Koordinaten: lat: 48.087893, lng: 11.54984

7. 3 1920 - Der Marienklausensteg für Fußgänger wird erbaut

München-Giesing * Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme - nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg - lässt die Stadt in den Jahren 1919 und 1920 den Marienklausensteg für Fußgänger erbauen.

Die Brücke ruht auf acht Pfeilern, die neun Joche bilden. Das rechte und extrabreite Joch ist für die Floßdurchfahrt gedacht. In seiner Bescheidenheit passt sich der Steg gut in die Auenlandschaft ein. 


1998 - Der neue Marienklausensteg wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Giesing * Der neue Marienklausensteg wird der Öffentlichkeit übergeben. Eine einfache, gerade Verbindung hat den Planern nicht gereicht: Die Brücke wird zweimal fast rechtwinklig abgewinkelt. Diese Konstruktion erfordert einen deutlich massiveren und längeren Betonpfeiler als bei den übrigen Stützen.

Die 120 Meter lange Brücke aus Stahl, Beton und Eichenbohlen kostet rund 3,5 Millionen D-Mark und besteht aus 18 großen Bauteilen. Ein 35 Meter langer Stichsteg führt zu einer kleinen Aussichtsplattform. Anfangs ist dieser Steg jedoch zu schwach konstruiert und gerät beim Betreten in starke Schwingungen. Eine provisorische Holzstütze schafft Abhilfe. 

Kurios: Noch vor der Nutzung überquerte die Clownin Antoschka vom Russischen Staatszirkus die Brücke - mit ihrem Kater auf der Schulter. In Russland gilt es als Glücksbringer, wenn Katzen neue Bauwerke zuerst betreten, um böse Geister zu vertreiben. 


1927 - Der Marienklausensteg wird mit einem Metallmix restauriert

München-Giesing * Die längslaufenden Holzträger des Marienklausenstegs sind derart stark verfault, dass sie durch Stahlprofile ersetzt werden müssen. Durch dieses Provisorium entsteht ein Metallmix aus Holz, Stahl und Beton und gibt der Brücke ein äußerst merkwürdiges Aussehen. 


1991 - Ein Wettbewerb für einen neuen Marienklausensteg

München-Giesing * Die Stadt schreibt einen Wettbewerb für den Neubau des Marienklausenstegs aus. 21 Teams reichen Entwürfe ein. Gefordert ist eine zeitgemäße Konstruktion und eine schonende Einbindung in die Flusslandschaft unter Erhalt des wertvollen Baumbestands. Zudem müssen wasserbauliche und nutzungsbezogene Vorgaben berücksichtigt werden.


22. 7 1961 - Grundsteinlegung für eine Cowboy-Ranch

München-Thalkirchen * Mit Cowboyhut legt Münchens „Stadtoberhäuptling“ Dr. Hans-Jochen Vogel den Grundstein zur neuen Ranch des Cowboy Clubs München von 1913 an der Floßlände in Thalkirchen. Da waren Bombentrichter und Urwald, die mit Hilfe von Bulldozern der amerikanischen Armee bearbeitet werden müssen. 


10. 8 1963 - Die Ranch des Cowboy Clubs wird eingeweiht

München-Thalkirchen * Mit großen persönlichen und finanziellen Opfern der Mitglieder des Cowboy Clubs München von 1913 kann die Ranch an der Floßlände in Thalkirchen eröffnet werden. Seit dieser Zeit rauchen die Indianerfeuer - mit Saloon, eingezäuntem Reitplatz, Pferdeställen und Bogenschießstand. 

Der „Long-Horn-Saloon“ bildet das Allerheiligste des Cowboy Clubs. Hier ist alles stilecht und erinnert an die Zeit um 1880. Nur der mächtige Kopf eines Elchbullen ist gefälscht. Er war in Wirklichkeit eine Elchkuh, die man nachträglich mit einem Schaufelgeweih ausstattete. 

An einer anderen Wand hängt der wollige Schädel eines Bisons. Darunter befinden sich die Porträts der drei Vereinsgründer; fast so, als wären sie die Club-Heiligen. Links und rechts davon stehen die Vitrinen voller Wild-West-Devotionalien, die schon Fred Sommer zu sammeln begann. Neben den bereits erwähnten Ausstellungsstücken noch eine Sioux-Weste, Uniformen aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges, ein handsigniertes Bild von Buffalo Bill, das Hutband von John Wayne, mexikanische Sporen und vieles andere mehr.


Um 5 1961 - Der Cowboy Club München 1913 erhält ein Gelände an der Floßlände

München-Au - München-Thalkirchen * Diesmal kommt dem Cowboy Club München 1913 e.V. die Glücksgöttin Fortuna in Form des Oberbürgermeisters Dr. Hans-Jochen Vogel zu Hilfe. Mit seiner Unterstützung erhält der Verein ein viertausend Quadratmeter großes Gelände an der Floßlände in Thalkirchen zur Verfügung gestellt. 


1907 - Ein wasserbautechnischer Salto mortale am Beginn des Auer Mühlbachs

München-Giesing * Der Ursprung des Auer Mühlbachs ist nicht mehr auf der rechten Isarseite. Vielmehr steht nun an seinem Anfang ein wasserbautechnischer Salto mortale - denn seine Auslassstelle befindet sich jetzt auf der linken Seite des Isarufers. Dazu muss ein Düker unter der Rest-Isar durchgeführt werden. 

Bei einem Düker handelt es sich um ein U-förmiges Rohr, das unterirdisch durch den Fluss geführt wird. Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren fließt das ankommende Wasser auf seiner ursprünglichen Höhe in den Düker hinein, füllt diesen aus und steigt auf der gegenüberliegenden Flussseite wieder auf die vorherige Höhe an, so dass es den Düker wieder verlassen kann. 

Der Auer Mühlbach-Düker ist 168 Meter lang. Sein Verlauf ist parallel zur Marienklausenbrücke ablesbar, die allerdings erst in den Jahren 1919 und 1920 von der Stadt München für Fußgänger im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erbaut wurde. 

Den Düker verlässt der Auer Mühlbach - von dem meisten Spaziergängern und Besuchern vollkommen unbemerkt - im Tierpark Hellabrunn.


1866 - Martin Achleitner erbaut die Marienklause

München-Giesing * Erst fünfzig Jahre, nachdem die Gebrüder Achleitner im Angesicht des Todes schwörten, der „heiligen Jungfrau“ eine Kapelle zu erbauen, errichtet der Sohn eines der Flößer, Martin Achleitner, die Marienklause. 

Auch er, der seinen Dienst als Wasserbaumeister und Aufseher am Wehr des Auer Mühlbachs ausführt, verlobt sich der Gottesmutter für „öftere Errettung aus Hochwasser- und Felssturzgefahr“. 

In den Jahren 1865/66 errichtet er hinter dem einsam gelegenen Schleusenwärterhäuschen die Marienklause, eine kleine Kapelle aus Holz und Grottenwerk mit einem Türmchen, in deren Altarraum sich eine Marienfigur befindet. 

Die Kapelle ist einerseits von den Hochwasserfluten der Isar, andererseits von Felsstürzen des Nagelfluhsteilhangs bedroht. Eng an den Isarsteilhang geschmiegt, von Bäumen, Sträuchern und Büschen schützend umgeben, ist die Kapelle den direkten Blicken entzogen. 

Die Marienklause ist weniger „Kunstwerk“, sondern eher ein authentisches Stück Alltagsgeschichte der Isararbeiter.


1909 - Das Schleusenwärterhaus am Auer Mühlbach

München-Giesing * Die Abteilung für Wasser- und Brückenbau der Stadt München übernimmt das Schleusenwärterhaus der Auer Wassergenossenschaft. Es besteht aus dem Wohnhaus, einem Wachgebäude, dem Werkstattgebäude, einem Gartenhaus und einem Schuppen. Die kleinen Bauten liegen zwischen der Einlassschleuse des Auer Mühlbaches und der Marienklause. 


Um 1875 - Ein Nagelfluhfelsen bedroht die Marienklause

München-Giesing * Ein riesiger Nagelfluhfelsen löst sich vom Steilhang und donnert verhängnisvoll nach unten, doch sowohl die Kapelle als auch das Wohnhaus - wie durch ein Wunder - unversehrt. 


1815 - Rettung in letzter Sekunde

München-Giesing * Die Gebrüder Achleitner geraten bei Hochwasser mit ihrem Floß an den Schleusensteg, mit dem der Zufluss zum Auer Mühlbach geregelt wird, sodass das Floß zerbricht und die beiden schwerverletzten Fergen im reißenden Wasser treiben. Im letzten Moment können sie sich noch an einem der aus dem Wasser ragenden Pfosten festklammern. Im Angesicht des Todes schwören sie, der „heiligen Jungfrau“ eine Kapelle zu erbauen. Doch das Gelübde führen sie nie aus. 


1912 - Die Marienklause wird gerettet

München-Giesing * Die Marienklause ist baufällig, muss gesperrt und soll aus Sicherheitsgründen sogar abgerissen werden. Die Stadt München entscheidet jedoch, die Kapelle in gleicher Form am selben Ort neu zu errichten - diesmal stabiler gebaut. Die Votivtafeln werden währenddessen aufbewahrt und später wieder angebracht. So bleibt die Klause als Ort der Andacht und Besinnung erhalten.


26. 1 2018 - Im Mühlendorf ist Richtfest

Tierpark Hellabrunn * Das Richtfest für das im künftigen Parkteil Europa des Tierparks Hellabrunn entstehende Mühlendorf findet statt. 


14. 7 2017 - Der erste Spatenstich für das Mühlendorf

Tierpark Hellabrunn * Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Arbeiten für das im künftigen Parkteil Europa des Tierparks Hellabrunn gelegene Mühlendorf. 


2017 - Im Tierpark Hellabrunn wird die Polarwelt eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Polarwelt eröffnet.


2010 - In Hellabrunn wird Europas größte Eisbärenanlage eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Eisbärenanlage - die größte Europas - eröffnet. 


1975 - Das Polarium und die Freianlagen für Robben werden eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn werden das Polarium und die Freianlagen für Robben eröffnet. 


2011 - Die Hellabrunner Humboldtpinguin-Anlage wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Humboldtpinguin-Anlage eröffnet. 


1983 - Das Hellabrunner Selbstbedienungs-Restaurant eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird das Selbstbedienungs-Restaurant eröffnet. 


1977 - Der Hellabrunner Kindertierpark wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird der Kindertierpark mit Streichelwiese, Tierpark-Express und Safari-Autos eröffnet.


19. 6 1921 - „Die Maibraut“ im Freilufttheater im Tierpark

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird auf einer Bühne das Theaterstück „Die Maibraut“ von Ernst von Wolzogen aufgeführt. Um eine Naturbühne zu errichten, musste man am Harlachinger Hang eigens Erdmassen aufschütten. 2.000 Zuschauer finden in dem Freilufttheater Platz und können der Hellabrunner Uraufführung beiwohnen. 200 Personen wirken bei der Aufführung auf der Bühne mit. Der Ort des Geschehens ist ein germanischer heiliger Hain.


1830 - Harlaching kommt zur Pfarrei Heilig-Kreuz in Giesing

München-Giesing * Harlaching wird der Pfarrei Heilig-Kreuz in Giesing einverleibt. 


Ab 1753 - Die Harlachinger Anna-Kirche wird umfassend erneuert

München-Giesing * Zwischen 1753 und 1761 wird die Harlachinger Anna-Kirche umfassend erneuert. Dabei bleibt die äußere Gestalt vergleichsweise schlicht und erinnert weiterhin an eine romanische Dorfkirche, insbesondere durch den massiven Turm. 

Im Inneren wird der Kirchenraum im Stil des Rokoko gestaltet, der durch Leichtigkeit, Eleganz und reiche Ornamentik gekennzeichnet ist. Stuckverzierungen, geschwungene Formen und helle Farbgebung prägen das Erscheinungsbild. Die Deckenfresken sowie der Hochaltar bilden die künstlerischen Höhepunkte. 

Im Zentrum des Hochaltars steht weiterhin das Gnadenbild der „Anna selbdritt“, das den spirituellen Kern der Kirche darstellt. Es verbindet die kunsthistorische Ausstattung mit der religiösen Funktion als Wallfahrtsort.


1804 - Harlaching kommt zur Pfarrei Neudeck

München-Giesing * Nachdem die Pfarrei Unterbiberg aufgelöst worden ist, kommt Harlaching in die Pfarrei Neudeck in der Au.


1315 - Die Kirche zu Harlaching als religiöser Mittelpunkt

München-Giesing * Die Kirche zu Harlaching wird urkundlich als Filialkirche der Pfarrei Unterbiberg erwähnt. Sie dient der lokalen Bevölkerung als religiöser Mittelpunkt.


1527 - Die Harlachinger Anna-Kirche im Besitz der Wittelsbacher

München-Giesing * Die Anna-Kirche in Harlaching geht in den Besitz der Wittelsbacher über. Sie erhält damit eine politische und religiöse Bedeutung.


1653 - Die Anna-Kirche erhält das Allerheiligste wieder

München-Giesing * Die Anna-Kirche in Harlaching wird das Sanctissimum [= Allerheiligstes] wieder eingerichtet.


1732 - Das St.-Anna-Bündnis wird vom Lehel übertragen

München-Giesing * Das St.-Anna-Bündnis wird vom Hieronymiten-Kloster im Lehel nach Harlaching übertragen. Damit verlagert sich die organisierte Verehrung der heiligen Anna aus der Stadt in den Wallfahrtsort - ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung von St. Anna in Harlaching.

Das Bündnis ist eine Vereinigung mehrerer Bürger aus München mit der Intention, „dass durch die Fürbitte der hl. Mutter Anna die größten Sünder sollten bekehrt werden“. 


1163 - Die erste Kirche in Harlaching

München-Giesing * Im Zusammenhang mit der Christianisierung und Besiedlung des Isarraumes sowie mit dem Einfluss geistlicher Institutionen wie dem Kloster Tegernsee entsteht im damaligen Dorf Hadelaichen [= Harlaching] eine erste kleine Kirche. Sie wird erstmals im Jahr 1163 genannt.


Um 1500 - Das Gnadenbild der „Anna selbdritt“ für Harlaching entsteht

München-Giesing * Eine entscheidende Entwicklung für die Kirche zu Harlaching setzt ein, als das Gnadenbild der „Anna selbdritt“ entsteht. Es zeigt die heilige Anna gemeinsam mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind und wird zum Zentrum wachsender religiöser Verehrung. Die Kirche entwickelt sich dadurch zu einem Wallfahrtsort.


1524 - Die heilige Anna als Patronin der Kirche zu Harlaching

München-Giesing * Die heilige Anna wird erstmals ausdrücklich als Patronin der Kirche zu Harlaching genannt.


26. 7 1524 - Der Anna-Tag ist der wichtigste Harlachinger Wallfahrtstag

München-Giesing * Der Anna-Tag ist der wichtigste Wallfahrtstag für die Anna-Kirche in Harlaching. Es werden spezielle Gottesdienste und Andachten abgehalten.


1560 - Die Harlachinger Anna-Kirche besitzt drei Altäre

München-Giesing * Die Harlachinger Anna-Kirche besitzt drei Altäre, sodass das Sanctissimum [= Allerheiligstes] eingesetzt wird und der Pfarrer von Unterbiberg wöchentlich zwei Mal Gottesdienst hält.


1623 - Die Anna-Kirche wird von schwedischen Truppen geplündert

München-Giesing * Die Harlachinger Anna-Kirche wird im Dreißigjährig Krieg von schwedischen Truppen geplündert. Die Wallfahrt kommt zum Erliegen. 

Der anschließende Wiederaufbau sichert zwar das Fortbestehen der Kirche, leitet aber noch keine grundlegende stilistische Veränderung ein.


Um 9 1707 - Der „Sankt-Anna-Dreißiger“ in der Harlachinger Anna-Kirche

München-Giesing * Der „Sankt-Anna-Dreißiger“ findet in der Anna-Kirche in Harlaching statt. Papst Innocenz XII. gewährt dazu einen vollkommenen Ablass auf sieben Jahre. Die Andachten werden durch die Paulaner in der Au besorgt.


1730 - Der St.-Anna-Dreißiger soll feierlicher werden

München-Giesing * Das Pfarramt Unterbiberg bittet das Ordinariat, dass während des St.-Anna-Dreißigers - der von vielen Menschen aus der Stadt besucht wird - an bestimmten Tagen unter der Woche das Allerheiligste ausgesetzt werden und zu bestimmten Zeiten der sakramentale Segen gespendet werden darf, so wie es auch in anderen Kirchen, etwa in Ramersdorf, Thalkirchen oder der Lorettokapelle in Berg am Laim üblich ist. 


1990 - Das Panzernashorn- und Tapirhaus wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird das Panzernashorn- und Tapirhaus eröffnet. 


1899 - Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt

München-Thalkirchen * Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt, da die Kohleninsel in der Zwischenzeit in die Stadtplanung mit einbezogen worden ist.


Braunstraße 6
26 m Route
Gaststätte Franziskaner über der Klause, zweigeschossiger Walmdachbau, Anfang 20. Jh.
Gedächtnisstätte der Familie von Neuschatz
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1920
Harthauser Straße 258
83 m Route
Im Garten: Gedächtnisstätte der Familie von Neuschatz, halbrunde Anlage mit Pfeiler, Stirnmauer und reicher plastischer Ausgestaltung, um 1920 von Architekten Emanuel von Seidl und Bildhauer Julius Seidler.
Mansarddachvilla
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Füllstraße 7
204 m Route
Mansarddachvilla, schlichter Jugendstil, 1910-11.
Brunnen
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Willroiderstraße 8
233 m Route
bei Willroiderstraße 8; Brunnen, Becken und Nische aus Stein, Neurenaissance, bez. 1870.
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1922
Defreggerstraße 4
261 m Route
Villa, historisierend, 1922
Villa
Baustil: barockisierend
Gabriel-Max-Straße 4
287 m Route
Villa, barockisierend, Anfang 20. Jh.
Villa
Architekt: Berndl Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1927
Gabriel-Max-Straße 3
299 m Route
Villa, barockisierend, 1927 von Richard Berndl.
Villa
Architekt: Hornberger M.
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Lindenstraße 28
303 m Route
<p>Villa, historisierend, errichtet 1912, Planfertiger M. Hornberger.</p>
Postgebäude
Architekt: Schachner B.
Erstellung: 1926
Harthauser Straße
314 m Route
Postgebäude mit Postamt München 903. Burgartiger Walmdachbau, vier abgerundete, turmartige Ecken, 1926 von B. Schachner.
Einfamilienhaus
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1960
Hermine-Bland-Straße 3
321 m Route
Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, ebenerdiger Bungalow in Sichtziegelmauerwerk mit vorkragendem Flachdach, über längsrechteckigem Grundriss und um einen Innenhof nach Plänen von Sep Ruf 1960/61 errichtet und 1971 nach Nordwesten erweitert; bepflanzter Innenhof mit überdecktem Freisitz; an der Westseite abgetreppte Gartenanlage zu den Untergeschoss-Räumen; das große Wohnzimmer nach Süden zum parkartigen Garten hin durch raumhohe Verglasung geöffnet; Innenausbau mit Holzverkleidung; Wandscheibe zum östlichen Nachbargrundstück; mit Garage.
Wasserkraftwerk 1
Architekt: Blößner August
Erstellung: 1906
Zentralländstraße 41
343 m Route
<p>Wasserkraftwerk 1 der Stadtwerke München, vormals Südwerk bzw. Isarwerk I, 1906-08 als erstes städtisches Elektrizitätswerk nach Entwurf von August Blößner in Form eines stattlichen Walmdachbaus errichtet; quer zum Isarkanal gelegenes Krafthaus mit Wasserkammer, Einlaufschleuse, Schützen und Leerschußkammern, Stahlbetonbau, verputzt, mit hohem Walmdach, erdgeschossiger Oberstromfassade (Südseite) und zweigeschossiger Unterstromfassade, symmetrisch gegliedert, an den Ecken abgerundet, mit zwei großen Rundbogenfenstern in der Mittelachse für die Schaltwarte, Erker an der Ostseite, mit Ausstattung (u. a. Schaltwarte, Laufkran; drei Francis-Doppelzwillingsturbinen, drei Schenkelpol-Synchron-Generatoren); ältestes noch arbeitendes Kraftwerk an der Isar im Stadtgebiet.</p>
Gaststätte Jagdschlößl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Geiselgasteigstraße 153
414 m Route
<p>Gaststätte Jagdschlößl, historisierender Eckbau zur Geiselgasteigstraße, um 1900.</p>
Marienklause
Erstellung: 1866
Schlichtweg 15
498 m Route
Mansarddachvilla
Baustil: historisierend
Erstellung: 1914
Über der Klause 7
502 m Route
<p>Mansarddachvilla, historisierend, 1914; oberer Teil nach Kriegsschäden wiederhergestellt.</p>
Mansarddachvilla
Architekt: Huf Franz Xaver
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Hochleite 16
534 m Route
Mansarddachvilla, barockisierend, mit Schmuckkamin, 1910 von Franz Xaver Huf.
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Über der Klause 5
558 m Route
<p>Villa, historisierend, Anfang 20. Jh.; Hausfigur Muttergottes.</p>
Villa
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1910
Ulmenstraße 19
570 m Route
<p>Villa, Heimatstil, reich gegliederter Baukörper, 1910.</p>
Villa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Lindenstraße 25
590 m Route
<p>Villa, 1908 in Jugendstilformen für den Stabsarzt Dr. W. Fischer durch die Immobilien- & Baugesellschaft München als Teil der sog. Gartenstadt Harlaching errichtet; mit Einfriedung.</p>
Villa
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1910
Lindenstraße 23
604 m Route
<p>Villa, 1910 in Formen des Heimat- und Burgenstils für den Bezirkstierarzt Norbert Hillerbrand durch die Immobilien - & Baugesellschaft München als Teil der sog. Gartenstadt Harlaching errichtet; zeitweilig Poststelle; mit Einfriedung.</p>
Villa
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1950
Über der Klause 6
623 m Route
<p>Villa, klassizisierend, 20. Jh.</p>
Reihenhausanlage
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1911
Ulmenstraße 9
636 m Route
<p>Ulmenstraße 9/11/13/15; Reihenhausanlage, reduzierter Heimatstil, um 1911.</p>
Reihenhausanlage
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1911
Ulmenstraße 8
638 m Route
<p>Ulmenstraße 8/10/12; Reihenhausanlage, reduzierter Heimatstil, 1911.</p>
Reihenhausgruppe
Baustil: historisierend
Über der Klause 4
640 m Route
<p>Über der Klause 4/4 a/4 b; Reihenhausgruppe, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Krankenhaus Harlaching
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sanatoriumsplatz 2
647 m Route
<p>Krankenhaus Harlaching (Altbau), neubarocke Dreiflügelanlage, Hauptflügel mit Mittel- und Eckpavillons und Dachreiter, davor zugehörige Wirtschaftsgebäude, 1896-98 von Hartwig Eggers.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Über der Klause 2
694 m Route
<p>Villa, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Doppelhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Lindenstraße 15
696 m Route
<p>Lindenstraße 15/17; Doppelhaus, historisierend, 1912 durch die Immobilien- und Baugesellschaft München A.G. errichtet.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Achleitnerstraße 2
698 m Route
<p>Villa, historisierend, bez. 1913; mit Gartenpavillon.</p>
Gaststätte Hinterbrühl
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1900
Hinterbrühl 2
701 m Route
Gaststätte Hinterbrühl, langgestreckter Bau, Landhausstil, um 1900; mit Bierterrasse und Holzpavillon, Laufbrunnen bez. 1904; Nebengebäude.
Doppelwohnhaus
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1911
Ulmenstraße 1
709 m Route
Ulmenstraße 1/3; Doppelwohnhaus, reduzierter Heimatstil, mit Walmdach, 1911.
Einfamilien-Wohnhaus
Architekt: Huf Franz Xaver
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Achleitnerstraße 6
718 m Route
<p>Einfamilien-Wohnhaus, historisierend, für die Immobilien- und Baugesellschaft durch den Architekten Franz Xaver Huf nach Plänen aus dem Jahre 1911 errichtet; Gartenmauer mit skulpturalem Schmuck.</p>
Walmdachvilla
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Lindenstraße 12
728 m Route
<p>Walmdachvilla, historisierend, mit Dachreiter, Anfang 20. Jh.</p>
Walmdachvilla
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Hochleite 8
732 m Route
Walmdachvilla, historisierend, 1911.
Menterschwaigstraße 4
801 m Route
Gasthof Menterschwaige (seit dem 15. Jh. Jagdschloss bzw. Gutshof), dreiflügeliger Komplex, Nordflügel Anfang 19. Jh., sonst um 1900; sog. Almhütte, Nebengebäude im Schweizerhausstil, nach Mitte 19. Jh.
Villa
Architekt: Lohmann Theodor
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Heilmannstraße 5
831 m Route
Villa, barockisierender Jugendstil, 1908 von Theodor Lohmann; mit Garten, Gartenmauer und Aussichtstempel.
Flößerdenkmal
Erstellung: 1939
Hinterbrühl
849 m Route
Mansarddachbau
Architekt: Baumann Eduard
Erstellung: 1912
Rabenkopfstraße 8
860 m Route
Rabenkopfstraße 8, 10, 12; Stattlicher zweigeschossiger Mansarddachbau, bestehend aus drei Einfamilienhäusern, durch Erker und Dachausbau annähernd symmetrisch gegliedert, 1912 durch Eduard Baumann als Architekt und Bauherr.
Benediktbeurer Straße 7
865 m Route
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 8.
Gaststätte Zentrallände
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Zentralländstraße 30
874 m Route
Gaststätte Zentrallände, Neurenaissance-Villa mit zwei polygonalen Ecktürmen, um 1870/75.
Villa
Architekt: Liebergesell und Lehmann, Gebrüder Rank
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1870
Wolfratshauser Straße 61
875 m Route
Villa, Landhausstil, um 1870/80, 1902-03 von Liebergesell und Lehmann umgebaut, mit Lüftlmalerei. Nebengebäude 1922 durch die Gebrüder Rank aufgestockt.
Benediktbeurer Straße 8
883 m Route
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 7.
Villa
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1899
Ludwigshöher Straße 12
895 m Route
Villa, Landhausstil, Fachwerk, 1899-1900 von Martin Dülfer.
Fachwerklandhaus
Architekt: Schellenberger Gustav
Baustil: Fachwerkstil
Erstellung: 1902
Ludwigshöher Straße 19
906 m Route
<p>Fachwerklandhaus, 1902 von Gustav Schellenberger.</p>
Ehem. Schleusenwärterhaus
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1899
Hinterbrühl 1
909 m Route
Ehem. Schleusenwärterhaus, Landhausstil, 1899; am Hinterbrühler See.
Harlachinger Berg 30
949 m Route
<p>Kath. Wallfahrtskirche St. Anna, rechteckiger Saalbau mit eingezogenem Chor, 1753-61 Umbau einer älteren Kirche; mit Ausstattung; altummauerter Friedhof mit einigen schmiedeeisernen Grabkreuzen.</p>
Villa
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Wolfratshauser Straße 80
950 m Route
Villa, Jugendstil, 1902 von Gebrüder Rank.
Ehem. Betriebswerk
Erstellung: 1890
Benediktbeurer Straße 20
971 m Route
Benediktbeurer Straße 20/22; Ehem. Betriebswerk der Isartalbahn, als Teil des Bahnhofs Thalkirchen ab 1890 durch die Lokalbahn AG München errichtete Wartungs- und Deponieranlage mit Kraftzentrale; Bautengruppe in Sichtziegelbauweise im Stil der Industriearchitektur des späten 19.Jh.; davon (von Süden nach Norden) die folgenden fünf Bauten:
Asam-Schlössl
Erstellung: 1729
Maria-Einsiedel-Straße 45
977 m Route
Ehem. Zollhaus
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1894
Geiselgasteigstraße 1
982 m Route
<p>Ehem. Zollhaus, kleines Wohnhaus mit Portikus, 1894 von Hans Grässel.</p>
Einfamilienhaus
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1899
Ludwigshöher Straße 25
989 m Route
<p>Einfamilienhaus, Landhausstil, 1899.</p>
Villa Linde
Architekt: Kreuter Franz Jakob
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1897
Heilmannstraße 11
992 m Route
Villa Linde, Landhausstil, 1897 nach Plänen von Franz Kreuter für Prof. Carl Linde erbaut; zurückgesetzt in großem Park.

Hochleite
458 m Route
Zentralländstraße 35
474 m Route
Sanatoriumsplatz 2
499 m Route
Jakobsbrunnen
Brunnen
1865
Hochleite
508 m Route
Wolfratshauser Straße
583 m Route
Kreuzweg
Engobekeramik

651 m Route
Über der Klause 1
679 m Route
Kunstwerk
Skullptur
2002
Über der Klause 1
700 m Route
Seybothstraße 53
767 m Route
Bulle
Skulptur

770 m Route
Der Isarflößer
Statue
1939
Hinterbrühl
849 m Route
Heilmannstraße 5
856 m Route
Sanatoriumsplatz 2
865 m Route
Wolfratshausener Straße 84
967 m Route
Harlachinger Berg
983 m Route
Maria-Einsiedel-Straße 45
988 m Route

Schmorell, Alexander
Erinnerungsstele
Schmorellplatz
796 m Route

Harthauser Straße 25
165 m Route
Gedächtnisstätte der Familie von Neuschatz
Hochleite
458 m Route
Kunstwerk
Zentralländstraße 35
474 m Route
Holztrogbrunnen, Bertschbrunnen
ESWL
Schuster Steffen
Sanatoriumsplatz 2
499 m Route
ESWL
Jakobsbrunnen
Achleitner Martin
1865
Hochleite
508 m Route
Jakobsbrunnen
Wolfratshauser Straße
583 m Route
Zerkratze Säule
Kreuzweg
Lacher Max

651 m Route
Kreuzweg
Über der Klause 1
679 m Route
Kunstwerk ?
Kunstwerk
Gerhart Nikolaus
2002
Über der Klause 1
700 m Route
Kunstwerk
Arche und Taube
Schwalbach Karl Jakob
1992
Seybothstraße 53
767 m Route
Arche und Taube
Der Isarflößer
Koelle Fritz
1939
Hinterbrühl
849 m Route
Der Isarflößer
Heilmannstraße 5
856 m Route
Erich Ludendorff
Pflanze
Faltermeier Heinrich
1993
Wolfratshausener Straße 84
967 m Route
Pflanze
Claude Lorrain
Halbig Johann von
1865
Harlachinger Berg
983 m Route
Claude Lorrain
Maria-Einsiedel-Straße 45
988 m Route
Asam Schlössl

Entfernung Straße Name Von Bis Route
578 m Über der Klause 10 Frisch Karl von 1911 1982
659 m Menterschwaigstraße 1 Montez Lola 0 0
841 m Ludwigshöherstraße 2 Reventlow Franziska zu 0 0
856 m Heilmannstraße 5 Ludendorf Erich 1920 1933
992 m Heilmannstraße 11 Linde Carl von 1897 0