
890 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897 von Korbinian Schmid; Gruppe mit Prinzregentenstraße 67; vgl. auch Ensemble Prinzregentenstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
891 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.</p>

Ehem. Bürgerhaus

Architekt: Steinmetz Max, Strulberger Franz
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1869
Residenzstraße 17
891 m
<p>Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäftshaus, mehrfach (u.a. 1869) umgebaut, abermals 1890 von Max Steinmetz, Neurokoko-Fassade mit reichem Stuckdekor und Balkongittern nach Entwurf von Franz Strulberger.</p>

Kardinal-Döpfner-Straße
893 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
893 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
893 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Residenzstraße 16
894 m
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, 1869-70 von Franz Kil; mit älterem Kern.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 67
895 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Mansarddachbau mit Erkern und reicher Gliederung, Neurenaissance, 1897-99; bauliche Gruppe mit Ismaninger Straße 52.</p>

Steinerne Ruhebank

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1838
Englischer Garten
896 m
Steinerne Ruhebank (Exedra), auf dem Stufenunterbau des ehemaligen Apollotempels von 1790, von Leo von Klenze, 1838;

Wohn- und Geschäftshaus Kaut

Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1896
Platzl 1
898 m
Platzl 1a; Wohn- und Geschäftshaus Kaut, reiche, gotisierende Fassade mit Hausteingliederung und breitem Erker, 1896-97 von Max Ostenrieder.

Atelierhaus der Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Erstellung: 1913
Prinzregentenstraße 62
899 m
Atelierhaus der Villa Stuck, 1913-14 von Franz von Stuck; im Stil von Nr. 60, mit dem es eine kompositorische Einheit bildet; zugehörig Ismaninger Straße 39.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 64
901 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 66 und 68.</p>

Palais Berchem

Erstellung: 1677
Theatinerstraße 20
901 m

Eilles-Haus

Erstellung: 0
Residenzstraße 13
902 m
<p>Eilles-Haus, Fassade mit erneuerter Putzgliederung, an zwei Hofseiten viergeschossige Arkaden der 1. Hälfte des 16. Jh. erhalten.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ismaninger Straße 56
903 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>

Bockkeller

Erstellung: 0
Münzstraße
903 m

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Marienstraße 2
904 m
<p>Neurenaissance-Eckbau, 1882 von Michael Reifenstuel.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
905 m

Theatinerstraße 32
905 m
Wohn- und Geschäftshaus, mit (zur Residenzstraße verbindender) sog. Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 4
906 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910, symmetrische Gruppe mit Nr. 2.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
907 m
<p>Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.</p>

Theatinerkirche St. Cajetan

Architekt: Barelli Agostino, Zuccali Enrico, Cuvilliés Francois d. Ä.
Erstellung: 1663
Theatinerstraße 22
907 m
<p>Theatinerkirche St. Cajetan, kreuzförmig-basilikale Anlage mit Zweiturmfront und Vierungskuppel, 1663-68 von Agostino Barelli und Enrico Zuccali, Fassade 1765-68 von Francois Cuvilliés d. Ä. vollendet; mit Ausstattung.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 23
908 m
<p>Stattliche, malerische Villa, Jugendstil, mit Turm, 1908 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 8
908 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr, neuklassizistisch aufgestockt; vgl. Nr. 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
908 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 49
908 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 50 und 51.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Veterinärstraße 11
909 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Palais Mejan

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 6
909 m

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
910 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.</p>

Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
911 m
<p>Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.</p>

Ehem. Bayerische Versicherungsbank

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Ludwigstraße 21
911 m
<p>Ehem. Bayerische Versicherungsbank, jetzt Bürogebäude, viergeschossiges Vieflügelanlage in Ecklage mit rustizierter Fassade und Attikageschoss, neuklassizistisch, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1910/11; Erweiterungsbau, vgl. Theresienstraße 2/4/6.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 69
911 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger. traufseitiger Satteldachbau mit Erker und Zwerchgiebel, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; z. T. vereinfacht.</p>

Rohbacksteinhäuser

Erstellung: 1881
Ismaninger Straße 58
912 m
<p>Ismaninger Straße 58/60; Block aus zwei kleinen Rohbacksteinhäusern mit Zinnengiebeln, 1881.</p>

Kanalstraße

Erstellung: 0
Kanalstraße
913 m

Vindelikerhaus

Erstellung: 1802
Marienstraße 21
913 m
<p>viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 6
913 m
Orlandostraße 6; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 4.

St. Lorenz

Erstellung: 1324

913 m
<ul> <li>Aufbewahrungsort der Reichskleinodien bis 1350</li> </ul>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 6
914 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr; vgl. Nr. 8.</p>

Polizeiamt Nord

Architekt: Pfister Rudolf
Erstellung: 1923
Hochbrückenstraße 7
915 m
<p>Polizeiamt Nord. Polizeidienstgebäude, in städtebaulich wirkungsvoller Position, in sachlich-reduziert historisierenden Formen errichteter Komplex; fünfgeschossiger Längstrakt im Osten, mit klinkerverblendetem Erdgeschoss, Flachbogen und abgestuftem Südgiebel; viergeschossiger südlicher Seitenflügel; rückwärtiger Querbau im Norden; erbaut nach Plänen von Rudolf Pfister und Landbauamt München, 1923/25.</p>

Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brienner Straße 5
916 m
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Maximiliansanlagen

Erstellung: 0
Maximiliansanlagen
916 m
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).

Prinzregentenstraße
916 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar. Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Carl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Villa

Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 26
917 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1897 von Alphons Hering.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Veterinärstraße 9
917 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
917 m
<p>Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.</p>

Zahnklinik

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Langerstraße 3
918 m
Zahnklinik der Technischen Universität, neubarockes Eckhaus, um 1900, oberer Abschluss verändert.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Marienstraße 10
919 m
<p>spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 2
919 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; symmetrische Gruppe mit Nr. 4.</p>

Prinzessturm

Erstellung: 0
Thomas-Wimmer-Ring 1
919 m
<p>Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof); Prinzessturm; Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer</p>

Eckhaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Maria-Theresia-Straße 2
919 m
<p>Eckhaus, deutsche Renaissance, mit plastischem Dekor am Erker, bez. 1904.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
919 m
<p>Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p><p>Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.</p><p>Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.</p><p>Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.</p><p>Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3</i></p>

Kabelsteg

Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
920 m
<p>Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.</p>

Mietshaus

Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
921 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Möhlstraße 25
921 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1904
Residenzstraße 3
921 m
<p><a href="objekt/falkeneck/falkeneck.php">Zeitleiste</a></p><p>Das Wohn- und Geschäftshaus befindet sich seit 1905 und bis heute im Familienbesitz.</p><p>Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck. Der Komplex Törring-Palais/Hauptpost (s. Residenzstraße 2) füllte im 18./19. Jh. schließlich fast den gesamten Block aus mit Ausnahme eines südwestlichen Eckbereiches von früher drei Anwesen, deren Stelle das bestehende Eckhaus einnimmt. Die besonders in der Dachzone vielgestaltige spätmittelalterliche Bebauung zeigt Sandtners Stadtmodell (um 1570); Stimmelmayrs z.T. widersprüchliche Skizzen geben den in den Umrissen beruhigten Zustand der damals viergeschossigen Baugruppe im späten 18. Jh. wieder.</p><p>Nach einem Foto um 1900 bestand die viergeschossige Vorgängerbebauung aus dem schmalen, dreiachsigen Haus Residenzstraße 3* südlich neben der Hauptpost-Westfassade, nach Stimmelmayr ein Schusterhaus mit Flacherker in der Mitte, zuletzt mit spätklassizistischer Putzfassade, aus dem stattlichen Eckhaus Nr. 4* (drei Achsen im Westen, sieben im Süden) mit rustizierten Ecklisenen und ziemlich reicher Putzgliederung wohl des späten 18. Jh. sowie dem (seit 1847 zum Eckhaus gehörigen) schmucklosen Haus Hofgraben 1* (im 2. Viertel des 19. Jh. zeitweise im Besitz des Vedutenmalers Michael Neher).</p><p>Das Eckhaus - schon seit der 2. Hälfte des 18. Jh. meist im Besitz von Hofsattlern - erwarb 1854 (samt Hofgraben 1*) der erfolgreiche Hofsattler und Hofwagenfabrikant <a href="../personenverzeichnis/d_person.php?id=7315">Johann Michael Mayer</a> († 1873), der u. a. für Ludwig II. arbeitete.</p><p>Sein Sohn und Nachfolger <a href="../personenverzeichnis/d_person.php?id=7316">Ignaz Magnus Mayer</a> erwarb 1903 noch das Haus Residenzstraße 3 und ließ 1904-05 (Datum am Süderker; nach MB I 1903/04) nach Plänen von Hofoberbaurat Eugen Drollinger - ehedem einem der Baumeister Ludwigs II. - an der Stelle der drei abgebrochenen Häuser ein Geschäfts- und Wohnhaus errichten, das sich stilistisch im Hinblick auf das benachbarte Törring-Palais an Vorbildern des mittleren 18. Jh. orientierte. Charakteristisch sind die fein abgestufte, rhythmisierte Oberflächenmodellierung der Putzfassade und ein reicher, Schwerpunkte interpretierender, qualitätvoller Stuckdekor, dessen künstlerischer Höhepunkt die Halbfigur der Patrona Bavariae (Inschrift) über dem reich gerahmten Mittelfenster im 1. Stock der Westseite und die flankierenden Bäumchen mit Puttengruppen darunter bilden.</p><p>An dem sich heraushebenden westlichen Eckbaukörper mit jeweils drei Fensterachsen zu Seiten der gerundeten, städtebaulich wirkungsvollen Eckachse mit dem Geschäftseingang ist jeweils die Mittelachse dekorativ betont, das verkröpfte Gesims über dem 2. Stock durch steile Volutenkonsolen bereichert. Abweichend behandelt ist der leicht zurückgesetzte Ostteil der langen Südfassade, mit Erker in der Mittelachse. Das Erdgeschoss mit den Schaufensterarkaden ist in steinmetzmäßig bearbeitetem Kunststein verkleidet, mit der prächtigen Säulenädikula des Hauseingangs an der Südseite. Das 3. Obergeschoss über dem kräftigen Gurtgesims ist formal zurückhaltender ausgebildet.</p><p>Nach schweren Kriegsschäden 1944/45 wurde das Haus 1946-58 in äußerlich weitgehend originaler Form mitsamt dem Mansarddach wiederhergestellt (Daten auf dem Scheitelstein des mittleren Schaufensters der Westseite). Verzichtet wurde auf die Giebelbekrönungen der betonten Mittelachsen des Eckbaukörpers und des Erkers sowie auf einzelne Stuckornamente im 3. Stock. In den Obergeschossen, ehemals zwei Wohnungen zu sieben bzw. vier Zimmern, hat sich z. T. der Rahmenstuck an den Decken erhalten (letzte Instandsetzung der Fassade 1990).</p><p>Der Hausname Falkeneck (richtiger: Falknereck) über der Eckfenstergruppe im 1. Stock ist (nach Stahleder 1992) für 1621 und 1725 belegt.</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte</i></p>

Lamplgarten

Architekt: Spannagel W.
Erstellung: 1900
Glückstraße 3
921 m
<p>Glückstraße 3 und Iägerstratze 16</p>

Doppelmietshausblock

Architekt: Svoboda Felix
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Kaulbachstraße 38
922 m
<p>Kaulbachstraße 38/38 a; Doppelmietshausblock, Neurenaissance, 1883 von Felix Svoboda.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Brienner Straße 7
923 m
Wohn- und Geschäftshaus, neuklassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.

Pfarrhaus der Ludwigskirche

Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 22
924 m
<p>Professor-Huber-Platz 1; Pfarrhaus der Ludwigskirche, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, von Friedrich von Gärtner, 1829-44; Pendant zu Nr. 18, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; nördlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Tordurchfahrt bis Professor-Huber-Platz 1</p>

Villenartiger Neubarockbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 65
924 m
<p>Villenartiger Neubarockbau, mit hohem Belvedere und reichem Stuck, bez. 1903.</p>

Villenartiges Eckhaus

Architekt: Hering Alfons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Ismaninger Straße 65
924 m
<p>Villenartiges Eckhaus, deutsche Renaissance, bez. 1896, von Alfons Hering als eigenes Wohnhaus.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Veterinärstraße 7
926 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
926 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.</p>

Theatinerkloster

Erstellung: 1690
Theatinerstraße 20
926 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 62
926 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Figurenportal und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Geibelstraße 1.</p>

Ehem. Blindeninstitut

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1835
Ludwigstraße 25
927 m
<p>Ehem. Blindeninstitut, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1833-35 von Friedrich von Gärtner; Inneres und Mittelteil der Rückseite 1967-69.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 66
927 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 68.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 66
928 m
<p>Ehemals reich geschmücktes Jugendstilwohnhaus, heute nur mit wenigen Jugendstildekor.</p><p><a href="https://stadtarchiv.muenchen.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=292385">siehe Stadtarchiv München</a></p>

Eorpshaus (Cisaria Regensburger Wurstküche)

Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 1909
Münzstraße 2
928 m

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 8
928 m
<p>Bogenstraße 8, 9; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Wohnhaus von Eduard von Grützner

Architekt: Grützner Eduard von, Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1884
Grütznerstraße 1
929 m
<p>Wohnhaus des Malers Eduard Grützner, auf drei Seiten freistehender, malerischer Bau in deutscher Renaissance, 1883-84 von Leonhard Romeis.</p>

Repräsentative Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Diesel Rudolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Höchlstraße 2
929 m
<p>Repräsentative Villa, neubarock, 1899-1901 von Heilmann und Littmann für Rudolf Diesel erbaut; Gartengitter mit Torpfeilern.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
930 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Marienstraße 18
930 m
<p>Neurenaissance, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 19
931 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, bez. 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 4
931 m
Orlandostraße 4; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 6.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Orlandostraße 3
932 m
Mietshaus, Übergang vom historisierenden Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit, mit z. T. mehrfarbiger Fassade, im 1. Stock geschnitzte Fensterstöcke, 1913-14 von Franz Deininger.

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 50
932 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 51.</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
933 m

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
934 m
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Obermaierstraße 1
934 m
<p>Obermaierstraße 1; Mietshaus, neubarock, mit großer Stuckkartusche am Erker, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Prinzregentenstraße 71
935 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger, asymmetrisch gegliederter Satteldachbau mit Eckerker, Eckbalkon, Flacherkern und Zwerchgiebeln, Jugendstil, von Robert Graschberger, 1905. 13Einheit mit Trogerstraße 23.</p>


935 m

Zechbauerhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1911
Residenzstraße 10
936 m
<p>Zechbauerhaus, Geschäftshaus in markanter Ecklage, reich gegliederte historisierende Natursteinfassaden, 1910/11 von Heilmann und Littmann; gestalterische Einheit mit Perusastraße 5.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
936 m
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.</p>

Moradellihaus

Architekt: Schleich Erwin, Kaspar Hermann
Erstellung: 1650
Hochbrückenstraße 8
938 m
<p>Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs von Erwin Schleich rekonstruiert, Fassadenbemalung nach einem Entwurf von Hermann Kaspar.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 45
938 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 2
939 m
Orlandostraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; bildet eine Gruppe mit Nr. 4 und 6.

U-Bahnhof Odeonsplatz

Erstellung: 1971

940 m

Villa

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 67
940 m
<p>Villa, neubarock, bez. 1903, von Josef Wölker.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
941 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.</p>

Lueg ins Land
941 m
<p>Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment</p>

Herzogliches Georgianum

Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 24
942 m
<p>Professor-Huber-Platz 1; Herzogliches Georgianum (Priesterseminar), Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1835-40, Wiederaufbau, 1948/49; südlich anschließende Mauer bis Ludwigstraße 22, vgl. dort.</p>

Ismaninger Straße
943 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 68
946 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, 1899.</p>

Ismaninger Straße
946 m

Alter Hof

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1255
Alter Hof
947 m

Stadtmauer

Erstellung: 1494
Thomas-Wimmer-Ring 1
948 m
<p>Stadtmauer; am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 23
948 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1905 von Robert Graschberger; Einheit mit Prinzregentenstraße 71.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 74
948 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 10
948 m
<p>Bogenstraße 10, 11; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
949 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Ismaninger Straße 11
949 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 3
950 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 51
950 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; als Pendant zu Nr. 46 a nördlicher, vorspringender Eckflügel der einheitlichen Baugruppe Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 50.</p>

Stattlicher Eckbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Geibelstraße 1
950 m
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Ismaninger Straße 62 a.</p>

Wandverkleidung mit Jugendstilornamenten

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Ledererstraße 11
951 m
Ledererstraße 11; Wandverkleidung aus Kacheln mit Jugendstilornamenten, z.T. mit alpinen Motiven, Anfang 20. Jh.; in den Erdgeschossräumen einer ehem. Käsehandlung.

Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1843
Ludwigstraße 27
951 m
<p>Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration, jetzt Teil der Ludwig-Maximilians-Universität, dreigeschossiger, langgestreckter Eckbau mit farbiger, Terrakotta verblendeter Fassade, ein Hauptwerk von Friedrich von Gärtner, 1838-43, Wiederaufbau 1949-59; anschließend Mauer an der Schellingstraße, gleichzeitig.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Theatinerstraße 38
951 m
<p>Geschäftshaus, konkav-konvexe Jugendstil-Hausteinfassade, 1903 von Max Littmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
952 m
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.</p>

Ismaninger Straße 68
952 m
<p>Ismaninger Straße 68, 70 und 95</p><p>Wohnhaus (mit Ökonomiegebäuden) und Ziegelei,</p><p>Neubarockvilla von 1898</p>

Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
953 m
<p>Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Bayer Ludwig
Erstellung: 1877
Ledererstraße 9
953 m
1877 von Ludwig Bayer; 1950 vereinfachend umgestaltet.

Giebelhaus

Erstellung: 1550
Ledererstraße 10
953 m
<p>Ledererstraße 10/12; Giebelhaus, z.T. 15./16. Jh. (schon auf Sandtner-Modell von 1570), 1726 (?) umgebaut und aufgestockt, wieder mit Giebel; 1980/81 entkernt.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Obermaierstraße 2
953 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1879 von Franz Kil.

Haus Lindenhof

Architekt: Littmann Max, Waderé Heinrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1903
Höchlstraße 4
954 m
<p>Haus Lindenhof, malerisch in historisierenden Formen, 1903-04 von Max Littmann als eigenes Wohnhaus erbaut; reicher plastischer Dekor von Heinrich Waderé; an der Rückseite Garten mit Brunnen, Freitreppe und Pavillon.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Holbeinstraße 1
954 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Erkerturm, Zwerchhaus und plastischem Dekor, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager, bez. 1901.</p>

Wohnhaus

Architekt: Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Maria-Theresia-Straße 1
954 m
<p>Freistehendes Wohnhaus, spätklassizistisch, 1877-78 von Max Häusler.</p>

Wehrsteg

Erstellung: 0
Wehrsteg
956 m

Bürgerhaus

Erstellung: 1350
Ledererstraße 7
956 m
<p>dreigeschossiger Satteldachbau mit stark vereinfachter Fassade, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl noch spätmittelalterlich, Aufstockung in der 1. H. 19. Jh., weitere Umbauten in der 2. H. 19. Jh. und 1. H. 20. Jh.</p>

Villenartiger Bau

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 69
956 m
<p>Villenartiger, barockisierender Bau, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1850
Theresienstraße 15
956 m
Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogen-Verdachungen, um 1850/60.

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
958 m
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.

Mietshaus

Architekt: Häusler Max, Stürmer Robert, Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Maria-Theresia-Straße 1
958 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Max Häusler und Robert Stürmer, 1899 von Alois Barbist umgebaut (Eckerker mit neubarockem Dekor).</p>

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 2
958 m
<p>Bogenstraße 2/3; Langgestrecktes Vorstadthaus, biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 12
961 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm, Erker und prächtigem Balkongitter, 1891-94 von Georg Meister; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 13 und 14.</p>

Walmdachhaus

Erstellung: 1710
Ledererstraße
961 m
freistehend, um 1715/20 umgebaut und aufgestockt.

Vereinshaus Scholastika

Architekt: Ullmann Ludwig
Erstellung: 1915
Ledererstraße 5
962 m
<p>Vereinshaus Scholastika mit Gaststätte, barockisierend, 1914-15 von Heilmann und Littmann nach Entwurf von Ludwig Ullmann; mit historischen Räumen der Erbauungszeit, u.a. Theatersaal; Einheit mit Münzstraße 2.</p>

Hofturm

Erstellung: 0
Alter Hof
962 m

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 14
962 m
Mietshaus, klassizistisch im Klenze-Stil, um 1828; Gruppe mit Nr. 16.

Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus

Architekt: Beck Fritz, Faller Max
Erstellung: 1952
Veterinärstraße 1
963 m
<p>Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1952/53 von Harald Roth unter Zurücknahme der Bauflucht und Verwendung von Trümmerziegeln errichtet; Fassaden aus geschlämmtem Sichtziegelmauerwerk, gewölbtes Vordach auf Eisenstützen; Gedenktafel an Fritz Beck, der 1934 den Nationalsozialisten zum Opfer fiel, im Foyer. Brunnenskulptur, reliefierte Bronzesäule mit Szenen aus Dante Alighieri's Göttlicher Komödie, 1965 von Max Faller; im Gartenhof.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 4
963 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vereinfacht.</p>

Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Historismus
Erstellung: 1910
Perusastraße 5
963 m
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner, 1910 von Heilmann und Littmann, historisierende Natursteinfassde in Fortsetzung von Residenzstraße 10, vgl. dort.

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tal 43
963 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, dreigeschossig (früher höher), um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 54
964 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Balkonen, Giebel und Putzdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Rheinberger Joseph
Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
964 m
<p>Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Königinstraße 51
965 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh., bei Wiederaufbau stark erneuert.

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Trogerstraße 56
965 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
965 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Dienerstraße
966 m

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistischer
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 68
966 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, mit Säulenstellung am Eckportal, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 66.</p>

Häusergruppe

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
967 m
<p>Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Geibelstraße 3
968 m
<p>Mietshaus, in neuklassizistischen Formen, bez. 1924.</p>

Ismaninger Straße
968 m

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 16
969 m
Mietshaus, klassizistisch, um 1828; Erdgeschoss 1891 umgebaut, sonst gleich Nr. 14.

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 52
969 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit Erker, Balkonen, Giebel und sehr reichem figürlichem Reliefdekor, bez. 1905, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager; bildet mit Nr. 50 eine symmetrische Gruppe.</p>

Dienerstraße 12
970 m
Westlicher Annex des Alten Hofes, sog. Estererbau; siehe Alter Hof, Lorenzistock.

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
970 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.

Mietshaus

Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
970 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1870
Sckellstraße 6
970 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, um 1870.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 5
971 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 4, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Bogenstraße 1
972 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 2
974 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Eckturm, von Georg Müller, 1903.</p>


975 m

Zerwirkgewölbe

Erstellung: 1726
Ledererstraße 3
976 m
<p>herzoglicher Bau der 2. Hälfte des 13. Jh. (Umfassungswände?), später mehrfach erneuert, vor allem nach 1726, mit zwei gewölbten Hallen übereinander. Westlich anschließend der die Straße überbrückende Schlichtingerbogen, siehe Burgstraße 8.</p><p>Ledererstraße 3. Zerwirkgewölbe.&nbsp;</p><p>Bis vor kurzem galt das sog. Zerwirkgewölbe zusammen mit Teilen des Alten Hofes als das älteste profane Bauwerk Münchens. Auf mittelalterlichen Ursprung weist lediglich die Bezeichnung als „Herzog Ludwigs Haus“ 1589 und 1590 hin, was auf Ludwig II. den Strengen (reg. 1253-94), Bauherrn auch des benachbarten Alten Hofes (s. dort), zu beziehen ist. Für das traditionell - so auch in den Bauinschriften von 1927/37 - genannte Baujahr 1264 gibt es keinerlei Beleg. Besitzgeschichtlich (vgl. Häuserbuch I, 1958; Stahleder 1992, 1995, Stahleder 2006) war das Haus im 16. Jh. rückwärtiges Nebengebäude des u. a. vom herzogl. Falkner bewohnten Eckhauses Burgstraße 10 (s. dort). Vom Kauf durch Hofbaumeister Wendel Dietrich um 1590 bis zum Rückerwerb durch Kurfürst Karl Albrecht 1733 war das vom Vorderhaus getrennte einstige Rückgebäude ein Wohnhaus in Privatbesitz. Nach der Besitzerfamilie Schlichtinger (1639-1733) wird der westlich benachbarte Bogen über dem Beginn der Ledererstraße benannt. Das ab 1733 kurfürstliche (bzw. später staatliche), um diese Zeit baulich (völlig?) erneuerte Gebäude wurde zunächst dem nördlich benachbarten Hofbräuhaus (Braunbräuhaus, vgl. Alter Hof/Ostflügel) angeschlossen; 1808 nahm es das von der Herzog-Max-Burg (s. dort) hierher verlegte Hof-Zerwirkgewölbe auf. Hier wurde das erlegte Wild zerwirkt (zerteilt) und bearbeitet; nach Plänen des 19. Jh. diente die untere Halle dem Verkauf, die obere als Lager, das 3. Geschoss als Wohnung.</p><p>Der sich südöstlich an den Vierseitkomplex des Alten Hofes an- schließende, dreiseitig freistehende Satteldachbau an der Westseite des erst im frühen 20. Jh. überwölbten Pfisterbaches ist bereits auf Sandtners Stadtmodell von 1570 dargestellt, allerdings mit anderen, eher auf Wohnnutzung hindeutenden Fensterformaten als heute, mit Flacherker im 1. Stock der Südgiebelseite und Aborterkern im Osten. Ähnlich erscheint der Bau auf Volckmers Ledererstraße 3, ehern. Zerwirkgewölbe; Aufn. 1995 Vogelschau-Stadtplan von 1613 und auf den flüchtigen Skizzen Stimmelmayrs gegen 1800.</p><p>Die beiden übereinanderliegenden zweischiffigen und vierjochigen Hallen mit ihren Viereckpfeilern und Kreuzgratgewölben (nicht spitzbogig, ohne Scheidbogen) sind wegen der schlichten Details zwar nicht näher zu datieren, doch jedenfalls nachmittelalterlich - eher im Zusammenhang mit Bräuhauszwecken als solchen erst des Zerwirkgewölbes entstanden. Ein zumindest weitgehender Neubau kurz vor oder um 1733 ist anzunehmen; ob Teile der Umfassungswände verwendet wurden, wäre noch nachzuweisen (z. B. vermauerte Fenster?). Gemäß kürzlichen Untersuchungen stehen Gewölbe und Wände in bauzeitlichem Zusammenhang; Grabungen weisen auf einen Neubau auf z. T. leicht verschobener Baulinie hin. Durch dendrochronologische Daten (Untersuchung 1991) von Dachstuhlbalken (1719?, 1725, 1726) ist das zweigeschossige Kehlbalkendach mit Hängewerkkonstruktion in etwa datiert. Wohl um diese Zeit wurde auch das niedrigere 2. Obergeschoss als flachgedeckte Halle mit Längsunterzug und Mittelstütze ausgebildet, doch noch im 18. Jh. zur zweibündig angelegten Wohnung ausgebaut, in der noch einzelne Füllungstüren, Fenster, Beschläge und eine gewundene Holzsäule zwischen zwei Fensternischen im Westen erhalten sind.<br>Der Anbau mit zweiläufiger (1965 erneuerter) Treppe am Nordteil der Westseite stammt wohl auch aus dem 18. Jh. (auf dem Stadtplan von J. Consoni 1806 vorhanden). Im Inneren wurden im Laufe des 19. und 20. Jh. mehrfach kleinere Grundrissänderungen (Zwischenwandeinbauten) vorgenommen. Ein Aufriss der Südgiebelfront von 1867 (aus Anlass von „Adapturarbeiten für Bureaulokale der koenigl. Hofjagd-Intendanz“) zeigt um die Öffnungen wohl barockzeitliche geohrte Putzrahmen, die später beseitigt wurden - vielleicht bei einer Renovierung im Zusammenhang mit der Anlage der Sparkassenstraße nach Überwölbung des Pfisterbaches. Das barockisierende Wandbild in der Mitte der Südseite (mit unzutreffender Bauinschrift) stammt nach A. Alckens (1935) von H. Landgrebe und A. Klingshirn, 1927; das Wandbild an der Ostseite trägt die Signatur Heinr. Landgrebe 1937. Renovierungsmaßnahmen außen fanden 1955 und 1966 (Nagelfluhsockel) statt; Gitter des Tores zum schmalen Nordhof 1967; Schließung des (seit Jahrzehnten privaten) Wildgeschäftes 1999. In den beiden Obergeschossen wurde 1994 eine Studiobühne des Gärtnerplatztheaters eingerichtet. Um 2006 Bauarbeiten im Gange; derzeit gastronomische Nutzung.</p><p>Archäologische Befunde: Untertägige Reste spätmittelalterlicher/frühneuzeitlicher und neuzeitlicher Bebauung (Fundst.-Nr.: 7835/0356). Im Zuge der Umbaumaßnahmen 2005 fanden baubegleitende archäologische Untersuchungen statt. An mehreren Stellen konnte der zur jüngeren Ausbauphase gehörende Plattenbelag des 19. Jh. aufgedeckt werden. In drei Sondagen stieß man auf Mauerzüge aus Backsteinen mit dazugehörigen Plattenfußböden, vermutlich des 15./16. Jh. Auf diesen Mauern wurde der bestehende Bau des 17./18. Jh. errichtet.</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte 2</i></p>

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 52
976 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reich dekorierten Erkern, 1899 von Wilhelm Spannagel.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 50
976 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit St. Benno-Relief und floralem Dekor, 1904-05 von Max Kirschner; bildet mit Nr. 52 eine symmetrische Gruppe.</p>

Ehem. Bürgerhaus

Erstellung: 1611
Burgstraße 12
977 m
z. T. wohl noch 17. Jh. (nach 1611), um 1780 sechsgeschossig erneuert, die frühklassizistische Fassade 1947 vereinfacht; 1976/77 weitgehende Entkernung.

Ismaninger Straße
977 m

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 5
978 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistischer Eckbau, Mitte 19. Jh.</p>

Püttrichkloster

Erstellung: 0
Residenzstraße
978 m

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
978 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Tivolistraße 1
979 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910; Gruppe mit Widenmayerstraße 46-50; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.</p>

Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten

Architekt: Seitz Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1938
Amiraplatz 1
979 m
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten, neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938-40.

Doppelmietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 3
979 m
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>

Torbräu

Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Tal 41
979 m
<p>Hotel Torbräu, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Georg Hamann; nach Kriegsschäden 1946-51 vereinfacht wiederaufgebaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Kuppelmayr Max, Petzmayr Johann
Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
980 m
<p>Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Architekt: Baierle Carl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Trogerstraße 48
981 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit drei Erkern, bez. 1902, von Carl Baierle; Gruppe mit Prinzregentenstraße 73.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 44
983 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Klassizistisches Haus

Erstellung: 1820
Grütznerstraße 5
983 m
<p>Langgestrecktes, freistehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jh.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 1
983 m
<p>Mietshaus in Ecklage, mit Erkern, im Kern um 1900.</p>

Franz-von-Kobell-Denkmal

Architekt: Koenig Benedikt
Erstellung: 1896
Grütznerstraße
983 m
Franz-von-Kobell-Denkmal mit Bronzebüste, 1896 von Benedikt Koenig; unweit der Grütznerstraße.

Mietshaus

Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Prinzregentenstraße 73
984 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reicher Gliederung und Dekoration, 1904 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Trogerstraße 48.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 4
985 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 5, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 2
986 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Bodenerker, um 1900.</p>

Falkenhaus

Erstellung: 1700
Burgstraße 10
987 m
Sog. Falkenhaus, Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts, mit schlichter, mehrfach überarbeiteter Fassade.

Palais Arco-Zinneberg

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Wittelsbacherplatz 1
987 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
989 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Geschäftshaus Dallmayr

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1912
Dienerstraße 14
991 m
Dienerstraße 14/15; Geschäftshaus Dallmayr, 1912 von Eugen Hönig und Karl Söldner, langgestreckte Front mit aufwendiger Gliederung in der Art eines frühklassizistischen Vorgängerbaus, mit Bauplastik von Julius Seidler; 1945-48 wiederhergestellt.

Doppelhausblock

Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 3
991 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 2, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>

Dienstwohngebäude

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zellstraße 8
992 m
<p>Ehem. Laboratoriums- und Dienstwohngebäude der Städt. Elektrizitätswerke, schlösschenartiger zweigeschossiger Walmdachbau auf hohem befenstertem Sockelgeschoss und neubarocker Fassadengliederung, Zwerchhaus mit Schweifgiebeln, von Carl Hocheder, 1900, Dach später erneuert; Einfriedung mit Pfeilern, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
992 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 13
993 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1891-94 von Georg Meister; erhöhter Mittelteil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 14.</p>

Dürnbräu

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Tal 21
993 m
<p>Tal 21; Dürnbräu, klassizistischer Bau, um 1828; Erdgeschoss etwa 1930 verändert (mit Malereien).</p>

Doppelmietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Holbeinstraße 5
993 m
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kaulbachstraße 46
994 m
<p>Vorstadthaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 82
994 m
<p>Mietshaus, mit Jugendstil-Stuck am Erker, um 1900.</p>

Westteil des ehem. Theatinerklosters

Architekt: Perti Lorenzo, Palais Minucci
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1675
Salvatorplatz 2
994 m
Salvatorplatz 2/2 a; Westteil des ehem. Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938-41 aufgestock und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehem. Palais Minucci, um 1939 umgebaut.

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
994 m

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1915
Prinzregentenstraße 70
995 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Wappenrelief im Giebel, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 3
996 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
996 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>

Ismaninger Straße
996 m

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
997 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
998 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 4
998 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Erkern, Atelieraufbau sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Isartor

Architekt: Gärtner Friedrich von, Neher Bernhard d. J.
Erstellung: 1337
Tal 50
999 m
<p>Isartor, stattlicher querrechteckiger Tortum mit von Mauern umschlossenem Vorhof, achteckigen Flankentürmen und dreibogiger Stirnfront, von 1337, 1833-35 durch Friedrich von Gärtner restauriert, nach Kriegsschäden 1946-57 wiederhergestellt; Wandfresko von Bernhard Neher d. J., 1835; neue Turmuhren 2005.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 10
999 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Ismaninger Straße
1,00 km

Prinzregentenstraße

53 m 

Fischfrau

Platzl 9

57 m 

Bayerischer Löwe

Prinzregentenstraße

82 m 

Lampenbaum

Prinzregentenstraße

87 m 

Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen

Narziss-Brunnen

Brunnen
1896
Prinzregentenstraße 3

96 m 

Narziss-Brunnen

Prinzregentenstraße

131 m 

Verkündigung


133 m 

Rumford-Denkmal

Alexandrastraße 4

161 m 

Denkmal für Philipp Apian

Prinzregentenstraße 3

162 m 

Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3

162 m 

König Maximilian II. von Bayern

Prinzregentenstraße 3

162 m 

Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

162 m 

Pallas Athene (Minerva)

Prinzregentenstraße

162 m 

Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße

162 m 

Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

163 m 

Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

166 m 

Inschrift

Alexandrastraße 4

172 m 

Kriegerdenkmal

Prinzregentenstraße

172 m 

Gedenktafel - Karl & Luise von Faber

Prinzregentenstraße 3

174 m 

Gewappnete Giebelfiguren

Fremde Blume

Brunnen
1996
Alexandrastraße 1

177 m 

Fremde Blume

Prinzregentenstraße

179 m 

Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Prinzregentenstraße

186 m 

Vier Jahreszeiten - Frühling

Prinzregentenstraße

186 m 

Vier Jahreszeiten - Sommer

Prinzregentenstraße

186 m 

Vier Jahreszeiten - Herbst

Prinzregentenstraße

186 m 

Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund

Bronze
1611
Prinzregentenstraße

186 m 

Hirtenhund

Jagdhund

Bronze
1589
Prinzregentenstraße

186 m 

Jagdhund

Prinzregentenstraße 3

210 m 

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Prinzregentenstraße 3

213 m 

Love/Hate

Prinzregentenstraße

221 m 

Christophorus

Liebigstraße 12

225 m 

Hans Georg Grässel

Oettingenstraße

243 m 

Gestern - Heute - Morgen

Löwin

Skulptur
1968
Seitzstraße

246 m 

Löwin

Prinzregentenstraße

255 m 

Mars, Venus und Cupido

Heunensäule

Säule
1975
Lerchenfeldstraße 2

256 m 

Heunensäule

Oettingenstraße 1

260 m 

Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal

Prinzregentenstraße 1

260 m 

Deckenmosaik mit Hakenkreuz-Motiv

Lerchenfeldstraße

261 m 

Liegender Hirsch

Prinzregentenstraße 1

268 m 

Grundsteinstifter zum Haus der Deutschen Kunst

Liebigstraße 14

272 m 

Gedenktafel - Justus von Liebig

Sankt-Anna-Straße 19

305 m 

Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19

305 m 

Kriegerdenkmal

Sankt-Anna-Straße 19

305 m 

Kriegergedächtniskapelle - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße

309 m 

Christus als apokalyptischen Reiter

Prinzregentenstraße 50

309 m 

Franz Wedekind

Prinzregentenstraße 1

321 m 

17. „Weltkulturen und moderne Kunst“

St.-Anna-Platz

324 m 

Sankt-Anna-Brunnen

St.-Anna-Platz 2

325 m 

Lion Feuchtwanger

Sankt-Anna-Straße

329 m 

Franziskus als Friedensbote


330 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel


330 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel

Franz-Josef-Strauß-Ring

332 m 

Zehnflammiger Leuchter

Prinzregentenstraße 9

339 m 

Sammlung Schack - Giebel


Prinzregentenstraße

341 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

341 m 

emblem

Prinzregentenstraße

341 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Sankt-Anna-Straße

352 m 

Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße

352 m 

Votivbild - 1944

Am Hirschanger

363 m 

Japanisches Teehaus

St.-Anna-Straße 19

364 m 

Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Sankt-Anna-Straße

368 m 

Gedenktafel - Wilhelm von Ockham

Thierschplatz

372 m 

Schnitterin-Brunnen


Franz-Josef-Strauß-Ring

389 m 

Springbrunnen vor dem Prinz-Carl-Palais

Lehel

Gedenktafel
1952
Bürkleinstraße 14

419 m 

Lehel

Prinzregentenstraße 56

422 m 

Familienbrunnen

Königinstraße

431 m 

Berliner Mauer

Franz-Josef-Ring 1

437 m 

Den deutschen Vertriebenen

Sternstraße 3

445 m 

Zwei Kraniche

Franz-Josef-Strauß-Ring

451 m 

Ehemaliges Armee-Museum

Pfalz

Skulptur
1956
Luitpoldbrücke

455 m 

Pfalz


Bayern

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

461 m 

Bayern

Widenmayerstraße

461 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Franz-Josef-Strauß-Ring

466 m 

Eintracht

Krieg

Mosaik
0
Franz-Josef-Strauß-Ring

466 m 

Krieg

Franz-Josef-Strauß-Ring

467 m 

Bayerischer Löwe

Franz-Josef-Strauß-Ring

469 m 

Stärke

Friede

Mosaik
0
Franz-Josef-Strauß-Ring

469 m 

Friede

Widenmayerstraße 18

481 m 

Christophorus

Hofgarten

484 m 

Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach

Widenmayerstraße

485 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Galeriestraße

495 m 

Harmlos


Hofgarten

505 m 

Kriegerdenkmal im Hofgarten

Thierschstraße

505 m 

Westgiebel- Zeustempel (Olympia)


Thierschstraße

507 m 

Gedenktafel - Wilhelmsgynasium


Hofgartenstraße 8

514 m 

Minerva


Hofgartenstraße 8

518 m 

Wunsch und Gedächtnis

Luitpoldbrücke

522 m 

Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Luitpoldbrücke

526 m 

Franken

Schwaben

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

528 m 

Schwaben

Maximilianstraße 39

534 m 

Regierung von Oberbayern


Maximilianstraße 39

536 m 

Fides (Treue)

Maximilianstraße 39

542 m 

Justitia (Gerechtigkeit)

Galeriestraße

542 m 

Heinrich-Heine-Brunnen

Sophokles

Statue
0
Maximilianstraße

546 m 

Sophokles

Maximilianstraße

546 m 

Friedrich Wilhelm von Thiersch

Maximilianstraße

546 m 

Andreas Schmeller

Cicero

Fresco
0
Maximilianstraße

546 m 

Cicero

Widenmayerstraße 36

552 m 

Hans Knappertsbusch

Seemann mit Boot

Kupfertreibarbeit
0
Widenmayertstraße 3

553 m 

Seemann mit Boot

Widenmayerstraße 2

556 m 

Meister Eder und sein Pumuckel

Widenmayerstraße 1

562 m 

Weibliche Allegorie mit Speer

Von-der-Tann-Straße 11

562 m 

Johann Ignaz von Döllinger

Maximilianstraße 39

563 m 

Bronzestandbild von Benjamin Thompson

Maximilianstraße 53

563 m 

Katastrophen und Rettung

Maximilianstraße 39

564 m 

Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Sternstraße

571 m 

Pumuckel-Ampel

Wurzerstraße 10

575 m 

Ulrich von Destouches

Maximilianstraße

580 m 

Geldsack

Gerechtigkeit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

581 m 

Gerechtigkeit

Stärke

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

581 m 

Stärke

Weisheit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

581 m 

Weisheit

Maximilianstraße

581 m 

Maxmonument

Maximilianstraße

582 m 

Maxmonument - Friedensliebe

Maximilianstraße

582 m 

Maxmonument - Altbayern

Maximilianstraße

582 m 

Maxmonument - Franken

Maximilianstraße

582 m 

Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

582 m 

Maxmonument - Pfalz

Maximilianstraße

582 m 

Max II. König von Bayern

Alfons-Goppel-Straße

584 m 

Archäologie München - Tafel 3

Galeriestraße

584 m 

Fjodor Tjuttschew

Herzog-Rudolf-Straße 1

586 m 

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Prinzregentenstraße

586 m 

Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

Joseph Fraunhofer

Standbild
1868
Maximilianstraße

589 m 

Joseph Fraunhofer

Maximilianstraße

591 m 

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Widenmayerstraße

593 m 

Bridge Sprout

Maximilianstraße 81

594 m 

Stürzende

Kaulbachstraße 7

605 m 

Delphin-Brunnen

Maximiliansanlagen

606 m 

Der Stumpf im Mann

Marstallplatz

607 m 

Kampf der zentauren

Marstallplatz 5

608 m 

Königliche Reitschule

Marstallplatz

610 m 

Pferdeköpfe-Relief

Marstallplatz

611 m 

Ehemalige Säulen des Nationaltheaters

Maximiliansbrücke

612 m 

Tunnelfassade

Maximilianstraße 42

613 m 

Franken

Maximilianstraße 42

614 m 

Albrecht IV.

Maximilianstraße 42

614 m 

König Ruprecht von der Pfalz

Maximilianstraße 42

614 m 

Hl. Severin

Maximilianstraße 42

614 m 

Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42

614 m 

Kaiser Ludwig der Bayer

Maximilianstraße 42

614 m 

Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42

614 m 

Graf Ferdinand von Arco

Maximilianstraße 42

614 m 

Sebastian Plinganser

Maximilianstraße 42

615 m 

Allegorie Bildhauerei

Maximilianstraße 42

617 m 

Staatswappen

Maximilianstraße 42

618 m 

Allegorie Bauwesen

Marstallplatz

619 m 

Denkmal für die Trümmerfrauen

Maximilianstraße 42

619 m 

Lucien Schermann

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

622 m 

Karyatiden

Alfons-Goppel-Straße 11

623 m 

Büste der Therese von Bayern

Maximilianstraße 42

623 m 

Allegorie Malerei

Kaulbachstraße 11

626 m 

Jella Lepman

Maximilianstraße

627 m 

Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Galeriestraße

631 m 

Konfuzius





Marstallplatz 1

631 m 

Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)

Europaplatz 1

631 m 

Friedensengel

Prinzregentenstraße

631 m 

Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße

631 m 

Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße

631 m 

Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

631 m 

Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße

631 m 

Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße

631 m 

Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße

631 m 

Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße

631 m 

Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße

631 m 

Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße

631 m 

Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße

631 m 

Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße

631 m 

Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules - Riesen Geryones

Prinzregentenstraße

631 m 

Herkules -  Ausrottung der Stymphalischen Vögel

Maximilianstraße 42

631 m 

Allegorie - Erzgießer

Kaulbachstraße

633 m 

Die Traumstadt

Alfons-Goppel-Straße

640 m 

Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Maximiliansbrücke

643 m 

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Alfons-Goppel-Straße

643 m 

Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Schönfeldstraße 16

643 m 

Joseph von Görres

Hofgarten

648 m 

Wandbrunnen im Dianatempel

Hofgarten

648 m 

Hofgarten-Springbrunnen

Frederic Chopin

Standbild
2010

648 m 

Frederic Chopin

Hofgartenstraße

649 m 

Hofgartentempel - Delphin mit Wasserschale


649 m 

Tellus Bavarica

Maximilianstraße 28

663 m 

MK: Schicksale

Maximilianstraße 26

666 m 

Bibliothek der Schicksale

Maximilianstraße 38

670 m 

 Brunnen Camparihaus

Hl. Nepomuk

Statue
1857
Praterwehrbrücke

671 m 

Hl. Nepomuk

Kaulbachstraße 15

672 m 

Friedrich August von Kaulbach

Hofgartenstraße

674 m 

Allegorie für Oberbayern (Schäferin)

Kaulbachstraße 15

676 m 

Kaulbach-Villa

Hofgartenstraße

679 m 

Allegorie für Schwaben (Weber)

Hofgartenstraße

679 m 

Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)

Hofgartenstraße

679 m 

Allegorie für Oberpfalz (Schmid)

Hofgartenstraße

679 m 

Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)

Hofgartenstraße

679 m 

Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)

Hofgartenstraße

679 m 

Allegorie für Unterfranken (Winzerin)

Hofgartenstraße

679 m 

Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)

Alfons-Goppel-Straße

682 m 

Flora III

Hofgarten

683 m 

Vier Schalenbrunnen

Maximiliansbrücke

685 m 

Heiliger Nepomuk

Maximilianstraße 24

687 m 

Franz Lachner

Maria-Theresia-Straße 20

689 m 

Josef-Ruederer-Brunnen

Maximilianstraße 32

690 m 

Gedenktafel  - Henrik Ibsen


Marstallplatz

692 m 

Petrus

Marstallplatz

692 m 

Paulus

Hofgartenstraße

692 m 

Skulpturen Festsaalbau

Alfons-Goppel-Straße

694 m 

Wasserbecken im Kabinettsgarten


Hofgartenstraße

695 m 

Herzog Theodo läßt sein Volk taufen

Hofgartenstraße

695 m 

Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)

Hofgartenstraße

695 m 

Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark

Luitpolds Tod

Stuckrelief
0
Hofgartenstraße

695 m 

Luitpolds Tod


Hofgartenstraße

695 m 

Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt


Hofgartenstraße

695 m 

Krönung Kaiser Ludwig von Bayern

Otto der Erlauchte

Standbild
1837

696 m 

Otto der Erlauchte




696 m 

Friedrich der Siegreiche









696 m 

König Karl XII. von Schweden

Thierschstraße 41

704 m 

Adolf Hitler

Schönfeldstraße 3

709 m 

Pferdestandbild für die deutsche Kavallerie

Pallas Athene

Statue
1906
Maximiliansbrücke

710 m 

Pallas Athene

Schönfeldstraße

711 m 

Denkmal der deutschen Kavallerie



Bäume sind Leben

Bodendenkmal
0

724 m 

Bäume sind Leben

Kaulbachstraße 25

733 m 

Der kleine Bär



736 m 

Residenz

Ludwigstraße

740 m 

Akanthusblüten-Brunnen

Praterinsel 3

745 m 

Gedenktafel für Anton Gruber


Europaplatz

747 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn


Juno


1611

748 m 

Juno



748 m 

Flußgott 1


748 m 

Flußgott 2


748 m 

Flußgott 3


748 m 

Flußgott 4

Vulkan


1555

748 m 

Vulkan

Neptun


1555

748 m 

Neptun


748 m 

Triton 1 (Hahn)


748 m 

Triton (Löwe)


748 m 

Triton (Affe)


748 m 

Triton (Hund)



748 m 

Putti 2


748 m 

Putti 3


748 m 

Putti mit Hummer

Ceres


1611

748 m 

Ceres

Am Kosttor

756 m 

Rotkäppchen und der Wolf

Siebertstraße

756 m 

Junge Jägerin

Am Kosttor

757 m 

Kosttor und Neuturm

Ludwigstraße 2

758 m 

Gedenktafel für die letzten Opfer der Nazis


Walter-Klingenbeck-Weg

758 m 

???

Hofgarten

759 m 

Nymphe (Loreley-Brunnen)

Falckenbergstraße 2

760 m 

Lichtobjekt

Maria-Theresia-Straße 23

764 m 

Gedenktafel - Elisabeth Braun

Neptun


1584

767 m 

Neptun

Maximiliansanlagen

767 m 

Denkmal für König Ludwig II.

Residenzstraße 1

771 m 

Herzog Christoph der Starke

Bouquet II

Skullptur
1967
Max-Joseph-Platz 1

774 m 

Bouquet II

Therese Gieshe

Wandbeschriftung
0
Falkenbergstraße

776 m 

Therese Gieshe

Kaulbachstraße 31

782 m 

Faun-Brunnen

Max-Plank-Straße

782 m 

Hausvertrag von Pavia


Max-Joseph-Platz 1

783 m 

Residenztheater

Merkur


1587

786 m 

Merkur


Gedenktafel - Kosttor

Gedenktafel
1872
Platzl 5

791 m 

Gedenktafel - Kosttor

Hofgartenstraße

795 m 

Kriegswesen

Hofgartenstraße

795 m 

Landwirtschaft

Kunst


1818
Hofgartenstraße

795 m 

Kunst

Hofgartenstraße

795 m 

Wissenschaft

Hofgartenstraße

797 m 

Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße

797 m 

Genien - Hofgartentor

Max-Plank-Straße 1

799 m 

Pagerie

Kaulbachstraße 31

800 m 

Gedenktafel - Katholischer Widerstand


802 m 

Perseus-Brunnen

Max-Plank-Straße

804 m 

Sängerkrieg auf_der Wartburg

Max-Plank-Straße

804 m 

Stiftung der Universität Ingolstadt (1472)


806 m 

Monopterus

Hofgartenstraße

806 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3

Turm


1985
Thomas-Wimmer-Ring 9

807 m 

Turm

Satyr 1

Bronzestatue
1578

808 m 

Satyr 1

Satyr 2

Bronzestatue
1578

808 m 

Satyr 2

Max-Plank-Straße

808 m 

Franz von Assisi

Max-Plank-Straße

808 m 

Vinzenz von Paul

Max-Plank-Straße

808 m 

Papst Gregor der Große

Sokrates

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Sokrates

Konfuzius

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Konfuzius

Cicero

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Cicero

Max-Plank-Straße

808 m 

Gottfried Wilhelm Leibniz

Archimedes

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Archimedes

Brutus

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Brutus

Max-Plank-Straße

808 m 

Demosthenes

Homer

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Homer

Max-Plank-Straße

808 m 

Gustav Adolf

Cäsar

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Cäsar

Max-Plank-Straße

808 m 

Gründung des Kloster Ettal

Hannibal

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Hannibal

Sappho

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Sappho

Platon

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Platon

Solon

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Solon

Lykurg

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Lykurg

Max-Plank-Straße

808 m 

Aristoteles

Perikles

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Perikles

Phytagoras

Büste
0
Max-Plank-Straße

808 m 

Phytagoras

Max-Plank-Straße

808 m 

Alexander der Große

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Hofgartenstraße

808 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Max-Plank-Straße

809 m 

Förderung vom Kunst und Wissenschaft

Residenzstraße

810 m 

Archäologie München - Tafel 1

Knöbelstraße 4

810 m 

Franz Seraph von Pfistermeister

Maria-Theresia-Straße 11

811 m 

Wilhelm Conrad Röntgen

Max-Plank-Straße

811 m 

Nike

Odeonsplatz

813 m 

Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Königinstraße 35

813 m 

Neumeyer Karl und Anna

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Künstlerische Invention

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Allegorische Figuren

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Prägekunst

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Handel

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Gewerbefleiß

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Stempelschneiderei

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Chemie

Maximilianstraße

813 m 

Neue Münze - Bergbau

Platon

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

813 m 

Platon

Odeonsplatz

813 m 

22. „Olympischer Sommer“

Gedenktafel für Sissy

Gedenktafel
2001
Ludwigstraße 13

814 m 

Gedenktafel für Sissy

Max-Joseph-Platz

814 m 

Giebelfeld - Bayerische Staatsoper

Gestzmäßigkeit

Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1

814 m 

Gestzmäßigkeit


Max-Joseph-Platz 2

815 m 

Apollo und die neun Musen

Cicero

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

815 m 

Cicero

Max-Planck-Straße 1

816 m 

Demosthenes

Solon

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

816 m 

Solon

Prinzregentenstraße 60

817 m 

Relief an der Villas Stuck

Votiv 68

Plastik
1969
Max-Joseph-Platz 3

819 m 

Votiv 68


Prinzregentenstraße 60

820 m 

Amazone

Unterricht

Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1

820 m 

Unterricht

Odeonsplatz

824 m 

Allegorie - Religion

Odeonsplatz

824 m 

Allegorie - Kunst

Odeonsplatz

824 m 

Allegorie - Poesie

Odeonsplatz

824 m 

Allegorie - Industrie

Neptun

Bronzefigur
1628
Max-Joseph-Platz

824 m 

Neptun

Odeonsplatz

826 m 

Reiterstandbild König Ludwig I.


Prinzregentenstraße 60

827 m 

Relief an der Villas Stuck

Tondi mit Reliefbüste - Palladio

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

827 m 

Tondi mit Reliefbüste - Palladio

Tondi mit Reliefbüste - Bartolo

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

827 m 

Tondi mit Reliefbüste - Bartolo

Ludwigstraße 17

827 m 

Tondi mit Reliefbüste - Leonard da Vinci

Tondi mit Reliefbüste - Bramante

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

827 m 

Tondi mit Reliefbüste - Bramante

Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

827 m 

Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo

Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo

Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17

827 m 

Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo

Residenzstraße

827 m 

Patrona Bavariae

Max-Joseph-Platz

828 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

828 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

828 m 

Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz

828 m 

Putti - (Königsbauhof)

Hippokrates

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29

829 m 

Hippokrates

Ludwigstraße 29

831 m 

Standfigur - Herzog Albrecht V.

Ludwigstraße 29

831 m 

Standfigur - König Ludwig I.

Aristoteles

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße

831 m 

Aristoteles

Residenzstraße

831 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

831 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

831 m 

Wappenschild - Löwe

Residenzstraße

831 m 

Wappenschild - Residenzportal

Residenstraße

831 m 

Wappenschild - Residenzportal

Residenzstraße

831 m 

Wappenschild - Löwe

Max-Plank-Straße

832 m 

Befreiung Wiens

Max-Plank-Straße

832 m 

Bewährung im Krieg

Residenzstraße

834 m 

Liegefigur - Prudentia

Residenzstraße

834 m 

Liegefigur - Justitia

Residenzstraße

834 m 

Liegefigur - Fortitudo

Residenzstraße

834 m 

Liegefigur - Temperantia


Odeonsplatz

835 m 

It

Homer

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29

835 m 

Homer

Thukydides

Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29

835 m 

Thukydides

Prinzregentenstraße

837 m 

Amazone

Prinzregentenstraße

837 m 

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Prinzregentenstraße

837 m 

Ares

Prinzregentenstraße

837 m 

Herkules

Prinzregentenstraße

837 m 

Götterzug

Prinzregentenstraße

837 m 

Götterzug

Neptun

Bronzefigur
1555

842 m 

Neptun

Residenzstraße

842 m 

Residenz - Portal

Odeonsplatz

843 m 

Bodenplatte für die getöteten Landespolizisten

Residenzstraße

843 m 

Portal-Löwe 2 - Justitia

Residenzstraße

843 m 

Portal-Löwe 3 - Fortitudo

Residenzstraße

843 m 

Portal-Löwe 4 - Mäßigung

Residenzstraße

843 m 

Portal-Löwe 1 - Prudentia

Juden kehrt zurück

Gedenktafel
1990
Residenzstraße

843 m 

Juden kehrt zurück


Platz 9

844 m 

Bayerischer Löwe

Mariannenplatz 3

845 m 

Lukaskirche - Albert Schmidt

Feldherr Tilly

Statue
1844
Odeonsplatz

846 m 

Feldherr Tilly

Odeonsplatz

846 m 

Fahnenstangen

Residenzstraße 27

848 m 

Gedenktafel - Residenzstraße 27

Mariannenplatz

849 m 

Grundsteinlegung St. Lukas

Praterinsel

850 m 

Alpenverein

Sparkassenstraße

851 m 

Archäologie München - Tafel 6

Residenzstraße

852 m 

Feldherrnhalle - Wappen

Residenzstraße

852 m 

Feldherrnhalle - Wappen

Odeonsplatz

852 m 

Kriegerdenkmal 1870/71


852 m 

Zwei Löwen

Hofgraben

853 m 

Gedenktafel - Münzhof

Ludwigstraße 20

856 m 

Gedenktafel Veteranenverein

Odeonsplatz

858 m 

Feldherrnhalle

Max-Joseph-Platz

859 m 

Förderung von Justiz und Ackerbau

Max-Plank-Straße 1

859 m 

Prisma I, Prima II

Felicitas Publica

Bronzestatue
1835
Max-Joseph-Platz

859 m 

Felicitas Publica

Odeonsplatz

859 m 

Feldzug 1870/71

Max-Joseph-Platz

859 m 

Denkmal für König Max I. Joseph

Odeonsplatz

860 m 

Bayerisches Armeedenkmal

Max-Joseph-Platz

860 m 

Bavaria

Max-Joseph-Platz

860 m 

Förderung der Religion und Künste

Zerbrochene Figur

Gußmodell
1996
Hofgraben

861 m 

Zerbrochene Figur

Odeonsplatz 2

862 m 

Z-Antl-Brunnen

Max-Joseph-Platz

862 m 

Gedenktafel - Franziskaner-Friedhof

Odeonsplatz

862 m 

Gedenktafel - Odeon

Max-Joseph-Platz

864 m 

Trojanische Pferd

Hofgraben 4

865 m 

Alte Münze

Hofgraben

865 m 

Neue Münze - Giebel

Odeonsplatz

867 m 

Carl Philipp von Wrede

Max-Joseph-Platz

870 m 

Archäologie München - Tafel 4

Theatinerstraße

870 m 

Hl. Ferdinand III. Kastilien

Odeonsplatz 4

870 m 

Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)

Stadtbefestigung

Gedenktafel
0
Herrnstraße 15

870 m 

Stadtbefestigung

Theatinerstraße

870 m 

Kurfürst Ferdinand Maria

Theatinerstraße

870 m 

St. Maximilian

Odeonsplatz

871 m 

Kriegerdenkmal

Bergwanderer

Skulptur
0
Praterinsel

872 m 

Bergwanderer

Ludwigstraße 14

872 m 

Gedenktafel - Romano Guardini


Hofbräuhaus

Gedenktafel
1897
Platzl 9

873 m 

Hofbräuhaus

Platzl

873 m 

Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne

Pfisterstraße

874 m 

11. Münzen und Medaillen für Olympia

Prinzregentenstraße 1

874 m 

Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst

Theatinerstraße

874 m 

Weiheinschrift - Theatinerkirche

Residenzstraße 23

Gedenktafel
1958
Residenzstraße 23

874 m 

Residenzstraße 23



Theatinerstraße

876 m 

Hl. Adelheid von Burgund

Theatinerstraße

876 m 

St. Kajetan


Argumente (Drückebergergasse)

Bodeninstallation aus Bronze
1995
Viscardigasse

878 m 

Argumente (Drückebergergasse)

Ludwigstraße 20

881 m 

Gedenkrelief für Leo von Klenze

Praterinsel 6

882 m 

Isar im Stadtgebiet

Ludwigstraße 20

883 m 

Leo-von-Klenze-Brunnen

Odeonsplatz 3

883 m 

Brunnen im Hof des Innenministeriums

Schalenbrunnen

Brunnen
1951
Brienner Straße 1

884 m 

Schalenbrunnen

Ludwigstraße 22

885 m 

Friedrich-von-Gärtner-Brunnen




Max-Joseph-Platz

892 m 

Rossebändiger 1

Max-Joseph-Platz

892 m 

Rossebändiger 2

Max-Joseph-Platz

892 m 

Rossebändiger 3

Max-Joseph-Platz

892 m 

Rossebändiger 4

Max-Joseph-Platz

892 m 

Rossebändiger 5

Max-Joseph-Platz

892 m 

Rossebändiger 6

Englischer Garten

896 m 

Apollotempel

Kardinal-Döpfner-Straße 2

896 m 

Hockende

Englischer Garten

896 m 

Steinerne Bank

Ludwigstraße 20

899 m 

Gedenktafel - Eugen Biser

Residenstraße 15

900 m 

Ulrich Fueterer



Ludwigstraße

906 m 

Hl. Benno

Ludwigstraße

906 m 

Hl. Raspo

Theatinerstraße

906 m 

Theatinerkirche

Oettingenstraße

906 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

906 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

906 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

906 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa


Marienstraße

908 m 

Gedenktafel - Stadtbefestigung

Alter Hof

908 m 

Laurentius-Kapelle


Ludwigstraße 20

917 m 

Gedenkrelief für Friedrich von Gärtner

Lueg ins Land

Gedenktafel
1853
Marienstraße 21

918 m 

Lueg ins Land

Theresienstraße 9

920 m 

Schmeller Johann Andreas

Thomas-Wimmerring 1

924 m 

Reste des Prinzessturm

Theatinerstraße 22

924 m 

Konkave und konvexe Form

Ludwigstraße

928 m 

Hl. Otilie

St. Luzia

Statue
1835
Ludwigstraße

930 m 

St. Luzia


932 m 

PS (Horsepower)

Alter Hof

933 m 

Rotmarmorbunnen


Veterinärstraße 5

935 m 

Neumeyer Karl

Wittelsbacherplatz

939 m 

Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Residenzstraße 7

940 m 

Gedenktafel für die erste Briefmarke

Residenzstraße 3

942 m 

Pallas Athene (Falken Eck)

Madonna

Relief
1904

942 m 

Madonna

Residenzstraße 3

943 m 

Patrona Bavariae (Falken Eck)

Residenzstraße 3

943 m 

Merkur (Falken Eck)

Schellingstraße 3

945 m 

Bronzeplastik

Residenzstraße 6

945 m 

Alexander Marchese von Maffei

Wittelsbacherplatz

949 m 

4th Plinth Munich

Thierschstraße 11

949 m 

Simon Walser’s Mühle

Residenzstraße 5

950 m 

Wiguläus Hund


Entfalung IV

Holzskulptur
1986
Ismaninger Straße 22

952 m 

Entfalung IV

Sebastian Kneipp

Gedenktafel
1969
Professor-Huber-Platz

953 m 

Sebastian Kneipp

Höchlstraße 4

953 m 

Elch und Hirsch

Perusastraße 15

955 m 

Biodiversität

Schellingstraße 3

958 m 

Brunnenplastik

Alter Hof

960 m 

Mozart-Stele

Alter Hof

961 m 

Alter Hof

Sphere


2003
Theatinerstraße 16

961 m 

Sphere

Wittelsbacherplatz

963 m 

Schöner Wohnen

Veterinärstraße

963 m 

Info - Weiße Rose Stiftung e.V.

Alter Hof

Gedenkstein und Gedenktafel
1966
Alter Hof 2

964 m 

Alter Hof

Rheinberger Josef

Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6

964 m 

Rheinberger Josef

Veterinärstraße 1

967 m 

Dante-Brunnen

Veterinätstraße 1

967 m 

Gedenktafel - Fritz Beck Studentenhaus

Platzl 9

969 m 

Hofbräuhaus



Dienerstraße

970 m 

Archäologie München - Tafel 8

Dienerstraße

970 m 

Archäologie München - Tafel 7

Dienerstraße

970 m 

Archäologie München - Tafel 9

Praterinsel

971 m 

Copper Lick

Salvatorstraße 3

975 m 

Tauben-Marie-Brunnen

Wittelsbacherplatz 1

975 m 

Arcor-Palais

Theatinerstraße 12

976 m 

Johann Ulrich Loth

Johann Petzmayer

Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10

977 m 

Johann Petzmayer

Schellingstraße 3

977 m 

Exzentrische Pyramide

Isartorplatz

978 m 

Fortunabrunnen


Schrammerstraße 3

979 m 

Christus als Weltenrichter

Grütznerstraße

981 m 

Franz von Kobell

Fürstenstraße 13

982 m 

Vögel-Brunnens

Dienerstraße 14

983 m 

Gedenktafel - Alpenverein

Theatinerstraße 10

986 m 

Gedenktafel - Hans Mielich

Isamninger Straße 22

988 m 

Jeder trägt des Anderen Last

Dienerstraße 14

990 m 

Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr

Dienerstraße

990 m 

Knabe mit geschultertem Früchtekorb

Grabsteinplatte

Grabplatte
0
Maderbräugasse 4

993 m 

Grabsteinplatte

Burgstraße 7

995 m 

Wolfgang Amadeus Mozart


Schellingstraße 3

999 m 

Liegende Form

Isartorplatz

1,00 km 

Fresko - Einzug Ludwig des Bayern

Isartorplatz

1,00 km 

Fresko - Kreuzigungsszene

1
Unsöldstraße 13
126 m


4
Wagmüllerstraße 14
162 m


4
Prinzregentenstraße 14
217 m


1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
288 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
332 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
337 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
337 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
339 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
353 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Sternstraße 7
410 m


4
Sternstraße 5
429 m


3
Widenmayerstraße 16
435 m


3
Widenmayerstraße 16
437 m


3
Reitmorstraße 53
489 m


3
Reitmorstraße 53
489 m


4
Von-der-Tann-Straße 14
496 m


3
Reitmorstraße 53
497 m


3
Reitmorstraße 53
497 m


3
Reimorstraße 54
504 m


3
Reimorstraße 54
504 m


1
Karl-Scharnagl-Ring
504 m


4
Hofgartenstraße 8
512 m


3
Von-der-Tann-Straße 7
628 m


4
Kaulbachstraße 12
633 m


2
Maximilianstraße 26
664 m


1
Maximilianstraße 26
664 m


4
Maria-Theresia-Straße 19
742 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Maximilianstraße 14
747 m


4
Maximilianstraße 14
747 m


4
Maximilianstraße 14
747 m


6
Maria-Theresia-Straße 23
764 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

6
Maria-Theresia-Straße 23
764 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Max-Planck-Straße 1
765 m


4
Max-Planck-Straße 1
765 m


4
Max-Planck-Straße 1
765 m


5
Maria-Theresia-Straße 23
765 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Maria-Theresia-Straße 23
765 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Max-Planck-Straße 1
765 m


4
Max-Planck-Straße 1
765 m


4
Max-Planck-Straße 1
765 m


4
Kaulbachstraße 33
790 m


3
Thierschstraße 25
845 m


3
Thierschstraße 25
846 m


4
Herrnstraße 21
851 m


4
Theatinerstraße 23
861 m


4
Theatinerstraße 23
861 m


4
Theatinerstraße 23
861 m


4
Adelgundenstraße 1
870 m


4
Marienplatz 3
881 m


4
Odeonsplatz 3
881 m


4
Odeonsplatz 3
881 m


4
Odeonsplazu 3
881 m


4
Odeonsplatz 3
881 m


4
Odeonsplatz 3
881 m


5
Ismaninger Straße 52
882 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Ismaninger Straße 52
882 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
888 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
888 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
888 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
888 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Residenzstraße 15
898 m


3
Ludwigstraße 22
904 m


3
Thierschstraße 25
906 m


3
Thierschstraße 25
906 m


4
Bogenstraße 3
941 m


5
Ismaninger Straße 76
951 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 14
957 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 14
957 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Tal 50
999 m


Fischfrau
53 m
Rauch Josef
1900

Prinzregentenstraße 

Rauch Josef - Fischfrau

Bayerischer Löwe
57 m
Korn Simon
1900

Platzl 9 

Korn Simon - Bayerischer Löwe

Lampenbaum
82 m
Froese-Peek Florian
2013

Prinzregentenstraße 

Froese-Peek Florian - Lampenbaum

Prinzregentenstraße 

Wackerle Joseph - Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen

Narziss-Brunnen
96 m
Netzer Hubert
1896

Prinzregentenstraße 3 

Netzer Hubert - Narziss-Brunnen

Verkündigung
131 m
Uhlig Wilhelm
2000

Prinzregentenstraße 

Uhlig Wilhelm - Verkündigung

Rumford-Denkmal
133 m
Schwanthaler Franz Jakob
1796

 

Schwanthaler Franz Jakob - Rumford-Denkmal

Alexandrastraße 4 

 - Denkmal für Philipp Apian

Prinzregentenstraße 3 

 - Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3 

Pruska Anton - König Maximilian II. von Bayern

Bayerisches Nationalmuseum
162 m
Seidl Gabriel von
0

Prinzregentenstraße 3 

Seidl Gabriel von - Bayerisches Nationalmuseum

Pallas Athene (Minerva)
162 m
Weissenfels Edwin
0

Prinzregentenstraße 

Weissenfels Edwin - Pallas Athene (Minerva)

Maximilian II. (Schild)
162 m
Pruska Anton
1900

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Inschrift
166 m

0

Prinzregentenstraße 

 - Inschrift

Alexandrastraße 4 

 - Kriegerdenkmal

Prinzregentenstraße 

Kurz Erwin - Gedenktafel - Karl & Luise von Faber

Gewappnete Giebelfiguren
174 m
Flossmann Josef
0

Prinzregentenstraße 3 

Flossmann Josef - Gewappnete Giebelfiguren

Fremde Blume
177 m
Rucker Hans
1996

Alexandrastraße 1 

Rucker Hans - Fremde Blume

Prinzregentenstraße 

Roth Karl - Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Vier Jahreszeiten - Frühling
186 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Frühling

Vier Jahreszeiten - Sommer
186 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Sommer

Vier Jahreszeiten - Herbst
186 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Herbst

Vier Jahreszeiten - Winter
186 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund
186 m
Gerhard Hubert
1611

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Hirtenhund

Jagdhund
186 m
Gerhard Hubert
1589

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Jagdhund

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
210 m
Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
1913

Prinzregentenstraße 3 

Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor - Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Love/Hate
213 m
Weiss Mia Florentine
2018

Prinzregentenstraße 3 

Weiss Mia Florentine - Love/Hate

Christophorus
221 m
Henselmann Josef
1970

Prinzregentenstraße 

Henselmann Josef - Christophorus

Hans Georg Grässel
225 m
Grässel Hans
1928

Liebigstraße 12 

Grässel Hans - Hans Georg Grässel

Gestern - Heute - Morgen
243 m
Bernardi Michele
2022

Oettingenstraße 

Bernardi Michele - Gestern - Heute - Morgen

Löwin
246 m
Fischer Alexander
1968

Seitzstraße 

Fischer Alexander - Löwin

Mars, Venus und Cupido
255 m
Hubert Gerhard
1590

Prinzregentenstraße 

Hubert Gerhard - Mars, Venus und Cupido

Heunensäule
256 m

1975

Lerchenfeldstraße 2 

 - Heunensäule

Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal
260 m
Nida-Rümelin Rolf
1962

Oettingenstraße 1 

Nida-Rümelin Rolf - Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal

Deckenmosaik mit Hakenkreuz-Motiv
260 m
Kaspar Hermann
1937

Prinzregentenstraße 1 

Kaspar Hermann - Deckenmosaik mit Hakenkreuz-Motiv

Liegender Hirsch
261 m
Nida-Rümelin Rolf
1955

Lerchenfeldstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Liegender Hirsch

Prinzregentenstraße 1 

 - Grundsteinstifter zum Haus der Deutschen Kunst

Liebigstraße 14 

 - Gedenktafel - Justus von Liebig

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegerdenkmal


Christus als apokalyptischen Reiter
309 m
Miller Ferdinand von
1910

Sankt-Anna-Straße 

Miller Ferdinand von - Christus als apokalyptischen Reiter

Franz Wedekind
309 m
Döllgast Hans
1954

Prinzregentenstraße 50 

Döllgast Hans - Franz Wedekind

Prinzregentenstraße 1 

 - 17. „Weltkulturen und moderne Kunst“

Sankt-Anna-Brunnen
324 m
Pruska Anton, Seidl Gabriel von
1894

St.-Anna-Platz 

Pruska Anton, Seidl Gabriel von - Sankt-Anna-Brunnen

Lion Feuchtwanger
325 m
Oppenrieder Karl
1966

St.-Anna-Platz 2 

Oppenrieder Karl - Lion Feuchtwanger

Franziskus als Friedensbote
329 m
Mayer Martin
1978

Sankt-Anna-Straße 

Mayer Martin - Franziskus als Friedensbote

Relief - U-Bahnhof Lehel
330 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Relief - U-Bahnhof Lehel
330 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Zehnflammiger Leuchter
332 m
Brenninger Georg
1969

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Brenninger Georg - Zehnflammiger Leuchter

Sammlung Schack - Giebel
339 m
Littmann Max
1909

Prinzregentenstraße 9 

Littmann Max - Sammlung Schack - Giebel


Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

emblem
341 m

0

Prinzregentenstraße  

 - emblem

Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1944

Am Hirschanger 

 - Japanisches Teehaus

St.-Anna-Straße 19 

 - Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Sankt-Anna-Straße 

 - Gedenktafel - Wilhelm von Ockham

Schnitterin-Brunnen
372 m
Kurz Erwin
1905

Thierschplatz 

Kurz Erwin - Schnitterin-Brunnen


Franz-Josef-Strauß-Ring 

 - Springbrunnen vor dem Prinz-Carl-Palais

Lehel
419 m
Grassmann Günter
1952

Bürkleinstraße 14 

Grassmann Günter - Lehel

Familienbrunnen
422 m
Mikorey Franz
1957

Prinzregentenstraße 56 

Mikorey Franz - Familienbrunnen

Berliner Mauer
431 m
Hoppe Joachim Maria, Karpat Berkan, Ludwig Rainer
1996

Königinstraße 

Hoppe Joachim Maria, Karpat Berkan, Ludwig Rainer - Berliner Mauer

Franz-Josef-Ring 1 

 - Den deutschen Vertriebenen

Zwei Kraniche
445 m
Dietz Elmar
1968

Sternstraße 3 

Dietz Elmar - Zwei Kraniche

Franz-Josef-Strauß-Ring 

 - Ehemaliges Armee-Museum

Pfalz
455 m
Drumm August, Wackerle Joseph
1956

Luitpoldbrücke 

Drumm August, Wackerle Joseph - Pfalz

Thierschstraße 47 

Meyer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Maximilian Schmidt (Waldschmidt)

Bayern
461 m
Hahn Hermann
1903

Luitpoldbrücke 

Hahn Hermann - Bayern

Gedenktafel - Luitpoldbrücke
461 m
Fischer Theodor
1901

Widenmayerstraße 

Fischer Theodor - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Eintracht
466 m
Kaufmann Hugo
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Kaufmann Hugo - Eintracht

Krieg
466 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Krieg

Bayerischer Löwe
467 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Bayerischer Löwe

Stärke
469 m
Kaufmann Hugo
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Kaufmann Hugo - Stärke

Friede
469 m
Marr Carl von
0

Franz-Josef-Strauß-Ring 

Marr Carl von - Friede

Christophorus
481 m
Bleeker Bernhard
1909

Widenmayerstraße 18 

Bleeker Bernhard - Christophorus

Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach
484 m
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1911

Hofgarten 

Miller d.J. Ferdinand Freiherr von - Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach

Widenmayerstraße 

 - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Harmlos
495 m
Schwanthaler Franz Jakob
1803

Galeriestraße 

Schwanthaler Franz Jakob - Harmlos

Der Gefallene Soldat
505 m
Bleeker Bernhard
1924

 

Bleeker Bernhard - Der Gefallene Soldat

Kriegerdenkmal im Hofgarten
505 m
Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst
1924

Hofgarten 

Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst - Kriegerdenkmal im Hofgarten

Thierschstraße 

 - Westgiebel- Zeustempel (Olympia)


Thierschstraße 

 - Gedenktafel - Wilhelmsgynasium


Minerva
514 m
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 

Jara Fernando de la - Minerva


Wunsch und Gedächtnis
518 m
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 

Jara Fernando de la - Wunsch und Gedächtnis

Gendenktafel - Luitpoldbrücke
522 m
Fischeer Theodor
1901

Luitpoldbrücke 

Fischeer Theodor - Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Franken
526 m
Schmitt Balthasar
1903

Luitpoldbrücke 

Schmitt Balthasar - Franken

Schwaben
528 m
Kurz Erwin
1903

Luitpoldbrücke 

Kurz Erwin - Schwaben

Maximilianstraße 39 

 - Regierung von Oberbayern

Sapientia (Weisheit)
534 m
Halbig Johann von
1864

 

Halbig Johann von - Sapientia (Weisheit)

Fides (Treue)
536 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Fides (Treue)

Justitia (Gerechtigkeit)
542 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Justitia (Gerechtigkeit)

Heinrich-Heine-Brunnen
542 m
Stadler junior Toni
1962

Galeriestraße 

Stadler junior Toni - Heinrich-Heine-Brunnen

Sophokles
546 m

0

Maximilianstraße 

 - Sophokles

Maximilianstraße 

 - Friedrich Wilhelm von Thiersch

Maximilianstraße 

 - Andreas Schmeller

Cicero
546 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 

Hess Anton - Cicero

Widenmayerstraße 36 

 - Hans Knappertsbusch

Seemann mit Boot
553 m
Kiene Hygin, Krieger R.
0

Widenmayertstraße 3 

Kiene Hygin, Krieger R. - Seemann mit Boot

Widenmayerstraße 2 

 - Meister Eder und sein Pumuckel

Weibliche Allegorie mit Speer
562 m
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897

Widenmayerstraße 1 

Hygin Kiene, Kaindl Anton - Weibliche Allegorie mit Speer

Von-der-Tann-Straße 11 

 - Johann Ignaz von Döllinger

Bronzestandbild von Benjamin Thompson
563 m
Zumbusch Caspar von
1866

Maximilianstraße 39 

Zumbusch Caspar von - Bronzestandbild von Benjamin Thompson

Katastrophen und Rettung
563 m
Huber Stephan
2005

Maximilianstraße 53 

Huber Stephan - Katastrophen und Rettung

Graf Bernhard Erasmus von Deroy
564 m
Halbig Johann von
1856

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Sternstraße 

 - Pumuckel-Ampel

Wurzerstraße 10 

 - Ulrich von Destouches

Geldsack
580 m
Vetter Johannes
2021

Maximilianstraße 

Vetter Johannes - Geldsack

Gerechtigkeit
581 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Gerechtigkeit

Stärke
581 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Stärke

Weisheit
581 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Weisheit

Maxmonument
581 m

1875

Maximilianstraße 

 - Maxmonument

Maxmonument - Friedensliebe
582 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Friedensliebe

Maxmonument - Altbayern
582 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Altbayern

Maxmonument - Franken
582 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Franken

Maxmonument - Schwaben
582 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz
582 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Pfalz

Max II. König von Bayern
582 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Max II. König von Bayern

Alfons-Goppel-Straße 

 - Archäologie München - Tafel 3

Galeriestraße 

 - Fjodor Tjuttschew

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
586 m
Mayer-Fassold Eugen
1960

Herzog-Rudolf-Straße 1 

Mayer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Prinzregentenstraße 

Möhl Jakob - Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

Joseph Fraunhofer
589 m
Halbig Johann von
1868

Maximilianstraße 

Halbig Johann von - Joseph Fraunhofer

Maximilianstraße 

Brugger Friedrich - Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Bridge Sprout
593 m
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020

Widenmayerstraße 

Atelier Bow-Wow, Tokio - Bridge Sprout

Stürzende
594 m
Fischer Alexander
1973

Maximilianstraße 81 

Fischer Alexander - Stürzende

Delphin-Brunnen
605 m
Hoffmann Erich
1962

Kaulbachstraße 7 

Hoffmann Erich - Delphin-Brunnen

Der Stumpf im Mann
606 m
Ritthof-Linau Manfred
1994

Maximiliansanlagen 

Ritthof-Linau Manfred - Der Stumpf im Mann

Kampf der zentauren
607 m
Wagner Johann Martin von
1822

Marstallplatz 

Wagner Johann Martin von  - Kampf der zentauren

Marstallplatz 5 

 - Königliche Reitschule

Marstallplatz 

 - Pferdeköpfe-Relief


Tunnelfassade
612 m
Bergmann Benjamin
2005

Maximiliansbrücke 

Bergmann Benjamin  - Tunnelfassade

Franken
613 m

0

Maximilianstraße 42 

 - Franken

Albrecht IV.
614 m
Zumbusch Caspar von
0

Maximilianstraße 42 

Zumbusch Caspar von - Albrecht IV.

König Ruprecht von der Pfalz
614 m
Kirchmayer Friedrich
0

Maximilianstraße 42 

Kirchmayer Friedrich - König Ruprecht von der Pfalz

Hl. Severin
614 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 42 

Hess Anton - Hl. Severin

Friedrich der Siegreiche
614 m
Wagmüller Michael
0

Maximilianstraße 42 

Wagmüller Michael - Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42 

Walker F. - Kaiser Ludwig der Bayer

Hans Jakob Fugger
614 m
Zell Georg
0

Maximilianstraße 42 

Zell Georg - Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42 

Hirth J. - Graf Ferdinand von Arco

Sebastian Plinganser
614 m
Ruf Heinrich
0

Maximilianstraße 42 

Ruf Heinrich - Sebastian Plinganser

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bildhauerei

Maximilianstraße 42 

 - Staatswappen

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bauwesen

Marstallplatz 

 - Denkmal für die Trümmerfrauen

Maximilianstraße 42 

 - Lucien Schermann

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
622 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Büste der Therese von Bayern
623 m
Rümann Wilhelm von
0

Alfons-Goppel-Straße 11 

Rümann Wilhelm von - Büste der Therese von Bayern

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Malerei

Jella Lepman
626 m

1970

Kaulbachstraße 11 

 - Jella Lepman

Bronzestandbild von Moritz von Schwind
627 m
Hähnel Ernst Julius
1893

Maximilianstraße 

Hähnel Ernst Julius - Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Konfuzius
631 m

0

Galeriestraße 

 - Konfuzius





Marstallplatz 1 

Unbekannt - Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)

Friedensengel
631 m
Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
1899

Europaplatz 1 

Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedensengel

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße 

 - Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße 

 - Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße 

 - Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße 

 - Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Riesen Geryones


Maximilianstraße 42 

 - Allegorie - Erzgießer

Die Traumstadt
633 m
Malura Oswald
1983

Kaulbachstraße 

Malura Oswald - Die Traumstadt

Alfons-Goppel-Straße 

Bleeker Bernhard - Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
643 m
Hocheder Carl d. Ä.
1893

Maximiliansbrücke 

Hocheder Carl  d. Ä. - Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
643 m
Bleeker Bernhard
1961

Alfons-Goppel-Straße 

Bleeker Bernhard - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen

Schönfeldstraße 16 

 - Joseph von Görres


Hofgarten 

 - Hofgarten-Springbrunnen

Frederic Chopin
648 m
Nowak Józek
2010

 

Nowak Józek - Frederic Chopin


Tellus Bavarica
649 m
Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1590

 

Gerhard Hubert, Krumpper Hans - Tellus Bavarica

Maximilianstraße 28 

 - MK: Schicksale

Bibliothek der Schicksale
666 m
Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus
0

Maximilianstraße 26 

Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus - Bibliothek der Schicksale

Maximilianstraße 38 

 -  Brunnen Camparihaus

Hl. Nepomuk
671 m
Unbekannt
1857

Praterwehrbrücke 

Unbekannt - Hl. Nepomuk

Friedrich August von Kaulbach
672 m
Goetz Guido
1980

Kaulbachstraße 15 

Goetz Guido - Friedrich August von Kaulbach

Allegorie für Oberbayern (Schäferin)
674 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberbayern (Schäferin)

Kaulbachstraße 15 

 - Kaulbach-Villa

Allegorie für Schwaben (Weber)
679 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Schwaben (Weber)

Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)
679 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)

Allegorie für Oberpfalz (Schmid)
679 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberpfalz (Schmid)

Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)
679 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)

Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)
679 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)

Allegorie für Unterfranken (Winzerin)
679 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Unterfranken (Winzerin)

Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)
679 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)

Flora III
682 m
Koenig Fritz
1971

Alfons-Goppel-Straße 

Koenig Fritz - Flora III

Vier Schalenbrunnen
683 m
Klenze Leo von
1822

Hofgarten 

Klenze Leo von - Vier Schalenbrunnen

Maximiliansbrücke 

 - Heiliger Nepomuk

Franz Lachner
687 m

1891

Maximilianstraße 24 

 - Franz Lachner

Josef-Ruederer-Brunnen
689 m
Beyrer Eduard
1920

Maria-Theresia-Straße 20 

Beyrer Eduard - Josef-Ruederer-Brunnen

Gedenktafel - Henrik Ibsen
690 m
Rödl Georg
1907

Maximilianstraße 32 

Rödl Georg - Gedenktafel  - Henrik Ibsen

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Bogenfeld - Christis mit Maria und Johannes

Petrus
692 m
Eberhard Konrad
0

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Petrus

Paulus
692 m
Eberhard Konrad
0

Marstallplatz 

Eberhard Konrad - Paulus

Hofgartenstraße 

 - Skulpturen Festsaalbau

Wasserbecken im Kabinettsgarten
694 m
Kluska Peter
2003

Alfons-Goppel-Straße 

Kluska Peter - Wasserbecken im Kabinettsgarten

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Vermählung des Langobardenkönigs Auhari mit Theodolinde

Herzog Theodo läßt sein Volk taufen
695 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Theodo läßt sein Volk taufen

Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)
695 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark

Luitpolds Tod
695 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Luitpolds Tod

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Heinrich der Löwen wird mit dem Herzogtum Bayern belehnt

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Vermählung Ottos des Erlauchten mit Agnes Pfalzgräfin bei Rhein

Krönung Kaiser Ludwig von Bayern
695 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Hofgartenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Krönung Kaiser Ludwig von Bayern

Otto der Erlauchte
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Otto der Erlauchte

Ludwig IV. der Bayer,
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Ludwig IV. der Bayer,

König Ruprecht von der Pfalz I.
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Ruprecht von der Pfalz I.

Friedrich der Siegreiche
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Friedrich der Siegreiche

Ludwig der Reiche Herzog von Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
0

 

Schwanthaler Ludwig von - Ludwig der Reiche Herzog von Bayern

Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern

Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.

Albrecht V. von Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
0

 

Schwanthaler Ludwig von - Albrecht V. von Bayern

Maximilian I. Kurfürst Bayern
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Maximilian I. Kurfürst Bayern

König Karl XI. von Schweden
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Karl XI. von Schweden

Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz

König Karl XII. von Schweden
696 m
Schwanthaler Ludwig von
1837

 

Schwanthaler Ludwig von - König Karl XII. von Schweden

Adolf Hitler
704 m

1935

Thierschstraße 41 

 - Adolf Hitler

Schönfeldstraße 3 

Bleeker Bernhard - Pferdestandbild für die deutsche Kavallerie

Pallas Athene
710 m
Drexler Franz
1906

Maximiliansbrücke 

Drexler Franz - Pallas Athene

Denkmal der deutschen Kavallerie
711 m
Bleeker Bernhard
1960

Schönfeldstraße 

Bleeker Bernhard - Denkmal der deutschen Kavallerie




Der kleine Bär
733 m
Nida-Rümelin Rolf
1958

Kaulbachstraße 25 

Nida-Rümelin Rolf - Der kleine Bär


Residenz
736 m

0

 

 - Residenz

Akanthusblüten-Brunnen
740 m
Rauch Ernst Andreas
1961

Ludwigstraße 

Rauch Ernst Andreas - Akanthusblüten-Brunnen

Praterinsel 3 

 - Gedenktafel für Anton Gruber

Friedrich Ludwig Jan
746 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1920

 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedrich Ludwig Jan

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
747 m
Köbberling Folke
2024

Europaplatz 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Wittelsbacher Brunnen (Residenz)
747 m
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1611

Residenz 

Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans - Wittelsbacher Brunnen (Residenz)

Juno
748 m

1611

 

 - Juno


Flußgott 1
748 m

1555

 

 - Flußgott 1

Flußgott 2
748 m

1555

 

 - Flußgott 2

Flußgott 3
748 m

1555

 

 - Flußgott 3

Flußgott 4
748 m

1555

 

 - Flußgott 4

Vulkan
748 m

1555

 

 - Vulkan

Neptun
748 m

1555

 

 - Neptun

 

 - Triton 1 (Hahn)

 

 - Triton (Löwe)

Triton (Affe)
748 m

1587

 

 - Triton (Affe)

Triton (Hund)
748 m

1587

 

 - Triton (Hund)

Putti mit Schildkröte
748 m
Gerhard Hubert
1584

 

Gerhard Hubert - Putti mit Schildkröte

Putti 2
748 m

1555

 

 - Putti 2

Putti 3
748 m

1555

 

 - Putti 3

 

 - Putti mit Hummer

Ceres
748 m

1611

 

 - Ceres

Rotkäppchen und der Wolf
756 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1904

Am Kosttor 

Düll Heinrich,  Pezold Georg - Rotkäppchen und der Wolf

Junge Jägerin
756 m
Hildebrand Adolf von
1917

Siebertstraße 

Hildebrand Adolf von - Junge Jägerin

Am Kosttor 

 - Kosttor und Neuturm

Ludwigstraße 2 

Weiß Eugen - Gedenktafel für die letzten Opfer der Nazis

Gedenktafel - Adolf von Hildebrand
758 m
Georgii Theodor, Mayer Martin
0

Siebertstraße 

Georgii Theodor, Mayer Martin - Gedenktafel - Adolf von Hildebrand

???
758 m
???
0

Walter-Klingenbeck-Weg 

??? - ???

Nymphe (Loreley-Brunnen)
759 m
Schwanthaler Ludwig von
1853

Hofgarten 

Schwanthaler Ludwig von - Nymphe (Loreley-Brunnen)

Lichtobjekt
760 m
Hoover Nan
1999

Falckenbergstraße 2 

Hoover Nan - Lichtobjekt

Maria-Theresia-Straße 23 

 - Gedenktafel - Elisabeth Braun

Neptun
767 m
Hubert Gerhard
1584

 

Hubert Gerhard - Neptun

Denkmal für König Ludwig II.
767 m
Rückel Anton
1967

Maximiliansanlagen 

Rückel Anton  - Denkmal für König Ludwig II.

Residenzstraße 1 

 - Herzog Christoph der Starke

Bouquet II
774 m
Koenig Fritz
1967

Max-Joseph-Platz 1 

Koenig Fritz - Bouquet II

Falkenbergstraße 

 - Therese Gieshe

Faun-Brunnen
782 m
Unbekannt
1897

Kaulbachstraße 31 

Unbekannt - Faun-Brunnen

Max-Plank-Straße 

 - Hausvertrag von Pavia

Max-Plank-Straße 

Echter Michael - Staatsmännische Leistung der Dynastie

Max-Joseph-Platz 1 

 - Residenztheater

Merkur
786 m
Palagio Carlo die Cesare del
1587

 

Palagio Carlo die Cesare del - Merkur


Platzl 5 

 - Gedenktafel - Kosttor

Kriegswesen
795 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kriegswesen

Landwirtschaft
795 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Landwirtschaft

Kunst
795 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kunst

Wissenschaft
795 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Wissenschaft

Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Pagerie
799 m

0

Max-Plank-Straße 1 

 - Pagerie

Gedenktafel - Katholischer Widerstand
800 m
Faller Maximilian Andreas
1996

Kaulbachstraße 31 

Faller Maximilian Andreas - Gedenktafel - Katholischer Widerstand

Perseus-Brunnen
802 m
Gerhard Hubert
1585

 

Gerhard Hubert - Perseus-Brunnen

Max-Plank-Straße 

 - Sängerkrieg auf_der Wartburg


Monopterus
806 m
Klenze leo von
1837

 

Klenze leo von - Monopterus

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
806 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3

Turm
807 m
Glass Ingo
1985

Thomas-Wimmer-Ring 9 

Glass Ingo - Turm

Satyr 1
808 m
Palagio Carlo die Cesare del
1578

 

Palagio Carlo die Cesare del - Satyr 1

Satyr 2
808 m
Palagio Carlo die Cesare del
1578

 

Palagio Carlo die Cesare del - Satyr 2

Max-Plank-Straße 

 - Franz von Assisi

Max-Plank-Straße 

 - Vinzenz von Paul

Max-Plank-Straße 

 - Papst Gregor der Große

Sokrates
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Sokrates

Konfuzius
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Konfuzius

Cicero
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Cicero

Max-Plank-Straße 

 - Gottfried Wilhelm Leibniz

Max-Plank-Straße 

 - Archimedes

Brutus
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Brutus

Max-Plank-Straße 

 - Demosthenes

Homer
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Homer

Max-Plank-Straße 

 - Gustav Adolf

Cäsar
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Cäsar

Max-Plank-Straße 

 - Gründung des Kloster Ettal

Hannibal
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Hannibal

Sappho
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Sappho

Platon
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Platon

Solon
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Solon

Lykurg
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Lykurg

Max-Plank-Straße 

 - Aristoteles

Perikles
808 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Perikles

Max-Plank-Straße 

 - Phytagoras

Max-Plank-Straße 

 - Alexander der Große

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12
808 m
Stürmer Karl
1829

Hofgartenstraße 

Stürmer Karl - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16
808 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Förderung vom Kunst und Wissenschaft
809 m
Piloty Carl Theodor von
0

Max-Plank-Straße 

Piloty Carl Theodor von - Förderung vom Kunst und Wissenschaft

Residenzstraße 

 - Archäologie München - Tafel 1

Knöbelstraße 4 

 - Franz Seraph von Pfistermeister

Wilhelm Conrad Röntgen
811 m
Rothenburger Adolf
1959

Maria-Theresia-Straße 11 

Rothenburger Adolf - Wilhelm Conrad Röntgen

Nike
811 m
Widnmann Max von
0

Max-Plank-Straße 

Widnmann Max von - Nike

Odeonsplatz 

Knappe Karl - Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Königinstraße 35 

 - Neumeyer Karl und Anna

Neue Münze - Künstlerische Invention
813 m
Halbig Johann von
1865

Maximilianstraße 

Halbig Johann von - Neue Münze - Künstlerische Invention

Maximilianstraße 

 - Neue Münze - Allegorische Figuren

Neue Münze - Prägekunst
813 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Prägekunst

Neue Münze - Handel
813 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Handel

Neue Münze - Gewerbefleiß
813 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Gewerbefleiß

Neue Münze - Stempelschneiderei
813 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Stempelschneiderei

Neue Münze - Chemie
813 m
Gröbmer Joseph Anton
1865

Maximilianstraße 

Gröbmer Joseph Anton - Neue Münze - Chemie

Neue Münze - Bergbau
813 m
Kirchmayer Friedrich
1865

Maximilianstraße 

Kirchmayer Friedrich - Neue Münze - Bergbau

Platon
813 m
Halbig Johann von
0

Max-Planck-Straße 1 

Halbig Johann von - Platon

Odeonsplatz 

 - 22. „Olympischer Sommer“

Gedenktafel für Sissy
814 m
Fromm Josef
2001

Ludwigstraße 13 

Fromm Josef - Gedenktafel für Sissy

Max-Joseph-Platz 

 - Giebelfeld - Bayerische Staatsoper

Gestzmäßigkeit
814 m
Seibertz Engelbert
1872

Max-Planck-Straße 1 

Seibertz Engelbert - Gestzmäßigkeit


Apollo und die neun Musen
815 m
Brenninger Georg
1964

Max-Joseph-Platz 2 

Brenninger Georg - Apollo und die neun Musen

Cicero
815 m
Halbig Johann von
0

Max-Planck-Straße 1 

Halbig Johann von - Cicero

Demosthenes
816 m
Schöpf Peter
0

Max-Planck-Straße 1 

Schöpf Peter - Demosthenes

Solon
816 m

0

Max-Planck-Straße 1 

 - Solon

Relief an der Villas Stuck
817 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Votiv 68
819 m
Koenig Fritz
1969

Max-Joseph-Platz 3 

Koenig Fritz - Votiv 68

Platzl 4 

Veit Michael - 400. Todestag von Orlando di Lasso

Amazone
820 m
Stuck Franz von
1897

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Amazone

Unterricht
820 m
Seibertz Engelbert
1872

Max-Planck-Straße 1 

Seibertz Engelbert - Unterricht

Allegorie - Religion
824 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Religion

Allegorie - Kunst
824 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Kunst

Allegorie - Poesie
824 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Poesie

Allegorie - Industrie
824 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Industrie

Neptun
824 m
Petel Georg
1628

Max-Joseph-Platz 

Petel Georg - Neptun

Reiterstandbild König Ludwig I.
826 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Reiterstandbild König Ludwig I.


Relief an der Villas Stuck
827 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Palladio

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Bartolo


Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Bramante

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo

Ludwigstraße 17 

 - Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo

Patrona Bavariae
827 m
Krumpper Hans
1615

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Patrona Bavariae

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Putti - (Königsbauhof)
828 m
Palagio Carlo die Cesare del
1574

Max-Joseph-Platz 

Palagio Carlo die Cesare del - Putti - (Königsbauhof)

Max-Joseph-Platz 

 - Putti - (Königsbauhof)

Hippokrates
829 m
Kroher Karl
1966

Ludwigstraße 29 

Kroher Karl - Hippokrates

Ludwigstraße 29 

 - Standfigur - Herzog Albrecht V.

Ludwigstraße 29 

 - Standfigur - König Ludwig I.

Aristoteles
831 m
Bohr
1966

Ludwigstraße 

Bohr - Aristoteles

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Residenzportal

Residenstraße 

 - Wappenschild - Residenzportal

Residenzstraße 

 - Wappenschild - Löwe

Befreiung Wiens
832 m
Diez F.
1683

Max-Plank-Straße 

Diez F. - Befreiung Wiens

Bewährung im Krieg
832 m
Diez F.
1683

Max-Plank-Straße 

Diez F. - Bewährung im Krieg

Liegefigur - Prudentia
834 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Prudentia

Liegefigur - Justitia
834 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Justitia

Liegefigur - Fortitudo
834 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Fortitudo

Liegefigur - Temperantia
834 m
Krumpper Hans
1616

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Liegefigur - Temperantia


It's Never Too Late To Say Sorry
835 m
Elmgreen & Dragset
2013

Odeonsplatz 

Elmgreen & Dragset - It

Homer
835 m
Mayer J. E.
1966

Ludwigstraße 29 

Mayer J. E. - Homer

Thukydides
835 m
Vogl Hans, Bohr Roland
1966

Ludwigstraße 29 

Vogl Hans, Bohr Roland - Thukydides

Amazone
837 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Amazone

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit
837 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Ares
837 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Ares

Herkules
837 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Herkules

Götterzug
837 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Götterzug
837 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Neptun
842 m
Petel Georg
1555

 

Petel Georg - Neptun

Residenzstraße 

 - Residenz - Portal

Odeonsplatz 

Preis Toni - Bodenplatte für die getöteten Landespolizisten

Portal-Löwe 2 - Justitia
843 m
Krumpper Hans
1595

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Portal-Löwe 2 - Justitia

Portal-Löwe 3 - Fortitudo
843 m
Pallagio Carlo
1595

Residenzstraße 

Pallagio Carlo - Portal-Löwe 3 - Fortitudo

Portal-Löwe 4 - Mäßigung
843 m
Pallagio Carlo
1595

Residenzstraße 

Pallagio Carlo - Portal-Löwe 4 - Mäßigung

Portal-Löwe 1 - Prudentia
843 m
Krumpper Hans
1595

Residenzstraße 

Krumpper Hans - Portal-Löwe 1 - Prudentia

Juden kehrt zurück
843 m
Herz Rudolf, Lehnerer Thomas
1990

Residenzstraße 

Herz Rudolf, Lehnerer Thomas - Juden kehrt zurück


Platz 9 

 - Bayerischer Löwe

Mariannenplatz 3 

 - Lukaskirche - Albert Schmidt

Feldherr Tilly
846 m
Schwanthaler Ludwig von
1844

Odeonsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherr Tilly

Odeonsplatz 

 - Fahnenstangen

Residenzstraße 27 

 - Gedenktafel - Residenzstraße 27

Mariannenplatz 

 - Grundsteinlegung St. Lukas

Alpenverein
850 m

2001

Praterinsel 

 - Alpenverein

Sparkassenstraße 

 - Archäologie München - Tafel 6

Feldherrnhalle - Wappen
852 m
Schwanthaler Ludwig von
1843

Residenzstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherrnhalle - Wappen

Feldherrnhalle - Wappen
852 m
Schwanthaler Ludwig von
1843

Residenzstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherrnhalle - Wappen

Odeonsplatz 

 - Kriegerdenkmal 1870/71

Zwei Löwen
852 m
Rümann Wilhelm von
1906

 

Rümann Wilhelm von - Zwei Löwen

Hofgraben 

 - Gedenktafel - Münzhof

Ludwigstraße 20 

 - Gedenktafel Veteranenverein

Odeonsplatz 

 - Feldherrnhalle

Förderung von Justiz und Ackerbau
859 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Förderung von Justiz und Ackerbau

Prisma I, Prima II
859 m
Lechner Alf
1995

Max-Plank-Straße 1 

Lechner Alf - Prisma I, Prima II

Felicitas Publica
859 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Felicitas Publica

Odeonsplatz 

 - Feldzug 1870/71

Denkmal für König Max I. Joseph
859 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Denkmal für König Max I. Joseph

Bayerisches Armeedenkmal
860 m
Miller Ferdinand von
1892

Odeonsplatz 

Miller Ferdinand von - Bayerisches Armeedenkmal

Bavaria
860 m
Rauch Christian Daniel
1835

Max-Joseph-Platz 

Rauch Christian Daniel - Bavaria

Förderung der Religion und Künste
860 m
Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel, Cornelius Peter
1835

Max-Joseph-Platz 

Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel, Cornelius  Peter - Förderung der Religion und Künste

Zerbrochene Figur
861 m
Lindenberg Erich, Rauch Christian Daniel
1996

Hofgraben 

Lindenberg Erich, Rauch Christian Daniel - Zerbrochene Figur

Z-Antl-Brunnen
862 m
Hacker Walter
1985

Odeonsplatz 2 

Hacker Walter - Z-Antl-Brunnen

Max-Joseph-Platz 

 - Gedenktafel - Franziskaner-Friedhof

Odeonsplatz 

 - Gedenktafel - Odeon

Trojanische Pferd
864 m
Hirn Sebastian
2014

Max-Joseph-Platz 

Hirn Sebastian - Trojanische Pferd

Hofgraben 4 

 - Alte Münze

Hofgraben 

 - Neue Münze - Giebel

Carl Philipp von Wrede
867 m
Schwanthaler Ludwig von
1844

Odeonsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Carl Philipp von Wrede

Max-Joseph-Platz 

 - Archäologie München - Tafel 4

Theatinerstraße 

 - Hl. Ferdinand III. Kastilien

Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
870 m
Rauch Ernst Andreas
1968

Odeonsplatz 4 

Rauch Ernst Andreas - Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)

Herrnstraße 15 

 - Stadtbefestigung

Kurfürst Ferdinand Maria
870 m
Boos Roman Anton
0

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - Kurfürst Ferdinand Maria

St. Maximilian
870 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - St. Maximilian

Kriegerdenkmal
871 m
Wackerle Joseph
1931

Odeonsplatz 

Wackerle Joseph - Kriegerdenkmal

Praterinsel 

 - Bergwanderer

Ludwigstraße 14 

Faller Max - Gedenktafel - Romano Guardini


Hofbräuhaus
873 m
Littmann Max
1897

Platzl 9 

Littmann Max - Hofbräuhaus

Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne
873 m
Kaspar Hermann
0

Platzl 

Kaspar Hermann - Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne


Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
874 m
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993

Prinzregentenstraße 1 

Passow Beate, Weizsäcker Andreas von - Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst

Theatinerstraße 

 - Weiheinschrift - Theatinerkirche

Residenzstraße 23
874 m
Hoene Max
1958

Residenzstraße 23 

Hoene Max - Residenzstraße 23


Ludwigstraße 20 

Schwanthaler Ludwig von - Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker e.V.

Hl. Adelheid von Burgund
876 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - Hl. Adelheid von Burgund

St. Kajetan
876 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - St. Kajetan


Viscardigasse 

Wank Bruno - Argumente (Drückebergergasse)

Gedenkrelief für Leo von Klenze
881 m
Mikorey Franz
1964

Ludwigstraße 20 

Mikorey Franz - Gedenkrelief für Leo von Klenze

Praterinsel 6 

 - Isar im Stadtgebiet

Leo-von-Klenze-Brunnen
883 m
Mikorey Franz
1964

Ludwigstraße 20 

Mikorey Franz - Leo-von-Klenze-Brunnen

Brunnen im Hof des Innenministeriums
883 m
Krieger Emil, Kolb Anton
1952

Odeonsplatz 3 

Krieger Emil, Kolb Anton - Brunnen im Hof des Innenministeriums

Schalenbrunnen
884 m
Winkler Georg Hellmuth
1951

Brienner Straße 1 

Winkler Georg Hellmuth - Schalenbrunnen

Friedrich-von-Gärtner-Brunnen
885 m
Hilbinger Karl
1964

Ludwigstraße 22 

Hilbinger Karl - Friedrich-von-Gärtner-Brunnen

Odeonsplatz 

Leeb Johannes - Zehn Büsten berühmter Tonsetzer



Rossebändiger 1
892 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 1

Rossebändiger 2
892 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 2

Rossebändiger 3
892 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 3

Rossebändiger 4
892 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 4

Rossebändiger 5
892 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 5

Rossebändiger 6
892 m
Hiltensperger Johann Georg
0

Max-Joseph-Platz 

Hiltensperger Johann Georg - Rossebändiger 6

Englischer Garten 

 - Apollotempel

Hockende
896 m
Uhlig Wilhelm
1980

Kardinal-Döpfner-Straße 2 

Uhlig Wilhelm - Hockende

Steinerne Bank
896 m
Klenze Leo von
1838

Englischer Garten 

Klenze Leo von - Steinerne Bank

Ludwigstraße 20 

 - Gedenktafel - Eugen Biser

Residenstraße 15 

 - Ulrich Fueterer

Bronzerelief - ehemaliges Herzog-Max-Palais
902 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Fürstenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Bronzerelief - ehemaliges Herzog-Max-Palais

Theatinerstraße 

Eberhard Konrad - Grabmal - Prinzessin Maximiliane Josepha Karoline von Bayern

Hl. Benno
906 m
Eberhard Konrad
1835

Ludwigstraße 

Eberhard Konrad - Hl. Benno

Hl. Raspo
906 m
Eberhard Konrad
1835

Ludwigstraße 

Eberhard Konrad - Hl. Raspo

Theatinerstraße 

 - Theatinerkirche

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Alter Hof 

Wimmer Hans - Reiterstandbild Ludwig der Bayer

Marienstraße 

 - Gedenktafel - Stadtbefestigung

Alter Hof 

 - Laurentius-Kapelle


Ludwigstraße 20 

Mikorey Franz - Gedenkrelief für Friedrich von Gärtner

Lueg ins Land
918 m

1853

Marienstraße 21 

 - Lueg ins Land

Schmeller Johann Andreas
920 m
Preis Toni
1986

Theresienstraße 9 

Preis Toni - Schmeller Johann Andreas

Thomas-Wimmerring 1 

 - Reste des Prinzessturm

Konkave und konvexe Form
924 m
Rucker Hans
1973

Theatinerstraße 22 

Rucker Hans - Konkave und konvexe Form

Hl. Otilie
928 m
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835

Ludwigstraße 

Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco - Hl. Otilie

St. Luzia
930 m
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835

Ludwigstraße 

Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco - St. Luzia

PS (Horsepower)
932 m
Bircken Alexandra
2024

 

Bircken Alexandra - PS (Horsepower)

Rotmarmorbunnen
933 m
Unbekannt
1785

Alter Hof 

Unbekannt - Rotmarmorbunnen


Veterinärstraße 5 

 - Neumeyer Karl

Wittelsbacherplatz 

Thorwaldsen Bertel - Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Residenzstraße 7 

 - Gedenktafel für die erste Briefmarke

Residenzstraße 3 

 - Pallas Athene (Falken Eck)

Madonna
942 m

1904

 

 - Madonna

Residenzstraße 3 

 - Patrona Bavariae (Falken Eck)

Residenzstraße 3 

 - Merkur (Falken Eck)

Bronzeplastik
945 m
Saalmann Karin
1972

Schellingstraße 3 

Saalmann Karin - Bronzeplastik

Alexander Marchese von Maffei
945 m
Deller Ludwig Ferdinand
1992

Residenzstraße 6 

Deller Ludwig Ferdinand - Alexander Marchese von Maffei

4th Plinth Munich
949 m
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 

Hall Stephen , Ren Li Li - 4th Plinth Munich

Simon Walser’s Mühle
949 m
Fischer Ernst
1910

Thierschstraße 11 

Fischer Ernst - Simon Walser’s Mühle

Residenzstraße 5 

 - Wiguläus Hund

Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude
952 m
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993

Schellingstraße 

Passow Beate, Weizsäcker Andreas von - Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude

Entfalung IV
952 m
Lüttwitz Lidy von
1986

Ismaninger Straße 22 

Lüttwitz Lidy von - Entfalung IV

Sebastian Kneipp
953 m
Reidel Karl
1969

Professor-Huber-Platz 

Reidel Karl - Sebastian Kneipp

Elch und Hirsch
953 m
Pezold Georg
0

Höchlstraße 4 

Pezold Georg - Elch und Hirsch

Biodiversität
955 m
Dietl Foragedstyle Alexandra
2024

Perusastraße 15 

Dietl Foragedstyle Alexandra - Biodiversität

Brunnenplastik
958 m
Münz Thomas Otto
1972

Schellingstraße 3 

Münz Thomas Otto - Brunnenplastik

Mozart-Stele
960 m
Wimmer Hans
1965

Alter Hof 

Wimmer Hans - Mozart-Stele

Alter Hof
961 m

0

Alter Hof 

 - Alter Hof

Sphere
961 m
Elíasson Ólafur
2003

Theatinerstraße 16 

Elíasson Ólafur - Sphere

Schöner Wohnen
963 m
Laner Alexander
2013

Wittelsbacherplatz 

Laner Alexander - Schöner Wohnen

Veterinärstraße 

 - Info - Weiße Rose Stiftung e.V.

Alter Hof
964 m

1966

Alter Hof 2 

 - Alter Hof

Fürstenstraße 6 

 - Rheinberger Josef

Dante-Brunnen
967 m
Faller Max
1965

Veterinärstraße 1 

Faller Max - Dante-Brunnen

Veterinätstraße 1 

 - Gedenktafel - Fritz Beck Studentenhaus

Platzl 9 

 - Hofbräuhaus



Dienerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 8

Dienerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 7

Dienerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 9

Copper Lick
971 m
Lapelyté Lina
2024

Praterinsel 

Lapelyté Lina - Copper Lick

Tauben-Marie-Brunnen
975 m
Henselmann Josef
1958

Salvatorstraße 3 

Henselmann Josef  - Tauben-Marie-Brunnen

Wittelsbacherplatz 1 

 - Arcor-Palais

Theatinerstraße 12 

 - Johann Ulrich Loth

Fürstenstraße 10 

 - Johann Petzmayer

Exzentrische Pyramide
977 m
Lechner Alf
1978

Schellingstraße 3 

Lechner Alf - Exzentrische Pyramide

Fortunabrunnen
978 m
Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas
1907

Isartorplatz 

Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas - Fortunabrunnen


Schrammerstraße 3 

 - Christus als Weltenrichter

Franz von Kobell
981 m
König Benedikt
1896

Grütznerstraße 

König Benedikt - Franz von Kobell

Vögel-Brunnens
982 m
Frick Konstantin
0

Fürstenstraße 13 

Frick Konstantin - Vögel-Brunnens

Dienerstraße 14 

 - Gedenktafel - Alpenverein

Theatinerstraße 10 

 - Gedenktafel - Hans Mielich

Jeder trägt des Anderen Last
988 m
Stadler Christine
0

Isamninger Straße 22 

Stadler Christine - Jeder trägt des Anderen Last

Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
990 m
Albertshofer Georg
1912

Dienerstraße 14 

Albertshofer Georg - Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr

Knabe mit geschultertem Früchtekorb
990 m
Albertshofer Georg
1912

Dienerstraße 

Albertshofer Georg - Knabe mit geschultertem Früchtekorb

Maderbräugasse 4 

 - Grabsteinplatte

Wolfgang Amadeus Mozart
995 m
Lippl Robert
1966

Burgstraße 7 

Lippl Robert - Wolfgang Amadeus Mozart


Liegende Form
999 m
Saalmann Karin
1979

Schellingstraße 3 

Saalmann Karin - Liegende Form

Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
1,00 km
Neher Bernhard d. J., Kögl Clemens, Cornelius Peter von
1835

Isartorplatz 

Neher  Bernhard d. J.,  Kögl Clemens, Cornelius Peter von - Fresko - Einzug Ludwig des Bayern

Isartorplatz 

 - Fresko - Kreuzigungsszene

StraßeNamevonbis
135 mBruderstraße 12Lamm Heinrich1937
140 mPrinzregentenstraße 26Luftgaukommando VII 1945
169 mPrinzregentenstraße 6Feuchtwanger Lion19151915
249 mSankt-Anna-Platz 10Britting Georg
252 mPrinzregentenstraße 1Haus der Deutschen Kunst 1945
277 mOettingenstraße 4Rosenberg Alfred
312 mPrinzregentenstraße 50Wedekind Frank19081918
316 mSt. Anna-Platz 2Feuchtwanger Lion18891900
366 mGewürzmühlstraße 3Feuchtwanger Lion19081911
399 mOettingenstraße 23Rosental Fritz1935
415 mOettingenstraße 25Ben-Chorin Schalom
430 mWidenmayerstraße 18Hanfstaengel Ernst
448 mWidenmayerstraße 26Spengler Oswald19251936
452 mThierschstraße 47Schmidt Maximilian1919
488 mReitmorstraße 54Thule-Gesellschaft Pöhner Ernst Dr.19121925
528 mVon-der-Tann-Straße 15Fotostudio Elvira 18971944
530 mSchönfeldstraße 17Ibsen Henrik1875
530 mSchönfeldstraße 17Ibsen Henrik
532 mMaximilianstraße 43Brecht Bertold19171917
558 mGaleriestraße 15Feuchtwanger Lion19001908
558 mGaleriestraße 15Feuchtwanger Lion19081908
575 mWurzerstraße 16Giehse Therese19541975
607 mWurzerstraße 17Sommer Sigi19611996
621 mKaulbachstraße 10Troost Paul Ludwig19121934
623 mKaulbachstraße 10Kaulbach Wilhelm von
632 mKaulbachstraße 12Augsburg Anita
632 mKaulbachstraße 12Pfülf Toni1933
635 mMaximilianstraße 32Ibsen Henrik18851891
635 mSchönfeldstraße 9Spitzeder Adele1871
647 mMaximilianstraße 17Thule-Gesellschaft
655 mKöniginstraße 25Ziegler Klara
662 mWidenmayerstraße 41Braun Eva19351936
681 mMaximilianstraße 24Lachner Franz Paul1890
684 mKaulbachstraße 15Kaulbach Friedrich August von
684 mKaulbachstraße 15Wagner Adolf
701 mThierschstraße 41Hitler Adolf19201929
706 mSchönfeldstraße 4Dülfer Martin
709 mHildegardstraße 9Feuchtwanger Lion18861889
719 mGaleriestraße 4Ausstellung Entartete Kunst
723 mWidenmayerstraße 45Koeppen Wolfgang
726 mLudwigstraße 2Zentralministerium 1945
740 mMaria-Theresia-Straße 23Nida-Rümelin Wilhelm19411945
740 mMaria-Theresia-Straße 23Nida-Rümelin Rolf19451969
742 mMaria-Theresia-Straße 23Hildebrand Adolf von18981921
746 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Fritz
746 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Klemens
752 mStollbergstraße 9Fassbinder Rainer Werner19691970
760 mMaria-Theresia-Straße 25Knappertsbusch Hans
763 mMaria-Theresia-Straße 25Possart Ernst von
790 mMöhlstraße 3Kustermann Hugo
798 mPrinzregentenstraße 61Prinz von Bayern Alfons19191933
799 mPrinzregentenstraße 61Röntgen Wilhelm Conrad19001919
809 mMöhlstraße 2Pschorr August
811 mKaulbachstraße 35Dauthendey Max
811 mLudwigstraße 13Elisabeth von Österreich-Ungarn 18371854
813 mKaulbachstraße 35Huch Ricarda
814 mLudwigstraße 13Reichsbank-Hauptstelle 1945
825 mPlatzl 4Spitzeder Adele1872
827 mMaximilianstraße 5Gregorovius Ferdinand
827 mMaria-Theresia-Straße 28Ruderer Joseph1907
828 mMaria-Theresia-Straße 11Röntgen Wilhelm Conrad19191923
835 mMöhlstraße 14Münzing Hermann
837 mPrinzregentenstraße 60Stuck Franz von18981928
837 mMaria-Theresia-Straße 28Ruederer Joseph
841 mMöhlstraße 16Schneider Mathilde
853 mMöhlstraße 20Gutleben Fritz
856 mKanalstraße 8Valentin Karl19131932
857 mLudwigstraße 18Gärtner Friedrich von1914
875 mMöhlstraße 19Himmler Heinrich
876 mLudwigstraße 18Scheffel Joseph Viktor
876 mMaria-Theresia-Straße 30Röchling (Familie)
880 mKaulbachstraße 41Bierbaum Otto Julius
911 mMöhlstraße 23Pschorr Georg Theodor
920 mHöchlstraße 2Diesel Rudolf19011913
920 mTheresienstraße 9Schmeller Johann Andreas18361852
921 mMünzstraße 4Privat-Bürgerschule
928 mSteinsdorfstraße 10Ganghofer Ludwig
930 mGrütznerstraße 1Grützner Eduard von1884
930 mPrinzregentenstraße 66Gürtner Franz
934 mMariannenplatz 4Valentin Karl19341944
942 mFürstenstraße 6Rheinberger Joseph18671901
943 mResidenzstraße 3Mayer Johann Michael
943 mResidenzstraße 3Mayer Ignaz Magnus
946 mIsmaninger Straße 68Conrad Michael Georg
952 mIsmaninger 76Atelier
952 mHöchlstraße 4Littmann Max1903
952 mMöhlstraße 27Fink August von
957 mTheatinerstraße 38Faistenberger Andreas16841735
964 mThierschstraße 11Zentralverlags der NSDAP 1945
974 mMöhlstraße 29Willstädter Richard1939
999 mThierschstraße 14Feuchtwanger Lion19151917