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Münchner Zeitensprünge

28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 

1818 - Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.

13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden.

Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 

11 1986 - Die „Ewige Flamme“ darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die „Sparmaßnahme“, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 

12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 

12 2008 - Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ soll würdiger gestaltet werden

München * Der „Ältestenrat“ des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des „Platzes der Opfer des Nationalsozialismus“ aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 

2007 - Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ wird erneuert und erhöht.

1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues „Galeriegebäude“ im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.

16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war“

27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.

2. 5 1865 - Die „Kabinettskasse“ kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der „Kabinettskasse“ angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.

24. 9 1662 - Der Auftakt einer „Festtriologie“ im „Opernhaus am Salvatorplatz“

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen.  

Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein.  
Brot wird verteilt.
Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk.  

Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im „Opernhaus am Salvatorplatz“ die Oper „Fedra Incoronata“.  
Sie bildet den Auftakt einer „Festtriologie“.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe und Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden.  
Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben.  
Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen.  
Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde.  

Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 

1959 - Das „Schiller-Denkmal“ kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das „Schiller-Denkmal“, das bis dahin auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 

2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im „Opernhaus am Salvatorplatz“ zum dritten Mal aufgeführt.

1830 - Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

München-Maxvorstadt * Robert von Langer übernimmt seinen letzten öffentlichen Auftrag und schmückt das „Herzog-Max-Palais“ mit Szenen aus der griechischen Mythologie aus.

Herzog Max in Bayern war der Vater der Kaiserin Elisabeth.

6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 

16. 4 1803 - Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 

1492 - Die „Salvatorkirche“ als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“ von Lukas Rottaler erbaut.

11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die „Hofkapelle“ in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die „Salvatorkirche“

Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 

19. 11 1841 - Der „Trauergottesdienst“ für Königin Caroline in der „Theatinerkirche“

München-Kreuzviertel * Der „Trauergottesdienst“ für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten „Theatinerkirche“ statt.

Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.

1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die „Theatinerkirche“ verpflichtet

München-Kreuzviertel * Für den Bau der „Theatinerkirche“ wird der Architekt Agostino Barelli aus Bologna verpflichtet.  

Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu  idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen“

1659 - Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin

München-Kreuzviertel * Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin Henriette Adelaide, bei der Geburt eines Thronfolgers dem heiligen Kajetan, dem Gründer des „Theatinerordens“, eine Kirche zu erbauen und eine Klostergemeinschaft in München anzusiedeln.  

Die werdende Mutter hegt scheinbar wenig Zweifel, dass ihr zweites Kind der ersehnte Thronerbe sein würde, da sie bereits vor der Niederkunft - für den künftigen Standort gegenüber der Residenz - einige Häuser aufkaufen und niederreißen lässt. 

5. 5 1688 - Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 

8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

München-Maxvorstadt * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete „reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ an den „Hofbankier“ Simon von Eichthal und an den „Architekten“ und Unternehmer Ulrich Himbsel. 

1828 - Im „Bazargebäude“ ist das „Hofgarten-Café“ untergebracht

München-Graggenau * Das „Bazargebäude“ wird eröffnet. 

Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene „Hofgarten-Café“ untergebracht. 

2. 1 1804 - Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen „Theatiner-Kloster“ findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 

26. 10 1801 - Der „Theatiner-Konvent“ wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das „Theatinerkloster“ wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. 

Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das „kurfürstliche Minsterial-Département“ und das „oberste Justiz-Kollegium“ über. 

18. 10 1833 - Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt. 

Er ist ein Denkmal für die im „Russlandfeldzug Napoleons“ umgekommenen bayerischen Soldaten.

Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 

1832 - Grundsteinlegung für die „Bayerische Staatsbibliothek“

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende „Bayerische Staatsbibliothek“.

1827 - Friedrich von Gärtner soll die „Bayerischen Staatsbibliothek“ bauen

München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die „Staatsbibliothek“ schon eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.

8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt. 

1837 - Die „Staatsbibliothek“ wird bezogen

München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante „Staatsbibliothek“ wird bezogen.

1842 - Die „Staatsbibliothek“ ist endgültig fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Die „Staatsbibliothek“ in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt. 

1843 - Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird vollendet

München-Maxvorstadt * Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße wird vollendet.

Er kostet 1,3 Millionen Gulden.

3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der „Bayerischen Staatsbibliothek“.

1966 - Die „Bayerische Staatsbibliothek“ bekommt einen Erweiterungsbau

München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der „Bayerischen Staatsbibliothek“ ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.

Um 10 2002 - Der „Giftschrank“ in der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird geöffnet

München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird geöffnet.

Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.

2008 - Die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Als „Universalbibliothek“ rangiert die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße an zweiter Stelle im deutschen Sprachraum.

Bis zu 50.000 Nutzer zählt die „StaBi“ im Jahr.

22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am „Eisner-Bodendenkmal“

München-Graggenau * Bei der „Stadtrats-Sitzung“ stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am „Bodendenkmal“ für Kurt Eisner zur Auswahl.

Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des „Freistaates Bayern“ bezeichnen oder gründete er bloß den „Volksstaat Bayern“?  
Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als „Republik“ bedeuten.  

Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff „Freistaat“ nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben.  
Dagegen denkt man bei „Volksstaat“ eher an die Sprache des „Dritten Reiches“ und der damaligen „DDR“.

Der „SPD-Vorschlag“ lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet“.

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort „Freistaat“ vermeidet.  
Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus „CSU“, „FDP“ und „Grüne/ALM“ gegen die Stimmen der „SPD“ durch.

Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  
„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“

21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. 

Von überall her strömen die Massen an den Tatort. 

Aus dem stark angefeindeten „USPD-Politiker“ ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.
Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse:
„Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco.
Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben“
.  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der „Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags“ vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den „Mehrheitssozialisten“ und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die „Zweite Revolution“ eingeleitet. 

1871 - Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird an die „Vereinsbank“ verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des „Hotels zum Bayerischen Hof“ für 580.000 Gulden an die „Bayerische Vereinsbank“ verkauft.

31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. 

Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 

24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit „Inhaftierung“ rechnen muss.

20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 

Um 1780 - Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“

München-Kreuzviertel * Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“.

8. 11 1976 - Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt.

Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die „Gedenkplatte“ an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der „Gedenkplatte“ lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde“.  

Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 

1779 - Die „Gemäldegalerie“ an der Nordseite des „Hofgartens“

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des „Hofgartens“ eine „Gemäldegalerie“ anbringen. 

Davon hat die „Galeriestraße“ ihren Namen. 

24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.

4. 1 1710 - Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 

8. 1 1710 - Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche.

Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der „Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche“ teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

Wien - München * Die kaiserliche Familie kommt zur Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche nach München. 

8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Kirchenausschmückung der Dreifaltigkeitskirche

9 1714 - Fresken für die Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Freskant Cosmas Damian Asam beginnt mit seinen Arbeiten an der Dreifaltigkeitskirche

6. 10 1714 - Segnung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche kann vom Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg benediziert [= gesegnet] werden.

Die Altäre, die Kanzel und das Abschlussgitter werden in den folgenden beiden Jahren geschaffen. 

29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck.

Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 

28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt“

9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 

21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II. auf dem Dach des „Festsaalbaus“ vor. 

30. 4 2015 - Das „NS-Dokumentationszentrum“ wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Das „NS-Dokumentationszentrum“ an der Brienner Straße wird als „Lern- und Erinnerungsort“ eröffnet.

An diesem Tag jährt sich die „Befreiung Münchens“ vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal. 

9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 

1808 - Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt.

Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als „Studienkirche“.

Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem „Erzbischöflichen Ordinariat“.

22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster.

Im Konvent leben zwanzig „Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen“ und zwei Novizinnen

25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt

München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.

30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.

Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern. 

28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr „Palais“ an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße „Palais“ an der Barer Straße 7 beziehen. 

4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht. 

Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.

1826 - Der „Königsbau der Residenz“ entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des „Max-Joseph-Platzes“ entsteht der „Königsbau der Residenz“.

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des „Palais Toerring-Jettenbach“ gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem „Friedhof des Franziskanerklosters“ zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des „Toerring-Palais“ will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.

Ab 1827 - König Ludwig I. lässt „Nibelungensäle“ der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die „Nibelungensäle“ im „Königsbau“ der Residenz ausmalen. 

Seit dem Jahr 1955 - Die „Ludwigskirche“ wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

München-Maxvorstadt * Die „Ludwigskirche“ wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.

12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.

29. 12 1830 - König Ludwig I. lässt die „Universität“ schließen

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die „Universität“ schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer „Randale“ von Münchner Studenten gekommen ist. 

4. 11 1788 - Erste „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“

München-Graggenau * Im „Galeriegebäude am Hofgarten“ wird die erste „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“, einer Vorläuferin der späteren „Kgl. Akademie der bildenden Künste“, abgehalten. 

31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.

1821 - Exerzierübungen vor dem neuen „Hof- und Nationaltheater“

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen „Hof- und Nationaltheaters“ bleibt der „Max-Joseph-Platz“ groß genug für Exerzierübungen.

Ein Antrag des „Generalkommandos München“, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.

30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.

16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Denkmal“

München-Graggenau * Am Tag des „fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläums“ von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild gelegt.

Dabei wird nochmals gefordert, dass „das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“ soll, „den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“.

6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor

München-Graggenau * Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor.

Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.

Mit dem Guss des „Denkmals für König Max I. Joseph“ wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum „Bronzegießer“ ausbilden lassen.

Gefördert hat ihn der „Leiter der Königlichen Münze“, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“ verschafft hat.

9. 8 1832 - Mit dem Guss der „Königsfigur“ kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der „Königsfigur“ auf dem „Max-Joseph-Platz“ kann begonnen werden.

Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten „Schwarzen Masse“, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten „Flammofen“ bis zum Schmelzen erhitzt.
Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt.
Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem „Flammofen“, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen „Gussform“.
Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die „Gussform“ stürzen kann.

Der Guss der „Königsstatue“ ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette „Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München“, der „Finanzminister“, der „Direktor der Königlichen Münze“ und Leo von Klenze teilnehmen.
An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern.
Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt.
Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet.
Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.

1833 - Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das „Max-Joseph-Denkmal“ kann doch noch hergestellt werden.
Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig.

Vermutlich werden jetzt alle Teile im „Sandgussverfahren“ hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der „Erzgießerei“ komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den „Max-Joseph-Platz“ gebracht.
Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die „Königsfigur“ wiegt 7.800 Kilogramm.

13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs.

Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.

1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.

7. 3 1389 - Erstmals wird die „Neuveste“ genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige „Residenz“, genannt. 

15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“

München * In einem Zusatzvertrag zum „Ehevertrag“ wird von Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt, dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine

  • die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“ nutzen kann. 
  • Als „Sommersitz“ erhält sie „Schloss Berg“ am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge „zur Lustfahrt auf dem See“
  • Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern. 

1889 - Die „Residenzpost“ erhält eine lichtdurchflutete „Schalterhalle“

München-Graggenau * Das „Postamt“ in der „Residenzpost“ erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke „Schalterhalle“ durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.

1607 - Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Der alte „Drei­flügelaltar“ aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“ abgerissen.  

An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene „Madonna mit dem Kind“ verwendet wird.  
Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der „Frauenkirche“

1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.

20. 4 1691 - Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss

München-Graggenau * Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße.  

Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen. 

1490 - Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt.

17. 10 1854 - „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“ abgehalten werden.

Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.

6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 

1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der „Frauenkirche“ verlegt.

1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt.

3. 2 1795 - Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

München-Graggenau * Kurfürst Carl Theodor macht das von François Cuvilliés erbaute Opernhaus für die Öffentlichkeit zugänglich. 

1954 - Deutschlands größte „Telefonvermittlungszentrale“ in der „Residenzpost“

München-Graggenau * Die größte „Telefonvermittlungszentrale“ Deutschlands nimmt in der „Residenzpost“ den Betrieb auf.

23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 

1994 - Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert.

2009 - Wasserschaden im gerade renovierten „Cuvilliès-Theater“

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im „Cuvilliès-Theater“ über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 

1773 - Der „Frauenfriedhof“ wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der „Frauenfriedhof“ wird - wie alle anderen „innerstädtischen Gottesäcker“ - offiziell aufgelöst.

1776 - Der „Franziskaner-Friedhof“ wird eingeebnet

München-Graggenau * Der „Franziskaner-Friedhof“ wird eingeebnet. 

Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der „Patres“ dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.

1920 - Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.

14. 1 1823 - Das „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder. 

Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird.  
Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 

Um 10 1939 - Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

München-Maxvorstadt * Um den „großen Einfluß des Theologieprofessorenzirkels auszuschalten“ schließen die braunen Machthaber das „Georgianum“.

1924 - Der „Wintergarten“ Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe „Wintergarten“ Königs Max II. - zwischen dem „Königsbau“ der „Residenz“, dem „Cuvilliés-Theater“ und dem „Nationaltheater“ - wird abgerissen. 

Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen

München-Graggenau * Auch die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen.

1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden durch Max Lacher erneuert.

Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem „Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege“ unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.

1375 - Eine Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ abgeschlossen werden.

1841 - Das „Georgianum“ zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Das „Georgianum“, das weltweit einzige staatliche „Priesterseminar“, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.

6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des „Palais Toerring-Jettenbach“ hin.

Die „Ministerien“ haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte.
Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. 

Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten „Ministerien“ einen Gegenentwurf des „Maurermeisters“ Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht.
Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen.

Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die „Minister“ Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834.

Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen „Arkadenvorbau“ verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes“.

Da der „Generalpostadministrator“ Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die „Postdirektion“ bezahlt den gesamten Umbau des „Palais“ - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.

14. 1 1841 - Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt

München-Graggenau * Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt.  

Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist „Hausknecht beim Faberbräu“.  

Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 

14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet.

Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 

5. 10 1868 - Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein. 

14. 10 1916 - König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt.

1792 - Das „Franziskaner-Kloster“ muss dem Bau eines neuen „Theaters“ weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem „Hause Wittelsbach“ hat die „kurfürstliche Hofbauintendanz“ den Abbruch des „Franziskaner-Klosters“ für den Bau eines neuen „Theaters“ ins Auge gefasst.

26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.

12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden.

Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hat, gingen die Arbeiten zügig voran. 

29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 

26. 10 1811 - Der Grundstein für das „Kgl. Hof- Nationaltheater“ wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das „Kgl. Hof- Nationaltheater“ wird gelegt. 

1597 - Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet.

Es ist das erste „Jesuiten-Colleg“ mit einer Kirche nördlich der Alpen.

10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein.

Für die „Jesuiten“ ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den „Hexen“ beeinflusst ist.
„Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden“

3. 12 1933 - Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

München-Kreuzviertel * „Kardinal“ Michael von Faulhaber hält seine „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“.

Darin weist er darauf hin, dass sich in der „deutschen Kultur“ seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem „Alten Testament“, also aus der „jüdischen Kultur“, finden:
„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken“.
Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen:
„Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen.
Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt.
Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen.
Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk.
Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde“

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter.
Faulhaber spricht immer wieder von den „Israeliten“, auf denen der Zorn Gottes ruhe.

Solche Worte sind in „normalen Zeiten“ schon bedenklich.
In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und „Boykottmaßnahmen“ an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 

6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 

14. 1 1823 - Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines „Max-Joseph-Denkmals“, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.

20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden öffentlich versteigert. 

23. 4 1816 - Der Grundstein für die „Glyptothek“ wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die „Glyptothek“ wird gelegt. 

13. 9 1803 - Das „Augustiner-Kloster“ wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein „kurfürstliches Reskript“ wird das „Augustiner-Kloster“ säkularisiert. 

1922 - Der „päpstliche Nuntius“ Eugenio Pacelli bewohnt das „Seyssel-Palais“

München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der „päpstliche Nuntius“ Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der „Nuntiatur“ in der Brienner Straße die Räume des „Seyssel-Palais“ in der Kaulbachstraße 13.

1950 - Das „Französische Konsulat“ bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen.

Das „Französische Konsulat“ bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das „Französische Konsulat“ sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.

Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 

??? 2007 - Der „Ältestenrat“ lehnt das „Trümmerfrauen-Denkmal“ ab

München-Graggenau * Der „Ältestenrat“ beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines „Trümmerfrauen-Denkmals“ und befindet, dass es den Begriff der „Trümmerfrauen“ in München nie gegeben hat. 

Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  

9 2013 - Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 

8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.

10. 3 1894 - Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

München-Hackenviertel * Der „Schausteller“ Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem „Wachsplastiker“ Emil Eduard Hammer im ehemaligen „Vogl'schen Kaufhaus“ in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das „Internationale Handels-Panoptikum“

Es ist das größte und bedeutendste „Panoptikum“ Münchens und wird als „ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“ bezeichnet.
Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate.

Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte.
Das „Panoptikum“ ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das „Anatomische Museum“ und ein „Extrakabinett“ mit über 600 Exponaten.
Das „Extrakabinett“ dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten.
Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung „polizeilich verboten“.
Am Dienstag und Freitag ist die „Anatomische Abteilung“ ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.

Im Keller befindet sich die „Inquisitionsabteilung“ mit einer Sammlung von „Folterwerkzeugen“, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden.
In der angeschlossenen „Verbrecher-Galerie“ werden hauptsächlich zeitgenössische „Massenmörder“ als Wachsimitate gezeigt.

25. 8 1867 - Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt.

Sommer 1902 - Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus.

Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.

8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord.

Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.

1. 8 1874 - Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Graggenau * Der im Neubau des Münchner Ratshauses eingebaute Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben.

Die Weinkarte umfasst 231 Weine aus aller Welt. Die Stadtgemeinde wird zum größten Weinwirt Münchens. Der Pächter wird verpflichtet, bis zu 6 Sorten Regiewein zu einem vom Stadtmagistrat festgelegten Preis abzugeben.

1870 - Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet.

Er zeigt in Standbildern die „bürgerlichen Tugenden“: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.

1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“. 

Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.

10. 5 1933 - Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im „Lichthof der Universität München“ eine „Feier der nationalen Revolution“ statt.  

Die „Festrede“ hält Kultusminster Hans Schemm.
Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen „Studentenrechts“, ein „Treuegelöbnis“, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“.

Im Anschluss an die Feier beginnt ein „Großer Fackelzug“.
Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.

Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz.
Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in „Uniform oder dunklem Anzug“ ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten „Feldherrnhalle“ vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten „Königsplatz“, wo

um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.

Auf dem Rasen vor der heutigen „Antikensammlung“ am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden.

Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“.
Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer.
In Anlehnung an das „Wartburgfest“ verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“

20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.

Ehem. Türkenkaserne

Erstellung: 1823
Türkenstraße 17
0.13 km 
Ehem. Türkenkaserne, 1823-26 von Friedrich von La Roche; erhalten nur ein Rest des Mittelrisalits, mit dem einstigen Hauptportal, einer neubarocken Gedenktafel des Kgl. bayerischen Infanterie-Leibregiments darüber und viersäuligem Vestibül.

Mietshaus

Erstellung: 1845
Türkenstraße 30
0.13 km 
Mietshaus, in weißen und roten Ziegeln, reich gegliedert mit Lisenen, Rundbogenfenstern und Terrakottaornamenten, um 1845 wohl nach Entwurf von Franz Jakob Kreuter; vgl. Nr. 4.

Palais Dürckheim

Erstellung: 1843
Türkenstraße 4
0.15 km 
Ehem. Palais Dürckheim, später Preußische Gesandtschaft, freistehender, kubischer Bau in italianisierender Neurenaissance, Fassade in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen und Reliefs, 1843-44 von Franz Jakob Kreuter.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1842
Türkenstraße 34
0.15 km 
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, 1842 von Maurermeister Karl Deiglmayr.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1853
Amalienstraße 11
0.17 km 
Mietshaus, Maximilianstil, 1853 von Jordan Maurer.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 9
0.17 km 
Mietshaus, stattliche Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1880.

Mietshaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1853
Amalienstraße 15
0.18 km 
Mietshaus, klassizistisch, mit Kolossallisenen am Mittelrisalit, 1853 von Matthias Berger, beim Wiederaufbau 1949 z. T. verändert. Freistehendes Rückgebäude, zweigeschossig mit Mezzanin und Erker, um 1870.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Theresienstraße 33
0.18 km 
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1847
Amalienstraße 10
0.18 km 
Mietshaus, in frühem Maximilianstil, 1847 von Friedrich Bürklein.

Brienner Straße 18
0.19 km 

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Theresienstraße 40
0.20 km 
Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor und Eisenbalkon, 1899-1900 von Ludwig Herrmann.

Wohnhochhaus

Erstellung: 1950
Theresienstraße 46
0.21 km 
Theresienstraße 46/48; Wohnhochhaus, achtgeschossig, mit zurückgesetzter Südfassade und Ladenzone, Stahlbeton (Schottenbauweise), 1950-52 von Sep Ruf, Flachdachüberstand auf Metallstützen in Blockhöhe, durchgehende Balkonzonen und raumhohe Fernsterelemente; mit Garagen.

Jägerstraße
0.22 km 

Mietshausgruppe

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 11
0.22 km 
Gabelsbergerstraße 11, 13, 15; Mietshausgruppe, biedermeierlich, zu Walmdachblock zusammengefasst, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, um 1850/60.

Pinakothek der Moderne

Erstellung: 1996
Barer Straße 40
0.24 km 

Mietshaus

Erstellung: 1844
Amalienstraße 22
0.25 km 
Mietshaus, 1844 von Maurermeister Deiglmayr, Umbau, Aufstockung und Fassadenneugestaltung 1899 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 23
0.26 km 
Mietshaus, bewegte Neubarockfassade, mit Erker, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
0.26 km 
Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1851
Amalienstraße 24
0.26 km 
Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1851 wohl nach Entwurf von Baumeister Johann Ulrich Himbsel, 1956 z. T. verändert.

Mietshaus mit Gaststätte

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1852
Amalienstraße 26
0.27 km 
Mietshaus mit Gaststätte Schwarzer Adler, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, 1852 von Gottfried Fischer, 1895 aufgestockt.

Häusergruppe

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
0.29 km 
Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Gabelsbergerstraße 19
0.30 km 
Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert und stuckiert, um 1870.

Palastartiges Mietsgebäude

Baustil: Klassizistisch
Erstellung: 1824
Brienner Straße 12
0.31 km 
Palastartiges Mietsgebäude, später Palais Eichthal, jetzt Büro- und Geschäftshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; erhalten lediglich die Fassade in florentinischen Frührenaissanceformen.

Mietshaus

Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 17
0.31 km 
Mietshaus, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, um 1860.

Mietshaus

Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
0.31 km 
Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
0.31 km 
Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.

Mietshaus

Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
0.33 km 
Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Theresienstraße 68
0.33 km 
Theresienstraße 68; Mietshaus, Neurenaissancefassade, mit Terrakotta-Platten verkleidet, um 1860/70, 1885 um zwei Geschosse erhöht; vgl. Nr. 72.

Brienner Straße 14
0.33 km 

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Türkenstraße 33
0.33 km 
Mietshaus, spätklassizistisch, mit genutetem Erdgeschoss, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Türkenstraße 35
0.33 km 
Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.

Bayerische Landesbank

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Brienner Straße 16
0.34 km 
Ehem. Disconto-Gesellschaft, jetzt Bayerische Landesbank (Altbau), palastartiger neuklassizistischer Bau, 1922-23 von Max Littmann.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Türkenstraße 52
0.34 km 
Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 37
0.35 km 
Mietshaus, Neurenaissance, 1880.


0.36 km 
Die Brienner Straße ist die erste der großen Straßenanlagen des 19. Jahrhunderts in München und innerhalb der rationalen Schematik der Maximilians-Vorstadt als Ost-West-Achse mit besonderer Absicht angelegt, erstmalige residenzstädtische Planungs-Aktion und radikale Neubebauung auf freiem Gelände. Vorgegeben war dem Verlauf der Brienner Straße eine als Fürstenweg bezeichnete Chaussee, welche die Residenz mit Nymphenburg verband; die Gestaltung blieb auf die Strecke vom Odeonsplatz bis zum Königsplatz beschränkt. Die in einem ersten Abschnitt zwischen 1808 und 1824 entstehende Max-Vorstadt sucht man durch ein System von Achsen an die Altstadt zu binden. Die Brienner Straße geht vom Hofgarten aus. Senkrecht zu ihr steht die Arcisstraße, ausgerichtet auf den 1813/14 angelegten Alten Botanischen Garten. Ihre östliche Parallele ist die Barerstraße. Im Schnitt von Barer- und Brienner Straße ist der kreisrunde Karolinenplatz angelegt. Dieser nimmt eine Schräglinie auf, die Max-Joseph-Straße, die als Anschlussachse zur Altstadt bereits besteht. Das Ensemble umfasst sowohl die gesamte Brienner Straße zwischen Odeons- und Königsplatz als auch das Grundsätzliche des Achsensystems (wobei die Max-Joseph-Straße als dem Ensemble Maxvorstadt I zugehörig behandelt wird).

Mietshaus

Baustil: neubarock
Türkenstraße 54
0.36 km 
Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.

Barerstraße
0.36 km 

Kardinal-Döpfner-Straße
0.36 km 

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Theresienstraße 72
0.36 km 
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Terrakotta-Platten verkleidet, um 1860/70; vgl. Nr. 68.

Palastartiges Doppelmietshaus

Baustil: Klassizistisch
Erstellung: 1824
Brienner Straße 10
0.37 km 
Palastartiges Doppelmietshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; nach Kriegszerstörungen in ähnlicher Form, doch mit starken Veränderungen wiederaufgebaut.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Türkenstraße 43
0.37 km 
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Amalienstraße 39
0.37 km 
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1873 von Michael Fatz.

Mietshaus

Erstellung: 1850
Theresienstraße 15
0.38 km 
Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogen-Verdachungen, um 1850/60.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 43
0.38 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Türkenstraße 45
0.38 km 
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais

Baustil: Klassizistisch
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
0.38 km 
Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.

Schulhaus

Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1886
Amalienstraße 36
0.38 km 
Schulhaus, jetzt Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, deutsche Backstein-Renaissance, 1886-87 von Friedrich Loewel.

Mietshaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1828
Theresienstraße 16
0.39 km 
Mietshaus, klassizistisch, um 1828; Erdgeschoss 1891 umgebaut, sonst gleich Nr. 14.

Karl Richter

Gedenktafel
Gabelsbergerstraße

0.05 km 


Türkenstraße 17

0.10 km 


Wilhelm Bauer

Gedenktafel
Theresienstraße 46

0.19 km 


Hans Carossa

Gedenktafel
Theresienstraße 46

0.21 km 


Gabelsbergerstraße 25

0.30 km 


Rheinberger Josef

Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6

0.32 km 


Johann Petzmayer

Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10

0.32 km 


Türkenstraße

0.34 km 


Platz der Opfer des Nationalsozialismus

0.36 km 


Fürstenstraße

0.37 km 


Wittelsbacher Palais

Gedenktafel
1984
Brienner Straße

0.38 km 


Brienner Straße

0.38 km 


Platz der Opfer des Nationalsozialismus

0.38 km 



Sinti und Roma

Gedenktafel
1995
Platz der Opfer des Nationalsozialismus

0.40 km 


Wittelsbacherplatz

0.40 km 


Theresienstraße 9

0.43 km 


Ottostraße

0.45 km 


Gedenktafel - Odeon

Gedenktafel
2012
Odeonsplatz

0.46 km 


Salvatorplatz

0.47 km 


Jungfernturmstraße

0.48 km 


Friedrich Schiller

Standbild
1863
Maximiliansplatz

0.48 km 


Oskar Maria Graf

Gedenktafel
1988
Barer Straße 37

0.48 km 


Ludwigstraße 13

0.49 km 


Carl von Effner

Büste
1886
Maximiliansplatz

0.49 km 



Salvatorkirche

Gedenktafel
Salvatorplatz

0.54 km 


Georg-Elser-Platz

0.54 km 


Salvatorplatz 17

0.55 km 


Ludwigstraße 2

0.55 km 


Maximiliansplatz

0.55 km 


Schraudolphstraße 1

0.57 km 



Odeonsplatz

0.58 km 


Kardinal-Faulhaber-Straße 1

0.58 km 


Odeonsplatz

0.58 km 


Gustav Landauer

Gedenktafel
Amalienstraße

0.58 km 


Justus von Liebig

Gedenktafel
1883
Maximiliansplatz

0.59 km 


Blütenstraße 10

0.61 km 


Odeonsplatz

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Hofgartenstraße

0.61 km 


Erinnerungstafel
Amalienstraße 44
0.47 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Von-der-Tann-Straße 7
0.75 km  


?>
Large Red Sphere
0.10 km
Maria Walter De
2010

Türkenstraße 


Glasbrunnen
0.20 km
Lechner Florian
1985

Brienner Straße 18 


Bierbrunnen
0.32 km
Berthold Joachim
1958

Oscar-von-Miller-Ring 


Hockende
0.35 km
Uhlig Wilhelm
1980

Kardinal-Döpfner-Straße 2 


Buscando la Luz
0.36 km
Chillida Eduardo
1997

Barer Straße 


Prinzregent-Luitpold-Brunnen
0.38 km
Henselmann Josef
1983

Brienner Straße 12 


4th Plinth Munich
0.39 km
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 


Isargott-Brunnen
0.41 km
Rauch Ernst Andreas
1968

Odeonsplatz 4 


Große zwei V
0.42 km
Koenig Fritz
1973

Barer Straße 29 


Kontinente
0.42 km
Brenninger Georg
1984

Barer Straße 29 


Brunnen im Hof des Innenministeriums
0.44 km
Krieger Emil, Kolb Anton
1952

Odeonsplatz 3 


Trojanisches Pferd
0.45 km
Wimmer Hans
1978

Barer Straße 27 


Aglaia
0.45 km
Stadler Toni
1961

Theresienstraße 


Zueinander
0.46 km
Lechner Alf
1996

Theresienstraße 


Sockelobjekt
0.47 km
Gutbub Edgar
1990

Heßstraße 3 


Sockelobjekt
0.47 km
Gutbub Edgar
1990

Heßstraße 3 


Fassadenskulptur
0.47 km
Kern Stephan
1990

Heßstraße 3 


Reiterstandbild König Ludwig I.
0.49 km
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 


Z-Antl-Brunnen
0.49 km
Hacker Walter
1985

Odeonsplatz 2 


Zweiteilige liegende Figur
0.50 km
Moore Henry
1969

Barer Straße 29 


Niobe
0.51 km
Guerrini Lorenzo
1974

Barer Straße 27 


Nornenbrunnen
0.51 km
Netzer Hubert
1907

Maximiliansplatz 


Miracolo
0.51 km
Marini Marino
1960

Barer Straße 27 


Synagoge
0.51 km
Szymansky Rolf
1963

Barer Straße 


Oskar Maria Graf-Denkmal
0.52 km
Holzer Jenny
1997

Salvatorplatz 1 


Steinerner Baum
0.53 km
Knappe Karl
1968

Barer Straße 21 


Große Biga
0.56 km
Koenig Fritz
2000

Barer Straße 27 


Akanthusblüten-Brunnen
0.57 km
Rauch Ernst Andreas
1961

Ludwigstraße 


Maximiliansplatz 


Konkave und konvexe Form
0.58 km
Rucker Hans
1973

Theatinerstraße 22 


Doppelsäule 23/70
0.58 km
Hauser Erich
1970

Theresienstraße 


Loreley-Brunnen
0.59 km
Schwanthaler Ludwig von
1852

Hofgarten 


Exzentrische Pyramide
0.59 km
Lechner Alf
1978

Schellingstraße 3 


Grosse Liegende
0.59 km
Moore Henry
1957

Theresienstraße 


Vernetzungen
0.59 km
Bergmeister Manfred
1993

Max-Joseph-Straße 2 


Zwei Löwen
0.62 km
Rümann Wilhelm von
1906

 


Present Continuous
0.62 km
Visch Henk
2011

Gabelsbergerstraße 


Tauben-Marie-Brunnen
0.62 km
Henselmann Josef
1958

Salvatorstraße 3 


Archimedes
0.63 km
Neubauer-Woerner Marlene

 


Hippokrates
0.63 km
Kroher Karl
1966

Ludwigstraße 29 


Aristoteles
0.64 km
Bohr
1966

Ludwigstraße 


Homer
0.64 km
Mayer J. E.
1966

Ludwigstraße 


Brunnenplastik
0.64 km
Münz Thomas Otto
1972

Schellingstraße 3 


Thukydides
0.64 km
Vogel H.
1966

Ludwigstraße 


Magdeburger Halbkugeln
0.66 km
Neubauer-Woerner Marlene

 


For Leonardo
0.66 km
Paolozzi Eduardo
1986

Arcisstraße 


Bronzeplastik
0.66 km
Saalmann Karin
1972

Schellingstraße 3 


Rosselenker
0.66 km
Hahn Hermann
1928

Arcisstraße 21 


Denkmal der deutschen Kavallerie
0.68 km
Bleeker Bernhard
1960

Schönfeldstraße 


Rossebändiger
0.70 km
Bleeker Bernhard
1931

Arcisstraße 


Schalenbrunnen
0.71 km
Hentrich Helmuth
1984

Pacellistrasse  


Statue von Lorenz von Westenrieder
0.72 km
Widnmann Max von
1854

Promenadeplatz 


Statue von Orlando di Lasso
0.72 km
Widnmann Max von
1848

Promenadeplatz 


Denkmal für Graf Montgelas
0.72 km
Sander Karin
2005

Promendeplatz 


Klenze-Brunnen
0.74 km
Mikorey Franz
1964

Ludwigstraße 20 


Hofgarten 


Tafeln zur Geschichte des Geldes
0.75 km
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 


Perseus-Brunnen
0.75 km
Gerhard Hubert
1585

Residenz 


Frau, Geld darreichend
0.75 km
Dietz Elmar
1951

Theatinerstraße 8 


Wittelsbacher Brunnen
0.80 km
Hildebrand Adolf von
1893

Lenbachplatz 


Mädchen mit Krug
0.80 km
Nida-Rümelin Rolf
1956

Ottostraße 8 


Große Landschaft I
0.80 km
Koenig Fritz
1964

Arcisstraße 17 


Marmorplastik
0.81 km
Mangiarotti Angelo
1998

Arcisstraße 21 


Gedenktafelcollage für die Weiße Rose
0.82 km
Schmidt-Matt Robert
1987

Geschwister-Scholl-Platz 


Wittelsbacher Brunnen
0.82 km
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumper Hans
1611

Residenz 


Große Blattfigur
0.83 km
Koenig Fritz
1996

Arcisstraße 21 


Hl. Korbinian
0.84 km
Backmund Klaus
1989

Maxburgstraße 


Moses-Brunnen
0.84 km
Henselmann Josef
1955

Lenbachplatz 7 


Trojanische Pferd
0.85 km
Hirn Sebastian
2014

Max-Joseph-Platz 


St. Benno-Brunnen
0.85 km
Henselmann Josef
1972

Frauenplatz 


???
0.85 km
???
????

Walter-Klingenbeck-Weg 


Heinrich-Heine-Brunnen
0.86 km
Stadler Toni
1962

Galeriestraße 


Wasserpilze-Brunnen
0.88 km
Winkler Bernhard
1972

Frauenplatz 


Zwei Schalenbrunnen
0.89 km
Gärtner Friedrich von
1840

Geschwister-Scholl-Platz 


Wasserbecken Kabinettsgarten
0.89 km
Kluska Peter
2003

Alfons-Goppel-Straße 


Apollo und die neun Musen
0.89 km
Brenninger Georg
1964

Max-Joseph-Platz 2 


Flora III
0.90 km
Koenig Fritz
1971

Alfons-Goppels-Straße 



Delphin-Brunnen
0.93 km
Hofmann Erich
1962

Kaulbachstraße 7 


Stier als Sitzplastik
0.93 km
Miller Anton
1957

Lenbachplatz 7 


Eigenes Grabmal
0.94 km
Wagmüller Michael

 


Vater-und-Sohn-Brunnen
0.95 km
Mikorey Franz
1956

Weinstraße 3 


Waller
0.95 km
Nageler Claus
1982

Neuhauser Straße 2 


Toter Soldat
0.95 km
Bleeker Bernhard

Hofgarten 


Sitzender Keiler
0.96 km
Mayer Martin
1960

Neuhauser Straße 2 


Bodenbrunnen in Sitzform
0.96 km
Schwalbach Karl Jakob
1977

Ludwigstrasse 29 


Castor und Pollux
0.96 km
Widnmann Max von
1886

Akademiestraße 


Löwen an der Donislfassade
0.96 km
Neubauer-Woerner Marlene

Marienplatz 


Alter Hof 


Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)
0.97 km
Unbekannt
1790

Marstallplatz 1 


Fresko - Alte Wache
0.98 km
Lacher Max
1955

Marienplatz 1 


Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd
0.99 km
Balkenhol Stefan
1997

Kaufingerstraße 7 


Rotmarmorbunnen
1.00 km
Unbekannt
1785

Alter Hof 


StraßeNamevonbis
0.13Türkenstraße 30Wedekind Frank
0.23Theresienstraße 23Morgenstern Christian
0.25Amalienstraße 25Café Stefanie
0.32Fürstenstraße 6Rheinberger Joseph18671901
0.32Theresienstraße 66Reventlow Franziska zu
0.34Brienner Straße 18Wittelsbacher Palais
0.34Türkenstraße 35Mann Heinrich
0.35Türkenstraße 52Endell August
0.38Briener Straße 8Rosenberg Alfred19181919
0.42Briennerstraße 21Wagner Richard
0.43Theresienstraße 9Schmeller Johann Andreas18361852
0.43Schellingstraße 33Marc Franz
0.44Briennerstraße 23Haus der Deutschen Ärzte 1945
0.44Schellingstraße 27Wedekind Frank
0.44Schellingstraße 39Druckerei des Völkischen Beobachters
0.47Amalienstraße 44Klingenbeck Walter19241942
0.47Schellingstraße 44Strauss Franz Josef1931
0.47Schellingstraße 49Strauss Franz Josef19151931
0.47Barerstraße 19Montez Lola
0.47Schellingstraße 49Strauß Franz Josef
0.47Barer Straße 37Graf Oskar Maria19191931
0.49Schellingstraße 50Fotoatelier Heinrich Hoffmann
0.49Schellingstraße 53Ibsen Henrik
0.49Ludwigstraße 13Elisabeth von Österreich-Ungarn 18371854
0.50Heßstraße 5Nietsche Friedrich
0.51Türkenstraße 57Simplicissimus 19031913
0.55Amalienstraße 57Malschule für Damen18911905
0.56Heßstraße 9George Stefan
0.58Zieblandstraße 1May Karl
0.58Prannerstraße 8Bayerischer Landtag
0.58Zieblandstraße 1Arnold Karl19061906
0.59Schellingstraße 62Osteria Bavaria
0.60Ludwigstraße 2Zentralministerium 1945
0.61Galeriestraße 4Ausstellung Entartete Kunst
0.61Blütenstraße 8Rilke Rainer Maria
0.68Schönfeldstraße 4Dülfer Martin
0.70Türkenstraße 94Elser Georg
0.70Türkenstraße 81Reventlow Franziska zu
0.71Theatinerstraße 38Faistenberger Andreas16841735
0.72Ludwigstraße 18Scheffel Joseph Viktor
0.74Ludwigstraße 18Gärtner Friedrich von1914
0.74Promenadeplatz 15Thoma Ludwig1899
0.78Barerstraße 7Montez Lola1847
0.79Adalbertstraße 34Wedekind Frank
0.79Arcisstraße 12Führerbau 19331945
0.79Schönfeldstraße 9Spitzeder Adele1871
0.79Zieblandstraße 11Karlstadt Liesl1892
0.82Arcisstrasse 4Böcklin Arnold
0.82Adalbertstraße 4Brenninger Georg
0.83Akademiestraße 9Mühsam Erich
0.84Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19081908
0.84Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19001908
0.85Akademiestraße 15Brecht Bertold
0.85Akademiestraße 15Zuckmayer Carl
0.88Heßstraße 34Pension Fuchs
0.90Von-der-Tann-Straße 15Fotostudio Elvira 18971944
0.90Katharina-von-Bora-Straße 10Verwaltungsbau der NSDAP 1945
0.91Arcisstraße 12Pringsheim Alfred1933
0.92Weinstraße 16Muxel Johann Nepomuk 1834
0.92Luisenstraße 62May Karl
0.92Georgenstraße 35Kandinsky Wassily18981901
0.92Katharina-von-Bora-Straße 10Verwaltungsbau der NSDAP 1945
0.93Gabelsbergerstraße 51Lenin Iljitsch Uljanow
0.95Georgenstraße 29Reventlow Franziska zu18971898
0.95Georgenstraße 27Reventlow Franziska zu
0.97Schönfeldstraße 17Ibsen Henrik1875
0.97Schönfeldstraße 17Ibsen Hendrik
0.97Kaulbachstraße 10Troost Paul Ludwig19121934
0.97Kaulbachstraße 12Augsburg Anita
0.97Kaulbachstraße 12Pfülf Toni1933
0.98Kaulbachstraße 15Kaulbach Friedrich August von
0.98Kaulbachstraße 15Wagner Adolf
0.99Georgenstraße 34Heymann Werner Richard