Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
<p><strong><em>Schwabing</em></strong> * Mit einem Vertrag überlässt der Geheime Rat und Kabinettssekretär Franz Xaver Ignaz von Wilhelm sein in Schwabing gelegenes Schloss Suresnes dem Kölner Kurfürsten Clemens August zur Nutzung. Dafür erhält Wilhelm das Nutzungsrecht am Schloss Ammerland am Starnberger See <em>„mit der Jagd, der Fischerei und der Gärtnerei“</em>. Die Eigentumsrechte und Unterhaltspflichten an beiden Schlössern bleiben durch diesen Vertrag unangetastet. </p> <p>Über die Hintergründe des Nutzungstausches gibt es keine Unterlagen. Die Vermutung ist naheliegend, dass der Kölner Fürstbischof eine verschwiegenes Absteigequartier nahe Münchens für seine amourösen Vergnügungen sucht. Der prachtliebende und den Freuden des Lebens sehr zugetane Fürst, der aufgrund seiner fünf Bistümer auch <em>„Monsieur de Cinq-Eglises“</em> genannt wird, ist bis zum Todesjahr des Geheimen Rats Franz Xaver Ignaz von Wilhelm, 1741, Hausherr auf Schloss Suresnes. </p>
München-Schwabing * Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
Schwabing * Erstmalige Nennung von Schwabing.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.
Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Englischer Garten - Schwabing * Auf der Werneckwiese im Englischen Garten finden zwischen dem 7. und dem 10. September 1972 die olympischen Wettbewerbe im Bogenschießen statt.
München-Englischer Garten - Lehel - Schwabing * Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten zwischen Martiusbrücke und Oettingnstraße.
München-Englischer Garten - Schwabing * Nördlich des Rumford-Hauses im Englischen Garten - in der Umgebung der Martiusbrücke nahe der Königinstraße - entsteht das Amphitheater mit einem Durchmesser von 180 Fuß = ~ 60 Meter.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der künstlich auf einer Wiese angelegte Kleinhesseloher See wird unter der Leitung von Friedrich Ludwig Sckell auf seine heutige Größe von acht Hektar gebracht. Die Arbeiten dauern bis 1812.
München-Englischer Garten * Auf einem Wiesengelände bei Schwabing wird der Kleinhesseloher See angelegt. Er wird zwischen 1807 und 1812 beträchtlich erweitert.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das Rumford-Haus im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens als Offiziers-Casino. </p> <p>Dieser Militärsaal erhält später den Namen Rumfordsaal. </p>
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet.
Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen.
München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
München-Isarvorstadt - Museumsinsel - München-Englischer Garten * Die Abendzeitung meldet: „Die Biber sind wieder zurück in München“. Nördlich der Zenneck-Brücke am Deutschen Museum und am Oberst-Jägermeister-Bach im Englischen Garten können die Tiere seither beobachtet werden.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Sckell-Denkmal am Südufer des Kleinhesseloher Sees muss abgetragen werden. Das aus Grünkalkstein bestehende Denkmal ist schnell verwittert.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das im Jahr 1932 beseitigte „Sckell-Denkmal“ am Südufer des „Kleinhesseloher Sees“ wird durch eine Kopie von Georg Petzold aus „Kalktuff“ ersetzt.
München-Englischer Garten - Schwabing * König Max I. Joseph lässt am Südufer des Kleinhesseloher Sees durch den Bildhauer Ernst von Bendel für Friedrich Ludwig von Sckell ein Denkmal errichten.
München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)
München-Englischer Garten - Lehel * Zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens wird die Tradition des Kocherlballs am Chinesischen Turm wiederbelebt. An jedem dritten Sonntag im Juli, um 6 Uhr früh, treffen sich Münchner Traditionalisten und sonstiges Partyvolk zum Tanz bei Volksmusikklängen. Um 10 Uhr endet die Veranstaltung.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.
München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.
München - Englischer Garten * Gründung des „Vereins zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms“.
München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.
München-Englischer Garten - Lehel * Auf den „kinesischen thurn“ im Englischen Garten wird vom Kupferschmied Michael Leithner der Knopf angebracht.
München-Lehel - Englischer Garten * Der Chinesische Turm erhält eine neue Schindelbedeckung.
München-Englischer Garten - Schwabing * An der ursprünglichen nördlichen Grenze des Englischen Gartens befinden sich zwei kleine Holländische Bauernhäuser, die dem Parkwächter Josef Tax als Wohnung dienen.
Er hält Kühe und Esel und betreibt außerdem einen Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter und Tagelöhner. Damit legt er den Grundstein für das später so beliebte Ausflugslokal Kleinhesselohe, das anfangs im Volksmund auch Kleines Eselsloch genannt wird.
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.
München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.
München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe der Wirtschaft des Chinesischen Turms entsteht der Gotische Pavillon. Der Holzbau wird von der Münchner Bevölkerung ebenso exotisch und bizarr betrachtet wie die chinesische Baukunst. Er verschwindet - wie die meisten Holzkostruktionen - bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
München-Englischer Garten - Lehel * Der sogenannte Kocherlball am Chinesischen Turm im Englischen Garten wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten. Bis dahin vergnügten sich sonntags ab fünf Uhr früh die Dienstboten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Biedersteiner Tunnel im Gebiet des Biedersteiner Sees entsteht bis 1966.
München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.
München-Schwabing - Englischer Garten * Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen und durch einen etwas größeren hölzernen Neubau von Professor Rudolf Esterer ersetzt.
<p><strong><em>München-Englischer Garten - Schwabing</em></strong> * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Danach richtet man sich in provisorischen Holzhütten ein.</p>
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird von Gabriel von Seidl als Bootshaus errichtet. Später nimmt es das See-Restaurant Kleinhesselohe auf.
München-Englischer Garten - Schwabing * Nach der Behebung der Kriegsschäden wird das Seehaus wieder eröffnet.
München-Englischer Garten - Schwabing * Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Seehaus im Sommer ein stark frequentierter Biergarten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird von den Architekten Ernst Hürlimann und Ludwig Wiedemann errichtet.
München-Englischer Garten - Lehel * Das heutige Karussell am Chinesischen Turm, ein Gemeinschaftswerk des Schwabinger Bildhauers Joseph Erlacher und des Dekorationsmalers August Julier, geht in Betrieb und dreht noch heute seine Runden.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft. Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.
München-Schwabing * Zur besseren wirtschaftlichen Verwertung wird die 250 Tagwerk [= ~53.000 Quadratmeter] große Immobilie um das Schloss Biederstein von den wittelsbachischen Erben veräußert. Die Firma Heilmann & Littmann“erhält den Auftrag zum Verkauf.
München-Englischer Garten - Schwabing * In Erinnerung an Freiherr Reinhard von Wernecks „verdienstvolle Tätigkeit“ als Direktor des Englischen Gartens veranlasst König Ludwig I. die Errichtung des Werneck-Denkmals auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe des Ostufers des Kleinhesseloher Sees. Architekt ist Leo von Klenze.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.01 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.08 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.08 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.10 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.10 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.13 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.15 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.15 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.16 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.17 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.20 | Leopoldstraße 59 | Mann Heinrich | 1914 | 1928 | |
| 0.20 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.20 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.21 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.21 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.22 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.22 | Herzogstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.24 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.25 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.25 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.26 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.26 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.26 | Feilitzschstraße 3 | Klee Paul | 1908 | 1919 | |
| 0.26 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.28 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.28 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.28 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.28 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.28 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 | |
| 0.28 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.28 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.29 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.29 | Leopoldstraße 71 | Thoma Ludwig | 1905 | 1907 | |
| 0.31 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.31 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.32 | Werneckstraße 24 | Klee Paul | |||
| 0.32 | Werneckstraße 24 | Toller Ernst | |||
| 0.32 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.33 | Leopoldstraße 77 | Prell Bally | 1922 | 1982 | |
| 0.33 | Leopoldstraße 77 | Dülfer Martin | 1900 | 1906 | |
| 0.33 | Leopoldstraße 77 | Bonsels Waldemar | 1906 | 1918 | |
| 0.33 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.33 | Occamstraße 1 | Martov Julij | |||
| 0.34 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.34 | Marktstraße 5 | Mann Thomas | 1898 | ||
| 0.34 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.35 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.35 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.36 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.36 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.37 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.38 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.38 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.38 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.38 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.38 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.39 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.39 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.39 | Siegfriedstraße 14 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1902 | |
| 0.40 | Clemensstraße 2 | Roda-Roda Alexander | 1906 | 1910 | |
| 0.41 | Seestraße 16 | Böhlau Helene | |||
| 0.41 | Seestraße 16 | Weber Max | 1919 | 1920 | |
| 0.41 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.41 | Mandlstraße 9 | Breitbach Joseph | |||
| 0.43 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.43 | Seestraße 20 | Crailsheim Friedrich Krafft von | 1926 | ||
| 0.43 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.43 | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 | |
| 0.43 | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 0.44 | Mandlstraße 10 | Nonnenbruch Max | 1902 | ||
| 0.44 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.44 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.45 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.47 | Mandlstraße 24 | Eliasberg Alexander | |||
| 0.47 | Feilitzschstraße 32 | Mann Thomas | 1897 | 1902 | |
| 0.48 | Mandlstraße 26 | Kubin Alfred | 1904 | 1906 | |
| 0.48 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.48 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.48 | Leopoldstraße 87 | Wolfskehl Karl | 1904 | 1909 | |
| 0.48 | Leopoldstraße 87 | George Stefan | 1904 | 1909 | |
| 0.49 | Mandlstraße 28 | Graf Willi | 1943 | ||
| 0.49 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.49 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.50 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.50 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.51 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.51 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.51 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.51 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.51 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.53 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.53 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.56 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.56 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.56 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.57 | Keferstraße 2 | Bleeker Bernhard | 1907 | 1911 | |
| 0.57 | Keferstraße 2 | Rilke Rainer Maria | 1915 | 1917 | |
| 0.57 | Keferstraße 2 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.57 | Keferstraße 2 | Huch Friedrich | |||
| 0.58 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.58 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.58 | Destouchesstraße 1 | Derleth Ludwig | |||
| 0.59 | Destouchesstraße 3 | Klages Ludwig | 1909 | 1909 | |
| 0.60 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.61 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 0.61 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.61 | Germaniastraße 5 | Heß Rudolf | 1919 | 1919 | |
| 0.62 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.62 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.63 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.63 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.63 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.63 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.64 | Keferstraße 10 | Gulbransson Olaf | 1906 | 1920 | |
| 0.64 | Leopoldstraße 108 | Mann Heinrich | 1915 | 1915 | |
| 0.65 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.65 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.65 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.65 | Antonienstraße 7 | Jüdisches Kinderheim | 1926 | 1942 | |
| 0.66 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.66 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.66 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.67 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.68 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.69 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.69 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.69 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.71 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.71 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.71 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.71 | Keferstraße 12 | Puchner Edmund | 2014 | ||
| 0.71 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.72 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.72 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.72 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.72 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.73 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.73 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.73 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.73 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.73 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.74 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.74 | Fuchsstraße 2 | Kästner Erich | 1946 | 1953 | |
| 0.75 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.76 | Ungererstraße 24 | Mann Thomas | 1902 | 1902 | |
| 0.77 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.78 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.80 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.80 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.80 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.82 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.82 | Dietlindenstraße 14 | Heimeran Ernst | |||
| 0.82 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.82 | Karl-Theodor-Straße 48 | Obrist Hermann | 1896 | 1927 | |
| 0.82 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.82 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.83 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.83 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.84 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.85 | Dietlindenstraße 1 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.85 | Mainzer Straße 3 | Heß Rudolf | 1928 | 1929 | |
| 0.86 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.88 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.90 | Leopoldstraße 119 | Klages Ludwig | 1901 | 1909 | |
| 0.90 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.90 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.91 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.91 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.91 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.92 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.92 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.92 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.95 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.95 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.98 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.98 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.99 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.99 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg |