Koordinaten: lat: 48.09074, lng: 11.566643

Ab 1753 - Die Harlachinger Anna-Kirche wird umfassend erneuert

München-Giesing * Zwischen 1753 und 1761 wird die Harlachinger Anna-Kirche umfassend erneuert. Dabei bleibt die äußere Gestalt vergleichsweise schlicht und erinnert weiterhin an eine romanische Dorfkirche, insbesondere durch den massiven Turm. 

Im Inneren wird der Kirchenraum im Stil des Rokoko gestaltet, der durch Leichtigkeit, Eleganz und reiche Ornamentik gekennzeichnet ist. Stuckverzierungen, geschwungene Formen und helle Farbgebung prägen das Erscheinungsbild. Die Deckenfresken sowie der Hochaltar bilden die künstlerischen Höhepunkte. 

Im Zentrum des Hochaltars steht weiterhin das Gnadenbild der „Anna selbdritt“, das den spirituellen Kern der Kirche darstellt. Es verbindet die kunsthistorische Ausstattung mit der religiösen Funktion als Wallfahrtsort.


1804 - Harlaching kommt zur Pfarrei Neudeck

München-Giesing * Nachdem die Pfarrei Unterbiberg aufgelöst worden ist, kommt Harlaching in die Pfarrei Neudeck in der Au.


1830 - Harlaching kommt zur Pfarrei Heilig-Kreuz in Giesing

München-Giesing * Harlaching wird der Pfarrei Heilig-Kreuz in Giesing einverleibt. 


1732 - Das St.-Anna-Bündnis wird vom Lehel übertragen

München-Giesing * Das St.-Anna-Bündnis wird vom Hieronymiten-Kloster im Lehel nach Harlaching übertragen. Damit verlagert sich die organisierte Verehrung der heiligen Anna aus der Stadt in den Wallfahrtsort - ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung von St. Anna in Harlaching.

Das Bündnis ist eine Vereinigung mehrerer Bürger aus München mit der Intention, „dass durch die Fürbitte der hl. Mutter Anna die größten Sünder sollten bekehrt werden“. 


1730 - Der St.-Anna-Dreißiger soll feierlicher werden

München-Giesing * Das Pfarramt Unterbiberg bittet das Ordinariat, dass während des St.-Anna-Dreißigers - der von vielen Menschen aus der Stadt besucht wird - an bestimmten Tagen unter der Woche das Allerheiligste ausgesetzt werden und zu bestimmten Zeiten der sakramentale Segen gespendet werden darf, so wie es auch in anderen Kirchen, etwa in Ramersdorf, Thalkirchen oder der Lorettokapelle in Berg am Laim üblich ist. 


1163 - Die erste Kirche in Harlaching

München-Giesing * Im Zusammenhang mit der Christianisierung und Besiedlung des Isarraumes sowie mit dem Einfluss geistlicher Institutionen wie dem Kloster Tegernsee entsteht im damaligen Dorf Hadelaichen [= Harlaching] eine erste kleine Kirche. Sie wird erstmals im Jahr 1163 genannt.


1315 - Die Kirche zu Harlaching als religiöser Mittelpunkt

München-Giesing * Die Kirche zu Harlaching wird urkundlich als Filialkirche der Pfarrei Unterbiberg erwähnt. Sie dient der lokalen Bevölkerung als religiöser Mittelpunkt.


Um 1500 - Das Gnadenbild der „Anna selbdritt“ für Harlaching entsteht

München-Giesing * Eine entscheidende Entwicklung für die Kirche zu Harlaching setzt ein, als das Gnadenbild der „Anna selbdritt“ entsteht. Es zeigt die heilige Anna gemeinsam mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind und wird zum Zentrum wachsender religiöser Verehrung. Die Kirche entwickelt sich dadurch zu einem Wallfahrtsort.


26. 7 1524 - Der Anna-Tag ist der wichtigste Harlachinger Wallfahrtstag

München-Giesing * Der Anna-Tag ist der wichtigste Wallfahrtstag für die Anna-Kirche in Harlaching. Es werden spezielle Gottesdienste und Andachten abgehalten.


1524 - Die heilige Anna ist erstmals als Kirchenpatronin belegt 

Harlaching * Eine Freisinger Bistumsmatrikel nennt die heilige Anna erstmals als Patronin der seit dem 12. Jahrhundert belegten Harlachinger Kirche. Das kleine Gotteshaus wird deshalb als St.-Anna-Kirche bezeichnet und entwickelt sich später zu einer bekannten Wallfahrtsstätte.


1623 - Die Anna-Kirche wird von schwedischen Truppen geplündert

München-Giesing * Die Harlachinger Anna-Kirche wird im Dreißigjährig Krieg von schwedischen Truppen geplündert. Die Wallfahrt kommt zum Erliegen. 

Der anschließende Wiederaufbau sichert zwar das Fortbestehen der Kirche, leitet aber noch keine grundlegende stilistische Veränderung ein.


1653 - Die Anna-Kirche erhält das Allerheiligste wieder

München-Giesing * Die Anna-Kirche in Harlaching wird das Sanctissimum [= Allerheiligstes] wieder eingerichtet.


Ab 15. 9 1707 - Der St.-Anna-Dreißiger in Harlaching ist erstmals belegt 

Harlaching * Der „St.-Anna-Dreißiger“ an der Anna-Kirche wird erstmals erwähnt. Während dieser Andachtszeit suchen Gläubige die Kirche zur Verehrung der heiligen Anna auf. Die Paulaner aus der Au betreuen die Gottesdienste. Aus der Andacht entwickelt sich eine dauerhafte Wallfahrt nach Harlaching. 


1527 - Die Harlachinger Anna-Kirche im Besitz der Wittelsbacher

München-Giesing * Die Anna-Kirche in Harlaching geht in den Besitz der Wittelsbacher über. Sie erhält damit eine politische und religiöse Bedeutung.


1560 - Die Harlachinger Anna-Kirche besitzt drei Altäre

München-Giesing * Die Harlachinger Anna-Kirche besitzt drei Altäre, sodass das Sanctissimum [= Allerheiligstes] eingesetzt wird und der Pfarrer von Unterbiberg wöchentlich zwei Mal Gottesdienst hält.


1996 - Das Dschungelzelt wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird das Dschungelzelt eröffnet.


25. 6 2026 - Die neu gestaltete Dschungelwelt wieder eröffnet. 

München-Giesing * Nach einer rund vierjährigen Sanierung wird die neu gestaltete Dschungelwelt im Tierpark Hellabrunn offiziell wiedereröffnet. 


19. 6 1921 - „Die Maibraut“ im Freilufttheater im Tierpark

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird auf einer Bühne das Theaterstück „Die Maibraut“ von Ernst von Wolzogen aufgeführt. Um eine Naturbühne zu errichten, musste man am Harlachinger Hang eigens Erdmassen aufschütten. 2.000 Zuschauer finden in dem Freilufttheater Platz und können der Hellabrunner Uraufführung beiwohnen. 200 Personen wirken bei der Aufführung auf der Bühne mit. Der Ort des Geschehens ist ein germanischer heiliger Hain.


Emmauskirche
Architekt: Lichtblau Franz, Distler Hubert
Erstellung: 1970
Laurinplatz
151 m Route
<p>Die Emmauskirche in München-Harlaching ist ein Beispiel moderner Kirchenarchitektur und künstlerischer Gestaltung. Die evangelisch-lutherische Kirche wurde 1964 von dem Architekten Franz Lichtblau entworfen. Ihr Design repräsentiert die klaren Linien und die reduzierte Formsprache der Nachkriegsmoderne, die zugleich funktional und spirituell ist.</p><p>Ein besonderes Merkmal der Kirche ist die künstlerische Ausgestaltung. Im Jahr 1970 wurde die Innenraumgestaltung von Hubert Distler übernommen, dessen Werke durch eindrucksvolle Farben und Formen bestechen. Besonders hervorzuheben ist das Abendmahlsbild in der Fensterrosette über dem Altar, das von Rudolf Büder gestaltet wurde. Diese Rosette symbolisiert das zentrale christliche Sakrament und fügt dem Raum eine spirituelle Tiefe hinzu.</p><p>Die Kirche wurde nach dem biblischen Ort Emmaus benannt, der für Begegnung und Erkenntnis steht, was sich auch in ihrer Gestaltung widerspiegelt – ein Ort der Zusammenkunft und des Glaubens.</p>
Perathoner Stein
Erstellung: 1927
Kuntersweg
605 m Route
Sog. Perathoner Stein, bildstockartiges Denkmal für Dr. Julius Perathoner, 1927 von August Blößner und Ludwig Dasio; in Grünanlage nahe St.-Magnus-Straße/Tiroler Platz.
Krankenhaus Harlaching
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sanatoriumsplatz 2
766 m Route
<p>Krankenhaus Harlaching (Altbau), neubarocke Dreiflügelanlage, Hauptflügel mit Mittel- und Eckpavillons und Dachreiter, davor zugehörige Wirtschaftsgebäude, 1896-98 von Hartwig Eggers.</p>
Ehem. Zollhaus
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1894
Geiselgasteigstraße 1
782 m Route
<p>Ehem. Zollhaus, kleines Wohnhaus mit Portikus, 1894 von Hans Grässel.</p>
Einfamilien-Wohnhaus
Architekt: Huf Franz Xaver
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Achleitnerstraße 6
787 m Route
<p>Einfamilien-Wohnhaus, historisierend, für die Immobilien- und Baugesellschaft durch den Architekten Franz Xaver Huf nach Plänen aus dem Jahre 1911 errichtet; Gartenmauer mit skulpturalem Schmuck.</p>
Doppelwohnhaus
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1911
Ulmenstraße 1
796 m Route
Ulmenstraße 1/3; Doppelwohnhaus, reduzierter Heimatstil, mit Walmdach, 1911.
Reihenhausanlage
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1911
Ulmenstraße 9
799 m Route
<p>Ulmenstraße 9/11/13/15; Reihenhausanlage, reduzierter Heimatstil, um 1911.</p>
Villa
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1910
Ulmenstraße 19
819 m Route
<p>Villa, Heimatstil, reich gegliederter Baukörper, 1910.</p>
Reihenhausanlage
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1911
Ulmenstraße 8
834 m Route
<p>Ulmenstraße 8/10/12; Reihenhausanlage, reduzierter Heimatstil, 1911.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Achleitnerstraße 2
850 m Route
<p>Villa, historisierend, bez. 1913; mit Gartenpavillon.</p>
Gasthaus Einkehr am Harlachinger Berg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Karolingerallee 34
864 m Route
Gasthaus Einkehr am Harlachinger Berg, spätklassizistische Anlage, um 1870; am Hang in der Nähe der Harlachinger Kirche.
Doppelhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Lindenstraße 15
864 m Route
<p>Lindenstraße 15/17; Doppelhaus, historisierend, 1912 durch die Immobilien- und Baugesellschaft München A.G. errichtet.</p>
Walmdachvilla
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Lindenstraße 12
883 m Route
<p>Walmdachvilla, historisierend, mit Dachreiter, Anfang 20. Jh.</p>
Villa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Lindenstraße 25
885 m Route
<p>Villa, 1908 in Jugendstilformen für den Stabsarzt Dr. W. Fischer durch die Immobilien- & Baugesellschaft München als Teil der sog. Gartenstadt Harlaching errichtet; mit Einfriedung.</p>
Villa
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1910
Lindenstraße 23
886 m Route
<p>Villa, 1910 in Formen des Heimat- und Burgenstils für den Bezirkstierarzt Norbert Hillerbrand durch die Immobilien - & Baugesellschaft München als Teil der sog. Gartenstadt Harlaching errichtet; zeitweilig Poststelle; mit Einfriedung.</p>
Harlachinger Berg
903 m Route
Denkmal für Claude Lorrain, errichtet von König Ludwig I, 1865.
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Über der Klause 2
911 m Route
<p>Villa, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Harlachinger Berg 30
914 m Route
<p>Kath. Wallfahrtskirche St. Anna, rechteckiger Saalbau mit eingezogenem Chor, 1753-61 Umbau einer älteren Kirche; mit Ausstattung; altummauerter Friedhof mit einigen schmiedeeisernen Grabkreuzen.</p>
Walmdachvilla
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Hochleite 8
944 m Route
Walmdachvilla, historisierend, 1911.
Gaststätte Jagdschlößl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Geiselgasteigstraße 153
945 m Route
<p>Gaststätte Jagdschlößl, historisierender Eckbau zur Geiselgasteigstraße, um 1900.</p>
Reihenhausgruppe
Baustil: historisierend
Über der Klause 4
951 m Route
<p>Über der Klause 4/4 a/4 b; Reihenhausgruppe, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Villa
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1950
Über der Klause 6
970 m Route
<p>Villa, klassizisierend, 20. Jh.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Über der Klause 5
977 m Route
<p>Villa, historisierend, Anfang 20. Jh.; Hausfigur Muttergottes.</p>
Postgebäude
Architekt: Schachner B.
Erstellung: 1926
Harthauser Straße
998 m Route
Postgebäude mit Postamt München 903. Burgartiger Walmdachbau, vier abgerundete, turmartige Ecken, 1926 von B. Schachner.
Villa
Architekt: Hornberger M.
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Lindenstraße 28
998 m Route
<p>Villa, historisierend, errichtet 1912, Planfertiger M. Hornberger.</p>
Mansarddachvilla
Baustil: historisierend
Erstellung: 1914
Über der Klause 7
998 m Route
<p>Mansarddachvilla, historisierend, 1914; oberer Teil nach Kriegsschäden wiederhergestellt.</p>

Autharistraße 34
240 m Route
Bruggspergerstraße 43
362 m Route
Seybothstraße 53
552 m Route
Kuntersweg
606 m Route
Holztrogbrunnen
Brunnen
1904
Säbener Platz
616 m Route
Kreuzweg
Engobekeramik

724 m Route
Sanatoriumsplatz 2
868 m Route
Sanatoriumsplatz 2
873 m Route
Kunstwerk
Skullptur
2002
Über der Klause 1
890 m Route
Über der Klause 1
899 m Route
Harlachinger Berg
912 m Route
Tauernstraße 10
968 m Route

Kranich-Brunnen
Goetz Guido
1964
Autharistraße 34
240 m Route
Kranich-Brunnen
Thomas Wimmer
Preis Toni
2008
Bruggspergerstraße 43
362 m Route
Thomas Wimmer
Arche und Taube
Schwalbach Karl Jakob
1992
Seybothstraße 53
552 m Route
Arche und Taube
Perathoner Stein
Blössner August, Dasio Ludwig
1927
Kuntersweg
606 m Route
Perathoner Stein
Holztrogbrunnen
Ostenrieder Max, Preis Toni
1904
Säbener Platz
616 m Route
Holztrogbrunnen
Kreuzweg
Lacher Max

724 m Route
Kreuzweg
ESWL
Schuster Steffen
Sanatoriumsplatz 2
873 m Route
ESWL
Kunstwerk
Gerhart Nikolaus
2002
Über der Klause 1
890 m Route
Kunstwerk
Über der Klause 1
899 m Route
Kunstwerk ?
Claude Lorrain
Halbig Johann von
1865
Harlachinger Berg
912 m Route
Claude Lorrain
Tauernstraße 10
968 m Route
Altenheim - Haus an der Tauernstraße

Entfernung Straße Name Von Bis Route
1,00 km Über der Klause 10 Frisch Karl von 1911 1982