<p>O11 Oberföhring 60<br>Cosimastr. 294</p><p>Besitzer</p><ul><li>1888 Franz Seraph </li><li>1894 Lorenz Hartl</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1894 Ziegelei, Ringofen, Trockenstadl, Kantine</li><li>Villa Oberföhringer Str. 270</li><li>Ende ca. 1960</li></ul>
<p>J3 Joki 20, Bichlhofweg 8 </p><p>Besitzer</p><ul><li>1889 Michael Leibenger</li><li>1903 Josef Leibenger</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1889: Bau der Ziegelei, Brennofen, 3 St.</li><li>1889: 1,2 Mio.</li><li>1897: 400.000</li><li>1903: 1 Mio.</li><li>Zi./p.a.</li></ul>
Oberföhringer Straße 256
490 m
<p>O12 Oberföhring 64<br>Oberföhring Str. 256</p><p>Besitzer</p><ul><li>1894 Benno Welsch </li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1894 Ziegeleineubau, Rundbrennofen, 4 St.</li><li>1913 mit Kantine. Italienerwohnung</li><li>Betriebsende Anfang 1960er-Jahre</li></ul>
Johanneskirchner Straße 68
530 m
<p>O13 Oberföhring 65 .</p><p>Johanneskirchner Str. 68</p><p>Besitzer</p><ul><li>1895 Franz und Walburga Bräunlein</li><li>1897 Xaver und Josefa Bräunlein</li><li>1935 Stadt München</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1895 Ziegeleineubau, Rundbrennofen, 4 St.</li><li>1913 mit Kantine. Unterkunftshütte</li><li>Betriebsende Anfang 1920er-Jahre</li></ul>
<p>J2 Joki 13 1/2</p><p>Bichlhofweg 3</p><p>Besitzer</p><ul><li>1876 Gottfried Graf</li><li>1898 Lorenz Spitzweg und Franz Weber</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1876 Kauf der Ziegelei, Wohnhausneubau</li><li>1898 Ringofen</li><li>1888, 700.000</li><li>1891 u. 1903: 1 Mio.</li><li>1897: 400.000 Zi./p.a.</li><li>Ende 1904</li></ul>
<p>Kath. Kapelle St. Emmeram, 1866; mit Ausstattung.</p>
<p>Gaststätte Emmeramsmühle, im Kern 19. Jh.<br><br><strong>Emmerams</strong></p><p>Das Anwesen dieser alten Münchner Ausflugsgaststätte unterhalb Oberföhring am Isarhang liegt an der Römerstraße, die vor zweitausend Jahren Augsburg mit den Salzstätten im Salzkammergut verband. In unmittelbarer Nähe befand sich bis zum Jahre 1158 jene von Heinrich dem Löwen zerstörte Brücke über die Isar – Anlaß der Gründung Münchens.</p><p>Als „Mühle beim heiligen Emmeram“ wird der Grundstock des Bauwerkes, das heute die gleichnamige Bierwirtschaft in Sankt Emmeram beherbergt, bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Die erste Gastronomiekonzessionierung stammt aus dem Jahre 1825. Freilich war damals und über die nächsten 50 Jahre hinweg nur ein winziges Zimmer der Mühle zur Gästebewirtung freigegeben. 1866 entstand das Anwesen in seiner heutigen Gestalt. Es wurde weiter vorwiegend als Mühlenbetrieb genutzt. Brotzeiten und Bier durften nur an wartende Mühlenkunden abgegeben werden. Ein richtiger Wirtshausbetrieb entfaltete sich erst ab 1885, durch den Erlaß einer Bewilligung für Bierausschank und den Verkauf von Speisen.</p><p>Offen hielt die Sankt Emmerams Mühle freilich nur im Sommer, da im Winter sich kein Münchner so weit nach Norden wagte. Ab 1890 kam die große Zeit der Gaststätte, die plötzlich Mode wurde. Viele Schwabinger Künstlergesellschaften ließen sich vom Fährmann über die Isar setzen, um im Emmeramsbiergarten zu feiern und zu zechen. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Mühlenbetrieb ganz eingestellt, und das gesamte Anwesen als Wirtshaus genutzt.<br><br><i>Quelle: Infotafel am Gebäude</i></p>
<p>Pumpen- und Floßwärterhäuschen, wohl 3. Viertel 19. Jh.</p>
Johanneskirchner Straße 145
833 m
Oberföhringer Straße 216
937 m
<p>Stattliches Bauernhaus, barockisierend, um 1900.</p>
An der Salzbrücke 39
940 m
<p>Ziegelei August Haid, mehrteilige Anlage; Ringofengebäude, 1899 errichtet, 1937 umgebaut und erweitert, breitgelagerter, zweigeschossiger Satteldachbau mit Kamin; westwärts anschließend sowie nördlich und südlich drei parallele Trockenstädel, um 1905/10; Wohngebäude, sog. Italienerhaus, um 1905/10, zweigeschossiger Satteldachbau; Stadel, 1912; Pressenhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verschalt, 1922; weitere Trockenstädel um 1920.</p>
Johanneskirchner Straße 153
947 m
<p>Bauernhof; Bauernhaus, zweigeschossiger putzgegliederter Satteldachbau mit Kniestock, Balkons, Zwerchhaus und hakenförmigem Wirtschaftsteil, Ende 19. Jh.; Nebengebäude, erdgeschossiger Satteldachbau, Ende 19. Jh.</p>
<p>O5 Oberföhring 46b / Oberföhring Str. 204</p><p>Zur Alten Ziegelei</p><p>Besitzer</p><ul><li>1899 Friedrich Pfeifer</li><li>19.. (?) Alfed Model</li><li>1914 Josef Haid^</li><li>1963 Maria Deck</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1899 Ziegeleineubau mit Br.ofen, St., Italienerwohnheim</li><li>Ende1963</li><li>2007 Baugebiet „Alte Ziegelei Oberföhring“</li><li>2013 Wohnungsneubau</li></ul>
Oberföhringer Straße 188
980 m
Stattliches Bauernhaus, bez. 1870.