Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.
München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht.
Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.
München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.
München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.
Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt.
München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.
München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt.
München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.
München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.
München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.
München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.
München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.
Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht.
München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837. Der Architekt ist Leo von Klenze.
Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Große Wasserfall an der Kreuzung des Schwabinger Bachs und des Eisbachs wird geschaffen. Seither stürzen die durch ein Stauwehr zurückgehaltenen Wassermassen über von Menschenhand platzierte Felsen. Die Szenerie erinnert an ein romantisches Landschaftsgemälde.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Michael Käfer übernimmt das <em>„P1“</em> im Ostflügel des Hauses der Kunst. Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One. </p>
München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.
München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin.
München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein.
München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt.
München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.
München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten.
München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.
München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen.
München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung.
München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.
Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.
Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.
Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen.
München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.
München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen:
„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“
München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.
München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.
München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.
München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.
München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
<p><em><strong>München-Lehel</strong></em> * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6. </p>
München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft. Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das Rumford-Haus im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens als Offiziers-Casino. </p> <p>Dieser Militärsaal erhält später den Namen Rumfordsaal. </p>
München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)
München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.
München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.
Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.
Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.
Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.
In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]
In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]
Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]
Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]
Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“
München-Englischer Garten - Lehel * In München wird das Fluss-Surfen erfunden.
München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet.
München-Englischer Garten - Lehel * Das Eisbach-Surfen auf der stehenden Welle beim Eintritt des Eisbachs an der Prinzregentenstraße in den Englischen Garten ist offiziell erlaubt. Das Baden ist dagegen verboten!
Die Surfer reisen aus der ganzen Welt an. Und die Passanten können das ganze Jahr von der Brücke aus dem nassen Vergnügen zusehen.
<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong> * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete <em>„reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ </em>an den Hofbankier Simon von Eichthal und an den Architekten und Unternehmer Ulrich Himbsel. </p>
München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen.
Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
München-Maxvorstadt * Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.
München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses.
Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor.
München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.
Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.
In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt.
München-Lehel * Maria Elisabeth Schmederer kommt als zehntes und jüngstes Kind ihrer Eltern zur Welt. Sie stammt aus einer Münchner Müller-Dynastie, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.
München-Lehel * Andreas Schmederer, der Vater von Maria Elisabeth, ist Inhaber der Köglmühle im Lehel.
München-Kreuzviertel * Auf der 6. Sitzung des Münchner Stadtrats wird - knapp zehn Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Dritten Reichs - für das Rondell zwischen Brienner Straße und Maximiliansplatz der Name „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschlossen.
Seine Lage inmitten der Stadt und „vor allem die Tatsache, dass das Denkmal des großen deutschen Dichters Friedrich von Schiller trägt, der Freiheit und Menschenwürde in seinen Werken feierte“, lassen diesen Ort „als Erinnerungsstätte besonders geeignet erscheinen“. Der Standort wird bewusst gewählt, denn schräg gegenüber - im 1944 zerstörten ehemaligen Wittelsbacher Palais an der Brienner Straße 50 - befand sich das gefürchtete Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei - das Zentrum der politischen Verfolgung.
Die Länge des Platznamens macht sein Aussprechen zwar praktisch unmöglich. Doch das macht nichts, denn der Platz dient nicht als Adresse. Er ist einfach ein Verkehrsknoten mit Grünfläche. Der Form halber hat er aber trotzdem eine Postleitzahl erhalten: 80333.
München-Lehel * Heinrich Schmederer wird geboren.
München ??? * Maximilien Emmanuel François Joseph Comte de Bavière und Gräfin Maria Josepha von Hohenfels, der „natürlichen Tochter“ seines Halbbruders Carl Albrecht, heiraten.
Zirl * Graf Ferdinand von Arco, Kammerherr und „aggregierter Oberst zu Pferde“, wird bei Zirl aus einem Hinterhalt heraus erschossen. Dass er nur der Titulargatte der Agnès Françoise Le Louchier ist, lässt sich auch daran ablesen, dass sie an seiner Beisetzung in der Theatinerkirche nicht teilnimmt. Im Totenbuch ist Arco als ledig eingetragen.




| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.13 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.14 | Kaulbachstraße 41 | Bierbaum Otto Julius | |||
| 0.18 | Kaulbachstraße 35 | Huch Ricarda | |||
| 0.18 | Kaulbachstraße 35 | Dauthendey Max | |||
| 0.20 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.24 | Ludwigstraße 18 | Gärtner Friedrich von | 1914 | ||
| 0.24 | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 0.24 | Ludwigstraße 18 | Scheffel Joseph Viktor | |||
| 0.24 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.25 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.26 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.26 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.26 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.27 | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | ||
| 0.31 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.31 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.31 | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 0.32 | Kaulbachstraße 15 | Wagner Adolf | |||
| 0.32 | Kaulbachstraße 15 | Kaulbach Friedrich August von | |||
| 0.32 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.32 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.33 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.33 | Königinstraße 25 | Ziegler Klara | |||
| 0.33 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.33 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.33 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.34 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.35 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.35 | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 0.36 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.38 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.38 | Kaulbachstraße 12 | Augsburg Anita | |||
| 0.38 | Kaulbachstraße 12 | Pfülf Toni | 1933 | ||
| 0.39 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.40 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.40 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.40 | Kaulbachstraße 10 | Troost Paul Ludwig | 1912 | 1934 | |
| 0.40 | Kaulbachstraße 10 | Kaulbach Wilhelm von | |||
| 0.40 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.41 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.41 | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | ||
| 0.42 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.42 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.42 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.43 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.43 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.43 | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | |||
| 0.43 | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 0.45 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.46 | Theresienstraße 9 | Schmeller Johann Andreas | 1836 | 1852 | |
| 0.48 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.49 | Türkenstraße 52 | Endell August | |||
| 0.49 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.49 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.50 | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | |||
| 0.51 | Schellingstraße 33 | Marc Franz | |||
| 0.51 | Schönfeldstraße 4 | Dülfer Martin | |||
| 0.51 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.52 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.52 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.52 | Schönfeldstraße 9 | Spitzeder Adele | 1871 | ||
| 0.52 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.52 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.52 | Amalienstraße 25 | Café Stefanie | |||
| 0.53 | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | |||
| 0.53 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.53 | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Henrik | 1875 | ||
| 0.53 | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Hendrik | |||
| 0.54 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.54 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.55 | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 0.55 | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | |||
| 0.56 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.56 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.57 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.57 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.57 | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | ||
| 0.57 | Ludwigstraße 13 | Reichsbank-Hauptstelle | 1945 | ||
| 0.57 | Ludwigstraße 13 | Elisabeth von Österreich-Ungarn | 1837 | 1854 | |
| 0.58 | Fürstenstraße 6 | Rheinberger Joseph | 1867 | 1901 | |
| 0.58 | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | |||
| 0.59 | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 0.59 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.59 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.60 | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 0.61 | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | |||
| 0.61 | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 0.61 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.61 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.61 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.61 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.61 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.61 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.63 | Von-der-Tann-Straße 15 | Fotostudio Elvira | 1897 | 1944 | |
| 0.63 | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | |||
| 0.64 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.64 | Ludwigstraße 2 | Zentralministerium | 1945 | ||
| 0.65 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.65 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.65 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.65 | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | |||
| 0.67 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.68 | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 0.69 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.69 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.71 | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.72 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.73 | Galeriestraße 4 | Ausstellung Entartete Kunst | |||
| 0.74 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.74 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.75 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.75 | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | |||
| 0.76 | Galeriestraße 15 | Feuchtwanger Lion | 1908 | 1908 | |
| 0.76 | Galeriestraße 15 | Feuchtwanger Lion | 1900 | 1908 | |
| 0.76 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.76 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.77 | Prinzregentenstraße 1 | Haus der Deutschen Kunst | 1945 | ||
| 0.77 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.77 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.79 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.79 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.80 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.80 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.80 | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 0.80 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.82 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.82 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.83 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.83 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.83 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.84 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.84 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.84 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.86 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.87 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.87 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.88 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.89 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.90 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.90 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.91 | Bruderstraße 12 | Lamm Heinrich | 1937 | ||
| 0.92 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.93 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.94 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.94 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.94 | Briener Straße 8 | Rosenberg Alfred | 1918 | 1919 | |
| 0.94 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.94 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.95 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.95 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.95 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.95 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.96 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.97 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.97 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.97 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.98 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.98 | Barer Straße 19 | Montez Lola | 1847 | 1848 | |
| 0.98 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.99 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.99 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.99 | Brienner Straße 18 | Wittelsbacher Palais |