Koordinaten: lat:
48.17477, lng:
11.58973
Ab 1. 7 1886 - August Ungerers private elektrische Straßenbahn
Schwabing * Die erste elektrische Straßenbahn Münchens und die dritte auf der Welt verbindet - ab dem 1. Juli 1886 bis zum Juni 1895 - die Endstation der Pferdebahn in Schwabing mit dem circa 750 Meter entfernten Ungererbad.
Der Ingenieur und Besitzer des Schwabinger Würmbades, August Ungerer, errichtet und finanziert die Bahn auf eigene Kosten. Da das Ungererbad damals weit außerhalb der Stadt liegt, errichtet der Badbetreiber die Zubringer-Straßenbahn als Kundenservice für seine Badegäste. Die Bahn befördert pro Jahr rund 150.000 Fahrgäste.
<p>Die Straßenbahnhaltestelle Schwabinger Tor wurde 2023 im Zuge der städtebaulichen Entwicklung des gleichnamigen neuen Stadtquartiers an der Leopoldstraße errichtet. Sie befindet sich im Münchner Stadtteil Schwabing und ist Teil der Tramlinie 23, die das nördliche Schwabing mit der Innenstadt verbindet.</p><p>Gestaltet wurde die Haltestelle vom renommierten Architekturbüro Felix Fischer Architekten. Besonders auffällig ist das geschwungene, dynamisch wirkende Dach, das sich optisch elegant in die urbane Umgebung einfügt. Die Konstruktion wirkt leicht und zugleich futuristisch – ein architektonisches Highlight im öffentlichen Raum. Durch Materialwahl und Formgebung entsteht ein Spiel aus Licht und Transparenz, das tagsüber wie nachts visuelle Akzente setzt.</p><p>Die Haltestelle erfüllt nicht nur funktionale Anforderungen des Nahverkehrs, sondern ist zugleich ein gestalterisches Symbol für modernes, lebenswertes Stadtbild. Sie steht exemplarisch für die Verbindung von Architektur, Infrastruktur und urbanem Lebensgefühl im neuen Schwabinger Tor.</p>
<p>Wohnhaus, barockisierend, mit Mansarddach, 1912-13 von Robert Rehlen; zum Straßenbahnbetriebshof 4 gehörig.</p>
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkerturm an der Ecke und Stuckdekor, 1905-06 von Georg Dorner; am Parzivalplatz.</p>
Volksschule, reduziert historisierend, mit hohem Walmdach und Dachreiter, 1926-27 von Hans Grässel.
<p><strong>Denkmalliste:</strong> D-1-62-000-7293</p><p>Die russisch-orthodoxe Allerheiligenkirche wurde 1926–1927 für die aus Russland emigrierte Gemeinde errichtet. Der Ziegelbau im neobyzantinischen Stil mit seiner vergoldeten Zwiebelturmkuppel ist das älteste orthodoxe Gotteshaus Bayerns. Architekt Karl Meitinger verband traditionelle russische Formen mit moderner Münchner Bauweise. Die Kirche wurde 1927 geweiht und gehört zur Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA). Ihr Bau markiert ein frühes Zeugnis der russischen Emigration in München nach der Revolution von 1917.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900; Gruppe mit Ungererstraße 90 und 92.</p>
Wohnhaus, zweigeschossiger historisierender Satteldachbau über hohem Kellergeschoss mit Eingangsvorbau und von Zwerchhaus bekröhntem Polygonalerker, bez. 1910.
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erkern und reichem Stuckdekor, bez. 1900, von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 90 und Stengelstraße 2.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Eckturm und reichem Stuckdekor, 1900-01 von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 92 und Stengelstraße 2.</p>
Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit neuklassizistischer Fassadenzier, um 1920.
Leopoldstraße 133/135/135 a; Wohnblock, barockisierend, 1911 von Franz Deininger; mit Tristanstraße 4.
Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau in neuklassizistischen Formen mit mittigem Kastenerker und Stuckdekor, um 1920.
Villa, historisierend, 1911.
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, Anfang 20. Jh.</p>
Repräsentative Villa, neuklassizistisch, um 1910/20.
Villa, neuklassizistisch, um 1910.
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1900 von Paul Böhmer; Gruppe mit Helmtrudenstraße1.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.</p>
Mottlstraße 9, 11, 13, 15; Malerische Reihenhausgruppe, Jugendstil, um 1910.
Mietshaus, historisierender Eckbau, 1911 von Franz Deininger; mit Leopoldstraße 133/135/135 a.
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900; Gruppe mit Ungererstraße 80.</p>
Verwaltungsgebäude der Alte Heide Gemeinnützigen Baugesellschaft m.b.H., malerischer Gruppenbau im Zentrum der Siedlung Alte Heide, 1921-22 von Theodor Fischer. Südlich im Garten Brunnenbecken mit Knabenfigur sowie (am Nebenbau) Gedenktafel für Ernst L. Eppner (1879-1924).
<p>Mietshaus in Ecklage, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Eckbau mit Stuckdekor, um 1900.</p>
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.</p>
Konsumgebäude der Siedlung Alte Heide, mit Kratzputzdekor, bez. 1920, von Theodor Fischer; das platzartige Westende der Straße abschließend.
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1907 von Berthold Neubauer.</p>
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Wohnhaus, neuklassizistisch, zweigeschossig, um 1910/20.</p>
Kath. Pfarrkirche und Kirche des Konvents der Augustiner- Eremiten Maria vom Guten Rat; hoher, schlichter Sichtziegelbau mit Satteldach, durch Freiraum von der Straße abgerückt und mit am Gehsteig errichtetem Glockenständer; Nordfassade mit Betonrosette und Außenkanzel; betont nüchterner Sakralbau, der alle konstruktiven Elemente sichtbar zeigt; im Inneren weite Längshalle; die durch Stahlbeton-Stützen ausgesteiften Längswände, mit verschlämmten Ziegeln ausgefacht, tragen die Hängekonstruktion des offenen Holzdachstuhls; 1956/57 von Josef Wiedemann; mit Ausstattung.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Villa, zweigeschossiger Walmdachbau in Zollingerbauweise über hohem Sockel, barockisierend mit expressionistischen Einflüssen, Einfriedung mit Betonpfosten und-sockel; beides von Carl Limburg, 1923/24</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>
Zweigeschossiges Satteldachhaus
Architekt: Birkenholz Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
Architekt: Birkenholz Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, barockisierend, 1923 von Peter Birkenholz; Gruppe mit Nr. 62.</p>
<p>Mietshaus, neubarock mit Erkerturm, 1899 von Baumeister Josef Geißler; Gruppe mit Nr. 66.</p>
<p>Mietshaus, später Jugendstil-Eckbau, 1908 von Georg Guinin; modern aufgestockt.</p>
Zweigeschossiges Satteldachhaus
Architekt: Birkenholz Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
Architekt: Birkenholz Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, barockisierend, 1923 von Peter Birkenholz; Gruppe mit Nr. 64.</p>
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900; Gruppe mit Nr. 68.</p>
<p>Villa, barockisierend, langgestreckter Bau mit Satteldach, um 1920; mit Klementinenstraße 13.</p>
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, um 1910.</p>
<p>Einfamilienhaus, 1929/30 von Ernst Hanauer, Klinkerbau mit Walmdach; Gartenanlage gleichzeitig.</p>
<p>Gaststätte Brunnwart, barockisierender Bau, erdgeschossig, um 1900.</p>
Walmdachvilla, barockisierend, um 1910/20.
Kinderkrankenhaus, 1926-28 von Richard Schachner als Erweiterung des Schwabinger Krankenhauses errichtet. Vgl. Kölner Platz 1.
Eckhaus
Baustil: barockisierend
Baustil: barockisierend
Eckhaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, erbaut 1900 von Ch. Schneider.</p>
<p>Villenartiges Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, 1923-24 von Heilmann und Littmann; mit neubarockem Vorgartenzaun.</p>
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>
<p>Wohnhaus, historisierend, um 1900.</p>
vor Max-von-Gruber-Straße 3; Gedenkbrunnen für Max von Gruber, Becken mit pfeilerartigem Nagelfluh-Aufbau, 1928 von Karl Knappe.
<p>Villa, historisierend, 1923 von Stefan Wollmann.</p>
<p>The M. Pire befindet sich in der Parkstadt Schwabing</p>
<h3>Daten</h3>
<ul>
<li>23 Stockwerke</li>
<li>Höhe: 84 m</li>
<li>zwei Campusgebäude mit 7 Stockwerken</li>
<li>Grundstück: 13.800 qm</li>
<li>Geschossfläche: 44.100 qm</li>
<li>Kosten: 220 Mill. Euro</li>
<li>Baubeginn: Juni 2008</li>
<li>Fertigstellung: Dezember 2010</li>
</ul>
<p>Nordfriedhof, angelegt 1884, mehrfach erweitert, 1897-1910 Neugestaltung durch Hans Grässel. Friedhofsgebäude mit mittlerem Kuppelbau neubyzantinisch, 1897-99 von Grässel. Östlich gegenüber zwei Arkadenhallen (Urnenhalle). Zahlreiche Gruftkapellen, Denkmäler und Brunnen. Friedhofsmauer um den älteren Teil (Gräberfelder 1-91).</p>
<p>Mietshaus, dreigeschossiger reich gegliederter Mansardwalmdachbau in Jugendstilformen mit durch Doppelerker, Längsbalkon und Zwerchhaus betonter Mittelachse, um 1910; mit Einfriedung, wohl bauzeitlich.</p>
<p>Volksschule, historisierender Zweiflügelbau, mit malerischer Portalvorhalle, 1910-11 von Wilhelm Bertsch.</p>
<p>Villa, neuklassizistisch, 1924 von Max Neumann.</p>
<p>Kölner Platz 1; Schwabinger Krankenhaus, weitläufiger Komplex nach barockisierendem Grundschema, reduziert historisierend, 1906-13 und 1926-28 von Richard Schachner. An der Südseite große Baugruppe aus dreigeschossigem Hauptgebäude mit Mittelrisalit und Arkadenvorbau (1906-07), aus der Kath. Heilig-Kreuz-Kirche mit Turm und Ausstattung, aus den östlich anschließenden Schwesternhäusern; westlich Verwaltungs- und Apothekengebäude, vormals mit Verbindungsgang. Nördlich in der Hauptachse des Eingangsbaus drei Mittelbauten (Operations-, Bad- und Kochhaus) mit beidseitig durch Gänge verbundene Seitenflügeln (Krankengebäude), gruppiert um kleine Gartenhöfe; mit Desinfektions- und Waschhaus, Kessel- und Maschinenhaus, sowie Sonderbauten und Nebengebäude. Direktorwohnung, in der Südwestecke (jetzt James-Loeb-Straße 2, vgl. dort). Kinderkrankenhaus, 1926-28, in der Südostecke (jetzt Parzivalstraße 16, vgl. dort). Mit zahlreichen Pavillons besetzte gemauerte Umfriedung an der Süd-, Ost- und Westseite. Vor dem Haupteingang zwei Säulen mit von Bronzeschlangen umwundenen Kelchen; den Vorplatz begrenzt östlich ein Brunnenpavillon, 1911 von Maximilian Schachner. Zugehörig Isoldenstraße 15, östlicher Eingang.</p>
<p>Mansarddachvilla, neuklassizistisch, 1924 von Ludwig Grothe.</p>
Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 10, 12, 14, 16, 18.
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 8, 12, 14, 16, 18.
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900, Gruppe mit Nr. 30.</p>
Dietlindenstraße 12/14; Doppelmietshaus, historisierend, 1910 von Paul Böhmer; Gruppe mit Nr. 8, 10, 16, 18.
Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 8, 10, 12, 14, 16.
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 474 m | Leopoldstraße 153 | Klages Ludwig | 1910 | 1918 | |
| 690 m | Leopoldstraße 135 | Ende Michael | 1945 | 1961 | |
| 692 m | Mottlstraße 6 | Kutscher Arthur | 1957 | 1960 | |
| 747 m | Isoldenstraße 3 | Ehard Hans | 0 | 0 | |
| 760 m | Helmtrudenstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1908 | 1909 | |
| 767 m | Helmtrudenstraße 5 | Kutscher Artur | 1913 | 1916 | |
| 790 m | Kunigundenstraße 51 | Guardini Romano | 0 | 0 | |
| 822 m | Leopoldstraße 119 | Klages Ludwig | 1901 | 1909 | |
| 932 m | Dietlindenstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 965 m | Fuchsstraße 2 | Kästner Erich | 1946 | 1953 | |
| 966 m | Ungererstraße 24 | Mann Thomas | 1902 | 1902 | |
| 979 m | Dietlindenstraße 14 | Heimeran Ernst | 0 | 0 |