Koordinaten: lat: 48.1196566, lng: 11.5923291

2 2000 - Die erste CD der „Boandlkramer-Connection“ erscheint

München-Obergiesing * Die erste CD der „Boandlkramer-Connection“ erscheint. Die Musikscheibe der Totengräber vom Ostfriedhof enthält unter anderem den Titel: „Buam, Buam, Buam“. 


27. 6 1933 - Was tun mit Kurt Eisners und Gustav Landauers Urnen ?

München * Nachdem das Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“ am Ostfriedhof abgerissen worden war, wollen die Nationalsozialisten die darin untergebrachten Urnen von Kurt Eisner und Gustav Landauer an die Israelitische Kultusgemeinde Münchens loswerden.

Diese antwortet an 27. Juni 1933: „[…] beehren wir uns mitzuteilen, dass wir derzeit nicht feststellen können, ob die Genannten bei Eintritt des Todes dem israelitischen Bekenntnis angehört haben. […] Wir wollen aber keine Schwierigkeiten schaffen und erklären uns bereit, die Urnen entgegen zu nehmen und sie einstweilen der Erde zu übergeben.“ 


22. 6 1933 - Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des Revolutions-Denkmals

München * Der NS-Stadtrat Hans Zölberlein fordert die Entfernung des Grabmals, das Kurt Eisner und dem Gedenken der Toten der Revolution gewidmet ist, da es „ein Ärgernis für jeden guten Deutschen und alten bayerischen Soldaten“ darstellt.

  • Nachdem die Nationalsozialisten im Jahr 1933 den Gedenkstein zertrümmert haben, übergeben sie Kurt Eisners Urne dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Ungererstraße.
  • Auch Gustav Landauers Grab wird für erloschen erklärt. „Der Abbruch der Denkmäler und die Beseitigung der Aschen hat unverzüglich zu erfolgen.“  Die Urnen von Eisner und Landauer werden der Israelitischen Kultusgemeinde übergeben, die auch noch die Kosten zu tragen hat. 


1. 5 1922 - Das Denkmal für die Toten der Revolution wird enthüllt

München-Obergiesing * Das Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“ im Ostfriedhof wird feierlich enthüllt.

  • Auf der Vorderseite trägt es die Inschrift: „Den Toten der Revolution - 1919“,
  • auf der nach Osten gerichteten Fläche stehen die Worte: „Zum Gedenken an Kurt Eisner 1867-1919“.
  • In der nach Westen orientierten Seite ist ein Vers von Ernst Toller eingemeißelt: „Wer die Pfade bereitet, stirbt auf der Schwelle. Doch es neigt sich vor ihm in Ehrfurcht der Tod“.

Eine Bronzeplakette am Sockel erinnerte an Kurt Eisner, dessen Urne man in dem würfelförmigen Denkmal beigesetzt hat. 


28. 11 1912 - Das Krematorium am Ostfriedhof kann in Betrieb genommen werden

München-Obergiesing * Endlich kann das Krematorium am Ostfriedhof in Betrieb genommen werden. Aufgrund einer Genehmigung der bayerischen Staatsregierung wird die eigenständige Entscheidung über die Leichenverbrennung nun den Kommunen überlassen. 


1927 - Der Bau eines Krematoriums auf dem Ostfriedhof wird beauftragt

München-Obergiesing * Trotz der fehlenden kirchlichen Erlaubnis - beauftragte man Hans Grässel im Jahr 1927 mit dem Bau eines Krematoriums auf dem Ostfriedhof, das anno 1929 endlich eingeweiht werden konnte. 


30. 7 1960 - Liesl Karlstadt wird am Ostfriedhof ausgesegnet

München-Obergiesing - München-Bogenhausen * Liesl Karlstadt wird unter größter Anteilnahme der Münchner Bevölkerung am Ostfriedhof ausgesegnet. Ihr Grab befindet sich auf dem Bogenhausener Prominentenfriedhof.


16. 10 1904 - Georg Lang wird in Nürnberg beigesetzt

München-Giesing - Nürnberg * Nach einer Aufbahrung auf dem Münchner Ostfriedhof wird Georg Lang seinem Wunsch entsprechend auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg beigesetzt. In München und Nürnberg nimmt eine große Zahl von Menschen Abschied vom weithin bekannten „Krokodilwirt“. 

Lang hinterlässt ein bleibendes Vermächtnis: Mit seiner „1. Bayerischen Riesenhalle“, einer fest engagierten Blaskapelle, gemeinschaftlich gesungenen Stimmungsliedern und einer modernen Werbestrategie prägt er das Erscheinungsbild des Oktoberfests nachhaltig. Viele Elemente seines Konzepts gehören bis heute zur Bierzeltkultur. 


1927 - Die Parkanlage am Tassiloplatz wird umgestaltet

München-Au * Von 1927 bis 1933 wird die Parkanlage am Tassilopolatz umgestaltet.  

  • Der Teich verschwindet und im Süden wird ein großer Sandkasten errichtet.  
  • Bei dieser Umgestaltung bleibt der inzwischen groß gewordene Baumbestand mit Ausnahme der in der Mitte stehenden Bäume erhalten.
  • Die Wege führen parallel zu den angrenzenden Straßen um die Rasenfläche herum. 


1821 - Der Auer Friedhof kann in Betrieb genommen werden

Vorstadt Au * Der Auer Friedhof erhält ein Leichenschauhaus. Damit kann der Gottesacker an der Ruhestraße in Betrieb genommen werden.


Nach dem 4. 8 1914 - Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

München-Au * Einen herben Rückschlag erleidet der Haidhauser Turn- und Sportverein München-Ost mit Beginn des Ersten Weltkrieges. Von den inzwischen 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten. Damit werden mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinsarbeit entzogen und dadurch die Arbeit und die Existenz des TSV München-Ost gefährdet. 


25. 8 1906 - Der Steyrer Hans stirbt

München * Der Steyrer Hans stirbt und wird unter großer Anteilnahme der Münchner Bevölkerung am Ostfriedhof beigesetzt.


3 1889 - Mehr Polizei, elektrisches Licht und ein Zylinderverbot

München-Au * Die Verantwortlichen ziehen Konsequenzen aus der Salvatorschlacht des Vorjahres. Während der Starkbiersaison wird der Ordnungs- und Überwachungsdienst auf dem Nockherberg deutlich verstärkt. Elektrische Lampen sorgen zudem für eine bessere Ausleuchtung des Salvatorkellers und sollen den Sicherheitskräften die Kontrolle der dicht gedrängten Menge erleichtern. 

Auch Zylinderhüte sind fortan verboten, da sie 1888 einen der ersten Konflikte ausgelöst hatten. Wer mit einem Zylinder erscheint, muss ihn nach zeitgenössischen Berichten am Eingang abgeben und gegen einen Papierhut eintauschen. Damit soll das sogenannte „Zylinder-Eintreiben“ [= Zusammendrücken] verhindert und ein möglicher Anlass für neue Schlägereien beseitigt werden. 


3 1883 - Frühes Ausschankende und Musikverbot 

München-Au * Da die bisherigen Maßnahmen keine dauerhafte Besserung bringen, verschärfen die Behörden erneut die Vorschriften für den Salvatorausschank. Die Bierausgabe muss nun bereits um 19.30 Uhr enden. 

Für den Eröffnungstag gilt außerdem ein vollständiges Musikverbot. Dahinter steht die Überlegung, dass ohne die beliebte „Salvatormusik“ auch das begleitende Johlen, Pfeifen und Singen abnimmt. Tatsächlich unterbleibt dadurch weitgehend das rhythmische und ohrenbetäubende Schlagen mit Bierkrügen und Stöcken. Die Stimmung heizt sich deutlich weniger auf. 

Der Vorschlag, das Musikverbot auf sämtliche Sonn- und Feiertage auszudehnen, findet bei der Polizeidirektion jedoch keine Zustimmung. Dagegen sprechen auch die wirtschaftlichen Interessen der Brauerei: Sie befürchtet, dass eine gedämpfte Stimmung die Trinkfreude und damit den Bierumsatz vermindert.


11. 3 1888 - Salvatorausschank ohne Musik und Gesang

München-Au * Zwei Tage nach dem Tod Kaiser Wilhelms I. beginnt auf dem Salvatorkeller der diesjährige Starkbierausschank. Wegen der reichsweiten Staatstrauer untersagt die Polizeidirektion jede musikalische Begleitung und jeden Gesang. 

Das Verbot soll die gebotene Trauer wahren und zugleich verhindern, dass sich die Stimmung unter den zahlreichen Gästen durch Musik, gemeinsames Singen und rhythmisches Krügepoltern aufheizt. Der Ausschank selbst darf jedoch stattfinden.


24. 3 1888 - Der Starkbierausschank wird um einen Tag verlängert

München-Au * Nach einer Übereinkunft aus dem Jahr 1833 endet der Ausschank des Märzenbocks [= Salvator] auf dem Nockherberg am Samstag vor dem Palmsonntag, da dann die Karwoche beginnt. Die Schmederer-Brauerei möchte jedoch den Umsatzausfall ausgleichen, der durch die Schließung während der Beisetzung Kaiser Wilhelms I. am 16. März entstanden ist. Sie beantragt deshalb, den Starkbierausschank um einen Tag zu verlängern. Die Behörden genehmigen die Verlängerung.


3 1870 - Salvatorausschank endet eine halbe Stunde früher 

München-Au * Die Behörden setzen auf zeitliche Einschränkungen des Starkbier-Ausschanks. Bislang darf das Starkbier vom Vormittag bis zur allgemeinen Sperrstunde um 23 Uhr ausgeschenkt werden. Nun endet der Ausschank bereits um 22:30 Uhr. Die Verkürzung um eine halbe Stunde soll den Alkoholkonsum begrenzen und nächtliche Ausschreitungen verhindern. 


3 1885 - Verbot von Stockschlagen und Krügepoltern 

München-Au * Plakate auf dem Salvatorkeller untersagen ausdrücklich das „Stockschlagen und Krügepoltern“. Damit wollen die Verantwortlichen verhindern, dass die Gäste im Takt der Musik mit Stöcken und Bierkrügen auf Tische und Bänke schlagen und die Stimmung zusätzlich anheizen. 

Auf die Zecher machen die Verbote jedoch kaum Eindruck. Das lautstarke Treiben setzt sich nahezu unverändert fort. 


25. 3 1888 - Die Salvatorschlacht

München-Au * Das Musikverbot wegen der Staatstrauer um den verstorbenen Kaiser Wilhelm I. dämpft zwar zunächst die Stimmung auf dem Nockherberg, verhindert aber keine Ausschreitungen. Der genaue Auslöser der „Salvatorschlacht“ lässt sich später nicht mehr feststellen. Vermutlich entstehen an verschiedenen Stellen gleichzeitig zwei zunächst unbedeutende Streitigkeiten, die sich in der dicht gedrängten Menge überlagern und rasch ausweiten. 

Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich daraus eine gewaltige Massenschlägerei. Mehrere Hundert Besucher geraten aneinander. Der als Verlängerung des Starkbierfestes genehmigte zusätzliche Ausschanktag geht als „Salvatorschlacht“ in die Münchner Stadtgeschichte ein.


3 1877 - Warnungen vor Gewalt auf dem Salvatorkeller

München-Au * Schon Jahre vor der späteren „Salvatorschlacht“ fürchten Polizei und Presse einen größeren Gewaltausbruch auf dem Salvatorkeller. Während der Starkbierzeit kommt es dort immer wieder zu Trunkenheit, Streit und handfesten Auseinandersetzungen. 

Das „Dillinger Tag- und Anzeigenblatt“ zeichnet im Frühjahr 1877 ein drastisches Bild: „Alle Jahre wiederholen sich zur Schande Münchens und zur Belästigung der Einwohner dieselben widerlichen Erscheinungen in Folge des Salvatorgenusses. Auf dem Keller selbst gibt es viehische Szenen, deren viele zu beschreiben der Anstand verbietet. Da wird gebrüllt, gerauft, gestochen, mit Masskrügen geworfen usw.“ 

Der Bericht macht deutlich, dass die Ausschreitungen von 1888 nicht völlig überraschend kommen. Bereits mehr als ein Jahrzehnt zuvor gilt der Salvatorkeller während der Starkbierzeit als möglicher Schauplatz schwerer Gewalttaten. 


3 1887 - Überfüllte Halle am Rand des Krawalls 

München-Au * Während der Starkbiersaison ist die Halle des Salvatorkellers vollständig überfüllt. Das Schreien und Toben nimmt derartige Ausmaße an, dass die Situation jederzeit außer Kontrolle geraten kann. 

Ein zeitgenössischer Bericht hält erleichtert fest, es sei ein Glück gewesen, „dass unabsehbare Exzesse nicht stattgefunden haben“. Die befürchtete Eskalation bleibt in diesem Jahr noch aus. Doch die angespannte Lage kündigt bereits die gewaltsame „Salvatorschlacht“ des folgenden Jahres an. 


3 1880 - Behörden erwägen das Ende des Salvatorausschanks

München-Au * Die wiederkehrenden Ausschreitungen auf dem Zacherlkeller, auf dem während der Fastenzeit Salvatorbier ausgeschenkt wird, beunruhigen zunehmend die Behörden. Angesichts von Trunkenheit, Schlägereien und Maßkrugwürfen wird ernsthaft erwogen, den stark besuchten Ausschank vollständig zu untersagen. 

Zur Begründung verweist man auf die Gefährdung der „öffentlichen Sicherheit, Sittlichkeit und Ordnung“. Im Raum steht sogar die Forderung, den „Massenausschank im Zacherlkeller ganz einzustellen“. Zu einem dauerhaften Verbot kommt es jedoch nicht. Die ungelösten Sicherheitsprobleme bestehen fort – und entladen sich 1888 in der sogenannten Salvatorschlacht.


17. 9 1919 - Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

München-Au * Am 17. und 18. September entstehen die ersten Schallplattenaufnahmen - im Trichterverfahren - mit Liesl Karlstadt und der Schallplattenfirma Polyphon im Festsaal der Paulanerbräu-Gaststätte München.


11. 3 1888 - Von der Wirtshausrauferei zum Bierkrawall

München-Au * Nicht jeder Bierkrawall entsteht aus Protest gegen steigende Preise, die Obrigkeit oder die Brauereien. Das zeigt eine große Massenschlägerei, die als „Salvatorschlacht“ in die Münchner Stadtgeschichte eingeht. 

Zwar steigt der Preis für die Mass während der Starkbiersaison 1888 um einen Pfennig. Diese Erhöhung bildet jedoch lediglich den angespannten Hintergrund der Ereignisse. Ausgelöst wird die gewaltsame Auseinandersetzung am 23. März durch einen scheinbar nichtigen Anlass. Was zunächst wie eine gewöhnliche Wirtshausrauferei beginnt, entwickelt sich zu einem der bekanntesten Bierkrawalle des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 


3 1886 - Geschrei und Gedränge erreichen neue Ausmaße 

München-Au * Trotz der im Vorjahr bekannt gemachten Verbote herrschen auf dem Salvatorkeller erneut dichtes Gedränge, Geschrei und Gejohle. Die Presse berichtet über Zustände, wie sie dort bislang noch nicht zu beobachten gewesen seien: „Ein Gemenge, Geschrei und Gejohle, wie wir es noch nie auf dem Keller zu sehen Gelegenheit hatten.“ 

Die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen erweisen sich damit als weitgehend wirkungslos. 


3 1874 - Frühere Sperrstunden für den Salvatorausschank 

München-Au * Als Reaktion auf wiederkehrende Ausschreitungen beschränken die Behörden die Ausschankzeiten während der Starkbiersaison. An Sonn- und Feiertagen sowie montags darf Salvatorbier nur noch bis 20.30 Uhr ausgeschenkt werden. An den übrigen Werktagen endet der Ausschank um 21.30 Uhr. 

Mit den vorgezogenen Sperrstunden soll verhindert werden, dass sich der hohe Bierkonsum bis tief in die Nacht fortsetzt und in Schlägereien oder andere Ausschreitungen mündet. Die Regelung zeigt, dass der Salvatorausschank bereits lange vor der „Salvatorschlacht“ von 1888 als Sicherheitsproblem gilt.


16. 9 1849 - Der 77-jährige Bierbrauer Franz Xaver Zacherl stirbt

Vorstadt Au * Der 77-jährige Bierbrauer Franz Xaver Zacherl schneidet sich in der Badewanne die Pulsadern auf. Das der katholischen Trauergemeinde zu erklären, ist für den Pfarrer keine leichte Aufgabe. Wie gut, so der Geistliche, dass der Arzt bei der Obduktion sechs Unzen Wasser in der Gehirnhöhle gefunden hat. 


16. 3 1888 - Salvatorkeller bleibt zur Kaiserbeisetzung geschlossen

Berlin - München-Au * Kaiser Wilhelm I. wird am Freitag, dem 16. März, im Mausoleum des Schlossparks Charlottenburg beigesetzt. Aus Anlass der Trauerfeier bleibt der Münchner Salvatorkeller an diesem Tag vollständig geschlossen. 

Damit folgt die Brauerei den staatlichen Trauervorschriften. Öffentliche Vergnügungen und der sonst stark besuchte Ausschank des Salvatorbiers müssen während der Beisetzungsfeier ruhen. 


25. 3 1888 - Schwere Reiter räumen den Nockherberg

München-Au * Da Gendarmen und Infanteristen die Massenschlägerei nicht beenden können, werden 50 Schwere Reiter aus der Neuen Isarkaserne an der Zweibrückenstraße angefordert. Auf dem Gelände befindet sich heute das Deutsche Patent- und Markenamt. 

Als die berittene Einheit auf dem Nockherberg eintrifft, verbünden sich die zuvor gegeneinander kämpfenden Gruppen gegen die Soldaten. Die Aufständischen bewerfen Pferde und Reiter mit Steinen und Maßkrügen. Daraufhin erhalten die Schweren Reiter den Befehl zum Eingreifen. Sie drängen in die Menge und schlagen mit den flachen Seiten ihrer Säbel auf die Beteiligten ein. 

Den Reitern gelingt es schließlich, die Menschenmenge auseinanderzutreiben und die Kellerhalle sowie den Biergarten zu räumen. Die meisten Beteiligten können fliehen; lediglich 20 Personen werden festgenommen. Zahlreiche Menschen erleiden Verletzungen, einige von ihnen schwere. 

Das „Skandaljahr“ 1888 bleibt in München und im Umland noch lange in Erinnerung. Berichte über die „Bierschlacht in München“ erscheinen auch in ausländischen Zeitungen – bis nach Madrid und Sankt Petersburg. 


9. 3 1888 - Staatstrauer überschattet die Starkbiersaison 

Berlin - München-Au * Die Starkbiersaison steht von Beginn an unter einem schlechten Stern. Am 9. März stirbt Kaiser Wilhelm I. im Alter von 90 Jahren in Berlin. Sein Tod löst im gesamten Deutschen Reich eine mehrwöchige Staatstrauer aus. 

Auch in München prägen Trauerbeflaggung und Einschränkungen öffentlicher Vergnügungen das gesellschaftliche Leben. Die ausgelassene Stimmung des Salvatorausschanks steht damit in einem deutlichen Gegensatz zur offiziell angeordneten Trauer. Nur wenige Wochen später kommt es dennoch zur gewaltsamen „Salvatorschlacht“. 


20. 3 1888 - Zusammenstoß zwischen Soldaten und Zivilisten

München-Au * Auf dem Salvatorkeller geraten angetrunkene Soldaten und Zivilisten aneinander. Aus dem Streit entwickelt sich eine heftige Schlägerei. Ein zeitgenössischer Bericht hält fest: „Eine ziemliche Anzahl Personen erlitten mehr oder minder schwere Verletzungen.“ 

Trotz des gewaltsamen Zwischenfalls ordnen die Behörden keine zusätzlichen Beschränkungen an. Der Salvatorausschank wird bis einschließlich 24. März in der üblichen Form fortgesetzt. Die Auseinandersetzung erweist sich jedoch als Vorzeichen der noch schwereren Ausschreitungen vom 25. März.


25. 3 1888 - Rekruten greifen ihren Vorgesetzten an

München-Au * Gleichzeitig entsteht an anderer Stelle ein zweiter Konflikt. Angetrunkene Rekruten des Infanterie-Leib-Regiments entdecken unter den Gästen einen verhassten Sergeanten. Der Vorgesetzte gilt in der Kaserne als „Leuteschinder“. Die Rekruten nutzen die Gelegenheit zu einer spontanen Racheaktion und verprügeln ihn. Freunde des Sergeanten greifen ein und kommen ihm zu Hilfe. 

Die Auseinandersetzung weitet sich rasch über die Kellerhalle und den Biergarten aus. Schließlich gilt die Parole „Jeder gegen jeden“. Maßkrüge fliegen durch die Luft, während die Beteiligten mit Fäusten und „Hackelstegga“, Spazierstöcken mit gebogenem Griff, aufeinander einschlagen. Zahlreiche Gäste suchen unter den Tischen Schutz; dennoch werden viele Menschen verletzt. 

Zu Beginn des Tumults stehen dem Saalschutz lediglich ein Gendarmeriewachtmeister und wenige Ordnungskräfte zur Seite. Gegen die gewaltbereite Menge sind sie machtlos. Sie alarmieren weitere Gendarmen sowie die Wache des nahe gelegenen Zuchthauses und die dort einquartierten Infanteristen. 

Doch auch die eintreffenden Soldaten können die Schlägerei zunächst nicht beenden. Die beiden gleichzeitig entstandenen Konflikte haben sich inzwischen zu einer unübersichtlichen Massenschlacht verbunden, die den gesamten Salvatorkeller erfasst.


3. 10 1943 - Die Wolfgangskirche wird von Bomben getroffen

München-Au * Die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße wird von Bomben getroffen. 


27. 9 1864 - Heinrich Schmederer stirbt

München-Au * Heinrich Schmederer stirbt. Nach seinem Ableben übernimmt seine Ehefrau die Geschäftsanteile. 


25. 4 1944 - Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen

München-Au * Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen. Lediglich der Kirchturm übersteht den Bombenhagel. 


3 1876 - Ausschank wieder bis 22 Uhr erlaubt 

München-Au * Die Behörden lockern die zuvor verschärften Einschränkungen für den Salvatorausschank. Während das Starkbier seit 1874 an Werktagen nur bis 21.30 Uhr ausgegeben werden darf, wird das Ausschankende nun wieder auf 22 Uhr verlegt. 

Die Verlängerung währt jedoch nicht lange. Erneute Ausschreitungen zeigen, dass die Sicherheitsprobleme auf dem Salvatorkeller weiterhin ungelöst sind.


3 1877 - Polizeidirektion beendet Ausschank bereits um 18 Uhr 

München-Au * Nach erheblichen Störungen und Pöbeleien verschärft die Polizeidirektion die Vorschriften erneut. Gruppen betrunkener Randalierer, in zeitgenössischen Berichten abwertend als „Strizzi“ bezeichnet, sorgen wiederholt für Unruhe. Daraufhin darf das Salvatorbier nur noch bis 18 Uhr ausgeschenkt werden. 

Doch selbst diese drastische Verkürzung bringt keine dauerhafte Besserung. Die Menschenmengen, der hohe Alkoholkonsum und die wiederkehrenden Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Besuchergruppen bleiben ein erhebliches Sicherheitsrisiko.


25. 3 1888 - Ein Zylinder löst die erste Schlägerei aus

München-Au * Eine der beiden Auseinandersetzungen beginnt nach zeitgenössischen Berichten mit einem Zylinderhut. Ein von mehreren Freunden begleiteter Besucher betritt den Salvatorkeller mit der auffälligen Kopfbedeckung. In dem von Arbeitern, Handwerksgesellen und Soldaten geprägten Umfeld gilt der Zylinder als provozierendes Zeichen bürgerlicher Vornehmheit. 

Eine Gruppe von Männern, in den Berichten abwertend als „Strizzis“ bezeichnet, drückt dem Besucher den Zylinder auf dem Kopf zusammen. Dieses sogenannte „Zylinder-Eintreiben“ [= Zusammendrücken] scheint damals verbreitet zu sein. Bereits 1885 warnt ein Plakat im Löwenbräukeller: „Zylinder-Eintreiben, Bierfilzlwerfen, Pfeifen durch die Finger sowie Klopfen mit Spazierstöcken auf die Tischplatte ist polizeilich verboten!“ 

Der angegriffene Zylinderträger schlägt daraufhin einem völlig unbeteiligten Gast einen Masskrug auf den Kopf. Der Getroffene bricht blutüberströmt zusammen. Weitere Besucher greifen nun ebenfalls Männer mit Zylindern und zusammenklappbaren Chapeau-claque-Hüten an. 

Aus dem zunächst begrenzten Streit entsteht innerhalb kürzester Zeit eine größere Schlägerei, die sich mit einer zweiten Auseinandersetzung im überfüllten Salvatorkeller verbindet. 


20. 7 1899 - Salvator wird ein gesetzlich geschütztes Warenzeichen

Berlin * Die Bezeichnung „Salvator“ wird vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin als gesetzlich geschütztes Warenzeichen anerkannt. Der Firmenname wird daraufhin von Gebrüder Schmederer Aktienbrauerei in Paulaner-Salvator-Brauerei umbenannt.


7 1666 - Die Söhne Albrechts VI. verzichten auf das Erbe der Hofmark Neudeck

Au * Wegen der hohen Unterhaltskosten verzichten die Söhne Albrechts VI. auf das Erbe der Hofmark Neudeck. Es soll lieber dem kurfürstlichen Haus offeriert werden.


1861 - Der Salvator im neu erbauten Zacherlkeller auf dem Nockherberg

Vorstadt Au * Ludwig und Heinrich Schmederer schenken den Salvator im neu erbauten Zacherlkeller auf dem Nockherberg aus. 


4. 8 1840 - Franz Xaver Zacherl beschreibt das Zusammenleben mit seiner Frau

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl beschreibt drei Tage nach dem Tod seiner Gattin das Zusammenleben mit seiner Lebensgefährtin in dem Essay „Eine kurze Biographie meiner Frau“.


6. 9 1621 - Neudeck wird eine geschlossene Hofmark

Au * Neudeck wird geschlossene Hofmark.


1. 11 1747 - Erste Versuche zu Herstellung von Hartporzellan

Au * Im ehemaligen Hofmarkschloss Neudeck beginnt der Münchner Hafnermeister Franz Ignatz Niedermayer mit der Herstellung von Hartporzellan. Er kommt aber über feine Hafnerware nicht hinaus. Das Datum gilt trotzdem als Gründungsdatum der Nymphenburger Porzellanmanufaktur.


1811 - Zacherl legt einen Sommerkeller an

Vorstadt Au * Noch während seiner Pachtzeit der ehemaligen Paulaner-Brauerei lässt Franz Xaver Zacherl einen Sommerkeller anlegen. 


1. 8 1840 - Maria Elisabeth Zacherl stirbt

Vorstadt Au * Ein schwerer Schicksalsschlag trifft Franz Xaver Zacherl mit dem Tod seiner Ehefrau Maria Elisabeth, die im 64. Lebensjahre sanft entschläft. 


10. 3 1623 - Herzog Wilhelm V. kauft die Hofmark Neudeck

Au * Herzog Wilhelm V. kauft Johann Hebenstreit die Hofmark Neudeck um 15.000 Gulden ab. 


1819 - Das Ehepaar Zacherl nimmt ihre Neffen an <kindesstatt an

München-Lehel * Maria Elisabeth Zacherls Bruder Andreas und dessen Frau Regina sterben kurz hintereinander. Das kinderlose Ehepaar Zacherl nimmt zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer - an Kindesstatt an. Diese werden im Jahr 1849 die Zacherlbrauerei erben. 


19. 3 1861 - Der Salvator-Ausschank beginnt um den Josephitag

München-Au * Der Ausschank des Auer Starkbieres beginnt nun regelmäßig an einem Sonntag um den Josephitag, dem 19. März. 


20. 6 1918 - Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

München-Au * Der am 1. Februar 1918 wegen seiner Beteiligung am Januarstreik verhaftete Schlosser und Werkzeugdreher Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen. 


11. 7 1918 - Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

München - Leipzig * Kurt Eisners Rechtsanwalt, Dr. Benedikt Bernheim, beantragt die Entlassung seines Mandanten sowie der am Januarstreik Beteiligten und Inhaftierten Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin.

  • Rechtsanwalt Albert Nussbaum fordert das Gleiche für Ernst Toller, Fritz Schröder, Hans Unterleitner, Franz Xaver Müller, Karl Mettler und Theobald Michler.
  • Der Verteidiger von Emilie und Betty Landauer, Dr. Maximilian Bernstein, erhebt die gleichlautende Forderung für seine Mandantinnen. 


12. 7 1919 - Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

München-Au * Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt vor dem Standgericht in der Au. 


3. 6 1919 - Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

München-Au * Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt. 


5 1976 - Die „Drehleier“ eröffnet in der Balanstraße

München-Au * Mit der „Drehleier“ entsteht in der Balanstraße 23 eine neue Kleinkunstbühne. Gegründet von Beppi Bachmair, Uwe Kleinschmidt und Werner Winkler, entwickelt sie sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kabarett-, Musik- und Kleinkunstszene. 


7. 8 1831 - Das Landgericht Au wird nach Steuerdistrikten gebildet

München - Ramersdorf * Das Landgericht Au wird nicht nach bürgerlichen Gemeinden, sondern nach Steuerdistrikten gebildet. Nun überträgt man auch die Zuständigkeit des Gerichtsbezirks auf dieses Gebiet. Dadurch entstehen für Ramersdorf problematische Abläufe im Gemeindeleben, weshalb sich der Gemeindevorstand mehrfach beklagt - und Erfolg hat. 


1840 - Pfarrer Rabl erwirbt für die Armen-Industrie-Schule ein Grundstück

Vorstadt Au * Der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl kann durch Spenden ein Grundstück an der Hochstraße 11 erwerben. Dort richtet er eine Obstbaumschule ein, in der die Knaben und Mädchen der Armen-Industrie-Schule praktische Kenntnisse in der Obstbaumzucht, im Gartenbau und in landwirtschaftlichen Tätigkeiten erwerben. 

Die Einrichtung verbindet Bildung mit praktischer Arbeit. Ziel ist es, Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Familien nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, sondern ihnen zugleich Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die ihre späteren Lebens- und Erwerbschancen verbessern sollen. Damit folgt die Obstbaumschule dem Grundgedanken der Armen-Industrie-Schule, Armut durch Bildung, Arbeit und Hilfe zur Selbsthilfe zu begegnen.


12. 6 1920 - Der dritte Geiselmordprozess beginnt

München * Der dritte Geiselmordprozess beginnt. Das Volksgericht verhängt ein Todesurteil, das zwei Tage später vollstreckt wird. 


1. 9 1919 - Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

München-Au * Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt. Er wird bis zum 18. September andauern. Es geht um den Mord an zehn Geiseln am 30. April im Hof des Luitpold-Gymnasiums. Von den 16 Angeklagten werden sechs zum Tode verurteilt. Sieben Angeklagte werden zu 15 Jahre Zuchthaus verurteilt. 


2. 6 1919 - Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

München-Au * Vor dem Standgericht in der Au beginnt der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné. In seiner Verteidigungsrede sagt er: „Wir Kommunisten sind Tote auf Urlaub, dessen bin ich mir bewusst. Ich weiß nicht, ob Sie mir meinen Urlaubsschein noch verlängern werden, oder ob ich einrücken muss zu Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Ich sehe auf jeden Fall Ihrem Spruch mit Gefasstheit und mit einer inneren Heiterkeit entgegen. Die Ereignisse sind nicht aufzuhalten. 

Die Staatsanwaltschaft glaubt, die Führer hätten die Massen aufgepeitscht. Wie die Führer die Fehler der Massen nicht hintertreiben konnten unter der Scheinräterepublik, so wird auch das Verschwinden des einen oder des anderen Führers unter keinen Umständen die Bewegung hindern. Und über kurz oder lang werden in diesem Raume andere Richter tagen, und dann wird der wegen Hochverrats bestraft werden, der sich gegen die Diktatur des Proletariats vergangen hat.“ 


21. 7 1919 - Dr. Hildegard Menzi wird freigesprochen

München-Au * Die Ärztin Dr. Hildegard Menzi wird wegen „Landesverrat und Begünstigung des Hochverrates“ angeklagt. Sie wird vom standrechtlichen Gericht in der Au freigesprochen. 


1904 - Das Pissoir am Nockherberg

München-Au * In die im Jahr 1904 errichtete Mauer am Nockherberg wird ein 13 Quadratmeter großes Pissoir mit sechs Stehtoiletten integriert. 


6 2018 - Das Crönlein am Nockherberg

München-Au * Im 13 Quadratmeter großen Pissoir in der Mauer am Nockherberg eröffnen Florian Falterer und Timothy Hanghofer ein Lokal, das es so in München noch nicht gab: das Crönlein am Nockherberg.

Der hinter den Pissoirs liegende Raum war mit mehr als 20 Kubikmetern Beton aufgefüllt worden. 

Viele Gäste können sich in dem kleinen Raum nicht aufhalten. Dennoch passen mehr Leute rein, als man im ersten Moment denken könnte. Der Clou des Crönleins ist aber die Freischankfläche über dem Lokal auf der Treppenanlage. Dort können auf zwei Etagen etwa 25 Gäste sitzen und feiern, die nächsten Nachbarn sind relativ weit weg und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ohnehin der große Nockherberg-Biergarten. 


24. 2 1629 - Die Paulaner-Patres übernehmen die kirchliche Seelsorge in der Au

Au * Die Paulaner-Patres erhalten die Stiftungsurkunde für die Pfarrei Neudeck und übernehmen - für über 170 Jahre - die kirchliche Seelsorge der Au. Damit ist der stattliche Bau der Carl-Borromäus-Kirche zum wirklichen kirchlichen Zentrum der Au geworden.


12. 3 1629 - Hofzahlamt übernimmt Lehrerlohn zugunsten der Paulaner

Au * Den Paulaner-Mönchen wird genehmigt, dass der Lohn des Schulmeisters künftig vom Hofzahlamt übernommen wird, damit den Paulanern die Erträge aus dem Fundationskapital gänzlich erhalten bleiben. 


14. 9 1802 - Die Auer Paulanerinnen werden in Aussterbeklöster gebracht

Au * Weil es kein zweites Paulanerinnen-Kloster in Baiern gibt, werden die 17 Schwestern in ständische Frauenklöster zur unentgeltlichen Verpflegung versetzt. Am 14. und 15. September werden die Paulanerinnen vom Kloster Lilienthal in der Au in ihre ihnen zugewiesene Klöster abtransportiert:

  • sechs zu den Brigittinnen nach Altomünster,
  • sechs ins Zisterzienserinnenkloster Niederschönenfeld und
  • die restlichen fünf ins Augustinerinnenkloster Niederviehbach. 


30. 7 1880 - Die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen kauft die Spießmühle

München-Au * Die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen, Wiesbaden, kauft die Spießmühle in der Au mit den dazugehörigen Wasserechten.


24. 7 1628 - Paulaner erhalten Schenkung mit Auflagen

Au *  Den Paulaner-Mönchen wird die Dotation von 1.500 Gulden zur Selbstverwaltung überlassen. Als Auflage hat man den Ordensmännern lediglich den Unterhalt des Schullehrers und des Mesners sowie die Instandhaltung des Wasserwerks auferlegt. 


20. 5 1624 - Die Seelsorge der Basilianer scheitert an ihrer Sonderstellung

München - Au * Ein zweiter Basilianer-Pater trifft in der Au ein. Der Pater bringt eine päpstliche Bulle mit, die außerordentliche Vollmachten für den Orden enthält. Aufgrund der gewährten Sonderstellung der Basilianer ist der Ordinarius von Freising nicht mehr bereit, auf seine Rechte an der Pfarrei zu verzichten.

Auch das griechische Zeremoniell stößt beim Alt-Herzog auf Ablehnung. So heißt es: „Wegen des griechischen Gesangs und Ritus wünschen wir, dass niemals eine feierliche Messe in griechischer Form, mit griechischem Gesang und Zeremoniell, abgehalten werde.“

Damit scheitert die vom baierischen Herrscherhaus angestrebte eigenständige Seelsorge in der Au.


26. 6 1905 - Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

München * Ludwig Thoma wird für sein Gedicht „An die Sittlichkeitsprediger in Köln am Rheine“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. 


16. 3 1623 - Pater Hilarion soll mit seinen Basilianern nach Baiern

Rom * Der Kleriker Kaspar Schoppius teilt dem Generalprokurator des Basilianerordens, Pater Hilarion, den Wunsch von Herzog Wilhelm V. mit, dass dieser den Orden in Baiern eingeführt sehen will. 


Um 1622 - Rom empfiehlt dem Alt-Herzog Wilhelm V. die Basilianer

München - Rom * Herzog Wilhelm V. wird auf die Mönche aus dem Institute des heiligen Basilius aufmerksam gemacht. Da er diesen Orden noch nicht kennt, holt der Alt-Herzog in Rom Erkundigungen über die Patres ein. 

Kaspar Schoppius, ein aus Neumarkt in der Oberpfalz stammender hoher Kleriker, empfiehl dem Alt-Herzog die Basilianer für die Rekatholisierung der Oberpfalz, da diese sich „mit der Arbeit ihrer Hände nähren müssen und kein Almosen begehren noch annehmen“. Dadurch, so der Kleriker aus Rom, würden den ketzerischen Oberpfälzern die sonst üblichen Argumente gegen die Bettel-Mönchsorden entkräftet werden. 


8. 5 1623 - Papst Urban VIII. empfiehlt die Basilianer für die Oberpfalz.

Rom - München * Papst Urban VIII. empfiehlt dem baierischen Regenten Maximilian I. die Basilianer für die Oberpfalz. 


10 1624 - Die Basilianer werden fristlos entlassen

München - Au - Rom * Mit der Begründung, dass sie „zur Seelsorge nicht taugten und ein zu burschikoses Leben führten“ werden die Basilianer fristlos entlassen. 

Die an ein freies Klosterleben gewohnten Basilianer konnten eine strenge Klosterregel nur schwer akzeptieren. Sie verkehrten in weltlicher Gesellschaft und übernachteten auswärts im Gasthaus. Und bald kommen dem Alt-Herzog noch abstoßendere Dinge zu Ohren: „Die sich selbst überlassenen Novizen gingen statt in den Chor in den Keller, besoffen sich und trieben noch viel, viel schlimmere Dinge.“ 

Schon bald darauf heißt es, dass sich die Basilianer im Neudecker Kloster „der Hurerei, des unziemlichen Saufens, gotteslästerlichen Fluchens und dergleichen Übel mehr“ hingeben, worauf der Herzog meint, sie „passen mit ihren lockeren Sitten besser nach Rom“.

Damit ist nur ein Jahr nach ihrer Berufung das Gastspiel der Basilianer in der Au schon wieder beendet. In Rom ist die Bestürzung groß.


12 1624 - Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens abgelehnt

München * Ein Gesuch um Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens in der Au wird von Herzog Wilhelm V. abgelehnt. 


1997 - Die „Drehleier“ zieht nach Haidhausen um

München-Haidhausen * Die „Drehleier“ verlegt ihren Standort von der Balanstraße 23 an die Rosenheimer Straße 123. Der Umzug wird durch umfassende Sanierungsmaßnahmen am bisherigen Gebäude erforderlich. Am neuen Standort setzt die „Drehleier“ ihre Erfolgsgeschichte fort und festigt ihren Ruf als eine der wichtigsten Münchner Bühnen für Kabarett, Musik, Theater und Kleinkunst. 


12. 4 1623 - Noch kein Geld für das Basilianer-Kloster

München - Rom * Altherzog Wilhelm V. muss gegenüber Rom erklären, dass bislang noch keine Geldmittel zur Dotation des Klosters für die Basilianer vorhanden sind und außerdem nicht er, sondern der regierende Fürst letztendlich die Entscheidung zu treffen hätte. 


Um 9 1623 - Der Basilianerpater Hilarion taucht plötzlich in München auf

München - Au * Ohne die endgültige Entscheidung aus Baiern abzuwarten, taucht Pater Hilarion plötzlich in München auf, nimmt seine Wohnung im Elisabethspital und bittet Herzog Wilhelm V., um nicht unnützt herumsitzen zu müssen, dass ihm das Klösterl in der Au zur Verfügung gestellt wird. 

Da kommen in dem Alt-Herzog wieder Bedenken hoch, ob die Basilianer, nachdem sie nur wenige deutschsprachige Seelsorger haben, wirklich für Baiern die Richtigen sind. Anscheinend kann Pater Hilarion die Bedenken entkräften. Und so bezieht der Basilianer - trotz erheblicher Bedenken des Kurfürsten Maximilian I. - das Auer Kloster. Der dazu noch notwendige Konsens des Freisinger Bischofs wird bereitwilligst erteilt. 


Um 12 1880 - Ein Englischer Garten auf dem Nockherberg

München-Au * Franz Xaver Schmederer lässt sich auf dem Areal seiner späteren Villa vom Hofgartendirektor Franz von Effner einen Englischen Garten anlegen. Die Bäume und Sträucher kommen aus Harlaching, Grünwald, Straßlach, Sendling, dem Perlacher Forst und aus Pasing. Sie werden mitsamt den Frostballen geliefert und vor Ort eingepflanzt. 

Da oben auf dem Berg Wassermangel herrscht, muss es mit Pumpen und Fässern in den Garten gebracht werden. Dieser Mangel kann erst mit der Fertigstellung der Mangfall-Wasserleitung im Jahr 1883 beseitigt werden. 


21. 4 1881 - Franz Xaver Schmederer erwirbt die Nockhergartenwirtschaft

München-Au * Franz Xaver Schmederer erwirbt die Nockhergartenwirtschaft zu alleinigem Eigentum, nachdem die Brauerei der Gebrüder Schmederer in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden ist, und vereinigt sie mit weiteren Grundstücken. 


22. 1 1829 - Der Krebsbauer Balthasar Peter kauft Marquartskreith

Vorstadt Au * Frau Therese Nockher verkauft das circa zwölf Tagwerk große Anwesen Marquartskreith an ihren Nachbarn, den Krebsbauern Balthasar Peter, um 12. 000 Gulden. 


29. 4 1775 - Marquart Graf von Kreuth kauft den Kotterhof in Niedergiesing

Au * Der Kotterhof in Niedergiesing (= heute: Nockherberg) geht ebenfalls an Marquart Graf von Kreuth und wird zum Adelssitz „Marquartskreith“ erhoben. 


1897 - Franz Xaver Schmederer setzt die Aufhebung der Baulinie durch

München-Au * Franz Xaver Schmederer setzt durch, dass die im Südteil des Parks von der Stadt festgesetzte Baulinie aufgehoben wird. Denn mit einer dort projektierten 30 Meter breiten Straße wäre „die Schönheit und Einheit des wundervollen Gartens mit einem Schlage dahin gewesen und die einzig schöne, großzügige Anlage des Gartens total zerstört worden.“


23. 6 1783 - Graf Morawitzky besitzt Marquartskreith

Au * Johann Theodor Graf von Morawitzky, der es bis zum Präsidenten der Oberen Landesregierung geschafft hat, besitzt den Edelsitz „Marquartskreith“. 


23. 7 1789 - Jakob Nockher erwirbt den Edelsitz Marquardskreuth

Au * Aufgrund der Ausschreibung vom 1. April 1789 erwirbt der Münchner Ratsherr und Banquier Jakob Nockher den Edelsitz Marquardskreuth. 


29. 4 1780 - Clement Graf von Drouin erwirbt den Edelsitz „Marquartskreith“

Au * Der k.k. Oberleutnant Clement Graf von Drouin erwirbt den Edelsitz „Marquartskreith“ mit der niederen Gerichtsbarkeit von Marquardt Graf von Kreuth und dessen Sohn um den Preis von 1.800 Gulden. 


7 1918 - Franz Xaver Schmederer stirbt

München-Au * Nach dem Tod von Franz Xaver Schmederer erbt seine Frau Therese die Villa. Schmederers Kinder scheint Papas Villa nicht gefallen zu haben: Der Sohn zieht ein Schloss in Ebersberg vor, die Tochter heiratet bei Handschuh-Roeckl ein. 


1. 4 1789 - Marquartskreith wird zum Verkauf angeboten

Au * Am 1. Ostermonat [= April] 1789 wird im „Churfürstl. gnädigst privilegiertes Wochenblatt“ nachstehende Verkaufsannonce abgedruckt: „Am Montag den 20. des laufenden Monats April gedenkt man den von Titl. Freiherrn von Kronburg seit etlichen Jahren her besessenen Edelsitz Marquardtkreuth zu Obergiesing samt den hinzu getauschten, unter dem nämlichen Einfange eingeschlossenen Gute, 2¼ Tagwerk haltenden Anger, dann der vorhandenen kostbaren Einrichtung Nachmittags um 12 Uhr im dasiegen Schloss an den Meistbietenden auf den dritten Abschlag zu verkaufen.“


3. 7 1837 - Marquartskreith geht an Franz Xaver Zacherl

Vorstadt Au * Der Brauereibesitzer Franz Xaver Zacherl kauft vom Krebsbauern Balthasar Peter um 14.000 Gulden das Anwesen Marquartskreith. Er wandelt das lediglich zur Unterkunft für die Sommerfrische [= Sommervillegiatur] errichtete Salettl des Herrn Nockher in eine „Gastwirtschaft zum Nockhergarten“ um, die von den Münchnern wegen der schönen Aussicht gerne besucht wird.

Kein Wunder also, dass die Kinder später singen werden: „Des is da Nockher-Berg, der wo an Zacherl g'hört!“


18. 11 1880 - Franz Xaver Schmederer kauft den Anger auf dem Nockherberg

München-Au * Da Franz Xaver Schmederers Wunsch nach Alleineigentum des Angers auf dem Nockherberg immer intensiver wird, so einigt er sich schließlich mit seinem Onkel Ludwig. 

Die Villa ist zunächst nur als Salettl [= Gartenhaus] geplant, da Franz Xaver Schmederer in der Nähe seiner Brauerei und des Bierkellers ein ganzjährig bewohnbares Heim haben will. 

Doch dann wird  er schwer krank, muss die Brauerei an die Aktiengesellschaft verkaufen und zieht sich danach zur Genesung in sein Salettl - sozusagen aufs Land - zurück.


1903 - Schmederer beschränkt die künftige Bebauungsmöglichkeit seines Parks

München-Au * Franz Xaver Schmederer beschränkt die künftige Bebauungsmöglichkeit seines Parks rechtsverbindlich für seine Erben und alle nachfolgenden Eigentümer, um Terrainspekulationen mit seinem wunderschönen Garten zu verhindern. 

Er trifft „Fürsorge, daß auf dem Objekt nicht etwa eine Reihe von Mietkasernen entstehen, sondern nur insgesamt fünf einzelne Familienhäuser zulässig sein sollen, damit ein zusammenhängendes landschaftliches Gesamtbild, wie es sich gegenwärtig so schön zeigt, erhalten bleibt.“ 


31. 7 1883 - Gastlichkeit in der Schmederer-Villa

München-Au * Im Salon der Schmederer-Villa findet das erste größere Essen statt. 


15. 8 1870 - Franz Xaver und Ludwig Schmederer erben den Nockhergarten

München-Au * Durch den Tod seiner Mutter kommt Franz Xaver Schmederer gemeinsam mit seinem Onkel Ludwig in den Besitz des Nockhergartens und des dort befindlichen Angers.


1. 8 1914 - Verdun statt Wyoming

München * Die Gründer des „Loos-Verein Wild West“ beschäftigen sich mit der Geschichte der Ureinwohner und Siedler Amerikas, um die Wartezeit zu überbrücken, bis das Glück den erhofften Geldsegen bringen würde. Doch dann beginnt der Erste Weltkrieg und das bedeutet für die drei wehrdiensttauglichen jungen Männer die Einberufung zum Militär und den Marschbefehl in Richtung Frankreich. Nun hieß es Verdun statt Wyoming! 


Ab 1933 - Der Cowboy Club München in der NS-Zeit

München * Eigenartigerweise lässt das nationalsozialistische Regime den Cowboy Club München nahezu unbehelligt. Es liegt an den Hobby-Indianern, die dem Cowboy-Verein das Verbot ersparen. Denn um die Karl-May-Begeisterung der Jugend propagandistisch zu nutzen und umzulenken, ersinnen die Nazis den Mythos vom „Uradel des reinrassigen Ureinwohners“. 


Um 1959 - Der Cowboy Club muss den Nockherberg räumen

München-Au * Die Westernfreunde von der Nockher-Ranch müssen - nach dem Tod der Zirkusbesitzerin Ida Krone - ihre Niederlassung auf dem Nockherberg räumen, nachdem die Zirkusfamilie Krone-Sembach das Gelände an der Marsstraße im Tausch mit dem Nockherberg-Areal erhalten konnte. Der Tauschpartner ist die Stadt München. Ein neues Gelände für die Unterbringung des „Cowboy Clubs München von 1913 e.V. - C.C.M“ muss gefunden werden. 


26. 7 1628 - Der Kurfürst will von den Paulanern nicht mehr belästigt werden

Au * Den Paulanern werden die neuen Besitzungen übergeben. Gleichzeitig fordert man die Patres noch auf, sie sollten „fortan den Kurfürsten nicht mehr molestrieren“, zu Deutsch: belästigen.


2. 5 1919 - Die Schmederer-Villa in der Hand von Rotarmisten

München-Au * Rotarmisten haben die Schmederer-Villa besetzt, da man von ihr aus den Eisenbahngraben und den Nockherberg kontrollieren kann. Es kommt zu Plünderungen und „dabei wurde zunächst der Hofhund, ein etwa 7-jähriger gelbbrauner Schäferhund, Wert 300 Mark, erschossen, weil dieser Hund angeblich sehr scharf und daher den beabsichtigten Plünderungen hinderlich war.“ 

Und weil die Plünderer offenbar keine Lebensmittel finden konnten, nehmen sie außer ein paar Kleinigkeiten vorwiegend Wäsche, ein Fahrrad, einen Herrenhut, drei Ölgemälde und den toten Hund mit.


Ab 3. 5 1919 - Das Hauptquartier des Freikorps Epp in der Schmederer-Villa

München-Au * Während des Weißen Terrors in der Rätezeit wird die Schmederer-Villa für einige Tage das Hauptquartier des Freikorps Epp. 


20. 2 1933 - Das Aus für das geplante Café in der Schmederer-Villa

München-Au * Vermutlich wegen eines Brandes im Zirkus zieht Carl Krone die bereits genehmigten Baupläne für sein „Café - Restaurant - Krone“ in der ehemaligen Schmederer-Villa zurück. 


4. 8 1950 - Die zerstörte Schmederer-Villa

München-Au * Die Lokalbaukommission beauftragt an die Besitzerin der ehemaligen Schmederer-Villa, Frieda Krone, mit der Beseitigung des „gefahrdrohenden Zustandes”. Die Villa musste im Zweiten Weltkrieg den Bombenhagel über sich ergehen lassen - und wurde dabei großteils zerstört. 


8. 7 1952 - Die Beseitigung der Schmederer-Ruine wird beauftragt

München-Au * Eine Abbruchfirma wird mit der Beseitigung der Ruine der Schmederer-Villa beauftragt. 


Um 1919 - Der Cowboy Club München von 1913

München * Die für die Kriegsheimkehrer an Auswanderung vorerst nicht mehr zu denken ist, beschließen sie: „Dann holen wir halt Amerika zu uns.“ Martin Fromberger, Fred und Hermann Sommer bauen den Verein zielstrebig wieder auf. 

  • Der „Loos-Verein Wild West“ nennt sich in „Cowboy Club München Süd“ um.
  • Die Begrenzung der Mitgliederzahl auf fünfzehn „Mann“ wird ebenso aufgehoben 
  • wie das Lotteriespiel. 
  • Verpflichtend für die Vereinsmitglieder ist das Erlernen der englischen Sprache. 
  • Die Mitglieder müssen entweder originale Bekleidung und Gebrauchsgegenstände aus Übersee beschaffen oder Nachbildungen anhand historischer Fotos anfertigen. 
  • Zudem wird das Aneignen von Bräuchen und Sitten der Cowboys und Indianer von der Vereinsführung erwartet, weshalb sie Studien über die Geschichte des Wilden Westens und seiner Bewohner im Zeitraum von 1860 bis 1900 aufnehmen. 
  • Der Münchner Cowboy Club entwickelt sich zu einem kulturhistorischen Verein. 
  • Da ist freilich eine ganze Menge Folklore dabei.


15. 3 1955 - Das Krone-Grundstück am Nockherberg wird Landschaftsschutzgebiet

München-Au * Das Ruinengrundstück von Frau Ida Krone auf dem Nockherberg wird aufgrund seines wertvollen Baumbestands einstweilig als Landschaftsschutzgebiet sichergestellt. 


7. 5 1955 - Die Cowboys von der Nockher-Ranch

München-Au * Der Antrag des „Cowboy Clubs München von 1913 e.V. - C.C.M“ zur Errichtung eines Clubheimes auf dem Nockherberg wird „wegen der barackenähnlichen Gestaltung“ zunächst abgelehnt. 

Als aber die Zirkus-Verwaltung dem Cowboy-Club die Grundstücksnutzung für seine sportlichen und ideellen Zwecke bis zum beabsichtigten Verkauf des Areals genehmigt, ist der Weg für die Nockherberg-Ranch geebnet. Seither herrscht ein Winnetou- und Old Shatterhand-Flair über dem ehemaligen Schmederer-Garten. 


1707 - Kupferstiche der Fresken im Kloster Neudeck

Au * Die Publikation mit Darstellungen unter dem Titel: „Geburt, Leben und übergroße Wunderwerkh des Heiligen Vatters FRANCISI DE PAULA - Ordens-Stifter der Mindesten-Brüder“ erscheint. Michael Wening hat den Auftrag, die Fresken in Kupfer zu stechen, von den Paulanern erhalten, da dort kein Weltlicher Zutritt hatte. 


14. 6 1784 - Zwischen Streit und Unzufriedenheit

Au - Amberg * Der Geistliche Rat kommt zur Überzeugung, dass im Auer und Amberger Paulaner-Kloster „anstatt der brüderlichen Liebe Hass, anstatt der Klosterdisziplin Unordnung und anstatt der Zufriedenheit überall Missvergnügen in einem hohen Grade herrsche. […] Das Missvergnügen ist in beiden Klöstern so groß, dass sie die Aufhebung ihres Ordens in Baiern ernstlich wünschen“. 


27. 8 1881 - Der Rohbau der Schmederer-Villa ist fertiggestellt

München-Au * Der Rohbau der Schmederer-Villa auf dem Nockherberg ist fertiggestellt. Sie ist im Schweizer Stil mit Fachwerk und einer großen erhöhten Terrasse ausgeführt. Auf dem Dach der von dem Architekten Albert Schmidt konzipierten Stadt-Villa befindet sich ein Aussichtsturm, der einen Ausblick über die ganze Stadt ermöglicht. 


1882 - Die Ausstattung der Schmederer-Villa

München-Au * Die Schmederer-Villa auf dem Nockherberg kann bezogen werden. 

  • Den Salon der Villa hat sich Franz Xaver Schmederer im Rokokostil ausmalen lassen, weil seine Ehefrau Therese schöne derartige Möbel und Bilderrahmen besitzt. 
  • Zudem befinden sich ein Venezianischer Glaslüster und ein großer Smyrnateppich aus dem Nachlass von König Ludwig II. darin untergebracht. 
  • Die Veranda ist ursprünglich offen und wird dann mit doppelten Fenstern eingeglast. Ein Ofen machte die Veranda auch im Winter benutzbar, die somit auch für frostempfindliche Pflanzen als Wintergarten genutzt werden kann. 
  • Das Treppenhaus und die offene Veranda sind mit Hirsch- und Rehgeweihen sowie Gamskrickeln aus dem Nachlass seines Schwiegervaters ausgeschmückt worden.


1926 - Carl Krone kauft die Schmederer-Villa samt Park

München-Au * Der Schmederer-Park wird als Naturdenkmal eingetragen. Dessen ungeachtet kauft der bekannte Großcircusbesitzer Carl Krone die Villa samt Park. 


4. 8 1952 - Das Schmederer-Gelände ist völlig geräumt

München-Au * Die völlige Räumung des Geländes der ehemaligen Schmederer-Villa wird gemeldet. 


27. 6 1955 - Planung eines Wohnbauprojekts am Nockherberg

München-Au * Das Weilheimer Bankhaus Stölzle-Simoner beauftragt ein Grünwalder Architekten-Team mit der Planung eines Wohnbauprojekts am Nockherberg. Die burgartige Wohnanlage soll entlang der Nockherbergstraße sechs, am Schmedererweg fünf Geschosse aufweisen. 


30. 5 1955 - Das Wohnprojekt am Nockherberg wird verhindert

München-Au * Die Lokalbaukommission lehnt unter Hinweis auf das Landschaftsschutzgebiet die Planungen für das Wohnprojekt am Nockherberg ab. Außerdem wird über den Rahmen der früheren Bebauung hinaus keine Baugenehmigung erteilt. 

Dass die Bebauung mit 200 Wohnungen auf dem Nockherberg verhindert werden kann, liegt an einem notariellen Vertrag, den Franz Xaver Schmederer im Jahr 1903 rechtsverbindlich mit der Stadt München abgeschlossen hat. Dieser hindert die Stadtverwaltung bis heute daran, das Grundstück einer maximalen baulichen Nutzung zuzuführen.


1958 - Der Kronepark wird städtisch

München-Au * Frau Ida Krone übermittelt ein Kaufangebot des Grundstücks auf dem Nockherberg an die Landeshauptstadt München. Unter welchen Bedingungen damals die Familie Krone das Grundstück an die Stadt München übertragen hat, bedarf noch der Recherche. 

Ob sich seinerzeit die Stadt München verpflichtete, die öffentliche Grünanlage künftig mit dem ehrenden Namen „Kronepark“ zu bezeichnen, muss ebenfalls noch geklärt werden. 

Der Kronepark jedenfalls ist seit dem Jahr 1958 eine städtische Grünanlage und mit nahezu 20.000 Quadratmetern ein grünes Herzstück von höchstem Erholungswert. Von seiner Größe her ist der Kronepark mit dem Finanzgarten vergleichbar. 


Nach 7 1945 - Der Wunsch nach einem eigenen Cowboy-Vereinsheim

München * Nach dem Zweiten Weltkrieg lebt der Verein „Cowboy Club München von 1913 e.V. - C.C.M“. wieder auf. Der Wunsch nach einem eigenen Vereinsheim wird immer lauter. Die Mitglieder haben das Nebenzimmerdasein in Wirtschaften endgültig satt. 


3. 2 1955 - Bitte um ein Clubhaus auf dem Nockerberg

München-Au * Der „Cowboy Club München von 1913 e.V. - C.C.M“ bittet um Genehmigung zur Errichtung eines Clubheimes auf dem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Grundstück von Frau Ida Krone auf dem Nockherberg, „da dadurch das bisher durch Lausbubenstücke und von lichtscheuen Elementen heimgesuchte Gelände unter schärfere Kontrolle fällt und der Rasen und Baumbestand gepflegt wird. Korrektes und ruhiges Verhalten wird die Nachbarschaft nicht belästigen“.


24. 2 1884 - Der erste Hausball in der Schmederer-Villa

München-Au * In der Schmederer-Villa wird der erste Hausball abgehalten. 


27. 2 1920 - Heinrich Anton Roeckl besitzt die Schmederer-Villa

München-Au * Konsul Heinrich Anton Roeckl besitzt die Schmederer-Villa. Es ist der Inhaber der Firma J. Roeckl und Ehemann von Maria Luise Anastasia, der Tochter von Franz Xaver Schmederer. 


1. 4 1932 - Eine geplantes Café in der Schmederer-Villa

München-Au * Carl Krone beantragt die Errichtung eines Café-Restaurants im Anwesen Nockherberg 7, der Schmederer-Villa. Das Lokal soll den Namen „Café - Restaurant - Krone“ führen. 


9. 9 1784 - Amtsenthebungen und Glücksspiele im Paulaner-Kloster

Au * Pater Maritius Lohr wird seines Amtes als Generalvikar im Auer Paulaner-Kloster enthoben, sein Zimmer versiegelt und er selbst in das Karmelitenkloster nach Schongau gebracht. 

Im Kloster Neudeck hat Pater Leo, ein Verbündeter von Pater Maritius, die Funktion des Correctors ausgeübt. Als man die Klosterkasse prüft, findet sich darin statt der erwarteten 4.000 Gulden nur ein Dietrich. Pater Leo hat das ganze Geld in der Lotterie verspielt und wird nun abgesetzt.


Ab 1686 - Freskierung der Gänge im Kloster Neudeck

Au *  Die Freskierung der Klostergänge der Paulaner erfolgt von 1686 bis 1687 durch den in der Au gebürtigen Paulanermönch Joseph Schwaiger. 


13. 6 1792 - Frater Barnabas Still und die klösterliche Zucht

Au * Bei der durch die Mitglieder des Geistlichen Rates im Paulanerkloster abgehaltenen Untersuchung über die klösterliche Zucht und den Wirkungen des für den Paulanerorden vorgeschriebenen sehr strengen Fastengebotes werden alle Klosterinsassen vernommen. Frater Barnabas Still kann dabei nur Angaben über das seiner Leitung unterstellte Bräuwesen machen. 


1985 - Die Fresken im Paulaner-Kloster werden entdeckt

München-Au * Die Fresken im ehemaligen Paulaner-Kloster vom Paulanermönch Joseph Schwaiger zwischen 1686 und 1687 gefertigt worden und mit der Klosterauflösung 1799 übertüncht worden sind, werden wieder entdeckt. 


23. 11 1668 - Bauarbeiten am Kloster-Neubau

Au * Auf dem Klostergrund der Paulaner in der Au wird ein Kalkofen errichtet. Die aus Lehm gebrannten Bausteine liefert der Rämelsdorfer Zieglstadl. 

Die Vollendung des Klosterbaus hat sich nicht überliefert. 


25. 7 1808 - Die Landgemeinde Au wird zur Vorstadt erhoben

Vorstadt Au * Die bisherige Landgemeinde Au wird zur selbstständigen Stadt erhoben und erhält die amtliche Bezeichnung „Vorstadt Au“. Zugleich erhält sie einen eigenen Magistrat und ein Stadtwappen. 


Um den 10. 5 1624 - Einigung mit Zugeständnissen nach anhaltenden Schwierigkeiten

Freising - Au * Obwohl der Unterhalt der geplanten Pfarrei Neudeck und der Carl-Borromäus-Kirche gesichert ist, bereitet das Sankt-Veit-Stift nach wie vor erhebliche Schwierigkeiten, sodass erst jetzt der Freisinger Bischof eine Einigung erzielen kann, dafür aber fast alle Forderungen der Gegenseite akzeptieren muss. 


15. 6 1627 - Die Paulaner sollen die Pfarrei Neudeck übernehmen

Au * Kurfürst Maximilian I. genehmigt den Paulanern die Niederlassung in der Pfarrei Neudeck.


23. 7 1799 - Das Paulaner-Kloster Neudeck wird aufgelöst

Au * Als große Gebäude für Truppenunterkünfte gesucht werden, biete sich die Umsetzung des Ansinnens der Paulaner auf Auflösung ihres Klosters geradezu an. Der Hofkriegsrat stellt den Antrag zur Räumung des Klosters und der Geistliche Rat stimmt diesem zu. 

  • Das Klosterpersonal wird zunächst in den Nordflügel verlegt, später - am 23. Juli 1799 - beziehen sie - zur 
  • Versehung der pfarramtlichen Funktionen - das ehemalige herzogliche Lustschloss. 
  • Von den fünfzehn Paulaner-Mönchen bleiben sechs in München, die übrigen gehen zu Verwandten oder Pfarrherren. 
  • Was sie in ihrer Klosterzelle als Einrichtung haben, dürfen sie als Eigentum behalten. 
  • Außerdem erhalten sie eine jährliche Pension von 300, die Laienbrüder von 240 Gulden. 
  • Das Vermögen des Klosters wird zur besseren Dotierung der Pfarrei, sowie für das Schulwesen in der Au und in Giesing verwendet. 
  • Der Klosterkomplex wird dem Geistlichen Rat unterstellt, 
  • die Klosterapotheke versteigert 
  • und alles verkauft, was zu verkaufen „und gestohlen, was nicht niet- und nagelfest war”. 

Die Auflösung des Paulanerklosters erfolgte also gut zweieinhalb Jahre vor der Säkularisation der Bettelorden. 


21. 5 1626 - Dr. Georg Hannemann führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell

Au * Dr. Georg Hannemann, der wegen seiner Verdienste bei der Gründung des Auer Klösterls hoch angesehene und zuvor die Pfarrei in Wasserburg leitende Kirchenmann, führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell. 


22. 9 1803 - Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

Au • Im ehemaligen Paulaner-Kloster in der Au wird ein Strafarbeitshaus eingerichtet. 


1807 - Strafarbeit hinter Klostermauern

Au * Im ehemaligen Kloster der Paulaner in der Au wird ein Strafarbeitshaus untergebracht. Dazu wird das Kirchenschiff der Carl-Borromäus-Kirche durch ein Gewölbe so abgeteilt, dass nur noch eine Hälfte als Kapelle übrig bleibt.


31. 7 1792 - Der Geistliche Rat ist für die Auflösung des Paulaner-Klosters

Au * Der Geistliche Rat verfasst ein Gutachten über die Paulaner, das mit den Worten schließt: Es sei „das allgemein Beste, […] so ein Kloster aufzuheben und die reichen Stiftungen und Einkünfte desselben zu den ohnehin sonst so dringenden Bedürfnissen des öffentlichen geistlichen und zeitlichen Wohls besser zu verwenden.“


1666 - Die Paulaner-Mönche wollen ein größeres Kloster

Au * Die Paulaner-Mönche in der Au wollen ihr kleines armseliges Klösterl in ein schönes und wohlbestelltes Kloster umwandeln. Kurfürst Ferdinand Maria überlässt ihnen den Neudecker Garten und hinterlegt dazu 10.000 Gulden Fundationskapital mit einem fünfprozentigen Zinssatz zur Unterhaltung des Gartens. 


1622 - Die Au soll eine eigenständige Pfarrei werden

Au * Die Aktivitäten zur Einrichtung einer selbstständigen Pfarrei bei der Carl-Borromäus-Kirche setzen wieder ein. Dabei soll der südliche Teil der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt werden, mit der heutigen Rosenheimer Straße als Grenze. 

Das Einkommen der neuen Pfarrei Neudeck soll sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen, insbesondere aus dem Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig. Bei Harthausen handelt es sich um die Kirche einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung nahe der heutigen Menterschwaige. 

Das zuständige Stift Sankt-Veit bei Freising hat gegen die Trennung nichts einzuwenden, solange das Einkommen der Pfarrei in Bogenhausen nicht geschmälert wird. Sollte doch ein Schaden entstehen, so müsste dafür eine ausreichende Entschädigung gewährt werden. 


1902 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird abgerissen

München-Au *  Die Carl-Borromäus-Kirche und die Franz-von-Paula-Kapelle im Kloster Neudeck fallen der Spitzhacke zum Opfer. Nur eine Nachbildung der Kirchenkuppel hat sich im Bayerischen Nationalmuseum erhalten.


16. 11 1784 - Mit Missständen im Paulaner-Kloster aufräumen

Au * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine streng abgefasste Verfügung, die mit den Missständen im Paulaner-Kloster aufräumen soll. Die Statuten werden verändert und vom Ordensgeneral in Rom akzeptiert. Nur der Genuss von Fleischspeisen und Milcherzeugnissen wird vom General - und letztlich vom Papst - entschieden abgelehnt. 


3. 6 1628 - Die Pfarrei Neudeck wird von Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Abtrennung der Pfarrei Neudeck von der Pfarrei Bogenhausen wird durch den Freisinger Bischof förmlich vollzogen. Die Carl-Borromäus-Kirche kann damit die Pfarrkirche der Au werden.


Nach dem 5. 1 1635 - Eine Stiftung für das Seelenheil der Kurfürstin

Au * Nach dem Tode Elisabeths, der ersten Gemahlin des Kurfürsten Maximilian I., versprechen die Auer Mönche, recht eifrig für die Seele der Verstorbenen zu beten, wenn ihre Zahl auf sechzehn erhöht werden würde. 

Kurfürst Maximilian I. bewilligt daraufhin den Paulanerpatern 10.000 Gulden als ewige Stiftung, „unseres nuzens und notdurft, vorderist aber unserer und unser geliebten Gemahlin Seelenheil wegen”.

 


1623 - Ein Klösterl soll in der Au entstehen

Au * Noch bevor die Carl-Borromäus-Kirche eingeweiht worden ist, beginnen auch die Arbeiten am Pfarrhof. Während der Bauarbeiten müssen die Baupläne geändert werden, da nun plötzlich statt eines einfachen Pfarrhauses ein Klösterl entstehen soll, das nach seiner Fertigstellung auch noch durch einen Anbau erweitert werden muss. 


17. 11 1627 - Die ersten Paulanerpatres kommen in die Au

Au * In der Au treffen „8 Väter und 4 Laienbrüder“ des „Ordens der minderen Brüder des heiligen Franziskus von Paula“ aus dem österreichischen Kloster Oberthalheim in dem Klösterl zu Neudeck ein. Da die Einkünfte aus der Pfarrei erst ab Neujahr 1628 für die Paulaner fließen, werden sie bis dahin vom kurfürstlichen Hof mit Nahrungsmitteln und Hausrat versorgt.


1798 - Die Paulaner-Mönche möchten die Auflösung ihres Klosters

Rom - München - Au * Papst Pius VI. gestattet Kurfürst Carl Theodor von den baierischen Klöstern fünfzehn Millionen Gulden einzuziehen, um die Ausgaben, die durch die Koalitionskriege für den baierischen Staat angefallen sind, decken zu können. Die Paulaner ersuchen daraufhin die kurfürstliche Regierung, ihr Kloster aufzulösen. 

Übrigens: Die Summe wird später auf fünf Millionen reduziert. Bezahlt haben die baierischen Klöster aber keinen Heller. 


1792 - Disziplin und Verfall im Paulanerkloster

Au * Der Geistliche Rat erfährt, dass die Paulaner den Gottesdienst vernachlässigen, nicht in den Chor gehen, dafür aber im Klosterkreuzgang - oft unter wildem Lärm - mit bis zu einhundert Personen zechen. 

Um das strenge Fastengebot zu umgehen, holen die Pater ärztliche Atteste ein, die ihnen den Fleischgenuss erlauben. Jeder Kranke erhält wöchentlich zwei Gulden Kostgeld, für die er sich - außerhalb des Klosters - Fleischspeisen zubereiten und danach aufs Zimmer bringen lassen kann. 

 


1787 - Klagen über Disziplinlosigkeit im Paulaner-Kloster

Au * Der Auer Corrector vom Paulaner-Kloster in der Au beklagt sich beim Geistlichen Rat, dass er „bei so ungehorsamen Leuten keine Disziplin“ herstellen könne. 


4. 7 1926 - Grundsteinlegung für die neuen Vereinsanlagen des TSV München-Ost

München-Obergiesing * Ein Jahr dauerten die Planungsarbeiten und nun kann der Grundstein für die neuen Vereinsanlagen des TSV München-Ost an der St.-Martin-Straße gelegt werden. „Ein imposanter Festzug bewegte sich vom Vereinslokal in der Kellerstraße durch Haidhausen zur Baustelle.“ 

Obwohl die Grundsteinlegung ein Fest für den ganzen Münchner Osten ist, erscheint kein offizieller Vertreter der Stadt. Doch unabhängig von der Geringschätzung einer konservativ-völkisch-nationalen Stadtregierung und Stadtverwaltung kommt der Bau zügig voran. 


17. 3 1626 - Dr. Hanneman wird weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck

Au * Als erster weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck in der Au wird Dr. Georg Hannemann berufen. 


29. 10 1623 - Einweihung der Carl-Borromäus-Kirche

Au *  Der Freisinger Bischof Veit Adam von Gepeckh weiht die Kirche zu Ehren des heiligen Carolus Borromäus in Gegenwart der Herzöge Wilhelm V. und Maximilian I., des gesamten Hofstaats sowie dem hohen Klerus von München ein. 

Herzog Wilhelm V. hat die Kleriker eingeladen, „unbeschwert allher nach München“ zu reisen. Und die geladenen Herrschaften kommen mit großer Pracht und mit großem Gefolge in die Au. 


15. 4 1668 - Klosterbau unter kurfürstlichen Auflagen

Au * Mit Schenkungsbrief überlässt Kurfürst Ferdinand Maria den Paulaner-Mönchen - zum Bau eines größeren Klosters - einen Platz neben dem Neudecker Schlossgarten. 

Den Partes wird bei ihren Planungen die Beschränkung auferlegt, dass der kurfürstliche Garten vom Kloster aus uneinsehbar bleiben muss. Sie dürfen deshalb auf der Ostseite keine oder nur sehr hoch angesetzte, lediglich dem Lichteinfall dienende, kleine Fenster einbauen.


16. 5 1624 - Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnet

München - Au * Kurfürst Maximilian I. kann den Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnen. Darin wird bestimmt, dass 

  • der Pfarrer die Dechantwürde besitzt und 
  • ein „wohl qualifizierter Mann und ein guter Prediger“ sein muss. 
  • Als Gehilfen werden ihm zwei Kapläne zur Seite gestellt, die über Musikkenntnisse verfügen sollen, um „auf dem Kirchenchore mitwirken zu können“. 
  • Besondere Musikalität wird auch von dem anzustellenden Schullehrer und dem Mesner verlangt.


1667 - Vom Garten zur Geldstiftung

Au * Die Paulaner haben den Neudecker Garten noch kein Jahr, da stellen sie fest, dass die Unterhaltskosten die dafür ausgesetzte Summe von 500 Gulden weit übersteigen und bitten den Landesherren Ferdinand Maria deshalb, er möge ihnen den Betrag zur besseren Unterhaltung der Kirche und des Klosters überschreiben. Diesem Begehren wird stattgegeben. Damit verlieren die Paulaner jeden Anspruch auf den Garten - sind aber 10.000 Gulden reicher. 


1612 - Die Auer müssen zum Kirchgang nach Obergiesing

Au * Mit der Einrichtung des Gerichts ob der Au negst München hat die Au zwar eine eigene Verwaltungsstruktur erhalten, besitzt aber - außer der viel zu kleinen Heilig-Kreuz-Kapelle - kein eigenes Gebetshaus. Aus diesem Grund müssen sich die Auer nach Obergiesing, in die dortige Heilig-Kreuz-Kirche begeben, wo sich auch der Friedhof befindet. 


1. 7 1625 - Sammeln für den Kapitalgrundstock der Pfarrei Neudeck

Au * Für die neu zu gründende Pfarrei Neudeck ist ein Kapitalgrundstock von 1.500 Gulden nötig. Dazu ist der Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig nicht austeichend, weshalb wieder Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - auch aus dem Bistum Passau - erhoben werden müssen. Zur Untersuchung, woher das Geld abgezogen werden könnte, wird der Pfarrer und Dekan von Wasserburg, Dr. Georg Hannemann, auserkoren. 

Trotz aller Mühen bringt Pfarrer Georg Hannemann insgesamt 30.000 Gulden zusammen, die vom Hofzahlamt mit fünf Prozent verzinst werden. Damit sind die jährlich benötigten 1.500 Gulden für den Unterhalt der Carl-Borromäus-Kirche und der Pfarrei Neudeck fürs Erste gesichert. 


9. 6 1627 - Die Pfarrei Neudeck soll anders besetzt werden

Au * Vollkommen unerwartet erhält Pfarrer Dr. Georg Hannemann mündliche die Nachricht, dass die Pfarrei Neudeck künftig anderweitig besetzt werden wird. Als Nachfolger hat Kurfürst Maximilian I. die Paulaner, die nach der Regel des heiligen Francesco di Paola leben, auserkoren. 


7. 10 1547 - Ein Gelübde wird vergessen

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. stirbt ein Monat nach seiner Geburt. Er wurde zwar getauft, aber das herzogliche Gelübde, eine Kirche beim Schloss Neudeck zu erbauen, gerät offenbar in Vergessenheit.


Um 1619 - Herzog Wilhelm V. will in der Au ein Gebetshaus erbauen

Au * In der Hofmark Neudeck will Herzog Wilhelm V. ein angemessenes Gebetshaus erbauen lassen. Da er über kein Geld zum Kirchenbau verfügt, erinnert er sich an das Gelübde seines Vaters, der eine Kirche bauen lassen wollte, wenn sein erstgeborener Sohn Carl zur Taufe käme. Diese herzzerreißende Geschichte bildet die Grundlage für die notwendige Sammlung. Herzog Wilhelm V. sucht damit honorige Spender und lässt „ein Kürchlein aufbauen und zwar durch hilff frommer und gottseliger Christen“.


1621 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird errichtet

Au * Zur weiteren Finanzierung der Carl-Borromäus-Kirche in der Au lässt Herzog Maximilian I. Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - als freiwillige Hilfeleistung - erheben. 

Erbaut und stuckiert wird die Kirche nach Entwürfen von Hans Krumper. Die schön gestaltete Kirche wird als eine originelle Schöpfung der deutschen Spätrenaissance mit einem zentralen Hauptraum beschrieben. Die Decke war aus Holz, verziert mit Stuckarbeiten. Nur beim Chor und beim Eingang befand sich ein Gewölbe. 


3. 6 1628 - Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Filialen Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt, da sich die dortige Einwohnerzahl derartig erhöht hat. Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Pfarrei Neudeck.


1833 - Die Suppenschule in der Auer Armen-Industrie-Schule

Vorstadt Au * Zur Auer Armen-Industrie-Schule gehört eine Suppenschule, die 235 Kinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren betreut. Bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens gibt die Einrichtung 52.633 Suppenportionen aus und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung bedürftiger Kinder.

Die Mahlzeiten werden täglich um zwölf Uhr im gemeinsamen Speisesaal ausgegeben. Durch das Essen an einer gemeinsamen Tafel verfolgt die Schule neben der Versorgung der Kinder auch erzieherische Ziele. Nach den Vorstellungen der Zeit sollen dabei Reinlichkeit, Disziplin und ein angemessenes Verhalten bei Tisch gefördert werden.


1837 - Ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule in der Au

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au lässt am Mariahilfplatz 8 ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule errichten. Neben der Verpflegung in der Suppenschule erhalten besonders bedürftige Kinder auch Kleidung und andere notwendige Unterstützung.

Im Mittelpunkt der Einrichtung steht jedoch nicht die materielle Versorgung, sondern die Erziehung zur Arbeit. Nach dem Unterricht am Nachmittag bleiben die Kinder in der Schule und gehen dort verschiedenen nützlichen Beschäftigungen nach. Erst am Abend kehren sie in ihre Familien zurück. Nach dem pädagogischen Verständnis der Zeit sollen sie auf diese Weise zu Fleiß, Disziplin und einem geregelten Tagesablauf erzogen sowie von Verwahrlosung und schädlichen Einflüssen ferngehalten werden.


1832 - Gründung der Armen-Industrie-Schule durch Pfarrer Hermann Rabl

Vorstadt Au * In den Jahren 1832/33 gründet der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl eine Armen-Industrie-Schule. Ihr Ziel ist die Erziehung benachteiligter Kinder zu „aufrichtig frommen und wahrhaft tugendhaften Christen“ sowie zu rechtschaffenen, arbeitsamen und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft. Aus der „Armenkinderwelt“ soll, nach den Vorstellungen der Zeit, ein tüchtiges und sittlich gefestigtes Geschlecht für Staat und Gesellschaft heranwachsen.

Die Schule versteht sich nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern auch als sozialpädagogisches Projekt. In der Armen-Industrie-Schule, in der die Kinder unter ständiger Aufsicht stehen und praktische Fertigkeiten erlernen, soll der Armut nicht länger allein durch Almosen begegnet werden. Stattdessen setzt man auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Durch die Erziehung zur Arbeit sollen die Kinder Fähigkeiten erwerben, die ihnen eine eigenständige Lebensführung ermöglichen und sie zugleich von Bettelei und Verwahrlosung fernhalten.

Der Gründung liegt die Überzeugung zugrunde, dass regelmäßige Arbeit und praktische Ausbildung einen positiven Einfluss auf die Charakterbildung ausüben und dadurch auch die gesellschaftlichen Verhältnisse verbessert werden können. Vor diesem Hintergrund gilt die Armen-Industrie-Schule vielen Zeitgenossen als wirksames Mittel zur Bekämpfung sozialer Missstände und insbesondere der Armut. Die Armen-Industrie-Schule wird damit zu einem „Allheilmittel gegen alle gesellschaftlichen Widersprüche und Schäden, einschließlich der Armut“. 


7. 9 1547 - Carl, Sohn von Herzog Albrecht V., kommt zur Welt

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. kommt fast leblos zur Welt. Der Herzog leistet daraufhin ein Gelübde. Er will in der Nähe seines Jagdschlösses Neudeck ein Kirchlein erbauen lassen, falls sein Kind zur Taufe käme. 


1987 - Der Grundriss der Carl-Borromäus-Kirche wird sichtbar

München-Au * Für die Zeit der Bauarbeiten ist der Grundriss der Carl-Borromäus-Kirche im Gelände des Landratsamts wieder sichtbar. 


5. 7 1628 - Weitere Grundstücke und Gebäude für die Paulaner-Mönche

Au * Um 5.600 Gulden wird vom Münchner Bürger und Handelsmann Martin Valpichler ein Garten mit dem dazugehörenden Sommerhaus und zwei weiteren Gebäuden abgekauft und den Paulanern übertragen. 


26. 4 1628 - Ein Gemüsegarten für die Paulaner

Au * Weil die Anbaufläche für das notwendige  Gemüse der streng vegetarisch lebenden Paulanerpater nicht ausreichend ist, wird ein zur Spießmühle gehörender Garten um 600 Gulden rheinischer Münz dazu.


Nach dem 1. 10 1854 - Ende der Armen-Industrie-Schule in der Au 

München-Au * Nach der Eingemeindung der Vorstadt Au nach München wird die Armen-Industrie-Schule am Mariahilfplatz aufgelöst. Die nur wenige Jahrzehnte bestehende Einrichtung verbindet soziale Fürsorge mit Unterricht und praktischer Arbeit. Aus heutiger Sicht erscheint ihr Konzept ambivalent: Neben dem humanitären Anliegen dient die Arbeitserziehung auch der sozialen Disziplinierung und der Einordnung armer Kinder in die damalige Gesellschaftsordnung. Das frei gewordene Schulgebäude am Mariahilfplatz 8 erhält anschließend eine neue Funktion und wird später als Knabenschule genutzt.


25. 8 1830 - Das Auer Rathaus am Mariahilfplatz wird eröffnet

Vorstadt Au * Das Auer Rathaus am äußeren Ende des Mariahilfplatzes wird eröffnet.


14. 9 1813 - Die Au hat jetzt einen Magistrat dritter Klasse

München Au * In der Vorstadt Au wird ein Municipalrat, ein Gemeinderat, gebildet. Die Au hat jetzt einen Magistrat dritter Klasse. 


1. 5 1883 - Mangfall-Wasser für den Schmederer-Garten

München-Au * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebirge ist fertiggestellt und wird mit einer Springbrunnenfontaine am Sendlingertorplatz feierlich in Betrieb genommen.

Das Wasser wird in der Schmederer-Villa sowohl für den häuslichen Bedarf genutzt, aber auch um den geplanten Teich anzulegen und den wasserspeienden Pegasus in Betrieb zu nehmen. Im ganzen Garten wird ein Rohrnetz verlegt, das auch zum Löschen benutzt werden kann, sollte einmal ein Funkenflug der Eisenbahn ein Feuer entzünden. 


1888 - Der Teich im Schmederer-Anwesen

München-Au * Jetzt ist die Zeit für den von Franz von Effner geplanten Teich auf dem Grundstück der Schmederer-Villa gekommen. Er wird vom amtierenden Hofgärtner ausgeführt. 

Der Weiher hat eine längliche Form mit unterschiedlicher Breite und liegt in der Mitte des Gartens, „wodurch die Schönheit desselben ganz wesentlich gehoben wurde“. An einer schmalen Stelle wird der Teich „durch eine hübsche Brücke zur Verbindung zweier Fußwege unterbrochen“. Der Wasserzulauf erfolgte durch ein am Waldessaum entspringendes und sich durch die Wiesen schlängelndes Bächlein. 


28. 11 1831 - Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche

Vorstadt Au * Grundsteinlegung für die neugotische Mariahilf-Kirche. Der Termin war vom 15. Oktober verschoben worden, da an diesem Tag die Auer Dult begann.


1791 - Über das Braurecht in Baiern

Ingolstadt * Der Ingolstädter Universitätsprofessor Franz Xaver Moshamm geht in seinem Werk „Über das Braurecht in Baiern“ auch auf das Bier aus den Klosterbrauereien ein. Er schreibt: „In den Baierischen Klöstern wird gewöhnlich zweierlei Bier gebrauet. Das beste, das in diesen Herrenbier genennet wird, trinken die Herrn Religiosen selbst.“ 

Das „Herrenbier“ wird  demnach nicht nur bei den Paulanern, sondern in allen Klöstern gesotten und eingelagert. Die Bezeichnung Herrenbier bedeutete nichts anderes als Fastenbier, weil vor allem vor den sogenannten „Herrenfesten“, wozu Ostern und Weihnachten zählen, die strengsten Fastengebote gelten. 


1808 - Klösterliche Wurzeln, später Name

Au * Der Name „Salvator“ wird gerne vom „Sankt-Vater-Bier“ der Paulaner-Mönche abgeleitet, doch weder vom Fastenbier noch vom Salvator ist zu ihrer Zeit die Rede. Der Name taucht erst im Jahr 1808, neun Jahre nach Aufhebung des Klosters, auf. 

In der Grundrezeptur bleibt das Frühjahrsstarkbier seit Frater Barnabas Stills Tagen unverändert. Somit hat das Salvatorbier ganz ohne Zweifel seine Wurzeln im Paulanerkloster in der Au. 


1578 - Herzog Albrecht V. gründet die Salvator-Stiftung

München - München-Isarvorstadt - Giesing * Herzog Albrecht V. gründet die Salvator-Stiftung zum Unterhalt der Salvatorkirche am heutigen Alten Südlichen Friedhof. Zur Salvator-Stiftung gehören drei Bauernhöfe in Ober- beziehungsweise Untergiesing. 


25. 3 1837 - Salvator-Bier ist ein Luxusartikel

Vorstadt Au * Bis dahin muss Franz Xaver Zacherl um die Genehmigung zum Ausschank seines Salvator-Bieres kämpfen. Nun entscheidet König Ludwig I.: „Solange ich nichts anderes verfüge, soll die Kreisregierung ermächtigt werden, jährlich die Erlaubnis zum Ausschank des Salvatorbieres zu erteilen, die Schankzeit ist daher festzusetzen, nicht aber die Taxe [= Bierpreis], da dieses Bier als Luxusartikel zu betrachten ist.“


17. 9 1849 - Die Gebrüder Schmederer übernehmen den Zacherlbräu

Vorstadt Au * Nach dem Tod des Bierbräus Franz Xaver Zacherl geht die Zacherlbrauerei das Grundstück auf dem Nockherberg erbschaftsweise an Heinrich Schmederer und dessen Bruder Ludwig, resp. auf die Firma Gebrüder Schmederer über. 


1706 - Die Paulaner verkaufen ihr Bier fassweise

München - Au * Das „gesambte Handwerk der Burger unndt Pierprey zu München“ protestieren dagegen, dass „die Herrn Pauliner zu Neydegg sich Unndterstehen, das ihnen Vor Ihr Closter erlaubt eingeprauendes Praunes pier yedermäniglichen nit allein maßweis, sondern auch Unndter dem raiff“, also fassweise, abgeben. 


1807 - Vom Neuanfang an die Münchner Spitze

Au * Franz Xaver Zacherl gelingt es, sein Unternehmen innerhalb kürzester Zeit so voranzubringen, dass es schon im Sudjahr 1806/07 mit einem Malzverbrauch von 2.107 Scheffel, das entspricht 4.677 Hektoliter, unter den 52 bürgerlichen Brauereien Münchens die zweite Rangstelle nach der Hackerbrauerei seines Schwagers Joseph Pschorr einnimmt. 


2. 4 1751 - Das Fest des Ordensgründers Francesco di Paola

Au * Die Paulanerpatres feiern jährlich das Fest ihres Ordensstifters, des heiligen Franziskus zu Paula. Acht Tage dauern die Feierlichkeiten an, die üblicherweise am 2. April ihren Anfang nehmen. Fällt dieser Tag in die Karwoche, so werden die Festivitäten auf den ersten Sonntag nach Ostern verlegt. 

Mit dem Besuch der von den Paulanern betreuten und dem heiligen Carl Borromäus geweihten Pfarr- und Klosterkirche während der Festoktav, können die Gläubigen einen vollkommenen Ablass erlangen. Ein Teil dieses Rituals ist auch die Weihe der in vielerlei Bedrängnis benötigten „Heilig-Vater-Kerzen“. 

Und weil in dieser Zeit hier ein besonders stark eingebrautes Bier zum Ausschank kommt und sich an dessen Verzehr auch der kurfürstliche Hof beteiligt, entwickelt sich das „Heilig-Vater-Fest“ zu einem richtigen Volksfest - für die Au und für die ganze Stadt. Das Festbier heißt „Herrenbier“ oder „Heilig-Vater-Bier“, „Heilig-Vater-Öl“ oder „Sankt-Vater-Öl“. 

Für den Ausschank des Bieres ist im Kloster eine eigene Zechstube eingerichtet worden. Die vornehmeren Gäste werden im Stüberl des Bräumeisters bewirtet, wo es oft bis in die späte Nacht hinein recht gemütlich und sehr lustig zugeht.


1651 - Ein Bräuhaus für die Paulaner in der Au

Au * Kurfürst Ferdinand Maria gestattet den Paulanern den Bau eines Bräuhauses, damit diese in der Au ihr Bier für den Hausgebrauch brauen dürfen, „weil ein gleiches und gesundes Getränk ein wesentliches Erfordernis für Mönche ist, deren Hauptnahrung Bier ausmacht, indem sie in Baiern den Wein vermissen und ihnen schlechte Fische und Mehlspeisen, wozu keine Eier, keine Milch und Butter genommen werden dürfen, zu wenig Kräfte geben“. 

Mit der Braustätte eröffnen die Paulaner-Ordensmänner still und leise einen Ausschank im Kloster und ziehen ihren Gewinn daraus. Außerdem bezahlen sie Handwerker und Arbeiter nicht mit Geld, sondern in Form des Kloster-Haustrunks. 

Noch im selben Jahr klagten die Auer Wirte darüber, dass jedermann mit dem Krug ins Kloster kommen und dort sein Bier kaufen kann. Ein kurfürstlicher Erlass bedroht die vegetarischen Patres zwar mit einer Strafe von einhundert Dukaten sowie im Wiederholungsfall mit dem Herausreißen der Braupfanne und dem Verlust der dem Kloster erteilten Konzession. Doch diese Androhungen bekümmern die Mönche wenig. 


1679 - Eine Scheune aus der Salvator-Stiftung

Au - Giesing * Die Paulaner-Mönche erwerben eine Scheune zur Einlagerung ihres Märzenbieres, die ein Teil des Lambacher-Bauernhofes in Obergiesing ist und zu der von Herzog Albrecht V. gegründeten „Salvator-Stiftung“ gehört. Da der Lambacher Bauer an der Einfahrt zum Keller eine Tafernwirtschaft betreibt, erhält er jährlich von den Paulanern zwei Eimer Bier [= 128 Liter] als Wegezoll. 

Der Erwerb der Scheune ist notwendig geworden, nachdem die Paulanerpatres in kürzester Zeit ihren Braubetrieb erweitern konnten. Dadurch wurden die bestehenden Fasskeller im Klostergebäude und im benachbarten Berg für die nun ständig steigende Biermenge zu klein.


1715 - Die Wirte beklagen das Gästesetzen der Paulaner

München - Au * Die Wirte beschweren sich über das Bewirten von Gästen durch die Paulanerpatres. Diese haben im Kloster Neudeck eine eigens eingerichtete Zechstube, lassen die Leute bis tief nach Mitternacht dort sitzen und erlauben das Rauchen von Tabak wie in einer öffentlichen Schenke.

Da sie die Gerste auf dem Land sammeln, können sie die Mass Bier um einen Pfennig günstiger anbieten, weshalb sie einen solchen Andrang verzeichnen können, dass man zeitweise sogar anstehen muss. 


16. 11 1784 - Frater Barnabas Still als Braumeister eingesetzt

Au * Frater Barnabas Still wird wieder als Braumeister eingesetzt. Er muss dieses Amt aber schon vorher bekleidet haben. 


1836 - Gegen das Ausschankverbot des Salvators

München * Graf von Seinsheim schreibt in seiner Funktion als Präsident des Isarkreises zur Preisgestaltung des Salvator-Bieres: „Seit ich denke, und das ist schon eine geraume Zeit von Jahren, findet dieser Ausschank um das Fest des Hl. Franz von Paula statt. Das Publikum ist nicht nur daran gewöhnt, sondern es hängt demselben wie dem Einbocke [= Bockbier]mit einer Art von Leidenschaftlichkeit an, ja manche Menschen erblicken in dem Genusse des Einbockbieres den Beginn einer Art Frühjahrskur. […] 

Sollte auf dem Verbote des Ausschanks des Salvators bestanden werden, so bin ich überzeugt, daß, um Selbes zu verwirklichen, die ernstesten Maßregeln, ja sogar militärische Assistenz erforderlich werden.“


1819 - Franz Xaver Zacherl in der Ständeversammlung

Vorstadt Au * Der Bierbrauer Franz Xaver Zacherl gehört der ersten Ständeversammlung des Königreiches Bayern an. Auch in der folgenden Legislatur übt er dieses Amt aus. 


18. 12 1786 - Frater Barnabas Still als Vertreter seines Paulaner-Klosters

Au * Frater Barnabas Still erscheint in einer Tauschurkunde als Vertreter seines Klosters. 


1795 - Frater Barnabas Still stirbt mit 45 Jahren

Au * Frater Barnabas Still hat sich ein Magenleiden zugezogen, dem er im Alter von 45 Jahren, erliegt. Leider sind weder der genaue Todestag, noch die Stelle, wo er seine letzte Ruhe fand, zu ermitteln. 


1803 - Fehlende Keller, geplatzte Pläne

Au * Bei der Versteigerung des Paulanerklosters Neudeck geht das Bräuhaus an den Johanniter-Malteser-Orden, der bereits die Karmeliten-Brauerei gehört. Diese soll - wegen der Belästigungen der benachbarten Alten Akademie - in die Au verlegt werden. Das Fehlen großräumiger Keller und die Baufälligkeit der Gebäude in Neudeck schreckt die Malteser jedoch von einem Umzug wieder ab. 


1868 - Firmenübergabe an die ältesten Söhne

München-Au * Ludwig und Heinrich Schmederer übergeben die „Schmederer-Brauerei“ an ihre jeweils ältesten Söhne: Ludwig und Franz Xaver. 


1691 - Verbot des Brauens von weißem und obergärigem Bier

München - Au * Kurfürst Max Emanuel erlässt gegenüber den Klöstern und Landständen ein Verbot des Brauens von weißem und obergärigem Bier - zum Schutz der kurfürstlichen Brauhäuser. Die Paulaner-Ordensmänner stellen unbeeindruckt des Verbots die genannten Biere her. 


1820 - Ärger wegen des Bierpreises

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl bekommt wegen des höheren Bierpreises Ärger mit der Konkurrenz und in der Folge Scherereien mit der Regierung des Isarkreises. Das Finanzamt wirft ihm einen Verstoß gegen das Bierregulativ vor, da er sein Starkbier über dem gesetzlich vorgeschriebenen Bierpreis verkauft. 

Zacherl begründet den erhöhten Preis mit der besseren Qualität des doppelt eingebrauten Starkbieres und verweist auf das „Königliche Hofbräuhaus“, das ebenfalls von den Vorgaben der gesetzlichen Bierpreisregelung ausgenommen ist. 


2. 5 1773 - Franz Xaver Zacherl wird in München geboren

München * Franz Xaver Zacherl wird in München geboren. Sein Vater ist der bürgerliche Garkoch und Hausbesitzer in der Sendlinger Straße, Martin Zacherl. Seine Mutter Barbara ist eine geborene Seemüller. Sie stammt aus Tölz und ist die Tochter eines dort ansässigen Bierbrauers. 


1734 - Weißbier nur für Unpässliche

Au * Auf behördliche Anfrage, wer den Paulaner-Mönchen die Lizenz erteilt habe, obergäriges Weißbier zu brauen, geben diese die Antwort, sie brauen in einem Kessel lediglich für Unpässliche.


1745 - Legalisierung des Bierverkaufs der Paulaner

Au * Der Tannenwirt in der Au erhält die obrigkeitliche Bewilligung zum Ausschank des Paulaner-Biers. Damit ist für die brauenden Mönche der erste Schritt für eine Legalisierung ihres Bierverkaufs erreicht. 


26. 2 1780 - Kurfürst Carl Theodor erteilt die allgemeine Ausschankgenehmigung

Au * Kurfürst Carl Theodor erteilt den Paulaner-Mönchen die allgemeine Ausschankgenehmigung und sanktioniert damit den öffentlichen Verkauf. Das Starkbier wird über die Gasse zu einem höheren Preis [5 bis 6 Kreuzer] als der gewöhnliche Biersatz [4 bis 4 ½ Kreuzer] abgegeben. 


4 1799 - Die Brauerei der Paulaner-Mönche wird staatlich

Au * Mit der Auflösung des Paulanerklosters kommt der einträglichste Besitz der Paulaner - das Bräuhaus, die Klosterwirtschaft und der Ruf, das beste Bier zu brauen - unter staatliche Regie. 

  • Die kommissarische Leitung obliegt dem kurfürstlichen Hofrat Graf Arco-Valley. 
  • Für die Qualität des Bieres steht der Paulaner-Braumeister Peter Ludwig an der Spitze des „Auer Hofbräuhauses“. 


13. 3 1813 - Vom Pächter zum Eigentümer

Vorstadt Au * Die ehemalige Paulaner-Klosterbrauerei, das gesamte Areal mit allen Gebäuden, dem vorhandenen Inventar und „mit allen übrigen Pertinenzien“ wird für 13.000 Gulden an Franz Xaver Zacherl verkauft. Zum Verkauf ist es gekommen, da die Administration des Johanniter-Malteser-Ordens zum Verkauf geraten hat, da sich ein Neubau nicht mehr umgehen lässt. 

Neben der normalen Bierproduktion versucht der Hallerbräu vulgo Zacherlbräu die Starkbiertradition unter neuem Namen fortzuführen. Das „Heilig-Vater-Bier“ war bald als „Zacherl-Öl“ und später als „Salvator“ bekannt. 

Die genannten Pertinenzien, also die sogenannten Zugehörigkeiten, beinhalteten für den geschäftstüchtigen Hallerbräu auch den Heilig-Vater-Bier-Ausschank - und das traditionsgemäß zu einem höheren als dem üblichen Preis. 

 


1842 - Franz Xaver Zacherl führt das „Dampfbier“ ein

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl führt als erster Münchner Brauer das sogenannte „Dampfbier“ ein. Dabei verwendet er den Dampf zum Heizen der Braupfanne und seine Kraft zum Bewegen der Maischmaschine. Das eigentliche Brauverfahren bleibt jedoch unverändert. 

Heftiger Widerstand gegen den Einsatz von Dampf als Ersatz der Handarbeit kommt von den Bräuknechten, die befürchten, dass die zischenden und fauchenden Ungeheuer ihre Arbeitsplätze vernichten würden. Mit ihrem Protest erreichen sie zunächst die vorläufige Entfernung der Maschinen, was die anderen Brauer mit der Einführung des neuen Brauverfahrens noch warten lässt. 

Damals singen die Zecher:
„Z’ Minga braun’s mit Dampfkraft as Bier,
D’ Kraft deans b’halt’n, an Dampf ham na mia!”


1516 - Jedermann darf für den Eigenbedarf brauen

München * Nach der Landes- und Polizeiordnung ist jedermann, und damit natürlich auch jedem Kloster, die Möglichkeit gegeben, für den privaten Bedarf zu brauen.

Diese Braukonzession ist allerdings auf die eigene „Hausnotdurft“, also auf den Eigenbedarf der Klosterbrüder und des Gesindes, beschränkt. Ein öffentlicher Bierausschank ist ausdrücklich verboten. 


1. 10 1806 - Der Beginn der Ära Zacherl

Au * Der Münchner „Hallerbräu“ Franz Xaver Zacherl pachtet die ehemalige Paulaner-Brauerei und lässt sie zunächst einige Jahre durch seinen Bruder Martin Zacherl betreiben. 

 


31. 3 1751 - Eine weitere Ausnahme vom Schankverbot

Au * In einem Mandat erteilt Kurfürst Max III. Joseph den „PP. Paulanern zu Closter Neudeckh ob der Au” eine weitere Ausnahme vom Schankverbot. Sie dürfen am Festtag des Ordensgründers, am 2. April, und der anschließenden Oktav, insgesamt acht Tage, „denen zu ihrem Closter kommenden Leuthen in Flaschen und kleinen gschürln einen Drunckh braunes Bier abgeben“. Da Frauen der Zutritt ins Kloster verwehrt ist, beauftragen diese Buben, die ihnen das Getränk in Krügen holen. 

Das Ordensfest hatte eine große Anziehungskraft, seit Kurfürst Max III. Joseph und sein Hof mit großem Gefolge in die Au fährt. 


Ab dem Jahr 1878 - Das Zechmeister‘sche Streckennetz wird ausgeweitet

München * In der Zeit von 1878 bis 1880 wird das Zechmeister‘sche Streckennetz auch auf Haidhausen und zum Mariahilfplatz ausgeweitet. 

  • Die Betriebszeit ist von 7:30 Uhr morgens bis 19:30 Uhr abends. 
  • Die klassische Linie 1 verkehrt alle sechs Minuten, die anderen Linien in einem zeitlichen Abstand von zwölf Minuten. 
  • Der Fahrpreis ist inzwischen allerdings auf zehn Pfennige festgelegt worden.


4. 8 1956 - Halbstarken-Proteste auf der Auer Dult

München-Au * Während der Jakobi-Dult des Jahres 1956 gibt es erhebliche Schwierigkeiten, nachdem rund 150 Jugendliche nach der Schlussstunde das Dultgelände nicht verlassen wollen. Sie johlen, pfeiffen und leisten Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei. Erst das herbeigerufene Überfallkommando kann die Ordnung wieder herstellen. 


25. 8 1839 - Die Mariahilf-Kirche in der Au wird eingeweiht

Vorstadt Au * Am Geburts- und Namenstag König Ludwigs I. wird in der Au die Mariahilf-Kirche eingeweiht.


5. 8 1956 - Die Halbstarken-Proteste auf der Dult gehen weiter

München-Au * Am Nachmittag trifft sich eine größere Anzahl von Jugendlichen und Halbwüchsigen vor allem bei den Fahrgeschäften auf der Auer Jakobi-Dult. Sie pöbeln die Polizeibeamten an und beschimpfen sie. 

Gegen 20:20 Uhr weigern sich etwa 100 Jugendliche am Autoskooter den Platz zu räumen. Die Aufforderung zur Räumung des Platzes wird von den Burschen mit Geschrei und Pfeifen beantwortet. Der Widerstand gegen die Räumungsversuche der Polizei ist zunächst völlig passiver Natur. Die Burschen bleiben meist mit Händen in der Hosentasche hartnäckig stehen und müssen von den Beamten durch fortwährendes Schieben aus dem Dultgelände entfernt werden. Nach etwa 10 Minuten ist das Dultgelände geräumt und die Beamten werden wieder zurückgezogen. 

Da ziehen zwei Jugendliche mit Geschrei und Gejohle über den bereits leer geräumten Platz, denen sich eine lärmende Horde junger Burschen anschließt, die mit lautem Geschrei über den Platz marschiert. Auch die nunmehr erfolgte Festnahme der beiden Jungen ändert nichts mehr. Die Jugendlichen rotten sich zusammen. 

Die erneut eingesetzten Polizeibeamten werden teilweise von der Masse der Jugendlichen, die sich inzwischen auf etwa 300 erhöht hat, eingekeilt und muss von Gummiknüppeln Gebrauch machen. Sie werden mit Geschrei und Schimpfworten bedacht. Die eingesetzten Funkstreifenwagen werden mit Steinen beworfen.


17. 8 1956 - Lassen uns von Lausbuben nicht auf der Nase herumtanzen!

München - München-Au * Innenminister Dr. August Geislhöringer von der Bayernpartei äußert sich gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu den Vorfällen mit den „Halbstarken“ auf der Auer Dult folgendermaßen: „Wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen, am wenigsten von Lausbuben!“


14. 9 1956 - Dialog statt Repression bei den „Halbstarken“

München - München-Au * Der SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Schlichtinger macht in der Frage der des Umgangs mit den „Halbstarken-Krawallen“ auf der Auer Jakobi-Dult das einzig Richtige, indem er nicht über, sondern mit der Jugend sprechen will. 

In Zusammenarbeit mit dem Jungbürger- und Jugendforum München veranstaltet er im Hofbräukeller eine öffentliche Diskussion über das Thema „Gibt es Halbstarke?“. Die eingeladenen Blasnführer kommen zur Diskussion und tragen ihre Forderungen vor. In Zusammenarbeit mit der Polizei und der Presse kann das Problem in München im Laufe der Zeit eingedämmt werden. Das wird aber erst nach den „Schwabinger Krawallen“ sein.

 


Um den 20. 8 1956 - Debatte um Jugendkontrolle und Polizeigewalt

München - München-Au * Der CSU-Landtagsabgeordnete und spätere Innenminister Heinrich Junker tut sich als Scharfmacher hervor. Er stellt einen Antrag für Maßnahmen zum Schutze der Jugend, in dem er 

  • die ständige Überwachung von Kinos, Gaststätten und Parkanlagen, 
  • die Überwachung der jugendlichen Kraftfahrer, insbesondere der Mopedfahrer und 
  • die Bekämpfung jeglicher auftretender Bandenbildung fordert. 

Zur Durchsetzung seines Antrags unterstützt er

  • das „rücksichtslose Eingreifen der Polizei“, 
  • deren „rücksichtslose Gewaltanwendung“, 
  • die „Brechung jeglichen Widerstands […] mit allen an die Grenze des Gesetzes gehenden Mitteln“ und 
  • die „Anweisung an die Staatsanwaltschaft, bei Vergehen und Verbrechen schärfsten Strafantrag zu stellen“. 

Junker kann sich mit seinen Vorstellungen gegen die SPD-dominierte Viererkoalition nicht durchsetzen. Dieser Erfolg liegt an dem SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Schlichtinger, der sich für die Interessen und Nöte der Jugendlichen einsetzt. Ihm geht es nicht darum, „wie man ‚die Halbstarken‘ bekämpfen und gegebenenfalls vernichten kann, sondern wie man junge Menschen davor bewahren kann, Rowdys oder Verbrecher zuwerden“ und wehrt sich gegen das Modewort „Halbstarke“.


6 1933 - Keine Personen jüdischer Abstammung auf der Auer Sommerdult

München-Au * Der NS-Stadtrat bestimmt, dass für die Auer Sommerdult keine Personen jüdischer Abstammung zugelassen werden.


5 1799 - Die erste Auer-Dult auf dem Maria­hilf-Platz

Au * Die Auer Dult find erstmals auf dem Maria­hilf-Platz statt. Drei Tage dauert der Jahrmarkt, dem auch ein Viehmarkt angeschlossen ist. 

 


10 1958 - Hannes König präsentiert „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“

München-Au * Auf der Auer Herbstdult präsentiert Hannes König in einem Zelt „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“. Die Ausstellung ist so erfolgreich, dass Hannes König dem Münchner Zweiten Bürgermeister Adolf Hieber von der Bayern-Partei einen Scheck über die erwirtschafteten Überschüsse überreichen kann.

Er erhält ihn sofort - als Startkapital für den Ausbau des Isartor-Turmes - zurück.


Bis 2015 - Die Giesinger Brauerei will ihren Marktanteil ausbauen

München-Obergiesing - München-Au * Die Giesinger Brauerei will ein fester Bestandteil der Auer Dult werden und gleichzeitig ihren Marktanteil in München auf ein halbes Prozent ausbauen. Das hört sich im ersten Moment nach wenig an, ist aber in einer Stadt wie München ein beachtlicher Beitrag.


21. 10 1819 - Freiherr Aron Elias von Eichthal lässt sich taufen

Au * Fünf Jahre nach seiner Erhebung in den bayerischen Adelsstand lässt sich Freiherr Aron Elias von Eichthal in der Mariahilf-Kirche in der Au taufen. Er erhält den Vornamen Leonhard. 


Anno 1811 - Auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär

Vorstadt Au * Unter der Obstbaumallee auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär. 


1832 - Kein regelmäßiger Schulbesuch möglich

Vorstadt Au * Die Elementarschulen der Vorstadt Au sind mit insgesamt 1.207 Schülerinnen und Schülern stark überfüllt. Ein großer Teil der Kinder stammt aus armen Familien, deren Eltern ihren Lebensunterhalt als Tagelöhner verdienen. Da die jüngeren Geschwister während der Arbeitszeit der Eltern von den älteren Kindern betreut werden müssen, bleibt diesen oftmals der regelmäßige Schulbesuch verwehrt. Auf diese Weise werden Bildungsdefizite und soziale Benachteiligung von Generation zu Generation weitergegeben.


17. 9 1938 - Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

München-Haidhausen * Mit einem Kinderfest wird die fast 4 Tagwerk große neue Postwiese eröffnet, die sich seitdem bei alt und Jung großer Beliebtheit erfreut. Die Stadtverwaltung hat die Grube auffüllen und den Platz zu einem Spielplatz und zu einer Erholungsstätte für die Bevölkerung umgewandelt.

  • Die Postwiese wird als erster ausschließlich für das Spielen eingerichteter Platz errichtet.
  • Er ist die erste große Anlage mit einer räumlichen Gliederung in einzelne Spiel- und Aufenthaltsbereiche.
  • Die Bepflanzung ist - gemessen an der Fläche von 11.720 Quadratmetern - eher spärlich.
  • Drei Straßenseiten werden durch Hecken unter einer Lindenallee abgeschirmt, an der vierten Seite befinden sich vor den Häusern stattliche Säulenpappeln.


1803 - Eine neue Pfarrkirche für die Au

Au * Die Mariahilf-Kirche wird die neue Auer-Pfarrkirche.


Um 650 - Ein Relikt der irofränkischen Mission Baierns ?

Obergiesing * Der Name der Giesinger Kirche - „Heilig Kreuz“ - weist auf einen Zusammenhang mit der irofränkischen Mission hin, die in Baiern seinerzeit mit dem Wirken des heiligen Emmeram einsetzt.

Die damaligen Missionare errichten als Siegeszeichen über das Heidentum ein Kreuz auf. So war es vielleicht im 8. Jahrhundert auch in Giesing.


1982 - Die Feldmüller-Siedlung als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst

München-Obergiesing * Die Häuser der Feldmüller-Siedlung werden als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst und aufgenommen.

Diese Maßnahme ist die Rettung in letzter Minute, denn es hatten sich bereits einige Betonklötze, darunter das Kaufhaus „kepa“, später „Karstadt“, als Fremdkörper in die Arbeitersiedlung eingenistet.
Das Kaufhaus erwarb einige historische Häuser und benutzte sie als Lager oder ließ sie bewusst leer stehen und verkommen, um nach einem Abbruch das Warenhaus erweitern zu können.

Bei der Feldmüller-Siedlung handelt es sich nicht nur um ein Ensemble von interessanter städtebaulicher und siedlungsgeschichtlicher Besonderheit, sondern auch um eines von großer sozialgeschichtlicher Bedeutung.

Die ungewöhnlich frühe Arbeitersiedlung im Vorstadtbereich ist zu ihrem Entstehungszeitpunkt äußerst modern und fortschrittlich und dokumentiert den sozialen Aufstieg von Tagelöhnern, die sich aus ihren bescheidenen Zimmerunterkünften in den Herbergshäusern ins Kleineigentum heraufgearbeitet haben.

Bebaut werden die Grundstücke mit erdgeschossigen Satteldachhäusern, in biedermeierlicher Traufenstellung an die vorderste Baulinie gerückt und zusammengefasst zu Zwei- und Dreispännern.
Hinterm Haus befinden sich kleine Gartenparzellen, auf denen bald Rück- und Nebengebäude entstehen, die meist gewerblichen Zwecken dienen. Damit wird hier in kleinem Maßstab ein Siedlungstyp vorweggenommen, der sich im großen Umfang erst nach dem Ersten Weltkrieg entwickeln kann.

Heute ist die Feldmüller-Siedlung die größte und bestandsmäßig am besten überlieferte Vorstadtsiedlung Münchens aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.


31. 7 2014 - Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt

München-Au * Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt. Das Gebäude entlang dem Auer Mühlbach wird abgerissen und mit 27 Wohnungen für Senioren neu aufgebaut. Unter dem Gelände entsteht eine Tiefgarage. Der Gebäudekomplex am Imma-Mack-Weg wird saniert und umgebaut. Unten bezieht die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG Büros, darüber kommen elf Wohnungen. 


Krematorium - Ostfriedhof
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1929
St.-Martin-Straße 41
235 m Route
&lt;p&gt;Krematorium mit Aussegnungshalle, basilikaartiger Gebäudekomplex mit Satteldach, Arkadenvorhalle, Dachreitern und turmartigen seitlichen Anbauten, sachlich mit romanisierenden Anklängen, von Hans Grässel, 1927-29&lt;/p&gt;
Urnenhalle auf dem Ostfriedhof
Architekt: Leitenstorfer Hermann
St. Martins-Platz 1
241 m Route
Mietshaus
Architekt: Schaller Georg
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 44
264 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit reicher barockisierender Putzgliederung, 1910 von Georg Schaller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Eintrachtstraße 3
335 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Friedhofsgebäude
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1900
St. Martinsplatz 1
336 m Route
&lt;p&gt;Friedhofsgebäude mit Aussegnungshalle, dreiseitiger Gebäudekomplex, Kuppelhalle mit Portikus zum Vorplatz, flankiert von Flügelbauten mit Kolonnaden zum Vorplatz bzw. Arkaden zum Friedhof, neuklassizistisch, von Hans Grässel, 1894-1900, nach Kriegszerstörungen vereinfachter Wiederaufbau von Hans Döllgast, 1949-53; Verwaltungsgebäude, südwestlich an Friedhofsgebäude angeschlossen, zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit Putzgliederung, in neuklassizistischen Formen, von Hans Grässel, 1894-1900;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1913
Eintrachtstraße 4
371 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, bez. 1913; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Brecherspitzstraße 2
377 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martins-Platz 3
396 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, bez. 1910.
Ostfriedhof
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1817
St.-Martins-Platz 1
399 m Route
&lt;p&gt;Ostfriedhof, Südwestteil (Felder 1-21) 1817 angelegt; in der Folge mehrfach erweitert, vor allem ab 1889 (Westhälfte); ab 1895 Erweiterung nach Osten und Neuplanung durch Hans Grässel; im 20. Jh. weitere Erweiterungen nach Osten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Welfenstraße 15
400 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und Eckturm, um 1900.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auerfeldstraße 16
414 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Aurbacherstraße 3
432 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, bez. 1911.
haus am ostfriedhof
Architekt: Michael Leib sen.
Erstellung: 2023
Am Giesinger Feld
439 m Route
&lt;p&gt;Das Haus am Ostfriedhof in München, ein Zentrum für Trauerseelsorge, wurde von der Erzdiözese München und Freising initiiert und am 16. Juli 2024 eröffnet. Der Architekt dieses Gebäudes ist Michael Leib sen., der auch den Richtspruch beim Richtfest am 23. Juni 2023 hielt. Das Haus dient als Anlaufstelle für trauernde Menschen und bietet neben Seelsorge auch ein Café, in dem Friedhofsbesucher einkehren können. Die Architektur des Hauses umfasst moderne Elemente aus Stein, Holz und Glas und ist speziell darauf ausgelegt, eine einladende und unterstützende Atmosphäre zu schaffen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;https://www.haus-am-ostfriedhof.de/fileadmin/user_upload/hao_Broschuere_final.pdf&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Aurbacherstraße 2
443 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erkerturm an der Ecke, bez. 1899.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Aurbacherstraße 1
452 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.
Münchenstift, Haus St. Martin - Erweiterung Nord
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1903
Severinstraße 2
471 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Auerfeldstraße 20
481 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierende Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 7
491 m Route
Mietshaus, malerisch gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, um 1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Gebsattelstraße 34.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Senftlstraße 1
496 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckaufsatz, Erkern und Stuck, um 1900.
Münchenstift, Haus St. Martin
Architekt: Hocheder
Erstellung: 1894
Severinstraße 2
503 m Route
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Senftlstraße 2
507 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1899-1900 von Hans Thaler.
Mietshaus
Architekt: Wollmann Stefan
Erstellung: 1912
Auerfeldstraße 22
510 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederte Doppelerkerfront, 1912 von Stefan Wollmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 5
511 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 34
515 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckturm und zwei Erkern, reich gegliedert, 1899-1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Drächslstraße 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Drächslstraße 3
520 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich stuckiertem Erker, bez. 1901.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 1
533 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 32
534 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899.&lt;/p&gt;
Kreisirrenanstalt
Erstellung: 1876
Auerfeldstraße 6
539 m Route
Volksschule
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1898
Weilerstraße 1
541 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, barockisierender, reich gegliederter Gruppenbau, mit Giebelfresko und Turm, 1898-99 von Karl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 15
546 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance mit barocken Anklängen, mit Erker und hohem Giebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 30
546 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, 1899.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrhaus
Architekt: Vorhoelzer Robert
Erstellung: 1937
Werinherstraße 50
549 m Route
&lt;p&gt;Werinherstraße 50/52; Kath. Pfarrhaus, 1936-37 von Robert Vorhoelzer; vgl. Untersbergstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Drächslstraße 6
550 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1900.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auerfeldstraße 28
551 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Drächslstraße 4
553 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1899 von Adolf Seiffhart.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Auerfeldstraße 26
556 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 10
563 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 28
563 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Regerstraße 20
569 m Route
Mietshaus, neubarock, um 1890/1900; Block mit Nr. 18.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
St.-Bonifatius-Straße 20
574 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Regerstraße 18
575 m Route
Mietshaus, mit neubarocker Putzgliederung, um 1890/1900; Block mit Nr. 20.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 13
575 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 8
582 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Münchenstift, Haus St. Martin - Erweiterung Süd
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1905
Severinstraße 2
583 m Route
Eckbau
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Regerplatz 2
583 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Eckturm, zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1898, von Adolf Seiffhart.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 4
585 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Altersheim St. Martin
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
St.-Martin-Straße 34
589 m Route
&lt;p&gt;Altersheim St. Martin, Haupttrakt (an der Severinstraße) neubarock, mit neubarocker Kapelle (samt Ausstattung) im Südteil, 1892-94 von Carl Hocheder d. Ä.; 1902-03 Anbau der Flügel im Norden und Süden durch Robert Rehlen, im gleichen Stil; westlich Garten, umschlossen von mit Pavillons besetzter Mauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 11
590 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor am Erker, um 1890/1900; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geißler Josef
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schornstraße 6
591 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, 1900 von Josef Geißler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Werinherstraße 48
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 46 und Rotwandstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 6
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Putzrahmen-Gliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Maria-Theresia-Gymnasium
Architekt: Stauffer Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Regerplatz 1
598 m Route
&lt;p&gt;Maria-Theresia-Gymnasium, neubarocker Gruppenbau mit Runderker und steinernem Eingangsvorbau, 1898-99 von Adolf Stauffer.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrkirche Königin des Friedens
Architekt: Vorhoelzer Robert
Baustil: sachlich
Erstellung: 1937
Untersbergstraße 1
598 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche Königin des Friedens, sachlich mit mittelalterlichen Anklängen, mit Turm, 1936-37 von Robert Vorhoelzer. Östlich anschließend Pfarrhaus (siehe Werinherstraße 50/52).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Balanstraße 47
599 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1895 mit Erker von 1911.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Regerplatz 3
604 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, um 1860; Block mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Werinherstraße 46
606 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit den Eckhäusern Nr. 48 und Rotwandstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 4
607 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 8
610 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 49
615 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erker und Giebel, um 1900; 1956 z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Rotwandstraße 1
617 m Route
Mietshaus, barockisierender Eckbau, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Werinherstraße 46 und 48.
Reiherbrunnen
Architekt: Fischer Theodor, Floßmann Josef
Erstellung: 1899
Regerplatz
625 m Route
Regerplatz; Reiherbrunnen, Schalenbrunnen (Bronze auf Steinsockel) in Steingehäuse mit Gitter, 1899 von Theodor Fischer und Josef Floßmann; in Platzmitte.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Regerplatz 4
626 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Block mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 11
632 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1900 von Heinrich Hilgert; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Schornstraße 2
633 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Bau, reich gegliedert, mit Giebel an der abgeschrägten Ecke und Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 10
633 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit prächtigen Fensterrahmungen, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Wolf Emil
Erstellung: 1927
Regerplatz 7
638 m Route
&lt;p&gt;Regerplatz 7/8/9; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Emil Wolf; siehe Gebsattelstraße 4-22 (gerade Nrn.).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Herrmann Heinrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Watzmannstraße 9
645 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, 1912 von Heinrich Herrmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Orleansstraße 6
647 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern und zwei Büsten, bez. 1909.&lt;/p&gt;
Eckbau
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 10
655 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit reicher, barockisierender Putzgliederung, um 1900; Gruppe mit Watzmannstraße 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zugspitzstraße 13
655 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890.&lt;/p&gt;
Steinernes Ädikulaportal
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1907
Simon-Knoll-Platz 3
658 m Route
Steinernes Ädikulaportal, vom ursprünglichen Neubarockbau, der kriegszerstörten Volksschule an der Sieboldstraße von 1907-09 stammend; an der Nordseite des Schulgebäudes von 1953/54.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Orleansstraße 8
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 10
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit reicher barockisierender Putzgliederung, um 1900; Gruppe mit Zugspitzstraße 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1903
Zugspitzstraße 12
674 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1903 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Watzmannstraße 8
680 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Orleansstraße 10
681 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 21
684 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Erker, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 19.
Ackerstraße 19
686 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 21.
Volksschule
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
St.-Martin-Straße 30
687 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, monumentaler neubarocker Gruppenbau mit Dachreiter, 1900-02 von Robert Rehlen.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Architekt: Spath F. P.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Bazeillesstraße 17
687 m Route
&lt;p&gt;Bazeillesstraße 17/19; Mietshausgruppe, schlichter Jugendstil, 1912 von F. P. Spath, mit Mosaikfeldern.&lt;/p&gt;
Volksschule Sieboldstraße
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1908
Sieboldstraße 2
688 m Route
Hochstraße 57
688 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Adelgundenheim
Architekt: Schmid Korbinian
Erstellung: 1912
Pöppelstraße 2
690 m Route
<p>Adelgundenheim, Erweiterungsbau (Westbau), neubarockes Eckhaus, bez. 1912, von Korbinian Schmid.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Zugspitzstraße 19
691 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus mit Mansardsatteldach, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Baustil: Neurenaissance
Ackerstraße 15
693 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, Neurenaissance mit Zwiebeltürmchen, bez. 1889; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 17, 19 und 21.
Ackerstraße 17
693 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 19 und 21.
Hochstraße 61
694 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl. 1. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Hatzl Anton
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Balanstraße 35
694 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckturm und Erker, 1900/1901 von Hans Thaler und Anton Hatzl; Gruppe mit Nr. 33.&lt;/p&gt;
Hochstraße 65
696 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zugspitzstraße 14
696 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890; Gruppe mit Nr. 12.&lt;/p&gt;
Hochstraße 62
698 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl frühes 19. Jh., mit Mansarddach der 2. Hälfte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 33
702 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890/1900; Gruppe mit Nr. 35.&lt;/p&gt;
Hochstraße 67
703 m Route
Dreigeschossiges Traufhaus, im Kern 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 26
704 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Zugspitzstraße 16
708 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, zweigeschossig mit Konsolgesims, 1875.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 13
710 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 15, 17, 19 und 21.
Volksschule
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 8
710 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, barockisierend, reich gegliedert, 1895-97 von Carl Hocheder d.Ä.&lt;/p&gt;
Hochstraße 69
711 m Route
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Vorstadthaus
Erstellung: 1882
Zugspitzstraße 23
713 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus mit Mansardsatteldach, die Schnitztür bez. 1882.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 11
715 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 13, 15, 17, 19 und 21.
Wohnanlage
Architekt: Wolf Emil
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1927
Gebsattelstraße 4
715 m Route
&lt;p&gt;Gebsattelstraße 4/6/8/10/12/14/16/18/20/22; Wohnanlage, dreiflügelig, in münchnerischer Abwandlung der Neuen Sachlichkeit, 1927 von Emil Wolf; in städtebaulich prominenter Lage. Zugehörig: Regerplatz 7/8/9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
St.-Bonifatius-Straße 1
717 m Route
Mietshaus, malerisch gruppierter Eckbau, im Kern um 1900.
Mietshaus
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 19
718 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit mehreren Erkern, im Kern um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 2
718 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 24
723 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 22.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 29
728 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Bürohaus
Architekt: Heldmann Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Orleansstraße 11
730 m Route
&lt;p&gt;(Vormals Orleansstraße 11) Bürohaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckrelief im Giebel, 1906 von Otto Heldmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 11
731 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1895; Block mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 22
735 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 26
735 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit vereinfachter Gliederung, um 1900; bildet Gruppe mit Nr. 28, 30 und 32&lt;/p&gt;
Zweigeschossiges Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Alpenstraße 17
736 m Route
Zweigeschossiges Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1875.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 9
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1895; Block mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sepp Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 21
741 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1897 von Max Sepp.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 28
747 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 30 und 32.&lt;/p&gt;
Hölzerne offene Halle
Erstellung: 1906
Hochstraße 77
753 m Route
Hölzerne offene Halle zwischen Mansarddachpavillons am Biergarten am Nockherberg, 1906, entlang der Straße südlich des Neubaus des Salvatorkellers von 2003; hierzu: etwa gleichzeitig die südlich anschließende Mauer mit Plastiken an Portal und Ecke, Fassadenpreisträger 2004.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Bazeillesstraße 7
754 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Block mit Nr. 5.&lt;/p&gt;
Bayerische Landesimpfanstalt
Architekt: Buchert Hermann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1904
Am Neudeck 1
756 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Landesimpfanstalt, jetzt Polizeidienststelle, vormals zweigeschossiger, barockisierender Satteldachbau, von Hermann Buchert, 1903/04, nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg um ein Geschoss erhöht und Walmdach aufgesetzt; Nebengebäude mit Durchfahrt, langgestreckter, erdgeschossiger Satteldachbau; Nebengebäude im Hof, zweigeschossiger Satteldachbau mit Doppelgiebelfassade; ehem. Kontumaz- bzw. Quarantänestall, erdgeschossiger Walmdachbau mit Halbwalmdachanbau und polygonalem Ecktürmchen mit Spitzhelm, historisierend; Einfriedung, verputzte Steinmauer; gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 20
757 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Turmerker an der Ecke, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 23
757 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Vorstadthaus
Erstellung: 1874
Tegernseer Landstraße 25
757 m Route
Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1874; Gruppe mit Nr. 27.
Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang
Architekt: Schurr Hans
Erstellung: 1915
St.-Wolfgangs-Platz 8
758 m Route
(Neubau Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang), vom Vorgängerbau hoher Neubarockturm, 1915-20 von Hans Schurr.
ehem.Frauengefängnis
Baustil: barockisierend
Am Neudeck 10
758 m Route
Frauengefängnis, langgestreckter barockisierender Bau, frühes 20. Jh.; im Anschluss an Mariahilfplatz 17 a.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 30
759 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Mischung deutscher Renaissance und Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 28 und 32.&lt;/p&gt;
Steinbrunnen
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1908
Am Neudeck
762 m Route
Steinbrunnen mit Kugel auf Achteckpfeiler, 1908 von August Blössner; am Aufgang zur Hochstraße.
Vorstadthaus
Erstellung: 1874
Tegernseer Landstraße 27
762 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1874; Gruppe mit Nr. 25.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 5
765 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Block mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Alpenstraße 9
768 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 32
769 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Mischung deutscher Renaissance und Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 28 und 30.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Herzogstandstraße 1
770 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Alpenstraße 7
771 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Orleansstraße 13
771 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, 1913 von Peter Schneider.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Rablstraße 46
777 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Breiterker und Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Rablstraße 48
777 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Erker, Putzgliederung und Stuckdekor, 1909 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Herzogstandstraße 3
779 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 6
781 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Rablstraße 42
784 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht mit Putzgliederung und Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 8
787 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Rablstraße 40
789 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 38.&lt;/p&gt;
Dreigeschossiges Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1878
Alpenstraße 10
791 m Route
&lt;p&gt;Dreigeschossiges Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1877-78.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 5
791 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 7 und 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Rablstraße 38
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 40.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Edelweißstraße 4
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker, um 1910; Gruppe mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 10
794 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 12.&lt;/p&gt;
Stützmauer
Baustil: historisierend
Am Nockherberg
795 m Route
Stützmauer unterhalb des Salvatorkellers mit Treppenaufgang und Aussichtsterrasse an der Hochstraße, historisierend, Anfang 20. Jh.; vgl. Nr. 8.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Rablstraße 36
796 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, bewegt gegliedert im barockisierenden Jugendstil, mit reichem Stuckdekor, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Edelweißstraße 6
796 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erkern, um 1910; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Balanstraße 23
796 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Giebel über der breit abgeschrägten Ecke, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Pariser Straße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 21
799 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 1
801 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Balanstraße 23.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ramauer Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Pariser Straße 12
801 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1877 von Josef Ramauer erbaut; Gruppe mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Dreigeschossiges Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Alpenstraße 8
802 m Route
&lt;p&gt;Dreigeschossiges Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; 1903 von Ernst Dressler umgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Edelweißstraße 15
802 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Edelweißstraße 10
804 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 7
805 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 5 und 9.&lt;/p&gt;
Alpenstraße 6
806 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Freitreppenanlage
Architekt: Blössner August
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Am Nockherberg 8
806 m Route
Historisierende Freitreppenanlage mit Terrasse (Aufgang zum Schmedererweg, darunter öffentliche Bedürfnisanstalt), malerisches Bauwerk aus Nagelfluh, 1905 von August Blössner. Weiter oberhalb Stützmauer im gleichen Stil.
Mietshaus
Architekt: Günther Ernst
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Rosenheimer Straße 108
806 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, reichem Dekor und Wandgemälden, bez. 1904, von Ernst Günther.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 3
807 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Balanstraße 16
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, mit schlichter Putzgliederung und Schweifgiebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Gebsattelbrücke
Architekt: Fischer Theodor, Schneiber Viktor, Blössner August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gebsattelstraße
810 m Route
&lt;p&gt;Gebsattelbrücke; einbogig mit von Bronzevögeln bekrönten Obelisken auf dem Jugendstilgeländer, 1901 von Theodor Fischer; im Zuge der Hochstraße die Gebsattelstraße überquerend. Östlich anschließend an der Nordseite der Gebsattelstraße malerische Treppe mit Jugendstilgeländer und großer Bärenfigur von Viktor Schneiber; gegenüber im Westen weitere Treppe mit Terrasse und mit Wandbrunnen am Beginn, 1908 von August Blössner angebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Feßlmayer Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 104
810 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Xaver Feßlmayer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Erstellung: 1913
Franziskanerstraße 19
812 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Putzgliederung, 1913 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Alpenstraße 2
813 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus in Ecklage, zweigeschossig, mit Satteldach, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 9
813 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 5 und 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 98
813 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 5
815 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 100
815 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Pariser Straße 16
816 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, 1898; Gruppe mit Nr. 18 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Rablstraße 43
816 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, um 1908; Gegenstück zu Nr. 39.&lt;/p&gt;
Ehem. Amtsgerich
Architekt: Adelung Friedrich, Branschowsky Franz
Erstellung: 1904
Mariahilfplatz 17
818 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Amtsgericht, jetzt Landratsamt, stattlicher, neubarocker Gruppenbau mit Turm, 1902-04 von Friedrich Adelung und Franz Branschowsky.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 7
819 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1875.&lt;/p&gt;
Städtisches Kinderasyl
Erstellung: 1889

819 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 19
819 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 21.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Pariser Straße 18
821 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 16 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 9
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Wendelsteinstraße 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 94 und Pariser Straße 16 und 18.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Bergsteig 2
826 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit Doppelerker, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Rablstraße 39
826 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, Plan 1906 von Heinrich Stengel und Paul Hofer, bez. 1908; Gegenstück zu Nr. 43.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Straße 9
827 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Balanstraße 17
828 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Maßwerkdekor, 1897/98 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 94
829 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 92 a und Pariser Straße 16 und 18.&lt;/p&gt;
Steinerner Bildstock
Erstellung: 1905
Am Nockherberg
830 m Route
Steinerner Bildstock mit Relief St. Johannes der Täufer/Der Patron der Wegmacher, 1905; Ecke Nockherstraße.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Alpenplatz 1
831 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
831 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker und Stuckdekor, bez. 1898; bildet eine Gruppe mit Nr. 92 a, 94 und Pariser Straße 16 und 18.&lt;/p&gt;
Tagesheimschule
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1888
Hochstraße 31
832 m Route
Ehem. Kinderasyl, jetzt Tagesheimschule, neubarocker Risalitbau, mit reichem Stuckdekor und Dachreiter, 1888-89 von Hartwig Eggers.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 135
833 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Orleansstraße 15; vgl. auch Ensemble Ostbahnhofviertel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Orleansstraße 15
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Eckerker, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Rosenheimer Straße 135.&lt;/p&gt;
Eckbau
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Werinherstraße 15
836 m Route
&lt;p&gt;Eckbau, historisierend, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Ohlmüllerstraße 44
838 m Route
&lt;p&gt;Eismaschine der Firma Linde, patentiert 1881, installiert 1899 (bez.), mit der damit verbundenen technischen Betriebseinrichtung (Stauwehr, Turbine, Rechen); zur Paulaner-Brauerei gehörig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 17
838 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichten barockisierenden Formen, mit Eckerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alpenplatz 2
839 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Dekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Balanstraße 14
839 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung und zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Kloster der Armen Schulschwestern
Architekt: Boemmel Franz Xaver, Holzbauer Georg
Baustil: barockisierend
Mariahilfplatz 13
839 m Route
&lt;p&gt;Mariahilfplatz 13/14/15; Kloster und Schule der Armen Schulschwestern, barockisierender Komplex mit zwei Ädikulaportalen, 1935 von Franz Xaver Boemmel und Georg Holzbauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sepp Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Deisenhofener Straße 49
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1902 von Max Sepp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tegernseer Landstraße 36
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckturmerker, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Wendelsteinstraße 11
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900; Gruppe mit St.-Martin-Straße 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 15
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichten spätklassizistischen Formen, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Am Nockherberg
842 m Route
Vorstadthaus
Erstellung: 1872
Wendelsteinstraße 9
843 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1872; Block mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul, Loew Julius
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Rablstraße 37
845 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, 1899 von Paul Böhmer und Julius Loew; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 90
845 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sepp Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 38
847 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897/98 von Max Sepp.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1872
Wendelsteinstraße 7
850 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, 1872; Block mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Alpenplatz 5
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in barockisierendem Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Alpenplatz 3
856 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Dekor, bez. 1902.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1901
Rablstraße 35
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, bez. 1901, von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Deisenhofener Straße
860 m Route
Mietshaus, barockisierend, um 1910.
Tegernseer Landstraße 40
860 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
ehem. Paulanerkloster
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1627
Ohlmüllerstraße 33
865 m Route
&lt;p&gt;Zwei Flügel des ehem. Paulanerklosters, Frühbarockbau von 1627 und 1668 ff., 1807 teilweise als Gefängnis umgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Bergsteig 5
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit Doppelerker, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Balanstraße 12
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, breite Fassade mit mittlerem Zwerchhaus und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrhof der Au
Erstellung: 1803
Mariahilfplatz 11
868 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrhof der Au, klassizistisches Traufseithaus von 1803, 1895 aufgestockt; an der Südseite des südlichen Seitenflügels (im Hof von Nr. 12) klassizistischer Wandbrunnen.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1813
Nockherstraße 1
869 m Route
&lt;p&gt;Langgestrecktes, erdgeschossiges Kleinhaus, laut Inschrift 1813 erbaut, 1913 renoviert.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Tegernseer Landstraße 42
870 m Route
&lt;p&gt;Dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 44.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 13
871 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, Türmchen und Maßwerkdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 78
874 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Untere Grasstraße 1
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert und stuckiert, 1903 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wendelsteinstraße 6
876 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 105
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dinglreiter Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
St.-Martin-Straße 10
877 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, bez. 1904, von Ludwig Dinglreiter.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 11
877 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mariahilfplatz 10
879 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Knabenschule der Au, zweigeschossiges, klassizistisches Traufhaus, bez. 1803.&lt;/p&gt;
Wendelsteinstraße 4
881 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, zweigeschossig mit Mansardsatteldach, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Franziskanerstraße 11
883 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit reichem floralem Dekor und Balkongittern, 1903 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Deisenhofener Straße 44
885 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1913-14.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Tegernseer Landstraße 44
885 m Route
&lt;p&gt;Dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 42.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Untere Grasstraße 2
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Giebel über dem rechten Fassadenteil, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 3
887 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Masken über den Erdgeschoßfenstern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 74
888 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Lothringer Straße 26
888 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit in der Straßenfront stark vortretendem Erker, im Kern um 1900.&lt;/p&gt;
Schopfwalmhaus
Erstellung: 1800
Nockherstraße 3
889 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Schopfwalmhaus, um 1800.&lt;/p&gt;
Paulaner-Brauerei
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ohlmüllerstraße 42
893 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Zacherl&#039;sche Bierbrauerei, jetzt Paulaner-Brauerei, Ost- und Nordflügel des klassizistischen Neubaus, um 1822.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 20
893 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Untere Grasstraße 7
893 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 72
894 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
St.-Martin-Straße 5
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Untere Grasstraße 5
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Dekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Tegernseer Landstraße 44
897 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
St.-Martin-Straße 8
898 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Georg Müller, 1904 um zwei Achsen erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 4
899 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert und stuckiert, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 70
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Lothringer Straße 28
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Giebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Nockherstraße 5
900 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1810.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Nockherstraße 7
900 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Putzrahmungen, um 1800.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1855
Rosenheimer Straße 87
901 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Nockherstraße 9
902 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Putzrahmungen, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deschl Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Franziskanerstraße 9
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, 1910-11 von Max Deschl.&lt;/p&gt;
Satteldachhaus
Erstellung: 1890
Nockherstraße 11
905 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Satteldachhaus, mit Aufstockung an der Südecke und südlich anschließendem Wirtschaftsgebäude, wohl noch Ende 18. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Winkler Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Lothringer Straße 24
906 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1903 von Johann Winkler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 3
907 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Pfarrkirche Mariahilf
Architekt: Ohlmüller Joseph Daniel
Baustil: Neogotik
Erstellung: 1839
Mariahilfplatz 42
907 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche Mariahilf in der Au, frühes Werk der Neugotik, mit hohem Turm, 1831-39 von Joseph Daniel Ohlmüller; Inneres nach Kriegsschäden neugestaltet; freistehend in Platzmitte; mit einigen alten Ausstattungsstücken.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Scheidl Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Untere Grasstraße 6
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit sehr reichem, phantasievollem Stuckdekor (z. T. figürliche Reliefs), 1903-04 von Hans Thaler, Fassadengestaltung von Max Scheidl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rosenheimer Straße 85
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 68
913 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Gietlstraße 31
914 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1880.&lt;/p&gt;
Stattliches Bürohaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Franziskanerstraße 6
915 m Route
Stattliches Bürohaus, später Jugendstil, mit Putzgliederung, um 1907-08.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 15
915 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Tegernseer Landstraße 46
915 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 22
915 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gietlstraße 18
917 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erker, um 1890.&lt;/p&gt;
Nockherstraße
918 m Route
Kette von meist aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert stammenden Herbergen und Vorstadthäusern unterhalb der Giesinger Hangkante und damit Teil der ehemaligen Vorstadt Au, die, schon im 16. Jahrhundert dicht besiedelt, Ausweichquartier für die durch den innerstädtischen Wohnraummangel verdrängten unteren Schichten war.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Tegernseer Landstraße 48
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Untere Grasstraße 8
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, dreigeschossig, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 24
921 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: historisierend
Rotwandstraße 26
921 m Route
Mietshaus, historisierend, Anfang 20. Jh.
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Nockherstraße 25
922 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Franziskanerstraße 7
923 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1895 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Untere Grasstraße 9
924 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, dreigeschossig mit Konsolgesims, um 1860.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 1
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Nockherstraße 27
929 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh., 1957 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Satteldachhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 1
930 m Route
Erdgeschossiges Satteldachhaus, im Kern um 1840/45.
Mietshaus
Architekt: Baudrexl Jacob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 47
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit geschweiftem Zwerchgiebel, 1897 von Jacob Baudrexl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Tegernseer Landstraße 50
931 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 79
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 4
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gallmayerstraße 2
932 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Stuckfries, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gallmayerstraße 4
933 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit bewegt gegliederter Fassade, 1901-02 von Johann Lang.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1866
Nockherstraße 29
934 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus, 1866.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Franziskanerstraße 4
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Mittelturm, reicher Gliederung und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 77
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 16
937 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 5
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 62
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erker an der dem Rosenheimer Platz zugewendeten, schmalen Nordseite, 1892-93 von Alois Barbist; Block mit Nr. 64.&lt;/p&gt;
Satteldachhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 10
939 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Satteldachhaus mit Längsfront an der Gietlstraße, um 1840/45.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Untere Grasstraße 11
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, zweigeschossig, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Untere Grasstraße 12
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossig, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 14
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthäuser
Erstellung: 1840
Gietlstraße 23
942 m Route
&lt;p&gt;Gietlstraße 23, 25, 27, 29; Gruppe zweigeschossiger Vorstadthäuser, um 1840/45.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Rosenheimer Straße 75
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach und Putzgliederung, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Gietlstraße 16
944 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus mit Mansardsatteldach, im Kern um 1840/45.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 9
946 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; erneuert; Block mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Mariahilfplatz 3
947 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, klassizistisch, reich gegliedert, mit Büsten von Maria und Josef, 1863-64.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kaiser Franz Joseph, Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Franziskanerstraße 2
950 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelgiebel, figürlichen Reliefs an zwei Erkern und großer Figur Kaiser Franz Josephs, 1898-99 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 5
950 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus mit Satteldach, um 1840/45.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 8
952 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Block mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Tegernseer Landstraße 49
952 m Route
Mietshaus, abgerundeter Eckbau mit Eckkuppel und reicher, neubarocker Gliederung und Stuckierung, 1895-96 von Georg Müller.
Tegernseer Landstraße 56
952 m Route
Tegernseer Landstraße 56; Zweigeschossiges Vorstadthaus in Ecklage, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 10
952 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Gietlstraße 14
954 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 2
955 m Route
Kleinhaus mit Mansardsatteldach, im Kern um 1840/45.
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 7
956 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus mit Mansarddach, in Ecklage, um 1840/45.&lt;/p&gt;
Schmederersteg
Erstellung: 1871
Am Bergsteig
957 m Route
Schmederersteg, Fußgänger-Wegbrücke als Bahnlinienübergang in Giesing: über massiven Widerlagern und zwei Pfeilern eiserner Oberbau aus zwei Fachwerkträgern mit Bandeisen-Gittergeländer, Dielenbeleg, 1871.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gietlstraße 12
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 4
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Erstellung: 1850
Nockherstraße 33
959 m Route
&lt;p&gt;zweigeschossiges Wohnhaus mit Zinnengiebel, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 15
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 3
963 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 69
963 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 2
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois, Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 64
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1892-93 von Alois Barbist; Einbau eines Kinos, 1909 von Hans Thaler; Block mit Nr. 62.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 2
966 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rotwandstraße 28
967 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 2
969 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 6
969 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistisch Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 6
972 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus mit Satteldach, um 1840/45.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 15
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 11
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Nockherstraße 35
974 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1800; Block mit Nr. 37.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 6
975 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Nockherstraße 37
976 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1800; Block mit Nr. 35.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Pariser Straße 17
977 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1897 von Georg Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Englberger Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Lothringer Straße 9
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1897 von Lorenz Englberger.&lt;/p&gt;
Untere Grasstraße 17
979 m Route
Zweigeschossiges Eckhaus, im Kern Mitte 19. Jh.
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 4
980 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Deisenhofener Straße 16
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, um 1910 von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Rosenheimer Straße 63
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1879 erbaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 7
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Gietlstraße 8
986 m Route
&lt;p&gt;Zweigeschossiges Satteldachhaus in Ecklage, im Kern um 1840/45, Fassadenpreisträger 2005.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 2
986 m Route
&lt;p&gt;Erdgeschossiges Kleinhaus in Ecklage, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ziegelei - 09
Erstellung: 1858

986 m Route
Wohnhaus
Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 20
990 m Route
Zweigeschossiges Wohnhaus, im Kern um 1840/45.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 19
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh., Fassadenpreisträger 2004&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1900
Falkenstraße 23
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurokoko-Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Traufseithaus
Erstellung: 1810
Franz-Prüller-Straße 18
991 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 22
992 m Route
Zweigeschossiges Wohnhaus, um 1840/45.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 5
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Raintalerstraße 11
995 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 2
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 21
997 m Route
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 24
998 m Route
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 26.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 3
998 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 26
1,00 km Route
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 24.

Grabengel
Bronzefigur

177 m Route
St.-Martin-Straße
217 m Route
St.-Martin-Straße
217 m Route
Balanstraße
228 m Route
Zierbrunnen
Brunnen
2015
Tassiloplatz
356 m Route
Böcker Hermann
Portrai-Maske

397 m Route
St.-Martin-Straße 76
428 m Route
Auerfeldstraße 15
450 m Route
Trauernde
Grabfigur
1902

513 m Route
Weilerstraße 1
541 m Route
Werinherstraße 50
576 m Route
Tegernseer Landstraße
624 m Route
Sankt-Bonifatius-Straße
627 m Route
Regerplatz 1
631 m Route
Seehunde-Brunnen
Brunnen
1961
Sieboldstraße
645 m Route
Simon-Knoll-Platz 3
675 m Route
Draco

1999
St.-Martin-Straße 30
687 m Route
Josefshaus
Gedenktafel
1982
Hochstraße 49
694 m Route
Fische-Brunnen
Brunnen
1963
Balanstraße 73
694 m Route
Hochstraße 67
706 m Route
Schlierseestraße 47
712 m Route
Am Neudeck
731 m Route
Am Neudeck
734 m Route
Am Neudeck 2
757 m Route
Hochstraße 75
758 m Route
Deisenhofener Straße 63
780 m Route
Am Nockherberg
793 m Route
Am Neudeck 1
793 m Route
Gebsattelstraße
811 m Route
Edelweißplatz
815 m Route
Gebsattelstraße 1
825 m Route
Am Nockherberg
826 m Route
Am Nockherberg 8
827 m Route
Edelweißstraße 14
829 m Route
Am Nockherberg
830 m Route
Ohlmüllerstraße
844 m Route
Tegernseer Landstraße 38
848 m Route
Schmedererweg
849 m Route
Nockherstraße
859 m Route
Mariahilfplatz 17
882 m Route
Mariahilfplatz 42
886 m Route
Mariahilfplatz 11
900 m Route
Mariahilfsplatz
902 m Route
Alpenrosestraße
913 m Route
Quellenstrasse
919 m Route
Franziskanerstraße 8
928 m Route
Aignerstraße 3
930 m Route
Mariahilfplatz 4
931 m Route
Am Neudeck
933 m Route
Am Herrgottseck 5
950 m Route
Mariahilfplatz
954 m Route
Mariahilfplatz
956 m Route
Am Herrgottseck
959 m Route
Franziskusbrunnen
Brunnen
1960
Mariahilfplatz
962 m Route
T_PAL

2024
Helmut-Dietl-Straße
966 m Route
Mariahilfplatz
970 m Route
Sammtstraße 3
987 m Route
Tegernseeer Platz
998 m Route

Zollner, Josef
Stolperstein
Welfenstraße 15
407 m Route
Zollner, Johanna
Stolperstein
Welfenstraße 15
407 m Route
Stupe, Elisabeth
Erinnerungsstele
Werinherstraße 88
619 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anton
Stolperstein
Franziskanerstraße 41
643 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Franziskanerstraße 41
663 m Route
Katz, David
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
730 m Route
Katz, Emil
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
730 m Route
Katz, Lina
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
730 m Route
Katz, Greta
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
730 m Route
Levy, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Gebsattelstraße 8
751 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gerstle, Julius
Stolperstein
St. Martin Straße 12
838 m Route
Gerstle, Maria
Stolperstein
St. Martin Straße 12
838 m Route
Selbiger, Ellen Therese
Erinnerungstafel
Rosenheimer Straße 126
881 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Alfred
Stolperstein
Alpenrosenstraße 4
903 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Branz, Lotte
Stolperstein
Aignerstraße 3
928 m Route
Branz, Julian
Stolperstein
Aignerstraße 3
928 m Route
Branz, Gottlieb
Stolperstein
Aignerstraße 3
928 m Route
,
Stolperstein
Aignerstraße 3
928 m Route
Kramer, Johanna
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
940 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolf, Berta
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
941 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Franz
Erinnerungstafel
Landlstraße 3
956 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünberg, Maria
Stolperstein
Aignerstraße 15
959 m Route
Prölsdorfer, Berta
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
971 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Gedenkstätte Politische Opfer
Frick Konstantin
1958

151 m Route
Gedenkstätte Politische Opfer
Grabengel
Weissenfels Edwin

177 m Route
Grabengel
St.-Martin-Straße
217 m Route
Erste Feuerbestattung
St.-Martin-Straße
217 m Route
Gedenkstein Kurt Eisner / Revolution
Phönix
Henselmann Josef Alexander
2022
Balanstraße
228 m Route
Phönix
Tassiloplatz
356 m Route
Zierbrunnen
St.-Martins-Platz
387 m Route
Bertschbrunnen, Frischwasserbrunnen
Böcker Hermann
Friederichsen Roland

397 m Route
Böcker Hermann
St.-Martin-Straße 7
408 m Route
Brunnen im Siemens-Büropark
Balanstraße
421 m Route
Engel - Jules Coutan
St.-Martin-Straße 76
428 m Route
Frosch und Knabe
Reliefs
Neubauer-Woerner Marlene
Auerfeldstraße 15
450 m Route
Reliefs
Balanstraße
460 m Route
Pieta - Bruno Diamant
Beweinung Christi
Waderé Heinrich
1935

510 m Route
Beweinung Christi
Trauernder Jüngling
Angermeier Hans

512 m Route
Trauernder Jüngling
Trauernde
Ungerer Jakob
1902

513 m Route
Trauernde
Sommereinmaleins
Johne Lali
2001
Weilerstraße 1
541 m Route
Sommereinmaleins
Werinherstraße 50
576 m Route
Kriegerdenkmal
Tegernseer Landstraße
624 m Route
Wandbrunnen, Frischwasserbrunnen
Sankt-Bonifatius-Straße
627 m Route
Trinkwasser-Wandbrunnen
Reiherbrunnen
Fischer Theodor, Flossmann Josef
1899
Regerplatz 1
631 m Route
Reiherbrunnen
Seehunde-Brunnen
Windfeldt Erland
1961
Sieboldstraße
645 m Route
Seehunde-Brunnen
ohne Titel
Funke Sabine
2007
Simon-Knoll-Platz 3
675 m Route
ohne Titel
Draco
Mally Werner
1999
St.-Martin-Straße 30
687 m Route
Draco
Josefshaus
Heichlinger Franz
1982
Hochstraße 49
694 m Route
Josefshaus
Fische-Brunnen
Backmund Klaus
1963
Balanstraße 73
694 m Route
Fische-Brunnen
Friede
Kirchner Heinrich
1983
Schlierseestraße 47
712 m Route
Friede
The Shining Circus and its Spectators
Kabakow Ilja, Emilia Kabakow
2004
Warngauer Straße 30
718 m Route
The Shining Circus and its Spectators
Kugelbrunnen
Blössner August
1908
Am Neudeck
731 m Route
Kugelbrunnen
Hangbrunnen
Valena Tomáš Prof.
2002
Am Neudeck
734 m Route
Hangbrunnen
Am Neudeck 2
757 m Route
Auer Zimmerleute
Paulaner-Brunnen
Kraus Bernhard
1984
Hochstraße 75
758 m Route
Paulaner-Brunnen
Deisenhofener Straße 63
780 m Route
Deisenhofener Straße
Am Nockherberg
793 m Route
Paulaner
Am Neudeck 1
793 m Route
Eduard Jenner
Bär (Gebsattelbrücke)
Schneiber Viktor
1903
Gebsattelstraße
811 m Route
Bär (Gebsattelbrücke)
Torre Pendente
Wachter Rudolf
1987
Edelweißplatz
815 m Route
Torre Pendente
Brunnenweibchen
Widmer Philipp
1908
Gebsattelstraße 1
825 m Route
Brunnenweibchen
Am Nockherberg 8
827 m Route
Nockherberg
Brunnen bei Holzskulptur
Wachter Rudolf
1989
Edelweißstraße 14
829 m Route
Brunnen bei Holzskulptur
Ohlmüllerstraße
844 m Route
Paulanerkloster
Tegernseer Landstraße 38
848 m Route
Zwei lebensgroße Gorillas
Spielbrunnen Steine
Lanz Hermann
1973
Schmedererweg
849 m Route
Spielbrunnen Steine
Frischwasserbrunnen
Bertsch Wilhelm
1977
Nockherstraße
859 m Route
Frischwasserbrunnen
Orleansstraße 34
876 m Route
Die endlose Schiene mit gehendem Menschenpaar
Mariahilfplatz 17
877 m Route
Zwei monolithische Granitpfeiler
Große tektonische Stele
Fischer Lothar
1992
Mariahilfplatz 17
882 m Route
Große tektonische Stele
Mariahilfplatz 42
886 m Route
Maria-Hilfs-Kirche
Kriegerdenkmal
Seidler Julius
Mariahilfplatz 11
900 m Route
Kriegerdenkmal
Mariahilfsplatz
902 m Route
Rupert Mayer
Alpenrosestraße
913 m Route
Trambahnschaffner
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
917 m Route
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Frischwasserbrunnen
Gartenbauamt
1969
Quellenstrasse
919 m Route
Frischwasserbrunnen
Grundgesetz
Tanterl Dietmar
1996
Franziskanerstraße 8
928 m Route
Grundgesetz
Mariahilfplatz 4
931 m Route
Joseph Daniel Ohlmüller
Echo der Maraihilfkirche
Spreng Blasius
1982
Am Neudeck
933 m Route
Echo der Maraihilfkirche
Fischbrunnen
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
950 m Route
Fischbrunnen
Schutzmantelmadonna-Brunnen
Frick Konstantin
1984
Mariahilfplatz
954 m Route
Schutzmantelmadonna-Brunnen
Paulanerbrunnen
Flossmann Josef
1908
Mariahilfplatz
956 m Route
Paulanerbrunnen
Hohes Kreuz
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck
959 m Route
Hohes Kreuz
Franziskusbrunnen
Vogl Hans
1960
Mariahilfplatz
962 m Route
Franziskusbrunnen
T_PAL
Jiri
2024
Helmut-Dietl-Straße
966 m Route
T_PAL
Märchenbrunnen
Frick Hans
1984
Mariahilfplatz
970 m Route
Märchenbrunnen
Giesinger Geschichtssäule
Frick Konstantin
1991
Tegernseeer Platz
998 m Route
Giesinger Geschichtssäule