Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
<p><strong><em>Schwabing</em></strong> * Mit einem Vertrag überlässt der Geheime Rat und Kabinettssekretär Franz Xaver Ignaz von Wilhelm sein in Schwabing gelegenes Schloss Suresnes dem Kölner Kurfürsten Clemens August zur Nutzung. Dafür erhält Wilhelm das Nutzungsrecht am Schloss Ammerland am Starnberger See <em>„mit der Jagd, der Fischerei und der Gärtnerei“</em>. Die Eigentumsrechte und Unterhaltspflichten an beiden Schlössern bleiben durch diesen Vertrag unangetastet. </p> <p>Über die Hintergründe des Nutzungstausches gibt es keine Unterlagen. Die Vermutung ist naheliegend, dass der Kölner Fürstbischof eine verschwiegenes Absteigequartier nahe Münchens für seine amourösen Vergnügungen sucht. Der prachtliebende und den Freuden des Lebens sehr zugetane Fürst, der aufgrund seiner fünf Bistümer auch <em>„Monsieur de Cinq-Eglises“</em> genannt wird, ist bis zum Todesjahr des Geheimen Rats Franz Xaver Ignaz von Wilhelm, 1741, Hausherr auf Schloss Suresnes. </p>
München-Schwabing * Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet.
München-Englischer Garten - Schwabing * Auf der Werneckwiese im Englischen Garten finden zwischen dem 7. und dem 10. September 1972 die olympischen Wettbewerbe im Bogenschießen statt.
München-Englischer Garten - Lehel - Schwabing * Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten zwischen Martiusbrücke und Oettingnstraße.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.
Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung.
München-Englischer Garten - Schwabing * Nördlich des Rumford-Hauses im Englischen Garten - in der Umgebung der Martiusbrücke nahe der Königinstraße - entsteht das Amphitheater mit einem Durchmesser von 180 Fuß = ~ 60 Meter.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das Rumford-Haus im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens als Offiziers-Casino. </p> <p>Dieser Militärsaal erhält später den Namen Rumfordsaal. </p>
Schwabing * Erstmalige Nennung von Schwabing.
München-Isarvorstadt - Museumsinsel - München-Englischer Garten * Die Abendzeitung meldet: „Die Biber sind wieder zurück in München“. Nördlich der Zenneck-Brücke am Deutschen Museum und am Oberst-Jägermeister-Bach im Englischen Garten können die Tiere seither beobachtet werden.
München-Englischer Garten * Auf einem Wiesengelände bei Schwabing wird der Kleinhesseloher See angelegt. Er wird zwischen 1807 und 1812 beträchtlich erweitert.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der künstlich auf einer Wiese angelegte Kleinhesseloher See wird unter der Leitung von Friedrich Ludwig Sckell auf seine heutige Größe von acht Hektar gebracht. Die Arbeiten dauern bis 1812.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen.
München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet.
Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen.
München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.
München - Englischer Garten * Gründung des „Vereins zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms“.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.
München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.
München-Englischer Garten - Lehel * Auf den „kinesischen thurn“ im Englischen Garten wird vom Kupferschmied Michael Leithner der Knopf angebracht.
München-Englischer Garten - Lehel * Zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens wird die Tradition des Kocherlballs am Chinesischen Turm wiederbelebt. An jedem dritten Sonntag im Juli, um 6 Uhr früh, treffen sich Münchner Traditionalisten und sonstiges Partyvolk zum Tanz bei Volksmusikklängen. Um 10 Uhr endet die Veranstaltung.
München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.
München-Lehel - Englischer Garten * Der Chinesische Turm erhält eine neue Schindelbedeckung.
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.
München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.
München-Englischer Garten - Lehel * Der sogenannte Kocherlball am Chinesischen Turm im Englischen Garten wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten. Bis dahin vergnügten sich sonntags ab fünf Uhr früh die Dienstboten.
München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe der Wirtschaft des Chinesischen Turms entsteht der Gotische Pavillon. Der Holzbau wird von der Münchner Bevölkerung ebenso exotisch und bizarr betrachtet wie die chinesische Baukunst. Er verschwindet - wie die meisten Holzkostruktionen - bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
München-Englischer Garten - Lehel * Das heutige Karussell am Chinesischen Turm, ein Gemeinschaftswerk des Schwabinger Bildhauers Joseph Erlacher und des Dekorationsmalers August Julier, geht in Betrieb und dreht noch heute seine Runden.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft. Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.
München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Sckell-Denkmal am Südufer des Kleinhesseloher Sees muss abgetragen werden. Das aus Grünkalkstein bestehende Denkmal ist schnell verwittert.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das im Jahr 1932 beseitigte „Sckell-Denkmal“ am Südufer des „Kleinhesseloher Sees“ wird durch eine Kopie von Georg Petzold aus „Kalktuff“ ersetzt.
München-Englischer Garten - Schwabing * König Max I. Joseph lässt am Südufer des Kleinhesseloher Sees durch den Bildhauer Ernst von Bendel für Friedrich Ludwig von Sckell ein Denkmal errichten.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet. Damit steht die Gartenanlage endlich der Öffentlichkeit zur Verfügung.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Chinesische Wirtschaft aus dem Jahr 1790 wird durch die noch heute stehende Gaststätte am Chinesischen Turm ersetzt.
München-Englischer Garten - Schwabing * An der ursprünglichen nördlichen Grenze des Englischen Gartens befinden sich zwei kleine Holländische Bauernhäuser, die dem Parkwächter Josef Tax als Wohnung dienen.
Er hält Kühe und Esel und betreibt außerdem einen Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter und Tagelöhner. Damit legt er den Grundstein für das später so beliebte Ausflugslokal Kleinhesselohe, das anfangs im Volksmund auch Kleines Eselsloch genannt wird.
<p><strong><em>München-Englischer Garten - Schwabing</em></strong> * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Danach richtet man sich in provisorischen Holzhütten ein.</p>
München-Schwabing - Englischer Garten * Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen und durch einen etwas größeren hölzernen Neubau von Professor Rudolf Esterer ersetzt.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird von Gabriel von Seidl als Bootshaus errichtet. Später nimmt es das See-Restaurant Kleinhesselohe auf.
München-Englischer Garten - Schwabing * Nach der Behebung der Kriegsschäden wird das Seehaus wieder eröffnet.
München-Englischer Garten - Schwabing * Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Seehaus im Sommer ein stark frequentierter Biergarten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird von den Architekten Ernst Hürlimann und Ludwig Wiedemann errichtet.
München-Englischer Garten - Lehel * 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude beim Chinesischen Turm gehalten.
München-Englischer Garten - Schwabing * In Erinnerung an Freiherr Reinhard von Wernecks „verdienstvolle Tätigkeit“ als Direktor des Englischen Gartens veranlasst König Ludwig I. die Errichtung des Werneck-Denkmals auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe des Ostufers des Kleinhesseloher Sees. Architekt ist Leo von Klenze.
München-Englischer Garten - Lehel * Zwischen 1790 und 1791 wird die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden hinter dem Gasthaus am Chinesischen Turm nach Plänen von Johann Baptist Lechner erbaut. Sie sind „zur Errichtung einer sogenannten Schweizerey [Hornviehzucht] von wenigstens 60 Stücken bestimmt“.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige im Englischen Garten werden erweitert.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine „Spezialresolution“, die die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens und aller darin befindlichen Grundstücke und Gebäude regelt.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
Paris * Mit dem Sturm auf die Bastille beginnt in Paris die Französische Revolution. Durch dieses Ereignis wird das Militärgarten-Projekt in München [= Englischer Garten] zu einem Politikum, das in aller Eile realisiert werden muss.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Planungen des Ingenieur-Lieutenants beim Hofkriegsrat, Johann Baptist Lechner, entsteht ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten .
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Apollo-Tempel im Hirschangerwald erhält seine vom kurfürstlichen Hofbildhauer Josef Nepomuk Muxel geschnitzte Statue.
München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.
München-Englischer Garten - Lehel * Der im Hirschangerwald gelegene Apollo-Tempel wird wegen Baufälligkeit entfernt. Dafür entsteht an gleicher Stelle ein anderes Idyll: die Steinerne Bank, die Leo von Klenze nach Art einer griechischen „Exedra“ errichtet.
München-Englischer Garten * Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten. Aus ganz Baiern beteiligen sich von jedem Regiment eine Kompanie. Das sind 1.500 Mann, davon 300 zu Pferd. Das Manöver dauert bis zum 29. Juni.
München-Englischer Garten - Lehel * Die nahe dem Diana-Tempel am östlichen Rand des Englischen Gartens gelegene Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt. Bald bürgert sich dafür der Name Diana-Bad ein.
München-Englischer Garten * Franz Herzog von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, spricht sich für den Tunnel unter dem Englischen Garten und die Wiedervereinigung des Parks aus: „Das ist ein Projekt von allergrößtem Interesse, nicht nur für München, sondern für ganz Bayern.“ 70 Millionen Euro soll laut den Initiatoren Petra Lejeune und Hermann Grub das Projekt kosten. Auch die zuständigen Finanzminister Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben ihre Unterstützung bereits zugesagt.
München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor unternimmt eine erste groß angelegte Besichtigungsfahrt im offenen Gartenwagen durch den neu angelegten Englischen Garten. Doch noch ist der Park für die Öffentlichkeit gesperrt.
Der Bericht der ersten Spazierfahrt erwähnt eine Vieharzneyschule, eine Baumschule, eine Schweizerey, eine Schäferey und eine Ackerbauschule. Diese Einrichtungen sind als Lehr- und Musterbetriebe konzipiert und sollen die Landbevölkerung mit den neuesten Anbau- und Zuchtmethoden vertraut machen.
München-Lehel - Englischer Garten * Am Monopteros im Englischen Garten treffen sich rund 250 Protestierer zu einer vom Ortnungsamt verbotenen Kundgebung. Doch statt der Protestkundgebung wird über die Ereignisse der Schwabinger Krawalle diskutiert und in einer Resolution eine genaue Überprüfung der Vorfälle und die Kennzeichnung der Polizisten mit Dienstnummern gefordert. Die Versammlung wird aufmerksam von der Polizei beobachtet.
Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität distanziert sich per Flugblatt von den Protesten.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837. Der Architekt ist Leo von Klenze.
Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet.
München-Englischer Garten - Lehel * Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet. Ziegelfundamente in fast gleicher Höhe wie der Monopteros selbst, geben dem Kunstberg den nötigen Halt. Der Hügel besteht aus Ziegelsteinen, Resten der Stadtbefestigung und angefallenem Erdreich.
München-Englischer Garten - Hirschau * Am nordwestlichen Rand des Englischen Gartens wird die Woll- und Lodenfabrik Frey am Dianabad gegründet.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Biedersteiner Tunnel im Gebiet des Biedersteiner Sees entsteht bis 1966.
München-Englischer Garten * Eine Lastenstraße zur Durchquerung des Englischen Gartens in Ost-West-Richtung wird gebaut. Daraus entwickelt sich der heutige Isarring.
München-Englischer Garten - Lehel * Am östlichen Rand des Englischen Gartens entsteht ein Diana-Tempel.
München-Englischer Garten - Tivoli * Dort, wo sich die Tivoli-Kunstmühle befand, steht jetzt das Hilton-Hotel. Von der ganzen ehemaligen Anlage blieb nur noch der Name „Tivoli“.
München-Englischer Garten - Tivoli * Aus der Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft geht die Tivoli Handels- und Grundstücks AG hervor.
München-Englischer Garten - Tivoli * Das am Ostrand des Englischen Garten gelegene Ausflugslokal Tivoli wird als „Ort der Mode“ beschrieben. „An schönen Sommerabenden war es mit zahlreichen Menschen angefüllt, die besonders dem Tanzvergnügen huldigten. An Werktagen fanden sich bis in unsere Zeit noch Beamte aus den höchsten Kreisen dort ein“.
München-Englischer Garten - Tivoli * Die Kunstmühle Tivoli wird neu erbaut und im Jahr darauf bereits erweitert.
München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Erich legt König Ludwig I. einen Statutenentwurf zur Errichtung einer Walz-Getreidemühle vor, die von einer Aktiengesellschaft betrieben werden, an der sich vornehmlich die ansässigen Müller beteiligen sollten.
München-Englischer Garten - Tivoli * Die „Königlich Bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“ wird in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“ umbenannt.
Damit hat sich der Name des „Ausflugslokals Tivoli“ endgültig auf die ehemalige „Neumühle“ übertragen.
Schwabing * König Ludwig I. teilt - ohne vorher mit der Betroffenen gesprochen zu haben - dem Magistrat von München mit, dass die Königin-Witwe Caroline künftig in Würzburg leben wird. Die Königin-Witwe wehrt sich dagegen und lebt bis zu ihrem Tod mit ihrem Hofstaat im neuen Schloss Biederstein.
München-Englischer Garten - Tivoli * Wegen Misswirtschaft und sinkenden Umsätzen muss die Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft um eine staatliche Finanzhilfe bitten. Diese wird nicht gewährt.
München-Schwabing * Zur besseren wirtschaftlichen Verwertung wird die 250 Tagwerk [= ~53.000 Quadratmeter] große Immobilie um das Schloss Biederstein von den wittelsbachischen Erben veräußert. Die Firma Heilmann & Littmann“erhält den Auftrag zum Verkauf.
München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Ernst kauft die Gaststätte Zum Tivoli und verpachtet sie an den bisherigen Besitzer.
München-Englischer Garten - Tivoli * Der aus dem Hessischen stammende Großhändler und Banquiers Christian August Erich kauft Johann Gradl die Neumühle um 41.000 Gulden ab. Erich war unter anderem Mitinhaber einer Walzmühle in Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau.
München-Englischer Garten - Tivoli * König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli. Am Namen wird noch gefeilt und so wird aus der Neumühle die Königlich bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühle in München.
Von den damals 13 ansässigen Münchner Müllermeistern wird nur Anton Huber von der Hofpfistermühle Aktionär. Die übrigen bekämpften Christian August Erich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Argumenten.
München-Englischer Garten - Tivoli * Ein Großbrand vernichtet die Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.. Da die Gesellschaft gut versichert war, ist man eher „aufgebrannt“ statt abgebrannt.
München-Englischer Garten - Tivoli * Weil im Gebäude der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli inzwischen weder Tische noch Stühle vorhanden sind, findet die Generalversammlung der Königlich bayerischen Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft im Nebenzimmer des Gasthauses Zum Tivoli statt. Diese beschließt die Auflösung der Gesellschaft.
Englischer Garten - Tivoli * Das bei den Münchnern als Ausflugslokal beliebte Tivoli schließt für immer seine Pforten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Zoo am Westrand des Englischen Gartens schließt endgültig seine Pforten.
Der Münchner Textilgroßkaufmann und Königlich Spanische Konsul Michael Rosipal kauft das Maillot-Schlösschen um 70.000 Gulden und macht es zur Villa Rosipal. Er nutzt es rein für private Zwecke und übergibt es seinen Sohn Carl Rosipal.
München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen gleichnamigen Sohn.
München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl junior verkauft die „Neumühle“ an den Schwabinger Wirt Johann Gradl.
München-Englischer Garten - Tivoli * Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl und eröffnet darin seine Gaststätte Zum Tivoli.
Es besteht bis zum Jahr 1923. Bald heißt auch die ganze Gegend ums Wirtshaus Am Tivoli.
München-Englischer Garten - Tivoli * Adrian von Riedl erbittet bei Kurfürst Max IV. Joseph den Bau einer Mühle mit vier Gängen. Sie soll auf seinen Wiesen unterhalb der Bogenhausener Brücke, zwischen Isardamm und Schwabinger Bach entstehen. Zum Betrieb der Mahlmühle will er „mittels eines Kanals durch seine Wiesen das Wasser aus dem Eisbach hereinleiten und unterhalb der Mühle wieder in denselben einlassen“.
München-Englischer Garten * Adrian von Riedl verkauft die sich im Rohbau befindliche Neumühle zu einem Schleuderpreis von 1.200 Gulden an den Münchner Bäcker und Müller Johann Jakob Schöttl. Auch der Mühlkanal ist bereits gegraben.
München-Englischer Garten - Tivoli * Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Christian August Ernst und der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft wegen nicht ausbezahlter Dividenden.
Seidlvilla, zweigeschossiger malerischer Gruppenbau in jugendstiligen deutschen Renaissanceformen mit Natursteingliederung und rundem Eckturm, von Emanuel von Seidl, 1905/06; mit Ausstattung; ehem. Marstall, erdgeschossiger hakenförmiger Mansarddachbau mit Krüppelwalm, Balkons, Natursteingliederung und Pferdebüsten, gleichzeitig, baulich durch großes Durchfahrtstor mit der Villa verbunden; Einfriedung, hohe Mauer mit vasenbekrönten Pfeilern, gleichzeitig.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.07 | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 | |
| 0.07 | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 0.08 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.09 | Mandlstraße 10 | Nonnenbruch Max | 1902 | ||
| 0.11 | Seestraße 16 | Weber Max | 1919 | 1920 | |
| 0.12 | Seestraße 16 | Böhlau Helene | |||
| 0.12 | Seestraße 20 | Crailsheim Friedrich Krafft von | 1926 | ||
| 0.14 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.17 | Mandlstraße 9 | Breitbach Joseph | |||
| 0.21 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.22 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.23 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.24 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.24 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.25 | Mandlstraße 24 | Eliasberg Alexander | |||
| 0.26 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.26 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.26 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.26 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.28 | Mandlstraße 26 | Kubin Alfred | 1904 | 1906 | |
| 0.28 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.29 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.29 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.29 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.29 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.30 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.31 | Mandlstraße 28 | Graf Willi | 1943 | ||
| 0.34 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.35 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.35 | Werneckstraße 24 | Klee Paul | |||
| 0.35 | Werneckstraße 24 | Toller Ernst | |||
| 0.36 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.37 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.37 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.37 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.37 | Feilitzschstraße 32 | Mann Thomas | 1897 | 1902 | |
| 0.38 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.39 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.40 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.40 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.42 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.42 | Keferstraße 2 | Bleeker Bernhard | 1907 | 1911 | |
| 0.42 | Keferstraße 2 | Rilke Rainer Maria | 1915 | 1917 | |
| 0.42 | Keferstraße 2 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.42 | Keferstraße 2 | Huch Friedrich | |||
| 0.42 | Occamstraße 1 | Martov Julij | |||
| 0.42 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.42 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.43 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.43 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.43 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.43 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.45 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.47 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.47 | Feilitzschstraße 3 | Klee Paul | 1908 | 1919 | |
| 0.47 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.50 | Marktstraße 5 | Mann Thomas | 1898 | ||
| 0.50 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.50 | Leopoldstraße 59 | Mann Heinrich | 1914 | 1928 | |
| 0.51 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.52 | Keferstraße 10 | Gulbransson Olaf | 1906 | 1920 | |
| 0.52 | Herzogstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.53 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.54 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.54 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.55 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.55 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.56 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.57 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.58 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.58 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.58 | Leopoldstraße 71 | Thoma Ludwig | 1905 | 1907 | |
| 0.58 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.58 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.59 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.59 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.61 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.61 | Keferstraße 12 | Puchner Edmund | 2014 | ||
| 0.61 | Leopoldstraße 77 | Prell Bally | 1922 | 1982 | |
| 0.62 | Leopoldstraße 77 | Dülfer Martin | 1900 | 1906 | |
| 0.62 | Leopoldstraße 77 | Bonsels Waldemar | 1906 | 1918 | |
| 0.62 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.62 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.62 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.63 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.63 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.63 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.64 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 | |
| 0.64 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.65 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.65 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.66 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.66 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.66 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.66 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.66 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.67 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.67 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.70 | Clemensstraße 2 | Roda-Roda Alexander | 1906 | 1910 | |
| 0.70 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.71 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.72 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.73 | Siegfriedstraße 14 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1902 | |
| 0.73 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.73 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.73 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.73 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.73 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.74 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.74 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.74 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.75 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.76 | Leopoldstraße 87 | George Stefan | 1904 | 1909 | |
| 0.76 | Leopoldstraße 87 | Wolfskehl Karl | 1904 | 1909 | |
| 0.76 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.76 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.78 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.78 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.79 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.79 | Antonienstraße 7 | Jüdisches Kinderheim | 1926 | 1942 | |
| 0.80 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.80 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.80 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.81 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.82 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.83 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.83 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.83 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.83 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.83 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.84 | Germaniastraße 5 | Heß Rudolf | 1919 | 1919 | |
| 0.85 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.85 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.88 | Leopoldstraße 108 | Mann Heinrich | 1915 | 1915 | |
| 0.89 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.89 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.90 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.91 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.91 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.91 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.93 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.93 | Ungererstraße 24 | Mann Thomas | 1902 | 1902 | |
| 0.94 | Dietlindenstraße 14 | Heimeran Ernst | |||
| 0.94 | Destouchesstraße 1 | Derleth Ludwig | |||
| 0.94 | Fuchsstraße 2 | Kästner Erich | 1946 | 1953 | |
| 0.94 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.94 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.95 | Destouchesstraße 3 | Klages Ludwig | 1909 | 1909 | |
| 0.95 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.95 | Kaulbachstraße 41 | Bierbaum Otto Julius | |||
| 0.96 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.97 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.97 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.97 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.98 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.98 | Dietlindenstraße 1 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.99 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.99 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 1.00 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 1.00 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank |