Koordinaten: lat:
48.09065, lng:
11.4979
11. 10 1916 - König Otto I. stirbt 68-jährig in Schloss Fürstenried
Schloss Fürstenried * König Otto I. stirbt 68-jährig in Schloss Fürstenried an einer Darmverschlingung aufgrund seiner ungesunden Ernährungsweise. Er war 30 Jahre König, so lange wie kein anderer Wittelsbacher, hat aber keinen einzigen Tag regiert.
Seit um den 3. 2 1880 - Schloss Fürstenried wird für Prinz Ottos Unterbringung umgebaut
Schloss Fürstenried * Das Schloss Fürstenried wird für die Unterbringung des Wittelsbacher-Prinzen Otto saniert und umgebaut. Die Arbeiten dauern bis zum Jahr 1883.
13. 3 1880 - Schloss Fürstenried ist Prinz Ottos Privateigentum
München * Die Unterbringung des Prinzen Otto in Schloss Fürstenried wird offiziell beschlossen.
- Ottos Vermögensverwaltung erwirbt das Schloss um 126.915 Mark. Damit ist Schloss Fürstenried Ottos Privateigentum.
- Schloss Fürstenried wird der ständige Aufenthaltsort des Prinzen Otto von Bayern bis zu dessen Tod.
20. 9 1883 - Prinz Otto wird Schloss Fürstenried nicht mehr verlassen
Schloss Fürstenried * Prinz Otto wird Schloss Fürstenried bis zu seinem Tod nicht mehr verlassen. Er ist lebendig begraben.
Volksschule
Erstellung: 1860
Erstellung: 1860
<p>Volksschule 1860, 1895 erweitert.</p>
Ehem. Bauernhaus
Erstellung: 1751
Erstellung: 1751
<p>Ehem. Bauernhaus (Derzbachhof), Wohnteil mit Blockbauobergeschoss, z. T. verschalt, Giebel vorkragend, 1751.</p>
Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz
Baustil: spätgotisch
Baustil: spätgotisch
<p>Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz, spätgotischer Bau des 15. Jh., 1672 umgestaltet, Turm, eingezogener Chor; mit Ausstattung; Friedhof mit Grabsteinen, um die Kirche. Im Ortskern von Forstenried.</p>
Kath. Pfarrkirche St. Karl Borromäus
Architekt: Groethuysen Herbert, Hübner Paul, Fischer Werner
Erstellung: 1963
Architekt: Groethuysen Herbert, Hübner Paul, Fischer Werner
Erstellung: 1963
Kath. Pfarrkirche St. Karl Borromäus, mit Gemeinde- und Pfarrhaus, Gruppe flachgedeckter Bauten mit sichtbarem Betonskelett und geschlemmter Backsteinausfachung, von Herbert Groethuysen unter Mitarbeit von Paul Hübner und Werner Fischer, 1963/64;
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Pfarrkirche über asymmetrischem Grundriss mit niedriger Sakramentskapelle, Betonkassettendach über Rundstützen, zwei umlaufende Fensterbänder und über der weit vorgezogene Altarinsel zentrales Oberlicht; an Altarraumrückwand Kreuz aus versilberten Gusseisenplatten, von Blasius Gerg, 1964; mit Ausstattung;</li>
<li>Pfarrkirche über asymmetrischem Grundriss mit niedriger Sakramentskapelle, Betonkassettendach über Rundstützen, zwei umlaufende Fensterbänder und über der weit vorgezogene Altarinsel zentrales Oberlicht; an Altarraumrückwand Kreuz aus versilberten Gusseisenplatten, von Blasius Gerg, 1964; mit Ausstattung;</li>
<li>überdachter Gang mit Glockenturm zwischen Pfarrkirche und Gemeindehaus ;</li>
<li>Gemeindehaus, eingeschossiger Flachdachbau;</li>
Pfarrhaus, zweigeschossiger Flachdachbau.</li>
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Forsthaus
Erstellung: 1725
Erstellung: 1725
<p>Forsthaus, kubischer, zweigeschossiger Bau mit Pyramidendach, 1725-26.</p>
Kriegerdenkmal
Erstellung: 1922
Erstellung: 1922
<p>vor Forstenrieder Allee 184; Kriegerdenkmal, 1922.</p>
Pestsäule
Baustil: spätgotisch
Baustil: spätgotisch
gemauert, spätgotisch, renoviert 1906; in der Grünanlage östlich der Olympiastraße, westlich der Wohnanlage an der Basler- und Bernerstraße.
<p>Wohn- und Geschäftshaus vom ländlichen Typ, im Kern 19. Jh.</p>
Gasthof Alter Wirt
Erstellung: 1800
Erstellung: 1800
<p>Gasthof Alter Wirt, stattlicher zweigeschossiger Halbwalmdachbau, um 1800.</p>
Bauernhaus
Erstellung: 1874
Erstellung: 1874
Bauernhaus, im Kern 1874; vgl. auch Ensemble Forstenried.
Wohn- und Geschäftshaus, barockisierend, mit Schweifgiebel, 1905 von Anton Häusler; vgl. auch Ensemble Forstenried.
Ländliches Wohnhaus mit Flachsatteldach, 1. Hälfte 19. Jh.
<p>Gasthof zur Post, stattlich, im Landhausstil, .1897</p>
<p>Wohnhaus, mit Schopfwalm, historisierend, 1906 von Anton Ley (Baierbrunn).</p>
Schloss Fürstenried (ehem. kurfürstliches Jagdschloss, jetzt Exerzitienhaus), 1715-17 von Joseph Effner. Hauptbau: drei durch niedrige Zwischentrakte verbundene Pavillons. Im 2. Stock des Mittelrisalits Raum mit reichem Stuckdekor der Bauzeit. (Übrige Innenräume mehrfach erneuert).- Vorhof (mit Steinvase), flankiert von langgestreckten Nebengebäuden. Diese sind durch viertelkreisförmige Mauern mit der Einfahrt verbunden, einem Gitter (18. und 19. Jh.) mit von Sandsteinlöwen bekrönten Torpfeilern. Beiderseits davon kubische Pavillons (Nebengebäude). Parallel zum östlichen Hofgebäude ein weiterer Nebenbau von ca. 1880, dem Schlosskomplex angepasst. Im Südosten Gewächshaus mit anschließendem Neurenaissance-Pavillon (um 1880). - Garten südlich des Schlosses, im französischen Stil. Im zentralen Parterre neubarocke Steinplastiken, 1889 von Carl Fischer: Brunnen mit Faungruppe, vier Puttengruppen und zwei Vasen. Gartenmauer mit Blenden an der Innenseite. Eine weitere Mauer umschließt den ganzen Schlosskomplex. Im Garten Bruder-Konrad-Brunnen, 18. Jh., Figur modern, und (im ehem. Schimmelgarten) Delphinbrunnen mit Puttengruppe, wohl um 1715.- Städtebaulich zugehörig die auf das Schloss zuführende Allee, siehe Olympiastraße.