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Münchner Zeitensprünge

1830 - Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

München-Maxvorstadt * Robert von Langer übernimmt seinen letzten öffentlichen Auftrag und schmückt das „Herzog-Max-Palais“ mit Szenen aus der griechischen Mythologie aus.

Herzog Max in Bayern war der Vater der Kaiserin Elisabeth.

13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 

1832 - Grundsteinlegung für die „Bayerische Staatsbibliothek“

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende „Bayerische Staatsbibliothek“.

1827 - Friedrich von Gärtner soll die „Bayerischen Staatsbibliothek“ bauen

München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die „Staatsbibliothek“ schon eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.

8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt. 

1837 - Die „Staatsbibliothek“ wird bezogen

München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante „Staatsbibliothek“ wird bezogen.

1842 - Die „Staatsbibliothek“ ist endgültig fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Die „Staatsbibliothek“ in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt. 

1843 - Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird vollendet

München-Maxvorstadt * Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße wird vollendet.

Er kostet 1,3 Millionen Gulden.

3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der „Bayerischen Staatsbibliothek“.

1966 - Die „Bayerische Staatsbibliothek“ bekommt einen Erweiterungsbau

München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der „Bayerischen Staatsbibliothek“ ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.

Um 10 2002 - Der „Giftschrank“ in der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird geöffnet

München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird geöffnet.

Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.

2008 - Die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Als „Universalbibliothek“ rangiert die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße an zweiter Stelle im deutschen Sprachraum.

Bis zu 50.000 Nutzer zählt die „StaBi“ im Jahr.

16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war“

24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.

25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt

München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.

8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

München-Maxvorstadt * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete „reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ an den „Hofbankier“ Simon von Eichthal und an den „Architekten“ und Unternehmer Ulrich Himbsel. 

1828 - Im „Bazargebäude“ ist das „Hofgarten-Café“ untergebracht

München-Graggenau * Das „Bazargebäude“ wird eröffnet. 

Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene „Hofgarten-Café“ untergebracht. 

4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht. 

Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.

20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 

Seit dem Jahr 1955 - Die „Ludwigskirche“ wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

München-Maxvorstadt * Die „Ludwigskirche“ wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.

1818 - Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.

1779 - Die „Gemäldegalerie“ an der Nordseite des „Hofgartens“

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des „Hofgartens“ eine „Gemäldegalerie“ anbringen. 

Davon hat die „Galeriestraße“ ihren Namen. 

24. 9 1662 - Der Auftakt einer „Festtriologie“ im „Opernhaus am Salvatorplatz“

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen.  

Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein.  
Brot wird verteilt.
Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk.  

Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im „Opernhaus am Salvatorplatz“ die Oper „Fedra Incoronata“.  
Sie bildet den Auftakt einer „Festtriologie“.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe und Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden.  
Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben.  
Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen.  
Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde.  

Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 

19. 11 1841 - Der „Trauergottesdienst“ für Königin Caroline in der „Theatinerkirche“

München-Kreuzviertel * Der „Trauergottesdienst“ für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten „Theatinerkirche“ statt.

Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.

1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die „Theatinerkirche“ verpflichtet

München-Kreuzviertel * Für den Bau der „Theatinerkirche“ wird der Architekt Agostino Barelli aus Bologna verpflichtet.  

Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu  idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen“

29. 12 1830 - König Ludwig I. lässt die „Universität“ schließen

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die „Universität“ schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer „Randale“ von Münchner Studenten gekommen ist. 

1659 - Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin

München-Kreuzviertel * Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin Henriette Adelaide, bei der Geburt eines Thronfolgers dem heiligen Kajetan, dem Gründer des „Theatinerordens“, eine Kirche zu erbauen und eine Klostergemeinschaft in München anzusiedeln.  

Die werdende Mutter hegt scheinbar wenig Zweifel, dass ihr zweites Kind der ersehnte Thronerbe sein würde, da sie bereits vor der Niederkunft - für den künftigen Standort gegenüber der Residenz - einige Häuser aufkaufen und niederreißen lässt. 

5. 5 1688 - Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 

13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden.

Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 

12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 

11 1986 - Die „Ewige Flamme“ darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die „Sparmaßnahme“, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen „Mahnmals“ auf dem „Patz der Opfer des Nationalsozialismus“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 

12 2008 - Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ soll würdiger gestaltet werden

München * Der „Ältestenrat“ des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des „Platzes der Opfer des Nationalsozialismus“ aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 

2007 - Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ wird erneuert und erhöht.

4. 11 1788 - Erste „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“

München-Graggenau * Im „Galeriegebäude am Hofgarten“ wird die erste „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“, einer Vorläuferin der späteren „Kgl. Akademie der bildenden Künste“, abgehalten. 

Um 10 1939 - Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

München-Maxvorstadt * Um den „großen Einfluß des Theologieprofessorenzirkels auszuschalten“ schließen die braunen Machthaber das „Georgianum“.

1841 - Das „Georgianum“ zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Das „Georgianum“, das weltweit einzige staatliche „Priesterseminar“, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.

28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 

2. 1 1804 - Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen „Theatiner-Kloster“ findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 

26. 10 1801 - Der „Theatiner-Konvent“ wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das „Theatinerkloster“ wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. 

Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das „kurfürstliche Minsterial-Département“ und das „oberste Justiz-Kollegium“ über. 

2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im „Opernhaus am Salvatorplatz“ zum dritten Mal aufgeführt.

21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II. auf dem Dach des „Festsaalbaus“ vor. 

1922 - Der „päpstliche Nuntius“ Eugenio Pacelli bewohnt das „Seyssel-Palais“

München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der „päpstliche Nuntius“ Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der „Nuntiatur“ in der Brienner Straße die Räume des „Seyssel-Palais“ in der Kaulbachstraße 13.

1492 - Die „Salvatorkirche“ als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“ von Lukas Rottaler erbaut.

16. 4 1803 - Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 

11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die „Hofkapelle“ in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die „Salvatorkirche“

Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 

1950 - Das „Französische Konsulat“ bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen.

Das „Französische Konsulat“ bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das „Französische Konsulat“ sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.

8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.

8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord.

Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.

1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues „Galeriegebäude“ im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.

7. 3 1389 - Erstmals wird die „Neuveste“ genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige „Residenz“, genannt. 

1959 - Das „Schiller-Denkmal“ kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das „Schiller-Denkmal“, das bis dahin auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.

1826 - Der „Königsbau der Residenz“ entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des „Max-Joseph-Platzes“ entsteht der „Königsbau der Residenz“.

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des „Palais Toerring-Jettenbach“ gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem „Friedhof des Franziskanerklosters“ zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des „Toerring-Palais“ will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.

Ab 1827 - König Ludwig I. lässt „Nibelungensäle“ der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die „Nibelungensäle“ im „Königsbau“ der Residenz ausmalen. 

3. 2 1795 - Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

München-Graggenau * Kurfürst Carl Theodor macht das von François Cuvilliés erbaute Opernhaus für die Öffentlichkeit zugänglich. 

2. 5 1865 - Die „Kabinettskasse“ kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der „Kabinettskasse“ angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.

2009 - Wasserschaden im gerade renovierten „Cuvilliès-Theater“

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im „Cuvilliès-Theater“ über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 

14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet.

Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 

30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.

16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Denkmal“

München-Graggenau * Am Tag des „fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläums“ von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild gelegt.

Dabei wird nochmals gefordert, dass „das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“ soll, „den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“.

6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor

München-Graggenau * Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor.

Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.

Mit dem Guss des „Denkmals für König Max I. Joseph“ wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum „Bronzegießer“ ausbilden lassen.

Gefördert hat ihn der „Leiter der Königlichen Münze“, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“ verschafft hat.

9. 8 1832 - Mit dem Guss der „Königsfigur“ kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der „Königsfigur“ auf dem „Max-Joseph-Platz“ kann begonnen werden.

Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten „Schwarzen Masse“, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten „Flammofen“ bis zum Schmelzen erhitzt.
Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt.
Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem „Flammofen“, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen „Gussform“.
Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die „Gussform“ stürzen kann.

Der Guss der „Königsstatue“ ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette „Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München“, der „Finanzminister“, der „Direktor der Königlichen Münze“ und Leo von Klenze teilnehmen.
An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern.
Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt.
Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet.
Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.

1833 - Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das „Max-Joseph-Denkmal“ kann doch noch hergestellt werden.
Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig.

Vermutlich werden jetzt alle Teile im „Sandgussverfahren“ hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der „Erzgießerei“ komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den „Max-Joseph-Platz“ gebracht.
Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die „Königsfigur“ wiegt 7.800 Kilogramm.

13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs.

Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.

31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.

1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.

1924 - Der „Wintergarten“ Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe „Wintergarten“ Königs Max II. - zwischen dem „Königsbau“ der „Residenz“, dem „Cuvilliés-Theater“ und dem „Nationaltheater“ - wird abgerissen. 

1821 - Exerzierübungen vor dem neuen „Hof- und Nationaltheater“

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen „Hof- und Nationaltheaters“ bleibt der „Max-Joseph-Platz“ groß genug für Exerzierübungen.

Ein Antrag des „Generalkommandos München“, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.

8 1841 - Das endgültige Reliefprogramm für das „Siegestor“ wird festgelegt

München-Maxvorstadt - Schwabing * Das endgültige Reliefprogramm für das „Siegestor“ wird festgelegt. 

7 1954 - Die Ruine des „Siegestores“ soll abgerissen werden

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des „Siegestores“ soll abgerissen werden.

Dank des „Amtes für Denkmalpflege“ wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.

16. 7 1871 - Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor

Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.

1938 - Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“ für seine Propaganda.

1840 - Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum „Siegestor“

München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum „Siegestor“.

Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des „Siegestores“ beauftragt.

1. 11 1852 - Ex-König Ludwig I. „schenkt“ der Stadt München das „Siegestor“

München-Maxvorstadt * Das „Siegestor“ geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt.

Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.

1826 - Erste Planungsvorstellungen zum Bau des „Siegestores“

München-Maxvorstadt - Schwabing * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des „Siegestores“.

15. 10 1850 - Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht

München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.

Um 12 1945 - Der Abriss des „Siegestores“ wird beschlossen

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des „Siegestores“ wird beschlossen.

??? 2007 - Der „Ältestenrat“ lehnt das „Trümmerfrauen-Denkmal“ ab

München-Graggenau * Der „Ältestenrat“ beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines „Trümmerfrauen-Denkmals“ und befindet, dass es den Begriff der „Trümmerfrauen“ in München nie gegeben hat. 

Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  

9 2013 - Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 

14. 1 1823 - Das „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder. 

Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird.  
Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 

1776 - Der „Franziskaner-Friedhof“ wird eingeebnet

München-Graggenau * Der „Franziskaner-Friedhof“ wird eingeebnet. 

Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der „Patres“ dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.

Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen

München-Graggenau * Auch die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen.

22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am „Eisner-Bodendenkmal“

München-Graggenau * Bei der „Stadtrats-Sitzung“ stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am „Bodendenkmal“ für Kurt Eisner zur Auswahl.

Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des „Freistaates Bayern“ bezeichnen oder gründete er bloß den „Volksstaat Bayern“?  
Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als „Republik“ bedeuten.  

Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff „Freistaat“ nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben.  
Dagegen denkt man bei „Volksstaat“ eher an die Sprache des „Dritten Reiches“ und der damaligen „DDR“.

Der „SPD-Vorschlag“ lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet“.

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort „Freistaat“ vermeidet.  
Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus „CSU“, „FDP“ und „Grüne/ALM“ gegen die Stimmen der „SPD“ durch.

Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  
„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“

1890 - Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt

München-Graggenau * Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt.

1375 - Eine Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der „Franziskaner-Klosterkirche“ abgeschlossen werden.

21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. 

Von überall her strömen die Massen an den Tatort. 

Aus dem stark angefeindeten „USPD-Politiker“ ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.
Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse:
„Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco.
Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben“
.  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der „Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags“ vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den „Mehrheitssozialisten“ und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die „Zweite Revolution“ eingeleitet. 

14. 1 1841 - Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt

München-Graggenau * Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt.  

Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist „Hausknecht beim Faberbräu“.  

Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 

1792 - Das „Franziskaner-Kloster“ muss dem Bau eines neuen „Theaters“ weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem „Hause Wittelsbach“ hat die „kurfürstliche Hofbauintendanz“ den Abbruch des „Franziskaner-Klosters“ für den Bau eines neuen „Theaters“ ins Auge gefasst.

26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.

29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 

12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden.

Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hat, gingen die Arbeiten zügig voran. 

26. 10 1811 - Der Grundstein für das „Kgl. Hof- Nationaltheater“ wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das „Kgl. Hof- Nationaltheater“ wird gelegt. 

6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 

1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.

1994 - Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert.

1889 - Die „Residenzpost“ erhält eine lichtdurchflutete „Schalterhalle“

München-Graggenau * Das „Postamt“ in der „Residenzpost“ erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke „Schalterhalle“ durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.

1954 - Deutschlands größte „Telefonvermittlungszentrale“ in der „Residenzpost“

München-Graggenau * Die größte „Telefonvermittlungszentrale“ Deutschlands nimmt in der „Residenzpost“ den Betrieb auf.

1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der „Residenzpost“ werden durch Max Lacher erneuert.

Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem „Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege“ unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.

14. 1 1823 - Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines „Max-Joseph-Denkmals“, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.

1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt.

1871 - Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird an die „Vereinsbank“ verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des „Hotels zum Bayerischen Hof“ für 580.000 Gulden an die „Bayerische Vereinsbank“ verkauft.

31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des „Palais Toerring-Jettenbach“ hin.

Die „Ministerien“ haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte.
Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. 

Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten „Ministerien“ einen Gegenentwurf des „Maurermeisters“ Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht.
Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen.

Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die „Minister“ Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834.

Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen „Arkadenvorbau“ verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes“.

Da der „Generalpostadministrator“ Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die „Postdirektion“ bezahlt den gesamten Umbau des „Palais“ - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.

7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. 

Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 

24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit „Inhaftierung“ rechnen muss.

8. 11 1976 - Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt.

Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die „Gedenkplatte“ an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der „Gedenkplatte“ lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde“.  

Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 

Um 1780 - Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“

München-Kreuzviertel * Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“.

23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 

Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 

20. 4 1691 - Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss

München-Graggenau * Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße.  

Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen. 

18. 10 1833 - Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt. 

Er ist ein Denkmal für die im „Russlandfeldzug Napoleons“ umgekommenen bayerischen Soldaten.

12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

München-Graggenau * Vermutlich die Pink Panthers, die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. 

Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert. Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren. Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen. Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht. Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest. 

Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich. 

18. 3 1983 - Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

München-Lehel * Michael Käfer übernimmt das „P1“ im Ostflügel des Hauses der Kunst

Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One

Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 

20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.

1920 - Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.

9. 2 1915 - Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

München-Lehel * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6. 

1808 - Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt.

Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als „Studienkirche“.

Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem „Erzbischöflichen Ordinariat“.

22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster.

Im Konvent leben zwanzig „Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen“ und zwei Novizinnen

30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

4. 1 1710 - Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 

8. 1 1710 - Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche.

Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der „Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche“ teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

Wien - München * Die kaiserliche Familie kommt zur Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche nach München. 

8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Kirchenausschmückung der Dreifaltigkeitskirche

9 1714 - Fresken für die Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Freskant Cosmas Damian Asam beginnt mit seinen Arbeiten an der Dreifaltigkeitskirche

6. 10 1714 - Segnung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche kann vom Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg benediziert [= gesegnet] werden.

Die Altäre, die Kanzel und das Abschlussgitter werden in den folgenden beiden Jahren geschaffen. 

29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck.

Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 

28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt“

9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 

1607 - Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Der alte „Drei­flügelaltar“ aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“ abgerissen.  

An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene „Madonna mit dem Kind“ verwendet wird.  
Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der „Frauenkirche“

1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der „Frauenkirche“ verlegt.

17. 10 1854 - „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein „Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“ abgehalten werden.

Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.

Mietshaus

Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
0.01 km 
Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).

Mietshaus

Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
0.03 km 
Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).

Häusergruppe

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
0.05 km 
Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.

Mietshaus

Erstellung: 1850
Theresienstraße 15
0.06 km 
Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogen-Verdachungen, um 1850/60.

Mietshaus mit Gaststätte

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1852
Amalienstraße 26
0.06 km 
Mietshaus mit Gaststätte Schwarzer Adler, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, 1852 von Gottfried Fischer, 1895 aufgestockt.

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1851
Amalienstraße 24
0.07 km 
Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1851 wohl nach Entwurf von Baumeister Johann Ulrich Himbsel, 1956 z. T. verändert.

Mietshaus

Erstellung: 1844
Amalienstraße 22
0.07 km 
Mietshaus, 1844 von Maurermeister Deiglmayr, Umbau, Aufstockung und Fassadenneugestaltung 1899 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.

Mietshaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1828
Theresienstraße 16
0.08 km 
Mietshaus, klassizistisch, um 1828; Erdgeschoss 1891 umgebaut, sonst gleich Nr. 14.

Mietshaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1828
Theresienstraße 14
0.08 km 
Mietshaus, klassizistisch im Klenze-Stil, um 1828; Gruppe mit Nr. 16.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
0.09 km 
Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
0.12 km 
Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.

Mietshaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1853
Amalienstraße 15
0.14 km 
Mietshaus, klassizistisch, mit Kolossallisenen am Mittelrisalit, 1853 von Matthias Berger, beim Wiederaufbau 1949 z. T. verändert. Freistehendes Rückgebäude, zweigeschossig mit Mezzanin und Erker, um 1870.

Ehem. Bayerische Versicherungsbank

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Ludwigstraße 21
0.15 km 
Ehem. Bayerische Versicherungsbank, jetzt Bürogebäude, viergeschossiges Vieflügelanlage in Ecklage mit rustizierter Fassade und Attikageschoss, neuklassizistisch, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1910/11; Erweiterungsbau, vgl. Theresienstraße 2/4/6.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1853
Amalienstraße 11
0.15 km 
Mietshaus, Maximilianstil, 1853 von Jordan Maurer.

Schulhaus

Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1886
Amalienstraße 36
0.15 km 
Schulhaus, jetzt Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, deutsche Backstein-Renaissance, 1886-87 von Friedrich Loewel.

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1847
Amalienstraße 10
0.16 km 
Mietshaus, in frühem Maximilianstil, 1847 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Amalienstraße 39
0.17 km 
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1873 von Michael Fatz.

Ehem. Wohnhaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 15
0.18 km 
Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Joseph Höchl, 1830, umgebaut zusammen mit Nr. 17 vom Landbauamt München, 1979; symmetrische palastartige Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 19 als Pendant.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 41
0.19 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Palais Holnstein

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1827
Amalienstraße 38
0.19 km 
Sog. Palais Holnstein, klassizistisches Mietshaus mit palastartiger Fassade, 1827 von Franz Xaver Mayr sen. (und Johann Heinrich Himbsel ?); 1990-93 im Inneren weitgehend umgebaut und erneuert.

Ehem. Wohnhaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 17
0.20 km 
Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, viergeschossiger Putzbau mit reicher klassizistischer Gestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1829, umgebaut zusammen mit Nr. 15 vom Landbauamt München, 1979; betonter Mittelteil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 15 und 19.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 40
0.21 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Ehem. Landeszentralbank

Erstellung: 1938
Ludwigstraße 13
0.21 km 
Rheinbergerstraße 2; Rheinbergerstraße 4; Ehem. Landeszentralbank von Bayern, jetzt Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, dreigeschossiger monumentaler Vierflügelbau, teils mit zusätzlichem Attikageschoss, neuklassizistisch dem Straßenbild angepasst, nach revidierten Plänen von Heinrich Wolf begonnen, 1938-41, von Carl Sattler vollendet, 1948-51; mit Ausstattungsdetails des Vorgängerbaues, u. a. Schwanthaler-Reliefs von 1828/29.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Amalienstraße 45
0.22 km 
Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Ludwig Seemüller.

Ehem. Wohnhaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1836
Ludwigstraße 19
0.22 km 
Ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, um 1836; Teil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 15 als Pendant.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 43
0.22 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Erweiterungsbau

Erstellung: 1937
Theresienstraße 2
0.23 km 
Theresienstraße 2/4/6; Erweiterungsbau der Bayerischen Versicherungsbank, 1937-38 von Heinrich Bergthold; dem Altbau (siehe Ludwigstraße 21) angepasst.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 44
0.25 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Ehem. Wohnhaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 11
0.25 km 
Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, klassizistisch, Entwurf 1823 von Leo von Klenze, ausgeführt 1829/30; nach Kriegszerstörung des nördlichen Nachbarhauses (Eckhaus von Klenze) und Straßenverbreiterung in gleicher Form nach Norden erweitert.

Ehem. Wohnhaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 9
0.26 km 

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 51
0.26 km 
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Theresienstraße 33
0.26 km 
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, Mitte 19. Jh.

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Theresienstraße 40
0.26 km 
Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor und Eisenbalkon, 1899-1900 von Ludwig Herrmann.

Kardinal-Döpfner-Straße
0.26 km 

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Amalienstraße 53
0.27 km 
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Ehem. Wohnhaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 7
0.27 km 
Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, viergeschossiger Bau mit klassizistischer Rustikafassade, erbaut durch Rudolf Röschenauer nach Plänen von Leo von Klenze, 1823.

Haslauer-Block

Erstellung: 1960
Ludwigstraße 6
0.28 km 
Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).

Mietshaus in Ecklage

Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1890
Amalienstraße 55
0.28 km 
Mietshaus in Ecklage, Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, um 1890.

ehem. Kriegsministerium

Baustil: Frührenaissanceform
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 14
0.29 km 

ehem. Kriegsministerium, jetzt Staatsarchiv, dreigeschossiger Mittelbau mit Arkadenhalle und zweigeschossigen Seitenflügeln, in italienischen Frührenaissanceformen, von Leo von Klenze, 1823-30, nach schwerer Kriegszerstörung nur Außenmauern und Vestibül erhalten, Wiederaufbau als Archivgebäude durch das Landbauamt München, 1964-67; Ostflügel, einen Ehrenhof umschließender zweigeschossiger Trakt mit Attikageschoss und Säulenportal, von Leo von Klenze, 1823-30, weitgehende Rekonstruktion nach Kriegszerstörung, 1976/77. (Geschütztes Kulturgut)


Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1853
Schellingstraße 7
0.29 km 
Mietshaus, spätklassizistisch, wohl 1853 errichtet; Fassade vereinfacht; Baugruppe mit Nr. 5 und 9.

Ehem. Wohnhaus Gampenrieder

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1821
Ludwigstraße 5
0.29 km 
Ehem. Wohnhaus Gampenrieder, klassizistisch, 1821/22 von Leo von Klenze; jetzt Teil des Finanzministeriums.

Ehem. Damenstift

Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1835
Ludwigstraße 23
0.30 km 
Ehem. Damenstift, jetzt Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, langgestreckter dreigeschossiger Putzbau mit erhöhten Mittel- und Seitenpavillons, im nüchternen Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner, 1835-39, Wiederherstellung nach Kriegsbeschädigung durch das Landbauamt München, 1953; ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, nördlich im Hof freistehender, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, klassizistisch, erbaut von Franz Gießl, 1823/24.

Ehem. Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1825
Ludwigstraße 3
0.30 km 
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiger Bau mit nordseitigem Rückflügel, Fassadengestaltung klassizistisch, von Leo von Klenze, 1825/26, Umbau des Rückflügels durch Karl Stöhr, 1912, Behebung von Kriegsschäden, nach 1945.

Mietshaus in Ecklage

Erstellung: 1853
Schellingstraße 9
0.30 km 
Mietshaus in Ecklage zur Amalienstraße, 1853 für den Schreinermeister Johann Sauermann errichtet, Fassade im Rundbogenstil (vereinfacht), in der Nachfolge Friedrich von Gärtners; 1893 Ladeneinbau an der Amalienstraße; 1925 Gaststätteneinbau; Baugruppe mit Nr. 5 und 7.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Schellingstraße 17
0.31 km 
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.

Ehem. Doppelwohnhaus

Erstellung: 1817
Ludwigstraße 1
0.31 km 
Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1853
Schellingstraße 19
0.31 km 
Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1853 von Max Kuppelmayr.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1842
Türkenstraße 34
0.32 km 
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, 1842 von Maurermeister Karl Deiglmayr.

Johann Petzmayer

Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10

0.00 km 


Rheinberger Josef

Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6

0.03 km 


Fürstenstraße

0.11 km 


Theresienstraße 9

0.11 km 


Ludwigstraße 13

0.22 km 


Wilhelm Bauer

Gedenktafel
Theresienstraße 46

0.29 km 


Ludwigstraße 2

0.32 km 


Hans Carossa

Gedenktafel
Theresienstraße 46

0.33 km 


Karl Richter

Gedenktafel
Gabelsbergerstraße

0.33 km 



Gustav Landauer

Gedenktafel
Amalienstraße

0.35 km 


Türkenstraße 17

0.38 km 


Schönfeldstraße 3

0.38 km 


Gedenktafel - Odeon

Gedenktafel
2012
Odeonsplatz

0.39 km 


Wittelsbacherplatz

0.42 km 


Karl Gayer

Gedenktafel
Schellingstraße

0.42 km 


Ludwigstraße 20

0.43 km 


Georg-Elser-Platz

0.43 km 




0.46 km 


Schönfeldstraße 16

0.47 km 


Ludwigstraße 20

0.48 km 


Ludwigstraße 20

0.49 km 


Amalienstraße 58

0.49 km 


Brienner Straße

0.52 km 


Hofgartenstraße

0.52 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Hofgartenstraße

0.53 km 


Geschwister-Scholl-Platz

0.53 km 



Platz der Opfer des Nationalsozialismus

0.54 km 


Fjodor Tjuttschew

Standbild
2003
Galeriestraße

0.54 km 


Odeonsplatz

0.54 km 



0.55 km 


Odeonsplatz

0.56 km 


Erinnerungstafel
Amalienstraße 44
0.24 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Von-der-Tann-Straße 7
0.47 km  


Erinnerungsstele
Königinstraße 35
0.86 km  


?>
Hockende
0.23 km
Uhlig Wilhelm
1980

Kardinal-Döpfner-Straße 2 


Exzentrische Pyramide
0.30 km
Lechner Alf
1978

Schellingstraße 3 


Hippokrates
0.32 km
Kroher Karl
1966

Ludwigstraße 29 


Isargott-Brunnen
0.32 km
Rauch Ernst Andreas
1968

Odeonsplatz 4 


Aristoteles
0.32 km
Bohr
1966

Ludwigstraße 


Homer
0.32 km
Mayer J. E.
1966

Ludwigstraße 


Thukydides
0.33 km
Vogel H.
1966

Ludwigstraße 


Akanthusblüten-Brunnen
0.34 km
Rauch Ernst Andreas
1961

Ludwigstraße 


Brunnenplastik
0.34 km
Münz Thomas Otto
1972

Schellingstraße 3 


Bronzeplastik
0.36 km
Saalmann Karin
1972

Schellingstraße 3 


Reiterstandbild König Ludwig I.
0.37 km
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 


Denkmal der deutschen Kavallerie
0.38 km
Bleeker Bernhard
1960

Schönfeldstraße 


Large Red Sphere
0.39 km
Maria Walter De
2010

Türkenstraße 


Brunnen im Hof des Innenministeriums
0.39 km
Krieger Emil, Kolb Anton
1952

Odeonsplatz 3 


Archimedes
0.39 km
Neubauer-Woerner Marlene

 


Magdeburger Halbkugeln
0.42 km
Neubauer-Woerner Marlene

 


4th Plinth Munich
0.42 km
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 


Klenze-Brunnen
0.43 km
Mikorey Franz
1964

Ludwigstraße 20 


Z-Antl-Brunnen
0.43 km
Hacker Walter
1985

Odeonsplatz 2 


Loreley-Brunnen
0.44 km
Schwanthaler Ludwig von
1852

Hofgarten 


Glasbrunnen
0.47 km
Lechner Florian
1985

Brienner Straße 18 


Prinzregent-Luitpold-Brunnen
0.52 km
Henselmann Josef
1983

Brienner Straße 12 


???
0.54 km
???
????

Walter-Klingenbeck-Weg 


Hofgarten 


Bierbrunnen
0.54 km
Berthold Joachim
1958

Oscar-von-Miller-Ring 


Gedenktafelcollage für die Weiße Rose
0.54 km
Schmidt-Matt Robert
1987

Geschwister-Scholl-Platz 


Zwei Löwen
0.57 km
Rümann Wilhelm von
1906

 


Konkave und konvexe Form
0.59 km
Rucker Hans
1973

Theatinerstraße 22 


Heinrich-Heine-Brunnen
0.59 km
Stadler Toni
1962

Galeriestraße 


Zwei Schalenbrunnen
0.60 km
Gärtner Friedrich von
1840

Geschwister-Scholl-Platz 


Delphin-Brunnen
0.61 km
Hofmann Erich
1962

Kaulbachstraße 7 


Oskar Maria Graf-Denkmal
0.62 km
Holzer Jenny
1997

Salvatorplatz 1 


Große zwei V
0.63 km
Koenig Fritz
1973

Barer Straße 29 


Buscando la Luz
0.65 km
Chillida Eduardo
1997

Barer Straße 


Kontinente
0.66 km
Brenninger Georg
1984

Barer Straße 29 



Sockelobjekt
0.66 km
Gutbub Edgar
1990

Heßstraße 3 


Sockelobjekt
0.66 km
Gutbub Edgar
1990

Heßstraße 3 


Fassadenskulptur
0.66 km
Kern Stephan
1990

Heßstraße 3 


Tauben-Marie-Brunnen
0.67 km
Henselmann Josef
1958

Salvatorstraße 3 


Perseus-Brunnen
0.67 km
Gerhard Hubert
1585

Residenz 


Der kleine Bär
0.69 km
Nida-Rümelin Rolf
1958

Kaulbachstraße 25 


Aglaia
0.69 km
Stadler Toni
1961

Theresienstraße 


Bodenbrunnen in Sitzform
0.69 km
Schwalbach Karl Jakob
1977

Ludwigstrasse 29 


Wittelsbacher Brunnen
0.71 km
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumper Hans
1611

Residenz 


Toter Soldat
0.72 km
Bleeker Bernhard

Hofgarten 


Zueinander
0.73 km
Lechner Alf
1996

Theresienstraße 


Faun-Brunnen
0.73 km
Unbekannt
1897

Kaulbachstraße 31 


Dante-Brunnen
0.73 km
Faller Max
1965

Veterinärstraße 1 


Castor und Pollux
0.74 km
Widnmann Max von
1886

Akademiestraße 


Trojanisches Pferd
0.75 km
Wimmer Hans
1978

Barer Straße 27 


Wasserbecken Kabinettsgarten
0.75 km
Kluska Peter
2003

Alfons-Goppel-Straße 


Miracolo
0.76 km
Marini Marino
1960

Barer Straße 27 


Flora III
0.76 km
Koenig Fritz
1971

Alfons-Goppels-Straße 


Nornenbrunnen
0.76 km
Netzer Hubert
1907

Maximiliansplatz 


???
0.77 km
???

 


Zweiteilige liegende Figur
0.78 km
Moore Henry
1969

Barer Straße 29 


Synagoge
0.78 km
Szymansky Rolf
1963

Barer Straße 


Niobe
0.78 km
Guerrini Lorenzo
1974

Barer Straße 27 


Frau, Geld darreichend
0.79 km
Dietz Elmar
1951

Theatinerstraße 8 


Trojanische Pferd
0.80 km
Hirn Sebastian
2014

Max-Joseph-Platz 


Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)
0.81 km
Unbekannt
1790

Marstallplatz 1 


Apollo und die neun Musen
0.82 km
Brenninger Georg
1964

Max-Joseph-Platz 2 


Maximiliansplatz 


Wunsch und Gedächtnis
0.84 km
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 


Große Biga
0.85 km
Koenig Fritz
2000

Barer Straße 27 


Grosse Liegende
0.85 km
Moore Henry
1957

Theresienstraße 


Minerva
0.85 km
Jara Fernando de la
1999

Hofgartenstraße 8 


Steinerner Baum
0.85 km
Knappe Karl
1968

Barer Straße 21 


Doppelsäule 23/70
0.86 km
Hauser Erich
1970

Theresienstraße 


Vernetzungen
0.87 km
Bergmeister Manfred
1993

Max-Joseph-Straße 2 


Denkmal für Graf Montgelas
0.87 km
Sander Karin
2005

Promendeplatz 


Statue von Orlando di Lasso
0.89 km
Widnmann Max von
1848

Promenadeplatz 


Statue von Lorenz von Westenrieder
0.91 km
Widnmann Max von
1854

Promenadeplatz 


Alter Hof 


Present Continuous
0.93 km
Visch Henk
2011

Gabelsbergerstraße 


Schalenbrunnen
0.94 km
Hentrich Helmuth
1984

Pacellistrasse  


Tafeln zur Geschichte des Geldes
0.95 km
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 


Rosselenker
0.96 km
Hahn Hermann
1928

Arcisstraße 21 


For Leonardo
0.96 km
Paolozzi Eduardo
1986

Arcisstraße 


Rotmarmorbunnen
0.96 km
Unbekannt
1785

Alter Hof 


St. Benno-Brunnen
1.00 km
Henselmann Josef
1972

Frauenplatz 


Rossebändiger
1.00 km
Bleeker Bernhard
1931

Arcisstraße 


StraßeNamevonbis
0.07Fürstenstraße 6Rheinberger Joseph18671901
0.11Amalienstraße 25Café Stefanie
0.11Theresienstraße 9Schmeller Johann Andreas18361852
0.15Theresienstraße 23Morgenstern Christian
0.22Ludwigstraße 13Elisabeth von Österreich-Ungarn 18371854
0.24Amalienstraße 44Klingenbeck Walter19241942
0.32Amalienstraße 57Malschule für Damen18911905
0.32Türkenstraße 30Wedekind Frank
0.32Türkenstraße 52Endell August
0.33Theresienstraße 46Carossa Hans19141929
0.34Türkenstraße 35Mann Heinrich
0.34Ludwigstraße 2Zentralministerium 1945
0.36Schellingstraße 27Wedekind Frank
0.38Schönfeldstraße 4Dülfer Martin
0.39Galeriestraße 4Ausstellung Entartete Kunst
0.41Ludwigstraße 18Scheffel Joseph Viktor
0.43Ludwigstraße 18Gärtner Friedrich von1914
0.44Türkenstraße 57Simplicissimus 19031913
0.44Schellingstraße 33Marc Franz
0.47Briener Straße 8Rosenberg Alfred19181919
0.49Schellingstraße 39Druckerei des Völkischen Beobachters
0.49Schönfeldstraße 9Spitzeder Adele1871
0.53Schellingstraße 44Strauss Franz Josef1931
0.55Theresienstraße 66Reventlow Franziska zu
0.56Schellingstraße 49Strauss Franz Josef19151931
0.56Türkenstraße 94Elser Georg
0.56Blütenstraße 8Rilke Rainer Maria
0.57Schellingstraße 50Fotoatelier Heinrich Hoffmann
0.58Schellingstraße 49Strauß Franz Josef
0.58Türkenstraße 81Reventlow Franziska zu
0.59Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19081908
0.59Galeriestraße 15Feuchtwanger Lion19001908
0.59Adalbertstraße 34Wedekind Frank
0.60Adalbertstraße 4Brenninger Georg
0.61Brienner Straße 18Wittelsbacher Palais
0.61Schellingstraße 53Ibsen Henrik
0.61Von-der-Tann-Straße 15Fotostudio Elvira 18971944
0.62Barer Straße 37Graf Oskar Maria19191931
0.65Akademiestraße 15Brecht Bertold
0.66Akademiestraße 15Zuckmayer Carl
0.66Kaulbachstraße 10Troost Paul Ludwig19121934
0.66Kaulbachstraße 12Augsburg Anita
0.66Kaulbachstraße 12Pfülf Toni1933
0.67Kaulbachstraße 15Kaulbach Friedrich August von
0.67Kaulbachstraße 15Wagner Adolf
0.67Schönfeldstraße 17Ibsen Henrik1875
0.67Schönfeldstraße 17Ibsen Hendrik
0.67Akademiestraße 9Mühsam Erich
0.68Zieblandstraße 1May Karl
0.68Zieblandstraße 1Arnold Karl19061906
0.69Heßstraße 5Nietsche Friedrich
0.71Briennerstraße 21Wagner Richard
0.73Briennerstraße 23Haus der Deutschen Ärzte 1945
0.73Theatinerstraße 38Faistenberger Andreas16841735
0.74Schellingstraße 62Osteria Bavaria
0.74Kaulbachstraße 35Huch Ricarda
0.76Prannerstraße 8Bayerischer Landtag
0.77Heßstraße 9George Stefan
0.79Barerstraße 19Montez Lola
0.79Luwigstraße 28Haus des Deutschen Rechts 1945
0.81Kaulbachstraße 41Bierbaum Otto Julius
0.85Georgenstraße 27Reventlow Franziska zu
0.85Georgenstraße 29Reventlow Franziska zu18971898
0.85Georgenstraße 35Kandinsky Wassily18981901
0.87Georgenstraße 34Heymann Werner Richard
0.88Friedrichstraße 1Münter Gabriele 1904
0.88Friedrichstraße 1Kandinsky Wassily19011904
0.89Georgenstraße 24Feuchtwanger Lion1917
0.89Schackstraße 4Münter Gabriele
0.89Georgenstraße 16Thiersch Friedrich von18891921
0.91Leopoldstraße 4Die Insel
0.91Georgenstraße 16Malschule für Herren18911905
0.91Georgenstraße 40Ažbe Anton18921905
0.92Georgenstraße 10Bissing Friedrich Wilhelm Freiherr von
0.92Georgenstraße 3Brenninger Georg
0.92Leopoldstraße 4Schröder Rudolf Alexander
0.92Leopoldstraße 4Heymel Alfred Walter
0.93Friedrichstraße 2Holm Korfix
0.94Promenadeplatz 15Thoma Ludwig1899
0.97Friedrichstraße 4Lipps Theodor 18941908
0.97Friedrichstraße 4Marc Franz19071908
0.98Leopoldstraße 10Herzog Wilhelm
0.98Zieblandstraße 11Karlstadt Liesl1892
0.98Konradstraße 11Mann Thomas19021904
0.99Weinstraße 16Muxel Johann Nepomuk 1834