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Münchner Zeitensprünge

29. 1 1840 - Schwerer Unfall am Giesinger Berg

Giesing * Die beiden Abgeordneten der bayerischen Ständeversammlung, der Unternehmer Joseph von Utzschneider und der Giesinger Pfarrer und Dekan Nepomuk Silberhorn, erleiden am Giesinger Berg - in der berüchtigten „Loherwirtskurve" - einen Unfall. Am steilen Giesinger Berg sind die Pferde durchgegangen; die Kutsche überschlägt sich und prallt heftig gegen ein Gebäude. 

Utzschneider erlitt schwerste Kopf- und Rippenverletzungen. Silberhorn wird ebenfalls verletzt, aber deutlich weniger schwer und erholt sich nach einigen Tagen von seinen Verletzungen.

31. 1 1840 - Joseph von Utzschneider stirbt an den Folgen eines Unfalls

Giesing * Joseph von Utzschneider stirbt an den Folgen des Unfalls vom 29. Januar 1840. 

1893 - Der Trinkbrunnen am Giesinger Berg geht in Betrieb

München-Obergiesing * Der Trinkbrunnen am Aufgang zur Heilig-Kreuz-Kirche am Giesinger Berg geht in Betrieb.

1. 3 1952 - Das Unterkunftsheim für Männer

München-Untergiesing * Pfarrer Adolf Mathes, der seinerzeit auch als „Bunkerpfarrer" bekannt war, eröffnet das Heim für obdachlose Männer an der Pilgersheimerstraße 11, als Ersatz für die zwei Bunker, die er bis dahin anzubieten hatte. 

Das „Pilgersheim" hat bei seiner Eröffnung - als damals Deutschlands modernstes Obdachlosenasyl - 400 Betten, in denen vor allem das Heer von Kriegsheimkehrern, Evakuierten, Heimatvertriebenen und Menschen, die alles verloren haben, kurzzeitig unterkommen. Das Haus verfügt im Erdgeschoss über einen Aufenthaltsraum und elf Schlafsäle, mit jeweils acht oder sechzehn Betten. 

  • Die erste Nacht ist kostenlos.
  • Für jede weitere Übernachtung müssen die Männer ein Fufzgerl bezahlen.
  • Für ein weiteres Fünferl gibt es einen Morgenkaffee.
  • Die Quartiersuchenden können das Haus nur durch das Zimmer des Arztes betreten.
  • Nach einer kurzen Untersuchung müssen die Männer baden und werden - wenn notwendig und notfalls auch zwangsweise - desinfiziert.
  • Eigene Kleidung ist den Asylsuchenden verboten.
  • Sie müssen gestreifte Blaumann-Schlafanzüge und Filzpantoffeln anziehen.

25. 10 1883 - Der Außenbau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche ist abgeschlossen

München-Obergiesing * Der Außenbau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche in Ziegelbauweise ist abgeschlossen.

1878 - Die Heilig-Kreuz-Kirche besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre

München-Obergiesing * Die Heilig-Kreuz-Kirche besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre: den Marienaltar und den Josephsaltar. Das Programm des Marienaltars wird im Rahmen einer Altarstiftung zum Tode des Papstes Pius IX. festgelegt. Es geht hierbei um den Kampf der katholischen Kirche um Macht und Einfluss im Verhältnis zu den Staaten und zur eigenen Anhängerschaft.

4 1944 - Die Heilig-Kreuz-Kirche wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt

München-Obergiesing * Die Heilig-Kreuz-Kirche wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Drei Jahre lang steht der Dachstuhl offen und wird danach nur provisorisch wieder aufgebaut.

Um 1780 - Hofbankier von Pilgram erweitert seinen Besitz zum Adelssitz Pilgramsheim

Untergiesing * Der Hofbankier und Kommerzienrat Franz Anton von Pilgram erweitert seine Grundstücke durch weitere Zukäufe. Er baut auf seinem Grund - „am Weg nach Harlaching“ - ein Schlösschen mit einer herrlichen Gartenanlage und beantragt anschließend beim Kurfürsten Carl Theodor die Erhöhung seines Hauses zu einem Edelsitz. 

In seinem Antrag führt der Hofbankier aus, dass er ein „nächst Obergiesing nahe der Isar liegendes, dem Revier Ehre machendes und denen Baulauten zu Gutem gediehenes Gebäude und Garten in einem Umfang von 5 - 6 Tagwerk“ besitzt, worauf er „bei seinen treibenden konfiderablen Geschäften ein und andere Täge mit Beschaulichkeit des nützlichen Landlebens verbringe und welchen Besitz er seinen Erben als ehrendes Andenken hinterlassen möchte“

Dann folgt die Bitte, dem bestehenden und durch Zukäufe noch zu erweiternden Besitz zum Adelssitz Pilgramsheim zu erheben.

1827 - Giesing wird eigenständige Pfarrei

Giesing * Die eigenständige Pfarrei Heilig Kreuz Giesing wird gegründet. Bis dahin ist die Heilig-Kreuz-Kirche eine Filialkirche der Pfarrei Neudeck in der Au, sodass Seelsorge, Verwaltung und Pfarrrechte nicht vor Ort lagen. 

  • Durch das starke Bevölkerungswachstum wird die eigenständige Pfarrei Heilig Kreuz Giesing gegründet. 
  • Sie erhält eigene Pfarrrechte, einen eigenen Pfarrer, eine selbstständige Verwaltung und eigene Tauf-, Trau- und Sterberegister. 
  • Die Gründung der Pfarrei macht Giesing zu einem organisatorischen Mittelpunkt und bereitet die spätere Entwicklung zur großen Stadtpfarrei nach der Eingemeindung 1854 vor.
  • Johann Nepomuk Silberhorn ist der erste offiziell eingesetzte Pfarrer.

6. 12 2012 - Baubeginn für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2

München-Obergiesing * Mit dem ersten Spatenstich beginnt der Ausbau des neuen Braubetriebs für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche. Obwohl der Giesinger Bräu sein Bier nur regional vertreibt, ist die Nachfrage ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Damit ist das Produktionsvolumen in der Birkenau 5 vollständig ausgeschöpft.

Außerdem gibt es keine Anfahrtsmöglichkeiten für die Kunden, die das Bier meist direkt in der Brauerei kaufen. Auch die Lkw, die das Malz liefern, tun sich beim Rangieren in dem Wohngebiet schwer. Deshalb haben sich die Brauer um ihren Geschäftsführer Steffen Marx für den Umzug entschieden.

6. 11 2014 - Der Giesinger Bräu nimmt seinen Braubetrieb in Obergiesing auf

Obergiesing * Der Brauereibetrieb im Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche, nimmt seine Tätigkeit auf. Die Giesinger Brauer schreiben mit dem Bauvorhaben ein Stück Münchner Biergeschichte. Am neuen Standort kann die Kapazität bereits in der ersten Ausbaustufe auf 5.000 Hektoliter pro Jahr gesteigert werden. Das Gebäude gehört den Stadtwerken, die Brauer ziehen als Mieter ein.

2,8 Millionen Euro investierte der Giesinger Bräu in sein neues Brauhaus. Das neue Brauhaus samt Bierstüberl und Freischankfläche breitet sich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern aus. Die Gäste im 60 Plätze fassenden Bräustüberl können durch ein riesiges Panoramafenster in die Brauerei und die Flaschenabfüllanlage schauen.

In zwei weiteren Schritten soll danach die Braukapazität auf bis zu 13.000 Hektoliter jährlich erhöht werden. Eine erhöhte Freischankfläche, sowie eine Rampe, über die Lkw Malz liefern und das Bier für die Getränkemärkte abholen können, ergänzen den Braubetrieb. Am neuen Ort ist genügend Platz für Fassbier. Bisher füllte die Brauerei ihr Bier vor allem in Flaschen ab.

1. 4 2013 - Die Giesinger Brauerei will auf die Oide Wiesn

München-Untergiesing - München-Theresienwiese * Die Giesinger Brauerei will auf die Oide Wiesn. Die kleine Münchner Privatbrauerei stellt auf einer Pressekonferenzpläne ihre Wiesn-Hütte vor. Ein Super-Aprilscherz!!!

5. 11 1784 - Pilgramsheim wird Adelssitz mit allen Rechten

Untergiesing * Kurfürst Carl Theodor erhebt - ohne allerdings die zuständigen Stellen einzubinden - das Anwesen des Franz Anton von Pilgram unter dem Namen Pilgramsheim zum Adelssitz mit allen Rechten.

Das bringt nun aber die Baronin von Kern auf die Palme, da die Rechte, insbesondere die Jurisdiktion über den ganzen Pilgramsheim-Sitz ja der Hofmark Falkenau untersteht. Die Baronin erhebt Einspruch und der Hofbankier Pilgram erhält den allerhöchsten Befehl, sich mit derselben zu vergleichen. Die Einigung kommt aber erst zustande, nachdem die Baronin von Kern ihren Besitz an die Gräfin von Toerring-Seefeld verkauft hat.

1804 - Untersuchungen über die Verleihung der Hofmarksrechte

Untergiesing * Die eingeleiteten Untersuchungen, ob bei der Verleihung der Hofmarksrechte alles mit rechten Dingen zugegangen ist, ziehen sich bis zum Jahr 1804 hin und werfen alles über den Haufen. Sie kommen zum Ergebnis, dass sowohl die Erteilung der Jurisdiktion über die 68 Untertanenfamilien, als auch die Edelsitzverleihung an Franz Anton von Pilgram unstatthaft war und damit ungültig sei.

„Pilgramsheim“ muss wieder der Niedergerichtsbarkeit der Hofmark Falkenau, die einverleibten Auer Häuser wieder der Auer Gerichtsbarkeit unterstellt werden. Im Laufe der Untersuchungen geht das Pilgram'sche Besitztum in mehrere Hände über.

12. 3 1787 - Gräfin Maria Josepha von Toerring-Seefeld überspannt den Bogen

Untergiesing * Der Gräfin Maria Josepha von Toerring-Seefeld werden alle Forderungen gebilligt. Voraussetzung ist allerdings die Erfüllung von zwei Auflagen.

  • Zum einen muss die Gräfin die dem Landrichter und dem Amtsknecht entgangenen Einnahmen in Höhe von 175 Gulden im Jahr ersetzen,
  • zum anderen die Inleute der Falkenau gegen den herkömmlichen Lohn zur kurfürstlichen Jagdlust sowie zur Räumung der kurfürstlichen Fischweiher gebrauchen lassen.

Dagegen wehrt sich die Gräfin und verlangt nun ihrerseits die Überlassung des Paulanerstocks in der Au. Damit jedoch verärgert die Gräfin Maria Josepha von Toerring-Seefeld den Kurfürsten und die den Vorgang bearbeitende Administration massiv.

Sie kann nichts mehr erreichen und versucht nun, die Hofmark Falkenau an den Landesherren zu veräußern. Dafür verlangt sie 45.000 Gulden und begründet den Preis mit dem Argument, dass das Anwesen durch die Jurisdiktion so wertvoll geworden sei. Sie vergisst geflissentlich zu erwähnen, dass sie selbst genau diesen Preis bei ihrem Kauf bezahlen musste.

Am kurfürstlichen Hof empfindet man diese Preisvorstellungen als ungehörig hoch - und geht deshalb gar nicht darauf ein. Statt dessen wird ein Untersuchungsverfahrens eingeleitet, ob bei der Verleihung der Hofmarksrechte denn wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen war.

2 1786 - Franz Anton von Pilgram erhält die Jurisdiktion für seine Besitzungen

Au - Untergiesing * Franz Anton von Pilgram erhält das Obereigentum und die Jurisdiktion für seine Besitzungen. Er muss dafür aber der Gräfin Toerring-Seefeld ein jährliches „Aversum“ bezahlen. Und weil das der Gräfin noch nicht reicht, verlangt diese nun vom Kurfürsten die Jurisdiktion über weitere 24 bis 26 Häuser in der Falkenau, in denen 68 Familien leben und zum Gericht ob der Au gehören.

Außerdem verlangt sie die Erhebung der Falkenau zur wirklichen und geschlossenen Hofmark. Sie begründet die Forderungen damit, dass der Kurfürst nicht über das Recht verfüge, im Bezirk der Falkenau eine neue Conzession zu erteilen und damit der Hofmark Schaden zugefügt hat.

Maria Josepha von Toerring-Seefeld ist eine geborene Minucci und ehemalige Mätresse des Kurfürsten.

1982 - Die Feldmüller-Siedlung als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst

München-Obergiesing * Die Häuser der Feldmüller-Siedlung werden als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst und aufgenommen.

Diese Maßnahme ist die Rettung in letzter Minute, denn es hatten sich bereits einige Betonklötze, darunter das Kaufhaus „kepa“, später „Karstadt“, als Fremdkörper in die Arbeitersiedlung eingenistet.
Das Kaufhaus erwarb einige historische Häuser und benutzte sie als Lager oder ließ sie bewusst leer stehen und verkommen, um nach einem Abbruch das Warenhaus erweitern zu können.

Bei der Feldmüller-Siedlung handelt es sich nicht nur um ein Ensemble von interessanter städtebaulicher und siedlungsgeschichtlicher Besonderheit, sondern auch um eines von großer sozialgeschichtlicher Bedeutung.

Die ungewöhnlich frühe Arbeitersiedlung im Vorstadtbereich ist zu ihrem Entstehungszeitpunkt äußerst modern und fortschrittlich und dokumentiert den sozialen Aufstieg von Tagelöhnern, die sich aus ihren bescheidenen Zimmerunterkünften in den Herbergshäusern ins Kleineigentum heraufgearbeitet haben.

Bebaut werden die Grundstücke mit erdgeschossigen Satteldachhäusern, in biedermeierlicher Traufenstellung an die vorderste Baulinie gerückt und zusammengefasst zu Zwei- und Dreispännern.
Hinterm Haus befinden sich kleine Gartenparzellen, auf denen bald Rück- und Nebengebäude entstehen, die meist gewerblichen Zwecken dienen. Damit wird hier in kleinem Maßstab ein Siedlungstyp vorweggenommen, der sich im großen Umfang erst nach dem Ersten Weltkrieg entwickeln kann.

Heute ist die Feldmüller-Siedlung die größte und bestandsmäßig am besten überlieferte Vorstadtsiedlung Münchens aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

1. 6 1871 - Die Ruhe und der Beschaulichkeit in Untergiesing ist dahin

München - Braunau - Linz - Wien * Die über Mühldorf nach Simbach/Braunau am Inn führende Hauptverkehrsstrecke der Eisenbahn wird eröffnet. Sie führt weiter über Linz nach Wien. Spätestens ab jetzt ist es mit der Ruhe und der Beschaulichkeit in Untergiesing vorbei.

Während die neue Streckenführung für den Güter- und Personenverkehr einen erheblichen Zeitgewinn bedeutet und reiche Spekulanten noch reicher macht, ist die Bahnlinie für Untergiesing mit erheblichen Nachteilen verbunden und bringt für die ansässigen Bewohner neben einer Lärmbelästigung noch zusätzlichen Gestank und einen sieben Meter hohen, die ganze Ortsflur durchtrennenden Bahndamm.

Der gewünschte Bahnhof, verbunden mit der Möglichkeit der Ansiedelung von Industrieanlagen, bleibt den Untergiesingern ebenfalls versagt. War zu Beginn noch von einer Station mit Güterhalle die Rede, so verwarf die Generaldirektion auch diese Pläne, da Bodenuntersuchungen die Untergiesinger Isarauen als denkbar ungünstiges Areal für einen Bahnhof bezeichneten.

Das bedeutet für die Stadt München, dass sie nach einen neuen Standort für den Städtischen Schlacht- und Viehhof suchen muss, der ursprünglich zwischen Schyrenbad und Stadtgartendirektion geplant war.

27. 6 1926 - Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt

München-Obergiesing * Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt. Auf gleicher Höhe sollen sich hier zwei Kirchen einander gegenüberstehen: der katholische Kathedralbau der Heilig-Kreuz-Kirche und die evangelische Martin-Luther-Kirche. Die Kirche steht auf dem Grund des ehemaligen Lehner-Bauerhofs. 

Ihre bewusste Platzwahl solle die Präsenz der protestantischen Gemeinde in Giesing betonen.

Um den 2. 5 1919 - Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

München-Giesing * Die Angst und der Hass auf die Giesinger war bei den Nationalsozialisten tief eingebrannt und reichte in die Zeit der Zerschlagung der Räterepublik zurück. Als die Weißen Truppen auf der Tegernseer-Landstraße gegen die Rote Hochburg Giesing vorrücken, postiert die Rote Armee auf dem strategisch günstig gelegenen Turm der Heilig-Kreuz-Kirche ihre Maschinengewehre. 

1905 - Das Brausen- und Wannenbad an der Pilgersheimerstraße 5 wird erbaut

München-Untergiesing * Das Brausen- und Wannenbad an der Pilgersheimerstraße 5 wird durch den städtischen Baurat R. Schachner erbaut.

3. 5 1956 - Der Karl-Valentin-Erfinder Ludwig Greiner stirbt

München-Giesing * Ludwig „Wiggerl“ Greiner, der „Erfinder“ von Karl Valentin stirbt. Der Münchner Grafiker, Bühnenbildner und Theatermaler schuf zu fast allen Szenen Karl Valentins Plakate und Zeichnungen. Sein Humor war höchst inspirierend. Zu allen Ideen Valentins hatte er die passenden Einfälle. Ein Leben lang befruchteten sich die beiden gegenseitig.

Er stirbt vollständig taub. Als Ursache seiner Taubheit gilt eine Ohrverletzung, die er als Schüler durch eine Ohrfeige seines Religionslehrers erlitten haben soll, nachdem er dem Gottesdienst ferngeblieben war. 

 

2. 10 1943 - Tragödie in der Kühbachstraße

München-Untergiesing * Die Bevölkerung des dicht besiedelten Untergiesing ist durch die Nähe zum Gauleiterbunker im bombensicheren Kellermassiv im Nockherberg und der Isar, an der sich die alliierten Bomber orientieren, stark bedroht. 

In der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1943 ereignet sich in der Kühbachstraße eine Tragödie. Im Keller des Anwesens Nr. 18 und 20 ertrinken 47 Menschen in dem durch geplatzte Hydranten hereinstürzenden Wasser. Es handelt sich dabei um eine Hochzeitsgesellschaft, die in dem Gasthaus feiert. 

Da die Geladenen während des Bombenalarms nicht extra in den Bunker an der Sachsenstraße laufen wollten, gehen sie in den Keller, den sie nicht mehr lebend verlassen können. Ihre zum Teil weit entfernten Heimatwohnorte weisen die Toten als Münchenbesucher aus.

14. 7 790 - Erste Nennung von Giesing

Giesing * „Der Priester Ihcho und sein Neffe Kerolt schenken ihr eigenes Erbgut an dem Ort Kyesinga und an einem anderen Ort, der Peralohc genannt wird, an die Freisinger Kirche. So geschehen am 14. Juli 790“

So tritt Giesing schriftlich in die Geschichte ein. Giesing ist aber wesentlich älter. Die Anfänge des Ur-Giesings liegen freilich im Dunkeln, doch Ausgrabungen auf dem Gelände der Icho-Schule brachten einen der größten Bajuwarenfriedhöfe Südbayerns zu Tage.

1. 5 1883 - Mangfall-Wasser für den Schmederer-Garten

München-Au * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebirge ist fertiggestellt und wird mit einer Springbrunnenfontaine am Sendlingertorplatz feierlich in Betrieb genommen.

Das Wasser wird in der Schmederer-Villa sowohl für den häuslichen Bedarf genutzt, aber auch um den geplanten Teich anzulegen und den wasserspeienden Pegasus in Betrieb zu nehmen. Im ganzen Garten wird ein Rohrnetz verlegt, das auch zum Löschen benutzt werden kann, sollte einmal ein Funkenflug der Eisenbahn ein Feuer entzünden. 

1888 - Der Teich im Schmederer-Anwesen

München-Au * Jetzt ist die Zeit für den von Franz von Effner geplanten Teich auf dem Grundstück der Schmederer-Villa gekommen. Er wird vom amtierenden Hofgärtner ausgeführt. 

Der Weiher hat eine längliche Form mit unterschiedlicher Breite und liegt in der Mitte des Gartens, „wodurch die Schönheit desselben ganz wesentlich gehoben wurde“. An einer schmalen Stelle wird der Teich „durch eine hübsche Brücke zur Verbindung zweier Fußwege unterbrochen“. Der Wasserzulauf erfolgte durch ein am Waldessaum entspringendes und sich durch die Wiesen schlängelndes Bächlein. 

24. 2 1884 - Der erste Hausball in der Schmederer-Villa

München-Au * In der Schmederer-Villa wird der erste Hausball abgehalten. 

27. 2 1920 - Heinrich Anton Roeckl besitzt die Schmederer-Villa

München-Au * Konsul Heinrich Anton Roeckl besitzt die Schmederer-Villa. Es ist der Inhaber der Firma J. Roeckl und Ehemann von Maria Luise Anastasia, der Tochter von Franz Xaver Schmederer. 

1926 - Carl Krone kauft die Schmederer-Villa samt Park

München-Au * Der Schmederer-Park wird als Naturdenkmal eingetragen. Dessen ungeachtet kauft der bekannte Großcircusbesitzer Carl Krone die Villa samt Park. 

15. 8 1870 - Franz Xaver Schmederer wird Teilhaber des Nockherberg-Geländes

München-Au * Nach dem  Tod seiner Mutter kommt Franz Xaver Schmederer gemeinsam mit seinem Onkel Ludwig in den Besitz des Nockhergartens und des dort befindlichen Angers.

27. 8 1881 - Der Rohbau der Schmederer-Villa ist fertiggestellt

München-Au * Der Rohbau der Schmederer-Villa auf dem Nockherberg ist fertiggestellt. Sie ist im Schweizer Stil mit Fachwerk und einer großen erhöhten Terrasse ausgeführt. Auf dem Dach der von dem Architekten Albert Schmidt konzipierten Stadt-Villa befindet sich ein Aussichtsturm, der einen Ausblick über die ganze Stadt ermöglicht. 

1882 - Die Ausstattung der Schmederer-Villa

München-Au * Die Schmederer-Villa auf dem Nockherberg kann bezogen werden. 

  • Den Salon der Villa hat sich Franz Xaver Schmederer im Rokokostil ausmalen lassen, weil seine Ehefrau Therese schöne derartige Möbel und Bilderrahmen besitzt. 
  • Zudem befinden sich ein Venezianischer Glaslüster und ein großer Smyrnateppich aus dem Nachlass von König Ludwig II. darin untergebracht. 
  • Die Veranda ist ursprünglich offen und wird dann mit doppelten Fenstern eingeglast. Ein Ofen machte die Veranda auch im Winter benutzbar, die somit auch für frostempfindliche Pflanzen als Wintergarten genutzt werden kann. 
  • Das Treppenhaus und die offene Veranda sind mit Hirsch- und Rehgeweihen sowie Gamskrickeln aus dem Nachlass seines Schwiegervaters ausgeschmückt worden.

1. 4 1932 - Eine geplantes Café in der Schmederer-Villa

München-Au * Carl Krone beantragt die Errichtung eines Café-Restaurants im Anwesen Nockherberg 7, der Schmederer-Villa. Das Lokal soll den Namen „Café - Restaurant - Krone“ führen. 

8. 7 1952 - Die Beseitigung der Schmederer-Ruine wird beauftragt

München-Au * Eine Abbruchfirma wird mit der Beseitigung der Ruine der Schmederer-Villa beauftragt. 

4. 8 1952 - Das Schmederer-Gelände ist völlig geräumt

München-Au * Die völlige Räumung des Geländes der ehemaligen Schmederer-Villa wird gemeldet. 

Um 1919 - Der Cowboy Club München von 1913

München * Die für die Kriegsheimkehrer an Auswanderung vorerst nicht mehr zu denken ist, beschließen sie: „Dann holen wir halt Amerika zu uns.“ Martin Fromberger, Fred und Hermann Sommer bauen den Verein zielstrebig wieder auf. 

  • Der „Loos-Verein Wild West“ nennt sich in „Cowboy Club München Süd“ um.
  • Die Begrenzung der Mitgliederzahl auf fünfzehn „Mann“ wird ebenso aufgehoben 
  • wie das Lotteriespiel. 
  • Verpflichtend für die Vereinsmitglieder ist das Erlernen der englischen Sprache. 
  • Die Mitglieder müssen entweder originale Bekleidung und Gebrauchsgegenstände aus Übersee beschaffen oder Nachbildungen anhand historischer Fotos anfertigen. 
  • Zudem wird das Aneignen von Bräuchen und Sitten der Cowboys und Indianer von der Vereinsführung erwartet, weshalb sie Studien über die Geschichte des Wilden Westens und seiner Bewohner im Zeitraum von 1860 bis 1900 aufnehmen. 
  • Der Münchner Cowboy Club entwickelt sich zu einem kulturhistorischen Verein. 
  • Da ist freilich eine ganze Menge Folklore dabei.

Nach 7 1945 - Der Wunsch nach einem eigenen Cowboy-Vereinsheim

München * Nach dem Zweiten Weltkrieg lebt der Verein „Cowboy Club München von 1913 e.V. - C.C.M“. wieder auf. Der Wunsch nach einem eigenen Vereinsheim wird immer lauter. Die Mitglieder haben das Nebenzimmerdasein in Wirtschaften endgültig satt. 

3. 2 1955 - Bitte um ein Clubhaus auf dem Nockerberg

München-Au * Der „Cowboy Club München von 1913 e.V. - C.C.M“ bittet um Genehmigung zur Errichtung eines Clubheimes auf dem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Grundstück von Frau Ida Krone auf dem Nockherberg, „da dadurch das bisher durch Lausbubenstücke und von lichtscheuen Elementen heimgesuchte Gelände unter schärfere Kontrolle fällt und der Rasen und Baumbestand gepflegt wird. Korrektes und ruhiges Verhalten wird die Nachbarschaft nicht belästigen“.

Ab 3. 5 1919 - Das Hauptquartier des Freikorps Epp in der Schmederer-Villa

München-Au * Während des Weißen Terrors in der Rätezeit wird die Schmederer-Villa für einige Tage das Hauptquartier des Freikorps Epp. 

20. 2 1933 - Das Aus für das geplante Café in der Schmederer-Villa

München-Au * Vermutlich wegen eines Brandes im Zirkus zieht Carl Krone die bereits genehmigten Baupläne für sein „Café - Restaurant - Krone“ in der ehemaligen Schmederer-Villa zurück. 

4. 8 1950 - Die zerstörte Schmederer-Villa

München-Au * Die Lokalbaukommission beauftragt an die Besitzerin der ehemaligen Schmederer-Villa, Frieda Krone, mit der Beseitigung des „gefahrdrohenden Zustandes”. Die Villa musste im Zweiten Weltkrieg den Bombenhagel über sich ergehen lassen - und wurde dabei großteils zerstört. 

27. 6 1955 - Planung eines Wohnbauprojekts am Nockherberg

München-Au * Das Weilheimer Bankhaus Stölzle-Simoner beauftragt ein Grünwalder Architekten-Team mit der Planung eines Wohnbauprojekts am Nockherberg. Die burgartige Wohnanlage soll entlang der Nockherbergstraße sechs, am Schmedererweg fünf Geschosse aufweisen. 

30. 5 1955 - Das Wohnprojekt am Nockherberg wird verhindert

München-Au * Die Lokalbaukommission lehnt unter Hinweis auf das Landschaftsschutzgebiet die Planungen für das Wohnprojekt am Nockherberg ab. Außerdem wird über den Rahmen der früheren Bebauung hinaus keine Baugenehmigung erteilt. 

Dass die Bebauung mit 200 Wohnungen auf dem Nockherberg verhindert werden kann, liegt an einem notariellen Vertrag, den Franz Xaver Schmederer im Jahr 1903 rechtsverbindlich mit der Stadt München abgeschlossen hat. Dieser hindert die Stadtverwaltung bis heute daran, das Grundstück einer maximalen baulichen Nutzung zuzuführen.

1958 - Der Kronepark wird städtisch

München-Au * Frau Ida Krone übermittelt ein Kaufangebot des Grundstücks auf dem Nockherberg an die Landeshauptstadt München. Unter welchen Bedingungen damals die Familie Krone das Grundstück an die Stadt München übertragen hat, bedarf noch der Recherche. 

Ob sich seinerzeit die Stadt München verpflichtete, die öffentliche Grünanlage künftig mit dem ehrenden Namen „Kronepark“ zu bezeichnen, muss ebenfalls noch geklärt werden. 

Der Kronepark jedenfalls ist seit dem Jahr 1958 eine städtische Grünanlage und mit nahezu 20.000 Quadratmetern ein grünes Herzstück von höchstem Erholungswert. Von seiner Größe her ist der Kronepark mit dem Finanzgarten vergleichbar. 

Ab 1933 - Der Cowboy Club München in der NS-Zeit

München * Eigenartigerweise lässt das nationalsozialistische Regime den Cowboy Club München nahezu unbehelligt. Es liegt an den Hobby-Indianern, die dem Cowboy-Verein das Verbot ersparen. Denn um die Karl-May-Begeisterung der Jugend propagandistisch zu nutzen und umzulenken, ersinnen die Nazis den Mythos vom „Uradel des reinrassigen Ureinwohners“. 

31. 7 1883 - Gastlichkeit in der Schmederer-Villa

München-Au * Im Salon der Schmederer-Villa findet das erste größere Essen statt. 

2. 5 1919 - Die Schmederer-Villa in der Hand von Rotarmisten

München-Au * Rotarmisten haben die Schmederer-Villa besetzt, da man von ihr aus den Eisenbahngraben und den Nockherberg kontrollieren kann. Es kommt zu Plünderungen und „dabei wurde zunächst der Hofhund, ein etwa 7-jähriger gelbbrauner Schäferhund, Wert 300 Mark, erschossen, weil dieser Hund angeblich sehr scharf und daher den beabsichtigten Plünderungen hinderlich war.“ 

Und weil die Plünderer offenbar keine Lebensmittel finden konnten, nehmen sie außer ein paar Kleinigkeiten vorwiegend Wäsche, ein Fahrrad, einen Herrenhut, drei Ölgemälde und den toten Hund mit.

Um 1959 - Der Cowboy Club muss den Nockherberg räumen

München-Au * Die Westernfreunde von der Nockher-Ranch müssen - nach dem Tod der Zirkusbesitzerin Ida Krone - ihre Niederlassung auf dem Nockherberg räumen, nachdem die Zirkusfamilie Krone-Sembach das Gelände an der Marsstraße im Tausch mit dem Nockherberg-Areal erhalten konnte. Der Tauschpartner ist die Stadt München. Ein neues Gelände für die Unterbringung des „Cowboy Clubs München von 1913 e.V. - C.C.M“ muss gefunden werden. 

1. 8 1914 - Verdun statt Wyoming

München * Die Gründer des „Loos-Verein Wild West“ beschäftigen sich mit der Geschichte der Ureinwohner und Siedler Amerikas, um die Wartezeit zu überbrücken, bis das Glück den erhofften Geldsegen bringen würde. Doch dann beginnt der Erste Weltkrieg und das bedeutet für die drei wehrdiensttauglichen jungen Männer die Einberufung zum Militär und den Marschbefehl in Richtung Frankreich. Nun hieß es Verdun statt Wyoming! 

7. 5 1955 - Die Cowboys von der Nockher-Ranch

München-Au * Der Antrag des „Cowboy Clubs München von 1913 e.V. - C.C.M“ zur Errichtung eines Clubheimes auf dem Nockherberg wird „wegen der barackenähnlichen Gestaltung“ zunächst abgelehnt. 

Als aber die Zirkus-Verwaltung dem Cowboy-Club die Grundstücksnutzung für seine sportlichen und ideellen Zwecke bis zum beabsichtigten Verkauf des Areals genehmigt, ist der Weg für die Nockherberg-Ranch geebnet. Seither herrscht ein Winnetou- und Old Shatterhand-Flair über dem ehemaligen Schmederer-Garten. 

15. 3 1955 - Das Krone-Grundstück am Nockherberg wird Landschaftsschutzgebiet

München-Au * Das Ruinengrundstück von Frau Ida Krone auf dem Nockherberg wird aufgrund seines wertvollen Baumbestands einstweilig als Landschaftsschutzgebiet sichergestellt. 

Um 1770 - Niedergang der Falkenbeize im Kurfürstentum Baiern

Au - Untergiesing * Mit dem Niedergang der Falkenbeize im Kurfürstentum Baiern ist auch in der Falkenau der Weg zu einer stärkeren Besiedelung frei geworden. 

Hatte die Falkenau bis dahin nur wenige Bewohner, so nehmen die künftigen Hofmarkbesitzer nun „alles verrufene Gesindel und alle der Gemeinde Au und München lästigen Leute“ in ihrem Besitztum auf.

23. 7 1789 - Jakob Nockher erwirbt den Edelsitz Marquardskreuth

Au * Aufgrund der Ausschreibung vom 1. April 1789 erwirbt der Münchner Ratsherr und Banquier Jakob Nockher den Edelsitz Marquardskreuth. 

29. 4 1775 - Marquart Graf von Kreuth kauft den Kotterhof in Niedergiesing

Au * Der Kotterhof in Niedergiesing (= heute: Nockherberg) geht ebenfalls an Marquart Graf von Kreuth und wird zum Adelssitz „Marquartskreith“ erhoben. 

3. 7 1837 - Marquartskreith geht an Franz Xaver Zacherl

Vorstadt Au * Der Brauereibesitzer Franz Xaver Zacherl kauft vom Krebsbauern Balthasar Peter um 14.000 Gulden das Anwesen Marquartskreith. Er wandelt das lediglich zur Unterkunft für die Sommerfrische [= Sommervillegiatur] errichtete Salettl des Herrn Nockher in eine „Gastwirtschaft zum Nockhergarten“ um, die von den Münchnern wegen der schönen Aussicht gerne besucht wird.

Kein Wunder also, dass die Kinder später singen werden: „Des is da Nockher-Berg, der wo an Zacherl g'hört!“

23. 6 1783 - Graf Morawitzky besitzt Marquartskreith

Au * Johann Theodor Graf von Morawitzky, der es bis zum Präsidenten der Oberen Landesregierung geschafft hat, besitzt den Edelsitz „Marquartskreith“. 

1. 4 1789 - Marquartskreith wird zum Verkauf angeboten

Au * Am 1. Ostermonat [= April] 1789 wird im „Churfürstl. gnädigst privilegiertes Wochenblatt“ nachstehende Verkaufsannonce abgedruckt: „Am Montag den 20. des laufenden Monats April gedenkt man den von Titl. Freiherrn von Kronburg seit etlichen Jahren her besessenen Edelsitz Marquardtkreuth zu Obergiesing samt den hinzu getauschten, unter dem nämlichen Einfange eingeschlossenen Gute, 2¼ Tagwerk haltenden Anger, dann der vorhandenen kostbaren Einrichtung Nachmittags um 12 Uhr im dasiegen Schloss an den Meistbietenden auf den dritten Abschlag zu verkaufen.

18. 11 1880 - Franz Xaver Schmederer kauft den Anger auf dem Nockherberg

München-Au * Da Franz Xaver Schmederers Wunsch nach Alleineigentum des Angers auf dem Nockherberg immer intensiver wird, so einigt er sich schließlich mit seinem Onkel Ludwig. 

Die Villa ist zunächst nur als Salettl [= Gartenhaus] geplant, da Franz Xaver Schmederer in der Nähe seiner Brauerei und des Bierkellers ein ganzjährig bewohnbares Heim haben will. 

Doch dann wird  er schwer krank, muss die Brauerei an die Aktiengesellschaft verkaufen und zieht sich danach zur Genesung in sein Salettl - sozusagen aufs Land - zurück.

22. 1 1829 - Der Krebsbauer Balthasar Peter kauft Marquartskreith

Vorstadt Au * Frau Therese Nockher verkauft das circa zwölf Tagwerk große Anwesen Marquartskreith an ihren Nachbarn, den Krebsbauern Balthasar Peter, um 12. 000 Gulden. 

1903 - Schmederer beschränkt die künftige Bebauungsmöglichkeit seines Parks

München-Au * Franz Xaver Schmederer beschränkt die künftige Bebauungsmöglichkeit seines Parks rechtsverbindlich für seine Erben und alle nachfolgenden Eigentümer, um Terrainspekulationen mit seinem wunderschönen Garten zu verhindern. 

Er trifft „Fürsorge, daß auf dem Objekt nicht etwa eine Reihe von Mietkasernen entstehen, sondern nur insgesamt fünf einzelne Familienhäuser zulässig sein sollen, damit ein zusammenhängendes landschaftliches Gesamtbild, wie es sich gegenwärtig so schön zeigt, erhalten bleibt.“ 

21. 4 1881 - Franz Xaver Schmederer erwirbt die Nockhergartenwirtschaft

München-Au * Franz Xaver Schmederer erwirbt die Nockhergartenwirtschaft zu alleinigem Eigentum, nachdem die Brauerei der Gebrüder Schmederer in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden ist, und vereinigt sie mit weiteren Grundstücken. 

7 1918 - Franz Xaver Schmederer stirbt

München-Au * Nach dem Tod von Franz Xaver Schmederer erbt seine Frau Therese die Villa. Schmederers Kinder scheint Papas Villa nicht gefallen zu haben: Der Sohn zieht ein Schloss in Ebersberg vor, die Tochter heiratet bei Handschuh-Roeckl ein. 

1897 - Franz Xaver Schmederer setzt die Aufhebung der Baulinie durch

München-Au * Franz Xaver Schmederer setzt durch, dass die im Südteil des Parks von der Stadt festgesetzte Baulinie aufgehoben wird. Denn mit einer dort projektierten 30 Meter breiten Straße wäre „die Schönheit und Einheit des wundervollen Gartens mit einem Schlage dahin gewesen und die einzig schöne, großzügige Anlage des Gartens total zerstört worden.“

29. 4 1780 - Clement Graf von Drouin erwirbt den Edelsitz „Marquartskreith“

Au * Der k.k. Oberleutnant Clement Graf von Drouin erwirbt den Edelsitz „Marquartskreith“ mit der niederen Gerichtsbarkeit von Marquardt Graf von Kreuth und dessen Sohn um den Preis von 1.800 Gulden. 

Um 12 1880 - Ein Englischer Garten auf dem Nockherberg

München-Au * Franz Xaver Schmederer lässt sich auf dem Areal seiner späteren Villa vom Hofgartendirektor Franz von Effner einen Englischen Garten anlegen. Die Bäume und Sträucher kommen aus Harlaching, Grünwald, Straßlach, Sendling, dem Perlacher Forst und aus Pasing. Sie werden mitsamt den Frostballen geliefert und vor Ort eingepflanzt. 

Da oben auf dem Berg Wassermangel herrscht, muss es mit Pumpen und Fässern in den Garten gebracht werden. Dieser Mangel kann erst mit der Fertigstellung der Mangfall-Wasserleitung im Jahr 1883 beseitigt werden. 

4. 12 1971 - Deutschlands erster McDonalds wird eröffnet

München-Obergiesing * An der Martin- Luther-Straße 26 eröffnet McDonalds seine erste deutsche Filiale. Dass die US-amerikanische Fleischpflanzl-Braterei gerade in Giesing ihr erstes Lokal eröffnet, liegt an der Nähe des Stadions an der Grünwalder Straße und der leichten Erreichbarkeit mit dem Auto. Einen sicheren Kundenstamm hat man zudem mit den zahlreichen Amerikanern, die im Südosten Münchens ihre Militär- und Wohnanlagen unterhalten und in McDonalds ein Stück Zuhause vorfinden.

Das anfängliche Angebot umfasst Hamburger, Cheeseburger, Pommes Frites, Cola, Limo und Kaffee. Ein Hamburger kostet 95 Pfennige. Die Käsescheiben werden noch mit der Hand vom Block geschnitten, die Kartoffeln für die Pommes ebenfalls von Hand geschält und geschnitten. Der schlagartig einsetzende Erfolg gibt den Marktstrategen mit ihrer Standortwahl Deutschland recht: Bereits im ersten Monat beträgt der Umsatz des Lokals 110.000 DMark. 

Diese typisch amerikanische Esskultur erfährt Ablehnung von konservativen wie auch linksintellektuellen Kreisen, die ihren emotionalen Anti-Amerikanismus an McDonalds festmachen. Die Firma wird als vermeintlich kurzlebige Modeerscheinung belächelt und als Unkultur verdammt.

14. 7 1741 - Maria Josepha Gräfin Fugger auf Zinneberg kauft die Falkenau

Au * Josef Anton von Kern verkauft den in der Au gelegenen Grundbesitz Falkenau an Fräulein Maria Josepha Gräfin Fugger auf Zinneberg. Diese kauft noch eine Wirtschaft dazu.

3 2004 - Der Untergiesinger Hochbunker wird umgebaut

München-Untergiesing * Mit dem Umbau des Luftschutzbunkers an der Claude-Lorrain-Straße wird begonnen. Zunächst müssen die dicken Bunkerwände bis auf ein Betonskelett abgetragen, die Wandstärke mit einer Betonfräse von 2,40 auf 1,20 Meter halbiert, neue Decken eingezogen und die Haustechnik installiert werden.

Dank raumhoher Fensterfronten ist es dort jetzt hell und freundlich, wo bis vor Kurzem nur durch schmale Schlitze schwaches Tageslicht eindrang. Alleine die Umbaukosten erfordern einen Finanzaufwand von 1,6 Millionen Euro. 

Jede Wohneinheit des inzwischen sechsstöckigen Gebäudes besteht aus 120 bis 130 Quadratmetern.
Die beiden oberen Stockwerke, die das Architekten-Team - auch um den Kostendruck zu mindern - auf den ursprünglich vierstöckigen Bunker gesetzt hat, bestehen sogar komplett aus einer Glas- und Stahlkonstruktion. Nichts behindert in diesen Luxus-Lofts den Panoramablick auf die Isarauen und die Silhouette der Innenstadt.

1904 - Das Pissoir am Nockherberg

München-Au * In die im Jahr 1904 errichtete Mauer am Nockherberg wird ein 13 Quadratmeter großes Pissoir mit sechs Stehtoiletten integriert. 

6 2018 - Das Crönlein am Nockherberg

München-Au * Im 13 Quadratmeter großen Pissoir in der Mauer am Nockherberg eröffnen Florian Falterer und Timothy Hanghofer ein Lokal, das es so in München noch nicht gab: das Crönlein am Nockherberg.

Der hinter den Pissoirs liegende Raum war mit mehr als 20 Kubikmetern Beton aufgefüllt worden. 

Viele Gäste können sich in dem kleinen Raum nicht aufhalten. Dennoch passen mehr Leute rein, als man im ersten Moment denken könnte. Der Clou des Crönleins ist aber die Freischankfläche über dem Lokal auf der Treppenanlage. Dort können auf zwei Etagen etwa 25 Gäste sitzen und feiern, die nächsten Nachbarn sind relativ weit weg und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ohnehin der große Nockherberg-Biergarten. 

15. 6 1896 - Erwerb eines Bauplatzes für das Marianum

München-Untergiesing * Nachdem die Eichthal'sche Lederfabrik den Vertrag mit dem Marianum aufgekündigt hat, ist die Vereinsleitung zum Handeln gezwungen. Die Generalversammlung beschließt den Erwerb eines Bauplatzes an der Humboldt-/Ecke Claude-Lorrainstraße.

Im diesem Jahr werden im Marianum 139 Mädchen ausgebildet, davon sind neunzehn „mit körperlichen Gebrechen derart behaftet, dass sie sich anderswo nicht hätten durchbringen können“, ist im Geschäftsbericht zu lesen.

29. 5 1900 - Der Bauplatz für das Marianum an der Humboldtstraße 2 wird erworben

München-Untergiesing * Der Bauplatz für das Marianum für Arbeiterinnen e.V. an der Humboldtstraße 2 wird erworben und der Bau im Folgejahr fertiggestellt. Es dient Waisenkindern und behinderten Jugendlichen als Heim und Arbeitsstätte. Die Kosten für das Gebäude und den Bauplatz belaufen sich auf 270.000 Mark. Mehrere Lotterien unterstützten die Finanzierung der Sozialeinrichtung. Selbst eine Amateur-Kunstausstellung sorgt für Geld in der Kasse.

1819 - Das Ehepaar Zacherl nimmt ihre Neffen an

München-Lehel * Maria Elisabeth Zacherls Bruder Andreas und dessen Frau Regina sterben kurz hintereinander. Das kinderlose Ehepaar Zacherl nimmt zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer - an Kindesstatt an. Diese werden im Jahr 1849 die Zacherlbrauerei erben. 

1861 - Der Salvator im neu erbauten Zacherlkeller auf dem Nockherberg

Vorstadt Au * Ludwig und Heinrich Schmederer schenken den Salvator im neu erbauten Zacherlkeller auf dem Nockherberg aus. 

19. 3 1861 - Der Salvator-Ausschank beginnt um den Josephitag

München-Au * Der Ausschank des Auer Starkbieres beginnt nun regelmäßig an einem Sonntag um den Josephitag, dem 19. März. 

1811 - Franz Xaver Zacherl lässt einen Sommerkeller anlegen

Vorstadt Au * Noch während seiner Pachtzeit der ehemaligen Paulaner-Brauerei lässt Franz Xaver Zacherl einen Sommerkeller anlegen. 

1. 8 1840 - Maria Elisabeth Zacherl stirbt

Vorstadt Au * Ein schwerer Schicksalsschlag trifft Franz Xaver Zacherl mit dem Tod seiner Ehefrau Maria Elisabeth, die im 64. Lebensjahre sanft entschläft. 

4. 8 1840 - Franz Xaver Zacherl beschreibt das Zusammenleben mit seiner Frau

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl beschreibt drei Tage nach dem Tod seiner Gattin das Zusammenleben mit seiner Lebensgefährtin in dem Essay „Eine kurze Biographie meiner Frau“.

Ab 1855 - Der Wiederaufbau des Schyrenbades dauert bis 1856

München-Untergiesing * Der Wiederaufbau des Schyrenbades dauert bis 1856.

16. 9 1849 - Der 77-jährige Bierbrauer Franz Xaver Zacherl stirbt

Vorstadt Au * Der 77-jährige Bierbrauer Franz Xaver Zacherl schneidet sich in der Badewanne die Pulsadern auf. Das der katholischen Trauergemeinde zu erklären, ist für den Pfarrer keine leichte Aufgabe. Wie gut, so der Geistliche, dass der Arzt bei der Obduktion sechs Unzen Wasser in der Gehirnhöhle gefunden hat. 

27. 9 1864 - Heinrich Schmederer stirbt

München-Au * Heinrich Schmederer stirbt. Nach seinem Ableben übernimmt seine Ehefrau die Geschäftsanteile. 

1851 - Ein Hochwasser der Isar zerstört das Schyrenbad

Untergiesing * Ein Hochwasser der Isar zerstört das Schyrenbad

26. 4 1628 - Ein Gemüsegarten für die Paulaner

Au * Weil die Anbaufläche für das notwendige  Gemüse der streng vegetarisch lebenden Paulanerpater nicht ausreichend ist, wird ein zur Spießmühle gehörender Garten um 600 Gulden rheinischer Münz dazu.

5. 7 1628 - Weitere Grundstücke und Gebäude für die Paulaner-Mönche

Au * Um 5.600 Gulden wird vom Münchner Bürger und Handelsmann Martin Valpichler ein Garten mit dem dazugehörenden Sommerhaus und zwei weiteren Gebäuden abgekauft und den Paulanern übertragen. 

1867 - Mit der Errichtung der Frühlingsanlagen wird begonnen

München-Au - München-Untergiesing * Mit der Errichtung der Frühlingsanlagen ober- und unterhalb der Reichenbachbrücke wird begonnen. Das Gelände verbindet die rechtsseitigen Isarauen mit der Stadt, wobei es sich zunächst lediglich um einen Spazierweg mit Begleitbepflanzung in den ehemaligen Wiesen handelt.

Erst nach der Fertigstellung der Wittelsbacher Brücke - im Jahr 1876 - werden auch die Wege durch die Birkenleitenau - in Verlängerung der Frühlingsanlagen - bis nach Harlaching angelegt.

Die Stadtgärtner wollen damit die rechtsseitigen Isaranlagen - unter Einbeziehung der„Gasteig- und Maximiliansanlagen - in eine zusammenhängende Promenade von Harlaching bis nach Bogenhausen verwandeln. Eine Idee, die bereits auf eine Initiative König Max II. zurückgeht, der ganz München mit einem Ring von Anlagen umgeben wollte.

1. 7 1891 - Eine Richtlinie zur richtigen Entsorgung des Mülls

München - München-Giesing * „Innerhalb der Anwesen bzw. Grundstücke sich ansammelnder Unrat“ darf nicht mehr in Gruben gelagert, sondern ist „in dichten - Feuerungsreste und Asche überdies in metallenen - mit Deckel versehenen Behältern aufzubewahren [...] und zur Abfuhr bereitzuhalten“.

Der Müll wird zweimal in der Woche abgeholt. Alle, die im Einzugsgebiet wohnen, müssen bei der neumodischen Müllabfuhr mitmachen und dafür Gebühren zahlen. Die außerhalb des Anschlussgebiets weiterhin benutzten Gruben müssen nun mindestens zweimal jährlich geleert werden.

Bald nach Erlass der Richtlinie von 1891 konstruiert ein Schmiedemeister aus Giesing namens Fischer einen Sammelwagen, den er patentieren lässt. Der Wagen ist einachsig, wird von einem Pferd gezogen, kann nach unten entleert werden und fasst 2,85 Kubikmeter UnratEr bekommt den etwas eigenartigen Namen „Harritsch“. Diese Namensgebung soll vom englischen carriage für Wagen, in das eher bayerische Harritsch umgewandelt worden sein. Auch diese Unrat-Sammelgefäße sind normiert.

5. 6 1894 - Das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt

München * Sowohl die Hochräder als auch die später entwickelten Niedrigräder üben eine ungeheuere Faszination auf die Zuschauer und an der Technik interessierten Besucher der Rennbahn am Schyrenplatz aus.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Idee eines Fahrrades mit Motorantrieb geboren und in die Tat umgesetzt werden wird. Und auch diese Premiere können die Münchner in Untergiesing bestaunen, als hier das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt vorgestellt wird.

Ab dem 15. 8 1894 - Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem Ross und einem Stahlross

München-Untergiesing * Auf der Radrennbahn am Schyrenplatz findet wieder ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem Ross und einem Stahlross statt. Der aus den Vereinigten Staaten von Amerika kommende Reiter ist angeblich der Sohn von Buffalo Bill: Samuel Franklin Cody.

Doch weder der Wild-West-Weltstar William Frederick Cody alias Buffalo Bill noch dessen Sohn traten bei dem Radl-Pferde-Rennats am Schyrenplatz an den Start. Der Reiter ist vielmehr ein US-amerikanischer Wildwest-Show-Darsteller, der sein Vorbild Buffalo Bill nicht nur in Sachen Kleidung und Auftreten kopiert, sondern auch über die Angleichung an den berühmten Namen sogar bewusst mit einer Verwechslung spekuliert. Denn der Mann, der sich immer wieder Samuel Franklin Cody oder Captain Cody nennt, heißt in Wirklichkeit Samuel Franklin Cowdery. Der Rennradler ist der aus dem Westend stammende Josef Fischer.

Das Radl-Pferde-Rennats findet an mehreren Tagen (15., 17.und 19. August) - über insgesamt sieben Stunden - statt. „Zu diesem Schauspiel hatte sich am ersten Tag eine kolossale Menschenmenge auf dem Rennplatz des Münchner Velozipedclubs eingefunden“. Die Bahnlänge beträgt für den Radler 500, für den Reiter 494 Meter. S. F. Cody benutzt von seinen zehn Pferden sechs und beweist sich als ausgezeichneter Reiter, verliert beim Wechsel der Pferde aber jedes Mal sechzig Meter.

Fischer kann das Rennen nur deshalb für sich entscheiden, weil die Ausgangslage für die beiden Rivalen ungleich ist. So ist die Veloziped-Bahn eigens für Radrennen hergestellt worden, während die Reitbahn für ein Pferderennen ungeeignet ist. Die Kurven sind zu eng und die Längsseiten zu wenig lang, sodass Cody seine Pferde gar nicht richtig ausreiten kann. Wäre eine bessere Bahn vorhanden gewesen, hätte Cody den Dauerradfahrer auch geschlagen, so wie er in Paris, Pest und anderen Orten bis dahin alle Rennradfahrer besiegt hatte.

Zum Schluss schlägt Fischer den Texaner - bei einer Gesamtrennstrecke von 259 Kilometer - mit einem Vorsprung von knapp fünfzig Kilometern. Die Bezahlung für die sieben Rennstunden soll 350 Mark betragen haben. 

17. 9 1849 - Die Gebrüder Schmederer übernehmen den Zacherlbräu

Vorstadt Au * Nach dem Tod des Bierbräus Franz Xaver Zacherl geht die Zacherlbrauerei das Grundstück auf dem Nockherberg erbschaftsweise an Heinrich Schmederer und dessen Bruder Ludwig, resp. auf die Firma Gebrüder Schmederer über. 

23. 12 1911 - Das Stadion an der Grünwalder Straße wird eröffnet

München-Giesing * Das Stadion an der Grünwalder Straße wird eröffnet. Es gehört damit zu den ältesten noch genutzten Fußballstadien Deutschlands.

28. 5 1966 - Der TSV 1860 München wird Deutscher Fußballmeister

München * Der TSV 1860 München wird erstmals - und bislang zum einzigen Mal - Deutscher Fußballmeister. Mit der Meisterschaft sind Namen wie Rudi Brunnenmeier, Friedhelm „Timo“ Konietzka und Petar „Radi“ Radenkovic verbunden.  

Der FC Bayern München wird Dritter, der 1. FC Nürnberg belegt den sechsten Platz in der Bundesliga-Tabelle. 

Nach dem 5 1919 - Der TSV München-Ost kämpft mit den Folgen von Krieg und Revolution

München-Obergiesing * Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs befindet sich die Vereinsarbeit des TSV München-Ost auf einem Tiefpunkt. Der Verein zählt nur noch rund 200 Mitglieder und trauert um 49 gefallene Sportkameraden.

Zudem steht der bisher genutzte Turnsaal im Schleibinger-Bräu nicht mehr zur Verfügung, da dort seit 1917 ein Malzwerk der Cenovis-Werke eingerichtet ist. Der Verein weicht deshalb erneut auf Schulturnsäle und die Nebenzimmer Münchner Gaststätten aus.

1516 - Jedermann darf für den Eigenbedarf brauen

München * Nach der Landes- und Polizeiordnung ist jedermann, und damit natürlich auch jedem Kloster, die Möglichkeit gegeben, für den privaten Bedarf zu brauen.

Diese Braukonzession ist allerdings auf die eigene „Hausnotdurft“, also auf den Eigenbedarf der Klosterbrüder und des Gesindes, beschränkt. Ein öffentlicher Bierausschank ist ausdrücklich verboten. 

1. 10 1806 - Franz Xaver Zacherl pachtet die Brauerei der Paulaner

Au * Der Münchner „Hallerbräu“ Franz Xaver Zacherl pachtet die ehemalige Paulaner-Brauerei und lässt sie zunächst einige Jahre durch seinen Bruder Martin Zacherl betreiben. 

 

2. 5 1773 - Franz Xaver Zacherl wird in München geboren

München * Franz Xaver Zacherl wird in München geboren. Sein Vater ist der bürgerliche Garkoch und Hausbesitzer in der Sendlinger Straße, Martin Zacherl. Seine Mutter Barbara ist eine geborene Seemüller. Sie stammt aus Tölz und ist die Tochter eines dort ansässigen Bierbrauers. 

1868 - Firmenübergabe an die ältesten Söhne

München-Au * Ludwig und Heinrich Schmederer übergeben die „Schmederer-Brauerei“ an ihre jeweils ältesten Söhne: Ludwig und Franz Xaver. 

2. 4 1751 - Das Fest des Ordensgründers Francesco di Paola

Au * Die Paulanerpatres feiern jährlich das Fest ihres Ordensstifters, des heiligen Franziskus zu Paula. Acht Tage dauern die Feierlichkeiten an, die üblicherweise am 2. April ihren Anfang nehmen. Fällt dieser Tag in die Karwoche, so werden die Festivitäten auf den ersten Sonntag nach Ostern verlegt. 

Mit dem Besuch der von den Paulanern betreuten und dem heiligen Carl Borromäus geweihten Pfarr- und Klosterkirche während der Festoktav, können die Gläubigen einen vollkommenen Ablass erlangen. Ein Teil dieses Rituals ist auch die Weihe der in vielerlei Bedrängnis benötigten „Heilig-Vater-Kerzen“. 

Und weil in dieser Zeit hier ein besonders stark eingebrautes Bier zum Ausschank kommt und sich an dessen Verzehr auch der kurfürstliche Hof beteiligt, entwickelt sich das „Heilig-Vater-Fest“ zu einem richtigen Volksfest - für die Au und für die ganze Stadt. Das Festbier heißt „Herrenbier“ oder „Heilig-Vater-Bier“, „Heilig-Vater-Öl“ oder „Sankt-Vater-Öl“. 

Für den Ausschank des Bieres ist im Kloster eine eigene Zechstube eingerichtet worden. Die vornehmeren Gäste werden im Stüberl des Bräumeisters bewirtet, wo es oft bis in die späte Nacht hinein recht gemütlich und sehr lustig zugeht.

1578 - Herzog Albrecht V. gründet die Salvator-Stiftung

München - München-Isarvorstadt - Giesing * Herzog Albrecht V. gründet die Salvator-Stiftung zum Unterhalt der Salvatorkirche am heutigen Alten Südlichen Friedhof. Zur Salvator-Stiftung gehören drei Bauernhöfe in Ober- beziehungsweise Untergiesing. 

31. 3 1751 - Eine weitere Ausnahme vom Schankverbot

Au * In einem Mandat erteilt Kurfürst Max III. Joseph den „PP. Paulanern zu Closter Neudeckh ob der Au” eine weitere Ausnahme vom Schankverbot. Sie dürfen am Festtag des Ordensgründers, am 2. April, und der anschließenden Oktav, insgesamt acht Tage, „denen zu ihrem Closter kommenden Leuthen in Flaschen und kleinen gschürln einen Drunckh braunes Bier abgeben“. Da Frauen der Zutritt ins Kloster verwehrt ist, beauftragen diese Buben, die ihnen das Getränk in Krügen holen. 

Das Ordensfest hatte eine große Anziehungskraft, seit Kurfürst Max III. Joseph und sein Hof mit großem Gefolge in die Au fährt. 

26. 2 1780 - Kurfürst Carl Theodor erteilt die allgemeine Ausschankgenehmigung

Au * Kurfürst Carl Theodor erteilt den Paulaner-Mönchen die allgemeine Ausschankgenehmigung und sanktioniert damit den öffentlichen Verkauf. Das Starkbier wird über die Gasse zu einem höheren Preis [5 bis 6 Kreuzer] als der gewöhnliche Biersatz [4 bis 4 ½ Kreuzer] abgegeben. 

1691 - Verbot des Brauens von weißem und obergärigem Bier

München - Au * Kurfürst Max Emanuel erlässt gegenüber den Klöstern und Landständen ein Verbot des Brauens von weißem und obergärigem Bier - zum Schutz der kurfürstlichen Brauhäuser. Die Paulaner-Ordensmänner stellen unbeeindruckt des Verbots die genannten Biere her. 

1808 - Der Name „Salvator“ für ein Starkbier

Au * Der Name „Salvator“ wird gerne vom „Sankt-Vater-Bier“ der Paulaner-Mönche abgeleitet, doch weder vom Fastenbier noch vom Salvator ist zu ihrer Zeit die Rede. Der Name taucht erst im Jahr 1808, neun Jahre nach Aufhebung des Klosters, auf. 

In der Grundrezeptur bleibt das Frühjahrsstarkbier seit Frater Barnabas Stills Tagen unverändert. Somit hat das Salvatorbier ganz ohne Zweifel seine Wurzeln im Paulanerkloster in der Au. 

25. 3 1837 - Salvator-Bier ist ein Luxusartikel

Vorstadt Au * Bis dahin muss Franz Xaver Zacherl um die Genehmigung zum Ausschank seines Salvator-Bieres kämpfen. Nun entscheidet König Ludwig I.: „Solange ich nichts anderes verfüge, soll die Kreisregierung ermächtigt werden, jährlich die Erlaubnis zum Ausschank des Salvatorbieres zu erteilen, die Schankzeit ist daher festzusetzen, nicht aber die Taxe [= Bierpreis], da dieses Bier als Luxusartikel zu betrachten ist.“

1651 - Ein Bräuhaus für die Paulaner in der Au

Au * Kurfürst Ferdinand Maria gestattet den Paulanern den Bau eines Bräuhauses, damit diese in der Au ihr Bier für den Hausgebrauch brauen dürfen, „weil ein gleiches und gesundes Getränk ein wesentliches Erfordernis für Mönche ist, deren Hauptnahrung Bier ausmacht, indem sie in Baiern den Wein vermissen und ihnen schlechte Fische und Mehlspeisen, wozu keine Eier, keine Milch und Butter genommen werden dürfen, zu wenig Kräfte geben“. 

Mit der Braustätte eröffnen die Paulaner-Ordensmänner still und leise einen Ausschank im Kloster und ziehen ihren Gewinn daraus. Außerdem bezahlen sie Handwerker und Arbeiter nicht mit Geld, sondern in Form des Kloster-Haustrunks. 

Noch im selben Jahr klagten die Auer Wirte darüber, dass jedermann mit dem Krug ins Kloster kommen und dort sein Bier kaufen kann. Ein kurfürstlicher Erlass bedroht die vegetarischen Patres zwar mit einer Strafe von einhundert Dukaten sowie im Wiederholungsfall mit dem Herausreißen der Braupfanne und dem Verlust der dem Kloster erteilten Konzession. Doch diese Androhungen bekümmern die Mönche wenig. 

1836 - Gegen das Ausschankverbot des Salvators

München * Graf von Seinsheim schreibt in seiner Funktion als Präsident des Isarkreises zur Preisgestaltung des Salvator-Bieres: „Seit ich denke, und das ist schon eine geraume Zeit von Jahren, findet dieser Ausschank um das Fest des Hl. Franz von Paula statt. Das Publikum ist nicht nur daran gewöhnt, sondern es hängt demselben wie dem Einbocke [= Bockbier]mit einer Art von Leidenschaftlichkeit an, ja manche Menschen erblicken in dem Genusse des Einbockbieres den Beginn einer Art Frühjahrskur. […] 

Sollte auf dem Verbote des Ausschanks des Salvators bestanden werden, so bin ich überzeugt, daß, um Selbes zu verwirklichen, die ernstesten Maßregeln, ja sogar militärische Assistenz erforderlich werden.“

1842 - Franz Xaver Zacherl führt das „Dampfbier“ ein

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl führt als erster Münchner Brauer das sogenannte „Dampfbier“ ein. Dabei verwendet er den Dampf zum Heizen der Braupfanne und seine Kraft zum Bewegen der Maischmaschine. Das eigentliche Brauverfahren bleibt jedoch unverändert. 

Heftiger Widerstand gegen den Einsatz von Dampf als Ersatz der Handarbeit kommt von den Bräuknechten, die befürchten, dass die zischenden und fauchenden Ungeheuer ihre Arbeitsplätze vernichten würden. Mit ihrem Protest erreichen sie zunächst die vorläufige Entfernung der Maschinen, was die anderen Brauer mit der Einführung des neuen Brauverfahrens noch warten lässt. 

Damals singen die Zecher:
„Z’ Minga braun’s mit Dampfkraft as Bier,
D’ Kraft deans b’halt’n, an Dampf ham na mia!”

1791 - Über das Braurecht in Baiern

Ingolstadt * Der Ingolstädter Universitätsprofessor Franz Xaver Moshamm geht in seinem Werk „Über das Braurecht in Baiern“ auch auf das Bier aus den Klosterbrauereien ein. Er schreibt: „In den Baierischen Klöstern wird gewöhnlich zweierlei Bier gebrauet. Das beste, das in diesen Herrenbier genennet wird, trinken die Herrn Religiosen selbst.“ 

Das „Herrenbier“ wird  demnach nicht nur bei den Paulanern, sondern in allen Klöstern gesotten und eingelagert. Die Bezeichnung Herrenbier bedeutete nichts anderes als Fastenbier, weil vor allem vor den sogenannten „Herrenfesten“, wozu Ostern und Weihnachten zählen, die strengsten Fastengebote gelten. 

18. 12 1786 - Frater Barnabas Still als Vertreter seines Paulaner-Klosters

Au * Frater Barnabas Still erscheint in einer Tauschurkunde als Vertreter seines Klosters. 

1807 - Franz Xaver Zacherl führt seine Brauerei zum Erfolg

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl gelingt es, sein Unternehmen innerhalb kürzester Zeit so voranzubringen, dass es schon im Sudjahr 1806/07 mit einem Malzverbrauch von 2.107 Scheffel, das entspricht 4.677 Hektoliter, unter den 52 bürgerlichen Brauereien Münchens die zweite Rangstelle nach der Hackerbrauerei seines Schwagers Joseph Pschorr einnimmt. 

1679 - Eine Scheune aus der Salvator-Stiftung

Au - Giesing * Die Paulaner-Mönche erwerben eine Scheune zur Einlagerung ihres Märzenbieres, die ein Teil des Lambacher-Bauernhofes in Obergiesing ist und zu der von Herzog Albrecht V. gegründeten „Salvator-Stiftung“ gehört. Da der Lambacher Bauer an der Einfahrt zum Keller eine Tafernwirtschaft betreibt, erhält er jährlich von den Paulanern zwei Eimer Bier [= 128 Liter] als Wegezoll. 

Der Erwerb der Scheune ist notwendig geworden, nachdem die Paulanerpatres in kürzester Zeit ihren Braubetrieb erweitern konnten. Dadurch wurden die bestehenden Fasskeller im Klostergebäude und im benachbarten Berg für die nun ständig steigende Biermenge zu klein.

1715 - Die Wirte beklagen das Gästesetzen der Paulaner

München - Au * Die Wirte beschweren sich über das Bewirten von Gästen durch die Paulanerpatres. Diese haben im Kloster Neudeck eine eigens eingerichtete Zechstube, lassen die Leute bis tief nach Mitternacht dort sitzen und erlauben das Rauchen von Tabak wie in einer öffentlichen Schenke.

Da sie die Gerste auf dem Land sammeln, können sie die Mass Bier um einen Pfennig günstiger anbieten, weshalb sie einen solchen Andrang verzeichnen können, dass man zeitweise sogar anstehen muss. 

1734 - Weißbier nur für Unpässliche

Au * Auf behördliche Anfrage, wer den Paulaner-Mönchen die Lizenz erteilt habe, obergäriges Weißbier zu brauen, geben diese die Antwort, sie brauen in einem Kessel lediglich für Unpässliche.

1819 - Franz Xaver Zacherl in der Ständeversammlung

Vorstadt Au * Der Bierbrauer Franz Xaver Zacherl gehört der ersten Ständeversammlung des Königreiches Bayern an. Auch in der folgenden Legislatur übt er dieses Amt aus. 

16. 11 1784 - Frater Barnabas Still als Braumeister eingesetzt

Au * Frater Barnabas Still wird wieder als Braumeister eingesetzt. Er muss dieses Amt aber schon vorher bekleidet haben. 

4 1799 - Die Brauerei der Paulaner-Mönche wird staatlich

Au * Mit der Auflösung des Paulanerklosters kommt der einträglichste Besitz der Paulaner - das Bräuhaus, die Klosterwirtschaft und der Ruf, das beste Bier zu brauen - unter staatliche Regie. 

  • Die kommissarische Leitung obliegt dem kurfürstlichen Hofrat Graf Arco-Valley. 
  • Für die Qualität des Bieres steht der Paulaner-Braumeister Peter Ludwig an der Spitze des „Auer Hofbräuhauses“. 

1803 - Die Brauerei der Paulaner geht an den Johanniter-Malteser-Orden

Au * Bei der Versteigerung des Paulanerklosters Neudeck geht das Bräuhaus an den Johanniter-Malteser-Orden, der bereits die Karmeliten-Brauerei gehört. Diese soll - wegen der Belästigungen der benachbarten Alten Akademie - in die Au verlegt werden. Das Fehlen großräumiger Keller und die Baufälligkeit der Gebäude in Neudeck schreckt die Malteser jedoch von einem Umzug wieder ab. 

1820 - Ärger wegen des Bierpreises

Vorstadt Au * Franz Xaver Zacherl bekommt wegen des höheren Bierpreises Ärger mit der Konkurrenz und in der Folge Scherereien mit der Regierung des Isarkreises. Das Finanzamt wirft ihm einen Verstoß gegen das Bierregulativ vor, da er sein Starkbier über dem gesetzlich vorgeschriebenen Bierpreis verkauft. 

Zacherl begründet den erhöhten Preis mit der besseren Qualität des doppelt eingebrauten Starkbieres und verweist auf das „Königliche Hofbräuhaus“, das ebenfalls von den Vorgaben der gesetzlichen Bierpreisregelung ausgenommen ist. 

1706 - Die Paulaner verkaufen ihr Bier fassweise

München - Au * Das „gesambte Handwerk der Burger unndt Pierprey zu München“ protestieren dagegen, dass „die Herrn Pauliner zu Neydegg sich Unndterstehen, das ihnen Vor Ihr Closter erlaubt eingeprauendes Praunes pier yedermäniglichen nit allein maßweis, sondern auch Unndter dem raiff“, also fassweise, abgeben. 

1745 - Legalisierung des Bierverkaufs der Paulaner

Au * Der Tannenwirt in der Au erhält die obrigkeitliche Bewilligung zum Ausschank des Paulaner-Biers. Damit ist für die brauenden Mönche der erste Schritt für eine Legalisierung ihres Bierverkaufs erreicht. 

1795 - Frater Barnabas Still stirbt mit 45 Jahren

Au * Frater Barnabas Still hat sich ein Magenleiden zugezogen, dem er im Alter von 45 Jahren, erliegt. Leider sind weder der genaue Todestag, noch die Stelle, wo er seine letzte Ruhe fand, zu ermitteln. 

13. 3 1813 - Franz Xaver Zacherl erwirbt die ehemalige Brauerei der Paulaner-Mönche

Vorstadt Au * Die ehemalige Paulaner-Klosterbrauerei, das gesamte Areal mit allen Gebäuden, dem vorhandenen Inventar und „mit allen übrigen Pertinenzien“ wird für 13.000 Gulden an Franz Xaver Zacherl verkauft. Zum Verkauf ist es gekommen, da die Administration des Johanniter-Malteser-Ordens zum Verkauf geraten hat, da sich ein Neubau nicht mehr umgehen lässt. 

Neben der normalen Bierproduktion versucht der Hallerbräu vulgo Zacherlbräu die Starkbiertradition unter neuem Namen fortzuführen. Das „Heilig-Vater-Bier“ war bald als „Zacherl-Öl“ und später als „Salvator“ bekannt. 

Die genannten Pertinenzien, also die sogenannten Zugehörigkeiten, beinhalteten für den geschäftstüchtigen Hallerbräu auch den Heilig-Vater-Bier-Ausschank - und das traditionsgemäß zu einem höheren als dem üblichen Preis. 

 

1821 - Der Auer Friedhof kann in Betrieb genommen werden

Vorstadt Au * Der Auer Friedhof erhält ein Leichenschauhaus. Damit kann der Gottesacker an der Ruhestraße in Betrieb genommen werden.

Um 1622 - Rom empfiehlt dem Alt-Herzog Wilhelm V. die Basilianer

München - Rom * Herzog Wilhelm V. wird auf die Mönche aus dem Institute des heiligen Basilius aufmerksam gemacht. Da er diesen Orden noch nicht kennt, holt der Alt-Herzog in Rom Erkundigungen über die Patres ein. 

Kaspar Schoppius, ein aus Neumarkt in der Oberpfalz stammender hoher Kleriker, empfiehl dem Alt-Herzog die Basilianer für die Rekatholisierung der Oberpfalz, da diese sich „mit der Arbeit ihrer Hände nähren müssen und kein Almosen begehren noch annehmen“. Dadurch, so der Kleriker aus Rom, würden den ketzerischen Oberpfälzern die sonst üblichen Argumente gegen die Bettel-Mönchsorden entkräftet werden. 

6. 7 1838 - Simon von Eichthal kauft die Giesinger Mühle

München - Untergiesing * Arnold von Eichthal stirbt. Sein Bruder, Simon von Eichthal, kauft die Giesinger Mühle den Erben um 57.000 Gulden ab.

Um 9 1623 - Der Basilianerpater Hilarion taucht plötzlich in München auf

München - Au * Ohne die endgültige Entscheidung aus Baiern abzuwarten, taucht Pater Hilarion plötzlich in München auf, nimmt seine Wohnung im Elisabethspital und bittet Herzog Wilhelm V., um nicht unnützt herumsitzen zu müssen, dass ihm das Klösterl in der Au zur Verfügung gestellt wird. 

Da kommen in dem Alt-Herzog wieder Bedenken hoch, ob die Basilianer, nachdem sie nur wenige deutschsprachige Seelsorger haben, wirklich für Baiern die Richtigen sind. Anscheinend kann Pater Hilarion die Bedenken entkräften. Und so bezieht der Basilianer - trotz erheblicher Bedenken des Kurfürsten Maximilian I. - das Auer Kloster. Der dazu noch notwendige Konsens des Freisinger Bischofs wird bereitwilligst erteilt. 

10 1624 - Die Basilianer werden fristlos entlassen

München - Au - Rom * Mit der Begründung, dass sie „zur Seelsorge nicht taugten und ein zu burschikoses Leben führten“ werden die Basilianer fristlos entlassen. 

Die an ein freies Klosterleben gewohnten Basilianer konnten eine strenge Klosterregel nur schwer akzeptieren. Sie verkehrten in weltlicher Gesellschaft und übernachteten auswärts im Gasthaus. Und bald kommen dem Alt-Herzog noch abstoßendere Dinge zu Ohren: „Die sich selbst überlassenen Novizen gingen statt in den Chor in den Keller, besoffen sich und trieben noch viel, viel schlimmere Dinge.“ 

Schon bald darauf heißt es, dass sich die Basilianer im Neudecker Kloster „der Hurerei, des unziemlichen Saufens, gotteslästerlichen Fluchens und dergleichen Übel mehr“ hingeben, worauf der Herzog meint, sie „passen mit ihren lockeren Sitten besser nach Rom“.

Damit ist nur ein Jahr nach ihrer Berufung das Gastspiel der Basilianer in der Au schon wieder beendet. In Rom ist die Bestürzung groß.

8. 5 1623 - Papst Urban VIII. empfiehlt die Basilianer für die Oberpfalz.

Rom - München * Papst Urban VIII. empfiehlt dem baierischen Regenten Maximilian I. die Basilianer für die Oberpfalz. 

12 1624 - Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens abgelehnt

München * Ein Gesuch um Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens in der Au wird von Herzog Wilhelm V. abgelehnt. 

16. 3 1623 - Pater Hilarion soll mit seinen Basilianern nach Baiern

Rom * Der Kleriker Kaspar Schoppius teilt dem Generalprokurator des Basilianerordens, Pater Hilarion, den Wunsch von Herzog Wilhelm V. mit, dass dieser den Orden in Baiern eingeführt sehen will. 

12. 4 1623 - Noch kein Geld für das Basilianer-Kloster

München - Rom * Altherzog Wilhelm V. muss gegenüber Rom erklären, dass bislang noch keine Geldmittel zur Dotation des Klosters für die Basilianer vorhanden sind und außerdem nicht er, sondern der regierende Fürst letztendlich die Entscheidung zu treffen hätte. 

20. 5 1624 - Die Seelsorge der Basilianer scheitert an ihrer Sonderstellung

München - Au * Ein zweiter Basilianer-Pater trifft in der Au ein. Der Pater bringt eine päpstliche Bulle mit, die außerordentliche Vollmachten für den Orden enthält. Aufgrund der gewährten Sonderstellung der Basilianer ist der Ordinarius von Freising nicht mehr bereit, auf seine Rechte an der Pfarrei zu verzichten.

Auch das griechische Zeremoniell stößt beim Alt-Herzog auf Ablehnung. So heißt es: „Wegen des griechischen Gesangs und Ritus wünschen wir, dass niemals eine feierliche Messe in griechischer Form, mit griechischem Gesang und Zeremoniell, abgehalten werde.“

Damit scheitert die vom baierischen Herrscherhaus angestrebte eigenständige Seelsorge in der Au.

10. 3 1623 - Herzog Wilhelm V. kauft die Hofmark Neudeck

Au * Herzog Wilhelm V. kauft Johann Hebenstreit die Hofmark Neudeck um 15.000 Gulden ab. 

1622 - Die Au soll eine eigenständige Pfarrei werden

Au * Die Aktivitäten zur Einrichtung einer selbstständigen Pfarrei bei der Carl-Borromäus-Kirche setzen wieder ein. Dabei soll der südliche Teil der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt werden, mit der heutigen Rosenheimer Straße als Grenze. 

Das Einkommen der neuen Pfarrei Neudeck soll sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen, insbesondere aus dem Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig. Bei Harthausen handelt es sich um die Kirche einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung nahe der heutigen Menterschwaige. 

Das zuständige Stift Sankt-Veit bei Freising hat gegen die Trennung nichts einzuwenden, solange das Einkommen der Pfarrei in Bogenhausen nicht geschmälert wird. Sollte doch ein Schaden entstehen, so müsste dafür eine ausreichende Entschädigung gewährt werden. 

7 1666 - Die Söhne Albrechts VI. verzichten auf das Erbe der Hofmark Neudeck

Au * Wegen der hohen Unterhaltskosten verzichten die Söhne Albrechts VI. auf das Erbe der Hofmark Neudeck. Es soll lieber dem kurfürstlichen Haus offeriert werden.

1707 - Kupferstiche der Fresken im Kloster Neudeck

Au * Die Publikation mit Darstellungen unter dem Titel: „Geburt, Leben und übergroße Wunderwerkh des Heiligen Vatters FRANCISI DE PAULA - Ordens-Stifter der Mindesten-Brüder“ erscheint. Michael Wening hat den Auftrag, die Fresken in Kupfer zu stechen, von den Paulanern erhalten, da dort kein Weltlicher Zutritt hatte. 

14. 6 1784 - Zwischen Streit und Unzufriedenheit

Au - Amberg * Der Geistliche Rat kommt zur Überzeugung, dass im Auer und Amberger Paulaner-Kloster „anstatt der brüderlichen Liebe Hass, anstatt der Klosterdisziplin Unordnung und anstatt der Zufriedenheit überall Missvergnügen in einem hohen Grade herrsche. […] Das Missvergnügen ist in beiden Klöstern so groß, dass sie die Aufhebung ihres Ordens in Baiern ernstlich wünschen“. 

13. 6 1792 - Frater Barnabas Still und die klösterliche Zucht

Au * Bei der durch die Mitglieder des Geistlichen Rates im Paulanerkloster abgehaltenen Untersuchung über die klösterliche Zucht und den Wirkungen des für den Paulanerorden vorgeschriebenen sehr strengen Fastengebotes werden alle Klosterinsassen vernommen. Frater Barnabas Still kann dabei nur Angaben über das seiner Leitung unterstellte Bräuwesen machen. 

1623 - Ein Klösterl soll in der Au entstehen

Au * Noch bevor die Carl-Borromäus-Kirche eingeweiht worden ist, beginnen auch die Arbeiten am Pfarrhof. Während der Bauarbeiten müssen die Baupläne geändert werden, da nun plötzlich statt eines einfachen Pfarrhauses ein Klösterl entstehen soll, das nach seiner Fertigstellung auch noch durch einen Anbau erweitert werden muss. 

3. 6 1628 - Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Filialen Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt, da sich die dortige Einwohnerzahl derartig erhöht hat. Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Pfarrei Neudeck.

24. 7 1628 - Paulaner erhalten Schenkung mit Auflagen

Au *  Den Paulaner-Mönchen wird die Dotation von 1.500 Gulden zur Selbstverwaltung überlassen. Als Auflage hat man den Ordensmännern lediglich den Unterhalt des Schullehrers und des Mesners sowie die Instandhaltung des Wasserwerks auferlegt. 

1902 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird abgerissen

München-Au *  Die Carl-Borromäus-Kirche und die Franz-von-Paula-Kapelle im Kloster Neudeck fallen der Spitzhacke zum Opfer. Nur eine Nachbildung der Kirchenkuppel hat sich im Bayerischen Nationalmuseum erhalten.

Nach dem 5. 1 1635 - Eine Stiftung für das Seelenheil der Kurfürstin

Au * Nach dem Tode Elisabeths, der ersten Gemahlin des Kurfürsten Maximilian I., versprechen die Auer Mönche, recht eifrig für die Seele der Verstorbenen zu beten, wenn ihre Zahl auf sechzehn erhöht werden würde. 

Kurfürst Maximilian I. bewilligt daraufhin den Paulanerpatern 10.000 Gulden als ewige Stiftung, „unseres nuzens und notdurft, vorderist aber unserer und unser geliebten Gemahlin Seelenheil wegen”.

 

1666 - Die Paulaner-Mönche wollen ein größeres Kloster

Au * Die Paulaner-Mönche in der Au wollen ihr kleines armseliges Klösterl in ein schönes und wohlbestelltes Kloster umwandeln. Kurfürst Ferdinand Maria überlässt ihnen den Neudecker Garten und hinterlegt dazu 10.000 Gulden Fundationskapital mit einem fünfprozentigen Zinssatz zur Unterhaltung des Gartens. 

1985 - Die Fresken im Paulaner-Kloster werden entdeckt

München-Au * Die Fresken im ehemaligen Paulaner-Kloster vom Paulanermönch Joseph Schwaiger zwischen 1686 und 1687 gefertigt worden und mit der Klosterauflösung 1799 übertüncht worden sind, werden wieder entdeckt. 

1807 - Ins Paulaner-Kloster kommt ein Strafarbeitshaus

Au * Im ehemaligen Kloster der Paulaner in der Au wird ein Strafarbeitshaus untergebracht. Dazu wird das Kirchenschiff der Carl-Borromäus-Kirche durch ein Gewölbe so abgeteilt, dass nur noch eine Hälfte als Kapelle übrig bleibt.

Um 1619 - Herzog Wilhelm V. will in der Au ein Gebetshaus erbauen

Au * In der Hofmark Neudeck will Herzog Wilhelm V. ein angemessenes Gebetshaus erbauen lassen. Da er über kein Geld zum Kirchenbau verfügt, erinnert er sich an das Gelübde seines Vaters, der eine Kirche bauen lassen wollte, wenn sein erstgeborener Sohn Carl zur Taufe käme. Diese herzzerreißende Geschichte bildet die Grundlage für die notwendige Sammlung. Herzog Wilhelm V. sucht damit honorige Spender und lässt „ein Kürchlein aufbauen und zwar durch hilff frommer und gottseliger Christen“.

29. 10 1623 - Einweihung der Carl-Borromäus-Kirche

Au *  Der Freisinger Bischof Veit Adam von Gepeckh weiht die Kirche zu Ehren des heiligen Carolus Borromäus in Gegenwart der Herzöge Wilhelm V. und Maximilian I., des gesamten Hofstaats sowie dem hohen Klerus von München ein. 

Herzog Wilhelm V. hat die Kleriker eingeladen, „unbeschwert allher nach München“ zu reisen. Und die geladenen Herrschaften kommen mit großer Pracht und mit großem Gefolge in die Au. 

1. 11 1747 - Erste Versuche zu Herstellung von Hartporzellan

Au * Im ehemaligen Hofmarkschloss Neudeck beginnt der Münchner Hafnermeister Franz Ignatz Niedermayer mit der Herstellung von Hartporzellan. Er kommt aber über feine Hafnerware nicht hinaus. Das Datum gilt trotzdem als Gründungsdatum der Nymphenburger Porzellanmanufaktur.

1798 - Die Paulaner-Mönche möchten die Auflösung ihres Klosters

Rom - München - Au * Papst Pius VI. gestattet Kurfürst Carl Theodor von den baierischen Klöstern fünfzehn Millionen Gulden einzuziehen, um die Ausgaben, die durch die Koalitionskriege für den baierischen Staat angefallen sind, decken zu können. Die Paulaner ersuchen daraufhin die kurfürstliche Regierung, ihr Kloster aufzulösen. 

Übrigens: Die Summe wird später auf fünf Millionen reduziert. Bezahlt haben die baierischen Klöster aber keinen Heller. 

Ab 1686 - Freskierung der Gänge im Kloster Neudeck

Au *  Die Freskierung der Klostergänge der Paulaner erfolgt von 1686 bis 1687 durch den in der Au gebürtigen Paulanermönch Joseph Schwaiger. 

15. 6 1627 - Die Paulaner sollen die Pfarrei Neudeck übernehmen

Au * Kurfürst Maximilian I. genehmigt den Paulanern die Niederlassung in der Pfarrei Neudeck.

23. 7 1799 - Das Paulaner-Kloster Neudeck wird aufgelöst

Au * Als große Gebäude für Truppenunterkünfte gesucht werden, biete sich die Umsetzung des Ansinnens der Paulaner auf Auflösung ihres Klosters geradezu an. Der Hofkriegsrat stellt den Antrag zur Räumung des Klosters und der Geistliche Rat stimmt diesem zu. 

  • Das Klosterpersonal wird zunächst in den Nordflügel verlegt, später - am 23. Juli 1799 - beziehen sie - zur 
  • Versehung der pfarramtlichen Funktionen - das ehemalige herzogliche Lustschloss. 
  • Von den fünfzehn Paulaner-Mönchen bleiben sechs in München, die übrigen gehen zu Verwandten oder Pfarrherren. 
  • Was sie in ihrer Klosterzelle als Einrichtung haben, dürfen sie als Eigentum behalten. 
  • Außerdem erhalten sie eine jährliche Pension von 300, die Laienbrüder von 240 Gulden. 
  • Das Vermögen des Klosters wird zur besseren Dotierung der Pfarrei, sowie für das Schulwesen in der Au und in Giesing verwendet. 
  • Der Klosterkomplex wird dem Geistlichen Rat unterstellt, 
  • die Klosterapotheke versteigert 
  • und alles verkauft, was zu verkaufen „und gestohlen, was nicht niet- und nagelfest war”. 

Die Auflösung des Paulanerklosters erfolgte also gut zweieinhalb Jahre vor der Säkularisation der Bettelorden. 

3. 6 1628 - Die Pfarrei Neudeck wird von Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Abtrennung der Pfarrei Neudeck von der Pfarrei Bogenhausen wird durch den Freisinger Bischof förmlich vollzogen. Die Carl-Borromäus-Kirche kann damit die Pfarrkirche der Au werden.

1667 - Vom Garten zur Geldstiftung

Au * Die Paulaner haben den Neudecker Garten noch kein Jahr, da stellen sie fest, dass die Unterhaltskosten die dafür ausgesetzte Summe von 500 Gulden weit übersteigen und bitten den Landesherren Ferdinand Maria deshalb, er möge ihnen den Betrag zur besseren Unterhaltung der Kirche und des Klosters überschreiben. Diesem Begehren wird stattgegeben. Damit verlieren die Paulaner jeden Anspruch auf den Garten - sind aber 10.000 Gulden reicher. 

23. 11 1668 - Bauarbeiten am Kloster-Neubau

Au * Auf dem Klostergrund der Paulaner in der Au wird ein Kalkofen errichtet. Die aus Lehm gebrannten Bausteine liefert der Rämelsdorfer Zieglstadl. 

Die Vollendung des Klosterbaus hat sich nicht überliefert. 

1612 - Die Auer müssen zum Kirchgang nach Obergiesing

Au * Mit der Einrichtung des Gerichts ob der Au negst München hat die Au zwar eine eigene Verwaltungsstruktur erhalten, besitzt aber - außer der viel zu kleinen Heilig-Kreuz-Kapelle - kein eigenes Gebetshaus. Aus diesem Grund müssen sich die Auer nach Obergiesing, in die dortige Heilig-Kreuz-Kirche begeben, wo sich auch der Friedhof befindet. 

31. 7 1792 - Der Geistliche Rat ist für die Auflösung des Paulaner-Klosters

Au * Der Geistliche Rat verfasst ein Gutachten über die Paulaner, das mit den Worten schließt: Es sei „das allgemein Beste, […] so ein Kloster aufzuheben und die reichen Stiftungen und Einkünfte desselben zu den ohnehin sonst so dringenden Bedürfnissen des öffentlichen geistlichen und zeitlichen Wohls besser zu verwenden.“

16. 11 1784 - Mit Missständen im Paulaner-Kloster aufräumen

Au * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine streng abgefasste Verfügung, die mit den Missständen im Paulaner-Kloster aufräumen soll. Die Statuten werden verändert und vom Ordensgeneral in Rom akzeptiert. Nur der Genuss von Fleischspeisen und Milcherzeugnissen wird vom General - und letztlich vom Papst - entschieden abgelehnt. 

1621 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird errichtet

Au * Zur weiteren Finanzierung der Carl-Borromäus-Kirche in der Au lässt Herzog Maximilian I. Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - als freiwillige Hilfeleistung - erheben. 

Erbaut und stuckiert wird die Kirche nach Entwürfen von Hans Krumper. Die schön gestaltete Kirche wird als eine originelle Schöpfung der deutschen Spätrenaissance mit einem zentralen Hauptraum beschrieben. Die Decke war aus Holz, verziert mit Stuckarbeiten. Nur beim Chor und beim Eingang befand sich ein Gewölbe. 

Um den 10. 5 1624 - Einigung mit Zugeständnissen nach anhaltenden Schwierigkeiten

Freising - Au * Obwohl der Unterhalt der geplanten Pfarrei Neudeck und der Carl-Borromäus-Kirche gesichert ist, bereitet das Sankt-Veit-Stift nach wie vor erhebliche Schwierigkeiten, sodass erst jetzt der Freisinger Bischof eine Einigung erzielen kann, dafür aber fast alle Forderungen der Gegenseite akzeptieren muss. 

9. 6 1627 - Die Pfarrei Neudeck soll anders besetzt werden

Au * Vollkommen unerwartet erhält Pfarrer Dr. Georg Hannemann mündliche die Nachricht, dass die Pfarrei Neudeck künftig anderweitig besetzt werden wird. Als Nachfolger hat Kurfürst Maximilian I. die Paulaner, die nach der Regel des heiligen Francesco di Paola leben, auserkoren. 

17. 11 1627 - Die ersten Paulanerpatres kommen in die Au

Au * In der Au treffen „8 Väter und 4 Laienbrüder“ des „Ordens der minderen Brüder des heiligen Franziskus von Paula“ aus dem österreichischen Kloster Oberthalheim in dem Klösterl zu Neudeck ein. Da die Einkünfte aus der Pfarrei erst ab Neujahr 1628 für die Paulaner fließen, werden sie bis dahin vom kurfürstlichen Hof mit Nahrungsmitteln und Hausrat versorgt.

1987 - Der Grundriss der Carl-Borromäus-Kirche wird sichtbar

München-Au * Für die Zeit der Bauarbeiten ist der Grundriss der Carl-Borromäus-Kirche im Gelände des Landratsamts wieder sichtbar. 

1792 - Disziplin und Verfall im Paulanerkloster

Au * Der Geistliche Rat erfährt, dass die Paulaner den Gottesdienst vernachlässigen, nicht in den Chor gehen, dafür aber im Klosterkreuzgang - oft unter wildem Lärm - mit bis zu einhundert Personen zechen. 

Um das strenge Fastengebot zu umgehen, holen die Pater ärztliche Atteste ein, die ihnen den Fleischgenuss erlauben. Jeder Kranke erhält wöchentlich zwei Gulden Kostgeld, für die er sich - außerhalb des Klosters - Fleischspeisen zubereiten und danach aufs Zimmer bringen lassen kann. 

 

9. 9 1784 - Amtsenthebungen und Glücksspiele im Paulaner-Kloster

Au * Pater Maritius Lohr wird seines Amtes als Generalvikar im Auer Paulaner-Kloster enthoben, sein Zimmer versiegelt und er selbst in das Karmelitenkloster nach Schongau gebracht. 

Im Kloster Neudeck hat Pater Leo, ein Verbündeter von Pater Maritius, die Funktion des Correctors ausgeübt. Als man die Klosterkasse prüft, findet sich darin statt der erwarteten 4.000 Gulden nur ein Dietrich. Pater Leo hat das ganze Geld in der Lotterie verspielt und wird nun abgesetzt.

7. 10 1547 - Ein Gelübde wird vergessen

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. stirbt ein Monat nach seiner Geburt. Er wurde zwar getauft, aber das herzogliche Gelübde, eine Kirche beim Schloss Neudeck zu erbauen, gerät offenbar in Vergessenheit.

21. 5 1626 - Dr. Georg Hannemann führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell

Au * Dr. Georg Hannemann, der wegen seiner Verdienste bei der Gründung des Auer Klösterls hoch angesehene und zuvor die Pfarrei in Wasserburg leitende Kirchenmann, führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell. 

6. 9 1621 - Neudeck wird eine geschlossene Hofmark

Au * Neudeck wird geschlossene Hofmark.

15. 4 1668 - Klosterbau unter kurfürstlichen Auflagen

Au * Mit Schenkungsbrief überlässt Kurfürst Ferdinand Maria den Paulaner-Mönchen - zum Bau eines größeren Klosters - einen Platz neben dem Neudecker Schlossgarten. 

Den Partes wird bei ihren Planungen die Beschränkung auferlegt, dass der kurfürstliche Garten vom Kloster aus uneinsehbar bleiben muss. Sie dürfen deshalb auf der Ostseite keine oder nur sehr hoch angesetzte, lediglich dem Lichteinfall dienende, kleine Fenster einbauen.

7. 9 1547 - Carl, Sohn von Herzog Albrecht V., kommt zur Welt

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. kommt fast leblos zur Welt. Der Herzog leistet daraufhin ein Gelübde. Er will in der Nähe seines Jagdschlösses Neudeck ein Kirchlein erbauen lassen, falls sein Kind zur Taufe käme. 

17. 3 1626 - Dr. Hanneman wird weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck

Au * Als erster weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck in der Au wird Dr. Georg Hannemann berufen. 

1787 - Klagen über Disziplinlosigkeit im Paulaner-Kloster

Au * Der Auer Corrector vom Paulaner-Kloster in der Au beklagt sich beim Geistlichen Rat, dass er „bei so ungehorsamen Leuten keine Disziplin“ herstellen könne. 

16. 5 1624 - Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnet

München - Au * Kurfürst Maximilian I. kann den Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnen. Darin wird bestimmt, dass 

  • der Pfarrer die Dechantwürde besitzt und 
  • ein „wohl qualifizierter Mann und ein guter Prediger“ sein muss. 
  • Als Gehilfen werden ihm zwei Kapläne zur Seite gestellt, die über Musikkenntnisse verfügen sollen, um „auf dem Kirchenchore mitwirken zu können“. 
  • Besondere Musikalität wird auch von dem anzustellenden Schullehrer und dem Mesner verlangt.

26. 7 1628 - Der Kurfürst will von den Paulanern nicht mehr belästigt werden

Au * Den Paulanern werden die neuen Besitzungen übergeben. Gleichzeitig fordert man die Patres noch auf, sie sollten „fortan den Kurfürsten nicht mehr molestrieren“, zu Deutsch: belästigen.

1. 7 1625 - Sammeln für den Kapitalgrundstock der Pfarrei Neudeck

Au * Für die neu zu gründende Pfarrei Neudeck ist ein Kapitalgrundstock von 1.500 Gulden nötig. Dazu ist der Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig nicht austeichend, weshalb wieder Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - auch aus dem Bistum Passau - erhoben werden müssen. Zur Untersuchung, woher das Geld abgezogen werden könnte, wird der Pfarrer und Dekan von Wasserburg, Dr. Georg Hannemann, auserkoren. 

Trotz aller Mühen bringt Pfarrer Georg Hannemann insgesamt 30.000 Gulden zusammen, die vom Hofzahlamt mit fünf Prozent verzinst werden. Damit sind die jährlich benötigten 1.500 Gulden für den Unterhalt der Carl-Borromäus-Kirche und der Pfarrei Neudeck fürs Erste gesichert. 

24. 2 1629 - Die Paulaner-Patres übernehmen die kirchliche Seelsorge in der Au

Au * Die Paulaner-Patres erhalten die Stiftungsurkunde für die Pfarrei Neudeck und übernehmen - für über 170 Jahre - die kirchliche Seelsorge der Au. Damit ist der stattliche Bau der Carl-Borromäus-Kirche zum wirklichen kirchlichen Zentrum der Au geworden.

12. 3 1629 - Hofzahlamt übernimmt Lehrerlohn zugunsten der Paulaner

Au * Den Paulaner-Mönchen wird genehmigt, dass der Lohn des Schulmeisters künftig vom Hofzahlamt übernommen wird, damit den Paulanern die Erträge aus dem Fundationskapital gänzlich erhalten bleiben. 

22. 9 1803 - Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

Au • Im ehemaligen Paulaner-Kloster in der Au wird ein Strafarbeitshaus eingerichtet. 

1. 10 1904 - Die neue Wittelsbacherbrücke wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Isarvorstadt * Die neue Wittelsbacherbrücke wird der Öffentlichkeit übergeben. Sie ist eine frühe Stahlbetonkonstruktion. Architekt ist der Stadtbaumeister Theodor Fischer. Ein Betonbogen trägt das Reiterstandbild Ottos von Wittelsbach. Erkerbauten mit Sitzbänken lockern den Brückenkörper insgesamt auf.

25. 8 1876 - Die Wittelsbacherbrücke wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Ludwigsvorstadt - München-Au * Am 31. Geburtstag König Ludwigs II. wird die Wittelsbacherbrücke der Öffentlichkeit übergeben. Die eiserne Brücke stammt von der Münchner Tochtergesellschaft der Cramer-Klett'schen Eisenwerke Nürnberg, der Süddeutschen Brückenbaugesellschaft.

Einen besonderen Aufwand betreibt man mit den zwei Brückenportalen, die reich ausgestattet waren. Den bisherigen Holzsteg reißt man kurz vor Fertigstellung der Brücke ab. Zweifellos ist eine leistungsfähige Brücke für Untergiesing überlebensnotwendig, da hier bisher nur sehr wenig funktioniert hat: kein Bahnhof, kein Schlachthof, dafür aber der städtebaulich stark behindernde Bahndamm.

Eine Brücke ist Untergiesings letzte Chance, denn nur durch sie ist mit einer großflächigen Ansiedlung von Industriebetrieben und Unternehmen zu rechnen, nur durch sie entstehen neue Impulse für die Entwicklung des Stadtviertels, nur durch den neuen Isarübergang kann der Wohlstand der Bewohner gefördert werden und nur durch ihn kann bei der Vorstadt-Bevölkerung „Bildung und bürgerlicher Freisinn“ zunehmen.

1874 - Die Wittelsbacherbrücke muss dringend neu gebaut werden

München-Untergiesing - München-Isarvorstadt * Obwohl der ehemalige Werksteg an der Stelle der heutigen Wittelsbacherbrücke aus Statikgründen nur von Fußgängern benutzt werden darf, wird auf der Brücke - verbotenerweise, aber verständlich - geritten, gefahren und das Vieh getrieben.

Doch nicht nur deshalb muss ein Überweg gebaut werden, der den Anforderungen angepasst ist. Für Giesing ist eine Verkehrsanbindung dringendst erforderlich, weshalb mit dem Bau einer eisernen Fachwerkskonstruktion begonnen wird.

20. 6 1918 - Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

München-Au * Der am 1. Februar 1918 wegen seiner Beteiligung am Januarstreik verhaftete Schlosser und Werkzeugdreher Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen. 

1901 - Die Herakles & Antäos-Gruppe am Schyrenplatz

München-Untergiesing * Eine Herakles & Antäos-Gruppe wird von der Stadt München „für die städtischen Grünanlagen am rechten Isarufer“ erworben und auf einem eigens dafür angefertigten Sockel auf dem Schyrenplatz aufgestellt. Die grimmige Catcher-Gruppe stellt eine Begebenheit aus der griechischen Mythologie dar.

Antäos, ein libyscher Gigant, war der Sohn des Meeresgottes Poseidon und der Erdgöttin Ge. Da er seine Kraft durch die Berührung mit seiner Mutter, der Erde, erhält und ständig erneuert, besiegt er seine Gegner regelmäßig, um anschließend die Schädel seiner Opfer als Dachziegel für den Tempel seines Vaters zu verwenden.

Als er Herakles, den Sohn des Zeus und der Alkmene, zum Ringkampf zwingt, nimmt dieser dem Giganten die Kraft, indem er ihn hochhebt und in der Luft so lange quetscht, bis die Knochen des Antäos brechen und dieser schließlich daran stirbt.

Thematisch ergibt sich ein Zusammenhang durch die Nutzung von Platz und Gebäude für sportliche Zwecke. Der Standort der Gruppe hat sich seit dem Tag der Aufstellung nicht mehr verändert.

3 1901 - Als achte und vorläufig letzte Brücke wird die Wittelsbacherbrücke gebaut

München-Isarvorstadt - München-Untergiesing * Der Münchner Magistrat beschließt, den gesamten Isarbereich neu zu fassen und dabei die Brücken aus Stein zu erbauen.

Als achte und vorläufig letzte Brücke soll „an Stelle der eisernen Wittelsbacherbrücke durch die Fa. Sager & Woerner eine massive Brücke mit einem Bogen über die große Isar, vier Bogen über die kleine Isar, sämtliche sichtbaren Bauteile in Stampfbeton mit Muschelkalkverkleidung, mit einer lichten Breite von 20 Metern erbaut werden“.

11. 7 1918 - Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

München - Leipzig * Kurt Eisners Rechtsanwalt, Dr. Benedikt Bernheim, beantragt die Entlassung seines Mandanten sowie der am Januarstreik Beteiligten und Inhaftierten Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin.

  • Rechtsanwalt Albert Nussbaum fordert das Gleiche für Ernst Toller, Fritz Schröder, Hans Unterleitner, Franz Xaver Müller, Karl Mettler und Theobald Michler.
  • Der Verteidiger von Emilie und Betty Landauer, Dr. Maximilian Bernstein, erhebt die gleichlautende Forderung für seine Mandantinnen. 

1871 - Die Wittelsbacherbrücke wird erbaut

München-Isarvorstadt - München-Untergiesing * Die Wittelsbacherbrücke wird in Verlängerung der Kapuzinerstraße als hölzener Fußgängersteg erbaut, um die Reichenbachbrücke zu entlasten und dem aufstrebenden Untergiesing entgegen zu kommen. Bei der neuen Brücke handelt es sich aber nur um den nicht mehr benötigten Werksteg, der nach Beendigung der Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke dort demontiert und hier neu aufgebaut werden wird. Der ehemalige Werksteg darf aus Statikgründen nur von Fußgängern benutzt werden.

12. 7 1919 - Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

München-Au * Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt vor dem Standgericht in der Au. 

23. 6 2019 - Barbusige Frauen an das Nacktbadeverbot erinnert

München * Mehrere Männer eines Sicherheitsdienstes haben barbusige Frauen am Isarufer zwischen Wittelsbacherbrücke und Reichenbachbrücke angesprochen und sie an das Nacktbadeverbot erinnert, das mit einigen Ausnahmen überall in der Landeshauptstadt gilt, obwohl der Wachdienst angewiesen worden war, das textilfreie Baden an der Isar auch außerhalb der FKK-Zonen nicht von sich aus zu verfolgen.

Die Badeverordnung verlangt etwas unpräzise: „Wer öffentlich badet, muss im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München Badekleidung tragen“. Der Stadtrat muss sich nun in seiner Sitzung am 26. Juni damit beschäftigen, wie viel Nacktheit München verträgt und was unter „nackt“ überhaupt zu verstehen sei. 

1832 - Kein regelmäßiger Schulbesuch möglich

Vorstadt Au * Die Elementarschulen der Vorstadt Au sind mit insgesamt 1.207 Schülerinnen und Schülern stark überfüllt. Ein großer Teil der Kinder stammt aus armen Familien, deren Eltern ihren Lebensunterhalt als Tagelöhner verdienen. Da die jüngeren Geschwister während der Arbeitszeit der Eltern von den älteren Kindern betreut werden müssen, bleibt diesen oftmals der regelmäßige Schulbesuch verwehrt. Auf diese Weise werden Bildungsdefizite und soziale Benachteiligung von Generation zu Generation weitergegeben.

3. 6 1919 - Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

München-Au * Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt. 

2. 6 1919 - Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

München-Au * Vor dem Standgericht in der Au beginnt der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné. In seiner Verteidigungsrede sagt er: „Wir Kommunisten sind Tote auf Urlaub, dessen bin ich mir bewusst. Ich weiß nicht, ob Sie mir meinen Urlaubsschein noch verlängern werden, oder ob ich einrücken muss zu Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Ich sehe auf jeden Fall Ihrem Spruch mit Gefasstheit und mit einer inneren Heiterkeit entgegen. Die Ereignisse sind nicht aufzuhalten. 

Die Staatsanwaltschaft glaubt, die Führer hätten die Massen aufgepeitscht. Wie die Führer die Fehler der Massen nicht hintertreiben konnten unter der Scheinräterepublik, so wird auch das Verschwinden des einen oder des anderen Führers unter keinen Umständen die Bewegung hindern. Und über kurz oder lang werden in diesem Raume andere Richter tagen, und dann wird der wegen Hochverrats bestraft werden, der sich gegen die Diktatur des Proletariats vergangen hat.“ 

12. 6 1920 - Der dritte Geiselmordprozess beginnt

München * Der dritte Geiselmordprozess beginnt. Das Volksgericht verhängt ein Todesurteil, das zwei Tage später vollstreckt wird. 

26. 6 1905 - Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

München * Ludwig Thoma wird für sein Gedicht „An die Sittlichkeitsprediger in Köln am Rheine“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. 

Niedriges Kleinhaus

Erstellung: 1800
Am Mühlbach 4
14 m
Niedriges Kleinhaus, erdgeschossig, wohl um 1800; an Nr. 4 b/4 c angebaut.

Kleinhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Am Mühlbach 4
14 m
Am Mühlbach 4 b/4 c; Kleinhaus, im Kern 1. Hälfte 19. Jh., 2. Hälfte 19. Jh. in Neurenaissanceformen umgestaltet; vgl. Nr. 4 a.

Traufhaus

Erstellung: 1876
Mondstraße 2
22 m
Zweigeschossiges Traufhaus, 1876.

Am Mühlbach 5
30 m
Kleinhaus in Ecklage, zweigeschossig, Mitte 19. Jh.

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Mondstraße 1
33 m
Vorstadthaus, Neurenaissance, 1894.

Traufhaus

Erstellung: 1875
Mondstraße 4
39 m
Zweigeschossiges Traufhaus, 1875.

Traufhaus

Erstellung: 1875
Mondstraße 6
47 m
Zweigeschossiges Traufhaus, 1875.

Stützmauer der Terrasse

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1892
Giesinger Berg
51 m
Stützmauer der Terrasse, auf welcher die Giesinger Kirche steht (siehe Ichostraße 1), Quadermauerwerk mit barockisierender Gliederung, 1892, von zwei Freitreppen unterbrochen. An der Ecke Giesinger Berg/Ichostraße Brunnengrotte, 1893; darüber Gedenktafel an Straßenkorrektur 1892. Weiter nördlich neben der Treppe zur Kirche weiterer Nischenbrunnen, 1936 von Richard Knecht.

Traufhaus

Erstellung: 1875
Mondstraße 8
57 m
Mondstraße 8; Zweigeschossiges Traufhaus, 1875.

Traufhaus

Erstellung: 1875
Mondstraße 9
80 m
Dreigeschossiges Traufhaus, 1875; 1947 verändert wiederaufgebaut.

Pumpbrunnen

Erstellung: 1892
Lohstraße 11
91 m
Vor Lohstraße 11; Pumpbrunnen in Form einer Blechsäule, 1892; auf platzartiger Erweiterung.

Eckhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Mondstraße 32
100 m
Mondstraße 32; Zweigeschossiges Eckhaus mit klassizistischem Portal und profiliertem Traufgesims, wohl Mitte 19. Jh.

Kath. Pfarrhaus von Hl. Kreuz

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Gietlstraße 2
113 m
<p>Kath. Pfarrhaus von Hl. Kreuz, malerischer Neubarockbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Carl Hocheder d. Ä. Südlich Gartenmauer.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 1800
Lohstraße 19
140 m
Erdgeschossiges Satteldachhaus, um 1800.

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Lohstraße 111
140 m
Lohstraße 111/2; Vorstadthaus, zweigeschossig, mit Mansardsatteldach, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Gietlstraße 3
150 m
<p>Mietshaus, historisierend, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Mietshausgruppen

Architekt: Klinger H.
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Hefnerstraße 3
157 m
<p>Hefnerstraße 3-12; Zwei die Straße einfassende Mietshausgruppen, historisierend, um 1909 von H. Klinger für den Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse in München, e. V.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Gietlstraße 5
162 m
<p>Mietshaus, historisierend, um 1900.</p>

Alte Giesinger Kirche

Erstellung: 1200
Ichostraße
175 m

Wohnhaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Gietlstraße 7
181 m
<p>Wohnhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.; am Erker Relief der Alten Giesinger Kirche.</p>

Benefiziatenhaus

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Gietlstraße 2
182 m
<p>Benefiziatenhaus (zu Nr. 2), neubarockes Walmdachhaus, 1895 von Carl Hocheder d. Ä.; Cäcilienrelief an der Südseite. Gedenktafel an den ehem. Giesinger Friedhof. Südlich Pfeilerzaun.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Humboldtstraße 38
183 m
Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung und Stuckdekor, 1899 von Ernst Dressler.

Wandbrunnen

Erstellung: 1927
Pilgersheimer Straße 19
188 m
neben Pilgersheimer Straße 19; Wandbrunnen mit Relief zum Gedenken an die Erbauung der umliegenden Wohnanlage, 1927; zwischen Haus Nr. 19 und Kleiststraße 5.

Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz

Architekt: Dollmann Georg
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1866
Ichostraße 1
189 m
<p>Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz, Giesing, Hallenkirche in neugotischen Formen in städtebaulich beherrschender Höhenlage auf Terrasse (siehe Giesinger Berg), mit hohem Westturm, 1866-86 von Georg Dollmann; mit Ausstattung.</p>

Großwohnanlage

Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1927
Pilgersheimer Straße 19
191 m
<p>Pilgersheimer Straße 19/21/23; Großwohnanlage, in münchnerischer Ausprägung der Neuen Sachlichkeit, 1927 von Helmut Wolff. Zugehörig: Pilgersheimer Straße 27/29, Voßstraße 2/4/6/8/10/12/14/16 (gerade Nrn.), Cannabichstraße 1/3/5/7/9/11, Lohstraße 14/16 und Kleiststraße 3/4/5.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Aignerstraße 10
192 m
<p>Mietshaus, barockisierend, Eckbau mit Stuck- und Mosaikdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Aignerstraße 16
205 m
<p>Kleinhaus, im Kern um 1840/45; Gruppe mit Nr. 14 (Neubau von 1954) und 18.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Aignerstraße 18
205 m
<p>Kleinhaus, im Kern um 1840/45, 1907 aufgestockt; Gruppe mit Nr. 14 (Neubau von 1954) und 16.</p>

Zweigeschossiges Haus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Aignerstraße 29
215 m
<p>Zweigeschossiges Haus, historisierend, um 1900, im Kern vielleicht älter.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Dollmannstraße 19
217 m
<p>Mietshaus, vereinfachtes Doppelerkerhaus, mit Schweifgiebel und Jugendstil-Balkongittern, Anfang 20. Jh.</p>

Zweigeschossiges Haus

Erstellung: 1900
Aignerstraße 31
218 m
<p>Zweigeschossiges Haus mit Mansardsatteldach, um 1900 um- oder neugebaut.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Lohstraße 23
220 m
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Aignerstraße 22
220 m
<p>Mietshaus, im Kern neubarock; Gruppe mit Nr. 24.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Nockherstraße 58
224 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 56.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Aignerstraße 24
228 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1902 von R. Barbist; eine Gruppe mit Nr. 22, mit Rückseite am Giesinger Kirchplatz.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1845
Gietlstraße 6
233 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, im Kern um 1840-45.</p>

Zweigeschossiges Haus

Erstellung: 1897
Aignerstraße 41
237 m
<p>Zweigeschossiges Haus, mit klassizistischen Fensterrahmungen, erbaut 1897 mit Wiederverwendung von Teilen der Keller- und EG-Mauern des Vorgängerbaues.</p>

Mietshaus

Architekt: Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Dollmannstraße 17
240 m
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus, mit reichem Jugendstildekor, 1903-04 von Eduard Herbert.</p>

Zweigeschossiges Haus

Erstellung: 1840
Aignerstraße 43
241 m
<p>Zweigeschossiges Haus, im Kern um 1840/45.</p>

Gietlstraße 8
247 m
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus in Ecklage, im Kern um 1840/45, Fassadenpreisträger 2005.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Silberhornstraße 2
250 m
Zweigeschossiges Satteldachhaus des mittleren 19. Jh. in Ecklage am Giesinger Berg; mit Gedenktafel an Frau Theresia Knoll unter Marienfigur in Nische.

Wohnhaus

Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 20
251 m
Zweigeschossiges Wohnhaus, im Kern um 1840/45.

Wohnhaus

Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 22
256 m
Zweigeschossiges Wohnhaus, um 1840/45.

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 24
256 m
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 26.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Nockherstraße 56
257 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 58.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 26
258 m
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 24.

Mietshaus

Erstellung: 1900
Dollmannstraße 15
265 m
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus, im Kern um 1900, mit großem Madonnenrelief.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 47
265 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1800; Block mit Nr. 45.</p>

Evang.-Luth. Lutherkirche

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1926
Martin-Luther-Straße 4
266 m
<p>Evang.-Luth. Lutherkirche samt Pfarrhaus, Baugruppe mit Turm, historische Anklänge, 1926-27 von Hans Grässel; städtebauliches Pendant zur Hl. Kreuz Kirche Giesing (siehe Ichostraße 1).</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 15
267 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 34
268 m
Erdgeschossiges Satteldachhaus, um 1840/45.

Eckhaus

Erstellung: 0
Untere Grasstraße 17
269 m
Zweigeschossiges Eckhaus, im Kern Mitte 19. Jh.

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kiesstraße 2
272 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus in Ecklage, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Bergstraße
273 m
Hermann-von-Schmid-Denkmal, gemauerter Aufbau mit Porträtmedaillon, von 1919, 1940 hierher versetzt, bez. Georg Müller 1940; auf dem Vorplatz der Lutherkirche (Martin-Luther-Straße 4).

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 21
273 m
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.

Mietshaus

Erstellung: 1850
Untere Grasstraße 12
274 m
<p>Mietshaus, dreigeschossig, um 1850/60.</p>

Schmederersteg

Erstellung: 1871
Am Bergsteig
275 m
Schmederersteg, Fußgänger-Wegbrücke als Bahnlinienübergang in Giesing: über massiven Widerlagern und zwei Pfeilern eiserner Oberbau aus zwei Fachwerkträgern mit Bandeisen-Gittergeländer, Dielenbeleg, 1871.

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 45
275 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1800, Block mit Nr. 47.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 23
278 m
Zweigeschossiges Wohnhaus, im Kern um 1840/45.

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Kiesstraße 4
282 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Untere Grasstraße 11
283 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, zweigeschossig, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gietlstraße 12
284 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 43
285 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, im Kern wohl um 1800.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Weinbauernstraße 3
286 m
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 5.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Gietlstraße 14
290 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Untere Grasstraße 8
290 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, dreigeschossig, um 1860.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Kiesstraße 6
293 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Untere Grasstraße 9
293 m
Mietshaus, spätklassizistisch, dreigeschossig mit Konsolgesims, um 1860.

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Weinbauernstraße 5
293 m
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 3.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans, Scheidl Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Untere Grasstraße 6
296 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit sehr reichem, phantasievollem Stuckdekor (z. T. figürliche Reliefs), 1903-04 von Hans Thaler, Fassadengestaltung von Max Scheidl.</p>

Vorstadthäuser

Erstellung: 1840
Gietlstraße 23
297 m
<p>Gietlstraße 23, 25, 27, 29; Gruppe zweigeschossiger Vorstadthäuser, um 1840/45.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kiesstraße 3
297 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Silberhornstraße 6
298 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Gietlstraße 16
301 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus mit Mansardsatteldach, im Kern um 1840/45.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 6
302 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus mit Satteldach, um 1840/45.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 4
307 m
<p>Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert und stuckiert, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 7
308 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus mit Mansarddach, in Ecklage, um 1840/45.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 8
308 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Block mit Nr. 9.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 9
309 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; erneuert; Block mit Nr. 8.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 2
311 m
Kleinhaus mit Mansardsatteldach, im Kern um 1840/45.

Satteldachhaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 10
311 m
<p>Erdgeschossiges Satteldachhaus mit Längsfront an der Gietlstraße, um 1840/45.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 1850
Kistlerstraße 8
312 m
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Untere Grasstraße 5
315 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Dekor, um 1890/1900.</p>

Kistlerstraße 11
316 m
<p>Kloster und Schule der Armen Schulschwestern, Fassade z. T. barockisierend mit Madonnenrelief, 1871-72 mit späteren Erweiterungen.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 37
318 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1800; Block mit Nr. 35.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Untere Grasstraße 2
319 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Giebel über dem rechten Fassadenteil, um 1890/1900.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Kistlerstraße 6
321 m
Zweigeschossiges Satteldachhaus, im Kern Mitte 19. Jh.

Vorstadthaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 5
321 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus mit Satteldach, um 1840/45.</p>

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Weinbauernstraße 13
321 m
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Steinerkern und -gliederungen, bez. 1899, von Heinrich Volbehr.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 3
322 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Masken über den Erdgeschoßfenstern, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 35
323 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1800; Block mit Nr. 37.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 22
324 m
Mietshaus, neubarock, mit Erkerturm an der Ecke und Kolossalpilastern, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Untere Grasstraße 7
324 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Satteldachhaus

Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 1
327 m
Erdgeschossiges Satteldachhaus, im Kern um 1840/45.

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Sägstraße 1
327 m
Sägstraße 1/1 a/1 b; Zweigeschossiges Satteldachhaus (Herberge) des mittleren 19. Jh.; Gruppe mit Silberhornstraße 10 und Tegernseer Landstraße 76.

Silberhornstraße 10
330 m
Zweigeschossiges Wohnhaus, wohl Mitte 19. Jh.; Gruppe mit Tegernseer Landstraße 76 und Sägstraße 1 a.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Untere Grasstraße 1
331 m
<p>Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert und stuckiert, 1903 von Hans Thaler.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Untere Weidenstraße 20
332 m
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Sägstraße 3
332 m
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; bauliche Einheit mit Kistlerstraße 9.

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Tegernseer Landstraße 56
334 m
Tegernseer Landstraße 56; Zweigeschossiges Vorstadthaus in Ecklage, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Gietlstraße 31
337 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gietlstraße 18
339 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erker, um 1890.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kistlerstraße 3
339 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 1, 5 und 7.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Tegernseer Landstraße 50
341 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.

Wohnhaus

Erstellung: 1850
Nockherstraße 33
341 m
<p>zweigeschossiges Wohnhaus mit Zinnengiebel, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Erstellung: 1898
Oefelestraße 12
341 m
Mietshaus, mit Erkerturm, 1898 von Ernst Dressler; Gruppe mit dem Eckhaus Humboldtstraße 21.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oefelestraße 16
344 m
Mietshaus, neubarock, mit Flacherker, um 1900.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pilgersheimer Straße 46
344 m
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870.

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Untere Weidenstraße 18
344 m
Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oefelestraße 14
345 m
Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederungen und dekorativ bemalten Lisenen, um 1900.

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kistlerstraße 7
345 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 1, 3, und 5.</p>

Eckhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Tegernseer Landstraße 46
345 m
<p>Eckhaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Tegernseer Landstraße 48
345 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Kistlerstraße 4
346 m
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; bauliche Einheit mit Sägstraße 3.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Alpenplatz 3
349 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Dekor, bez. 1902.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Kistlerstraße 5
350 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 1, 3 und 7.</p>

Eckhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Tegernseer Landstraße 44
350 m
<p>Eckhaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Zweigeschossiges Eckhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Tegernseer Landstraße 76
350 m
Zweigeschossiges Eckhaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Gruppe mit Silberhornstraße 10 und Sägstraße 1a.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Humboldtstraße 21
350 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke und zwei Erkern, um 1900; Gruppe mit Oefelestraße 12.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Alpenplatz 5
351 m
<p>Mietshaus, Eckbau in barockisierendem Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oefelestraße 21
352 m
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Putzgliederung, 1897 von Alois Barbist.

Tegernseer Landstraße 80
355 m
Zweigeschossiges Eckhaus, Mitte 19. Jh.


356 m

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Obere Weidenstraße 9
358 m
Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kistlerstraße 1
358 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mit langem rückwärtigem Flügel an der Tegernseer Landstraße, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 3, 5 und 7.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Tegernseer Landstraße 49
358 m
Mietshaus, abgerundeter Eckbau mit Eckkuppel und reicher, neubarocker Gliederung und Stuckierung, 1895-96 von Georg Müller.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Bergsteig 5
360 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Doppelerker, um 1910.</p>

Wohnhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Tegernseer Landstraße 44
360 m
<p>Dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 42.</p>

Mietshaus

Architekt: Baudrexl Jacob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 47
360 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit geschweiftem Zwerchgiebel, 1897 von Jacob Baudrexl.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 20
361 m
Mietshaus, neubarock, Eckbau mit drei Erkern, Putz- und Stuckdekor, um 1890/1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 2
363 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerkern, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Birkenau 17
363 m
<p>Kleinhaus, erdgeschossig, um 1840/45.</p>

Wohnhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Tegernseer Landstraße 42
366 m
<p>Dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 44.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alpenplatz 2
367 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Dekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 18
367 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Kleinhaus

Erstellung: 1866
Nockherstraße 29
369 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, 1866.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Edlingerstraße 28
370 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Schweifgiebel und Stuckdekor, bez. 1902.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Obere Weidenstraße 7
371 m
Erdgeschossiges Kleinhaus, Anfang 19. Jh.

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Tegernseer Landstraße 40
372 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Alpenplatz 1
376 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 1
378 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Nockherstraße 27
381 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh., 1957 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 38
382 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897/98 von Max Sepp.</p>

Postgebäude

Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Tegernseer Platz 7
382 m
Postgebäude mit Postamt München 90. Neue Sachlichkeit, 1928-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt; in städtebaulich beherrschender Stellung an platzartiger Erweiterung der Straße.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tegernseer Landstraße 36
386 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckturmerker, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Deisenhofener Straße 2
387 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1902; bildet mit Nr. 4, 6 und 8 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 16
387 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Untere Weidenstraße 13
390 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.

Eckhaus

Erstellung: 1840
Birkenau 19
391 m
<p>Eckhaus, zweigeschossig, um 1840/45.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Birkenau 258
391 m
Kleinhaus, erdgeschossig, um 1840/45.

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 3
392 m
<p>Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Weinbauernstraße 21
392 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900.

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Nockherstraße 25
393 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 92
394 m
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1900 von Heinrich Volbehr; z. T. vereinfacht.

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Wendelsteinstraße 4
394 m
<p>Vorstadthaus, zweigeschossig mit Mansardsatteldach, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Edlingerstraße 23
395 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Humboldtstraße 17
397 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Mittelrisalit, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Untere Weidenstraße 12
399 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
St.-Martin-Straße 5
401 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Bergsteig 2
402 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Doppelerker, um 1910.</p>

Zehentbauernstraße 13
402 m
Zweigeschossiger Mansardsatteldachbau, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Deisenhofener Straße 4
403 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1903; bildet mit Nr. 2, 6 und 8 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Edelweißstraße 10
403 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Edelweißstraße 15
403 m
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1900.</p>

Wohnhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wendelsteinstraße 6
404 m
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Sommerstraße 43
414 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Alpenstraße 2
417 m
<p>Vorstadthaus in Ecklage, zweigeschossig, mit Satteldach, Mitte 19. Jh.</p>

Kleinhaus in Ecklage

Erstellung: 1840
Birkenau 18
417 m
<p>Kleinhaus in Ecklage, erdgeschossig, um 1840/45.</p>

Langgestreckter Block

Erstellung: 1840
Birkenau 27
417 m
<p>Birkenau 27/29; Langgestreckter Block aus zwei erdgeschossigen Traufhäusern, um 1840/45.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Deisenhofener Straße 6
418 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1903, bildet mit Nr. 2, 4 und 8 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Edelweißstraße 6
418 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erkern, um 1910; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Nockherstraße

Erstellung: 0
Nockherstraße
420 m
Kette von meist aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert stammenden Herbergen und Vorstadthäusern unterhalb der Giesinger Hangkante und damit Teil der ehemaligen Vorstadt Au, die, schon im 16. Jahrhundert dicht besiedelt, Ausweichquartier für die durch den innerstädtischen Wohnraummangel verdrängten unteren Schichten war.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
St.-Martin-Straße 8
421 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Georg Müller, 1904 um zwei Achsen erweitert.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Hans-Mielich-Platz 3
422 m
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 2. Hälfte 19. Jh.

Vorstadthaus

Erstellung: 1872
Wendelsteinstraße 7
422 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, 1872; Block mit Nr. 9.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1870
Sommerstraße 36
423 m
<p>Dreigeschossiges Vorstadthaus, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Edelweißstraße 4
425 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erker, um 1910; Gruppe mit Nr. 6.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Alpenstraße 6
428 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Tegernseer Landstraße 91
429 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910 von Franz Popp.</p>

Kleinhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Sommerstraße 51
430 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Birkenau 22
431 m
<p>Kleinhaus, zweigeschossig, um 1840/45.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Birkenau 31
432 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Feßlmayer Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Edlingerstraße 18
433 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1889 von Franz Xaver Feßlmayer; Block mit Nr. 16.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Deisenhofener Straße 8
434 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich dekoriertem Erker und großer Marienfigur, bez. 1903; bildet mit Nr. 2, 4 und 6 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>

Dreigeschossiges Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Alpenstraße 8
436 m
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; 1903 von Ernst Dressler umgebaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Feßlmayer Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Edlingerstraße 16
436 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Franz Xaver Feßlmayer; Block mit Nr. 18.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1872
Wendelsteinstraße 9
437 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1872; Block mit Nr. 7.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 1840
Obere Weidenstraße 4
439 m
Langgestrecktes, erdgeschossiges Satteldachhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 2.

Mietshaus

Architekt: Dinglreiter Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
St.-Martin-Straße 10
439 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, bez. 1904, von Ludwig Dinglreiter.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 32
439 m
<p>Mietshaus, Mischung deutscher Renaissance und Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 28 und 30.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Tegernseer Landstraße 93
440 m
<p>Dreigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Hans-Mielich-Platz 2
441 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Obere Weidenstraße 1
445 m
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, Anfang 20. Jh.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Wendelsteinstraße 11
445 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900; Gruppe mit St.-Martin-Straße 9.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Claude-Lorrain-Straße 45
446 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Kesselbergstraße 2
446 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 30
447 m
<p>Mietshaus, Mischung deutscher Renaissance und Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 28 und 32.</p>

Eckhaus

Architekt: Hofbauer Michael, Müller Franz Xaver
Baustil: nachbiedermeierlich
Erstellung: 1875
Zehentbauernstraße 20
447 m
Zweigeschossiges Eckhaus, nachbiedermeierlich, 1875 von Michael Hofbauer für sich selbst errichtet; Dachausbau 1914 von Baugeschäft Franz Xaver Müller.

Traufhaus

Erstellung: 1840
Sommerstraße 54
449 m
<p>Zweigeschossiges Traufhaus, um 1840/45.</p>

Dreigeschossiges Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1878
Alpenstraße 10
450 m
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1877-78.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 1840
Obere Weidenstraße 2
450 m
Langgestrecktes, erdgeschossiges Satteldachhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 4.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Deisenhofener Straße 10
451 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Hans-Mielich-Platz 1
453 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.

Vorstadthaus

Erstellung: 1874
Tegernseer Landstraße 27
453 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1874; Gruppe mit Nr. 25.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 23
455 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Vorstadthaus

Erstellung: 1874
Tegernseer Landstraße 25
456 m
Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1874; Gruppe mit Nr. 27.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Winterstraße 13
457 m
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1880.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Konradinstraße 2
458 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckturm, 1900-01.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sommerstraße 56
458 m
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, neubarock, mit Madonnenrelief, um 1900; Gruppe mit Nr. 58.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 28
458 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 30 und 32.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 103
458 m
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sommerstraße 58
463 m
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, neubarock, mit Madonnenrelief, um 1900; Gruppe mit Nr. 56.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 9
464 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Wendelsteinstraße 11.</p>

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Humboldtstraße 5
466 m
Mietshaus, neubarock, mit Pilastern und Eckturm, 1902 von Max Sepp.

Vorstadthaus

Erstellung: 0
Alpenstraße 7
467 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 9.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1896
Sommerstraße 23
467 m
<p>Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, erbaut 1896, Fassade vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Winterstraße 15
467 m
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1880.

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 21
467 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1897 von Max Sepp.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kesselbergstraße 4
468 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 26
470 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit vereinfachter Gliederung, um 1900; bildet Gruppe mit Nr. 28, 30 und 32</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Entenbachstraße 45
470 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1880.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Sommerstraße 60
473 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45, mit späterem Erker.</p>

Alpenstraße 9
475 m
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 7.</p>


476 m

Satteldachhaus

Erstellung: 1890
Nockherstraße 11
480 m
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, mit Aufstockung an der Südecke und südlich anschließendem Wirtschaftsgebäude, wohl noch Ende 18. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Humboldtstraße 6
483 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1902, von Max Sepp; Dachgeschoss verändert.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kesselbergstraße 8
486 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Breiterker, um 1910.</p>

Fabrikgebäude

Architekt: Hessemer und Schmidt
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Untere Weidenstraße 5
488 m
Fabrikgebäude, barockisierender Jugendstil, 1909 von Hessemer und Schmidt.

Mietshaus

Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 19
488 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit mehreren Erkern, im Kern um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sommerstraße 20
489 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900; Block mit Nr. 18.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1890
Sommerstraße 18
490 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900; Block mit Nr. 20.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 2
491 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Humboldtstraße 4
492 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1900 von Max Sepp.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Untere Weidenstraße 4
492 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1911; Gruppe mit Nr. 2.

Laufbrunnen

Erstellung: 1930
Lohstraße 60
493 m
Laufbrunnen, polygonale Eisensäule, davor Steinbecken, 1930; schräg gegenüber von Nr. 60 a.

Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Falkenstraße 34
493 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Konrad Böhm.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Edlingerstraße 8
496 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 9
498 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Putzrahmungen, um 1800.</p>


500 m

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Entenbachstraße 36
508 m
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, reich gegliedert und stuckiert, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Untere Weidenstraße 2
509 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1911 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 4.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kesselbergstraße 10
510 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Erstellung: 0
Raintalerstraße 11
510 m
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, Anfang 20. Jh.

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 7
510 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Putzrahmungen, um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Humboldtstraße 1
511 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit polygonalem Eckturm und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Claude-Lorrain-Straße 9.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Claude-Lorrain-Straße 9
517 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Humboldtstraße 1.</p>

Stützmauer

Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Am Nockherberg
519 m
Stützmauer unterhalb des Salvatorkellers mit Treppenaufgang und Aussichtsterrasse an der Hochstraße, historisierend, Anfang 20. Jh.; vgl. Nr. 8.

Mietshaus

Baustil: deutscher Renaissance
Erstellung: 1900
Schyrenstraße 5
520 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Claude-Lorrain-Straße 25
522 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>

Zweigeschossiges Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Alpenstraße 17
522 m
Zweigeschossiges Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1875.

Mietshaus

Erstellung: 1900
St.-Bonifatius-Straße 1
522 m
Mietshaus, malerisch gruppierter Eckbau, im Kern um 1900.

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Nockherstraße 5
525 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1810.</p>

Mietshaus

Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Deisenhofener Straße 16
528 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1910 von Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Watzmannstraße 8
541 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Schopfwalmhaus

Erstellung: 1800
Nockherstraße 3
541 m
<p>Zweigeschossiges Schopfwalmhaus, um 1800.</p>

Eckbau

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Werinherstraße 15
544 m
<p>Eckbau, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Zugspitzstraße 16
545 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, zweigeschossig mit Konsolgesims, 1875.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 20
547 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Turmerker an der Ecke, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zugspitzstraße 14
549 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890; Gruppe mit Nr. 12.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Herzogstandstraße 1
555 m
<p>Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1813
Nockherstraße 1
555 m
<p>Langgestrecktes, erdgeschossiges Kleinhaus, laut Inschrift 1813 erbaut, 1913 renoviert.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 10
556 m
<p>Mietshaus, mit reicher barockisierender Putzgliederung, um 1900; Gruppe mit Zugspitzstraße 10.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1882
Zugspitzstraße 23
557 m
<p>Vorstadthaus mit Mansardsatteldach, die Schnitztür bez. 1882.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Hans-Mielich-Straße 12
560 m
Mietshaus, historisierend, mit Erker und Giebel, um 1910.

Freitreppenanlage

Architekt: Blössner August
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Am Nockherberg 8
560 m
Historisierende Freitreppenanlage mit Terrasse (Aufgang zum Schmedererweg, darunter öffentliche Bedürfnisanstalt), malerisches Bauwerk aus Nagelfluh, 1905 von August Blössner. Weiter oberhalb Stützmauer im gleichen Stil.

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Herzogstandstraße 3
563 m
<p>Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 7
563 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 5 und 9.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Konradinstraße 16
564 m
Mietshaus, historisierender Eckbau, um 1910.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1903
Zugspitzstraße 12
564 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1903 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 5
565 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 7 und 9.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Pilgersheimer Straße 62
565 m
Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, bez. 1899.

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1900
Falkenstraße 23
566 m
<p>Mietshaus, Neurokoko-Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 22
568 m
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 24.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Jamnitzerstraße 11
569 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Zugspitzstraße 19
569 m
<p>Vorstadthaus mit Mansardsatteldach, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 9
573 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 5 und 7.</p>

Steinerner Bildstock

Erstellung: 1905
Am Nockherberg
573 m
Steinerner Bildstock mit Relief St. Johannes der Täufer/Der Patron der Wegmacher, 1905; Ecke Nockherstraße.

Eckbau

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 10
574 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit reicher, barockisierender Putzgliederung, um 1900; Gruppe mit Watzmannstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Herrmann Heinrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Watzmannstraße 9
575 m
<p>Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, 1912 von Heinrich Herrmann.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 24
583 m
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 22.</p>

Mietshaus

Architekt: Avril Philipp
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Eduard-Schmid-Straße 35
586 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkertürmen, Erkern, Giebeln und Dachreiter, 1903-04 von Philipp Avril</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zugspitzstraße 13
589 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 10
591 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit prächtigen Fensterrahmungen, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Pilgersheimer Straße 64
592 m
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 11
593 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1900 von Heinrich Hilgert; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 26
598 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Eduard-Schmid-Straße 34
601 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 33.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Franziskus

Architekt: Steidle Richard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1926
Hans-Mielich-Straße 14
605 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Franziskus, zweitürmiger Neubarockbau, 1925-26 von Richard Steidle. Samt anschließendem Pfarrhaus; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Pilgersheimer Straße 66
605 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 8
608 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, um 1900.</p>

Marianum

Architekt: Hocheder d. Ä. Carl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1901
Humboldtstraße 2
611 m
<p>Marianum, barockisierender Bau mit Portalvorbau, zwei Fassadenfiguren und Dachreiter, 1901 von Carl Hocheder d. Ä.; stark erneuert.</p><p>Das Marianum war eine historische Institution in München, die sich auf die Erziehung und Betreuung von Mädchen, insbesondere von körperlich behinderten, konzentrierte. Es wurde 1882 in Untergiesing im sogenannten “Eichthal-Schlößchen” an der Pilgersheimerstraße gegründet. Geleitet wurde es von den Frauen des Ordens „Maria Stern“ aus Augsburg. Ziel war es, den Mädchen eine stabile Umgebung zu bieten, in der sie neben schulischer Bildung auch praktische Fähigkeiten erlernten, die ihnen später im Leben nützlich sein sollten, wie zum Beispiel Hausarbeit. Teilweise ermöglichte das Marianum den Mädchen, später selbstständig zu arbeiten .</p><p>1896 erweiterte das Marianum seine Kapazitäten durch den Kauf eines Grundstücks an der Ecke Humboldtstraße und Claude-Lorrain-Straße, um das Angebot weiter auszubauen.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Schlotthauerstraße 16
611 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit abgeschrägter Ecke, Erkern und Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Eduard-Schmid-Straße 33
613 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 34.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 6
620 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzrahmen-Gliederung, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 4
627 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
St.-Bonifatius-Straße 20
632 m
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Wagner Anton
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schlotthauerstraße 3
635 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich durch Erker und Balkone gegliedert, 1910 von Anton Wagner.</p>

Wohnanlage

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Gerhardstraße 2
642 m
Gerhardstraße 2/4/6/8/10/12/14; Teil einer historisierenden Wohnanlage, um 1912 von Heilmann und Littmann; siehe Agilolfingerplatz 2/3.

Volksschule

Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
St.-Martin-Straße 30
643 m
<p>Volksschule, monumentaler neubarocker Gruppenbau mit Dachreiter, 1900-02 von Robert Rehlen.</p>

Hölzerne offene Halle

Erstellung: 1906
Hochstraße 77
657 m
Hölzerne offene Halle zwischen Mansarddachpavillons am Biergarten am Nockherberg, 1906, entlang der Straße südlich des Neubaus des Salvatorkellers von 2003; hierzu: etwa gleichzeitig die südlich anschließende Mauer mit Plastiken an Portal und Ecke, Fassadenpreisträger 2004.

Wohnanlage

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1912
Teutoburger Straße
665 m
Teutoburger Straße 1/2/3/4/5/6; Teil einer historisierenden Wohnanlage, 1912 von Heilmann und Littmann; siehe Agilolfingerplatz 2/3.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Raintalerstraße 40
666 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.

Teil einer Wohnhausanlage

Architekt: Steidle und Sepp
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1927
Arminiusstraße 19
669 m
Arminiusstraße 19/21/23/25/27/29; Teil einer Wohnhausanlage, barockisierend, 1927-28 von Steidle und Sepp; siehe Hans-Mielichstraße 16/18/20/22/24/26/28 und Krumpterstraße 10.

Stadtgärtnerei

Architekt: Hocheder Karl
Erstellung: 1896
Eduard-Schmid-Straße 36
675 m

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gerhardstraße 17
679 m
Mietshaus, historisierend, Anfang 20. Jh.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Eduard-Schmid-Straße 29
684 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern, Giebeln und Säulenportal, Anfang 20. Jh.</p>

U-Bahnhof Candidplatz

Erstellung: 1980

686 m

Am Nockherberg
686 m

Teil einer Wohnanlage

Architekt: Steidle und Sepp
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1927
Krumpterstraße 10
689 m
Teil einer Wohnanlage, barockisierend, 1927-28 von Steidle und Sepp; siehe Hans-Mielich-Straße 16-28 (gerade Nrn.).

Ölbergkapelle

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1904
Eduard-Schmid-Straße 29
693 m
<p>Ölbergkapelle, kleiner, auf zwei Seiten offener Bau, 1904-05 von Hans Grässel mit Holzfiguren von 1840; in den Anlagen westlich gegenüber Haus Nr. 29.</p><p>Die Ölbergkapelle in der Frühlingsstraße wurde ursprünglich 1835 als Holzkapelle vom angesehenen Kunstmaler Joseph Schlotthauer (1789–1869) errichtet. Die Kapelle beherbergt eine vom Bildhauer J. Fidelis Schönlaub gestaltete und in Stein gegossene Skulpturengruppe, die den leidenden Heiland am Ölberg mit einem tröstenden Engel darstellt. Aufgrund des ruinösen Zustands der ursprünglichen Holzkapelle ließ Stadtpfarrer Simon Knoll den Bau durch eine neue Kapelle aus Stein ersetzen, die nach den Plänen von Baurat Grässel errichtet wurde. Diese neue Kapelle wurde harmonisch in eine Baumgruppe und entlang des vorbeiführenden Weges integriert. Im vorderen Teil der Kapelle befindet sich ein Altar mit Veroneser und ungarischen Marmorplatten, auf dessen Predella die Christusfigur von Schönlaub ruht, während der Engel darüber schwebt. Der Giebel der Kapelle ist mit einem „Lamm Gottes“ geschmückt. Die Pfeiler sind durch Brüstungen mit der Vorderwand verbunden, das Dach ist mit rot gestrichenen Schindeln gedeckt, und die Mauer ist mit rauem Verputz in einem sanften Gelbton versehen.</p>

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Eduard-Schmid-Straße 28
697 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwischen zwei Erkern eingespannten Balkonen und Stuckdekor, um 1909 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Karl, Hönig Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Asamstraße 19
699 m
<p>Mietshaus, mit neuklassizistischen Jugendstilformen, stuckiert breiter, übergiebelter Mittelerker, 1906-07 von den Gebrüdern Max und Karl Hönig.</p>

Ohlmüllerstraße 44
701 m
<p>Eismaschine der Firma Linde, patentiert 1881, installiert 1899 (bez.), mit der damit verbundenen technischen Betriebseinrichtung (Stauwehr, Turbine, Rechen); zur Paulaner-Brauerei gehörig.</p>

Mietshaus

Architekt: Wagner Anton
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Eduard-Schmid-Straße 27
713 m
<p>Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern und zwei Portalfiguren, 1911-12 von Anton Wagner.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Asamstraße 17
721 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, 1910-11 von Karl Zeh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Asamstraße 18
721 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, Anfang 20. Jh.</p>

Kiosk

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Schyrenplatz 2
732 m
Kiosk, Holzkonstruktion mit Gusseisen auf gemauertem Sockel, 2. Hälfte 19. Jh., Zierformen Neurenaissance.

Auer Leichenacker

Erstellung: 0

736 m

Mietshaus

Architekt: Sievers Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Albanistraße 7
740 m
<p>Mietshaus in Ecklage, fünfgeschossiger Satteldachbau, reich gegliedert&nbsp;mit Erkern und Balkonen, Jugendstil, von Fritz Sievers, 1912/13.Jugendstil</p>

Städtische Desinfektionsanstalt

Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 0
Sachsenstraße 23
742 m

Paulaner-Brauerei

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ohlmüllerstraße 42
754 m
<p>Ehem. Zacherl'sche Bierbrauerei, jetzt Paulaner-Brauerei, Ost- und Nordflügel des klassizistischen Neubaus, um 1822.</p>

Altersheim St. Martin

Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
St.-Martin-Straße 34
761 m
<p>Altersheim St. Martin, Haupttrakt (an der Severinstraße) neubarock, mit neubarocker Kapelle (samt Ausstattung) im Südteil, 1892-94 von Carl Hocheder d. Ä.; 1902-03 Anbau der Flügel im Norden und Süden durch Robert Rehlen, im gleichen Stil; westlich Garten, umschlossen von mit Pavillons besetzter Mauer.</p>

Villenartiges Bürogebäude

Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 1909
Sachsenstraße 25
764 m
Villenartiges Bürogebäude der Städtischen Müllbeseitigung Süd, um 1909 von Richard Schachner.

Wohnanlage

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Agilolfingerplatz 2
788 m
Agilolfingerplatz 2/3; Kopfbau einer historisierenden Wohnanlage, um 1912 von Heilmann und Littmann; mit Agilolfingerstraße 9/11/13, Gerhardstraße 2/4/6/8/10/12/14 und Teutoburgerstraße 1/2/3/4/5/6

Kleines Mansarddachhaus

Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 0
Sachsenstraße 6
792 m
Kleines Mansarddachhaus, Anfang 20. Jh., wohl von Richard Schachner.

Traufhaus

Erstellung: 0
Hochstraße 69
798 m
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.

Wohnanlage

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Agilolfingerstraße 9
798 m
Agilolfingerstraße 9/11/13; Teil einer historisierenden Wohnanlage, um 1912 von Heilmann und Littmann; siehe Agilolfingerplatz 2/3

ehem. Paulanerkloster

Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1627
Ohlmüllerstraße 33
800 m
<p>Zwei Flügel des ehem. Paulanerklosters, Frühbarockbau von 1627 und 1668 ff., 1807 teilweise als Gefängnis umgebaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Steinbauer Thomas, Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Boosstraße 16
805 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung, 1898-1900 von Thomas Steinbauer mit Fassaden-Tektur von Georg Schneider.</p>

Traufhaus

Erstellung: 0
Hochstraße 67
808 m
Dreigeschossiges Traufhaus, im Kern 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Steinbauer Thomas
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Boosstraße 14
815 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Thomas Steinbauer.</p>

Traufhaus

Erstellung: 0
Hochstraße 65
825 m
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.

Traufhaus

Erstellung: 0
Hochstraße 62
826 m
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl frühes 19. Jh., mit Mansarddach der 2. Hälfte 19. Jh.

Vorstadthaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Entenbachstraße 4
827 m
<p>Vorstadthaus, spätbiedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, um 1860.</p>

Turnspielplatz

Erstellung: 0
Schyrenplatz
831 m

Traufhaus

Erstellung: 0
Hochstraße 61
832 m
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl. 1. Hälfte 19. Jh.

Steinbrunnen

Architekt: Blössner August
Erstellung: 1908
Am Neudeck
833 m
Steinbrunnen mit Kugel auf Achteckpfeiler, 1908 von August Blössner; am Aufgang zur Hochstraße.

Mietshaus

Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Entenbachstraße 6
834 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierte Giebelfassade, 1900 von Johann Lang.</p>

Ringergruppe

Erstellung: 1896
Sachsenstraße 2
835 m
Ringergruppe (Herakles und Antäus), Steinskulptur, 1896 von Matthias Gasteiger, auf Sockel mit Flachrelief 1901 vor dem Abschlußgebäude des ehem. Jugendturnspielplatzes am Schyrenplatz aufgestellt (jetzt städt. Sportanlage).

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 21
836 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Entenbachstraße 1
837 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1897.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 24
837 m
<p>Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.</p>

Münchenstift, Haus St. Martin - Erweiterung Süd

Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1905
Severinstraße 2
838 m

Volksschule

Architekt: Grässel Hans
Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Agilolfingerplatz 1
839 m
Volksschule, stattlicher barockisierender Gruppenbau, 1905-07 von Hans Grässel, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004.

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Deisenhofener Straße 44
840 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1913-14.</p>

Wittelsbacherbrücke

Architekt: Wrba Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Fischer Theodor
841 m
<p>Vierbogige Steinbrücke mit Jugendstilgeländer, 1904-05 von Theodor Fischer; am westlichen Brückenpfeiler steinerner Pylon mit Reiterfigur Ottos von Wittelsbach, von Georg Wrba.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 22
844 m
<p>Vorstadthaus, Eckbau mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.</p>

Traufhaus

Erstellung: 0
Hochstraße 57
846 m
Zweigeschossiges Traufhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rotwandstraße 28
847 m
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.

Brunnen mit Knabenfigur

Erstellung: 1930
Walchenseeplatz
847 m
Brunnen mit gegossener Knabenfigur, 1930 von Walther von Hattingberg.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 20
849 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, bez. 1895.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Rotwandstraße 26
856 m
Mietshaus, historisierend, Anfang 20. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Boosstraße 8
859 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit abgeschrägter Ecke und Putzgliederung, bez. 1898.</p>

ehem.Frauengefängnis

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Am Neudeck 10
863 m
Frauengefängnis, langgestreckter barockisierender Bau, frühes 20. Jh.; im Anschluss an Mariahilfplatz 17 a.

Gasthaus zum Schoberwirt

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Ohlmüllerstraße 20
864 m
<p>Gasthaus zum Schoberwirt, biedermeierlicher Eckbau mit Stichbogenfenstern und neugotischen Türblättern, Mitte 19. Jh.</p>

Münchenstift, Haus St. Martin - Erweiterung Nord

Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1903
Severinstraße 2
873 m

Ostfriedhof

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1817
St.-Martins-Platz 1
874 m
<p>Ostfriedhof, Südwestteil (Felder 1-21) 1817 angelegt; in der Folge mehrfach erweitert, vor allem ab 1889 (Westhälfte); ab 1895 Erweiterung nach Osten und Neuplanung durch Hans Grässel; im 20. Jh. weitere Erweiterungen nach Osten.</p>

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 16
875 m
<p>Mietshaus, Eckbau im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 14.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Rotwandstraße 1
876 m
Mietshaus, barockisierender Eckbau, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Werinherstraße 46 und 48.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 4
877 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Mittelrisalit, reich gegliedert, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 9
882 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Ehem. Amtsgerich

Architekt: Adelung Friedrich, Branschowsky Franz
Erstellung: 1904
Mariahilfplatz 17
884 m
<p>Ehem. Amtsgericht, jetzt Landratsamt, stattlicher, neubarocker Gruppenbau mit Turm, 1902-04 von Friedrich Adelung und Franz Branschowsky.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 2
886 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 7
888 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 14
888 m
<p>Mietshaus, im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 16.</p>

Münchenstift, Haus St. Martin

Architekt: Hocheder
Erstellung: 1894
Severinstraße 2
892 m

Mietshaus

Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Ohlmüllerstraße 19
897 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Karl Schmidt.

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Werinherstraße 46
899 m
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit den Eckhäusern Nr. 48 und Rotwandstraße 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Schneider Anton
Baustil: Historismus
Erstellung: 1891
Wittelsbacherstraße 16
903 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau am Baldeplatz, mit Erkern, an der Südostecke Loggien, 1891 von Anton Schneider; vereinfacht.</p>

Bayerische Landesimpfanstalt

Architekt: Buchert Hermann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1904
Am Neudeck 1
905 m
<p>Ehem. Bayerische Landesimpfanstalt, jetzt Polizeidienststelle, vormals zweigeschossiger, barockisierender Satteldachbau, von Hermann Buchert, 1903/04, nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg um ein Geschoss erhöht und Walmdach aufgesetzt; Nebengebäude mit Durchfahrt, langgestreckter, erdgeschossiger Satteldachbau; Nebengebäude im Hof, zweigeschossiger Satteldachbau mit Doppelgiebelfassade; ehem. Kontumaz- bzw. Quarantänestall, erdgeschossiger Walmdachbau mit Halbwalmdachanbau und polygonalem Ecktürmchen mit Spitzhelm, historisierend; Einfriedung, verputzte Steinmauer; gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 4
908 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Mietshaus

Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: Historismus
Erstellung: 1897
Wittelsbacherstraße 13
910 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkern und prächtigem Portal, bez. 1897, von Benedikt Beggel; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: Historismus
Erstellung: 1897
Wittelsbacherstraße 14
910 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Giebeln und Eckerkern, 1897-98 von Benedikt Beggel.</p>

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Deisenhofener Straße 49
912 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Max Sepp.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 2
915 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Werinherstraße 48
918 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 46 und Rotwandstraße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: klassizistischer
Erstellung: 1880
Schönstraße 6
919 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Zeppelinstraße 2
921 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Rustikafassade, mit zwei reichen Stuckfriesen und Konsolgesims, 1888 von Karl Schmidt.</p>

Mietshaus

Architekt: Fitzky P. W.
Baustil: Historismus
Erstellung: 1889
Wittelsbacherstraße 15
923 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau am Baldeplatz, mit Erkern, Rohbackstein mit Putzgliederungen, Plan 1889 von P. W. Fitzky; Dachzone vormals mit Ecktürmchen, 1954 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 15
926 m
<p>Mietshaus, abgeschrägter Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Ohlmüllerstraße 10
926 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, (bis zum 2. Stock vielleicht spätklassizistisch), 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Friedhofsgebäude

Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1900
St. Martinsplatz 1
928 m
<p>Friedhofsgebäude mit Aussegnungshalle, dreiseitiger Gebäudekomplex, Kuppelhalle mit Portikus zum Vorplatz, flankiert von Flügelbauten mit Kolonnaden zum Vorplatz bzw. Arkaden zum Friedhof, neuklassizistisch, von Hans Grässel, 1894-1900, nach Kriegszerstörungen vereinfachter Wiederaufbau von Hans Döllgast, 1949-53; Verwaltungsgebäude, südwestlich an Friedhofsgebäude angeschlossen, zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit Putzgliederung, in neuklassizistischen Formen, von Hans Grässel, 1894-1900;</p>

U-Bahnhof Kolumbusplatz

Erstellung: 1980

929 m

Doppelhausblock

Architekt: Hessemer
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Wittelsbacherstraße 17
933 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 18, deutsche Renaissance, mit Erkern, 1899 von Hessemer und Schmidt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ohlmüllerstraße 13
933 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Hessemer
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Wittelsbacherstraße 18
937 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 17, deutsche Renaissance, mit Erkern, 1899 von Hessemer und Schmidt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 11
937 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90.</p>

Verwaltungsgebäude

Architekt: Henn Walter, Ströbel Dieter F.
Erstellung: 1963
Hellabrunner Straße 1
940 m
Verwaltungsgebäude der Osram GmbH, kubischer, sechsgeschossiger Stahlskelettbau über quadratischem Grundriss, mit zwei Verkehrs- und Installationskernen aus Ortbeton; Aluminium-Glas-Vorhangfassade von äußerster Schlichtheit und Rationalität; Großraumbüros mit Vollklimatisierung; Eingangs-Vordach auf Stützen; 1963-65 von Walter Henn unter Mitarbeit von Dieter Ströbel als in Deutschland frühes Beispiel eines Großraum-Verwaltungsbaus errichtet; Foyer mit Glasprismenwand von A. F. Gangkofner und Holzintarsienwand von F. Stelzig.

Kath. Pfarrkirche Königin des Friedens

Architekt: Vorhoelzer Robert
Baustil: sachlich
Erstellung: 1937
Untersbergstraße 1
941 m
<p>Kath. Pfarrkirche Königin des Friedens, sachlich mit mittelalterlichen Anklängen, mit Turm, 1936-37 von Robert Vorhoelzer. Östlich anschließend Pfarrhaus (siehe Werinherstraße 50/52).</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 14
942 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Volksschule

Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1888
Wittelsbacherstraße 10
949 m
<p>Ehem. Volksschule, palastartiger Dreiflügelbau mit Fassadengliederung in nordischer Neurenaissance, mit Mittelrisalit, prächtiger Portalzone, gekuppelten Fenstern in den Obergeschossen und rustiziertem Erdgeschoss, von Hartwig Eggers, bez. 1888, Verlängerung der Seitenflügel, 1900, Bau nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfachend wiederhergestellt; an der Auenstraße Gitterzaun mit Rustikapfeilern, gleichzeitig.</p>

Pinguinbrunnen

Erstellung: 1931
Perlacher Straße 53
949 m
Perlacher Straße 53/55; Pinguinbrunnen von Adolf Giesin, 1931; runde Beckenschale aus Kunststein, darauf Pinguin aus Bronze.

Mietshaus

Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auenstraße 23
952 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Giebeln, Erkern und Blendmaßwerkdekor, 1899-1900 von Georg Hamann; mit rechts anschließendem Tor; Gruppe mit Nr. 25/27.</p>

Mietshaus

Architekt: Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Eduard-Schmid-Straße 13
952 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, 1898-99 von Georg Schneider.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Klenzestraße 105
954 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Balkongittern und plastischem Dekor, Rohbackstein mit Putzgliederungen, bez. 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Historismus
Erstellung: 1898
Wittelsbacherstraße 19
956 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern und Stuckdekor, 1898 von Georg Müller.</p>

Doppelmietshaus

Architekt: Beggel Benedikt
Erstellung: 1899
Auenstraße 25
960 m
<p>Auenstraße 25/27; Doppelmietshaus in malerischer deutscher Renaissance, mit Erkern und Mittelgiebel, bez. 1899, von Benedikt Beggel; rechts und links anschließend Tore; Gruppe mit Nr. 23.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 7
961 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80.</p>

Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

Architekt: Löv Hanna, Jaeger Carl, Landauer Fritz, Atzenbeck Hans, Schoen Max, Dürr Joseph, Grünzweig Hans, Männche Fritz
Erstellung: 1927
Deisenhofener Straße
966 m
<p>Stockwerksiedlung Walchenseeplatz. Die Planung der Siedlung, die im Rahmen des Münchner Großsiedlungsprogrammes der Jahre 1927 bis 1930 von der Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG errichtet wurde, geht zurück auf einen Vorentwurf von Johanna Loev. Ausgeführt wurden allerdings nur zwei Drittel des vorgesehenen Umfanges, diese unter der Oberleitung von Carl Jaeger, dem im Rahmen des damaligen Arbeitsbeschaffungsprogrammes für Architekten unter anderem Fritz Landauer, Hans Atzenbeck, Max Schoen, Joseph Dürr, Hans Grünzweig und Fritz Männche zugeordnet waren. Vorgegeben war der Planung bereits der Walchenseeplatz mit der Bebauung seiner Nordseite. Zur Deisenhofener Straße einerseits und zur Perlacher Straße andererseits ist die Siedlung abgeschirmt durch langgestreckte viergeschossige Blöcke, der Block an der Deisenhofener Straße durch überhöhte Eckbauten ausgezeichnet, die Blöcke an der Perlacher Straße der leichten Schwingung der Straße folgend. Die ebenfalls viergeschossigen Zeilenbauten im Inneren der Siedlung sind den damaligen städtebaulichen Vorstellungen entsprechend von Norden nach Süden gerichtet, wobei sich, zum Teil zusätzlich abgeschirmt durch eingeschossige Zwischenbauten an den Kopfenden der Zeilen, großzügige, verkehrsberuhigte Höfe mit Plätzen zum Spielen und zum Trocknen der Wäsche ergeben.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1897
Wittelsbacherstraße 20
969 m
<p>Mietshaus, repräsentativer Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, 1895-97 von Albin Lincke und Carl Vent; bildet eine Einheit mit Auenstraße 37.</p>

Mietshaus

Architekt: Rose Felix
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 6
970 m
<p>Mietshaus, ehemals viergeschossig, Eckbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit zwei Erkern, Rustikalisenen, reicher Putzgliederung und Masken, von Felix Rose, 1889/90, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfachend instandgesetzt und aufgestockt; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Architekt: Philip Adam
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 5
971 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit Fassadengliederung im Stil der deutschen Neurenaissance, mit Eck-, Flach- und Runderker, Jugendstil-Balkongeländern und rustiziertem Sockel, von Philipp Adam, 1890, nach dem Zweiten Weltkrieg Fassade stark vereinfacht; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Zeppelinstraße 6
974 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1896 von Carl Schmidt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Auenstraße 37
975 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit Erker, 1898; Einheit mit Eckhaus Wittelsbacherstraße 20.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 9
976 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, durch Fensterädikulen reich gegliedert, um 1870/80.</p>

Mietshaus in Ecklage

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Auenstraße 72
978 m
<p>Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, um 1885.</p>

Wohnhausgruppe

Architekt: Widmann Paul
Erstellung: 1914
Auenstraße 80
979 m
<p>Auenstraße 88/90; Wohnhausgruppe, barockisierend, 1914 von Johann und Paul Widmann; mit Geyerstraße 21.</p>

Mietshaus

Architekt: Hessemer Fritz, Schmidt Johannes
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Auenstraße 33
980 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1899 von Fritz Hessemer und Johannes Schmidt; Gruppe mit Nr. 31.</p>

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Mayer Michael, Balde Jakob
Erstellung: 1889
Auenstraße 84
980 m
<p>Mietshaus in Ecklage am Baldeplatz, sehr reich gegliedert und dekoriert, 1889 von Michael Mayer; mit Büste des Dichters Jakob Balde.</p>

Mietshaus

Architekt: Schneider Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1862
Ohlmüllerstraße 2
982 m
<p>Mietshaus, erbaut 1862, 1899 durch Georg Schneider in deutscher Renaissance mit Eckerker umgestaltet.</p>

Mietshaus

Architekt: Hessemer Fritz, Schmidt Johannes
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Auenstraße 31
983 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, 1899 von Fritz Hessemer und Johannes Schmidt; Gruppe mit Nr. 33.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 3
983 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martins-Platz 3
984 m
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, bez. 1910.

Kloster der Armen Schulschwestern

Architekt: Boemmel Franz Xaver, Holzbauer Georg
Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Mariahilfplatz 13
986 m
<p>Mariahilfplatz 13/14/15; Kloster und Schule der Armen Schulschwestern, barockisierender Komplex mit zwei Ädikulaportalen, 1935 von Franz Xaver Boemmel und Georg Holzbauer.</p>

Mietshaus

Architekt: Philip Adam
Baustil: Historismus
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 3
988 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, zur Hauptfront mit drei Erkern, Rustizierungen, Sichtziegel und Hausteingliederungen sowie Ädikulafenstern in den Hauptgeschossen und reichem Stuckdekor, von Philipp Adam, 1889/90, nach dem Zweiten Weltkrieg oberstes Geschoss vereinfachend wiederhergestellt; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Regerstraße 20
996 m
Mietshaus, neubarock, um 1890/1900; Block mit Nr. 18.

Lohstraße 11

96 m 

Frischwasserbrunnen

Gietlstraße 2

113 m 

Silberhorn Johann Nepomuk

Giesinger Berg

125 m 

Grotte mit Steinbecken

Giesinger Berg

125 m 

Giesinger Bergstraße

Ichostraße

146 m 

Friedensmahnmal Heilig-Kreuz-Kirche

Gietlstraße 2

161 m 

Heilig-Kreuz-Kirche - Kriegerdenkmal

Giesinger Berg

165 m 

Nischenbrunnen

Gietlstraße 7

180 m 

Alte Giesinger Kirche


Cannabichstraße 1

195 m 

Christian Cannabich

Kolumbusstraße 13

204 m 

Opfer der Endeckung Amerikas

Kolumbusstraße 33

210 m 

Kleiderständer

Ichostraße

218 m 

Freikorpsdenkmal

Ichostraße

219 m 

Denkmal für Giesing

Martin-Luther-Straße

227 m 

Gedenktafel - Hans Grässel

Martin-Luther-Straße

240 m 

Kriegergedenktafel - Lutherkirche

Ichostraße

240 m 

Schule an der Ichostraße

Ichostraße

241 m 

Giesing

Ichostraße 2

253 m 

Hermann von Schmid

Martin-Luther-Straße 4

255 m 

Gedenktafel - Lehnerbauernhof

Martin-Luther-Straße

261 m 

Kriegerdenkmal - Lutherkirche

Kolumbusstraße 29

264 m 

Daphne

Martin-Luther-Straße

292 m 

Gedenktafel - Clara Günzler Haus

Alpenrosestraße

307 m 

Trambahnschaffner

Gerberstatue

Skullpturq2222
1930
Waldeckstraße 24

353 m 

Gerberstatue

Tegernseeer Platz

369 m 

Giesinger Geschichtssäule

Zehentbauernstraße 1

370 m 

Gedenktafel - Schrannen-Bauernhof

Tegernseer Landstraße 38

378 m 

Zwei lebensgroße Gorillas

Edelweißstraße 14

384 m 

Brunnen bei Holzskulptur

Edelweißplatz

400 m 

Torre Pendente

Lohstraße 47

424 m 

Trinkbrunnen

Lohstraße

427 m 

Trinkwasserbrunnen

Der Burger

Standfigur
2022
Hans-Mielich-Platz

452 m 

Der Burger

Nockherstraße

454 m 

Frischwasserbrunnen

Hans-Mielich-Platz

460 m 

18. Tetrap-Act-on-Foodwaste

Schmedererweg

460 m 

Spielbrunnen Steine

Martin-Luther-Straße 24

475 m 

Abessinische Wasserträgerin

Am Nockherberg 8

576 m 

Nockherberg

Sankt-Bonifatius-Straße

582 m 

Trinkwasser-Wandbrunnen

Tegernseer Landstraße

587 m 

Wandbrunnen, Frischwasserbrunnen

Am Nockherberg

595 m 

Gedenkstein - Wegmacher

Humboldstraße

604 m 

Hl. Katharina

Entenbachstraße 27

605 m 

Brunnen Entenbach-Wohnstift

Hans-Mielich-Straße 14

607 m 

Kriegerdenkmal

Humboldstraße

616 m 

Hl. Barbara

Perlacher Straße

637 m 

Spirale aus Metall

Draco


1999
St.-Martin-Straße 30

643 m 

Draco

Am Nockherberg

671 m 

Paulaner

Eruard-Schmid-Straße 29

693 m 

Gedenktafel - Ölbergkapelle



699 m 

Beweinung Christi

Am Nockherberg

702 m 

Gedenktafel - Eiswerk am Auer Mühlbach

Hochstraße 75

705 m 

Paulaner-Brunnen

Schyrenplatz

705 m 

Rehbrunnen

Trauernde

Grabfigur
1902

728 m 

Trauernde

Candidplatz 11

736 m 

Großes gesockeltes Paar

Balanstraße

752 m 

Pieta - Bruno Diamant


Candidstraße

796 m 

Kunstwerk


806 m 

Persephone

Böcker Hermann

Portrai-Maske
0

807 m 

Böcker Hermann

Sachsenstraße 2

808 m 

Geiß stillt ihr Junges

Balanstraße

810 m 

Engel - Jules Coutan

Bauarbeiter

Bauschmuck
0
Perlacher Straße 37

812 m 

Bauarbeiter

Volckmerstraße

812 m 

Reliefs am Stadion des TSV 1860 München

Agilolfinger

Wandmalerei
0
Agilolfingerstraße

813 m 

Agilolfinger

Hochstraße 67

813 m 

Niederbronner Schwestern

Flora


1982

830 m 

Flora

Schyrenstraße

830 m 

Kunstwerk (Rosengarten)


Mariahilfplatz

831 m 

Paulanerbrunnen


Mariahilfplatz

839 m 

Franziskusbrunnen

Agilolfingerplatz 1

839 m 

Skulptur - Grundschule Agilolfingerplatz


Wittelsbacherbrücke

842 m 

Reiterstandbild Otto I. von Wittelsbach

Am Neudeck

864 m 

Hangbrunnen

Walchenseeplatz

868 m 

Der Brunnenbuberl

Am Neudeck

872 m 

Echo der Maraihilfkirche

Sachsenstraße 2

875 m 

Putten


876 m 

Kunstwerk

Sachsenstraße 2

881 m 

Gartenskulptur


Am Neudeck

883 m 

Kugelbrunnen

Mariahilfplatz 17

885 m 

Große tektonische Stele

Mariahilfplatz 17

891 m 

Zwei monolithische Granitpfeiler

Am Neudeck 2

891 m 

Auer Zimmerleute

Ohlmüllerstraße

894 m 

Paulanerkloster

Wittelsbacher

896 m 

Dreimühlenstraßen-Brücke

Mariahilfplatz

901 m 

Justitia - Landratsamt München

Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse

Plakatflächen im Stadtraum
2022
Wittelsbacher Straße

907 m 

Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse

St.-Martins-Platz

913 m 

Bertschbrunnen, Frischwasserbrunnen

Am Neudeck 1

916 m 

Eduard Jenner

Josefshaus

Gedenktafel
1982
Hochstraße 49

957 m 

Josefshaus

Löwe

Skulptur
0
Bayerischzeller Straße 9

957 m 

Löwe

Eduard-Schmid-Straße 15

966 m 

Frischwasserbrunnen

Werinherstraße 50

977 m 

Kriegerdenkmal

Pinguin-Brunnen

Brunnen
1931
Perlacher Straße 13

979 m 

Pinguin-Brunnen


Mariahilfplatz

982 m 

Märchenbrunnen

Auenstraße 84

983 m 

Büste - Jakob Balde

Mariahilfplatz

992 m 

Schutzmantelmadonna-Brunnen

Reichenbachbrücke

994 m 

Badender weiblicher Ak

Reichenbachbrücke

994 m 

Wasserkraft

Reichenbachbrücke

994 m 

Industrie und Landwirtschaft

3
Aignerstraße 15
248 m


3
Aignerstraße 3
295 m


3
Aignerstraße 3
295 m


3
Schyrenstraße 14
456 m


3
St. Martin Straße 12
463 m


3
St. Martin Straße 12
463 m


3
Entenbachstraße 45
472 m


3
Tegernseer Landstraße 26
475 m


3
Tegernseer Landstraße 26
475 m


3
Tegernseer Landstraße 26
475 m


3
Tegernseer Landstraße 26
475 m


4
Entenbachstraße 41
502 m


4
Entenbachstraße 41
502 m


1
Auenstraße 15
993 m


Frischwasserbrunnen
96 m
Schörg Franz
1892

Lohstraße 11 

Schörg Franz - Frischwasserbrunnen

Gietlstraße 2 

 - Silberhorn Johann Nepomuk

Giesinger Berg 

 - Grotte mit Steinbecken

Giesinger Berg 

 - Giesinger Bergstraße


Gietlstraße 2 

Lindl Hans - Heilig-Kreuz-Kirche - Kriegerdenkmal

Nischenbrunnen
165 m
Knecht Richard
1936

Giesinger Berg 

Knecht Richard - Nischenbrunnen

Alte Giesinger Kirche
180 m
Frick Konstantin
1979

Gietlstraße 7 

Frick Konstantin - Alte Giesinger Kirche

Gietlstraße 

Weimann Turi - Gedenktafel für den ehemaligen Giesinger Friedhof

Cannabichstraße 1 

 - Christian Cannabich

Opfer der Endeckung Amerikas
204 m
Preis Toni
1992

Kolumbusstraße 13 

Preis Toni - Opfer der Endeckung Amerikas

Kolumbusstraße 33 

? - Kleiderständer

Freikorpsdenkmal
218 m
Liebermann Ferdinand
1942

Ichostraße 

Liebermann Ferdinand - Freikorpsdenkmal

Ichostraße 

 - Denkmal für Giesing

Martin-Luther-Straße 

 - Gedenktafel - Hans Grässel

Martin-Luther-Straße 

 - Kriegergedenktafel - Lutherkirche

Ichostraße 

 - Schule an der Ichostraße

Giesing
241 m

1959

Ichostraße 

 - Giesing

Hermann von Schmid
253 m
Grässel Hans
1919

Ichostraße 2 

Grässel Hans - Hermann von Schmid

Gedenktafel - Lehnerbauernhof
255 m
Grässel Hans
1927

Martin-Luther-Straße 4 

Grässel Hans - Gedenktafel - Lehnerbauernhof

Martin-Luther-Straße 

 - Kriegerdenkmal - Lutherkirche

Daphne
264 m

0

Kolumbusstraße 29 

 - Daphne

Martin-Luther-Straße 

 - Gedenktafel - Clara Günzler Haus

Alpenrosestraße 

 - Trambahnschaffner

Gerberstatue
353 m
Wrede Christian
1930

Waldeckstraße 24 

Wrede Christian - Gerberstatue

Giesinger Geschichtssäule
369 m
Frick Konstantin
1991

Tegernseeer Platz 

Frick Konstantin - Giesinger Geschichtssäule

Gedenktafel - Schrannen-Bauernhof
370 m
Abstreiter Felix
1982

Zehentbauernstraße 1 

Abstreiter Felix - Gedenktafel - Schrannen-Bauernhof

Zwei lebensgroße Gorillas
378 m
Frick Konstantin
0

Tegernseer Landstraße 38 

Frick Konstantin - Zwei lebensgroße Gorillas

Brunnen bei Holzskulptur
384 m
Wachter Rudolf
1989

Edelweißstraße 14 

Wachter Rudolf - Brunnen bei Holzskulptur

Torre Pendente
400 m
Wachter Rudolf
1987

Edelweißplatz 

Wachter Rudolf - Torre Pendente

Trinkbrunnen
424 m
F.S. Kustermann
1930

Lohstraße 47 

F.S. Kustermann - Trinkbrunnen

Lohstraße 

 - Trinkwasserbrunnen

Der Burger
452 m
Wanninger Jakob
2022

Hans-Mielich-Platz 

Wanninger Jakob - Der Burger

Frischwasserbrunnen
454 m
Bertsch Wilhelm
1977

Nockherstraße 

Bertsch Wilhelm - Frischwasserbrunnen

Hans-Mielich-Platz 

 - 18. Tetrap-Act-on-Foodwaste

Spielbrunnen Steine
460 m
Lanz Hermann
1973

Schmedererweg 

Lanz Hermann - Spielbrunnen Steine

Abessinische Wasserträgerin
475 m
Vera Fischler Gräfin von Treuberg
1972

Martin-Luther-Straße 24 

Vera Fischler Gräfin von Treuberg - Abessinische Wasserträgerin

Nockherberg
576 m

1985

Am Nockherberg 8 

 - Nockherberg

Sankt-Bonifatius-Straße 

 - Trinkwasser-Wandbrunnen

Tegernseer Landstraße  

Hochbauamt - Wandbrunnen, Frischwasserbrunnen

Am Nockherberg 

 - Gedenkstein - Wegmacher

Humboldstraße 

 - Hl. Katharina

Entenbachstraße 27 

 - Brunnen Entenbach-Wohnstift

Hans-Mielich-Straße 14 

 - Kriegerdenkmal

Humboldstraße 

 - Hl. Barbara

Perlacher Straße 

 - Spirale aus Metall

Draco
643 m
Mally Werner
1999

St.-Martin-Straße 30 

Mally Werner - Draco

Paulaner
671 m

1905

Am Nockherberg 

 - Paulaner

Gedenktafel - Ölbergkapelle
693 m
Schönlaub Fidelis
1905

Eruard-Schmid-Straße 29 

Schönlaub Fidelis - Gedenktafel - Ölbergkapelle

Trauernder Jüngling
698 m
Angermeier Hans
0

 

Angermeier Hans - Trauernder Jüngling

Beweinung Christi
699 m
Waderé Heinrich
1935

 

Waderé Heinrich - Beweinung Christi


Paulaner-Brunnen
705 m
Kraus Bernhard
1984

Hochstraße 75 

Kraus Bernhard - Paulaner-Brunnen

Rehbrunnen
705 m
Kunstwerkstätte Goßner und Bichler
1927

Schyrenplatz 

Kunstwerkstätte Goßner und Bichler - Rehbrunnen

Trauernde
728 m
Ungerer Jakob
1902

 

Ungerer Jakob - Trauernde

Großes gesockeltes Paar
736 m
Fischer Lothar
1986

Candidplatz 11 

Fischer Lothar - Großes gesockeltes Paar

Pieta - Bruno Diamant
752 m
Diamant Bruno
0

Balanstraße 

Diamant Bruno - Pieta - Bruno Diamant


Kunstwerk
796 m

0

Candidstraße 

 - Kunstwerk

Persephone
806 m
Neubauer-Woerner Marlene
1953

 

Neubauer-Woerner Marlene - Persephone

Böcker Hermann
807 m
Friederichsen Roland
0

 

Friederichsen Roland - Böcker Hermann

Geiß stillt ihr Junges
808 m
Georgii Theodor
0

Sachsenstraße 2 

Georgii Theodor - Geiß stillt ihr Junges

Engel - Jules Coutan
810 m
Coutan Jules
0

Balanstraße 

Coutan Jules - Engel - Jules Coutan

Perlacher Straße 37 

 - Bauarbeiter

Volckmerstraße 

Berthold Joachim - Reliefs am Stadion des TSV 1860 München

Agilolfingerstraße 

 - Agilolfinger

Hochstraße 67 

 - Niederbronner Schwestern

Flora
830 m
Faltermeier Heinrich
1982

 

Faltermeier Heinrich - Flora

Schyrenstraße 

 - Kunstwerk (Rosengarten)

Mädchenstatue
830 m
Stangl Hans
0

 

Stangl Hans  - Mädchenstatue

Paulanerbrunnen
831 m
Flossmann Josef
1908

Mariahilfplatz 

Flossmann Josef - Paulanerbrunnen

Sachsenstraße 2 

Gasteiger Mathias - Ringergruppe oder »Herakles mit Antäos«

Franziskusbrunnen
839 m
Vogl Hans
1960

Mariahilfplatz 

Vogl Hans - Franziskusbrunnen

Agilolfingerplatz 1 

Härtter Bernhard - Skulptur - Grundschule Agilolfingerplatz

Agilolfingerplatz 1 

Berner Scarlet - Farbe für die Grundschule am Agilofingerplatz

Wittelsbacherbrücke 

Wrba Georg - Reiterstandbild Otto I. von Wittelsbach

Hangbrunnen
864 m
Valena Tomáš Prof.
2002

Am Neudeck 

Valena Tomáš Prof.  - Hangbrunnen

Der Brunnenbuberl
868 m
Hattingberg Walther von
1930

Walchenseeplatz 

Hattingberg Walther von - Der Brunnenbuberl

Echo der Maraihilfkirche
872 m
Spreng Blasius
1982

Am Neudeck 

Spreng Blasius - Echo der Maraihilfkirche

Putten
875 m
Akerberg Knut
0

Sachsenstraße 2 

Akerberg Knut - Putten

Kunstwerk
876 m

0

 

 - Kunstwerk

Sachsenstraße 2 

 - Gartenskulptur


Kugelbrunnen
883 m
Blössner August
1908

Am Neudeck 

Blössner August  - Kugelbrunnen

Große tektonische Stele
885 m
Fischer Lothar
1992

Mariahilfplatz 17 

Fischer Lothar - Große tektonische Stele

Zwei monolithische Granitpfeiler
891 m
Peters Herbert
1991

Mariahilfplatz 17 

Peters Herbert - Zwei monolithische Granitpfeiler

Am Neudeck 2 

 - Auer Zimmerleute

Ohlmüllerstraße 

 - Paulanerkloster

Wittelsbacher 

 - Dreimühlenstraßen-Brücke

Mariahilfplatz 

 - Justitia - Landratsamt München

Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse
907 m
Künstlerkollektiv Department
2022

Wittelsbacher Straße 

Künstlerkollektiv Department - Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse

Bertschbrunnen, Frischwasserbrunnen
913 m
Bertsch Wilhelm
1926

St.-Martins-Platz 

Bertsch Wilhelm - Bertschbrunnen, Frischwasserbrunnen

Eduard Jenner
916 m

1989

Am Neudeck 1 

 - Eduard Jenner

Josefshaus
957 m
Heichlinger Franz
1982

Hochstraße 49 

Heichlinger Franz - Josefshaus

Löwe
957 m

0

Bayerischzeller Straße 9 

 - Löwe

Frischwasserbrunnen
966 m
Hirtreiter Wolf
1972

Eduard-Schmid-Straße 15 

Hirtreiter Wolf - Frischwasserbrunnen

Werinherstraße 50 

 - Kriegerdenkmal

Pinguin-Brunnen
979 m
Giesin Adolf
1931

Perlacher Straße 13 

Giesin Adolf - Pinguin-Brunnen


Märchenbrunnen
982 m
Frick Hans
1984

Mariahilfplatz 

Frick Hans - Märchenbrunnen

Auenstraße 84 

 - Büste - Jakob Balde

Schutzmantelmadonna-Brunnen
992 m
Frick Konstantin
1984

Mariahilfplatz 

Frick Konstantin - Schutzmantelmadonna-Brunnen

Badender weiblicher Ak
994 m
Koelle Fritz
1925

Reichenbachbrücke 

Koelle Fritz - Badender weiblicher Ak

Wasserkraft
994 m
Pfeiffer Mauritius
1925

Reichenbachbrücke 

Pfeiffer Mauritius - Wasserkraft

Industrie und Landwirtschaft
994 m
Mayer-Fassold Eugen
0

Reichenbachbrücke 

Mayer-Fassold Eugen - Industrie und Landwirtschaft

StraßeNamevonbis
389 mTegernseer Landstraße 75Tegernseer Garten 1890
430 mTegernseer Landstraße 98Schmid Hermann von